31 August 2008

Straßenbahn + Museum: Mann stirbt durch Feuer, historische Tram wird zerstört, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article869081/.html

Gleich zwei verheerende Brände gab es in der Nacht zu Sonntag in Berlin. Aus einer Wohnung in Wedding konnte die Feuerwehr einen 63-Jährigen nur noch tot bergen. In Köpenick kämpfte ein Großaufgebot gegen einen Brand in einer Lagerhalle. Doch auch dort war nicht mehr viel auszurichten. Unter anderem verbrannte eine nostalgische Straßenbahn der BVG.
...
Zuvor war die Feuerwehr bereits zu einem Großeinsatz nach Köpenick gerufen worden. Aus noch ungeklärter Ursache war dort gegen 21.50 Uhr der etwa 300 Quadratmeter große Dachstuhl einer Lagerhalle für Boote am Adlergestell in Brand geraten. Das Feuer breitete sich auf das benachbarte Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Schmöckwitz aus. Die Berliner Feuerwehr war mit rund 50 Einsatzfahrzeugen am Ort des Geschehens. Dennoch wurden die in der Halle gelagerten Boote, Bootzubehör und eine nostalgische Straßenbahn der BVG zerstört.
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30 August 2008

Straßenbahn + U-Bahn: BVG präsentiert die neue Straßenbahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0830/berlin/0232/index.html

Peter Neumann
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) machen mit der Veranstaltungsreihe "Berliner Begegnungen" auf sich aufmerksam. So ist für den 7. September ein Tag der offenen Tür in der U-Bahn-Hauptwerkstatt Seestraße geplant. Am 20. und 21. September bricht die neue Straßenbahn "Flexity" vom Alexanderplatz aus ...

S-Bahn: S-Bahn will mit kürzeren Zügen fahren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0830/berlin/0134/index.html

Ab Montag weniger Fahrzeuge im Einsatz
Peter Neumann
Ausgerechnet zum Schulanfang kommt es bei der S-Bahn Berlin zu Zugkürzungen. Von Montag an werden auf der Linie S 8 Züge eingesetzt, die nur noch vier Wagen haben. Das teilte eine Bahnsprecherin der Berliner Zeitung am Freitag auf Anfrage mit. Bislang waren auf der S-Bahn-Strecke zwischen Zeuthen, dem Ostkreuz und Hohen Neuendorf Sechs-Wagen-Züge unterwegs.
Die Sprecherin betonte, dass von den Kürzungen nur ein Teil der Fahrten auf der S 8 betroffen sein soll. Weil Züge mit neuer Technik ausgerüstet werden, müssten einige Fahrzeuge vorübergehend aus dem Verkehr gezogen werden, hieß es.
Aus der S-Bahn-Belegschaft war dagegen zu hören, dass die Zugkürzungen ...

Straßenverkehr: Putlitzbrücke bleibt zur Hälfte gesperrt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0830/berlin/0086/index.html

Ein Brand hat das Bauwerk erheblich geschädigt
Peter Neumann
Die Putlitzbrücke in Moabit, die zu den wichtigsten Nord-SüdVerbindungen Berlins gehört, bleibt auf unbestimmte Zeit halbseitig gesperrt. Wer stadtauswärts, in Richtung Wedding fahren will, muss also weiterhin Umwege in Kauf nehmen. Unter der Brücke, die am S-Bahnhof Westhafen über die Ringbahngleise hinweg führt, hatten am Dienstag drei Autos gebrannt. "Dieses Feuer hat das Bauwerk ernsthaft geschädigt. Darum bleibt die östliche Hälfte der Putlitzbrücke bis auf weiteres zu", sagte Manuela Damianakis, die Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, am Freitag.
Günter K. hörte einen Knall - und dann schlugen auch schon Flammen aus dem VW-Transporter, mit dem der 67-Jährige am Dienstagmittag auf der Quitzowstraße ...

Tarife + Bahnverkehr: Bahnfahren wird deutlich teurer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0830/wirtschaft/0069/index.html

Ticket-Preise steigen ab 14. Dezember um 3,9 Prozent / Extra-Zuschlag beim Kauf am Schalter
Peter Kirnich
BERLIN. Bahnreisende müssen künftig deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die Ticketpreise sollen mit Fahrplanwechsel am 14. Dezember im Schnitt um 3,9 Prozent steigen, teilte die Deutsche Bahn gestern mit. Für Reisende, die am Schalter oder per Telefon buchen, wird es noch teurer: Sie müssen deutlich häufiger als bisher einen sogenannten Bedienzuschlag zahlen. Der reicht von zwei bis fünf Euro für ein Europa-Spezial-Ticket. Beim Kauf am Automaten und über das Internet entfällt dieser Zuschlag.

Steigende Kosten
Bahnvorstand Karl-Friedrich Rausch begründete die Erhöhungen mit den deutlich gestiegenen Energiepreisen. So hätten sich die Preise für Strom und Diesel in den vergangenen zwölf Monaten um 50 beziehungsweise ...

29 August 2008

Flughäfen: Tempelhof-Urteil kommt noch 2008, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0829/berlin/0065/index.html

Erst nach der Schließung
Peter Neumann
Über die letzten Klagen zum Flughafen Tempelhof wird das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) voraussichtlich erst nach der Einstellung des Flugbetriebs entscheiden. Das wurde gestern nach dem nichtöffentlichen Erörterungstermin bekannt, zu dem Gerichtspräsident Jürgen Kipp die Streitparteien geladen hatte. Im November oder Dezember sei mit einer Verhandlung zu rechnen, hieß es. Doch schon zum 31. Oktober hat der Senat die Berliner Flughafengesellschaft von ihrer Betriebspflicht entbunden. Dieser Bescheid ist inzwischen rechtskräftig geworden.
Die Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof (ICAT) und der Anwohner Wolfgang Przewieslik wollen erreichen, dass das Gelände dennoch weiter als Flughafen genutzt werden kann. Dann bestünde die Möglichkeit, dass ein anderer Betreiber Tempelhof übernehmen darf. Darum klagen die ICAT und der Anwohner gegen einen weiteren Senatsbescheid. Er sieht vor, dass das Areal zum 31. Oktober entwidmet wird, so ...

Bus: Arriva: Expansion in Brandenburg und Sachsen

http://www.lok-report.de/

Als eines der größten deutschen Verkehrsunternehmen ist die Arriva Deutschland GmbH stetig darum bemüht, ihr Portfolio zu vergrößern und das Angebot für Fahrgäste zu optimieren. Regelmäßige Teilnahme an Ausschreibungen sind dafür die entscheidende Voraussetzung.
Nach Durchführung einer komplexen, europaweiten Ausschreibung hat Arriva Deutschland im Juni 2008 den Zuschlag für die Übernahme der Südbrandenburger Nahverkehrs GmbH (SBN) erhalten. Der Zuschlag steht noch unter dem Vorbehalt einer Genehmigung des Bundeskartellamtes und der Rechtsaufsichtsbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Sobald diese vorliegt, wird die SBN rückwirkend zum 1 August 2008 mit allen Gesellschafteranteilen zur Arriva Deutschland Gruppe gehören und weiterhin im Landkreis Oberspreewald-Lausitz Leistungen im öffentlichen Personennahverkehr erbringen.
Arriva Deutschland konnte mit seinem Angebot nicht nur durch ein sehr gutes wirtschaftliches Konzept überzeugen, sondern auch ein sehr weitgehendes Sozialkonzept vorlegen, nach dem beispielsweise alle bisher befristeten Beschäftigungsverhältnisse in unbefristete Dauerbeschäftigungsverhältnisse umgewandelt werden. Zuspruch des Aufgabenträgers haben vor allem die Pläne zur Erweiterung des Bedienungsgebietes über die Region hinaus gefunden.
Durch den Erwerb der SBN hat Arriva Deutschland seine Leistungsbandbreite in Südbrandenburg weiter gestärkt. Nach dem Erwerb der Neißeverkehr GmbH mit Sitz in Guben Anfang 2007, hat Arriva Deutschland mit beiden Busunternehmen nun ein ausgeprägtes, regionales Netz an Verkehrsdienstleistungen, die einen hervorragenden Service für Fahrgäste sicherstellen.
Abgerundet wird das lokale Angebot im Dezember 2008, wenn die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH den Betrieb der Lausitzbahn übernimmt. Damit verfügen die Fahrgäste über ein exzellentes Netz von Bus- und Bahnverkehren, welches die Angebote beider Verkehrsträger optimal aufeinander abstimmt.
Die SBN hat sich seit der Gründung im Jahre 1992 zu einen verlässlichen lokalen Anbieter von Verkehrsdienstleistungen entwickelt. Die 79 Busse werden von 120 Fachleuten gemanagt und gewährleisten vor allem die Schülerbeförderung in der Region. Zur Sicherstellung einer hervorragenden Auslastung der Fahrzeuge, können diese auf Anfrage von Kunden gerne für Gelegenheits- und Mietwagenverkehre genutzt werden.
Um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, werden alle Busse in der hauseigenen Werkstatt instand gehalten und regelmäßigen Kontrollen zur Sicherung der Verkehrs- und Betriebssicherheit unterzogen. Der Werkstattservice kann stets auch von Dritten in Anspruch genommen werden.
Für Arriva Deutschland bedeutet der Erwerb des Unternehmens ein Schritt in die richtige Richtung, um sein Gesamtangebot und seine regionale Präsenz abzurunden (Pressemeldung Arriva, 29.08.08).

Bahnverkehr: Die Deutsche Bahn ist und bleibt das größte Unternehmen Brandenburgs / Besondere Bedeutung in den Randregionen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11296129/485072/
Die_Deutsche_Bahn_ist_und_bleibt_das_groesste.html

POTSDAM - Steigende Fahrpreise, verspätete Züge, schmutzige Bahnhöfe oder kaputte Automaten – die Liste der Ärgernisse bei der Deutschen Bahn ist lang und fast jeder Fahrgast kann die eine oder andere Anekdote dazu beitragen. Unter den Tisch fällt dabei häufig, dass die Bahn nach wie vor das alles in allem gut funktionierende Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs bildet – und obendrein als Arbeitgeber in vielen Regionen eine herausragende Rolle spielt.
So auch in Brandenburg. Seitdem die MAZ ihre Rangliste mit den 100 größten Unternehmen des Landes aufstellt, führt die Deutsche Bahn sie an. Keine anderes Firma beschäftigt in der Mark mehr Menschen. 7791 sind es derzeit. Allerdings ist der Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten, dem Energiekonzern Vattenfall (4940) weiter zusammengeschmolzen und auch der jahrelange Abwärtstrend hält an. Laut MAZ-Rangliste waren 2004 bei der Bahn in Brandenburg noch mehr als 10 000 Menschen beschäftigt. Hier spiegelt sich nicht zuletzt der technische Fortschritt ...

28 August 2008

Bahnverkehr: Gestörter Grenzverkehr, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/
article866577/.html

Die Operation "Bäderbahn" beschäftigt höchste Stellen bei deutschen und polnischen Behörden. Seit Monaten ringen Berlin und Warschau um ein Verkehrsprojekt, das die Länder an ihren nördlichen Zipfeln enger verbinden soll. Nach endlosem Vorspiel sollte die verlängerte Usedomer Bäderbahn im April starten, doch jetzt wird es wohl Ende September, bis sie vom deutschen Teil der Ostseeinsel ins polnische Swinemünde fährt - ganze 1400 Meter weiter gen Osten als bislang.
- Die Schienen liegen seit einem halben Jahr, doch weil es eine deutsche Bahn ist, die sich auf polnisches Territorium begibt, sind unzählige Genehmigungen und Verträge nötig, damit sie tatsächlich fahren darf.
Man könnte das Tauziehen um die Bäderbahn als pommersche Provinzposse abtun, doch der Fall zeigt exemplarisch, wie schwer sich die beiden Länder ...

S-Bahn: Zwischen Wannsee und Potsdam wieder Zehn-Minuten-Takt, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Die S-Bahnen zwischen Berlin-Wannsee und Potsdam verkehren seit einiger Zeit wieder im gewohnten Zehn-Minuten-Takt. Ein Defekt an einer Weiche am Bahnhof Griebnitzsee hatte seit dem 7. August zur Folge, dass für rund zehn Tage auf der S-Bahn-Linie nur im 20-Minuten-Takt gefahren werden konnte.
Beschädigt worden war eine etwa 20 Meter lange Stahlschiene für die Weiche, eine sogenannte Weichenzunge. Diese musste für den Austausch eigens in einem Spezialwerk in Brandenburg/Havel angefertigt werden. Denn die Weiche am Bahnhof Griebnitzsee entspricht nicht den gängigen Modellen, von ihr existieren bundesweit nur wenige Exemplare. So besitzt sie beispielsweise einen Radius von 760 Metern, während herkömmliche Modelle auf 300 Meter kommen.
Die Weiche wurde Anfang der neunziger Jahre beim Wiederaufbau der ...

Regionalverkehr + S-Bahn: Kosten-Nutzen- Analyse für Strecke Hennigsdorf–Velten, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Derzeit finden neue Untersuchungen zur Verlängerung der S-Bahn-Strecke von Hennigsdorf nach Velten statt, während zeitgleich die dafür nötigen Bahnhofsgestaltungsmöglichkeiten geprüft werden. Die Analyse basiert darauf, dass der Bahnhof für möglichst günstige Umsteigebeziehungen zwischen S- und Regionalbahnen umgebaut wird. Die Kosten-Nutzen-Analyse liegt voraussichtlich im ersten Quartal 2009 vor.
Die Prüfung des Umbaus des Bahnhofs Velten, die im Januar diesen Jahres beschlossen wurde, ist nach Auffassung der Bahn und der Stadt wirtschaftlich nur sinnvoll, wenn die mögliche S-Bahn-Verlängerung mit einbezogen wird.
Die Deutsche Bahn und die Stadt Velten haben sich darauf verständigt, erst ...

Straßenbahn: Alle fünf Minuten eine MetroTram zum Alex, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Mehr Bahnen werden ab 1. September eingesetzt

Das Hauptstadtherz schlägt am Alexanderplatz immer schneller. Im Mai wurden dort erstmals mehr Passanten gezählt als am Kurfürstendamm und Tauentzienstraße. Rund um den Fernsehturm laden elf Hotels zum Übernachten ein; fünf weitere sollen in den nächsten Jahren hinzukommen. Einkaufsparadiese wie Galeria Kaufhof oder das Alexa Shopping-Center sind bei Touristen ebenso beliebt wie bei den Berlinern.
Um den Alexanderplatz, der auch zahlreiche Umsteigemöglichkeiten zu S-, U- und Bus- Linien bietet, bequemer zu erreichen, fährt die Metro-Linie M 2 ab 1. September 2008 von morgens bis abends noch öfter zum Alexanderplatz und zurück. Zwischen „S+U Alexanderplatz“ und „Am Steinberg“ geht es an Werktagen von 9 bis 15 Uhr im Sechs- beziehungsweise Sieben-Minuten-Takt vorbei an allen Staus. In der Hauptverkehrszeit rollt die Straßenbahn von 7 bis 9 Uhr und von 15 bis 19 Uhr sogar alle fünf Minuten. Samstags fahren die Bahnen in der Zeit von 11.30 bis ...

Parkeisenbahn: Mit Bärchen oder Zuckertüte umsonst fahren, aus Punkt 3

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Bei der Parkeisenbahn in der Wuhlheide können Kinder an zwei Aktionstagen umsonst mit den kleinen Zügen unterwegs sein. Vorausgesetzt sie werden von ihrem Lieblingsteddy oder ihrer Schultüte beziehungsweise ihrem Schulranzen begleitet.
Wer am Samstag, dem 30. August, von 12 bis 18.30 Uhr mit seinem Stoffbären und einem Erwachsenen, der eine Fahrkarte zum Normaltarif löst, kommt, darf kreuz und quer mit der Kinderbahn durch die Wuhlheide fahren. Außerdem sind an diesem Tag eine Bärchen-Malstation und ein Video-Kino im Bahnhof Eichgestell geöffnet.
Frischgebackene ABCSchützen kommen am 13. und 14. September bei der „kleinen Bahn für große Augen“ auf ihre Kosten. An diesem Wochenende können Erstklässler, die ihre Zuckertüte oder ihren Schulranzen mitbringen, gratis fahren. Zudem bekommen die ersten 150 Schüler Gutscheine für eine weitere Fahrt geschenkt. Im Bahnhof Eichgestell erwarten eine Familien-Spielstation, das Video-Kino und die ...

S-Bahn: Ein Blick hinter die Tore der Werkstatt Grünau, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Auf „Herz und Nieren“ geprüft in der S-Bahn-Klinik

Züge sind die sichersten Verkehrsmittel. Damit das so bleibt, dafür sorgen unter anderem die 450 Werkstattmitarbeiter. In den „S-Bahn-Kliniken“ prüfen sie regelmäßig alle 1260 Wagen auf „Herz und Nieren“. Denn spätestens alle zwei Wochen muss jeder Zug zur Untersuchung. Das geschieht in den Werkstätten Wannsee, Grünau und teilweise in Oranienburg. Spätestens nach acht Jahren müssen S-Bahnen zur sehr viel umfangreicheren Hauptuntersuchung – so wie das Auto zum TÜV. Darauf ist die Werkstatt Schöneweide spezialisiert.
Insgesamt 670 000 Arbeitsstunden erbringen alle Handwerker Jahr für Jahr. „Damit befindet sich die Instandhaltungsintensität auf gleichbleibend hohem Niveau. Das soll sich auch nicht ändern“, unterstreicht Ulrich Thon, S-Bahn-Geschäftsführer Produktion.
Die jüngste Werkstatt befindet sich in Grünau. Vor zehn Jahren wurde sie am ...

S-Bahn: S-Bahnstromtag am 13. September würdigt das technische Ereignis, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Vor rund 80 Jahren, im Juni 1928, fuhr der erste elektrische Zug mit Fahrgästen über die Stadtbahn. Damit begann die „Große Elektrisierung“, die nach sechs Abschnitten im Februar 1929 ihren Abschluss fand. Um an dieses bedeutende Ereignis zu erinnern, lädt die Freizeitgruppe Bahnstromanlagen S-Bahn von der Stiftung Bahn-Sozialwerk am Samstag, dem 13. September 2008, zu einem S-Bahnstromtag in ihre Räume am S-Bahnhof Ostkreuz ein.
Wenn auch der erste elektrische Zug der heutigen S-Bahn bereits 1924 öffentlich verkehrte, ist die „Große Elektrisierung“ die eigentliche Grundlage des gesamten heutigen elektrischen S-Bahnnetzes. In einer historisch kurzen Zeitspanne von knapp vier Jahren wurden Bauwerke und Anlagen der Bahnstromversorgung in bisher nie gekannter Anzahl und Funktionalität geschaffen und ein völlig neuer Fahrzeugpark für ...

S-Bahn: Bauarbeiten führen zu Schienersatzverkehr zwischen Grünau und Königs Wusterhausen an den Wochenenden, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Gleis- und Weichenerneuerungen machen es erforderlich, dass auf der S-Bahn- Linie S 46 an acht weiteren Wochenenden zwischen Ende August und Mitte November auf Teilstücken ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet wird. Betroffen davon sind die Abschnitte zwischen Grünau und Königs Wusterhausen. Zudem gilt in der Woche von Montag, dem 15. September, ab 4 Uhr bis Freitag, dem 19. September, 22 Uhr, ein veränderter Fahrplan. Die Bauarbeiten bilden unter anderem die Grundlage für die im März 2009 vorgesehene Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerks Zeuthen.
Im Rahmen der Bauarbeiten werden zwischen Zeuthen und Königs Wusterhausen auf einer Stecke von zirka 3,5 Kilometern die Gleise erneuert sowie acht Weichen modernisiert oder umgebaut, damit der technische Standard weiterhin auf einem hohen Niveau gehalten wird.
Die untenstehende Tabelle informiert ausführlich über die geplanten Bauarbeiten und Fahrplanänderungen. Witterungsbedingt oder aus organisatorischen Gründen kann es jedoch zu Terminabweichungen kommen.
Die Bahnhöfe Grünau, Zeuthen und Königs Wusterhausen sind ...

S-Bahn: Bauarbeiten an der Görlitzer Bahn im Zeitplan, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Rohbau für Eingangsbereich Bahnhof Baumschulenweg

Ab dem 25. Oktober plant die Deutsche Bahn, zwei neue S-Bahnbrücken über die Baumschulenstraße einzuhängen. Zwei weitere Brücken sind Teil der neuen Bahnsteige des S-Bahnhofs Baumschulenweg, die an beiden Straßenseiten Zugänge erhalten. Der Rohbau des neuen Bahnhofseingangsbereichs und der Widerlager der Brücken ist dafür Voraussetzung. Nachdem der nördliche Teil bereits fertig ist, beginnen nun die Arbeiten für das südliche Rahmenbauwerk. Termin der Fertigstellung ist Anfang Oktober. Für die neuen S-Bahnbrücken über den Britzer Verbindungskanal entstehen gegenwärtig die Widerlager. Anfang November dieses Jahres erfolgt der Einschub.
In Adlershof hat der Abbruch des alten Personentunnels begonnen. Der nördliche Zugangsbereich wird zur Zeit fertiggestellt, ebenso werden die Bahnsteigkanten der neuen Bahnsteige gesetzt. Der Streckenabschnitt zwischen Grünau und Königs Wusterhausen erhält neue Signaltechnik.
Insgesamt stehen bis 2013 rund 350 Millionen Euro für die Grunderneuerung ...

Bahnhöfe: Der Bahnhof Potsdamer Platz wird als Umsteigeknoten nicht nur für Touristen zunehmend wichtiger, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Es sind Touristen, die sich den neuen Bahnhof Potsdamer Platz zum Ausgangspunkt ihrer Streifzüge durch die neue Mitte Berlins auserkoren haben. Und es sind täglich viele Pendler, deren kürzester Weg zu ihrem Arbeitsort genau hier entlang führt. Allein die Züge der drei Regionalverkehrslinien RE 3, RE 4 und RE 5, die Berlin in Nord-Süd- Richtung durchqueren, nutzen hier täglich 3300 Bahnkunden, steigen ein oder aus.
Diese drei Tunnel-Linien verzeichnen übrigens die stärksten Fahrgastzuwächse. Vor allem viele Fahrgäste aus dem südlichen Berliner Umland nutzen den Bahnhof Potsdamer Platz als idealen Umsteigepunkt, um mit der S- oder der U-Bahn weiter zu fahren zu den Kulturstätten und Einkaufstempeln am Gendarmenmarkt, am Wittenbergplatz, am Kurfürstendamm oder Tauentzien.
So benötigen beispielsweise die Ludwigsfelder nur noch 31 Minuten zum Wittenbergplatz, vor fünf Jahren war es mindestens ...

Bahnverkehr: Die Schienenwege zwischen Deutschland und Polen sind marode. Empfindlichkeiten verhindern den Ausbau. Das bremst den Ost-West-Handel,Welt

http://www.welt.de/welt_print/article2361851/
Gestoerter-Grenzverkehr.html

Berlin - Die Operation "Bäderbahn" ist brisant, und sie beschäftigt höchste Stellen bei deutschen und polnischen Behörden. Seit Monaten ringen Berlin und Warschau um ein Verkehrsprojekt, das die Länder an ihren nördlichen Zipfeln enger verbinden soll. Nach endlosem Vorspiel sollte die verlängerte Usedomer Bäderbahn im April starten, doch jetzt wird es wohl Ende September, bis sie vom deutschen Teil der Ostseeinsel ins polnische Swinemünde fährt - ganze 1400 Meter weiter gen Osten als bislang.
Die Schienen liegen seit einem halben Jahr, doch weil es eine deutsche Bahn ist, die sich auf polnisches Territorium begibt, sind unzählige Genehmigungen und Verträge nötig, damit sie tatsächlich fahren darf. "Andere Länder, andere Vorschriften. So ist das eben", sagt tapfer der Vorsteher des Amts Usedom-Süd, Karl-Heinz Schröder.
Man könnte das Tauziehen um die Bäderbahn als pommersche Provinzposse abtun, doch der Fall zeigt exemplarisch, wie schwer sich die beiden Länder bei ...

Potsdam + Flughäfen: Heinz Helwig über das Aus für den Express von Potsdam zum Flughafen Berlin-Schönefeld, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11295036/60889/
Heinz_Helwig_ueber_das_Aus_fuer_den_Express.html

Wovon hat sich Busunternehmer Günter Anger wohl leiten lassen, als er vor gut einem Jahr seinen Expressbus von Potsdam auf die Jungfernfahrt zum Flughafen nach Berlin-Schönefeld schickte? Von den ansteigenden Fluggastzahlen in der Statistik? Von den Visionen der Politiker über den Großflughafen Berlin-Brandenburg International? Oder von den wiederholten Forderungen vieler Reisender nach einem direkten Zubringer zum Flieger?
Jetzt fragt sich, wer die schnelle Verbindung wirklich will, wo die beiden Busse täglich fast leer hin- und herfuhren. Aus Bequemlichkeit nehmen die meisten noch immer lieber die letztendlich höheren Kosten für den Kraftstoff und den Parkplatz am Airport in Kauf als den Sonderfahrpreis für den Eilbus. Somit fanden jene, für die der Shuttle bestimmt war, das Angebot doch nicht so attraktiv, wie Verkehrsminister Reinhold Dellmann bei der Eröffnung ...

27 August 2008

S-Bahn + Bahnhöfe: In acht Jahren soll am Ostkreuz der Champagner fließen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0827/berlin/0045/index.html

Mit dem Umbau will die Bahn wie geplant 2016 fertig werden - obwohl laute Arbeiten sonntags verboten sind
Peter Neumann
Schön ist das Ostkreuz nicht, aber originell. Wo sonst gibt es eine Pachttoilette auf dem Bahnsteig? Und auf welchem anderen Bahnhof können die Fahrgäste aus einem so großen Imbisswurstangebot wählen - von Brühpolnischen über Käsewürstchen bis hin zur Ketwurst? Doch allzu lange wird es diese Insel der Bahn-Nostalgie mit ihren Teerpappedächern und den Emailleschildern aus Reichsbahnzeiten nicht nicht mehr geben. Die Bahn hält es weiterhin für möglich, dass der Ostkreuz-Umbau wie bisher geplant 2016 beendet werden kann - obwohl Gerichte besonders laute Bauarbeiten an Sonntagen verboten haben. "Wir halten an dem Termin fest", sagte Ingulf Leuschel, der Konzernbevollmächtigte für Berlin.
"Machen Sie sich schon einmal ein Sternchen an diese Jahreszahl. Dann gibt es Champagner", kündigte der Bahn-Manager während einer Ostkreuz-Führung ...

Bahnverkehr: Teure Achsen von Ost nach West, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0827/wirtschaft/0036/index.html

Christian Salewski
Nach Hannover gibt es sie schon, nach Hamburg auch, nur nach München fehlt von Berlin aus noch immer eine schnelle Bahnverbindung, die dem Flugzeug echte Konkurrenz machen könnte. Knapp sechs Stunden dauert die Fahrt. Wer in Berlin den ICE nach München besteigt, erlebt auf seiner Fahrt zwei Eisenbahnwelten. Auf der Strecke nach Leipzig beschleunigt der Zug auf 200 km/h. Zwischen Nürnberg und München fliegt er sogar mit bis zu 300 km/h dahin. Auf dem mittleren Teilstück zwischen Leipzig und Nürnberg aber wird aus dem ICE eine Bimmelbahn. Mehr als drei Stunden dauert die beschauliche und kurvenreiche Fahrt.
Der Ausbau dieses Teilstücks zur Hochgeschwindigkeitstrasse ist eines der Mammut-Projekte, die von den 1991 beschlossenen Verkehrsprojekten Deutsche Einheit (VDE) noch offen sind. Und es ist eines der umstrittensten. Mehr als sechs ...

Bahnverkehr: AUTOBAHNDREIECK, GÜSTROW UND NEURUPPIN WOLLEN LOGISTIK-ARBEITSGEMEINSCHAFT GRÜNDEN, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11293667/61469/
AUTOBAHNDREIECK_GUeSTROW_UND_NEURUPPIN_WOLLEN_LOGISTIK_ARBEITSGEMEINSCHAFT_GRUeNDEN.html

PRITZWALK - Dass sich die Region im Autobahndreieck sowie die Städte Neuruppin (OPR) sowie Güstrow (Mecklenburg) als Logistikzentrum für den Hinterlandsverkehr der großen Seehäfen etablieren möchten, ist spätestens seit der Studie bekannt, die von der Stadt Pritzwalk in Auftrag gegeben worden war. Die drei oben genannten Partner möchten ihre Anstrengungen deswegen bündeln – und sich dazu in einer Arbeitsgemeinschaft zusammenschließen. „Hub 53/12º“ soll diese heißen – und damit auch gleich deutlich machen, um was es geht: Hub heißt „Netzwerkknoten, und 53/12 sind die Koordinaten in Grad auf dem Globus, an der sich der Hub befinden soll.
„Alleine mit dem Namen wollen wir schon den überregionalen Charakter des Logistikzentrums betonen“, sagt Mike Blechschmidt, Sprecher des Vereins „Wachstumskern Autobahndreieck“. „Im Logistikbereich kann man nicht klein, klein denken, sondern muss über den Tellerrand hinausschauen.“ Der Blick der Prignitzer richtet sich gen Norden, in erster Linie nach Rostock. Dort ist kaum noch Platz für ein Logistikzentrum, war doch in den letzten Jahren verstärkt die Ansiedlung ...

26 August 2008

Museum: Berlin macht Dampf: Dampflok-Sonderfahrt von Berlin nach Delitzsch

http://www.lok-report.de/

Wir fahren am Samstag, den 30.08.2008 mit 52 8177 und einem Dampf-Sonderzug nach Delitzsch anläßlich des Jubiläums des Fahrzeugwerks. Das Fahrzeugwerk feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum. Am Tag der offenen Tür wird es eine große Fahrzeugschau geben, Schauvorführungen in den Werkhallen und vieles mehr, was einen Geburtstag und ein Fest für die ganze Familie ausmacht. Gezeigt werden u.a. Schnelltriebwagen verschiedener Bauarten, sowie historische und moderne Fahrzeuge. Als Highlight sehen Sie dort drei SVT’s (Schnellverbrennungstriebzüge) der 137er Reihe, Bauart „Leipzig“, „Hamburg“ (”Fliegender Hamburger”) und „Köln“.
Weitere Informationen zu allen unseren Fahrten finden Sie unter folgendem Link: www.berlin-macht-dampf.com, dort können Sie auch online buchen. Telefonisch sind Buchungen unter der Nr. 0331/6006 706 und per Fax unter 0331/6006 708 möglich (Sven Richter, 26.08.08).

Radverkehr: Neuer Fahrradstadtplan für Berlin, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=ver&module=dpa&id=18764986

Berlin (dpa/bb) - Für Berlin ist ein neuer Fahrradstadtplan erschienen. Die Neuauflage sei völlig überarbeitet worden, teilte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) am Dienstag mit. Fahrradfahrer finden in der dritten Auflage Auskünfte zur Qualität der Radwege, zu Fahrrad-Mitnahmemöglichkeiten im ÖPNV oder zu touristischen Fernradwegen. Neben einer Karte des Berliner Stadtgebiets und der Innenstadt enthält der Plan, der 6,90 Euro kostet, ein vollständiges Straßenregister. Auch das S- und U-Bahn- Netz sowie das regionale Bahnnetz von Berlin und ...

S-Bahn: Veltener S-Bahn wird untersucht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0826/brandenburg/0066/index.html

Analyse soll 2009 vorliegen
Peter Neumann
VELTEN. Mit einer Kosten-Nutzen-Untersuchung wird derzeit geprüft, ob der Wiederaufbau der S-Bahn-Strecke zwischen Hennigsdorf und Velten (Oberhavel) wirtschaftlich wäre. Die Analyse liegt voraussichtlich im ersten Quartal des nächsten Jahres vor, sagte der Bahnsprecher Burkhard Ahlert. Sie basiere darauf, dass der Bahnhof Velten so umgestaltet wird, dass die Reisenden bequem zwischen den S-Bahnen und den Regionalverkehrszügen umsteigen können. Erst wenn die Ergebnisse vorliegen, werde der Umbau der ziemlich marode wirkenden Anlage fortgeführt. Die Stadt Velten hat die Untersuchung in Auftrag gegeben. Allerdings müssen am Ende der Bund und das Land entscheiden, ob die S-Bahn tatsächlich wieder aufgebaut wird.
Auf der rund 5,8 Kilometer langen Strecke waren von 1927 an S-Bahnen von und nach Berlin gefahren. Nach dem Mauerbau 1961 gab es bis 1983 einen "Inselbetrieb" zwischen Hennigsdorf und ...

S-Bahn: Veltener S-Bahn wird untersucht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0826/brandenburg/0066/index.html

Analyse soll 2009 vorliegen
Peter Neumann
VELTEN. Mit einer Kosten-Nutzen-Untersuchung wird derzeit geprüft, ob der Wiederaufbau der S-Bahn-Strecke zwischen Hennigsdorf und Velten (Oberhavel) wirtschaftlich wäre. Die Analyse liegt voraussichtlich im ersten Quartal des nächsten Jahres vor, sagte der Bahnsprecher Burkhard Ahlert. Sie basiere darauf, dass der Bahnhof Velten so umgestaltet wird, dass die Reisenden bequem zwischen den S-Bahnen und den Regionalverkehrszügen umsteigen können. Erst wenn die Ergebnisse vorliegen, werde der Umbau der ziemlich marode wirkenden Anlage fortgeführt. Die Stadt Velten hat die Untersuchung in Auftrag gegeben. Allerdings müssen am Ende der Bund und das Land entscheiden, ob die S-Bahn tatsächlich wieder aufgebaut wird.
Auf der rund 5,8 Kilometer langen Strecke waren von 1927 an S-Bahnen von und nach Berlin gefahren. Nach dem Mauerbau 1961 gab es bis 1983 einen "Inselbetrieb" zwischen Hennigsdorf und ...

25 August 2008

Bahnverkehr: Brandenburg: Abfahrtszeiten des neuen Nachtzuges auf der Ostbahn

http://www.lok-report.de/

Wie bereits an dieser Stelle berichtet, gibt es ab dem kommenden Fahrplanwechsel einen neuen Nachtzug zwischen Berlin und Warschau. Der nach dem polnischen Komponisten „Stanislaw Moniuszko“ benannte D 448 Warschau-Berlin / D 449 Berlin - Warschau verkehrt im Abschnitt Berlin – Kostrzyn – Gorzów Wlkp. – Pila auf dem klassischen Streckenverlauf der Ostbahn.
Der erste Nachtzug startet am 13.12.2008 um 21.18 Uhr in Warschau und wird am 14.12.2008 um 08.06 Uhr in Berlin-Lichtenberg und um 08.27 Uhr in Berlin-Gesundbrunnen erwartet.
Für den täglich verkehrenden Zug gelten die folgenden Fahrplandaten (noch vorläufig):
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Warszawa Wsch. 21.18
Warszawa Centr. 21.25 21.30
Warszawa Zach. 21.35 21.36
Sochaczew 22.12 22.13
Lowicz Gl. 22.29 22.30
Kutno 23.01 23.03
Wloclawek 23.38 23.39
Aleksandrów Kuj. 00.03 00.04
Torun Gl. 00.19 00.21
Bydgoszcz Gl. 01.16 01.34
Pila Gl. 02.44 03.01
Krzyz 03.57 04.44
Gorzów Wlkp. 05.44 05.47
Kostrzyn 06.28 06.43
Berlin-Lichtenberg 08.06 08.16
Berlin-Gesundbrunnen 08.27
--------------------------------------------------
Berlin-Gesundbrunnen 20.48
Berlin-Lichtenberg 20.59 21.04
Kostrzyn 22.29 22.44
Gorzów Wlkp. 23.28 23.31
Krzyz 00.28 01.28
Pila Gl. 02.32 03.02
Bydgoszcz Gl. 04.13 04.21
Torun Gl. 05.18 05.20
Aleksandrów Kuj. 05.35 05.36
Wloclawek 06.01 06.02
Kutno 06.38 06.39
Lowicz Gl. 07.08 07.09
Sochaczew 07.26 07.27
Warszawa Zach. 08.04 08.05
Warszawa Centr. 08.10 08.20
Warszawa Wsch. 08.27
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Da der neue Zug zwischen Berlin und Krzyz noch mit Sitzwagen verstärkt werden soll, wird er nicht nur für Fernreisende von Interesse sein, sondern auch für Berufspendler aus dem deutsch-polnischen Grenzgebiet in den Berliner Raum. Das Reisezugangebot auf der Ostbahn erfährt damit eine weitere Aufwertung und lässt die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg mit der größten Stadt der Wojewodschaft Lubuskie, Gorzów Wlkp. näher zusammenrücken (siehe auch www.igob.eu) (Tobias Pohlman, 25.08.08).

S-Bahn: Meuterei bei der S-Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0825/berlin/0018/index.html

Weil hunderte Arbeitsplätze weggefallen sind, sorgen sich Mitarbeiter um die Sicherheit der Züge
Peter Neumann
In der Belegschaft der S-Bahn Berlin regt sich immer lauter Kritik an dem Sparkurs des Unternehmens. "Meine Kollegen und ich machen uns schon seit einiger Zeit sehr große Sorgen um die Entwicklung und den derzeitigen Zustand der S-Bahn", sagte der Vorsitzende des Betriebsrats, Heiner Wegner, der Berliner Zeitung.
Bis vor wenigen Jahren drang aus dem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn über internen Streit nur wenig an die Öffentlichkeit. Beobachter begründeten dies mit dem Korpsgeist der Belegschaft, die auch in DDR-Mangelzeiten gute Leistungen gezeigt hatte. Andere Insider sagten, dass die S-Bahn lange von allzu harten Einsparungen verschont geblieben sei. Aber inzwischen gebe es Anlässe, sich öffentlich zu ärgern.
Allein im vergangenen Jahr ist die Zahl der Vollzeitstellen um ...

24 August 2008

Schiffsverkehr: Kurzstrecken-Dampfer in Berlins Mitte vor dem Aus, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article861116/.html

Der Neubau der Rathausbrücke könnte für die Fahrgastschifffahrt erhebliche Auswirkungen haben: Einstündige Touristen-Dampferfahrten durch das historische Berlin werden nach den bisherigen Planungen ab 2009 unmöglich. Reedern drohen nun Millionenverluste, Veranstalter fürchten um ihre Existenz.
Durch den Neubau der Rathausbrücke in der Mitte Berlins droht der Fahrgastschifffahrt in der Stadt während der Bauarbeiten ein Millionenverlust und Berlin der Wegfall der beliebten Touristen-Dampferfahrten durch die historische Innenstadt. Senat und Wasserschifffahrtsamt haben bei ihrer bisherigen Planung für den Brückenneubau die Belange der Reedereien vernachlässigt. Überdies wurden die Probleme, die mit dem Brückenneubau für den Berlin-Tourismus entstehen, unterschätzt. Die Bauarbeiten aber sollen bereits im nächsten Jahr beginnen.
Die bisherige Planung sieht vor, dass während der zwei Jahre andauernden Arbeiten der Durchgangsverkehr, wenn auch nur einschiffig, bestehen ...

23 August 2008

Flughäfen: Legendäres Flugzeug verrottet in Tegel, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article857895/.html

Als im November 1986 das erste Lufthansa-Flugzeug nach Ende des zweiten Weltkrieges wieder in Berlin landete, standen Wirtschafts- und Politprominenz Spalier. Die Boeing 707 im Kranich-Outfit war eine Sensation und ein Geschenk an Berlin. Heute will sie hier niemand mehr haben. Und so wird sie wohl bald in der Nähe von Köln stehen.
Sie gibt heute ein mehr als trauriges Bild ab. In der hintersten Ecke im Südwesten des Flughafens Tegel, verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit, modert das fast 50 Jahre alte Passagierflugzeug des Typs Boeing 707 vor sich hin. In Berlin hat an dem legendären Flugzeug, das vor 22 Jahren für Furore sorgte, niemand mehr Interesse. In Troisdorf bei Köln dagegen ist die Begeisterung für die Maschine riesig.
Doch zunächst zur Berliner Geschichte des Flugzeugs. Seine Landung am 22. November 1986 in Westberlin war ein Politikum. Sie stand nicht nur für das Engagement der Lufthansa für die damals noch geteilte Stadt, sondern auch für die Vision ...

VBB: Brandenburg: Fahrgastinformation per Fotohandy

http://www.lok-report.de/

Kommt der nächste Bus pünktlich? Handybesitzer im Landkreis Dahme-Spreewald fotografieren einen Code am Haltestellenmast und bekommen umgehend eine Antwort.
Gerade wenn der Bus nicht wie in der Metropole ohnehin alle fünf Minuten fährt, möchte man gern wissen, wie lange es bis zur nächsten Abfahrt noch dauert, ob der Bus schon "durch ist" oder noch kommt, ob er pünktlich oder verspätet ist. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), die Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald (RVS), die ixellence GmbH und die Technische Fachhochschule Wildau haben dazu eine neue Lösung entwickelt.
Fahrgäste, die ein internetfähiges Fotohandy besitzen, können am Haltestellenmast eine 2D-Codierung (ähnlich dem Strichcode im Einzelhandel) fotografieren. Die Software auf dem Mobiltelefon wird dann automatisch mit www.vbbonline.de verbunden, dem Mobilitätsportal des VBB, in das die Daten des Rechnergestützten Betriebsleitsystems (RBL) der Regionalen Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald (RVS) eingespeist werden. Die aktuellen Daten der betreffenden Buslinie werden dann übermittelt. Gestartet wird der Service als Testbetrieb ab dem 1. September 2008 an ausgewählten Haltestellen in Wildau. Weitere Haltestellen der RVS kommen später hinzu. Für den Nutzer fallen Internet-Kosten für das übertragene Datenvolumen bzw. die Nutzungszeit an, je nach Vertrag.
Möglich wird dieser Service durch das Zusammenwirken aller drei Partner: ixellence und die TFH Wildau haben die notwendige Spezialsoftware "ixMAT" entwickelt, der VBB stellt die Plattform zur Einbindung der Echtzeitdaten und die RVS liefert ihre Daten und rüstet ihre Bushaltestellen mit den Codes aus.
Weitere Informationen zu dem Service - beispielsweise welche Handytypen geeignet sind - erhalten Sie unter www.vbbonline.de/ixmat (Pressemeldung VBB, 23.08.08).

Tarife: Brandenburg: Das Mobilitätsticket kommt

http://www.lok-report.de/

Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider und VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz stellten am 22.08.08 in Potsdam das neue „Mobilitätsticket“ und die dazugehörige Informationskampagne vor. Empfänger von Arbeitslosengeld II, von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch XII, nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sowie Mitglieder von Bedarfsgemeinschaften können Nahverkehrszeitkarten zur Hälfte des regulären Ticketpreises kaufen. Das Land Brandenburg finanziert das vergünstigte Ticket mit jährlich 2,3 Millionen Euro.
Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider: „Wir können mit dem Mobilitätsticket ganz konkret den Menschen helfen, die aufgrund ihres geringen Einkommens in ihrer Mobilität im Berufsleben oder der Freizeit eingeschränkt sind. Wir wollen, dass möglichst viele bedürftige Menschen das Mobilitätsticket nutzen und haben daher über das Mobilitätsticket umfassend informiert. Damit Einkommensschwache das Ticket zur Hälfte des regulären Preises erwerben können, stellt das Land Brandenburg jährlich 2,3 Millionen Euro zur Verfügung."
Hans-Werner Franz, VBB-Geschäftsführer: „Für finanziell schlechter gestellte Menschen ist das Mobilitätsticket eine sehr gute Sache. Wir bedanken uns bei unseren Partnern in den Leistungsstellen und bei den Verkehrsunternehmen für die gute Zusammenarbeit. So kann das Mobilitätsticket zügig zum 1. September an den Start gehen."
Das neue Mobilitätsticket ist Waben- und kreisübergreifend und geht damit weit über die Forderungen der Volksinitiative für ein Sozialticket hinaus. Angeboten werden 2-, 4- und 6-Waben-Karten sowie Karten für bis zu drei Landkreise bzw. kreisfreie Städte. Es sind gleitende Monatskarten, die nicht übertragbar sind. Der Preis beträgt grundsätzlich 50 % des regulären Monatskartenpreises. Die genauen Preisstufen zeigt beiliegende Übersicht.
Seit Anfang August können Anspruchsberechtigte bei den Leistungsstellen (Sozialämter, Jobcenter, Agentur für Arbeit und ARGE) die Kundenkarten erhalten und bei den 41 Verkehrsunternehmen die Wertmarken kaufen. Um Anspruchsberechtigte umfassend über das Mobilitätsticket zu informieren, wurden insgesamt 1.000 Plakate in den Leistungsstellen und bei den Verkehrsunternehmen aufgehängt. Zudem wurden Faltblätter zum Mitnehmen mit allen wichtigen Informationen ausgelegt (Gesamtauflage 200.000 Stück). Zudem wurde eine breite Medienberichterstattung angegangen.
Der Brandenburgische Landtag hatte im April beschlossen, das Mobilitätsticket einzuführen. Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) stimmte dem Vorhaben ebenfalls zu, so dass das „Mobilitätsticket Brandenburg" wie geplant ab dem 1. September erhältlich ist. Es ist zunächst bis zum 31. August 2010 befristet. Im Frühjahr 2010 wird es eine Evaluation des Mobilitätstickets geben (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, VBB, 23.08.08).

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Bagger legt Zugverkehr lahm, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0823/berlin/0129/index.html

Regionalexpress betroffen
Peter Neumann
Ein Baggerfahrer ist schuld daran, dass sich am Freitag mehrere Regionalexpresszüge in Berlin verspätet haben. Sein Fahrzeug beschädigte bei Bauarbeiten in Rummelsburg gegen 7.10 Uhr eine elektrische Fahrleitung, teilte der Bahnsprecher Burkhard Ahlert mit. Dadurch war der Zugverkehr auf der stark frequentierten Ost-West-Strecke, die dort vorbeiführt, stark beeinträchtigt. Einige Regionalexpresszüge fielen auf dem betroffenen Streckenabschnitt aus, andere wurden umgeleitet und verspäteten sich dadurch um rund 20 Minuten.
Zahlreiche Fahrgäste stiegen auf die S-Bahn-Linie 3 um. Nachdem der Schaden gegen 8 Uhr behoben worden war, normalisierte sich der ...

22 August 2008

Regionalverkehr: Schienen sind zu häufig durch Äste versperrt, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11289722/62129/
Schienen_sind_zu_haeufig_durch_Aeste_versperrt_Ostdeutsche.html

KÖNIGS WUSTERHAUSEN - Vergangenen Freitag musste in Niederlehme mal wieder die Feuerwehr anrücken – zum Gleiseräumen. Mit Leitern und Sägen kamen sie an, um die Schienen für die Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG) frei zu schaufeln.
Eigentlich ist die Schienenbesitzerin, die Netz-AG der Deutschen Bahn dafür zuständig, die Bäume so weit im Zaum zu halten, dass die ODEG, die das Netz nutzt, dort problemlos verkehren kann. „Ist ja ganz klar, dass auch mal Äste abreißen und auf den Schienen liegen“, sagte der Sprecher der ODEG, Jörg Kiehn. Doch in letzter Zeit passiere das dann doch zu häufig. „Es gibt gerade auf dem Abschnitt bei Niederlehme erhebliche Mängel“, sagte Kiehn. „Viele Bäume stehen einfach zu nah an den Gleisen, sodass ihre Äste immer wieder Kratzspuren an den Zügen verursachen.“ Bei Unwettern lägen zudem ganze Bäume im Weg.
Seit Mai fordert die ODEG, dass die Bahn ihre Eigentümer-Pflicht besser ...

S-Bahn: Termine für die Görlitzer Bahn fest im Blick

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080822.html

Rohbau für neuen Eingangsbereich Bahnhof Baumschulenweg bis Oktober erstellt / alter Personentunnel in Adlershof wird abgebrochen

(Berlin, 22. August 2008) Bis zum 25. Oktober bleibt nicht mehr viel Zeit: Ab diesem Termin plant die Deutsche Bahn, zwei neue S-Bahnbrücken über die Baumschulenstraße einzuhängen. Zwei weitere Brücken sind Teil der neuen Bahnsteige, die an beiden Straßenseiten Zugänge haben. Der Rohbau für den neuen Eingangsbereich des Bahnhofs und für die Brücken ist für diesen wichtigen Meilenstein Voraussetzung. Nachdem der nördliche Teil bereits fertig ist, beginnen nun die Arbeiten für das südliche Rahmenbauwerk – Termin der Fertigstellung: Anfang Oktober.

Für die neuen S-Bahnbrücken über den Britzer Verbindungskanal werden gegenwärtig die Widerlager aufgebaut. Anfang November dieses Jahres erfolgt der Einschub.

In Adlershof hat der Abbruch des alten Personentunnels begonnen. Der Nördliche Zugangsbereich wird zur Zeit fertig gestellt, ebenso die Bahnsteigkanten der neuen Bahnsteige gesetzt.

Der Streckenabschnitt zwischen Grünau und Königs Wusterhausen erhält gegenwärtig neue Signaltechnik. Am 16. März 2009 wird hier ein weiteres Elektronisches Stellwerk in Betrieb gehen, die Alttechnik geht außer Betrieb. Mit Beginn im Jahre 2009 wird Elektronische Stellwerkstechnik auch im Abschnitt Flughafen Berlin Schönefeld–Treptower Park errichtet.

Am 12. Juli 2006 setzten Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung des Landes Berlin, Dr. Klaus Ulbricht, Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenick und Ingulf Leuschel den 1. Spatenstich für das umfangreiche Vorhaben. Ingesamt stehen bis 2013 rund 350 Millionen Euro für die Grunderneuerung der S-Bahnstrecken zwischen Treptower Park und den Stationen Spindlersfeld, Schönefeld und Königs Wusterhausen zur Verfügung. Die Baumaßnahmen umfassen die Erneuerung von sieben Brückenm, darunter über die Baumschulenstraße mit vier Überbauten, den Britzer Verbindungskanal, die Rixdorfer Straße, den Straßenbahntunnel Schöneweide, den Sterndamm mit vier S- und zwei Fernbahnüberbauten, der Eisenbahnüberführung Rudower Chaussee S-und F-Bahn sowie die Teltowkanalbrücke. Umgebaut und modernisiert werden die Stationen Baumschulenweg, Schöneweide, Adlershof und Wildau. In den Abschnitten Baumschulenweg–Schöneweide / Schöneweide–Grünauer Kreuz / Grünauer Kreuz–Schönefeld werden Schotter und Gleise erneuert. Damit kann die Streckengeschwindigkeit von heute 80 auf 100 km/h erhöht werden.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

allg.: Der Verein Berliner Unterwelten steuert auf einen Besucherrekord zu / Denkmalschutz für Bunker im U-Bahnhof gefordert, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0822/berlin/0024/index.html

Die Stadt unterwandern
Der Verein Berliner Unterwelten steuert auf einen Besucherrekord zu / Denkmalschutz für Bunker im U-Bahnhof gefordert
Peter Neumann
Bräunliches Wasser bedeckt den Boden knöcheltief, aus den Betonwänden ragen rostige Armierungen, in der kühlen Tunnelluft ist der Sommer nicht mal zu ahnen. Sieht so ein Ausflugsziel aus? Na klar, meinen immer mehr Berliner und Berlin-Touristen. Denn der Verein Berliner Unterwelten steuert auf einen Rekord zu, den er während seiner Anfangszeit nicht für möglich gehalten hätte. "Die Zahl der Menschen, die an unseren Führungen teilnehmen, wird in diesem Jahr die 150 000 erreichen - und wahrscheinlich sogar überschreiten", sagte der Vereinsvorsitzende Dietmar Arnold gestern. Vor acht Jahren wollten sich gerade mal 3 000 Menschen Tunnel, Bunker und andere unterirdische Bauten ansehen.
Warum ist das Interesse so groß? "Wir zeigen authentische Räume", erklärt ...

21 August 2008

Bahnverkehr: Brandenburg: DBV verlangt Ausschreibungen mit Berücksichtigung des Fernverkehrs

http://www.lok-report.de/

In den letzten Jahren hat die DB AG ihr Fernverkehrsangebot in Brandenburg immer weiter zurückgefahren. Stattdessen sah sich die Landesregierung vor die Aufgabe gestellt, diese Zugverkehre aus dem Landeshaushalt zu bestellen und zu finanzieren. Immer wieder haben sich die Brandenburger Verkehrsminister in der Vergangenheit darüber beklagt, dass sie auf die Entscheidungen zur Einstellung der Fernverkehrsverbindungen der DB AG keinen Einfluss haben.
Seit 2003 gibt es ein Beispiel, wie ein Bundesland sehr wohl Einfluss auf das Fernverkehrsangebot nehmen kann und dabei vermutlich auch noch Geld spart. Als Ersatz für eine durch die DB AG eingestellte wichtige Interregio-Linie hat der Freistaat Bayern in einer Ausschreibung nach Ersatz gesucht. Wie in einer Ausschreibung üblich, wurden bestimmte Qualitätskriterien vorgeben, die den Standards des bisherigen Interregio-Angebotes entsprachen. Nach der neuesten Auschreibung fährt seit 2007 der "Länderbahn-Express" im 2-Stunden-Takt von Oberstdorf über Kempten und Kaufbeueren nach München. Mit bequemen Sitzen, mit Personal, mit Bistro, mit großem Mehrzweckabteil und ohne Aufpreis beim Kauf der Fahrkarte im Zug.
Was also liegt näher, als im Rahmen der anstehendenen Ausschreibungen auch in Brandenburg und den angrenzenden Bundesländern ein solches Angebot anzubieten. Die Brandenburger Landesregierung hat jetzt die Chance, in Zusammenarbeit mit den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ein solches Angebot ab 2013 den Schienenverkehr zu stärken und sich aus dem Monopol der "DB Bahn Fernverkehr" zu lösen. Und "ganz nebenbei" kann bei einer entsprechenden Vertragsgestaltung die Höhe der Zuschusskosten sicherlich auch noch gesenkt werden.
Der Freistaat Bayern hat es vorgemacht. Der DBV würde es begrüßen, wenn Brandenburg und andere ostdeutsche Bundesländer dieses Beispiel ohne Scheu kopieren. In Bayern hat man sicherlich nichts dagegen. Jetzt gilt also für die Landespolitik: nicht jammern, sondern durch eigenes Handeln das Übel ändern (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 21.08.08).

Bus: Bushaltestelle vor dem Haupteingang, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0821/berlin/0062/index.html

Neuer BVG-Hauptsitz bekommt BVG-Anschluss
Peter Neumann
Bald ist es geschafft. An diesem Wochenende wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ihren Umzug von Schöneberg nach Mitte beenden. Nun machen sich die Planer daran, die neue Hauptverwaltung besser ans eigene Verkehrsnetz anzuschließen. Das sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz der Berliner Zeitung. Sie arbeiten an einem Konzept für eine Buslinie, die am Alexanderplatz beginnt und am BVG-Gebäude an der Holzmarktstraße vorbeiführt - mit einer Haltestelle vor dem Haupteingang. Heute verkehrt dort nur der Nachtbus N 40.
In den "Trias Towers", drei Bürotürmen mit Blick auf die Spree, werden mehr als 1 300 BVG-Beschäftigte arbeiten. Auch den Kunden sollen die Fußwege ...

20 August 2008

Tarife + Bahnverkehr: Veolia: Trotz hoher Energiepreise hält InterConnex an Sparpreisen fest

http://www.lok-report.de/

Veolia Verkehr plant keine Preiserhöhungen für seinen Low-Cost-Fernverkehrszug InterConnex zwischen Leipzig-Berlin-Warnemünde und möchte die günstigen Preise so lange wie möglich halten. „Die steigenden Energiekosten sind auch für uns eine große Herausforderung. Wir hoffen jedoch, dass wir dadurch zusätzliche Einnahmen erzielen, dass auf Grund hoher Benzinpreise mehr Fahrgäste unser günstiges Angebot nutzen und vom Auto auf die Bahn umsteigen“, erklärt Andreas Winter, Produktmanager des InterConnex.
Die Super-Spartickets gibt es weiterhin über das Internetportal www.interconnex.com ab 12 Euro. Die Tickets gelten für eine einfache Fahrt zwischen Leipzig und Berlin oder zwischen Berlin und Rostock/Warnemünde. Fahrscheine für die gesamte Strecke von Warnemünde/Rostock nach Leipzig oder umgekehrt erhält man schon für 21 Euro.
Die InterConnex-Idee „Guter Service und günstiger Preis“ scheint aufzugehen: „Im ersten Halbjahr 2008 reisten zwischen Berlin und Leipzig rund 59 Prozent mehr Fahrgäste mit uns als im Vorjahr. Auch auf der gesamten Strecke ist eine positive Entwicklung spürbar“, so Winter. Auf Grund der hohen Nachfrage in den Sommerferien wurden die Kapazitäten sogar erhöht. Mit acht statt sechs Wagen ist der Zug im August unterwegs. „Die Fahrgäste nehmen das erweiterte Platzangebot dankbar an. Das hat uns in unseren Bemühungen bestätigt und gezeigt, dass wir mit dem InterConnex auf dem richtigen Weg sind“, so Winter (Pressemeldung Veolia Verkehr, 20.08.08).

Bahnverkehr: Bahnstrecke Berlin–Dresden lebt auf, aus 20cent.de

http://lausitz.20-cent.de/aktuell/
Lausitz-Bahntrasse-Elbe-Elster-Dresden-Berlin-Bau;art13076,1744515

Die traditionsreiche, aber inzwischen heruntergewirtschaftete Eisenbahntrasse durch das Elbe-Elster-Land wird wiederbelebt. Schon 2009 soll die 190 Kilometer lange Eisenbahnstrecke zwischen Berlin und Dresden über Doberlug-Kirchhain und Elsterwerda ausgebaut werden. Das bestätigte das Bundesverkehrsministerium.
2012 soll der erste Teilabschnitt fertig sein. Die Arbeiten beginnen wahrscheinlich auf Brandenburger Gebiet. Nach Angaben des Bundes existiert bereits der Entwurf einer Finanzierungsvereinbarung, der jetzt beim Eisenbahnbundesamt geprüft wird. Das sagte ein Sprecher gegenüber der Lausitzer Rundschau. Um welche Summen es geht, lassen die Beteiligten allerdings noch offen, weil die Gespräche über eine EU-Beteiligung nicht beeinflusst werden sollen.
Heute brauchen Eurocity-Züge Richtung Prag oder Budapest zwischen Berlin und Dresden gut zwei Stunden. Nach dem Ausbau soll sich die Fahrzeit der Züge zunächst ...

Bus: Kulturbus soll Museen verbinden, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
bezirke/article854262/
Kulturbus_soll_Museen_verbinden.html

Uwe Lehmann-Brauns (CDU), Vizepräsident des Abgeordnetenhauses, hat den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) vorgeschlagen, einen Kulturbus im Südwesten Berlins sowie eine Gedenkstättenlinie einzurichten.
"Mir geht es um einen verkehrspolitischen Beitrag zur Erschließung einer von Schinkel und Lenné geprägten Kulturlandschaft", schrieb er an BVG-Bereichsleiter Wilfried Kramer.
Mit einem Kulturbus könnten folgende Stationen mit dem S-Bahnhof Wannsee verbunden werden: Liebermann-Villa, Haus der Wannsee-Konferenz, Pfaueninsel, Nikolskoe, Moorlake, Klein-Glienicke und das Jagdschloss Glienicke. In einer Kooperation mit Potsdam könnten überdies die Schlösser Babelsberg, Marmorpalais und Sanssouci hinzukommen.
Bei der BVG sind die Vorschläge von Lehmann-Brauns auf Interesse ...

Straßenverkehr: ADAC fordert rasche Autobahn-Sanierung, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0820/berlin/0073/index.html

Auf der A 114 in Pankow dürfen Autos nur noch Tempo 80 fahren
Peter Neumann
Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) hat den Senat aufgefordert, die Autobahn A 114 im Nordosten Berlins möglichst bald zu erneuern. "Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat offensichtlich den Anschluss verpasst und schiebt eine dringend notwendige Sanierung vor sich her", so der ADAC Berlin-Brandenburg gestern. "Dabei kann es nicht am Geld liegen, denn die dafür notwendigen Mittel werden vom Bund nach Erfordernis bereitgestellt." Der Verband forderte "kurzfristige Aktivitäten", statt die Sanierung noch weiter auf die lange Bank zu schieben. Sie müsse unmittelbar nach der Winterperiode 2008/2009 beginnen.
Wie berichtet hat die Senatsverwaltung auf der Autobahn, die von der Prenzlauer Promenade zum Dreieck Pankow am Berliner Ring führt, eine Geschwindigkeitsbeschränkung angeordnet. Wo zuvor teilweise bis zu 100 Kilometer in der Stunde erlaubt waren, gilt seitdem Tempo 60 für Lastwagen und Tempo ...

Straßenverkehr: Kohle unter der Autobahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0820/brandenburg/0041/index.html

Bei Fürstenwalde stießen Arbeiter auf Ablagerungen. Aber der Ausbau der A 12 verzögert sich nicht
Jürgen Schwenkenbecher
FÜRSTENWALDE. Als die Männer mit ihren Maschinen auf die Stellen stießen, wussten sie sofort Bescheid. Die Autobahnbauer, die seit dem Frühjahr Teile der Autobahn A 12 erneuern, hatten Einschlüsse von Braunkohle freigelegt. "Wie schwarze Erde sehen die Flecken aus oder wie dunkler Torf", beschreibt Matthias Bock vom Landesbetrieb für Straßenwesen die auffälligen Stellen dicht unter der Erdoberfläche. Manchmal liegen sie fünf Meter auseinander, manchmal 20 oder 50. Auch andere Sedimente wie Kies und Tone legten die Straßenarbeiter frei.
Überrascht von den Funden unweit der Rauenschen Berge ist in der Behörde allerdings niemand. "Wir wussten, dass wir auf einem schwierigen Untergrund bauen", sagt Autobahn-Experte Bock. Gerade die Braunkohleeinschlüsse sind typisch für die ...

Flughäfen: Letzter Aufruf in Tempelhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0820/berlin/0024/index.html

Piloten und Firmen rangeln darum, welche Flugzeuge am 30. Oktober abends starten dürfen
Peter Neumann
Knapp zehn Wochen vor der Einstellung des Flugverkehrs in Tempelhof ist ein Wettkampf entbrannt. Welches Flugzeug wird das letzte sein, das auf diesem Flughafen startet? Bewerber, die um diesen Titel rangeln, gibt es viele - doch nur einer wird ihn ergattern. "Das Hauen und Stechen hat begonnen", sagte Eberhard Elie von der Berliner Flughafengesellschaft. Senatssprecher Richard Meng bekräftigte, dass es am letzten Tag kein öffentliches Abschiedsfest auf dem Flughafen geben wird. Nach Informationen der Berliner Zeitung ist allerdings eine Feier für geladene Gäste geplant.
Das Ende ist nah - nach mehr als 85 Jahren. Der 30. Oktober wird der letzte Betriebstag ...

19 August 2008

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Brandenburg: Bund lässt die DB AG mit der Infrastruktur machen, was sie will

http://www.lok-report.de/

Der VBB kritisiert die Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zur Eisenbahninfrastruktur (LuFV), die der Bund mit der Deutschen Bahn AG vor der Teilprivatisierung ihrer Transportgesellschaften abschließen will. Das Schienennetz und die Stationen in Berlin und Brandenburg geraten so weiter in Gefahr.
Im aktuellen Entwurf der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) fehlen eindeutige Festlegungen, wie die Qualität auf einzelnen Strecken und Bahnhöfen künftig sein soll. Mit der pauschalen, jährlichen Zuweisung von 2,5 Mrd. Euro pro Jahr bundesweit erhalten die Infrastrukturbetreiber der DB (vor allem DB Netz und DB Station und Service) freie Hand, sich weiter auf Großstadtbahnhöfe und das ICE-Netz zu konzentrieren. Strecken und Stationen in der Region würden weiter gezielt vernachlässigt werden. So könnte der DB-Konzern die Profitabilität des teilprivatisierten, eigenwirtschaftlichen Fernverkehrs steigern.
In den letzten Jahren hat der VBB beobachtet, dass die Infrastrukturgesellschaften der DB AG an der regionalen Infrastruktur gespart und Stationen vernachlässigt haben. Beispielsweise wurden Lautsprecheranlagen abgebaut oder nicht mehr bedient. Zugzielanzeiger auf den Berliner S-Bahnhöfen wurden abgebaut - aktuellstes Beispiel ist der Bahnhof Jannowitzbrücke. Außerhalb des S-Bahn-Rings soll es nach dem Willen der Bahn sogar nur noch Blechschilder geben, die die Zugrichtung anzeigen. Servicepersonal wurde und wird von fast allen Bahnhöfen im Land Brandenburg und von immer mehr S-Bahn-Stationen abgezogen. Viele Strecken wie Berlin - Dresden oder Frankfurt - Cottbus weisen Geschwindigkeitseinbrüche auf, das heißt die Züge können die für die jeweilige Strecke vorgesehene Höchstgeschwindigkeit nicht fahren.
Auch vor diesem Hintergrund müssen die heute veröffentlichten Halbjahreszahlen der Deutschen Bahn AG gesehen und eingeordnet werden. Wenn nun die Transporttöchter der Deutschen Bahn teilprivatisiert werden, wird die DB diese Geschäftsstrategie einer Konzentration auf Rennstrecken und Paradebahnhöfe verstärken. Dass der Renditedruck weiter zunehmen wird, bestreitet die Bahn auch überhaupt nicht.
Der Bund muss hier dringend mit der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung gegensteuern. Die im derzeitigen Vertragsentwurf enthaltenen Qualitätsparameter sind nach den Erfahrungen des VBB zur Messung der Qualität des Netzes und der Stationen ungeeignet. Es würden außerdem keine wirksamen Anreize gegeben, die wenigen vertraglichen Regelungen überhaupt einzuhalten. Notwendig sind klare strecken- und bahnhofsbezogene Qualitätsvorgaben und wirksame Kontrollmechanismen.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner-Franz: "Die Regelungen in der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung reichen bei weitem nicht aus. DB Netz und DB Station & Service werden zusätzlich zu den jährlich steigenden Trassen- und Stationspreisen 2,5 Mrd. Euro pro Jahr vom Bund bekommen und können nach den Buchstaben des Vertrags trotzdem die regionale Infrastruktur herunterwirtschaften. Der Bund erfüllt seinen Verfassungsauftrag für den Erhalt der Infrastruktur damit nicht." (Pressemeldung VBB, 19.08.08).

Schiffsverkehr: Mit Paule III über die Müggelspree, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0819/berlin/0031/index.html

Zwischen Müggelheim und Rahnsdorf verkehrt Berlins einzige Ruder-Fähre
Eva Dorothée Schmid
Um im Urlaub etwas zu erleben, muss man nicht weit fahren. Berlin bietet jenseits der Touristenpfade viele spannende Orte. Unsere Ferienserie stellt in zwölf Teilen idyllische Plätze vor, wenig bekannte Attraktionen und Führungen zu Orten, an die man normalerweise nicht kommt. Heute: die Ruderfähre F 24 und das alte Fischerdorf Rahnsdorf.

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Etwas ratlos schauen die zwei Radfahrer auf den Fahrplan der Fährlinie F 24. Erst in 55 Minuten kommt das nächste Boot. Doch der Plan ist Makulatur, immer schon gewesen. Als Fährmann Ronald Kebelmann auf der anderen Seite sieht, dass Leute am Steg warten, springt er in seine Fähre. Paule III heißt das rote Boot, drei Meter ist es lang und bietet in seinem blau-weiß gestrichenen Inneren Platz für acht Personen. Am Mast trägt das Boot das hellblaue Fährenzeichen der BVG, im Bug liegen acht Schwimmkissen. Die F 24 ist die kleinste der sechs BVG-Fähren. Und sie ist die einzige, die mit ...

Straßenverkehr: Autobahn kaputt: Bitte langsam fahren!, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0819/berlin/0057/index.html

Zustand der A 114 soll nicht noch schlimmer werden
Peter Neumann
Nicht nur auf den Stadtstraßen, sondern seit Kurzem auch auf der Autobahn bremsen Fahrbahnschäden den Verkehr. Auf der A 114, die vom Dreieck Pankow am Berliner Ring zur Prenzlauer Promenade verläuft, musste aus diesem Grund die zulässige Höchstgeschwindigkeit verringert werden. Das teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf Anfrage mit. Dort dürfen Autos nur noch Tempo 80 und Lastwagen nur noch Tempo 60 fahren, sagte Verwaltungssprecher Marko Rosteck der Berliner Zeitung. Bisher waren auf der Autobahn im Nordosten Berlins bis zu 100 Kilometer pro Stunde erlaubt.
"Die Beschränkung ist zur Vermeidung weiterer Straßenschäden angeordnet worden", sagte Rosteck. Die Autobahn, die Anfang der achtziger Jahre fertiggestellt wurde, ist in ...

18 August 2008

Museum: Erstmals seit vielen Jahren fuhr am Sonnabend wieder ein Personenzug nach Ketzin, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11285306/61759/
Erstmals_seit_vielen_Jahren_fuhr_am_Sonnabend_wieder.html

KETZIN - Echte Dampflokfans tragen Brille. Damit kann ihnen auch die feine heiße Flugasche nichts anhaben. Allen anderen brennen die Augen, wenn sie sich aus dem Fenster lehnen und das schnaufende Ungetüm vorn am Zug fotografieren wollen. Christian Anders aus Falkensee hat an den Sichtschutz gedacht. „Alte Eisenbahner tun dies aus Erfahrung“, sagt er. Der 29-Jährige saß am Sonnabend schon um sieben Uhr in der Regionalbahn nach Berlin, um mit der Traditionsbahn wieder zum Fischerfest nach Ketzin zurückzufahren.
Mehr als 120 Fahrgäste taten es ihm gleich. Schließlich war auf der stillgelegten Strecke schon seit Jahren kein Personenzug mit Dampflok mehr unterwegs. Der Verein Traditionszug Berlin hatte die Nostalgiefahrt organisiert. Die meisten Fahrgäste waren Eisenbahnfans von Kindheit an und oft bei ähnlichen Touren dabei. Daneben sieht man Wochenendausflügler, die gemütlich zum Fischerfest kommen wollen.
Gemütlich ist es vorne im Führerstand nicht, dafür heiß, laut, schmutzig, ...

BVG: BVG hat weniger Mobilitätshelfer als geplant, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article843668/.html

Ein ehrgeiziges Projekt des neu geschaffenen öffentlich geförderten Beschäftigungssektors (ÖBS) fällt zumindest zunächst deutlich kleiner aus als geplant. Nur 25 Mitarbeiter ab Oktober im Einsatz. Von Hunderten Langzeitarbeitslose war ursprünglich die Rede.
250 Langzeitarbeitslose sollten noch in diesem Jahr als sogenannte Mobilitätshelfer den Service in Bahnhöfen, Bussen und Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verbessern. Tatsächlich werden es zum Auftakt im Oktober wohl allenfalls 25 sein, wie BVG-Sprecherin Petra Reetz gestern bestätigte.
Von einem verpatzten Start könne aber keine Rede sein, betont Reetz. Ein Projekt wie dieses müsse sich in Berlin bei Arbeitslosen, Ämtern und BVG-Kunden ...

Straßenbahn: So sieht Berlins neue Straßenbahn aus, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article843240/.html

Mehr Platz, einfacher Einstieg und angenehmeres Klima: Berlin bekommt neue Straßenbahnzüge. Im frühen Herbst sollen die ersten "Flexity"-Bahnen durch die Hauptstadt rollen. Allerdings erst testweise. 2011 sollen sie die alten Tatra-Bahnen aus DDR-Zeiten komplett ersetzen.
Die neue Straßenbahn für Berlin nimmt Gestalt an. Sie ist vor allem breiter, länger und runder als die alten Züge. Spätestens ab Oktober sollen die ersten Vorserienzüge der Niederflurbahn den Testbetrieb aufnehmen. Das feierliche „Roll-out“ des Typs „Flexity Berlin“ aus dem Bombardier-Werk in Bautzen soll am 20. September unmittelbar vor der Fachmesse Innotrans in Berlin stattfinden.
Die neue Tram soll die veralteten Tatra-Bahnen ersetzen. Die Bahn ist bis zu 40 Meter lang, bisher messen die modernsten Züge 27 Meter. Außerdem ist sie 20 Zentimeter breiter als die alten Straßenbahnen. Der Vorteil: Sie bieten Platz für mehr Passagiere und sind durch breite Doppeltüren und ebene Einstiege besonders leicht zugänglich. Großzügige Multifunktionsbereiche bieten ausreichend Platz ...

S-Bahn: S-Bahn strebt Fahrgast-Rekord an, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article843485/.html

Der BVG-Streik und die steigenden Spritpreise haben der Bahntochter einen kräftigen Zuwachs an Kunden und Einnahmen beschert. Doch der Boom sorgt allerdings auch für überfüllte Züge in der Hauptverkehrszeit – auch durch Fahrräder. Dafür soll es jetzt mehr Platz gehen.
Mehr Fahrgäste, mehr Abo-Kunden, mehr Einnahmen – so lautet die Bilanz der S-Bahn Berlin GmbH für die ersten sieben Monate dieses Jahres. Von Januar bis Juli 2008 beförderte das Unternehmen insgesamt 222 Millionen Fahrgäste, neun Millionen mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Angesichts dieser Tendenz strebt das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn nun einen neuen Jahresrekord an. Im bisherigen Spitzenjahr 2007 zählte die S-Bahn am Jahresende 317 Millionen Fahrgäste.
Als einen Grund nennt die S-Bahn den allgemeinen Aufschwung im öffentlichen Nahverkehr angesichts ...

S-Bahn: Auf dem Ring reichen sechs Wagen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0818/berlin/0010/index.html

S-Bahn-Chef Heinemann über längere Züge, Radabteile und Klimaanlagen
Peter Neumann
Die Fahrgastzahlen steigen, die Züge sind voller geworden. S-Bahn-Chef Tobias Heinemann berichtet, wie das Unternehmen darauf reagiert - und welche Neuerungen auf die Reisenden zukommen.

Haben Sie heute einen Sitzplatz in der S-Bahn bekommen? Oder mussten Sie im Stehen zur Arbeit fahren?

Am Mexikoplatz bekam ich in der S 1 einen Sitzplatz auf einer freien Dreierbank. In Friedenau waren dann auch die beiden Plätze neben mir besetzt.

Ich habe das deshalb gefragt, weil sich Fahrgäste über zu kurze und deshalb zu volle S-Bahnen beschweren - zum Beispiel auf der Ringbahn, auf der Linie S 1 und auf der S 8.

Das kann ich so nicht bestätigen. Richtig ist aber: Die Tendenz, dass wir uns ...

16 August 2008

Bahnverkehr: Zweifel an der Sicherheit des ICE 3, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0816/wirtschaft/0064/index.html

Peter Kirnich
Was ist los mit dem Paradezug der Deutschen Bahn? Müssen Reisende um ihre Sicherheit fürchten, wenn sie in einen ICE 3 steigen? Im Juli war in Köln ein Zug entgleist. Eine Radsatzwelle - beim Auto die Achse - war gebrochen. Zum Glück fuhr der Zug langsam, sonst hätte eine Katastrophe gedroht. Die Bahn gibt dennoch Entwarnung: "Bahnindustrie, Radsatzhersteller und die Bahn gehen von einer uneingeschränkten Sicherheit der ICE-Flotte aus", sagte Bahnvorstand Karl-Friedrich Rausch. Nach dem Vorfall in Köln hatte die Bahn die Radsatzwellen des überwiegenden Teils ihrer ICE-3-Flotte per Ultraschall überprüft. "Alle Untersuchungen waren ohne Befund hinsichtlich eventueller Rissbildungen", so Rausch. Auch das Eisenbahnbundesamt (EBA) hält die ICE-3-Flotte für sicher: "Die Kunden können unbesorgt einsteigen", sagte gestern EBA-Sprecherin Bettina Baader der Berliner Zeitung.
Zweifel an der Zuverlässigkeit der ICE bleiben dennoch. Denn die EBA-Sprecherin räumte ein, dass das Amt die Bahn Mitte ...

U-Bahn + S-Bahn: Deutsche Bahn bewirbt sich um U-Bahn in Stockholm, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0816/wirtschaft/0083/index.html

Tochterunternehmen Berliner S-Bahn soll Tunnelbana in der schwedischen Hauptstadt betreiben
AFP
BERLIN. Die Deutsche Bahn will künftig die U-Bahn in Stockholm betreiben. Der Konzern habe gestern seine Bewerbung für die entsprechende Ausschreibung in Schweden eingereicht, sagte DB-Stadtverkehr-Vorstand Hermann Graf von der Schulenburg. Übernehmen soll den Betrieb der sogenannten Tunnelbana die Bahn-Tochter S-Bahn Berlin. Diese habe bereits ein "befahrbares Referenzmodell" in Berlin. Technisch seien die S-Bahn in Berlin, die teils auch in Tunneln verkehrt, und die U-Bahn in der schwedischen Hauptstadt sehr gut vergleichbar, hob Schulenburg hervor.
Der Betrieb der Tunnelbana ist nach Angaben der Bahn auf acht Jahre ausgeschrieben, mit einer Option auf Verlängerung. Sollten die Deutschen den Zuschlag erhalten, würden sie die Verantwortung für die derzeit ...

15 August 2008

Fehlende Aktualisierung des Blogs

Sehr geehrte Leserschaft,

auf Grund diverser Gründe wird es mir in den nächsten zwei Wochen nicht möglich sein, diesen Blog aktuell zu halten.
Ich verspreche, dass es in der ersten Septemberwoche wieder los geht und hoffe, Sie dann wieder in meinem Blog begrüßen zu können.
Ich bitte im Voraus um Ihr Verständnis und freue mich auf den September.

Ralf Müller

Straßenverkehr: Wendenschlossstraße wird für zwei Jahre zur Baustelle, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0815/berlin/0056/index.html

KÖPENICK. Mehrere Jahre wurde geplant und debattiert, jetzt geht es los: Von Montag an wird der nördliche Teil der Wendenschlossstraße, der stark befahrene Abschnitt zwischen Müggelheimer und Salvador-Allende-Straße, ausgebaut. Es ist die erste Straße im Bezirk Treptow-Köpenick, für die das "Straßenausbaubeitragsgesetz" angewendet wird. Gut ein Drittel der Baukosten, die bei rund 1,55 Millionen Euro liegen, müssen die dortigen Hauseigentümer bezahlen.
Das knapp einen Kilometer lange Straßenstück wurde Mitte der 70er-Jahre gebaut, aber nie vollendet. Jetzt erhält es neue Fahrbahnen und eine neue Beleuchtung. Auf der nördlichen Seite werden der unbefestigte Sandstreifen und der alte Kopfsteinpflasterweg durch einen kombinierten Geh- und Radweg ersetzt, Parktaschen werden angelegt und Bäume gepflanzt. Zudem wird die Wendenschlossbrücke über dem Stichkanal ...

S-Bahn + Bahnhöfe: Sonntägliches Bauen am Ostkreuz bleibt verboten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0815/berlin/0093/index.html

Am Ostkreuz darf auch weiterhin an Sonntagen nicht gebaut werden. In einer Eilentscheidung wies das Verwaltungsgericht den Antrag einer Baufirma zurück, die den Senat dazu verpflichten wollte, auch für die Sonntage Lärm-Ausnahmezulassungen zu erteilen. Die Firma habe nicht hinreichend dargelegt, dass es ihr unmöglich sei, die Arbeiten an anderen Tagen ...

Regionalverkehr: Zugangebot zwischen Potsdam und Berlin erhöhen

http://www.lok-report.de/

Die Züge der Regionalexpresslinie 1 sind nach Beobachtung des DBV-Landesverbandes in den letzten Monaten im Berufsverkehr noch voller geworden. Es ist im Raum Berlin inzwischen der Regelfall, dass Fahrgäste auf den Treppenstufen sitzen müssen. Deshalb wiederholt der DBV seine Forderung, wenigstens tagsüber mehr Züge zwischen Berlin und Potsdam fahren zu lassen. "Unsere Forderung", so der Landesvorsitzende Frank Böhnke, "ist ganz einfach: wenn mehr Menschen mit dem RE 1 fahren, dann muß auch das Angebot verdichtet werden."
Der DBV-Landesverband schlägt vor, diese weiteren Züge nicht von Wannsee aus über die Stadtbahn zu führen, sondern bereits in Golm beginnen zu lassen, nach den Halten in Potsdam Hbf und Wannsee direkt in den Berliner Hauptbahnhof zu führen. Und hier bietet es sich natürlich an, die Züge des Flughafen-Shuttles mit dieser neuen Linie zu verknüpfen.
Mit dieser Linienführung, die bereits vom Berliner Fahrgastverband IGEB vorgeschlagen wird, gibt es nur Gewinner:
• der Wissenschaftsstandort Golm hätte zwei neue schnelle Direktverbindungen - nämlich zum Berliner Hauptbahnhof und zum Flughafen BBI,
• die bereits heute zu den Vorlesungszeiten fahrenden Regionalzüge Golm - Potsdam Hbf werden entlastet,
• die zusätzlichen Züge würden die heutige RE 1-Verbindung Potsdam - Berlin entlasten und
• durch die Verknüpfung mit dem Flughafen-Shuttle wird es statt dem geplanten Inselverkehr Berlin BBI - Berlin Hbf eine vernünftige Integration in das Regionalverkehrsangebot geben.
Sofern dies betrieblich machbar ist, sollte auch ein Halt in Griebnitzsee ins Auge gefasst werden. Damit wären beide Potsdamer Unistandorte auch optimal miteinander verbunden.
Auch dem Vorschlag des Berliner Fahrgastverbandes, einen Bahnsteigneubau Messe Nord für diese Züge vorzusehen, steht der DBV positiv gegenüber. Damit würde ein weiterer Fahrgastnutzen hinzukommen: die Ausstellungs- und Messehallen am Berliner Funkturm wären dann direkt vom Flughafen BBI, vom Berliner Hauptbahnhof und aus der Landeshauptstadt Potsdam aus ohne Umsteigen schnell erreichbar. Und bei entsprechender Bahnsteiglänge wäre auch der Halt von Messesonderzügen überhaupt kein Problem.
Nach den Schätzungen des DBV wären die Fahrzeiten von Golm zum Flughafenbahnhof BBI durch die Berliner Innenstadt nicht länger als heute über den Berliner Außenring (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 15.08.08).

Potsdam: Vandalismusschäden an Vip-Haltestellen werden binnen 24 Stunden behoben, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11283460/60709/
Vandalismusschaeden_an_Vip_Haltestellen_werden_binnen_Stunden_behoben.html

POTSDAM / INNENSTADT - Zehn Mal mussten Wolfgang Haar und seine Kollegen von der Eingreiftruppe der Stadtentsorgung (Step) mit ihren schnellen Besen bisher ausrücken, um kaputte Scheiben oder eine auf dem Pflaster zerschellte Ketchup-Flasche zu beseitigen. Seit man die Schichtpläne umgestellt hat, stehen zwei Step-Mitarbeiter dem Verkehrsbetrieb in Potsdam (Vip) von sechs bis 18 Uhr zur Verfügung, um die Vandalismusschäden an Potsdams Haltestellen möglichst schnell zu beseitigen. Ende Mai hatten Oberbürgermeister Jann Jakobs und die Führung von Step und Vip unter dem Motto „Mehr Service für Potsdam – sauber, sicher, lebenswert“ eine Qualitätsoffensive ins Leben gerufen.
„Wir garantieren dem Vip, dass Graffiti oder andere Verschmutzungen in der Regel nach einer Stunde beseitigt sind – eine kaputte Scheibe ist nach spätestens 24 Stunden ersetzt“, sagte der Step-Verantwortliche Wolfgang Haar gestern. Die Wall-AG, die hier 174 Wartehallen betreut, ist ...

14 August 2008

Straßenbahn + Museum: Bilder aus der Zeit der Pferdebahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0814/berlin/0110/index.html

In der Spandauer Altstadt wird mit Hilfe von mehr als 400 Bildern, Plänen und Modellen Berliner Nahverkehrsgeschichte lebendig. Die Ausstellung "Die Straßenbahn in Spandau und um Spandau herum" im Gotischen Haus erzählt von den Anfängen des öffentlichen Nahverkehrs in Spandau in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der Pferdebahn, erinnert an die elektrische Schmalspurbahn, die "Spandauer Straßenbahn" und die ...

13 August 2008

Bahnverkehr + Flughäfen: Lichtenrader fordern Machtwort für Bahntunnel, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0813/berlin/0100/index.html

Im Streit um die Bahnverbindung zum geplanten Großflughafen BBI hat die Bürgerinitiative Lichtenrade Dresdner Bahn ein Machtwort vom Verkehrsminister gefordert. Wolfgang Tiefensee (SPD) müsse eine Entscheidung herbeiführen, dass die Dresdner Bahn als kürzeste Strecke zum Flughafen in Lichtenrade durch einen Tunnel geführt wird. Weil dann keine Anwohnerklagen drohten, könnte die Trasse früher fertig werden. Werde sie ebenerdig gebaut, sei absehbar, dass sie ...

12 August 2008

S-Bahn: Bahn hält am Plan für S 21 fest, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0812/berlin/0079/index.html

Neue Trasse ohne Alternative
Peter Neumann
Die Deutsche Bahn hat die Pläne für eine zweite Nord-Süd-S-Bahn verteidigt. Die vom Fahrgastverband IGEB und den Grünen geforderten Alternativen seien nicht praktikabel, so der Konzernbevollmächtigte Ingulf Leuschel gestern.
Der Verband verlangt, auf die S-Bahn-Trasse mit dem Arbeitstitel 21 zu verzichten und die Nord-Süd-Strecke der Bahn stärker zu nutzen. Dort fuhren während der Fußball-Weltmeisterschaft alle 20 Minuten S-Bahnen, die aus anderen Städten geliehen waren. Leuschel entgegnete, dass diese Strecke heute mit 310 Zügen pro Tag so gut ausgelastet sei, dass sie keinen zusätzlichen Verkehr im S-Bahn-Takt mehr aufnehmen könnte. Der Airport-Express, der von 2011 an zum neuen Schönefelder Flughafen BBI fahren soll, werde weitere Kapazitäten belegen.
Die Grünen fordern, "Duo-Bahnen" auf der ...

Bahnverkehr: Bahn streicht unrentable IC-Verbindungen. Verkehrsexperten fordern Mitsprache der Länder, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0812/wirtschaft/0015/index.html

Peter Kirnich
BERLIN. Immer mehr Städte werden bundesweit vom Bahn-Fernverkehr abgehängt. Verkehrsexperten haben deshalb eine Neuorganisation des Fernverkehrs gefordert. "Wir müssen die Strecken ausschreiben und künftig wie den Personennahverkehr nach dem Bestellerprinzip organisieren", sagte der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Winfried Hermann, gestern der Berliner Zeitung. Hintergrund sind Befürchtungen, dass sich die Bahn von weiteren Fernverbindungen trennen könnte.
Deshalb seien dringend "Mindeststandards und ein ordnungspolitischer Rahmen nötig, um den Fernverkehr im ausreichenden Maße sicherzustellen", sagte Hermann. Der Bahn-Nahverkehr wird mit Hilfe von Zuschüssen des Bundes von den einzelnen Bundesländern bei den Bahnbetreibern bestellt und bezahlt. Somit haben die Länder entscheidenden Einfluss darauf, welche Strecken in welcher Taktfolge befahren werden. Der Fernverkehr liegt dagegen allein in der Hand der Deutschen Bahn, die ...

Flughäfen + Bahnverkehr: Kein guter Zug, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/
Flughafen-BBI;art141,2590964

Der neue Flughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) in Schönefeld droht zu einer besonders blamablen Investition (bbI) zu werden. Jetzt zu sparen, bis es quietscht, kann ganz schnell teuer werden.
Wenn nicht noch ein mittleres planungsrechtliches Wunder passiert, hat der neue Flughafen zur vorgesehenen Eröffnung im November 2011 zwar einen gigantischen unterirdischen Bahnhof, in den sich dann aber nur alle zehn Minuten eine S-Bahn und jede halbe Stunde eine Regionalbahn verirren werden – für mehr Züge fehlen noch die Zubringerstrecken. Und ob in der über 400 Meter langen Station mit drei Bahnsteigen und sechs Gleisen, die mindestens 636 Millionen Euro kosten wird, jemals auch ein Fernzug halten wird, ist eher unwahrscheinlich. Ein Konzept dafür gibt es derzeit bei der Bahn nicht.
Besonders blamabel wäre es auch, wenn der neue Flughafen gleich nach der Eröffnung ...

11 August 2008

Bahnverkehr: Mit dem Zug wieder bis nach Sallgast?, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/
Finsterwalde-Finsterwalde-Zugverbindung-Unternehmen;art1057,2129111

Massen/Finsterwalde. Schwindelerregende Benzinpreise machen Bahnanschlüsse für Unternehmen wieder attraktiv, um ihre Transporte von der Straße auf die Schiene verlegen zu können. Das bekommen auch Vermarkter von Gewerbegebieten zu spüren. Die neue Firma Bio Terminal Finsterwalde, die am 19. August den ersten Spaten ins Gewerbegebiet Lausitz-Flugplatz sticht, will ihre Rohstoffe aus ganz Europa per Waggon anrollen lassen. Schon im nächsten Jahr soll der alte Schienenstrang wieder aktiviert sein.
Dazu sind in der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, wo die Stadt Finsterwalde und das Amt Massen Gesellschafter sind und hier wirtschaftlich eng zusammenarbeiten, Überlegungen im Gange, ein eigenes Verkehrsunternehmen zu gründen – als Tochter der Gesellschaft. Man will die frühere Schip kau-Finsterwalder Eisenbahn wieder in Betrieb nehmen – jedenfalls Teile davon. «Wir haben einen Flugplatz, wir bauen ...

S-Bahn: In der S-Bahn-Klinik gibt es keine Pause, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article829009/
In_der_S_Bahn_Klinik_gibt_es_keine_Pause.html

Bevor die "Jungs" mit schweren Hämmern und Werkzeugkoffern ran dürfen, kommt erst einmal Anja Massow. Die zierliche junge Berlinerin wirkt beinahe etwas verloren in dem großen Führerstand des rot-gelben S-Bahn-Zuges, der auf seine turnusmäßige Inspektion in der Betriebswerkstatt Grünau wartet. Doch der erste Eindruck täuscht. Selbstbewusst packt die 28-Jährige ihren Laptop aus, routiniert stöpselt sie den Mini-Rechner an die Schaltzentrale des Triebwagens an.
Es ist wie in der heimischen Kfz-Werkstatt: Bevor die Mechaniker auch nur einen Handgriff am Auto tun dürfen, heißt es erst einmal: Fehler auslesen.
"Inzwischen sind auch unsere Züge so etwas wie Computer auf Rädern", sagt Nils Fischer-Cornelssen, Leiter der Fahrzeuginstandhaltung bei der Berliner S-Bahn. Vor allem die Züge der jüngsten Baureihe 481 verfügen über eine umfangreiche elektronische Ausstattung, die allerdings auch so ihre Tücken hat. "Gerade an heißen Tagen kommt es vor, dass Technik plötzlich ausfällt. Holen wir die Züge zur Fehlersuche zu uns in die Werkstatt und stehen die ein paar ...

Flughäfen: So sicher ist der Flughafen Tegel, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article828931/.html

Die Zahl der Starts und Landungen auf Berlins größtem Flughafen steigt – und mit ihr die Gefahr, dass doch einmal etwas passiert. Dafür braucht nur ein Pilot eine Maschine ein paar Meter zu weit rollen lassen. Um mehr Sicherheit zu schaffen und Skeptiker zu beruhigen, wird aber viel investiert.
„Wie gefährlich ist eigentlich der Flughafen Tegel?“ – eine Frage, die sich angesichts der rasant steigenden Passagierzahlen und Flugbewegungen auf dem Flughafen im Norden Berlins aufdrängt.
Im Jahr 2006 starteten und landeten 140.611 Flugzeuge in Tegel. Im darauffolgenden Jahr waren es mit 151.396 bereits 7,7 Prozent mehr. 80.139 Flugbewegungen zählt der Flughafen nun schon in der ersten Hälfte dieses Jahres. Das sind 9,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Eine Situation, die Geld in die Kasse des Flughafens spült, den Fluglotsen und Piloten aber äußerste Aufmerksamkeit abverlangt, um Risiken so gering wie möglich zu halten.
„Schwierig“ nennt Niels Stüben die Situation in Tegel. Stüben ist Pilot und ...

S-Bahn + Bahnhöfe: IGEB kritisiert Zeitplan für Nord-Süd-Erschließung des Hauptbahnhofs

http://www.lok-report.de/

Die am 08.08.08 vorgestellten Pläne des Berliner Senats für die S21 (Der LOK Report berichtete) sind kein Freudentag für die Fahrgäste, sondern die Fortsetzung der Senatsverkehrspolitik, die unzulängliche Erschließung des Berliner Hautbahnhofs von Norden und von Süden her in eine ferne Zukunft zu verschieben.
Der Berliner Hauptbahnhof ist mit dem öffentlichen Nahverkehr nur unzureichend erschlossen. Die eigentlich zur Bahnhofseröffnung 2006 geplante Straßenbahnanbindung wird inzwischen frühestens 2011 fertig. Noch einschneidender sind aber die Defizite in der Erreichbarkeit aus Richtung Norden und Süden. Die zusätzlich eingerichteten BVG-Buslinien können den fehlenden Schienenverkehr nicht ersetzen.
Der Berliner Fahrgastverband IGEB hat deshalb wiederholt gefordert, die Erreichbarkeit von Norden und Süden durch ein intelligentes Regionalbahnangebot herzustellen. Durch Kombination mit dem Flughafenexpress ließen sich gleich zwei wichtige Erschließungsaufgaben sinnvoll und kostengünstig miteinander verknüpfen. Vor allem aber ist die Erschließung mit Regionalzügen sofort realisierbar, da der Nord-Süd-Tunnel zur Verfügung steht und nur zu rund einem Drittel ausgelastet ist.
Anstatt nun eine solche Sofortlösung zu realisieren, plant der Senat, für viel Geld zu den nicht annähernd ausgelasteten vier Tunnelröhren des Fern- und Regionalverkehrs zwei weitere Tunnelröhren für die S-Bahn hinzuzufügen. Realisiert werden soll zunächst außerdem nur der Abschnitt vom S-Bahn-Nordring zum Hauptbahnhof. Der viel wichtigere Südabschnitt wird als zweite Ausbaustufe auf die Zeit nach 2018 vertagt und im günstigsten Fall 2023 zur Verfügung stehen.
Die erste Ausbaustufe Nordring—Hauptbahnhof nützt jedoch nur sehr wenigen Fahrgästen, während sie für viele Fahrgäste, die nicht zum Hauptbahnhof wollen, das Angebot sogar verschlechtert, weil das Liniengefüge der S-Bahn beeinträchtigt wird und Angebotsverschlechterungen auf dem Nordring zwischen Westhafen und Wedding unvermeidlich sind.
Diesbezüglich ist auch die Aussage in der heutigen Presseerklärung des Senats, wonach die Fahrgäste "voraussichtlich ab 2016 vom S-Bahn-Nordring und von allen S-Bahnhöfen der Linie S 1 den Hauptbahnhof direkt ohne Umweg über den S-Bahnhof Friedrichstraße und die Stadtbahn erreichen" können, falsch. Die Fahrgäste der S1 können erst nach Fertigstellung der zweiten Ausbaustufe zwischen Hauptbahnhof und Potsdamer Platz zum Hauptbahnhof gelangen. Und das bedeutet – siehe oben: mindestens15 Jahre warten.
Der Senat hat aus dem Desaster bei der BBI-Erschließung, wo für die Bahninfrastruktur viel Geld ausgegeben wird, ohne dass den Fahrgästen zeitnah eine attraktive Erschließung geboten wird, offensichtlich nichts gelernt. Wieder verweigert er sich schnellen und intelligenten Konzepten und setzt stattdessen erneut auf die teuerste und langfristigste Lösung, die viele Fahrgäste gar nicht mehr erleben werden. Darüber hinaus werden wieder große Mengen öffentlicher Gelder in einem einzigen Projekt gebunden, die dann für viele andere preiswertere Projekte, zum Beispiel beim Straßenbahnausbau in der Innenstadt, fehlen werden (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 11.08.08).

10 August 2008

Bahnverkehr + S-Bahn: Baubeginn der Bahnbrücke verzögert sich erneut, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/bezirke/
article828515/
Baubeginn_der_Bahnbruecke_verzoegert_sich_erneut.html

Der Bau einer neuen Bahnbrücke am Bahnhof Karlshorst verzögert sich erneut. Die Deutsche Bahn AG visiert nun Frühjahr 2010 statt 2009 als Termin für den Baubeginn an. Das Projekt war seit 2001 immer wieder verschoben worden. Bahnsprecher Gisbert Gahler nennt jetzt als Grund neue Planungen für den Schallschutz.
Die Nachbesserungen seien notwendig, um Belastungen für die Anwohner auszuschließen und damit auch möglichen späteren Klagen vorzubeugen.
Die Strecke vom Ostbahnhof über Ostkreuz nach Erkner ist das größte Bauvorhaben der Bahn in Berlin. Allein neun Brücken müssen erneuert werden. Für den Brückenbau am Bahnhof Karlshorst hat die Bahn bisher Investitionen von zehn Millionen Euro vorgesehen. Gahler schließt nicht aus, dass sich die Summe wegen der neuen Schallschutz-Planungen erhöht.
Die mehr als 100 Jahre alte, marode Bahnbrücke über die Treskowallee war im November 2007 durch ein Behelfsbauwerk sicherer gemacht worden. Die beiden Brückenteile ...

Straßenverkehr: Grüne wollen Volksbegehren gegen neue Autobahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article828896/.html

Um den künftigen Großflughafen BBI in Schönefeld für Berliner leicht erreichbar zu machen, soll ab 2010 die A 100 von Neukölln nach Treptow ausgebaut werden – unter anderem auf Kosten eines Stückes des Treptower Parks. Die Berliner Grünen wollen das Projekt mit allen Mitteln verhindern, kündigte ihr Landesvorsitzender nun an.
Die Berliner Grünen wollen den Bau der Autobahn A 100 von Neukölln nach Treptow notfalls mit einer Volksabstimmung stoppen. „Wir müssen alles unternehmen, um den Ausbau zu verhindern“, sagte der Landesvorsitzende der Grünen, Stefan Gelbhaar. „Rechtlich und politisch zu prüfen ist deswegen auch die Möglichkeit einer Volksinitiative oder eines Volksbegehrens.“
Angesichts dauerhaft steigender Energiepreise sei es das falsche Zeichen, in den Ausbau von Autobahnen zu investieren. „Sicher muss es einen vernünftigen Anschluss an den Großflughafen BBI geben, aber das muss nicht durch eine Autobahn geschehen“, sagte Gelbhaar, der seit April 2008 den Landesverband der Berliner ...

09 August 2008

Bus: Rufbus soll wegfallende Linien ersetzen / Meyenburger bemängeln Zusatzkosten, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11277554/61469/
Rufbus_soll_wegfallende_Linien_ersetzen_Meyenburger_bemaengeln_Zusatzkosten.html

MEYENBURG - Mit dem Fahrplanwechsel zum 1. September soll im Landkreis Prignitz bekanntlich das Rufbus-System eingeführt werden. Manfred Prause, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Prig-nitz (VGP), und Petra-Juliane Wagner vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) informierten im Amt Meyenburg über die künftige Organisation des Personennahverkehrs (ÖPNV). Neben Meyenburgs Bürgermeister Falko Krassowski hatten sich auch die Ortsbürgermeister von Schmolde, Jännersdorf, Krempendorf, Frehne und Stepenitz in der Amtsverwaltung eingefunden.
Der Linienverkehr im Amtsbereich Meyenburg soll ausgedünnt werden, weil etliche Busse nicht ausgelastet sind – der Bevölkerungsrückgang in der Prignitz macht sich einmal mehr bemerkbar. Laut Prause steht dem ÖPNV zudem künftig weniger Geld zur Verfügung, da Zuschüsse gestrichen werden.
Um die gestrichenen Linien aufzufangen, bietet die VGP ab 1. September ...

Bahnverkehr: "Papa hin und zurück": Service der Bahn für Kinder ausgebucht, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/arti2303762/
Papa_hin_und_zurueck_Service_der_Bahn_fuer_Kinder_ausgebucht.html

Jana streckt dem Schaffner ungeduldig ihre Fahrkarte entgegen. Einmal Berlin-Hamburg. Stolz nimmt die Neunjährige mit der Baseball-Kappe den Fahrschein wieder entgegen und steckt ihn in ihre Umhängetasche. Jana Yasemin Karaaslan ist an diesem Sonntag auf der Heimreise aus den Ferien. Die hat sie ohne ihre Eltern mit ihrer Tante aus Berlin verbracht. Nun geht es mit der Bahn wieder nach Hause Richtung Hamburg - ohne Mama, Papa oder Tante.
Doch das Mädchen aus Wesselburen fährt im ICE 1610 nicht ohne Aufsicht: Mit ihr im Abteil sitzen drei weitere Kinder - und Bahnhofsmissionsmitarbeiter Marco Möbus, der gerade seinen schwarzen Spielekoffer öffnet. "Hey, habt ihr Lust auf Uno? Oder wie wär's mit Gruselino?", fragt er. "Uno!", schallt es ihm im Chor entgegen.
"Kids on Tour", steht an der Abteiltür. So heißt das Begleitprogramm, das ...

S-Bahn + Bahnhöfe: Arbeiten am Ostkreuz beeinträchtigen S-Bahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article828203/.html

Mit der Nachtruhe ist es für die Anwohner am Ostkreuz vorbei: Jetzt wird wieder gebaut. Eine gewaltige Baumaschine rammt bis zu 34 Meter tiefe Löcher für zwei neue Brücken in die Erde.
Für die Anwohner des Ostkreuzes ist die kurze Zeit der nächtlichen Ruhe vorbei. Aufgrund einer Ausnahmegenehmigung der Senatsgesundheitsverwaltung wird an dem S-Bahn-Knoten an der Grenze von Friedrichshain und Lichtenberg seit Freitagnacht wieder gebaut.
Eine gewaltige Baumaschine rammt bis zu 34 Meter tiefe Löcher in die Erde. Auf Pfählen gegründet, sollen die neuen Brücken für die Ring- und Regionalbahn sowie für die Kynaststraße entstehen. Parallel läuft – ebenfalls lärmintensiv – der Abriss des letzten Brückenpfeilers an der Hauptstraße. Er war im Juli stehen geblieben, weil eine Anwohnerklage die nächtlichen Bauarbeiten zeitweise gestoppt hatte.
Nun darf die Bahn nachts wieder bauen, vorerst bis zum 31.Oktober. Nur die Sonntage sollen lärmfrei bleiben. Bis zur endgültigen Gerichtsentscheidung heißt es für die Anwohner: Sie müssen den Lärm ...

Flughäfen: Tegeler Flughafengelände darf anders genutzt werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0809/berlin/0172/index.html

Der Weg für eine neue Nutzung des Tegeler Flughafengeländes ist frei. Die Luftfahrtunternehmen, die gegen die Entwidmung vor das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gezogen waren, haben ihre Klagen zurückgezogen. Das teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am Freitag mit. Damit steht das Gelände für neue Planungen zur Verfügung. Der Flughafen soll am 31. Oktober ...

Messe: Innotrans: Messesegment Interiors um 50 Prozent gewachsen

http://www.lok-report.de/

Die „inneren Werte“ von Schienenfahrzeugen stehen im Fokus des Messesegments Interiors der InnoTrans 2008. Rund 160 Aussteller aus ganz Europa stellen maßgeschneiderte Lösungen und Produkte rund um das Thema Innenausstattung vor. Sie präsentieren das Neueste in Sachen Technik, Design, Komfort, Ergonomie und Sicherheit an Bord auf rund 9.000 Quadratmetern. Das sind 50 Prozent mehr Ausstellungsfläche als zur InnoTrans-Premiere dieses Ausstellungsbereichs 2006. Die Fachbesucher finden die Anbieter von modernen Sitzsystemen, Innenverkleidungen, Klimaanlagen, Fahrzielanzeigen, behindertengerechter Ausstattung, Einklemmschutzsystemen, Beleuchtungseinrichtungen und vielem mehr erstmals in den neuen Messehallen 1.1 und 3.1.
Die Bandbreite der im Messesegment Interiors ausgestellten Produkte und Dienstleistungen ist groß. So präsentiert der Schweizer Textilhersteller Lantal die Vorteile von Gesamtlösungen zur textilen Innenausstattung von Schienenfahrzeugen, informiert über neue Tests im hauseigenen Labor und zeigt ein besonderes Highlight: den innovativen Demozug "Mooviter" von SNCF. Mit individuellen Teppichen und Stoffen stattete Lantal das gesamte Interieur aus und brachte seine umfassende Erfahrung ein. Peter Kämpfer, Executive Vice-President Markets von Lantal: "Die InnoTrans ist für Lantal eine hervorragende Plattform, um mit bestehenden und neuen Kunden auf Tuchfühlung zu gehen, unsere breite Palette an Textilien, Design- und Laborleistungen zu präsentieren und am Puls des internationalen Bahnverkehrs zu sein."
Bei der GL Spezialverglasung GmbH, nach eigenen Angaben Europas Marktführer für Bahnverglasung, stehen Kundengespräche mit den Partnern der Bahnindustrie im Mittelpunkt des Messeauftritts. Dabei soll unter anderem vermittelt werden, wie es GL-Klebespezialisten schaffen, Züge mit Glasschäden innerhalb von nur drei Stunden wieder startklar zu machen. Gerhard Lutz, Geschäftsführer: „Die InnoTrans ist für uns von zentraler Bedeutung. Zum fünften Mal sind wir jetzt als Aussteller dabei und von Mal zu Mal haben uns das innovative Konzept, die Internationalität und die enorm dynamische Entwicklung der Messe – von der wir in vieler Hinsicht profitieren – mehr fasziniert. Auch die InnoTrans 2008 stellt für uns wichtige Weichen, wir freuen uns erneut auf richtungweisende und inspirierende Gespräche mit Kunden und Branchenkollegen.“ Das Familienunternehmen in vierter Generation feiert im nächsten Jahr sein 100-jähriges Bestehen.
Die Dowaldwerke GmbH wird auf der InnoTrans 2008 mit den Produktgruppen Schiebetritte / Innentüren und Trennwände / Vakuumtoiletten vertreten sein. Geschäftsführer Dirk Schröter: „Was uns auszeichnet, ist die Fähigkeit, alle Leistungen für unsere Kunden aus einer Hand zu liefern. Von der mechanischen Komponente bis zur Hard- und Software entwickeln und fertigen wir Standard- und Sonderlösungen und nutzen dabei unsere Synergien im Firmenverbund.
Auch in diesem Jahr werden wir unsere neuesten Entwicklungen auf der InnoTrans präsentieren und freuen uns auf eine erfolgreiche Messe.“ Das Unternehmen ist in diesem Jahr zum siebenten Mal auf der internationalen Leitmesse der Verkehrstechnik dabei.
Die Rudolf Rost Sperrholz GmbH ist auf der InnoTrans gleich mit mehreren Innovationen vertreten. Dazu gehören unbrennbare Luftkanäle aus nichtmetallischem Werkstoff und unverrottbare Fußböden für höchste Ansprüche der Fahrzeughersteller. Geschäftsführer Volker Rost: „Die InnoTrans ist die wichtigste Messe für Schienenfahrzeuge, von der wir wesentliche Impulse für die nächsten Jahre erwarten. Wir gehen davon aus, dass unsere Produkte, bedingt durch ihre besonderen Eigenschaften in Bezug auf Gewichtsreduktion und damit Energieeinsparung, in zukünftigen Projekten verstärkt eingesetzt werden.“
Die Robert Wagner GmbH & Co KG präsentiert auf der InnoTrans 2008 neben der bekannten Verschlusstechnik spezielle Baugruppen und Elemente für Türführungen und Türverriegelungen im Redesign. Darüber hinaus zeigt die Blechverarbeitung der Firma die erweiterten Möglichkeiten im Laserschneiden sowie Schweißen von zulassungspflichtigen Bauteilen für die Schienenverkehrstechnik. Das Unternehmen feiert im kommenden Jahr sein 100-jähriges Firmenjubiläum.
Zu den zahlreichen Neu- und Weiterentwicklungen im Bereich Interios gehören auch die Produkte von Sensorio (ein Geschäftsbereich von BEA, Belgien) und der Gruppe Happich Ellamp mit Hauptsitz in Mailand. So wird Sensorio auf der InnoTrans 2008 einige neue Sensoren vorstellen, die im Bereich der Zugaußentüren eingesetzt werden können. Sie basieren auf Infrarot- und Lasertechnologien und sollen helfen, die Sicherheit dieser Zugbereiche zu verbessern. Happich Ellamp präsentiert auf der Fachmesse eine neue Nothammergeneration. Die hochwertige Hartmetallspitze garantiert laut Hersteller, dass Glassscheiben in mehreren Bereichen und Schichten zertrümmert werden können, ohne dass sie dabei stumpf und wirkungslos wird. Zudem sorgt der abgewinkelte Hammerkopf für den idealen Aufschlagwinkel, die große Hammermasse erzeugt eine hohe Schlagenergie (Pressemeldung Innotrans, 09.08.08).