30 Juni 2007

VBB: Brandenburg: Staatssekretärin König ehrte ehrenamtliche VBB-QualitätsScouts

http://www.lok-report.de/

Infrastrukturstaatssekretärin Dorette König bedankte sich am 29.06.07 bei den ehrenamtlich tätigen QualitätsScouts des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg bei einer Feierstunde im Brandenburgsaal der Potsdamer Staatskanzlei.
Wer könnte besser Auskunft geben über die Qualität des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) als jene, die ihn tagtäglich nutzen? Seit 2005 engagieren sich Fahrgäste in Berlin und Brandenburg ehrenamtlich als QualitätsScouts und weisen auf Stärken und Mängel des Angebots hin.
Dafür bedankten sich Infrastrukturstaatssekretärin Dorette König und VBB Geschäftsführer Hans-Werner Franz bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement. Von den insgesamt 350 QualitätsScouts stammt jeweils die Hälfte aus den beiden Bundesländern. Viele sind bereits seit Projektstart 2005 dabei, neue QualitätsScouts wurden heute zum Auftakt ihres Ehrenamtes begrüßt.
Infrastrukturstaatssekretärin Dorette König: „Es gibt kein besseres Maß für Qualität, als die direkte Rückmeldung durch die Fahrgäste selbst. Die Qualitätsscouts wissen ganz genau, ob die Anschlüsse passen oder ob die Fahrgastinformationen ausreichend sind. Und wer täglich im Zug oder der S-Bahn fährt, kann sehr gut beurteilen, ob die Sauberkeit besser oder schlechter wird. Wer hier mit dabei ist, zeigt zweierlei: Sympathie für den ÖPNV und bürgerschaftliches Engagement. Dafür möchte ich mich im Namen der Landesregierungen Brandenburgs und Berlins herzlich bedanken.“
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin- Brandenburg: „Die VBB-QualitätsScouts sind ein wichtiger Bestandteil unseres Qualitätsmanagements. Sie teilen uns wichtige Beobachtungen mit und helfen uns, gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen Fehler zu beheben und das Angebot insgesamt zu verbessern. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für mehr Qualität und sind im Verbund unverzichtbar geworden.“
Insgesamt stieg die Anzahl der Einzelbeobachtungen im vergangenen Jahr auf 2.300 an (im Vorjahr: 2.100). 56 Prozent aller Beobachtungen bezogen sich auf den ÖPNV in Brandenburg. Zu den Topthemen der Scoutmeldungen gehören Fahrplan und Anschlüsse (32 Prozent), Bahnhöfe und Haltestellen (24 Prozent) und das Fahr- und Servicepersonal (14 Prozent). Im Jahr 2006 bezogen sich 72 Prozent auf den Eisenbahnverkehr und 28 Prozent auf Busse, Tram und U-Bahn. Gemeinsam mit den 42 im VBB organisierten Verkehrsunternehmen werden die Hinweise ausgewertet und anschließend die Mängel behoben.
Zahlreiche Bundesländer haben Interesse an der Nachahmung des Projektes bekundet. Die VBB-QualitätsScouts wurden 2006 von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger mit einem Preis ausgezeichnet (Pressemeldung VBB, 30.06.07).

U-Bahn: Neue Pläne für die Kanzler-U-Bahn, aus rbb-online

http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/wirtschaft/
beitrag_jsp/key=news6086297.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe wollen mit neuen Plänen die Verkehreinschränkungen um den Bau der U-Bahn-Linie 5 auf der Straße Unter den Linden reduzieren.

Nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" (Samstagausgabe) wurden vor allem die Planungen für den Bahnhof, in dem die Fahrgäste zwischen der U 6 und der U 5 umsteigen können, geändert. Ursprünglich sollten auch Aufgänge zur Nordseite der Straße Unter den Linden entstehen, doch dafür fehlt der Platz.
"Nach unserem Konzept wird dieser U-Bahnhof nun nur auf der Mittelpromenade Unter den Linden Zugänge erhalten", sagte ein Sprecher des Unternehmens dem Blatt. So könne darauf verzichtet werden, die nördliche Fahrbahn Unter den Linden aufzureißen.
Nach dem abgespeckten BVG-Konzept wird die Sperrung ...

S-Bahn: Ab Montag fahren weniger Züge, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2007/06/30/
berlin/908125.html

Den täglich Hunderttausenden Nutzern der Berliner S-Bahn stehen harte Zeiten bevor. Vor allem im Berufsverkehr dürfte es ab der kommenden Woche in den Zügen noch enger werden als sonst. Bereits von Montag an - und damit eine Woche eher als vorgesehen - wird der sogenannte Ferienfahrplan eingeführt. Das bedeutet: Einzelne Linien werden verkürzt bedient, die Taktabstände zwischen Zügen vergrößern sich, insgesamt fahren am Tag weniger Züge. Auf Nachfrage räumt die S-Bahn ein, dass die Einschränkungen weit über den Ferienfahrplan hinausgehen. Betroffen sind sechs der 15 Linien der S-Bahn die täglich bis zu 1,4 Millionen Fahrgäste befördert. Mit dem Notfahrplan reagiert das Unternehmen auf den anhaltend hohen Krankenstand bei den Triebfahrzeugführern. Vor allem an den Wochenenden kam es immer wieder zu Zugausfällen. "Im Interesse unserer Fahrgäste schaffen wir jetzt ein zwar vermindertes, jedoch stabiles Angebot", begründet Tobias Heinemann, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner S-Bahn GmbH, die jetzt verkündete Reduzierung des Angebots.
Laut S-Bahn-Sprecher Gahler haben sich aktuell 110 der knapp ...

Flughäfen + Bahnverkehr: Wo, bitte, gehts hier nach Berlin?, aus taz

http://www.taz.de/index.php?id=berlin-aktuell&
dig=2007/06/30/a0267&id=820&cHash=77a3964685

Der Bahnhof am Flughafen Schönefeld ist für immer mehr Touristen das Tor nach Berlin. Ausgerechnet hier aber ist Kundenfreundlichkeit noch ein Fremdwort: Mehrsprachige Hinweise sind ebenso Mangelware wie persönliche Beratung

Mit Mühe hat sich der Mexikaner durch den Touchscreen-Dialog des Fahrkartenautomaten getastet. Jetzt soll er sein Fahrziel eingeben. Buchstabe für Buchstabe tippt er von seinem Hotelgutschein ab: "Friedrichstraße". Der Automat findet das Wort nicht. Vielleicht hat sich der Tourist aus dem fernen Lateinamerika, der gerade auf dem Flughafen Schönefeld angekommen ist und kein Wort Deutsch spricht, bei der Eingabe vertan. Hinter ihm warten ungeduldig acht weitere Reisende mit schwerem Gepäck.
In der Unterführung des Bahnhofs Schönefeld gibt es einen einzigen Fahrkartenautomaten. Der verkauft sowohl S-Bahn-Karten als auch Tickets ...

Flughäfen: Buchhafen Tempelhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/feuilleton/666217.html

Groß denken: Der alte Flughafen wäre der ideale Standort für die Landesbibliothek
Götz Aly

In den nächsten zehn Jahre wird Berlin das Schloss in der Gestalt des Humboldt-Forums wiederbekommen. Die Kosten trägt hauptsächlich der Bund. Das Nutzungskonzept leuchtet ein: Auf 45 000 Quadratmetern will die Stiftung Preußischer Kulturbesitz dort die bislang im Vorort Dahlem versteckten völkerkundlichen Schätze präsentieren. Die Museumsinsel wird sich mit dem Louvre, den Londoner und Vatikanischen Museen messen können. Berlin wird, was will man mehr, an internationaler Attraktivität gewinnen.
5 000 Quadratmeter Geschossfläche verlangt Berlin und zahlt dafür 32 Millionen Euro der Baukosten. Darauf ließe sich leicht verzichten, denn dafür fehlt ein plausibles Konzept. Der Senat beabsichtigt, in das künftige Schloss ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Bahn schaltet kostenlose Service-Hotline zur Kundeninformation

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/ubp/
p20070630.html

(Berlin, 30. Juni 2007) Bahn-Gewerkschaften haben nach Ablauf der Friedenspflicht am 30. Juni mit Streiks gedroht. Über eventuelle Einschränkungen des Reiseverkehrs ab dem 1. Juli liegen zur Zeit noch keine Informationen vor. Die Deutsche Bahn wird versuchen, Unannehmlichkeiten für Reisende so gering wie möglich zu halten und richtet eine kostenlose Service-Hotline ein, die ab sofort rund um die Uhr unter der Telefonnummer 08000 996633 zu erreichen ist. Aktuelle Informationen erhalten Kunden auch über www.bahn.de. Außerdem wird bei Beeinträchtigungen des Zugverkehrs zusätzliches Service-Personal auf den großen Bahnhöfen für die Information der Reisenden sorgen.

Fahrgäste, die an einem Streiktag aufgrund streikbedingter Zugausfälle oder Verspätungen ihre Reise nicht antreten können, haben die Möglichkeit, ihre Fahrkarte kostenlos umzutauschen oder sich den Reisepreis erstatten zu lassen.

Auch im Güterverkehr kann es zu Behinderungen kommen. Informationen können Kunden von Railion über www.railion.com einholen.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Konzernsprecher Oliver Schumacher

29 Juni 2007

Radverkehr: Erstmals Senat-Geld für Radweg-Sanierung bewilligt, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Landespolitik-Fahrrad-Radwege-Sanierung;
art124,2330123

Für die Sanierung von Radwegen will der Senat von 2008 an jährlich zunächst eine Million Euro ausgeben. Ein nach Ansicht des Vorsitzenden des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), Benno Koch, überfälliger Schritt. Ein Großteil der etwa 800 Kilometer langen Radwege und Radstreifen sei in einem „erbärmlichen Zustand“. Klagen von gestürzten Radfahrern seien das tägliche Brot von Anwälten. In Brandenburg will jetzt sogar, wie berichtet, Finanzminister Rainer Speer das Land verklagen, weil er auf einem Radweg wegen einer Bodenwelle bei hohem Tempo gestürzt war.
Bisher kann das Land zwar jährlich rund fünf Millionen Euro für den Bau neuer Radwege und -streifen auf der Fahrbahn ausgeben; ein Programm, um vorhandene Anlagen zu sanieren, gab es bisher aber nicht.

Lichtenberg ist ein positives Beispiel
Die Bezirke könnten mit dem Geld, das ihnen der Senat ...

28 Juni 2007

Regionalverkehr: Brandenburg: Pünktlichkeit im Regionalverkehr 2006 nochmals gesunken

http://www.lok-report.de/

Deutliche Worte fanden auf der heutigen Pressekonferenz zur "Qualitätsbilanz 2006" sowohl Brandenburgs Minister Reinhold Dellmann (SPD) als auch der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) Hans-Werner Franz.
Auf 16 Prozent des gesamten Schienennetzes in Brandenburg kann nach Erhebung des VBB nicht die fahrplanmäßige Geschwindigkeit gefahren werden. Welche Auswirkungen der Streckenzustand des Schienennetzes auf die Pünktlichkeit hat, macht auch das weitere Absinken der Pünktlichkeitsrate 2006 deutlich. Im Vergleich zu 2005 ist sie von 91,58 Prozent auf 90,48 Prozent gesunken. Vor dem Hintergrund, dass der VBB eigentlich eine durchschnittliche Pünktlichkeit von 95 Prozent anpeilt, ist dies eine hohe Abweichung.
Minister Dellmann forderte eine klare Verantwortung des Eigentümers Bundesrepublik Deutschland für die Infrastruktur ein: "Die Infrastruktur gehört zu 100 Prozent in öffentliche Hände". Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband begrüßt die eindeutige Positionierung der Landesregierung.
"Der ÖPNV ist eine Aufgabe der Daseinsvorsorge", so der Landesvorsitzende Frank Böhnke, "und wenn Investitionsentscheidungen zwischen dem Bundesverkehrsministeriums und der DB Netz AG ohne Beteiligung des Landes Brandenburg ausgehandelt werden, ist das ein unhaltbarer Zustand."
Die seit Jahren bekannten Probleme lassen sich jedoch nicht dadurch lösen, dass der Schwarze Peter zwischen den drei Beteiligten Bundesverkehrsministerium, DB Netz AG und Land Brandenburg immer hin und her gereicht wird. Hier müssen schnellstmöglich effektive Lösungen auf den Tisch, die ein weiteres Absinken der Pünktlichkeitswerte in 2007 verhindern. Und hier ist nach Ansicht des Bahnkunden-Verbandes gerade das Land Brandenburg als Leidtragender gefordert.
Die ersten Schritte scheinen gemacht zu sein. So teilte Verkehrsminister Dellmann mit, die Bundesnetzagentur mit der Überprüfung der Trassen- und Stationsentgelte in Brandenburg beauftragt zu haben. (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband, 28.06.07).

Regionalverkehr: Hauptsache Netz

http://www.vbbonline.de/download/pdf/
presse/Presse_27_06_07.pdf

Infrastrukturminister Reinhold Dellmann und VBBGeschäftsführer
Hans-Werner Franz informierten heute im
Rahmen der Vorstellung der „Qualitätsbilanz 2006“ über die
aktuelle Qualität des Nahverkehrs.
Heute stellten Infrastrukturminister Reinhold Dellmann und
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-
Brandenburg (VBB), die „Qualitätsbilanz 2006“ vor. Gegenstand
ist unter anderem die Untersuchung der Infrastruktur und
die Entwicklung der Pünktlichkeit. Die „Qualitätsbilanz 2006“
enthält erstmals eine Analyse des im Regionalverkehr befahrenen
Eisenbahnnetzes in Berlin und Brandenburg.
Minister Dellmann und VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz
kritisierten, dass auf 16 Prozent des Netzes in Berlin und Brandenburg
die vorgesehene Streckengeschwindigkeit nicht gefahren
werden kann. Für die Fahrgäste bedeutet das in Summe täglich
eine Fahrtzeitverlängerung von über 5.000 Stunden. Ursache
für diese Infrastrukturmängel sind unter anderem unzureichende
Instandhaltung durch die DB Netz AG. In Folge entstehen Einbrüche
bei der Pünktlichkeit. Der Gesamtpünktlichkeitsgrad betrug
2006 90,48 Prozent. Damit lag der Jahreswert wiederum unter
dem des Vorjahres (2005: 91,58 Prozent).
Die VBB-Qualitätsbilanz wird im Auftrag der beiden Länder Berlin
und Brandenburg erstellt, zeigt Stärken und Schwächen des
Schienenpersonennahverkehrs auf und unterbreitet Handlungsempfehlungen.
Ziel ist es, in der Öffentlichkeit für Transparenz
bei den erbrachten Verkehrsleistungen sowie bei der Qualität der
erbrachten Leistungen zu sorgen.
Reinhold Dellmann, Minister für Infrastruktur und Raumordnung
des Landes Brandenburg:
„Die Eisenbahnverkehrsunternehmen in Brandenburg müssen
sich anstrengen, um pünktlicher zu werden. Die Pünktlichkeit
ist das wesentliche Qualitätsmerkmal des ÖPNV. Momentan
geht der Trend leider in die falsche Richtung. Die Verkehrsunternehmen
können aber nur so pünktlich sein, wie es die Infrastruktur
zulässt. Hier ist vor allem die Deutsche Bahn AG gefragt,
zu investieren und instand zu halten.“
Hans Werner Franz, Geschäftsführer des VBB:
„Die Infrastruktur ist die Basis des öffentlichen Personennahverkehrs.
Nur wenn diese instand gehalten wird, kann die Pünktlichkeit
als wichtigstes Qualitätskriterium auf hohem Niveau erhalten
bleiben. Der VBB-Netzzustandsbericht zeigt eindeutig, dass hier
erheblicher Handlungsbedarf besteht. In den letzten Jahren ist
viel in den Ausbau von Strecken investiert worden, damit sich die
Fahrzeit verkürzt und der ÖPNV für die Fahrgäste noch attraktiver
wird. Deswegen ist es nicht akzeptabel, dass auf 16 Prozent des
Streckennetzes in Berlin und Brandenburg die vorgesehene Streckengeschwindigkeit
nicht gefahren werden kann. Es geht nicht
an, dass die DB Netz AG wie angekündigt einerseits die Trassenpreise
erhöht und den Verkehr so für die Mitbewerber teurer
werden lässt und gleichzeitig die Qualität absinken lässt. Die Ergebnisse
des VBB-Netzzustandberichts für Berlin und Brandenburg
belegen eindeutig, wie wichtig es ist, dass der Bund im Zuge
der vorgesehenen Bahnprivatisierung die Kontrolle über das Netz
behält.“

S-Bahn: Ferienfahrplan der S-Bahn startet bereits am 2. Juli

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070628.html

Vermindertes, aber stabiles Zugangebot - Weiterhin hoher Krankenstand

(Berlin, 28. Juni 2007) Die S-Bahn Berlin führt am 2. Juli und damit eine Woche früher als geplant den Ferienfahrplan ein. Darüber hinaus werden einzelne Linien verkürzt. Gründe dafür sind die Wiedereinführung der bisherigen Dienstpläne für Triebfahrzeugführer, gemäß der am 5. Juni getroffenen Vereinbarung zwischen der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, dem Betriebsrat und den Tarifparteien und der anhaltend hohe Krankenstand bei den Triebfahrzeugführern. „In den vergangenen Tagen fielen immer wieder einzelne Züge wegen fehlender Triebfahrzeugführer aus. Im Interesse unserer Fahrgäste schaffen wir jetzt ein zwar vermindertes, jedoch stabiles Zugangebot“, sagt Tobias Heinemann, Sprecher der Geschäftsführung.

Die Änderungen im Einzelnen:

* Einführung des Ferienfahrplans schon am 2. Juli
* S 25, Mo-So: Verstärkerzüge verkehren zwischen Lichterfelde Süd und Potsdamer Platz
* S 25, Mo-So, ab 20.30 Uhr: 20 Min-Takt zwischen Priesterweg und Gesundbrunnen
* S 46, Mo-So, ab 20:30 Uhr: verkehrt zwischen Königs Wusterhausen und Tempelhof
* S 5, Mo-Fr, ab 18 Uhr: Verstärkerzüge verkehren zwischen Mahlsdorf und Warschauer Straße
* S 85, verkehrt nur Mo-Fr

Alle Fahrplantabellen sind unter www.s-bahn-berlin.de ab 29. Juni abrufbar. Darüber hinaus informieren Aushänge an den Bahnhöfen über das veränderte Zugangebot.

Fragen beantwortet auch das S-Bahn-Kundentelefon unter
030 / 29 74 33 33.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Konzernsprecher Oliver Schumacher

Ressort Infrastruktur und Dienstleistungen
Sprecher Martin Walden

Regionalverkehr: Verkehrsverbund: Schlechtes Schienennetz führt zu massiven Verspätungen im Regionalverkehr, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/wirtschaft/
wirtschaft/art1067,1690696

Scharfe Kritik an Qualität der Bahn

Berlin. Der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB) hat der Deutschen Bahn erhebliche Mängel bei der Qualität ihres Schienennetzes und daraus resultierende massive Verspätungen im Regionalverkehr vorgeworfen.

Während im Jahr 2005 noch 91,6 Prozent aller Regionalzüge pünktlich fuhren, waren es 2006 lediglich 90,5 Prozent. Seit Mai rutschte die Quote auf rund 85 Prozent. Das geht aus der VBB-Qualitätsbilanz 2006 hervor, die gestern in Berlin vorgestellt worden ist.
Brandenburgs Verkehrsminister Reinhold Dellmann (SPD) und VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz sehen die wesentlichen Ursachen ...

Flughäfen: TuiFly nimmt mit Erstflug Verbindung Berlin/Tegel-Memmingen auf, aus Mobilitätsmanager

http://www.dermobilitaetsmanager.de/news/
luftfahrt/9816/

Am 28. Juni hat TuiFly als erste deutsche Airline offiziell den Flugbetrieb vom Memminger Flughafen Allgäu Airport aufgenommen. Pünktlich um 06.35 Uhr hob die gelbe mit 148 Passagieren besetzte Boeing 737-300 zum ersten Linienflug in Richtung Berlin-Tegel ab.
Mit an Bord waren unter anderem zahlreiche Vertreter der Allgäuer Tourismuswirtschaft, Hoteliers und Gesellschaftervertreter des Flughafens. Auch der anschließende Rückflug war mit 107 Passagieren fast ausgebucht. Nach der Landung gegen 09.40 Uhr wurden die ersten aus Berlin-Tegel kommenden Passagiere im neuen Terminalgebäude vom Flughafenchef Ralf Schmid und Helmut Mokosch, Geschäftsführer TUIfly, empfangen.
Im laufenden Sommer stehen ...

27 Juni 2007

Schiffsverkehr: Wo verladen wird und wo sich Kais verwandeln, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
;art270,2329560

WESTHAFEN

Größter Berliner Hafen, eröffnet 1923. Von 1927 bis 1931 baute Ford in einer Halle 25 000 Fahrzeuge zusammen. Danach wurde die Fertigung nach Köln verlagert. Nach dem Krieg Lebensmittellager. Die in den zwanziger Jahren gebauten Hallen stehen unter Denkmalschutz. Untergebracht sind dort das Zeitungsarchiv der Staatsbibliothek und Archivbestände der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Um die Hallen gründlich zu sanieren, sind 20 Millionen Euro nötig. Gegenwärtig wird nur notdürftig ausgebessert.
Die landeseigene Hafengesellschaft Behala schlägt seit Jahren in ihren drei verbliebenen Häfen (Westhafen, Spandauer und Neuköllner Hafen) vier Millionen Tonnen Güter um, vor dem Krieg waren es bis zu zehn Millionen Tonnen. 800 000 Tonnen entfallen auf die Binnenschiffahrt. 2,2 Millionen Tonnen werden auf der Straße bewegt, rund eine Million Tonnen auf der Schiene. Die Ladungen auf der Schiene haben sich in ...

26 Juni 2007

Schiffsverkehr: Neuer City-Anleger für Wassertouristen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0626/lokales/
0091/index.html

Uwe Aulich

Für Wassertouristen gibt es in Berlin an der Spree eine neue Anlegestelle - mitten im Regierungsviertel. Der etwa 250 Meter lange Anleger am Schiffbauerdamm zwischen S-Bahn-Brücke und Marschallbrücke wurde jetzt vom Bezirk Mitte freigegeben. Wie Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD) sagte, können dort sowohl ...

Straßenverkehr: Mehr als 1000 Baustellen zur Ferienzeit, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/desk/
977852.html

In den Ferien wird es in Berlin wieder eng: Insgesamt gibt es zurzeit 1085 Baustellen auf den Straßen der Stadt. Der ADAC kritisiert vor allem die Dauer vieler Bauarbeiten. So entgehen Sie den schlimmsten Staufallen.
Von Isabell Jürgens und Thomas Fülling
Sommerzeit ist Baustellenzeit. Dieser Merksatz gilt in diesem Jahr in besonderem Maße: Die Verkehrslenkung Berlin (VLB) hat für die Sommerzeit eine Liste mit den 120 schlimmsten Staufallen zusammengetragen. "Insgesamt haben wir aktuell 1085 Baustellen auf Berlins Straßen", informiert Peter Schultz von der VLB. "Das ist rekordverdächtig", sagt Jörg Becker, Leiter Verkehr beim ADAC Berlin-Brandenburg.
Schlaglöchern, maroden Brücken, Tunneln, Leitungen oder Gleisanlagen wird bevorzugt in der relativ verkehrsarmen Zeit zu Leibe gerückt. Nach Angaben der VLB sind in den Ferien ...

Straßenverkehr: Stadtautobahn wird sechs Mal voll gesperrt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/664909.html

2008 beginnt der Abriss der Spandauer-Damm-Brücke
Peter Neumann

Dieser Großbaustelle sehen selbst die so kühl projektierenden Planer des Senats mit einiger Beklommenheit entgegen. "Wir holen jetzt tief Luft", sagt Manuela Damianakis, Sprecherin der Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). "Uns ist klar, dass es große Verkehrseinschränkungen geben wird." Denn im kommenden Frühjahr beginnt ein Bauvorhaben, für das die Stadtautobahn (A 100) und die Ringbahn in Charlottenburg nach jetzigen Planungen sechs Mal gesperrt werden müssen: Die Spandauer-Damm-Brücke wird abgerissen und neu gebaut. Das dauert drei Jahre und kostet 40 Millionen Euro. Die 1963 fertig gestellte Überführung aus Spannbeton und drei Rampen weisen schwere Schäden an Abdichtungen und Fahrbahnen auf. Verschleiß, der Schwerverkehr und Tausalz haben auch der Betonkonstruktion stark zugesetzt.
Der Stadtring ist die am stärksten befahrene Autobahn Deutschlands: Nach Zählungen des Senats quälen sich je nach Teilstück täglich ...

S-Bahn: S-Bahn lenkt im Streit mit Lokführern ein, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/desk/974913.html

Zurzeit sind etwa 100 der circa 900 Triebwagenfahrer der Berliner S-Bahn krankgeschrieben. Die hohe Fehlquote bei den Lokführern zeigt Wirkung: Von Juli an sollen erst einmal wieder die alten Schichtpläne gelten. Aufgrund der Personalnot war es in den vergangenen Tagen bereits zu Einschränkungen im Bahnverkehr gekommen.
Von Christa Beckmann
Die vorübergehende Rücknahme gelte bis zum 1. Dezember. Damit solle Zeit gewonnen werden, um "in Ruhe über eine Lösung des Konflikts nachzudenken". Die Krankenrate ist unter den Zugführern seit drei Wochen von vier auf zwölf Prozent hochgeschnellt. Zurzeit sind etwa 100 der circa 900 Triebwagenfahrer krankgeschrieben. Auslöser der Krankheitswelle sind neue Dienstpläne, die die Zugführer nach Angaben des Betriebsrats zusammen mit einer tariflichen Arbeitszeiterhöhung stark zusätzlich belasten.
Aufgrund der Personalnot war es in den vergangenen Tagen bereits zu Einschränkungen im Bahnverkehr gekommen. Am Sonntag und am Montag wurde die S85 von ...

allg.: Erstmals Verkehrssicherheitsbericht für Berlin vorgelegt, aus Senat

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/
pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_0706/
nachricht2708.html

Das Forum Verkehrssicherheit Berlin hat in seiner Jahressitzung am 21. Juni 2007 den erstmals erstellten Verkehrssicherheitsbericht 2007 verabschiedet. Dieser Bericht dient dazu, die aktuelle Unfallentwicklung in Berlin zu analysieren, Entwicklungstrends zu identifizieren und die Entwicklung im Hinblick auf die Zielgruppen der Verkehrssicherheitsarbeit und die Maßnahmen des Verkehrssicherheitsprogramms zu bewerten. Er ergänzt die Verkehrsopferbilanz der Polizei.

Verkehrssicherheit
Die vorliegende Analyse zeigt Erfolge der Verkehrssicherheitsarbeit, aber auch Probleme: Die Zahl der Straßenverkehrsunfälle nahm von 2000 bis 2006 kontinuierlich und insgesamt um 18 Prozent ab. Die bis 2005 ähnlich günstig verlaufende Entwicklung der Verunglücktenzahlen setzte sich dagegen 2006 nicht weiter fort: Es wurden wieder mehr Menschen bei Straßenverkehrsunfällen verletzt und getötet. Bei genauer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass die Trendabweichung lediglich die Radfahrer betrifft. Hier hat die Zahl der Verunglückten im Vergleichszeitraum 2000 bis 2006 auch infolge des wachsenden Radverkehrs um 7 Prozent zugenommen. Bei allen anderen Verkehrsteilnehmern ging die Anzahl der Verunglückten dagegen kontinuierlich zurück.
Erfreulich ist der deutliche Rückgang von Verkehrsunfällen, an denen Kinder beteiligt waren.

Nach wie vor ist eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle überhöhe bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit der Kfz-Führer.

Ein wichtiges Ziel der differenzierten Unfallanalyse ist die Identifizierung der Bevölkerungsgruppen mit den größten Unfallrisiken, um darauf die Maßnahmen der Verkehrssicherheits-Arbeit auszurichten. Ein besonders hohes Risiko besteht bei jungen Kindern (6 bis 10 Jahre) sowie Kindern und Jugendlichen (11 bis 17 Jahre) als Fußgänger und Radfahrer, bei jungen Erwachsenen (18 bis 24 Jahre) als Radfahrer, motorisierten Zweiradfahrern und Pkw-Fahrern sowie bei älteren Senioren (älter als 74 Jahre) als Fußgänger.

Das Forum für Verkehrssicherheit hat festgestellt, dass die Ausrichtung der Maßnahmen des Verkehrssicherheitsprogramms von 2004 auf die genannten Zielgruppen weiterhin richtig und die konsequente Umsetzung dieser Maßnahmen zielführend ist.

Maßnahmeschwerpunkte sind

* die Arbeit der Unfallkommission, die Unfallschwerpunkte untersucht und entschärft,
* die Herstellung eines stadtangemessenen Tempoverhaltens durch eine verbesserte Geschwindigkeitsüberwachung der Polizei und
* die Intensivierung der Verkehrs- und Mobilitätserziehung insbesondere an den Schulen.


Im Berliner Forum für Verkehrssicherheit sind Maßnahmen zur Fortschreibung des Verkehrssicherheits-Prgramms beraten worden, die geeignet sind, die konkret benannten Ziele einer Reduzierung der im Stadtgebiet getöteten und verletzten Menschen um 30 Prozent im Jahr 2010 gegenüber 2004 zu erreichen.

Senatorin Junge-Reyer: "Unser Ziel für 2010 ist sehr anspruchsvoll, weil wir bereits ein relativ hohes Sicherheitsniveau erreicht haben. Ich halte dennoch an diesem Ziel fest und rechne damit, dass die eingeleiteten und noch umzusetzenden Maßnahmen in den kommenden Jahren Wirkung zeigen. Eine hohe Verkehrssicherheit ist ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität Berlins."

Weitere interessante Ergebnisse der sehr differenzierten Unfallanalyse sind:

* Jede dritte Person mit schweren Verletzungen verunglückt als Fußgänger, jede vierte als Radfahrer, jede sechste mit einem motorisierten Zweirad oder als Autofahrer und jede zehnte als Mitfahrer.
* Männer verunglücken 1,6 mal häufiger als Frauen und werden 1,8 mal häufiger schwer verletzt. Besonders gravierend ist: Männliche motorisierte Zweiradfahrer werden 10 mal häufiger, Pkw-Fahrer 3,6 mal häufiger schwer verletzt als Frauen.
* In den Bezirken Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf besteht für junge Erwachsene und Erwachsene mittleren Alters ein besonders hohes Unfallrisiko; in Treptow-Köpenick ebenfalls, aber nur für Kinder und Jugendliche als Fußgänger und Radfahrer.


Der Verkehrssicherheitsbericht ist als Download unter
www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/
verkehrssicherheit/bericht/
verfügbar.

Straßenbahn: Straßenbahnbetrieb im Innenstadtring, aus Senat

http://www.parlament-berlin.de:8080/
starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/
ka16-10851.pdf

Straßenbahnbetrieb im Innenstadtring - 2. Versuch eine Antwort zu erhalten
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie
folgt: Vorbemerkung: Die Kleine Anfrage betrifft zum Teil Sachverhalte,
die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten
kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage
zukommen zu lassen und hat daher die BVG um Stellungnahme gebeten, die
von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt
wurde. Sie ist in den Antworten zu 2.1. bis 2.6. sowie 6. und 7.
wiedergegeben:

Frage 1: Ist der Antwort des Senats auf die Fragen 2, 3, 5, 6, 7 und 8
der Kleinen Anfrage 16/10197 zu entnehmen, dass dieser als Besteller von
Verkehrsleistungen keinen Einfluss auf die Vorhaltung von Infrastruktur
und die Organisation des Straßenbahnbetriebes in Mitte ausüben will?
Antwort zu 1.: Nein. Es trifft nicht zu, dass der Senat als Besteller
von Verkehrsleistungen keinen Einfluss auf die Vorhaltung von
Infrastruktur und die Organisation des Straßenbahnbetriebes in Mitte
ausüben will. Frage 2: Hat der Senat inzwischen von der BVG Auskünfte
über die nachfolgend aufgelisteten unbeantworteten Anfragen der Drs.
16/10197 erhalten, und wenn ja, wie lauten diese auf nachfolgende Fragen:

Antwort zu 2.: Ja. Frage 2.1: Hält der Senat nach Fertigstellung der
Straßenbahnstrecke zum Hauptbahnhof (Lehrter Bahnhof) die Vorhaltung der
Straßenbahnstrecke Kreuzung Invalidenstraße/ Chausseestraße -
Schwartzkopffstraße mit der Wendeschleife durch Schwartzkopffstraße,
Pflugstraße und Wöhlertstraße als Betriebsstrecke für notwendig? Antwort
zu 2.1: ,,Mit der Neubaustrecke entsteht eine leistungsfähige Endstelle
westlich des Hauptbahnhofes im Bereich des ehemaligen Bahnviadukts. Des
Weiteren werden die Gleisanlagen am Knotenpunkt Invalidenstraße/
Chausseestraße für jede ankommende Fahrtbeziehung der Straßenbahn
jeweils zwei Fahrtrichtungen im Linienverkehr oder für betriebliche
Umleitungen ermöglichen. Damit ist die Endstelle Schwartzkopffstraße
auch für betriebliche Belange nicht mehr erforderlich."

Frage 2.2: Wenn nein, wie ist im Falle von Behinderungen (z.B.
Bauarbeiten, Großveranstaltungen, technische Störungen, Unfälle) im
Bereich des Hauptbahnhofes die Aufrechterhaltung des
Straßenbahnbetriebes wenigstens bis zur Kreuzung Invalidenstraße/
Chausseestraße gewährleistet? Antwort zu 2.2: Siehe Antwort zu Frage 2.1.

Frage 2.3: Soll nach Fertigstellung des Projektes Alex II weiterhin eine
Straßenbahnlinie durch die Alte und Neue Schönhauser Straße geführt
werden? Antwort zu 2.3: ,,Die Strecke durch die Alte/Neue Schönhauser
Straße wird nach Inbetriebnahme der Neubaustrecke zum S- und U-Bahnhof
Alexanderplatz nicht mehr im Linienverkehr befahren."

Frage 2.4: Wenn nein, wie soll stattdessen die Erschließung der Gebiete
beiderseits der Alten und Neuen Schönhauser Straße gewährleistet werden?
Antwort zu 2.4: ,,Die Straßenbahnstrecke in der Alten und Neuen
Schönhauser Straße hat ihre Bedeutung im Wesentlichen durch die
Umgestaltung des Zentrums der damaligen Hauptstadt der DDR mit
Herausnahme der Straßenbahn aus dem Stadtzentrum erhalten. Sie diente
seit Einstellung des Straßenbahnbetriebes auf dem Alexanderplatz als
Zuführungsstrecke zur Endhaltestelle am Hackeschen Markt. Die daraus
resultierenden Linienführungen entsprachen bzw. entsprechen allerdings nicht
den Hauptverkehrsströmen, die radial auf den Alexanderplatz zuführen.
Mit der Wiederheranführung der auf das Zentrum zulaufenden
Straßenbahnstrecke aus der Greifswalder Straße wurde 1998 ein erster
wichtiger Schritt getan, um diesen Verkehrsströmen wieder zu
entsprechen. Gleiches gilt für die Heranführung der Straßenbahn aus der
Prenzlauer Allee an den Alexanderplatz. Mit der vollständigen Umsetzung
des neuen Straßenbahnkonzeptes wird die Strecke in der Alten und Neuen
Schönhauser Straße deshalb entbehrlich. Die Erschließung der einzigen
von ihr allein bedienten Straßenbahnhaltestelle U-Bahnhof
Weinmeisterstraße ist durch die U 8 hervorragend gewährleistet. Im
nördlichen Bereich des U-Bahnhofs Weinmeisterstraße verkehrt zudem die
Linie M 1, die über die Haltestelle S-Bahnhof Hackescher Markt (in
Richtung Süden) und U-Bahnhof Weinmeisterstraße/Gipsstraße (in
Fahrtrichtung Norden) auch weiterhin eine ausreichende barrierefreie
Anbindung garantiert (auf der M 1 werden alle Fahrten barrierefrei
angeboten). Die Bereiche um den U-Bahnhof RosaLuxemburg-Platz sind
ebenfalls hervorragend durch die U 2 und die M 8 angebunden. Kunden, die
aus dem Bereich Prenzlauer Allee künftig in den Bereich Hackescher Markt
fahren möchten, können am Alexanderplatz bequem sowohl in die S-Bahn als
auch in die Straßenbahnlinien M 4, M 5 und M 6 umsteigen. Vom Hackeschen
Markt ist die Neue Schönhauser Straße in wenigen Minuten fußläufig
erreichbar, so dass auch in diesem Fall kein Erschließungsdefizit
entsteht. Sowohl die Führung einer anderen Straßenbahnlinie durch die
Alte und Neue Schönhauser Straße als auch die reine Aufrechterhaltung
als Betriebsstrecke für Umleitungsfahrten ist aufgrund der nach
Eröffnung von Alex II zu erwartenden geringen Nachfrage nicht mehr
vertretbar bzw. würde die überwiegende Mehrzahl der Kunden, die zum
Alexanderplatz fahren möchten, negativ betreffen."

Frage 2.5: Wenn mit nein geantwortet wurde, hält der Senat dann die
Vorhaltung der Straßenbahnstrecke durch die Alte und Neue Schönhauser
Straße als Betriebsstrecke für notwendig? Antwort zu 2.5: ,,Die
Gleisanlagen im Bereich Mitte erlauben jeweils
Verkehrsführungs-Alternativen im Störungsfall. Eine Aufrechterhaltung
der Strecke für Betriebsbelange ist demnach nicht erforderlich."

Frage 2.6: Wenn nein, wie ist im Falle von Behinderungen (z.B.
Bauarbeiten, Großveranstaltungen, technische Störungen, Unfälle) im
Bereich des Alexanderplatzes die Aufrechterhaltung des
Straßenbahnbetriebes in die Stadtmitte gewährleistet? Antwort zu 2.6:
,,Alternative Linienführungsvarianten ergeben sich jeweils an den
Knotenpunkten Mollstraße/ Otto-Braun-Straße und
Mollstraße/Karl-Liebknecht-Straße, und in der Karl-Liebknecht-Straße ist
die Geradeausfahrt möglich. Ferner wird es in der Dircksenstraße eine
Gleisverbindung, die eine Umleitung von der Strecke ,,Alex I" vom
Alexanderplatz in die Dircksenstraße und weiter in die
Karl-Liebknecht-Straße ermöglicht, geben."

Frage 3: Aus wie viel Zügen pro Stunde welcher Linien setzt sich die
genannte Zahl von bis zu 36 Bahnen pro Stunde auf dem Abschnitt
Chausseestraße - Hauptbahnhof zusammen? Antwort zu 3.: In der Drucksache
16/10 197 sind keine Aussagen zur geplanten Belegung der
Straßenbahnneubaustrecke zum Hauptbahnhof gemacht worden. Die Planung
sieht zurzeit als Belegung maximal 42 Bahnen pro Stunde auf dem
Streckenabschnitt Chausseestraße - Hauptbahnhof vor. Diese setzen sich
aus 3 Bahnen der Linie 6 pro Stunde und Richtung, 6 Bahnen der Linie 8
pro Stunde und Richtung und 12 Bahnen der Linie 10 pro Stunde und
Richtung zusammen.

Frage 4: Wieso handelt es sich nach Auffassung des Senats beim
Linienverlauf der M6 von Alex über Hackeschen Markt zur
Schwartzkopffstraße/BND um einen Parallelverkehr, nicht aber beim
Linienverlauf von Alex über Hackeschen Markt zum Hauptbahnhof? Antwort
zu 4.: ,,Parallelverkehr" ist eine im Hinblick auf die Relation (Quelle,
Zwischenhalte, Ziel), die Qualität (z.B. Sitzplätze) und die Quantität
(z.B. Zugfolgezeit) gleichwertige Alternative zu einem vorhandenen
Verkehrsangebot. Diese Definition wird nicht starr, sondern durchaus
flexibel gehandhabt. Je mehr Merkmale der Alternative als gleichwertig
empfunden werden, desto näher kommen die Verhältnisse einem
Parallelverkehr. Beim Linienverlauf Alexanderplatz bis
Schwartzkopffstraße stimmen ein großer Teil des Linienverlaufs
(einschließlich Halte) und die Ziele von M 6 und U 6 überein, beim
Linienverlauf vom Alexanderplatz bis Hauptbahnhof nur ein geringerer
Teil des Linienverlaufs (einschließlich Halte). Insofern kommt die
Führung der M 6 zur Schwartzkopffstraße einem Parallelverkehr näher als
die Führung der M 6 zum Hauptbahnhof.

Frage 5: Wie bewertet der Senat die Auffassung, dass es sinnvoll wäre
bei einer angekündigten Frequentierung mit 18 Bahnen pro Richtung, 6
Züge zur Schwartzkopffstraße verkehren zu lassen und damit eine direkte
Verbindung zwischen BND und Alex herzustellen? Antwort zu 5.: Die
Antwort zu 5. entspricht dem ersten Teil der Antwort zu 4. der Kleinen
Anfrage 16/10 197: Jede neue Direktverbindung trägt dazu bei, Fahrgäste
zu gewinnen. Voraussetzung für den wirtschaftlichen Be-
trieb einer neuen Direktverbindung ist jedoch eine ausreichend große
Verkehrsnachfrage. Diese ist insbesondere in der
Chausseestraße/Friedrichstraße bei einem zusätzlichen Parallelverkehr
zur U 6 nicht zu erwarten. Daher beurteilt der Senat den Vorschlag, von
der angenommenen Gesamtzahl der Züge in Richtung Hauptbahnhof sechs Züge
zur Schwartzkopffstraße verkehren zu lassen, negativ. Frage 6: Ist der
Antwort auf die Frage 1 der Kleinen Anfrage 16/10197 zu entnehmen, dass
dem Senat unbekannt ist, dass die Straßenbahnhaltestelle
Schwartzkopffstraße (Richtung Riesaer Straße/ Ahrensfelde) derzeit außer
Betrieb ist? Frage 7: Wann soll diese Haltestelle nach der derzeitigen
Außerbetriebnahme wieder in Betrieb genommen werden? Antwort zu 6. und
7.: ,,Im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen für die neue ,,BND-Zentrale"
ist der Bereich der Endstelle Schwartzkopffstraße bis September 2007
nicht in Betrieb und wird darüber hinaus voraussichtlich bis zum Jahre
2010 nicht in Betrieb genommen werden können, weil der Baustellenbereich
,,BND-Zentrale" sich auf den Gehwegbereich der Haltestelle erstreckt und
damit nicht nutzbar ist." Berlin, den 22. Juni 2007 In Vertretung
Stadtentwicklung (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 26. Juni 2007)

25 Juni 2007

Museum: Buckower Kleinbahn: Kaufvertrag unterzeichnet

http://www.lok-report.de/

Mit einem Bahnhofsfest wurde in Buckow das 110-jährige Jubiläum der Buckower Kleinbahn gefeiert. Bis spät Abend konnte ein abwechslungsreiches Tagesprogramm geboten werden. Dabei konnten auch die zeitweiligen Wetterunbilden dem Fest nichts anhaben. Einer Höhepunkte des Tages waren Zweifels ohne die Sonderfahrt des LDC bis nach Buckow und die Pendelfahrten mit dem Sonderzug. Großes Lob an den LDC für das Engagement. Eines war bei Abfahrt schon sicher. Es war nicht die letzte Fahrt.
Um 12 Uhr 45 gab es dann eine offizielle Feierstunde zu der natürlich Honoratioren, Spender und Sponsoren auch eingeladen waren. Ein großes Geschenk gab es noch in Form des Kaufvertrages für die Buckower Kleinbahn. Seit dem 22.06.2007 befindet sich die Buckower Kleinbahn samt Bahnhofsgebäude nun im Besitz der Museumsbahn. Damit geht nun endlich eine sieben Jahre dauernde Odyssee um den Kauf der Bahn zu Ende und die weitere Zukunft ist nun gesichert. Den offiziellen Abschluss des Tages bildete dann noch ein 10-minütiges Feuerwerk um 23 Uhr (Andreas Hauschild, www.buckower-kleinbahn.de, 25.06.07).

Schiffsverkehr: Landwehrkanal bleibt vorerst geschlossen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/desk/974851.html

Am Landwehrkanal warten Touristen vergebens auf ein Schiff. Kein Schild weist an den Anlegestellen darauf hin, dass die ausgewiesenen Bootstouren ausfallen. Und die seit Freitag bestehende Schließung des Wasserwegs für die Schifffahrt wird diese Woche andauern. 50 von 3500 Bäumen müssen gefällt werden.
Von Steffen Pletl
"Eine Öffnung ist in den kommenden Tagen eher unwahrscheinlich", sagt Hartmut Brockelmann vom Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin. Zu groß sei die Gefährdung des Schiffsverkehrs durch möglicherweise umstürzende Bäume entlang der mehr als zehn Kilometer langen Wasserstraße. "Zirka 50 der mehr als 3500 Bäume links und rechts des Landwehrkanals müssen gefällt werden", sagt Brockelmann. Für jeden Baum werde eigens ein Gutachten erstellt und mit der Naturschutzbehörde abgestimmt.
Indes befürchten Anwohner, dass weit mehr Bäume gefällt werden. Mit einer spektakulären ...

Flughäfen: US-Investoren geben Flughafen Tempelhof auf, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/desk/974475.html

Nur wenige Tage nach der Deutschen Bahn ziehen nun auch die US-Investoren Fred Langhammer und Ronald S. Lauder ihr Projekt für den Airport zurück. Sie werfen in morgenpost.de dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit und dem rot-roten Senat vor, sich nie ernsthaft mit ihren Vorschlägen auseinandergesetzt zu haben.
Von Fred Langhammer und Ronald S. Lauder
Mittlerweile sind mehr als zweieinhalb Jahre vergangen, seit wir die Verantwortung übernommen haben, aus dem Flughafen Berlin-Tempelhof - einem einzigartigen Gebäude mit einer beeindruckenden Historie - ein zukunftsweisendes Projekt zu entwickeln. Wir haben bis heute das einzige Gesamtkonzept vorgelegt, das die denkmalgeschützte Immobilie erhält, Tempelhof insgesamt eine neue Perspektive gibt und bei dem sowohl Partner wie Finanzierung gesichert sind. Es ist das einzige vorliegende Gesamtkonzept, das wirtschaftlich sinnvoll ist und bei dem weder dem Land Berlin noch den Steuerzahlern Kosten entstehen.
Es erscheint uns unerklärlich, dass sich der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und sein rot-roter Senat nie ...

Flughäfen: Geiz verleiht Flügel, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Berliner-Flughaefen-Billigflieger;art1050,2327739

Die Billig-Airlines fliegen auf Berlin – und die Flughäfen der Stadt profitieren von neuen Verbindungen und stetig wachsenden Passagierzahlen. Seit vor fünf Jahren die ersten Fluggesellschaften mit Niedrigpreis-Tickets auf den Markt drängten, hat sich das Passagieraufkommen an den Berliner Flughäfen um rund 50 Prozent erhöht. Heute ist hier jeder zweite Fluggast ein Low-Cost-Reisender, jährlich sind das mehr als neun Millionen. Immer neue Strecken werden eröffnet, manche auch wieder eingestellt. Nicht nur die Berliner profitieren davon, mit den Günstigangeboten kommt auch eine zunehmende Zahl von Besuchern in die Stadt.
Insgesamt zwölf Millionen Fluggäste zählten die drei Flughäfen Tegel, Schönefeld und Tempelhof, als 2002 die Erfolgsgeschichte der ...

23 Juni 2007

Bahnhöfe: Container mit Gleisanschluss, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
;art270,2327380

Immer wenn der Regen kommt, gibt es im Nordberliner Beton ein künstliches Naturdenkmal zu bestaunen: die Weddinger Seenplatte. Schmale Seen, breite Seen, die meisten keine zehn Zentimeter tief. Passanten tapsen drum herum und manch einer auch hinein. Es gibt viele Menschen hier, und sie queren die Seenplatte zielstrebig in ein scheinbares Nichts. Der zufällig Vorbeikommende muss schon ein Weilchen suchen, um den kleinen roten Container zu finden, in dem Brötchen, Bier und Chips verkauft werden. Und Fahrkarten. Der Container ist Stützpunkt und Repräsentanz der Deutschen Bahn (DB) an einem ICE-Bahnhof, von dem kaum einer weiß, dass er ein ICE-Bahnhof ist. Aus dem Lautsprecher grüßt eine Computerstimme: „Willkommen in Berlin-Gesundbrunnen.“
Vor knapp einem Monat hat der neue Bahnhof an der Schnittstelle von Wedding, Pankow und Prenzlauer Berg seinen ersten Geburtstag gefeiert. Vier Minuten sind es bis zum Hauptbahnhof, elf bis zum Südkreuz, und doch liegen diese beiden ...

BVG: Berlin: Ferienspaß der BVG bietet Kindern einen Blick hinter die Kulissen

http://www.lok-report.de/

In den Sommerferien laden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wieder Jungs und Mädchen ab sieben Jahre zum Ferienspaß bei Bus und Bahn ein. Ferienkinder können sich ein Eindruck vom Leben auf einem Straßenbahn- oder Omnibus­betriebshof verschaffen oder an einer Führung durch die Bahn­meisterei am Olympia-Stadion mit einem anschließenden Be­such im U-Bahn-Museum teilnehmen. Und sollte der Wissens­durst dann immer noch nicht gestillt sein, können sie direkt vor Ort den Mitarbeitern „Löcher" in den Bauch fragen.
• Die Führung durch die Bahnmeisterei und der Besuch des U-Bahn-Museums dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden. Treffpunkt ist vor dem Eingang des U-Bahnmuseums in der Eingangshalle des U-Bahnhofes Olympia-Stadion. Unter der Telefonnummer 030/ 256 27623 werden wochentags von 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr Anmeldungen für folgende Termine entgegen genommen: 18.07.2007, 25.07.2007, 01.08.2007, 08.08.2007, 15.08.2007, 22.08.2007, jeweils um 10.00 Uhr.
• Kinder, die wissen möchten, wie eine Straßenbahn funktioniert, können sich montags bis freitags zwischen 08.00 Uhr und 14.00 Uhr unter der Telefonnummer 030/ 256 30509 oder per E-Mail für folgende Termine auf dem Betriebshof Lichtenberg anmelden:
17.07.2007, 24.07.2007, 31.07.2007, 07.08.2007, 14.08.2007 21.08.2007 heweils um 11.00 Uhr
• Um dem Bus unter die Haube zu schauen, oder eine Buswerkstatt oder Waschanlage mal von innen zu sehen, muss man sich telefonisch montags bis freitags von 08.00 Uhr bis 14.00 Uhr unter 030/ 256 27424 für einen der folgenden Termine und Betriebshöfe anmelden:
18.07.2007, 10.00 Uhr Betriebshof Indira-Gandhi-Straße
01.08.2007, 10.00 Uhr Betriebshof Müllerstraße
08.08.2007, 10.00 Uhr Betriebshof Spandau
15.08.2007, 10.00 Uhr Betriebshof Cicerostraße
22.08.2007, 10.00 Uhr Betriebshof Britz
Auch beim Bus dauert eine Besichtigung etwa 90 Minuten, der Treffpunkt ist beim Pförtner.
Hinweis: Da unsere Kapazitäten leider begrenzt sind, können Anmeldungen von Gruppen nicht entgegen genommen werden (Pressemeldung BVG, 23.06.07).

22 Juni 2007

Schiffsverkehr: Kein Schiffsverkehr auf Landwehrkanal, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
;art270,2326904

Mit Buhrufen und Beschimpfungen begleiteten gestern hunderte Anwohner die zweite Baumfällaktion am Landwehrkanal. Am Paul-Lincke-Ufer Höhe Forster Straße musste ein Baum fallen, weil er durch einen Blitzschlag instabil geworden war. Der Unmut im Kiez nimmt zu – erst recht, nachdem das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) gestern den Landwehrkanal erneut gesperrt hat, vorerst bis Montag. Grund: Gefahr im Verzug.
Die spontane Sperrung war auch eine Reaktion auf das Veto des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, der der Fällung von drei Bäumen an anderer Stelle gestern nicht zustimmte. So wandte sich das WSA an den Senat: Die obere Naturschutzbehörde solle über die Fällungen entscheiden. Die Stadtentwicklungsverwaltung erteilte die Fällgenehmigung am frühen Nachmittag – auch an den drei Linden auf Höhe Tempelhofer Ufer 14-17 sollte noch gestern die Kreissäge angesetzt werden. An diesem Wochenende sollen zahlreiche weitere Bäume gefällt werden.
Der Streit um die Fällung von zunächst bis zu 35 umsturzgefährdeten Bäumen an den unterspülten Ufern ...

Straßenverkehr: Ein Tunnel, sieben Kreuzungen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
;art270,2326725

2010 soll mit dem Bau der Verlängerung der Stadtautobahn A 100 von der Neuköllner Grenzallee zum Treptower Park begonnen werden. Bis die Fahrzeuge über den 3,2 Kilometer langen Bauabschnitt 16 rollen können, werden sechs weitere Jahre vergehen. Am Donnerstagabend wurde das 320-Millionen-Euro-Projekt den Ausschüssen der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung vorgestellt.
Ein Tunnel und sieben neue Kreuzungen seien erforderlich, um Stadtstraßen und Bahntrassen zu queren, sagte Frank Embert-Kreiser vom mit der Projektsteuerung beauftragten Ingenieurbüro Krebs und Kiefer. Als Fahrbahnbelag ist geräuschdämmender, offenporiger „Flüsterasphalt“ vorgesehen, die Seitenwände erhalten eine schallabsorbierende Verkleidung, in Treptow sind zusätzlich Lärmschutzwände geplant.
Gleich hinter der Anschlussstelle beginnt der von 480 auf 385 Meter verkürzte Tunnel, der jetzt hinter der Neuköllnischen Allee ...

U-Bahn: U-Bahnhof Prenzlauer Berg, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/664028.html

Geschäftsleute fordern die Umbenennung der Station Eberswalder Straße
Stefan Strauss

PRENZLAUER BERG. "Nächster Bahnhof: Prenzlauer Berg." So soll die Ansage lauten, bevor die U-Bahn der Linie U 2 in die Station Eberswalder Straße einfährt. Das fordern die Hoteliers, Gastronomen und Betreiber von Kultureinrichtungen in dem Szeneviertel. Sie wollen, dass der U-Bahnhof Eberswalder Straße künftig den Namen Prenzlauer Berg trägt. Der soll dann auch auf allen Stadt - und Fahrplänen stehen.
"Prenzlauer Berg ist längst ein Markenname, der international bekannt ist. Vom U-Bahnhof Eberswalder Straße aus gelangt man sternförmig zu den wichtigen Orten, also zum Kollwitzplatz, zum Helmholtzplatz, in die Kulturbrauerei, zum Mauerpark und zur Max-Schmeling-Halle", sagt Kulturmanager Max E. Neumann. Und Stefanie Gronau vom "Tourist Information Center im Prenzlauer Berg" sagt: "Die Umbenennung wäre eine Erleichterung für Touristen, sich in der Stadt zurechtzufinden."
Die Initiatoren der Umbenennung greifen damit ...

Schiffsverkehr: Borsig-Hafen wird für Schwerlast-Transporte umgebaut, aus logistik-inside

http://www.logistik-inside.de/sixcms/
detail.php?id=550632

Der Borsig-Hafen in Berlin-Reinickendorf wird in den kommenden Monaten für Schwertransporte ausgebaut. Wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mitteilte, unterzeichnete die zuständige Senatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) am Freitag einen entsprechenden Kooperationsvertrag mit dem privaten Grundstückseigentümer.

Berlin. Dadurch sei die Gegenfinanzierung der Fördergelder gesichert. Insgesamt werden für die Baumaßnahmen rund 4,2 Millionen Euro veranschlagt. Zehn Prozent davon übernimmt der Eigentümer des Geländes.
Die bisherigen Transporte vom Gelände der Borsigwerke zum Westhafen konnten den Angaben zufolge nicht mehr über die Berliner Brücken transportiert werden, da die Fahrzeuge mittlerweile Lasten von 400 bis 500 Tonnen transportieren. Deshalb werde im Borsighafen eine so genannte ...

21 Juni 2007

Flughäfen: Weiterbetrieb Tempelhofs allein politische Entscheidung

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070621a.html

Siebert: „Rechtliche Möglichkeiten für die DB AG ausgeschöpft“

(Berlin, 21. Juni 2007) Der Weiterbetrieb des Flughafenstandorts Berlin-Tempelhof ist nach Einschätzung der Deutschen Bahn AG nur noch durch eine entsprechende politische Entscheidung möglich. „Realistisch betrachtet sind die rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft“, erklärte Wolf-Dieter Siebert, Vorstandsvorsitzender der DB Station & Service AG, am Donnerstag in Berlin. Das jüngste Schreiben des Bundesverwaltungsgerichts lege nahe, dass sowohl die Frage der Zuständigkeit des Gerichts als auch die Frage der Zulässigkeit der Klage negativ entschieden werden könnten. „Damit tritt klarer denn je zu Tage, dass der Flughafen Tempelhof offenbar ausschließlich auf politischem Wege gerettet werden kann. Die Bahn steht bei entsprechendem politischen Willen bereit, in einem Gesamtkonzept für den Standort Tempelhof den Flughafenbetrieb zu übernehmen.“

Siebert machte erneut deutlich, dass die DB AG den Ausbau des Flughafens Berlin-Brandenburg International (BBI) in keiner Weise beeinträchtigen will. Vielmehr gehe es darum, die großen Chancen dieses einmaligen Flughafenstandorts für die Hauptstadtregion zu erhalten. „Wir sind auch weiterhin bereit, etwas für den Wirtschaftsstandort Berlin zu tun.“ Die Deutsche Bahn hatte jüngst eine Feststellungsklage beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht, um rechtliche Zweifel an der künftigen Nutzung von Berlin-Tempelhof als Sonderflughafen auszuräumen. Ein Gutachten des Bundesfinanzministeriums hatte diesen Weg der Klage aufgezeigt. Das Bundesverwaltungsgericht hatte jedoch Bedenken gegen die Zulässigkeit der von der Bahn erhobenen Feststellungsklage zur Weiternutzung des Flughafens Tempelhof geäußert. Das Gericht verwies darauf, dass die Länder Berlin und Brandenburg eine für die Weiternutzung Tempelhofs erforderliche Änderung des Landesentwicklungsplanes bislang ablehnen. Daher sei es, so das Gericht, derzeit ungewiss, welche Auswirkung diese Änderung auf den Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau des Flughafens Schönefeld hätte.

Die Bahn hatte vorgeschlagen, Tempelhof als Sonderflughafen für einen eingeschränkten Nutzerkreis, beispielsweise Geschäftskunden, zu betreiben. Bereits heute ist die Bahn an zehn deutschen Flughäfen rund um den Flugverkehr aktiv.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Konzernsprecher Oliver Schumacher

Straßenverkehr: Lückenlos über die Autobahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/663659.html

Bis 2015 soll die A 14 zwischen Magdeburg und Schwerin gebaut werden
Katrin Bischoff

WITTENBERGE. Klaus Petry hat schon viele Worte über die Autobahn A 14 verloren. Der SPD-Bürgermeister von Wittenberge (Prignitz) wünschte sich seit Jahren, dass die Lücke zwischen Magdeburg in Sachsen-Anhalt und Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern endlich geschlossen wird. Die Autobahn würde auch durch Brandenburg verlaufen, vorbei an Wittenberge. Seit gestern ist klar, der 155 Kilometer lange Abschnitt des noch fehlenden Teils der A 14 wird bis zum Jahr 2015 fertig gestellt. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und seine drei Länderkollegen Reinhold Dellmann (SPD) aus Brandenburg, Karl-Heinz Daehre (CDU) aus Sachsen-Anhalt und Otto Ebnet (SPD) aus Mecklenburg-Vorpommern unterzeichneten eine entsprechende Erklärung.
"Wenn die Autobahn da ist, dann wird Wittenberge drei Verkehrswege miteinander verbinden: die Elbe, die Eisenbahn und die A 14", sagt ...

20 Juni 2007

Regionalverkehr: Brandenburg: RE 3 mit neuen klimatisierten Doppelstockwagen

http://www.lok-report.de/

Wer mit Öffentlichen Personennahverkehr unterwegs ist, möchte bequem, sicher und im Sommer auch gerne klimatisiert ans Ziel kommen. Eine gute Nachricht ist deswegen, dass der RE3 auf der Relation Stralsund— Berlin—Elsterwerda teilweise mit neuwertigen Doppelstockwagen ausgestattet wurde. Diese Wagen sind bei der DB Regio AG in Mecklenburg- Vorpommern durch die Auslieferung fabrikneuer Fahrzeuge freigeworden und werden jetzt auch in Berlin-Brandenburg eingesetzt.
Bei den neuen Fahrzeugen handelt sich um drei klimatisierte Wagenzüge moderner Bauart. Ab August werden sie ausschließlich zwischen Stralsund – Elsterwerda eingesetzt. Auf dieser Strecke sind somit drei der insgesamt fünf Wagenzüge klimatisiert (Pressemeldung VBB, 21.06.07).

Straßenbahn: Straßenbahn kriegt Video-Überwachung, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/175953.html

118 Züge sollen nachgerüstet werden
Susanne Kröck

Berlin - Vandalen, aufgepasst! Die BVG guckt euch bald schärfer auf die Schmutzfinger! Alle modernen Niederflurzüge der Straßenbahn werden mit Videokameras nachgerüstet.

Scheiben, durch die man wegen der vielen Kratzer kaum noch gucken kann. Beschmierte Wände, aufgeschlitzte Sitze. Viele Passagiere der "Elektrischen" trifft fast der Schlag, wenn sie die schönen gelben Wagen von innen sehen.
Doch Video hilft gegen den Vandalismus, das ist die Bilanz von Straßenbahn-Vizechef Ralf Baumann: Bisher sind von den 150 modernen Niederflurbahnen bereits 32 Züge mit Kameras ausgerüstet. Sie werden drei Mal seltener von Vandalen heimgesucht als Bahnen ohne Videoüberwachung. Darum werden die Kameras noch in diesem Jahr auch in die übrigen 118 Züge mit dem niedrigen Einstieg eingebaut. Was das kostet, soll eine europaweite Ausschreibung zeigen.
Nur die alten, modernisierten Tatra-Wagen (mit dem hohen Einstieg) rollen ...

BVG: BVG sucht nur noch 400 000 Schwarzfahrer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/0620/lokales/0025/index.html?
group=berliner-zeitung;sgroup=;day=today;suchen=1;
keywords=bvg;search_in=archive;match=strict;author=;
ressort=;von=18.6.2007;bis=21.6.2007;mark=bvg

Künftig soll seltener und viel freundlicher nach dem Fahrschein gefragt werden
20.06.2007
Lokales - Seite 16
Peter Neumann

Viele Fahrgäste fühlen sich genervt, wenn sie "Die Fahrscheine, bitte" hören. Jetzt steht fest, dass dieser Ruf zumindest bei den Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bald nicht mehr so häufig zu hören sein wird. Die Zahl der Ticketkontrollen sinkt, kündigte die BVG an. Außerdem teilte sie mit, dass sie ein anderes Unternehmen mit den "Fahrscheinprüfungen" beauftragt hat. Vom 1. August an werden Beschäftigte der Securitas Sicherheitsdienste die Fahrgäste nach ihren Fahrkarten fragen, sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz der Berliner Zeitung.
Der Vertrag mit der Securitas sieht vor, dass deren "Kontrollettis" jährlich 400 000 Schwarzfahrer feststellen müssen. Das ist deutlich weniger als bisher: Für die "Arbeitsgemeinschaft BVG", deren Personal noch bis Ende Juli die Fahrscheine kontrolliert, beträgt das Jahressoll 500 000. Vor fünf Jahren mussten deren Beschäftigte jährlich sogar 750 000 Schwarzfahrer erwischen.
Damals beschwerten sich viele Reisende, dass sie so oft gestört würden. "Wir waren einem Zustand nahe, in dem sich die Kunden ...

19 Juni 2007

Museum: Wo alte S-Bahnen zu Hause sind, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/F%FCrstenwalde/id/189361

Von Kerstin Kleinbaum

"Wir wohnten früher in Berlin und hatten einen Garten in Rahnsdorf. Dorthin sind wir immer mit der S-Bahn gefahren, denn meine Eltern hatten kein Auto", blickt Lars Heidekrüger auf seine Kindheit zurück. Die S-Bahnfahrten von damals haben ihn geprägt. "Ich mag das Zischen der Bremsen, den Geruch nach warmer Schmiere und das Aussehen der Züge. Das Klingen der Motoren ist Musik in meinen Ohren", sagt der 31-jährige Maurer, der seit vier Jahren Mitglied im Verein "Historische S-Bahn" ist.
Bis zum 2. November 2003 sind in Berlin noch die Züge der Baujahre 1935 bis 1942, die sogenannten 477-er, gefahren. Zuletzt waren sie auf der Strecke Ostbahnhof-Erkner unterwegs. "Für die Züge gab es keine Ersatzteile mehr. Sie verbrauchten mehr Energie als Neuere und hatten einen höheren Wartungsaufwand, deshalb wurden sie abgeschafft", erklärt der S-Bahn-Fan. Für Lars Heidekrüger war dies der Moment, in dem er ...

Bus: Nach Umzug des Helios-Klinikums Buch veränderte Buslinien, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=beb&module=dpa&id=14894398

Berlin (dpa/bb) - Nach dem Umzug des Berliner Helios-Klinikum in Berlin-Buch ändern auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die Linienführung ihrer Busse im Einzugsbereich des Krankenhauses. Vom 29. Juni an werden die Buslinien 251, 259, 351, 891, 892 und 893 sich den neuen Bedingungen anpassen, teilte die BVG am Dienstag mit. Nähere Informationen über die Veränderungen gibt es ...

Flughäfen + Bahnverkehr: Nächster Halt: Großflughafen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/
berlin/663138.html

In Kürze beginnt der Bau des BBI-Bahnhofs / Ein "Prunkbauwerk" ist allerdings nicht geplant
Peter Neumann

Der Hauptbahnhof und die fünf anderen neuen Berliner Bahnhöfe sind nicht einmal anderthalb Jahre in Betrieb. Doch nun ist schon das nächste Stationsbauprojekt, das für diese Region ebenfalls von Bedeutung sein wird, in Sicht. "Die Genehmigung für den Bau des Flughafenbahnhofs Berlin Brandenburg International (BBI) ist für diese Woche angekündigt", sagte Rosemarie Meichsner von der Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH der Berliner Zeitung. Die Tunnelstation entsteht in 14,5 Meter Tiefe als unterstes Geschoss des neuen Schönefelder Terminalgebäudes, in dem die Fluggäste künftig einchecken und ankommen werden. Besonders prachtvoll wird sie allerdings nicht anmuten.
Gebuddelt wird schon länger. So hat die Arbeitsgemeinschaft mittelständischer Firmen, die den drei Kilometer langen Eisenbahntunnel unter BBI errichtet, Spundwände in die Erde gerammt. "Wenn die Baugenehmigung des Eisenbahn-Bundesamts da ist, kann damit ...

Straßenbahn: Bahnprojekt in letzter Minute gerettet, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/0619/lokales/0037/index.html

Wissenschaftsstadt erhält nun doch Tramanschluss
19.06.2007
Lokales - Seite 16
Peter Neumann

Lange Zeit sah es so aus, als drohte die Berliner Straßenbahn ein Stiefkind der Verkehrspolitik zu werden. Diesem Eindruck trat die rot-rote Koalition gestern entgegen. Mit ihrer Mehrheit forderte der Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses den Senat auf, die Planung für drei Neubauprojekte im Bezirk Mitte voranzutreiben. Er forderte auch, dass mit dem Bau der Straßenbahn in die Wissenschaftsstadt Adlershof "unverzüglich" begonnen wird. Dies war ein Beschluss beinahe in letzter Minute: Denn im September wird der Planfeststellungsbeschluss, mit dem dieses Bauvorhaben einst genehmigt worden ist, fünf Jahre alt - und damit ungültig.
Als Verlängerung der Linien 60 und 61 soll die Strecke vom S-Bahnhof Adlershof zwei Kilometer weit in die Wissenschaftsstadt führen - erst über die Rudower Chaussee, dann ...

17 Juni 2007

BVG: Mietet sich die BVG zu teuer ein?, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article953610/
Mietet_sich_die_BVG_zu_teuer_ein.html

Im Sommer 2008 wollen die Berliner Verkehrsbetriebe einen neuen Hauptsitz beziehen. Als neuen Dienstsitz haben sie sich die Trias-Gebäude an der Holzmarktstraße, unweit des S-Bahnhofs Jannowitzbrücke, ausgeguckt. Mit der Wahl eines anderen Domizils hätte die BVG laut FDP aber jährlich mehr als eine Million Euro Miete sparen können.
Im Sommer 2008 wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) einen neuen Hauptsitz beziehen. In zwei Wochen soll der BVG-Aufsichtsrat dafür die Weichen stellen, indem er dem Verkauf der seit 1945 genutzten BVG-Zentrale an der Potsdamer Straße zustimmt. Die Immobilie soll dem hoch verschuldeten Verkehrsunternehmen rund 36 Millionen einbringen. Als neuen Dienstsitz hat sich die BVG die Trias-Gebäude an der Holzmarktstraße, unweit des S-Bahnhofs Jannowitzbrücke, ausgeguckt. Diese Immobilie sei aus einer Ausschreibung als beste Lösung hervorgegangen, begründet ...

Radverkehr: Immer mehr Berliner satteln aufs Rad um, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2007/06/17/
berlin/905860.html

Zahl der Radfahrer in Berlin hat sich in den vergangenen zehn Jahren auf täglich 400 000 verdoppelt
Von Jens Anker
Der Fahrradverkehr in Berlin boomt stärker als erwartet. Die Zahl der regelmäßigen Radfahrer hat sich auf täglich 400 000 in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Mittlerweile werden zwölf Prozent aller in Berlin zurückgelegten Wege mit dem Rad erledigt, ergab eine Verkehrszählung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
Auch in diesem Jahr wächst die Zahl der Radfahrer im Straßenverkehr an. "Wir registrieren eine starke Zunahme", sagt der Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), Benno Koch. Vor allem der Rad-Tourismus verzeichnet großen Zulauf. "Die Nutzung der Fahrradrouten, wie zum Beispiel des Mauerradweges rund um Berlin oder der Fernstrecke Berlin-Kopenhagen, nimmt stark zu", so Koch.
Als Gründe für den Fahrradboom nennt der ADFC-Vorsitzende vor allem den Ausbau des ...

16 Juni 2007

Flughäfen: Bürgeraktion «Pro Flughafen Neuhardenberg» macht weiter, aus pr-inside.com

http://www.pr-inside.com/de/
buergeraktion-pro-flughafen-neuhardenberg-macht-r155200.htm

(PR-inside.com 16.06.2007 08:38:02) - Die Bürgeraktion «Pro Flughafen Neuhardenberg» setzt trotz der
Verurteilung von Ex-Flugplatzchef Dieter V. und der Insolvenz der
Airportgesellschaft weiter auf eine Entwicklung des Flugplatzes.
«Wir sind hoffnungsvoll, weil der Insolvenzverwalter bestrebt ist,
schnell einen neuen Investor zu suchen», sagte der Sprecher der
Initiative, Uwe Hädicke, der Nachrichtenagentur ddp.

Neuhardenberg (ddp-lbg). Die Bürgeraktion «Pro Flughafen Neuhardenberg» setzt trotz der Verurteilung von Ex-Flugplatzchef Dieter V. und der Insolvenz der Airportgesellschaft weiter auf eine Entwicklung des Flugplatzes. «Wir sind hoffnungsvoll, weil der Insolvenzverwalter bestrebt ist, schnell einen neuen ...

Flughäfen: Sturz eines Flugplatz-Chefs, aus Schweriner Volkszeitung

http://www.svz.de/newsmv/MVPolitik/16.06.07/
23-17584556/23-17584556.html

Rostock (Thomas Volgmann) • Der Geschäftsführer der Airport Berlin-Neuhardenberg GmbH ist in Rostock wegen Subventionsbetrugs zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Der Unternehmer soll sich fast eine Million Euro Fördergelder durch Scheinrechnungen erschlichen haben. Unternehmerische Herausforderungen seien seine Sache, sagte Dieter V. einmal selbstbewusst von sich selbst. Einer der Lieblingssätze des 55-Jährigen: „Wenn ein Kaufmann im Tal anfängt, kann er nicht tiefer sinken.“ Jetzt ist der Unternehmer aus Dortmund ganz unten. Das Rostocker Landgericht hat ihn zu einer Haftstrafe von drei Jahren und einer Geldstrafe von 360 Tagessätzen zu jeweils 40 Euro verurteilt. In die Strafe wurde eine Haftstrafe von zwei Jahren, zu der ihn zuvor ein Bochumer Gericht verurteilt hatte, einbezogen.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte im Zeitraum von 2000 bis 2006 als Geschäftsführer einer Wohnungsfirma in 13 Fällen ...

Regionalverkehr: PEG und EOP protestieren gegen die Besteuerung biogener Treibstoffe, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10954929/61469/

CLAUDIA BIHLER

PRITZWALK Mobilmachen im wahrsten Sinne des Wortes wollen die Prignitzer Eisenbahn sowie die EOP Biodiesel Falkenhagen AG gegen die Besteuerung biogener Treibstoffe. Zu diesem Zweck stellte die Prignitzer Eisenbahn ein Regioshuttle zur Verfügung, auf dem nun vor den Konsequenzen der Besteuerung gewarnt wird: "Biodieselbranche vor dem Aus!" steht da zu lesen, und auch gleich noch die Forderung, die diese daraus ableitet: "Weg mit den Biokraftstoff-Sondersteuern!" Nebendran lässt eine PEG-Sonnenblume ihren sonst recht fröhlichen Kopf hängen: Der Bundesadler hat sie am Genick gepackt.
Der Einsatz biogener Kraftstoffe im Schienenpersonennahverkehr sei technisch machbar und ökologisch sinnvoll, sagt PEG-Geschäftsführer Ralf Böhme. Finanziell sinnvoll sei es allerdings nicht mehr, denn die Bio-Kraftstoffe sind inzwischen teurer als die mineralischen: Und die Steuern werden Stück für Stück weiter ...

15 Juni 2007

S-Bahn: Erster People Mover in Berlin in Betrieb genommen / Kombination aus Aufzug und Brücke

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070615.html

Rund 890.000 Euro in barrierenfreien Ausbau investiert

(Berlin, 15. Juni 2007) Zum ersten Mal spannt sich in Berlin ein People Mover, eine Kombination aus Aufzug und Brücke, am Berliner Betriebsbahnhof Rummelsburg über das Gleis der S-Bahn. Der in vertikaler und horizontaler Richtung laufende Aufzug ermöglicht den Reisenden über die Bahnstrecke hinweg den barrierefreien Transfer zwischen Vorplatz und S-Bahnsteig.

Nach einer Bauzeit von sechs Monaten steht den täglich rund 5.400 Reisenden im Berliner Betriebsbahnhof Rummelsburg ein innovatives Personenbeförderungssystem zur Verfügung. Durch zwei Türme und eine verbindende Brücke bringt die Kabine des People Movers die Fahrgäste in 35 Sekunden in einer durchgehenden Fahrt über das vielbefahrenen Gleis der S-Bahn. Die ebenerdige und damit barrierefreie zugängliche Fahrgastkabine ist innen 1,90 Meter tief und 1,40 Meter breit. Sie ermöglicht Rollstuhlfahrern, Reisenden mit sperrigem oder schwerem Gepäck sowie Reisenden mit Kinderwagen den bequemen Zugang zum S-Bahnsteig. Die Kabine ist auch für Fahrräder groß genug. Die beiden Türme sind 9,80 Meter (Bahnsteigebene) beziehungsweise 11,19 Meter (Vorplatz) hoch und durch eine 10,25 Meter lange Brücke verbunden.

Die Wartung, Instandhaltung sowie die technische Überwachung des Aufzugs im Störungsfall erfolgt durch die Firma ThyssenKrupp im Auftrag der Deutschen Bahn AG. Die Investitionen für den Bau des People Movers von rund 890.000 Euro teilen sich der Bund und die Deutsche Bahn.

Bereits seit einigen Jahren überbrückt ein People Mover eine mehrspurige Bundesstraße bei Reutlingen und seit letztem Jahr die Bahngleise bei Altbach in Baden-Württemberg. Das System wurde dort sofort angenommen und läuft seither sehr zuverlässig.

Aktuelles Bildmaterial ist unter www.db.de/fotos abrufbar.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Konzernsprecher Oliver Schumacher

Flughäfen: Brandenburgs Infrastrukturminister Dellmann gibt einem Ausbau des Flughafens Finow keine Chance, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Brandenburg;art128,2322754

Der Flughafen Tempelhof in Berlin wird geschlossen. Will Brandenburg nun den Flughafen Finow ausbauen, wie viele in der Hauptstadt befürchten?

Es gibt keine eigenen Planungen des Landes Brandenburg für einen Ausbau von Finow. Und Landeplätze werden schon seit 2002 in Brandenburg nicht mehr gefördert. Richtig ist lediglich, dass es ein Ausbauinteresse des Betreibers und von Investoren gibt.

Der Betreiber will Finow zum Regionalflughafen für große, von Billig-Airlines genutzte Boeing 737 oder Airbus A 320 ausbauen. Ist sein Optimismus unbegründet?

Es geht nicht um das Prinzip Hoffnung. Es gibt einen Antrag, und der muss geprüft werden.

Wie ist die Rechtslage?

Momentan sieht die gemeinsame Landesplanung mit Berlin bereits ...

14 Juni 2007

S-Bahn: Tempolimit für die S-Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/661687.html

Als Reaktion auf den schweren Unfall am Südkreuz dürfen Züge vor Bahnhöfen nur noch mit Tempo 80 fahren
Peter Neumann

Der schwere Auffahrunfall am Südkreuz hat jetzt erneut zu Konsequenzen geführt: Die S-Bahn-Züge müssen langsamer in die Bahnhöfe einfahren. "Eine vorsorgliche Maßnahme", sagte ein Sprecher - auch wenn immer noch nicht abschließend feststeht, wie es zu dem Zugunglück am 20. November 2006 gekommen ist. 33 Menschen waren dabei verletzt worden.
Nun gilt: Zeigt ein Vorsignal dem Fahrpersonal an, dass die S-Bahn vor dem darauf folgenden Signal anhalten muss, ist die Geschwindigkeit stärker als bisher zu drosseln. Schneller als mit Tempo 80 dürfen solche Vorsignale im gesamten S-Bahn-Netz nicht mehr passiert werden. Der Bremsvorgang im Vorfeld von roten Lichtsignalen soll also früher beginnen - damit auf jeden Fall sichergestellt ist, dass der Zug rechtzeitig zum Stehen kommt.
Die Weisung an die Triebfahrzeugführer gilt für die Fahrzeuge der neuesten Baureihe ...

Bus + Straßenbahn: Berlin-Verbot für 90 BVG-Busse, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/175141.html

"Große Gelbe" stinken zu sehr
Susanne Kröck

Berlin - Stopp für Stinker! Das gilt auch für die Dreckschleudern der BVG, wenn die City Umweltzone wird: Rund 90 alte "Große Gelbe" dürfen ab Januar nicht mehr in die Innenstadt! Eine Ausnahmegenehmigung gibt es nicht.
Tag für Tag sind 90 Doppeldecker-"Stinker" auch innerhalb des S-Bahnrings unterwegs, der künftigen Umweltzone. Aber ab Januar kommenden Jahres nicht mehr. Marie-Luise Dittmar, Sprecherin der Senatsumweltverwaltung: "Die dürfen nicht rein. Es wird keine Ausnahmegenehmigung geben. Die BVG war an der Diskussion von Anfang an beteiligt. Sie muss eben durch intelligente Linienplanung dafür sorgen, dass die Busse nicht in die Umweltzone fahren".
Für fast alle der insgesamt 1300 BVG-Busse mit ihren Filtern ...

Straßenverkehr: Berliner Innenstadt wird für alte Autos gesperrt , aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article944184/
Berliner_Innenstadt_wird_fuer_alte_Autos_gesperrt_.html

Für die Fahrer von 70.000 Berliner Pkw und 30.000 Lastwagen, die noch nicht die ab 2008 geforderte Abgasnorm Euro 2 erfüllen, wird es ernst. Sie müssen nachweisen, dass es unbedingt notwendig ist, innerhalb des S-Bahn-Ringes zu fahren. Ausnahmegenehmigungen kosten zwischen 100 und mehr als 400 Euro. Aber es wird kaum welche geben.
Die Halter von 100.000 älteren Autos und Lastwagen in Berlin werden es schwer haben, ab dem kommenden Jahr in die Innenstadt zu fahren. Denn der Senat ist entschlossen, Ausnahmegenehmigungen in der Umweltzone für nicht schadstoffarme Fahrzeuge nur sehr begrenzt zu vergeben. Überdies werden Gebühren von mindestens 100 Euro für eine Ausnahmeerlaubnis fällig. Das wird aus dem detaillierten Plan der Umweltverwaltung zu Ausnahmen für die Umweltzone deutlich, der WELT ONLINE vorliegt. Das Ziel des Senates ist, die Belastung mit Feinstaub und Stickoxiden in der Innenstadt ...

Flughäfen: Verwaltungsgericht sieht keine Chance für Tempelhof, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/
Titelseite-Flughafen-Tempelhof-Bundesverwaltungsgericht-Schliessung;art692,2321079

Berlin - Für den Weiterbetrieb des Berliner Flughafens Tempelhof über 2008 hinaus gibt es keine Rechtsgrundlage. Das hat das Bundesverwaltungsgericht am Mittwoch festgestellt. Mit der Entscheidung hat sich die Klage der Bahn AG erledigt, die den Flughafen in begrenztem Umfang weiterbetreiben wollte. Um das möglich zu machen, hatte die Bahn auf Planfeststellung geklagt. Die Leipziger Richter begründeten die Abweisung der Klage vor allem damit, dass sie gar nicht zuständig seien. Man erwäge, das Verfahren an das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg weiterzuleiten. Es ist kaum zu erwarten, dass die Bahn dort mehr Erfolg hat. Vor allem erinnert das Bundesverwaltungsgericht daran, dass das Planfeststellungsverfahren, das die Bahn mit ihrer Klage angegriffen hatte, abgeschlossen sei.
Die Planfeststellung für den Großflughafen war schon Gegenstand eines Verfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht. Dieses hatte im März 2006 die Klagen ...

S-Bahn: Bei der S-Bahn sind 1000 Jobs in Gefahr, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/desk/941270.html

Das Traditions-Unternehmen steht vor einer Teilprivatisierung. Noch sind klärende Gespräche zwischen Berlin und Brandenburg nötig. Doch rein formal darf der Senat ab 2013 ein Drittel der S-Bahn-Leistungen ausschreiben.
Von Dirk Westphal
Die Mitarbeiter der Berliner S-Bahn müssen sich auf harte Zeiten einstellen. Wie S-Bahnchef Tobias Heinemann sagte, sei es möglich, dass größere Teile der zurzeit noch durch die S-Bahn erbrachten Verkehrsleistungen schon in wenigen Jahren von anderen Unternehmen übernommen werden. Geschieht dies, wären nach Planspielen der S-Bahn langfristig bis zu 1000 Arbeitsplätze bei dem Unternehmen gefährdet. Auch droht ein Lohndumping.
Heinemann zufolge stellt sich das Berliner Traditionsunternehmen bereits jetzt darauf ein, dass der Senat ab 2013 bis zu ein Drittel der Verkehrsleistung der S-Bahn ausschreibt und an Mitbewerber wie Veolia oder Arriva vergibt, wenn diese die Leistungen günstiger anbieten als die S-Bahn. Dies klingt zeitlich weit entfernt, ist es aber nicht. Denn Gespräche darüber ...

13 Juni 2007

Bahnverkehr: BPOL-B: Lebensgefährlicher Diebstahl von Buntmetall aufgeklärt

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/
53264/1001116/bundespolizeiamt_berlin

Berlin (ots) - Die Bundespolizei hat gestern Abend zwei rumänische

Staatsangehörige festgenommen, welche im dringenden Verdacht stehen,

am 9. Juni das Tragseil der Oberleitung im Streckenabschnitt

Wuhlheide - Schöneweide durchtrennt und so einen Kurzschluss

verursacht zu haben. Die 17 und 34 Jahre alten Täter wollten

vermutlich das Oberleitungskabel entwenden. Als sie nach dem

Kurzschluss überraschend feststellten, dass die Oberleitung unter

Strom stand, flüchteten sie unter Zurücklassung der Tatwerkzeuge.

Durch Zeugenaussagen und umfangreiche Ermittlungsmaßnahmen konnten

die Täter jedoch gestellt und festgenommen werden. Bei der

Wohnungsdurchsuchung wurde umfangreiches Beweismaterial

sichergestellt. Darüber hinaus fanden die Beamten einen total

gefälschten Ausweis. Die Täter wurden heute einem Haftrichter

vorgeführt. Die Untersuchungshaft wurde angeordnet. Die weiteren

Ermittlungen dauern an und werden durch die Bundespolizei geführt.

ots Originaltext: Bundespolizeiamt Berlin

Digitale Pressemappe:

http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=53264

Flughäfen: Reinickendorf will Flughafen Tegel retten, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Berliner-Flughaefen-Reinickendorf-Flughafen-Tegel;art1050,2320944

Nach dem Streit um die geplante Schließung des Flughafens Tempelhof gibt es jetzt auch eine neue Diskussion um den Weiterbetrieb des Flughafens Tegel. Reinickendorfs Bürgermeisterin Marlies Wanjura (CDU) fordert die Offenhaltung des Nordberliner Airports für Regierungs- und Geschäftsflieger. Der Planfeststellungsbeschluss für den in Schönefeld entstehenden neuen Flughafen BBI „bedeutet nicht, dass zwingend keinerlei Flugbetrieb in Tegel mehr stattfinden kann“, sagte die Kommunalpolitikerin am Mittwochabend vor der Bezirksverordnetenversammlung.
Solange Teile der Bundeswehr-Flugbereitschaft in Tegel-Nord stationiert sind und Tegel als Regierungsflughafen genutzt wird, werde dort geflogen, so Wanjura. Hier seien erst vor zehn Jahren Millionenbeträge in neue Gebäude geflossen, die abgerissen und in Schönefeld neu gebaut werden müssten. Bevor die Bundesregierung nicht eindeutig erklärt habe, beide Einrichtungen in Tegel aufzugeben, seien alle Gedankenspiele über eine Nachnutzung eine „Verschwendung von Zeit und Geld“. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums bestätigte gestern ...

12 Juni 2007

S-Bahn: Einheitslook in Rot und Ocker, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
S-Bahn-Heinemann;art270,2319380

Berlin - Wer neu im Job ist, will normalerweise alles anders machen. Tobias Heinemann will das nicht. Der neue Geschäftsführer der S-Bahn-Berlin GmbH entpuppt sich als Traditionalist: „In den nächsten zehn bis zwölf Monaten wollen wir alle S-Bahn-Waggons auf das traditionelle Erscheinungsbild in Rot-Ocker umspritzen.“ Rund 60 Viertelzüge (sie bestehen aus jeweils zwei Waggons) fahren noch ohne dieses Design durch die Stadt. Das möchte Heinemann ändern, damit der Kunde einen einheitlichen Eindruck vom Unternehmen bekomme. Das soll außerdem auch noch durch ein neues Logo auf den Zügen verdeutlicht werden. „Der Kunde erwartet zu recht ein einheitliches Erscheinungsbild und soll wissen, dass er mit einem Zug der S-Bahn-Berlin unterwegs ist.“
Bisher wären Stammkunden zwar nicht auf die Idee gekommen, dass auf den S-Bahn-Gleisen etwas anderes fährt als eben jenes Unternehmen, aber das könnte sich ändern. Bis 2017 hat die S–Bahn ...

Bahnverkehr: ICE-Verbindung Berlin–Rostock offiziell eröffnet

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070612.html

Mehdorn: 2007 investiert die Deutsche Bahn AG über 180 Millionen Euro in Mecklenburg-Vorpommern / Zug auf den Namen „Ostseebad Warnemünde“ getauft

(Rostock, 12. Juni 2007) In Rostock-Warnemünde wurde heute die Aufnahme der neuen ICE-Verbindung Berlin–Rostock feierlich mit der Taufe eines ICE begangen. Harald Ringstorff, Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, und Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, tauften einen ICE auf den Namen „Ostseebad Warnemünde“. Am vergangenen Sonntag hatte die Deutsche Bahn AG den ersten ICE auf der Strecke München–Leipzig–Berlin-Rostock eingesetzt.

Hartmut Mehdorn: „Mit dem neuen ICE-Angebot wird deutlich: Wir setzen in Mecklenburg-Vorpommern auf einen attraktiven Schienenverkehr. Allein in diesem Jahr investieren wir für den Erhalt und den Ausbau von Gleisen und Anlagen rund 180 Millionen Euro. Bis 2011 planen wir, weitere 381 Millionen Euro zu verbauen – unter anderem in die Strecke Rostock–Berlin. Umfangreiche Mittel fließen auch in eine moderne Nahverkehrsflotte.“

Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff: „Wir freuen uns darüber, dass dieses wichtige erste Etappenziel geschafft ist. Aber ich sage genauso deutlich: Die Investitionen müssen weitergehen, damit der ICE zwischen Rostock und Berlin noch schneller vorankommt. Mecklenburg-Vorpommern ist als eines der wichtigsten Tourismusländer in der Bundesrepublik auch darauf angewiesen, dass die Anbindung an das übrige Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn, insbesondere in den Sommermonaten, attraktiv ist und sich weiterentwickelt."

Der neue ICE verkehrt in Richtung München–Berlin–Rostock von Sonntag bis Freitag und erreicht Rostock jeweils 20.32 Uhr. In der Gegenrichtung fährt der ICE ab Rostock Hauptbahnhof von Montag bis Freitag 7.27 Uhr ab, an den Sonnabenden jeweils um 9.27 Uhr. Die Züge halten in den Berliner Bahnhöfen Südkreuz, Hauptbahnhof und Gesundbrunnen sowie in Neustrelitz und Waren (Müritz).

Mit rund 4.400 Mitarbeitern ist die Deutsche Bahn einer der größten Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern. Direkt und indirekt schaffen und sichern die DB-Unternehmen über 7.600 Arbeitsplätze im Land. Das Auftragsvolumen über jährlich rund 115 Millionen Euro in der Region geht zu über 90 Prozent an mittelständische Unternehmen. Die Aufträge der DB AG sichern allein rund 2.100 Arbeitsplätze in der Region.

Mit den Häfen Rostock, Sassnitz, Wismar und Stralsund verfügt Mecklenburg-Vorpommern über leistungsfähige Drehscheiben im Güterverkehr mit Skandinavien, Russland und dem Baltikum. Die Häfen sind an die Rangierbahnhöfe der DB AG angebunden. Im vergangenen Jahr wurden rund elf Millionen Tonnen auf der Schiene befördert.

Für das neue Angebot wurde die Strecke Berlin–Rostock in Mecklenburg-Vorpommern teilweise ausgebaut. Bis Mitte 2008 wird auch der Abschnitt Blankenburg–Warnow für Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h fertig gestellt. Auch zwischen Neustrelitz und Waren wird die Strecke für 160 km/h ausgebaut.

Täglich sind über 50.000 Fahrgäste in den Fernverkehrs- und Regionalzügen sowie in der S-Bahn Rostock unterwegs. Viele der 230 Bahnhöfe sind bereits modernisiert und behindertengerecht ausgestattet worden. Für dieses Jahr sind dafür weitere 14 Millionen Euro vorgesehen. Auch die Modernisierung der Wagenflotte geht weiter: Klimatisierte Doppelstockwagen fahren ab Jahresende zwischen Rostock, Schwerin und Hamburg. Auf der Insel Rügen ersetzen ab kommendem Jahr neue Elektrotriebwagen die alten Fahrzeuge.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
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Konzernsprecher Oliver Schumacher

BVG: BVG verlegt Hauptverwaltung in Ostteil der Stadt, aus pr-inside.com

http://www.pr-inside.com/de/
bvg-verlegt-hauptverwaltung-in-ostteil-der-r150711.htm

(PR-inside.com 12.06.2007 10:34:57) - Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verlegen ihre Hauptverwaltung
von Schöneberg nach Mitte. Wie die «Berliner Zeitung»
(Dienstagausgabe) berichtet, liegt für das seit 1945 genutzte
traditionsreiche BVG-Gebäude in der Potsdamer Straße seit kurzem ein
notariell beglaubigtes Kaufangebot vor.
BErlin (ddp-bln). Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verlegen ihre Hauptverwaltung von Schöneberg nach Mitte. Wie die «Berliner Zeitung» (Dienstagausgabe) berichtet, liegt für das seit 1945 genutzte traditionsreiche BVG-Gebäude in der Potsdamer Straße seit kurzem ein notariell beglaubigtes Kaufangebot vor. Als neuer Verwaltungssitz sollen nun die drei Bürotürme des Trias-Gebäudes in der Holzmarktstraße nahe der Jannowitzbrücke gemietet werden. Es ist geplant, den Umzug bis zum
Sommer ...

Bahnverkehr: Veolia: InterConnex fährt wieder auf seiner Stammstrecke

http://www.lok-report.de/

Leipzig–Rostock in weniger als vier Stunden und die direkte Durchbindung bis Warnemünde. Seit gestern bietet Veolia Verkehr mit ihrem Fernverkehrszug InterConnex nun wieder eine tägliche und direkte Verbindung zwischen der sächsischen Metropole, der Bundeshauptstadt und dem Ostseebad an. Nach über einjährigen Bauarbeiten an der Infrastruktur erfolgt die Wiederaufnahme dieser Verbindung. Dr. Axel Sondermann, Geschäftsführer Veolia Verkehr: „Wir sind wieder da. Mit mehr Komfort, schneller, umweltfreundlicher und preisgünstiger denn je.“
Veolia Verkehr hat bereits vor fünf Jahren beim Start des InterConnex bewusst Rostock als Ziel ausgewählt. Eine eigene Analyse hatte ergeben, dass die Hansestadt nur unzureichend an das Fernbahnnetz angebunden war. Inzwischen hat auch die Deutsche Bahn das Potenzial der Region erkannt. Seit dem Fahrplanwechsel fährt der ICE einmal pro Tag von Rostock über Berlin nach Leipzig. „Konkurrenz belebt das Geschäft“, kommentiert Dr. Sondermann das neue Angebot der DB. „Bei der Reisezeit können wir gut mithalten. Der InterConnex ist von Berlin nach Rostock sogar sechs Minuten schneller als der ICE. Und beim Preis sind wir ohnehin unschlagbar“, so der Geschäftsführer.
Das Super-Sparticket für die Strecke Berlin–Warnemünde ist im Internet bereits für 12 Euro buchbar. Im Vorverkauf zahlt der Kunde 16 Euro für diese Verbindung und direkt im Zug 20 Euro. Kinder unter 14 Jahre fahren in Begleitung der Eltern oder Großeltern frei.
Vorteilhaft ist für viele Ausflügler die Fahrradmitnahme. Diese ist im InterConnex zum einheitlichen Preis von fünf Euro möglich. Und Platz ist für Räder ausreichend vorhanden.
Dr. Sondermann: „Auch für Autofahrer sind wir mit unseren Fahrzeiten und Preisen interessant“. Er verweist dabei auf die gängigen Routenplaner. Die berechnen für die Fahrt mit dem Auto in der Regel eine längere Fahrzeit und deutlich höhere Kosten (Pressemeldung Veolia Verkehr, 12.06.07).

Flughäfen: Windrose Air will klagen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Flughafen-Tempelhof;art270,2318743

Berlin - Die Entwidmung des Flughafens Tempelhof wird von der Klägergemeinschaft um das Geschäftsflugunternehmen Windrose Air voraussichtlich angefochten. „Sobald der Bescheid vorliegt, werden wir die passenden juristischen Möglichkeiten prüfen“, sagte Windrose-Chef Thomas Stillmann dem Tagesspiegel. Die Linienfluggesellschaften seien aber nicht mehr klageberechtigt, teilte die Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof (ICAT) gestern nach einer Beratung mit Anwälten mit.
Der Verein ließ auch offen, ob er gegen die Entwidmung eine Verfassungsklage einreichen wird, weil das von der ICAT organisierte Volksbegehren zur Rettung Tempelhofs mit der Entwidmung des Geländes ins Leere laufen würde. Die Erfolgsaussichten einer solchen Verfassungsklage werden vom Verein „Mehr Demokratie“, der sich bundesweit für die Volksgesetzgebung engagiert, skeptisch beurteilt. Volksbegehren hätten nach geltendem Recht keine aufschiebende Wirkung auf ...

Flughäfen: Hohe Zusatzkosten für neues Terminal C in Tegel, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/desk/938399.html

Der Bau des neuen Gebäudekomplexes auf dem Flughafen Tegel sollte die Summe von zwölf Millionen Euro nicht überschreiten. Doch jetzt könnten sie bei insgesamt 20,5 Millionen Euro liegen. Denn auch das Anlegen von Parkplätzen und Zufahrten sowie die Verlegung von Versorgungsleitungen muss hinzugerechnet werden.
Von Katrin Schoelkopf
Als am 22. Mai das neue Terminal C am Flughafen Tegel von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Air Berlin-Chef Joachim Hunold eröffnet wurde, war in der Pressemitteilung der Berliner Flughafengesellschaft von den Kosten nichts zu lesen. Doch hatte es bis dahin immer geheißen, der Neubau werde die vom Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft genehmigten Kosten von zwölf Millionen Euro nicht überschreiten.
Nach Informationen von morgenpost.de sollen die Kosten für das gesamte Terminalprojekt allerdings bei ...

Flughäfen: Kreuzungsverkehr auf dem Flughafen, aus Neues Deutschland

http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=111106&IDC=5

Baupläne für BBI nach Gerichtsentscheid massiv geändert / Neue Klagen dagegen eingereicht
Von Karin Nölte

Der neue Flughafen in Schönefeld, Berlin Brandenburg International (BBI), soll deutlich größer werden als ursprünglich geplant. Dies wird durch Planungsänderungsanträge durch das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung Brandenburgs möglich. Für Anwohner bedeutet das mehr Lärm, Schadstoffe und Risiken. Dagegen hat die Kanzlei Baumann jetzt Klage beim Bundesverwaltungsgericht (BVG) in Leipzig eingereicht.
Die Kanzlei vertritt noch rund 2000 von insgesamt 3500 Passivklägern gegen den Flughafenausbau, nachdem das BVG im März 2006 die Musterklagen gegen den Planfeststellungsbeschluss abgewiesen hatte. Da das Verfahren somit noch läuft, können zwischenzeitlich erweiterte Klagen vorgebracht werden. Im Auftrag eines Mandanten habe er nun gegen die 5. Änderung der Planfeststellung geklagt, erklärte der Fachanwalt für Verwaltungsrecht Wolfgang Baumann gestern vor Journalisten.
Dabei geht es um Änderungen der Rollwege und eine »Optimierung der ...

BVG: Auf der Suche nach neuem Kurs, aus taz

http://www.taz.de/dx/2007/06/12/a0177.1/
text.ges,1

Derzeit laufen die Verhandlungen über einen neuen Verkehrsvertrag zwischen dem Land und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Der Senat will die BVG mehr in die Pflicht als Dienstleister nehmen
VON JENS GRÄBER UND ANNA LEHMANN

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der Senat verhandeln offiziell seit gestern über einen neuen Verkehrsvertrag. Inoffiziell liefen die Gespräche bereits seit längerer Zeit, erklärten gestern beide Seiten. Über den Stand der Verhandlungen war nichts zu erfahren: Es gebe eine Absprache, keine Informationen weiterzugeben, sagte ein Sprecher der BVG. Auch zur Position der BVG in den Verhandlungen wollte er nichts sagen.
Eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilte mit, es werde an einem neuen Tarifsystem gearbeitet. Ziel der Verwaltung sei es, von spontanen jährlichen Fahrpreiserhöhungen wegzukommen - stattdessen soll die Entwicklung der Fahrpreise längerfristig geplant werden.
Die BVG wünscht sich offenbar, künftige Erhöhungen vertraglich festzuschreiben. Das Land Berlin will die Höhe seiner Zuschüsse ...

11 Juni 2007

Bahnverkehr: Schnelle Direktzüge bringen Urlauber an Warnemünder Strand, aus ad-hoc-news.de

http://www.ad-hoc-news.de/Marktberichte/de/12069880/
Schnelle-Direktz%FCge-bringen-Urlauber-an-Warnem%FCnder-Strand

Mit zwei neuen Schnellzug-Verbindungen ist der Warnemünder Strand zu Beginn der Sommersaison wieder direkt für Urlauber aus dem Süden erreichbar. Am Montag nahm der Bahnanbieter Veolia die tägliche InterConnex-Linie Leipzig-Berlin-Warnemünde auf. Die Deutsche Bahn lässt ebenfalls seit Wochenbeginn einen ICE zwischen Berlin und Warnemünde pendeln. Beide Verbindungen profitieren von einem sanierten, rund 50 Kilometer langen Streckenabschnitt kurz vor Rostock, der jetzt mit 160 Kilometern pro Stunde befahren darf. Dadurch sind die Züge knapp zweieinhalb Stunden zwischen Berlin und Rostock unterwegs.
Aktuelle Nachrichten - Warnemünde (ddp-nrd). Mit zwei neuen Schnellzug-Verbindungen ist der Warnemünder Strand zu Beginn der Sommersaison wieder direkt für Urlauber aus dem Süden erreichbar. Am Montag nahm der Bahnanbieter Veolia die tägliche InterConnex-Linie Leipzig-Berlin-Warnemünde auf. Die Deutsche Bahn lässt ebenfalls seit Wochenbeginn einen ICE zwischen Berlin und Warnemünde pendeln. Beide Verbindungen profitieren von einem sanierten, ...

Flughäfen: Finow: Konkurrenz für Tempelhof und BBI, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2007/06/11/
berlin/904740.html

Der Ausbau des Flugplatzes wird zur Nagelprobe für die Zusammenarbeit Berlins und Brandenburgs
Von Katrin Schoelkopf
Berlins Landesregierung scheint mehr denn je entschlossen, ihre Flughafenpolitik durchzupauken. Nach dem sehr umstrittenen Beschluss des Senats, die Existenz des City-Airports Tempelhof per planungsrechtliche Entwidmung ein für alle Mal zu beenden, legt sie sich auch gegen den Ausbau des Flugplatzes Finow im brandenburgischen Landkreis Barnim quer. Wie berichtet, plant der Finower Flugplatzbetreiber, die Tower Finow GmbH, den Ausbau zum Regionalflughafen mit einem zulässigen Abfluggewicht bis zu 85 Tonnen - und damit auch für von Billig-Airlines gern genutzte Mittelstreckenflugzeuge wie Boeing 737 oder Airbus A320.
Für Berliner Politiker aller Fraktionen, den Senat und die ...

09 Juni 2007

Straßenbahn: Neue Linie M 2 vom Erfolg überrollt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/0609/lokales/0100/index.html?
group=berliner-zeitung;sgroup=;day=today;suchen=1;
keywords=alexanderplatz;search_in=archive;
match=strict;author=;ressort=;von=6.6.2007;
bis=11.6.2007;mark=alexanderplatz

Fahrgastverband fordert Fünf-Minuten-Takt
09.06.2007
Lokales - Seite 23

Seit 30. Mai fährt die M 2 von der Prenzlauer Allee nicht mehr zum Hackeschen Markt, sondern über die Karl-Liebknecht-Straße. Mit den Planungen für die 1,2-Kilometer-Trasse hatte der Senat schon in den neunziger Jahren begonnen. Zwischendurch stoppte er das Projekt - weil es sich um eine "verzichtbare Detailergänzung" handele. Doch die ersten Betriebstage zeigen, wie falsch die Politiker damit lagen. "Die Bahnen sind insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr sogar so voll, dass Fahrgäste draußen bleiben müssen", sagt die Abgeordnete Jutta Matuschek (Linkspartei.PDS). Das liege auch daran, dass mangels einer Wendeschleife nur Bahnen mit zwei Führerständen zum Alex fahren können. Diese Züge haben weniger Platz für Fahrgäste. Gerold Hildebrand aus Prenzlauer Berg: "Ab S-Bahnhof Prenzlauer Allee kommt man kaum noch hinein."
BVG-Sprecherin Petra Reetz hofft, dass die Züge ab Montag ...

Straßenbahn: Die Straßenbahn kommt zurück, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/
;art271,2318088

Die gute alte Straßenbahn ist gefragt wie nie. Vor wenigen Tagen hat die Ferieninsel Teneriffa eine neue Linie bekommen, 170 000 Passagiere fuhren allein am ersten Wochenende mit. Kurz zuvor hatte in Berlin die neue M2 ihren Betrieb aufgenommen, ebenfalls im Mai weihte Madrid eine Tramlinie ein – die erste seit 35 Jahren. Die Bahn erlebt weltweit ein Comeback. Ob Sydney, Istanbul, Athen oder Los Angeles – überall wurden in den vergangenen Jahren Straßenbahnen gebaut. In etwa 400 Städten gibt es bereits Straßenbahnverbindungen. Weitere 250 Systeme werden derzeit gebaut oder geplant, schätzt der internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP).
Auch in Deutschland wurden vielerorts neue Schienen verlegt. Heilbronn, Oberhausen oder Saarbrücken führten die Straßenbahn wieder ein. „In vielen anderen Städten sind die Netze gewachsen“, sagt Georg Drechsler, Direktor des Bereichs Straßenbahnen bei der UITP. Die meisten neuen Netze gibt es in Frankreich, fast 50 ...

Flughäfen: Lufthansa expandiert in Berlin, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/desk/
933311.html

Seit dem Mauerfall hat die Lufthansa ihre Mitarbeiterzahl in der Region verdreißigfacht. Doch neue Langstreckenflüge von Berlin aus plant sie vorerst nicht. Konzern-Repräsentant Thomas Kropp über die Gründe.
Von Dirk Westphal
Die Deutsche Lufthansa hatte von 1926 bis 1945 in Berlin ihre Hauptbasis. Erst 1990, nach der deutschen Einheit, kam die Lufthansa wieder nach Berlin. Zuvor durften Berlin-Strecken nur alliierte Fluggesellschaften bedienen. Im Interview spricht der Vorstandsbevollmächtigte der Lufthansa in Berlin, Thomas Kropp, über Visionen und Realitäten.
Kürzlich eröffnete Air Berlin ein neues Terminal am Flughafen Tegel. Fühlt sich die Lufthansa deplaziert?
Überhaupt nicht. Wir sind und bleiben der Hauptnutzer des Hauptterminals in Tegel. Das provisorische Zusatzterminal ist notwendig und wichtig, um auch uns in den verbleibenden Jahren bis zur Eröffnung des Großflughafens Ende ...

GVZ + Schiffsverkehr: Hafenbau im GVZ Wustermark begann gestern mit einem "Erdbeben", aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10950084/61759/

ANKE FIEBRANZ

WUSTERMARK Die Erde bebte gestern Mittag im Wustermarker Güterverkehrszentrum (GVZ). Schwere Technik rammte ein Stück Spundwand tief in den Boden nahe dem Havelkanal. Der offizielle Baubeginn für den Hafen im Gewerbegebiet war damit erfolgt.
Bis September wird die 420 Meter lange stählerne Spundwand, auf der die Kaimauer gegründet wird, im Boden versenkt sein, sagte Helmut Renze von der Firmenarbeitsgemeinschaft Bunte-Quakernak, die die Anlage zu großen Teilen baut. Und Ende 2007 soll der öffentliche Binnenhafen mit sechs Liegeplätzen und 8000 Quadratmetern Lagerfläche in Betrieb genommen werden. Wustermark wird somit als einziges der drei GVZs in Brandenburg trimodal; ist also auf dem Wasser, auf der Schiene und auf der Straße zu erreichen. Damit große Schiffe anlegen können, wird derzeit der Havelkanal mit ...

08 Juni 2007

Regionalverkehr: Stammbahn-Freunde feiern morgen ein Fest, aus Märkische Allgemeine

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beitrag/10949330/60889/

KLEINMACHNOW "Bahn frei für die Stammbahn" – so lautet das Motto für das 8. Stammbahnfest morgen in der Zeit von 15 bis 21 Uhr auf dem Kleinmachnower Wochenmarktplatz. Die Bürgerinitiative Stammbahn als Veranstalterin kann nach eigenen Angaben in diesem Jahr konkrete Erfolge verzeichnen: Mit der nunmehr von Berlin und Brandenburg gestarteten Nutzen-Kosten-Untersuchung werde die erste Hürde genommen auf dem Weg zur Wiederinbetriebnahme der Stammbahn zwischen Berlin und Potsdam über Düppel-Kleinmachnow und Europarc Dreilinden.
Auf dem Stammbahnfest gibt es nicht nur am Stand der Initiative Informationen über den Stand der Vorbereitungen sowie über Verkehrs- und Umweltthemen der Region. Mitveranstalter Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland sowie ...

allg.: Das Rohrpost-Labyrinth von Berlin, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/174337.html

Susanne Kröck

Berlin - Ein Keller ist eigentlich ein Klacks für den Verein "Berliner Unterwelten". Der steigt seit zehn Jahren zum Beispiel in Tiefbunker oder Tunnel. Doch auch ein Keller kann ein Coup sein - wenn dort die alte Zentrale von Berlins kleinster U-Bahn steht.
Doch die gehört nicht der BVG. "Haupttelegraphenamt" steht in schlichten Buchstaben überm Parterre des alten Hauses in der Oranienburger Straße. Im Keller eine Etage tiefer sind der Maschinenraum und die Verteilerzentrale des nach Paris einst zweitgrößten Rohrpostnetzes der Welt. Auf insgesamt 400 Kilometer Strecke sausten die Buchsen kreuz und quer durch 27 Linien unter Berlin. Mit bis zu 40 ...