31 August 2006

Bus + BVG + Eberswalde: Tag der offenen Tür am 2. September in Eberswalde

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2006/id/113410/name/
Tag+der+offenen+T%FCr+am+2.+September+in+Eberswalde

Sonderfahrten mit historischen Bussen, Info- und Souvenirstände, ein Fahrschulbus der BVG, die Polizeihundestaffel, die Feuerwehr und einiges mehr auf dem Betriebshof der BBG in Eberswalde.

Den Tag der offenen Tür können Sie in der Zeit von 9:00 bis 16:00 Uhr besuchen.
Folgende Fahrzeuge kommen an diesem Tag zum Einsatz, bzw. können besichtigt werden:

Wir sind mit einem Doppeldeckerbus als Fahrschulwagen für Fahrten auf dem Betriebshof vertreten.
Historische Omnibusse (ehemals BVG 488), Dieselbusse und Vorführfahrzeuge diverser Hersteller kommen im Sonderverkehr zum Einsatz.
Auch ein historischer Omnibus vom Typ Büssing Präsident aus dem Jahr 1968 und ein Kässbohrer-Gelenkwagen SG219SL (ehemals Neuss) wird gefahren.
Fahrzeuge dieses Typs sind in Deutschland nicht besonders verbreitet und verschwinden derzeit. Auch bei der BBG wird der Einsatz dieser Wagen in nächster Zeit enden. Der Einsatz des Kässbohrer-Gelenkbusses ist ein etwas vorgezogener Abschied dieser als Gebrauchtwagen übernommenen Omnibusse.
Als Besonderheit wird erstmals auch ein Omnibus aus dem Hause SOLARIS in Deutschland eingesetzt werden.

Weitere Omnibusse und Dieselbusse werden ausgestellt. Der frisch aufgearbeitete Anhänger „Berlin 143“ wird der Öffentlichkeit präsentiert.

Bustypen

Omnibusse
Berlin 488 Gaubschat/BVG/AEG Bj. 1956 (Sonderfahrten)
Eberswalde 19 ŠKODA/CKD 9Tr14 Bj. 1969 (Sonderfahrten)
Eberswalde 3 (ex Potsdam, ex Weimar) ŠKODA 14Tr03 Bj. 1983 (Sonderfahrten)
Ostrava 3603 SOLARIS 15AC Bj. 2004 (Sonderfahrten)
Berlin 1224 (Daimler-Benz/Schumann/AEG) in Aufarbeitung
Wilhelmshaven 76 (Henschel/Kässbohrer/SSW) abgestellt
Anhänger Berlin 143 (LOWA) fast fertiggestellt

Dieselbusse
Eberswalde 537 SKODA Typ RTO706 mit Anhänger JELCZ (Sonderfahrten)
Pardubice 28 SKODA Typ RTO706 MTZ (Sonderfahrten)
Cottbus 131 IKARUS 280.03 (Sonderfahrten)
Büssing Präsident (Sonderfahrten)
Eberswalde 105 oder 108 (ex Neuss) Kässbohrer SG219 (Sonderfahrten)

Die Sonderfahrten werden entlang der Omnibuslinien und auf eine Dieselbusstrecke zum Schiffshebewerk Niederfinow stattfinden.
Den aktuellen Fahrplan können Sie sich im PDF-Format herunterladen.

Rahmenprogramm

Info- und Souenirstände diverser Firmen und Vereine werden vor Ort sein.

Die Polzeihundestaffel und die Feuerwehr werden sich päsentieren und mit unserem Doppeldecker werden Fahrten für Testfahrer unter Beobachtung der Fahrschule angeboten.

Datum: 31.08.2006

Flughäfen + Regionalverkehr: Verband: Zu viele Züge zum neuen Flughafen BBI, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/582267.html

Die Verträge zur Schienenanbindung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg International (BB) stoßen auf Kritik. Die Verlängerung der S-Bahn zum BBI sei eine "unglaubliche Verschwendung" und unnötig, so der Fahrgastverband IGEB. Die Verpflichtung, alle 15 Minuten einen Zug ...

Bahnverkehr: Kein privater Zug nach Hamburg, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/582265.html

Connex-Nachfolger verhandelt noch mit der DB

Die angekündigten privaten Fernverkehrszüge, die das Bahnreisen zwischen Berlin und Hamburg vom 10. Dezember an preiswerter machen sollen, lassen auf sich warten. Mit den vom Gleisnetzbetreiber Deutsche Bahn (DB) angebotenen Bedingungen "sind wir nicht glücklich", teilte Matthias Roeser, Sprecher des Connex-Nachfolgers Veolia Verkehr, gestern mit.
Entweder wären die Veolia-Züge erheblich länger unterwegs als die angepeilten zweieinhalb Stunden - oder sie müssten zu Zeiten fahren, die für viele ...

Straßenbahn: Stadt Brandenburg: Die Tram soll bis 2020 fahren, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10773139/61009/

Potsdam will aber auf Rückzahlungen beim Wechsel zum Bus verzichten

Zum Weiterbetrieb der Straßenbahn bekennt sich die Stadtspitze. "Bis zum Jahr 2020 wollen wir gemeinsam Wert auf den Erhalt der Straßenbahn legen", sagte Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) gestern Abend vor den Stadtverordneten.
"Wir haben in Folge des Gutachtens der Firma Wibera zum Verkehrsbetrieb alle Zahlungsströme verglichen. Danach könnten wir erst um 2018 ohne größere Verluste aussteigen", bestätigt Kämmerer Steffen Scheller (CDU). Immerhin drohten erhebliche Fördermittelrückzahlungen für den Fall, dass die Stadt ...

BVG: Show am Brandenburger Tor, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10773163/61129/

ULRICH BERGT

BERLIN/VELTEN Mit einem dicken Lob für seine Mitarbeiter im Veltener Produktionswerk eröffnete Hans Wall gestern Nachmittag die Präsentation der neuen Erzeugnisse des Unternehmens - und das an keinem geringeren Ort als vor dem Brandenburger Tor im Zentrum Berlins. "Was Berliner und Brandenburger Facharbeiter und Ingenieure in Europas größtem Produktionswerk für Stadtmöbel in Velten leisten, wollen wir Ihnen vorstellen", wandte sich der Unternehmer an die rund 500 geladenen Gäste aus Politik und Wirtschaft. Die Automatiktoiletten, Buswartehäuschen und Infosäulen der allerneuesten Produktreihe "Intelligent Series" sind von japanischen Stardesignern entworfen und in Velten produziert worden, betonte Wall.
Nach dem heftigen Groll in der vergangenen Woche über die Entscheidung der BVG, die Werbefirma Berek an den ärgsten ...

30 August 2006

Parkeisenbahn: Parkeisenbahn Wuhlheide feiert 50. Geburtstag Große Familienparty in der Wuhlheide am 2. und 3. September 2006 S-Bahn Berlin bietet preiswertes Kombiticket an

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=343

Die Parkeisenbahn in der Wuhlheide feiert am 2. und 3. September 2006 mit einem großen Familienfest ihren 50. Geburtstag. Das Festwochenende steht dabei ganz im Zeichen der kleinen Bahn, bei der sich Kinder und Jugendliche als Eisenbahner betätigen. An jedem Bahnhof der Parkeisenbahn gibt es etwas zu entdecken. Ein vielseitiges Bühnenprogramm bietet Jung und Alt Unterhaltung und regt zum Mitmachen an. Zu diesem Anlass bietet die S-Bahn Berlin GmbH für alle Gratulanten ein preiswertes Kombiticket an. Darin enthalten ist die An- und Abreise im Tarifbereich Berlin ABC bis/ab Wuhlheide sowie eine Tageskarte für die Parkeisenbahn. Das Kombiticket kostet für Erwachsene fünf, für Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren drei Euro. Es ist ab sofort an allen Verkaufseinrichtungen der S-Bahn Berlin GmbH erhältlich.

Wer stilecht mit Kind und Kegel mit einer historischen S-Bahn zur Party fahren möchte, profitiert ebenfalls vom Kombiticket. Die beiden Halbzüge der Bauart Stadtbahn werden am Sonntag, 3. September, zwischen Charlottenburg und Köpenick eingesetzt. Dadurch besteht in der Wuhlheide dann ein direkter Anschluss an die Parkeisenbahn. Erwachsene Bahnfans, die wie anno dazumal mit der historischen S-Bahn anreisen möchten, zahlen mit dem Kombiticket je Fahrt nur zwei Euro, Kinder (im Alter von 2 bis 13 Jahren) statt zwei nur einen Euro. Entscheiden Sie sich nicht für das Kombiticket, müssen Sie je Fahrt mit der historischen S-Bahn drei Euro berappen, Kinder jeweils zwei Euro. Die Tickets für den Sonderzug sind direkt am Zug erhältlich.

Noch ein Tipp für alle, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Geburtstag anreisen: Für Kinder unter sechs Jahren kauft man besser die Tageskarte bei der Parkeisenbahn Wuhlheide für zwei Euro, denn im VBB fahren sie kostenlos mit. Somit steht einem rauschenden Fest bei der einzigen Bahn, bei der Kinder und Jugendliche das Kommando haben, nichts im Weg. Übrigens: Radio Teddy wird am 3. September von 10 Uhr bis 14 Uhr live von dem Event berichten.


Burkhard Ahlert
Pressesprecher
Berlin/Brandenburg/
Mecklenburg-Vorpommern
Tel. 030 297-58200 Holger Auferkamp
Stellv. Pressesprecher
Berlin/Brandenburg/
Mecklenburg-Vorpommern
Tel. 030 297-58204

Flughäfen: Großflughafen bringt mehr Internationalität, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/wirtschaft/581863.html

BERLIN. Die Berliner Wirtschaft knüpft große Erwartungen an den neuen Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI). Impulse werden sowohl für die Attraktivität der Stadt, für Dienstleister und Tourismus erwartet als auch für das Entstehen tausender neuer Arbeitsplätze. Davon zeigten sich die Teilnehmer des BerlinWirtschaftsForums überzeugt, das gestern auf Einladung der Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Berliner Zeitung stattfand.
"Der Flughafen wird der Berliner Wirtschaft den so dringend benötigten ...

Flughäfen + Regionalverkehr: Land will Betreiber 115 Millionen garantieren, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrichten/
bbi-bahnstrecke/72422.asp

Die Landtagsfraktion der Linkspartei.PDS übt Kritik an der Vereinbarung zur Schienenanbindung des geplanten Großflughafens BBI. Brandenburg und Berlin hätten für die Bahnanbindung eine Bestellgarantie ausgesprochen. (30.08.2006, 15:05 Uhr)

Potsdam - Die verkehrspolitische Sprecherin Anita Tack und der parlamentarische Geschäftsführer Heinz Vietze sagten, die Länder garantierten einem privaten Betreiber Einnahmen, behielten das Risiko jedoch auf ihrer Seite. Die Länder verpflichteten sich, auf der Strecke zwischen Berlin und Schönefeld von 2011 bis 2030 Zugleistungen im Wert von jeweils 115 Millionen Euro ...

Bahnverkehr: Private Veolia-Verkehr-Fernzüge zwischen Berlin und Hamburg kommen wohl später, aus Finanznachrichten

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2006-08/
artikel-6919874.asp

Die angekündigten privaten Fernzüge, die das Bahnreisen zwischen Berlin und Hamburg vom 10. Dezember an preiswerter machen sollten, lassen voraussichtlich noch auf sich warten. Mit den vom Gleisnetzbetreiber Deutsche Bahn angebotenen Bedingungen "sind wir nicht glücklich", sagte der Sprecher des Connex-Nachfolgers Veolia Verkehr, Matthias Roeser, der "Berliner Zeitung" (Donnerstag). Falls sich keine Lösung abzeichnet, werde es die Züge zumindest ...

Straßenverkehr: Immer mehr Raser sehen Rot, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
30.08.2006/2742453.asp

Rücksichtsloses und zu schnelles Fahren nimmt in Berlin erschreckend zu, klagt die Polizei

Von Jörn Hasselmann

Auf Berlins Straßen geht es immer rauer zu. Was jeder – ob Autofahrer, Radler oder Fußgänger – täglich am eigenen Leib erlebt, belegt die Polizei jetzt mit Zahlen. So stieg im ersten Halbjahr dieses Jahres die Zahl der erkannten Rotlichtverstöße um acht Prozent auf über 15 000. Besonders schlimm: Die Zahl der Fälle, in denen bereits mehr als eine Sekunde „rot“ war, stieg um fast ...

Parkeisenbahn: Berliner Parkeisenbahn: 50 Jahre Parkeisenbahn Wuhlheide

http://www.lok-report.de/news/news.html

Mit einem großen Jubiläumsfest am 2. und 3. September 2006 feiert die Parkeisenbahn Wuhlheide 50 Jahre Geschichte der „Kleinen Bahn für große Augen"! Berliner und Touristen werden am Sonnabend von 12 bis 19 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr zu einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm mit Show und Musik, Theater und Tanz sowie buntem Markttreiben und Mitmachaktionen für Kinder erwartet.
Frau Karin Schubert, Bürgermeisterin und Justizsenatorin von Berlin und Herr Günter Ruppert, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH werden am Sonnabend um 13 Uhr mit Grußworten die Feierlichkeiten offiziell eröffnen. Außerdem wird der Hauptmann von Köpenick bei der Eröffnung anwesend sein.
Eine Reise über die Bahnhöfe in der Berliner Wuhlheide wird die Vielfalt der Tätigkeiten der Parkeisenbahn Wuhlheide zeigen. Ausstellungen dokumentieren dort die Geschichte der Parkeisenbahn Wuhlheide von der Vergangenheit bis zur Gegenwart. Ehemalige Pionier- und Parkeisenbahner werden über ihre Erfahrungen und Erlebnisse berichten.
Als technisches Herz der Parkeisenbahn Wuhlheide steht das Betriebswerk im Zeichen der Fahrzeugtechnik. Dort sorgen der Bahnmarkt und eine Fahrzeugausstellung mit Vorführ- und Mitfahrten auf Lokomotiven und Draisinen für Staunen und technische Kurzweil. Am Sonntag kann der Besucher auf ganz besondere Art anreisen: Historische S-Bahn-Züge verkehren zwischen Charlottenburg und Köpenick, alte Straßenbahnen und ein Doppeldeckerbus pendeln zwischen S-Bahnhof Schöneweide und Schlossplatz Köpenick.
Außerdem zeigen Vereine und Institutionen aus der Wuhlheide und Umgebung ihre ehrenamtliche Arbeit und laden zum Mitmachen ein. Darunter ist auch der Verein Feldbahnprojekt 500 mm e.V., der an diesem Wochenende das 25. Feldbahnfest ausrichtet. Auf dem Gleisnetz der Feldbahn werden verschiedene Züge sowie Gastfahrzeuge zum Einsatz kommen. Weiterhin werden Führungen durch die Fahrzeugsammlung angeboten. Am Sonnabend finden bis 22 Uhr Nachtfahrten statt. Damit verbindet die Feldbahn den Bahnhof und den Veranstaltungsort Eichgestell der Parkeisenbahn Wuhlheide mit dem FEZ-Berlin, wo das Schultütenfest statt findet.
Die S-Bahn Berlin GmbH bietet ein preiswertes Kombiticket an. Darin enthalten ist die An- und Abreise im Tarifbereich Berlin ABC bis/ab Wuhlheide sowie eine Tageskarte für die Parkeisenbahn Wuhlheide. Das Kombiticket kostet für Erwachsene fünf, für Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren drei Euro. Es ist ab sofort an allen Verkaufseinrichtungen der S-Bahn Berlin GmbH erhältlich.
Weitere Informationen und das detaillierte Programm zum Jubiläumsfest finden Sie unter www.parkeisenbahn.de und Bilder bekommen Sie unter (Pressemeldung Berliner Parkeisenbahn, 30.08.06).

Bahnhöfe: Deutsche Bahn: 100 Tage Hauptbahnhof Berlin

http://www.lok-report.de/news/news.html

Rund 30 Millionen Berliner und Gäste der Stadt besuchten den Berliner Hauptbahnhof in den 100 Tagen seit Eröffnung der Station Ende Mai. „Der Hauptbahnhof ist seit dem Tage der Eröffnung ein Liebling der Berliner und auch der Gäste der Stadt“, sagte Wolf-Dieter Siebert, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG.
In den vergangenen Wochen habe die Bahn Kundenwünsche sehr genau studiert und eine Reihe von Verbesserungen im Detail vorgenommen. Dazu gehören unter anderem zusätzliche Mitarbeiter im Service, zusätzliche Informationstafeln, 33 zusätzliche Bänke mit 134 Sitzmöglichkeiten sowie Service-Verbesserungen im Parkhaus. „Wir werden auch weiterhin aufmerksam verfolgen, welche Wünsche unsere Kunden und Besucher im Bahnhof haben“, versprach Siebert.
Der Hauptbahnhof ist in den vergangenen drei Monaten zu einem neuen Wahrzeichen Berlins geworden. Auf Grund der großen Nachfrage bietet DB Station&Service ab 1. September Führungen durch die einzigartige Architektur des Bahnhofs an, in denen neben der Architektur auch Technik, verkehrliche Bedeutung und Geschichte des Berliner Hauptbahnhofs vorgestellt werden. Die kostenpflichtigen Führungen dauern eine Stunde und werden für Gruppen angeboten. Anmeldungen unter fuehrungen-hbf@bahn.de oder unter 030 297-42010 (ab 01.09.06).
Auch in den nächsten Wochen ist der Berliner Hauptbahnhof mehr als nur ein Bahnhof. Am 10. September ist der Bahnhof letzte Station der Sommertour des Kinderkanals KiKa. Besonderes Highlight wird am 14. Oktober der „walk of fashion“, die größte öffentliche Modenschau Deutschlands sein: 100 Models werden alle Ebenen des Bahnhofs zu einem einzigartigen „catwalk“ machen. Eine Prominenten-Jury vergibt im Hauptbahnhof die „walk of fashion Awards“.
Von der Dynamik des neuen Hauptstadtbahnhofs profitiert auch das städtische Umfeld. Wie die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, betonte, steht dieser zentrale Bereich für die schrittweise Entwicklung eines eigenständigen gemischten städtischen Quartiers am Wasser zur Verfügung. Senatorin Junge-Reyer: „Das Quartier am neuen Hauptbahnhof - in attraktiver Nachbarschaft zum Kanzleramt, Bundestag, Charité und weltberühmten Museen - kann jetzt langsam Gestalt annehmen. Im direkten Umfeld des Bahnhofs stehen 8 ha, nach Norden an der Heidestraße nochmals 16 ha Bauland zur Verfügung. Hier wird ein Ort für Kultur, Entertainment, Freizeit und Gastronomie entstehen. Das Quartier am neuen Hauptbahnhof braucht für Akzeptanz und Adressbildung griffige Bilder. Deshalb werden zur Zeit für die westlichen Blöcke des Quartiers, die im Besitz der Vivico sind, wie auch für die Humboldthafenumbauung architektonisch detailliertere Entwürfe erarbeitet. Damit soll den Berlinerinnen und Berlinern aber auch potentiellen Investoren ein anschauliches Bild von den Qualitäten der zukünftigen Bebauung vermittelt werden. Die Architekturentwürfe werden Anfang Oktober vorliegen.“
Die Grundstückseigentümer – Deutsche Bahn AG, Vivico und Aurelis - werden für die Flächen ein gemeinsames Entwicklungsmanagement einsetzen und in den nächsten zwei bis drei Jahren gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ein kooperatives städtebauliches Verfahren einleiten. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für einen Masterplan, in dem die Entwicklungsstruktur, Leitziele und Entwicklungsschritte festgelegt werden (Pressemeldung Deutsche Bahn, Fotos Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de, 30.08.06).

Flughäfen: Jetzt amtlich: Aus für Tempelhof im Oktober 2007 Luftfahrtbehörde verfügt Schließung, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
30.08.2006/2743091.asp

Der Flughafen Tempelhof steht wieder vor dem Aus. Gestern hat die Berliner Luftfahrtbehörde mitgeteilt, dass der Flughafen zum 31. Oktober 2007, 0 Uhr, geschlossen werde. Die Behörde hat den Tempelhofer Fluggesellschaften,wie berichtet, eine Schonfrist eingeräumt. Die Flughafengesellschaft hatte beantragt, den Flugbetrieb bereits zum 31. März 2007 einzustellen. Mit dem späteren Termin sei sichergestellt, dass die Flughafengesellschaft mit allen Nutzern individuelle Vereinbarungen zu den erforderlichen Umzügen nach Schönefeld und Tegel schließen könne, teilte die Stadtentwicklungsverwaltung gestern mit. Die Fluggesellschaften prüfen nun, ob sie gegen den Schließungsbeschluss juristisch vorgehen werden.
Der erste Versuch, den Flugbetrieb in Tempelhof aufzugeben, war 2004 nach Klagen von Fluggesellschaften gescheitert. Damals wollte sich die Flughafengesellschaft zunächst nur von der Betriebspflicht befreien lassen, der Flughafen sollte rechtlich aber weiter bestehen. Diesen Weg machten die Richter beim Oberverwaltungsgericht im Eilverfahren jedoch nicht mit. Das Hauptverfahren ist noch nicht entschieden.
Jetzt soll Tempelhof Ende Oktober 2007 gleich endgültig geschlossen werden. Ein im Auftrag der Flughafengesellschaft erstelltes Gutachten habe nachgewiesen, dass der Verkehr von Tempelhof nach Schönefeld und Tegel verlagert werden könne, sagte Flughafensprecher Ralf Kunkel. Schönefeld soll den Bereich der Geschäftsfliegerei aufnehmen, während die Linienflüge in Tegel abgewickelt werden sollen.
Dort muss aber vorher ein zusätzliches Abfertigungsgebäude errichtet werden. Obwohl die Baugenehmigungen noch nicht vorliegen, will die Flughafengesellschaft die Arbeiten bis Ende März abgeschlossen haben, was ein ehrgeiziges Ziel ist. Der Schließungsbeschluss für Ende Oktober räumt den Planern hier jetzt mehr Sicherheit ein.
Bereits 1996 hatten Berlin, Brandenburg und der Bund in ihrem so genannten Konsensbeschluss vereinbart, Tempelhof zu schließen, sobald der Ausbau in Schönefeld rechtskräftig genehmigt ist. Den Planfeststellungsbeschluss hat das Bundesverwaltungsgericht im März bestätigt. Spätestens mit der Inbetriebnahme des ausgebauten Flughafens in Schönefeld müssen demnach Tegel und Tempelhof geschlossen werden.
Die Flughafengesellschaft will den Flugbetrieb schnellstmöglich aufgeben, weil Tempelhof zuletzt neun Millionen Euro Verlust im Jahr brachte. Für den Weiterbetrieb hat sich gestern die Industrie- und Handelskammer ausgesprochen. Ebenfalls gestern hat der Senat den Verträgen zur Schienenanbindung des neuen Flughafens in Schönefeld zugestimmt. Von den veranschlagten Gesamtkosten in Höhe von 636 Millionen Euro übernehmen Berlin und Brandenburg je 30 Millionen Euro, 576 Millionen Euro steuert der Bund bei.
Der Bahnhof entsteht direkt unter dem neuen Terminal. In der Haupthalle darüber befinden sich alle Schalter und Sicherheitskontrollen. Von dort führt der Weg entweder zu den 16 Fluggastbrücken oder in den Trakt für die Billigflieger, die ihre Passagiere zu den Maschinen laufen lassen wollen. Maximal sei der Weg etwa 600 Meter lang, sagte Kunkel. Damit entstehe ein Flughafen der kurzen Wege. Die Billigfluglinie Easyjet hatte kritisiert, dass die Wege zu lang seien.

Bahnhöfe: Schönheitskur für den Bahnhof Zoo, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/581934.html

DB plant Umbau / 30 Millionen Menschen waren schon im Hauptbahnhof
Peter Neumann

Die Fernzüge sind weg - doch dafür sollen nun die Bauarbeiter kommen. Die Deutsche Bahn (DB) möchte dem Bahnhof Zoologischer Garten möglichst bald eine Schönheitskur verpassen. "Darüber sprechen wir jetzt mit einem Investor. Ziel ist es, noch in diesem Jahr eine Vereinbarung abzuschließen", kündigte Wolf-Dieter Siebert, der Vorstandsvorsitzende der DB Station & Service, gestern an. "Die Fassade und das Innere werden schöner, die Parksituation wird erleichtert. Wir haben ein großes Interesse daran, am Zoo etwas Neues zu gestalten."
Ursprünglich wollte die DB bereits 1998 mit dem Umbau beginnen, doch angesichts anderer Bauvorhaben kam das Projekt auf Eis. Geplant war, die Empfangshallen der S- und Fernbahn zusammenzulegen und nach Osten zu erweitern. Statt der beiden Querhallen sollte eine Längshalle den denkmalgeschützten Viaduktbahnhof prägen. Vorgesehen war auch, durch den Abbruch des Zwischengeschosses mehr Höhe und Weite zu schaffen - das ist immer noch vorgesehen. Dagegen lehnt es die DB weiterhin ab, wieder Fernzüge halten zu lassen.
Zwar sei im einst wichtigsten Fernbahnhof Berlins die Zahl der täglichen Nutzer seit Ende Mai um 20 000 bis 30 000 gesunken - auf rund 100 000. Entsprechend waren die Mindereinnahmen der Händler, sagte Siebert. "Bei uns hat es keine Einbußen gegeben, im Gegenteil. Vor allem durch die neue Nord-Süd-Verbindung ist die Fahrgastzahl in Berlin insgesamt gestiegen."
Der DB-Manager erteilte auch Forderungen, das kürzer als geplant gebaute Ost-West-Dach des Hauptbahnhofs zu verlängern, eine endgültige Absage. Das seien "Träumereien". Für einen Umbau müsste der Bahnverkehr ein Jahr lang lahm gelegt werden - "völlig ausgeschlossen". Die nicht gebrauchten Dachteile lagern im Stadtbahnviadukt an der Koppenstraße. Siebert: "Es gibt Pläne, was man damit machen kann. Die Entscheidung soll noch 2006 fallen. Sie wird Berlin gefallen." Details verriet er aber nicht.
Der Ansturm auf den Hauptbahnhof sei ungebrochen. Weil bereits mehr als tausend Anfragen vorliegen, bietet die DB vom 1. September an Gruppenführungen für 150 Euro an (Tel. 297 42 010). Seitdem das Gebäude am 26. Mai fürs Publikum geöffnet worden ist, wurde es von 30 Millionen Menschen besucht. Diese Zahl habe verschiedene Quellen - unter anderem Zählungen, Ladenumsätze und Berechnungen. Von den im Durchschnitt 300 000 Hauptbahnhofsnutzern pro Tag seien 120 000 bis 150 000 Reisende, so eine weitere Schätzung. Diese Zahl soll auf 350 000 steigen.
2007 werde damit begonnen, die Verbindung aus Richtung Norden zum Hauptbahnhof zu verbessern, kündigte Wolf-Dieter Siebert an. Dann werde der Nordteil der neuen S-Bahn-Linie 21 in Angriff genommen, der unter anderem eine zweite Verbindung zum Gesundbrunnen schaffen wird. Spätestens 2012 soll dort die erste S-Bahn fahren.

Flughäfen + Bahnverkehr: Offene Fragen zu BBI-Schienenprojekten, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/nachrichten/wirtschaft/
wirtschaft/art1067,1365565.html?
fCMS=3ffaf53edc1874ed85679c839db31b0d

Noch kein Baurecht für „Ostanbindung“ aus der Lausitz und „Dresdener Bahn“

Die Eisenbahnanbindung zum neuen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld bleibt ein schwieriges Kapitel. Zwar ist am 5. September der offizielle Spatenstich für das Milliarden-Projekt. Wie die künftigen Fluggäste per Bahn schnell und bequem zum Airport gelangen, ist aber in weiten Teilen offen.

Noch ehe der Bau begonnen hat, verteuern sich die Projekte Flughafenbahnhof unter dem Terminal sowie die Schienenverbindungen zwischen den Fern- und Regionalstrecken zur Terminaleinfahrt. Aus den ursprünglich geplanten 496 Millionen Euro sind inzwischen nach Angaben von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) bis zu 630 Millionen Euro geworden.
Die Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH (FBS) und Bahnchef Hartmut Mehdorn beteuern unterdessen unverdrossen, dass bis zur BBI-Eröffnung im Jahr 2011 alle Anbindungen fertig sein werden. Aber weder auf Fragen zur künftigen Verbindung aus Richtung Görlitz, Cottbus zum Flughafen („Ostanbindung“) noch zur Wiederbelebung der umstrittenen „Dresdener Bahn“ für den Airport-Shuttle gibt es schlüssige Antworten.
BBI-Projektsprecher Ralf Kunkel verweist auf die Zuständigkeit der FBS für die Schienen. Die reiche lediglich ab Betriebszaun bis zum Terminal. Hier sei alles klar. Der Flughafenbahnhof und der Bahntunnel werden ab nächstes Jahr gebaut.
Allerdings ist sich selbst die FBS noch nicht ganz sicher über den Umfang der Anlage. Einmal heißt es in den aktuellen Steckbriefen zum BBI, der Flughafenbahnhof bekomme vier Fernbahn- und zwei S-Bahnsteige. Dann wieder ist von zwei Bahnsteigen für den Fern- und Regionalverkehr sowie von lediglich einem S-Bahnsteig die Rede.

Gleisverbindung nach Schönefeld
Recht verschwommen ist auch noch die „Ostanbindung“. Auf der Schönefelder Flughafenkarte ist im Verlauf der Bahnstrecke (Görlitz –) Cottbus – Berlin in Höhe der Gemeinde Bohnsdorf vor dem Grü nauer Kreuz jeweils ein Abzweig aus Richtung Cottbus und aus Berlin zum Flughafen eingezeichnet. Eine Gleisverbindung nach Schönefeld gibt es jetzt auch schon. Sie wird für Versorgungszüge und für den Sonderverkehr während der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA genutzt.
Gerade die Güterzüge waren es, die Häuser von Bohnsdorf in Schwingungen versetzten und die jetzt zur Verlegung der Strecke um einige hundert Meter zwingen. Dafür ist in Deutschland ein aufwendiges Planfeststellungsverfahren notwendig, das nach Aussagen der Deutsche Bahn-Projektbau in Berlin im Herbst 2008 abgeschlossen sein könnte. Jetzt jedenfalls würden die Planungen vorbereitet, heißt es bei der Bahn.
Zumindest theoretisch könnten nach Eröffnung des Flughafens Regionalexpress-Züge aus Cottbus direkt zum Terminalbahnhof fahren und von dort weiter Richtung Berliner Hauptbahnhof. Klar ist das alles nicht.
Bei der Wiederbelebung der traditionsreichen „Dresdener Bahn“ als künftige Rennstrecke für die Air port-Shuttles über die Mahlower Kurve stellten sich bislang vor allem Besitzer von Immobilien aus Lichtenrade in den Weg. Sie befürchten bei einem oberirdischen Wiederaufbau der Strecke, die beim Berliner Mauerbau gekappt wurde, Einschränkungen ihrer Lebensqualität und Wertverluste von Grundstücken.
Deshalb fordern sie einen kostenaufwendigen Eisenbahntunnel und verzögern so das Planfeststellungsverfahren weiter, das erst 2004 nach jahrelanger Unterbrechung wieder aufgenommen wurde.
Eigentlich sollte die Strecke zur Fußball-WM schon fertig sein. Nun erwartet die Deutsche Bahn den Planfeststellungsbeschluss, also das Baurecht, „im kommenden Jahr“, erklärt DB-Projektbau-Sprecherin Gabriele Schlott gegenüber der RUNDSCHAU. Für Fahrgäste aus Sachsen und aus der Elbe-Elster-Region ist das bislang relativ bedeutungslos, da die Strecke von Dresden über Elsterwerda nach Berlin wegen ihres schlechten Zustandes ohnehin keine kurzen Fahrzeiten zulässt (die RUNDSCHAU berichtete).

Brückenbau läuft
Bei allen offenen Fragen steht dagegen der Brückenbau für die westliche Bahnanbindung über die L 75 sowie für die Ver- und Entsorgungsleitungen des neuen Flughafens fest. Hier wird bereits gearbeitet und im April 2007 soll das Bauwerk fertig sein. Die Bahnanbindung zum derzeitigen Schönefelder Flughafen über den bestehenden Bahnhof ist mit der Inbetriebnahme des Berliner Hauptbahnhofs auf wenige Regionalverbindungen zusammengeschmolzen. Das wird bis zur Eröffnung des BBI auch so bleiben.
Um wenigstens die Zugverbindung einigermaßen zu gewährleisten, blieb die Regionalbahnlinie 14 von Senftenberg über Lübbenau und Königs Wusterhausen nach Schönefeld von den jüngsten Streichungen im Nahverkehr auf der Schiene zunächst verschont.

Von Harry Müller

Regionalverkehr: Bürgerforum zur RB 33, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10772159/60889/

Öffentlicher Druck soll Strecke erhalten

TREUENBRIETZEN Während eines Bürgerforums soll morgen Abend die Zukunft der Regionalbahnstrecke 33 von Jüterbog über Treuenbrietzen nach Berlin-Wannsee diskutiert werden.
Bekanntlich ist sie nach immer wieder wechselnden Gerüchten ungewiss, obwohl die mehr als 30 Millionen Euro teures Sanierung der Strecke voll im Gange ist. Nach jüngsten Informationen soll in Folge der Kürzung der Regionalisierungsmittel der Abschnitt zwischen Michendorf und Wannsee ausgedünnt werden, während die übrige Strecke ab Dezember weiter im Zwei-Stunden-Takt bedient werden soll.
Die Bürgermeister an der Strecke liegender Städte und Gemeinden wollen jedoch darauf drängen, die Strecke mit einem Stundentakt attraktiver zu machen und damit langfristig zu sichern. Nach einem gemeinsamen Brief an die Landesregierung haben sie zu dem öffentlichen Forum nach Treuenbrietzen eingeladen.
Sie erhoffen sich morgen Abend die möglichst zahlreiche Unterstützung von Bürgern, denen das Thema Nahverkehr wichtig ist. Sie sollen im Veranstaltungszelt am Busbahnhof ihre Meinungen und Erfahrungen einbringen und ausgiebig zu Wort kommen können. Als Gesprächspartner geladen sind Bürgermeister, Vertreter der Bahn, des Landes, des Kreises sowie des Vereines Pro Bahn. Th.W .

Bürgerforum zur RB 33 morgen ab 20 Uhr am Busbahnhof in Treuenbrietzen.

Flughäfen: Gericht in der Kritik, aus taz

http://www.taz.de/pt/2006/08/30/a0227.1/
text.ges,1

Gegner des Großflughafens beklagen mangelnden Sachverstand am Bundesverwaltungsgericht
Die Gegner des geplanten Großflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld beklagen mangelnden Sachverstand beim Bundesverwaltungsgericht (BVG) in Leipzig. Das Gericht habe Anhörungsrügen zurückgewiesen und neueste Erkenntnisse der Lärmwirkungsforschung nicht berücksichtigt, erklärte Anwalt Wolfgang Baumann gestern in Würzburg.
Die Kanzlei Baumann Rechtsanwälte hat 1.465 Kläger vor dem BVG vertreten. Diese wollten den Ausbau des Flughafens Schönefeld verhindern. Das Gericht genehmigte den Ausbau jedoch unter Auflagen. Von den Klägern eingereichte Anhörungsrügen wies das Gericht ebenfalls zurück. Damit hatten die Kläger eine Fortsetzung des Verfahrens wegen Fehlern bei der mündlichen Verhandlungen erwirken wollen. So war die Vorlage weiterer Sachverständigen-Gutachten beantragt und abgelehnt worden.
Nach Ansicht von Baumann hat das Gericht Sachverhalte und Gutachten nicht oder nur unzureichend zur Kenntnis genommen. Es habe zudem nicht den aktuellen Stand der lärmmedizinischen Wissenschaft berücksichtigt. So habe es nur den lärmmedizinischen Wissensstand von 1999 zugrunde gelegt und behauptet, seither lägen keine wesentlichen neuen Erkenntnisse vor. Damit habe das BVG gezeigt, dass es keinen ausreichenden Sachverstand habe. "Völlig absurd" sei die Erklärung des Gerichts, der Gutachter der Kläger stehe mit seinen Erkenntnissen alleine da, diese hätten sich in der wissenschaftlichen Diskussion noch nicht durchgesetzt.
Mit der Entscheidung des BVG sei nun der Weg zum Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe geebnet, so Baumann. Zunächst werde das Gericht über die Zulassung der eingereichten Verfassungsbeschwerden entscheiden. Laut Baumann sei umfänglich dargelegt worden, dass die Kläger durch das BVG-Urteil in ihren Grundrechten verletzt werden. Der Spatenstich für den Schönefeld-Ausbau ist für kommende Woche geplant. ddp

BVG: Ein-Euro-Jobber als nette Helfer in Bus und Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/
berlin/581924.html

BVG soll Langzeitarbeitslose als Kundenbetreuer einsetzen
Peter Neumann

Langzeitarbeitslose sollen den Service für die Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verbessern. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und das Landesunternehmen sprechen derzeit darüber, ob Hartz-IV-Empfänger bei der BVG eingesetzt werden könnten. Dort würden sie den Reisenden zum Beispiel dabei helfen, sich im Liniennetz oder im Tarifsystem zurechtzufinden - und bei Bedarf auch schon mal einen Kinderwagen und Gepäck die Treppe hochtragen.
Nach Informationen der Berliner Zeitung kommt die Initiative vom Senat, der sich wiederum auf ein entsprechendes Konzept von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) bezieht. "Es lohnt sich, über dieses Thema zu sprechen, weil der Nahverkehr so noch attraktiver werden könnte", sagte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern.
"Ein Einsatz im Fahrgast-Service ist überlegenswert und denkbar", teilte BVG-Sprecherin Petra Reetz mit. Allerdings müssten noch zahlreiche Probleme gelöst werden, bevor Langzeitarbeitslose tatsächlich in Fahrzeugen, Bahnhöfen sowie an Haltestellen Dienst tun können.
"Ausbildung und Einkleidung kosten Geld. Wichtig ist auch, dass die Mitarbeiter längerfristig zur Verfügung stehen, freiwillig und motiviert mitmachen", sagte Reetz. Außerdem müsse sichergestellt werden, dass auch in der Nacht Einsatzkräfte zur Verfügung stehen: "Unser Betrieb endet nicht um 24 Uhr."
Rechtsfragen seien ebenfalls zu beachten. Ein BVG-Vorschlag von 2004, Ein-Euro-Jobber als Begleitpersonal zu beschäftigen, harmonierte nach Einschätzung der Agentur für Arbeit mit den damaligen Regelungen nicht. ABM-Kräfte waren bei der BVG bereits beschäftigt. Die interne Bilanz fiel aber skeptisch aus, weil manche dieser Mitarbeiter nicht zuverlässig genug waren. (pn.)

Eisenbahn: Neuer Kalender zeigt alte Eisenbahnen in Spandau, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/08/30/
berlin/850832.html

Die Geschichte des Schienenverkehrs in der Havelstadt zeichnet der Spandauer Eisenbahnkalender 2007 in Wort und Bild nach. Die limitierte Sonderauflage, erarbeitet von der Heimatkundlichen Vereinigung, gibt es in Spandauer Buchläden, auf der Zitadelle und im Deutschen Technikmuseum (14,80 Euro).
che

Straßenverkehr: Stundenlang Staus auf A 114 nach Lkw-Unfall, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/08/30/
berlin/850817.html

Ein Lkw-Unfall auf dem Autobahnzubringer A 114 in Pankow hat gestern stundenlange massive Verkehrsbeeinträchtigungen verursacht. Der Lastwagen prallte am späten Vormittag zwischen den Anschlussstellen Pasewalker Straße und Prenzlauer Promenade aus noch ungeklärter Ursache gegen eine Schilderbrücke und blieb auf der Fahrbahn stehen. Der Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Während der Bergungsarbeiten war die A 114 Richtung stadteinwärts zunächst vollständig und später teilweise gesperrt. Dadurch bildeten sich lange Staus.
hhn

Schiffsverkehr: Kaisersteg kostet 770.000 Euro mehr als geplant, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/08/30/
berlin/850721.html

Kaisersteg kostet 770.000 Euro mehr als geplant

Wegen eines Planungsfehlers wird die im Bau befindliche Fußgängerbrücke Kaisersteg in Treptow-Köpenick rund 770 000 Euro teurer als vorgesehen. Bislang waren 3,27 Millionen Euro veranschlagt, die zu 75 Prozent aus EU-Mitteln bezahlt werden. Rund 17 Prozent trägt Berlin. Heute beschäftigt sich der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses mit den Mehrkosten. Sie entstehen vor allem dadurch, dass die beauftragte Stahlbaufirma wegen der Terminverschiebung die Brücke nicht mehr im eigenen Betrieb fertigen kann. Berlin übernimmt rund 128 000 Euro der Mehrkosten. Das Geld soll aus Einsparungen beim Bau der Tangentialverbindung Ost in Köpenick kommen. Das Land wird Schadenersatz vom Planungsbüro fordern.
saf

Bahnhöfe: Frisches Geld für den Hauptbahnhof, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/08/30/
berlin/850830.html

Nach den ersten 100 Tagen: Land will weitere sechs Millionen Euro in Umfeld investieren
Von Andrea Puppe

100 Tage Hauptbahnhof nahmen die Deutsche Bahn AG und Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern zum Anlass, eine erste Bilanz für den neuen Halt und seine Umgebung zu ziehen. Drei Monate nach der Eröffnung haben rund 30 Millionen Menschen den Eisenbahnknotenpunkt besucht, berichtete Wolf-Dieter Siebert, Vorstandsvorsitzender der DB Station & Service AG. Pro Tag kämen 300 000 Menschen, von denen 150 000 bis 200 000 Fahrgäste seien. Um etwa 20 Prozent ist seit der Eröffnung des neuen Nord-Süd-Tunnels der Fahrgastanteil auf der Stadtbahn und ihren Haltepunkten Ostbahnhof und Zoologischer Garten zurückgegangen. Mit dem Fahrplanwechsel Ende Mai hatte die Bahn AG einen Großteil der Fernzüge in den Nord-Süd-Tunnel verlegt und den Bahnhof Zoo auch für die auf der Stadtbahn verkehrenden Linien vom Fernnetz abgekoppelt.
"Wir leben sehr gut mit dieser Entscheidung. Eine "Abstrafung' durch unsere Kunden können wir nicht feststellen", sagte Siebert. Noch immer zähle man am Zoo 100 000 Fahrgäste, etwa 20 000 bis 30 000 weniger als zu Zeiten, als noch IC und ICE hielten. Absolute Zahlen zum neuen Südkreuz blieb Siebert schuldig. "Er wurde zunächst nicht so gut angenommen, das ändert sich inzwischen", sagt er.
Pastorin Helga Frisch, die unermüdlich für einen Fernbahnhof Zoo kämpft, meint, dass die Bahn eventuelle Fahrgasteinbußen am Zoo überhaupt noch nicht ausweisen könne. "Die Zahlen werden doch von der Fußballweltmeisterschaft und der Love Parade überlagert", meint sie.
Senatorin Junge-Reyer wies darauf hin, dass bereits 16 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt in die Erschließung und das Umfeld des Bahnhofes geflossen seien. "Wir werden weitere sechs Millionen Euro investieren", kündigte sie an. Außerdem hätten sich die großen Grundstückseigentümer rund um den Hauptbahnhof - Deutsche Bahn AG, Vivico und Aurelis - zu einem gemeinsamen Entwicklungsmanagement entschlossen. "Ich kann mir hier zum Beispiel Wohnen am Wasser vorstellen", sagte die Senatorin.
Auf den weiteren Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr muss jedoch noch gewartet werden. Die Fertigstellung der Nordanbindung mit der S-Bahnlinie 21 ist erst für 2010/12 vorgesehen und auch die Straßenbahngleise müssen erst vom Nordbahnhof über die Invalidenstraße gelegt werden.
Jens Wiesecke vom Fahrgastverband IGEB kritisiert, dass sich sämtliche Werbung auf den Hauptbahnhof konzentriere. "Man muss den Reisenden aus dem Süden klarmachen, dass beispielsweise für den Zielbahnhof Leipzig der Bahnhof Südkreuz der beste Ausgangspunkt ist", erläutert er.
Die Entscheidung der Bahn, am Zoo die auf der Stadtbahntrasse verbliebenen Fernzüge vorbeifahren zu lassen, findet der IGEB falsch. "Hier ignoriert man die Wünsche von 100 000 Kunden", meint Wiesecke. Die Verbesserungen am Hauptbahnhof - ein Drittel mehr Servicekräfte (60 Mitarbeiter), mehr Informationsschilder und Bänke - genügen dem IGEB noch nicht. "Es fehlen Hinweise auf den Nahverkehr", sagt Wiesecke. Nach wie vor ärgert ihn, dass Fahrgäste der 1. Klasse wegen des verkürzten Glasdaches oberirdisch ebenso wie auf den Bus Wartende am Washingtonplatz im Regen stehen. Die für das oberirdische Dach angefertigten Teile lagern ein und sollen nach den Worten Sieberts für etwas verwendet werden, das "den Berlinern hoffentlich Freude macht".
Dass das Wegeleitsystem nicht optimal ist, erlebte Junge-Reyer hautnah: "Können Sie mir sagen, wo die Toiletten sind?" wandte sich eine ältere Dame an die Senatorin. Diese musste passen.

Flughäfen: Senat erteilt Easyjet eine Absage, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/08/30/
berlin/850746.html

Airline darf nach Eröffnung des Flughafens BBI nicht mehr am alten Standort Schönefeld-Nord fliegen
Von Katrin Schoelkopf

Berlin/Schönefeld Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat den Forderungen des britischen Billigfliegers Easyjet, auch nach der Eröffnung des neuen Single-Airports BBI in Schönefeld aus Kostengründen weiterhin am alten Standort Schönefeld-Nord fliegen zu wollen, gestern eine klare Absage erteilt: "Diese Forderungen können nicht erfüllt werden und werden auch nichts an der Entscheidung für den BBI ändern. Wir werden unsere grundsätzliche Flughafenplanung nicht aufgeben." Schönefeld-Nord werde nach Eröffnung des BBI aufgegeben und nicht mehr für den Flugbetrieb zur Verfügung stehen. Der Regierende Bürgermeister und zugleich Aufsichtsratchef der Flughafengesellschaft warf dem Low-Cost-Carrier vor, für seine aggressive Preispolitik den Wahlkampf ausnutzen zu wollen. "Da täuscht sich Easyjet aber. Es passt Easyjet einfach nicht, nach Eröffnung des BBI höhere Gebühren zahlen zu müssen", sagte Wowereit.
Die BBI-Pläne würden die Bedürfnisse der Billigflieger berücksichtigen. Man habe lange hin und her überlegt, ob es zwei Abfertigungsterminals für Billigflieger und klassische Airlines geben soll, sich dann aber für das One-Roof-Konzept entschieden. "Hier wird es aber ein differenziertes Gebührensystem je nach abgefragter Leistung geben", so Wowereit. Auch wenn der BBI-Businessplan für die Zeit nach 2011 noch nicht vorliege und damit keine Aussagen über die Höhe der Gebühren getroffen werden könnten, würden diese sich aber nicht wesentlich von anderen Flughafenstandorten unterscheiden. Wowereit machte aber auch deutlich, dass man die BBI-Pläne nach Wünschen der Billigflieger weiterhin optimieren werde. "Da nehmen wir die Kritik von Easyjet durchaus ernst."
Der Billigflieger hatte am Montag die BBI-Pläne als veraltet, überdimensioniert und am Billigflieger-Markt vorbei orientiert kritisiert. Der BBI, so hieß es, werde damit zur "logistischen Fehlplanung" und zum "milliardenschweren, aber leeren Glaspalast".
Der Bevollmächtigte des Lufthansa-Vorstandes in Berlin, Thomas Kropp, warnte den Senat, sich nicht von Easyjet "für dumm verkaufen zu lassen". Hier versuche ein Mitbewerber, sich seine von der Flughafengesellschaft zugestandenen Privilegien am derzeitigen Standort Schönefeld für die Zukunft festschreiben zu lassen. Aus gutem Grund sei der Vertrag zwischen Easyjet und Flughafengesellschaft nie offen gelegt worden. "Offenbar merkt Easyjet jetzt, dass sie ihr Geschäft nicht ohne Zuschüsse entfalten kann, und setzt jetzt mit seiner Kritik auf den Wahlkampf. Hier geht es um Gebührenpoker", so Kropp. "Wir vertrauen auf die Zusage der Flughafengesellschaft, dass es auf dem neuen Single-Airport keine Extrawürste für einzelne Nutzer gibt. Ansonsten würde das die Lufthansa auf den Plan rufen." Die Lufthansa begrüße voll und ganz die BBI-Pläne für einen "schnörkellosen, aber leistungsfähigen, modernen Single-Airport".
Indes hat der Senat gestern den Verträgen zur Finanzierung der Schienenanbindung des BBI zwischen Bund, Berlin und Brandenburg sowie Bahn zugestimmt. Die Anbindung inklusive unterirdischem Flughafenbahnhof kostet 636 Millionen Euro, wovon der Bund 576 und die beiden Länder je 30 Millionen Euro tragen. Neben dem Bahnhof sind eine 15 Kilometer lange Strecke vom Berliner Außenring über den BBI bis zur Strecke Berlin-Görlitz, der Anschluss an die Dresdner Bahn, Cargo-Anschlüsse und die Verlängerung der S-Bahnstrecke vom alten Bahnhof Schönefeld zum BBI vorgesehen.

29 August 2006

Schiffsverkehr: Katastrophe auf der Heimatland, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/F%FCrstenwalde/id/152075

Von Bettina Winkler und

Joachim Eggers

Am 5. Juli 1951 fuhr die "Heimatland" im Treptower Hafen los. Sie sollte Kinder zu Ferienspielen nach Hessenwinkel bringen. Doch der Benzinmotor, der als Ersatz für einen Dieselmotor eingebaut worden war, explodierte, das Schiff geriet in Brand. Mindestens 30 Menschen kamen ums Leben, sagt Karin Ludwig. Die Regisseurin und Produzentin hat jahrelang zu dem Geschehnis recherchiert. Denn zu DDR-Zeiten wurde der Mantel des Schweigens darüber gedeckt - "auf sehr geschickte Weise", wie Karin Ludwig sagt: auf dem Friedrichsfelder Zentralfriedhof gibt es ein Massengrab mit der Inschrift "Berlin gedenkt der Toten des 5. Juli 1951" mit 30 Namen. Über das Unglück selbst wurde kein Wort verloren. "Die DDR hatte eine Nachrichtensperre verhängt, aber der Rias hat natürlich darüber berichtet", so Karin Ludwig.

Erst nach der Wende sei da und dort darüber berichtet worden; so ist auch die Grünheiderin auf das Thema gekommen. Seit 2002 hat sie sich um den Stoff bemüht, zahlreiche Archive aufgesucht, um näheres herauszufinden. Ermittelt hat sie dabei unter anderem, dass Kinder bis zu einem Dreivierteljahr im Krankenhaus lagen. Die "Heimatland" war ein Schiff der Löcknitzklasse. "Das war damals ein feststehender Begriff, eine Art Bootstyp", so Karin Ludwig. Oftmals seien die Boote im Besitz von Inhabern von Ausflugsgaststätten in Erkner, Woltersdorf und Grünheide gewesen. Die Wirte organisierten somit den Besucher-Zustrom selbst.

Entscheidend für die Dreharbeiten ist ein Nachbau des Boots im Maßstab 1:10, den eine vierköpfige Gemeinschaft von Modellbaufreunden angefertigt hat. Das nur 1,70 Meter große Modell haben die vier Tüftler in rund einem Vierteljahr geschaffen. "Wir haben alle acht Stunden am Tag gekämpft", so Arnd Gottwald aus Erkner, einer der Modellbauer. Üblicher Weise würde ein solches Modell ein Jahr in Anspruch nehmen, so der Erkneraner. Der Rumpf ist eine Konstruktion aus Holzleisten mit Glasfaser ausgegossen. Die Aufbauten sind aus Aluminium. Gestern waren die Konstrukteure am Drehort am Elsensee in Kagel. Sie wollten sich davon überzeugen, wie dass kürzlich auf den Namen "Heimatland" getaufte Modellboot, die nachgestellte Explosion verkraftet. "Wir sind zum Gucken hier", sagte Maik Schadow (37) aus Erkner. Der strömende Regen erschwerte die Dreharbeiten erheblich. Immer wieder musten die Kameraleute unterbrechen und das Modell mit einer Plane abdecken. Die Szene mit der Explosion und dem darauffolgenden Feuer wurde von Dr. Frank Gabler mit einer Superzeitlupenkamera eingefangen. "Dadurch wird der Sekundenbruchteil der Katastrophe später im Dokumentarfilm wie mehrere Minuten aussehen", erläuterte der Fachmann. Der Elsensee in Kagel-Möllensee war dafür die perfekte Kulisse.

Regionalverkehr: Landkreis stöhnt unter Kürzungen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10771577/62129/

Bund streicht Zuschüsse für den öffentlichen Nahverkehr / Auswirkungen werden jetzt zügig analysiert
KÖNIGS WUSTERHAUSEN Der Landkreis Dahme-Spreewald hat nach der Kürzung der Regionalisierungsmittel durch den Bund neue Geldsorgen und muss jetzt darüber nachdenken, wie er die Lücken schließen kann.

Das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg reagierte bereits in der vergangenen Woche und stellte die beabsichtigten Kürzungen für den öffentlichen Nahverkehr in Brandenburg vor. Für den Landkreis Dahme-Spreewald war Stefan Loge bei Infrastrukturminister Frank Szymanski.
Betroffen sind im Landkreis Dahme-Spreewald die Bahnlinie OE 36 Berlin Schöneweide-Frankfurt (Oder) mit Halt in Königs Wusterhausen, Kablow, Niederlehme, Zernsdorf und Friedersdorf sowie der Bahnhof Luckau-Uckro von der Regionalbahn 3 Elsterwerda-Stralsund, der in der Hauptverkehrszeit nur noch stündlich bedient werden soll. In der Nebenverkehrszeit nur noch alle zwei Stunden.
Das Land erhält in den nächsten vier Jahren im Schnitt 35,5 Millionen Euro jährlich weniger Regionalisierungsmittel vom Bund. Die sollen durch Abbestellungen von Leistungen und Taktreduzierungen von Linien im Bahnverkehr und durch die Reduzierung der Mittel, die den Landkreisen und kreisfreien Städten nach dem Gesetz zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zustehen, kompensiert werden.
Die erste Lesung zur Änderung des ÖPNV-Gesetzes ab dem 1. Januar des kommenden Jahres ist im Landtag für den 25. Oktober geplant. Vorgesehen sind dann die Kürzung des Pauschalbetrages von 50 Millionen Euro auf 44 Millionen Euro, die Veränderung der Refinanzierungsgrundlagen des ÖPNV-Gesetzes durch Ersatz von 10 Millionen Euro-Regionalisierungsmitteln durch 10 Millionen Euro nach dem Entflechtungsgesetz.
Dieser Betrag ist investiv zu verwenden. Zudem ist die Integration des Ausbildungsverkehrs in die Pauschale ab 2008 anvisiert. Damit wird der Pauschalbetrag um 35 Millionen Euro auf 79 Millionen Euro erhöht.
Für 2007 stünden dem Landkreis Dahme-Spreewald damit rund 400 000 Euro weniger zur Verfügung. Hinzu kommt die bisher nicht vorgeschriebene Bindung von Mitteln für Investitionen. "Die gekürzten Mittel für 2007 würden gerade für die Betriebskosten ausreichen. Nun muss davon auch noch investiert werden", so Landkreis-Pressesprecherin Heidrun Schaaf.
Die bisher vom Land direkt an die Verkehrsunternehmen ausgezahlten Erstattungsleistungen für die ermäßigten Schülerfahrausweise sollen ab 2008 in die Pauschale gemäß des ÖPNV-Gesetzes einfließen. Hierzu, so die Sprecherin, seien jedoch noch vertiefende Untersuchungen erforderlich.
Den Landkreisen steht damit aber kein zusätzlicher finanzieller Gestaltungsspielraum zur Verfügung, da diese Mittel bisher schon zur Defizitreduzierung eingesetzt wurden. Außerdem werden diese Mittel vom Land ebenfalls gekürzt. Für 2007 stehen landesweit nur noch 35 Millionen Euro zur Verfügung. In diesem Jahr sind es noch 38,7 Millionen Euro.
Welche Auswirkungen die ab 2007 wirkenden Änderungen für den Nahverkehr im Landkreis Dahme-Spreewald haben werden, so Heidrun Schaaf, gelte es jetzt zügig zu analysieren, um gegebenenfalls zum Fahrplanwechsel im Dezember 2006 darauf reagieren zu können. Bei Regionalkonferenzen, die für Anfang September landesweit vorgesehen sind, soll darüber transparent in der Öffentlichkeit gesprochen und diskutiert werden. am

28 August 2006

Flughäfen: Nachtflugverbot wirkungslos, aus Senat

http://www.parlament-berlin.de:8080/
starweb/adis/citat/VT/15/KlAnfr/ka15-13657.pdf

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Frage 1: Wie viele Starts und Landungen gab es in der Nacht vom 9. auf den 10.7.2006 während der Zeit des Nachtflugverbots von 22 und 6 Uhr bzw. 23 und 6 Uhr jeweils auf den Flughäfen Tempelhof und Tegel (bitte jeweils nach 22 bzw. 23 - 24 h, 0 - 2 h, 2 - 4 h und 4 - 6 h aufschlüsseln)?
Frage 2: Wie viele der Starts auf den jeweiligen Flug-häfen entfielen auf:
- Bundeswehr / andere Streitkräfte / Bundespolizei / Länderpolizeien, Ambulanz- und Postflüge;
- Staatsgäste in Zivilmaschinen;
- sonstige Fluggäste?
Antwort zu 1. und 2.: Die Berliner Flughafen-Ge-sellschaft mbH (BFG) hat hierzu folgende Daten zur Ver-fügung gestellt (Zeitangaben jeweils Ortszeit):
Flüge in der Nacht vom 9. zum 10. Juli 2006 am Flughafen Berlin-Tempelhof:

diverse Tabellen mit Nachtflügen

Frage 3: Lagen für die beiden letztgenannten Grup-pen Ausnahmegenehmigungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vor? Falls ja, wie lassen sich diese offenbar in großer Zahl oder pauschal erteilten Geneh-migungen rechtfertigen, wenn es nach den jeweiligen Vorschriften über die „Örtlichen Flugbeschränkungen“ für beide Flughäfen nur in „begründeten Einzelfällen“ Ausnahmen geben darf?
Frage 4: Teilt der Senat die Auffassung, dass es auch Besitzern und Passagieren von Kleinflugzeugen und Busi-nessjets grundsätzlich zumutbar ist, erst ab 6 Uhr zu starten, und dass auch ein einzigartiges Ereignis wie die Fußball-WM nicht eine schlaflose Nacht von hundert-tausenden von Berlinern rechtfertigen kann?
Antwort zu 3. und 4.: Der Senat tritt für strengen Lärmschutz auf den Berliner Flughäfen ein. Er hält es deshalb grundsätzlich für zumutbar, dass Passagiere und Besitzer „von Kleinflugzeugen und Businessjets“ nur in den dafür vorgeschriebenen Zeiten starten können, damit die Anwohnerinnen und Anwohner in ihrer Nachtruhe ge-schützt werden. Hinsichtlich des Finalspiels der Fußball-WM geht der Senat jedoch von einem einmaligen, über-ragenden öffentlichen Interesse aus. Aus diesem Grund sind Ausnahmegenehmigungen erteilt worden, ohne bei Piloten oder Passagieren nach ihrer politischen oder gesellschaftlichen Bedeutung zu differenzieren.
Insgesamt waren die Dauer des Endspiels, das ver-zögerte Eintreffen der Piloten und der Passagiere sowie die Überlastung des Luftraumes in dieser Form weder durch die Berliner Flughafen-Gesellschaft mbH, die Deut-sche Flugsicherung mbH noch die Landesluftfahrtbehörde vorhersehbar.

Berlin, den 22. August 2006
In Vertretung
K r a u t z b e r g e r
................................
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 28. August 2006)

Museum + U-Bahn: Rund 400 Besucher im frisch renovierten U-Bahn-Museum

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2006/id/113101/name/
Rund+400+Besucher+im+frisch+renovierten+U-Bahn-Museum

Pünktlich zur Langen Nacht der Museen war das Berliner U-Bahn-Museum fertig geworden. Daran erfreuten sich die Besucher und auch unsere Mitarbeiter.

Der Tag der offenen Tür der Bundesregierung stahl der 20. Langen Nacht der Museen ein bisschen die Show. Hinzu kamen noch zahlreiche andere Veranstaltungen in der Stadt am vergangenen Wochenende, so dass der Andrang auf die Museen nicht ganz so stark wie in den vorangegangenen "Museumsnächten" war. Trotzdem waren die 64 Omnibusse, die auf zwölf Sonderlinien eingesetzt waren, gut ausgelastet, um die Besucher zu den 113 Veranstaltungsorten zu bringen.

Rund 400 Besucher fanden den Weg zum frisch renovierten U-Bahn-Museum. Frisch im wahrsten Sinne des Wortes. Denn noch Sonnabend früh trugen die Maler die letzten Farbanstriche auf und um 17 Uhr standen schon die ersten Besucher vor der Museumstür – und bekamen natürlich Einlass. Stress für unsere Mitarbeiter im Museum. Dafür gab’s aber auch viel Lob für das neue Outfit, sogar von prominenter Stelle – Sach- und Fachbuchautor Jürgen Meyer-Kronthaler gehörte auch zu den Besuchern in der Langen Nacht und lobte die Neugestaltung.

Viel Anklang fand auch der historische AII-Zug bei seinen Rundfahrten. Der Fahrplan hing im U-Bahn-Museum aus und so warteten viele Besucher für ihre Rücktour auf den Oldtimer.

Übrigens: Das U-Bahn-Museum ist wieder am Sonnabend, dem 9. September, von 10.30 bis 16 Uhr geöffnet.

Datum: 28.08.2006

Bahnhöfe: Damit Fahrgäste nicht nur Bahnhof verstehen, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
28.08.2006/2738545.asp

Das Leitsystem der neuen Zentralstation soll komplett überarbeitet werden

Von Klaus Kurpjuweit

Im vor drei Monaten eröffneten Hauptbahnhof wird das Wegeleitsystem komplett überarbeitet. Nach wie vor finden viele Fahrgäste nur schwer ihr Ziel. Vor allem Ortsunkundige, die zur Weiterfahrt einen Bus der BVG suchen, werden allein gelassen. Derzeit sei man auf der Suche nach einem „idealen Leitsystem“, heißt es bei der Bahn. Bis die Verbesserungen installiert sind, könne es aber noch ein Weilchen dauern.
Nur zwei kleine Schilder an den Ausgängen weisen in dem riesigen Gebäude den Weg zu den Bussen. Doch das eigentliche Problem beginnt vor ...

Flughäfen: Bund fliegt jetzt doch auf Tempelhof, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
28.08.2006/2729816.asp

Er will die Gebäude nach dem Ende des Airportbetriebs übernehmen. Sanierung wird teuer

Von Klaus Kurpjuweit

Der Bund hat sich darauf eingestellt, das Tempelhofer Flughafengebäude nach Aufgabe des Flugbetriebs zum 1. April 2007 zu übernehmen. Anders als 2004 werde man sich nicht dagegen wehren, sagte Matthias Bick von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Damals wollte die Flughafengesellschaft lediglich den Betrieb aufgeben. „Wir hätten dann faktisch ein Gebäude mit Flughafenfunktion übernommen“, so Bick. 2007 ist das nicht mehr der Fall. Daher werde der Bund das Gebäude „ohne Wenn und Aber“ in seine Obhut nehmen.
Danach werde schnell ein Konzept für die Nachnutzung vorgelegt. Derzeit läuft die Auswertung von Ideen, wie das Gebäude genutzt ...

Flughäfen: Flughafen Tempelhof länger in Betrieb, aus rbb online

http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/wirtschaft/
beitrag_jsp/key=news4692013.html

Die Schließung des Flughafens Berlin-Tempelhof verzögert sich voraussichtlich um ein weiteres halbes Jahr. Man rechne damit, dass der innerstädtische Airport statt im März 2007 erst Ende Oktober des kommenden Jahres stillgelegt wird, teilte die Senatsverkehrsverwaltung am Montag mit.
Nach der für diese Woche erwarteten Zustimmung der Luftfahrtbehörde über die Schließung werden noch weitere juristische Auseinandersetzungen erwartet, erklärte eine Senatssprecherin. Mehrere Fluggesellschaften hatten schon vor einiger Zeit angekündigt, gegen den Bescheid ...

27 August 2006

Flughäfen: Billigflieger gegen Berliner Flughafen-Pläne, aus Netzzeitung

http://www.netzeitung.de/reise/435542.html

Zu groß, zu teuer, zu schlecht geplant – Easyjet und Ryanair üben heftige Kritik an den Planungen zum neuen Hauptstadtflughafen. Medien zufolge droht eine der Airlines mit einem Boykott.

Wenige Tage vor Baubeginn der Arbeiten am neuen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) haben die Billigflieger Easyjet und Ryanair heftige Kritik an den Planungen geübt. «Hier wird ein Milliardengrab geplant, das uns und auch den übrigen Low-Cost-Carriern nicht gerecht wird», sagte der Deutschland-Chef von Easyjet, John Kohlsaat, dem Nachrichtenmagazin «Spiegel».
Der BBI sei viel zu groß dimensioniert, kritisierte Kohlsaat. Das führe zwangsläufig zu einer ...

Regionalverkehr: Brandenburg: Abbestellungen wären bei mehr Wettbewerb unnötig

http://www.lok-report.de/news/news.html

Nach Ansicht von Veolia Verkehr, dem größten privaten Bahnunternehmen in Deutschland (früher Connex), wären die vom Land Brandenburg geplanten Abbestellungen von Nahverkehrszügen mit der Folge von Streckenstilllegungen unnötig, wenn die Regierung konsequent auf Wettbewerb setzen würde.
„Nach unseren vorsichtigen Berechnungen könnte das Land allein durch eine Ausschreibung der Regionalexpresslinie RE 1 Eisenhüttenstadt–Frankfurt–Berlin–Magdeburg mindestens 10 Millionen Euro einsparen“, sagt der zuständige Marktregionsleiter Jan Bleis. „Schon allein damit wäre die gleiche Einsparsumme erzielt, die die Regierung laut der eigenen Pressemitteilung jetzt durch Abbestellungen erreichen will.“
Von den derzeit geplanten Abbestellungen sind die Privatbahnen nach Eindruck von Veolia Verkehr überproportional betroffen. „Das ist die Folge der bisherigen brandenburgischen Ausschreibungspraxis, wonach nur Nebenstrecken in den Wettbewerb gestellt wurden“, erläutert Bleis. „Es werden damit aber ausgerechnet diejenigen Bahnunternehmen getroffen, die sich im Wettbewerb um die höchste Kosteneffizienz durchsetzen konnten.“
Veolia Verkehr fordert daher das Land Brandenburg auf, den bestehenden Verkehrsvertrag mit der Deutschen Bahn eingehend zu überprüfen. Dieser Vertrag wurde 2002 von der damaligen Landesregierung ohne Wettbewerbsverfahren und unter der Annahme weiter steigender Regionalisierungsmittel abgeschlossen. Durch die geänderten finanziellen Bedingungen ist jedoch eine neue Lage entstanden, die nach Ansicht von Veolia Verkehr eine grundsätzliche Überprüfung dieses Vertrages rechtfertigen sollte (Pressemeldung Veolia Verkehr GmbH, 26.08.06).

26 August 2006

Straßenverkehr: Schweres Unwetter über Berlin, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/581227.html

Tegel besonders betroffen - Feuerwehr arbeitet im Ausnahmezustand
ddp

Starke Regenfälle und Gewitter haben am Freitagabend in Berlin einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Von etwa 20.30 Uhr bis gegen 3 Uhr am Samstagmorgen herrschte Ausnahmezustand. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr rückte bis zum Samstagmorgen rund 200 Mal aus. Nach Einschätzung des privaten Wetterdienstes MC-Wetter war das Unwetter über Berlin in dieser Nacht das heftigste deutschlandweit. Die höchsten Niederschlagsmengen habe der Stadtteil Tegel im Bezirk Reinickendorf abbekommen, wie Meteorologe Norbert Becker-Flügel erläuterte.
Die Polizei sperrte die Stadtautobahn 111, da der Tunnel am Flughafen Tegel voll Wasser gelaufen war. Am Morgen wurde der Tunnel wieder ...

Straßenbahn: Bald keine Tram mehr nach Rosenthal?, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/580879.html

Senat prüft Strecke der M 1/ Bürgerbegehren geplant

PANKOW. Nur wenige Wochen - dann will die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung entscheiden, wie lange noch Straßenbahnen nach Rosenthal Nord rollen werden. "Wir prüfen, ob ein Weiterbetrieb der Strecke wirtschaftlich wäre", heißt es dort. "Das Ergebnis liegt im Herbst vor." Von ihm hängt es ab, ob bei der geplanten Sanierung der Friedrich-Engels-Straße dieser Teil der M 1 erhalten bleibt. Der Bezirk will mit den Bauarbeiten im Frühjahr beginnen - vielleicht fährt dann schon der letzte Zug. Für Baustadtrat Martin Federlein (CDU) wäre die Stilllegung eine "Katastrophe" - zumal auch andere Tram-Strecken in Pankow in Gefahr sind.
So sieht der Stadtentwicklungsplan Verkehr des Senats bis 2015 die Stilllegung des anderen ...

Straßenverkehr: Parkgebühr im Fünf-Cent-Takt Uhren werden bis zum Jahresende umgestellt, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
26.08.2006/2735735.asp

Bis zum Jahresende werden die Automaten in den 30 Berliner Parkraumbewirtschaftungszonen auf eine kundenfreundlichere Bezahlung umgestellt. Das kündigte Staatssekretärin Maria Krautzberger (SPD) von der Stadtentwicklungsverwaltung auf einer Diskussionsveranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Handwerkskammer an. Die neue Gebührenordnung hatte der Senat am 1. August beschlossen.Das bisherige 15-Minuten-Intervall brachte wegen der häufigen Überbezahlung oft Ärger. Künftig gilt nach der ersten Viertelstunde ein Fünf-Cent-Takt.
Generell habe die Bewirtschaftung zur Verbesserung des ruhenden Verkehrs beigetragen und die Zahl der Dauerparker ...

Regionalverkehr: Brandenburg: Abbestellungen wären bei mehr Wettbewerb unnötig

http://www.lok-report.de/news/
news_verkehr.html

Nach Ansicht von Veolia Verkehr, dem größten privaten Bahnunternehmen in Deutschland (früher Connex), wären die vom Land Brandenburg geplanten Abbestellungen von Nahverkehrszügen mit der Folge von Streckenstilllegungen unnötig, wenn die Regierung konsequent auf Wettbewerb setzen würde.
„Nach unseren vorsichtigen Berechnungen könnte das Land allein durch eine Ausschreibung der Regionalexpresslinie RE 1 Eisenhüttenstadt–Frankfurt–Berlin–Magdeburg mindestens 10 Millionen Euro einsparen“, sagt der zuständige Marktregionsleiter Jan Bleis. „Schon allein damit wäre die gleiche Einsparsumme erzielt, die die Regierung laut der eigenen Pressemitteilung jetzt durch Abbestellungen erreichen will.“
Von den derzeit geplanten Abbestellungen sind die Privatbahnen nach Eindruck von Veolia Verkehr überproportional betroffen. „Das ist die Folge der bisherigen brandenburgischen Ausschreibungspraxis, wonach nur Nebenstrecken in den Wettbewerb gestellt wurden“, erläutert Bleis. „Es werden damit aber ausgerechnet diejenigen Bahnunternehmen getroffen, die sich im Wettbewerb um die höchste Kosteneffizienz durchsetzen konnten.“
Veolia Verkehr fordert daher das Land Brandenburg auf, den bestehenden Verkehrsvertrag mit der Deutschen Bahn eingehend zu überprüfen. Dieser Vertrag wurde 2002 von der damaligen Landesregierung ohne Wettbewerbsverfahren und unter der Annahme weiter steigender Regionalisierungsmittel abgeschlossen. Durch die geänderten finanziellen Bedingungen ist jedoch eine neue Lage entstanden, die nach Ansicht von Veolia Verkehr eine grundsätzliche Überprüfung dieses Vertrages rechtfertigen sollte (Pressemeldung Veolia Verkehr GmbH, 26.08.06).

allg.: Sprayern ein Schnippchen schlagen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/wissenschaft/580792.html

Eine umweltfreundliche Beschichtung lässt sich mitsamt den Graffiti von Hauswänden abwaschen
Denis Dilba

Geschäftsinhaber Müjdat Tunci muss nicht lange überlegen: Die schwarze Farbe der Marke Grog Buff Proof Ink sei die beste auf dem Markt. "Die bekommst du nicht mehr von der Wand." Tunci leitet den Laden Fame-City, das nach eigenen Angaben größten und älteste Geschäft für Graffitibedarf in Berlin.
Die feinen Kristallpigmente der Grog Ink hafteten selbst auf Anti-Graffiti-Schichten, weil sie tief in das Material einzögen, sagt Tunci. 7 000 bis 8 000 Spraydosen dieser Marke verkauft er jeden Monat. Die aggressive Tinte sei besonders beliebt ...

Regionalverkehr: Zug fährt nur noch alle zwei Stunden, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10770600/62129/

Bund kürzt Mittel: Odeg muss ausdünnen

KÖNIGS WUSTERHAUSEN Auf der Strecke Berlin-Schöneweide-Beeskow-Frankfurt/ Oder (OE 36) wird die Ostdeutsche Eisenbahn (Odeg) möglicherweise ab Dezember an den Wochenenden nur noch alle zwei Stunden fahren. Bisher verkehrt sie stündlich. Grund für die Ausdünnung des Fahrplanes sind Streichungen von Regionalisierungsmitteln des Bundes in Höhe von insgesamt 142 Millionen Euro. Das brandenburgische Ministerium für Infrastruktur, Raumordnung und Finanzen hat bereits ein Kompensationskonzept vorgelegt, das helfen soll, die fehlenden Mittel auszugleichen. Dennoch stehen nach ersten Planungen zehn Millionen Euro ...

Flughäfen: Erste Aufträge bereits vergeben, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2006/08/26/
1011676.html

Regionale Wirtschaft rechnet sich gute Chancen bei der Errichtung des Flughafens aus.
Von Dieter Salzmann

Potsdam/Schönefeld - Die regionale Wirtschaft will sich beim Ausbau des Flughafens Schönefeld, der am 5. September offiziell in Angriff genommen wird, einen großen Anteil sichern. "Bis zu 80 Prozent der Aufträge können von Betrieben aus der Region übernommen werden", sagte Joachim Linstedt, Hauptgeschäftsführer der für das Schönefelder Gebiet zuständigen Industrie- und Handelskammer Cottbus.
Dies entspräche einem Auftragsvolumen von etwa 450 Millionen Euro oder 20 Prozent der Investitionssumme in Höhe von voraussichtlich ...

Bus: Metro unterliegt im Bus-Streit, aus Financial Times Deutschland

http://www.ftd.de/unternehmen/107735.html

Der Hamburger Verkehrsverbund darf weiter "Metrobusse" einsetzen. Im Streit um seine Markenrechte hat der Düsseldorfer Handelskonzern Metro vorerst den Kürzeren gezogen.

Metro hat vor Gericht eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. Der Konzern wollte den Nahverkehrsbetrieben von Hamburg, Berlin und München verbieten, Bus- und Straßenbahnlinien mit der Bezeichnung „Metrobus“ fahren zu lassen.
Die Bezeichnung „Metrobus“ darf ohne Einschränkung für die Buslinien und die Busse benutzt werden, urteilte das ...

Flughäfen: Easyjet erwägt Abzug aus Berlin, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/581223.html

Air Berlin lobt Flughafenpläne
ddp

Die britische Fluggesellschaft Easyjet erwägt einem Medienbericht zufolge, den Flugverkehr von und nach Berlin erheblich einzuschränken oder ganz einzustellen, wenn der Flughafen Schönefeld nach der jetzigen Planung gebaut wird. Das berichtete das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" am Samstag vorab. Die Airline wollte diese Überlegung zwar nicht bestätigen, der Deutschland-Chef des Unternehmens, John Kohlsaat, sagte dem Magazin aber: "Der Airport Berlin Brandenburg International ist viel zu groß dimensioniert, was zwangsläufig zu einer Kostenexplosion, auch bei den ...

25 August 2006

Regionalverkehr: KBS 209.36 Königs Wusterhausen - Frankfurt (Oder)

http://www.odeg.info/bb/fahrplaene/
aktuell/06-09-04_Sperrung_Bees-Grun.php

In der Zeit vom 4. September bis 9. Dezember 2006 gibt es auf der Linie OE36 zwischen Königs Wusterhausen - Beeskow - Grunow und Frankfurt (Oder) gravierende Änderungen. Die DB Netz AG erneuert die Spreebrücke Beeskow und das Gleis zwischen Beeskow und Grunow. Nach Abschluss der Bauarbeiten kann dort die Geschwindigkeit von derzeit 60 km/h auf 80 km/h erhöht werden, was in Zukunft zu Fahrzeitverkürzungen führen wird.
In dem Zusammenhang ist es erforderlich, vom 4. September 2006 bis 9. Dezember 2006 zwischen Beeskow und Grunow Schienenersatzverkehr mit Bussen zu fahren. Aufgrund der längeren Fahrzeiten der Busse müssen die Abfahrtszeiten der Züge angepasst werden, d. h. die Züge ab Grunow in Richtung Frankfurt (Oder) fahren 16 min später ab, immer stündlich zur Minute 29. In der Gegenrichtung werden die Züge 13 Minuten früher abfahren, ab Frankfurt (Oder) in Richtung Grunow stündlich, zur Minute 1. Zusätzlich wird Schienenersatzverkehr zwischen Wendisch Rietz und Beeskow für einige Züge der ODEG notwendig, um weiterhin den Güterverkehr nach Beeskow zu ermöglichen Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der ODEG (25.08.06).

Regionalverkehr: Brandenburg: Bahnkundenverband zur Taktausdünnung auf der Regionalbahn-Linie 51

http://www.lok-report.de/news/news.html

Wir begrüßen die Planung des Landes Brandenburg, die Leistungen zwischen Brandenburg Hauptbahnhof und Rathenow nicht gänzlich abzubestellen. Die Reduzierung der Verkehrsleistungen an den Wochenenden auf einen 2-Stunden-Takt betrachten wir als gerade noch vertretbaren Eingriff in die Bedienhäufigkeit.
Dabei kann es allerdings dauerhaft nicht bleiben! Die Landesregierung steht hier in der Pflicht. Im Interesse einer besseren Auslastung der Züge muss sie aktiv dafür sorgen, dass die Fahrgastzahlen auf Grund des ausgedünnten Fahrtenangebotes nicht noch mehr zurückgehen. Ansonsten können wir ohne hellseherische Fähigkeiten voraussagen, dass die komplette Abbestellung mit dem Verweis auf die zu niedrigen Fahrgastzahlen zum Dezember 2007 Wirklichkeit wird.
Wir schlagen zur Attraktivitätssteigerung folgende Maßnahmen vor:
1. Kurzfristig: Verbesserte Anschlusssicherung von allen Zügen aus Richtung Berlin und Magdeburg in Brandenburg Hbf
2. Kurzfristig: Verlängerung der Fahrten bis Rathenow
Nord Diese Zugangsstation wird seit dem 14. Dezember 2005 nicht bedient, liegt im Stadtgebiet von Rathenow mit einem großem Einzugsgebiet und ist bis Frühjahr 2005 erst komplett saniert worden (mit Brückenbauwerk über die Hauptstrecke Berlin - Stendal).
3. Mittelfristig: Fertigstellung der Sanierung des Abschnitts zwischen Brandenburg Hauptbahnhof und Brandenburg Altstadt zur Erhöhung der Reisegeschwindigkeit.
Verkehrsminister Szymanski sei an seine eigenen Worte erinntert: "Wir werden aber in Zukunft mit weniger Mitteln mehr leisten müssen." (Pressemitteilung vom 17. November 2005). Das gilt auch für den Schienenpersonennahverkehr und ist über Ausschreibungen von Regionalexpress im Wettbewerb effektiv zu realisieren.
Der in der Vergangenheit stets vorgeschobene Verweis auf die ausschliessliche Zuständigkeit von Bund und DB AG und die eigene angebliche Machtlosigkeit muss aufhören. Das Land hat sehr wohl Möglichkeiten und Befugnisse, indirekt und direkt auf die Beteiligten einzuwirken. Es kommt nur darauf an, ob die Landesregierung auch Interesse daran hat. Bisher hat es daran gefehlt (Pressemeldung Bahnkunden-Verband Potsdam-Mittelmark, 25.08.06).

Schiffsverkehr: Nach 114 Jahren hat Berlin wieder eine Gondel, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/
berlin/580578.html

Sie ist 13 Meter lang, aus Holz und eine Nachfahrin jenes Bootes, das im Jahr 1892 letztmalig auf der Spree verkehrte: Die neue Stralauer Gondel absolvierte gestern auf dem Rummelsburger See in Friedrichshain ihre Jungfernfahrt. Jugendliche ohne Ausbildungsplatz haben das Schiff in zwei Jahren gebaut, zuletzt unter ...

allg.: Bürgerfest für Gleisdreieckpark, aus taz

http://www.taz.de/pt/2006/08/25/a0253.1/
text

Die Gestaltung des Gleisdreiecks steht fest. Die Bürgerbeteiligung soll weitergehen

Die Planung für den Park auf dem Gelände des Gleisdreiecks ist beendet. Morgen stellt die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) den vorläufigen Entwurf im Rahmen eines Bürgerfests den Anwohnern vor.
Jahrzehntelang hatten sich Bürgerinitiativen für einen Park auf dem Areal eingesetzt. Erst im Herbst letzten Jahres konnte sich die Senatsverwaltung mit dem Besitzer, der Vivico Real Estate GmbH einigen. Die Gestaltung der 32 Hektar großen Fläche, die Vivico freigab, wurde in einem ...

Regionalverkehr: Lebensadern einer Region, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
10769752/61469/

Pritzwalker Bürgermeister kämpft für den Streckenerhalt

PRITZWALK Diskutiert haben die Pritzwalker Stadtverordneten am Mittwoch nicht über die anstehenden Einschnitte im Personennahverkehr. Allerdings hat die Stadtverwaltung einen Protestbrief an Ministerpräsident Matthias Platzeck und an den Landtag verfasst - unterzeichnet von Pritzwalks Bürgermeister Wolfgang Brockmann und dem ersten Beigeordneten Rainer Greve.
In dem Schreiben sprechen sich die Unterzeichner gegen die geplante Stilllegung der Regionalbahnstrecken ...

Bahnverkehr: Viele Arbeitsplätze in Randregionen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10769829/485072/

Bahn-Regionalchef Trettin sieht eine langfristige Zukunft für die Instandhaltungswerke

Mit 8455 Arbeitsplätzen ist die Deutsche Bahn der größte Arbeitgeber Brandenburgs. Dazu kommen noch viele Pendler aus der Mark, die jeden Tag zu ihrem Arbeitsplatz bei der Bahn in Berlin pendeln. Der Konzernbevollmächtigte für die Region Ost und das Land Brandenburg, Joachim Trettin, hebt dabei vor allem hervor, dass das Untenehmen Stellen in strukturschwachen Gegenden wie der Prignitz geschaffen hat. Mit ihm sprach Andreas Streim.

Erneut nimmt die Deutsche Bahn im MAZ-Ranking der 100 größten Brandenburger Unternehmen den ersten Platz ein. Ein Grund, stolz zu sein?

Trettin: Es zeigt die Bedeutung, die die Bahn in Brandenburg hat. Wir haben über 8000 Arbeitsplätze in Brandenburg. Und das ist sogar nur die halbe Miete. Wir haben dazu noch in Berlin mehr als ...

Flughäfen: Dem Fluggast tief in die Augen geschaut, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/580587.html

Modernste Technik soll Schönefeld sicher machen
Jürgen Schwenkenbecher

BERLIN. Der geplante Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld soll bei seiner Fertigstellung 2011 über die modernsten Sicherheits- und Abfertigungseinrichtungen verfügen. "Der große Vorteil des BBI wird sein, dass überall und von Anfang an die neueste Technik eingebaut werden kann", sagte der Geschäftsführer der Berliner Flughäfen, Rainer Schwarz, am Mittwochabend vor dem Märkischen Presse- und Wirtschaftsclub in Berlin. "Andere Flughäfen müssen die neuen Anlagen für Passagier- und Gepäckkontrollen aufwendig nachrüsten."
Schwarz geht davon aus, dass der Flughafen von morgen ein noch strenger gesicherter ...

U-Bahn: Stecker legt U-Bahn lahm, aus taz

http://www.taz.de/pt/2006/08/25/a0229.1/
text.ges,1

Ein durchgebrannter Stecker hat gestern Nachmittag die U-Bahn-Linie 6 studenlang lahmgelegt. Nach Angaben der BVG war im Tunnel unweit des U-Bahnhofs Friedrichstraße ein Stecker durchgeschmort. Fahrgäste seien nicht gefährdet gewesen. Auch sei die Feuerwehr nicht zum Einsatz gekommen. Vor Ort hatte die Feuerwehr von einem Kabelbrand berichtet. Dadurch sei es zur Rauchentwicklung gekommen. Der Tunnel müsse erst entlüftet werden, bis wieder ...

24 August 2006

S-Bahn: Neuer Zugang am Anhalter Bahnhof, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/08/24/
berlin/849488.html

Der neue S-Bahn-Zugang zur Station Anhalter Bahnhof, nahe dem Tempodrom, ist nun endgültig fertiggestellt. In Fahrtrichtung Süden gelangen Fußgänger an der Nordwestseite des Tempodroms, von den unterirdischen Bahnsteigen kommend, zum Haupteingang des Veranstaltungsortes. 510 000 Euro kostete der Extrazugang, 60 Prozent finanzierte der Bund, 40 Prozent das Land. Bis Jahresende sollen dann auch alle übrigen Bauarbeiten im Bahnhof ...

Regionalverkehr: RE 3 gerettet - Templin abgekoppelt, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/
Uckermark/id/151519

Uckermark. Gespaltene Reaktionen haben die von der Landesregierung geplanten Einsparungen der Regionalisierungsmittel im Schienenpersonennahverkehr in der Uckermark hervorgerufen. Während einerseits den Regionalstrecken nach Schwedt und Stettin keine Gefahr mehr droht, soll die Verbindung zwischen Eberswalde und Templin vollständig dicht gemacht werden.
Templins Bürgermeister Ulrich Schoeneich kündigte an, gegen den Kabinettsbeschluss vorzugehen. "Ich bin mächtig enttäuscht", reagierte er auf die vorgesehene ersatzlose Schließung der Bahnlinie ...

BVG: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG): Verkauf der VVR-Berek GmbH steht vor dem Abschluss, aus newstix

http://www.newstix.de/
?session=&site=actual&startentry=0&entmsg=true&mid=3133

Die BVG Media Holdinggesellschaft mbH & Co. KG, eine Tochtergesellschaft der BVG AöR, will sämtliche Anteile der VVR-Berek GmbH an JCDecaux verkaufen. Die VVR-Berek GmbH ist im Bereich der Außenwerbung in Berlin tätig. Das Unternehmen erzielt einen Umsatz von ca. 27 Millionen Euro im Jahr und beschäftigt 83 Mitarbeiter.
Auf Empfehlung der Geschäftsführung der BVG Media Holdinggesellschaft mbH & Co. KG und des Vorstandes der BVG haben die jeweiligen Aufsichtsräte gestern dem Verkauf an ...

Regionalverkehr: Land droht nach Zug-Abbestellung Regress, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10769215/485072/

Verkehrsunternehmen haben langfristige Verträge / Auch Jobs gefährdet

POTSDAM Die geplanten Abbestellungen von Regionalbahnen durch das Potsdamer Verkehrsministerium können Brandenburg möglicherweise teuer zu stehen kommen. Die betroffenen privaten Bahnunternehmen haben alle langfristige Verkehrsverträge mit dem Land abgeschlossen, die nur geringe Spielräume für Abbestellungen zulassen. Ansonsten werden Regress-Zahlungen fällig.
Bei der Prignitzer Eisenbahn (PEG) wäre eine komplette Umsetzung der Vorschlagsliste des Ministeriums (MAZ berichtete) gleichbedeutend mit dem Verlust ...

Regionalverkehr: Zu groß gebaut, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10769160/61299/

Land schließt Bahnstrecken /Westachsen-Tunnel hätte kleiner sein können
ANDREAS VOGEL

NEURUPPIN Mit Verständnis hat gestern Landrat Christian Gilde auf die vom Verkehrsministerium angekündigte Abbestellung der Bahnstrecken von Neuruppin nach Rheinsberg, Neustadt (Dosse) und Herzberg reagiert. "Wer sich die Fahrgastzahlen ansieht, durfte nichts anderes erwarten", so Gilde.
Laut Landesstatistik sind auf den drei Strecken zusammen täglich gerade mal ...

Regionalverkehr: "Das ist der Kahlschlag", aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10769076/61469/

Prignitzer fühlen sich angesichts der Stilllegungspläne abgehängt
CLAUDIA BIHLER

PRITZWALK "Ein schwerer Schlag für den Nahverkehr", sagt der stellvertretende Landrat Holger Lossin zu den Kürzungsabsichten des brandenburgischen Kabinetts bei den Prignitzer Eisenbahnstrecken. Auf den Strecken zwischen Pritzwalk und Putlitz sowie zwischen Pritzwalk und Meyenburg soll der Personennahverkehr nach Meinung der Ministerkonferenz noch in diesem Jahr komplett eingestellt, auf der Strecke zwischen Pritzwalk und Neustadt/Dosse auf einen Zwei-Stunden-Takt reduziert werden.
Zwar wurde dem Landkreis ein Ausgleich in Aussicht gestellt, damit der Verkehr von der Schiene auf die ...

Regionalverkehr: Randregionen auf dem Abstellgleis, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/
24.08.2006/2732346.asp

Privatbahnen werfen Land Vertragsbruch vor


Potsdam - Die Pläne der brandenburgischen Landesregierung zum Aus für sieben Regional-Bahnstrecken sind gestern stark kritisiert worden. Die drei privaten Bahnunternehmen, die von den geplanten Streckenstillegungen und Taktausdünnungen besonders betroffen sind, haben der Landesregierung Vertragsbruch vorgeworfen. Sollte in den Verhandlungen mit dem Land keine einvernehmliche Lösung gefunden werden, könnten auf das Land Klagen sowie Kompensationszahlungen in Millionenhöhe zukommen, erklärten die Prignitzer Eisenbahn (PEG), die Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG) und die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB).
„Wir haben die juristische Prüfung ...

Regionalverkehr: Arbeitsplätze in Gefahr, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/579897.html

Kritik an Bahnstilllegungen
POTSDAM. Die angekündigte Stilllegungswelle im Brandenburger Schienenverkehr stößt auf Kritik. Arbeitsplätze seien in Gefahr, wenn das Land zum 10. Dezember auf acht Strecken alle Züge abbestellt, warnte der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband. Sechs Linien werden von regionalen Unternehmen betrieben: der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB), der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG) und der Prignitzer Eisenbahn, die drei ihrer vier Brandenburger Strecken verlöre. "Die engagierten Mitarbeiter haben durch kundenorientiertes Handeln für ...

Regionalverkehr: Politik stellt Plan für Angebotskürzungen vor, der im September diskutiert wird, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
1d735ac619349ce0c12571d40039cb69?
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Vor dem Hintergrund der drastischen Kürzung der Regionalisierungsmittel durch die Bundesregierung gaben die Brandenburgischen Ministerien für Infrastruktur und Raumordnung und für Finanzen am Dienstag ein Konzept bekannt, nachdem im Land Bahnstrecken stillgelegt bzw. Angebote reduziert werden sollen.
Danach konnte trotz des Einsparvolumens von 142 Millionen Euro der Umfang der Abbestellungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf ein Volumen von rund 10 Mio. € verringert werden.
Nach dem jetzigen Stand soll es bei 17 Strecken Ausdünnungen oder Abbestellungen geben. Die Liste der betroffenen Strecken wird Anfang September in Regionalkonferenzen in allen Teilen des Landes vorgestellt und diskutiert, um Alternativen zu erarbeiten.

Taktreduzierungen sind für folgende Strecken vorgesehen:

- RE 6/RB 54 Löwenberg–Rheinsberg: Konzentration auf Ausflugsverkehr
- RE 18 Ruhland-Falkenberg: 2-Stunden-Takt am Wochenende, Mo-Fr keine Änderungen
- PE 73 Kyritz–Pritzwalk: Reduzierung auf 2-Stunden-Takt
- RB 55 Hennigsdorf–Velten: Reduzierung auf 30-Minuten-Takt
- OE 36 Berlin-Schöneweide–Beeskow–Frankfurt (Oder): Taktreduzierung am Wochenende, Mo-Fr unverändert
- RB 51 Brandenburg–Rathenow: Taktreduzierung am Wochenende, Mo-Fr keine Änderung
- RB 33 Berlin-Wannsee–Michendorf: Taktreduzierung auf 60-Minuten-Takt

Abbestellungsabsichten gibt es für folgende Strecken:

- PE 74 Pritzwalk–Meyenburg
- PE 70 Pritzwalk–Putlitz
- RB 54 Neuruppin–Herzberg
- PE 53 Neustadt (D)–Neuruppin
- NE 27 Basdorf–Wensickendorf
- OE 63 Eberswalde–Templin
- RB 20 Oranienburg–Hennigsdorf

Kein Ausbau der Strecke Bad Saarow-Beeskow

Messe: Auch die Deutsche Bahn AG ist mit dabei, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
d89d588841212e74c12571d4003f57eb?
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Am 19. September beginnt in Berlin die InnoTrans 2006, die internationale Leitmesse der Schienenverkehrstechnik. Mit rund 1600 Ausstellern aus 41 Ländern und 120 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist sie die größte und bedeutendste Fachmesse der Branche weltweit.
Etwa 50 Prozent aller Aussteller kommen aus dem Ausland. Über 50000 Besucher aus aller Welt werden zu den Fachmessetagen vom 19. bis 22. September erwartet.
Am Wochenende nach der Fachmesse – also am 23. und 24. September – steigt auf dem Gleis- und Freigelände der InnoTrans wieder das traditionelle Bahnhofsfest. Auf den Gleisen des Messegeländes stehen modernste Züge, Lokomotiven und Waggons zum Bestaunen, teilweise auch zum Besichtigen und zum Probesitzen. Mit zahlreichen Aktionen ist die Deutsche Bahn beim InnoTrans-Bahnhofsfest vertreten. So informieren Führungskräfte der Region Berlin/Brandenburg in moderierten Gesprächsrunden über aktuelle Bahnthemen.
Begleitend dazu gibt es eine Ausstellung, zum Verkehrskonzept Berlin/ Brandenburg, mehrere Infostände, beispielsweise zu Sicherheitsfragen, Videos zur Bahn und umfangreiches Informationsmaterial.
Am Sonnabend, dem 23. September, wird von 11 bis 16 Uhr zwischen der VBB-Veranstaltung "Tag für die Fahrgäste" und dem 20. Brandenburgischen Reisemarkt am Bahnhof Friedrichstraße und dem InnoTrans-Gelände, Eingang Süd, ein Busshuttle eingerichtet, damit Interessierte alle Veranstaltungen besuchen können.

Der Eintritt zu den Publikumstagen ist frei! Mehr in punkt 3 am 7. September.

Regionalverkehr: Brandenburg dünnt Bahnnetz aus, aus taz

http://www.taz.de/pt/2006/08/24/a0251.1/
text.ges,1

Das Land will ab 2007 sieben Bahnstrecken stilllegen. Es reagiert damit auf sinkende Regionalisierungsmittel
In Brandenburg sollen im kommenden Jahr sieben Bahnstrecken stillgelegt werden. Dafür hat sich das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung in Potsdam ausgesprochen. Dazu gehören Verbindungen von Neuruppin und Pritzwalk in deren nähere Umgebung sowie die Strecken zwischen Basdorf und Wensickendorf, Eberswalde und Templin, Oranienburg und Hennigsdorf. Zusätzlich sollen einige Züge seltener fahren.
Hintergrund der geplanten Streckenstreichungen sind Kürzungen bei den Regionalisierungsmitteln des Bundes für Brandenburg bis 2010 um 142 Millionen Euro. Das Land muss also sparen. Verkehrsminister Frank Szymanski (SPD) begrüßte die Pläne als den ...

S-Bahn: Am 16./17. September zum Teil Ersatzverkehr mit Bussen und eingeschränkter S-Bahnverkehr, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
4b19bfa057f3d25fc12571d4004a8887?
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Noch fehlen östlich der S-Bahnhöfe Zoologischer Garten und Westkreuz die Wendegleise zum Abstellen bzw. Kehren von aus- oder einsetzenden S-Bahnzügen.
Diese Restarbeiten werden in den nächsten Wochen
erledigt: Sie sind mit signaltechnischen Maßnahmen und Softwaretausch verbunden, so dass der S-Bahnverkehr zwischen den S-Bahnhöfen Zoologischer Garten–Westkreuz–Grunewald/ Messe Süd zeitweise eingeschränkt werden muss.
Betroffen ist das Wochenende 16./17. September bereits ab 19 Uhr am Freitag, dem 15. September. Die Maßnahmen enden am Sonntagmorgen, dem 17. September, um 4 Uhr. "Diese ungewöhnliche Bauzeit haben wir gewählt, um die Anreise zum Bundesligapunktspiel von Hertha BSC im Olympiastadion am Sonntag um 17 Uhr im vollen Umfang abwickeln zu können – ohne dass die Fußballfans zusätzliche Wartezeiten in Kauf nehmen müssen", betont der Baubetriebsmanager der S-Bahn Berlin Christian Morgenroth. "Im Normalfall hätten wir die Sperrzeit komplett auf Sonnabend und Sonntag gelegt."
In der Nacht vom Freitag zum Sonnabend (15. zum 16. September) werden von 1 bis 7 Uhr alle S-Bahnlinien im Ersatzverkehr mit Bussen gefahren. Die Busse befinden sich im Einsatz zwischen den Bahnhöfen Zoologischer Garten und Grunewald über Messe Nord/ICC und Messe Süd.
Von Friedrichstraße bis Bahnhof Zoo richtet die S-Bahn in dieser Zeit einen Pendelverkehr im 15-Minutentakt ein (U 2 zwischen Alexanderplatz und Zoo wegen Bauarbeiten unterbrochen). Zwischen Grunewald und Wannsee fährt die S 7 in ihrem gewohnten Takt. Ein Pendelzug im 20- Minutentakt fährt zwischen Messe Süd und Spandau.
Ab 7 Uhr am 16. September fährt die S-Bahn wieder durchgehend, aber zwischen Bahnhof Zoo und Spandau nur im 20-Minutenabstand. In Westkreuz muss zur S 7 nach Wannsee umgestiegen werden.
Aus Richtung Osten wird der S-Bahnhof Zoologischer Garten nur alle 10 Minuten angesteuert. "Wir empfehlen zu prüfen, ob die Mitfahrt im RegionalExpress RE 1 nach und von Wannsee/Potsdam von Vorteil ist", so Christian Morgenroth.
mpj

S-Bahn + Regionalverkehr: Ersatzverkehr am letzten Augustwochenende, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Die westlich des S-Bahnhofs Kaulsdorf gelegene Straßenbrücke, die die S- und Fernbahngleise überquert, kehrt am letzten Augustwochenende zurück. Ende März war die alte Verbindung abgerissen worden, nun wird das neue Bauwerk eingehoben.
Auf Grund dieser von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung veranlassten Baumaßnahme kann die S-Bahn von Freitag, dem 25. August (22 Uhr), bis Montag, dem 28. August (1.30 Uhr), nicht zwischen den S-Bahnhöfen Wuhletal und Mahlsdorf fahren.
Es wird Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die S-Bahnzüge fahren aus Richtung Westen tagsüber im 10-Minutentakt bis zum S- und U-Bahnhof Wuhletal. Hier steigen die Fahrgäste in die Busse Richtung Mahlsdorf um. In Wuhletal fahren die Busse von der Haltestelle der BVG ab. Die Busse in Richtung Mahlsdorf halten in Kaulsdorf direkt vor dem S-Bahnhof – in Richtung Wuhletal in der Bus- Wendeschleife. Am S-Bahnhof Mahlsdorf steigen die Fahrgäste gegenüber vom Eingang ein oder aus.
"Obwohl es sich um eine relativ geringe Entfernung handelt, benötigen die Ersatzbusse eine Fahrzeit von 15 bis 18 Minuten, weil sie hier nur über enge Nebenstraßen fahren können", erklärt S-Bahn- Baubetriebsmanager Christian Morgenroth.
"Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis. Diese lange Fahrzeit hat auch zur Folge, dass die Reisenden aus der Innenstadt nach Strausberg Nord 20 Minuten früher abfahren müssen, um in Mahlsdorf den richtigen Anschlusstakt der S 5 zu erreichen." Die RB 26 fährt ebenfalls nicht.

mpj

S-Bahn + Bahnverkehr: Erste vorbereitende Arbeiten am 9./10. September, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Im September beginnt die Erneuerung der Eisenbahnbrücken über die Bahnhofstraße am S-Bahnhof Köpenick. Diese Maßnahme ist Teil der Erneuerung des S-Bahnnetzes und der Ertüchtigung der Regional- und Fernbahnstrecke für Tempo 160.
Am Wochenende 9./10. September wird zunächst eine neue Kabelbrücke eingebaut und das Baufeld für das Verlegen von Bahnkabeln freigemacht. Dafür wird jeweils am Sonnabend und Sonntag von 6.30 bis 16 Uhr der S-Bahnverkehr auf einen eingleisigen Betrieb reduziert.
Die Züge fahren im 20-Minutentakt, in Richtung Erkner muss in Karlshorst umgestiegen werden. In Richtung Innenstadt fahren die Züge von Erkner aus durch, allerdings auch nur im 20-Minutentakt.
Der eigentliche Austausch der alten Brücken gegen die Behelfsbrücken erfolgt an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden ab 15./16. Oktober.
Am ersten Wochenende werden die beiden Fernbahnbrücken gegen Hilfsbrücken ausgetauscht, dabei muss das parallel verlaufende S-Bahngleis der Baulogistik zur Verfügung gestellt werden. Der S-Bahnverkehr wird im 20- Minutentakt in beide Richtungen über das stadteinwärts führende Gleis abgewickelt.
Am Wochenende 22./23. Oktober folgt der Austausch der ersten S-Bahnbrücke, am 29./ 30. Oktober der der zweiten. "Wie beim Bau der Brücken über die Bölschestraße am S-Bahnhof Friedrichshagen geben die Behelfsbrücken auch am S-Bahnhof Köpenick die Möglichkeit, den Verkehr nahezu ohne Einschränkungen rollen zu lassen und dabei die neuen Brückenkörper zu errichten", betont Christian Morgenroth. Der Einbau der neuen Brücken wird voraussichtlich im nächsten Jahr erfolgen.

mpj

S-Bahn: Bahnhöfe: Anhalter Bf., Rummelsburg, Mahlsdorf, Schönfließ, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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3ed060c7223b512dc12571d4003f69c9?
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Neuer Südzugang
Anhalter Bahnhof. Nun ist er auch offiziell in Betrieb – der neue Südeingang des S-Bahnhofs Anhalter Bahnhof zum Tempodrom. Im März begannen die Bauarbeiten, am 9. Juni wurde der Zugang bereits für die Öffentlichkeit auf Grund der Fußball- Weltmeisterschaft freigegeben. Inzwischen sind die Restarbeiten abgeschlossen, so die Gestaltung des Umfeldes. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 510 000 Euro. Der neue Ausgang schafft einen kurzen Weg zum Tempodrom als Veranstaltungsort. Außerdem entspricht er den modernen sicherheitspolitischen Forderungen, jeden unterirdischen Bahnhof mit zwei Ausgängen im Katastrophenfall auszustatten.

Neue Bahnsteigkante
Rummelsburg. Am Wochenende 26./27. August werden die Arbeiten am Bahnsteigkantenmauerwerk des S-Bahnhofs Rummelsburg zur Erhaltung der Standsicherheit abgeschlossen.

Renovierung
Mahlsdorf. Seit dem 21. August läuft die Renovierung der Bahnhofshalle am S-Bahnhof Mahlsdorf. Die alte Wandbeschichtung wird entfernt, der Farbanstrich erneuert und der Fliesenspiegel bis auf Türhöhe heraufgesetzt. Dafür sind Teilsperrungen in der Halle erforderlich. Trotz aller Vorsicht sind Staub und Lärm nicht zu vermeiden.

Schutzanstrich
Schönfließ. Der Farbanstrich im kleinen Empfangsbereich des S-Bahnhofs Schönfließ wurde erneuert und mit einem Schutz gegen Schmierereien versehen. Einige Teile des ebenfalls stark angegriffenen Wegeleitsystems sollen in den nächsten Tagen ersetzt werden.

Bahnhöfe: Ab in die Mitte – mit S-Bahn oder Regionalzug, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Seit 1939 gibt es einen S-Bahn-Tunnel unter dem Potsdamer Platz, seit 28. Mai 2006 halten hier auch Regionalzüge.
Nimmt man die U-Bahn und die vier Bus-Linien hinzu, so kann man wohl mit Fug und Recht behaupten: Wie schon in den 20er Jahren ist der Potsdamer Platz eines der besterschlossenen Stadtquartiere der Hauptstadt.
Mit nur wenigen Schritten erreicht man die umliegenden Geschäfts- und Wohnviertel, Bundesministerien, das Berliner Parlament, das Kulturforum mit Philharmonie, Kammermusiksaal, Neuer Nationalgalerie und Staatsbibliothek.
In den Touristenmagnet Sony-Center oder die Einkaufs- Arkaden kommt man dank der Passerelle – der Verteilebene des Bahnhofs – sogar trockenen Fußes. Hier unter der Kreuzung Potsdamer Straße/Stresemannstraße haben seit kurzem acht Geschäfte ihre Türen weit geöffnet für Lauf- oder sicher bald auch Dauerkundschaft, die mal rasch ein Berlin-Souvenir, ein frisches Brot, die Tageszeitung, ein knackiges Sandwich oder eine neue Frisur braucht. Fahrkarten für S-Bahn- und Regionalzug oder Bus gibt es natürlich auch.
Immer ist am Potsdamer Platz etwas los. Veranstaltungen im Filmmuseum oder dreidimensionales Kino, die anspruchsvollen Programme der Philharmonie oder die viel beachteten Ausstellungen des Kulturforums sind Grund genug für einen Besuch.
Doch zum Potsdamer Platz fährt man auch "nur so". Unter dem riesigen Segel des Sony-Center Kaffee zu trinken und die Passanten zu beobachten ist den Nachmittag hier allemal wert und gehört für Berlin- Besucher fast schon zum guten Ton.
Vom Bahnhof Potsdamer Platz sind es nur eine Regionalzugstation oder 3 Minuten Fahrzeit bis zum Hauptbahnhof. Durch Tiergarten und Regierungsviertel, vorbei am Kanzleramt und über die Spree hinweg ist der Weg aber auch als Spaziergang durch das neue Berlin sehr zu empfehlen. Also ab durch oder besser in die Mitte Berlins – mit dem Zug oder per pedes.

S-Bahn: Die Nordostkurve am Ostkreuz ist abgeräumt, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Nun kann tatsächlich kein Zug mehr über die Nordostkurve am S-Bahnhof Ostkreuz fahren – jetzt wurden im Zuge der bauvorbereitenden Maßnahmen für den Umbau des Bahnhofs Ostkreuz die Gleise und Stromschienen demontiert und abgeräumt.
Bis vor wenigen Wochen fuhr die Panorama-S-Bahn noch regelmäßig über diese Gleise. Die einstige Verbindung aus dem Regelfahrplan zwischen Alexanderplatz/Warschauer Straße und Buch war bereits seit mehr als 10 Jahren außer Betrieb.

23 August 2006

Bahnhöfe + S-Bahn: Ausgang zum Tempodrom am Anhalter Bahnhof eröffnet Kurze Wege zwischen S-Bahnhof und Tempodrom weiterer Schritt in Richtung Fertigstellung des S-Bahnhofs

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=341

Nach Abschluss aller Arbeiten – einschließlich der landschaftspflegerischen Maßnahmen – wurde heute der Ausgang zum Tempodrom am S-Bahnhof Anhalter Bahnhof endgültig in Betrieb genommen und damit der Öffentlichkeit übergeben. Genutzt werden konnte der Ausgang bereits seit Anfang Juni. Dieser neue Ausgang ermöglicht kurze Wege zwischen dem S-Bahnhof und dem Tempodrom.

Nachdem Ende 2005 der Planfeststellungsbeschluss erteilt wurde, begannen im März 2006 die Bauarbeiten zur Errichtung einer Treppe. Analog den bereits vorhandenen Ausgängen am Nordkopf des Anhalter Bahnhofs (Askanischer Platz) wurde die Wand mit Naturstein verkleidet, die Brüstungselemente aus Gusseisen errichtet und die Handläufe mit einer integrierten Beleuchtung ausgestattet.

Insgesamt wurden in das Bauvorhaben ca. 510 000 Euro investiert.

Die noch anstehenden restlichen Bauarbeiten zur vollständigen Wiederherstellung der S-Bahnstation werden fristgerecht bis Ende des Jahres 2006 abgeschlossen.


Burkhard Ahlert
Pressesprecher
Berlin/Brandenburg/
Mecklenburg-Vorpommern
Tel. 030 297-58200 Holger Auferkamp
Stellv. Pressesprecher
Berlin/Brandenburg/
Mecklenburg-Vorpommern
Tel. 030 297-58204

BVG: Verkauf der VVR-BEREK GmbH steht vor dem Abschluss

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2006/id/112686/name/
Verkauf+der+VVR-BEREK+GmbH+steht+vor+dem+Abschluss

Die BVG Media Holdinggesellschaft mbH & Co. KG, eine Tochtergesellschaft der BVG AöR, will sämtliche Anteile der VVR-Berek GmbH an JCDecaux verkaufen.

Die VVR-Berek GmbH ist im Bereich der Außenwerbung in Berlin tätig. Das Unternehmen erzielt einen Umsatz von circa 27 Millionen Euro im Jahr und beschäftigt 83 Mitarbeiter.

Auf Empfehlung der Geschäftsführung der BVG Media Holdinggesellschaft mbH & Co. KG und des Vorstandes der BVG haben die jeweiligen Aufsichtsräte heute dem Verkauf an JCDecaux zugestimmt. Der Verkauf steht unter dem Vorbehalt der zuständigen Kartellbehörden und dem Abschluss des öffentlichrechtlichen Vergabeverfahrens.

In der seit März 2006 durchgeführten europaweiten Ausschreibung, bei der die BVG von der Investmentbank goetz-partners Corporate Finance und der Rechtsanwaltskanzlei Hogan & Hartson Raue beraten wurde, bekundeten zahlreiche nationale und internationale Unternehmen ihr Interesse und gaben in einem intensiven Wettbewerb Erwerbsangebote ab.

JCDecaux übermittelte das eindeutig beste Angebot. Das von JCDecaux vorgelegte Konzept sieht unter anderem vor, erhebliche Mittel in das bestehende sowie in das Neugeschäft zu investieren und die bestehenden Arbeitsplätze bis mindestens 2014 zu garantieren. Gleichzeitig bietet JCDecaux mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung in der hochwertigen Ausstattung von Weltstädten mit Stadtmöblierung die Gewähr für einerseits modernes, den Erfordernissen angepasstes Design, andererseits die ständige Implementierung von Innovationen in der Stadtmöblierung. JCDecaux zahlt an den bisherigen Eigentümer für den Erwerb 103 Millionen Euro.

JCDecaux ist das größte Stadtmöblierungsunternehmen der Welt und die Nummer 1 der Außenwerbung in Europa und in Asien. Das Unternehmen ist seit über 20 Jahren der Innovationstreiber für Außenwerbung in Deutschland und hier in mehr als der Hälfte der Städte über 500.000 Einwohner aktiv. Weltweit betreibt JCDecaux 715. 000 Werbeflächen in 46 Ländern und ist in 3400 Städten mit über 10.000 Einwohnern aktiv. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2005 einen Umsatz von 1,745 Milliarden Euro und beschäftigt weltweit mehr als 7.900 Mitarbeiter, davon 550 in Deutschland.

Datum: 23.08.2006

Regionalverkehr: Jetzt amtlich: Auf acht Strecken fahren bald keine Züge mehr, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/579614.html

Ziele wie Joachimsthal nicht mehr mit der Bahn zu erreichen

Peter Neumann

POTSDAM. Seit 1990 wurden im Land Brandenburg mehr als 700 Kilometer Bahnstrecken stillgelegt. Zum nächsten Fahrplanwechsel steht eine weitere Kürzungswelle bevor. Zum 10. Dezember bestellt das Verkehrsministerium auf acht Strecken alle Züge ab. Damit sind Ziele wie Joachimsthal (Schorfheide), Zühlsdorf bei Berlin sowie viele Prignitz-Orte per Zug nicht mehr erreichbar. Auf anderen Linien und bei der S-Bahn wird das Angebot ausgedünnt, sagte Staatssekretär Reinhold Dellmann (SPD) gestern.
Wie berichtet fahren vom zweiten Advent an keine Züge mehr von Britz bei Eberswalde nach ...