30 Juni 2006

Flughäfen: Keine Katastrophe, eine Chance, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/564498.html

Wie der neue Flughafen-Chef die Zukunft des Berliner Luftverkehrs sieht

Peter Neumann

Gerade mal einen Monat ist der neue Chef der Berliner Flughäfen in seinem Amt. Doch Rainer Schwarz hat schon bald gemerkt, dass in der Hauptstadt hitziger diskutiert wird als anderswo. Zum Beispiel darüber, wie stark am ...

Straßenbahn: Die Straßenbahnlinie 88 ist nicht mehr in Gefahr, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
brandenburg/564510.html

pn.
SCHÖNEICHE. Die Zukunft der Schöneicher-Rüdersdorfer-Straßenbahn ist über 2010 hinaus gesichert. Das geht aus einer Erklärung der Landkreise Märkisch-Oderland und Oder-Spree sowie der Gemeinden Schöneiche und Rüdersdorf hervor. Danach werde die Linie 88 weiterhin ...

Flughäfen: Luftbrücke der Ideen in Tempelhof , aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2006/06/30/
939043.html

Friedbert Pflüger, CDU-Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhaus-Wahl, entwirft das Konzept eines Gründerzentrums am City-Airport
von Karsten Hintzmann

Falls die Berliner CDU die Abgeordnetenhauswahl am 17. September gewinnt, soll nicht nur die Schließung des Flughafens Tempelhof verhindert werden, sondern ...

29 Juni 2006

Flughäfen: Grüne: Großflughafen wird teurer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/564030.html

Partei fordert mehr Aufträge für Mittelstand

pn.

Die Berliner Grünen befürchten, dass der Ausbau des Flughafens Schönefeld mehr als die geplanten zwei Milliarden Euro kosten wird. "Ich gehe jede Wette ein, dass Berlin Brandenburg International teurer wird", sagte die Spitzenkandidatin, Franziska Eichstädt-Bohlig, gestern. Hauptgrund sei das Verfahren zur Vergabe der Bauleistungen, das den ...

Radverkehr + Mauer: Mauer-Radler auf Abwegen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/564032.html

Warum die beliebte Touristikroute entlang der einstigen DDR-Grenze nicht immer geradeaus führt

Peter Neumann

Ein Tipp für alle, die Lust auf eine Zeitreise haben: Am Sonnabend gehen die "Mauerstreifzüge" in ihre vierte Etappe. So heißt die geführte Fahrradtour auf dem Mauer-Radweg, an der jeder Interessierte teilnehmen kann. Start ist um ...

Regionalverkehr + S-Bahn: Schneller ins Stadtzentrum, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/564021.html

FDP fordert die SX-Bahn als Alternative zu Regional- und S-Bahn-Zügen

Peter Neumann

Regionalzüge und S-Bahnen gibt es in Berlin bereits - jetzt soll die SX-Bahn dazukommen. Das fordert die FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Die neue Expressbahn könnte dort, wo sich Fahrgäste heute noch in vollen Regionalzügen drängen oder in langsamen S-Bahnen dahintrödeln, attraktiver sein. "Gerade weil der Bund seine Zuschüsse für den Nahverkehr auf der Schiene kürzt, kommt es darauf an, ein maßgeschneidertes ...

Straßenverkehr: CDU: Bürgerbegehren gegen Umbenennung der Kochstraße steht vor Erfolg, aus Berlinonline.de

http://www.berlinonline.de/aktuelles/
berlin/_html/ddp_1515919230.html

Die CDU in Friedrichshain-Kreuzberg hat gegen die Umbenennung von Teilen der Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße nach eigenen Angaben bereits über 5000 Unterschriften gesammelt. Damit sei jene Marke erreicht worden, die für ...

28 Juni 2006

Bus: KURIER macht BVG wieder flott, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
berlin/127942.html

Statt alle 20 Minuten zwei Busse kommt endlich wieder alle zehn Minuten einer
Sey

Berlin - Im Fahrplangetriebe der BVG knirschte es nach dem 28. Mai gewaltig. Statt alle zehn Minuten ein Bus rollten in Köpenick alle 20 Minuten zwei Busse an. Dank KURIER hat der Irrsinn bald ein Ende.
Willy Hollmick (80) aus der Filehner Straße hatte sich bei der BVG beschwert: "Seit dem Fahrplanwechsel fahren der ...

U-Bahn: Unter dem Pflaster bröckelt der Putz, aus taz

http://www.taz.de/pt/2006/06/28/a0292.1/
text.ges,1

Vor allem im Westteil der Stadt sind viele U-Bahn-Tunnel und Bahnhöfe marode. Wasser dringt ein, Putz bröckelt, Träger rosten. Die Sanierung koste 401 Millionen Euro, rechnet die BVG vor. Doch das Gefeilsche hat erst begonnen
von ULRICH SCHULTE

Wer beim U-Bahn-Fahren aus dem Fenster schaut, sieht meist schwarz. Zu Recht. Denn viele Tunnel und Bahnhöfe des 150 Kilometer langen Netzes sind renovierungsbedürftig. Und um zu verhindern, dass es unter dem Pflaster weiter leise bröckelt, müsste das Land in den nächsten ...

Bahnhöfe: Im Zug der Zeit, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
28.06.2006/2624903.asp

Den neuen Hauptbahnhof kann man als Reisender nutzen oder aus Neugier besichtigen Und jetzt auch gleich mehrfach ins Bücherregal stellen

Von Klaus Kurpjuweit
Schon ist er aus der Stadt gar nicht mehr wegzudenken, der neue Berliner Hauptbahnhof. Seit 28. Mai halten dort täglich mehr als tausend Züge; auch 80 Geschäfte und Restaurants locken Besucher an. Und viele kommen nur, um den Glaspalast an der Spree zu bewundern, in dem sich die oberirdische Ost-West- Stadtbahn und die neue unterirdische Nord-Süd-Strecke kreuzen. So ist der größte Turmbahnhof Europas entstanden – mit Schienen 15 Meter über der Erde und 15 Meter darunter. Wer erinnert sich beim Bummeln durch den Bahnhof ...

allg.: Potsdams Mitte wird zur Großbaustelle, aus Berliner Morgenpos

http://www.morgenpost.de/content/2006/06/28/
brandenburg/838055.html

Das neue Parlamentsgebäude auf dem Stadtschloß-Areal verlagert die Verkehrsströme
Von Dieter Salzmann
Potsdam Die Lange Brücke wird breit, die Breite Straße schmal - die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam bereitet sich auf eine der größten städtebaulichen Umbaumaßnahmen in ihrer Geschichte vor. Denn im Zusammenhang mit dem Schloßneubau müssen ganze Straßenzüge, die derzeit ...

Regionalverkehr: Deutsche Regionaleisenbahn GmbH (DRE): Fahrpläne Falkenberg - Luckau - Uckro, aus LOK Report

http://www.lok-report.de/

Die Deutsche Regionaleisenbahn hat auf Ihrer Website den Sonderfahrplan Falkenberg (Elster) - Schlieben für die Zeit des Schliebener Moienmarktes vom 30.06. bis 02.07.2006 veröffentlicht.
Im Zeitraum 08.07. bis 09.12.2006 soll dann die Strecke von ...

Flughäfen: Konsortium gibt Geld für Flughafenbau, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
brandenburg/563694.html

350-Millionen-Euro-Kredit
sj.

SCHÖNEFELD. Zehn Wochen vor dem offiziellen Baubeginn des Hauptstadtflughafens in Schönefeld hat die Flughafengesellschaft FBS einen ersten Kredit über 350 Millionen Euro erhalten. Mit dem Geld sollen unter anderem bauvorbereitende Arbeiten, die Baustelleneinrichtung sowie ein eigenes ...

allg.: Klappernde Busse, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10736768/61939/

Reaktion auf Kürzungen beim ÖPNV

LUCKENWALDE Wie soll es nach den vom Bund beschlossenen Kürzungen mit dem Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) weitergehen? Dies wollte die PDS im Kreistag wissen. Die Antwort, die Landrat Peer Giesecke (SPD) darauf gab, stimmte ...

27 Juni 2006

BVG: Der Notfallroller der BVG

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2006/id/107764/name/
Der+Notfallroller+der+BVG

Stellen sie sich vor, es findet ein Spiel in Berlin statt, auf der Linie U2 gibt es eine Störung und die Straßen sind dicht. Die Mitarbeiter der Leitstelle sollen zum Einsatzort. Da ist guter Rat teuer. Eigentlich…

Mit der U-Bahn kommt man nicht weit, sie fährt nicht. Mit Auto kommt man auch nicht vorwärts, denn die Straßen sind extrem überfüllt. Per Hubschrauber wäre natürlich die beste Lösung. Doch woher nehmen …

Wir haben eine günstigere Variante: für die Zeit der WM haben wir drei Roller mit kompletter Schutzbekleidung gemietet. In dringenden Fällen – wie bei einer Störung der U-Bahn können unsere Mitarbeiter sich auf die heißen Öfen schwingen und zum Ort des Geschehens "rasen".
Zum Glück sind die Roller noch nicht zum Einsatz gekommen. Wir hoffen natürlich, dass es auch so bleibt!

Datum: 27.06.2006

Straßenverkehr: Potsdamer Straße sinkt ab – und die Fachleute wundern sich, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
27.06.2006/2623972.asp

Ein merkwürdiger Trichter und ein Loch auf der Fahrbahn der Potsdamer Straße stellen das Bezirksamt Mitte vor Rätsel. Vermutlich erst heute steht fest, warum sich an den Kreuzungen zur Pohl- und zur Lützowstraße am Wochenende die Straße senkte. Die Stellen auf der Straße sind seitdem markiert und abgesperrt, der Verkehr ...

U-Bahn: Neue Brücke am Gleisdreieck: U 2 bis Silvester dicht, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
27.06.2006/2624268.asp

Die über 100 Jahre alten Viadukte der U-Bahn werden ab August repariert. Auch die Ausweichstrecke U 1 bleibt zeitweise gesperrt

Von Stefan Jacobs

Den Fahrgästen der BVG stehen große Unannehmlichkeiten bevor: Ab 18. August will das Unternehmen vier Brücken der U2 am Gleisdreieck erneuern und die Linie bis Jahresende unterbrechen. BVG-Sprecherin Petra Reetz kündigt an: „Das wird ohne Frage Stress bringen und für die Fahrgäste ...

U-Bahn: Linie U 2 endet künftig am Bahnhof Gleisdreieck, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/563466.html

Die U-Bahnen der Linie U 2 aus Pankow enden vom 18. August bis weit in den Dezember hinein am Gleisdreieck und fahren von dort wieder zurück. Der Grund: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bauen wie angekündigt die ...

Flughäfen: "Tegel hat nicht genug Kapazitäten", aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/06/27/
berlin/837861.html

Jetzt fechten alle Tempelhofer Airlines Gutachten der Flughafengesellschaft an
Von Katrin Schoelkopf
Alle in Tempelhof ansässigen Airlines werden in ihrer angekündigten Klage gegen die Schließung des City-Airports vor allem die Behauptung der Flughafengesellschaft anfechten, es gebe ausreichend Kapazitäten in Tegel, um den ...

ViP: Weis bleibt weitere fünf Jahre Vip-Chef, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
10736278/60709/

Umbau des Schienennetzes Schwerpunkt

BABELSBERG Martin Weis bleibt für weitere fünf Jahre Geschäftsführer der Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH (Vip). Wie er gestern bestätigte, wurde sein zum Jahresende auslaufender Dreijahresvertrag bis Ende 2011 verlängert. Die sieben anwesenden Aufsichtsratsmitglieder hätten ...

Flughäfen: Nachtflug-Betrieb ist billig zu haben, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/archiv/
27.06.2006/2624030.asp

Planungsrechtler: Verzicht auf den neuen Flughafen BBI würde Schönefelds 24-Stunden-Betrieb retten

Die Chancen für die Entwicklung eines internationalen Luftverkehrsdrehkreuzes in der Region sind verpasst worden. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat durch sein Urteil zum geplanten neuen Flughafen Berlin-Brandenburg-International, BBI, auch die Tür zu einem künftigen 24-Stunden-Verkehr zugeschlagen – falls die Betreiber nicht auf das aus dem Urteil abzuleitende Recht, den ...

26 Juni 2006

Tarife: Fahrscheinautomaten sind fit für die WM

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2006/id/107658/name/
Fahrscheinautomaten+sind+fit+f%FCr+die+WM

"Pimp my" Fahrscheinautomat

Über den WM-Button an unseren Fahrscheinautomaten erhalten unsere Fahrgäste alle Informationen rund um unsere Tarife, Standortpläne und wichtige Kunden- und Notrufnummern.

Unsere WM-Helfer sind an vielen zentralen Punkten in Berlin vertreten, doch leider können Sie nicht überall sein. Falls kein BVG-Mitarbeiter vor Ort ist, können sich unsere Kunden aus aller Welt vertrauensvoll an unsere Fahrscheinautomaten wenden.

Ob Sie zum Olympiastadion, Potsdamer Platz oder zur Fanmeile wollen, drücken Sie einfach auf den WM-Button und Sie erhalten die entsprechenden Standortpläne. Außerdem bieten wir Ihnen hier wichtige Kunden- und Notrufnummern.

Ein weiterer Grund, warum der WM-Button besonders für Touristen von großer Bedeutung ist, sind die Tarife. Auf einen Blick werden Ihnen all die Fahrscheine angezeigt, die für Sie interessant sind.

Zusätzlich informieren wir Sie noch über unsere Angebote bei den Stadtrundfahrten.

Datum: 26.06.2006

Schiffsverkehr: Kleiner Hafen mit Charme, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
10735371/61129/

Fest an der Havel / Weiteres Gütesiegel für Motorwassersportler

HELGA GERTH

BIRKENWERDER Die Boote sind über die Toppen geflaggt, in Liedern werden Meer und Seemänner besungen, von der Havel zieht ein laues Lüftchen über den Platz. Besser konnten es die Initiatoren mit ihrem 4. Hafenfest am Sonnabend in Birkenwerder - ...

Schiffsverkehr: Aufschwung Ost(-hafen), aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
berlin/127688.html

Altes Lager an der Spree wird ein riesiges Modezentrum
Susanne Kröck

Friedrichshain - Mit MTV und der Platten-Firma Universal ist der Osthafen Berlins Nummer 1 in der Musikbranche. Jetzt kommt er auch groß in Mode: Die alte Lagerhalle 2 wird zu einem ...

Flughäfen: Tempelhof: Airlines wollen Schließung 2007 stoppen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/06/26/
berlin/837742.html

Gesellschaften kündigen massiven Widerstand und weitere Klagen gegen das Aus für den City-Flughafen an
Von Katrin Schoelkopf
Berlin - Der neue Anlauf der Flughafengesellschaft, den Flughafen Tempelhof zum 31. März 2007 zu schließen und den dortigen Geschäftsreiseflugverkehr dann nach Schönefeld zu verlagern, stößt bei den Tempelhofer Fluggesellschaften auf massiven Widerstand. Die Airlines und Busineßflieger kündigen an, alle juristischen Mittel auszuschöpfen, um gegen ...

25 Juni 2006

Straßenbahn: Grüne Linie auf der roten Liste, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
25.06.2006/2619765.asp

Die Straßenbahn 68 in Köpenick gehört zu den bedrohten Strecken in den Außenbezirken Die BVG denkt über die Stilllegung nach. Die Anwohner bezweifeln den angeblichen Spareffekt

Peer Hauschild ist empörter Anwohner. Davon gibt es Tausende, aber Hauschild ist außerdem Eisenbahnschlosser, Lokführer und Streckenläufer, also vom Fach. Deshalb organisiert er den Widerstand gegen die ...

24 Juni 2006

Schiffsverkehr: Geplatzte Hafenträume, aus taz

http://www.taz.de/pt/2006/06/24/
a0378.1/text.ges,1

taz-Serie "Hafenstadt Berlin" (Teil 6): Der Spandauer Südhafen wollte vom Ausbau der Wasserstraßen profitieren. Aber so schnell wird das wohl nichts
von UWE RADA

Es gab Zeiten, da wuchsen die Spandauer Hafenträume in den Himmel. Wenn das Wasserstraßenkreuz in Magdeburg erst ausgebaut und Berlin vom Rhein aus auch mit 120 Meter langen, so genannten Großmotorgüterschiffen erreichbar sei, so die Hoffnung, dann werde auch der ...

Flughäfen: Flugplatz Schönhagen darf ausgebaut werden, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/regionen/brandenburg/
art25,1302757.html?fCMS=c912bcede0363673ac433d47c9468999

Kläger und Landesamt einigen sich auf Auflagen

Der Flugplatz Schönhagen (Teltow-Fläming) darf unter Auflagen ausgebaut werden. Die Kläger – Anwohner und der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) – einigten sich mit dem Landesamt für Bauen und Verkehr auf einen Vergleich.

Darin verpflichtet sich die Behörde, ...

23 Juni 2006

BVG: Drei Bieter für Außenwerber VVR Berek, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/06/23/
wirtschaft/837035.html

Berlin - Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben mit dem Verkaufsprozeß für ihre Außenwerbetochter VVR Berek aus Berlin begonnen. Nach Informationen der Morgenpost haben die deutschen Branchenfirmen ...

Bahnhöfe: Tristesse am Bahnhof Zoo, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/06/23/
berlin/837020.html

Bundeskanzlerin Merkel eröffnete vor vier Wochen den Hauptbahnhof. Täglich kommen bis zu 800 000 Besucher. Die Händler sind zufrieden. Dagegen dominiert in der West-City der Zorn
Von Andrea Puppe

Seit am Bahnhof Zoologischer Garten keine Fernzüge mehr halten, sind Bahnsteige und Geschäfte leer

Mehr als acht Millionen Berliner und Touristen haben ...

Bahnhöfe: Hauptbahnhof: Bislang acht Millionen Besucher, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/06/23/
berlin/837026.html

Berlin - Den vor vier Wochen eröffneten Hauptbahnhof haben nach Bahn-Angaben seither mehr als acht Millionen Menschen besucht. Darunter waren nicht nur Reisende, sondern auch Schaulustige und WM-Gäste, sagte der ...

VBB: Verkehrsverbund: 330 Scouts für bessere Qualität unterwegs, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/
Berlin_Brandenburg/id/142367

Frankfurt (Oder)/Berlin (MOZ) 93 Prozent aller Züge im Regional- und S-Bahn-Verkehr in Berlin und Brandenburg haben ihre Ziele 2005 pünktlich erreicht – im Umkehrschluss heißt das: Sieben von 100 waren zu spät. Das ist eines der Ergebnisse der „Qualitätsbilanz“, die der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) am Freitag vorgestellt hat. An der wirken auch die ...

BVG: Berlin zeigt Flagge

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2006/id/107431/name/
Berlin+zeigt+Flagge

Wohin man schaut: Überall hängen Landes-Fahnen. Warum nicht auch an den Fahrzeugen der Berliner Verkehrsbetriebe?

Zur Fußball-WM haben viele Menschen in Berlin und drum herum ihre Balkone, Autos oder gar sich selbst mit einer Fahne oder als Fahne geschmückt. Alle zeigen Flagge und wollen somit unseren Jungs zeigen, dass wir voll auf Ihrer Seite sind.

Es ist aber sicher auch aufgefallen, dass die großen Gelben der BVG ohne Fahnen fahren. "Ihr fahrt doch sonst immer bei jeder Gelegenheit mit der deutschen Fahne. Warum nicht jetzt auch zur WM?" Fragen dieser Art werden uns sehr oft gestellt. Natürlich würden auch wir gerne unserer Nationalmannschaft zeigen, dass wir auf Ihrer Seite sind. Doch das entscheiden wir nicht alleine. Es liegt in der Macht der Senatsverwaltung für Inneres, wann die Fahrzeuge der BVG mit Fähnchen geschmückt werden.

Aber wenn unsere Fahrer nach Feierabend in Ihre Privatfahrzeuge steigen, können auch sie endlich zeigen, dass sie voll und ganz Klinsi & Co die Daumen drücken. Dann schlägt endlich auch von ihrem Gefährt die Deutschlandfahne stolz im Fahrtwind.

Datum: 23.06.2006

Regionalverkehr: Sieben von 100 Zügen unpünktlich, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrichten/
berliner-nahverkehr/67252.asp

Sieben von 100 Zügen des Regionalverkehrs in Berlin und Brandenburg haben Verspätungen von mehr als fünf Minuten. Das ist ein Ergebnis der erstmals veröffentlichten "Qualitätsbilanz" des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg. (23.06.2006, 14:49 Uhr)
Berlin - "Das ist ein Problem, dessen wir uns ...

22 Juni 2006

S-Bahn: Die S 21 rollt – und wird für 200 Millionen neu gebaut, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
22.06.2006/2613461.asp

Die Fußball-WM hat der Stadt eine S-Bahnlinie beschert, die für 200 Millionen Euro eigentlich erst in den nächsten Jahren gebaut werden soll: die S 21 genannte Verbindung des Hauptbahnhofs mit Nord- und Südring. Ohne viel Aufhebens hat die Bahn einen 20-Minutentakt von 5 bis 23 Uhr durch den Fernbahntunnel ...

Regionalverkehr: Über dem Fahrplan schwebt der Rotstift, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/nachrichten/wirtschaft/
wirtschaft/art1067,1300180.html?
fCMS=3f6b468858b6457a5ba97c7f37245623

Sparszenario für Regionalverkehr der Lausitz bedroht alle Bahnlinien

Der Regionalverkehr ist auf rasanter Talfahrt: Mit Zustimmung der Regierungschefs von Brandenburg und Sachsen erhalten die beiden Länder von 2007 an bis 2010 pro Jahr jeweils mehr als 30 Millionen Euro weniger für den Regionalverkehr auf der Schiene (die RUNDSCHAU berichtete). Das hat Folgen für das ...

Flughäfen: US-Investor zahlt nicht, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/06/22/
wirtschaft/836878.html

Der von US-Investoren geplante Ausbau des Flugplatzes Cottbus-Drewitz (Spree-Neiße) zu einem internationalen Frachtflughafen hat einen Dämpfer erhalten. Die Flughafen Süd-Brandenburg - Cottbus GmbH sei ...

S-Bahn: Positive Bilanz für die S-Bahn Berlin zur WM-Halbzeit

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=331

Eine positive Bilanz für die S-Bahn Berlin zieht Günter Ruppert, Sprecher der Geschäftsführung, zur „Halbzeit“ der Fussballweltmeisterschaft in der Hauptstadt: „Nach drei von sechs Spielen in Berlin können wir zufrieden sein. Rund 3,5 Millionen Fußballfans sind bisher zusätzlich zu den täglich über eine Million Fahrgästen mit der S-Bahn zum Olympiastadion oder zu den Public Viewing gefahren, um dort die Spiele zu sehen. Zu den drei Begegnungen im Olympiastadion waren insgesamt 500 Sonderzüge im Einsatz.“

An- und Abreise haben grundsätzlich reibungslos funktioniert. Alle Stadionbesucher waren rechtzeitig vor dem Anpfiff auf ihren Plätzen. Mehrsprachige Lautsprecheransagen im Bahnhof Olympiastadion und in den Zügen sowie über 1000 zusätzliche Service-Mitarbeiter der S-Bahn halfen den Fußballgästen aus aller Welt, sich zurecht zu finden. Die Atmosphäre auf Bahnhöfen und in den Zügen war stimmungsgeladen aber friedlich. Sicherheitskräfte mussten nur in Ausnahmefällen eingreifen.

Bewährt hat sich auch der tägliche durchgehende Nachtverkehr, der auch zwischen den WM-Begegnungen in der Hauptstadt von Gästen und Berlinern gut angenommen wurde.

Am kommenden Freitag, zum Spiel Ukraine – Tunesien, sind für die An- und Abreise der erwarteten 50.000 Fans zum Olympiastadion und zur Waldbühne wieder insgesamt 170 S-Bahnzüge zusätzlich im Einsatz. Der Sonderverkehr beginnt fünf Stunden vor Spielbeginn.


Gisbert Gahler
Pressesprecher
S-Bahn Berlin GmbH
Tel. 030 297-58210
Fax 030 297-58206


pressestelle@s-bahn-berlin.de
www.s-bahn-berlin.de Grit Jakubowsky
Kommunikation Berlin/Brandenburg Mecklenburg-Vorpommern
Tel. 030 297-58212
Fax 030 297-58206

S-Bahn: Positive Bilanz für die S-Bahn Berlin zur WM-Halbzeit

http://www.pressrelations.de/new/standard/
dereferrer.cfm?r=237932

(Berlin, 22. Juni 2006) Eine positive Bilanz für die S-Bahn Berlin zieht Günter Ruppert, Sprecher der Geschäftsführung, zur "Halbzeit" der Fussballweltmeisterschaft in der Hauptstadt: "Nach drei von sechs Spielen in Berlin können wir zufrieden sein. Rund 3,5 Millionen Fußballfans sind bisher zusätzlich zu den täglich über eine Million Fahrgästen mit der S-Bahn zum Olympiastadion oder zu den Public Viewings gefahren, um dort die Spiele zu sehen. Zu den drei Begegnungen im Olympiastadion waren insgesamt 500 Sonderzüge im Einsatz."
An- und Abreise haben grundsätzlich reibungslos funktioniert. Alle Stadionbesucher waren rechtzeitig vor dem Anpfiff auf ihren Plätzen. Mehrsprachige Lautsprecheransagen im Bahnhof Olympiastadion und in den Zügen sowie über 1000 zusätzliche Service-Mitarbeiter der S-Bahn halfen den Fußballgästen aus aller Welt, sich zurecht zu finden. Die Atmosphäre auf Bahnhöfen und in den Zügen war stimmungsgeladen aber friedlich. Sicherheitskräfte mussten nur in Ausnahmefällen eingreifen.
Bewährt hat sich auch der tägliche durchgehende Nachtverkehr, der auch zwischen den WM-Begegnungen in der Hauptstadt von Gästen und Berlinern gut angenommen wurde.
Am kommenden Freitag, zum Spiel Ukraine - Tunesien, sind für die An- und Abreise der erwarteten 50.000 Fans zum Olympiastadion und zur Waldbühne wieder insgesamt 170 S-Bahnzüge zusätzlich im Einsatz. Der Sonderverkehr beginnt fünf Stunden vor Spielbeginn.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher

21 Juni 2006

Regionalverkehr: Gute Noten für die Oderlandbahn, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Seelow/id/142043

Märkisch-Oderland (MOZ) Angetan waren die Vertreter von Kommunen, des Landkreises, des Berliner Senates sowie zahlreiche Schaulustige vom Service der Niederbarnimer Eisenbahn. Das Unternehmen übernimmt am 10. Dezember die "Oderlandbahn" zwischen Berlin-Lichtenberg und Kostrzyn (Küstrin). Der schmucke Zug des Types "Talent" soll mit Fahrplanwechsel zwischen Berlin und ...

Regionalverkehr: Szymanski kündigt Einschnitte im Nahverkehr an, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
10732478/2242247/

Überprüfung schwach frequentierter Bahnstrecken

Potsdam - Verkehrsminister Frank Szymanski (SPD) hat für die kommenden Jahre Einschnitte im Nahverkehr Brandenburgs angekündigt. Angesichts der bereits beschlossenen erheblichen Kürzung der so genannten Regionalisierungsmittel des Bundes für die Länder sehe er keine ...

S-Bahn + BVG + WM2006: Alle drei Minuten fährt ein Fan-Zug, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/06/21/
berlin/836664.html

Die ersten Sonderfahrten beginnen schon um 11 Uhr. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn sind nahezu alle Zuschauer im Olympiastadion
Von Stefan Schulz und Franziska Wetzel

Die Partymeile ist gestern ins Berliner Olympiastadion verlegt worden: Eine La-Ola-Welle nach der anderen schwappte durchs traditionsreiche Stadionrund und die Fans huldigten im ...

S-Bahn: Langes Warten auf kurze Züge, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/archiv/
21.06.2006/2611171.asp

Weil sich die S-Bahn bei den Fahrgastzahlen verschätzt hat, geht es auf dem Ring seit dem Fahrplanwechsel drunter und drüber

Von Stefan Jacobs

Berlin - Mit dem Fahrplanwechsel zur WM wollte auch die Bahn zu Höchstform auflaufen – doch in den vergangenen Tagen hat sie viele Stammkunden eher enttäuscht: Regionalzüge fahren häufiger als sonst verspätet, und bei der S-Bahn ...

20 Juni 2006

Straßenverkehr: Einbahnstraße Richtung Alex, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2006/0620/lokales/0060/
index.html?keywords=alexa;every=1;utf8=1;mark=alexa

Die Alexanderstraße an der Großbaustelle des Shoppingcenters Alexa kann ab heute wieder befahren werden

20.06.2006

Lokales - Seite 23

Uwe Aulich

MITTE. Eines der größten, aber auch pannenreichsten Straßenbauvorhaben in der Innenstadt ist nahezu abgeschlossen: Nach fast anderthalb Jahren Sperrung soll die Alexanderstraße heute Nachmittag wieder für den Verkehr freigegeben werden. Allerdings nur die ...

Museum + Straßenbahn + Bus: Führung durch die Sammlung „Historische Straßenbahnen und Omnibusse“

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2006/id/107157/name/
F%FChrung+durch+die+Sammlung+%84Historische+Stra%DFenbahnen+und+Omnibusse%93

Am Sonnabend, den 24. Juni 2006 können Sie sich auf dem denkmalgeschützten Straßenbahnhof Niederschönhausen historische Straßenbahnen und Omnibusse ansehen.

Die Führungen finden jeweils um 10:00, 11:00, 12:00, 14:00 und 15:00 Uhr statt und dauern etwa 45 Minuten.

Die Führung kostet für Erwachsene 2,00 EUR und für Kinder von 6 bis 14 Jahren 1,00 EUR. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt.

Für Gruppen (z.B. Kitas, Schulklassen, aber auch private Gruppen) bieten wir auch nach Voranmeldung andere Termine an.

Vor Ort gibt es außerdem einen Souvenirverkauf mit Büchern, Postkarten und anderen Artikeln rund um den Nahverkehr.

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefon-Nummer 030-25633880 oder auf den Internetseiten des Denkmalpflege-Vereins Nahverkehr Berlin e. V.
Voranmeldungen richten Sie bitte an die folgende E-Mail-Adresse: fuehrungen@dvn-berlin.de

Führungen durch die Sammlung historischer Straßenbahnen und Busse auf dem Straßenbahnbetriebshof Niederschönhausen werden im Jahr 2006 bis November zu folgenden Terminen angeboten.
24. Juni 2006
22. Juli 2006
26. August 2006
23. September 2006
28. Oktober 2006
25. November 2006

Beginn jeweils:
10:00, 11:00, 12:00, 14:00 und 15:00 Uhr

Datum: 20.06.2006

Bus + Museum: Fahren Sie mit historischen Omnibussen durch die Stadt

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2006/id/107145/name/
Fahren+Sie+mit+historischen+Omnibussen+durch+die+Stadt

Am Sonntag den 25.06.2006 führt der Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin e.V. erstmals in diesem Jahr auch Themenfahrten mit historischen Omnibussen durch.

Sie können mit Doppeldecker-Omnibussen vom Typ Do54 und Do56 aus den Jahren 1956 mitfahren.
Die Fahrten beginnen jeweils um 11.00 Uhr und 14.00 Uhr am S Hackescher Markt an der Nachtwagen-Haltestelle der Omnibusse „An der Spandauer Brücke“.

Die Fahrten gehen durch die Berliner Innenstadt und dauern etwa 2 Stunden.

Fahrpreis:
Erwachsene 8,00 EURO und Kinder 4,00 EURO

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Denkmalpflege-Vereins Nahverkehr Berlin e. V..

Die nächste Themenfahrten mit einem Historischem Bus ist am 23. Juli 2006

Datum: 20.06.2006

Tarife: So wird ihr Handy zum BVG-Ticket, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
berlin/126814.html

Spätestens nächstes Jahr soll im kompletten VBB der elektronische Fahrausweis verfügbar sein
Susanne Kröck

Berlin - Kein Kleingeld fürs Ticket in der Tasche und die U-Bahn steht schon auf dem Bahnsteig? Egal! Hauptsache, das Handy ist zur Hand. Damit sollen BVG-Passagiere schon bald Fahrscheine kaufen können.
Doch nicht nur die. Spätestens Anfang nächsten Jahres soll es in allen 43 Bus- und Bahnbetrieben des Verkehrsverbunds Berlin -Brandenburg VBB Handy-Tickets geben. Mitarbeiterin Brigitta Köttel: "Wir arbeiten intensiv daran."
Wie funktioniert ein Handy-Ticket? Dazu braucht man ein Handy mit Java-Technologie. Die haben Handys, die auch fotografieren können. Anmelden muss man sich im Internet, dort gibt's ein Passwort. Das Programm "VBB-Handy-Ticket" kommt per SMS. So wird das Ticket auch gekauft. Noch steht nicht fest, wie bezahlt wird: per Lastschrift, Handy-Rechnung oder Kreditkarte. Und wenn ein Kontrolletti kommt? Einfach "Ticketspeicher" auf dem Handy anwählen. Da ist es!

S-Bahn + BVG: BVG und S-Bahn für Fans gerüstet, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2006/06/20/
924039.html

33 Sonderzüge auf der U-Bahnlinie U2 sowie höhere Taktdichte auf den S-Bahnlinien S75 und S9
Die hauptstädtischen Verkehrsunternehmen sehen sich für das heutige, nunmehr dritte WM-Spiel in Berlin gut vorbereitet. "Das Prozedere der vergangenen Spieltage hat sich bewährt, da gibt es von unserer Seite aus keine Änderungen", sagt BVG-Sprecherin Petra Reetz. Auch die Tatsache, daß das deutsche Team spielt, sorge nicht für Konzept-Korrekturen. Die Besucher-Ströme würden sich kaum ändern. "Und wenn ein Stadion voll ist, ist es voll", so Reetz.
Einsatz-Schwerpunkt der BVG bleibt dabei die U-Bahn-Linie 2, die laut Reetz besonders gern von auswärtigen Besuchern für die Anreise aus der City zum Olympiastadion genutzt wird. Von 12 Uhr an - also vier Stunden vor Spielbeginn - kommen auf der Linie insgesamt 33 Sonderzüge zum Einsatz. Je nach Bedarf kann von der BVG-Einsatzzentrale die Taktfolge der Züge auf einen Zweieinhalb- bis Drei-Minuten-Abstand verkürzt werden. "Eingeklinkt" werden die Sonderzüge in den Bahnhöfen Alexanderplatz, Gleisdreieck, Zoologischen Garten und natürlich Olympiastadion.
Mit besonders großem Besucher-Andrang rechnen die BVG-Verantwortlichen zudem zur Fanmeile auf der "Straße des 17. Juni". Deshalb werden zusätzliche Busse speziell zur Taktverdichtung auf den innerstädtischen Linien 100 und 200 bereitgestellt.
Auch die S-Bahn verstärkt am heutigen Tag ihre Einsatzkräfte. Bereits ab 11 Uhr - zwei Stunden eher als vor WM-Beginn geplant - beginnt auf ihren Strecken der Sonderverkehr in Richtung Olympiastadion und Waldbühne. "Der frühere Beginn hat sich bereits beim Spiel Schweden-Paraguay bewährt", sagt S-Bahn-Sprecher Gisbert Gahler. Setzt die Nahverkehrstochter der Bahn AG auf den Linien S 75 und S 9 zunächst 13 Züge mehr ein, kommen nach 13 Uhr insgesamt 55 Züge zusätzlich zum Einsatz. Zwischen Westkreuz und Olympiastadion fährt die S-Bahn bis Spielbeginn faktisch im Zwei-Minuten-Takt.
Auch am Abfahrtssystem will die S-Bahn vorerst nichts ändern. "Wir nutzen am Olympiastadion alle acht Sonder-Bahnsteige, aber es können nicht alle Züge gleichzeitig losfahren", so Gahler. Einige WM-Besucher hatten kritisiert, daß sie nach Spielschluß lange auf die Abfahrt warten mußten. fü

S-Bahn + Bahnhöfe: Zwei Spatenstiche vor der Wahl, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/560949.html

Nicht nur am Großflughafen, auch am Ostkreuz wird im September mit dem Bau begonnen
Peter Neumann

Bei Berliner Politikern grassiert offensichtlich das "Wahl-Fieber". Kurz bevor die Bürger am 17. September das Abgeordnetenhaus neu wählen, wird nicht nur der Bau des Flughafens Berlin Brandenburg International mit einem ersten Spatenstich offiziell in Szene gesetzt. Am Tag vor dem Fest in Schönefeld, dem 4. September, wird möglicherweise der Beginn eines weiteren großen Verkehrsprojekts öffentlich zelebriert. Dann soll nach der jetzigen Planung der erste Spatenstich für die seit Jahren geplanten Bauarbeiten am Bahnhof Ostkreuz gefeiert, erfuhr die Berliner Zeitung.
Allerdings lässt sich der September-Termin nur dann halten, wenn die Genehmigung für die Sanierung und den Umbau des Ostkreuzes rechtzeitig bis dahin eintrifft. Doch damit ist offenbar bald zu rechnen: Das Eisenbahn-Bundesamt bekräftigte, dass der Planfeststellungsbeschluss für das Großprojekt im Osten Friedrichshains in diesem Sommer fertig sein soll. Damit könnten die Politiker, die am Ostkreuz den Spaten in den Boden stechen werden, den Bürgern zeigen, dass es dort nun endlich vorangeht. "Es hat schon viele Verzögerungen gegeben. Darum kann ich nur hoffen, dass die Sanierung dieses wichtigen Knotenpunktes tatsächlich beginnt", sagte Jutta Matuschek, Verkehrspolitikerin der Linkspartei.PDS. "Ich habe zwar ein Faible für Idyllen - aber dieser Bahnhof muss endlich umgebaut und fahrgastfreundlicher werden." Der SPD-Abgeordnete Stefan Zackenfels, dessen Wahlkreis Friedrichshain umfasst, sieht die Großbaustelle als kommende Attraktion. Er will sich dafür einsetzen, dass die Bürger die Arbeiten verfolgen können - zum Beispiel von einer Aussichtsplattform oder in einem Bau-Container, in dem sich eine Ausstellung und Bildschirme aufbauen ließen. "Es wäre wichtig, dass alle Interessierten Einsicht in die Bauabläufe bekämen", sagte der SPD-Politiker.
Auf jeden Fall wäre es eine längerfristige Attraktion. Denn die DB Projektbau, die das Vorhaben steuert, rechnet mit einer Bauzeit bis 2015 und Kosten von 411 Millionen Euro. 15 Kilometer Gleis müssen neu- oder umgebaut, fünf Bahnsteige sowie sechs Bahnüberführungen errichtet werden. Zunächst wird 2007 die Brücke im Verlauf der Kynaststraße abgetragen. Der Senat beginnt also mit den Bauarbeiten.
Während die Ostkreuz-Sanierung und der Flughafen-Ausbau vor der Wahl Mitte September gefeiert sollen, wurde Unangenehmeres auf die Zeit danach verschoben. So gilt es als sicher, dass die von der BVG und der S-Bahn für 2007 geforderte Erhöhung der Fahrpreise erst später in diesem Jahr abgesegnet wird.

Straßenbahn: Fahrverbot für Straßenbahnen soll Geld sparen - kostet aber Millionen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/561106.html

treit um Schmöckwitzer Tram / Auch andere Strecken bedroht

Peter Neumann

Im Südosten von Berlin droht ein Schildbürgerstreich. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) prüfen, ob sie die Straßenbahn zwischen Grünau und Alt-Schmöckwitz stilllegen. Ihr Argument: Die Trasse müsste für mindestens vier Millionen Euro saniert werden, was angesichts der niedrigen Fahrgastzahlen Unsinn wäre. Allerdings wurde bislang verschwiegen, dass auch eine Stilllegung der landschaftlich reizvollen Strecke eine Menge Geld kosten würde - im schlimmsten Fall ungefähr genauso viel wie eine Erneuerung. Aus internen Unterlagen der BVG geht hervor, dass beim Rückbau der Anlagen Kosten von rund 4,3 Millionen Euro entstehen könnten. "Für dieses Geld kann die BVG die Strecke auch sanieren", sagte Jutta Matuschek, Verkehrspolitikerin der Linkspartei.PDS.
Inzwischen stellte sich heraus, dass Straßenbahnabschnitte in Hohenschönhausen, Friedrichshain sowie Lichtenberg ebenfalls von der Stilllegung bedroht sind. Die BVG hat errechnen lassen, auf welchen Teilstücken sich Sanierungen nicht mehr lohnen würden. Wie jetzt bekannt wurde, fiel das Ergebnis für die Bahn in der Suermondtstraße (Linie 27) und für fast die gesamte Linie 21 negativ aus - unter anderem für die Abschnitte vom Loeper- zum Bersarinplatz sowie vom Frankfurter Tor zur Treskowallee. Wie berichtet, gelten auch die drei Teilstücke Heinersdorf-Am Steinberg (Linie M 2), Bölschestraße-Altes Wasserwerk (Linie 60) sowie Bölschestraße-Rahnsdorf (Linie 61) als Stilllegungskandidaten. Dort hält die BVG eine Umstellung auf Busverkehr sogar für "vorrangig". Die Nordäste der M 1 nach Niederschönhausen und Rosenthal sind ebenfalls weiterhin in Gefahr.
Die Uferbahn, die am Langen See nach Schmöckwitz führt, ist also nicht die einzige bedrohte Tram-Trasse in Berlin. Allerdings stellt sich bei diesem Abschnitt der Linie 68 als Erstes die Frage, wie es weitergeht: Relativ bald müssten gerissene Holzschwellen und vier abgenutzte Gleisbögen ersetzt werden. Das kostet mindestens vier, wahrscheinlich 5,7 Millionen Euro, hieß es bei der BVG. Selbst eine provisorische Instandsetzung schlägt mit 600 000 Euro zu Buche. Die BVG warb um Verständnis. Sie müsse Steuergelder sinnvoll einsetzen, hieß es. Außerdem würden auch "Sparvarianten" für eine Stilllegung durchgerechnet. Wenn auf eine Renaturierung verzichtet wird und die Gleise liegen blieben, reduzierten sich die Rückbaukosten auf 685 000 Euro. Dann aber hätte Berlin noch eine tote Verkehrsanlage - wie die Straßenbahngleise in der Leipziger Straße, auf denen auf absehbare Zeit kein Zug fahren wird, oder die Tunnelrohbauten bei der U-Bahn, die fast fünf Kilometer lang sind.
Die Verkehrspolitikerin Matuschek wirft der BVG vor, mit unterschiedlichen Daten zu argumentieren. So sei in den Zügen nach Schmöckwitz mehr los als bislang dargestellt. Während öffentlich von weniger als tausend Fahrgästen pro Tag die Rede war, geht die BVG intern von 702 000 Reisenden pro Jahr aus. Andere Berechnungen zeigen, dass die BVG jährlich bis zu 210 000 Fahrgäste und 130 000 Euro Fahrgelderträge verliert, wenn diese Tram nicht mehr fährt. Der Bus sei unattraktiver, da er für diese Strecke 40 Prozent mehr Zeit benötigt. Zudem ließe sich die Bahn preiswerter betreiben. So setze die BVG für einen Straßenbahn-Kilometer 60 Cent an, während ein Bus-Kilometer 71 Cent koste. Anstelle von zwei Straßenbahnen werden drei Busse für die Strecke gebraucht.
Der Bezirk fordert den Erhalt der Linie 68 und ein Marketingkonzept. Übermorgen berät die Bezirksverordnetenversammlung darüber. Matuschek forderte den Senat auf, die Strecke im Nahverkehrsplan festzuschreiben. Matthias Horth und Jens Wieseke vom Fahrgastverband IGEB schlossen sich an: "Der Senat sollte der Verunsicherung der Fahrgäste ein Ende bereiten und klarstellen, dass es allein seine Sache ist, über Stilllegungen zu entscheiden."

Tarife: Berlin/Brandenburg: VBB bietet wieder ein Schülerferienticket an, aus LOK Report

http://www.lok-report.de/

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bietet wieder ein Schülerferienticket an. Die Sommerferien stehen vor der Tür und die Schülerinnen und Schüler in Berlin und Brandenburg haben endlich viel Freizeit. Jetzt können sie was erleben!
Für den Preis von 29,00 EUR können sie vom 6. Juli bis einschließlich 20. August 2006 alle Nahverkehrsmittel der Brandenburger Verkehrsunternehmen sowie alle Züge der DB Regio AG in Brandenburg und Berlin benutzen. Ausgenommen sind lediglich die Züge der S-Bahn und die Verkehrsmittel der BVG. Das Schülerferienticket ist personengebunden und gilt nur für Schülerinnen und Schüler mit gültigem Schülerausweises.
Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Preis des Schülerferientickets um fast 20% gesenkt werden. Außerdem ist es durch die neuen Regionalbahnhöfe auf der Nord-Süd-Verbindung und die nun möglichen Reiseverbindungen noch interessanter geworden. Neue Kooperationspartner in Berlin und Brandenburg, wie zum Beispiel der Medienpartner Radio TEDDY 106.8, machen das Angebot noch attraktiver.
Das Schülerferienticket ist nicht nur ein Fahrschein, sondern ermöglicht bei zahlreichen Freizeiteinrichtungen in Berlin und Brandenburg ermäßigten Eintritt - zum Beispiel in das Besucherbergwerk F60 in der Lausitz, das Musical Blue Man Group in Berlin oder den Skate-Point Jüterbog/Kolzenburg. Jeder Kunde bekommt eine kleine Broschüre, die über alle Kooperationspartner informiert. Ein besonderes Highlight ist der Gutschein für das Tropical Island. Eine Person bezahlt und die zweite hat freien Eintritt.
Die Schülerferientickets und die Broschüre sind bei allen Verkehrsunternehmen in Brandenburg und den DB ReiseZentren in Berlin und Brandenburg erhältlich. Weitere Informationen erhalten Sie beim VBB-Infocenter unter der Telefonnummer 030/25 41 41 41 oder im Internet unter www.vbbonline.de (Pressemeldung VBB, 20.06.06).

19 Juni 2006

Schiffsverkehr: Alle Mann von Bord, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
19.06.2006/2606376.asp

Zur WM bleiben die Ausflugsschiffe oft leer

Zwei Tricks haben Berliner Reeder versucht, um zur WM Fahrgäste anzulocken – beide gingen nicht auf. Schiffseigner, die mit großen Monitoren Passagiere auf ihre Dampfer locken wollten, klagen jetzt genau so wie die, die an Bord eine fußballfreie Zone bieten. Obwohl hunderttausende Touristen in der Stadt von der Sonne beschienen werden, bleiben ...

Taxi: Sammel-Taxi soll kommen, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
berlin/126649.html

Berlin - Macht Taxifahrten billiger! Statt 40 Euro müsste etwa die Fahrt von Schönefeld nach Moabit nur fünf kosten – wenn sich neun Fahrgäste ein Großraum-Taxi teilen. Was in anderen Ländern funktioniert, sollte doch auch in Berlin möglich sein, meint FDP-Verkehrsexperte Klaus Peter Lüdeke, fordert deshalb: Zum Beispiel am ...

allg.: Jährlich 30 Millionen Euro weniger, aus Schweriner Volkszeitung

http://www.svz.de/prignitzer/newspri/PRIVermischtes/
19.06.06/3971840/3971840.html

Verkehrsminister Frank Szymanski sieht ÖPNV vor schwieriger Aufgabe
Potsdam (EB) • Wie wird sich der öffentliche Verkehr vor allem in ländlichen Regionen Brandenburgs entwickeln angesichts der vom Bundesrat beschlossenen Kürzungen der Regionalisierungsmittel? Verkehrsminister Frank Szymanski sieht Probleme.

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck hatte den vom Bundesrat erzielten Kompromiss am Freitag noch verteidigt, Szymanski dagegen sagte, dass es die Kürzung der Regionalisierungsmittel unumgänglich mache, sowohl Abbestellungen im Schienenverkehr, ...

S-Bahn: Neue Technik: S-Bahn schafft Zugabfertiger ab, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/560585.html

Die meisten Bahnsteige werden "personalfrei"
Peter Neumann

Noch genießen die Fahrgäste der S-Bahn Berlin einen Service, von dem Fahrgäste anderswo nur träumen können. Auf zahlreichen Stationen gibt es Personal, das Züge abfertigt, Fragen beantwortet und notfalls hilft. Doch nun führt die S-Bahn eine Technik ein, die alle Zugabfertiger überflüssig machen wird. In ihrem Auftrag hat die Firma PSI Transportation auf sechs Ringbahnhöfen ...

18 Juni 2006

Flughäfen: Air Berlin macht BBI zum Drehkreuz, aus Berliner Morgenpost

http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/06/18/
wirtschaft/836039.html

Fluglinie optimistisch nach schriftlicher Urteilsbegründung zum Flughafenbau
Berlin - Nachdem das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig in der schriftlichen Begründung des Urteils zum Bau des Großflughafens BBI in Berlin eine Lockerung des Nachflugverbots in Aussicht gestellt hat, ist die Billigfluggesellschaft Air Berlin wieder optimistisch. Air-Berlin-Sprecher Peter Hauptvogel sieht jetzt die Chance, "den BBI zum ...

S-Bahn: S-Bahn spart an Personal auf Bahnhöfen, aus Berliner Morgenpost

http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/06/18/
berlin/836079.html

Nach der Fußball-Weltmeisterschaft will die S-Bahn mit ihrem Sparkurs Ernst machen. Auf sechs S-Bahn-Stationen des südlichen Berliner Rings soll es voraussichtlich von August an kein Personal zur Zugabfertigung mehr geben. Auch im sozialen Brennpunkt ...

S-Bahn + U-Bahn + WM2006: Jetzt rollt es besser, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
18.06.2006/2603852.asp

BVG und S-Bahn haben auf Probleme reagiert, aber Taxifahrer sind unzufrieden
Wenn alle so wären wie die Schweden, gäbe es manches Problem nicht: Zu Tausenden hatten sie sich am Donnerstag am Wittenberg- und Theodor-Heuss-Platz getroffen – um dann jeweils direkt und ganz entspannt mit der U2 (inklusive 33 Sonderzügen) zum Spiel ins Olympiastadion zu fahren. Einfacher hätte es die BVG nicht haben können. Und als am Heuss-Platz wegen Überfüllung nichts mehr ging, sind ein paar Nordmänner und -frauen einfach ...

17 Juni 2006

Bahnverkehr: Zugstörungen nach Blitzschlag, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
17.06.2006/2603630.asp

Zehlendorf - Während eines Unwetters, das gestern Abend von Südwesten her über die Stadt zog, schlug ein Blitz ins Stellwerk Wannsee ein. Nach Mitteilung der Bahn kam es dadurch zu Störungen im ...

Straßenverkehr: Grüne Welle, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
17.06.2006/2602464.asp

Das Landgericht Leipzig hat entschieden, wer mit dem DDR-Ampelmännchen Profit machen darf Heute aus Los Angeles

Von Sebastian Leber

Jetzt kann es richtig losgehen. Endlich. Markus Heckhausen will neue Sportartikel auf den Markt bringen. Und Kinderspielzeug. Vielleicht ein paar Getränkesorten. Die Pläne hat er schon in der Schublade, nur fehlte bisher ...

Museum: Buckower Kleinbahn: Sonderfahrt am 25. Juni, aus LOK Report

http://www.lok-report.de/

Am 30.6.2006 laufen die Betriebsfristen der EL 4 der Betriebsnummer 14, eine Dauerleihgabe der Strausberger Eisenbahn, und des Triebwagenzuges 279 003/004 ab. Aus diesem Anlass möchten wir jedem Interessierten vorab noch einmal die Möglichkeit geben, beide Fahrzeuge zusammen im Rahmen einer Fotosonderfahrt zu erleben.
Der Erlös dieser Sonderfahrt wird dem Triebwagenzug 279 003/004 zu Gute kommen, an welchem in den anschließenden Monaten eine Hauptuntersuchung durchgeführt wird. Wie es hingegen mit der EL 4 weiter geht ist noch ungewiss, da der derzeitige Kostenaufwand noch nicht abzuschätzen ist. Daher wird dies die zunächst letzte Möglichkeit sein, das Fahrzeug noch einmal im Zugbetrieb zu erleben.
Wir werden auf dieser Fahrt an verschieden Standorten zum Aussteigen anhalten und auch einige Scheinan- und Durchfahrten machen. Über eine rege Teilnahme, im Zug als Fahrgast, würden wir uns sehr freuen. Die Abfahrt von Buckow ist um 12 Uhr 45. Für die gesamte Fahrt ist etwa 1 ¼ Stunde eingeplant. Der Teilnehmerpreis beträgt 9 Euro 50. Info und Anmeldung ist unter 0162-6878776 täglich von 10 bis 18 Uhr oder per E-Mail an epost@buckower-kleinbahn.de möglich. Der Kartenverkauf erfolgt am Zug.
Wer jedoch nicht teilnehmen kann aberr dennoch einen Beitrag leisten möchte kann das gern auch in Form einer Spende machen. Zu diesem Zweck gibt es bei der Sparkasse Märkisch Oderland ein Spendenkonto 3000 35 32 40, Bankleihzeil 170540 40. Bei Spenden bitte auch Namen aund Anschrift mit angeben, damit wir eine Spendenquittung zustellen können (Andreas Hauschild, www.buckower-kleinbahn.de, 17.06.06).

allg.: Regionalisierungsmittel: Fauler Kompromiss zu Lasten des Nahverkehrs, aus LOK Report

http://www.lok-report.de/

Der Bundesrat unterstützt durch die Zustimmung zum Haushaltsbegleitgesetz 2006 am 16.06.06 die Erhöhung der Umsatzsteuer zum 1. Januar 2007 um drei Prozentpunkte von 16 auf 19 %. Die Einnahmen aus zwei Prozentpunkten der Umsatzsteuererhöhung werden Bund, Ländern und Gemeinden zur nachhaltigen Stützung ihrer Haushalte dienen.
Die zu den Regionalisierungsmitteln gefundene Lösung ist ein guter Kompromiss, der die Interessen des Bundeshaushaltes, aber auch die der an einem guten ÖPNV arbeitenden Länder, berücksichtigt. Die Bundesregierung wird den Ländern die sich aus dem Gesetz ergebende Belastung von insgesamt 2,3 Mrd. € im Zeitraum 2006 bis 2009 in einer Größenordnung von 500 Mio. € vermindern. Zur Erreichung dieses Zieles wird sich die Bundesregierung bemühen, rechtzeitig eine gesetzliche Regelung mit folgenden Eckpunkten zu erreichen:
• Für 2006 und 2007 bleibt es bei der nach dem Haushaltsbegleitgesetz vorgesehenen Höhe der Regionalisierungsmittel.
• Für die Jahre 2008 bis 2010 wird den Ländern für die Absenkung der Regionalisierungsmittel eine Kompensation von insgesamt 500 Mio. € auf gesetzlicher Grundlage gegeben, die die Länder zur Aufrechterhaltung der Bestellung von schienengebundenen Nahverkehren einsetzen können (Pressemeldung Bundesministerium der Finanzen, 17.06.06).
RechteckBundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee begrüßte den mit den Ländern im Rahmen der Beratungen zum Haushaltsbegleitgesetz gefundenen Kompromiss zu den Einsparungen bei den Regionalisierungsmitteln. "Der Kompromiss mit den Ländern ist ein gutes Ergebnis und liegt dicht bei der Einsparvorgabe des Bundes. Die intensiven Gespräche mit den Ländern haben Früchte getragen. Die gefundene Lösung trägt den Interessen des Bundeshaushaltes genauso Rechnung wie sie die hohe Qualität im Nahverkehr sichern wird. Sie gibt Planungssicherheit bis ins nächste Jahrzehnt. Durch eine verbesserte Koordinierung und Steuerung sind Synergieeffekte möglich und die Länder können durch verstärkte Ausschreibungen beim Regionalverkehr eine zielgenaue und effiziente Mittelverwendung sicherstellen. Mit den zusätzlichen Mitteln aus der Mehrwertsteuererhöhung ergeben sich für die Länder zudem Spielräume für eigene Schwerpunktsetzungen", sagte Tiefensee (Pressemeldung Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, 17.06.06).
RechteckNach Artikel 13 des Haushaltsbegleitgesetzes in unveränderter Fassung werden dem öffentlichen Nahverkehr bis 2010 insgesamt über 2,3 Milliarden Euro gestrichen. Die Kappung der Bundesgelder für Bahn und Bus ist jetzt gesetzlich in der ursprünglich geplanten Höhe festgelegt, und zwar auf
• 7053,1 Millionen Euro für das Jahr 2006,
• 6709,9 Millionen Euro für das Jahr 2007 und auf
• 6609,9 Millionen Euro für die Jahre ab 2008.
Der angekündigte Aufstand des Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und SPD-Vorsitzenden Kurt Beck hat sich als Sturm im Wasserglas erwiesen. Die in der letzten Nacht angekündigte Nachbesserung bleibt vorerst eine Schimäre. Die Abschwächung der Streichungen in Höhe von 500 Millionen Euro zugunsten der Bundesländer wurde nicht gesetzlich fixiert. Lediglich die Absicht ist erklärt worden, eine Nachbesserung bei den Verhandlungen zur Neuordnung des Regionalisierungsgesetzes im Jahr 2007 vorzunehmen (Pressemeldung Die Linke, 17.06.06).
Rechteck"Das ist guter Tag für die Kunden des Nahverkehrs." Der Kompromiss zwischen Bund und Ländern stelle sicher, dass es auch künftig ein attraktives Nahverkehrsangebot in Deutschland gebe, erklärte der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Uwe Beckmeyer, in Bremen. Der Beschluss über die künftige Höhe der Regionalisierungsmittel gebe Planungssicherheit für alle Beteiligten. Die Ländervertreter hätten eingesehen, dass sie ihre Zustimmung zu dem Gesetz nicht verweigern können, sagte Beckmeyer. "Schließlich ist die Neuregelung der Regionalisierungsmittel im Koalitionsvertrag vereinbart worden." Dem hätten auch die Regierungschefs der Länder zugestimmt. Den Ländern stünde ein Teil der Mehreinnahmen bei der Mehrwertsteuer zu. Es liege in der Hand der Landesregierungen, diese Mittel auch für den Erhalt und Ausbau der Nahverkehrsangebote einzusetzen, sagte Beckmeyer. Der öffentliche Nahverkehr sei nicht allein Sache des Bundes (Pressemeldung SPD, 17.06.06).
RechteckDie Allianz pro Schiene kritisiert die Zustimmung der Bundesländer am heutigen Freitag zu dem umstrittenen Haushaltsbegleitgesetz. "Die Zustimmung bedeutet, die Länder opfern einen Teil der zweckgebundenen Nahverkehrszuschüsse des Bundes für frei verfügbare Mehrwertsteuereinnahmen", so die Reaktion von Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. "Wir befürchten, dass die zusätzlichen Gelder aus der Mehrwertsteuer nicht für den Nahverkehr eingesetzt werden, sondern zur Stopfung von Haushaltslöchern. Dann wäre dies ein schwarzer Tag für den Öffentlichen Nahverkehr. Die Länder müssen nun die fehlenden zweckgebunden Gelder aus den Regionalisierungsmitteln mit den zusätzlichen Mehrwertsteuermitteln ausgleichen, um einen attraktiven Nahverkehr zu erhalten", so Dirk Flege. (Pressemeldung Allianz pro Schiene, 17.06.06).
RechteckNach Ansicht von DBV-Präsident Gerhard J. Curth muss die Reduzierung der Finanzmittel, die die Länder für die Bestellung von Bahnangeboten vom Bund überwiesen bekommen, nicht zwangsläufig zu drastischen Verschlechterungen führen. Neue Ideen sind gefragt! Zum Beispiel fahren Züge im ländlichen Raum in der Tagesmitte häufig fast leer; hier könnte stärker auf den tatsächlichen Bedarf orientiert werden. Auch sollten die Länder verstärkt darauf hinwirken, dass Parallelverkehre zwischen Bahn und Bus zu Gunsten der Bahn aufgegeben werden. Bei den Verwaltungskosten der SPNV-Aufgabenträger sieht der DBV ebenfalls erhebliche Einsparpotentiale, die nicht zu Lasten des Fahrgastes gehen. So hat der Freistaat Bayern mit etwa 12 Millionen Einwohnern nur einen Aufgabenträger, der überregional Züge bei den Verkehrsunternehmen bestellt. In Sachsen hingegen gibt es fünf Aufgabenträger bei vier Millionen Einwohnern. Durch die Zweckentfremdung der Regionalisierungsmittel in vielen Bundesländern, die die ihnen im Rahmen des Gesetzes zur Verfügung gestellten Finanzmittel für andere, SPNV-fremde Aufgaben einsetzen, ist erheblicher Schaden entstanden. Nach Ansicht des DBV dürfen die Länder ihre Finanzmisere nicht durch eine Zweckentfremdung der SPNV-Mittel eindämmen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 17.06.06).
RechteckDer Fahrgastverband PRO BAHN e.V. M-V kritisiert die im Bundesrat am 16.06.2006 beschlossene Kürzung der Regionalisierungsmittel. Für Mecklenburg-Vorpommern bedeutet dies allein für 2006 und 2007 eine Kürzung von rund 22Mio.EUR. Dieser Betrag wird auch in etwa jährlich vom Land zweckentfremdet aus diesen Mitteln für die Finanzierung der Schülerbeförderung mit dem Bus verwendet. "Da diese Entscheidung gleichzeitig auch ein Kompromis der Länder ist, die Mehrwertsteuer auf 19% ab 2007 zu erhöhen, sollte die Landesregierung in Schwerin die bisher zweckentfremdeten Regionalisierungsmittel mit einem Teil der höher ausfallenden Mehrwertsteuererlöse ausgleichen." fordert PRO-BAHN-Sprecher Marcel Drews. "Damit ließen sich Einschnitte wie z.B. Taktausdünnungen oder gar Angebotseinstellungen bzw. Streckenstillegungen wie z.B. zwischen Neustrelitz und Parchim, Neustrelitz und Mirow oder Bergen auf Rügen und Lauterbach Mole sowie insgesamt eine weitere Abkopplung des Landes vom Bahnverkehr verhindern." (Pressemeldung Pro Bahn, 17.06.06).
RechteckDer Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Verabschiedung des Haushaltsbegleitgesetzes im Bundesrat scharf. Damit hätten die Länder entgegen aller bisherigen Verlautbarungen einer Kürzung der Bundesmittel für den Nahverkehr in Milliardenhöhe zugestimmt. Zuletzt hatte noch die Verkehrs-ministerkonferenz der Länder Mitte Mai festgestellt, dass die Kürzungen zwangsläufig zu Lasten der Qualität im öffentlichen Nahverkehr gehen würden, und die Pläne daher abgelehnt. "Jetzt haben die Ministerpräsidenten gegen ihre Verkehrsminister entschieden. Sie sind somit verantwortlich, wenn künftig jeder fünfte Nahverkehrszug in Deutschland gestrichen wird und die Preise für Bus und Bahn spürbar steigen. Daran ändert auch die jetzt vereinbarte Kompensation für einen Teil der Kürzungen nur wenig", erklärt Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender. Nach der Entscheidung stehen aus Sicht des VCD nun die Länder in der Pflicht, die Mittelkürzungen aufzufangen und ein gutes Angebot von Bus und Bahn weiterhin zu gewährleisten. Dafür biete sich die Mehrwertsteuer an, deren dreiprozentige Erhöhung von 2007 an das Haushaltsbegleitgesetz neben den Kürzungen der Regionalisierungsmittel ebenfalls festlege. Um dem bundesweiten Protest gegen die Kürzung der Bundesmittel für den Schienenpersonennahverkehr Nachdruck zu verleihen, wird der VCD am 19.06.06 rund 17.000 Unterschriften an Bundesfinanzminister Peer Steinbrück übergeben. Das Protestmotto: »Der Nahverkehr gehört nicht aufs Abstellgleis! Keine Kürzungen bei Bus und Bahn!« (Pressemeldung VCD, 17.06.06).
RechteckDie in der Sitzung des Bundesrates von Bundesfinanzminister Steinbrück angekündigte Initiative zur Teilrücknahme von Kürzungen bei den Regionalisierungsmitteln stellt einen wichtigen Verhandlungserfolg der Länder dar. Zu begrüßen sei die Zusage Steinbrücks, die vorgesehene Kürzung der Regionalisierungsmittel für die Jahre 2008 und 2009 um insgesamt 500 Millionen Euro reduzieren zu wollen und sie ab 2009 zu dynamisieren, erklärte der baden-württembergische Ministerpräsident am Rande der Bundesratssitzung in Berlin (Pressemeldung Innenministeriium Baden-Württemberg, 17.06.06).
Rechteck"Die Kürzung der Regionalisierungsmittel wird auch an Bayern nicht spurlos vorüber gehen. Es wird unumgänglich sein, Prioritäten zu setzen. Unser oberstes Ziel wird aber sein, den Umfang unseres heutigen Liniennetzes und Angebotsumfanges beizubehalten", erklärte Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber zu den beschlossenen Kürzungen der Regionalisierungsmittel. Bayern werde von den Kürzungen in den nächsten Jahren durchschnittlich mit rund 67 Mio. Euro/Jahr betroffen sein. Huber: "Wir werden dies einerseits kompensieren, indem wir zunächst die Förderung der Beschaffung neuer Omnibusse in Bayern aussetzen. Hierfür hat der Freistaat bislang rund 50 Mio. Euro/Jahr zur Verfügung gestellt." In den letzten 5 Jahren wurde die Anschaffung von 2646 neuen Bussen vom Freistaat bezuschusst. Mit diesem Fahrzeugpark seien die Unternehmen somit auch weiterhin in der Lage, ihre Verkehrsleistungen flächendeckend zu erbringen, erklärte Huber. Eine weitere Einsparmöglichkeit sehe der Minister darin, vermehrt Nahverkehrsleistungen auszuschreiben. Der Freistaat Bayern werde während der Laufzeit des aktuellen Verkehrsdurchführungsvertrages mit der DB Regio AG über 30 Millionen Zugkilometer ausschreiben (Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, 17.06.06).
RechteckDurch die Zustimmung zum Haushaltsbegleitgesetz stehen Brandenburg von 2007 bis 2010 jährlich ca. 30 Millionen Euro weniger Mittel für den ÖPNV zur Verfügung. Die Entscheidung war Teil eines grundsätzlich notwendigen Kompromisses zwischen Bund und Ländern. Frank Szymanski: „Ich begrüße, dass wir mit den durch die Bundesregierung zugesagten Kompensationsmaßnahmen Planungssicherheit bis 2010 haben. Den Rückgang der Regionalisierungsmittel können wir jedoch nicht aus eigener Kraft kompensieren. Ich erwarte besonders für 2007 zumindest eine Teilkompensation aus dem Landeshaushalt. Der Bund muss uns auch durch begleitende Regelungen hinsichtlich der Vertragsverhältnisse mit der DB AG unterstützen.“ (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung Brandenburg, 17.06.06).
RechteckIn der Debatte um das Haushaltsbegleitgesetz im Bundesrat hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche der Bundesregierung einen "falschen Kurs" vorgeworfen. Die Bundesregierung versuche nicht, die öffentlichen Haushalte durch Sparanstrengungen zu konsolidieren. Sie setze fast ausschließlich auf Steuererhöhungen, so der Minister, der für die Niedersächsische Landesregierung im Bundesrat Stellung nahm. Wer vor dem Hintergrund einer instabilen Konjunktur die Mehrwertsteuer erhöhe, handle fahrlässig, sagte Hirche. Bei der Abstimmung im Bundesrat enthielt sich Niedersachsen der Stimme. (Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, 17.06.06).
RechteckDer nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Wittke sieht nach der Entscheidung des Bundesrats vom Freitag (16. Juni 2006) zu den Kürzungen bei den Regionalisierungsmitteln „schwierige Zeiten“ auf den schienengebundenen Nahverkehr zukommen: „Die von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück vorgesehenen Mittelkürzungen werden wohl ohne Einschränkungen im Nahverkehrsangebot oder Fahrpreiserhöhungen nicht aufzufangen sein. Die angebotene Kompensation ist – sofern sie für Regionalisierungszwecke eingesetzt wird – immerhin ein Teilerfolg, für den es sich zu kämpfen gelohnt hat.“ Wittke kündigte umgehend Gespräche an mit dem Ziel, den Personennahverkehr „deutlich effizienter zu gestalten und Strukturveränderungen zu erreichen.“ Ein Teil der Kürzungen könne durch mehr Flexibilität und mehr Freiheit ausgeglichen werden. (Pressemeldung Ministerium für Bauen und Verkehr, 17.06.06).
RechteckTransnet hat den Kompromiss zur Kürzung der Regionalisierungsmittel für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) scharf kritisiert. „Die vorgesehenen Kürzungen von rund 1,8 Milliarden Euro sind dramatisch“, warnte das zuständige Vorstandsmitglied Karl-Heinz Zimmermann. Zimmermann kritisierte insbesondere, dass eine inhaltliche Diskussion um die Zukunft des ÖPNV ausgeblieben sei. „Die Haushälterperspektive ist diesem Thema nicht angemessen.“ Es müsse grundsätzlich geklärt werden, welchen Verkehr man in Deutschland wolle „und was er uns wert ist.“ (Pressemeldung Transnet, 17.06.06).

Flughäfen: Schönefelder Nächte sind kurz, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
17.06.2006/2602815.asp

Jetzt liegt das Flughafen-Urteil vor: Politik zufrieden, Anwohner wollen klagen Bald werden die Ausnahmeregelungen zum Nachtflugverbot ausgehandelt

Von Stefan Jacobs und Ulrich Zawatka-Gerlach

Nachdem das schriftliche Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Bau des Großflughafens vorliegt, sind der Berliner Senat und einige Fluggesellschaften optimistisch, dass sich der Airport wirtschaftlich betreiben lässt. Dafür müssen die sogenannten Randflugzeiten ...

Regionalverkehr: VBB: Mehr Verspätungen seit dem Fahrplanwechsel, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2006/06/17/
921136.html

Der Fahrplanwechsel am 28. Mai hat nach Einschätzung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) zu spürbar mehr Verspätungen im Nahverkehr geführt. Manche Regional-Expreß-Züge kämen 15 bis 30 Minuten zu spät an, sagte gestern VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz.

Die Pünktlichkeitsquote liege im Moment zwar noch über 90 Prozent, sei aber deutlich schlechter als vor ...

Schiffsverkehr: Golfen im Berliner Hafenviertel, aus taz

http://www.taz.de/pt/2006/06/17/
a0331.1/text.ges,1

taz-Serie "Hafenstadt Berlin" (Teil 5): Die Spree zwischen Friedrichshain und Kreuzberg ist schon lange zum Katalysator einer neuen Lebensart geworden. Dem kann sich auch die Hafengesellschaft Behala nicht verschließen. Sie gibt den Osthafen auf
VON NINA APIN

Das Schild, das zur Einhaltung der Hafenbetriebsordnung mahnt, ist ziemlich verrostet. Nur ein einsamer Kran mit der Aufschrift "Vulkankranbau Eberswalde" hält noch die Stellung. Am Spreeufer zwischen Oberbaum- und Elsenbrücke sind die Hafenaktivitäten ...

allg.: "Nicht ganz so schlimm. Aber schlimm genug.", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/560076.html

Weniger Geld für den Nahverkehr in der Region
Peter Neumann

Die S-Bahn dünnt den Fahrplan aus, Regionalbahnlinien enden weit vor der Stadt, Ausflugsziele verlieren den Bahnanschluss. Mit diesen Einschränkungen müssen die Bürger rechnen, nachdem der Bundesrat am Freitag einer Senkung der Nahverkehrszuschüsse zugestimmt hat. Das kündigte der Berliner SPD-Verkehrspolitiker Christian Gaebler an. "Diese Kürzungen sind unausgegoren und volkswirtschaftlicher ...

allg.: Nahverkehr wird Sparverkehr, aus taz

http://www.taz.de/pt/2006/06/17/
a0317.1/text.ges,1

Durch die Kürzung der Bundeszuschüsse drohen in der Region Streckenstilllegungen und ausgedünnte Fahrpläne im Nahverkehr. Verkehrsminister pochen auf Ausgleich aus Landeshaushalt
von ULRICH SCHULTE

Kurz nach Eröffnung des lichten Hauptbahnhofs zeichnet sich ab, dass eine wichtige Spezies darin kaum noch vorkommen wird: der Regionalzug. Wegen der Kürzung der Regionalisierungsmittel, die der Bundesrat gestern beschlossen hat, müssen sich die Fahrgäste im Nahverkehr auf ...

16 Juni 2006

S-Bahn: S-Bahn erwägt Ausweitung, aus meinberlin.de

http://www.meinberlin.de/Kiezticker/31134.html

Die S-Bahn Berlin GmbH überlegt, ob sie den Fünf-Minuten-Takt auf dem Ring ausweiten soll. Zwischen 9 Uhr und 10 Uhr reiche das Sitzplatzangebot teilweise nicht aus, teilte die Bahn am Freitag mit. Deshalb werde erwogen, ...

Messe: Innotrans 2006: Bahninfrastruktur gut aufgestellt, aus LOK Report

http://www.lok-report.de/

Mit 20.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist der Bereich Railway Infrastructure der internationalen Fachmesse InnoTrans in diesem Jahr besonders gut aufgestellt. Die Messehallen 25 und 26 sind komplett von Unternehmen dieses Branchensegments belegt. Hier präsentieren sich rund 250 Aussteller, die Hälfte davon aus dem Ausland. Damit hat sich der zweitgrößte Ausstellungsteil der InnoTrans zu einer repräsentativen Plattform für die gesamte internationale Schieneninfrastruktur entwickelt.
Zu den ausstellenden Unternehmen aus der ganzen Welt gehören unter anderem Balfour Beatty Rail Ltd. (GB), MAX BÖGL Bauunternehmung (D), Corus (GB), DB Bahnbau GmbH (D), DIE-LEI GmbH (D), Getzner Werkstoffe GmbH (Österreich), Goldschmidt Thermit GmbH (D), Leonhard Weiss GmbH & Co. KG (D), Pandrol Ltd. (GB), Schreck-Mieves GmbH (D), SPITZKE AG (D), ThyssenKrupp GfT Gleistechnik GmbH (D), voestalpine Bahnsysteme GmbH & Co KG (Österreich), VolkerRail Nederland B.V. (NL) und Vossloh Cogifer (FRA).
Dr. Gerhard Eschenröder, Vorstandsvorsitzender der Vossloh AG: "Für einen internationalen Konzern wie die Vossloh AG bietet die InnoTrans eine hervorragende Möglichkeit, unsere Kunden sowie Entscheider der Verkehrsbranche aus der ganzen Welt zu treffen. Unsere Produkte und Dienstleistungen werden die Besucher auf drei Ständen kennen lernen können." Für die voestalpine Bahnsysteme GmbH & Co KG erklärt Klaus Meusel, Mitglied des Vorstands: "Die Teilnahme der voestalpine Division Bahnsysteme mit ihren bahntechnischen Tochtergesellschaften aus den Bereichen Schienentechnik, Weichentechnik und Services auf der InnoTrans hat nicht nur Tradition, sondern ist in ihrer Bedeutung für unser Unternehmen stetig gewachsen. Unter dem Motto "Track Systems - Track Solutions" werden wir in diesem Jahr auf einem gemeinsamen großflächigen Stand besonders unsere neuesten Lösungen im Bereich Lebenszykluskosten- und RAMS-Strategien präsentieren, darunter wieder einige Weltneuheiten.“
Große Industrieverbände wie die britische Railway Industry Association und die Swissrail Industry Association sind im Ausstellungsbereich Railway Infrastructure mit eigenen Gemeinschaftsständen vertreten. Auch der Verband Deutscher Eisenbahn-Ingenieure e.V (VDEI) und die Überwachungsgemeinschaft Gleisbau e.V. sind mit Gemeinschaftsständen dabei.
Auf dem ausgedehnten Gleis- und Freigelände der InnoTrans nimmt das Thema Railway Infrastructure immer größeren Raum ein. Daimler Chrysler stellt bei seiner Premiere auf der InnoTrans gemeinsam mit Partnerfirmen und anderen Unternehmen die Funktionalität von Zweiwegefahrzeugen für die Schienenverkehrsinfrastruktur in den Vordergrund. Siemens Transportation Systems wird das Freigelände der InnoTrans 2006 noch stärker als bisher nutzen, um seinen Anspruch als Innovationstreiber der Bahnindustrie zu untermauern. Dazu gehört auch die Präsentation von Komponenten für die Bahninfrastruktur, insbesondere für das neue europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Die InnoTrans Berlin ist die führende Fachmesse für Schienenverkehrs-technik weltweit. Sie findet in diesem Jahr vom 19. bis 22. September auf dem Messegelände in Berlin-Charlottenburg statt. Veranstalter ist die Messe Berlin GmbH. Zur InnoTrans 2004 waren 46.455 Fachbesucher aus 81 Ländern und 1.369 Aussteller aus 35 Ländern nach Berlin gekommen (Pressemeldung Innotrans, 16.06.06).

S-Bahn + U-Bahn + WM2006: Aus Fehlern gelernt: Schneller ins Stadion, aus Berliner Morgenpost

http://morgenpost.berlin1.de/content/
2006/06/16/berlin/835581.html

Zum 2. Spiel im Berliner Olympiastadion pilgern die Schweden im Pulk - Verkehrsbetriebe beschleunigen Takt - Einlaßkontrollen am Südtor verstärkt
Von Guntram Doelfs
Zum zweiten WM-Vorrundenspiel im Olympiastadion sind gestern bereits seit dem Nachmittag offenbar zehntausend schwedische Fans zum Olympiastadion gepilgert. Allein auf dem Theodor-Heuss -Platz versammelten sich am späten Nachmittag nach Augenzeugenberichten mehrere Tausend schwedische Fußballfans und feierten. Wegen der Überfüllung ließ die Polizei am späten Nachmittag die Nordseite des Platzes sperren und den Busverkehr ...

Flughäfen: Gericht legt Maßstäbe für Spätflüge in Schönefeld fest, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/nachrichten/wirtschaft/
wirtschaft/art1067,1294438.html?
fCMS=7352547eddff26277906263525ba8204

Schriftliches Urteil zum Ausbau des BBI

Im Konflikt um Beschränkungen des Luftverkehrs auf dem künftigen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld ist jetzt das brandenburgische Verkehrsministerium am Zug.
Das Bundesverwaltungsgericht legte gestern die schriftliche Begründung seines Urteils vor, mit dem es grünes Licht für ...

Regionalverkehr: Express erneut auf der Kippe, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
10728425/61469/

BEATE VOGEL

BERND ATZENROTH

PRIGNITZ Der ursprünglich bis Wittenberge geplante Prig-nitz-Express fährt seit gerade mal einem Jahr zwischen Neuruppin und Wittstock, da steht er schon wieder zur Disposition. Heute will der Bundesrat darüber beraten, ob den Ländern für den öffentlichen Nahverkehr weniger Geld zur Verfügung gestellt wird.

Mit einem erschreckenden Szenario macht nun der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) auf die Folgen einer möglichen Kürzung dieser Regionalisierungsmittel aufmerksam. Dies würde sich dramatisch auf das Nahverkehrsangebot in Berlin und Brandenburg auswirken, heißt es: ...

U-Bahn: U-Bahnhöfe warten auf ein Lifting, aus taz

http://www.taz.de/pt/2006/06/16/a0300.1/
text.ges,1

Pankows Grüne schleppten gestern Kinderwagen die Treppen zum U-Bahnhof Eberswalder Straße hoch - aus Protest gegen fehlende Fahrstühle. Tatsächlich ist erst jede dritte Station der BVG barrierefrei. Und das wird sich nur sehr langsam ändern
VON SEBASTIAN LEHMANN

"Aufzug her!", hängt in grünen Lettern am U-Bahnhof Eberswalder Straße. Solange der Fahrstuhl fehlt, müssen Andreas Otto, Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow, und seine Parteifreunde ...

15 Juni 2006

Straßenbahn: OBERLEITUNG GERISSEN, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2006/0615/lokales/0096/
index.html?keywords=pankow;every=1;utf8=1;mark=pankow

Ein Sattelzug hat am Dienstagabend in Pankow die Oberleitung der Straßenbahn abgerissen. Weil der Draht die Fahrbahn berührte, musste die Berliner Straße für ...

S-Bahn + WM2006: S-Bahnen starten früher zum Stadion, aus Berliner Morgenpost

http://morgenpost.berlin1.de/content/
2006/06/15/berlin/835329.html

Konsequenzen nach Pannen bei erstem Berliner WM-Spiel
Von Stefan Schulz
Das erste Berliner WM-Spiel zwischen Brasilien und Kroatien im Olympiastadion war ein Publikumsknaller, doch die S-Bahn hat den Start der Weltmeisterschaft verschlafen. "Die Verspätungen bei der Anreise tun uns leid und dafür entschuldigen wir uns", sagte gestern S-Bahn-Sprecher Gisbert Gahler. "Als Konsequenz daraus werden wir den Einsatz der Sonderzüge für das heutige Spiel um eine Stunde auf ...

S-Bahn: Betrunkener zündelte mit Fackel in S-Bahn, aus meinberlin.de

http://www.meinberlin.de/Polizeiticker/index.php?id=31093

Zwei Betrunkene im Alter von 17 und 27 Jahren aus Lichtenberg und Steglitz wurden in der vergangenen Nacht festgenommen, nachdem der Ältere versucht hatte, die Verkleidung eines S-Bahnwaggons in Brand zu setzen. Gegen 0 Uhr 30 befanden sich die beiden auf dem S-Bahnhof Oranienburger Straße, wo der ...

Bahnverkehr: Weniger Schiene für Deutschland, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
15.06.2006/2597656.asp

Seit 1994 ist das Gleisnetz um 5100 Kilometer geschrumpft – und es soll weitergehen, planen Bahn und Bund

Von Bernd Hops

Berlin - Bundesregierung und die Deutsche Bahn sind sich offenbar darin einig, dass das Schienennetz in den kommenden Jahren weiter schrumpfen wird. In einem internen Papier des Verkehrsministeriums, das dem Tagesspiegel vorliegt, wird mit einem Streckenumfang von 32 000 Kilometern als kritischer Marke gearbeitet. Dabei geht es um die Bedingungen für die so genannte Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung, bei der der Bund auf Jahre hinaus die Mittel zum Erhalt des Gleisnetzes festschreiben soll. Sie gilt als Voraussetzung für eine Privatisierung. In der Bilanz für das vergangene Jahr weist die Bahn noch eine ...

Flughäfen: Bau des Großflughafens: Mittelstand fast ohne Chancen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
15.06.2006/2597386.asp

Wirtschaftssenator Wolf: Die Hürden bei der Auftragsvergabe sind für kleinere Betriebe zu hoch

Von Ursula Weidenfeld

Berlin/Potsdam – Harte Kritik an der Auftragsvergabe für den neuen Großflughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) übt Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linkspartei/PDS). Die Hürden für kleine und mittlere Firmen der Region seien zu hoch, das Auftragsvergabeverfahren für den ...

14 Juni 2006

S-Bahn + U-Bahn: Reibungsloser Auftakt im Olympiastadion

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2006/id/106669/name/
Reibungsloser+Auftakt+im+Olympiastadion

Jetzt ist Berlin wirklich WM-Stadt. Gestern fand das erste Spiel im Olympiastadion statt. Andrang auch auf die Busse und Bahnen zum Stadion, denn brasilianische und kroatische Fans fuhren mit den Öffentlichen ins Stadion.

Samba & Co und ausgelassene Fans wurden nicht nur bei der Hinfahrt gesichtet. Auch die Rückfahrt verlief ausgelassen und friedlich. Die Brasilianer feierten Ihren Sieg und die Kroaten ein recht gutes Spiel gegen die vermeintlich beste Mannschaft der Welt. Gegen 0:15 Uhr hatte auch der letzte Fan den U-Bahnhof verlassen

Übrigens: Die U-Bahn fährt an den Spieltagen im Berliner Olympiastadion die ganze Nacht.

Datum: 14.06.2006

Flughäfen: Bau von Schönefeld startet im Herbst, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
14.06.2006/2594339.asp

Endgültiger Abschied von Idee eines Drehkreuzes

Terminal-Konzept wird mit Airlines abgestimmt

Von Rainer W. During

Am 5. September soll der offizielle erste Spatenstich für den neuen Airport Berlin-Brandenburg International (BBI) in Schönefeld erfolgen. Das kündigte der für den Bau verantwortliche, technische Flughafen-Geschäftsführer Thomas Weyer am Montagabend auf einer Veranstaltung von Industrie- und Handelskammer (IHK) und Deutscher Verkehrswissenschaftlicher Gesellschaft an. Bei den weiteren Planungen werden die Airlines ...

S-Bahn + WM2006: S-Bahn kann Andrang der Fans kaum bewältigen, aus Berliner Morgenpost

http://morgenpost.berlin1.de/content/
2006/06/14/berlin/835184.html

Die Berliner S-Bahn hatte gestern am späten Nachmittag und Abend offenbar Probleme, das Fahrgastaufkommen in Richtung Olympiastadion zu bewältigen. Auf nahezu jedem Bahnhof entlang der Strecke warteten nach Polizeiangaben Hunderte von Fans auf die einfahrenden Züge. Infolge des enormen Andrangs und der daraus resultierenden Verzögerungen bei der Weiterfahrt kamen ...

Regionalverkehr: Züge aus der Lausitz nach Berlin brauchen immer länger, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/nachrichten/
wirtschaft/wirtschaft/
art1067,1292142.html?fCMS=b0f63d91fdea27fe3c0bf4e5a08ea629

Streckenausbau nicht in Sicht / Brandenburg lässt sich hinhalten

Das neue Berliner Verkehrskonzept mit Nord-Süd-Tunnel und Hauptbahnhof hat auch für die Regionallinien der Lausitz Fakten geschaffen. Wie die RUNDSCHAU berichtete, fahren seit dem Fahrplanwechsel am 28. Mai die Regionalexpress-(RE)-Züge der Linie 2 zwischen Cottbus und Berlin bis zu ...

allg.: GVZ braucht mehr Platz, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10726664/61939/

Zwei Flächen stehen zur Auswahl / Machbarkeitsstudie soll sie abklopfen
HARTMUT F. RECK

GROßBEEREN An freien Flächen herrscht inzwischen Mangel auf dem Gebiet des Güterverkehrszentrums (GVZ) in Großbeeren. "Der erreichte Auslastungsgrad lässt erwarten, dass in zwei bis drei Jahren 100 Prozent der Flächen belegt sind", sagte Großbeerens Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) bei der Sitzung des Bauausschusses am Montagabend. "Es fehlen uns schon jetzt bis auf eine Ausnahme große Flächen", so dass es unerlässlich sei, über eine ...

Straßenbahn: Zahlenspielereien bei der BVG, aus Berliner Morgenpost

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/558935.html

Die von Stilllegung bedrohte Uferbahn hat weitaus mehr Fahrgäste, als die Verkehrsbetriebe zugeben
Peter Neumann

GRÜNAU. Rechnen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ihre Straßenbahnstrecke von Grünau nach Alt-Schmöckwitz schlecht, um sie leichter stilllegen zu können? Das legen interne Informationen aus dem Unternehmen nahe, die der Berliner Zeitung vorliegen. Danach wird dieses Teilstück der Linie 68, das als eine der schönsten Straßenbahnstrecken Deutschlands gilt, jährlich von rund ...

Bus + Straßenverkehr: Busspuren gelten länger, aus Berliner Morgenpost

http://morgenpost.berlin1.de/content/
2006/06/14/berlin/835149.html

Für den Zeitraum der Fußballweltmeisterschaft hat die Verkehrslenkung Berlin als zentrale Straßenverkehrsbehörde die Geltungszeiten zahlreicher Busspuren verlängert. Sie beginnen teilweise früher und dauern oft bis Mitternacht.
So ist die Busspur An der Urania beispielsweise zur Zeit von ...

Straßenbahn: Potsdam prüft Umbau des Tram-Netzes, aus Potsdamer Neueste Nachrichten

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
14.06.2006/2594426.pnn

Stadt will neue Straßenbahnen zusammen mit Berlin billiger einkaufen / BVG-Bahnen sind aber zu breit

Potsdam - Die Landeshauptstadt prüft einen Umbau ihres gesamten 28,9 Kilometer langen Straßenbahnnetzes. Grund dafür ist der Kauf von 19 neuen Straßenbahnen. Um dabei über einen Mengenrabatt Geld zu sparen, sucht die städtische Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH (ViP) eine Stadt, die ebenfalls neue Trams kauft. Sechs Städte stehen dabei zur Auswahl, sagte gestern ViP-Chef Martin Weis auf PNN-Anfrage. Der stärkste potenzielle Partner wäre offenbar die ...

Straßenbahn: Potsdam fordert Bekenntnis zur SRS, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/F%FCrstenwalde/id/140352

Von Joachim Eggers

Schöneiche/Rüdersdorf (MOZ) Die Landesregierung wäre bereit, die Erneuerung der Anlagen der Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn großzügig zu fördern; es fordert im Gegenzug aber von den Landkreisen Märkisch-Oderland und Oder-Spree sowie den Gemeinden Rüdersdorf und Schöneiche ein Bekenntnis zur langfristigen Zukunft der Linie. Dieses Bekenntnis steht bei Märkisch-Oderland ...

Regionalverkehr: Oderland-Bahn auf Jungfernfahrt, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Seelow/id/140368

Märkisch-Oderland. Die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) wird in den nächsten acht Jahren die rund 82 Kilometer lange Strecke von Berlin-Lichtenberg über Küstrin-Kietz bis ins polnische Kostrzyn betreiben. Die modernen spurtstarken vier Triebwagen des Typs Bombardier Talent sind bereits am kommenden Mittwoch auf der Strecke zu erleben. Die künftige „Oderland-Bahn“ stellt die einzige im Taktverkehr von Berlin aus bediente Regionalbahnverbindung nach ...

Regionalverkehr: Berlin/Brandenburg: Beispielszenario zur Regionalisierungsmittelkürzung, aus LOK Report

http://www.lok-report.de/

VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz bittet den Brandenburger Ministerpräsidenten, den Berliner Regierenden Bürgermeister und den Bundesverkehrsminister für Verkehr um Unterstützung
Angesichts der kurz bevorstehenden Verabschiedung des Haushaltsbegleitgesetzes durch den Bund und die damit verbundene Entscheidung über die zukünftige Höhe der Regionalisierungsmittel, bittet der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), Hans-Werner Franz, den Brandenburger Ministerpräsidenten Mattias Platzeck, den Berliner Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit sowie den Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee darum, sich im Bundesrat vehement gegen eine Kürzung der Regionalisierungsmittel auszusprechen.
Eine Kürzung der Regionalisierungsmittel, so Hans-Werner Franz, wirke sich dramatisch auf das bestehende Nahverkehrsangebot in Berlin und Brandenburg aus. Das Angebot müsse so weit ausgedünnt werden, dass die dringend notwendige Mobilität der Menschen in der Metropolregion Berlin-Brandenburg nicht mehr ausreichend gesichert wäre. Der weitere Ausbau und die Instandhaltung der Infrastruktur wären akut bedroht. Die Effektivität und Schnelligkeit des Systems wären nicht mehr gewährleistet. Die fatale Folge wären sinkende Fahrgastzahlen bei Bahn und Bus.
Nach einer Kürzung der Regionalisierungsmittel könnten weite Teile des Regionalbahnnetzes in Berlin und Brandenburg nicht mehr bedient werden. Weite Teile der Lausitz, der Prignitz und der Uckermark könnten auf der Schiene nicht mehr angebunden werden. Selbst gerade mit Millionenaufwand ausgebaute Strecken (z. B. Brandenburg - Rathenow) wären in ihrem Bestand gefährdet. Aber auch Verbindungen zwischen Berlin und dem Umland müssten gekürzt werden.
Eine weitere Gefahr droht im Jahr 2008. Nach den Plänen einiger Bundesländer soll der Verteilschlüssel zwischen den Ländern geändert werden. Einwohnerstarke Länder sollen dann mehr Geld erhalten, während dünner besiedelte Regionen wie Berlin/Brandenburg weitere Kürzungen zu befürchten hätten. Würden diese Pläne zur Realität, sind Kürzungen in Höhe von bis zu 200 Mio. Euro zu befürchten. Damit ließe sich das heutige Angebot selbst auf vielen Magistralen nicht mehr aufrecht erhalten.
Die Regionalisierungsmittel sind mit einem Volumen von 7 Milliarden Euro die mit Abstand wichtigste Finanzierungsquelle des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Deutschland. Die Bundesregierung plant, die Regionalisierungsmittel bereits ab 2006 zu kürzen. Bis 2010 ist ein Kürzungsvolumen von 3,3 Milliarden Euro vorgesehen. Die beiden Länder Berlin und Brandenburg beziehen derzeit jährlich rund 800 Millionen Euro.
Im Falle einer Kürzung der Regionalisierungsmittel, müsse auch über ein Sonderkündigungsrecht der bestehenden Verkehrsverträge mit der Deutschen Bahn AG, die nicht im Wettbewerb vergeben wurden, nachgedacht werden, so der VBB-Aufsichtsrat weiter. Auch diese Verträge würden über Regionali-sierungsmittel finanziert und müssten daher ebenso in die Kürzungen einbezogen werden. Bei einer Neuvergabe dieser Leistungen im Wettbewerb seien erhebliche Einsparungen realisierbar; die Leistungseinschränkungen müssten nicht so drastisch ausfallen.
Vom Bund sowie von den Ländern fordert der VBB-Aufsichtsrat außerdem, dass im Falle von Angebotsabbestellungen auf Strecken, die mit EU- und Bundeszuschüssen saniert wurden, keine Zuschussrückforderungen erhoben werden.
Hans-Werner Franz, VBB-Geschäftsführer: „Die Geschichte des Regionalverkehrs ist ganz unbestritten eine Erfolgsgeschichte: Die Fahrgastzahlen gehen seit der Einführung des Regionali-sierungsgesetzes kontinuierlich nach oben. Werden die derzeitigen Pläne der Bundesregierung tatsächlich wie bisher angekündigt beschlossen, stehen den beiden Ländern Berlin und Brandenburg allein in 2007 fast 63 Millionen Euro weniger zur Verfügung. Im Jahr 2010 steigern sich die Kürzungen auf rund 110 Millionen Euro. Jeder sechste Regionalzug wird wegfallen. Für die Menschen im Verbundraum Berlin-Brandenburg, ganz besonders aber im ländlichen Raum, bedeutet dies eine erhebliche Einschränkung ihrer Mobilität mit Bussen und Bahnen. Die Menschen werden der Möglichkeit kultureller und sozialer Teilhabe beraubt. Hinzu kommen die negativen Folgen für die Umwelt, die Ansiedlung von Unternehmen und die wirtschaftliche Entwicklung der Hauptstadtregion insgesamt."
Peer Giesecke, Landrat vom Landkreis Teltow-Fläming und stellvertretender Vorsitzender des VBB-Aufsichtsrats: „Eine Kürzung der Regionalisierungsmittel für das Land Brandenburg durch den Bund lässt auch eine Kürzung der Zuschüsse für den Öffentlichen Personennahverkehr an die kommunalen Aufgabenträger im Land Brandenburg befürchten. Die meisten Landkreise und kreisfreien Städte könnten auf Grund der bekannten Haushaltssituation die entstehenden Finanzlöcher nicht wieder füllen. Neben einer Verschlechterung der Daseinsvorsorge für die Bevölkerung hat dies auch wirtschaftlich negative Folgen. Der Landkreis Teltow-Fläming beispielsweise würde in seiner positiven Wirtschaftsentwicklung um Meilen zurückgeworfen. Der gerade eingeführte Halbstundentakt mit RE-Zügen in den neuen Nord-Süd-Tunnel wäre zum Beispiel gefährdet. Ich fordere deshalb den Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg auf, die Kürzungen durch den Bundesrat zu verhindern und somit für ein zukünftig entwicklungsfähiges Land Brandenburg zu stimmen."
Martin Wille, Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald: „Die Folgen dieser massiven Reduzierung der Mittel dürften jedem klar sein. Angebotsreduzierungen in größerem Umfang bei Bahn und Bus, dazu Fahrpreiserhöhungen sind die negativen Folgen. Und das vor dem Hintergrund eines funktionierenden Systems, langfristig angelegter Infrastrukturmaßnahmen und dem politischen Bekenntnis zur hohen Bedeutung des ÖPNV und seiner Förderung auf hohem Niveau. Der Bund sollte sich auch die Frage stellen, ob er nicht zu Gunsten des Nahverkehrs beispielsweise auf kostspielige Neubaumaßnahmen im Fernverkehr verzichten kann. Ebenso sollte er sich als Eigentümer der DB AG bewusst sein, dass der Regionalverkehr mehr zum positiven Unternehmensergebnis beiträgt als der Fernverkehr, unsere Pendler zum Beispiel von Lübben nach Berlin die Langstrecken des ICE subventionieren."
Georg Dürrschmidt, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz: „Wenn die derzeitigen Planungen tatsächlich umgesetzt werden, hätte dies für den Wachstumskern Westlausitz katastrophale Auswirkungen. Der RE 3 ist für die Städte Senftenberg, Großräschen und Finsterwalde nicht nur für den Schülerverkehr von Bedeutung, sondern auch für Hunderte von anderen Fahrgästen. Die Kürzungen behindern die Entwicklung des Wachstumskerns in wesentlichen Bereichen." (Pressemeldung VBB, 14.06.06).

13 Juni 2006

Schiffsverkehr: Planungspfusch am Kaisersteg, aus Senat

http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/
adis/citat/VT/15/NichtbehMdlAn/n15-08718.pdf

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre nicht erledigte Mündliche Anfrage gemäß § 51 Abs. 5 der Geschäftsordnung des Abgeordnetenhauses wie folgt:
Frage 1: Wer hat die verfehlte Planung am Kaisersteg über die Spree in Schöneweide zu verantworten und wel-che Regressansprüche wurden wem gegenüber geltend gemacht?
Frage 2: Warum wurden die eklatanten Planungsfehler erst jetzt, unmittelbar vor Baubeginn, bekannt?
Antwort zu 1. und 2.: Der der Ausschreibung der Brü-ckenbaumaßnahme zugrunde liegende Entwurf wurde von einem Fachbüro unter Hinzuziehung eines Schwingungs-gutachters erbracht.
Die bauausführende Firma hat bei der Erarbeitung der Ausführungsunterlagen festgestellt, dass es beim ausge-schriebenen Entwurf zu Standsicherheitsproblemen auf Grund windinduzierter Schwingungen kommt.
Dadurch wurde die Überarbeitung des Entwurfs notwendig.
Regressansprüche wurden gegenüber dem Entwurfs-verfasser angezeigt und werden geltend gemacht, sobald die Schadenshöhe beziffert werden kann.

Berlin, den 08. Juni 2006
J u n g e - R e y e r
................................
Senatorin für Stadtentwicklung
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 13. Juni 2006)

Bahnhöfe: Verkehrschaos am Hauptbahnhof?, aus Senat

http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/
adis/citat/VT/15/NichtbehMdlAn/n15-08710.pdf

Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre nicht erledigte Mündliche Anfrage gemäß § 51 Abs. 5 der Geschäftsordnung des Abgeordnetenhauses wie folgt:
Frage: Inwieweit teilt der Senat die Auffassung, dass die Deutsche Bahn mit dem neuen Berliner Hauptbahnhof ein verkehrstechnisches Meisterwerk und der Senat mit der Straßenverkehrsregelung am Hauptbahnhof eine ver-kehrstechnische Blamage abgeliefert hat?
Antwort: Die Verkehrsregelung am Hauptbahnhof entspricht den Erfordernissen der Erschließung des Bahn-hofes und ist zwischen der DB AG und dem Land Berlin abgestimmt. Die wesentlichen Elemente sind:
• Vorfahrt für PKW mit Kiss&Ride-Plätzen an der nördlichen Bahnhofsvorfahrt (Europaplatz),
• Parkhaus mit ca. 860 Plätzen für den ruhenden Ver-kehr,
• 2 Lieferzonen im Bahnhofsgebäude mit Anfahrt an der westlichen und östlichen Bahnhofsseite,
• Taxivorfahrten auf dem nördlichen (Europaplatz) und dem südlichen Vorplatz (Washingtonplatz) mit einer Taxiaufstellfläche zum Nachrücken unter dem Via-dukt,
• Stellplätze für Reisebusse: 5 Plätze in der Ella-Trebe-Straße sowie ein Busparkplatz an der B96-Ausfahrt nördlich der Invalidenstraße mit 10 Plätzen,
• insgesamt ca. 160 Fahrradabstellplätze jeweils neben dem nördlichen und dem südlichen Haupteingang.
In der letzten Woche, unmittelbar nach der Eröffnung des Bahnhofes, kam es zeitweise durch illegales Parken und die entsprechenden Zufahrtvorgänge auf dem nördli-chen und südlichen Vorplatz sowie auf Gehwegen, aber auch durch ungeordnete Taxizufahrten - bei fast leerem Parkhaus - zu umfassenden Behinderungen durch Park-suchverkehr. Die Ursachen sind abgestellt: die Vorplätze und Gehwege (Friedrich-List-Ufer, Invalidenstraße) sind zunächst provisorisch abgesperrt - die endgültige Absper-rung durch Poller ist zwischenzeitlich bereits im Bau und wird sukzessive als Ersatz für provisorische Absperrun-gen bis Ende Juni fertig gestellt. Die Taxifahrer halten sich, nach der Gewöhnung an das Zufahrtssystem, inzwi-schen vorbildlich an die vorgeschriebenen geordneten Aufstell- und Zufahrtswege.
Unzureichend war auch die Wegweisung zum Park-haus, auch hier wird schnelle Abhilfe geschaffen durch eine zunächst provisorische Beschilderung (durch den Parkhausbetreiber) und durch die Anordnung einer Weg-weisung. Die provisorische Beschilderung wurde inzwi-schen aufgestellt und trägt zu einer spürbaren Verbesse-rung der Situation vor Ort bei. Die endgültige Beschilde-rung wird in ca. 2 - 3 Wochen durch den Straßenbau-lastträger, das Bezirksamt Mitte, umgesetzt werden.
Die aus Sicherheitsgründen zeitweise gesperrte Zu-fahrt der Tiefgarage im Tunnel Tiergarten konnte aufge-hoben werden, so dass auch dieser Zugang nunmehr den motorisierten Besuchern des Hauptbahnhofs zur Verfü-gung steht.
Insgesamt kann festgehalten werden, dass nach dem anfänglichen großen Besucheransturm auf den Bahnhof, der in diesem Umfang auch von der Bahn selbst nicht er-wartet worden war und den damit verbundenen ungeord-neten Zuständen an den ersten Tagen, die Erschließung des Bahnhofes inzwischen weitestgehend nach dem vor-gesehenen Konzept funktioniert. Berlin und die Bahn be-obachten die Situation weiter kontinuierlich und werden in enger Absprache, wie bereits in den letzten Tagen, weitere erforderliche Maßnahmen ergreifen.

Berlin, den 09. Juni 2006
J u n g e - R e y e r
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Senatorin für Stadtentwicklung
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 13. Juni 2006)

Straßenbahn: Abschnittsweise oder bald flächendeckende Stilllegung von Trams in Berlin?, aus Senat

http://www.parlament-berlin.de:8080/
starweb/adis/citat/VT/15/KlAnfr/ka15-13479.pdf

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Frage 1: Entspricht es den Tatsachen, dass, wie in der Berliner Zeitung am 13.04.2006 berichtet, in Berlin vier Straßenbahnstrecken stillgelegt werden sollen, davon allein im Bezirk Köpenick (alt) drei Abschnitte der Linien 68, 60 und 61? Wenn ja, warum und sind noch weitere Streckenstilllegungen geplant?

Frage 2: Wie viele Kilometer sollen nach dem bisheri-gen Stand der Überlegungen und Untersuchungen stillge-legt werden und welche Kosten würden pro zu sanieren-dem Kilometer auf den jeweiligen Strecken bzw. Stre-ckenabschnitten entstehen?
Antwort zu 1 und 2: Die BVG hat auf Nachfrage mit-geteilt, dass sie vor dem Hintergrund mittelfristig anste-hender Investitionen zur Grundsanierung die Wirtschaft-lichkeit der Straßenbahnstrecken in Köpenick aus betrieb-licher Sicht überprüft. Eine konkrete Absicht zur Einstel-lung von Straßenbahnstrecken ist daraus nicht abzuleiten. Die Entscheidung, ob eine Straßenbahnstrecke eingestellt oder verändert wird, trifft der Senat in Abstimmung mit der BVG.
Nach Angaben der BVG ist keine Kostenangabe pro Kilometer möglich, da die Beschaffenheit der Strecken und deren Erneuerungsaufwand sehr stark unterschiedlich sind und selbst innerhalb einer Strecke stark variieren. Als grober Wert für die oben angegebenen Strecken kann ein Erneuerungsaufwand von ca. 36 Mio. € geschätzt werden.

Frage 3: Wurden in der Vergangenheit Maßnahmen unternommen bzw. Untersuchungen geführt, inwiefern neues Fahrgastpotenzial für die stillzulegenden Strecken-abschnitte zu generieren wäre? Wenn ja, welche, wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 3: Mit dem Vorhaben BVG 2005plus zum 12.12.2004, aber auch zum Fahrplanwechsel 28.05.2006 wurden und werden kundenorientierte Maßnahmen umge-
setzt mit dem Ziel, die Nachfrage auf dem gesamten Netz und somit auch auf den zur Diskussion stehenden Stra-ßenbahnabschnitten zu erhöhen.

Frage 4: Wie ist es zu verantworten, dass die schönste Uferbahn Berlins von den Schließungsplänen betroffen ist, wenn bisher keine Maßnahmen wie z.B. die Fahrrad-mitnahme für die naherholungssuchenden Touristen um-gesetzt wurden, obwohl hier zusätzliches Fahrgastpoten-zial für die Sommermonate zu erwarten ist?
Antwort zu 4: Die Fahrradmitnahme auf allen Stra-ßenbahnlinien ist seit dem 16.06.2002 möglich. Zur Un-tersuchung eventueller zusätzlicher Fahrgastpotenziale wurde durch die BVG im Jahr 2001 der Modellversuch „RadTour“ mit einem speziell umgebauten Fahrradbei-wagen und begleitender Befragung auf der Linie 68 durchgeführt. Nach Beobachtungen der BVG liegt die durchschnittliche Nachfrage bei ca. 5 Fahrrädern pro Ein-satztag. Das geschaffene Platzangebot für Fahrräder im Fahrradbeiwagen ist damit weit überdimensioniert.

Frage 5: Inwiefern ist es vertretbar, dass die durch den Senat ausgewiesenen Gebiete zum „Schutz des Land-schaftsbildes und der Sicherung der Naherholung“ (siehe in „Entwicklung der Berliner Wasserlagen“ Seite 22) im Südosten Berlins künftig durch Busse oder PKW bis Schmöckwitz angefahren werden müssen, obwohl die Tourismuskonzeption des Bezirks Treptow-Köpenick auf Umweltverträglichkeit im Erholungsgebiet aufbaut?
Antwort zu 5: Wie in der Antwort zu 1. und 2. erläu-tert, kann erst nach Abschluss der Wirtschaftlichkeitsun-tersuchung entschieden werden, wie das entsprechende Gebiet, auch unter Berücksichtigung der Anforderungen der Umweltverträglichkeit, bedient werden wird.

Frage 6: Wann wurden die letzten Fahrgastzählungen auf den zu schließenden Streckenabschnitten durchgeführt (bitte die Angaben jahres- und monatsscharf)? Entspricht es den Tatsachen, dass die Fahrgastzählungen während des für die Fahrgäste widrigen Schienenersatzbusverkehrs und nur auf den zu schließenden Streckenabschnitten durchgeführt wurden? Wenn ja, warum werden diese nicht repräsentativen Fahrgastzählungen für die Schlie-ßungsabsichten zugrunde gelegt?
Antwort zu 6: Fahrgastzählungen finden im gesamten Netz permanent und in repräsentativer Form statt. Diese werden sowohl periodisch als auch anlassbezogen durch-geführt.
Es entspricht nicht den Tatsachen, dass Fahrgastzäh-lungen nur während eines Schienenersatzverkehrs und auf bestimmten Streckenabschnitten durchgeführt wurden.

Frage 7: Wie wird die Befürchtung bewertet, dass die Stilllegung einzelner Streckenabschnitte (wie z.B. die auf der Linie 68 bereits erfolgte Taktausdünnung) einen wei-teren Fahrgastschwund auf den gekürzten Linien zur Fol-ge haben wird? Inwieweit sieht der Senat diese Befürch-tungen durch Erfahrungen belegt, dass außerdem der Um-steigewiderstand von Bus zur Tram zu Fahrgastverlusten führt und die Fahrgäste dann lieber gleich mit dem PKW fahren?
Antwort zu 7: Zwischen dem Angebot von ÖPNV-Leistungen bzw. der Gesamtreisezeit und der Nachfrage bestehen ohne Frage Abhängigkeiten. Daher hat sich die Senatsverwaltung gegenüber der BVG dafür eingesetzt, dass bei deren Untersuchungen neben den betriebswirt-schaftlichen Aspekten auch volkswirtschaftliche Fakten einfließen sollen. Den Modal-Split Veränderungen kommt daher eine besondere Bedeutung zu, um die Auswirkun-gen eines veränderten Angebotes bewerten zu können.

Frage 8: Wie würde die Linienführung des Busses ab Strandbad Grünau erfolgen und welche Aufwendungen sind z.B. für den Einbau einer Weiche erforderlich, um den Betrieb der Bahn am Endpunkt Strandbad Grünau zu realisieren?
Antwort zu 8: Als alternative Busbedienung für die Straßenbahnlinie 68 kommen sowohl Streckenführungen im Verlauf der bisherigen Straßenbahnstrecke als auch abschnittsweise über das Adlergestell in Frage.
Die Kosten für den Einbau einer Weiche zum Gleis-wechsel belaufen sich nach Angaben der BVG auf ca. 130.000 €.

Frage 9: Entspricht es den Tatsachen, dass die Fahrlei-tung (Kettenfahrleitung) der Linie 68, die vor ca. 10 Jah-ren aufwändig erneuert wurde, in einem sehr guten Zu-stand und auch noch nicht abgeschrieben ist?
Antwort zu 9: Ja. Die Fahrleitung wurde 1996 erneu-ert und befindet sich in einem sehr guten Zustand. Der Abschreibungszeitraum beträgt bei Fahrleitungen ca. 25 Jahre.

Frage 10: Wie bewertet der Senat die Tatsache, dass der Tourismusverband und die anliegenden Ausfluggast-stätten sowie Wassersportvereine die bereits erfolgte Taktausdünnung auf der Linie 68 mit den entsprechenden Fahrgastrückgängen scharf kritisierten und die gegenwär-tig geplante Stilllegung des Streckenabschnittes auch aus geschäftlichen Gründen ablehnen?
Antwort zu 10: Im Rahmen der Prüfung der Maßnah-men zur Angebotsoptimierung 2005 hat die BVG auf An-forderung des Aufgabenträgers die Fahrgastnachfrage auf der Linie 68 vorgelegt. Aufgrund der Besetzungswerte wurde vom Aufgabenträger der Taktausdünnung zuge-stimmt.

Berlin, den 18. Mai 2006
In Vertretung
K r a u t z b e r g e r
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Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 13. Juni 2006)