31 Januar 2009

Potsdam + Straßenbahn: Stadler Pankow erhält Straßenbahnauftrag, aus Lok Report

http://www.lok-report.de/

Die ViP Verkehrsbetriebe Potsdam GmbH hat am 30.1.2009 den Vertrag über die Lieferung von 10 Straßenbahnen vom Typ 'Variobahn' der Firma Stadler Pankow GmbH unterschrieben. Mit der Bestellung ist eine Option über weitere 8 Fahrzeuge verbunden. Die zu 100% niederflurigen Trambahnen werden ab 2011 die bisherigen Tatra- Straßenbahnen vom Typ KT4D in Potsdam ablösen. Das Auftragsvolumen umfasst für die fest bestellten Fahrzeuge ca. 25 Mio. Euro, für die Fahrzeuge aus der Option sind dies bis zu ca. 20 Mio. Euro in Summe also ca. 45 Mio. Euro.
Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH freute sich besonders, mit den ViP einen Kunden in unmittelbarer Nähe zur Produktionsstätte zu finden. Die Stadler Pankow GmbH ist innerhalb der Stadler Gruppe für das weltweite Straßenbahngeschäft verantwortlich. Der Auftrag trägt auch zur Arbeitsplatzerhaltung in der Region bei, so Daum. Die Montage der Variobahnen ...

U-Bahn: Keine Gefährdung von U-Bahntunneln, aus Lok Report

http://www.lok-report.de/

Die Tunnelanlagen der Berliner U-Bahn sind sicher und werden auch vom zunehmenden Schwerlastverkehr nicht in ihrer Funktionsfähigkeit bedroht. Dafür sorgen regelmäßige Begutachtungen durch BVG-interne und externe Fachgutachter. Alle auftretenden Schadstellen werden auf eine mögliche Gefährdung der Betriebsfähigkeit eingeschätzt und dokumentiert. Sollten tatsächlich betriebsgefährdende Situationen erkannt werden, so ist durch das Baumanagement des Bereichs Infrastruktur der BVG sichergestellt, dass die entsprechenden Abschnitte sofort gesichert und mit höchster Priorität saniert werden können. Derzeit liegen keine, die Betriebssicherheit beeinträchtigenden, Schadstellen vor. Das heißt allerdings nicht, dass nicht ständig im rund 145 km langen Berliner U-Bahnnetz saniert und gebaut werden muss.
Für die in den Medien thematisierte Vermutung, dass der Schwerlastverkehr ...

30 Januar 2009

U-Bahn: Die Berliner U-Bahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article1025233/.html

U-Bahn-Netz Berlin verfügt über das größte Untergrundbahn-Netz in Deutschland. Die aktuell neun Linien kommen zusammen auf eine Länge von 145Kilometern und verbinden 170 Bahnhöfe. Die Züge der U-Bahn befördern täglich bis zu 1,3 Millionen Fahrgäste.


Tunnel Auf gut 1120 Kilometern Länge fahren die Berliner U-Bahn-Züge unterirdisch. 27 Kilometer Tunnel wurden von 1902 bis 1913 gebaut, weitere 32,5 Kilometer kamen in den 1920er-Jahren hinzu. In der Nachkriegszeit wurden etwa 60 Kilometer Tunnel gebaut.
Sanierung Die in die Jahre gekommenen U-Bahn-Tunnel weisen derzeit an etwa ...

allg.: Berlin von Streik nicht betroffen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0130/wirtschaft/0074/index.html

Neue Verhandlungsrunde
BLZ
BERLIN. Fahrgäste in Berlin und Brandenburg sind gestern von Auswirkungen des Warnstreiks bei der Deutschen Bahn verschont geblieben. Bei Regionalbahnen und Fernzügen in der Region habe es keine streikbedingten Einschränkungen gegeben, teilte die Bahn mit. Die Gewerkschaften Transnet und GDBA hatten ursprünglich auch die Hauptstadt als einen von bundesweit neun Schwerpunkten für Arbeitsniederlegungen genannt. Bei der S-Bahn waren von vornherein keine Aktionen geplant.
Die Aktionen der Gewerkschaften hatten vor allem im Süden Deutschlands den Zugverkehr gestört. Nach Angaben der Gewerkschaften Transnet und GDBA legten ...

Regionalverkehr: Die Ausschreibung des Regionalzugverkehrs sorgt für Unruhe. In Cottbus befürchtet die SPD Stellenabbau im Bahnwerk, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0130/brandenburg/0020/index.html

Peter Neumann
COTTBUS. Ingo Koch ist Sozialdemokrat - wie Reinhold Dellmann auch. Doch der Cottbuser Eisenbahner hat mit dem, was der Infrastruktur-Minister Mitte Oktober ins Rollen gebracht hat, seine Probleme. "Die Ausschreibung des Regionalzugverkehrs geht zu Lasten der Beschäftigten", sagt Koch, der Betriebsratsvorsitzender bei der Deutschen Bahn (DB) Regio Nordost ist. Er befürchtet einen Wettbewerb um niedrige Löhne und den Verlust von DB-Arbeitsplätzen - in Gebieten, wo sonst kaum andere große Arbeitgeber zu finden sind. Auf Kochs Antrag hin hat jetzt der SPD-Unterbezirk Cottbus gefordert, dass das Land die Bahn-Ausschreibung zurückzieht. Dellmann denkt nicht daran: "Wir wollen einen echten Wettbewerb auf der Schiene."
Für die DB geht es um viel: um hohe Zuschüsse für den ...

29 Januar 2009

S-Bahn + Bahnhöfe: Ostkreuz: Am Sonntag wird es wieder laut, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1024035/.html

Die Ruhe war nur von kurzer Dauer: Vom nächsten Wochenende an wird am S-Bahnhof Ostkreuz wieder intensiv gearbeitet. Speziell am Sonntag soll es dann auch laut werden. Die Senatsverwaltung für Gesundheit hat der Deutschen Bahn (DB) gestern eine Ausnahmegenehmigung für lärmintensive Bauarbeiten von neun bis 19.30 Uhr erteilt.
In dieser Zeit will die Bahn Fundamente für einen neuen Signalmast setzen lassen. "Dabei kommt auch eine schwere Ramme zum Einsatz", kündigte ein Bahn-Sprecher an.
Noch im Sommer vorigen Jahres tobte eine heftige juristische Auseinandersetzung zwischen den Senatsbehörden und einem Anwohner, der gegen besonders laute Arbeiten an den Wochenenden geklagt hatte. Das Verwaltungsgericht untersagte daraufhin Arbeiten tagsüber an Sonntagen, was für Verzögerungen im Bauablauf sorgte. Auf eine neuerliche Klage gegen die nun für den 1. Februar angekündigte Sonntagsarbeit will Jürgen Freymann verzichten. "Ich bin zufrieden, dass der Senat den Lärm auf die Zeit von neun bis 19.30 Uhr begrenzt und die Nachtruhe ...

U-Bahn: Fünf Großbaustellen behindern die Berliner U-Bahnen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article1024444/.html

Eigentlich eine gute Nachricht: Die Berliner Vekehrsbetriebe investieren 15 Millionen Euro mehr ins U-Bahn-Netz als im Vorjahr. Die schlechte Seite der Nachricht - bis Ende dieses Jahres sorgen fünf Großbaustellen für massive Einschränkungen im U-Bahn-Betrieb.
Streckensperrung, Schienenersatzverkehr, Umfahrung – Nutzer der U-Bahn wissen, dass diese Vokabeln für erhebliche Einschränkungen im Nahverkehr stehen. In diesem Jahr investieren die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) 95 Millionen Euro Landes- und Bundesmittel in die Erneuerung ihres zum Teil mehr als 100 Jahre alten U-Bahn-Streckennetzes, 15 Millionen mehr als noch im Vorjahr. Nach BVG-Angaben sorgen bis Ende dieses Jahres insgesamt fünf Großbaustellen für größere Einschränkungen im U-Bahn-Betrieb. Vor allem die Fahrgäste in Prenzlauer Berg werden häufiger als gewohnt vom Zug auf den Bus umsteigen müssen.
Weil die Stahlkonstruktion der Hochbahn vom Beginn des 20. Jahrhunderts ...

allg.: Brandenburg: Schlichtungsstelle Nahverkehr nimmt ihre Arbeit auf

http://www.lok-report.de/

Ab 28.01.09 nimmt die Schlichtungsstelle für den Nahverkehr der Länder Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt ihre Arbeit auf. Konflikte zwischen Verkehrsunternehmen und Fahrgästen sollen hier gelöst werden.
„Dies ist ein weiterer Beitrag für mehr Kundenzufriedenheit. Die neutrale Schlichtung ergänzt ein bereits gutes Beschwerdemanagement. Die Schlichtungsstelle kann Konflikte einvernehmlich lösen und damit wird der Bus- und Bahnverkehr noch kundenfreundlicher", sagte Infrastrukturminister Reinhold Dellmann.
Die Schlichtungsstelle ist eine Anlaufstelle für Kunden des Nahverkehrs, die mit einer von den Verkehrsunternehmen angebotenen Regulierung nicht einverstanden sind. Als neutrale Instanz will sie außerhalb des Rechtsweges zwischen den Fahrgästen und den Verkehrsunternehmen vermitteln. Ziel ist es, einen angemessenen Interessenausgleich herzustellen.
Mögliche Themenfelder für eine Schlichtung im Nahverkehr können sein:
• Streitigkeiten über die Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgeltes (Schwarzfahrer)
• dauerhaft ungenügende Qualität bei den Fahrzeugen und Bahnhöfen
• fehlende Funktion oder Verfügbarkeit von Fahrscheinautomaten bzw. Entwertern
• unzureichende Fahrgastinformation (Aushänge, Ansagen)
• schlechter Kundendienst
• ständige Fehler im Personalverhalten
• oder permanente Unregelmäßigkeiten im Betriebsablauf, wie z.B. Verspätungen und verpasste Anschlüsse
Die Schlichtungsstelle wird finanziell durch die Verkehrunternehmen getragen. Das Land Brandenburg unterstützt die Tätigkeit der Schlichtungsstelle und wirkt aktiv im Beirat mit.
Die Schlichtungsstelle ist angesiedelt beim Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und im Verlauf der kommenden Woche erreichbar unter www.schlichtungsstelle-nahverkehr-ost.de
(Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 29.01.09).

allg.: Neue Schlichtungsstelle vermittelt bei Streitigkeiten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0129/berlin/0063/index.html

Peter Neumann
Weil der Automat kaputt ist, kann kein Fahrschein gekauft werden - trotzdem will der Zugbegleiter 40 Euro wegen Schwarzfahrens. Der Automat funktioniert, dafür ist der Entwerter außer Betrieb - der Kontrolleur kennt dennoch keine Gnade. Eine Störung unterbricht den Betrieb - aber Informationen gibt es nicht. Im Fahrplan stehen die Zeiten minutengenau - was die Busfahrer am späten Abend nicht davon abhält, meist zu früh zu starten. Das sind vier typische Fälle, in denen die Schlichtungsstelle Nahverkehr helfen kann. Gestern wurde sie vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) eröffnet.
Jeder Reisende, der in Berlin, Brandenburg oder Sachsen-Anhalt mit dem Nahverkehr unterwegs gewesen ist, kann sich schriftlich an diese Instanz wenden: zunächst per E-Mail (kontakt@schlichtungsstelle-nahverkehr-ost.de) oder Fax (39 99 32 17). Ein Postfach ist beantragt. "Wir versprechen, dass bis zum Schlichtungsvorschlag ...

Tarife: 25 Prozent Rabatt aufs „Dauer-Spezial“ – drei Monate lang!, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
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Attraktives Sonderangebot gilt für die BahnCard 25

Die BahnCard 25 lohnt sich jetzt noch mehr. Von Anfang Februar bis Ende April gibt es für alle Besitzer einer BahnCard 25 auf das Sonderangebot „Dauer-Spezial“ 25 Prozent Rabatt.
Der BahnCard-Rabatt ist in diesem Zeitraum für alle Preisstufen des Dauer-Spezial erhältlich. Damit kostet es in der günstigsten Kategorie nur noch 21,75 statt 29 Euro in der 2. Klasse – wenn man es im Internet oder an einem Automaten kauft. Wer auf den Service einer persönlichen Bedienung nicht verzichten möchte, zahlt 5 Euro zusätzlich.
Verkauft wird das Angebot bis zum 30. April. Damit reisen kann man also vom ...

S-Bahn: Bei der S-Bahn Berlin stehen die Weichen auf Modernisierung, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
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74 Millionen Euro werden in diesem Jahr ins Streckennetz investiert

74 Millionen Euro fließen allein in diesem Jahr in das Streckennetz der S-Bahn Berlin. Zwar ist die Zeit der großen Lückenschlüsse vorbei, was sich beispielsweise bei so wichtigen S-Bahnhöfen wie Spandau und Hennigsdorf zeigt, die beide seit zehn Jahren wieder mit der S-Bahn erreichbar sind. Nun stehen die Weichen auf Erneuerung, wie S-Bahn Geschäftsführer Dr. Tobias Heinemann ankündigte. Im Fokus stehen dabei Gleisanlagen, Stellwerkstechnik und Brücken, die teilweise bis zu 80 Jahre alt sind und 2009 modernisiert werden.
Insgesamt möchte die Deutsche Bahn bis zum Jahr 2013 rund 360 Millionen Euro in das Netz ihrer Tochtergesellschaft, der S-Bahn Berlin, investieren. Wie Dr. Heinemann mitteilte, seien dies rund ein Drittel aller Infrastrukturmittel für den Regionalverkehr in den Ländern ...

28 Januar 2009

S-Bahn: S-Bahner-Streik unwahrscheinlich, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0128/berlin/0080/index.html

Entscheidung fällt heute
Peter Neumann
Gibt es morgen auch bei der Berliner S-Bahn einen Warnstreik? Darüber wollen die Gewerkschaften Transnet und GDBA heute befinden, sagte der Transnet-Sprecher Oliver Kaufhold gestern. "Am Vormittag trifft sich das Organisationsteam, das entscheidet, welche Bereiche der Deutschen Bahn betroffen sein werden" - möglicherweise mehrere DB-Geschäftsfelder zugleich. Am Nachmittag soll mitgeteilt werden, ob und wo Fahrgäste mit Behinderungen rechnen müssen. Die Streikbereitschaft sei hoch.
Es wäre aber überraschend, wenn auch bei der S-Bahn Berlin dazu aufgerufen würde, die Arbeit niederzulegen, sagten Kenner der Gewerkschaftsszene der Berliner Zeitung. "Das halte ich für unwahrscheinlich", meinte einer. Ein Warnstreik wäre den Fahrgästen, die mit den Leistungen der S-Bahn oft nicht zufrieden sind, derzeit "schwer vermittelbar". Zudem sei der überwiegende Teil des Fahrpersonals in der konkurrierenden GDL organisiert.
"Wir werden unsere Kollegen für morgen nicht zum Streik ...

27 Januar 2009

S-Bahn: Jeder achte Berliner S-Bahn-Führer ist krank, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article1023155/.html

Nach den "Chaostagen" im Januar hat die Berliner S-Bahn mit neuen Schwierigkeiten zu kämpfen. Diesmal ist es der hohe Krankenstand bei den Lokführern. Die Verkehrsleitung hat Probleme, die Züge überhaupt noch nach Plan fahren zu lassen. Der Betriebsrat macht für die Situation Überbelastung und Personalabbau verantwortlich.
Kurze Zeit nach den "Chaostagen“ Anfang Januar steht die Berliner S-Bahn vor neuen Problemen. Jetzt ist es nicht der Frost, der dem Nahverkehrsunternehmen zusetzt, sondern ein hoher Krankenstand. Nach Informationen von Morgenpost Online ist aktuell jeder achte der 900 Triebfahrzeugführer krank geschrieben. Für die Disponenten wird es dadurch immer schwierigen, alle Zugfahrten nach Fahrplan abzusichern.
Auch in den Werkstätten sollen sich deutlich mehr Mitarbeiter als sonst ...

S-Bahn: Senat bestraft unpünktliche S-Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0127/berlin/0017/index.html

Für schlechte Leistungen gibt es fünf Millionen Euro weniger / Betriebsrat fürchtet um Sicherheit
Peter Neumann
Der Senat macht Ernst - und kürzt der S-Bahn erstmals den Zuschuss, weil sich deren Züge im vergangenen Jahr zu oft erheblich verspätet haben oder gar ausgefallen sind. Wegen "Minderleistung" werden rund fünf Millionen Euro nicht gezahlt, kündigte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses an. Auch für das Winterchaos Anfang Januar soll das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) bestraft werden. In diesem Fall werde ebenfalls "eiskalt gerechnet". Das gesparte Geld komme dem Nahverkehr zugute - etwa dem Bau von Aufzügen in U-Bahnhöfen.
Auch von den Fraktionen mussten sich S-Bahn-Chef Tobias Heinemann und Arvid Kämmerer von DB Netz Kritik anhören. Christian Gaebler (SPD) fragte, ob die S-Bahn "willens und in der ...

S-Bahn: VBB zieht dramatische Winterbilanz bei der S-Bahn

http://www.lok-report.de/

Die Bilanz der S-Bahnfahrten in der zweiten Januarwoche ist dramatisch: Drei Viertel der werktags verkehrenden Züge kamen unpünktlich oder gar nicht. Der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg fordert die S-Bahn Berlin GmbH dringend dazu auf, geeignete Maßnahmen zu treffen, um die mit dem Land Berlin vertraglich vereinbarte Pünktlichkeit einzuhalten.
Die Fahrgäste der Berliner S-Bahn hatten nach dem Wintereinbruch am ersten Wochenende dieses Jahres massiv unter den Störungen im Zugverkehr zu leiden. Während am Montag, den 5. Januar immerhin noch etwa die Hälfte der Züge pünktlich fuhr, waren in den beiden Folgetagen bereits knapp drei Viertel aller Zugfahrten von Ausfällen oder Verspätungen betroffen.
Von den zwischen Montag und Freitag insgesamt 15 000 Zugfahrten fielen rund 2 500 aus, rund 4 700 hatten zum Teil erhebliche Verspätungen.
Hans-Werner Franz, VBB-Geschäftsführer, übt scharfe Kritik an der Berliner S-Bahn: "Was die S-Bahn ihren Fahrgäste da zugemutet hat, ist nicht akzeptabel. Die Verspätungen und Zugausfälle sind zum größten Teil von der S-Bahn selbstverschuldet. Dass es im Winter zu Minustemperaturen kommt, sollte ein Verkehrsunternehmen nicht überraschen. Es liegt in der Pflicht der S-Bahn, ihre Züge entsprechend wintertauglich auf die Strecken zu schicken."
Bei frostigen Temperaturen von bis zu - 20°C versagten vor allem die Fahrsperren ihren Dienst. Die betroffenen Züge konnten nur noch max. 40 km/h fahren bzw. mussten aus dem Verkehr genommen werden. Auch Weichen- und Signalstörungen beeinträchtigten den S-Bahnverkehr erheblich.
Dass die Wintertemperaturen durchaus zu bewältigen waren, zeigt die Situation anderer Verkehrsunternehmen: Die U-Bahnzüge der BVG waren am 5. Januar sogar pünktlicher als im Durchschnitt des Vorjahres und fuhren in den Folgetagen ohne nennenswerte Beeinträchtigungen. Auch die Straßenbahnen in Berlin fuhren überwiegend pünktlich. Im DB-Regio-Verkehr lag die Ausfallrate im niedrigen einstelligen Bereich.
VBB-Geschäftsführer Franz fordert die S-Bahn zum Handeln auf: "Die Qualität der Berliner S-Bahn lässt immer mehr nach. Fahrzeugmangel und fehlendes Personal haben die Situation während der Kältetage extrem verschärft. Beide Probleme sind seit längerem bekannt und können so nicht mehr hingenommen werden. Die S-Bahn muss nun reagieren und glaubhaft aufzeigen, wie sie die Missstände beseitigen will."
Im Verkehrsvertrag zwischen den Ländern und der S-Bahn Berlin GmbH ist vereinbart, dass Züge als verspätet gelten, wenn sie mehr als 3 Minuten abweichend vom Fahrplan verkehren. Bei Unterschreitung des festgelegten Pünktlichkeitsgrads von 96% droht der Berliner S-Bahn eine Vertragsstrafe.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ist im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg für das Qualitätscontrolling der Leistungen der S-Bahn Berlin GmbH zuständig. Einer der zentralen Qualitätsaspekte ist die Pünktlichkeit der Züge (Pressemeldung VBB, 27.01.09).

26 Januar 2009

S-Bahn: S-Bahn-Chef entschuldigt sich für Kälte-Chaos, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1022217/.html

Als es eiskalt wurde, ging bei der S-Bahn mancherorts nichts mehr. Anfang Januar konnten zeitweise Züge nicht eingesetzt werden, es kam zu Verspätungen und Ausfällen. Der Senat drohte bereits, seine Zuschüsse zu kürzen. Der S-Bahnchef erklärte und entschuldigte sich nun.
Das Management der Berliner S-Bahn hat sich für Ausfälle und Verspätungen zu Jahresbeginn im öffentlichen Nahverkehr entschuldigt. „Die Zustände zwischen dem 6. und 9. Januar waren schlicht nicht in Ordnung“, sagte der Geschäftsführer des Unternehmens, Tobias Heinemann, bei einer Anhörung vor dem parlamentarischen Verkehrsausschuss. „Entschuldigung Berlin, Entschuldigung Fahrgäste“, sagte Heinemann.
Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD Christian Gaebler bezeichnete die vier Tage im Januar als „Chaostage“. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer ...

S-Bahn: Berliner Senat droht S-Bahn mit Auftrag-Entzug, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1022247/.html

Weil Anfang Januar während des Wintereinbruchs massenhaft Züge ausfielen oder zu spät kamen, muss die S-Bahn nun an das Land Berlin eine Vertragsstrafe in Höhe von fünf Millionen Euro zahlen. Doch es kann noch schlimmer kommen. Der Senat könnte den Auftrag anderweitig vergeben.
Ihre Unpünktlichkeit kommt die Berliner S-Bahn jetzt teuer zu stehen. Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) kündigte an, wegen der vielen Ausfälle und Verspätungen im Vorjahr eine Vertragsstrafe von fünf Millionen Euro gegen das Verkehrsunternehmen zu verhängen. Damit wird der Zuschuss des Landes an den Betrieb um diese Summe gekürzt. Zugleich drohte die Senatorin der Deutschen Bahn AG, dem Mutterkonzern der S-Bahn, erstmals öffentlich an, den Auftrag für den Betrieb des Berliner Stadtbahnnetzes zu entziehen. Dies sei nach Auslaufen des Verkehrsvertrages Ende 2017 möglich – zumindest, falls der Konzern nicht bei der Qualität nachbessere. Die Frage, ob die Bahn über 2017 hinaus Anbieter ...

Bus + Flughäfen: Schnellbus nach Schönefeld ist kein Renner, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Verkehr-Berliner-Flughaefen-BVG-Deutsche-Bahn;art18614,2715353

Mit dem Bus nach Schönefeld - dieses Angebot eines Tochterunternehmens der Bahn sollte wie die TXL-Linie der BVG ein Erfolg werden. Doch die Touren sind nur spärlich besetzt. Gründe gibt es dafür viele.
Sechs Wochen nach dem Start ist der Schnellbus vom Bahnhof Südkreuz zum Flughafen Schönefeld noch nicht auf Touren gekommen. Bisher sitzen nach Angaben von Bex-Geschäftsführer Jörg Schaube durchschnittlich drei Fahrgäste in den großen Reisebussen, die die Strecke planmäßig in 20 Minuten zurücklegen. Bex, ein Tochterunternehmen der Bahn, betreibt die Strecke gemeinsam mit der Firma Bus-Verkehr-Berlin (BVB) auf eigene Kappe ohne Zuschuss aus öffentlichen Kassen. Wirtschaftlich wäre das Angebot mit durchschnittlich etwa zehn Passagieren. Die Fahrt kostet sechs Euro; Fahrscheine des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) werden angerechnet.
Obwohl Bex zum Bahnkonzern gehört, wirbt das Unternehmen selbst im ...

Straßenverkehr: Sechsspurige Autobahn bis Friedrichshain, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0126/berlin/0018/index.html

Der Senat verlängert den Stadtring zum Treptower Park - doch dabei soll es nicht bleiben
Peter Neumann

Der Stadtring rückt in den Osten Berlins vor - Stück für Stück. Mit der öffentlichen Auslegung der Pläne beginnt in Kürze das Genehmigungsverfahren für den Weiterbau der Autobahn von Neukölln bis zur Straße Am Treptower Park. Doch dabei soll es nicht bleiben. Denn der Senat hat nun unmissverständlich bekräftigt, dass er die A 100 so bald wie möglich noch weiter verlängern will - in einem Doppelstocktunnel durch Friedrichshain. "Der Stadtring entfaltet seine volle Wirkung erst dann, wenn er zur Frankfurter Allee führt", sagte Friedemann Kunst, Chef-Verkehrsplaner in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, der Berliner Zeitung.
Die ersten Pläne stammen aus den frühen neunziger Jahren, als die Verkehrsverwaltung noch von der CDU regiert wurde. Später gerieten sie aus dem ...

25 Januar 2009

U-Bahn + Straßenverkehr: U-Bahntunnel reißen unter Lkw-Verkehr, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1021483/.html

Ein vereidigter Sachverständiger der Industrie- und Handelskammer (IHK) hat in Tunneln der U 6 und U 2 gravierende Schäden festgestellt, die vom Schwerlastverkehr auf den Straßen herrühren. Klaus Wacinski (65) spricht von "erhebliche Rissen in Wänden und Mauerwerk".
Bereits der Wirtschaftsstadtrat und Vize-Bürgermeister des Bezirks Mitte, Joachim Zeller (CDU), hatte vor der Einsturz-Gefahr von U-Bahntunneln durch den wachsenden Lkw-Verkehr im City-Bereich gewarnt.
Fotos, mit denen der Sachverständige Wacinski die Schäden dokumentiert hat, liegen der Berliner Morgenpost vor. Der Experte hatte sich gemeldet, weil nach seiner Ansicht die für den Schwerlastverkehr zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung das "akute Problem ...

24 Januar 2009

Bahnhöfe + Radverkehr: Ostkreuz erhält Rampe für Fahrradfahrer, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/bezirke/
article1020947/.html

Der Bahnhof Ostkreuz soll Rampen bekommen, die Fahrradfahrern das Überqueren der S-Bahn-Trasse erleichtern. Darauf haben sich Vertreter der Betroffenenvertretung Traveplatz-Ostkreuz, des Senats, der S-Bahn und der Deutschen Bahn verständigt.
Auf der jüngsten Sitzung des Runden Tisches "Umbau Ostkreuz" beschlossen die Teilnehmer, eine entsprechende Ergänzung der Planung zu unterstützen. Nach einem ersten Vorschlag könnte ein ...

S-Bahn: S-Bahn kommt in Stockholm nicht zum Zuge, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1020933/.html

Die Berliner S-Bahn GmbH ist mit ihrem Versuch gescheitert, ab November die Stockholmer U-Bahn zu übernehmen. Der Betrieb des 108 Kilometer langen Netzes der Tunnelbana mit ihren 100 Haltestellen war im Vorjahr neu ausgeschrieben worden.
Die Stockholmer Lokaltrafik vergab den Millionen-Auftrag nun an die in Hongkong beheimatete MTR Corp. Sechs Unternehmen hatten sich dafür beworben.
Die Deutsche Bahn wollte das Ergebnis der Ausschreibung mit Verweis auf die noch laufende Einspruchsfrist ...

S-Bahn: Chaos bei der Berliner S-Bahn hat ein Nachspiel, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article1021204/.html

Wegen der zahlreichen Ausfälle und Störungen muss sich der Geschäftsführer der S-Bahn nun vor dem Berliner Abgeordnetenhaus verantworten. Kritiker werfen der S-Bahn vor, nicht das extreme Wetter sei an den Problemen schuld, sondern deren Sparpolitik. Jetzt droht sogar die Kündigung des Verkehrsvertrags. Dann könnte das Land Berlin den Bahnverkehr neu ausschreiben.
Die zahlreichen Zugausfälle und Verspätungen bei der Berliner S-Bahn während des Kälteeinbruchs Anfang Januar haben an diesem Montag ein parlamentarisches Nachspiel. Der Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses hat S-Bahn-Geschäftsführer Tobias Heinemann zu einer Anhörung geladen. Die Abgeordneten wollen von dem Manager wissen, wie er Störungen dieses Ausmaßes künftig verhindern will.
Die Parlamentarier wollen sich auch darüber informieren, ob und in welchem Umfang ...

S-Bahn: Verdienstkreuz für Ex-S-Bahner, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0124/berlin/0138/index.html

Günter Ruppert wird geehrt
Peter Neumann

Der frühere Chef der S-Bahn Berlin, Günter Ruppert, freut sich über eine hohe Ehrung. Bundespräsident Horst Köhler hat dem 63-Jährigen das "Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland" verliehen - wegen seiner Verdienste um Berlins Nahverkehr. Am Dienstag händigt Almuth Nehring-Venus (Linke), Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, dem Ahrensfelder das Bundesverdienstkreuz im Berlin Capitol Club aus. Der Sachse hatte seine Bahnkarriere als Lokschlosser-Lehrling begonnen. 13 Jahre lang war Ruppert Chef der ...

23 Januar 2009

Straßenbahn: Bombardier: Präsentation der ersten Straßenbahn für oberleitungsfreien Fahrbetrieb

http://www.lok-report.de/

Bombardier Transportation hat am 22.01.09 in Bautzen den ersten komplett kontaktlosen, oberleitungsfreien Betrieb einer Straßenbahn präsentiert. Der BOMBARDIER PRIMOVE fahrdrahtlose Betrieb wurde auf dem Testring für Stadt- und Straßenbahnen im Bombardier-Werk Bautzen der Öffentlichkeit vorgestellt.
„Die PRIMOVE-Technologie ist ein einmaliges System, das den komplett fahrdrahtlosen Betrieb von Straßenbahnen kontaktlos über unterschiedliche Entfernungen und in allen Umgebungen ermöglicht“, sagte Dr. Carsten Struve, Director Advanced Technology Development Bombardier Transportation bei der Vorstellung des Systems. „Der fahrdrahtlose Betrieb eröffnet vor allem für historische Innenstädte völlig neue Perspektiven für Straßenbahnen. Durch den Verzicht auf Oberleitungen bleibt das Stadtbild attraktiv. In Verbindung mit dem neuartigen Energiespeichersystem BOMBARDIER MITRAC Energy Saver kann zusätzlich Energie eingespart werden.“
Für Betreiber bietet das PRIMOVE-System erhebliche Vorteile. Dazu zählen insbesondere die komplett unsichtbare Energiezuführung, die einfache Installation und die völlige Wetterunabhängigkeit. Außerdem führt die kontaktfreie und sehr sichere Energieübertragung zu einem geringeren Teileverschleiß und damit zu reduzierten Lebenszykluskosten. Zusätzlich lassen sich auch die Infrastrukturkosten für Tunnelabschnitte dank des PRIMOVE-Systems deutlich reduzieren. Das System erfordert weder eine sogenannte dritte Schiene noch hohe Dachaufbauten. Dies erlaubt kleinere Tunnelquerschnitte. Das PRIMOVE-System arbeitet dank des elektrischen Antriebs geräuscharm, vermeidet Emissionen und ermöglicht dank des integrierten MITRAC Energy Saver durch Energierückeinspeisung erhebliche Betriebskostensenkungen.
Die neuartige PRIMOVE-Technologie ist eines der Highlights des innovativen BOMBARDIER ECO 4-Portfolios, das der Weltmarktführer für Schienenverkehrstechnik im letzten Jahr gestartet hat. Die insgesamt zehn betriebsbereiten ECO4-Produkte basieren auf den Grundpfeilern Energie, Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit und ermöglichen energie- und kosteneffiziente Lösungen für Spitzenleistungen in der Bahntechnologie
Das innovative Grundprinzip der PRIMOVE-Technologie basiert auf der hier erstmals im Verkehrswesen angewandten induktiven Energieübertragung, die beispielsweise in Reinraum-Umgebungen, etwa in der Chip- sowie Automobilindustrie verbreitet ist. Bei PRIMOVE sind die elektrischen Versorgungseinheiten unauffällig unter dem Fahrzeug und im Boden verborgen installiert. Dabei werden der elektrische Primär- und Sekundärkreis voneinander getrennt, ein Prinzip, das analog bei Transformatoren bekannt ist. Der Primärteil wird in der Infrastruktur verbaut, die hier ein Magnetfeld erzeugt. Das Gegenstück am Fahrzeug, der sogenannte Sekundärteil, wandelt dieses Feld in Strom für den Betrieb der Straßenbahn um. Das Kabel des Primärteils lässt sich problemlos zwischen den Gleisen einbauen. Das Fahrzeug wiederum erhält Aufnehmer am Fahrzeugboden, die mit der Antriebstechnik des Fahrzeugs einfach über ein Kabel verbunden werden. Zusätzlich geschaltete Segmente im Boden stellen sicher, dass sich das Feld nur dann aktiviert, wenn auch ein Fahrzeug darüber fährt. Die übrigen Segmente sind stromlos. Damit ist ein sehr sicherer Betrieb möglich und das System kann beispielsweise auch in Fußgängerzonen eingesetzt werden.
Zusätzliche Vorteile bringt die Integration des MITRAC Energy Saver, der unauffällig auf dem Dach der Straßen- oder Stadtbahn montiert wird: Die innovativen Kondensatoren dieses Systems speichern die bei jedem Bremsvorgang frei werdende Energie und verwenden sie beim Beschleunigen oder im Betrieb wieder. Bei Stadtbahnen hat das seit 2003 in Mannheim getestete System bis zu 30 Prozent der Energie eingespart und damit Emissionen und Kosten reduziert. Alternativ kann das Fahrzeug in einer Beschleunigungsphase auch zusätzliche Leistung erhalten. Bei der dem System zugrunde liegenden Technologie handelt es sich um Doppelschichtkondensatoren (auch „Ultrakondensatoren“ genannt). Diese Speichervorrichtung wird mit der Energie aufgeladen, die beim Bremsvorgang umgewandelt wird (Pressemeldung Bombardier, 23.01.09).

S-Bahn + Museum: Über 40 Prozent mehr Besucher im S-Bahn-Museum 2008

http://www.s-bahn-museum.de/

2008 ging für das Berliner S-Bahn-Museum am S-Bahnhof Griebnitzsee, zwischen Berlin und Potsdam gelegen, mit einer positiven Bilanz zu Ende.

Das gemeinsam vom Berliner Fahrgastverband IGEB und dem Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV) aufgebaute und betriebene Museum beherbergt seit 1996 historische Zeugnisse und Artefakte der Berliner S-Bahn aus ihrer Entstehungszeit bis in die Jetztzeit und zeigt anschaulich auch den Kampf zur Rettung der Bahn im ehemaligen West-Berlin in den frühen 1970er Jahren.

2008 hatte das Museum gegenüber dem Vorjahr in seiner Dauer- und der Sonderausstellung einen Zuwachs an Besuchern von über 40 Prozent auf fast 3.000 Besucher. Rechnet man noch die Sonderausstellung "Mit der Bahn ins Grüne" mit dazu, sind es weit über 4.000 Besucher!

Neben der Erarbeitung der Sonderausstellung "Mit der Bahn ins Grüne", die im Rahmen des Kulturland-Jahres "Metropole und Provinz" an verschiedenen Stellen mit finanzieller Unterstützung von Kulturland Brandenburg gezeigt wurde, wurde auch die Dauerausstellung weiter vervollständigt, um sie so darzustellen, dass man sich den Einsatz bildhaft vorstellen und den ein oder anderen Hebel oder Knopf auch bedienen kann. Dieses Konzept der anschaulich und zum aktiven Betrachten einladenden Museumsgestaltung wollen die ehrenamtlichen Mitarbeiter auch 2009 mit neuen Ausstellungsstücken umsetzen.

Konkret ist für Anfang April 2009 die Sonderausstellung "60 Jahre Bahnhof Griebnitzsee" und im Spätsommer "20 Jahre Mauerfall" vorgesehen. Die Arbeiten und Recherchen für beide Ausstellungen laufen derzeit auf Hochtouren.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr unter der Rufnummer 0 30 / 63 49 70 76 zur Verfügung.

Bahnverkehr: Strecke zwischen Hildesheim und Groß Gleidingen wird zweigleisig ausgebaut

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/ubd/
ubd20090123.html

Bessere Pünktlichkeit und schnellere Nahverkehrsverbindungen / Mehr Lärmschutz für Anwohner / Investitionen von knapp 140 Millionen Euro

(Hannover, 23. Januar 2009) Mit der Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung zwischen Deutscher Bahn und Bund ist die Voraussetzung für den zweigleisigen Ausbau der Strecke Hildesheim–Groß Gleidingen geschaffen. In den kommenden Jahren soll die 34 Kilometer lange Strecke mit rund 140 Millionen Euro ausgebaut werden. „Ich freue mich, dass der Streckenausbau, für den wir uns in der Region intensiv eingesetzt haben, nun auf den Weg gebracht ist“, sagte Bernhard Brinkmann, Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Hildesheim. „Die Qualität des Schienenverkehrs erreicht in der Region eine neue Dimension.“

Mit dem Ausbau werden zusätzliche Kapazitäten im überregionalen Ost-Westverkehr geschaffen und auch die Anwohner profitieren durch neue Lärmschutzmaßnahmen. „Dank des Ausbaus können wir in Zukunft den Großraum Hannover–Lehrte entlasten und gewinnen damit Platz für zusätzliche Züge“, erklärte Oliver Kraft, Vorstand Produktion der DB Netz AG. Aber auch in punkto Betriebsqualität bringt das zweite Gleis klare Vorteile. Kraft weiter: „In Zukunft müssen Züge nicht mehr in den Bahnhöfen aufeinander warten, so dass der Zugverkehr auf dieser Strecke pünktlicher wird und sich die Fahrzeiten verkürzen.“ Mit dem zweigleisigen Ausbau gewinnt der Nahverkehr bis zu zehn Minuten, da die teilweise langen Wartezeiten am Bahnsteig auf den Gegenzug verkürzt werden können. Beispielsweise wartet die Regionalbahn von Braunschweig nach Hildesheim derzeit in Hoheneggelsen sieben Minuten auf einen entgegenkommenden ICE. Nach dem Bau des zweiten Gleises wird es nur einen einminütigen Halt zum Ein- und Aussteigen geben.

Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Walter Hirche betont neben diesen regionalen Interessen auch die überregionale Bedeutung: „Der Ausbau beseitigt ein bisheriges Nadelöhr auf der Achse Berlin–Frankfurt/Main und sichert langfristig auch die ICE-Verkehre im südöstlichen Niedersachsen.“

Für den zweigleisigen Ausbau der Strecke mit einer Geschwindigkeit von bis zu 160 Kilometern pro Stunde werden über 34 Kilometer neue Gleise und Oberleitungen gebaut, sowie 24 Bahnübergänge angepasst, 19 Brücken erweitert und vier Brücken neu gebaut. In Hildesheim und Groß Gleidingen wird durch zusätzliche Weichenverbindungen sichergestellt, dass Züge zeitgleich auf die weiterführenden Strecken fahren können, da sie sich nicht kreuzen müssen. Derzeit laufen die Planungen auf Hochtouren. Der Baubeginn ist für den Sommer 2009 geplant, der komplette Ausbau wird voraussichtlich Ende 2012 abgeschlossen sein.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Flughäfen: Anwohner des Flughafens Tempelhof kritisieren Senatspläne, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0123/berlin/0044/index.html

Bevor auch nur irgendein Bürger eine Bemerkung machen konnte, stellte Senatsbaudirektorin Regula Lüscher eines klar. "Es wird kein Rotlichtquartier am Columbiadamm entstehen", sagte sie zu den etwa 400 Bürgern, die gestern Abend in die Haupthalle des früheren Flughafens Tempelhof gekommen waren. Die Senatsbaudirektorin hatte eingeladen, um über die zwölf Entwürfe für das geplante Columbiaquartier zu diskutieren, die beim städtebaulichen Ideenwettbewerb in die engere Wahl gekommen sind. Darunter der Vorschlag für ein Rotlichtviertel. Dass ein solcher Entwurf in die engere Wahl kommen konnte, war Lüscher persönlich angekreidet worden. Sie saß in der Jury. SPD-Fraktionschef Michael Müller rügte, "da erwarten wir eine größere Sensibilität".
Das Columbiaquartier ist das erste von drei neuen Stadtvierteln, die am Rand ...

22 Januar 2009

Schiffsverkehr: Feuerwehr zieht Fahrgastschiff ans Ufer, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article1019931/.html

In Berlin-Köpenick ist am Morgen ein Ausflugsdampfer in "Seenot" geraten. Das Schiff drohte, in der Dahme unterzugehen. Feuerwehrleute arbeiteten den ganzen Tag, um den Rumpf leer zu pumpen. Warum die "Chanterelle" leckschlug, ist allerdings noch unklar.
Die Berliner Feuerwehr ist am Donnerstag gegen 10.40 Uhr ausgerückt, um ein Fahrgastschiff in Köpenick vor dem Sinken zu bewahren. Das 38 Meter lange und fünf Meter breite Schiff drohte auf der Dahme voll zu laufen. Es liegt auf Höhe der Grünauer Straße hinter dem Marriot-Hotel fest, teilte die Feuerwehr mit.
Mehr als 30 Einsatzkräfte, darunter auch Taucher der Feuerwehr, sind an der Einsatzstelle, um das Schiff leer zu pumpen. Die "Chanterelle“ hatte bereits mit dem Heck auf den Grund aufgesetzt, das Unterdeck lag bereits unterhalb der Wasserkante. Gegen Abend konnte das Schiff dann näher zum Ufer ziehen. Menschenleben waren nicht in Gefahr. auch der Schifffahrtsverkehr wurde ...

Flughäfen: Blindgänger in Tegel werden im Frühjahr geräumt, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article1020238/.html

Unter dem Flughafen Tegel liegt noch immer Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Käme ein Flugzeug von der Rollbahn ab, könnten die Blindgänger explodieren. Nun will die Flughafengesellschaft im Frühjahr auf dem Airportgelände an mehr als 500 Punkten nach Bomben und Granaten graben lassen.
Am Flughafen Tegel soll noch im Frühjahr mit der Räumung von möglichen Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg rechts und links der Landebahnen begonnen werden. Das sagte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) am Rande einer Sitzung des Bauausschusses im Abgeordnetenhaus. Der Flughafen habe nun Bauarbeiten an 500 Punkten beantragt. Grund für die Arbeiten ist die Anpassung an Standards der bei den Vereinten Nationen angesiedelten Zivilluftfahrt-Organisation International Civil Aviation Organization (ICAO). Diese verlangt unter anderem für große Flugzeugtypen wie den Airbus A 330, der auch in Tegel landet, breitere Bahnen.
Unklar ist, ob nur an diesen 500 Punkten oder ...

Flughäfen: Tag der offenen Tür Am 12. Mai in Tempelhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0122/berlin/0141/index.html

Ulrich Paul
Berliner und Besucher der Stadt können den Flughafen Tempelhof bei einem Tag der offenen Tür am 12. Mai dieses Jahres besichtigen. Diesen Termin gab gestern die Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Manuela Damianakis, bekannt. Am 12. Mai jährt sich das Ende der Berliner Blockade zum sechzigsten Mal. Aus diesem Anlass findet, wie berichtet, im Flughafen Tempelhof eine ...

S-Bahn: Berlins zweite Nord-Süd-S-Bahn lässt auf sich warten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0122/berlin/0047/index.html

Bauarbeiten sollen nun 2010 beginnen / Kein Zwischenhalt geplant - dafür bessere Verbindungen zum Hauptbahnhof
Peter Neumann
Von oben sind sie nicht zu sehen. Doch sie sind da: Nordöstlich vom Hauptbahnhof durchziehen Wände, Decken und Tunnelsohlen aus Beton den Untergrund. Es handelt sich um Vorleistungen für den Bau der zweiten Berliner Nord-Süd-S-Bahn, die da seit Jahren im Boden schlummern. Doch bis endlich damit begonnen wird, das Verkehrsprojekt S 21 zu vollenden, wird noch einige Zeit vergehen. Zuletzt hieß es, dass der Weiterbau in diesem Jahr in Angriff genommen wird - nun sprechen der Senat und die Bahn von einem Baubeginn 2010.
Vorn die Spree, in der Nähe die Charité: Der Hauptbahnhof liegt im Zentrum Berlins. Doch aus dem Norden und Süden ist die wichtigste Bahnstation der Stadt ...

Regionalverkehr + Bahnverkehr: PROJEKT: Schranke soll kommen - Errichtung für den Mai geplant, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11411322/61469/
Errichtung-fuer-den-Mai-geplant-Schranke-soll-kommen.html

BLUMENTHAL - Die Halbschranke am Bahnübergang an der Landesstraße 145 in Blumenthal (Gemeinde Heiligengrabe) soll voraussichtlich im Mai gebaut werden. Das hat Frank Brechler, Leiter Infrastruktur bei der Prignitzer Eisenbahn (PEG), auf MAZ-Nachfrage mitgeteilt. Die Ausschreibung laufe, noch bis Ende Februar könnten Angebote abgegeben werden.
Der Bau der Schranke sollte eigentlich bereits Ende vergangenen Jahres beginnen, verschob sich aber. Als Gründe dafür nennt Brechler Verzögerungen beim ...

21 Januar 2009

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Prignitzer Eisenbahn hat ab Februar einen neuen Geschäftsführer, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11410463/61469/
Prignitzer-Eisenbahn-hat-ab-Februar-einen-neuen-Geschaeftsfuehrer.html

PUTLITZ - „Eigentlich wollte ich ja schon nach dem Verkauf der PEG an den britischen Konzern Arriva aufhören“, sagt Thomas Becken, „aber dann habe ich mich doch bereit erklärt, Arriva dabei zu unterstützen, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen.“ Das war im April 2004. Genau fünf Jahre später zieht sich Thomas Becken nun doch zurück: „Ich muss einfach etwas mehr für mein Privatleben tun, in den letzten Jahren war ich ständig unterwegs.“ Golf spielen, oder Fußball, sagt er nicht ganz ernsthaft: „Golf spiele ich aber eigentlich gar nicht.“ Allerdings gibt es daneben noch einen weiteren Grund: „Ich bin ein klassischer Mittelständler und kein Konzernmanager. Und Arriva ist eben inzwischen zu einem richtigen Konzern in Deutschland geworden.“
Bereits im vergangenen Jahr hatte Becken die Geschäftsführung über ...

Potsdam: Potsdam bestellt 19 Straßenbahnen bei Stadler, aus Potsdamer Neueste Nachrichten

http://www.pnn.de/Pubs/potsdam/pageviewer.asp?
TextID=16963

Siemens-Klage abgewiesen / Ein Jahr nach Beginn der Ausschreibung wird Zuschlag an Stadler erteilt (19.1. 2009)

Ein Jahr nach Beginn der Ausschreibung soll nun der Zuschlag erteilt werden: 19 neue Straßenbahnen will der Verkehrsbetrieb Potsdam in den kommenden Jahren kaufen, schon in den nächsten Tagen sollen die Verträge unterschrieben werden. Für die endgültige Weichenstellung in dem Verfahren hat gestern eine Entscheidung des Brandenburgischen Oberlandesgericht gesorgt. Die Richter des Vergabesenates wiesen einen Eilantrag des Siemens-Konzerns zurück. Siemens hatte gegen die Entscheidung, dass Stadler den Auftrag aus Potsdam erhält, Beschwerde eingelegt. „Die sofortige Beschwerde der Siemens AG habe keine Aussicht auf Erfolg“, teilte ein Gerichtssprecher gestern mit. Grund sei, weil Siemens die Beanstandungen des Vergabeverfahrens nicht zeitnah vorgebracht und zuvor schon das Angebot nicht fristgerecht beim Potsdamer Verkehrsbetrieb eingereicht habe.
„Wir freuen uns über diese Entscheidung“, sagte Burkhard Exner vom Aufsichtsrat des Verkehrsunternehmens. Zumal gegen die Entscheidung keine Rechtsmittel ...

Bahnverkehr: Bündnis 90/Die Grünen: Antwort zur Einstellung des Nachtzugs Berlin - Brüssel

http://www.lok-report.de/

Als Reaktion auf den Offenen Brief zur Einstellung des Nachtzugs Berlin/Hamburg-Brüssel-Paris (Der LOK Report berichtete) gibt es jetzt eine gemeinsame Anwort der drei Bahnunternehmen DB, SNCF und SNCB.
Alle drei Bahnchefs reagieren in einem gemeinsamen Brief auf den von Michael Cramer initiierten Offenen Brief vom 28.10.2008, der die Einstellung der CityNightLine Verbindung zwischen Hamburg/Berlin-Brüssel-Paris ab Mitte Dezember 2009 scharf kritisiert. Insgesamt hatten innerhalb weniger Tage mehr als 500 Personen den Brief spontan mitunterschrieben.
Hier nun für alle Unterzeichner und Interessierte der Antwortbrief:
Sehr geehrter Herr Cramer,
vielen Dank für Ihren Offenen Brief vom 28. Oktober 2008 und Ihre kritischen Anmerkungen zur CityNightLine-Verbindung zwischen Hamburg/Berlin und Brüssel-Paris zur Fahrplanperiode 2008/2009. Bitte erlauben Sie mir, dass ich Ihre Anfrage auch im Namen von Herrn Pepy und Herrn Haek beantworte, die Sie ebenfalls angeschrieben haben.
Die Einführung neuer Hochgeschwindigkeitsverbindungen hat das internationale Angebot um zusätzliche und häufigere schnelle Verbindungen spürbar erhöht. Parallel hierzu hat eine kritische Überprüfung des Gesamtangebots und insbesondere der Nachtzugverbindungen stattgefunden. Nachtzüge haben eine geringe Gewinnmarge und setzen die gesamte unternehmerische Rentabilität im internationalen Personenverkehr unter Druck. Insbesondere im jetzigen Marktumfeld werden DB, SNCF und SNCB gleichermaßen ständig daran erinnert, ihre Rentabilität zu verbessern und konkurrenzfähige Dienste zu priorisieren.
Bis Mitte des Jahres 2007 verkehrten vier Nachtzuglinien zwischen Deutschland und Frankreich: Die Linien von Berlin und Hamburg über Brüssel sowie von München und Frankfurt über Straßburg. Mit der Einführung der Hochgeschwindigkeitsverkehre zwischen Frankfurt und Paris im vergangenen Jahr wurde die parallele Nachtzuglinie eingestellt. Die Linie ab München trug ab diesem Zeitpunkt die kompletten Kosten des Laufwegs (Trassen-, Lok- Lokführerkosten u.a.) von Karlsruhe bis Paris allein (d.h. ohne die SNCF) und war damit nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben.
Nach der Bewertung der verschiedenen Varianten, diese Situation zu ändern, hat sich die Deutsche Bahn AG dazu entschieden, die umsatzstärksten Linien (Berlin-Paris und München-Paris) zusammenzulegen und gemeinsam über Saarbrücken / Forbach zu führen.
Ähnliche Erwägungen gab es bei der SNCB, die sich auf eine Hochgeschwindigkeitsstrategie im Fernverkehr konzentriert. Ohne ins Detail der Betriebskosten zu gehen, weisen wir darauf hin, dass sämtliche Ressourcen für die Durchführung von Lok bespannten Zügen entsprechenden Aufwand und nicht unbeträchtliche Kosten verursachen. Diese Parameter haben auch die DB bei ihrer Entscheidung für die genannte Variante geleitet, die die wirtschaftlich beste Alternative mit den geringsten Veränderungen für die Kunden darstellt.
Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Brüssel bleibt ein wichtiger Haltepunkt in Richtung Frankreich, auch für die Reisenden in Richtung London mit dem Eurostar. Sie verweisen in Ihrem Schreiben auch auf den hohen Auslastungsgrad der Nachtzüge. Dies gewährleistet aber noch keine ausreichende Rentabilität (was erst recht für den Brüssel-Takt auf dieser internationalen Verbindung gilt).
Die drei von Ihnen angesprochenen Eisenbahnen halten es weiterhin für sinnvoll, auf langen Strecken mit einem Nachtreiseangebot eine Alternative zum Flugzeug zu bieten, wie dies z.B. die Deutsche Bahn AG in großem Umfang tut. Aber wir bitten um Ihr Verständnis, dass dies nur eine Perspektive hat, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Produktes tragfähig bleiben. Dies wird mit den neuen Verbindungen über Saarbrücken und Forbach nach Paris sichergestellt.
Sehr geehrter Herr Cramer, wir haben versucht zu erklären, wie betriebswirtschaftliche Daten zu dieser für uns schweren Entscheidung geführt haben und dass sie insbesondere das Ergebnis von Rentabilitätsprüfungen ist. Uns ist bewusst, dass derartige unternehmerische Entscheidungen nicht ausschließlich auf Zustimmung stoßen. Ich hoffe dennoch, dass ich Ihnen die Hintergründe unserer Entscheidung näher bringen konnte.
Da Ihre Anfrage von zahlreichen Personen unterstützt wurde, wären wir Ihnen verbunden, wenn Sie eine Kopie meines Antwortschreibens an diesen Kreis verteilen könnten.
Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Mehdorn (Pressemeldung Michael Cramer, MdEP und verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament, 21.01.09).

Flughäfen + S-Bahn: Bahn weist Grünen-Forderung nach Duo-S-Bahn zum BBI zurück, aus ad-hoc-news

http://www.ad-hoc-news.de/
uebersicht-bahn-weist-gruenen-forderung-nach-duo-s-bahn--/
de/Wirtschaft-Boerse/Marktberichte/19991157

Berlin (ddp-bln) Die Grünen-Fraktion fordert eine Verbindung mit sogenannten Duo-S-Bahnen zum künftigen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI).

Berlin (ddp-bln). Die Grünen-Fraktion fordert eine Verbindung mit sogenannten Duo-S-Bahnen zum künftigen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI). Die Bahn wies diese Forderung als nicht durchführbar zurück.
Die Duo-S-Bahnen könnten auf S- und Fernbahngleisen fahren und zudem problemlos in das S-Bahn-Betriebskonzept integriert werden, teilte Grünen-Sprecherin Claudia Hämmerling am Mittwoch mit. In Berlin könnten diese Züge sogar bis Gesundbrunnen weitergeführt werden und damit den teuren S21-Tunnel überflüssig machen, fügte Hämmerling hinzu.
Ein 20-Minuten-Takt sei nach Aussagen von Bahnexperten möglich. Die Duo-S-Bahn sei ...

Flughäfen: Alliierten-Museum will nach Tempelhof ziehen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0121/berlin/0055/index.html

Sonderschau über Blockade im Hangar
Alliierten-Museum will nach Tempelhof ziehen
Ulrich Paul
Das Alliierten-Museum aus Dahlem möchte von der Clayallee zum Flughafen Tempelhof umziehen - der 60. Jahrestag des Endes der Berlin-Blockade im Mai könnte der Auftakt dafür werden. Zu dem Jubiläum plant das Museum eine Ausstellung über die Zeit von 1945 bis 1953. "Die Sonderschau ist für Tempelhof geplant", sagte Museumsdirektor Helmut Trotnow gestern der Berliner Zeitung.
Schwerpunkt der Ausstellung sind die sowjetische Blockade West-Berlins vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 und die Luftbrücke der westlichen Alliierten. Amerikaner und Briten flogen während der 322-tägigen Abriegelung der Westsektoren rund 1,7 Millionen Tonnen Lebensmittel, Brennstoff und ...

Flughäfen + Bahnverkehr: Den Planern der Ostanbindung des Großflughafens BBI läuft die Zeit weg / Bau der Bahnstrecke droht Verzögerung, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0121/berlin/0036/index.html

Peter Neumann
Doppelt ist besser. Der unterirdische Bahnhof des neuen Schönefelder Flughafens soll nicht nur von Westen, sondern auch von Osten eine Zufahrt bekommen. Damit Berlin Brandenburg International (BBI) erreichbar bleibt, falls es auf einer der Strecken mal eine Störung gibt - aber vor allem, damit möglichst viele Züge zum Großflughafen fahren können. Doch der Deutschen Bahn, die den Bau der Ostanbindung vorbereitet, droht die Zeit wegzulaufen. Wenn sie die Bauaufträge nicht spätestens im März ausschreiben darf, besteht die Gefahr, dass diese Strecke nicht zur BBI-Eröffnung 2011 fertig wird. Das sagte ein Planer der Berliner Zeitung.

Klage angekündigt
Hostessen in Bauarbeiter-Dress servierten Getränke, einige hundert Gäste ließen ...

Flughäfen + Bahnverkehr: PETER NEUMANN findet die Bahnverbindungen zum Großflughafen wenig attraktiv., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0121/berlin/0064/index.html

STADTBILD
Eine Blamage für Berlin
Peter Neumann
PETER NEUMANN findet die Bahnverbindungen zum Großflughafen wenig attraktiv.

Die Fahrbahnen sind aus hellem Beton, die Lärmschutzwände aus unbehandeltem Lärchenkernholz. Die Autobahn nach Schönefeld sieht nicht schlecht aus. Noch besser ist: Sie ist bereits fertig - und sie wird gut genutzt werden, wenn 2011 der Großflughafen BBI in Betrieb geht. Dagegen dürften die Bahnverbindungen auf Jahre hinaus alles andere als ein Ruhmesblatt für diese Region sein. Denn so richtig attraktiv muten die Angebote alle nicht an. Entweder steigen die Passagiere in die S-Bahn, die gemächlich in die Innenstadt zuckelt und dafür länger als heute braucht, weil sie das BBI-Gelände erst verlassen muss. Oder die Reisenden vertrauen sich dem Flughafen-Express an, der aber am Hauptbahnhof endet, wo nicht jeder hin will. Für die meisten ist dort Umsteigen angesagt - und damit langes Warten auf die gemächlichen Aufzüge.
Gäbe es die Dresdner Bahn im Berliner Süden wieder, könnte der Express ...

Flughäfen: Detlef Pipke verscheucht Stare - er verhindert damit Flugzeugabstürze, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0121/brandenburg/0024/index.html

Jens Blankennagel
SCHÖNEFELD. Hier kommt niemand so einfach rein. Das 630 Hektar große Gelände des Flughafens Schönefeld ist von hohen Zäunen umstellt, obenauf Stacheldraht. Selbst Gäste der Flughafenleitung werden am Diensteingang kontrolliert, als würden sie einen transatlantischen Flug absolvieren. Jede Tasche wird durchleuchtet, als könnten Bomben darin sein. Doch all die Sicherheitskontrollen können nicht verhindern, dass sich täglich tausende unerwünschte Eindringlinge auf dem Flughafen aufhalten: Vögel. Seitdem ist vom "Wunder von New York" die Rede.
Sie fliegen einfach über die Zäune und sind eine akute Gefahr für die Flugzeuge. Das wurde am vergangenen Donnerstag allen klar, als sie die Notlandung eines amerikanischen Airbusses im Hudson-River sahen. Seither wird der Pilot der Maschine, Chesley B. Sullenberger, als "Held von Manhattan" gefeiert. Kurz nach dem Start flog sein Airbus A-320 in tausend Meter Höhe in einen ...

Bahnhöfe: Bernauer Bahnhofs-Empfangshalle wird renoviert

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090121a.html

Bahn und Land wollen schnellen Beginn der Arbeiten

(Potsdam, 21. Januar 2009) Die Deutsche Bahn AG wird noch im ersten Halbjahr dieses Jahres mit der Sanierung der Empfangshalle im Bahnhof Bernau beginnen. Damit steht den Reisenden spätestens zum Ende des Jahres wieder ein ansprechender und kundenfreundlicher Eingangsbereich zur Verfügung.

Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Die Bahnhöfe sind Visitenkarten der Kommunen. Wenn wir mehr Fahrgäste in den ÖPNV bringen wollen, brauchen wir attraktive Bahnhöfe, Bahnsteige und Haltestellen. Der Fahrgast sollte aber auch ein ansprechendes Bahnhofsgebäude vorfinden. In Bernau wollen wir nun gemeinsam für ein attraktives Bahnhofsgebäude sorgen. Ich danke besonders den Verantwortlichen in den Regionalbereichen von DB Station&Service und DB Regio für die konstruktive Zusammenarbeit.“

Die Kosten des Projektes von rund 240.000 Euro werden mit einem maßgeblichen Anteil von ca. 180.000 Euro vom Land Brandenburg mitfinanziert. Diese Mittel waren ursprünglich für das Jahr 2008 geplant. „Wir freuen uns, dass Bernau nun endlich einen repräsentativen und kundenfreundlichen Bahnhof als Tor zur Stadt erhält“ so Uwe Marxen, Leiter des Regionalbereiches Ost der DB Station&Service AG.

Renoviert werden Wände, Decken und Fußboden. Vorgesehen sind neue Fliesen und Malerarbeiten. Die Rampe als barrierefreier Zugang zur Halle und das Wegeleitsystem werden erneuert. Weitere Arbeiten betreffen die Nebenräume des Empfangsgebäudes, in denen auch ein neuer Presse-Shop Platz finden wird.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

20 Januar 2009

U-Bahn: U-Bahn durch die City, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1018295/.html

Die Idee Bereits 1919 gab es Vorschläge für eine unterirdische Bahn-Linie quer durch die historische Innenstadt. Konkrete Planungen werden Mitte der 1950er-Jahre in Auftrag gegeben. Doch erst nach der Wiedervereinigung konnte der Berliner Senat den Beschluss fassen, mit der Verlängerung der U 5 (damals Linie E) eine solche Verbindung von westlichen und östlichen Bezirken zu schaffen.
U 55 Geplant wird zunächst ein 1,8 Kilometer langes Teilstück vom Hauptbahnhof bis zum Pariser Platz. Weil der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) den Anschluss des Regierungsviertels an das U-Bahn-Netz in den "Hauptstadtvertrag" schreiben ließ, wird die U 55 oft auch als "Kanzler-U-Bahn" bezeichnet. Der Bund übernimmt mit 170 Millionen Euro einen ...

Flughäfen: Gemeinde klagt gegen Land, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11409370/61939/
Gemeinde-klagt-gegen-Land-Bescheid-rechtswidrig-VERKEHRSFLUGHAFEN.html

BLANKENFELDE-MAHLOW - Die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow will gegen das Land Brandenburg beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg klagen.
Grund sind Befürchtungen, mit dem Bescheid des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung zur Änderung und Verlängerung der örtlichen Flugbeschränkungen am Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld im Oktober 2008 werde das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum BBI heimlich unterlaufen. Geht es nach der Behörde, soll die bisher gültige Genehmigung für den Nachtflug am Flughafen Schönefeld bis zum Jahr 2013 verlängert werden.
Eine Verlängerung der Befristung der örtlichen Flugbetriebsbeschränkungen in Schönefeld könne jedoch nur noch bis zum Tage der ...

U-Bahn: Stippvisite in der Kanzler-U-Bahn, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article3056910/
Stippvisite-in-der-Kanzler-U-Bahn.html

Es gibt in diesen Tagen sicher unangenehmere Baustellen als die unter dem Pariser Platz in Berlins Mitte. In gut 20 Metern Tiefe herrschen vergleichsweise angenehme plus 12 Grad Celsius, oben vor dem Brandenburger Tor kroch das Quecksilber gestern Morgen nur mit Mühe über den Gefrierpunkt. Unmittelbar vor dem Luxushotel Adlon wird emsig an Berlins jüngster U-Station, dem Bahnhof Brandenburger Tor, gearbeitet. Am 8. August, eine Woche vor Beginn der Leichtathletik-WM in Berlin, wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) den Bahnhof mit einem großen Fest eröffnen. Mit ihm wird zugleich Berlins kürzeste U-Bahn-Linie, die nach ihrem Befürworter Helmut Kohl gern auch als "Kanzler-U-Bahn" bezeichnete U 55, ihren Betrieb aufnehmen.
Der Weg in den Bahnhof gleicht derzeit noch einem Hindernis-Parcours. Über armdicke Kabel, quer liegende ...

19 Januar 2009

Tarife: Einfaches Ticketsystem gefordert, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1017705/.html

Die Interessengemeinschaft Eisenbahn, Nahverkehr und Fahrgastbelange Berlin e.V. (Igeb) hat zu einer grundlegenden Reform des Fahrpreissystems im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg aufgefordert.
"Um mehr Fahrgäste für den öffentlichen Nahverkehr zu gewinnen, brauchen wir ein einfaches und überschaubares Fahrscheinsystem", sagt Verbandsvorsitzender Christfried Tschepe. Vorbild dafür sollte das in der Vorwoche endgültig beschlossene Seniorenticket sein. Das neue Angebot unter dem Namen "VBB-Abo 65plus" wird, wie berichtet, zum 1. April 2009 zum günstigen Monatspreis von 45 Euro (Jahreseinmalzahlung: 524 Euro) eingeführt. Abonniert werden kann die Monatskarte ab 2. Februar von allen Berlinern und Brandenburgern, die 65 Jahre alt und älter sind. Sie gilt im gesamten Verbundgebiet, also in Berlin, in ganz Brandenburg und selbst für Fahrten bis in die polnischen Städte Stettin und Küstrin.
"Dieses Ticket ist ein Quantensprung in der Tarifpolitik des ...

Tarife: BVG: Kein Klassenticket in den Ferien Ausweitung über 6. Klasse hinaus ebenfalls abgelehnt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0119/berlin/0094/index.html

Martin Klesmann
Die BVG lehnt es ab, die Gültigkeit der preiswerten Schulklassen-Tickets auf die Ferienzeiten auszuweiten. Eine Ausweitung sei "leider nicht umsetzbar, da sich hier die Rahmenbedingungen sowohl hinsichtlich des Nutzerkreises als auch der Nutzungsintensität grundsätzlich unterscheiden", teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Özcan Mutlu mit. Die Senatsverwaltung bezog sich dabei auf eine Stellungnahme der BVG. Mutlu kritisierte, dass dies vor allem Kinder in ihrer ...

Flughäfen + Bahnverkehr: BBI-Schienenanbindung weiterhin mit vielen offenen Fragen

http://www.lok-report.de/

Am 19. Januar 2009 findet der Neujahrsempfang der Berliner Flughäfen GmbH statt. Der Bahnkunden-Verband erinnert angesichts dieses Termines an Probleme und noch offene Fragen, die er vielleicht in der Feierlaune beantwortet:
Im Mai 2008 stellte der Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg seine Überlegungen für eine sinnvolle und preisgünstige Schienenanbindung des neuen Flughafenbahnhofs vor. Die im DBV-Konzept vorgeschlagenen Umplanungen wären, sofern der Wille dazu vorhanden gewesen wäre, noch möglich gewesen.
Kernpunkt unserer Kritik war und ist, dass nach den jetzigen Planungen durch sinnlose Umwegfahrten der Regional- und S-Bahn-Züge von acht Kilometern jährlich Mehrkosten in Höhe von mindestens drei Millionen Euro entstehen. Denn die Züge fahren über den heutigen Bahnhof Schönefeld in einem acht Kilometer langen Halbkreis in Richtung Südwesten zum neuen Flughafenbahnhof. Durch die kürzere Streckenführung im DBV-Vorschlag über eine neue Ostanbindung wären kürzere Fahrzeiten, eine kürzere Streckenführung, eine bessere Erschließung des Gewerbegebietes und der sparsame Einsatz von Steuergeldern für die Bestellungen der Zugleistungen möglich.
Das Land Brandenburg will in Zukunft nicht mehr Geld für die Bestellung von Zugleistungen ausgeben. Durch die bereits fest bestellten Mehrverkehre zum und vom Flughafen werden aber Mehrausgaben in Millionenhöhe anfallen, die dann zwangsläufig an anderer Stelle eingespart werden müssen. Deshalb befürchtet der DBV Berlin-Brandenburg, dass nach Fertigstellung eine bisher nicht gekannte Welle an Abbestellungen im Land Brandenburg losbrechen wird. Bisher weigert sich die Landesregierung standhaft, die Quellen zu nennen, aus denen Sie die BBI-Zugverkehre zahlen will. Der DBV hält es für nicht ausgeschlossen, dass zur Finanzierung zahlreiche Zugverkehre in den berlinfernen Regionen abbestellt werden.
Leider hat es nie eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der jetzt im Bau befindlichen BBI-Anbindung gegeben. Die jetzige Streckenführung ist eine rein politische Entscheidung und völlig unwirtschaftlich. Im Durchschnitt wird jeder S-Bahn-Zug mit weniger als 30 Fahrgästen ausgelastet sein (Quelle: Bundestagsdrucksache 16/7371 vom 27.11.2007). Das würde an anderer Stelle einen 2-Stunden-Takt mit Bussen rechtfertigen. Auch beim Regionalverkehr sieht es nicht besser aus. Hier wird mit einer Auslastung von 25 % gerechnet. Begründet wurd die Umweg-Streckenführung damit, dass die Hälfte der Fluggäste, Mitarbeiter und Besucher zum und vom Flughafen mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen sollen und dies sei damit gewährleistet. Inzwischen sind die Prognosen bei 25 bis 30 Prozent angekommen. Leider traut sich jetzt niemand mehr, die Notbremse zu ziehen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 19.01.09).

18 Januar 2009

Flughäfen: Name für den Flughafen BBI gesucht, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1017201/.html

Die Berliner Flughäfen beginnen in diesem Jahr mit der Entwicklung eines neuen Markenauftritts. Mit Unterstützung einer Design-Agentur soll es dabei auch um den offiziellen Namen des künftigen Hauptstadt-Airports Berlin Brandenburg International (BBI) gehen, wie ein Sprecher sagte.
Das bisher gebräuchliche Kürzel BBI gilt nur als Arbeitstitel. Diskutiert wird auch über einen Beinamen für den Flughafen, der 2011 in Betrieb gehen soll. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hatte 2004 angeregt, ihn ...

17 Januar 2009

Flughäfen: Weitere Aufträge für den BBI vergeben, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/brandenburg/
article1016720/.html

Für das Terminal des künftigen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld sind von den insgesamt sieben Losen zwei weitere vergeben worden.
Nach den Vergaben für den Bau der Gepäckförderanlage und die Rohbauarbeiten im vergangenen Jahr wurden jetzt die Aufträge für die technische Ausrüstung des Terminals mit Heizung, Lüftungen und Sanitäranlagen und für die Gebäudehülle mit Dachkonstruktion vergeben. Die Gebäudeausrüstung ging an eine Bietergemeinschaft der Firmen Imtech Deutschland GmbH & Co.KG Hamburg und caverion GmbH aus Stuttgart.
Die Montagearbeiten sollen im Juni beginnen. Nach ursprünglicher Planung war der Baubeginn für den ...

Bahnverkehr: Alle ICE-T brauchen womöglich neue Achsen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/wirtschaft/
article1017058/.html

Die Neigetechnik-Züge der Deutschen Bahn stehen vor einem vollständigen Austausch der Achsen, sollte das beteiligte Industriekonsortium keine Lösung finden. Der Austausch der Achsen könnte zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen. Das könnte Einschränkungen im Schienenverkehr nach sich ziehen.
Die Bahn muss bei den Neigetechnik-Zügen ICE-T möglicherweise die Achsen komplett wechseln. „Unsere Experten schließen nicht mehr aus, dass wir bei der ICE-T-Flotte die entsprechenden Achsen austauschen müssen“, sagte Bahn-Chef Hartmut Mehdorn der „Bild am Sonntag“. Er kündigte Schadenersatzforderungen an. Der ICE-T wird von einem Konsortium aus Siemens, der kanadischen Bombardier und der französischen Alstom gebaut. Federführend bei den Achsen ist Alstom.
Die Bahnindustrie habe ihm für Mitte Dezember eine Lösung in Aussicht gestellt, sagte Mehdorn. „Jetzt haben wir Mitte Januar, und ich habe immer noch ...

S-Bahn: Chaos bei der S-Bahn - trotz Vorwarnung, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1017100/.html

Wenn es sehr kalt wird, bekommt die S-Bahn Probleme, immer wieder - was den ganzen Fahrplan durcheinander bringen kann. Schwierigkeiten macht ein kleiner Schalter, der mitunter einfriert. Genau davor aber sei die Geschäftsführung gewarnt worden, heißt es bei S-Bahn-Mitarbeitern.
Die vielen Störungen zum Wintereinbruch bei der Berliner S-Bahn waren aus Sicht von S-Bahn-Mitarbeitern keine Fügung unglücklicher Umstände, sondern „Chaos mit Ansage“. Bereits Mitte Dezember haben nach Informationen von Morgenpost Online Mitarbeiter die Geschäftsführung des Unternehmens vor gravierenden Rückständen bei der Instandhaltung und der Wartung der Züge gewarnt.
Grund dafür, so ein Beschäftigter, der aus Furcht vor arbeitsrechtlichen Konsequenzen seinen Namen nicht veröffentlicht sehen will, sei der ...

Taxi: Taxi-Fahrgäste bekommen eine weitere Schonfrist, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0117/berlin/0076/index.html

Senat will Branche von geplanter Preiserhöhung abbringen
Peter Neumann
Fahrpreiserhöhungen? Dafür gibt es doch gar keinen Grund! Nach diesem Motto versucht der Senat die Berliner Taxibranche von ihrem Plan abzubringen, die Tarife zu erhöhen. Was er bereits bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und der S-Bahn durchgesetzt hat, soll auch für die mehr als 7 000 Taxis in dieser Stadt gelten: 2009 dürfen die Fahrpreise nicht steigen. Doch die Innung des Berliner Taxigewerbes sperrt sich. "Wir halten an unserem Plan fest", sagte Bernd Dörendahl, der erste Vorsitzende der Innung, der Berliner Zeitung. Es gehe nur um einen Ausgleich der Inflation.
Seit dem 4. August 2008 liegt der Antrag beim Senat. Das wollen die Innung und der Taxi Verband Berlin Brandenburg (TVB): Wer ein Taxi anhält und zwei Kilometer mitfährt, soll statt 3,50 künftig ...

U-Bahn: Rauch in der U-Bahn-Linie 6, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0117/berlin/0135/index.html

Bahnhof evakuiert
Andreas Kopietz
Wegen eines Schwelbrandes in einer Berliner U-Bahn war am Freitag für fast zwei Stunden der Verkehr auf der Linie U 6 gestört.
Nach Angaben der BVG gab es gegen 16.15 Uhr im Bahnhof Ullsteinstraße eine Rauchentwicklung an einem Stromabnehmer. Das BVG-Personal räumte den Zug und evakuierte den Bahnhof. Der Strom wurde abgeschaltet. Als die Feuerwehr eintraf, hatte sich der Rauch schon wieder aus dem Bahnhof verzogen. Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand.
Der Zug wurde zur technischen Überprüfung auf ein Abstellgleis an der Station Hallesches Tor gefahren. Auch die Stromschiene musste ...

Bahnverkehr: Bahn-Riesenpanne wurde in Mahlsdorf verursacht., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0117/berlin/0060/index.html

Doppeltes Pech
Bahn-Riesenpanne wurde in Mahlsdorf verursacht. Das zentrale Computersystem brach zusammen
Peter Neumann
So viel steht nun fest: Berlin war schuld. Berlin hat versagt. Weil Techniker in Mahlsdorf schwere Fehler begangen haben, brach am Mittwoch ein Computer-GAU über die Deutsche Bahn und ihre Kundschaft herein, wie es ihn nach Einschätzung von Experten bei diesem Unternehmen noch nicht gegeben hat. Das gab ein Bahnsprecher am Freitag bekannt.
"Menschliches Versagen" war nach seinen Worten die Ursache dafür, dass bundesweit alle Fahrkartenautomaten in den Streik traten, Bildschirme an den Ticketschaltern erloschen, Hinweistafeln nichts mehr anzeigten und fast alle anderen Computersysteme ebenfalls eine mehrstündige Auszeit nahmen. Einnahmen blieben aus, ...

16 Januar 2009

S-Bahn: S25 mit neun zusätzliche Fahrten nach Pankow, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
26cc7eb8fcba0d6bc125753e003bed5c?
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Seit Anfang Januar enden die Züge Lichterfelde Süd ab 5.20 Uhr alle 20 Minuten bis
8 Uhr nicht mehr in Gesundbrunnen, sondern fahren über Bornholmer Straße bis nach Pankow. Von Lichterfelde Süd bis Priesterweg werden die Züge als S 25 und von Priesterweg bis Pankow als S 2 gekennzeichnet.
In der Gegenrichtung beginnen die Züge (durchgehend als S 25 bezeichnet) nach Lichterfelde Süd, die bisher erst in Gesundbrunnen einsetzen, jetzt bereits in Pankow um 6 Uhr alle 20 Minuten bis 8.40 Uhr. Ab Bornholmer Straße fahren diese Züge drei Minuten später. Zusammen mit der S2 erhöht sich dadurch ...

Regionalverkehr: Rückblick und Ausblicke – Gespräch mit dem DB-Regionalbereichsleiter Nordost, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
5df0c900bb821523c125753e003aac4d?
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Sind Sie mit dem Jahr 2008 zufrieden?

Dr. Joachim Trettin: Was unsere Fahrgastzahlen – und die sind ja unser wichtigster Maßstab – betrifft, bin ich sehr zufrieden. Wir verzeichnen erfreuliche Zuwächse im DB-Regionalverkehr.

Regelmäßige Zählungen ergaben, dass am Berliner Hauptbahnhof täglich rund 20 000 Fahrgäste ein- und aussteigen. Damit avancierte der Hauptbahnhof zum wichtigsten Bahnhof im Regionalverkehr.

Auf Platz 2 mit mehr als 15 000 ein- und aussteigenden Fahrgästen liegt Potsdam Hbf. Mit jeweils mehr als 12 000 folgen Spandau und Zoologischer Garten. Erstmals wurden am Bahnhof Alexanderplatz über 10 000 Fahrgäste pro Werktag gezählt. Grund dafür dürfte die verbesserte Anbindung zum U- und Straßenbahnverkehr sein.

Eine positive Entwicklung haben zudem fast alle Bahnhöfe im Umkreis von ca. ...

U-Bahn + Bahnhöfe: U8 wird saniert: Alexanderplatz in S-Bahn umsteigen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
8198ed18d5326650c125753e0043aea8?
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Vom 19. Januar bis 30. April wird auf dem U-Bahnhof Jannowitzbrücke zunächst die Bahnsteigseite in Richtung Hermannstraße saniert. Die Züge der U8 von Wittenau nach Hermannstraße fahren in dieser Zeit in Jannowitzbrücke ohne Halt durch.
Umsteigende Fahrgäste von der U-Bahn-Linie U8 aus Richtung Wittenau zu den S-Bahn-Linien S 5, S 7, S 75 oder S 9 sowie von der S-Bahn umsteigende Fahrgäste zur U-Bahn-Linie U8 in Richtung Hermannstraße steigen bitte während der Bauarbeiten nur am Alexanderplatz um.
Sowohl der U-Bahnhof als auch der S-Bahnhof Alexanderplatz sind barrierefrei ausgestattet. Vom 4. Mai bis 14. August wird dann die Bahnsteigseite in Richtung Wittenau saniert und die U-Bahnzüge von Hermannstraße nach Wittenau fahren in Jannowitzbrücke ohne ...

S-Bahn + Bahnhöfe: Vorbereitungen des Brückeneinbaus am Ostkreuz beginnen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
6b2030497cb19b56c125753e00444f85?
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Die Arbeiten am Ostkreuz wurden im alten Jahr planmäßig abgeschlossen. Noch vor Weihnachten wurden die Walzträger für die neuen Überbauten des Ringbahn-Brückenzuges über der Hauptstraße aufgelegt (Foto). Im neuen Jahr erfolgt nun die Betonage der Brücken, das heißt, die stählernen Walzträger werden mit Beton „umhüllt“. Diese Brückenbauweise wird WiB = Walzträger in Beton genannt.
Alle anderen Gleisbrücken des Ringbahn-Brückenzuges sind als stählerne Trogbrücken geplant. Sie werden in Ungarn vorgefertigt, nach Berlin transportiert und nacheinander eingebaut. Da sich die Montagearbeiten in Ungarn in unvorhergesehener Weise verzögert haben, verzichtet die bauausführende Firma auf den schon angekündigten, jedoch sehr zeitaufwändigen Transport per Schiff. Stattdessen wurden vor Weihnachten Genehmigungen für einen straßengebundenen Transport der Brücken von Budapest nach Berlin beantragt. In der 2. Januar-Hälfte 2009 ist die Anlieferung der Brücken geplant, ab ...

S-Bahn: Frostiges Nachspiel für die S-Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0116/berlin/0026/index.html

Unternehmenschef muss sich im Abgeordnetenhaus für die Zugausfälle und Verspätungen der vergangenen Tage rechtfertigen
Peter Neumann
Zugausfälle, Verspätungen, längere Reisezeiten: Das winterliche Chaos bei der S-Bahn, das in der vergangenen Woche viele Fahrgäste geärgert hat, bekommt ein parlamentarisches Nachspiel. Der Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses hat Tobias Heinemann, der dieses Tochterunternehmen der Deutschen Bahn leitet, für den 26. Januar zu einer Anhörung geladen. Die Initiative kommt von der SPD, sie wird von allen Fraktionen getragen. "Wir wollen von dem S-Bahn-Chef wissen, was er verbessern will, damit Störungen in diesem Ausmaß nicht mehr vorkommen", sagt Jutta Matuschek, die verkehrspolitische Sprecherin der Linkspartei.
Interne Berichte, die der Berliner Zeitung vorliegen, zeigen die große Zahl ...

Bahnverkehr: Bahn behebt Computerstörung, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0116/wirtschaft/0053/index.html

Ursachen noch ungeklärt / Kritik am Notfall-Management
Peter Kirnich
BERLIN. Die Deutsche Bahn hat die bundesweiten Störungen an Fahrkartenautomaten, Kommunikations- und Anzeigesystemen behoben. Im Laufe der Nacht seien alle Computernetzwerke wieder in Gang gesetzt worden, teilte ein Sprecher gestern mit. Der frühe Berufsverkehr sei wieder ohne Störungen gelaufen. Es sei aber weiter unklar, wie es zu den Ausfällen kommen konnte. "Das ist uns noch ein Rätsel", so der Sprecher.
Am Mittwoch hatte eine bundesweite Netzwerkstörung bei der Bahn für erhebliche Probleme gesorgt. Ab 14 Uhr fielen sämtliche Fahrkartenautomaten, Kommunikations- und Anzeigesysteme aus. Dies hatte massive Beeinträchtigungen und auch ...

Regionalverkehr: Zwei Kollisionen auf Bahnübergängen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0116/brandenburg/0090/index.html

Peter Neumann
BEESKOW. Auf der Regionalbahn zwischen Königs Wusterhausen und Frankfurt (Oder) ist es gestern zu zwei Kollisionen zwischen Zügen und Straßenfahrzeugen gekommen. Am Morgen stieß ein Auto auf einem unbeschrankten Bahnübergang bei Beeskow mit einem Triebwagen zusammen. Der Pkw-Fahrer fuhr davon und konnte trotz Fahndung nicht gestellt werden. Die neun Fahrgäste im Zug blieben unverletzt. Gegen 14 Uhr erfasste ein anderer Triebwagen der Ostdeutschen Eisenbahn bei ...

Bahnverkehr: Bahnen machen Fluggesellschaften Konkurrenz, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/wirtschaft/
article1016553/.html

Das Netz europäischer Schnellzugstrecken wächst bis 2010 auf 6000 Kilometer. Mal ganz abgesehen von der Umweltverträglichkeit können Reisende viele Städte so schnell wie nie erreichen, ohne in ein Flugzeug steigen zu müssen. Morgenpost Online stellt die sechs wichtigsten Hochgeschwindigkeitszüge vor.
Es bewegt sich etwas in Europas Bahnverkehr. Die EU-Kommission hat für 2010 eine Liberalisierung des Personenzugverkehrs angekündigt. Für die Bahnen bedeutet das, dass ab kommendem Jahr theoretisch jeder Zugbetreiber in jedem EU-Mitgliedsland Bahnverbindungen anbieten kann – und Passagiere können sich im Idealfall über günstigere Preise, besseren Service und ein größeres Streckennetz freuen.
Eine wichtige Rolle spielt dabei das Railteam (www.railteam.de). Unter diesem Namen haben sich sieben europäische Bahnen zusammengeschlossen: Deutsche Bahn, SNCF (Frankreich), SNCB (Belgien), NS Hispeed (Niederlande), ÖBB (Österreich), SBB (Schweiz) und Eurostar (Großbritannien/Frankreich/Belgien) haben ein ...

Tarife: Berlin/Brandenburg: Das VBB-Abo 65plus kommt

http://www.lok-report.de/

Für alle Berliner und Brandenburger ab 65 Jahren wird ab dem 1. April das neue VBB-Abo 65plus eingeführt. Das Ticket für Senioren kostet 45 Euro monatlich, bei Einmalzahlung für ein ganzes Jahr ist es mit 524 Euro noch günstiger. Fahren kann man damit in allen Bussen und Bahnen rund um die Uhr kreuz und quer durch ganz Berlin und Brandenburg.
Nach letzten Abstimmungen mit den Verkehrsunternehmen BVG, S-Bahn Berlin und DB Regio wird der Beschluss des VBB-Aufsichtsrats zur Einführung des VBB-Abo 65plus umgesetzt.
Das VBB-Abo 65plus kann von jedermann unabhängig vom Einkommen erworben werden. Es ist rund um die Uhr gültig. Auf Sperrzeiten wurde bewusst verzichtet. Das VBB-Abo 65plus ist personengebunden und ausschließlich im Abonnement erhältlich. Eine Mitnahme von Personen am Abend und am Wochenende ist nicht möglich.
Der Preis von 45 Euro im Monat ist äußerst günstig: Im Vergleich zur regulären Monatskarte (VBB-Umweltkarte für Berlin AB) spart der Kunde 37,5%. Wer ein Jahr im Voraus bezahlt, bekommt sogar noch einen Rabatt von 3 Prozent: Statt 540 Euro müssen nur 524 Euro bezahlt werden.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz wertet das neue Angebot als Riesenerfolg und rechnet vor: "Schon ab 23 Fahrten im Monat im Berliner AB-Bereich fährt man günstiger als mit der 4-Fahrten-Karte. Und bereits bei 9 Fahrten von Berlin nach Potsdam und zurück lohnen sich die 45 Euro monatlich. Auch Brandenburger Senioren können erheblich sparen, da lohnt sich das neue Ticket schon ab drei Hin- und Rückfahrten zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin."
"Aufgrund der wachsenden Zahl älterer Menschen, die immer mobiler sind, ist das VBB-Abo 65plus ein großartiges Angebot mit dem das Land Brandenburg und die Hauptstadt gut und günstig mit Bussen und Bahnen erreichbar sind", so Franz weiter.
Mit dem VBB-Abo 65plus sollen neue Zielgruppen als Stammkunden für den öffentlichen Nahverkehr gewonnen werden. Dass dafür auch die Nachfrage da ist, zeigt eine Marktforschung von 2008. Danach haben zwei Drittel der Berliner und eine gute Hälfte der Brandenburger Interesse an diesem Angebot für Senioren geäußert. Andreas Sturmowski, Vorsitzender des Vorstandes der Berliner Verkehrsbetriebe: "Wir freuen uns sehr, dass wir mit der nun getroffenen Verständigung einen hervorragenden Tarif zur Nutzung unseres weitgefächerten Angebots bieten können. Mit nur 45 Euro Regeltarif ist dann für Berlin und Brandenburg ein Produkt auf dem Markt, das älteren Menschen die Nutzung unseres ausgezeichneten ÖPNV-Angebotes zu besten Konditionen ermöglicht."
Für alle Kunden, die bis zum 31.12.2009 das VBB-Abo 65plus bestellen, wird der Preis von 45 Euro für 12 Monate garantiert. Ein schneller Entschluss zum Kauf des Jahresabonnements lohnt sich also. VBB-Kundenkarten und Anträge für das neue Angebot werden in den Ausgabestellen der Verkehrsunternehmen ab dem 2. Februar 2009 ausgegeben.
Kunden müssen für die Kundenkarte als Altersnachweis einen Personalausweis vorlegen und ein Lichtbild mitbringen. Bisherige Abonnenten, die zum 1. April 2009 das 65. Lebensjahr vollendet haben, werden von ihrem jeweiligen Verkehrsunternehmen in den nächsten drei Wochen mit einem Antragsformular für das neue Tarifangebot angeschrieben (Pressemeldung VBB, 16.01.09).

15 Januar 2009

Straßenverkehr: Frost lässt Straßen aufbrechen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1015382/.html

Der Frost der vergangenen Woche hat ganze Arbeit geleistet: Auf Berlins maroden Straßen brechen wieder zahllose Schlaglöcher auf. Einige von ihnen haben regelrecht Tradition. Wie etwa die tiefe Delle auf der Greifswalder Straße kurz vor der Kreuzung mit der Danziger Straße in Prenzlauer Berg.
"Der Schaden mitten auf der stadteinwärts führenden Spur wird jedes Mal notdürftig repariert und bricht im nächsten Winter neu auf", sagt Ilka Feustel, die die Kreuzung tagtäglich passiert. Immerhin: Als das Loch fast so breit war wie die Fahrspur, ließ das Bezirksamt Pankow erst rot-weiße Warnkegel, dann einen Bauzaun aufstellen. Am Dienstag schließlich wurde das Loch wieder mit Asphalt zugeschmiert. Autofahrerin Feustel bezweifelt, ob diese Reparatur lange hält.
"Berlins Straßen werden oft nur notdürftig ausgebessert, statt sie zu sanieren", sagt Verkehrsexperte ...

Bahnverkehr: Senat will mehr Informationen von der Bahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1015409/.html

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung kritisiert die "unzureichenden Informationsrechte" des Landes gegenüber den Bahnunternehmen.
Berlin und Brandenburg hätten keinen unmittelbaren Zugriff auf Informationen zum Zustand der Bahn-Infrastruktur, antwortete Staatsekretärin Maria Krautzberger (SPD) jetzt auf eine Parlamentsanfrage der Linken-Verkehrsexpertin Jutta Matuschek. "Die Länder benötigen diese Informationen aber dringend, um ihre Aufgaben ordnungsgemäß wahrnehmen zu können." So obliege ihnen etwa die Planung und Erstellung der Zugangebote im Nahverkehr.
Einzige Quelle für Informationen zum Netzzustand ist für den Senat derzeit der Streckenzustandsbericht des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB). Das Land hofft jedoch auf Besserung. Geplant sei, dass der Bund und ...

Straßenverkehr: Die Salvador-Allende-Brücke bröckelt / Der Senat spricht inzwischen von Abriss und Neubau, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0115/berlin/0051/index.html

Die Salvador-Allende-Brücke bröckelt / Der Senat spricht inzwischen von Abriss und Neubau
Karin Schmidl
KÖPENICK. Lange haben die Experten gerechnet, jetzt steht es fest: Die Salvador-Allende-Brücke, eine der wichtigsten Verkehrstrassen im Bezirk, wird wohl doch abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die Kosten für eine Instandsetzung seien nicht abschätzbar, sagt Eva-Maria Foth von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
Die vierspurige Allende-Brücke, die erst seit 1981 in Betrieb ist, wird schon seit Jahren beobachtet. Wie in den 70er-Jahren üblich, war auch bei ihrem Bau Zement verwendet worden, dessen Zuschlagstoffe Kies und Sand einen hohen Alkalianteil aufwiesen. Das Ergebnis: Die Brücke bröckelt. Halbjährlich entnommene Proben hätten gezeigt, dass die Risse tiefer werden, sagt Foth. "Die chemischen Reaktionen, die durch die Wassernähe noch begünstigt werden, sind nicht ...

Bahnverkehr: Computerstörung legt Ticketverkauf bei der Bahn lahm, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0115/wirtschaft/0063/index.html

Netzwerkausfall verursacht Riesen-Panne und führt auch zu zahlreichen Verspätungen in ganz Deutschland
AFP
BERLIN. Eine Netzwerkpanne hat gestern Bahnreisenden in ganz Deutschland große Probleme bereitet. Eine Vielzahl von Zügen fuhr nur verspätet, einige Verbindungen wurden sogar vollständig gestrichen, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn am Abend bestätigte. Auch der Kauf von Fahrkarten an Schaltern, Automaten oder im Internet war nur noch sehr eingeschränkt möglich.
Der Ausfall in einem zentralen Netzwerk der Deutschen Bahn gegen 14 Uhr führte zu Pannen in Kommunikations- und Anzeigesystemen. Über diese erhalten Züge im Normalfall etwa in Bahnhöfen automatisiert die Erlaubnis zur Abfahrt. Die Bahn musste die Kommunikation daher auf ein Notfallsystem umstellen, was zu Verzögerungen führte. Dies habe einen "Dominoeffekt" bewirkt, sagte ...

Bus: TXL-Bus fährt häufiger zum Flughafen Tegel, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0115/berlin/0130/index.html

Peter Neumann
Auf ihrer TXL-Linie zwischen der östlichen Innenstadt und dem Flughafen Tegel bieten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nun mehr Fahrten an. Montags bis freitags verkehrt der Bus, der unter anderem am Alexanderplatz und am Hauptbahnhof hält, von 6 bis 19 Uhr alle siebeneinhalb Minuten. Bisher gab es in dieser Zeit einen ...

14 Januar 2009

Potsdam: Neues Mobilitätskonzept „Stadt+“ vorgestellt, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11404507/60709/
Neues-Mobilitaetskonzept-Stadt-vorgestellt-Busse-fuer-die-Wissenschaft.html

Potsdams öffentlicher Personennahverkehr soll ab Dezember 2009 größtenteils nach einem neuen Linienkonzept fahren. „Stadt+“ heißt der Entwurf, den die Verwaltung gestern gemeinsam mit dem Verkehrsbetrieb Potsdam (Vip) und der Havelbus-Gesellschaft (HVG)präsentierte. Davon profitieren sollen vor allem die Wissenschaftsstandorte. Mit neuen Linienführungen will der Vip sie besser miteinander und mit dem Hauptbahnhof verknüpfen. Zudem plant der Verkehrsbetrieb einen 20-Minuten-Takt für die Linie nach Golm. Dafür soll die Linie X5 nicht mehr nach Golm fahren. Auch zwischen Potsdam-Rehbrücke und dem Hauptbahnhof, zwischen Sacrow, Groß Glienicke und Berlin-Kladow sollen die Anbindungen optimiert werden.
Ebenso sollen Besucher des Klinikums Ernst von Bergmann Vorteile aus dem ...

Flughäfen: Das Geflecht von Akteuren rund um den Bau des Flughafens BBI verkompliziert die Entwicklung, aus taz

http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/
?dig=2009%2F01%2F14%2Fa0126&cHash=82b1dcef35

"Es droht ein Bruch mitten durch Berlin"
Das Geflecht von Akteuren rund um den Bau des Flughafens BBI verkompliziert die Entwicklung, sagt die Stadtforscherin Johanna Schlaack. Ist der Airport da, könnte der Norden Berlins wirtschaftlich das Nachsehen haben
taz: Frau Schlaack, warum dauert es eigentlich so lange, bis in Schönefeld die Planungen vorangehen?

Johanna Schlaack: Bei großen Infrastrukturprojekten sind die Planungsprozesse generell langwierig - es sind komplexe, demokratisch strukturierte Verfahren. Beim Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) kommt dazu, dass zwei Länder an der Entwicklung beteiligt sind: Der Flughafen mit den zu erwartenden Steuereinnahmen liegt in Brandenburg, speist seinen Bedarf nach der Schließung ...

Straßenverkehr: Lustgarten soll vergrößert werden, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1014726/.html

Die Idee ist nicht ohne Charme: Wenn 2014 das Stadtschloss in Berlins historischer Mitte wieder steht, könnten die Berliner und die Besucher der Stadt ungestört von Autos und Abgasen zwischen den Ausstellungen im neuen Humboldt-Forum und den Sammlungen auf der Museumsinsel flanieren.
Der Spaziergang würde dann durch eine der schönsten Parkanlagen Berlins führen: den Lustgarten, so, wie ihn Karl Friedrich Schinkel und Joseph Lenné nach 1830 anlegen ließen.
Für diese "tolle Vision" würde der Vorsitzende des ADAC Berlin-Brandenburg, Walter Müller, gern etwas tun, was man von dem Chef eines Autofahrerclubs nicht unbedingt erwartet: Er plädiert dafür, die Karl-Liebknecht-Straße zwischen Liebknechtbrücke und Schlossbrücke für Autos zu sperren. Müllers Vorschlag: Der Ost-West-Verkehr sollte durch einen noch ...

13 Januar 2009

Flughäfen: Munition unter Flughafen Tegel ist doch gefährlich, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article1014173/.html

Unter dem Flughafen Tegel liegen Bomben und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Kommt ein Flugzeug von der Rollbahn ab, könnte es die Detonation auslösen. Das bestätigte die Senatsverwaltung nun - indirekt. Sie weigert sich weiterhin, Widersprüche aufzulösen.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat – wenn auch indirekt – bestätigt, dass auf dem Flughafen Tegel von im Boden lagernder Munition Gefahr für den Flugverkehr ausgehen könnte. Nämlich dann, wenn es zu sogenannten Eingriffen in den Boden der Randstreifen der Start- und Landebahnen käme.
Auf Nachfrage von Morgenpost Online zu dem Senatsgutachten von 2005 zur Munitionsbelastung heißt es wörtlich: „Das Gutachten wurde nach den Kampfmittelfunden von 2004 beauftragt, um als Arbeitsgrundlage zur technischen Gefahrenabschätzung zu dienen. Bei den untersuchten Testfeldern wurde auch der unmittelbare Randbereich zur Rollbahn untersucht. Es wurde festgestellt, dass auf dem ganzen Flughafengelände eine gleichmäßige ...

S-Bahn + Bahnhöfe: Bürgermeister schreibt offenen Brief an Mehdorn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0113/berlin/0099/index.html

Birgitt Eltzel
In einem offenen Brief an Bahnchef Hartmut Mehdorn hat Tempelhof-Schönebergs Bezirksbürgermeister Ekkehard Band gefor- dert, die S-Bahnhöfe Schöneberg und Yorckstraße in Ordnung zu bringen. Der SPD-Politiker kritisiert, dass das Erscheinungsbild beider Bahnhöfe einer modernen Metropole unwürdig sei. Insbesondere der untere Bahnsteig des Bahnhofs Schöneberg (Linie S 1) stelle sich ...

12 Januar 2009

Bahnhöfe: Mehr Service beim Fahrkartenkauf im DB Reisezentrum

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubp/p20090112a.html

Aufrufsysteme sollen Wartezeit verkürzen / Sofortfahrer-Schalter werden eingerichtet / Frei terminierbare Beratungsgespräche

(Berlin, 12. Januar 2009) Die Deutsche Bahn verbessert zum Jahresbeginn weiter ihren Service beim Fahrkartenkauf. In mehr als 30 DB Reisezentren mit hoher Frequenz werden Aufrufsysteme installiert und vielerorts auch Sitzgelegenheiten geschaffen. Die Kunden ziehen dort künftig eine Nummer und werden über große Bildschirme darüber informiert, welcher Schalter für sie frei ist. „Unsere Fahrgäste sollen ihre Bahnreise ohne Stress beginnen können. Der Ticketkauf ohne Warteschlange spielt dabei eine wichtige Rolle“, sagt Jürgen Büchy, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Vertrieb GmbH. Ein weiterer Vorteil: Die Kunden können die Wartezeit sinnvoll nutzen, zum Beispiel für den Kauf von Reiseproviant oder einer Zeitung. Das Aufrufsystem wurde seit April letzten Jahres in Ingolstadt getestet und stieß bei den Kunden auf durchweg positive Resonanz.

Weiterhin erhalten über 40 DB Reisezentren Sofortfahrer-Schalter. Die speziell gekennzeichneten Schalter sind für jene Reisenden gedacht, die es besonders eilig haben und ohne Reservierung und Preisberatung so schnell wie möglich in den nächsten Zug einsteigen möchten.

Darüber hinaus gibt es ab sofort in vielen DB Reisezentren sowie in den DB Mobility Centern in Berlin, Frankfurt am Main, Köln, München und Hamburg die Beratung mit Termin. Diese bietet sich vor allem für Reisende mit hohem Beratungsbedarf an, etwa bei Gruppenreisen oder der Urlaubsreise mit dem Autozug. Einen Beratungstermin kann man persönlich oder durch eine in den Reisezentren erhältliche Postkarte vereinbaren.

„Mit diesen Maßnahmen können unsere Reisezentren den Einsatz ihrer Mitarbeiter besser planen und den Kundenbedürfnissen anpassen. Unser Ziel ist es, die Wartezeiten noch weiter zu verkürzen und 95 Prozent der Kunden innerhalb einer Wartezeit von zehn Minuten zu bedienen“, betont Jürgen Büchy.

Hinweis für Fotoredaktionen: Fotos vom Aufrufsystem aus dem neugestalteten Reisezentrum Magdeburg sind ab 15 Uhr unter www.db.de/foto verfügbar.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

S-Bahn: Schleifarbeiten am Nordkreuz, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1013337/.html

Die Anwohner des S-Bahn-Nordkreuzes zwischen den Bahnhöfen Gesundbrunnen und Bornholmer Straße müssen sich in den kommenden zwei Nächten auf Lärm einstellen. Nach Angaben der S-Bahn müssen auf den Linien S 2 und S 8 nahe der Bornholmer Straße Weichen abgeschliffen werden. Die Arbeiten sollen in den Nächten zu Dienstag und Mittwoch jeweils von 22 bis 1.30 Uhr stattfinden. Durch die Schleifarbeiten verschieben sich die Abfahrtszeiten auf der ...

S-Bahn: Wasserrohrbruch legt S-Bahn lahm, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1013504/.html

Der Winter hat Berlin noch immer fest im Griff. Das hat einmal mehr auch die S-Bahn zu spüren bekommen. Diesmal sorgte ein Wasserrohrbruch am Morgen für Behinderungen im Schienenverkehr.
Die Pannenserie bei der Berliner S-Bahn aufgrund der Witterungsverhältnisse reißt nicht ab. Am Montagmorgen hat ein Wasserrohrbruch auf der S 7 für einen Zwanzig-Minuten-Takt gesorgt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Bahnhöfen Lichtenberg und Poelchausstraße in Marzahn, teilte die S-Bahn Berlin GmbH mit.
Wie lange die Störung dauern wird, sei noch nicht abzusehen. In der vergangenen Woche hatte es bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad zahlreiche Verspätungen und Zugausfälle bei der S-Bahn gegeben.
Auch im Regionalverkehr kam es am Morgen vereinzelt zu leichten Verspätungen. Auf den Strecken zwischen Berlin und ...

Schiffsverkehr: Seehund rettet Seeotter, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0112/berlin/0109/index.html

An der Moabiter Brücke in Tiergarten ist gestern Mittag der Eisbrecher "Seeotter" wegen eines Maschinenschadens vom Kurs abgekommen und fuhr gegen die Brücke. Das Steuerhaus wurde abgerissen, die Besatzung blieb unverletzt. Auch die Brücke soll unbeschädigt geblieben sein. Das Schiff wurde am Nachmittag vom Eisbrecher ...

Flughäfen: Wenn der Flughafen Tegel schließt, soll klar sein, wie es dort weitergeht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0112/berlin/0037/index.html

Wenn der Flughafen Tegel schließt, soll klar sein, wie es dort weitergeht - um Fehler wie in Tempelhof zu verhindern
Stefan Strauss
Wo heute noch Flugzeuge starten und landen, könnte in drei Jahren schon ein riesiges Naturschutzareal entstehen mit Schutzgebieten für seltene Vögel, Wäldern, Wiesen und einem Wildpark. Der Flughafen Tegel soll zwar erst geschlossen werden, wenn der neue Großflughafen Schönefeld 2011 fertig ist. "Doch mit der Planung sollten wir sehr frühzeitig anfangen", sagt Jörg Stroedter, SPD-Abgeordneter aus Reinickendorf. So viel Zeit wie bei den Planungen für die Nachnutzung des Flughafens Tempelhof will sich der Senat diesmal nicht lassen. Bereits im Oktober 2008 hatte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) Politiker, Architekten, Stadtplaner und Wirtschaftsvertreter zur ersten Standortkonferenz zur Nachnutzung Tegels eingeladen. Der Zeitplan sieht vor, dass Tegel ein halbes Jahr nach Inbetriebnahme des Flughafens ...

Flughäfen: Krise erreicht Luftverkehr - Berlins Flughäfen boomen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article1013806/.html

Der nächste Dominostein droht zu fallen: Die weltweite Finanzkrise erreicht auch die Flughäfen - nur Berlin bleibt standhaft. Die Berliner Flughäfen haben 2008 sieben Prozent mehr Reisende befördert als 2007, ein Rekord. Im Schnitt flogen von deutschen Flughäfen nur 1,2 Prozent mehr Passagiere. Der Trend geht abwärts.
Die Berliner Flughäfen haben im vergangenen Jahr mit 21,4 Millionen Passagieren einen Rekord aufgestellt. Mit einem Plus von 1,4 Millionen Reisenden im Vergleich zum Vorjahr wurde der bundesweit stärkste Zuwachs verzeichnet, wie Flughafenchef Rainer Schwarz am Montag mitteilte. Die Passagierzahlen in Berlin stiegen um sieben Prozent. An den 24 internationalen Airports der Bundesrepublik lag das Wachstum 2008 nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen bei 1,2 Prozent. Im Jahr 2007 war in Berlin erstmals die Marke von 20 Millionen Reisenden erreicht worden.
Grund für das Wachstum sei vor allem der hohe Anteil von ...

S-Bahn: Land Berlin kürzt der S-Bahn die Zuschüsse, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article1013904/.html

Der Senat macht ernst. Weil in den vergangenen Tagen durch das Winterwetter 300 Züge ausgefallen sind und mehr als 1000 Verspätungen an einem Tag registriert wurden, erhält die S-Bahn nach den Worten von Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer "erheblich" weniger Geld vom Land Berlin.
Für das anhaltende Winterchaos bei der S-Bahn fand Berlins Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) am Montag deutliche Worte der Kritik und kündigte im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses „erhebliche finanzielle Abzüge“ für nicht erbrachte Leistungen des Unternehmens an. „300 ausgefallene Züge und mehr als 1000 Verspätungen an einem Tag sind nicht hinnehmbar“, sagte die Senatorin.
Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) werde derzeit der gesamte Ausfall ermittelt. Auf dieser Basis solle die Höhe der Abzüge ...

Bahnverkehr + Bahnhöfe: Gefährlicher Bau-Unfall bei der Bahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/brandenburg/
article1013841/.html

Es sollte ein Beleg dafür werden, dass die Bahn selbst im eisigen Winter ihre wichtigen Bauprojekte mit Hochdruck vorantreibt. Doch die Montage eines 85 Tonnen schweren Brückenelements im brandenburgischen Erkner wurde ein Debakel.
Etwa 50 Schaulustige wollten am Montag sehen, wie ein 25 Meter langes und 85 Tonnen schweres Brückenelement aus Beton an Stahlseilen über die Bahnhofstraße in Erkner (Oder-Spree) schwebt und als Teil des künftigen Bahnsteigs an seinem Bestimmungsort landet. Ein „Meilenstein“ beim 30 Millionen Euro teuren Umbau des Bahnhofs, wie ein Bahn-Sprecher sagte. Ein wichtiger Schritt, um wie geplant Ende 2009 das bisher eingleisige Nadelöhr auf der Strecke zwischen Berlin, Frankfurt (O.) und Polen zu beseitigen. Am Ende lautete die einzige gute Nachricht: Niemand ist zu Schaden gekommen.
Mit einstündiger Verspätung versuchte der eigens antransportierte ...