30 November 2008

Flughäfen: Schönefeld: Start für Terminal C, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
brandenburg/article989188/.html

Das Flugunternehmen Air Service Berlin hat gestern das sogenannte Terminal C am Flughafen Schönefeld in Betrieb genommen.
- In dem neuen Veranstaltungsort werden unter anderem die Passagiere des "Rosinenbombers" und eines Hubschraubers zu Rundflügen über Berlin abgefertigt. Die Kosten für das Terminal betrugen rund zwei Millionen Euro. Das futuristisch gestaltete Terminal C bietet 300 Menschen auf 750 Quadratmetern Platz. Durch verschiebbare Glaswände kann die Fläche unterschiedlich genutzt werden. So können dort unter anderem Konferenzen und Partys ausgerichtet werden. Ein kleines Kino mit 25 Schalensitzen ermöglicht Kunden die Präsentation von Filmen und Spots in hochauflösender Qualität. Außerdem wird im Terminal C das Thema ...

Bahnverkehr: Bahn stellt Herstellern Ultimatum, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
wirtschaft/article989149/.html

Die Kunden der Deutschen Bahn können sich erst ab Februar kommenden Jahres auf einen weitgehend störungsfreien Fernverkehr mit ICE-Zügen einstellen. "In diesem Monat bekommen wir zusätzliche Messgeräte, um die Achsen der ICE-Züge zu überprüfen.
- Ende des Monats können wir dann wieder im normalen Fahrplan sein", sagte ein Bahnmanager der Berliner Morgenpost.
Derzeit kommt es immer wieder zu Einschränkungen bei ICE-Zügen der Baureihen 3 und T (Neigetechnik), weil die Achsen nach entdeckten Rissen auf Anordnung des Eisenbahnbundesamts in wesentlich kürzeren Abständen als bislang zur Inspektion müssen. Die ICE T fahren nun alle 30 000 Kilometer zum Check, das bedeutet im Schnitt alle dreieinhalb Wochen. Die Hersteller hatten bislang Inspektionen alle 240 000 Kilometer empfohlen, darauf hat sich die Bahn mit ihrem Wagenpark ...

29 November 2008

Berlin/Brandenburg: Netzzustandsbericht sieht Schienennetz am Scheideweg

http://www.lok-report.de/

Der zweite VBB-Netzzustandsbericht zeigt: Die Qualität des Eisenbahnnetzes in beiden Ländern hat sich leicht gebessert. Allerdings muss man differenzieren: In Strecken, die auch für den Fern- und Güterverkehr Bedeutung haben, wurde effizient investiert. Der Zustand reiner Regionalstrecken dagegen stagniert auf niedrigem Niveau.
Über alles gesehen, hat die DB Netz AG die zur Verfügung stehenden Gelder gut eingesetzt: Konnten die Züge im Vorjahr noch auf 14 Prozent des Streckennetzes nicht die eigentlich vorgesehene Höchstgeschwindigkeit fahren, gilt dies jetzt noch für 12 Prozent. Der tägliche Fahrtzeitverlust, also die Gesamtzeit, die die Fahrgäste pro Tag durch langsame Züge verlieren, sank um gut 27 Prozent von 5.100 auf 3.700 Stunden.
Eine differenzierte Betrachtung nach verschiedenen Streckentypen relativiert das Ergebnis allerdings: Auf den Hauptstrecken, die auch wesentlich für Fern- und Güterverkehr genutzt werden, muss nur noch auf 9 Prozent der Strecke mit verminderter Geschwindigkeit gefahren werden. Im Regionalnetz liegt der Wert mit 18 Prozent doppelt so hoch. Besonders betroffen ist wie schon im vergangenen Jahr der Süden des Landes Brandenburg.
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB): "Dass sich die Investitionen in das Schienennetz im vergangenen Jahr positiv auswirken, begrüßen wir sehr. Instandhaltung und Modernisierung müssen jetzt konsequent fortgesetzt werden. Vor allem aber darf sich die Zweiteilung des Netzes - gut ausgebaute Rennstrecken hier, weiter benachteiligte Regionalstrecken dort - nicht weiter verschärfen."
Das Ergebnis der Studie zeige, so Franz weiter, dass in der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zwischen der Deutschen Bahn und dem Bund ("LuFV") detaillierte, auf einzelne Strecken bezogene Qualitätskriterien aufgenommen werden müssen. "Globale Kennziffern über das Gesamtnetz helfen gegen einen weiteren Verfall der Regionalstrecken nicht", mahnt Franz. Vor allem müsse der Streckenzustand durch eine unabhängige Stelle ermittelt werden, nicht durch die Deutsche Bahn Netz AG selbst.
Aber auch auf einigen Hauptstrecken bleiben Wünsche offen: Zwischen der Hauptstadt Berlin und der sächsischen Metropole Dresden sind die langen Fahrtzeiten alles andere als konkurrenzfähig. Für 2009 angekündigte Baumaßnahmen werden den Verkehr auf der Strecke nicht beschleunigen, sondern lediglich dafür sorgen, dass die Fahrtzeiten nicht noch länger werden. Bedauerlich ist auch, dass der Ausbau der Strecke Berlin - Cottbus auf 160 km/h entgegen der Vereinbarung zwischen DB Netz und dem Land Brandenburg bis auf weiteres verschoben wurde.
Der VBB hat eine Reihe von Maßnahmen benannt und nach Dringlichkeit gewichtet. Hoher Handlungsbedarf wurde für die Strecken Ostbahnhof - Erkner (mit den Arbeiten wurde inzwischen begonnen), Frankfurt (Oder) - Cottbus, Ortrand - Cottbus, Hosena - Falkenberg/Elster sowie die Strecke Berlin - Dresden ermittelt.
Mittlerer Handlungsbedarf besteht u. a. für die Cottbuser Bahnhofseinfahrten, Falkenberg/Elster - Cottbus sowie die Strecken Löwenberg - Rheinsberg, Frankfurt (Oder) - Königs Wusterhausen über Beeskow und Wittstock - Wittenberge. Auf den beiden letztgenannten Strecken gab es zwar umfangreiche Sanierungsarbeiten, und die Streckengeschwindigkeit wurde heraufgesetzt. Vor allem zwischen "KW" und Frankfurt gibt es aber noch immer viele Langsamfahrstellen und damit letztlich nur wenige Verbesserungen für die Reisenden.
Reinhold Dellmann, Minister für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg, kommentiert: "Die Qualitätsanalysen des VBB zeigen, dass es mit der Infrastruktur bergauf geht. Das ist eine gute Nachricht. Es gibt aber aus Sicht der Nutzer nach wie vor Schwachstellen im Netz. Die Qualitätskontrolle des VBB ist wichtig, um einen attraktiven ÖPNV für die Kunden anbieten zu können. Die Erfahrung hat es mehrfach bestätigt: Da, wo bereits spürbar in die Schiene investiert wurde, steigen auch die Fahrgastzahlen. Daher erhoffe ich mir vom Konjunkturprogramm der Bundesregierung auch eine zügige Realisierung der Strecken Berlin-Cottbus und Berlin-Dresden."
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer, Berlin: "Der Netzzustandsbericht des VBB ist eine wichtige Standortbestimmung, um über die Qualität im Schienenverkehr Aussagen treffen zu können. Der diesjährige Bericht zeigt vor allem: Dem regionalen Streckennetz wird nicht die Bedeutung beigemessen, die ihm eigentlich zusteht. Besonders in die Strecken, bei denen der VBB hohen Handlungsbedarf sieht, muss gezielt investiert werden."
Der VBB legt seine Analyse des Netzzustands zum zweiten Mal nach 2007 vor. Die Ergebnisse des Vorjahres hatten erhebliche mediale Aufmerksamkeit erreicht, weil erstmalig eine andere Institution als die Deutsche Bahn selbst eine solche Untersuchung unternommen hatte (Pressemeldung VBB, 29.11.08).

28 November 2008

Flughäfen: Besucher überrennen den Flughafen Tempelhof, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article988194/.html

Der Flughafen Tempelhof bleibt auch nach der Schließung ein Besuchermagnet. Die Führungen durch den Komplex im Januar sind schon fast ausgebucht. Die neuen Betreiber können den Ansturm kaum fassen.
Seit vier Wochen ist Tempelhof kein Flughafen mehr, doch die Neugier der Berliner und Touristen auf den Komplex ist ungebrochen. „Es ist unglaublich, wir werden überrannt“, sagte Katja Potzies, Sprecherin der Berliner Immobilienmanagement GmbH, die als neue Betreiberin wöchentlich bis zu 20 Führungen durch den einst ältesten Verkehrsflughafen der Welt anbietet. Für Januar sei schon ein großer Teil ...

27 November 2008

Taxi: Auch der Chef des Taxi Verbands sieht Grund zur Kritik, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1127/berlin/0027/index.html

Peter Neumann
Herr Freutel, beim ADAC-Taxitest hat Berlin nur ein Ausreichend bekommen. Haben Sie als Vorsitzender des Taxi Verbands Berlin Brandenburg mit einer solch schlechten Bewertung gerechnet?

Nein. Ich würde die Berliner Taxibranche deutlich besser benoten.

Aber haben Sie nicht auch schon mal als Taxifahrgast schlechte Erfahrungen mit Ihrer Branche gemacht?

Natürlich. Wenn ich die Tür eines Taxis öffne und ich höre von drinnen laute Musik, dann nervt mich das. Wenn der Fahrer dann erst einmal auf dem Navigationsgerät herumtippen muss, weil er die Route nicht auswendig kennt, finde ich das auch nicht gerade angenehm. Genauso unakzeptabel ist es, wenn der Taxifahrer während der Tour mit seinem Handy telefoniert und dadurch abgelenkt wird. So etwas geht nicht.

Mit solcher Kritik stehen Sie nicht allein. Worüber beschweren sich die Fahrgäste ...

Flughäfen + S-Bahn + U-Bahn: Tempelhof lebt weiter in U- und S-Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1127/berlin/0097/index.html

Durchsagen weisen noch auf den Flughafen hin
Peter Neumann
Totgesagte leben länger - zumindest bei der S-Bahn und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Am 30. Oktober um 24 Uhr gingen an den Start- und Landebahnen in Tempelhof für immer die Lichter aus. Seitdem ist der Verkehrsflughafen geschlossen. Doch wer mit der S- oder U-Bahn an dem Gelände vorbeifährt, kann den Eindruck bekommen, dass dieses Kapitel der Luftfahrtgeschichte nicht vorbei ist.
Wer auf der Ringbahn unterwegs ist, hört in Durchsagen auf Deutsch und Englisch, dass man auf dem S-Bahnhof Tempelhof zum Flughafen umsteigen kann. In den Zügen der Linie U 6 heißt es vor dem U-Bahnhof Platz der Luftbrücke: Übergang zum Flughafen Tempelhof! Warum gibt es diese alten ...

BVG: Die Securitas will von der BVG mehr Geld, weil es so viele Angriffe auf ihre Mitarbeiter gibt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1127/berlin/0054/index.html

Peter Neumann
Das Sicherheitsunternehmen Securitas verlangt für seine Dienste mehr Geld von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) - unter anderem, weil es so viele Angriffe auf sein Personal gibt. "Wir müssen in Berlin weit mehr Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall leisten als in München", sagte der Deutschland-Chef Jens Müller gestern. Doch die BVG will keine Nachforderung erfüllen. "Wir sehen als einzige Möglichkeit, den gesamten Vertrag für die Fahrkartenkontrollen sowie für den Sicherheits- und Ordnungsdienst neu auszuschreiben", teilte die BVG-Sprecherin Petra Reetz mit.
Die "Vorfallstatistik" der BVG für Januar bis September 2008 belegt, dass nicht nur ihr Personal, sondern auch das der Securitas von Fahrgästen angegriffen wird. Von den 102 Attacken, die zu mehr als drei Tagen Arbeitsunfähigkeit führten, trafen 44 Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes. Bei den 160 Übergriffen, die ...

26 November 2008

Flughäfen: Berlin übernimmt Tempelhof erst 2009, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article986992/
Berlin_uebernimmt_Tempelhof_erst_2009.html

Kurz nach der Schließung wollte Berlin eigentlich die Bundesanteile am Flughafen kaufen. Doch nun geht Finanzsenator Sarrazin erst von einer Übergabe im kommenden Jahr aus. Immerhin muss Berlin bis dahin die Betriebskosten für das Gebäude nicht alleine stemmen und spart damit Millionen.
Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat es nicht eilig mit dem Kauf der Bundesanteile am Flughafen Tempelhof durch das Land Berlin. Nachdem ursprünglich geplant war, dass der Kauf bereits vor der Schließung am 30.Oktober über die Bühne gehen sollte, geht Sarrazin nun von einer „Übergabe im Laufe des nächsten Jahres“ aus.
Das für die Kaufverhandlungen notwendige Wertgutachten wird nach Angaben des Finanzsenators nun erst im Dezember vorliegen. „Wir werden es dann auswerten und ...

S-Bahn: Saisonstart für den S-Bahn-Weihnachtszug

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20081126b.html

Ab kommenden Sonntag steuert der Weihnachtsmann die festlich geschmückte S-Bahn durch Berlin

(Berlin, 26. November 2008) Pünktlich zum 1. Advent schickt die S-Bahn Berlin GmbH wieder ihren historischen Weihnachtszug aus den zwanziger und dreißiger Jahren auf die Strecke. An allen Adventswochenenden können Familien in den festlich geschmückten Wagen bei weihnachtlicher Musik die Fahrt auf den gemütlichen Holz- und Polsterbänken genießen. Ehrenamtliche Mitglieder des Vereins Historische S-Bahn bieten an Bord Kakao, Glühwein und Stollen an. Der Weihnachtsmann höchstpersönlich steuert den Zug. Im Verlauf der Fahrt kommt er durch alle Abteile, um sich Gedichte aufsagen zu lassen und kleine Geschenke zu verteilen.

Der diesjährige Weihnachtszug startet am kommenden Sonntag, dem 30. November um 10.10 Uhr am Ostbahnhof. Unterwegs ist Zeit für ein paar Erinnerungsfotos mit dem Weihnachtsmann. Nach zwei Stunden endet die Rundfahrt wieder am Ostbahnhof. Um 12.50 Uhr gibt es eine zweite und um 15.30 Uhr eine dritte Fahrt jeweils ab Ostbahnhof.

Tickets zum Preis von 5,00 € für Kinder (1-14 Jahre) und 7,00 € für Erwachsene sind im Vorverkauf an allen S-Bahn-Verkaufsstellen erhältlich, Restkarten am Zug.

Mehr Infos unter Tel. 030 – 29743333 oder unter www.s-bahn-berlin.de

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Tarife: Fahrpreise bei BVG und S-Bahn steigen 2009 nicht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1126/berlin/0127/index.html

Peter Neumann
Die Nahverkehrstarife bleiben auch in Berlin stabil. Das sagte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern nach der Senatssitzung. Erst 2010 müssten die Fahrgäste wieder mit einer Fahrpreiserhöhung bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), der S-Bahn und den anderen Unternehmen rechnen. Damit folgt Berlin dem Beispiel des Landes Brandenburg, das bereits eine Tariferhöhung 2009 abgelehnt hat. Die Verkehrsunternehmen hätten kein schlüssiges Konzept ...

Regionalverkehr: Mit Sonderzügen zum Dresdner Striezelmarkt

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20081126.html

Auch Schönes-Wochenende-Ticket ist gültig

(Berlin, 26. November 2008) Wie in den vergangenen Jahren setzt DB Regio auch in diesem Jahr wieder Sonderzüge nach Dresden, zum Dresdner Striezelmarkt, ein. In den Zügen gilt das Schönes-Wochenende-Ticket.

Der Striezelmarkt in Dresden ist vom 27. November bis 24. Dezember jeweils von 10-20 Uhr, am 27. November ab 16 Uhr, Freitag/Sonnabend bis 21 Uhr und am 24. Dezember bis 14 Uhr geöffnet. Die Sonderzüge fahren wie folgt:

Am 29. November:
Berlin Gesundbrunnen ab 9:02 Uhr
Berlin Hbf ab 9:07 Uhr
Berlin Potsdamer Platz ab 9:13 Uhr
Berlin Südkreuz ab 9:19 Uhr
Dresden an ca. 11:45 Uhr

am 30. November sowie 6., 7. und 13. Dezember:
Berlin Gesundbrunnen ab 8:56 Uhr
Berlin Hbf ab 9:04 Uhr
Berlin Potsdamer Platz ab 9:08 Uhr
Berlin Südkreuz ab 9:13 Uhr
Dresden an ca. 11:30 Uhr

Rückfahrt ab Dresden gegen 18:30 Uhr

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr Wünsdorf/Rangsdorf - Berlin mit nicht merkbaren Taktzeiten

http://www.lok-report.de/

Am 14. Dezember 2008 ist Fahrplanwechsel in Berlin und Brandenburg. Der DBV Berlin-Brandenburg befürchtet wegen des extrem schlecht merkbaren Fahrplans in der Relation zwischen Wünsdorf und Berlin erhebliche Fahrgastrückgänge.
Der neue Fahrplan ist mit seinen kaum merkbaren Abfahrts- und Ankunftszeiten für Berufstätige, Schüler und Touristen unübersichtlich. Zu jeder Stunde bietet er neue Fahrzeiten und teilweise auch andere Laufwege. Hier macht sich nach Ansicht des DBV Berlin-Brandenburg deutlich bemerkbar, dass der Regionalverkehr in der Region nicht geeignet ist, die S-Bahn im Nahverkehr zu ersetzen.
Insbesondere die direkte Route von Rangsdorf in die Berliner City ist mit dem Umsteigen in Blankenfelde unattraktiv. Die Umsteigezeiten schwanken, wenn die Regionalzüge pünktlich sind, zwischen drei und 17 Minuten. Ein attraktiver Nahverkehr sieht anders aus! Bei Anschlusslücken von manchmal 45 Minuten in Blankenfelde wird das Laufen zur Alternative.
Der Fahrplan macht eines deutlich: es fehlt die umsteigefreie und zuverlässige 4,7 km lange S-Bahn-Strecke über Blankenfelde bis Rangsdorf! Der ab 14. Dezember 2008 gültige Regionalfahrplan ist abschreckend. Er wird sicherlich dazu beitragen, dass heutige Bahnkunden für ihre Fahrt nach Berlin das Auto nehmen - und neue Fahrgäste werden bei diesem Fahrplan bestimmt nicht gewonnen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 26.11.08).

25 November 2008

Flughäfen: 61 Millionen Euro sollen Tempelhof zum Park machen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article986111/
61_Millionen_Euro_sollen_Tempelhof_zum_Park_machen.html

Berlin bewirbt sich um die Ausrichtung der Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) im Jahr 2017. Dafür soll der Flughafen Tempelhof zu einem Park werden. Das kostet Millionen - soll aber Gewinn bringen, so Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer.
Mit einem Park der ersten Klasse will der Senat das stillgelegte Flugfeld von Tempelhof begrünen. Die Anlage soll die höchsten Weihen erhalten, die in Deutschland für Grünflächen zu vergeben sind. 2017 möchte die Koalition das Tempelhofer Feld zum Schauplatz der Internationalen Gartenbauausstellung machen. 100 Hektar des insgesamt 250 Hektar großen Landschaftsparks soll ein Zaun als inneren Bereich der Gartenschau umschließen.
Die ersten Überlegungen, die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern nach ...

Flughäfen: Nutzungsplan für Flughafen Tegel soll 2009 stehen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article986098/
Nutzungsplan_fuer_Flughafen_Tegel_soll_2009_stehen.html

Nach dem für den geschlossenen Flughafen noch keine konkreten Pläne bestehen, will der Berliner Senat ein erneutes Planungschaos vermeiden. Im kommenden Jahr soll wenigstens ein grobes Konzept vorliegen, wie das Gelände des Flughafens Tegel nach seiner Stilllegung genutzt werden soll. Nach dem Willen des Senats sollen Wohnungen, Gwerbeflächen und Grünflächen entstehen.
Der Berliner Senat will im kommenden Jahr ein erstes grobes Konzept für die Nachnutzung des Flughafens Tegel vorlegen. In einem „Werkstattverfahren“ sollen Zielvorstellungen für die Nachnutzung der 460 Hektar großen Fläche entwickelt werden, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf eine Parlamentarische Anfrage der FDP-Fraktion „Kein Planungsdesaster in Tegel wie in Tempelhof“ mit. Bis Ende 2008 sollen alle wichtigen Daten für die Entwicklung der gesamten Fläche ...

Taxi: Mehr Taxis - nun sollen die Preise steigen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1125/berlin/0044/index.html

Aber der Senat zögert
Peter Neumann
Die Zahl der Taxis in Berlin steigt und steigt. Ende September hat sie erstmals seit den neunziger Jahren wieder die 7 000 überschritten. "Derzeit sind 7 038 Konzessionen vergeben - zu viele", sagte Bernd Dörendahl, erster Vorsitzender der Innung des Berliner Taxigewerbes, der Berliner Zeitung. Die wachsende Konkurrenz führe angesichts gleichbleibender Fahrgastzahlen dazu, dass jeder Taxi-Unternehmer immer weniger Geld einnimmt. Darum wollen die Innung und der Taxi Verband Berlin Brandenburg möglichst bald die Tarife anheben. Doch der Senat hält die Taxibranche hin.
"Gäbe es weniger Taxis, würden wir auf Fahrpreiserhöhungen ...

22 November 2008

Tarife: Die Chancen, dass es 2009 auch in Berlin keine Fahrpreiserhöhung gibt, sind gestiegen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1122/berlin/0052/index.html

Noch ist das Tauziehen um die Fahrpreise nicht beendet, der Senat will erst am Dienstag entscheiden. Doch die Chancen, dass die Fahrgäste in Berlin 2009 von einer Tariferhöhung verschont bleiben, haben sich weiter verbessert. Eine Verteuerung ließe sich jetzt kaum noch vor den Bürgern rechtfertigen, hieß es am Freitag in der rot-roten Koalition. Denn am Tag zuvor hatte der Aufsichtsrat des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) beschlossen, dass es in Brandenburg im kommenden Jahr keine Preisanhebung geben wird. "Wenn der Senat eine Erhöhung der Tarife in Berlin erlauben würde, während die Fahrpreise im Nachbarland unverändert bleiben, käme er unter einen großen Begründungszwang", so das Argument.
Schließlich tanken die Busse in Brandenburg und in Berlin den gleichen Kraftstoff - der spürbar ...

Bahnverkehr: Die fast perfekte Radwelle, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1122/seite3/0004/index.html

Entgleisungen, Risse, Fahrplanchaos - rund um die Uhr arbeiten Techniker der Bahn daran, das ramponierte Image der ICE-Züge wiederherzustellen
Peter Kirnich
BERLIN. Ingo Fritz starrt auf den Monitor. Fast dreißig Minuten dauert das schon, nichts kann den Mann ablenken. Sein Blick ist nur auf den Bildschirm gerichtet - als würde ein Fußballer den Ball gerade auf den Elfmeterpunkt legen oder Benno Fürmann jeden Moment von der Eiger Nordwand stürzen. Doch nichts dergleichen passiert.
Was Fritz fesselt, ist alles andere als spektakulär, trotzdem hängt vielleicht Leben davon ab. Der Bahn-Techniker blickt im Instandsetzungswerk Berlin-Rummelsburg auf einen simplen, hellgrünen Schirm. Würden ein paar dieser kleinen, roten Punkte auftauchen, die wie Kratzer aussehen - höchste Alarmstufe hieße das für Fritz. Sein Job ist es, sie zu entdecken. Aber an diesem Nachmittag taucht kein einziger dieser Punkte auf. Der junge Techniker im Blaumann schaltet den Monitor ...

21 November 2008

U-Bahn: Auch BVG lässt kürzere Züge fahren, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article983096/.html

Nach der S-Bahn stehen nun auch den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) weniger Wagen für ihre Züge zur Verfügung. Laut BVG-Sprecherin Petra Reetz fahren auf den U-Bahn-Linien des Kleinprofils derzeit kürzere Züge als gewohnt.
Grund dafür sei, dass bei zunächst 28 der insgesamt 80 neu in Dienst gestellten U-Bahnwagen der Baureihe HK die Achsen kontrolliert werden müssen. Bereits bei der Übernahme der ersten Wagen Ende 2006 hatte die BVG festgestellt, dass die Radsatzlager sich als weniger haltbar erwiesen als vom Hersteller Bombardier zugesichert. Der Hersteller würde jetzt die Reparatur als Regressleistung und somit kostenlos für die BVG vornehmen, so Reetz. Die Arbeiten sollen bis Jahresende abgeschlossen sein.
Bis dahin können auf den Linien U 1, U 2 und U 3 pro Tag etwa ...

Flughäfen: Großbrand in Tegel, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1121/berlin/0048/index.html

Holzbaracke brannte ab / Flugzeuge wurden nach Schönefeld umgeleitet
Andreas Kopietz
Auf dem Flughafen Tegel hat es gestern einen Großbrand gegeben. Kurz vor 7 Uhr brach das Feuer in der Quarantänestation im Nordteil des Flughafens aus. Die Flammen breiteten sich innerhalb weniger Minuten auf das ganze Gebäude aus. Die etwa 1 000 Quadratmeter große leere Holzbaracke brannte vollständig ab. Der dunkle Qualm war weit sichtbar. Die Feuerwehr war zeitweise mit 150 Mann im Einsatz, um ein Übergreifen auf andere Gebäude zu verhindern. "Wir konnten das Haus im Grunde nur kontrolliert abbrennen lassen", sagte ein Feuerwehrsprecher.
Auch Löschfahrzeuge der Flughafenfeuerwehr waren im Einsatz, was zur Folge ...

Tarife: Seniorenticket soll 45 Euro pro Monat kosten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1121/berlin/0043/index.html

Ob dafür andere Tarife in Berlin steigen, ist ungewiss
Peter Neumann
Wenigstens so viel steht fest: Im Land Brandenburg werden die Fahrpreise im nächsten Jahr nicht steigen. Das hat der Aufsichtsrat des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) gestern beschlossen. Dagegen blieb weiterhin offen, was mit den Nahverkehrstarifen in Berlin geschieht. Am Dienstag will der Senat darüber beraten, ob sie 2009 ebenfalls stabil bleiben - oder ob es eine separate Tariferhöhung ausschließlich für Berlin geben wird. "Wie die Entscheidung ausfallen wird, ist noch nicht absehbar", sagte der VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die S-Bahn wollen die Tarife zum 1. April um durchschnittlich 2,4 Prozent erhöhen. Doch die Diskussionen darüber dauerten noch an, so Franz.
Von einer drohenden "Tarifmauer" zwischen den beiden Ländern ...

20 November 2008

Bahnverkehr + Straßenverkehr: Betonbrücke erhält doch eine Klinker-Verkleidung, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1120/berlin/0121/index.html

Karin Schmidl

Gut zwei Jahre nach dem Neubau der Fernbahnbrücke am S-Bahnhof Friedrichshagen werden die dortigen großflächigen Betonwände verklinkert. Darauf haben sich die Deutsche Bahn und Anwohnerinitiativen verständigt. Die Bahn hatte unter Hinweis auf hohe Kosten die Verklinkerung zunächst abgelehnt. Anwohner und Geschäftsleute wollten aber nicht akzeptieren, dass am Eingang zu ihrem weitgehend denkmalgeschützten Ortsteil nackter Beton zu sehen ist. Sie sammelten ...

U-Bahn + Bahnhöfe: Naturkundemuseum erhält erst 2009 eine eigene Station, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1120/berlin/0062/index.html

Der U-Bahnhof Zinnowitzer Straße wird später umbenannt
Peter Neumann

Die Frist ist verstrichen, es hat nicht rechtzeitig geklappt. Der U-Bahnhof Zinnowitzer Straße in Mitte wird nun doch nicht schon beim nächsten Fahrplanwechsel am 14. Dezember einen neuen Namen bekommen. Anders als geplant kann die Station an der Linie U 6 erst im nächsten Jahr in "Museum für Naturkunde" umbenannt werden. Damit erhält die lange Geschichte der Bemühungen, diesem Bahnhof eine sinnvollere Bezeichnung zu geben, ein weiteres Kapitel.
"Wir gehen derzeit davon aus, dass die Umbenennung im Sommer 2009 erfolgen wird", sagte Stefanie Firyn vom Museum für Naturkunde gestern. Als Termin werde jetzt die für den ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Was DB Regio-Kunden über das Fahrplanjahr 2009 wissen sollten, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
64e72cced7a61b4fc1257506004c0cb9?
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Aktuelle Fahrplantabellen stehen bereits unter www.bahn.de

Das Fahrplanjahr 2009 beginnt europaweit am 14. Dezember 2008. In der Region Berlin/Brandenburg wird es einige Veränderungen im Fahrplan, aber auch in der Fahrgastinformation und bei den Tickets geben. Renado Kropp, Abteilungsleiter Angebotsplanung bei DB Regio Nordost, beantwortet dazu Fragen.

Was ändert sich im DB Fahrplanjahr 2009 für Berlin und Brandenburg?

Renado Kropp: Der Fahrplan im Jahr 2009 bringt einige Neuerungen, aber vor allem umfangreiche Bauarbeiten. Die großen Veränderungen durch Bauarbeiten sind bereits in den Netzfahrplan eingearbeitet.

Eine größere Baustelle wird für die Strecke nach Hamburg geplant. Welchen Einfluss hat sie auf die Regelfahrpläne?

Renado Kropp: Vom 1. März bis 13. Juni 2009 ist mit umfangreichen Bauarbeiten ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Neues im Fahrplan 2009 bei DB Regio und im Fernverkehr, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
bad21e742afaf74cc1257506004d0d4c?
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Neues im Regionalverkehr
RE 3 Stralsund/Schwedt(Oder)– Berlin Hbf–Elsterwerda
Es gibt einen Winter- und einen Sommerfahrplan. Im Winterfahrplan ist die baubedingte Eingleisigkeit auf dem Abschnitt Baruth–Wünsdorf berücksichtigt worden. Zusätzlich ab 1.03. wirken die Baumaßnahmen auf der Hamburger Strecke auf den RE 3. Deshalb verkehren die Züge Schwedt-Elsterwerda in stark geänderten Zeiten und können in Doberlug-Kirchhain nicht den Anschluss vom/zum RE 10 Richtung Finsterwalde herstellen. Deshalb wird Schienenersatzverkehr zwischen Doberlug-Kirchhain und Finsterwalde zum Anschluss an die RE 3 eingerichtet. Die Züge von und nach Schwedt haben ca. 25 min Aufenthalt in Berlin Hbf und fahren dementsprechend früher ab Elsterwerda bzw. später nach Elsterwerda. Ab 1.3. verändern sich nochmals die Zeiten in Richtung Süden.

RE 4 Wismar–Berlin–Jüterbog
Der RE 4 erhält eine veränderte Lage zwischen Ludwigsfelde und Schwerin, bis zu 8 min später in Richtung Norden und ab Wittenberge ...

allg.: Weihnachtsmärkte in Brandenburg, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
e8d15aed986ea841c1257506005436e2?
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Äpfel, Nuss und Mandelkern – Nikolaus und Weihnachtsstern

Von romantisch bis historisch: Brandenburger Weihnachtsmärkte

Wenn die ersten Flocken fallen und Glühweinduft in die Nase steigt, dann beginnt die vielleicht schönste Zeit im Jahr: Weihnachten steht vor der Tür. Das Beste: Von Berlin aus ist man in nur zwanzig Minuten in einem holländischen, polnischen, italienischen oder böhmischen Weihnachtsparadies angekommen. Wie das geht? Ganz einfach: Besuchen Sie die Weihnachtsmärkte in Potsdam und Brandenburg.
Böhmische Tradition mitten in Potsdam erleben alle Besucher auf dem Weihnachtsmarkt im historischen Weberviertel. Dieses Viertel wurde 1751 von Friedrich dem Großen für böhmische Protestanten erbaut. Bis heute ist das Dorf im Stadtteil Babelsberg gut erhalten. Auf dem Weberplatz mit seiner Friedrichskirche findet Ende November der Böhmische Weihnachtsmarkt statt. Hier entdeckt man sicherlich die ein oder andere ausgefallene Geschenkidee aus der traditionellen ...

S-Bahn: Zehn Jahre nach S-Bahn-Anbindung wird am 13. und 14. Dezember gefeiert, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
42d94f85bfc45c87c12575060049e091?
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Vor zehn Jahren erhielt die brandenburgische Stadt Hennigsdorf wieder einen S-Bahn-Anschluss. Der Streckenabschnitt Tegel–Hennigsdorf
(S 25) wurde am 15.12.1998 feierlich eröffnet. Aus Anlass des Jubiläums findet der diesjährige S-Bahn-Weihnachtsmarkt in Zusammenarbeit mit der Stadt am dritten Adventswochenende auf dem Bahnhofsvorplatz in Hennigsdorf statt.
Geöffnet ist dieser am Samstag, dem 13. Dezember, von 11 bis 20 Uhr und am Sonntag, dem 14. Dezember, von 11 bis 18 Uhr. Geboten werden neben einem bunten Markttreiben Stadtrundfahrten mit historischen Bussen, Pendelfahrten mit einem Dampfzug mit der 52 8177 zwischen Hennigsdorf und Birkenwerder, eine Besichtigung des Hennigsdorfer Werks von Bombardier Transportation sowie ein Bühnenprogramm. Erwartet werden unter anderen am Samstag ein Double von Robbie Williams, am Sonntag Andrea Jürgens. Weitere Informationen in punkt 3 am 4. Dezember und im Internet unter ...

Tarife: Berliner Schwarzfahrer können Strafen nicht zahlen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article982541/.html

Kontrolleure haben in der Berliner U- und S-Bahn deutlich mehr Schwarzfahrer erwischt als im letzten Jahr. Die müssen eigentlich 40 Euro Strafe berappen. Doch die Hälfte aller Ertappten hat bereits so viele Schulden, dass sie nicht zahlen können.
In Berliner Bussen und Bahnen sind in diesem Jahr deutlich mehr Schwarzfahrer ertappt worden als 2007. Bis Ende September wurden bei der BVG bereits rund 260.600 Fahrgäste ohne gültiges Ticket erwischt, bei der S-Bahn waren es bis Mitte des Jahres rund 84.400. Damit sei die Quote der Schwarzfahrer im Vergleich zum Gesamtjahr 2007 bei der BVG von 3,3 auf 3,8 Prozent gestiegen. Bei der S-Bahn wuchs die Quote von 2,8 auf 3,5 Prozent.
Wer bei Kontrollen ohne gültiges Ticket fährt, muss 40 Euro „erhöhtes Beförderungsentgelt“ als Buße zahlen. Es sei denn, ein Kunde kann später ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Zum Fahrplanwechsel mit verbesserten Angeboten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20081120.html

Kürzere Reisezeiten, neue und attraktive Reisemöglichkeiten im Fern- und Nahverkehr, neuer InterCity-Halt in Greifswald

(Berlin, 20. November 2008) Die Deutsche Bahn bietet ihren Kunden zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember zahlreiche neue und verbesserte Verbindungen. Die wichtigsten Neuerungen im Fernverkehr:

Berlin–Amsterdam jetzt im zwei-Stunden-Takt
Die IC-Linie Berlin–Hannover–Amsterdam fährt ab Fahrplanwechsel durchgehend im 2-Stunden-Takt bis nach Amsterdam Zuid und weiter zum Amsterdamer Flughafen Schiphol.

Schneller von Schwerin nach Rostock und Stralsund
Ein Großteil der IC-Züge zwischen Schwerin und Stralsund wird um 10 Minuten beschleunigt. Der Reisezeitvorteil ergibt sich aus den geänderten Fahrplänen der Züge im Streckenabschnitt Rostock-Stralsund.

Greifswald erhält IC-Direktverbindung via Rostock nach Stuttgart
Ab Fahrplanwechsel können Greifswalder mit dem InterCity direkt nach Rostock, Schwerin, Hamburg und weiter über Dortmund–Köln bis nach Stuttgart fahren. Das Zugpaar verkehrt montags bis freitags um 7.02 Uhr ab Greifswald, in der Gegenrichtung erreicht der InterCity um 18.33 Uhr die Hansestadt.

Flughafen Hamburg jetzt mit der Bahn schnell erreichbar
Mit der Inbetriebnahme der S-Bahn nach Hamburg Airport ist der Flughafen jetzt von Rostock und Schwerin bequem mit der Bahn zu erreichen. Die Fahrt mit IC und S-Bahn dauert von Rostock nur 2:24 Stunden, von Schwerin nur 1:26 Stunden.

Zusätzliche Züge an Wochenenden nach und von Berlin
An Wochenenden verkehren zusätzliche ICE/IC-Züge zwischen Darmstadt–Frankfurt(M)Süd–Berlin, zwischen Düsseldorf–Münster–Hannover–Berlin, zwischen Berlin–Hannover–Dortmund–Köln und zwischen Berlin–Hannover–Kassel–Frankfurt(M).

Wegen der Bauarbeiten auf der Strecke Berlin–Hamburg vom 1. März bis 13. Juni 2009 wird der Abschnitt Nauen–Wittenberge in dieser Zeit gesperrt. ICE-Züge zwischen Berlin und Hamburg werden umgeleitet und beginnen/enden in Berlin. ICE-Züge in/aus Richtung Dänemark beginnen/enden in diesem Zeitraum in Hamburg. Die EC/IC-Züge der Linie Hamburg–Berlin–Dresden–Prag beginnen und enden in Berlin bis auf EC 173/172. Dieses Zugpaar verkehrt mit verlängerten Fahrzeiten und Halt in Ludwigslust und Wittenberge auch während der Bauzeit von/nach Hamburg.

Reisezeitgewinn von Berlin nach Brüssel/Paris
Im Juni 2009 geht die Neubaustrecke Aachen–Lüttich in Betrieb. Dadurch verkürzt sich die Reisezeit der ICE- und TGV-Züge zwischen Köln und Brüssel um cirka 30 Minuten. In Köln besteht Anschluss aus Richtung Berlin. Die Reisezeiten der ICE/TGV-Verbindung von Berlin nach Brüssel und von Berlin nach Paris verkürzen sich um fast eine Stunde auf 6:47 Stunden beziehungsweise 8:15 Stunden.

Nachtzugverkehr:
Der City Night Line (CNL) Berlin–Paris wird neu über Saarbrücken statt Brüssel geführt. Der CNL Berlin–Basel–Zürich verkehrt ab Fahrplanwechsel über Halle (Saale) und Erfurt. Zwischen Berlin und Erfurt kann der CNL auch als Spätverbindung genutzt werden.

Im Nachtzugverkehr wird neu der D 449/448 Berlin–Warschau–Berlin eingesetzt. In Berlin hält dieser Zug in den Bahnhöfen Gesundbrunnen und Lichtenberg. Dieser Zug hat Kurswagen nach Gdynia, Krakow und Kaliningrad. Eine weitere Nachtzugverbindung wird mit dem EuroNight (EN) Berlin–Budapest über Dresden–Bratislava eingerichtet. Dieser Zug führt Kurswagen von und nach Wien - die Automitnahme zwischen Berlin und Wien ist möglich. Dafür entfällt der bisherige EuroNight Berlin–Wien über Leipzig und Passau.

Die wichtigsten Änderungen im Nahverkehr:

RB 12 Berlin-Lichtenberg–Templin Stadt
Neu fährt ein Spätzug ab Berlin-Lichtenberg (um 22.36 Uhr) über Berlin-Gesundbrunnen. Der Zug erhält durch die RE 5 täglichen Anschluss von Berlin Hbf. Dafür entfällt morgens ein Zug nach Templin.

RB 13 Wustermark–Berlin-Spandau
Das Zugangebot auf dieser Linie wird um zwei Zugpaare erweitert.

RB 66 Potsdam–Szczecin Glowny
Die Verlängerung des „Stettiner Haff“ von Belzig wird auch im kommenden Fahrplan angeboten. Er stellt eine Entlastung des Frühberufsverkehrs in der Relation Belzig/Borkheide–Potsdam dar.

RE 4 Wismar–Berlin–Jüterbog
Die Züge der RE-Linie 4 verkehren ab Fahrplanwechsel zwischen Ludwigsfelde und Schwerin mit veränderten Fahrzeiten, um die Umsteigemöglichkeiten in Wittenberge zu verbessern. Die Züge, die bisher in Luckenwalde endeten, verkehren bis Jüterbog.

Informationen zum neuen Fahrplan gibt es im Internet unter www.bahn.de.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

19 November 2008

VBB: Fahrplanwechsel 2008

http://www.lok-report.de/

Im Berliner Nahverkehr bringt der Fahrplanwechsel einige Angebotsverbesserungen auf den Linien der BVG. Bei der S-Bahn wird der Umbau des Ostkreuzes sich ab dem kommenden Spätsommer erheblich auf die Linienführungen auswirken. Auch im Berliner Umland bringen Bauarbeiten einige Änderungen im Schienenverkehr, vor allem die Strecke in Richtung Hamburg ist betroffen.
Die größten Auswirkungen wird der Austausch der schadhaften Schwellen zwischen Nauen und Wittenberge auf der Hamburger Bahn haben: Zwischen dem 14. März und dem 13. Juni 2009 ist dieser Abschnitt total gesperrt. Diese Vorgehensweise wurde gewählt, weil die Probleme so innerhalb von drei Monaten behoben werden können. Alle anderen Varianten hätten den Bahnverkehr deutlich längere Zeit massiv behindert.
Die Fernverkehrszüge zwischen Berlin und Hamburg werden über Stendal und Salzwedel umgeleitet. Wer von Berlin nach Wittenberge und weiter nach Schwerin und Wismar fahren möchte, kann dies mit der Linie RE 2 tun, die über Rathenow hinaus verlängert wird. Die Stationen zwischen Nauen und Wittenberge werden mit Ersatzbussen bedient. Leider ergeben sich längere Fahrtzeiten.
Dafür sind die Arbeiten an der Frankfurter Oderbrücke abgeschlossen, wodurch auch die bisherigen Einschränkungen auf der Ostbahn (Linie NE 26) wegfallen. Die Streckensanierung zwischen Werbig und Kostrzyn wird nun fahrplanwirksam. Da ab dem Fahrplanwechsel außerdem die Umsteigezeiten in Kostrzyn verkürzt werden, ist Gorzów Wielkopolski dann deutlich schneller zu erreichen.
Ab dem 31. August des kommenden Jahres kann die Verbindungskurve zwischen der Stadtbahn und dem Ring wegen des Umbaus am Ostkreuz nicht mehr genutzt werden. Daher kann die Linie S 9 nicht mehr den gesamten Linienweg von Spandau bis Schönefeld fahren. Stattdessen wird die S 9 von Schönefeld über den Ostring bis nach Blankenburg fahren. Die auf der Stadtbahn bis Spandau entfallenen Leistungen der S 9 werden durch Züge der S 75 ersetzt. Außerdem wird es Änderungen bei den Linien S 45 und S 47 auf dem Südring sowie Anpassungen bei der Linie S 85 geben.
Da am Wochenende die frühen U-Bahn-Züge schwach genutzt werden, dafür aber am frühen Abend zusätzlicher Bedarf besteht, wird die Taktverdichtung auf vielen U-Bahn-Linien um eine Stunde nach hinten verschoben.
Die Straßenbahnlinie 12 (Weißensee, Pasedagplatz - Mitte, Am Kupfergraben) wird wochentags tagsüber von einem 20- auf einen 15-Minuten-Takt umgestellt. Es wird also eine echte Angebotsausweitung geben.
Ein verstärktes Angebot wird es auch bei einigen Buslinien geben, darunter die Linien X 11, X 33, 115 und 125. Insgesamt 18 Bushaltestellen der BVG werden umbenannt (Pressemeldung VBB, 19.11.08).

Flughäfen: Letzte Starts in Tempelhof nun für Montag geplant, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1119/berlin/0086/index.html

Peter Neumann

Die drei letzten Flugzeuge auf dem ehemaligen Tempelhofer Flughafen sollen dort am Montagvormittag starten - sofern das Wetter dies erlaubt. Darauf haben sich die Piloten verständigt, sagte Tilo Schmidt, der vor der Stilllegung des Flughafens Rundflüge mit der Antonow AN-2 der Air Tempelhof organisiert hatte, gestern der Berliner Zeitung. Ein weiterer Doppeldecker aus ...

Bus: Besserer Schutz für Busfahrer der BVG, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1119/berlin/0079/index.html

Peter Neumann

Künftig sollen alle Busfahrer der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) besser vor Übergriffen geschützt werden. Das teilte Innensenator Ehrhart Körting (SPD) gestern nach der Senatssitzung mit. Jeder neue Bus erhält neben dem Fahrersitz eine Scheibe, die gegen Attacken von hinten und von der Seite schützt. Alle Busse, die darüber noch nicht verfügen, werden bis Ende ...

18 November 2008

Radverkehr: Call a Bike geht in die Winterpause

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/ubd/ubd20081118.html

Zwischen Mitte Dezember und Mitte März 2009 wird ein Großteil der bundesweit rund 5.600 Bahn-Mieträder generalüberholt / Bikes in Stuttgart und an 16 ICE-Bahnhöfen auch in der kalten Jahreszeit nutzbar

(Frankfurt am Main, 18. November 2008) Das DB-Fahrradmietsystem Call a Bike geht in die Winterpause. Je nach Wetterlage werden ab Mitte Dezember die ca. 5.000 Räder an den Standorten Berlin, Frankfurt am Main, Karlsruhe, Köln und München in die Werkstätten der Deutschen Bahn gebracht. Dort prüfen Experten die silber-roten CallBikes „auf Herz und Nieren“, bevor sie ab Mitte März 2009 wieder in gewohnt guter Qualität und ansprechender Optik das Stadtbild prägen werden. Echte Fahrradfans müssen aber auch während der Wintermonate nicht auf ihr CallBike verzichten: Sie können sich ein persönliches Exemplar für pauschal 60 Euro mieten.

Eine besondere Regelung für die kalte Jahreszeit gibt es in diesem Jahr erstmals für Stuttgart. Auf Wunsch der Stadt werden die über 60 Callbike-Stationen auch in den Wintermonaten nutzbar sein. Da bei Minusgraden jedoch eine geringere Nachfrage zu erwarten ist, wird die Anzahl der Fahrräder an die jeweilige aktuelle Anfrage angepasst. Die baden-württembergische Landeshauptstadt setzt im Vergleich zu den anderen Call a Bike-Städten auf feste Rückgabestationen.

Neben Stuttgart können an den neu eingerichteten Mietstationen der ICE-Bahnhöfe Baden-Baden, Bonn, Braunschweig, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Freiburg im Breisgau, Fulda, Gotha, Hamburg, Hannover, Kassel-Wilhelmshöhe, Mainz, Mannheim, Oldenburg (Oldb.) und Weimar Fahrräder gemietet werden. Damit kann der Bahnhof auch in der kalten Jahreszeit Start- und Zielpunkt einer Fahrt mit dem Rad bleiben. Bis Ende 2009 sollen 100 ICE-Bahnhöfe mit CallBikes ausgestattet sein.

Das Mieten der bundesweit rund 5.600 CallBikes funktioniert ganz einfach. Mit einem Anruf beim Kundenservice registriert man sich einmalig für alle Call a Bike-Städte bundesweit als Nutzer. Die Freischaltung für das DB-Fahrradmietsystem erfolgt sofort. Die Räder können rund um die Uhr unter der auf dem Fahrradschloss aufgedruckten Rufnummer per Handy gebucht werden.

Weitere Informationen zu Call a Bike im Internet unter www.callabike.de oder beim Kundenservice Tel. 07000 5225522*.

*Preise aus dem dt. Festnetz Mo - Fr 9-18 Uhr 12,6 ct/Minute, Nebenzeit 6,3 ct/Minute; inkl. USt., Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Flughäfen: In Tempelhof heben noch einmal Flugzeuge ab, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1118/berlin/0106/index.html

Peter Neumann
Obwohl der Flughafen Tempelhof geschlossen ist, werden dort noch einmal Flugzeuge starten. Für die drei Maschinen, die wegen ungünstigen Wetters nicht mehr rechtzeitig vor der Schließung abheben konnten, hat die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg Außenstartgenehmigungen erteilt. Nun müssen die Piloten ...

Tarife: IGEB lehnt Erhöhung der Fahrpreise im VBB entschieden ab

http://www.lok-report.de/

Die Verkehrsunternehmen in Berlin und Brandenburg wollen die Fahrpreise für Bahnen und Busse zum 1. April 2009 anheben. Der Fahrgastverband IGEB fordert den VBB-Aufsichtsrat auf, das Vorhaben abzulehnen - aus folgenden Gründen:
• Gerade erst hat die S-Bahn GmbH über erfreulich hohe Fahrgastzuwächse berichtet. Auch bei BVG, DB Regio und ViP in Potsdam steigt die Zahl der Kunden. Ein Grund für die positive Entwicklung ist der Umstieg von Autofahrern nach dem starken Anstieg der Kraftstoffpreise. Zuletzt sind diese Preise aber wieder gefallen. Jetzt eine Erhöhung der Tarife für Bahnen und Busse zu beschließen, wäre eine Aufforderung an die Neukunden: Zurück in die Autos!
• Mehr Fahrgäste bedeuten auch mehr Einnahmen. Das ermöglicht es den Verkehrsunternehmen, gestiegene Kosten zu tragen, ohne schon wieder die Fahrpreise erhöhen zu müssen.
• Die BVG-Kunden haben im Frühjahr während des Streiks schwere Zeiten durchgemacht. Die S-Bahn-Kunden ärgern sich täglich über Serviceabbau (personalfreie Bahnhöfe, Beseitigung von Zugzielanzeigern), Fahrzeugmangel und vermehrte Unpünktlichkeit. Am Ende eines solchen Jahres eine Tariferhöhung zu fordern, ist dreist und könnte sich kein normales Wirtschaftsunternehmen erlauben.
• Als Reaktion auf die gesamtwirtschaftliche Lage werden Förderprogramme für die Autoindustrie diskutiert und Förderprogramme für die Autokäufer beschlossen. Zugleich werden im Dezember die Preise bei der DB und sollen 2009 die Fahrpreise im Verbund Berlin-Brandenburg erhöht werden. Eine solche Benachteiligung der Fahrgäste ist verkehrspolitisch, umweltpolitisch und sozialpolitisch unverantwortlich. Im Übrigen bieten auch Verkehrsunternehmen und Fahrzeughersteller von Bahnen und Bussen in Deutschland sehr viele Arbeitsplätze.
• Im Oktober 2006 hatte Berlins Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer mit den großen Verkehrsunternehmen verabredet, dass sie als Voraussetzung zur Genehmigung künftiger Fahrpreiserhöhungen eine strukturelle Reform des in vielen Details verbesserungsbedürftigen VBB-Tarifs vorlegen müssen. Mit Ausnahme einiger kleiner Veränderungen haben sich die Verkehrsunternehmen bis heute nicht auf eine Strukturreform verständigen können, fordern nun aber schon wieder eine neue Tariferhöhung.
• Jährliche Tariferhöhungen verursachen jährlich hohe Umstellungskosten. Hier kann gespart werden (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 18.11.08).

Tarife: DBV findet Fahrpreiserhöhungen nicht notwendig

http://www.lok-report.de/

Geradezu groteske Züge nimmt die derzeit aktuelle Diskussion um eine mögliche Fahrpreiserhöhung im Bereich des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) an. Berlins Verkehrssenatorin Junge-Reyer scheint nicht grundsätzlich dagegen, Brandenburgs Verkehrsminister Dellmann hat sich klar dagegen ausgesprochen und die Verkehrsunternehmen möchten natürlich gerne die Preise steigen lassen.
Wer legt denn nun die Fahrpreise fest?
Ganz klar gegen eine Erhöhrung im kommenden Jahr spricht sich der DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg aus. Es besteht seiner Meinung nach überhaupt kein Grund dafür. Als Begründung werden steigende Energiekosten und steigende Personalkosten von den Unternehmen genannt. Der DBV hält dagegen, dass durch die enorme Zunahme an Fahrgästen (unter anderem erwartet die S-Bahn Berlin GmbH für 2008 einen neuen Rekord von 370 Millionen Fahrgästen) auch die Fahrgeldeinnahmen gestiegen sind, ohne dass deshalb eine nennenswerte Verbesserung des Verkehrsangebotes entgegensteht.
Die fahrenden Züge werden voller - mehr nicht. In den vergangenen Jahren haben insbesondere BVG und S-Bahn Berlin GmbH sehr viel Personal abgebaut und dadurch Personalkosten eingespart. Auch wurde bei Service gespart, weil kaum eine Station noch mit Personal besetzt ist.
Unter umweltpolitischen Gesichtspunkten wäre eine Fahrpreiserhöhung, auch wenn sie unterhalb der Inflationsrate liegt, ein falsches Zeichen. Die Maut für Lkws wird in einigen Bereichen nicht wie geplant erhöht, die Automobilindustrie soll Milliardenhilfen erhalten und Käufer von Neuwagen bekommen Steuergeschenke. Nur für die Fahrgäste im Nah- und Fernverkehr steigen die Fahrpreise.
Der DBV hofft, dass sich Verkehrsminister Dellmann mit seiner eindeutigen Ablehnung durchsetzt und auch seine Kollegen aus Berlin, den Brandenburger Landkreisem und kreisfreien Städten überzeugen kann (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 18.11.08).

Tarife: Dellmann weiter gegen Tariferhöhungen im VBB

http://www.lok-report.de/

Infrastrukturminister Reinhold Dellmann erneuert sein Nein zu Tariferhöhungen im Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB). Medienberichten zufolge soll sich der VBB Aufsichtsrat am kommenden Donnerstag mit dem Thema befassen.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Eine Tarifanpassung steht nicht auf der Tagesordnung der nächsten Aufsichtsratssitzung des VBB. Wichtigster Tagesordnungspunkt ist die Einführung eines Seniorentickets. Das wird von Brandenburg gewollt und begrüßt. Ein Seniorenticket kann ohne Tariferhöhung eingeführt werden.
Wenn einzelne Verkehrsunternehmen Preiserhöhungen fordern, mündet das nicht automatisch auch in einen Beschluss des Aufsichtsrates. Hierfür muss zunächst ein Konzept entwickelt und mit den Ländern Berlin und Brandenburg abgestimmt werden, das dann als Beschlussvorschlag auf die Tagesordnung des Aufsichtsrates gesetzt wird. Nichts davon liegt heute dem Aufsichtsrat vor. Brandenburg sieht weiterhin keine Notwendigkeit für eine Tariferhöhung, zumal die Preise erst im April dieses Jahres angehoben wurden. Wenn wir mehr Fahrgäste im ÖPNV gewinnen wollen, sollten wir gerade angesichts der nach wie vor hohen Benzinpreise die Fahrpreise stabil halten, um gegenüber dem Auto einen Vorteil zu behalten." (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 18.11.08).

17 November 2008

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Deutsche Bahn modernisiert das Schienennetz in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20081117.html

Acht große Bau-Korridore im Jahr 2009 / Schwerpunkte sind Hauptstrecken und Knotenpunkte / Umfassende Kundeninformation / Baumaßnahmen vollständig im Fahrplan berücksichtigt / Besonderes Konzept für Baufahrplan Hamburg–Berlin

(Berlin, 17. November 2008) Die Deutsche Bahn setzt die Erneuerung ihrer Infrastruktur mit Hochdruck fort und wird im Rahmen des Modernisierungsprogramms ProNetz auch im Jahr 2009 viele Baumaßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Schieneninfrastruktur durchführen. „Um die Leistungsfähigkeit unseres Netzes zu erhalten und weiter zu erhöhen, sollen rund 366 Millionen Euro, das sind fast 74 Millionen Euro mehr als im Vorjahr, in die Infrastruktur fließen. Damit setzen wir unsere Bauoffensive fort“, erläuterte heute der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für das Land Berlin, Ingulf Leuschel, bei der Vorstellung der Baumaßnahmen für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. „Wie in den vorangegangenen Jahren wollen wir unsere Kunden frühzeitig und umfassend informieren. Im Vergleich zum Vorjahr sind nahezu alle Baumaßnahmen der baubedingten Fahrplanänderungen schon heute in den Verkaufs- und Informationssystemen enthalten.“

Neben zahlreichen kleineren Maßnahmen wird es 2009 in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern acht große Korridorprojekte geben: Dazu gehören die Strecke Hamburg–Berlin, auf der während einer dreimonatigen Sperrung von März bis Mitte Juni Tausende Schwellen ausgetauscht werden. Der Fernverkehr wird über Stendal und Salzwedel umgeleitet, während der Nahverkehr überwiegend wie gewohnt unterwegs ist. Auf der Strecke Rostock–Schwerin stehen an mehreren Wochenenden im April und Mai Brückenbauarbeiten und Weichenwechsel an und zwischen Berlin-Spandau und Berlin Ostbahnhof werden in der ersten Jahreshälfte insgesamt neun Kilometer Gleisanlagen erneuert.

Bereits 2008 wurden in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 60 große Baumaßnahmen in elf Korridoren gebündelt zuverlässig umgesetzt. Dabei konzentrierten sich die Arbeiten auf Hauptstrecken wie Berlin–Frankfurt(Oder), Berlin–Dresden, Stralsund–Greifswald sowie die Erneuerung der Havelbrücke bei Rathenow und zahlreiche Vorhaben im Bahnknoten Berlin. Daneben wurden – neben umfangreichen kleineren Baumaßnahmen – 41 weitere größere Bauvorhaben auf zahlreichen Strecken außerhalb der Korridore durchgeführt.

Trotz des weiter intensiven Baugeschehens sollen die Auswirkungen für die Bahnkunden geringer als in den letzten Jahren ausfallen. Der weitaus überwiegende Teil der Fahrplanänderungen ist schon heute in den Informations- und Verkaufssystemen enthalten. So erhalten Bahnkunden in Reisezentren, am BahnBau-Telefon, im Internet und an den DB-Automaten auch für Baustellenphasen Auskünfte und Reservierungen auf der Basis des tatsächlichen Fahrplans. Ebenso aktuell und immer an der richtigen Stelle informiert „Max Maulwurf“, der Baustellenbotschafter der DB, mit Plakaten, Broschüren, Anzeigen und Aushängen in den Bahnhöfen, im Zug und in den Tagesmedien. Aktuelle Baustelleninfos präsentiert er auch im Internet und für mobile Geräte wie PDA oder Blackberry sogar unterwegs: bauarbeiten.bahn.de/mobil.

Bundesweit hat die DB für 2009 die 300 größten Baustellen in 60 Korridoren gebündelt. Im Schnitt wird bundesweit jeden Tag an rund 600 Baustellen gearbeitet. Um die unmittelbaren Auswirkungen auf den Bahnbetrieb möglichst gering zu halten, wird, wann immer möglich, „unter dem rollenden Rad“ gebaut.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Zweieinhalb Stunden bis Hamburg, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1117/berlin/0029/index.html

Die Bahn tauscht von März bis Juni auf der ICE-Strecke Betonschwellen aus / Fahrpreise sollen reduziert werden
Peter Neumann
Weil bröselnde Betonschwellen ausgetauscht werden, müssen die Fahrgäste zwischen Berlin und Hamburg für das nächste Jahr längere Reisezeiten einplanen. Das hat Ingulf Leuschel, der Konzernbevollmächtigte der Bahn, angekündigt. Vom 1. März bis 13. Juni seien sie mit dem Intercity Express (ICE) im Durchschnitt 35 bis 45 Minuten länger unterwegs als heute, sagte er. Wie aus dem Fahrplan hervorgeht, dauert die ICE-Reise vom Berliner zum Hamburger Hauptbahnhof dann bis zu zwei Stunden und 32 Minuten. Die Bahn möchte ihren Kunden für die Fahrzeitverlängerung einen Ausgleich gewähren. "Es wird etwas geben, was den Fahrpreis reduziert", teilte Leuschel mit.
Dabei habe die Bahn vor allem Stammkunden im Blick. Allerdings blieb offen, wie ...

15 November 2008

Radverkehr: Sechs-Kilometer-Rundweg für Radfahrer geplant, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article978626/.html

Fußgänger, Radfahrer und Skater können sich freuen: Mit dem Programm des Stadtumbaus West am Südkreuz soll in Schöneberg ein etwa sechs Kilometer langer Rundweg geschaffen werden.
Von der Yorckstraße verläuft die Trasse in südlicher Richtung unter der Monumenten- und Kolonnenbrücke hindurch bis zum Bahnhof Südkreuz, schwenkt dort über die Torgauer Straße durch den Cheruskerpark auf die Westseite der Wannseebahn (S 1) zur Ebersstraße, wo es zurück nach Norden bis zum Gleisdreieck geht. Die Cheruskerstraße wird für die Grün-Verbindung als Fahrradstraße ausgewiesen. Anliegerverkehr und Parkplätze bleiben erhalten. Die sogenannte Schöneberger Schleife ist Teil eines überörtlichen Nord-Süd-Grünzugs, der langfristig von Pankow über Mitte, Schöneberg und Lichterfelde bis zum Fläming-Skate reichen soll. Er wird Teil des Radfernweges Berlin-Leipzig. Das Gebiet rund um den Bahnhof Südkreuz soll bis 2015 mit rund ...

Straßenverkehr: Flickwerk an maroden Straßen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
berlin/article978612/.html

Obwohl die Frostschäden des vergangenen Winters noch längst nicht alle behoben sind, wird es 2009 kein neues Schlagloch-Sonderprogramm für Berlin geben. Das kündigt Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gegenüber der Berliner Morgenpost an.
Stattdessen wird es wie im vergangenen Jahr direkte Zuweisungen an die zwölf Bezirke von jeweils 500 000 Euro geben. Insgesamt stehen damit allen Bezirken im kommenden Jahr 32,1 Millionen Euro für die Instandhaltung der Straßen zur Verfügung. Darüber hinaus kann der Bezirk Mitte mit einer Sonderzuweisung in Höhe von zwei Millionen Euro rechnen. Der Bezirk ist allerdings verpflichtet, dieses Geld nur im zentralen Bereich des Alt-Bezirks Mitte auszugeben.

ADAC: 400 Millionen Euro nötig
32,1 Millionen Euro klingen nur bei oberflächlicher Betrachtung nach viel Geld. Der Betrag muss jedoch auf das riesige Straßennetz der Hauptstadt ...

Tarife: Tickets im Nahverkehr sollen um 2,3 Prozent teurer werden, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article978619/
Tickets_im_Nahverkehr_sollen_um_2_3_Prozent_teurer_werden.html

Die Tarifexperten der 41 zum Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB) gehörenden Nahverkehrsunternehmen haben sich auf einen Antrag geeinigt, wonach die Fahrpreise zum 1. April 2009 um durchschnittlich 2,3 Prozent steigen sollen.
Bereits im April dieses Jahres hatten sich die Tickets im VBB um rund zwei Prozent verteuert.
Das Volumen der 2009 geplanten Preiserhöhung liegt unter den ursprünglichen Vorstellungen von Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und S-Bahn. Die beiden größten Verkehrsunternehmen der Region hatten Tarifanhebungen von mindestens drei Prozent gefordert. Sie begründen dies mit stark gestiegenen Kosten etwa für Strom und Diesel. Zudem habe es für die Mitarbeiter der Unternehmen zum Teil deutliche Lohnerhöhungen gegeben, heißt es weiter. So erkämpfte die Gewerkschaft Ver.di für die 12 500 BVG-Beschäftigten in wochenlangen Streiks Einkommensverbesserungen von 4,3 Prozent.
Offen ist allerdings, ob die Politik den Tarifvorschlag ...

Bahnhöfe + S-Bahn: Ostkreuz bekommt nun doch eine Bahnhofshalle, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1115/berlin/0165/index.html

Peter Neumann
Am Ostkreuz müssen die Fahrgäste auf dem Ringbahnsteig der S-Bahn anders als befürchtet künftig nicht im Regen stehen. Der Vorstand der Deutschen Bahn hat entschieden, dass dort bei dem Umbau des Bahnhofs eine Halle errichtet wird. Die Bahn übernimmt mehr als die Hälfte der Baukosten, die sich auf ...

Potsdam + Straßenbahn: Straßenbahnfahrer lässt Behinderte nachts allein an Haltestelle zurück, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11362175/60709/
Strassenbahnfahrer-laesst-Behinderte-nachts-allein-an-Haltestelle-zurueck.html

POTSDAM / WALDSTADT - Als Ramona Schäfer (Name geändert – d.R.) am Mittwochabend von einem Treffen mit Bekannten in der Martin-Luther-Kapelle nach Hause fahren will, erlebt sie eine böse Überraschung: An der Haltestelle Heinrich-Mann-Allee/ Ecke Eduard-Claudius-Straße wartet die Rollstuhlfahrerin auf die Tram der Linie 91. Es ist 21.44 Uhr, als diese einfährt. Schäfer will mit ihrem Rolli in die Bahn, doch der Fahrer steigt aus und signalisiert ihr von Weitem, ein Einsteigen sei nicht möglich. Wegen der Bauarbeiten an der Haltestelle – diese hatten am Montag begonnen und dauern voraussichtlich bis 18. November – sei der Einstieg für Fahrgäste nur an der ersten Tür möglich, erläutert er. Die 52-Jährige glaubt an einen schlechten Scherz, denn durch diese Tür passt kein Rollstuhl hindurch. Ob es denn möglich sei, mit der Tram ein paar Meter vorzufahren, fragt Schäfer. So könne sie durch einen der breiten Eingänge weiter hinten in die Bahn gelangen. „Das kann ich nicht machen“, erwidert ...

14 November 2008

Flughäfen: Letzte Starts in Tempelhof rücken näher, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1114/berlin/0070/index.html

Auch das Land Berlin hat seine Einwilligung gegeben
Peter Neumann
Den Flughafen Tempelhof gibt es nicht mehr. Doch die Chancen, dass auf dem Gelände trotzdem noch einmal Flugzeuge starten, sind weiter gestiegen. Nach dem Bund hat nun auch das Land Berlin als zweiter Eigentümer zugestimmt, dass die drei dort noch stehenden Maschinen von dem Grundstück abheben dürfen. Die Einwilligung der Berliner Immobilien-Management GmbH liege jetzt vor, sagte Peter Liss von den LTS Flugdiensten in Strausberg gestern der Berliner Zeitung. Ihm gehört eines der Flugzeuge - die grüne Antonow AN-2, ein Doppeldecker aus der UdSSR-Produktion. Wegen schlechten Wetters konnte sie den Flughafen nicht mehr vor der ...

S-Bahn: Die S-Bahn will pünktlicher werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1114/berlin/0068/index.html

Reservezüge und ein neues Störfallkonzept
Peter Neumann
Mit einer "Pünktlichkeitsoffensive" will die S-Bahn die Zahl der Verspätungen senken. Das hat S-Bahn-Chef Tobias Heinemann während eines Gesprächs mit der Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer angekündigt. "Ich bin erleichtert, dass unsere Forderung, die Qualität zu verbessern, so schnell umgesetzt wird", sagte die SPD-Politikerin gestern. Die S-Bahn wolle dafür sorgen, dass die S 9 mit Vorrang abgefertigt wird. Auch auf den Ringlinien S 41/S 42 solle verstärkt auf pünktliche Abfahrt geachtet werden. Zudem will die S-Bahn Baustellen besser koordinieren, das Vorgehen bei Störfällen standardisieren und Reservezüge künftig ständig einsatzbereit halten, so die Senatorin im Abgeordnetenhaus. Weil zu viele S-Bahnen unpünktlich waren, hatte sie im Oktober damit ...

Straßenbahn + U-Bahn: Jetzt drohen hohe Verluste, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1114/berlin/0067/index.html

Peter Neumann
Die Finanzkrise könnte auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) treffen. Darum nimmt das Unternehmen eine Risikovorsorge von 157 Millionen Euro in die Bilanz auf. Anlass sind komplizierte Wertpapier- und Leasinggeschäfte in den USA. Das Stichwort lautet: "Cross Border Leasing" (CBL).
Die Rückstellung könne den größtmöglichen Schaden abdecken, sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz. Die BVG erwarte aber nicht, dass die gesamte Summe fällig wird. Realistisch sei ein zweistelliger Millionenbetrag - wenn überhaupt. Falls Forderungen erhoben würden, erwäge die BVG zudem eine Schadensersatzklage gegen die beratende Bank in den USA. Reetz: "Wir gehen davon aus, dass Cross Border Leasing unter dem Strich ein gutes Geschäft für uns bleibt. Dadurch haben wir seit 1979 einen Vorteil von insgesamt rund ...

Straßenbahn + U-Bahn: Mit Schutzfolien will die BVG das Scheibenzerkratzen in U- und Straßenbahnen verhindern, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2008/1114/berlin/0014/index.html

Peter Neumann
In U-Bahn-Zügen behindern weiß aufgedruckte Brandenburger Tore den Blick nach draußen. In Straßenbahnen haben die Fahrgäste hinter grün beklebten Fenstern den Eindruck, die Welt durch eine ziemlich dunkle Sonnenbrille zu betrachten. Mit einem neuen Schutzfoliendesign wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) erreichen, dass ihre Fensterscheiben seltener zerkratzt werden.
Nun werden alle Bahnen damit ausgestattet, sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz der Berliner Zeitung. Doch die bedruckte Anti-Scratching-Folie für die U-Bahn stößt auf Kritik. "Damit kapituliert die BVG vor den Vandalen", kritisierte Jens Wieseke vom Berliner Fahrgastverband IGEB. "Wir fordern freie Sicht nach draußen." Motto: "Macht das Tor weg!"
"Allein im vergangenen Jahr mussten wir 960 000 Euro dafür ausgeben, ...

Tarife + VBB: VBB unterstützt Fahrinfo Berlin

http://www.lok-report.de/

Wie die Taz und darauf aufbauend auch Heise und Golem berichten, stellt jetzt der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) dem Berliner Studenten Jonas Witt für das kostenlos erhältliche iPhone-Programm "Fahr-Info Berlin" seine Daten zur Verfügung.
Wie berichtet, hatte der Student ursprünglich ohne Erlaubnis auf die Daten der BVG zurückgegriffen. Doch der BVG-Vorstand berief sich auf sein Urheberrecht und gab dem Studenten keine Genehmigung für die Verwendung bestimmter Daten. So musste der Student den Übersichtsnetzplan sowie die Detailpläne aus dem Programm entfernen.
Nun ist der VBB helfend eingesprungen: Das "Fahr-Info Berlin" darf künftig direkt auf die Fahrplandatenbank des VBB zugreifen. In ein bis zwei Wochen solle eine aktualisierte Version des Programms fertig sein, diesmal mit dem Logo des VBB.
In Blogbeiträgen und Kommentaren der Zeitschriften hagelt es nun Häme und Schadenfreude. "Ich finds super das der VBB das nun mit dem Entwickler durchzieht ..." schreibt "Kampf Katze" bei Golem und "JustMy2Cents" fügt hinzu: "Der VBB glänzt und die BVG ist der Volldepp des Jahres".
Im Taz-Forum freut sich "von Anschub": "Grandios! Da guckt die liebe BVG jetzt wohl ziemlich aus der Wäsche, wenn gerade ihr Dachverband mit dem Programmierer zusammenarbeitet und ihm das Programm ermöglicht. Ich habe zwar kein iPhone aber ich freue mich trotzdem."
"Snoopy" im Heise-Forum schreibt: "Nur gut, dass jemand beim VBB den Sinn und Nutzen der Applikation erkannt und entsprechend gehandelt hat! Den Verantwortlichen bei der BVG sollte man zum Reinigungspersonal strafversetzen!"
Kommentar: Der VBB hat gezeigt, dass ihm Benutzerfreundlichkeit und Erfolg des Nahverkehrs wichtiger sind als juristische Spitzfindigkeiten. Möge ein wenig von der Weitsicht des VBB auch in die Köpfe anderer Rechteverwalter einfließen, und das nicht nur im Verkehrsbereich (WKZ, 13.11.08).

Bahnhöfe: Konzept für die Nachnutzung des ehem. Hamburger und Lehrter Güterbahnhofs

http://www.lok-report.de/

Im Rahmen einer Standortkonferenz präsentierten gestern am 11. November 2008, die Senatsbaudirektorin, Regula Lüscher, Prof. Markus Neppl (ASTOC) sowie Ver­treter der DB AG, der VIVICO und des Bezirks den Masterplan Heidestraße. Die Bü­rogemeinschaft ASTOC /Studio Urban Catalyst hatte nach einem städtebaulichen Wettbewerb seit April 2008 den Masterplan erarbeitet, der gestern erstmals öffentlich vorgestellt wurde.
Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: „Die Erarbeitung eines Masterplans ist in dieser Form etwas Neues für Berlin. Wir sehen hier wie gut die Kooperation zwischen Projektentwicklern, Archi­tekten, Planern und der Administration funktionieren kann. Das Instrument eines strategischen Masterplans wird hier erstmals für ein riesiges innerstädtischen Quartier erprobt. Der Masterplan hat nicht - wie z.B. ein Bebauungsplan - Rechtskraft, er bildet aber die Grundlage für alle zukünftigen Abwägungsprozesse im Rahmen der Bauleitplanung. Das heißt, alle zuständigen Stellen des Landes Berlin werden sich bei der Erstellung der Bebauungspläne an diesem Masterplan orientieren.“
Der Masterplan Heidestraße formuliert das städtebauliche Entwicklungskonzept für die Wiedernutzbarmachung des ca. 40 Hektar großen, ehem. Güterbahnhofs beiderseits der Heidestraße, zu einem eigenständigem Quartier nördlich des Berliner Hauptbahnhof. Der Masterplan drückt die wesentlichen stadtentwicklungsplanerischen und städtebaulichen Ziele Berlins für die auf einen längerfristigen Zeitraum angelegte Entwicklung des Heidestraßenquartiers aus. Es handelt sich dabei um ein flexibles, fortschreibungsfähiges Konzept, das im weiteren Planungs- und Entwicklungsprozess verfeinert und konkretisiert wird. Wesentliche Funktion des Masterplans ist es, Rahmenbedingungen für die ökonomische, soziale, kulturelle und stadtökologische Entwicklung der Heidestraße in diesem zentralen innerstädtischen Raum zu schaffen.
Für die Quartiersentwicklung Heidestraße soll Nachhaltigkeit in seiner umfassenden Definition über alle Planungsebenen und in den einzelnen Entwicklungsprozessen betrachtet werden. Bereits in der städtebaulichen Planung sollen die wesentlichen Grundlagen und Anforderungen für eine nachhaltige Quartiersentwicklung definiert werden.
Das Quartier entlang der Heidestraße soll von einer städtisch-gemischten Nutzungsstruktur geprägt sein, mit der die Wohnfunktionen in zentraler Innenstadtlage mit ca. 2.000 Wohnungen gestärkt, ein breites Angebot für Firmen, Unternehmen und neue Arbeitsplätze sowie Angebote im Freizeit- und Kulturbereich geschaffen werden. Die Heidestraße selbst kann zu einer wohngebietsbezogenen Geschäftsstraße qualifi­ziert werden. Zur besseren Vernetzung mit den angrenzenden Quartieren und zur Minimierung der Barrierewirkung, sind Brückenbauten über den Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal und die Bahntrasse geplant.
Bis zum Ende des ersten Quartals 2009 ist der Beschluss des Masterplans durch den Senat und die Kenntnisnahme durch das Abgeordnetenhaus geplant. Im Vorder­grund der Senatsvorlage steht der Beschluss des Masterplans und der damit ver­bundenen Zielsetzungen / Leitlinien gemäß § 1 Abs. 6 Nr.11 BauGB als "sonstige städtebauliche Planung". Damit erfolgt eine Selbstbindung des Landes, das diese Planung bei der Aufstellung von Bauleitplänen zu beachten ist (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 13.11.08).

12 November 2008

Schiffsverkehr: Am Aalemannufer leitet Andreas Burchardi (43, Foto) den einzigen privaten Motor-Fährbetrieb in Berlin., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
berlin/article976172/.html

169 Meter Wasserstrecke zwischen Spandau und Reinickendorf überquert er täglich von 6 bis 19 Uhr mit seiner Autofähre. "Auch Heiligabend, Silvester, Neujahr. Wir sind immer da."
Nach Opa Fritz und Vater Wolfgang ist Andreas Burchardi in dritter Generation Fährmann in Hakenfelde. Gelernt hat er Maschinenmechaniker. "Gut so, ich mache an der Fähre alles selbst, baue den Motor aus, kümmere mich ums Getriebe. Nur so können wir die Preise halten."
Eine Fahrt (ca. zwei Minuten) kostet für Pkw und Fahrer 1,40 Euro, Fußgänger zahlen 50 Cent, Kinder 20. "Die hohen Spritpreise sind gut fürs Geschäft", sagt der Fährmann. Autofahrer sparen eine Strecke von etwa 30 Kilometern. Schon eine Baustelle wie derzeit in der Bernauer Straße bedeutet mehr Fahrgäste. "Viele Eltern bringen ihre Kinder in Tegel zur Schule. Ich sehe manche von ihnen ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Uwe Knoblauch und Utz von Wagner veröffentlichen das Buch „Eisenbahnen in der Prignitz“, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11357764/61469/
Uwe-Knoblauch-und-Utz-von-Wagner-veroeffentlichen-das.html

PRITZWALK - Nicht nur Beruf, sondern Berufung scheint Uwe Knoblauch, einer der beiden Autoren des Buches „Eisenbahnen in der Prignitz“ mit den Zügen zu verbinden. Denn nur so erklären sich romantische Fotos eines Eisenbahnidylls etwa mit „Theaterbeleuchtung“, die der Fahrdienst-Chef der Prignitzer Eisenbahn gemeinsam mit seinem Autoren-Kollegen Utz von Wagner in einem neuen Bildband veröffentlicht hat. „Eisenbahnen in der Prignitz“ heißt der Band mit knapp 100 Seiten, der in diesem Monat im Eisenbahn-Kurier-Verlag erschienen ist.
Ein Tankzug der EOP-Biodiesel schlängelt sich durch ein blühendes Rapsfeld, eine Ferkeltaxe wartet am nach wie vor vollständigen Bahnhof in Wittstock. Ein PEG-Regioshuttle ist vor herbstlicher Kulisse zu sehen, ein Güterzug, gezogen von einer Diesellok nahe dem winterlichen Beveringen – schon allein der Fotos wegen ist der Band sehenswert.
Doch wäre es zu kurz gegriffen, würde man den Bildband lediglich auf seine ...

S-Bahn: Die S-Bahn genießt ihren Erfolg in vollen Zügen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1112/berlin/0047/index.html

Die Fahrgastzahlen steigen um 4,7 Prozent / Die Kriminalität sinkt, und für mehr als 360 Millionen Euro werden Gleise und Bahnhöfe saniert
Peter Neumann
Schienenersatz- und Pendelverkehre werden für die Fahrgäste der Berliner S-Bahn auch in Zukunft zum Alltag gehören. Im kommenden Jahr werden fast 74 Millionen Euro in das Streckennetz investiert, sagte Helge Schreinert von DB Netz.
So sollen ab 2009 zwischen Grunewald und Westkreuz die Gleise erneuert werden. Derzeit dürfen die S-Bahnen dort nur Tempo 50 fahren. Vom 23. August 2009 an wird es die S-Bahn-Linie 9 in ihrem heutigen Verlauf nicht mehr geben - fast fünf Jahre lang. "Dann sperren wir wegen der Bauarbeiten am Ostkreuz die Verbindungskurve zwischen der Warschauer Straße und dem Treptower Park", kündigte der S-Bahn-Chef Tobias Heinemann an.
"Ebenfalls im nächsten Jahr wollen wir damit beginnen, die ...

Straßenverkehr + S-Bahn: Erneut blieben Lastwagen in der Klemkestraße hängen. Waren die Navigationssysteme schuld?, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1112/berlin/0025/index.html

Peter Neumann, Andreas Kopietz
Stahlharter Denkzettel, Truck Stop, Klemmbrücke: Die Bahnbrücke über der Klemkestraße in Reinickendorf regt die Sprachfantasie an. Denn immer wieder bleiben Lastwagen unter der nur 3,70 Meter hohen Überführung stecken, weil sie zu groß sind. Diesmal hat es innerhalb von zwei Tagen gleich zwei Mal geknallt - das ist ein Rekord. Jetzt rätseln Fachleute, ob die Fahrer von Navigationsgeräten in die Straße gelotst worden sind. "Pkw-Navigationssysteme berücksichtigen die Brücken-Durchfahrtshöhen nicht", sagte Gerd Bretschneider, der Geschäftsführer der Fuhrgewerbe-Innung, der Berliner Zeitung.
Gestern gegen 15.30 Uhr prallte ein Sattelzug aus Dippoldiswalde in Sachsen ...

S-Bahn: Strecke nach Potsdam nur eingleisig, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11358172/485072/
Strecke-nach-Potsdam-nur-eingleisig-S-Bahn-wird.html

BERLIN - Fahrgäste auf der wichtigsten S-Bahn-Verbindung zwischen Potsdam und Berlin müssen im kommenden Jahr mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Die Linie S 7, die von Potsdam quer durch den Berliner Grunewald zu den Berliner Bahnhöfen Zoo, Hauptbahnhof und Friedrichstraße führt, wird zwischen Westkreuz und Wannsee saniert. Das kündigte Helge Schreinert, Produktionsleiter der für das Schienennetz zuständigen Bahn-Tochter DB Netz, am Dienstagabend in Berlin an.
„Wir werden damit beginnen, eine Bauweiche einzusetzen, um einen eingleisigen Verkehr sicherzustellen“, sagte Schreinert. Gleise und Weichen werden ausgetauscht, sieben Brücken saniert. Die Bauarbeiten sollen bis 2012 oder 2013 dauern.
Die Erneuerung der S 7 ist Teil eines Sanierungsprogramms, mit dem die S-Bahn ...

11 November 2008

Bahnverkehr: Aktualisierter Fahrplan im Fernverkehr steht: Weihnachtsverkehr kann verlässlich gebucht werden

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/ubp/p20081111.html

Alle Verbindungen in Auskunfts- und Buchungssystemen verfügbar / Auf vier Linien noch Einschränkungen / Kontinuierliche Verbesserungen

(Berlin, 11. November 2008) Der aktualisierte Fernverkehrsfahrplan der Deutschen Bahn bis Juni 2009 ist seit Montag, 10. November 2008, in allen Auskunfts- und Buchungssystemen hinterlegt und stabil verfügbar. „Das bedeutet: Wer jetzt seine Reise bucht, kann darauf setzen, dass sein Zug wie geplant fährt“, betont Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn. „Ab sofort können wir unseren Fahrgästen ein stabiles Angebot für den Weihnachtsverkehr und bis Juni 2009 bieten.“

Aktuell sind nur noch vier ICE-Linien von Einschränkungen betroffen:

* Wiesbaden – Frankfurt – Leipzig – Dresden und Berlin – Leipzig – Nürnberg – München: Alle zwei Stunden verkehren hier Ersatzzüge mit Umstieg in Frankfurt, Leipzig oder Nürnberg
* Rhein/Ruhr – Basel und Rhein/Ruhr – Ulm/Augsburg: Bei drei von 20 Verbindungen je Richtung ist ein zusätzlicher Umstieg in Karlsruhe bzw. in Stuttgart erforderlich

Dort kann es noch zu Fahrzeitverlängerungen oder reduziertem Sitzplatzangebot kommen. Teilweise werden IC-Ersatzzüge statt ICE eingesetzt. Rausch: „Ungeachtet dieser Einschränkungen gilt auch für diese vier Linien ein stabiler, also verlässlicher Fahrplan.“

Auf allen bislang betroffenen internationalen Linien sind inzwischen wieder ICE-Züge im durchgehenden Einsatz. Zum Start des Winterfahrplans am 14. Dezember 2008 setzt die DB weitere Angebotsverbesserungen um: Zwischen Berlin und Nürnberg sowie zwischen Frankfurt und Leipzig wird wieder im Stundentakt gefahren. Alle zwei Stunden sind Wiesbaden und Dresden dann auch wieder direkt und ohne Umstieg angebunden. Weitere spürbare Verbesserungen des Angebots werden ab März 2009 durch die schrittweise Reduzierung der bestehenden Fahrzeugengpässe erzielt.

Die Deutsche Bahn unterzieht als Vorsichtsmaßnahme aufgrund noch ungeklärter Achsprobleme und nicht belastbarer Garantien der Hersteller ihre ICE-3- und ICE-T-Flotten seit Juli bzw. Oktober verkürzten Prüfintervallen.

Alle wichtigen Informationen zum aktualisierten Fernverkehrsangebot sind im Internet auf www.bahn.de/aktuell abrufbar. Nutzer eines WAP-fähigen Mobiltelefons können aktuelle Reiseinformationen über http://mobile.bahn.de/ris abrufen.

Für telefonische Informationen ist rund um die Uhr eine kostenlose Service-Hotline unter 08000 99 66 33 geschaltet; Kunden aus dem Ausland können sich telefonisch bei der Service-Hotline +49 1805 33 44 44 informieren (Gebühren je nach Herkunftsland und Provider).

Die Kulanz-Regelungen für betroffene Fahrgäste gelten weiter. Fahrgäste, die aufgrund der Beeinträchtigungen ihre Reise nicht antreten konnten, können ihre Fahrkarten und Reservierungen umtauschen oder erstatten lassen. Alternativ kann für Angebote, die nur für eine konkrete Reiseverbindung gültig sind, die nächstgelegene Reiseverbindung (früher oder später) genutzt werden. Bei IC- statt ICE-Nutzung wird der Differenzbetrag erstattet.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Potsdam + Straßenbahn: Achsenbruch bei Straßenbahn in Potsdam, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/brandenburg/
article975651/.html

Eine 21 Jahre alte Tatra-Straßenbahn ist am Montag in Potsdam mitten auf der Fahrt zusammengebrochen, weil eine Achse gebrochen war. nach der Ursache wird noch gesucht. Bisher war noch bei keiner Tatra-Bahn zu einer solchen Panne gekommen.
Bei einer Straßenbahn der Verkehrsbetriebe in Potsdam (ViP) ist am Montagnachmittag eine Achse gebrochen. Verletzt wurde niemand. Am Dienstag soll nach Angaben der ViP durch eine Zerlegung des Drehgestells die Ursache ermittelt werden. Die Tram vom Typ „Tatra“ ist 21 Jahre alt. Bisher habe es bei Straßenbahnen dieses Typs keine ...

Bahnverkehr: Letztes Stück der alten Oderbrücke abgebaut, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
brandenburg/article975454/.html

Der Bau der neuen Eisenbahnbrücke über die Oder bei Frankfurt geht in seine entscheidende Phase. Gestern sollte die noch verbliebene Strombrücke ausgebaut und mit Hilfe von Pontons an Land gebracht werden, sagte gestern ein Sprecher der Deutschen Bahn AG.
- "Das ist das letzte alte Teil, das weichen muss." Am Standort der alten Oderbrücke wird eine neue, 442 Meter lange Brücke errichtet. Sie verbindet Deutschland und Polen. Der größte Teil davon, die beiden Vorlandbrücken, steht schon. Die neue 104 lange Strombrücke werde vom 18. November an eingeschwommen und auf die Pfeiler gesetzt. "Derzeit wird sie noch am polnischen Ufer montiert", sagte der Sprecher. Die alte Strombrücke stammt von 1951; Vorlandbrücken und Pfeiler sind ...

allg.: Weniger Straftaten bei der BVG, mehr bei der Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1111/berlin/0036/index.html

Aktuelle Bilanz zur Kriminalität im Nahverkehr
Peter Neumann
Mit einer guten Nachricht wartete der Polizeipräsident Dieter Glietsch gestern im Ausschuss für Inneres, Sicherheit und Ordnung auf. "Bei der Kriminalität im Nahverkehr verzeichnen wir Rückgänge in allen Bereichen, insbesondere bei den Gewaltdelikten", sagte Dieter Glietsch. Doch für die Fahrgäste ist dies leider nur die halbe Wahrheit. Denn Glietsch sprach nur für die Polizei des Landes, die vor allem für die Berliner Verkehrsbetriebe zuständig ist (BVG). Dagegen hat die Bundespolizei, die sich auf die S-Bahn und die Bahn beschränkt, in Berlin mit einer dramatischen Zunahme der Kriminalität zu kämpfen. Dadurch gab es unter dem Strich von Januar bis Ende September dieses Jahres im gesamten Berliner Nahverkehr drei Prozent mehr Delikte als im selben Zeitraum 2007.
Für ihre Statistik beobachten die Polizei des Landes und die Bundespolizei, wie sich in Berlin bei ...

Bus: Private Sponsoren ermöglichen Busverkehr im Barnim, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=ver&module=dpa&id=19509130

Eberswalde (dpa/bb) - Zu den von privaten Spendern finanzierten Buslinien in Barnim ist eine neue hinzugekommen. Nach Angaben der Barnimer Busgesellschaft mbH vom Dienstag in Eberswalde ist die Busverbindung Biesenthal-Lanke seit kurzem immer dienstags und donnerstags in Betrieb. In Barnim werden drei Buslinien durch private Sponsoren ermöglicht. Ähnliche Finanzierungen gebe es auch in Ahrensfelde und in ...

10 November 2008

U-Bahn: Bahnhof Lichtenberg: Schwelbrand in der U-Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1110/berlin/0099/index.html

Lutz Schnedelbach
Eine U-Bahn ist am Sonnabendnachmittag auf dem Bahnhof Lichtenberg wegen eines Schwelbrandes evakuiert worden. Nach Informationen der Polizei hatte ein BVG-Mitarbeiter gegen 16 Uhr Rauch bemerkt und die Fahrgäste aufgefordert, die Bahn sicherheitshalber zu verlassen. Nach ersten Untersuchungen hatte sich vermutlich ein ...

U-Bahn + Straßenbahn: Pankow vier Monate ohne Schienenanschluss, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
BVG-Pankow;art270,2657318

Das wird hart im nächsten Frühjahr: Vier Monate lang wird die U2 wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Die Straßenbahn kann während dieser Zeit auch nicht fahren.
Das trifft Fahrgäste von und nach Pankow so hart wie selten: Wenn vom nächsten Frühjahr an die Hochbahnstrecke der U-Bahn-Linie U 2 entlang der Schönhauser Allee saniert wird und die Züge deshalb nicht fahren, können die BVG-Nutzer auch nicht auf die parallel verkehrende Straßenbahn M 1 (Niederschönhausen–Mitte) ausweichen. Auch ihr Betrieb muss eingestellt werden, um an der U-Bahn bauen zu können. Auf dem rund 400 Meter langen Abschnitt zwischen der Kreuzung mit der Bornholmer/Wisbyer Straße und dem S-Bahnhof Schönhauser Allee wird es dann rund vier Monate lang keinen Verkehr auf der Schiene geben – weder bei der U-Bahn noch ...

08 November 2008

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Drei Anschläge auf Deutsche Bahn, aus Express

http://www.express.de/nachrichten/news/reisecenter/
drei-anschlaege-auf-deutsche-bahn_artikel_1225959837156.html

Berlin - Unbekannte haben am frühen Samstagmorgen drei Anschläge auf Signalanlagen der Deutschen Bahn verübt. Sind das die ersten Vorläufer der Proteste gegen den Atom-Müll-Transport am Wochenende?
Neueste Meldungen › Mehr aus Reisecenter › Am Samstagmorgen musste die Feuerwehr in Brandenburg gleich dreifach zu Anlagen der DB ausrücken: Unbekannte steckten Signalanlagen in Kerzendorf, Paulinenaue und Borkheide an.
Bei den Löscharbeiten wurden Brandbeschleuniger entdeckt. Ein Bekennerschreiben fand man jedoch nicht.
Ein Bundespolizei-Sprecher sprach von „gezielter Brandstiftung”, schloss ...

Flughäfen: Startbahn in die Zukunft, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/
Sonderthemen-BBI-Schoenefeld;art893,2655309

Vom Bau des neuen Flughafens Berlin Brandenburg International in Schönefeld sollen alle profitieren. Wenn der Betrieb 2011 startet, soll der Flughafen bis zu 40.000 neue Stellen schaffen.
Er ist die Chance für die Stadt und das Land: der neue Flughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) in Schönefeld. Bereits in der Bauzeit schafft er tausende von Arbeitsplätzen; auch im Mittelstand. Und mit Aufnahme des Flugbetriebs, für Anfang November 2011 geplant, soll es mittelfristig und langfristig bis zu 40 000 neue Stellen auf dem Flughafen und im Umfeld geben.
Wie in der Wissenschaftsstadt Adlershof (Wista). Für Wista-Sprecher Peter Strunk ist der neue Flughafen ein „Glücksfall“. Adlershof sei damit ein „Technologiepark mit Flughafenanschluss.“ Durch den BBI-Bau gebe es bereits jetzt eine Zunahme bei ...

BVG: BVG will Video-Bilder zwei Tage speichern, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
berlin/article973725/.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen die Videobilder ihrer Überwachungskameras künftig grundsätzlich 48 Stunden lang speichern. Zurzeit werden Aufzeichnungen bereits nach 24 Stunden automatisch gelöscht, so nicht ein konkreter Zwischenfall auf dem Bahnhof oder im Zug Anlass für längere Speicherung gibt.
Mit der generell längeren Aufbewahrung von Bilddateien will die BVG die Arbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft stärker unterstützen, die immer öfter Videobilder für ihre Ermittlungen nutzen. Laut BVG-Finanzvorstand Henrik Falk sei die Anzahl der Anforderungen der Strafverfolgungsbehörden von 328 im Jahr 2006 auf bisher bereits mehr als 1500 in diesem Jahr gestiegen. Immer öfter könnten Straftäter so auch ermittelt werden. In einigen Fällen sei die Polizei aber mit ihrer Nachfrage zu spät gekommen, die Daten waren ...

Tarife: Brandenburg: Seniorenticket kommt 2009

http://www.lok-report.de/

Zu den Plänen für die Einführung eines Seniorentickets und der Forderung von einzelnen Verkehrsbetrieben, die Tarife im VBB zu erhöhen, erklärt Infrastrukturminister Reinhold Dellmann:
„Das Seniorenticket ist von Brandenburg gewollt und wird als neues Angebot begrüßt. Hier sind jetzt nur noch Details zu klären. Dieses Thema aber von einer allgemeinen Tariferhöhung abhängig zu machen, lehne ich ab. Das Seniorenticket kann auch ohne Preiserhöhung eingeführt werden. Die Tarifpolitik in Berlin und Brandenburg wird nicht von einzelnen Verkehrsbetrieben gemacht."
Diskutiert wird derzeit in den VBB Gremien, ein Seniorenticket für 44 bis 47 Euro/Monat für Berlin und Brandenburg anzubieten. Das Ticket soll an allen Tagen und rund um die Uhr gelten. Wer 65 Jahre alt ist, kann das Ticket kaufen, unabhängig von der Höhe des Einkommens (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 08.11.08).

07 November 2008

BVG: Berlin: iPhone-Applet wegen Urheberrechtsverletzung zurückgezogen

http://www.lok-report.de/

Zu der Diskussion um das Programm „Fahr-Info Berlin" (Der LOK Report berichtete) teilen die Berliner Verkehrsbetriebe mit: Bei der iPhone-Anwendung wurden BVG-Kartensubstanzen (Netzplan und Standortpläne) ohne Zustimmung oder Beteiligung der BVG in einer eigenen Anwendung im Internet angeboten und verbreitet. Da es sich um urheberrechtlich geschütztes Material handelt, hat die BVG den Entwickler, der für die Fa. Metaquark tätig ist, aufgefordert, diese Anwendung nicht mehr anzubieten bzw. die Kartengrundlage zu entfernen. Weitere, insbesondere rechtliche, Schritte hat das Unternehmen nicht unternommen, zumal der Entwickler dem Wunsch der BVG entsprochen hat.
Auf der Homepage der BVG ist der Umfang der Nutzungsrechte deutlich erkennbar. Danach ist eine Vervielfältigung, Verbreitung, Bereithaltung zum Abruf oder zur Online- Zugänglichmachung (Übernahme in andere Webseiten) der Webseiten, des Layouts der Webseiten oder der Inhalte (Texte, Bilder, Programme) der Webseiten der BVG ganz oder teilweise, in veränderter oder unveränderter Form nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung zulässig. Hinweise auf den Schutz des Urheberrechts finden sich im Impressum der BVG-Homepage.
Die BVG sperrt sich grundsätzlich nicht gegen innovative Ideen oder Nutzungen von Website-Inhalten und Weiterentwicklungen zum Angebot der elektronischen Fahrgastinformation. Jedoch erhebt das Unternehmen den Anspruch, den Kunden aktuelle Informationen zur Nutzung des ÖPNV zur Verfügung zu stellen. Interessenten, die BVG-Material benutzen wollen, sollten sich deshalb unbedingt mit dem Unternehmen vorab über rechtliche und inhaltliche Fragen verständigen und mit der BVG gemeinsam klären, wie die Pflege und Aktualität der BVG-Inhalte bestmöglich zu gewährleisten ist.
Damit dieses gewährleist ist, bietet die BVG eine Verlinkung auf die Inhalte der BVGSeiten an. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Kunde die aktuellsten Daten übermittelt bekommt. Diese Verfahrensweise wurde auch dem Entwickler der iPhone Anwendung angeboten, jedoch von ihm nicht aufgegriffen.
Gleichwohl ist die BVG zu einer Zusammenarbeit grundsätzlich bereit. Die BVG bietet bereits seit August 2008 eine vom Kunden intensiv genutzte mobile Anwendung (Schwerpunkt: Fahrplanauskunft, Stadtplan und Ist-Abfahrtszeiten) unter mobil.BVG.de an, die nicht nur für iPhone Besitzer, sondern für alle internetfähigen Endgeräte dem Kunden zur Verfügung steht. Weitere Ausbaustufen sind im kommenden Jahr vorgesehen (Pressemeldung BVG, 07.11.09).

S-Bahn: Berlin/Brandenburg: Fehlende S-Bahn-Umlandverbindungen jetzt endlich bauen

http://www.lok-report.de/

In der nächsten Woche will die Bundesregierung über die geplanten Gesetzesänderungen im Rahmen des "Konjunkturpaketes" beraten und die einzelnen Maßnahmen dann auf den parlamentarischen Weg bringen. Mit dabei sollen auch zusätzliche Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sein. Der DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg erwartet unter umwelt- und verkehrspolitischen Gesichtspunkten eine Bevorzugung von Investitionen in den Bereich des öffentlichen Verkehrs. Die Entlastung der Autofahrer durch die geplante Steuerfreiheit bedeutet nur eine weitere Bevorzugung des Straßenverkehrs gegenüber dem umweltfreundlichen Bahn- und Busverkehr. Auch das Lenken der zusätzlichen Gelder in den Straßen- und Autobahnbau wäre kontraproduktiv, weil dadurch die Umweltbelastungen mittel- und langfristig nur zunehmen.
Deshalb sollte die Brandenburger Landesregierung ihren Anteil ganz konkret für den Wiederaufbau der S-Bahn nach Falkensee, nach Velten und Rangsdorf einsetzen. Auch ein neues Gutachten für den Wiederaufbau der Stammbahn von Potsdam über Düppel in die Berliner City gehört mit dazu! Die zusätzlichen Bundesgelder müssen vorrangig für umweltverträgliche Verkehrsprojekte verwandt werden. Und hierzu gehört nun einmal der Bahn- und Busverkehr (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 07.11.08).

Bahnhöfe: Der Hauptbahnhof wurde vor gut zwei Jahren eröffnet, jetzt sollen Hotels, Büros und Kunsthallen folgen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1107/berlinhatzukunft/0026/index.html

Faszinierend, großzügig, quirlig, atemberaubend - diese Prädikate geben die Fahrgäste dem neuen Berliner Hauptbahnhof, wenn man sie nach dem Glaspalast fragt. Vor gut zwei Jahren eröffnet, ist er längst zu einem Wahrzeichen der Hauptstadt geworden. Täglich werden dort mehr als 300 000 Reisende und Besucher gezählt, an den Bahnsteigen halten 300 Fern- und Regionalzüge. Zwar wurde der Hauptbahnhof im vergangenen Jahr zum "Bahnhof des Jahres" gekürt, doch das Umfeld wirkt noch immer wenig einladend. Denn der Bahnhof steht einsam in einer Sandwüste. Nun hat das Land Berlin gemeinsam mit Privatinvestoren und Deutscher Bahn Konzepte entwickelt, wie die Brachflächen bebaut werden können.
Nördlich und südlich des Hauptbahnhofs am Europaplatz und am Washingtonplatz werden ...

S-Bahn + Bahnhöfe: Das "Rostkreuz" wird aufpoliert, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1107/berlinhatzukunft/0073/index.html

Nach der Sanierung soll der Bahnhof einen bisher ungewohnten Komfort und neue Verbindungen bieten
Peter Neumann
Erst die schlechte Nachricht: Die Großbaustelle Ostkreuz wird vielen S-Bahn-Fahrgästen noch mehrere Jahre lang schwere Zeiten bescheren. Erst 2016 soll der Umbau beendet sein, bekräftigte die Deutsche Bahn (DB). Jetzt die gute Nachricht: Wenn die Sanierung des Bahnknotenpunktes endlich zu Ende ist, werden es die Reisenden dort spürbar besser haben als bislang.
So wird es am neuen Ostkreuz zehn Aufzüge und 15 Fahrtreppen geben - Technik dieser Art war am "Rostkreuz" bislang unbekannt. Das Glücksspiel "auf welchem Bahnsteig fährt die nächste S-Bahn ins Zentrum ab - A, D oder ...

Straßenverkehr: Voll, voller, Stadtautobahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1107/berlinhatzukunft/0025/index.html

Der Verkehr auf dem Ring hat stark zugenommen / Die A 100 soll zum Treptower Park verlängert werden
Peter Neumann
In Berlin ist eben vieles etwas teurer. Die vorgesehene Verlängerung der Stadtautobahn von Neukölln zur Straße Am Treptower Park wird 138 Millionen Euro pro Kilometer kosten - nach dem jetzigen Stand. Damit wäre dieser Abschnitt der A 100 eine der kostspieligsten Straßen in Deutschland. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) bekräftigt, dass er Anwohner der benachbarten Elsenstraße bei ihrer Klage unterstützt - die zu erwartende Feinstaubbelastung sei höher als erlaubt. Doch der Senat hält an seinem 443-Millionen-Euro-Bauprojekt fest.
"Die A 100 wird dazu beitragen, Wohngebiete von Durchgangsverkehr zu ...

Flughäfen: Immer mehr Passagiere fliegen auf Berlin, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article973313/.html

Trotz der globalen Wirtschaftskrise verzeichnen die Berliner Flughäfen wachsende Passagierzahlen. Der Transport von Luftfracht nahm in Tegel und Schönefeld ebenfalls zu. Aber auch ein kleiner Stadtflughafen verzeichnete im letzten Monat seines Bestehens ein Plus – in Tempelhof stieg der Flugverkehr wegen der zahlreichen Rundflüge deutlich an.
Die Berliner Flughäfen haben im Oktober deutlich mehr Passagiere abgefertigt als ein Jahr zuvor. Gezählt wurden 2.058.663 Fluggäste, das waren 5,5 Prozent mehr als im Oktober 2007, wie die Flughafengesellschaft am Freitag mitteilte.
Die geflogene Luftfracht nahm um 15,7 Prozent auf 2182 Tonnen zu. Flughafenchef Rainer Schwarz sagte, die Zahlen zeigten, „wie robust der ...

U-Bahn + Straßenbahn + Bahnverkehr: Was lange währt, wird endlich die U 55, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1107/berlinhatzukunft/0057/index.html

Das Schienennetz wächst - aber nur sehr langsam / Brandenburger Tor ab 2009 mit U-Bahn-Anschluss
Peter Neumann
Dieses Vorhaben hätte gute Chancen, im Guinness-Buch der Rekorde gewürdigt zu werden. Denn so viel Zeit dürften weltweit nur sehr wenige Bahnbauprojekte in Anspruch genommen haben. Erinnert sich noch jemand? 1997 wurde die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 in Mitte in Angriff genommen. Zwölf Jahre später soll der erste Abschnitt zunächst als U 55 in Betrieb genommen werden - er ist gerade mal 1,8 Kilometer lang. Vom 8. August 2009 an werden zwischen dem Hauptbahnhof und dem Brandenburger Tor Züge verkehren, sagt Andreas Sturmowski, der Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).
Die Geschichte der "Kanzler-U-Bahn", in der Regierungsmitglieder aber wohl ...

Tarife: Bald gibt es wieder ein Seniorenticket - aber nur, wenn andere Fahrkarten teurer werden dürfen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1107/berlin/0035/index.html

Peter Neumann
Bus- und Bahnfahrten sollen vom kommenden April an erheblich billiger werden - zumindest für alle, die 65 Jahre alt oder älter sind. Die Nahverkehrsunternehmen in Berlin und Brandenburg haben sich darauf geeinigt, wie viel Geld sie für das geplante Seniorenticket verlangen wollen. Sie möchten die neue Fahrkarte in zwei Versionen anbieten. Das Seniorenticket für Berlin soll pro Monat 44 Euro kosten. Wer nicht nur in Berlin, sondern zudem auch im Land Brandenburg mobil sein will, soll das Seniorenticket für 47 Euro pro Monat erhalten - gültig für das Gesamtnetz des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg.
"Damit unterbreiten wir unseren älteren Kunden ein attraktives neues Angebot", hieß es. Der Einigung, der auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die S-Bahn zugestimmt haben, waren lange ...

Flughäfen: Auch nach der Stilllegung wird es auf dem Flughafen Tempelhof um die Luftfahrt gehen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1107/berlinhatzukunft/0030/index.html

Die Haupthalle ist dunkel, die Lichter an den Start- und Landebahnen sind erloschen. Stille liegt über dem Gelände, auf dem noch bis zum 30. Oktober Flugzeuge in den Himmel über Berlin aufgestiegen sind. Es sieht so aus, als sei der Flughafen Tempelhof in eine Art Dornröschenschlaf gefallen. Doch die Planer in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung arbeiten daran, der 386-Hektar-Immobilie südlich des Stadtzentrums eine neue Perspektive zu geben. Der Erfolgsdruck ist enorm. Denn bei dem Volksentscheid Ende April haben fast 530 000 Berlinerinnen und Berliner für den Weiterbetrieb des Zentralflughafens gestimmt - auch deshalb, weil sie bezweifeln, dass sich mit dem Gelände etwas anderes anfangen lässt. Ihnen wollen die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) und Senatsbaudirektorin Regula Lüscher zeigen, dass das Gebäude ...

Flughäfen: BBI erfüllt die Wünsche der Fluggesellschaften. Manche sparen und verzichten auf Fluggastbrücken, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1107/berlinhatzukunft/0107/index.html

Jürgen Schwenkenbecher
Ob der Name Berlin Brandenburg International (BBI) Bestand haben wird, ist ungewiss. Sicher ist, dass der Flughafen nach den Vorstellungen der Planer der modernste in Europa werden soll. Das Terminal, die seitlichen Piers, die beiden Start- und Landebahnen, der Tower - ausgerüstet werden alle Anlagen mit der neuesten Technik, versichern die Bauherren.
Wünsche der Fluggesellschaften werden dabei berücksichtigt. Die Billig-Airlines, die schon jetzt einen großen Anteil am Fluggastaufkommen haben, sollen ein eigenes Pier erhalten. Von dort erreichen die Passagiere ihre Maschinen nicht ...

06 November 2008

S-Bahn: Gekürzte Züge verärgern die Fahrgäste der S-Bahn, aus Berliner Zeitung

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FDP fordert den Senat zur Verringerung des Zuschusses auf
Peter Neumann
Bitte zusammenrücken! Bei der Berliner S-Bahn sind viele Züge kürzer als sonst - und damit auch voller. Weil das Unternehmen seine Fahrzeuge häufiger mit Ultraschall untersucht, stehen ihm nicht mehr so viele Wagen zur Verfügung. Auf der S 2 führte dies gestern Morgen zu großer Enge. "Ab dem Bahnhof Buch war der Zug so voll, dass wieder die Erinnerung an die Streikaktionen im vergangenen Jahr hochkam. Jeder Quadratmeter war ausgefüllt - Auslastung mindestens 100 Prozent", berichtete ein Fahrgast.
Auf der Linie S 2, die von Bernau nach Blankenfelde führt, haben alle Züge jetzt sechs Wagen - bisher bestanden sie meist aus acht. Auf der S 8, die Zeuthen mit ...