31 Januar 2007

S-Bahn + Bahnhöfe: Berlin: Umbau Ostkreuz

http://www.lok-report.de/

Der Bahnhof Ostkreuz ist einer der wichtigsten regionalen Umsteigebahnhöfe Berlins. Hier kreuzen sich die S-Bahn aus Ost-West-Richtung und die Ringbahn aus Nord-Süd-Richtung in der Hauptstadt. Da dieser Bahnhof heute nicht mehr den Standards der Bahn entspricht, wird er umgebaut. Die bauvorbereitenden Maßnahmen haben im vergangenen Frühjahr begonnen. Am 30.01.07 informierte die Deutsche Bahn über den Stand der Umbauarbeiten am Bahnhof.
Der Bahnhof Ostkreuz gehört zu den am stärksten frequentierten Umsteigepunkten in der Hauptstadt. Rund 123.000 Menschen steigen hier täglich ein, aus oder um. Jetzt soll der Bahnhof zu einem weiteren Aushängeschild der Stadt umgebaut werden. Auf den künftigen Bauflächen wurden bereits Bäume gefällt, Brücken demontiert, eine Bahnhofsbaracke ist verschwunden. Höchste Zeit, wenn es nach Lothar Legler, dem Niederlassungsleiter Technik von DB ProjektBau, geht: "Ostkreuz ist ja 1860 bis 1903 gebaut worden. Da muss jetzt was passieren. Die Zeit ist abgelaufen und hier werden wir ein ganz modernes Drehkreuz entwickeln. Das heißt, nicht mehr nur, dass sich die Ringbahn mit der Ost-West-Verbindung der S-Bahn kreuzt, sondern wir werden zusätzlich Regionalbahnsteige errichten, sowohl in der unteren als auch in der oberen Ebene, dass wir noch eine Verknüpfung mit der Regional- und S-Bahn haben. Also das Tor zum Osten."
Mitte des Jahres, so sieht es die Planung vor, sollen die bauvorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen sein. Das heißt: Bis dahin müssen kilometerlange Kabel verlegt werden. Außerdem errichtet die Bahn bis dahin einen so genannten Bediencontainer. Dieser steuert während der Bauzeit die S-Bahnanlagen. Zu installieren ist zudem eine Signaltechnik, damit der Verkehr je nach Bauzustand geregelt werden kann.
"Im Speziellen passiert hier folgendes, dass wir beginnend aus der Richtung Ostbahnhof den sogenannten Richtungsverkehr einführen. Also, wenn ich mich auf dem Bahnsteig, auf dem wir gerade stehen, befinde, kann ich mir sicher sein, dass alle Züge, die hier kommen, in Richtung Innenstadt fahren und ich weiß ich hab immer den Zug, den ich haben will. Bis dato haben wir alle oben auf der Brücke gestanden und dann auf den Bahnsteig geguckt- da oder da- wer fährt zuerst stadteinwärts."
Zehn Jahre werden die Bauarbeiten am Bahnhof Ostkreuz dauern. Was entsteht, kann sich sehen lassen. Eine gläserne Halle überspannt den S- Bahnsteig, eine andere den Regionalbahnsteig auf der Ringbahn. Die Dimensionen sind beachtlich: 132 Meter lang, 79 Meter breit und 15 Meter hoch, allein die Daten der großen Halle. Zudem erleichtern Rolltreppen und Aufzüge den Zugang zum Bahnhof. Für kurze Wege zu den Zügen sorgen die beiden neuen Eingangshallen, die im Norden und im Süden direkt unter den oberen Bahnsteigen liegen. Mit Ausgängen in alle Himmelsrichtungen.
Der Projektleiter Planung von DB ProjektBau ist Sven Baer. "Wir werden Wochenendsperrpausen maximal 54 Stunden nutzen können. In den Zeiten wird es Einschränkungen im S-Bahn-Betrieb geben, aber ansonsten im Grunde über die gesamten Bauzeit wird sicher gestellt, dass der S-Bahn-Betrieb aufrechterhalten wird. Insbesondere die stark frequentierenden Linien Richtung Osten werden durchgängig verkehren. Diesbezüglich haben wir diese Vielzahl an Bauzuständen letztlich umzusetzen, die unterm Strich auch teuer sind. Aber es wird dem Reisenden ein kontinuierliches Angebot hier aufrechterhalten und damit stellen wir uns den Anforderungen der Kunden letztlich." (Pressemeldung Deutsche Bahn, 31.01.07).

S-Bahn + Bahnhöfe: Bahn will Umsteigebahnhof während der nächsten zehn Jahre modernisieren, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2007/01/31/
1195371.html

Während die Konzerntochter DB Projektbau ihre Pläne für das Ostkreuz vorstellten, forderte das Bundesverwaltungsgericht das Unternehmen auf, mit den Arbeiten vorerst nicht zu beginnen. Gegen Bauvorhaben lägen mehrere Klagen vor.
Von Thomas Fülling

Die Post aus Leipzig konnte unpassender nicht kommen: Ausgerechnet gestern, als Vertreter der Bahn-Tochter DB Projektbau ihre Pläne für den Umbau des Bahnhofs Ostkreuz vorstellten, forderte das Bundesverwaltungsgericht (BVG) das Unternehmen auf, mit den Arbeiten vorerst nicht zu beginnen, denn gegen das Bauvorhaben lägen mehrere Klagen vor.
Wie berichtet, haben sowohl mehrere Anwohner, als auch der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und der Energieversorger Vattenfall gegen die Ende 2006 vom Eisenbahn-Bundesamt erteilte Baugenehmigung geklagt. Dabei geht es nicht um den Bahnhofs-Umbau an sich, sondern um Fragen des Lärmschutzes und Stromleitungen entlang der Bahntrasse. In zwei Fällen hatten die Kläger ihren Einspruch mit einem Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz verbunden. Folgt das BVG diesen Anträgen, hätte das den Baustopp zur Folge. Das Gericht fordert die Bahn auf, bis zur Entscheidung über die Eilanträge jede Baumaßnahme am Ostkreuz einzeln zu beantragen.
Ungeachtet der juristischen Auseinandersetzung will die Bahn AG ihr nächstes Großprojekt in Berlin ...

S-Bahn + Bahnhöfe: Abschied vom Rostkreuz, aus taz

http://www.taz.de/pt/2007/01/31/
a0249.1/text.ges,1

Seit mehr als 100 Jahren rostet der Bahnhof Ostkreuz vor sich hin. Jetzt nimmt sich die Bahn seiner an. Sie will in zehn Jahren einen Neubau mit Rolltreppen und Aufzügen eröffnen. Die Bauplaner stellen sich auf ein Abenteuer ein. Denn im Bahnhof liegt so manches Kabel, das keiner mehr kennt
VON ULRICH SCHULTE

Am Ostkreuz umzusteigen, ist meist eine surreale Erfahrung. Wer hier auf die S-Bahn wartet, kann den Eisenträgern beim Rosten zusehen, dem Unkraut zwischen den Gleisen beim Sprießen und den Bodenplatten beim Verrutschen. Die Baufälligkeit der 1882 eröffneten Station an Ring- und Stadtbahn, die manche Berliner "Rostkreuz" nennen, ist inzwischen legendär - die gescheiterten Sanierungsanläufe der Bahn auch.
Die unendlich scheinende Leidensgeschichte des maroden Bahnhofs und ungezählter S-Bahn-Kunden hat bald ein Ende, denn das Ostkreuz soll wiederauferstehen. "Es wird langsam Zeit", sagt Lothar Legler, Niederlassungsleiter Ost der DB ProjektBau. "Wir nähern uns Schritt für Schritt der Versagensgrenze." Die Bahn hat sich viel vorgenommen. Im Fall Ostkreuz von einer Sanierung ...

30 Januar 2007

Flughäfen: Gerichtsentscheidung über Flughafen Tempelhof am 12. Februar, aus foerderland.de

http://www.foerderland.de/626+M5d449e64a46.0.html

Berlin (ddp). Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg will am 12. Februar seine Entscheidung zur Schließung des innerstädtischen Flughafens Tempelhof verkünden.
Das teilte der Vorsitzende Richter Jürgen Kipp bei der Verhandlung am Dienstag in Berlin mit. Zuvor hatten Vertreter des Landes Berlin und der insgesamt 13 klagenden Fluggesellschaften ihre Haltung zur Entscheidung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung dargelegt, den City-Airport ein Jahr später als ursprünglich geplant zum 31. Oktober 2008 zu schließen.
Die Senatsverwaltung hatte Mitte Januar die ursprünglich bereits ...

Flughäfen: Bund: Flughafen Tempelhof soll schließen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/624559.html

Weiterbetrieb würde BBI gefährden - Rechtsgutachter der Investoren widersprechen
Ulrich Paul und Peter Neumann

Die Bundesregierung geht wie Berlin und Brandenburg davon aus, dass eine Fortsetzung des Flugbetriebs in Tempelhof den Bau des Großflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld "gefährden könnte". Das geht aus der Antwort der Regierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervor. Die Rechtfertigung für die Genehmigung von BBI beruhe darauf, dass die innerstädtischen Flughäfen Tegel und Tempelhof geschlossen werden, heißt es in der Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs im Verkehrsministerium, Achim Großmann. Dadurch sinke die Umweltbelastung und das Sicherheitsrisiko werde geringer. Durch einen weiteren Betrieb des Flughafens Tempelhof würde dies "in Frage gestellt". Bisher habe die Regierung "strikt die Richtschnur verfolgt, dass die Planrechtfertigung für den Flughafen BBI nicht gefährdet werden darf. Sie wird diese Linie auch in Zukunft beibehalten." Außerdem hätte ein Weiterbetrieb Tempelhofs jährliche Verluste von zehn Millionen Euro zur Folge.
Die Anwaltskanzlei Wilmer Hale kommt dagegen in einem Gutachten für ...

U-Bahn: H mit Schnörkel, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/624578.html

Vor vier Jahren konnte Reinhard Sept auf Geschichte gut verzichten. "Warum nicht was Modernes?", fragte sich der Bauingenieur, als er 2003 die Bauleitung für die Neugestaltung des U-Bahnhofes Alexanderplatz übernahm. In den Plänen für den Umbau stand nichts von modern und Glas und Stahl. In den Plänen stand: Restaurierung und Denkmalschutz. Originalgetreue Kacheln und Lackfarben. Sachen, mit denen ein richtiger Bauingenieur erst mal so seine Schwierigkeiten hat.
Sept, 54 Jahre alt und Vater zweier Töchter, kommt aus einer Handwerkerfamilie. Sein Vater war Zimmermann und hatte in ...

allg.: Raue Schönheit, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/624582.html

Mythos, Ärgernis, Vision für ein Berliner Stadtzentrum - der Alexanderplatz war schon immer vieles, vor allem aber eines: irgendwie unfertig. Doch nun ist ein Ende der Bauarbeiten absehbar. Und der Alex hat großes Potenzial, sagen manc
Marin Majica

Gemütlich? Ist der Alexanderplatz sicher nicht. Er verdient eine Menge Worte, aber die klingen anders. Weitläufig, windig, steinern, urban, wuselig, öde, unvollendet - etwas in der Art. Er hat Ausstrahlung, aber die ist von einer so speziellen Sorte, dass Menschen, die ihn beschreiben sollen, immer wieder vom "spröden Charme" sprechen. Oder wie das Detlev Steffens ausdrückt, der als Chef der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz täglich auf den Platz blickt: "Wir werden hier nie die Piazza del Campo in Siena kriegen." Und doch: Es gibt Indizien, dass es etwas werden könnte mit dem Alex, in naher Zukunft schon.
Spätestens im Sommer soll die Umgestaltung des Platzes an der Oberfläche abgeschlossen sein. Die rund 50 000 neuen ...

Taxi: Taxifahrer streiten über höhere Preise, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
30.01.2007/3036102.asp

Die Innung will ab März 15 Prozent mehr. Doch manche Chauffeure fürchten, dass Fahrgäste ausbleiben
Von Hannes Heine

Taxifahren in Berlin soll teurer werden. Der Senat wird voraussichtlich kommende Woche über einen Antrag der Innung des Berliner Taxigewerbes und des Taxiverbands Berlin-Brandenburg auf Erhöhung der Fahrpreise entscheiden. Beobachter gehen davon aus, dass der Forderung nach 15 Prozent mehr Fahrgeld uneingeschränkt stattgegeben wird: Eine Fahrt vom Potsdamer Platz zum Flughafen Tegel würde dann anstatt etwa 18 mehr als 20 Euro kosten. Doch die ab März vorgesehene Erhöhung der Fahrpreise ist gerade unter Taxifahrern heftig umstritten.
Mit ihrem Tarifantrag haben die Verbände einerseits auf den Druck ihrer Mitglieder reagiert: Taxiunternehmer beklagen, dass die ...

S-Bahn: Aufzug im S-Bahnhof Waidmannslust geht in Betrieb

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070129.html

Über 80 Prozent der Bahnhöfe im S-Bahn-Netz sind barrierefrei zugänglich

(Berlin, 29. Januar 2007) Heute geht im S-Bahnhof Waidmannslust der 104. behindertengerechte Aufzug im S-Bahn-Netz in Betrieb.
Der neue Aufzug ist als sogenannter Durchlader konstruiert und ermöglicht es mobilitätseingeschränkten Fahrgästen, ohne wenden zu müssen, ihr Ziel zu erreichen. Auf der Tastatur des Aufzuges ist zusätzlich Brailleblindenschrift angebracht, um auch sehbehinderten Fahrgästen das Benutzen zu erleichtern.
Die Investitions- und Planungskosten in Höhe von rund 350.000 Euro tragen der Bund und die Deutsche Bahn. Derzeit sind über 80 Prozent der Bahnhöfe im S-Bahn-Netz von Berlin und Brandenburg barrierefrei zugänglich.
Senat und Deutsche Bahn AG hatten 1998 ein Aufzugsprogramm beschlossen. Mittelfristig soll, abhängig von den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln, an allen Stationen eine barrierefreie Zu- und Abgangsmöglichkeit zur Verfügung stehen. Im bundesdeutschen Vergleich nimmt Berlin/Brandenburg bei der behindertenfreundlichen Ausstattung der Bahnhöfe einen Spitzenplatz ein.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher

29 Januar 2007

Straßenverkehr: Der Senat wünscht eine gute Nacht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/624318.html

Neue Tempo-30-Zonen geplant / Gutachter empfehlen Verkehrsberuhigung auf rund 100 Kilometern
Peter Neumann

Was haben die Oberspree- und die Schnellerstraße in Schöneweide mit der Klingsorstraße in Steglitz und der Blissestraße in Wilmersdorf gemeinsam? Sie gehören nach Informationen der Berliner Zeitung zu den Straßen, für die Gutachter abschnittsweise nachts Tempo 30 empfehlen. Noch in dieser Woche will die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mitteilen, wo in naher Zukunft zwischen 22 und 6 Uhr langsamer gefahren werden soll, damit Anlieger ruhiger schlafen können. Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) kritisiert, dass der Senat seine Pläne so zügig realisieren will. "Wir waren davon ausgegangen, dass das Konzept noch nachgebessert wird", sagt Jörg Becker vom ADAC. Er fürchtet einen "Flickenteppich" aus zahlreichen kleinen Tempo-30-Bereichen, der auf den Hauptstraßen das Vorankommen stark erschweren wird.
In der Tat sieht das Konzept, das die Verkehrsmanagementzentrale Berlin für den Senat erarbeitet hat, viele ...

28 Januar 2007

Bahnhöfe: Sicherungsarbeiten am Berliner Hauptbahnhof abgeschlossen, aus pr-inside

http://www.pr-inside.com/de/
sicherungsarbeiten-am-berliner-hauptbahnhof-abgesc-r45121.htm

(PR-inside.com 28.01.2007 14:20:13) - Die Sicherungsmaßnahmen am Berliner Hauptbahnhof nach dem Absturz
eines tonnenschweren Stahlträgers sind abgeschlossen. Ein Statiker
habe die Freigabe erteilt, sagte am Sonntag ein Sprecher der
Deutschen Bahn. Nach dem Absturz des Trägers infolge des Sturms
«Kyrill» vor eineinhalb Wochen waren rund 100 nur aufgelegte
Stahlteile an der Fassade mit zusätzlich Halterungen gesichert
worden.
Berlin (ddp). Die Sicherungsmaßnahmen am Berliner Hauptbahnhof nach dem Absturz eines tonnenschweren Stahlträgers sind abgeschlossen. Ein Statiker habe die ...

27 Januar 2007

Bahnhöfe: Darf's ein bisschen mehr sein?, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/623849.html

Die Kosten des Hauptbahnhofs werden nun auf 1,2 Milliarden geschätzt
Peter Neumann

Horst Friedrich fühlt sich wie in der Schokoladenwerbung, wenn es um die Kosten des Hauptbahnhofs geht. "Hier ein Stückchen, da ein Stückchen - nur stückchenweise lässt die Bahn die Wahrheit ans Licht. Und nur das, was sie nicht mehr leugnen kann", ärgert sich der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. Nun wurde bekannt, dass der Bahnhof insgesamt 1,2 Milliarden Euro kostet - also nicht, wie die Deutsche Bahn (DB) zuletzt mitgeteilt hatte, eine Milliarde Euro. "Wir werden da nachhaken", sagte der Grünen-Verkehrspolitiker Winfried Hermann. Er und Friedrich kündigten am Freitag ein "parlamentarisches Nachspiel" im Verkehrsausschuss an - spätestens im Februar. Der Haushaltsausschuss berät schon am Donnerstag über die Baukosten.
"Die Bahn hat offenkundig Fehler bei der Kostenplanung und Projektsteuerung gemacht", kritisierte Hermann. Am Anfang hatte ein schlichter ...

Straßenbahn: Jugendliche beschädigen aus Zerstörungswut Straßenbahn, aus pr-inside

http://www.pr-inside.com/de/
jugendliche-beschaedigen-aus-zerstoerungswut-stras-r44962.htm

(PR-inside.com 27.01.2007 15:03:11) - Wegen der erheblichen Beschädigung einer Straßenbahn sind zwei
Jugendliche in Hellersdorf festgenommen worden. Die 16- und
17-Jährigen hätten am Freitagabend an der Kreuzung
Alt-Mahlsdorf/Ecke Hultschiner Damm 15 Scheiben des Fahrzeugs
eingeworfen oder komplett herausgeschlagen, sagte ein
Polizeisprecher.
Berlin (ddp-bln). Wegen der erheblichen Beschädigung einer Straßenbahn sind zwei Jugendliche in Hellersdorf festgenommen worden. Die 16- und 17-Jährigen hätten am Freitagabend an der Kreuzung Alt-Mahlsdorf/Ecke ...

Bus: Verband privater Verkehrsunternehmen hat sich Gehör verschafft, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10861508/60889/

GUNNAR NEUBERT

CAMMER/BELZIG "Die privaten Busunternehmer werden gehört und sind in den Verhandlungen mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark gewaltig vorangekommen." Diese Bilanz zog Thomas Wetzel als Vorsitzender des Verbandes privater Verkehrsunternehmen (VpV) bei einem Treffen im Hotel "Linther Hof". Die Vereinigung war von den Busbetrieben Fritz Behrendt in Lehnin, Armin Glaser in Klepzig, Hans-Hermann Lange in Görzke und Gustav Wetzel in Cammer vor einem Jahr gegründet worden, um für ihre Interessen bei der Unterhaltung eigener Linien besser eintreten zu können.
"Wir haben den Eindruck," konstatierte Wetzel, "der Landkreis hat unsere gebündelte Stimme dankbar angenommen." Die Kreisverwaltung habe die privaten Busunternehmer verstärkt ...

BVG: Aufstand gegen BVG-Rambos, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/156821.html

Berlin - Ein Aufschrei geht durch Berlin: "Diese gemeinen Rambos! Wie kann man mit einer älteren Dame nur so umspringen?" Nach dem gestrigen KURIER-Bericht über die Misshandlung von Christel

Ahrends (73) durch U-Bahn-Kontrolleure, fordern Fahrgäste und Politiker: "Solche Leute müssen sofort gefeuert werden. Sie schaden der BVG und der Stadt."
Jens Wieseke (42) ist empört. "Selbst wenn die Frau mit einem falschen Fahrschein unterwegs gewesen wäre, hätte sie niemals so behandelt werden dürfen", sagt der stellvertretende Vorsitzende des Fahrgastverbandes Igeb. "Wir brauchen Kontrolleure ohne Jagdinstinkt, dafür mit Augenmaß. Das bedeutet aber, dass die Leute geschult werden müssen." Und nicht nur zu den BVG-Tarifen, sondern auch in punkto Menschenkenntnis. "Wir sind der Meinung, dass es schon besser geworden ist, aber es reicht einfach noch nicht aus."
Nur noch Kontrollettis aus den Reihen der ...

Flughäfen: Bund unterstützt Pläne der Bahn für Tempelhof , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
27.01.2007/3045878.asp

Antrag auf Übernahme des Flugverkehrs war mit dem Verkehrsministerium abgestimmt
Von Klaus Kurpjuweit

Die von der Bahn geplante Übernahme des Flughafens Tempelhof wird auch von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) „trotz aller Skepsis“ nicht grundsätzlich ausgeschlossen – vorausgesetzt, der Bau des Flughafens Berlin-Brandenburg International (BBI) in Schönefeld wird dadurch nicht gefährdet. Es gebe „kein generelles Denkverbot“ für Tempelhof, sagte Tiefensee gestern dem Tagesspiegel. Schließlich gehe es jetzt auch um die Nachnutzung des Geländes. Über den Vorstoß der Bahn sei er „selbstverständlich“ informiert gewesen. Allerdings seien die „Chancen der Realisierung des Konzepts und damit auf einen Weiterbetrieb des Flughafens gering“.
Berlin müsse nun prüfen, ob es rechtlich möglich sei, den Flugverkehr mit ...

Flughäfen: Schneefall führt zu Verspätungen am Flughafen Tegel, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2007/01/27/
1191438.html

Berlin - Die Autofahrer reagierten besonnen auf die ersten ernst zu nehmenden Flocken in diesem Jahr. Bis zum frühen Abend hatten sich nach Angaben der Polizei keine wetterbedingten Unfälle oder Staus ereignet. Am Flughafen Tegel führte der starke Schneefall zu etwa halbstündigen Verspätungen. Betroffen seien Maschinen gewesen, die am frühen Abend aus Köln-Bonn, Frankfurt oder Brüssel kämen, so ein Sprecher.
Die Meteorologen sagen voraus, dass die Schneedecke in der ersten Nachthälfte noch wachsen wird und die weiße Pracht dann ...

26 Januar 2007

Bahnhöfe: Schaustelle Berlin - einmal anders, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/623576.html

Eine Woche nach den Sturmschäden am neuen Hauptbahnhof hat sich der Unglücksort als Attraktion etabliert
Peter Neumann

Hier ist es also passiert. Karl Heck hat sich vor seiner Rückfahrt von der Grünen Woche Zeit genommen, um sich die Unglücksstelle an der Südwestseite des neuen Hauptbahnhofs anzusehen. "Als großes Wunderwerk hat man dieses Gebäude angepriesen. Und nicht einmal ein Jahr nach der Eröffnung geschieht so etwas. Das verstehe ich nicht", sagt der Mann aus Hessen. Der 66-Jährige schaut auf die Stufen der Freitreppe, die bei dem Absturz eines 1,35 Tonnen schweren Stahlriegels in viele Stücke zersprengt worden sind. Dann betrachtet Heck kopfschüttelnd die Lücken in der Fassade darüber. Er steht nicht allein in der Kälte. Neben ihm schießen Reisende schnell noch ein Foto, bevor sie zum Zug gehen. Damit die Lieben daheim wissen, welche Gefahren in der Hauptstadt lauern. Eine Woche nach dem Unglück ist klar: Berlin hat eine neue, wenn auch ziemlich düstere Attraktion.

Schnell noch ein Foto
"Viele Touristen kommen hierher und ...

allg.: Unternehmen aus der Prignitz erwirbt die Osthannoversche Eisenbahn, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10860929/485072/

CLAUDIA BIHLER

PUTLITZ Die Übernahmeangebote sind ausgehandelt, die Verträge unterzeichnet, und wenn jetzt noch der niedersächsische Landtag, der gestern Abend nach Redaktionsschluss über das Geschäft beriet, zustimmt, dann gehört die Osthannoversche Eisenbahngesellschaft (OHE/Celle) ab sofort zum Verkehrskonzern Arriva Deutschland. Mit der Übernahme von 85,3 Prozent der Anteile für rund 30 Millionen Euro ist der in Putlitz (Prignitz) ansässige deutsche Ableger der britischen Holding auf rund 3000 Beschäftigte angewachsen, allein 1300 Menschen arbeiten bei der OHE.
Die OHE engagiert sich im Frachtverkehr und im öffentlichen Personennahverkehr. Werkstätten, Binnenhäfen, eine Spedition, diverse Infrastruktur sowie eine Vielzahl kleiner Gesellschaften bringt die OHE mit in die Ehe. "Die Übernahme ist für uns strategisch ein wichtiger Schritt", sagt ...

Straßenbahn: Hochzeit machen in der historischen Tram, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/F%FCrstenwalde/id/171379

Von ELKE SCHLEGELMILCH

Woltersdorf (MOZ) Heiraten in einem historischen Straßenbahnwagen - das ist ab diesem Jahr in Woltersdorf möglich. Die erste Trauungszeremonie dieser Art in der Randberliner Gemeinde soll es im Mai geben, so Standesbeamtin Ingrid Engel-Miesen, die sich schon sehr auf diese Premiere freut. Ein junges Paar aus Berlin will sich dort das Ja-Wort geben.
Die Idee für den originellen Trauungsort sei im Rathaus entstanden, sagt Ingrid Engel-Miesen. "Der Gedanke kam uns, weil sich unter den Paaren, die sich bisher bei uns trauen ließen, eine ganze Reihe nach der Zeremonie den ...

25 Januar 2007

S-Bahn: Rekordjahr 2006 – 86 Prozent der Berliner mit der S-Bahn zufrieden, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
0eabe368f1c714a0c125726e003c664b?
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2006 war mit insgesamt 375 Millionen Fahrgästen, der Fußball-WM und der Realisierung des Vollring-Konzepts ein Rekordjahr für die S-Bahn Berlin GmbH. punkt 3 sprach darüber mit Günter Ruppert, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH.

Wie können Sie auch 2007 an diese Erfolge anknüpfen?

Günter Ruppert: 2006 war tatsächlich das erfolgreichste Jahr der S-Bahn Berlin GmbH. Wir konnten einen Zuwachs von 19 Millionen Fahrgästen erzielen. Die Fußball-WM brachte allein 7,9 Millionen zusätzliche Fahrgäste. Dies zeigt, dass wir den Zuwachs nicht nur diesem Event zu verdanken haben.
Wir konnten einen nachhaltigen Fahrgastzuwachs verzeichnen, zu einem großen Teil durch den ...

S-Bahn + Bahnverkehr: Berlin-Geschichte auf 731 gemauerten Bögen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
6e0cfaf0c63dad1bc125726e003e4a59?
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Parallel zum Stadtbahnviadukt verläuft zwischen den Bahnhöfen Jannowitzbrücke und Hackescher Markt die Dircksenstraße. Danach gefragt, wer denn Dircksen war, weiß kaum ein Passant eine Antwort. Dabei verdankt ihm die Stadt Berlin die Hauptschlagader ihres Verkehrssystems – die Stadtbahn.
Seit 1874 leitete Ernst August Dircksen die Bauarbeiten jener Eisenbahntrasse, von der später eine Zeitung zu berichten weiß, dass Dircksen ihr „mit echt preußischer Gründlichkeit“ jene Festigkeit ...

S-Bahn: Im April geht es mit dem zweiten S-Bahnbauwerk weiter, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
7ff3adb90fe88694c125726e003f2e98?
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Die neugebaute nördliche S-Bahnbrücke Schlichtallee zwischen den Bahnhöfen Rummelsburg und Betriebsbahnhof Rummelsburg ist wie geplant am Wochenende 13./ 14. Januar ans S-Bahnnetz angeschlossen worden – nun rollen die S-Bahnzüge in diesem Bereich eingleisig auf dem hergestellten stadteinwärts führenden Gleis. Bisher fuhren sie auf dem Gleis stadtauswärts, das nun gesperrt ist, um die südliche S-Bahnbrücke Schlichtallee abzutragen und neu zu errichten.
Der Neubau dieses Gleises und auch des Fernbahngleises Richtung Ostbahnhof beginnt im April 2007 und dauert bis Ende Oktober 2007. Danach wird es in Ostkreuz weiterhin einen eingleisigen Abschnitt geben.
Das Fernbahngleis geht eine Woche später ans Netz zurück, anschließend folgt ...

S-Bahn: Ersatzverkehr auf der S 3, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
1a78a3ab46fe040cc125726e003f0d57?
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Auch Regionalzüge fahren nicht am Wochenende 27./28. Januar

Am Wochenende 27. und 28. Januar fahren zwischen Ostkreuz und Karlshorst
keine S-Bahn-Züge: An diesen Tagen werden die Brückenreste des alten Überführungsbauwerks für Züge vom Stadtinnenring über die Gleise Ostkreuz – Karlshorst nahe des S-Bahnhofs Rummelsburg abgetragen.
Betroffen sind diesmal auch die Züge des Regionalverkehrs, so dass diese als schnelle Ersatzmöglichkeit für Reisende mit entfernteren Zielen entfallen.
Der Ersatzverkehr mit Bussen wird auf bekannte Weise – zuletzt am Wochenende 13./14. Januar praktiziert – vom Freitag, dem 26. (22 Uhr), bis Montag, dem 29. Januar (1.30 Uhr) zwischen den S-Bahnhöfen Nöldnerplatz und ...

S-Bahn + Bahnhöfe: Am S-Bahnhof Ostkreuz läuft die Bauvorbereitung auf Hochtouren, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
2c30b09eb9876f88c125726e003beac7?
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Den eigentlichen Umbau leitet der Neubau der Kynaststraßenbrücke ein

Derzeit laufen die im vergangenen Frühjahr begonnenen bauvorbereitenden Maßnahmen auf Hochtouren: Das Fällen von Bäumen auf den künftigen Bauflächen in zwei Etappen im Frühjahr und Herbst 2006 ist jetzt abgeschlossen. Derzeit befindet sich die Nordkurve zwischen den S-Bahnhöfen Warschauer Straße und Frankfurter Allee im Rückbau. Ein Gleis ist weitgehend demontiert.
Ein Teil des Bahndamms und des Brückenbauwerks zur Überquerung der Wriezener Bahn im Bahnhofsbereich Ostkreuz ist abgetragen. Verschwunden ist die alte Bahnhofsbaracke am Ausgang Sonntagstraße. Einen umfangreichen Teil der bauvorbereitenden Arbeiten nimmt ...

BVG: Entwicklung des BVG-Leistungsangebots seit 2004, aus Senat

http://www.parlament-berlin.de:8080/
starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/
ka16-10138.pdf

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Die Kleine Anfrage betrifft zum Teil Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) um eine Stel-lungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwor-tung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wurde der Beantwortung zugrunde gelegt.
1. Wie hoch waren die gefahrenen Nutzwagenkilome-ter (bitte getrennt für Bus, Straßenbahn und U-Bahn und Gesamtsumme angeben) bei der BVG im Jahr 2004?
Zu 1.: Die BVG hat im Jahr 2004 folgende gefahrene Nutzwagenkilometer (Nwkm) bzw. Nutzzugkilometer (Nzkm) erbracht:
Bus: 91,0 Mio. Nwkm
Straßenbahn: 21,0 Mio. Nzkm
U-Bahn: 20,4 Mio. Nzkm
Gesamtsumme: 243,5 Mio. Nwkm
(die Gesamtsumme der Nwkm ergibt sich aus der Um-rechnung der Nzkm von Straßenbahn und U-Bahn über deren Behängungsgrade in Nwkm).
2. Wie hat sich die Zahl der Nutzwagenkilometer bei der BVG (bitte getrennt für Bus, Straßenbahn und U-Bahn und Gesamtsumme angeben) nach Umsetzung des Konzeptes BVG 2005 Plus verändert?
Zu 2.: Nach Umsetzung des Konzeptes BVG 2005 plus hat sich die Zahl der Nutzwagenkilometer bzw. Nutzzugkilometer wie folgt verändert:
Bus: – 1,9 Mio. Nwkm
Straßenbahn: – 0,5 Mio. Nzkm
U-Bahn: – 0,2 Mio. Nzkm
Gesamtsumme: – 4,0 Mio. Nwkm

3. Wie hat sich die Zahl der Nutzwagenkilometer bei der BVG (bitte getrennt für Bus, Straßenbahn und U-Bahn und Gesamtsumme angeben) zwischen der Um-setzung des Konzeptes BVG 2005 Plus und der folgenden Fahrplanänderung verändert?
Zu 3.: Zwischen der Umsetzung des Konzeptes 2005 plus und den folgenden Fahrplanänderungen hat sich der Umfang der geleisteten Nutzwagenkilometer bzw. Nutz-zugkilometer wie folgt verändert:
Bus: + 0,3 Mio. Nwkm
Straßenbahn: – 0,4 Mio. Nzkm
U-Bahn: + 0,3 Mio. Nzkm
Gesamtsumme: 0,0 Mio. Nwkm
(aufgrund von gegenläufigen Auswirkungen der Ver-änderungen von Wagenumläufen und Zuglängen ergibt sich eine neutrale Gesamtsumme der Nwkm).
4. In welchem Umfang haben sich die geleisteten Nutzwagenkilometer zum Fahrplanwechsel am 10. De-zember 2006 verändert (bitte getrennt für Bus, Straßen-bahn und U-Bahn und Gesamtsumme angeben)?
Zu 4.: Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2006 haben sich die geleisteten Nutzwagenkilometer bzw. Nutzzugkilometer in folgendem Umfang geändert:
Bus: – 0,4 Mio. Nwkm
Straßenbahn: + 0,1 Mio. Nzkm
U-Bahn: + 0,1 Mio. Nzkm
Gesamtsumme: – 0,1 Mio. Nwkm
5. Entspricht das Angebot der BVG nach den drasti-schen Angebotskürzungen der BVG zum Fahrplanwech-sel 2006 noch den im Verkehrsvertrag mit der BVG ver-einbarten Leistungen?
Zu 5.: Zwischen der BVG und dem Land Berlin wurde im Jahr 1999 ein Unternehmensvertrag geschlossen, der die Sanierung der BVG zum Vertragsgegenstand hat. Das Land Berlin hat sich in diesem zur Unterstützung der Sanierung der BVG durch die Gewährung finanzieller Mittel, die BVG zur Verkehrserbringung im Berliner ÖPNV im Rahmen des Nahverkehrsplans verpflichtet.
Zum Fahrplanwechsel 2006 hat es - wie aus der Be-antwortung der Frage 3 ersichtlich - insgesamt keine drastischen Angebotskürzungen gegeben. Das Angebot bei U-Bahn und Straßenbahn liegt derzeit unter den im Unternehmensvertrag mit der BVG vereinbarten Leistun-gen. Das resultiert daraus, dass die im Unternehmensver-trag zugrunde gelegten Streckenverlängerungen (z.B. U-Bahn-Verlängerung U5 bis Hauptbahnhof, Straßen-bahn-Anbindungen Adlershof, Hauptbahnhof, Kulturfo-rum u.a.) bisher nicht realisiert sind und deshalb diese Leistungen von der BVG nicht erbracht werden können.
6. Wenn nein: Wie bewertet der Senat solche ver-tragswidrigen Angebotskürzungen, und wie wird er Ver-tragstreue durchsetzen? In welchem Umfang werden die Betriebskostenzuschüsse bei der BVG aufgrund der Min-derleistung gesenkt?
Zu 6.: Die von der BVG erbrachten Leistungen wur-den ordnungsgemäß beantragt; die Zustimmungen des Aufgabenträgers und der Genehmigungsbehörde liegen für alle Linien und Fahrpläne vor.
7. Welche Konsequenzen haben solche Vertragsver-letzungen im Hinblick auf Vorgaben der EU?
Zu 7.: Wie dargelegt, besteht keine Vertragsverlet-zung. Darüber hinaus wird ein Zusammenhang zwischen dem Unternehmensvertrag und den hierin geregelten Betriebsleistungen sowie etwaigen Vorgaben der EU nicht gesehen.
Berlin, den 16. Januar 2007

In Vertretung
Almuth N e h r i n g - V e n u s
....................................................
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Technologie und Frauen
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 25. Januar 2007)

Bahnverkehr: Hoffnung für abgespeckte Bahnprojekte der Lausitz, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/nachrichten/wirtschaft/
wirtschaft/art1067,1509666.html?
fCMS=2f52cc7b9711bbca3baa1e3dc8a3ec15

2009 könnte Ausbau der Niederschlesien-Magistrale beginnen

Es gibt leichte Hoffnungen auf Investitionen für bislang verschleppte wichtige sächsische und brandenburgische Schienenprojekte. Auf der Fünfjahresplan-Liste der Bundesregierung sind unter 22 bundesweiten Vorhaben zwischen 2006 und 2010 auch der Ausbau der Niederschlesien-Magistrale zwischen Hoyerswerda und der Grenze zu Polen sowie der traditionsreichen Transitstrecke Berlin – Elsterwerda – Dresden in der 1. Baustufe zu finden. Allerdings stehen beide Projekte dort in abgespeckter Form und auch die Finanzierung ist bislang nicht geklärt.
Unter dem Titel „Laufende Vorhaben des VB Schiene“ ist die Ausbaustrecke Berlin – Dresden in der ersten Baustufe für 160 km/h im Investitionsrahmenplan (Fünfjahresplan) für den Ausbau der deutschen Schienenwege aufgeführt. Das gesamte Investitionsvolumen ist mit 359,2 Millionen Euro angegeben. Der Bedarf zwischen 2006 und 2010 beträgt demnach 266 Millionen Euro.

Nicht viel passiert
Aus dem sächsische Verkehrsministerium indes werden begründete Bedenken laut. Auch in vorhergehenden ...

Flughäfen: Brandenburg akzeptiert spätere Tempelhof-Schließung, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10860775/2242247/

Potsdam - Das Land Brandenburg akzeptiert die spätere Schließung des Berliner Flughafens Tempelhof. Die Entscheidung des Senats, diese erst im Oktober 2008 vorzunehmen, sei „vernünftig”, sagte der brandenburgische Finanzminister Rainer Speer (SPD) heute im Landtag. Das Land habe deshalb dem Vergleichsvorschlag zugestimmt.
Nach dem so genannten Konsensbeschluss der Flughafengesellschafter sollte Tempelhof im Zusammenhang mit dem ...

Bahnhöfe: Ostkreuz: Anwohner verklagen Bahn AG, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/01/25/bezirke/878923.html

Betroffene warnen vor mangelhaftem Lärmschutz. Bezirk fordert, Stromleitung unter die Erde zu verlegen
Von Thomas Fülling
Friedrichshain Dem lange geplanten Umbau des maroden Bahnhofs Ostkreuz droht neuer Zeitverlust. Grund sind mehrere Klagen gegen den erst Ende vorigen Jahres erteilten Planfeststellungsbeschluss vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA), der Baugenehmigung für das 411 Millionen Euro teure Vorhaben. Eigentlich sollte in diesen Tagen mit der Sanierung des wichtigsten Kreuzungsbahnhofs von Stadt- und Ringbahn in Berlin - wegen seines Zustands oft auch "Rostkreuz" genannt - begonnen werden. Ein für den 16. Januar angekündigter Termin für einen symbolischen ersten Spatenstich durch Bahnchef Hartmut Mehdorn war aber "aus Termingründen" abgesagt worden.
"Dem Gericht liegen insgesamt drei Klagen gegen den Beschluss vor", bestätigte Sibylle von Heimburg, Sprecherin des ...

S-Bahn: Vermittlungsgespräch zum S-Bahn-Anschluss im Veltener Rathaus, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10860220/61129/

MARION BERGSDORF

VELTEN Wird Velten ans S-Bahn-Netz angeschlossen? Diese Frage ist gestern im Veltener Rathaus erwartungsgemäß nicht beantwortet worden. Doch es hat ein Gespräch stattgefunden, das aus Sicht von Wolfgang Krüger, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, die "hochemotionale Debatte um den S-Bahn-Anschluss auf eine sachliche Gesprächsgrundlage führt".

Krüger, zugleich CDU-Kreischef in Oberhavel, moderierte das Gespräch zwischen Rainer Bretschneider, Abteilungsleiter im Infrastrukturministerium, und Bürgermeister Heiko Manthey nebst Amtsleitern. Denn insbesondere das Fachministerium hinterfragt den S-Bahn-Anschluss und will eine Kosten-Nutzen-Analyse sehen.
Diese soll nun von der ...

24 Januar 2007

Bahnhöfe: Kirsten Tackmann, MdB, schreibt an Deutsche Bahn AG, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/
cms/beitrag/10859099/61299/

NEUSTADT Den schlechten baulichen Zustand des Neustädter Bahnhofsgebäudes (die MAZ berichtete bereits) hat die Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann (Linkspartei-PDS) zum Anlass genommen, sich mit einem Brief an Joachim Trettin zu wenden. Der ist Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für die Region Ost und das Land Brandenburg.
"Sicher werden Sie im Moment durch die Probleme um den Berliner Hauptbahnhof stark belastet sein", schreibt Kirsten Tackmann. "Trotzdem möchte ich Sie – Bezug nehmend auf die Gespräche mit ...

Straßenverkehr: Winter da, Autobahn dicht, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/156416.html

Eine Sprudel-Laterne machte die A 111 zur Schlitterfläche
Susanne Kröck

Berlin - Der erste richtige Wintertag brachte Berlin die größte Schlitterbahn der Saison: die A 111! Die war gestern wegen Eisalarms dicht. Eine Laterne hatte nicht nur Licht, sondern auch Wasser verströmt.
Die Flughafen-Autobahn zwischen Heckerdamm und Jakob-Kaiser-Platz: Aus einer brennenden (!) Laterne auf dem Mittelstreifen sprudelte in der Nacht aus einem daumendicken Belüftungsloch im Mast Wasser. Erst ergossen sich tausende Liter auf den Asphalt, dann machte knackiger Frost bis minus 7 Grad aus der Autobahn eine spiegelglatte Schlitterfläche.
Weil das Wasser ständig weiter sprudelte, half auch kein ...

S-Bahn: S-Bahn bietet zusätzliche Züge zum Sechstagerennen an, aus Die Welt

http://www.welt.de/appl/newsticker2/
?channel=ver&module=dpa&id=13612308

Berlin (dpa/bb) - Die Berliner S-Bahn richtet zum 96. Berliner Sechstagerennen im Velodrom 76 zusätzliche Züge ein. Am Donnerstag, 25. Januar, Montag, 29. Januar, und Dienstag, 30. Januar, würden Sonderzüge fahren, teilte ein Sprecher der «S-Bahn Berlin GmbH» am Dienstag mit. Sie sollten den Besuchern des Radrennens eine ...

S-Bahn: Fliegerbombe in Reinickendorf gefunden - S-Bahn 25 unterbrochen, aus Die Welt

http://www.welt.de/appl/newsticker2/
?channel=beb&module=dpa&id=13619210

Berlin (dpa/bb) - Eine 500-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Mittwoch in Berlin-Reinickendorf gefunden worden. Der Blindgänger wurde nach Polizeiangaben am Nachmittag bei Bauarbeiten auf einem Firmengelände in der Waldstraße entdeckt. Wie viele Menschen betroffen sind, war ...

Parkeisenbahn: Winterfahrtag bei der Parkeisenbahn

www.parkeisenbahn.de

Am 4. Februar unterbricht die Parkeisenbahn Wuhlheide den Winterschlaf und lädt
zu gemütlichen Rundfahrten durch die winterliche Wuhlheide ein.
Der mit einer Diesellok bespannte Zug startet um 12.00, 12.45, 13.30, 14.15,
15.00, 15.45 und 16.30 Uhr vom Hauptbahnhof der Parkeisenbahn und hält unterwegs
auch auf den Bahnhöfen Eichgestell und Badesee.
Im Betriebswerk ist eine rund 20-minütige Pause vorgesehen. Denn dort wartet
unsere Handhebeldraisine um zu kurzen Pendelfahrten zu starten und eine kleine
Gartenbahnanlage freut sich auf Zuschauer. Für Heißgetränke und gegrillte Rostbratwürste
wird ebenfalls gesorgt.
Die Fahrkarten zum Preis von 3,00 Euro (Kinder zahlen 2,00 Euro) sind im Zug
erhältlich. Der S-Bahnhof Wuhlheide wird leider nicht angefahren. Der Zustieg ist
am ca. 600 m entfernten Bf. Badesee möglich.
Zu erreichen ist das Freizeit- und Erholungszentrum mit der S-Bahnlinie S 3 sowie
mit den BVG-Straßenbahnlinien 27, 63 und 67.
Weitere Informationen zur Parkeisenbahn zum Winterfahrtag unter:
www.parkeisenbahn.de bzw.
www.parkeisenbahn.de/start/aktuell/aktuell.htm
Bilder zur Veröffentlichung können unter u.g. Mail-Adresse abgefordert werden.
Nachwuchssuche
Ab sofort können sich wieder Kinder ab 11 Jahre für die Mitarbeit bei der Parkeisenbahn
Wuhlheide anmelden. Interessierte Kinder können sich unter der unten
angegebenen Kontaktadresse oder während des Winterfahrtages auf unseren Bahnhöfen
melden.
Berliner Parkeisenbahn gGmbH
- Träger der freien Jugendhilfe -
An der Wuhlheide 189
12459 Berlin
Kontakt: Ramona Fritsche
Tel. 030 / 53 89 26 0
Fax. 030 / 53 89 26 99
E-Mail info@parkeisenbahn.de

23 Januar 2007

Bahnhöfe: Deutsche Bahn: Schaden in Millionenhöhe am Berliner Hauptbahnhof

http://www.lok-report.de/

Die Deutsche Bahn AG rechnet mit einem Schaden in Millionenhöhe am Berliner Hauptbahnhof. Dort war in Folge des Orkans „Kyrill“ am vergangenen Donnerstag ein Fassadenriegel aus der Fassadenkonstruktion abgestürzt und hatte zwei weitere stark beschädigt. Zusätzlich zu dem materiellen Schaden habe das Unternehmen einen großen Imageschaden erlitten, sagte heute in Berlin Wolf-Dieter Siebert, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG, die für die Personenbahnhöfe der Bahn zuständig ist. Er kündigte an, dass die Bahn den Verantwortlichen rechtlich und finanziell zur Verantwortung ziehen werde.
Vorschnelle Schuldzuweisungen seien nicht hilfreich. Zuerst müssten die Ergebnisse des Beweissicherungsverfahrens abgewartet werden. Die gerichtlich bestellten unabhängigen Gutachter würden dabei jegliche Unterstützung seitens der DB erfahren, damit eine rasche und umfassende Aufklärung erfolgen könne. „In diesem Verfahren werden Architekt, Baufirmen, Ingenieurbüros und Statiker viele Fragen beantworten müssen. Wir als Bauherr mussten davon ausgehen, dass wir einen ordentlich genehmigten Top-Bahnhof übernehmen, der nach allen Regeln der Technik geplant, genehmigt, gebaut und abgenommen wurde.“
Der Bahnmanager betonte, dass es hinsichtlich der schwimmend gelagerten Fassadenriegel in der Stahlkonstruktion der Bügelgebäude keinerlei Sicherheitsbedenken gegeben habe – weder in der Planungsphase, noch im Genehmigungsverfahren bei der Baubehörde des Bezirks Mitte von Berlin, während der Bauausführung sowie bei der Abnahme der Bauleistung.
Unterdessen werden die Sicherungsarbeiten am Berliner Hauptbahnhof zügig fortgesetzt. Die horizontal angebrachten Fassadenriegel in der Fassadenkonstruktion werden durch zusätzlich angeschweißte Halterungen gesichert. Mit dem Abschluss der Sicherungsmaßnahmen für die Fassadenriegel der obersten Ebene am Montagabend kann die bisher geltende Festlegung, den Bahnhof bei Sturm zu schließen, aufgehoben werden. Insgesamt werden die Sicherungsmaßnahmen bis spätestens Ende dieser Woche abgeschlossen (Pressemeldung Deutsche Bahn, 23.01.07).

Straßenverkehr: Eine riesige Tiefgarage am Alex, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0123/lokales/
0047/index.html

600 unterirdische Parkplätze entstehen, die Fußgängertunnel werden beseitigt
23.01.2007
Lokales - Seite 21
Uwe Aulich

MITTE. Platten werden verlegt, Steine zersägt, neue Kreuzungen gebaut - die Buddelei am Alexanderplatz nimmt kein Ende. In Kürze startet sogar ein neues Großprojekt: Unter der Alexanderstraße zwischen dem Hotel Park Inn und dem Bundesumweltministerium wird eine Tiefgarage mit 600 Parkplätzen gebaut. "Wir warten nur noch auf die Baugenehmigung, dann legen wir los", sagt Wolfgang Roeck, Geschäftsführer von Wöhr + Bauer aus München. Zunächst würden Leitungen verlegt, im März sollen dann die großen Baumaschinen anrücken. Wöhr + Bauer errichtet die Tiefgarage gemeinsam mit dem Investor Q-Park. Beide Unternehmen haben in Berlin bereits die Tiefgarage unter dem Bebelplatz gebaut.

Drei unterirdische Parkdecks
Die Ausmaße der neuen, bis zu 30 Millionen Euro teuren Garage sind gigantisch: Sie wird von der Karl-Liebknecht-Straße bis nahe ...

Bahnhöfe + Bahnverkehr: Bürgermeisterin: Bahnhof Zoo wieder ans Fernbahnnetz nehmen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/01/23/berlin/878537.html

Angesichts der Probleme am Hauptbahnhof fordern Politiker und Bahnkunden den Stopp von Fernzügen in der West-City
Von Brigitte Schmiemann
Wegen des zweifachen Ausfalls des Hauptbahnhofs forderten gestern die Bezirksbürgermeisterin von Charlottenburg-Wilmersdorf, Monika Thiemen (SPD), und der Verein unzufriedener Bahnkunden, den Zoo schnellstmöglich wieder zurück ans Fernnetz zu nehmen. Der Bahnhof Zoo habe in den 123 Jahren seit seiner Eröffnung als Fernbahnhof allen Stürmen erfolgreich getrotzt. Ihm sei noch nie das Dach weggeflogen. Und wenn die Bahn dort einmal ihren Verkehr einstellen sollte, gebe es dort hervorragende Nahverkehrsanschlüsse, zahlreiche Hotels, Pensionen, Restaurants und Geschäfte. Helga Frisch, Pfarrerin im Ruhestand, sammelte bereits 140 000 Unterschriften und will mit dem Verein (www.unzufriedene-bahnkunden.de) mehr Kundenfreundlichkeit bei der Bahn bewirken. Die verkehrspolitischen Sprecher der Parteien im Abgeordnetenhaus appellierten gestern ebenfalls an die Bahn, den Zoo wieder in den Fernverkehr einzubinden.

"Ausweichmöglichkeiten sind wichtig"
"Die jetzige Krise hat gezeigt, dass Ausweichmöglichkeiten in der Innenstadt ...

Bahnhöfe: Organisations-Chaos verärgert Kunden, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/01/23/berlin/878534.html

Fahrgäste klagen über schlecht informiertes Service-Personal während der Schließung des Hauptbahnhofs. Politiker fordern Fernzug-Stopp am Zoo
Von Guntram Doelfs
Trotz der chaotischen Verhältnisse während der Schließung des Hauptbahnhofs am Sonntag hält die Bahn ihr Krisenmanagement für gelungen. Bahnsprecher Michael Baufeld wies gestern die heftige öffentliche Kritik zurück, die Bahn habe die Fahrgäste nicht rechtzeitig und umfassend über die kurzfristig angesetzte Schließung informiert. "Wir haben sofort reagiert und die Medien benachrichtigt. Zudem hatten die Mitarbeiter klare Anweisungen", sagte der Bahnsprecher.
Von klaren Anweisungen an das Servicepersonal spürten die im und vor dem Bahnhof herumirrenden Fahrgäste jedoch wenig. Die wenigen Mitarbeiter waren entweder überfordert oder ...

Bahnhöfe: Hat der Bahnhof beim Sturm gebebt?, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/01/23/berlin/878530.html

Den möglichen Ursachen des Stahlträgerabsturzes ein wenig näher. Die Liste der Verantwortlichen wird länger
Von G. Doelfs, S. Gundlach und A. Puppe

Während Verantwortliche und Beteiligte an dem Bau der Bügelbauten gestern in einer Krisensitzung am Hauptbahnhof das weitere Vorgehen berieten, wurden vermehrt neue Vorwürfe laut: "Die Auflager, die die tonnenschweren Stahlelemente tragen und halten sollten, waren eindeutig viel zu kurz, was man schon mit bloßem Auge hätte sehen können", warf gestern ein mit dem Hauptbahnhof lange Jahre betrauter Ingenieur der Deutschen Bahn vor. Wie der ehemalige Mitarbeiter der Bahn gegenüber der Berliner Morgenpost weiter ausführte, "weiß zudem jeder Stahlbauer, dass er diese Fassadenelemente in einer solchen Konstruktion immer mit verschraubten Winkeln absichern muss, wobei die Schrauben Spiel haben müssen, um Bewegung und Vibrationen durch thermische Einflüsse ausgleichen zu können".
Genau diese Absicherung aber habe man seiner Meinung nach beim ...

Bahnhöfe: Deutsche Bahn: "Keine neue Gefahr", aus pr-inside

http://www.pr-inside.com/de/
deutsche-bahn-keine-neue-gefahr-r43131.htm

(PR-inside.com 23.01.2007 13:05:08) - Die Deutsche Bahn hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach es
neue Schäden am Hauptbahnhof gibt. Die Risse im Glasdach seien schon
lange bekannt, sagte Bahnsprecher Michael Baufeld am Dienstag der
Nachrichtenagentur ddp in Berlin. Sie stellten keine Gefahr dar und
seien höchstens ein optisches Problem.
Berlin (ddp-bln). Die Deutsche Bahn hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach es neue Schäden am Hauptbahnhof gibt. Die Risse im Glasdach seien schon lange bekannt, sagte Bahnsprecher Michael Baufeld am Dienstag der Nachrichtenagentur ddp in Berlin. Sie stellten keine Gefahr dar und seien höchstens ...

U-Bahn: BVG öffnet U-Bahnhöfe für Obdachlose, aus pr-inside

http://www.pr-inside.com/de/
bvg-oeffnet-u-bahnhoefe-fuer-obdachlose-r43324.htm

(PR-inside.com 23.01.2007 17:05:09) - In Frostnächten öffnen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wieder
einige U-Bahnhöfe für Obdachlose. Bei Temperaturen von unter minus
drei Grad blieben die U-Bahnhöfe Frankfurter Tor (U5), Südstern (U7)
und Hansaplatz (U9) während der Betriebspause geöffnet, teilte ein
BVG-Sprecher am Dienstag mit. Dort könnten Obdachlose übernachten
oder sich aufwärmen.
Berlin (ddp-bln). In Frostnächten öffnen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wieder einige U-Bahnhöfe für Obdachlose. Bei Temperaturen von unter minus drei Grad blieben die U-Bahnhöfe Frankfurter Tor (U5), Südstern (U7) und Hansaplatz (U9) während der Betriebspause geöffnet, teilte ...

Bahnhöfe: In Berlin wackelt die Wand, aus Schweriner Volkszeitung

http://www.svz.de/newsmv/MVPolitik/
23.01.07/23-15698884/23-15698884.html

Pannen am Hauptbahnhof / Heftige Vorwürfe

Berlin (Von Ulrike von Leszczynski, dpa) • Die Orkanböen in Berlin haben sich gelegt, doch die Schäden des Sturmtiefs „Kyrill“ am Berliner Hauptbahnhof halten die Hauptstadt weiter in Atem.
Wie konnte es passieren, dass sich am nagelneuen Prestigeobjekt der Bahn ein zwei Tonnen schwerer Stahlträger aus der Fassade löst und auf das Pflaster donnert? Fassungslos reagieren Bahnkunden nach diesem Wochenende auf die Tatsache, dass der Träger nur wie ein Regalbrett auf seiner Halterung lag, ohne Schrauben oder Schweißnähte.
Die Bahn spricht inzwischen selbstkritisch von einem ...

Flughäfen: Berliner Flughäfen ziehen Bilanz für 2006, aus fliegertarife.de

http://www.fliegertarife.de/
index.php?option=com_content&task=view&id=1373&Itemid=132

2006 war das passagierstärkste Jahr in der Geschichte der Berliner Flughäfen. Insgesamt wurden 18.506.506 Fluggäste auf den drei Berliner Flughäfen Tegel, Schönefeld und Tempelhof abgefertigt. Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr von 7,9 Prozent, teilte die Betreibergesellschaft mit.
Unter den 19 deutschen Verkehrsflughäfen nimmt Berlin bei den Zuwachsraten einen der vorderen Plätze ein. Berlin hat seine Position als drittgrößter deutscher Flughafenstandort 2006 weiter festigen können. Der Anteil Berlins am deutschen Luftverkehrsmarkt liegt nach Angaben der Betreibergesellschaft derzeit bei über 10 Prozent.
Wachstumstreiber der Verkehrsentwicklung war im abgelaufenen Jahr erneut ...

22 Januar 2007

Bahnhöfe: Die Deutsche Bahn AG hat einen Bericht des Berliner Tagesspiegels zurückgewiesen

http://www.lok-report.de/

Die Deutsche Bahn AG hat einen Bericht des Berliner Tagesspiegels zurückgewiesen, wonach Sicherheitsbedenken bezüglich des Berliner Hauptbahnhofs bekannt gewesen seien. Hinsichtlich der schwimmend gelagerten Träger in der Stahlkonstruktion der Bügelgebäude des Berliner Hauptbahnhofs gab es keinerlei Sicherheitsbedenken in der Planungsphase, im Genehmigungsverfahren bei der Baubehörde des Bezirks Mitte von Berlin, während der Bauausführung und bei der Abnahme der Bauleistung, erklärte ein Unternehmenssprecher am heutigen Abend.
Die Deutsche Bahn habe ein Bauwerk übernommen, bei dem sie davon ausgehen musste, dass es nach allen Regeln der Technik geplant, genehmigt, gebaut und abgenommen wurde. Im Rahmen eines Beweissicherungsverfahrens untersucht ein gerichtlich bestellter Gutachter derzeit die Ursache für den Absturz eines Trägers während des Orkans „Kyrill“ am Donnerstagabend. Die DB unterstütze den Gutachter in jeder Hinsicht, um eine rasche Aufklärung zu erreichen.
Es besteht kein Sicherheitsrisiko am Berliner Hauptbahnhof. Vorsorglich wurde in Abstimmung mit einem Prüfstatiker festgelegt, die schwimmenden Träger mit zusätzlichen Verankerungen zu sichern (Pressemeldung Deutsche Bahn, 22.01.07).

Straßenbahn: Die Straßenbahn soll weiter westwärts rollen, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
22.01.2007/3034980.asp

Das Märkische Viertel könnte bald an das Netz der Tram angeschlossen werden Zu dem Ergebnis kommt eine Senatsstudie. Bisher endet die Bahn in Rosenthal
Von Klaus Kurpjuweit

Sie stand in den vergangenen Wochen ganz oben auf der Einstellungsliste – die Straßenbahn M 1 nach Rosenthal. Doch jetzt ist es plötzlich sogar möglich, sie bis ins Märkische Viertel und weiter bis zum U-Bahnhof Wittenau zu verlängern.
In einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung hat die Verlängerung nach Tagesspiegel-Informationen jedenfalls den besten Wert erhalten; am unwirtschaftlichsten wäre es demnach, den Straßenbahnverkehr auf der Friedrich-Engels-Straße in Pankow einzustellen und stattdessen auf der etwas mehr als drei Kilometer langen Strecke Busse fahren zu lassen. Gebaut wird trotzdem noch lange nicht; die Stadtentwicklungsverwaltung lässt noch weiter rechnen.
Die Gleise der Straßenbahn enden derzeit in Rosenthal fast vor ...

21 Januar 2007

BVG: Schwarzfahrerquote in Berlin eine der niedrigsten Europas, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Berlin_Brandenburg/id/170075#

Berlin (dpa) Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben mit einer Quote von 3,1 Prozent einen historischen Tiefstand bei den Schwarzfahrten zu verzeichnen. "Im europäischen Vergleich sind wir damit Spitze: In Paris fahren etwa 6 Prozent der Fahrgäste ohne Ticket, deutschlandweit liegt die Schwarzfahrerquote zwischen 4 und 8 Prozent", sagte BVG-Vorstand Thomas Necker in einem dpa-Gespräch. 2006 seien bei 900 Millionen Fahrgästen 518 901 Personen ohne Ticket angetroffen worden, 80 000 weniger als 2005. Der Rückgang ist seiner Meinung nach darauf zurückzuführen, dass immerhin 1,6 Prozent aller Fahrgäste kontrolliert werden und das Kontrollsystem flexibel ist.
Ein Grund sei aber sicherlich auch, dass Berlins Kontrolleure wie ...

Strausberg: Straßenbahn mit anderen Abfahrtszeiten, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Strausberg/id/170271

Strausberg (MOZ) Ab 22. Januar gelten für zwei Fahrten der Straßenbahnlinie 89 am frühen Morgen neue Abfahrtszeiten. Wie die Strausberger Eisenbahn GmbH mitteilte, habe die Niederbarnimer Eisenbahn darüber informiert, dass ab 22. Januar der Verstärkerzug der Regionalbahnlinie 26 um 6 Uhr ab Strausberg nach Berlin-Lichtenberg entfällt. Das sei möglich, weil der Zug 5360 um 6.11 Uhr ab Strausberg um ein Fahrzeug verstärkt werde.
Damit sei die Vorverlegung der Abfahrtszeiten der Straßenbahn ...

Flughäfen: CDU-Politiker fordert Aktivierung des Flughafens Neuhardenberg, aus pr-inside

http://www.pr-inside.com/de/
cdu-politiker-fordert-aktivierung-des-r42449.htm

(PR-inside.com 21.01.2007 14:51:07) - Kommunalpolitiker in Brandenburg haben ihre Forderung nach der
Aktivierung des Flughafens Neuhardenberg erneuert. Mit Blick auf die
Diskussion um die Schließung des Berliner Flughafens Tempelhof sagte
am Sonntag der Chef des CDU-Ortsverbands Seelow, André Höhne, er
erwarte von Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) endlich ein
klares Zeichen für den Standort.
Neuhardenberg (ddp-lbg). Kommunalpolitiker in Brandenburg haben ihre Forderung nach der Aktivierung des Flughafens Neuhardenberg erneuert. Mit Blick auf die Diskussion um die Schließung des Berliner Flughafens Tempelhof sagte am Sonntag der Chef des CDU-Ortsverbands Seelow, André Höhne, er erwarte von Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) endlich ein klares Zeichen für den Standort. Ursache für Platzecks Zögern sei eine ...

Bahnhöfe: Berliner Hauptbahnhof teilweise gesperrt, aus nzz

http://www.nzz.ch/2007/01/21/vm/
newzzEX7JEGJA-12.html

Weitere Vorsichtsmassnahme nach Absturz eines Trägers

Am Sonntag musste der oberirdische Teil des neuen Berliner Bahnhofs zum zweiten Mal innert weniger Tage gesperrt werden. Es herrschte starker bis stürmischer Wind. Am Donnerstag war ein Träger abgestürzt.
(sda/afp) Die Deutsche Bahn hat den oberirdischen Teil des Berliner Hauptbahnhofs zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage wegen Sturms gesperrt. Das teilte das Unternehmen am Sonntag in Berlin mit. In einer Erklärung hiess es, es handele sich um eine Vorsorgemassnahme, nachdem während des Orkans «Kyrill» am Donnerstagabend ein tonnenschwerer Träger der Fassade aus rund 40 Meter Höhe abgestürzt war. Der Regionalverkehr wurde teilweise unterbrochen, Fernzüge erneut umgeleitet.
Der unterirdische Teil des Kreuzungsbahnhofs soll demnach ...

20 Januar 2007

Regionalverkehr: Prignitzer Eisenbahn GmbH (PEG): Auswirkungen des Sturms auf den Bahnbetrieb

http://www.lok-report.de/

Am Nachmittag des 18.01.2006 kam es im Bereich der RB-Linien 44 und 51 in Nordrhein-Westfalen zu ersten Beeinträchtigungen im Zugverkehr aufgrund umgestürzter Bäume. Die PEG bemühte sich im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten um die Einrichtung von Schienenersatzverkehr. Ab etwa 18:00 Uhr musste der Verkehr wegen des Orkans „Kyrill“ dann komplett eingestellt werden. Aufgrund der entstandenen schweren Sturmschäden konnte der Zugverkehr auch am Morgen des 19.01.2007 noch nicht wieder aufgenommen werden. Auf den RB Linien 36 und 44 seit ca. 10:00 Uhr und seit ca. 15:30 Uhr auch auf der RB-Linie 51 läuft der Verkehr inzwischen weitgehend planmäßig.
Am Abend des 18.01.2007 erfolgte in Brandenburg ab etwa 19:00 Uhr die Einstellung des Zugverkehrs auf der RB-Linie 12, in der Prignitz fuhren auf den PE-Linien 73 und 74 wenig später ebenfalls die letzten Züge. In Brandenburg hielten sich die Sturmschäden durch den Orkan „Kyrill“ in Grenzen. Nach kleineren Anlaufschwierigkeiten läuft der Zugverkehr seit den Morgenstunden des 19.01.2007 hier auf allen drei Linien wieder planmäßig (Pressemeldung PEG, 20.01.07).

Bahnverkehr: Ostseeland Verkehr GmbH (OLA): Fast planmäßiger Betrieb während des Sturms

http://www.lok-report.de/

Entgegen zahlreichen Medienberichten, wonach der Bahnverkehr in ganz Deutschland zum Erliegen gekommen sei, weist die Ostseeland Verkehr GmbH (OLA), größte Privatbahn in Mecklenburg-Vorpommern, darauf hin, dass ihre Nahverkehrszüge sowohl am Donnerstag als auch Freitag früh weitestgehend planmäßig gefahren sind.
„Am Donnerstag gab es bis zum planmäßigen Betriebsschluss lediglich einige geringfügige Verspätungen", so OLA-Geschäftsführer Jan Bleis. Am Morgen des 19.01.07 mussten die ersten Züge der Niederlassung Schwerin auf Anweisung der Deutschen Bahn ohne Fahrgäste verkehren, um sogenannte „Erkundungsfahrten" durchzuführen. Dabei wurde festgestellt, dass auf der Strecke zwischen Schwerin und Rehna tatsächlich etliche Bäume von den Gleisen zu räumen waren, während der Zugverkehr von und nach Parchim sofort wieder aufgenommen werden konnte. Bei der Niederlassung Neubrandenburg ist der Zugverkehr derzeit noch zwischen Demmin und Stralsund behindert, wo die Strecke seit dem frühen Morgen gesperrt ist.
Die Betriebsleitung der OLA hatte am Donnerstagabend mit der DB Netz AG vereinbaren können, dass ihre Züge solange weiter verkehren, wie es die tatsächliche Betriebslage aus Sicherheitsgründen erlaubt. Im Interesse unserer Fahrgäste haben wir keine Züge „vorsorglich" ausfallen lassen. Der Orkan hat Mecklenburg-Vorpommern nicht ganz so stark wie andere Region betroffen.
Der ebenfalls von der OLA betriebene InterConnex-Fernverkehr kam dagegen ab Donnerstag, 17.58 Uhr zum Erliegen, nachdem zuerst die Strecke von Berlin Richtung Leipzig und später auch der Berliner Hauptbahnhof komplett gesperrt wurden. Gegenwärtig ist leider noch nicht absehbar, wann auf dieser Relation wieder gefahren werden kann (Pressemeldung Ostseeland Verkehr GmbH, 20.01.07).

Regionalverkehr: Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG): Orkan „Kyrill“

http://www.lok-report.de/

Der Orkan Kyrill beeinträchtigte den Verkehr der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG) nur in geringem Maße:
- Auf der Linie OE36 wurde der Betrieb in den späten Abendstunden eingestellt, da mehrere umgestürzte Bäume die Gleise blockierten.
- Der Abschnitt Wriezen - Frankfurt (Oder) musste wegen eines umgestürzten Baumes gesperrt werden. Die Sperrung wurde heute morgen um 8:30 Uhr wieder aufgehoben.
- Auf den übrigen Linien in Berlin/Brandenburg und Süd-Mecklenburg verkehrten die Züge der ODEG mit auf 60 km/h reduzierter Höchstgeschwindigkeit, um die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten. Dadurch kam es gestern Abend auf allen sechs Linien zu Verspätungen.
- Auch am Freitag kam es in den frühen Morgenstunden aufgrund der Sturmschäden weiter zu geringfügigen Verspätungen (Pressemeldung ODEG, 20.01.07).

S-Bahn + U-Bahn: Berlin/Brandenburg: Personal gehört wieder auf die S- und U-Bahnsteige

http://www.lok-report.de/

Der gestrige Orkan und seine Auswirkungen auf den Nah- und Fernverkehr hat es wieder bewiesen. Kein noch so ausgeklügeltes technisches Anzeige- und Informationssystem kann die persönliche Beratung und Betreuung der Fahrgäste ersetzen. Mitarbeiter vor Ort können Alternativrouten nennen und die neuesten Informationen schnell und auf die jeweilige Situation abgestimmt weitergeben.
Die von BVG und S-Bahn praktizierte Politik, großflächig von fast allen Stationen Mitarbeiter abzuziehen, ist der falsche Weg. Hier sind aber auch die Länder Berlin und Brandenburg in der Pflicht, die Personalbesetzung durch einen finanziellen Ausgleich an die Unternehmen möglich zu machen.
Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband hält es deshalb für dringend geboten, zumindest alle stark frequentierten Bahnhöfe wieder während der gesamten Betriebszeit mit ansprechbarem Personal zu besetzen (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband, 20.01.07).

Bahnverkehr: Eine Nacht im Zug, die Hoffnung macht, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/dritte-seite/
archiv/20.01.2007/3031645.asp

SITZEN LERNEN

Am Donnerstag um 17 Uhr 04 verlässt Julia P., 21, Dresden. Sie will mit der Bahn nach Berlin fahren, um ihren Vater zu besuchen. Der bekommt in dieser Nacht die folgenden SMS-Nachrichten:

17 Uhr 50: Der Zug steht. Der Ort heißt Elsterwerda. Weiß nicht, wann’s weitergeht. Schaffner sagt, bis Berlin kommen wir auf jeden Fall noch.

19 Uhr 49: Es blitzt und donnert. Hagel. Warum habe ich bloß keinen früheren Zug genommen?

20 Uhr 12: Durchsage: Wir fahren nicht mehr weiter. Und, ganz schön zynisch: Die Fahrscheine behalten auch morgen ihre Gültigkeit.

23 Uhr 09: Versuche jetzt zu schlafen.

23 Uhr 49: Jemand hat hier ein Handyradio. Höre ich recht? In Berlin am Hauptbahnhof hat sich ein Stahlträger verabschiedet? Man munkelt, wir könnten da selbst morgen nicht einfahren. Hier windstill, alle haben Tee gratis bekommen.

Freitag, 5 Uhr 50: Jetzt bin ich schon zwölf Stunden in Elsterwerda. Nichts bewegt sich. Niemand teilt irgendwas mit. Jemand sagt, wir fahren, wenn es hell wird. Aber seit Stunden kein Schaffner.

6 Uhr 45: Wir fahren. Sehr langsam allerdings. Melde mich, wenn Berlin erreichbar scheint.

7 Uhr 49: Alle Bahnhöfe sind tot. Die schmeißen uns gleich in Schönefeld raus. Soll ich dann die S-Bahn nehmen?

8 Uhr 25: Bin jetzt in der S-Bahn. Komisch, alle sind auf einmal ganz fröhlich und gut gelaunt.

...

Bahnhöfe: Bahn weist Bericht über Sicherheitsbedenken zurück, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
nachrichten/hauptbahnhof-stahltraeger/89070.asp

Die Deutsche Bahn will nicht bereits in der Planungsphase des Berliner Hauptbahnhofes über Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit Stahlträgern der Bügelgebäude informiert gewesen sein. (20.01.2007, 22:42 Uhr)

Berlin - Die Deutsche Bahn hat einen Bericht des "Tagesspiegel am Sonntag" zurückgewiesen, wonach ein Sicherheitsrisiko am Berliner Hauptbahnhof bereits in der Planungsphase bekannt gewesen sein soll. "Hinsichtlich der schwimmend gelagerten Träger in der Stahlkonstruktion der Bügelgebäude des Berliner Hauptbahnhofs gab es keinerlei Sicherheitsbedenken in der Planungsphase, im Genehmigungsverfahren bei der Baubehörde des Bezirks Mitte von Berlin, während der Bauausführung und bei der Abnahme der Bauleistung", erklärte ein Unternehmenssprecher am Samstagabend. Die Bahn habe ein Bauwerk übernommen, bei dem sie davon ausgehen konnte, dass es nach allen Regeln der Technik geplant, genehmigt, gebaut und abgenommen wurde.
Die Bahn bestätigte, dass ein gerichtlich bestellter Gutachter ...

19 Januar 2007

allg.: S-Bahn-Verkehr stark beeinträchtigt, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
nachrichten/orkan-kyrill-verkehr/88908.asp

Das Orkantief "Kyrill" hat den S-Bahn-Verkehr stark beeinträchtigt. Auf den Berliner Flughäfen mussten insgesamt rund 80 Flüge gestrichen werden. Dagegen kam es bei der BVG kaum zu Störungen. (19.01.2007, 12:51 Uhr)

Berlin - Insgesamt seien 102 Züge ausgefallen und 85 mit Verspätungen gefahren, sagte Sprecher Gisbert Gahler. Problematisch war die Situation im Bereich des Hauptbahnhofs, der wegen eines abgestürzten Stahlträgers komplett gesperrt worden war. Der S-Bahn-Verkehr musste zwischen Friedrichstraße und Bellevue eingestellt und Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden. Dadurch sei es auch noch im Berufsverkehr am Freitagmorgen zu längeren Fahrzeiten gekommen. Verspätungen gab es auch auf Strecken im Süden Berlins, weil dort ...

Potsdam: Land unter in Potsdam und Babelsberg, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
10856580/60709/

Für 15 Uhr war er schon angekündigt, aber erst 18 Uhr schlug Sturmtief "Kyrill" in Potsdam wirklich zu, zunächst vor allem mit viel Regen. Innerhalb weniger Minuten verwandelte sich die historische Innenstadt in eine Seenlandschaft. Von oben fiel der Regen, von unten drückte das Wasser aus den Gullys auf die Straße. Einige Passanten zogen Schuhe und Strümpfe aus, um durch das mehr als knietiefe Wasser zu waten.
Kreuzungen, zum Beispiel die Ecke Hebbel- und Gutenbergstraße, waren für Autos unpassierbar. In der Daimlerstraße in Babelsberg versank ein VW Golf in den Fluten.
Die Feuerwehr war im Großeinsatz und musste mehr als ...

Bahnhöfe + Bahnverkehr: Neuer Hauptbahnhof weiter gesperrt, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/nachrichten/
orkan-kyrill-berlin/88855.asp

Der neue Berliner Hauptbahnhof bleibt nach dem Absturz eines tonnenschweren Stahlträgers aus der Glasfassade weiter komplett gesperrt. Es kommt zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen im Fern- und S-Bahn-Verkehr. (19.01.2007, 8:00 Uhr)
Berlin - Die Bahn bittet Fernreisende die Bahnhöfe Spandau und Gesundbrunnen zu nutzen. Zwischen den S- Bahnhöfen Bellevue und Friedrichstraße verkehren Ersatzbusse. Die Bundespolizei riegelt den Bahnhof ab. Bei schweren Orkanböen war aus 40 Metern Höhe ein zwei Tonnen schwerer Stahlträger aus der Glasfassade abgestürzt und auf eine Treppe im Eingangsbereich gekracht. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden.

18 Januar 2007

Schiffsverkehr: Mit dem Wassertaxi am Stau vorbei, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/01/18/berlin/877592.html

Verkehrsausschuss stimmt für bürokratische Erleichterung: Bald Erlaubnis für Ein-Mann-Betriebe
Von Gilbert Schomaker
Mit dem Boot zur Arbeit? Den Stau auf der Spree umfahren? Das könnte in Berlin schon bald möglich sein. Denn seit gestern ist der Einsatz von Wassertaxen wahrscheinlicher geworden. Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Schmitt nach einer Sitzung des Verkehrsausschusses mitteilte, beschloss das Gremium einen Antrag, der es Ein-Mann-Betrieben erlauben soll, per Schiff die Fahrgäste zu befördern. Bisher gibt es eine Vorschrift, nach der bei der Beförderung von Gästen aus Sicherheitsgründen mindestens eine Zwei-Mann-Besatzung vorhanden sein muss.

Ein-Mann-Besatzung
"Baldmöglichst sollen Wassertaxen mit einer Ein-Mann-Besatzung Fahrgäste transportieren dürfen", erklärte Schmitt, der auch als Berichterstatter im Verkehrsausschuss fungiert. "Fest steht jedoch, dass hierbei die Sicherheit der Passagiere nicht ...

S-Bahn: Pannen im S-Bahn-Verkehr sorgen für Verspätungen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/01/18/berlin/877583.html

Zwei technische Pannen bei der Berliner S-Bahn haben gestern zu erheblichen Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr geführt. Ein liegen gebliebener Zug blockierte am Bahnhof Schönhauser Allee eines der beiden Ringbahngleise. Bis der Pannenzug aus dem Bahnhof geräumt werden konnte, stand nur ein Gleis für beide Richtungen zur Verfügung. Die Linie S 85 musste deshalb von 9.45 bis 10.30 Uhr komplett in diesem Bereich gesperrt werden. Die Züge fuhren nur zwischen Greifswalder Straße und Schöneweide. Die Linie S 8 und die Ringbahnlinien fuhren mit Verspätung. Ergänzungszüge wurden gestrichen, wie S-Bahn-Sprecher Gisbert Gahler bestätigte.
Stunden zuvor hatte bereits ein Rechnerausfall in einem Stellwerk für Chaos auf den viel befahrenen ...

Bahnhöfe: "Die Bahn hat versagt", aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/01/18/berlin/877570.html

Hauptbahnhof-Debatte: Bundestagsabgeordnete wollen Architekt anhören
Von Sabine Gundlach

In der Debatte um die Verkürzung des Glasdaches am Hauptbahnhof und die Kostenexplosion des Jahrhundertbauwerks verschärft sich seitens des Bundestags nicht nur die Kritik an der Deutsche Bahn AG - jetzt werden auch erste Forderungen nach personellen Konsequenzen auf der Vorstandsebene laut. Abgeordnete des Bundestags warfen dem privatwirtschaftlich organisierten Unternehmen gestern Missmanagement und Versagen in der Planung für den Hauptbahnhof vor.
"Wenn endgültig feststeht, wer bei der Bahn AG für die Kostenexplosion und das offensichtliche Missmanagement verantwortlich ist, müsste es im Vorstand auch personelle Konsequenzen geben", sagte der Bundestagsabgeordnete Peter Hettlich (Grüne).
Anlass für die mit Ausnahme von SPD parteiübergreifende Kritik war ...

allg.: Statistisches Bundesamt: Mehr Fahr- und Fluggäste im öffentlichen Personenverkehr

http://www.destatis.de/presse/deutsch/
pm2007/p0260191.htm

Auf der Grundlage vorliegender Monats- und Quartalseckdaten rechnet das Statistische Bundesamt für das Jahr 2006 damit, dass in Deutschland die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personenverkehr mit Bussen und Bahnen um 2,0% und die Fluggastzahlen im Luftverkehr um 5,5% gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind.
Im Liniennahverkehr mit Bussen und Bahnen wurden von den Fahrgästen voraus­sichtlich rund 10,2 Milliarden Fahrten unternommen, das waren 2,0% mehr als im Jahr 2005. Die Fahrgäste fuhren dabei durchschnittlich neun Kilometer weit. Die Beförde­rungsleistung – als Produkt aus den beförderten Personen und der Fahrtweite – lag damit bei 94,0 Milliarden Personenkilometern (Pkm) und um 3,0% höher als 2005. Vor allem die schienengebundenen Verkehrsmittel wurden im Jahr 2006 im Liniennah­verkehr stärker genutzt als im Vorjahr. So wuchsen die Fahrgastzahlen bei den Eisen­bahnen (einschließlich S-Bahnen) um 3,5% und bei den Straßenbahnen (einschließlich Stadtbahnen, U-Bahnen, Schwebebahnen) um 1,7%. Im Liniennahverkehr mit Bussen stieg die Fahrgastzahl ebenfalls an, der Zuwachs fiel mit 0,6% jedoch geringer aus als im Schienennahverkehr.
Auch im Fernverkehr war die Schiene der Wachstumsträger. Fernreisende benutzten 122 Millionen Mal die Eisenbahn, das waren 2,5% mehr Fahrten als im Jahr 2005. Die Beförderungsleistung wuchs hier um 3,8% auf 35,0 Milliarden Personenkilometer, da die durchschnittliche Reiseweite von 283 Kilometer auf 287 Kilometer gestiegen ist. Im Linienfernverkehr mit Omnibussen wurden dagegen geringere Verkehrsleistungen als im Vorjahr erbracht. Mit knapp 5 Millionen Reisenden waren es 5,2% weniger Fahrgäste, die Beförderungsleistung sank um 5,0% auf 1,5 Milliarden Personen­kilometer.
Der Personenverkehr in der Luftfahrt wuchs im Jahr 2006 nicht ganz so stark wie in den zurückliegenden Jahren: Mit 154 Millionen Fluggästen wurde 2006 gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 5,5% verzeichnet (2005: + 7,2%, 2004: + 9,4%). Die starke Zunahme im Juni aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft (+ 10%) wurde dabei durch unterdurchschnittliche Wachstumsraten in anderen Monaten abgeschwächt. Im Verkehr mit dem Ausland stieg die Zahl der Fluggäste im Jahr 2006 um 5,5% auf 131 Millionen Passagiere, das Inlandsaufkommen (23 Millionen Fluggäste) wuchs um 5,0%
Genaue Daten finden Sie in der Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes (18.01.07).

17 Januar 2007

Regionalverkehr: In Zossen schweigt die Bahn – auch bei Verspätung oder Gleiswechsel, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10854692/61939/

ROBERT RUDOLF

ZOSSEN 19.03 Uhr. Bahnsteigkante. An den Ohren reisst der Wind. NUR! NOCH! SIEBEN! MINUTEN! Auf dem Gleis gegenüber rollt der rote Doppelstockzug ein. Viel zu spät. Sei’s drum. Ist ja die andere Richtung.
19.10 Uhr. Bahnsteigkante. Kein Grund davon zurückzutreten. Der Zug gegenüber wartet immer noch. Dann ein Rucken und: Das kann doch nicht. Das darf doch wohl nicht. Ich fass das nicht.
Statt nach Wünsdorf zuppelt die leere Bahn langsam nach Berlin. Die Leute schauen, als hätte ihnen gerade jemand das Auto vor der Nase weggeklaut. Schnell wechseln im Funzellicht der Bahnleuchten Ungläubigkeit, Hoffnung, alberner Aktionismus ab. Dann dämmert den Zurückgebliebenen: "Ja Schatz, halbe Stunde mindestens, weiß noch nicht, ich ruf Dich an, nein, wieder keine Ansage vorher." Es ist das dritte Mal seit November.
Zugegeben, beim ersten Mal polterte gerade ...

allg.: Statistisches Bundesamt: Anstieg des Güterverkehrs im Jahr 2006

http://www.destatis.de/presse/deutsch/
pm2007/p0230193.htm

Der Güterverkehr in Deutschland ist im Jahr 2006 gewachsen. Das Statistische Bundesamt rechnet für das Jahr 2006 auf der Grundlage vorliegender Monatseckzahlen mit folgenden Ergebnissen: Das Transportaufkommen aller Verkehrszweige – gemessen in Tonnen – ist im Jahr 2006 voraussichtlich um 5,7% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die im Inland erbrachte tonnenkilometrische Leistung, das Produkt aus Transportaufkommen und Versandweite, hat um 6,6% zugenommen (ohne See- und Luftverkehr).
Nach Verkehrszweigen stellt sich die Entwicklung des Güterverkehrs wie folgt dar: Den stärksten Anteil am Transportaufkommen hat der Straßengüterverkehr (77% der Beförderungsmenge). Auf der Straße wurden – nach einer Schätzung des Bundes­ministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung – im vergangenen Jahr 3 258 Millionen Tonnen befördert, rund 5,9% mehr als im Jahr 2005.
Die dabei im Inland erzielte tonnenkilometrische Leistung stieg um 7,3% auf 434 Milliarden Tonnen­kilometer (tkm), das heißt die Güter wurden durchschnittlich weiter befördert (133 Kilometer gegenüber 131 Kilometer im Jahr 2005).
Hohes Wachstum zeigte der Güterverkehr der Eisenbahn: Das Verkehrsaufkommen lag mit 341,9 Millionen Tonnen um 7,7%, die tonnenkilometrische Leistung mit 105,5 Milliarden Tonnenkilometern um 10,5% über dem Vorjahreswert. Die durchschnittliche Beförderungsweite der Bahnen nahm damit auf 308 Kilometer zu (2005: 301 Kilometer).
Uneinheitlich verlief die Entwicklung in der Binnenschifffahrt: Mit 242,7 Millionen Tonnen erhöhte sich ihr Transportaufkommen um 2,5%. Dagegen ging die Beförderungsleistung um 1,1% auf 63,4 Milliarden Tonnenkilometer zurück, weil die Güter durchschnittlich geringere Entfernungen zurücklegten (261 Kilometer im Jahr 2006 und damit 10 Kilometer weniger als 2005).
Das seit mehreren Jahren starke Wachstum des Güterverkehrs der Seeschifffahrt setzte sich auch im Jahr 2006 fort: Erstmals wurde die 300 Millionen-Tonnen-Schwelle überschritten; mit 300,8 Millionen Tonnen waren es 7,0% mehr Güter als im Vorjahr.
Einziger Verkehrszweig mit Rückgängen im Jahr 2006 sowohl der Beförderungsmenge als auch der tonnenkilometrischen Leistung war der Transport von Rohöl in Rohrleitungen: Die Tonnage nahm hier um 1,4% auf 94,2 Millionen Tonnen ab; die Beförderungsleistung sank um 4,5% auf 16,0 Milliarden Tonnenkilometer.
Die Frachtbeförderung der Luftfahrt legte im Verkehrszweigvergleich am stärksten zu: Mit 3,2 Millionen Tonnen wurden 9,4% mehr Güter mit dem Flugzeug transportiert als im Jahr 2005.
• Die genauen Zahlen finden Sie in der Pressemeldung des Statistischen Bundesamts.
• Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung der Allianz püro Schiene (17.01.07).

S-Bahn: Mit der S-Bahn bequem zur Grünen Woche

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070117.html

Direkte Anreise zur Messe über drei S-Bahnhöfe / InfoMobil gibt Tipps zum Berliner Nahverkehr

(Berlin, 17. Januar 2007) Zur Grünen Woche empfiehlt sich die An- und Abreise mit den Zügen der S-Bahn Berlin. Drei S-Bahnhöfe bieten Zugang zum Messegelände. Aus dem Osten sowie dem Zentrum der Stadt fahren Besucher mit den Linien S 75 und S 9 bis zum S-Bahnhof Messe Süd, direkt am neuen Haupteingang Süd des Messegeländes. Fahrgästen aus dem Südosten wird die S 46 bis Messe Nord/ICC empfohlen. Besucher der Grünen Woche, die aus dem Süden kommen, steigen in Südkreuz bzw. in Schöneberg, Besucher aus dem Norden in Gesundbrunnen in die Ringbahnlinien S 41 oder S 42 um, die auch den S-Bahnhof Messe Nord/ICC bedienen. Das Messegelände ist außerdem mit kurzem Fußweg vom S-Bahnhof Westkreuz (S 41, S 42, S 46, S 5, S 7, S 75 und S 9) erreichbar.
Am S-Bahnhof Messe Süd steht jeweils am Freitag, Samstag und Sonntag in der Zeit von 11 Uhr bis 18.30 Uhr das InfoMobil der S-Bahn Berlin GmbH, an dem Mitarbeiter den Messebesuchern mit Informationen rund um den Berliner Nahverkehr zur Seite stehen. Am InfoMobil können u.a. Fahrkarten des VBB erworben werden. Zur Vermeidung von Wartezeiten bei der Rückfahrt wird empfohlen Einzelfahrausweise oder Tageskarten im Vorverkauf zu erwerben.
Mit der S-Bahn gelangen die Besucher bequem, stressfrei und ohne Parkplatzsorgen zum Messegelände und können vor Ort unbedenklich Kostproben genießen. Die Internationale Grüne Woche Berlin zählt zu den traditionsreichsten Berliner Messen und zu den bekanntesten Veranstaltungen in Deutschland. Sie findet in diesem Jahr vom 19. bis 28. Januar 2007 bereits zum 72. Mal seit 1926 statt.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher

Bahnhöfe: Bahn weist Kritik am Berliner Hauptbahnhof zurück

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/ubh/h20070117a.html

(Berlin, 17. Januar 2007) Die Deutsche Bahn AG hat heute Kritik am Berliner Hauptbahnhof zurückgewiesen. „Es ist schon erstaunlich, dass hier einige Oppositionspolitiker anscheinend einen Teil der Realität komplett ausblenden“, sagte der stellvertretende Konzernsprecher Volker Knauer. „Ohne die Entscheidung der Deutschen Bahn für eine Veränderung der Pläne für das Ost-West-Dach wäre eine Fertigstellung zur Fußball-WM unmöglich geworden. Die Fan-Meile hätte ohne den Hauptbahnhof diesen Zuspruch niemals erhalten. Damit hätte auch nicht dieses freundliche Bild von Deutschland in der Welt entstehen können.“ Glaubwürdiger wäre es zudem gewesen, wenn dieselben Politiker den Mut zu dieser Kritik schon vor der WM gehabt hätten.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher

15 Januar 2007

Bahnhöfe: Der lange Weg zum kurzen Dach, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
15.01.2007/3021743.asp

Erst in der Planungsphase wurde die Glaskonstruktion auf 430 Meter verlängert – und danach wieder gestutzt, versichert die Bahn
Von Matthias Oloew

Ist das künstlerische Werk des Architekten Meinhard von Gerkan am Hauptbahnhof zerstört oder nicht? Im neu aufgeflammten Streit zwischen Bauherrn und Architekten um die Kappung des Glasdachs unterstreicht die Bahn AG ihren Standpunkt: nein. Ihr Argument: Von Gerkans Ursprungs-Version des Bahnhofs habe ein kurzes Dach vorgesehen. Die Klagen des Architekten, die von ihm vorgesehenen Proportionen des Gebäudes seien aus dem Gleichgewicht gebracht und sein Gesamtwerk damit beschädigt, seien daher nicht stichhaltig. Von Gerkan wettert gegen diese von der Bahn AG neu aufgemachte Front, will sich aber erst zu einem späteren Zeitpunkt detailliert äußern.
Der Auftrag für den Bau des Hauptbahnhofs wurde mehr oder weniger freihändig von der Bahn an von Gerkan vergeben. Im Februar 1993 hatte der Architekt die Bahn, aber auch den Senat mit seiner Idee überzeugt, den neuen ...

BVG: BVG spart bei der Jagd nach Schwarzfahrern, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
15.01.2007/3016688.asp

Aufwand bei den Fahrscheinprüfungen wird reduziert, weil die Zahl der Sünder sinkt. Mehr Kulanz für versehentliche Falschfahrten
Von Klaus Kurpjuweit

Die BVG nimmt die Zunahme von Schwarzfahrern bewusst in Kauf. Das Nahverkehrsunternehmen lässt nämlich weniger intensiv kontrollieren. Der Aufwand dürfe nicht größer sein als der Nutzen, begründet die BVG diesen Schritt. In den vergangenen Jahren war nämlich die Zahl der Schwarzfahrer stetig zurückgegangen. Gleichzeitig will die BVG auch kulanter werden; wer aus Versehen einen falschen Fahrschein gekauft hat, soll nicht automatisch zu den Schwarzfahrern gezählt werden.
Bisher ist der Anteil der sogenannten Graufahrer, die versehentlich mit einem falschen Fahrschein unterwegs sind, mit rund ...

13 Januar 2007

allg.: Die Stadt der 916 Brücken, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
13.01.2007/3018844.asp

IN DER STADT

Den Spruch hört man oft: „Berlin hat mehr Brücken als Venedig.“ Ja, stimmt: In Berlin gibt es derzeit 916 Brücken – und somit mehr als doppelt so viele wie in Venedig. Nur: Die meisten Brücken in Deutschland gibt es deshalb noch lange nicht in Berlin, sondern in Hamburg. An der Elbe zählt das Statistische Landesamt exakt 2485 Brücken.

IN DEN BEZIRKEN

Wenn die Brücke in Treptow über die Spree gebaut wird, soll eine Lücke im ...

Straßenverkehr: Millionen-Projekt am Ufer: Brückenschlag über die Spree, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
13.01.2007/3018836.asp

Vierspurige Trasse in Treptow geplant – sie soll später verlängert werden Anwohner und PDS-Verkehrsexpertin bezweifeln Bedarf für das Großprojekt
Von Stefan Jacobs

Durch den Berliner Südosten soll eine neue Hauptverkehrsstraße gebaut werden. Der erste Teil des Vorhabens, eine vierspurige Brücke über die Spree mit Geh- und Radwegen, ist bereits beschlossen und nach Auskunft der Stadtentwicklungsverwaltung mit 30 Millionen Euro im Landeshaushalt eingeplant. Sie soll die Rummelsburger Landstraße westlich der Wuhlheide mit der Köpenicker Landstraße (Adlergestell) verbinden. Später soll die Trasse entlang dem Britzer Zweigkanal quer durch Treptow bis zur Autobahn 113 verlängert werden – was jedoch großes Konfliktpotenzial bergen dürfte.
Ab 2008 soll die Brücke gebaut werden. „Die Verbindung soll zu einer großen Verkehrsverlagerung führen, insbesondere weg von der ...

12 Januar 2007

Bahnverkehr + Flughäfen: Letztes Planverfahren für Flughafen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/archiv/
12.01.2007/3016694.asp

Schönefeld - Für den Ausbau des Großflughafens Berlin-Brandenburg International (BBI) in Schönefeld hat jetzt das letzte Genehmigungsverfahren begonnen. Planfestgestellt wird die östliche Bahnverbindung für Regional- und Fernzüge zwischen dem Flughafen und der Görlitzer Bahn, die von Berlin Richtung Königs Wusterhausen führt. Der Bau dieser Bahnverbindung war vom übrigen Planfeststellungsverfahren für den Flughafen abgekoppelt worden, weil die zunächst vorgesehene Trasse ungeeignet war. Mit dem Bau der östlichen Verbindung wird der Flughafenbahnhof zu einer Durchgangsstation. Falls später dort auch lange ICE-Züge halten sollten, müssen die Lokführer exakt bremsen. Der Bahnsteig wird nur 408 Meter lang; der längste ICE aber misst 411 Meter. Damit ragt ein Teil des Antriebswagens in den Tunnel.
Ob lange ICE-Züge aber überhaupt ...

Straßenverkehr: Neue Regeln für alte Autos, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
12.01.2007/3014795.asp

Welche Fahrzeuge dürfen ab 2008 in die neuen Umweltzonen fahren? Viele Details sind noch nicht geklärt, aber die Diskussion darüber wird heftig geführt
Von Stefan Jacobs

Kaum etwas erhitzt die Gemüter so wie die Umweltzone, die in knapp einem Jahr in der gesamten Innenstadt eingerichtet werden soll – in Berlin wie auch in anderen Großstädten, darunter München, Stuttgart, Frankfurt und Köln. Während sich die einen amtlich schikaniert fühlen, hoffen andere auf bessere Luft. Viele Details der Umsetzung sind jedoch noch nicht einmal geklärt, was sich auch in der Diskussion darüber zeigt, die oft von Irrtümern geprägt ist.
Sicher ist, dass Autos mit Benzinmotoren ohne geregelten Katalysator und Diesel ohne Schadstoffklasse Euro II (oder höher) ab 2008 nicht mehr in die als Umweltzonen beschilderten Innenstädte fahren dürfen. Ebenso sicher ist, dass die voraussichtlich ab April für ...

Bus: Südenostenwestennorden - Bus zur Tarifgrenze, aus taz

http://www.taz.de/pt/2007/01/12/
a0296.1/text.ges,1

Vor dem abgerockten Gebäude der Pension Pankow neben einem Quarktaschen-Imbiss-Wagen zweifelt man an der Mission. Denn der 107er soll erst in 23 Minuten wieder fahren. Aber jetzt auf Straßenbahn umsatteln ist nicht. Auch der 250er, der öfter fährt, kommt nicht in Frage. Denn die selbst gestellte Aufgabe lautet: Fahre ohne Stadt- und Fahrplan mit einem Bus in alle vier Himmelsrichtungen. So weit es geht. Und versuche dabei, mit dem AB-Ticket heimlich in die C-Zone vorzudringen. Eine Grenzerfahrung im zigfachen Wortsinn.
Wird die Stadtgrenze mit der Tarifgrenze übereinstimmen? Wurde die Mauer in den Köpfen schlimmerweise als Tarifgrenze zementiert? Will der Typ mit dem Hate-Sweatshirt und den runenartigen Buchstaben in der Fastglatze auch mit dem 107er nach Schildow? Endlich biegt mein ...

Bahnhöfe: Hauptbahnhof: Kurzes Dach kostete 64 Millionen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
12.01.2007/3018074.asp

Wenig gespart
Hauptbahnhof: Kurzes Dach kostete 64 Millionen Die lange Version hätte 74 Millionen Euro erfordert

Langsam lüftet die Bahn das von ihr lang gehütete Geheimnis um die Kosten für das verkürzte Dach am Hauptbahnhof. Demnach hat die Kurzversion rund 64 Millionen Euro gekostet. Der Bau des langen Daches mit einer Länge von 430 Metern war dagegen zunächst mit Kosten in Höhe von fast 37 Millionen Euro veranschlagt. In der Planungsphase erhöhte sich diese Summe dann nach Informationen des Tagesspiegels auf etwa 74 Millionen Euro.
Damit war die kurze Version, die vor allem Fahrgäste der ...

Bahnverkehr + Flughäfen: BBI-Bahnhof gerät unter Zeitdruck, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/nachrichten/wirtschaft/wirtschaft/
art1067,1497216.html?fCMS=6273ce4aaad46a7c3126a62276497d31

Bahn vertraut auf rechtzeitige Genehmigungen

Beim Bau des unterirdischen Bahnhofs am künftigen Haupstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld könnte die Bahn in den kommenden Jahren unter Zeitdruck geraten.
Denn für die direkten Zufahrt-strecken zum geplanten Bahnhof sind weiterhin keine Baugenehmigungen in Sicht. „Wir liegen momentan im Zeitplan. Die Realisierung von solch anspruchsvollen Großprojekten ist zeitlich aber generell immer sehr eng gesteckt“, wiegelte Bahnsprecherin Gabriele Schlott gestern ab. „Wir bauen nach Plan.“ Die Bahn rechne damit, dass die Genehmigungen, die sie benötigt, rechtzeitig vorliegen.

Unterlagen eingereicht
Für den Schienenstrang Richtung Westen sollen die Unterlagen in diesem ...

GVZ: Zwei Erweiterungsflächen sollen Bedarf für die nächsten Jahre abfangen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10852095/61939/

HARTMUT F. RECK

GROßBEEREN Das Güterverkehrszentrum (GVZ) Berlin Süd in Großbeeren droht in absehbarer Zeit aus allen Nähten zu platzen. Nach Angaben des IPG-Geschäftsführers Rüdiger Hage sind von den 148 Hektar Nutzfläche rund 85 Prozent vermarktet. Vor einem Jahr hatte der Chef der Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft, die im Auftrag der Gemeinde Großbeeren das GVZ managt, noch von 70 Prozent gesprochen. Gegenwärtig sei die IPG mit drei weiteren Firmen in konkreten Verhandlungen, sodass davon ausgegangen werden darf, dass bald mehr als 90 Prozent der Nutzflächen belegt sein dürften. Angesichts der zunehmenden Auslastung hatte der Bauausschuss der Gemeinde vor einem halben Jahr Machbarkeitsstudien für zwei Erweiterungsflächen in Auftrag gegeben. Diese liegen nun vor und wurden dem Bauausschuss auf dessen erster Sitzung im neuen Jahr von der IPG vorgestellt.
Demnach sind beide Flächen grundsätzlich zur Erweiterung des GVZ geeignet. Hierbei handelt es sich einmal um eine Fläche ...

11 Januar 2007

S-Bahn: Wann kommt die S 21?, aus Senat

http://www.parlament-berlin.de:8080/
starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/
ka16-10139.pdf

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Frage 1: Wie bewertet der Senat den Bedarf für eine Anbindung des neuen Hauptbahnhofs mit der S-Bahn in Nord-Süd-Richtung?
Antwort zu 1.: Die zusätzliche S-Bahn-Anbindung des neuen Hauptbahnhofs in Nord-Süd-Richtung wird vom Senat von Berlin für sehr wichtig gehalten. Wegen ihrer großen verkehrlichen Bedeutung hat der Senat schon beim Bau der Verkehrsanlagen im Zentralen Bereich bei der Deutschen Bahn AG (DB AG) vorgezogene notwen-dige Maßnahmen bestellt, um die Trasse für die S 21 zu sichern.
Frage 2: Welches Konzept gibt es für eine solche S-Bahn-Anbindung, welche Alternativen wurden mit wel-chen Ergebnissen geprüft?
Antwort zu 2.: Berlin verfügt über ein von ande- ren Betriebssystemen unabhängiges Gleichstrom-S-Bahn-System, das eine hohe Zugfolge und stabile Takte erlaubt. Daher war es naheliegend, den Hauptbahnhof in Nord-Süd-Richtung durch ein solches System anzubinden. Eine alternative Anbindung durch einen Zweisystem-Betrieb wurde von der DB AG 2005 geprüft und abgelehnt.
Frage 3: Wie hoch schätzt der Senat die Finanzie-rungskosten für im kommenden Jahr geplante Baumaß-nahmen für die S 21? Wann ist Baubeginn für die S 21-Nord, wann Inbetriebnahme? Wie teuer wird die S 21-Nord?
Antwort zu 3.: Auf der Grundlage der Vorplanung werden die Kosten für die S 21 Nord auf ca. 214 Mio. € geschätzt. Nach Aussage der DB AG ist mit dem Baube-ginn Ende 2007 zu rechnen. Die Inbetriebnahme ist für Dezember 2011 vorgesehen.
Frage 4: Wie ist die Auslastung der vier Bahn-Tunnelröhren unter dem Tiergarten derzeit?
Antwort zu 4.: Die DB AG hat in der vorgegebenen Zeit hierzu keine Antwort erteilt. Dem Senat liegen außer den aus dem Fahrplan ableitbaren Zugzahlen keine Er-kenntnisse vor.
Frage 5: Wie hoch ist die Frequentierung durch den geplanten Airport-Shuttlebetrieb?
Antwort zu 5.: Es ist geplant, dass der Flughafenex-press im Tagesverkehr im Viertelstundentakt verkehrt. Der Nord-Süd-Tunnel wird dadurch mit 144 Zügen/Tag belegt.
Frage 6: Wie bewertet der Senat Überlegungen, eine oder zwei Röhren des Nord-Süd-Tunnels für die S 21 zu verwenden, vor dem Hintergrund, dass auf dem eingleisi-gen neu errichteten Bauabschnitt der Stettiner Bahn im Raum Blankenburg nach Auskunft des Senats derzeit mehr als 100 Züge täglich problemlos in beiden Fahrtrich-tungen verkehren können?
Antwort zu 6.: Überlegungen zur Mitnutzung der Röhren des Nord-Süd-Tunnels durch die S 21 wurden von der DB AG geprüft und sowohl aus finanzieller als auch aus betrieblicher Sicht abgelehnt. Der Senat hat sich die-sem Urteil angeschlossen und dem Abgeordnetenhaus in seiner Mitteilung zur Kenntnisnahme vom 29.03.2005 (Drucksache Nr. 15/3041) berichtet.
Frage 7: Welche Überlegungen gibt es, den geplanten Airport-Shuttle künftig durch Gleichstrom- oder Zwei-System-Fahrzeuge zu betreiben?
Antwort zu 7.: Überlegungen zum Betrieb des Air-port-Shuttles als S-Bahn oder mit Zwei-Systemfahrzeu-gen gibt es nicht.
Frage 8: Um welche Summe würden sich bei Inan-spruchnahme von ein oder zwei vorhandenen Tunnelröh-ren der vorhandenen Infrastruktur für den S-Bahnbetrieb die Baukosten für die S 21 verringern?
Antwort zu 8.: Die DB AG hat hierzu keine Überle-gungen angestellt, da sich diese Lösung für die DB AG als nicht wirtschaftlich und betrieblich als nicht machbar erwiesen hat. Siehe hierzu Antwort zu 6.
Frage 9: Gibt es eine Kostenabschätzung für den Be-trieb der S 21 mit Zwei-System-Fahrzeugen, und wenn ja, zu welchem Ergebnis gelangten diese Untersuchungen?
Antwort zu 9.: Nach Aussagen der DB AG haben Er-gebnisse einer überschlägigen Kostenermittlung gezeigt, dass der Betrieb der S 21 mit Zweisystemfahrzeugen wegen der hohen Investitionskosten für die Herrichtung der vorhandenen Tunnelanlagen der Nord-Süd-Fernbahn zu einer S-Bahnstrecke, wegen der verlorenen Kosten beim erforderlichen Rückbau auf viergleisigen Wechsel-strom-Betrieb zur Inbetriebnahme des Airport-Shuttles zum Flughafen BBI, wegen des Umbaus der Bahnsteige sowie wegen der Beschaffungskosten der Zweisystem-fahrzeuge kostenintensiv und damit unwirtschaftlich ist (siehe Antwort zu 6).
Frage 10: Welche Baumaßnahmen mit welchen Kos-ten sollen im kommenden Jahr für die S 21 im nördlichen Bauabschnitt erfolgen?
Antwort zu 10.: Nach Aussage der DB AG sind für 2007 Baumaßnahmen mit einem Kostenvolumen von 1 - 3 Mio. € vorgesehen.
Frage 11: Welches Betriebsprogramm ist für den nördlichen Abschnitt der S 21 geplant, woraus wird es finanziert? Wie viele zusätzliche Fahrzeuge müssen dafür beschafft werden, wer bezahlt diese?
Antwort zu 11.: Es ist geplant, den Hauptbahnhof an den S-Bahnring mit sechs Zugpaaren pro Stunde in Rich-tung Westhafen und neun Zugpaaren pro Stunde in Rich-tung Wedding anzubinden, wobei drei Züge über Wed-ding hinaus nach Frohnau verkehren sollen. Alle übrigen Züge gehören zum S-Bahn-Ringverkehr. Die Finanzie-rung erfolgt aus den für die Bestellung von Verkehrsleis-tung im SPNV zur Verfügung stehenden Mitteln. Für die Nordanbindung des Hauptbahnhofs entstehen nach Anga-ben der S-Bahn Berlin GmbH zusätzlich Kosten für zwei S-Bahn-Viertelzüge in Höhe von 4,6 Mio. €. Die Finan-zierung erfolgt durch die S-Bahn Berlin GmbH.
Frage 12: Welches Betriebsprogramm ist für den süd-lichen Abschnitt der S 21 geplant, woraus wird es finan-ziert? Wie viele zusätzliche Fahrzeuge müssen dafür be-schafft werden, wer bezahlt diese?
Antwort zu 12.: Derzeit gibt es noch keine detaillier-ten Planungen zur Bedienung des Streckenabschnittes zum Potsdamer Platz und darüber hinaus.
Frage 13: Welches Gesamtkonzept gibt es für die S 21?
Antwort zu 13.: Nach der Realisierung der Anbindung des Hauptbahnhofs an den Nordring ist in einem zweiten Schritt eine Verlängerung zum Potsdamer Platz geplant, wobei die vorhandene Infrastruktur zwischen Branden-burger Tor und Potsdamer Platz genutzt wird. Durch die Mitnutzung des bestehenden Nord-Süd-S-Bahntunnels südlich des Potsdamer Platzes ist eine durchgehende S-Bahnverbindung möglich. In einem dritten Schritt soll die S 21 über eine neue Trasse und einen neuen Kreu-zungsbahnhof mit der U-Bahn am Gleisdreieck verknüpft werden.
Frage 14: Welche Flächen müssen auf dem Gleisdrei-eck für die S-21-Trasse vorgehalten werden?
Antwort zu 14.: Auf dem ehemaligen Eisenbahnge-lände am U-Bahnhof Gleisdreieck werden Flächen freige-halten, um den südlichen Abschnitt der S 21 langfristig zu sichern. Dies wurde bereits beim Ausloben des Wettbe-werbs „Park auf dem Gleisdreieck“ berücksichtigt. Auf den Flächen, die für die Anbindung der S 21 parallel zur Potsdamer Stammbahn an die beiden nach Süden führen-den Vorortstrecken der Wannseebahn und der Anhalter Bahn in Richtung Schöneberg bzw. Südkreuz langfristig benötigt werden, sind zunächst Freizeitnutzungen im geplanten Park am Gleisdreieck möglich.
Frage 15: Wie groß ist die anzunehmende Trassenbrei-te für die S 21 in diesem Bereich?
Antwort zu 15.: Da die Trasse der S 21 sich verzweigt, sind südlich des Haltepunktes S-Bahnhof Gleisdreieck vier einzelne Gleistrassen geplant (siehe Antwort zu 14.).
Die einzelne Gleistrasse hat eine Breite von etwa 8 m (ohne Sicherheitsabstände und Böschungen).
Frage 16: Mit welchem Zeithorizont für die Errich-tung der S-21-Trasse für den Bereich von Hauptbahnhof bis Potsdamer Platz bzw. von Potsdamer Platz bis Yorck-straße rechnet der Senat jeweils?
Antwort zu 16.: Aus heutiger Sicht könnte die S 21 bis zum Potsdamer Platz etwa ab dem Jahr 2020 realisiert werden. Ein Weiterbau der S 21 über Gleisdreieck zur Yorckstraße ist erst später möglich.
Berlin, den 28. Dezember 2006
In Vertretung
D u n g e r - L ö p e r
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Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Schiffsverkehr: In der Schleuse Wolfsbruch wurde die Technik auf Herz und Nieren überprüft, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10851562/61299/

JÜRGEN RAMMELT

KLEINZERLANG Geduld mussten in dieser Woche drei Berliner Wassersportler aufbringen. Sie hatten das milde Wetter genutzt und waren mit ihrer Motoryacht von Fürstenberg aus zur Marina Wolfsbruch geschippert. Dort sollte das Schiff auf einen Trailer verladen und zum Heimathafen nach Berlin gebracht werden.
Allerdings hatten die Freizeitschiffer nicht bedacht, dass unterwegs auf sie unüberwindbare Hindernisse warten. Im Kanal vor der Schleuse Wolfsbruch war erst einmal Schluss. Da im Winter sowieso keine Sportboote fahren und die Schleusen in der Regel geschlossen sind, waren in diesen Tagen ...

Flughäfen: Gnadenfrist für Tempelhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/619343.html

Der Senat will den Flughafen nun erst am 31. Oktober 2008 schließen / Airlines reicht das nicht / Anwohner reagieren empört
Iris Brennberger und Ulrich Paul

Der Flughafen Tempelhof soll nicht schon zum 31. Oktober dieses Jahres geschlossen werden, sondern erst ein Jahr später. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung kündigte gestern an, sie werde ihren Schließungsbescheid entsprechend ändern. Sie greift damit den vom Oberverwaltungsgericht (OVG) vorgeschlagenen Kompromiss im Streit um die Schließung des Airports auf. Das OVG hatte den Vorschlag für die Verlängerung des Flugbetriebs unterbreitet, nachdem 13 Tempelhofer Fluggesellschaften Klage gegen die angeordnete Schließung eingereicht hatten.
Die Fluggesellschaften stimmten dem Vergleichsvorschlag allerdings nicht zu. Das OVG teilte gestern mit, dass sich neben dem Senat und der ...