31 Dezember 2007

Bahnhöfe: Hauptbahnhof ernährt die Anwälte, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/12/31/berlin/939379.html

Auch die Schuldfrage über den Trägerabsturz ist noch offen
Von Isabell Jürgens
Für Rechtsanwälte und Gutachter ist der Berliner Hauptbahnhof, der im Mai sein einjähriges Jubiläum feierte, ein lohnendes Geschäftsfeld. Denn der 1,02 Milliarden Euro teure Glaspalast hat mit einer ganzen Reihe baulicher Unzulänglichkeiten zu kämpfen. Am schädlichsten für das Image des Renommiergebäudes, an dem der Bund sich mit 520 Millionen Euro beteiligt hat, war sicherlich der Absturz eines tonnenschweren Stahlträgers, den der Orkan "Kyrill" am 18. Januar dieses Jahres aus der Fassade riss. Dass dabei niemand zu Schaden kam, lag vermutlich nur daran, dass das Gebäude in weiser Voraussicht zuvor geräumt worden war. In einem ersten Urteil hatte das Berliner Landgericht zwar im Mai einer ...

29 Dezember 2007

Regionalverkehr: Brandenburg: Bahnkunden-Verband fordert Offenlegung zukünftiger Verkehrsverträge

http://www.lok-report.de/

Die EU-Kommission hat ein Vorprüfungsverfahren eingeleitet und wird den zwischen den Bundesländern Brandenburg, Berlin einerseits und DB Regio andererseits geschlossenen Verkehrsvertrag überprüfen. Seit 2002 für zehn Jahre fährt DB Regio in beiden Bundesländern große Teile des Nahverkehrs auf der Schiene.
Schon lange kritisiert der DBV Berlin-Brandenburg in diesem Zusammenhang die übliche Praxis, die Regelungen in den abgeschlossenen Verkehrsverträgen geheim zu halten. Denn einzig und allein die Öffentlichkeit erfährt nicht, zu welchen Konditionen jeweils abgeschlossen wurde. Im Rahmen eines gesetzlich definiertenVerfahrens haben bei Ausschreibungen unterlegene Verkehrsunternehmen immer die Möglichkeit, Kenntnis von den tatsächlichen Vertragsinhalten zu erhalten.
"Um wirklich ein transparentes Verfahren zu gewährleisten", so der DBV-Landesvorsitzende Frank Böhnke, "muss auch der Anspruch der Öffentlichkeit durchgesetzt werden, Kenntnis von Einzelheiten zu erhalten. Immerhin fließt hier viel Steuergeld."
Der DBV Berlin-Brandenburg fordert deshalb die Landesregierungen von Brandenburg und Berlin auf, die bisher übliche strikte Geheimhaltung aller Vertragsbestandteile nicht weiter zu verfolgen. Bei allen Neuabschlüssen müsse Transparenz auf allen Ebenen konsequent durchgesetzt werden. Frank Böhnke: "Warum der Bahnkunde und Steuerzahler nicht wissen darf, unter welchen Voraussetzungen er Verkehrsleistungen bezahlt, konnte uns noch niemand schlüssig erklären." (Pressemeldung DBV Berlin-Brandenburg e. V., 29.12.07).

Straßenverkehr: 55 Tote zu viel, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/713067.html

PETER NEUMANN

kann der neuesten Unfallstatistik trotzdem etwas Positives abgewinnen.

Als würden alle Bewohner eines Mietshauses, alle Kinder von zwei Schulklassen, alle Fahrgäste in einem durchschnittlich besetzten BVG-Bus getötet: Dass in diesem Jahr 55 Menschen im Berliner Straßenverkehr ums Leben gekommen sind, ist keine gute Nachricht. Aber die Zahlen für frühere Jahre zeigen, dass es auch schon deutlich mehr Unfalltote in Berlin gegeben hat. So traurig auch jedes einzelne tödliche Unglück, jeder Todesfall ist: Die langfristige Entwicklung ist trotz allem positiv, das gilt es festzuhalten.
Ebenso klar ist, dass sich Politiker, Planer und Polizisten ...

Straßenverkehr: Berlin bekommt wieder eine Zone – rußende Autos müssen künftig draußen bleiben, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/713106.html

Am 1. Januar wird es ernst: Berlins Mitte im S-Bahn-Ring wird zur Umweltzone. Für Autos mit hohem Schadstoffausstoß gilt dann ein Fahrverbot. Etwa sieben Prozent aller Fahrzeuge sind betroffen.
Peter Neumann und Thomas Rogalla

Bei einigen Berlinern dürfte es an diesem Neujahrsmorgen ein böses Erwachen geben, das nicht auf den Alkoholgenuß zurückzuführen ist. Spätestens wenn ein freundlicher Polizist bittet, mit dem guten, alten Familienauto die Innenstadt zu verlassen und mit diesem Fahrzeug auch nie wieder dorthin zu fahren, wird es dämmern: Es ist Umweltzone. Wirklich.
Ab 1. Januar ist das Befahren des 88 Quadratkilometer großen Gebiets, das sich innerhalb des S-Bahn-Rings erstreckt, für Autos ohne Plakette ...

28 Dezember 2007

Straßenbahn: Zwei kurze Tram-Neubaustrecken haben der BVG zum Teil zehn Mal mehr Kunden beschert, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/712801.html

Erfolgsstory Straßenbahn
Zwei kurze Tram-Neubaustrecken haben der BVG zum Teil zehn Mal mehr Kunden beschert

Peter Neumann

Gerade mal 2,6 Kilometer lang sind die beiden Straßenbahnstrecken, die in diesem und im vergangenen Jahr in Berlin eröffnet worden sind. Doch die Mini-Neubautrassen werden so gut genutzt, dass die Fahrgastzahl auf den dort verlaufenden Linien M2 und M10 im Vergleich zu 2005 um mehr als ein Drittel gestiegen ist. Auf einem Abschnitt in Wedding nahm die Zahl der Nahverkehrsnutzer sogar um fast tausend Prozent zu, meldeten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). "Wir freuen uns über die große Akzeptanz", sagt Straßenbahnplaner Jürgen Sember. Angesichts dieses Erfolgs fordern Verbände, den Ausbau des Gleisnetzes zu beschleunigen. Aber der Senat weist dies zurück.
28. Mai 2006, 11.27 Uhr: Sachte zieht Fahrer Roman Czekay den ...

27 Dezember 2007

Bahnhöfe: Brandenburg: Für 75 % der Stationen besteht Handlungsbedarf

http://www.lok-report.de/

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat die Fahrgastinformation und den Service an 66 Bahnhöfen und Haltepunkten in Berlin und Brandenburg getestet. Das ernüchternde Ergebnis: An 49 Bahnhöfen (74 %) wurden Mängel festgestellt. Nur 17 Bahnhöfe (26 %) bieten ein sehr gutes oder gutes Informationsangebot.
Die Bahnhöfe gehören wie das Schienennetz zur Infrastruktur der Deutschen Bahn AG. Auf die Ausgestaltung der Infrastruktur und damit auf die Abstellung der festgestellten Mängel haben Länder und VBB keinerlei Einfluss. Die DB legt die Ausstattung und die Qualität selber fest. Um den Konzern fit für den Börsengang zu machen, wird die Ausstattung der meisten Bahnhöfe seit einigen Jahren kontinuierlich nach unten gefahren.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: "In der Debatte um die Bahninfrastruktur müssen neben den Schienenwegen auch das Erscheinungsbild der Bahnhöfe und der Service berücksichtigt werden. Selbst eine frisch ausgebaute Eisenbahnstrecke hilft dem Fahrgast nichts, wenn er auf dem Bahnsteig nicht erfährt, wann und wohin der Zug fährt, wenn es keine Lautsprecherdurchsagen gibt und auch kein Servicepersonal, das er fragen kann. Unsere Untersuchung zeigt, dass die DB Station und Service GmbH oftmals nicht einmal ihre selbst gesetzten Qualitätskriterien erfüllt, und dass der Service auf vielen Stationen schlechter geworden ist." Sollte die Bahn als integrierter Konzern teilprivatisiert werden, sei eine weitere Verschlechterung vorprogrammiert, vor allem auf kleineren Stationen.
Kriterien für die Beurteilung von Fahrgastinformation und Service an den Bahnhöfen sind Fahrplanaushänge, Beschallung, Zugzielanzeigen, Info- und Notrufsäulen sowie Uhren an Bahnsteigen, Empfangsgebäuden und Bahnhofsvorplätzen. Die Stationen wurden vorwiegend nach den Mindestanforderungen für Bahnhofskategorien bewertet, die die Deutsche Bahn selbst festgelegt hat. Die Fahrgastinformation wurde sowohl bei reibungslosem Betrieb als auch bei Störungen unter die Lupe genommen.
Gegenüber der VBB-Qualitätsanalyse Bahnhöfe 2006 haben sich kaum Verbesserungen ergeben. Viele Mängel wurden bereits 2006 festgestellt und bisher nicht behoben. Beispielsweise zeigten die Zugzielanzeigen am Gleis 2 am Bahnhof Lübben Ende Oktober 2007 genau so unverständlichen Buchstaben- und Zahlensalat an wie bereits im August 2006. Der Anteil der Bahnhöfe ganz ohne Zielanzeigen nahm zu. Im Vergleich zu 2006 wurden auch Fahrplanaushänge (veraltet, unvollständig oder komplettes Fehlen) und Uhren (falsche Uhrzeit) schlechter bewertet. Besonders unerfreulich ist der Abzug von Service-Teams an weiteren drei untersuchten Bahnhöfen (Bernau, Lübbenau und Fürstenwalde).
Ein besonders krasses Beispiel für mangelhafte Fahrgastinformation beobachteten die VBB-Tester am Bahnhof Jüterbog: Fünf Minuten vor der geplanten Zugabfahrt des RE 5 Richtung Süden meldete die Zugzielanzeige, dass der Zug ausfalle. Tatsächlich fuhr der Zug, wenn auch mit einer Verspätung von 15 Minuten. Die Anzeige "Zug fällt aus" blieb aber bis zur Abfahrt stehen. Ein großer der Teil der Fahrgäste hatte den Bahnhof bereits unverrichteter Dinge verlassen.
Es gibt deutliche regionale Unterschiede: In Berlin hat sich die Situation mit vier besser bewerteten und nur einem schlechter bewerteten Bahnhof verbessert. Im Land Brandenburg dagegen haben sich die Zustände weiter verschlechtert: Zehn Bahnhöfe schnitten zwar besser, 15 jedoch schlechter ab als im Jahr zuvor.
Verbesserungen ergeben sich oftmals dann, wenn der Bahnhof grundlegend saniert wird. Dann werden viele "kleinere" Mängel gleich mit beseitigt, so am Bahnhof Hennigsdorf (Pressemeldung VBB, 27.12.07).

S-Bahn: Der Zug nach Gartenfelde ist längst abgefahren, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2445461

Die Strecke der Siemensbahn steht vor dem endgültigen Aus. Die Bahn will die Anlagen nicht mehr haben. Der Senat ist überrascht
Seit mehr als einem Vierteljahrhundert fuhr hier keine Bahn mehr. Jetzt soll das endgültige Aus für die Siemensbahn kommen: Die ehemalige S-Bahn-Strecke von Jungfernheide nach Gartenfeld soll nun auch als Bahnanlage entwidmet werden. Den Antrag hat die Bahn gestellt – und den Senat damit überrascht. Die Berliner Verkehrsplaner wollten die Trasse erhalten, um bei Bedarf später doch wieder S-Bahnen fahren lassen zu können. Gegen die Entwidmung werde man sich wehren, kündigte die Stadtentwicklungsverwaltung an.
Sie will sich die Option offen halten, die Siemensbahn ...

Flughäfen: Servicewüste für Spätlander, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
;art270,2445413

Die meisten Geschäfte in Tegel schließen um 21 Uhr- Pech für Passagiere, die noch schnell etwas einkaufen möchten. Jetzt melden sich kritische Stimmen.
Der Flughafen Tegel gilt als Aushängeschild Berlins. Rund zwei Drittel aller Passagiere werden hier abgefertigt. Doch wer hier abends in der Hauptstadt eintrifft, landet in einer Servicewüste. „Der Flughafen entspricht nicht mehr dem internationalen Standard“, kritisiert HannsPeter Nerger, Geschäftsführer der Berlin- Tourismus-Marketing GmbH.
Es ist 22 Uhr: Die Passagiere des KLM-Fluges aus Amsterdam haben nach wenigen Schritten das ...

Flughäfen: Berlin will zwölf neue Langstreckenverbindungen, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1495472/
Berlin_will_zwoelf_neue_Langstreckenverbindungen.html

Neben den bisherigen Flügen steht vor allem Peking auf der Wunschliste der Airportmanager
Burkhard Kieker guckt sich sehr gern die Welt von oben an. Flugangst hat er nicht. Das wäre bei seinem Job auch fatal. Nein, Fliegen liebt er. Schließlich hat er früher selbst gern Segelflugzeuge gesteuert. Heute fliegt er mehrmals im Monat kreuz und quer durch die Welt, um für Berlin zu werben und den Flughafen BBI in Schönefeld zum Erfolg zu führen.Da kommen im Monat mindestens zwei bis drei Langstreckenflüge und damit jährlich 250 000 bis 300 000 Flugmeilen zusammen. Das ist eine Menge und für Kieker ein Muss, denn seit 2003 ist der 47-jährige Marketingchef der Berliner Flughäfen.Was früher eine "Queen Mary", ein Schnelldampfer nach New York, für die Prosperität einer Stadt bedeutete, ist heute ein Langstreckenflug, sagt Kieker. Die volkswirtschaftliche Bedeutung "der Langstrecke" sei vergleichbar mit großen Sportveranstaltungen, die man nach Berlin hole.Doch Langstreckenflüge hat Berlin bislang bekanntlich ...

Flughäfen + Bahnverkehr: Verkehrsminister: Airport-Express verspätet sich, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Brandenburg;art128,2445319

Potsdam - Was Experten lange schon verausgesagt haben, hat Brandenburgs verkehrsminister Reinhold Dellmann (SPD) nun bestätigt: Die Schienenanbindung des künftigen Großflughafens Berlin-Brandenburg International (BBI) in Schönefeld wird nicht rechtzeitig zur Airport-Eröffnung Ende 2011 fertiggestellt sein. Vor allem die westliche Anbindung über die sogenannte Dresdner Bahn bereite derzeit noch große Sorge, sagte Dellmann. Es werde bei der Bahn bereits über Zwischenlösungen nachgedacht.
Über die stillgelegte Dresdner Bahn in Berlin-Lichtenrade soll der Airport-Express zum Berliner Hauptbahnhof fahren. Doch ein Streit zwischen ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Nach langen Verhandlungen wird die Bahnbrücke über die Oder 2008 saniert, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/712457.html

Peter Neumann

FRANKFURT (ODER). Ein Gleis ist schon wegen Baufälligkeit gesperrt, auf dem anderen zuckeln die Züge langsam dahin. Wer sich die Oderbrücke bei Frankfurt anschaut, hat das Gefühl, dass der wichtigste Eisenbahn-Grenzübergang zwischen Deutschland und Polen vor dem Kollaps steht. Nun will die Deutsche Bahn (DB) die Überführung neu bauen, was zu Sperrungen führen wird. Auch andere Strecken in der Region werden 2008 erneuert. So geht die Modernisierung der Trassen von Berlin nach Rostock und Cottbus weiter, damit Tempo 160 gefahren werden kann. Doch diese Bauprojekte dauern bis 2013.
Die Brücke bei Frankfurt (Oder) ist nicht die einzige sanierungsbedürftige ...

Bahnhöfe: Falsche Auskünfte, veraltete Aushänge, defekte Uhren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/wirtschaft/712373.html

Bei der aktuellen Bahnhofs-Qualitätsanalyse des VBB schneiden vor allem die Stationen in Brandenburg schlecht ab
Peter Kirnich und Peter Neumann

BERLIN. Fehlende Ansagen bei Zugverspätungen, defekte Bahnhofsuhren, veraltete Fahrplanaushänge - die Bahnhöfe in Berlin und Brandenburg weisen erhebliche Mängel auf. Das hat eine Untersuchung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) ergeben, die der Berliner Zeitung vorliegt. Danach hat der VBB insgesamt 66 Bahnhöfe in der Region Berlin-Brandenburg nach den von der Bahn selbst vorgegebenen Mindestanforderungen untersucht und mit einer ähnlichen Qualitätsanalyse vor einem Jahr verglichen. Fazit: "An 49 von 66 Bahnhöfen wurden Mängel festgestellt", heißt es in dem Qualitätsbericht. Davon bestehe allein bei 41 Bahnhöfen ein "direkter Handlungsbedarf".

Bessere Noten für Berlin
Zwar hatte der VBB bereits 2006 zahlreiche Bahnhöfe untersucht und ...

22 Dezember 2007

U-Bahn: Borsigwerke statt Alexanderplatz, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/711785.html

Firma Wall schlägt 43 U-Bahnhöfe für Kunstaktionen vor

Im Bahnhof der Linie U 2 unter dem Alexanderplatz kann von 2008 an nicht mehr das ganze Jahr über Kunst gezeigt werden. Das hat die Firma VVR Wall, die alle Werbeflächen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) vermarktet, angekündigt. Doch dafür könnten andere U-Bahnhöfe zu Galerien werden. Jetzt hat das Unternehmen der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) eine Liste mit den Namen von 43 Stationen gesandt, wo dies möglich wäre. "Doch wir wollen am Alex bleiben", entgegnete NGBK-Sprecherin Benita Piechaczek.
In Mitte könnten die Stationen Bernauer Straße, Weinmeisterstraße und ...

21 Dezember 2007

BVG: Sarrazin will BVG nicht entschulden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/711296.html

Senator: Situation normal

Finanzsenator Thilo Sarrazin hat es erneut abgelehnt, die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ganz oder teilweise zu entschulden. "Bei einer Bilanzsumme von 4,57 Milliarden Euro ist eine Verschuldung von derzeit rund 700 Millionen und künftig maximal 1,4 Milliarden Euro normal", sagte der SPD-Politiker. Die BVG könne die Schulden bedienen.
Eine auch nur teilweise Entschuldung würde ...

Straßenverkehr: Im Schleichtempo über die Spree, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/711297.html

Die Elsenbrücke wird von Januar an saniert, der Abriss der Spandauer-Damm-Brücke beginnt auch 2008

Peter Neumann

Viele Autofahrer müssen sich auf eine Bescherung der besonderen Art gefasst machen. Denn im neuen Jahr nimmt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zwei Brückenbauprojekte in Angriff, die ihnen viel Ärger bereiten werden. Als Erstes wird in zweieinhalb Wochen die Elsenbrücke, die zwischen Treptow und Friedrichshain die Spree überspannt, zur Staufalle - und zwar bis Frühjahr 2009. Im Februar treten dann an der Spandauer-Damm-Brücke, die in Charlottenburg über die Stadtautobahn hinwegführt, Bautrupps in Aktion. Abriss und Neubau dauern sogar bis August 2011.
So alt ist die Elsenbrücke gar nicht. Die 186 Meter lange Überführung ...

20 Dezember 2007

Bahnhöfe: Bahn will 156 märkische Bahnhöfe loswerden, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1478814/
Bahn_will_156_maerkische_Bahnhoefe_loswerden.html

Brandenburgs Verkehrsminister Dellmann kritisiert Paketverkauf von 42 Stationen an private Investoren

Potsdam - Wer schon immer gern einen alten Bahnhof sein Eigen nennen wollte, der könnte jetzt - passend zu Weihnachten - in Brandenburg fündig werden. Die Bahn-Tochter DB Station&Services will in der Mark möglichst rasch 156 ihrer 176 Empfangsgebäude loswerden. Nur noch 20 Bahnhöfe will der bundeseigene Verkehrskonzern mittelfristig in eigenem Besitz behalten. Neben dem Hauptbahnhof in Potsdam gehören dazu die Bahnhöfe von Angermünde, Frankfurt (O.) und Prenzlau. Auch die zusätzlich als Endhaltepunkte der Berliner S-Bahn - einer Bahn-Tochter - genutzten Stationen in Bernau, Königs Wusterhausen, Hennigsdorf, Oranienburg und Strausberg gehören ins sogenannte Kern-Portfolio.
Von den nicht mehr benötigten Bahnhöfen hat die Bahn jetzt 42 ...

19 Dezember 2007

Flughäfen: Hochtief klagt gegen Ausschreibung, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11092900/485072/
Luftfahrt_Hochtief_klagt_gegen_Ausschreibung_Flughafen_Zeitplan_geraet.html

POTSDAM - Dem Bau des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg International (BBI) in Schönefeld (Dahme-Spreewald) drohen weitere Verzögerungen. Der Baukonzern Hochtief will vor dem Oberlandesgericht in Brandenburg/Havel gegen die Neuausschreibung des Terminalgebäudes klagen. „Wir werden vor Gericht ziehen“, sagte Hochtief-Sprecher Bernd Pütter gestern. Zuvor hatte die Vergabekammer des Landes Brandenburg eine Beschwerde von Hochtief gegen die Aufhebung der ersten Ausschreibung zurückgewiesen.
Die erste Ausschreibung des Terminalgebäudes hatte der Aufsichtsrat der Berliner Flughäfen wegen „überhöhter Preisvorstellungen“ der Anbieter aufgehoben. Die Flughafengesellschaft will den Komplex nun in ...

18 Dezember 2007

Regionalverkehr: Geänderte Fahrzeiten am Morgen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11091824/61469/
bahn_Geaenderte_Fahrzeiten_am_Morgen_PEG_Grund_ist.html

PEG: Grund ist Anbindung von Falkenhagen

PRITZWALK - Seit dem Fahrplanwechsel klappt morgens der Anschluss von der Regionalbahn aus Meyenburg zum Prignitz-Express nach Wittenberge nicht mehr.

Fast eine Dreiviertelstunde müssen Reisende aus Meyenburg morgens in Pritzwalk warten, wenn sie mit der Bahn nach Wittenberge fahren wollen. Denn mit den Zügen um 6.09Uhr und 7.11Uhr erreichen sie die Dömnitzstadt nicht mehr rechtzeitig für die Abfahrt des RE6. Das beklagt auch der Landtagsabgeordnete Thomas Domres (Linke). „Wir fordern den Erhalt der Strecke, dann dürfen wir die Bedingungen für die Menschen auch nicht verschlechtern“, sagte er gestern der MAZ. Er habe sich deswegen auch schon an das Verkehrsministerium ...

allg.: Einmal Zahlensalat, bitte!, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Statistik-Jahrbuch;art270,2441103

Statistisches Jahrbuch 2007: Die Berliner Bevölkerung wächst, die Zahl der Kühe sinkt, im Januar wird so gut wie nie geheiratet, es gibt erneut mehr Hunde. Noch mehr Zahlen von André Görke.
Zahlen, Zahlen, Zahlen. Am Montag wurde das 528 Seiten starke „Statistische Jahrbuch 2007“ im Roten Rathaus präsentiert – mit einer Fülle von Berliner Daten, Fakten und Kuriositäten. Eine Auswahl.

Mehr Menschen: Vorneweg ...

Mehr Hunde: Schlechte Nachricht ...

Weniger Brücken: Überraschenderweise sind die Berge nicht größer geworden (Teufelsberg und Müggelberge bleiben Spitzenreiter mit 115 Metern Höhe), dafür hat sich die Infrastruktur in den vergangenen Jahren verändert. Kurios: Die Zahl der Brücken ist innerhalb von vier Jahren von 988 auf 917 gesunken. Warum? Laut Definition gehören auch „konstruktive Durchlässe“ dazu, beispielsweise Überquerungen auf Baustellen, die wieder verschwinden. Die meisten Brücken gibt es in Mitte (123), gefolgt von Charlottenburg-Wilmersdorf (122).

Mehr Straßen: Das Straßennetz wurde größer. Die Zahl der Autobahnkilometer stieg wegen des neuen Stücks am Teltowkanal, auch gibt es mehr S-Bahnstreckenkilometer (der neue Abschnitt nach Teltow wurde eröffnet) und auch mehr Straßenbahnkilometer. PS: Die BVG hatte zum 31. Dezember 2006 eine Buslinienlänge von 1656 Kilometern – das entspricht einer Strecke, die bis 300 Kilometer hinter Kiew reicht. Vier Jahre zuvor waren es übrigens noch 1264 Kilometer BVG-Bus-Kilometer in Berlin.

Weniger Suff: Siehe da! In Berlin ...

Flughäfen: Im Jahr 2007 knapp 20 Millionen Fluggäste, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1472599/
Im_Jahr_2007_knapp_20_Millionen_Fluggste.html

Berliner Airports liegen beim Passagieraufkommen auf Platz drei hinter Frankfurt/Main und München
Die Berliner Flughäfen konnten gestern den 19-millionsten Passagier begrüßen und rechnen bis zum Jahresende, die Marke von 19,9 Millionen Fluggästen zu erreichen. Das sind 7,5 Prozent mehr als 2006 (18,5 Millionen Passagiere). Damit liegt das Berliner Flughafensystem mit seinen drei Flughäfen gemessen am Passagieraufkommen nach wie vor auf Platz drei der deutschen Verkehrsflughafenstandorte hinter Frankfurt/Main und München. Die meisten Passagiere in der Hauptstadt werden von Air Berlin geflogen, dann folgen Lufthansa und der Billigflieger Easyjet. Dieser wird im nächsten Jahr voraussichtlich zwei neue Flugzeuge in Schönefeld stationieren.
Rückgrat und Wachstumsmotor des Flughafensystems ist nach wie vor der ...

Flughäfen + Taxi: Taxi-Ärger am Flughafen Tegel, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/
article1472600/Taxi-rger_am_Flughafen_Tegel.html

Viele Berlin-Gäste, die am Flughafen Tegel ein Taxi nehmen wollen, erleben eine unliebsame Überraschung. Denn obwohl es vor der Tür vor Taxis nur so wimmelt, kann es sein, dass die potenziellen Kunden von den Fahrern rüde abgewiesen werden. Denn im Innenhof des sechseckigen Hauptgebäudes ist es den Taxifahrern nur an zwei von insgesamt 15 Ausgängen erlaubt, Passagiere aufzunehmen.
Wer etwa an Flugsteig 3 ankommt, muss sich erst seinen Weg an den wartenden Taxis vorbei zu den Ausgängen 8 und 9 bahnen, um in einen Wagen steigen zu dürfen. "Das ist doch richtig albern", sagt Arne-Torsten Auerbach, der gerade aus Stockholm gekommen ist. Auch er wurde von einem Taxifahrer zum ...

17 Dezember 2007

U-Bahn: Bald beginnt das Museum schon im U-Bahnhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/710303.html

Station Zinnowitzer Straße soll umbenannt werden
BLZ

Der U-Bahnhof Zinnowitzer Straße in Mitte wird voraussichtlich in Naturkundemuseum umbenannt. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ist von ihrer bisher ablehnenden Haltung abgerückt. Behördensprecherin Petra Rohland sagte gestern, das Museum und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sollten nun ein Konzept für einen Themen-Bahnhof vorlegen. Exponate des Museums könnten dort ...

Bahnhöfe: 1000 rote Rosen am Bahnhof Berlin Südkreuz

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20071217.html

Benennung des Platzes am Bahnhof Südkreuz in Hildegard-Knef Platz

(Berlin, 17. Dezember 2007) Heute, 16 Uhr werden der ehemalige Manager von Hildegard Knef, Thomas Jost, der Bezirksbürgermeister Ekkehard Band, der für Bürgerdienste, Ordnungsaufgaben, Natur und Umwelt zuständige Bezirksstadtrat Oliver Schworck und der Leiter Bahnhofsmanagement Berlin, Dirk Schulmeyer, im Rahmen einer kleinen Feierstunde den Platz am Bahnhof Südkreuz benennen und laden hierzu alle Interessierten ein.

Die Werbegemeinschaft verteilt aus diesem Anlass 1000 rote Rosen auf dem Platz.

„Das Bezirksamt freut sich sehr, dass die Deutsche Bahn AG als Grundstückeigentümerin dem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin vom 16. Mai 2006 zugestimmt hat, den Vorplatz des Bahnhofs Berlin Südkreuz in Hildegard-Knef-Platz zu benennen“, so Bezirksstadtrat Oliver Schworck.

Auch im innern des Bahnhofs wird das Wegeleitsystem entsprechend verändert. Hierfür sind am Morgen des 17. Dezember 2007 Industriekletterer im Einsatz.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

16 Dezember 2007

Flughäfen: Absturz einer Tupolew bei Berlin - eine Katastrophe und viele Lügen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/12/16/berlin/937271.html

Unter den 72 Toten des Unglücks am 12. Dezember 1986 befanden sich auch 20 Kinder einer Schulklasse aus Schwerin. Beim Vertuschen der Unfallursache und während der Trauerfeier zeigte sich die DDR von ihrer kältesten Seite
Von Uta Keseling
Der 12. Dezember 1986 ist ein trüber Tag in Berlin. In der Nacht, berichtet die Berliner Morgenpost, ist ein 22-Jähriger über die Mauer von Mitte nach Kreuzberg geklettert und per Anhalter ins neue Leben gefahren. Zwei Tage später werden zwei betrunkene DDR-Bürger in einem orangefarbenen BMW mehrere DDR-Schranken durchbrechen, Richtung Osten, "es sollte eine Spritztour nach Hause werden", berichtet die Berliner Morgenpost. Weitere Nachrichten: Der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen fordert die DDR auf, ihren Schießbefehl aufzuheben. Andernfalls könne man nicht über die gemeinsame 750-Jahr-Feier ...

Straßenverkehr: Vier wichtige Fragen zu den Umweltzonen, aus Die Welt

http://www.welt.de/wams_print/article1466072/
Vier_wichtige_Fragen_zu_den_Umweltzonen.html

Autos ohne Umweltplakette dürfen ab Januar nicht mehr in den Umweltzonen fahren. Verkehrsschilder, ein roter Kreis mit dem Zusatz "Umweltzone", kennzeichnen den Beginn dieser Areale. Je nach Schadstoffklasse sind die Plaketten rot, gelb oder grün. Ein zusätzliches Verkehrszeichen unter dem Umweltzonen-Schild zeigt an, mit welcher Plakettenarbe in die Umweltzone gefahren werden darf. Wer ohne Plakette in eine Umweltzone fährt oder mit der falschen Farbe, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro und einen Punkt im Verkehrszentralregister.
Welche Plakette bekommt mein Auto?
Die Zuteilung der Umweltplakette hängt von der Emissionsschlüsselnummer im Fahrzeugschein ab. Bei Fahrzeugscheinen, die vor dem 1. Oktober 2005 ...

15 Dezember 2007

Straßenverkehr + Bahnhöfe: Kostspieliges Parken rund um den Hauptbahnhof, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/12/15/bezirke/937088.html

Neue Hinweistafeln an der Invalidenstraße sollen den Weg zur Tiefgarage erleichtern
Von Sabine Flatau
Mitte Das Parken rund um den Hauptbahnhof wird teuer. Zum 1. April 2008 will das Bezirksamt Mitte die Bewirtschaftung in den umgebenden Straßen einführen. DieZone 35 erstreckt sich von der Invalidenstraße nach Süden bis zum Spreeufer und schließt die Clara-Jaschke-Straßen und einen Teil der Heidestraße ein. Dort werden von Montag bis Sonnabend in der Zeit von 9 bis 22 Uhr Parkgebühren von 50 Cent pro Viertelstunde verlangt, Besitzer einer Anwohnerparkvignette zahlen nichts.
Ausgenommen ist zunächst die Heinrich-Zille-Siedlung nordwestlich des Hauptbahnhofs. Dort gebe es noch keinen erheblichen ...

Tarife: BVG-Tarife sollen um 2,5 Prozent im Jahr steigen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/709791.html

Vorschlag von Sarrazin
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, lautet eine alte Fußballerweisheit. "Nach der Preisrunde ist vor der Preisrunde", sagt Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD). Zwar steht fest, dass die Nahverkehrstarife im April steigen. Doch schon jetzt plädiert Sarrazin für weitere, deutlich stärkere Preiserhöhungen. Während die Tickets in Berlin im April um durchschnittlich 1,58 Prozent teurer werden, müssten sich die folgenden Anhebungen an der allgemeinen Preisentwicklung orientieren. Jährlich sollten die Tarife der Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und der S-Bahn "über den Daumen gerechnet" um 2,5 Prozent steigen, damit die Unternehmen Kostenerhöhungen ausgleichen und weiterhin gute Leistungen bieten können.
"Entgegen allen Legenden haben wir in Berlin niedrige Fahrpreise, die zudem ...

Flughäfen + Straßenverkehr: Rollbahn weicht der neuen A113, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/709806.html

Ab Mai führt die Autobahn direkt zum Flughafen-Terminal
Martin Klesmann

Rechtzeitig zur Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung im Mai soll alles fertig sein: Dann können Autofahrer das neue, vier Kilometer lange Teilstück der A 113 direkt von der Berliner Stadtautobahn zum Terminal des Flughafens Schönefeld befahren. "Vom Kudamm nach Schönefeld dauert es dann nur noch 25 Minuten", sagte Flughafen-Chef Rainer Schwarz am Freitag. Dadurch werde im Berliner Westen die Akzeptanz des Standortes Schönefeld deutlich wachsen.
Seit Freitag nun wird die letzte Lücke auf diesem ...

Bahnhöfe: Wer parken will, muss unter die Erde, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/709808.html

Am Hauptbahnhof will der Senat Autofahrer mit 1,80 Meter breiten Schildern ins Parkhaus locken
Peter Neumann

Heribert Guggenthaler bemühte sich um Höflichkeit. "Vor dem Hauptbahnhof zeigt sich, dass die Disziplin der Autofahrer nicht sehr ausgeprägt ist", sagte der Mann, der in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für die Gestaltung der Straßen und Plätze zuständig ist, am Freitag. Er hätte es auch so formulieren können: Auf der Vorfahrt am Europaplatz wird wild geparkt, obwohl dort nur drei Minuten gehalten werden darf (zum Ein- und Aussteigen länger). Nun hat der Senat rund um den Bahnhof noch mehr Hinweisschilder aufgestellt, um Autos ins Parkhaus zu locken.
Von Chaos wollen Guggenthaler und der neue Chef-Verkehrsplaner Friedemann Kunst nicht sprechen, wenn es um ...

14 Dezember 2007

BVG: BVG-Angestellte wollen zwölf Prozent mehr Lohn, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
BVG-Tarifkonflikt-Oeffentlicher-Dienst;art270,2439073

Drohen bald wieder Streiks im Berliner Nahverkehr? Die Angestellten der BVG sind jedenfalls "aktionsbereit", sollten ihre Forderungen von bis zu zwölf Prozent mehr Lohn nicht erfüllt werden.
Der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst Berlins weitet sich aus. Wie die "Berliner Zeitung" berichtet, will die Gewerkschaft Verdi für die rund 12.000 Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und deren Tochterfirma Berlin Transport Tariferhöhungen von acht bis zwölf Prozent fordern.
Die Gewerkschaft hat die Entgelttabelle ...

Flughäfen: Flughafen Tegel zu klein für zusätzliche Fernflüge, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/709504.html

Der Flughafen Tegel hat keine Kapazität für zusätzliche Interkontinentalflüge, kritisiert die Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof (ICAT). Nach ihren Informa- tionen interessieren sich drei asiatische Airlines dafür, nach Tegel zu fliegen. Doch dort fehle der Platz, um große ...

Bus: Aufgerollt wie eine Fischbüchse, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/709516.html

BVG-Doppeldecker blieb unter einer Brücke hängen
Seit gestern weiß Diedrich K., dass ein BVG-Doppeldecker nicht unter die S-Bahn-Brücke in der Reinickendorfer Klemkestraße passt. Gegen ein Uhr war der 46-jährige Fahrer dort mit seinem BVG-Bus hängen geblieben. Und so kam es, dass Diedrich K. das Dach verlor. Es habe sich an der Brücke aufgerollt wie eine Fischbüchse, sagten Feuerwehrleute, die mehr als eine Stunde benötigten, um die Unfallstelle zu räumen. Verletzt wurde niemand, da keine Fahrgäste im Bus waren. Diedrich K. war auf dem Weg zum BVG-Hof in der Müllerstraße. Eigentlich wissen BVG-Busfahrer, dass Doppeldecker ...

13 Dezember 2007

U-Bahn: Doch kein Stararchitekt für die U5, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
U-Bahn-BVG;art270,2438191

Schlicht ist Trumpf - und kostensparend: Bei den drei Bahnhöfen, die auf der U 5 noch gebaut werden, will die BVG doch keinen Stararchitekten hinzuziehen. In der Planung sah das alles noch ganz anders aus.
Welch ein Abstieg: Großzügig sollten die neuen U-Bahnhöfe auf der U 5 zwischen Alexanderplatz und Hauptbahnhof werden – jeweils mit der „individuellen Handschrift“ eines Stararchitekten. Berlin wollte hier mit einer neuen U-Bahn-Architektur auch im Untergrund glänzen. In den aktuellen Plänen ist davon aber nichts mehr zu erkennen. Im Gegenteil. Um Kosten zu sparen, sollen die drei noch zu bauenden Bahnhöfe eine schlichte Architektur bekommen. Dabei hätten großzügig gestaltete Stationen nicht nur eine repräsentative Funktion. Oft verhindern sie auch Vandalismus.
1995 war noch anderes geplant: „Bei einem Verkehrsbauwerk in derart ...

Schiffsverkehr: Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 17, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11088361/
61009/Verkehrsprojekt_Deutsche_Einheit.html

Das Projekt 17 beinhaltet den Ausbau der einzigen mitteleuropäischen Ost-West-Wasserstraßenverbindung zwischen Hannover und Berlin auf einer Gesamtlänge von rund 260 Kilometern. Ein Teilabschnitt davon ist der Elbe-Havel-Kanal, zu dem unter anderem die Schleuse Wusterwitz gehört. Dort wurden in diesem Jahr Schiffe mit einer Gesamtladung von rund 3,5 Millionen Tonnen durchgeschleust – Tendenz steigend.
Der Ausbau hat zum Ziel, den Wasserweg für den wirtschaftlichen Einsatz moderner Binnenschiffe von 110 Metern Länge und Schubverbänden bis zu 185 Meter Länge zu vertiefen und teilweise auch zu verbreitern. Am neuen Anleger bei Wusterwitz können Schiffe ...

Bahnhöfe: Vom Zug direkt zum Kongress, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/709157.html

Neue Pläne der Vivico für das Gelände am Hauptbahnhof
TIERGARTEN. Das Immobilienunternehmen Vivico hat für das Lehrter Stadtquartier am Hauptbahnhof ein neues Konzept erarbeitet. Statt Büros und Appartements soll jetzt ein Hotel- und Kongresszentrum gebaut werden. Vorgesehen sind in den fünf Gebäuden südlich des Bahnhofs am Washingtonplatz gleich mehrere Hotels, die Kategorien liegen zwischen zwei und fünf Sternen, sagt Michael Burrack, Vivico-Chef in Berlin. Außerdem soll ein Kongresszentrum mit einer Kapazität zwischen 1 500 und 5 000 Teilnehmern errichtet werden.
"Der Standort am Hauptbahnhof ist sehr gut zu erreichen und für derartige Nutzungen prädestiniert", sagt Burrack. Deshalb habe man in diesem Jahr für ...

U-Bahn: Unsere U-Bahn soll schöner werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/709138.html

Die BVG saniert in den kommenden Jahren mehr als 30 Stationen
Peter Neumann

In schönen U-Bahn-Stationen gibt es weniger Graffiti und Vandalismus. Deshalb wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bis 2020 weitere 30 bis 40 Bahnhöfe sanieren, kündigte Uwe Kutscher, Chef der U-Bahn-Bauabteilung, gestern an. Während dieses Zeitraums werden auch neue Stationen entstehen - entlang der Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 in Mitte. Allerdings sollen sie deutlich schlichter ausfallen als zunächst geplant. So will die BVG zum Beispiel den Entwurf von Lord Norman Foster für den Bahnhof Berliner Rathaus nicht realisieren - zu aufwendig und zu teuer.
Das älteste U-Bahn-System im Land zu pflegen, ist eine Daueraufgabe mit vielen Überraschungen. Kürzlich ordnete die Technische Aufsichtsbehörde an, dass ...

allg.: Mehdorn attackiert Berliner Senat, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/wirtschaft/709088.html

Bahnchef kritisiert Haltung zur Privatisierung und stellt Hauptquartier in Frage
Peter Kirnich

BERLIN. Bahnchef Hartmut Mehdorn hat den Berliner rot-roten Senat gestern scharf kritisiert: "Der Senat bekämpft die Bahn mit allen Mitteln, die er hat", sagte Mehdorn auf einer Veranstaltung der Berliner Industrie- und Handelskammer. "Der Umgang des Senats mit der Bahn könnte dazu führen, dass der größte verbliebene Arbeitgeber in Berlin künftig nicht mehr so wie bisher existieren könnte."

Der Bahnchef bezog sich damit auf die Pläne vor allem in den Reihen der SPD, die geplante Privatisierung der Bahn als integrierten Konzern zu kippen. Die SPD will, dass das Schienennetz komplett in der Hand des Bundes bleibt. Diese Position wird auch aktiv von Berlins Finanzsenator ...

Bahnhöfe: Brandenburg: Kritik an Paketverkäufen von Empfangsgebäuden

http://www.lok-report.de/

Infrastrukturminister Reinhold Dellmann erwartet von der DB AG eine engere Kooperation mit den Kommunen, wenn nicht mehr genutzte Empfangsgebäude verkauft werden sollen. Der Konzern hatte kürzlich informiert, dass 42 Brandenburger Bahnhöfe im Paket an eine deutsch-englische Investorengruppe verkauft wurden.
Reinhold Dellmann: „Ich sehe die aktuelle Lösungsstrategie der DB AG kritisch, mit Investorenpaketen die Immobilienlast rasch abwickeln zu können. Hier muss auch die DB AG ihre Gemeinwohlverpflichtung wahrnehmen und darf nicht nur reine Kapitalverwertungsinteressen vertreten. Wir brauchen gute Konzepte und Ideen, damit DB AG, Land und Kommunen gemeinsam zu Lösungen kommen. Alle Partner müssen dabei aufeinander zugehen. Es reicht nicht aus, den Kommunen den Kauf anzubieten, es muss auch ehrliche Anstrengungen geben, Lösungen zu finden.“
Vertreter der Investorengruppe, der DB AG, des Ministeriums, des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg und Abgeordnete von Bundes- und Landtag treffen sich zu einer Fachtagung mit Bürgermeistern am Montag, 14. 01. 2008 im Potsdamer Kaiserbahnhof. Die Veranstaltung hatte bereits stattfinden sollen, war aber von der DB AG unter Berufung auf die Unabkömmlichkeit ihrer Mitarbeiter während des Streiks der Lokführer abgesagt worden.
Reinhold Dellmann: „Ich bedaure, dass die DB AG diesen Schritt noch vor der lange vereinbarten Konferenz gegangen ist. Ich möchte gerne wissen, wie die versprochenen konkreten Investitionsabsichten der Investorengruppe aussehen und welche konkreten Perspektiven einer zeitnahen Entwicklung sowie Folgenutzung für die Brandenburger Standorte anstehen. Mir ist aber auch wichtig, dass die DB AG hier mit den richtigen Verantwortlichen präsent ist, um verlässliche Kontakte zu den Kommunen zu knüpfen.“
Karl-Ludwig Böttcher vom Städte- und Gemeindebund Brandenburg: „Die Übernahme oder der Betrieb nicht mehr benötigter Bahnhofsgebäude ist regelmäßig keine kommunale Aufgabe. Wie bei allen anderen Liegenschaften ist es auch hier Aufgabe des jeweiligen Eigentümers, sich um Unterhaltung und Pflege zu kümmern. Um so wichtiger ist der Dialog der Verantwortlichen aller Ebenen. Der ‚vorauseilende’ Verkauf ist nicht gerade ein Beweis der Verlässlichkeit von Absprachen.“
Es geht um die Zukunft von 177 Empfangsgebäuden der DB AG in Brandenburg, die nach den derzeitigen Planungen der DB aktuell nicht mehr für verkehrliche Zwecke genutzt werden. Davon will die DB AG 20 Gebäude in ihrem eigenen Besitz behalten, 42 werden durch ein Investorenpakt vermarktet und 115 stehen zum Einzelverkauf an. Viele Empfangsgebäude haben eine grundsätzliche städtebauliche Bedeutung. In solchen Fällen ist auch eine Landesförderung über Stadtentwicklungsprogramme prinzipiell denkbar (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 13.12.07).

12 Dezember 2007

Regionalverkehr: Verkehr Berlin und Brandenburg wollen Studie erarbeiten, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11087648/61299/
Verkehr_Berlin_und_Brandenburg_wollen_Studie_erarbeiten_Schneller.html

NEURUPPIN - Im nächsten Jahr wollen Berlin und Brandenburg eine Studie zum Prignitz-Express erarbeiten lassen. Das Papier soll klären, wie die Linie besser an die Hauptstadt angebunden werden kann.
Jahrelang hat sich Berlin geziert, über eine schnellere Anbindung des Prignitz-Expresses in das Zentrum der Hauptstadt überhaupt zu reden. Die Züge fahren bisher zwar recht flott bis Hennigsdorf, machen dann aber einen großen Bogen über Falkensee nach Spandau.
Jetzt hat Berlin nicht nur anerkannt, dass diese Route für viele Fahrgäste ungünstig ist. Die Hauptstadt ist sogar bereit, gemeinsam mit dem Land Brandenburg eine Machbarkeitsstudie zu finanzieren. „Das hat uns die Senatsverwaltung Verkehr mitgeteilt“, sagte gestern ...

Regionalverkehr: Brandenburg: Bahnverlängerung in Bad Saarow zum Klinikum wäre nur konsequent

http://www.lok-report.de/

Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) sagte gestern (10.12.2007) auf seiner Branchenfahrt in Bad Saarow, dass "... der Tourismusstandort Brandenburg weiter im Aufwind" sei. Unbedingt sollte er auch mit seinem Kollegen, Verkehrsminister Dellmann (SPD), sprechen. Gesundheit, Erholung und, neudeutsch, Wellness brauchen auch eine gute Umwelt und da stellt sich zwangsläufig auch die Frage nach der Erreichbarkeit. "Wenn das weitere Ansteigen der Übernachtungszahlen nur durch Brandenburg-Besucher im eigenen Pkw realisiert wird, tut Wellness- und Gesundheitstourismus in Brandenburg überhaupt nicht gut" meint der Landesvorsitzende Frank Böhnke. Hier muss verstärkt auf die umweltfreundliche Bahnanbindung gesetzt werden. "So selbstverständlich wie es ist, aus Landes-Fördermitteln auch Straßenzufahrten, Parkplätze und Hinweisschilder an Autobahnen zu finanzieren, genauso sollte es auch selbstverständlich sein, die Schieneninfrastruktur entsprechend den Anforderungen an die Erreichbarkeit auszubauen."
Im Vorzeigestandort Bad Saarow geht es darum, die heute in Bad Saarow-Pieskow endenden Züge etwa 1,5 Kilometer weiter südlich auf der vorhandenen Trasse bis zu einem neuen Haltepunkt Klinikum zu führen. Das wäre ein Schritt in Richtung Verkehrsentlastung des staatlich anerkannten Thermalsole- und Morrheilbades Bad Saarow. Aber die Mehrausgaben von rund 125.000 € im Jahr will das Verkehrsministerium nicht bereitstellen (Landtag Brandenburg, Drucksache 4/4626, Antwort auf Kleine Anfrage der SPD-Abgeordneten Elisabeth Alter). Es sei kein Geld da hört man nur aus dem Verkehrsministerium. Und das vor dem Hintergrund, dass das Land bereits faktisch die Erneuerung des Gleises finanziert hat (siehe unser Pressedienst vom 4.12.2007: "Bahnstrecke Fürstenwalde (Spree) -- Beeskow ist bereits zu 85 % bezahlt, aber nur zu 38 % gebaut")!
Die Landesregierung setzt auf den Tourismus als Wirtschafts- und Standortfaktor und gibt hierfür bestimmt viel Fördergeld im Jahr aus. "Den Zusammenhang von Tourismus und der Frage, wie die Interessenten umweltfreundlich zu diesen Angeboten kommen, scheint sie nicht zu erkennen." Deshalb würde die Bahn-Verlängerung über den heutigen Endpunkt hinaus eine Stärkung des Tourismus- und Freizeitangebotes in Bad Saarow bedeuten und den Besucher und Mitarbeitern der Kliniken eine bessere Anreise ermöglichen. Alles andere wäre vergleichbar mit einem 100 Meter-Lauf, bei dem der quasi Sieger 3 Meter vor der Ziellinie einfach stehenbleibt (Pressemeldung DBV Berlin-Brandenburg, 12.12.07).

Straßenverkehr: Letzter Ausweg Helikopter, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/708904.html

Staugefahr: Auf drei wichtigen Verbindungsstraßen wird demnächst gebaut
Karin Schmidl

KÖPENICK. Autofahrer im Südosten sind Kummer gewöhnt. Wer zum Beispiel von Spindlersfeld in Richtung Rahnsdorf muss, landet früher oder später im Stau. Je nach Fahrtroute in der Friedrichshagener Straße oder auf der Salvador-Allende-Brücke. Solche Zwangsstopps könnten demnächst noch länger ausfallen. Denn im kommenden Jahr beginnen umfangreiche Bauarbeiten, von denen innerhalb weniger Kilometer drei wichtige Verbindungsstrecken betroffen sind.
Den Anfang macht die Wendenschlossstraße. Konkret der viel befahrene ...

Straßenverkehr: Ein Meter Autobahn für 130 000 Euro, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/708895.html

Die neue Trasse nach Treptow wird viel teurer als geplant
Peter Neumann

Die Verlängerung der Stadtautobahn von Neukölln zur Straße Am Treptower Park wird für den Bund um mehr als ein Drittel teurer als geplant. Das 3,2 Kilometer lange Teilstück werde 420 Millionen Euro kosten, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit. Bisher war von 312 Millionen Euro die Rede. "Die Baupreise sind gestiegen, die Mehrwertsteuer wurde erhöht", erklärte die Sprecherin Petra Rohland. Außerdem wird die Autobahn dort, wo sie in einem Geländeeinschnitt verläuft, tiefer als geplant verlegt. Dies soll den Lärm verringern. Doch Umweltschützer lehnen das gesamte Projekt ab. Sie fürchten Abgasbelastungen und Staus - und drohen eine Klage an.
Zuletzt hieß es, dass für die neue Autobahn 258 Millionen und für ...

U-Bahn: Kunst am Alexanderplatz soll verschwinden, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1452832/
Kunst_am_Alexanderplatz_soll_verschwinden.html

Wall will U-Bahnhof für Werbung nutzen - Künstler schlagen Angebote aus
Berlin - Die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) wird die Wände hinter den Gleisen auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz vermutlich nicht mehr für Kunst nutzen können. Die Wall AG, die die ehemalige BVG-Werbetochter VVR-Berek vom Unternehmen Decaux gekauft hat, will den Bahnhof ab 2008 komplett vermarkten. "Wir sind ein Wirtschaftsunternehmen, das sich in der Stadt stark als Sponsor engagiert - beispielsweise bei der Weihnachtsbeleuchtung auf dem Kurfürstendamm und den Brunnen. Das muss aber im Gleichgewicht passieren", so Wall-Sprecherin Beate Stoffers. Forderungen aus einem vermeintlichen Gewohnheitsrecht heraus gebe es nicht.Die NGBK hingegen betont, dass sie sich den "meistbesuchten Ausstellungsraum Deutschlands" - es geht um 32 zwei mal drei Meter große Tafeln - nicht ...

11 Dezember 2007

Regionalverkehr: Wechsel auf den Schienen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11086794/61939/
Wechsel_auf_den_Schienen_Verkehr_Privatbahn_faehrt_auf.html

Verkehr Privatbahn fährt auf der Strecke von Jüterbog nach Berlin-Wannsee

JÜTERBOG - Seit Montag verkehrt die Märkische Regiobahn auf der Strecke von Berlin-Wannsee bis nach Jüterbog im Zweistundentakt. Sie bedient wieder Bahnhöfe wie Potsdam- Medienstadt oder Rehbrücke.
Ein wenig sitzt es sich wie in einer Panoramabahn. Die Fenster in einigen Bereichen des Zuges reichen an den blauen Sitzen vorbei bis zum Boden hinab und geben den gesamten Blick auf die Landschaft frei. „Märkische Regiobahn“ lautet der Name der neuen Linie, die seit Montag auf der Strecke zwischen Jüterbog und Berlin- Wannsee verkehrt.
Ob man dort die ganz normalen ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Brandenburg: Die Bahn baut -- harte Zeiten für Fahrgäste

http://www.lok-report.de/

Wenig gutes kommt auf die Fahrgäste im Brandenburger Schienenverkehr im kommenden Jahr zu. Insbesondere im östlichen und südlichen Brandenburg wird es nach den von DB Netz vorgestellten Planungen im kommenden Jahr zu erheblichen Einschränkungen kommen.
Auf dem Abschnitt der Ostbahn von Lichtenberg nach Kostryzn (Polen), die heute mit den Zügen der Niederbarnimer Eisenbahn bedient wird, wird es von es von April bis Dezember 2008 zu erheblichen Einschränkungen durch Gleisneubau kommen. Hier wird zwar ein Ersatzverkehr mit Bussen angeboten werden. Für Berufspendler wird das ständige Umsteigen, das Merken immer neuer Abfahrtszeiten sowie die Fahrzeitverlängerung zu großer Verärgerung führen. Für Ausflugsgruppen und Fahrradtouristen wird die Oder und Polen jedoch über Küstrin-Kietz nahezu unerreichbar werden. Die gute Nachricht: das erneuerte Gleis wird so verlegt, dass ein langfristiger Aufbau des bis 1945 vorhandenen zweiten Gleises später möglich ist.
Die Meinung der DB AG, dass die heute vorhandene Schieneninfrastruktur für die kommenden Jahre ausreichend sei, teilen wir nicht! Die Zunahme des Güterverkehrs wird sich auch positiv auf die Ostbahn auswirken und Ziel soll es doch auch sein, mehr Fahrgäste in die Züge zu bekommen!
Geplant ist für Herbst 2008 der Ersatz der alten Oderbrücke bei Frankfurt/Oder. Um die Güterzüge aus und nach Richtung Polen fahren zu können, wird dann mit Ausnahme weniger Einzelzüge im Berufsverkehr der Schienenpersonenverkehr auf der Ostbahn eingestellt. Stattdessen fahren dann Güterzüge. Schon alleine diese Tatsache zeigt, wie sehr das Netz ausgelastet ist.
Auch im Raum Cottbus kommt es das ganze Jahr über zu Sperrungen und Umleitungen kommen. Die Bautätigkeiten der DB Netz AG, die hauptsächlich durch den Bund finanziert wird, ist eine gute Nachricht. Jedoch gilt auch hier wieder: die rechtzeitige Information der Fahrgäste -- aber auch der Verkehrsunternehmen -- ist unerlässlich. Hier hat die DB Netz AG Besserung versprochen.
Insgesamt macht das geplante Baugeschehen eine Tatsache deutlich: zahlreiche der in den vergangenen Jahren rück- oder abgebauten Gleise würden jetzt benötigt werden, um die Auswirkungen zu minimieren. Ein gutes Beispiel ist die Strecke Grunow -- Cottbus. Sowohl für den Güter- als auch Personenverkehr wäre diese Strecke eine gute Umfahrungsmöglichkeit. Auch der stark zugenommene Güterverkehr von und nach Sassnitz/Mukran muss heute auf Grund fehlender Alternativen Richtung Süden sämtlichst über Berlin geführt werden. Sowohl die Strecken Mirow -- Wittstock als auch Prenzlau -- Templin könnten hier eine Entlastung schaffen. Deshalb darf es nach Ansicht des DBV Berlin-Brandenburg zu keinen weiteren Stilllegungen und Entwidmungen kommen. Dies gilt auch für den Rückbau von Überholmöglichkeiten, Weichen, Bahnsteiggleisen und vorhandener Signaltechnik (Pressemeldung DBV Berlin-Brandenburg, 11.12.07).

10 Dezember 2007

Tarife: Hinter der Zonengrenze, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Brandenburg-VBB-BVG-Tariferhoehung;art128,2436128

Klaus Kurpjuweit ärgert sich über den Preisanstieg für S-Bahn-Fahrten nach Schönefeld. Der Berliner Vorort gehört ab April zur teureren C- Zone, damit steigt der Fahrpreis um 70 Cent. Abzocke oder gerechtfertigt?
Gleich um 33,3 Prozent teurer wird im nächsten April eine Fahrt aus der Berliner Innenstadt zum Flughafen Schönefeld. Der Flughafen liegt dann wieder im Tarifgebiet C, weshalb ein ABC-Fahrschein erforderlich ist. Und der kostet nach der beschlossenen Tariferhöhung dann 2,80 Euro. Heute reicht noch ein AB-Ticket zum Preis von 2,10 Euro, denn bisher zählte Schönefeld sowohl zum Tarifgebiet B als auch zu C. Ein Einzelfall im Netz des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB). Damit sollte deutlich gemacht werden, dass Schönefeld zwar ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Deutsche Bahn AG investiert 2008 in Berlin und Brandenburg über 345 Millionen Euro in ihr Gleisnetz

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20071210.html

Acht große Korridorprojekte - Schwerpunkt der Modernisierung liegt auf Magistralen, Knotenpunkten sowie wichtigen Zulauf- und Verbindungsstrecken - Umfassende Kundeninformation im Vordergrund

(Berlin, 10. Dezember 2007) Die Deutsche Bahn AG setzt auch in den kommenden Jahren die Modernisierung ihrer Infrastruktur mit Hochdruck fort. Dazu wird sie wie schon in den vergangenen Monaten im Jahr 2008 zahlreiche Baumaßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung ihres Netzes durchführen. „Wir haben stetig ansteigende Zuwachszahlen im Güter- und im Personenverkehr. Dieser Trend wird auch in den nächsten Jahren anhalten. Um die Leistungsfähigkeit unseres Netzes zu erhalten und weiter zu erhöhen, werden wir unsere in 2007 begonnenen Arbeiten auch im nächsten Jahr intensiv fortführen“, erläuterte heute der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Berlin, Ingulf Leuschel, bei der Vorstellung der Maßnahmen. „Die Baumaßnahmen haben zum Teil erhebliche Auswirkungen auf den Bahnbetrieb. Darüber wollen wir unsere Kunden – wie schon in diesem Jahr – frühzeitig und umfassend informieren“.

2007 hat die Bahn mit „ProNetz“ ein Programm zur systematischen Modernisierung des gesamten Schienennetzes gestartet. Bereits in diesem Jahr wurden von März bis Oktober mehr als 130 Einzelbaumaßnahmen in bundesweit 28 sogenannten Korridoren gebündelt, um Auswirkungen für Reisende und Eisenbahnverkehrsunternehmen so gering wie möglich zu halten. In Berlin/Brandenburg konzentrierten sich die Arbeiten unter anderem auf Berlin Ostkreuz und auf die Ausbaustrecken Berlin – Rostock sowie Berlin – Frankfurt (Oder). Daneben wurden – neben zahlreichen kleineren Baumaßnahmen – weitere größere Baustellen auf Strecken außerhalb der Korridore durchgeführt.

Aufgrund der guten Erfahrungen wurden für 2008 bundesweit rund 250 einzelne Baumaßnahmen in 63 Korridoren gebündelt. Um die unmittelbaren Auswirkungen auf den Bahnbetrieb möglichst gering zu halten, wird, wann immer möglich, „unter dem rollenden Rad“ gebaut.

„Die Planungen 2007 haben sich als ausgesprochen verlässlich erwiesen. Bei im wesentlichen stabiler Pünktlichkeitslage konnte ein deutlicher Rückgang der Mängellangsamfahrstellen erreicht werden“, so Arvid Kämmerer, als Leiter Regionale Außenbeziehungen Regionalbereich Ost der DB Netz AG auch verantwortlich für Vertrieb und Fahrplan. „Das führen wir 2008 fort und haben dazu wieder entsprechende Baufahrpläne entwickelt, auf deren Grundlage die Eisenbahnverkehrsunternehmen die Reisenden informieren können.“

Neben zahlreichen kleineren Maßnahmen wird es 2008 in Berlin/Brandenburg acht große Korridorprojekte geben: Dazu gehören unter anderem Berlin Ostkreuz, Berlin Grünauer Kreuz–Baumschulenweg, Berlin–Frankfurt (Oder) und der Bahnhof Falkenberg.

Die Fahrpläne werden wieder in die Fahrplan-Auskunftssysteme in den Reisezentren, im Internet und an den Fahrkartenautomaten eingestellt. Hinzu kommen weitere Informationsangebote, beispielsweise über das DB-Baumaskottchen „Max Maulwurf“ mit Flyern, Broschüren, Anzeigen und Aushängen in den Bahnhöfen. Darin hat Max Maulwurf im Jahr 2007 mit mehr als 14 Millionen Auftritten die Bahnkunden durch die Bahnbaustellen begleitet. Gleichzeitig sind aktuelle Baustelleninfos über das Internet noch besser erreichbar und jetzt auch von unterwegs mit mobilen Geräten wie PDA oder Blackberry abrufbar.

Hinweis für die Redaktionen:

Ein Medienpaket mit Audio-O-Tönen, TV-Schnittbildern, Infografiken, Fotos und weiteren Informationen finden Sie im Internet unter www.db.de/bauarbeiten in der Rubrik „Mediathek und Kontakt“.

Hinweis für TV-Redaktionen:

Fernsehredaktionen können darüber hinaus aktuelles Schnittmaterial über Baumaßnahmen im Schienennetz 2007 und ein Statement von Stefan Garber, Vorstand Infrastruktur und Dienstleistungen, erhalten. Bitte nehmen Sie Kontakt auf unter der Telefonnummer (030) 34 74 74–332 oder -336. (Petra Markstein, Nadja Freyholdt).

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/
Leiter Unternehmenskommunikation
Oliver Schumacher

08 Dezember 2007

Bus: 95 Busse zu alt für die Umweltzone, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/1208/lokales/0099/index.html

BVG beantragt Ausnahmen
08.12.2007

Lokales - Seite 25

Peter Neumann

Weil die Umweltzone für ihre alten Doppeldecker sonst tabu wäre, haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) für 95 dieser Fahrzeuge eine Ausnahmegenehmigung beantragt. Dies sei erforderlich, damit auch 2008 die geforderte Verkehrsleistung in der Innenstadt erbracht werden kann, teilte das Landesunternehmen mit. Bis 2009 werden die Oldies durch fabrikneue Doppeldecker ersetzt. "Dadurch hat sich spätestens dann das Thema Umweltzone für uns erledigt", sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz.
Für Verwirrung bei Fahrgästen sorgte allerdings die Tatsache, dass zahlreiche neuere Busse anstatt einer grünen nur eine gelbe oder gar eine rote Schadstoffplakette tragen. Damit dürften sie nach der für Anfang 2010 ...

07 Dezember 2007

Tarife: Deutsche Bahn: Für 29 Euro mit dem Tchibo Ticket einmal durch ganz Deutschland

http://www.lok-report.de/

Mit dem ICE quer durchs Land – ab dem 14. Dezember bietet Tchibo in einer exklusiven Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn 500.000 Fahrscheinhefte mit jeweils zwei einfachen Fahrten je 29 Euro für zusammen 58 Euro an. Enthalten ist außerdem ein Fünf-Euro-Gutschein, der beim Kauf einer BahnCard eingelöst werden kann.
Der Kunde kann vom 1. Januar bis zum 31. März an allen Tagen – außer freitags – völlig flexibel und spontan reisen. Er trägt seinen Namen und die Strecke ein und notiert gegebenenfalls, wie viele eigene Kinder oder Enkel kostenlos mitfahren sollen.
„Mit dem Tchibo-Ticket wollen wir vor allem Familien für die Bahn gewinnen. Denn wir sind preiswerter und komfortabler als das Auto“, so Nikolaus Breuel, Vorstandsvorsitzender der DB Fernverkehr AG.
Prof. Klaus Peter Nebel, Konzernsprecher Tchibo: „Mit dem Kaufen wird man sich beeilen müssen, sonst ist der Zug abgefahren.“
Die Tickets gelten für eine beliebig weite Strecke innerhalb Deutschlands in der 2. Klasse. Sie werden vom 14. bis 20. Dezember in allen 1.000 Tchibo-Filialen und unter www.tchibo.de verkauft, solange der Vorrat reicht. Besitzer einer PrivatCard von Tchibo können sie bereits ab dem 7. Dezember erwerben. Eine Person kann maximal fünf Fahrscheinhefte kaufen.
Fahrtunterbrechungen sind erlaubt, so dass die Reise nach einer Kaffeepause fortgesetzt werden kann. Ein Heft ist ein ideales Weihnachtsgeschenk, denn der Käufer kann es beliebig verschenken, da der Name noch kurz vor der Fahrt eingetragen werden kann (Pressemeldung Deutsche Bahn, 07.12.07).

Regionalverkehr: Brandenburg: DBV sieht Fahrplanwechsel in Potsdam mit gemischten Gefühlen

http://www.lok-report.de/

Bedauerlich ist, dass für Bahnhalt in Marquardt wenigstens im Berufsverkehr kein Halbstundentakt realisiert wurde. Wie eine Veranstaltung des Bahnkunden-Verbandes im Herbst zeigte, besteht insbesondere für Berufspendler von und nach Potsdam nach wie vor der Wunsch nach einer Verdichtung des Zugangebotes. Aber gemeinsam mit den Bürgern vor Ort wird der Regionalverband am Thema dranbleiben.
Positiv ist, dass nun die Linie 33 (Wannsee -- Jüterbog) zwischen Wannsee und Michendorf wieder im ungefähren 30 Minuten-Takt fährt und auch immer alle Unterwegshalte Medienstadt Babelsberg, Rehbrücke und Wilhelmshorst bedient. Die auf der Strecke stattgefundenen Bauarbeiten sind nun mit einem Jahr Verspätung endlich abgeschlossen worden. Wir hoffen, dass nun auf lange Zeit sowohl die Linie an sich als auch der Takt nicht zur Disposition gestellt wird.
Gleichfalls positiv ist die Einbindung der Landeshauptstadt Potsdam in das Netz des City-Night-Line durch den Nachtzug "Pluto" von bzw. nach München. Nur schade, dass der Potsdamer Oberbürgermeister Jakobs (SPD) unseren Vorstoß weder unterstützt hatte noch offenbar die Chancen dieser Fernverkehrsanbindung zur Stärkung Potsdams als Tourismusmagnet erkennt.
Negativ sehen wir im Fahrplan ab 9. Dezember 2007 die Streichung des Intercity in den Morgenstunden nach Leipzig. Mittlerweile ist der Potsdamer Hauptbahnhof durch das ständige Reduzieren der Fernverkehrsangebote zu einem überteuerten Regionalbahnhof geworden. Wir befürchten, dass der einzig verbliebene Intercity von und nach Norddeich auch in den nächsten Jahren mit der Führung über Potsdam "abgewickelt" wird.
Grundsätzlich wird es ein Ärgernis bleiben, wenn auf vielen Stationen nicht über Zugverspätungen informiert wird. Durch die Informationspolitik der DB AG, Fahrgäste durch die Anwendung eines Stationspreissystems in zwei Klassen einzuteilen, werden insbesondere in ländlichen Räumen tagtäglich Fahrgäste verärgert. Wenn nur alle ein oder zwei Stunden ein Zug dort hält, hat der Fahrgast genau den gleichen Anspruch über eine Verspätung informiert zu werden, wie auf größeren Bahnhöfen. Hier erwarten wir von der Landesregierung und vom Verkehrsministerium, auch wenn von dort sofort wieder die eigene Unzuständigkeit reklamiert wird, einfach mehr Einsatz (Pressemeldung DBV-Regionalverband Potsdam-Mittelmark, 07.12.07).

Tarife: Berlin/Brandenburg: VBB-Aufsichtsrat beschließt neue Tarife

http://www.lok-report.de/

Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hat am 06.12.07 neue Tarife für den ÖPNV in Berlin und Brandenburg beschlossen, die vom 1. April 2008 an gelten werden. Viele Tarifangebote bleiben stabil. Dies gilt für den Einzelfahrausweis und die Tageskarte in Berlin AB sowie in den kreisfreien Städten Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder), in Potsdam für den Kurzstreckenfahrausweis, den Einzelfahrausweis und die Tageskarte. Berliner Schüler- und Geschwisterkarten behalten ebenfalls ihren bisherigen Preis.
Verbesserungen gibt es beim Ermäßigungstarif für Kinder bei Gelegenheitsfahrten. Der volle Fahrpreis wird nicht mehr ab 14, sondern erst ab 15 Jahren fällig. Neu ist eine 4-Fahrten-Karte für Berlin AB zum Preis von 8,00 Euro. Der Einstiegspreis für ÖPNV-Gelegenheitsnutzer wird so um ca. 5% verringert. Außerdem wird ein verbundweites Schülerferienticket für 29,00 Euro angeboten, das während der Sommerferien im gesamten Verbundgebiet bei allen Verkehrsunternehmen gelten wird. Aber auch im Alltag können Auszubildende und Schüler besonders günstig mit einer neuen verbundweiten Zusatzmonatskarte mobil sein.
Die VBB-Tarifprodukte steigen durchschnittlich moderat um 1,97 % (Berlin AB 1,58 %; Berlin ABC 1,96 %, Land Brandenburg ohne Berlin C 2,03 %). Die Preiserhöhung liegt damit deutlich unter der derzeitigen Inflationsrate von 3 % in Berlin und 3,1 % in Brandenburg.
Der Kurzstreckenfahrausweis für Berlin wird erstmalig seit dem Verbundstart um 0,10 Euro auf 1,30 Euro erhöht. In Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) werden die Kurzstreckenfahrausweise abgeschafft. Der Ort Schönefeld einschließlich Flughafen und Bahnhof gehören zukünftig in den Tarifteilbereich Berlin C.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg prüft weitere strukturelle Tarifmaßnahmen ab 2009. Dies wurde als Baustein des aktuellen Tarifvorschlags verbindlich vereinbart. Hierzu gehören unter anderem die Wiedereinführung der Rund- und Rückfahrtmöglichkeit in Berlin sowie die Einführung eines Senioren-Tickets.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: "Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, die Tarifangebote nur moderat angleichen zu müssen. Besonders wichtig war uns, die Preise der Schülertickets im Land Berlin unangetastet zu lassen, um Familien mit Kindern nicht übermäßig zu belasten. Familienfreundlich ist auch die neue Regelung für den Ermäßigungstarif, der in Zukunft für Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre gilt. Auch mit dem Schülerferienticket und der verbundweiten Zusatzmonatskarte für Auszubildende und Schüler, die beide in ganz Berlin und Brandenburg gelten, sprechen wir schwerpunktmäßig Kinder und Jugendliche an, die wir so an den ÖPNV binden wollen. Mit diesen und anderen neuen Angeboten, wie der 4-Fahrten-Karte für Berlin AB, ist der Einstieg in die Tarifstrukturreform für den Verbund gelungen. Wir werden sie weiter vorantreiben und mit den neuen Tarifangeboten auf den demographischen Wandel reagieren, zum Beispiel mit einem Tarifangebot für Senioren." (Pressemeldung VBB, 07.12.07).

Bahnverkehr: Berlin: Mit der Bahn schneller nach Skandinavien und Polen

http://www.lok-report.de/

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung begrüßt im Bahnverkehr mit der Öresundregion und Polen weitere Fortschritte, die mit dem Fahrplanwechsel 2008 für Berlin wirksam werden. Während sich die Bahnangebote und Fahrzeiten von Berlin zu vielen westdeutschen und süddeutschen Großstädten in den letzten Jahren klar verbessert haben, gibt es noch erhebliche Defizite im Bahnverkehr von Berlin in die benachbarten polnischen Großstädte sowie im Bahnverkehr von Berlin in die Öresundregion (Kopenhavn - Malmö).
Seit 1995 gibt es keinen umsteigefreien Eisenbahnfernverkehr mehr zwischen Berlin und Kopenhavn. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung begrüßt es sehr, dass zum aktuellen Fahrplanwechsel nun wieder ein durchgehender ICE von Berlin nach Kopenhavn angeboten wird. Es ist dabei gelungen, einen ICE-Dieseltriebwagen technisch so nachzurüsten, dass er sowohl für die deutschen als auch die dänischen Zugsicherungssysteme tauglich ist.
Auch im deutsch-polnischen Eisenbahnverkehr wird die verbesserte Zusammenarbeit und Kommunikation der deutschen und polnischen Akteure des Bahnverkehrs spürbar. Auf Initiative der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung treffen sich seit 1 ½ Jahren regelmäßig polnische und deutsche Fahrplanersteller, Bahnbesteller und Eisenbahnunternehmen an einem "Runden Tisch Bahnverkehr". Beteiligt sind neben den Ländern Berlin und Brandenburg auch Szczecin, Poznan und Wroclaw und die benachbarten Wojewodschaften der "Oder-Partnerschaft". Als Ergebnis können zum Fahrplanwechsel am 8. Dezember durch Optimierung der Anschlüsse weitere Fahrzeitverkürzungen und Angebotsverbesserungen umgesetzt werden.
Im Eisenbahnverkehr von Berlin nach Szczecin betrug noch 2006 die Fahrzeit 2:25 Stunden. Nunmehr kann erstmals seit Kriegsende eine Fahrzeit von der Berliner Innenstadt bis zur Innenstadt Szczecin unter zwei Stunden (1:58 Stunden) angeboten werden (5 Verbindungen, davon 2 ohne Umsteigen). In Angermünde wird das Umsteigen durch optimierte Direktanschlüsse am gleichen Bahnsteig erleichtert. Der durchgehende Frühzug von Berlin nach Szczecin hat einen direkten Anschluss am Hauptbahnhof Szczecin an den Schnellzug Szczecin - Gdansk - Masuren und bietet schnelle und bequeme Verbindungen zu zahlreichen Zielen entlang der polnischen Ostseeküste.
Zwischen Poznan und Berlin wird neu zwei Mal wöchentlich an den verkehrsreichen Tagen Freitag und Montag eine zusätzliche Intercity-Verbindung im Tagesrand (morgens hin, abends zurück) angeboten. Für die wirtschaftliche Kooperation beider Metropolen ist es wichtig, dass diese Verbindung täglich angeboten wird. Der "Runde Tisch Bahnverkehr" wird bis zum nächsten Fahrplanwechsel im Dezember 2008 hierzu Lösungsmöglichkeiten erarbeiten.
Ab dem 8. Dezember wird durch Fahrplanoptimierung die morgendliche Zugverbindung von Berlin nach Wroclaw über Poznan um 40 Minuten verkürzt. Zum nächsten Fahrplanwechsel ist eine weitere Verkürzung um 30 Minuten zu erwarten. Das gemeinsame Ziel von Berlin und Wroclaw ist es, eine Fahrzeit von unter 3 Stunden (heute 5 ½ Stunden) zu erreichen (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 07.12.07).

Bahnverkehr: Deutsche Bahn ordnet ihre Marken neu

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/ubh/
h20071207.html

DB Bahn, DB Netze, DB Schenker: Einheitlicher Marktauftritt unterstützt Internationalisierung und erhöht Wettbewerbsfähigkeit

(Berlin, 7. Dezember 2007) Die Deutsche Bahn AG ordnet ihre Markenarchitektur neu. Ab Dezember werden die Produkte des Personenverkehrs offiziell mit „DB Bahn“ gekennzeichnet. „DB Netze“ ist die neue Marke für das Ressort Infrastruktur und Dienstleistungen. „DB Schenker“ steht jetzt weltweit für Transport und Logistik der DB.

Der neue Marktauftritt unterstützt die auf Internationalisierung und Vernetzung ausgerichtete Konzernstrategie. Er sichert eine einfache, klare und einheitliche Außendarstellung. Der Marktauftritt baut auf der erfolgreichen Positionierung der bisherigen Konzernmarken auf. Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der DB AG: „Die Deutsche Bahn AG ist heute ein führendes Mobilitäts- und Logistikunternehmen. Mit den neuen Marken schaffen wir ein kraftvolles und einheitliches Erscheinungsbild, das von unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitern verstanden wird. Mit den neuen Marken können sich die 230.000 Mitarbeiter in über 150 Ländern stärker mit der DB identifizieren." Mittelfristig werde durch den neuen Auftritt der Markenwert des Konzerns steigen. Die organisatorische Struktur des Unternehmens bleibt unverändert.

Die Konzernmarke ist zukünftig eine Kombination aus dem bekannten DB-Symbol und dem Schriftzusatz „Mobility, Networks, Logistics“. Ein eigenständiger Marktauftritt stärkt die Bedeutung der jeweiligen Ressorts. Im Personenverkehr steht die Strategie einer integrierten Mobilitätskette im Vordergrund: Fern-, Regional- und Stadtverkehr sowie Carsharing und Call a Bike treten deshalb ab sofort unter der Marke „DB Bahn“ auf. Die Ressortmarke „DB Netze“ steht für das Zusammenspiel von Infrastruktur und Dienstleistungen zur Bereitstellung nachhaltiger Verkehrssysteme. Dieses Ressort entwickelt und betreibt ein flächendeckendes Angebot von Verkehrs-, Energie-, Daten- und Servicenetzen. Schenker und Railion operieren als „DB Schenker“. Diese Marke verknüpft die Kompetenz eines weltweit erfolgreichen Dienstleisters für integrierte Logistik mit dem Erfolg des größten europäischen Schienengüterverkehrsanbieters.

Intermodal wird künftig unter der Bildmarke „DB“ mit der zusätzlichen Kennzeichnung „Intermodal“ am Markt auftreten. Dadurch wird weiterhin die Neutralität im Kombinierten Verkehr gegenüber Operateuren, Spediteuren und Reedereien sichergestellt. Diejenigen Teile des Wagenladungsverkehrs, die ebenfalls vor allem für Kunden aus Speditionen arbeiten, treten auch unter der Bildmarke „DB“ auf.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/
Leiter Unternehmenskommunikation
Oliver Schumacher

Regionalverkehr: Märkische Regionalbahn befördert ab Sonntag die Passagiere von Jüterbog nach Berlin-Wannsee, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11084398/61939/
Verkehr_Maerkische_Regionalbahn_befoerdert_ab_Sonntag_die_Passagiere.html

MITTELMARK - Der Fahrplanwechsel bei Bahnen und Bussen in der Region rückt näher. Das private Unternehmen Veolia Verkehr GmbH übernimmt den Betrieb der bisherigen Regionalbahnlinie 33.
Mit dem 9. Dezember wird sich insbesondere auf der Strecke der Regionalbahn 33 von Jüterbog über Beelitz, Michendorf, Wilhelmshorst, Rehbrücke bis nach Berlin-Wannsee einiges tun. Wie berichtet und vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) bestätigt, hatte sich das Verkehrsunternehmen Veolia Verkehr GmbH mit Sitz in Berlin sich bei der Ausschreibung der Strecke unter anderem gegen die Deutsche Bahn durchgesetzt. „Wir mussten dann den Betriebsstart innerhalb von ...

06 Dezember 2007

S-Bahn: S-Bahn-Weihnachtsmarkt im Berliner Ostbahnhof

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20071206.html

Weihnachtliches Flair am 8. und 9. Dezember von 10 bis 18 Uhr / viele Aktionen und abwechslungsreiches Programm / Fahrten mit Weihnachtszug und Panorama-S-Bahn

(Berlin, 6. Dezember 2007) Am zweiten Adventswochenende verwandelt sich der Berliner Ostbahnhof am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr in einen großen S-Bahn-Weihnachtsmarkt.

Im festlich geschmückten Bahnhof gibt es Stände mit weihnachtlichen Artikeln und gastronomischen Angeboten. Auf der Bühne werden Ulf & Zwulf und das Kindermusical „Abfahrt Ostbahnhof“ die jungen Zuschauer begeistern. Auch Theo Tintenklecks ist mit dem beliebten Musical „Ein Momu in der S-Bahn“ dabei. Musikalische Unterhaltung kommt vom Gospelchor, den Schöneberger Sängerknaben, der Bühnenshow mit Oskar & Stronzo und den Potsdamer Turmbläsern. Mit von der Partie sind auch The Soul of Elvis und Petticoat. Der Eintritt ist frei.

Der S-Bahn-Weihnachtszug startet mit Knecht Ruprecht an beiden Tagen um 10.05, 12.25 Uhr und 14.45 Uhr und auch am 15., 16. und am 22., 23. Dezember vom Ostbahnhof aus zu den eineinhalbstündigen Fahrten. Restkarten sind am Zug erhältlich. Auch drei Fahrten mit der Panorama-S-Bahn beginnen um 11, 12.40 Uhr und 15 Uhr im Ostbahnhof. Karten für diese Fahrten gibt es vorab an allen S-Bahn-Verkaufsstellen, Restkarten direkt am Zug.

Alle Informationen zum Weihnachtsmarktprogramm und zu den Weihnachtsfahrten auch unter www.s-bahn-berlin.de. Änderungen vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/
Leiter Unternehmenskommunikation
Oliver Schumacher

Straßenbahn: Die Abschiedsfahrt ist gratis, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/707384.html

BVG mustert viele tschechische Straßenbahnen aus und deshalb sind die anderen Züge voll

Am Sonnabend befördern sie zum letzten Mal Fahrgäste im Berliner Südosten. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verabschieden sich von einem Teil ihrer Straßenbahnen aus tschechischer Produktion. Die Züge des Typs T6A2 fahren auf das Abstellgleis - oder nach Szczecin (Stettin), wo der Verkehrsbetrieb 32 Triebwagen gekauft hat.
Für heute lädt die BVG alle Fans zu einer dreistündigen Gratis-Abschiedsfahrt ein. Sie beginnt um 13 Uhr vor dem Betriebshof Köpenick.
So alt sind die in Prag hergestellten Bahnen der Marke Tatra übrigens nicht. Die ersten kamen 1988, die letzten 1991. Straßenbahn-Chef Klaus-Dietrich Matschke: "Doch einige haben noch die ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Zusätzliche Zugverbindungen zu den EU-Nachbarn, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
a69d62ae1a10b10ec12573b7005258d3?
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Europaweit wurden am 9. Dezember die Fahrpläne gewechselt – auch in Deutschland. Hier noch einige Nachträge und weitere Veränderungen zum Thema Tickets und Tarife.

Eine Viertelstunde schneller ist man von Berlin aus in Szczecin (Stettin). Die Abendverbindung des RE Stettin–Berlin ist sogar 24 Minuten schneller. In der Woche gibt es nach wie vor täglich acht Zugpaare über Angermünde in die polnische Hafenstadt, am Wochenende sogar neun. Dazu zählt die Intercity- Verbindung Amsterdam– Szczecin. Auf allen Verbindungen gilt der Anschlusstarif des VBB-Tarifs, auch das Brandenburg-Berlin-Ticket und dessen Nachtversion. In Szczecin gibt es günstige Anschlüsse nach Kolobrzeg, Wolin und Swinoujscie.
Ein zusätzlicher EuroCity fährt zweimal wöchentlich – Freitag- und Sonntagabend – zwischen Berlin und ...

Tarife: VBB-Tarif wird weiterhin in Fernzügen anerkannt, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
477b299fcd41581dc12573b70053ef88?
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Die Gültigkeit im Verbundgebiet kommt vor allem Fernpendlern zu Gute

Der VBB-Tarif gilt bei Bahnfahrten nicht nur im Regionalverkehr, sondern im Verbundgebiet auch auf vielen Verbindungen von InterCity- (IC), EuroCity- (EC) und D-Zügen, nicht jedoch im ICE. Deutsche Bahn AG, VBB und die Länder Berlin und Brandenburg einigten sich auf eine Fortsetzung der bisherigen Praxis. Die Tarifanerkennung ist damit auch für einige Fernpendler von Interesse.

Die Regelung gilt für folgende Strecken des Fernverkehrs:
- Berlin–Eberswalde–Prenzlau
- Berlin–Eberswalde–Szczecin
- Potsdam–Berlin–Cottbus– Forst (Lausitz)

Mobilitätseingeschränkte Reisende mit Schwerbehindertenausweis und ...

S-Bahn: Bald wachsen die neuen Widerlager am S-Bahnhof Adlershof in die Höhe, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
64d306f5e4bffd58c12573b70055deeb?
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Bauarbeiten befinden sich im Zeitplan / Südlicher Fußgängertunnel wird ganz abgerissen

Mit Hochdruck laufen die Bauarbeiten am neuen S-Bahnhof Adlershof, der in etwa einem Jahr bereits in Betrieb gehen soll. Derzeit erfolgt die Gründung der Unterbauten des neuen Brückenbauwerks, das sich künftig über der Rudower Chaussee erhebt. Der alte S-Bahnhof und der S-Bahndamm im Bereich Rudower Chaussee sind völlig verschwunden.
Aber die Umrisse des künftigen Bauwerks sind bereits klar zu erkennen, die Fundamentplatten sind fertig. Die Stahlflechter und Betongießer lassen jetzt die künftigen Widerlager in die Höhe wachsen. Diese Arbeiten gehen im nächsten Jahr weiter, nur vom 21. Dezember bis 2. Januar kehrt Bauruhe ein.
Im März/April 2008 bereits will Projektteamleiter Gerald Springer die ...

S-Bahn: Die Bahnhofshalle in Birkenwerder schmücken nun Schutzbords mit Zug- und Stadtansichten, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
5e0626b9cb7dfd1ec12573b70052d30c?
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Das pittoreske Rathaus der Gemeinde Birkenwerder neben den futuristisch anmutenden Hochhäusern am Potsdamer Platz – verbunden durch die
S-Bahn Berlin: Das zeigt eines von insgesamt drei Bildern, die nun die Bahnhofshalle von Birkenwerder schmücken.
Gemalt beziehungsweise gesprayt hat die Illustrationen auf den 13 Einzelbords der Künstler und Grafikdesigner Andreas Werner. Der 28-Jährige ist mit seinen Motiven bestens vertraut, lebte er doch lange selbst in der Gemeinde, bis er nach Berlin zog. Seine großformatigen und farbenfrohen Stadt- und Bahnansichten sollen jedoch nicht nur die Fahrgäste freundlich empfangen, sondern auch verhindern, dass der renovierte Eingangsbereich durch Graffiti verunstaltet wird.
Wir hatten sehr viele Probleme mit Vandalismus und ...

05 Dezember 2007

Tarife: Stammkunden der BVG sollen mehr zahlen, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1433482/
Stammkunden_der_BVG_sollen_mehr_zahlen.html

Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) beschließt heute die „Tarifanpassung 2008". Damit sollen die Fahrpreise ab 1. April um knapp zwei Prozent steigen. Überdurchschnittlich teurer werden die Tickets jedoch voraussichtlich für die Inhaber von Monats- und Jahreskarten.
Um knapp zwei Prozent steigen die Preise Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr Berlins ab 1. April. Überdurchschnittlich werden sich jedoch voraussichtlich die Kosten für die Inhaber von Monats- und Jahreskarten erhöhen. Stammkunden von BVG und S-Bahn sollen im Schnitt etwa drei Prozent mehr bezahlen. So soll die Jahreskarte ABC künftig 830 statt 805 Euro kosten.
Teurer werden sollen aber auch die Einzeltickets für die ...

Mobilität: 77 Prozent der S-Bahnhöfe sind inzwischen behindertengerecht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/707129.html

Senatorin zieht Bilanz / Probleme in Job-Centern
Christine Richter

Die Situation für Behinderte in Berlin hat sich in den letzten 15 Jahren deutlich verbessert. Dieses Fazit zog Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner (Linke) gestern nach der Senatssitzung. Dort hatte sie den Bericht "Barrierefreies Berlin - 15 Jahre Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt" vorgestellt. In Berlin leben 550 000 Menschen mit Behinderungen. Sie stellen damit 16 Prozent der Bevölkerung.
Im Jahr 1992 habe es zwölf U-Bahnhöfe mit Aufzügen gegeben, inzwischen seien 48 hinzugekommen, sagte die Senatorin. Da es in einigen dieser 60 U-Bahnhöfe mehrere Fahrstühle gibt, beläuft sich die Zahl der Aufzüge insgesamt auf 90. Der Einbau eines Fahrstuhls koste die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ...

Regionalverkehr: Brandenburg: Fürstenwalde - Beeskow ist zu 85 % bezahlt, aber nur zu 38 % gebaut

http://www.lok-report.de/

Unglaubliches hat der kürzlich veröffentlichte Jahresbericht 2007 des Landesrechnungshofes Brandenburg zu Tage gefördert. Bekanntlich sind von der einstmals 32,5 km langen Eisenbahnstrecke von Fürstenwalde (Spree) nach Beeskow nur 12 km befahrbar. Dennoch hat die Herrichtung dieses knappen Streckendrittels nach Ermittlungen des Landesrechnungshofes bereits 85 % der einstmals veranschlagten Kosten für die gesamte Strecke "gefressen".
Seit 1997 fuhr zwischen Fürstenwalde und Beeskow kein Zug mehr. Von 1999 an war der nördliche Abschnitt bis Bad Saarow-Pieskow wieder befahrbar. Immer wieder wurden von der DB Netz AG und der Landesregierung neue Wiedereröffnungstermine in die Welt gesetzt.
Alles heiße Luft! Laut Bericht "war sie [die DB Netz AG; Anm. DBV] nicht in der Lage, die Geamtmaßnahme termin- und zielgerecht auszuführen." Stattdessen wurde durch immer neue Nachforderungen (alleine etwa 200 Planungsänderungen, "ständige Mittelverschiebungen und unverhältnismßig hohe Bau- und Planungskosten") die Förderbehörde unter "Nachbewilligungszwang" (Zitate aus dem Bericht) gesetzt.
Die Aussagen in dem Bericht des Landesrechnungshofes lesen sich wie eine moderne Räuberpistole.
Der DBV Berlin-Brandenburg fordert angesichts der schlimmen Versäumnisse auf beiden Seiten die geplanten, bewilligten und bereits ausgezahlten Gelder zweckentsprechend für den Wiederaufbau der gesamten Strecke weiter von Bad Saarow-Pieskow nach Beeskow zu verwenden. Denn wie der Bericht auch feststellt, war die genehmigte Teilung des Sanierungsvorhabens in zwei Abschnitte (der eine, der heute befahren wird, und der andere, der nicht wieder aufgebaut werden soll) unzulässig, da das Gesamtvorhaben Fürstenwalde (Spree) -- Beeskow genehmigt und gefördert wurde!
Und selbstverständlich muss das Land Brandenburg dann auch den hier geplanten Schienenverkehr bestellen. Die prognostizierten durchschnittlich 700 Fahrgäste und die regionale Tourismuswirtschaft werden sich freuen (Pressemeldung DBV Berlin-Brandenburg, 05.12.07).

Tarife: Berlin: VBB-Tarif ist gescheitert

http://www.lok-report.de/

Statt der versprochenen Strukturreform beschließt der Senat für die Berliner Bahn- und Busfahrgäste wieder nur eine Tariferhöhung.
"Wir haben uns heute in offener Atmosphäre mit dem VBB, der S-Bahn, DB-Regio und der BVG über die Tarifstruktur des ÖPNV in Berlin und Brandenburg ausgetauscht. Unter den Teilnehmern konnte Einigkeit erzielt werden, dass wir in Berlin und Brandenburg eine Tarifstruktur benötigen, mit der es gelingt, mehr Fahrgäste für den ÖPNV zu gewinnen und stabile Kundenbeziehungen aufzubauen. Die derzeitige Tarifstruktur wird in den nächsten Monaten von den Verkehrsbetrieben, den beiden Bundesländern und dem VBB überarbeitet", erklärte Berlins Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer am 9. Oktober 2006. Und weiter: "Eine nahvollziehbare transparente Tarifstruktur, die bis zum Jahr 2010 angelegt sein sollte, muss durch Verlässlichkeit und Verbindlichkeit den Kunden gegenüber dauerhaft Fahrgastverluste verhindern."
Der heutige Senatsbeschluss bleibt hinter diesen richtigen und wichtigen Zielen weit zurück.
• Es gibt keine strukturellen Änderungen, damit die Tarife einfacher und verständlicher werden. Wo bleibt z.B. die Umsteigemöglichkeit beim Kurzstreckenfahrschein für Straßenbahn- und Busfahrgäste?
• Es gibt keine Anreize für Gelegenheitsfahrgäste wie z.B. Senioren. Warum ist die 10-Uhr-Karte in Berlin so überdurchschnittlich teuer? Warum kann sie nicht im Abo gekauft werden? Warum gilt sie erst ab 10 Uhr und nicht wie andernorts ab 9 Uhr?
• Es gibt keine Bindung der Stammkunden. Im Gegenteil, sie werden wieder überproportional zur Kasse gebeten. Man muss in Berlin immer öfter im Monat fahren, damit sich der Kauf einer Monatskarte überhaupt noch lohnt.
Einzige positive Änderung ist die Wiedereinführung der Mehrfahrtenkarte. Das ist viel zu wenig für eine Stadt, in der die Tarife für Bahn und Bus fast in allen Bereichen zu den höchsten in Deutschland gehören und die Einkommen der Menschen weit unter denen anderer Großstädte wie Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Stuttgart und München liegen (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 05.12.07).

VBB: Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2007 in Berlin und im Umland

http://www.vbbonline.de/download/pdf/
presse/Presse_23_11_07f.pdf

Kleinere Änderungen – einige Betreiberwechsel
im Regionalverkehr – einzelne Behinderungen im Zugverkehr
wegen Baustellen

Zukünftig werden die Linien RE 2 und RE 7 am Ostbahnhof so verknüpft,
dass man problemlos vom Westen kommend in Richtung Flughafen
Schönefeld umsteigen kann. Aus Südosten wird die Fahrt nach
Spandau und ins Havelland erleichtert.

Auf der Strecke Berlin-Wannsee – Jüterbog (neu: Linie MR 33) gibt es
einen Betreiberwechsel: Zukünftig wird sie von der Ostseeland Verkehr
GmbH (OLA) unter dem Produktnamen „Märkische Regiobahn“ bedient.
Die Züge halten nun auch auf allen Zwischenhalten.

Auch Besucher des Kurorts Bad Saarow fahren zukünftig zwischen Fürstenwalde
und Bad Saarow mit einem neuen Anbieter: Hier fährt jetzt
die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (ODEG). Die Linienbezeichnung
ändert sich in OE 35.

Auf der S-Bahn-Linie S1 soll im ersten Halbjahr 2008 der neue S-Bahnhof
Julius-Leber-Brücke (noch bekannt als „Kolonnenstraße“) in Betrieb
gehen.

Im Busverkehr wird die Linie M85 von S Lichterfelde Süd bis zum
Hauptbahnhof verlängert. Ab Potsdamer Platz übernimmt die Linie M85
die Linienführung des M41. Diese Linie fährt dann direkt durch den
Tiergartentunnel zum Hauptbahnhof. Offen ist, ob diese Änderung
schon zum 9. Dezember oder erst einige Tage später greift.

Alle Änderungen für Berlin und Brandenburg zum Fahrplanwechsel
sowie die aktuellen Fahrpläne und Liniennetze gibt es auch im Internet
auf der VBB-Homepage www.vbbonline.de.

Die Änderungen im Detail

Bahnregionalverkehr
RE 1 Magdeburg Hbf – Berlin – Frankfurt (Oder) - Eisenhüttenstadt

Wegen Bauarbeiten im Magdeburger Hauptbahnhof wird der RE 1 ab
25. Mai 2008 bis Magdeburg-Buckau verlängert. Dort wird dann der
Anschluss zum Fernverkehr in der Relation Leipzig – Magdeburg – Hannover
hergestellt. Damit verbunden ist jedoch der zeitweise Ausfall des
Verkehrshaltes der RE 1 in Magdeburg-Neustadt. Die längere Linienführung
bis Magdeburg-Buckau verursacht ab dem 25. Mai 2008 keine
Fahrplanänderungen in Berlin und Brandenburg. Die Fahrplanzeiten in
den beiden Ländern bleiben über die komplette Fahrplanperiode
gleich.

RE 2 Rathenow – Berlin Stadtbahn – Cottbus
Zwischen Berlin – Rathenow kommt es zu geringfügigen Änderungen
der Fahrplanzeiten. Auf der Berliner Stadtbahn wird die Linie neu in
Richtung Ostbahnhof vor der Linie RE 7 verkehren, so dass eine Umsteigemöglichkeit
von der RE 2 zur RE 7 zum Flughafen Berlin-Schönefeld
besteht. In der Gegenrichtung verkehrt die RE 2 nach der Linie RE 7. So
sind auch in der Gegenrichtung die Anschlüsse aus Richtung Flughafen
in Richtung Berlin-Spandau gegeben.
Aufgrund der geplanten Streckensperrung zwischen Lübbenau
und Cottbus wird der RE ab dem 15. Juni 2008 umgeleitet und verkehrt
über Calau nach Cottbus. Die Fahrzeit verlängert sich um bis zu 10 min.
Trotz dieser Fahrzeitverlängerung werden weiterhin die Anschlüsse z.B.
zur RE 11 und zur RB 46 erreicht, ohne dass diese Fahrpläne unterjährig
geändert werden müssen. Damit erhält die Linie RE 2 für die Fahrplanperiode
2008 zwei Fahrplanabschnitte, nämlich 9. Dezember 2007 bis
14. Juni 2008 sowie 15. Juni bis 13. Dezember 2008.
Die Umleitung über Calau hat keine Auswirkungen auf die Fahrplanzeiten
zwischen Rathenow und Lübbenau, so dass hier die Abfahrtszeiten
über beide Fahrplanabschnitte konstant bleiben.
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RE 4 Wismar/Wittenberge – Berlin Hbf (tief) – Ludwigsfelde - (Jüterbog)

Das Angebot der Linie RE 4 wird beibehalten. Der letzte Zug ab Wittenberge
Richtung Berlin verkehrt ca. 15 min früher, bereits um 22.49 Uhr.

RE 5 Rostock/Stralsund – Berlin Hbf (tief) – Lutherstadt Wittenberg/
Falkenberg (Elster)
Nach Ende der Bauarbeiten zwischen Löwenberg und Gransee wird der
RE 5 wieder zweistündlich in Löwenberg halten. In Oranienburg besteht
weiterhin der Korrespondenzhalt zur und von der Linie RB 12. Im Spätverkehr,
wenn die RE 4 nicht mehr verkehrt, werden zusätzliche Verkehrshalte
in Großbeeren und Teltow eingerichtet.

RE 6 Berlin-Spandau – Neuruppin – Wittstock - Wittenberge
Der letzte Zug ab Berlin-Spandau verkehrt ca. 8 min später und erhält
somit noch Anschluss vom ICE 592 aus Frankfurt/Main. Die am Wochenende
in Neuruppin endenden Züge aus Richtung Berlin (zweistündlich)
verkehren neu nun bis Neuruppin West.
Im weiteren Verlauf der Strecke verzögern sich die Bauarbeiten
zwischen Wittstock und Pritzwalk voraussichtlich bis zum 27. Februar
2008.

RE 7 Dessau - Berlin Stadtbahn - Berlin-Schönefeld Flughafen -
Wünsdorf
Auf dieser Linie ändern sich im gesamten Verlauf die Abfahrtszeiten. Im
Einzelnen:
• Spätere Abfahrt in Dessau zur Minute 18, dadurch auch Anschluss
aus Richtung Bitterfeld
• Kürzere Standzeit in Belzig
• Fahrlagentausch mit der RE 2 auf der Stadtbahn, dadurch Anschluss
von RE 2 zur RE 7 Richtung Schönefeld, (Gegenrichtung
analog, s. o.)
• Anschluss von RB 10 in Charlotteburg auf die Stadtbahn
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• in Wünsdorf keine Kurzwende mehr (Ankunft Minute 9, Abfahrt
Minute 52)
• frühere Ankunft in Dessau zur Minute 43
• in Sachsen-Anhalt entfällt der Halt in Meinsdorf

RB 10 Nauen – Berlin-Spandau – Berlin-Charlottenburg
Das Fahrplanangebot bleibt unverändert. Neu erhält die Linie in Berlin-
Charlottenburg (HVZ) teilweise Anschluss zur RE 7 in und aus Richtung
Wünsdorf-Waldstadt.

RB 12 Berlin-Lichtenberg - Löwenberg – Templin
Diese Linie wird wie im Fahrplan 2007 abwechselnd sowohl von der DB
Regio als auch von der Prignitzer Eisenbahn GmbH (PEG) betrieben. In
Oranienburg besteht weiterhin der Korrespondenzhalt zur und von der
Linie RE 5.

RB 14 Senftenberg - Berlin-Schönefeld Flughafen – Stadtbahn -
Nauen
Zunächst keine Änderung, allerdings haben die ab dem 15. Juni 2008
geltende Streckensperrung Lübbenau – Cottbus und die daraus resultierende
Umleitung der Linie RE 2 über Calau (NL) Auswirkungen auf das
Fahrplankonzept der RB 14. Bis auf wenige Ausnahmen verkehrt dann
die RB 14 nicht im Abschnitt Lübbenau – Calau. Zwischen Calau und
Senftenberg verkehrt die RB 14 so, dass in Calau Anschluss von und zur
Linie RE 2 besteht.

RB 22 Berlin-Schönefeld Flughafen - Michendorf - Potsdam Hbf
Das Fahrplanangebot bleibt gleich. Neu werden die Halte in Caputh-
Schwielowsee, Caputh-Geltow und Potsdam-Pirschheide als Bedarfshalte
eingerichtet.

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OE 25 Berlin-Lichtenberg – Werneuchen
Es entfällt die erste Zugfahrt an Samstagen von Berlin-Lichtenberg nach
Werneuchen. Dafür verkehrt die letzte Abfahrt von Berlin-Lichtenberg
nach Werneuchen um 22.27 Uhr ab Lichtenberg.

MR 33 Berlin-Wannsee - Beelitz Stadt - Treuenbrietzen
Die Linie heißt nun MR 33 und wird von der OLA Ostseelandverkehr
GmbH unter dem Namen Märkische Regiobahn betrieben. Das Fahrplanangebot
wurde überarbeitet, da die Streckengeschwindigkeit zwischen
Jüterbog und Beelitz Stadt heraufgesetzt wurde. Die Zwischenhalte
Wilhelmshorst, Potsdam-Rehbrücke und Potsdam Medienstadt
Babelsberg werden wieder von allen Zügen bedient. Zwischen Michendorf
und Berlin-Wannsee wird gemeinsam mit der RE 7 wieder ein ungefährer
30 min Takt angeboten. Die Verdichterzüge an Samstagen
zwischen Beelitz Stadt und Berlin-Wannsee haben unterschiedliche Abfahrtszeiten.
Vormittags verkehren die Züge in Richtung Berlin-
Wannsee mit Anschluss zur RE 1. In der Gegenrichtung wird der Anschluss
zur RE 7 gewährleistet. Am Nachmittag erfolgt der Anschluss in
Wannsee von der RE 1 zur RM 33.

OE 35 Fürstenwalde (Spree) - Beeskow
Die Linie heißt neu OE 35. Ab dem 9. Dezember 2007 verkehrt hier die
ODEG, bereits bekannt durch den Betrieb auf den Linien OE 25, 36, 60
und 63. Der Schienenersatzverkehr zwischen Fürstenwalde (Spree) –
Bad-Saarow – Beeskow entfällt. Dafür werden Alternativverbindungen
in das regionale Busangebot integriert.

RB 54 (Berlin-Lichtenberg – Berlin-Gesundbrunnen – Oranienburg)
– Löwenberg - Rheinsberg
Wegen Baumaßnahmen besteht voraussichtlich bis Ende April 2008 kein
Zugangebot nach Rheinsberg. Danach wird diese Linie mit einem geänderten
Konzept bedient. Hierzu sind die Planungen jedoch noch nicht
endgültig abgeschlossen. Zwischen dem 9. Dezember 2007 und Ende
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April 2008 wird ein Schienenersatzverkehr zwischen Gransee und
Rheinsberg eingerichtet.

OE 63 Joachimsthal – Britz – Eberswalde
Das Fahrplanangebot bleibt praktisch gleich. Es gibt einige durchgehende
Zugverbindungen von Joachimsthal bis Berlin-Lichtenberg und in
der Gegenrichtung durch das Vereinigen von Zügen der Linien OE 60
und OE 63 zwischen Eberswalde und Berlin. Am Sonntag fährt ein zusätzliches
Zugpaar.

LB 65 Cottbus – Spremberg – Görlitz – Zittau
Das Fahrplanangebot bleibt bestehen. Die ab dem 15. Juni 2008 geltende
Streckensperrung zwischen Lübbenau und Cottbus und die daher
notwendige Umleitung der Linie RE 2 über Calau (NL) haben Auswirkungen
auf das Fahrplankonzept der LB 65, da diese Linien in Cottbus
unmittelbaren Anschluss besitzen. Die erforderlichen Fahrplanänderungen
zur Anschlusssicherung müssen noch im Detail geprüft und erarbeitet
werden. Das genaue Fahrplankonzept der LB 65 ab dem
15. Juni 2008 steht daher noch nicht endgültig fest.


Bahnfernverkehr1
IC-Linie 56: Abschnitt Cottbus – Berlin [– Norddeich Mole]
hier: Zugpaar IC 2132/2131
Zunächst keine Änderungen. Aufgrund der geplanten Streckensperrung
zwischen Lübbenau und Cottbus wird der IC 2132 bzw. 2131 analog
der Linie RE 2 ab dem 15. Juni 2008 umgeleitet und verkehrt ebenfalls
über Calau nach bzw. von Cottbus. Die Verkehrshalte Lübben und
Lübbenau werden in dieser Zeit weiterhin bedient. Lediglich die Abfahrts-
bzw. Ankunftszeit in Cottbus ändert sich.
1 Es werden die Fernverkehrsverbindungen aufgeführt, auf denen innerhalb der Länder
Berlin und Brandenburg der VBB-Tarif bisher anerkannt worden ist (jedoch kein Verkauf
von VBB-Fahrausweisen in den Zügen!). Eine endgültige Regelung über die weitere
Anerkennung steht allerdings zum Zeitpunkt des Versendens dieser Presseinformation
noch aus.
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IC Linie 99: Abschnitt Hamburg – Berlin – Forst [Wroclaw – Krakow]
hier: Zugpaar EC 240/241
Zunächst keine Änderungen. Aufgrund der geplanten Streckensperrung
zwischen Lübbenau und Cottbus wird der EC 240/241 ab dem
15. Juni 2008 umgeleitet und Fährt ohne Halt über die Dresdner Bahn
nach Berlin Hbf (tief). Der EC 240 in Richtung Hamburg hält zusätzlich
in Finsterwalde.


S-Bahn
S1:
Verschiebung der Fahrplanlage der Verdichterzüge Zehlendorf – Potsdamer
Platz. Der neue S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke wird voraussichtlich
im 1. Halbjahr 2008 in Betrieb gehen.

S5:
Drei Verdichterfahrten ab Mahlsdorf werden über Warschauer Straße
hinaus bis Westkreuz verlängert, die Fahrt 5:51 Uhr ab Mahlsdorf entfällt.


S7:
Die Abfahrtzeiten ab Savignyplatz bis Westkreuz verschieben sich um
eine Minute.


Busse
Auf insgesamt 27 Linien werden Haltestellennamen geändert!

M41 Sonnenallee/Baumschulenstraße - S+U Hauptbahnhof:
Fährt ab „S Potsdamer Platz/Voßstraße“ ohne Zwischenhalt durch den
Tiergartentunnel zum Hauptbahnhof. Den entfallenden Streckenabschnitt
über das Regierungsviertel zum Hauptbahnhof übernimmt die
Linie M85.
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M48 Zehlendorf, Busseallee - S+U Alexanderplatz:
Die Verstärkerfahrten zwischen „S+U Rathaus Steglitz“ und „S Potsdamer
Platz/Voßstraße“ übernimmt die verlängerte Linie M85.

M85 S Lichterfelde Süd - Hauptbahnhof:
Wird ab „S+U Rathaus Steglitz“ zum Hauptbahnhof verlängert und verkehrt
über Schloßstraße – Rheinstraße – Hauptstraße - Potsdamer Straße
– S Potsdamer Platz/Voßstraße – Ebertstraße (Brandenburger Tor) –
Scheidemannstraße (Reichstagsgebäude) - Bundeskanzleramt und ersetzt
ab Potsdamer Platz den M41, der eine neue Linienführung durch
den Tiergartentunnel erhält. Im Nachtverkehr (0.30 bis 4.30 Uhr, Samstag
bis 5.30 Uhr, Sonntag bis 7 Uhr) fährt diese Linie nur zwischen S
Lichterfelde Süd und S+U Rathaus Steglitz. Offen ist, ob diese Änderung
schon zum 9. Dezember oder erst einige Tage später greift.

Bus 294 (Falkenberg –) Hohenschönhausen, Seehauser Straße –
Gehrenseestr. ( – Hohenschönhausen, Marzahner Straße):
Die Linie erhält eine neue Linienführung und verkehrt über Falkenberger
Chaussee – Vincent-van-Gogh-Straße – Seehausener Straße – Pablo-
Picasso-Straße – Gehrenseestraße – Wartenberger Straße – Hauptstraße
– Konrad-Wolf-Straße – Gärtnerstraße – Marzahner Straße (inkl. Schleifenfahrt
im Industriegebiet). Sie übernimmt Streckenabschnitte des
359ers, der verkürzt wird.

Bus 349 S Grunewald – U Theodor-Heuss-Platz (Mo-Fr):
Statt als Ringlinie verkehrt die Linie nun vom S Grunewald über Schmetterlingsplatz
– Eichkampstraße – Messedamm – Masurenallee – Theodor-
Heuss-Platz – Reichsstraße bis U Theodor-Heuss-Platz und zurück.
Statt wie bisher stündlich, gibt es nun alle 40 Minuten eine Fahrt.

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Bus 359 Ringlinie: Falkenberg – Wartenberg – Hagenower Ring –
Falkenberg (Mo-Sa):
Die Linienführung wird verkürzt: Falkenberger Chaussee – Prendener
Straße – Dorfstraße – Ernst-Barlach-Straße – Egon-Erwin-Kisch-Straße –
Falkenberger Chaussee. Neue Endhaltestelle ist die Endhaltestelle der
MetroTram M4 und M17 in Falkenberg. Den Streckenabschnitt zur Marzahner
Straße übernimmt die Linie 294.

Bus 390 S Ahrensfelde – Ahrensfelde – Eiche – Mehrow – Ahrensfelde
– S Ahrensfelde (Mo-Sa):
Die Linie wird in Ahrensfelde neu über Lindenberger Straße – Bahnstraße
– Ernst-Thälmann-Straße – Kirschenallee geführt. Es kommen zusätzliche
Haltestellen hinzu. Diese heißen „Ahrensfelde, Kirschenallee“,
„Ahrensfelde, Fasanenstraße“, „Ahrensfelde, Bahnstraße“ und „Ahrensfelde,
Kirche“.


Ab dem 14. Januar 2008 treten im südlichen Umland folgende Änderungen
in Kraft:

Bus 734
Die Linie übernimmt im Stundentakt die Anbindung der Siedlung Schönefeld
an den S-Bahnhof (bislang durch die Linie 736).

Bus 735
Die neu eingerichtete Linie wird von Schönefeld über die Waßmannsdorfer
Chaussee nach Waßmannsdorf und weiter nach Großziethen
führen. Endpunkt wird die Haltestelle Stuthirtenweg an der Stadtgrenze
sein. Abweichende Linienführungen zur Sicherstellung des Schülerverkehrs
nach Schönefeld und Mahlow (via Selchow) sind zu beachten.

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Bus 736
Die Linie wird stündlich zwischen U Johannisthaler Chaussee und U Rudow
über Großziethen verkehren. Damit besteht wieder eine Verbindung
Großziethens zum U-Bahnhof Rudow.