31 Mai 2008

Potsdam: Vip nimmt elf umwelt- und behindertenfreundliche Busse in Betrieb, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11220331/60709/
Vip_nimmt_elf_umwelt_und_behindertenfreundliche_Busse_in.html

POTSDAM / BABELSBERG - Busfahren wird demokratischer – Dank der neuen Gelenkbus-Flotte des Verkehrsbetriebs in Potsdam (Vip). Die neuen Niederflurfahrzeuge von Volvo verfügen über einen zusätzlichen Rollstuhlplatz samt Rampe, sie belasten die Umwelt weniger und sind mit einer Klimananlage ausgestattet. Bislang war die kühle Brise nur den Busfahrern in ihrer Kabine vorbehalten. Die Klimananlage reguliert sich automatisch und soll im Fahrgastraum angenehme 22 bis 24 Grad halten.
Elf der je 280 000 Euro teuren Busse werden in den nächsten Tagen auf Tour gehen, zwei sind schon seit vier Wochen erfolgreich im Testbetrieb. Die 18 Meter langen Fahrzeuge waren in einer europaweiten Ausschreibung angeschafft worden. Sie ersetzen bis zu 13 Jahre alte Busse, die nur die Abgasnorm Euro 2 erfüllten. Die neue Flotte hält den höchsten europäischen Abgasstandard ...

Flughäfen: Informationsschalter für Touristen, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article2052504/
Informationsschalter_fuer_Touristen.html

Am Flughafen Schönefeld ist für Berlin- und Brandenburg-Touristen ein Informationsschalter eingerichtet worden. Den Service gibt es das ganze Jahr über und täglich in der Zeit von 8 bis 24 Uhr. Geboten werden Zimmervermittlung, der Verkauf von Nah- und Regionalverkehrstickets sowie die Buchung von Stadtrundfahrten. Der Service wird auch in englischer Sprache angeboten. Das Land Brandenburg erhofft sich von dem Informations-Schalter ...

Straßenbahn: Komfort-Tram soll ab Mitte September fahren, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article2052495/
Komfort-Tram_soll_ab_Mitte_September_fahren.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden Mitte September die ersten zwei Straßenbahnen des Typs "Flexity Berlin" in Dienst stellen. Das sagte der zuständige BVG-Direktor Klaus-Dietrich Matschke. Geplant ist ein "Roll-out" - also eine feierliche Inbetriebnahme - der neuesten Tram-Generation unmittelbar vor der Fachmesse Innotrans, die vom 23. bis 26. September auf dem Messegelände am Funkturm stattfindet. Die vom kanadischen Hersteller Bombardier entwickelten Niederflur-Straßenbahnen werden dann auf den Metro-Linien M2, M4, M5 und M10 eingesetzt. Die BVG hat bisher vier Vorserienfahrzeuge des Typs Flexity Berlin bestellt. Die Züge, die im Bombardier-Werk Bautzen in je zwei verschiedenen Längen und Ausführungen gebaut werden, sollen mindestens ein halbes Jahr lang intensiv in der Praxis getestet werden. Anschließend will die BVG darüber entscheiden, ob weitere Fahrzeuge dieses Typs angeschafft werden. Ein Optionsvertrag mit Bombardier sieht eine Auslieferung von bis zu ...

Bahnverkehr: Harzer Schmalspurbahnen (HSB): Mit dem Harz-Berlin-Express direkt zum Brocken

http://www.lok-report.de/

Jeden Samstag und Sonntag fährt der Harz-Berlin-Express von fünf Berliner Stadtbahnhöfen aus preisgünstig und ohne Umsteigen in den Harz. In Wernigerode und Quedlinburg besteht ein direkter Anschluss an die historischen Dampfzüge der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) auf den Brocken und in das Selketal. Dazu wurde in den vergangenen Tagen eine große PR-Aktion mit einem gemeinsamen Flyer der Verkehrsunternehmen Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt und HSB im Berliner Raum gestartet.
Nach der Ankunft des Harz-Berlin-Express in Wernigerode um 10.25 Uhr fährt der Dampfzug der Brockenbahn um 11.40 Uhr ab - an einzelnen Samstagen (am 19. und 26. Juli; am 2.; 9., 16., 23. und 30. August, am 4., 18., 25. Oktober sowie am 1. November) fährt bereits um 10.55 Uhr ein Dampfzug zum Gipfel. Der Brockenbahnhof ist der höchstgelegene Bahnhof aller deutschen dampfbetriebenen Schmalspurbahnen und damit ein echtes Muss für jeden Harzurlauber und Eisenbahnliebhaber. Bei klarer Bergluft sind phantastische Ausblicke in das Harzvorland zu genießen.
Das Brockenhaus lädt mit einer modernen Ausstellung über die Geschichte des Berges und den Nationalpark Harz ein. Eine Wanderung um das Brockenplateau und ein Besuch beim Brockenwirt runden einen Gipfelbesuch ab. Nach der Rückankunft in Wernigerode bleibt noch Zeit für einen Bummel durch die bunte Fachwerkstadt.
Die Welterbestadt Quedlinburg wird mit dem Harz-Berlin-Express um 10.23 Uhr erreicht. Mit einem historisch bebauten Stadtkern, der sich über 80 ha erstreckt, gehört Quedlinburg daher zu den größten Flächendenkmälern Deutschlands. Erst im Frühjahr 2006 wurde Quedlinburg an das Streckennetz der HSB angeschlossen. Der Dampfzug ins Selketal fährt hier um 10.30 Uhr ab. Die mit über 120 Jahren älteste und zugleich steilste der drei Schmalspurbahnen im Harz bringt die Gäste durch das romantische Selketal. Die Bahnhöfe und Haltepunkte entlang der Strecke bilden einen guten Ausgangspunkt für Wanderungen oder Radtouren. Zahlreiche gastronomische Einrichtungen entlang der Strecke laden zum Verweilen ein. Fahrräder können am Carlswerk nahe dem HSB-Bahnhof Mägdesprung ausgeliehen und nach der Tour direkt am Quedlinburger Bahnhof wieder abgegeben werden.
Weitere Informationen und Ausflugstipps im Harz gibt es in der neuen Broschüre „Mit dem Harz-Berlin-Express zum Volldampferlebnis Harzer Schmalspurbahnen“, die momentan in Berliner Freizeiteinrichtungen, in Bibiotheken, Kinos und Bädern sowie über verschiedenen Buchhändler verteilt wird. Online sind sämtliche Informationen zu Fahrzeiten, Preisen und Ausflugsmöglichkeiten unter www.hsb-wr.de und www.hex-online.de abrufbar (Pressemeldung HSB, Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt, 31.05.08).

Regionalverkehr: Brandenburg: Regionalbahnverbindung von Cottbus nach Zielona Gora verabredet

http://www.lok-report.de/

Infrastrukturminister Reinhold Dellmann führte an 30.05.08 mit dem Vizemarschall der Wojewodschaft Lebuser Land, Herrn Sebastian Ciemnoczolowski, Gespräche in Zielona Gora (Polen) zur Weiterentwicklung des grenzüberschreitenden Schienenverkehrs zwischen Deutschland und Polen. In dem Gespräch wurde ein Modellprojekt zur Einrichtung einer direkten Regionalbahnverbindung von Cottbus nach Zielona Gora zwischen beiden Ländern verabredet.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Es freut mich, dass wir nun gemeinsam mit dem polnischen Partner neue Verbindungen zwischen Deutschland und Polen planen und umsetzen, sowohl im Straßen-, wie im Schienenverkehr. Eine gemein-same Arbeitsgruppe wird die Ausschreibung für eine direkte Regionalbahnverbindung zwischen Cottbus und Zielona Gora vorbereiten. Diese soll dann mit zwei Zugpaaren täglich verkehren. Das Ganze ist als Modellprojekt für vorerst fünf Jahre angelegt.“
Vor den Beratungen zur deutsch-polnischen Schienenverbindung hatte Infrastrukturminister Reinhold Dellmann Vizemarschall Sebastian Ciemnoczolowski die Unterlagen zum ersten deutsch-polnischen Raumordnungsverfahren übergeben (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung , 31.05.08).

30 Mai 2008

Fernbus: Neue Buslinie von Berlin nach Dresden fährt 4 mal jeden Tag, aus presserelations.de

http://www.pressrelations.de/new/standard/
dereferrer.cfm?r=325869

Ab 14. Juni können die Berliner eine neue Busverbindung nach Dresden und zurück nutzen und dabei jeweils zwischen 4 Abfahrtszeiten täglich auswählen.
Mit einem komfortablen Reisebus (Klima, Toilette, Polstersitze) sind die Berliner Reisenden in 2½ Stunden in der Elbmetropole. Der Bus verkehrt vom Flughafen Tegel, vom Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) am Funkturm sowie vom Flughafen Schönefeld nach Dresden-Neustadt und Dresden-Hauptbahnhof.
Der Normaltarif beträgt 16,- bzw. 29,- Euro für die Hin- und Rückfahrt. Ermäßigt reisen Kinder, Studenten und Senioren: Hin- und zurück von der Spree an die Elbe für 23,-- Euro. Bei Fahrtantritt ab Flughafen Schönefeld sind die Fahrten ...

Flughäfen: Am BBI entsteht eine Airport-City, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article2050762/
Am_BBI_entsteht_eine_Airport-City.html

Tausende Beschäftigte werden mit der Schließung der Flughäfen Tegel und Tempelhof in Schönefeld arbeiten. Damit dürfte rund um den neuen Großflughafen BBI Bedarf für Wohnungen und Geschäfte bestehen – neben Büroräumen für Firmen, die ihren Sitz am BBI haben wollen. Für sie alle soll nun eine Airport City entstehen.
Der geplante Hauptstadtflughafen BBI in Schönefeld zieht internationale Investoren an. Das irische Investorenkonsortium Bulberry Properties Limited und die Investa Projektentwicklungs- und Verwaltungs GmbH aus München wollen 800 Millionen Euro in die Entwicklung eines Gewerbeparks investieren. Dabei handelt es sich um ein 34 Hektar großes Areal nördlich des S-Bahnhofs Schönefeld und westlich ...

Straßenverkehr: Senat stellt Plan zur Lärmminderung vor , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0530/berlin/0070/index.html

Ruhe bitte!
Senat stellt Plan zur Lärmminderung vor / Mehr Tempo 30 in der Nacht und schmalere Straßen
Peter Neumann
Berlin ist zu laut, sagt Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Linke). Die Stadt muss leiser werden - vor allem der Straßenverkehr. "Er ist die größte Lärmquelle", so die Politikerin. Mit Straßenumbauten zu Lasten der Autofahrer, mehr Tempo 30 in der Nacht, lärmarmen Fahrbahnbelägen und "Grünen Wellen" will der Senat dem Ziel näher kommen. Das geht aus dem Aktionsplan zur Lärmminderung hervor, der von Montag an öffentlich ausgelegt wird.
An vier Stellen in der Stadt will der Senat von 2009 an erproben, ob sich durch den Umbau von Straßen Lärm verringern lässt. Auf der Brandenburgischen Straße in Wilmersdorf, der Dudenstraße in Kreuzberg sowie der Drontheimer Straße und der Prinzenallee in Wedding werden Markierungen verändert. Kraftfahrzeuge sollen weniger, Radfahrer mehr Platz erhalten. "So wird der Autoverkehr als größte Lärmquelle von den Häusern abgerückt", sagte Friedemann Kunst, oberster Verkehrsplaner im Senat. Außerdem sollen Zebrastreifen und Straßenbäume Fußgängern den Aufenthalt angenehmer machen. Bewähren sich die Beispielstrecken, werden weitere Straßen ...

Regionalverkehr: Deutsche Regionaleisenbahn (DRE): Elbe-Spreewald-Kurier bis Groß Leuthen-Gröditsch

http://www.lok-report.de/

Am Sonntag, 1. Juni 2008, fährt der Elbe-Spreewald-Kurier zum ersten Mal von Riesa bis Groß Leuthen-Gröditsch durch. Bislang musste der Zug wegen noch nicht abgeschlossener Ertüchtigungsarbeiten an der Strecke in Lübben halt machen.
"Wir bedauern natürlich, dass wir nicht wie angekündigt von Anfang an bis zum geplanten Endbahnhof durchfahren konnten", so Gerhard J. Curth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Regionaleisenbahn GmbH. "Die Sicherheit für unsere Fahrgäste auf der Strecke und an den Haltepunkten ging uns aber vor." Gleichwohl wertet es Curth als großen Erfolg, dass bereits im dritten Jahr nach Eröffnung der ersten Verbindung zwischen Falkenberg (Elster) und Schlieben bereits ein zweiter Zug von Nordsachsen bis fast an die Märkischen Seen verkehrt.
"Die Deutsche Regionaleisenbahn wird an der Niederlausitzer Eisenbahn konsequent weiter investieren und die Strecke entwickeln", so Curth. "Nächstes Jahr wollen wir wieder bis Beeskow durchfahren können. Die Verhandlungen mit der DB über die Strecke Beeskow - Bad Saarow-Pieskow am Scharmützelsee laufen. Unsere Vision ist es, in nicht all zu ferner Zukunft Züge von Sachsen quer durch Brandenburg bis zur polnischen Grenze fahren zu lassen."
Insbesondere für die sogenannte Verladende Wirtschaft eröffnen sich damit attraktive Möglichkeiten. Bei weiter steigenden Ölpreisen werden immer mehr Unternehmen voluminöse und große Lieferungen über die Schiene abwickeln wollen, weil damit klare Kostenvorteile verbunden sind. Die Niederlausitzer Eisenbahn bietet dafür im Gegensatz zur DB, deren Strecken allein schon durch den Personenverkehr ausgelastet sind, große Kapazitäten.
Um diese Vision real und greifbar zu machen, hofft die DRE weiterhin auf die tatkräftige Unterstützung aus der Region. "Die NLE muss von den Gemeinden und Städten, durch die sie führt, als die Bahn der Region verstanden werden, die es selbständig in Absprache mit den anderen Akteuren zu vermarkten gilt. Dies bedeutet konkret Werbung für die Bahn zu machen, auf Internetseiten, auf Flyern, durch persönliche Ansprache von Vereinen und anderen Organisationen, die den Zug nutzen können. Viele sehen den Zug noch zu sehr als einen des Fördervereins oder der DRE. Es ist jedoch der Zug der Bürger, die entlang der Strecke."
Von Seiten des Deutschen Bahnkunden-Verbandes, dessen Förderverein Elbe-Elster-Express den gleichnamigen Zugverkehr bislang führte und vermarktete, wird in Zukunft der gleiche, aber umbenannte und auf die gesamte NLE erweitere Verein mit dem Namen DBV-Förderverein Niederlausitzer Eisenbahn die größer gewordenen Aufgaben wahrnehmen. Unterstützung ist hierbei jederzeit erwünscht. Informationen gibt es beim neuen Vorsitzenden des DBV-Fördervereins Niederlausitzer Eisenbahn, Frank Perker, unter Telefon (0173) 5 65 64 46.
Die Fahrt des Elbe-Spreewald-Kuriers kommenden Sonntag wird gleichzeitig den ursprünglich für sonntags geplanten zweiten Zug des Elbe-Elster-Express ersetzen, der wie vom DBV-Förderverein Elbe-Elster-Express angekündigt aufgrund der hohen Kosten für die Betriebsstellen der DB zwischen Neuburxdorf und Röderau abgesagt werden musste (Pressemeldung Deutsche Regionaleisenbahn GmbH, 30.05.08).

28 Mai 2008

S-Bahn + BVG: Fahrverbote für Randalierer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/101435/index.php

S-Bahn sperrt drei junge Gewalttäter ein Jahr lang aus ihren Zügen aus / Strafanzeige droht
Peter Neumann

Um Straftäter abzuschrecken, greift die S-Bahn Berlin zu einem ungewöhnlichen Mittel. „Wir haben jetzt drei Gewalttätern Beförderungsverbote ausgesprochen“, sagte Ellen Karau, die Sicherheitsbeauftragte des Unternehmens. Die jungen Männer, die andere Fahrgäste bedroht hatten, dürfen ein Jahr lang nicht mit der Berliner S-Bahn fahren. Weil die drei zudem Hausverbote bekommen haben, sind sämtliche Stationen nun ebenfalls für sie tabu. Wer sich trotzdem in einem Zug oder auf einem S-Bahnhof erwischen lässt, dem droht eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs.
Mit den Beförderungsverboten betritt das Unternehmen in Berlin Neuland. „Doch wir sind da ganz mutvoll“, sagte Karau während einer Veranstaltung des Verkehrspolitischen Informationsvereins zum Thema Sicherheit in Bus und Bahn. Es gehe darum, im Interesse der übrigen Fahrgäste ein Zeichen ...

Flughäfen + Regionalverkehr + Messe: ILA-Shuttle: Kein Halt am Alexanderplatz, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=wir&module=dpa&id=17883880

Berlin (dpa/bb) - Der Bahnshuttle zur Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin-Schönefeld hält von sofort an morgens und abends auch am Ostbahnhof, nicht aber am Bahnhof Alexanderplatz. Dies sagte Bahnsprecher Burkhard Ahlert am Mittwoch der dpa. Die Messegesellschaft dagegen hatte den Alexanderplatz in ihrem offiziellen Programm als Haltepunkt angegeben. Laut Ahlert sei dieser Stopp aber nicht beantragt worden. Zahlreiche Messebesucher ...

Potsdam: Verein Historische Straßenbahn setzt Verfügung durch, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11216889/60709/
Verein_Historische_Strassenbahn_setzt_Verfuegung_durch_Doege_darf.html

Der Hamburger Nahverkehrsberater Dieter Doege darf seinen Betrugsvorwurf gegen den Verein „Historische Straßenbahn Potsdam“ nicht mehr äußern. Vor dem Berliner Landgericht erwirkte der Verein gestern eine entsprechende Einstweilige Verfügung. Doege, der lange in Potsdam tätig war, hatte behauptet, der Verein habe sich für den 430 000 Euro teuren Wiederaufbau einer alten Potsdamer Straßenbahn Fördermittel und Spenden erschlichen.
Vorrangig geht es dabei um 80 000 Euro, die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für die Rekonstruktion eines Original-Fahrwerks bewilligt worden waren. Laut Doege handelt es sich dabei aber nicht um die Baugruppe des 1907 hergestellten Lindner-Motorwagens aus Ammendorf, sondern um das Fahrgestell eines Beiwagens, das zuletzt nur noch als Transportlore diente.
Doege hatte vor drei Monaten Anzeige wegen Subventionsbetrugs ...

Straßenverkehr + Bahnhöfe: Umwege am Bahnhof Ostkreuz, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0528/berlin/0046/index.html

Wegen des Umbaus wird die Kynaststraßenbrücke gesperrt / Bald ist auch die Hauptstraße zu
Peter Neumann
FRIEDRICHSHAIN. Den Autofahrern in Berlin steht eine wichtige Nord-Süd-Verbindung bald nicht mehr zur Verfügung. "Am nächsten Montag wird die Kynaststraße am Ostkreuz im Bereich der Bahnanlagen für 21 Monate gesperrt, auch für Fußgänger und Radfahrer", sagte Henrik Vierarm von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Die Brücke im Verlauf der Kynaststraße wird abgebaut - nicht nur, weil das Bauwerk aus dem Jahr 1900 marode ist, sondern auch, weil es bei der Erweiterung des Bahnhofs Ostkreuz im Weg stehen würde. Deshalb wird die neue Überführung rund 20 Meter östlich der alten Straßenbrücke entstehen, wodurch sie in den Bezirk Lichtenberg hineinrutscht.
Für den Autoverkehr von und nach Stralau ist eine Verbindung gebaut worden, die von der Kynast- zur Hauptstraße führt. Die Baukosten von 1,9 Millionen Euro wurden zu 72 Prozent von der Deutschen Bahn getragen, das restliche Geld kam ...

Straßenverkehr: Autofahrer ärgern sich über die A 113, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0528/berlin/0061/index.html

In Waltersdorf fehlt eine Ausfahrt
Peter Neumann, Jürgen Schwenkenbecher
Jörg Becker erlebte auf der neuen Autobahn A 113 nach Schönefeld eine unangenehme Überraschung. Er wollte die am Freitag freigegebene Beton- und Asphaltpiste nutzen, um schneller als bisher von Berlin über Waltersdorf ins heimatliche Schulzendorf zu fahren. Doch am Ende dauerte die Fahrt viel länger.
Weil es am neuen Waltersdorfer Dreieck aus Richtung Berlin keine Ausfahrt gibt, musste Becker einen großen Umweg in Kauf nehmen. "Die nächsten Anschlussstellen gibt es erst jenseits vom Schönefelder Kreuz, in Ragow oder in Königs Wusterhausen", berichtete er. Auch Berliner, die in Waltersdorf einkaufen wollen, müssen entweder bereits in Schönefeld-Süd von der A 113 abfahren oder wie früher die stauanfällige Route über das Adlergestell nutzen - was viele verärgert.
Dabei wird es mindestens bis Ende 2011 bleiben, sagte ...

allg.: Autofahren wird immer teurer. Wer mit Bahn und Bus unterwegs ist, kommt oft billiger ans Ziel. Wie sehen die Sparmöglichkeiten aus?, Tagesspieg

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/
Verbraucher-Mehr-Netto-Folge-6;art131,2539079

Mobilität hat ihren Preis, und der steigt und steigt. Das merkt jeder Autofahrer, wenn er zur Tankstelle fährt. Benzin und Diesel sind seit dem Jahr 2000 um über ein Drittel teurer geworden, aber auch öffentliche Verkehrsmittel haben sich im Schnitt um 24 Prozent verteuert. Wer ein Auto kaufen will, muss heute rund zehn Prozent mehr ausgeben als noch vor acht Jahren. Viele gute Gründe also, nach Sparmöglichkeiten zu suchen. Wir haben den Verkehrsclub Deutschland (VCD) gebeten, unsere drei Tagesspiegel-Leserhaushalte genauer unter die Lupe zu nehmen. Fazit: „Für alle sind Bus und Bahn die günstigere Alternative“, sagt VCD-Experte Daniel Kluge.

WAS KOSTET DAS AUTO?
Mit den Tipps des Experten kann auch jeder Leser selbst ausrechnen, wie er am günstigsten fährt. Zuerst muss geklärt werden, wie viel Geld das Auto im Jahr tatsächlich verschlingt. Also Rechnungen für Inspektionen, Reifen und ...

U-Bahn + Straßenbahn: BVG nutzt den Sommer für Bauarbeiten, asu Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/101541/index.php

U 1 und Straßenbahnlinien betroffen

Peter Neumann

Der interne Bericht der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) über die Kreuzberger Hochbahn lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Der Viadukt weise „altersbedingt substanzgefährdende Schäden“ auf, heißt es in der Präsentation des Unternehmensbereichs U-Bahn für den BVG-Wirtschaftsausschuss, die der Berliner Zeitung vorliegt. Die verbauten Bleche hätten Risse und stünden kurz vor der Materialermüdung, gehe aus Gutachten hervor. Werde nicht bald etwas getan, drohe mittelfristig „das Versagen einzelner Teile der Fahrbahnkonstruktion, als Folge Stilllegung des Betriebs“, warnen die U-Bahner. Das war 2007. Nun ist das Geld da – die Sanierung beginnt.
Das hat Folgen für viele Reisende. „Tag für Tag sind rund 150 000 Menschen auf der U 1 unterwegs“, sagte U-Bahn-Chef Hans-Christian Kaiser. Sie müssen drei Monate lang ...

Flughäfen: Ryanair prüft Ausweitung des Angebots in Schönefeld, aus Berliner Zeitung

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=beb&module=dpa&id=17886596

Schönefeld (dpa/bb) - Die irische Billig-Fluggesellschaft Ryanair prüft eine Ausweitung des Angebots vom Flughafen Schönefeld. Die Airline wolle die innerdeutschen Flüge ausbauen. Dabei könnte Berlin eine große Rolle spielen, sagte die Marketingleiterin für Deutschland, Schweiz und Österreich, Anja Seugling, am Mittwoch auf der Luftfahrtschau ILA. Derzeit würden Marktstudien erstellt, um das Potenzial ...

Flughäfen + Messe: Turbulenzen in Schönefeld, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/spezial/
dossiers/flughafen_schoenefeld/101553/index.php

Gericht verbietet zum ILA-Auftakt Tiefflüge. Bruchlandung beeinträchtigt Linienverkehr
Peter Neumann, Ulrich Paul, Jürgen Schwenkenbecher

Der Beginn der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) stand an ihrem ersten Tag unter einem schlechten Stern. Ein historisches Militärflugzeug kam gestern bei der Landung von der einzigen Piste in Schönefeld ab. Eine andere Maschine hielt dem Wind, den Hubschrauber mit ihren Rotoren erzeugt hatten, nicht stand und kippte um. Außerdem beschloss das brandenburgische Infrastrukturministerium gestern nach einer Gerichtsentscheidung, dass die ILA-Flugvorführungen in diesem Jahr nicht wie vorgesehen stattfinden können. Strahlgetriebene Flugzeuge dürfen das Vorführgebiet nun nur noch in einer Mindesthöhe von 450 Metern überfliegen, hieß es.
Dem Flughafensprecher Ralf Kunkel bereitete es gestern "keine besondere Sorgen", dass die einzige Schönefelder Start- und Landebahn am Nachmittag mehr als 50 Minuten lang gesperrt war. Den Passagieren mehrerer Linienmaschinen dagegen schon - ihre Flüge ...

27 Mai 2008

Flughäfen + Messe: Zu tief, zu laut: Klage gegen ILA-Flugshows, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0527/brandenburg/0053/index.html

Verwaltungsgericht Cottbus entscheidet über Eilantrag
Jürgen Schwenkenbecher
EICHWALDE. Das dumpfe Dröhnen der Flugzeugtriebwerke kann Wolf Carius manchmal bis in sein Haus hören, und er kann auch erklären warum. "Die tiefen Frequenzen werden durch Fensterscheiben und Mauerwerk nur wenig gedämpft", sagt der Professor, der bis 2007 an der Technischen Fachhochschule Wildau Ingenieure ausgebildet hat. Sein Haus in Eichwalde (Dahme-Spreewald) liegt nahe der Einflugschneise zum Flughafen Schönefeld, wo heute die Internationale Luftfahrtausstellung ILA beginnt. Schon seit Tagen beschweren sich Anwohner wieder über den Extra-Lärm, verursacht durch Tiefflüge. Der Ärger kocht im ILA-Rhythmus alle zwei Jahre hoch.
Wolf Carius, der seit 2003 für die Grünen im Gemeinderat Eichwaldes sitzt, hat jetzt Klage beim Verwaltungsgericht in Cottbus eingereicht. In einem Eilverfahren will er erreichen, dass die Militärjets bei ihren Vorführungen ...

Bahnverkehr: Züge können wieder fahren, aus Schweriner Volkszeitung

http://www.svz.de/lokales/prignitz/artikeldetails/
article/208/zuege-koennen-wieder-fahren-1.html

Die Prignitzer Eisenbahn GmbH (PGE) nahm am Sonnabend die Eisenbahnstrecke Karow-Krakow am See-Güstrow-Priemerburg wieder in Betrieb. Die war im September 2000 stillgelegt worden. Planmäßig fährt aber noch kein Zug.
KRAKOW AM SEE - In Krakow am See sind dafür die Hoffnungen auch nicht sehr groß.
"Mit der Inbetriebnahme steht das letzte Bindeglied der ehemaligen Nord-Süd-Verbindung über Nebenbahnstrecken in Nordbrandenburg und Mecklenburg zwischen Berlin und Rostock wieder für den Eisenbahnverkehr zur Verfügung", erklärt Dr. Uwe Knoblauch, Sprecher der Gesellschaft. Die PEG betreibt damit zirka 190 Kilometer für den öffentlichen Eisenbahnverkehr, unter anderem die genannte Nord-Süd-Verbindung von Neustadt/Dosse bis Priemerburg und auch die Strecke vom Bahnknoten Karow nach Waren. Zunächst gebe es auf der Strecke Karow-Priemerburg keinen planmäßigen Eisenbahnbetrieb, so Knoblauch. Die Bahnanlagen stünden aber ab sofort jedem Eisenbahnverkehrsunternehmen für ...

Regionalverkehr: Brandenburg/Sachsen: Wegfall sonntäglicher Fahrten beim Elbe-Elster-Express

http://www.lok-report.de/

Im Streit mit der Deutschen Bahn zeichnet sich ab, dass die extrem hohen Stellwerkskosten zwischen Riesa und Falkenberg (Elster) zwar nicht in vollem Umfang, aber zum größten Teil zu zahlen sein werden. Obwohl der Elbe-Elster-Express wie auch der Elbe Spreewald-Kurier insgesamt nur vier Mal sonntags die Strecke passieren, will die Bahn jeweils Doppelschichten für den ganzen Tag berechnen. Aus diesem Grund stellt der Verein die Fahrten des Elbe-Elster-Express sonntags ein.
"Diese Kosten in völlig unerwarteter Höhe machen die Fahrten von vornherein unwirtschaftlich und treiben beide Züge noch weiter in die roten Zahlen", so Frank Petrovsky, Vorsitzender des DBV-Fördervereins Elbe-Elster-Express. Hier musste der Förderverein handeln, da für diese Kostenstruktur keine Mittel vorhanden sind. Die Fahrten werden auch nicht mehr von Seiten der Europäischen Union gefördert, sondern müssen vom Verkehrsträger, dem Verein, selbst bezahlt werden.
Die Fahrten von Mühlberg (Elbe) nach Schlieben jeweils samstags werden weiterhin planmäßig stattfinden. Ebenso hält die Deutsche Regionaleisenbahn GmbH, deren Tochter DRE Transport die Verbindung von Riesa hoch in den Spreewald betreibt, an den Fahrten an Sonn- und Feiertagen fest.
Als Ersatz für den sonntäglichen Elbe-Elster-Express wird der Elbe-Spreewald-Kurier im Elbe-Elster-Kreis an allen Bahnhöfen bei Bedarf halten.
Um die erheblich gestiegenen Kosten besser verkraften zu können, hofft der DBV-Förderverein Elbe-Elster-Express auf noch mehr Engagement aller Anrainerkommunen und der Tourismusverbände, den Zug zu allen Gegebenheiten umfassend zu vermarkten und die Fahrgastzahlen deutlich zu steigern.
"Dies ist die einzige Möglichkeit, die Verluste auf der Strecke zu verringern", so Petrovsky. "Dies ist sicherlich kein glücklicher Start für den vergangenen Freitag erweiterten Verein, der nunmehr zum Zwecke der besseren Vermarktung auf die gesamte Niederlausitzer Eisenbahn ausgedehnt wurde (Pressemeldung DBV-Förderverein Elbe-Elster-Express, 27.05.08).

26 Mai 2008

S-Bahn: S-Bahn kollidiert mit Ast - Fahrgäste nicht verletzt, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=ver&module=dpa&id=17868034

Berlin (dpa/bb) - Ein ins Gleisbett hängender Ast hat am Montag in Berlin-Spandau einen S-Bahnzug so schwer beschädigt, dass er aus dem Verkehr gezogen werden musste. Die etwa 130 Fahrgäste und der Triebwagenführer blieben unverletzt. Wie die Bundespolizei weiter berichtete, war morgens eine S-Bahn der Linie S 75 in Richtung Wartenberg etwa 150 Meter vor dem Bahnhof Pichelsberg mit einem Ast kollidiert. Außer der Frontscheibe wurden der Stromabnehmer sowie Teile der ...

Bahnindustrie: InnoTrans 2008: Leistungsschau der Spitzentechnologie mit Weltpremieren, aus newstix

http://www.newstix.de/?session=&site=actual&
startentry=0&entmsg=true&mid=7358

Auf Weltpremieren bei Zügen und Straßenbahnen sowie weitere technologische Spitzenleistungen dürfen sich die Besucher der InnoTrans 2008 in Berlin freuen. Die Tore zur international führenden Leistungsschau der Schienenverkehrstechnik öffnen sich in vier Monaten am 23. September 2008.
Zu den absoluten Highlights der siebten InnoTrans gehören die Weltpremieren von Bombardier Transportation, der Nahverkehrs- und Regionalzug BOMBARDIER TALENT 2 und die Straßenbahn BOMBARDIER FLEXITY Berlin. Alstom zeigt den neuen Hochgeschwindigkeitszug AGV und den neuen Regionalzug CORADIA LIREX. Vossloh Kiepe präsentiert seine serienreife Hybridtechnologie für Nahverkehrsfahrzeuge und Voith Turbo die neue speicherprogrammierbare Fahrzeugsteuerung TracSys.
Bombardier Transportation: The Climate is Right for Trains
Auf unserem fast 600 Quadratmeter großen Messestand in Halle ...

Bus + Bahnhöfe: Die BVG verbessert jetzt den Service am vor zwei Jahren eröffneten Hauptbahnhof. Viele Mängel bleiben aber., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Hauptbahnhof;art270,2537863

Zwei Jahre nach der Eröffnung des Hauptbahnhofs soll sich jetzt für Umsteiger zu den Bussen der BVG etwas verbessern. Rund 300 000 Besucher kommen nach Angaben der Bahn täglich in den Bahnhof. Wer mit dem Bus weiterfahren will, findet demnächst nach Angaben der BVG bereits auf den beiden großen Plätzen an den Ausgängen des am 26. Mai 2006 eröffneten Bahnhofs elektronische Hinweistafeln, auch Daisy genannt, die die Abfahrtszeiten der weit weg haltenden Busse anzeigen. Immerhin eine kleine Verbesserung für die Fahrgäste, denn im Gebäude, dessen Bau 1,2 Milliarden Euro gekostet hat, fehlen am Südausgang weiterhin Hinweise auf die BVG-Haltestelle. Der Weg dahin wirkt auf beiden Plätzen weiter wie ein Provisorium.
Vor allem auf dem nördlichen Europaplatz ist es auch innerhalb von zwei Jahren nicht gelungen, das Chaos zu beseitigen. Obwohl inzwischen ein striktes Halteverbot ...

Draisine: "Pumpen" beim Betriebsausflug, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0526/berlinplanerunterwegs/
0013/index.html

Zwischen Zossen und Jüterbog liegt Deutschlands längste Draisinenstrecke - sie ist 40 Kilometer lang
Katrin Bischoff
MELLENSEE. Die Damen und Herren geben sich leger. Die Kostüme und Anzüge sind zu Hause in den Schränken geblieben. Jeans ist der vorherrschende Hosenstoff. Anstatt der Hand- und der Aktentaschen haben die Frauen und Männer Lunchpakete in den Händen. Es ist 9.10 Uhr morgens und es ist laut auf dem Bahnhof von Mellensee. Kein Wunder bei 120 Frauen und Männern einer in Berlin ansässigen Firma, die bei ihrem Betriebsausflug ausgelassen auf ihre Abfahrt warten. Da muss erst Matthias Kühn mit einem Megafon für ein wenig Ruhe sorgen. Kühn ist Mitarbeiter der Erlebnisbahn GmbH, die zwischen Zossen und Jüterbog südlich von Berlin eine von fünf Draisinenstrecken in Brandenburg betreibt. Er weist die Wartenden ein, bevor er sie mit den Fahrzeugen auf die Strecke schickt.
"In diesem Jahr ist der Betriebsausflug etwas für ganz Aktive", sagt ...

25 Mai 2008

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Saisonangebote von Bahn und Veolia / Usedom-Express demnächst bis Swinemünde, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/wirtschaft/
LR-Wirtschaft-Bahn-Angebot-Veolia-Sparen;
art1067,2042867,1?fCMS=50a24ec18cf80634c88e119462c450e6

Erstmals in diesem Jahr verkehrt ab heute wieder der Usedom-Express der Deutschen Bahn von Berlin mit Anschluss des RE 2 aus Cottbus nach Heringsdorf und Ahlbeck. Demnächst soll er sogar bis nach Swinouj- scie (Swinemünde) fahren. Wann das ist, dahinter steht noch ein Fragezeichen, wie Bahnsprecher Burkhard Ahlert sagt. Die Betriebszulassung aus Warschau stehe noch aus. Nach RUNDSCHAU-Informationen wird die Zulassung im Juni erwartet. Es könnte sich aber auch noch weiter verzögern.
In den vergangenen Monaten war nach jahrelangen Bemühungen vor allem der Kommunen beiderseits der Grenze die nach dem Zweiten Weltkrieg gekappte Schienenverbindung zwischen dem deutschen Ostseebad Ahlbeck und dem polnischen Swinemünde, der größten Stadt auf der Insel Usedom, wieder aufgebaut worden. Die Europäische Union steuerte rund 2,5 Millionen Euro für den 1,4 Kilometer langen Lückenschluss bei. Im Fahrplan ist der neue Endbahnhof Swinemünde schon ausgewiesen.
Umso enttäuschender muss es wohl für den Chef der Usedomer Bäderbahn, Jörgen ...

Flughäfen: Über Schönefeld wird’s wieder laut, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/101239/index.php

Am Dienstag beginnt die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung - zum Vergnügen der Flugfans, zum Leid der Anwohner
von Ulrich Paul

Berlin - Am Himmel über dem Flughafen Schönefeld ist es in diesen Tagen sehr viel voller als sonst. Die Verkehrsflugzeuge von Easyjet, Germanwings und Co. müssen sich den Luftraum wegen der sechstägigen Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) von Dienstag bis zum Sonntag mit Rosinenbombern, Großraumflugzeugen und Kampfjets teilen. Während viele Anwohner gegen den zusätzlichen Lärm protestieren und an den Veranstaltungstagen an ruhigere Orte flüchten, freuen sich die Fans der Luftfahrtbranche auf die Show.
"Vom Airbus A 380 über den Eurofighter bis zum Ultraleichtflugzeug werden rund 300 Fluggeräte zu sehen sein", sagt ILA-Flugdirektor Wolfram Cornelius. An den ersten drei Tagen ist die Ausstellung zwar nur für das Fachpublikum geöffnet, danach dürfen aber alle Interessierten auf das 250 000 Quadratmeter große Gelände. Die Veranstalter erwarten mehr als ...

S-Bahn: Dramen unter der Erde, aus Die Welt

http://www.welt.de/wams_print/article2030793/
Dramen_unter_der_Erde.html

Sprengung, Bombenanschlag, Einsturz: Kaum ein Bauwerk in Berlin wurde derart von Katastrophen heimgesucht wie der Nord-Süd-Tunnel. Vor 75 Jahren begann sein Bau

Er war eines der aufwendigsten Berliner Ingenieurbauwerke der 30er-Jahre - der Nord-Süd-Tunnel für die S-Bahn. Er ermöglichte bis dahin kaum zu schaffende Fahrzeiten. Benötigten Fahrgäste mit dem öffentlichen Personenverkehr bis zum Bau des Tunnels oft mehr als eine halbe Stunde, um Berlins Innenstadt zu durchqueren, gelang dies nach dessen Inbetriebnahme in wenigen Minuten. Vor genau 75 Jahren, im Frühsommer 1933, fiel die Entscheidung, den schon seit Langem geplanten Nord-Süd-Tunnel unter der Stadtmitte zu bauen.
Pünktlich zum (nicht ganz runden) Jubiläum hat der S-Bahn-Experte Michael Braun jetzt ein Buch zu dem Bauwerk veröffentlicht. Es enthält sehr viel davon, was man über den Bau erfahren kann.
Mit der S-Bahn kann man seit Bau des Tunnels in zwölf Minuten ...

24 Mai 2008

Taxi + Bahnhöfe: Imbiss und Toiletten für Taxifahrer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0524/berlin/0082/index.html

Streit am Hauptbahnhof offenbar beigelegt
Eva Dorothée Schmid
Ebrahim Djahan ist so was wie der Retter der Taxifahrer-Klokultur am Hauptbahnhof. Besorgt um das Image des Gewerbes, ließ er im September auf eigene Kosten zwei Dixi-Klos für seine Kollegen aufstellen, damit die nicht mehr an die Säulen des Bahnviadukts pinkeln. Seitdem kämpft der Taxifahrer dafür, dass dort eine richtige Toilettenanlage errichtet wird. Bald hat er sein Ziel erreicht: Wie Bahn-Sprecher Burkhard Ahlert der Berliner Zeitung sagte, hat die Bahn zum 1. Juni einen Mietvertrag mit einem Investor abgeschlossen, der bereit ist, neben der Taxischleife einen Imbiss mit Toiletten zu installieren.
Bis zum 30. Juni soll die Anlage stehen, Investor Mesut Cevek will aber schon ab dem 1. Juni Djahans mobile Klos ersetzen - mit solchen, in denen sich die Taxifahrer ...

Bahnverkehr: Züge können wieder fahren, aus Schweriner Volkszeitung

http://www.svz.de/lokales/guestrow/artikeldetails/
article/214/zuege-koennen-wieder-fahren.html

Die Prignitzer Eisenbahn GmbH nimmt heute, am Sonnabend, die Eisenbahnstrecke Karow - Krakow am See - Güstrow-Primerburg wieder in Betrieb. Die war im September 2000 stillgelegt worden. Planmäßig fährt aber noch kein Zug. In Krakow am See sind dafür die Hoffnungen auch nicht sehr groß.
Die Prignitzer Eisenbahn GmbH (PEG) nimmt am heutigen Sonnabend die stillgelegte Eisenbahnstrecke von Karow (Mecklenburg) über Krakow am See und Hoppenrade nach Güstrow-Primerburg wieder in Betrieb. "Damit steht das letzte Bindeglied der ehemaligen Nord-Süd-Verbindung über Nebenbahnstrecken in Nordbrandenburg und Mecklenburg zwischen Berlin und Rostock wieder für den Eisenbahnverkehr zur Verfügung", erklärt Uwe Knobloch, Sprecher der Gesellschaft. Die PEG betreibt damit ca. 190 Kilometer für den öffentlichen Eisenbahnverkehr, u. a. die genannte Nord-Süd-Verbindung von Neustadt/Dosse bis Primerburg und auch die Strecke vom Bahnknoten Karow nach Waren (Müritz).
Zunächst aber gebe es auf der Strecke Karow - Primerburg ...

Radverkehr: Berlin wird immer fahrradfreundlicher, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Radfahrer;art270,2536652

Einsfünfzig für den Liter Benzin und mehrere Wochen BVG-Streik - das waren nur zwei Gründe für immer mehr Berliner, aufs Fahrrad umzusteigen. Mit insgesamt 150 Bauprojekten macht die Verkehrsverwaltung den Wechsel leichter.
Berliner, die schon längst Zweirad fahren, können erleben, wie die Stadt von Jahr zu Jahr fahrradfreundlicher wird. Das Jahr 2008 könnte dabei einen neuen Rekord markieren: Nie zuvor wurde so viel für den Fahrradverkehr getan – die neuerdings durchweg mit Radstreifen markierten Straßen im Regierungsviertel beweisen es. Von insgesamt 150 Einzelvorhaben berichtet Heribert Guggenthaler, der bei der Verkehrsverwaltung das Referat Straßenplanung leitet. In der Liste finden sich ein paar Großprojekte, aber viel mehr kleine – und damit preisgünstige – Aktivitäten mit oft großer Wirkung.
Als erste von drei Kategorien nennt Guggenthaler die ...

23 Mai 2008

allg.: Gefangen in der Entwerterfalle, aus Spiegel

http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/
0,1518,554687,00.html

Stempeln oder nicht? Zonen, Waben, Ringe - im öffentlichen Nahverkehr gibt es für jedes Tarifmodell eine Automatensorte. Das Beste: Manchmal kommen entwertete Karten raus, manchmal müssen Fahrgäste noch stempeln. Konrad Lischka hat die Entwertergrenze überschritten - und fuhr schwarz.
Der Plan war riskant: mit dem ICE in Hamburg ankommen, mit der U-Bahn ein paar Haltestellen zum Interview fahren und zwei Stunden später wieder zurück zum Zug.
Die Vorbereitung war perfekt: Am Vortag im Internet recherchiert, dass zwei "Einzelkarten Nahbereich" (Taste 2 am Nahverkehrsautomaten) für die Fahrt genügen und günstiger sind als diverse Tageskarten (Tasten T oder G). Morgens genug Kleingeld für zwei Einzelkarten eingesteckt, um gleich am Bahnhof ...

Radverkehr: Mit oder ohne Kopfsteinpflaster, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/101166/index.php

Der Informatiker Slaven Rezic hat Deutschlands ersten Fahrrad-Routenplaner entwickelt
Peter Neumann

Wo geht’s lang? Nicht nur Autofahrer, sondern auch Radfahrer finden im Internet Antworten auf diese Frage. Denn dort betreibt der Berliner Informatiker Slaven Rezic den Rad-Routenplaner BBBike, der mit Text und Karten kostenlos den Weg weist – ganz nach Wunsch mit oder ohne Kopfsteinpflaster, nur auf Nebenwegen oder auch auf Hauptstraßen. Inzwischen ist der Datenspeicher enorm gewachsen. „Von den rund 10 000 Berliner Straßen sind bereits 7 184 erfasst, auch 307 Potsdamer Straßen sind im System“, berichtet Rezic. Der 37-Jährige und seine Mitstreiter kennen sie alle. Schließlich sind sie dort schon einmal selbst entlang geradelt.
Die Bedienung des Rad-Routenplaners ist einfach, Rezic hat die Seite bewusst schlicht gehalten. Es gibt keine Werbung, Pop-ups oder anderen lästigen Schnickschnack. Nur einige Fragen sind zu beantworten. Sind große Magistralen genehm oder nur dann, wenn sie auch Busspuren oder Radwege haben? Werden rennradtaugliche Fahrbahnen gewünscht? Soll die Route durchs Grüne führen und nachts beleuchtet sein, aber dafür ...

Flughäfen + Straßenverkehr: Nun geht es auf der Autobahn direkt nach Schönefeld, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article2026318/
Nun_geht_es_auf_der_Autobahn_direkt_nach_Schoenefeld.html

Fast 300 Millionen Euro haben die 10,5 Kilometer Autobahn in Berlin gekostet, die nun eröffnet worden sind. Eine Summe, die sich vor allem dadurch rechnen soll, dass der Autoverkehr nun zügig über die A 113 nach Adlershof und zum Flughafen Schönefeld rollt. Doch Kritiker bezweifeln, dass dies möglich sein wird.
Mit einer Festveranstaltung wurde am Mittag der neue Teilabschnitt der Autobahn A113 freigegeben. Ab 17 Uhr soll dann auch der normale Autoverkehr zunächst in Richtung Süden und wenig später auch in umgekehrter Richtung fließen. Es gilt ein Tempolimit von 80 Stundenkilometern.
Die „hochleistungsfähige Verkehrsader“ sei ein Gewinn für die Region, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD), der die Trasse mit Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und Berlins ...

S-Bahn: Berlin: Kundendienst der S-Bahn ist deutlich schlechter geworden

http://www.lok-report.de/

Im November 2007 kündigte die Geschäftsleitung der S-Bahn Berlin GmbH an, die bis dato auf fast allen S-Bahnsteigen vorhandenen Personale durch Technik zu ersetzen. Nach gut einem halben Jahr stellt der Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg dazu fest, dass sich dadurch für die Fahrgäste der Kundendienst in der Summe verschlechtert hat. An fast allen Stationen ist das Bahnsteigpersonal sogar ohne technischen Ersatz abgezogen worden, oder die Technik funktioniert nicht.
So wird auf dem Bahnhof Savignyplatz seit etwa einem Jahr die "aussagekräftige" Information angezeigt, dass in die eine Richtung die Züge der Linie S 9 in Richtung Westkreuz fahren und in die andere in Richtung Friedrichstraße. Der Zusatzhinweis "Bitte Ansage beachten" bleibt meist ohne Folgen, weil nichts zusätzlich angesagt wird. Oder auf dem Bahnhof Schöneweide, der immerhin von sechs S-Bahn-Linien bedient wird, fahren stadteinwärts nur noch Züge in Richtung Baumschulenweg - dem unmittelbar nächsten Bahnhof. Die wichtige Information, ob es hinter Baumschulenweg weiter nach Neukölln auf den Ring geht oder nach Treptower Park, erhält nur der Fahrgast, der beim Eintreffen des Zuges bereits auf dem Bahnsteig war.
Besonders gravierend ist die fehlende Information im Falle von Störungen. Die Information der wartenden Fahrgäste war bis zum Abzug des Bahnsteigpersonals in den vergangenen Jahren deutlich verbessert worden; in der Regel merkte der wartende Fahrgast, dass das Betriebspersonal bemüht war, Informationen zu geben. Er fühlte sich betreut und unterstützt. Jetzt sind Durchsagen die Ausnahme, die Fahrgäste fühlen sich "alleine gelassen". Was nützt im komkreten Fall die automatisierte Information, dass der nachfolgende Zug Verspätung hat, wenn die weit wichtigere Information zur Weiterfahrt, die nämlich wegen eines Feuerwehreinsatzes nicht möglich ist, nicht gegeben wird?! So altertümlich und einfach die großen Kreidetafeln waren, auf denen über veränderte Abfahrtszeiten und Störungen informiert wurde, effektiv und prägnant waren sie auf alle Fälle. Nur mussten sie auf jedem Bahnhof per Hand beschriftet werden. Weil das Personal jetzt aber fehlt, fehlt die schnelle und umfassende Kundeninformation.
Die modernsten Anzeigeanlagen nützen dem Fahrgast wenig, wenn Sie nur den Hinweis bringen, dass man sich bitte über die Abfahrtszeiten in den ausgehängten Fahrplänen informieren möge, oder wenn die angezeigte Information falsch ist (zum Beispiel, wenn das Ziel des Zuges nicht mit den angezeigten Endbahnhof übereinstimmt). Hier zeigt sich, dass die teuerste Technik in der Praxis keinen Nutzen bringt, wenn sie nicht fachgerecht bedient wird.
Wenn auf dem Bahnsteig keine Ansagen erfolgen, haben insbesondere auch behinderte Fahrgäste Probleme, den richtigen Zug zu bekommen. Da hilft es wenig, wenn ein Zug am Bahnsteig zum Stehen kommt, sich die Türen öffnen und aus dem Zug die Durchsage kommt "Ausstieg links". Theoretisch soll die Fahrgastinformation der Triebfahrzeugführer übernehmen, aber sie sind eigentlich dazu da, den Zug sicher an den Endbahnhof zu bringen. Und so sind kommt es leider heute recht häufig vor, dass Durchsagen entweder nicht verständlich oder überhaupt nicht erfolgen.
Im Ergebnis stellt der Bahnkunden-Verband fest, dass bei der Berliner S-Bahn der Kundendienst auf den Bahnsteigen auf dem Wege dahin ist, das schlechte Niveau der Berliner U-Bahn zu erreichen. Auch dort wurde vor etwa 10 Jahren das Bahnsteigpersonal komplett abgezogen. Leider misst der Berliner Senat offenbar dem Kundendienst keine große Bedeutung bei und sieht hier hauptsächlich ein enormes Einsparpotenzial, weil er weniger für die bestellte Leistung bezahlen muss und die S-Bahn Berlin GmbH mehr Geld an die Holding abführen kann. Die Folge sind unzufriedenere Kunden, die spätestens bei der nächsten Preiserhöhung der S-Bahn den Rücken kehren, wenn sie eine Alternative haben. Ist das ein politisches Ziel der Berliner Landesregierung? (Pressemeldung Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg, 23.05.08).

Tarife: Brandenburg: Einführung des Mobilitätstickets ab September 2008 ist gesichert

http://www.lok-report.de/

Infrastrukturminister Reinhold Dellmann teilte am 22.05.08 in Potsdam mit, das der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) in seiner Aufsichtratssitzung der Einführung des Mobilitätstickets in Brandenburg zum 1. September 2008 zugestimmt hat. Damit können Berechtigte grundsätzlich zum halben Preis des entsprechenden Monatstarifs ein Monatsticket erwerben. Das Land wird hierfür 2,3 Millionen Euro pro Jahr bereitstellen.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Das ist ein guter Tag für Brandenburg und seine Bürgerinnen und Bürger. Wir können mit dem Mobilitätsticket ganz konkret den Menschen helfen, die auf Grund ihres geringen Einkommens in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Wir können nun ein Angebot machen, das hilft, sowohl die Flexibilität im Berufsleben als auch bei der Freizeitgestaltung von bedürftigen Familien zu verbessern. Das neue Mobilitätsticket ist Waben- und kreisübergreifend und geht damit weit über die Forderungen der Volksinitiative für ein Sozialticket hinaus.“
Der Brandenburgische Landtag hat am 10. April 2008 beschlossen, das Mobilitätsticket in Brandenburg einzuführen. Das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung hat nun mit dem VBB die Rahmenbedingungen erarbeit und der Aufsichtsrat des VBB hat in seiner Aufsichtsratssitzung am 22.05.2008 die Einführung zum 1. September 2008 beschlossen.
Das Mobilitätsticket wird als persönliche, gleitende Monatskarte für das Land Brandenburg. Der Preis beträgt grundsätzlich 50 % des regulären Monatskartenpreises. Das Mobilitätsticket Brandenburg wird für nachstehend genannten Berechtigtenkreis ausgegeben:
• Empfänger von Leistungen nach dem SGB II einschließlich Sozialgeld
• Empfänger von laufenden Leistungen der Sozialhilfe (SGB XII einschließlich
• Empfänger der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung)
• Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
• Mitglieder der jeweiligen Bedarfsgemeinschaften
Das Land Brandenburg gewährt einen Ausgleich pro Ticket zum Preis der regulären Monatskarte von jährlich 2,3 Millionen. Das Ticket wird zum 1. September 2008 für zunächst zwei Jahre bis zum 31. August 2010 eingeführt (Pressemeldung Allianz pro Schiene, BUND und NABU, 23.05.08).

Regionalverkehr + Flughäfen: Mit der Bahn zur Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung 2008

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080523.html

Mit kostenlosem Bahn-Shuttle von Berlin-Lichtenberg zum Flughafen Berlin-Schönefeld

(Berlin, 23. Mai 2008) Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) ist die größte Messe der Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland. Sie findet alle zwei Jahre auf dem Südgelände des Flughafens Berlin-Schönefeld statt. In diesem Jahr beginnt die Ausstellung für Fachbesucher am 27. Mai und ist am anschließenden Wochenende vom 30. Mai bis 1. Juni für das allgemeine Publikum geöffnet.

Zum Besuch der ILA 2008 setzt die DB Regio AG Nordost zusätzliche Nahverkehrszüge zwischen Berlin-Lichtenberg und dem ILA Bahnhof ein. Die Besucher erreichen mit dem kostenlosen ILA-Bahn-Shuttle das Ausstellungsgelände am Eingang Ost.

Die Zeit vom 27. bis zum 29. Mai ist den Fachbesuchern vorbehalten und der Besuch der ILA nur mit einem Fachbesucherausweis möglich. Fachbesucher können den Bahn-Shuttle ab Berlin-Lichtenberg ab 9.11 Uhr bis 18.11 Uhr jede Stunde nutzen. Zurück fahren ab Berlin –Schönefeld ILA Bahnhof die Züge jede Stunde von 9.10 Uhr bis 18.10 Uhr.

Im Zeitraum 30. Mai bis 1. Juni verkehren die ILA-Bahn-Shuttle halbstündlich von Berlin-Lichtenberg ab 9.11 Uhr bis 18.25 Uhr jede Stunde zur Minute 11 und 36. Für die Rückfahrt ab Berlin-Schönefeld fahren die Züge zwischen 9.41 Uhr und 18.41 jede Stunde zur Minute 10 und 41 (am Freitag, 30. Mai um 18.56 Uhr).

Informationen zum Fahrplan gibt es beim Regionalen Ansprechpartner Nahverkehr unter 01805 194-195* (Taste 1) (*14 ct/Min aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunk ggf. abweichend), in DB Reisezentren und DB Agenturen sowie im Internet unter www.bahn.de/regional. Informationen zur Ausstellung finden Interessierte unter www.ila-berlin .de.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

22 Mai 2008

Tarife + Radverkehr: Tarifangebote für die Fahrradmitnahme bei VBB und Bahn, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
e5f9950fc073b66cc125745000473134?OpenDocument

Fahrradkarten gelten im Tarifbereich des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg in Regionalzügen, S-, U- und Straßenbahnen sowie in einzelnen gekennzeichneten Buslinien, z.B. um den Werbellinsee. Es gibt aber auch spezielle DB-Angebote.
Hier eine Übersicht:

Einzelfahrausweise Fahrrad

Berlin AB 1,50 €
Berlin BC 1,70 €
Berlin ABC 2,00 €
Kurzstrecke 1,00 €
VBB-Gesamtnetz 2,80 €

Tageskarte Fahrrad

Berlin AB 4,40 €
Berlin BC 4,60 €
Berlin ABC 4,80 €
VBB-Gesamtnetz 5,00 €

Wer mit dem Schönes Wochenende- Ticket oder dem Brandenburg- Berlin-Ticket ...

Radverkehr: Fahrrad-Sternfahrt mit Ziel Brandenburger Tor, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
c1a9a277e27ba89ac12574500047fa48?OpenDocument

Attraktive Routen sind zu erleben – 250 000 Teilnehmer werden erwartet

Am 1. Juni 2008 findet die 32. ADFC-Sternfahrt in Berlin statt. Alle 18 Routen laufen dabei sternförmig auf das Brandenburger Tor zu, um das herum von 11 bis 20 Uhr das Umweltfestival stattfindet. Das Eintreffen der Sternfahrtteilnehmer wird gegen 14 Uhr erwartet. Dann können sie sich auf dem Festival erholen, erfrischen und vergnügen und unter anderem auch am Stand des ADFC über die verschiedenen Projekte rund ums Fahrrad informieren.
„Jeder kann teilnehmen und wir hoffen natürlich, dass möglichst viele kommen!“ sagt ADFC-Vorstandsvorsitzende Sarah Stark, „trotz Konkurrenzveranstaltungen sind wir zuversichtlich und erwarten Teilnehmerzahlen von ca. 250 000 Leuten. Es gibt lange Routen und kürzere, die wir besonders Familien mit Kindern empfehlen, alle Strecken sind sehr attraktiv und es geht wieder über zwei Autobahnabschnitte. Die Sternfahrt ist eine Demonstration, auf der Radfahrer ein Zeichen ...

Straßenverkehr: Carsharing der Bahn, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
d9a0455eb271b263c12574500044855e?OpenDocument

Auf vier Rädern mobil – mit dem Mietauto viel Geld sparen

Sommeraktion: Beim Carsharing der Bahn günstig einsteigen / EM-Fanartikel gewinnen

Die Bahn macht mobil – auch auf vier Rädern: Bei DB Rent, einer 100-prozentigen Bahntochter, gibt es ein Carsharing- Angebot, das für individuelle Bewegung am Zielort sorgt. Als einer der wenigen deutschlandweit operierenden Mietauto- Anbieter bietet das Carsharing der Bahn im achten Jahr seines Bestehens Mobilität in über 100 Städten, an mehr als 500 Stationen. Allein in Berlin gibt es über 40 Stationen.
Im Rahmen der bis zum 30. Juni 2008 laufenden Sommeraktion ist der Einstieg ins Carsharing-Angebot besonders günstig. Wer sich anmeldet, spart 25 Prozent der Anmeldegebühr und sichert sich ein Fahrguthaben von 25 €. Unabhängig von einer Anmeldung können außerdem alle am großen Euro 2008 Gewinnspiel teilnehmen, denn bis zum 1. Juni werden beim Carsharing der Bahn attraktive Fanartikel, wie Trikots, Bälle und Schals aus der Original-...

Radverkehr: Call a Bike: Mit der Pauschale 30 Minuten kostenlos fahren, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
2e63cc889f0aed39c125745000455c5d?OpenDocument

Abo-Kunden der S-Bahn bekommen zusätzlichen Rabatt

Mit nur einem Anruf ein Fahrrad mieten – dafür steht das Angebot von Call a Bike. Neu ist jetzt ein Pauschaltarif, der das Angebot noch attraktiver macht. Nach Zahlung der Pauschale sind die ersten 30 Minuten jeder Fahrt kostenfrei. Da die Räder oft für kurze Strecken gemietet werden, kommt dies den Nutzern sehr entgegen. Abo-Kunden der S-Bahn Berlin und Bahn- Card-Inhaber profitieren sogar doppelt, da sie noch weniger für die Pauschale zahlen (siehe Tabelle).
Die Mieträder der Deutschen Bahn mit Spezialschloss finden sich überall im Stadtgebiet und können einfach jederzeit per Telefonanruf ausgeliehen werden. Egal wohin es auf den beiden Rädern gehen soll: Innerhalb des Stadtkerns (S-Bahn-Ring) können die Bikes an jeder beliebigen Kreuzung wieder abgestellt und somit zurückgegeben werden. Auch auf dem Umweltfestival ...

Regionalverkehr + Radverkehr: Zweigleisig fahren: Mit Fahrrad und Bahn ans Ziel, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
82e0002ea51bb551c125745000477448?OpenDocument

Eine unschlagbar umweltfreundliche Kombination

Kein Grund, sich abzustrampeln: Wer etwas für den Umweltschutz tun, Zeit und Geld sparen, aber trotzdem auch weite Strecken bewältigen möchte, der setzt auf Bahn und Rad. Radler im innerstädtischen Bereich und im näheren Umland bringt die S-Bahn Berlin ans Ziel. Wer weiter hinaus will ins Brandenburgische, den bringen Regionalzüge ans Ziel.
Als Schnuppertag für all jene, die sich noch nicht so richtig vorstellen können, dass es mit Rad und Bahn klappt, eignet sich der 1. Juni 2008. Da an diesem Tag die Autos in den Garagen bleiben sollen, unterstützen die S-Bahn Berlin und die BVG den autofreien Sonntag mit besonders günstigen Ticketangeboten (m siehe Infobox). Bei der Fülle von Veranstaltungen, die an diesem Tag geboten werden, ist es ratsam, das Fahrrad gleich mitzunehmen. Wer kein Fahrrad besitzt, mietet sich eins bei ...

Radverkehr: Rund um Strausberg, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
b02d05cdfb09d2b6c1257450004886f3?OpenDocument

„Natur entdecken“ beim Familienausflug in der S 5 Region

Der Ausflug ab Strausberg hat einiges zu bieten. Die erste Attraktion ist der „Rote Hof“. Der idyllisch gelegene Kinderbauernhof mit Hofcafé lockt mit Naturlehrpfad und Streichelzoo zum Staunen, Spielen und Entdecken.
Wenn es möglich ist, die Kleinen dort wieder loszueisen, führt die Strecke weiter Richtung Straussee und zu der 1620 gebauten Wesendahler Mühle, wo es, wie an zahlreichen weiteren Orten der Strecke, eine Einkehrmöglichkeit gibt.
Das nächste Etappenziel ist dann die Spitzmühle, von der es über die Postbruchwiesen zurück nach Strausberg direkt zum S-Bahnhof geht.
Zu Beginn wird über Waldwege, zum Ende hin über Asphalt- und ...

Radverkehr: Von Erkner zum Straußenhof Kagel und zurück, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
88dc1ba72c3600bfc12574500048e7bc?OpenDocument

Bei einer Streckenlänge von 15 km bietet diese Tour viel Zeit für das spannende Rahmenprogramm. Der Ausflug beginnt direkt am Bahnhof Erkner und führt zum Zwischenziel, dem Straußenhof in Kagel (Eintritt 1,50 €). Der Besuch dort kann für eine Führung genutzt werden, bei der über die Haltung der exotischen Laufvögel Auskunft gegeben wird, und der Hofladen lädt zum Stöbern ein.
Die Rückfahrt rund um den Möllensee ist die passende Gelegenheit für eine Badepause und danach bleibt vielleicht noch Zeit für einen Streifzug durch ...

Radverkehr: Radtour am Wannsee, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
0e3b2f0125680c11c12574500048ba39?OpenDocument

Vom Wannsee zur Glienicker Brücke und zurück

Ein familientauglicher Ausflugsklassiker ist diese kleine, aber feine Rundfahrt im Südwesten Berlins, für die auch gerne die Badehose eingepackt werden kann. Die Strecke ist einfach und verläuft auf gut befahrbaren, sicheren Wegen.
Auf dem Weg laden Badestellen, Ausflugslokale und Sehenswürdigkeiten wie die Liebermannvilla, das Haus der Wannseekonferenz und die Glienicker Brücke zu interessanten Pausen ein.
Wer mit der Fähre auf die Pfaueninsel übersetzen möchte, muss das eigene Rad zwar an Land lassen, wird aber von den tierischen ...

Radverkehr: Radfernweg Berlin-Kopenhagen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
cdbed2bb3983e9e6c125745000482361?OpenDocument

Auftakt und Schnuppertour auf dem Radfernweg Berlin-Kopenhagen

Es muss ja nicht gleich die ganz große Tour von 630 km sein, die der internationale Radfernweg Berlin-Kopenhagen insgesamt umfasst. Die beiden ersten Etappen können einen guten Vorgeschmack geben und stehen – je nach Kondition – auch jede für sich alleine oder in Kombination für einen schönen Tagesausflug.

Etappe 1 von Hennigsdorf nach Oranienburg
Direkt hinter Hennigsdorf radelt man in die Natur hinein. Stille Havelauen und das Landschaftsschutzgebiet Stolpe werden durchquert. In Birkenwerder kann das Clara-Zetkin-Haus besichtigt werden. Dann geht es weiter entlang der Windungen des Briesebachs bis nach Borgsdorf und von dort aus erleichtert ein gut ausgebauter Radweg den Endspurt nach Oranienburg, wo eine Besichtigung des Barockschlosses ...

S-Bahn: Nostalgiefahrt zu 80 Jahre elektrischer S-Bahn-Verkehr auf der Stadtbahn, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
c57d488eae664d2ac1257450004528ab?OpenDocument

Mit einer Nostalgiefahrt im Traditionszug wird am Samstag, dem 14. Juni, an die Inbetriebnahme des elektrischen S-Bahn-Verkehrs auf der Stadtbahn erinnert. Wieder auf den legendären Holzbänken Platz nehmen und auf Europas erster Viaduktbahn fahren. Die Sonderfahrt auf der Stadtbahn verspricht ein besonderes Vergnügen.
Los geht es um 10 Uhr vom Bahnhof Ostbahnhof. Während der Fahrt nach Wannsee und wieder zurück gibt es eine unterhaltsame Moderation zur Geschichte der Großen Elektrisierung der Stadt-, Ringund Vorortbahn. Die Berliner Stadtbahn wurde als Ost-West- Verbindung mit elf Bahnhöfen von 1875 bis 1882 für den S-Bahn- und Fernverkehr gebaut. Sie war die erste Viaduktbahn Europas, deren Strecke mit 731 Wölbbögen ...

Radverkehr: Havellandradweg: Von Berlin-Spandau in den Naturpark Westhavelland, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
e44125572d952b51c1257450004b2cc9?OpenDocument

Dank flacher Wege und reizvoller Landschaft bietet der Havellandradweg eine angenehme Tour für Naturliebhaber. Dabei kann der Blick entspannt über endlos weite Wiesen und Felder streifen und hier und da den nächsten Badesee oder die nächste zünftige Gaststätte zum Einkehren entdecken. Auch Sehenswürdigkeiten wie der Funkmast und die historische Altstadt von Nauen sowie das aus dem Fontane-Gedicht bekannte ...

Radverkehr: Wuhleweg – von Ahrensfelde nach Köpenick, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
498eb89ceb6da7ebc1257450004c5312?OpenDocument

Auf beiden Seiten der Wuhle verläuft ein ausgebauter Wanderweg, der von Familien mit Kinderwagen genutzt wird und genauso für Radfahrer zugänglich ist. Das bedeutet also, dies ist nichts für ehrgeizige Sportler, denen es ums Tempo geht, sondern eine Tour für gemütliche Fahrer, die gerne öfter mal anhalten und die verschiedenen Angebote am Wegesrand nutzen.
Es gibt nicht nur einen Kletterfelsen (im Eichepark), auch Rastplätze, Aussichtsplattformen und Bänke säumen die Wege entlang der Wuhle. Ein Abstecher lohnt sich unbedingt in die Gärten der Welt (nur zu Fuß!) im Erholungspark ...

Radverkehr: Der Pankeweg, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
287fbe4f3909f9b8c1257450004bfcc3?OpenDocument

Rein in die Bahn, rauf aufs Rad – so kommt man mit Fahrrad und Bahn auf Tour

Ob für Sportler oder Freizeitradler, Hobbyhistoriker oder Baderatten – die Region Berlin/Brandenburg hat für jeden Typ den passenden Ausflug parat

Pankeweg, Radfernweg Berlin–Usedom, Etappe 1, von Berlin nach Bernau

Eine schöne kleine Tour „flussaufwärts“ entlang der Panke, die von Bernau nach Berlin fließt und der letzte Nebenfluss der Spree vor deren Mündung in die Havel ist. In Pankow beginnend führt der Weg durch den Schlosspark Niederschönhausen nach Blankenburg und Karow. Im Brandenburger Streckenteil folgt er der immer schmaler werdenden Panke durch Zepernick bis nach Bernau, wo die Panke ohne sichtbare Quelle in den Wiesen von Pankeborn entspringt. Es gibt keine nennenswerten Anstiege auf dem Weg und die Strecke ist gut und bequem zu befahren.
Der Ausflug im Norden Berlins könnte auch ein Vorgeschmack sein auf ...

Radverkehr: Mauerradweg: Immer an der Wand entlang, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
e51c21da0f3ee8a9c1257450004bac91?OpenDocument

Auf dem asphaltierten Kolonnenweg beziehungsweise Zollweg geht es immer dem Verlauf der ehemaligen Mauer entlang. Dabei wechseln sich Brennpunkte der Geschichte, Mauerreste und Mauerspuren mit landschaftlich reizvollen Streckenabschnitten ab. So können historisch Interessierte die frühere „Insel West-Berlin“ auf dem Fahrrad umrunden, dabei tief in die Nachkriegsgeschichte eintauchen und beobachten, wie die einst geteilte Stadt wieder zusammenwächst.

Start und Ziel: Potsdamer Platz (S 1, S 2, S 25, RE 3, RE 4, RE 5, U 2)
Länge: insgesamt 160 km, in 14 Etappen gegliedert
Kennzeichnung: „Berliner Mauerweg“ mit stilisiertem Wachturm, Übersichtspläne in regelmäßigen Abständen, an mehr als 40 Stellen gibt es Infotafeln zu Bau und Fall der Mauer sowie zur Geschichte der Teilung Deutschlands

Route: Vom Potsdamer Platz aus führt die Tour mitten durch die Innenstadt in südöstlicher Richtung bis nach ...

Radverkehr: „Königliche Sommerfrische“ südlich von Berlin: Hofjagdweg, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
96e926ddd396fe6dc1257450004b81c9?OpenDocument

Der früheren Jagdstrecke des preußischen Königshofs auf der Spur geht es von Königs Wusterhausen auf diesem Weg bis in den Spreewald. Wie die Jagd im 18. und 19. Jahrhundert eignet sich auch die Tour eher als mehrtägiges Ereignis. Neben reizvoller Natur gibt es historische Orte der königlichen Jagdgesellschaften zu besichtigen, z.B. das Schloss Königs Wusterhausen. Vom Endbahnhof der S 46 aus geht es schnell ins Grüne. Die Strecke führt über die Wiesen, Felder, Wälder und Heidelandschaften des Naturparks Dahme-Heideseen. Die Landschaft um Groß Köris ist von zahlreichen Seen geprägt und in Krausnick kann man die beanspruchten Radlerbeine bei einem Abstecher zu Tropical Islands am ...

Berliner Parkeisenbahn: Freifahrten zu erradeln

http://www.lok-report.de/

Am 24. und 25. Mai 2008 war in der Berliner Wuhlheide das Schienenfahrradtreffen bei der kleinen Bahn für große Augen geplant. Leider muss die Veranstaltung aus technischen Gründen abgesagt werden. Um unseren Fahrgästen an diesem Wochenende trotzdem ein lohnendes Ausflugsziel anbieten zu können, haben wir uns kurzfristig entschlossen, am Hauptbahnhof der Parkeisenbahn einen Fahrradparcour aufzubauen. Auf diesen Hinderniskurs können Jungen und Mädchen bis 12 Jahre ihr Geschick unter Beweis stellen. Für eine erfolgreiche Absolvierung der Strecke lockt eine Freifahrt mit der Parkeisenbahn. Die Parkeisenbahn wird auch an diesem Wochenende mit ihren Zügen im 15 Minuten-Takt unterwegs sein (Pressemeldung Berliner parkeisenbahn, www.parkeisenbahn.de, 22.05.08).

Straßenverkehr: "Mehr Geld für die Verkehrssicherheit", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0522/politik/0031/index.html

AUTOFAHRER - Raser und Drängler auf Straßen werden bald kräftiger zur Kasse gebeten. Das Bundeskabinett in Berlin billigte gestern die deutlich höheren Bußgelder. Mit Widerstand aus den Ländern ist nicht zu rechnen.
Frank Brunner
BERLIN. Verkehrsrowdys drohen vom kommenden Januar an meist doppelt so hohe Bußgelder als bisher. Das Kabinett gab gestern grünes Licht für den neuen Bußgeldkatalog von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD). "Mit dem neuen Katalog werden wir die Hauptunfall-Ursachen auf unseren Straßen bekämpfen", sagte er.
Nach der Regelung, die voraussichtlich ab 1. Januar 2009 in Kraft tritt, sollen sich die Bußgelder verdoppeln. So werden Fahrer, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen, mit bis zu 1 500 Euro, in Extremfällen sogar mit 3 000 Euro bestraft. Bisher wurden dafür maximal 750 Euro fällig. Fahranfänger, die gegen die Null-Promille-Regel verstoßen, sollten demnächst 250 Euro Strafe einplanen und Verkehrsteilnehmer, die ständig die linke Fahrspur auf der Autobahn benutzen, müssen nun mit ...

Berliner Parkeisenbahn: Freifahrten zu erradeln

http://www.lok-report.de/

Am 24. und 25. Mai 2008 war in der Berliner Wuhlheide das Schienenfahrradtreffen bei der kleinen Bahn für große Augen geplant. Leider muss die Veranstaltung aus technischen Gründen abgesagt werden. Um unseren Fahrgästen an diesem Wochenende trotzdem ein lohnendes Ausflugsziel anbieten zu können, haben wir uns kurzfristig entschlossen, am Hauptbahnhof der Parkeisenbahn einen Fahrradparcour aufzubauen. Auf diesen Hinderniskurs können Jungen und Mädchen bis 12 Jahre ihr Geschick unter Beweis stellen. Für eine erfolgreiche Absolvierung der Strecke lockt eine Freifahrt mit der Parkeisenbahn. Die Parkeisenbahn wird auch an diesem Wochenende mit ihren Zügen im 15 Minuten-Takt unterwegs sein (Pressemeldung Berliner parkeisenbahn, www.parkeisenbahn.de, 22.05.08).

Flughäfen + Bahnverkehr: Bahnkunden-Verband empfielt neues Verfahren für BBI-Ostanbindung

http://www.lok-report.de/

An der Anhörung zur Eisenbahnostanbindung am 21.05.08, an der auch Vertreter des Bahnkunden-Verbandes teilnahmen, ist eines deutlich geworden: Die geplante Ostanbindung über Bohnsdorf ist die schlechteste Variante.
Bedauerlich ist die Tatsache, dass andere Trassenvarianten, weil sie nicht Bestandteil der Landesplanung sind, überhaupt nicht vertiefend untersucht werden durften. Auch offensichtlich differierende Zahlengrundlagen konnten nicht geklärt werden.
Der Bahnkunden-Verband bedauert sehr, dass die Chance für einen zweckmäßigen und sparsamen Einsatz öffentlicher Gelder offenbar vergeben wird. Der politische Wille, das Vorhaben wie geplant abzuschließen, obsiegt über eine vernünftige Lösung (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 22.05.08).

21 Mai 2008

Flughäfen: Wenn der nahe gelegene Airport schließt, verliert Oberhavel einen wichtigen Standortfaktor, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11211608/61129/
Wenn_der_nahe_gelegene_Airport_schliesst_verliert_Oberhavel.html

BERLIN/HENNIGSDORF - Der Vorstandsvorsitzende der Brahms AG hat schon einmal durchgerechnet, was es zeitlich bedeuten würde, zum neuen Flughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) zu fahren. Während Bernd Wegener vom Hennigsdorfer Firmensitz über die A 111 bis zum nahe gelegenen Airport Tegel nur 20 Minuten braucht, müsste er bis Schönefeld (Dahme-Spreewald) mit mindestens einer Stunde rechnen. Zuzüglich der Check-in-Zeit komme man auf fast zwei Stunden. „Wir sind darauf angewiesen, einen schnellen Zugang zum Flugzeug zu haben“, so Wegener. „Wir sind von Schönefeld deshalb nicht begeistert.“
So wie das Biotechnologieunternehmen, das Kunden in 65 Ländern bedient, geht es einigen Firmen im Kreis, wie der ...

Bahnverkehr: „Usedom-Express“ startet ab 23. Mai in die Saison

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080521a.html

Freitagnachmittag und Sonntag früh von Berlin umsteigefrei an die Ostseeküste

(Berlin, 21. Mai 2008) Ab Freitag, 23. Mai bis zum 05. Oktober können Reiselustige mit Ziel Sonneninsel Usedom auch dieses Jahr wieder den beliebten „Usedom-Express“ nutzen.

Der Zug fährt jeden Freitagnachmittag und Sonntagfrüh von Berlin mit Halten in Zoologischer Garten, Hauptbahnhof, Friedrichstraße, Alexanderplatz und Ostbahnhof bis Ahlbeck Grenze und voraussichtlich im Laufe des Monats Juni nach Inbetriebnahme der neu gebauten Strecke über die Grenze bis Swinoujscie Centrum.

Zurück nach Berlin fährt der Zug am Sonnabendvormittag und Sonntagabend.

Auf der Insel Usedom werden unter anderem die Bahnhöfe Zinnowitz, Bansin Seebad, Seebad Heringsdorf und Seebad Ahlbeck angefahren.

Der „Usedom-Express“ ermöglicht eine bequeme, umsteigefreie An- und Abreise zur Ostseeküste und eignet sich nicht zuletzt wegen seiner vier Fahrradabteile mit insgesamt 32 Fahrradstellplätzen insbesondere für Tagesausflügler.

Samstags können Reisende mit Ziel Usedom auch den „Ostsee-Express“ bis Züssow nutzen. Hier steigen sie in die Usedomer Bäderbahn um, die einen reibungslosen Anschluss gewährleistet.

Ticket-Tipp für den „Usedom-Express“: Neben den Fahrscheinen des Fernverkehrs gilt im Usedom-Express auch das günstige Ostsee-Ticket.

Informationen zum Fahrplan gibt es beim Regionalen Ansprechpartner Nahverkehr unter 01805 194-195* (Taste 1) (*14 ct/Min aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunk abweichend), in DB Reisezentren und DB Agenturen sowie im Internet unter www.bahn.de/regional.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Straßenbahn + BVG: Hier hat Berlin Geld verschwendet, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article2019829/
Hier_hat_Berlin_Geld_verschwendet.html

150 Millionen Euro hat das Land Berlin laut Landesrechnungshof 2007 verschwendet, 36 Millionen mehr als im Jahr davor. Der am Mittwoch vorgestellte Jahresbericht 2008 zählt auch mehrere "fragwürdige Ausgaben" und "vermeidbare Belastungen" auf.
Nahverkehr: Anstelle der mit 44,6 Millionen Euro veranschlagten Straßenbahnstrecke zum Hauptbahnhof wäre laut Rechnungshof ein Busbetrieb deutlich billiger. Der Abruf von BVG-Fahrplandaten per Handy („Fahrinfo SMS“) hat dem Landesunternehmen seit 2004 einen Verlust von 800 000 Euro eingetragen – die Wirtschaftlichkeit sei vorab nicht ausreichend geprüft worden, moniert die Behörde.

Hochschulen: Der 20 Millionen Euro ...

20 Mai 2008

S-Bahn: S-Bahn schafft die Vandalen-Klasse ab, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/219387.html

Berlin - Mehr Platz für die Beine, höhere Lehnen, das sind die 1. Klasse-Abteile in Berlins S-Bahn. Doch die sollen umgebaut werden, weil sich ausgerechnet dort immer wieder Vandalen breit machen.
First Class S-Bahn: Das war eine Idee des früheren S-Bahnchefs Axel Nawrocki. Also wurden ab Mitte der 90er-Jahre ins Wagenende der damals neuen Baureihe 481 (die mit der Taucherbrillen-Front) die bequemen Sitzreihen eingebaut. Der 1.-Klasse-Plan platzte zwar, die Sitze fanden dennoch ihre Freunde. Leider die falschen. Denn Vandalen fahren dort besonders gern auf die S-Bahn ab, fühlen sich hinter den hohen Lehnen am Wagenende beim Schmieren, Schlitzen oder Scratchen ...

Radverkehr: Berlin soll noch fahrradfreundlicher werden, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article2013001/
Berlin_soll_noch_fahrradfreundlicher_werden.html

Hohe Spritpreise, Streiks im öffentlichen Nahverkehr und Baustellen: Radfahrern kann das alles nichts ausmachen. Kein Wunder, dass immer mehr Berliner aufs Fahrrad umsteigen. Der Senat will diesen Trend mit Millionen-Investitionen noch beschleunigen. Noch in diesem Jahr soll es sechs neue Routen geben.
Sie sind sportlich, sie sind schnell, und sie sind viele! 10.000 Teilnehmer werden am Sonntag zum Radrennen Velothon in Berlin erwartet – ein Fest für Fahrradfahrer. Dabei haben die flotten Treter die Hauptstadt schon jetzt gut im Griff: Schon 12 Prozent des allgemeinen Verkehrsflusses in Berlin findet laut Angaben des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs auf zwei Rädern statt, und es sollen immer mehr werden: Laut Radverkehrsstrategie des Senats soll der Anteil der Radfahrer am Verkehr bis 2010 auf 15 Prozent steigen. „Für die Radfahrer verbauen wir derzeit fünf Millionen Euro im Jahr“, sagt Heribert Guggenthaler, der beim Senat als ...

Bus: Bus stillgelegt: Er sollte Kinder befördern, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0520/berlin/0113/index.html

Andreas Kopietz
In Wedding hat die Polizei gestern einen schrottreifen Bus aus dem Verkehr gezogen. Ein 43-jähriger Fahrer wollte damit Kindergartenkinder an die Ostsee bringen. Bei einer Kontrolle am Kurt-Schumacher-Damm entdeckten Beamte Mängel an den Reifen, der Lenk-, der Auspuff- und der Bremsanlage. Der Bus wurde ...

Bus: Bus stillgelegt: Er sollte Kinder befördern, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0520/berlin/0113/index.html

Andreas Kopietz
In Wedding hat die Polizei gestern einen schrottreifen Bus aus dem Verkehr gezogen. Ein 43-jähriger Fahrer wollte damit Kindergartenkinder an die Ostsee bringen. Bei einer Kontrolle am Kurt-Schumacher-Damm entdeckten Beamte Mängel an den Reifen, der Lenk-, der Auspuff- und der Bremsanlage. Der Bus wurde ...

19 Mai 2008

Radverkehr: Kleine Ursache, große Wirkung, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0519/berlin/0056/index.html

Peter Neumann
PETER NEUMANN hält die vielen neuen Fahrradspuren für eine Investition in die Zukunft.

Vergleichsweise wenig Geld hat ausgereicht, Berlin für Fahrradfahrer erheblich attraktiver zu machen. Mit wenigen Millionen Euro, die sonst allenfalls für ein kurzes Stück Autobahn gereicht hätten, hat der Senat kilometerweise Extra-Fahrspuren markieren und lange Radrouten anlegen lassen. Die vielen, meist kleinen Investitionen haben Früchte getragen. Angeblich werden schon zwölf Prozent der Wege in Berlin auf Fahrrädern zurückgelegt, so die Verwaltung. Das wirkt vielleicht etwas zu zweckoptimistisch. Denn in den Außenbezirken, wo Autos freie Bahn haben, sind Fahrradfahrer weiterhin eine Seltenheit. Kaum ein Kind radelt noch zur Schule. Doch zumindest in der Innenstadt sind die Radlerscharen unübersehbar gewachsen.
Da wirken manche Argumente, die sich die Radler-Funktionäre noch vor wenigen Jahren anhören mussten, in der Rückschau ziemlich ...

Bahnverkehr: Bahn investiert in neue Zugtechnik, aus Handelsblatt

http://www.handelsblatt.com/News/Technologie/Forschung-Innovation/
_pv/_p/203116/_t/ft/_b/1431758/default.aspx/
bahn-investiert-in-neue-zugtechnik.html

Die Deutsche Bahn steht vor einer umfassenden Erneuerung ihrer Fernverkehrsflotte. Technisch werden die künftigen Zuggenerationen auf dem Triebzug-Konzept des ICE 3 aufbauen. Der Industrie winkt ein über mehrere Jahre verteiltes Auftragsvolumen von zwei Milliarden Euro. Die Vorteile der neuen Fahrzeug-Generation.
BERLIN. Während die Bahn heute die Möglichkeit hat, jeweils zwei ICE 2- oder ICE-3-Züge der Nachfrage entsprechend zu kuppeln, will die Bahn mit der neuen Generation flexibler beim Platzangebot werden. "Wir brauchen mehr Variationsmöglichkeiten bei den Zuglängen, um besser als bisher den Marktanforderungen folgen zu können", sagte Personenverkehrsvorstand Karl Rausch-Friedrich dem Handelsblatt. "Wenn die Nachfrage in einem Fahrplanjahr um fünf Prozent wächst, dann wollen wir im nächsten Jahr mit einem um fünf Prozent aufgestockten Platzangebot den Markt besser bedienen." Von der Industrie würden entsprechende Konzepte erwartet. Anders als bei den Vorgänger-Generationen will sich die Bahn bei der Entwicklung nicht mehr selbst engagieren.
Für die neuen Fernverkehrszüge gibt es zwar ...

Flughäfen 2007 erstmals schuldenfrei, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Berliner-Flughaefen-BBI-Flughaefen-Jahresbilanz;art1050,2533858

Aufwind bei den Berliner Flughäfen: Bei der am Montag vorgelegten Jahresbilanz konnte Flughafen-Chef Rainer Schwarz für 2007 schwarze Zahlen präsentieren. Auch für den bis 2011 geplanten Großflughafen BBI stehe ein Großteil der Finanzierung.
Berlin - Die Berliner Flughäfen waren im Jahr 2007 erstmals schuldenfrei. Das sagte Flughafen-Chef Rainer Schwarz am Montag bei der Vorlage seiner Jahresbilanz. 2007 sei insgesamt das bislang erfolgreichste Geschäftsjahr in der Geschichte der Berliner Flughäfen gewesen. Schwarz verwies auf den Rekord bei den Passagierzahlen von mehr als 20 Millionen für die drei Flughäfen in Tegel, Schönefeld und Tempelhof. Der Umsatz sei um fünf Prozent auf rund 233 Millionen Euro gestiegen.
Auch beim Flughafen BBI liege man im Zeit- und ...

18 Mai 2008

Flughäfen: Tegel wächst über sich hinaus, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Flughafen-Tegel;art270,2533135

440 Flüge am Tag: Die Zahl der Starts und Landungen auf dem Flughafen Tegel hat stark zugenommen. Der Airport ist überfüllt. Jetzt erwägen die Betreiber eine Erweiterung.
Die Zahl der Starts und Landungen hat im April in Tegel erneut stark zugenommen – um 13,3 Prozent auf 13 414. Das teilte die Flughafengesellschaft auf Anfrage mit. Damit gibt es jetzt täglich durchschnittlich 440 Flüge. Vor einem Jahr waren es noch rund 40 weniger. Auch die Zahl der Passagiere hat stark zugenommen. Der Zuwachs in den ersten vier Monaten des Jahres betrug, wie berichtet, 18,5 Prozent. Flughafenchef Rainer Schwarz hatte zu Beginn des Jahres erwartet, dass sich die Zunahme bei den Passagierzahlen abschwächen werde.
Die Flughafengesellschaft führt den Anstieg vor allem darauf zurück, dass Air Berlin und die von ihr übernommene LTU bereits im November 2007 ihre Flüge komplett von Schönefeld nach Tegel verlagert haben. Mehr Passagiere hätten auch die LTU-Flüge nach Bangkok gebracht, die im vergangenen November aufgenommen worden sind. Auch die neue Verbindung nach ...

17 Mai 2008

Straßenverkehr: Nur wohnen will niemand an der Autobahn, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article2005359/
Nur_wohnen_will_niemand_an_der_Autobahn.html

Am Freitag wird das letzte Teilstück der A 113 zwischen Adlershof und dem Flughafen eröffnet. Es wird ein freudiger Tag ohne große Proteste werden. Anders steht es noch immer mit der Verlängerung der A 100. Die Grünen rechnen nach dem Bau mit einem Verkehrschaos, ein Umweltverband will klagen.
Sabine Reuter hat ein klares Feinbild. Es ist der stählerne Riesenwurm aus Autos und Lastwagen, der sich Tag für Tag vor dem Wohnhaus der 44-Jährigen am Adlergestell über die Straße schiebt. Morgens stadteinwärts, abends stadtauswärts. So war es zu DDR-Zeiten – und ist es auch bis heute. Seit einigen Jahren leidet die Lehrerin an einem Reizhusten, den ihr Hausarzt auf eine „höhere Feinstaubbelastung“ zurückführt. Die junge Frau macht dafür die Rußteilchen aus den Fahrzeugabgasen vor ihrer Haustür verantwortlich. „Lang hätte ich den Lärm und Dreck nicht ...

S-Bahn: Neues S-Bahn-System: Erprobung abgebrochen, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/
politik/beitrag_jsp/key=news7457658.html

Die S-Bahn Berlin hat die Einführung ihres neuen Betriebssystems, mit dessen Hilfe sie alle Zugabfertiger auf den Bahnsteigen einsparen will, abgebrochen.
Das berichtet die "Berliner Zeitung" (Samstag). Demnach ließ das Eisenbahn-Bundesamt die Anlagen, die seit dem 9. Mai auf dem S-Bahnhof Sonnenallee im Fahrgastbetrieb getestet wurden, am Donnerstag wieder abschalten.
Bevor das Betriebssystem wie geplant auf alle S-Bahnhöfe ausgedehnt wird, seien noch weitere Überprüfungen erforderlich, sagte Bettima Baader, Sprecherin der Bundesbehörde, der Zeitung. Dabei gehe es darum, wie sich die neue Technik in die Arbeitsabläufe des Fahrpersonals integrieren lässt.
Dem Vernehmen nach hieß es, dass die Triebfahrzeugführer vorerst nicht ...

16 Mai 2008

Straßenverkehr + Schiffsverkehr: Eiserne Brücke wieder geöffnet, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0516/berlin/0079/index.html

Sanierung abgeschlossen
Uwe Aulich
MITTE. Die Eiserne Brücke hinter dem Alten Museum sieht mit ihren hellgrauen Steinen recht unscheinbar aus - aber sie zählt zu den ältesten Brücken der Stadt und ist als Verbindung von der Museumsinsel zu den umliegenden Kanalstraßen bedeutsam. Nur 20 Meter lang, führt sie über den Kupfergraben. Gestern wurde die Eiserne Brücke wieder für den Verkehr freigegeben, zuvor war sie 15 Monate lang von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung saniert worden und nur für Fußgänger und Radfahrer geöffnet.
Wie Marko Rosteck von der Senatsverwaltung mitteilte, wurden unter anderem die Stahlkonstruktion der Brücke saniert und neuer ...

Straßenverkehr: Es hat kräftig gerummst, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0516/berlin/0028/index.html

Im Streit um mehr Tempo-30-Zonen setzt sich die Verkehrssenatorin durch
Peter Neumann
Weniger Fahrbahnen für die Autos + mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger = weniger Verkehrslärm für Anwohner. Auf vier Straßen möchte der Senat herausfinden, ob diese Gleichung aufgeht. Dort werden die Markierungen so verändert, dass laute Verkehrsmittel künftig weniger und leise Fortbewegungsarten mehr Raum haben. Geht der Lärm tatsächlich zurück, sollen weitere Straßen umgestaltet werden. So steht es im Lärmminderungsplan, den die Verwaltung der Umweltsenatorin Katrin Lompscher fast fertig gestellt hat. Von einer anderen Idee ist die Linkspolitikerin dagegen wieder abgerückt - gezwungenermaßen. Denn der Vorschlag, Tempo 30 auf Hauptstraßen erheblich auszuweiten, stieß auf den Widerstand der Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer. Die SPD-Politikerin setzte sich durch.
Gutachter hatten im Auftrag der Lompscher-Verwaltung ein ...

Bahnverkehr: Die Havelländische Eisenbahn will den alten Rangierbahnhof Wustermark wiederbeleben, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11208392/61759/
Die_Havellaendische_Eisenbahn_will_den_alten_Rangierbahnhof_Wustermark.html

ELSTAL - Zwischen den Gleisen des alten Rangierbahnhofes Wustermark steht das Unkraut hoch und saftig grün. Melde und Brennnessel dürften allerdings bald ausgewuchert haben. Die Havelländische Eisenbahn AG (HVLE) will schon stillgelegte Schienenstränge wieder ertüchtigen und ein Dienstleistungszentrum für Schienenfahrzeuge aufbauen. „Einen Rastplatz für den Güterverkehr“, schob Günther Alsdorf, Vorstand der Havelländischen Eisenbahn, gestern zum Verständnis nach. Die Pressekonferenz wurde auf dem ehemaligen Stellwerk Rs IV in Elstal abgehalten – eine passende Kulisse für die angekündigte Wiederbelebung schon totgesagter Gleise.
Die Aktiengesellschaft, deren Mehrheitseigner der Landkreis ...

15 Mai 2008

Bahnverkehr: Fliegender Hamburger - erst der ICE war schneller, aus Hamburger Abendblatt

http://www.abendblatt.de/daten/
2008/05/15/881239.html

Eisenbahn Heute vor 75 Jahren fuhr der legendäre Zug erstmals von der Hansestadt nach Berlin
Fliegender Hamburger - erst der ICE war schneller
Der "Vt 877a/b" brauchte nur 138 Minuten für die Strecke - weniger als die Hälfte der Zeit, die damalige D-Züge benötigten.

Von Günter Stiller

Ob die Taktgeber der Deutschen Reichsbahn, als es um den "Vt 877a/b" ging, einen erhebenden Augenblick lang an Bayreuth und den "Fliegenden Holländer" gedacht haben, ist nicht bekannt, wäre aber keineswegs ehrenrührig gewesen. Immerhin handelte es sich um den ersten Stromlinienzug im planmäßigen Einsatz, einen im Windkanal gezeugten Schönling, der es fertigbrachte, ab 1933 bis zum Kriegsbeginn zwischen Hamburg und Berlin als weltschnellster Reisezug zu verkehren und als "Fliegender Hamburger" zur Legende zu werde: In nur 138 Minuten legte der zweiteilige Schnelltriebwagen ab 15. Mai 1933 die 286 Kilometer zwischen den zwei Metropolen zurück, ein Streckenrekord, der erst 64 Jahre später durch einen ICE der Deutschen Bundesbahn unterboten werden konnte - um ganze ...

Straßenverkehr: Letzter Bauabschnitt am Groß-Berliner Damm, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0515/berlin/0117/index.html

Karin Schmidl

Der dritte und letzte Abschnitt des Groß-Berliner Damms wird vom Herbst an ausgebaut. Das Bezirksparlament von Treptow-Köpenick hat den Arbeiten für das 900 Meter lange Stück zwischen Stern- und Segelfliegerdamm zugestimmt. Für die Baukosten in Höhe von gut vier Millionen Euro werden die Anlieger mit etwa 644 000 Euro zur Kasse gebeten. Die Straße, die auch als Zubringer für die neue Autobahn A 113 dient, soll in jede Richtung zweispurig werden und auf beiden Seiten neue Parkplätze, Lampen, Rad- und Gehwege erhalten. Ein Mittelstreifen wird für die Straßenbahn angelegt, die ...

Potsdam: Vor Ausschreibungsschluss springt Alstom als Straßenbahn-Anbieter ab, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11207004/60709/
Vor_Ausschreibungsschluss_springt_Alstom_als_Strassenbahn_Anbieter_ab.html

Der Verkehrsbetrieb in Potsdam (Vip) hat im Zuge der Kaufausschreibung für neue Straßenbahnen die Konditionen zugunsten Behinderter geändert. Man wolle jetzt Bahnen bestellen, die drei statt zweier Rollstühle sicher transportieren könnten, sagte Vip-Geschäftsführer Martin Weis gestern Abend im Hauptausschuss. Auch bei Bussen soll sich das Angebot verbessern: Zusätzlich zu den beiden Fahrzeugen, die jetzt schon für zwei Rollstühle ausgelegt seien, bekomme man demnächst neun weitere. „Sie sind schon im Anrollen“, sagte Weis.
Für Montag erwartet das kommunale Verkehrsunternehmen die Angebote von Tram-Herstellern für die Lieferung von 19 Bahnen. Weis bestätigte gestern, dass sich der in 70 Ländern aktive Energie- und Transportkonzern Alstom aus der ...

S-Bahn + Bahnhöfe: Schwere Sachbeschädigung an neuer S-Bahnstation Julius-Leber-Brücke

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080515.html

Bevölkerung wird um Unterstützung zur Ergreifung der Täter gebeten

(Berlin, 15. Mai 2008) Nachdem die neue S-Bahnstation Julius-Leber-Brücke noch nicht einmal zwei Wochen in Betrieb ist, wurde sie in der vergangenen Nacht das Ziel von Vandalen. Zerstört wurden Scheiben zweier Fahrgastunterstände, an drei Informationstafeln jeweils die seitlichen gläsernen Windfänge, die Scheibe einer Werbevitrine sowie am mittleren Treppenabgang eine Lampe. Das Display eines Fahrausweisautomaten wurde ebenfalls zerstört. Darüber hinaus wurden über den gesamten Bahnhofsbereich hinaus Anschmierungen mit einem grünen Industriefaserstift vorgenommen.

S-Bahnchef Dr. Tobias Heinemann: „ Ich bin erschüttert darüber, dass nur zwei Wochen nach der Eröffnung sinnloser Vandalismus zu solchen Schäden geführt hat. Leidtragende sind Tausende von S-Bahn-Fahrgästen, die den neuen Bahnhof sehr gut angenommen haben. Ich bitte die Bevölkerung um Unterstützung, damit die Täter ausfindig gemacht werden können.“

Auch Stadtentwicklungssenatorin, Ingeborg Junge-Reyer, die den S-Bahnhof mit eingeweiht hatte, zeigte sich empört: „Ich habe gesehen, welche Begeisterung bei den Menschen herrschte, als wir die neue S-Bahnstation eingeweiht haben. Vor diesem Hintergrund bin ich besonders entsetzt darüber, was hier passiert ist. Nicht nur für die Menschen, die am Bau dieser S-Bahnstation mitgewirkt haben, ist es eine sehr frustrierende Erfahrung, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich mit großem Engagement für diese S-Bahnstation eingesetzt haben.“

Die Landespolizei hat die Ermittlungen übernommen. Sachdienliche Hinweise die zur Ergreifung der Täter führen, nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Die Deutsche Bahn fordert alle Mitbürger auf, bei mutwilligen Zerstörungen nicht wegzusehen. Eine Mitteilung über die Inforufsäulen auf den Bahnsteigen oder ein Handy-Anruf bei der Polizei ist wichtig. Nur wenigen der Täter sind die gravierenden Folgen ihrer Handlungen wirklich bewusst. Neben der strafrechtlichen Verfolgung, Verurteilung und Eintragung einer Vorstrafe, werden die Schadensersatzforderungen auch auf zivilrechtlichem Wege über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren durchgesetzt.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

S-Bahn + Museum: Historisches S-Bahn-Wochenende in Erkner

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080515a.html

S-Bahn Berlin und Verein Historische S-Bahn zeigen Züge aus acht Jahrzehnten / Führungen und Schnupperfahrten als besonderes Erlebnis

(Berlin, 15. Mai 2008) Am kommenden Wochenende, 17. und 18. Mai, zeigen die S-Bahn Berlin GmbH und der Verein Historische S-Bahn e.V. alte Züge aus acht Jahrzehnten. In der Zeit von 11 bis 18 Uhr erhalten die Besucher auf dem Gelände der Triebwagenhalle Erkner einen Einblick in die Entwicklung der Technik, des Zeitgeschmacks und den Zusammenhang mit der Berliner Stadtgeschichte.

Im Rahmen von Führungen dürfen alle Interessierte in die Fahrzeuge einsteigen, die S-Bahn-Veteranen anfassen und Platz nehmen: auf der Holzbank in der 3. Klasse, dem Plüschpolstersitz in der 2. Klasse von 1938 oder im Führerstand. Ganz aus der Nähe kann man sich Kupplungen und Stromabnehmer ansehen.

Zu jeder Tour gehört eine Schnupperfahrt mit einem historischen Zug über das Gelände, bei der man dem Fahrer über die Schulter blicken kann. Spezielle Führungen zeigen, wie die S-Bahn mit Strom versorgt wird. Vor den Hallentoren repräsentieren sechs S-Bahnzüge wie bei einer Parade die Geschichte von 1928 bis heute.

In diesem Jahr steht die Ausstellung unter dem Motto „80 Jahre Große Elektrisierung“ und erinnert an die Erfolgsgeschichte der S-Bahn, die im großen Stil im Juni 1928 mit dem elektrischen Betrieb zwischen Potsdam und Erkner begann. Umrahmt wird die Veranstaltung von einem Bahnmarkt, einem Kinderprogramm sowie Ständen mit Essen und Getränken.

Der Eintritt zum historischen S-Bahn-Wochenende kostet 2 Euro, ermäßigt 1 Euro. Für Eltern mit Kindern ist eine Familienkarte zum Preis von 5 Euro erhältlich. Die Führung ist im Preis inbegriffen.

Parallel zu dieser Veranstaltung feiert Erkner an diesem Wochenende mit dem Heimatfest sein zehnjähriges Jubiläum als Stadt. Für die Anreise wird die Linie S3 und die Regional-Express-Linie RE 1 empfohlen.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Brandenburg: IHK Ostbrandenburg fordert zukunftssicheren Ausbau der Ostbahn

http://www.lok-report.de/

Angesichts der wachsenden Verkehrsströme auf der Strecke der Ostbahn zwischen Berlin und Küstrin setzt sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostbrandenburg für die Erneuerung der Gleisanlagen und die Modernisierung der Stellwerktechnik ein.
„Nicht nur vor dem Hintergrund der steigenden Kraftstoffpreise ist ein leistungsfähiger Schienenpersonenverkehr ein wichtiger Standortfaktor im ländlichen Raum“, bewertet Gundolf Schülke, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostbrandenburg, die Bedeutung der Ostbahn. „Auch im Zusammenwachsen Deutschlands und Polens spielt diese historische Eisenbahnverbindung eine entschiedene Rolle“, so Schülke weiter.
Während der derzeitigen Erneuerung der Eisenbahnbrücke in Frankfurt (Oder) dient die Strecke als Hauptausweichtrasse für den grenzüberschreitenden Eisenbahngüterverkehr. Auch der Personenverkehr von Berlin-Lichtenberg nach Kostrzyn verkehrt über die Trasse, welche damit schon heute an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angelangt ist. Durch die Verlängerung der Ostbahn bis Berlin-Ostkreuz und darüber zum neuen Hauptstadtflughafen BBI, wird sich der Verkehr weiter erhöhen. Damit die Strecke ihren wachsenden Anforderungen gerecht werden kann, appelliert die IHK Ostbrandenburg an die Deutsche Bahn AG, die Zukunftsfähigkeit der Strecke im Blick zu haben und ausreichend Kreuzungs- bzw. Ausweichstellen für langsam fahrende Güterzüge vorzuhalten.
Die IHK Ostbrandenburg ist die größte Interessenvertretung der Wirtschaft zwischen Schwedt und Eisenhüttenstadt, zwischen Berlin und der Oder (Pressemeldung IHK Ostbrandenburg, 15.05.08).

14 Mai 2008

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Erster neuer Bahnsteig in Falkenberg (Elster) geht am Wochenende in Betrieb

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/ubd/ubd20080514.html

Bis 2009 entsteht der zweite neue Bahnsteig - Liebenwerdaer Straße wird im Bereich der Eisenbahnbrücke fertig gestellt.

(Berlin, 14. Mai 2008) Am kommenden Sonntag, 18. Mai 2008 hält der erste fahrplanmäßige Zug am neuen Bahnsteig 6 (Gleis 2) im oberen Bahnhof Falkenberg (Elster). Damit ist die erste Etappe beim Neubau der Brücke und der Gleisanlagen für die Bahnstrecke Cottbus–Leipzig („Kreuzungsbauwerk Falkenberg“) geschafft.

In der jetzt abgeschlossenen ersten Bauetappe wurden unter anderem die zweigleisige, rund 50 Meter lange Stahlbetonbrücke im Bahnhof Falkenberg sowie der erste der beiden 140 Meter langen Regionalbahnsteige neu gebaut. Es entstanden rund vier Kilometer neues Gleis und rund 520 Meter Lärmschutzwand.

Die zweite Bauetappe schließt sich unmittelbar an: Ab Montag beginnen die Arbeiten an der südlichen Seite der Bahnanlagen. Dazu werden unter anderem. das bisher genutzte Gleis 1 einschließlich der alten Brückenteile am Kreuzungsbauwerk und der alte Bahnsteig 8 abgebaut. Bis Mitte 2009 entsteht das neue Gleis und die Brücke über die Liebenwerdaer Straße sowie die neuen Anlagen des Bahnsteiges 7 im oberen Bahnhof werden fertig gestellt.

Die neuen Bahnsteige werden nach Abschluss aller Bauarbeiten nicht nur über die Treppen, sondern auch über Aufzüge mit den unteren Bahnhofsanlagen verbunden sein. Somit ist in Zukunft ein behindertengerechter Übergang für die Reisenden möglich.

Die neue Brücke über die Liebenwerdaer Straße wird auch für das zweite Gleis über der alten Bogenbrücke hergestellt. Damit wird eine längere Vollsperrung dieser wichtigen städtischen Verbindung vermieden, zudem gewährt die alte Bogenbrücke während der Bauarbeiten einen zusätzlichen Schutz für die Verkehrsteilnehmer. Ende November 2008 soll diese neue Brücke fertig sein. Mit den anschließenden Straßenbauarbeiten werden die Reste der alten Brücke abgerissen. Dafür sind bis Februar 2009 Sperrungen und Einschränkungen des öffentlichen Verkehrs in diesem Bereich erforderlich.

Im Bahnverkehr bringt die nächste Bauetappe bis Juli eine Änderung auf der sächsischen RE-Linie 11 (Leipzig–Falkenberg–Hoywerswerda). Wegen des Rückbaus des alten Gleises 1 im oberen Bahnhof steht vom 18. Mai bis zum 13. Juli eine Gleisverbindung nicht zur Verfügung. Daher muss auf der Linie RE 11 in Falkenberg (Elster) zwischen dem oberen und dem unteren Bahnhof umgestiegen werden. (Fahrplan unter www.bahn.de/reiseauskunft)

Bahnhof Falkenberg/Elster - Brückenneubau

Bauzeitraum: 2006–2009
Investition: rund 25 Millionen Euro


Umfang der Bauarbeiten:

* Um- und Neubau des Kreuzungsbauwerks Falkenberg/Elster mit den tangierenden Maßnahmen. Dazu gehören unter anderem die Brücke über die Liebenwerdaer Straße sowie die Durchlässe Brandlache und Hörstebach, umfangreiche Dammertüchtigungsmaßnahmen, Erneuerung der Gleisanlagen inklusive der Oberleitungs- und der Leit- und Sicherungstechnik,
* Umfangreiche Maßnahmen zur Herstellung der Kampfmittelfreiheit im gesamten Baufeld
* Neubau von zwei Bahnsteiganlagen im oberen Bahnhof sowie deren Zugänge mit zusätzlichen Aufzügen zum behindertengerechten Übergang zu den unteren Bahnsteigen

Zahlen zum Projekt:

Gleis: ca. 7,5 km
Oberleitung: ca. 15,3 km
Weichen: 20 Stück
Kabel: ca. 42 km
Signale: 25 Stück
Lärmschutzwand: ca. 520 Meter
Verbau: ca. 2.200 m²
Betonabbruch: ca. 4.000 m³
Bodenaushub: ca. 33.000 m³
Boden liefern: ca. 15.000 m³
Planumsschutzschicht (PSS)
Einbau: ca. 23.140 m²
Dammertüchtigung: ca. 47.000 m³

Details zum neuen Kreuzungsbauwerk:

Zweigleisige Stahlbetonbrücke mit vier Feldern, ca. 50 Meter lang. Ca. 350 Tonnen Stahl und 3.050 m³ Beton werden verbaut.

Details zu den neuen Bahnsteigen im oberen Bahnhof:

Länge der Bahnsteige: 140 Meter

Höhe der Bahnsteigkante über Schienenoberkante: 55 cm

Die Bahnsteige werden mit Windschutzbereichen und Sitzgruppen gestaltet sowie einem Wetterschutzhaus mit Notrufsäule und Lautsprecher ausgestattet.

Die Bahnsteige werden barrierefrei mit 3 Aufzügen erschlossen.

Der Bauablauf:

Bereits abgeschlossen:

Neubau einer Weichenverbindung hinter der Mühlberger Straße, Erdbau zur Dammertüchtigung und Böschungsstabilisierung auf der Nordseite, Neubau des Kreuzungsbauwerkes (Gleisbrücken und Bahnsteigbrücke Nord), Erneuerung Durchlass Hörstebach, Neubau der Nordseite der Eisenbahnbrücke Liebenwerdaer Straße, Erneuerung Durchlass Brandlache, Neubau des Gleis 2 (rund vier Kilometer Gleis inkl. Oberleitung), Umbauten in den elektromechanischen Stellwerken, Bau von ca. 520 Meter Lärmschutzwand.

Bis Mitte 2009 (Inbetriebnahme):

Rückbau Gleis 1, Dammertüchtigung Südseite, Oberleitungs- sowie Signal- und sicherungstechnische Arbeiten, Rückbau des Bahnsteiges 8 oberer Bahnhof, Rückbau der bauzeitlichen Spundwände, Herstellen der südlichen Bahnsteigbrücke des Kreuzungsbauwerkes einschließlich der Bahnsteigzugänge und aller Aufzüge, Fertigstellung der Brücke über die Liebenwerdaer Straße mit anteiligem Straßenbau, Abbruch der alten Gewölbebrücke, Fertigstellung der Durchlässe, Fertigstellung Bahnsteige und Anlagen im oberen Bahnhof, Gesamtinbetriebnahme.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG