31 August 2007

Parkeisenbahn: Veranstaltungen im September

http://www.lok-report.de/

Vor gut 50 Jahren erblickte in einer Babelsberger Lokomotivhalle unsere große gelbe Diesellokomotive „199 103“ das Licht der Welt. Die Parkeisenbahner begehen diesen Geburtstag mit einem Fantag am 08.09.2007.
Zwischen 1954 und 1957 wurden im VEB Lokomotivbau „Karl Marx“ in Potsdam-Babelsberg 29 Exemplare der Lokbaureihe Ns4 gefertigt. Nur 4 Exemplare verblieben damals in Deutschland, die anderen Exemplare wurden in tropische Länder wie z.B. Indonesien exportiert. Im Jahre 1957 wurde mit der Fabriknummer 250026 im Rahmen dieser Baureihe eine Lok gefertigt, die auch heute noch fast täglich Ihre Runden durch die Berliner Wuhlheide dreht.
Anfang der 1980’er Jahre benötigte die Deutsche Reichsbahn als Betreiberin der Pioniereisenbahn Berlin eine zusätzliche Zugmaschine für die kleine Eisenbahn. So wurde die Lok gebraucht von einer Ziegelei in Ueckermünde beschafft. Zuvor war sie in einem Betrieb bei Althüttendorf im Einsatz. Seit der Übernahme durch die DR dreht die Lok nun Ihre Runden unermüdlich durch die Berliner Wuhlheide.
Die Parkeisenbahner wollen den Geburtstag der Lok mit einem Fantag am 08.09.2007 von 12:00 bis 18:30 Uhr feiern. Die kleinen aus offenen und geschlossenen Wagen bestehenden Züge drehen auf verschiedenen Strecken ihre Runden durch das Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) in der Köpenicker Wuhlheide. Die Geburtstagsjubilarin ist für den Zugeinsatz fest eingeplant. Ferner ist ein Dampflokeinsatz vorgesehen.
Im Betriebswerk werden eine kleine Fahrzeugausstellung sowie Lokmitfahrten und Fahrten mit einer historischen Handhebeldraisine angeboten. Eine Ausstellung zur Geschichte Lokbaureihe sowie des Herstellers wird im Bahnbetriebswerk die Gäste informieren.
Außerdem erwartet die Besucher bei der kleinen Bahn eine Spielstation mit lustigen Wettbewerben für Kinder und eine kleine Gartenbahnanlage. Ein Stehcafé mit Grillstand und Waffelbäckerei sorgt dafür, dass niemand verhungern muss. Ferner können die Stellwerke der Parkeisenbahn besichtigt werden. Das Schmuckstück der Parkeisenbahn, der Salonwagen, in dem kleine Speisen und Getränke angeboten werden, wird ebenfalls eingesetzt.
Zur dreistündigen Lichterfahrt lädt die Parkeisenbahn Wuhlheide alle kleinen und großen Besucher am Samstag, den 22. September 2007 ein. Sie beginnt um 18 Uhr auf dem Bf. Eichgestell der Parkeisenbahn. Nach einem Gastauftritt des „Marion-Etten-Theaters“ mit dem Stück „Eisenbahnmärchen“ folgt ein Laternenumzug durch ein romantisches Waldgebiet. Danach setzt sich der mit einer Diesellok bespannte Sonderzug zu einer Rundfahrt in Bewegung um anschließend in das Betriebswerk zu fahren. Dort warten schon eine Handhebeldraisine und eine kleine Gartenbahnanlage zum Staunen und Mitmachen. Alle Fahrgäste erhalten zur Begrüßung ein Freigetränk ihrer Wahl und genießen unterwegs eine frisch gegrillte Rostbratwurst.
Die für diese Fahrt notwendige Reservierung ist bis 16. September 2007 telefonisch über die Rufnummer 53 89 26 60 möglich. Der Fahrpreis für Erwachsene beträgt 11 Euro (Kinder sind für 9,50 Euro dabei).
Im Übrigen werden ab sofort auch wieder neue Parkeisenbahner gesucht. Die Anmeldungen sind auf allen Bahnhöfen der Parkeisenbahn bis zum 15.09.2007 möglich (Pressemeldung Berliner Parkeisenbahn, 31.08.07).

Regionalbahn: Zweiwöchige Umleitung ab Montag / Forderung: Kreis soll Heidekrautbahn unterstützen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11010271/61129/

MATTHIAS GABRIEL

ORANIENBURG/BERLIN Gleisbauarbeiten im Berliner Norden machen es möglich: Ab dem kommenden Montag wird die Heidekrautbahn den Fernbahnhof Gesundbrunnen anfahren. Denn in den kommenden zwei Wochen ist die bisherige Endstation Berlin-Karow gesperrt.
Mit der baubedingten Umleitung wird ein lange gehegter Wunsch wahr: "Wenn auch zeitlich befristet und auf einem anderen Weg, wird damit erstmals die direkte Einbindung nach Berlin möglich", sagte Detlef Bröcker, Geschäftsführer der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB).
Vom zentral gelegenen Bahnhof Gesundbrunnen könnten deutlich mehr Fahrgäste und Berufspendler auf die Heidekrautbahn umsteigen. "Ich hoffe, dass wir sehr volle Züge haben", sagte NEB-Handlungsbevollmächtigter ...

Flughäfen: Baukosten für Terminal ungewiss, aus Die Welt

http://www.morgenpost.de/desk/1148909.html

Wie hoch werden die Baukosten für den Terminal auf dem Flughafen Berlin Brandenburg International? Nach Medienberichten drohen höhere Kosten als die zuletzt genannten 630 Millionen Euro, da alle eingereichten Bewerber-Angebote über einer Milliarde Euro lägen.
Knapp ein Jahr nach dem ersten Spatenstich für den Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International sind die Baukosten für das Terminal ungewiss. Die Flughafengesellschaft legte sich nicht auf eine Summe fest und verwies auf das noch laufende Bieterverfahren für den wichtigsten Teilauftrag.
Nach Medienberichten drohen für das Abfertigungsgebäude höhere Kosten als die zuletzt genannten 630 Millionen Euro, da alle eingereichten Bewerber-Angebote über einer Milliarde Euro lägen. Die Flughafengesellschaft wollte zu Spekulationen keine Stellung nehmen.
Sie verwies darauf, dass alle bisherigen Auftragsvergaben im Volumen ...

30 August 2007

Regionalverkehr: Komfortsanierung für die Doppeldeckerflotte, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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413f0e877a0953bec125734600561eb1?
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Seit 1. Juli 2007 sind auch die Regionalzüge von DB Regio Nordost rauchfrei.

Die Spuren der jahrelangen Nutzung in den bisherigen Raucherabteilen will DB Regio Nordost in seinen Zügen innerhalb eines Jahres mit einem anspruchsvollen Sanierungsprogramm beseitigen.
Dazu Andreas Schmidt, Leiter Instandhaltungsplanung und Bereitstellung: „Natürlich werden die Wagen bereits jetzt in eine kontinuierliche Grundreinigung einbezogen. Regelmäßig werden Decken und Wände abgewaschen und Polster, wenn nötig, ausgetauscht. Doch nach Jahren der Nutzung ist der Rauch tief in die Wand- und Deckenverkleidung eingedrungen und lässt sich mit reinigungstechnischen Maßnahmen nicht mehr lösen.
Deshalb haben wir uns entschlossen, alle 193 Wagen unserer Doppelstockflotte der Bauserien 1997 bis 2003 einer ...

S-Bahn + Bahnhöfe: S-Bahn-Umweltfest am 22. September am Bahnhof Südkreuz, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Das S-Bahn-Umweltfest am Bahnhof Südkreuz möchte am Samstag, dem 22. September, für ein umweltfreundliches Verhalten werben, von dem die gesamte Stadt profitieren soll. Gemeinsam mit den ansässigen Geschäften der Werbegemeinschaft Südkreuz und der DB Station & Service AG wird von 10 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Informationen und Unterhaltung geboten.
Neben Aktionen rund um den Klimaschutz und alternativen Energien wird die Umweltpolitik beleuchtet, Vereine und Verbände werden vorgestellt und namhafte Entscheidungsträger und Wissenschaftler laden zu Diskussionen. Ferner gibt es Hinweise zur Umweltzone ab Januar 2008 und ein buntes Bühnenprogramm.
Das Fest fällt zeitlich mit der europäischen Woche der Mobilität zusammen, deren Höhepunkt ...

Bahnverkehr: Wohnen auf dem alten Bahngelände, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/0830/lokales/0087/index.html

Ehemaliges RAW-Areal wird schrittweise entwickelt
30.08.2007
Lokales - Seite 20
Uwe Aulich, Karin Schmidl

FRIEDRICHSHAIN. Seit 1991 werden auf dem Areal des einstigen Reichsbahnausbesserungswerkes (RAW) "Franz Stenzer" an der Revaler Straße keine Loks mehr repariert. Was blieb, sind marode Hallen sowie Freiflächen, die als kontaminiert gelten. Jetzt soll dort ein familienfreundliches Wohnviertel entstehen mit Platz für Kultur. Das Unternehmen R.E.D. Berlin Development GmbH hat das Areal von der Vivico gekauft. "Der neue Eigentümer will die Fläche gemeinsam mit Nutzern, Stadtplanern und Politikern entwickeln", sagt Peter Beckers (SPD), Wirtschaftsstadt von Friedrichshain-Kreuzberg. Die Entwicklung des Geländes soll schrittweise erfolgen. Vor 2010 sei nicht mit dem Baubeginn zu rechnen.
Der Bezirk hatte ursprünglich Einzelhandel, Büros und ein Hotel sowie ...

Museum: Fahrzeugoldies rund um den Nahverkehr zu besichtigen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Das Deutsche Technikmuseum Berlin lädt an allen September- Sonntagen (2., 9., 16., 23., 30.) zu Tagen der offenen Tür in sein Depot für Kommunalverkehr an der Monumentenstraße ein.

Von 10 bis 18 Uhr kann man bei freiem Eintritt in der ehemaligen Schnelltriebwagenhalle der Deutschen Reichsbahn mehr als 50 Fahrzeuge einer einzigartigen Sammlung aus 150 Jahren Öffentlicher Nahverkehr bestaunen – Schnauzenbusse, einen Bankierszug bis hin zu historischen Nutzfahrzeugen, so von von BVG, Feuerwehr und Straßenreinigung, Straßenbahn- und U-Bahnwagen, S-Bahnwagen.
Zu sehen sind auch russische Staatsfahrzeuge, so der Marken Tschaika und Sil. Ein Shuttleverkehr mit Bussen der AG Traditionsbus und des ...

S-Bahn: S-Bahn-Chef Dr. Tobias Heinemann zu den Ergebnissen des Unternehmens im ersten Halbjahr 2007, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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In den ersten sechs Monaten dieses Jahres konnte die S-Bahn Berlin GmbH ihre Fahrgastzahlen wiederum steigern – um 1,1 Millionen auf insgesamt 183,6 Millionen Kunden . Auch in punkto Verkehrsleistung, Auslastung der Züge und bei der Kundenzufriedenheit legte das Unternehmen beträchtlich zu.
S-Bahn-Chef Dr. Tobias Heinemann kann also für das Unternehmen eine erfreuliche Halbjahresbilanz ziehen. Vor allem dem zuverlässigen und stabilen Angebot des Unternehmens seien die positiven Ergebnisse zu verdanken. Im punkt 3-Gespräch erklärt der Sprecher der Geschäftsführung, warum Investitionen und ein am Bedarf orientiertes Angebot erfolgsversprechend sind, und warum die S-Bahn Berlin GmbH den höchsten Kundenzufriedenheitswert seit ihrer Gründung verzeichnet.
Die S-Bahn Berlin befindet sich weiter auf Erfolgskurs. Wie erklären Sie ...

S-Bahn: S-Bahn Berlin gründet Kundenbeirat / Bis 16. September bewerben, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Ein offenes Ohr für die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Fahrgäste hatte die S-Bahn Berlin GmbH schon immer. Um jedoch noch gezielter und konkreter über die Interessen ihrer Fahrgäste unterrichtet zu werden, möchte das Unternehmen im Oktober einen Kundenbeirat ins Leben rufen.
Für die Mitglieder bietet sich dadurch die Chance, aktiv für eine kundenfreundliche S-Bahn Berlin einzutreten. Mitreden, Vorschläge unterbreiten und auch Kritisches zur Sprache bringen: Wer sich vorstellen kann, in einem Gremium diese Aufgaben ehrenamtlich zu übernehmen, kann sich bis Sonntag, dem 16. September 2007, mit nebenstehendem Coupon oder im Internet unter www.s-bahnberlin. de bewerben.
Gesucht werden insgesamt 20 Mitglieder und fünf Ersatzmitglieder. Bewerben können sich Menschen aller Altersund Bevölkerungsgruppen.
Die Mitgliedschaft endet nach drei Jahren, eine erneute ...

S-Bahn: S-Bahnhöfe aktuell, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Austausch von Aufzügen

Im Austauschprogramm der DB Station&Service AG für Aufzüge auf S-Bahnhöfen konnten Projekte fertiggestellt und neue in Angriff genommen werden.

Frohnau. Nachdem eine neue Aufzugsanlage eingebaut wurde, ist der S-Bahnhof Frohnau seit dem 24. August wieder barrierefrei zu erreichen.

Schichauweg. Derzeit werden beide Aufzüge ersetzt. Die Anlage zum stadteinwärts führenden Bahnsteig (Gleis 2) geht voraussichtlich am 21. September wieder in Betrieb. Am 13. August begann die Demontage des alten Aufzugs auf dem Bahnsteig Gleis 1 (stadtauswärts). Sie soll am 19. Oktober wieder verfügbar sein.

Fahrtipp: Wer aufgrund der Bauarbeiten den Bahnsteig ...

S-Bahn: Ausflugs-S-Bahn auf der Linie S 7 unterwegs, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Die Ferienzeit ist zu Ende und die großen Urlaubsreisen sind bewältigt, aber auf Erholung muss man dennoch nicht verzichten. Nun rückt wieder die Region Berlin und Brandenburg stärker ins Blickfeld, um Tagesausflüge zu erleben. So lädt die S-Bahn Berlin am Sonntag, dem 16. September, zu einer weiteren Fahrt in der Ausflugs- S-Bahn ein.
Wenige Tage vor dem Herbstbeginn wird die Ausflugs- S-Bahn auf der Linie S 7 Ahrensfelde– Potsdam fahren und Ausflugsziele entlang der gesamten Strecke miteinander verbinden – ob in Marzahn, entlang der Stadtbahn oder im Grunewald bis hinunter nach Potsdam. Schon von außen machen große Aufkleber auf den besonderen Zug mit zwei durchgehenden Halbzügen (4 Wagen) aufmerksam.Für die Mitfahrt reicht ein ganz normaler VBB-Fahrausweis, denn die Ausflugs-S-Bahn fährt ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Deutsche Bahn: Rauchfreie Bahn ab 1. September

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/ubh/
h20070830a.html

Alle 5.700 Bahnhöfe werden rauchfrei / Keine Raucherabteile mehr in ICE und Intercity

(Berlin, 30. August 2007) Die Deutsche Bahn AG ist ab dem 1. September 2007 komplett rauchfrei. Dann gilt: In allen Zügen darf nicht mehr geraucht werden. Auch in den 5.700 Bahnhöfen ist Rauchen außer in speziell gekennzeichneten Raucherbereichen nicht mehr erlaubt.

„Wir unterstützen mit den Maßnahmen in unseren Zügen und Bahnhöfen die Bemühungen der Bundesregierung und gehen einen weiteren Schritt zum konsequenten Nichtraucherschutz“, sagte heute Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, vor Journalisten in Berlin. „Aus Erfahrung wissen wir, dass unsere Kunden ganz überwiegend positiv auf unseren Kurs reagieren.“

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Der Nichtraucherschutz in Deutschland kommt Zug um Zug voran. Am Freitag tritt das Bundesnichtraucherschutzgesetz in Kraft, das Nichtraucher vor Passivrauchen in den Gebäuden des Bundes und in öffentlichen Verkehrsmitteln schützt. Alle Züge der Deutschen Bahn werden rauchfrei. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie freiwilliges Engagement und gesetzliche Regelungen ineinander greifen und sich gegenseitig ergänzen und verstärken können. Ein wichtiger Tag für den Gesundheitsschutz in Deutschland."

Neben den ICE und Intercity werden auch die Züge von DB Autozug, DB Nachtzug und CityNightLine komplett rauchfrei. In den 250 Speisewagen wird bereits seit 1991 und in den Bordbistros der Fernverkehrszüge seit Oktober vergangenen Jahres nicht mehr geraucht. Damit gehört die Deutsche Bahn zu den ersten Unternehmen in Deutschland, die ihre Gastronomie komplett auf rauchfrei umgestellt haben. Im Nahverkehr verkehren die Züge seit Juli dieses Jahres in allen Bundesländern als Nichtraucherzüge.

In den Bahnhöfen wurden jetzt die Raucherbereiche aus den Empfangsgebäuden und Unterführungen entfernt. Zu den Empfangsgebäuden zählen nicht die Bahnsteige. Hier wird es in rund 330 Bahnhöfen mit einem Reisendenaufkommen von mehr als 10.000 Reisenden pro Tag weiterhin Raucherbereiche geben. Die Bereiche sind neuerdings zusätzlich mit gelben Bodenmarkierungen und Rauchersymbolen gekennzeichnet. Bereits seit 2002 sind über 3.800 der 5.700 Bahnhöfe rauchfrei.

Für verpachtete und vermietete Flächen in den Gebäuden gelten in der Regel weiterhin spezielle Landesgesetze zum Nichtraucherschutz sowie das Hausrecht der Pächter und Mieter. Mit ihrer Entscheidung folgt die DB AG dem zum 1. September in Kraft tretenden „Gesetz zur Einführung eines Rauchverbotes in Einrichtungen des Bundes und öffentlichen Verkehrsmitteln“. Das Gesetz erstreckt sich auf Einrichtungen des Bundes, Verkehrsmittel des öffentlichen Personenverkehrs sowie Personenbahnhöfe der öffentlichen Eisenbahnen.

Hinweis für Hörfunk- und TV-Redaktionen:

Ein O-Ton mit Statements von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und dem DB-Vorstandsvorsitzenden Hartmut Mehdorn ist heute, 30. August, ab 12 Uhr im Internet über www.db.de/presse im MP3-Format unter Mediathek abrufbar.

TV-Schnittmaterial mit Szenen von der Entfernung der Raucherpiktogramme im ICE und der Neumarkierung der Raucherbereiche im Bahnhof sowie von dem Termin am Berliner Hauptbahnhof steht ebenfalls heute ab 15.30 Uhr per ATM zur Verfügung. Bitte nehmen Sie Kontakt auf unter der Telefonnummer 030 347474–332 (Nadja Freyholdt).

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/
Leiter Unternehmenskommunikation
Oliver Schumacher

Regionalverkehr: Dauerbaustelle auf der Linie 1, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Berlin_Brandenburg/id/198939

Potsdam (MOZ) Brandenburgs älteste Verkehrsbaustelle ist so alt, dass sie schon gar nicht mehr als solche wahrgenommen wird: die Bahnverbindung Berlin-Frankfurt. Im Dezember soll die Strecke zwischen Erkner und polnischer Grenze fertig sein. Merken wird es der Reisende nicht.
ICE, IC-Verbindungen, der Transrapid und der Großflughafen bestimmen das brandenburgische Verkehrssystem seit 2002. So jedenfalls die Vision, die der erste brandenburgische Verkehrsminister Jochen Wolf 1992 vor dem Landtag ausmalte. Der Großflughafen ist immerhin im Bau. Das mit dem Transrapid von Hamburg nach Berlin mit einem Halt in Brandenburg ist bekanntlich nichts geworden.
Auch der ICE hält nur noch alibimäßig früh und abends auf dem überdimensioniert ausgebauten ...

Straßenverkehr: Mehr als 22 000 Lkw in der Region von Fahrverbot betroffen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11009270/485072/

GERALD DIETZ

BERLIN Nach den Spediteuren macht jetzt auch das Handwerk Front gegen die für 2008 geplante Berliner Umweltzone, in der dann nur noch Fahrzeuge mit geringem Feinstaubausstoß fahren dürfen. Nach Schätzungen des Arbeitskreises der Berliner Innungen und der Fachgemeinschaft Bau Berlin-Brandenburg wären von der Regelung in der Region mehr als 22 000 Diesel-Lkw von Firmen und Handwerkern betroffen, die ohne Nachrüstung dann nicht mehr innerhalb der durch den Berliner S-Bahn-Ring begrenzten Zone fahren dürften.
Allein in Brandenburg wären es den Angaben zufolge 7500 für Berlin-Aufträge genutzte Fahrzeuge. Die meisten Lkw seien zudem nicht mit Feinstaubfiltern ...

allg.: Arriva: Neuer Intergraler Taktfahrplan im Landkreis Spree-Neiße

http://www.lok-report.de/

Arriva Deutschland hatte sich im Rahmen der Privatisierung des kommunalen Nahverkehrsunternehmens Neißeverkehr mit einem Konzept beworben, das die Attraktivität des Bus- und Bahnverkehrs im östlichen und südlichen Teil des Landkreises Spree-Neiße verbessert und ihn gleichzeitig für den Landkreis finanzierbar macht. Kern des Konzeptes von Arriva ist der „Spree-Neiße-Takt“. Das Konzept wurde von Neißeverkehr mit den Schulen vor Ort und weiteren Kundengruppen abgestimmt, verfeinert und jetzt gestartet.
Mit der Einführung des „Spree-Neiße-Taktes“ ist der Landkreis Spree-Neiße nun der erste Landkreis in Brandenburg mit Integralem Taktfahrplan. Döbern, Spremberg und Neupetershain. Dort können die Fahrgäste sofort zwischen verschiedenen Bus- und Bahnlinien umsteigen, so dass lästige Wartezeiten entfallen.
Durch den „Spree-Neiße-Takt“ wird es künftig einfacher sein mit Bus und Bahn quer durch den Landkreis zu fahren. „Wir hoffen, dass das neue Angebot großen Zuspruch bei den Fahrgästen findet“, so Klaus Jacobs, Vorsitzender der Geschäftsführung von Arriva Deutschland. Arriva hat alle Vorgaben aus der Ausschreibung des Landkreises erfüllt und ein neues Verkehrsangebot geschaffen, das wirtschaftlich optimiert und attraktiver für die Kunden ist.
Neißeverkehr selbst verfügt über ein umfangreiches Know-how an innovativen bedarfsgesteuerten Verkehrssystemen. Die bewährten Rufbuslinien „GranoFlex“ und „PinnowFlex“ beweisen, dass auch mit geringem finanziellem Aufwand ein gut funktionierendes Verkehrsangebot geschaffen werden kann, das von den Kunden gern angenommen wird. Vor diesem Hintergrund werden jetzt zwei neue Rufbuslinien integriert: GahryFlex und FelixFlex.
Arriva ist sich bewusst, dass nicht jeder Kunde profitieren kann, will das System aber verbessern. Die Strategie, die langfristig dahinter steht, heißt das Verkehrsangebot sichern und stärken (Pressemeldung Arriva, 30.08.07).

29 August 2007

S-Bahn: S-Bahn Berlin gründet Kundenbeirat

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070829.html

Bewerbungsstart ist der 1. September / Neue Spitzenwerte bei der Kundenzufriedenheit

(Berlin, 29. August 2007) Die S-Bahn Berlin GmbH gründet im Oktober einen Kundenbeirat. Damit will sie Anregungen und Wünsche ihrer Kunden bei Unternehmensentscheidungen stärker berücksichtigen. Interessierte können sich ab dem 1. September für eine Mitgliedschaft bewerben. Bewerbungsschluss ist der 16. September. Das Gremium hat eine beratende Funktion und wird sich zweimal jährlich treffen.
„Wir wollen zufriedene Fahrgäste und wir wollen neue Kunden gewinnen. Deshalb werden wir unsere Themen offen mit dem Kundenbeirat diskutieren“, sagt Dr. Tobias Heinemann, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH. „Die S-Bahn Berlin hatte im 1. Halbjahr 2007 fast 184 Millionen Fahrgäste und damit über eine Million mehr als im gleichen Zeitraum 2006. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir fortschreiben.“ Die Zufriedenheit der Kunden mit den Leistungen und Angeboten der S-Bahn wächst seit Jahren. Aktuell verzeichnet das Unternehmen die höchste Kundenzufriedenheit seit Beginn der Messungen 1995.
Der Kundenbeirat wird 20 ehrenamtliche Mitglieder umfassen und wichtige Kundengruppen wie mobilitätseingeschränkte Personen, Geschäftsreisende, Studenten, Familien und Senioren aber auch Nichtkunden repräsentieren. Organisationen und Verbände werden nicht vertreten sein.
Unabhängig vom Kundenbeirat bleibt das S-Bahn-Kundentelefon weiterhin die erste Anlaufstelle für Anregungen und Beschwerden.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/
Leiter Unternehmenskommunikation
Oliver Schumacher

28 August 2007

Bahnverkehr + Flughäfen: Die 400 Millionen-Euro-Grube, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Berliner-Flughaefen-Schoenefeld-BBI;art1050,2366942

Ein Jahr nach dem Baustart ist der BBI-Flughafen in Schönefeld im Zeitplan. Beim Bahnanschluss gibt es aber weiter Ungewissheit um die geplante ICE-Anbindung.
Er wächst. Und er ist im Zeitplan. Ein Jahr nach dem offiziellen Baustart für den Flughafen Berlin-Brandenburg-International (BBI) in Schönefeld haben sich die Flächen rings um den bisherigen Flughafen in ein riesiges Baufeld verwandelt. Aufträge im Wert von 400 Millionen Euro sind bereits vergeben, davon erhielten nach Angaben von Flughafenchef Rainer Schwarz mittelständische Unternehmen der Region rund 70 Prozent.
Ein „Heimspiel“ ist der Bau des neuen Bahnhofs, der unter dem künftigen ...

Bus: Erste Busparade in Großziethen, aus openpr.de

http://openpr.de/news/154488/
Erste-Busparade-in-Grossziethen.html

„Die Busparade ist ein Muß, denn es fehlt der 735er Bus!“ Dieser Meinung waren viele Großziethener, als am Montag, den 27.08.2007 die erste Busparade durch Großziethen zog. Zur Demonstration für einen besseren öffentlichen Personen Nahverkehr hatte die Bürgerinitiative „Unser Großziethen“ alle Großziethener aufgerufen. Wenn auch nicht alle Großziethener teilnahmen und mitliefen, so standen doch sehr viele an den Straßen und stimmten den vielen Aktiven zu: „Gebt uns den Bus zurück“.
Die Band offmyway unterstrich dieses mit ihrem eigens für alle Großziethener geschriebenen Song „Der Bus is wech“. Auch wenn die Polizei kurzfristig die Strecke änderte, die Busparade also nur einmal den großen Kreisverkehr Karl-Marx-Straße /Alt-Großziethen passieren durfte, war die Stimmung ...

Eberswalde: Brandenburg: DBV zur Verkehrsfreigabe des Zentralen Omnibusbahnhofes in Eberswalde

http://www.lok-report.de/

Die längst überfällige Verlegung des Zentralen Omnibusbahnhofes auf die Bahnhofseite in Eberswalde bedeutet zwar eine Verbesserung für die Fahrgäste mehrerer Regionalbuslinien. Die Haltestellen der Stadtbuslinien (Obus) sind zwar vor einigen Monaten etwas näher zum Bahnhof verlegt worden. Ein direkter Treppenzugang von der neuen 4-spurigen Straßenbrücke zu den Bahnsteigen wurde jedoch aus Kostengründen nicht mit realisiert.
Dagegen wurden für 4 neue Fahrspuren erhebliche Finanzmittel verschwendet. Dabei ist kritisch zu hinterfragen welchen Nutzen 4 Spuren auf der Brücke haben sollen, wenn jeweils nur eine einspurige Zufahrt und Abfahrt möglich ist. Außerdem plant das Land parallel eine Umgehungsstraße B 167 zusätzlich für den Individualverkehr. Bleibt nur zu hoffen, dass an diesem wichtigen Bahnknoten und Umsteigebahnhof auch ein gemeinsames Fahrgastzentrum für Fahrgäste des Fernverkehrs , des Regionalverkehrs sowie für Busse und Taxis entsteht. Für die Busfahrer der Barnimer Busgesellschaft wurde jedenfalls eine entsprechende komfortable Pauseneinrichtung heute geschaffen.
Im Rahmen der 24. Deutschen Schienenverkehrswochen veranstaltet der DBV ein "Bürgerforum zur Zukunft von Bahn und Bus in der Region Barnim". Dabei werden auch die weitere Verbesserung der Umsteigemöglichkeiten an den Bf Eberswalde und Bernau mit Kommunalpolitikern und Verwaltung disskutiert werden.
Das Bürgerforum findet am Dienstag. den 25. September um 19.30 Uhr in Eberswalde im Paul Wunderlich-Haus (Neues Kreishaus am Markt 1) statt. Dazu laden wir herzlich ein (Pressemeldung Bahnkunden-Verband Barnim-Oberhavel-Uckermark, 28.08.07).

Regionalverkehr: Für drei Bahnstrecken neue Betreiber gesucht, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
;art270,2367853

Potsdam - Für drei Bahnstrecken suchen der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und das Infrastrukturministerium in Potsdam neue Betreiber: Die Strecken der RB 33 (Berlin-Wannsee–Jüterbog), RB 35 (Fürstenwalde–Beeskow) und RB 51 (Brandenburg/Havel–Rathenow) sind europaweit ausgeschrieben worden. Derzeit fahren hier noch Züge der Bahn AG, doch der Vertrag mit ihr läuft aus. Jetzt können sich auch andere Unternehmen darum bewerben.
Der neue Betreiber soll den Betrieb zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember aufnehmen. Der Vertrag gilt nur zwei Jahre, weil die Strecken dann im Paket zusammen mit ...

Flughäfen: Flughafen-Baustelle erhält einen eigenen Tower, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/681573.html

Besucher dürfen in Schönefeld bald von einem Aussichtsturm auf Kräne und Sandhügel gucken / Landebahn wird zum Parkplatz
Ulrich Paul

Die Baugrube ist 9,60 Meter tief, fast 300 Meter lang und 60 Meter breit. Ein Jahr nach dem ersten Spatenstich für den neuen Großflughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) in Schönefeld sind die Konturen des künftigen Airport-Bahnhofs bereits zu erkennen. Berlins Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD), Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) und Flughafen-Chef Rainer Schwarz machten sich gestern vor Ort ein Bild von den Arbeiten. "Es geht voran, alle Projekte sind im Zeitplan", sagte Dellmann zufrieden. Ende Oktober 2011 soll der neue Airport eröffnet werden.
Der Bahnhof ist zunächst der wichtigste Teil des Projekts. Er wird insgesamt rund 400 Meter lang. Wenn er fertig ist, soll über ihm das Flughafen-Terminal gebaut werden. In acht Meter Tiefe werden später die Züge in den Bahnhof einrollen, sagt ...

27 August 2007

Flughäfen + Bahnverkehr: Berlin/Brandenburg: IGEB-Konzept für eine bessere Anbindung des Flughafens BBI

http://www.lok-report.de/news/
news_verkehr.html

Bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass das bisher geplante Bahnanbindungskonzept der DB AG und der Länder Berlin und Brandenburg für die meisten Berliner und nahezu alle Brandenburger bedeutet, dass der neue Berliner Flughafen für Bahnfahrgäste nur mit Umsteigen und meist nur mit großen Umwegen erreichbar sein wird. Viele Berliner Bezirke und brandenburgische Kommunen sind mit diesem Konzept unzufrieden.
Deshalb hat sich der Berliner Fahrgastverband IGEB eigene Gedanken gemacht. Das nachfolgende Konzept für eine bessere BBI-Anbindung der IGEB sieht ein Bahnangebot vor,
• mit dem der neue Flughafen für möglichst viele Berliner und Brandenburger ohne Umwege und unnötiges Umsteigen erreichbar ist,
• das auch für Fahrgäste mit anderen Zielen attraktiv ist,
• das keine zusätzlichen Investitions- und Betriebskosten gegenüber den bisher vorgesehen Ausgaben erfordert. Zusammenfassung Das IGEB-Konzept erschließt den Flughafenbahnhof BBI Terminal
• mit Airport-Express-Zügen, die den Nord-Süd-Tunnel durchqueren,
• mit Airport-Express-Zügen, die über die Stadtbahn fahren
• mit S-Bahn-Zügen vom Ostring über Ostkreuz kommend mit dortiger Anbindung an das östliche Regionalbahnnetz.
Dieses Konzept ermöglicht umsteigfreie Direktverbindungen aus vielen Ortsteilen Berlins und aus der Landeshauptstadt Potsdam sowie vielen weiteren Kommunen Brandenburgs. Indem alle Airport-Express-Züge als Regionalbahnen auch andere Verkehrsbedürfnisse neben dem Flughafenzubringerverkehr bedienen, können sie sieben Tage die Woche ganztägig verkehren und werden gut ausgelastet sein. Das wiederum nutzt neben den Flugreisenden besonders den Arbeitnehmern am BBI.
Ein weiterer Zusatznutzen des IGEB-Konzeptes ist die Nord-Süd-Anbindung des Berliner Hauptbahnhofes. Damit kann auf das Neubauprojekt S-Bahnlinie 21 verzichtet werden, was bei den Investitionskosten und bei den Betriebskosten Einsparungen ermöglicht, die mindestens so groß sind, wie die Investitions- und Bestellkosten des IGEB-Konzeptes. Die Investitionskosten für das IGEB-Konzept sind schon deshalb gering, weil kaum Baumaßnahmen erforderlich werden, die nicht ohnehin geplant sind. Hinzu kommen lediglich die neuen Stationen Buckower Chaussee, Messe und Buch sowie der Erhalt von Karlshorst.
Sollte von den Baumaßnahmen die Dresdener Bahn bis zur Inbetriebnahme von BBI nicht fertig werden, dann sollte das Regionalverkehrsangebot im Wesentlichen so weitergeführt werden, wie es heute vorhanden ist, aber mit Nutzung der BBI-Tunnelstrecke mit neuem Bahnhof BBI Terminal. Ein Shuttle-Verkehr über die Anhalter statt Dresdener Bahn würde wegen der Engpässe im Streckennetz das heutige erfolgreiche RegionalExpress-Netz schwerwiegend beeinträchtigen. Das aber sollte gerade durch BBI, so das IGEB-Konzept, nahezu unangetastet weitergeführt werden (Pressemeldung Fahrgastverband IGEB e.V., 27.08.07).

25 August 2007

Regionalverkehr: Gestern wurde der neue Bahnhaltepunkt Pritzwalk-West eröffnet, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11006332/61469/

BERND ATZENROTH

PRITZWALK Großer Bahnhof für den neuen Haltepunkt Pritzwalk-West: Standesgemäß mit einem ersten Zughalt wurde der Einstiegspunkt gestern offiziell eröffnet. Von Montag an soll insbesondere Schülerverkehr von und nach Meyenburg über den neuen Haltepunkt abgewickelt werden. Dazu werden die betreffenden Züge im Bahnhof Pritzwalk auf die Strecke nach Putlitz übergehen und bis nach Pritzwalk-West geführt werden. Die Züge der Deutschen Bahn AG halten allerdings nicht an dem neuen Haltepunkt, da sich der Bahnsteig nur am Streckengleis nach Putlitz, das dem Landkreis Prignitz gehört, befindet. Außerdem soll nach der entsprechenden Vertragsunterzeichnung vom Mittwoch auch der Schülerverkehr nach Putlitz auf der Schiene wiederbelebt werden. Hierfür ist Pritzwalk-West ebenfalls Bedarfshaltestelle.
Ein LVT-S-Triebwagen brachte Teilnehmer an der Eröffnungszeremonie vom Pritzwalker Bahnhof nach ...

S-Bahn: Im Ring geht's wieder alle fünf Minuten rund, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/680844.html

S-Bahn ändert Fahrplan / Mehr Kunden
Ulrich Paul

Die Züge der S-Bahn sollen vom kommenden Montag an wieder nach dem regulären Fahrplan verkehren - jedenfalls, wenn es keinen Streik gibt. Die Probleme mit den vielen Krankmeldungen, die im Juni zu Einschränkungen geführt hatten, sind nach Angaben von S-Bahn-Chef Tobias Heinemann beseitigt. Der Krankenstand sei mit vier bis sieben Prozent wieder auf einem normalen Niveau, sagte Heinemann am Freitag der Berliner Zeitung. Auf dem S-Bahn-Ring werde zu den Hauptverkehrszeiten wieder alle fünf Minuten ein Zug fahren, auf der Stadtbahn alle drei bis fünf Minuten.
Trotz der Einschränkungen im Betrieb sowie der Sperrung des Hauptbahnhofs nach dem Orkan Kyrill im Januar hat die S-Bahn ...

24 August 2007

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Brandenburg: VBB bekräftigt seine Kritik am Zustand des Eisenbahnnetzes

http://www.lok-report.de/news/
news_verkehr-2.html

Nach Ansicht des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) rechnet die Deutsche Bahn AG den Netzzustand schön. Der Mobilitätskonzern hatte den Vorwurf erhoben, der VBB habe eine falsche Bewertung des Netzzustandes vorgelegt. Der VBB stellt richtig, dass er die Geschwindigkeitseinbrüche im Verbund korrekt berechnet hat.
In Punkto Investitionen begrüßt der VBB zwar die jetzt der Öffentlichkeit vorgestellten Infrastrukturverbesserungen im Regionalbereich Ost wie zum Beispiel den Ausbau des Ostkreuzes. Allerdings würden durch diese Investitionen keineswegs die vom VBB beschriebenen und bestehenden Mängel im Netz aufgehoben. "Es muss dringend in das Netz investiert werden und zwar nicht nur bei den Leuchtturmprojekten", so VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz. "Südbrandenburg bleibt zum Beispiel bei den geplanten Investitionen außen vor, obwohl allein auf den Strecken Falkenberg-Cottbus und Frankfurt/Oder-Cottbus dringend Handlungsbedarf besteht."
Wer von Berlin nach Dresden fährt, muss feststellen, dass der Zug plötzlich ohne äußeren ersichtlichen Grund sehr häufig seine Geschwindigkeit reduzieren muss, obwohl die Strecke bereits Anfang der 90er Jahre für 160 km/h ausgebaut wurde. Folgt man der Sichtweise der DB Netz AG existiert auf der Strecke keine Langsamfahrstelle, obwohl es häufig zu Geschwindigkeitseinbrüchen kommt.
Wer so rechnet, kommt natürlich in Sachen Netzzustand zu anderen Ergebnissen als der VBB, für den jeder Geschwindigkeitseinbruch eine Langsamfahrstelle ist und ein Indiz für ein mangelhaftes Netz. Der VBB kritisiert an der DB Netz AG deswegen Schönrechnerei. Die DB Netz AG behauptet, die Anzahl der Langsamfahrstellen in Berlin-Brandenburg hätten von über 70 im vergangenen Jahr auf 35 im Jahr 2007 reduziert werden können. Dabei erklärt sich die von der DB Netz AG genannte niedrige Zahl der Langsamfahrstellen aus der Tatsache, dass nach Bahn-Definition nur als Langsamfahrstelle gilt, wenn sie erst kurzfristig entstanden ist.
Ältere Geschwindigkeitseinbrüche, die teilweise bereits seit Jahren existieren, berücksichtigt die DB Netz AG bei Ihrer Zählung nicht. Die Strecke Berlin-Dresden ist dabei nur ein Beispiel von vielen Strecken, die nach Zählung der DB Netz AG langsamfahrstellenfrei ist.
Aus Sicht des VBB ist diese Zählmethode und schöngefärbte Darstellung des Netzzustandes durch nichts zu rechtfertigen. Zu den zentralen Ergebnissen der VBB-Netzzustandsanalyse für das erste Halbjahr 2007 zählt, dass zwanzig Prozent der Geschwindigkeitseinbrüche im Netz kurzfristig existieren. 80 Prozent der Langsamfahrstellen bestehen bereits seit längerer Zeit, manche seit Jahren. Diese langfristigen Langsamfahrstellen sind zwar im Fahrplan berücksichtigt, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass diese Geschwindigkeitseinbrüche und Netzmängel unakzeptabel sind.
"An über 660 Stellen im Netz können die Züge derzeit nicht die vorgesehene Geschwindigkeit fahren. Dies ist besonders ärgerlich, weil viele öffentliche Mittel ins Netz geflossen sind, um die Fahrzeit zu reduzieren und den Regionalverkehr so für die Fahrgäste noch attraktiver werden zu lassen," so Hans-Werner Franz.
Auch die Behauptung der Deutschen Bahn AG, dass viele Langsamfahrstellen und Verspätungen ihre "Ursache in Gegebenheiten des Netzes" habe, so Helge Schreinert vom Regionalbereich Netz der Deutschen Bahn gegenüber der Presse, hält der VBB in dieser Absolutheit nicht für zutreffend. VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz:"Wer permanent das Netz instandhält und das System wartet, hat dann auch nicht das Problem, dass es verkommt."
Auch der von der Deutschen Bahn in ihrem Netzzustandsbericht berechnete Fahrzeitverlust durch Langsamfahrstellen hält der VBB für schöngefärbt. Bei der Berechnung werde so getan, als könne der Zug mit voller Geschwindigkeit bis zur Langsamfahrstelle fahren, dann mit voller Kraft abbremsen und danach problemlos ad hoc die gewünschte Geschwindigkeit erreichen (Pressemeldung VBB, 24.08.07).

allg.: Brandenburg: Neue VBB-Fahrplanbücher zum Schulbeginn erschienen

http://www.lok-report.de/news/
news_verkehr-2.html

Rechtzeitig vor Beginn des neuen Schuljahres am 27. August 2007 sind die Fahrpläne zahlreicher Verkehrsunternehmen im Verbund aktualisiert worden. Die neuen Fahrplanbücher des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) für die Landkreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberspreewald-Lausitz sowie der Nachtrag zum Fahrplanbuch Dahme-Spreewald können ab sofort beim VBB und den betreffenden Verkehrsunternehmen erworben werden.
Wer es besonders bequem haben möchte, lässt sich die Fahrplanbücher einfach nach Hause liefern. Unter "VBB Service" können auf der Webseite www.vbbonline.de in der Rubrik "Bestellservice / Fahrplanbücher" alle VBB-Fahrplanbücher sowie weitere VBB-Produkte gegen Rechnung bestellt werden. Die Fahrplanbücher Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberspreewald-Lausitz kosten 2,20 EUR, der Nachtrag zum Fahrplanbuch Dahme-Spreewald 1,50 EUR.
Auf www.vbbonline.de stehen dem Kunden verschiedene Möglichkeiten einer verbund- und deutschlandweiten Fahrplanauskunft zur Verfügung. So kann man sich zum Beispiel mit dem Routenplaner einen Fahrplan für regelmäßige Fahrten erstellen, einen Abfahrtsplan der Lieblingshaltestelle für die Pinwand ausdrucken oder gezielt nach einer bestimmen Route suchen. Die VBB-Webseiten informieren auch über aktuelle Fahrplanänderungen der Verkehrsunternehmen. Auskünfte über Fahrpläne und vieles mehr erhält man auch beim VBB-Infotelefon unter 030 25 41 41 41. Dort können die neuen Fahrplanbücher auch telefonisch bestellt werden (Pressemeldung VBB, 24.08.07).

23 August 2007

Bahnverkehr + Regionalverkehr: 400 Stunden Verspätung, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/0823/lokales/0040/index.html?
group=berliner-zeitung&sgroup=&day=today&suchen=1&
keywords=s-bahn&search_in=archive&match=strict&
author=&ressort=&von=12.08.2007&bis=25.08.2007

Diebstähle von Kupferkabeln behindern den Bahnverkehr immer mehr
23.08.2007
Lokales - Seite 19
Ulrich Paul

Die zunehmende Zahl der Diebstähle von Kupferkabeln stellt die Deutsche Bahn in Berlin und Brandenburg vor immer größere Probleme. Allein von Januar bis Ende Juni sind nach Angaben von Bahnmanager Helge Schreinert wegen der nötigen Reparaturen in Folge der Diebstähle im regionalen Bahnverkehr rund 400 Stunden Verspätung angefallen. Der entstandene Schaden betrage fast 1,5 Millionen Euro.
Erst am Montag und Dienstag war es, wie berichtet, zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr von und nach Berlin gekommen, nachdem Diebe ein 300 Meter langes Kabel in der Nähe des Stellwerks Nauen gekappt hatten. Tausende Reisende mussten Verspätungen in Kauf nehmen. Dabei handelte es sich bei dem gestohlenen Kabel gar nicht um ein bei Dieben so begehrtes Kupferkabel, wie vermutet, sondern um ein vergleichsweise wertloses Glasfaserkabel, wie die Bahn jetzt mitteilte. Kupferkabel gelten bei Buntmetall-Dieben als ...

22 August 2007

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Kupferdiebe legen Bahnlinie lahm, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/0822/lokales/0058/index.html

Reparatur dauerte anderthalb Tage
22.08.2007
Lokales - Seite 22
Jens Blankennagel

NAUEN. Die Buntmetalldiebe werden immer dreister: Gestern war deshalb der Bahnverkehr auf der Strecke Berlin-Hamburg bis etwa 19 Uhr erheblich beeinträchtigt. Tausende Reisende musste Verspätungen in Kauf nehmen. Grund war ein fehlendes Kupferkabel in der Nähe des Stellwerks Nauen (Havelland). Bereits am Montag war der Diebstahl aufgefallen. "Gegen 14.05 Uhr ging eine Störungsmeldung auf den Computern der Bahnbetriebszentrale ein", sagte Jörg Kunzendorf, Sprecher des Bundespolizeiamtes Berlin, das auch für West-Brandenburg zuständig ist.
Als Polizisten die Strecke absuchten, fanden sie die Ursache der Störung zunächst nicht. Dann entdeckten sie, dass aus einem Kabelschacht 210 Meter ...

Bahnverkehr: Am Oranienburger Weg wurde eine Bahnbrücke abgerissen / Über der B 273 bleibt das Bauwerk stehen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/
cms/beitrag/11003342/61129/

ANDREA KATHERT

KREMMEN Die Kremmener schütteln nur die Köpfe. So mancher vermutet einen Schildbürgerstreich hinter dem Spektakel, das sich gestern am Oranienburger Weg abspielte. Dort waren die Arbeiter der DB Netz AG Anlagenrückbau und Sanierung zugange und rückten der Eisenbahnbrücke zu Leibe. 85 Tonnen Stahl wurden aus den Lagern gehoben. Bernd Kuhlmann dirigierte seine Kollegen, die aus Sachsen angerückt waren. Warum nun ausgerechnet die Brücke über den Oranienburger Weg dran glauben muss, wusste Kuhlman auch nicht zu sagen. Denn nur 30 Meter entfernt überspannt eine weitere Bahnbrücke die B 273. Seit zehn Jahren bemühen sich die Kremmener darum, dass genau diese Bahnbrücke über der Bundesstraße verschwindet. Denn in schöner Regelmäßigkeit bleiben dort die Lkw stecken. 3,9 Meter Durchfahrtshöhe, das reicht nicht allen ...

21 August 2007

allg.: Senat beschließt Nahverkehrsplan 2006 bis 2009, aus Senat

http://www.berlin.de/landespressestelle/
archiv/2007/08/21/83839/index.html

Aus der Sitzung des Senats am 21. August 2007:

Der Senat hat auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, den Nahverkehrsplan Berlin 2006 bis 2009 beschlossen. Die Vorlage wird nun dem Abgeordnetenhaus zur Kenntnisnahme zugeleitet.
Der Nahverkehrsplan bildet den verkehrspolitischen und verkehrsgewerberechtlichen Rahmen für die mittelfristige Entwicklung des Berliner öffentlichen Personennahverkehrs und konkretisiert die dazu vom Abgeordnetenhaus im Juni 2006 beschlossenen Eckpunkte.
Mit ca. 3,4 Mio. Fahrgastfahrten pro Tag und einem 24-Stunden-Angebot gewährleisten heute Bahnen und Busse die Mobilität der Berliner und Berlinerinnen. Das qualitativ hochwertige öffentliche Verkehrsangebot stellt eine attraktive Alternative zum motorisierten Individualverkehr dar und leistet damit einen wichtigen Beitrag, um Berlin vom Autoverkehr zu entlasten. Darüber hinaus ist der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) als ökonomischer Standortfaktor für die Berliner Wirtschaft, vor allem den Städte- und Eventtourismus, aber auch für die tägliche Mobilität der Beschäftigten unverzichtbar.
Die Analyse des Verkehrsangebotes hat ergeben, dass das heutige Niveau des Berliner ÖPNV keine wesentlichen Defizite aufweist. Deshalb schreibt der Nahverkehrsplan bis 2009 im Wesentlichen die Standards des letzten Nahverkehrsplans fort, setzt jedoch in Teilbereichen andere Akzente. So ist ein wichtiger Aspekt künftiger Angebotsgestaltung der fortschreitende demografische Wandel, dem der Aufgabenträger mit einer stärkeren Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Fahrgäste, aber auch von Eltern mit Kindern Rechnung trägt. Die Qualität lokaler Mobilitätsangebote, d. h. die Erreichbarkeit wichtiger Ziele im Bezirk bzw. im Quartier, gewinnt dadurch an Bedeutung. Damit geht eine Stärkung der Beteiligung der Akteure vor Ort am Planungsprozess (Kiezverkehre, lokale Netze) einher.
Des Weiteren werden in der aktuellen Fortschreibung des Nahverkehrsplans die öffentlichen Interessen gesondert betrachtet. Damit finden auch die sozialen und ökologischen Anforderungen an eine nachhaltige Stadtentwicklung Eingang in die Abwägung bei der Festlegung von Rahmenvorgaben und Standards.
Neben den im Nahverkehrsplan vorgegebenen Erschließungs-, Bedienungs- und Verbindungsstandards, die den Rahmen für das Fahrplanangebot der Verkehrsunternehmen bestimmen, nimmt die qualitative und umweltgerechte Leistungserbringung einen breiten Raum ein. So sollen z. B. bis 2009 die Pünktlichkeit im Regional-, Straßenbahn- und Busverkehr sowie die Verkehrsmittel übergreifende Anschlusssicherung verbessert werden.
Senatorin Junge-Reyer: „Berlin ist u. a. deshalb so attraktiv, weil der öffentliche Personennahverkehr vorbildlich funktioniert. Wir werden weltweit für unseren Nahverkehr bewundert. Das ist uns Ansporn und Herausforderung zugleich: Wir wollen das gute Niveau halten und dadurch die Menschen dazu bewegen, mit Bussen und Bahnen zu fahren. Damit wir unsere ehrgeizigen Ziele des Nahverkehrsplans erreichen, werden wir unseren Handlungsspielraum nutzen, wenn wir mit der BVG im Laufe des Jahres den Verkehrsvertrag abschließen. Wir werden auch in Zukunft das Angebot auf Basis des heute von den Verkehrsunternehmen gefahrenen Leistungsvolumens im Kundeninteresse optimieren und die vorhandene Infrastruktur effizient nutzen.“
Der Nahverkehrsplan wurde unter Beteiligung der BVG, der S-Bahn Berlin GmbH, der DB Regio AG und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) erarbeitet, den Bezirken in seinen Grundzügen vorgestellt, mit der Fachöffentlichkeit in mehreren Nahverkehrsplan-Foren diskutiert und mit den umliegenden Landkreisen über den VBB im Hinblick auf die Umlandverkehre abgestimmt.
Der Nahverkehrsplan 2006 - 2009 wird im September 2007 auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung veröffentlicht.

Bahnverkehr: Änderung des Berliner Flächennutzungsplans, von Senat

http://www.berlin.de/landespressestelle/
archiv/2007/08/21/83835/index.html

Aus der Sitzung des Senats am 21. August 2007:

Der Senat hat auf Vorlage von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer die Änderung des Berliner Flächennutzungsplans für den Teilbereich Bahnflächenentwicklung Neukölln/Tempelhof beschlossen.
Teilflächen des Güterbahnhofsgeländes werden nicht mehr für Bahnnutzungen benötigt. Durch seine günstige Lage am S-Bahn-Ring und im Anschlussbereich von zwei U-Bahnen eignet sich das Areal hervorragend für verschiedene Dienstleistungsangebote und Nahversorgungseinrichtungen. Mit der Änderung des Flächennutzungsplans wird eine attraktive Nachnutzung der brachliegenden Geländeteile vorbereitet und die städtebauliche Einbindung in den innenstadtnahen Siedlungsbereich hergestellt.
Durch den Senatsbeschluss und die jetzt noch erforderliche Zustimmung des Abgeordnetenhauses wird ein intensives Abstimmungsverfahren abgeschlossen. Ebenso wie die öffentlichen Planungsträger von Bezirksämtern und Senatsverwaltungen haben auch Bürgerinnen und Bürger ihre Vorstellungen in den Planungsprozess eingebracht. Aufgabe der Planung war es, einen gerechten Ausgleich aller Interessen vor dem Hintergrund stadtentwicklungsplanerischer Anforderungen an die gesamte Stadt zu finden. Damit wurde Planungssicherheit geschaffen – unmittelbar anstehende Investitionen können in Abstimmung mit dem Bezirksamt Neukölln umgesetzt werden.

20 August 2007

Regionalbahn: Eine zweite Chance für Regionalbahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0820/lokales/
0048/index.html

Förderverein will auf den stillgelegten Gleisen zwischen Putlitz und Pritzwalk bald wieder Triebwagen verkehren lassen
20.08.2007
Lokales - Seite 22
Peter Neumann

PUTLITZ. Totgesagte leben länger. Wenn in einer Woche die Sommerferien enden, erwacht die stillgelegte Regionalbahnlinie zwischen Pritzwalk und Putlitz zu neuem Leben. Auf der Nebenstrecke in der Prignitz werden vom 27. August an Triebwagen fahren. "Montags bis freitags gibt es täglich vier Fahrten pro Richtung", sagte Matthias Kley, Prokurist der Prignitzer Eisenbahn (PEG), der Berliner Zeitung. Möglich wird das dank eines ungewöhnlichen Finanzierungsmodells - und des Engagements vieler Prignitzer sowie eines Fördervereins, der sich für die Reaktivierung der 17 Kilometer langen Bahnlinie eingesetzt hat.
Zurückbleiben, bitte: Am 9. Dezember 2006 endete nicht nur zwischen Pritzwalk und Putlitz der Reisezugverkehr. Zum zweiten Advent hatte das Land Brandenburg auf insgesamt 88 Kilometer Strecke alle ...

allg.: Wann sind die Berliner U- und S-Bahnhöfe barrierefrei?, aus Senat

Kleine Anfrage
der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen)
vom 30. Juli 2007 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 31. Juli 2007) und
Antwort

Wann sind die Berliner U- und S-Bahnhöfe barrierefrei?
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie
folgt: Die Kleine Anfrage betrifft zum Teil Sachverhalte, die der Senat
nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er hat
daher die BVG, die S-Bahn Berlin GmbH und die DB AG jeweils um
Stellungnahme gebeten, die jeweils dort in eigener Verantwortung
erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Die Texte sind nachfolgend in
den einzelnen Antworten wiedergegeben. Frage 1: Wie viele Berliner
S-Bahnhöfe, und wie viele U-Bahnhöfe, verfügen über Aufzüge? Antwort zu
1.: Die BVG teilt hierzu mit: ,,Insgesamt sind 40 % der Berliner
U-Bahnhöfe barrierefrei erreichbar. Davon sind 35,3 % (60 U-Bahnhöfe)
mit Aufzügen und 5 % (9 U-Bahnhöfe) mit Rampen ausgestattet." Die DB
Station und Service AG teilt hierzu mit: ,,Im Land Berlin gibt es
insgesamt 111 S-Bahnhöfe. Der S-/U-Bahnhof Wuhletal ist hier nicht
mitgezählt, weil er im Eigentum der BVG steht. Von den 111 sogenannten
reinen S-Bahnhöfen (Bahnhöfe ohne Fernverkehr) sind 74 Bahnhöfe mit
Aufzügen ausgestattet. 12 Bahnhöfe sind mit Rampen barrierefrei
erschlossen, sodass damit insgesamt 86 S-Bahnhöfe in Berlin barrierefrei
erreichbar sind, was einem Prozentsatz von 77 % entspricht. Rechnet man
die sogenannten Mischbahnhöfe (Bahnhöfe mit Fernverkehr) im Land Berlin
hinzu, so ergibt dies eine Gesamtzahl von 131 S-Bahnhöfen im Land
Berlin(ausschließlich Wuhletal). Die Barrierefreiheit aller S-Bahnhöfe
in Berlin liegt bei insgesamt 81 %." Frage 2: Wie viele Berliner
S-Bahnhöfe und wie viele U-Bahnhöfe verfügen nicht über einen Aufzug?
Antwort zu 2.: Die BVG teilt hierzu mit: ,,Bei insgesamt 170 Berliner
U-Bahnhöfen sind 110 nicht mit einem Aufzug ausgestattet." Die DB
Station und Service AG teilt hierzu mit: ,,Von den 111 ,,reinen"
S-Bahnhöfen in Berlin verfügen derzeit noch 25 Stationen weder über
Aufzüge oder Rampen." Frage 3: Welche Planungen gibt es für den Einbau
weiterer Aufzüge bei der S-Bahn und der U-Bahn? Antwort zu 3.: Die
weitere Planung für die Ausstattung von U-Bahnhöfen mit Aufzügen sind in
einer mit dem Senat abgestimmten Prioritätenliste erfasst. Darin ist
geplant, bis 2010/11 bis zu 20 weitere Aufzüge einzubauen. Die DB
Station und Service AG teilt hierzu mit: ,,Weitere Planungen für die
barrierefreie Erschließung von S-Bahnstationen im Land Berlin gibt es
konkret für die Stationen Adlershof, Baumschulenweg sowie Altglienicke.
Es ist vorgesehen, im Jahr 2009 in diesen Stationen Aufzüge einzubauen."
Mit Inbetriebnahme des U-Bahnhofes Brandenburger Tor im ersten Quartal
2009 wird auch der heutige SBahnhof Unter der Linden über die
Verbindungspassage auf der -1 Ebene komplett behindertengerecht
erschlossen sein. Frage 4: Wann werden die Bahnhöfe mit wichtigen
Umsteigefunktionen, wie z.B. U-Bahnhof Potsdamer Platz, U-Bahnhof
Adenauer Platz, U-Bahnhof Eberswalder Straße und S-Bahnhof Frankfurter
Allee mit Aufzügen ausgestattet, und weshalb wurde hier bisher noch kein
barrierefreier Zugang ermöglicht? Antwort zu 4.: Die BVG teilt hierzu
Folgendes mit: ,,Der Aufzug Potsdamer Platz ist bereits in der Planung
und wird voraussichtlich 2008/09 fertig gestellt. Der Aufzug Eberswalder
Straße wird im Rahmen der Viaduktsanierung der U-Bahnlinie 2 ab 2009
realisiert."

Darüber hinaus plant die BVG nach derzeitigem Stand für 2010/11 den Bau
eines Aufzuges im U-Bahnhof Adenauerplatz. Die DB Station und Service AG
teilt hierzu mit: ,,Es ist vorgesehen, bis Mitte 2009 in den
S-Bahnhaltepunkten Frankfurter Allee und Lichtenberg jeweils einen
Aufzug einzubauen, der im Bahnhof Frankfurter Allee die Bahnsteigebene
mit der Straßenebene und im Bahnhof Lichtenberg die Bahnsteigebene mit
der -1 Verteilebene der U-Bahn verbindet." Frage 5: Welche Prioritäten
gibt es hinsichtlich der weiteren Ausstattung von S- und U-Bahnstationen
mit Aufzügen? Antwort zu 5.: Wie in der Antwort auf die Kleine Anfrage
16/10987 dargestellt, existiert eine Prioritätenliste zur weiteren
Ausrüstung des U-Bahnnetzes mit Aufzügen. Diese Reihung wird gemeinsam
mit dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung, der
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, den Vertretern
der Behindertenverbände im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft "Bauen und
Verkehr - barrierefrei" und der BVG erarbeitet, diskutiert und
verabschiedet. Die Grundlagen der Auswahl von U-Bahnhöfen, die mit
Aufzügen ausgerüstet werden, bilden Aufkommensschwerpunkte insbesondere
von Rollstuhlfahrern, die Möglichkeiten andere Verkehrsmittel zu nutzen
und hinsichtlich der Anzahl die finanziellen Aspekte, in Abhängigkeit
von den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln. Die
Prioritätenliste ist die Zusammenstellung aller derjenigen U-Bahnhöfe,
die im festgelegten Zeitraum bis 2010 mit Aufzügen ausgestattet werden
sollen. Eine innere Reihung existiert nicht, sondern die bauliche
Umsetzung richtet sich u.a. nach dem Umfang der Planungsarbeiten, den
baulichen Abhängigkeiten zu anderen Vorhaben und dem zu erlangenden
Baurecht. Die aktuelle Prioritätenliste gilt für den Zeitraum von 2006
bis 2010. Die baulichen und verkehrlichen Vorstellungen der BVG und der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für den Folgezeitraum bis 2015
werden im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft ,,Bauen und Verkehr
barrierefrei" ab 2008 diskutiert und abgestimmt. Die Prioritätensetzung
für die Ausstattung weiterer SBahnstationen mit Aufzügen erfolgt in
enger Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und in
dem AG ,,Bauen und Verkehr - barrierefrei". Frage 6: Wann werden die S-
und U-Bahnhöfe in Berlin weitgehend barrierefrei sein? Antwort zu 6.:
Die Zuständigkeit für den Bau und die Finanzierung einer barrierenfreien
Infrastruktur in SBahnhöfen liegt bei der DB AG. Nach Auskunft von DB
Station&Service AG werden Aufzüge im S-Bahnnetz in Abhängigkeit vom
jeweils zur Verfügung stehenden Finanzvolumen kontinuierlich in
Abstimmung mit den Verbänden hergestellt. Die Kosten für den
barrierefreien Ausbau eines UBahnhofes mit einem Aufzug,
Blindenleitstreifen und ggf. Bahnsteiganpassungen betragen in
Abhängigkeit von der Lage des Bahnhofs durchschnittlich 1 - 1,5 Mio. .
Bis 2010 ist somit mit Kosten von ca. 30 Mio. zu rechnen. Der
behindertengerechte Ausbau der U-Bahnhöfe wird im Rahmen der
Grunderneuerung bzw. als Neubau an wichtigen, System vernetzenden
Umsteigebahnhöfen durchgeführt. Aufgrund des erheblichen Finanzvolumens
und des Planungsvorlaufs, der notwendig ist, um alle Bahnhöfe
barrierefrei zu gestalten, ist nur eine schrittweise Herstellung
möglich. Frage 7: Wie bewertet der Senat den Vorschlag, auf den
geplanten Weiterbau der Autobahn A100 um 3 km zu verzichten, und die so
eingesparten Landesmittel für Planung und Umbau der Stadtstraßen in
Treptow in Höhe von 30 - 50 Mio. Euro für den Neubau von Aufzügen
bereitzustellen? Antwort zu 7.: Wie bereits in der Stellungnahme zum
Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen über Verlängerung der
Stadtautobahn A 100 - Ausbau der Infrastruktur für den Umweltverbund
(Drucksache Nr. 16/0699) dargelegt, verzichtet der Senat aus guten
Gründen nicht auf den Weiterbau der A 100. Die in der Frage genannten
Summen für Planung und Umbau der Stadtstraßen in Treptow sind im Übrigen
nicht annähernd nachvollziehbar. Das Land Berlin geht von derzeit rund 6
Mio. Kosten (Planungskosten und Straßenbau) im Zusammenhang mit der
Weiterführung der A 100 bis zur Anschlussstelle Am Treptower Park aus.
Diese vom Bund nicht übernommen Folgekosten für die Berliner
Stadtstraßen werden nur im Zusammenhang mit der konkreten Neubaumaßnahme
entstehen und in die Investitionsplanung des Landes eingeordnet werden.
Sie stehen damit nicht für andere Maßnahmen zur Verfügung. Berlin, den
20. August 2007 In Vertretung Krautzberger

19 August 2007

BVG: Weniger Sitzplätze in Bahnen und Bussen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
BVG-U-Bahn-Tram-Nahverkehr;art270,2361281

In den Fahrzeugen der BVG gibt es auf zahlreichen Linien weniger Platz. In der U-Bahn werden kürzere Züge eingesetzt. Bei der Tram in Köpenick gibt es ein neues Fahrkonzept.
Bei der BVG wird es eng. Der Verkehrsbetrieb bietet in Bahnen und Bussen zunehmend weniger Sitzplätze an. Bei der U-Bahn setzt die BVG zum Teil kürzere Züge ein, bei der Straßenbahn reduziert sie das Platzangebot durch den Einsatz anderer Bahntypen, und selbst beim Bus müssen Fahrgäste auf einigen Linien jetzt häufiger stehen, weil statt eines Doppeldeckers ein Gelenkbus unterwegs ist. Daran soll sich auch nach dem Ende der Ferien nichts ändern.
Den Einsatz von Zügen mit nur vier oder sechs statt der möglichen acht Wagen kennen die Fahrgäste auf der U-Bahnlinie ...

Bahnhöfe: Bahn frei für Rollstuhlfahrer, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/
Sonderthemen;art893,2361324

Der Hauptbahnhof in Berlin gilt als behindertengerecht – aber ist er es auch? Eine Testfahrt
Für Olly Herrmann ist es eine Premiere: „Bisher habe ich den Hauptbahnhof als überzeugter Autofahrer immer umgangen“, sagt der 35-Jährige. Dabei passt das Wort „umgangen“ nicht ganz. Denn Olly Herrmann bewegt sich mithilfe von zwei großen und zwei kleinen Rädern fort. Auch beim Sport. Er spielt mit seiner Rollstuhlbasketball-Mannschaft des Vereins Alba in der zweiten Bundesliga.
An diesem heißen Sommertag wird er mit seinem Teamkollegen Bernhard Hesse den Hauptbahnhof testen: Sie wollen herausfinden, ob Rollstuhlfahrer ...

18 August 2007

Regionalverkehr: Brandenburg: Bahnverkehr nach Rheinsberg vor dem Aus?

http://www.lok-report.de/news/
news_verkehr-2.html

Die marode Eisenbahnbrücke in Lindow soll offenbar nicht neu gebaut werden. Damit steht zu befürchten, dass in wenigen Jahre eine Sperrung der Brücke verfügt wird und kein Zug mehr von und nach Rheinsberg fahren kann.
Die DB Netz AG hat vom Land Brandenburg eine Garantie über die Bestellung von Zugverkehren für 20 Jahre gefordert, bevor sie den dringend notwendigen Neubau der Eisenbahnbrücke in Lindow in Auftrag geben wird. Das Verkehrsministerium teilte in der letzten Woche dem Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verband mit, dass es eine solche Garantie nicht abgegeben hat. Eine Stellungnahme der DB-Pressestelle dazu steht seit über einer Woche aus.
Wenn in vielleicht ein oder zwei Jahren die Brücke so baufällig geworden ist, dass sie sogar mit Schrittgeschwindigkeit nicht mehr befahren werden kann, ist eine Sperrung wegen technischer Mängel zu erwarten. Dann kann trotz des noch bis 2012 bestehenden Verkehrsvertrages kein Zug mehr Rheinsberg erreichen. Damit wären auch die Bemühungen der Stadt Rheinsberg und der regionalen Tourmismusverantwortlichen gescheitert. Auf Anregen des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbandes hatte es seit Januar 2007 mehrere Runden zwischen den regionalen Akteuren gegeben, um die verkehrliche Anbindung zu verbessern. Ohne Schienenanbindung wird Rheinsberg ein gutes Stück seines touristischen Reizes verlieren und Opfer beim Hin- und Herreichen des Schwarzen Peters zwischen Land Brandenburg, DB AG und dem Bundesverkehrsministerium.
Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband fordert die DB Netz AG auf, die Eisenbahnbrücke in Lindow in den Wintermonaten (wie es am Jahresanfang noch geplant war) zu ersetzen und so die Fortführung des Bahnverkehrs zu gewährleisten. "Eine gültige Bestellung von Zugleistungen gibt es noch bis 2012" sagt dazu Frank Böhnke, Landesvorsitzender des Verbandes.
Ausserhalb der Saison von Oktober bis März ist Rheinsberg nur durch Umsteigen und mit dem Bus zu erreichen. Durch die schwer merkbare Regelung, wann ein Zug und wann ein Bus fährt, das Umsteigen in den Bus in Gransee und die eingeschränkte Fahrrad- und Rollstuhlmitnahme im Bus ist die Anzahl der Fahrgäste deutlich gesunken. Dies ist ein Zeichen dafür, dass das Angebot nicht angenommen wird. Deshalb muss diese schwer verständliche und fahrgastunfreundliche Regelung schnellstmöglich wieder rückgängig gemacht werden. Wenn das Land Brandenburg wirklich den Tourismus fördern will, muss Rheinsberg wieder durchgängig per Bahn erreichbar sein (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband, 18.08.07).

17 August 2007

S-Bahn: Ein S-Bahn-Führerstand im Keller, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/0817/lokales/0018/index.html?
group=berliner-zeitung&sgroup=&day=today&suchen=1&
keywords=s-bahn&search_in=archive&match=strict&
author=&ressort=&von=12.08.2007&bis=25.08.2007

Das Personal der Hauptwerkstatt wird oft mit merkwürdigen Wünschen konfrontiert
17.08.2007
Lokales - Seite 18
Peter Neumann

Es gibt Berliner, die ihre alltägliche S-Bahn-Fahrt als Belastung empfinden, die sie möglichst zügig hinter sich bringen wollen. Und es gibt Berliner, die im Gegensatz dazu nicht genug von der S-Bahn bekommen können. Denen dieses Verkehrsmittel so ans Herz gewachsen ist, dass sie es auch in ihrer Wohnung stets um sich haben wollen. Diese Berliner sind es, die in der S-Bahn-Hauptwerkstatt Schöneweide anrufen und um Stücke für ihre Sammlung bitten. "Ich weiß von einem Fan, der in seinem Keller den Führerstand eines S-Bahn-Zugs nachgebaut hat", sagt Nils Fischer-Cornelssen, der bei der Deutsche-Bahn-Tochter S-Bahn für die Fahrzeugvorhaltung zuständig ist.
Egal, ob es sich um Türen, Elektronik-Komponenten oder um andere potenzielle S-Bahn-Devotionalien handelt: Die Nachfrage in der Hauptwerkstatt am Adlergestell ist beachtlich. Seitdem vor Kurzem die letzten Holzbänke der 1997 ausgemusterten Züge der Bauart Stadtbahn verkauft worden sind, richtet sich das Interesse jetzt auf ...

16 August 2007

Tarife: Ein Herz für die Sammelkarte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0816/lokales/
0033/index.html

Senatorin Junge-Reyer fordert von BVG und S-Bahn neue Tarife - künftig sollen Einzeltickets wieder für die Rückfahrt gelten
16.08.2007
Lokales - Seite 19
Peter Neumann

In den Chefetagen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der S-Bahn löste die Forderung keine Begeisterung aus. Doch Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) bleibt hart. Sie besteht darauf, dass die Unternehmen neue attraktive Tarife einführen, die weitere Fahrgäste anlocken. Nach Informationen der Berliner Zeitung stehen zwei Wünsche auf der Liste des Senats derzeit ganz oben. Die Sammelkarte soll wieder eingeführt werden - und der Einzelfahrschein soll wie früher nicht nur zur Hin-, sondern auch zur Rückfahrt berechtigen. "Wenn sich die BVG und die S-Bahn bei diesen Themen nicht bewegen, sollten sie ihre Fahrpreise nicht wie geplant im April 2008 erhöhen dürfen", droht der SPD-Verkehrspolitiker Christian Gaebler.
"Ich habe die Verkehrsunternehmen aufgefordert, sich Gedanken zu machen, wie sie durch attraktive Tarifangebote neue Kunden ...

Straßenbahn + Straßenverkehr: Überraschungen unterm Asphalt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/0816/lokales/0080/index.html?
group=berliner-zeitung&sgroup=&day=today&
suchen=1&keywords=stra%C3%9Fenbahn&
search_in=archive&author=&ressort=&
von=12.08.2007&bis=25.08.2007

Alte Gleise auf Stralauer Allee
16.08.2007
Lokales - Seite 20
Karin Schmidl

FRIEDRICHSHAIN. Auf der Stralauer Allee kommt der Verkehr derzeit nur stockend voran. Weil die Fahrbahn erneuert wird, ist die Straße in jede Richtung nur einspurig befahrbar. Die bis Mitte September geplanten Arbeiten werden wohl länger dauern: Unter dem Asphalt kamen überraschend Straßenbahnschienen zum Vorschein, die nun rausgerissen werden. "Es existieren zwar alte Pläne, aber wo genau diese Schienen lagen, ist darauf nicht verzeichnet", sagt Helmut Schulz-Herrmann, der Tiefbauamtschef von Friedrichshain-Kreuzberg. An die Straßenbahn auf der Stralauer Allee können sich nur noch wenige Berliner erinnern, sie wurde gleich nach dem Krieg eingestellt.
Doch nicht nur der unverhoffte Schienenfund verzögert die Straßenbauarbeiten. Beim Auffräsen der Asphaltdecke bekam ein Arbeiter plötzlich ...

15 August 2007

Regionalverkehr: Brandenburg: Pritzwalk West geht zum 27. August 2007 in Betrieb

http://www.lok-report.de/

Wieder einmal macht der Landkreis Prignitz durch verkehrspolitische Eigeninitiative positiv von sich reden. Zum Schuljahresanfang am 27. August 2007 soll der neue Bahnhaltepunkt "Pritzwalk West" nach gut einem Monat Bauzeit in Betrieb gehen. Er ist Bestandteil des "Integrierten Verkehrskonzeptes", dass der Landkreis zusammen mit den Verantwortlichen in den Kommunen, des Busverkehrs und der Prignitzer Eisenbahn erarbeitet hat.
Mit dem neuen Halt fahren dann die Züge der Linie PE 74 nicht mehr vom heutigen Endpunkt Bahnhof Pritzwalk ab, sondern knapp eineinhalb Kilometer weiter westlich. Zusammen mit der Busverknüpfung haben durch den neuen Haltepunkt die fast 600 Schüler des Pritzwalker Goethe-Gymnasiums viel kürzere und bessere Verkehrsverbindungen.
Im Bereich des neuen Haltepunktes liegen zwei Gleise nebeneinander. Auf dem nördlichen Gleis halten in Zukunft am neuen Haltepunkt die Züge von und nach Meyenburg. Auf dem danebenliegenden südlichem Gleis von und nach Wittenberge fahren die Züge der Linie RE 6 ohne Halt -- einen Bahnsteig gibt es hier nicht.
Nach der löblichen Initiative des Landkreises und der Beteiligten ist jetzt das Land Brandenburg am Zug. Da die RE 6-Züge hier nicht halten, schlägt der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband eine Prüfung vor, ob nach einem Bahnsteigbau am südlichen Streckengleis hier nicht ein Halt zu den Schulanfangs- und Endzeiten der Züge von und nach Wittenberge notwendig sein könnte (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband, 15.08.07).

14 August 2007

Bahnverkehr + Flughäfen: Baulärm für Braunkehlchen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/0814/lokales/0032/index.html?
group=berliner-zeitung&sgroup=&day=today&suchen=1&
keywords=s-bahn&search_in=archive&match=strict&
author=&ressort=&von=12.08.2007&bis=25.08.2007

Pläne für die Ostanbindung des Flughafens BBI liegen aus: Der Bahn müssen 14 Hektar Wald weichen
14.08.2007
Lokales - Seite 18
Peter Neumann

Das Braune Langohr, der Große Abendsegler und die Vertreter von vier weiteren Fledermausarten müssen mit Baulärm rechnen. Für den Pirol und das Braunkehlchen wird es ebenfalls laut. Denn durch den Wald südlich von Berlin-Bohnsdorf, in dem diese und andere Tiere leben, soll spätestens Anfang 2009 eine Schneise geschlagen werden. Dort entsteht die "Ostanbindung" des künftigen Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI). Für diese Bahnlinie werden 13,99 Hektar Wald gefällt - eine Fläche, die so groß wie 19 Fußballfelder ist.
Seit gestern können die Bürger im Detail nachlesen, was die Deutsche Bahn (DB) südöstlich Berlins vorhat. Bis 12. September liegen die Pläne im Tiefbauamt Treptow-Köpenick aus. Damit hat das letzte Genehmigungsverfahren begonnen, das zum Großprojekt BBI gehört.
636 Millionen Euro sind für die Bahnanlagen des Großflughafens verplant. Derzeit wird in 14,5 Meter Tiefe der ...

13 August 2007

allg.: Berlin: ÖPNV verliert ohne Investitionen bis 2020 acht Prozent seiner Fahrgäste

http://www.lok-report.de/

Der Personenverkehr in Berlin wird bis zum Jahr 2050 nur wenig zunehmen. Die Zahl der Wege wird gegenüber 2005 nur um zwei Prozent steigen, die der zurückgelegten Personenkilometer um sechs Prozent. Auch wenn die Zahl der älteren Rentner erheblich steigt, bleiben die Berufstätigen die wichtigste Kundengruppe des ÖPNV. Erwerbstätige werden mit 43 Prozent auch im Jahr 2050 den höchsten Anteil an Fahrten mit dem ÖPNV haben. Zu diesen Ergebnissen kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht Nr. 32/2007, der die Konsequenzen der demografischen Entwicklung in Berlin-Brandenburg für die Nachfrage nach Leistungen der BVG bis 2050 abschätzt.
Details Busse und Bahnen werden in Berlin häufiger genutzt als in anderen Städten: Die Berliner legten 2002 mit 250 Fahrten mehr Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück als beispielsweise die Hamburger mit nur 210. Dies liegt zum Teil am geringeren Durchschnittseinkommen in Berlin. So verfügen 62 Prozent der Hamburger jederzeit über einen PKW, aber nur 54 Prozent der Berliner. Aber auch die Attraktivität des ÖPNV ist in Berlin höher: 51 Prozent der Berliner sind zufrieden mit der Erreichbarkeit der üblichen Ziele, aber nur 44 Prozent der Hamburger.
Bis 2020 wird sich nach Einschätzung des DIW Berlin das gesamte Verkehrsaufkommen nur geringfügig verändern. Während der motorisierte Individualverkehr jedoch zunimmt, verliert der öffentliche Nahverkehr acht Prozent seiner Fahrgäste. Mit noch rund 1 Mrd. Fahrgästen beträgt der Anteil des ÖPNV an allen Wegen dann 24 Prozent. Die Pkw-Fahrleistung steigt um 9 Prozent. Nach 2020 bleibt der ÖPNV auf diesem Niveau. Einfluss auf die Mobilität allgemein haben die Haushaltsgröße, das verfügbare Haushaltseinkommen sowie Motorisierung und Führerscheinbesitz.
Die Nachfrage im öffentlichen Nahverkehr Berlins wird sich langfristig verringern, wenn es keine über die vorgesehenen Investitionen, wie die U5 und die S21, hinausgehenden Maßnahmen gibt. Die Notwendigkeit eines generellen weiteren ÖPNV-Ausbaus auf der Schiene ergibt sich aus der soziodemografischen Entwicklung nicht. Da die Berufstätigen die wichtigste Kundengruppe des ÖPNV bleiben werden, betont das DIW Berlin weiterhin die Bedeutung von schnellen und zuverlässigen Verbindungen. Eine zu starke Konzentration auf eine seniorengerechte Gestaltung des Angebots ist nicht hilfreich (Pressemeldung DIW, 13.08.07).

11 August 2007

Radverkehr: Achtung: Vorfahrt für Radler, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
;art270,2356110

Anteil am Verkehr hat enorm zugenommen Spuren werden zulasten der Autos ausgebaut
Immer mehr Berliner steigen aufs Rad – und das täglich. Um 18 Prozent stieg von 2004 bis 2006 der Radverkehr, auch in den kommenden Jahren sollen es sprunghaft mehr werden: Im Jahr 2010 sollen 15 Prozent aller Wege per Rad zurückgelegt werden, derzeit sind es 12 Prozent. In der Innenstadt sind es bereits jetzt 20 bis 25 Prozent. Absoluter Spitzenreiter in Berlin ist die Straße des 17. Juni mit 7100 Radlern täglich. Unter den Linden sind es 5900, an den Yorckbrücken noch 6000, obwohl die Straße für Radler zu den übelsten der Stadt gehört. Gezählt hat sie jetzt erstmals der Senat. Die Zahlen (siehe Kasten) zeigen, dass Radler schnelle Verbindungen wollen – und nicht in Seitenstraßen abgeschoben werden wollen. Gute, durchgehende Radverbindungen werden jedoch angenommen. Ein Beispiel ist die Monumentenstraße parallel zur Yorckstraße mit täglich 4800 Radlern.
Das Fahrrad wird alltägliches Regelverkehrsmittel“, sagt Berlins ...

10 August 2007

allg.: Berlin/Brandenburg: Neue VBB-Fahrplanbücher erhältlich

http://www.lok-report.de/

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und die betreffenden Verkehrsunternehmen im Verbund veröffentlichen neue Fahrplanbücher für die Landkreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberspreewald-Lausitz sowie den Nachtrag zum Fahrplanbuch Dahme-Spreewald. Sie enthalten alle Änderungen in den jeweiligen Landkreisen, die sich aus dem kleinen Fahrplanwechsel am 26.08.2007 ergeben.
Die Fahrplanbücher können ab sofort beim VBB und den jeweiligen Verkehrsunternehmen erworben werden. Die Fahrplanbücher Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberspreewald-Lausitz kosten 2,20 EUR, der Nachtrag zum Fahrplanbuch Dahme-Spreewald 1,50 EUR.
Wer es besonders bequem haben will, lässt sich die Fahrplanbücher einfach nach Hause liefern. Unter "VBB Service" können auf Webseite www.vbbonline.de alle VBB-Fahrplanbücher sowie weitere VBB-Produkte gegen Rechnung bestellt werden: Ganz einfach die Rubrik "Bestellservice / Fahrplanbücher aufrufen, das Formular ausfüllen und per E-Mail, Fax oder auf dem Postweg an den VBB schicken. Die Fahrplanbücher können auch telefonisch unter 030 25 41 41 41 bestellt werden.
Mit der neuen "VBB Fahrinfo Handy" erweitert der VBB für seine Kunden die Verfügbarkeit der Fahrplanauskunft . Bei diesem Service handelt es sich um ein kostenloses Programm für Java-fähige Mobiltelefone, mit dem sich Fahrverbindungen in Berlin und Brandenburg auf das Handy laden und jederzeit unterwegs angesehen werden können. Die Erst-Installation sowie das spätere Hinzufügen von Verbindungen auf das Handy erfolgt per Datenverbindung zwischen PC und Handy (über Datenkabel, Infrarot- oder Bluetooth-Verbindung), oder über das mobile Internet vom Handy aus (WAP oder GPRS). Bei der Installation und Datenaktualisierung ausschließlich über die PC-Verbindung entstehen keine Mobilfunkgebühren. Weitere Informationen zum "VBB Fahrinfo Handy" finden Sie auf unserer Informationsseite auf www.vbbonline.de/fahrinfo-handy (Pressemeldung VBB, 10.08.07).

U-Bahn: Sperrung der U 1 um eine Woche verschoben, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
;art270,2355503

In allen Infoheften und auf den U-Bahnhöfen ist es angekündigt, nun wird die Sperrung der U-Bahnlinie 1 zwischen Wittenbergplatz und Gleisdreieck um ein Wochenende verschoben. Erst vom 18./19. August bis zum 1./2. September wird der Verkehr auf diesem Abschnitt der Verbindung zwischen Warschauer Straße und Uhlandstraße unterbrochen, an drei Wochenenden hintereinander. Fahrgäste müssen zwischen Wittenbergplatz und Gleisdreieck auf die U 2 ausweichen.
Am Gleisdreieck muss die BVG die Brücke erneuern, die über das ehemalige Gelände der Anhalter Bahn führt. Um diese Arbeiten vorbereiten zu können, muss ein Gerüst an ...

09 August 2007

S-Bahn: In Berlin bleibt das Verkehrschaos aus, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1093142/
In_Berlin_rollt_die_Bahn_wieder.html

Nach Beendigung des Zugführerstreiks hat sich die Situation im Nahverkehr wieder entspannt. Im gesamten Streckennetz fahren die S-Bahnen wieder planmäßig. Der Ausstand beeinträchtigte den Verkehr zwischen am Donnerstagmorgen zwar stark, komplett wurde er aber nicht lahmgelegt.
Auf der Berliner Stadtbahntrasse, in Nord-Süd-Richtung und auf der Ringbahn fuhren während des Streiks nur vereinzelt S-Bahn-Züge. Ähnlich sah es auf den Strecken in den Außenbezirken aus. Nach Angaben der Gewerkschaft GDL beteiligten sich "mehrere hundert“ Lokführer an dem Streik. Mitarbeiter, die bei den Gewerkschaften Transnet und GDBA oder gar nicht organisiert sind, beteiligten sich nicht am Ausstand. Im Unterschied zu den beiden Warnstreiks im Juli war dieses Mal der Fern- und Regionalverkehr nicht vom Arbeitskampf betroffen.
Wegen der Ferienzeit waren am Morgen vergleichsweise wenige Passagiere zur Arbeit unterwegs. Viele andere waren vorgewarnt, die GDL hatte den Streik am ...

Straßenbahn: Berlin: Senat beschließt Straßenbahnbau in die Wissenschaftsstadt Adlershof

http://www.lok-report.de/

Der Senat hat auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, beschlossen, die Straßenbahnstrecke zwischen S-Bahnhof Adlershof und Max-Born-Straße in der Wissenschaftsstadt Adlershof zu bauen. Der Bau wird noch in diesem Jahr begonnen werden. Die Straßenbahnstrecke wurde im Jahr 2002 planfestgestellt.
Inzwischen konnte nachgewiesen werden, dass bis 2015 die Wirtschaftlichkeit der Straßenbahnstrecke zu erwarten ist. Nach Einschätzung des Entwicklungsträgers, entwickelt sich der Wissenschaftsstandort Adlershof deutlich positiver als noch vor einigen Jahren angenommen wurde. Die Basis dafür ist u. a.: Ansiedlung des Universitäts-Campus der Humboldt-Universität an der Rudower Chaussee, einschließlich Wachstum und Verdichtung der wissenschaftlichen Institutionen, Neuansiedlung verschiedener Technologie geprägter Betriebe sowie der Entwicklung eines Einfamilienhausgebietes.
Bei fortschreitender Entwicklung der Wissenschaftsstadt wird daher für die Straßenbahnstrecke nach Adlershof ein ausreichender volkswirtschaftlicher Nutzen erwartet. Der Bau der Straßenbahn kann daher unter Nutzung des vorhandenen Baurechtes sichergestellt werden.
Die Kosten der Straßenbahnneubaustrecke betragen nach Abzug der Aufwendungen für bereits erbrachte Vorleistungen (in Höhe von 3,3 Mio. €) 9,9 Mio. €. Die Baumaßnahme soll im Schutz der Baumaßnahme der DB AG am S-Bahnhof Adlershof und der damit verbundenen Vollsperrung der Rudower Chaussee in den Jahren 2007 bis 2011 realisiert werden.
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Der Bau der Straßenbahnstrecke ist ein klares Zeichen des Berliner Senats zur Unterstützung des Wissenschaftsstandortes Adlershof. Die gute Erreichbarkeit der Wissenschaftsstadt auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln trägt viel zu ihrer weit über Berlin hinausreichenden Anziehungskraft bei. Mit der Verbesserung der verkehrlichen Erreichbarkeit durch die neue Straßenbahnanbindung erwarten wir einen weiteren Schub für diese Entwicklungsmaßnahme.“ (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 09.08.07).

Regionalverkehr: Brandenburg/Sachsen: Verkehrsvertrag Spree-Neiße unterzeichnet

http://www.lok-report.de/

Das Land Brandenburg, der Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien und die ODEG Ostdeutsche Eisenbahn GmbH haben am 08.08.07 einen langfristigen Verkehrsvertrag unterzeichnet. Im Vertrag wurden die Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr im Umfang von jährlich 2,66 Mio. Zugkilometern ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2008 auf den folgenden Linien vereinbart:
• RB 46 Cottbus – Forst (Lausitz),
• RB 60 V Görlitz – Bischofswerda,
• RB 64 Görlitz – Hoyerswerda und
• RB 65 Cottbus – Görlitz – Zittau
Die Leistungen auf den genannten Strecken werden für die nächsten 10 Fahrplanjahre (bis einschließlich Fahrplanjahr 2018) durch die ODEG Ostdeutsche Eisenbahn GmbH erbracht.
Auf den Strecken, die bisher von der Veolia (ehemals Connex-Sachsen) und der DB-Regio AG gefahren werden, werden ab Dezember 2008 moderne Triebwagen den Fahrgastkomfort deutlich erhöhen. Zugbegleiter stehen in den Zügen als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung. In allen Zügen sorgen Videoaufzeichnungsgeräte für mehr Sicherheit. Darüber hinaus wird die Fahrgastinformation über die Fahrzeit des Zuges und die Anschlüsse an den Zielbahnhöfen verbessert.
Der Verbandsvorsitzender des ZVON Herr Landrat Michael Harig sagte zum erfolgreichen Vertragsabschluss: "Wir sind davon überzeugt, mit der ODEG, einen Partner gefunden zu haben, der einerseits einen qualitativ hochwertigen und andererseits auch einen bezahlbaren SPNV für die Region Oberlausitz-Niederschlesien sichert. Damit besteht für die nächsten 10 Jahre Planungssicherheit für die Fahrgäste und die Beschäftigten. Das Wettbewerbsverfahren hat sich erneut bewährt. Dadurch können wir auch unter sich weiter verschlechternden finanziellen Bedingungen ein qualitativ hochwertiges Angebot für unsere Fahrgäste sichern. Sowohl die Anzahl der Zugpaare als auch der Service können damit aufrechterhalten bzw. verbessert werden."
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann sagte dazu in Potsdam: "Wir freuen uns, die erfolgreiche länderübergreifende Kooperation im Schienenverkehr zwischen Sachsen und Brandenburg langfristig fortsetzen zu können. Wettbewerb auf der Schiene bringt erneut Qualität und Leistung zu geringeren Kosten für die Steuerzahler. Davon profitieren in erster Linie die Fahrgäste. Wettbewerb sorgt aber auch dafür, langfristig ein qualitativ hochwertiges Angebot in der Fläche unserer Länder anbieten zu können."
"Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Marktposition der ODEG weiter auszubauen" sagt ODEG-Geschäftsführer Dietmar Knerr und verspricht „Wir werden eine sehr hohe Angebotsqualität im Spree-Neiße-Netz sicherstellen“. Die ODEG wird künftig 11 moderne Triebwagen einsetzen, wobei sechs Triebwagen des Typs DESIRO vom Hersteller Siemens geliefert werden und drei Triebwagen vom Typ RegioShuttle von der Firma Stadler (Pressemeldung ODEG, 09.08.07).

Museum: Seit fünf Jahren fährt sie in der Saison als Museumsbahn ausschließlich an Wochenenden und Feiertagen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
bd70f25fcdaf3610c125733200447f46?
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Die Buckower Kleinbahn lebt – 110 Jahre ist sie am 26. Juli alt geworden. Eine Besonderheit dieser Eisenbahn in der Märkischen Schweiz östlich von Berlin liegt in den dort verkehrenden Fahrzeugen. Die verschiedenen Triebwagen der Vergangenheit erinnern in ihrem Äußeren an Berliner S-Bahnwagen, auch wenn die Strecke seit dem 15. Mai 1930 mit einer Oberleitung elektrifiziert ist.
Dass es die Buckower Kleinbahn heute noch (wieder) gibt, ist dem Eisenbahnverein Märkische Schweiz zu verdanken. Denn in den 1990er Jahren erlebte die Bahn zunächst ihren Niedergang. Im Mai 1993 gab die Deutsche Reichsbahn den elektrischen Betrieb auf und setzte Dieseltriebwagen, die sogenannte Ferkeltaxe, ein. Die Strecke wurde nicht mehr unterhalten, Fahrplan und Service immer weiter reduziert. Zwar organisierte der 1992 für den Erhalt der Kleinbahn gegründete Eisenbahnverein am 7. und 8. Juni 1997 noch ein großes Bahnhofsfest zum 100. Geburtstag, aber am ...

S-Bahn: Züge der S 2 ab Blankenburg im 20-Minutentakt / In der zweiten Bauphase fahren an den Wochenenden Busse, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
e06a050aaa7b65f3c12573320043d209?
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Die Deutsche Bahn und die S-Bahn Berlin rücken demnächst der Störanfälligkeit der S-Bahnstrecke zwischen dem Karower Kreuz und dem S-Bahnhof Berlin-Buch zuleibe. Vom 3. bis 24. September durchgehend und an den anschließenden fünf Wochenenden werden die Gleise grundhaft erneuert. Das heißt, vom Unterbau bis zu den Schienen und Stromschienen erhält der gesamte Gleiskörper einen neuen Aufbau.
Dazu Christian Morgenroth, Baubetriebsmanager der S-Bahn Berlin: „Die Arbeiten finden in zwei Etappen statt. In der ersten Phase vom 3. bis 24. September wird das erste Gleis und danach das zweite erneuert. Beim zweiten Gleis ist das leider nicht in einem Zug möglich, da die nötigen Gleisverbindungen für den eingleisigen Betrieb fehlen. Diese Weichen werden eingebaut, wenn die Grundinstandsetzung der Strecke bis Bernau fortgesetzt wird.“

1. Etappe: Nachts von 0 Uhr bis 1.30 Uhr Ersatzverkehr
„Die Linie S 2 verkehrt in der Zeit 3. bis 24. September zwischen Buch und Blankenburg nur im 20-Minutentakt, während an den jeweils ...

S-Bahn: Austausch von Aufzügen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
bee859b01e79c3c1c1257332003ea3af?
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Hermsdorf. Die Inbetriebnahme der erneuerten Aufzugsanlage zwischen Bahnsteig und Bahnhofshalle erfolgt am Montag, dem 13. August. Bereits eine Woche zuvor, am 6. August, begann der Austausch des Aufzuges zum Ausgang P+R-Platz (Hermsdorfer Damm/Bahnhofsplatz). Voraussichtlich zum 28. September wird er wieder nutzbar sein.
Schichauweg. Der Aufzug zum stadteinwärts führenden Bahnsteig (Gleis 2) wird voraussichtlich zum 21. September ausgetauscht sein. Ab Montag, dem 13. August, erfolgt die Demontage der Anlage auf dem Bahnsteig am Gleis 1.
Als Umfahrung für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste bietet ...

08 August 2007

allg.: Unwetter setzt Berlin unter Wasser, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1091290/
Unwetter_setzt_Berlin_unter_Wasser.html

Wegen heftigen Platzregens musste der Flugverkehr vorübergehend unterbrochen werden. Die Feuerwehr pumpte innerhalb kürzester Zeit mehr als 30 vollgelaufene Keller vor aus. Stellenweise stand das Wasser etwa einen halben Meter hoch auf der Fahrbahn. Auch der U-Bahn-Verkehr war zeitweise lahmgelegt.
Ein kräftiges Gewitter mit heftigem Platzregen hat am späten Mittwochnachmittag erhebliche Verkehrsbehinderungen durch überflutete Straßen und Ampelausfälle verursacht. Besonders stark betroffen waren nach Angaben der Feuerwehrleitzentrale der Norden und die Mitte der Hauptstadt, besonders einige Bereiche in Wilmersdorf und Schöneberg, darunter Güntzelstraße, ...

07 August 2007

Flughäfen: Gemeinsam planen am Großflughafen Berlin und Brandenburg entwickeln BBI-Umfeld, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/fidion/hermes/
default/art752,2353398

Schönefeld - Berliner und Brandenburger Behörden wollen die Umgebung des geplanten Großflughafens BBI bei Schönefeld gemeinsam entwickeln. Das gilt für die Ansiedlung von Unternehmen wie auch für Wohnbebauung, wie die Berliner Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) am Dienstag sagte. Der Senat hat dazu laut Junge- Reyer einen Bericht vorgelegt, demzufolge Berlin und Brandenburg „in Fortführung der erfolgreichen Zusammenarbeit“ Verkehrskonzepte, Landschaftsplanung und städtebauliche Rahmenplanung gemeinsam entwickeln wollen. Außerdem soll ein „Masterplan Gateway“ erstellt werden, um die Gewerbeansiedlung und den erwarteten Bau von Wohnhäusern zu regeln. Der Senat erwartet, dass durch den neuen Großflughafen 40 000 neue Arbeitsplätze in der Region entstehen. Außerdem haben sich der Senat und die brandenburgische Landesregierung auf eine ...

Bahnhöfe: Neues Büro mit Reichstagsblick für Mehdorn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/676003.html

Am Hauptbahnhof wird gebaut: keine Kurzzeit-Parkplätze mehr, dafür ein weiteres Gebäude
Peter Neumann

Das Ende ist nah: Auf dem Europaplatz am Hauptbahnhof fallen noch im August die Kurzzeitparkplätze weg. Wo heute Autos mit Parkscheibe eine halbe Stunde lang stehen dürfen, ist künftig nur das Ein- und Aussteigen erlaubt. Wer länger bleiben will, muss ins Parkhaus. Das ist nicht die einzige Neuerung am Bahnhof. So sorgt auf dem südlichen Vorplatz der Bau einer 31 Meter hohen Leuchte für Aufsehen. Nebenan startet voraussichtlich im nächsten Jahr der Bau eines würfelförmigen Bürohauses. Nach Informationen der Berliner Zeitung ist im Gespräch, dass der Vorstand der Deutschen Bahn dort einzieht. Chef Hartmut Mehdorn soll ein Büro mit Blick auf das Reichstagsgebäude und das Kanzleramt bekommen.
"Schon jetzt gibt es vor dem Hauptbahnhof kaum Parkplätze", kritisiert Jörg Becker vom Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC). Nun fallen die letzten legalen Stellflächen weg. Wie berichtet, haben sich der Senat, die Bahn und die Taxi-Innung darauf geeinigt, den Verkehr ...

S-Bahn: S-Bahn verkehrt auch bei Streik, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/675866.html

Notfahrplan steht fest
Auch wenn gestreikt wird - die S-Bahn Berlin will trotzdem fahren. "Wir haben einen Ersatzfahrplan konzipiert", sagte Bahnsprecher Burkhard Ahlert gestern. Danach will die S-Bahn wie berichtet als Grundangebot einen 20-Minuten-Takt sicherstellen. "Und zwar auf allen Strecken", sagte Ahlert. Wo mehrere Linien verkehren, soll ein noch umfangreicherer Fahrplan angeboten werden. Auf der Stadtbahn zwischen Ostkreuz und Charlottenburg soll im Durchschnitt alle fünf Minuten eine Bahn verkehren. Auf der Nord-Süd-Bahn zwischen Anhalter Bahnhof und Bornholmer Straße sowie auf dem Ring ist ein Verkehr im Zehn-Minuten-Takt vorgesehen." S-Bahn-Fahrgäste können sich unter Tel. 297 43 333 oder im Internet unter ...

06 August 2007

Straßenverkehr: 75 Jahre Autobahn – eine Legende aus Beton, aus Die Welt

http://www.welt.de/motor/article1083628/
75_Jahre_Autobahn__eine_Legende_aus_Beton.html

Am 6. August 1932 eröffnete der damalige Kölner Bürgermeister Konrad Adenauer die erste Autobahn. Die vierspurige Schnellstrecke verband die beiden Großstädte Köln und Bonn und diente vielen Regierungsbeamten als schnellster Arbeitsweg.
Stolz schwingt mit in der Ansprache des Kölner Oberbürgermeisters. „Ich hoffe, dass die nunmehr erzielte Zeitverkürzung und Fahrbequemlichkeit dem Rhein und den Schönheiten seiner Landschaft neue Freunde aus dem In- und Ausland zuführen möge“, sagt das Stadtoberhaupt. Was nunmehr Zeitverkürzung und Fahrbequemlichkeit verspricht, ist eine fast 20 Kilometer lange, ganz neuartige Straße von Köln nach Bonn, die der Bürgermeister an jenem 6. August 1932 eröffnet: vierspurig, schnurgerade und kreuzungsfrei – die erste deutsche Autobahn. Der Name des Stadtoberhaupts: Konrad Adenauer.

Die Idee einer Autobahn war nicht von Hitler
Bis heute wird der Autobahnbau in Deutschland häufig mit dem Namen ...

S-Bahn: Nicht alle Räder stehen still, wenn die GDL es will, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/tagesthema/675523.html

VERKEHR - Im Tarifstreit zwischen Lokführern und Deutscher Bahn treffen zwei Unerbittliche aufeinander. Ein Streik scheint unausweichlich. DB und S-Bahn erarbeiten Notpläne, damit wenigstens einige Züge rollen.
Peter Neumann

BERLIN. Der Ernstfall steht kurz bevor, der angedrohte Lokführerstreik könnte noch in dieser Woche beginnen. Doch die Deutsche Bahn (DB) und die S-Bahn Berlin wollen trotzdem Züge fahren lassen - und sie sind zuversichtlich, dass ihnen das auch gelingt. Sie arbeiten an Konzepten, zumindest einen Teil des Verkehrs aufrechtzuerhalten.
So heißt es bei der Berliner S-Bahn: "Auf dem Ring und anderen wichtigen Linien könnte es einen 20-Minuten-Takt geben." Zu diesen Linien zählen vorrangig die "Stammstrecken", die an ihrer einstelligen Nummer erkennbar sind, zum Beispiel die S 1 zwischen Wannsee und Oranienburg oder die S 7 von Potsdam nach Ahrensfelde. Würde dieser Notverkehr wie geplant möglich, käme ein Großteil der Fahrgäste auch bei einem Ausstand der Lokführer an ihr Ziel - zwar mit einer längeren Reisezeit und in volleren Zügen als sonst, aber immerhin.

Bahn verspricht aktuelle Infos im Internet
Auch bei DB Regio Berlin-Brandenburg gibt es Szenarien für ...

05 August 2007

U-Bahn: Koalitionsstreit über Weiterbau der U5, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1082604/
Koalitionsstreit_ueber_Weiterbau_der_U5.html

Der Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung an die Berliner Verkehrsbetriebe von 2010 an die "Kanzler-U-Bahn" zu Ende zu bauen, stößt bei den Grünen, aber auch bei den mitregierenden Linken auf Kritik. Sie forder kostengünstigere Alternativen.
Verkehrsexpertinnen beider Parteien fordern, vor einer abschließenden Entscheidung über den mit 370 Millionen Euro kalkulierten Neubau der 2,4 Kilometer langen U-Bahn-Strecke kostengünstigere Alternativen zu prüfen.
Jutta Matuschek, verkehrspolitische Sprecherin der Linken, warnt zudem vor den möglichen finanziellen Konsequenzen für das Land. „Es ist Augenauswischerei, wenn der Senat jetzt sagt, 80 Prozent der Kosten würde der Bund und nur 20 Prozent das Land tragen“, so das Mitglied im Verkehrsausschuss. Bei dem vom Senat angegebenen Anteil würde es sich keineswegs um Zahlungen des Bundes speziell für die U5-Verlängerung handeln, sondern um sogenannte Regionalisierungsmittel, die an die Länder pauschal für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur überwiesen würden. Bei der Verwendung hätten die Länder einen ...

04 August 2007

U-Bahn: Die Kanzler-U-Bahn wird verlängert, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1079290/
Verlaengerung_der_Kanzler-U-Bahn.html

Der Berliner Senat hat jetzt Grünes Licht für eines der umstrittensten und teuersten Verkehrsprojekte in der Stadt gegeben: Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beauftragte die BVG, die Verlängerung der U-Bahn-Linie U5 von Alexanderplatz bis zum Brandenburger Tor zu planen und zu bauen. Projekt kostet 370 Millionen Euro.
Der Baubeginn soll spätestens im April 2010. Die Fertigstellung im Jahr 2017. Die Finanzierung des Projekts sei gesichert, heißt es in einem Schreiben von Verkehrs-Staatssekretärin Maria Krautzberger an die Spitze der Berlliner Verkehrs Getriebe. 80 Prozent der gegenwärtig auf 370 Millionen Euro kalkulierten Baukosten sollen demnach vom Bund, der Rest aus dem Landesetat bestritten werden. „Woher genau des Geld kommt, steht aber noch nicht fest, da der Haushalt für diese Jahre erst vorbereitet wird“, sagt Sprecherin Petra Rohland.
Die auch als „Kanzler-U-Bahn“ bezeichnete Streckenverlängerung war ...

Regionalverkehr: Festival-Züge rollen nach Putlitz, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10990429/61469/

Sonderfahrten zum Vuuv-Bahnhof / An Polizeikontrolle blieb es ruhig
CARSTEN SCHÄFER

PUTLITZ Sie fahren wieder, jedenfalls für ein paar Tage: Gestern rollten zum ersten Mal seit Dezember wieder zwei zusammengekoppelte Triebwagen der Prignitzer Eisenbahn (PEG) über die Strecke von Pritzwalk nach Putlitz. Sie brachten Festivalbesucher zur Vuuv – ihr Haltepunkt war deswegen auch der Vuuv-Bahnhof Putlitz-Süd. Heute und am Montag fahren die Züge im stündlichen Wechsel mit Bussen des Pritzwalker Verkehrsbetriebs Besucher der Goa-Party aus der Dömnitzstadt auf das Partygelände. Zur Zufriedenheit der Besucher: Sie sei glücklich über die Verbindung, sagte Margret Archibald aus Belfast, die mit dem Zug um 14.15 Uhr Putlitz-Süd erreichte. Ihr Bruder habe ihr von dieser Anreisemöglichkeit erzählt. Immerhin halb voll war dieser Zug aus zwei Triebwagen der ersten PEG-Generation.
Für die PEG und den Verkehrsbetrieb sind die Fahrten ein Risiko. Denn die Unternehmen betreiben ihn auf eigenes ...

Straßenbahn: Wissenschaftler gegen Tram nach Adlershof, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/ausgabe/
2007/08/04/bezirke/914063.html

Treptow-Köpenick Berliner Politiker setzen alles daran, die Straßenbahnlinie in Adlerhof bis in den Technologiepark hinein zu verlängern. Der Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses hatte den Senat im Juni aufgefordert, die Arbeiten schnell zu beginnen, weil Ende 2007 die Baugenehmigung verfällt. Doch jetzt melden Forscher aus Adlershof große Bedenken an. In einem Brief an Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) werden Befürchtungen geäußert, dass die Tram in einigen Forschungseinrichtungen Erschütterungen auslösen und empfindliche wissenschaftliche Geräte und Messungen beeinträchtigen könnte. Betroffen sind das Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie, das Institut für Kristallzüchtung und das Chemie-Institut der Humboldt-Universität. "Man muss herausfinden, wieweit ...

03 August 2007

U-Bahn: Dauergäste sollen mit Opern vergrault werden, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
U-Bahn-BVG;art270,2350803

Die Berliner Verkehrsbetriebe wollen ab kommendem Jahr alle 170 U-Bahnhöfe der Stadt mit neuer Videotechnik ausstatten. Mit klassischer Musik soll zudem verhindert werden, dass sich unerwünschte Personen zu lange auf den Bahnsteigen aufhalten.
BERLIN -
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen ab kommendem Jahr alle 170 U-Bahnhöfe der Stadt mit neuer Videotechnik ausstatten, damit die Kamerabilder 24 Stunden gespeichert werden können. Damit soll die Sicherheit in der U-Bahn erhöht werden, sagte BVG-Technikvorstand Thomas Necker. Die Videoaufzeichnung war zuvor auf drei U-Bahnlinien getestet worden. Zwei Millionen Euro gebe die BVG für die Umrüstung aus. Billiger soll es bei unerwünschten Personen gehen, die sich zu ...

Bahnhöfe: Um den Hauptbahnhof Berlin wird es lebendig, aus Handelsblatt

http://www.handelsblatt.com/news/Vorsorge-Anlage/
News/_pv/_p/202688/_t/ft/_b/1300989/default.aspx/
um-den-hauptbahnhof-berlin-wird-es-lebendig.html

Hotels, Büros und Restaurants lösen bald die Brache rund um den Berliner Hauptbahnhof ab. Auch in den Humboldthafen, an dessen Ufer bald wieder Schiffe anlegen, um Besucher zum Flanieren unter Arkaden von Bord zu lassen, soll Leben einkehren.
HB BERLIN. Futuristisch wirken die Pläne, die Berlin für den ältesten Hafen der Stadt ersonnen hat. Luxuriös aussehende Gebäude, auf Stelzen stehend, mit Arkadenbögen direkt am Wasser. Eine Mischung aus sterilem marmornem Bankenviertel und dem Piazza San Marco in Venedig soll hier entstehen – direkt neben dem prestigeträchtigsten Neubau der Stadt – dem Berliner Hauptbahnhof. Damit bekommt die Deutsche Bahn an dieser Stelle zum ersten Mal direkte Nachbarn, denn seit der Teilung Berlins liegt dieses Gebiet brach. Mitten durch das Becken des Humboldthafens war die Grenze des geteilten Deutschlands verlaufen. Der 150 Jahre alte Hafen hatte seinen Betrieb 1945 eingestellt. Nach der Wiedervereinigung wurde er als Lagerstätte genutzt. Ins öffentliche Bewusstsein hat ihn erst der Neubau des Bahnhofs zurückbefördert.
Die ersten Bagger werden im kommenden Jahr rollen. Rund um das Becken sollen ...

Straßenbahn: Verein braucht noch Spenden für Nachbau von 100-jährigem Triebwagen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/
cms/beitrag/10989741/60709/

Eigentlich wollte der Verein Historische Straßenbahn Potsdam e. V. zum 100. Geburtstag der Elektrischen am 2. September einen rekonstruierten Triebwagen von 1907 präsentieren. Doch die Herstellung des hölzernen Wagenkastens kostet 140 000 Euro, die dem Verein bisher noch fehlen. Gezeigt wird aber das Fahrgestell einer damaligen Tram, das zurzeit bei der Leipziger Fahrzeug- und Service-Ausrüstungsfirma IFTEC restauriert wird. Mit Motoren und Bremsausrüstung kommt es noch im August nach Potsdam zurück. "Die Leipziger Spezialisten arbeiten Teile auf und fertigen andere nach, so dass das Fahrgestell den heutigen Sicherheitsstandards entspricht", sagt Vereinsvorsitzender Volkmar Wagner, der das Büro "Mobilität + Tourismus" betreibt.
Finanziert wird die Restaurierung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die 80 000 Euro dafür zur Verfügung stellte. Das historische Fahrgestell, nach ...