31 Oktober 2007

Bahnverkehr: Strecke Berlin-Schönefeld Flugh. - Grünauer Kreuz zur "Stilllegung" vorgesehen

http://www.lok-report.de/

Nein, natürlich nicht. Dennoch gibt es ein entsprechendes Angebot der DB Netz AG. Warum? Weil ca. 1993 die DR die beiden Streckengleise - die weiter betrieben werden und nicht zur Stilllegung anstehen - in ihre heutige Lage versetzte und nun das EBA der Auffassung ist, dass das im damaligen Streckenverlauf noch z. T. vorhandene alte Gleis eine "Strecke" darstelle.
Da die DB Netz AG nun die Flächen dieser alten Trassierung anders nutzen möchte, hat das EBA sie zur Durchführung des Stilllegungsverfahrens gezwungen.
Die DB Netz AG kommentiert dies allerdings in trockener Ironie mit der Formulierung ...

30 Oktober 2007

Bahnverkehr: Atomtransport vorerst ohne größere Störungen, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1312437/
Atomtransport_vorerst_ohne_groessere_Stoerungen_.html

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Einstweilige Verfügung abgelehnt
Drei Bürgerinitiativen und ein Anwohner der Bahnstrecke in Lindow (Ostprignitz-Ruppin) hatten am Montag eine einstweilige Verfügung gegen den Transport beim Verwaltungsgericht Köln beantragt. Dort hat die Deutsche Bahn Netz AG ihren Sitz. Die Antragsteller befürchten, dass drei Brücken auf der Bahnstrecke unter der Last des Reaktordruckgefäßes zusammenbrechen könnten. Das Verwaltungsgericht lehnte den Antrag jedoch ab. Auch die Bündnisgrünen forderten von der verantwortlichen Firma Energiewerke Nord, den geplanten Reaktortransport auszusetzen. Es gebe zahlreiche ungeklärte Fragen im Hinblick auf die Sicherheit der Bahnstrecke, über die der Reaktor rollen soll, sagte Grünen-Landeschef Axel Vogel. Hinweise von Bürgerinitiativen auf offensichtliche Sicherheitsmängel habe die Bahn nicht entkräften können. Vogel fordert, dass die Bahn AG vor allem die Tragfähigkeit der drei Brücken bei Lindow durch ein unabhängiges Gutachterbüro überprüfen lässt.
Brücken zu schwach?
Die Bahn AG habe den Verkehr auf der umstrittenen Bahnstrecke Ende 2006 für etwas schwerere behindertengerechte Personenwaggons mit der Begründung gestoppt, die dort zu überquerenden Brücken seien für Lasten über 18 Tonnen nicht mehr tauglich. Die Bahn wies die Vorwürfe, dass sich die Strecke in keinem sicheren Zustand befinde, als gegenstandslos zurück. Sie will die Brücken zusätzlich abstützen. "Ich erwarte von der DB AG und dem Eisenbahnbundesamt, dass alles getan wird, um die Brücken auf der Strecke bei Lindow absolut sicher zu machen", sagte Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD). "Bei einem derartigen Transport muss Sicherheit das oberste Gebot sein." Umweltminister Dietmar Woidke (SPD) hält den Rücktransport auf der Schiene für sicher. "Wer den Rückbau kerntechnischer Anlagen will, muss auch Transporte zulassen", sagte er am Montag bei einem Besuch im ehemaligen Kernkraftwerk.

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Regionalverkehr: Ein neuer Bahnhof im Süden von Berlin, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/1030/lokales/0091/
index.html?keywords=dresdner+bahn&
search_in=archive&author=&ressort=&
von=28.10.2007&bis=30.10.2007

An der Buckower Chaussee
30.10.2007
Lokales - Seite 17
pn

Im Süden Berlins soll ein neuer Bahnhof gebaut werden. "Es trifft zu, dass langfristig im Bereich des S-Bahnhofs Buckower Chaussee ein Regionalbahnhalt entstehen soll", teilte die Staatssekretärin Maria Krautzberger (SPD) auf eine Anfrage von Rainer Ueckert (CDU) hin mit. Dadurch könnten viele Reisewege in Berlin kürzer werden. Konkrete Planungen und eine Finanzierungsvereinbarung gebe es noch nicht. Allerdings wurde die Bahn gebeten, ihre Planung ...

Regionalverkehr: Neustadt (Dosse) - Rathenow nicht stilllegen, sondern retten

http://www.lok-report.de/

Angesichts der drohenden Entwidmung der Eisenbahnstrecke Neustadt (Dosse) - Rathenow verweist der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband nochmals auf seinen bereits Anfang 2004 veröffentlichten Vorschlag, die Strecke in kommunale Trägerschaft zu überführen.
Kurzfristig mag die Entwidmung vielleicht auch aus kommunaler Sicht eine attraktive Möglichkeit sein, um auf die freiwerdenden Flächen für eine andere Nutzung, vielleicht als Radweg, zuzugreifen. Bereits mittelfristig jedoch verschenken die Landkreise und Kommunen, ja sogar das Land Brandenburg eine weitere Möglichkeit um das umweltfreundliche Verkehrsmittel Eisenbahn zu stärken. Die Gewerbegebiete in Rhinow und Rathenow würden durch den Bahnanschluss weiter an Attraktivität gewinnen, die Strecke wäre ebenfalls als "Spange" im Güterverkehr gut zur Verbindung der beiden Hauptstrecken Berlin - Wittenberge - Hamburg und Berlin - Stendal - Wolfsburg geeignet. Bereits heute beklagen viele Verlader und Eisenbahnverkehrsunternehmen die Engpässe im bestehenden Eisenbahnnetz. Wenn für den Straßengüterverkehr in den kommenden Jahre eine weitere Steigerung des Transportaufkommens vorausgesagt wird, bietet jede Eisenbahnstrecke eine Alternative zum ansonsten erforderlichen Straßenbau.
Nach Meinung des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbands wäre die Gründung eines Zweckverbandes für Rettung und Übernahme dieser Strecke - vielleicht sogar des weiteren Abschnittes von Neustadt (Dosse) nach Neuruppin - ein konsequentes Zeichen zur Unterstützung des umweltfreundlichen Verkehrsmittels Eisenbahn und damit auch einer nachhaltigen und umweltgerechten Verkehrspolitik. Die Konzepte und Überlegungen wurden bereits im Rahmen einer Studie 2003/2004 entwickelt; sie müssen nunmehr nur ganz schnell umgesetzt werden.
Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband hat sich inzwischen schriftlich an Landrat Dr. Schröder (Havelland) gewandt und auf die Zweckverbands-Idee aus dem Jahre 2004 aufmerksam gemacht.
Jetzt kommt es darauf an, dass sich alle Akteure aktiv an der Rettung beteiligen und damit auch den ständig wiederholten Wunsch nach einer Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene mit Leben erfüllen (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband e. V., 30.10.07).

Bus: Ab Donnerstag fährt Berolina Reisen im ÖPNV, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/
cms/beitrag/11053081/61939/

Bus-Müller wirft das Handtuch / Ab Donnerstag fährt Berolina Reisen im ÖPNV
BLANKENFELDE Ab 1. November fährt das Unternehmen Berolina-Reisen Gräfe die Linien in Blankenfelde-Mahlow. Wie Geschäftsführer Michael Gräfe gestern sagte, wird er Subunternehmer von Bus-Müller, der Firma Personenverkehr Müller (PVM).
Für die Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr und im Schülerverkehr ändert sich damit fast gar nichts. "Sowohl die Fahrpläne als auch die Linien werden zunächst so beibehalten, wie es die Kunden jetzt von der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) gewohnt sind", informierte der Dezernent der Verwaltung Blankenfelde-Mahlow, Jörg Sonntag. Als sich PVM von der Bedienplficht ab Oktober hat befreien ließ, wollte die VTF den öffentlichen Fahrverkehr in Blankenfelde-Mahlow übernehmen. Veränderte Busfahrzeiten könnten sich, so Sonntag, im Dezember mit der Fahrplanumstellung ...

U-Bahn: U-Bahn-TÜV: BVG holte Waggons mit dem Kran aus U-55-Tunnel, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?channel=beb&
module=dpa&id=16013528

Berlin (dpa/bb) - Die BVG hat nahe dem Berliner Hauptbahnhof vier tonnenschwere U-Bahn-Wagen mit einem Schwerlastkran aus dem Tunnel- Stutzen der künftigen Linie U55 geholt. Die Wagen hatten ein Jahr lang Probe- und Messfahrten auf der kürzesten Berliner U-Bahn-Strecke absolviert und müssen nun zum TÜV, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die sogenannte «Kanzler-U-Bahn» soll später den Hauptbahnhof mit dem ...

Straßenbahn: Potsdam: Erste Siemens-Tram aufwendig saniert, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11053445/60709/

VOLKMAR KLEIN

Nach anderthalb Jahren in der Krefelder Straßenbahnschmiede von Siemens ging gestern die erste sanierte Combino-Tram auf Probefahrt in die Potsdamer Innenstadt. Was Experten lange angezweifelt hatten, ist mit gehöriger Verspätung gelungen: Die rissfreudigen Aluminium-Karosserien sind von den Ingenieuren so modifiziert worden, dass die Bahnen ihre vorgeschriebene Lebensdauer von 30 Jahren erreichen können. Das bestätigen die Stempel von Gutachtern und der technischen Aufsichtsbehörde.
"Im Prinzip sind das neu konstruierte Wagenkästen", fasst Martin Weis, Geschäftsführer des Verkehrsbetriebes in Potsdam (Vip), die lange Aufzählung eines Siemensianers von eingeschweißten Ringspanten, Stützblechen sowie diversen Obergurt-, Portal- und Kastenverstärkungen zusammen. Die Module hätten gnadenlose ...

29 Oktober 2007

U-Bahn: Korrosion - BVG saniert U-Bahnen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/1029/lokales/0071/index.html

Sonst droht Wagenmangel
29.10.2007
Lokales - Seite 25
Peter Neumann

Mehr als 30 Jahre sind diese U-Bahnen schon unterwegs. Doch inzwischen haben ihre altersbedingten Schäden ein Ausmaß erreicht, dass die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) entscheiden mussten, wie es mit den Zügen der Serie A 3 L 71 weitergeht. Nun steht fest: Die 102 Wagen, die noch eine relativ gute Substanz aufweisen, werden aufgearbeitet und weitere zehn Jahre eingesetzt. Bislang sollten die Wagen 2008 bis 2011 auf den Schrott.
Als die U-Bahner die 132 Wagen untersuchten, stellten sie an vielen weitläufige Korrosionsschäden fest. In Einzelfällen hatte sich das Aluminium der Wagenkästen so weit zersetzt, dass es bereits zu Ermüdungsbrüchen gekommen war. Die meisten Züge dieser Bauserie, die Orenstein & Koppel 1972 und 1973 hergestellt hatte, sind zwar noch betriebsfähig - doch nicht mehr lange. Jetzt will die BVG 102 Wagen "ertüchtigen". Dafür werden ab 2008 rund ...

28 Oktober 2007

Flughäfen: Nachtflug-Unterlagen für BBI, aus rbb-online

http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/
wirtschaft/beitrag_jsp/key=news6611047.html

Die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren für Nachtflüge am künftigen Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) liegen ab Montag in den betroffenen Gemeinden aus.
Wie das Infrastrukturministerium am Sonntag in Potsdam mitteilte, werden unter anderem die vom Flughafen eingereichten Unterlagen und Gutachten, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von 2006 und Kartenmaterial ausgelegt. Dabei gehe es um die Frage, wie viele Flüge in den sogenannten Randzeiten von 22.00 bis 24.00 sowie von 5.00 bis 6.00 Uhr zulässig sind. Von 0.00 bis 5.00 Uhr darf laut Bundesverwaltungsgericht überhaupt nicht geflogen werden.
Die Papiere können den Angaben zufolge bis zum ...

27 Oktober 2007

S-Bahn: Erst in sieben Jahren fährt die S 21 zum Hauptbahnhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/1027/lokales/
0167/index.html?group=berliner-zeitung&
sgroup=&day=today&suchen=1&keywords=s-bahn&
search_in=archive&author=&ressort=&
von=26.10.2007&bis=29.10.2007

27.10.2007
Lokales - Seite 21
Peter Neumann

Die geplante S-Bahn-Strecke vom Hauptbahnhof zum Nordring wird frühestens 2014 fertig, teilte der Senat auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Rainer Ueckert hin mit. Ursprünglich sollte der Bau der S 21 Nord in diesem Herbst beginnen. Nun hieß es, dass dies "nicht vor dem vierten Quartal des Jahres ...

Bahnverkehr + S-Bahn: Marode Brücken werden für zwei Jahre durch ein Behelfsbauwerk ersetzt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/1027/lokales/
0069/index.html?group=berliner-zeitung&
sgroup=&day=today&suchen=1&keywords=s-bahn&
search_in=archive&author=&ressort=&
von=26.10.2007&bis=29.10.2007

27.10.2007
Lokales - Seite 23
Claudia Fuchs

KARLSHORST. Wegen einer Großbaustelle der Deutschen Bahn wird der Lichtenberger Ortsteil Karlshorst am nächsten Wochenende zur Sackgasse. Die Bahn demontiert die beiden alten Brücken am S-Bahnhof und ersetzt sie durch einen Behelfsbau. 2009 soll das Provisorium durch eine neue Brücke ersetzt werden. Dann wird auch die Brückendurchfahrt verbreitert, und das Nadelöhr an der Treskowallee verschwindet.
Eigentlich sollten diese Arbeiten schon in diesem Jahr beginnen. "Wir hatten jedoch Verzögerungen bei der Planung", sagt Projektleiter Gunnar Landgraf von der Deutschen Bahn. Wegen komplizierter Eigentumsverhältnisse habe es langwierige Verhandlungen gegeben, hinzu kam der unerwartet heftige Widerspruch von Seiten der Anwohner - sie befürchten eine Zunahme des Verkehrs. All das habe das Verfahren deutlich verzögert. Weil aber die mehr als hundert Jahre alten Brücken bis zum Baubeginn nicht mehr halten, müssen sie jetzt ...

Bahnhöfe + Straßenverkehr: Parkplätze vorm Hauptbahnhof fallen weg, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/697433.html

Halteverbot gilt ab Montag

Die Schilder stehen schon: Ab Montagfrüh, 7 Uhr, darf vor dem Hauptbahnhof nicht mehr geparkt werden. Die Kurzparkzone auf dem nördlichen Vorplatz fällt weg, stattdessen gilt dann dort ein absolutes Halteverbot. Das teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, am Freitag mit. Es werde weiter möglich sein, Reisende abzusetzen. Allerdings müssen Autos nach kurzem Halt wieder weiterfahren.
Wer länger bleiben will, muss ins Bahnhofsparkhaus. Dort ist die erste Viertelstunde Parken gratis, danach werden pro Stunde zwei Euro fällig. 24 Stunden Parken kostet 16, für Bahn-Card-Inhaber 12 Euro. Jörg Becker vom ADAC kritisierte die Aufhebung der Kurzparkzone: "Die Planer müssen akzeptieren, dass die Bürger auch mit dem ...

Regionalverkehr + S-Bahn: Ein Streiktag in vollen Zügen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Deutsche-Bahn-Streiks;art270,2407212

Die S-Bahn konnte den Ersatzfahrplan nicht einhalten. Zwei Drittel der Züge sind trotz den Vorbereitungen ausgefallen. Auch U-Bahnen waren voll.
Die Bahn musste gestern beim erneuten Streik erheblich mehr Züge ausfallen lassen als geplant. Der mühsam aufgestellte Notfahrplan konnte meist nicht eingehalten werden, weil weniger Lokführer zum Dienst erschienen seien als bei den vorangegangenen Streikationen,sagte ein Bahnsprecher. Bei der S-Bahn konnten nur etwa tausend Fahrten stattfinden; normal sind 3000. Und im Regionalverkehr fuhren nur etwa 10 bis 20 Prozent der sonst üblichen Züge. Der Streil soll heute um 8 Uhr zu Ende gehen. Bis der Verkehr dann wieder normal läuft, werden mehrere Stunden vergehen.
Auch im Zentum konnte die S-Bahn statt der angestreben 10 Minuten auf der Stadtbahn ab Mittag nur noch alle ...

Regionalverkehr + S-Bahn: Züge rollen wieder nach Plan, aus taz

http://www.taz.de/nc/1/archiv/print-archiv/
printressorts/digi-artikel/?ressort=bl&
dig=2007%2F10%2F27%2Fa0166&src=GI&
cHash=121ba0b0f0

Am Freitagmorgen fuhren Regional- und S-Bahnen wieder, der Verkehr normalisierte sich gegen Mittag. Die Lokführer-Gewerkschaft ist mit dem 30-Stunden-Streik zufrieden
Nach dem 30-stündigen Streik der Lokführergewerkschaft GDL bemüht sich die Bahn auch in Berlin und Brandenburg um eine Normalisierung der Lage. Nach Angaben des Unternehmens liefen S-Bahn- und Regionalverkehr ab Freitagmittag wieder weitgehend normal. Die GDL ist mit dem Streikverlauf sehr zufrieden und weiter kampfentschlossen. Dagegen beklagt die Bahn große finanzielle Verluste. Am Wochenende und am Montag will die Gewerkschaft ...

26 Oktober 2007

Regionalverkehr + S-Bahn: Lokführer-Streik: Viele Regionalzüge ausgefallen, S-Bahn fuhr dagegen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11050855/61129/

ORANIENBURG/ HENNIGSDORF Die Sekretärin des Oranienburger Runge-Gymnasiums hat von den Streiks der Lokführer die Nase voll. Nicht nur, dass einige Schüler den Unterricht verpassten oder sich gleich für den ganzen Tag entschuldigten. Gabriele Bartel, die jeden Morgen aus Mirow (Mecklenburg-Vorpommern) in die Kreisstadt pendelt, saß eine Stunde in Neustrelitz fest. "Ich habe kein Verständnis mehr für die Streiks."
So wie viele Schüler und Lehrer des Runge-Gymnasiums, die nach Bartels Angaben aufs Auto umgestiegen sind, hatten sich die meisten Pendler auf den neuerlichen Ausstand der Gewerkschaft Deutscher Lokführer eingestellt. Von Chaos auf den Bahnhöfen in Oranienburg und Hennigsdorf war laut Mitarbeitern der Fahrkartenausgaben jedenfalls kaum etwas zu spüren.
Wie viele Züge konkret gefahren sind, blieb gestern ...

U-Bahn: Gleisbauarbeiten auf der U 9 dauern bis zum 5. November, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/
index.php?channel=beb&module=dpa&id=15975322

Berlin (dpa/bb) - Die Bauarbeiten auf der U-Bahnlinie 9 zwischen Zoologischer Garten und Leopoldplatz dauern noch bis zum 5. November. Ein Ersatzverkehr sei eingerichtet, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am Freitag mit. Wegen des Schienenersatzverkehrs mit Bussen kommt es zu bis zu 25 Minuten längeren Fahrzeiten. Auf dem 5,2 Kilometer langen Streckenabschnitt baut die BVG ...

Bahnverkehr: Aus dem Leben eines Lokführers: Wechselnde Schichten, unbezahlte Überstunden, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11050711/485072/

ULRICH NETTELSTROTH

WUSTERMARK Am alten Rangierbahnhof Wustermark (Havelland) treibt der Herbstwind Laub über den Parkplatz. Es ist 13 Uhr, Dienstbeginn für Michael Krönke, Lokführer bei Railion, der Gütersparte der Deutschen Bahn. Der 44-Jährige ist seit 25 Jahren Eisenbahner und leitet nebenbei die Ortsgruppe Wustermark der Lokführergewerkschaft GDL. Vor ihm liegt eine 14-stündige Arbeitsschicht.
Den pünktlichen Arbeitsbeginn um 13.05 Uhr hält er per elektronischer Stechuhr fest, informiert sich noch über eventuelle Veränderungen der Dienstpläne und die aktuellen Langsamfahrstellen und schaut in sein Postfach. Vor einigen Tagen lag dort ein Brief von Bahnchef Hartmut Mehdorn. "Bis Ende Oktober hätten wir Zeit, den Transnet-Abschluss zu unterschreiben, stand darin", sagt er. Aber von seinen Kollegen habe das fast niemand getan. 4,5 Prozent mehr Lohn und eine ...

25 Oktober 2007

Berliner Parkeisenbahn: Der Nikolaus kommt mit der Parkeisenbahn

http://www.lok-report.de/

Dank des unermüdlichen Einsatzes ehrenamtlicher Parkeisenbahner, der Unterstützung durch die Bevölkerung und vieler Firmen kann trotz des schweren Brandanschlages bei der Parkeisenbahn Wuhlheide im April diesen Jahres wieder ein Nikolausfahrbetrieb im gewohnten Umfang angeboten werden. Wer glaubte, der Nikolaus kommt in seinem Schlitten, gezogen vom legendären Rentier Rudolf, wird sich in der Wuhlheide staunend umschauen. Der Schlitten ist ein ganzer Eisenbahnzug, gezogen von einer Dampflok.
Groß und Klein sind in der Vorweihnachtszeit am zweiten Adventswochenende zur „Kleinen Bahn für große Augen“ eingeladen. Die Rundfahrt mit dem weihnachtlich geschmückten Dampfzug der Parkeisenbahn durch die Wuhlheide zusammen mit dem Nikolaus ist besonders für Kinder ein Erlebnis. Der Weihnachtsmarkt im Betriebswerk mit Basteltischen, der Spielwiese sowie umfangreichen Angeboten an Snacks und Glühwein lädt anschließend zum Verweilen ein.
Am Samstag, 08. Dezember und Sonntag, 09. Dezember in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr beginnen die Fahrten halbstündlich am Hauptbahnhof der Parkeisenbahn im Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) Wuhlheide. Der Fahrpreis für Kinder beträgt 7 Euro inklusive Nikolaustüte (Erwachsene dürfen für 5 Euro dabei sein und erhalten einen Glühwein gratis).
Aufgrund des begrenzten Platzangebots werden die Nikolausfahrten mit Reservierung angeboten und können bis spätestens 25. November 2007 über Telefon 53 89 26 60 vorbestellt werden. Für Kindergarten- und Schulgruppen kommt der Nikolaus bereits vom 3. bis 7. Dezember 2007 und lädt zu halbstündigen Fahrten durch die winterliche Wuhlheide ein. Auch hierfür ist eine Voranmeldung erforderlich (Pressemeldung Berliner Parkeisenbahn, 25.10.07).

Regionalverkehr: Brandenburg: Bahnstrecke Neustadt - Rathenow nicht entwidmen

http://www.lok-report.de/

Kosten verursacht eine Eisenbahnstrecke auch dann, wenn nichts auf ihr fährt. Deshalb ist es aus Sicht der Deutschen Bahn AG als Eigentümer der Strecke Neustadt (Dosse) -- Rathenow verständlich, wenn sie sich darum bemüht, diese Kosten durch ein Entwidmungsverfahren zu minimieren.
Anders aber sollten die Kommunen die jetzige Situation bewerten. Sie sieht der Bahnkunden-Verband in der Pflicht. Vielleicht schon kurz-, aber auf alle Fälle mittelfristig ist die Strecke Neustadt (Dosse) -- Rathenow ein Vorteil für die gesamte Region. Sie ist ein Standortvorteil für die Industrie, für die Bevölkerung und nicht zuletzt für die weitere touristische Entwicklung. Gerade als Verbindung zwischen den zwei Hauptachsen Berlin -- Hamburg und Berlin -- Hannover stellt sie ein Pfund dar, mit dem die Region "wuchern" könnte. "Wenn im letzten Betriebsjahr 200 bis 250 Fahrgäste in den Zügen pro Tag gezählt wurden, könnten es bei einer optimalen Anschlussgestaltung problemlos bestimmt doppelt so viele sein", meint Frank Böhnke, Landesvorsitzender des Verbandes. "Wir schlagen deshalb vor, dass der Landkreis die Strecke von der DB AG übernimmt und gemeinsam mit lokalen Partnern zu neuem Leben im Personen- und Güterverkehr erweckt. Wenn keine Entwidmung stattfindet und die Gleisflächen als Verkehrsanlagen übernommen werden, ist die Strecke auch für den Landkreis und die Kommunen erschwinglich."
Schüler und Eltern beklagen sich allerorten über extrem lange Wege und überfüllte Schulbusse, Menschen ohne eigenes Auto haben Probleme am öffentlichen Leben teilzunehmen und Arztbesuche sind nur mit Krankenfahrten möglich, im Tourismus wird viel zu sehr auf das Auto gesetzt und Berufspendler müssen mit dem eigenen Auto zur Arbeit fahren, weil es andere Alternativen nicht gibt. Hier bietet mittelfristig die Strecke Neustadt -- Rathenow eine Chance für die Entwicklung eines umweltfreundlichen und nachhaltigen Verkehrs. Diese Chance muss jetzt aber durch den Landkreis, die Ämter, Gemeinden und nicht zuletzt durch die Städte Neustadt und Rathenow genutzt werden. Der Schaden, der durch die Entwidmung entstehen würde, wäre nicht wieder gut zu machen.
Weiter nördlich, im Landkreis Prignitz, wird seit einigen Jahren beispielhaft vorgemacht, wie durch einen Schulterschluss aller Beteiligten auch in ländlichen Regionen alle vom Vorhandensein einer Bahnstrecke profitieren können - vom Busunternehmen bis hin zur Wirtschaft. Bei gutem Willen ist das Modell aus der Prignitz auch auf den Landkreis Havelland übertragbar.
Und: die wirtschaftlichen Impulse, die ein auf einer ehemaligen Bahntrasse gebauter Radweg bietet, werden vielfach sehr überschätzt (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband e. V., 25.10.07).

Regionalverkehr: Bahnstreik beschert Privatbahnen Auftrieb, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Brandenburg-Bahnstreik-Privatbahnen-Bahn;art128,2406790

Privatbahnen in Brandenburg profitieren vom Lokführerstreik bei der Deutschen Bahn: Im Parallelverkehr zur S-Bahn zwischen Strausberg und Berlin steigen mindestens 30 Prozent mehr Fahrgäste in die Züge der Bahn-Konkurrenz.
BERLIN - Im Berufsverkehr seien einige Züge durch zusätzliche Wagen verstärkt worden, sagte die Sprecherin der Niederbarnimer Eisenbahn AG (Neb) Romy Mothes. Alle Bahnen seien planmäßig gefahren, es habe keine Ausfälle gegeben.
Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (Odeg) beförderte nach Angaben von Sprecher Jörg Kiehn mehr Fahrgäste zwischen Eberswalde und Berlin sowie zwischen Friedersdorf, Königs Wusterhausen und Berlin. Zahlreiche S-Bahnfahrer und Nutzer der Regionalexpresszüge seien auf die ...

Regionalverkehr + S-Bahn: Lokführer streiken - Berliner bleiben gelassen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Bahn-Lokfuehrer-Streik-S-Bahn;art270,2406711

Wegen des bundesweiten Streiks der Lokführergewerkschaft GDL ist es heute morgen in Berlin und Brandenburg zu erheblichen Beeinträchtigungen im S-Bahn- und Regionalverkehr gekommen. Bei der Berliner S-Bahn ist der Takt stark ausgedünnt. Viele Pendler haben sich aber offenbar gut auf den Streik vorbereitet.
BERLIN/POTSDAM - In Brandenburg fahren im Regionalverkehr nur wenige Züge. Nach Einschätzung der GDL ist die Streikbereitschaft der Lokführer noch gewachsen. Mit dem 30-stündigen Ausstand, der erst am Freitag um 8 Uhr endet, will die Gewerkschaft im aktuellen Tarifstreit den Druck auf die Konzernspitze der Bahn erhöhen.
Die Lokführer streiken seit 2 Uhr, wobei der Schwerpunkt der Aktionen nach Bahn-Angaben wie in der vergangenen Woche in den ...

allg.: Ein britisches Internetportal weist Berlin als zweitlangsamste Stadt von 30 europäischen Metropolen aus., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Landespolitik-Verkehrsstudie;art124,2406235

BERLIN - Die Aufregung ist groß, der Anlass kurios: Vor neun Tagen veröffentlichte das britische Internetportal "Keepmoving" eine Verkehrsstudie, in der Berlin auf Platz zwei landet. Genau genommen, ist es der zweitletzte Rang, weil gemessen wurde, wie langsam man durch 30 europäische Metropolen kommt. Heute nun veröffentlichte eine deutsche Boulevardzeitung das Ranking in großen Lettern.
Demnach schleicht man in Berlin angeblich mit durchschnittlich 24 Kilometern pro Stunde, egal, ob in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Pkw. Hamburg belegt mit 84 km/h Platz 30, nimmt also nach dem Verständnis der Autoren der Studie den Spitzenrang ein. "Ich möchte mal wissen, wo man hier 84 km/h erreicht", sagt eine Sprecherin des Hamburger Senats und lacht.

Hamburg setzt auf eine intelligente Verkehrstechnik
Auch Kerstin Feddersen von der Baubehörde findet, dass man in Hamburg ...

Bus: Vip will ÖPNV nach Golm und Töplitz übernehmen und Routen verändern, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11049620/60709/

LARS SITTIG

GOLM Die Kritik sei angekommen, versicherte Bernd-Michael Rabisch, der Linienplaner des Potsdamer Verkehrsbetrieb (Vip). Golmer Bürger hatten während einer Sprechstunde moniert, dass im neuen Vip-Verkehrskonzept ihre vertraute Haltestelle in unmittelbarer Nähe des Landhotels nicht mehr angesteuert werden soll. Dort, wo auch viele Gäste mit Gepäck den Bus nutzen. "Wir werden überlegen, wie wir das Problem am besten lösen können", versprach Rabisch, der das Vip-Projekt im Golmer Gemeindehaus vorstellte. Man befinde sich noch in der Planungsphase des neuen Verkehrskonzeptes, in der man die Vorschläge der Bürger aufnehme.
Hintergrund der geplanten Änderungen für den ÖPNV sind die Übernahmepläne des Vip für den Busverkehr in Potsdams Nordwesten. Ab Juni kommenden Jahres will der ...

24 Oktober 2007

Flughäfen + Bahnverkehr: Grüne fordern günstigere Bahnanbindung für BBI, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Berliner-Flughaefen-BBI-Bahnanbindung;art1050,2405274

Die Grünen verlangen alternative Planungen zur Bahnanbindung des künftigen Großflughafens Berlin Brandenburg International. Es gebe umweltfreundlichere Möglichkeiten, den Flughafen in das Verkehrsnetz einzubeziehen.
Der Landesvorstand der Grünen habe sich für eine kostengünstigere sowie umwelt- und fahrgastfreundlichere Schienenanbindung ausgesprochen, sagte ein Sprecher. Angesichts möglicher Kostenexplosionen beim Bau des Airports müssten alle Einsparpotenziale ausgeschöpft werden.
Nach derzeitigen Planungen solle die Bahnanbindung 640 Millionen Euro kosten. Die wirtschaftlichste und umweltverträglichste Variante sei ...

Regionalverkehr + S-Bahn: Erstmals zwei Tage Bahnstreik, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Streik-Lokfuehrer-BVG;art270,2405525

Immer noch kein Ende in Sicht bei den Streiks der Lokführer. Von Donnerstag bis Freitagmorgen soll erneut gestreikt werden. Die BVG bemüht sich um längere U-Bahn-Züge und stellt Busse für einen Schienenersatzverkehr bereit.
BERLIN - Zum ersten Mal in der aktuellen Streikphase bei der Bahn gibt es zwei Mal hintereinander im Frühverkehr Zugausfälle und Einschränkungen im Betrieb. Der Streik beginnt am Donnerstag um 2 Uhr früh und endet erst am Freitag gegen 8 Uhr. Damit sind Berufstätige und Schüler doppelt vom Streik betroffen.
Die Bahn will einen ähnlichen Ersatzverkehr anbieten wie bei den vorangegangenen Aktionen der Mitglieder der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). Weil die Mitarbeiter, die nicht in der GDL organisiert sind, nicht streiken, kommt der Zugverkehr ...

S-Bahn: Stahnsdorfer Bürgermeister nimmt Vorstoß zu S-Bahn-Anschluss reserviert auf, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11048549/60889/

STAHNSDORF Der Stahnsdorfer Bürgermeister Gerhard Enser (CDU) hat den Vorstoß der örtlichen Sozialdemokraten begrüßt, sich für den Anschluss der Gemeinde ans S-Bahn-Netz einzusetzen (MAZ berichtete). Er finde es "sehr nett, dass die SPD jetzt auch die S-Bahn entdeckt", sehe aber eine gewisse Nähe zum nahenden Kommunalwahlkampf – ein Nachfolger für den aus Gründen der Altersbegrenzung ausscheidenden Enser muss spätestens im Juni 2008 gewählt werden.
Seine Partei sehe das Projekt S-Bahn seit Jahren als prioritär, so Enser. Das zeige der jüngste Flächennutzungsplan, dem die SPD ihre Zustimmung verweigert habe – dort ist ein S-Bahn-Halt im Gewerbegebiet samt einem Parkplatz für die Autos der Pendler vorgesehen. Allerdings, so Enser, versuchten die Sozialdemokraten "es jeder Klientel recht zu machen". Deshalb glichen ihre Forderungen einem ...

Regionalverkehr: Europäische Kommission: Prüfverfahren zum Verkehrsvertrag in Brandenburg

http://www.lok-report.de/

Die Kommission prüft aufgrund der Beschwerde eines Wettbewerbers (Veolia) den zwischen der DB AG und den Bundesländern Berlin und Brandenburg geschlossenen Vertrag über Verkehrsdienste aufgrund von Verpflichtungen des öffentlichen Dienstes im Hinblick auf die Gemeinschaftsregeln für staatliche Beihilfen. Nach Abschluss dieser ersten Prüfung stellt sich die Frage, ob der Vertrag nicht mit der Gefahr einer Überkompensation behaftet ist.
Mehrere Indizien scheinen auf eine mögliche Überkompensation hinzuweisen:
• Der Vertrag sieht eine Ausgleichsleistung vor, die auf Grundlage eines festen Kilometersatzes berechnet wird. Dieser Satz wird ohne Berücksichtigung der Einnahmen aus dem Fahrscheinverkauf auf die Kilometerleistung angewandt.
• Bestimmte Strecken – und zwar die nach rein kommerziellen Gesichtspunkten offenbar unrentabelsten – sollen bis 2012 aus dem Vertrag entfallen (und ausgeschrieben werden), ohne dass die kilometerbezogene Ausgleichsleistung bei dieser Gelegenheit revidiert würde. Der Vertrag enthält nämlich keine Bestimmung zur Anpassung des festen Kilometersatzes nach Wegfall dieser Strecken.
• Daneben erlaubt der Vertrag der DB AG Fahrscheinpreiserhöhungen, und zwar wiederum ohne Überprüfung der Ausgleichsleistung bei diesem Anlass.
• Und schließlich konnten die betroffenen Bundesländer den Vorschlag der Deutschen Bahn nicht mit den Tarifen vergleichen, die diese anderen Bundesländern in Rechnung stellt, weil die betreffenden Vereinbarungen vertraulich sind. Einige Umstände legen außerdem nahe, dass die Deutsche Bahn bei den Verhandlungen mit den Bundesländern über die Ausgleichsleistung versucht hat, vertragsfremde Interessen ins Spiel zu bringen, etwa die Beibehaltung oder Einrichtung von Instandhaltungswerken oder die Erneuerung bzw. den Neubau von Bahnhöfen. Diese Indizien stützen den Verdacht, dass möglicherweise eine Überkompensation vorliegt.
Die Kommission fordert die deutschen Behörden und betroffene Dritte durch ihre Entscheidung auf, Stellungnahmen abzugeben. Ziel der Ermittlungen ist es, die in diesem Stadium von der Kommission gehegten Zweifel zu erhärten oder auszuräumen.
Die Einleitung eines förmlichen Prüfverfahrens ist eine Stufe des gemeinschaftlichen Verfahrens zur Kontrolle staatlicher Beihilfen und greift den Ergebnissen der Kommissionsprüfung in keiner Weise vor (Pressemeldung EU-Kommissiion, Horst Schinzel, HS-Kulturkorrespondenz, 24.10.07).

Bahnverkehr: Frankfurt/Oder: Stadt will Rangierbahnhof kaufen, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Frankfurt+_Oder_/id/205454

Es hat lange gedauert, bis die Verkehrswirtschaft das KV-Terminal, das zum Frankfurter European Transport and Trade Center (ETTC) gehört, für sich entdeckt hat. Bereits 2001 war die Anlage, in die rund zehn Millionen Euro Steuergelder geflossen waren, eröffnet worden. Doch jahrelang bewegte sich dort nichts, keine Firma wollte das Angebot nutzen. Erst 2005 nahm die Spedition Petersen aus Hamburg einen Pendelverkehr von der Oderstadt zu den deutschen Nordsee-Häfen in Hamburg und Bremerhaven auf. Container wurden per Bahn nach Frankfurt gebracht und hier auf Lastwagen umgehoben.
Eigentümer des Terminals bzw. des ganzen ETTC ist die Stadt, Betreiber ist das Bahntochterunternehmen BTS Kombiwagon. Die Zusammenstellung der Züge organisiert die Spedition Petersen.
Die Nachfrage wuchs und wuchs. Wurden im Startjahr rund ...

23 Oktober 2007

Mobilität + Regionalverkehr: Deutsche Bahn hängt Gubens Rollstuhlfahrer ab, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/regionen/
cottbus-spree-neisse/Guben;art1051,1815483

Rollstuhlfahrer der Neißestadt haben seit kurzem keine Chance mehr, auf dem Gubener Bahnhof in Züge einzusteigen. Grund: Die Bahn hat einen entsprechenden Service eingestellt. Allerdings deutet sich an, dass es ab dem Fahrplanwechsel im Dezember eine neue Lösung gibt.
Ralf Kirsch aus Guben ist mächtig sauer. Der 43-jährige Rollstuhlfahrer hat bis vor wenigen Wochen regelmäßig den Mobilitätsservice der Deutschen Bahn genutzt. Sechs bis zehn Mal im Monat, so Kirsch, fahre er normalerweise mit dem Zug, vorrangig nach Cottbus. Die Mitarbeiter vom Mobilitätsservice sorgten in erster Linie dafür, dass Kirsch mit einem Lift ein- und aussteigen kann. «Sie kümmern sich aber auch, wenn man längere Strecken unterwegs ist, um Fragen des Umstieges, suchen alles Wichtige heraus» , sagt Kirsch. Außer ihm würden mindestens ...

Regionalverkehr + S-Bahn: Bahn will 50 Prozent der Züge fahren lassen, aus Die Welt

http://www.welt.de/wirtschaft/article1291425/
Bahn_will_50_Prozent_der_Zge_fahren_lassen.html

Der 30-stündige Streik bei der Deutschen Bahn wird die Kunden hart treffen. Vor allem in Ostdeutschland und in Berlin werden ein großer Teil der Nahverkehrszüge und S-Bahnen stehen bleiben. Die Bahn will mit einem Ersatzfahrplan im Internet den Kunden durch das Wirrwarr helfen.
Während des Bahnstreiks am Donnerstag und Freitagmorgen sollen im Bundesdurchschnitt mindestens 50 Prozent der Nahverkehrszüge fahren. Dabei werde es aber regionale Unterschiede geben, teilte die Deutsche Bahn AG am Dienstag mit. Voraussichtlich werden wieder vor allem die ostdeutschen Bundesländer und die S-Bahnen in München und Berlin von den Einschränkungen besonders stark betroffen sein. Die Auswirkungen sollen sich bis in den Freitagabend hinein bemerkbar machen.
Bei der Berliner S-Bahn ist laut Bahn im Stadtbereich ...

22 Oktober 2007

Bahnhöfe: Ein Lob der Sauberkeit, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Stadtleben-Hauptbahnhof;art125,2404358

Der Hauptbahnhof wird heute als Bahnhof des Jahres ausgezeichnet. Doch der 1,2 Milliarden Euro teure Prestigebau hat nach wie vor seine Macken. Ist diese Ehrung verdient?
Er hat nach wie vor seine Macken – und ist trotzdem der „Bahnhof des Jahres“ 2008. Heute zeichnet die „Allianz pro Schiene“ den Ende Mai 2006 eröffneten Hauptbahnhof mit diesem Titel aus. Konkurrenten waren die Stationen in Aachen, Bremen, Gera und Leipzig. Die Allianz pro Schiene ist ein Bündnis von 16 Organisationen, die den Bahnverkehr fördern wollen – vom Auto Club Europa bis zum Verband Deutscher Eisenbahn-Ingenieure. Die Bahn selbst bezeichnet ihren 1,2 Milliarden Euro teuren Prestigebau nach wie vor als den modernsten Bahnhof der Welt.
Zufrieden ist auch die Mehrzahl der Fahrgäste. Bei der Kundenzufriedenheit könne nur noch der Leipziger Hauptbahnhof mithalten, lobt der Geschäftsführer der ...

Straßenbahn: BVG verkauft 32 Tatra-Straßenbahn an Stettin, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/
index.php?channel=beb&module=dpa&id=15941174

Berlin (dpa/bb) - Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verkaufen 32 Tatra-Straßenbahnen an die polnische Stadt Stettin. Wie die BVG mitteilte, wurde am Montag der Kaufvertrag mit dem Stettiner Verkehrsunternehmen MZK unterzeichnet. «Wir stellen uns in Berlin auf eine völlig neue Generation von Straßenbahnen ein», sagte BVG- Sprecherin Petra Reetz. Die ersten vier Wagen des neuen Typs sollen ...

Straßenverkehr: Zwei Drittel haben noch keine Umweltplakette, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1289514/
Zwei_Drittel_haben_noch_keine_Umweltplakette.html

Bislang hat sich erst jeder dritte Berliner Autobesitzer eine Plakette für die Umweltzone besorgt. 130 Ausnahmegenehmigungen erteilten die Behörden. Die Opposition im Abgeordnetenhaus fordert weiter Nachbesserungen. Sie bemängelt vor allem die Informationspolitik des Senats.
Jeder dritte Berliner Autobesitzer hat sich in den vergangenen Monaten bereits eine Plakette für die Umweltzone besorgt. 340.000 Plaketten kleben bereits an den 1,07 Millionen Autos, die in Berlin zugelassen sind, sagte Umweltsenatorin Karin Lompscher (Die Linke) im Umweltausschuss des Abgeordnetenhaushalts. Bei den beantragten Ausnahmeanträgen hat sich nach Angaben der Umweltsenatorin noch nicht viel getan. Die Zahl der Anträge liege weiter bei etwa 400. Davon wurden bislang 130 genehmigt und 40 abgelehnt. Gleichzeitig sagte die Senatorin, dass Berlin in ...

21 Oktober 2007

Straßenbahn: Freie Bahn bis Alt-Rüdersdorf

http://www.srs-tram.de/aktuelles.html

Nach vierzehn Tagen Umbau nimmt die SRS ihr neues Gleis in Rüdersdorf in Betrieb. Seit Sonntag, dem 21.10.07, 16.30 Uhr, fahren die Straßenbahnen der SRS wieder bis zur Endhaltestelle „Alt-Rüdersdorf“ durch.

Betriebsbereit sind Gleis und Straßenüberfahrten; die neuen Bahnsteige werden bis Ende November fertiggestellt sein. Solange halten die Bahnen an provisorischen Haltestellen. Die Ersatzhaltestelle „Breitscheidstraße“ liegt in Höhe des Aldi-Marktes. An der „Brückenstraße“ befindet sich die Ersatzhaltestelle direkt östlich der Baustelle.

Die SRS dankt den Fahrgästen und Anliegern für das Verständnis, das sie den Bauarbeiten entgegenbringen. Mit der kurzen und konzentrierten Bauausführung möchte die SRS die baubedingten Beeinträchtigungen so gering wie möglich halten. Außerdem möchte sie zeigen, wie zügig es mit der Straßenbahn in Rüdersdorf vorangeht.

In der bisherigen, vierzehntägigen Bauzeit wurden rund 700 Meter Gleis und drei Straßenüberfahrten erneuert. Noch bis Ende November wird der barrierefreie Ausbau der beiden Rüdersdorfer Haltestellen „Brückenstraße“ und „Breitscheidstraße“ dauern. Bahnsteige und Zugangsanlagen werden stufenfrei und mit Rampen neu gebaut; außerdem erhalten die Haltestellen neue Abfahrtanzeiger. Die Haltestelle „Brückenstraße“ wird zur kombinierten Bahn-Bus-Umsteigeanlage ausgebaut.

20 Oktober 2007

S-Bahn: S-Bahn baut Personal auf dem Ring ab, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1281880/
S-Bahn_baut_Personal_auf_dem_Ring_ab.html

Abfertigungssystem geht in Betrieb - Kritik vom Fahrgastverband
Die S-Bahn Berlin treibt den Personalabbau auf den Bahnsteigen voran. Schon Anfang November schaltet das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn das Betriebs- und Informationssystem (BIS) auf dem gesamten Ring frei.Zentraler Bestandteil neben neuen Info-Tafeln, die die Zeit bis zur nächsten Abfahrt zeigen: Die Züge werden künftig nicht mehr von Bahnhofsaufsichten abgefertigt, sondern vom Zugführer selbst. Mittels vier Kameras, die ihre Bilder drahtlos zum Zugführer übertragen, kann jener die Fahrgäste beim Ein- und Ausstieg beobachten und entscheiden, wann er die Türen schließt.Bahnsteigpersonal wird es auf dem Ring künftig nur noch an den Stationen Südkreuz, Treptower Park, Ostkreuz, Greifswalder Straße, Gesundbrunnen und Westkreuz geben. Die Mitarbeiter dort überwachen als ...

Bus: Bei der BVG fallen weiter Busfahrten aus, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1281125/
Bei_der_BVG_fallen_weiter_Busfahrten_aus_.html

Von Montag an werden die BVG-Busse wieder nach dem regulären Fahrplan fahren. Der im Vergleich dazu deutlich ausgedünnte Einsatz nach dem Ferien-Fahrplan wird beendet. Ausfälle einzelner Fahrten werde es weiterhin geben, weil die BVG nicht über genügend Busfahrer verfügt.
„Pro Tag können bis zu 25 Dienste nicht besetzt werden“, sagte BVG-Sprecher Klaus Watzlak anWatzlak. Eine Entspannung sei erst zum Monatsende in Sicht, wenn einige Großbaustellen etwa im Bereich des U-Bahnnetzes, bei denen zahlreiche Busse im Ersatzverkehr fahren, wegfallen würden. Mit einer generellen Besserung rechnet das Verkehrsunternehmen aber erst für Januar 2008. Dann sollen 60 neu eingestellte Busfahrer voll einsatzfähig sein. „Gegenwärtig sind viele noch ...

Schiffsverkehr: Westhafen - Das größte Logistikzentrum der City wird modernisiert, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/1020/lokales/
0062/index.html

20.10.2007
Lokales - Seite 23
Uwe Aulich

MOABIT. 14 000 Tonnen Kaffee aus Afrika lagern in einem riesigen Backsteinhaus, in Hallen werden Flachbildschirme für Elektronikhändler verladen sowie Material für Berliner Krankenhäuser ausgeliefert. Und in elf riesigen Tanks befinden sich Gas- und Ölvorräte für die Energieerzeugung: Der Westhafen ist das größte Logistikzentrum der City. Und er trägt dazu bei, dass die Stadt Berlin funktioniert. "Wir setzen ausschließlich Massengüter um, auch Schrott und Baustoffe. Würde alles mit Lkw transportiert, wären Berlins Straßen verstopft", sagt Peter Stäblein, Geschäftsführer der Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft (Behala).
Doch Stäblein hat jetzt ein Problem: Die Wasser- und Fernwärmeleitungen auf dem Gelände stammen noch aus der Gründungszeit des Hafens 1914 und sind meist verrottet, die Straßen vielfach ...

Bahnverkehr: Neuruppin und Pritzwalk wollen stillgelegte Eisenbahnstrecken wieder beleben, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11046298/61299/

REYK GRUNOW

NEURUPPIN Nordwestbrandenburg soll eine Drehscheibe für den Eisenbahngüterverkehr werden. Neuruppin und Pritzwalk arbeiten an einem Konzept, kleine Güterverkehrsstrecken auszubauen. Die Region könnte so von dem enormen Warenstrom profitieren, der sich aus Skandinavien und von den Überseehäfen in Hamburg und Rostock nach Süd- und Osteuropa bewegt.
Die Güterzüge sollen nicht nur vorbeirollen, sondern auch Arbeit bringen. "Wir wollen den transkontinentalen Verkehr anzapfen, etwas für die Wertschöpfung tun", erklärte Pritzwalks Bürgermeister Wolfgang Brockmann. Neuruppins Baudezernent Arne Krohn kann sich vorstellen, dass Halbfertigprodukte aus Skandinavien nach Nordbrandenburg geliefert, hier weiterverarbeitet und dann zu den Endkunden transportiert werden. Am Donnerstag hatten die Neuruppiner und Pritzwalker die Idee Vertretern mehrerer Ministerien in Potsdam vorgestellt. Die seien von den Plänen begeistert, ...

19 Oktober 2007

S-Bahn: Streik und Unfälle legen die S-Bahn lahm, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Halensee-Neukoelln-Streik;art270,2402386

Das Chaos auf den Berliner S-Bahn-Linien wurde am Donnerstag nicht nur durch Streiks verursacht: Ein Polizist starb bei einem Einsatz an der Bahnstrecke in Halensee, ein weiterer Unfall ereignete sich auf dem Bahnhof Hermannstraße.
BERLIN - Zusätzlich zum Lokführerstreik haben gleich zwei schwere Unfälle den S-Bahn-Verkehr gestern teilweise lahmgelegt. Am Mittag starb am Bahnhof Halensee ein 26-jähriger Beamter der Bundespolizei, nachdem er von einem Zug der Ringbahn erfasst worden war. Der Polizeimeister war gemeinsam mit einem Kollegen dabei, eine Anzeige wegen Sachbeschädigung durch Graffiti aufzunehmen. Warum er die nahende S 41 nicht bemerkte, ließ sich zunächst nicht klären; der Kollege des Opfers wurde mit schwerem Schock ins Krankenhaus gebracht. Da sich die Schmierereien an einem abgestellten Zug befunden haben sollen, könnte der 26-Jährige zu nahe ...

18 Oktober 2007

Bahnverkehr + S-Bahn: Lokführer-Streik legt Nahverkehr in Berlin lahm, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Regionalverkehr-Lokfuehrer-Streik-S-Bahn;art270,2401982

Der dritte Streik der Lokführer innerhalb von zwei Wochen ist zu Ende gegangen. Der Regionalverkehr in Brandenburg und der S-Bahn-Verkehr in Berlin waren erheblich eingeschränkt. Die Situation wird sich erst am Nachmittag wieder komplett entspannen.
BERLIN/POTSDAM - Von den bundesweiten Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) war auch die Region Berlin-Brandenburg betroffen. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, ging der neunstündige Ausstand um 11 Uhr wie vorgesehen zu Ende. Es werde aber voraussichtlich noch bis zum Nachmittag dauern, bis sich die Verkehrssituation wieder normalisiert habe, sagte ein Bahn-Sprecher. Im Fernverkehr habe es keine Einschränkungen gegeben.
In Brandenburg und Berlin fielen dem Bahnsprecher zufolge im Regional- und S-Bahnverkehr rund zwei Drittel ...

Obus: Landkreis Barnim hat Obus im Visier - Neue Technik im Gespräch, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/appl/newsticker2/
index.php?channel=beb&module=dpa&id=15904876

Eberswalde (dpa/bb) - Der seit Jahrzehnten zum Stadtbild von Eberswalde (Barnim) gehörende Oberleitungsbus - Obus - steht zur Debatte. Dabei gehe es um die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs und nicht die Abschaffung des Obusses, sagte Wirtschaftsdezernent Carsten Bockhardt, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Die technische Entwicklung geht weiter, der Klimawandel ...

17 Oktober 2007

S-Bahn: S-Bahn peilt trotz Streik 20-Minuten-Takt an, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1273852/
S-Bahn_peilt_trotz_Streik_20-Minuten-Takt_an.html

Die Berliner S-Bahn will trotz des angekündigten Streiks der Lokführer am Donnerstagmorgen einen 20- Minuten-Takt im Berufsverkehr aufrechterhalten. Auf dem Ring und im Nord-Süd-Tunnel sollen einmal mehr Mitarbeiter mit Fahrerlizenz aushelfen.
„Wir wollen wie bisher versuchen, auf allen Strecken alle 20 Minuten zu fahren“, sagte S-Bahn-Sprecher Gisbert Gahler am Mittwoch. Auf dem stark frequentierten Ring und im Nord-Süd-Tunnel werde sogar ein 10- Minuten-Takt angepeilt. Wenn S-Bahn-Fahrer ausfielen, stünden Ersatzkräfte bereit. „Es wird auf keinen Fall alles still stehen“, betonte Gahler.
„Es kommt aber am Streikmorgen immer auf die jeweiligen Dienstpläne an“, schränkte der Sprecher ein. Wenn am Donnerstag viele GDL-Mitglieder eingeteilt seien, werde es für das Unternehmen schwieriger, einen ...

U-Bahn: U-Bahn-Linie 1 wegen Brückenbauarbeiten unterbrochen, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/
index.php?channel=ver&module=dpa&id=15896186

Berlin (dpa/bb) - Die U-Bahn-Linie 1 wird wegen Brückenbauarbeiten zwei Tage lang zwischen den Stationen Gleisdreieck und Wittenbergplatz gesperrt. Vom 20. Oktober, 18.30 Uhr, bis zum 22. Oktober, 03.30 Uhr, fahren auf diesem Streckenabschnitt keine Züge, teilte die BVG am Mittwoch mit. Der U-Bahnhof Nollendorfplatz lässt ...

S-Bahn: Der Ring ist für lange S-Bahnen bald tabu, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/694607.html

Neue Technik ist nur für sechs Wagen ausgelegt

Peter Neumann

Immer mehr Menschen fahren mit der Berliner S-Bahn - und der Ring gehört zu den am stärksten frequentierten Strecken. Doch lange Züge werden dort bald nicht mehr verkehren können. Denn der Ring ist mit einer neuen Technik ausgestattet worden, die auf zwei Stationen nur für S-Bahnen mit bis zu sechs Wagen ausgelegt ist - diese Bahnhöfe sind für Züge mit der höchstmöglichen Zahl von acht Wagen künftig tabu. Die Technik ermöglicht es dem Fahrpersonal, sich selbst das Abfahrsignal zu geben. Die ZAT, also die Zugabfertigung durch den Triebfahrzeugführer, wird Anfang November auf dem Ring "scharf geschaltet", so der Geschäftsführer Betrieb, Ulrich Thon.
Im ersten Halbjahr 2007 wurde die S-Bahn Berlin für 183,6 Millionen Fahrten genutzt - 1,1 Millionen mehr als im selben Zeitraum 2006. Die Auslastung der Züge stieg von 35,3 auf 38,6 Prozent. Jetzt bemängeln Kritiker, dass die S-Bahn trotz des Booms ...

16 Oktober 2007

S-Bahn: Kosten-Nutzen-Analyse für die S21, von Senat

http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/
adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka16-11192.pdf

Kleine Anfrage
der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen)
vom 11. September 2007 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 12. September
2007) und Antwort

Kosten-Nutzen-Analyse für die S21
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie
folgt: Die Fragen 1 bis 6 der Kleine Anfrage betrifft Sachverhalte, die
der Senat nicht in eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann.
Er hat daher die Deutsche Bahn AG um Stellungnahme gebeten, die dort in
eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie ist
nachfolgend dem Inhalt nach wiedergegeben. Frage 1: Wann beauftragte die
Deutsche Bahn die im August 2006 öffentlich ausgeschriebene
Aktualisierung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung S
21-Nordringanbindung bis Berlin Hauptbahnhof, und was waren die Anlässe
bzw. Gründe für die Aktualisierung? Antwort zu 1.: Die Deutsche Bahn AG
beauftragte die Aktualisierung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung im
September 2006. Inhalt der Beauftragung war die Anpassung der Planung an
die veränderten Randbedingungen gegenüber der Entwurfsplanung vom
September 2004. Diese resultieren ­ auch auf ausdrücklichem Wunsch des
Landes Berlin ­ aus dem Anspruch, den Hauptbahnhof bereits im Mai 2006
zur Fußball-WM in Betrieb zu nehmen. Somit war die Planung den
geänderten Gegebenheiten anzupassen. Frage 2: In welcher Weise war das
Land Berlin in die Auftragsbearbeitung eingebunden? Antwort zu 2.: Der
Senat wurde durch die Deutsche Bahn AG über die notwendige Überarbeitung
der Planung im Rahmen von regelmäßigen Besprechungen informiert. Frage
3: Wann wurden von den Auftragnehmern welche Ergebnisse vorgelegt?
Antwort zu 3.: Die bestätigte Entwurfsplanung lag Mitte Mai 2007 vor.
Frage 4: Wann wurde das Änderungsverfahren für die Planfeststellung zur
S 21-Nord eingeleitet mit welchen Zielen und Inhalten? Antwort zu 4.:
Das Änderungsverfahren wurde am 08.03.2006 sowie weitere Änderungen am
21.05.2007 eingereicht. Ziel der Änderungen ist die Optimierung der S 21
in betrieblicher und wirtschaftlicher Hinsicht. Frage 5: Wer wurde wann
im Änderungsverfahren beteiligt? Antwort zu 5.: Im Rahmen des derzeit
laufenden Verfahrens werden die Träger Öffentlicher Belange sowie die
Betroffenen beteiligt. Frage 6: Für wann ist der Abschluss des
Änderungsverfahrens beabsichtigt, und wann soll mit dem Bau der S
21-Nord begonnen werden? Antwort zu 6.: Das Verfahren soll Anfang 2008
beendet sein. Mit dem Bau kann aus Sicht der Deutschen Bahn AG begonnen
werden, wenn die Finanzierungsvereinbarung zwischen der Deutschen Bahn
AG und dem Senat unterzeichnet ist. Voraussetzung hierfür ist die
Bestätigung der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung geforderten neuen NutzenKosten-Untersuchung sowie die
definitive Bestellung des Mehrverkehrs bei der Deutschen Bahn AG. Frage
7: Welcher Nutzen-Kosten-Faktor seinerzeit für die S 21-Nord ermittelt?
wurde

Antwort zu 7.: Der Nutzen-Kosten-Quotient der Standardisierten Bewertung
aus dem Jahre 2003 betrug 1,11. Frage 8: Wird, wenn die Änderungen bei
der S 21Nord zu höheren Kosten führen, die Nutzen-KostenUntersuchung
fortgeschrieben?

Antwort zu 8.: Die Änderungen bei der Projektierung der S 21 hatten u.a.
zum Ziel, Kosten zu sparen. Daher ist eine Erhöhung der Kosten infolge
dieser Änderungen aus diesem Grund nicht zu erwarten. Gleichwohl ist
eine neue Nutzen-Kosten-Untersuchung in Arbeit, die aktualisierte
Rahmenbedingungen berücksichtigt (vgl. Antwort zu 6.) Frage 9: Was sind
Anlass und Ziel der Überlegungen, die S 21 zeitnah über den Hauptbahnhof
hinaus bis zum Potsdamer Platz zu bauen? Antwort zu 9.: Große Vorteile
der S 21 kommen erst bei der mittel- bis längerfristig vorgesehenen
Durchbindung der S 21 vom Hauptbahnhof zum Potsdamer Platz voll zur
Geltung. Dazu gehören das hohe Verkehrsaufkommen durch die direkte
Schnellbahnanbindung des Hauptbahnhofs aus den nördlichen und den
südlichen Stadtgebieten, der daraus resultierende große
volkswirtschaftliche Nutzen, die günstige Kostensituation aufgrund der
Vorleistungen von 1939.

Nach der Inbetriebnahme des verkehrswirtschaftlich bedeutenden zweiten
Bauabschnittes der S 21 vom Hauptbahnhof zum Potsdamer Platz erfährt
deren erster Bauabschnitt eine starke verkehrliche und wirtschaftliche
Aufwertung. Deshalb ist das Land Berlin bemüht, die Anbindung des
Hauptbahnhofs über Potsdamer Platz auch an die südlichen Vorortbahnen
zeitnah zu verwirklichen.

Frage 10: Aus welchen Mitteln in welcher Höhe soll die S 21-Nord
finanziert werden, und aus welchen Mitteln soll eine Durchbindung der S
21 zum Potsdamer Platz finanziert werden, und mit welchen Kosten wird
jeweils gerechnet? Antwort zu 10.: Im Standardisierten
Bewertungsverfahren wurden für die S 21-Nordanbindung Kosten in Höhe von
197,7 Mio. zugrunde gelegt. Davon trägt der Bund 60 %. Der
Komplementäranteil von 40 % wird vom Land Berlin übernommen. Die
Durchbindung der S 21 zum Potsdamer Platz soll auf vergleichbare Weise
finanziert werden. Die geschätzten Kosten dafür werden ca. 110 Mio.
betragen. Berlin, den 09. Oktober 2007 In Vertretung Krautzberger
................................ Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 16. Oktober 2007)

S-Bahn: Ein schwarzer Tag für die S-Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/694302.html

Pannenserie legte gestern den Verkehr gleich auf mehreren Linien lahm

Eva Dorothée Schmid

Wer gestern Morgen vom Südosten mit der S-Bahn in die Stadt fahren wollte, konnte glauben, dass die Züge schon wieder bestreikt werden. Doch dieses Mal war es kein Streik, sondern gleich mehrere technische Defekte, die bis in die Mittagstunden zu einem S-Bahn-Chaos führten.
Dabei kam ein Vorfall zum nächsten. Ab 7.40 Uhr gab es kurz vor dem Bahnhof Baumschulenweg eine defekte Stromschiene auf dem stadteinwärts führenden Gleis. Eine S-Bahn der Linie S 46 und ein Zug der Linie S 47 wurden beschädigt, als sie die 800 Volt führende Stelle durchfuhren. Hunderte Fahrgäste mussten am Bahnhof Baumschulenweg aussteigen. Als es in einer Durchsage hieß, frühestens in einer halben Stunde verkehre der nächste Zug in Richtung Innenstadt, versuchten sie mit Bussen der Linien 166 und 265 weiterzukommen. "Die allerdings waren bereits total überfüllt, weil in Schöneweide auch keine Züge mehr abfuhren", sagte ein junger Mann aus Treptow. Die Busfahrer mussten viele Fahrgäste ...

U-Bahn: Videokameras in U-Bahn bringen keine Sicherheit, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/desk/1268075.html

Der Einsatz von Videokameras hat die Kriminalitätsrate in Bahnhöfen und Zügen der Berliner Verkehrsbetriebe nicht gesenkt. Zu diesem Ergebnis kommt ein geheimer Bericht des Berliner Büros für angewandte Statistik, dessen Offenlegung die Humanistische Union nun erstritten hat.
Von Tanja Laninger

Der Einsatz von Videokameras und die Aufzeichnung der Daten haben die Kriminalitätsrate in Bahnhöfen und Zügen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nicht gesenkt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Zwischenbericht des Berliner Büros für angewandte Statistik von 2006, dessen Offenlegung die Humanistische Union nun bei der BVG erstritten hat.
Die Autoren Leon Hempel und Christian Alisch haben zur Einführung der 24-Stunden-Videoaufzeichnung auf den Linien U2, U6 und U8 Daten vom 3. März 2006 bis zum 16. Oktober 2006 ausgewertet. In dem Zeitraum wurden 261 Vorfälle erfasst - die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasste im Vorjahreszeitraum mehr als 8000 Fälle. In 78 Fällen war Bildmaterial vorhanden, aber nur bei knapp einem Drittel reichte die Qualität, um Verdächtige zu identifizieren.
Zur Aufklärung von Graffiti und Vandalismus spielten ...

15 Oktober 2007

Flughäfen: Soll Tempelhof offen bleiben?, aus taz

http://www.taz.de/index.php?id=berlin-aktuell&
art=6073&src=TE&id=820&cHash=c2dbb4c72f

Am Montag beginnt das Volksbegehren gegen die Stilllegung des Flughafens Tempelhof. Freunde und Gegner des Airports haben gewichtige Argumente. Eine Zusammenschau. VON ULRICH SCHULTE

JA

Der Flughafen Tempelhof muss offen bleiben. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Es wäre eine "historische Sünde", den City-Airport still zu legen, sagt CDU-Fraktionschef Friedbert Pflüger. "Wir brauchen kein neues Wiesenmeer, sondern neue Investitionslandschaften." Mit dieser Sicht steht Pflüger nicht allein. Eine große Koalition aus CDU, FDP, einzelnen Bundespolitikern und wirtschaftsnahen Verbänden kämpft vehement gegen den Plan des rot-roten Senats, den innerstädtischen Flughafen ab Herbst 2008 einzumotten.
Dass Tempelhof ein Ort mit Historie ist, auf dem etwa die Rosinenbomber der Alliierten einschwebten, um West-Berlin während der sowjetischen Blockade 1948/49 zu versorgen, ist in dieser Debatte ein wichtiges Argument. Wichtiger aber ist den Tempelhof-Befürwortern der ...

Bus: Fahrermangel bei der BVG: Busse fallen aus, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1268508/
Fahrermangel_bei_der_BVG_Busse_fallen_aus.html

Kunden der Berliner Verkehrsbetriebe müssen in diesen Tagen bisweilen länger als gewohnt auf ihren Bus warten. Der Grund ist ein Fahrermangel. Auf nahezu allen Linien fallen einzelne Fahrten aus. Nach BVG-Angaben soll sich die personelle Situation mittelfristig aber wieder deutlich verbessern.
Kunden der BVG müssen in diesen Tagen bisweilen länger als gewohnt auf ihren Bus warten. Der Grund ist ein Fahrermangel bei den Verkehrsbetrieben. Die Folge: Weil 25 im Fahrplan einkalkulierte Busfahrer-Dienste nicht besetzt werden können, fallen auf nahezu allen Linien einzelne Fahrten aus, wie BVG-Sprecher Klaus Wazlak bestätigt. Was auf den Metrolinien mit ihren dichten Takten in der Innenstadt kaum ins Gewicht fällt, weil die Busse ohnehin alle fünf Minuten fahren, trifft Kunden im Randbereich härter. Wartezeiten von 20 Minuten und mehr verärgern dort die Fahrgäste. Beschwerden von Kunden habe es aber noch nicht gegeben, betont die BVG. Für den Berliner Fahrgastverband Igeb ist das ...

14 Oktober 2007

Flughäfen: Volksbegehren für Tempelhof ist gestartet, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1264689/
Volksbegehren_fr_Tempelhof_ist_gestartet.html

Bis zum 14. Februar können alle wahlberechtigten Berlin ihre Unterschrift für einen Volksentscheid über den Erhalt des Stadtflughafens leisten. 170.000 Stimmen sind nötig, um die eigentliche Abstimmung für 2008 auf den Weg zu bringen.
Gut ein Jahr vor der geplanten Schließung des Berliner Stadtflughafens Tempelhof beginnt am Montag das Volksbegehren für den Weiterbetrieb. Die Initiatoren des Volksbegehrens müssen bis zum 14. Februar 2008 rund 170.000 Unterschriften sammeln. Unterschriftenlisten sind in 55 Bürgerämtern, Ordnungsämtern oder Bibliotheken (hier die Adressen) ausgelegt. Beteiligen können sich alle Berliner, die wahlberechtigt sind. Sollte das Volksbegehren erfolgreich sein, würde es 2008 einen Volksentscheid geben, bei dem über die strittige Frage abgestimmt wird. Eingeleitet wurde das Volksbegehren von der Interessengemeinschaft City Airport Tempelhof (ICAT). Zur Beantragung wurden im Frühjahr ...

13 Oktober 2007

allg.: Das Geheimnis unter uns, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Stadtfuehrungen;art270,2398588

Verwaiste Bahnhöfe, leere Tunnel: Ein Verein bietet Fahrten durch die unbekannte Berliner Verkehrswelt an.
Mit dem schwarzen Knüppel in der Hand werden die Männer ganz still. Mit zusammengekniffenen Augen starren sie auf die endlos grauen Gleise, jagen ihren gelben Zug durch die dunkle Röhre, nähern sich dem U-Bahnhof „Joachimstaler Promenade“ – da passiert’s. „Oh, nein, anhalten!“, japst eine ältere Dame nervös auf, „du bist viel zu schnell!“ Zu spät. Die U-Bahn rollt am Bahnsteig vorbei.
170 Stationen befinden sich in der Stadt. Fast 1300 U-Bahn-Waggons schieben sich Tag und Nacht unter der Asphaltdecke entlang. Den U-Bahnhof „Joachimstaler Promenade“ allerdings und Stationen wie „Petersdom“ oder „Reinhardhausen“ gibt es nur in einem Seitentrakt des U-Bahnhofs Turmstraße in Moabit, dort werden die Fahrer geschult – aus einem nachgebauten Waggon starren sie auf einen Monitor. Anfahren, abbremsen, Nothalt. Zehn Stationen ist die fiktive U-Bahnstrecke lang. Und manchmal brennt auch ein Kiosk auf dem ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: "Richtig gemütlich hier", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/693705.html

Peter Neumann und Eva Dorothée Schmid

Es mag ja sein, dass Berliner gern mal meckern. Aber wenn es hart auf hart kommt, gehen manche von ihnen überraschend entspannt mit den Widrigkeiten des Metropolenlebens um. Das zeigte sich am Freitag, als mal wieder die S-Bahn und der Regionalverkehr der Deutschen Bahn (DB) bestreikt wurden. Zwar waren viele Pendler genervt. Dennoch gab es kein Chaos, ging es gelassen zu - manchmal sogar höflich.
7.49 Uhr, U-Bahnhof Alexanderplatz: Der Zug der U 2 ist schon voll, als er einfährt. Das hält die vielen Fahrgäste auf dem Bahnsteig aber nicht davon ab, sich noch in die Wagen hineinzupressen. Verärgerung ist allerdings kaum zu spüren. "So, nun passt wirklich niemand mehr rein", ruft der Fahrer fürsorglich. "Darf ich mich schon mal zum Aussteigen anmelden?", fragt jemand in der überfüllten U-Bahn. "Ich auch", schließt sich ein anderer Fahrgast an. Öfter als sonst heißt es "bitte" oder "danke". Trotz der Wärme und der verbrauchten Luft lassen sich einige Reisende ihre Ironie nicht nehmen. "Du, ich steh' gerade in der U-Bahn. Richtig gemütlich hier", spricht ein Fahrgast ins Telefon.
Zuweilen traten Sicherheitskräfte in Aktion, um Fahrgästen ...

U-Bahn: BVG schränkt U-Bahn-Verkehr ein, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
BVG-Ferienfahrplan-Bahn;art270,2398962

Nach den streikbedingten S-Bahn-Ausfällen gestern müssen Fahrgäste in der nächsten Woche wieder längere Fahrzeiten einkalkulieren: Während der Herbstferien will die BVG kürzere Züge einsetzen, auch sollen die Bahnen nicht so häufig fahren wie normal.
BERLIN - Der Fahrgastverband Igeb hat "überzogene Einschränkungen" der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) im U-Bahn-Verkehr während der Herbstferien kritisiert. Ab Montag gebe es eine Woche lang auf nahezu allen Linien Angebotsreduzierungen, sagte ein Sprecher. Das sei unverständlich und unverantwortlich. Zwar seien in den Herbstferien viele Berliner verreist. Doch gebe es in der Woche auch besonders viele Touristen in der Stadt. Außerdem beginne die Vorlesungszeit für die Studenten. Unverständlich sei auch, dass der Berliner Senat das alles dulde.
In der Ferienwoche kommen unter anderem auf der U-Bahn-Linie ...

12 Oktober 2007

Regionalverkehr: Arbeiten an der Unterführung im Bahnhof Wilhelmshorst beginnen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11040147/60889/

WILHELMSHORST Der bevorstehende Bau einer Personenunterführung am Bahnhof Wilhelmshorst macht nach Informationen der Deutschen Bahn Einschränkungen im Zugverkehr erforderlich. Es werden die Linien RE 7, RB 22 und RB 33 von Dienstag, 16. Oktober, bis Sonntag, 21. Oktober 2007, umgeleitet und auf Teilabschnitten durch Busse ersetzt. Die Bauarbeiten in diesem Bereich werden aller Voraussicht nach bis zum Februar 2008 andauern, heißt es in einer Mitteilung der Bahn.
Die RE 7 wird zwischen Berlin-Wannsee und Beelitz-Heilstätten umgeleitet und hält in Potsdam Hbf, Potsdam-Charlottenhof, Caputh-Geltow, Caputh-Schwielowsee und Ferch-Lienewitz. Der Bahnhof Potsdam Pirschheide kann durch die Züge der RE 7 leider nicht bedient werden, teilt Bahnsprecher Burkhard Ahlert der MAZ mit. Die RB 22 muss aus diesem Grund zwischen Potsdam Hbf und ...

allg.: Bahn-Streik legt Berlin lahm, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/wirtschaft/693323.html

Viele S-Bahnen und Regionalzüge bleiben heute zwischen zwei und 24 Uhr im Depot / Lokführer wollen höheren Lohn durchsetzen / Konzern kündigt neues Angebot an
Jakob Schlandt

BERLIN. Berlin steht heute ein ganztägiges Verkehrschaos bevor. Die Lokführergewerkschaft GDL hatte gestern angekündigt, im gesamten Bundesgebiet von zwei Uhr morgens bis Mitternacht im S-Bahn- und im Nahverkehr die Arbeit niederzulegen. "Wir machen jetzt ernst - weil die Deutsche Bahn AG uns bis heute noch immer kein vernünftiges Angebot gemacht hat", sagte Thomas Gelling von der GDL der Berliner Zeitung.
Die in der GDL organisierten Lokführer und Zugbegleiter fordern einen eigenständigen Tarifvertrag und eine Lohnerhöhung von bis zu 31 Prozent. Die Bahn will einen gesonderten Vertrag verhindern. Allerdings einigten sich Bahn und GDL gestern Abend auf neue Verhandlungen.
Berlin ist nach Angaben der Gewerkschaft besonders ...

Bahnverkehr: Brandenburg: Zughalte in Elsterwerda gesichert

http://www.lok-report.de/

Auch in Zukunft werden IC- und EC-Züge in Elsterwerda halten. Darauf verständigte sich heute Infrastrukturminister Reinhold Dellmann mit Stefan Schubert, Sprecher Fahrplan der DB Fernverkehr AG.
Reinhold Dellmann: „Es ist uns gelungen, den Fernverkehrshalt in Elsterwerda auch nach dem Fahrplanwechsel im Dezember 2007 zu erhalten. Im Ergebnis des heutigen Gespräches wurde zugesagt, dass in Elsterwerda weiterhin IC/EC-Züge halten werden. Danke dafür an die DB AG. Damit können wir sowohl im Fern- als auch im Nahverkehr attraktive Angebote für die Lausitz sichern.“
Stefan Schubert: „Wir freuen uns, die Halte in Elsterwerda auch weiterhin anbieten zu können und hoffen auf eine starke Nutzung.“
Wegen umfangreicher Bauarbeiten im Raum Dresden sowie der kaum veränderbaren Einbindung der EC-Züge in die Knoten Prag, Berlin und Hamburg, war zunächst die Beibehaltung der Stopps in Elsterwerda unmöglich. Nach Vorliegen der konkreten Bauablaufpläne konnte nun doch eine Möglichkeit gefunden werden, sechs der sieben zunächst nicht vorgesehenen Halte wieder einzurichten. Zwei Halte waren ohnehin weiter geplant.
Lediglich der IC 2073/75 um 22.45 Uhr kann nicht mehr in Elsterwerda stoppen, die Nachfrage war hier zudem äußerst gering. Damit halten in Elsterwerda in Richtung Berlin-Dresden drei EC und ein IC-Zug. In Richtung Dresden-Berlin halten zwei IC und zwei EC-Züge.
Dank der Bereitschaft des Verkehrsverbundes Oberelbe wird auch die Regionalbahn von und nach Chemnitz noch kurzfristig angepasst. Dadurch können auch weiterhin Umsteigeverbindungen von Chemnitz, Mittweida, Waldheim und Riesa nach Berlin und zurück angeboten werden (Umstieg in Elsterwerda). Neu ist zudem eine umsteigefreie Verbindung an die Ostsee mit dem bereits bestehenden EC 370 ab Elsterwerda um 13.49 Uhr, Ankunft in Stralsund um 18.21 Uhr, im Sommer bis Binz (Ankunft 19.19 Uhr) (Pressemeldung Innenministerium, 12.10.07).

Straßenverkehr: Senat will mehr Bezahl-Parken in Berlin, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1256599.html

Das kostenpflichtige Parken soll – trotz der jüngsten Ablehnung in einem Bürgerentscheid in Charlottenburg-Wilmersdorf – in der Hauptstadt weiter ausgebaut werden. Nach Senatsangaben geht es bei der Einrichtung neuer Zonen gar nicht um mögliche Mehreinnahmen, sondern um ganz andere Motive.
Das kostenpflichtige Parken soll – trotz der jüngsten Ablehnung in einem Bürgerentscheid in Charlottenburg-Wilmersdorf – in Berlin weiter ausgebaut werden. „Die Bewirtschaftung des knappen Parkraums ist Standard in allen modernen Großstädten“, sagte Berlins oberste Verkehrsplaner, Friedemann Kunst, am Rande eines Fachkongresses mit 150 Experten aus ganz ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Ost-West-Gefälle im Bahnstreik, aus nzz

http://www.nzz.ch/nachrichten/Wirtschaft/aktuell/
lokfuehrerstreik_deutschland_1.568300.html

Der Bahnstreik im deutschen Nahverkehr ist unterschiedlich beachtet worden. Während in Mecklenburg-Vorpommern 80 Prozent der Züge stillstanden, sind in Baden-Württemberg 70 Prozent der Züge gefahren. Das Ost-West-Gefälle wird mit dem Organisationsgrad der Gewerkschaften erklärt.
(ap) Die Deutsche Bahn hat nach eigenen Angaben trotz den bundesweiten Streiks im Regionalverkehr zwei Drittel ihrer Züge fahren können. Diese Zahl nannte Personenverkehrs-Vorstand Karl-Friedrich Rausch am Freitagnachmittag. Die von der streikenden Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) angegebene Zahl von 85 Prozent ausgefallener Züge «können wir nicht nachvollziehen», sagte Rausch.
Stark betroffen war gemäss offiziellen Angaben allerdings Mecklenburg-Vorpommern, wo tatsächlich 80 Prozent der Züge nicht gefahren seien. Der Fernverkehr laufe stabil.
Unterschiedlicher OrganisationsgradBereits am Vormittag hatte Rausch von 1700 ausgefallenen Zügen gesprochen. In Bayern dagegen seien 60 und in Baden-Württemberg 70 Prozent der Züge gefahren. In ländlichen Regionen habe die Bahn versucht, mit dem Einsatz von ...

Potsdam: ViP legt neues Buskonzept vor, aus Potsdamer Neueste Nachrichten

http://www.pnn.de/Pubs/potsdam/
pageviewer.asp?TextID=15512

Starke Linien nach Golm, Eiche, Groß Glienicke/Spandau und zur Universität (12.10. 2007)

Der Potsdamer Verkehrsbetrieb ViP will ab Sommer 2008 ein neues Bus-Verkehrskonzept in der Landeshauptstadt umsetzen. Schwerpunkt setzt das neue Konzept „Stadt+“ auf Busverbindungen nach Golm und Eiche sowie nach Berlin-Spandau über Groß Glienicke. Auf der „Studenten-Linie“ 603 von Pirschheide zum Max-Planck-Campus soll die Universität Potsdam bedient werden, erklärte gestern ViP-Geschäftsführer Martin Weis gegenüber den PNN.
Konkret handelt es sich dabei neben der Linie 603 um die Linie 605 von Potsdam Hauptbahnhof nach Neu Töplitz, die Linie 695 vom Hauptbahnhof ins Dorf Golm, der Linie X5 vom Hauptbahnhof zum Universitäts-Campus sowie der Linie 697 von Berlin-Kladow zum Bahnhof Golm (siehe Grafik). „Diese neuen Linien gibt es so jetzt noch nicht“, erläuterte Weis. Dem neuen Buskonzept liege die Leitidee „mehr Angebot fürs gleiche Geld“ zugrunde. Weis: Für den gegenwärtig vergleichbaren Verkehr gebe es bisher von der Stadt Potsdam eine Vergütung von etwa einer Millionen Euro pro Jahr – „und das wird so bleiben“.
Voraussetzung für Umsetzung des neuen Buskonzeptes zum Fahrplanwechsel am ...

11 Oktober 2007

U-Bahn: Start der Kanzler-U-Bahn auf der Kippe, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/10/11/berlin/925965.html

Land und BVG verhandeln
Von Markus Falkner

Der für Anfang 2009 geplante Betriebsstart der U-Bahn-Linie U 55, der "Kanzler-U-Bahn", steht offenbar wieder auf der Kippe. Noch im Mai hatte sich BVG-Betriebsvorstand Thomas Necker bei einem Termin mit Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) klar für den Betrieb der Stummelstrecke vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor ausgesprochen. Eine fertige U-Bahn-Strecke nicht zu nutzen sei "nicht vermittelbar", so Necker. Nun äußern sich die Verkehrsbetriebe deutlich zurückhaltender. "Wenn die Linie fahren soll, muss der Senat den Betrieb bei uns bestellen und auch bezahlen", sagt BVG-Sprecherin Petra Reetz. Fraglich sei nach wie vor, ob die Strecke mit nur drei Bahnhöfen und täglich erwarteten etwa 6400 Fahrgästen rentabel sei. Erst nach dem Weiterbau bis zum Alexanderplatz soll die Fahrgastzahl auf täglich mehr als ...

S-Bahn: Umzug geht weiter: S-Bahn-Kundenschalter jetzt in den Reisezentren, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
17ee93a931d48d90c12573720034a91e?
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Reisende finden künftig alle Informationen und Angebote zum Nah- und Fernverkehr unter einem Dach. Denn ausgesuchte Reisezentren der Deutschen Bahn
(DB) bekommen Zuwachs: Jeweils zwei Schalter der S-Bahn Berlin GmbH werden in die Räumlichkeiten integriert, um nicht nur umständliche Wege einzusparen, sondern auch die Kundenfreundlichkeit zu erhöhen.
Am Montag, dem 8. Oktober, zogen bereits am Bahnhof Alexanderplatz die Schalter aus dem Kundenzentrum in das DB-Reisezentrum am Ende des Bahnhofs (Ri. Westen). Die S-Bahn-Fahrkartenausgabe bleibt weiter am alten Standort (Mo-Fr 6-20 Uhr, Sa und So 9-19 Uhr). Vorraussichtlich ab Donnerstag, dem 18. Oktober, finden Reisende auch am Bahnhof Spandau die ...

Bahnhöfe + S-Bahn: Ostkreuz – Wandel zum modernen S-Bahn- und Regionalbahnhof, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
abb0505eb668fcd5c1257372003cfc66?
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Warum reißen sie jetzt die Bahnsteigdächer ab, wenn die Ost-West-Bahnsteige erst in ein paar Jahren neu gebaut werden? Das fragt sich mancher Fahrgast in diesen Wochen am S-Bahnhof Ostkreuz.

Aber: Erstens werden die Dächer nicht komplett abgerissen. Zweitens, sind die entstandenen Lücken notwendig, um die provisorische Fußgängerbrücke für die Bauzeit zu errichten. Sie soll die Sonntagstraße im Norden und die Hauptstraße im Süden sowie die Zugänge zu den Ost-West- Bahnsteigen D und E verbinden. Die Fundamente für das Provisorium wurden Ende September Anfang Oktober gegründet. Zu den Einschränkungen im S-Bahnbetrieb lesen Sie „fahren & bauen“ auf.

Das wird voraussichtlich bis 14. Oktober abgeschlossen und soll ...

Bahnhöfe + S-Bahn: Neubau der Fußgängerbrücke fast im Originalzustand, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
c18f3c5da0617fd5c125737200391761?
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Der Bahnhof Ostkreuz wird 2016 kaum wiederzuerkennen sein. Einzig die denkmalgeschützte Fußgängerbrücke über die Ost-West- Gleise hinweg bleibt von den jetzigen Bauten übrig. Mario Wand, Projektleiter Ostkreuz der DB Projektbau, erklärt: „Nach den Zerstörungen im 2. Weltkrieg und dem teilweisen Wiederaufbau präsentiert sich die Brücke heute nicht mehr im ursprünglichen Zustand. So wurde der gesamte südliche Teil einschließlich der Abgänge zum Bahnsteig E sowie zur Hauptstraße nicht originalgetreu wiederhergestellt.
Wir stehen vor zwei Aufgaben: Nach ihrem Abriss soll die Brücke unter Verwendung der noch verwertbaren Teile so aufgebaut werden, wie sie in den 1920er Jahren aussah. Weil es damals noch keinen Regionalbahnsteig ...

10 Oktober 2007

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Bundesregierung: Keine Schließung von Bahnhöfen und Streckenstilllegungen geplant

http://www.lok-report.de/

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat Berichte über mögliche Reduzierungen von Bundesmitteln für wenig genutzte Bahnhöfe und Strecken scharf zurückgewiesen. Es sei nicht hinzunehmen, dass Vertragstexte zur Teilprivatisierung der Bahn in dieser Weise tendenziös verfälscht würden.
Gleichfalls ist festzuhalten, dass die infrage stehenden Bestimmungen keine Schließung von Bahnhöfen und Strecken vorsehen. Das Verfahren wird seit März 2006 vom Bund praktiziert. Dabei ist festzuhalten, dass es bei diesem Verfahren nur um Neubau und Erweiterungsmaßnahmen geht. Für Instandhaltung und Ersatzinvestitionen von Bahnhöfen und Strecken gibt es keine Untergrenze. Diese Maßnahmen wurden und werden fortgesetzt.
"Es ist hanebüchen, einem Bundesverkehrsminister zu unterstellen, dass er in einem Bundesland etwa 50 Prozent aller Bahnhöfe schließen möchte", sagte Tiefensee am Rande der Verkehrsministerkonferenz in Merseburg. "Das Gegenteil ist der Fall. Ich will den Regionalverkehr erhalten und die Qualität verbessern. Dazu dient die Teilprivatisierung der DB AG. Mein Ziel ist es, mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen. Ich erwarte trotz aller unterschiedlichen Meinungen eine sachliche und faire Argumentation und keine unseriöse Panikmache." (Pressemeldung Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, 10.10.07).

09 Oktober 2007

Straßenbahn: Potsdam: Stadt will acht neue Niederflurbahnen kaufen, elf weitere eventuell, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11037540/60709/

RAINER SCHÜLER

Die Stadt hat mit ihrem Verkehrsbetrieb (Vip) ein Finanzierungsmodell für 19 neue Straßenbahnen ersonnen. Es sieht die Bezahlung der ersten acht Züge aus Landesmitteln für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) vor; der Rest sind Kredite, für die die Stadt zugunsten des Vip bürgt. Das kann sie nach Auskunft von Finanzdezernent Burkhard Exner zwar derzeit nicht, weil ihr Haushalt unter dem Vorbehalt der Haushaltssicherung steht. Aber weil der Vip ein städtisches Unternehmen ist, die Last der Bürgschaft "in eigener Sache" bei der Stadt liegt und Potsdam bei der Haushaltsstabilisierung vorankommt, rechnet Exner mit der Zustimmung des Landes. Er rechnet auch damit, dass die teils vom Bund kommenden ÖPNV-Gelder zumindest bis 2013 weiter fließen, und sei es in reduzierter Form. Das würde es möglich machen, dass pro Jahr 2,5 Millionen Euro zur Seite gelegt werden, um neue Niederflurtrams zu kaufen. Von 2005 bis 2007 hat man je 2,5 Millionen gespart; für 2008 ist das auch sicher. Mithin könnte man schon jetzt vier Bahnen kaufen; Exner kalkuliert mindestens zwei Millionen Euro pro Stück.
Rund 30 Meter lang werden die neuen Züge sein und ...

Bahnhöfe: Brandenburg/Havel: Stadt vergibt Auftrag zur Gesamtplanung für den Hauptbahnhof, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11037451/61009/

Die ganze Planung aus einer Hand. Das strebt die Verwaltungsspitze nun für das komplette Bahnhofsareal an, nachdem schon ein knappes Dutzend Einzelstudien vorliegt.
Am 6. November sollen die Mitglieder des Hauptausschusses den Planungsauftrag im Wert von gut 110 000 Euro an die Bietergemeinschaft der beiden Büros "Drees & Sommer" sowie "Planungsgruppe 4" vergeben. Sie hatten sich in der Endrunde unter vier Bietergemeinschaften durchgesetzt, insgesamt hatten 15 Büros zusammen neun Angebote abgegeben.
Ein halbes Jahr haben die Planer nur Zeit, um Grundsätzliches zu erfassen, zu bewerten und Vorschläge zu erarbeiten: Was passiert mit dem Bahnhofsgebäude? Soll es ein Parkhaus geben? Wie werden Bahn mit Bus und Tram am schnellsten verbunden? Wie viel Handel und Dienstleistungen braucht/verträgt der Bahnhof? Welche Wege führen in die Stadt?
"Wir sind da völlig ergebnisoffen, es gibt keine ...

Regionalverkehr: Brandenburg: Wettbewerb muss zur Rücknahme von Angebostverschlechterungen führen

http://www.lok-report.de/

In den letzten Monaten konnte das Brandenburger Verkehrsministerium durch die Neuausschreibung von Zugverkehrsleistungen Einsparungen realisieren. Verkehrsverträge liefen aus und die Leistungen wurden im Rahmen eines Vergabeverfahrens ausgeschrieben -- in der Regel muss für die gleiche Verkehrsleistung weniger von Land gezahlt werden. Wettbewerb ist somit ein interessantes Mittel geworden, um kurzfristig erhebliche Steuergelder einzusparen!
Hier muss es nach Ansicht des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbandes ein Umdenken geben. Es kann nicht sein, dass seit Jahren der Bereich des öffentlichen Nahverkehrs indirekt große Summen zur Sanierung des Landeshaushaltes über die Durchführung von Ausschreibungen beiträgt, andererseits aber nie Geld dafür da ist, um ein bestehendes Bahn- und Busangebot zu erhalten oder auszubauen. Wer so etwas fordert, bekommt immer die "alte Leier" zu hören: kein Geld da.
Aktuell wurden die Zugverkehre auf den Strecken
• Berlin-Wannsee - Jüterbog (RB 33),
• Fürstenwalde (Spree) - Beeskow (RB 35) und
• Brandenburg (Havel) - Rathenow (RB 51)
im Wettbewerb neu vergeben. Das Volumen umfasst auf allen drei Linien jährlich 1,1 Millionen Zugkilometer. Nach vorsichtigen Schätzungen des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbandes beträgt die Summe der eingesparten Bestellentgelte 2 bis 3 Millionen Euro jährlich! Was passiert mit diesem Geld? Dass alleine weiß nur die Landesregierung. Die tatsächlichen Summen sind, obwohl hier Steuergelder eingesetzt werden, streng geheim. Es sollen keine Begehrlichkeiten geweckt und keine Fragen gestellt werden.
Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband fordert deshalb:
1. Durch Ausschreibungen eingesparte Gelder sind zweckgebunden für die Aufrechterhaltung und ggf. Erweiterung des Bahn- und Busangebotes zu verwenden, Handlungsbedarf gibt es genug, besonders in der Fläche. In erster Linie sind deshalb die falschen Entscheidungen der Abbestellungen aus dem Herbst letzten Jahres rückgängig zu machen.
2. Weitere Kürzungen sind auf Grund der in Zukunft verstärkt durchzuführenden Ausschreibungen überhaupt obsolet (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband e. V., 09.10.07).

allg.: Brandenburg: Landesnahverkehrsplan ist ein Phantom aus dem Verkehrsministerium

http://www.lok-report.de/

Angekündigt war im Herbst des vergangenen Jahres eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit an der Erarbeitung des Landesnahverkehrsplanes für Brandenburg. Dieser solle als "transparenter Prozess mit breiter Einbeziehung der politischen Ebene und der regionalen Akteure" gestaltet werden. Groß war die Freude und auch die Hoffnung im Frühjahr 2007, als vom Verkehrsministerium tatsächlich dieser angekündigte Dialog in Form der Bitte um Vorschläge, Ideen und Konzepten eingefordert wurde. Auch der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband beteiligte sich mit einer Stellungnahme. Den aktuellen Sachstand des Landesnahverkehrsplanes bekamen die Zuhörer auf der heutigen Veranstaltung in Potsdam jedenfalls nicht zu Gesicht. In einer Folienpräsentation wurden Auszüge referiert. Man habe die Stellungnahmen der Verbände und Organisationen intensiv gelesen. An welcher Stelle sie konkret ihren Niederschlag gefunden haben, wurde nicht erwähnt.
Mit dem "Totschlagargument", dass es nicht mehr Geld gäbe, Zuständigkeiten beim Bund und bei der DB AG lägen, wird jeder Vorschlag und jede Idee offenbar abgebügelt. Ein zusätzliches Zugangebot wegen extrem hoher Nachfrage? Aufbau der S-Bahn nach Falkensee und Velten? Veränderungen in der Linienführung bestimmter Linien? Stärkung des Bahn- und Busangebotes durch politische Maßnahmen? Verbesserung der Fahrgastinformation auf den Zugangsstellen? Immer die gleiche Antwort: kein Geld und nicht zuständig.
Die vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg teilweise vorgestellten Fahrgast-Potentialanalysen brachten auch keine Klarheit. Mittels statistischer Verfahren wurde begrüßenswerter Weise aufgezeigt, wie Strecken unter 1.000 Fahrgäste pro Tag gestärkt und somit in ihrem Bestand gesichert werden können. Konkrete Aussagen zur Umsetzung gab es seitens des Verkehrsministeriums nicht, auch keine Äußerungen, wie damit umgegangen wird.
Wohin die Reise bis 2012 - und in der Perspektive bis 2020 - geht, ist nun klar: Es gibt keinen weiteren Ausbau, keine grundlegenden Angebotsverbesserungen. Im Vordergrund steht das "Weiter so" der bisherigen Politik. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass sich die Landesregierung beim Flughafenbahnhof in Schönefeld zu einer millionenschweren Bestellgarantie für Zugverkehre verpflichtete, ohne konkret zu sagen, wo dafür an anderer Stelle gespart werden solle.
Beispielsweise müssten die enormen Fahrgaststeigerungen nach Inbetriebnahme des Nord-Süd-Bahn-Tunnels - laut VBB bis zu 15 Prozent - in Konsequenz zu einer Ausweitung des Angebotes führen. So etwas wird es aber nicht geben, angeblich ist dafür kein Geld da.
Insgesamt scheint der Landesnahverkehrsplan mehr Fragen offen zu lassen, als die er beantwortet (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband e. V., 09.10.07).

08 Oktober 2007

Flughäfen: Großflughafen droht wieder Verzögerung, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Berliner-Flughaefen-Grossflughafen-Schoenefeld-BBI;art1050,2395565

Der Aufsichtsrat der Berliner Flughäfen soll am Dienstag eine Neuausschreibung des Terminalbaus für den Berlin Brandenburg International Airport beschließen. Statt in einem Paket werden die Aufträge nun in kleineren Paketen vergeben - das bedeutet Verzögerungen von mindestens einem Jahr.
BERLIN - Der einzige Tagesordnungspunkt der morgigen Sondersitzung des Gremiums sieht genau das vor, erfuhr der Tagesspiegel aus gut informierten Kreisen. Experten gehen davon aus, dass sich dann die für den 30. Oktober 2011 geplante Eröffnung des neuen Flughafens in Schönefeld um mindestens ein Jahr verzögern wird. Zu der außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates, dem Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit vorsteht, war erst vor rund einer Woche eingeladen worden. Wie Mitglieder des Gremiums gegenüber dem Tagesspiegel auf Anfrage bestätigten, liegt ein Antrag der ...

Straßenverkehr: Am Waldrand ist jetzt parken verboten, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1245987/
Am_Waldrand_ist_jetzt_parken_verboten.html

Wenn man sich permanent quer stellt, kann das unangenehme Folgen haben. Diese Erfahrung mussten jetzt viele Kraftfahrer aus Brandenburg machen, die nahe dem Bahnhof Rahnsdorf parken, um mit der S-Bahn in die Innenstadt zu fahren. Damit soll jetzt Schluss sein
An Wochenenden haben bisher zwischen 100 und 200 Autos am Waldrand gestanden, quer zur Fahrbahn der Straße Alter Fischweg. Auf einer Sandfläche. Das soll sie nun Geld kosten. In der vergangenen Woche fanden viele Fahrer zunächst ein Verwarnungsschreiben an ihrer Windschutzscheibe vor, zwei Tage später eine Forderung für ein Verwarnungsgeld in Höhe von 15 Euro. Zu den Betroffenen zählen Robert Stein (Name geändert) aus Schöneiche und seine Frau. „Seit 13 Jahren stellen wir unser Auto dort ab“, erzählt der Brandenburger. „Bisher hatte keine Behörde etwas dagegen.“ Auch ein Parkverbotszeichen gebe es nicht. Das Parken am Waldrand sei schon zur DDR-Zeit Tradition gewesen. Denn reguläre Stellplätze in den Nebenstraßen des Bahnhofs oder am Vorplatz sind Mangelware. Stein und seine Frau fahren mit der S3 von Rahnsdorf weiter nach Ostkreuz und Tempelhof. „Es ist doch gewollt, dass man nicht mit dem Auto in die Innenstadt fährt“, entrüstet sich Stein. „Dann muss es doch auch ...

Regionalverkehr: Gefühlter Rückenwind , aus Potsdamer Neueste Nachrichten

http://www.pnn.de/Pubs/pots_mittelm/
pageviewer.asp?TextID=15490

Das Land sieht derzeit keine Chance für die Stammbahn – Befürworter sind demonstrativ zuversichtlich (8.10. 2007)

Kleinmachnow - Trotz der zurückhaltenden Positionierung des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung zur Stammbahn im Entwurf des Landesnahverkehrsplanes 2008 - 2012 spüren die Befürworter für den Wiederaufbau der Bahnlinie Rückenwind. „Inzwischen konnten wir eine ganze Reihe positiver Signale für die Wiederbelebung der Stammbahn registrieren“, so Jürgen Vietig von der Kleinmachnower Bürgerinitiative Stammbahn.
Mehrere Gremien, Institutionen und Politiker hätten sich in den vergangenen Wochen für die baldige Wiederinbetriebnahme der Stammbahn ausgesprochen. So verlange der BUND (Bund für Umwelt und Natur), dass die Stammbahntrasse wieder für den Regionalverkehr genutzt wird. Die Landesarbeitsgemeinschaft Verkehr und Landesentwicklung der Landesverbände Brandenburg und Berlin der Bündnisgrünen plädiere dafür, den Wiederaufbau zeitlich vorzuziehen anstelle des Ausbaus des südlichen Teils der geplanten S-Bahn-Linie 21. Die Projektgruppe Brandenburgnetz 2020 habe die Stammbahn ebenfalls in ihr Konzept aufgenommen.
Ihre Zuversicht stützt die Initiative auch auf die „ausdrückliche“ Erwähnung ...

Flughäfen: "Ein Flugverbot ab 22 Uhr ist für uns völlig inakzeptabel", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/wirtschaft/692189.html

Easyjet-Deutschland-Chef John Kohlsaat über den Preiskampf der Billigflieger, Klimaschutz und die Pläne für Schönefeld
BBI kommen. Dort soll es ein Nachtflugverbot geben. Macht Easyjet das nicht stark zu schaffen

Herr Kohlsaat, Easyjet wirbt derzeit mit Billigflügen nach ganz Europa für 12,99 Euro inklusive Steuern und Gebühren. Verdienen Sie bei dem Preis noch etwas?

Nein, bei diesen günstigen Tickets zahlen wir sogar drauf. Entscheidend für uns ist aber der Durchschnittspreis, den wir pro Ticket erzielen. Und der liegt seit Jahren konstant bei 60 Euro pro Strecke. Damit sind wir deutlich billiger als die Konkurrenz - ausgenommen Ryanair, die in der Regel nur kleine Flughäfen weit entfernt von den Stadtzentren anfliegen. Von den 60 Euro bleiben bei uns rund fünf Euro Gewinn hängen. Damit sind wir deutlich profitabler als andere.

Ihr Konkurrent Air Berlin kauft eine Fluglinie nach der anderen. Wann zieht Easyjet mit einer großen Übernahme nach?

Da muss ich Sie enttäuschen. Wir verfolgen eine andere Strategie und wollen ...

S-Bahn

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06 Oktober 2007

Straßenverkehr: Elektrische Poller sollen Autofahrer aus der Altstadt raushalten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/1006/lokales/0083/index.html?

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Elektrische Poller sollen Autofahrer aus der Altstadt raushalten

06.10.2007
Lokales - Seite 27
Karin Schmidl

KÖPENICK. "Es wird Zeit, dass sich hier was tut", sagt Steven Huth. Der Wirt des Cafés Mokkafee in der Grünstraße ärgert sich seit langem über Autofahrer, die trotz Verbots durch die Fußgängerzone brausen. Dicht vorbei an seinen Gästen, die vor dem Café sitzen. Bis zu hundert Fahrer von Pkw und Kleinlastern nehmen täglich diese verbotene Abkürzung. Auch andere Händler und Passanten fühlen sich belästigt. Am Montag sollen zwei versenkbare Poller in diesem Teil der Fußgängerzone in Betrieb genommen werden.Vorerst als Test.
"Der zunehmende Unmut über ignorante Autofahrer ist der Grund, weshalb wir das tun", sagt der Baustadtrat von Treptow-Köpenick, Rainer Hölmer (SPD). Die Poller waren bislang ein Ärgernis: Das Tiefbauamt hatte sie, vorbei an Bezirksamt und -parlament, einbauen lassen. Mehrere zehntausend Euro wurden so im Pflaster versenkt. "Wenn wir sie schon haben, dann können wir sie auch ...

Regionalverkehr: Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG): Wachstum in Brandenburg

http://www.lok-report.de/

Das Land Brandenburg hat entschieden, dass die Nahverkehrsleistungen auf der Linie RB35 Fürstenwalde - Bad Saarow-Pieskow ab 09.12.07 durch die ODEG erbracht werden. Diese Woche wurde der Verkehrsvertrag zwischen dem brandenburgischen Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung und der ODEG unterzeichnet.
Die ODEG wird bis zum Dezember 2009 jährlich ca. 152.000 Zugkilometer auf dieser Strecke erbringen. Dabei werden 60 % aller Zugfahrten durch Servicemitarbeiter begleitet. Eingesetzt werden die bewährten Fahrzeuge vom Typ RegioShuttle RS1 des Herstellers Stadler Pankow GmbH.
"Die Entscheidung des Landes Brandenburg bestätigt unseren Kurs mit gutem Service und hoher Qualität" freut sich Geschäftsführer Dietmar Knerr und versichert, dass die ODEG auch trotz der kurzen Vorbereitungszeit vom ersten Tag an eine ausgezeichnete Leistung erbringen wird.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg hatte im Auftrag des Landes Brandenburg im Sommer dieses Jahres das Vergabeverfahren u.a. für diese Linie eingeleitet. Die ODEG konnte sich gegen mehrere andere Bieter behaupten (Pressemeldung Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, 06.10.07).

Bahnverkehr + S-Bahn: Berlin/Brandenburg: Schwarzer Freitag für Bahnfahrgäste

http://www.lok-report.de/

Auf die Ankündigung der Gewerkschaft GDL, am 5. Oktober von 8 bis 11 Uhr streiken zu wollen, hat die Deutsche Bahn mit einem "Ersatzfahrplan" reagiert, der diesen Namen nicht verdient. Fernverkehr, Regionalverkehr und S-Bahn-Verkehr werden ganztägig massiv eingeschränkt. Während sich die Fahrgäste in der Vergangenheit auf einen dreistündigen Streik leidlich gut einstellen konnten, nutzt jetzt auch frühes Aufstehen oder spätes Arbeiten nichts, weil bereits vor 8 Uhr und bis zum Ende des Tages der Bahnbetrieb erheblich eingeschränkt wird.
Während in Berlin die meisten Fahrgäste noch die Möglichkeit haben, auf die BVG auszuweichen, trifft es die Fahrgäste in Brandenburg extrem hart. Zahlreiche Bahnlinien werden auf Busverkehr umgestellt. Und die Bahnlinien, die noch gefahren werden, werden so weit ausgedünnt, dass das verbleibende Angebot eine Zumutung ist.
Beispiel RE1: Die Züge der brandenburgischen Vorzeigelinie fahren normalerweise alle halbe Stunde und sind im Berufsverkehr dennoch voll besetzt. Am Freitag sollen sie nun nur alle zwei Stunden verkehren. Damit sind unerträgliche Überfüllungen und allein daraus resultierende Verspätungen vorprogrammiert. Ein weiteres großes Ärgernis ist, dass der Zugverkehr bereits gegen 20 Uhr eingestellt wird, obwohl die Züge sonst bis nach Mitternacht fahren und gerade am Freitagabend auch dann sehr gut besetzt sind.
Gravierend sind auch die Einschränkungen im internationalen Verkehr. So werden die Züge von Berlin nach Warschau, obwohl sie vor 8 Uhr bzw. nach 11 Uhr verkehren, auf deutscher Seite ganztägig ersatzlos entfallen.
• Der Berliner Fahrgastverband IGEB ist empört über das Vorgehen der Bahn, die ohne Not aus dem dreistündigen Streik ein ganztägiges Fahrgast-Martyrium macht.
• Der Berliner Fahrgastverband IGEB fordert die Länder als Besteller des Nahverkehrs auf, entschieden gegen den Ausfall bestellter und bezahlter Nahverkehrsleistungen vorzugehen (Pressemeldung IGEB, 06.10.07).

Flughäfen: Senat sucht Ideen für das Gelände des Flughafens Tempelhof, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1239674/
Senat_sucht_Ideen_fr_das_Gelnde_des_Flughafens_Tempelhof.html

Berliner können im Internet diskutieren
Was wird aus dem Gelände des Flughafens Tempelhof nach der beabsichtigten Schließung im Oktober 2008? Freizeitpark, Grillplatz, Sportgelände oder eine Wohnsiedlung - viele Vorschläge gingen nach einem ersten Aufruf der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ein. Diese hatte vom 23. Mai bis 21. Juli 2007 die Berliner gebeten, ihre persönlichen Visionen im Internet abzugeben. Jetzt tritt diese Ideen-Börse in die zweite Phase. Vom 6. Oktober bis 2. November können alle im Internet unter www.berlin.de/flughafen-tempelhof ihren Favoriten aus den bereits abgegebenen Vorschlägen auswählen, die Ideen kommentieren, ergänzen, kritisieren oder auch neue vorstellen.Eine weitere Möglichkeit, sich aktiv in die Planung einzubringen, besteht direkt in der Abfertigungshalle des Flughafens. Dort wurde jetzt die Ausstellung "Tempelhofer Freiheit" eröffnet, die über die ...

Bahnverkehr + S-Bahn: Starke Einschränkungen auch vor und nach dem eigentlichen Arbeitskampf der Lokführer, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11035978/485072/

ULRICH NETTELSTROTH

BERLIN Im Untergeschoss des Berliner Hauptbahnhofs herrscht eine beinahe gespenstische Ruhe. Alle acht Gleise sind leer, nur wenig Menschen warten auf den Bahnsteigen. Andreas Höpfner aus Luckenwalde (Teltow-Fläming) ist einer von ihnen. Von der Nachtschicht in Potsdam kommend, wollte er wie gewohnt über Berlin nach Hause fahren. Aber der Zug ist ausgefallen und nun wartet er schon seit einer geschlagenen Stunde auf dem Bahnsteig. Verständnis für die Forderungen der streikenden Lokführer hat Höpfner nicht mehr. "Die Lokführer haben den Bogen überspannt", meint er.
Nach Angaben der Deutschen Bahn fuhr gestern nur die Hälfte der bundesweit rund 40 000 Züge planmäßig. Verantwortlich für die Zugausfälle war allerdings ...

05 Oktober 2007

BVG: "Wir haben Fahrgäste an die S-Bahn abgetreten.“, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
BVG-S-Bahn;art270,2393343

Die S-Bahn wird bei Fahrgästen immer beliebter - auf Kosten der BVG, die jetzt gegensteuern möchte. Insgesamt jedoch verzeichnet der öffentliche Nahverkehr ein Plus.
BERLIN - Die BVG verliert Fahrgäste, weil die S-Bahn immer beliebter wird. Das landeseigene Unternehmen bestätigte eine Meldung, wonach fürs nächste Jahr nur mit etwa 907 Millionen Passagierfahrten gerechnet wird. Das sind zwar immer noch mehr als früher, aber sieben Millionen weniger als im Rekordjahr 2006.
BVG-Sprecherin Petra Reetz berichtete von einer „ganz eindeutigen Verlagerung von Verkehr: Wir haben Fahrgäste an die S-Bahn abgetreten.“ Hauptgründe für deren Erfolg seien vor allem die enorm hohe Auslastung der Ringbahn und die Beliebtheit des neuen Hauptbahnhofs. Die BVG will deshalb ihre Busverbindungen zum Bahnhof ausbauen. Außerdem hofft sie, dass die seit langem geplante Tram ...

Straßenverkehr: Verkehrschaos droht: Brücke am Spandauer Damm wird ersetzt, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1236371/
Verkehrschaos_droht_Brcke_am_Spandauer_Damm_wird_ersetzt.html

Berlin - Im Westen von Charlottenburg droht vom Frühjahr kommenden Jahres an ein Verkehrschaos, das voraussichtlich auch Auswirkungen auf die angrenzenden Bezirke haben wird. Die Spandauer-Damm-Brücke soll in den folgenden drei Jahren durch einen Neubau ersetzt werden. Verschleiß und Rost haben das Spannbeton-Bauwerk irreparabel in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb will die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung die alte Konstruktion durch eine neue ersetzen. Die Behörde hat das Vorhaben ausgeschrieben. Bewerbungsschluss ist der 17. Oktober."Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2008 beginnen und bis 2011 dauern", sagt Petra Rohland, Sprecherin von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Das Bauvorhaben wird auf rund 40 Millionen Euro veranschlagt. Senat und Bund wollen sich die Summe teilen. Die Herausforderung für Planer und Ingenieure, aber auch für Autofahrer und Bahnreisende ...

Regionalverkehr: Tag der offenen Tore im ODEG-Betriebshof in Eberswalde

http://www.lok-report.de/

Auch für den dritten „Tag der offenen Tore“ im Betriebshof Eberswalde am Samstag, den 6. Oktober 2007 wartet die ODEG wieder mit zahlreichen Highlights auf interessierte Besucher: Um 10:00 Uhr ist Beginn. Zu sehen gibt es Führungen durch die Werkstatt, Glücksraddrehen, Kinderschminken, Informationsstände der Bundespolizei und Barnimer Busgesellschaft, Ausstellung der Joachimsthaler Feuerwehr und des Oberbarnimer Modellbahnvereins und Ausbildung zum Juniortriebfahrzeugführe.
• 10:45 Uhr Interviews mit Kooperationspartnern
• 11:45 Uhr Waschen eines Triebwagens
• 13:00 Uhr Iron-Man Wettbewerb
• 13:30 Uhr Interviews mit Kooperationspartnern
• 13:45 Uhr Triebwagen-Tauziehen
• 14:45 Uhr Versteigerung von ODEG-Fundsachen
• 16:00 Uhr Ende
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: mit Original Eberswalder Spritzkuchen wird die Bäckerei Engelhardt alle Naschkatzen versorgen und die Gulaschkanone wird eine kräftige Erbsensuppe liefern. Die ODEG bietet für alle Besucher einen kostenlosen Shuttlezug vom Bahnhof Eberswalde, Bahnsteig 5, zum Betriebshof an. Die Shuttlezüge fahren immer stündlich in der Zeit von 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr (Pressemeldung ODEG Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, 05.10.07).