28 Februar 2007

S-Bahn: Kundenzufriedenheit bei der S-Bahn Berlin gestiegen

http://www.db.de/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20070228.html

81 Prozent der S-Bahn-Benutzer zufrieden oder sehr zufrieden – deutliche Verbesserung beim Service

(Berlin, 28. Februar 2007) 81 Prozent der Fahrgäste der S-Bahn Berlin GmbH sind mit der Gesamtleistung des Unternehmens entweder zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Das ergab die unlängst durchgeführte Erhebung eines unabhängigen Unternehmens, das über 1.300 Berliner Bürger befragte.
Seit der letzten Befragung im Mai 2006 konnte der Kundenzufriedenheitsindex (PSI) um fast vier Prozent deutlich verbessert werden. Zufriedener sind die S-Bahn-Benutzer jetzt mit den Service- und Verkaufsstellen und der persönlichen Beratung am Schalter, den Fahrplaninformationen und auch der Freundlichkeit des S-Bahn-Personals. Trotz der kritisch bewerteten Reduzierung der Aufsichtspersonale auf den Bahnsteigen wurde insgesamt eine deutliche Verbesserung beim Service bescheinigt.
Die Fahrgastzufriedenheit wird seit 1996 halbjährlich empirisch gemessen und ist Bestandteil der im Verkehrsvertrag vereinbarten Qualitätskriterien.
Die S-Bahn Berlin befördert werktäglich 1,4 Millionen Fahrgäste. Das waren im Jahr 2006 insgesamt 375,8 Millionen Kunden und bedeutet eine Steigerung von 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen hat zurzeit rund 3.560 Mitarbeiter.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher

Bahnhöfe: Deutsche Bahn: Modellbahnneuheiten im Bahnhof Berlin Friedrichstraße

http://www.lok-report.de/

Der Bahnhof Berlin Friedrichstraße verwandelt sich vom 1. bis zum 4. März zur Messehalle für Eisenbahnmodelle. Auch in diesem Jahr sind die Neuheiten im Modellbahnbereich kurz nach der Nürnberger Spielwarenmesse exklusiv in Berlin zu sehen.
Alle namhaften Hersteller wie Märklin, Fleischmann oder Tillig sind mit ihrem kompletten Neuheitenangebot vertreten. In der Zeit von 10 bis 20 Uhr stehen Ansprechpartner zu den Modellen zur Verfügung und sind Neuheiten­prospekte erhältlich. Die Ausstellung wird von der Bahn in Zusammenarbeit mit den Herstellern ermöglicht.
Die jüngsten Eisenbahnfreunde lädt eine große Brio-Holzschienenbahn zum Spielen ein. Die etwas älteren Kinder können an einem „Fleischmann Magic Train“-Spieltisch Züge der Spurgröße HO selbst steuern. An Verkaufsständen gibt es die aktuellen Kataloge der Hersteller sowie Startsets.
Die weltgrößte Spielwarenmesse in Nürnberg ist nur für das Fachpublikum geöffnet. Deshalb haben Modellfreunde ansonsten nur die Gelegenheit, die Neuheiten im Laufe des Jahres nach Auslieferung bei ihrem Fachhändler oder auf Publikumsmessen zu besichtigen. Der Eintritt ist frei (Pressemeldung Deutsche Bahn, 28.02.07).

Bus: Busfahren wird teurer, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Bernau/id/175404

Von Hans Still

Kreis Barnim (MOZ) Busfahren wird im Barnim teurer. Ab dem 1. April hebt die Barnimer Busgesellschaft (BBG) die Fahrpreise an, in einigen Tarifen sogar bis zu zehn Prozent. Begründet wird dies unter anderem mit gestiegenen Energiepreisen. In Bernau steigt beispielsweise der Preis für die Monatskarte im Stadtverkehr um ein Euro auf 26 Euro.
Die Ankündigung der bevorstehenden Preiserhöhung kommt rechtzeitig auf den Markt. An den Reaktionen der Betroffenen wird das aber ...

Flughäfen: Wenn die Angströhre in Berlin einschwebt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/632928.html

Planespotter beobachten mit ihren Kameras den Flugverkehr - und halten historische Momente fest
Peter Neumann

Vogelspinnen züchten, Rallye fahren oder Papier falten - so unterschiedlich wie die Berliner sind auch ihre Freizeitbeschäftigungen. Die Berliner Zeitung stellt in dieser Serie Menschen und ihre Hobbys vor.
----Frage: Was bedeutet die Abkürzung LOT? Antwort auf berlinerisch: "Landet ooch in Tempelhof." Als ein sozialismusmüder Ost-Berliner Kellner 1978 ein Flugzeug aus Danzig nach Berlin-Tempelhof entführte, lieferte der Berliner Humor sogleich den passenden Witz. Dagegen sind Fotos von der umgeleiteten Maschine der polnischen Airline Polskie Linie Lotnicze, abgekürzt LOT, eher selten. Die Amerikaner, die zu alliierten Zeiten in Tempelhof das Regiment führten, schotteten diesen Flughafen ab. "Trotzdem gelang es, die Tu 134 zu fotografieren", erzählt Oliver Pritzkow stolz.
"Jemand erwischte sie mit seiner Kamera vor der ...

Straßenverkehr: Biertische statt parkende Autos, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/632955.html

In Prenzlauer Berg sucht man Platz für Pkws - notfalls unterirdisch
Stefan Strauss

PRENZLAUER BERG. Fußgänger drängen sich an parkenden Autos vorbei, Pkws stehen in zweiter Reihe, auf Gehwegen und in Toreinfahrten, Anwohner suchen genervt nach Stellplätzen. In Prenzlauer Berg gibt es kein vernünftiges Verkehrskonzept, zum Ärger von Anwohnern und Touristen.
Das soll sich ändern. Mit einem Verkehrsprogramm geht Jens-Holger Kirchner (Grüne), Stadtrat für öffentliche Ordnung, in die Offensive. Er will, dass Parken im gesamten Ortsteil südlich des S-Bahn-Ringes gebührenpflichtig wird. Wie in anderen Gegenden schon üblich, zahlen dann Besucher für ihre Parkzeit Geld, Anwohner bekommen für 30 Euro im Jahr eine Vignette. In touristischen Gegenden wie am Kollwitz- und am Helmholtzplatz sollen Anwohner sogar reservierte Parkplätze erhalten, ebenso Nutzer des Car-Sharing-Prinzips.
Eine weitere Maßnahme ist der Umbau von Kreuzungen. Der Bezirk will dort ...

Straßenverkehr: Ab morgen gibt's Abgas-Plaketten, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/161351.html

Berlin - Morgen tritt die Verordnung über Feinstaub-Plaketten für Autos gegen dicke Stadt-Luft in Kraft. Zu kaufen gibt es die Aufkleber bei TÜV, Dekra und Kfz-Zulassungsstellen für fünf Euro. AU-autorisierten Werkstätten steht es frei, sie gratis abzugeben. Mit dem Anbringen haben die Autofahrer jedoch noch Zeit. Erst ab 1. Januar 2008 wird Berlin innerhalb des S-Bahn-Rings zur Umweltzone. Schneller sind nur Stuttgart und München, wo die Zonen im Juli bzw. Oktober ausgewiesen werden.
Rein kommt dann nur noch, wer ...

27 Februar 2007

Straßenverkehr: Polizei stellt die Bekanntgabe von Blitzerstandorten ein

http://www.berlin.de/polizei/
presse-fahndung/archiv/73560/index.html

Ein Teil der täglichen Messorte, an denen die polizeiliche Geschwindigkeitsüberwachung durchgeführt wird, ist seit Jahren der Öffentlichkeit über das Internet zugänglich und wird durch die Presse und die Rundfunksender verbreitet. Die Polizei hoffte durch diese permanente Information in den Medien das Bewusstsein von Kraftfahrern dafür zu stärken, dass sie nicht nur an den bekannt gemachten Stellen, sondern jederzeit an jedem Ort mit einer Geschwindigkeitsmessung rechnen müssen. Die Erwartung, auf diese Weise ein verbessertes Geschwindigkeitsverhalten zu bewirken, hat sich jedoch nicht erfüllt.

Unangepasste Geschwindigkeit ist nach wie vor eine Hauptunfallursache in Berlin. Im Jahr 2006 ist die Zahl der Geschwindigkeitsunfälle auf 6.000 gestiegen. Dabei verloren 20 Menschen ihr Leben, 320 erlitten schwere Verletzungen. Auch die durchschnittlichen Überschreitungsraten der tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten haben sich erhöht.
Bedauerlicherweise haben sich einige Berliner Radiosender fortwährend nicht an die Vereinbarung gehalten, ihnen bekannt gewordene Geschwindigkeitskontrollen nur unter Einhaltung festgelegter Grundsätze zu veröffentlichen. Z. T. werden Hörer animiert, Standorte von Radarkontrollen sofort per Handy mitzuteilen, um sie dann punktgenau zu melden. Insgesamt hat die Bekanntgabe von Kontrollstellen dazu beigetragen, die Geldbörse von Schnellfahrern zu schonen und möglicherweise die Zahl der Hörer zu steigern, ein Nutzen für die Verkehrssicherheit ist indes nicht festzustellen.
Deshalb wird die Berliner Polizei ab März keine Messorte mehr bekannt geben. Schnellfahrer müssen überall damit rechnen, festgestellt und zur Verantwortung gezogen zu werden.

Straßenverkehr: Leipziger Straße: Ebbinghaus schließt und wird abgerissen, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
27.02.2007/3108956.asp

Wegen der geplanten Straßenanbindung an die Axel-Springer-Straße wird der im Weg stehende Ebbinghaus-Flachbau an der Leipziger Straße 50 in Kürze abgerissen. Am Donnerstag ist Räumungsverkauf. Ebbinghaus hatte den einstigen Ost-Berliner „Exquisit“-Modeladen am Spittelmarkt 1991 übernommen, nach der Insolvenz wurde das Haus als Multi-Marken-Outlet weiter betrieben. Mit dem Haus schließt die letzte Berliner Filiale mit dem traditionsreichen Namen, in Potsdam an der Nikolaikirche bleibt Ebbinghaus aber erhalten.
Während das Modehaus geht, wird sich in der Nachbarschaft, an der ...

Straßenverkehr: Wer in die Altstadt will, soll zahlen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0227/lokales/
0030/index.html

Die Straßen in Köpenick gleichen einem Labyrinth - nun wird über eine City-Maut debattiert
27.02.2007
Lokales - Seite 21
Karin Schmidl

KÖPENICK. Vor hundert Jahren machte ein als Hauptmann verkleideter Ganove mit seinem Kassenklau den Ort Köpenick berühmt. Über das, was derzeit in der Köpenicker Altstadt abläuft, kann aber niemand richtig lachen: Dabei ist der Kiez rund ums historische Rathaus dabei, erneut berühmt zu werden - diesmal wegen des größten Labyrinths, das in Berlin zu finden ist. Autofahrer werden zu Schleifenfahrten gezwungen, an deren Ende sie dorthin gelangen, wo sie herkamen. Durchfahrt verboten. Die Folgen reichen von lautstarken Protesten bis zu stiller Ignoranz. Selbst im Rathaus hat man erkannt, dass die Verkehrsführung abschreckt. Eine City-Maut könnte ein Ausweg sein.
"Wir brauchen eine Verkehrslösung, mit der möglichst alle leben können", sagt Bürgermeisterin Gabriele Schöttler (SPD). Ein neuer Beirat aus Anwohnern, Gewerbetreibenden und ...

Taxi: Taxifahren wird in Berlin ab März teurer, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article738737/
Taxifahren_wird_in_Berlin_ab_Maerz_teurer.html

Der Senat billigt die von Innung und Verband beantragten höheren Tarife. Damit steigt der Grundpreis für eine Fahrt auf drei Euro. Begründet wird die Erhöhung mit den gestiegenen Betriebskosten. Kritik kommt von den Grünen.
Taxifahren wird in Berlin teurer. Vom 7. März an (und damit zum Auftakt der Internationalen Tourismusbörse) gelten neue Tarife. Der Senat billigte am Dienstag die von Taxi-Innung und Taxiverband beantragte Tarifanpassung und erließ eine entsprechende Verordnung. Diese tritt einen Tag nach Veröffentlichung im nächsten Amtsblatt und damit am 7. März in Kraft. Danach steigt der Grundpreis für eine Taxifahrt von 2,50 auf ...

Straßenverkehr: Wenn grüne Pfeile zur Gefahr werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/632668.html

74 Menschen starben 2006 bei Verkehrsunfällen in Berlin - sieben mehr als 2005. Besonders viele Verkehrstote gab es bei den Fußgängern (32) und Radfahrern (16). Untersucht man die Unfallbilanz nach Altersgruppen, so fällt auf, dass junge Erwachsene (zehn Tote) und Senioren (24) überproportional vertreten sind - gemessen an ihrem Anteil an Berlins Bevölkerung.
Wo sich Unfälle mit Verletzten oder gar Toten häufen, tritt die Berliner Unfallkommission in Aktion. Sie schaut sich die Kreuzung oder den Straßenabschnitt an, analysiert die Lage und macht Vorschläge für mehr Sicherheit.
Auf der Landsberger Allee/Ecke Brodowiner Ring in Marzahn wurde auf Anregung ...

Straßenverkehr: Der Kampf gegen den "toten Winkel", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/632662.html

Ganz im Verborgenen arbeitet ein neues Gremium daran, Berlins Straßen sicherer zu machen
Peter Neumann

Die Liste der gefährlichen Straßenkreuzungen in Berlin ist lang. Doch ganz im Verborgenen arbeitet ein neues Gremium daran, dass sie kürzer wird - die Straßenverkehrs-Unfallkommission des Landes Berlin. Nun zeigen sich erste Erfolge. Unweit vom Rathaus Spandau ist damit begonnen worden, eine besonders unfallträchtige Kreuzung nach Vorschlägen der Kommission umzubauen. "Natürlich haben Unfälle häufig mit menschlichem Versagen zu tun. Aber wir können viel dazu beitragen, dass das Grundrisiko zu verunglücken sinkt", sagt die Vorsitzende Kerstin Kühne, Mitarbeiterin der Verkehrslenkung Berlin.
Das Problem war klar: Wo in Spandau die Ruhlebener Straße, die Klosterstraße und der Brunsbütteler Damm aufeinander treffen, kracht es oft - viel zu ...

U-Bahn: BVG baut Videoüberwachung massiv aus, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
27.02.2007/3108724.asp

Bis Jahresende sollen Kamerabilder von allen 170 U-Bahnhöfen 24 Stunden lang gespeichert werden
Von Stefan Jacobs

Die BVG will noch in diesem Jahr alle ihre 170 U-Bahnhöfe durch Kameras überwachen lassen und die Aufnahmen 24 Stunden lang speichern. Damit greift sie der Auswertung des laufenden Pilotversuchs auf den Linien U2, U6 und U8 vor. BVG-Sprecher Klaus Wazlak begründet die Eile damit, dass die Schäden durch Vandalismus in den überwachten Bereichen klar zurückgegangen seien.
Der Fall des neunjährigen Mitja aus Leipzig, dessen mutmaßlicher Mörder am Wochenende über Kamerabilder aus einer Straßenbahn identifiziert werden konnte, scheint den Sinn der Videoaufzeichnung ...

Regionalverkehr: Brandenburg: Bahnkunden-Verband begrüßt VBB-Regionalkonferenzen

http://www.lok-report.de/

Am 23. Februar 2007 fand in diesem Jahr die erste Regionalkonferenz zur aktuellen Entwicklung des Bahn- und Busangebotes in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, der Stadt Brandenburg (Havel) und Potsdam statt, weitere sollen im März folgen.
Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband begrüßt die Gesprächsbereitschaft des Brandenburger Verkehrsministeriums und des VBB ausdrücklich und bittet die interessierten Fahrgäste daran teilzunehmen. Der stellvertretende Vorsitzende Frank Böhnke: "Nur durch die Wiederaufnahme des Dialogs zwischen dem Verkehrsministerium und den Betroffenen -- sowohl Kommunen wie Fahrgästen -- kann die Entwicklung Brandenburgs vorangebracht werden. Die schlechte Art des Umgangs miteinander im vergangenen Jahr, in der Öffentlichkeit zu diskutieren und parallel hinter verschlossenen Türen Zugstreichungen in erheblichem Umfang vorzubereiten, darf sich nicht fortsetzen. Unsere Forderung: Ein Mindestangebot eines aufeinander abgestimmten Bahn- und Busangebotes muss die Mobilität in jeder Region sichern."
Wenn die Landespolitik auf sinkende Bevölkerungszahlen reagieren muss, dann müssen die Betroffenen angehört und Entscheidungen im Konsens beschlossen werden. Karsten Müller, ebenfalls stellvertretender DBV-Landesvorsitzender: "Neue Ideen müssen durch das Verkehrsministerium entwickelt und umgesetzt werden. Wir haben dazu im vergangenen Jahr konkrete Vorschläge gemacht, die bisher nicht aufgegriffen wurden. Auf geringe Fahrgastzahlen nur immer mit Zugstreichungen zu reagieren, verschärft strukturelle Defizite und fördert gesamtgesellschaftliche Konflikte. Es kann außerdem nicht sein, dass das Fahrplanangebot gerade dort gestrichen wird, wo es sowieso nur noch ein minimales Angebot gibt."
Deshalb ist es, so Karsten Müller und Frank Böhnke, wichtig, dass das Gespräch gesucht und um die beste Lösung gerungen wird. Die kommenden Regionalkonferenzen bieten den ersten Ansatz dazu, wenn das Verkehrsministerium tatsächlich an neuen Lösungen interessiert ist. Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband erwartet dazu einen fairen Umgang und ergebnisoffene Diskussionen von der Landespolitik. (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband e. V., 27.02.07).

Schiffsverkehr: Weniger Umsatz in märkischen Häfen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10879132/485072/

ULRICH NETTELSTROTH

POTSDAM Die märkische Binnenschifffahrt hat im vergangenen Jahr nach mehreren Jahren mit hohen Zuwächsen gegenüber Straße und Schiene wieder an Boden verloren. In den Brandenburger Häfen wurden 2006 rund 4,03 Millionen Tonnen umgeschlagen, 8,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Berlin registrierte im gleichen Zeitraum ein leichtes Plus von 0,4 Prozent auf 2,47 Millionen Tonnen.
Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg verwies gestern zur Begründung auf den strengen Winter 2006. In der Branche sieht man dagegen eher strukturelle Gründe für den Rückgang. "Die Binnenschifffahrt in der Region ist stark von einigen ...

Flughäfen + Bahnhöfe: Facelift für Schönefelder Airport-Bahnhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/632670.html

Arbeiten beginnen in Kürze / Reaktion auf Kritik
Der Bahnhof Berlin-Schönefeld Flughafen wird endlich ansehnlicher. Zumindest ein wichtiger Teil davon - die Deutsche Bahn (DB) baut demnächst einen Abschnitt des Fußgängertunnels um. Das Land Brandenburg finanziert die Modernisierung mit 250 000 Euro. Das Erscheinungsbild des Flughafenbahnhofs war immer wieder kritisiert worden - zuletzt, wie berichtet, von dem Geschäftsführer der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM), Hanns Peter Nerger.
Modernisiert wird der Abschnitt des Fußgängertunnels, der vom S-Bahnsteig zum Ausgang Richtung Flughafen führt. "An diesem Donnerstag beginnen ...

26 Februar 2007

Flughäfen + Bahnverkehr: "Das ist keine Visitenkarte für Berlin", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/632402.html

Berlins oberster Tourismus-Werber testet den Flughafen Schönefeld - und gibt schlechte Noten
Peter Neumann

Zu wenig Informationen für die Touristen, weite Wege durch die Kälte und ein unfreundlicher Bahnhof: Berlins Boom-Flughafen Schönefeld ist "nicht hauptstadtwürdig". Zu diesem wenig schmeichelhaften Urteil kommt Hanns Peter Nerger, Chef der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM). "Dabei treffen dort sehr viele internationale Gäste ein. Für sie ist Schönefeld nicht nur das Tor zu Berlin - auf diesem Flughafen bekommen sie auch einen ersten Eindruck von Deutschland." Und der fällt trotz mancher guter Ansätze nicht positiv aus, sagte der obersten Touristenwerber Berlins.
Nur noch zehn Tage, dann beginnt auf dem Messegelände die Internationale Tourismus-Börse. Auf der größten Reisemesse der Welt wird sich Berlin ...

Straßenverkehr: Berlin beteiligt sich an Kosten der Stadtautobahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0226/lokales/
0117/index.html

Peter Neumann

Sie heißt zwar Bundesautobahn. Dennoch ist der geplante Bau der A 100 zwischen dem Dreieck Neukölln und Am Treptower Park "für das Land Berlin nicht kostenneutral". Das teilte Staatssekretärin Maria Krautzberger (SPD) auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Claudia Hämmerling mit. Bis 2006 habe Berlin für die Planung 2,2 Millionen Euro ausgegeben. Nun müsse Berlin ...

Straßenbahn: Baumfällungen in Mitte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0226/lokales/
0141/index.html

BLZ

An mehreren Orten in Mitte werden Bäume gefällt. Heute setzen die Mitarbeiter des Grünflächenamtes in der Kolberger Straße die Säge an - zwei Scheinakazien seien geschädigt, heißt es. Morgen geht es neun Kastanien am Kastanienwäldchen Unter den Linden an den Stamm, sie stehen der Sanierung des Lindentunnels im Wege. Am Mittwoch werden an der ...

S-Bahn: BPOL-B: Graffiti Straftäter auf frischer Tat gestellt und festgenommen

http://www.presseportal.de/polizeipresse/
p_story.htx?nr=946418

Berlin (ots) - Die Bundespolizei hat heute Nacht in der
Zugbildungsanlage Hermanstraße zwei Graffiti Straftäter auf frischer
Tat gestellt und festgenommen. Der 30-jährige Deutsche und eine
26-jährige Deutsche wurden dabei beobachtet, wie sie gemeinsam mit
einer dritten, bislang unbekannten Person, eine S-Bahn auf einer
Fläche von 15 Quadratmeter besprühte. Trotz versuchter Flucht konnten
zwei der drei Täter gestellt und festgenommen werden. Am Tatort wurde
umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Ob den einschlägig
bekannten Tätern weitere Taten zuzuordnen sind, ergeben die
Ermittlungen der Bundespolizei. Auf die beiden Deutschen wartet nun
ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung. Zivilrechtliche Ansprüche
werden in einem gesonderten Verfahren geprüft.


ots Originaltext: Bundespolizeiamt Berlin
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=53264

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiamt Berlin
Pressestelle
Jörg Kunzendorf
Telefon: 030/911 44 3050 / Mobil: 0171-761 71 49
Fax: 030 911 44 3009
E-Mail: joerg.kunzendorf@polizei.bund.de

25 Februar 2007

Bus: Überfall: Bus nach Frohnau rammt Baum, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/02/25/berlin/885253.html

Zwei Täter prügeln auf einen BVG-Fahrer der Linie 125 ein. Der mit 25 Passagieren besetzte Bus streift mehrere parkende Autos
Von Hans H. Nibbrig
Ein brutaler Überfall auf einen Busfahrer der BVG am Freitagabend in Reinickendorf hat in erschreckender Weise deutlich gemacht, dass die alltägliche Gewaltkriminalität in Berlin bei weitem noch nicht ihre letzte Eskalationsstufe erreicht hat. Denn der Übergriff der zwei 18 und 19 Jahre alten Täter geschah während der Fahrt. Das hat es nach den Worten von BVG-Sprecherin Petra Reetz in Berlin bislang noch nicht gegeben.
Die Folge: Der Fahrer verlor die Kontrolle über den mit knapp 25 Personen besetzten Bus, das schwere Fahrzeug rammte mehrere ...

24 Februar 2007

Regionalverkehr: Berlin/Brandenburg: Erste Regionalkonferenz 2007 in Potsdam

http://www.lok-report.de/

Auf der ersten Regionalkonferenz 2007 am 23.02.07 in Potsdam informierten der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung über aktuelle Entwicklungen in den Landkreisen Potsdam-Mittel mark, Havelland, Teltow-Fläming, der Stadt Brandenburg an der Havel und der Landeshauptstadt Potsdam.
Ziel der jährlich stattfindenden öffentlichen Veranstaltungen ist es, Interessierte aus Politik, Fachwelt, Verwaltung und der Bevölkerung über die aktuellen Planungen des öffentlichen Personennahverkehrs zu informieren und mit Ihnen zu diskutieren. Im März finden drei weitere von insgesamt fünf Regionalkonferenzen statt. Auf der heutigen Regionalkonferenz in Potsdam stand die wachsende Fahrgastnachfrage in der Region seit Eröffnung des Nord-Süd-Tunnels und die Pünktlichkeit beim Regionalverkehr im Vordergrund.
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des VBB: „Wir freuen uns, dass wir auch im Havelland immer mehr Fahrgäste gewinnen können. Der Nord-Süd-Tunnel hat die Fahrzeiten verkürzt und damit sind Berlin und Brandenburg näher zusammengerückt. Allein von Berlin nach Nauen benutzen seit dem Mai 2006 täglich 1.000 Menschen mehr den Regionalverkehr. Damit diese positive Entwicklung fortgesetzt werden kann, ist es wichtig, dass die Züge pünktlich sind. Nach den Einbrüchen bei der Pünktlichkeit im letzten Jahr konnten zwar seit Jahresbeginn wieder Verbesserungen erzielt werden, aber es besteht noch immer dringend Handlungsbedarf."
Infrastrukturstaatssekretärin Dorette König: „Die Mobilität von Menschen und Gütern mit dem Schienenverkehr zu sichern bleibt wichtige Aufgabe der Landesregierung. Die steigenden Fahrgastzahlen zeigen, dass sich Investitionen lohnen. Ich setze auf Wettbewerb einerseits und Dialog zwischen allen Beteiligten andererseits. Von der Bahn erwarte ich mehr Pünktlichkeit und vor allem mehr Investitionen in die Infrastruktur des Netzes."
Nach der Eröffnung des Nord-Süd-Tunnels im Mai 2006 sowie in der letzten Jahreshälfte des vergangenen Jahres war es zu einem Einbruch der Pünktlichkeit gekommen. Seit dem letzten Fahrplanwechsel im Dezember 2006 hat sich die Pünktlichkeit bei durchschnittlich 90 Prozent eingependelt. Ursachen sind unter anderem Langsamfahrstellen und mangelhafte Absprachen bei der Baustellenplanung.
Seit der Eröffnung des Nord-Süd-Tunnels hat der Verbund insgesamt täglich 17.000 mehr Fahrgäste (+ 11 Prozent) beim Regionalverkehr gewonnen. Für das Land Brandenburg bedeutet dies konkret, dass in der zweiten Jahreshälfte 2006 sechs Prozent mehr Fahrgäste mit dem Regionalverkehr unterwegs waren als im Vergleich zur zweiten Jahreshälfte 2005. Mit Bezug auf die oben genannte Region gibt es die stärksten Zuwächse am Bahnhof Ludwigsfelde. Dort sind 65 Prozent mehr Fahrgäste zu verbuchen, die dort um- oder aussteigen. An zweiter Stelle steht in der Region der Bahnhof in Golm.
Mit Blick auf den Fahrplan 2008 informierte der VBB darüber, dass keine grundsätzlichen Neuerungen geplant sind. Wichtiges Anliegen ist es, bestehende Mängel zu beheben und für den RE 7 und die RB 33 ein geändertes Konzept vorzulegen (Pressemeldung VBB, 24.02.07).

Flughäfen + Bahnverkehr: Zuviel Geld für Bahnhof?, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/nachrichten/
flughafen-schoenefeld/93480.asp

Für den Bahnhof am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg International in Schönefeld wird der Steuerzahler möglicherweise über 100 Millionen Euro mehr zahlen müssen als eigentlich nötig. Grund ist offenbar eine Festpreisvereinbarung. (24.02.2007, 16:57 Uhr)
Berlin - Die Vereinbarung sei vom Bundesverkehrsministerium ausgehandelt und Anfang September 2006 von Bahnchef Hartmut Mehdorn unterzeichnet worden, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner jüngsten Ausgabe.
Dem Vertrag zufolge erhält die Flughafengesellschaft vom Bund und den Ländern Berlin und Brandenburg 285 Millionen Euro für den Rohbau des Bahnhofs. Allerdings habe dieser Preis auf einer damals bereits zwei Jahre alten "groben Schätzung" eines Ingenieursbüros basiert, zitiert das Blatt einen Insider. Tatsächlich hätten den BBI- Betreibern schon vor Vertragsabschluss die Angebote aller Bieter für den Bauauftrag vorgelegen. Die günstigste Firma verlangte demnach 104 Millionen Euro, den Zuschlag erhielt ein Berliner ...

Flughäfen: Tempelhof bleibt auf Jahre ein Verlustbringer, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
24.02.2007/3104670.asp

Flughafen wird jährlich zehn bis 14 Millionen Euro Defizit verursachen Zahlen muss je nach Entscheidung die Flughafengesellschaft oder der Bund
Von Klaus Kurpjuweit

Der Flughafen Tempelhof bleibt ein teures Objekt – mit oder ohne Flugbetrieb. Bis ein tragfähiges Konzept für die weitere Nutzung gefunden ist, verschlingt die Anlage weiter jährlich zehn bis knapp 14 Millionen Euro. Je nach Nutzung gibt es aber unterschiedliche Finanziers, die das Defizit ausgleichen müssen. Rechtlich könnte der Flugbetrieb in der bisherigen Form so lange weitergehen, bis der ausgebaute Flughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) in Schönefeld nach der Eröffnung ein halbes Jahr lang bewiesen hat, dass er funktioniert.
Selbstverständlich ist das nicht, wie zuletzt Bangkok gezeigt hat. Dort hat man vor fünf Monaten einen neuen ...

U-Bahn: Sanierung der U-Bahn kostet 400 Millionen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/631930.html

Südstern wieder offen / Zahlreiche Tunnel undicht
Peter Neumann

Eine so spektakuläre Anordnung hat es noch nicht gegeben, sagen U-Bahn-Experten. Am Donnerstag hat der Senat den U-Bahnhof Südstern vorsorglich geschlossen, weil ein Statiker den Bahnsteigkanten mangelnde Tragfähigkeit bescheinigte. Sechs Stunden später, um 22.15 Uhr, wurde die Station wieder geöffnet. Eine Belastungsprobe mit 550 Kilogramm schweren Säcken habe gezeigt, dass keine Gefahr besteht, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am Freitag mit. Trotzdem bleibt die Frage: Wie erneuerungsbedürftig ist das 144 Kilometer lange, größte deutsche U-Bahn-Streckennetz? Die Antwort gibt ein Bericht, den die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung dem Hauptausschuss im September vorgelegt hat. Ergebnis: Für die Sanierung der Berliner U-Bahn werden über 400 Millionen Euro benötigt.
Allein von den bis 1930 gebauten U-Bahn-Strecken in Berlin, die 80 Kilometer lang sind, gelten 65 Kilometer als ...

Regionalverkehr: Ministerium will Mittel auf Strecken mit hoher Nachfrage konzentrieren, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10877847/485072/

POTSDAM Das Brandenburger Bahnnetz steht offenbar vor einer weiteren Ausdünnung. Nur zehn Wochen nach der Stilllegung von vier Bahnstrecken rief Dorette König, Staatssekretärin im Infrastrukturministerium, zu einer Diskussion "ohne Tabus" auf. "Es muss erlaubt sein, die Kostenfrage zu stellen", sagte sie gestern während einer Regionalkonferenz des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) in Potsdam.
Die erst im Dezember in ihr Amt eingeführte Staatssekretärin wies auf sinkende Schülerzahlen und den allgemeinen Bevölkerungsschwund im berlinfernen Raum hin sowie auf die Absenkung der Bundeszuschüsse im Solidarpakt.
Noch im laufenden Jahr will das Infrastrukturministerium einen Nahverkehrsplan ...

Regionalverkehr: Jeder fünfte Zug kam mit Verspätung an, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/631945.html

Verkehrsverbund kritisiert, dass die Bahn zu wenig baut
Peter Neumann

POTSDAM. Hans-Werner Franz wählte ein drastisches Wort: Weil die Deutsche Bahn ihr Schienennetz vernachlässigt, tickt eine "Zeitbombe", sagte der Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) am Freitag. "Es wird fast nichts mehr gebaut", kritisierte er. Die Konzernzentrale habe den Etat für Gleissanierungen stark gekürzt. Inzwischen würden sogar vorbereitete Bauprojekte abgesagt. Weil der Rückstand immer größer wird, befürchtet der Verbund, dass die Pünktlichkeit der Regionalzüge bald wieder abnehmen wird.
Statistiken, die Franz in Potsdam vorstellte, zeigen: Im vergangenen Herbst fuhr mancherorts nicht mal die Hälfte aller Züge nach Plan oder um höchstens fünf Minuten verspätet. So sackte der Anteil der Züge, die als pünktlich ...

23 Februar 2007

Bahnverkehr: Deutsche Bahn: Nachtzug in die Masuren

http://www.lok-report.de/

Von Anfang Mai bis Ende September 2007 verbindet der Masuren-Express Berlin direkt mit den Masuren. Über Nacht geht es in bequemen deutschen Schlaf-, Liege- oder Sitzwagen ohne Umstieg in eine der schönsten Regionen Europas – mit weiteren Ausstiegsmöglichkeiten an touristisch interessanten Orten. Den Reisenden außerhalb des Berliner Raumes stehen zahlreiche Anschlüsse des Nah- und Fernverkehrs zur Verfügung.
Die Route führt in Polen entlang der Ostsee mit den Halten in Neustadt (Wejherowo), Gdingen (Gdynia), Zoppot (Sopot) und Danzig (Gdansk), von wo es südlich Richtung Malbork, dem ehemaligen Marienburg, geht. Dort befindet sich die größte Burganlage aus Backstein der Welt. Die Gotische Ordensburg aus dem 13./14. Jahrhundert gehört europaweit zu den beeindruckendsten Wehranlagen.
Von Elbing (Elblšg) erreichen Sie eine in Europa einmalige Attraktion, den Elblšg-Ostróda-Kanal (Oberlandkanal). Der Kanal ist 48 km lang und Teil einer fast 200 km langen Wasserstraße. Auch Olsztyn, vormals Allenstein, ist eine Nachtzugreise Richtung Osten wert. In der vor über 650 Jahren gegründeten Stadt bilden die mittelalterliche Altstadt sowie das Schloss, auf dem der Astrologe Kopernikus lebte, die touristischen Höhepunkte.
Weiter geht die Reise über die reizvollen Seenlandschaften Masurens. Die Region besticht nicht nur durch ihre einmalige Schönheit, sondern auch durch ihre Geschichte und das vielseitige Kulturangebot. In Masuren findet jeder etwas für sich: unberührte Natur und Ruhe, hervorragende Bedingungen zur aktiven Erholung, aber auch Wellnessangebote der dortigen Hotels und SPA-Oasen, gute polnische Küche und vieles mehr.
So finden Naturfreunde eine in Europa einzigartige Tier- und Pflanzenwelt in den verschiedenen Nationalparks vor. Die Gewässerflächen laden die Urlauber zum Segeln, Paddeln, Windsurfen oder Angeln ein. Auch für Radfahrer gibt es hier viel zu entdecken und D-Nacht-Reisende können ihr Fahrrad bequem im Zug transportieren.
Als Hauptstadt von Masuren behauptet sich Mršgowo (Sensburg), dank ihrer attraktiven Lage zwischen zwei Seen und Wäldern. Ob Wassersport, Fahrradausflüge, Reiten oder Baden in sauberen Seen mit schönen Stränden – hier finden Sie ein Paradies für Groß und Klein. In der direkten Nähe befinden sich auch interessante Ziele für Tagesausflüge z. B. Ketrzyn (Rastenburg), Sorkwity (Sorquitten), Œwieta Lipka (Heilige Linde) oder der wunderschöne Pfad der Grossen Masurenseen. In Mršgowo selbst wird in der Saison viel Kulturelles angeboten, z. B. das Internationale Country Festival (Picnic Country), das Kabarett-Festival oder das Festival der Volkskultur. Auch Mikolajki, das Segelzentrum Polens, direkt an den schönsten Wasserwegen der Seenplatte gelegen, bietet exzellente Bedingungen für diverse Sportarten, aber auch etwas ruhigere Erholung.
Der Endpunkt des D-Nacht, Elk (Lyck), befindet sich am schönen Elk-See. Von dort lohnt sich auf jedem Fall ein Ausflug in den Bialowieza Urwald, den letzten großen Urwaldkomplex in Europa und UNESCO-Weltkulturerbe. In Bialowieza entdecken Sie zahlreiche einzigartige Pflanzengemeinschaften und Tierarten, jedoch was die meisten Besucher dieser Region begeistert sind die Wisente.
Mit dem günstigen Spar-Night Angebot kostet die einfache Fahrt im Sitzwagen 29 Euro. Die Nachtzugreise im Liegewagen ist ab 49 Euro und im komfortablen Schlafwagen ab 69 Euro zu buchen.
Wer die Masuren mit dem eigenen Fahrrad erkunden will, kann ohne Probleme sein Rad im Zug transportieren. Erforderlich ist der Kauf einer Fahrradkarte sowie ein kostenfreie Reservierung.
Information und Buchung im Internet unter www.bahn.de/nachtzug, über das Nachtzug-Servicetelefon unter 01805 / 14 15 14 (14 ct/Min., 6-24 Uhr), und überall, wo es Fahrkarten gibt (Pressemeldung Deutsche Bahn, 23.02.07).

Regionalverkehr: Verwendung der Bundeszuschüsse für Regionalverkehr auch in Berlin nicht nachzuweisen?, aus Senat

http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/
adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka16-10308.pdf

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Frage 1: Wie bewertet der Senat die Tatsache, dass es dem Bundesrechnungshof nicht gelungen ist, die Ver-wendung der Bundeszuschüsse für den Nahverkehr in den Ländern in Erfahrung zu bringen und dem Haushaltsaus-schuss des Bundestages vorzulegen?
Frage 2: Wie bewertet der Senat die Aussage des SPD-Bundestagsabgeordneten H., dass die Gelder in den Ländern nicht richtig verwendet werden? Wie kann der Senat diese Anschuldigungen für Berlin entkräften?
Antwort zu 1. und 2.: Der Bundesrechnungshof hat selbst in seinem Schreiben an den Vorsitzenden des Haus-haltsausschusses des Deutschen Bundestages vom 20. De-zember 2006 zutreffend dargelegt, „... dass nach der gel-tenden Rechtslage die Länder nicht verpflichtet sind, dem Bund gegenüber eine zweckentsprechende Verwendung der Regionalisierungsmittel nachzuweisen. Eine Grundla-ge für Prüfungen des Bundesrechnungshofes ist damit nicht gegeben.“
Ungeachtet des Nichtbestehens einer gesetzlichen Ver-pflichtung hat jedoch die damals amtierende Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Frau Senatorin Junge-Reyer, am 18. Mai 2006 in Umsetzung eines entsprechen-den Beschlusses der Verkehrsministerkonferenz vom März 2006 dem Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung eine Übersicht über die Verwendung der Regionalisierungsmittel durch die Länder in den Jah-ren 2002 bis 2005 übergeben. Nach Einschätzung der Länder einschließlich Berlins verdeutlicht diese Übersicht mit hinreichender Klarheit, dass die wiederholt getätigte Äußerung, es würden in großem Umfang Mittel nicht gesetzeskonform ausgegeben, jeder Grundlage entbehrt.
Frage 3: Wie steht der Senat zu den Plänen der Koali-tion, das Regionalisierungsgesetz dahingehend zu ändern, dass die Länder zu mehr Transparenz gezwungen werden und die Offenlegung der Mittelverwendung verpflichtend gemacht werden soll?
Antwort zu 3.: Dem Senat liegt noch kein Entwurf des Bundestages zur Änderung des Regionalisierungsgesetzes vor. Der Senat wird - wie bisher - auch zukünftig die Re-gionalisierungsmittel zweckentsprechend für den Berliner Nahverkehr einsetzen und dies in den Haushaltsplänen transparent darstellen.
Frage 4: Wie steht der Senat zu den Plänen der Koali-tion, das Regionalisierungsgesetz dahingehend zu ändern, dass die Länder dazu gezwungen werden, die aus Regio-nalisierungsmitteln finanzierten Aufträge nur noch in Ausschreibungen zu vergeben?
Antwort zu 4.: Die Verkehrsministerkonferenz hat be-reits im Februar 2006 einstimmig beschlossen, dass bei der Vergabe von Leistungen im Schienenpersonennah-verkehr (SPNV) Transparenz hergestellt und Diskriminie-rungsfreiheit gewährleistet werden sollen. Dies wird ent-weder durch ein förmliches Vergabeverfahren oder durch ein geeignetes und zulässiges Verfahren, das transparent und nichtdiskriminierend ist, erreicht. Dazu ist die Öffent-lichkeit in einem angemessenen Umfang einerseits über die Absicht, SPNV-Leistungen zu beauftragen, sowie andererseits über abgeschlossene Verträge zu unterrich-ten.
Frage 5: Hat das Land Berlin diese Leistungen bislang öffentlich ausgeschrieben oder direkt vergeben? Wenn die Aufträge direkt vergeben wurden, was waren im Einzel-nen die Gründe?
Antwort zu 5.: Der überwiegende Teil der Regionali-sierungsmittel (ca.75 %) wird für die Bestellung von Leis-tungen des Schienenpersonennahverkehrs eingesetzt. Die-se Leistungen wurden zum Teil ausgeschrieben, zum Teil direkt vergeben. Im Vorfeld einer Direktvergabe wurde geprüft, inwieweit ein anderes Eisenbahnverkehrsunter-nehmen in der Lage war ,das Verkehrsangebot in der vom Aufgabenträger geforderten Qualität und Quantität zu er-bringen.
Eine Direktvergabe erfolgte z. B. an die S-Bahn Berlin GmbH, da zurzeit nur die S-Bahn Berlin GmbH auf Grund der Besonderheit des Berliner Netzes über geeig-nete Fahrzeuge und Betriebserfahrung verfügt.
Eine rechtliche Verpflichtung zur Ausschreibung be-steht nicht. Dies hat das Oberlandesgericht Brandenburg durch Beschluss vom 2. September 2003, der durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vom 6. De-zember 206 bestätigt wurde, entschieden.

Berlin, den 13. Februar 2007
In Vertretung
K r a u t z b e r g e r
................................
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 23. Februar 2007)

U-Bahn + Straßenverkehr: U-Bahn-Fahren schädlich wie Rauchen?, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/631412.html

ADAC: Nicht nur Autos produzieren Feinstaub / Klagen gegen Umweltzone
Peter Neumann

Im Streit um die ab 2008 geplante Umweltzone in der Innenstadt ergreifen jetzt die Juristen das Wort. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnte davor, zu viele Ausnahmen von dem Fahrverbot zuzulassen. Wenn die Behörden wie angekündigt Oldtimer und bestimmte Lkw trotz hoher Abgaswerte weiterhin ins Zentrum lassen, könnte das zu Klagen führen, sagte DUH-Anwalt Remo Klinger gestern. Juristen des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) denken konkret über Gerichtsverfahren nach. "Sie sind optimistisch, dass sie im Sinne der Autofahrer Erfolge erzielen werden", sagte Jörg Becker vom ADAC. Denn beim Kampf gegen Feinstaub würden Autofahrer unverhältnismäßig belastet - "dabei gibt es auch in der U-Bahn viel Feinstaub".
Vom nächsten Januar an will der Senat Benziner ohne Katalysator und Diesel-"Dreckschleudern" aus der ...

22 Februar 2007

Regionalverkehr: Veolia zieht Einspruch zum Spree-Neiße-Netz zurück, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/wirtschaft/
wirtschaft/art1067,1544805.html

Der größte private Bahnanbieter in Deutschland, die Veolia Verkehr GmbH (ehemals Connex), hat den Einspruch gegen das Ergebnis der Ausschreibung des Spree-Neiße-Netzes im Schienennahverkehr beim Regierungspräsidium Leipzig zurückgezogen.
Das bestätigte Unternehmenssprecher Matthias Röser gestern gegenüber der RUNDSCHAU.
„Nach Einsicht in die Unterlagen haben wir keine Möglichkeiten auf Erfolg eines Einspruchs erkennen können“, sagte Röser. Offensichtlich seien bei der Ausschreibung der niedrigste Kostensatz und weniger Qualitätsaspekte berücksichtigt worden, heißt es aus Branchenkreisen.
Die gemeinsame sächsisch-brandenburgische Ausschreibung des ...

Flughäfen: Minister kann Berliner Kritik nicht verstehen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/631024.html

In Berlin soll der Flugbetrieb in Tempelhof enden - während in Brandenburg der Flugplatz Schönhagen erweitert worden ist und Finow zum Regionalflughafen ausgebaut werden soll. Ein Widerspruch, kritisiert die Investorengruppe Central European Development. Doch Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) wies gestern die Kritik aus Berlin zurück.
"Nicht das Land Brandenburg will den Flugplatz Eberswalde-Finow ausbauen, ein Investor plant dies. Das Land ist an dem Projekt nicht beteiligt", sagte er der Berliner Zeitung. Die neuseeländische Infratil, die 2001 den Airport Glasgow ...

S-Bahn: Ein Ausflug für die ganze Familie am 7. April 2007, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
939fff8fceabb0b3c125728b004c70ff?OpenDocument

Eigentlich ist der Osterhase ein scheuer Geselle, den Kinder nur selten zu sehen bekommen. Kaum hat Meister Lampe seine Eier versteckt, hoppelt er auch schon wieder von dannen. Am Ostersonnabend, dem 7. April, ist dies jedoch anders: Dann ist der Osterhase nämlich mit seinem liebsten Verkehrsmittel, der Berliner S-Bahn, unterwegs, um sich von Kindern und älteren Hasen die Pfote schütteln zu lassen.
Drei Fahrten werden an diesem besonderen Ausflugstag mit dem Oster-Traditionszug angeboten.
Während der Fahrt mit dem historischen S-Bahn-Zug können die Kinder nach Herzenslust ihre Ostereier ...

S-Bahn: Dadurch ändert sich der Fahrplan von drei Zügen der S 85, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
95a2d3614df4622fc125728b00482193?OpenDocument

Noch bis 25. Mai 2007 (Freitag) gelten auf den S-Bahn-Linien S 85 und S 9 geringfügig veränderte Fahrpläne. Die Notwendigkeit ergab sich, weil eine Minute planmäßiger Aufenthalt für das Verstärken von drei Zügen der Linie S 9 morgens im S-Bahnhof Westkreuz zu kurz bemessen waren, um den Fahrplan trotzdem stabil zu halten. Deshalb fahren diese drei Züge von Westkreuz nach Flughafen Schönefeld zwei Minuten später ab. Die neuen Abfahrtzeiten ab Westkreuz lauten 5.30, 6.10 und 6.50 Uhr.
Dadurch entstehen am S-Bahnhof Treptower Park Konflikte mit drei Zügen der S ...

S-Bahn: Ein weltweit einzigartiger Ausflugszug, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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43c3a0cc6478d666c125728b004b1461?OpenDocument

„Von solchen Aufgaben bekommt man nicht viele im Leben“, sagt Rolf Lischer, Konstruktionsingenieur in der S-Bahn-Hauptwerkstatt Schöneweide rückblickend. Er meint damit die Panorama-S-Bahn, die vor über sieben Jahren aus der Taufe gehoben wurde. Dass Lischer die Chance bekam, am Bau der weltweit einzigen Bahn dieser Art mitzuwirken, hatte er seinem innovativen Chef zu verdanken: „Der damalige S-Bahn-Geschäftsführer Dr. Nawrocki hatte die vage Idee, einen Zug für Stadtrundfahrten zu bauen. Ihm schwebte zunächst ein Cabriolet vor“, erinnert er sich.
So schön es gewesen wäre, im Sommer ohne Dach durch Berlin zu brausen – umsetzen ...

Bahnverkehr: Anti-Aging-Programm für ICE-Züge, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Wer mit der Bahn verwandt oder verschwägert ist, kennt vielleicht die Abkürzung „VnK“, was keineswegs ein Bahnbetriebsgeheimnis verbrämt, sondern im Bahnerdeutsch schlicht und praktisch „Verbindung nach Kaulsdorf“ bedeutet. Jene eingleisige Verbindungstrecke VnK zweigt kurz hinter Rummelsburg von der Fern- und Regionalstrecke Berlin–Frankfurt (Oder) ab und führt am Tierpark vorbei Richtung Bahnhof Lichtenberg.
Kurz vor diesem Abzweig gibt es seit einem knappen Jahr eine moderne Eisenbahnbrücke, die ein Bahnkunde vermutlich niemals nutzen kann. Sie wurde für ICE-Züge gebaut, die aus dem neuen Nord- Süd-Tunnel über die östliche Ringbahn kommend ins modernste Werk Europas fahren, um hier einen „Boxenstopp“ einzulegen. Und dieser Begriff aus dem Autorennsport steht hier durchaus berechtigt.
Im ICE-Werk Rummelsburg ist die ICE ...

S-Bahn: Einnahmezuwachs von über 9 Prozent und erfolgreiche Neukundenwerbung, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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punkt 3 hat in den beiden Januar-Ausgaben über die Rekord-Fahrgastzahlen bei der S-Bahn Berlin im Jahr 2006 sowie über die gestiegenen Kundenzufriedenheitswerte berichtet. Im Interview mit Dr. Wilfried Kramer, Fachbereichsleiter Marketing der S-Bahn Berlin GmbH, wird auf Entwicklungen, Trends sowie Ergebnisse der S-Bahn- Marketingaktivitäten im Jahr 2006 eingegangen und ein Ausblick auf 2007 gegeben.
Die S-Bahn Berlin blickt auf einen Spitzenwert von 375,8 Mio. Fahrgästen in 2006 zurück. Welchen Beitrag hat der S-Bahn-Vertrieb geliefert und was waren die Höhepunkte?

Dr. Kramer: Ein leistungsfähiger Vertrieb ist eine wesentliche Voraussetzung für ein erfolgreiches Marketing. Die steigenden Fahrgastzahlen haben sich ...

Regionalverkehr: Tendenz steigend!, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Gute Zahlen im Regionalverkehr Berlin/Brandenburg nach der Eröffnung des Nord-Süd-Tunnels, Erfolgsgeschichte nach der Stadtbahneröffnung 1998 wiederholt sich

Einmal mehr wurde jetzt der Beweis angetreten: Wo mehr investiert wird und die Bahn schneller wird, da steigen mehr Menschen auf die Züge um. Das erste Mal hat man das im Jahr 1998 erfahren können, als nach der Sanierung der Berliner Stadtbahn fünf RE-Linien 110 Bahnhöfe im Land Brandenburg mit der Berliner City verbanden. Dieser Ausbau bescherte dem Regionalverkehr damals 14 000 neue Fahrgäste.
Ob sich dieser Effekt nach der Eröffnung des Nord-Süd- Tunnels im Mai 2006 wiederholen würde, war schon spannend, zumal auch ...

S-Bahn: 2007 startet das Bauvorhaben Ostkreuz, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Das Programm zur Grunderneuerung des Berliner S-Bahnnetzes (gemäß Deutsche Bahn- Gründungsgesetz) hat die nahezu komplette Wiederherstellung der innerstädtischen Bahnverbindungen und ins unmittelbare Umland der Hauptstadt sowie die Sanierung der überholungsbedürftigen Strecken im Stadtosten zum Ziel.
Rund 4,4 Milliarden Euro sind für das Gesamtvorhaben veranschlagt worden. Allein der Bund bringt 3,3 Mrd als Baukostenzuschüsse „Investive Altlasten“ auf, weil es sich um Folgen der staatlichen Trennung von Ost und West handelt. Die weitere Finanzierung erfolgt aus dem Bundesprogramm nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz und aus Zuwendungen des Hauptstadtvertrages.
Bestandteil des Programms sind die Lückenschlüsse und Wiederinbetriebnahme ...

S-Bahn: Das Projekt Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes kurz vor der Fertigstellung, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
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Eigentlich war die Eröffnung des Personentunnels am Westende des S-Bahnhofs Neuenhagen im September 2006 geplant – nun soll er im bevorstehenden Frühjahr in Betrieb gehen, voraussichtlich Ende März.
Die beiden Eingangsbereiche nördlich und südlich des Tunnels wirken sehr repräsentativ. Rund 2,9 Millionen Euro erhält die Gemeinde aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Insgesamt belaufen sich die geplanten Kosten auf 4,35 Millionen Euro. Der S-Bahnhof soll damit zum Eingangstor der Gemeinde werden. Die Deutsche Bahn ist am Projekt finanziell nicht beteiligt, hat aber dem Projekt zugestimmt.
Der praktische Nutzen für die Neuenhagener: Auch bei ...

Potsdam: Neues Planverfahren kostet zehn Monate, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10876655/60709/

INNENSTADT Der Einzug des Landtags in seinen geplanten Neubau am Alten Markt wird sich um zehn Monate verzögern. Darüber hat Oberbürgermeister Jann Jakobs den Baubeirat des Parlaments informiert. "Wir ziehen nicht Weihnachten 2010 ein, sondern erst im Oktober 2011", sagte der Potsdamer Landtagsabgeordnete Wieland Niekisch gestern. Niekisch ist CDU-Vertreter in dem Beirat, dem Abgeordnete aller Fraktionen angehören.
Die Verzögerung hat vor allem zwei Gründe: Zweieinhalb Monate gehen auf die zweimalige Ablehnung des ...

Flughäfen: Tempelhof: Senat lässt Investoren abblitzen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/02/22/berlin/884647.html

Politiker von Ultimatum der Investoren Langhammer und Lauder für City-Airport unbeeindruckt
Von Katrin Schoelkopf

Trotz des Ultimatums der US-amerikanischen Investoren Fred Langhammer und Ronald S. Lauder für ihr Angebot zur Nutzung des Flughafens Tempelhof gab es gestern von Seiten der Politik keinerlei Zeichen einer Bewegung.
Der Senat und auch das Land Brandenburg sehen keinen weiteren Handlungsbedarf und halten wegen einer möglichen Gefährdung des neuen Hauptstadtflughafens BBI an der Schließung Tempelhofs fest. Das Bundesfinanzministerium befürwortet nach wie vor das Investorenkonzept, will das mit einer Offenhaltung ...

BVG: Schwarzfahrer halten niedriges Niveau, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrichten/
bvg-schwarzfahrer/93214.asp

Fahrgäste der BVG ohne Tickt haben es schwer. Treten die Kontrolleure doch nicht nur zahlreich sondern auch noch in zivil auf. Daher überrascht es nicht, dass die Zahl der Schwarzfahrer weiterhin auf niedrigem Niveau bleibt. (22.02.2007, 11:49 Uhr)

Berlin - Insgesamt habe der Anteil der Schwarzfahrer 2006 unter den 900 Millionen Fahrgästen wie in den Vorjahren bei rund drei Prozent gelegen, sagte eine BVG-Sprecherin auf ddp-Anfrage. Dadurch sei ein Schaden von rund 20 Millionen Euro entstanden.
Den Angaben zufolge liegt die Schwarzfahrerquote seit ...

21 Februar 2007

Radverkehr: Entschärft endlich diese Crash-Fallen, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/160384.html

Grüne: Senat soll Radwege verlegen
Susanne Kröck

Berlin - Ein argloser Schritt, schon ist's passiert: Immer wieder drohen BVG-Fahrgäste unter die Räder zu kommen, weil Radwege genau an Bushaltestellen und U-Bahnausgängen vorbeiführen. "Entschärft die Crash-Fallen", fordern die Grünen.
Beispiel Bushaltestelle Hauptbahnhof: Als der TXL hält, ist der Radweg prompt von Fahrgästen blockiert. Ein Radler steigt fast über'n Lenker ab, als er ...

S-Bahn: Schnellbahn wird zur Schleichbahn, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
21.02.2007/3096934.asp

Nach Millionen-Ausbau der Strecke nach Wannsee bremsen marode Brücken die Züge bis 2009
Von Klaus Kurpjuweit

Eigentlich soll die S-Bahn eine Schnellbahn sein. Auf der Wannseebahn zwischen Anhalter Bahnhof und Wannsee ist sie jedoch inzwischen zur Schleichbahn geworden. Gleich mehrere marode Brücken bremsen die Fahrt und können bereits bei leichten Verspätungen den Fahrplan durcheinanderbringen. Fahrzeitreserven gibt es nicht mehr.
Dabei ist die Strecke in den vergangenen Jahren mit einem Millionenaufwand saniert worden – mit Ausnahme mehrerer Brücken. Und hier tut sich vor 2009 nicht viel. So lange darf die S-Bahn deshalb weiter schleichen.
Südlich vom Bahnhof Yorckstraße müssen die Züge ihr Tempo beim Überqueren der Großgörschenstraße auf ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Verlottertes Netz, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/
archiv/21.02.2007/3096979.asp

Auf dem Weg an die Börse spart die Bahn bei den Reparaturkosten, bemängelt der Bundesrechnungshof
Von Philipp Lichterbeck

Berlin - Das Schienennetz der Deutschen Bahn ist offenbar in einem katastrophalen Zustand. Der Bundesrechnungshof führt in einem noch unveröffentlichten Bericht tausende Mängel auf, darunter auch solche, die die Sicherheit des Zugverkehrs gefährden können. Das berichtet die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“. Konkret werfe der Bundesrechnungshof der Bahn vor, zwischen den Jahren 2001 und 2005 die Instandhaltung des Gleisnetzes verschleppt zu haben, um Reperaturkosten in Höhe von 1,5 Milliarden Euro zu sparen. Die Bahn wies die Vorwürfe zurück.
Dem Bericht zufolge bestünden die größten Versäumnisse bei der Pflege der Gleisränder, weil man dafür viele ...

Flughäfen: Tempelhof: Ultimatum an Senat, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/02/21/politik/884341.html

Investoren drohen in offenem Brief damit, das 350-Millionen-Projekt auf Eis zu legen
Von Katrin Schoelkopf

Berlin - Die Investoren, die den Flughafen Tempelhof übernehmen wollen, drohen damit, ihr Projekt auf Eis zu legen. Sie verlangen bis Anfang März ein positives Signal aus der Politik. Sonst würden sie ihr Vorhaben "aussetzen", schreiben der deutsch-amerikanische Investor Fred Langhammer und der Kosmetikunternehmer Ronald S. Lauder in einem offenen Brief an die Berliner, der der Morgenpost vorliegt.
"Nach zwei Jahren erheblichen Engagements ist es Zeit für eine Zwischenbilanz: Die Politik schafft derzeit weitere Hindernisse, die den ...

20 Februar 2007

Bahnhöfe: Lange Wege in den Westen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
archiv/20.02.2007/3094803.asp

Gutachten: Für die meisten Berliner ist der Bahnhof Zoo schneller zu erreichen als der Hauptbahnhof
Von Cay Dobberke

Seit der Eröffnung des neuen Hauptbahnhofs und der Abkoppelung des Bahnhofs Zoo vom Fernverkehr im Mai 2006 müssen die meisten Berliner längere Fahrzeiten einplanen, um Fernzüge in Richtung Westen mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Geowissenschaftlers Jürgen Schweikart von der Technischen Fachhochschule (TFH) Berlin für die Arbeitsgemeinschaft City. Rund 1,92 Millionen Berliner seien davon betroffen; für sie ist der Bahnhof Zoo leichter zu erreichen.
„Besonders Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf, aber auch Teile von Tempelhof-Schöneberg sind ...

19 Februar 2007

U-Bahn: Die U-Bahn baut auch 2007

http://www.bvg.de/index.php/de/
Bvg/Detail/folder/295/id/143991/
name/Die+U-Bahn+baut+auch+2007

Noch ist das Großprojekt aus dem Jahr 2006 nicht abgeschlossen, da werfen schon die nächsten großen Bauvorhaben ihre Schatten voraus. Kein Wunder, die Sanierung der mittlerweile 105 Jahre alten U-Bahn gleicht einer wahren Sisyphus-Arbeit.

Dickster Brocken im Jahr 2007 ist die Grundsanierung der gesamten Kehr- und Abstellanlage am U-Bahnhof Leopoldplatz (U9).

Von Ende Juli bis Ende Oktober werden rund 2500 Tonnen Schotter aus- und wieder eingebaut, elf Weichen, drei Kreuzungsweichen sowie 1200 laufende Meter Gleis und Stromschienen erneuert beziehungsweise umgebaut. Gleichzeitig nutzen wir die Sperrung, um im Bahnhofsbereich 300 Meter betonierte Fahrbahn durch das übliche Schottergleis zu ersetzen.

Unsere Mitarbeiter von der U-Bahn standen bei der Planung dieser Baustelle vor einem Problem. In diesem Bereich der Linie U9 gibt es keine Möglichkeiten zum Kehren eines Zuges. Wir hätten für die Bauzeit den gesamten Abschnitt zwischen U-Bahnhof Zoologischer Garten und Osloer Straße für den Zugverkehr sperren müssen. Ein Schienenersatzverkehr in dieser Größenordnung mitten in der City ist jedoch kaum zu bewältigen.

Die Lösung: Durch den Einbau einer Bauweiche hinter dem U-Bahnhof Westhafen, beschränken wir den Schienenersatzverkehr auf den Abschnitt Westhafen – Osloer Straße.
HK-Zug auf der Rampe vor dem U-Bahnhof Eberswalder Straße oberirdisch.
Weiter geht es in Alt-Tegel und Pankow

Im April 2007 muss die U6 pausieren, und zwar zwischen den Bahnhöfen Kurt-Schumacher-Platz und Alt-Tegel. Beginnend mit den Osterferien wird eine neue Weichenanlage vor der Endstation eingebaut, damit die Züge künftig im Bahnhof Alt-Tegel kehren können.

Die Zwangspause nutzen unsere Mitarbeiter der U-Bahn, um den Bahndamm auf dem oberirdischen Streckenabschnitt zu sanieren.

Ab Mitte Mai verlagert sich das Baugeschehen auf die nördliche U2. Dort, wo die U-Bahn aus dem Tunnel ans Tageslicht auftaucht und als Hochbahn weiterfährt, werden im Rampenbereich vor dem U-Bahnhof Eberswalder Straße die Gleise erneuert. Für rund vier Wochen müssen die Fahrgäste deshalb zwischen Rosa-Luxemburg-Platz und Schönhauser Allee auf den Schienenersatzverkehr umsteigen.
Rollstuhlfahrer im U-Bahnhof am Aufzug
Wieder neue Aufzüge

Bereits im März kann man am U-Bahnhof Kottbusser Tor (U8, U12) barrierefrei ein-, aus- und umsteigen.

Weitere Aufzüge erhalten außerdem die U-Bahnhöfe Mehringdamm (U6, U7), Potsdamer Platz (U2), Walther-Schreiber-Platz (U9) - hier finanziert ein Investor Lift und einen weiteren Ausgang in ein neues Einkaufszentrum - sowie Frankfurter Tor, Lichtenberg und Tierpark (alle U5). Am Frankfurter Tor (U5) entsteht neben dem Aufzug ebenfalls ein weiterer Ausgang. Beide führen auf die Mittelpromenade der Warschauer Straße, so dass man bequem zur neuen Haltestellen-Insel der Tram umsteigen kann.

Im vergangenen Jahr traten am U-Bahnhof Südstern U7 erhebliche Deckenschäden auf. Aus diesem Grund starten wir in diesem Jahr eine "Rund-um-Erneuerung" des Bahnhofs.

Großprojekt Alexanderplatz


Selbstverständlich gehen aber die Arbeiten am "Mammut"-Projekt Alexanderplatz weiter, wo mittlerweile mit der U2 auch auf dem letzten Bahnsteig die Fliesen- und Fußbodenarbeiten so gut wie abgeschlossen sind. Fertig ist ein weiterer Ausgang zur neuen Endstelle der Tram-Linie M2, die ab Ende Mai bis zum S- und U-Bahnhof Alexanderplatz fahren soll.

Dieser Tage rücken die Bauleute der Ladenpassage im U-Bahnhof zu Leibe. Die Arbeiten dauern voraussichtlich drei Monate. Umsteigen zwischen den Linien U2 und U8 über die Ladenstraße ist trotzdem möglich: Für die Passanten wird ein "Tunnel im Tunnel" eingerichtet, in dem sie vor den Deckenarbeiten geschützt sind.

Ebenfalls im Februar beginnen die Bauarbeiten in der östlichen Verteilerhalle. Hier erneuern die Bauleute Treppen, Decken und Fliesen. Da der Fußgängertunnel zum ehemaligen Haus des Reisens zugeschüttet wird, entsteht hier außerdem ein neuer Aufzug zur östlich auf dem Alexanderplatz gelegenen Tram-Haltestelle der Metrolinien M4, M5 und M6.

17 Februar 2007

Straßenverkehr: Fahrverbot trotz Katalysator, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/629739.html

100 000 Autos mehr als bislang bekannt droht die Aussperrung aus dem Stadtzentrum
Peter Neumann

Viele Autobesitzer müssen jetzt mit einer bösen Überraschung rechnen. Denn die Zahl der Kraftfahrzeuge, die nach der heutigen Rechtslage ab 2008 nicht mehr in die Innenstadt fahren dürfen, ist größer als bisher bekannt. Wer einen Benziner mit einem Katalysator ohne Euronorm-Zuordnung fährt, für den ist die geplante Umweltzone laut Verordnung ebenfalls tabu. Allein von den in Berlin zugelassenen Fahrzeugen wären zusätzlich rund 100 000 von dem City-Verbot betroffen, heißt es im Senat. Bundesweit gehe es um über 4,5 Millionen Autos. Sie würden aus Zentren "grundlos ausgesperrt", so der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC).
In wenigen Monaten soll es so weit sein: Am 1. Januar nächsten Jahres wird ...

Bahnhöfe: 1 800 Bahnhöfe stehen zum Verkauf, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/wirtschaft/629669.html

Die Deutsche Bahn will in Zukunft nur noch an rund 600 rentablen Gebäuden festhalten
Peter Kirnich

BERLIN. Die Deutsche Bahn will einen Großteil ihrer Bahnhofsgebäude abstoßen: "Von unseren bundesweit rund 2 400 Bahnhofsgebäuden brauchen wir künftig wahrscheinlich nur noch 600", sagte eine Bahn-Sprecherin gestern der Berliner Zeitung. Für die anderen 1 800 Gebäude suche die Bahn einen Käufer. Dabei handele es sich in der Regel um Kleinstadt-Bahnhöfe. Insgesamt besitzt das Unternehmen rund 5 400 Bahnhöfe, von denen die meisten jedoch nur Haltestationen ohne Empfangsgebäude seien. "Das Durchschnittsalter unserer Bahnhöfe liegt bei mehr als ...

16 Februar 2007

Straßenverkehr: Raser sind Killer - die Zahl der Verkehrstoten steigt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/629416.html

In Berlin starben im vergangenen Jahr 74 Menschen bei Unfällen / Tempo ist eine Hauptursache
Peter Neumann

In Berlin gibt es jetzt ein Auto, mit dem man sich ganz legal überschlagen darf - und die Polizei schaut sogar noch freundlich zu. Kein Wunder: Sie hat den Wagen, der einmal um seine Längsachse gedreht werden kann und die Insassen auf den Kopf stellt, schließlich angeschafft. "Der Überschlags-Rettungssimulator soll Gurtmuffeln zeigen, wie wichtig es ist, sich anzuschnallen. Wer nur noch vom Gurt gehalten wird, erkennt dessen Nutzen", sagte Polizeipräsident Dieter Glietsch gestern. Wenn es darum geht, Unfälle zu verhindern, geht die Polizei neue Wege. Zwar sank die Zahl der Unglücke im vergangenen Jahr um 0,5 Prozent auf 120 559 - doch bei den Verkehrsunfalltoten gab es einen Anstieg von 67 auf 74.
"Es werden immer noch zu viele Menschen auf den Straßen ...

Bahnhöfe: In Berlin und Brandenburg wurden 2006 über zehn neue oder sanierte Bahnhöfe in Betrieb genommen

http://www.db.de/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20070216.html

Länder und Bund fördern Baumaßnahmen – Täglich über 1,4 Millionen Reisende und Besucher auf 465 Bahnhöfen

(Berlin, 16. Februar 2007) Deutsche Bahn AG hat im vergangenen Jahr in Berlin und Brandenburg über zehn Bahnhöfe oder Verkehrsstationen neu errichtet oder modernisiert. Darunter befanden sich an der neuen, schnellen Bahnachse Berlin–Leipzig–München die Bahnhöfe Gesundbrunnen, Potsdamer Platz, Berlin Südkreuz, Lichterfelde Ost, Teltow, Großbeeren und im Schnittpunkt der Hauptstadt der neue Berliner Hauptbahnhof.
In Brandenburg wurden in den zurückliegenden Jahren 217 der 334 Bahnhöfe nachhaltig aufgewertet. Beispiele hierfür sind Frankfurt (Oder), Eberswalde oder Wittenberge. Mit den neuen Bahnhöfen erhöht sich die Zahl der Bahnhöfe in Berlin und Brandenburg auf 465. Insgesamt hat die Bahn im vergangenen Jahr in die Berliner und Brandenburger Bahnhöfe rund 39 Millionen Euro investiert. Einen Großteil der Maßnahmen förderten die Länder und der Bund. Für 2007 ist die weitere Modernisierung von elf Bahnhöfen in einem Umfang von rund 55 Millionen Euro geplant. Unter anderem werden die Bahnhöfe in Hennigsdorf, Treuenbrietzen oder Golm fertig gestellt.
Täglich besuchen über 1,4 Millionen Reisende und Besucher die Stationen der DB AG in Berlin und Brandenburg.
Im vergangen Jahr wurden 58 Aufzüge, davon 32 im Berliner Hauptbahnhof, in Betrieb genommen. Für dieses Jahr sind elf Aufzüge geplant, so unter anderen in Hennigsdorf, Blankenburg und Betriebsbahnhof Rummelsburg. Damit sind über 80 Prozent der S-Bahnhöfe in Berlin und Brandenburg barrierefrei zugänglich. Mittelfristig soll, abhängig von den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln, an allen S-Bahnhöfen eine Zu- und Abgangsmöglichkeit für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im bundesdeutschen Vergleich nehmen die beiden Länder bei der behindertenfreundlichen Ausstattung der Bahnhöfe einen Spitzenplatz ein.

Straßenbahn: Strausberg: Endstation Fahrgastfrust, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Strausberg/id/173989

Geplant war die Fertigstellung der Umgestaltung bis Ende November 2006. Die ursprüngliche Planung sieht einen Busbahnhof mit vier Haltestellen und zwei Bedarfshaltestellen, überdachte Warte- und Infobereiche sowie Fahrradabstellanlagen vor.
Die Straßenbahnendhaltestelle soll in Richtung des geplanten Busbahnhofs verlagert werden. Längs des Gleises der Straßenbahn sind bereits über 80 Stellflächen für Pkw fertig gestellt worden.
Weil im Untergrund eine alte NVA-Heiztrasse und große Mengen Müll gefunden wurden, haben sich die Bauarbeiten um Monate verzögert.

Die Umgestaltung wird aus Fördermitteln finanziert.
Von Jens Sell

"Selbst bei günstigen Wetterbedingungen rührt sich nichts", ärgert sich ...

Flughäfen: Tempelhof: Brandenburg rügt Bahn AG, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/
archiv/16.02.2007/3086108.asp

Minister: „Keine Luftblasen produzieren“

Potsdam - Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) hat die Bahn AG wegen ihrer Tempelhof-Pläne scharf kritisiert. Es sei nicht hinzunehmen, dass das Unternehmen trotz des jüngsten Urteils des Oberverwaltungsgerichtes zur Schließung des Flughafens an dessen Weiterbetrieb festhalte, sagte Dellmann gestern. „Die Bahn sollte sich darauf konzentrieren, einen pünktlichen Schienenverkehr sicherzustellen, anstatt Luftblasen zu produzieren.“ Anders als die Bahn es darstelle, sei die Schließung Tempelhofs zwingend.
Er sieht sich durch eine aktuelle, bisher nicht veröffentlichte rechtsgutachtliche Stellungnahme des Stuttgarter Verwaltungsrechtlers ...

Flughäfen: Schönhagen wirbt um Geschäftsflieger, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2007/02/16/
1214594.html

Die Landebahn ermöglicht die Abfertigung größerer Maschinen. Die Stoßrichtung ist klar: der Flughafen Schönhagen möchte ein möglichst großes Stück vom Kuchen Tempelhof abbekommen.
Von Dieter Salzmann und Katrin Schoelkopf

Schönhagen - Das Timing hätte nicht besser sein können, auch wenn alle Beteiligten sagen, es habe sich um den puren Zufall gehandelt: Noch nicht einmal eine Woche, nachdem das Oberverwaltungsgericht Berlin Brandenburg verkündet hatte, die für das kommende Jahr geplante Schließung des Flughafens Tempelhof sei rechtens, nahm der Flugplatz Schönhagen im südlich von Berlin gelegenen Kreis Teltow-Fläming seine verlängerte Start- und Landebahn in Betrieb, die künftig Starts und Landungen von deutlich größeren Flugzeugen zulassen als bisher.
Die Stoßrichtung ist klar: Schönhagen möchte ein möglichst großes Stück vom Kuchen Tempelhof abbekommen. Etwa ein Drittel des derzeitigen Luftverkehrs ...

15 Februar 2007

Regionalverkehr: KBS 206 Wittenberge - Pritzwalk

http://www.lok-report.de/

Auf der Strecke Wittenberge–Perleberg–Pritzwalk werden bis Juni 2007 umfangreiche Bauarbeiten durchgeführt, um den technischen Standard auf einem hohen Niveau halten und die Geschwindigkeit der RE-6-Züge auf 80 km/h anheben zu können. Alle Arbeiten sind Voraussetzung für einen schnellen und pünktlichen Regionalverkehr in der Prignitz.
In Weisen werden vom 17. bis 25. Februar die Gleisanlagen angepasst und ein Bahnübergang neu gebaut. Allein für diese Bauarbeiten investieren der Bund, die Deutsche Bahn AG und die Gemeinde 618.000 Euro.
In den darauf folgenden zwei Bauabschnitten werden umfangreiche Gleisarbeiten durchgeführt, bei denen nicht nur die Schienen und Betonschwellen ausgetauscht, sondern auch das Gleisbett erneuert sowie eine so genannte Planumsschutzschicht eingebaut werden:
• Groß Pankow–Rosenhagen Gleissanierung auf 9,82 km
• Rosenhagen–Pritzwalk Gleissanierung auf 8,72 km.
Bei dieser Grunderneuerung über 18,5 Kilometer werden Großmaschinen eingesetzt, die teilweise auch im Bahnhof Weisen arbeiten werden. Außerdem werden auf dem Bahnhof Groß Pankow zwei Weichen sowie die Sicherungsanlagen an zwei Bahnübergängen erneuert. Für diese Arbeiten werden insgesamt ca. acht Millionen Euro investiert (Pressemeldung Deutsche Bahn, 15.02.07).

Bahnhöfe: Brandenburgs Bahnhöfe vor dem Ausverkauf, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Berlin_Brandenburg/id/173850

Berlin (MOZ) Die Deutsche Bahn will in großem Stil Bahnhofsgebäude in Brandenburg abstoßen. Von zuletzt 153 im Besitz des Unternehmens befindlichen Bahnhöfen sollen künftig nur noch 17 übrig bleiben. Das geht aus einer der Märkischen Oderzeitung vorliegenden internen Liste des Unternehmens hervor. Die Bahn bestätigte die Pläne. Die Stationen und Haltepunkte blieben zwar erhalten, doch wolle man sich von großen Kostenblöcken trennen, erklärte Regionalsprecher Burkhard Ahlert.
Das Brandenburgische Verkehrsministerium reagierte überrascht. "Die Bahn ist zwar schon seit geraumer Zeit dabei, Bahnhöfe zu veräußern, aber in so einem Umfang ist uns das nicht bekannt", sagte ...

Radverkehr + Straßenverkehr: Nebeneinander radeln erlaubt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0215/lokales/
0042/index.html

Die Linienstraße ist die vierte Berliner Fahrradstraße / Neue Radfahrstreifen in der Leipziger Straße
15.02.2007
Lokales - Seite 23
Peter Neumann

Was bedeuten eigentlich diese merkwürdigen Verkehrszeichen, die entlang der Linienstraße in Mitte aufgestellt werden? Bei dieser Preisfrage müssten viele Autofahrer wohl passen. Denn die quadratischen Schilder mit der Aufschrift "Fahrradstraße" sind noch eine Seltenheit. Die Linienstraße ist erst die vierte Straße in Berlin, die diesen Status bekommt - vier Jahre nach der ersten Ankündigung. Dabei darf die Verwaltung schon seit zehn Jahren Fahrradstraßen anordnen, 1997 wurde die Straßenverkehrsordnung entsprechend geändert. "Die Novellierung hat den Radfahrern auch in Berlin viel Gutes gebracht. Doch Fahrradstraßen gibt es noch zu wenige", sagte der Fahrradbeauftragte des Senats, Benno Koch, der Berliner Zeitung.
Nun erst einmal die Auflösung des Preisrätsels. Man stelle sich eine Straße ausschließlich für ...

14 Februar 2007

Bahnverkehr: Putzen nach Fahrplan, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
14.02.2007/3080774.asp

Im ICE-Werk Rummelsburg der Bahn bleibt nur wenig Zeit für die Wartung ihrer Züge

Der Bahnhof Südkreuz soll nicht zur Endstation für ICE-Züge werden. Auch in Zukunft würden die ICE aus München und Basel weiter über die oberirdische Stadtbahn fahren, auf der sie ohne Halt den Bahnhof Zoo passieren, sagte gestern der Berliner Bahnchef Ingulf Leuschel. Vor der Eröffnung des Hauptbahnhofs im vergangenen Jahr hatte die Bahn erwogen, die bisher im Ostbahnhof startenden oder endenden ICE durch den Tunnel zum Südkreuz zu schicken. Eine dann erforderliche Behandlungsanlage würde aber eine Millioneninvestition erfordern.
Geld für die Wartung der Züge hat die Bahn jedoch bereits in das ICE-Werk in ...

S-Bahn + Regionalverkehr: Stromausfall: Stundenlang keine S-Bahnzüge, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
14.02.2007/3080818.asp

Nichts ging mehr am späten Dienstag vormittag auf der S-Bahnstrecke der S7 zwischen den Bahnhöfen Grunewald/Wannsee und Potsdam. Wegen eines Kurzschlusses im elektronischen Stellwerk Wannsee fielen zwischen 11 Uhr und 13.30 Uhr alle Züge in beiden Richtungen aus. Hunderte Fahrgäste standen ratlos an den Bahnsteigen. Sie mussten teils mehr als eine Stunde warten, bis sie in Ersatzbusse umsteigen konnten, die sie bis Charlottenburg oder Potsdam brachten. Wer sich zuvor auf eigene Faust durchschlug, wechselte auf die Ringbahn bis Bahnhof Schöneberg und stieg dort in die S1 Richtung Potsdam um.
Betroffen von der Panne waren auch mehrere Regionalzüge ...

Regionalverkehr: Brandenburg: Dellmann und VBB fordern mehr Qualität statt Trassenpreiserhöhung

http://www.lok-report.de/

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) lehnt die von der DB Netz AG beschlossene Trassenpreiserhöhung ab. Die Preise sollen vom Dezember 2007 an um durchschnittlich 2,2 Prozent (3,6 Millionen Euro) steigen nachdem sie schon im Vorjahr um 4,6 Prozent (7,5 Millionen Euro), also weit über Inflation erhöht wurden. Für das Gebiet des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg bedeutet dies Mehrkosten in Höhe von 3,6 Millionen Euro pro Jahr.
Den beiden Ländern Berlin und Brandenburg stehen im Jahr 2008 aufgrund der Kürzung der Regionalisie-rungsmittel allein 78 Millionen Euro weniger für den öffentlichen Personennahverkehr zur Verfügung. Verringerte öffentliche Mittel bedrohen gemeinsam mit den steigenden Energiekosten sowie der Erhöhung der Trassenpreise die positive Entwicklung der Fahrgastzahlen beim Regionalverkehr. Der VBB fordert die DB Netz AG als Monopolanbieter der Eisenbahnstruktur auf, ihre Kostenstruktur offenzulegen. Nur so kann der Verdacht ausgeräumt werden, dass die DB Netz AG von den Nutzern der Netzinfrastruktur überteuerte Monopolpreise in Anspruch nimmt.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Ich bin gegen diese Preissteigerung. Solange unklar ist, wo die Einnahmen der Bahn reinvestiert werden, kann ich einer Anhebung der Trassenpreise nicht zustimmen. Ich erwarte von der Bahn mehr Transparenz bei der Ausgabenseite, damit nicht die Länder die Investitionen der Bahn in die Infrastruktur des Fernverkehrs finanzieren. Einnahmen der Bahn aus Brandenburger Regionalisierungsmitteln sollten auch in Brandenburg wieder von der Bahn zur Beseitigung von Defiziten in die Regionalnetze investiert werden. Meine Sorge ist, dass durch eine Quer-subventionierung die Bahn die Regionalnetze bei den dringend notwendigen Investitionen benachteiligt."
Hans-Werner Franz, der Geschäftsführer des VBB: „Die DB Netz AG sollte zunächst mit aller Kraft dafür sorgen, dass der Regionalverkehr wieder reibungslos funktioniert und gravierende Mängel behoben werden. Auf zahlreichen Strecken kann der Fahrplan aufgrund von Langsamfahrstellen nicht eingehalten werden. Die Folge: Die Züge sind unpünktlich und die Kunden zu Recht verärgert. Es geht nicht an, dass die DB Netz AG die Trassenpreise erhöht und sich zeitgleich die Attraktivität des Regionalverkehrs verschlechtert. Im letzten Quartal 2006 lag die Pünktlichkeit im Regionalverkehr in Berlin-Brandenburg in einzelnen Wochen bei nur 80 Prozent. Wir fordern die DB Netz AG auf, zuerst die Qualität des Schienenverkehrs zu verbessern, bevor sie den Regionalverkehr für die Kunden zu verteuern droht. Die RB 33 kann beispielsweise aufgrund von Langsamfahrstellen derzeit nicht vollständig verkehren, ein Schienenersatzverkehr muss aushelfen. Auch am Bahnhof Cottbus ist die Infrastruktur mangelhaft. Als Knotenpunkt von sieben Regionalbahnlinien ist das Verkehrsaufkommen in Cottbus hoch. Bei allen Ein- und Ausfahrten befinden sich zahlreiche Langsamfahrtstellen, die zu erheblichen Verspätungen führen. Auch die hoch ausgelastete Strecke Berlin - Cottbus (RE2/RB14) ist häufig von Zugverspätungen betroffen. Seit Jahren sollen die Züge auf 160 km/h beschleunigt werden, stattdessen gibt es zahlreiche Langsamfahrstellen - zum Beispiel bei Königs-Wusterhausen, Bestensee oder Lübbenau. Für 2008/2009 sind neue Baumaßnahmen angekündigt. Auch auf der Strecke Berlin - Elsterwerda - (Dresden) (RE3/RE7) sind Verspätungen alltäglich. Besonders zwischen Berlin und Wünsdorf gibt es immer wieder Langsamfahrstellen und der langfristig geplante Ausbau der Strecke auf eine Geschwindigkeit von 200 km/h ist bisher noch nicht erfolgt. Erst wenn all diese Mängel beseitigt worden sind, kann über eine Erhöhung der Trassenpreise nachgedacht werden." (Pressemeldung VBB, 14.02.07).

U-Bahn: Unter den Linden im ewigen Eis, aus taz

http://www.taz.de/pt/2007/02/14/
a0251.1/text.ges,1

Die Bauarbeiten an der U 55 verzögern sich um fast zwei Jahre. Derzeit wird die letzte U-Bahn-Station Brandenburger Tor gebaut. Um den Tunnel vor Grundwasser zu schützen, entsteht unter der Erde ein hundert Meter langer Eisring
Der Untergrund beim Brandenburger Tor verwandelt sich ab März in den größten Eisschrank der Stadt. Der U-Bahnhof der Linie U 55 entsteht gerade, für den Tunnelbau sind raffinierte Techniken notwendig - etwa die Errichtung eines hundert Meter langer Eisring.
"Die Baustelle liegt direkt im Grundwasser", erklärt BVG-Projektleiter Carsten Liebich bei der Besichtigung des zukünftigen Bahnhofs. Um das Wasser von den Tunneln fernzuhalten, wird die Umgebung nun ein Jahr lang ...

13 Februar 2007

Straßenbahn: Millionenspritze für die Rüdersdorfer Straßenbahn, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Berlin_Brandenburg/id/173570

Rüdersdorf (MOZ) Bis 2009 wird die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn (SRS) ihre rund fünf Kilometer lange Strecke in Rüdersdorf (Märkisch-Oderland) komplett sanieren. Rainer Bretschneider, Abteilungsleiter Verkehrspolitik im Potsdamer Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, übergab am Dienstag in Rüdersdorf einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro. Etwa eine Dreiviertelmillion Euro kommen aus Eigenmitteln der SRS und vom Landkreis hinzu.
In sechs Bauabschnitten will der Straßenbahnbetrieb die Gleisanlagen zwischen Alt- Rüdersdorf und Schöneiche (Oder-Spree) sanieren und mehrere Haltestellen erneuern. Unter anderem soll im Rüdersdorfer Zentrum die Bahntrasse aus ...

U-Bahn: U 55 geht nicht vor Ende 2008 in Betrieb, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrichten/
u-bahnlinie-55-kanzler-u-bahn/92052.asp

Die U-Bahnlinie 55 zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor wird voraussichtlich nicht vor Ende 2008 in Betrieb gehen. Bereits zur Fußball-Weltmeisterschaft sollte die Linie zur Verfügung stehen. (13.02.2007, 15:05 Uhr)

Berlin - Erst zum Ende nächsten Jahres seien die Rohbauarbeiten an der Haltestelle Brandenburger Tor beendet, sagte BVG-Projektleiter Carsten Liebich bei einer Besichtigung der Baustelle. Allein die Bohrarbeiten für die Bahnhofshalle dauerten über ein Jahr. Ursprünglich sollte die nur drei Stationen umfassende Linie noch in diesem Jahr in Betrieb gehen.
Am selben Tag wurde bei den Bauarbeiten am Brandenburger Tor der letzte der insgesamt 30 Mikrotunnel für die Bahnhofshalle fertig gestellt, wie Liebich erläuterte. Die Tunnel mit einem Durchmesser von rund 1,50 Metern werden nun mit ...

Bahnhöfe: Auf Mängelsuche, aus taz

http://www.taz.de/pt/2007/02/13/
a0295.1/text.ges,1

Eigentlich muten die Mängel, die der Fahrgastverband IGEB am neuen Hauptbahnhof kritisiert, trivial an. Für Fahrgäste aber seien sie ärgerlich - und zudem einfach zu lösen, sagt IGEB-Vorsitzender Christfried Tschepe. Es geht ihm etwa um mangelhafte Wegbeschreibungen, langsame Lifte und unnötige Wege zum Bus. Einfach zu lösen sind diese Dinge vielleicht - verglichen mit bei Orkanböen herabfallenden Stahlträgern. Doch ganz so simpel ist es nicht. Grund ist ein Kompetenzwirrwarr. Mit dabei im Gerangel um Zuständigkeiten: die Deutsche Bahn inklusive ihrer Töchter "DB Regio" und "Station & Service", die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sowie Bezirksbehörden.
Im Detail stört Tschepe - und zahlreiche Fahrgäste, die sich an ihn gewendet hätten - zum Beispiel Folgendes: Bei Regionalzügen ...

S-Bahn: Brandenburg: Velten hat Anspruch auf S-Bahn-Anbindung

http://www.lok-report.de/

Was für Potsdam und Königs Wusterhausen, Oranienburg und Erkner gilt, würde sich nach Ansicht des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbandes auch für Velten positiv auswirken. "Eine Anbindung nach Berlin", so der stellvertretende Vorsitzende Frank Böhnke, "hätte positive Auswirkungen für die vielen tausend täglichen Pendler, für Schüler und den Tourismus."
Umso begrüßenswerter ist es, dass die Stadt Velten nicht aufgibt und weiterhin an einer Anbindung mit dem schnellen und zuverlässigen Verkehrsmittel S-Bahn festhält. Leider jedoch hat die Landesregierung offenbar kein großes Interesse an einer attraktiven Schienenanbindung und fährt stattdessen ihre bekannte Hinhaltetaktik. "Bevor die Landesregierung den Daumen für einen Wiederaufbau der S-Bahn-Strecke von Hennigsdorf nach Velten nach unten senkt, " so Frank Böhnke weiter, "sollte sie erst einmal durch ein Gutachten den tatsächlichen Nutzen ermitteln."
Es spricht aus Sicht des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbandes nicht für eine zukunftsweisende und umweltschonende Verkehrspolitik, wenn die Landesregierung keine Alternative zur Nutzung des eigenen Pkws anbietet und stattdessen nach wie vor auf den Ausbau der Landes- und Bundesstraßen setzt. Alle Prognosen sagen für den Speckgürtel um Berlin für die kommenden Jahre ein weiteres Bevölkerungswachstum voraus. Es wäre gut, wenn die Landesregierung gerade hier ein Zeichen für eine Stärkung des öffentlichen Verkehrs setzen würde.
Der Wiederaufbau der elektrischen S-Bahn nach Velten würde eine erhebliche Stärkung des gesamten Abschnittes von Hennigsdorf nach Velten bedeuten und wäre ein gutes politisches Zeichen und eine wirtschaftliche Investition in die Zukunft. Die jetzige Situation des verspätungsanfälligen Regionalbahnverkehrs mit einem zusätzlichen Umsteigen in Hennigsdorf und häufigen Wartezeiten durch die Verspätung ist auf Dauer keine Alternative zu einer durchgehenden S-Bahn-Anbindung (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband, 13.02.07).

Flughäfen: Gericht besiegelt Ende des traditionsreichen City-Airports, aus Schweriner Volkszeitung

http://www.svz.de/newsmv/MVWirtschaft/
13.02.07/23-15961255/23-15961255.html

Harte Landung für Tempelhof
Gericht besiegelt Ende des traditionsreichen City-Airports

Berlin (Von Andreas Rabenstein und Jutta Schütz, dpa) • Das Ende des ältesten deutschen Verkehrsflughafens ist besiegelt: Der Airport Berlin-Tempelhof soll zum 31. Oktober 2008 schließen, entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gestern. Der Präsident des Oberverwaltungsgerichts fand klare Worte. „Für eine Übergangszeit sind gewisse Beschwernisse hinzunehmen“, begründete Jürgen Kipp gestern sein Urteil. Das Gericht wies die Klagen mehrerer Fluggesellschaften zurück, die nun wohl bald auf die beiden anderen Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld umziehen müssen. Berlin und Brandenburg sind so ihrem Ziel näher gekommen - einem einzigen Großflughafen für die Hauptstadtregion in Schönefeld.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) fühlte sich bestätigt. Langfristiger Flugverkehr in Tempelhof hätte den ...

12 Februar 2007

Flughäfen: BER statt BBI, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0212/lokales/
0123/index.html

Name: Noch steht das Kürzel BBI (Berlin Brandenburg International) für den Airport-Neubau in Schönefeld (geplante Eröffnung 2011) - als internationale Kennung ist die Buchstabenfolge aber schon vergeben: an die indische Provinzhauptstadt Bhubaneshwar, deren Flughafen BBI abgekürzt wird. Für Berlin-Schönefeld wird daher wohl BER kommen.
Umfrage: Ginge es nach den Berlinern, so müsste ...

Bahnhöfe: Berlin: Klage gegen Bahnhofs-Architekten, aus kurier.at

http://www.kurier.at/nachrichten/wirtschaft/56224.php

Orkan "Kyrill" hatte einen Stahlträger von der Fassade des Hauptbahnhofs gerissen. Die Frage, wer Schuld trägt, beschäftigt nun das Gericht.

Der Streit um den Absturz eines tonnenschweren Stahlträgers am Berliner Hauptbahnhof wird vor Gericht fortgesetzt. Die Deutsche Bahn hat diese Woche eine Unterlassungsklage gegen Bahnhofsarchitekt Meinhard von Gerkan eingereicht. Darin wird der Star-Architekt aufgefordert, seine Aussagen zurückzunehmen, wonach der Konzern eine Mitschuld an dem Sturmschaden trage.
Während des Orkans "Kyrill" war am 18. Januar ein Stahlträger von der Fassade des Gebäudes auf eine darunter liegende Treppe gestürzt. Wie durch ein Wunder ...

S-Bahn: Berlins Vorstädte wollen schnell ans Netz der S-Bahn, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/archiv/
12.02.2007/3076239.asp

Velten ist bereit, Wirtschaftsstudie selbst zu zahlen. Bislang hat jedoch nur Falkensee gute Chancen.
Von Klaus Kurpjuweit

Velten - Viele Kleinstädte am Rande Berlins wollen unbedingt die S-Bahn haben: Falkensee, Rangsdorf – und allen voran Velten. Die Gemeinde will jetzt sogar auf eigene Kosten eine Wirtschaftlichkeitsrechnung für den S-Bahn-Bau in Auftrag geben. Normalerweise zahlt das Land solche Studien. Doch in Potsdam plant man derzeit keinen S-Bahn-Anschluss für Velten und will deshalb auch kein Geld für ein Gutachten ausgeben – genauso wenig wie für die Verbindung nach Rangsdorf. Nur für Falkensee gibt es bisher ein vom Land bezahltes und positives Gutachten.
Die Gemeinde hofft seit 16 Jahren auf einen Anschluss, weil der Bund nach der Einheit versprochen hatte, das Berliner S-Bahn-Netz „im ...

10 Februar 2007

Straßenverkehr + Flughäfen: Schneller Zubringer zum Flughafen Schönefeld, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2007/02/10/
1207405.html

Strecke Die Autobahn A 113 neu ist die radiale Verbindung zwischen der A100 und der A 10 (Berliner Ring). Sie überquert den Neuköllner Schifffahrtskanal, den Britzer Zweigkanal und den Teltowkanal.
Auswahl Der Verlauf wurde unter vier möglichen Varianten ausgesucht. Die Trasse führt weitgehend auf dem Ex-Mauerstreifen entlang und kürzt den Weg zum Flughafen Schönefeld ab. Die Bürgerinitiative Stadtring Süd und Anwohner hatten sich gegen das Vorhaben gewandt.
Skaterpiste Bevor im Herbst 2005 der Bauabschnitt bis zur Anschlussstelle ...

Straßenverkehr + Flughäfen: Autobahn A 113 soll im Mai 2008 fertig sein, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2007/02/10/
1207406.html

An der Stadtgrenze ist mit dem letzten Bauabschnitt begonnen worden. Eine sechsspurige Trasse verbindet den Berliner Südosten mit Brandenburg.
Von Sabine Flatau

Die glatte graue Spur zieht sich schon bis zur Landesgrenze Brandenburg. Hinter großen Öffnungen verschwindet sie im Unterirdischen und taucht nach einigen hundert Metern wieder auf. Der letzte Berliner Bauabschnitt der neuen Autobahn A 113 soll im Mai 2008 fertig sein. "Wenn alles planmäßig läuft", sagt Projektleiter Roland Wittig von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
Die Vorsicht in der Terminsetzung ist nicht ganz unbegründet. Für Störungen im Bauablauf sorgten jüngst erst die Wetterunbilden im Januar. Orkan "Kyrill" blies Bauzäune um, schüttete Unmengen von Regen in Schächte und Kanäle der Baustelle und schwemmte stellenweise Erde weg.

3,5 Kilometer Autobahn für 150 Millionen Euro
Die letzten 3,5 Kilometer der sechsspurigen Betonpiste werden rund ...

Bahnverkehr: Bahn streicht auf Strecke nach Hamburg, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10869422/61469/

WITTENBERGE Schnell mal mittags nach Hamburg fahren, das geht seit einiger Zeit ab Wittenberge nicht mehr so einfach. Die Deutsche Bahn AG hat auf der Strecke Berlin–Hamburg ein Zugpaar gestrichen, wie Bahnsprecher Burkhard Ahlert gestern auf MAZ-Anfrage bestätigte. "Das hat sicher auch wirtschaftliche Ursachen", räumte Burkhard Ahlert ein. "Aber wichtig dürfte für die meisten Pendler ja sein, dass sie morgens ab 6 Uhr in Richtung Hamburg losfahren können und abends auch wieder zurückkommen", meinte er. Zwischen 10.15 Uhr und 14.09 Uhr ist von Wittenberge in Richtung Hamburg kein Wegkommen.
Das Ausdünnen des Streckentaktes in Richtung Berlin hat keine so gravierenden Auswirkungen, denn dank der ...

09 Februar 2007

Flughäfen: "Tempelhof kann weiterbetrieben werden", aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2007/02/09/
1205906.html

Ein Rechtsgutachten für die Bahn hält die Nutzung als Sonderflughafen für möglich.
Von Katrin Schoelkopf

Die Entscheidung für einen dauerhaften Weiterbetrieb des Flughafens Tempelhof hängt allein vom politischen Willen ab. Juristische Hürden für den Bau des neuen Hauptstadtflughafens BBI in Schönefeld, wie sie die Länder Berlin und Brandenburg sowie der Bund im Falle des Weiterbetriebs von Tempelhof sehen, gibt es nicht. Zu dieser Einschätzung kommt der Planungsrechtler Professor Michael Ronellenfitsch - allerdings mit einer Einschränkung.
Tempelhof kann nur als Sonderflughafen mit beschränktem Privatflugverkehr dauerhaft genutzt werden. Im Auftrag der Deutschen Bahn und des US-Amerikanischen Investors Fred Langhammer stellte ...

Regionalverkehr: Der schnelle Zug ins Zentrum, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
09.02.2007/3070644.asp

Kürzere Fahrzeiten, mehr Fahrgäste: Der Nord-Süd-Tunnel ist vor allem für den Nahverkehr ein Erfolg
Von Klaus Kurpjuweit

Eine Milliardensumme haben der Bund und das Land sowie die Bahn in den Ausbau der Bahn-Anlagen in Berlin investiert – und die Ausgabe hat sich nach Ansicht des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) gelohnt: Seit der Eröffnung des Nord-Süd-Tunnels und des Hauptbahnhofs Ende Mai 2006 sei die Zahl der Fahrgäste auf den Berliner Regionalbahnhöfen um 15 Prozent gestiegen, teilte VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz gestern mit. Wo investiert werde, sei der Nahverkehr erfolgreich.
Deutlich mehr Fahrgäste gab es auf den Strecken, auf denen sich durch den Tunnel die Fahrzeit aus dem Umland ins Zentrum der Stadt erheblich verkürzt hat. Nach Angaben von Franz gab es auf der Strecke von Angermünde ...

Regionalverkehr: Kürzere Fahrzeiten, mehr Fahrgäste, aus newstix.de

http://www.newstix.de/?session=&site=actual&
startentry=0&entmsg=true&mid=4178

DB AG und VBB ziehen positive Bilanz der Fahrgastentwicklung im Regionalverkehr seit Öffnung des Nord-Süd-Tunnels

Das Verkehrskonzept der Deutschen Bahn ist aufgegangen: Der Regionalverkehr in Berlin und auch in Brandenburg hat durch die Eröffnung des Nord-Süd-Tunnels wesentlich an Attraktivität gewonnen. Das belegen die neuesten Analysen zur Fahrgastentwicklung im Regionalverkehr.
Im zweiten Halbjahr 2006 benutzten 15 Prozent mehr Fahrgäste den Regionalverkehr in Berlin als 2005. Damit stieg die Zahl von 93.000 (zweites Halbjahr 2005) auf 107.000 Fahrgäste in der zweiten Jahreshälfte 2006. Am häufigsten stiegen die Fahrgäste am ...

08 Februar 2007

S-Bahn: Neues Betriebs- und Informationssystem bringt spürbare Verbesserungen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
38d631bb0070949ec125727c0038c5cd?
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Mit einem neuen Betriebsund Informationssystem (BIS) möchte die Deutsche Bahn AG künftig ihre Fahrgäste schneller und besser informieren sowie mehr Sicherheit bieten. Außerdem soll das BIS dazu beitragen, dass die S-Bahn Berlin GmbH auch in Zukunft wirtschaftlich betrieben werden kann, wie Steffen Uzdil, BIS-Projektleiter, mitteilt. 2010 soll das System, an dessen Umsetzung derzeit gearbeitet wird, für das gesamte S-Bahn Netz einsatzfähig sein.
BIS bringt für unsere Fahrgäste spürbare Verbesserungen. Wir schaffen nun die technischen Voraussetzungen, unsere Kunden ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Weitere Verbesserung von Service und Qualität, neue Aufzüge, Sanierung von Strecken, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
76d139cbf5cc3f83c125727c00367d22?
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Nach dem DB-Konzernbeauftragten für Brandenburg, Dr. Joachim Trettin, und dem S-Bahn- Chef, Günter Ruppert, steht dieser punkt 3-Ausgabe der Konzernbevollmächtigte für das Land Berlin, Ingulf Leuschel, Rede und Antwort.

Welche Erwartungen haben Sie an das Jahr 2007 für Ihren Verantwortungsbereich?

Ingulf Leuschel: Lassen Sie mich zunächst kurz auf das vergangene Jahr zurückblicken, welches nicht nur in Berlin, sondern für die Deutsche Bahn AG insgesamt das erfolgreichste ihrer Geschichte war. Bis zum Dezember 2006 fuhren bundesweit rund 70 Millionen Personen mehr in unseren Zügen.
Im gleichen Zeitraum konnte die Railion Gruppe um 10,5 % zulegen. Die Verkehrsleistung im Schienengüterverkehr stieg damit um neun Milliarden Tonnenkilometer. Pünktlich zur Fußballweltmeisterschaft 2006 wurde das neue Berliner Bahnverkehrskonzept realisiert.
Es stößt bei den Kunden auf eine ...

S-Bahn + Bahnhöfe: Künftig drei Bahnsteige für den S-Bahnverkehr und zwei für den Regionalverkehr, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
3949a9967d2e2a98c125727c0038f184?
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Wenn 2017/2018 alle Maßnahmen der Grunderneuerung und des Umbaus abgeschlossen sind, erinnert nichts mehr an den alten, über Jahrzehnte wie ein Schwalbennest gewachsenen Bahnhof – außer die alte Fußgängerbrücke, die erst demontiert und später originalgetreu wiederaufgebaut wird. Der neue S- und Regional-Bahnhof verfügt über fünf Bahnsteige – drei für die S-Bahn und zwei für den Regionalverkehr. Zwei S-Bahnsteige auf der unteren Ebene ermöglichen künftig den umsteigefreundlichen Richtungsverkehr.
Die Optik des Bahnhofs wird dominiert durch die neue 132 Meter lange Halle für die Ring- S-Bahn. Der parallel dazu entstehende Ringbahnsteig erhält voraussichtlich keine Halle, im Gegensatz zur bildlichen Darstellung. Die Besteller des Regionalverkehrs, also die Länder ...

S-Bahn: Der 104. Aufzug an den Berliner S-Bahnhöfen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Waidmannslust jetzt auch für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste zugänglich

Der 104. behindertengerechte Aufzug im Berliner S-Bahn-Netz ist seit dem 29. Januar am S-Bahnhof Waidmannslust in Betrieb. Die 350 000 € für Planung und Errichtung tragen der Bund und die Deutsche Bahn.
Der neue Fahrstuhl ist als Durchlader konstruiert: Er ermöglicht es mobilitätseingeschränkten Fahrgästen, ihr Ziel ohne zu wenden zu erreichen. Die Brailleblindenschrift auf der ...

S-Bahn: Neuer S-Bahnhof wird„Julius-Leber- Brücke (Kolonnenstraße)“ heißen, aus Punkt 3

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Auf Vorschlag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wird der künftige Bahnhof Kolonnenstraße, der derzeit gebaut wird, mit vorraussichtlich seiner Eröffnung im Jahr 2008 den Namen „S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke (Kolonnenstraße)“ tragen. Bahnchef Mehdorn hat diesem Vorschlag zugestimmt.
Julius Leber wurde 1891 im Elsass geboren, trat 1913 der SPD bei und meldete sich im Ersten Weltkrieg als Freiwilliger an die Front. Lange Jahre war er Mitglied ...

S-Bahn + Bahnhöfe: Zeittafel Bahnhof Ostkreuz, aus Punkt 3

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23. Oktober 1842 Eröffnung Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn Berlin–Frankfurt (Oder) mit Haltepunkt am Fischerdörfchen Stralau

1867 Zweite Linie Berlin – Richtung Küstrin (Ostbahn)

1871 Erste Züge Ringbahn

1872 Eröffnung des Bahnhofs Stralau, Ringbahn über zwei Kurven mit den Strecken Richtung Stadt verbunden

ab 1882 Eröffnung Stadtbahn Richtung ...

Regionalverkehr: Wie Claire und Wolf nach Rheinsberg kamen, aus Punkt 3

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Auch heute ist man in eineinhalb Stunden mit den „Öffentlichen“ in der schönen Stadt

Claire und Wölfchen (siehe Seite 1) fuhren im Jahr 1912 zunächst ab Stettiner Bahnhof oder Gesundbrunnen auf der Staatsbahnstrecke Berlin–Stralsund bis Löwenberg. Hier stiegen sie in die private Kleinbahn.
„Seinen eigentlichen Anfang nahm das Abenteuer erst, als sie in Löwenberg ausstiegen. Der D-Zug ruhte lang und dunkel in der Halle unter dem Holzdach – sie durchschritten einen Tunnel, oben, in hellem Sonnenlicht, stand die Kleinbahn, wie aus Holz gefügt, steif und verspielt.“ –Aus Kurt Tucholskys Erzählung „Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte“, 1912.
Die Kleinbahn fuhr seit 1899 bis Rheinsberg. Ab 1928 führte sie weiter bis ...

Regionalverkehr: Verkehrsministerium bestreitet Abbestellung / Günstige Verbindung nur für Berliner, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10868280/61299/

CHRISTIAN KRANZ

LINDOW Die Eisenbahn zwischen Rheinsberg, Löwenberg und Berlin soll auch nach dem nächsten Fahrplanwechsel noch fahren. Von einer geplanten Abbestellung zum 8. Dezember 2007 wisse er nichts, sagt der Pressesprecher des Verkehrsministeriums, Lothar Wiegand. Er widersprach damit Gerüchten in der Rheinsberger Stadtverordnetenversammlung und in Lindow.
Viele Lindower vermuteten angesichts oft fast leerer Züge im Januar, dass es die Eisenbahn wohl nicht mehr lange geben werden. Der Zug fährt nur noch dreimal die Woche und zu unregelmäßig, als dass sich die Fahrgäste noch die Fahrtzeiten merken könnten.
Tatsächlich dürfte der Zug im Frühjahr 2008 für mehrere Wochen ...

Straßenbahn: Gutachten zur Zukunft von gefährdeten Straßenbahnlinien, aus Senat

http://www.parlament-berlin.de:8080/
starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/
ka16-10224.pdf

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:

Frage 1: Welche Gutachten zur Zukunft der gefährde-ten Straßenbahnlinien
M1 (Pastor-Niemöller-Platz - Rosenthal Nord/Schil- lerstr.),
M2 (Am Steinberg - Heinersdorf),
12 (Pasedagplatz - Bernkasteler Str. (Betriebshof),
21 (Bersarinplatz - Loeperplatz bzw.Frankfurter Tor - Treskowallee),
27 (Buschallee/Hansastr. - Hauptstr./Rhinstr.),
60 (Bahnhofstr./Seelenbinderstr. - Bölschestr. - Altes Wasserwerk),
61 (Bahnhofstr./Seelenbinderstr. - Bölschestr. - Rahnsdorf Waldschänke),
62 (S-Bhf Mahlsdorf - S-Bhf Köpenick bzw. Müg- gelheimer Str./Wendenschlossstr. - Wenden- schloss)
und
68 (S-Bhf Grünau - Schmöckwitz)
sind zurzeit nach Kenntnissen des Senats in Bearbei-tung?

Antwort zu 1.: Die Senatsverwaltung für Stadtent-wicklung hat im Spätsommer 2006 im Zusammenhang mit den geplanten Straßenbauarbeiten in der Friedrich-Engels-Straße eine Nutzen-Kosten-Untersuchung für den Streckenabschnitt Pastor-Niemöller-Platz - Rosenthal und dessen geplante Verlängerung zum S- und U-Bahnhof Wittenau beauftragt. Weitere Untersuchungen der o.g. Streckenabschnitte werden zurzeit nicht von bzw. im Auf-trag der Senatsverwaltung durchgeführt.
Nach eigener Aussage untersucht die BVG seit Früh-jahr 2006 schwach belastete Streckenabschnitte der Stra-ßenbahn im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit künftiger Investitionen aus betrieblicher Sicht. Diese Untersuchun-gen erfolgen vor dem Hintergrund, die knapper werden-den Investitionsmittel künftig zielgerichteter einzusetzen. Sie sind ergebnisoffen und beziehen systematisch alle be-triebswirtschaftlich relevanten Gesichtspunkte ein. Die unter Frage 1 genannten Streckenabschnitte sind Bestand-teil dieser Untersuchungen. Zusätzlich wird auch der von den Linien 18 und 21 befahrene Streckenabschnitt zwi-schen Betriebshof Lich-tenberg und S- und U-Bhf Lich-tenberg betrachtet.
Für die Linie 21 erfolgen darüber hinaus Betrachtun-gen zur Heranführung der Straßenbahn an den S-Bahnhof Ostkreuz, die im Zusammenhang mit der Zukunft der Li-nie 21 zu sehen sind.
Für die Linien 60/61 wurden zunächst nur die Außen-abschnitte Müggelseedamm/Bölschestraße - Altes Was-serwerk und S-Bhf Friedrichshagen - Rahnsdorf unter-sucht.

Frage 2: Von wem werden die jeweiligen Gutachten für wen und unter wessen Beteiligung erarbeitet?

Antwort zu 2.: Das Ingenieurbüro S. wurde mit der Nutzen-Kosten-Untersuchung des o. g. Streckenastes der M 1 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beauftragt. Die verkehrlichen Vorgaben erfolgten durch die Senatsverwaltung in Abstimmung mit der BVG. Zusätz-lich wurden Nachfragedaten durch die BVG zugeliefert.
Die BVG hat mitgeteilt, dass für die unter Frage 1 ge-nannten Streckenabschnitte von der BVG eigene Untersu-chungen durchgeführt werden. Hierbei werden die Stre-ckenabschnitte vom Grundsatz für den Fall des Erhalts mit alternativen Fällen (Verkehrsträgerwechsel oder Still-legung) verglichen und alle relevanten Daten in Vorha-benbeurteilungen zusammengeführt und bewertet. Die Bearbeitung erfolgt dabei ausschließlich BVG-intern.
Außerdem werden Betrachtungen zur Heranführung der Straßenbahn an den S-Bahnhof Ostkreuz im Zusam-menhang mit der Vorbereitung des Planfeststellungsver-fahrens Sonntagstraße durch die BVG im Auftrag der Se-natsverwaltung für Stadtentwicklung durchgeführt.

Frage 3: Wann werden welche Gutachten vorliegen? Wann soll das Berliner Abgeordnetenhaus darüber und über die vom Senat daraus gezogenen Schlussfolgerungen wie in Kenntnis gesetzt werden?

Antwort zu 3.: Die Ergebnisse der Nutzen-Kosten-Untersuchung des Senats werden frühestens Ende Febru-ar/Anfang März 2007 erwartet.
Nach Aussage der BVG liegen für die von der BVG durchgeführten Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit künftiger Investitionen auf schwach belasteten Strecken zurzeit noch keine belastbaren Ergebnisse vor. Sobald die Untersuchungen abgeschlossen sind, wird die BVG die Ergebnisse der Untersuchungen im Rahmen der Verhand-lungen zum Verkehrsvertrag dem Senat vorlegen. Im Ver-kehrsvertrag wird der Senat u.a. auch den Umfang des künftig zu betreibenden Straßenbahnnetzes festlegen. Der Verkehrsvertrag wird dem Abgeordnetenhaus zur Kennt-nisnahme vorgelegt.
Die Untersuchungen zur Straßenbahnanbindung des S-Bahnhofs Ostkreuz dauern an. Erste Ergebnisse liegen voraussichtlich im Frühjahr 2007 vor.
Nach Vorlage der Ergebnisse der Nutzen-Kosten-Untersuchungen wird die Verwaltung entsprechende fach-liche Empfehlungen erarbeiten und sie dem Senat zur Entscheidung vorlegen. Der Senat wird seine Entschei-dung dem Abgeordnetenhaus zur Kenntnis geben.

Berlin, den 05. Februar 2007
In Vertretung
Maria Krautzberger
................................
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 08. Februar 2007)