31 März 2008

Regionalverkehr: Bahn will verkaufen, aus Schweriner Volkszeitung

http://www.svz.de/artikel/article//
bahn-will-verkaufen.html?cHash=d56bcaf990&
no_cache=1&sword_list%5B0%5D=bahn&sword_list%5B1%5D=will&sword_list%5B2%5D=verkaufen

Der Verkauf hatte sich seit Wochen angedeutet, jetzt läuft bis zum 26. Juni die Ausschreibung. Wer die Strecken erwerben möchte, braucht mehr als etwas Kleingeld. Der Kaufpreis für den Abschnitt Neustadt (Dosse)-Neuruppin liegt bei rund 183000 Euro. Findet sich ein Pächter, muss dieser laut Bahn AG jährlich knapp 15000 Euro Pacht zahlen. Nicht zu vergessen 34000 Euro pro Jahr für den sogenannten Eisenbahn-Infrastrukturanschluss.
Weniger, aber ebenfalls noch immer ein stattliches Sümmchen verlangt die Bahn für die zweite Strecke von Neuruppin nach Herzberg: Kaufpreis knapp ...

U-Bahn: Weiterhin kein U-Bahnverkehr auf der U 3 - Ersatzbusse, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=pol&module=dpa&id=17341792

Berlin (dpa/bb) - Die Bauarbeiten auf der U-Bahnlinie 3 zwischen den Bahnhöfen Fehrbelliner Platz und Breitenbachplatz in Berlin sind nicht wie geplant beendet worden. Bis zum 18. April fahren zwischen den beiden Bahnhöfen deshalb statt U-Bahn-Zügen weiterhin Busse, wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am Montag mitteilten. Ursprünglich sollten die Bauarbeiten auf dem Streckenabschnitt am Wochenende fertig werden. Sie hatten Anfang März begonnen. Ob die Verzögerung der Bauarbeiten ...

BVG: Streik oder nicht Streik - das ist heute die Frage, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/737033.html

Peter Neumann

Heute entscheidet sich, ob die Gewerkschaft Verdi den Streik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) wie beschlossen morgen fortsetzt.
"Wenn sich der Arbeitgeber bei den beiden für heute angesetzten Treffen nicht bewegt, wird sich bei der BVG nichts mehr bewegen", sagte Thomas Elstermann, Mitglied des Gesamtpersonalrats und der Verdi-Tarifkommission, gestern der Berliner Zeitung. Die Fortsetzung des Streiks, der im Fahrdienst zum 17. und in den übrigen Bereichen zum 21. März ausgesetzt wurde, werde bereits vorbereitet. "Die Streikleitungen sind wieder aktiv, die Kollegen sind kampfbereit", so Verdi-Verhandlungsführer Frank Bäsler. Einen Notverkehr kann die BVG erst ab Mittwoch anbieten.
Ob der Streik abgesagt wird, hängt davon ab, was die heutigen ...

30 März 2008

allg.: Senat bietet 3,5 Millionen Euro für BVG-Berater, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1851419/
Senat_bietet_35_Millionen_Euro_fuer_BVG-Berater.html

Senat sucht europaweit nach externen Experten für öffentlichen Nahverkehr. Die Fachleute von außen sollen das Streckennetz optimieren, aber auch neue Angebote entwickeln. Die Opposition fragt sich allerdings, warum dies BVG und S-Bahn nicht aus eigener Kraft können.
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) braucht teure Hilfe: Sie will 3,5 Millionen Euro für externe Berater ausgeben, die für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die S-Bahn und die Regionalbahn in den nächsten Jahren Planungen übernehmen sollen. Das geht aus einem Bericht an das Abgeordnetenhaus zu „über- oder außerplanmäßigen Ausgaben und Verpflichtungsermächtigungen“ hervor. Dabei geht es unter anderem um die Optimierung des Streckennetzes und neue Ideen wie Kiez-Busse. Kritik kommt allerdings von der Opposition.
In dem dreiseitigen Bericht der Senatorin wird das Hinzuziehen externer Experten ausführlich begründet. Danach sei es sinnvoll, bei einem finanziellen Volumen von ...

29 März 2008

Regionalverkehr + Tarife: VBB erhöht Fahrpreise / Bahn fährt ab Mai wieder nach Rheinsberg, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11170285/61299/
VBB_erhoeht_Fahrpreise_Bahn_faehrt_ab_Mai_wieder.html

NEURUPPIN - Wer Bus oder Bahn fährt, muss ab Dienstag mehr bezahlen. Im gesamten Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) gelten von April an höhere Fahrpreise. Zwischen ein und zwei Prozent werden Fahrkarten teurer – je nachdem, wo die Bahn fährt und welches Ticket die Passagiere gekauft haben.
„Für uns gilt das natürlich auch“, sagt Ulrich Steffen, der Niederlassungsleiter der Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft (ORP) in Neuruppin. Von Prozentzahlen hält er nicht viel. „Die meisten Leute werden für den Einzelfahrschein zwischen zehn und 20 Cent mehr bezahlen“, überschlägt er die Teuerungen, die die Fahrgäste im Bus erwartet. Monatskarten werden rund zwei Euro teurer.
Wer mit dem Bus unterwegs ist, muss sich auf weitere Änderungen einstellen. Rund um Rheinsberg werden sich ...

Schiffsverkehr: Ein Stückchen Aufbau Ost, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/736685.html

Das neue Schiffshebewerk in Niederfinow wird nun doch gebaut - es wird aber viel teurer als geplant
Jürgen Schwenkenbecher

NIEDERFINOW. Das neue Schiffshebewerk in Niederfinow (Barnim) wird gebaut. Bis 2013 soll es nun fertiggestellt werden, ein Jahr später als vorgesehen, und die Kosten übersteigen mit 285 Millionen Euro die ursprüngliche Kalkulation um mehr als 100 Millionen. "Ich gehe davon aus, dass wir schon bald den Grundstein legen können", sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) gestern froh gelaunt in Berlin und kündigte die Bereitstellung der Mittel an. Am Vortag hatte er noch das Aus für den Transrapid in Bayern verkünden müssen - wegen der stark gestiegenen Kosten.
Die neue Anlage in Niederfinow (Barnim) soll dem Gütertransport auf Brandenburgs Wasserstraßen neue Perspektiven eröffnen und die Verbindung vom Ruhrgebiet über Hannover und Magdeburg nach Berlin und Stettin erheblich verbessern, wie Tiefensee sagte. Er ist in der Bundesregierung auch für den Aufbau Ost zuständig und lobte ...

28 März 2008

Tarife: Rentnerin wehrt sich gegen Rückstufung von Schönefeld in die Tarifzone C, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11169132/62129/
Rentnerin_wehrt_sich_gegen_Rueckstufung_von_Schoenefeld_in.html

SCHÖNEFELD - Bärbel Skerra versteht die Welt nicht mehr. Die Rentnerin lebt im Wohngebiet Wehrmathen und ist auf den Bus angewiesen. Der fährt von Rudow über Schönefeld nach Adlershof. Noch bezahlen alle Fahrgäste den gleichen Preis. Aber ab April müssen Schönefelder drauf zahlen. Zu diesem Stichtag stuft der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) die Flughafengemeinde aus der günstigen Tarifzone B in die teurere Zone C zurück.
Seit sieben Jahren gilt für Schönefeld die Tarifzone B. Grundlage dafür ist eine Sonderregelung. Die wird zum Monatsende abgeschafft. Wer dann vom U-Bahnhof Rudow mit dem 260er Bus zum ...

Flughäfen: Schönefeld erwartet zur Luft- und Raumfahrtausstellung mehr als 1000 Anbieter, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11169180/485072/
Schoenefeld_erwartet_zur_Luft_und_Raumfahrtausstellung_mehr_als.html

BERLIN - Die diesjährige Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) ist auf Rekordkurs. Wie gestern in Berlin mitgeteilt wurde, verzeichnen die Veranstalter den bislang besten Vorbuchungsstand seit der Rückkehr der Messe in die Hauptstadtregion im Jahr 1992. Auf der ILA, die vom 27. Mai bis zum 1. Juni auf dem Südgelände des Flughafens Schönefeld (Dahme-Spreewald) stattfindet, werden mehr als 1000 Aussteller aus 40 Ländern erwartet.
Damit erreiche man etwa die Größenordnung der Vorgänger-ILA im Jahr 2006, sagte Dietmar Schrick, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI). Seiner Einschätzung nach würden diese positiven Zahlen „den überaus erfreulichen Auftragsbestand in nahezu allen ...

Flughäfen: Neue Verbindungen und mehr Flüge an den Berliner Flughäfen, aus Berlinonline.de

http://www.berlinonline.de/aktuelles/berlin/
detail_ddp_2067188550.php

Die Berliner Flughäfen verdichten ihr Streckennetz. Insgesamt sind für den Sommer 31 zusätzliche Verbindungen und sieben neue Ziele geplant, teilte ein Sprecher am Freitag mit. Mit Blue Air und Meridiana starten zudem zwei neue Fluggesellschaften von und nach Berlin. Mit fast 134 000 Starts und Landungen in Schönefeld und Tegel werden rund acht Prozent mehr Flugbewegungen als im vergleichbaren Zeitraum im Vorjahr erwartet.
In diesem Sommer werden nach Angaben der Berliner Flughäfen insgesamt 160 Reiseziele in 50 Ländern angeflogen. Neu seien die Ziele Bastia (Korsika), Pristina (Kosovo), Florenz (Italien), Bukarest (Rumänien), Edinburgh (Schottland) und Shannon (Irland). Mit dem Flughafen Frankfurt-Hahn ab Schönefeld nehme Ryanair seine ...

Flughäfen: Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI), aus Die Welt

http://www.welt.de/reise/article1846297/
Flughafen_Berlin_Brandenburg_International_BBI.html

Der größte Flughafenneubau in Europa entsteht vor den Toren der Hauptstadt: Berlin Brandenburg International soll im Jahr 2011 Eröffnung feiern. Pro Jahr sollen dann bis zu 25 Millionen Fluggäste abgefertigt werden (www.berlin-airport.de)
Im Konzert der Mega-Flughäfen spielen sogar die Deutschen mit, wenn auch nicht die erste Geige. Im Vergleich zu Peking oder Dubai nimmt sich nämlich Berlin Brandenburg International (BBI) einigermaßen bescheiden aus. Trotzdem ist der neue Großflughafen der Hauptstadt, der derzeit auf dem Gelände des alten DDR-Zentralflughafens Berlin-Schönefeld entsteht, bemerkenswert.
Zum Beispiel wegen des Bündelungskonzepts – hier werden alle Verkehre, also deutsche und europäische und Interkontinentalstrecken, unter einem Dach im zentralen Terminal konzentriert. Die Flugzeuge docken am Hauptgebäude und an zwei Pierstangen an. Auch BBI wird so gebaut, dass hier der A380 starten und landen kann. Vorgesehen sind vier Check-in-Inseln mit 80 Schaltern, 40 Sicherheitskontrollen, eine Gepäckausgabehalle mit acht Gepäckrückgabe-Rundläufen sowie eine Vielzahl an Geschäften und Restaurants. Ähnlich wie "T5" in London-Heathrow wird auch der Berliner Großflughafen ...

Flughäfen: Luftfahrtmesse Ila bleibt dauerhaft in Schönefeld, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1845143/
Luftfahrtmesse_Ila_bleibt_dauerhaft_in_Schoenefeld.html

Genauer Standort für 2012 aber ungeklärt
Schönefeld - Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (Ila) bleibt langfristig in Berlin am Flughafen Schönefeld. Das ist unstrittig, hieß es gestern vonseiten des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) und der Messe Berlin.
Unklar dagegen ist noch, wo genau die Ila 2012 auf dem dann vermutlich fertiggestellten neuen Hauptstadtflughafen BBI platziert wird. Ob im Nordteil des derzeitigen Flughafens oder am künftigen BBI-Terminal wird nach Angaben des BDLI-Hauptgeschäftsführers Dietmar Schrick noch mit der Flughafengesellschaft diskutiert. Eine Entscheidung hänge von der endgültigen BBI-Planung, insbesondere von den Ausmaßen der beiden Pierstangen für die Low-Cost-Airlines am neuen BBI-Terminal ab, hieß es gestern vonseiten der Messe Berlin. Der Flughafen müsse besondere Rücksicht auf Low-Cost-Airlines wie Air Berlin nehmen und werde so lange wie ...

Regionalverkehr: Brandenburg/Sachsen: Cottbus - Leipzig im Wettbewerb vergeben

http://www.lok-report.de/

Am 28.03.08 wurde der Verkehrsvertrag zwischen dem Land Brandenburg, dem Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) und der Deutschen Bahn AG für Leistungen im Schienenpersonennahverkehr zwischen Cottbus und Leipzig unterzeichnet. Die Deutsche Bahn AG wird den Verkehr auf den Linien RE 10 (Cottbus-Leipzig) sowie RB 43 (Cottbus-Falkenberg/E.) vom Dezember 2009 bis Dezember 2022 erbringen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat das Vergabeverfahren im Auftrag des Landes Brandenburg und des ZVNL abgewickelt.
Das Vergabeverfahren dauerte von der Veröffentlichung im Dezember 2006 bis zur Zuschlagserteilung im September 2007 insgesamt neun Monate. Eine Reihe von Verkehrsunternehmen wollte die insgesamt 1,3 Mio. Zugkilometer pro Jahr (davon 0,95 Mio. Zugkilometer im Land Brandenburg und 0,35 Zugkilometer in Sachsen) auf den beiden Linien zukünftig erbringen. Das Angebot des bisherigen Betreibers, der DB Regio AG, stellte sich als das wirtschaftlichste heraus.
Bei einer Sonderfahrt in einem Traditionszug zwischen Cottbus und Leipzig unterzeichneten heute Reinhold Dellmann, Minister für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg, Robert Schöpp, Landrat des Landkreises Torgau-Oschatz und Vorsitzender des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig und Dr. Joachim Trettin, Vorsitzender der Regionalleitung Nordost der DB Regio AG, den Verkehrsvertrag mit einer Laufzeit über 13 Jahre.
Dass der bisherige Betreiber auch der neue sein wird, heißt aber keineswegs, dass ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2009 alles beim Alten bliebe - im Gegenteil: Die Leistung wird sich für die bisher 3.000 Fahrgäste pro Tag deutlich verbessern. Zukünftig werden für den RE 10 und die RB 43 nur noch neue, in Brandenburg und Sachsen gefertigte, klimatisierte Niederflurfahrzeuge des Typs "E-Talent 2" eingesetzt, die einen barrierefreien Zugang ermöglichen. Diese Züge haben ein besseres Beschleunigungsverhalten als die bisherigen, so dass nach Beendigung einzelner Baumaßnahmen die Fahrtzeit von Cottbus nach Leipzig um ca. 10 % sinken kann. Die Züge haben einen hellen, freundlichen Innenraum und werden zudem videoüberwacht.
Obwohl die neuen Triebzüge auch im "Ein-Mann-Betrieb" fahrbar sind, werden auf allen Zügen des RE 10 und der RB 43 Kundenbetreuer eingesetzt. Fahrausweise können zukünftig auch im Zug gekauft werden. In den Triebwagen der Linie RE 10 wird es einen Imbiss- und Getränkeautomat geben. Alle Züge sind mit Bildschirmen zur Kundeninformation ausgestattet. Diese dynamische Fahrgastinformation wird mit Echtzeitangaben gefüttert.
Reinhold Dellmann, Minister für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg: "Der Wettbewerb auf der Schiene kommt wieder einen guten Schritt voran und bringt mehr Qualität und Leistung für die Fahrgäste. Besonders erfreulich sind die ständige Präsenz von Zugbegleitpersonal und der Einsatz neuer Triebzüge. Der Schienenpersonennahverkehr wird damit eine echte Alternative zum Auto."
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des VBB: "Die Vergabe von Schienenverkehrsleistungen im Wettbewerb kann der öffentlichen Hand erhebliches Geld einsparen, ohne dass der Service für den Kunden darunter leidet. Stattdessen machen moderne Fahrzeuge und mehr Komfort noch mehr Lust aufs Zugfahren."
Landrat Robert Schöpp, Vorsitzender des ZVNL: "Mit diesem Vertrag sichern wir hohe Qualität für die Bahnkunden, gehen gleichzeitig konsequent weiter in Richtung Wettbewerb und sichern Arbeitsplätze in der Region."
Dr. Joachim Trettin, Vorsitzender der Regionalbereichsleitung der DB Regio AG Nordost: "Die im Verkehrsvertrag vereinbarten Qualitätskriterien sind eine gute Voraussetzung, unser Leistungsangebot für unsere Kunden weiter zu verbessern."
Die Vergabe der beiden Linien Cottbus - Leipzig (RE 10) sowie Cottbus - Falkenberg (RB 43) steht im Zusammenhang mit der allgemeinen Überführung des SPNV in den Wettbewerb: Bereits ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2008 wird die Ostdeutsche Eisenbahn ODEG den Betrieb der Strecken Cottbus - Zittau (bisher LB 65) sowie Cottbus - Forst (bisher RB 46) übernehmen (Pressemeldung VBB, 29.03.08).

Bahnverkehr: Vier Stilllegungs-Ausschreibungen im nördlichen Brandenburg

http://www.lok-report.de/

DB Netze möchte sich von vierTeilstrecken im nördlichen Brandenburg trennen, auf denen seit Ende 2006 kein Personenverkehr mehr stattfindet. Ausgeschrieben sind:
1. Milmersdorf (ausschließlich)-Templin Stadt (ausschließlich)
8.9 km, ex KBS 209.63 bzw 209.60, DB Strecken-Nr. 6759. Auf der D4 klassifizierten Strecke scheint der Oberbau abgängig (Investitionen von 3 Millionen Euro nach DB Standard werden für die nächsten 5 Jahre angegeben), Milmersdorf bleibt vorerst weiter über Eberswalde erreichbar.
2. Werneuchen (ausschließlich) - Tiefensee (einschließlich)
7,3 km, ex KBS 209.25, DB Strecken Nr. 6528. Streckenklasse CM 4, hier stehen 2010 hohe Kosten für die Bü-Sanierung an.
3. Neustadt (Dosse) (ausschl.) - Neuruppin (Bft Neuruppin West) (ausschl.)
26,2 km, ex KBS 209.53, DB Strecken-Nr. 6946. Streckenklasse B2, derzeit ruht der Verkehr bereits streckenzustandsbedingt, hier werden hohe Personalkosten (für den Bahnhof Wildberg) und hohe Sanierungskosten aufgeführt.
4. Teilstrecke Neuruppin (Bft Rheinsberger Tor) (ausschl.) - Herzberg (Mark) (ausschl.)
11,6 km, ex KBS 209.54, DB Strecken Nr. 6946. Streckenklasse B2, hier fuhren in 2007 keine Züge mehr, auch hier werden hohe Investitionskosten und Unterhaltskosten geltend gemacht (Peter Klotz, 28.03.08).

Regionalverkehr: Bahn fürchtet teure Rückzahlung, aus FTD

http://www.ftd.de/unternehmen/
handel_dienstleister/336187.html?mode=print

Die Deutsche Bahn wappnet sich gegen millionenschwere Belastungen aus einem Verfahren der EU-Komission wegen möglicherweise unerlaubter Subventionen. In Kreisen des Bahn-Aufsichtsrats hieß es, man habe eine Rückstellung von 310 Mio. Euro für den Fall gebildet, dass die Bahn Staatsgelder zurückzahlen müsse.
Wird die Rückzahlung fällig, würde das den Gewinn der Bahn empfindlich schmälern und damit einen Börsengang erschweren. Offiziell erklärte die Bahn, die Rückstellung sei für steigende Energie- und Personalkosten gebildet worden. Das ist allerdings zumindest unüblich. Eine große Wirtschaftsprüfungsgesellschaft teilte mit: "Rückstellungen bildet man nicht für erwartete Kostensteigerungen. So etwas würden wir nicht testieren."
Die Bahn behauptet zwar, sie habe in dem Verfahren eine "gute ...

Tarife: Brandenburg: Neue Tarife im VBB ab dem 1. April 2008

http://www.lok-report.de/

Die Ende 2007 beschlossene Tarifanpassung tritt am Dienstag, dem 1. April 2008 in Kraft. Einzelfahrausweise und Tageskarte Berlin AB sowie Schüler- und Geschwisterkarten in Berlin bleiben im Preis stabil. Auch Einzelfahrausweise und Tageskarten in Brandenburg/Havel, Potsdam, Cottbus und Frankfurt (Oder) verändern sich nicht. Neu angeboten werden das Freizeitticket, das Schülerferienticket sowie in Berlin AB eine 4-Fahrten-Karte.
Die Tarifinformationsprodukte - ausführlich, kompakt sowie für spezielle Zielgruppen - sind bereits in allen Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen sowie beim VBB selbst am Hardenbergplatz 2 erhältlich. Im Internet findet man sie auf www.vbbonline.de unter "Tarife & Tickets".
Insgesamt steigen die VBB-Tarifprodukte im Preis durchschnittlich moderat um 1,97 % (Berlin AB 1,58 %; Berlin ABC 1,96 %; Land Brandenburg ohne Berlin C 2,03 %). Die Preiserhöhung liegt damit deutlich unter den Inflationsraten in beiden Ländern.
Neu eingeführt wird die 4-Fahrten-Karte für Berlin AB zum Preis von 8,00 Euro. Der Einstiegspreis für ÖPNV-Gelegenheitsnutzer wird so um ca. 5% gesenkt. Der Kurzstreckenfahrausweis für Berlin wird erstmalig seit dem Verbundstart 1999 um 0,10 Euro auf 1,30 Euro erhöht. In Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) werden die Kurzstreckenfahrausweise abgeschafft. Der Ort Schönefeld einschließlich Flughafen und Bahnhof gehört zukünftig in den Tarifteilbereich Berlin C. Für die Besitzer von Zeitkarten gibt es Übergangsregelungen.
Eine Reihe von Maßnahmen bietet Verbesserungen für Kinder und Jugendliche: Erstens wird ein verbundweites Schülerferienticket für 29,00 Euro angeboten, das während der Sommerferien (16. Juli bis 31. August 2008) im gesamten Verbundgebiet bei allen Verkehrsunternehmen gelten wird. Zweitens können Auszubildende und Schüler, die bereits eine Zeitkarte über mindestens zehn Monate für ihren Weg zur Schule bzw. zum Ausbildungsplatz haben, mit dem Freizeitticket zum Preis von 15,00 Euro monatlich verbundweit unterwegs sein. Und drittens wird der volle Fahrpreis nicht mehr ab 14, sondern erst ab 15 Jahren fällig.
Der VBB und die Verkehrsunternehmen prüfen weitere strukturelle Tarifmaßnahmen, darunter die Wiedereinführung der Rund- und Rückfahrtmöglichkeit in Berlin sowie die Einführung eines Seniorentickets (Pressemeldung VBB, 28.03.08).

27 März 2008

allg.: Berlin: Mobilität der Stadt – Berliner Verkehr in Zahlen

http://www.lok-report.de/

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte der Abteilungsleiter "Verkehr" der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Dr. Friedemann Kunst, am 26.03.08 aktuelle Zahlen zur Entwicklung des Berliner Verkehrs vor. Die neue Ausgabe 2007 der Broschüre "Mobilität der Stadt – Berliner Verkehr in Zahlen" enthält eine umfassende Zusammenstellung von Daten und Fakten, zum Teil als Zeitreihen der letzten Jahre bis einschließlich 2006 zum Verkehr in Berlin und der Metropolregion.
Dr. Kunst: "Die Veränderungen der letzten Jahre sind ablesbar und die Zahlen lassen erkennen, wo Berlin in den letzten Jahren im Hinblick auf seine verkehrspolitischen Ziele Erfolge aufweisen kann. So wird deutlich, dass der Anteil der Wege, die mit Bus, Bahn oder Fahrrad zurückgelegt werden, weiter steigt. Dies ist ein Erfolg der Berliner Verkehrspolitik, die klar auf eine Stärkung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes setzt. Unsere Strategie, den Radverkehr zu fördern, wird deutlich durch weitere Investitionen in die Radwege der Stadt. Einer der Schwerpunkte unser integrierten Verkehrspolitik wird auch in Zukunft die Erhöhung der Verkehrssicherheit sein. Hier müssen Verkehrsplaner und Sicherheitsbehörden ständig daran arbeiten, zum Wohle aller Verkehrsteilnehmer die bestmöglichsten Lösungen zu finden."
Während in den 90er Jahren ein Rückgang der Fahrgastzahlen im ÖPNV zu verzeichnen war, zeigen die Zeitreihen, dass seit Anfang 2000 die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer des gesamten Öffentlichen Personennahverkehrs kontinuierlich gestiegen ist.
In der Innenstadt nimmt der Anteil des "Umweltverbundes" (ÖPNV, Rad, zu Fuß) am Gesamtverkehrsaufkommen zu. Der Umweltverbund trägt die Hauptlast des Berliner Verkehrs. Diese Entwicklung nutzt auch dem Klimaschutz.
In den letzten Jahren flossen in Berlin große Geldsummen in den Verkehr. Allein im Jahr 2006 hat das Land Berlin für Investitionen, Betriebszuschüsse sowie Bestellungen im ÖPNV und im Schienenpersonennahverkehr 776 Mio. Euro ausgegeben. Hinzu kommen 219 Mio. Euro, die der Bund 2006 zum Ausbau des Fern- und Regionalbahnnetzes in Berlin investiert hat.
Mit der Inbetriebnahme des Nord-Süd-Eisenbahntunnels, der neuen Berliner Bahnhöfe und dem Wiederaufbau der Stettiner und Anhalter Bahn im Jahr 2006 hat sich die Fernerreichbarkeit Berlins von Leipzig, Erfurt und den bayrischen Großstädten aus verbessert. Auch die regionalen Zentren in Brandenburg wie Eberswalde, Angermünde, Ludwigsfelde und Luckenwalde sind nun schneller erreichbar.
Allein durch den Wegfall der Umwegfahrten über den Berliner Außenring konnten die Fahrzeiten in Nord-Süd-Richtung um ca. 20 Minuten verkürzt werden. Weitere Fahrzeitverkürzungen brachte der Ausbau der Bahnstrecke Berlin - Leipzig auf 200 km/h.
Erreichbarkeitsdefizite gibt es weiterhin in Richtung Polen und Tschechien. Erste Verbesserungen sind aber sichtbar: Der Abschnitt Frankfurt/Oder- Fürstenwalde ist fertig gestellt und mit 160 km/h befahrbar. Der Abschnitt Angermünde - Grenze (bei Stettin) ist nach Abschluss von Grundsanierungsarbeiten durchgängig mit 120 km/h befahrbar.
In den letzten Jahren wurden wieder mehr Güter auf der Schiene und auf den Wasserstraßen nach Berlin transportiert. Zugenommen hat insbesondere der Verkehr zum Güterverkehrssubzentrum Westhafen, dessen Bedeutung gewachsen ist. Auf der Schiene ist besonders der Containerverkehr nach Berlin angestiegen (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 27.03.08).

BVG: BVG-Streit droht erneut zu eskalieren, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1842153/
BVG-Streit_droht_erneut_zu_eskalieren.html

Ver.di erhöht im Tarifstreit mit der BVG den Druck. In einem Ultimatum hat die Gewerkschaft jetzt den Kommunalen Arbeitgeberverband aufgefordert, bis Ende dieser Woche den Konflikt zu lösen. Doch der lehnt ab. Kommt es zu keiner Einigung, könnte ab Montag wieder gestreikt werden.
Im Tarifkonflikt im öffentlichen Nahverkehr in Berlin ist wieder alles offen. Die ursprünglich für nächste Woche vereinbarte Fortsetzung der Sondierungsgespräche ist vorerst vom Tisch. Stattdessen berät die große Tarifkommission der Gewerkschaft Ver.di an diesem Sonntag über weitere Maßnahmen im Arbeitskampf. Das sagte Ver.di-Verhandlungsführer Frank Bäsler am Donnerstag. Dabei gehe es auch darum, ob der unterbrochene Streik ...

Bahnverkehr: ICE-Strecke wegen kaputter Baumaschine blockiert, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=ver&module=dpa&id=17314564

Stendal/Berlin (dpa) - Eine kaputte Baumaschine hat am Donnerstag die ICE-Strecke zwischen Wolfsburg und Berlin bei Stendal blockiert. Weil die Fernverkehrszüge über Magdeburg und Helmstedt umgeleitet wurden, kam es seit 6.00 Uhr zu Verspätungen von etwa einer Stunde, teilte die Deutsche Bahn in Berlin mit. In Wolfsburg und in ...

Flughäfen: Eberhard Müller kämpft für Umsiedlung und Entschädigung, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11167635/62129/
Eberhard_Mueller_kaempft_fuer_Umsiedlung_und_Entschaedigung_Flucht.html

WALTERSDORF - Auf ein ruhiges Leben hofften Eberhard Müller und seine Ehefrau, als sie Mitte der 90er Jahre Bauland für ein Häuschen im Grünen suchten. „Wir hatten jahrelang in Berlin-Johannisthal nahe der Einflugschneise des Flughafens Tempelhof und einer stark befahrenen Bahnlinie gewohnt und wollten raus aus dem Lärm“, erzählt er. Der neue Wohnort sollte vor den Toren Berlins liegen, gut erreichbar sein und Grünblick bieten. Am Rand der Waltersdorfer Flutgrabenaue wurden Müllers fündig und kauften im neuen „Lilienthal-Park“ ein knapp 400 Quadratmeter großes Baugrundstück. „Uns begeisterte sofort der freie Blick auf Weiden, Wiesen und Wälder. Und der Vorteil war, dass wir hier eine gute Infrastruktur mit Geschäften und Straßen vorfanden“, so Müller.
Im Dezember 1996 wurde der Kaufvertrag unterschrieben und drei ...

allg.: Berliner fahren weniger mit dem Auto, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/735724.html

Senat stellt neue Mobilitäts-Studie vor
Christine Richter

Die Berliner steigen um - vom Auto auf das Fahrrad oder Busse, Straßenbahnen, S- und U-Bahnen. Dies geht aus der neuesten Mobilitätsstudie hervor, die die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gestern vorstellte. "Die Entwicklung entspricht unseren politischen Vorstellungen", sagte Friedemann Kunst, Abteilungsleiter für Verkehr in der Senatsverwaltung.
So ist die Zahl der Kraftfahrzeuge in Berlin in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken und liegt jetzt bei 1,26 Millionen. Dies bedeutet umgerechnet, dass 317 von tausend Berlinern motorisiert sind. Im Jahr 2000 lag die Rate noch bei 329 Fahrzeugen pro tausend Einwohner. Gründe für diese Entwicklung, so Kunst, seien das gut ausgebaute Angebot im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), aber auch die geringere Kaufkraft in Berlin im Vergleich zu anderen Städten.
Positiv bewertet der Senat auch die Zunahme beim ...

Regionalverkehr: Fahrplanänderungen auf der Strecke Hennigsdorf–Velten–Kremmen

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080327b.html

Anschlüsse im morgendlichen Berufs- und Schülerverkehr verbessert

(Berlin, 27. März 2008) Zur Stabilisierung der Anschlüsse im morgendlichen Berufs- und Schülerverkehr fahren ab Montag, den 31. März 2008 folgende Züge der RB-Linie 55 zwischen Hennigsdorf–Velten–Kremmen in geänderten Fahrzeiten:

Richtung Kremmen–Velten–Hennigsdorf:

* RB 28207 Kremmen–Hennigsdorf (neu Kremmen ab 7.15 Uhr)

* Durch die Ankunft um 7.40 Uhr in Hennigsdorf wird der Anschluss an die

* S-Bahn in Richtung Berlin sichergestellt.

* RB 28239 Velten–Hennigsdorf (neu Velten ab 7.19 Uhr)

* Richtung Hennigsdorf–Velten–Kremmen:

* RB 28208 Hennigsdorf–Kremmen (neu Hennigsdorf ab 7.27 Uhr)

* RB 28238 Hennigsdorf–Velten (neu Hennigsdorf ab 7.08 Uhr)

Durch die zeitlichen Änderungen ist für die beiden Züge ein direkter Anschluss von der S-Bahn aus Richtung Berlin in Hennigsdorf zur Weiterfahrt nach Velten nicht mehr gewährleistet. Reisende benutzen statt dessen den Bus der Linie 807 der Oberhavel Verkehrsgesellschaft mbH oder die 20 Minuten früher verkehrende S-Bahn.

Informationen zu den An- und Abfahrtszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen und beim Kundendialog Nahverkehr: Telefon 01805 194 195* (Taste 1). *14 ct/Min aus dem deutschen Festnetz via Arcor, Tarif bei Mobilfunk abweichend.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

26 März 2008

S-Bahn + Regionalverkehr: Bürgermeister Heiko Müller will weiterhin alle Optionen erhalten, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11166543/61759/
Buergermeister_Heiko_Mueller_will_weiterhin_alle_Optionen_erhalten.html

Das Gutachten zum S-Bahn-Lückenschluss zwischen Spandau und Falkensee liegt nun, wie berichtet, komplett vor. Das Ergebnis fällt für Berlin positiv aus, für den Abschnitt zwischen Finkenkrug und Nauen negativ. Stefan Kuschel sprach mit Falkensees Verwaltungschef.

MAZ: Wie beurteilen Sie das Ergebnis des Gutachtens?

Heiko Müller: Die derzeitige Bahnanbindung mit Regionalexpress und Regionalbahn ist für die Brandenburger Fahrgäste attraktiver als eine Bahnanbindung mit Regionalexpress und S-Bahn. Deswegen ist es richtig, auf Erhalt und möglichst Ausbau der Regionalbahn zu setzen. Anders als in Brandenburg wird in Berlin allerdings ein Handlungsbedarf gesehen. Die beiden geplanten S-Bahnhöfe auf Berliner Gebiet, Nauener Straße und ...

Regionalverkehr: Umfrage: Reisende sind mit Regionalzügen zufrieden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/735487.html

Die Fahrgäste sind mit dem Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg sehr zufrieden. Das ergab eine Befragung des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg, an der im vergangenen Jahr 2 861 Zeitkarteninhaber teilgenommen haben. Auf einer Schulnotenskala gaben sie die Bewertung 1,88 (2006: 1,92). Die Niederbarnimer Eisenbahn und Connex Sachsen schnitten mit ...

Straßenverkehr: Geduldsprobe für Autofahrer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/735516.html

Straßenbauarbeiten rund um die Schönhauser Allee dauern 21 Monate
Stefan Strauss

PRENZLAUER BERG. Anwohner der Eberswalder und Danziger Straße müssen sich für die nächsten 21 Monate auf Baulärm und fehlende Parkplätze einstellen, Auto- und Radfahrer auf Verkehrsbeeinträchtigungen rund um die Schönhauser Allee: Auf einem 750 Meter langen Straßenabschnitt zwischen dem nördlichen Ende der Eberswalder Straße und dem südlichen Teil der Danziger Straße werden die gesamte Fahrbahn und die Gehwege erneuert. Neue Parktaschen werden angelegt und neue Straßenlaternen aufgestellt. Gleichzeitig wechseln die Berliner Wasserbetriebe die Trinkwasser- und Abwasserleitungen, Unternehmen wie Telekom, Vattenfall und die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg legen Leitungen für Telefon, Strom und Erdgas. Die Rad- und Gehwege werden so umgebaut, dass sich Fahrradfahrer und Fußgänger künftig ...

BVG: Die Streikpause geht in die Verlängerung, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/735484.html

Scharfmacher setzen sich in Verdi-Tarifkommission nicht durch / Verbessert BVG ihr Angebot?
Peter Neumann

Die Gewerkschaft Verdi nimmt ihren Streik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) vorerst nicht wieder auf - sie wartet darauf, dass ihr die Arbeitgeberseite entgegenkommt. Nach einer langen Diskussion hat die Verdi-Tarifkommission gestern beschlossen, dass der in der Nacht zu Karfreitag unterbrochene Streik weiterhin ausgesetzt wird. Außerdem lud die Gewerkschaft den Kommunalen Arbeitgeberverband Berlin (KAV) für heute um zehn Uhr zu einem "Sondierungsgespräch" ein. "Wir wollen nicht als diejenigen dastehen, die um des Streikes willen streiken", sagte Verdi-Sprecher Andreas Splanemann. "Am liebsten wäre es uns, wenn wir bald eine faire Lösung finden würden."
Bei Verdi gibt es Gewerkschafter, die anderer Meinung sind und einen ...

25 März 2008

Brandenburg: NAHVERKEHR: Jumpertz zufrieden mit VBBr-Bilanz, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11165581/61009/
Jumpertz_zufrieden_mit_VBBr_Bilanz_Nahverkehr.html

Mit Streiks von Bahnen und Bussen wie in Berlin müssen die Brandenburger nicht rechnen. „Unser Spartentarifvertrag hat eine Laufzeit bis 2012, dort sind jährliche Steigerungsraten für die Beschäftigten festgelegt“, sagt Verkehrsbetriebe-Geschäftsführer Werner Jumpertz. Somit bestünde bis 2012 Sicherheit vor Streiks. Die Verkehrsbetriebe Brandenburg (VBBr) haben 2007 mit einem Fehlbetrag von 4,6 Millionen Euro abgeschlossen. Damit liegt das städtische Unternehmen 184 000 Euro unter dem Soll.
Im Sommer 2005 hatte die Stadt beschlossen, den eigenen Zuschuss an die VBBr in den Folgejahren von 6,3 Millionen Euro schrittweise um rund zwei Millionen Euro zu verringern. In der Folge dünnten die Verkehrsbetriebe den Fahrplan aus, um zu sparen.
Das um 28,3 Prozent reduzierte Fahrplanangebot betreffe nur die ...

Flughäfen: Neuer Ingenieurauftrag für BBI vergeben, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Berliner-Flughaefen-Flughafen-BBI;art1050,2500462

Das Projektmanagement für das Fluggastterminal und all weiteren BBI-Hochbauten übernimmt die Bietergemeinschaft Drees & Sommer. Nach einer europaweiten Ausschreibung vergab die Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH den Auftrag an die Firmen aus Berlin und Stuttgart.
BERLIN - Die Berliner Flughäfen haben am Dienstag einen weiteren Ingenieurauftrag für den Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) vergeben. Nach einer europaweiten Ausschreibung habe die Bietergemeinschaft Drees & Sommer Berlin GmbH / Drees & Sommer Stuttgart GmbH den Zuschlag für die Durchführung des sogenannten Construction Managements erhalten, teilte die Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH mit. Der Auftrag umfasst das Projektmanagement für das Fluggastterminal und alle weiteren BBI-Hochbauten wie etwa Zugangskontrollstellen und Feuerwachen.
Der Auftrag habe "zeitgerecht und innerhalb des kalkulierten ...

Flughäfen: Ausbaukosten für Tegel bereits im Etat, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1833460/
Ausbaukosten_fr_Tegel_bereits_im_Etat.html

Umbau des Parkhauses im Wirtschaftsplan für Flughafen berücksichtigt
Für den Bau eines neuen Abfertigungsbereichs auf dem Flughafen Tegel ist nach Informationen dieser Zeitung bereits Geld im Wirtschaftsplan der Flughafengesellschaft eingestellt worden. Flughafensprecher Ralf Kunkel sagte am Samstag zwar, es werde bis zur Inbetriebnahme des Airports Berlin Brandenburg International (BBI) "in Schönefeld und Tegel lediglich Optimierungen im Bestand geben, um die vorhandenen Kapazitäten besser auszunutzen". Dieser Zeitung wurde dagegen von drei voneinander unabhängigen Seiten bestätigt, dass eine weitere Abfertigungshalle bereits geplant sei. Dafür soll, wie berichtet, das 2004 für gut drei Millionen Euro errichtete Parkhaus P 5 südlich des neuen Terminals C und ...

Flughäfen: Zum Gate bitte - aber mit Geduld, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/735262.html

Jeder fünfte Flug in Tegel hat mehr als 15 Minuten Verspätung / Schönefeld ist nicht viel besser
Peter Neumann

Da werden Reisen zur Geduldsprobe: Im Berliner Luftverkehr hat die Zahl der Verspätungen im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Das geht aus der aktuellen Pünktlichkeitsstatistik der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) hervor. Berliner Spitzenreiter ist Tegel. Dort wichen 21 Prozent der Flüge um mehr als eine Viertelstunde von der vorgebenen Zeit ab. Damit befindet sich der am stärksten genutzte Airport der Hauptstadt in der Negativstatistik leicht überm deutschen Durchschnitt von 20,9 Prozent. 2006 hatte der Anteil verspäteter Flüge in Tegel noch 19,3 Prozent betragen.
Auch in Schönefeld haben sich die Pünktlichkeitswerte verschlechtert. Dort wurden im vergangenen Jahr ...

23 März 2008

Schiffsverkehr: Sogar Wowereit schaltet sich ein, aus FAZ.NET

http://www.faz.net/s/Rub5925252BCC9C45B880812B358AC3FFA4/
Doc~E2DB634F452AF48268C20E43FADDB84A0~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Die Stimmung ist im Keller im Bezirksamt Reinickendorf. Die Bürgermeisterin und ihr Vize sind zerstritten, Vorwürfe wie Korruption und Untreue schweben im Raum. Im Zentrum der Querelen steht Marlies Wanjura, Bezirksbürgermeisterin von Reinickendorf und CDU-Politikerin. Ihr wird vorgeworfen, einen fragwürdigen Umgang mit Spenden zu pflegen und für den Ausbau des Borsighafens recht freihändig Geld bewilligt zu haben.
Durch den Hafenausbau unter Führung des Bezirks sollte es möglich werden, tonnenschwere Aggregate am Tegeler See zu verladen und so im Berliner Norden Arbeitsplätze bei ...

22 März 2008

BVG: Hochbetrieb in BVG-Werkstätten, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1826404/
Hochbetrieb_in_BVG-Werksttten.html

Nach 16 Tagen Streik wird in allen Bereichen wieder gearbeitet - Verband fordert Mindestangebot
Berlin - Angesichts neuer Streikdrohungen der Gewerkschaft Ver.di im ungelösten Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) hat die Interessengemeinschaft Eisenbahn, Nahverkehr und Fahrgastbelange Berlin (Igeb) von der Politik gesetzliche Regelungen gefordert, mit denen "ein Mindestangebot an öffentlichem Verkehr und Fahrgastinformation auch bei Streiks" verbindlich festgelegt werde. In einer Stadt wie Berlin, in der fast die Hälfte der Haushalte über kein Auto verfügte, gehöre der öffentliche Nahverkehr zur Daseinsvorsorge. Als Fahrgastverband wolle man sich nicht inhaltlich in den Tarifstreit einmischen, sagt der Igeb-Vizevorsitzende Jens Wieseke. Es dürfe aber nicht sein, dass die Fahrgäste die gesamte Last des Streiks zu tragen hätten. Igeb verweist auf Reglungen in Frankreich, wo die Regierung im Vorjahr ...

Regionalverkehr + S-Bahn: Mehr Autoverkehr dank S-Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/734931.html

Untersuchung zur Strecke Spandau-Falkensee liegt vor
Peter Neumann

FALKENSEE. Das mutet paradox an: Wenn es wieder eine S-Bahn zwischen Berlin-Spandau und Falkensee gäbe, würden viele Havelländer auf das Auto umsteigen. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die Berlin und Brandenburg sowie der Landkreis Havelland in Auftrag gegeben haben. Zwar gilt der Wiederaufbau der 1961 gekappten S-Bahn als wirtschaftlich - der Indikator 1,31 zeigt, dass der Nutzen die Kosten übersteigt. Trotzdem bezweifelt der Bund als Hauptfinanzier, dass die Investition sinnvoll wäre. "Wir wollen eine offene Debatte", sagt Lothar Wiegand vom Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung (MIR). Dazu gibt es am 21. April ein Treffen in Potsdam.
S-Bahn oder nicht - das ist im Havelland die Frage. Viele Falkenseer wollen sie. Doch wer im Stadtteil Finkenkrug, in Brieselang oder in Nauen lebt, müsste ...

Flughäfen: Kündigungen in Tempelhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/734912.html

Mieter müssen raus
Fünf Wochen vor dem Volksentscheid "Tempelhof bleibt Flughafen" werden am Osterwochenende den ersten Wahlberechtigten die Benachrichtigungen gesandt. Am Dienstag werden sie den offiziellen Brief des Landesabstimmungsleiters in ihrem Briefkasten finden. Er enthält außer der Benachrichtigung für den 27. April auch eine Broschüre mit Argumenten für und gegen den Erhalt dieses Flughafens. Zuerst werden die Wahlberechtigten im Westen und Südwesten Berlins berücksichtigt. Dort stimmen traditionell viele Bürger per Briefwahl ab, die rechtzeitig zu beantragen ist.
Unterdessen kritisierte die Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof (ICAT), die den Volksentscheid initiiert hat, die Kündigungen für ...

Tarife: Ab April gibt es wieder eine Sammelkarte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/734911.html

Neue BVG-Fahrpreise: Nach Schönefeld wird es teurer
Vom 1. April an gelten neue Fahrpreise im Berliner Nahverkehr, außerdem gibt es dann auch wieder eine Vier-Fahrten-Karte. Diese "Tarifmaßnahme" kommt, der lange Arbeitskampf konnte daran nichts ändern, heißt es bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). "Unsere Automaten werden rechtzeitig umgestellt, auch die Monatsmarken für neue Abonnements gehen pünktlich auf die Reise. Das schaffen wir", so BVG-Sprecherin Petra Reetz.
Bis 1997 gab es sie - und sie wurde gern genutzt. Doch dann ließen die Verkehrsunternehmen die Sammelkarte aus dem Sortiment verschwinden, weil die Gelegenheitsfahrgäste nur noch die lukrativeren ...

21 März 2008

BVG: Ein Drittel aller BVG-Busse muss repariert werden, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1824940/
Fuhrpark_beschaedigt_-_jeder_dritte_Bus_muss_repariert_werden.html

Berlin bewegt sich wieder - weil aber die BVG-Werkstätten bis zuletzt bestreikt wurden und nichts repariert wurde, ist rund ein Drittel aller Busse ausgefallen. Darum müssen die Mechaniker Sonderschichten einlegen. Für die Zeit nach Ostern droht Ver.di schon mit einer Fortsetzung des Streiks - und bekommt Schützenhilfe von der IG Metall.
Busse und Bahnen in Berlin fahren seit Freitag früh wieder im gewohnten Takt. Der mehr als zwei Wochen dauernde Streik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ist seit Mitternacht komplett ausgesetzt. Nun geht es "in den Werkstätten rund“, so BVG-Sprecher Klaus Wazlak. Denn es ...

BVG: Fahrgastverband fordert BVG-Gesetz, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1825897/
Fahrgastverband_verlangt_BVG-Gesetz.html

Der Fahrgastverband Igeb fordert ein Gesetz, das einen Beinahe-Stillstand des Berliner Nahverkehrs wie beim BVG-Streik verhindert. Weil Ver.di bereits mit einem neuen Ausstand droht, soll "ein Mindestangebot an öffentlichem Verkehr und Fahrgastinformation auch bei Streiks" festgelegt werden.
In einer Stadt wie Berlin, in der fast die Hälfte der Haushalte über kein Auto verfüge, gehöre der öffentliche Nahverkehr zur Daseinsvorsorge, argumentiert die Interessengemeinschaft Eisenbahn, Nahverkehr und Fahrgastbelange Berlin (Igeb). Angesichts neuer Streikdrohungen der Gewerkschaft Ver.di im ungelösten Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) fordert die Igeb darum von der Politik gesetzliche Regelungen gefordert, mit denen "ein Mindestangebot an öffentlichem ...

BVG: Fahrgastverband fordert BVG-Gesetz, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1825897/
Fahrgastverband_verlangt_BVG-Gesetz.html

Der Fahrgastverband Igeb fordert ein Gesetz, das einen Beinahe-Stillstand des Berliner Nahverkehrs wie beim BVG-Streik verhindert. Weil Ver.di bereits mit einem neuen Ausstand droht, soll "ein Mindestangebot an öffentlichem Verkehr und Fahrgastinformation auch bei Streiks" festgelegt werden.
In einer Stadt wie Berlin, in der fast die Hälfte der Haushalte über kein Auto verfüge, gehöre der öffentliche Nahverkehr zur Daseinsvorsorge, argumentiert die Interessengemeinschaft Eisenbahn, Nahverkehr und Fahrgastbelange Berlin (Igeb). Angesichts neuer Streikdrohungen der Gewerkschaft Ver.di im ungelösten Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) fordert die Igeb darum von der Politik gesetzliche Regelungen gefordert, mit denen "ein Mindestangebot an öffentlichem ...

20 März 2008

S-Bahn: Einkaufswagen legt S-Bahn-Verkehr, aus ad-hoc-news

http://www.ad-hoc-news.de/Marktberichte/de/16000904/
Einkaufswagen+legt+S+Bahn+Verkehr+lahm

Ein Einkaufwagen hat im Bezirk Mitte den Verkehr der S-Bahn-Linie 1 für rund eine Stunde zum Erliegen gebracht. Unbekannte hatten den Wagen am Mittwochabend von einer Brücke in der Behmstraße auf die Gleise geworfen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.
Aktuelle Nachrichten - Berlin (ddp-bln). Ein Einkaufwagen hat im Bezirk Mitte den Verkehr der S-Bahn-Linie 1 für rund eine Stunde zum Erliegen gebracht. Unbekannte hatten den Wagen am Mittwochabend von einer Brücke in der Behmstraße auf die Gleise geworfen, wie die ...

S-Bahn + Regionalverkehr: Nahverkehr Mischvariante ist wirtschaftlich, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11163638/61759/
Nahverkehr_Mischvariante_ist_wirtschaftlich_Gesamtgutachten_zur_S_Bahn.html

HAVELLAND - Überraschend hat das Infraktrukturministerium (MIR) in Potsdam gestern Nachmittag das Gesamtgutachten zur S-Bahnverlängerung bis Falkensee mit den Ergebnissen von 2006 sowie der Mischvariante im Internet veröffentlicht.
Die Mischvariante, also S-Bahn bis Falkensee plus Regionalbahn (RB) von Nauen bis Berlin-Charlottenburg in der Hauptverkehrszeit, war nachträglich geprüft worden.
Laut aktuellem Gutachten ist die Mischvariante rein rechnerisch wirtschaftlich. So haben die Gutachter für die Mischvariante einen NutzenKosten-Indikator von 1,31 errechnet. Dieser Wert liegt ein wenig höher als der Nutzen-Kosten-Indikator von 1,27, der 2006 für die Variante S-Bahn von ...

Draisine: Erlebnisbahn Zossen-Jüterbog: Volle Möhre voraus

http://www.lok-report.de/

Volle Möhre voraus! Um noch rechtzeitig alle Eier vor dem Fest zu verstecken, ist der Osterhase auf einer Draisine der Erlebnisbahn Zossen-Jüterbog unterwegs. Rund um den Bahnhof Mellensee sind Ostersonntag jede Menge Nester mit Naschereien versteckt. Auch Eierlaufen und Sackhüpfen stehen auf dem Fahrplan.
Beim Schaubacken am Dorfbackofen in Sperenberg sind alle Drasinefahrer ab 13 Uhr willkommen. Österliches Gebäck, Blechkuchen und frisches Brot mit hausgemachtem Schmalz stärken für die nächste Etappe.
Auf Deutschlands längster Draisinenstrecke waren im letzten Jahr über 35.000 Gäste mit den muskelkraftbetriebenen Fahrzeugen unterwegs. Auf einer Länge von über 40 Kilometern verläuft die alte Bahnlinie von Zossen über Sperenberg nach Jüterbog. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.erlebnisbahn.de oder telefonisch unter 03377/ 3300850 (Pressemeldung Erlebnisbahn Zossen-Jüterbog, www.erlebnisbahn.de/, 20.03.08).

Regionalverkehr: 31 Millionen Euro für Bahnhofsvorplätze / Entlastung im Regionalexpress 1 erst 2012, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11163676/62249/
Millionen_Euro_fuer_Bahnhofsvorplaetze_Entlastung_im_Regionalexpress_erst.html

POTSDAM - Im stark frequentierten Regionalexpress 1 wird es erst im Dezember 2012 zu einer Entlastung kommen. Dann werde die heute von der Deutschen Bahn betriebene Strecke neu ausgeschrieben, kündigte gestern Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) an. Der RE 1 gilt als am stärksten genutzte Regionalzugverbindung im Land. Die Bahn lehnt eine Verdichtung der Taktzeiten bislang ab, weil die Berliner Stadtbahn zu stark befahren sei. Seit der Eröffnung der Berliner Nord-Süd-Schienenverbindung vor knapp zwei Jahren hat sich die Lage jedoch entspannt. Weitere Zugbestellungen müssen aber bis zur nächsten Ausschreibung warten. Darin würden die Anbieter zu einer dichteren Taktfolge aufgefordert, sagte Dellmann.
Bislang verkehrt der RE 1 pro Richtung stündlich von Magdeburg nach Cottbus sowie zusätzlich einmal pro Stunde zwischen ...

Regionalverkehr: Brandenburg: 31 Millionen Euro Nahverkehrs-Förderung in 2008 vorgesehen

http://www.lok-report.de/

Mehr Qualität im ÖPNV mahnte Infrastrukturminister Reinhold Dellmann am 19.03.08 bei der Vorstellung seines ÖPNV-Förderprogramms für das Jahr 2008 an. Das Land vergibt insgesamt in diesem Jahr 31 Millionen Euro Fördermittel an Verkehrsunternehmen und Kommunen hauptsächlich für Park&Ride-Plätze und die Bahnhofsumfeldgestaltung sowie für den Ausbau von Straßenbahnanlagen.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Auch in diesem Jahr bilden Investitionen in moderne Park&Ride-Anlagen einen Schwerpunkt unserer Förderung. Wenn wir mehr Fahrgäste in den ÖPNV bringen wollen, brauchen wir attraktive Bahnhöfe, Bahnsteige und Haltestellen. Wir müssen es den Menschen zudem leicht machen, vom Auto auf die Schiene oder den Bus umzusteigen. Der Fahrgast sollte aber vom Parkplatz auch auf einen angemessen gestalteten Bahnsteig kommen. Hier brauchen wir in Zukunft weitere Investitionen der Verkehrsunternehmen, allen voran der DB AG.“
Vom Land gefördert werden:
• Investitionen in die Verkehrswege der Eisenbahnen und Straßenbahnen
• Investitionen in Zugangs- und Verknüpfungsstellen des ÖPNV
• Fahrgastbezogene Informations- und Vertriebssysteme
• Planungskosten
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Die größten neuen Projekte für 2008 sind:
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• Falkensee
nördlicher Bahnhofsvorplatz
Stadt Falkensee
Förderung gesamt € 4.500.000
Förderung 2008 € 1.500.000
• Eisenhüttenstadt
Neubau Bahnhofsvorplätze West- und Ostseite
Stadt Eisenhüttenstadt
Förderung gesamt € 1.460.000
Förderung 2008 € 150.000
• Frankfurt (Oder)
Ausbau Tram-Gleisanlagen Bahnhofstraße
Stadtverkehrsgesellschaft FFO
Förderung gesamt € 1.280.000
Förderung 2008 € 900.000
• Potsdam
Ausbau der Stromversorgung Tram
ViP, Verkehrsbetriebe Potsdam
Förderung gesamt € 650.000
Förderung 2008 € 650.000
• Fürstenwalde/Spree
Erweiterung der P&R-Anlage um 90 Stellplätze
Stadt Fürstenwalde
Förderung gesamt € 520.000
Förderung 2008 € 82.000
• Blankenfelde
Neubau Parkhaus, Buswendeschleife, Haltestelle
Gemeinde Blankenfelde-Mahlow
Förderung gesamt € 1.680.000
Förderung 2008 € 850.000
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Des weiteren werden zum Beispiel folgende bereits laufende Projekte weiter unterstützt: Neugestaltung der Bahnhofsumfelder in Eberswalde, Hoppegarten, Zossen, Wildau und Petershagen, die Modernisierung des Bahnhofs Golm und die Grunderneuerung der Gleisanlagen im Bereich Blechenstraße in Cottbus (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 20.03.08).

Radverkehr: Mit Call a Bike in den Frühling rollen

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080320.html

DB-Fahrradmietsystem startet in die neue Saison 2008 - Einführung eines Pauschalpreises für Vielfahrer

(Berlin, 20. März 2008) Pünktlich zum Frühlingsanfang steht die bekannte Fahrradflotte der Bahn nun wieder in Berlin zur Vermietung bereit. Die markanten silber-roten DB-Mieträder können ab sofort für eine spontane Einkauftour oder für die Fahrt ins Büro einfach und bequem entliehen werden. „Die beliebten CallBikes gehören nun wieder zum Stadtbild von Berlin dazu. Die Mieträder sind auf den letzten Metern der Reise eine gute Alternative“, erklärt Rolf Lübke, Geschäftsführer der DB-Tochter DB Rent GmbH. In der vergangenen Saison mieteten rund 20.000 aktive Kunden die DB-Mieträder für rund 125.000 Fahrten in Berlin. Die Fahrräder wurden in den Wintermonaten einer Inventur sowie einer technischen Generalüberholung unterzogen.

In den ersten beiden Wochen des BVG-Streiks wurden rund 6.500 Fahrten mit 900 Bikes gezählt.

Insgesamt stehen fast an jeder Ecke in Berlin derzeit rund 1.000 CallBikes bereit. Bis zum Sommer wird diese Zahl auf 1.750 steigen. Die neue Saison dauert bis Mitte Dezember. Call a Bike-Kunden sind überwiegend 18-35 jährige Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs, die gerne das Mietfahrrad als unkomplizierte Möglichkeit der Anschlussmobilität nutzen.

Wer viel mit dem DB-Mietrad unterwegs ist, profitiert von der neuen Preispauschale in Höhe von 99 Euro. Sie umfasst die Nutzung eines CallBikes jeweils für die ersten 30 Minuten ohne zusätzliche Kosten in der gesamten Saison. Inhaber einer BahnCard 50 zahlen 50 Euro, BahnCard 25-Besitzer 75 Euro. Nach Ablauf der 30 Minuten gilt der normale Preis von 6 bzw. 8 Cent je Minute. Nach Registrierung im Internet oder nach Anruf beim Kundenservice erhält man umgehend die Freischaltung für das DB-Fahrradmietsystem.

Die Registrierung ist natürlich auch via Internet möglich. Die Miete für eine Fahrt kostet für Kunden mit einer BahnCard 6 Cent je Minute. Im Normaltarif kostet die Minute 8 Cent. Damit wurden die Mietpreise gegenüber dem Vorjahr nicht angehoben. Für die Abrechnung wird immer der Zeitraum zwischen Ausleih- und Rückgabeanruf zu Grunde gelegt. Die Abrechnung erfolgt alle 14 Tage per Kreditkarte oder im Lastschriftverfahren.

Weitere Informationen zum Angebot Call a Bike können im Internet unter www.callabike.de oder beim Kundenservice abgerufen werden (0700 05 22 55*).

* Preise aus dem dt. Festnetz Mo - Fr 9-18 Uhr 12,6 ct/Minute, Nebenzeit 6,3 ct/Minute; inkl. Ust., Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

19 März 2008

Flughäfen: Ryanair fliegt innerdeutsch, aus Focus

http://www.focus.de/reisen/fliegen/billigflieger/
billigflieger_aid_265977.html

Die irische Fluggesellschaft nimmt in ihren Sommerflugplan seit langem wieder eine innerdeutsche Verbindung auf – von Frankfurt/Hahn nach Berlin-Schönefeld.
Vom 28. April an wird es nach etlichen Jahren Abstinenz wieder in beide Richtungen morgens und abends je einen Ryanair-Flug geben, wie das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte. Das neue Angebot wird vor allem für diejenigen Gäste interessant sein, die entweder von Hahn oder Schönefeld einen Anschlussflug gebucht haben oder die im unmittelbaren Einzugsgebiet der Flughäfen wohnen. Wer vom Frankfurter Stadtzentrum ins Berliner Stadtzentrum möchte, wird nur einen geringen Zeitvorteil genießen. Schließlich liegt der Flughafen Frankfurt-Hahn weit von der hessischen Metropole entfernt im Hunsrück. Berlin-Schönefeld liegt am Rande der Hauptstadt. Fluggäste müssen für die Verbindung daher allein mehr als ...

Regionalverkehr: 100 Tage Märkische Regiobahn in Brandenburg - Servicekonzept stößt auf positives Echo, aus newstix.de

http://www.newstix.de/?session=&site=actual&
startentry=0&entmsg=true&mid=6943

Auf eine außergewöhnlich positive Resonanz stößt der Kundenservice der Märkischen Regiobahn in Brandenburg. Das ergab eine erste Auswertung 100 Tage nach dem Betriebsstart.
„Seit Aufnahme des Fahrbetriebs am 9. Dezember 2007 haben wir einen erfreulich hohen Rücklauf an Meinungskarten mit sehr gutem Zuspruch”, so Jan Bleis, Marktregionsleiter Nord-Ost der Veolia Verkehr GmbH. „Vor allem loben die Fahrgäste das individuelle Servicekonzept und die Pünktlichkeit unserer Züge.”
Das herausragende Merkmal ist der durchgängige Einsatz von ...

BVG: Jeder fünfte Bus ist schon nicht mehr einsetzbar, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1817780/
Jeder_fuenfte_Bus_ist_schon_nicht_mehr_einsetzbar.html

Über Ostern sollen Busse und U-Bahnen in Berlin fahren, der gesamte BVG-Streik wird ausgesetzt. Doch die Zeit wird wohl kaum reichen, die rund 150 Busse wieder auf die Straße zu bringen, die bereits wegen des Streiks in den Werkstätten auf Reparatur oder Wartung warten – und auf den Straßen fehlen.
Ein Fünftel aller Busse steht wegen des Streiks in den BVG-Werkstätten mittlerweile still. Waren am Dienstag noch 85 Prozent der fahrplanmäßig vorgesehenen Busse im Einsatz, waren es am Mittwochmorgen nur noch 81 Prozent. Von den rund 950 Bussen stehen bereits etwa 150 in den Werkstätten herum, weil sie nicht repariert und gewartet werden. Über die Osterfeiertage soll nun wieder gearbeitet werden, wie die Tarifkommission von Ver.di entschieden hat. Doch ob es dann möglich sein wird, alle Reparaturen und ...

Brandenburg: Ab April gelten neue Preise in Bussen und Bahnen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11162347/61009/
Ab_April_gelten_neue_Preise_in_Bussen_und.html

Einzelfahrscheine in Bussen und Straßenbahnen bleiben stabil, Zeitkarten werden teurer. Über die Preisveränderungen, die vom 1. April an in der Stadt gelten, informierten gestern Werner Jumpertz, Norbert Speer und Petra Hill von den Verkehrsbetrieben Brandenburg (VBBr).
Die Verkehrsbetriebe werden zum 1. April einige Fahrkartenangebote aus ihrem Programm nehmen. Am gravierendsten für die Brandenburger Kunden dürfte der ersatzlose Wegfall der Kurzstreckenkarte sein, die bisher für einen Euro (ermäßigt 80 Cent) zu erhalten war.
Geschäftsführer Werner Jumpertz spricht von einem ...

Parkeisenbahn: Berliner Parkeisenbahn: Meister Langohr zu Gast

http://www.parkeisenbahn.de/

Pünktlich zu Ostern streift der Langohrige wieder durch die Wuhlheide und ebenso pünktlich folgen die kleinen Züge der Parkeisenbahn seinen Spuren. Große und kleine Liebhaber des Osterspaziergangs sind zu einer Rundfahrt mit den Dampfzügen der Parkeisenbahn Wuhlheide eingeladen. Dampflok und Salonwagen wieder im Einsatz und fahren im 15-Minuten-Takt:
- am Freitag von 11.00 bis 18.30 Uhr,
- am Sonnabend von 12.00 bis 18.30 Uhr
- am Sonntag von 11.00 bis 18.30 Uhr und
- am Montag von 11.00 bis 17.30 Uhr
Am Ostersonntag und Ostermontag dreht jeweils von 11 bis 17 Uhr auch wieder ein dampflokbespannter Zug seine Runden auf den schmalen Gleisen in der Wuhlheide. Außerdem ist der bewirtschaftete Salonwagen im Einsatz und auf dem Bahnhof Eichgestell wird ein Stehcafé eingerichtet.
Am Sonntag können Kinder bis 14 Jahre in die Fußstapfen des Osterhasen treten und Ostereier suchen. Los geht um 12 Uhr, 14 Uhr und um 16 Uhr am Bahnhof Eichgestell (Fahrkarte vom selben Tag erforderlich). Am Ostermontag können die jungen Besucher am Malstand Osterbilder malen und dem Osterhasen überreichen (Pressemeldung Berliner Parkeisenbahn, www.parkeisenbahn.de, 19.03.08).

S-Bahn: Großes S-Bahn-Sonderfahrtenprogramm zu Ostern

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080319.html

Historische Züge fahren zur Ostereiersuche in die Wuhlheide / Panorama-S-Bahn startet zu 13 Ausflugsfahrten durch die City

(Berlin, 19. März 2008) Von Karfreitag bis zum Ostermontag bietet die S-Bahn Berlin zahlreiche Sonderfahrten für Touristen, Familien und Bahnfans. Zum Einsatz kommen historische S-Bahn-Züge aus den zwanziger Jahren und die deutschlandweit einzigartige gläserne Panorama-S-Bahn.

Am Karfreitag, 21. März, und Ostersamstag, 22. März, geht es in nostalgischen holzverkleideten Abteilen zur Ostereiersuche in die Wuhlheide. Schon während der Fahrt können Kinder unter Anleitung des Osterhasen basteln und Eier bemalen. Ein Stück der Tour legen die Teilnehmer mit der Parkeisenbahn zurück. Die Fahrten beginnen Karfreitag um 10.35 Uhr und 13.35 Uhr am Ostbahnhof und am Ostersamstag um 12.20 Uhr und 15.20 Uhr in Charlottenburg. Sie dauern jeweils knapp drei Stunden. Kinder (1 bis 13 Jahre) zahlen 6 Euro, Erwachsene 7,50 Euro. Sondertickets sind an allen S-Bahn-Verkaufsstellen erhältlich.

Die Panorama-S-Bahn startet wegen der großen Nachfrage zu dreizehn Stadtrundfahrten durch die City. Ausgangspunkt ist jeweils am Ostbahnhof um 11 Uhr und 12.40 Uhr. Von Freitag bis Sonntag auch um 14.20 Uhr, Samstag und Sonntag zusätzlich um 16 Uhr. Erwachsene zahlen 16 Euro, Kinder (4 bis 13 Jahre) 9,50 Euro. Fahrkarten sind nur im Vorverkauf an allen S-Bahn-Verkaufsstellen und im S-Bahn-Online-Shop erhältlich.

Weitere Informationen gibt es unter www.s-bahn-berlin.de. Für Fragen steht das Kundentelefon der S-Bahn Berlin unter 030 29 74 33 33 zum Ortstarif zur Verfügung: montags bis freitags von 6 bis 22 Uhr; samstags und sonntags von 7 bis 21 Uhr.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Straßenverkehr: Eltern fordern: Bitte langsamer fahren!, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0319/lokales/0057/index.html

Nach einem Unfall soll vor Schule Tempo 30 gelten
19.03.2008
Lokales - Seite 25
Birgitt Eltzel, Andreas Kopietz

MAHLSDORF. Als am Morgen des 18. Januar eine Erstklässlerin von einem Lkw angefahren wurde, war für Schüler, Eltern und Lehrer der Kiekemal-Grundschule am Hultschiner Damm 219 das Maß voll. Seitdem fordern sie, dass auf dem Hultschiner Damm vor der Schule die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 reduziert wird. Doch nach Meinung vieler Eltern gefährdet die Bürokratie bei Polizei und Verkehrsbehörde die Sicherheit der Schüler.
Die Verkehrslenkung Berlin lehnt bisher Tempo 30 vor der Schule ab, weil es dort schon eine Fußgängerampel gebe. Doch genau diese hatte der Lkw-Fahrer missachtet. Dass Autofahrer trotz Rot weiterfahren, haben Eltern an dieser Stelle häufig beobachtet.
Es ist üblich, dass die beim Senat angesiedelte Verkehrslenkung vor Neuregelungen ...

BVG: Die BVG hat so wenig Schulden wie lange nicht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0319/lokales/0038/index.html

Trotzdem soll es keine größere Lohnerhöhung geben
19.03.2008
Lokales - Seite 23
Peter Neumann

Bei so vielen Schulden bekämen Privatleute Albträume. Doch die Finanzplaner der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) können weiterhin ruhig schlafen. Für sie ist die Tatsache, dass das Landesunternehmen am 31. Dezember des vergangenen Jahres eine Gesamtverschuldung von 685,3 Millionen Euro hatte, eine gute Nachricht. Denn 2006 stand die BVG noch mit 749,6 Millionen, 2004 sogar mit fast 1,1 Milliarde Euro in der Kreide. Zum letzten Mal war ihre Verschuldung vor sieben Jahren niedriger gewesen. Doch bevor bei der Gewerkschaft Verdi jetzt die Begehrlichkeiten wachsen: Für die BVG ist der Tiefstand kein Anlass, den Beschäftigten eine größere Lohnerhöhung zu gewähren als sie ihnen bislang angeboten haben.

"Statistische Ungenauigkeit"
Für sie ist nicht die Momentaufnahme bedeutsam, sondern wie sich die Verschuldung langfristig ...

Straßenbahn: Müll-Laster stoppt Straßenbahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0319/lokales/0098/index.html

19.03.2008
Lokales - Seite 19

Foto: Der Straßenbahnverkehr auf der Greifswalder Straße in Prenzlauer Berg war gestern über viele Stunden unterbrochen. Am Mittag war ein Müllauto an der John-Schehr-Straße gegen einen Baum gefahren. Anschließend prallte der Alba-Lkw gegen einen BVG-Mast und kippte um. Der Fahrer und der Beifahrer wurden leicht verletzt. Der Mast wurde trotz des Streiks der technischen Teams der BVG ausgewechselt. Die Greifswalder Straße wurde ...

Straßenverkehr: Anwohner wollen ihre Ruhe, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0319/lokales/0036/index.html

Neue Kreuzung soll das Viertel Frankfurter Allee Süd vom Stau entlasten
19.03.2008
Lokales - Seite 25
Claudia Fuchs

LICHTENBERG. Die Frankfurter Allee soll nahe der Lichtenberger Brücke eine neue große Kreuzung erhalten. Das fordern Bewohner des Wohngebiets Frankfurter Allee Süd, das sich zwischen der Brücke und dem S-Bahnhof Frankfurter Allee erstreckt. Begründung: Das dicht besiedelte Wohngebiet diene Autofahrern als Schleichweg zwischen Ostkreuz und Lichtenberg, und deshalb gebe es in der Schulze-Boysen-Straße ständig Stau. Die Anwohner schlagen vor, Autofahrern eine alternative Route entlang der Buchberger Straße um das Viertel herum anzubieten. Dort, wo die Straße in die Frankfurter Allee mündet, solle eine neue Kreuzung entstehen - mit Abbiegemöglichkeit nach links Richtung Alexanderplatz.
Mehr als 1 400 Unterschriften haben Anwohner in den vergangenen Wochen für diese Verkehrslösung gesammelt. "Wir haben hier ständig Gestank und ...

18 März 2008

Bahnverkehr: Bummeln über Bahnbrücken, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Yorckbruecken;art270,2496486

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg will die Überführungen der Yorckstraße für Fußgänger öffnen, um die neuen Parks am Gleisdreieck miteinander zu verbinden. Zusätzlich sollen breite, repräsentative Treppen angelegt werden.
Sie ist dunkel und schmutzig. Viele Berliner nehmen die Yorckstraße nur als notwendiges Übel wahr, das man auf dem Weg von Kreuzberg nach Schöneberg möglichst schnell hinter sich bringen muss. Dabei sind die über 20 eng aneinandergereihten Brücken, die die Straße überspannen, ein beeindruckendes technisches Monument. Sie erinnern an die Zeit, als Berlin industrielle Metropole war und die Züge aus dem Süden täglich Massen an Passagieren, Tonnen von Gütern und damit auch Kapital in die Hauptstadt brachten. Davon ist nicht viel geblieben. Nachdem der Güterbahnhof und die beiden Fernbahnhöfe nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen worden waren, verfielen die meisten alten Brücken. Die Bahn als Eigentümerin möchte sie ...

Straßenbahn + Bus: Tram als Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr?, aus Senat

http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/
adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka16-11794.pdf

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Vorbemerkung:
Die in den nachfolgenden Antworten aufgeführten Angaben zu Verkehrsunfällen entstammen ausschließlich der beim Polizeipräsidenten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik. ÖPNV-Unfälle werden darin nicht gesondert erfasst. Die Polizei erfasst außerdem nur Unfälle auf dem öffentlichen Straßenland; Unfälle auf besonderem Bahnkörper der Straßenbahn sind in der polizeilichen Unfallstatistik nicht enthalten. Die BVG wurde ebenfalls um Stellungnahme gebeten. Da die BVG bestreikt wird, kann sie derzeit innerhalb einer angemessenen Frist jedoch keine Stellungnahme abgeben. Eine Ergänzung der Angaben der Polizei zu Unfällen auf dem Bahnkörper der Straßenbahn sowie eine Differenzierung der Busunfälle nach Beteiligung von BVG-Bussen und sonstigen Bussen kann daher nicht erfolgen.
Frage 1: Wie viele Personenkilometer werden im Jahr mit der Tram, und wie viele mit dem Bus zurückgelegt (bitte getrennte Aufstellung für die Jahre 2002-2007)?
Antwort zu 1.: In dem im April 2007 veröffentlichten Geschäftsbericht 2006 der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden dazu folgende Angaben gemacht:
Personenkilometer (in Mio.)
2007
2006
2005
2004
2003
2002
Straßenbahn
- (2)
508,0(1)
490,2
501,4
492,3
490,7
Omnibus
- (2)
1.321,3(1)
1.324,2
1.332,1
1.306,6
1.302,6
(1) geschätzt und fortgeschrieben auf Basis der Verkehrszählung 2003
(2) liegt noch nicht vor, wird im Geschäftsbericht 2007 veröffentlicht
Frage 2: Wie viele Tram-Unfälle im Straßenverkehr wurden in den letzten 5 Jahren registriert, und wie viele Verletzte gab es zu beklagen?
Antwort zu 2.: Angaben aus der beim Polizeipräsi-denten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik:
2007
2006
2005
2004
2003
Unfälle insgesamt
292
297
274
316
394
Verunglückte
insgesamt
137
133
122
124
136
davon Getötete
2
6
2
2
4
Schwerverletzte
36
25
24
26
21
Leichtverletzte
99
102
96
96
111
Frage 3: Wie viele Bus-Unfälle im Straßenverkehr wurden in den letzten 5 Jahren registriert, und wie viele Verletzte gab es zu beklagen?
Antwort zu 3.: Angaben aus der beim Polizeipräsi-denten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik: („Busse“ sind hierbei alle Kraftomnibusse, Verkehrs-unfälle mit BVG-Bussen werden von der Polizei statis-tisch nicht gesondert erfasst):
2007
2006
2005
2004
2003
Unfälle insgesamt
2.868
2.768
2.393
2.434
2.728
Verunglückte insgesamt
636
552
537
516
582
davon Getötete
2
3
2
2
3
Schwerverletzte
58
44
53
39
47
Leichtverletzte
576
505
482
475
532
Frage 4: Wie viele Menschen kamen in den letzten 5 Jahren bei Unfällen auf Berlins Straßen ums Leben, wie viele Menschen davon starben bei Straßenbahn-, und wie viele bei Busunfällen (bitte Aufstellung pro Jahr und Verkehrsmittel)?
Antwort zu 4.: Angaben aus der beim Polizeipräsi-denten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik („Busse“ sind hierbei alle Kraftomnibusse, Verkehrs-unfälle mit BVG-Bussen werden von der Polizei statis-tisch nicht gesondert erfasst):
2007
2006
2005
2004
2003
Getötete im Straßenverkehr insgesamt
56
74
67
71
77
Getötete bei Verkehrsunfällen mit Straßenbahn
2
6
2
2
4
Getötete bei Ver-kehrsunfällen mit Kraftomnibussen
2
3
2
2
3
Frage 5: Worin liegen die Hauptursachen für Unfälle im Straßenverkehr mit den genannten Verkehrsmitteln?
Antwort zu 5.: Angaben aus der beim Polizeipräsi-denten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik:
Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Straßenbahnbeteiligung bei
Straßenbahnführern
anderen Unfallbeteiligten
ungenügender Sicherheitsabstand
Fehler beim Abbiegen
Nichtbeachtung der Verkehrsregelung
Vorfahrt nicht gewährt
Fehler beim Abbiegen
Wenden / Rückwärtsfahren
Nichtbeachtung der Verkehrsregelung
Einfahren in den Fließverkehr
Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Kraftomnibusbeteiligung bei
Kraftomnibusführern
anderen Unfallbeteiligten
ungenügender Sicherheitsabstand
ungenügender Sicherheitsabstand
Fehler beim Abbiegen
Fehler beim Abbiegen
Fahrstreifenwechsel
Fahrstreifenwechsel
Einfahren in den Fließverkehr
Einfahren in den Fließverkehr
nicht angepasste Geschwindigkeit
Wenden / Rückwärtsfahren
Frage 6: Wie bewertet der Senat Vorwürfe, dass die Tram eine unverhältnismäßig große Gefahr im Straßenverkehr darstellt?
Antwort zu 6.: In der Frage wird unterstellt, dass die Gefahr im Verkehr durch die Straßenbahn unverhält-nismäßig hoch sei. Diese Einschätzung teilt der Senat nicht.
Berlin, den 12. März 2008
In Vertretung
K r a u t z b e r g e r
................................
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 18. März 2008)

allg.: Brandenburg: Sicherheit im ÖPNV - Technik und Personal nötig

http://www.lok-report.de/

Durch den Streik etwas in den Hintergrund gedrückt, hatte der VBB gemeinsam mit der TU Berlin am 3. und 4. März einen internationalen Kongress zur Sicherheit im ÖPNV „Safeguarding Passengers and Infrastructure“ beherbergt. Vertreter aus sieben Staaten sowie von internationalen Organisationen waren sich einig: Technische Hilfsmittel können das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste verbessern helfen – ohne zusätzliches Personal wirken sie aber kaum.
Die beiden britischen Fachzeitschriften „Eurotransport“ und „European Railway Review“ veranstalten jährlich einen internationalen Fachkongress, der sich in diesem Jahr dem Thema „Sicherheit im öffentlichen Verkehr“ widmete. Gastgeber im Hotel Ritz Carlton waren am 3. und 4. März der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) sowie die Technische Universität (TU).
Die Vortragsthemen der Experten aus Großbritannien, den USA, Schweden, Italien, Singapur, den Niederlanden und Deutschland sowie von der Europäischen Union sowie der Internationalen Eisenbahngesellschaft (UIC) deckten einen breites Feld ab, von der Terrorismusbekämpfung über die individuelle Wahrnehmung von Sicherheit bzw. Unsicherheit durch die Fahrgäste bis hin zu konkreten Maßnahmen.
Als rote Linie durch alle Vorträge zog sich die Erkenntnis, dass die Installation von immer modernerer Technik, beispielsweise immer raffinierterer Videoaufzeichnungstechnik, zwar die Aufklärung von begangenen Delikten erheblich erleichtern kann und insofern sinnvoll ist. Verhindern kann sie diese Delikte aber nicht. Um den Fahrgästen ein besseres Sicherheitsgefühl zu sichern, ist der Einsatz von Personal unbedingt notwendig.
Andere Metropolen lassen sich dies auch etwas kosten: Transport for London (TfL) bezahlt jährlich, je nachdem welche Berechnungsmethode man ansetzt, zwischen 100 und 150 Mio. £ für insgesamt 2000 Polizeikräfte, die ausschließlich im ÖPNV-System eingesetzt werden. Für Berlin entspräche dies dem Einsatz von knapp 1.000 Polizeikräften.
Zweitens ist wesentlich, dass alle an Sicherheit rund um den Nahverkehr Beteiligten einen einheitlichen Wissensstand haben müssen. Was banal klingt, ist es nicht: Statistische Aussagen widersprechen einander oftmals, wenn man die Polizei, die Verkehrsunternehmen oder andere Stellen fragt.
Ein positives Gegenbeispiel ist die „Zentrale Stelle für regionales Sicherheitsmanagement und Prävention“ (ZeRP), die gemeinsam vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), den regionalen Verkehrsunternehmen, der Deutschen Bahn sowie der Landes- und der Bundespolizei aufgebaut wurde: Alle Beteiligten wissen durch Abgleich ihrer Zahlen genau, welche Probleme wirklich wesentlich sind und können entsprechend gezielt vorgehen (Pressemeldung VBB, 18.03.08).

Flughäfen: Kölner Stadt-Anzeiger: Teile der Flugbereitschaft ziehen 2011 von Köln-Wahn nach Berlin, aus presseportal.de

http://www.presseportal.de/pm/66749/1157137/
koelner_stadt_anzeiger

Köln (ots) - Sechs Challenger-Maschinen der Flugbereitschaft der Bundeswehr ziehen 2011 von Köln-Wahn nach Berlin um - vorausgesetzt, der Berliner Großflughafen Schönefeld wird wie geplant in dem Jahr fertig. Das teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe) mit. "Sobald am Flughafen Berlin-Schönefeld die Voraussetzungen geschaffen sind, wird die Challenger-Flotte der Flugbereitschaft nach Berlin verlegt", sagte der Sprecher der Zeitung. Die sieben Jets vom Typ Airbus A 310 blieben hingegen auch danach in Köln-Wahn stationiert. Die Challenger-Maschinen werden ausschließlich von Regierungsmitgliedern genutzt, die in der Regel von ...

BVG: Jetzt streiken die Berliner, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/211809.html

Bürger haben keinen Bock auf U-Bahn, Bus und Straßenbahnen
J. TWIEHAUS
Tschüss, BVG! Viele Berliner haben sich an ein Leben ohne Nahverkehr gewöhnt.
Uhlemann
Berlin – Stell dir vor, die BVG fährt wieder, aber niemanden interessiert es so richtig. Berlin gestern Morgen im Berufsverkehr: An einigen Stationen von U-Bahnen, Bussen und Trams gähnt eine seltsame Leere. Streiken die Berliner jetzt zurück?
Die BVG bestätigt: Züge sind deutlich leerer. "Viele Leute müssen erst wieder lernen, wie, wann, wohin wir fahren", meint BVG-Sprecher Klaus Wazlak. Da passt die Meldung der S-Bahn: Gestern 100000 Fahrgäste mehr – trotz Ferien.
Um kurz nach 7 Uhr rumpelt eine U5 durch den Untergrund von Friedrichshain. Der Zug bremst, die Türen gehen auf. In den Wagen könnte man ...

BVG: Handelskammer will BVG abschaffen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Landespolitik-IHK-BVG;art124,2496950

Zwei Wochen Stillstand durch Streik bei der BVG? So nicht, meint die Berliner Industrie- und Handelskammer. Sie will die leicht erpressbaren Verkehrsbetriebe am liebsten gleich auflösen und alle Aufträge neu ausschreiben.
BERLIN - Die Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK) hat bei der Vorstellung ihres Jahresberichts 2007 die Abschaffung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gefordert. Außerdem mahnte sie an, die öffentlichen Investitionen zu erhöhen. Die Berliner Wirtschaft blicke auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Für 2008 rechnet die IHK mit einem leichten Rückgang des Wachstums.
Der Senat solle prüfen, ob die BVG in ihrer derzeitigen Rechtsform aufgelöst werden könne, um sie sogleich in eine ...

Radverkehr: Berlin, Hauptstadt der Radfahrer?, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Streik-BVG-Verdi;art270,2496816

In den zwei Streikwochen haben sich viele Berliner an ein Leben ohne Nahverkehr gewöhnt. Die Bahnsteige füllen sich nur langsam wieder mit Fahrgästen.

BERLIN - Jeder zehnte Bus fiel aus

Nach dem knapp zweiwöchigen Streik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) rollen den zweiten Tag in Folge wieder Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen. Der Betrieb laufe inzwischen wieder "sehr gut", sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Auch die Zahl der Fahrgäste, die am Montag "wohl noch skeptisch gewesen seien", nehme wieder zu. An vielen Haltestellen von U-Bahnen, Bussen und Trams herrschte noch am Montag eine gähnende Leere.
Doch die Ungewissheit der BVG-Kunden bleibt: Wegen des andauernden Ausstandes in den Werkstätten, Leitstellen und Verwaltungen kommt es weiterhin zu Einschränkungen im Busverkehr. Da 174 Busse nicht betankt werden konnten, gingen nur ...

BVG: Mehr Personal für mehr Sicherheit, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0318/lokales/0014/index.html

Die BVG reagiert auf die Angst vieler Fahrgäste und verdoppelt die Zahl ihrer Wachmänner
18.03.2008
Lokales - Seite 17
Peter Neumann

Eine gute Nachricht für die Fahrgäste: Die Kriminalität im Berliner Nahverkehr ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Die Zahl der dort verübten Straftaten sank um sieben Prozent. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik hervor. Doch vielen Fahrgästen ist es egal, wie sich die objektiven Daten entwickeln - sie fühlen sich weiterhin subjektiv unsicher. Darum setzen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf mehr Personal: Das Landesunternehmen verdoppelt die Zahl der Sicherheitsleute, die Tag für Tag im Einsatz sind. "Heute sind täglich 60 ausgebildete Sicherheitskräfte der Firma Securitas bei uns unterwegs, künftig werden es 120 sein", sagte Frank Reichel, Hauptabteilungsleiter Service und Security.

Taten, die Furcht einflößen
Der 16 Jahre alte Kurtulus M. tritt in einer U-Bahn der Linie U 9 einen Fahrgast bewusstlos. Selcuk B. und Mehmet S. greifen einen Busfahrer ...

17 März 2008

Bus: Oben ohne: Top-Tour wieder auf Tour, aus BVG_Plus

http://www.bvg.de

_Wenn Touristen
„rot“ sehen, sehen
sie garantiert viel
von der Stadt. Traditionell
vor Ostern
starten die Top-Tour- Busse der BVG-Stadttouristik
in die mittlerweile elfte Saison. Ab
17. März heißt es wieder Sightseeing im
Halbstundentakt, mit 20 verschiedenen Haltepunkten,
im Cabrio-Doppeldecker, vorbei
an nahezu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten
der Stadt und live moderiert.Wie üblich
beginnt der anderthalbstündige Rundkurs
am U-Bahnhof Kurfürstendamm (Café
Kranzler) und kostet 20 Euro, für Kinder 10
Euro. Neu dagegen ist ein so genanntes Kombiticket
für Top-Tour-Busse und Schiffe der
Reederei Riedel.Mit dem Ticket kann man
zuerst die Hauptstadt einhundert Minuten
lang vom Oberdeck der Top-Tour-Busse und
anschließend eine Stunde lang von der
Spree aus genießen (oder umgekehrt). Umsteigepunkt
zwischen Stadtrundfahrtbus
und Spreeschiff ist an der Moltkebrücke,
unweit des Bundeskanzleramtes. Übrigens:
Tickets für die Top-Tour-Rundfahrten gibt
es jetzt auch in einigen Berliner Hotels._

Straßenbahn: Vorsicht, Straßenbahn!, aus BVG_Plus

http://www.bvg.de

_Bedauerlicherweise passieren Verkehrsunfälle.
Bedauerlicherweise auch mit der
Tram, auch in Berlin. Dort haben sich in
jüngster Zeit einige schwerwiegende Unfälle
mit Passanten ereignet. Die Gründe dafür
sind eindeutig nicht im Verhalten der
Straßenbahnfahrer zu suchen. Die verhalten
sich durchweg aufmerksam, angemessen
und korrekt. Die Gründe liegen leider
in der mangelnden Aufmerksamkeit der betroffenen
Verkehrsteilnehmer.
Während in Berlin daraufhin Forderungen
laut werden, die Gleise weitgehend abzusperren
und die Bahnen in „Signalfarben“
zu lackieren, fahren andernorts leise
Niederflurstraßenbahnen unwidersprochen
sogar durch Fußgängerzonen. Niemand käme
in München oder Straßburg auf die
Idee, von der traditionellen Lackierung abzuweichen.
Berlins Straßenbahnen sind
schon mit ihrem gelben Outfit hinreichend
auffällig, außerdem fahren sie dauernd mit
eingeschaltetem Abblendlicht, und das
schon seit über fünf Jahren.
Auch der Fahrgastverband IGEB hält die
Vorsichtsmaßnahmen der BVG für ausreichend
und hat dieses schon in Stellungnahmen
gegenüber den Medien bestätigt. Und
schließlich: die nackten Zahlen der Statistik
unterstützen die These, dass die Unfallgefahr,
die von Straßenbahnen ausgeht, im
Grunde relativ gering ist. Trotz des gewachsenen
Streckennetzes hat sich die Zahl der
Unfälle mit der Tram von 1999 bis 2006
halbiert. Im Jahr 2006 waren 74 Opfer von
Verkehrsunfällen in Berlin zu beklagen. Nur
in fünf Fällen war ein Straßenbahnfahrzeug
beteiligt; 2007 verringerte sich diese Zahl
auf vier.
Doch jeder Unfall ist ein Unfall zu viel.
Deshalb gibt es bei der BVG laufend Programme
und Projekte zur Unfallvermeidung.
Straßenbahnfahrer werden optimal ge-schult und erhalten regelmäßige Unterweisungsstunden
unter Verwendung modernster
Technik. Der Fahrsimulator der BVG kommt
dabei zum Einsatz. So können alle denkbaren
Gefahrensituationen durchgespielt
und die Reaktionen darauf trainiert werden.
Die Verkehrsakademie der BVG sorgt
für Verkehrserziehung der kleinen Fahrgäste.
Im Praxistag Tram üben die BVGer
mit Grundschülern nicht nur, wie man mit
der Straßenbahn fährt. Sie zeigen auch, wie
und wo die kleinen Berliner aufpassen
müssen. Fahrlehrer der Verkehrsakademie
der BVG bieten für Berliner Fahrschulen
Beratungen für angehende Autofahrer an.
Doch immer wieder muss darauf hingewiesen
werden, dass sich Fußgänger in Bereichen,
in denen Straßenbahnen unterwegs
sind, aufmerksamer verhalten müssen.
Straßenbahnen fahren auf Schienen und
können deshalb nicht ausweichen, auch
sind die Bremswege bei der Straßenbahn
länger. Beim Überqueren der Gleise ist also
Vorsicht mehr als geboten. Passanten sollten
alles vermeiden, was ihre uneingeschränkte
Aufmerksamkeit beeinträchtigen
könnte. Achtlos drauflosmarschieren,
womöglich noch mit dem Handy am Ohr
oder in die Musik vom MP3-Player vertieft,
verbietet sich im Straßenverkehr, und das
sollte selbstverständlich sein. Ebenso wie
der bewusste prüfende Blick nach links und
rechts auch in größter Eile. Ein Stopp vor
dem Überschreiten der Gleise wie der
Straße ist unerlässlich zur eigenen Sicherheit,
und wie überall, müssen auch hier die
Verkehrsregeln von den Fußgängern unbedingt
eingehalten werden.Wo Straßenbahnen
auf eigenen Gleiskörpern unterwegs
sind, gibt es gesicherte Übergänge mit Verkehrsampeln
oder auch Führungsgitter, die
den Fußgänger zwingen, den Blick auf die
sich vielleicht nähernde Tram zu richten.
An Haltestelleninseln gilt ebenfalls: Vorsicht
ist geboten; alles das sind Verhaltensregeln,
die selbstverständlich sein sollten und der
Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer dienen.
_dk

Schiffsverkehr: Leinen los!: Saisonfähren, aus BVG_Plus

http://www.bvg.de

_Fährmann, hol über!, heißt es ab 21. März
(Karfreitag) auch wieder auf den drei BVGSaisonfähren.
Bei den Linien F21, F23, F24
geht die Winterpause zu Ende. Zunächst
nehmen jedoch die Saisonfähren den Betrieb
nur am Wochenende wieder auf, ab
Mai heißt es dann an allen Tagen „Volle
Kraft voraus“._

BVG: Viele Bus- und Bahnfahrten fallen aus, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/733731.html

Peter Neumann

Nach zwölf Tagen Stillstand ist es heute Morgen endlich so weit. Die Gewerkschaft Verdi setzt den Streik im Fahrdienst der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) aus. Von 4.30 Uhr an werden alle Bus-, U- und Straßenbahnlinien wieder befahren, kündigte der BVG-Vorstandsvorsitzende Andreas Sturmowski gestern an. Doch er warnte die Fahrgäste vor zu hohen Erwartungen: "Wir machen alles möglich, was betrieblich geht. Aber wir sind meilenweit entfernt von der Normalität." Denn nur das Fahrpersonal und einige andere Beschäftigte nehmen ihre Arbeit heute wieder auf. Alle anderen Unternehmensbereiche werden weiterhin bestreikt - zum Beispiel die Werkstätten, große Teile der ...

Flughäfen: US-Milliardär erneuert Angebot für Tempelhof, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1811060/
Milliardaer_haelt_Angebot_fuer_Tempelhof_aufrecht.html

Ronald S. Lauder wollte in den innerstädtischen Flughafen 350 Millionen Euro investieren. Doch der Berliner Senat zeigte dem US-Unternehmer die kalte Schulter. Unbeeindruckt von diesem Verhalten erneuert Lauder seine Offerte und geht mit dem Regierenden Bürgermeister hart ins Gericht.
„I believe in Tempelhof, I believe in Berlin” – Ronald S. Lauder sagt es mehrmals. Der amerikanische Kunstsammler, Kosmetikhersteller, Präsident des jüdischen Weltkongresses und potenzielle Investor für Tempelhof sitzt am Konferenztisch bei der Industrie- und Handelskammer auf Einladung von IHK-Präsident Eric Schweitzer. Er kam extra nach Berlin, um noch einmal vor Journalisten für sein Projekt, den Kauf des Flughafens Tempelhof, zu werben – und das, obwohl der Berliner Senat ihm bereits mehrmals die kalte Schulter gezeigt, ihn als „reichen Onkel aus Amerika“ bezeichnet und sein Investitionsangebot von ...

BVG: Busse und Bahnen rollen "voll auf Verschleiß", aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1807460/
Busse_und_Bahnen_rollen_voll_auf_Verschleiss.html

Nach zwölf Tagen Streik rollen bei der BVG wieder Busse und Bahnen. Doch weil in den Werkstätten gestreikt wird, können nicht alle Fahrzeuge eingesetzt werden, auch wird vorerst nichts repariert - was ausfällt, bleibt länger liegen. Und Informationen zum Fahrplan bekommt man auch nicht ohne weiteres. Denn im Call-Center gibt es ein Problem.
In Berlin fahren wieder Busse, U- und Straßenbahnen. Allerdings gilt nur der Ferienfahrplan mit zusätzlich verlängerten Taktzeiten. Bei der U-Bahn wird versucht, einen Zugabstand von fünf Minuten einzuhalten. Noch nicht zu überblicken ist, welche Folgen der seit dem 5. März andauernde Streik der Gewerkschaft Ver.di nun auf den laufenden Fahrbetrieb hat. Ver.di hat mit Rücksicht auf die Fahrgäste den Streik für die Fahrer ausgesetzt, obwohl es am Wochenende in dem Tarifstreit erneut keine Annäherung gegeben hat. Auch ein neuer Gesprächstermin wurde nicht vereinbart. Die BVG hatte zuletzt 3,3 Prozent mehr Lohn für die ...

Regionalverkehr: Zu Ostern zusätzliche ODEG-Züge, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/
index.php?channel=beb&module=dpa&id=17233020

Frankfurt (Oder) (dpa/bb) - Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) setzt von Karfreitag bis Ostermontag zwischen Beeskow (Oder-Spree) und Frankfurt (Oder) zusätzliche Züge ein. Wie die ODEG am Montag mitteilte, sollen die Bahnen der Linie OE 36 auf dieser Strecke im Stundentakt fahren. An Wochenenden und Feiertagen gibt es normalerweise einen Zwei-Stunden-Takt. Die ODEG hat außerdem ...

Tarife: Große Koalition schnürt Sozialpaket, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1807841/
Groe_Koalition_schnrt_Sozialpaket.html

Mobilitätsticket für 68 Euro - Kostenlose Schülerbeförderung - Kleinere Klassen im ländlichen Raum sind möglich
Potsdam - In Brandenburg wird es von September an ein Sozialticket für den öffentlichen Nahverkehr geben. Die Koalitionsspitzen von SPD und CDU haben sich am späten Freitagabend auf die Einführung des Tickets geeinigt, mit dem vor allem Hartz-IV-Empfänger und sogenannte Aufstocker ein Ticket für bis zu drei Kreise zum halben Preis bekämen, sagte SPD-Generalsekretär Klaus Ness. Die SPD hatte ursprünglich ein landesweit gültiges Ticket für Arbeitslosengeld-II-Empfänger einführen wollen, das 30 Euro kosten sollte. Die CDU hatte ein Sozialticket zunächst abgelehnt. Das beschlossene Drei-Kreise-Ticket wird ...

16 März 2008

Flughäfen: Schließt diesen Flughafen!, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2008/03/16/biz/952261.html

Berlins heißeste Debatte: Brauchen wir einen Flughafen mitten in der Stadt? Am 27. April werden die Berliner im Volksentscheid dazu befragt. Laut Umfragen will eine Mehrheit Tempelhof offenhalten. Unser Autor ist dagegen
Von Ulli Kulke
- Der Flughafen bei Erding nordöstlich von München trägt den Namen "Franz-Josef Strauß". Zu Recht. Kein Politiker der Nachkriegszeit war persönlich so stark in der Luftfahrt und der Flugzeugindustrie engagiert wir er, der enthusiastische Privatflieger, der auch als Fluggast gern ins Cockpit kam, um selbst den Steuerknüppel in die Hand zu nehmen. Man kann ihn getrost als den Vater jenes Großflughafens weit draußen vor der Bayern-Metropole bezeichnen. Zu keiner Zeit aber stand bei dessen Planung die Idee im Raum, den alten Flughafen Riem in der Stadt als City-Airport beizubehalten, und sei es auch nur für Geschäftsflieger. Dies wohlgemerkt, obgleich der Weg nach Erding ziemlich ...

BVG: Streiks bei der BVG werden abgeschwächt, aus Die Welt

http://www.welt.de/wams_print/article1804984/
Streiks_bei_der_BVG_werden_abgeschwcht.html

Es gibt zwar noch keine Einigung im Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben, ab morgen soll jedoch wieder ein Fahrbetrieb aufgenommen werden
Die gute Nachricht für Hunderttausende Berliner kam am Sonnabend kurz nach 14 Uhr. Sie lautete: Es gibt zwar noch immer keine Einigung im Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), das kommunale Unternehmen wird auch weiter bestreikt, aber zumindest Busse und Bahnen dürfen ab Montag endlich wieder fahren. Das hat die Große Tarifkommission der Gewerkschaft Ver.di als "Zeichen des guten Willens" gestern beschlossen. "Wir wollen etwas Entspannung in den Konflikt reinbringen", sagte Gewerkschafts-Sprecher Andreas Splanemann.Nach BVG-Angaben soll zum Wochenbeginn "ein Großteil" der Fahrzeuge wieder in Betrieb gehen. Details über den Fahrbetrieb will die BVG erst am Sonntagvormittag bekannt geben, nachdem in der Nacht die Experten des Unternehmens beraten haben. Größtes Problem für die BVG-Planer: Ver.di hat bereits angekündigt, den Streik in den ...

15 März 2008

S-Bahn: S-Bahn-Chef: Wir sind hier das Rückgrat des Nahverkehrs, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1802362/
S-Bahn-Chef_Wir_sind_hier_das_Rckgrat_des_Nahverkehrs.html

Tobias Heinemann im Interview - Bahnen befördern zurzeit 600 000 Fahrgäste mehr als sonst
Seit elf Tagen wird die BVG bestreikt. Das große Chaos im öffentlichen Nahverkehr ist aber ausgeblieben. Das ist auch ein Verdienst der Berliner S-Bahn. Sie setzt auf vielen ihrer Linien längere und zusätzliche Züge ein und befördert so bis zu 600 000 Fahrgäste mehr als sonst. Aufbauend auf dieses Angebot will die Bahn-Tochter dauerhaft mehr Fahrgäste gewinnen. Das könnte auch zu Lasten der BVG gehen. Über die Perspektiven des Unternehmens sprach Thomas Fülling mit Tobias Heinemann, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH.Die Welt:Herr Heinemann, wie sind Sie trotz des BVG-Streiks heute zur Arbeit gekommen?Tobias Heinemann:Der S-Bahn-Chef fährt mit der S-Bahn, jeden Morgen, jeden Abend und auch in der Freizeit: Zur Arbeit fahre ich ganz bequem mit der S 1, vom Bahnhof Mexikoplatz direkt durch bis zu meinem Büro am Nordbahnhof.Die S-Bahn befördert derzeit deutlich mehr ...

Bahnverkehr: Tiefensee will mehr Verkehr auf der Schiene, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/wirtschaft/733309.html

Milliarden zum Ausbau der Netze und Straßen gefordert
Gerold Büchner

BERLIN. Mit zusätzlichen Milliarden will die Bundesregierung die deutschen Verkehrswege modernisieren. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) stellte gestern in Berlin einen "Masterplan Güterverkehr und Logistik" vor, in dem 39 Einzelmaßnahmen für die nächsten Jahre aufgeführt sind. Dazu gehören der Ausbau von Schienen und Autobahnen, der Einsatz längerer Züge, eine stärkere Spreizung der Lkw-Maut nach Fahrstrecke und Schadstoffausstoß sowie neue Verkehrsmanagementsysteme. Ein Hauptziel ist die Verlagerung von mehr Warenverkehr von der Straße auf die Bahn.
Dazu will die Regierung Anreize geben: Die Mittel für den kombinierten Verkehr sollen aufgestockt und dem ...

BVG: "Ein Teil wird nicht mehr zur BVG zurückkehren", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/tagesthema/733257.html

Der Berliner Verkehrsforscher und Politikwissenschaftler Andreas Knie über die neue Liebe der Berliner zum Fahrrad und mögliche negativen Folgen für die BVG. Knie ist Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ).

Herr Knie, die Berliner gelangen zur Arbeit, das Stauchaos blieb aus. Wie kommt diese Stadt ohne die BVG zurecht?

Das hängt davon ab, wen man fragt. Für diejenigen, die auf die BVG angewiesen sind, ist der Streik auf Dauer nicht akzeptabel; also vor allem für Arme, arme Alte, Arbeitslose, auch viele Auswärtige. Dass sie seit dem 5. März zwangsweise viel weniger mobil sind als früher, spürt vor allem der Einzelhandel. Auch viele Kultureinrichtungen leiden unter großen Umsatzeinbußen. Doch die Berliner, die Alternativen zur BVG nutzen können, sind in der Überzahl. Die meisten Menschen in dieser Stadt kommen erstaunlich gut mit dem Streik zurecht.

Woran zeigt sich das?

Zum einen fahren die Berliner mehr Taxi. Diese bislang ziemlich ...

Flughäfen: BBI-Bau verstößt nicht gegen die Verfassung, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1802367/
BBI-Bau_verstt_nicht_gegen_die_Verfassung.html

Bundesverfassungsgericht weist Beschwerden von Flughafenanwohnern zurück
Karlsruhe/Schönefeld - Für den Bau des Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) am Standort Schönefeld sind letzte Zweifel ausgeräumt. Das Bundesverfassungsgericht wies Klagen von Anwohnern gegen das Projekt ab. Die Beschwerdeführer hätten nicht hinreichend dargelegt, dass ihre Grundrechte verletzt seien, heißt es in einem gestern in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss. Das gelte auch für das vom Bundesverwaltungsgericht gebilligte Lärmschutzkonzept.Mit dieser Entscheidung ist der Bau des neuen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld juristisch kaum noch anzufechten. Die Anwälte der Kläger kündigten zwar gestern an, den Gang vor den Europäischen Gerichtshof für Menscherechte in Straßburg zu prüfen, doch räumten sie auch ein, dass die Hürden ...

14 März 2008

Bus: Berlin ohne Busfahrer, aus taz

http://www.taz.de/1/wahrheit/artikel/1/
berlin-ohne-busfahrer/?src=AR&cHash=712ffca28a

Eine Traumstadt. VON MICHAEL RINGEL

Berlin ist und bleibt die Hauptstadt von Absurdistan. Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautete, gibt es jetzt zum ersten Mal in einem besetzten Haus in Berlin, in der Kreuzberger Manteuffelstraße, eine Putzfrau. Eine Putzfrau! In einem besetzten Haus! Früher hatten die Punks und Penner auf den Straßen und Plätzen einen Hund, damit wenigstens einer noch unter ihnen war. Heutzutage haben Hausbesetzer Putzfrauen. Dit is Ballin, wa!
In Berlin wird derzeit der öffentliche Nahverkehr bestreikt - von Gutverdienern, die noch mehr wollen. Seit Tagen versuchen die Bus- und U-Bahnfahrer die Stadt lahmzulegen, doch deren Insassen wehren sich:
mit Fahrgemeinschaften, mit Taxi- und S-Bahn-Fahrten, mit dem ...

Mobilität + Bahnhöfe: Berliner Hauptbahnhof mit Signet „Berlin barrierefrei“

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080314.html

15 Jahre Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt

(Berlin, 14. März 2008) Heute erhielt der Berliner Hauptbahnhof das Signet „Berlin barrierefrei“. Anlässlich „15 Jahre Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt“ überreichte Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner das Signet für den barrierefreien Hauptbahnhof an Dr. André Zeug, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG. „Das Signet ,Berlin barriefrei’ für den Hauptbahnhof ist ein weiteres Zeichen dafür, dass wir auf dem Weg zu einer barrierefreien Stadt sind. Ich wünsche mir, dass Barrierefreiheit zu einem Aushängeschild Berlins wird“, so die Senatorin.

Dr. Zeug zog eine positive Bilanz des barrierefreien Ausbaus des modernsten Kreuzungsbahnhofs Europas, der ein Vorzeigebeispiel für den ungehinderten Zugang zum System Bahn ist und betonte: „Hier in Berlin, wo es die Leitlinien zum Ausbau der behindertengerechten Stadt mittlerweile seit 15 Jahren gibt, sind wir sehr gut aufgestellt. 80 Prozent der Berliner Stationen sind barrierefrei. Unser Ziel ist es, diese Zahl zu steigern. In diesem Jahr wird die neue S-Bahn-Station Julius-Leber-Brücke fertig gestellt.“ Den Berliner Hauptbahnhof bezeichnete Dr. Zeug als Musterbeispiel für Barrierefreiheit, auf dem alle Ebenen mit Aufzügen erreichbar sind. Die Schalter beider Servicepoints sind rollstuhlgerecht, im WC-Center gibt es ein behindertengerechtes WC. An allen Bahnsteigen sind Hublifte vorhanden, um Rollstuhlfahrern den Einstieg in den Zug zu ermöglichen. Das Parkhaus bietet 43 Behindertenparkplätze. Zusätzliche Beschriftung in Brailleschrift wurde an den Handläufen, den Rufsäulen der Aufzüge sowie den Bedienfeldern der Aufzüge und der Schalter der Servicepoints angebracht. Hörgeschädigte Kunden können dort Induktionsschleifen zur Sprachverstärkung nutzen.

In den vergangenen 15 Jahren sei Berlin gut vorangekommen, so Knake-Werner. Neben Bahnhöfen seien viele Kultureinrichtungen, Haltestellen, Ämter, Einrichtungen des Gesundheitswesens, Läden und Gaststätten sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen zugänglich geworden. Barrierefreiheit sei unabdingbar für Menschen mit Behinderungen, aber auch für ältere Menschen oder Eltern, die mit dem Kinderwagen unterwegs sind. Sie werde so zu einem Qualitätsmerkmal für alle Bürgerinnen und Bürger.

Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Berlin ergänzte: „Ich danke an dieser Stelle ganz ausdrücklich dem Berliner Senat für die konstruktive und zielgerichtete Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Maßnahmen zur behindertengerechten Erschließung der Verkehrsstationen.

Bei allen laufenden und noch geplanten Baumaßnahmen an den Verkehrsstationen wie dem Umbau der Bahnhöfe Adlershof, Baumschulenweg, Schöneweide und Ostkreuz werden wir die behindertengerechte Erschließung berücksichtigen.“

Herausgeber: Deutsche Bahn AG