29 September 2008

Flughäfen + Bus: Neuer Zubringerservice zum Flughafen Schönefeld, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article898968/.html

Ab Dezember fahren Expressbusse vom Bahnhof Südkreuz bis zum Flughafen Schönefeld. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln brauchen Reisende bislang knapp eine halbe Stunde bis zum Airport. Mit den neue Bussen soll das deutlich schneller gehen.
Die Fahrzeit der Busse nämlich soll bei nur 15 bis 17 Minuten liegen, so Tobias Heinemann, Regionalleiter der Stadtverkehrssparte der Deutschen Bahn. Derzeit benötigen Reisende mindestens eine halbe Stunde, um mit S- oder U-Bahn sowie BVG-Linienbus aus der Innenstadt nach Schönefeld zu gelangen. Dort sind dann allerdings noch fünf Minuten Fußweg bis zum Terminal zusätzlich einzuplanen. Der Schönefeld-Airport-Express fährt dagegen ohne Zwischenstopp über die neue Autobahn A 113 bis direkt vor den Eingang des Terminals A. Gefahren werden soll im 20-Minuten-Takt in der Zeit von 5 Uhr (erste Abfahrt in Südkreuz) bis 23.20 Uhr (letzte Abfahrt in Schönefeld).
Die Einzelfahrt kostet 6 Euro. Im Preis enthalten ist ein normaler Fahrschein des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) für die Tarifzonen ...

Messe: Innotrans: 86.519 Fachbesucher auf der InnoTrans, 25.000 bei den Publikumstagen

http://www.lok-report.de/

Zur Verkehrstechnikmesse InnoTrans und dem anschließenden Bahnhofsfest kamen in den vergangenen sechs Tagen insgesamt mehr als 110.000 Besucher. Nach Beendigung der viertägigen Fachmesse wollten am Wochenende noch einmal über 25.000 große und kleine Bahnfans die Technik-Highlights der Veranstaltung auf dem Gleis- und Freigelände der Messe Berlin bewundern.
„Die Publikumstage waren ein stimmungsvoller Schlusspunkt unter eine außerordentlich erfolgreiche InnoTrans 2008“, resümiert Messedirektor Matthias Steckmann. „Mit Weltpremieren innovativer Bahntechnik, zahlreichen Fahrzeugübergaben und Millionenabschlüssen hat die Fachmesse starke wirtschaftliche Impulse für eine moderne Mobilität in Gegenwart und Zukunft geliefert.“
Die führende Verkehrstechnikmesse der Welt war am Freitag mit einem Rekordergebnis von 86.519 Fachbesuchern aus über 100 Ländern zu Ende gegangen. Im Verlaufe der vier Fachmessetage wurden Aufträge im Gesamtumfang von mehr als zwei Milliarden Euro unterschrieben beziehungsweise mit der Übergabe von Fahrzeugen realisiert.
Auch bei Ausstellungsfläche (plus 50 Prozent) und bei der Ausstellerzahl (plus 20 Prozent) konnte die InnoTrans 2008 gegenüber der Veranstaltung vor zwei Jahren deutlich zulegen. Auf der 3.500 Meter langen Gleisanlage waren 91 Fahrzeuge zu sehen, so viel wie noch nie in der 12-jährigen Geschichte dieser Messe. Damit reiht sich die Leitmesse der internationalen Schienenverkehrstechnik unter die größten Technikmessen weltweit ein.
Die nächste InnoTrans findet vom 21. bis 24. September 2010 statt (Pressemeldung Innotrans, 29.09.08).

Bahnverkehr: Neubau der Oderbrücke geht in entscheidende Phase

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/ubd/ubd20080926.html

Totalsperrung der Ost-West-Magistrale über die Oder vom 17. Oktober bis 13. Dezember / Umfangreiche Umleitungen halten Verkehrsfluss aufrecht

(Berlin, 26. September 2008) Vom 17. Oktober bis zum 13. Dezember wird die Eisenbahnbrücke über die Oder bei Frankfurt (Oder) auf der Ost-West-Magistrale zwischen Warschau und Berlin total gesperrt. Damit treten die Arbeiten zur Erneuerung des 442 Meter langen Brückenzuges in die entscheidende Phase.

„Wir liegen mit unseren Arbeiten im Plan“, sagt Uwe Strohschein, Projekteiter für den Brückenneubau bei der DB-ProjektBau GmbH. Erst Ende Februar dieses Jahres hatten die Bauarbeiten begonnen. In Rekordzeit von nur sieben Monaten wurde nicht nur ein Teil der alten Brücke demontiert, sondern parallel wurden auch acht neue zweigleisige Spannbetonbrücken sowie die 104 Meter lange stählerne Strombrücke direkt neben der alten Brücke montiert. Während der Totalsperrung werden die für den Eisenbahnverkehr genutzten Brückenteile demontiert und die neuen Brücken eingebaut. Als letztes Brückenteil schwimmt Ende November die 1.100 Tonnen schwere neue Strombrücke auf speziellen Pontons an ihren Platz.

Für die Zeit der Sperrung haben die Deutsche Bahn und die polnische Bahn umfangreiche Maßnahmen für die Umleitung des Verkehrs getroffen. „Insgesamt 9600 Züge sind von der Sperrung direkt betroffen“, sagt Rüdiger Weiß, Fahrplanchef der DB Netz AG. „Für die Organisation des Umleitungsverkehrs hat sich die gute deutsch-polnische Zusammenarbeit bewährt.“

Insgesamt sechs deutsch-polnische Grenzübergänge werden für die Umleitung des Verkehrs genutzt. Die meisten Züge werden bei Kiez/Kostrzyn die deutsch-polnische Grenze passieren, darunter täglich auch die 14 internationalen Fernverkehrszüge. Für täglich 18 Regionalverkehrszüge auf der Strecke Gusow–Kietz–Kostrzyn sowie Frankfurt (Oder)–Kunowice wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Informationen zu den Fahrplanänderungen im Personenverkehr gibt es bei der Deutschen Bahn unter www.bahn.de/fahrplanaenderungen.

Neubau Oderbrücke, Datenblatt

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Herausgeber: Deutsche Bahn AG

26 September 2008

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Ludwigsfelde will den Bahnhof Genshagener Heide umverlegen lassen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11317746/61939/
Ludwigsfelde_will_den_Bahnhof_Genshagener_Heide_umverlegen_lassen.html

LUDWIGSFELDE - „Da bin ich mal über die Gleise gelaufen, um den Zug noch zu kriegen“ und „Wir haben immer den Bus wegfahren sehen“ – fast jeder Ludwigsfelder, der diese Woche zum politischen Vor-Ort-Termin mit Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) an den Bahnhof Genshagener Heide kam, hatte Geschichten zu diesem Bahnhof mitten in der Prärie parat.
Die Zeiten, als dort täglich Tausende in Züge oder Busse umstiegen, als der Bahnhof zwischen Autowerk und Rieselfeldern für Ludwigsfelder die einzige Möglichkeit war, nach Berlin zu kommen, die sind spätestens seit Wiederinbetriebnahme der Anhalter Bahn vorbei.
Dellmann, der mal frisch verliebt „vor Urzeiten dort umsteigen musste“, nennt den Bahnhof „nostalgisch“ und erinnert sich: „Sputnik fahren war immer ein Erlebnis“. Doch jetzt geht es der Stadt Ludwigsfelde um die Zukunft des Haltepunkts. Der müsste saniert werden. Doch die Stadtväter meinen, die Kosten könnten sinnvoller in ...

U-Bahn: Die Hochbahnkatastrophe am Gleisdreieck, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article896106/.html

Arglos bestiegen sie die Bahn. Wie immer. Es ist der 26. September 1908. Nichts deutet für die Fahrgäste an diesem Tag, heute vor genau 100 Jahren, auf das schreckliche Unglück hin, das sie treffen sollte. Es ist ein Samstag. Aus zwei Richtungen nähern sich die beiden Hochbahn-Züge dem Gleisdreieck in Kreuzberg. Sekunden später dann der verhängnisvolle Zusammenstoß. Danach ist nichts mehr so wie immer.
Ein Augenzeuge schildert das Inferno: " Es gab einen furchtbaren Krach und einen Aufprall, die Fahrgäste wurden durcheinander geworfen, und als ich selbst stürzte, sah ich noch den Wagen des anderen Zuges in die Tiefe gleiten." Der erste Wagen des Zuges aus Richtung Bülowstraße stürzt zehn Meter vom Viadukt. Die hölzernen Aufbauten des Triebwagens zersplittern beim Aufprall. 21 Fahrgäste werden getötet - zerquetscht von dem 17,5 Tonnen schweren ...

Messe: Deutsche Bahn mit buntem Programm auf den Publikumstagen der InnoTrans 2008

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080925.html

Superschnelle Hightech-Züge – Programm für die ganze Familie

(Berlin, 25. September 2008) Zu den Publikumstage der InnoTrans, auf dem Berliner Messegelände, am 27. und 28. September 2008 präsentiert sich die Deutsche Bahn jeweils in der Zeit von 10 bis 18 Uhr mit zahlreichen Aktionen für jung und alt. An beiden Tagen informieren ab 12 Uhr Führungskräfte der Deutschen Bahn in Talkrunden zu aktuellen Bahnthemen in der Region, zu den aktuellen Verkehrs- und Serviceangebote im Personenfern- und Nahverkehr, den Ausbildungsmöglichkeiten und zum Thema umweltfreundliche Bahn. Begleitend dazu gibt es eine Ausstellung, das Info-Mobil der S-Bahn GmbH, Kinderanimation und Infostände. Künstler sorgen mit Live-Auftritten für gute Stimmung und beim Gewinnspiel locken attraktive Preise.

Für die kleinen Gäste gibt es Spiel und Spaß mit der begehbaren Lego-Eisenbahn, die auf mehr als 120 m² auf dem nachgebauten Streckennetz von Berlin und Brandenburg fährt. Eine Kinderdampfbahn, die Lok-Bastelstraße und Ballonaktionen runden das Kinderprogramm ab.

Für das Musikprogramm sorgt die Steve-Horn Band aus Berlin. Zu kaufen gibt es zahlreiche Eisenbahnsouvenirs und Bahn-Videos aus dem BahnShop.

Während der Publikumstage der InnoTrans gibt es auf dem Freigelände mehr als 70 Hightech-Exponate namhafter Schienenfahrzeughersteller zu bestaunen.

Zu erreichen ist die InnoTrans auf dem Messegelände mit den S-Bahn-Linien S 75 und S 9 über den S-Bahnhof Messe Süd/Eichkamp.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

25 September 2008

Regionalverkehr: Land schreibt erstmals Regionalexpress-Bahnlinien aus / Einsparungen sollen reinvestiert werden, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11317078/485072/
Land_schreibt_erstmals_Regionalexpress_Bahnlinien_aus_Einsparungen_sollen.html

POTSDAM - Sie bilden das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin und Brandenburg. Im Stunden-, teilweise sogar im Halbstundentakt durchqueren die roten Doppelstockzüge der Regionalexpress- (RE-) Linien die Region. Alle sieben RE-Linien betreibt die Deutsche Bahn.
Doch nun geht die Zeit des Monopols zu Ende. Das brandenburgische Verkehrsministerium und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) werden noch in diesem Jahr die ersten RE-Linien öffentlich ausschreiben. Das bestätigte gestern der Sprecher des Ministeriums, Egbert Neumann, der MAZ.
Im Verkehrsvertrag, den das Ministerium 2002 mit der Deutschen Bahn geschlossen hat, wird der Bahn zwar zugesichert, bis 2012 das Schienennetz in Brandenburg vorrangig bedienen zu können. Nach und nach sollen aber Strecken herausgelöst und ausgeschrieben werden. Bislang wurde das aber nur bei Nebenstrecken umgesetzt. So betreibt die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (Odeg) seit Dezember 2004 in Ostbrandenburg ein Netz zwischen Berlin-Lichtenberg, ...

Radverkehr: Verleiht Bahn nur an Deutsche?, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/
article895120/Verleiht_Bahn_nur_an_Deutsche_.html

Eigentlich mag Sarah Turner die Deutsche Bahn, vor allem die englischen Ansagen der Zugbegleiter im ICE. Sie sind "so sweet und irgendwie weltoffen", sagt sie. Doch das mit der Fahrradvermietung hätte nicht passieren dürfen, schimpft sie. Und nicht nur sie.
Seit ein paar Jahren vermietet die Bahn rot-silberne Fahrräder in großen Städten. Wer ein freies Rad sieht, kann es über Handy buchen - sofern er registriert ist. Diese Internetanmeldung wird zur Diskriminierungsfalle für den Konzern. Sarah Turner gab ihren Namen ein, Adresse, Geburtstag. Doch dann stutze sie. Auch eine Pass- oder Ausweisnummer wird verlangt. Sie versuchte es mit ihrem US-Pass, dann mit ihrem Personalausweis. Das System akzeptiert ihre Nummern aber nicht. Sind die Räder etwa nur für Deutsche? Verbraucherschützer sind alarmiert.
"Ich kann nicht nachvollziehen, warum nur deutsche Personalausweisnummern ...

Bahnverkehr: Schnellzug rammt zwei Kühe bei Ludwigsfelde, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/brandenburg/
article895828/.html

Erneut ist ein Zug der Deutschen Bahn in voller Fahrt mit Tieren kollidiert. Auf der Strecke zwischen von Rostock und München hat ein ICE bei Ludwigsfelde zwei Kühe angefahren. Dabei hatte es kurz zuvor die Meldung gegeben, dass sich Menschen und Tiere auf der Strecke befanden.
Ein ICE ist am Donnerstag in Brandenburg mit zwei Kühen zusammengeprallt. Die rund 400 Menschen an Bord kamen mit dem Schrecken davon, wie die Bahn mitteilte. Die beiden Kühe wurden getötet. Warum die Tiere am Vormittag bei Ludwigsfelde auf den Gleisen standen, war zunächst unklar.
„Bereits zwei Stunden zuvor hatte ein Lokführer gemeldet, dass sich Personen und Tiere auf der Strecke befänden“, sagte Bahnsprecher Burkhard Ahlert. Daraufhin sei der Streckenabschnitt gesperrt worden. Da man weder Menschen noch Tiere gesehen habe, sei die Strecke wieder geöffnet worden. Die Züge seien aber langsamer gefahren.
Der ICE befand sich nach Angaben der Bahn auf dem Weg von ...

S-Bahn + Flughäfen: DBV Berlin-Brandenburg zur Verkehrserschließung "BBI Business Park Berlin"

http://www.lok-report.de/

Die aktuellen Planungen sehen für das neue Gewerbegebiet "Business Park Berlin" im Ortsteil Bohnsdorf (laut Eigenwerbung der Berliner Flughafen GmbH das größte Gewerbegebiet Berlins) keinen ausreichenden Bahn- und Busanschluss vor.
6.000 Arbeitsplätze sollen hier entstehen. Alleine die Pkw-Fahrten in und aus dem Gewerbegebiet sollen nach jetziger Prognose etwa 14.000 pro Tag betragen. Wie hoch der Schwerlastverkehr sein kann, wurde dagegen trotz mehrfacher Nachfrage aus dem Publikum auf einer Bürgerversammlung in Bohnsdorf verschwiegen.
Der Bahnkunden-Verband kritisert, dass eine gute Verkehrschließung des größten Gewerbegebietes in Berlin noch möglich wäre; stattdessen wird ohne Not auf die Berücksichtigung öffentlicher Verkehrsmittel verzichtet. Nach Auskunft des Planers auf der Veranstaltung rechtfertigen 6.000 Arbeitsplätze einen S-Bahn-Anschluss nicht. Vom Bezirksamtes wird darauf verwiesen, dass er für die Erschließung mit Bahn und Bus nicht zuständig wäre. Nach Meinung des Bahnkunden-Verbandes ist der Bezirk sehr wohl zuständig, denn er könnte eine solche Erschließung zumindest in seinen Planungen mit berücksichtigen und vom Senat einfordern.
Der Bahnkunden-Verband hatte in seinem Verkehrskonzept vom 24. Juni 2008 zum Schienenanschluss des Flughafens BBI vorgeschlagen, die S-Bahn-Strecke sinnvollerweise durch das Gewerbegebiet zu führen und hier auch einen Halt vorzusehen. Die Weiterführung der S-Bahn zum Flughafen und ein Halt im Gewerbegebiet bringt für alle Vorteile: kurze Fahrzeiten zum Flughafen, geringere Kosten bei der Bestellung der Zugleistungen (nach unserer Schätzung 1,5 Mio. € statt 4 Mio. €), zusätzliche Erschließung des Gewerbegebietes, bessere Auslastung der Züge.
Der Senat von Berlin beschliesst schöne Luftreinhaltepläne und verabschiedet strenge Umweltauflagen. Hier aber, wo die Möglichkeit besteht, nachhaltige Verkehrspolitik im Sinne einer umweltverträglichen Verkehrspolitik zu betreiben, werden diese heren Ziele plötzlich außer Acht gelassen.
Das Konzept des Bahnkunden-Verbandes zur Verkehrserschließung ist abrufbar im Internet: www.bahnkunden.de, Rubrik Presseinformationen, Information vom 24. Juni 2008 (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 25.09.08).

S-Bahn + Bahnhöfe: S-Bahn Berlin mit neuem Linienkonzept auf Ostkreuz-Umbau vorbereitet

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/ubp/p20080924.html

Südkreuz und der Nordosten erhalten Direktverbindung zum Flughafen / AirportExpress des Regionalverkehrs fährt weiter im Halbstundentakt

(Berlin, 24. September 2008) Der Baufortschritt am Bahnhof Ostkreuz macht ab 23. August nächsten Jahres die Sperrung und den anschließenden Abriss der S-Bahn-Verbindungskurve zwischen Treptower Park und Warschauer Straße erforderlich. Derzeit wird diese von der Linie S9 genutzt, die im 20-Minuten-Takt den Flughafen Schönefeld direkt mit der Stadtbahn verbindet.

Die S-Bahn Berlin hat bereits jetzt ein verändertes Linienkonzept entwickelt und mit dem Land Berlin abgestimmt. Damit ist auch während der etwa fünfjährigen Bauzeit in diesem Bereich des Großprojekts eine adäquate S-Bahn-Verbindung zwischen dem Flughafen und der Innenstadt gewährleistet. Kernstücke sind die Weiterführung der Linie S9 über Ostkreuz und den Ostring nach Blankenburg. Damit erhalten Fahrgäste aus dem Prenzlauer Berg und dem Nordosten der Stadt eine bessere Anbindung an den Flughafen. Die Linie S45 wird über ihren bisherigen Endpunkt Hermannstraße bis zum Südkreuz verlängert. Dort bestehen gute Anschlüsse an den Regional- und Fernverkehr sowie zu wichtigen Zielen in der Innenstadt. Die bestehende Direktverbindung mit dem AirportExpress des Regionalverkehrs nach Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstraße, Hauptbahnhof und Zoologischer Garten bleibt bestehen und wird weiter im Halbstundentakt angeboten.

Der Wegfall der Linie S9 zwischen Spandau und Warschauer Straße wird komplett durch zusätzliche Züge der Linie S75 ausgeglichen, die künftig alle 10 statt alle 20 Minuten fährt. Damit müssen Fahrgäste, die aus oder in Richtung Wartenberg fahren, nicht mehr an der Warschauer Straße umsteigen.

Auf dem Ostring ergibt sich mit den Linien S41/42, S8, S85 und S9 tagsüber ein Mehrangebot. Der Nachfrage angepasst fährt die Linie S85 dafür außerhalb des Berufsverkehrs nur noch zwischen Grünau und Greifswalder Straße. Im Tausch mit dem bisherigen Endpunkt der Linie S45 fährt die S47 nur noch zwischen Spindlersfeld und Hermannstraße.

Die S-Bahn Berlin wird ihre Fahrgäste rechtzeitig vor Beginn der Sperrung über die neuen Verbindungen und die geänderten Fahrpläne informieren.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr: Güterverkehr soll stärker auf die Schiene / Neuruppin–Neustadt wieder im Gespräch, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11316617/61299/
Gueterverkehr_soll_staerker_auf_die_Schiene_Neuruppin_Neustadt.html

NEURUPPIN/NEUSTADT - Als am vergangenen Freitag dieNeustädter Bürgermeisterkandidaten Rede und Antwort standen, da war auch von Visionen die Rede. Eine Vision, Karl Tedsen von der CDU trug sie vor, betraf den Neustädter Bahnkörper. Aus den Gleisen sei mehr zu machen, als sie gegenwärtig hergeben sollen, hörte die große Runde im Bürger- und Vereinshaus. So manches Schmunzeln machte sich auf den Gesichtern breit, als die Rede auf eine Drehscheibe für den Güterverkehr kam. Sollte heißen: „Das kann der doch nicht im Ernst meinen.“ Doch – allerdings visionär.
Jetzt ist wieder von der regionalen Eisenbahn die Rede. Diesmal war Neuruppin der „Ausgangsbahnhof“.
Schon 2009 könnte im Ruppiner Land der Eisenbahngüterverkehr richtig ins Rollen kommen – und große Firmen in Gewerbegebieten wie dem Temnitzpark müssten ihren Warentransport nicht mehr über die Autobahn abwickeln. Zurzeit laufen Verhandlungen zwischen der DB Netz AG, einem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, und der Prignitzer Eisenbahngesellschaft (PEG), die unter anderem die Strecke von ...

24 September 2008

Schiffsverkehr: Sacrow-Paretzer-Kanal: Druck der Ausbaugegner wächst, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/brandenburg/
article894146/.html

Im Streit um den geplanten Ausbau des Sacrow-Paretzer Kanals bei Potsdam wächst der Druck der Ausbaugegner auf die brandenburgische SPD. Bei einer Diskussionsveranstaltung der SPD-Bundestagsabgeordneten Andrea Wicklein im Potsdamer Ortsteil Marquardt warfen Politiker der Bündnisgrünen und der Linken den Sozialdemokraten schwere Versäumnisse und eine unklare Position im Kampf gegen das umstrittene "Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 17" vor.
"Sie als SPD haben als Regierungspartei in Brandenburg und im Bund 16 Jahre Zeit gehabt, dieses umweltfeindliche und überflüssige Projekt zu stoppen. Warum haben Sie es nicht getan?", kritisierte der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Grüne im Kreistag von Potsdam-Mittelmark, Axel Mueller, die SPD-Fraktionen im Landtag und im Bundestag. Linke-Verkehrsexpertin Anita Tack erinnerte daran, dass ihre Partei sich von Anfang an gegen das 65-Millionen-Euro-Projekt ...

23 September 2008

U-Bahn: Die neuen Anti-Kratz-Folien der BVG , aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/234957.html

Berlin - Da staunen U-Bahn-Passagiere: Auf den Fenstern sind plötzlich kleine Brandenburger Tore zu sehen. Hat die BVG was an der Scheibe? Ja! Eine neue, hauchdünne Anti-Kratz-Folie, die Vandalen das Handwerk legen soll.
Die Spezialfolie mit dem Berliner Wahrzeichen: Damit sind zurzeit die Fenster von 500 U-Bahn-Waggons der Linien 1, 2, 3 und 4 beklebt. Sie sollen Randalierer abhalten, die Scheiben zu zerkratzen. "Zur Fußball-WM 2006 hatten wir als Test schon in einigen Zügen Folien mit kleinen Bällen", sagt BVG-Sprecherin Petra Reetz. Folge: Viele Fenster blieben unbeschädigt. Reetz: "Scheiben werden weniger beschädigt, wenn was drauf ist."
Acht Millionen Euro Schaden entstehen pro Jahr BVG und S-Bahn durch Vandalismus. Das Auswechseln einer zerkratzten Scheibe kostet 1000 Euro. Die Folie hält Kratzversuche bei einem Ritzdruck von bis zu ...

Tarife: Mehdorn stellt Bedingungen für niedrigere Preise, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/wirtschaft/
article893672/.html

Gerade erst hat der Chef der Deutschen Bahn eine kräftige Preiserhöhung angekündigt – und scheiterte mit dem Bedienzuschlag. Jetzt hört sich Hartmut Mehdorn auf einmal ganz anders an: Preissenkungen für Fahrkarten seien möglich. Aber nicht um jeden Preis – schränkt Mehdorn ein.
Bahnchef Hartmut Mehdorn will die Fahrpreise senken, wenn sein Konzern von der Ökosteuer befreit wird. Die Ersparnis von jährlich 400 Millionen Euro würde die Bahn in billigere Tickets stecken, sagte der Vorstandschef zum Auftakt der Verkehrsfachmesse Innotrans in Berlin.
Die Gleichbehandlung der Verkehrsträger bestimmte die Eröffnung der Messe. Die Wirtschaft verkündete am ersten Tag der Schau milliardenschwere Aufträge. Mehdorn wiederholte seine Forderung, der Bahn die Ökosteuer zu ersparen, da sie das umweltfreundlichste Verkehrsmittel sei. Er bestätigte, dass der Börsengang der Bahn ungeachtet der weltweiten Finanzkrise im Oktober 2008 über die Bühne gehen soll.
Der Bahn-Chef und der Vorstandschef von Bombardier Transportation, Andre Navarri, stellten den neuen Nahverkehrszug ...

Parkeisenbahn: Züge fahren am Computer kann inzwischen fast jeder - eine richtige Eisenbahn fahren, kann man bei uns (lernen)!

www.parkeisenbahn.de

Parkeisenbahn Wuhlheide sucht junge Eisenbahner
Wir sind wieder auf der Suche nach Nachwuchs! Alle Mädchen und Jungen ab 11 Jahre können bei uns einem interessanten Hobby nachgehen. Am 21. September 2008 findet dazu um 15:00 Uhr in unserem Bf. Eichgestell (am FEZ-Parkplatz, Eichgestell, 12459 Berlin, Zufahrt über die Straße "An der Wuhlheide") eine Informationsveranstaltung statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Eine Voranmeldung über unsere Telefonnummer 030/538926-60 wäre schön, ist aber nicht zwingend erforderlich.
Wer nicht am Sonntag an dieser Veranstaltung teilnehmen kann, hat die Möglichkeit sich bis zum Ausbildungsbeginn Anfang Oktober bei unserem Personal in der Wuhlheide zu melden oder einfach anzurufen.
Lokführer ist der Traumberuf vieler Kinder. Bei der Parkeisenbahn Wuhlheide kann man diesem Traum einen großen Schritt näher kommen.
Zwar müssen auch in der Wuhlheide die Lokführer volljährig sein, bis dahin aber können Kinder ab 11 Jahre verschiedenste Tätigkeiten wie bei der „großen Eisenbahn“ ausüben. Schon im ersten Jahr sichern sie als Schrankenwärter die Bahnübergänge, kontrollieren als Zugschaffner die Fahrkarten, betreuen unsere Fahrgäste oder sind als Streckenläufer zur Kontrolle der Gleise eingesetzt. Nur wenige Ausbildungsstufen höher kommt das Abfertigen von Zügen, der Fahrkartenverkauf und das Stellen von Weichen und Signalen hinzu.
Das Ausbildungssystem der Parkeisenbahn umfasst folgende Stufen -
11 Jahre - Grundausbildung (Schrankenwärter, Zugschaffner, Streckenläufer)
12 Jahre - Aufsicht (fertigt die Züge ab) & Zugführer („Chef“ der Zugschaffner)
13 Jahre - Fahrkartenverkäufer
14 Jahre - Fahrdienstleiter Stufe I und Zugmelder
15 Jahre - Fahrdienstleiter Stufe II
16 Jahre - Assistent des Bahnhofsleiters
17 Jahre - Bahnhofsleiter und Lokführer (Einsatz jeweils ab 18 Jahre)
Auch außerhalb des Dienstes kommt keine Langeweile auf: Ein vielseitiges Freizeitprogramm bietet Ausflüge zu sehenswerten
Zielen in Berlin und Brandenburg oder auch quer durch das ganze Land. Das jährliche Austauschprogramm mit Kindern der Budapester
Kindereisenbahn ist ein Höhepunkt der Kinder- und Jugendfreizeit der Parkeisenbahn Wuhlheide.

VBB + Mobilität: Berlin: Bus & Bahn-Begleitservice startet im Oktober

http://www.lok-report.de/

Manche Menschen nutzen den öffentlichen Nahverkehr in Berlin nicht, obwohl sie es gerne tun würden. Sie sind unsicher, ob sie sich im komplexen Nahverkehrsangebot tatsächlich zurechtfinden. Für diese Fälle bietet der VBB ab Oktober einen "Bus&Bahn-Begleitservice" an. Unterstützt wird er dabei von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, von den JobCentern in Berlin sowie durch die Europäische Union.
Die Ursachen für diese Unsicherheit im Umgang mit Bussen und Bahnen können vielfältig sein: Körperliche Einschränkungen verschiedener Art, beispielsweise Seh- oder Gehbehinderungen, allgemeine Unsicherheit im als unübersichtlich empfundenen Liniennetz und in den Stationen, aber auch schweres Gepäck oder Kinderwagen.
Um diese potenziellen Kunden für den Nahverkehr zu gewinnen, bietet der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ab Oktober einen "Bus&Bahn-Begleitservice" an. Die Idee des zunächst auf zwei Jahre angelegten Projektes ist, dass bisher Langzeitarbeitslose im Rahmen des Öffentlichen Beschäftigungssektors (ÖBS) zu "Fahrtbegleitern" geschult werden und dann die Kunden von der Wohnungstür bis zum Zielort in ganz Berlin begleiten - und zurück. Idealerweise gewinnen manche Kunden nach einigen begleiteten Fahrten soviel an Sicherheit im Umgang mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dass sie die Unterstützung nicht mehr benötigen.
Die Fahrten können spätestens am Tag vor der geplanten Fahrt über ein Servicebüro mit festen Öffnungszeiten telefonisch oder per e-Mail gebucht werden. Voraussetzung ist, dass die Kunden sich grundsätzlich selbstständig bewegen können - es handelt sch also nicht um ein Konkurrenzangebot zum bestehenden Sonderfahrdienst. Der Service selbst ist kostenfrei; einen regulären Fahrausweis oder eine Fahrtberechtigung müssen die Kunden jedoch vorweisen. Der Fahrtbegleiter hilft auch beim Kauf eines Fahrausweises.
Zurzeit werden die zukünftigen Fahrtbegleiter vom VBB und seinem Partner Dienstleistung & Bildung gemeinnützige GmbH (D&B) für ihre Aufgabe geschult. Dazu gehören u. a. spezielle Mobilitätshilfekurse. Ferner werden die technischen und organisatorischen Vorbereitungen getroffen, beispielsweise die Ausstattung des Servicebüros.
Eine nicht öffentliche Testphase wird noch im September beginnen, bei der die derzeit ausgebildeten Fahrtbegleiter mit ausgewählten Kunden erste Erfahrungen sammeln. Die Aufnahme des Dauerbetriebs folgt dann im Oktober. Dazu wird gesondert berichtet.
Hans-Werner Franz, VBB-Geschäftsführer: "Der öffentliche Nahverkehr in Berlin ist sehr gut und leistungsfähig. Wir wollen, dass ihn alle nutzen und damit am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Unser Bus&Bahn-Begleitservice wird dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Er trägt dazu bei, dass auch solche Berlinerinnen und Berliner sich im Nahverkehr zurechtfinden, die sich dort bisher - aus den verschiedensten Grünen - unsicher fühlten."
Dr. Heidi Knake-Werner, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales: "Jobs im Öffentlichen Beschäftigungssektor bringen gleich doppelten Gewinn: Sie bringen eine sozialversicherungspflichtige und Existenz sichernde Arbeit für diejenigen, die lange Zeit arbeitslos waren, und sie schaffen gesellschaftlich nützliche und sinnvolle Arbeit für das Gemeinwesen. Ich begrüße es sehr, dass der VBB diese Stellen der Mobilitätshelfer eingerichtet hat. Viele Menschen in der Stadt - Berlinerinnen und Berliner sowie Gäste der Hauptstadt - werden davon profitieren." (Pressemeldung VBB, 23.09.08).

22 September 2008

Bahnverkehr: Die Neuruppiner feierten das 110-jährige Bestehen des Seedamms – und traten manch schweißtreibende Zeitreise an, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11313797/61299/
Die_Neuruppiner_feierten_das_jaehrige_Bestehen_des_Seedamms.html

NEURUPPIN - Als vor beinahe 110 Jahren der Seedamm aufgeschüttet, die Brücken fertig waren für den Schienenverkehr und die ersten Personen- und Güterzüge nach Berlin bald rollten – da muss den Neuruppinern so zumute gewesen sein, als blickten sie zum ersten Mal durch einen gigantischen Guckkasten. Die große Metropole und die ganze, große Welt entdeckten sie darin. Süße Jahrmärkte, naschende Kinder, exotische Länder, tanzende Frauen und glückliche Männer.
Nun: Das, was die Stadt Neuruppin am 16. Dezember 1898 feierte, war mehr als die Märchenwelt einer Laterna magica. Es war ein ganz realer Meilenstein in der Verkehrsgeschichte Neuruppins. Genau darum widmete die Stadt diesem historischen Jahr nun einen „Tag der Schiene“.
Mit einer Ausstellung, einer Theaterszene der Jugendkunstschule, Draisinenfahrten und Schnupperrunden im Regional-Express feierten die Neuruppiner am Sonnabend ...

Potsdam: Werbung für Alternativen zum eigenen Kraftfahrzeug beim 3. Mobilitätstag, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11313834/60709/
Werbung_fuer_Alternativen_zum_eigenen_Kraftfahrzeug_beim_Mobilitaetstag.html

POTSDAM / INNENSTADT - Zum dritten Potsdamer Mobilitätstag durften erstmals öffentliche Verkehrsmittel kostenlos genutzt werden. So wollten die Veranstalter vom Verkehrstisch Potsdam gestern für die Vorzüge von Bus und Tram gegenüber dem Autofahren werben, sagte Ursula Löbel, kommissarische Leiterin der Sicherheitskonferenz.
Derweil schwang sich Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) am Platz der Einheit aufs Velo, um mit der linken und bündnisgrünen Polit-Konkurrenz sowie einigen Potsdamern, die nicht für die Stadtverordnetenversammlung kandidieren, zwölf Kilometer nach Potsdam-West, Bornstedt und zurück zu radeln. Nach der Radtour waren Fußgänger und Rollstuhlfahrer zur Erkundung der Brandenburger Vorstadt eingeladen. Dort sollten die Straßen- und Wegeverhältnisse begutachtet werden.
Angesichts der Engergiepreise und der Baustellen in der Stadt sei es an der ...

Straßenbahn: Flexity im Test: Berlins neue Superstraßenbahn kommt bei der Kundschaft gut an, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0922/berlin/0040/index.html

Da quietscht nichts, da wird kein Fahrgast durchgerüttelt. Leise rollt die gelbe Flexity-Niederflurbahn durch die Landsberger Allee. Thomas Czymoch ist beeindruckt: "Das ist ein absolut entspanntes Fahren", sagt er. Seine Frau lobt die niedrigen Einstiege - "das ist mit Kinderwagen wichtig" - und Sohn Tom (12) gefällt einfach alles an der neuen Straßenbahn. "Supertoll", sei die, sagt er, so eine hätte er für seinen Schulweg auch gern.
Wie diese Lichtenberger Familie probieren am Wochenende rund dreitausend Berliner die neue Supertram der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) aus. Die BVG hat zu kostenlosen Rundfahrten eingeladen - als Werbung und als Praxistest bevor die erste "Flexity Berlin" Ende Oktober auf der Linie M 4 eingesetzt wird. Das Unternehmen will hören, wie seine Neuerwerbung bei den Kunden ankommt. Immerhin kostet eine Flexity-Bahn im Durchschnitt etwa drei Millionen Euro, so Straßenbahn-Direktor Klaus-Dietrich Matschke. Bis Ende des Jahres sollen drei weitere Flexity-Züge der Firma Bombardier auf den Linien M 2, M 10 und M 5 rollen. Und wenn alles nach Plan geht, will die BVG ...

Bahnhöfe: Ein Luxusproblem, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0922/berlin/0057/index.html

ULRICH PAUL lehnt eine nachträgliche Verlängerung des Hauptbahnhof-Dachs ab.

Sicher, der Hauptbahnhof sähe schöner aus, wenn sein Glasdach die ursprünglich geplante Länge von rund 430 Metern erhalten hätte. Mit dem auf 300 Meter verkürzten Stummeldach wirkt er architektonisch unvollendet. Die Fahrgäste der ersten Klasse müssen bei Regen sogar im Nassen ein- und aussteigen. Es gibt aber Schlimmeres. Die Kosten von 53 Millionen Euro für eine nachträgliche Verlängerung des Dachs sind viel zu hoch.
Mit dem Geld kann Besseres gemacht werden. Vor allem wäre eine komplette Sperrung der Stadtbahntrasse während der Bauzeit von zwei bis drei Monaten völlig unverhältnismäßig. Betroffen davon wären mehr als 600 000 Fahrgäste, die jeden Tag in S-Bahn, Regional- und Fernzügen den Hauptbahnhof auf der Stadtbahntrasse passieren. Sie müssten während der Sperrung überwiegend auf Schienenersatzverkehr umsteigen. Das ist in Anbetracht des geringen Vorteils, den die Dachverlängerung brächte, nicht ...

Bahnverkehr: Auf Usedom fährt nun wieder ein Zug von Ahlbeck nach Swinemünde - und bald weiter?, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0922/vermischtes/0007/index.html

AHLBECK/SWINEMÜNDE. Es sind nur 1 400 Meter neue Eisenbahngleise, aber ihr Symbolwert ist kaum zu überschätzen. Deshalb ist Herbert Gellhorn aus Berlin-Treptow auch am Samstag früh um acht Uhr schon in den Zug nach Heringsdorf gestiegen. Der 80-jährige Herr wollte unbedingt dabei sein, wenn die Eisenbahn auf der Ostseeinsel Usedom zurück in die Zukunft fährt. Von Ahlbeck auf der deutschen nach Swinemünde auf der polnischen Seite der Grenze.
Es ist mittags um eins, und Herbert Gellhorn steht zwischen 150 geladenen Gästen auf der Wiese am Bahnhof Ahlbeck-Grenze. Sekt wird gereicht, ein Büfett ist angerichtet. Hundert Meter weiter fängt Polen an.

Anschluss an die Metropole
An diesem Ort mitten im Wald stoppte bislang die bummlige Usedomer Bäderbahn (UBB), ein Tochterunternehmens der Deutschen Bahn, auf ihrem Weg von Wolgast durch die Badeorte. Wer sich Swinemünde angucken wollte, musste ...

Messe: Die Deutsche Bahn auf der InnoTrans

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/ubh/h20080922.html

Das Mobilitäts- und Logistikunternehmen präsentiert sein Leistungsspektrum

(Berlin, 22. September 2008) Die Deutsche Bahn AG ist einer der großen Aussteller auf der InnoTrans in Berlin. Unter dem Motto „The spirit of ideas – worldwide“ präsentiert das Unternehmen sein Leistungsspektrum und lädt zum Dialog ein. „Auf dem Weg zum weltweit führenden Mobilitäts- und Logistikunternehmen ist der DB-Konzern auf technische Innovationen und kontinuierliche Produktverbesserungen der Bahnindustrie angewiesen. Deshalb sind wir auch in diesem Jahr wieder prominent auf der internationalen Schienenleitmesse vertreten und freuen uns auf den Meinungsaustausch mit unseren Kunden und Lieferanten“, sagte der Vorstandvorsitzende der Deutschen Bahn AG Hartmut Mehdorn. „Bei diesem Branchentreff gilt es, Perspektiven für den umweltfreundlichen Schienenverkehr aufzuzeigen und damit nachhaltige Mobilität für unsere Gesellschaft zu sichern.“

Der Messeauftritt des DB-Konzerns ist in Halle 1.2, Stand 201 sowie Halle 25, Stand 217 und im Freigelände zu finden. Hier wird das Know-how im Betrieb von Verkehrsnetzen gezeigt, werden Produktions- und Dienstleistungen im Schienenverkehrsbereich vermarktet und wirbt das Unternehmen bei Studienabsolventen als potenzieller Arbeitgeber.

Verleihung DB-Lieferantenprädikat

Auf der InnoTrans zeichnet der DB-Konzern zum dritten Mal seine besten Lieferanten aus. „Mit einem Auftragsvolumen von bisher rund 20 Milliarden Euro jährlich sind wir einer der größten Auftraggeber der heimischen Wirtschaft und sichern damit rund 600.000 Arbeitsplätze in Deutschland“, sagte Hartmut Mehdorn. „Wir brauchen die besten Lieferanten, um die beste Qualität für unsere Kunden zu produzieren. Mit dem DB-Lieferantenprädikat, das in der Branche ein anerkanntes Markenzeichen ist, zeichnen wir besonders leistungsfähige Zulieferfirmen aus.“

Highlights am Messestand der DB in Halle 1.2, Stand 201

DB Systemtechnik, Europas größtes Kompetenzzentrum für Bahntechnik, stellt die Leistungen ihrer Prüfstelle und Sachverständigenorganisation in den Mittelpunkt. Am Modell einer Detektionsanlage für unrunde Räder (DafuR) wird das Radsatzdiagnosesystem demonstriert. Eingebaut in der Strecke, misst die DafuR die Kräfte des Rads beim Überrollen und identifiziert Abweichungen und damit Unrundheiten am Rad. Im Fahrzeuginstandhaltungswerk gehen die Daten aus der Radkraft-Messeinrichtung direkt ein. Das Diagnosesystem wird international vermarktet.

DB Netze präsentiert unter dem Titel “From Sea to Sea – Together for success” gemeinsam mit ihren Partnern der Nachbarbahnen ein europäisches Projekt zur Steigerung der Leistungsfähigkeit des vor allem im Güterverkehr bedeutenden Korridors Rotterdam-Genua. Die Umrüstung der Signaltechnik auf ETCS-Standard, die Einführung eines einheitlichen Trassenmanagements sowie die Umsetzung des Funkstandards GSM-R sind Voraussetzungen für den freizügigen und effizienten Einsatz von Fahrzeugen und die Beschleunigung der Transporte.

DB Systel präsentiert in Kooperation mit anderen Marktführern der Branche „optiSMS“, ein praxisreifes Datenprotokoll mit offenen Schnittstellen für alle Telematik-Anwendungen im Schienenverkehr. Ebenso zeigt DB Systel die fortgeschrittene Mobilfunkversorgung mit dem bahnspezifischen Funksystem „GSM-R“ sowie die darauf aufbauende Versorgung der Bahnanlagen und Fahrzeuge mit „Public GSM“, die zu einer weiteren Verbesserung von Mobilfunkanwendungen im Zug führt.

DB Services bietet mit dem neuentwickelten Systemdienstleistungsprodukt AIQS (Anlagenverfügbarkeit Industrie durch Qualifizierte Services) ein spezielles Facility Management-Angebot für Industriekunden, insbesondere im Bereich des Schienenfahrzeugbaus.

Highlights am Messestand der DB in Halle 25, Stand 217

Die DB BahnBau-Gruppe präsentiert ihr Leistungsspektrum im Neu-, Um- und Ausbau von Schieneninfrastruktur. Als integrierter Bahn-Infrastruktur-Dienstleister bietet sie Fach-Know-how im Oberbau, Ausrüstung, Recycling und Tief-/Ingenieurbau.

DB Fahrzeuginstandhaltung zeigt auf dem Messestand sowie auf dem Freigelände einen modernisierten, klimatisierten Doppelstockwagen und eine remotorisierte Rangierlokomotive der Baureihe 346. Die seit Mitte des Jahres zur DB Fahrzeuginstandhaltung gehörende DB Waggonbau Niesky GmbH stellt einen neuen Autotransportwagen der Bauart Hccrrss für den witterungsgeschützten Transport von Kraftfahrzeugen vor. Ihre Kompetenz in der schweren Unfallinstandsetzung demonstriert die DB Fahrzeuginstandhaltung am Beispiel der Adler-Lokomotive, die bei einem Brand im DB Museum Nürnberg im Oktober 2005 erheblich beschädigt wurde, und an der Frontpartie eines reparierten Dieseltriebwagens.

Freigelände, Gleis 4.21

DB Bahn Regio NRW zeigt das künftige S-Bahn-Fahrzeug ET 422 von Bombardier. Attraktiv ist das innovative Design, kundenorientiert der hohe Komfort in der Ausstattung wie Videoüberwachung, ergonomische Sitze und ein zeitgemäßes Beleuchtungskonzept.

Termine der DB und Fachvorträge auf dem Messestand auf einen Blick:

* 23.9.08, 14.30 Uhr - Fachvortrag „Instandhaltung ohne Grenzen“
* 23.9.08, 17.30 Uhr - Verleihung DB-Lieferantenprädikat
* 24.9.08, 10 Uhr - Fachvortrag „Standardisierte Schnittstellen für Telematikanwendungen”
* 24.9.08, 14.30 Uhr - Fachvortrag „Messen und Prüfen weltweit – von China bis Spanien“
* 25.9.08, 10 Uhr – Fachvortrag „From sea to sea – together for success“
* 25.9.08, 14.30 Uhr – Fachvortrag “Interoperabilität und die Auswirkungen für die Qualifizierung von Transportpersonal”
* 25.9.08, 16.00 Uhr – „DB International – transportation infrastructure solutions of Deutsche Bahn“
* 25.9.08, 10 Uhr – Fachtagung „Herausforderungen der Bahninfrastruktur – Deutschland und Europa“, DB BahnBau mit Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Konferenzzentrum Olympiastadion
* 26.9.08, 10 Uhr – Fachvortrag „Tunnelbauinnovationen“

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

21 September 2008

Bahnhöfe: Kein Geld vom Bund für langes Glasdach, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article892396/.html

Das Dach über den Bahnsteigen des Hauptbahnhofs wird wohl auch in Zukunft nicht verlängert werden. „Angesichts der gegenwärtigen Wirtschaftskrise wird es dafür kein Geld vom Bund geben“, sagte Otto Fricke (FDP), Vorsitzender des Bundestags-Haushaltsausschusses. Zuvor hatte bereits Carsten Schneider, haushaltspolitischer Sprecher der SPD, eine Verlängerung des Glasdaches abgelehnt.
Die Bahn hatte das Dach von geplanten 430 Metern auf 310 Meter verkürzt, um die Fertigstellung des Bahnhofes bis zur Fußball-WM 2006 zu gewährleisten. Das kurze Dach führt dazu, dass Reisende der 1. Klasse dem Wetter ausgeliefert sind.
FDP-Haushälter Fricke bezeichnete das Dach dennoch als Luxusproblem: „Ich stehe lieber im Regen, als Millionen Steuergelder auszugeben.“ Fricke sprach sich auch dagegen aus, die Bahn diesbezüglich unter Druck zu setzen. Das Unternehmen würde sich die Ausgaben bei den Kunden wieder reinholen, Tariferhöhungen wären die ...

20 September 2008

Schiffsverkehr: Ausbau des Sacrow-Paretzer-Kanals ist wohl unnötig, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/brandenburg/
article891756/.html

Der geplante Ausbau des Sacrow-Paretzer-Kanals ist einer aktuellen Studie zufolge unwirtschaftlich. Nach einer Untersuchung der Technischen Universität Hamburg-Harburg ist das Güteraufkommen der Binnenschiffer von 1997 bis 2006 in Brandenburg um 31 Prozent, in Berlin gar um 53 Prozent zurückgegangen, wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel“ laut Vorabbericht berichtet. "Es macht keinen Sinn, an den alten Ausbauplänen festzuhalten“, sagte Studienleiterin Heike Flämig. „Selbst bei einer Zunahme des Verkehrs gibt es noch genügend Kapazitäten für die Binnenschiffer“, fügte sie hinzu.
Gegen den Ausbau des Sacrow-Paretzer-Kanals hatten vor wenigen Tagen die Stadt Potsdam und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht eingereicht. Zudem stellte der BUND einen Eilantrag, bis zur Entscheidung über die Klage den Beginn der Bauarbeiten zu ...

Straßenbahn: Neue Straßenbahngeneration FLEXITY

http://www.lok-report.de/

Am 19.09.08 wurde auf dem Straßenbahnbetriebshof Lichtenberg der BVG die neue Straßenbahn BOMBARDIER FLEXITY Berlin vorgestellt, die die seit 1976 in Berlin fahrenden Tatra-Hochflurfahreuge ablösen soll.
„Die neue Berliner Straßenbahn wird den Ansprüchen an modernen, barrierefreien, servicebetonten und attraktiven ÖPNV in hervorragender Weise und zukunftsorientiert gerecht. Modern und dennoch zeitlos, im ausgewogenen Verhältnis zwischen Konvention und Innovation, eben ein Verkehrsmittel, das weitgehend die Bedürfnisse aller Nutzergruppen erfüllt und sich damit nahtlos in unser modernes und leistungsfähiges Nahverkehrsangebot unserer Stadt einfügt und es auf eine neue Art und Weise bereichert.“, so die Berliner Bürgermeisterin Ingeborg Junge-Reyer.
In den Jahren 1994 bis 1997 wurden 452 Tatrafahrzeuge für einen weiteren Einsatzzeitraum von 16 Jahren modernisiert. Die Herstellung der Barrierefreiheit war jedoch im Rahmen der Modernisierung nicht möglich. Mit dem Jahr 2010 beginnend erreichen die Tatrafahrzeuge das Ende ihrer Betriebszulassung und eine Lebensdauer von bis zu 30 Jahren. Ohne erneute aufwändige Erneuerungen sind die Tatrafahrzeuge nicht mehr einsatzfähig.
Der Ersatz der Tatrafahrzeuge durch neue Niederflurfahrzeuge führt zu Betriebskostensenkungen bei der BVG, einer wesentlichen Steigerung der Attraktivität für die Fahrgäste und stellt mittelfristig eine 100 % Barrierefreiheit im Straßenbahnnetz Berlins her.
Andreas Sturmowski, Vorsitzender des Vorstandes der BVG, sagt dazu: „Die Berliner Verkehrsbetriebe sind der Motor, der Berlin bewegt und dies bereits seit fast 80 Jahren. Die Berliner Straßenbahn ist integrierter und unverzichtbarer Bestandteil des erstklassigen Berliner Nahverkehrsangebotes.
Die neue Berliner Straßenbahngeneration erfüllt in hervorragender Weise die aus den unterschiedlichen Interessenlagen gestellten Anforderungen der Fahrgastgruppen an Sicherheit, Funktionalität und Nachhaltigkeit. Hier hat die vereinte Fachkompetenz von BVG, Bombardier Transportation und allen anderen Beteiligten bei der Herstellung dieser neuen Straßenbahngeneration in ausgezeichneter Art und Weise gewirkt.“
Grego Peters, Präsident der Business Unit Light Rail Vehicles von Bombardier Transportation, ergänzt: „Die FLEXITY Berlin Straßenbahn basiert auf einem ausgereiften Fahrzeugkonzept und ist richtungsweisend für den modernen öffentlichen Nahverkehr in Metropolen. Sie setzt höchste Standards in den Bereichen Komfort, Sicherheit und Umweltschutz. Wir sind sehr stolz, dass wir mit den neuen Straßenbahnen unsere langjährige Zusammenarbeit mit der BVG fortsetzen und weiterhin einen entscheidenden Beitrag zur zukünftigen Gestaltung des Stadtverkehrs in Berlin leisten können.“ (Pressemeldung Bombardier, Fotos Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de, 20.09.08).
RechteckNicht irgendeine Straßenbahn, sondern die neue FLEXITY Berlin gibt es am Sonnabend, den 20. September 2008, auf dem Alexanderplatz zu sehen. Von 10 bis 18 gibt es dort Ringelpietz mit Straßenbahn zum Anfassen (Pressemeldung BVG, 20.09.08).

Messe: Innotrans 2008: Öffentliche Sonderfahrt mit Tempo 160 im FLIRT durch Berlin

http://www.lok-report.de/

Am 14. Dezember übernimmt die eurobahn, Niederlassung der Keolis Deutschland, den Betrieb auf dem Hellwegnetz in Nordrhein-Westfalen. Zwischen Münster, Bielefeld, Warburg, Dortmund und Soest bringen dann fabrikneue Elektrotriebwagen des Typs FLIRT des Berliner Herstellers Stadler Pankow auf vier Linien optimale Einstiegsbedingungen und ein neues Fahrgefühl.
Dieses Fahrgefühl können Interessierte während der InnoTrans sechs Mal live erleben: Im Rahmen von Präsentationsfahrten lassen sich Laufruhe und Komfort der Fahrzeuge ausprobieren –auch bei 160 km/h. Vom zweiten bis vierten Messetag (Mittwoch, 24., bis Freitag, 26. September 2008) stehen jeweils zwei Routen zurWahl:
• Die Tour 1 „Mit Tempo 160 nach Ludwigsfelde“ führt vom Bahnhof Gesundbrunnen (ab 16:44 Uhr) über Potsdamer Platz (ab 16:54) durch den Nord-Süd-Tunnel und die Anhalter Bahn nach Ludwigsfelde und auf gleichem Weg wieder zurück (Ankunft Potsdamer Platz 17:51, Gesundbrunnen 17:59).
Berlin Gesundbrunnen ab 16:44
Berlin Potsdamer Platz ab 16:54
Ludwigsfelde an 17:20
Ludwigsfelde ab 17:36
Berlin Potsdamer Platz an 17:51
Berlin Gesundbrunnen an 17:59
• Um 18:59 startet die landschaftlich reizvolle Tour 2, unsere „Abendliche Rundfahrt auf ungewohnter Route“ab Gesundbrunnen. Sie führt auch über Strecken, die nur selten von Personenzügen genutzt werden. Ein Zustieg ist am Potsdamer Platz um 19:07 möglich. Weiter geht’s über die Anhalter Bahn und den Berliner Außenring zum Bahnhof Potsdam Wissenschaftspark Golm. Von dort führt die Route über Potsdam Hbf (an 20:00) durch den Grunewald vorbei am Messegelände zurück zum Bahnhof:
Berlin Gesundbrunnen ab 18:59
Berlin Potsdamer Platz ab 19:07
Potsdam W'park Golm an 19:43
Potsdam W'park Golm ab 19:48
Potsdam Hbf an 19:58
Berlin Gesundbrunnen an 20:29
Die Fahrten finden statt am Mittwoch, 24., Donnerstag, 25., und am Freitag, 26. September 2008.
Tickets gibt’s gegen eine Spende von (mindestens) zwei Euro an den Messeständen von Keolis Deutschland (Halle 3.2, Stand 220) und der ATRON electronic GmbH (Halle 2.1, Stand 117). Sofern noch Plätze vorhanden sind, sind Tickets auch direkt im Zug erhältlich. Die Spendeneinnahmen gehen in vollem Umfang an die Stiftung „Hilfe für Familien in Not“, Potsdam (Pressemeldung Keolis Deutschland GmbH, 20.09.08).

Bahnhöfe + S-Bahn: Bahn knickt im Streit um das Ostkreuz ein, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article891318/
Bahn_knickt_im_Streit_um_das_Ostkreuz_ein.html

Im Streit um die Lärmbelästigungen am Ostkreuz zeigt sich die Bahn kompromissbereit. Das Unternehmen lässt nicht nur prüfen, ob mobile Schutzwände die Lärmbelästigungen für die Anwohner senken. Vielmehr sollen Schallschutzfenster deutlich früher als geplant in die Wohnungen eingebaut werden.
Außerdem will die Bahn in Zukunft die lärmintensiven nächtlichen Arbeiten früher ankündigen. Das wurde auf der Bürgerversammlung Donnerstagabend angekündigt.
Damit haben die von den nächtlichen Bauarbeiten entnervten Anwohner einen Teilsieg errungen. Sie hatten sich gerichtlich gegen die Bauarbeiten gewehrt. Das hatte den Bau- und Kostenplan der Bahn durcheinander gebracht. Die Bahn lässt den wichtigsten Kreuzungsbahnhof der Berliner S-Bahn für 411 Millionen Euro umbauen. Bis 2014 soll der Rohbau stehen.
Ohne Versäumnisse einzuräumen, kündigte der Projektleiter der Baustelle, Mario Wand, an, dass die Bahn den Anwohner ...

19 September 2008

Bahnhöfe: Am Hauptbahnhof entstehen Hotels und Konferenzzentren. Den Anfang macht ein Zwei-Sterne-Haus, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0919/berlin/0043/index.html

TIERGARTEN. Die Investoren am Hauptbahnhof haben sich entschieden. Auf den Brachflächen nördlich und südlich des Glaspalastes sollen am Europaplatz und am Washingtonplatz in den kommenden Jahren fünf Hotels mit insgesamt mehr als 1 700 Zimmern gebaut werden. Außerdem entstehen zwei Konferenzzentren. Die gesamte Investitionssumme beträgt fast eine halbe Milliarde Euro.
Der Auftakt fällt allerdings noch nicht so gigantisch aus. Die HGH Investments GmbH von Harald Huth (Das Schloss, Gropiuspassagen) wird für die Meininger-Hotel-Gruppe aus Berlin am Südausgang des Bahnhofs ein Zwei-Sterne-Haus mit 300 Zimmern errichten. Baubeginn für das 25-Millionen-Projekt soll im Oktober sein. "Wir investieren, weil der Hauptbahnhof mit seiner zentralen Lage zu den Bereichen in Berlin gehört, die künftig gewinnen werden", sagt Huth. Die Meininger-Gruppe betreibt in Deutschland sowie in Wien und in ...

18 September 2008

Straßenbahn: Berlin: FLEXITY Berlin - Die neue Straßenbahngeneration für Berlin

http://www.lok-report.de/

Am Sonnabend, den 20. September 2008, von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, gibt es auf dem Alexanderplatz Ringelpietz mit Straßenbahn zum Anfassen. Und nicht irgendeine Straßenbahn, sondern die neue FLEXITY Berlin.
Berlinerinnen und Berliner sind herzlich zu Sonderfahrten mit der Neuen eingeladen. Um 10:15 Uhr startet die FLEXITY Berlin zu ihrer ersten Sonderrundfahrt von der Straßenbahnhaltestelle am S + U Bahnhof Alexanderplatz/Dircksenstraße. Die Route verläuft von dort über Dircksenstraße – Karl-Liebknecht-Straße – Mollstraße – Greifswalder Straße – Danziger Straße – Landsberger Allee – Otto-Braun-Straße – Alexanderplatz – Dircksenstraße. Anschließend erfolgen die Sonderfahrten dann stündlich.
Die Mitfahrt ist kostenlos, die Fahrscheine für die Sonderfahrten bekommt man im BVG-Zelt an der Endhaltestelle der M2 am S + U-Bahnhof Alexanderplatz, die Bahn nimmt jeweils circa 170 Fahrgäste mit. Die Fahrzeit beträgt circa 30 Minuten ohne Zwischenstopp und während der Fahrt erhalten die Gäste Informationen rund um die FLEXITY Berlin.
Abgerundet wird die Vorstellung der neuen Berliner Straßenbahngeneration von einem kleinen Bühnenprogramm mit dem Partymusikduo TWO4FUN und dem Zauberkünstler André Kursch. Bei spannenden Quizrunden mit dem Moderator winken attraktive Preise und für die Kleinen wird Schmink- und Bastelspaß geboten.
Wer am Sonnabend nicht dabei sein kann, hat am Sonntag, den 21. September 2008, von 10:00 bis 16:00 Uhr, die Möglichkeit die FLEXITY Berlin zu erleben. Dann ist die neue Straßenbahn stündlich ab Dircksenstraße für Sonderfahrten unterwegs (Pressemeldung BVG, 18.09.08).

S-Bahn + Regionalverkehr: DBV stellt Bahnkonzept Falkensee vor

http://www.lok-report.de/

Am 16.09.08 wurde in Falkensee gemeinsam von Landes- und Regionalverband der aktuelle Stand des "Bahnkonzeptes Falkensee" vorgestellt und anschließend mit den anwesenden Gästen diskutiert.
Die Vorstellung fand statt im Rahmen der 25. Deutschen Schienenverkehrs-Wochen, einer bundesweiten Veranstaltungsreihe für Bahnkunden. Organisator ist der Deutsche Bahnkunden-Verband.
Der Bahnkunden-Verband spricht sich in seinem Konzept, in dessen Titel ganz bewusst "Arbeitsstand September 2008" als Hinweis steht, für die Verlängerung der S-Bahn über den heutigen Endpunkt Spandau Hauptbahnhof bis mindestens nach Falkensee und einer Zugfolge im 20-Minuten-Takt aus. Darüberhinaus soll es, wie es auch auf fast allen anderen radialen Strecken im Berliner Raum üblich ist, einen Halbstunden-Takt im Regionalverkehr geben.
Nach Berechnungen des Bahnkunden-Verbandes würde die Einstellung der heutigen Regionalbahn-Linie 10, die S-Bahn im 20-Minuten-Takt bis nach Falkensee und die zusätzlichen Halte der Linie RE 4 in Brieselang und Finkenkrug dennoch Einsparungen von über 1,5 Millionen Euro pro Jahr bedeuten. Damit wäre auch unter Kostengesichtspunkten die S-Bahn eine wirtschaftliche Alternative. Ganz abgesehen von einem dann verlässlichen Fahrplan ohne regelmäßige Verspätungen und einem gut merkbaren Fahrplantakt.
Im Vordergrund steht für den Bahnkunden-Verband jedoch die schnellstmögliche Verbesserung des Bahnanangebotes im Havelland. Übervolle Züge, chaotische Zustände beim Ein- und Aussteigen und ständige Verspätungen müssen schnellstmöglich angegangen werden. Dazu muss sich das Land nun endlich entscheiden, was es will. Entweder ist eine weitere Verdichtung des Regionalbahnangebotes erforderlich oder es muss die S-Bahn geben. Die Stärkung des Schienenverkehrs bedeutet auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz - denn viele Autofahrer hätten so eine interessante Alternative zum eigenen Auto.
Das ausführliche Konzept steht ab sofort im Internet in der Rubrik "Presseinformationen" auf der Internet-Seite www.bahnkunden.de zur Verfügung.
Am 14. Oktober 2008 von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr soll im Hotel "Bayerischer Hof", Potsdamer Straße 18 in Falkensee weiter diskutiert werden. Gäste und Interessierte sind dazu herzlich eingeladen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 18.09.08).

BVG + Streik: BVG-Stammkunden gehen leer aus, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article825095/.html

Stammkunden der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die nach dem Streik Anfang dieses Jahres auf eine handfeste Entschädigung gehofft haben, werden enttäuscht. Wie die BVG gestern auf Anfrage bestätigte, wird es für Abo-Kunden keine 13. Monatsmarke geben. Mit ihr hätten die etwa 200 000 Nutzer von Abo- und Firmentickets einen Monat lang kostenlos fahren können.
Noch während des Arbeitskampfes hatten die Verkehrsbetriebe diese Möglichkeit erwogen, um ein Trostpflaster für die besonders geschädigten Vielfahrer zu schaffen und verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen.
Nun sind die Pläne vom Tisch. Als Grund führt das Unternehmen "tarifrechtliche Probleme" an. Weil die BVG in das Tarifsystem des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) eingebunden ist, hätten auch die anderen dort organisierten Verkehrsunternehmen, darunter die S-Bahn Berlin und die DB Regio der Deutschen Bahn, die zusätzlichen Leistungen ohne finanziellen Ausgleich ...

BVG + Streik: BVG-Streik zieht die Bundesstatistiken nieder, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article889387/.html

Der Berliner BVG-Streik hat auch auf die bundesweite Fahrgast-Statistik durchgeschlagen: Im ersten Halbjahr 2008 haben weniger Fahrgäste Busse und Bahnen genutzt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. 5,2 Milliarden Passagiere und damit einen Rückgang von 0,4 Prozent verzeichnete der Öffentliche Personennahverkehr, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilte. Verantwortlich sei dafür der mehrwöchige Streik bei den Berliner Verkehrs-Betrieben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden in der Hauptstadt gut ...

BVG: BVG muss neue Kunden gewinnen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article839232/.html

Immer mehr Kunden der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nutzen Abo- oder Firmentickets. Das geht aus einer aktuellen Statistik hervor, die BVG-Marketing-Direktor Wilfried Kramer jetzt vorgestellt hat.
Demnach stieg die Zahl der Abo-Kunden seit Januar 2007 um knapp 20 000 auf jetzt 212 688, davon nutzen 37 000 ein Firmenticket. Als Hauptgründe für den Erfolg der "Flatrate-Fahrscheine" nannte Kramer neben den steigenden Benzinpreisen besondere Events wie die EM-Fanmeile und die gezielte Werbung der BVG. So habe allein die "Kunden-werben-Abonnenten"-Kampagne von Dezember 2007 bis Februar 2008 der BVG 11 000 neue Stammkunden beschert.
Bis Ende dieses Jahres soll die Zahl der Abo- und Firmenticketbesitzer nach BVG-Angaben sogar auf ...

Bahnhöfe: Bund gibt fast 350 Millionen für Bahnhöfe, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0918/berlin/0093/index.html

Sanierung des Ostkreuzes ist das teuerste Projekt
Ulrich Paul
In Berlin werden derzeit 40 Bahnhöfe mit Mitteln des Bundes umgebaut. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Peter Hettlich (Grüne) hervor. Bei den Bahnhöfen handelt es sich überwiegend um S-Bahn-Stationen, einzelne Arbeiten finden aber auch im Bereich des Fern- und Regionalverkehrs statt. Der Bund stellt für die Arbeiten knapp 350 Millionen Euro zur Verfügung. Bis Ende vergangenen Jahres wurden davon rund 27,5 Millionen Euro ausgegeben. Der größte Betrag entfällt auf die Sanierung des Bahnhofs Ostkreuz. 17 Millionen wurden dafür bereits gezahlt, weitere 293 Millionen Euro fallen noch an.
Bei den Bahnhöfen werden mit dem Geld vor allem Aufzüge und ...

Straßenverkehr: Senatorin will neue Parkzonen statt City-Maut, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0918/berlin/0030/index.html

Bezirke sollen Bewirtschaftung erweitern
Uwe Aulich, Stefan Strauss
Der Zeitpunkt, den Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gewählt hat, wirkt nicht gerade zufällig. Auch wenn sie betont, dass er nichts mit dem Bürgerentscheid im Bezirk Mitte Ende dieses Monats zu tun hat, mit dem Anwohner drei am 1. April eingerichtete Parkzonen wieder abschaffen wollen. Gestern sagte die Senatorin jedenfalls: "Die Parkraumbewirtschaftung hat sich in Berlin bewährt." Daher setze man neben der Stärkung von Bahn, Bus und Fahrrad auch konsequent auf die schrittweise Erweiterung der Parkzonen. Zudem seien ohne ein Parkraummanagement die Ziele in der Klimapolitik, bei der Lärmminderung und bei der Luftreinhaltung nicht erreichbar. Zuständig für die Parkzonen seien aber die Bezirke. Ihnen machte Junge-Reyer ausdrücklich Mut, die Parkraumbewirtschaftung auszudehnen.
Unterstützung erhält Junge-Reyer vom Deutschen Institut für ...

17 September 2008

U-Bahn: U-Bahn-Tunnel am Wittenbergplatz wird saniert, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article2456555/
U-Bahn-Tunnel-am-Wittenbergplatz-wird-saniert.html

Schwere Baufahrzeuge sind gestern am Wittenbergplatz in Schöneberg angerückt, um das Gelände für die Sanierung des U-Bahn-Tunnels freizuschaufeln. Rings am U-Bahnhof muss die Decke zum Tunnel teilweise von außen geöffnet und erneuert werden. "Es ist eine alte Anlage, deshalb ist sie durchfeuchtet", sagt BVG-Sprecherin Petra Reetz. Für den Fahrzeugverkehr wurde eine Baustellenumfahrung eingerichtet. Bis Oktober 2010 sollen die gesamten Tunnelanlagen zwischen Wittenbergplatz und ...

Straßenbahn: Nachts geht die neue Straßenbahn heimlich auf Tour, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article888129/.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe sollen bei der neuen Tram "Flexity" an nichts gespart haben. Viel mehr wurde offiziell bislang nicht verraten. Erst am Freitag soll die Super-Straßenbahn als große Überraschung präsentiert werden. Doch einiges ist schon durchgesickert. Die letzten Geheimnisse lüftet Morgenpost Online.
Die Chinesen waren unzufrieden – außerordentlich unzufrieden. Die Bahnbauer von Bombardier hatten den Stadtoberen der südchinesischen Millionenstadt Guangzhou Pläne für eine neue Metro vorgelegt. Doch die Funktionäre rümpften die Nase über das Design und schickten eine Delegation nach Berlin, um vor Ort auf neue Entwürfe zu drängen. Die Berliner Straßenbahn löste schließlich das Problem. Frau Bürgermeister, die mit nach Deutschland gereist war, entdeckte beim Besuch des Bombardierwerks in Hennigsdorf in einer der Hallen eine Berliner Tram. „Gelb, herrlich gelb. So muss eine Stadtbahn aussehen“, schwärmte die Gattin des Stadtoberhaupts.
Seither gibt es in Guangzhou nach Berliner Vorbild eine ...

Straßenverkehr: Ampelausfall legt Berliner Berufsverkehr lahm, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article888626/.html

Am Mittwochmorgen ist es überall in Berlin zu erheblichen Verkehrsstörungen gekommen: Tausende von Autofahrern standen im Stau. Der Grund war ein Ampelausfall, von dem Hunderte von Kreuzungen und Straßen betroffen waren. Noch immer ist das Problem nicht völlig beseitigt.
Zwischen 6.30 Uhr und 9 Uhr, pünktlich zum Einsetzen des morgendlichen Berufsverkehrs, fielen die Ampeln aus: An etwa 200 der Signale ging gleichzeitig das Licht aus. Der Grund: Der Stromleistung schwankte, die Lichtzeichen wurden automatisch abgeschaltet.
Gegen 9 Uhr konnte die Verkehrsleitzentrale 150 Ampeln wieder in Betrieb nehmen, bestätigte die Senatsverkehrsverwaltung. Doch bis zum Mittag müssen ...

16 September 2008

S-Bahn: Berliner S-Bahn testet neue Zugabfertigung, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/titelseite/
article887376/
Berliner_S_Bahn_testet_neue_Zugabfertigung.html

Das umstrittene neue Zugabfertigungssystem der S-Bahn soll noch in diesem Jahr erneut in die Testphase gehen. Künftig sollen Kamerabilder vom Bahnsteig auf einen Monitor im Führerstand der Züge übertragen werden.
- Der Fahrer überwacht den Ein- und Ausstieg und übernimmt die Abfertigung seines Zuges selbst. Durch die Technik soll ein Großteil des bisherigen Aufsichtspersonals auf den Bahnsteigen eingespart werden. Ein erster Probelauf war im Sommer nach technischen Problemen vom Eisenbahnbundesamt abgebrochen worden. Nun wurde nach S-Bahn-Angaben ein neuer Antrag für den Testbetrieb gestellt. In etwa zwei Monaten könne die "erforderliche Betriebssicherheit" geschaffen werden, hofft das Unternehmen. Vorerst soll das Bahnsteigpersonal aber noch nicht abgezogen werden. Falls die neue Technik versagt, sollen die bisherigen Aufsichten als "Rückfallebene" zur Verfügung stehen.
Unterdessen erntete die S-Bahn gestern Kritik für ihre Forderung, die ...

Messe: Innotrans 2008: Messestart naht in Hochgeschwindigkeit

http://www.lok-report.de/

Im Hochgeschwindigkeitstempo naht die Eröffnung der InnoTrans. Nur noch wenige Tage, dann beginnt in Berlin die weltgrößte Fachmesse für Verkehrstechnik. Mehr als 1.900 Aussteller aus 41 Ländern werden zu dieser Leistungsschau der Innovationen erwartet.
Mit 150.000 Quadratmetern Hallen- und Freifläche ist das Messegelände am Funkturm nahezu komplett belegt. Allein auf der 3.500 Meter langen Gleisanlage werden über 80 Hightech-Exponate zu sehen sein – vom neuesten Hochgeschwindigkeitszug über Kraftstoff sparende Power-Loks bis zur jüngsten Generation von Straßenbahnen.
Die Steigerungsraten sind beeindruckend: 50.000 Quadratmeter, Ausstellungsfläche, 1.500 Meter laufende Meter Gleis und 300 Aussteller mehr als zur InnoTrans 2006. Und auch das Interesse der Fachwelt ist größer als jemals zuvor in der 12-jährigen Geschichte der InnoTrans. Die Veranstalter von der Messe Berlin erwarten vom 23. bis 26. September deutlich mehr als 70.000 Fachbesucher aus über 100 Ländern.
Die hohe Internationalität ist eines der Markenzeichen der InnoTrans. In diesem Jahr kommen mehr als die Hälfte aller Aussteller aus dem internationalen Raum. Weitere wichtige Unternehmen sind in Berlin dabei, insbesondere aus Australien sowie aus Ländern des Nahen Ostens und aus Osteuropa. Es gibt keine Fachmesse der Branche, die auch nur annähernd so global aufgestellt ist.
Neben Unternehmen von allen Kontinenten sind auch nationale Industrieverbände so zahlreich wie noch nie auf der InnoTrans vertreten. 15 nationale Industrieverbände zeigen auf dem Messegelände „Flagge“, um über die Wirtschaftskraft der Branche in ihren Ländern zu informieren. Dazu gehören Verbände aus Australien, Frankreich, Großbritannien, Korea, Schweden, Schweiz und Spanien. Zunehmend nutzen auch große Verkehrsunternehmen die InnoTrans als Plattform für Marketing und Kommunikation - neben der Deutsche Bahn AG auch PKP (Polen), ÖBB (Österreich), Russian Railways, SBB (Schweiz), SNCF (Frankreich) und weitere.
Zahlreiche InnoTrans-Highlights werden auf der erweiterten Gleisanlage im Südgelände der Messe zu sehen sein. Dazu gehören Hochgeschwindigkeitszüge von Alstom, Patentes Talgo und Siemens, starke Loks von General Electric, Voith und Vossloh, die neuesten Straßenbahnen von Skoda und Stadler. Bombardier Transportation wartet mit zwei Weltpremieren auf – dem Nahverkehrs- und Regionalzug TALENT 2 und der neuen Flexity-Straßenbahn für die deutsche Hauptstadt.
Die einzelnen Messesegmente haben sich inzwischen zu eigenständigen und wichtigen Bereichen der InnoTrans profiliert. Railway Infrastructure und Public Transport sind auch im Vergleich mit spezialisierten Veranstaltungen inzwischen weltweit führend. Besonders rasant hat sich der Bereich Public Transport entwickelt. Die Ausstellungsfläche ist größer als vor zwei Jahren. Das Angebot wird erstmalig mit einer Präsentation von Nah- und Regionalverkehrsbussen abgerundet, die auf dem Freigelände zwischen den Hallen 2.1 und 4.1 zu sehen sind.
Fachmesse, InnoTrans Convention und Gleisgeländeausstellung – dieser Dreiklang ist wichtiger Bestandteil des Erfolgskonzepts der InnoTrans. Während der InnoTrans Convention werden aktuelle Themen, die die Branche bewegen, in kompakten und qualitativ hochwertigen Expertenrunden diskutiert. Im Zentrum steht das Dialog Forum, das durch die Verbände Deutsches Verkehrsforum, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Verband der Europäischen Eisenbahnindustrie (UNIFE) und Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) organisiert wird. Das im Jahr 2006 gut angenommene International Tunnel Forum wird auch in diesem Jahr wieder von der Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen (STUVA) veranstaltet. Ein weiterer Höhepunkt der Convention ist der European and Asian Rail Summit (EARS), bei dem sich unter Leitung der Deutschen Bahn AG Verkehrsminister und Generaldirektoren europäischer und asiatischer Verkehrsunternehmen treffen.
Schon die Auftaktveranstaltung der InnoTrans 2008 gleicht einem internationalen Bahngipfel. Der EU-Kommissar für Verkehr trifft sich mit Spitzenmanagern der führenden Bahnsystemhersteller sowie einem der größten Bahnindustriekunden der Welt, Vertretern von Branchenverbänden und dem deutschen Verkehrsminister. Bei diesem Round Table der Entscheider steht eine der größten Herausforderungen der Branche im Mittelpunkt: „Innovative Bahntechnik im Zeichen des Klimawandels“.
Den Abschluss der InnoTrans bildet traditionell das Publikums-Wochenende auf dem Gleis- und Freigelände. Am 27. und 28. September können sich dann auch interessierte Privatbesucher aus nächster Nähe über die neuesten Fahrzeuge der internationalen Schienenverkehrstechnik informieren. Auch Bahnnostalgiker kommen auf ihre Kosten: Sie erwartet ein Nachbau der ersten deutschen Dampflok „Adler“ sowie eine Rangierlok von 1944 in voller Aktion. Beim Bahnhofsfest der InnoTrans ist für alle Familienmitglieder etwas dabei.
Während der gesamten InnoTrans-Woche werden die Berliner auf besondere Weise daran erinnert, dass sich in ihrer Stadt die Welt der Schienenverkehrstechnik trifft. Ab dem 23. September erstrahlt der 150 Meter hohe Berliner Funkturm in den Abend- und Nachstunden in leuchtendem InnoTrans-Blau (Pressemeldung Innotrans, 16.09.08).

Bahnhöfe: Deutsche Bahn AG: Bahnkunden bekommen wie bisher alle notwendigen Informationen

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/ubd/ubd20080918a.html

Informationsmanagement garantiert kontinuierliche Kundeninformation vor allem bei Fahrplanabweichungen

(Berlin, 18. September 2008) Auch auf kleinen Bahnhöfen wird es weiterhin die für die Reise notwendigen Informationen geben. „Die Bahnkunden werden auch künftig genau wie bisher informiert, wenn ihr Zug Verspätung hat oder es andere Abweichungen vom fahrplanmäßigen Zugverkehr gibt“, sagte Dr. André Zeug, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG und wies damit Medienberichte zurück, nach denen die Deutsche Bahn AG eine Ausdünnung dieser Leistungen plane. „Solche irreführenden Äußerungen entbehren jeglicher Grundlage und verkennen die erfolgreichen und von der Politik anerkannten Leistungen der Deutschen Bahn AG bei Betrieb und Modernisierung der bundesweit 5700 Bahnhöfe.“

Zur weiteren Verbesserung der Kundeninformation unter Nutzung moderner Informationstechnologie wird derzeit ein technisches Konzept für dynamische Informationsanzeigen- und ansagen am Bahnhof entwickelt. Bereits 2009 sollen versuchsweise elektronische Anzeigen für stets aktuelle Fahrplaninformationen auch auf kleineren Bahnhöfen sorgen.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

15 September 2008

Bahnverkehr: Sonderfahrt zum zehnjährigen Bestehen der Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin–Hannover

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/ubp/p20080915.html

Schnelle Renner in die Hauptstadt
Überspringen: Schnelle Renner in die Hauptstadt
Sonderfahrt zum zehnjährigen Bestehen der Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin–Hannover / Fahrgastzahlen um rund 40 Prozent gestiegen / Technische Innovationen beim Bau umgesetzt

(Berlin, 15. September 2008) Mit einer ICE-Sonderfahrt wurde heute das zehnjährige Bestehen der Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin–Hannover gefeiert. „Die Verbindung ist eine Erfolgsgeschichte. Wir zählen heute rund 40 Prozent mehr Fahrgäste als vor zehn Jahren“, sagte Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Berlin. So stieg zwischen 1999 und 2007 die Zahl der Reisenden auf der neuen Strecke von knapp 19.000 auf über 27.000 am Tag. Nach Berechnungen des DB Umweltzentrums sind die Schadstoffemissionen im Korridor Hannover–Berlin seither um rund 600.000 Tonnen CO2, etwa 2.000 Tonnen Stickoxid und rund 210 Tonnen Feinstoffpartikel zurückgegangen.

Mit der Eröffnung der 263 Kilometer langen Trasse am 15. September 1998 durch den ICE mit dem Namen „Claus Schenk Graf von Stauffenberg“ war die deutsche Hauptstadt erstmals regelmäßig und mit Tempo 250-Verbindungen an das Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn angeschlossen. In politischer Hinsicht ein einmaliges und historisches Projekt: Noch vor der deutschen Wiedervereinigung einigten sich die Bundesrepublik und die DDR auf den Bau der Strecke. Im Mai 1990 unterzeichneten die deutschen Verkehrsminister Friedrich Zimmermann (West) und Horst Gibtner (Ost) in Bonn die Vereinbarung.

Mit der Grundsteinlegung für den neuen, 812 Meter langen Brückenzug über die Elbe bei Hämerten in Sachsen-Anhalt östlich von Stendal begann am 11. November 1992 der eigentliche Neubau. Realisiert wurde eine Hochgeschwindigkeitsstrecke, die weithin 250 Stundenkilometer zulässt, von Oebisfelde bis Staaken vor den Toren von Berlin. Hinzu kam der Ausbau der Strecke Hannover–Wolfsburg–Oebisfelde ab Lehrte für Tempo 200. Später folgte die so genannte Weddeler Schleife – eine Verbindung von der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Braunschweig und Hildesheim. Diese wird von den ICE-Zügen in Richtung Frankfurt(Main), Stuttgart und Basel genutzt, welche die Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover–Würzburg kurz hinter Hildesheim erreichen.

Die Trasse durch Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg gehörte als Großbauvorhaben der Bahn mit zu den ersten, die mit einer modernen Projektorganisation realisiert wurden.

So wurden 180 Kilometer der Strecke als so genannte feste Fahrbahn ausgeführt, das heißt die Schwellen sind nicht mehr in Schotter, sondern in Beton oder Asphalt gebettet. Zu den Innovationen gehörten auch neue Hochgeschwindigkeitsweichen, die ersten Stahlbrücken mit fester Fahrbahn über Havel und Havelkanal und eine neue Oberleitung, die Geschwindigkeiten von bis zu 400 Stundenkilometer zulässt. Elektronische Stellwerke wurden errichtet, um die Strecke Berlin–Oebisfelde von der Betriebszentrale in Berlin und den Abschnitt bis Hannover aus der Betriebszentrale Hannover zu steuern.

"Wesentliche technische Innovationen wie verschiedene Formen der festen Fahrbahn, Hochgeschwindigkeitsweichen oder auch durchgängige Stellwerks- und Dispositionssysteme haben sich auf der Strecke bewährt. Die dort gewonnenen Erkenntnisse haben wir in anderen Infrastrukturprojekten genutzt". so Arvid Kämmerer, Leiter regionale Außenbeziehungen Region Ost der DB Netz AG. "Der Betrieb auf der Strecke ist insgesamt sehr stabil, das heißt diese wichtige Ost - West - Verbindung in die deutsche Hauptstadt ist sehr zuverlässig. Wir nutzen diese Strecke in den Nachtstunden auch intensiv für den Güterverkehr, insbesondere auch im Durchlauf Nordseehäfen/Ruhrgebiet nach Osteuropa."

Für die Erweiterung der Hochgeschwindigkeitsverbindung wurde das Netz der Bahnstromversorgung neu geknüpft Mit der Inbetriebnahme der Stromleitungstrasse von Oebisfelde nach Rathenow im März 1995 führte man erstmals die beiden bis dahin getrennten Bahnstromnetze der ehemaligen Bundesbahn und Reichsbahn zusammen.

Das Neubauprojekt blieb nicht das einzige, das die Bahnverbindungen in die Hauptstadt entscheidend verbesserte. Im Dezember 2004 konnte der Ausbau der Strecke Berlin–Hamburg abgeschlossen werden. Dort fahren seitdem ICE-Züge mit rund 230 Stundenkilometern und verbinden die beiden größten deutschen Städte in rund 90 Minuten. Auch hier stieg die Zahl der Fahrgäste in kürzester Zeit um rund 40 Prozent. Seit 2006 ist die Ausbaustrecke Berlin–Leipzig fertig gestellt. Zwischen beiden Städten fahren die ICE-Züge mit einem Tempo von rund 200 Stundenkilometer und benötigen nur noch etwa 60 Minuten. Eine weitere wichtige Etappe war die Einrichtung durchgehender ICE-Züge von Berlin über Hamburg nach Kopenhagen zum letzten Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2007.

Die Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin–Hannover wird heute von den ICE-Linien Berlin–Hannover–Köln (Linie 10), Berlin–Braunschweig–Kassel–Frankfurt(Main)–Stuttgart (Linie 11), Berlin–Frankfurt(Main)–Basel–Interlaken und der Intercity–Linie Berlin–Amsterdam (Linie 77) befahren. In Frankfurt(Main) und Köln bestehen Anschlüsse mit ICE und Thalys in Richtung Brüssel, Paris und London. Damit ist die Strecke Berlin–Hannover heute fester Bestandteil des stetig wachsenden europäischen Hochgeschwindigkeitsnetzes.

Daten&Fakten: Hochgeschwindigkeitsverkehr Berlin–Hannover

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Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Flughäfen: Junghanns verteidigt Ausbau in Tegel, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article881045/.html

Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) hat den Ausbau eines Terminals auf dem Flughafen Tegel verteidigt.
Die dafür geplanten acht Millionen Euro seien gut eingesetztes Geld, antwortete der Politiker auf eine parlamentarische Anfrage. Bis zu der im Herbst 2011 geplanten Eröffnung des Großflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) müsse der Airport Tegel gegebenenfalls bedarfsgerecht ausgebaut werden. Dann erst werde er den Vereinbarungen ...

Tarife: S-Bahn und BVG möchten die Ticketpreise erhöhen - und bekommen jetzt Gegenwind aus dem Senat., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article881260/.html

Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) äußerte sich kritisch zu den Plänen. Erst müssten die Verkehrsunternehmen noch andere Aufgaben erfüllen.
„Fahrpreise, die die Kunden verschrecken, kommen nicht in Frage“, sagte die Senatorin Morgenpost Online. Bevor über teurere Tickets geredet werde, müssten S-Bahn, BVG die Aufgaben erfüllen, die das Land dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) gestellt habe. Wichtigster Punkt: der Nachweis, dass Kunden durch gezielte Maßnahmen an den Nahverkehr mit Bus und Bahn gebunden werden. Zuvor hatte sich S-Bahn-Chef Tobias Heinemann im Gespräch mit Morgenpost Online für steigende Ticketpreise ausgesprochen. Auch BVG-Chef Andreas Sturmowski höhere Tarife gefordert. Bei der bislang letzten Tarifanpassung im April 2008 waren die Ticketpreise für Fahrten im Stadtgebiet um durchschnittlich 1,6 Prozent gestiegen, für Fahrten im Umland um 1,9 Prozent.
Als Reaktion auf die Forderungen der Verkehrsunternehmen definierte ...

Straßenverkehr: Berlins intelligente Ampelmännchen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article880967/
Berlins_intelligente_Ampelmaennchen.html

Den Weg zur Arbeit kennt Jörg Lange genau. Elf Kilometer sind es von seiner Wohnung in Baumschulenweg bis zum Flughafen Tempelhof. Für diese Strecke braucht er 25 Minuten - wenn er mit dem Fahrrad unterwegs ist. Zehn Ampeln zählt er, an acht oder neun muss er halten. Doch auf dem abendlichen Heimweg ärgert er sich manchmal.
Immer dann, wenn er ganz alleine an einer Kreuzung steht. "Die Ampelphasen sind in dieser Zeit einfach zu lang." Wenig Verkehr, also schnellere Ampelschaltungen, damit der Verkehr fließt.
Jörg Lange beschäftigen solche Details jeden Tag. Der 46-Jährige ist Herr über die etwa 2050 Ampelanlagen der Hauptstadt. Er ist Leiter der Verkehrslenkung Berlin (VLB). Die Behörde mit etwa 120 Mitarbeitern ist Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer unterstellt und erster Ansprechpartner in Sachen Verkehr. Lange und seine Mitarbeiter sind dafür verantwortlich, Tag für Tag Millionen Verkehrsteilnehmer zügig und sicher durch die großen und kleinen Straßen ...

BVG: BVG eröffnet Kundenzentrum in Mitte, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article881057/
BVG_eroeffnet_Kundenzentrum_in_Mitte.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) eröffnen am heutigen Montag ihr neues Kundenzentrum in der Firmenzentrale an der Holzmarktstraße 15-17 in Mitte.
Nach Unternehmensangaben hat es eine Service-Einrichtung dieser Art bei der BVG bislang noch nicht gegeben. Neben Informationsmaterial vom Ausflugsflyer bis zum Atlas erhalten die Kunden in der neuen Auskunfts- und Beratungsstelle auch alle BVG-Souvenirs, vor allem aber Informationen zum gesamten öffentlichen Nahverkehr in Berlin und Brandenburg. Zudem sollen Ansprechpartner für Lob, Kritik und Anregungen der Kunden zur Verfügung stehen, wie die BVG betont.
Das Kundenzentrum ist künftig geöffnet montags bis mittwochs von 9.30 bis ...

13 September 2008

Tarife + Bahnverkehr: Bahn bedient: Doch kein Zuschlag, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0913/seite1/0072/index.html

Unternehmen zieht nach massivem Druck Servicegebühr von 2,50 Euro pro Fahrt zurück Verbraucherschützer verlangen völlig neues Tarifsystem
Ruprecht Hammerschmidt, Anne-Kathrin Bronsert
BERLIN. Nachdem die Bahn gestern angesichts des massiven Drucks aus dem Kanzleramt und von Kunden ihren geplanten Bedienzuschlag zurückgezogen hat, fordern Verbraucherschützer nun von dem Unternehmen ein einfacheres Tarifsystem. "Es wäre für die Kunden besser, den Grundpreis pro Fahrt zu senken, als unübersichtlich viele Rabatte anzubieten", sagte der Chef des Fahrgastverbands Pro Bahn, Karl-Peter Naumann, der Berliner Zeitung. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) kritisierte das gesamte Bahn-Preissystem als intransparent. "Die Kunden müssen alle Sonderpreise kennen, um das günstigste Ticket zu bekommen", sagte Otmar Lell vom VZBV.
Wie berichtet, hatte die Bahn vor wenigen Tagen angekündigt, einen Zuschlag von ...

Bahnverkehr + Bahnhöfe: Ungewöhnliche Schau über Geschichte des Rangierbahnhofes Wustermark eröffnet – Tafeln stehen in Waggons, aus Märkische Allg.

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11307959/61759/
Ungewoehnliche_Schau_ueber_Geschichte_des_Rangierbahnhofes_Wustermark_eroeffnet.html

ELSTAL - Puffer klirren, eine Dampflok seufzt, Räder rucken an, bald drehen sie sich gleichmäßig. Ihr Rhythmus wird zur Melodie. Keyboard und Saxophon mischen sich ein. Die Zuhörer bekommen Gänsehaut. – Mit ihrer kraftvollen Toncollage „Borsig-Bolero“ gelang dem junge Komponisten Darius Gall und seinem Musikerkollegen Benno Schmitz aus Berlin gestern die perfekte Einstimmung auf eine ungewöhnliche Schau über den alten Rangierbahnhof Wustermark. Die Ausstellung wurde in Elstal am Originalschauplatz eröffnet: in drei alten Waggons unter dem Ex-Stellwerk Rs IV.
Damit wurde am Freitag das Signal für ein Jubiläum gegeben, das eigentlich 2009 ansteht: Erst dann wird der einst mächtige Verschiebebahnhof 100 Jahre alt. Aber es gab eben schon in diesem Jahr über die Initiative Kulturland Brandenburg die Möglichkeit, Fördergeld zu bekommen. 8000 Euro waren das, denn der Güterbahnhof passte als ehemals mächtiger Vorposten Berlins gut zum Kulturland-Thema 2008 „Provinz und Metropole – Metropole und Provinz“. Die Gemeinde Wustermark ergriff die Gelegenheit beim Schopf und das Geld dazu. Sie selbst steuerte immerhin noch ...

12 September 2008

Messe: Innotrans 2008: Premiere für Busse auf der InnoTrans 2008

http://www.lok-report.de/

Der InnoTrans-Ausstellungsbereich Public Transport ist im Vergleich zu 2006 erheblich gewachsen. Die über 260 Aussteller dieses Messesegments belegen in den Hallen 2.1, 4.1 und 6.1 eine Fläche von rund 15.000 Quadratmetern. Auch inhaltlich präsentiert sich der Bereich in diesem Jahr erweitert. Erstmalig gibt es auf der diesjährigen InnoTrans eine Buspräsentation auf dem Freigelände zwischen den Messehallen 2.1 und 4.1. Die Solaris Bus & Coach S.A., die DB Stadtverkehr GmbH und die Carrosserie HESS AG lassen sich diese exklusive Gelegenheit nicht entgehen, ihr Leistungsspektrum und einige außergewöhnliche Fahrzeuge vorzustellen.
Der polnische Omnibus-Produzent Solaris Bus & Coach nutzt die Messepremiere, seinen Niederflur-Gelenkbus „Solaris Urbino 18 Hybrid“ zu zeigen. Als erster Linienbus in Europa, so der Hersteller, bietet er schon heute serienmäßige Hybridtechnologie. Das innovative Antriebssystem des Urbino 18 Hybrid besteht aus zwei Komponenten, einem Dieselmotor und einem elektrischen Antriebssystem. Der Dieselmotor ist ein „Cummins ISBe5“ mit einer Leistung von 178 Kilowatt und 6,7 Liter Hubraum. Das maximale Drehmoment des Dieselmotors beträgt 1.005 Nanometer bei einer Drehzahl von 1.500 Umdrehungen pro Minute. Das zweite Element des Antriebs ist das EV Drive-System von Allison Transmission und stellt den wichtigsten Bestandteil des Hybridkonzeptes dar. Der Dieselmotor und das EV Drive-System bilden zusammen den Hybridantrieb, der sich zugleich durch die Eigenschaften von Parallel- und Reihenschaltung auszeichnet. Dadurch lassen sich verschiedene Kombinationsmöglichkeiten der beiden Antriebe nutzen.
Mobilität für Stadt und Land – so lautet das Motto der DB Stadtverkehr. Das Unternehmen befördert mit den S-Bahnen Berlin und Hamburg sowie mit bundesweit 22 Busgesellschaften am Tag rund 3,5 Millionen Fahrgäste – eigenwirtschaftlich oder im Auftrag von Städten und Landkreisen. Damit ist es der größte Busbetreiber in Deutschland. Der Aussteller nutzt die InnoTrans 2008 auch dazu, über seine neue Fahrzeuggestaltung zu informieren. Alle Busse des Unternehmens sind deutschlandweit einheitlich rot gestaltet. Beispielhaft zeigt die DB Stadtverkehr aus ihrer umfangreichen Flotte auf der Messe zwei Mercedes-Benz-Fahrzeuge: einen „Citaro 530 LE“ (Low Entry) und einen „Tourismo“. Der Tiefeinstiegsbus Citaro ist für den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) im Einsatz, der komfortable Reisebus für die Bayern Express & P. Kühn Berlin GmbH (BEX) unterwegs.
Die Anfänge der traditionsreichen Firma Carrosserie HESS reichen bis in das Jahr 1882 zurück. Im Jahr 2003 hat das Schweizer Unternehmen beispielsweise den weltweit ersten Niederflur-Doppelgelenk-Trolleybus vorgestellt. Zur InnoTrans 2008 präsentiert der Aussteller drei Fahrzeuge auf der Bus-Freigeländefläche: einen „lighTram Hybrid“, einen „BusZug“ und einen 13,5 Meter langen Regionalverkehrsbus für 115 Personen.
Der 23,3 Meter lange BusZug31 ist eine Kombination aus Bus und Personenanhänger und für bis zu 200 Personen ausgelegt. Beim lighTram Hybrid handelt es sich um einen 25 Meter langen zweiachsigen Großraumbus mit Hybridantrieb für bis zu 200 Personen (Pressemeldung Innotrans, 12.09.08).

Straßenbahn: Das Geheimnis von Marzahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0912/berlin/0073/index.html

Foto: Das ist sie - die neue Straßenbahn für Berlin, fotografiert von einem Nahverkehrs-Fan auf dem Betriebshof Marzahn an der Landsberger Allee. Offiziell behandeln die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) den Zug derzeit wie ein Staatsgeheimnis, das nicht fotografiert werden darf. Trotzdem kursieren inzwischen Aufnahmen vom ersten Exemplar des Typs "Flexity Berlin" im Internet. Der 40 Meter lange Zug, der Platz für mehr als 230 Fahrgäste hat, war wie berichtet am Dienstagmorgen per Lkw vom Bombardier-Werk in Bautzen nach Marzahn gebracht worden. Am 19. September feiert die BVG mit geladenen Gästen den ...

Bahnhöfe + Bus: Bald warten unterm Dach, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0912/berlin/0058/index.html

Busfahrgäste am Hauptbahnhof bekommen größere Halle
Peter Neumann
Manche Dinge dauern in dieser Stadt eben etwas länger. Knapp zweieinhalb Jahre nach der Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofs bekommt die Bushaltestelle vor dem Nordausgang im Herbst endlich eine größere Wartehalle. Damit müssen Fahrgäste bald nicht mehr im Regen stehen, weil sie im jetzigen Unterstand an der Invalidenstraße keinen Platz mehr finden. Das kündigte Busbetriebsmanager Helmut Grätz von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) an.
"Die Sonderkonstruktion wird derzeit gebaut. Mitte Oktober will die Firma Wall mit der Aufstellung beginnen", sagte Grätz, der sich während der Schienenverkehrswochen den Fragen von Busfahrgästen stellte. Eigentlich sollte die stark frequentierte Bushaltestelle am Europaplatz bereits 2007 eine große Wartehalle bekommen. Doch die Aufstellgenehmigung des Bezirks Mitte liegt erst seit ...

S-Bahn: S-Bahn-Züge müssen wegen Gleismängeln langsamer fahren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0912/berlin/0033/index.html

Nicht nur in Lichtenberg gelten Tempo-Beschränkungen
Peter Neumann
Am Mittwoch wurde den S-Bahnen zwischen Lichtenberg und Friedrichsfelde Ost Schleichtempo verordnet - wegen Gleismängeln. Jetzt arbeitet die Deutsche Bahn (DB) daran, dass die Beschränkung auf Tempo 20 möglichst bald wieder aufgehoben werden kann. Doch der 1 200 Meter lange Abschnitt im Osten der Stadt ist nicht die einzige Stelle im S-Bahn-Netz, an der die Züge langsamer fahren müssen. Auf einigen Teilstücken gelten schon seit einigen Monaten Geschwindigkeitsbeschränkungen, berichten Fahrer. Darunter leide die Pünktlichkeit.
Die Gleismängel zwischen Lichtenberg und Friedrichsfelde Ost sind seit März bekannt, sagte der Bahnsprecher Burkhard Ahlert. Sie wurden aufgespürt, als ein Schienenprüfzug die Strecke mit Ultraschall untersuchte. Damals wurde die ...

Straßenverkehr: Noch nicht alle haben sich an die Abfahrt in Schönefeld-Süd gewöhnt, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11306861/62129/
Noch_nicht_alle_haben_sich_an_die_Abfahrt.html

SCHÖNEFELD - Ein Wagen bremst, sein Fahrer weiß offenbar nicht so recht, wo es weitergeht. Ein anderer kommt zu weit nach rechts ab, droht, in den Gegenverkehr zu geraten. Ein dritter sieht die Abfahrtsspur als Auffahrt an - und kann von Glück sagen, dass ihm niemand entgegen kommt.
Wer die Autobahn 113 in Schönefeld-Süd verlässt, muss aufpassen: Auf die Bundesstraße wird er in einer lang gezogenen diagonal angeordneten Fahrspur geleitet. Das ist ungewöhnlich und erfordert große Aufmerksamkeit.
„Nach der Eröffnung im Mai gab es an dieser Stelle erhebliche Probleme“, räumt Martin Kattusch, Projektleiter beim Landesbetrieb für Straßenwesen, ein. „Inzwischen haben wir zusätzliche Schilder und eine gelbe Markierung angebracht. Jetzt läuft der Verkehr weitgehend reibungslos.“
Manfred Hartfelder, der Leiter des Straßenverkehrsamtes, schätzt die Lage nicht ...

11 September 2008

S-Bahn: Gleismängel - S-Bahnen müssen Tempo 20 fahren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0911/berlin/0121/index.html

Auf einer der am stärksten frequentierten S-Bahn-Strecken Berlins kommt es seit gestern Mittag zu Zugausfällen und Verspätungen. Zwischen Lichtenberg und Friedrichsfelde Ost sind bei Routinemessungen auf 1 200 Metern Gleismängel festgestellt worden. Seitdem gilt dort Tempo 20. Weil die Strecke nun weniger leistungsfähig ist, fuhr die S 75 zwischen Warschauer Straße und Wartenberg nur alle 20 Minuten und die S 5 zwischen Lichtenberg und ...

Flughäfen + Bahnverkehr: Bahn: BBI-Anbindung rechtzeitig fertig, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article877889/
Bahn_BBI_Anbindung_rechtzeitig_fertig.html

Die Deutsche Bahn geht davon aus, dass die geplante östliche Bahnanbindung des neuen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) rechtzeitig zum Start des BBI am 1. November 2011 fertiggestellt wird. Ende Juli hatte Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) dagegen verkündet, dass sich die Ostanbindung, also die Verbindung mit der Görlitzer Bahn, verzögern wird. Grund: Die für den Bau erforderliche Baugenehmigung wird erst für nächstes statt wie geplant für dieses Jahr erwartet.
Zudem sei mit Klagen von Naturschützern und Anwohner gegen die Trasse, die durch einen Wald führen soll, zu rechnen.
Probleme gibt es für die Bahn aber auch mit der noch wichtigeren Westanbindung. Bereits seit Monaten steht fest, der geplante Wiederaufbau der Dresdner Bahn ist bis zur BBI-Eröffnung nicht zu schaffen. Die Folge: Die von allen Beteiligten geforderte Schnellbahnverbindung von ...

Tarife + Bahnverkehr: Deutsche Bahn rudert beim Bedienzuschlag zurück, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/wirtschaft/
article877377/.html

Der Aufschrei war groß: Wer ein Zugticket am Schalter kauft, sollte künftig einen Bedienzuschlag von 2,50 Euro entrichten. Verbraucherschützer und Politiker protestierten scharf, nun lenkt die Deutsche Bahn ein. Zumindest ältere Fahrgäste und Behinderte müssen die umstrittene Pauschale nicht bezahlen.
Nach heftiger Kritik an ihrer zum 14. Dezember geplanten Erhöhung der Fahrpreise und den neuen Bedienzuschlägen rudert die Deutsche Bahn nun zurück. Für Senioren und behinderte Fahrgäste soll es keine Gebühren beim Kauf von Fernverkehrtickets am Schalter geben, teilte der Konzern mit. Neben der Senioren-BahnCard 50 wird zum Fahrplanwechsel im Dezember eine Senioren-BahnCard 25 eingeführt – Senioren, die eine dieser beiden Karten haben, müssen den neuen Bedienzuschlag von 2,50 Euro nicht bezahlen.
Behinderte Menschen sind ebenfalls von den neuen Zuschlägen beim Schalterkauf ...

10 September 2008

Potsdam + Straßenbahn + Museum: Vorwurf des Betruges abgewiesen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11304820/60709/
Vorwurf_des_Betruges_abgewiesen_Tram_Verein_entlastet_JUSTIZ.html

POTSDAM / BERLIN/POTSDAM - Der Verleumdungsklage gegen den Hamburger Nahverkehrsberater Dieter Doege wurde gestern vor dem Berliner Landgericht stattgegeben. Demnach darf Doege, der lange in Potsdam arbeitete, seinen Betrugsvorwurf gegen den Verein „Historische Straßenbahn Potsdam“ nicht mehr äußern. Bereits Ende Mai hatte der Verein eine entsprechende Einstweilige Verfügung gegen Doege erwirkt. „Der Vorwurf des Betruges geht zu weit“, urteilte Richter Michael Mauck, der wenig Erhellendes zur Sache fragte.
Doege hatte behauptet, der Verein habe sich für den 430000 Euro teuren Wiederaufbau einer alten Potsdamer Tram Fördermittel und Spenden erschlichen. Laut Doege handelt es sich dabei aber nicht um die Baugruppe des 1907 hergestellten Lindner-Motorwagens aus Ammendorf, sondern um das Fahrgestell eines Beiwagens, das zuletzt nur noch als Transportlore diente. Im Februar erstattete der Nahverkehrsexperte deshalb wegen Subventionsbetrugs Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Potsdam, die das Verfahren ...

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Bahnhof Ahrensfelde-Rehhahn nicht pünktlich in Betrieb, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=ver&module=dpa&id=18883076

Ahrensfelde (dpa/bb) - Der neue Bahnhof Ahrensfelde-Rehhahn (Barnim) wird im Dezember nicht pünktlich in Betrieb genommen. Grund dafür seien Auseinandersetzungen um die Übernahme der Kosten, berichten die «Potsdamer Neuesten Nachrichten» (Dienstag). Der Bahnhof soll auf Kosten der Gemeinde eingerichtet werden. Das Land habe Fördermittel dafür bereitgestellt, die Ostdeutsche Eisenbahn (Odeg) betreibe die Strecke wie bisher. Der Verkehrsverbund Berlin- Brandenburg unterstütze die Pläne für den Bahnhof. Er würde eine erhebliche Entlastung der Bundesstraße B 158 bedeuten, weil ...

Flughäfen: Interflug – Glückwunsch an eine Verschwundene, aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/
artikel.asp?id=1935100

Heute vor 50 Jahren wurde die DDR-Fluglinie als GmbH gegründet. Eine kleine Erinnerung.

Ob Warnas Goldstrand, Budapests Brücken oder Warschaus Kulturpalast – wer Visum und Flugschein in der Tasche hatte, den brachte Interflug hin. Vor genau 50 Jahren wurde das Unternehmen gegründet. Es wurde knapp 33 Jahre alt. Wer Pilot sein wollte, musste nicht nur gut ausgebildet sein, sondern auch „mit beiden Beinen fest auf sozialistischem Boden stehen“. Erster Chef der Fluggesellschaft war denn auch Arthur Pieck, Sohn des ersten Präsidenten der DDR. Letzter Präsident der Interflug war dagegen Andreas Kramer, heute Airbus-Chefverkäufer für die ehemaligen GUS-Staaten.
Offiziell gegründet wurde das Unternehmen als Bedarfs-Fluggesellschaft. Am 1. September 1963 übernahm diese alle Rechte und Pflichten der Deutschen Lufthansa der DDR. Es war eine Zwangslösung, denn die Deutsche Lufthansa West hatte vor Gerichten durchgesetzt, dass ...

Flughäfen + Bahnverkehr: Arbeiten für Schienenanbindung BBI kommen gut voran

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/ubd/ubd20080910a.html

Trogbauwerke für Westanbindung entstehen / Baufreiheit auch für die Verlängerung der S-Bahn zwischen Schönefeld und dem BBI-Bahnhof

(Berlin, 10. September 2008) Die ersten 217 Meter des Betontroges, in dem künftig der Flughafen-Express zum neuen BBI-Bahnhof fahren wird, ist bei Mahlow zwischen der B 96a und dem Eisenbahn-Außenring bereits erkennbar. Eine stählerne Spundwand rahmt die Baugrube, der Bodenaushub hat begonnen. Insgesamt 2,5 Kilometer Trogbauwerke, drei Eisenbahn- sowie vier Straßenbrücken entstehen für die westliche Anbindung der Fern- und S-Bahngleise an den BBI-Bahnhof zwischen dem Berliner Eisenbahn-Außenring und dem Flughafentunnel.

„Wir liegen mit unseren Arbeiten gut im Plan“, sagt Matthias Hudaff, Leiter des Großprojektes der DB-ProjektBau GmbH. Im November letzten Jahres wurden die Bauaufträge für die westliche Schienenanbindung vergeben. Zunächst musste im Bereich des Eisenbahn-Außenringes, aus dem die Fernbahngleise sowie die S-Bahnstrecke ausfädeln, Baufreiheit geschaffen werden. Auf zwei Kilometern Länge wurden Gleise für die Umfahrung der Baustelle neu gebaut. Zwischen Waßmannsdorf und dem Bahnhof Schönefeld wurden zudem zwei Gleise der ehemals vier Gleise abgebaut, um Platz für die künftige S-Bahntrasse zu schaffen. Jetzt entstehen die Betontröge für die Gleise Richtung Flughafentunnel. Dazu muss unter anderem der Verkehr auf der B 96a zwischen Waßmannsdorf und Mahlow im Bereich der Baustelle für einige Monate auf einer Umfahrung um die entstehenden Baugruben herumgeführt werden.

Auch im Bereich des Flughafens kommen die Arbeiten voran. Bereits im April 2007 wurde das erste Teilstück des Bahntunnels unter dem Flughafen bei Selchow fertig gestellt, ein weiterer, 408 Meter langen Teil im Bereich des Flughafenbahnhofs ist seit Ende Juli im Rohbau fertig. Alle weiteren Tunnelabschnitte unter dem künftigen Flugfeld sind im Bau.

„Die Infrastruktur zur Anbindung des BBI-Bahnhofs wird am 30. Oktober 2011 stehen“, sagt Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der DBAG für Berlin. „Bei der Ostanbindung ist das wegen des noch nicht abgeschlossenen Planfeststellungsverfahrens eine echte Herausforderung, aber wenn alle Beteiligten mitziehen, ist auch hier die rechtzeitige Anbindung des neuen Flughafens zu schaffen.“

Die Schienenanbindung und der Flughafenbahnhof sind zentrale Bestandteile des neuen Flughafens Berlin Brandenburg International. Es entstehen 15 Kilometer neue Strecke für den Fern- und Regionalverkehr sowie eine acht Kilometer lange neue S-Bahnstrecke. Die Kosten betragen 636 Millionen Euro.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

09 September 2008

allg.: Fahrgastzahlen im Nahverkehr sind gesunken, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0909/berlin/0050/index.html

Der WM-Effekt ist vorbei / Weniger Schüler
Peter Neumann
Busse und Bahnen in Berlin und Brandenburg haben im vergangenen Jahr weniger Fahrgäste befördert als 2006. Das geht aus dem neuen Bericht des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hervor, der gestern publiziert wurde.
2007 wurden die Nahverkehrsmittel in beiden Bundesländern für 1,237 Milliarden Fahrten genutzt. Im Jahr davor waren es noch 1,256 Milliarden Fahrten. Damals hatten die Besucherströme zur Fußball-Weltmeisterschaft die Fahrgastzahlen in die Höhe getrieben. 2007 gab es diesen "WM-Effekt" nicht mehr. So schlugen Negativentwicklungen im vergangenen Jahr umso deutlicher bei der Nachfrage zu Buche. "In Brandenburg sanken die Schülerzahlen um 4,5 Prozent, in Berlin um 2,1 Prozent. Das sind Werte, die in Deutschland einmalig sind", sagte VBB-Sprecher Matthias Stoffregen. Auch wurde das Fahrtenangebot in geringem Umfang verringert.
Langfristig hätten die Fahrgastzahlen aber zugenommen, hieß es. 2001 wurden nur ...

Bahnverkehr: Die Nachtzugreise nach Paris soll bald mehr als 13 Stunden dauern, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0909/berlin/0054/index.html

Neues zum Fahrplanwechsel / Direktverbindung nach Brüssel wird gestrichen - dafür alle zwei Stunden nach Amsterdam
Peter Neumann
Reisende der Deutschen Bahn (DB) müssen sich für den kommenden Fahrplanwechsel auf Veränderungen gefasst machen - positive wie negative. Das geht aus einer Vorschau der DB Fernverkehr hervor. So ist Brüssel von Mitte Dezember an nicht mehr von Berlin aus direkt per Nachtzug erreichbar - und Nachtzugfahrgäste nach Paris sind länger unterwegs. Dadurch könne der Zug nicht mehr mit dem Flugzeug konkurrieren, sagen Kritiker.
Noch fährt die "City Night Line" von Berlin über Brüssel nach Paris. Doch vom 14. Dezember an verkehrt sie via Saarbrücken-Metz, bestätigte Karl-Josef Bales von der DB Autozug, die auch die meisten Nachtzüge in Deutschland betreibt. Die Nachfrage nach Brüssel-Tickets reiche nicht, um die Beibehaltung der alten Strecke ...