31 Oktober 2006

Flughäfen: Alles in die Tüte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/wirtschaft/599584.html

Wer sich Ärger am Flughafen ersparen will, muss neue Vorschriften fürs Handgepäck beachten

Petra Wache

BERLIN. Für alle Passagiere, die von einem Flughafen in der Europäischen Union, der Schweiz, Norwegen oder Island abfliegen, gelten ab 6. November verschärfte Regelungen beim Handgepäck. Anlass sind die verhinderten Anschläge mit flüssigem Sprengstoff auf Fluggesellschaften in London. Wer sich Ärger und Aufregung beim Einchecken ersparen will, sollte künftig einiges beachten.

----Ist die Mitnahme von Handgepäck künftig grundsätzlich verboten, muss alles als Fluggepäck aufgegeben werden?

Nein. Die neuen Beschränkungen gelten nur für flüssige und ähnliche Artikel. Schon lange verboten ist jedoch die Mitnahme von ...

30 Oktober 2006

S-Bahn: Zur Landesgartenschau 2009 nach Oranienburg im 10-Minuten-Takt!

http://www.bahnkunden.de/presse/
20061030-1.php

Im Frühjahr 2009 soll in Oranienburg die Landesgartenschau Brandenburg eröffnet werden. Durch die Nähe zu Berlin werden die Besucherzahlen sicherlich die bisherige Höchstmarke von über 600.000, die 2002 Eberswalde erreicht hatte, ohne Probleme um ein Vielfaches übersteigen – vielleicht werden es eine Million, vielleicht auch mehr. Aus Sicht des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbandes besteht damit die dringende Notwendigkeit, die S-Bahn-Strecke von Frohnau nach Oranienburg bis zum Frühjahr 2009 so auszubauen, dass hier auch ein 10-Minuten-Takt gefahren werden kann.
Auf Grund des langen eingleisigen Abschnittes zwischen Frohnau und Hohen Neuendorf können die Züge maximal alle 20 Minuten in jede Richtung fahren. Durch den Ausbau gäbe es auch eine umweltverträgliche und leistungsfähige Schienenanbindung von und nach Berlin, die eine bequeme An- und Abreise der Besucher gewährleistet. Zumal zu befürchten ist, dass das Straßennetz und auch die möglicherweise vorhandenen Parkplätze nicht ausreichen werden; Oranienburg würde von der Blechlawine überrollt. Niemand müsste mit dem eigenen Auto anreisen; es stünde eine leistungsfähige und attraktive Schienenanbindung zur Verfügung.
Sven Jagdhuhn, Vorsitzender des Verbandes: "Die Möglichkeit, mit dem Regionalexpress über Gesundbrunnen nach Oranienburg zu fahren, wird nicht ausreichen. Die Züge fahren nur alle Stunde, sind unpünktlich und insbesondere an den Wochenenden mit Tagesausflüglern bereits voll belegt. Zudem ist diese Verbindung insbesondere für Nordberliner recht unattraktiv, da sie erst in die Stadt fahren müssten."
Nach Ansicht des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbandes kann nur der Einbau einer Begegnungsmöglichkeit für die Züge in Höhe der Stadtgrenze eine leistungsfähige und zuverlässige Alternative zur Auto-Nutzung sein. Der Einbau einer solchen Kreuzungsmöglichkeit ist ohne große Probleme möglich; Platz ist vorhanden. Die Länge des zweigleisigen Abschnittes sollte so bemessen werden, dass die Züge nicht anhalten müssen und sich während der Fahrt begegnen können.
Auch die Möglichkeit, im Berufsverkehr die heute schon sehr vollen Züge durch weitere Verstärkungszüge zu entlasten, bedeutet eine echte Verbesserung für die Fahrgäste auch nach dem Ende der Landesgartenschau. Die Nachhaltigkeit dieser Investition wäre also auch gegeben.
Kein Besucher wäre gezwungen, mit dem Pkw nach Oranienburg zu fahren! Damit Oranienburg zur Landesgartenschau attraktiv mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist , müssen jetzt die notwendigen Schritte eingeleitet werden. Die Landesregierung würde damit auch ein Zeichen setzen, dass es ihr nach wie vor Ernst mit der Förderung der umweltfreundlichen Verkehrsmittel ist.

28 Oktober 2006

S-Bahn + Straßenverkehr: Blau und Grün: helles Licht für S-Bahnhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/598971.html

Brücke soll sicherer werden

Stefan Strauß

NEUKÖLLN. Die S-Bahn-Brücke am S-Bahnhof Neukölln ist keine Schönheit. "Wenn man hindurchgeht, bekommt man ein bisschen Angst, weil es dort so dunkel ist. Viele Passanten meiden diesen Ort oder wollen ihn, wenn es nicht anders geht, ganz schnell wieder verlassen", sagt Mathias Friedrich. Der Lichtarchitekt aus Karlsruhe ist Sieger eines Wettbewerbs des Bezirks Neukölln. Vier Lichtplanungsbüros hatten sich beteiligt und Vorschläge gemacht, wie die S-Bahn-Brücke über die Karl-Marx-Straße attraktiver werden kann.
Friedrichs Konzept überzeugte das Neuköllner Bezirksamt. Schließlich verbinde das Brückenwerk als "Neuköllner Tor" den ...

Bahnverkehr: Geld für Bahnlinie Berlin-München, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/wirtschaft/598873.html

Bundesverkehrsminister setzt Projekt auf Prioritätenliste / Zugfahrt zwischen beiden Städten verkürzt sich künftig auf knapp vier Stunden

Peter Kirnich

BERLIN. Viele Jahre lang stand der Neu- und Ausbau der Schienenstrecke von Berlin nach München auf der Kippe. 1999 hatte der damalige Bundesverkehrsminister Franz Müntefering (SPD) für das größte deutsche Schienenprojekt nach der deutschen Einheit sogar einen kompletten Baustopp verhängt. Doch nun können Bahnreisende wieder hoffen: "Wir haben den Neubau der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Erfurt durch eine Aufstockung der Mittel auf 2016 vorgezogen", teilte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) gestern mit. Auch die Anbindung zwischen Erfurt und Leipzig soll in zehn Jahren fertig sein. Beide Teilabschnitte sind die letzten großen Lücken auf dem Schienenweg zwischen Berlin nach München.

Deutlich kürzere Fahrzeiten
Mit ihrem Aus- und Neubau wird sich künftig die Bahnfahrt von Berlin nach Nürnberg auf knapp ...

27 Oktober 2006

Flughäfen: Betonwerk für Bau des Airports BBI eröffnet, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/10/27/berlin/862263.html

Die Dimensionen sind gewaltig: Insgesamt 3,4 Millionen Tonnen Beton sollen in den kommenden Jahren für den Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) verbaut werden - das sind in Spitzenzeiten mehrere 100 Lastwagen-Ladungen pro Tag.
Um diese Menge an Beton jederzeit zur Verfügung zu haben, hat der Airport nun sein eigenes Betonwerk: Am Donnerstag wurde die nach BBI-Angaben modernste Anlage ihrer Art in Europa offiziell in Betrieb genommen. Dort soll während der gesamten Bauphase der Beton für den Flughafen hergestellt werden. 100 Mitarbeiter werden dort arbeiten.
Die nötigen Rohstoffe für den Beton - Kies, Splitt, Sand und Zement - werden über die ...

26 Oktober 2006

Flughäfen: Tempelhof-Fans planen ein Volksbegehren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/597931.html

Intersky fliegt nach Graz / dba zieht nach Tegel

Peter Neumann

Jetzt sollen die Berliner darüber abstimmen, ob in Tempelhof auch künftig Flugzeuge starten und landen dürfen. Die Befürworter des innerstädtischen Flughafens erwägen ein Volksbegehren auf Landesebene, das dazu führen soll, dass dieser traditionsreiche Luftfahrtstandort erhalten bleibt. So soll die Einstellung des Flugverkehrs, die der Senat für Ende Oktober 2007 angeordnet hat, verhindert werden.
"Wir haben die Absicht, die neuen Möglichkeiten der Landesverfassung zu nutzen", sagte Bernhard Liscutin, Präsident der Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof (ICAT), gestern ...

Tarife: Brandenburg: VBB-Aufsichtsrat diskutiert Tariferhöhung

http://www.lok-report.de/news/news.html

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat in seiner heutigen 53. Sitzung den Vorschlag des Beirates der Verkehrsunternehmen im Verbund, die Tarife zum 1. Januar 2007 anzuheben, ausführlich diskutiert. Eine Entscheidung über die zukünftige Tarifgestaltung im Verbund kann jedoch erst nach Beantwortung offener Fragen gefällt werden. In diesem Sinne hat der Aufsichtsrat den VBB beauftragt, den vom Beirat der Verkehrsunternehmen vorgelegten Tarifvorschlag umgehend unter Berücksichtigung der Marktforschungsergebnisse zu überarbeiten. Der überarbeitete Tarifvorschlag wird dem VBB-Aufsichtsrat bei seiner nächsten Sitzung vorgelegt.
Der Geschäftsführer des VBB, Hans-Werner Franz kommentiert den Beschluss auf folgende Weise: „Natürlich wollen wir auch die Interessen der Verkehrsunternehmen berücksichtigen und haben Verständnis dafür, dass sie ihre ökonomische Lage verbessern wollen. Allerdings ist es von zentraler Bedeutung, dass der ÖPNV für alle Fahrgäste erschwinglich bleibt. Wir werden genau untersuchen, inwieweit der von den Verkehrsunternehmen geforderte Tarifvorschlag mit den Erkenntnissen der Marktforschung zu vereinbaren ist. Der ÖPNV gehört zur Daseinsvorsorge und deswegen kann es nicht einzig darum gehen, die Einnahmen der Verkehrsunternehmen zu steigern." (Pressemeldung VBB, 26.10.06).

Regionalverkehr: Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG): FLIRT zwischen Berlin und Eberswalde

http://www.lok-report.de/news/news.html

Die ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH setzt auf der Linie OE60 zwischen Berlin-Lichtenberg und Eberswalde FLIRT-Triebzüge der cantus Verkehrsgesellschaft mbH ein.
In der Zeit vom 28. Oktober bis zum 3. Dezember wird die ODEG auf der Linie OE60 an den Wochenenden FLIRT-Triebzüge (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) ihres Schwesterunternehmens cantus Verkehrsgesellschaft mbH aus Kassel einsetzen. Sie werden im zwei-Stunden-Takt auf dem Abschnitt Berlin-Lichtenberg - Eberswalde fahren (z.B. Berlin-Lichtenberg ab 7:47, 9:47, Eberswalde ab 8:34, 10:34 Uhr usw.).
Die Fahrzeuge der Firma Stadler Pankow GmbH werden bei der cantus Verkehrsgesellschaft am 10. Dezember 2006 ihren Dienst auf dem Nordost-Hessen-Netz aufnehmen. Da die Fahrzeuge frühzeitig ausgeliefert wurden, werden sie ihre ersten Fahrten für die ODEG bestreiten.
So werden die Fahrgäste der ODEG die Ersten sein, die mit diesem Fahrzeug reisen. Der barrierefreie Zugang in das Fahrzeug und auch innerhalb der Wagen ist wie bei den RegioShuttle-Fahrzeugen der ODEG gewährleistet.
Alle FLIRT-Fahrten werden von Servicemitarbeitern der ODEG begleitet, die für Informationen und den Fahrkartenverkauf gern zur Verfügung stehen (Pressemeldung ODEG, 26.10.06).

Tarife: Noch keine Tariferhöhungen bei der BVG, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/
2006/10/26/1086896.html

Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg hat einem Anstieg der Fahrpreise zum 1. Januar 2007 nicht zugestimmt. Den Unternehmen erteilt er Auflagen.
Von Guntram Doelfs und Andrea Puppe

Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hat in seiner gestrigen 53. Sitzung einer Erhöhung der Fahrpreise zum 1. Januar 2007 nicht zugestimmt. Die Verkehrsunternehmen wurden aufgefordert, bis zur nächsten Sitzung Anfang Dezember noch offene Fragen zu beantworten. Außerdem soll der neue Tarifvorschlag der Unternehmen mit den Ergebnissen einer vom VBB beauftragten Marktforschungsstudie abgeglichen werden.
Wie berichtet, hatte der Aufsichtsrat der BVG Ende September unter anderem folgende Preiserhöhungen befürwortet: Der Einzelfahrschein sollte von ...

Straßenverkehr: Vorbereitungen zur Schließung des Autobahntunnels Tegel fast abgeschlossen, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/
2006/10/26/1086907.html

Berlin - Der Countdown zu Schließung des Autobahntunnels unter dem Flughafen Tegel hat begonnen. Er wird voraussichtlich in zwei Wochen komplett gesperrt. Grund sind nötige Renovierungsarbeiten. Die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen. "Die Behelfsbrücke über die Zufahrt zur A 111 in Höhe Kurt-Schumacher-Damm wird gerade getestet", sagt Lutz Adam von der Senatsbauverwaltung. "Die BVG fährt probeweise mit ihren Bussen darüber."
Nach Schließung des Tunnels sollen auch Anwohner der beiden ehemaligen Franzosen-Siedlungen auf dieser Brücke die Anschlussstelle überqueren. Die Zufahrt vom Kurt-Schumacher-Platz zur A 111 in Richtung Süden ist ...

25 Oktober 2006

BVG: BVG muss womöglich noch mehr Geld sparen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/597721.html

Für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind noch einschneidendere Einsparungen im Gespräch als bisher bekannt geworden ist. So wird im Senat erwogen, den Landeszuschuss von derzeit 310 Millionen von 2008 an auf 200 Millionen Euro zu verringern. Dies wird mit zusätzlichen Sparzwängen auf Grund des Karlsruher Urteils begründet. Bislang war eine Senkung auf ...

S-Bahn: Ein MOMU in der S-Bahn

http://www.db.de/site/bahn/de/
unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/
bbmv20061025.html

Erstes S-Bahn-Musical für Kinder / Ernst Moritz Arndt-Chor in der Hauptwerkstatt Schöneweide

(Berlin, 25. Oktober 2006) Am Samstag, 28. Oktober, ist in der Hauptwerkstatt der S-Bahn Berlin GmbH in Schöneweide Weltpremiere für das erste S-Bahn-Musical – „Ein MOMU in der S-Bahn“, das für Kinder von sechs bis zehn Jahren geeignet ist. Bei dem Musical für Kinder kann zugeschaut, mitgemacht und mitgesungen werden. Eine phantasievolle Geschichte und mitreißende Songs sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Auf unterhaltsame Weise wird gezeigt, dass das S-Bahn-Fahren auch für „Neueinsteiger“ ganz leicht ist.

Den Text schrieb Sylvia Hahnisch, für die Musik zeichnet Arnold Fritzsch verantwortlich.

Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr (Einlass ab 13 Uhr) mit Ulf & Zwulf im Vorprogramm. Die Karten kosten für Kinder 6 Euro (Erwachsene 8 Euro).

Am Abend um 18 Uhr singt der Ernst Moritz Arndt-Chor unter dem Titel „Das Lieben bringt groß Freud“ in der Hauptwerkstatt. Über 50 Sängerinnen und Sänger sorgen für ein abwechslungsreiches Konzert zwischen leichter Klassik und Volksliedern. Die Karten kosten 8 Euro.

1951 als Eisenbahnerchor gegründet, erwarb sich der Ernst Moritz Arndt-Chor schnell einen Namen in der Berliner Chorlandschaft. Gastspiele führten nach Estland, Ungarn, Tschechien, Bulgarien, Polen, Finnland und Österreich.

Die Karten für beide Veranstaltungen sind in allen S-Bahn-Verkaufsstellen erhältlich und gelten auch als Kombiticket für die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Tarifbereich Berlin ABC.

Die S-Bahn-Hauptwerkstatt befindet sich am Adlergestell in der Nähe des S-Bahnhofs Betriebsbahnhof Schöneweide. Es sind keine Parkplätze vorhanden.

Weitere Informationen:

* www.s-bahn-berlin.de und
* am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 297 43333

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher

U-Bahn: Verzicht auf U 5 wird teuer für Berlin, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
nachrichten/bauprojekt/78316.asp

Der von der rot-roten Koalition angekündigte Verzicht auf den Weiterbau der U-Bahn-Linie 5 in Berlin-Mitte könnte das Land teuer zu stehen kommen. Denn der Bund kann seine Zuschüsse zurückfordern. (25.10.2006, 11:26 Uhr)
Berlin - Der Sprecher des Bundesrechnungshofs, Ulrich Beckonert, sagte der "Berliner Zeitung", wenn Berlin dieses Bauprojekt tatsächlich streiche, wäre das ein "Bruch des Hauptstadtvertrages". "Folge wäre, dass der Bund von Berlin ...

Bus: Niedergestochen – weil er im Bus um leisere Musik bat, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
archiv/25.10.2006/2855239.asp

Jugendlicher in Neukölln lebensgefährlich verletzt / Polizei warnt davor, sich selbst zu gefährden

Von Jörn Hasselmann

In Hamburg starb ein 52-jähriger Mann, der sich couragiert randalierenden Jungendlichen in der S-Bahn entgegengestellt hatte; in Berlin schwebt ein junger Mann durch einen Messerstich in Lebensgefahr: Daniel P. und sein Bruder Patrick hatten am Montagabend im M 46 Bus in Neukölln eine Gruppe von Jugendlichen gebeten, die Musik leiser zu machen. Es gab einen Streit, die jugendlichen Randalierer flüchteten. Die Brüder, die zu dieser Zeit noch in Begleitung ihrer Eltern waren, stiegen später aus dem Bus aus. Wenig später trafen sie alleine vor einer Videothek am Britzer Damm in Neukölln mit der von der Polizei als türkisch-arabisch beschriebenen Gruppe zusammen.
Nach Angaben der Opfer zog einer der Männer ein ...

Regionalverkehr: Brandenburg: Bahnkunden-Verband befürchtet Abbestellung der RB 33

http://www.lok-report.de/news/news.html

Deutliches Aufatmen in Potsdam, Wilhelmshorst und Michendorf war Ende September 2006 zu vernehmen, als bekannt wurde, dass die Pläne zur Streichung der Regionalbahn-Linie 33 von Wannsee nach Michendorf angeblich vom Tisch sei. Die Kommunen und betroffenen Fahrgäste sollten sich jedoch nicht zu früh freuen.
Der Bahnkunden-Verband Potsdam-Mittelmark macht darauf aufmerksam, dass ab 10. Dezember 2006 ein Fahrplan gelte, der mit einer ungünstigen Fahrplanlage eine Abbestellung womöglich im nächsten Jahr wahrscheinlich mache. Dazu Karsten M|ller, Vorsitzender des Regionalverbandes: "Mit Befremden nehmen wir den ab 10. Dezember 2006 gültigen Fahrplan zur Kenntnis. Die Regionalbahn fährt 10 Minuten nach dem RE 7 in Wannsee los, trödelt hinter dem RE hinterher, lässt die wichtigen Halte Medienstadt Babelsberg, Potsdam-Rehbrücke und Wilhelmshorst aus und ist 8 Minuten nach dem RE 7 in Michendorf. Das riecht für uns nach einer 'provozierten' Abbestellung."
Die gravierenden Mängel sind nach Ansicht des DBV Potsdam-Mittelmark:
1. Die fehlende Vertaktung der Abfahrtszeiten. Von Betriebsbeginn bis mittags fahren die Regionalbahnen von Wannsee bis Michendorf ohne Halt in Medienstadt Babelsberg, Rehbrücke und Wilhelmshorst durch. Ab mittags ist es umgekehrt. Stadtauswdrts wird überall gehalten, dafür von Michendorf in Richtung Wannsee nicht mehr.
2.Die Wendezeit in Beelitz ist mit zwei Minuten extrem kurz. Verspätungen können dann nicht ausgeglichen werden. Somit gerät das ganze Angebot zwischen Wannsee und Michendorf zur Makulatur. Wenn beispielsweise der RE 7 nur drei oder vier Minuten Verspätung hat, fährt die Linie RB 33 den ganzen Tag über unpünktlich.
3. Die Abfahrts- und Ankunftszeiten sind nicht merkbar. Die ausgelassenen Halte in Medienstadt, Rehbrücke und Wilhelmshorst vormittags von Wannsee nach Michendorf und nachmittags stadteinwärts widersprechen der leichten Merkbarkeit. Sie bringen im übrigen auch überhaupt keinen Fahrzeitgewinn.
Nach Ansicht des DBV-Regionalverbandes Potsdam-Mittelmark wird durch den ab 10. Dezember 2006 gültigen Fahrplan die Abbestellung der Zugleistungen zwischen Wannsee und Beelitz nur um ein weiteres Jahr hinausgezögert.
Karsten Müller: "Bleibt der Fahrplan so, sehen wir das Aus im Dezember 2007 mit der Begründung kommen, dass kaum jemand mit den Zügen fährt. Wir fordern daher die Landesregierung und den Verkehrsverbund auf, schnellstmöglich einen fahrgastfreundlichen Fahrplan zu erarbeiten." (Pressemeldung Bahnkunden-Verband Potsdam-Mittelmark, 25.10.06).

Bahnverkehr + Regionalverkehr: „Die Bahn vernachlässigt Brandenburg“, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
archiv/25.10.2006/2855288.asp

Verkehrsverbund beklagt schlechten Service

Potsdam - Die Deutsche Bahn hat sich Investitionen in das brandenburgische Schienennetz gespart. Das hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) registriert. „Seit drei Jahren, seitdem die Bahn das Thema Börsengang ernsthaft vorbereitet, werden Infrastruktur und Service in der Region schlechter“, sagte VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz dem Tagesspiegel. Regionalstrecken seien vernachlässigt, Personal an den Bahnhöfen sei eingespart worden, wirft Franz der Bahn vor. Teilweise gebe es noch nicht einmal mehr Lautsprecher, um die Kunden zum Beispiel über Verspätungen zu informieren. Einen Börsengang der Bahn inklusive des Schienennetzes und der Personenbahnhöfe lehnt der VBB-Chef deshalb ab. „Netz und Betrieb müssen getrennt werden“, sagte Franz.
Konkret kritisierte der VBB-Geschäftsführer, dass sich der Ausbau der Schienenstrecken nach ...

24 Oktober 2006

Flughäfen: Die Bagger für den neuen Flughafen graben schon, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/10/24/brandenburg/861538.html

Berlin / Schönefeld Die ganz große Buddelei für den neuen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld beginnt erst im nächsten Jahr. Doch bereitsjetzt schon werden riesige Erdmassen auf dem künftigen Flughafengelände bewegt. Für die westliche Tunneleinfahrt in den geplanten unterirdischen Bahnhof für Fern- und Regionalverkehr sowie die S-Bahn wurde bereits die Grube ausgehoben. Das riesige Bauloch ist elf Meter tief, 90 Meter lang und 23 Meter breit. Der Bau des Bahnhofs und die Schienenanbindung kosten 636 Millionen Euro. Je 30 Millionen Euro tragen die Länder Berlin und Brandenburg, den Rest der Bund. Per Zug soll der neue Zentralflughafen vom Berliner Hauptbahnhof aus in 20 Minuten erreichbar sein.
An Vorbereitungs- und Bauarbeiten stehen für dieser Jahr außerdem ...

S-Bahn: Marianne Rosenberg in der S-Bahn-Hauptwerkstatt

http://www.db.de/site/bahn/de/
unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/
bbmv20061024.html

LA VIE EN ROSE / Ein musikalisches Chanson- & Jazz-Programm

(Berlin, 24. Oktober 2006) Zum sechsten Mal lädt die S-Bahn Berlin GmbH am 27. Oktober zur Jazzwerkstatt nach Schöneweide ein. Die ungewöhnliche Spielstätte zwischen Zügen, Transportkränen und Radsätzen ist inzwischen zu einer festen Institution geworden und nirgendwo sonst können die Gäste mit einem historischen Zug fast bis an die Bühne vorfahren.

Nachdem im letzten Jahr André Hermlin und das Swing Dance Orchestra sein Publikum begeisterte, überrascht diesmal Marianne Rosenberg mit einem musikalischen Seitensprung. Sie präsentiert ein Programm zwischen Jazz und Chanson, das den Titel eines der berühmtesten und beliebtesten Titel von Edith Piaf trägt „LA VIE EN ROSE“. Jazzfreunde und Bahnfans werden mit diesem Konzert gleichermaßen angesprochen und auch die Konzerthalle ist mit ihren 800 Plätzen eine Rarität.

Unter den deutschsprachigen Sängerinnen der siebziger Jahre war Marianne Rosenberg die Erfolgreichste. Mit 15 Jahren wurde die gebürtige Berlinerin bei einem Nachwuchswettbewerb entdeckt und landete gleich mit ihrer ersten Single „Mr. Paul McCartney“ einen Hit. 1971 folgen das erste Album „Fremder Mann“ und regelmäßige TV-Auftritte. Mitte der 70er Jahre wurden die großen Hits „Er gehört zu mir“, „Ich bin wie Du“ und „Marleen“ veröffentlicht. Allein zwischen 1971 und 1980 veröffentlicht Marianne Rosenberg 17 Alben.

Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr). Die Karten kosten
26 Euro und sind an allen S-Bahn-Verkaufsstellen erhältlich. Im Vorprogramm tritt die Band „Monily und die Papierflieger“ (Songs in der Schwebe) auf. Die S-Bahn-Hauptwerkstatt befindet sich am Adlergestell in der Nähe des S-Bahnhof Betriebsbahnhof Schöneweide. Es sind keine Parkplätze vorhanden.

Weitere Informationen:

* www.s-bahn-berlin.de und
* am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 297 43333

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher

Straßenverkehr: Tunnel unter dem Tiergarten und am Flughafen Tegel gesperrt, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
24.10.2006/2853138.asp#

Tiergarten- und Flughafentunnel Tegel werden in den kommenden Nächten von 21 bis 5 Uhr gesperrt. Der erst vor sieben Monaten eröffnete Tiergartentunnel wird gereinigt, Unfallschäden werden repariert und die Technik kontrolliert. „Besonderen Verschleiß gibt es nicht“, heißt es. Ähnliche Arbeiten würden zugleich in Tegel erledigt – obwohl der Autobahntunnel wegen einer Generalsanierung ab November ohnehin für 18 Monate gesperrt werden soll. Während der genaue Termin dafür noch nicht feststeht, sollen die aktuellen Arbeiten bis ...

BVG: BVG auf Sparkurs, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/597444.html

Senatszuschuss sinkt / Planer bereiten neue Fahrplanstreichungen vor

Peter Neumann

Noch hat Berlin eines der besten Nahverkehrsnetze der Welt. Doch dieser Ruf könnte in absehbarer Zeit leiden. 2008 soll der jährliche Zuschuss, den der Senat den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) überweist, auf 250 Millionen Euro sinken. Damit muss das Landesunternehmen pro Jahr auf rund 60 Millionen Euro verzichten. "Dann wird es sehr schwierig, das jetzige Verkehrsangebot aufrechtzuerhalten", sagte Andreas Sturmowski, Vorstandsvorsitzender der BVG, der Berliner Zeitung. Dem Vernehmen nach gibt es in der BVG bereits erste Planspiele, wo das Angebot für die Fahrgäste beschränkt werden könnte. Zwei Ideen: reduzierte Fahrpläne sowie die Streichung von Linien.
Mit dem Karlsruher Urteil zur Haushaltsnotlage Berlins hat die Zuschusskürzung nichts zu tun. Sie ist schon seit langem vorgesehen - als Teil der ...

S-Bahn: Vom einstigen Bahnhof Stralau-Rummelsburg zum sanierungsbedürftigen Ostkreuz, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/10/24/berlin/861658.html

Historie
Eröffnet 1882 als Stralau-Rummelsburg war der 1933 in Ostkreuz umbenannte Bahnhof stets ein stark frequentierter Umsteigepunkt. Bis 1903 wurden sechs Bahnsteige gebaut, 1923/24 kam eine Fußgängerbrücke hinzu. 1928 begann auch in Ostkreuz der elektrifizierte S-Bahn-Verkehr.

Verfall
Seit 1937 gab es wiederholt Pläne, den Kreuzungs-Bahnhof zu modernisieren. Nach Kriegsende wurden Schäden nur notdürftig ...

S-Bahn: Grünes Licht für Ostkreuz-Umbau, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/10/24/berlin/861655.html

Modernisierung des Umsteige-Bahnhofs soll im Frühjahr 2007 beginnen und zehn Jahre dauern
Von Andrea Puppe und Thomas Fülling

Die Tage des maroden Bahnhofs Ostkreuz scheinen - mal wieder - gezählt. Wie das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) gestern bestätigte, steht die mehrfach verschobene Genehmigung der Pläne für den Umbau des in die Jahre gekommenen S-Bahn-Drehkreuzes unmittelbar bevor. "Es ist beabsichtigt, den Planfeststellungsbeschluss für das Ostkreuz in der nächsten Woche zu veröffentlichen", so EBA-Sprecherin Bettina Baader. Nach Ablauf einer einmonatigen Offenlegungsphase könnten dann durch die Deutsche Bahn AG (DB) die notwendigen Ausschreibungen für das Projekt erfolgen. Die Bahn will 411 Millionen Euro in die Modernisierung von Bahnhof und Gleisanlagen investieren.
Das Ostkreuz gehört seit jeher zu den am stärksten frequentierten Bahnhöfen im S-Bahn-Netz von Berlin. Bis zu 140 000 Menschen steigen dort täglich in die Züge ein oder aus. Für viele Fahrgäste eine beschwerliche Angelegenheit: Die Treppen sind steil und ...

Straßenbahn + Flughäfen: Vom Platz der Einheit zum Großflughafen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/
cms/beitrag/10804660/60709/

Verkehrsbetrieb Vip prüft Straßenbahnverbindung von Potsdam nach Schönefeld / Mehrere Varianten

PEER STRAUBE

" Stellen Sie sich doch mal vor, Sie steigen am Platz der Einheit ein und in Schönefeld wieder aus." Was Martin Weis, Chef des Potsdamer Verkehrsbetriebs (Vip), da schwärmerisch als Vision in den Raum stellt, könnte in fünf Jahren bereits Wirklichkeit sein - eine Regional-Straßenbahn, die als Hochgeschwindigkeitsbahn Reisende binnen einer Stunde von der Potsdamer Innenstadt zum Flughafen bringt.
Als einer der Schwerpunkte sei die Anbindung Potsdams an den künftigen Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (Insek) bereits formuliert, sagte Weis. Flugs nahm der Vip-Chef den Ball auf und ließ sich jetzt vom Aufsichtsrat des Verkehrsbetriebs grünes Licht für ...

Tarife: Bahn: Neue Billigtickets ab 1. November, aus Die Zeit

http://www.zeit.de/news/artikel/
2006/10/24/78252.xml

Die Deutsche Bahn legt ihr Angebot mit Billigtickets wieder auf. Ab dem 1. November werden Karten für Fahrten innerhalb Deutschlands ab 29 Euro angeboten.

Berlin - Der erste mögliche Reisetag sei der 4. November. In Nachbarländer wie Österreich, Tschechien oder Dänemark gebe es Fahrten ab 39 Euro. Die Sonderpreisaktion dauere bis zum 9. Dezember, sagte ein Unternehmenssprecher dem "Tagesspiegel". Das Angebot ist laut Bahn auf eine Million Fahrten begrenzt. Außerdem gelten die Tickets nur jeweils für einen bestimmten Zug. Sie sind vor allem für Verbindungen erhältlich, die schwächer ausgelastet sind.
Mit den bisherigen Preisaktionen habe die Bahn viele neue ...

23 Oktober 2006

S-Bahn: Rettung fürs Rostkreuz, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/597174.html

Amt: Geplante Sanierung wird nächste Woche genehmigt / Flughafentunnel schon im Bau

Peter Neumann

Auch wenn sich der Bund gegenüber Berlin oft knauserig zeigt: Beim Verkehrsnetz der Hauptstadt ist er meist spendabel. Das Karlsruher Urteil zur Haushaltsnotlage hat daran nichts geändert. Jetzt gewinnen drei große Bauvorhaben an Tempo: die Ostkreuz-Sanierung, die Errichtung der Bahnanlagen auf dem Gelände des neuen Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) und der Bau der Linie S 21 - der S-Bahn vom Hauptbahnhof in Richtung Norden. Projektchef ist in allen drei Fällen ein alter Bekannter: Bauingenieur Hany Azer, der bereits für den Bau des Bahntunnels unterm Tiergarten und des Hauptbahnhofs verantwortlich zeichnete.
"Wer rastet, der rostet" - dieses deutsche Sprichwort hat es dem gebürtigen Ägypter angetan. Als ob der Mann von der Deutschen Bahn (DB) Projektbau nicht schon genug Stress ertragen hat, geht Azer mit seinem Team die nächsten Herausforderungen an. Nummer eins ist die Sanierung des baufällig wirkenden Bahnhofs Ostkreuz, der nach einem Uralt-Scherz eigentlich nur noch aus ...

Tarife: Sozialticket erhöht Defizit, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/597157.html

Millionenverlust für BVG

Das vom Senat gewünschte Sozialticket war für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die S-Bahn 2005 ein Verlustgeschäft. So musste die BVG auf Fahrgelderträge in Höhe von 4,9 Millionen Euro verzichten, weil ihre Kunden anstelle von anderen Fahrkarten das Sozialticket kauften. Es kostet mit derzeit 33,50 Euro nur halb so viel wie eine reguläre Monatskarte. Der Rückgang wurde durch den Senatszuschuss (drei Millionen Euro) nur teilweise ausgeglichen. Tatsächlich liege aber die Einbuße noch um 2,2 Millionen Euro höher, fügte die BVG hinzu. Denn weil es 2004 kein Sozialticket gab, zahlte die Sozialverwaltung vielen ...

S-Bahn: Sanierung des Bahnhofs Ostkreuz vor der Genehmigung, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
nachrichten/ostkreuz/78076.asp

Nach jahrelangem Warten auf die Sanierung des Bahnhofs Ostkreuz soll in Kürze die Baugenehmigung für die Arbeiten an der maroden Umsteigestation erteilt werden. (23.10.2006, 12:39 Uhr)
Verkehr: Sanierung des Bahnhofs Ostkreuz vor der Genehmigung Berlin - "Wir streben an, den Planfeststellungsbeschluss während der 44. Kalenderwoche zu erlassen", sagte eine Sprecherin des Eisenbahn-Bundesamts. Die eigentliche Sanierung könne dann im Frühjahr 2007 in Angriff genommen werden, berichtet die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf die Sprecherin.
Der aus Ägypten stammende Bauingenieur Hany Azer, der bereits für den Bau des Bahntunnels unterm Tiergarten und des Hauptbahnhofs verantwortlich zeichnete, ist für die Arbeiten am ...

22 Oktober 2006

Bus: Steinwürfe auf BVG-Bus, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/10/22/berlin/861221.html

Die Polizei hat Sonnabend früh einen 16-Jährigen festgenommen, der in Reinickendorf einen BVG-Bus mit Steinen beworfen haben soll. Das Fahrzeug war auf dem Senftenberger Ring getroffen worden.
tz

21 Oktober 2006

U-Bahn: U-Bahn-Linie 2 droht längere Sperrung, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/596712.html

Bei dem Brückenneubau auf der U-Bahn-Linie 2 am Gleisdreieck zeichnet sich eine Verzögerung ab. Inzwischen wird bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) intern damit gerechnet, dass die Mitte August gesperrte Strecke nicht wie vorgesehen am 22. Dezember, sondern erst drei bis vier Wochen später in Betrieb gehen kann. Der Lieferant der Brücken sei ...

U-Bahn + Straßenbahn: Abschied von der Kanzlerlinie, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/596728.html

Berlins Fahrgäste gehören zu den Leidtragenden des verschärften Sparkurses, der sich nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts abzeichnet. Nach Informationen der Berliner Zeitung stößt der Wunsch der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), mehrere Straßenbahnstrecken stillzulegen, in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zunehmend auf offene Ohren. Dies führte dem Vernehmen nach bereits dazu, dass die Vorgabe, alle vorhandenen Straßenbahnen weiter zu betreiben, aus dem Entwurf der Koalitionsvereinbarung erst mal herausgestrichen worden ist. Dies gelte auch für das Ziel, alle U-Bahnhöfe mit Aufzügen auszustatten.
Mit dem Bund will der Senat darüber sprechen, die geplante Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 auf Eis zu legen - oder dieses Projekt ...

Bahnhöfe: Klein-Venedig am Bahnhof, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
21.10.2006/2849243.asp

Neue Pläne für die Umbauung des Humboldthafens

Von Matthias Oloew

Fünf Monate nach der Eröffnung des Hauptbahnhofs liegen nun auch die endgültigen Entwurfspläne für die Umbauung des Humboldthafens vor. Darin ist vorgesehen, den Hafen mit sechs Blöcken zu umbauen. Ein Block soll ein Hotel beherbergen, ein anderer – an der Invalidenstraße, gegenüber dem Hamburger Bahnhof – könnte für Wohnungen genutzt werden. Stadtentwicklungssenatorin JungeReyer (SPD) sieht darin „eine städtebauliche Entwicklung erster Ordnung“.
Der Liegenschaftsfonds des Landes will im Frühjahr 2007 beginnen, die Grundstücke rund um das Hafenbecken zu verkaufen. „Wir werden die einzelnen Baufelder im Bieterverfahren ...

Straßenbahn + Flughäfen: ViP prüft Tram nach Schönefeld, aus Potsdam ABC

http://www.potsdam-abc.de/meldungen/
anzeigen.php?id=10455

21.10.2006: Eine Straßenbahnverbindung zwischen der Landeshauptstadt Potsdam und dem künftigen Großflughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) wird derzeit vom Potsdamer Verkehrsbetrieb ViP geprüft. „Wir finden es eine gute Idee“, erklärte ViP-Chef Martin Weis auf PNN-Anfrage. Gefahren werden solle auf der Strecke des ehemaligen „Sputniks“, wie die Bahnverbindung zwischen Potsdam und Schönefeld in der Zeit der deutschen Teilung genannt wurde.
Am Donnerstagabend hat der ViP-Aufsichtsrat dem Verkehrsbetrieb einen entsprechenden Prüfauftrag erteilt. Erkundet werden sollen die Möglichkeiten, neu zu kaufende Straßenbahnen mit einer Wagenkastenbreite von 2,65 Meter von Potsdam aus auf der Bahnstrecke nach Schönefeld einzusetzen. Der Hintergrund: Diese so genannte Zwei-System-Bahnen, die sowohl mit 600 Volt Gleichstrom ...

20 Oktober 2006

Straßenbahn: Gegen Tram quer durch den Filmpark, aus Potsdamer Neueste Nachrichten

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
20.10.2006/2846309.pnn

Babelsberg - „Möchten Sie den Straßenbahn-Ringschluss über Großbeerenstraße durch den Filmpark zur August-Bebel-Straße hin mit Anschluss Endhaltestelle Fontanestraße oder nicht?“, fragte der Fraktionsvorsitzende von Linkspartei.PDS, Hans-Jürgen Scharfenberg, am Mittwochabend in der Kiezkneipe „Nowawes“ den Chef des Filmparks Friedhelm Schatz und die Babelsberger. Kurzes Fazit: Die Anwesenden wollen ihn nicht.
„Ich möchte nicht, dass noch mehr Baumgrün fällt“, meinte ein Diskussionsteilnehmer. „Die jetzt bestehenden Busangebote reichen aus“, fanden mehrere Alteingesessene. Friedhelm Schatz aber fuhr eine ganze Batterie von Gründen auf. Er wolle an der Großbeerenstraße seine etwa 4000 Besucher fassende Veranstaltungshalle bauen und das wahrscheinlich schon ...

S-Bahn: Als bei der S-Bahn kalter Krieg herrschte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/596462.html

Ausstellung zeigt Historie des Verkehrsmittels nach 1961
Eigentlich wollten S-Bahner nur einige Fahrzeugteile von Schöneberg nach Schöneweide bringen. Aber so einfach ging das damals, zu Mauerzeiten, nicht. Niemand geringeres als die West-Berliner Militärregierung der USA musste dem Transport in den Osten zustimmen. Die Ausfuhrgenehmigung von 1970 blieb erhalten - und ist nun eines von vielen bislang noch nie gezeigten Exponaten, die bis zum 11. November in der Ausstellung "Kalter Krieg auf Schienen" im S-Bahnhof Jannowitzbrücke zu sehen sind.
Es geht um die S-Bahn im Westen Berlins von 1961 bis 1989. "An ihr zeigte sich, wie es um die Beziehungen zwischen den verfeindeten Systemen ...

Straßenverkehr: Spatenstich für BND-Hauptquartier, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/10/20/berlin/860742.html

Bis zu 200 Lastwagen werden die Baustelle täglich anfahren - Beeinträchtigungen für Anwohner erwartet
Von Sabine Gundlach

Mit dem ersten Spatenstich für den Bundesnachrichtendienst (BND) an der Chausseestraße in Mitte hat gestern das größte und lange umstrittene Bauprojekt des Bundes begonnen. Das offiziell mit 720 Millionen Euro veranschlagte neue Headquarter für 4000 Mitarbeiter des BND wird nach Angaben des Präsidenten des Bundesamtes für Bauwesen und Raumwesen (BBR) "allein in seiner Kubatur doppelt so groß sein, wie die des alten Stadtschlosses". So könne man mit den 370 000 Kubikmetern Erdreich, die hier im nächsten Jahr ausgehoben werden, ohne Probleme das Olympiastadion füllen, verdeutlichte BBR-Präsident Florian Mausbach die Dimension des Bauvorhabens. Schließlich entsteht auf dem etwa zehn Hektar großen Areal bis 2011 ein Neubaukomplex mit einer Bruttogeschossfläche von 260 000 Quadratmetern. Und das mitten in Berlin, wie gestern nicht nur BND-Präsident Ernst Uhrlau in seiner Ansprache betonte.
Doch die auch von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) begrüßte zentrale Lage des neuen BND-Gebäudes sowie die damit verbundene Öffnung zur Öffentlichkeit hat ihre Schattenseiten. Vor allem während der Bauzeit. So müssen die Anwohner des Areals ...

19 Oktober 2006

Bahnhöfe: Deutsche Bahn: Am Sonntag Herbstfest im Bahnhof Berlin Südkreuz

http://www.lok-report.de/news/news.html

Die Deutsche Bahn AG und die Geschäftsinhaber im Bahnhof Berlin Südkreuz laden für kommenden Sonntag, den 22. Oktober, zu einem Herbstfest auf dem Bahnhof ein. Ab 10 Uhr erwartet die Besucher ein buntes Programm mit Unterhaltung, Gewinnspielen, den Lauffiguren Erni&Bert, Musik und vielen Überraschungen insbesondere für kleine Besucher. Musikalische Höhepunkte im Bühnenprogramm sind das Orchester der Bundespolizeidirektion Berlin und der Auftritt von Frank Zander. Die Bahn informiert bis 18 Uhr über aktuelle Angebote und Aktionen.
Der Bahnhof Berlin Südkreuz ist im Mai 2006 als neue Verkehrsstation in Betrieb gegangen. Täglich halten hier 1178 Züge des Nah- und Fernverkehrs und der S-Bahn Berlin. Im Bahnhof gibt es 18 Geschäfte und Service-Einrichtungen auf einer Fläche von 3.900 qm, die auch sonntags geöffnet haben.
Alle Informationen zum Herbstfest im Internet unter: www.bahnhof.de (Pressemeldung Deutsche Bahn, 19.10.06).

BVG: Sanieren oder expandieren?, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/
2006/10/19/1077423.html

Berlin - In der Diskussion um die nächste Tariferhöhung hat sich die BVG mit einem entsprechenden Beschluss ihres Aufsichtsrates schon hervorgetan. Nun verprellt sie Fahrgäste und Politiker. Nach Ansicht von Thomas Necker, BVG-Vorstand Betriebe, ist es unvereinbar, auf der einen Seite höhere Fahrgastzahlen zu erwarten, auf der anderen Seite eine Entschuldung des Unternehmens anzustreben.
Anfang des Monats hatte sich Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) klar positioniert: Die vom BVG-Aufsichtsrat unter seinem Vorsitzenden, dem Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) beschlossene Tariferhöhung (im Schnitt 3,4 Prozent) zum 1. Januar 2007 wird ...

Straßenverkehr: Staufalle Alt-Stralau, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/596078.html

Anwohner kommen im Berufsverkehr von ihrer Halbinsel nicht runter. Sie fordern eine breitere Zufahrtsstraße
Jana Lange

FRIEDRICHSHAIN. Jeden Morgen das gleiche Bild: Wenn die Bewohner die Stralauer Halbinsel in Friedrichshain verlassen wollen, stehen sie oft im Stau. Im Berufsverkehr sogar bis zu 20 Minuten. So lange dauert es, bis die Anwohner von der Insel runter sind und den Markgrafendamm erreicht haben. Ginge es nach der Interessengemeinschaft "Eigentümer in der Rummelsburger Bucht" und der Betroffenenvertretung, könnte die Lösung recht einfach sein: Die Straße Alt-Stralau soll breiter werden.
Nach Ansicht der Anwohner ist der Zeitpunkt dafür günstig: Denn die Deutsche Bahn will im Zusammenhang mit der Erneuerung des Ostkreuzes auch die enge Bahnbrücke über der Straße Alt-Stralau erneuern. Damit die Anwohner das Nadelöhr - in jede Fahrtrichtung gibt es nur eine Spur - besser passieren können, schlagen sie ...

Flughäfen: Air One startet Flugverbindung zwischen Berlin und Mailand, aus fliegertarife.de

http://www.fliegertarife.de/index.php?
option=com_content&task=view&
id=1261&Itemid=42

Mit dem Beginn des Winterflugplans nimmt der italienische Privatcarrier Air One eine tägliche Verbindung von Berlin-Tegel nach Mailand-Linate auf. Die Tickets gibt es ab 39 Euro zzgl. Steuern und Gebühren.
Der Abflug in Berlin ist täglich um 15.30 Uhr - die Maschnie landet in Linate um 17.05 Uhr. Der Rückflug erfolgt täglich um 13 Uhr - Ankunft in Tegel um 14.35 Uhr. Der Erstflug findet am 29. Oktober statt.
Damit ist AIR ONE die erste Fluggesellschaft, die von Berlin aus den besonders von Geschäftsreisenden bevorzugten Flughafen ...

Regionalverkehr: Aus der RB 26 wird die NE 26, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Strausberg/id/158257

Von Anett Zimmermann

Märkisch-Oderland (MOZ) In knapp zwei Monaten übernimmt die Niederbarnimer Eisenbahn (NE) die bisherige Regionalbahn 26-Strecke von Berlin-Lichtenberg nach Küstrin/Kietz und ins polnische Kostrzyn. MOZ ging der Frage nach, was sich für die Fahrgäste ändern wird.
Für den Start der Oderlandbahn, wie die Züge auf der neuen Strecke bezeichnet werden sollen, will sich die in Berlin ansässige NEB Betriebsgesellschaft mbH noch etwas Besonderes einfallen lassen. Das kündigte jetzt Eberhard Conrad, Assistent der Geschäftsführung, gegen- über der MOZ an. Er machte zugleich aber darauf aufmerksam, dass die ersten Fahrzeuge der NEB am 10. Dezember schon um 5.01 Uhr in Kostrzyn bzw. 5.34 Uhr in Lichtenberg abfahren werden. "Das ist ein Sonntag, da werden wohl erst wenige Fahrgäste unterwegs sein."
Statt RB 26 werde es dann unter anderen in Fahrplänen NE 26 heißen. Die Bezeichnung Regio­nalbahn bzw. RB sei ein geschützter Begriff der ...

Bahnverkehr: Magistrale liegt auf Eis, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/nachrichten/
wirtschaft/wirtschaft/art1067,1414975.html?
fCMS=fcdeeee3d5a77e35091c3a42e239cf12

Kritik aus Sachsen an Verzögerung wichtiger Schienenprojekte

Der Ausbau der Eisenbahnstrecke Dresden – Elsterwerda – Doberlug-Kirchhain nach Berlin sowie die für den Güterverkehr wichtige Niederschlesien-Magistrale von der polnischen Grenze bei Weglinec (Kohlfurt) über Horka – Hoyerswerda – Ruhland – Falkenberg/Elster bis Wittenberg kommen nicht in Gang. Die zukunftsträchtigen Schienenverkehrsprojekte liegen im Tiefschlaf. Das stößt auf harsche Kritik in Sachsen. Nach Einschätzung des Dresdener Verkehrsministeriums steht bei diesen Projekten vor allem die Deutsche Bahn auf der Bremse.
«Das sächsische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit ist mit der derzeitigen Investitionspolitik der Deutschen Bahn Netz AG in Sachsen außerordentlich ...

18 Oktober 2006

S-Bahn: Paar stritt, und wurde von S-Bahn überrollt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/595774.html

22-Jähriger und 24-Jährige stürzten ins Gleisbett
Peter Neumann und Lutz Schnedelbach

Tödlich endete der Streit für das junge Paar auf dem Bahnhof Bellevue. Sie schrien sich an, sie schlugen aufeinander ein, sie zerrten aneinander. Daran erinnern sich Zeugen. Lautstark ging es zu auf dem Bahnsteig gestern Mittag. Worum es aber ging, das bekamen die daneben auf die S-Bahn Wartenden nicht mit. Sie merkten offenbar auch zu spät, dass der Mann seine Begleiterin zur Bahnsteigkante zog. Dort ging das Gerangel weiter. Und dort passierte dann auch das Unglück: Kurz vor 11.30 Uhr stürzten beide Streitenden vor eine einfahrende S-Bahn. Sie wurden überrollt. Und waren sofort tot.
Solch einen Fall habe es in Berlin in den vergangenen zwanzig Jahren nicht gegeben, hieß es gestern bei der Bundespolizei, die zunächst die Ermittlungen übernahm, weil ein Selbstmord zunächst nicht ausgeschlossen worden war. Doch Hinweise darauf, wie beispielsweise ein Abschiedsbrief, seien nicht ...

BVG: Lieber volle Kassen als volle Bahnen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/595763.html

Die BVG verzichtet gerne auf Fahrgäste - so lange Preiserhöhungen mehr Einnahmen garantieren
Peter Neumann

Weniger Fahrgäste, aber dafür mehr Geld in der Kasse: Diese Rechnung geht für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf. Zwar schrecken Tariferhöhungen potenzielle Kunden ab - nach den Berechnungen des Landesunternehmens kam es allein im vergangenen Jahr 8,3 Millionen Mal vor, dass sich jemand lieber andere Verkehrsmittel suchte. Dafür bessern Fahrpreisanhebungen die Bilanz auf - 2005 um zehn Millionen Euro. Deshalb hält das Landesunternehmen an seinem Plan fest, möglichst früh im nächsten Jahr die Preise zu erhöhen. Die Steigerung der Fahrgastzahlen könne "nicht das Oberziel" eines Verkehrsunternehmens sein, sagte der BVG-Marketingdirektor Tom Reinhold. Auch sei der Rückgang "unterproportional" - er entspricht einem Anteil von 0,9 Prozent. In der Schlussbilanz wurde der Verlust außerdem mehr als ausgeglichen, weil die Metrolinien neue Kunden angelockt haben.
Noch in dieser Woche wollen die Koalitionspartner SPD und die Linkspartei.PDS über die Fahrpreise beraten. Wie berichtet, möchten die BVG, die S-Bahn, DB Regio und die anderen Verkehrsbetriebe der Region die Tarife 2007 ...

BVG: Die BVG im Stahlkorsett, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/meinung/595659.html

Peter Neumann

Ganz schön provokant, womit die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auftrumpfen. Es sei nicht das primäre Ziel eines Verkehrsunternehmens, mehr Fahrgäste zu gewinnen, lautet die These, die das Unternehmen nun in die Debatte gebracht hat. Den Anteilseignern, also den Haushaltspolitikern, wäre eine ordentliche Verzinsung des investierten (Steuer-) Geldes viel wichtiger.
Das sind keine Auffassungen, mit denen man Freunde gewinnt. Denn allzu leicht ließen sich diese Thesen überspitzen - nach dem Motto: Was kümmern uns die Fahrgäste, Hauptsache, die Bilanz stimmt. Aber das hieße, die Autoren ...

Regionalverkehr: Bahnkunden-Verband: Busersatzverkehre in Brandenburg immer noch unklar

http://www.lok-report.de/news/news.html

Zum 10. Dezember 2006 sollen hauptsächlich in Nordbrandenburg in erheblichem Umfang Zugleistungen abbestellt werden. Ganze Regionen, so die Prignitz und die Fontanestadt Rheinsberg, stehen dann ohne Bahnanschluss da.
Laut Presseberichten vom 17.10.06 hat das Verkehrsministerium mit den betroffenen Kommunen bisher keine Einigung bei der Finanzierung des Ersatzbusverkehrs treffen können. Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband hält die eingetretene Verunsicherung für nicht haltbar und skandalös. Dazu Sven Jagdhuhn, Landesvorsitzender des Verbandes:
"Bei uns stößt das Verhalten des Verkehrsministeriums auf Unverständnis. Mit der Abbestellung des Bahnverkehrs konnte es nicht schnell genug gehen und ein Konzept für die versprochenen Ersatzverkehre lässt weiterhin auf sich warten." Die Zugstreichungen hat alleine das Verkehrsministerium beschlossen. Deshalb muss es als Verursacher auch für die Folgen aufkommen. Die Züge müssen auf jeden Fall bis zur Sicherstellung eines Ersatzverkehres weiterfahren.
Verunsicherung macht sich bei allen Betroffenen breit. Berufstätige fragen sich, wie sie ab Mitte Dezember ihre Arbeitsstelle ohne eigenen Pkw erreichen, Schüler wissen nicht, wie sie von und zur Schule kommen und auch Touristen werden durch das planlose hektische Agieren der Landesregierung abgeschreckt. Eines scheint klar zu sein: wo bisher ein Zug im Stunden- oder Zweistundentakt fährt, wird ab 10. Dezember 2006 das Angebot in der Regel schlechter werden, denn der Bus wird seltener fahren. Verlierer, so scheint es derzeit, sind wieder einmal die Fahrgäste (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband e.V., 18.10.06).

Industrie: Stadler baut Standort Berlin aus, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/10/18/wirtschaft/860353.html

Bahnhersteller aus Pankow erhält größten Auftrag der Firmengeschichte - Ab 2007 neue Jobs
Von Nikolaus Doll

Sitzplätze für bis zu 716 Passagiere und 160 km/h schnell: der Doppelstockwagen von Stadler, die neueste Entwicklung des Unternehmens
Berlin - Der Schienenfahrzeug-Hersteller Stadler Rail baut den Standort Berlin aus und plant neue Produktionswerke in Polen und Ungarn. "Wir werden die Produktionsfläche in Pankow verdoppeln. Im Werk Velten wird darüber hinaus eine neue Linie zur Produktion von Straßenbahn-Komponenten eingerichtet", sagte der Stadler-Vorstand und Chef der Stadler Pankow GmbH, Michael Daum, der Morgenpost. Zudem soll die Belegschaft deutlich aufgestockt werden.
Die Auftragsbücher bei Stadler Pankow sind derzeit gut gefüllt - nicht zuletzt aufgrund des Zuschlags für den Bau von 25 "Flirt"-Zügen, den der Privatbahn-Betreiber Rhenus Keolis Stadler jetzt erteilt hat. Die Züge sollen nach Lieferung im März 2008 auf dem Hellweg-Netz in Westfalen rollen. "Bei den ,Flirts' für Rhenus Keolis handelt es um den größten Einzelauftrag in der Geschichte von Stadler Pankow", sagte Daum. Das Auftragsvolumen liege bei mehr als 100 Mio. Euro.
Stadler Pankow wird 2007 neben dem Auftrag für Rhenus Keolis unter anderem mehr als 40 Exemplare des Regionalzugs "Flirt" sowie knapp 40 Straßenbahnen vom Typ "Vario" und "Tango" für deutsche Bahnbetreiber und Verkehrsbetriebe bauen. Um die Aufträge zügig abarbeiten zu können, mietet das im Jahr 2000 aus dem Adtranz-Werk hervorgegangenen Unternehmen am Sitz im Pankow-Park neue Hallen an und vergrößerte die Flächen für die Endmontage von 6000 auf 12 000 Quadratmeter. Insgesamt wird Stadler fünf bis sechs Mio. Euro in die Standorte Berlin und Velten investieren. Die Belegschaft soll 2007 von derzeit 460 auf 520 Mitarbeiter aufgestockt werden. "Wir suchen derzeit händeringend qualifizierte Ingenieure", so Daum.
Allerdings kommen auf die Stadler-Mitarbeiter härtere Zeiten zu: Management und Betriebsrat haben ab 2007 eine Arbeitszeitverlängerung von zwei Stunden pro Woche ohne Lohnausgleich vereinbart. "Wir müssen die Kosten im Griff behalten, denn die Preise auf dem Bahntechnik-Markt sind unter Druck", begründet Daum die Vereinbarung.
Mit den Investitionen sowie neuen Produkten wie dem jüngst von Stadler entwickelten Doppelstock-Triebwagen will sich das Unternehmen für den schärferen Wettbewerb in der Bahntechnik-Branche rüsten. "Wir erleben bereits einen harten Preiskampf", sagte Daum. Künftig müsse man zudem mit Anbietern aus den neuen EU-Beitrittsstaaten wie Tschechien oder Polen rechnen. "Man darf die Unternehmen nicht unterschätzen", so Daum.
Noch ist aber Stadler am Drücker und drängt erfolgreich auf die Märkte dieser Länder. Nach größeren Aufträgen aus Budapest und Masowien (Region Warschau) plant die Stadler Group bei Folgeaufträgen neue Produktionswerke in den entsprechenden Regionen. "Wer vor Ort produziert, hat bessere Chancen", sagte Daum.

17 Oktober 2006

U-Bahn: Plastiksitze statt Polsterbänke, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/595504.html

BVG baut U-Bahnen um

Sie kommen später als angekündigt - aber sie kommen. Im nächsten Jahr ersetzen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in zunächst 20 U-Bahn-Wagen alle gepolsterten Bänke durch Schalensitze aus hartem Kunststoff. Das teilte ein Sprecher des Landesunternehmens mit.
Zum einen hofft die BVG, mit dem Umbau die Vandalismuskosten zu senken. Die Sitze, die aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehen, gelten ...

Regionalverkehr: Echte Verlierer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlinberlin/595555.html

Thomas Rogalla

Regionalbahnpendeln kann langweilig sein: dieselbe Strecke, dieselben Züge, dieselben müden Reisenden. Schön, dass es der Deutschen Bahn immer wieder gelingt, mit ihrer Late Train Show Abwechslung zu bringen. Das Spiel beruht darauf, unübersichtliche Zettel mit baustellenbedingten Fahrplanänderungen auszuhängen. Wer seinen Zug übersieht, muss nachts um zwei irgendwo vor einem brandenburgischen Bahnhof die örtlichen Skinheads nach Taxis fragen.
Eine verschärfte Variante dieses Event-Bahnings wurde in der Nacht zu Sonnabend in der RE 2 Richtung Lübbenau geboten. Erst bei Verlassen des Ostbahnhofs zog die Bahn ihren Joker: ...

S-Bahn: Zwei Menschen im Streit vor S-Bahn gestürzt, aus netzzeitung.de

http://www.netzeitung.de/vermischtes/446958.html

In Berlin sind zwei Menschen von einer S-Bahn überrollt worden. Sie hatten miteinander gerangelt. Die Mordkommission ermittelt.

Vor dem Berliner S-Bahnhof Bellevue sind am Dienstagmittag zwei Menschen nach einem Streit von einem Zug überrollt und getötet worden. Die Opfer sind ein 22-jähriger Mann aus Berlin-Friedrichshain und seine 24-jährige Begleiterin, sagte ein Polizeisprecher.
Im Streit habe es «ein wildes Gezerre» gegeben, bei dem der Mann die Frau auf die Gleise gezogen habe. Kurz vor Einfahrt eines Zuges östlicher Richtung seien sie vor den Zug gefallen. Sie waren sofort tot. Der 45 Jahre alte Triebwagenfahrer habe den Streit registriert, aber den Ernst der Lage nicht erkennen können, sagte der Sprecher.
Eine Mordkommission ermittelt nun, ob der Mann die Frau mit Absicht vor den Zug werfen und töten oder sich und seine Begleiterin umbringen wollte. S-Bahnen fuhren einige Stunden lang nicht mehr. (nz)

Bahnhöfe: Hämmerling: Bahn zockt Berlin ab, aus meinberlin.de

http://www.meinberlin.de/nachrichten_und_aktuelles/
38151.html

Der ICE-Verkehr eingestellt, die Einzelhandelsumsätze gesunken, das Riesenrad unsicher - jetzt werfen die Grünen der Deutschen Bahn „dreiste Abzocke” am Bahnhof Zoo vor. Obwohl dort kein ICE mehr fahre, fordere eine Tochterfirma des Unternehmens vom Land noch immer Stationsgebühren für einen Fernbahnhof, sagte Grünen-Verkehrsexpertin Claudia Hämmerling.
Pro Halt eines Zuges würden 6,49 Euro statt 1,01 Euro abkassiert. Wenn für nicht erbrachte Leistungen Geld verlangt werde, könne man dies auch als „Betrug” bezeichnen. Den „Preiswucher” müsse Berlin aus den so genannten Regionalisierungsmitteln bestreiten, die vom Bund ohnehin gekürzt worden seien.
Hämmerling forderte den Senat auf, bei der Bahn durchzusetzen, dass nur die Gebühren für einen Regionalbahnhof erhoben werden. Zugleich sollte er das zu viel gezahlte Geld zurückfordern. Immerhin könnte Berlin mit diesen Mitteln zusätzliche Leistungen im Nahverkehr finanzieren. (Quelle: mb/ddp)

Bahnverkehr: Sensationelle 30 Stundenkilometer, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10800507/61469/

MARIO SEMBRITZKI

WITTENBERGE Am 12. Dezember 1846 wurde mit der Fertigstellung des letzten, 45 Kilometer langen Abschnitts Bergedorf - Boitzenburg die "Berlin-Hamburger Eisenbahn" eröffnet. Neun Stunden und 15 Minuten benötigte der erste Zug von Berlin nach Hamburg. Bereits seit dem 15. Oktober 1846 konnte man mit dieser Bahn von Berlin bis Boitzenburg reisen. Bis dahin hatte das 1840 zum Bau der Bahn ins Leben gerufene "Comite" einige Hürden zu überwinden.
In gut eineinhalb Stunden kann man heute mit der Bahn von Hamburg nach Berlin reisen. Kein anderes Verkehrsmittel schafft in dieser Zeit die Fahrt zwischen den Zentren der beiden Millionenstädte.
Geschwindigkeit, dass war auch schon 1840 für die Kaufleute, Bankiers und Unternehmer aus Hamburg und Berlin ein ...

16 Oktober 2006

S-Bahn: Im Fledermausexpress durch Berlin

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20061016.html

Gemeinsame Aktion von S-Bahn Berlin GmbH und Kinder- und Jugendbibliotheken / Sonderzug für Leseratten am Samstag, 21. Oktober

(Berlin, 16. Oktober 2006) Die S-Bahn Berlin GmbH und die Berliner Kinder- und Jugendbibliotheken laden am Samstag, 21. Oktober, zur KinderLiteraTour auf Schienen ein. Um 13.30 Uhr und 16.10 Uhr startet ab Berlin Ostbahnhof ein Sonderzug zur eineinhalbstündigen Lese-Erlebnistour durch das S-Bahn-Netz.

Spukgeschichten, schaurig geschminkte Gesichter, lustige Lieder und eine Gruselwerkstatt erwartet die jungen Fahrgäste im Fledermausexpress. In den bunt geschmückten Wagen der zwei durchgehenden Halbzüge werden die kleinen Gespenster und Hexen auf das Halloweenfest am 31. Oktober eingestimmt, das sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit erfreut. Auf der Fahrt werden Spiele wie Ohrenmemorie, Schnüffelrüssel, Erzähltheater und Mauswissen angeboten. Spannende Unterhaltung erwartet die Fahrgäste auch am S-Bahnhof Erkner.

Mit der KinderLiteraTour wollen die Veranstalter zur Leseförderung beitragen und auf das vielfältige Angebot der Kinder- und Jugendbibliotheken aufmerksam machen. Die Sonderfahrt findet bereits zum sechsten Mal statt und ist für Kinder ab 5 Jahren geeignet.

Die Tickets sind nur im Vorverkauf an allen Fahrkartenausgaben und in den Kundenzentren der S-Bahn Berlin GmbH erhältlich. Kinder von 5 bis 14 Jahren zahlen 3 Euro, Erwachsene 5 Euro.

Weitere Informationen:

- im Internet unter www.s-bahn-berlin.de und

- am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 297 43333

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher

15 Oktober 2006

Straßenbahn: Großbaustelle Alex: Tram fährt wieder, Buddelei geht weiter Ein Teil der Bauarbeiten wird morgen beendet, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
15.10.2006/2832966.asp

In der Dircksenstraße dauern sie noch bis Frühjahr
Von Klaus Kurpjuweit

Aufatmen am Alexanderplatz. Wenigstens ein Teil der Großbaustelle kann am morgigen Montag aufgehoben werden. Dann fährt die Straßenbahn wieder über den Platz. Doch gebaut wird weiter: Der Neubau für die Tram auf der Karl-Liebknecht- und der Dircksenstraße wird erst im nächsten Jahr fertig, und die Verschönerungskur des Platzes selbst soll sogar erst in rund einem Jahr, im dritten Quartal 2007 abgeschlossen sein. So schlimm wie in den vergangenen Wochen wird es aber wahrscheinlich nicht mehr werden.
Der einst großzügige Platz wurde in den vergangenen Wochen und Monaten zu ...

Bahnverkehr + Fernbusse: Fahrverbot für billige Busse, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/
archiv/15.10.2006/2837683.asp

Ein Gesetz aus dem Jahr 1934 schützt die Bahn vor Berliner Busunternehmern

Von Nils-Viktor Sorge

Düsseldorf - Um mehr als 60 Prozent wollte der Berliner Unternehmer Karsten Schulze den Fahrpreis der Deutschen Bahn unterbieten. Zwischen der Hauptstadt und Leipzig sollten seine Reisebusse pendeln – vier Mal täglich, für 13 Euro. Das Staatsunternehmen verlangt von seinen Fahrgästen im ICE dagegen mittlerweile 36 Euro. „Unsere Busse sind zwar etwas langsamer als der Zug, aber sparsame Fahrgäste wären wohl trotzdem gern mit uns gefahren“, sagt der Gesellschafter der Spandauer Firma Haru Reisen.
Doch Schulzes 500 Seiten starker Antrag für die „Personenbeförderung im Linienverkehr mit Kraftfahrzeugen“ wurde ...

14 Oktober 2006

S-Bahn: Plakate gegen Zerstörungswut, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2006/1014/lokales/0099/
index.html?group=berliner-zeitung;sgroup=;
day=today;suchen=1;keywords=plakate;
search_in=archive;match=strict;author=;
ressort=;von=;bis=;mark=plakate

Anne Vorbringer

Es gibt Fälle von Vandalismus, mit denen die S-Bahn nicht so gern an die Öffentlichkeit geht, damit die Täter nicht noch mit Presseberichten über ihre Zerstörungen prahlen. Etwa, wenn wie Anfang der Woche in mehreren Wagen eines Zuges der Linie S 46 sämtliche Scheiben zerschlagen werden. Doch Ellen Karau, die Sicherheitsbeauftragte der S-Bahn, berichtete am Freitag auch von solch extremen Beispielen, um zu verdeutlichen: "Der Erfindungsreichtum der Täter ist sehr ausgeprägt. Das Motiv ist pure Zerstörungswut." Plakatkampagnen hätten bislang nicht dazu geführt, dass der Schaden zurückgeht. "Aber wir geben nicht auf und setzen nun auf neue Plakate", so Karau.
Am Freitag wurde das erste von insgesamt 150 Großflächenplakaten in der Straße der Pariser Kommune nahe dem Ostbahnhof angebracht. Abgebildet sind nackte Füße, die auf mehrere Glasscherben zulaufen. "Kaputtmachen tut weh!", steht ...

13 Oktober 2006

S-Bahn: Neue Plakate fordern zum Handeln auf S-Bahn Berlin engagiert sich weiter gegen Vandalismus

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=352

Heute um 12.30 Uhr wurde in der Straße der Pariser Kommune, Nähe Ostbahnhof, das erste von 150 Großflächenplakaten, das sich gegen Vandalismus wendet, ausgehängt. Mit der Aufschrift „Kaputtmachen tut weh!“ spricht die S-Bahn Berlin GmbH ihre Fahrgäste aber auch alle Berliner und Gäste an, bei sinnloser Zerstörung nicht wegzuschauen und Unregelmäßigkeiten sofort unter der telefonischen Hotline 01805-234566 (0,12 Euro/Min.) zu melden.

„Vandalismus tut allen weh. Die gesamte Gesellschaft ist davon betroffen“, appelliert S-Bahn-Geschäftsführer Günter Ruppert erneut an die Politik, Eltern und Lehrer, das Problem Vandalismus ernst zu nehmen. Eine Mitteilung an das Personal oder ein Anruf bei der Polizei sind wichtig. „Bis zu 600 Euro Belohnung erhalten Fahrgäste, die zur Ergreifung eines Täters beitragen“, verspricht Ellen Karau, die Sicherheitsbeauftragte der S-Bahn Berlin GmbH.

Die gravierenden Folgen ihrer Handlungen sind nur wenigen Tätern wirklich bewusst. Die S-Bahn Berlin GmbH setzt neben der strafrechtlichen Verfolgung, Verurteilung und Eintragung einer Vorstrafe auch auf zivilrechtliche Wege zu Schadensersatzforderungen.

Die Plakate werden im Stadtgebiet und auf S-Bahn-Stationen für einen Monat zu sehen sein. Die Flächen wurden von der DB Media & Buch GmbH zur Verfügung gestellt.


Gisbert Gahler
Pressesprecher
S-Bahn Berlin GmbH
Tel. 030 297-58210
Fax 030 297-58206

Bahnverkehr: Frau von ICE-Zug überfahren, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
13.10.2006/2833575.asp

Eine Frau ist am Donnerstagnachmittag von einem ICE überfahren und getötet worden. Die etwa 70 Jahre alte Frau wurde im Gleisbett in Teltow, in Höhe des Mauerwegs erfasst. Nach Polizeiangaben ist noch unklar, ob es sich um einen Suizid oder einen Unfall handelt. Der mit 420 Fahrgästen besetzte ICE 1612 war auf dem Weg von München nach Hamburg. Erst nach etwa zwei Stunden konnte der Zug weiterfahren. So lange mussten die Fahrgäste ausharren.
Wie ein Polizeisprecher sagte, habe die 70-Jährige ...

U-Bahn: U2-Sanierung droht Verzögerung, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/594492.html

Probleme beim Brückenbau

Für die Fahrgäste der U-Bahn-Linie 2 wird es spannend. Denn in den kommenden Tagen entscheidet sich, ob die Brückenbauarbeiten am Gleisdreieck pünktlich zum 21. Dezember beendet werden - oder ob die Fahrgäste länger als geplant umsteigen und längere Reisezeiten in Kauf nehmen müssen. Bei dem Bauvorhaben sind Schwierigkeiten aufgetaucht, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gestern mit. "Der Lieferant der neuen Stahlbrücke hat uns mitgeteilt, dass es bei der Vormontage Probleme gibt", sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz.

Gussstahlbrücke abgetragen
Ob dies dazu führt, dass das gesamte Bauprojekt ...

S-Bahn: Deutsche Bahn: Themenfahrt mit dem Traditionszug der Berliner S-Bahn

http://www.lok-report.de/news/news.html

Am Nachmittag des 15. Oktober fährt der Traditionszug der S-Bahn zum Thema Teilung der Stadt eine besondere Strecke. Mit den moderierten Fahrten durch den Nord-Süd-Tunnel nach Hohen Neuendorf, zeitweise entlang des historischen Grenzverlaufes, wird die Zeit der Teilung wieder in Erinnerung gerufen. Start ist jeweils ab Potsdamer Platz um 12.18 Uhr, 14.18 Uhr und 16.18 Uhr. Nach gut einer Stunde enden die Züge im Nordbahnhof.
Für viele Menschen bedeutete die Teilung Berlins eine gravierende Veränderung ihres Lebens. Familien wurden getrennt, Lebensgewohnheiten und auch die Verkehrswege änderten sich. Noch Jahre nach der Wiedervereinigung kann man den Grenzverlauf nachvollziehen. Kein anderes Verkehrsmittel ist so nah an den geschichtlichen Ereignissen dieser Stadt gewesen, wie die Berliner S-Bahn. Selbst stark von der Teilung betroffen, bietet sie mit ihren Themenfahrten Einblick in die Geschichte Berlins.
Seit den 20-er Jahren gehört der „Stadtbahner“ mit der kantigen Stirnfront und dem charakteristischen Sound zum Berliner Stadtbild. Im Innenraum der Wagen des Traditionszuges dokumentieren Holzbänke, Polsterbänke, Werbung und Streckennetzpläne die 50-er/60-er Jahre. Die liebevoll restaurierten Details ergänzen das Ambiente. Auch die Triebfahrzeugführer arbeiten an den ursprünglichen „Stehplätzen“. Die Zeit scheint zurückgedreht – ein Erlebnis der besonderen Art.
Die Fahrkarten kosten drei Euro pro Person. Sie sind in den Kundenzentren der S-Bahn und im Internet unter www.s-bahn-berlin.de/sonderzuege erhältlich. Ermäßigungen sind nicht möglich (Pressemeldung Deutsche Bahn, 13.10.06).

Museum: Berliner S-Bahn-Museum: Ausstellung "Kalter Krieg auf Schienen"

http://www.lok-report.de/news/news.html

Im Mittelpunkt der neuen Ausstellung des Berliner S-Bahn-Museums steht der Zeitraum 1961 bis 1989. Die Ausstellung mit dem Titel "Kalter Krieg auf Schienen" beschäftigt sich mit dem Alltag un der Bedeutung des Berliner Verkehrsmittels S-Bahn in der zweigeteilten Stadt, denn wie kein zweites Verkehrsmittel war die S-Bahn von der Teilung betroffen.
Die S-Bahn in West-Berlin: das war zwischen 1949 und 1984 die "DDR auf Schienen". Die Bahnflächen der DR erlaubten Ost-Berlin bei vielen stadtplanerischen Entscheidungen ein Mitspracherecht. Unter Aufsicht der Volkspolizei agierte die Bahnpolizei auf dem Reichsbahngelände und die DR war ein Zentrum der SEW, eines Ablegers der DDR-Staatspartei SED. Dem Westen diente der S-Bahnboykott als Ventil, um gegen die Mauer zu demonstrieren.
Viele Fotos, Grafiken, dienstliche Schriftstücke oder Dokumente wie Dienstausweise lassen auch scheinbar bürokratische und wenig anschauliche Aspekte lebendig erscheinen. Um die Ausstellung zu erarbeiten, wurde nicht nur umfangreiche Archivarbeit betrieben. Vor allem wurden lange und intensive Gespräche mit noch aktiven oder früheren Eisenbahnern aus Ost und West geführt.
Die Ausstellung im Fahrgastzentrum Berlin, S-Bahnhof Jannowitzbrücke, hat vom 19.10. bis 11.11.2006 jeweils donnerstags, freitags und samstags von 14 bis 19 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei (Pressemeldung Berliner S-Bahn-Museum GbR, 13.10.06).

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Personentunnel im Bahnhof Angermünde geht in Betrieb

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20061013.html

Feierliche Eröffnung am Dienstag, 17. Oktober, 10 Uhr

(Berlin, 13. Oktober 2006) Der neu gebaute Personentunnel im Bahnhof Angermünde wird am Dienstag, 17. Oktober, 10 Uhr, feierlich eröffnet.
Mit insgesamt drei Aufzügen ist damit auch ein behindertengerechter Zugang zu den Bahnsteigen sicher gestellt. Für den Neubau des Tunnels investierten die Bundesrepublik Deutschland, das Land Brandenburg und die Deutsche Bahn AG rund 4 Millionen Euro.
Die alte Unterführung – erbaut im Jahr 1909 – war im Laufe der Jahre so marode geworden, dass ein Neubau erforderlich wurde. Die Arbeiten dazu begannen im vergangenen Jahr. Zunächst wurde eine provisorische Fußgängerbrücke errichtet und der alte Tunnel abgerissen.
Mit der Inbetriebnahme des neuen Personentunnels ist eine Anlage entstanden, die ihrer verkehrlichen Lage entspricht und den Kundenbedürfnissen Rechnung trägt: Geflieste Wände, Treppen und Fußboden aus Naturstein (Granit), ein neues Wegeleitsystem sowie ein Lichtband im Deckenbereich. Vor allem die behindertengerechte Erschließung der Bahnsteige mit drei Aufzügen werden die Reisenden sicher für die vielen Unannehmlichkeiten während der Bauphase entschädigen.

Daten zum Personentunnel:

Länge: 38,00 m
Breite: 3,30 m
Höhe: 2,60 m

3 Aufzüge:

1. Aufzug in der Empfangshalle
2. Aufzug zum Gleis 1 und 2
3. Aufzug zu den Gleisen 3 – 5

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher

Bahnverkehr: Verzögerungen im Zugverkehr nach Bahnunglück in Dresden, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/nachrichten/laurundschau/
tagesthemen/art1065,1409740.html?
fCMS=d2807359803980fd936fcebfd94576f8

Nach dem Zusammenstoß eines Zuges mit dem Auto eines Selbstmörders in Dresden kommt es bis zum Wochenende zu Verzögerungen im Bahnverkehr auf den Strecken von Dresden nach Cottbus, Leipzig, und Berlin. Bei dem Aufprall war der Fahrer des Autos ums Leben gekommen. Der Zugführer wurde schwer verletzt.
Beim Zusammenstoß eines Zuges mit einem Auto ist am Donnerstag in Dresden der Autofahrer ums Leben gekommen. Der Zugführer wurde mit ...

S-Bahn: S-Bahn Berlin engagiert sich weiter gegen Vandalismus

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20061013a.html

Neue Plakate fordern zum Handeln auf

(Berlin, 13. Oktober 2006) Heute um 12.30 Uhr wurde in der Straße der Pariser Kommune, Nähe Ostbahnhof, das erste von 150 Großflächenplakaten, das sich gegen Vandalismus wendet, ausgehängt. Mit der Aufschrift „Kaputtmachen´tut weh!“ spricht die S-Bahn Berlin GmbH ihre Fahrgäste aber auch alle Berliner und Gäste an, bei sinnloser Zerstörung nicht wegzuschauen und Unregelmäßigkeiten sofort unter der telefonischen Hotline 01805-234566 (0,12 Euro/Min.) zu melden.
„Vandalismus tut allen weh. Die gesamte Gesellschaft ist davon betroffen“, appelliert S-Bahn-Geschäftsführer Günter Ruppert erneut an die Politik, Eltern und Lehrer, das Problem Vandalismus ernst zu nehmen. Eine Mitteilung an das Personal oder ein Anruf bei der Polizei sind wichtig. „Bis zu 600 Euro Belohnung erhalten Fahrgäste, die zur Ergreifung eines Täters beitragen“, verspricht Ellen Karau, die Sicherheitsbeauftragte der S-Bahn Berlin GmbH.
Die gravierenden Folgen ihrer Handlungen sind nur wenigen Tätern wirklich bewusst. Die S-Bahn Berlin GmbH setzt neben der strafrechtlichen Verfolgung, Verurteilung und Eintragung einer Vorstrafe auch auf zivilrechtliche Wege zu Schadensersatzforderungen.
Die Plakate werden im Stadtgebiet und auf S-Bahn-Stationen für einen Monat zu sehen sein. Die Flächen wurden von der DB Media & Buch GmbH zur Verfügung gestellt.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher

Tarife: Tumulte am Fahrkartenschalter, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/594498.html

Gestern begann der Verkauf von Billig-Tickets nach Warschau - sie waren nach kurzer Zeit weg
Peter Neumann

Es war wirklich nett gemeint. Doch dann wurde die Deutsche Bahn (DB) von ihrem eigenen Erfolg überrollt. An den Berliner Fahrkartenschaltern spielten sich gestern früh zum Teil tumultartige Szenen ab. Hunderte von Fahrgästen versuchten die wenigen Fünf-Euro-Tickets zu ergattern, die anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Berlin-Warschau-Expresses am Morgen erstmals verkauft werden sollten. Doch die Billigfahrkarten für die Züge, die sich am besten für einen Wochenendtrip nach Polen eignen, waren schon nach wenigen Minuten ausverkauft - und das gab Ärger. "Wir wurden überrannt", sagte DB-Sprecher Burkhard Ahlert und entschuldigte sich für die Probleme. "Ein schlechtes Lockangebot", kritisierte dagegen Claudia Hämmerling, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion.
Kersten Meyer hatte es sich so schön vorgestellt. Das Sonderangebot der Bahn hatte den 50-jährigen Berliner auf die Idee gebracht, mit seiner Frau ...

12 Oktober 2006

Bahnhöfe: Models auf dem Hauptbahnhof, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2006/10/12/
1068892.html

Berlin - Der Berliner Hauptbahnhof dient 100 Models bei der diesjährigen Modenschau "walk of fashion" am Samstagabend als Laufsteg. Angeführt von einem Trommler, werden sie sich von 18.00 Uhr an ihren Weg durch die Reisenden bahnen und aktuelle Werke von acht hiesigen Designern präsentieren. Von schlicht, bis frech über elegant: "Wir zeigen vielfältige Berliner Mode", sagte Initiator Civan Ucar am Donnerstag.
Zum ersten Mal wird die Veranstaltung, die zuvor rund um den Hackeschen Markt ...

Bahnverkehr: Blinder Passagier reiste auf Güterzug, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/594114.html

600 Kilometer auf dem Kesselwagen ins Ruhrgebiet

Martin Klesmann

RATHENOW. Nur staunen konnten die Bahnmitarbeiter gestern Morgen um 4.50 Uhr auf dem Rangierbahnhof der Ruhrgebietsstadt Hagen. Auf einem Güterzug, der sechs Stunden zuvor im havelländischen Falkensee gestartet war, entdeckten sie einen 39-jährigen Mann. Der blinde Passagier hatte bei kühlen Nachttemperaturen fast 600 Kilometer zurückgelegt, und zwar auf der Plattform eines Kesselwagens. "Er gab an, kein Geld für eine reguläre Zugreise gehabt zu haben", sagte Wilhelm Lappe von der Bundespolizeiinspektion Dortmund gestern der Berliner Zeitung. "Wir haben seine Personalien festgestellt und prüfen derzeit, ob er ...

Bahnverkehr: Verbindung Berlin-Amsterdam wird ausgebaut, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrichten/
deutsche-bahn/76888.asp

Die Deutsche Bahn will das Zugangebot auf der Achse Berlin-Amsterdam verstärken. Im Gespräch ist auch der Einsatz des ICE, der Entlastung auf der oft überfüllten Strecke bringen könnte. (12.10.2006, 8:12 Uhr)
Osnabrück/Berlin - Vor 2008 könnte der Komfortzug allerdings nicht rollen, sagte Bahnsprecher Holger Bajohra der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Zunächst seien technische Details zu klären. Vor allem aber müssten die Züge beschafft werden.
"Wir sind in konkreten Gesprächen mit der niederländischen ...

S-Bahn: S-Bahn könnte fahren, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10797691/60889/

Verkehrsprojekt lässt sich aber nur mit hohem Aufwand umsetzen

HEINZ HELWIG

STAHNSDORF Die bislang überwiegend frei gehaltene Trasse im Gebiet zwischen der Potsdamer Allee, dem Güterfelder Damm, der Friedrich-Naumann- sowie der Bahnhofstraße könnte für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ausgebaut werden. Dazu sind allerdings ein hoher baulicher Aufwand sowie umfangreiche Schall- und Erschütterungsschutzmaßnahmen notwendig. Zu diesem Ergebnis kommt die MIB Ingenieurgesellschaft für Verkehrssysteme mbH in ihrer Machbarkeitsstudie, die Diplomingenieur Winfried Bauer am Dienstagabend im Bauausschuss vorstellte. Das Planungsbüro hatte bereits den Lückenschluss der S-Bahn-Linie von Lichterfelde-Süd nach Teltow planerisch betreut. Die Studie war von der Gemeindeverwaltung ...

Straßenverkehr: Frau bei Streit um Parkplatz verletzt Fahrer rollte auf sie zu – sie sprang auf die Haube, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
12.10.2006/2830646.asp

Erst beschimpften sie sich, dann eskalierte der Streit und endete mit einer Verletzung und Strafanzeige: Eine 28-jährige Ford-Fahrerin und ein 46-jähriger VW-Fahrer gerieten am Dienstag bei einer Parkplatz-Auseinandersetzung in Pankow ungewöhnlich heftig aneinander.
Nach Angaben der Polizei hatte die Frau ihren Wagen am Hugenottenplatz derart in der zweiten Spur abgestellt, dass der Mann kaum aus seiner ...

11 Oktober 2006

Museum + S-Bahn: Themenfahrt mit dem Traditionszug der S-Bahn Drei moderierte Fahrten zur Teilung Berlins auf historischer Strecke

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=347

Am Nachmittag des 15. Oktober fährt der Traditionszug der S-Bahn zum Thema Teilung der Stadt eine besondere Strecke. Mit den moderierten Fahrten durch den Nord-Süd-Tunnel nach Hohen Neuendorf, zeitweise entlang des historischen Grenzverlaufes, wird die Zeit der Teilung wieder in Erinnerung gerufen. Start ist jeweils ab Potsdamer Platz um 12.18 Uhr, 14.18 Uhr und 16.18 Uhr. Nach gut einer Stunde enden die Züge im Nordbahnhof.

Für viele Menschen bedeutete die Teilung Berlins eine gravierende Veränderung ihres Lebens. Familien wurden getrennt, Lebensgewohnheiten und auch die Verkehrswege änderten sich. Noch Jahre nach der Wiedervereinigung kann man den Grenzverlauf nachvollziehen. Kein anderes Verkehrsmittel ist so nah an den geschichtlichen Ereignissen dieser Stadt gewesen, wie die Berliner S-Bahn. Selbst stark von der Teilung betroffen, bietet sie mit ihren Themenfahrten Einblick in die Geschichte Berlins.

Seit den 20-er Jahren gehört der „Stadtbahner“ mit der kantigen Stirnfront und dem charakteristischen Sound zum Berliner Stadtbild. Im Innenraum der Wagen des Traditionszuges dokumentieren Holzbänke, Polsterbänke, Werbung und Streckennetzpläne die 50-er/60-er Jahre. Die liebevoll restaurierten Details ergänzen das Ambiente. Auch die Triebfahrzeugführer arbeiten an den ursprünglichen „Stehplätzen“. Die Zeit scheint zurückgedreht – ein Erlebnis der besonderen Art.

Die Fahrkarten kosten drei Euro pro Person. Sie sind in den Kundenzentren der S-Bahn und im Internet unter www.s-bahn-berlin.de/sonderzuege erhältlich. Ermäßigungen sind nicht möglich.


Gisbert Gahler
Pressesprecher
S-Bahn Berlin GmbH
Tel. 030 297-58210
Fax 030 297-58206

Straßenbahn: Tram-Pläne für Hermannplatz, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/10/11/bezirke/859013.html

Neukölln Unter dem Motto "Modern denken und mutig handeln" hat die rot-grün-rote Zählgemeinschaft der Bezirksverordneten-Versammlung (BVV) Neukölln 50 Punkte für ihre politische Arbeit fixiert. Danach steht neben Bildungs- und Jugendpolitik die städtebauliche Erneuerung des Neuköllner Nordens im Vordergrund. Die Anwohner von Hermannplatz, Karl-Marx-Straße und Böhmischem Dorf erwartet nun eine radikale stadtplanerische Neukonzeption für ihren Wohnbereich.
So soll die Umgestaltung des Hermannplatzes forciert werden: Favorisiert wird laut Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) die Variante, bei der ...

Tarife: Tageskarte zum Kampfpreis von fünf Euro, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/593826.html

S-Bahn will damit mehr Kunden gewinnen
Mit einer verbilligten Tageskarte zum "Kampfpreis" von fünf Euro könnten neue Fahrgäste für den Berliner Nahverkehr gewonnen werden. Diesen Vorschlag hat S-Bahn-Marketingchef Wilfried Kramer gestern im Streit um die für 2007 geplante Tarifänderung unterbreitet. Zugleich müsste die Tageskarte, die in Berlin derzeit 5,80 Euro kostet, künftig offensiv als Standardangebot für alle Gelegenheitsfahrgäste angepriesen werden. Kramer: "Ich bin mir sicher, dass dadurch die Nachfrage steigt" - was dem Wunsch des Senats, die Fahrgastzahl zu erhöhen, entspräche.
Es sei sinnvoller, bestehende Tarife attraktiver zu gestalten und ...

Flughäfen: Zum dritten Mal: Auto rast in Airport, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/593833.html

Touristin verletzt / Flughafen-Chefs wollen Sicherheit verbessern
Lutz Schnedelbach

Fast auf den Tag genau ist es zwei Jahre her, dass ein Auto durch eine Glasscheibe des Abfertigungsgebäudes auf dem Flughafen Tegel gefahren ist. Am Montagabend ist es erneut passiert.
Georg S. aus Spandau wollte seinen Sohn Christopher abholen, der aus Kanada über London nach Berlin zurückkam. Der Vater fuhr deshalb gegen 20.15 Uhr mit seinem 5er BMW auf dem Innenring zum Flugsteig 5. Offenbar verklemmte sich der Automatikhebel des Autos, der Rentner raste mit seinem Wagen in Richtung Ankunftshalle. Das Auto schleuderte zunächst gegen einen VW Golf, der wiederum gegen einen ...

Tarife: Bahnfahren wird deutlich teurer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/politik/593707.html

Preiserhöhung ab 2007 im Fernverkehr um 5,6 Prozent / Unternehmen nutzt Mehrwertsteueranhebung aus / Fahrgastverband empört: "Schlechte Leistungen, höhere Preise"
Peter Kirnich

BERLIN. Bahnreisende müssen ab Januar deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die Deutsche Bahn hebt zum Jahreswechsel die Preise im Fernverkehr um 5,6 Prozent und im Regionalverkehr um 3,9 Prozent an, wie das Unternehmen gestern angekündigt hat. Darin ist jeweils die Mehrwertsteuererhöhung um drei Prozentpunkte enthalten, die voll an die Fahrgäste weitergereicht werden soll. Der Konzern begründete den Preisanstieg mit dem verbesserten Angebot und den gestiegenen Energiepreisen. Zudem biete die Bahn im kommenden Jahr kürzere Fahrzeiten durch eine neue Infrastruktur und mehr Komfort durch neue Züge.
Ohne die Mehrwertsteuererhöhung verteuern sich die Fahrpreise im Durchschnitt um 2,9 Prozent. In dieser Höhe hatte die Bahn ...

Tarife: Höhere Preise, weniger Fahrgäste, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
11.10.2006/2828167.asp

Berliner reagieren auf Tarifsteigerungen im Nahverkehr besonders empfindlich, wie eine Studie zeigt

Von Klaus Kurpjuweit

Auf Tariferhöhungen im Nahverkehr reagieren Berliner und Brandenburger besonders empfindlich: Steigen die Preise, meiden viele Kunden Fahrten mit Bahnen und Bussen. Statt mehr kann so am Ende sogar weniger Geld in der Kasse bleiben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) in Auftrag gegeben hat. Der Wunsch der Verkehrsbetriebe im VBB, zum 1. Januar 2007 die Preise erneut zu erhöhen, ist, wie berichtet, nur vorläufig gescheitert. Eine Tarifsteigerung im Lauf des Jahres ist weiter möglich.
Für VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz ist aber klar: „Preise für ...

10 Oktober 2006

Straßenverkehr: Neue Straße erschließt Gewerbegebiet, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/593600.html

Der Bau einer seit langem geplanten Erschließungsstraße im Gewerbegebiet Naumannstraße rückt näher: Ein städtebaulicher Vertrag für das Vorhaben ist jetzt zwischen Bezirksamt, der Bahn AG, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und privaten Anrainern geschlossen worden. Vorgesehen ist, die neue Straße von der Kreuzung ...

Tarife: BVG-Chef will Ticket-Brainstorming, aus taz

http://www.taz.de/pt/2006/10/10/a0211.1/
text.ges,1

Die Erhöhung der BVG-Preise ist aufgeschoben. Die Verkehrssenatorin wünscht sich ein neues Tarifsystem, der BVG-Chef hat da schon ein paar Ideen. Zum Beispiel Zeitkarten
Ingeborg Junge-Reyer (SPD) ist die Meisterin des Schachtelsatzes. Aber bei den Ticketpreisen im Nahverkehr kam die Verkehrssenatorin gestern mit wenigen Worten aus: "Eine Erhöhung zum 1. Januar wird es nicht geben", sagte sie und bekräftigte damit noch einmal, was Politiker der künftigen rot-roten Koalition schon mehrfach betonten.
Junge-Reyer hatte am Vormittag mit Berliner Nahverkehrs-Bossen von BVG, S-Bahn, DB Regio und Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) zusammengesessen. Die würden am liebsten im neuen Jahr sofort einen happigen ...

Bus: „Memorandum of Understanding“ in Brüssel unterzeichnet - Sieben Verkehrsbetriebe gemeinsam mit Wasserstoff, aus newstix

http://www.newstix.de/?session=&site=actual&
startentry=0&entmsg=true&mid=3443

Thomas Necker, Vorstand Betrieb der BVG hat sich gemeinsam mit Vertretern von sechs weiteren Verkehrsbetrieben europäischer und kanadischer Städte in der vergangenen Woche in Brüssel getroffen und im Rahmen der „General Assembly of the European Hydrogen and Fuel Cell Technology Platform“ ein „Memorandum of Understanding“ bezüglich des Erwerbs und Einsatzes emissionsfreier Wasserstoffbusse unterzeichnet.
Zu den sieben Vorreitern gehören neben den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) die Verkehrsbetriebe von Hamburg, Amsterdam, Barcelona, British Columbia, sowie Transport for London und StorOslo Lokaltrafikk.
In Berlin sind zurzeit zwei Wasserstoffbusse im Einsatz, noch in diesem Jahr ...

09 Oktober 2006

Straßenbahn + Bus: Scheiben von BVG-Bussen eingeschlagen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/593330.html

Verletzt wurde niemand / Ein Täter festgenommen
Wochenlang war Ruhe. Doch am Wochenende sind wieder Fahrzeuge der BVG angegriffen worden. Jüngstes Beispiel: In der Landsberger Allee/Ecke Themarer Straße in Hohenschönhausen ist am Sonnabend gegen 20.30 Uhr eine Straßenbahn der Linie M 6 offenbar mit Steinen beworfen worden. Dabei brachen zwei Fensterscheiben. Verletzt wurde niemand. Die Täter flüchteten.
Bereits am Freitag hatten Unbekannte in Spandau eine Scheibe eines BVG-Doppeldeckers der Linie ...

Flughäfen + Straßenverkehr: Es werde Licht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/593331.html

Senat will die neue Autobahn nach Schönefeld beleuchten - Kritiker halten das für Verschwendung

VON PETER NEUMANN

Eine dunkle Autobahn vom neuen Schönefelder Großflughafen in die Stadt? Das ist einer Metropole nicht würdig, meint der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit. So forderte der SPD-Politiker im Flughafen-Aufsichtsrat: Die Autobahn A 113, die zwischen Schönefeld und Berlin gebaut wird, muss eine Beleuchtung bekommen. Schließlich sollen Hauptstadt-Besucher, die künftig auf dem Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) landen, auf dem Weg ins Zentrum nicht zunächst in einem schwarzen Loch landen. Inzwischen zeichnet sich ab, dass Wowereits Wunsch erfüllt werden kann.
Im Auftrag des Regierenden Bürgermeisters sollte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung prüfen, ob eine ...

Bus + Straßenverkehr: Kaum asphaltiert, schon wieder kaputt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/593348.html

Die Budapester Straße muss erneut aufgerissen werden, weil die Baufirma schlecht arbeitete. Busse der BVG werden wegen der Sperrung umgeleitet

CHARLOTTENBURG. Vier Monate nach ihrem Umbau wird die Budapester Straße schon wieder zur Baustelle. Ab heute bis einschließlich Donnerstag ist die südliche Fahrbahn der Budapester Straße gesperrt. Der Grund: Die Deckschicht aus Asphalt ist bereits kaputt und wird saniert.
Das Areal um den Breitscheidplatz war erst im Frühjahr für 3,5 Millionen Euro erneuert worden. Neue Fahrbahnen entstanden, 23 Bäume wurden gepflanzt, und der Tunnel verschwand. Die Übergabe erfolgte Ende Mai. Jetzt wird wieder ...

S-Bahn: Stolperfalle S-Bahn, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
09.10.2006/2824290.asp

Bahnsteige und Wagen sind unterschiedlich hoch Einheit scheitert an Vorgaben des Ministeriums

Und da ist es wieder passiert: Die junge Frau stolpert und stürzt. Beim Einsteigen in die S-Bahn auf dem Bahnhof Potsdamer Platz. Auch sie hat nicht damit gerechnet, dass beim Schritt vom Bahnsteig in den Zug eine Stufe überwunden werden muss. Der Fahrzeugboden ist mehrere Zentimeter tiefer als der Bahnsteig. Solche Fallen gibt es zahlreich im Netz der S-Bahn. Die Höhen der Bahnsteige und der Fußböden in den Fahrzeugen sind oft verschieden – weil das Bundesverkehrsministerium es so wollte. So wird das Ziel des Senats, Berlin zu einer barrierefreien Stadt auszubauen, auf unabsehbare Zeit nicht erreicht.
Dabei war die S-Bahn auf einem guten Weg. Etwa 80 Prozent der ...

Regionalverkehr: Ein Trauerzug für Putlitz, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2006/1009/lokales/
0009/index.html?group=berliner-zeitung;
sgroup=;day=today;suchen=1;keywords=putlitz;
search_in=archive;match=strict;author=;
ressort=;von=8.10.2006;bis=10.10.2006;mark=putlitz

Kein Geld vom Land und die Bahn macht dicht - der Bürgermeister ruft zu zivilem Ungehorsam auf
09.10.2006
Lokales - Seite 30
Katrin Bischoff

PUTLITZ. Vor dem Lotto-Laden in der Ernst-Thälmann-Straße wirbt ein Aufsteller mit dem Millionen-Jackpot. Gegenüber, im schicken Rathaus von Putlitz, sinniert Bürgermeister Bernd Dannemann in seinem Büro, was man mit so viel Geld anfangen könnte. Vergessen wäre dann die Sorge darüber, dass in der Prignitzstadt bald das Licht ausgehen wird. "Wenn es dann hier überhaupt noch Lampen gibt", sagt der 62-Jährige. Zumindest seinen Humor hat der ehrenamtliche Bürgermeister noch nicht verloren.
Dannemann hat einen Zettel vor sich und denkt laut über eine Traueranzeige nach, die er in den kommenden Tagen in einer Zeitung veröffentlichen will. "Nach langem Siechtum starb völlig vereinsamt die schöne Prignitz-Stadt Putlitz - so ähnlich könnte es heißen", sagt er. "Vielleicht sollte noch ein Satz rein über aktive Sterbehilfe seitens der Politik." Dann könnte es einen Trauerzug geben, vielleicht sogar auf der nahen Autobahn A 24. Das würde selbst in der Landeshauptstadt ...

Regionalverkehr: Auf vier Strecken unterwegs, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Eberswalde/id/156943

Von MONIKA SCHMIDT

Einmal Lokführer sein. Zumindest die jungen Besucher beim Tag der offenen Tore der ODEG konnten sich diesen Traum erfüllen. Unter Aufsicht eines erfahrenen Triebwagenführers durften sie am Fahrerstand stehen und die gelb-grünen Züge fast im Minutentakt über die Gleise rollen lassen. Die erwachsenen Technikfans kamen eher beim Blick hinter die Kulissen und vor allem unter die Triebwagen auf ihre Kosten. Jörg Kiehn, Prokurist der ODEG und Geschäftsführer der Ostdeutschen Instandhaltungsgesellschaft am Containerbahnhof Eberswalde, war mit dem Interesse, das die Besucher am Tag der offenen Tore zeigten, mehr als zufrieden.
25 Fahrzeuge werden in der Eberswalder Betriebswerkstatt gewartet. Als Regionalshuttle rollen die Gelb-Grünen, Baujahr ...

Regionalverkehr: Bahnkunden-Verband kritisiert Landesregierung, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrichten/
verkehrspolitik/76536.asp

Der Bahnkunden-Verband übt scharfe Kritik an der Schienenverkehrspolitik der Landesregierung. Der Ausverkauf gehe weiter, sagte der stellvertretende Vorsitzende Frank Böhnke. (09.10.2006, 13:58 Uhr)
Berlin - Das Bahnangebot in Brandenburg werde stetig weiter ausgedünnt. "Über alle Jahre hinweg hat es die Landespolitik nicht geschafft, ein verlässliches und attraktives Angebot auch in den Berlin fernen Regionen zu planen und zu bestellen", betonte Böhnke. Für den gesamten Schienenverkehr stünden die Signale in der Landespolitik offenbar "schon seit langer Zeit auf Rot".
Der Sprecher verwies auf Medienberichte, wonach neben Kürzungen im Regionalverkehr der Bahn nun auch Einsparungen bei den ...

08 Oktober 2006

Straßenbahn: Straßenbahnen droht das Aus, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/archiv/
08.10.2006/2823866.asp

Das Land prüft, ob Stilllegungen möglich sind – ohne dass Fördergelder von EU und Bund zurückgezahlt werden müssen

Von Klaus Kurpjuweit

Potsdam - Die Straßenbahnbetriebe in Brandenburg stehen vor einer ungewissen Zukunft. Diskussionen über Stilllegungen gibt es schon lange. Bisher gab es aber meistens eine unüberwindbare Hürde: Weil die meisten Anlagen in den vergangenen Jahren mit Geld der EU, des Bundes und des Landes saniert worden sind, drohten Rückzahlungen in Millionenhöhe. Doch nun will das Infrastrukturministerium prüfen, ob auf eine Rückzahlung verzichtet werden kann, wenn es überzeugende Argumente dafür gibt, den Straßenbahnbetrieb aufzugeben.
Ein pauschaler Verzicht auf die Rückzahlung ...

07 Oktober 2006

Bahnverkehr: TU Dresden: Von Berlin nach Budapest in 190 Minuten

http://www.lok-report.de/news/news.html

Um möglichst schnell von Berlin nach Prag, Wien oder Budapest zu reisen, gibt es zurzeit keine ernst zu nehmende Alternative zum Flugzeug, denn das Reisen mit dem Zug auf internationalen Verbindungen im Osten der EU ist derzeit leider nicht konkurrenzfähig.
Dies könnte sich mit einer Hochgeschwindigkeitsstrecke mit Endpunkten in der deutschen und ungarischen Hauptstadt ändern.
In einer vom Sächsischen Ministerium des Innern in Auftrag gegebenen Studie über diese mögliche rund 900 Kilometer langen Verbindung - ein Teilstück des Paneuropäischen Korridors IV von Dresden nach Istanbul - empfiehlt Wolfgang Fengler, Professor für Gestaltung von Bahnanlagen an der Technischen Universität Dresden, den Bau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke mit dem Transrapid als ernstzunehmende Alternative zum konventionellen Hochgeschwindigkeitsverkehr der Eisenbahn. Die mögliche Strecke verbindet inklusive Berlin sieben Ballungszentren auf einer historisch bedeutsamen europäischen Nord-Süd-Achse (Berlin, Dresden, Prag, Brünn, Wien, Bratislava, Budapest), deren Wiederbelebung das Ziel verfolgt, die verkehrlichen Voraussetzungen für die Entwicklung eines neuen europäischen Kernraums zu schaffen.
Je höher ihre Reisegeschwindigkeit, desto größer ist der Marktanteil von Verkehrsmitteln. Ein Hochgeschwindigkeitszug legt im Durchschnitt knapp 200 Kilometer pro Stunde zurück, bei Spitzenwerten von 300 bis 350 km/h. Der Transrapid hingegen erreicht bei einer Höchstgeschwindigkeit von 450 bis 500 km/h eine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von knapp 300 km/h. Aufgrund der geringen Schall- und Erschütterungsemissionen kann der Transrapid auch Stadtein- und -ausfahrten mit bis zu 250 km/h erheblich schneller als die Eisenbahn passieren.
Von Dresden nach Berlin bräuchte der Transrapid mit Halt im Berliner Flughafen 41 Minuten, der ICE 69. Die Strecke Berlin - Budapest und zurück könnte im Transrapid mit einer Fahrtzeit von zweimal 3,20h problemlos an einem Tag als Geschäftsreise zurückgelegt werden, bei der Hochgeschwindigkeits-eisenbahn reicht es mit demselben Zeitbudget nur für eine Reise von Prag nach Budapest und zurück. Die Magnetbahn könnte damit selbst bis ca. 1000 km Entfernung, von Haustür zu Haustür gerechnet, eine Konkurrenz für das Flugzeug werden. Außerdem ist sie - ebenso wie der ICE - nicht auf erdölgebundene Energie angewiesen.
Die Magnetbahn besitzt in bergigem Gelände eine enorme Steigfähigkeit, so dass die Tunnel über das Erzgebirge insgesamt nur halb so lang wären wie für die Eisenbahn. Der Technologievorsprung in Magnetschwebetechnik, der sich für die Europäer mit dem Bau einer längeren Transrapidstrecke bewahren ließe, ist ein weiterer Gesichtspunkt.
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht schneiden Eisenbahn und Transrapid mittelfristig etwa gleich ab. Zwar ist der Streckenbau für den Transrapid pro Streckenkilometer heute noch um etwa 30 bis 50% teurer, aber nach etwa 40 bis 50 Jahren Betrieb ist die Bilanz wieder ausgeglichen. denn die schnellere Magnetbahn braucht weniger Fahrzeuge, verursacht weniger Betriebskosten und hat durch ihre berührungsfreie Technik auch den geringeren Verschleiß. Außerdem wären bei einer Verbreitung des Systems wegen des zunehmenden Wettbewerbs der Anbieter Kostenreduktionen zu erwarten.
Sollte die Strecke tatsächlich gebaut werden, braucht man erfahrungsgemäß mindestens 20 Jahre, um ein derartiges Projekt zu realisieren: Viele politische Entscheidungen müssten getroffen und unzählige Interessen berücksichtigt werden. Hinzu kommen die Planungs- und Bauzeit. Prof. Fengler meint allerdings: "Es wäre zwar eine straffe Zielstellung, aber wenn alle Genehmigungen vorlägen und die Finanzierung klar ist, könnte man den reinen Bau der Strecke in zehn Jahren schaffen".
Die Ergebnisse der Studie wurden erarbeitet vom Kompetenzzentrum für Hochleistungsbahnen und Magnetbahnsysteme der TU Dresden mit internationaler Beteiligung von Planungsbüros (Pressemeldung TU Dresden, 07.10.06).

06 Oktober 2006

Regionalverkehr: Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG): Tag der offenen Tore im Betriebshof Eberswalde

http://www.lok-report.de/news/news.html

Beim 2. "Tag der offenen Tore" im ODEG-Betriebshof Eberswalde am Samstag, 07.10.06 gibt es zahlreiche Highlights:
• 10:00 Uhr Eröffnung mit Musik
• 10:30 Uhr Geführte Besichtigung durch die Werkstatthalle und Gleisanlagen
• 11:00 Uhr Erleben Sie eine Zugwäsche von innen und außen
• ab 11:00 Uhr Schnellausbildung zum "Juniortriebfahrzeugführer"
• ab 11:30 Uhr Herzhaftes aus Lemkes Feldküche und Süßes von der Bäckerei Engelhardt
• 12:00 Uhr Geführte Besichtigung durch die Werkstatthalle und Gleisanlagen
• 12:30 Uhr Erleben Sie eine Zugwäsche von innen und außen
• 13:00 Uhr Ironman-Wettbewerb
• 14:00 Uhr Geführte Besichtigung durch die Werkstatthalle und Gleisanlagen
• 14:30 Uhr Erleben Sie eine Zugwäsche von innen und außen
• 15:00 Uhr Ironman-Wettbewerb
Auch für die kleinen Gäste wird Einiges geboten: Kinderschminken und Glücksraddrehen, bei dem es viele tolle Preise gibt!
Die Bundespolizei wird sich mit einem Stand zum Thema "Graffiti und Vandalismus" präsentieren. Die Barnimer Busgesellschaft (BBG) stellt ihren neuesten Bus vor ... und vieles andere mehr.
Die ODEG bietet für alle Besucher einen kostenlosen Shuttlezug vom Bahnhof Eberswalde, Bahnsteig 5, zum Betriebshof an. Die Shuttlezüge fahren immer stündlich in der Zeit von 10.32 Uhr bis 16.32 Uhr.
Weitere Informationen zum Betriebshof finden Sie unter www.odig.info (Pressemeldung ODEG, 06.10.06).

Regionalverkehr: Berlin/Brandenburg: VBB fordert Ende der Warnstreiks

http://www.lok-report.de/news/news.html

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat kein Verständnis für den Streik der Mitarbeiter der DB AG, der seit gestern den Regionalverkehr in Berlin und den bundesweiten Fernverkehr erheblich beeinträchtigt hat. Die Warnstreiks sollen nach Auskunft von TRANSNET und GDBA bis Mitte Oktober fortgesetzt werden.
Dazu Hans-Werner Franz, der Geschäftsführer des VBB: „Rund 25.000 Fahrgäste in Berlin warteten gestern vergeblich auf ihren Zug oder verpassten die Anschlüsse. Ähnliche Situationen drohen weiterhin in den nächsten Tagen. Als Verkehrsverbund haben wir ein Interesse daran, dass die Fahrgäste im Verbund zufrieden sind und die entsprechende Leistung für ihren erworbenen Fahrschein erhalten. Es ist nicht akzeptabel, dass die politisch ungeklärten Fragen beim Börsengang der Deutschen Bahn zu einer Beeinträchtigung der DB-Kunden im Nah- und Fernverkehr führen. Völlig unverständlich ist, warum die Warnstreiks zum jetzigen Zeitpunkt einsetzen. Denn über die Frage, wann die Deutsche Bahn an die Börse geht und in welche Form, ist noch gar nicht entschieden.“
Der VBB fordert ein sofortiges Ende der Warnstreiks (Pressemeldung VBB, 06.10.06).