29 Februar 2008

VBB: VBB kritisiert die Rekordsteigerung der Trassenpreise

http://www.vbbonline.de/download/pdf/presse/
Presse_29_02_08a.pdf

Die erneute Anhebung der Trassenpreise um den Rekordwert
von 3,8 % im kommenden Jahr wird den Schienenpersonennahverkehr
(SPNV) im VBB-Gebiet erneut verteuern,
ohne dass der Kunde davon einen Vorteil hat. Der VBB appelliert
an die Verantwortlichen in der Bundespolitik, der
Bundesnetzagentur endlich die Möglichkeit für eine effektive
Regulierung zu geben.

Im nächsten Jahr steigen die Trassenpreise der DB Netz AG auf ein
Rekordniveau. Die Gebühren, die die Eisenbahnunternehmen im
Nahverkehr an die DB Netz AG für die Nutzung der Schieneninfrastruktur
entrichten müssen, steigen um 3,8 %. Eine solche Steigerung
in nur einem Jahr ist beispiellos. Dies macht den SPNV allein
in Berlin und Brandenburg um 9,3 Mio. Euro teurer.

VBB-Geschäftsführer Hans Werner-Franz sieht einen klaren Zusammenhang
mit den Börsenplänen des DB-Konzerns: „Um fit für
den Kapitalmarkt zu werden, dreht Hartmut Mehdorn beim Netzmonopolisten
erneut an der Preisschraube“.

Eigentlich soll die Bundesnetzagentur über die Preisentwicklung
wachen und Preisanpassungen nur in einem gerechtfertigten und
nachvollziehbaren Maß zulassen. Doch der Regulierungsbehörde
sind die Hände gebunden. Franz: „Die Bundesnetzagentur sagt
uns, dass gesetzliche Grundlagen fehlen. Im Gegensatz zu Strom
und Telekom könne man bei der Eisenbahn daher nicht effektiv
regulieren.“

Dabei gibt es eine einfache Lösung: „Die Bundesnetzagentur
schlägt vor, eine so genannte Anreizregulierung einzuführen.
Damit würden dem Netzbetreiber klare Grenzen bei der Preisentwicklung
gesetzt“. Notwendig wäre hierzu eine Gesetzesänderung.

Potsdam + Straßenbahn: Spatensticheleien für zwei Trambrücken, aus Potsdamer Neueste Nachrichten

http://www.pnn.de/Pubs/potsdam/
pageviewer.asp?TextID=15970

Auftakt für Verkehrs-Neugestaltung der Potsdamer Mitte / Die Andere vergoss „Spur der Tränen“ (28.2. 2008)

Von Guido Berg
Innenstadt - Begleitet von Zwischenrufen und Protestaktionen insbesondere der Wählergruppe Die Andere wurde gestern offiziell der erste Spatenstich für zwei neue Straßenbahnbrücken über die Neue und die Alte Fahrt zelebriert. Die eigentlichen Bauarbeiten für die Trambrücke parallel zur Langen Brücke beginnen nach Angaben von Sanierungsträgerchef Erich Jesse erst nach den Osterfeiertagen, nach dem 24. März 2008. Der erste Spatenstich ist der Auftakt für die Verkehrsumgestaltung der Potsdamer Mitte im Zuge des Landtagsneubaus und der Wiederbebauung des Ufers der Alten Fahrt. Nach Brückenfertigstellung Ende 2009 wird die Straßenbahn die Mitte passieren können, ohne eine Straße zu kreuzen. Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) nannte die Wiedergewinnung der 30 Hektar großen ...

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Die Prignitzer Eisenbahn übernimmt die Strecke Karow-Priemerburg voraussichtlich im Mai , aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11146725/61469/
Die_Prignitzer_Eisenbahn_uebernimmt_die_Strecke_Karow_Priemerburg.html

PRITZWALK -

Erst vor wenigen Tagen lautete die Schlagzeilen so: Die Prignitzer Eisenbahn übernimmt die Schienentrasse zwischen Pritzwalk und Neustadt/Dosse und kauft gleichzeitig ein weiteres Trassenstück zwischen Karow und Waren an der Müritz (beide Mecklenburg). Um jedoch die Seehäfen an der Ostsee mit der Bundeshauptstadt Berlin zu verknüpfen, hat ein Teilstück gefehlt: Die Strecke zwischen Karow und Priemerburg. Doch auch die kann die Prignitzer Eisenbahn nun in ihr Portfolio eingliedern.
Damit wird ein wesentliches Teilstück einer Trasse geschlossen, die künftig vor allem für den Güterverkehr zwischen den Ostseehäfen und dem Berliner Raum interessant sein dürfte. Unterstützung kam dabei von der Prignitzer Leasing AG in Putlitz: Die hatte die Strecke gekauft und der PEG ...

Tarife: Touch&Travel von Deutscher Bahn und Vodafone im Testbetrieb

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/ubp/p20080229.html

Neues E-Ticketing-System für noch einfacheres Bahnreisen ab heute im Einsatz

(Berlin, 29. Februar 2008) Für 200 Testnutzer wird heute schon Wirklichkeit, was ab 2010 bundesweit für alle Fahrgäste zur Verfügung stehen soll: Touch&Travel - das innovative eTicket-System der Deutschen Bahn AG und Vodafone. In einem Feldversuch werden ab heute beide Unternehmen gemeinsam mit weiteren Partnern in einem Teilnetz der Berliner S-Bahn, im Potsdamer Nahverkehr und auf der ICE-Strecke Berlin–Hannover die neue Technologie testen. Mit dem System Touch&Travel wird das Mobiltelefon zur Fahrkarte. Einfach und schnell meldet sich der Reisende mit seinem Handy an und nach Erreichen seines Reiseziels wieder ab. Dazu werden alle Bahnhöfe und Haltestellen mit so genannten Touchpoints ausgerüstet. Nach Fahrtende werden die gefahrene Strecke und der Fahrpreis berechnet. Der Kunde erhält eine übersichtliche Abrechnung seiner Fahrten.

„Wir setzen unseren Wachstumskurs im Personenverkehr fort und machen das Bahnfahren immer einfacher. Nur so gewinnen wir gerade auch junge Leute für unsere Angebote“, sagte Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG. „Mit Touch&Travel bieten wir zusammen mit Vodafone eine bundesweite Lösung für das eTicket an, die allen anderen Verkehrs­unternehmen offen steht und dem Kunden ein einheitliches Verfahren bietet.“ Ein Flickenteppich der unterschiedlichen Technologien werde somit vermieden.

„Das Handy ist heute neben Schlüssel und Geldbörse der wichtigste Begleiter, wenn man das Haus verlässt. Ich bin fest davon überzeugt, dass das Handy zunehmend auch zum Bezahlen und als Ausweis genutzt wird“, sagte Friedrich Joussen, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vodafone Deutschland. „Touch&Travel ist eine innovative Lösung, die den Kunden das Bahnfahren erleichtert und zeigt, welches Potenzial in dem Thema mobiles Bezahlen und mobiles Ticketing steckt.“ Das eTicketing-Verfahren von DB und Vodafone setzt auf die neue Handy-Technologie Near Field Communication (NFC). Dieser Übertragungsstandard ermöglicht eine kontaktlose Datenübertragung im Zentimeterbereich.

Als Partner von DB und Vodafone sind am Touch&Travel-Piloten beteiligt: Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH, die Berliner Verkehrsbetriebe sowie die Technologiepartner ATRON electronic, Giesecke&Devrient, Motorola und NXP.

Hinweis für Foto- und TV-Redaktionen: Fotomotive sind unter www.db.de/foto verfügbar. TV-Schnittmaterial kann ab 14.30 Uhr angefordert werden: Kontakt: +49 (0) 30 347474-376 (Marco Böttcher).

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Regionalverkehr: Kleinmachnow bleibt wohl für immer ohne Gleisanschluss, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/729550.html

Gutachten: Stammbahn-Wiederaufbau rechnet sich nicht
Peter Neumann

KLEINMACHNOW. Ein paar rostige Gleise, etwas alter Schotter: Viel ist nicht übrig geblieben von der Schienenstrecke zwischen Berlin-Zehlendorf und Potsdam-Griebnitzsee. Noch immer hoffen Bürger, die in Kleinmachnow wohnen oder im Europarc Dreilinden arbeiten, auf einen Wiederaufbau der Potsdamer Stammbahn, die vor 170 Jahren die erste Eisenbahn in Preußen war. Doch die Aussichten, dass dort jemals wieder Züge rollen, sind so schlecht wie nie zuvor. Bald wird die Nutzen-Kosten-Untersuchung vorgestellt, in der Gutachter die Wirtschaftlichkeit eines Wiederaufbaus geprüft haben. Ergebnis: Ein solches Projekt rechnet sich nicht - die Mindestvorgaben würden weit verfehlt.
Am 22. September 1838 zogen "Dampfwagen" den ersten Zug von Potsdam nach ...

Straßenbahn + Bus: Straßenbahn braucht länger als der Bus, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/729530.html

Umweltschützer kritisieren Plan für die Invalidenstraße
Auf der Invalidenstraße in Mitte plant der Senat den Stau - nicht nur für Autos, sondern auch für die neue Straßenbahn zum Hauptbahnhof. Das kritisierte gestern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Weil sich Züge und Autos öfter in die Quere kommen werden, sind die Fahrgäste dort künftig länger unterwegs als heute. Derzeit braucht der Bus 245 sechs Minuten, um vom Nordbahnhof zum Hauptbahnhof zu fahren - mit der geplanten Straßenbahn soll diese Reise zehn Minuten dauern.
Wie berichtet will der Senat von 2009 bis 2011 die Invalidenstraße durchgehend auf zwei Fahrstreifen pro Richtung verbreitern. Außerdem entsteht dort die seit Langem geforderte Straßenbahntrasse zum Hauptbahnhof, auf der Züge der Linien ...

Bahnverkehr: Mit der Deutschen Bahn zur CeBIT 2008 nach Hannover

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080229.html

Verbindung von und nach Berlin mit insgesamt 51 Fernzügen und zwei Sonder-ICE zum Messebahnhof Hannover Messe/Laatzen täglich

(Berlin , 29. Februar 2008) Zur diesjährigen CeBIT-Messe vom 4. bis 9. März in Hannover setzt die Deutsche Bahn AG zusätzliche Fernzüge ein, die alle direkt zum Messebahnhof Hannover Messe/Laatzen fahren. Von und nach Berlin stellen während der CeBIT zwei ICE-Züge diese Direktverbindung her (siehe Anlage).

Als zentrale Drehscheibe des Verkehrs finden im Hauptbahnhof Hannover vor allem Messebesucher aus Richtung Ruhrgebiet und Berlin, die nicht mit Sonderzügen anreisen, schnellen Übergang in die S-Bahnen vom Hauptbahnhof zum Messebahnhof. Die Fahrzeit beträgt nur acht Minuten. Von und nach Berlin sind hier täglich 35 ICE- und 16 IC-Züge nutzbar.

Vom Bahnhof Hannover Messe/Laatzen, während der CeBIT wieder mit allen Servicefunktionen ausgestattet, gelangt der Messebesucher mit dem Skywalk direkt zum Eingang West 1 (Halle 13) des Messegeländes.

Informationen zum CeBIT-Messeverkehr der Bahn gibt es in den DB-Reisezentren, im Internet und www.bahn.de oder telefonisch unter der Rufnummer 0800-1507090 (kostenfrei) und über die kostenpflichtige Hotline 11861*).

Die Eintrittskarten zur Messe gelten gleichzeitig als Fahrschein im gesamten Verkehrsverbund Hannover (GVH).

Das Reisezentrum der Bahn im Informations-Centrum (IC) auf dem Messegelände ist während der CeBIT täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr, das DB-Reisezentrum im Bahnhof Hannover Messe/Laatzen täglich von 8 Uhr bis 20.30 Uhr geöffnet.

*) 3 ct/Sekunde, ab Weiterleitung zum DB Reiseservice 39 ct/angef. Min. (inkl. USt., aus dem Festnetz der Deutschen Telekom AG)

Fahrplan Sonder-ICE Berlin–Hannover–Berlin

Dateiformat: PDF

Dateigröße: 0,01 MB

PDF herunterladen : Fahrplan Sonder-ICE Berlin–Hannover–Berlin

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

28 Februar 2008

U-Bahn: Fünfzig Jahre Untergrund, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/feuilleton/729228.html

Morgen muss die Kunst den U-Bahnhof Alexanderplatz verlassen. Damit endet auch ein Stück DDR-Kultur

So viele Betrachter hat die Kunst in keinem Museum. Rund 170 000 Passanten durchqueren täglich den U-Bahnhof Alexanderplatz. Sie alle sehen 32 Plakatwände, die von Künstlern gestaltet wurden. Auch wenn viele sie nicht wahrnehmen oder kein Interesse an ihr haben, die Kunst ist hier mitten im Leben - seit 26 Jahren. Doch begann diese Tradition schon 1958. Jetzt, wenige Monate vor dem 50. Jubiläum, endet sie unwiderruflich (Berliner Zeitung von gestern). Morgen ist der letzte Tag.
Der Kommerz hat gesiegt, doch sollte man die Schuldigen nicht unbedingt bei der Firma Wall suchen, die die Werbeflächen der BVG betreibt. Der Senat verkaufte im Mai 2007 die landeseigene Firma VVR Decaux (früher VVR Berek) und damit auch die Hoheit über alle Reklame-Orte in der U-Bahn. Die besondere Situation am Alex hat man dabei offenbar schlicht vergessen. Als ruchbar wurde, dass damit das Ende des vom Senat geschätzten und mit 80 000 Euro finanzierten Kunstwettbewerbs besiegelt war, wollte es niemand ...

Flughäfen: Herbert Burmeister über das Nachtflugverbot, Entschädigungen und eine neue Klage, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11145208/62129/
Herbert_Burmeister_ueber_das_Nachtflugverbot_Entschaedigungen_und_eine.html

MAZ: Die Front gegen die Aufweichung des Nachtflugverbotes auf dem BBI ist in der Schutzgemeinschaft ungebrochen groß. Wer gehört dem Verein an? Wogegen richtet sich die Kritik der Standortgegner genau?

Herbert Burmeister: Seit 1996 gehören zur Schutzgemeinschaft die Gemeinden Schulzendorf, Eichwalde, Zeuthen, Blankenfelde-Mahlow und Großbeeren. Vor wenigen Tagen trat Ludwigsfelde unserem Verein bei. Ich werte diesen Schritt als ein Zeichen, dass in Kommunen weiterhin die Erkenntnis wächst, dass unsere konstruktive Kritik im Interesse der Bürger liegt und Verbesserungen durchgesetzt werden müssen. Die Mitglieder der Schutzgemeinschaft respektieren weitgehend die Standortentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig für den BBI. Jetzt kommt es darauf an, das Beste für die Betroffenen daraus zu machen und unsere Interessen zu sichern. In zehn Jahren wird niemand mehr wissen wollen, wie wir gegen den Standort Schönefeld gekämpft haben, sondern wie wir mit der Situation nach dem ...

BVG: Nächste Woche geht bei der BVG nichts mehr, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1737446/
Naechste_Woche_geht_bei_der_BVG_nichts_mehr.html

Im Tarifstreit der BVG wird es ab kommender Woche voraussichtlich erste flächendeckende Streiks geben. Dann müssen die Berliner zusehen, wie sie ohne Busse und Bahnen an ihr Ziel kommen. Der Ausstand soll die Fahrgäste jedoch nicht unangekündigt treffen. Die Fronten sind verhärtet: Unabhängig vom Ergebnis der Urabstimmung will die Arbeitgeberseite kein neues Angebot vorlegen.
Im Tarifstreit mit der BVG werden die Arbeitgeber auch nach einer erfolgreichen Urabstimmung bei den Verkehrsbetrieben kein neues Angebot vorlegen. Eine erfolgreiche Urabstimmung bei der BVG vorausgesetzt, stehen die Zeichen derzeit auf einen unbefristeten Arbeitskampf für die Beschäftigten der BVG in Berlin. Die Arbeitgeber setzen indes weiter auf Verhandlungen ...

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Neue Eisenbahnüberführung Havelbrücke Rathenow

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080228.html

Bauarbeiten beginnen im März Schienenersatzverkehr zwischen Großwudicke und Rathenow für die RB-Züge Stendal–Rathenow (RB 13)

(Berlin, 28. Februar 2008) Im März 2008 beginnen die Arbeiten zum Neubau der Eisenbahnüberführung Havelbrücke Rathenow. In einer 1. Phase wird die bestehende Brücke zurückgebaut, um Baufreiheit für die Ortsumfahrung Rathenow zu schaffen. Anschließend wird die dafür notwendige Straßenüberführung an gleicher Stelle errichtet. Die neue Havelbrücke für den Zugverkehr wird in veränderter Lage erbaut. Bis zum Dezember 2009 werden die Brückenbauarbeiten andauern.

Änderungen im Regionalverkehr

Ab kommenden Montag, 3. März 2008, fallen die Züge der Linie RB 13 (Stendal–Rathenow) zwischen Großwudicke und Rathenow aus. Es wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet (SEV). Im Jahresfahrplan 2007/08/09 wurde dieser notwendige SEV bereits berücksichtigt, so dass die Anschlüsse in Rathenow von und nach Berlin mit der Linie RE 2 weiterhin bestehen bleiben.

Änderungen im Fernverkehr

Die IC-Züge der Linie 77 (von Hannover über Stendal nach Berlin und zurück) halten bereits ab Fahrplanwechsel in Rathenow. Auch im Jahresfahrplan 2008/09 ist dieser Halt in Rathenow vorgesehen. Damit besteht ersatzweise ein zusätzliches Angebot einer schnellen Verbindung Stendal–Rathenow–Stendal im Zwei-Stunden-Takt.

Die Deutsche Bahn bittet die Fahrgäste darauf zu achten, dass in den Bussen die Beförderung von Fahrrädern nicht und die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich sind.

Über die jeweiligen Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten sowie per Telefon unter der kostenlosen BahnBau-Telefonnummer 0800 5 99 66 55 (Tag&Nacht).

Informationen zu den Baumaßnahmen

Die Eisenbahnüberführung und der Bahnkörper werden für den zweigleisigen Streckenausbau bis Dezember 2009 mit einem Gesamtvolumen von 17 Millionen Euro errichtet.

Die Gleisanlage wird zunächst eingleisig aufgebaut. Die Brückenkonstruktion sieht zwei Überbauten vor. Am Ostufer liegt ein Einfeldträger als Fachwerküberbau mit einer Stützweite von 40 Meter. Dem schließt sich in Richtung Westen ein Fachwerküberbau über zwei Felder von je 90 Metern und 80 Metern an. Die beiden Überbauten werden in Stahl und mit unten liegender geschlossener Fahrbahn ausgeführt. Die zwei Widerlager und drei Pfeiler werden in Stahlbeton erstellt.

Der gesamte Brückenzug wird durch Taktschieben von der Westseite aus montiert. Für das Einschieben wird der Einfeldträger an den Zweifeldträger angeschlossen. Nach erfolgtem Einschub werden die beiden Überbauten in die endgültigen Lager versetzt.

Der Rückbau der alten Eisenbahnüberführung und der Gleisanlagen erfolgt durch den Straßenbaulastträger ab 4. März 2008.

Der Neubau der Widerlager, Pfeiler, Brückenkonstruktion und Gleisanlagen erfolgt vom 12. Mai 2008 bis zum 4. Dezember 2009.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

27 Februar 2008

GVZ + Schiffsverkehr: Hafen für 15 Millionen Euro im Sommer fertig, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/728917.html

WUSTERMARK. Derzeit wird im Hafen Wustermark (Havelland) die 390 Meter lange Kaianlage mit Sand verfüllt. Der Hafen im Güterverkehrszentrum (GVZ) wird mehr als 15 Millionen Euro kosten und soll im Sommer fertiggestellt sein. Dann können in dem Logistikzentrum Waren ...

Bahnverkehr: Zwei neue Eisenbahnbrücken nach Polen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/728921.html

Das Bauwerk bei Frankfurt (Oder) soll bereits zum Jahresende fertig sein
Martin Klesmann

FRANKFURT (ODER). Lothar Meyer, 77 Jahre alt und Mitglied der Freunde der Eisenbahn Frankfurt (Oder), freut sich. "Es tut sich endlich was", sagt der Mann mit der Schiebermütze. Er steht auf der alten Eisenbahnbrücke hoch über der Oder zwischen Frankfurt und Slubice. Diese Brücke, deren Pfeiler noch aus dem Jahr 1870 stammen, konnte zuletzt nur noch einspurig befahren werden. Das zweite Gleis drohte einzubrechen. Die Fernzüge von Berlin nach Warschau oder Moskau konnten die 450 Meter lange Brücke über Jahre nur mit einer Höchstgeschwindigkeit von zehn Stundenkilometern befahren. Von einer Peinlichkeit hatte schon vor Jahren der damalige Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) gesprochen.
Gestern nun führte der jetzige Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) gemeinsam mit seinem polnischen Amtskollegen ...

S-Bahn: Gleismängel bremsen die Berliner S-Bahn aus, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/728885.html

Langsamfahrstellen verlängern die Reisezeit
Peter Neumann

Da wird die S-Bahn zur Bimmelbahn: Auf immer mehr Abschnitten bremsen Streckenmängel die Züge aus. "Erst vor Kurzem sind einige längere Langsamfahrstellen hinzugekommen", berichtet ein S-Bahn-Fahrer. Er und andere Insider bemängeln, dass das Schienennetz nicht ausreichend gepflegt wird.
Langsamfahrstellen: So nennen Eisenbahner die Abschnitte, auf denen die zulässige Höchstgeschwindigkeit vermindert worden ist. Dort sind die Züge und ihre Fahrgäste länger als bisher unterwegs. "La": So heißt das Verzeichnis, das über die Teilstücke informiert, auf denen vorübergehend ein Tempolimit angeordnet worden ist. Die neue Ausgabe für die S-Bahn umfasst 22 Seiten.
Die vertrauliche Auflistung enthält gleich drei größere Neuzugänge. Anderthalb Kilometer lang ist das Teilstück ...

U-Bahn: Nächste Station: Kunst im U-Bahnhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/728899.html

Das Projekt "U2 Alex" ist tot - dafür könnten 43 andere Stationen zu Galerien werden
pn

Es bleibt dabei: Die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) wird den U-Bahnhof Alexanderplatz nicht mehr als Galerie nutzen. Am Freitag von 12 bis 20 Uhr feiert der Verein auf dem Bahnsteig der U 2 Abschied mit Kaffee und Kuchen - alle, denen das Projekt am Herzen lag, sind eingeladen.
Doch damit ist die Idee, in der U-Bahn Kunst statt Werbung zu zeigen, noch nicht tot. Gestern bekräftigte die Firma Wall, die alle Werbeflächen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) vermarktet, ihr Angebot: Sie will dem Verein zwei oder drei andere U-Bahnhöfe exklusiv zur Verfügung stellen, sagte Marketingvorstand Stephan von Wrede.
Seit 25 Jahren sei das Unternehmen ein "Freund der Kultur", berichtete er. Mit bis zu zehn Prozent des ...

Regionalverkehr: Wiedereröffnung der Strecke von Wittstock nach Pritzwalk

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080227.html

Ab 28. Februar fahren Nahverkehrszüge zwischen Wittenberge und Neuruppin wieder durchgehend

(Berlin, 27. Februar 2008) Mit dem Abschluss der Bauarbeiten an der Eisenbahnstrecke Wittstock (Dosse) – Pritzwalk wurde heute von Rainer Bretschneider, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg und Dr. Joachim Trettin, Konzerbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern der fertig gestellte Streckenabschnitt symbolisch in Betrieb genommen. Im Rahmen der feierlichen Wiedereröffnung der Strecke überzeugte sich Staatssekretär Rainer Bretschneider auf einer Sonderzugfahrt vom Zustand der Strecke.

„Der Prignitz Express ist die wichtigste Schienenverbindung zwischen Berlin und dem nordwestlichen Brandenburg. Der Ausbau bedeutet einen weiteren Beitrag für ein modernes, leistungsfähiges Schienennetz im Land “, betonte Bretschneider.

Mit der Fertigstellung reduziert sich die Fahrzeit auf der rund 139 Kilometer langen Strecke von Wittenberge über Neuruppin nach Hennigsdorf von ehemals dreieinhalb Stunden, vor dem Ausbau, auf nunmehr zwei Stunden. Neben dem Regionalverkehr wird auch für Güterzüge die Bedienung des Gleisanschlusses in Liebenthal gesichert.

„Der Reisezeitgewinn und moderne im Stundentakt verkehrende Regional-Express-Züge sichern eine hohe Attraktivität dieser wichtigen Nahverkehrslinie“, erläuterte Dr. Trettin anlässlich der Wiedereröffnung.

Nach der Beendigung der Bauarbeiten verkehren ab dem 28. Februar die Züge des Regionalverkehrs zwischen Wittenberge und Neuruppin wieder durchgehend. Seit Juli vergangenen Jahres wurde auf der 20 km langen Strecke der komplette Gleiskörper, einschließlich zweier Eisenbahnüberführungen, erneuert. Der Abschnitt von Wittstock (Dosse) nach Pritzwalk ist der dritte und letzte Bauabschnitt, der im Rahmen des Gesamtprojektes „Prignitz-Express“ fertig gestellt wurde. Dafür investierte die Deutsche Bahn AG seit 1997 insgesamt 143,5 Millionen Euro.

Am Sonnabend, 1. März 2008, gibt es den ganzen Tag kostenlose Schnupperfahrten mit Zügen der RE 6 zwischen Wittenberge und Neuruppin West. Damit bedankt sich die DB Regio AG bei Ihren Kunden für die Geduld und das Verständnis während der Bauarbeiten.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Bahnpläne zur Sperrung der Strecke Berlin-Hamburg sorgen für Aufregung, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11144245/61759/
Bahnplaene_zur_Sperrung_der_Strecke_Berlin_Hamburg_sorgen.html

HAVELLAND - Drei Monate lang soll die Hamburger Bahn im Frühjahr 2009 gesperrt sein. Die Nachricht schlug wie eine Bombe in die Rathäuser des Havellandes ein. Und die Kritik der Bürgermeister aus Nauen, Friesack, Brieselang und aus der Kreisverwaltung war einstimmig: Die Bahn hat darüber bisher nicht informiert. Auch Falkensees Rathauschef Heiko Müller zeigte sich verblüfft über die unselige Botschaft. Doch er gab sich gestern optimistisch: „Ich hege die feste Hoffnung, dass nur ein Gleis gesperrt wird und daher der Regionalverkehr von den Bauarbeiten unberührt bleibt.“
Insgesamt ist in den Kommunen die Aufregung über die Art und Weise der Information groß: „Ich habe von der Sperrung erst aus den Medien ...

26 Februar 2008

Straßenverkehr: Spandauer-Damm-Brücke bleibt offen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/728650.html

Der Senat hat seine Pläne für die Verkehrsführung auf der Spandauer-Damm-Brücke geändert. Die Ost-West-Achse soll während der geplanten Bauarbeiten in beiden Richtungen befahrbar bleiben, sagte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Vorgesehen sei, je eine ...

S-Bahn: Langsamfahrstellen behindern den Berliner S-Bahn-Verkehr, aus Berlinonline.de

http://www.berlinonline.de/aktuelles/
berlin/detail.php?msg=ddp_2040506580

Auf immer mehr Abschnitten im Schienennetz behindern Langsamfahrstellen den Berliner S-Bahn-Verkehr. Nach einem Bericht der «Berliner Zeitung» sind Gleismängel der Grund. Kürzlich seien drei lange Langsamfahrstellen hinzu gekommen, schreibt das Blatt unter Berufung auf eine offizielle Zusammenstellung in der Mittwochausgabe.
Auf dem anderthalb Kilometer langen Teilstück zwischen Grunewald und Westkreuz dürft die Bahnen seit Anfang Januar statt 80 nur noch Tempo 50 fahren. 800 Meter lang sei der Abschnitt zwischen Südkreuz und Priesterweg, wo die Höchstgeschwindigkeit zum 17. Dezember auf 50 Kilometer pro Stunde halbiert worden sei. 250 Meter betrage das Ring-Teilstück zwischen Tempelhof und Hermannstraße, auf dem seit dem 23. Januar nur noch Tempo ...

Regionalverkehr: PEG pachtet Strecke Neustadt–Pritzwalk bahn Koordinator: Neuruppin muss handeln, aus Märkische Allgemeine

http://www.bbaktiv.de/_suche/30120/maz2008/c_200802/
prignitzer_eisenbahn_peg_pachtet_strecke_neustadt%E2%80%93pritzwalk__bahn.html

PRITZWALK Die Prignitzer Eisenbahn (PEG) übernimmt zum 1. März die Infrastruktur für die Strecken zwischen Neustadt (Dosse) und Pritzwalk sowie zwischen Karow und Waren in Mecklenburg. Die PEG verfügt damit über eine vollständige Nord-Süd-Achse von Priemerburg bei Güstrow bis nach Neustadt (Dosse), eines der Herzstücke des geplanten Güterverkehrsprojektes zwischen Güstrow, Pritzwalk und Neuruppin.
PEG-Koordinator Uwe Knoblauch forderte die Akteure in Neuruppin in diesem Zusammenhang erneut auf, sich schnell zu überlegen, ob sie die Bahnstrecken Herzberg–Neuruppin und Neuruppin–Neustadt in eigener Verantwortung übernehmen wollen (die MAZ berichtete). „Das ist die Nagelprobe für das Engagement von ...

Bahnverkehr: Baustart für neue Eisenbahnbrücke über die Oder

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080226.html

Komplette Erneuerung über 442 Meter / Ausbau der Verkehrsachse Berlin–Warschau vorangetrieben

(Berlin, 26. Februar 2008) Mit einem symbolischen ersten Rammschlag begannen heute die Arbeiten der Deutschen Bahn AG für den Neubau der 442 Meter langen Eisenbahnbrücke über die Oder bei Frankfurt (Oder). Bereits Anfang Dezember dieses Jahres soll die komplett erneuerte Brücke in Betrieb gehen. Damit wird ein Nadelöhr auf der europäischen Eisenbahn-Verkehrsachse Paris–Berlin–Warschau–Moskau beseitigt und die Leistungsfähigkeit dieser Verbindung erhöht. Rund 25 Millionen Euro wird der Neubau kosten. Grundlage ist eine ebenfalls heute zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen abgeschlossene Vereinbarung zum Bau und zur Unterhaltung der insgesamt 13 Grenzbrücken über Oder und Lausitzer Neiße.

Wolfgang Tiefensee, Minister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, und sein polnischer Amtskollege Cezary Grabarczyk starteten gemeinsam mit Stefan Garber, Vorstand Infrastruktur und Dienstleistungen der Deutschen Bahn AG, sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder), Martin Patzelt, und Ryszard Bodziacki, Bürgermeister der Stadt Slubice, den Brückenneubau. „Die Oder ist inzwischen ein verbindender Fluss in der Mitte Europas, denn die Eisenbahnbrücken über die Oder verbinden die europäischen Wirtschaftszentren. Daher ist es so wichtig, dass wir mit unseren polnischen Kollegen die Schienenwege über die Oder modernisieren. Denn nur eine leistungsfähige Infrastruktur schafft die Voraussetzungen für weiteres Wachstum auf der Schiene“, sagte DB-Vorstand Garber.

Die ältesten Teile der Oderbrücke bei Frankfurt (Oder) stammen aus dem Jahr 1870. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Brücke bis 1951 wiederhergestellt. Nun wird die Brücke komplett durch einen Neubau ersetzt. Die Vorlandbrücken werden aus Spannbeton hergestellt. Über den Strom spannt sich eine neue zweigleisige Netzwerk-Bogenbrücke mit 104 Metern Stützweite.

Besonders kompliziert ist der Bauablauf. Zunächst werden die alten Stahlteile der nördlichen Vorlandbrücken abgebaut und die neuen Vorlandbrücken-Teile sowie Widerlager und Pfeiler erstellt. Die Bogenbrücke wird am polnischen Ufer vormontiert. Vom 17. Oktober bis 1. Dezember – in nur 45 Tagen – werden die alte Brücke komplett abgebrochen, die Neubauten eingeschoben beziehungsweise eingeschwommen und die Bahnverbindung über die Brücke wieder hergestellt.

Zahlen, Daten, Fakten

Bauzeit : Februar bis Dezember 2008

Investition: 25 Millionen Euro

Alte Oderbrücke:

* 16 eingleisige Fachwerkträgerbrücken in den Vorlandbereichen jeweils 40 m lang
* Eine zweigleisige Fachwerkbrücke über dem Strom, 80 m lang
* Gesamtlänge: 442 m
* Widerlager und Pfeiler von 1870 (1946 wieder aufgebaut)
* Vorlandbrücken von 1900, 1925, 1951
* Strombrücke von 1951

Neue Oderbrücke:

* Acht zweigleisige Spannbeton-Hohlkastenbrücken in den Vorlandbereichen jeweils 44 m lang (Endfeld im Westen 30 m, Endfeld im Osten 40 m)
* Eine zweigleisige Netzwerkbogenbrücke über dem Strom, 104 m lang
* Bautechnisch bedingte Verschiebung der gesamten Brückenkonstruktion um 16 Meter in Richtung des polnischen Oderufers.

Bauablauf:

* 24./25. Februar: Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerks für den Bahnhof Oderbrücke (steuert den gesamten Bahnhof mit acht Gleisen, 23 Weichen sowie 47 Signalen und ersetzt zwei alte Stellwerke)
* Ostern 2008: Einbau einer Hilfsbrücke am östlichen Widerlager im Rahmen einer Totalsperrung (76 Stunden)
* 17. Oktober bis 1. Dezember 2008: Totalsperrung zum Abbau der alten Brücke und Einbau der neuen Brückenteile. Umleitung von 22 Personen- und 74 Güterzügen täglich.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

25 Februar 2008

Bahnindustrie: Stadler flirtet mit Ungarn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/wirtschaft/728307.html

Der Berliner Hersteller verkauft europaweit Straßen- und Regionalbahnen. Nur nicht am Stammsitz
Peter Kirnich

BERLIN. Während derzeit die weltgrößten Bahntechnikhersteller mit Superschnellzügen auf das große Geschäft mit neuen Städtefernverbindungen hoffen, sammelt der Berliner Mittelständler Stadler Pankow fleißig Aufträge in einer anderen Sparte - im Nahverkehr. Allein in den letzten zwölf Monaten konnte der Bahntechnikhersteller aus dem Norden Berlins Bestellungen in dreistelliger Millionenhöhe verbuchen. "2007 war eines unserer erfolgreichsten Jahre überhaupt", sagt der Geschäftsführer von Stadler Pankow, Michael Daum. Und das scheint sich fortzusetzen. Vor wenigen Tagen erst heimste Stadler Pankow den ersten Großauftrag für 2008 ein. Die norwegische Stadt Bergen bestellte bei den Berlinern zwölf Straßenbahnen des Typs Vario, inklusive Wartungsvertrag und einer Option auf den Bau von 20 weiteren Bahnen. Auftragswert: 35 Millionen Euro. Im Vorjahr hatten unter anderem die Ostdeutsche Eisenbahn für 25 Millionen Euro Triebwagen in Pankow bestellt. Die Grazer Stadtwerke orderten ...

BVG: Unbefristeter Streik frühestens in zehn Tagen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
BVG-Streik-Verdi;art270,2483296

Seit Mitternacht stimmen die Gewerkschaftsmitglieder bei der BVG darüber ab, ob sie richtig Druck machen wollen und in einen unbefristeten Streik treten. Der kommt allerdings nicht sofort - die BVGer wollen ihrem Arbeitgeber noch etwas Zeit lassen, ihnen ein Angebot zu machen.
BERLIN - Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) wird ein Streik frühestens Mitte nächster Woche beginnen. "Wir wollen dem Arbeitgeber noch einige Tage Zeit geben, in sich zu gehen", sagte Verdi-Verhandlungsführer Frank Bäsler zum Auftakt der viertägigen Urabstimmung. Deren Ergebnis werde am Freitagnachmittag bekannt gegeben.
Ein Streik setzt eine Zustimmung von mindestens 75 Prozent der Gewerkschafter ...

Bahnverkehr: ICE Berlin-Hamburg braucht 30 Minuten länger, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1723628/
Broeckel-Beton_bremst_ICE_nach_Hamburg.html

In eineinhalb Stunden mit dem von Berlin nach Hamburg – das funktioniert im nächsten Jahr eine geraume Zeit nicht mehr. Ausgerechnet eine ihrer rentabelsten Strecken muss die Bahn vollständig sperren und mit dem ICE einen Umweg fahren. Schuld daran sind Zehntausende schadhafte Betonschwellen. Und die wurden nicht nur auf dieser Trasse verwendet.
Wer im kommenden Jahr mit dem Zug von Berlin nach Hamburg fahren will, muss deutlich mehr Zeit für die Reise einplanen als bisher. Grund ist eine Vollsperrung der Schnellstrecke von März bis Juni. Die Deutsche Bahn tauscht in diesen Monaten auf der Verbindung Zehntausende Schwellen aus. Die Betonteile, die Anfang der 90er-Jahre verbaut wurden, sind an vielen Stellen schadhaft und bröckeln.
Die Bahn hat bundesweit Probleme mit den Schwellen eines Herstellers aus ...

Tarife: Volksbegehren für Brandenburger Sozialticket beginnt, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Brandenburg-Sozialticket;art128,2483274

Ein Bündnis aus Linken, Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden will durchsetzen, dass Arme in Brandenburg günstiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren können. Sie haben ein Volksbegehren angestoßen, das nun innerhalb vier Monaten 80.000 Unterschriften braucht.
POTSDAM - In Brandenburg beginnt heute ein Volksbegehren zur Einführung von Sozialtickets für den Nahverkehr. Der Antrag für das Volksbegehren wird um 11:30 Uhr an Landtagspräsident Gunter Fritsch (SPD) übergeben, sagte die Verkehrsexpertin der Linksfraktion, Anita Tack. Zuvor hatten mehrere Parteien, Verbände und Gewerkschaften eine Volksinitiative für ein Sozialticket organisiert, die jedoch im Landtag scheiterte.
Das Sozialticket soll nach dem Willen der Initiatoren vor allem für ...

23 Februar 2008

VBB: Brandenburg: VBB-Regionalkonferenz für Lausitz-Spreewald

http://www.lok-report.de/

Die vierte diesjährige VBB-Regionalkonferenz für die Region Lausitz-Spreewald in Cottbus informierte heute über die anstehenden Bauarbeiten im Schienennetz der Region.
Fast alle SPNV-Linien sollen in den kommenden Jahren im Wettbewerb vergeben werden. Der grenzüberschreitende öffentliche Verkehr nach Polen wird weiter verbessert. Das Busangebot im Landkreis Spree-Neiße wurde radikal umgestaltet.
Die Cottbuser Verkehrsbeigeordnete Marietta Tzschoppe unterstrich die große Bedeutung, die der ÖPNV für die wirtschaftliche Entwicklung habe. Sie bedauerte, dass der neue Landesnahverkehrsplan die Anbindung von Cottbus an Berlin, Potsdam, den zukünftigen Flughafen BBI und an Dresden nicht optimal löse. Positiv merkte sie an, dass der Cottbuser Hauptbahnhof in den kommenden beiden Jahren barrierefrei umgebaut wird.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz ging auf die VBB-Qualitätsanalyse zur Fahrgastinformation an Bahnhöfen ein, die einiges an Licht - am Cottbuser Hauptbahnhof wurden neue Zugzielanzeiger montiert -, aber mehr noch an Schatten offenbarte: Die Bahnhöfe in Forst, Guben, Senftenberg, Falkenberg, Doberlug-Kirchhain und Calau haben zum Teil erheblichen Verbesserungsbedarf. Vor allem, wenn einmal nicht alles wie geplant läuft, erfahren die Fahrgäste darüber oft zu wenig und zu spät.
Thema war auch die Erneuerung von Bahnhofsvorplätzen. In einigen Fällen (Lauchhammer, Doberlug-Kirchhain) sind die Umbauten schon vollzogen. Teilnehmer der Regionalkonferenz kritisierten, dass z. B. das Bahnhofsumfeld in Spremberg und in Ruhland dringend eine Aufwertung benötige. Hans-Werner Franz appellierte an die Politik, den nötigen Druck gegenüber der zuständigen DB Station und Service aufzubauen. Der VBB könne auf Missstände hinweisen, sie aber nicht selbst beheben.
Sabine Vogel, VBB-Regionalbeauftragte für die Region Lausitz-Spreewald, erläuterte die anstehenden Baumaßnahmen im regionalen Schienennetz. Die wichtigste darunter sei der Streckenausbau Berlin - Cottbus. Damit wird die Höchstgeschwindigkeit von 120 auf 160 km/h gesteigert. Mit dem ersten Bauabschnitt (Lübbenau - Cottbus) werde im Juni begonnen, bis Dezember werden die Arbeiten voraussichtlich dauern. Die Strecke muss dann voll gesperrt werden; die Züge der Linie RE 2 sowie die Intercity-Verbindungen werden über Calau umgeleitet. Die Fahrtzeit verlängert sich um etwa zehn Minuten; der Anschluss in Cottbus an die Züge nach Zittau bleibt aber gewahrt.
Neue Dynamik im Schienenverkehr bringt der Wettbewerb: Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2008. Auf dem Spree-Neiße-Netz (Cottbus - Zittau sowie Cottbus - Forst) wird die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft ODEG den Betrieb übernehmen. Sie wird moderne Fahrzeuge und Kundenbetreuer auf allen Zügen anbieten. Auf den Strecken Cottbus - Leipzig und Cottbus - Falkenberg hat sich die DB Regio AG im Wettbewerb durchgesetzt. Ab Dezember 2009 wird sie hier ebenfalls modernere Fahrzeuge und Servicepersonal auf allen Zügen anbieten. In den Folgejahren (Betriebsaufnahme 2011/12) wird dann ein Großteil der SPNV-Linien der Region im Wettbewerb vergeben werden. Die Kunden können sich also auf weitere Qualitätsverbesserungen freuen.
Der grenzüberschreitende Verkehr nach Polen hat rechtzeitig zum Wegfall der Grenzkontrollen noch mehr Schwung bekommen: Zwischen Cottbus und Zagan gibt es seit Dezember ein neues Fahrtenpaar. Im Busverkehr gibt es eine neue Verbindung zwischen Cottbus und Zielona Góra, die die Neißeverkehr GmbH und die polnische Regionalbusgesellschaft PKS gemeinsam anbieten. Dabei muss in Guben umgestiegen werden.
Wolfram Heym von Neißeverkehr und Gert Habertag, ÖPNV-Beauftragter des Landkreises Spree-Neiße stellten abschließend das neue Angebotskonzept im Kreis vor: den "Spree-Neiße-Takt". Waren die Fahrten früher an den Bedürfnissen einzelner Nutzergruppen ausgerichtet, ist der Fahrplan nun konsequent vertaktet. Die Abfahrtszeiten wurden einprägsamer und damit für Gelegenheits- und Neukunden attraktiver. Die Linien wurden besser vernetzt. Allerdings können weniger Ziele als zuvor direkt ohne Umsteigen erreicht werden. Man könne aber bereits feststellen, dass die Fahrgastzahlen ansteigen (Pressemeldung VBB, 23.02.08).

Flughäfen + Bahnverkehr: Grüne suchen neue Wege zu BBI, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Berliner-Flughaefen-Flughafen-BBI-Schoenefeld;art1050,2481903

Während die Bahn immer noch grübelt, wie sie den geplante Großflughafen BBI in Schönefeld mit dem Stadtzentrum verbinden hat Grünen-Verkehrspolitikerin Claudia Hämmerling ein Konzept vorgelegt.
Die gemeinsame Arbeitsgruppe der Bahn mit Flughafengesellschaft und den Landesverwaltungen habe noch keine abschließende Lösung gefunden, hieß es gestern. Grund genug für die Grünen-Verkehrspolitikerin Claudia Hämmerling, mit eigenen Vorschlägen in die Lücke zu stoßen: Sie präsentierte Vorschläge, wie BBI ab 2011 angebunden werden kann, obwohl bis dahin weder die Dresdner Bahn durch Lichtenrade aufgebaut noch das Ostkreuz saniert sein werden. In Lichtenrade kämpft eine Bürgerinitiative gegen den ebenerdigen Neubau von Fernbahngleisen durchs Wohngebiet. Und am Ostkreuz muss wegen des Umbaus nicht nur die aus der Innenstadt nach Schönefeld fahrende S 9 für mehrere Jahre unterbrochen, sondern auch ...

Flughäfen + Bahnverkehr: Duobahn als letzte Chance, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/727967.html

Grüne wollen Großflughafen rechtzeitig anbinden
Christoph Heinlein

Wann die ersten Flugzeuge vom neuen Großflughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) starten werden, ist noch nicht klar. Aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass die geplanten Bahnverbindungen zum Flughafen dann noch nicht fertig sein werden. "Außer Bahnchef Hartmut Mehdorn glaubt daran niemand", sagt die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, Claudia Hämmerling. Um eine Schienenanbindung doch noch rechtzeitig möglich zu machen, schlägt die Abgeordnete vor, eine neue Technik zum Einsatz zu bringen: eine sogenannte Zweisystem-S-Bahn oder Duobahn.
Die Duobahn kann ihren Fahrstrom sowohl aus der Oberleitung als auch aus Stromschienen beziehen. Sie könnte deswegen auf den Gleisen der Deutschen Bahn vom Hauptbahnhof zum Südkreuz fahren, dort auf die S-Bahn-Strecke der S2 ...

22 Februar 2008

Bahnverkehr: Bahn sperrt Strecke Hamburg–Berlin, aus Hannoversche Allgemeine

http://www.haz.de/newsroom/weltimspiegel/
dezentral/wisp/art6201,533470

Die Qualität des deutschen Schienennetzes ist wesentlich schlechter, als es im Bericht des Bundesrechnungshof 2007 festgestellt worden war. Dort war kritisiert worden, die Bahn habe am deutschen Schienennetz einen „Instandhaltungsrückstau von mindestens 1,5 Milliarden Euro“ auflaufen lassen.
Jetzt wurden zusätzlich bundesweit schwerwiegende Mängel an Millionen eingebauter Bahnschwellen bekannt. Besonders davon betroffen ist die erst 2004 komplett fertig gestellte ICE-Strecke Hamburg–Berlin.
Nach Informationen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung sollen insgesamt rund 700.000 Schienenschwellen so stark beschädigt sein, dass sie komplett ausgetauscht werden müssen.
Weil eine Sanierung einzelner Abschnitte ausscheide, solle die etwa ...

21 Februar 2008

Bus: MAN erhält Auftrag für 200 weitere Lion’s City DD Doppeldecker von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG)

http://www.man-mn.de/de/media/Pressemeldungen/
show_press.jsp?id=152911

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben weitere 200 MAN Lion’s City DD für den Stadtverkehr in Berlin bestellt, nachdem bis Ende 2007 bereits 200 Fahrzeuge ausgeliefert worden sind. Die Lieferung des neuen Auftrages soll bis 2010 abgeschlossen sein und umfasst einen Auftragswert von rund 80 Millionen Euro. Mit beiden neuen Lieferlosen wird die fast einhundertjährige Zusammenarbeit zwischen den Berliner Verkehrsbetrieben und MAN Nutzfahrzeuge bzw. dem Vorgängerunternehmen Büssing weiter fortgeführt. Schon vor mehr als 80 Jahren lieferte der Hersteller Büssing Dreiachsfahrgestelle für den Berliner Stadtverkehr.
Der MAN Lion’s City DD gehört zu der neuen, komplett niederflurigen Doppeldeckergeneration für Berlin, die seit 2004 auf den Straßen Berlins zuhause ist. Alle Doppeldecker bieten auf 13,70 Metern Länge und drei Achsen Platz für 128 Fahrgäste (83 Sitz- und 45 Stehplätze). Der Innenraum vermittelt mit 1.920 mm Stehhöhe im Unterdeck und 1.700 mm im Oberdeck sowie einem Sitzabstand von 700 mm ein großzügiges Raumgefühl, das schon in den beiden breiten Aufstiegen vorne und besonders hinten zum Tragen kommt.
Das durchgestaltete, glattflächige sowie reinigungsfreundliche Design im Interieur und Exterieur, unterstützt durch dynamische Linienführung und moderne Stilelemente, wirkt freundlich, einladend und selbstbewusst. Die dynamischen Formen stehen dabei für eine höhere Qualitätsstufe des Produktes und vermitteln dem Fahrgast die Gewissheit von Sicherheit und Zuverlässigkeit. Für dieses außergewöhnlich hochwertige Design gewann der Lion’s City DD im Jahr 2006 den renommierten iF-Award.
Der helle und freundliche Innenraum ist aufgrund seiner durchgehenden Niederflurigkeit besonders gut nutzbar und über drei breite Außenschwenk-Schiebetüren zu betreten. Zwei Klapprampen (905 mm) sorgen darüber hinaus für einen leichten Zugang für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen, der Stehperron gegenüber der mittleren Tür bietet 7,5 Quadratmeter für zwei Rollstühle oder Kinderwagen. Selbstverständlich finden auch die Regelungen der Omnibusrichtlinie 2001/85 EG Anwendung, die besonders für eine behindertengerechte Ausstattung steht.
Alle Doppeldecker sind mit liegend eingebauten Sechszylinder-Euro 4-Motoren mit 310 PS (MAN D20 Common Rail) mit elektronisch überwachtem CRTec® Partikelfilter beziehungsweise ab 2009 schon mit Motoren nach EEV-Standard (320 PS) ausgerüstet. Mit der Anwendung der additivfreien MAN PURE DIESEL-Technologie nimmt MAN eine Sonderstellung auf dem Markt ein, die kein anderer Bushersteller derzeit in dieser Leistungsklasse bieten kann. Für die Kraftübertragung sorgt ein Vier-Gang-Automatgetriebe von Voith, das sich besonders durch sein geringes Gewicht und verbesserte Diagnosemöglichkeiten auszeichnet.
Die Fahrzeuge werden wie bisher in den NEOPLAN Werken Plauen und Pilsting gefertigt. Die Auslieferung beginnt im Laufe des Jahres 2008.
Der MAN Lion’s City DD gehört zu der neuen, komplett niederflurigen Doppeldeckergeneration für Berlin, die seit 2004 auf den Straßen Berlins zuhause ist. Alle Doppeldecker bieten auf 13,70 Metern Länge und drei Achsen Platz für 128 Fahrgäste (83 Sitz- und 45 Stehplätze).

Der Doppeldecker MAN Lion's City DD wurde bis Ende 2007 mehr als 200 Mal ausgeliefert, zur gleichen Zeit wurde der Vertrag ueber 200 weitere Fahrzeuge unterschrieben die bis 2010 ausgeliefert werden sollen. MAN und seine Vorgaenger Gesellschaft Buessing liefern derartige Busse und Fahrgestelle bereits seit ueber 80 Jahren an Berlin.

München, 21.02.2008
Kontakt:
Thorsten Wagner
MAN Nutzfahrzeuge Group

S-Bahn: Schonfrist für einen aussterbenden Beruf, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/727355.html

Neue Technik zur Zugabfertigung bei der S-Bahn noch nicht genehmigt / Sind alle Stationen schon Ende 2008 ohne Personal?
Peter Neumann

Zugabfertiger bei der S-Bahn: Das ist ein Beruf, der aussterben soll. Zwar gibt es für den Einsatz der neuen Technik, die das Bahnsteigpersonal überflüssig machen wird, immer noch keine Genehmigung. "Doch wir gehen davon aus, dass sie Ende Februar auf den ersten Ringbahnhöfen zugelassen wird", sagte der S-Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz. Danach möchte das Unternehmen nach Informationen der Berliner Zeitung die neue Technik so bald wie möglich auch auf anderen S-Bahnhöfen installieren. Dem Vernehmen nach soll geprüft werden, ob fast alle S-Bahnsteige schon am Ende dieses Jahres ohne Zugabfertiger und damit größtenteils "personalfrei" sein könnten - also rund ein Jahr früher als angekündigt.
ZAT-FM: Hinter diesem Kürzel verbirgt sich eine Neuerung, mit der die S-Bahn Arbeitsplätze abbauen will - auch eine Reaktion darauf, dass der Senat 2003 den Zuschuss um 26 Millionen Euro gekürzt hat. Heute gibt es auf den meisten S-Bahnhöfen noch einen Zugabfertiger, der auf ...

S-Bahn: ... ist doch klar, der Osterhase fährt S-Bahn, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
9e1c30eb0de9e169c12573f5004f1511?OpenDocument

Ein Ausflug für die ganze Familie am 22. März 2008

Eigentlich ist der Osterhase ein scheuer Geselle, den Kinder nur selten zu Gesicht bekommen. Kaum hat Meister Lampe seine Eier versteckt, hoppelt er auch schon wieder von dannen. Am Ostersonnabend, dem
22. März, ist dies jedoch anders: Dann ist der Osterhase nämlich mit seinem liebsten Verkehrsmittel, der Berliner S-Bahn, unterwegs, um sich von Kindern und älteren Hasen die Pfote schütteln zu lassen.
Vier Fahrten werden an diesem besonderen Ausflugstag mit dem Oster-Traditionszug angeboten.
Während der Fahrt mit dem historischen S-Bahn-Zug können die Kinder nach Herzenslust ihre Ostereier bunt bemalen. Buntstifte, Pinsel und Farben stehen dafür in zwei Wagen bereit. Sicher hat der routinierte Osterhase auch einige Gestaltungstipps ...

Museum: Mit Volldampf über S-Bahnschienen und Industriegleise bis an den Stadtrand, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
256e3cfc75b79d8ac12573f500513d8c?OpenDocument

„Berlin macht Dampf“ – das können Eisenbahnfreunde auch im März wieder wörtlich nehmen. Dampflokbespannt (52 8177) geht es über S-Bahn- Gleise durch den Süden Berlins und auf Industriegleisen vor die Tore der Stadt. Und wer selbst einmal im Führerstand mitfahren möchte, kann das Vergnügen beim Frühlingsfest im Bahnbetriebswerk haben.

Auf Industriegleisen unterwegs
Am 1. März sind Fahrgäste bei der „Berliner Runde“ auf Industriegleisen der Hauptstadt unterwegs, so auf der Neukölln-Mittenwalder-Eisenbahn, der Industriebahngesellschaft Berlin zum Hotel Estrell und nach einer Stadtrundfahrt zum Zementwerk Rüdersdorf. Abfahrt Berlin Schöneweide 8 Uhr, Gleis 1. Am 15. März geht die Reise über Gesundbrunnen zur ...

20 Februar 2008

S-Bahn + Bahnhöfe: Behörden lassen Trümmer am Ostkreuz liegen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Ostkreuz-Bauarbeiten;art270,2479977

"Wir sind nicht verantwortlich": Am maroden Ostkreuz streiten sich die Ämter seit Wochen um die Beseitigung einer eingestürzten Mauer. Doch auf Fahrgäste kommen während der Sanierung des S-Bahnhofs noch härtere Prüfungen zu.
Noch stürzt das marode Ostkreuz nicht ein. Wenn Mauern zusammenfallen, muss nachgeholfen werden. Danach beginnt dann aber das Berliner Durcheinander. Und so bleiben Trümmer wochenlang einfach auf einer Treppe liegen und verengen Passanten den Weg.
Bereits im Januar ist ein Unbekannter mit seinem Fahrzeug auf der Kynaststraßenbrücke vermutlich beim Wenden gegen eine Backsteinmauer gefahren, die dann auf die Treppe stürzte, die von der Kynaststraße zur ...

Taxi: Die Europäer lieben Taxifahren in Berlin, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1699315/
Die_Europaeer_lieben_Taxifahren_in_Berlin.html

Berlins Taxifahrer fahren ruppig und halten für niemanden? Alles nur Klischee. Die europäischen Taxikunden lassen sich nur in wenigen Städten noch lieber chauffieren als an der Spree. Das ergab jetzt eine Umfrage. Es gibt allerdings auch in Berlin noch Verbesserungsmöglichkeiten.
Wenn die BVG demnächst wieder streiken sollte, freuen sich die Taxifahrer über mehr Kundschaft. Und die Berliner können sich dann auch nicht beklagen, denn immerhin ist ihre Stadt laut einer europaweiten Befragung als eine der Taxi-Städte der Welt. Die Fahrer hier sind zwar nicht freundlich, aber vor allem gelten Autos und Fahrstil als besonders sicher. Das Ergab eine Umfrage von hostels.com in Kooperation mit einem Londoner Marktforschungsinstitut. Deutschlandweit beteiligten sich 912 Teilnehmer, europaweit ...

Schiffsverkehr: Betonklötze sind im Herbst weg, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0220/lokales/0075/index.html?
keywords=landwehrkanal&search_in=archive&author=&
ressort=&von=18.02.2008&bis=25.02.2008

Einigung am Landwehrkanal
20.02.2008
Lokales - Seite 19
Uwe Aulich

KREUZBERG. Die 40 Betonquader, die in einigen Abschnitten des Landwehrkanals das Abrutschen von Bäumen verhindern sollen, bleiben auch den Sommer über stehen. Erst nach dem Ende der Vegetationsperiode im Herbst sollen die betreffenden Uferabschnitte durch sogenannte Spundwände aus Stahl gesichert werden. Auf dieses Vorgehen haben sich Anwohner, Behörden, Naturschützer und Reedereien geeinigt. Sie suchen derzeit gemeinsam nach Lösungen, wie die Kanalwände ...

Straßenbahn: Sterne statt Straßenbahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlinberlin/727106.html

Der Mittelstreifen der Potsdamer Straße vor dem Filmmuseum wird zum Boulevard der Stars
Tobias Miller und Elmar Schütze

Natürlich hält der Senat an seinem Straßenbahn-Projekt fest. Ganz bestimmt wird dereinst die Tram von der Leipziger Straße aus, wo schon vor acht Jahren vor dem Bundesrat Schienen verlegt wurden, über den Potsdamer Platz durch die Potsdamer Straße rollen. "Irgendwann mal", sagte gestern Senatssprecher Richard Meng. Das sei "aber noch nicht absehbar". Der Zeitpunkt stehe nicht fest. Also eher nie. Deshalb hat der Senat gestern beschlossen, dass auf dem Mittelstreifen - jetzt könnte man sagen: der ehemaligen Straßenbahntrasse - der schon lange geplante Boulevard der Stars gebaut werden kann.
Nach einem Entwurf der irakisch-britischen Star-Architektin Zaha Hadid (die neue Bergisel-Schanze in Innsbruck ist von ihr) sollen Schauspieler, ...

S-Bahn: Brücke wird zur Lasterfalle, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/727082.html

Erneut blieb ein Transporter unter dem Bauwerk stecken
Lutz Schnedelbach

Die S-Bahn-Brücke in der Bergstraße in Steglitz wird zunehmend als Lasterfalle bekannt. Gestern blieb erneut ein Transporter unter ihr hängen. Der Fahrer hatte die Höhe des Bauwerks entweder missachtet oder übersehen. Die Polizei hat das noch nicht herausgefunden.
Gegen 8.30 Uhr war der Containertransporter auf der Bergstraße in Richtung Schlossstraße gefahren. Der 37-jährige Fahrer aus Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen kannte offenbar die Tücken des 3,50 Meter hohen Bauwerks und die Höhe seines Trucks nicht. Jedenfalls gab es einen Knall, ein Knacken und der Laster steckte fest. Der Container war aufgerissen und die Ladung, Tausende Brillen, drohte herauszufallen. Dem Fahrer gelang es, durch Luftablassen aus den Reifen zwar allein wieder freizukommen, aber weiterfahren durfte er trotzdem nicht. Der Container hatte sich verzogen, so dass nicht ...

S-Bahn: S-Bahn Berlin will U-Bahn in Stockholm betreiben, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/727074.html

Die S-Bahn Berlin GmbH strebt ins Ausland. Das Unternehmen prüft, ob es sich an der Ausschreibung des Stockholmer U-Bahn-Betriebs beteiligt, sagte S-Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz. "Unsere Geschäftsmodelle ähneln sich", berichtete er. Mit der Teilnahme will sie sich langfristig auf den Wettbewerb vorbereiten, der in Berlin zu erwarten ist. Zum Jahr 2018 ist mit der ersten Ausschreibung von S-Bahn-Linien zu rechnen. Die Stockholmer "Tunnelbana" hat eine Streckenlänge von ...

19 Februar 2008

S-Bahn + Bahnhöfe: S-Bahnhöfe bekommen zusätzliche Eingänge, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/726820.html

Die Deutsche Bahn (DB) hat damit begonnen, die seit vielen Jahren geforderten zusätzlichen Zugänge zu den S-Bahnhöfen Hohenzollerndamm und Messe Nord/ICC zu bauen. Damit bleibe es vielen Fahrgästen künftig erspart, auf dem Weg zum Bahnsteig stark befahrene Straßen zu überqueren, lobte der Fahrgastverband IGEB. Nun müssten auch die S-Bahnhöfe Westend, ...

Flughäfen: Easyjet fliegt bald auch nach Ibiza und Kreta, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0219/lokales/0137/index.html

Peter Neumann

Die Fluggesellschaft Easyjet steuert ab Ende Juni weitere Ziele von Berlin-Schönefeld aus an. Bis zum 27. September geht es jeweils dreimal wöchentlich nach Ibiza und Heraklion auf Kreta. Dadurch steigt die Zahl der Ziele ab Berlin auf ...

18 Februar 2008

Bus: Endstation für Erdgasbusse, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/726569.html

BVG kündigt Vertrag mit Subunternehmer

Peter Neumann

Freude, schöner Götterfunken! Beethovens Neunte Symphonie sorgte für den festlichen Rahmen, als das Busunternehmen Haru Reisen neun abgasarme Erdgasbusse in Empfang nahm. "Ein guter Tag für die Berliner Luft", lobte Jürgen Trittin, damals noch Bundesumweltminister, die Spandauer Firma für ihre Anschaffung. Das war 2005. Doch inzwischen ist absehbar, dass die umweltfreundlichen Busse bald ihre letzte Fahrt durch Berlin antreten werden. Denn die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben den Vertrag mit Haru gekündigt. Nur noch bis Ende März werden die Haru-Erdgasbusse auf den Linien M 32 und 115 fahren - dann ist Schluss. Für die Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling ist das schlicht ein "Unding".

Arbeitsplätze in Gefahr
Haru-Chef Karsten Schulze ärgert sich. "Alle reden vom Umweltschutz, wir tun ...

BVG: Verdi bereitet unbefristeten BVG-Streik vor, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Landespolitik-BVG-Streik-Verdi;art124,2479030

Wer mit Bus, Tram oder U-Bahn unterwegs ist, kann sich auf Verzögerungen gefasst machen. Auch in der dritten Verhandlungsrunde konnte keine Einigung für die rund 12.000 BVG-Beschäftigten erzielt werden. Jetzt ruft Verdi zur Urabstimmung auf.
BERLIN - Vom 25. bis 28. Februar werden die Gewerkschaftsmitglieder über einen unbefristeten Streik abstimmen, teilte ein Verdi-Sprecher am Montag mit. Das habe die Tarifkommission beschlossen, die die Verhandlungen zuvor für gescheitert erklärt hatte. Bei einer Zustimmung von mindestens 75 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder könnten Arbeitsniederlegungen frühestens Anfang März beginnen. Verdi-Verhandlungsführer Frank Bäsler sagte, mit Streiks würde "mit Sicherheit nicht bis Ostern gewartet". Nähere Angaben zur Planung wurden zunächst nicht gemacht.
Der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) Berlin, der für die BVG die ...

16 Februar 2008

Straßenverkehr: Sieben Stunden Chaos, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/726068.html

Erst verunglückt ein Lkw auf der A 100 und dann auch noch das Rettungsfahrzeug der Feuerwehr
Lutz Schnedelbach

Für Zehntausende Autofahrer aus Charlottenburg, Spandau, Mitte, Lichtenberg und Marzahn begann der Freitag mit einem Verkehrschaos. Der Grund: Zwei Unfälle führten zu stundenlangen Staus. Erst am Nachmittag hatte sich die Lage auf den Straßen wieder einigermaßen beruhigt.
Der erste Unfall geschah gegen fünf Uhr an der Auffahrt Kaiserdamm Süd zur A 100 in südlicher Richtung. In einer Kurve rutschte ein Großcontainer vom Anhänger eines Lastzuges. Der 51-jährige Fahrer, der auf dem Weg nach Nürnberg war, erlitt einen Schock. Andere Autofahrer kamen nicht zu Schaden. Der Container war mit 15 Tonnen Aluminiumschrott beladen. Tausende Stücke lagen auf der Fahrbahn. Feuerwehr und Polizei brauchten sieben Stunden zum Aufräumen. Die Polizei sperrte die Unfallstelle weiträumig ab. Der Laster sowie der Container und der Hänger wurden ...

S-Bahn: Reicht der Sand zum Bremsen? Die S-Bahn rüstet ihre Züge um, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/726065.html

Weitere Reaktion auf den Auffahrunfall am Südkreuz

Peter Neumann

Die S-Bahn zieht weitere Konsequenzen aus dem Auffahrunfall am Südkreuz, bei dem 33 Menschen verletzt worden sind. Weil inzwischen klar ist, dass der Unglückszug nicht genug Bremssand hatte, werden in die Führerstände der betroffenen Baureihe 481 nun Füllstandsanzeigen eingebaut. Wenn der Sand nicht ausreicht, wird dies dem Fahrpersonal künftig mitgeteilt - solche Warnhinweise gibt es beim modernsten S-Bahn-Typ heute noch nicht. Auch werden die Vorrichtungen, die den Sand auf die Räder streuen, verändert. Ziel ist es, die Besandungsanlagen weiter zu verbessern, sagte S-Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz.
Der Fahrer rief noch: "Alle hinlegen!" Dann prallte der Zug der Linie S 25 mit rund 180 Reisenden auch schon auf einen Gleismesszug, der im S-Bahnhof ...

Flughäfen: Jetzt ist das Volk gefragt, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Berliner-Flughaefen;art1050,2477699

Der Termin für den Volksentscheid steht fest: Am 27. April werden die Berliner über die Zukunft des Flughafens Tempelhof abstimmen. Die Vorbereitungen laufen schon: 12. 000 Helfer für die Abstimmung werden noch benötigt.
Der Volksentscheid für die Offenhaltung Tempelhofs als Verkehrsflughafen wird am Sonntag, 27. April, stattfinden. „Von diesem Termin gehen wir aus“, bestätigte gestern Geert Baasen, Chef der Geschäftsstelle des Landeswahlleiters. In der Woche nach Ostern werden an alle wahlberechtigten Berliner die Abstimmungsbenachrichtigungen verschickt.
In der Post liegt dann eine amtliche Mitteilung, in der die Träger des Volksbegehrens ihr Anliegen darstellen dürfen. Der Text enthält auch die Gegenargumente des Senats und des Abgeordnetenhauses. Schon in der nächsten Sitzung, am 28. Februar, wird das Parlament über die Zukunft ...

Radverkehr: ADFC lädt zu über 300 geführten Radtouren ein, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?channel=beb&
module=dpa&id=16944080

Potsdam (dpa/bb) - Über 300 geführte Radtouren durch Brandenburg bietet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) in dieser Saison an. Von gemütlichen Familientouren über sportliche Rennradfahrten bis hin zu Reparaturkursen findet sich das Angebot in einer neuen Broschüre, wie der ADFC am Samstag in Potsdam mitteilte. Zusätzlich zu den Tages-, Feier- und Mehrtagestouren gebe es in diesem Jahr ...

15 Februar 2008

Flughäfen: Beinahe-Katastrophe auf Flughafen Berlin-Tegel, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1677918/
Beinahe-Katastrophe_auf_Flughafen_Berlin-Tegel.html

Das Fahrwerk ließ sich nicht mehr ausfahren, der Sprit ging zur Neige: Dramatische Minuten für 100 Passagiere in einem Flugzeug mit Ziel Berlin-Tegel. Schließlich entschied sich der Pilot, die Maschine ohne Motorkraft zu landen - im Segelflug.
Auf dem Flughafen Tegel beinahe zu einer Flugkatastrophe gekommen. Dies erfuhr WELT ONLINE aus Sicherheitskreisen. Ein Pilot einer mit 100 Fluggästen besetzten Maschine hatte am Donnerstag um 16.29 Uhr den Tower darüber informiert, dass sich das Fahrwerk nicht ausfahren ließe und der Treibstoffvorrat zu Ende gehe, hieß es.
Nach einer weiteren Platzrunde meldete sich der Pilot erneut und kündigte an, nun landen zu müssen. Zwar ließ sich das Fahrwerk nun doch ausfahren, jedoch war der Kerosinverbrauch bereits dezimiert, die Maschine musste im Segelflug ...

BVG: BVG fährt Verluste von 62 Millionen Euro ein, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1680684/
BVG_faehrt_Verluste_von_62_Millionen_Euro_ein.html

Das Angebot der Berliner Verkehrsbetriebe wurde reduziert, die Ticketpreise stiegen. Nicht zuletzt verzichteten die Mitarbeiter auf Gehalt. Dennoch ist es der BVG nicht gelungen, ihr Defizit zu reduzieren. Im Gegenteil: Es werden immer höhere Schulden angehäuft.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) fahren weiter hohe Verluste ein. Nach Informationen von WELT ONLINE wird das landeseigene Unternehmen das Geschäftsjahr 2007 voraussichtlich mit einem Minus von knapp 62 Millionen Euro abschließen. Dies würde eine erneute Steigerung des Bilanzdefizits gegenüber den Vorjahren bedeuten. Laut Beteiligungsbericht des Berliner Senats betrug das Defizit der BVG im operativen Geschäft im Jahr 2006 rund 50,9 Millionen Euro und knapp 41Millionen Euro im Jahr 2005.
Vertreter der Opposition im Abgeordnetenhaus bewerteten diese Entwicklung als Beleg für das Scheitern ...

14 Februar 2008

Flughäfen: Flughafen Schönhagen wächst und wird ausgebaut, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=beb&module=dpa&id=16919294

Schönhagen (dpa/bb) - Der Flughafen Schönhagen (Teltow-Fläming) südlich von Berlin wächst. Im vergangenen Jahr nahm die Zahl der Starts und Landungen nach Angaben des Flughafens von Donnerstag im Vergleich zu 2006 um sechs Prozent auf 41 606 zu. Im Januar 2008 habe es im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von nahezu einem Drittel gegeben. Bis April soll eine neue Einstellhalle für ...

S-Bahn: Transporter unter S-Bahn-Brücke festgefahren, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?channel=beb&
module=dpa&id=16921098

Berlin (dpa/bb) - Ein Autotransporter hat sich am Donnerstagmorgen unter einer S-Bahn-Brücke in Berlin-Steglitz festgefahren. Spezialkräfte der Berliner Feuerwehr versuchen derzeit mit einem großen Kran, den verkeilten Transporter an der Bergstraße/Ecke Robert-Lück-Straße zu bergen, wie ein Sprecher mitteilte. Verletzt wurde niemand. Der Fahrer habe die Brückenhöhe offensichtlich nicht beachtet, hieß es bei der Feuerwehr. Laut Polizei wurden beide Straßen ...

Straßenverkehr: Künftig mit XL-Fahrspur, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/725243.html

Verkehrskonzept für die Schlossstraße sieht Fahrradstreifen und breitere Fußwege vor

Claudia Fuchs

STEGLITZ. Auf der Schlossstraße wird es künftig enger, denn die 1,7 Kilometer lange Einkaufsmeile soll in beide Richtungen einspurig werden. So hat es der Stadtentwicklungsausschuss des Bezirksparlaments Steglitz-Zehlendorf am Dienstagabend beschlossen. Zusätzlich zu der neuen extrabreiten Fahrspur (3,50 Meter) erhält die Straße einen zwei Meter breiten Fahrradstreifen, der auf dem Asphalt markiert wird. Dank dieser Aufteilung können zumindest im nördlichen Bereich der Schlossstraße die Gehwege verbreitert werden, denn der Bezirk will die Einkaufsstraße für Fußgänger attraktiver machen. Derzeit hat die Straße im nördlichen Teil bis zu drei Fahrspuren je Richtung, im südlichen zwei.
Grundlage des Beschlusses, der gegen die Stimmen der CDU gefällt wurde, ist ein neues Verkehrsgutachten der Gesellschaft für Gesamtverkehrsplanung, Regionalisierung und ...

Flughäfen: "Juristisch gesehen ist der Flughafen tot", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/725237.html

OVG. Wie aussichtsreich sind diese Verfahren

So viel steht fest: Das Volksbegehren für den Erhalt des Verkehrsflughafens Tempelhof hat die gesetzlichen Hürden geschafft, es ist erfolgreich. Gesetzt den Fall, der Senat würde sich nun dem politischen Druck beugen und den Weiterbetrieb des Flughafens beschließen: Welche Schritte wären dafür erforderlich?
Erstens: Die Entwidmung des Flughafengeländes müsste widerrufen werden. Schließlich hat der Senat im Juni 2007 angeordnet, dass es aus der "luftverkehrsrechtlichen Zweckbestimmung" entlassen wird. Das bedeutet: Vom 31. Oktober 2008 an darf dort kein Flugzeug mehr starten, weil es sich dann nicht mehr um eine Luftfahrtanlage handelt. Jede Flugbewegung wäre illegal. Zweitens: Der Senat müsste einen neuen Betreiber für Tempelhof finden - oder den heutigen Betreiber, die Flughafen ...

BVG: BVG sucht neuen Technikchef, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2476214

Die BVG sucht ein neues Vorstandsmitglied für den technischen Bereich. Der am Ende des Jahres auslaufende Vertrag mit Thomas Necker wird nicht verlängert. Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD), der Aufsichtsratsvorsitzender der BVG ist, hatte Necker 2004 von Wien nach Berlin geholt. BVG-Sprecherin Petra Reetz bestätigte auf Anfrage lediglich, dass Neckers Vertrag am Jahresende auslaufe und nicht verlängert werde. Zu den Gründen machte sie keine Angaben. Nach Tagesspiegel-Informationen hat die „Chemie“ im Vorstand der BVG untereinander nicht gestimmt.
Die Trennung von Necker kann für die hoch verschuldete BVG teuer werden. Wenn der 46-jährige Necker keinen neuen Job findet, steht ihm dem Vernehmen nach ...

13 Februar 2008

Bus: Pilotprojekt gibt Befürwortern einer öffentlichen grenzüberschreitenden Verkehrsverbindung Recht , aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11132825/62249/
Pilotprojekt_gibt_Befuerwortern_einer_oeffentlichen_grenzueberschreitenden_Verkehrsverbindung_Recht.html

FRANKFURT (ODER) - Die Buchstabenkombination AStA ist inzwischen wieder von dem mintgrünen Bus der Frankfurter Stadtverkehrsgesellschaft verschwunden. Statt über die Oder zu pendeln, zuckelt das erdgasbetriebene Fahrzeug nun wieder auf seiner gewohnten Route durch die deutsche Grenzstadt. Der Allgemeine Studentische Ausschuss (AStA) der Frankfurter Europa-Universität „Viadrina“ ist dennoch zufrieden. Sein Pilotprojekt „Studentenbus“ war in den vergangenen zwei Wochen auf große Resonanz gestoßen.
„Wir hatten mehr als 2000 Fahrgäste, die per Bus von einem Oderufer zum anderen pendelten“, erzählt Initiator Robert Richter. Lediglich Studenten durften die grenzüberschreitende Nahverkehrsverbindung in dieser Zeit nutzen – ihr ...

Regionalverkehr: Kreishält Kontakt zur Bahn, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11132712/
61299/Kreishaelt_Kontaktzur_Bahn_Verkehr.html

NEURUPPIN - Der Landkreis will die Bahnlinien von Neuruppin nach Neustadt und von Neuruppin nach Herzberg zwar nicht kaufen. Gleichwohl werde man aber gucken, was die Strecken kosten sollen, sagte gestern Heike Wiesner, die beim Kreis für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zuständig ist.
Wiesner hat bereits am Montag mit der Bahntochter DB Netz AG Kontakt aufgenommen. Demnach soll die Strecke Neuruppin – Herzberg noch im ersten Quartal zum Verkauf ausgeschrieben werden. „Da kann sich jeder bewerben, egal, ob es sich um einen Eisenbahnverein handelt, der die Strecke erhalten will, oder es ein Schrotthändler ist, der lediglich Interesse an den Gleisen hat“, so Wiesner.
Die Prignitzer Eisenbahngesellschaft (PEG) hatte ...

BVG: "Wir fahren völlig nach Fahrplan", aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Landespolitik-BVG-Streik;art124,2475782

Dieses Mal merken die Fahrgäste nichts vom Arbeitskampf bei den Verkehrsbetrieben: Der Warnstreik von 5000 Beschäftigten legt nur die BVG-Verwaltungen und Werkstätten lahm.
BERLIN - Rund 5000 Beschäftigte der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und von Berlin Transport (BT) sind am Mittwoch dem Warnstreikaufruf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gefolgt. Busse sowie Straßen- und U-Bahnen verkehren jedoch, im Laufe des Tages kann es aber zu Verzögerungen kommen, sagte ein Verdi-Sprecher. Die Gewerkschaft hat den Passagierverkehr bei diesem Warnstreik ausgespart. Betroffen sind alle anderen Unternehmensbereiche. "Wir haben bislang keine Verspätungen und fahren völlig nach Fahrplan", sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz.
Nach Angaben des Verdi-Sprechers ist der Warnstreik ...

S-Bahn: Ein Aufzug, der um die Ecke fährt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/724879.html

Die Bahn will zwei weitere "People Mover" bauen

Peter Neumann

Erst geht es langsam nach oben, dann sacht zur Seite und zum Schluss wieder gemächlich nach unten. So funktioniert ein "People Mover" - eine Aufzuganlage der besonderen Art, die mit ihren beiden Türmen und dem Überbau wie eine Brücke aussieht. An der S-Bahn-Station Betriebsbahnhof Rummelsburg (S 3) können Reisende dieses Fahrgefühl bereits erleben. Bald will die Bahn weitere S-Bahnhöfe mit "Menschenbewegern" ausstatten.
Für den Bahnsteig der Linien S 2 und S 25 an der Yorckstraße gibt es bereits konkrete Pläne, sagte Bahnsprecher Burkhard Ahlert. "Möglicherweise kann dort der Bau des People Movers schon im vierten Quartal dieses Jahres beginnen." Die Anlage werde ein S-Bahn-Gleis überspannen, damit der Bahnsteig künftig barrierefrei erreichbar ist - eine Erleichterung für Reisende im Rollstuhl, mit Kinderwagen oder viel Gepäck. Für den S-Bahnhof Kaulsdorf an der Linie S 5 gebe es ...

12 Februar 2008

VBB: VBB-Regionalkonferenz in Eberswalde: Höhere Fahrgastzahlen - vielseitige Bahnhöfe - grenzüberschreitendes Busangebot, aus Newstix.de

http://www.newstix.de/?session=&site=actual&
startentry=0&entmsg=true&mid=6664

Heute fand die vierte diesjährige Regionalkonferenz des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) in Eberswalde statt. Thema waren aktuelle Entwicklungen des ÖPNV in der Region Uckermark-Barnim.
In seinem Grußwort betonte der Erste Beigeordnete Carsten Bockhardt (Landkreis Barnim), wie wichtig eine schnelle Schienenanbindung berlinferner Regionen wie der Uckermark an die Hauptstadt ist. Als Wunsch für die Zukunft formulierte er die mittelfristige Anbindung der Heidekrautbahn über ihre Stammstrecke an den Bahnhof Gesundbrunnen.
Anschließend berichteten VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz und der zuständige VBB-Regionalbeauftragte Kai Dahme über Änderungen und Planungen im und um den ÖPNV. Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Fahrgastzahlen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV): Die Linien in der Region Uckermark-Barnim ...

Regionalverkehr: Europäische Union: Beihilfeverfahren gegen Verkehrsvertrag DB/Brandenburg eröffnet

http://www.lok-report.de/

Mit Schreiben vom 23. Oktober 2007 hatte die EU-Kommission der Bundesrepublik Deutschland ihren Beschluss mitgeteilt, wegen des Dienstleistungsvertrags zwischen der Deutschen Bahn Regio und den Ländern Berlin und Brandenburg ein Verfahren nach Artikel 88 Absatz 2 des EG-Vertrags einzuleiten (Der LOK Report berichtete). Die Kommission hat nun am 08.02.08 das Verfahren zur Durchführung der Wettbewerbspolitik eröffnet.
Das Verfahren bezieht sich auf einen Vertrag zwischen den Bundesländern Berlin und Brandenburg und der Deutschen Bahn über gemeinwirtschaftliche Verpflichtungen im Zeitraum 2002-2012. Bei der Kommission gingen mehrere Hinweise ein, die darauf hindeuten, dass die DB AG für die geleisteten Dienste eine überhöhte Ausgleichsleistung erhalten könnte.
Die Kommission prüft aufgrund der Beschwerde eines Wettbewerbers den zwischen der DB AG und den Bundesländern Berlin und Brandenburg geschlossenen Vertrag über Verkehrsdienste aufgrund von Verpflichtungen des öffentlichen Dienstes im Hinblick auf die Gemeinschaftsregeln für staatliche Beihilfen. Nach Abschluss dieser ersten Prüfung stellt sich die Frage, ob der Vertrag nicht mit der Gefahr einer Überkompensation behaftet ist.
Mehrere Indizien scheinen auf eine mögliche Überkompensation hinzuweisen:
• Der Vertrag sieht eine Ausgleichsleistung vor, die auf Grundlage eines festen Kilometersatzes berechnet wird. Dieser Satz wird ohne Berücksichtigung der Einnahmen aus dem Fahrscheinverkauf auf die Kilometerleistung angewandt.
• Bestimmte Strecken – und zwar die nach rein kommerziellen Gesichtspunkten offenbar unrentabelsten – sollen bis 2012 aus dem Vertrag entfallen (und ausgeschrieben werden), ohne dass die kilometerbezogene Ausgleichsleistung bei dieser Gelegenheit revidiert würde. Der Vertrag enthält nämlich keine Bestimmung zur Anpassung des festen Kilometersatzes nach Wegfall dieser Strecken.
• Daneben erlaubt der Vertrag der DB AG Fahrscheinpreiserhöhungen, und zwar wiederum ohne Überprüfung der Ausgleichsleistung bei diesem Anlass.
• Und schließlich konnten die betroffenen Bundesländer den Vorschlag der Deutschen Bahn nicht mit den Tarifen vergleichen, die diese anderen Bundesländern in Rechnung stellt, weil die betreffenden Vereinbarungen vertraulich sind. Einige Umstände legen außerdem nahe, dass die Deutsche Bahn bei den Verhandlungen mit den Bundesländern über die Ausgleichsleistung versucht hat, vertragsfremde Interessen ins Spiel zu bringen, etwa die Beibehaltung oder Einrichtung von Instandhaltungswerken oder die Erneuerung bzw. den Neubau von Bahnhöfen. Diese Indizien stützen den Verdacht, dass möglicherweise eine Überkompensation vorliegt (LR, Pressemeldung EU-Kommission, 12.02.08).

S-Bahn: Brandenburg: Geheimniskrämerei um das S-Bahn-Gutachten Falkensee

http://www.lok-report.de/

Glückwunsch an die "Wählergemeinschaft Bürger für Brieselang (BFB)" und die "Bürgerinitiative Brieselang nicht abhängen", die mit Hilfe des Verwaltungsgerichtes Potsdam Einsicht in das so geheimnisvolle Gutachten um den Nutzen einer Verlängerung der S-Bahn ins Havelland verschafft haben. Bisher hat es die Landesregierung mit so gedrechselten wie nichtssagenden Formulierung wie "Negative Auswirkungen in bestimmten Teilbereichen führten jedoch dazu, dass der Bund Vorbehalte geltend gemacht hat und die Finanzierung der Maßnahme in Frage gestellt hat" (Landtagsdrucksache 4/3683) eine Veröffentlichung abgelehnt.
Der Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg fordert eine rasche Offenlegung. "Wenn sich nun über das Verwaltungsgericht jeder Einsicht verschaffen kann", so der Landesvorsitzende Frank Böhnke, "sind die Beteiligten, also die Länder Brandenburg und Berlin sowie das Bundesverkehrsministerium, gut beraten, dass Gutachten selber zu veröffentlichen."
Seit über 15 Jahren wird über das Für und Wider der S-Bahn-Verlängerung gestritten. Jetzt ist die Zeit reif, auf Grundlage des Gutachtens und einer notwendigen öffentlichen Diskussion darüber zu entscheiden, was passiert. Wenn weiterhin gar nichts passiert, ist das für alle am Schlechtesten.
Sollte das Gutachten weiterhin nicht veröffentlicht werden, will sich der Bahnkunden-Verband ebenfalls an das Verwaltungsgericht wenden. "Wir werden unsere Erfolgsaussichten durch einen Rechtsanwalt prüfen lassen" sagt dazu Frank Böhnke (Pressemeldung Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg, 12.02.08).

Flughäfen + Bahnverkehr: Bahn brüskiert Verkehrsausschuss Eingeladene kamen nicht zur Anhörung, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Brandenburg;art128,2474904

Vergeblich hofften gestern die Mitglieder des Verkehrsausschusses im Parlament auf Antworten der Bahn zum Schienenanschluss des BBI-Flughafens in Schönefeld. Die geladenen Vertreter der Bahn und des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) hatten die Einladung ausgeschlagen. Sie wollten sich derzeit zu den zahlreichen Problemen nicht äußern, weil die Genehmigungsverfahren noch nicht abgeschlossen seien, teilten sie dem Ausschuss mit. Jetzt soll Parlamentspräsident Walter Momper die Bahn-Vertreter erneut einladen. Die Mitglieder im Verkehrsausschuss fühlten sich durch das Fernbleiben der Bahn-Vertreter brüskiert.
Derzeit ist nur klar, dass es die von der Bahn versprochene schnelle umsteigefreie Verbindung zum Hauptbahnhof nicht wie geplant bis zur vorgesehenen BBI-Inbetriebnahme Ende 2011 geben wird. Der für den Airport-Express erforderliche Aufbau der Dresdner Bahn hat sich ...

S-Bahn: S-Bahn-Manager ziehen zum Hauptbahnhof um, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0212/lokales/0143/index.html

Peter Neumann

Nach der Zentrale der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wird auch das Management der S-Bahn Berlin umziehen. 2010 wechselt die Leitung des Bahnunternehmens von der Invalidenstraße in Mitte in eines der Hochhäuser des Hauptbahnhofs. Die Bahn hat angekündigt, ihre Berliner ...

Flughäfen: Einen Flugplatz fürs Schloss?, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/724570.html

Strausberg verhandelt mit russischen Investoren
Martin Klesmann

STRAUSBERG. Vor drei Jahren kauften russischstämmige Investoren das Schloss Wilkendorf bei Strausberg - früher Gästehaus des DDR-Verteidigungsministers. Entstehen wird laut der Schloss Wilkendorf Liegenschaften GmbH ein "Hotel mit gehobener Ausstattung". Das Hotel östlich von Berlin soll auch als Refugium für vermögende Russen dienen. Der Ausbau läuft.
Nun möchten die Investoren auch den benachbarten Flugplatz Strausberg erwerben. "Die Kaufverträge mit der Schloss Wilkendorf Liegenschaften GmbH liegen vor. Es werden noch Details geklärt", teilte der Strausberger Stadtwerke-Chef Andreas Gagel mit. In drei Schritten sollen die Russen den Flugplatz übernehmen, Ende 2009 hätten sie die Mehrheit. 4,6 Millionen Euro soll das 100 Hektar große Areal kosten - die Stadt braucht Geld, um ihre ...

Fernbus: Bahnhof soll schicker werden, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
ZOB;art270,2474965

Mit dem Bus in die Zukunft: Für 50 Millionen Euro wollen die Betreiber den ZOB neu aufbauen Beim Bezirksamt Charlottenburg stoßen die ehrgeizigen Pläne auf Skepsis.
Große Pläne für den Zentralen Omnibusbahnhof Berlin (ZOB) am Messegelände: Mit rund 50 Millionen Euro soll die in die Jahre gekommene Anlage in ein Schmuckstück verwandelt werden. Im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf stoßen die Pläne allerdings auf große Skepsis.
Die Internationale Omnibusbahnhof Betreibergesellschaft (IOB), ein Tochterunternehmen der BVG, will den Mitte der 60er Jahre errichteten Busbahnhof abreißen lassen und neu bauen. Am Platzrand sollen bis zu dreistöckige Gebäude entstehen – mit Gastronomie, Läden und Büros. Vor allem aber schweben IOB-Geschäftsführer Stefan Christian vielfältige Unterhaltungsangebote vor, wie er dem Tagesspiegel sagte. Die Busse sollen im Innenhof des Komplexes unter einem ...

11 Februar 2008

BVG: BVG streikt am Mittwoch von 5 bis 15 Uhr, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1658218/
Heute_faellt_die_Streik-Entscheidung.html

Die Gewerkschaft Ver.di ruft zur nächsten Arbeitsniederlegung bei den Berliner Verkehrsbetrieben auf. Nach Informationen von WELT ONLINE soll am Mittwoch von 5 bis 15 Uhr gestreikt werden. Allerdings soll es die Fahrgäste dieses Mal nicht so hart treffen wie beim letzten Mal.
Nähere Informationen soll es erst am Montagabend geben, doch schon jetzt ist klar: Am Mittwoch wird von 5 bis 15 Uhr bei der BVG gestreikt. Allerdings soll die Arbeitsniederlegung dieses Mal nicht flächendeckend erfolgen. Was das tatsächlich heißt, wird man sehen müssen. Zuvor hatte die große Tarifkommission der Gewerkschaft über das weitere Vorgehen beraten. 22 Gewerkschafter trafen sich mit bis zu 70 Betriebs- und Personalräten der BVG und ihres Tochterunternehmens Berlin Transport (BT). Unterdessen forderte die BVG eine ...

S-Bahn + Regionalverkehr: Ergebnisse des S-Bahn-Gutachtens öffentlich / Brieselanger nahmen Einsicht, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11130752/61759/
Ergebnisse_des_S_Bahn_Gutachtens_oeffentlich_Brieselanger_nahmen.html

HAVELLAND - Erstmals haben Bürger aus dem Havelland Akteneinsicht in das S-Bahn-Gutachten erhalten. Mitglieder der Wählergemeinschaft Bürger für Brieselang (BFB) und der Bürgerinitiative „Brieselang nicht abhängen“ setzten mit Hilfe des Verwaltungsgerichtes Potsdam die Einsichtnahme in die „standardisierte Bewertung“ vom Juli 2006 gegen das Land Brandenburg durch. Klaus Werth und Christian Achilles von Bürger für Brieselang haben die Akten im Infrastrukturministerium inzwischen gelesen.
Das Gutachten mit Stand 2006 wurde von Bund, den Ländern Brandenburg und Berlin sowie vom Kreis in Auftrag gegeben. Es liegt auch der MAZ vor. Nach den darin angestellten Nutzen-Kosten-Erwägungen würde ein S-Bahn-Bau bis ...

Flughäfen: Die Berliner begehren auf, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1661838/
Die_Berliner_begehren_auf.html

In der Hauptstadt ist der Protest gegen die Schließung des Stadtflughafens Tempelhof zur Massenbewegung angewachsen. Rund 200 000 Berliner stimmten jetzt für einen Volksentscheid, der die Rettung des legendären Standorts erzwingen soll. Bürgermeister Wowereit versucht beharrlich, den Willen des Volkes zu ignorieren - doch der Druck nimmt täglich zu
Wo kann ich denn hier mein Stimmchen abgeben?" Das "Stimmchen" ist weiblich, hochgewachsen, trägt Pelz und ist wie für einen Opernabend frisiert. Neben ihr schimpft es einen halben Meter tiefer unter einer Schiebermütze hervor: "Wat denn, wat denn, allet ausjebucht?" Der Andrang zu historischen Führungen über den ältesten Verkehrsflughafen der Welt ist riesig. Im Hintergrund dröhnt eine Rockband. Trauben von Menschen drängen sich im Eingang von "Airbase 1", dem Flughafenrestaurant des "Zentralflughafens" Tempelhof, wo an diesem Samstag ein sehr gemischtes Publikum das "Dankeschön-Fest" der Tempelhof-Initiative Icat feierte. Die Schallmauer von 170 000 Voten, Voraussetzung für den Volksentscheid, ist längst erreicht. Und auch das "Stimmchen" zählt noch mit. Busshuttles bringen die Abstimmungswilligen ...

S-Bahn: Grüne: S-Bahn soll durch Fernbahntunnel rollen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2474280

Der Einsatz von speziellen Zügen wurde bereits vor acht Jahren vergeblich gefordert. Jetzt könnten sie zum Hauptbahnhof fahren
Die Verkehrsexpertin der Grünen, Claudia Hämmerling, hat gestern erneut gefordert, den vorhandenen Fernbahntunnel zum Hauptbahnhof für den Nahverkehr zu nutzen und so eine Nord-Süd-Verbindung im S-Bahn-Netz zu schaffen. Der noch nicht einmal beschlossene Bau einer S-Bahn-Strecke vom Nordring zum Potsdamer Platz kann, wie gestern berichtet, nach derzeitigem Stand frühestens 2025/26 in Betrieb gehen – 20 Jahre nach der Eröffnung des Hauptbahnhofs.
Möglich wäre ein S-Bahn-Verkehr aus dem Norden und Süden zum Hauptbahnhof durch den Einsatz eines so genannten Zwei-System-Fahrzeuges, das auf den ...

10 Februar 2008

S-Bahn: S-Bahn hat 20 Jahre Verspätung, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
S-Bahn-Hauptbahnhof;art270,2473726

Planungs-Panne am Hauptbahnhof: Frühestens im Jahr 2025 soll es eine S-Bahn-Anbindung ans Nahverkehrsnetz in Nord-Süd-Richtung geben.
Planungs-Panne am Hauptbahnhof: Nach Tagesspiegel-Informationen kann die Vorzeigestation der Bahn laut derzeitigem Stand nicht vor dem Jahr 2025/26 in Nord-Süd-Richtung ans Nahverkehrsnetz der Stadt angeschlossen werden, also ganze 20 Jahre nach der Eröffnung des Bahnhofs. Erst dann könnten S-Bahnen durch einen noch zu bauenden weiteren Nord-Süd-Tunnel den Hauptbahnhof erreichen, heißt es bei Planern in der Stadtentwicklungsverwaltung. Eine Zwischenlösung wäre der Einsatz einer Zwei-System-S-Bahn (siehe links), von der die Bahn bisher aber nichts hält.
Als der Hauptbahnhof noch nur auf dem Papier stand, sahen die Planer vor, zusätzlich zum neuen Nord-Süd-Tunnel der Fernbahn auch eine ...

VBB: VBB-Regionalkonferenz in Neuruppin: Prignitz-Express - ÖPNV in Rheinsberg - Fahrgastinformation, aus Newstix.de

http://www.newstix.de/?session=&site=actual&
startentry=0&entmsg=true&mid=6642

Heute (08.02.) fand die dritte diesjährige Regionalkonferenz des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) in Neuruppin statt. Thema waren aktuelle Entwicklungen des ÖPNV in der Region Prignitz-Oberhavel.
Landrat Christian Gilde (OPR) unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung der Mobilität auch in eher dünn besiedelten Gegenden. Den Ausbau des Prignitz-Express (Linie RE 6) wertete er als wichtiges Zeichen dafür, dass dies auch anerkannt werde. Als wichtigen nächsten Schritt nannte er die direkte Einbindung der Züge des Prignitz-Express nach Berlin.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz bezeichnete die steigenden ...

S-Bahn: Ein Fahrzeug löst gleich zwei Probleme, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
S-Bahn;art270,2473583

Was in Hamburg seit Dezember mit großem Erfolg funktioniert, soll nach Ansicht der Bahn in Berlin aus verschiedenen Gründen nicht möglich sein: der Einsatz einer so genannten Zwei-System-S-Bahn, die im herkömmlichen Netz mit Gleichstrom aus der seitlichen Stromschiene ebenso unterwegs sein kann wie auf Fernbahngleisen mit der Wechselstrom-Oberleitung. Solche Bahnen könnten nach den Vorstellungen von Verkehrsplanern gleich zwei Probleme im Nahverkehr Berlins lösen: den Anschluss des Hauptbahnhofs im Nord-Süd-Verkehr und den schnellen Anschluss des BBI-Flughafens in Schönefeld, der ohne den Aufbau der Dresdner Bahn auf der Schiene vorläufig nur schwer zu erreichen sein wird.
Die Zwei-System-S-Bahn würde demnach im Norden vor der Einfahrt in den Tunnel auf die Ferngleise wechseln und mit Stopps im Hauptbahnhof, am Potsdamer Platz und im Bahnhof Südkreuz bis zur ...

09 Februar 2008

Bahnhöfe: Der Bahnhof Pritzwalk muss komplett entflochten werden – die Abstimmungen laufen bereits, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/

MAZ: Der Bahnhof Pritzwalk ist noch einer der Punkte, an denen an der Prignitz-Express-Linie noch nicht gebaut
wurde. Wann geht es denn hier los?
Thomas Beyersdorff: Wir müssen für diesen Bahnhof diverse Parteien, das heißt, die DB Netz, die Prignitzer
Eisenbahn und die Stadt an einen Tisch bringen – wegen der Eigentumsverhältnisse bei den Flächen, aber auch wegen
des immensen Investitionsbedarfs, der mit dem Bau zusammenhängt. Wir werden erst gegen Ende des kommenden
Jahres anfangen zu bauen.
Was wird das Vorhaben kosten und was ist geplant?
Beyersdorff: Wir schätzen derzeit die Kosten auf rund 20 Millionen Euro, denn der Bahnhof Pritzwalk hat eine
komplizierte Struktur. Für dieses Geld planen wir die komplette Neu- und Umverlegung der Schienen auf dem
Bahnhofsgelände, zudem kann der Fußgängertunnel nicht mehr genutzt werden. Wir denken bisher, dass es künftig
einen ebenerdigen Übergang für die Fahrgäste zu den Gleisen geben muss, so dass auf einen Fußgängertunnel
perspektivisch verzichtet werden kann.
Wie genau wollen Sie denn die unterschiedlichen Ansprüche an die Gleise, also den Personennahverkehr in alle
Richtungen und außerdem den Frachtverkehr aus Falkenhagen unter einen Hut bringen?
Beyersdorff: In Anbetracht dessen, dass das Land bisher ...

Schiffsverkehr: Kein Schiff wird kommen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/723530.html

Die neue Prognose für den Bund zeigt: Der Verkehr auf Berlins Wasserstraßen geht weiter zurück / Umweltschützer nennen Spree-Ausbau unsinnig
Peter Neumann

Berlin, die Metropole der Binnenschifffahrt: Das war einmal. Die Menge der Güter, die Berlin auf dem Wasserweg erreicht, wird weiter sinken. Das geht aus der jüngsten Verkehrsprognose für den Bund hervor, die der Berliner Zeitung vorliegt. "Für uns ist das Gutachten ein weiterer Beleg dafür, dass der vorgesehene Ausbau der Spree Unsinn ist", sagte Tilman Heuser, Landesgeschäftsführer des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Nach den bisherigen Planungen sollen in Charlottenburg und Spandau rund 1 000 Bäume gefällt werden, um die Spree zu verbreitern. Zwar prüfen die Planer jetzt, ob es auch weniger Bäume sein könnten - aber die Gefahr eines Kahlschlags ist nicht gebannt.
Noch ist die Spree-Landschaft im Westen Berlins ein ...

U-Bahn: U-Bahnhof Alex bald ohne Kunst, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/723825.html

Die letzte Ausstellung in der U 2 endet am 29. Februar
pn

Die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) wird den U-Bahnhof Alexanderplatz nicht mehr als Galerie nutzen. Die jetzige Ausstellung in der U 2 ist die letzte, sagte die NGBK-Sprecherin Benita Piechaczek. Am letzten Tag, dem 29. Februar, soll auf dem Bahnsteig Abschied gefeiert werden. Die Firma Wall, die alle Werbeflächen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) vermarktet, hat den Vertrag ...

Regionalverkehr: Prignitzer Eisenbahn hat Interesse an Strecken von Neuruppin nach Herzberg und nach Neustadt, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11130156/61299/
Prignitzer_Eisenbahn_hat_Interesse_an_Strecken_von_Neuruppin.html

NEURUPPIN - „Wir stehen als Betreiber bereit“, sagte gestern Uwe Knoblauch, Regionalbeauftragter der PEG, bei der Regionalkonferenz des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) in Neuruppin. Allerdings sei Eile geboten, betonte Knoblauch. Grund: „Die Bahn will die Strecke Neuruppin – Herzberg in Kürze ausschreiben.“ Die PEG setzt deshalb darauf, dass Kommunen oder der Landkreis mit der Bahn sprechen. Und zwar möglichst schnell. „Sonst legt die BahnAG einen Kauf- oder Pachtpreis fest, den keiner bezahlen kann.“ Das fände der PEG-Mann vor allem bei der Strecke Neuruppin – Neustadt höchst problematisch. „Die Linie ist mit viel Bundesgeld bis Wildberg ausgebaut worden“, so Knoblauch. Folglich müsste der Bund die Zuschüsse wieder zurückverlangen, wenn die Bahn die Strecke jetzt verkaufe.
Die PEG will die zwei Linien nicht erwerben. Sie setzt vielmehr darauf, als ...

Regionalverkehr: Millionen-Risiko für die Bahn, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/
Deutsche-Bahn-Regionalverkehr;art271,2473143

Die Deutsche Bahn muss womöglich einen hohen Millionenbetrag an die Länder Berlin und Brandenburg zurückzahlen, den sie von ihnen für den Betrieb von Regionalzügen bekommt. Der Grund: Die Europäische Kommission wirft den beiden Ländern vor, mit der Bahn einen Nahverkehrsvertrag abgeschlossen zu haben, der der Bahn überhöhte Zahlungen zusichert.
Berlin - Es geht um 2,5 Milliarden Euro, die der Bahn bis 2012 für den Zugverkehr in der Region zufließen sollen. Diese Summe sei zu hoch und daher als unerlaubte staatliche Beihilfe einzustufen, findet die Kommission. Sie hat ein entsprechendes Verfahren eingeleitet und am Freitag die Bahn und die Bundesregierung in einem Schreiben ultimativ aufgefordert, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Setzt sich die Kommission durch, könnte sie damit die umstrittene Privatisierung der Bahn weiter gefährden.
Berlin und Brandenburg hatten 2002 den lukrativen, über zehn Jahre ...

08 Februar 2008

Tarife: Semestertickets für Studenten bis 2012 gesichert, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1651521/
Semestertickets_fuer_Studenten_bis_2012_gesichert.html

Studierende in Berlin und Brandenburg können auch künftig zu günstigen Konditionen den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat sich mit den meisten Hochschulen in beiden Ländern über eine Fortschreibung der Verträge zum sogenannten Semesterticket geeinigt, wie der VBB gestern mitteilte. Für fast alle der 26 beteiligten Hochschulen sei das Semesterticket damit bis zum Wintersemester 2011/12 gesichert. Nach VBB-Angaben profitieren davon etwa ...

Flughäfen + Bahnverkehr: Bahn fährt alle 15 Minuten zum Flughafen BBI, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0208/lokales/0097/index.html?
keywords=sch%C3%B6nefeld&search_in=archive&author=&
ressort=&von=07.02.2008&bis=09.02.2008

Peter Neumann

Bereits zu der für 2011 geplanten Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld wird die Deutsche Bahn eine attraktive Zugverbindung dorthin anbieten. Der Airport Express werde alle 15 Minuten zwischen dem BBI-Terminal und der Berliner Innenstadt verkehren, geht aus einem gestern vorgelegten Konzept hervor. Die Fahrt zum Hauptbahnhof soll ungefähr eine Viertelstunde ...

Tarife: Brandenburg: VBB-Semestertickets gesichert

http://www.lok-report.de/

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und insgesamt 26 Universitäten und Hochschulen in beiden Bundesländern haben in den vergangenen Monaten über die Fortschreibung der Semesterticketverträge verhandelt. In fast allen Fällen wurde inzwischen eine Einigung erreicht. So können fast 160.000 Studierende auch zukünftig mit dem ÖPNV für einen geringen Preis mobil sein.
Das Prinzip des Semestertickets ist einfach: Alle Studierenden zahlen mit ihrem Semesterbeitrag auch für einen Zeitfahrausweis des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), der aufgrund dieses "Solidarprinzips" und der hohen Stückzahl stark vergünstigt werden kann. Er gilt für das entsprechende Semester in allen öffentlichen Verkehrsmitteln des Tarifbereiches Berlin ABC oder im gesamten VBB-Verbundgebiet.
Mittlerweile hat der VBB mit fast allen öffentlichen und privaten Hochschulen entsprechende Vereinbarungen abgeschlossen. Darunter sind so unterschiedliche Institutionen wie die Freie Universität Berlin mit 42.000 Studierenden und die Hertie School of Governance mit unter 100 Studierenden.
Leicht waren und sind die Verhandlungen jedoch nicht: Studierendenvertreter möchten möglichst günstige Preise; die Verkehrsunternehmen, die der VBB hier vertritt, müssen ausreichende Einnahmen erzielen. Zu bedenken ist, dass angesichts der allgemeinen Preis- und Tarifsteigerungen auch die Preise der Semestertickets nicht auf mehrere Jahre stabil gehalten werden können. Festzuhalten bleibt, dass den Studierenden ein wirklich gutes Angebot gemacht wird.
Mittlerweile sind die Verhandlungen mit den großen Hochschulen abgeschlossen. Dort, wo es Urabstimmungen der Studierenden gab, lagen die Zustimmungsraten bei über 90 %: Beispielsweise sprachen sich die Studierenden der Humboldt-Universität Berlin zu 92,1 % für die Fortführung aus; an der Technischen Universität waren es gar 98,1 %. Die verlängerten Verträge sind nun bis zum Wintersemester 2011/2012 befristet.
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des VBB: "Die Einführung der Semestertickets war in den vergangenen Jahren oftmals erst nach langwierigen Verhandlungen möglich. Inzwischen wollen die Studierenden dieses Angebot nicht mehr missen, das zeigen die eindeutigen Abstimmungsergebnisse."
Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg: "Studenten müssen mobil sein. Daher freue ich mich, dass es auf der Basis interner Beschlüsse in den Hochschulen Brandenburgs wieder gelungen ist, das Semesterticket mit günstigen Konditionen anzubieten."
Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, Berliner Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung: "Für die Berliner Universitäten und Hochschulen ist die nahverkehrliche Anbindung von großer Bedeutung. Ich begrüße daher die Fortführung des Semestertickets. Sie stärkt auch den Hochschulstandort und kommt zudem dem Umweltschutz zu Gute." (Pressemeldung VBB, 08.02.08).

07 Februar 2008

Flughäfen + Bahnverkehr: Bahnchef: Shuttle zum BBI rechtzeitig fertig, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2008/02/07/berlin/945581.html

Mehdorn bekräftigt sein Versprechen
Von Katrin Schoelkopf

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, hat entgegen aller Befürchtungen und Sachzwänge bekräftigt, dass der geplante Airport-Express über die Dresdner Bahn rechtzeitig zur Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BBI in Schönefeld in Betrieb genommen werden kann.
"Der Airport-Express und damit die Dresdner Bahn wird pünktlich 2011 fertig", sagte Mehdorn der Berliner Morgenpost am Mittwochabend am Rande einer Veranstaltung der CDU zum Flughafen Tempelhof. "Und ich sage Ihnen, der wird eher als der BBI fertig."
Der stellvertretende Konzernsprecher der Deutschen Bahn, Volker Knauer, relativierte Mehdorns Aussagen allerdings gleich im Anschluss. "Es ist richtig, dass es von unserer Seite 2011 etwas werden könnte. Doch wir sind nicht die ...