30 Juni 2009

Radverkehr + Straßenverkehr: Mit dem Fahrrad auf dem ehemaligen Todesstreifen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0630/berlin/
0023/index.html

Die Berliner Zeitung bietet kostenlose Stadtführungen auf dem Mauerradweg an - 50 Leser können mitradeln
Peter Neumann

Er ist knapp 160 Kilometer lang und führt einmal rund um West-Berlin. Er ist größtenteils autofrei und verbindet das historische Zentrum mit einigen der schönsten Grüngebiete dieser Stadt. Es gibt sogar schon einen Rad-Reiseführer, der sich nur mit ihm beschäftigt. Denn der Berliner Mauerweg ist einzigartig: Wer dort radelt, begibt sich auf eine Reise in die deutsche Geschichte. Jetzt zeigen Experten, was diese Route so besonders macht. "20 Jahre Mauerfall - mit dem Rad auf dem ehemaligen Mauerstreifen": So lautet das Motto der geführten Fahrradtouren, die am kommenden Sonnabend sowie am 11. und am 18. Juli nachmittags starten. An jedem dieser drei Tage dürfen 50 Leserinnen und Leser der Berliner Zeitung ...

S-Bahn: Räder brechen ab, Züge sind zu voll - aber der überwiegende Teil der Fahrgäste liebt die S-Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0630/berlin/
0076/index.html

Prozent der Nutzer, die manchmal oder häufig fahren, sind laut Umfrage "sehr zufrieden" mit der S-Bahn, weitere 59 Prozent "zufrieden". "Weniger zufrieden" sind lediglich 16 Prozent, "sehr unzufrieden" ganze 2 Prozent.
Die Unzufriedenen nerven am meisten die Verspätungen der Züge (62 Prozent), auf Platz 2 der Mängelliste folgen unzureichende Informationen bei Bauarbeiten oder Fahrplanänderungen (61 Prozent). Fehlendes Personal auf Bahnhöfen monieren 55 Prozent, mangelnde Sauberkeit in den Zügen 41 Prozent der Unzufriedenen. Der Senat hat angekündigt, Mängel im S-Bahn-Verkehr mit Mittelentzug oder anderen Sanktionen zu bestrafen. Das wird vermutlich auch die laut Umfrage zufriedene Mehrheit schätzen. Immerhin fahren 37 Prozent der Berliner ...

Tarife + VBB: InterConnex-Bonus für Kunden des VBB-Abos 65plus

http://www.lok-report.de/

Fahrgäste, die mit dem VBB-Abo 65plus unterwegs sind, bekommen ab dem 1. Juli einen Bonus bei Fahrten mit dem InterConnex.
Eine Fahrt von Berlin nach Leipzig oder von Berlin nach Rostock/Warnemünde kostet für die Inhaber des VBB-Abo 65plus-Tickets statt 20 Euro nur 12 Euro.
Die ermäßigten Tickets gibt es direkt im Zug. Die Senioren müssen lediglich einsteigen, ihren VBB-Abo 65plus vorzeigen und beim Zugbegleiter den ermäßigten Fahrpreis von 12 Euro bezahlen. Der Bonus gilt von Montag bis Donnerstag, nicht aber am Freitag und am Wochenende. Das Angebot ist bis zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2009 befristet.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg begrüßt das Bonusangebot von InterConnex und ist für weitere Partnerschaften offen. Verhandelt wird derzeit mit Thermen und Kulturveranstalter in der Region, um weitere Vergünstigungen für Kunden des VBB-Abo 65 plus anzubieten.
Das VBB-Abo 65plus wurde zum 1. April 2009 neu eingeführt. Für nur 45 Euro im Monat können Seniorinnen und Senioren mit allen Bussen und Bahnen in ganz Berlin und Brandenburg fahren. Mehr als 50 Tausend VBB-Abo 65plus-Tickets wurden bereits verkauft.
Der InterConnex ist ein privater Fernzug, der von Veolia Verkehr betrieben wird. Er fährt zweimal täglich von Berlin nach Leipzig und einmal täglich nach Warnemünde an die Ostseeküste. Im Einsatz sind moderne, klimatisierte Wagen (Pressemeldung VBB, 30.06.09).

29 Juni 2009

Flughäfen: Schweben zum künftigen Ex-Flughafen Reinickendorfer Ideen für Zeit nach der Schließung, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0629/berlin/
0045/index.html

Es klingt ein wenig verrückt: Vom U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz fährt eine Schwebebahn zum Flughafen Tegel. Sie soll dafür sorgen, dass das 460 Hektar große Gelände besser an die Berliner Innenstadt angebunden ist. Später, wenn sich Industrieunternehmen dort ansiedeln und Wohnungen errichtet werden. In zwei Jahren soll der Großflughafen BBI in Schönefeld in Betrieb gehen, 2012 wird dann der Flugbetrieb in Tegel eingestellt .
Die Idee mit der Schwebebahn wurde in einer Arbeitsgruppe der Reinickendorfer SPD entwickelt, die sich mit der Nachnutzung des Tegeler Flughafengeländes beschäftigt. Dass die U-Bahn verlängert werden könnte, schließen die Sozialdemokraten wegen der hohen Baukosten aus. Ebenso räumen sie S-Bahn und Straßenbahn in dem Gebiet kaum Chancen ein. "Es gibt in Deutschland viele Vorbilder für Schwebebahnen, die gut funktionieren", sagt Vizebürgermeister Peter Senftleben.
Am Freitag waren Mitglieder der Arbeitsgruppe in Sachen ...

Bahnhöfe: Abkommen zum Ausbau Bahnhofsumfeld Seelow - Gusow

http://www.lok-report.de/

Am 23.06.2009 wurde im Rahmen der konstituierenden Sitzung der Projektgruppe "Ausbau Bahnhofsumfeld Seelow - Gusow" in Anwesenheit des Landrates des Landkreises Märkisch - Oderland, Gernot Schmidt, nach Bestätigung durch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Seelow der Kooperationsvertrag zwischen der Stadtverwaltung Seelow und der IGOB-EWIV unterzeichnet.
Die Kooperationspartner arbeiten auf folgende Weise zusammen und verfolgen dabei folgende Zielstellungen:
2.1. Optimierung der infrastrukturellen Anbindung der Bahnhöfe Werbig und Seelow-Gusow, gelegen an der Eisenbahnverbindung Berlin-Gorzów Wlkp.-Krzyz-Pila (Ostbahn), und des Bahnhofes Seelow (Mark) (Nordbahn)
2.2. Entwicklung, Begleitung und Realisierung des Projektes "Gestaltung des Bahnhofsumfeldes am Bahnhof Werbig, Übernahme des Projektmanagements für die 1. Phase "Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes mit zwei Varianten für den Ausbau des Bahnhofsumfeldes mit einer Kostenschätzung" durch die IGOB-EWIV nach Beauftragung auf Basis eines Angebotes.
2.3. Akquisition des Passagier-/ Fahrgastpotentials vorrangig für die Stadt Seelow und ihr Umfeld insbesondere aus der Region um Berlin und aus der Stadt Gorzów Wlkp. in Polen,
2.4. Gegenseitige Unterstützung bei Vermarktung der Angebote durch Integration in Publikationen der Stadt Seelow und der IGOB-EWIV sowie bei technischen Voraussetzungen die gegenseitige Verlinkung der Internetseiten.
2.5. Bereitstellung des vorhandenen Know How im Bereich des Tourismusmanagements für die Gesamtaufgabenrealisierung der IGOB-EWIV insbesondere auch auf dem polnischen Streckenabschnitt.
2.6. Abstimmung, Zusammenarbeit und Arbeitsteilung bei der jeweiligen Projektentwicklung insbesondere bei der Antragsstellung zur Bewilligung von Fördermitteln.
Auf die ergebnisorientierte Zusammenarbeit mit der Stadt Seelow zum Nutzen ihrer Einwohner und der Bürger im Einzugsgebiet der Kreisstadt freuen wir uns. Die Entwicklungsziele der IGOB-EWIV bis zum Jahr 2014 sind dabei Richtschnur des Handelns. auch in Stralsund den Hafenausbau voranzutreiben sind Hafeninfrastrukturplanungen angedacht (Pressemeldung IGOB Interessengemeinschaft, www.igob.eu, 29.06.09).

28 Juni 2009

Bahnverkehr: Ausbau der Zugverbindung Berlin - Stettin, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/
?module=dpa&id=21652994

Potsdam (dpa/bb) - Die Bahnverbindung von Berlin über Angermünde (Uckermark) nach Stettin (Szczecin) soll ausgebaut werden. Ein entsprechender Staatsvertrag zwischen Deutschland und Polen sei in Vorbereitung, antwortete Brandenburgs Verkehrsminister Reinhold Dellmann (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage. Erst nach Vertragsabschluss könne der Bund entsprechende Fördermittel bereitstellen. Landesmittel kommen nicht zum Einsatz. Künftig soll die Fahrtzeit zwischen Berlin und Stettin nur noch bei ...

27 Juni 2009

S-Bahn: EBA: Neues Sicherheitspaket für die Berliner S-Bahn

http://www.lok-report.de/

Die S-Bahn Berlin GmbH hatte dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA) in der Vergangenheit mitgeteilt, dass alle Räder an S-Bahn-Zügen spätestens nach 1.2 Mio km getauscht werden. Es hat sich jedoch gezeigt, dass auch Fahrzeuge mit einer Radlaufleistung von mehr als 1.2 Mio km im Einsatz sind. Aus Gründen der Sicherheit sind daher weitere Regelungen notwendig.
Die S-Bahn Berlin GmbH hatte sich daher gestern gegenüber dem (EBA) zu einem weiteren Sicherheitspaket verpflichtet:
• Betroffen ist die Baureihe 481/482.
• S-Bahn-Fahrzeuge mit Rädern, die mehr als 1.2 Mio km gefahren sind und dabei an der ersten Achse (d.h. an der Position A1) eingebaut sind oder eingebaut waren, dürfen ab 26.06.2009 Betriebsschluss nicht mehr eingesetzt werden.
• S-Bahn-Fahrzeuge mit Rädern, die mehr als 1.45 Mio km gefahren sind und dabei an der letzten Achse (d.h. an der Position B1) eingebaut sind oder eingebaut waren, dürfen ab 26.06.2009 Betriebsschluss nicht mehr eingesetzt werden.
• Die Fahrzeuge werden von der S-Bahn Berlin GmbH mit neuen Rädern oder mit Rädern, die die maximale Laufleistung noch nicht erreicht haben, ausgestattet. Danach können die Fahrzeuge wieder in den Betriebsdienst zurückkehren.
Weitere Untersuchungen laufen (Pressemeldung Eisenbahn-Bundesamt, 27.06.09).

26 Juni 2009

Bahnverkehr: Warum halten die umgeleiteten Fernzüge nicht in Potsdam?

http://www.lok-report.de/

Noch bis zum 3. Juli 2009 finden in Berlin Bauarbeiten an den Fernbahngleisen zwischen Westkreuz und Spandau statt. Wegen der Bauarbeiten kommt es zu Umleitungen der Fernzüge im Berliner Raum, weil die Strecke von der Berliner Stadtbahn nach Spandau Hbf nicht nutzbar ist.
Die Fahrgäste werden nun teilweise doppelt bestraft. Die Züge in Richtung Hannover, Köln/Bonn (IC-Linie 10) halten nämlich in Berlin während der Bauarbeiten nur am Berliner Hauptbahnhof; der Halt in Spandau entfällt. Die so umgeleiteten Züge fahren ohne Halt in Potsdam Hbf durch.
Wäre es nicht eine schöne Geste für die Fahrgäste aus dem südlichen Berliner Raum und aus Potsdam, wenn trotz längerer Fahrzeit durch die Umleitung ein Zu- und Ausstieg in Potsdam Hbf möglich wäre? Vom zusätzlichen Halt am Bahnhof Zoologischer Garten ganz zu schweigen.
Der Regionalverband Potsdam-Mittelmark regt deshalb an, bei zukünftigen Bauarbeiten mögliche Alternativhalte zu prüfen und diese auch anzubieten (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Regionalverband Potsdam-Mittelmark, 26.06.09).

Bahnverkehr: Bahn fahren leicht gemacht: Neuer Kuriergepäckservice von Deutscher Bahn und Hermes Überspringen: Bahn fahren leicht gemacht: Neuer Kuriergepäckservice von Deutscher Bahn und Hermes Jetzt Abgabe in über 12.800 Hermes PaketShops möglich / Preis pro Koffer günstiger als beim Abholservice

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubp/p20090626.html

(Berlin, 26. Juni 2009) Die Deutsche Bahn hat den in Kooperation mit der Hermes Logistik Gruppe Deutschland angebotenen Kuriergepäckservice erheblich verbessert. Wer seinen Koffer einfach und bequem vor der Reise aufgeben möchte, kann dies jetzt auch in über 12.800 Hermes PaketShops deutschlandweit tun. Dadurch entfällt das Vereinbaren eines Termins für die Abholung des Gepäcks von zu Hause. Hinzu kommt der günstigere Preis. Bei der Abgabe im PaketShop kostet der Service je Koffer 13,80 Euro, bei der Abholung von zu Hause liegt der Preis bei 16,80 Euro. „Wir setzen alles daran, die Reise mit der Bahn so angenehm und einfach wie möglich zu machen. Der Kuriergepäckservice ist dabei ein wichtiger Baustein, weil es sich ohne schweren Koffer komfortabler reisen lässt“, sagt Jürgen Büchy, Sprecher der Geschäftsführung der DB Vertrieb GmbH.

Partner beim Kuriergepäckservice ist die Hermes Logistik Gruppe. Im Jahr 2008 wurden rund 1,1 Millionen Gepäckstücke für die DB befördert. „Der nächste Hermes PaketShop liegt im Durchschnitt bundesweit nur einen Kilometer entfernt, in Großstädten wie Berlin oder Hamburg sogar weniger als 600 Meter. Mit dem Online-Paketshopfinder unter www.myhermes.de können sich Reisende ganz einfach und kostenlos über die nächstgelegene Annahmestelle und deren Öffnungszeiten informieren“, sagt Frank Iden, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der Hermes Logistik Gruppe Deutschland.

Neben Koffern und Taschen lassen sich beim Haus-zu-Haus-Service gegen Aufpreis auch Fahrräder, Skier, sonstige Sportgeräte wie Surfbretter sowie Kinderwagen und Krankenfahrstühle versenden. Das Gepäck wird deutschland­weit innerhalb von zwei Werktagen ab dem Abholtag transportiert. Auch der Versand ins europäische Ausland ist möglich: In Frankreich, Österreich und Südtirol gibt es einen Haus-zu-Haus-Service, in der Schweiz und in Luxemburg wird das Gepäck bis zum Zielbahnhof gebracht.

Das Kuriergepäck-Ticket ist in allen DB Reisezentren und DB Agenturen zusammen mit den Fahrkarten erhältlich. Dort gibt es auch detaillierte Informationen zum Kuriergepäckservice, ebenso im Internet unter www.bahn.de/gepaeck. Beim Haus-zu-Haus-Service lässt sich das Kuriergepäck-Ticket auch über das Internet und telefonisch über die Service-Nummer der Bahn unter 0180 5 99 66 33 (14 ct/Min. aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend)bestellen.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

S-Bahn: Weiterer Rädertausch bei 50 Viertelzügen der S-Bahn-Baureihe 481 nötig Überspringen: Weiterer Rädertausch bei 50 Viertelzügen der S-Bahn-Baureihe 481 nötig S-Bahn-Chef Tobias Heinemann: „Wir gehen auf Nummer Sicher“

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090626a.html

(Berlin, 26. Juni 2009) Die S-Bahn Berlin hat nach jüngsten Gesprächen mit dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA) den Zeitplan zum Austausch von Rädern an Zügen der Baureihe 481 gestrafft. Danach werden 50 Viertelzüge mit besonders hohen Laufleistungen der führenden Radsätze zum Wochenende außer Betrieb genommen und in den kommenden Tagen umgerüstet.

S-Bahn-Geschäftsführer Tobias Heinemann wies nochmals darauf hin, dass es sich dabei um kein Wartungsthema seines Unternehmens handelt: „Leider weisen die Räder nicht die vom Hersteller zugesagten Eigenschaften auf und deswegen gehen wir auf Nummer Sicher.“

Mit Beginn der Woche wird die S-Bahn Berlin auf den Linien S1, S2, S25, S3, S5, S7 und S75 auf einzelnen Verbindungen kürzere Züge einsetzen. Einschränkungen des Fahrplans sind nicht vorgesehen. Bereits zur Wochenmitte rechnet das Unternehmen mit einer Entspannung, da umgebaute Fahrzeuge sofort wieder zum Einsatz kommen. „Wir bedauern die damit verbundenen Unannehmlichkeiten für unsere Fahrgäste und setzen alles daran, diese so schnell wie möglich wieder abzustellen“, so Heinemann weiter.

Das jüngst gestartete Austauschprogramm von Rädern wird mit Hochdruck fortgesetzt. Bis 10. August wird die S-Bahn Berlin bei zunächst 280 Viertelzügen die Räder der führenden Achsen austauschen, deren Laufleistung über 650.000 Kilometern liegt. Das Unternehmen hatte sich als Konsequenz aus dem Radscheibenbruch vom 1. Mai in Kaulsdorf, bei dem ein S-Bahn-Zug entgleiste, zu diesem Vorgehen entschlossen.

Derzeit führt die S-Bahn Berlin Messfahrten durch, um weitere Daten zur Belastbarkeit von Rädern der Baureihe 481 zu ermitteln, die bei Beschaffung vom Hersteller als dauerfest deklariert wurden. Nach Vorliegen der Ergebnisse Ende Juli stimmt sich das Unternehmen mit dem EBA weiter ab, ob und in welchem Umfang ein weiterer Rädertausch erforderlich ist. Die S-Bahn Berlin hatte in den Jahren 1996 bis 2003 insgesamt 500 Viertelzüge bei Bombardier Transportation beschafft. Der Auftragswert betrug 1,2 Milliarden Euro.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Tarife: Bis zu fünf Personen reisen einen Tag lang quer durch Deutschland / Fahrscheine von 34 Euro bis 54 Euro in unbegrenzter Zahl verfügbar

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubp/p20090626a.html

„Je Mitfahrer, desto günstiger“: Quer durchs Land mit dem neuen DB-Nahverkehrsticket
Überspringen: „Je Mitfahrer, desto günstiger“: Quer durchs Land mit dem neuen DB-Nahverkehrsticket
Ticket gilt montags bis freitags in allen Nahverkehrszügen und S-Bahnen / Bis zu fünf Personen reisen einen Tag lang quer durch Deutschland / Fahrscheine von 34 Euro bis 54 Euro in unbegrenzter Zahl verfügbar

(Berlin, 26. Juni 2009) Zum 1. August führt die Deutsche Bahn mit dem Quer-durchs-Land-Ticket ein bundesweites Nahverkehrsticket ein. Das neue Angebot gilt für Einzelreisende oder bis zu fünf gemeinsam reisende Personen. Es kostet 34 Euro für Einzelpersonen, jeder Mitfahrer zahlt nur fünf Euro – maximal kostet das Ticket somit 54 Euro. Durch jeden zusätzlichen Mitfahrer sinkt also der Fahrpreis pro Person.

Die Tickets gelten von Montag bis Freitag einen Tag lang für beliebig viele Fahrten von 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetags in der 2. Klasse in allen Nahverkehrszügen und S-Bahnen der Deutschen Bahn. Das Angebot ist in unbegrenzter Zahl verfügbar und zunächst bis zum 31. Januar 2010 befristet.

Mit dem neuen Quer-durchs-Land-Ticket führt die Bahn erstmals ein bundesweit montags bis freitags gültiges Nahverkehrsticket ein. „Fünf Reisende können nun für weniger als elf Euro pro Person in Nahverkehrszügen flexibel quer durch ganz Deutschland reisen und interessante Freizeitziele günstig erreichen“, sagt Thomas Schaffer, Leiter Marketing der DB Regio AG.

Reisende können das Ticket über alle DB-Verkaufskanäle erwerben. Der besonders günstige Preis von 34 Euro bis 54 Euro gilt beim Kauf an den DB Automaten und im Internet über www.bahn.de*. Mit persönlicher Beratung in DB Reisezentren, DB Agenturen oder telefonisch beim DB Reise-Service über die Rufnummer 0180 5 99 66 33*/** kostet das Ticket – wie die bereits eingeführten Länder-Tickets oder das Schönes-Wochenende-Ticket – zwei Euro mehr. Weitere Informationen zum Angebot finden Sie ab 28. Juni auf www.bahn.de/quer-durchs-land.

* zuzüglich 3,50 Euro Versandpauschale

** 14 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

25 Juni 2009

S-Bahn: Die Räder an der S-Bahn-Baureihe 481, aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
d070e6c09311ac30c12575df002796a0?
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Seit 1992 arbeitete die „Deutsche Waggonbau AG“ daran, eine neue S-Bahn für Berlin zu entwickeln. Das Angebot – die BR 481 – bekam den Zuschlag der DB AG. Nachträglich kam ein zweiter Betrieb, ADtranz in Hennigsdorf, hinzu. Die gemeinsame Arbeit beider Hersteller mit ihrem Kunden, der S-Bahn Berlin, begann im Oktober 1993.
Die ersten 100 Viertelzüge wurden 1993 bestellt, weitere 400 Züge kamen 1995 hinzu.
Der feierliche Rollout des ersten Viertelzuges der BR 481 fand am 22. Januar 1996 im Werk Schöneweide statt.
Bereits 1997 erwies sich die 481 als besonders hitzeanfällig. So funktionierte die eingebaute Druckbelüftung nicht zufrieden stellend. Die S-Bahn Berlin forderte den Hersteller zu Nachbesserungen auf. Die Fahrzeuge wurden mit Klappfenstern ausgerüstet.
Am 1. Mai 2001 übernahm das Kanadische Unternehmen Bombardier den Bereich ...

S-Bahn: Neue Räder für sichere S-Bahn-Züge S-Bahn-Chef Heinemann: Mängel der Baureihe 481 sind konstruktiver Art, aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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3b9f9e657ba58edec12575df0026c0b1?
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Sicherheit hat oberste Priorität bei der S-Bahn Berlin. Deshalb wird nach dem Radscheibenbruch vom 1. Mai in Kaulsdorf, bei dem ein Zug der Baureihe (BR) 481 entgleiste, derzeit das umfangreichste Sonderprogramm in der Geschichte des Berliner Verkehrsunternehmens gefahren.
Dabei werden bis Ende Juli bei zunächst 260 Viertelzügen des modernsten Fahrzeugtyps der Flotte 520 Räder der führenden Achsen ausgetauscht, deren Laufleistung über 650 000 Kilometern liegt. Doch das ist nur der Anfang: 1000 weitere Räder sind bereits auf dem Weg nach Berlin, zusätzlich 1500 Räder sind bestellt. Allein die Materialkosten für dieses Sofortprogramm betragen laut S-Bahn-Chef Dr. Tobias Heinemann zwei Millionen Euro.
Das Maßnahmenpaket kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Probleme „konstruktiver Art“ sind, wie ...

Fernbus: Es fährt ein Bus - nach fast überall hin, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
berlin/article1119742/
Es_faehrt_ein_Bus_nach_fast_ueberall_hin.html

Der Bus aus Minsk ist überfällig. Um 9.30 Uhr hätte er gemäß Anzeigetafel eintreffen sollen. Jetzt, eine Dreiviertelstunde später, fehlt von dem Bus jede Spur. "Meistens rufen uns die Fahrer in solchen Fällen an.
In Osteuropa sehen die das aber ein bisschen anders", sagt Verkehrsleiter Norbert Luka.
Von seinem Schalter aus hat er einen ausgezeichneten Blick auf den zentralen Omnibusbahnhof am Funkturm in Charlottenburg, kurz "ZOB". Etwa halb so groß wie ein Fußballfeld ist das Gelände. Knapp drei Dutzend Haltestellen gibt es, drei Ticketverkaufsstellen, einen Imbiss. Und natürlich das Hauptgebäude, mit der Verkehrsleitzentrale und dem Warteraum.
Dort schnarcht ein Mann. Schlafen aber ist verboten in der Wartehalle. Und eigentlich auch schwer zu bewerkstelligen auf den ausgeformten, ...

Regionalverkehr + Radverkehr: Fahrrad im Zug – gewusst, wann das am besten passt Radler-Ausflüge besser in verkehrsschwachen Zeiten, aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
eb2a9c531621dfd0c12575df002c2b92?
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Fahrrad und Zug – das ist aus ökologischer Sicht eine sehr passende Liaison. Fahrrad im Zug – das schafft aber gelegentlich Reibungspunkte. Da ist zwar auch die Kenntnis der Beförderungsbedingungen gefragt (danach besteht für die Verkehrsunternehmen keine Pflicht zur Fahrradbeförderung, wenn die Züge besonders voll sind), vor allem aber Rücksicht von allen Seiten.
In den Zügen Richtung Ostsee wird es an schönen Wochenenden und in den Ferien gelegentlich richtig eng, wenn Räder und Kinderwagen, Koffer und Rucksäcke sowie deren Besitzer in Mehrzweckabteilen der Regional-Expresszüge drängen. Deshalb ist es gut zu wissen, wo ist es besonders voll und welche Züge haben wann noch Reserven.
Ein Tipp: Drahtesel-Freunde sollten auch immer erst die Möglichkeit der Radausleihe vor Ort prüfen. Zum Beispiel können im Bahnhof Chorin auch große Stückzahlen bereitgestellt werden, die sogar an anderer ...

S-Bahn + Bahnverkehr: Zwei Buntmetalldiebe festgenommen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/
article1120074/
Zwei_Buntmetalldiebe_festgenommen.html

Beamte der Bundespolizei haben am Mittwochabend in Berlin-Schöneweide zwei Deutsche wegen des Diebstahls von Buntmetall vorläufig festgenommen. Gegen 19.40 Uhr hatte der Lagedienst der S-Bahn Berlin GmbH betriebsfremde Personen auf dem dortigen Gelände der DB AG gemeldet. Bei einer Überprüfung konnten die Beamten schließlich die beiden Männer im Alter von 31 und 56 Jahren stellen. Ein dritter Täter flüchtete unerkannt.
Die Tatverdächtigen hatten zwei Handwagen dabei, in denen mehrere Meter Stromschienen lagen. Diese waren zuvor auf dem Bahngelände gelagert worden.
Nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen wurden die Männer ...

Regionalverkehr: 20 Jahre Mauerfall: Regionalzüge in der Innenstadt, aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
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Endlich mitten durch die Stadt!

Regionalverkehr auf der Stadtbahn wurde nach einigen Anlaufschwierigkeiten

Renado Kropp war 1998 Verkehrsplaner bei DB Regio
und ist heute Leiter Angebotsplanung:
„,Vor‘ und ,nach‘ der Stadtbahneröffnung und ,nach‘ der Tunneleröffnung. So würde ich die drei wichtigsten Etappen des Regionalverkehrs in der Mitte Berlins nach dem Mauerfall einordnen.“
Die Eröffnung der Berliner Stadtbahn auf dem Streckenabschnitt zwischen Zoologischer Garten und Ostbahnhof – damals noch Hauptbahnhof – am 24. Mai 1998 war ein Meilenstein in der Entwicklung, wenn es zunächst auch einige Anlaufschwierigkeiten gab. Von diesem Tag an fuhren erstmals in der Nachkriegsgeschichte Regionalzüge bis in die ...

S-Bahn: 20 Jahre Mauerfall - Lückenschluss im S-Bahn-Netz, aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Dass die S-Bahn Berlin auch in die entferntesten Berliner Bezirke fährt, ist heute eine Selbstverständlichkeit. Doch das war nicht immer so. Die deutsche Teilung unterbrach zahlreiche Strecken, darunter auch die Linien nach Spandau, Hennigsdorf und Lichterfelde Süd. 1998 machten die rot-gelben Züge dort wieder Station und die Berliner rückten ein wenig dichter zusammen. Die Einen freuten sich über neue S-Bahn-Anschlüsse vor der Haustür, die Anderen lernten interessante Ausflugsziele kennen.
Den Auftakt machten bereits Anfang des Jahres die S-Bahn-Linien S 5 und S 75, die wieder bis nach Pichelsberg fuhren. Nach über 17 Jahren fiel die Begrüßung der Züge dementsprechend begeistert aus. Der Eröffnungszug, gesteuert von Triebfahrzeugführerin Sabine Lorenz, hatte neben S-Bahn-Chef Dr. Axel Nawrocki auch Berlins Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen an Bord. Dieser ließ es sich nicht nehmen, selbst den ersten Zug abzufertigen. Der Regierende sollte 1998 noch öfter die Gelegenheit haben, sich mit ...

Taxi: Taxifahrer wollen nicht überwacht werden Hunderte protestieren gegen die sogenannte Qualitätsoffensive am Flughafen Tegel, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0625/berlin/
0085/index.html

Es war bereits der dritte Taxifahrer-Protest in zehn Tagen: Gestern nahmen Taxifahrer und -unternehmer auf zwei Autokorso-Routen Kurs auf das Rote Rathaus. Gegen elf Uhr starteten mehrere hundert Fahrer vom Olympiastadion und dem Flughafen Schönefeld. Am Mittag trafen sie sich zur Kundgebung hinter dem Roten Rathaus, nach Angaben des Verbands Taxi Deutschland waren es 1 500 Menschen. Die Polizei sprach von 770 Teilnehmern. Die Taxifahrer hatten sich vorige Woche über die Reaktion von Senatssprecher Richard Meng auf ihre Demonstration am Brandenburger Tor geärgert. Er hatte gesagt, die Proteste beeindruckten den Senat nicht. "Der Senat missachtet unser Gewerbe", sagte Verbandschef Stephan Berndt.
Der Protest richtet sich gegen die Tariferhöhung zum 1. Juli, die nicht nur ...

Flughäfen: Dem Verkehrsgroßprojekt Flughafen BBI in Schönefeld beim Wachsen zusehen, aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Berlin-Brandenburgs neues Tor zur Welt vereint alles unter einem Dach / Schauplatz vom 10. bis 12. Juli

Im Juli wird mit der Baustelle des neuen Flughafens ein Schauplatz ins Visier genommen, der sich im Moment noch mitten im Wandel befindet und bestens zum Themenjahr 20 Jahre Mauerfall passt. Von der Teilung zur Einheit, das ist schließlich auch das Motto für die Berliner Flughäfen Tempelhof, Tegel und Schönefeld.
Aus drei mach eins heißt es, denn mit seiner Eröffnung 2011 wird der neue Flughafen Berlin-Brandenburg-International die Ära des geteilten Flughafensystems beenden und den gesamten Flugverkehr der Stadt und Region auf sich konzentrieren.
Einheit ist ebenfalls das Stichwort des Gebäudekonzepts „One Roof“, bei dem Flugabfertigung und Bahnhof sowie ...

Bahnhöfe + S-Bahn: Neuer Zugang zum S-Bahnhof Messe Nord/ICC, aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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542379d7bb8e159ac12575df00292100?
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Seit 15. Juni verfügt der S-Bahnhof Messe Nord/ICC an der Südseite (Ostpreußenbrücke) über einen neuen Zugang. Der Berliner Senat bestellte ihn und stellte das Geld zur Verfügung, um die Erreichbarkeit des Bahnhofs für viele S-Bahnfahrer zu verbessern. „Neue zusätzliche Zugänge erhöhen natürlich die Verkehrssicherheit der Reisenden“, so Senatorin Ingeborg Junge-Reyer. „Aber sie tragen auch zu ihrer besseren Mobilität bei.“
Bisher mussten vielbefahrene Straßen überquert werden. Ein neuer Personenaufzug sichert die behindertengerechte Erschließung. Die Arbeiten begannen am 7. Januar 2008, die Bauzeit betrug ein Jahr und fünf Monate. „Es ist gelungen, die Zugangsmöglichkeiten zum Bahnhof zu verbessern und für mehr ...

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Neuer Regionalbahnsteig in Erkner eingeweiht Barrierefrei nach Berlin und Frankfurt (Oder), aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Der erste von zwei neuen Regionalbahnsteigen wurde jetzt im Bahnhof Erkner in Betrieb genommen. Später halten hier nur die Züge in Richtung Frankfurt (Oder).
Bis zur Fertigstellung des Bahnsteigs Richtung Berlin im Dezember halten zunächst aber alle Regionalzüge der Linie RE 1 an diesem Bahnsteig. Der Bahnsteig über der Bahnhofstraße und damit die Züge in beide Richtungen sind jetzt barrierefrei über eine Rampe zu erreichen.
Die Bahn investiert hier 15,5 Millionen Euro in Bahnsteige, Gleise und Brücken. Hinzu kommen weitere knapp 15 Millionen für die technische Ausstattung, einschließlich eines elektronischen Stellwerks. Rund 8000 Fahrgäste steigen am Bahnhof Erkner an Werktagen ein und aus.
Der Bahnhof Erkner liegt an der für den internationalen Eisenbahnverkehr wichtigen Strecke Berlin – Frankfurt (Oder). Diese wiederum ist Teil der europäischen Verkehrsachse Paris – ...

Bahnhöfe + S-Bahn: Vollständige Inbetriebnahme des neuen S-Bahnhofs Adlershof steht bevor, aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Informationen für Fahrgäste beim Max-Bahnbautreff am 8. Juli

Die vollständige Inbetriebnahme des neugebauten S-Bahnhofs Adlershof steht unmittelbar bevor. Bis dahin sorgen die Bauarbeiten im Zuge der Grundsanierung des Streckenabschnitts der Görlitzer Bahn noch einmal für Unannehmlichkeiten. Deshalb laden Max Maulwurf, der Bau-Botschafter der Deutschen Bahn AG, und die S-Bahn Berlin am Mittwoch, dem 8. Juli, von14.30 bis 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ein.
Der Max-Bahnbautreff findet direkt auf dem neuen S-Bahnhof Adlershof statt, wo neben Experten der S-Bahn Berlin auch Vertreter der anderen DB-Bereiche wie DB Netz, DB Station & Service und DB Projektbau den Kunden persönlich Rede und Antwort stehen.
Unter anderen werden der S-Bahn-Chef Dr. Tobias Heinemann, ...

Straßenbahn + Cottbus: Schwarzer Mittwoch in der Cottbusser Stadtgeschichte

http://www.lok-report.de/

"Wir müssen die Feinstaubbelastung dringend senken, damit die Menschen - gerade in den Innenstädten - gesunde, saubere Luft atmen können", sagt Dr. Thomas Holzmann, Vizepräsident des Umweltbundesamtes (UBA).
"Möglichkeiten, die Feinstaubemissionen zu senken, gibt es. Sie müssen nun schleunigst Wirklichkeit werden." So steht es in einer Pressemitteilung des Umweltbundesamtes. Liegt die südbrandenburgische Stadt Cottbus im "Tal der Ahnungslosen"?
Der Zusammenhang zwischen einem guten Nahverkehrsangebot als Schlüssel für die Lösung zahlreicher Umweltprobleme scheint bis nach Cottbus noch nicht vorgedrungen zu sein. Warum hat man dann in der südbrandenburgischen Stadt Cottbus das schrittweise Sterben der Straßenbahn besiegelt?
Die heutige Entscheidung der Mehrheit der Stadtverordneten wird als "Schwarzer Mittwoch" in die Cottbusser Stadtgeschichte eingehen. Denn die mittelfristige Abschaffung der Straßenbahn ist damit auf den Weg gebracht. Sie wird nicht, wie die Verfechter des Entschlusses stets bekräftigen, durch die Konzentrierung auf drei angeblich starke Linien gesichert. Keine der in der Zukunft drängenden Fragen wird im Beschluss beantwortet:
1. Wie soll das Feinstaubproblem wirksam gelöst werden?
2. Es kommen auf die Stadt Millionenforderungen des Landes Brandenburg zu. Fast alle Streckenteile sind in den letzten Jahren mit erheblichem Aufwand an Landesmitteln saniert worden. Da die Bindungsfristen noch nicht abgelaufen sind, sind anteilige Rückzahlungen fällig. Woher die klamme Stadt das Geld dazu nehmen soll, weiß vielleicht Herr Szymanski.
3. Es gibt kein zukunftsweisendes und verbindliches Verkehrskonzept für Cottbus. Die erste Amputation des Straßenbahnnetzes wird zu weiteren Fahrgastrückgängen führen, die dann eine weitere Einstellung zur Folge haben werden.
4. Spätestens 2012 müssten neue Straßenbahnwagen im Einsatz sein. Woher soll dafür das Geld kommen? Gleiches gilt für die reguläre Sanierung des Netzes.
5. Welche konkreten Maßnahmen werden ergriffen, um das bestehende ÖPNV-Angebot für die Fahrgäste attraktiver zu machen? Neue Aufkommensschwerpunkte an das vorhandene Netz anzuschließen wäre eine Möglichkeit. Hierzu fehlt ebenfalls jede Aussage.
Es ist bedauerlich, dass seitens der Stadtverwaltung keine Vorwärtsstrategie entwickelt wird, wie das Bahn- und Busangebot verbessert werden kann. Überall, auch in zahlreichen ostdeutschen Städten (die fast immer auch mit evölkerungsrückgang und Schrumpfung zu kämpfen haben), werden die Netze ausgebaut. Frankfurt (Oder) baut neue Gleise, Potsdam, Gera, Magdeburg planen bzw. realisieren derzeit Neubauten. Nur in Cottbus soll das anders sein?
Gegen diese völlig unsinnige Entscheidung hat sich das Bündnis "Pro Tram Cottbus", bestehend aus vielen aktiven Einzelpersonen und mehreren ehrenamtlichen Verbänden in den letzten Monaten vehement gewandt. Nach dem heutigen Beschluss werden wir in unserem Bemühungen nicht nachlassen, die Straßenbahn zu retten und den Tod auf Raten zu verhindern. Denn sie gehört zu Cottbus wie das Staatstheater und Energie! Das Konzept der Initiative "Pro Tram Cottbus" kann kostenlos im Internet nachgelesen und heruntergeladen werden: www.protramcottbus.de (Pressemeldung ProTramCottbus, eine gemeinsame Initiative von Deutscher Bahnkunden-Verband LV Berlin-Brandenburg, Berliner Fahrgastverband IGEB, VCD LV Brandenburg, BUND LV Brandenburg, ProTramBerlin, Dieter Schuster, 25.06.09).

24 Juni 2009

Bahnhöfe + S-Bahn: Ostkreuz-Lärm: Bretterwand statt Hightech, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1118819/
Ostkreuz_Laerm_Bretterwand_statt_Hightech.html

Ein Jahr lang tobt er schon, der Streit um den Lärmschutz an der Großbaustelle Ostkreuz. Einen ergebnislosen Rechtsstreit, zwei aufwendige Tests mit mobilen Lärmschutzwänden und zwei Schallgutachten später hat die Deutsche Bahn den Anwohnern gestern Abend ein überraschendes Ergebnis präsentiert.
Statt der Hightech-Lärmschutzwände soll eine sechs Meter hohe Bretterwand für ruhigere Nächte sorgen. Jene nämlich, so das Fazit des jüngsten Gutachtens, sorge für ähnlich reduzierte Lärmwerte wie eine drei Meter hohe, aber mit etwa 100 000 Euro ungleich teurere Wand jenes Herstellers, der im Vergleich zweier Systeme das Rennen gemacht hatte.
In Zahlen ausgedrückt: Die besten Lärmschutzwände hätten den Pegel um maximal elf bis 14 Dezibel drücken können. Allerdings nur, wenn sie unmittelbar neben der Lärmquelle stehen. Der Bretterzaun reduziert den Lärm um acht bis zehn Dezibel. Insgesamt etwa 80 Meter lang soll das Bauwerk werden, verteilt auf ...

S-Bahn + BVG: Graffiti kosten Bahn und BVG 15,4 Millionen Euro, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article1119319/
Graffiti_kosten_Bahn_und_BVG_15_4_Millionen_Euro.html

Berlin ist Europas Graffiti-Hauptstadt - und das ist teuer: Bahn und BVG mussten 2008 insgesamt 15,4 Millionen Euro für die Beseitigung von Graffiti-Schmierereien ausgeben. Der größte Schaden entstand der S-Bahn.
Die Deutsche Bahn hat im Großraum Berlin im vergangenen Jahr 6,8 Millionen Euro für die Beseitigung von Vandalismusschäden ausgegeben. Damit sank die Schadenssumme gegenüber 2007 zwar um 700.000 Euro, im Bundesvergleich liegt Berlin aber immer noch auf Platz zwei hinter Nordrhein-Westfalen. Grund zur Entwarnung gibt es daher nicht, wie Klaus Kandt, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin, sagte. „Ein einmaliger Rückgang ist noch kein positiver Trend“, so Kandt. Susanne Kufeld, Sicherheitschefin der Deutschen Bahn in der Region, geht noch einen Schritt weiter. Gemessen an der Landesgröße und Einwohnerzahl sei Berlin nicht nur die Graffiti-Hauptstadt von Deutschland, sondern die von ...

Tarife: Schülerferienticket für 29 Euro

http://www.lok-report.de/

Alle Berliner und Brandenburger Schülerinnen und Schüler bis zur 13. Klassenstufe können ab sofort für die Sommerferien 2009 das Schülerferienticket zum Preis von 29,00 Euro erwerben. Es gilt vom 15. Juli bis 30. August 2009 im gesamten VBB-Verbundgebiet.
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr mit mehr als 12 000 verkauften Schülerferientickets, setzt der VBB das Angebot auch 2009 zu unveränderten Konditionen fort.
Schülerinnen und Schüler können mit dem Ticket die mehr als 1000 Bus- und Bahnlinien in Berlin und dem ganzen Land Brandenburg nutzen. Mit dem Regionalzug zum Flaeming-Skate oder zum Badesee ins Grüne, mit der S-, U- oder Straßenbahn zum Konzert oder ins Kino oder auch mit dem Bus zur Freundin, auf allen Linien des öffentlichen Personennahverkehrs wird das Schülerferienticket in den Sommerferien anerkannt.
Das Angebot ist nur in Verbindung mit einem Berliner Schülerausweis bzw. mit einem Schülerausweis oder einer Schulbescheinigung des Landes Brandenburg für das Schuljahr 2008/2009 bzw. 2009/2010 gültig.
Das Schülerferienticket gibt es zum Preis von 29 Euro bei allen Verkehrsunternehmen des VBB - in den Kundenzentren und an Fahrkartenschaltern, bei vielen Fahrkartenautomaten und teilweise auch beim Busfahrer (Pressemeldung VBB, 24.06.09).

Bahnhöfe + Flughäfen: Tragende Rolle: Bahnhofsrohbau termingerecht fertiggestellt Überspringen: Tragende Rolle: Bahnhofsrohbau termingerecht fertiggestellt Berliner Flughäfen übergeben im Juli ersten Rohbauabschnitt der unterirdischen BBI-Bahnanlagen an die Deutsche Bahn / Anschließend starten Innenausbau und bahntechnische Ausrüstung / Bau BBI-Terminalbahnhof im Zeitplan

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090624.html

(Berlin, 24. Juni 2009) Nach etwas mehr als 1.000 Tagen Bauarbeiten erreichen die Berliner Flughäfen in Kürze einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum BBI: Am 24. Juli übergibt das Unternehmen den ersten Rohbauabschnitt der unterirdischen Schienenanbindung offiziell an die Deutsche Bahn. Heute überzeugten sich Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Berliner Flughäfen gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Bahn von den Fortschritten bei der BBI-Schienenanbindung.

Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin und Aufsichtsratsvorsitzender der Berliner Flughäfen: „Für Berlin ist der heutige Termin von großer Bedeutung. Die schnelle Erreichbarkeit des neuen Flughafens auf der Straße und auf der Schiene ist für uns von zentraler Bedeutung. Die Autobahn zum Flughafen BBI ist bereits fertiggestellt, und auch der Bahnhof wird termingerecht zur Eröffnung des Flughafens in Betrieb genommen. Durch die Lage des Bahnhofs unmittelbar unter dem Terminal werden wir optimal auf dem kürzesten Weg Zug und Flug verknüpfen.“

Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg: „Der BBI ist eine Erfolgsstory für die heimische Wirtschaft. Zwei Drittel des bislang vergebenen Auftragsvolumens von 1,5 Milliarden Euro konnten sich Unternehmen aus der Region Berlin-Brandenburg sichern. Auch der Bau des unterirdischen BBI-Bahnhofs zeigt dies. Die Rohbauarbeiten wurden von einer mittelständischen Arbeitsgemeinschaft von Unternehmen aus der Region erbracht – das Ganze im Zeit- und Kostenplan.“

Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung: „Der neue Flughafen ist eines der zentralen Verkehrsprojekte Ostdeutschlands, das über Berlin und Brandenburg hinaus Arbeitsplätze schaffen wird. Im Flughafenkonzept der Bundesregierung nimmt der BBI volkswirtschaftlich und verkehrspolitisch einen besonderen Stellenwert ein. Der Bund unterstützt den Bau des neuen Hauptstadtflughafens BBI mit großem Engagement. Nirgends sieht man das besser als beim Bahnhof. Mit 576 Millionen Euro finanzieren wir den Löwenanteil der Baukosten für die Schienenanbindung.“

Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen: „Der unterirdische Bahnhof spielt beim Bau des BBI eine tragende Rolle: Er bildet das Fundament für das Herzstück des BBI, das Terminal. Nach gut 1.000 Tagen BBI-Bauarbeiten können wir feststellen: Der BBI gewinnt immer mehr Konturen. Was in den vergangenen Jahren zunächst der Potsdamer Platz und dann der Hauptbahnhof waren, das ist jetzt der BBI: Der Ort, an dem die Zukunft der deutschen Hauptstadtregion gebaut wird.“

Manfred Körtgen, Geschäftsführer Technik/BBI der Berliner Flughäfen: „Die termingerechte Übergabe des Bahnhofs an die Bahn ist ein Meilenstein für das BBI-Projekt. Wir liegen mit unseren Arbeiten an der Bahnanbindung gut im Plan. Ab Juli wird die Bahn den Innenausbau im Bahnhof starten, Gleisanlagen, Bahnsteige und Signaltechnik einbauen.“

Dr. André Zeug, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG: „Unmittelbar nach der Übernahme des Bahnhofsrohbaus beginnen wir mit dem Ausbau. Dann entstehen die drei Bahnsteige, werden Gleise verlegt, die Bahntechnik installiert. Am 30. Oktober 2011 wird der Terminalbahnhof in Betrieb gehen. Und dafür sorgen, dass der Flug vom Zug besonders bequem in wenigen Minuten erreicht wird.“

Zahlen, Daten und Fakten zur unterirdischen BBI-Schienenanbindung:

Die Berliner Flughäfen bauen im Auftrag der Deutschen Bahn die BBI-Bahnanlagen, die innerhalb des Flughafenzauns liegen. Das regelt ein Vertrag zwischen dem Unternehmen, dem Bund, den Ländern Berlin und Brandenburg und der Deutschen Bahn, der mit dem ersten Spatenstich für den BBI am 5. September 2006 unterzeichnet wurde. Die Berliner Flughäfen haben von insgesamt 3,2 Kilometern Bahnhof/Tunnel 1,3 Kilometer fertiggestellt. Diese werden am 24. Juli 2009 offiziell an die Bahn übergeben. Mit der Übergabe an die Deutsche Bahn ist diese für den Innenausbau und die bahntechnische Ausrüstung zuständig.

Für den 1,3 Kilometer langen Abschnitt wurden rund 150.000 Kubikmeter Beton und knapp 16.000 Tonnen Betonstahl eingebaut. Das entspricht rund 25.000 vollbeladenen Betonmischern und 700 Tiefladern mit Betonstahl. Der erste Rohbauabschnitt des unterirdischen BBI-Bahnhofs hat eine Grundfläche von 53.000 Quadratmetern und wird nach Fertigstellung acht Meter tief im Grundwasser liegen. Der Bahnhof muss dann einem Auftrieb von 420.000 Tonnen standhalten. Um die Baugrube während der Bauarbeiten trocken zu halten, wurden bislang bereits 20 Millionen Kubikmeter Wasser abgepumpt.

Die Berliner Flughäfen haben im März 2007 den Bahnhofsbau gestartet. Zunächst wurden Spundwände gesetzt und die Baugrube ausgehoben. Der erste Beton wurde im Mai 2007 eingebaut, der letzte Deckenbeton im Mai 2009. Insgesamt wurden 600.000 Kubikmeter Aushub bewegt. Während der Hauptbauzeit im Jahr 2008 waren im Schnitt 400 Bauarbeiter am Bau des BBI-Bahnhofs beschäftigt. Zurzeit sind es noch 200 Bauarbeiter, die in den nächsten Monaten den viergleisigen Tunnel unter dem Vorfeld fertigstellen werden.

Eine Fläche so groß wie 2.000 Fußballfelder, über 40 Kräne, Hunderte von Baufahrzeugen, Tausende von Bauarbeitern – die BBI-Baustelle ist derzeit die größte und spannendste Baustelle der Hauptstadtregion und die größte Flughafenbaustelle Europas. Unter dem Motto „Wir bauen, Sie schauen“ stellen die Berliner Flughäfen jedem Interessierten die Baustelle vor. Ein breites Info- und Entertainmentangebot – vom BBI-Infotower und geführten Baustellentouren bis zur Ferienaktion „Ein Tag am Flughafen“ – rundet das Baustellenmarketing ab. Auch von zu Hause aus lässt sich der Baustellenfortschritt verfolgen – via Webcam und Baustellentagebuch.

Mehr Infos unter www.berlin-airport.de.

Faktenblatt: Bahn übernimmt BBI-Bahnhofsrohbau vom Flughafen

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Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

23 Juni 2009

Straßenverkehr: Autobahn wegen Feuerwerk dicht Sicherheitsbedenken, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0623/berlin/
0070/index.html

Ulrich Paul

Die Stadtautobahn A 100 wird während des Musikfeuerwerks Pyromusikale vom 9. bis 11. Juli auf dem Flughafen Tempelhof zeitweise für den Verkehr gesperrt. Das sagte Verkehrs-Staatssekretärin Maria Krautzberger gestern im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses, wie der CDU-Abgeordnete Rainer Ueckert nach der Sitzung mitteilte. Am ersten Veranstaltungstag werde die Autobahn von 22 bis 23 Uhr dicht gemacht, am zweiten Tag von 22 bis 23.20 Uhr und am dritten Tag von 22 bis 23.50 Uhr. Außerdem werde auch der Tempelhofer Damm an den drei Tagen jeweils ab 19 Uhr gesperrt, so Ueckert. Die Sperrung soll eine Sicherheitsmaßnahme sein und verhindern, dass Autofahrer durch das Feuerwerk abgelenkt werden. Der CDU-Abgeordnete sprach von einem "Verwirrspiel" um die Pyromusikale. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) habe noch am 8. Juni mitgeteilt, dass die A 100 ...

Taxi + Tarife: Protest am Flughafen Taxifahrer behindern Verkehr am Terminal A in Schönefeld, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0623/brandenburg/
0064/index.html

SCHÖNEFELD. 20 Taxifahrer haben gestern Vormittag am Flughafen Schönefeld (Dahme-Spreewald) unter anderem gegen die neue Gebührenregelung am Flughafen Tegel protestiert und den Taxiverkehr behindert. Die Aktion dauerte nach Angaben der Polizei etwa eine Stunde. In Tegel muss ab Juli jeder Fahrer, der das Flughafengelände verlässt, pro Fahrt 47 Cent an die Flughafengesellschaft zahlen. Mit diesen Einnahmen will die Flughafengesellschaft Kontrolleure beschäftigen, die die neuen Qualitätsstandards überprüfen sollen: Die Fahrer müssen Englisch sprechen, Kartenzahlung akzeptieren und saubere Autos anbieten. Die Gebühren sollen auf die Fahrgäste abgewälzt werden können.
Bei der Aktion am Terminal A trugen die Taxifahrer Plakate mit dem Slogan ...

Bahnverkehr: Baufahrplan für ICE zwischen Leipzig und Nürnberg Überspringen: Baufahrplan für ICE zwischen (Berlin - )Leipzig und Nürnberg( - München) Vom 1. August bis 14. September veränderte Fahrpläne im Fern- und Nahverkehr

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20090623.html

(Berlin, 23. Juni 2009) Am 1. August 2009 beginnt die Deutsche Bahn mit umfangreichen Baumaßnahmen auf der Strecke Bamberg – Nürnberg. Eine Vielzahl von Instandhaltungsmaßnahmen sowie Arbeiten für den Ausbau des Nürnberger S-Bahn-Netzes wurden in den Bayrischen Sommerferien konzentriert, um die Arbeiten zügig ohne langwierige Behinderungen des Verkehrs ausführen zu können.

Dafür wird vom 1. August bis 14. September 2009 der Streckenabschnitt Forchheim – Bamberg für den Bahnverkehr total gesperrt, zwischen Nürnberg und Forchheim steht nur ein Gleis zur Verfügung. Unter anderem werden Bahnsteige an die neuen Nürnberger S-Bahnzüge angepasst oder neu gebaut. Zudem werden Gleise, Weichen und Oberleitungsanlagen erneuert. Zwischen Nürnberg und Fürth werden zwei neuen Streckengleise in Betrieb genommen, in Fürth ein Elektronisches Stellwerk.

Während der Streckensperrungen werden viele Nahverkehrszüge von Bussen ersetzt. Auch die ICE-Linie Berlin – Leipzig – Nürnberg – München ist betroffen. Die ICE-Züge der Relation Nürnberg – Leipzig werden über Würzburg und Erfurt umgeleitet. Jeder zweite Zug fährt von und nach Bamberg. Zwischen Nürnberg und Bamberg fahren Schnellbusse. Die Fahrzeit verlängert sich um bis zu 65 Minuten. Auf der Umleitungsstrecke gilt der gleiche Fahrpreis.

Im Regionalverkehr fällt zwischen Nürnberg und Erlangen/Forchheim fast die Hälfte der Regionalzüge aus. Zwischen Forchheim und Bamberg fahren ausschließlich Busse. Es werden zwei Ersatzbus-Linien eingerichtet: Eine Schnellbus-Linie Nürnberg – Erlangen – Forchheim – Bamberg und eine Ersatzverkehrslinie, die zwischen Erlangen/Forchheim und Bamberg alle Unterwegshalte bedient.

Die Deutsche Bahn setzt in der Zeit der Streckensperrung zusätzliches Personal für die Betreuung der Bahnkunden ein. Umfassend sind die Informationsmöglichkeiten über Fahrpläne und Ersatzverkehr: Auf den Bahnhöfen informieren Aushänge und Fahrplanhefte, im Internet auf www.bahn.de stehen aktuelle Fahrplandaten und Hinweise auf die baubedingten Fahrplanänderungen zur Verfügung. Auskünfte gibt es rund um die Uhr auch am BahnBau-Telefon 0800 5 99 66 55 (kostenlos).

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Straßenbahn: BVG braucht dringend lange Straßenbahnen

http://www.lok-report.de/

Berliner Fahrgastverband IGEB befürchtet schwerwiegende Fehlentscheidung des BVG-Aufsichtsrates. Doch noch ist es für ein Umdenken nicht zu spät.
Die Prototypen der neuen Straßenbahn Flexity Berlin haben ihre Bewährungsprobe bestanden, sowohl in der 31 m wie in der 40 m langen Version. Am 29. Juni will der BVG-Aufsichtsrat nun über die Bestellung der ersten 99 Serienfahrzeuge beschließen. Fast zwei Drittel davon sollen in der kurzen 31-m-Ausführung bestellt werden. Der Berliner Fahrgastverband IGEB hält das für einen fundamentalen Fehler und fordert, dass mit der ersten Serienbestellung ausschließlich 40 m lange Fahrzeuge bestellt werden.
Bisher hat die BVG nur kurze Fahrzeuge,
• alte Tatra-Fahrzeuge (19 m), die für Fahrgäste im Rollstuhl, mit Kinderwagen, schwerem Gepäck oder Gehbehinderung nicht oder nur mit fremder Hilfe besteigbar sind,
• moderne GT6-Niederflurfahrzeuge (27 m), die auch in Ihrer Mobilität eingeschränkte Fahrgäste nutzen können, deren Anzahl aber nicht ausreicht, um auf allen Linien eingesetzt zu werden.
Sind besonders viele Fahrgäste zu transportieren, setzt die BVG die kurzen Fahrzeuge in Doppeltraktion ein, wie auf der M4, wodurch der Fahrzeugbedarf ? und die Kosten ? entsprechend hoch sind. Zwei in Doppeltraktion verkehrende Tatra-Fahrzeuge bilden einen 38 m langen Zug, können also problemlos durch ein 40 m langes Flexity-Fahrzeug ersetzt werden, nicht aber durch ein nur 31 m langes Fahrzeug.
Auf anderen gut genutzten Linien, die heute mit GT6-Niederflurbahnen befahren werden, sind die Fahrzeuge unangenehm überfüllt und es müssen sogar immer mal wieder Fahrgäste zurückbleiben, z.B. auf den Linien M2 und M10. Das trifft dann als erste die Fahrgäste im Rollstuhl oder mit Kinderwagen. Würden nun künftig die 27 m langen GT6-Fahrzeuge durch 31 m lange Flexity-Fahrzeuge ersetzt, wäre das keine nennenswerte Verbesserung. Mit 40 m langen Flexity-Fahrzeugen sind aber spürbare Verbesserungen zu erreichen.
Auf vielen Berliner Straßenbahnlinien sind erfreulicherweise die Fahrgastzahlen gestiegen. Damit das so weitergeht und alle Fahrgäste mitkommen, müssen mit der ersten Serienbestellung ausschließlich 40 m lange Straßenbahnfahrzeuge in Auftrag gegeben werden. Den etwas höheren Anschaffungskosten stehen Einsparungen und erhebliche Qualitätsverbesserungen im Betrieb gegenüber (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 23.06.09).

22 Juni 2009

Bahnhöfe: Erster neue Regionalbahnsteig in Erkner eingeweiht Überspringen: Erster neue Regionalbahnsteig in Erkner eingeweiht Ab 22. Juni barrierefrei nach Berlin und Frankfurt (Oder)

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090622.html

(Berlin, 22. Juni 2009) Die Deutsche Bahn AG nimmt heute im Bahnhof Erkner den ersten von zwei neuen 210 Meter langen Regionalbahnsteigen in Betrieb. Bis zur Fertigstellung des Bahnsteigs Richtung Berlin im Dezember dieses Jahres halten zunächst alle Regionalzüge an diesem Bahnsteig Richtung Frankfurt (Oder).

Für die werktags rund 8.000 Pendler verbessert sich bereits heute der Komfort: Der Bahnsteig und damit die Züge in beide Richtungen sind jetzt barrierefrei über eine Rampe zu erreichen. Die Bahnsteige liegen nun direkt über der Bahnhofstraße. Im dortigen Brückenbereich und in Höhe beider Treppenaufgänge werden sie verglast und überdacht. Zum Flakenfließ hin steht ein weiteres Wetterschutzhäuschen.

Mit Gleisen und Brücken investiert die Bahn 15,5 Millionen Euro; hinzu kommen weitere knapp 15 Millionen für die technische Ausstattung, einschließlich eines elektronischen Stellwerks.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

U-Bahn: Berliner haben freie Fahrt auf der Kanzler-Linie, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1117142/
Berliner_haben_freie_Fahrt_auf_der_Kanzler_Linie.html

Im August ist es soweit, dann rollen die Züge der neuen U 55 zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor. Für einen Tag dürfen Berliner und ihre Gäste umsonst auf der Strecke fahren und die drei neuen Stationen begutachten.
Zur Eröffnung der Berliner „Kanzler-U-Bahn“ am 8. August haben Berliner und Touristen freie Fahrt. Von 11.00 Uhr an rollen die Züge der U-Bahn-Linie U 55 zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor, wie ein BVG-Sprecher ankündigte.
Neugierige können sich dann auch erstmals die neuen Stationen Hauptbahnhof, Bundestag und Brandenburger Tor ansehen. Die U-Bahnen fahren auf der kurzen, 320 Millionen Euro teuren Strecke im Shuttle-Betrieb. Erste große Bewährungsprobe ist die Leichtathletik-WM vom 15. bis 23. August.
Noch ist die U 55 eine „Stummel-Linie“ ohne Verbindung zum übrigen ...

U-Bahn: Tunnelblick auf die U-Bahn BVG führte über ihre Großbaustelle in Pankow, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0622/berlin/
0039/index.html

Vor über 30 Jahren hat sich Heidrun Dietz unsterblich verliebt. Das Objekt ihrer Begierde ist groß, schnell, aus Metall und transportiert täglich etwa 1,3 Millionen Menschen - es ist die Berliner U-Bahn. "Es war Liebe auf den ersten Blick", sagt die 69-jährige Kreuzbergerin. "Die Vorstellung, welche Geschichte und Arbeit hinter dem System stecken, ist faszinierend." Dietz verbringt einen großen Teil ihrer Freizeit in dem etwa 145 Kilometer langen, unterirdischen Streckennetz. "Wenn mir langweilig ist, steige ich einfach in die Bahn und fahre irgendwo hin", sagt sie. Dabei strickt sie Pullover, beobachtet Prominente oder genießt die Bahnhofsarchitektur ihrer Lieblingsstrecke U 7, für die sie schwärmt. So ist auch dieser Sonnabend für ihr Hobby reserviert, denn der verkehrspolitische Informationsverein hat mit Hilfe der BVG zum zweiten Berliner ...

Straßenverkehr + Radverkehr: Ein Gewinn für Berlin IRIS BRENNBERGER rät Autofahrern, sich an gesperrte Straßen an den Wochenenden zu gewöhnen. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0622/berlin/
0055/index.html

Autofahrer hatten gestern mal wieder das Nachsehen. Zahlreiche Straßen waren wegen eines Radrennens namens Velothon für sie gesperrt. Nicht nur das Brandenburger Tor und die Straße des 17. Juni waren betroffen, auch in der City-West, in Steglitz, Tempelhof und Kreuzberg gab es wegen der Radler zeitweise für motorisierte Fahrer kein Durchkommen. BVG-Busse waren ebenfalls betroffen. Sie wurden wegen des Rennens umgeleitet.
Mancher Autofahrer, der von einer Sperre ausgebremst wurde, hat vielleicht mal nachgezählt, wie oft ihm das in jüngster Zeit passiert ist: 60 Jahre Bundesrepublik, Karneval der Kulturen, die große Rad-Sternfahrt - dafür wurden allein in den vergangenen vier Wochen Straßen gesperrt. Es geht auch so weiter: In fünf Tagen, am 27. Juni, ist ...

Bahnindustrie: Abwrackprämie für Alt-Loks Der Bahnindustrie gehen die Aufträge aus. Sie fordert ein Hilfsprogramm analog zur Autobranche, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0622/wirtschaft/
0016/index.html

BERLIN. Dank der Abwrackprämie für Altautos laufen die Bänder in den deutschen Autofabriken auf Hochtouren. Ein solches Förderprogramm weckt Begehrlichkeiten. Auch die deutsche Bahnindustrie könnte Kaufanreize dringend gebrauchen und hat jetzt eine Art Abwrackprämie für alte Lokomotiven vorgeschlagen: "Es wäre eine gute Idee, würde die Regierung den Austausch der vielen alten Güterlokomotiven gegen neue, effizientere, umweltfreundlichere und leisere Fahrzeuge fördern", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Bahnindustrie (VDB), Ronald Pörner, der Berliner Zeitung. "Leider gibt es für den Bau von Schienenfahrzeugen keinen Cent aus den beiden Konjunkturpaketen des Bundes", kritisierte Pörner. Dabei seien noch zahlreiche, mehr als 30 Jahre alte Lokomotiven auf deutschen Gleisen unterwegs. "Es wäre ökologisch sehr sinnvoll, diese alten, sogenannten Taigatrommeln endlich aus dem Verkehr zu ziehen." Auch der öffentliche Personennahverkehr mit Straßen- und U-Bahnen sei aus den ...

Straßenbahn + Cottbus: Scheibchenweise Einstellung der Straßenbahnkonzept Cottbus

http://www.lok-report.de/

Das Konzept führt zwar die Jahreszahl 2020 im Titel, aber durch konkrete Maßnahmen untersetzt ist dieser Ausblick überhaupt nicht. Einzig und alleine die bindende Sparvorgabe von 1,5 Millionen im Verkehrsbetrieb und die Umstellung von zwei Streckenästen auf Busbetrieb enthält das Konzept. Wiederholt kritisiert der DBV, dass es keinerlei Vorgaben zur Prüfung von Streckenverlängerungen gibt. Somit ist die nächste Stilllegung von weiteren Streckenästen in den kommenden Jahren vorprogrammiert. Das Sterben der Cottbusser Straßenbahn auf Raten wird weitergehen.
Es ist bedauerlich, dass offenbar Stadtverordnete und Stadtverwaltung den eindeutig bekundeten Willen eines Großteils der Cottbusser Bevölkerung, dass sie ihre Straßenbahn erhalten wollen, nicht zur Kenntnis nehmen. Wer so einschneidende Maßnahmen in die Lebensfähigkeit einer Stadt plant, muss dies der Bevölkerung erklären und sie argumentativ mitnehmen. Solange es jedoch nur um die Umsetzung von irgendwelchen fiktiven Einsparungen geht und dafür auch eine funktionierende und leistungsfähige Infrastruktur geopfert werden soll, ist es schlecht um den Dialog bestellt. Kaputtsparen scheint die Devise der Stunde zu heißen.
Cottbus zahlt 2009 insgesamt 11,98 Millionen Euro an Zinsen. Da sind die 1,5 Millionen Euro Einsparungen im Verkehrsbetrieb erst der Anfang. Ist das Ziel der Haushaltskonsolidierung erst dann erfüllt, wenn sich Cottbus endgültig zur "Stadt im Abstieg" erklärt hat? Wenn die Straßenbahn schon lange nicht mehr fährt und das Staatstheater auch geschlossen wurde?
Cottbus braucht die Vision einer lebendigen, lebenswerten und interessanten Stadt. Ein gut ausgebautes und attraktives Bahn- und Busangebot gehören dazu (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 19.06.09).

Obus: Eberswalde: Obus in Eberswalde ist gesichert

http://www.lok-report.de/

Der DBV begrüßt ausdrücklich die Zusage des Landkreises Barnim, der Barnimer Busgesellschaft (BBG) die Anschaffung von 12 neuen Oberleitungsbussen für ihren Stadtverkehr zu finanzieren. Damit wird Eberswalde auch weiterhin über dieses umweltfreundliche und stadtverträgliche Verkehrsmittel verfügen. Der DBV begrüßt die Zusage und wünscht sich auch von anderen Kommunen, die vor ähnlichen Entscheidungen stehen, ein Festhalten am vorhandenen ÖPNV-Angebot.
Anders dagegen in Cottbus. Hier führt angeblich kein Weg daran vorbei, den Straßenbahnbetrieb auf zwei Linienästen einzustellen. Antworten auf Fragen, woher denn das Geld für die dann notwendigen Fördermittelrückzahlungen kommen, wie der erst vor einigen Tagen verabschiedete Luftreinhalteplan eingehalten werden und wann es dringend erforderliche Neubauten geben solle, sind bisher unbeantwortet geblieben.
Die Entscheidung aus dem Landkreis Barnim macht deutlich, dass es sehr wohl auch anders geht - wenn der Wille zum Erhalt eines vorhandenen ÖPNV-Angebotes vorhanden ist. Auch in Frankfurt (Oder) werden Straßenbahngleise mit Fördermitteln des Landes erneuert - obwohl die Stadt in den nächsten Jahren auch Einwohner verlieren wird und ähnliche Probleme wie Cottbus hat.
Es ist also keine unabwendbare Notwendigkeit, dass einem Bevölkerungsverlust die Reduzierung des Bahn- und Busangebotes folgen muss. Es kommt nach Ansicht des Bahnkunden-Verbandes immer darauf an, welche Prioritäten gesetzt werden. Und diese scheinen in Eberswalde und Frankfurt (Oder) anders gesehen zu werden, als in Cottbus (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 20.06.09).

Regionalverkehr: Einschränkungen auf der RE-Linie 1 Überspringen: Einschränkungen auf der RE-Linie 1 Ausfall und Ersatzverkehr zwischen Fangschleuse und Berlin Ostbahnhof

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20090619.html

(Berlin, 19. Juni 2009) Wegen Bauarbeiten in Erkner müssen mehrere Züge der RE-Linie 1 in den Nächten Montag/Dienstag 22./23. Juni bis Freitag/Samstag 10./11. Juli, jeweils 20.15 bis 3.45 Uhr, zwischen Fangschleuse und Berlin Ostbahnhof ausfallen.

Zwischen Fangschleuse und Erkner nutzen die Reisenden Ersatzbusse beziehungsweise im Abschnitt Erkner - Berlin Ostbahnhof die S-Bahnen der Linie S 3 als Ersatz.

In Berlin Ostbahnhof beziehungsweise Fangschleuse besteht nach dem Ersatzverkehr meist nur Anschluss an den jeweils nächsten RE-Takt zur Weiterfahrt.

Die Reisezeit verlängert sich dadurch um bis zu 60 Minuten.

Die Deutsche Bahn bittet die Fahrgäste darauf zu achten, dass in den Bussen die Beförderung von Fahrrädern nicht und die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich sind.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr: Freitags neue Spätverbindung Berlin–Wolfsburg–Hannover Überspringen: Freitags neue Spätverbindung Berlin–Wolfsburg–Hannover Kooperation mit Volkswagen AG und Stadt Wolfsburg / Verbindung zunächst bis Ende des Jahres

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090619.html

(Berlin, 19. Juni 2009) Ab diesem Freitag bietet die Deutsche Bahn freitagabends in Kooperation mit der Volkswagen AG und der Stadt Wolfsburg eine neue Spätverbindung mit einem Intercity-Zug von Berlin nach Wolfsburg und Hannover an. An Freitagen können damit Tagesausflüge oder Geschäftsreisen nach Berlin zum Beispiel mit dem Besuch einer Abendveranstaltung wie etwa Theater oder Musical abgerundet werden. Die neue Spätverbindung ermöglicht danach eine bequeme Heimreise mit der Bahn. Der IC-Zug verlässt Berlin Ostbahnhof um 23.24 Uhr, Berlin Hauptbahnhof um 23.34 Uhr und Berlin-Spandau um 23.48 Uhr. Wolfsburg wird um 0.49 Uhr erreicht, Hannover um 1.22 Uhr. Ab Wolfsburg bietet der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) einen darauf abgestimmten Busanschluss nach Braunschweig (Ankunft 1.53 Uhr am Rathaus) an.

Die neue Spätverbindung an Freitagen wird zunächst probeweise bis zum 12. Dezember 2009 angeboten. Angebotskonzept und Marketing werden von der Volkswagen AG, der Stadt Wolfsburg und dem ZGB Braunschweig unterstützt. Bei einer ausreichend hohen Akzeptanz der Reisenden wird die neue Spätverbindung dauerhaft beibehalten.

Tagsüber fährt zwischen Berlin und Wolfsburg beziehungsweise zwischen Berlin und Hannover bereits jede Stunde ein ICE sowie zusätzlich jede zweite Stunde ein Intercity. Eine Spätverbindung aus Berlin besteht auch in der Nacht von Sonntag auf Montag um 0.36 Uhr ab Berlin Hbf mit Ankunft um 1.53 Uhr in Wolfsburg und 2.28 Uhr in Hannover.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

21 Juni 2009

S-Bahn + Flughäfen: Grüne für Spezial-S-Bahn zum BBI, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1116886/
Gruene_fuer_Spezial_S_Bahn_zum_BBI.html

Die Grünen werben für spezielle S-Bahnen, um die Erreichbarkeit des künftigen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) zur Eröffnung Ende 2011 zu verbessern.
Für eine Übergangszeit könnten Zweisystem-Fahrzeuge genutzt werden, die auf dem S-Bahn-Netz wie auf Fernbahngleisen einsetzbar sind. Einen Antrag mit einer entsprechenden Aufforderung an die Bundesregierung hat die Grünen-Fraktion in den Bundestag eingebracht.
Das System könne in weniger als drei Jahren verfügbar sein. Die S-Bahnen könnten auf den Fernbahngleisen von Gesundbrunnen über Hauptbahnhof und Potsdamer Platz zum Südkreuz fahren und dann in Richtung BBI auf S-Bahn-Gleise wechseln. Vom Hauptbahnhof bis zum BBI dauere die Fahrt weniger als 30 Minuten. Der unterirdische Bahnhof unter dem künftigen BBI-Terminal ist im Rohbau ...

20 Juni 2009

Straßenbahn + Straßenverkehr: Zu viel Staub in der Invalidenstraße Trotz veränderter Planung Kritik von Umweltschützern, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0620/berlin/
0094/index.html

Die Straßenbahn wird im Stau stehen und die Anwohner in den Wohnstraßen rings um die Invalidenstraße in Mitte müssen mit mehr Verkehr und Lärm rechnen. Das prognostiziert der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), wenn der Senat seine Planungen umsetzt und die Invalidenstraße als Teil des inneren Straßenrings ausbaut. Obwohl der Senat auf Kritik reagiert und seine Pläne geändert hat, hält der BUND die Änderungen für unzureichend. "Im östlichen Teil der Invalidenstraße zwischen Chausseestraße und Nordbahnhof gibt es immer noch vier Fahrspuren. Dort werden die Grenzwerte für Feinstaub überschritten. Das ist unzulässig", sagt Martin Schlegel, Verkehrsreferent des BUND.
Der Ausbau der Invalidenstraße mit zwei Fahrspuren je Richtung und Radfahrstreifen, der 2010 beginnen wird, soll zusammen mit der Verlängerung der ...

19 Juni 2009

Straßenbahn + Frankfurt/Oder: VERKEHR: Straßenbahn über die Oder Frankfurt plant grenzüberschreitende Verbindung, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11537894/62249/
Frankfurt-plant-grenzueberschreitende-Verbindung-Strassenbahn-ueber-die-Oder.html

FRANKFURT (ODER) - Eine Straßenbahnverbindung über die Oder hat in Frankfurt Tradition. Und die soll jetzt wiederbelebt werden, obwohl die Einwohner 2006 in einem Bürgerentscheid gegen das Projekt gestimmt hatten. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts zuckelte die „Tram“ in die damalige Dammvorstadt Frankfurts am östlichen Flussufer und wieder zurück. 1945 war damit Schluss, die Dammvorstadt hieß nun Slubice und war polnisches Gebiet. Die Stadtbrücke wurde mehr Grenze, als dass sie verband. In Visionen der beiden Partnerstädte an den gegenüberliegenden Oderufern tauchten Überlegungen für eine grenzüberschreitende Verkehrsverbindung erst nach der Wende auf.
Doch so richtig ernst wurden die Überlegungen erst nach dem EU-Beitritt Polens 2003 sowie im Zusammenhang mit einem Gutachten zu den Perspektiven des Öffentlichen Personennahverkehrs, das die Frankfurter Stadtverwaltung in Auftrag gegeben hatte. Fazit: Die Straßenbahn könnte dauerhaft ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Einschränkungen zwischen Spandau und Charlottenburg Überspringen: Einschränkungen zwischen Spandau und Charlottenburg Bauarbeiten vom 20. Juni bis 3. Juli

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/unternehmen/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20090618.html

(Berlin, 18. Juni 2009) Wegen Bauarbeiten zwischen Berlin-Spandau und Berlin-Charlottenburg müssen von Samstag, 20. Juni bis Freitag, 3. Juli, jeweils ganztägig die Gleise zwischen Berlin-Spandau und Berlin-Charlottenburg für den Fern- und Regionalverkehr gesperrt werden. Zugausfälle und Umleitungen sind daher unvermeidlich.

Änderungen im Regionalverkehr

RE 2, Rathenow–Berlin–Lübbenau–Cottbus
Die RE-Linie 2 wird geteilt in einen nördlichen Zuglauf (Rathenow–Berlin-Spandau–Berlin Hbf [tief]) und einen südlichen Zuglauf (Berlin Zoologischer Garten–Berlin Hbf–Cottbus).

Von und nach Rathenow werden die Züge zwischen Berlin-Spandau und Berlin Hbf ohne Halt in Berlin Zoologischer Garten und Berlin Hbf (Stadtbahn) umgeleitet, dafür mit neuem Halt in Berlin Hbf (tief). Ansonsten fahren diese Züge in planmäßigen Fahrzeiten.

Zwischen Berlin Zoologischer Garten und Cottbus fahren die Züge in unveränderten Fahrzeiten.Beim Umsteigen in Berlin Hbf wird erst der nächste Takt der RE-Linie 2 erreicht.

Als Ersatz für die ausfallenden RE-Züge zwischen Berlin-Spandau und Berlin Zoologischer Garten nutzen die Reisenden die S-Bahn oder die Verkehrsmittel der BVG.

RB 10, Nauen–Berlin-Charlottenburg
Die Züge dieser Linie enden beziehungsweise beginnen in Berlin-Spandau statt in Berlin-Charlottenburg. Zwischen Berlin-Spandau und Berlin-Charlottenburg nutzen die Reisenden die S-Bahn oder die Verkehrsmittel der BVG.

RB 14, Nauen–Berlin-Schönefeld Flughafen–Lübbenau–Senftenberg
Die Linie RB 14 wird geteilt in einen nördlichen Zuglauf (Nauen–Berlin-Spandau) und einen südlichen Zuglauf (Berlin-Charlottenburg–Senftenberg/Hoyerswerda).

Einige RB-Züge von und nach Nauen werden über Berlin-Spandau hinaus nach Berlin Hbf (tief) umgeleitet und enden beziehungsweise beginnen dort.

Als Ersatz für die ausfallenden RB-Züge zwischen Berlin-Spandau und Berlin-Charlottenburg nutzen die Reisenden die S-Bahn oder die Verkehrsmittel der BVG.

Änderungen im Fernverkehr

ICE-Züge, Berlin–Hannover–Köln/Bonn
Die ICE-Züge werden im Raum Berlin umgeleitet und halten nicht in Berlin-Spandau. In Richtung Hannover fahren diese Züge früher ab Berlin Ostbahnhof und Berlin Hbf (in der Gegenrichtung spätere Ankunft in Berlin).

ICE-Züge, Berlin–Frankfurt (Main)–München/Basel
Diese Züge, einschließlich ICE-Sprinter 1092/1093, beginnen bzw. enden in Berlin Hbf (tief). Die Halte in Berlin Ostbahnhof und Berlin Hbf (Stadtbahn) entfallen.

IC-Züge, Berlin–Hannover–Amsterdam/Münster
Die IC-Züge beginnen bzw. enden in Berlin Gesundbrunnen, kein Halt in Berlin Ostbahnhof und Berlin Hbf (Stadtbahn).

Einzelne Züge
ICE 37/38 (Berlin–Hamburg–København) beginnen beziehungsweise enden in Berlin Gesundbrunnen. EC 340/341 (Hamburg–Berlin–Kraków) werden über Berlin Hbf (tief) und Berlin Südkreuz umgeleitet. EN 446 / 447 (Warszawa–Berlin–Amsterdam) werden über Berlin-Lichtenberg, Berlin Gesundbrunnen und Berlin-Spandau umgeleitet. CNL 456/457 (Praha–Berlin–Amsterdam) beginnen beziehungsweise enden in Berlin-Lichtenberg.

Die Halte in Berlin Ostbahnhof und Berlin Hbf (Stadtbahn) entfallen.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Die Deutsche Bahn erneuert stetig ihre Infrastruktur. Die Instandhaltung und die Modernisierung von Gleisen, Weichen, Brücken und der Signaltechnik sind Voraussetzung für einen schnellen, zuverlässigen und pünktlichen Zugverkehr.

Die beiden Fernbahngleise zwischen Berlin-Spandau und Berlin Zoologischer Garten sind täglich starken Belastungen ausgesetzt. Um diesen vor über zehn Jahren umfassend sanierten Streckenabschnitt auf einem technisch hohen Standard zu halten, werden zwischen Berlin-Spandau und Berlin-Charlottenburg mehr als 17 Kilometer Schienen ausgewechselt. Gleichzeitig werden rund 7 000 Meter Schallabsorberelemente erneuert, um den Schallpegel der Züge zu minimieren.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr: Regionalkonferenz für Oderland-Spree des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Beeskow/id/284481

Schneller zum Flughafen

Von Jörg Kühl

Beeskow (MOZ) In der Regionalkonferenz für Oderland-Spree des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), die gestern in der Beeskower Burg stattfand, hat der Verband eine Stellungnahme zur aktuellen Situation des öffentlichen Personen-Nahverkehrs zwischen Oder und Berliner Stadtrand abgegeben und Ziele formuliert. Kommunalpolitiker, Regionalplaner und Vertreter von Fahrgastverbänden nutzten die Konferenz für Fragen, Kritiken und Anregungen.
Der Landrat von Oder-Spree, Manfred Zalenga, hat die Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg grundsätzlich gelobt, aber auch Kritik an einigen Punkten geübt. Gelobt wurde, dass die Übergänge Schiene-Bus in den letzten Jahren verbessert worden seien. Auch lobte er die Offenlegung der Qualitätsanalyse, die Mängel an Bahnhöfen und Bahnsteigen ergeben hatte.
Kritikwürdig fand Zalenga den Zustand des ...

Flughäfen: Schönefeld hebt ab Auf einer der größten Baustellen Europas schaffen über 2 000 Bauarbeiter am neuen Airport für die Hauptstadt, aus mz-web.de

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?
pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&
aid=1237374008223&openMenu=1013016724320&
calledPageId=1013016724320&listid=0

Halle/MZ. Ob der Arbeitstitel Berlin Brandenburg International (BBI) Bestand haben wird, ist ungewiss. Irgendwann später wird darüber entschieden. Der offizielle Termin jedoch, wann der neue, lang erwartete Hauptstadtflughafen in Betrieb gehen soll, steht fest: Am 30. Oktober 2011 - vier Jahre später als geplant - soll das Milliardenprojekt übergeben werden.
Kein Projekt in Ost-Deutschland erfährt seit der Wiedervereinigung eine solche Aufmerksamkeit. Die Baustelle in Schönefeld zählt heute zu den größten Europas. 2 200 Arbeiter sind im Zwei- oder Dreischichtsystem dort eingesetzt. Ende des Jahres könnte die Zahl auf 3 000 steigen. Bis zu 900 Kubikmeter Beton produziert das Werk auf dem Baugelände stündlich. Der Flugbetrieb im Nordteil des Areals soll bis zur Übergabe ...

18 Juni 2009

Regionalverkehr: Triebwagen in Nassenheide in Brand geraten (Mit Bildern), aus ad-hoc-news

http://www.ad-hoc-news.de/
triebwagen-triebwagen-in-nassenheide-in-brand-geraten-mit--/
de/Politik/20285761

Nassenheide (ddp-lbg) Ein Triebwagen der Prignitzer Eisenbahngesellschaft (PEG) ist am Mittwoch im Bahnhof Nassenheide in Brand geraten Menschen wurden nicht verletzt, wie ein Sprecher der Bundespolizei auf Anfrage sagte.
Nassenheide (ddp-lbg). Ein Triebwagen der Prignitzer Eisenbahngesellschaft (PEG) ist am Mittwoch im Bahnhof Nassenheide in Brand geraten. Menschen wurden nicht verletzt, wie ein Sprecher der Bundespolizei auf Anfrage sagte. Der Sachschaden wird auf rund 1,3 Millionen Euro geschätzt. Der vordere Wagen sei völlig ausgebrannt, auch der zweite Wagen sei beschädigt worden.
Der Fahrdienstleiter hatte bei der Einfahrt des aus Templin kommenden Zuges Qualm entdeckt und den Triebwagenführer informiert, wie es weiter hieß. Daraufhin konnten ...

Straßenbahn + Frankfurt/Oder: Fördermittel für neue Straßenbahngleise in Frankfurt (Oder) bewilligt

http://www.lok-report.de/

Das Infrastrukturministerium hat der Stadt Frankfurt (Oder) rund 250.000 Euro für den Ausbau der Straßenbahngleise in der Heilbronner Straße bewilligt. Landesweit flossen seit 1991 mehr als 2,2 Milliarden Euro in die Förderung des ÖPNV der Städte und Landkreise für den Bus- und Straßenbahnverkehr und ihre Infrastruktur.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Die Stadt Frankfurt (Oder) hat seit 1991 aus unserem Haus fast 125 Millionen Euro Fördermittel für ihren ÖPNV erhalten. Wir unterstützen die Kommunen auch in Zukunft bei Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr. Moderne Straßenbahnnetze erhöhen die Attraktivität des ÖPNV. Daher profitieren besonders viele Fahrgäste von der Sanierung."
Der Ausbau der Gleisanlage Heilbronner Straße wird in zwei Bauabschnitte gegliedert. Für den 1.BA wurden jetzt 251.000 Euro bewilligt. Davon stehen für die Planung rund 37.000 Euro und für den Bau 214.000 Euro zur Verfügung.
Die Arbeiten im Einzelnen:
• zweigleisiger Streckenabschnitt im Kreuzungsbereich Ernst-Thälmann-Straße
• Neubau der Gleistrasse mit Gleisober- und unterbau
• Rückbau der vorhandenen Altanlage
• Straßen- und Gleisentwässerung
• Streckenlänge ca. 72 m
• weitgehend barrierefreier Ausbau der Haltestelle Heilbronner Straße (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 18.06.09).

17 Juni 2009

Taxi: Taxifahren wird ab 1. Juli teurer Senat beschließt Erhöhung der Tarife, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0617/berlin/
0069/index.html

Thomas Rogalla

Die Benutzer von Taxis werden ab dem 1. Juli höhere Beträge auf dem Taxameter sehen: Um etwas mehr als fünf Prozent sollen die Tarife steigen. Das beschloss der Senat gestern. Die Taxi-Innung und der Taxiverband Berlin-Brandenburg hatten entsprechende Anträge bei Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestellt. Als Begründung nannten sie den Anstieg ihrer Kosten um etwa acht Prozent.
Der Grundpreis wird von bisher 3 Euro auf 3,20 angehoben, wobei im neuen Preis die erste Teilstrecke enthalten ist. Der Preis für die Kurzstrecke steigt von 3,50 auf 4 Euro. Der Kilometerpreis steigt auf den ersten sieben Kilometern von 1,58 auf 1,65 Euro, bei längeren Strecken von 1,20 auf 1,28 Euro pro Kilometer. Eine Stunde Wartezeit ("Lassen Sie die Uhr laufen") schlägt künftig mit 25 Euro zu Buche, ein Euro mehr als jetzt.
Eine Fahrt vom Alexanderplatz zum Flughafen Tegel (14 Kilometer) wird nach Berechnung des Senats ab 1. Juli 23,40 Euro statt jetzt ...

Bus: Erneut gerät ein BVG-Bus in Brand, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1114368/
Erneut_geraet_ein_BVG_Bus_in_Brand.html

Ein BVG-Bus stand am frühen Morgen in Köpenick in Flammen. Das Fahrzeug brannte gänzlich aus, Scheiben in einem benachbarten Haus gingen zu Bruch. Doch der Fahrer hatte noch rechtzeitig reagiert. Ein ähnlicher Fall hatte sich erst im Mai in Mitte ereignet.
Ein Bus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ist am Mittwochmorgen in Köpenick vollständig ausgebrannt. Der Busfahrer und die Fahrgäste konnten sich rechtzeitig vor den Flammen in Sicherheit bringen, wie die Polizei mitteilte. Ursache des Feuers war ein technischer Defekt im Motorraum des Busses der Linie 164. Die Hitzeentwicklung war so stark, dass die Scheiben eines benachbarten Hauses in der Grünauer Straße bis zum zweiten Stock geborsten sind.
Bereits am 2. Mai war ein BVG-Bus der Linie 147 in ...

Bahnhöfe + S-Bahn: Neuer Zugang zu den Bahnsteigen am S-Bahnhof Messe Nord Überspringen: Neuer Zugang zu den Bahnsteigen am S-Bahnhof Messe Nord Senat und Deutsche Bahn sorgen für mehr Zugangsqualität an Berliner Bahnhöfen

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090616.html

(Berlin, 16. Juni 2009) Am 15. Juni wurde auf der Südseite des S-Bahnhofs Messe Nord der neu gebaute Zugang zum S-Bahnsteig in Betrieb genommen. Um die Zugangssituation an der Station zu verbessern, hatte der Senat von Berlin den Bau des neuen Zugangs bei der DB Station&Service AG bestellt und dafür die finanziellen Mittel bereitgestellt.

„Durch die Errichtung neuer zusätzlicher Zugänge an Stationen leisten wir einen erheblichen Beitrag zur besseren Erreichbarkeit des ÖPNV und der Verkehrssicherheit für die Reisenden“, erklärte Senatorin Ingeborg Junge-Reyer.

Der S-Bahnsteig Messe Nord ist aus Richtung des ICC, dem Messegelände, den BVG-Buslinien und den angrenzenden Wohngebieten durch Überqueren viel befahrener Straßen zu erreichen. Um günstigere Bedingungen für die Fußgänger zu schaffen, wurde auf der Südseite der Ostpreußenbrücke ein zusätzlicher Zugang zum S-Bahnsteig gebaut. Auf Straßenniveau wurde ein Zugangsbauwerk errichtet, um den Fußgängerverkehr von der Ostpreußenbrücke aufzunehmen, der dann über eine feste Treppe zum Bahnsteig führt. Die behindertengerechte Erschließung wird mit der Inbetriebnahme durch einen Personenaufzug gesichert.

Mit den Arbeiten wurde am 7. Januar 2008 begonnen. „In der Bauzeit von 1,5 Jahren ist es durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Senat von Berlin gelungen, die Zugangsqualität des S-Bahnhofs weiter zu verbessern und für mehr Mobilität der Bürger zu sorgen“, freut sich Uwe Marxen, Regionalbereichsleiter Ost der DB Station&Service AG.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

16 Juni 2009

Taxi: Berlins Taxifahrer sind wütend, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1113403/
Berlins_Taxifahrer_sind_wuetend.html

Seit langem fühlen sie sich als Spielball des Senats, zudem nicht richtig vertreten von ihren Verbänden. Die von Senat verlangte Servicegebühr von 50 Cent für Transporte vom Flughafen Tegel hat das Fass zum Überlaufen gebracht: Berlins Taxifahrer legen Berlins Straßen lahm.
Kurz vor neun ist auf den Zufahrtsstraßen zum Flughafen Tegel nur noch die Farbe Elfenbein zu sehen – Stoßstange an Stoßstange schieben sich die Taxifahrer schwarmgleich Richtung Airport. Es ist ihr Tag, ihre Aktion und ihre Wut, die sie gleich demonstrieren werden. Für 90 Minuten haben sie ihr Tagewerk unterbrochen, 90 Minuten lang ist für sie am Flughafen Tegel Endstation: Aus Protest gegen allgemeine Tariferhöhungen und eine neue Gebühr von 50 Cent wollen sie von 9 bis 10.30 Uhr keinen Fahrgast in die Stadt chauffieren.
Das sorgt zunächst für Irritationen. Gerade gelandet, verlassen viele Passagiere ...

Bahnhöfe: Bahn investiert Millionen in Berlins Bahnhöfe, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
wirtschaft/article1113453/
Bahn_investiert_Millionen_in_Berlins_Bahnhoefe.html

Die ICE-T-Flotte der Deutschen Bahn ist seit Anfang der Woche wieder komplett im Einsatz, die Paradestrecke Berlin-Hamburg nach 100-tägiger Sperrung wegen Gleisbauarbeiten endlich voll befahrbar - freie Fahrt also für die Kunden der Bahn im Fernverkehr. Doch von Anfang Juli an überzieht der Konzern das Land zusätzlich zu den üblichen Instandhaltungsmaßnahmen bundesweit mit einer Welle neuer Baustellen: Bahnhöfe werden saniert, Strecken ausgebaut.
- Auch in und um Berlin investiert der Konzern Millionen.
Mit Geld aus den Konjunkturprogrammen des Bundes werden bis Ende 2011 zusätzlich zu den bereits beschlossenen und jährlich laufenden Investitionen 1,3 Mrd. Euro in das System Schiene gepumpt. Zudem sieht ein internes "Wachstumsprogramm" des Vorstandes in den kommenden vier bis fünf Jahren Investitionen von weiteren 1,8 Mrd. Euro für den Erhalt von Bahnhöfen, Lärmschutzmaßnahmen und Ausbau der Gleise, vor allem der großen Schienenknoten, vor. Über die Finanzierung verhandelt der Konzern derzeit ...

Taxi: Senat entscheidet heute, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0616/berlin/
0156/index.html

Berliner Taxis: Da in Berlin Taxi-Konzessionen unbeschränkt vergeben werden, steigt die Zahl der in der Stadt gemeldeten Taxis stetig an. In Berlin waren Ende 2008 genau 7 065 Taxis zugelassen, 250 mehr als ein Jahr zuvor.
Tarife: Der Grundpreis für eine Fahrt beträgt derzeit 3 Euro. Die ersten sieben Kilometer kostet die Fahrt 1,58 Euro pro Kilometer, danach sind 1,20 Euro pro Kilometer fällig. Wer ein Taxi herbeiwinkt und damit bis zu zwei Kilometer fährt, zahlt 3,50 Euro. Diese Preise gelten seit März 2007.
Geplante Erhöhung: Der Senat will voraussichtlich heute die neuen Taxitarife beschließen. Der Grundbetrag soll auf 3,20 Euro steigen, die Kurzstrecke soll künftig 4 Euro kosten. Für die ersten sieben Kilometer sollen Kunden künftig 1,65 Euro pro Kilometer zahlen, sieben Cent mehr als zuvor, der Kilometerpreis für längere Touren soll um acht Cent auf 1,28 Euro steigen. Auf diese Tarife haben sich Taxi-Innung und der Taxi-Verband ...

Schiffsverkehr: 14 Schiffe dieseln in den Osten Berlins zweitgrößte Reederei will von Kreuzberg nach Oberschöneweide umziehen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0616/berlin/
0103/index.html

Karin Schmidl

Seit fast 40 Jahren ist der Kreuzberger Urbanhafen die Heimat der Reederei Riedel. Das Unternehmen ist mit 14 Fahrgastschiffen Berlins zweitgrößte Reederei - nach der Stern und Kreisschifffahrt, die 32 Schiffe unterhält. Jetzt zieht Riedel um. Vom Landwehrkanal an die Spree, von West nach Ost - nach Oberschöneweide. Auf dem Gelände des ehemaligen DDR-Rundfunks an der Nalepastraße entstehen ein Hafen und die neue Zentrale für die rund 130 Mitarbeiter der Reederei.
"Der Urbanhafen ist zu klein für uns geworden, und der Landwehrkanal bleibt für Jahre ein Sanierungsfall, deshalb wollen wir in Oberschöneweide neu anfangen", sagt Reederei-Chef Lutz Freise. Seit gut einem Jahr, als er das Areal gegenüber dem Plänterwald zum ersten Mal sah, verhandelt er mit dem Eigentümer. Ende dieses Monats soll der Kaufvertrag unterschrieben werden.
Es ist kein einfaches Grundstück, das Freise ...

Bus: BVG schafft ingesamt 144 neue Busse an, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1113483/
BVG_schafft_ingesamt_144_neue_Busse_an.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) investieren etwa 36 Millionen Euro in die Modernisierung ihrer Busflotte.
Von Oktober an liefert Mercedes-Benz 144 neue Busse des Modells Citaro LE. 50 Busse werden 2009 aus dem Werk in Mannheim nach Berlin geliefert, wie Hartmut Schick, Leiter der Konzerntochter Daimler Buses, gestern bestätigte. 50 weitere sollen nach BVG-Angaben 2010 folgen, der Rest Ende 2011/Anfang 2012. Bereits seit 2006 sind zwei Busse dieses Modells bei der BVG in Betrieb. Die Eindecker ohne Gelenk sind zwölf Meter lang und bieten samt Stehplätzen Raum für etwa 100 Fahrgäste. Damit wären die Fahrzeuge auf allen BVG-Buslinien einsetzbar. Für den Berufsverkehr auf Hauptlinien ...

15 Juni 2009

Tarife: Linke will Sozialticket ausweiten Wegen geringer Nachfrage soll die Karte in allen Kreisen und Berlin gelten, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11532549/62249/
Wegen-geringer-Nachfrage-soll-die-Karte-in-allen.html

POTSDAM - Das Mobilitätsticket für Bedürftige erreicht bisher nicht die erwartete Resonanz. Laut Infrastrukturministerium wurden von der im September 2008 eingeführten Monatskarte bis Februar rund 30 000 Tickets verkauft. Seither sind nach Angaben des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) monatlich etwa 7000 Karten hinzugekommen. Die Linke fordert angesichts der schleppenen Nachfrage nun eine Ausweitung der Fahrkarte auf Berlin. Das Ticket nütze derzeit jenen wenig, die nach Berlin pendeln müssten, meint Anita Tack, die verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion.
Die Linke geht von 300 000 bis 350 000 Bedürftigen aus, die Anspruch auf die Monatskarte zum halben Preis hätten. Die notwendigen Ausgleichszahlungen des Landes in Höhe von zwei Millionen Euro für die Verkehrsbetriebe seien bei weitem noch nicht ausgeschöpft.
Auffallend an den Verlaufszahlen ist, dass fast zwei Drittel der Tickets ...

Potsdam + Straßenbahn: Tram nach Teltow chancenlos Kreistagskoalition weist Potsdamer Planspiele entschieden zurück, Region sei „sehr gut“ angebunden, aus Potsdamer Neueste Nachrichten

http://www.pnn.de/pm/187615/

Potsdam / Potsdam-Mittelmark - Im mittelmärkischen Kreistag hält man nichts von einer Straßenbahnverbindung zwischen Potsdam-Stern und Teltow. In einer gemeinsamen Presserklärung hat sich die Kreistagskoalition gestern massiv gegen entsprechende Planspiele des Verkehrsbetriebes in Potsdam ausgesprochen und zugleich die Betriebsführung des Potsdamer Verkehrsbetrieb scharf kritisiert. Vip-Geschäftsführer Martin Weiß hatte vor zwei Wochen aus einer Voruntersuchung zitiert, die ein positives Nutzen-Kosten-Faktor einer solchen Tram-Anbindung erwarten ließe. Im Herbst wolle man gemeinsam mit dem Landkreis eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben, deren Ergebnis 2010 vorliegen sollten, hatte Weiß erklärt. Dass der Landkreis sich an solchen Expertisen beteiligt, ist nicht mehr zu erwarten: „Der Verkehrsbetrieb in Potsdam heißt Verkehrsbetrieb in Potsdam, weil er sich um den Verkehr in Potsdam kümmern soll“, heißt es in der gestern versandten Pressemitteilung von den Fraktionschefs Susanne Melior (SPD), Rudolf Werner (CDU), Hans-Peter Goetz (FDP / BIG-BIT) und Wolfgard Preuss (FBB).
Der ViP arbeite Jahr für Jahr mit erheblichem Defizit, gerade auch bei ...

14 Juni 2009

Flughäfen: Im Mai sind auf den Flughäfen Tegel und Schönefeld insgesamt 1,83 Millionen Passagiere abgefertigt worden, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/brandenburg/
article1111874/
Weniger_Fracht_und_Passagiere_auf_den_Airports.html

Weniger Fracht und Passagiere auf den Airports
Samstag, 13. Juni 2009 04:00
Im Mai sind auf den Flughäfen Tegel und Schönefeld insgesamt 1,83 Millionen Passagiere abgefertigt worden.
- Das sind 5,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie die Flughafen Berlin Schönefeld GmbH gestern mitteilte. Auf dem Flughafen Schönefeld sind im Mai 573 560 Fluggäste registriert worden. Dieses Ergebnis entspricht einem Rückgang von 4,2 Prozent. In Tegel wurden im Berichtsmonat 1,25 Millionen Passagiere abgefertigt - 3,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Gesamtzahl der Flugzeugbewegungen belief sich im Mai auf ...

S-Bahn: Rechnungshof prüft Vertrag mit der S-Bahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
berlin/article1112393/
Rechnungshof_prueft_Vertrag_mit_der_S_Bahn.html

Die S-Bahn wird ein Fall für den Landesrechnungshof. Auf Initiative der Grünen prüft die Behörde den 2004 abgeschlossenen Verkehrsvertrag zwischen der S-Bahn Berlin GmbH und dem Land.
Die Grünen kritisieren vor allem, dass der Senat zu wenige Möglichkeiten habe, auf Qualitätseinbußen zu reagieren. Im Vertrag ist festgelegt, dass der Senat seine Zahlungen - in diesem Jahr 232 Millionen Euro - um maximal fünf Prozent kürzen kann, wenn die S-Bahn Grenzwerte für Pünktlichkeit oder Kundenzufriedenheit unterschreitet.
Solche Strafzahlungen träfen die S-Bahn nicht hart genug, kritisiert Grünen-Verkehrsexpertin Claudia Hämmerling. Selbst wenn der Senat seine Sanktionsmöglichkeiten voll ausschöpfen würde, beliefen sich die Strafzahlungen ...

13 Juni 2009

Straßenbahn: Großauftrag: BVG kauft neue Straßenbahnen Zunächst aber nur 99 Züge, weniger als bisher geplant, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0613/berlin/
0106/index.html

Peter Neumann

Berlin bekommt neue Straßenbahnen - wenn auch nicht ganz so viele wie anfangs angekündigt. Der Prüfungsausschuss der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat grünes Licht für den Kauf von Zügen des Typs "Flexity Berlin" gegeben. 99 Bahnen sollen auf jeden Fall angeschafft werden, hieß es am Freitag in BVG-Kreisen. Ob darüber hinaus weitere Fahrzeuge erforderlich sind, werde derzeit von Gutachtern geklärt. Erwartet wird, dass die BVG langfristig wahrscheinlich insgesamt etwas mehr als 130 Flexity-Straßenbahnen kaufen muss. Aber auch diese Zahl läge unter den bisherigen Angaben. Die zuletzt angegebene Maximalsumme von 148 Zügen wird also nicht ausgeschöpft.
Die endgültige Entscheidung über den Kauf trifft am 29. Juni der BVG-Aufsichtsrat. Intern wird aber nicht davon ausgegangen, dass er ...

S-Bahn: S-Bahnen halten den Anforderungen nicht stand - nun müssen 520 Räder ausgetauscht werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0613/berlin/
0031/index.html

Peter Neumann

Man könnte sagen: In diesen S-Bahn-Zügen steckt der Wurm. Tobias Heinemann formulierte es anders. "Wir gehen von einem grundsätzlichen Mangel der Baureihe 481 aus", sagte der Chef der S-Bahn Berlin am Freitag. "Alle Indizien weisen darauf hin, dass ihre Räder nicht den Anforderungen an die Lebensdauer genügen." Das habe sich am 1. Mai gezeigt, als an einem Zug dieses Typs ein Rad brach - wobei glücklicherweise kein Fahrgast verletzt wurde. Jetzt hat das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) Konsequenzen angeordnet, um für größtmögliche Sicherheit zu sorgen. Bei 260 Zwei-Wagen-Einheiten wird die S-Bahn die Räder der vordersten Achsen austauschen. Bis Ende Juli werden 520 neue Radscheiben aus geschmiedetem Stahl montiert. Und das dürfte erst der Anfang sein.
1. Mai, kurz nach zehn Uhr: Als ein Zug der Linie S 5 in Kaulsdorf einfährt, gibt es einen großen ...

S-Bahn: Behinderungen im S-Bahn-Verkehr, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0613/berlin/
0166/index.html

BLZ

Auf der Stadtbahn ist es am Freitagabend zu Behinderungen im S-Bahn-Verkehr gekommen. Der Grund: Auf dem Streckenabschnitt zwischen Hauptbahnhof und der Station Bellevue waren Fahrgäste unberechtigt aus einem Zug ausgestiegen, der vor einem roten Signal wartete. Die Bundespolizei entschied daraufhin, dass der Verkehr unterbrochen wird, wie ein S-Bahn-Sprecher sagte. Wie lange der Zug vor dem roten Signal stand, konnte ...

12 Juni 2009

Bahnverkehr + Regionalverkehr: VBB für Ausbau der Stettiner Bahnlinie, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Uckermark/id/283621

Von Oliver Schwers

Berlin/Gartz Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat sich jetzt doch mit den überraschenden Vorschlägen aus der Uckermark für eine bessere Bahnverbindung zwischen Berlin und Stettin befasst. Auf der jüngsten Regionalkonferenz in Prenzlau verlangte Frank Gotzmann vom Amtsausschuss die Einrichtung eines Regionalexpress 8 als durchgehenden Zug bis Berlin und ohne Umstieg in Angermünde. Ebenso forderten Bahnbefürworter den Ausbau der Strecke ab Passow als zweigleisige Verbindung und eine Elektrifizierung.
"Grundsätzlich würden wir eine Elektrifizierung und einen Ausbau begrüßen", so Brigitta Köttel, Sprecherin des VBB. "Allerdings müssen die technischen Voraussetzungen zwischen Deutschland und Polen besprochen werden." Bisher kam allerdings der seit Langem geforderte Vertrag nicht zustande. Ein durchgehender Zug müsse den Anforderungen beider ...

S-Bahn: Der Niedergang der Berliner S-Bahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
seite3/article1111163/
Der_Niedergang_der_Berliner_S_Bahn.html

Wer in diesen Tagen den Fahrgastvertreter Jens Wieseke nach der Berliner S-Bahn befragt, bekommt als Erstes einen tiefen Stoßseufzer zu hören. Wie so viele, die Busse und Bahnen für die geeignetsten Verkehrsmittel in einer Großstadt halten, leidet Wieseke bei diesem Thema.
- Er leidet mit den Fahrgästen, die sich nun schon seit Monaten in oft überfüllte, teilweise verdreckte Wagen drängeln müssen oder sich über Verspätungen und Zugausfälle ärgern.
Mitleid hat Wieseke aber auch mit den S-Bahn-Mitarbeitern, die den Ärger der Fahrgäste abbekommen. "Auch bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) läuft gegenwärtig nicht alles optimal, aber wenn es zurzeit Beschwerden gibt, dann über die S-Bahn", sagt der Vizechef des Berliner Fahrgastverbandes. Das Nahverkehrsunternehmen sei dabei, das bei den Berlinern mühsam erworbene ...

S-Bahn: Senatorin droht der S-Bahn mit Vertragsende Mehr Qualität gefordert/ Zahl der Zug-Ausfälle ist gestiegen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0612/berlin/
0037/index.html

Peter Neumann

Der Streit zwischen dem Senat und der S-Bahn spitzt sich weiter zu. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) drohte gestern damit, das der Verkehrsvertrag mit dem Unternehmen zum Jahr 2017 gekündigt wird. "Bei der jetzigen Qualität kann ich eine erneute Direktvergabe nicht in Aussicht stellen", sagte sie im Abgeordnetenhaus. Auch eine vorfristige Kündigung des Vertrags sei "durchaus eine Möglichkeit", die zu prüfen wäre. Zudem kündigte Junge-Reyer eine weitere Zuschusskürzung an.
Die Senatorin kritisierte, dass die S-Bahn in den vergangenen Jahren mehr auf den betriebswirtschaftlichen Erfolg als auf die Verbesserung der Qualität gesetzt habe. "Die Einstellung der Verantwortlichen muss sich sehr schnell ändern", sagte sie. Junge-Reyer verlangte, 80 stillgelegte S-Bahn-Wagen wieder in Betrieb zu nehmen. In Zukunft solle nicht mehr das Unternehmen selbst, sondern ein unabhängiger ...

S-Bahn: Umfangreiches Maßnahmenpaket gestartet / S-Bahn-Chef Heinemann fordert Fahrzeughersteller Bombardier zum Handeln auf

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090612.html

(Berlin, 12. Juni 2009) Die S-Bahn Berlin zieht aus dem Radscheibenbruch vom 1. Mai klare Konsequenzen und startet mit sofortiger Wirkung ein umfangreiches Austauschprogramm für die Räder an Fahrzeugen der Baureihe 481. Bis Ende Juli wird die S-Bahn Berlin bei zunächst 260 Viertelzügen 520 Räder der führenden Achsen austauschen, deren Laufleistung über 650.000 Kilometern liegt. Zu diesem Vorgehen hat sich die S-Bahn Berlin gegenüber dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA) verpflichtet.

Parallel werden derzeit Messfahrten vorbereitet, die bis Ende Juli abgeschlossen und ausgewertet werden. Danach wird mit dem EBA abgestimmt, ob und in welchem Umfang ein weiterer Rädertausch erforderlich ist. Vorsorglich hat die S-Bahn Berlin hierfür weitere 1.500 Räder bei der Industrie bestellt, über deren Auslieferungstermin zurzeit verhandelt wird.

Der Geschäftsführer der S-Bahn Berlin, Tobias Heinemann, forderte die Herstellerfirma der Züge zu umgehendem Handeln auf: „Wir erwarten, dass sich Bombardier zu seiner Verantwortung bekennt und gemeinsam mit uns unverzüglich die Probleme behebt.“

Zur Einhaltung des ehrgeizigen Zeitplans und zur Sicherstellung höchster Sicherheitskriterien bis zum Abschluss der Maßnahmen hat die S-Bahn Berlin ihre Werkstattkapazitäten erweitert und rund 60 zusätzliche Mitarbeiter aus anderen Unternehmensbereichen der Deutschen Bahn und von Fremdfirmen im Einsatz. Zusätzlich zu regelmäßigen Ultraschallprüfungen der Radsatzwellen und neu eingeführten Wirbelstrommessungen an den Rädern begutachten die Techniker in den Betriebswerkstätten Grünau und Wannsee im 7-Tage-Rhythmus die Räder. Bei sämtlichen zusätzlichen Prüfarbeiten wurden bislang keine Beschädigungen von Rädern und Radsatzwellen festgestellt.

Um den Werkstätten zur Umsetzung des Maßnahmenplans ausreichend Fahrzeuge zur Verfügung stellen zu können, verkürzt die S-Bahn Berlin auf den Nord-Süd-Linien einen Teil der eingesetzten Züge. S-Bahn-Geschäftsführer Tobias Heinemann erklärte: „Wir setzen alles daran, schnellstmöglich wieder die gewohnte Zuglänge anbieten zu können. Einschränkungen des Fahrplans wird es nicht geben.“

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

11 Juni 2009

S-Bahn + Straßenbahn: Straßen- und Friedhofsbahn für Zehlendorf und Kleinmachnow kein Thema / Stäglin: „Wir dürfen uns nicht verheddern“, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11529336/60889/
Strassen-und-Friedhofsbahn-fuer-Zehlendorf-und-Kleinmachnow-kein.html

KLEINMACHNOW - Bezirksstadtrat Uwe Stäglin, in Steglitz-Zehlendorf zuständig für das Resort Bauen, Stadtplanung und Natur, war ungehalten. Bei der Präsentation der Vorstudie zum möglichen Bau einer S-Bahn-Strecke von Zehlendorf nach Kleinmachnow-Dreilinden am Dienstag tauchten aus dem Publikum hartnäckig Nachfragen nach der „Friedhofsbahn“ von Wannsee nach Stahnsdorf und der Straßenbahn von Potsdam nach Teltow auf.
„Wenn wir uns jetzt in ’zig Varianten für den Schienenverkehr verheddern, geht in der Region gar nichts voran“, beschied Stäglin sichtlich genervt. Die Vorstudie habe sich ausschließlich mit der Verlängerung der S 1 nach Dreilinden beschäftigt. „Und das ist kein Wolkenkuckucks-heim, sondern eine realistische Chance.“
Auch Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert (SPD) wollte von Straßen- und Friedhofsbahn zu dieser Stunde nichts wissen. „Da gibt es vage Ideen, ich sehe aber zunächst einmal keinen Zusammenhang mit der hier untersuchten ...

allg.: Berlin und Brandenburg stellen erstmals gemeinsame Verkehrsprognose vor, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0611/berlin/
0038/index.html

Fahrrad gewinnt, Auto verliert
Berlin und Brandenburg stellen erstmals gemeinsame Verkehrsprognose vor
Peter Neumann

Der Verkehr in Berlin wird in den kommenden Jahren weiter zurückgehen - trotzdem hält der Senat an seinem Plan fest, die Autobahn A 100 von Neukölln zunächst zum Treptower Park und später bis zur Frankfurter Allee zu verlängern. "Unsere neue Verkehrsprognose stellt dieses Projekt nicht in Frage", sagte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern. Denn sie bestätige, dass die Autobahn viele Anlieger an heute stark befahrenen Stadtstraßen entlaste - in der ersten Stufe werden es 60 000, später dann 110 000 sein.
Erstmals haben sich mit Berlin und Brandenburg zwei Bundesländer zusammengetan, um eine gemeinsame Gesamtverkehrsprognose zu erstellen. Drei Jahre waren die Forscher beschäftigt. Sie betrachteten den Zeitraum von 2006 bis ...