27 Februar 2003

VBB + Regionalverkehr + Bus: Auf der ÖPNV-Regionalkonferenz in Potsdam hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) die aktuellen Planungen für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) der Landkreise Havelland, Potsdam- Mittelmark, Teltow-Fläming sowie für die kreisfreien Städte Potsdam und Brandenburg an der Havel zum Fahrplanwechsel am 14.12.03 bekannt gegeben.

http://www.vbbonline.de/download/pdf/
presse/presse032702.pdf

Neue Planungen für die Schiene
Auf der ÖPNV-Regionalkonferenz in Potsdam hat der Verkehrsverbund
Berlin-Brandenburg (VBB) die aktuellen Planungen für den Schienenpersonennahverkehr
(SPNV) der Landkreise Havelland, Potsdam-
Mittelmark, Teltow-Fläming sowie für die kreisfreien Städte Potsdam und
Brandenburg an der Havel zum Fahrplanwechsel am 14.12.03 bekannt
gegeben. Weiterhin wurden die ersten Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt
IMPULS 2005 vorgestellt.
Neues für den Schienenverkehr:
Im Jahresfahrplan 2004, der vom 14.12.2003 bis zum 12.12.2004
gelten wird, ergeben sich folgende Veränderungen für die RegionalExpress-
Linien und RegionalBahn-Linien im VBB-Verbundgebiet.
Vor wenigen Tagen hat der Ausbau der Strecke Brandenburg – Rathenow
(RB 51) auf 80 km/h begonnen. Die Bauarbeiten sollen bis Ende
2004 abgeschlossen sein. Ab diesem Zeitpunkt werden die Züge in einer
kürzeren Fahrzeit verkehren und voraussichtlich zur Erschließung der
dortigen Wohngebiete bis Rathenow Nord verlängert.
Der Planfeststellungsbeschluss für den Brandenburger Teil der SBahn-
Trasse Berlin Lichterfelde-Süd – Teltow Stadt liegt vor.
Die Finanzierungsvereinbarung wird erwartet, so dass von einer
Inbetrieb- nahme der Strecke voraussichtlich zum Jahresende 2004
bzw. Jahresbeginn 2005 zu rechnen ist.
Die nach wie vor rege Bautätigkeit im Rahmen des Streckenausbaus
Hamburg-Berlin wird auch im Jahr 2004 verstärkt zu Baumaßnahmen
führen. Im Bereich Nauen - Berlin gibt es damit im Fahrplanjahr 2003
/2004 für die Linien RE 2, RE 4 und RB 10 zeitweilige Einschränkungen.
Auf der Strecke Beelitz Stadt – Jüterbog (RB 33) soll neben einer Ver-
Weitere Informationen beim
Verkehrsverbund
Berlin-Brandenburg GmbH
Hardenbergplatz 2
10623 Berlin
Telefon 0 30-25 41 40
Telefax 0 30-25 41 41 12
info@vbbonline.de
www.vbbonline.de
Bahn- und Busanbindung:
S+U Zoologischer Garten DB
besserung der Infrastruktur auch der Takt verdichtet werden. Ab dem
Jahr 2005 werden die Züge dann auf der Gesamtstrecke im Stundentakt
rollen, sofern der hierfür erforderliche Streckenausbau abgeschlossen ist.
Nach dem Streckenausbau können auch die vielfach geforderten Anschlüsse
aus Richtung Treuenbrietzen in den Raum Lutherstadt/ Wittenberg
realisiert werden.
Das im Dezember 2002 neu eingeführte Fahrplankonzept auf der Linie
RE 1 Berlin - Magdeburg wird weiterhin beibehalten. Leider konnte in
dieser Fahrplanperiode der halbstündige Halt des RE 1 in Werder (Havel)
trotz Bestellung durch den VBB von der Deutschen Bahn AG (DB) noch
nicht umgesetzt werden. Gründe sind fahrplanmäßige Restriktionen. VBB
und DB bemühen sich um eine schnellstmögliche Realisierung dieses zusätzlichen
Haltes. Nach dem jetzigen Planungsstand wird der halbstündige
Halt des RE 1 in Werder (Havel) voraussichtlich ab dem Fahrplanwechesel
2003/2004 realisiert.
Forschungsprojekt IMPULS 2005:
Im Rahmen der BMBF-Forschungsinitiative „Personennahverkehr für die
Region“ hat der VBB gemeinsam mit 18 Partnern ein Forschungsprojekt
„IMPULS 2005“ ins Leben gerufen, das von Juni 2001 bis 2004 umgesetzt
wird.
Schwerpunkt des Forschungsvorhabens „IMPULS 2005“ ist die
Schaffung eines integrierten ÖPNV-Systems bestehend aus einem
Grundangebot im Linienverkehr (SPNV und Bus) sowie ergänzend
durch neue Formen von Gemeinschaftsverkehren wie flexiblen Bedienformen
(Rufbus, Bürgerbus), privaten Mitnahmeverkehren,
Carpooling und die Einbeziehung diverser Fahrdienste. Für die Demonstration
der einzelnen Teilprojekte wurden die Landkreise Ba rnim,
Oberhavel und Uckermark nordöstlich von Berlin ausgewählt.
Die neu konzipierten Verkehrsangebote, zum Beispiel der Rufbus
Gransee, und der Theaterbus Schwedt werden seit dem letzten Jahr
praktisch getestet. Neben der Einführung neuer Verkehrsangebote
wird in den Regionen zusätzlich neue Dispositionssoftware sowie
Kommunikations- und Ortungstechnik ab Juli 2003 erstmals erprobt.
Die neuen Verkehrsangebote werden insgesamt gut von der Bevölkerung
angenommen. Der Prozess der Erprobung und Einführung
neuer Verkehrsangebote wird weiterhin durch ein intensives Marketing
begleitet. Die ersten Erfahrungswerte werden nach einem
Jahr Testphase vorliegen.
Ingrid Kudirka
VBB
Pressesprecherin
Telefon 030-25 41 41 30
Telefax 030-25 41 41 12
kudirka@vbbonline.de
www.vbbonline.de

21 Februar 2003

S-Bahn: Bauvorbereitungen auf der Stadtbahn beginnen

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=145

Fußballfans sollten am Sonntagabend auf U-Bahn-Linie U2 und Buslinie 149 ausweichen



Der Start des S-Bahn-Großbauprojektes auf der Stadtbahn bringt bereits ab Freitagabend (21. Februar, 22 Uhr) Einschränkungen mit sich. Grund sind umfangreiche Anpassungen der Signal- und Sicherungstechnik, die für den neuen Betriebszustand am Montag zwingend erforderlich sind.

Das gesamte Wochenende über besteht zwischen Westkreuz und Zoologischer Garten Pendelverkehr im 20-Minuten-Takt. Züge der Linie S3 von Erkner enden am Ostbahnhof. Die S5 und S7 fahren von Osten kommend bis Friedrichstraße. Zwischen Westkreuz und Wannsee fährt die S7 alle 20 Minuten (mit Umsteigen in Grunewald). Auch die S75 ist zwischen Westkreuz und Spandau nur alle 20 Minuten unterwegs (mit Umsteigen in Olympiastadion). Es sollten nach Möglichkeit die planmäßig verkehrenden Regionalexpresszüge der Linien RE 1 bis RE 5 genutzt werden. Es gelten die üblichen VBB-Tickets

Während die meisten Fahrgäste lediglich bis zu 20 Minuten mehr Fahrzeit einplanen sollten, empfiehlt die DB Projekt Bau GmbH den Besuchern des Fußballspiels Hertha BSC – Arminia Bielefeld am Sonntagabend unbedingt die Nutzung der U-Bahn-Linie U2 ab Alexanderplatz bzw. Zoologischer Garten. Von der Ringbahn kommend, sollte am Bf. Messe Nord / ICC zum U-Bf. Kaiserdamm umgestiegen wer-den. Außerdem wird die Buslinie 149 zwischen Bahnhof Zoo und Flatowallee verstärkt. Zum S-Bf. Olympiastadion können leider keine zusätzlichen S-Bahn-Züge eingesetzt werden!

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (23 Uhr bis 6 Uhr) sind zwischen Hauptbahnhof (Lehrter Bf.) und Grunewald bzw. Messe Süd / Eichkamp weitere Einschränkungen erforderlich. Detaillierte Infos gibt es im Internet unter www.s-bahn-berlin.de sowie in der aktuellen Ausgabe der S-Bahn-Kundenzeitung ‚punkt 3’ und in der Broschüre „Bauinfos für Bahnfahrer“. Das S-Bahn-Kundentelefon ist unter 030 / 29 74 33 33 erreichbar.

Michael Baufeld
Kommunikation
DB Projekt Bau GmbH
Tel. 030 / 297 55 877
Fax 030 / 297 55 732

S-Bahn: Kostenlose Schnupperfahrten am Sonntag - Ab Montag mehr Züge im Berufsverkehr zwischen Zehlendorf und Potsdamer Platz

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=146

Berlin freut sich über den neuen durchgehend begehbaren Vier-Wagenzug der Baureihe 481. Nach dem Erfolg der kostenlosen Schnupperfahrten zwischen Ostbahnhof und Erkner vor zwei Wochen, kommen am Sonntag die Fahrgäste der Wannseebahn in den Genuss einer Probefahrt. Um 11.05, 12.25, 13.45 und 15.05 Uhr startet der Zug ab Potsdamer Platz. In Zehlendorf ist Start um 11.37, 12.57, 14.17 und 15.37 Uhr. Der Zug hält auf allen Zwischenbahnhöfen. Ein Fahr-schein ist nicht erforderlich. Während der Tour befragen Mitarbeiter der S-Bahn Berlin GmbH die Kunden nach ihrer Meinung zum veränderten Fahrzeugkonzept.

Mit der Aktion will das Verkehrsunternehmen auch auf die erweiterten Angebote auf der Wannseebahn aufmerksam machen: Ab sofort enden und beginnen die Züge nicht mehr in Wannsee, sondern werden bis Potsdam Hauptbahnhof verlängert. Im Berufsverkehr (6 bis 9 Uhr und 15 bis 18 Uhr) fahren ab Montag zwischen Zehlendorf und Potsdamer Platz 50 Prozent mehr Züge.

Die „neue“ Wannseebahn war erst am vergangenen Montag nach jahrelanger Grunderneuerung und Teilsperrungen wieder in Betrieb gegangen. Seit dem fahren die Züge mit neuer Signal- und Sicherungstechnik. Der Betrieb läuft seit dem pünktlich und zuverlässig.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

20 Februar 2003

S-Bahn: S-Bahn mit Internet-Spezial zur Stadtbahnsperrung

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=144

Zusätzliches Telefonforum am Samstag, 22. Februar



Rechtzeitig vor dem Start des ersten S-Bahn-Großbauprojektes 2003 am kommenden Montag erweitert die S-Bahn Berlin GmbH ihr Onlineangebot. Allein im letzten halben Jahr haben sich die Zugriffe auf die Internetseiten der S-Bahn Berlin GmbH um 25 Prozent erhöht. Deshalb wird aus Anlass der Streckensperrung zwischen Charlottenburg und Zoologischer Garten erstmals ein Internet-Spezial angeboten.

Unter www.s-bahn-berlin.de/stadtbahn/ finden die Nutzer übersichtliche Informationen zu Linienänderungen, Umleitungen und den S-Bahn-Ersatzverkehr. Mit einem Klick sind konkrete Abfahrtszeiten, Umgebungspläne der betroffenen Bahnhöfe und Umfahrungsskizzen aufzu-rufen. Die an den S-Bahn-Stationen erhältliche Sonderbroschüre ist auch im Internet-Spezial zu betrachten und kann ausgedruckt werden. In der Rubrik „Aktuelles“ wird tagesaktuell über den Baufortschritt und etwaige Veränderungen bei den Umfahrungsmöglichkeiten informiert.

„Nobody is perfect“ gilt auch für die S-Bahn. Daher sind Internet-Nutzer aufgerufen, sich an der jeweiligen „Aktuellen Umfrage“ zu beteiligen bzw. ihre Anfragen rund um das Bauprojekt an das Unternehmen zu mailen. Verbesserungsvorschläge sind ausdrücklich erwünscht.

Der erweiterte Internetauftritt der S-Bahn Berlin GmbH ist ab sofort frei geschaltet und ergänzt die bewährten Informationswege über die S-Bahn-Kundenzeitung „punkt 3“, die Bauinfos für Bahnfahrer und das neue kostenlose S-Bahn-Fahrplanheft für die Jackentasche.

Individuelle Tipps am Expertentelefon

Um weitere Fragen, Wünsche und Anregungen entgegen nehmen zu können, sind die verantwortlichen Experten der S-Bahn Berlin GmbH am kommenden Samstag von 10 bis 12 Uhr persönlich erreichbar:
· Marketingleiter Dr. Wilfried Kramer: 030 / 29 74 33 27
· Baubetriebsmanager Christan Morgenroth: 030 / 29 74 33 28
· Koordinator Fahrgastinfo Detlef Speier: 030 / 29 74 33 29

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

19 Februar 2003

S-Bahn: Am Montag beginnt die Grunderneuerung Charlottenburg - Zoo

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=143

Umfangreiche Alternativangebote garantieren Mobilität im Citybereich



Die Grunderneuerung des Berliner S-Bahn-Netzes wird auch im Jahr 2003 kontinuierlich weiter geführt. Nach Fertigstellung des letzten Teilabschnittes der Wannseebahn beginnt am 24. Februar 2003 die Komplettsanierung der Stadtbahn zwischen Zoologischer Garten, Charlottenburg und Westkreuz. Dazu wird der S-Bahn-Verkehr zwischen Zoologischer Garten und Charlottenburg für etwa ein Jahr eingestellt. Als weiträumige Umfahrung stehen u.a. die Wannseebahn, die Ringbahn sowie die Linien U7 / U2 und U9 zur Verfügung. Die Linien RE 1 und RE 3 des Regionalverkehrs halten während der Bauzeit zusätzlich in Charlottenburg. Außerdem wird ein Busersatzverkehr eingerichtet, der auch den Bahnhof Savignyplatz bedient. Die Buslinien X 34, X 49 und 149 ergänzen das Angebot.

Bis zur Fußballweltmeisterschaft 2006 wird der Abschnitt zwischen den Bahnhöfen Zoologischer Garten und Westkreuz für rund 100 Millionen Euro von Grund auf erneuert und modernisiert. Ein umfangreiches Bauprogramm ist zwischen Zoologischer Garten und Westkreuz zu bewältigen: Elf Kilometer Gleise, 41 Weichen, Signalanlagen und 5.600 m² lastverteilende Platte über den Stadt-bahnviadukten sind neu zu bauen. Außerdem werden 13 Brücken und ein Personentunnel saniert bzw. neu errichtet. Der Bahnhof Westkreuz erhält im unteren Bereich neue Bahnsteige. Die vorgesehene Umklappung der S-Bahnsteige des Bahnhofs Charlottenburg hin zum U-Bf. Wilmersdorfer Straße wird erst beginnen, nachdem Ausgleichsmaßnahmen zur Umgestaltung des Stuttgarter Platzes festgelegt sind. Die Deutsche Bahn verhandelt gegenwärtig mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, um noch offene Grundstücksfragen zu klären.

Aus der Streckensperrung ergeben sich folgende Linien- und Fahrplanänderungen:

Von Potsdam Hbf fahren bis auf weiteres die Züge der Linie S1 über Wannsee, Zehlendorf, Steglitz Richtung Friedrichstraße. Der Potsdamer Platz und die Friedrichstraße sind somit umsteigefrei erreichbar. Mit einmaligem Umsteigen am Rathaus Steglitz von der S 1 in die U 9 bleibt auch die West-City aus dem Raum Potsdam gut erreichbar. Zwischen Wannsee und Charlottenburg fährt die S 7. Die Bedienung zwischen Spandau und Charlottenburg erfolgt komplett durch die Linie S75, die alle 10 Minuten unterwegs ist.

Im östlichen Abschnitt der Stadtbahn fahren die Züge der S 7 aus Ahrensfelde, die Züge der S 9 aus Richtung Flughafen Schönefeld sowie jeder zweite Zug der Linie S 75 aus Wartenberg bis zum Bahnhof Zoologischer Garten. Bis zum Zoo können jedoch nicht alle Linien geführt werden, da die provisorische Endstation nur begrenzte Kapazitäten hat. Deshalb enden die Züge der S 3 aus Richtung Erkner am Ostbahnhof. Die Züge der S 5 aus Richtung Strausberg fahren im Früh-, Spät- und Nachtverkehr bis Zoologischer Garten, ansonsten bis Friedrichstraße.

Zwischen Charlottenburg und Zoologischer Garten wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Diese fahren über die Kant-straße und halten am S-Bf. Savignyplatz und zusätzlich auch am U-Bf. Wilmersdorfer Straße sowie an den Kreuzungen Schlüter-straße, Leibnizstraße und Kaiser-Friedrich-Straße. Die BVG-Buslinien X 34, X 49 und 149 sind in das Ersatzangebot einbezogen, halten allerdings nicht direkt am S-Bf. Charlottenburg, sondern an der Kreuzung Kantstraße / Kaiser-Friedrich-Straße. Die Linie X 49 wird für die Dauer der Bauzeit bis zum Bf. Zoologischer Garten verlängert.

Als weitere Alternative stehen die Züge des Regionalverkehrs zwi-schen Potsdam Hbf. / Spandau und Zoologischer Garten - Fried-richstraße - Alexanderplatz - Ostbahnhof zur Verfügung, die uneingeschränkt fahren. Die Linien RE 1 und RE 3 halten zusätzlich in Charlottenburg. Insbesondere im Berufsverkehr ist allerdings mit Engpässen zu rechnen, da diese Züge in erster Linie die Region mit der Hauptstadt verbinden. Die Linie RB 10 von und nach Nauen fährt montags bis freitags im Berufsverkehr mit jedem zweiten Zug (alle 60 Min) bis Friedrichstraße.

Bei Nutzung der alternativen Fahrmöglichkeiten innerhalb des gut ausgebauten Berliner Nahverkehrsnetzes werden sich für viele Fahrgäste die Fahrzeiten nicht verlängern.

Ausführliche Informati-onen rund um die Baumaßnahme stehen in der aktuellen Ausgaben der S-Bahn-Kundenzeitung "punkt 3" (mit Extra-Teil), in einer Sonderbroschüre, die auf allen Bahnhöfen erhältlich ist sowie im Internet unter www.s-bahn-berlin.de. Außerdem gibt es wieder das kostenlose S-Bahn-Fahrplanheft für die Jackentasche.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher
S-Bahn Berlin GmbH
Tel. 030 / 297 43 906
Fax 030 / 297 43 908
ingo.priegnitz@s-bahn-berlin.de

Michael Baufeld
Kommunikation
DB Projekt Bau GmbH
Tel. 030 / 297 55 877
Fax 030 / 297 55 732
Michael.Baufeld@bahn.de

BVG: Wir behalten das L.E.N.K.R.A.D. in der Hand

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2003/id/40296/name/
Wir+behalten+das+L.E.N.K.R.A.D.+in+der+Hand

BVG konsequent auf Reformkurs

Der Standortbestimmung und der Überprüfung der bisherigen Ergebnisse bei der Reform des Unternehmens diente eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung der BVG am 10. Februar 2003. Dabei legte der neue BVG-Vorstandsvorsitzende Andreas Graf von Arnim dem Aufsichtsrat ein Programm vor, das die Wettbewerbsfähigkeit der BVG herstellen und sichern soll.

Die BVG ist das Rückgrat der Mobilität in der Hauptstadt. Doch leider stagnieren unsere Fahrgastzahlen seit Jahren. Die betrieblichen Leistungen sind international anerkannt und auch von den Berlinerinnen und Berlinern akzeptiert. Die Produktivität wurde in den 90er Jahren verdoppelt. Und dennoch haben wir die sehr ehrgeizigen Ziele des Unternehmensvertrages mit dem Land Berlin noch nicht erreicht. Und weitere Herausforderungen kommen auf uns zu, z. B. wachsender Wettbewerbsdruck durch zu erwartende EU-Regeln sowie neue, konkurrierende Anbieter.
So werden wir auf diese Herausforderungen antworten

Die BVG hat L.E.N.K.R.A.D. initiiert, ein Programm, mit dem wir die Gestaltung unseres Unternehmens fest in die eigene Hand nehmen. Jeder Buchstabe steht für einen wichtigen Reformschritt:

L - Leitung des Veränderungsmanagements mit den Maximen "Vorbild des Managements", "Transparenz der Fakten", "offene, aktuelle Information"
E - EU-Regeln als Herausforderung
N - Nutzerorientierung und Kundennähe
K - Kostenführerschaft anstreben
R - Region Berlin-Brandenburg als Heimatmarkt der BVG
A - Arbeitnehmergerechte Strukturanpassung
D - Drittmärkte ins Auge fassen.

Wir stellen uns dem Wettbewerb - denn über unseren Erfolg entscheidet letztlich der Markt: Nur wenn wir so kostengünstig produzieren wie unsere zukünftigen Konkurrenten, haben wir eine Chance im Wettbewerb. Dazu dienen u. a.

* die weitere Optimierung von Dienstplänen

* das Bekämpfen von Schwarzfahrern

* eine bessere Auslastung

* ein standardisierter Fuhrpark


Wir werden uns konsequent am Kunden orientieren durch

* Personalpräsenz in Bussen, in Bahnen und auf Bahnhöfen

* zielgruppenspezifische Angebote und Produkte

* faire, weil leistungsbezogene Preise - Bonussystem


Wie es jetzt weiter geht


* Die ersten Ideen und Vorschläge werden zügig weiter konkretisiert. Dazu holt sich der Vorstand auch Mitarbeiter aus den entsprechenden Bereichen an den Tisch: Verkäufer, Busfahrer, etc.

* Ein Konsortium aus Banken und Berliner Dienstleistern wird zusammen gestellt; es wird dabei helfen, pragmatische und umsetzbare "Komplett-Pakete" zu schnüren.

* Und selbstverständlich sind die Arbeitnehmervertreter, Personalrat und Gewerkschaften eingebunden.


Die Realisierung ist ab Herbst 2003 geplant.

Datum: 19.02.2003

BVG: "TEAM BVG" - nicht Ich-AG

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2003/id/40282/name/
Das+%22TEAM+BVG%22

In der öffentlichen Diskussion wurde das Unternehmermodell "Team BVG" voreilig als "Ich-AG-Konzept" abqualifiziert. Das stellen wir uns unter dem "Team BVG" vor:

Mitarbeiter aus unterschiedlichen Berufsgruppen können künftig als "Team BVG", selbständig und als Auftragnehmer der BVG, arbeiten. Das ermöglicht ihnen, weiter in ihrer Branche und - als Allein-Unternehmer, als GbR oder z. B. auch im Rahmen einer Genossenschaft zu arbeiten.

Zwei Beispiele, wie das in der Praxis möglicherweise aussehen könnte:

1. Mitarbeiter aus dem Vertrieb betreiben einen Reisemarkt, in dem sie neben BVG-Tickets Zeitschriften, Theaterkarten, etc. anbieten. Die BVG überlässt ihnen die Verkaufsflächen, hilft und berät bei der Existenzgründung und bietet an, die Buchhaltung, etc. zu übernehmen oder zu organisieren.

2. Ein oder mehrere Kollegen (Werkstatt, Lager, Fahrdienst, Verwaltung, o. ä.) übernehmen einen oder mehrere Busse in ihr Eigentum, gründen eventuell eine GbR oder Genossenschaft und fahren, gegebenenfalls nach entsprechender Umschulung, mit einem mehrjährigen Vertrag im Auftrag der BVG.

Die BVG kümmert sich um Ersatzbusse, erforderliche Reparaturen, Sicherheitsprüfungen etc., übernimmt oder organisiert die kaufmännische Verwaltungsarbeit und nach Vereinbarung auch einen Ersatzfahrer-Pool.

Übrigens: Schon heute werden rund 10 Prozent der Fahrdienstleistung von privaten Unternehmen erbracht, die im Auftrag der BVG unterwegs sind. Hinzu kommen die Fahrdienste der BVG-Tochter BT (Berlin Transport). Sie hat inzwischen knapp 20 Prozent der Fahrdienstleistungen (Bus, U- und Straßenbahn) übernommen.

Wie es jetzt weiter geht

* Die ersten Ideen und Vorschläge werden zügig weiter konkretisiert. Dazu holt sich der Vorstand auch Mitarbeiter aus den entsprechenden Bereichen an den Tisch: Verkäufer, Busfahrer, etc.

* Ein Konsortium aus Banken und Berliner Dienstleistern wird zusammen gestellt; es wird dabei helfen, pragmatische und umsetzbare "Komplett-Pakete" zu schnüren.

* Und selbstverständlich sind die Arbeitnehmervertreter, Personalrat und Gewerkschaften eingebunden.


Die Realisierung ist ab Herbst 2003 geplant.

Datum: 19.02.2003

17 Februar 2003

Tarife: VBB-Semesterticket ab Sommersemester für die Studierenden der HU zu Berlin

http://www.vbbonline.de/download/pdf/
presse/Presseinfo_17_2.pdf

Am 17. Februar 2003 haben Vertreter der Studierendenschaft der Humboldt-Universität
zu Berlin, der Verkehrsverbund Berlin- Brandenburg (VBB), die S-Bahn Berlin GmbH, die
DB Regio AG sowie die BVG den Abschluss des Semesterticketvertrages für die
Studierenden der Humboldt-Universität bekannt gegeben.
Damit können ab dem 1. April 2003 zu Beginn des Sommersemesters zirka 38.000
Studierende ein halbes Jahr lang alle öffentlichen Nahverkehrsmittel nutzen.
Das Semesterticket kostet 109 Euro und ist für den Tarifbereich Berlin ABC gültig. Damit
nutzen die Studierenden der Humboldt-Universität ebenso wie die 4.000 Studierenden
der Universität der Künste und die 850 Studierenden der Hochschule für Musik „Hanns
Eisler“ das Semesterticket ab 1. April 2003.
Uwe Stindt, Geschäftsführer des VBB: „Mittlerweile hat der VBB es geschafft, fast alle
Hochschulen in Berlin und Brandenburg mit einem Semesterticket zu versorgen. Die
Studies merken schnell, dass ein Semesterticket den Geldbeutel schont und zugleich der
Austausch mit anderen Hochschulen erleichtert wird. Für den Hochschulstandort Berlin
und Brandenburg ist ein Semesterticket ohnehin ein Wettbewerbsvorteil im Vergleich zu
anderen Hochschulen, die kein Semesterticket anbieten.“
In Brandenburg wurde für die Studierenden der Viadrina in Frankfurt (Oder) im Jahr 1999
das erste verbundweit gültige Semesterticket eingeführt. Danach folgten weitere
Hochschulen in Brandenburg und Berlin.
Mittlerweile fahren rund 23.000 Studierende brandenburgischer Hochschulen mit einem
Semesterticket. In Berlin sind es jetzt schon zirka 81.500 und ab dem 1. April 2003
nochmals 42.000 Studierende.Momentan wird die Möglichkeit geprüft, für Studierende der Berliner Hochschulen einen
Erweiterungsfahrausweis für Verbindungen außerhalb des Berliner Tarifbereiches ABC
anzubieten.

16 Februar 2003

S-Bahn: Verantwortung für den Nachwuchs - Bewährungsprobe auf der Wannseebahn

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=142

Auszubildende der S-Bahn Berlin GmbH sorgen seit diesem Wochenende dafür, dass sich Fahrgäste trotz umfangreicher Baumaßnahmen und Veränderungen im S-Bahn-Netz zurecht finden. Die jungen Leute im Alter von 18 bis 22 Jahren sind an den Bahnhöfen der Wannseebahn und der Stadtbahn zu finden. Erkennbar an schwarzen Parkas mit dem S-Bahn-Logo und der Aufschrift „Jetzt kommt Hilfe“ gehen sie offensiv auf ratsuchende Fahrgäste zu und helfen durch ihre unverkrampfte Art oftmals von vorn herein Ärger zu minimieren.

„Hier lernen die jungen Leute frühzeitig Verantwortung zu übernehmen. Diese Art des Kundenkontakts ist eine wichtige Ergänzung der Ausbildung“, erklärt die Personalchefin der S-Bahn Berlin GmbH, Sabine Hamperl. Mit 263 Lehrlingen gehört das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn AG zu den größten Ausbildern der Stadt. Auf dem Gelände der S-Bahn-Hauptwerkstatt Schöneweide wird derzeit in den Fachgebieten Mechatroniker, Industriemechaniker, Energieelektroniker und Kommunikationselektroniker geschult. Das Unternehmen bildet über den eigenen Bedarf hinaus auch für das Mutterunternehmen und für Dritte aus. „Wir sehen uns in der Verantwortung, jungen Leuten in der Region eine berufliche Perspektive zu bieten“, sagt Sabine Ham-perl.

Ab Montagfrüh sind rund 20 Auszubildende auf der Wannseebahn im Einsatz. Auf der nach jahrelangen Sanierungsarbeiten wiedereröffne-ten Strecke stehen sie den Fahrgästen mit Rat und Tat zur Seite. Im Verlauf der Woche wechseln die jungen Leute auf die Stadtbahn, um Fragen zur bevorstehenden Sperrung zwischen Charlottenburg und dem Bahnhof Zoo zu beantworten.


Ingo Priegnitz
Pressesprecher

13 Februar 2003

Bus: BVG-Schülerbegleiter bringen angenehme Atmosphäre in den Schulbus

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2003/id/40738/name/
Helfer+f%FCr+den+t%E4glichen+Schulweg

Wer im Norden Berlins morgens und mittags mit den dort verkehrenden Bussen unterwegs ist, wird schon einmal von ihnen Notiz genommen haben - den BVG-Schülerbegleitern. In ihrem speziellen Outfit begleiten sie ihre Mitschüler während des Schulwegs in öffentlichen Verkehrsmitteln und gestalten ihn so für diese Gruppe angenehmer und sicherer. Aufgrund ihrer besonderen Schulung durch BVG und Polizei sind sie in der Lage, bei Konflikten im Fahrzeug deeskalierend zu wirken.

Nach dem Start dieses Projektes Anfang des Jahres 2002 sind nunmehr 35 Schülerbegleiter täglich unterwegs. Die Schülerbegleiter sind mit großem Engagement bei der Sache. Täglich von etwa 7.30 bis 8 Uhr und 13.30 bis 14 Uhr sind sie in den Bussen anzutreffen. Es gibt viele Schüler, die extra auf den Bus warten, der auch mit einem Schülerbegleiter besetzt ist. Erleichtern Busfahrer die Arbeit

Bei Beginn ihres "Dienstes" stellen sich die Schülerbegleiter beim Busfahrer vor. Die meisten Busfahrer erkennen, dass sie hier "Mitstreiter" haben, die auch ihnen die Arbeit erleichtern. So konnten die Schülerbegleiter unter anderem bei ihren Mitschülern unterbinden, dass sie immerzu die Haltewunschtaste drücken und somit den Fahrtfluss unterbrochen hätten. Auch der Versuch, die Nothämmer zu entwenden, konnte vereitelt werden.
Beschädigungen verhindert


Die Schülerbegleiter wirken schon durch ihre Präsenz beruhigend auf die Situation im Fahrgastraum. Sie erkennen eventuelle Störungen durch Schüler schon im Keim und können dementsprechend entgegenwirken. So bemerkte ein Schülerbegleiter, wie ein Junge einen Schlüssel herausholte und damit die Scheibe zerkratzen wollte. Mit den Worten: "So viel Taschengeld, wie diese Scheibe kostet, hast du bestimmt nicht. Also lass das sein!" hielt der Schülerbegleiter den "Frevler" von seiner Tat ab. Beide kamen ins Gespräch und im Ergebnis fand der "Cratcher" sein Verhalten sogar blöd und fragte, ob er auch bei diesem Projekt "Schülerbegleiter" mitmachen könnte. Nicht immer ist die Überzeugungskraft so groß, doch allein die Anwesenheit der Begleiter wirkt bei denjenigen als Hemmschwelle, die Spaß an mutwilligen Beschädigungen im Fahrzeug entwickeln. Die Gefahr, bei einer Tat entdeckt zu werden, ist einfach zu groß.

Mit ihrer blauen Weste und der gelben Aufschrift "BVG-Schülerbegleiter" halten manche Fahrgäste die Jugendlichen sogar für Auskunftspersonal. Damit sind die kleinen "Helfer" natürlich überfordert. Deshalb hat die BVG sie mit Dialogkarten und Infokarten versorgt, die Auskunft über ihre Tätigkeit geben und die sie bei Bedarf den fragenden Fahrgästen überreichen können.
Weitere Schülerbegleiter gewinnen


Um noch mehr Schülerbegleiter zu gewinnen, erhalten dieser Tage 1200 Eltern Briefe von der BVG. Schon Mitte des Jahres sollen weitere Schulen einbezogen werden. Ziel soll es einmal sein, aus jeder Schule 50 Schülerbegleiter zu gewinnen. Um das Projekt mehr in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, fahren jetzt Doppeldecker-Busse mit Werbung für diese Aktion. Jüngst übergaben der BVG-Vorstand und Direktor Omnibus den ersten Werbe-Bus an die Schülerbegleiter.

Datum: 13.02.2003

VBB: Neue „fahrinfo CD-ROM“ mit erweiterten Informationen ab sofort im Verkauf

http://www.vbbonline.de/download/pdf/
presse/presse031302.pdf

Ab sofort ist die fahrinfo CD-ROM für das Fahrplanjahr 2003 mit
sämtlichen Informationen über den Nahverkehr in Berlin und
Brandenburg für fünf Euro in allen Verkaufsstellen der BVG , der
S-Bahn Berlin GmbH und im Infocenter des VBB erhältlich.
Die fahrinfo CD-ROM enthält alle Tarif- und Fahrplaninformationen
des gesamten VBB-Verbundverkehrs inklusive der Änderungen
der S-Bahn Streckensperrung Charlottenburg – Zoologischer
Garten ab dem 24. Februar 2003. Neu ist die Erweiterung des Kartenbetrachters
auf ganz Brandenburg.
· Kartenbetrachter: Hier kann der Nutzer Adressen in Brandenburg
(neu!) und Berlin suchen, anzeigen und ausdrucken
sowie den Fahrtverlauf nach Wunschverbindung
betrachten und Wegstrecken auf der Karte vermessen.
· Landkarten: gibt es in zwei Darstellungsformen: Für Brandenburg
die VBB-Karte mit allen Bahn- und Buslinien im
Maßstab 1:200.000. Für Berlin die BVG-Karte im Maßstab
1:20.000.
· Erweitertes Informationsangebot: Serviceinformationen
zum VBB, S-Bahn Berlin GmbH und BVG mit
Tarifangeboten, Ticketverkaufsstellen-Suche, Touristikangebote,
Souvenirs und Infoprodukte.
· Fahrplan-Update: jederzeit möglich unter
„www.vbbonline.de/fahrinfoupdate.html“

10 Februar 2003

S-Bahn: Startschuss für die neue Wannseebahn

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=140

Am kommenden Montag ist es soweit



Am Montag, 17. Februar, kurz nach vier Uhr morgens, ist es soweit: Nach mehrjähriger Bauzeit unter laufendem Betrieb und einer letzten Komplettsperrung zwischen Zehlendorf und Wannsee ist die Wannseebahn nun wie neu. Gleise und Stromversorgung sowie Signal- und Sicherungstechnik entsprechen dem jüngsten Stand der Technik. Zusätzliche Weichenverbindungen ermöglichen im Falle von Wartungsarbeiten und Betriebsstörungen mehr Flexibilität. Die Streckengeschwindigkeit wird auf 100 Stundenkilometer erhöht.

Allein zwischen Zehlendorf und Wannsee wurden in den letzten Monaten rund 12.000 Meter Gleis verlegt, 18 Weichen eingebaut und 33.500 Tonnen Schotter ausgetauscht. Die drei neuen Aufzüge in Nikolassee, Schlachtensee und Mexikoplatz werden noch im Frühjahr fertig gestellt.

Ab 24. Februar wird auch das Zugangebot auf der Strecke verbessert. Während der Hauptverkehrszeiten werden zwischen Potsdamer Platz und Zehlendorf 50 % mehr Fahrten durchgeführt. Gleichzeitig dient die Strecke ab diesem Zeitpunkt als bequeme Umfahrung für den gesperrten Stadtbahnabschnitt zwischen Zoologischer Garten und Charlottenburg. Bereits ab 21. Februar, 22 Uhr, wird die Linie S1 bis auf weiteres über Wannsee hinaus nach Potsdam Hauptbahnhof verlängert.

Moderne Sicherungstechnik für zuverlässigen Betrieb

Die gesamte Strecke zwischen Anhalter Bahnhof und Wannsee wird künftig computergesteuert überwacht. Dazu entstanden zwei elektronische Stellwerke, die von der Betriebszentrale Westkreuz aus fernbedient werden. In diesem Zusammenhang wurden 60 Kilometer Kabelkanal angelegt und 300 Kilometer Kabel für Sicherungstechnik und Bahnkommunikation verlegt.

Enger Zeitplan für Abschlussarbeiten

Eine letzte Herausforderung haben die Bauleute in den letzten vier Tagen vor der Inbetriebnahme zu bewältigen. Nur vier Tage lässt ihnen die S-Bahn Berlin GmbH Zeit, 43 Weichen und 109 Signale samt Fahrsperren an die Computertechnik anzuschließen. So bleiben die Ein-schränkungen für die Fahrgäste im erträglichen Rahmen.

Donnerstag und Freitag, 13. und 14. Februar, fahren die Züge der S-Bahn-Linie S1 zwischen Zehlendorf und Yorckstraße (Großgörschenstraße) im 20-Minuten-Abstand (mit Umsteigen am Rathaus Steglitz). Da der Abschnitt zwischen Yorckstraße (Großgörschenstraße) und Anhalter Bf. nicht befahren werden kann, ist ein kurzer Fußweg zum Bahnhof Yorckstraße der Linien S2, S25 und S26 erforderlich. Züge der Linie S1 aus Richtung Norden fahren von und bis Pries-terweg und verdichten somit das Angebot auf diesem Abschnitt. Umfahrungsmöglichkeit besteht auch mit der Ringbahn zwischen Schöneberg und Papestraße.

Am Wochenende 15. und 16. Februar wird der gesamte Verkehr auf der Wannseebahn zwischen Anhalter Bahnhof und Wannsee durch Busse ersetzt. Weitere Informationen dazu gibt es in der aktuellen Ausgabe der S-Bahn-Kundenzeitung „punkt 3“, im Internet unter www.s-bahn-berlin.de am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74 33 33 und auf allen Bahnhöfen.


Ingo Priegnitz
Pressesprecher

07 Februar 2003

S-Bahn: Kostenlose Schnupperfahrten für jedermann - S-Bahn Berlin GmbH fragt nach Fahrgastwünschen

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=139

Erstmals am Freitagvormittag konnten Fahrgäste den modernsten Zug der Berliner S-Bahn im Einsatz erleben. Als Linie S3 nach Erkner begann sein Einsatz um 10 Uhr 49 auf dem Bahnhof Zoologischer Garten. Fahrscheine waren nicht erforderlich – noch bis morgen Nachmittag ist das neue Fahrzeug im Rahmen von „Schnupperfahrten“ zwischen Ostbahnhof und Erkner für jeder-mann kostenlos unterwegs. Während der Fahrt wird ein Snack- und Getränkeservice angeboten. Außerdem geben Mitarbeiter des Verkehrsunternehmens und der Industrie Auskünfte. Im Rahmen einer Fragebogenaktion will die S-Bahn Berlin GmbH mehr über die Wünsche ihrer Kunden und die Meinung zum neuen Zug erfahren.

Frisch eingetroffen aus dem Herstellerwerk in Halle-Ammendorf hatten S-Bahn-Geschäftsführer Walter Schumacher und Peter Witt, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bombardier Transportation, der Presse auf dem S-Bf. Grunewald das neue Fahrzeug vorgestellt. Um den enormen Fortschritt bei der Modernisierung des Fahrzeugparks in den letzten Jahren vor Augen zu führen, hatte die S-Bahn Berlin GmbH ein Exemplar des ältesten noch im Einsatz befindlichen Zugtyps auf das Nebengleis gestellt. Altersunterschied: Knapp 70 Jahre. Die ältesten Züge der Baureihe 477 werden bis Jahresende komplett ausgemustert. Anschließend fuhr S-Bahn-Fahrzeugchef Arnold Nitsch die neue S-Bahn persönlich zum ersten Einsatzort.

Finanzieller Kraftakt der S-Bahn Berlin GmbH

Der neue Zug gehört zur Fahrzeugfamilie der Baureihe 481, von der die S-Bahn Berlin GmbH Mitte der neunziger Jahre 500 zweiteilige Triebzüge (so genannte Viertelzüge) bestellt hat. Das entspricht 1000 Wagen. Damit handelt es sich um bundesweit eines der umfangreichsten Fahrzeugbeschaffungsprogramme der letzten Jahrzehnte. Der Auftrag hat ein Volumen von über einer Milliarde Euro und wird zum überwiegenden Teil kreditfinanziert vom Unternehmen selbst ge-tragen. Zuschüsse der Länder gibt es nicht.

Im Unterschied zu den bisher gelieferten 414 Viertelzügen der bei den Kunden beliebten Baureihe 481 ist in der weiter entwickelten Version statt bisher zwei Wagen nunmehr der gesamte Zug durchgehend begehbar. Zwei weitere Züge dieser Art werden in den kommenden Wochen ausgeliefert. Sie dienen der Erprobung im Fahrgasteinsatz und als Versuchsträger für die nächste Generation von S-Bahn-Zügen. Der Flexibilität des Herstellers ist es zu verdanken, dass die auf Anregung von Fahrgästen veränderte Konstruktion im Rahmen der ausgehandelten Verträge realisiert werden konnte. Der neue Zug kostete 4,6 Millionen Euro.

Entwicklungsarbeit für weitere Steigerung der Fahrgastzahlen

Das Verkehrsunternehmen erhofft sich mit dem erstmals bei der Berli-ner S-Bahn angewandten Zugkonzept eine Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls ihrer Kunden und eine bessere Fahrgastverteilung. Als Teststrecke dafür eignet sich am besten die planmäßig nur mit 4-Wagen-Zügen befahrene Linie S8 von Nordbahnhof über Ostkreuz nach Zeuthen, auf der der Zug ab Montag regelmäßig im Einsatz ist.

Sollten die Fahrgäste sich positiv zum neuen Konzept äußern, wird die S-Bahn Berlin GmbH diese Wünsche maßgeblich berücksichtigen. Hohe Zufriedenheit von Stammkunden sichert langfristig die weitere positive Entwicklung der Fahrgastzahlen. Allein im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen weitere 9 Millionen Fahrgäste hinzu gewinnen. Rund 305 Millionen Menschen fuhren in der Region Berlin-Brandenburg mit den rot-gelben Zügen.

Gratisfahrten mit dem neuen Zug

Der neue Zug ist auch morgen, am Samstag, noch zu kostenlosen Schnupperfahrten auf der Linie S3 zwischen Ostbahnhof und Erkner unterwegs: Ostbahnhof ab 10.26, 11.46, 13.26 und 14.43 Uhr. Von Erkner startet der Zug um 9.43, 11.03, 12.43, 14.03 und 15.43 Uhr.

Die S-Bahn Berlin GmbH und Bombardier Transportation laden herzlich zur Mitfahrt ein.


Ingo Priegnitz
Pressesprecher

06 Februar 2003

S-Bahn: Erster durchgehender S-Bahn-Halbzug der Baureihe 481 geht in den Fahrgasteinsatz - Freitag und Samstag kostenlose Schnupperfahrten auf der Linie S3

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=138

Berliner Fahrgäste können sich freuen – die neue S-Bahn für die Bundeshauptstadt ist eingetroffen und geht bereits morgen auf Jungfernfahrt. Der erste komplett durchgängige vierteilige Zug der Baureihe 481 ist am Freitag und Samstag zu kostenlosen Schnupperfahrten auf der Linie S3 zwischen Ostbahnhof und Erkner unterwegs. Erste Abfahrt ist morgen um 11.06 Uhr am Ostbahnhof. Unterwegs haben Fahrgäste die Möglichkeit im Rahmen einer Befragung ihre Meinung und Wünsche zu äußern. Außerdem wird ein Snack- und Getränkservice angeboten.

Der neue Zug, von denen zunächst drei bestellt sind, ist eine Weiter-entwicklung der seit mehreren Jahren bewährten Baureihe 481. Nunmehr sind alle vier statt wie bisher nur zwei Wagen mit Durchgängen verbunden. Die Prototypen dienen der Erprobung im Fahrgasteinsatz und als Versuchsträger für nachfolgende Fahrzeuggenerationen.

Am Freitag startet der Zug außerdem um 12.46 und 14.06 Uhr ab Ostbahnhof. Ab Erkner beginnt die Fahrt um 12.03 und 13.23 Uhr. Am Samstag fährt die neue S-Bahn ab Ostbahnhof um 10.26, 11.46, 13.26 und 14.43 Uhr. Von Erkner startet der Zug um 9.43, 11.03, 12.43, 14.03 und 15.43 Uhr.

Die S-Bahn Berlin GmbH und Bombardier Transportation laden herzlich zur Mitfahrt ein.


Ingo Priegnitz
Pressesprecher

04 Februar 2003

S-Bahn: Bereits 45 % des S-Bahn-Netzes sind elektronisch gesteuert - Ab 17. Februar auch Wannseebahn mit neuer Technik

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=135

Die Umstellung herkömmlicher Signal- und Sicherungstechnik auf elektronische Stellwerke (ESTW) geht zügig voran. Bereits 45 % aller Fahrstraßen im Netz der Berliner S-Bahn werden computergestützt gestellt. Die Vorteile dabei sind eindeutig: Der Fahrdienstleiter hat Überblick über eine Vielzahl von Streckenabschnitten und ist so in der Lage, bei Störungen rechtzeitig und vorausschauend zu reagieren. Im Regelfall beschränkt sich die Tätigkeit auf die Überwachung der automatisierten Abläufe. Die Fehlerquote Mensch ist damit auf ein absolutes Mindestmaß reduziert.

Die für die S-Bahn Berlin GmbH zuständigen ESTW befinden sich an den Standorten Westkreuz und Wannsee und umfassen derzeit insgesamt neun Stellwerksbereiche. 14 Mitarbeiter sind rund um die Uhr im Einsatz, um den reibungslosen Zugverkehr und die Fahrten im Bereich der Betriebswerkstatt Wannsee zu organisieren.

Die erstmals 1993 im Bereich der damaligen Deutschen Reichsbahn eingesetzte Technik wird kontinuierlich weiter entwickelt. Gemeinsam mit der Industrie wird intensiv an der Behebung von „Kinderkrankheiten“ gearbeitet, die in der Vergangenheit in unterschiedlicher Form immer wieder negative Folgen für den pünktlichen Zugverkehr hatten.

Seit mehr als 130 Jahren werden bei den Eisenbahnen die für den Be-trieb erforderlichen Weichen und Signale zentral aus Stellwerken her-aus gestellt. Mit dem Siegeszug der Elektrotechnik wurden aus ehemals mechanisch gesteuerten Anlagen elektrisch betriebene, wodurch der körperliche Einsatz der Bediener reduziert, die Entfernung zwischen Stellwerk einerseits, Weiche und Signal andererseits vergrößert und der Zugbetrieb beschleunigt und sicherer gestaltet wurden.

Ein ESTW arbeitet in zwei Ebenen: In der Nähe der zu steuernden Anlagen, also im Bereich von Bahnhöfen ist in speziellen Gebäuden oder Containern das eigentliche Stellwerk untergebracht. In dieser Einrichtung arbeitet aber nicht der Bediener, sondern dort werden über Rechnersysteme die Weichen und Signale gestellt. Die Steuerbefehle dazu kommen über Datenleitungen aus der zum Teil weit entfernten Zentrale, in der sich die Bedienplätze der Fahrdienstleiter befinden.

Die neuesten ESTW sind mit einer so genannten Zuglenkung ausge-rüstet, die nach vorgegebenen Fahrplänen automatisch und zeitgerecht für die richtige Stellung der Weichen und Signale sorgt. In diesem Zustand hat der Bediener Überwachungsaufgaben. Entsprechen we-gen Störungen im Betrieb der Bahn allerdings die Fahrplanvorgaben nicht mehr dem tatsächlichen Ablauf, muss der Fahrdienstleiter einzelne oder mehrere Züge selbst durch seinen Verantwortungsbereich dirigieren. Den Mitarbeitern stehen dafür unter anderem automatische Anlagen zur Anzeige und Weiterschaltung der Zugnummern zur Verfügung. Durch die deutlich größeren Bedienbereiche gegenüber herkömmlichen Stellwerken haben die Fahrdienstleiter einen besseren Überblick über die Betriebssituation. Im Falle eines Ausfalls der Ver-bindung zwischen der Bedienzentrale und dem ESTW arbeiten die neuesten ESTW mit den vorhandenen Fahrplandaten noch eine begrenzte Zeit sicher weiter. Bei Störungen, die nicht zweifelsfrei 100%ig den sicheren Betrieb garantieren, schaltet das System auf „Nummer Sicher“. D. h, alle im Störbereich liegenden Signale springen auf rot. Zur Sicherheit der Fahrgäste und des Zugpersonals.

Ab 17. Februar ist auch die Wannseebahn auf der Linie S1 zwischen Anhalter Bahnhof und Wannsee an das neue System angeschlossen. Dies ermöglicht dichtere Zugfolgen, höhere Streckengeschwindigkeiten und, dank zusätzlicher Weichenverbindungen, mehr Flexibilität in der Betriebsführung. Damit wird sich auch auf dieser Strecke die Zuverlässigkeit für den Fahrgast erhöhen.


Ingo Priegnitz
Pressesprecher