31 Januar 2008

Tarife: Senioren sollen billiger Bus und Bahn fahren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/721249.html

Preiswertes Ticket ab 2009
Peter Neumann

In Berlin könnte es vom nächsten Jahr an wieder ein Seniorenticket für den Nahverkehr geben, mit dem ältere Menschen Geld sparen können. "Die Gespräche haben begonnen, die Verkehrsunternehmen stehen der Idee grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber", sagte Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), gestern. Marktforscher loten nun aus, wie viele Senioren eine solche Fahrkarte kaufen würden und welcher Preis tragbar wäre - sowohl für die Kunden als auch für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die S-Bahn Berlin.
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer rief die beiden Unternehmen erneut dazu auf, ein spezielles Angebot für Senioren auf den Markt zu bringen. "Die Frage lautet: Wie gelingt es, ältere Menschen dauerhaft ...

BVG: Vier Prozent mehr Geld - nur für neue Mitarbeiter, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/721251.html

Berliner Verkehrsbetriebe legen erstes Angebot für Beschäftigte vor / Streik droht weiter
Peter Neumann

Die Beschäftigten bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) sollen mehr Geld bekommen - aber nur ein Teil von ihnen. Im Tarifstreit mit der Gewerkschaft Verdi will die Arbeitgeberseite heute ein Angebot auf den Tisch legen, das für diese Mitarbeiter eine spürbare Lohn- und Gehaltssteigerung vorsieht. "Wir können uns eine Erhöhung vorstellen, die sich an dem derzeit üblichen Maß orientiert", sagte BVG-Chef Andreas Sturmowski gestern der Berliner Zeitung. Vier Prozent mehr Geld sei denkbar. Deshalb habe er für den drohenden Warnstreik, der den BVG-Verkehr am Sonnabend von 3 bis 20 Uhr lahm legen soll, kein Verständnis.
Die Erhöhung soll Beschäftigten zugute kommen, die der seit 2005 geltende ...

30 Januar 2008

Flughäfen: Germanwings, Eurowings und Tuifly greifen gemeinsam Air Berlin an , aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11121915/485072/
Germanwings_Eurowings_und_Tuifly_greifen_gemeinsam_Air_Berlin.html

POTSDAM - Noch vor wenigen Jahren tummelten sich auf dem deutschen Markt fast zwei Handvoll Fluggesellschaften. Neben dem Platzhirsch Lufthansa und dem Emporkömmling Air Berlin bevölkerten die Ferienflieger Condor, LTU und Hapag-Lloyd, die Billigflieger Germanwings und Germania, die Linienfluggesellschaft DBA und der Regionalflieger Eurowings den Himmel. Doch die Branche ist in Bewegung geraten. Vor dem Hintergrund des knallharten Wettbewerbs, der durch die angelsächsischen Billigflieger Easyjet und Ryanair angeheizt wird, rollt eine Fusionswelle über sie hinweg.
In den vergangenen Jahren war Air Berlin die treibende Kraft. Das Unternehmen übernahm zunächst die DBA, dann die ...

29 Januar 2008

Potsdam: Hersteller: Kritik an Tram-Ausschreibung, aus Potsdamer Neueste Nachrichten

http://www.pnn.de/Pubs/nachrichten/
pageviewer.asp?TextID=15866

Siemens bewirbt sich um Auftrag aus Potsdam – und sponsert Aufbau einer historischen Straßenbahn (29.1. 2008)

Von Guido Berg
Potsdam - Potsdam will 19 neue Straßenbahnen kaufen. Die Ausschreibung läuft. Doch jetzt wachsen nach PNN-Informationen in der Branche Befürchtungen, dass der Siemens-Konzern, von dem bereits die Combinos in der Landeshauptstadt fahren, bei der Vergabe bevorzugt werden könnte. Dies haben hochrangige Vertreter anderer Schienenfahrzeughersteller auf Anfrage bestätigt. Konkret nehmen sie Anstoß an einem doppelten Tram-Engagement von Siemens in Potsdam: Einerseits beteiligt sich die für Schienefahrzeugbau zuständige Konzerntochter Siemens Transportation Systems an der derzeit laufenden Ausschreibung des Potsdamer Verkehrsbetriebes ViP für 19 neue Straßenbahnen. Gleichzeitig fördert der Konzern über die Leipziger Firma IFTEC, an der er mit 50 Prozent beteiligt ist, die Restaurierung eines historischen Straßenbahnwagens in Potsdam. Andere an der Tram-Ausschreibung beteiligte Unternehmen hatten auf Anfrage ...

S-Bahn: Pünktlichkeit der S-Bahn "nicht so toll", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/720699.html

Baustellen und schlechte Gleise bremsen Züge aus
Peter Neumann

Zugverspätungen gehören für die Stammkunden der S-Bahn zum Alltag. Geschäftsführer Tobias Heinemann kann das bestätigen: Um die Pünktlichkeit ist es "nicht so toll" bestellt, lautet seine Einschätzung. Derzeit fahren nur 95 Prozent der S-Bahn-Züge pünktlich, sagte er der Kundenzeitschrift "punkt 3". Dagegen fordert der Vertrag mit dem Senat auf das Jahr gerechnet eine Pünktlichkeitsquote von mindestens 96 Prozent - sonst wird der Zuschuss gekürzt. Eine S-Bahn gilt als unpünktlich, wenn sie mindestens drei Minuten zu spät verkehrt.
Für die mangelnde Betriebsqualität machte Heinemann unter anderem Infrastrukturprobleme verantwortlich - zum Beispiel Weichen- und ...

BVG: Am Sonnabend droht der große Streik, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1609393/
Am_Wochenende_will_Ver.di_Berlin_lahm_legen.html

Mindestens 250 Euro mehr Lohn jeden Monat, oder Berlin steht still. So steht es derzeit im Tarifkonflikt zwischen der BVG und der Gewerkschaft Ver.di. Sollte es am Donnerstag kein neues Angebot der Arbeitgeber geben, will Ver.di schon am Samstag zum Streik aufrufen. Busse und U-Bahnen in Berlin würden dann stehen bleiben.
Der Tarifstreit bei den Berlinern Verkehrsbetrieben (BVG) spitzt sich zu. Unmittelbar vor der am Donnerstag anstehenden Tarifrunde mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) hat die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di Warnstreiks angekündigt. Bereits am Sonnabend sollen in der Hauptstadt ...

28 Januar 2008

Flughäfen: Strausberg will Landebahn für 4,6 Millionen Euro verkaufen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11119860/485072/
Strausberg_will_Landebahn_fuer_Millionen_Euro_verkaufenHangarbetreiber_empoert.html

Die Träume von Patrick Villiers und Hans-Joachim Adomatis dürften so gut wie geplatzt sein. Dass nach der Schließung von Tempelhof kleine Geschäftsflieger auf dem Flugplatz in Strausberg (Märkisch-Oderland) landen sollten, war im Grunde schon immer ein etwas verwegener Gedanke. Doch die beiden Eigentümern der dort ansässigen Hangar- und Flugzeugbetreiber-Firma Vintage Aircraft, hatten trotzdem darauf gehofft. Schließlich würde ein Geschäftsflughafen Strausberg ihre Geschäftsaussichten schlagartig verbessern.
Doch mittlerweile sehen Villiers und Adomatis ihre Felle davon schwimmen. Nicht nur weil Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) dieser Tage laut ...

Parkeisenbahn: Berliner Parkeisenbahn: Winterfahr- & Faschingstag

http://www.parkeisenbahn.de/

Am 3. Februar 2008 unterbricht die Parkeisenbahn Wuhlheide den Winterschlaf und lädt zu gemütlichen Rundfahrten durch die winterliche Wuhlheide ein. Der mit einer Diesellok bespannte Zug startet zwischen 11:00 und 16:00 Uhr alle 30 Minuten vom Bf. Eichgestell der Parkeisenbahn und hält unterwegs auch auf dem Bahnhof Badesee.
Der. Bf. Eichgestell befindet sich unmittelbar am Parkplatz des Freizeit- und Erholungszentrums. Die Abfahrt erfolgt dort jeweils zu den Minuten 05 und 35. Die Fahrkarten zum Preis von 4,50 Euro (Kinder zahlen 3,50 Euro) sind im Zug erhältlich.
Der S-Bahnhof Wuhlheide wird leider nicht angefahren. Der Zustieg ist dafür am ca. 600 m entfernten Bf. Badesee möglich. Auch am Bf. Hauptbahnhof kann wegen Instandhaltungsarbeiten am Bahnsteig nicht gehalten werden. Der Bf. Eichgestell ist direkt am Parkplatz des Freizeit- und Erholungszentrums gelegen und befindet sich nur wenige Gehminuten vom großen FEZ-Palast entfernt. Im Betriebswerk ist eine rund 30-minütige Pause vorgesehen. Dort werden unsere jungen Parkeisenbahner eine frisch gegrillte Bratwurst zubereiten, welche übrigens im Fahrpreis enthalten ist. Ferner startet unsere Handhebeldraisine zu kurzen Pendelfahrten und eine kleine Gartenbahnanlage freut sich auf Zuschauer.
Die jungen Besucher können sich schminken lassen. Damit ist man dann gut gerüstet, um die Faschingsveranstaltung im FEZ-Hauptgebäude zu besuchen, denn dort steht das Wochenende unter dem Thema „ALLEZ HOPP! Fasching“ (Pressemeldung Berliner Parkeisenbahn, www.parkeisenbahn.de, 28.01.08).

allg.: Berlin: Aufweitung von Bahnbrücken

http://www.lok-report.de/

Einem Berichtsauftrag des Abgeordnetenhauses zur Ermittlung der für eine Aufweitung zugunsten des Umweltverbundes (Omnibusse, Straßenbahnen, Fahrrad- und Fußgängerverkehr) in Frage kommenden Eisenbahn-Überführungen folgend, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ca. 500 Brückenbauwerke systematisch erfasst. Dabei wurden 14 Eisenbahnüberführungen und Bahnübergänge ermittelt, deren Aufweitungen aus Sicht des Landes Berlin – insbesondere in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG – verkehrlich sinnvoll wären und die schrittweise etwa bis zum Jahre 2020 realisiert werden könnten.
Wie ein auf Vorlage von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer am 15.01.07 vom Senat beschlossener Bericht an das Abgeordnetenhaus darlegt, handelt es sich um folgende Eisenbahn-Überführungen (EÜ) oder Bahnübergänge (BÜ) und Baumaßnahmen:
Nr. 1 EÜ Hechtgraben - Aufweitung zur Durchbindung eines Fuß-/Radweges Marzahn-Hellersdorf
Nr. 2 BÜ Am Kornfeld/Lohengrinstraße – Zusätzliche Querung für Fußgänger: Personentunnel
Nr. 3 EÜ Hönower Straße – Ersatz der überbreiten Stütze, Heranführung Straßenbahn
Nr. 4 BÜ Ahrensfelder Chaussee – Erweiterung für Rad- und Gehwegführung
Nr. 5 EÜ Wollankstraße – Erweiterung der lichten Weite für Straßenbahnführung, evtl. mit Haltestellen
Nr. 6 EÜ Mühlenstraße – Anbindung der verlängerten Granitzstraße
Nr. 7 EÜ Bahnhofstraße/Pankgrafenstraße; am S-Bahnhof Karow – Erweiterung der lichten Weite für Fußgänger und Radfahrer
Nr. 8 EÜ Am Feuchten Winkel – Anbindung des ehemaligen Güterbahnhofs Pankow
Nr. 9 EÜ Dorfstraße (B 2) nördlich Malchow – Erhöhung der Durchfahrtshöhe auf 4,50 m nur durch Absenkung der Fahrbahn
Nr. 10 BÜ Schönerlinder Straße – Ergänzung eines Rad- und Gehweges auf der westlichen Seite
Nr. 11 BÜ Hobrechtsfelder Chaussee – Erweiterung für Rad- und Gehwegführung
Nr. 12 EÜ Waidmannsluster Damm/S-Bahnhof Waidmannslust – Erweiterung für Radverkehr und Bushaltestellen
Nr. 13 EÜ Teltower Damm/S-Bahnhof Zehlendorf – Neuer Bahnhofszugang durch westliches Widerlager
Tempelhof-Schöneberg
Nr. 14 EÜ Nähe Sachsendamm, im Bahndamm der Ringbahn – Neuer Personentunnel zum Cheruskerpark
Von den untersuchten 14 Maßnahmen sind aus heutiger Sicht 13 mit einem Baukostenanteil Berlins von rd. 22,2 Mio. € umsetzbar. Die Maßnahmen Nr. 7 (EÜ Bahnhofstraße, am S-Bahnhof Karow) und 13 (Zugang zum S-Bahnhof Zehlendorf) wurden bereits im Zusammenhang mit den kurzfristig geplanten grundhaften Sanierungen der EÜ bei der DB AG bestellt.
Die vier Maßnahmen EÜ Wollankstraße (Nr. 5), EÜ Bahnhofstraße (am S-Bahnhof Karow; Nr. 7), EÜ Waidmannsluster Damm (am S-Bahnhof Waidmannslust (Nr. 12) und Zugang zum S-Bahnhof Zehlendorf (Nr. 13) sollen zur Nutzung von bautechnischen Synergieeffekten mit entsprechender Kostenminderung zusammen mit den von der DB Netz AG hier geplanten Sanierungs- oder Neubaumaßnahmen innerhalb der nächsten zehn Jahre erfolgen. Der Anteil Berlins an den Kosten beträgt für diese Maßnahmen ca. 9,5 Mio. €.
Bei den verbleibenden zehn Maßnahmen ist seitens der DB AG bis zum Jahr 2020 keine Grunderneuerung vorgesehen. Eine Veränderung dieser Brückenbauwerke und Bahnübergänge erfordert eine Finanzierung durch das Land Berlin in Höhe von ca. 13,8 Mio. €.
Da alle genannten Maßnahmen einen hohen verkehrlichen Nutzen haben und zum Teil – wie bei der Erweiterung von Bahn-Übergängen um Rad- und Fußwege – relativ kostengünstig sind, sollen sie nach Maßgabe verfügbarer Haushaltsmittel bis etwa 2020 schrittweise realisiert werden (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 28.01.08).

Radverkehr: Mit Farbe auf der Fahrbahn Leben retten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0128/lokales/0016/index.html

Radfahrer bekommen eine eigene Spur - links von den Rechtsabbiegern, damit sie nicht mehr übersehen werden
28.01.2008
Lokales - Seite 21
Peter Neumann

Neuartige Straßenmarkierungen sollen verhindern, dass Radfahrer von Rechtsabbiegern überfahren werden. Insofern will der Senat mit ein paar Eimern Farbe Leben retten. "Bei jeder Kreuzung, die umgebaut werden soll, wird geprüft, ob dafür Platz ist", sagte Heribert Guggenthaler von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Lastwagen können Radlern sehr gefährlich werden, weil die Zweiräder im "toten Winkel" der Außenspiegel oft übersehen werden. Wie groß dieses Risiko ist, geht aus einer internen Analyse der Polizei hervor. Danach sind fünf der 14 Radfahrer, die 2007 auf Berlins Straßen tödlich verunglückten, von rechts abbiegenden Fahrzeugen erfasst worden.
In Mitte ist die neue Markierung schon zu besichtigen - zum Beispiel auf der Holzmarktstraße gegenüber vom S-Bahnhof Jannowitzbrücke. Auch am Marheinekeplatz in Kreuzberg ...

26 Januar 2008

Straßenbahn + Straßenverkehr: Der innere Stadtring wird weiter ausgebaut - an der Invalidenstraße stehen 144 Bäume im Weg, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/719958.html

Kahlschlag in Mitte
Der innere Stadtring wird weiter ausgebaut - an der Invalidenstraße stehen 144 Bäume im Weg
Peter Neumann

Mehr als 80 Jahre steht der Lederhülsenbaum schon im Vorgarten des Naturkundemuseums. Doch obwohl das Gehölz mit seinen langen ledrigen Samenbehältern als Naturdenkmal geschützt ist, droht ihm die Säge - wie auch vielen weniger exotischen Bäumen an der Invalidenstraße in Mitte. 144 Bäume müssen gefällt werden, wenn der Senat von 2009 bis 2011 die Fahrbahn verbreitert und eine Straßenbahn zum Hauptbahnhof baut. Das geht aus den im Bezirksamt ausgelegten Genehmigungsunterlagen hervor. Während der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) den Ausbau befürwortet, lehnen Anwohner dies ab. "Wir werden klagen - durch alle Instanzen hindurch", sagt Carl Loyal vom Hotel "Honigmond".
Der Senat sieht gute Gründe für das Projekt. Wenn die Invalidenstraße zu einem Teil des inneren ...

Bahnhöfe: Brandenburg: Deutsche Bahn muss Mängelanalyse ernst nehmen

http://www.lok-report.de/

Der VBB bekräftigt seine Mängelanalyse zur Fahrgastinformationen an Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg und weist die Kritik der Deutschen Bahn als unbegründet zurück. Die Deutsche Bahn hatte dem VBB in einem Hintergrundgespräch vorgeworfen, seine Studie sei "scheinbar politisch motiviert und nicht nachvollziehbar".
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz "Es ist nicht verständlich, warum die Deutsche Bahn so dünnhäutig reagiert und unsere Studie offenbar nicht ernst nehmen will. Sie sollte aber ihre Augen vor den offensichtlichen Mängeln nicht dauerhaft verschließen. Andernfalls schädigt sie mittelfristig ihr eigenes Kerngeschäft - die Beförderung von Personen."
Zu den Kritikpunkten im Einzelnen:
1. Die Analyse sei politisch motiviert: Der VBB agiert nicht politisch. Er ergreift aber die Position der Fahrgäste. Aus deren Sicht ist es nicht akzeptabel, wenn die Bilanz des Konzerns zwar verschönert wird, darunter aber der Service gerade in der Fläche deutlich leidet.
2. Die Bahn investiere 6 Mio. EUR für die Instandhaltung der Stationen sowie zur Beseitigung von Vandalismusschäden in Berlin und Brandenburg. Der VBB begrüßt dies ausdrücklich. Offenbar reichen diese Mittel aber noch nicht aus. Ferner wird dadurch nicht erklärt, warum z. B. kaputte Zugzielanzeigen, Lautsprecher etc., auf die bereits in der VBB-Analyse 2006 hingewiesen wurde, im Herbst 2007 noch immer nicht instand gesetzt sind. Außerdem dürfen nicht nur einseitig die Prestigebahnhöfe in Berlin gepflegt werden. Auch die Stationen im Land dürfen nicht weiter herabgewirtschaftet werden.
3. Die Bahn zweifele die Grundlage der VBB-Analyse an: Dafür gibt es keinen Anlass: Der VBB hat keine Laien zur Untersuchung der Bahnhöfe geschickt, sondern erfahrene Tester, die die Stationen mit einem standardisierten Fragebogen systematisch unter die Lupe genommen haben.
4. Die Bahn liege in punkto Barrierefreiheit gerade in Berlin und Brandenburg sehr weit vorn. Der VBB hat in seiner Studie die Fahrgastinformation an Bahnhöfen untersucht, Barrierefreiheit war nicht Thema der Studie, insofern ist der Verweis darauf fehl am Platze. Der VBB begrüßt das Engagement der Bahn für die Barrierefreiheit. Allerdings ist ein erheblicher Teil der finanziellen Mittel dafür öffentliches Geld und nicht Geld des Bahn-Konzerns.
5. Für die Bahnhöfe gebe es Mindeststandards, die auch eingehalten werden. Die Stationskategorien hat die DB Station und Service 2005 eigenmächtig eingeführt, ohne dabei die Länder oder den VBB zu konsultieren. Durchweg liegen diese Standards deutlich unter dem, was bis dahin auf den jeweiligen Stationen üblich war. Inzwischen werden aber längst nicht mehr überall die selbstgesetzten Mindeststandards erfüllt: Auf den Bahnhöfen Eisenhüttenstadt, Guben, Löwenberg (Mark), Luckenwalde, Rangsdorf, Seelow-Gusow, Zossen sowie Berlin-Charlottenburg werden sie unterschritten.
6. Wer mehr Fahrgastinformation wolle, müsse eben mehr bezahlen. Es ist nicht Aufgabe der öffentlichen Haushalte, der Deutschen Bahn dann mehr Geld für die Fahrgastinformation zu zahlen, wenn diese einseitig die Standards senkt, wie 2005 geschehen.
7. Der VBB habe die Bahn zu spät informiert: Das ist nachweislich falsch. Der VBB hat die Analyse mehrere Tage vor der Presseveröffentlichung an die Bahn gesendet, genauso wie es im Jahr zuvor gehandhabt wurde. Zwischen VBB und der Deutschen Bahn gibt es ferner regelmäßige Abstimmungsrunden (Pressemeldung Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH, 26.01.08).

25 Januar 2008

Bahnhöfe: Bahn investiert jährlich 15 Millionen Euro in Bahnhöfe in Brandenburg

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20080125.html

Für Instandhaltung und Beseitigung von Vandalismusschäden an Stationen gibt die Bahn jährlich rund 4,5 Millionen Euro aus

(Berlin, 25. Januar 2008) Die Deutsche Bahn wird gemeinsam mit dem Land Brandenburg in den kommenden Jahren jährlich rund 15 Millionen Euro in den Um- und Ausbau und die Modernisierung von Verkehrsstationen im Land Brandenburg investieren. „Damit wollen wir das direkte Umfeld von Bahnhöfen, die Bahnhöfe selbst und die Reisendeninformation attraktiver gestalten und so mehr Fahrgäste für das Reisen mit dem Zug gewinnen“, erklärte Uwe Marxen, Regionalbereichsleiter Ost der DB Station&Service AG.

In diesem Jahr werden in Berlin und Brandenburg moderne Verkehrsstationen unter anderem in Golm, Heiligengrabe und Liebenthal, neue Fahrgastinformationsanlagen in Cottbus und in Berlin sowie sechs weitere Aufzüge in Betrieb gehen. Neben den großen vorbereitenden Arbeiten am Bahnhof Berlin Ostkreuz und den Umbauarbeiten auf den S-Bahnhöfen Baumschulenweg und Adlershof sowie dem Neubau des Bahnhofs Julius-Leber-Brücke geht die Modernisierung auf kleineren Stationen kontinuierlich weiter. In Bernau, Angermünde und Prenzlau ist vorgesehen, die Empfangshallen in diesem Jahr zu sanieren. In Zehdenick (Mark) und am S-Bahnhof Yorckstraße beginnt der Neubau von Bahn- steigen. Allein 2007 gingen in Berlin und Brandenburg insgesamt acht neue Aufzüge in Betrieb. Bis 2009 werden über 14 Millionen Euro in neue Fahrgastinformations- und Infrastrukturanlagen der Berliner S-Bahn- stationen investiert. Davon wurden bereits knapp sechs Millionen Euro in den zurückliegenden Jahren realisiert.

„Bahnhöfe in Berlin und Brandenburg sind besser als in den Momentaufnahmen der VBB-Qualitätsanalyse dargestellt. Das belegen unabhängige Studien. In einer Infas-Kundenzufriedenheitsstudie erreichen unsere Bahnhöfe bundesweit Spitzenplätze“, sagte Marxen. „So belegen wir in den Rubriken „Kundendialog“ und „Barrierefreiheit der Bahnhöfe in Brandenburg“ bundesweit jeweils Platz 1. Drei von acht bundesweit nominierten Bahnhöfen kommen aus Brandenburg und Berlin“, betonte Marxen.

Neben den umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen gibt die Deutsche Bahn in Berlin und Brandenburg jährlich 4,5 Millionen Euro für die Instandhaltung und die Beseitigung von Vandalismusschäden aus. Beschmierte und zerstörte Bahnhofsgebäude, Informations- und Bahnsteiganlagen verursachen einen erheblichen Imageschaden. Die Bahn unternimmt deshalb alle Anstrengungen, die Schäden in kurzer Zeit zu beseitigen.

Fast 500 Mitarbeiter der DB Station&Service AG kümmern sich in den beiden Ländern tagtäglich um die Reisenden an den Bahnhöfen und engagieren sich, Service, Sicherheit und Sauberkeit stetig zu verbessern.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

24 Januar 2008

S-Bahn: "Ausschreibungsverzicht für S-Bahn-Linien verstößt gegen EU-Recht", aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1588574/
Gruene_Senat_droht_Aerger_aus_Bruessel.html

Grüne: Senat droht Ärger aus Brüssel
"Ausschreibungsverzicht für S-Bahn-Linien verstößt gegen EU-Recht"
Nach Auffassung der Berliner Grünen verstößt der Senat mit seiner Entscheidung, auf eine Teilausschreibung des S-Bahn-Netzes zu verzichten, gegen das Vergaberecht der Europäischen Union (EU). Nach EU-Recht seien langfristige Verkehrsverträge ohne Ausschreibung - wie etwa der über zwölf Jahre laufende Vertrag mit der S-Bahn Berlin GmbH - nur dann zulässig, wenn ein wesentlicher Teil der bestellten Leistungen während der Vertragslaufzeit ausläuft und danach im Wettbewerb vergeben wird, sagt Fraktionschefin Franziska EichstädtBohlig. Genau aus diesem Grund habe der Senat in dem 2004 mit der Bahntochter geschlossenen Vertrag ...

Regionalverkehr: Was nicht im Kurbuch steht, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
9501c4dfff9028acc12573d9003f1c54?OpenDocument

RE 5 Rostock/Stralsund– Lutherstadt Wittenberg/ Falkenberg (Elster)

Wie bereits berichtet, wurde auf der RE 5 ein zusätzlicher Halt in Woltersdorf (RE 38321, 22.58 Uhr) eingerichtet.

Ab sofort halten dort auch die Züge RE 38301/38333 von Berlin Hbf nach Jüterbog/Halle um 0.58 Uhr und RE 38323 von Berlin Friedrichstraße nach Jüterbog um 3.14 Uhr.

RB 66 Angermünde–Szczecin

Ein Bus ergänzt das Abendangebot der Strecke RB 66 in ...

Regionalverkehr: Kabel weg, Strecke gesperrt, Vier Stunden Zugausfall, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
ab071128114438dfc12573d9003d5925?
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Die Deutsche Bahn AG musste vergangenen Montag (21.1.) den Streckenabschnitt zwischen Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt vier Stunden lang für den elektrischen Betrieb komplett sperren.

Was ist passiert?
Dazu Bahnsprecher Burkhard Ahlert.

Metalldiebe hatten auf einem Kilometer Länge Mast- Erdungskabel und andere Metallteile entwendet. Betroffen waren zwischen 12 und 16 Uhr 33 Züge von RE 1 und RE 11 sowie neun Güterzüge. Zwischen Frankfurt (O.) und Eisenhüttenstadt fuhren Busse und Dieseltriebwagen im Pendelverkehr.
Dennoch mussten viele Reisende Unannehmlichkeiten und erhebliche Verspätungen in Kauf nehmen. Der Bahn entsteht seit 2004 großer materieller Schaden durch zunehmenden Kabeldiebstahl besonders in unserer Region.
Wir arbeiten eng mit der Bundespolizei zusammen. Die Täter riskieren ...

S-Bahn: Neue Fliesen sorgen für sauberen Glanz, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
0522939932567b5bc12573d9003f7ac6?
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Wittenau. Nach umfangreichen Maler- und Fliesenarbeiten präsentiert sich jetzt das nördliche Empfangsgebäude in einem sauberen Glanz. So wurden auf insgesamt 280 Quadratmetern Wandfliesen in der nördlichen Empfangshalle und im Treppenabgang angebracht.

Sanierung gemäß dem Denkmalsschutz
Nikolassee. In den Tunnel- und Treppenbereichen sind abgefallene und kaputte Wandfliesen auf einer Gesamtfläche von 480 Quadratmetern erneuert worden. Dabei mussten Auflagen des Denkmalsschutzes eingehalten
werden. Außerdem wurden folgende Arbeiten ausgeführt: Sanierung und Abdichtung des Oberlichtes und der ...

Straßenverkehr + Flughäfen: Schönefeld-Autobahn wird am 23. Mai freigegeben, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/719295.html

pn

Die Autobahn A 113 von Berlin nach Schönefeld wird am 23. Mai eröffnet, teilte gestern die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit. Dadurch wird sich die Anfahrt zum Flughafen Schönefeld erheblich verkürzen, so Flughafenchef Rainer Schwarz. Das neue sechsspurige Teilstück, das von Adlershof bis ...

Flughäfen: In neun Jahren fast verdoppelt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/719297.html

Rund 20 Millionen Passagiere gab es 2007 auf den drei Berliner Flughäfen - ein erneuter Rekordwert. Zum Vergleich: 1991 wurden knapp acht Millionen Fluggäste abgefertigt, 1998 rund 11,8 Millionen. 2006 waren es zirka 18,5 Millionen. Der neue Flughafen BBI in Schönefeld werde bald zu klein sein, sagen Kritiker. Vor allem das Vorfeld mit den Rollwegen reiche nicht aus. Gefordert wird, den Flughafen Tempelhof für den Verkehr mit kleineren Flugzeugen offenzuhalten. Für den Bahnanschluss wird im Februar der erste Spatenstich gesetzt, so die DB. Die direkte Fortführung in Richtung ...

Bahnverkehr: Die verbrecherische Aufgabe der Reichsbahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/719308.html

Am Potsdamer Platz wird eine Ausstellung zur Nazizeit gezeigt - zum ersten Mal in einem deutschen Bahnhof
Marlies Emmerich

Mit 16 Jahren flüchtet der Berliner Ber Userowicz mit seinen Eltern nach Frankreich, von dort deportieren ihn die Nazis per Bahn mit dem Transport Nummer 8 nach Auschwitz. Am 19. Oktober 1942 startet am Güterbahnhof Moabit der "21. Osttransport" mit 959 Menschen in die lettische Hauptstadt Riga. Gert Rosenthal, der Bruder des Entertainers Hans, wird dort in den umliegenden Wäldern erschossen. Viele ähnliche Schicksale sind bis zum 11. Februar in der Ausstellung "Sonderzüge in den Tod" auf dem Zwischengeschoss im Bahnhof Potsdamer Platz zu sehen.
Die bekannte Nazi-Jägerin Beate Klarsfeld hat mehr als zwei Jahre lang ...

Flughäfen: Platz für fünf Millionen Fluggäste mehr, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/719292.html

Der Großflughafen soll jährlich 30 statt der bisher geplanten 25 Millionen Kunden abfertigen
Peter Neumann

Er wächst und wächst und wächst: Der Berliner Luftverkehr bleibt auf Wachstumskurs. Doch die Planer von Berlin Brandenburg International (BBI) sehen den Boom gelassen. Denn der neue Schönefelder Flughafen, auf den sich von 2011 an alle Flüge in dieser Region konzentrieren sollen, kann mehr Passagiere aufnehmen, als bisher bekannt war. In dem Terminal könnten problemlos jährlich bis zu 30 Millionen Fluggäste abgefertigt werden, sagte der für den BBI zuständige Flughafen-Geschäftsführer Thomas Weyer der Berliner Zeitung.
Zunächst sollte das Terminal aus einem Hauptgebäude und einem Flügelbau bestehen, der für den Billigflugverkehr vorgesehen ist. Schon in dieser Form gäbe es dort Platz für 25 Millionen Fluggäste pro Jahr, was der bislang ...

Bahnhöfe: Deutsche Bahn und Architektenbüro gmp schließen Vergleich über Berliner Hauptbahnhof

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/ubh/
h20080124b.html

Mehdorn und Gerkan betonen Gemeinsamkeiten

(Berlin, 24. Januar 2008) Das Architektenbüro „von Gerkan, Marg und Partner“ (gmp) sowie die Deutsche Bahn AG haben ihre Auseinandersetzung um den Berliner Hauptbahnhof beendet und sich auf einen Vergleich geeinigt. Darüber informierten heute in Berlin DB-Vorstandsvorsitzender Hartmut Mehdorn und Architekt Meinhard von Gerkan. Eine Fortsetzung des bisherigen Streits hätte noch Jahre andauern können, beide Seiten wünschten aber eine baldige Einigung; daher sei es ein „Gebot der Vernunft“, sich zu vergleichen, hieß es von beiden.

Mit dieser Einigung werden sämtliche Streitthemen einschließlich der Honorarfragen beigelegt. Kein Gegenstand der Verhandlungen war das Ost-West-Dach; dies wird künftig kein strittiges Thema zwischen den Parteien sein. Zu gegebener Zeit wird das Bundesverkehrsministerium dem Bundestag berichten.

Inhalt der Einigung ist unter anderem, dass der Vergleichsbetrag zur Bereinigung der strittigen Forderungen als eine Zuwendung der DB AG an die gmp-Stiftung „Academy for Architectural Culture“ (AAC) geht. Diese Einrichtung unterstützt die Ausbildung junger Architekten. Meinhard von Gerkan: „Ich bin zuversichtlich, dass wir dank erheblicher Zuwendungen an die ´Academy for Architectural Culture´ einen großen Beitrag für die Gegenwartsarchitektur leisten können.“

Mehdorn begrüßte ebenfalls die Einigung: „Die unterschiedlichen Auffassungen aus den vergangenen Jahren haben sich mehr oder weniger im Bereich von Ausführungs- und Umsetzungsproblemen ergeben. An der großen architektonischen Leistung von Herrn von Gerkan hatte ich nie Zweifel. Der Berliner Hauptbahnhof ist der modernste der Welt und zugleich einer der schönsten und wird von unseren Kunden sehr gut angenommen.“

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

23 Januar 2008

Bahnverkehr: Deutsche Bahn bremst Gedenkzug aus, aus taz

http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/
deutsche-bahn-bremst-gedenkzug-aus/
?src=AR&cHash=7722e3d318

Heute eröffnet die Bahn eine Ausstellung zur Deportation von Millionen in die NS-Vernichtungslager. Den "Zug der Erinnerung" aber, ein Projekt von Bürgerinitiativen, schikaniert sie finanziell. VON PHILIPP GESSLER
BERLIN taz Etwa 3 Millionen Menschen hat die Reichsbahn, NS-Forschern zufolge, während des Holocaust in die Vernichtungslager gefahren. Die Fahrt in den Tod war ein Bombengeschäft: Für den Transport in Viehwaggons kassierte das Vorläuferunternehmen der Deutschen Bahn, penibel abgerechnet, pro Erwachsenen 4 Pfennig je Kilometer, Jugendliche und Kinder über vier Jahren brachten 2 Pfennig. Die Kosten trugen die Deportierten möglichst selbst. Insgesamt mehrere hundert Millionen Reichsmark hat die Reichsbahn an dem Völkermord verdient. Heute gedenkt sie dieser Schuld.
Im Berliner Bahnhof Potsdamer Platz wird am heutigen Mittwoch ...

Straßenverkehr: Im April kommt das Verkehrs-Chaos, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1586924/
Im_April_kommt_das_Verkehrs-Chaos.html

Im Frühjahr beginnen die Arbeiten an der maroden Spandauer-Damm-Brücke: 220.000 Autofahrer nutzen diesen Abschnitt - bisher. Ab April wird der Verkehr eingeschränkt, Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) erwartet "starke Auswirkungen" - so stark, dass die Berliner besser auf U- und S-Bahn umsteigen sollen.
Im März beginnen die Bauarbeiten an der Spandauer-Damm-Brücke, die durch einen 35 Millionen Euro teuren Neubau ersetzt wird. Ab April kommt es wegen der Absperrungen zu erheblichen Verkehrseinschränkungen, kündigt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung an. „Die Spandauer-Damm-Brücke ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt auf der Ost-West-Achse. Hier überspannt eine viel befahrene Hauptstraße die Stadtautobahn sowie die S- und Fernbahngleise. Eine Baumaßnahme dieses Umfangs hat deshalb starke Auswirkungen auf das Verkehrsgeschehen“, sagte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Sie appelliert an die Berliner, auf U- und S-Bahn ...

Regionalverkehr + S-Bahn: Keine weiteren Stilllegungen bei Bahnstrecken, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/719058.html

Dellmann will bestehendes Nahverkehrsnetz erhalten
Andrea Beyerlein

POTSDAM. Die mageren Zeiten scheinen vorerst vorbei: Zumindest bis 2012 sollen keine weiteren Eisenbahnstrecken in Brandenburg mehr stillgelegt werden. Das sieht der Landesnahverkehrsplan vor, den Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) gestern dem Kabinett vorgestellt hat. Und der damit festgeschriebene Status quo, so der Minister, sei eine Erfolgsgeschichte: "Es gibt in Europa kaum eine Region, die über ein besseres Nahverkehrsnetz verfügt."
Trotzdem will Dellmann bis 2012 noch einiges voranbringen. Allem voran verwies der Minister auf die lange ungesicherte Anbindung des neuen Großflughafens BBI in Schönefeld. Der solle bei Inbetriebnahme im Zehn-Minuten-Takt per ...

S-Bahn: Senat kauft bei der S-Bahn Arbeitsplätze, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/719041.html

Keine Ausschreibung - dafür 120 neue Fahrgastbetreuer
Peter Neumann

Im Streit um die Zukunft der Berliner S-Bahn gibt es nun eine Einigung. Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) setzt in seinen Zügen Kundenbetreuer ein, damit sich die Fahrgäste sicherer fühlen und besser informiert werden. Außerdem kauft es 500 moderne Fahrkartenautomaten. Im Gegenzug verpflichtet sich der Senat unter anderem dazu, den Verkehr auf den Nord-Süd-Linien nicht auszuschreiben. Das teilte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern mit. Damit bleibt der Betrieb auf dem ganzen, 331 Kilometer langen Netz bis 2017 in den Händen der S-Bahn GmbH.
Der Senat könnte jährlich bis zu 18 Millionen Euro sparen, wenn er seine ...

BVG: Der BVG droht Streik, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/719024.html

Gewerkschaft Verdi fordert bis zu zwölf Prozent mehr Lohn - und beantragt Urabstimmung
Peter Neumann

Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) wächst die Gefahr eines Streiks. Gestern hat der Verdi-Landesbezirk beim Bundesvorstand der Gewerkschaft Arbeitskampfmaßnahmen beantragt. Vorgesehen seien mehrere Warnstreiks und eine Urabstimmung für einen unbefristeten Streik, sagte Verdi-Sekretär Frank Bäsler der Berliner Zeitung. Ein solcher Antrag ist nach den Statuten erforderlich. "Er wurde vorsorglich gestellt, damit wir sofort handeln können", teilte Bäsler mit. Wenn der Arbeitgeber in diesem Monat kein verhandelbares Angebot vorlegt, könnte es noch im Februar zu Arbeitsniederlegungen kommen. Sie würden Berlin härter treffen als die Bahnstreiks im Jahr 2007.
Spätestens zur zweiten Verhandlungsrunde am 31. Januar erwartet die ...

22 Januar 2008

S-Bahn: Vereinbarung mit der S-Bahn Berlin GmbH zur Verbesserung des S-Bahn-Angebotes

http://www.berlin.de/landespressestelle/
archiv/2008/01/22/92541/index.html

Aus der Sitzung des Senats am 22. Januar 2008:

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und die S-Bahn Berlin haben sich im Rahmen des bestehenden S-Bahn-Vertrages aus dem Jahr 2003 auf zahlreiche Verbesserungen des Schienenpersonennahverkehrsangebotes geeinigt. Außerdem wird ab sofort und sukzessive für die nächsten Jahre die Qualität der Leistungserbringung der S-Bahn Berlin verbessert.

Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Das Land Berlin möchte die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der S-Bahn Berlin GmbH auch in Zukunft fortsetzen. Wir erweitern deshalb im Januar 2008, nach Zustimmung der Bahngremien, die Vereinbarung mit der S-Bahn und verzichten dafür im Gegenzug auf die vorzeitige Ausschreibung der Nord-Süd-Verbindung. Der S-Bahn-Vertrag behält dabei seine Gültigkeit bis 2017. Von dieser Vereinbarung profitieren in allererster Linie die Fahrgäste, u. a. deshalb, weil der Service besser wird. Das Land Berlin profitiert, weil es zusätzliche S-Bahn-Fahrten erhält, ohne diese vergüten zu müssen. Die S-Bahn verzichtet im Gegenzug auf die Geltendmachung der gestiegenen Energiepreise.“

Kernstück der Vereinbarung ist die Verpflichtung der S-Bahn Berlin, das heutige Angebot durch zusätzliche Betriebsleistungen, für die keine zusätzlichen Haushaltsmittel aufgebracht werden müssen, zu erweitern. Den Ländern Berlin und Brandenburg steht hierfür ein Kontingent von knapp 12 Mio. Zugkilometern zu, die bis Ende 2017 von der S-Bahn Berlin ohne zusätzliche Bestellerentgelte zu erbringen sind. In erster Linie werden so die Anbindung des neuen Großflughafens BBI und die S21-Nord zum Hauptbahnhof sichergestellt. Ab 2012 können aus diesem Kontingent auch Mehrleistungen für weitere Taktverdichtungen entsprechend der Nachfrageentwicklung eingesetzt werden.

Zusätzlich wird die S-Bahn Berlin zukünftig in den Zügen 120 mobile Kundenbetreuer im Nahverkehr („KiN S-Bahn“) einsetzen. Noch im Jahr 2008 werden die ersten 40 KiN S-Bahn eingesetzt werden, um die Stammaufsichten zu ergänzen. Weitere 80 KiN S-Bahn folgen in den Jahren 2009 und 2010. Außerdem beschafft die S-Bahn Berlin 500 Fahrkartenautomaten der neuesten Generation, die schneller und bedienungsfreundlicher sind. Vor dem Hintergrund dieser systemverbessernden Maßnahmen hat Berlin entschieden, von der vorzeitigen Ausschreibung der Nord-Süd-Verkehre abzusehen, um dem Gesamtsystem bis 2017 die vereinbarten Leistungsverbesserungen zu sichern.

Diese Eckpunkte werden Berlin und die S-Bahn Berlin GmbH nun in vertragliche Vereinbarungen umsetzen. Dabei soll auch ein strittiges Klageverfahren zur Berechnung von Trassenpreisen mit einem Vergleich abgeschlossen werden.

Die Vereinbarung wird bis zum Jahr 2017 einen Wert von insgesamt knapp 200 Mio. € haben. Für die Fahrgäste der S-Bahn Berlin können erhebliche Verbesserungen angeboten werden, die den öffentlichen Personennahverkehr im Großraum Berlin erneut attraktiver machen.

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Mitteilung vom: 22.01.2008, 13:57 Uhr
Rückfragen: Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Telefon: 9012-5800

S-Bahn: Berlins S-Bahn bleibt Monopolist, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Nahverkehr-S-Bahn;art270,2461176

Zäh verhandelten Berliner S-Bahn und das Land über die Nord-Süd-Verbindung. Berlin wollte diesen Teil öffentlich ausschreiben. Doch die S-Bahn machte anscheinend ein weitreichendes Angebot. Unklar ist, ob Konkurrenten die Entscheidung vor Gericht anfechten.
BERLIN - Die Nord-Süd-Verbindung macht rund ein Drittel der Verkehrsleistung des Unternehmens aus. Im Gegenzug bietet die S-Bahn zusätzliche Leistungen, von denen nach Darstellung von Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) vor allem die Fahrgäste profitieren. Das sind die Eckpunkte einer Vereinbarung, auf die sich Senat und S-Bahn im Grundsatz geeinigt haben. Kritik kam von Grünen und FDP.
Neben dem Interesse der S-Bahn an ihrem Monopolstatus sind auch die ...

Regionalverkehr + S-Bahn: Brandenburg plant bis 2012 keine Stilllegung von Bahnstrecken, aus ad-hoc-news

http://www.ad-hoc-news.de/Marktberichte/de/15113547/
Brandenburg+plant+bis+2012+keine+Stilllegung+von

In Brandenburg werden bis 2012 keinen weiteren Bahnstrecken stillgelegt. Der derzeitige Standard solle in den kommenden Jahren gehalten werden, sagte Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) am Dienstag in Potsdam bei der Vorstellung des neuen Nahverkehrsplans. Wichtigstes Vorhaben sei die Anbindung des künftigen Großflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) an den Schienenverkehr.

Aktuelle Nachrichten - Potsdam (ddp-lbg). In Brandenburg werden bis 2012 keinen weiteren Bahnstrecken stillgelegt. Der derzeitige Standard solle in den kommenden Jahren gehalten werden, sagte Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) ...

Straßenbahn: Straßenbahn 2011 bis zum Hauptbahnhof, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2008/01/22/berlin/942826.html

Invalidenstraße: Pläne für Umbau liegen aus
Von Thomas Fülling

Eigentlich sollte der neue Hauptbahnhof schon zu seiner Eröffnung im Mai 2006 auch per Straßenbahn erreichbar sein. Doch der dafür notwendige Umbau der Invalidenstraße in Mitte scheiterte bislang an der fehlenden Baugenehmigung. Nach jahrelanger Verzögerung hat nun das Planfeststellungsverfahren für das 25 Millionen Euro teure Projekt begonnen. Ziel ist, dass ab 2011 Straßenbahnen direkt am Nord-Eingang des Hauptbahnhofs vorfahren.
Noch bis 20. Februar liegen dafür im Bezirksamt Mitte die Pläne des Senats und der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) aus. Vorgesehen ist, die Metrolinie M 10, die jetzt am Nordbahnhof endet, bis zum Hauptbahnhof zu verlängern. Die Gleise sollen auf kürzestem Weg über die Invalidenstraße geführt werden. Vier neue Haltestellen soll es dann dort geben, aber auch zwei Fahrspuren je Richtung für Autos und separate Wege für Radfahrer.
Der damit verbundene Umbau der Invalidenstraße auf 2,1 Kilometern Länge ist ...

Regionalverkehr: Metalldiebe legen Bahnstrecke lahm, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/718810.html

Erdungskabel auf über einem Kilometer gestohlen
Martin Klesmann

FRANKFURT (ODER). Besonders dreist gingen Metalldiebe zwischen Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt vor: In der Nacht zum Montag entwendeten sie auf mehreren Kilometer Strecke bei Wiesenau (Oder-Spree) Erdungskabel und andere Metallgegenstände entlang der Bahnlinie. "Wir haben es hier mit einem besonders schweren Metalldiebstahl zu tun", sagte Bahnsprecher Burkhard Ahlert gestern. Am Montagmorgen entdeckte ein Bahnmitarbeiter den Schaden. Gegen Mittag wurde die Strecke komplett gesperrt. Betroffen waren die Regionalexpresszüge der Linien RE 1 und RE 2: Zwischen Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, auf der RE 2-Strecke zwischen Frankfurt (Oder) und Cottbus pendelte ein Dieseltriebwagen. Die Streckensperrung sollte gestern Abend wieder aufgehoben werden, dann habe die Bahn neue Erdungskabel montiert, hieß es bei der Deutschen Bahn. "Metalldiebstahl kommt immer häufiger vor", sagte Bahnsprecher Ahlert. Besonders Brandenburg und Berlin seien davon betroffen.
Die zuständige Bundespolizei wertete gestern Nachmittag noch ...

21 Januar 2008

Flughäfen: Rechtsstreit um Auftrag für BBI-Terminal beigelegt, aus Berliner Zeitung

http://www.welt.de/berlin/article1576775/
Rechtsstreit_um_Auftrag_fr_BBI-Terminal_beigelegt.html

Der Baukonzern Hochtief hat eine Beschwerde gegen den Stopp der Ausschreibung für den Bau des Terminals für den künftigen Großflughafen BBI zurückgezogen. Das Verfahren war beendet worden, nachdem die Angebote aller vier Bewerber um fast 400 Millionen Euro zu hoch waren.
Der Rechtsstreit um das Vergabeverfahren für das Terminal des künftigen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) ist beigelegt. Der Baukonzern Hochtief hat eine Beschwerde wieder zurückgezogen, wie das Brandenburgische Oberlandesgericht in Brandenburg/Havel mitteilte. Damit sei die Aufhebung der jüngsten Ausschreibung endgültig.
Die Flughafen- Gesellschaft hatte die Ausschreibung im Oktober 2007 zurückgezogen, da die Angebote aller vier Bewerber ...

Schiffverkehr: Hamburger Hafenbarkasse schippert bald in Berlin, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/718562.html

Demnächst gibt es eine neue Möglichkeit, die Berliner Wasserlandschaft zu erforschen. Am Mittwoch wird in Köpenick Ursel vom Stapel gelassen. Das 1810 gebaute Schiff tat lange Zeit Dienst als Barkasse im Hamburger Hafen. In der Werkstatt für Behinderte der Union für Soziale Einrichtungen USE wurde es ...

S-Bahn + BVG: Gewinner und Verlierer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/718520.html

PETER NEUMANN

erklärt, warum die Nachfrage bei der BVG sinkt und bei der S-Bahn nicht.

Bei der S-Bahn sind in den ersten zehn Monaten des Jahres 2007 die Fahrgastzahlen gestiegen, während sie bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) nach längerem Aufwärtstrend erstmals wieder gesunken sind. Doch was für das eine Unternehmen Anlass zum Nachdenken sein sollte, bedeutet für das andere noch keinen Triumph. Versager BVG, Musterknabe S-Bahn - so einfach ist die Sache wohl nicht.
Sicherlich ist die BVG zum Teil selbst daran schuld, dass vor allem Straßenbahnen und Busse leerer geworden sind. Die Neuordnung, die sie sich Ende 2004 auferlegt hat, wirkt bis heute nach. Als Hauptstrecken zu Metrolinien wurden, dünnte sie ...

Tarife: Brandenburg: Keine verbilligten Fahrkarten für einkommensschwache Brandenburger?

http://www.lok-report.de/

Über 29.000 Brandenburger hatten im vergangenen Jahr ihre gültige Unterschrift unter die von einem großen Bündnis getragene "Volksinitiative für ein Sozialticket" geleistet. Auch der DBV Berlin-Brandenburg unterstützte die Initiative. Es wurden weit mehr als die erforderlichen 20.000 Unterschriften abgegeben. Leider hat die SPD/CDU-Mehrheit im Hauptausschuss des Brandenburger Landtages am 17. Januar 2008 mehrheitlich die Initiative abgelehnt.
Der DBV Berlin-Brandenburg bedauert die Ablehnung, der aller Voraussicht nach in bälde auch die Ablehnung im Landtagsplenum folgen wird. Denn auch hier haben SPD und CDU die Mehrheit. Mit dem Argument, dass die Landkreise für die Einführung und Finanzierung zuständig seien, wird eine wichtige Voraussetzung zur Teilhabe am öffentlichen Leben und zur Verbesserung der Chancen auf einen Arbeitsplatz für Arbeitslose vertan.
Diese Begründung ist nach Ansicht des DBV falsch. Denn die Zuständigkeit liegt beim Land. Nicht umsonst definiert das Brandenburger ÖPNV-Gesetz in § 2 als Ziel und Grundsatz: "Der öffentliche Personennahverkehr soll der Verbesserung der Mobilität der Bevölkerung, der Herstellung gleichwertiger Lebensbedingungen, dem Umweltschutz und der Verkehrssicherheit dienen. Er soll so gestaltet werden, daß er eine attraktive Alternative zum motorisierten Individualverkehr darstellt."
Der DBV hofft, dass sich alle Abgeordneten vor der Behandlung im Landtag eingehend mit den Argumenten des Für und Wider beschäftigen und eine Entscheidung zum sozialen und wirtschaftlichen Wohl Brandenburgs und seiner Einwohner treffen -- für die landesweite Einführung des Sozialtickets (Pressemeldung DBV Berlin-Brandenburg, 21.01.08).

20 Januar 2008

S-Bahn + BVG: S-Bahn gewinnt Fahrgäste, BVG verliert, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1574631/
S-Bahn_gewinnt_Fahrgaeste_BVG_verliert.html

Die Berliner sind im vergangenen Jahr lieber mit der S-Bahn gefahren als mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Nun geht es ums Geld. Denn anhand der Fahrgastzahlen werden die Ticketerlöse auf die Verkehrsunternehmen verteilt. Und jetzt will die S-Bahn einen Nachschlag.
Laut den Statistiken des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), die bisher aber nur bis Oktober 2007 reichen, gab es bei der S-Bahn eine Nachfragesteigerung von rund 1,3 Prozent. Dagegen wurde das Angebot der BVG weniger gut genutzt. Bei der Tram ging die Nachfrage um drei Prozent zurück, beim Bus um 1,4 Prozent und bei der U-Bahn um 0,5 Prozent. Die Angaben beruhen unter anderem auf Meldungen der ...

Regionalverkehr: Verlust von Fahrgästen durch Stilllegung von Zugstrecken, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=beb&module=dpa&id=16688116

Potsdam (dpa/bb) - Nach Einschätzung von Brandenburgs Verkehrsminister Reinhold Dellmann (SPD) verliert der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) durch die Stilllegung von Zugstrecken zumeist an Fahrgästen. Es werde in der Verkehrsplanung generell von einem Schienenbonus gesprochen, antwortete ...

19 Januar 2008

Bahnhöfe: Betriebswerk ist Ladenhüter/ Städtischer B-Plan von DB ausgebremst, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11113738/61299/
Betriebswerk_ist_Ladenhueter_Staedtischer_B_Plan_von_DB.html

WITTSTOCK - Das klärende Gespräch von Verantwortlichen der DB AG und Landes- infrastrukturminister Reinhold Dellmann über leere Bahnhöfe im Land hat für Wittstock kaum etwas gebracht.
Für eines der großen Bahnhofshäuser in preußischer Bahnbauweise in Wittstock wird immer noch nach Interessenten gesucht. Die Bahn ihrerseits erklärte den Verzicht auf eine Wiederingangsetzung als Empfangshalle und Servicestation.
Nur für den sogenannten „neuen“ Bahnhof scheint es eine neue Zukunft zu geben. Der ist längst geschlossen, seit sich die Bahn im Zuge der Prignitz-Express-Streckenrekonstruktion mit einem neugebauten ...

18 Januar 2008

Flughäfen: Winterdienst kreuzt vor startendem Jet die Piste, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/717874.html

Schwere Störung in Schönefeld / Tower-Lotse war schuld
Peter Neumann

Es ist der Albtraum jedes Piloten: Während des Starts kreuzen Autos die Bahn. In Schönefeld wurde er wahr. Dort brach die Besatzung eines Airbus A 319 den Start ab, weil plötzlich ein Konvoi von Winterdienstfahrzeugen die Asphaltpiste überquerte. 124 Passagiere saßen in der Maschine, die nach Mailand-Malpensa in Italien fliegen sollte. Es war nicht das erste Mal, dass es auf der Südbahn dieses Flughafens zu einer solchen Situation kam.
Der Vorfall, der sich am 12. November 2007 ereignete, wurde erst jetzt bekannt. Der Bericht, den die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) über die "schwere Störung" anfertigte, ist auf deren Internetseite nachzulesen. Darin schildert sie, was an jenem Montag geschah: Um 19.04 Uhr, 41 Sekunden, erteilt der Platzverkehrslotse im Tower die Startfreigabe für den Airbus. Die sechsköpfige Besatzung bestätigt dies, teilt aber mit, dass sie noch ...

Regionalverkehr: Arriva tritt als Nebenbuhler auf, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11112766/61469/
Fachblatt_berichtet_ueber_Wettbewerb_Arriva_tritt_als_Nebenbuhler.html

Fachblatt berichtet über Wettbewerb
PERLEBERG - Das Siegel des Schweigens lastet derzeit auf allen an der Ausschreibung der Nahverkehrskonzession
Beteiligten. Weder aus den Verwaltungen noch aus den betroffenen Unternehmen mag jemand darüber sprechen, wer
sich um den Betrieb der Buslinien in der
Prignitz ab August 2008 beworben hat.
Dennoch gibt es Insider, die kein Blatt vor den Mund nehmen müssen. Dazu gehört auch eine in Kreisen deutscher
Busunternehmen viel gelesene Fachzeitschrift, die dreimal wöchentlich über aktuelle Wirtschaftsnachrichten aus der
Branche informiert. Bereits Ende 2007 berichtet die Internetausgabe von „Der Rote Renner“ über einen neuen Trend
im regionalen Nahverkehr. Demnach beabsichtigt der britische Konzern Arriva, beziehungsweise seine Tochter
Prignitzer Eisenbahn, sein bisher auf die Schiene beschränktes Angebot nun zu erweitern. In drei Landkreisen im
Norden und Westen Brandenburgs habe ...

BVG: Zwölf Prozent mehr Gehalt - oder bei der BVG wird gestreikt, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Landespolitik-BVG-Tarifverhandlungen;art124,2458291

Die erste Runde in den Verhandlungen um höhere Einkommen bei den Berliner Verkehrsbetrieben verlief ohne Ergebnis. Der Senat bleibt bei seiner Forderung für den öffentlichen Dienst hart - doch Verdi zeigt sich kampflustig.
BERLIN - Zwölf Prozent mehr Lohn und Gehalt oder mindestens 250 Euro mehr pro Monat für die Beschäftigten der BVG: Der Arbeitgeberverband hat diese Tarifforderung der Gewerkschaft Verdi gestern als überhöht zurückgewiesen. Bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 31. Januar solle nun ein „gemeinsamer Rahmen für Lösungsmöglichkeiten“ gefunden werden, teilte der Arbeitgeberverband mit. Während es für die Beschäftigten der BVG in diesem Jahr auf jeden Fall eine Tariferhöhung geben soll, will der Senat seine Mitarbeiter weiter davon ausnehmen. Verdi kündigt deshalb Streiks an.
Aber auch die Verhandlungen bei der BVG sind extrem ...

17 Januar 2008

allg.: Umbau der Schloßstraße droht Verzögerung, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2008/01/17/bezirke/941937.html

CDU fordert neue Verkehrs-Expertise für Steglitzer Einkaufsmeile - Daten des bisherigen Gutachtens sind sieben Jahre alt
Von Katrin Lange
Seit fast vier Jahren ist der Umbau der Steglitzer Schloßstraße zu einer Flaniermeile beschlossene Sache. Bereits 2004 einigten sich die Bezirksverordneten in einem Konsenspapier darauf, die Zahl der Fahrspuren zu verringern und die Gehwege zu verbreitern. Jetzt, nachdem die 1,8 Millionen Euro für den Umbau bereitstehen und die ersten Architektenleistungen ausgeschrieben werden sollen, ist erneut eine Debatte über die Aufteilung der Fahrspuren ausgebrochen. Der Ausschuss für Stadtplanung konnte sich Dienstagabend nicht auf eine Variante verständigen. Damit ist der Start der Bauarbeiten im ...

U-Bahn: U 7 hält weiterhin nicht am U-Bahnhof Südstern, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=beb&module=dpa&id=16664304

Berlin (dpa/bb) - Die U-Bahnlinie U 7 wird länger als bisher vorgesehen nicht am sanierungsbedürftigen U-Bahnhof Südstern halten. Züge in Richtung Rudow sollten dort ursprünglich bereits am 2. Februar wieder halten, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am Donnerstag mit. Die am 21. Oktober 2007 begonnenen Bauarbeiten ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Moderne Zugsteuerung jetzt auch in Prenzlau und Tantow

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20080117.html

Elektronische Stellwerke gehen in Betrieb / Wichtiges Etappenziel erreicht / 31 Millionen Euro in Elektronik, Signale, Weichen und Strecke investiert

(Berlin, 17. Januar 2008) Am Sonntag, 20. Januar 2008, geht das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) Prenzlau nach gut einem Jahr Bauzeit in Betrieb. Ein Wochenende später, am 26. Januar, folgt das ESTW Tantow. Die Inbetriebnahmen wurden in die nächtlichen Zugpausen gelegt. So bleibt der Reisezugverkehr unberührt. Güterzüge werden umgeleitet.

Mit den beiden neuen Stellwerken, Kosten 31 Millionen Euro, wird die Bahnstrecke von Berlin bis Stralsund einschließlich der Strecke nach Stettin per Maus und Monitor von der Betriebszentrale der Bahn in Berlin-Pankow ferngesteuert. (Das noch fehlende ESTW Greifswald soll ab September 2009 in Betrieb gehen.) Die elektronische Stellwerkstechnik bringt durch lückenlose Gleisfreimeldung, moderne Signal- und Schrankenanlagen ein deutliches Mehr an Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Die Inbetriebnahme ist gleichzeitig Stunde der Wahrheit, wenn alle Funktionen, Module, Komponenten, Systeme und Teilsysteme zusammengeführt und getestet werden. Ihr gingen umfangreiche Bauarbeiten an Gleisen und Weichen voraus. Moderne Signale prägen jetzt das Bild. Die Oberleitungsanlage wurde an die veränderten Bedingungen angeglichen. Insgesamt 20 Bahnübergänge mussten für die neue Technik angepasst, aufgelassen oder erneuert werden. Für mehr Sicherheit sorgen nun Fuß- und Radwege im Kreuzungsbereich sowie neue Bahnübergangsbeläge. Der Haltepunkt Nechlin erhielt neue Bahnsteige und die dazugehörige technische Ausstattung.

Das ESTW in Prenzlau stellt im Abschnitt Pasewalk–Wilmersdorf 46 Signale und 15 Weichen. Von Tantow wird der zehn Kilometer lange Abschnitt Passow–Staatsgrenze Polen mit 20 Signale und 5 Weichen gesteuert. Die fünf bisherigen Stellwerke, das älteste aus dem Jahre 1905, gehen außer Betrieb. Für diese Altbauformen war es zunehmend schwieriger geworden, Ersatzteile zu beschaffen.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Tarife: Für 99 Euro durch ganz Deutschland im DB Autozug

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/ubp/
p20080117.html

Autozug-Spezial gilt bis Ende April 2008 / Europaweit für 149 Euro

(Dortmund, 17. Januar 2008) Preisgünstig in den Urlaub oder zum Geschäftstermin mit dem DB Autozug fahren: Auf allen innerdeutschen Strecken kostet die Fahrt mit dem neuen Angebot Autozug-Spezial 99 Euro, beispielsweise von Hamburg nach Lörrach oder von München nach Berlin. Auf allen internationalen Strecken ist das Autozug-Spezial für 149 Euro buchbar, z.B. nach Narbonne in Südfrankreich oder nach Innsbruck. Der Preis für die einfache Strecke gilt für einen Einzelplatz im Liegewagen sowie den Fahrzeugtransport. Jeder weitere Mitreisende zahlt einen Festpreis von 60 Euro. Kinder bis sechs Jahre, ohne eigenen Liegeplatz, können kostenlos mitgenommen werden. Das neue Angebot gilt vom 18. Januar bis zum 30. April 2008 (letzter Reisetag).

Das Autozug-Spezial muss mindestens sieben Tage vor Abfahrt gebucht werden und wird verkauft, solange der Vorrat reicht. Das Angebot ist nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar, kann nicht umgetauscht oder storniert werden und gilt nicht für den DB Autozug SyltShuttle von Niebüll nach Westerland. Information und Buchung täglich von 8 bis 22 Uhr über das DB Autozug Servicetelefon 01805-241224 (14 Ct./Min.), in allen DB Reisezentren und DB Agenturen sowie unter www.dbautozug.de.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Mobilität: Parlament berät über Fahrdienst für Behinderte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/717501.html

Im Abgeordnetenhaus wird heute über den Sonderfahrdienst für Menschen mit Behinderungen beraten. Während der Senat den Vertrag mit dem Betreiber vorzeitig verlängern will, fordern die drei Oppositionsparteien Nachbesserungen und eine bessere Anbindung an BVG und S-Bahn. Es gebe zu wenig Fahrleistungen für die Behinderten, die ...

Bahnverkehr: "Zug der Erinnerung" soll nach Berlin, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/717510.html

Verkehrsministerium stellt erstmals Geld zur Verfügung
Marlies Emmerich
Der "Zug der Erinnerung" soll nach Berlin kommen. Er erinnert an die eine Million Kinder, die während der NS-Zeit deportiert wurden. Dafür machen sich Prominente wie Stephan Kramer vom Zentralrat der Juden in Deutschland, die israelische Botschaft und mehrere Bezirksbürgermeister stark. Nach ihrem Willen soll die Ausstellung ab Mitte April auf fünf Berliner Bahnhöfen zu sehen sein.
Der bundesweite Verein gleichen Namens war aus einem Projekt hervorgegangen, das die bekannte Nazi-Jägerin Beate Klarsfeld initiiert hatte. Seit November fährt der Zug die Deportationsroute in Richtung Auschwitz entlang. Bislang hielt er in 30 Städten. 40 000 Besucher haben sich die Ausstellung ...

Straßenverkehr: Ein Laster kippt um und Zehntausende kommen zu spät, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/717505.html

Unfall auf der Stadtautobahn führt zum Verkehrschaos im Berufsverkehr / BVG unterbricht Busverbindungen
Lutz Schnedelbach
Zehntausende kamen gestern Morgen zu spät zur Arbeit, weil sie mit dem Auto im Stau steckten, Reisende verpassten Züge und Flugzeuge, BVG-Busse fielen aus oder kamen verspätet. Der Grund: Ein umgekippter Laster auf der Autobahn 100 führte zum Chaos während des Berufsverkehrs.
Der 7,5-Tonnen-Laster einer Großbäckerei war gegen 6.50 Uhr auf der Autobahn in Richtung Süden unterwegs. An der Anschlussstelle Alboinstraße fuhr der Transporter gegen eine Fahrbahnbegrenzung, geriet ins Schleudern und kippte um. Den Grund dafür kennt die Polizei noch nicht. Ein technischer Defekt wird nicht ausgeschlossen. Deshalb sei der unbeladene Laster sichergestellt worden, teilte die Polizei mit. Der 31-jährige Fahrer Sven J. wurde ...

Bahnhöfe + Flughäfen: Schönefelder S-Bahn bis 2013 unterbrochen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/717497.html

Wegen Ostkreuz-Umbau fährt die S 9 nicht in die City

Wenn der Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) wie geplant Ende 2011 öffnet, wird es von dort keine direkte S-Bahn-Verbindung ins Stadtzentrum geben. Der Umbau des Ostkreuzes führt dazu, dass dessen Südkurve von September 2009 bis mindestens 2013 nicht zur Verfügung steht. Das sagte Projektleiter Mario Wand von der Deutschen Bahn (DB). So lange diese Verknüpfung zwischen dem Ring und der Stadtbahn außer Betrieb ist, kann die S 9 in ihrer jetzigen Linienführung nicht verkehren. Sie verbindet derzeit noch Schönefeld direkt mit dem Ostbahnhof, dem Bahnhof Zoo sowie Spandau.
Zuletzt hieß es, dass die Südkurve 2012 wieder befahren werden kann. Doch weil für einen damit verknüpften Teil des Ostkreuz-Projekts noch keine ...

Bahnhöfe: Berlin: Fahrgastinformation in Berlin-Wannsee noch immer nicht komplett

http://www.lok-report.de/

Vor etwa einem halben Jahr wurde die Sanierung des Fernbahn-Bahnsteigdaches im Bahnhof Berlin-Wannsee abgeschlossen. Es präsentiert sich seitdem wieder in einem sehr schönen Zustand. Was aber nützt den Fahrgästen ein schmuckes Bahnsteigdach, wenn die Fahrgastinformation unzureichend ist. Bahnpersonal ist nicht mehr vorhanden und die am Dach angebrachten Fahrtzielanzeiger fehlen auch. Ärgerlich ist die Situation vor dem Hintergrund, dass in Wannsee drei Regionallinien halten und beide Bahnsteiggleise für alle Linien genutzt werden.
Zu Beginn der Dachsanierung wurden die bis dato vorhandenen Fahrtzielanzeiger abmontiert. Die Zusage, neue anzubringen, steht nicht eingelöst im Raum. Auf Nachfrage des DBV Berlin-Brandenburg Anfang Dezember 2007 wurde zugesichert, die zur Orientierung und Information wichtigen Geräte bis Weihnachten 2007 zu montieren. Die Anmietung von Datenübertragungswegen zur Ansteuerung wurde uns als Grund für die bisher nicht erfolgte Aufhängung genannt. Doch Weihnachten verstrich, auch der Jahreswechsel ging vorbei.
Anfang Januar 2008 eine erneute Nachfrage. Jetzt waren es fehlende statische Berechnungen, die das Anbringen verhinderten. Zitat aus der Antwort: "Die Ausschreibung bzw. die Beauftragung erfolgen demnächst." Der DBV Berlin-Brandenburg erwartet von der zuständigen DB-Tochter Station & Service, ihre Zusagen endlich einzuhalten und die Geräte schnellstmöglich zu installieren (Pressemeldung DBV Berlin-Brandenburg e. V., 17.01.08).

16 Januar 2008

Flughäfen: Lufthansa entdeckt wieder Berlin als Markt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/717224.html

London, Mallorca und vier weitere Ziele neu im Flugplan
Peter Neumann

Der Londoner City Airport war nur der Anfang: In diesem Jahr bietet die Lufthansa mehrere neue Flugverbindungen von und nach Berlin an. Mit Beginn der Osterferien Mitte März nimmt das Unternehmen den Verkehr von Berlin-Tegel nach Palma de Mallorca, Ibiza und Istanbul auf. Vom 26. April an starten Lufthansa-Jets außerdem nach Dublin in Irland und Tallinn in Estland. Dann geht auch die Strecke nach Westerland wieder in Betrieb. Die Sylt-Route war im vergangenen Jahr erfolgreich getestet worden.
In den vergangenen Jahren hatten manche Berliner das Gefühl, dass die Lufthansa die Hauptstadt vernachlässigt. Doch inzwischen bemüht sich das Unternehmen, seinen Berliner Passagieren wieder mehr Direktverbindungen anzubieten - "wenn sich dies rechnet", wie Vertriebsdirektor Karsten Zang sagt.
Die Wirtschaftsmetropole London gehört aus Sicht der jetzigen Planer einfach ...

Flughäfen: Großflughafen wird noch größer, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Flughafen-BBI;art270,2456866

Noch in Bau und schon zu klein: Der Terminal in Schönefeld wird bereits zur Flughafeneröffnung erweitert. In Tegel wird es für die Piloten allmählich eng.
Der neue Flughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) in Schönefeld wird bereits zum Start größer als zunächst geplant und kann damit noch mehr Passagiere aufnehmen. Das Abfertigungsgebäude soll nach Angaben der Flughafengesellschaft von Anfang an drei Gebäudeteile erhalten, wie es auch bereits genehmigt ist. Bisher waren zur geplanten Betriebsaufnahme im November 2011 nur zwei Gebäudekomplexe vorgesehen. Die Gesamtkosten sollen dadurch nach Angaben von Fachleuten um weniger als 50 Millionen Euro steigen.
Damit hat die Flughafengesellschaft die Baupläne bereits zum zweiten Mal erweitert. Ursprünglich war nur ein Gebäude geplant. Nach der Zunahme vor allem bei den ...

S-Bahn: Jetzt rollt die S-Bahn wieder, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
S-Bahnverkehr;art270,2456357

Zu spät ankommen: Das war heute morgen Realität für viele Nutzer der S-Bahnen in Berlin. Der Grund für das unregelmäßige Fahren der Züge waren Signalstörungen, die durch Bauarbeiten entstanden waren. Doch auch Diebe hatten ihre Finger im Spiel.
BERLIN - Signalstörungen haben heute morgen in Berlin zu erheblichen Einschränkungen im S-Bahnverkehr geführt. Betroffen war der Bereich zwischen Charlottenburg und Ostbahnhof sowie im Südosten der Abschnitt zwischen Adlershof und Baumschulenweg, wie ein Sprecher der S-Bahn sagte. Die Signalstörung auf der Ost-West-Strecke sei nach Bauarbeiten am Savignyplatz aufgetreten. Im zweiten Fall hätten Unbekannte Signalkabel entwendet. Die Beeinträchtigungen seien am Morgen behoben worden. Im Laufe des Vormittags sollte der Verkehr wieder fahrplanmäßig rollen.

Gleise einfach lahmgelegt
Nach Angaben der S-Bahn konnten die Züge der S7 und S9 aufgrund ...

15 Januar 2008

Bahnhöfe: Brandenburg: Verfall Brandenburger Bahnhöfe stoppen

http://www.lok-report.de/

Am 14.01.07 fand in Potsdam eine Fachtagung zur Zukunft der Brandenburger Bahnhofsgebäude statt, die vom Eigentümer, die DB AG, nicht mehr bewirtschaftet werden.
Alle Lösungsversuche der Vergangenheit, den Spagat zwischen einem möglichst hohen Verkaufspreis für die DB AG einerseits und den städtebaulichen und planungsrechtlichen Anliegen der Kommunen andererseits zu vollbringen, sind fast alle gescheitert. Zahlreiche -- teilweise auch unter Denkmalschutz stehende Gebäudeensemble -- sind seit vielen Jahren und Jahrzehnten ungenutzt; dem Vandalismus und stetigen Verfall preisgegeben. Im besten Falle wurden sie notdürftig vor Jahren gesichert, dennoch scheinen sie -- im Sinne des Wortes -- abgeschrieben.
Leider wurde der DBV Berlin-Brandenburg trotz zuvor geäußertem Interesse nicht zu der Tagung eingeladen. Wie geht es weiter mit den sehr häufig einstmals repräsentativen Vorzeigeobjekten aufstrebender Gemeinden, mit den Zeugen der Industrialisierung? Denn auch Bahnkunden sind davon betroffen.
Der DBV Berlin-Brandenburg ist der Meinung, dass der Verfall schnellstmöglich gestoppt werden muss. Deshalb ist die Prioritätensetzung umzukehren. An erster Stelle muss die Wiederbelebung durch Nutzung der Gebäude stehen.
Nur ein schnelles Gegensteuern kann die zahlreichen leerstehenden und dem Verfall preisgegebenen Bahnhofsgebäude retten. Der DBV empfiehlt dem Brandenburger Verkehrsministerium, als Pilotprojekt die für die DB AG nicht mehr interessanten Gebäude im Land zu einem symbolischen Preis zu übernehmen, sie mit finanzieller Unterstützung der DB AG und des Bundes zu sanieren und an interessierte Kommunen abzugeben. Diese könnten sie entweder für eigene Aufgaben nutzen oder an gemeinnützige Vereine und Projekte, Künstlergruppen usw. weitervermieten. Auch die Vermietung an Kleinunternehmer ist denkbar. Die bisherige Geschäftspolitik der DB AG jedenfalls, ein Verkauf kleinerer Stationen auf dem Land nur dann zuzulassen, wenn Miet- oder Verkaufserlöse wie in besten Großstadtlagen erzielt werden können, geht bereits seit Jahren nicht auf. Sicherlich ist es so möglich, die Gebäude mit Leben zu erfüllen und dem bürgerschaftlichen Engagement vor Ort neue Impulse zu geben. Der DBV Berlin-Brandenburg ist davon überzeugt, dass sich auf diese Art und Weise fast alle baulich noch einigermaßen intakten Bahnhofsgebäude retten lassen.
Sollte die Wiederherrichtung mit Kosten verbunden sein, die nicht durch Fördermittel abgedeckt oder im Kommunalhaushalt abgebildet werden können, so kann sich der DBV Berlin-Brandenburg auch vorstellen, dass die DB AG einen Teil der Kosten trägt. "Denn", so der Landesvorsitzende Frank Böhnke, sie hat ja auch in den Jahren des Leerstandes Aufwendungen bei der Instandhaltung gespart. Ansonsten sehen wir die Bundesregierung in der Pflicht. Sie hat als Eigentümerin der DB AG dem Handeln des Konzern stillschweigend zugesehen."
Nicht aus den Augen verloren werden darf beim Verkauf die Gewährleistung der Zugänglichkeit zum Bahnsteig und die Frage, wo die Fahrgastinformationen angebracht werden (Pressemeldung DBV Berlin-Brandenburg, 15.01.07).

Bahnhöfe: Brandenburg: Ergebnis der Bahnhofskonferenz

http://www.lok-report.de/

Infrastrukturminister Reinhold Dellmann und die Bahn sind sich einig: Über den Verkauf nicht mehr genutzter Empfangsgebäude an Bahnhöfen in Brandenburg werden die DB AG und der private Investor in Zukunft intensiver mit den Kommunen verhandeln. Das ist das Ergebnis der Tagung am 14.01.07 in Potsdam von Infrastrukturministerium, DB AG, Investoren, dem Städte- und Gemeindebund sowie Vertretern von Kommunen.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Das heutige Treffen eröffnet die Chance für passgenaue Lösungen für nicht mehr genutzte Empfangsgebäude in Brandenburg. Wir sind das erste Bundesland, das eine Bahnhofskonferenz durchgeführt hat und sind damit bundesweit Vorreiter. Die heutige konstruktive Runde brachte für die Kommunen feste Ansprechpartner seitens der DB AG und des Investors. Jetzt müssen individuelle Lösungen für jedes einzelne Gebäude gesucht werden. Die Landesregierung wird hier unterstützen.“
Mit der faktischen Entscheidung, im Zuge der Bahnreform die betriebsnotwendige Eisenbahninfrastruktur im öffentlichen Eigentum zu belassen, gibt es aus Sicht von Minister Dellmann neue Spielräume und Entwicklungsmöglichkeiten.
Es geht um die Zukunft von 174 Empfangsgebäuden der DB AG in Brandenburg, die nach den derzeitigen Planungen aktuell nicht mehr für verkehrliche Zwecke genutzt werden. Davon will die DB AG 20 Gebäude in ihrem eigenen Besitz behalten, 42 wurden an einen Investor verkauft und 112 stehen zum Einzelverkauf an. Viele Empfangsgebäude haben eine grundsätzliche städtebauliche Bedeutung. In solchen Fällen ist auch eine Landesförderung über Stadtentwicklungsprogramme prinzipiell denkbar (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 15.01.08).

U-Bahn: Sanierter U-Bahnsteig erneut eingerüstet, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/717005.html

Für rund 30 Millionen Euro wurde der Bahnhof Alexanderplatz saniert. Er erhielt helle Bodenplatten und Wandfliesen, neue Aufzüge sowie Ein- und Ausgänge. Doch auf den Bahnsteigen der U-Bahnlinie 5 werden derzeit wieder Gerüste aufgestellt. Grund dafür ist laut BVG-Sprecher Klaus Watzlak die notwendige Sanierung der Decke. Die sei während der Bauarbeiten nur ...

BVG: Weniger Fahrgäste bei der BVG, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
BVG-Nahverkehr;art270,2456103

Immer mehr Bundesbürger nützen den öffentlichen Nahverkehr - nicht so in Berlin: Mit den Bahnen und Bussen der BVG sind im vergangenen Jahr weniger Menschen gefahren als 2006.
Die Zahl der Fahrten ging um 1,53 Prozent von 914 Millionen auf 900,4 Millionen zurück. Damit entwickeln sich die Fahrgastzahlen in Berlin gegen den Trend. Bundesweit rechnet der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) dagegen mit einer Zunahme der Fahrten in Ballungsräumen um 1,5 Prozent. In Hamburg rechnet der Chef der Hochbahn AG, Günter Elste, sogar mit 4,1 Prozent mehr Fahrgästen in Bahnen und Bussen. Die Stadt hat ihr Angebot im Nahverkehr erheblich erweitert.
Die S-Bahn in Berlin will ihre Zahlen noch ...

14 Januar 2008

Bahnhöfe: Deutsche Bahn zieht positive Bilanz der ersten Bahnhofskonferenz für Brandenburg

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20080114.html

Gemeinsame Fachtagung von Bahn, Land, Städte- und Gemeindebund

(Berlin, 14. Januar 2008) Das Land Brandenburg, der Städte- und Gemeindebund Brandenburg und die DB Station&Service AG haben sich heute im Kaiserbahnhof in Potsdam im Rahmen einer Fachtagung über die Neunutzung und Entwicklung von nicht mehr betriebsnotwendigen Bahnhofsempfangs-gebäuden ausgetauscht. Neben Reinhold Dellmann, Minister für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg, Dr. Otto Wiesheu, Vorstand Wirtschaft und Politik der Deutschen Bahn AG, Karl-Ludwig Böttcher, Geschäftsführer Städte- und Gemeindebund Brandendenburg, sowie Rolf Reh, Vorstand Betrieb und Entwicklung der DB Station&Service AG, haben Mitglieder des Landtages, zahlreiche Bürgermeister, Vertreter der Verwaltung und von Verbänden an der Veranstaltung teilgenommen. Ziel der Fachtagung war es, allen Beteiligten ein Forum für den gemeinsamen Erfahrungsaustausch zu bieten und aktuelle Themen wie den Verkauf von Empfangsgebäuden oder die Entwicklung der Bahnhofsumfelder zu diskutieren. Der Bahn war es dabei wichtig, auch über die derzeitigen Fördermöglichkeiten bei der Bahnhofsentwicklung zu informieren. Fördermittel des Bundes können bei Empfangsgebäuden ausschließlich für den Teil des Bahnhofs verwendet werden, der für den Reise- und Zugverkehr notwendig ist. Die zentralen Fragen bei der Sanierung von Empfangsgebäuden, so Wiesheu, seien die wirtschaftliche Nutzung und die Erschließung zusätzlicher Finanztöpfe. Er begrüßte den Vorschlag von Minister Dellmann die Fachtagung künftig regelmäßig durchzuführen: „Wir brauchen einen kontinuierlichen Dialog mit allen Beteiligten, um die Lösung des Themas Empfangsgebäude sachgerecht voranzubringen.“ Reh wies in diesem Zusammenhang daraufhin: „Wir haben in Brandenburg zahlreiche Empfangsgebäude, die wir für den Eisenbahnbetrieb nicht benötigen. Eine Sanierung und Vorhaltung ist deswegen für uns wirtschaftlich nicht darstellbar. Um hier zu Lösungen zu kommen, benötigen wir geeignete Investoren, aber auch die Unterstützung der Partner von Bund, Land und Kommunen“. Reh stellte darüber hinaus klar, dass jedes zu veräußernde Gebäude zuerst den Kommunen und Gemeinden zum Kauf angeboten wird. „Die Gemeinden haben hier, wie bisher, das Erstkaufsrecht. Unser Ziel bleibt es, diese Gebäude und das Umfeld gemeinsam mit allen Beteiligten weiterzuentwickeln.“ Bei der Auswahl eines Investors legt die Bahn besonderen Wert auf eine konzeptionelle Ausrichtung und finanzielle Leistungsfähigkeit. Weiterhin machte er deutlich, dass es mit der Regionalbereichsleitung von Station&Service für Land, Städte und Gemeinden einen zentralen Ansprechpartner gibt.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Tarife: Bahn gibt Berlinern kein Geld zurück, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Berlin-Bahn-Verspaetungen;art270,2455585

In anderen Bundesländern erhalten Fahrgäste schon ab fünf Minuten eine Entschädigung. Nicht so in Berlin. Angeblich will der Konzern erst Erfahrungen mit Modellprojekten anderswo sammeln. Vielleicht liegt es aber einfach nur am Geld.
Was anderswo gilt, gilt in Berlin noch lange nicht. Wer in anderen Bundesländern sein Ziel bei Fahrten im Nahverkehr zu spät erreicht, hat einen verbrieften Anspruch darauf, den Fahrpreis teilweise oder sogar vollständig erstattet zu bekommen. Seit Anfang des Jahres gibt es dieses Recht jetzt auch im Bahnverkehr bei Verspätungen von mehr als 60 Minuten in Sachsen, in Sachsen-Anhalt und in Thüringen. Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) rings um Kassel gibt Fahrgästen sogar schon ab fünf Minuten Verspätung Geld zurück. In Berlin dagegen gehen Geschädigte weiter leer aus, und die Kundengarantie der BVG ist freiwillig, heißt: ohne Rechtsanspruch.
Die Bahn sehe das Angebot in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen als ...

Regionalverkehr: Prignitzer Eisenbahn verabschiedete den letzten blau-roten Triebwagen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11108575/61469/
Prignitzer_Eisenbahn_verabschiedete_den_letzten_blau_roten_Triebwagen.html

PRITZWALK - Die Prignitzer Eisen- bahn (PEG) schickte am Sonnabend ihren letzten blau-roten Schienenbus auf Abschiedsfahrt. Viele Bahnfreunde nutzten die Chance und fuhren mit dem Triebwagen bis nach Plau am See.
Daniel Hoffmann(40) schwärmte von dem Schienenbus. „Der VT 798 hat Eisenbahngeschichte geschrieben. Er ist elegant, komfortabel und hört sich gut an.“ Der Eisenbahnfreund war extra aus Hamburg angereist, um die letzten Fahrten des in den PEG-Hausfarben Blau und Rot lackierten Triebwagens mit dem Fotoapparat und der Filmkamera zu dokumentieren.
Daniel Hoffmann zählte am Sonnabend in Pritzwalk zu den Fahrgästen, die an der ersten Fahrt nach Plau am See teilnahmen. Bis zum Nachmittag befuhr der VT798 vier Mal die Strecke Plau am See – Pritzwalk und zurück. Mit den Fahrten bis nach Plau am See machte die Prignitzer Eisenbahn (PEG) ...

12 Januar 2008

allg.: Im Fundbüro ist Platz für Kuriositäten, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1546468/
Im_Fundbuero_ist_Platz_fuer_Kuriositaeten.html

Eine Beinprothese, ein Glasauge oder eine Geige sind nur einige kuriose Gegenstände in Berliner Fundbüros. In der Regel werden aber Schirme, Taschen, Handys oder Schlüssel abgegeben. Allein im Zentralen Fundbüro im Flughafen Tempelhof landeten im vergangenen Jahr 26.043 Gegenstände.
1200 Quadratmeter groß sind die Lagerräume im Zentralen Fundbüro Berlin im Flughafen Tempelhof. Dort landeten im vergangenen Jahr 26.043 Gegenstände. Den meisten Platz nehmen Fahrräder ein. Aber auch teure Fundsachen wie zum Beispiel eine Rolex-Uhr gelangen ab und zu in die Lagerräume. Im Fundbüro der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) lagern unter anderem noch eine Beinprothese und ein Glasauge, die nie abgeholt wurden. „Wir haben sie nicht weggeschmissen, sondern in unsere Asservatenkammer gesteckt“, sagt Leiterin Ingrid Neuber mit einem Augenzwinkern. Bei ihr werden die täglich rund 100 Fundsachen aus Bussen, Straßen- und U-Bahnen gesammelt. Neuber schätzt, dass etwa 35 Prozent der Gegenstände zu ihrem richtigen Besitzer zurückfinden.
Sechs Monate werden die Fundstücke aufbewahrt
Im Zentralen Fundbüro in Tempelhof werden Fundsachen ...

Straßenverkehr: Nach der Umweltzone plant Senat neue Verbote, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1546101/
Nach_der_Umweltzone_plant_Senat_neue_Verbote.html

Strenge Schadstoffgrenzwerte, mehr Tempo-30-Straßen, eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung: Was sich für die Autolobbyisten des ADAC wie ein Horrorkatalog liest, soll nach Aussagen des Senats vorrangig der Gesundheit der Innenstadtbewohner dienen.
Die Luft wird dünner für Autofahrer in der Innenstadt, damit sie für alle anderen besser wird. Nach der Einführung der Umweltzone, die seit dem 1. Januar innerhalb des S-Bahn-Rings besteht, sind beim Berliner Senat schon eine ganze Reihe weiterer Schritte in Planung. Erklärtes Ziel von Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Linke): „Mobilität erhalten – Autofahren vermeiden.“ Strenge Schadstoffgrenzwerte, mehr Tempo-30-Straßen, eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung: Was sich für die Autolobbyisten des ADAC wie ein Horrorkatalog liest, soll nach Aussagen des Senats vorrangig der Gesundheit der Innenstadtbewohner dienen. Wie schon bei der Feinstaubverordnung, die zur Einrichtung der Umweltzone führte, kommen auch die neuesten Umweltvorgaben aus Brüssel. Die EU hat Grenzwerte für die gesundheitsschädlichen Stickoxide ...

Bahnhöfe: Große Bahn kündigt kleiner Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/716371.html

Die Modelleisenbahnanlagen sollen aus den Berliner Bahnhöfen verschwinden
Eva Dorothée Schmid

Nicht nur kleine Jungen bleiben dort mit großen Augen stehen, vor dem Glaskasten im Bahnhof Alexanderplatz, in dem ein ICE, eine D-Lok, ein Güterzug und ein Doppelstockwagen ihre Runden drehen. Auch erwachsene Männer scheinen fasziniert zu sein von der Modellbahnanlage. Man sieht immer wieder, wie sie dort vor den kleinen Zügen stehen bleiben Wer 50 Cent einwirft, kann die Züge sechsmal fahren lassen, für einen Euro bekommt man 14 Fahrten. Es ist das einzige Angebot, das es für Kinder in Bahnhöfen gibt. Und es ist ein Stück Kindheitserinnerung für Erwachsene. Doch damit ist bald Schluss: Die Bahn hat dem Betreiber in Berlin gekündigt, bis Ende Februar sollen die Modellbahnanlagen verschwinden.
In Berlin wurden seit dem Jahr 2000 fünf aufgestellt, inzwischen sind ...

Bus: In Berliner Bussen fehlen moderne Kameras, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Berlin-Jugendgewalt-BVG;art270,2454642

Im vergangenen Jahr gab es mehr als 200 Angriffe auf BVG-Personal. Mit Videoaufzeichnungen ließen sich Täter dingfest machen - und Fahrer wie Fahrgäste schützen. Doch die Verkehrsbetriebe haben ein altes Versprechen nicht eingelöst.
Die Serie der Gewalt von Jugendlichen im öffentlichen Nahverkehr setzt sich fort. Diesmal wurden zwei Busfahrer der BVG angegriffen und bedroht. Sieben Täter wurden festgenommen. In Zehlendorf wurde ein Busfahrer mit dem Messer bedroht. In Kreuzberg griffen am Donnerstagabend vier Jugendliche einen BVG-Busfahrer an und verletzten ihn. Aufgezeichnet wurde diese Attacke in der Linie M29 nicht. Denn weiterhin ist bei der BVG nur jeder zweite Bus mit Videokameras ausgerüstet. Von diesen verfügt nur jeder vierte über eine moderne Videoanlage, mit der die aufgezeichneten Bilder automatisch gespeichert werden. Damit entsprechen nur 140 von 1200 Bussen dem neuesten Überwachungsstandard. In 463 Bussen werden die Bilder alle sechs Minuten überspielt.
Vor genau zwei Jahren hatte das Unternehmen angekündigt, „innerhalb von ...

11 Januar 2008

Fernbus: Zentraler Omnibusbahnhof Berlin hat erstmalig fast 3,2 Mio Fahrgäste und Besucher

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/folder/
991/rewindaction/Index/archive/0/year/2008/month/
1/id/179175/name/Presseinformation+der+IOB+mbH

Im zurückliegenden Jahr 2007 konnte die IOB mbH erstmalig fast 3,2 Mio Fahrgäste und Besucher auf dem Zentralen Omnibusbahnhof Berlin begrüßen. Damit stieg das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 %.

Für Stefan Christian, Geschäftsführer der IOB mbH, hält damit der Trend, dass sich Berlin zur Drehscheibe des Internationalen Omnibuslinienverkehrs und des Omnibusgelegenheitsverkehrs entwickelt, nach wie vor an. Mit über 63.000 Nutzungen im zurückliegenden Geschäftsjahr ist der Zentrale Omnibusbahnhof Berlin einer der bedeutensten Busbahnhöfe dieser Art in Deutschland. Im Vergleich zum Jahr 2001 stiegen die Nutzungen des Zentralen Omnibusbahnhof Berlin durch Omnibusunternehmen um mehr als 28 %. Im selben Zeitraum stieg das Passagieraufkommen um 42,4 %.

Der Zentrale Omnibusbahnhof Berlin, der im Jahr 1966 in Betrieb genommen wurde, soll nunmehr auch in seinem äußeren Erscheinungsbild diesem Trend als Eingangstor von Busreisenden in Berlin stärker gerecht werden, unterstrich Christian. Hierfür sollen im Jahr 2008 die entsprechenden Weichenstellungen erfolgen.

Christian unterstrich, dass etwa 27% der Berlin-Touristen mit dem Reisebus nach Berlin reisen. Damit tragen diese nicht unwesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung Berlins bei.

Auch im Jahr 2008 ist mit weiteren Steigerungsraten in diesem Bereich zu rechnen, so Christian. So sind zu Terminen wie der Grünen Woche die Kapazitäten des Zentralen Omnibusbahnhofes Berlin bereits weitestgehend ausgebucht.

10 Januar 2008

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Brandenburg: Defizite in puncto Fahrgastinformation und Service

http://www.lok-report.de/

Die Ende Dezember 2007 vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) veröffentlichte Qualitätsanalyse zeigte große Defizite in puncto Fahrgastinformation und Service für die Kunden. Von 66 näher untersuchten Stationen wurden alleine an 74 % Mängel festgestellt. Der DBV Berlin-Brandenburg teilt sowohl die Auffassung des VBB als auch von Brandenburgs Verkehrsminister Dellmann. Er hatte vor einigen Tagen vom Bund als Eigentümer der DB AG gefordert, dass dieser den DB-Konzern mehr kontrolliert. Die DB AG ist immerhin per Grundgesetz auch dem Gemeinwohl verpflichtet.
Ganz konkret stellt sich das Problem bei zahlreichen kleineren Stationen. Eine aktuelle Fahrgastinformation über Zugverspätungen oder -ausfälle ist in der Regel nicht mehr vorgesehen. Hierin sieht der DBV Berlin-Brandenburg ein ernstes Problem. So selbstverständlich die Ausschilderung im Straßenverkehr ist, so selbstverständlich ist sie auch im Bahnverkehr. Wie will man neue Kunden für die Bahnnutzung gewinnen, wenn es bereits an den einfachsten Informationen mangelt?
Die Qualität der Fahrgastbetreuung hat, so stellt der DBV Berlin-Brandenburg bedauernd fest, im Berliner Raum durch den fast flächendeckenden Abzug der bisher auf den Bahnsteigen vorhandenen S-Bahn-Aufsichten erheblich gelitten.
Überall, wo keine Mieteinnahmen erzielt werden, werden die Gebäude quasi sich selbst überlassen. Mit Ausnahme der notwendigen Absicherungsarbeiten für die Verkehrssicherung wird, so offenbaren es viele Ruinen im Land, nichts mehr investiert.
Besonders ärgerlich ist das Verhalten der DB Station und Service AG dort, wo sich die Kommunen -- teilweise schon seit vielen Jahren -- um ein schlüssiges Konzept für eine Aufwertung der nicht mehr benötigten Bahnanlagen bemühen. Ein Beispiel solchen Desinteresses findet sich in Werder (Havel). Die Bemühungen der Stadt zum Erwerb des Bahnhofsgebäudes wurden nach Auskunft der Stadt durch die DB AG jahrelang hinausgezögert. Inzwischen gibt es keine passenden Förderprogramme mehr und die Stadt hat jetzt kein Interesse am Kauf. Auf dem Bahnsteig steht ein Verkaufscontainer und das Gebäude immer noch leer.
Von der zuständigen DB Station und Service erwartet der DBV eine schnellstmögliche Behebung der festgestellten Mängel. Es kann nicht sein, dass die Fahrgastinformation stiefmütterlich behandelt wird und seit langem bekannte Probleme - der VBB führt eine solche Qualitätsanalyse ja nicht zum ersten Mal durch - nicht behoben werden. Und wenn die DB AG kein Interesse mehr an den Gebäuden hat, so fordert der DBV Berlin-Brandenburg als Konsequenz, solle sie schnellstmöglich auch eine Abgabe der Gebäude an Kommunen zu einem symbolischen Preis in Betracht ziehen. Das ist immer noch der bessere Weg als das Leerstehenlassen bis zum unumgänglichen Abbruch (Pressemeldung DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg, 10.01.08).

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Der Zug im Nirgendwo, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Brandenburg-Deutsche-Bahn;art128,2453189

Bahnhofsruinen und mangelnde oder fehlende Informationen bei Zugverspätungen: Der Kundenverband der Bahn greift den Konzern scharf an, er vernachlässige die kleinen Bahnhöfe in Brandenburg. Die Deutsche Bahn weist die Vorwürfe von sich.
BERLIN - Der Bahnkundenverband Berlin-Brandenburg hat das Bahnhofsmanagement der Deutschen Bahn AG scharf kritisiert. Vor allem an kleineren Bahnhöfen in Brandenburg gebe es keine aktuellen Fahrgastinformationen mehr, sagte Sprecher Frank Böhnke. Das sei ein ernstes Problem. Denn die Kunden würden so nicht mehr über mögliche Zugverspätungen oder -ausfälle informiert. Aus Sicht des Verbandes sollten Ausschilderungen im Bahnverkehr genauso selbstverständlich sein wie im Straßenverkehr.
Die Qualität der Fahrgastbetreuung habe im Berliner Raum ...

Tarife: Sieben Semester günstig U-Bahn fahren, aus taz

http://www.taz.de/nc/1/archiv/print-archiv/
printressorts/digi-artikel/?ressort=ba&
dig=2008%2F01%2F10%2Fa0218&src=GI&
cHash=6216c2530a

Nach fast einem halben Jahr Verhandlungen einigen sich der AStA der Freien Universität und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg auf die Regelungen für das Semesterticket. Es ist bis 2012 gesichert, wird aber jedes Jahr teurer
Auch in den nächsten Jahren wird es für Studierende an der Freien Universität (FU) die Möglichkeit geben, S-Bahnen und Busse zu günstigeren Konditionen zu nutzen. Der FU-AStA und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) haben sich auf neue Vertragsbedingungen für das Semesterticket geeinigt, das damit bis zum Jahr 2012 gesichert ist. Allerdings wird das Ticket erneut deutlich teurer.
Der Semesterticket-Beauftragte des FU-AStA, Patrick Krause, sieht in der Vereinbarung deswegen ...

U-Bahn: Berlin: Ausschreibung Projektsteuerung U5

http://www.lok-report.de/

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben im Amtsblatt der Europäischen Union die Projektsteuerung, Bauoberleitung und Bauüberwachung für den Neubau der U5 in Berlin zwischen U-Bahnhof Alexanderplatz und U-Bahnhof Brandenburger Tor ausgeschrieben (2008/S 4-004511).
Es sollen Leistungen der technischen und kaufmännischen Projektsteuerung sowie der Bauoberleitung, Bauüberwachung und der Mitwirkung bei der Vergabe für den Neubau der U-Bahnlinie U5 zwischen den vorhandenen Stationen Alexanderplatz und Brandenburger Tor (Länge ca. 1 900 m) in einem dicht bebauten und städtebaulich sensiblen Bereich erbracht werden.
Dazu gehören bauliche und fachtechnische Umbauten im Bereich der bestehenden U-Bahntunnel der Linien U5, U55 und U6. Der Streckenbau soll weitgehend im Schildvortrieb erfolgen, in Bahnhofsbereichen sind teilweise offene Baugruben erforderlich. Insgesamt sind drei neue Bahnhöfe zu bauen, davon ein Umsteigebahnhof. Die Bauverfahren erfolgen bei einem Wasserdruck von bis zu 20 m.
Die zu erbringenden Leistungen haben den besonderen Anforderungen an Spezialtiefbau, Umweltschutz, Baulogistik, U-Bahn-spezifische Fachtechnik sowie Anliegerbetreuung zu entsprechen. Zusätzlich sind baubegleitende Maßnahmen wie Baufeldfreimachung, Verkehrslenkung, Unterstützung des Bauherrn in der Öffentlichkeitsarbeit usw. vorzubereiten und zu koordinieren.
Das Leistungsbild beinhaltet neben der fachkompetenten Steuerung eines Generalplaners auch ein Nachtragsmanagement. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsabschnitte als Option bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Die Beauftragung des Projektsteuerers erfolgt auch vorbehaltlich der Finanzierung. der Bauzeitraum beträgt vom 01.05.2008 bis 31.12.2020 (10.01.08).

Flughäfen + Regionalverkehr: Regionalbahn soll Airport-Shuttle ersetzen, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1539241/
Regionalbahn_soll_Airport-Shuttle_ersetzen.html

Der geplante Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld soll von 50 Prozent der Passagiere über die Schiene erreicht werden. Doch den geplanten Airport-Shuttle über die Dresdner Bahn wird es nicht rechtzeitig geben. Deshalb sollen Regionalbahnen die Lücke schließen.
Die Industrie- und Handelskammer nennt es bereits „ein Stück aus dem Tollhaus“ und spielt auf die Aussicht an, dass der künftige Hauptstadtflughafen BBI in Schönefeld ohne den geplanten Airport-Shuttle zwischen Hauptbahnhof und neuem Flughafenbahnhof an den Start geht. Dabei soll BBI von 50 Prozent der Passagiere über die Schiene ...

Bahnhöfe: Die Bahn will den Großteil ihrer Gebäude verkaufen - nur wenige Kommunen können sie sich leisten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/715780.html

Jens Blankennagel

BAD SAAROW. Einst ließ die Bahn in jeder Stadt einen prachtvollen Bahnhof bauen. Selbst in Dörfern sahen die Bauten - meist aus roten Klinkern - repräsentativ aus. Das Motto hieß: Ein Bahnhof ist das Eingangstor zum Ort. Die Zeiten haben sich geändert: Das Auto hat der Bahn den Rang abgelaufen, die Passagierzahlen sinken, die Bahnhöfe zerfallen. Nun will der staatseigene Verkehrskonzern den Großteil seiner Bahnhöfe loswerden. Auch in Brandenburg. Im Dezember 2007 verkaufte die Bahn bundesweit 490 nicht mehr benötigte Gebäude an ein deutsch-britisches Konsortium, davon 42 in Brandenburg. Bisher ist unklar, was aus den Gebäuden wird.

Vorbild Bad Saarow
Anders sieht es in Bad Saarow am Scharmützelsee (Oder-Spree) aus. Dort beginnt gerade die Zukunft für den Bahnhof. "Es ist ein wunderschönes ...

Regionalverkehr: Was bringt das Jahr 2008 den Fahrgästen von DB Regio?, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
a293aa5bf9af5ffbc12573cb00526746?
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punkt 3 fragte Dr. Joachim Trettin, Konzernbeauftragter für Brandenburg und Mecklenburg- Vorpommern

Fahrplantechnisch war das Jahr 2007 eher unspektakulär, oder?

Dr. Joachim Trettin: So kurz gefasst würde ich das nicht unterschreiben wollen. Wir hatten einen stimmigen Fahrplan, auf den sich die Fahrgäste nach den großen Veränderungen im Jahr 2006, als der Nord-Süd- Tunnel eröffnet wurde, gut eingestellt haben. Wir hatten Baufahrpläne, die für unsere Fahrgäste kalkulierbar waren, doch wir mussten uns auch auf manch Unvorhersehbares wie Orkan „Kyrill“ und „GDL“ einrichten. Kunden, die regelmäßig mit uns unterwegs sind, haben da leidvolle Erfahrungen machen müssen.

Sie erwähnen Baufahrpläne. Macht die Bahn diese für sich oder für die Kunden?

Dr. Joachim Trettin: Sowohl als auch! Wobei man ja nicht oft genug sagen kann, dass wir in erster Linie ein Dienstleister für die Kunden sind, wenn auch ...

S-Bahn: Petershagen: Bequem am S-Bahnhof parken, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
10326991a5f25162c12573cb0053db53?
OpenDocument

Park&Ride-Plätze sind zur Nutzung freigegeben

Voraussichtlich im Frühjahr 2008 wird das neue Umfeld des S-Bahnhofs Petershagen Nord komplett fertiggestellt und offiziell eröffnet. „Bereits jetzt sind die P&R-Stellflächen im nördlichen Bereich an der Lessingstraße und im südlichen Bereich an der Elbestraße mit der Zufahrt neben der Giebelseehalle fertiggestellt und können genutzt werden“, freut sich Kathleen Brandau, für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Mitarbeiterin der Gemeinde Petershagen/Eggersdorf.
„Den Bürgern unserer Gemeinde und ihren zahlreichen Gästen stehen damit ausreichend Parkplätze am S-Bahnhof zur Verfügung, so dass der Umstieg zur S-Bahn wesentlich erleichtert wird.“
Der Zugang zum S-Bahnhof kann vom Osten her in ...

U-Bahn: Freie Universität mit eigenem U-Bahnhof?, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1540191/
Freie_Universitt_mit_eigenem_U-Bahnhof.html

Diskussion um Station Thielplatz - Debatte auch um Naturkundemuseum
Der U-Bahnhof "Thielplatz" soll in "Freie Universität" umbenannt werden. Das fordern die CDU und FDP in der Bezirksverordneten-Versammlung (BVV) von Steglitz-Zehlendorf. Gemeinsam haben sie einen Antrag formuliert, der jetzt in den Ausschüssen diskutiert wird. "Die Freie Universität gehört seit Oktober 2007 zu den Exzellenzuniversitäten in Deutschland ", begründet CDU-Fraktionschef Marc Wesser den Antrag. Es sei erstaunlich, dass diese herausragende Institution im Bezirk keine eigene U-Bahnstation habe.Die Freie Universität (FU) begrüßt den Vorstoß. Für die Wissenschaftsstadt Berlin wäre es Image stärkend, wenn die ausgezeichnete Universität auch örtlich im Netzplan des ...

09 Januar 2008

Flughäfen + Straßenverkehr: In 25 Minuten vom Kudamm nach Schönefeld, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1535239/
In_25_Minuten_vom_Kudamm_nach_Schoenefeld.html

Die Straßenanbindung zum künftigen Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld wird voraussichtlich rund 700 Millionen Euro kosten. Sie sollen rechtzeitig zur Eröffnung von BBI 2011 fertig sein. Eine Fahrt vom Kudamm nach Schönefeld soll dann nur 25 Minuten dauern.
Rund 700 Millionen Euro sollen die Straßenanbindung zum künftigen Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld voraussichtlich kosten. Drei Jahre vor der geplanten Fertigstellung des neuen Airports hat das Infrastrukturministerium in Potsdam damit erstmals die Gesamtinvestitionssumme benannt. „Wir sind voll im Zeitplan und gehen davon aus, dass die Straßen rechtzeitig zur geplanten Eröffnung des BBI 2011 ausgebaut sein werden“, sagte Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) WELT ONLINE.
Experten prognostizieren, dass die Fahrt vom Kudamm zum neuen Airport ...

Potsdam: Europaweite Ausschreibung für 19 neue Trams, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11104536/60709/
Bereits_sieben_Interessenten_im_Vorfeld_Bewerbungsschluss_im_Mai.html

Bereits sieben Interessenten im Vorfeld / Bewerbungsschluss im Mai / Bisher drei Combinos saniert
BABELSBERG - Zum Jahresausklang 2007 hat der Verkehrsbetrieb in Potsdam (Vip) die Anschaffung „von acht bis 19“ neuen Niederflurbahnen ausgeschrieben. Bis zum 25. Januar können Tram-Hersteller aus ganz Europa die entsprechenden Unterlagen anfordern. Bereits im Vorfeld hatten sich sieben Unternehmen bei dem kommunalen Nahverkehrsdienstleister informiert. Das sagte gestern Vip-Sprecher Stefan Klotz auf MAZ-Anfrage. Da die Anzahl der Hersteller „übersichtlich“ ist, rechne man mit maximal 15 Angeboten, so Klotz. Bewerbungsschluss sei der 5. Mai 2008. (Von Carola Hein)

Zwei Drittel der Bahn niederflurig
Für die 19 Straßenbahnen mit niedrigem Einstieg – mindestens ...

Bahnhöfe: Die wichtigsten Bahnhöfe im Havelland zählen zu den schlechtesten in ganz Brandenburg, aus Märkische Allgemeine

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Die_wichtigsten_Bahnhoefe_im_Havelland_zaehlen_zu_den.html

FALKENSEE - Von mangelhaft bis ungenügend: Die Qualitätsanalyse des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg erteilt den Bahnhöfen im Havelland miserable Noten.

In die Wüste führt ein dunkler, zugiger Tunnel. Die Wände sind hinter Graffiti-Schichten verschwunden, nur jede zweite Leuchtstoffröhre leistet ihren Dienst. Nur noch die Treppe hoch, dann ist man da, in der Wüste von Falkensee. In der Servicewüste namens Bahnhof.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat soeben eine Studie veröffentlicht, die den Bahnhöfen der Region ein schlechtes Zeugnis ausstellt: 75 Prozent der untersuchten 66 Stationen weisen Mängel auf. Im Landkreis Havelland fiel das Ergebnis niederschmetternd aus. In Schulnoten gesprochen erhalten Nauen und ...

Regionalverkehr: Ab Ende Februar soll der Prignitz-Express bis Pritzwalk fahren, aus Märkische Allgemeine

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Ab_Ende_Februar_soll_der_Prignitz_Express_bis.html

PRITZWALK - Die Trasse des Prignitz-Expresses ist in Pritzwalk angekommen. Derzeit wird zudem am Bahnübergang bei Alt Krüssow gebaut.
Vorsichtig wird der Beton am Rand genau in der Waagerechten ausgestrichen: Gestern noch hat die Firma Heitkamp Rail am Bahnübergang zwischen Alt Krüssow und Kemnitz die letzten Arbeiten verrichtet, nun kann auch die Straße wieder angelegt werden, was bis zum Wochenende passieren soll. Dann wird auch dieser Bahnübergang, wie auch schon der bei Beveringen, wieder für den Verkehr nutzbar sein.
Die Schienen für den Prignitz-Express liegen inzwischen schon in Pritzwalk. Fertiggestellt ist die Trasse ...

Flughäfen: Berliner Flughafenchef sieht BBI-Eröffnung zuversichtlich entgegen, aus Der Tagesspiegel

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Flughafen;art270,2452082

Der Flughafen Berlin Brandenburg International soll 2011 eröffnet werden. Doch noch liegen Stolpersteine im Weg, wie eine Klage des Baukonzerns Hochtief und unklare Verkehrsanbindungen. Warum Chef Rainer Schwarz dennoch optimistisch ist, erzählt er hier.
BERLIN - "Ich glaube, wir sind sehr gut in das Jahr 2008 hineingestartet", sagte Schwarz im RBB-Inforadio. Zugleich räumte er ein, dass der eingeschlagene Weg, das Bauvorhaben entgegen ursprünglicher Pläne nicht über einen Generalunternehmer abzuwickeln, die risikoreichere Lösung sei. Dennoch gehe er nicht davon aus, dass sich der Essener Baukonzern Hochtief mit seiner Klage ...