31 März 2009

Straßenverkehr: Keine verkehrsfreie Zone am Schloss / Rathausbrücke wird abgerissen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0331/berlin/0029/index.html

Karl-Liebknecht-Straße bleibt offen
Keine verkehrsfreie Zone am Schloss / Rathausbrücke wird abgerissen
Peter Neumann

Ende Mai will der Senat sein Verkehrskonzept für das geplante Humboldt-Forum in Mitte präsentieren. So viel steht jetzt schon fest: Einen Tunnel, wie ihn der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) für dieses Gebiet vorgeschlagen hat, wird es definitiv nicht geben - und die Karl-Liebknecht-Straße bleibt für Autos geöffnet. Das sagte die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher gestern im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses. "Die Karl-Liebknecht-Straße wird weiterhin eine befahrene Straße sein", so Lüscher. Eine vollständige Sperrung sei nicht vorgesehen.
Das ADAC-Konzept hatte im Januar für Diskussionen gesorgt. Danach soll ein Tunnel im Verlauf der Karl-Liebknecht-Straße und der Straße Unter den Linden den Durchgangsverkehr durch diesen Teil von Mitte schleusen. Dann könnte der Bereich zwischen dem Schloss und dem Lustgarten autofrei werden. Oberirdisch sollte der Ost-West-Verkehr über die Rathausbrücke und die ...

Flughäfen: Beschwerde gegen Fluglärm, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0331/berlin/0049/index.html

Schönefeld: Berlinerinnen rufen die EU-Kommission an
Birgitt Eltzel

Wegen des erwarteten Fluglärms durch den Airport Berlin Brandenburg International (BBI) haben Annelies Schmidt aus Schmöckwitz und Christine Dorn aus Bohnsdorf die EU-Kommission angerufen. Sie legten dort gestern Beschwerde gegen den Berliner Aktionsplan zur Lärmminderung ein. Nach Ansicht der Frauen aus Treptow-Köpenick verstößt dieser gegen die Umgebungslärmrichtlinie der Europäischen Union. Bei der Berliner Lärmminderungsplanung komme der Fluglärm überhaupt nicht vor, kritisieren die Frauen. Ihre Beschwerde wird von Verbänden wie der Bundesvereinigung gegen den Fluglärm, von Bürgervereinen sowie von Landtags- und Bundestagsabgeordneten aus dem Brandenburger Umland unterstützt.
BBI soll am 30. Oktober 2011 eröffnet werden. Bis vor das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig waren die Gegner des Flughafenstandortes gezogen, um ihn zu ...

Flughäfen: Jeder fünfte Flug in Tegel und Schönefeld hatte 2008 mehr als eine Viertelstunde Verspätung, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0331/berlin/0036/index.html

Für zahlreiche Passagiere beginnt die Flugreise mit einer Geduldsprobe. Ungefähr jeder fünfte Flug in Tegel und Schönefeld hatte im vergangenen Jahr mehr als 15 Minuten Verspätung. Das haben die Flughäfen der Berliner Zeitung auf Anfrage mitgeteilt. "Damit hat sich die Pünktlichkeit auf ein bestimmtes Niveau eingepegelt", berichtete der Flughafensprecher Eberhard Elie. In den vergangenen Jahr waren ähnliche Werte erreicht worden.
In Tegel hat sich die Pünktlichkeit allerdings leicht verbessert. Dort gab es im vergangenen Jahr bei 19,1 Prozent der Abflüge und Ankünfte Verspätungen von mindestens 16 Minuten. Im Jahr 2007 hatte dies noch für 21 Prozent aller Flugbewegungen gegolten. "Spitzenreiter" ist jetzt der Flughafen Schönefeld, wo sich die Pünktlichkeit verschlechtert hat. In "SXF" waren im vergangenen Jahr ...

30 März 2009

VBB: Chef des Verkehrsverbundes greift die Polizei an, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0330/berlin/0018/index.html

Ordnungshüter dulden Drogenhandel und lassen die Fahrgäste allein, sagt Hans-Werner Franz
Peter Neumann

Die Polizei duldet Rauschgifthandel auf Berliner Bahnstationen. Die Polizei setzt ihr Personal nicht richtig ein - Leidtragende sind die Fahrgäste im Berliner Nahverkehr. Die Polizei schützt zwar öffentliche Gebäude, doch in manchen Bahnhöfen gibt sie keinen Schutz vor Straftätern. Mit diesen Thesen zur Sicherheit in Bahn und Bus hat sich Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), jetzt zu Wort gemeldet. In einem Beitrag zu einem Buch, das in dieser Woche anlässlich der VBB-Jubiläumsfeier erscheint, greift Franz die Berliner Polizei massiv an. Die Ordnungshüter widersprechen ihm. Die polizeiliche Kriminalstatistik zeige, dass die Zahl der Straftaten im Nahverkehr auch 2008 weiter gesunken sei.
Franz kommt es aber nicht so sehr darauf an, objektive Daten zu diskutieren. Zwar seien die Zahlen "erschreckend hoch": Laut Kriminalstatistik wurden 2007 ...

Regionalverkehr + VBB: Deutsche Bahn droht VBB mit Klage, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/
Deutsche-Bahn-VBB;art271,2762330

Im Streit um die Vergabe lukrativer Regionalzugstrecken in der Hauptstadtregion hat die Deutsche Bahn dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg indirekt mit einer Klage gedroht. "Rechtlich ist das Vergabeverfahren nicht wasserdicht. Wenn die Ausschreibungsbedingungen nicht verändert werden, werden wir den Prozess juristisch überprüfen lassen", sagte Ulrich Homburg, Vorstandsvorsitzender der Bahn-Sparte DB Regio AG, dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). "Es geht um viel Geld", sagte er zur Begründung.
Der VBB habe immer wieder Details in den Ausschreibungsbedingungen geändert, alle Bewerber hätten daher ständig neu kalkulieren müssen. Außerdem hätten die Mitarbeiter kein Verständnis, "wenn wir eine Niederlage einfach hinnehmen würden". Bei der Ausschreibung geht es um den Betrieb von 16 Strecken in der Region ab ...

Bahnverkehr: Mit dem historischen TEE Rheingold zu Ostern von Chemnitz nach Berlin

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ssat/ssat20090327.html

Erzgebirgsbahn bietet von Gründonnerstag bis Dienstag nach Ostern täglich preiswerten Ausflugsverkehr / Fahrkarten im Zug erhältlich

(Leipzig/Chemnitz, 27. März 2009) Die Erzgebirgsbahn (EGB) bietet zu Ostern ein besonderes touristisches Erlebnis: von Gründonnerstag (9. April) bis zum Dienstag nach Ostern (14. April) verkehrt täglich der historische TEE Rheingold als Sonderzug von Chemnitz über Riesa nach Berlin.

Der Zug fährt um 7.58 Uhr ab Chemnitz Hauptbahnhof über Mittweida (8.13 Uhr), Waldheim (8.24 Uhr), Döbeln (8.34 Uhr), Riesa (8.56 Uhr), Doberlug-Kirchhain (9.31 Uhr) und Schönefeld Flughafen (10.41 Uhr) nach Berlin-Lichtenberg (Ankunft: 10.55 Uhr). Ab Lichtenberg zurück geht es um 17.00 Uhr, um 20.15 Uhr erreicht der Zug wieder Chemnitz Hauptbahnhof.
Der Sonderzug führt historische Wagen 1. Klasse und bietet sich sowohl für Ein- oder Mehrtagesausflüge in die Bundeshauptstadt als auch als Zubringerverkehr zum Bahnhof Flughafen Berlin-Schönefeld an.
Fahrkarten sind im Zug beim Zugbegleitpersonal erhältlich. Die Fahrpreise sind je nach Einstiegsort und Reiseweite gestaffelt. Einzelreisende zahlen beispielsweise für die einfache Fahrt von Chemnitz nach Berlin-Lichtenberg nur 25 Euro, die Hin- und Rückfahrt kostet lediglich 35 Euro und kann an verschiedenen Tagen erfolgen. Wer hingegen in Riesa einsteigt zahlt nur 16 Euro für die Fahrt nach Berlin-Lichtenberg oder 24 Euro hin und zurück.
Besonders preiswert wird es für Familien (Eltern oder Großeltern mit beliebig vielen eigenen Kindern/Enkeln bis einschließlich 14 Jahre). Die Hin- und Rückfahrt kostet zwischen Chemnitz und Berlin nur 50 Euro.
Studentische Kleingruppen (bis zu fünf Personen mit entsprechendem Schüler/Studentenausweis samt Lichtbild) zahlen für die einfache Fahrt zwischen Chemnitz und Berlin nur 50 Euro.
Detaillierte Informationen zu den genauen Abfahrt- und Ankunftszeiten der Sonderzüge, den Vorbuchungsmöglichkeiten sowie den genauen Preisen hält die Erzgebirgsbahn auch im Internet unter www.erzgebirgsbahn.de sowie telefonisch unter 0371 493-3041 montags bis freitags zwischen 7 Uhr und 15 Uhr bereit.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

28 März 2009

Straßenverkehr: Friedrichshain-Kreuzberg will gegen Ausbau der Autobahn A 100 klagen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0328/berlin/0057/index.html

"Bis zu 60 000 Autos zusätzlich"
Friedrichshain-Kreuzberg will gegen Ausbau der Autobahn A 100 klagen
Karin Schmidl

Die Verlängerung der Stadtautobahn A 100 von Neukölln nach Treptow beschäftigt zunehmend die Juristen. Nach dem Bund für Umwelt und Natur und einigen Anwohnern kündigte jetzt der Bürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz (Grüne), eine Klage an. "Wenn eine solche Klage zulässig ist, werden wir als Bezirksamt gegen das absurde Mammutprojekt vor Gericht gehen", sagte er.
Schulz begründete den Schritt mit den Auswirkungen, die der Autobahnabschnitt auf Wohngebiete in seinem Bezirk habe. "Der Autobahnknoten an der Puschkinallee wird deutlich mehr Lärm und Feinstaub bis zur Schlesischen Straße nach Kreuzberg tragen." In Friedrichshain sei die Kreuzung Elsenbrücke, Markgrafendamm, Stralauer Allee und Alt-Stralau besonders betroffen. Diese Gebiete seien bereits jetzt über ...

S-Bahn: Grüne machen Druck auf die S-Bahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1063342/
Gruene_machen_Druck_auf_die_S_Bahn.html

Verkürzte Züge, Personalabbau, Verspätungen - die S-Bahn kämpft seit Monaten mit Negativschlagzeilen. Die Grünen im Abgeordnetenhaus fordern nun Konsequenzen.
In einem Antrag, der dieser Zeitung vorliegt, wird der Senat aufgefordert "sicherzustellen, dass die S-Bahn Berlin GmbH die vertraglichen Vereinbarungen im S-Bahn-Vertrag in allen Punkten erfüllt". Andernfalls, so die Forderung, "ist der Vertrag zu kündigen und in Teillosen neu auszuschreiben".
AnzeigeDie Verkehrsexperten der Regierungskoalition reagierten gestern mit Unverständnis auf die Drohgebärde der Grünen. Der Vorstoß sei "absolut überflüssig", kritisierte Jutta Matuschek (Linke). "Es gibt keinen Zweifel daran, dass unterschriebene Verträge erfüllt werden." Der Senat schöpfe die Sanktionsmöglichkeiten bereits aus.
Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) hatte im Februar angekündigt, dass die S-Bahn wegen sinkender Zuverlässigkeit mit einer ...

27 März 2009

S-Bahn: Spekulationen um S-Bahn-Chef, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Berliner-S-Bahn-Ulrich-Thon;art270,2760622

Der für den technischen Bereich bei der S-Bahn zuständige – und umstrittene – Geschäftsführer Ulrich Thon hat sich verabschiedet. Während ein Sprecher sagte, Thon kehre nach Ostern zurück, nimmt der Vorsitzende des Betriebsrats, Heiner Wegner, an, dass der Abschied endgültig ist. Thon ist wegen seines rigiden Sparkurses das Feindbild in großen Teilen der Belegschaft. Unter seiner Führung wurde die Zahl der Mitarbeiter drastisch reduziert und Fahrzeuge verschrottet. Auf vielen Bahnhöfen wurden die Zugabfertiger abgezogen, obwohl die als Ersatz vorgesehene Abfertigung der Züge per Kamera durch die Triebfahrzeugführer bisher nicht zugelassen worden ist.
Offiziell wird Thons Rückzug damit begründet, dass er ein krank gewordenes Familienmitglied pflegen wolle. Betriebsratschef Wegner rechnet aber nicht ...

Straßenverkehr: Gegen die Schlaglöcher, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0327/berlinskonjunkturpaket/0048/index.html

Peter Neumann

Die Autofahrer profitieren ebenfalls vom Konjunkturpaket II - wenn auch nicht in dem Maße, wie der ADAC sich dies gewünscht hätte. Unter der Überschrift "Lärmschutz" stehen 78 Bauvorhaben mit einem Gesamtwert von 15,09 Millionen Euro auf dem Programm.
Davon wird aber nur eine Million Euro dafür verwendet, Schallschutzfenster in Wohnhäuser einzubauen. Fast das gesamte Geld dient dazu, kaputte Straßen in Ordnung zu bringen und Kopfsteinpflaster zu asphaltieren. Das lässt nicht nur Anlieger ruhiger schlafen, weil mit den Holperstrecken Lärmquellen verschwinden, auf glatten Straßen fährt es sich auch besser. Mit 1,9 Millionen Euro fließt das meiste Geld nach Spandau, Lichtenberg ist mit 1,4 Millionen Euro auf Platz zwei. Ganz hinten steht Reinickendorf: 1,08 Millionen Euro.
Die Erneuerung der Köpenicker Landstraße in Treptow-Köpenick ist mit ...

26 März 2009

Straßenverkehr: Senat bereitet Anti-Stau-Konzept für Großveranstaltungen vor, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0326/berlin/0055/index.html

Neue grüne Wellen
Senat bereitet Anti-Stau-Konzept für Großveranstaltungen vor
Peter Neumann

An jeder Ampel grünes Licht - das wünscht sich jeder Autofahrer. Der Senat will jetzt weitere "grüne Wellen" spendieren, kündigte Friedemann Kunst von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gestern an. "Überall, wo das möglich ist, wollen wir den Verkehr so flüssig wie möglich machen", so der Chefplaner. Großen Hoffnungen gab der Senat allerdings einen Dämpfer. Zusätzliche "grüne Wellen" werde es vor allem bei Großveranstaltungen geben, berichtete Jörg Lange, Chef der Verkehrslenkung Berlin (VLB).
Wenn während der Leichtathletik-WM im Sommer die Straße des 17. Juni gesperrt wird, muss der Verkehr umgeleitet werden - zum Beispiel über Alt-Moabit. Auf den Umfahrungen werden die Ampeln aufeinander abgestimmt. Künftig können auch rund um das Olympiastadion und das Messegelände bei Veranstaltungen "grüne Wellen" geschaltet werden. Das soll die An- und Abfahrt beschleunigen und die ...

Regionalverkehr: Deutsche Bahn AG gibt Strecke Bad Saarow-Beeskow ab

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090326.html

Voraussetzungen für Streckenverlängerung geschaffen

(Berlin, 26. März 2009) Die Deutsche Bahn beabsichtigt die Teilstrecke Bad Saarow-Pieskow-Beeskow zum 1. September dieses Jahres zu verkaufen.

Im vorausgehenden Verfahren wurde möglichen Interessenten ein Angebot zur Übernahme der Gleise und technischen Einrichtungen der Strecke unterbreitet. Aus diesem Kreis wurde nun ein Bewerber ausgewählt. Mit diesem werden in einem Gespräch am 30. März dieses Jahres die weiteren Schritte für die Übernahme der Infrastruktur vereinbart. Somit sind die Voraussetzungen für die geplante Streckenverlängerung zum Helios-Klinikum geschaffen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

25 März 2009

Regionalverkehr: Arbeiten am Bahnübergang Brügge haben begonnen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11464483/61469/
Arbeiten-am-Bahnuebergang-Bruegge-haben-begonnen-Nur-noch.html

BRÜGGE - Schwere Maschinen sind am Bahnübergang in Brügge (Amt Meyenburg) im Einsatz: Hier haben nach der Frostperiode die Bauarbeiten am Bahnübergang begonnen. Für die Autofahrer bedeutet das, dass sie mitunter auf den Gegenverkehr warten müssen. Im Baustellenbereich sind die Gleise nur noch einspurig passierbar.
Die Prignitzer Eisenbahn Gesellschaft (PEG) lässt hier nicht nur den maroden Bahnübergang erneuern, sondern will die Strecke zwischen Meyenburg und Pritzwalk mit dem Projekt „Zugleitbetrieb zwischen Pritzwalk und Meyenburg“ zukunftsfähig machen (MAZ berichtete). Der Bahnhof Brügge wird automatisiert und vorhandene Weiche werden auf den elektrischen Betrieb umgerüstet. Außerdem werden die Andreaskreuze abgebaut, die zum 31. Dezember 2010 als Sicherungsanlagen an Bahnübergängen auslaufen. Finanziert wird das rund 390 000 Euro teure Projekt nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz vom Landesbetrieb Straßenwesen als Baulastträger, vom Land Brandenburg und von der PEG, die jeweils ein ...

Tarife: BVG und S-Bahn freuen sich über ihre vielen Neukunden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0325/berlin/0069/index.html

Seniorentickets sind ein Renner
BVG und S-Bahn freuen sich über ihre vielen Neukunden
Peter Neumann

Die Verkehrsunternehmen melden eine große Nachfrage nach dem neuen Seniorenticket, das vom kommenden Mittwoch an gilt. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben seit dem Verkaufsbeginn Anfang Februar mehr als 26 000 Verträge für das "VBB-Abo 65plus" abgeschlossen, wie das Angebot heißt. "Wir sind sehr zufrieden", sagte der BVG-Finanzvorstand Henrik Falk. "Bei uns gibt es rund 17 500 neue Abonnenten", so der S-Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz. Die Verkaufszahlen seien "ausgesprochen gut".
Der Plan, mit der Fahrkarte für alle ab 65 Jahren zusätzliche Fahrgäst zu gewinnen, geht offenbar auf. "40 bis 50 Prozent der Seniorenticket-Kunden sind Neukunden, sie hatten vorher kein Abo und keine Jahreskarte", berichtete Falk. Die S-Bahn meldet sogar einen Neukundenanteil von rund ...

U-Bahn: U-Bahn-Unfall verhindert, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0325/berlin/0067/index.html

Bauteile auf Schienen gelegt
Lutz Schnedelbach

Mehr als 50 Fahrgäste der U-Bahn-Linie 7 (Rathaus Spandau-Rudow) sind in der Nacht zu gestern mit dem Schrecken davongekommen. Unbekannte Täter hatten zwischen den Bahnhöfen Rathaus Neukölln und Karl-Marx-Straße Holzteile, die eigentlich für den Schutz der Stromschienen benutzt werden, auf die Gleise gelegt. Dass es nicht zu einem folgenschweren Unfall kam, ist der 52-jährigen Fahrerin Petra K. zu verdanken. Als sie kurz hinter dem Bahnhof Rathaus Neukölln einen Knall hörte, bremste sie den Zug, der inzwischen eine Geschwindigkeit von etwa 70 km/h erreicht hatte. "Wir hatten Glück, dass die Bahn nicht entgleist ist", so die BVG.
Nachdem der Zug abgebremst war, fuhr ihn Petra K. zum Bahnhof Karl-Marx-Straße und ließ dort die Fahrgäste, die alle unverletzt geblieben waren, aussteigen. Anschließend alarmierte sie ihre Leitstelle und die Polizei. Fahnder fanden im Tunnel Holzverkleidungen sowie Reste von zwei ...

VBB + Bahnhöfe: Berlin/Brandenburg: Licht und Schatten auf Bahnhöfen

http://www.lok-report.de/

Fahrgäste in Berlin und Brandenburg werden auf vielen Bahnhöfen in der Region nur mangelhaft oder gar nicht informiert. Das geht aus der VBB-Qualitätsanalyse 2008 der Fahrgastinformation an Bahnhöfen hervor. Von 66 untersuchten großen und mittleren Bahnhöfen sind die Informa-tionen für die Fahrgäste an18 Stationen nicht ausreichend.
An 30 Bahnhöfen stellte der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg ein lückenhaftes Angebot fest. Nur 18 Bahnhöfe bieten ein gutes bis sehr gutes Informationsangebot.
Die Bahnhöfe gehören wie das Schienennetz zur Infrastruktur der Deutschen Bahn AG. Auf die Ausgestaltung der Infrastruktur und damit auch auf die Beseitigung der festgestellten Mängel haben die Länder und der VBB keinerlei Einfluss. Weiter legt die DB legt auch die Ausstattung und Qualitätskategorien der Bahnhöfe selber fest.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: "Es ist langfristig nicht akzeptabel, dass die Deutsche Bahn die Qualitätskategorien für die Bahnhöfe selbst definiert. Auch wenn sie ihre eigenen Min-destanforderungen für Service und Qualität auf den untersuchten Bahnhöfen erfüllt, ist das Angebot für die Fahrgäste aus Sicht des VBB nicht ausreichend. Das Ausstattungsniveau vieler Bahnhöfe ist zu niedrig. Die Reisenden müssen umfassend und aktuell über die Verkehrslage per Ansagen oder fehlerfreie Anzeigen informiert werden. Das gilt sowohl bei Verspätungen als auch im nor-malen Betriebsablauf. Positiv ist, dass viele Mängel inzwischen behoben wurden."
Die Bewertung der Fahrgastinformation aus Sicht des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg ergibt folgendes Ergebnis:
• In 27 % der Bahnhöfe erfolgen keine oder nicht ausrei-chende Informationen über Verspätungen und Zugasfälle.
• Handlungsbedarf für Verbesserungen besteht bei 46 % der Bahnhöfe.
• Sehr gute und gute Informationen erhalten die Fahrgäste in 27 % der Bahnhöfe.
Die 2008 zum dritten Mal in Folge durchgeführte VBB-Qualitätsanalyse Bahnhöfe zeigt, dass sich die schlechte Ausstat-tung der Bahnhöfe im Vergleich zu den Vorjahren nicht wesent-lich geändert hat. Hingegen nahm die Mängelquote bei den Fahr-planaushängen (-19%), Beschallung im Regel- (-6%) und Störungsfall (-3%) und bei den Zugzielanzeigen (-1%) ab. Dies zeigt, dass die DB Station und Service AG die Qualität der vorhandenen Ausstattung verbessern konnte.
Kernproblem ist allerdings nach wie vor, dass Ausstattung und Service der Bahnhöfe in Folge unternehmensstrategischer Vorgaben weiter reduziert wurde.
So sind in ca. 50 % der untersuchten Bahnhöfe weder dynamische Zugzielanzeigen vorhanden, noch werden Anzeigen oder Ansa-gen im Regelfall durchgeführt. Auf einigen Bahnhöfen gibt es keine Lautsprecher bzw. werden Lautsprecher nicht genutzt. Bei Fragen finden Fahrgäste kaum noch Ansprechpartner auf den Bahnhöfen. Der Abbau der Service-Mitarbeiter hat sich fortge-setzt. So existiert in Frankfurt (Oder) im Vergleich zum Vorjahr kein DB-Service-Point mehr.
Die Untersuchung zeigt ein deutliches Gefälle zwischen den Bahn-höfen in Berlin und in Brandenburg: Auf den großen Bahnhöfen der Hauptstadt (z.B. Gesundbrunnen, Hauptbahnhof, Potsdamer Platz, Südkreuz, Spandau, Alexanderplatz) finden die Fahrgäste ein gutes Informationsangebot vor. Besonders im Norden und Osten des Landes Brandenburg existiert dagegen ein zu geringes bzw. fehlerhaftes Informationsangebot (z.B. Pritzwalk, Templin Stadt, Eisenhüttenstadt, Guben, Senftenberg).
Die VBB-Qualitätsanalyse Bahnhöfe bestätigt die Aussagen der Fahrgäste in der VBB-Zufriedenheitsanalyse 2008. Diese hatten das Qualitätskriterium Information bei Unregelmäßigkeiten auf Bahnhöfen am schlechtesten bewertet (Pressemeldung VBB, 25.03.09).

S-Bahn + BVG: Tausende Schwarzfahrer beschäftigen Berliner Justiz, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1061360/
Tausende_Schwarzfahrer_beschaeftigen_Berliner_Justiz.html

Sie fahren ohne Ticket mit Bus und Bahn, werden dabei von Kontrolleuren der BVG oder der S-Bahn ertappt und landen letztlich vor Gericht. Denn wer ohne gültigen Fahrausweis unterwegs ist, begeht eine Straftat. Gegen 11.000 Berliner Schwarzfahrer wurde im Jahr 2008 Anklage erhoben.
Tausende Schwarzfahrer halten die Berliner Justiz weiter in Atem. Im vergangenen Jahr gab es bei der Staatsanwaltschaft allein 16.302 Anzeigen wegen „Leistungserschleichung“ bei der BVG. 7300 Anzeigen betrafen darüber hinaus die S-Bahn, heißt es in einer Antwort der Senatswirtschaftsverwaltung auf eine Anfrage der FDP. Rund 5000 Anzeigen bezogen sich auf Jugendliche und junge Erwachsene. Gegen 11.000 Schwarzfahrer wurde Anklage erhoben.
Gegen 230 Heranwachsende und 5255 Erwachsene wurden ...

Bahnhöfe: VBB-Qualitätsanalyse im Widerspruch zu INFAS Umfrage

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090324.html

Qualität der Bahnhöfe in Berlin und Brandenburg weiterhin auf hohem Niveau

(Berlin, 24. März 2009) Die Deutsche Bahn weist entschieden die Ergebnisse der Qualitätsanalyse des VBB zu den Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg zurück.

So bescheinigt auch das unabhängige Institut INFAS den Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg in regelmäßigen Messungen über mehrere Jahre eine konstant hohe Qualität.

Der Schwerpunkt der VBB-Analyse liegt in diesem Jahr bei der Reisendeninformation (optisch/akustisch) im Regel- und im Störungsfall.

Nach Aussage des VBB wurde eine deutliche Verbesserung bei den Fahrplanaushängen festgestellt, so wurden im vergangenen Jahr an allen Stationen Aushänge vorgefunden. Nach Aussage des VBB erfolgt die Reisendeninformation im Regelfall nur an 52% der getesteten Stationen. Außer Acht gelassen wird jedoch, dass es sich bei diesen Bahnhöfen um die großen, hoch frequentierten Bahnhöfe handelt und damit 91,4 % der Reisenden erreicht werden. Gleiches gilt für den Störungsfall: Nach Aussage der VBB-Analyse erfolgt die Reisendeninformation im Störungsfall an 79% der Stationen. Damit werden jedoch 94,2% der Reisenden erreicht.

„Die DB Station&Service AG ist dankbar für alle Hinweise. Die Beurteilung unserer Bahnhöfe aus Kundensicht ist auch in unseren Augen wichtig und für uns Ansporn immer besser zu werden“, so Uwe Marxen, Leiter des Regionalbereichs Ost der DB Station&Service AG.

Die DB Station&Service AG strebt auch weiterhin eine enge Zusammenarbeit mit dem VBB in Bezug auf einen kurzfristigen Informationsaustausch mit den Scouts des VBB an. „Dadurch erhoffen wir uns noch schneller auf Abweichungen und Qualitätsabfälle auf unseren Bahnhöfen reagieren zu können“, so Marxen. Seit der letzten Analyse wurde eine konstruktive und werthaltige Zusammenarbeit mit dem VBB eingeleitet. Dieser Dialog soll auch in Zukunft beibehalten werden.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

24 März 2009

Taxi + Flughäfen: Streit um Taxizuschlag am Flughafen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1060458/
Streit_um_Taxizuschlag_am_Flughafen.html

Taxifahrten vom Flughafen Tegel sollen für Fahrgäste vom 1. Juli an um 50 Cent teurer werden. Das Geld fließt jedoch nicht in die Kassen der Taxifahrer. Mit den zusätzlichen Einnahmen werden nach derzeitigen Planungen sechs Arbeitsplätze finanziert.
Die Mitarbeiter sollen die Einhaltung verschärfter Qualitätsstandards kontrollieren, auf die sich die Innung des Berliner Taxigewerbes, der Taxi Verband Berlin-Brandenburg (TVB) und die Flughafengesellschaft verständigt haben. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung befürwortet die Pläne. Unter anderem geht es um Sauberkeit, Fahrzeugausstattung, aber auch Sprachkenntnisse. Der Taxiplatz-Betreiber Q-Park hat bereits alle laufenden Verträge gekündigt. Wer nach dem 1. Juli in Tegel Fahrgäste aufnehmen will, muss sich vom 1. April an neu registrieren lassen.
Mehr Qualität zum vergleichsweise kleinen Preis - alles bestens also ...

Schiffsverkehr: Riesenfahrstuhl für moderne Pötte, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Brandenburg-Niederfinow-Schiffshebewerk;
art128,2758251

Niederfinow – Irgendwann kommt auch für ein technisch perfektes Meisterwerk die Zeit des Ruhestandes. Für das Schiffshebewerk Niederfinow wird er 2014 eingeläutet – 80 Jahre nach seiner Inbetriebnahme am Oder-Havel-Kanal, rund 60 Kilometer nordöstlich Berlins gelegen. Bis dahin entsteht in direkter Nachbarschaft ein neuer Schiffsfahrstuhl.
Für das Bauwerk legten am Montagnachmittag unter der Teilnahme hunderter Schaulustiger Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Ministerpräsident Matthias Platzeck (beide SPD) den Grundstein. 285 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt werden in dem mehrfach verschobenen und unter einer Kostenexplosion leidenden Projekt verbaut. Nur der Schönefelder Flughafen kostet mehr Geld in Brandenburg. Auch im übrigen Osten sucht man eine vergleichbare Größenordnung vergeblich. „In diesen manchmal so depressiv anmutenden schwierigen Zeiten geben wir nicht zuletzt ein Signal voller Hoffnung“, sagte Platzeck. 200 Jobs entstehen ...

Regionalverkehr: Privatbahnen versprechen mehr Arbeitsplätze, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0324/berlin/0036/index.html

Wettbewerb im Zugverkehr nützt Beschäftigten, sagt der Verband Mofair. Die Deutsche Bahn hält die Zahlen für falsch
Peter Neumann

Für Hans Leister ist die Sache klar. Konkurrenz im Regionalzugverkehr ist gut - nicht nur für die Fahrgäste, die mehr Service bekommen, sondern auch für die Beschäftigten der Bahnindustrie, die sich auf neue Aufträge freuen können, und für die Eisenbahner. "Nur der Wettbewerb sichert Arbeitsplätze", sagte der Vize-Präsident des Privatbahnenverbands Mofair gestern - und meldete sich damit in dem immer heftigeren Streit um die Ausschreibung von 16 Strecken in Berlin und Brandenburg zu Wort. Leister kritisierte die Deutsche Bahn (DB), bei der er bis 2000 gearbeitet hat: Sie werfe "mit falschen Argumenten wie mit Nebelkerzen" um sich, um "ihre bisherigen Pfründe zu sichern", die ihr ein sehr lukrativer Vertrag gewähre.
"Neue Züge werden nur dort bestellt, wo es Konkurrenz gibt", sagte Leister. Keolis Deutschland, dessen Chef er ist, übernimmt ein Liniennetz ...

Regionalverkehr: ODEG: 100 Tage in der Lausitz - eine positive Bilanz

http://www.lok-report.de/

100 Tage nach dem Betriebsstart in der Lausitz zieht die ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH eine erfreuliche Bilanz. Die ODEG erbringt seit dem 14.12.2008 auf vier Strecken in Südbrandenburg und Ostsachsen die Nahverkehrsleistungen. Das Teilnetz "Spree-Neiße", welches gemeinsam vom Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ausgeschrieben wurde, umfasst eine Leistung von insgesamt rund 2,7 Millionen Zugkilometern pro Jahr.
Täglich fahren auf dem 280 km großen Netz in der Lausitz ca. 4.500 Fahrgäste mit den elf modernen Dieseltriebwagen. Die eingesetzten Fahrzeuge vom Typ Desiro und RegioShuttle verfügen über bequeme Sitze, Klimaanlage, große Mehrzweckabteile sowie breite Türen und Rampen für Rollstuhlfahrer.
Von den Fahrgästen wird besonders die individuelle Betreuung durch das Servicepersonal auf allen ODEG-Zügen positiv bewertet. Den Ticketverkauf ohne Aufpreis am Platz, den Verkauf von Snacks und Getränken sowie das kostenlose Zeitungsangebot empfinden die Fahrgäste als rundherum angenehm. Auch das verbesserte Fahrplanangebot mit zum Teil kürzeren Fahrzeiten auf den Linien OE46 und OE65 sowie besseren Anschlussverbindungen werden sehr begrüßt.
"In Kooperation mit dem ZVON und dem VBB gab es zum 1. März zwei kleine Fahrplanänderungen mit denen die Umsteigemöglichkeiten für unsere Fahrgäste verbessert wurden", so ODEG-Geschäftsführerin Ute Flügge. "Beispielsweise wurde für Fahrgäste, die mit dem RE100 aus Breslau (Wroclaw) kommen, in Görlitz die Weiterfahrt nach Zittau ermöglicht. Einzig der immer noch notwendige Einsatz von Ersatzfahrzeugen aufgrund der verzögerten Auslieferung von drei neu gebauten Fahrzeugen des Typs RegioShuttle missfällt uns", bedauert die Geschäftsführerin. "Wir stehen nach wie vor in engem Kontakt zum Hersteller und sind zuversichtlich, dass die bestellten Fahrzeuge bald - wie geplant - im Spree-Neiße-Netz zum Einsatz kommen."
In jedem ihrer Bedienungsgebiete setzt die ODEG auf regionale Vernetzung, die neben der engen Zusammenarbeit mit den Gemeinden auch vielfältige Kooperationen im Wirtschafts- sowie im Freizeit- und Tourismusbereich umfasst. Ein Bespiel für die Lausitz ist die neue Ausflugsbroschüre "LausitzTour", die in den Zügen und an vielen Orten entlang der Strecken ausliegt und zu Ausflügen in die Region einlädt. Ein Höhepunkt der regionalen Verbundenheit ist für Juni 2009 geplant. Dann soll ein unter dem Motto "Lausitzer Lieblingsplätze" kunstvoll gestalteter Zug getauft werden. Aber auch zum bundesweiten "Girls Day - Mädchen-Zukunftstag" am 23. April 2009 sowie bei regionalen Stadt- und Bahnhofsfesten wird die ODEG präsent sein.
"Die Zufriedenheit unserer Fahrgäste und die gute Zusammenarbeit mit den verschiedenen Kooperationspartnern zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind", freut sich Ute Flügge. Sie sieht den Erfolg auch als Ergebnis des Wettbewerbs: "Die Länder Berlin und Brandenburg sowie der ZVON schreiben seit mehreren Jahren Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr aus. Der Erfolg liegt in der Entlastung der öffentlichen Kassen bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung für die Fahrgäste", so Ute Flügge (Pressemeldung ODEG, 24.03.09).

allg. + Bahnhöfe: 25. Brandenburger Reisemarkt im Berliner Ostbahnhof

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090323.html

Mehr als 200 regionale Anbieter präsentieren am 28. März ihre touristischen Angebote

(Berlin, 23. März 2009) Von ihrer touristischen Seite präsentieren sich die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und das Nachbarland Polen zum Brandenburger Reisemarkt auf dem Berliner Ostbahnhof.

Zum Saisonbeginn lädt am Sonnabend, dem 28. März zwischen 10 Uhr und 17 Uhr der 25. Reisemarkt vor allem die Berliner und ihre Gäste ein, in der Vielfalt von nahe liegenden Urlaubsangeboten zu stöbern.

Mehr als 200 Anbieter aus Hotel- und Gaststättengewerbe, Kultur- und Erlebnistourismus, von Bädern, Schifffahrtsgesellschaften und Reiseunternehmen sind vertreten. Die Gastgeber bringen komplette Urlaubsarrangements für alle Reiselustigen mit, die den Urlaub ohne viel eigenes Dazutun gern komplett organisiert haben wollen, aber auch zahllose Tipps für jene, die sich gern selbst auf den Weg machen, um per Bahn, Bus oder mit dem Fahrrad die schönsten Regionen zu erkunden.

Regionale Köstlichkeiten, Gewinnspiele mit wertvollen Preisen, runden den 25. Reisemarkt im Ostbahnhof ab.

Die S-Bahn Berlin GmbH erwartet am Stand 93 ihre Besucher. Mitarbeiter informieren vor Ort über Freizeitausflüge, verteilen die neuen Ausflugsflyer und geben Informationen zu touristischen Themen.

Der Eintritt zum Reisemarkt ist kostenlos. Für die bequeme An- und Abreise zum zentral gelegenen Bahnhof empfiehlt sich die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

23 März 2009

Flughäfen: Wolf: BBI-Finanzierung steht noch in diesem Jahr, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/titelseite/article1059688/
Wolf_BBI_Finanzierung_steht_noch_in_diesem_Jahr.html

Die endgültige Finanzierung des neuen Hauptstadtflughafens BBI in Schönefeld wird in der zweiten Hälfte dieses Jahres stehen. Das sagte Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) im Interview mit der Berliner Morgenpost.
- Wolf räumte ein, dass die Finanzierung sich durch die Bankenkrise verzögert habe, die Liquidität für die notwendigen Baumaßnahmen und Investitionen für den BBI aber derzeit gesichert seien. Es gebe derzeit keine Anzeichen, dass die drei Flughafengesellschafter Berlin, Brandenburg und der Bund Geld nachschießen müssen.
AnzeigeGeregelt ist jetzt offenbar der neue Standort für die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (Ila). Wolf kündigte an, dass die Ila ab 2012 in Selchow, am westlichen Rand des BBI, einen ...

Straßenverkehr: Tiergartentunnel wird in den Nächten gesperrt, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1059733/
Tiergartentunnel_wird_in_den_Naechten_gesperrt.html

Autofahrer müssen in den kommenden Tagen mit nächtlichen Behinderungen in Mitte rechnen. Grund: Der vor fast genau drei Jahren eröffnete Straßentunnel unter dem Tiergarten wird für Wartungsarbeiten teilweise oder vollständig gesperrt, wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bestätigt.
Am Montag und Dienstag kommender Woche (30. und 31. März), jeweils von 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages, ist die knapp 2400 Meter lange Tunnelröhre zwischen Hauptbahnhof und Potsdamer Platz komplett für den Autoverkehr gesperrt. Die Arbeiten beginnen aber schon an diesem Montag. In den ersten beiden Nächten ist die Fahrtrichtung ...

22 März 2009

Straßenbahn: Bestnoten für Berlins neue Super-Straßenbahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1059636/
Bestnoten_fuer_Berlins_neue_Super_Strassenbahn.html

Im vergangenen September kam die neue Super-Straßenbahn nach Berlin - ganz geheim, zum Probelauf. Fotografen und Bahn-Begeisterte machten regelrecht Jagd auf die neuen Züge. Die BVG befragte anschließend Fahrgäste, wie sie die neuen Straßenbahnen denn finden. ergebnis: Die Flexity kam bestens an.
Mit elegantem Schwung und ohne das typische Quietschen biegt die schwarz-gelbe Straßenbahn auf den Alexanderplatz ein. Der wuchtig-bauchige Bug des Zuges der Metro-Linie M4 signalisiert: Achtung, hier kommt nicht irgendeine, sondern eine ganz besondere Straßenbahn, eben die „Flexity Berlin“. Auch fünf Monate nach seiner Premiere sorgt der Prototyp von Berlins neuester Straßenbahngeneration bei Berlinern wie Touristen gleichermaßen für Aufsehen: Er beeindruckt nicht nur mit seiner imposanten Erscheinung, sondern vor allem mit seinen inneren Werten.
Die 2,40 Meter breite und bis zu 40 Meter lange „Flexity Berlin“ bietet deutlich mehr Platz und Komfort als ihre Vorgänger. So lässt etwa das großzügige Mehrzweckabteil ein Nebeneinander mehrerer ...

21 März 2009

U-Bahn: 53 Bäume fallen im April für neue U-Bahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1058787/
53_Baeume_fallen_im_April_fuer_neue_U_Bahn.html

Das Marx-Engels-Forum in Mitte wird 2010 zur Baustelle für die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 vom Alexanderplatz bis zum Brandenburger Tor. Schon in den kommenden Wochen ändert der stark frequentierte Platz sein Aussehen. Bis Ende April lässt die BVG 53 Linden, Ahornbäume, Buchen und Kastanien fällen.
"Wir haben darauf geachtet, dass nur so viele Bäume wie unbedingt nötig fallen, aber die Schneise wird sichtbar sein", sagt ein Mitarbeiter des Straßen- und Grünflächenamtes. Auch vor dem Roten Rathaus und an der Spandauer Straße müssen einzelne Bäume weichen, weil im Boden Leitungen verlegt werden. Als Ersatz sollen in diesem und im kommenden Jahr 180 Straßenbäume im Bezirk gepflanzt werden.
Als nächstes verlässt das Denkmal von Karl Marx und Friedrich Engels seinen angestammten Platz. Die Skulpturen der beiden Philosophen werden nach Auskunft von BVG-Sprecherin Petra Reetz im Mai oder Juni an die nordwestliche Ecke des Platzes umziehen. Voraussichtlich im September beginnen Archäologen ...

Regionalverkehr: Den Fahrgast im Blick, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1058776/Den_Fahrgast_im_Blick.html

In Berlin und Brandenburg sollen künftig nicht nur Busse und Straßenbahnen, sondern auch die Züge im Regionalverkehr mit Videotechnik überwacht werden. Das sieht zumindest die Ausschreibung des Netzes Stadtbahn durch den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) vor.
Bisher kommen Überwachungskameras nur in wenigen Regionalzügen zum Einsatz, zumeist in solchen, in denen keine Zugbegleiter mehr mitfahren.
Mit der aktuellen Ausschreibung sucht der VBB neue Betreiber für mehr als die Hälfte aller Regionalverkehrsverbindungen, darunter für die umsatzstärksten Linien RE 1 und RE 2. Allein mit dem RE 1 (Magdeburg-Berlin-Eisenhüttenstadt) fahren täglich rund 34 000 Menschen.
Der VBB fordert, dass alle der künftig auf den 16 ausgeschriebenen Linien eingesetzten Fahrzeuge mit ...

BVG: BVG treibt U-Bahnen und Bussen den Gestank aus, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1059167/
BVG_treibt_U_Bahnen_und_Bussen_den_Gestank_aus.html

Das kennen Sie: Schweißgeruch im U-Bahn-Waggon, Döner-Düfte im Busabteil, ätzender Mief an der Bahnhofsecke. Nun wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) das Nahverkehr-Aroma verbessern - mit lebenden Bakterien.
Es kann dieser Tage vorkommen, dass dem Fahrgast in einem U-Bahn-Wagen ein feiner Zitrusduft in die Nase steigt. Das ist gewollt. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) testet seit Kurzem neue Reinigungsmittel, mit denen es besser als bisher gelingen soll, üble Gerüche in Fahrzeugen und auf Bahnhöfen zu vermindern. Die neuartigen Reinigungssubstanzen gibt es in zwei Duftnoten, wie BVG-Sprecherin Petra Reetz sagt: "Einmal mit Zitrus, die zweite Sorte hat einen eher fruchtigen Geruch."
Zum Einsatz kommt dabei auch ein neuartiger Reinigungszusatz aus den USA, der bereits von der Deutschen Bahn eingesetzt wird. "Mit ziemlich guten Erfahrungen", sagt Reetz. Das Mittel mit dem Namen "Bio Breeze" entfalte dabei seine Wirkung nicht auf chemischem, sondern auf ...

Straßenverkehr: Geplante Autobahn beschert Elsenbrücke Verkehrskollaps, so die Grünen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0321/berlin/0043/index.html

TREPTOW. Der Streit um die Verlängerung der Autobahn von Neukölln nach Treptow gewinnt an Schärfe. "Dieses Projekt wird in ein verkehrliches Desaster führen", sagte am Freitag Claudia Hämmerling, die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen. Rund um den Endpunkt Am Treptower Park drohe ein Dauerstau. "Das geordnete Abfließen des Autobahnverkehrs kann nicht gewährleistet werden", warnte der von den Grünen beauftragte Gutachter Wolf Hahn. "Wir haben gut geplant. Die A 100 wird verlängert", sagte dagegen Manuela Damianakis, Sprecherin der Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD).
Noch bis 9. April können Bürger die Pläne für den 16. Bauabschnitt des Stadtrings in den Rathäusern Treptow und Neukölln einsehen. Der Geograf Wulf Hahn vom Marburger Büro RegioConsult hat die Unterlagen studiert. Sein Fazit fällt für den Senat wenig schmeichelhaft aus: Die geplante Autobahn werde ein "planerischer Torso" sein, der mehr Probleme schafft als löst - ein unvollendetes ...

Bus: Aktionstag soll Busfahrer vor Gewalt schützen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0321/berlin/0146/index.html

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) ist zu Gast beim Aktionstag gegen Gewalt, zu dem die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) für diesen Sonnabend von 11 bis 18 Uhr auf den Vorplatz des Bahnhofs Gesundbrunnen einladen. "Leider haben sich in der letzten Zeit Gewalttaten gegen Kolleginnen und Kollegen der BVG gehäuft. Solche Vorfälle sind beschämend für die ganze Stadt und können nicht hingenommen werden", so Wowereit. Er forderte die Berliner auf, sich mit den ...

20 März 2009

Regionalverkehr: Geschäftsführer Klaus Jacobs: „Auch die Privatbahnen brauchen Personal“, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11461380/61469/
Geschaeftsfuehrer-Klaus-Jacobs-Auch-die-Privatbahnen-brauchen-Personal.html

PRITZWALK - Eine regelrechte Schlacht ist derzeit um die Ausschreibungen für die Strecken des Berliner Stadtbahnnetzes mit seinen gut 15 Nahverkehrs- und S-Bahn-Strecken entbrannt. Die Bahn AG möchte die Strecken weiter befahren, doch auch private Eisenbahnunternehmen – darunter die PE Arriva – haben Interesse an diversen lukrativen Eisenbahn-Happen.
Auch in der Prignitz bringt sich der britische Konzern, dessen deutsche Keimzelle in der hiesigen Region liegt, in Stellung – und meldet eine Beteiligung an den Ausschreibungen für die Strecke des Prignitz-Express an. Von „Drohszenarien und Säbelrasseln der Deutschen Bahn AG“ will sich Arriva aber weder in der Prignitz noch in Berlin einschüchtern lassen: „Auch, wenn die Bahn die Ängste bei den Mitarbeitern schürt, dass sie ihre Stellen verlieren“, sagt der Vorsitzende der Arriva-Geschäftsführung, Klaus Jacobs, gegenüber der MAZ. Denn zum einen würden natürlich auch die privaten Eisenbahngesellschaften Personal benötigen – die Bahn ...

S-Bahn + Radverkehr: S-Bahn schafft Platz für Fahrräder, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1058170/
S_Bahn_schafft_Platz_fuer_Fahrraeder.html

Die S-Bahn setzt weiter auf die Verbindung von Zug und Fahrrad - und schafft mehr Platz für radelnde Kunden. In Kürze beginnt der Umbau der Züge der modernsten Baureihe 481. In den Mehrzweckabteilen verschwinden auf einer Seite die Klappsitze.
Stattdessen gibt es mehr Stellplätze für Räder. Durch die klare Trennung von Sitzplätzen und Fahrradabteil sollen zugleich die häufigen Konflikte zwischen Fahrgästen mit und ohne Rad der Vergangenheit angehören, hofft S-Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz.
Ziel ist es nach S-Bahn-Angaben, alle Züge der Baureihe nach und nach umzurüsten. Die Kosten sollen "vergleichsweise gering" sein, weil der Umbau im Rahmen normaler Werkstattaufenthalte geplant ist. Derzeit tüfteln die Experten noch an Details wie etwa der Position der Haltestangen. Die ersten Modelle sollen aber bereits im April vorgestellt werden. Ein Pilotversuch, der 2008 mit zehn Zügen gestartet wurde, habe gezeigt, dass die "große Mehrheit" der Kunden den ...

Schiffsverkehr: Havarie im Humboldthafen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0320/berlin/0067/index.html

Foto: (2) Nur ein paar Kilometer hat das Lastschiff gestern geschafft. Der Kapitän war mit einer 300 Tonnen schweren Turbine an Bord vom Westhafen nach Stralau unterwegs, als er im Kanal vor dem Humboldthafen in Mitte plötzlich einen starken Schlag hörte. Irgendetwas hatte die Bordwand berührt - der Kapitän merkte schnell, dass Wasser in die Plattform eindringt und sie in gefährliche Schieflage gerät. Die Turbine drohte, im Wasser zu versinken. Der Kapitän schaffte es bis in den Humboldt-hafen und machte dort fest. Wie Taucher der Feuerwehr feststellten, klaffte in einer Außenwand des Kahns ein etwa einen halben Meter langes Leck. Die Ursache für die Havarie ist unklar. Dass der Kahn Bodenberührung hatte, schließt das Wasser- und Schifffahrtsamt aber aus. Die Taucher hatten bis zum Nachmittag ...

19 März 2009

Cottbus: Straßenbahn nicht abschaffen, sondern erhalten und ausbauen

http://www.lok-report.de/

In den letzten Tagen haben sich öffentlich zahlreiche Cottbusser Bürger zu den Vorschlägen der Stadtverwaltung zu Wort gemeldet, die die Straßenbahn abschaffen will.
Der Bahnkunden-Verband nimmt erfreut zur Kenntnis, dass Oberbürgermeister Frank Szymanski (SPD), offenbar mit seinen verkehrspolitischen Kahlschlagszenarien auf dem Rückzug ist. Wie anders ist es zu erklären, dass er nunmehr öffentlich erklärt, dass die Debatte um die Zukunft der Straßenbahn ergebnisoffen geführt werde! Hierzu aber ist es notwendig, dass das komplette Gutachten veröffentlicht wird. Der Öffentlichkeit zugänglich sind nach wie vor nur kleinere Auszüge aus der Untersuchung.
In einem Brief an den Bahnkunden-Verband vom 6. März 2009 erklärt Frank Szymanski: "Es wird mit Sicherheit keine Entscheidung geben, die sich gegen die Entwicklung unserer Stadt richtet." Die Einstellung des Straßenbahnbetriebes in Cottbus wäre aber gerade eine solche Fehlentscheidung, die die weitere Entwicklung der Stadt Cottbus erschweren und behindern würde.
Der Bahnkunden-Verband erwartet, dass die gesamte Untersuchung veröffentlicht wird und, sofelrn dort nicht schon vorhanden, explizit auch untersucht wird, wie durch kleinere Streckenverlängerungen - zum Beispiel zur Universität - auch mehr Fahrgäste gewonnen werden können (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 19.03.09).

BVG: Die BVG ein Sanierungsfall?

http://www.lok-report.de/

Für den Berliner Fahrgastverband IGEB sind vor allem die Verkehrs- und Finanzpolitiker für die Schulden der BVG verantwortlich. Anhand von drei Beispielen soll verdeutlicht werden, wie die Berliner Politik maßgeblich zur hohen Verschuldung der BVG beigetragen hat:
• Die Cross-Border-Leasing-Geschäfte waren ein gravierender Fehler, nicht nur wegen der aktuellen Finanzkrise, sondern u.a. auch, weil sie die BVG zwangen, alte Fahrzeuge zu halten, von denen sie sich andernfalls getrennt hätte. Verantwortlich dafür ist jedoch nicht der gegenwärtige BVG-Vorstand, verantwortlich sind seine Vorgänger und vor allem der Aufsichtsrat mit den Senatoren, darunter Finanzsenator Thilo Sarrazin.
• Der zum 1.1.2008 abgeschlossene BVG-Vertrag treibt die BVG wegen einer nicht auskömmlichen Finanzierung unweigerlich in die Schuldenfalle, weil die Zinszahlungen für die Altschulden von jährlich rund 50 Millionen Euro nicht berücksichtigt wurden. Deshalb hatte der Berliner Fahrgastverband IGEB 2007 wiederholt gefordert, dass der Berliner Senat die Altschulden übernehmen muss. Denn diese Schulden sind letztlich im BVG-Haushalt versteckte Schulden des Landes Berlin.
• Die Verkehrspolitik des Berliner Senats war und ist mitentscheidend für die hohe Verschuldung der BVG. Die BVG könnte seit Jahren jährlich zweistellige Millionenbeträge sparen, wenn ihr der Senat nicht Beschleunigungsmaßnahmen für Busse und Straßenbahnen verweigern würde. Wenn es um Vorrangschaltungen, Busspuren oder die richtige Lage der Haltestellen an Kreuzungen geht, werden die Interessen der BVG und ihrer Fahrgäste fast regelmäßig zurückgestellt zugunsten des Autoverkehrs. Hunderte der im Nahverkehrsplan 2005 bis 2009 vorgesehenen Vorrangschaltungen wurden nicht realisiert, so dass die BVG nicht beschleunigen und sparen konnte. Im Gegenteil: Zum letzten Fahrplanwechsel im Dezember mussten auf 20 Straßenbahn- und 30 Buslinien die Fahrzeiten verlängert werden, was erhebliche Folgekosten durch zusätzliche Fahrzeuge und mehr Personalstunden verursacht. Dafür ist der Berliner Senat und nicht die BVG verantwortlich.
Natürlich hat auch die BVG Fehler gemacht. Erinnert sei an die verlorenen Millionen mit dem gescheiterten E-Ticket-Projekt. Der Verwaltungsapparat ist im Vergleich zu anderen Unternehmen noch immer zu groß und damit zu teuer. Und es ist töricht, dass die BVG ständig Tariferhöhungen fordert. Zum einen haben unangemessene Tariferhöhungen immer wieder zu Fahrgastverlusten geführt, zum anderen werden durch die permanente Diskussion über Verteuerungen potenzielle Fahrgäste abgeschreckt. Außerdem lenkt es davon ab, dass andere Maßnahmen zur Verbesserung der BVG-Finanzen (s.o.) wichtiger sind.
Denn die Hauptursache für die hohe Verschuldung der BVG ist die falsche Verkehrs- und Finanzpolitik des Berliner Senats - des jetzigen und der seiner Vorgänger (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 19.03.09).

18 März 2009

Regionalverkehr: Havelländer ärgern sich über Ersatzfahrplan der Bahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/brandenburg/article1056943/
Havellaender_aergern_sich_ueber_Ersatzfahrplan_der_Bahn.html

Die Pendler auf der Regionalbahnlinie Nauen-Wittenberge sind verärgert: Der Ersatzfahrplan mit Bussen ist zwar auf die Züge nach Berlin abgestimmt, allerdings nicht auf den regionalen Nahverkehr. So wird aus einer zwei- schnell eine vierstündige Fahrt - in überfüllten Bussen und Bahnen.
Lange Wartezeiten, überfüllte Züge, mangelnde Information. Seit fünf Tagen ist die Bahnstrecke zwischen Nauen und Wittenberge auch für den Regionalverkehr gesperrt. Statt Zügen fahren Ersatzbusse: eine Expresslinie ohne Stopp und eine Linie, die an allen Zwischenstationen hält.
AnzeigeInsbesondere für Berufspendler aus dem Havelland bedeutet das nach Ansicht des regionalen Bahnkundenverbandes vor allem eines - Ärger.
Verbandssprecher Hans-Jochen Müller spricht von einem "erheblichen Qualitätsverlust" und fordert die Bahn auf, bei ihrem Bau-Verkehrskonzept nachzubessern. Vor allem müssten die Busfahrpläne ...

17 März 2009

Flughäfen: Weniger Ziele von Berlin zum Flugplan-Wechsel, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1055547/
Weniger_Ziele_von_Berlin_zum_Flugplan_Wechsel.html

Die Wirschaftskrise zwingt die Fluggesellschaften zum Ausdünnen ihrer Streckenpläne. Von Berlins Flughäfen aus werden in diesem Jahr insgesamt 15 Ziele weniger angesteuert als noch 2008 - obwohl 16 neue Verbindungen hinzugekommen sind. Berlins Flughafenchef macht sich dennoch nicht allzu große Sorgen.
Mit Beginn und im Laufe des Sommerflugplanes werden von den Berliner Flughäfen insgesamt 16 neue Ziele in Europa und Asien angeflogen. Dazu gehören Beirut im Libanon (Middle East Airlines), Eriwan in Armenien (Armavia), Bastia auf Korsika, Zadar und Pula in Kroatien, Kavala in Griechenland (Germanwings), das kroatische Dubrovnik (Germanwings und Easyjet), Pescara und Bologna in Italien (flyonair), Krakau und Oslo (Air Berlin) sowie Athen (Aegean Airlines).
Trotz des neuen Angebotes bleibt die Anzahl der Ziele, die von Berlin aus erreicht werden, hinter der des vergangenen Sommerflugplanes zurück. Sind es in diesem Jahr insgesamt 140 Destinationen, waren es 2008 noch ...

Bahnhöfe + S-Bahn: Zweites Bahnsteigdach am Ostkreuz, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1056278/
Zweites_Bahnsteigdach_am_Ostkreuz.html

Der geplante Bahnsteig für Regionalzüge im Bahnhof Ostkreuz soll nun doch ein Hallendach bekommen. Das hat gestern der Verkehrsausschuss im Berliner Abgeordnetenhaus mehrheitlich gefordert.
Die Planung der Deutschen Bahn, die derzeit für 411 Millionen Euro den wichtigsten Kreuzungsbahnhof im Berliner S-Bahn-Netz umbauen lässt, sieht auf der sogenannten Ringbahn bisher lediglich ein Hallendach für S-Bahn-Züge vor. Auch um diese Glaskonstruktion gab es lange Streit, weil sie der Bahn zu teuer war. Erst als Bund und Land Berlin zusagten, die Hälfte der Baukosten von etwa zehn Millionen Euro zu übernehmen, nahm die Bahn das Vorhaben wieder in ihre Planung mit auf. Auf die Halle über den benachbarten Bahnsteig für Regionalzüge will die Bahn aber ganz verzichten. Sie lohne sich nicht, weil dort nur Züge einer Linie halten werden. Als Witterungsschutz für Reisende soll es sechs ...

S-Bahn: S 21 immer später, immer teurer.

http://www.lok-report.de/

Die Deutsche Bahn hat mit Bekanntmachung vom 2. März 2009 die "Erstellung einer belastbaren endgültigen Entwurfsplanung der S 21 im Bereich Humboldthafen/Spreequerung (ca. 300 m)" ausgeschrieben. Die Leistungen sollen im Zeitraum 2. Juni bis 16. November 2009 erbracht werden.
Für ein Schlüsselprojekt der S 21, die Spreeunterquerung, gibt es also noch keine belastbare Planung und kein Planungsrecht. Somit kann es auch keine belastbare Kostenschätzung und damit wiederum keine belastbare Nutzen-Kosten-Rechnung geben.
Deshalb ist es umso verwunderlicher, dass die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am 8. August 2008 mitgeteilt hatte: "Der Berliner Hauptbahnhof wird eine neue Nord-Süd-S-Bahnanbindung erhalten. Die Kosten für die S-Bahn-Neubaustrecke betragen ohne den geplanten Halt am Reichstag ca. 317 Mio. Euro netto. Mit dem Nachweis eines positiven Nutzen-Kosten-Verhältnisses konnte eine wesentliche Hürde zur Sicherung der Finanzierung der neuen Nord-Süd-S-Bahnstrecke genommen werden."
Der Berliner Fahrgastverband IGEB sieht mit der erneuten Ausschreibung von Planungsleistungen für die S 21 seine wiederholt geäußerte Kritik bestätigt, dass den Fahrgästen durch die Konzentration auf das noch immer unausgereifte und mit Sicherheit sehr teure S 21-Tunnelprojekt bis weit nach 2020 eine attraktive Nord-Süd-Schienenanbindung des 2006 (!) eröffneten Berliner Hauptbahnhofs vorenthalten wird.
Das Jahrhundertprojekt eines weiteren Nord-Süd-Tunnels für eine künftige S 21 über Berlin Hauptbahnhof soll nicht aufgegeben werden, aber es darf nicht länger als Rechtfertigung für die Verweigerung schneller Lösungen missbraucht werden, die mit einer Nutzung der nicht annähernd ausgelasteten vier Tunnelröhren des Fern- und Regionalverkehrs möglich sind.
Der Fahrgastverband IGEB bekräftigt deshalb seine Forderung, die Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs von Norden und Süden kurzfristig durch ein intelligentes Regionalbahnkonzept zu verbessern ? unabhängig davon, ob die S 21 nun in 15 oder doch erst in 20 oder 30 Jahren zur Verfügung steht. Wird das heutige Angebot von stündlich drei Regionalexpress-Zügen und ab 2011 zusätzlich zwei Flughafenexpress-Zügen um die Bestellung einiger Verstärkerzüge zwischen Gesundbrunnen und Südkreuz ergänzt, steht den Fahrgästen mindestens alle 10 Minuten ein Nord-Süd-Zug vom und zum Hauptbahnhof zur Verfügung (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 17.03.09).

Regionalverkehr: Brandenburg: Schienenersatzverkehr Wittenberge - Nauen ist verbesserungsbedürftig

http://www.lok-report.de/

Voraussichtlich noch bis Mitte Juni 2009 ist die Strecke zwischen Nauen und Wittenberge komplett für den Bahnverkehr gesperrt. Der eingerichtete Schienenersatzverkehr (SEV) bedeutet einen erheblichen Qualitätsverlust für die Fahrgäste gegenüber der Nutzung des Regionalexpresses RE 4. Wesentlich längere Fahrzeiten sind jetzt die Folge. Hinzu kommen noch extrem lange Umsteigezeiten von 18 Minuten vom SEV-Bussen zur Bahn in Nauen (Linie B Neustadt - Nauen).
Da zeitweilig auch die Züge der Regionalbahnlinien RB 10 und RB 14 ausfallen, ist die Linie RE 4 die einzige verbleibende Verbindung. Der DBV-Regionalverband Havelland schlägt deshalb vor, die Züge auf fünf Wagen zu verlängern, um so wenigstens das Sitzplatzangebot zu erhöhen. Es können die Wagen aus den RB 10- und RB 14-Zügen genommen werden!
Im Interesse der Fahrgäste ist alles zu tun, damit die Umsteigezeiten verkürzt werden können. Der DBV-Regionalverband Havelland schlägt folgende Maßnahmen vor:
1. Verlänngerung aller Züge der Linie RE 4 auf fünf Wagen.
2. Die Busfahrpläne sind so zu optimieren, dass Zeitverkürzungen beim Umsteigen ermöglicht werden.
3. Stabile Anschlüsse zwischen Bahn und Bus sowie Bus und Bahn sind zu garantieren. Sofern erforderlich, sollte ein Extrazug und -bus für Verspätungsfälle in Nauen stationiert werden. Ein direkter Kontakt zwischen dem Bahn- und Buspersonal zum Austausch von möglichen Verspätungsinformationen ist einzurichten.
4. Werden auf Grund des Baugeschehens Fahrplanänderungen notwendig, sollten sie rechtzeitig allen Fahrgästen zur Verfügung gestellt werden.
5. In den ersten Wochen und bei wesentlichen Änderngen sollte ein mobiler Informationsstand in Nauen aufgebaut werden. Hier können sich dann Fahrgäste persönlich informieren.
6. Die SEV-Busse der Linie A sollten regulär in Friesack halten und nicht nur 2 x pro Tag an Schultagen. Für Fahrgäste aus und nach Friesack ergäbe sich dadurch ein Zeitgewinn von etwa 15 Minuten pro Fahrt (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, Landesverband Berlin-Brandenburg e. V. Regionalverband Havelland, 17.03.09).

Radverkehr: Winterpause beendet - Call a Bike startet in die Saison

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090316a.html

2008 stieg die Zahl der Fahrten um 38 Prozent / Neuer Tarif ermöglicht ab sofort auch wochenweise Nutzung

(Berlin, 16. März 2009) Sie gehören inzwischen fest zum Stadtbild, die markanten silber-roten Mietfahrräder der Deutschen Bahn. Pünktlich zum Frühlingsanfang stehen die 1.650 Berliner CallBikes nach einer winterlichen Generalüberholung wieder an fast jeder Straßenecke der Innenstadt bereit. Eine einfache Registrierung im Internet oder per Telefon genügt, und die Räder können für Einkaufstouren, Ausflüge oder die Fahrt ins Büro entliehen werden.

„Unsere Kunden sind überwiegend 18-35-jährige Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs, die unser Angebot jenseits der Schiene als unkomplizierte und preisgünstige Möglichkeit der Anschlussmobilität in Anspruch nehmen“, erklärt Rolf Lübke, Geschäftsführer der für Call a Bike verantwortlichen Bahntochter DB Rent GmbH. „Dabei zeigt die Bilanz 2008, dass sich unser Konzept immer größerer Beliebtheit erfreut.“ Allein in Berlin wurden die DB-Mietfahrräder im Vorjahr von über 21.000 Kunden genutzt. Neben den Hauptstädtern stiegen zahlreiche Besucher der Stadt in den Fahrradsattel, um die nähere Umgebung zu erkunden. Insgesamt mehr als 171.000 Fahrten, die im Schnitt eine knappe Stunde dauerten, wurden zwischen März und Dezember 2008 mit den CallBikes unternommen. Im Vergleich zur Saison 2007 bedeutet dies eine Steigerung von 38 Prozent. Mit diesem Wert hält Berlin den Rekord – auch wenn die DB-Mietfahrräder bundesweit mit einer Zuwachsrate von 25 Prozent ebenfalls deutlich an Akzeptanz gewinnen konnten.

Außer in Berlin steht Call a Bike in Frankfurt am Main, Karlsruhe, Köln, München und Stuttgart mit insgesamt 5.650 Rädern zur Verfügung. Darüber hinaus arbeitet die DB Rent GmbH an der Erweiterung des Angebotes auf 100 ICE-Bahnhöfe. Nachdem im Vorjahr bereits 16 Standorte mit Call a Bike-Stationen ausgestattet wurden, wird das Programm in diesem Jahr konsequent fortgeführt.

Neben Umweltfreundlichkeit und Qualität besticht das Fahradverleihsystem der Bahn auch durch den Preis: Die Miete kostet für BahnCard-Kunden 6 Cent je Minute, im Normal-Tarif werden 8 Cent pro Minute berechnet. Erstmalig können die CallBikes in diesem Jahr wochenweise angemietet werden. Eine Woche kostet dabei nur 36 Euro.

Weitere Informationen zu Call a Bike im Internet unter www.callabike.de oder beim Kundenservice Tel. 07000 5225522*.

*Preise aus dem dt. Festnetz Mo - Fr 9-18 Uhr 12,6 ct/Minute, Nebenzeit 6,3 ct/Minute, Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Straßenverkehr + S-Bahn: "Klingelbalken" warnt vor der Lkw-Falle, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0317/berlin/0136/index.html

Uwe Aulich

Lkw-Fahrer werden jetzt in der Reinickendorfer Klemkestraße gewarnt, wenn sie mit ihrem Fahrzeug nicht unter der Bahnbrücke hindurchpassen. Der Bezirk hat 40 Meter vor der Brücke "Klingelbalken" installiert. Ist ein Fahrzeug zu hoch, schlägt es an den rot-weiß markiertes Pendelbrettern an. Seit Ende 2007 blieben 14 Lkw unter der Bahnbrücke stecken, weil die Fahrer die Durchfahrtshöhe ...

Regionalverkehr + S-Bahn: Das Karower Kreuz wird zum Bahnhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0317/berlin/0080/index.html

Neue Station im Nordosten
Peter Neumann

PANKOW. Berlin bekommt einen neuen Bahnhof für den S-Bahn- und Regionalzugverkehr. Er wird im Nordosten am Karower Kreuz gebaut, teilte die Verkehrs-Staatssekretärin Maria Krautzberger (SPD) gestern im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses mit. Ein Gutachten habe ergeben, dass das Projekt wirtschaftlich ist. 2012 oder 2013 soll der Bahnhof fertig werden.
"Dass ich das noch erleben darf", sagte die Grünen-Verkehrspolitikerin Claudia Hämmerling. Sie setzt sich seit Jahren dafür ein, dass zwischen Karow und Blankenburg ein "Turmbahnhof" mit zwei Etagen entsteht. Dadurch könnten am Karower Kreuz künftig Bahnen der Linien S 2 und S 8 sowie Regionalzüge halten - unter anderem die Züge, die das Umland mit Hohenschönhausen und Lichtenberg verbinden. Für den Osten Berlins ergäben sich neue ...

U-Bahn: Firmen wollen mehr Geld für neue U-Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0317/berlin/0058/index.html

45 Millionen Euro zusätzlich gefordert - BVG lehnt ab
Peter Neumann

So viel steht fest: Berlin bekommt eine neue U-Bahn. Am 8. August soll die Linie U 55 vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor eröffnet werden. Absehbar ist auch: Das Projekt wird teurer als geplant - und zwar mindestens doppelt so teuer, wenn es nach den Baufirmen geht.
Die "Arbeitsgemeinschaft U 55" hat ihren Auftragnehmer, die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), mit weiteren Nachtragsforderungen konfrontiert. Offiziell spricht die BVG von 30 Millionen Euro, die nun zusätzlich verlangt werden. Doch nach Informationen der Berliner Zeitung geht der Vorstand in seinem internen Risikobericht von einem viel höheren "strittigen Forderungsvolumen" aus. Danach wollen die Firmen den Kostenrahmen um zirka 45 Millionen Euro überschreiten.
Unstrittig ist: Es gibt einfachere Tunnelprojekte als den Bau des ...

16 März 2009

U-Bahn: Von heute an Bauarbeiten auf der U-Bahn-Linie U 5, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1055529/
Von_heute_an_Bauarbeiten_auf_der_U_Bahn_Linie_U_5.html

Der Zugverkehr auf der U-Bahn-Linie U 5 ist von heute an zwischen Biesdorf-Süd und Tierpark unterbrochen.
Züge fahren bis zum Betriebsbeginn am 24. April nur zwischen Alexanderplatz und Tierpark sowie zwischen Biesdorf-Süd und Hönow. Grund für die knapp sechswöchige Sperrung der oberirdisch verlaufenden Strecke sind Bauarbeiten. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen in dieser Zeit etwa 2000 Meter Gleise und drei Weichen erneuern. Kostenpunkt: 1,5 Millionen Euro. Zwischen den Bahnhöfen Lichtenberg und Elsterwerdaer Platz richtet die BVG einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Die Fahrzeuge sind behindertengerecht, die Mitnahme von Fahrrädern ist aber nicht möglich. Es muss eine deutlich längere Fahrzeit einkalkuliert werden. Für die Umfahrung der Baustrecke empfiehlt die BVG auch die Nutzung der S-Bahn-Linie S5. Die S-Bahn weist aber darauf hin, dass der Verkehr auf den Linien S5, S7 und S75 an den kommenden Wochenenden zwischen Nöldnerplatz und Lichtenberg ...

S-Bahn: S-Bahn überlegt, alte Züge einzusetzen statt zu verschrotten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0316/berlin/0048/index.html

Mehr Platz für Fahrgäste
S-Bahn überlegt, alte Züge einzusetzen statt zu verschrotten
Peter Neumann

Fahrzeuge fehlen, Züge verspäten sich: In den vergangenen Monaten hat die S-Bahn Negativschlagzeilen gemacht. Jetzt arbeitet sie an einem Programm, das die Qualität ihrer Leistungen verbessern soll. Geplant ist, es noch im März vorzustellen. Nach Informationen der Berliner Zeitung erwägt die S-Bahn, abgestellte Fahrzeuge wieder in Betrieb zu nehmen. Während sich die Reisenden oft in vollen Zügen drängen, stehen 80 Wagen der Baureihe 485 ungenutzt auf Abstellgleisen herum. Von diesem Fahrzeugtyp, der wegen seiner früheren roten Lackierung "Coladose" genannt wird, sind schon viele Exemplare verschrotten worden. Nun stehen die Chancen gut, dass die abgestellten Wagen hergerichtet werden und künftig erneut Fahrgäste befördern.
Dadurch könnte die Flotte des zweitgrößten Berliner Nahverkehrsunternehmens auf ...

14 März 2009

VBB + Regionalverkehr: Streckenvergabe: VBB verlängert Frist für Angebote, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1054449/
Streckenvergabe_VBB_verlaengert_Frist_fuer_Angebote.html

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat in der europaweiten Ausschreibung des Netzes Stadtbahn ein zweites Mal die Abgabefrist verlängert.
Unternehmen haben nun bis zum 24. April Zeit, ein Angebot für den Betrieb von insgesamt 16 Regionalbahnlinien, darunter die RE 1 und RE 2, abzugeben. Ursprünglich lief die Frist dafür gestern aus. Der VBB begründet die Fristverlängerung damit, dass die Resonanz auf die Ausschreibung "so groß wie nie zuvor" sei. Allen Bietern solle die Möglichkeit gegeben werden, ein hochwertiges Angebot abgeben zu können.
Tatsächlich handelt es sich bei dem laufenden Wettbewerb um den größten seiner Art in Deutschland. Zur Vergabe stehen 60 Prozent des Regionalverkehrs in Berlin und Brandenburg mit einem Auftragsvolumen von 1,3 Milliarden Euro.
Entsprechend hart ist das Gerangel potenzieller Anbieter hinter den Kulissen. Eine Folge davon ist, dass nach Anbieter-Nachfragen der VBB mehrfach Details ...

Regionalverkehr: Bauarbeiten - Jetzt ist auch die Regionalbahn betroffen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/brandenburg/article1054577/
Bauarbeiten_Jetzt_ist_auch_die_Regionalbahn_betroffen.html

Die Bauarbeiten an der ICE-Strecke Berlin-Hamburg wirken sich auch massiv auf den Regionalverkehr aus. Bis Mitte Juni ist die Verbindung zwischen Nauen und Wittenberge komplett gesperrt. Kunden müssen deshalb mit deutlichen Behinderungen von Berlin nach Schwerin und Wismar rechnen.
Bahnkunden müssen sich von Sonnabend an auf der Strecke Berlin-Hamburg auf noch größere Einschränkungen einstellen. Noch bis zum 13. Juni ist der 90 Kilometer lange Streckenabschnitt zwischen Nauen (Havelland) und Wittenberge (Prignitz) für den Zugverkehr komplett gesperrt.
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Damit ist von der Sanierung nicht nur der ICE-Verkehr zwischen der Bundeshauptstadt und der Elb-Metropole, sondern auch der Regionalverkehr nach Wittenberge, Schwerin und Wismar betroffen. Während der 13-wöchigen Streckensperrung gibt es zahlreiche Änderungen in ...

S-Bahn + Bahnhöfe: Längere Wege am Ostkreuz, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0314/berlin/0057/index.html

Südkurve und Ringbahnsteig werden abgerissen / Rote Info-Box öffnet am Dienstag ihre Türen
Peter Neumann

Noch sind die Türen der roten Stahlcontainer am Bahnhof Ostkreuz verschlossen. "Doch die ersten Bürger, die sich dort über unsere Baustelle informieren wollen, haben bereits an den Klinken gerüttelt", sagt Michael Baufeld, Sprecher der Deutschen Bahn (DB) Projektbau. Damit ist absehbar: Wenn in der kommenden Woche der "Info-Punkt" der größten Bahnbaustelle Berlins öffnet, dürfte das Interesse der Fahrgäste und Anwohner groß sein. Dienstags von 14 bis 19 Uhr wird Bahningenieur Hans-Günther Dirks dort Fragen beantworten. Anlässe gibt es in Hülle und Fülle. Denn die Großbaustelle Ostkreuz, die bis 2016 andauert, wird auch in diesem Jahr zu Verkehrsbehinderungen und viel Lärm führen.
Die Südkurve, auf der heute die Züge der S-Bahn-Linie 9 zwischen Spandau und ...

13 März 2009

U-Bahn: Der U-Bahnhof unter dem Tor, aus BZ

http://www.bz-berlin.de/bezirk/mitte/
der-u-bahnhof-unter-dem-tor-article395804.html

Der Kampf gegen Sand und Grundwasser ist gewonnen. Bald ist es soweit. Dann kann die U 55 am Bahnhof Brandenburger Tor direkt unter dem Pariser Platz halten.
Offizielle Eröffnung der Station soll der 8. August sein. Eine Woche vor dem Beginn der Leichtathletik-WM.
"Den Zeitplan können wir halten", verspricht Bauleiter Peter Klein (65), der uns in rund 20 Meter Tiefe zeigt, wie sein Bahnhof gewachsen ist.
Das Gleisbett und der Bahnsteig sind betoniert. Die Stützpfeiler stehen. An den Enden der Station sieht man bereits die Metall-Verankerungen für Ticketautomaten, Entwerter und Notrufsäulen im Boden.
Peter Klein deutet auf die Schachtwände: "Die verkleiden wir nicht mit Fliesen, sondern bringen anthrazitfarbene Blechelemente an. Sie lassen sich bei Beschädigung ...

Tarife + BVG: BVG-Chef fordert höhere Fahrpreise, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1053526/
BVG_Chef_fordert_hoehere_Fahrpreise.html

Ab Februar 2010 sollen die Tickets der Berliner Verkehrsbetriebe teurer werden. Wie hoch die Tariferhöhung ausfallen soll, ließ BVG-Chef Andreas Sturmowski noch offen. Der Einzelfahrschein könnte dann jedoch 2,30 Euro kosten.
Nach der Nullrunde in diesem Jahr sollen die Fahrpreise für öffentliche Verkehrsmittel in Berlin nun Anfang 2010 steigen. Das hat der BVG-Vorstandsvorsitzende Andreas Sturmowski gefordert. Die Entwicklung der Betriebskosten, aber auch steigende Personalausgaben infolge von Lohnerhöhungen würden dies erfordern, so Sturmowski. Auch wenn es etwa bei den Dieselpreisen aktuell ein Tief gebe, müsste im Jahresverlauf wieder mit einem Anstieg gerechnet werden. Bei Strom gebe es bereits jetzt für die BVG erhebliche Mehrkosten.
Als besten Zeitpunkt für Tarifanpassungen sieht der BVG-Chef den 1. Februar 2010 an. Zu diesem Termin sei bereits eine Preiserhöhung für das ...

Bahnhöfe + S-Bahn: 1991 hielten am S-Bahnhof Bornholmer Straße wieder die Züge aus dem Osten, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
6308583e03e012bbc1257576003498d5?
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Versteckt hinter Grenzanlagen und abgeschirmt durch die Berliner Mauer lag der heutige Bahnhof Bornholmer Straße ab 1961 im Dornröschenschlaf.
Die Bahnstation, nach Plänen des Reichsbahnarchitekten Richard Brademann errichtet und seit Oktober 1935 in Betrieb, bestand in den Anfangsjahren aus einem Seitenbahnsteig (B) für den Verkehr in Richtung Norden und einem Mittelbahnsteig (A) für den südlichen Verkehr. Um von Ostkreuz nach Pankow zu kommen, fuhr man zu Beginn der 50er Jahre über Gesundbrunnen. Eine direkte Verbindung zwischen Schönhauser Allee und Pankow gab es erst ab Dezember 1952 über elektrifizierte Gütergleise. Dichter Güterverkehr ließ allerdings nur einen 40-Minuten-Takt der S-Bahn zu.
Mit dem Bau der Mauer am 13. August 1961 wurde auch der Bahnhof Bornholmer Straße zu einem Geisterbahnhof. Weiträumige Sperranlagen wurden um ...

Bahnverkehr: Reisezeiten von und nach Berlin werden erheblich verkürzt, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
f70b967b3a98b368c125757600342d14?
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Reisezeiten von und nach Berlin werden erheblich verkürzt

Was die Schienenverkehrsprojekte Deutsche Einheit schafften

1991 wurden von der Bundesregierung insgesamt 17 Verkehrsprojekte Deutsche Einheit (VDE) beschlossen. Neben wichtigen Wasserstraßen und Autobahnen bezogen sich neun Projekte auf die Schiene. Mit der Zielsetzung, die Lücken im deutsch-deutschen Eisenbahnnetz zu schließen, Strecken zu reaktivieren sowie bestehende Verbindungen zu modernisieren und auszubauen, sollten die Schienenverkehrsprojekte Reisezeiten erheblich verkürzen. Seit 1991 wurden rund 13 Milliarden Euro investiert. Berlin profitiert dabei direkt von vier Projekten.
Hervorzuheben ist die erste Hochgeschwindigkeitsstrecke von Hannover nach Berlin, die seit 1998 in Betrieb ist. Ende der achtziger Jahre dauerte die Bahnfahrt von Hannover nach Berlin beispielsweise 4 Stunden 12 Minuten – eine halbe Stunde ...

Bahnhöfe + S-Bahn: Informationspunkt für die Großbaustelle Bahnhof Ostkreuz eröffnet, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
3d2a187adb3ad370c12575760030320e?
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Riesengroß ist das öffentliche Interesse an der derzeit größten Bahn-Baustelle in Berlin – dem Ostkreuz. Täglich beantwortet Hans-Günther Dirks Fragen von Anwohnern oder Fahrgästen der S-Bahn an seinem Ostkreuz-Info-Telefon 030 297- 12973. Das Spektrum reicht von Auskünften zu Fahrverbindungen ohne Südkurve (sie wird im Herbst demontiert) bis Fragen von Kaufinteressenten für Immobilien rund um das Ostkreuz zum Bauablauf und Endzustand.
Der gestandene Eisenbahner weiß auf fast alles eine Antwort. Dabei bringt er jede Menge Erfahrung ein, die er in 45 Jahren Tätigkeit bei der Bahn in den verschiedensten Arbeitsbereichen gesammelt hat. Und weil Hans-Günther Dirks seinen Beruf immer mit Leib und Seele ausübt, ist er überzeugend.

Gruppen können sich zu Führungen anmelden
Um ihren Kunden das sehr komplexe Bauvorhaben Ostkreuz noch verständlicher ...

Bahnhöfe + S-Bahn: Die ersten Brücken wurden eingebaut, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
2c6d1618ec1fc86dc12575760030afa6?
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Nach monatelangen Vorbereitungen (die Fahrplananpassungen wirkten hier bundesweit) konnten die beiden Fernbahngleise zwischen Ostbahnhof und Rummelsburg vom Freitag, den 27.2., 22.10 Uhr bis Montag 2.3., 4 Uhr gesperrt werden. Neben dem Brückeneinhub am Ostkreuz wurden während dieser Totalsperrung eine Vielzahl weiterer Bau-, Instandhaltungs- und Kontrollarbeiten zwischen der Warschauer Brücke und dem Bahnhof Rummelsburg ausgeführt.
Am Freitagabend lagen die ersten beiden von insgesamt zwölf stählernen Gleisüberbauten für den neuen Ringbahn-Brückenzug bereit, der Montagekran war in Position gebracht – und auch das Wetter passte! Kurz vor 1 Uhr gewann der 135 t schwere Stahlkoloss schnell an Höhe und wurde Stück für Stück in die gewünschte Einbauposition geschwenkt, wobei wirklich nicht viel Platz war zwischen den bereits montierten Überbauten über der Hauptstraße und dem in Betrieb ...

S-Bahn: S-Bahn-Wagen zerstört – Polizei fasst Jugendliche, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1053130/
S_Bahn_Wagen_zerstoert_Polizei_fasst_Jugendliche.html

Dieses Mal kommen die Täter nicht unerkannt davon. Der Berliner Polizei ist es gelungen, einen Fall von besonders schwerem Vandalismus aufzuklären. Opfer der Tat von Jugendlichen wurde einmal die S-Bahn.
Der Polizei ist es gelungen, einen besonders schweren Vandalismusfall bei der Berliner S-Bahn aufzuklären. Die Behörden konnten jetzt zwei Jugendliche ermitteln, die am 30. November vorigen Jahres in einem S-Bahn-Zug der Linie S2 mutwillig insgesamt 35 Fenster- und Türscheiben zerstört haben sollen. Der Schaden beläuft sich auf 16.000 Euro.
Die S-Bahn bezeichnete den Vorfall, der sich im Bahnhof Panketal in Brandenburg ereignete, von einer „Orgie der Gewalt“. Die beiden mutmaßlichen Haupttäter konnten durch einen ...

Radverkehr: Für Tretfaule gibt es „Rückenwindtouren“, für Kulturfans „Literadtouren“: Zu Saisonbeginn bieten Fahrradvereine Ausfahrten für jeden Geschmack., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/
Sonderthemen-Fahrradtouren;art893,2749378

Freddie Mercury in der Uckermark – das Lied des exzentrischen Queen-Frontmannes passt derzeit gut zur Stimmung: „I want to ride my bicycle – Bicycle Race!“Anradeln ist angesagt. Wir präsentieren hier eine Auswahl.
Wer Lust hat, mit anderen gemeinsam auf Tour zu gehen, findet beim Berliner Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) geführte Eintagesausfahrten – innerstädtisch wie auch durchs Umland. Frisch im Programm sind etwa die „Neuberliner Touren“. In den zweieinhalbstündigen Führungen lernen Zugezogene oder Kiez-Umzügler ihren Stadtteil besser kennen. Wo ist das nächste Schwimmbad, ein Krankenhaus oder das Einwohnermeldeamt? Ein praktischer Parcours, kostenlos und anmeldungsfrei.
Für Tretfaule gibt es ab dem 25. April wieder die „Rückenwindtouren“. Man trifft sich, hält den Finger in die Luft, radelt mit dem ...

Regionalverkehr: Fahrgäste sind weiterhin mit der ODEG zufrieden

http://www.lok-report.de/

Die jährlich durchgeführte Kundenzufriedenheitsanalyse des VBB - Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bescheinigt der ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH auch für das Jahr 2008 wieder gute Noten. Bei dieser Erhebung verteilten die Befragten Schulnoten für insgesamt zehn Qualitätskriterien. Die Fahrgäste bestätigten 2008 das hohe Zufriedenheitsniveau der letzten Jahre. Die ODEG wurde mit einer Gesamtzufriedenheit von 1,56 bewertet.
Insbesondere bei den Kriterien der Fahrkartenerwerbsmöglichkeit im Zug und der regulären Information durch das Personal im Zug erhielt die ODEG 2008 noch bessere Noten als im Vorjahr. Aber auch das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste konnte weiter gesteigert werden. Sehr gut wurden außerdem die Ausstattung und Schadensfreiheit der Züge sowie die Freundlichkeit und Kompetenz des Personals beurteilt.
"Die hohe Zufriedenheit unserer Fahrgäste bestätigt unser Servicekonzept" freut sich ODEG-Sprecher Jörg Kiehn und betont: "Die Ergebnisse zeigen auch eindeutig, dass die Fahrgäste vom Wettbewerb profitieren, weil dadurch das Angebot und die Qualität für die Fahrgäste weiter gesteigert werden können" (Pressemeldung ODEG Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, 13.03.09).

Tarife: Knabbern und sparen: „Mit dem Leibniz-Ticket 25“ und der Deutschen Bahn günstig durch Deutschland reisen

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubp/p20090312.html

Ab 1. Mai 2009 gilt für Liebhaber von Leibniz-Keksknabbereien: Aktionspunkte sammeln und 25 Prozent Bahn-Sparen

(Berlin, 12. März 2009) Unter dem Motto „25 Prozent Bahn-Sparen“ wecken Leibniz und die Deutsche Bahn die Reiselust. Ob es zu Verwandten, Freunden, in die Pfingstferien oder in den Freizeitpark gehen soll, das Angebot ist ein guter Grund für die nächste Bahnreise. Mit dem Sammelpass „Leibniz-Ticket 25“ erhalten bis zu zwei Personen 25 Prozent Ermäßigung auf den Normal- und Sparpreis in der 2. Klasse. Eltern oder Großeltern können zusätzlich ihre Kinder oder Enkelkinder bis einschließlich 14 Jahre kostenlos mitnehmen. Die Ermäßigung gilt für eine einfache Fahrt oder für die Hin- und Rückfahrt im ICE bzw. IC/EC auf allen innerdeutschen Strecken.

Um in den Genuss von 25 Prozent Ermäßigung zu kommen, müssen drei Sammelpunkte aus den Leibniz Aktionspackungen (Leibniz Butterkeks, Leibniz Butterkeks -30% und Leibniz Erdnuss Spaß) ausgeschnitten und auf das „Leibniz-Ticket 25“ geklebt werden. Dieses gibt es im Handel oder im Internet unter www.leibniz.de und www.bahn.de/leibniz. Die Aktionspackungen sind ab Mai deutschlandweit im Handel erhältlich.

Die ermäßigte Fahrkarte erhält man gegen Vorlage des vollständig ausgefüllten Sammelpasses „Leibniz-Ticket 25“ in allen DB Reisezentren, DB Agenturen, über die Service-Nummer der Bahn unter 0180 5 99 66 33 (Stichwort „Leibniz“, 14 Cent/Min. aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend) sowie im Internet unter www.leibniz.de und www.bahn.de/leibniz.

Einlöse- bzw. Reisezeitraum ist vom 1. Mai bis zum 31. Juli 2009. Im Zug müssen bei der Fahrkartenkontrolle Sammelpass und Personalausweis vorgezeigt werden. Gegen Aufpreis ist die Nutzung der City Night Line-Züge möglich. Eine Kombination mit anderen Rabatten ist ausgeschlossen.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

S-Bahn: S-Bahn Berlin empfiehlt ITB-Besuchern für Rückreise am Samstag die Bahnhöfe Westkreuz und Messe Nord/ICC

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090312.html

Sichere Rückreise trotz zeitgleichem Veranstaltungsschluss im Olympiastadion und auf dem Messegelände gewährleistet

(Berlin, 12. März 2009) Die S-Bahn Berlin verstärkt am Wochenende Ihr Angebot für Besucher der Internationalen Tourismusbörse (ITB). Zwischen Charlottenburg und Olympiastadion fahren zur An- und Abreise zusätzliche Züge.

Wichtiger Hinweis für den Samstagabend: Da der Abpfiff des Bundesligaspiels im Olympiastadion und die Schließung der Messehallen in den gleichen Zeitraum fallen, ist am Bahnhof Messe Süd in der Zeit von zirka 17.30 Uhr bis 18.15 Uhr kein Zustieg in Richtung Innenstadt möglich. Die S-Bahn Berlin hat sich zu dieser Sicherheitsmaßnahme entschlossen, da mit einem Fahrgastansturm von zeitgleich 40.000 Fahrgästen gerechnet wird. Beide Veranstalter sind darüber informiert. Die Messe Berlin wird die Besucher mit Lautsprecherdurchsagen auf die im fußläufigen Bereich liegenden S-Bahnhöfe Messe Nord/ICC und Westkreuz hinweisen. Die Verteilung der Fahrgastströme auf mehrere Bahnhöfe hat sich in der Vergangenheit auch bei Großveranstaltungen im Citybereich bewährt.

Das Messegelände ist erreichbar mit den Linien S75 und S9 bis Messe Süd. Die Fahrzeit vom Berliner Hauptbahnhof beträgt nur 16 Minuten. Auf dem S-Bahn-Ring steht mit den Linien S41, S42 und S46 eine direkte Verbindung zum Bahnhof Messe Nord/ICC zur Verfügung.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

12 März 2009

BVG: Der BVG-Chef erklärt die Bilanz des Landesunternehmens, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0312/berlin/0031/index.html

Die Lage ist nicht so schlecht, wie sie aussieht
Der BVG-Chef erklärt die Bilanz des Landesunternehmens
Peter Neumann

Die Fahrgäste sollen die Folgen der riskanten Finanzgeschäfte, auf die sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) eingelassen haben, nicht zu spüren bekommen. Zumindest aus diesem Grund werde es keine Tariferhöhungen geben, sagte der Vorstandsvorsitzende Andreas Sturmowski gestern. Überhaupt sei die Lage der BVG viel besser als dies der Blick in die Bilanz für 2008 vermuten lässt. Sturmowski wies den Vorwurf des Grünen-Finanzpolitikers Jochen Esser, wonach die Sanierung des Unternehmens gescheitert sei, mit Vehemenz zurück.
Wie berichtet hat die BVG im vergangenen Jahr eines ihrer schlechtesten Jahresergebnisse der jüngsten Zeit erwirtschaftet: minus 247,1 Millionen Euro. Daran ist vor allem die hohe Rückstellung schuld, mit der sie sich auf ...

Flughäfen: Sparprogramm für Berlins Flughäfen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1052707/
Sparprogramm_fuer_Berlins_Flughaefen.html

Die Wirtschaftskrise macht auch vor den Berliner Flughäfen nicht halt. So wurden Passagierrückgänge im Januar von sechs und im Februar von acht Prozent registriert.
Auch wenn Berlin bei den rückläufigen Fluggastzahlen besser als der Durchschnitt aller deutschen Flughäfen (Januar: minus 8,5 Prozent, Februar: minus 11 Prozent) abschneidet, sind die Einschnitte gravierend und zwingen die Flughafengesellschaft zu Einsparungen - auch, um das BBI-Projekt in Schönefeld nicht zu gefährden.
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Flughafenchef Rainer Schwarz geht zwar von einer Beruhigung im Sommer aus und rechnet für dieses Jahr mit einem insgesamten Passagierrückgang von 2 bis 2,5 Prozent, doch angesichts der enormen Zuwächse der vergangenen Jahre von 7 bis 8 Prozent sind die prognostizierten Einbrüche kein Pappenstiel.
Noch kein Termin für BBI-Finanzierung
"Um das Ergebnis zu halten, müssen wir auf der Kostenseite ...

Bahnhöfe + VBB: Deutsche Bahn weist Aussagen des VBB zurück

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090311.html

Bahn verbessert kontinuierlich die Qualität ihrer Verkehrsstationen in Berlin und Brandenburg

(Berlin, 11. März 2009) Die Deutsche Bahn kann die in einer Presseinformation des VBB geäußerte Kritik an der Qualität der Bahnhöfe in Berlin und Brandenburg nicht nachvollziehen. Nach einer repräsentativen Befragung des VBB sollten die Fahrgäste mit der Qualität der Bahnhöfe unzufrieden sein (trotz Note 2,32).

Laut Umfrage des unabhängigen Institutes INFAS ist die Qualität der Bahnhöfe in Berlin und Brandenburg weiterhin im bundesweiten Vergleich auf hohem Niveau und ist bundesweit unter den Spitzenplätzen. Eigene Messungen zu Kundeninformationen im Regel- und Störungsfall bestätigen die Aussage des VBB nicht.

Unter der Prämisse, dass in den zurückliegenden Jahren gemeinsam mit den Ländern und Bestellern Verkehrsstationen in den Ländern Berlin und Brandenburg um- und ausgebaut beziehungsweise modernisiert wurden und das Fahrgastinformationsanlagen und Zugzielanzeiger repariert beziehungsweise instandgesetzt wurden, sind die Aussagen des VBB nicht nachvollziehbar.

Dennoch betont die Deutsche Bahn, dass Sie weiterhin bestrebt ist, die Qualität der Stationen in Berlin und Brandenburg zu verbessern. „Dies soll auch weiterhin im konstruktiven Dialog mit dem VBB unser Ziel in den nächsten Jahren sein“ betont Uwe Marxen, Leiter Regionalbereich Ost der DB Station&Service AG.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

VBB + Regionalverkehr: Berlin/Brandenburg: Kundenzufriedenheit im Schienenregionalverkehr auf hohem Niveau

http://www.lok-report.de/

Die Kundenzufriedenheitsanalyse 2008 des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg bescheinigt dem Schienenregionalverkehr in der Region gute Noten in der Qualität. Wie schon im vergangenen Jahr sind die Kunden überwiegend zufrieden bzw. sehr zufrieden mit der Verkehrsleistung. Die insgesamt 2861 befragten Fahrgäste vergaben für die Qualität der Züge eine Note von 1,89 auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). Gegenüber 2007 bleibt damit das gute bis sehr gute Qualitätsniveau im ver-bundweiten SPNV stabil.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: "Nur wenn unsere Fahrgäste dauerhaft zufrieden sind, wird es uns gelingen immer mehr Menschen vom Öffentlichen Personennahverkehr zu überzeugen. Deshalb analysieren wir regelmäßig die Qualität in den Zügen und auf Bahnhöfen. Auch wenn wir schon jetzt in Berlin und Brandenburg eines der besten Nahverkehrssysteme in Europa ha-ben, hilft das Qualitätsmanagement des VBB Schwachstellen zu benennen und zu beseitigen und das Urteil der Fahrgäste trägt entscheidend dazu bei."
Die VBB-Kundenbefragung unterscheidet 18 verschiedene Qualitätsmerkmale. Darunter Pünktlichkeit, Sauberkeit, Ausstattung, Sicherheit und Fahrgastinformation.
Die Pünktlichkeit (Note 2,18) der Regionalzüge hat sich im Verbundgebiet 2008 nach Meinung der Kunden leicht verbessert, ebenso die Informationen im Zug bei Unregelmäßigkeiten (2,22). Einen guten Wert erreichte die Fahrgastinformation im Regelfall (1,65).
Leicht abgenommen hat dagegen die Zufriedenheit beim Sitzplatzangebot im Zug. Hier wurde die Note 2,08 vergeben, im vergangenen Jahr lag sie noch bei 1,97. Hintergrund sind die abermals gestiegenen Fahrgastzahlen auf den Hauptstrecken.
Befragt wurden die Kunden auch nach Ihren Erfahrungen mit den verschiedenen Verkehrsunternehmen (Deutsche Bahn Regio AG, Märkische Regiobahn, Connex Sachsen, Niederbarnimer Eisenbahn, Ostdeutsche Eisenbahn und Prignitzer Eisenbahn).
Mit einer Gesamtnote von 1,89 zeigen sich die Fahrgäste sehr zufrieden mit dem Angebot. Am besten schneiden die Verkehrsunternehmen der Veolia-Gruppe Niederbarnimer Eisenbahn NEB (1,44) und der Connex Sachsen GmbH mit der Lausitzbahn (1,49) ab. Connex Sachsen hat sich damit auch im letzten Jahr des Verkehrsvertrages mit Spitzenwerten bei der Kundenzufriedenheit aus dem Verbundgebiet verabschiedet. Ebenfalls gute Werte bekamen die Ostdeutsche Eisenbahn ODEG (1,56), die Märkische Regiobahn MR (1,57) und die Prignitzer Eisenbahn PEG (1,72).
Eine im Unternehmensvergleich leicht abfallende Benotung erhält die DB Regio AG (2,07). Damit werden auch 2008 die Leistungen der DB Regio AG schlechter beurteilt als die der privaten Wett-bewerber. Allerdings betreibt die DB Regio auch von allen Unter-nehmen das komplexeste Liniennetz mit dem höchsten Koordinierungsaufwand.
Unzufrieden sind die Fahrgäste mit der Qualität der Bahnhöfe, die im Verantwortungsbereich der DB Station und Service liegt. Hier ergab die repräsentative Befragung nur die Note 2,32.
Am besten dabei schnitt das Qualitätskriterium "Verknüpfung der Bahnhöfe mit dem ÖPNV" ab (2,11). Unverändert Handlungsbe-darf besteht weiter bei den Fahrgastinformationen auf den Bahnhöfen. Insbesondere bei Störungen im Zugverkehr bemängeln die Kunden fehlende aktuelle Ansagen oder Anzeigen. Hier vergeben sie die schlechteste Note mit 2,67. Gleichzeitig sind die regulären Informationen aus Kundensicht signifikant schlechter (2,26) als im Vorjahr (2,10) bewertet worden. Der VBB mahnt die Deutsche Bahn AG deshalb auch in diesem Jahr an, hier im Interesse der Fahrgäste, nachzubessern (Pressemeldung Deutsche Bahn, 12.03.09).

11 März 2009

BVG: Weniger Fahrgäste, mehr Stammkunden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0311/berlin/0094/index.html

Gewinne hatte die BVG-Bilanz noch 2005 und 2006 ausgewiesen. Allerdings war nicht der Betrieb der Busse und Bahnen dafür verantwortlich: 2005 brachte der Verkauf der Wohnungsbaugesellschaft GHG Wohnen viel Geld in die BVG-Kasse - der Gewinn erreichte 247 Millionen Euro. Im Jahr darauf sorgte der Verkauf des Werbeunternehmens VVR Berek erneut für schwarze Zahlen - das Plus betrug 20,7 Millionen Euro.
Verluste waren davor bei der BVG die Regel - und sind es auch jetzt wieder. 2007 betrug das Jahresergebnis minus 62,1 Millionen Euro. 2008 waren es minus 247,1 Millionen Euro. Selbst wenn man die Rückstellung für die Cross-Border-Leasing-Risiken abzieht, bleibt ein Defizit - fast 80 Millionen Euro. Schuld daran sind unter anderem der Streik, der für Fahrgeldausfälle sorgte, sowie die Erhöhung der Löhne und Gehälter.
Die Fahrgastzahl ist im vergangenen Jahr auf 832,2 Millionen "Unternehmensbeförderungsfälle" zurückgegangen, ebenfalls eine ...

BVG: Finanzkrise beschert der BVG hohe Verluste, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0311/berlin/0022/index.html

Riskante Deals erhöhen Defizit auf fast 250 Millionen Euro
Peter Neumann

Riskante Finanzgeschäfte haben den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) einen der höchsten Verluste beschert, die das Landesunternehmen in der jüngsten Vergangenheit erzielt hat. Nach Informationen der Berliner Zeitung beträgt das Jahresergebnis für 2008 minus 247 Millionen Euro - im Jahr davor hatte das Defizit noch 62 Millionen Euro betragen. An dem Fehlbetrag von fast einer Viertelmilliarde Euro ist vor allem die hohe Rückstellung schuld, die das Verkehrsunternehmen auf die Seite legen musste, um drohende Geldforderungen von US-Banken erfüllen zu können. Diese Risiken sind das Ergebnis von Cross-Border-Leasing-Geschäften, die im Zuge der weltweiten Finanzkrise ins Wanken geraten sind. Das Jahresergebnis sei eine "Blamage" für den Finanzsenator und BVG-Aufsichtsratschef Thilo Sarrazin, kritisierte der finanzpolitische Sprecher der Grünen, Jochen Esser.
Geld ohne Risiko: Das war die Verheißung, die mehr als hundert deutsche Städte und kommunale Unternehmen dazu bewegt hat, Cross-Border-Leasing-Verträge ...

Bahnverkehr: Veolia: Sieben Jahre privater Fernzug InterConnex

http://www.lok-report.de/

Der InterConnex ist der erste und einzige private Fernzug in Deutschland. Im März feiert er siebenjähriges Jubiläum und die Fahrgäste sind zu einer extra-günstigen Mitfahrt eingeladen. Zum Preis von sieben Euro werden 7.777 Fahrkarten über die Internetseite www.interconnex.com angeboten. Sie können ab sofort für den Zeitraum 16. bis 31. März 2009 für eine einfache Fahrt, egal ob von Berlin nach Rostock, von Warnemünde nach Leipzig oder von Leipzig nach Berlin, erworben werden.
Auf der Verbindung Warnemünde/Rostock-Leipzig kostet die Fahrt damit nur ein Drittel des sonst günstigsten Tarifs von 21 Euro. Auch auf den Strecken Berlin-Rostock/Warnemünde sowie Berlin-Leipzig ergibt sich in jedem Fall eine Ersparnis von fünf Euro im Vergleich zum regulären 12-Euro-Super-Sparticket.
Der InterConnex hatte seine Premiere im Frühjahr 2002. Veolia Verkehr setzte damals den ersten privaten Fernzug Deutschlands aufs Gleis. Heute ist der InterConnex nicht nur der langlebigste und der erfolgreichste in diesem Markt, er ist auch die einzige Alternative zur Deutschen Bahn. „Nachdem Arriva vor gut einem Monat den Vogtlandexpress eingestellt hat, was wir sehr bedauern, ist der InterConnex der einzig verbleibende private Fernzug in Deutschland“, so Andreas Winter, Produktmanager von InterConnex.
Das Konzept „Guter Service und günstiger Preis“ kommt bei den Fahrgästen an. Die Passagierzahlen auf der Strecke Leipzig-Berlin-Rostock/Warnemünde steigen beständig. Besonders beliebt ist der Internet-Vorverkauf zum Super-Sparpreis. Aber auch der Fahrscheinkauf im Zug lohnt – die Fahrt mit dem InterConnex ist in jedem Fall günstiger als eine vergleichbare Fahrt mit dem ICE der Deutschen Bahn.
Für die Jubiläumstickets des InterConnex heißt es schnell zugreifen, denn das Kontingent ist auf 7.777 Stück begrenzt. Weitere Informationen erhalten Sie über die Hotline 01805 101616 (0,14 €/Min Festnetz T-Com, Mobilfunknetze ggf. abweichend) oder im Internet (Pressemeldung Veolia Verkehr, Fotos Kai Michael Neuhold, www.kmn-network.de, 11.03.09).

10 März 2009

Straßenverkehr: Die Pläne zur Verlängerung der Stadtautobahn liegen seit gestern aus - und bewegen die Gemüter, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0310/berlin/0033/index.html

Peter Neumann

Wenn die Verwaltung Baupläne öffentlich auslegt, interessiert sich meist kaum jemand dafür. In den Rathäusern Treptow und Neukölln ist das nun anders. Dort können die Unterlagen für das größte Straßenbauvorhaben, das Berlin in den nächsten Jahren erleben soll, seit gestern eingesehen werden. Es geht um die Verlängerung der Stadtautobahn A 100 vom Dreieck Neukölln zur Straße Am Treptower Park - offenbar ein Projekt, das die Gemüter bewegt. Denn im Raum 22 des Treptower Rathauses, wo die Karten und Aktenordner zu finden sind, war es schon morgens ziemlich voll. Zahlreiche Bürger nutzten das sonst wenig frequentierte Zimmer als Diskussionsforum - viele von ihnen waren für die Autobahn.
Michael Gierloff stand mit seiner Meinung nicht allein. "Ich bin dafür, dass die A 100 verlängert wird", sagte der Mann aus Treptow. "Denn ich glaube, dass die Autobahn die Straßen der Umgebung entlastet. Zum Beispiel den Dammweg, an dem ...

Schiffsverkehr: Die Eisschollen sind weg - Fähre verkehrt wieder, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0310/berlin/0121/index.html

Peter Neumann

Die Fähre zwischen Wannsee und Kladow ist seit gestern Vormittag wieder in Betrieb, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit. Trotz der milden Temperaturen hatten Eisschollen, die immer noch im Wasser trieben, eine Wiederaufnahme des Fährverkehrs bislang verhindert. Nun verkehrt auf der Linie F 10 wieder ...

Bahnhöfe + Mobilität: Bahn bietet besseren Service für Behinderte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0310/brandenburg/0069/index.html

Mobilitätshelfer assistieren beim Ein- und Aussteigen
BLZ

POTSDAM. An vier Brandenburger Bahnhöfen soll der Service für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, verbessert werden. In Finkenheerd, Eisenhüttenstadt (Oder-Spree), Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) und Doberlug-Kirchhain (Elbe-Elster) werden von Juni an Mitarbeiter Hilfsbedürftige beim Ein- und Ausstieg unterstützen, teilte die Deutsche Bahn mit. Wer sich dort helfen lassen möchte, muss sich spätestens einen Werktag vorher bei der Mobilitätsservice-Zentrale der Bahn unter der kostenpflichtigen Telefonnummer 01805/512 512 anmelden.
Die Zentrale informiert auch darüber, auf welchen anderen Bahnhöfen es ebenfalls solche Angebote gibt - und wo Bahnsteige auch ohne Hilfestellungen erreichbar sind, zum Beispiel mit Hilfe von Rampen oder Aufzügen. Die Bahn hat die Zahl der ...

Flughäfen: Widerstand gegen Umzug der Polizei-Helikopter, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/brandenburg/
article1051230/
Widerstand_gegen_Umzug_der_Polizei_Helikopter.html

Die geplante Verlegung der Brandenburger Polizeihubschrauber sorgt für Ärger. Statt von Schönfefeld sollen die Helikopter ab Dezember 2009 vom Flughafen Schönhagen starten. Anwohner wie auch Beamte wollen sich mit der Entscheidung nicht abfinden. Der Protest nimmt zu, und dann ist da auch noch ein Brandbrief aufgetaucht.
Es ist ein Kampf um jeden Meter Natur. Der Forstarbeiter fällt Bäume. Reihenweise. Im Westen des Flugplatzes. Norbert Wagner betritt den Frontabschnitt. Wagner ist eigentlich ein ruhiger Typ, 61 Jahre alt, ehemaliger Ingenieur, jetzt Rentner - also einer, der alle Fünfe gerade sein lassen könnte. Den Rodungen aber kann er nicht tatenlos zusehen.
Wagner stürzt auf den Arbeiter zu, hält ihm eine Karte vor die Brust und rutscht mit dem Finger auf einer Markierung entlang. Immer wieder. Doch den Mann mit der Säge interessiert das nicht. Er hat seine Anweisungen. Wieder fällt ein Baum, weil er zu hoch steht und dadurch angeblich die ...