31 Juli 2009

Straßenverkehr: Wo in Berlin die Straßen ausgebessert werden, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article1142272/
Wo_in_Berlin_die_Strassen_ausgebessert_werden.html

Sommerzeit ist Straßenbauzeit. Meist werden Fahrbahnen geflickt, aber auch erneuert, Leitungen verlegt, Brücken gebaut und Tunnel saniert. Infolge des Konjunkturprogramms wird jetzt besonders viel gegraben. Morgenpost Online zeigt die schlimmsten Staus, die wichtigsten Arbeiten und wann Autofahrer wieder freie Fahrt haben.
Die Tiefbauämter der Berliner Bezirke haben viele Ausbesserungsarbeiten in die Ferien gelegt. Umso verwunderlicher, dass auf der Wochenliste der Verkehrslenkung Berlin, die bis gestern gültig war, nur 13 Straßen-Baustellen aufgelistet waren. Urlaubszeit also auch dort. In vielen bezirklichen Tiefbauämtern hieß es ebenfalls: „Wir sind unterbesetzt. Eine Liste mit den Baustellen steht nicht zur Verfügung.“
Auch die Frage, ob die Baustellen bereits eingerichtet oder schon beendet sind, konnte vielfach nicht beantwortet werden. Nur so viel: „Die Aufträge sind ...

Straßenbahn + Frankfurt/Oder: 2012 soll Tram über Oder fahren, aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Frankfurt+%2528Oder%2529/
id/289915

Von Heinz Kannenberg

Der Neuanlauf für eine grenzüberschreitende Straßenbahn von Frankfurt nach Slubice tritt in eine weitere vorbereitende Phase. Beide Städte verständigten sich, ein Ingenieurbüro mit der konkreten Projektstudie zu beauftragen. 2012 soll die Bahn über die Oder fahren.
Die Arbeitsgruppenberatung der Stadtverwaltungen von Frankfurt und Slubice zur gemeinsamen Straßenbahn war relativ kurz und zugleich ergebnisreich. Beide Seiten verständigten sich laut Frankfurts Beigeordnetem Peter Edelmann (SPD), ein deutsches Ingenieurbüro zu beauftragen, eine verkehrsplanerische Studie für die grenzüberschreitende Tram zu erarbeiten. Sie soll Lösungen für technische Fragen des Projektes vorschlagen. Tomasz Pilarski, Beauftragter des Slubicer ...

Bahnverkehr: VERKEHR: Grünes Licht für Bahnstrecken-Ausbau 148 Millionen Euro nach Brandenburg, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11571673/485072/
Millionen-Euro-nach-Brandenburg-Gruenes-Licht-fuer-Bahnstrecken.html

BERLIN - Der Bund stellt aus Mitteln des ersten Konjunkturprogramms 517 Millionen Euro für den Ausbau von Bahnstrecken bereit. Das gab Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) gestern bekannt. Die in letzter Minute um einige Projekte erweiterte Liste umfasst 18 Vorhaben für den Personen- und Güterverkehr. 148 Millionen Euro fließen nach Brandenburg und Berlin.
Größtes Einzelprojekt ist mit 130 Millionen Euro der Ausbau der Bahnstrecke von Berlin nach Cottbus für Tempo 160. Die Deutsche Bahn hatte den Ausbau der Strecke angekündigt, wegen fehlender Mittel aber immer wieder vertagt. Fest eingeplant sind auch sechs Millionen Euro für die Anbindung des Flughafens BBI in Schönefeld (Dahme-Spreewald).
Kurzfristig neu aufgenommen in die Liste wurde der Austausch von Gleisen auf zwei Abschnitten der Bahnstrecke Berlin – Dresden bei Doberlug-Kirchhain und ...

Bahnindustrie: Siemens brechen die Aufträge weg, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0731/wirtschaft/
/index.html

BERLIN. Schlafwagen für die russische Eisenbahn, Nahverkehrszüge für Olympia 2014 in Sotschi, Ausbau der Energieinfrastruktur für die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika - allein diese drei der jüngsten Siemens-Aufträge könnten eigentlich Gutes verheißen: Das Unternehmen, so scheint es, ist nach der Schmiergeldaffäre und trotz der Krise international gut im Geschäft. Die Aufträge für Russland und Südafrika haben immerhin einen Wert von mehr als zwei Milliarden Euro. Summa summarum bringt es Siemens auf einen Auftragsbestand von 84 Milliarden. Dennoch zeigte sich Vorstandschef Peter Löscher gestern bei der Vorlage der Quartalszahlen alles andere als rundum glücklich. Der Grund: Trotz der drei Großaufträge sind die Bestellungen im abgelaufenen dritten Quartal von April bis Ende Juni unerwartet stark eingebrochen. Damit schrumpfte der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ...

S-Bahn: Neustart mit kleinen Fehlern Die S-Bahn stockt ihr Angebot wieder auf - vom Normalbetrieb ist sie aber noch weit entfernt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0731/berlin/
0033/index.html

Gestern wurde der S-Bahnhof Bellevue geputzt, heute ist die Station Tiergarten an der Reihe. Berlins S-Bahn rüstet sich für den Montagmorgen. Denn dann wird der derzeit geltende Notfahrplan aufgehoben - auf sechs stillgelegten Strecken und 15 S-Bahnhöfen zieht neues Leben ein. Das heißt aber nicht, dass wieder alles so ist wie früher. Von den S-Bahnen, die für den Normalbetrieb benötigt werden, stehen lediglich 40 Prozent zur Verfügung, die anderen sind in der Werkstatt oder auf dem Abstellgleis. Darum gibt es weiterhin auf fast allen Linien nur einen 20-Minuten-Takt, oft sind Kurzzüge unterwegs. Zudem klafft auf der Ost-West-Strecke im Zentrum eine Lücke im Fahrplan. Wer Pech hat, muss dort 13 Minuten warten.
"Bei der Planung für die nächste Woche ist uns leider ein kleiner Fehler unterlaufen", sagte Bahnsprecher Burkhard Ahlert. "Versehentlich wurde eine Zugfolgelücke auf der Stadtbahn übersehen." In Richtung Westen beträgt der Abstand ...

S-Bahn: So kommen die Fahrgäste ab Montag ans Ziel, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0731/berlin/
0028/index.html

Vom 3. August an stehen der S-Bahn 229 Viertelzüge, die aus jeweils zwei Wagen bestehen, zur Verfügung. Das sind 64 mehr als heute. Die Werkstätten kommen mit den angeordneten Wartungsarbeiten an Rädern und Achsen gut voran. Darum beginnt die S-Bahn eine Woche früher als angekündigt damit, ihren Notfahrplan aufzuheben. Das volle Zugangebot ist aber noch nicht möglich.
S 1: Auch hier weiterhin nur 20-Minuten-Takt. Bis zum 11. August ist die Linie zwischen Schlachtensee und Wannsee wegen Bauarbeiten außer Betrieb. So lange fahren die Züge Oranienburg-Schlachtensee und Wannsee-Potsdam. Alle zehn Minuten gibt es einen Schienenersatzverkehr vom Rathaus Steglitz nach Wannsee, die Busse halten am U-Bahnhof Krumme Lanke.

S 2: 20-Minuten-Takt Bernau-...

S-Bahn: Erweitertes Fahrplanangebot ab Montag, 3. August

http://www.vbbonline.de/index.php?
cat=999&sCat=999#anker10

Ab Montag, dem 3. August fahren die S-Bahnen wieder grundsätzlich auf allen Strecken, jedoch noch nicht mit maximaler Zuglänge. Es wird ein 20-Minuten-Grundtakt angeboten, auf dem Ring rollen die S-Bahnen alle 10 Minuten. Die Ersatzverkehre mit Bussen sowie die Ergänzungsverkehre mit Regionalzügen können somit größtenteils entfallen. Das neue Fahrplanangebot gilt zunächst bis 11. August. Danach erfolgen weitere Angebotsanpassungen, über die rechtzeitig informiert wird.

So fahren die S-Bahn-Linien ab 3. August:

Auf den zwischenzeitlich eingestellten Streckenabschnitten Stadtbahn (Zoologischer Garten - Ostbahnhof), Spandau - Olympiastadion, Wartenberg - Springpfuhl und Adlershof - Flughafen Schönefeld fahren wieder S-Bahnen. Einzig auf dem Abschnitt Strausberg - Strausberg Nord werden die S-Bahnen weiterhin durch Busse ersetzt.

Die Linie S1 fährt alle 20 Minuten Oranienburg - Schlachtensee sowie Wannsee - Potsdam Hauptbahnhof. Die Strecke Schlachtensee - Wannsee ist wegen Bauarbeiten unterbrochen. Es fahren alle 10 Minuten Busse im Ersatzverkehr zwischen den Bahnhöfen Rathaus Steglitz, Krumme Lanke und Wannsee.

Die Linie S2 fährt alle 20 Minuten Bernau - Blankenfelde.

Die Linie S25 fährt alle 20 Minuten Hennigsdorf - Teltow Stadt.

Die Linie S3 fährt alle 20 Minuten Erkner - Ostbahnhof und wird auf dem Abschnitt Friedrichshagen - Ostbahnhof tagsüber auf einen 10-Minuten-Takt verstärkt.

Die Linien S41/S42 (Ringbahn) fahren alle 10 Minuten.

Die Linie S45 (Flughafen Schönefeld - Hermannstr.) bleibt außer Betrieb. Bitte nutzen Sie zwischen Flughafen Schönefeld und Schöneweide die Linie S9 sowie zwischen Schöneweide und Hermannstr. bzw. Südring die Linie S46.

Die Linie S46 fährt alle 20 Minuten Südkreuz - Königs Wusterhausen. Somit werden die Nord-Süd-Linien S2 und S25 aus dem Berliner Südosten wieder direkt erreicht.

Die Linie S47 fährt alle 20 Minuten Spindlersfeld - Schöneweide und weiter als Linie S8 über Ostkreuz nach Hohen Neuendorf. Zwischen Schöneweide und Südkreuz bzw. Bundesplatz nutzen Sie bitte die Linie S46.

Die Linie S5 fährt alle 20 Minuten Strausberg - Westkreuz - Olympiastadion. Zwischen Strausberg Nord und Strausberg fahren alle 40 Minuten Busse im Ersatzverkehr. Nutzen Sie bitte auch die Tram 89 zwischen dem Bahnhof Strausberg und Lustgarten (Altstadt).

Die Linie S7 fährt alle 20 Minuten Ahrensfelde - Westkreuz - Olympiastadion. Wegen Bauarbeiten werden die S-Bahnen zwischen Messe Süd und Wannsee (mit Zwischenhalt in Nikolassee) sowie zwischen Messe Süd und Grunewald durch Busse ersetzt. Außerdem fahren tagsüber vier Regionalzüge pro Stunde zwischen Berlin Ostbahnhof und Potsdam Hauptbahnhof (Linie RE1).

Die Linie S75 fährt alle 20 Minuten Wartenberg - Ostbahnhof. Zwischen Ostbahnhof und Innenstadt nutzen Sie bitte die Linien S5, S7 und S9 sowie den verstärkten Bahn-Regionalverkehr.

Die Linie S8 fährt alle 20 Minuten Hohen Neuendorf - Schöneweide und weiter als Linie S47 nach Spindlersfeld. Zwischen Schöneweide und Grünau bzw. Zeuthen nutzen Sie bitte die Linie S46.

Die Linie S85 (Waidmannslust - Grünau) bleibt außer Betrieb. Zwischen Waidmannslust und Bornholmer Str. nutzen Sie bitte die S1, zwischen Bornholmer Str. und Schöneweide die S8 sowie zwischen Schöneweide und Grünau die Linie S46.

Die Linie S9 fährt alle 20 Minuten Flughafen Schönefeld - Spandau.

Straßenverkehr + Bahnverkehr: „Parkhaus Gedächtniskirche / Zoo“ – DB BahnPark startet Kooperation mit dem ADAC Überspringen: „Parkhaus Gedächtniskirche / Zoo“ – DB BahnPark startet Kooperation mit dem ADAC Gutscheinaktion vom 3. August bis 15. Oktober 2009

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090730a.html

(Berlin, 30. Juli 2009) Die DB BahnPark GmbH startet am 3. August in Kooperation mit dem ADAC Berlin-Brandenburg e. V. eine attraktive Gutscheinaktion.

Mit diesen Gutscheinen kann man im Parkhaus Gedächtniskirche / Zoo einen Tag lang kostenlos parken.

Auch sonst wartet das Parkhaus mit einem attraktiven Angebot auf: 24 Stunden lang parken für nur 3 Euro. Dazu stehen 580 Stellplätze bereit.

Das Parkhaus befindet sich an der Budapester Straße 38 – in bester Lage zu allen wichtigen Punkten der City West. Praktisch neben dem Eingang "Elefantentor" zum Zoo, gegenüber dem Europacenter am Breitscheidplatz, nur 100 Meter von der Gedächtniskirche entfernt. Ein Katzensprung zum Ku'damm, zum Tauentzien, zum KaDeWe und natürlich zum Bahnhof Zoo.

Die 24.000 Gutscheine für das DB BahnPark-Parkhaus Gedächtniskirche / Zoo werden in den Geschäftsstellen des ADAC in Berlin-Wilmersdorf (Bundesallee 29/30), in Berlin-Mitte (Taubenstraße 20-22) sowie in Potsdam (Jägerallee 16) verteilt.

Gleichzeitig kann man mit diesem Gutschein an einem Preisausschreiben teilnehmen. Zu gewinnen gibt es folgende Preise:

1. Preis: Ein ADAC-Reisegutschein im Wert von 500 Euro

2. bis 10. Preis: Je ein ADAC-Reisegutschein im Wert von 200 Euro

11. bis 20. Preis: Je ein TomTom-Navigationsgerät Europe 31 in limitierter ADAC-Edition

21. bis 30. Preis: Je ein ADAC-Fahrsicherheitstraining.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

30 Juli 2009

Tarife + Bahnverkehr: Mit dem Europa-Spezial jetzt auch nach Polen reisen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Günstig zu Sehenswürdigkeiten in Warschau, Posen, Krakau

Die Deutsche Bahn hat das Preisangebot Europa-Spezial der Deutschen Bahn jetzt auch auf Polen ausgeweitet. Von jedem deutschen Bahnhof aus sind ab 39 € 2.Klasse, einfache Fahrt (1. Klasse ab 69 €) viele Städte Polens zu erreichen.
Auf bestimmten Verbindungen auch schon günstiger, zum Beispiel Berlin-Posen/Poznan ab 19 € (1. Klasse ab 29 €). Besitzer einer BahnCard 25 erhalten je 5 € Rabatt.
Besonders eignet sich die Reise mit dem Berlin-Warschau-Express. Dreimal täglich verkehren die Eurocity-Züge von Berlin über Frankfurt (Oder) und Posen/Poznan in die polnische Hauptstadt Warschau/Varszawa. Für den Berlin–Warschau–Express gilt Reservierungspflicht.
Beim Kauf einer Fahrkarte und gleichzeitiger Buchung eines Sitzplatzes ist die ...

Regionalverkehr: Entscheidung über Regionalbahnstrecken DB Regio gewinnt Lose 1 und 3, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Im Vergabeverfahren „Netz Stadtbahn“ wurden der DB Regio AG und der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG) die Zuschläge erteilt.
Das Ausschreibungsverfahren wurde jetzt vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) im Auftrag der Länder Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern abgeschlossen. 16 Regionalexpress- und Regionalbahnstrecken standen in vier Losen zur Vergabe. Dabei war ausgeschlossen, dass ein Bewerber alle Lose gewinnen konnte.
Ausgeschrieben waren ca. 22 Millionen Zugkilometer mit einem Auftragsvolumen von insgesamt rd. 1,3 Milliarden Euro. Die DB Regio AG erhält den Zuschlag für die Lose 1 und 3. Damit wird sie weiterhin den Betrieb der Linien RE 1, RE 7, RE 11, RB 13, RB 14, RB 20, RB 21, RB 22, RB 23 sowie des neuen Flughafenexpresses RE 9 sicherstellen. Außerdem übernimmt die DB Regio AG ab Dezember 2014 den Abschnitt Berlin-Lichtenberg–Eberswalde als RB 24, was dem Linienast der heutigen ...

Tarife + Bahnverkehr + Regionalverkehr: Entschädigungsverfahren bei Bahnverspätungen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Einheitliche Regelungen auf der gesamten Reisekette

Am 29. Juli 2009 traten in Deutschland neue Fahrgastrechte in Kraft. Aus diesem Anlass hat der Tarifverband der Bundeseigenen und Nichtbundeseigenen Eisenbahnen in Deutschland (TBNE) gemeinsam mit der Deutschen Bahn ein bundesweit einheitliches Entschädigungsverfahren auf den Weg gebracht, das auch den Nahverkehr einschließt. Damit können Bahnkunden ihre Ansprüche bei Zugverspätungen oder -ausfällen geltend machen, vorausgesetzt, ihre Reise endet über 60 Minuten verspätet und eine der beteiligten Bahngesellschaften ist dafür verantwortlich.
Seine Ansprüche kann der Kunde mit einem einzigen Fahrgastrechte-Formular geltend machen, das beim Servicepersonal im Zug, in den Vertriebsstellen der teilnehmenden Bahnen, im Internet und bei den ...

Regionalverkehr: Was einst die „Stille Pauline“ war ist heute der „Prignitz-Express“, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Am RE 6 wurde zwar lange gebaut, aber mit nachhaltigem Erfolg

Als 1880 auf der Strecke Berlin–Hamburg der Abschnitt Paulinenaue–Neuruppin an den öffentlichen Verkehr angeschlossen wurde, da nannten ihn die Bewohner der Region „Stille Pauline“. Gut ein Jahrhundert später verkehren hier die „Ferkeltaxen“ – die dunkelroten Schienenbusse – teilweise nur noch mit 30 km/h Höchstgeschwindigkeit. Der Streckenabschnitt ist in einem miserablen Zustand. Sein Ende scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein.
Doch dann tritt im Jahr 1993 ein Plan auf den Plan, der ihm zu neuem Leben verhelfen soll – das „Zielnetz 2000“. Als langfristige Grundlage für die Entwicklung des Schienenpersonennahverkehrs in Brandenburg sieht er vor, die „Stille Pauline“ zur modernen Bahnverbindung zwischen dem regionalen Entwicklungszentrum Neuruppin und ...

Bahnhöfe + Potsdam: 20 Jahre Mauerfal: Eröffnung Potsdamer Hauptbahnhofes, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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In Betrieb: Brandenburgs bedeutendster Bahnhof
Potsdam Hauptbahnhof wurde 2000 eröffnet

Nach der Maueröffnung eine Ruine, heute der bedeutendste Bahnhof in Brandenburg mit bis zu 60 000 Besuchern und Fahrgästen am Tag: Am 28. Mai 2000 wurde Potsdams Hauptbahnhof nach drei Jahren Bauzeit offiziell eröffnet. Nah- und Fernverkehr sind an der Station ideal miteinander verbunden. Es gibt vier Gleise, an denen die Regional- und Fernbahnen halten, sowie zwei Gleise für die S-Bahnen. Zur Eröffnung verkehrten 27 Bus- und 2 Straßenbahnlinien direkt vor dem Bahnhof, heute sind 5 Tramlinien hinzugekommen.

Der Bahnhof während des Baus
Mit dem Bau der Berliner Mauer hatte der Potsdamer Bahnhof seine ...

Museum: Ausstellung des Berliner S-Bahn-Museums zum Mauerfall, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Das Berliner S-Bahn-Museum erinnert mit einer Ausstellung an den Mauerfall, die
ab 12. August in Potsdam erstmalig gezeigt wird.
Mauerfall

Betrachtet werden alle Verkehrsmittel, die einen Beitrag dazu leisteten, die Menschen aus Ost und West, aus Berlin, Potsdam oder Nauen und Oranienburg wieder zusammenzubringen. Berichtet wird u.a. anhand vieler Fotos auf rund 40 Tafeln über rasch eingerichtete Busverbindungen, die schrittweise Wiederinbetriebnahme der S-Bahn zwischen den beiden Stadthälften und ins Umland, aber auch über die früheren „Geisterbahnhöfe“ unter Ost-Berlin.
Am Verkehr zwischen Potsdam und Berlin zeigt sich exemplarisch der Wandel, der sich innerhalb weniger Monate vollzog. Wo es noch Anfang November keine Verbindung gab, ...

Bahnhöfe + U-Bahn + S-Bahn: Berlins jüngste U-Bahnlinie mit S-Bahn-Anschluss, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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U55 wird am 8. August eröffnet / Station Unter den Linden heißt dann Brandenburger Tor

Wer in den vergangenen Wochen am unterirdischen S-Bahnhof Unter den Linden ausgestiegen ist, ahnt nicht, was wenige Meter weiter im Erdreich passiert. Denn dort laufen seit Monaten die Bauarbeiten für eine neue U-Bahnstation mit Namen Brandenburger Tor.
Sicher war etwas davon zu hören, aber dass im Zuge der Arbeiten beispielsweise ein riesiger Eisblock entstand, damit die Baugruben nicht voll Grundwasser liefen, ließ sich wohl kein Fahrgast träumen.
Immer im Blick hatte die Bauüberwachung dabei den S-Bahnhof und das benachbarte Hotel Adlon, die ihren Betrieb normal weiterführten. Lediglich aufmerksamen ...

Flughäfen: Die Regelungen zu Nachtflügen auf dem neuen Flughafen BBI sorgen wenige Wochen vor der Landtagswahl am 27. September für Ärger., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
berlin/article1141731/
BBI_Streit_um_Nachtflug_Beschluss.html

Die Schutzgemeinschaft Umlandgemeinden Flughafen Schönefeld und der Bürgerverein Brandenburg Berlin (BVBB) werfen der Landesregierung vor, einen Beschluss bis nach der Wahl zurückzuhalten zu wollen, um potenzielle Wähler nicht zu verprellen. Noch bis Mitte Juli hatte es nach Angaben des Vorsitzenden der Schutzgemeinschaft und Schulzendorfer Bürgermeisters Herbert Burmeister (Linke) vom Brandenburger Infrastrukturministerium geheißen, es gebe im August eine Regelung. Vor einigen Tagen habe man diese Ansage zurückgezogen.
"Wir waren zunächst vom Infrastrukturministerium angewiesen worden, in unserem Gemeindekurier die Auslegung des Beschlusses zum Nachtflug für Mitte August anzukündigen. Jetzt hieß es vom Ministerium, die Mitteilung sei nicht mehr notwendig. Die Auslegung werde auf ...

U-Bahn: Baumfällungen in der Karl-Marx-Allee Ab August werden Tunneldecken der U-Bahn-Linie 5 saniert - dafür muss Grün weichen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0730/berlin/
0051/index.html

Die Sanierung der U-Bahn-Linie 5 liegt zwar erst wenige Jahre zurück, da kündigt die BVG neue Arbeiten an. 2005 waren zwischen Alexanderplatz und Hönow die letzten Bahnhöfe und Gleise erneuert worden, jetzt wird dem U-Bahn-Tunnel aufs Dach gestiegen.
"Wir müssen dringend die Tunneldecken sanieren", sagt BVG-Sprecherin Petra Reetz. Die Abdichtungen seien von Regen- und Tauwasser, aber auch von Streusalzen, die ins Erdreich gesickert sind, stark angegriffen. "Jeder würde einen Schreck kriegen, wenn er das sehen könnte", so Reetz. Begonnen mit den Arbeiten wird am 10. August auf dem ältesten Abschnitt der U 5, der seit mehr als 70 Jahren existiert und direkt unter der heutigen Karl-Marx-Allee verläuft: mit der Strecke zwischen Schillingstraße, Strausberger Platz und Weberwiese. Der U-Bahn-Verkehr ist ...

S-Bahn: Der Bundestag soll helfen Berlinerin reicht Petition im Parlament ein - damit die S-Bahn mehr Geld bekommt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0730/berlin/
0029/index.html

Die Probleme bei der S-Bahn sind nun auch Gegenstand einer Petition an den Bundestag. Eine Forderung lautet: Das Parlament soll den Bund als Eigentümer der Deutschen Bahn (DB) auffordern, "Schließungen von Werkstätten rückgängig zu machen und Personal zur Instandhaltung zusätzlich einzustellen". Die Autorin, Maritta Strasser aus Berlin, hofft nun, dass ihre Petition zur S-Bahn bis zum 9. September von mindestens 50 000 Bürgerinnen und Bürgern unterstützt wird. Dann gebe es eine öffentliche Debatte im Bundestag.
Für Maritta Strasser, die in dem Berliner Verbindungsbüro eines großen Wirtschaftsverbands für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich zeichnet, ist es eine Premiere. Das S-Bahn-Chaos hat sie dazu bewegt, zum ersten Mal eine Petition einzureichen. "Die auf die S-Bahn angewiesenen Menschen haben Schwierigkeiten, ihre ...

Bahnverkehr: DB stellt Talgo-Nachtzüge auf das Abstellgleis, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0730/berlin/
0105/index.html

Peter Neumann

Die Deutsche Bahn (DB) setzt ihre Nachtzüge der spanischen Bauart Talgo nach dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember nicht mehr ein. Betroffen sind die City-Night-Line-Strecken von Berlin und Hamburg nach München. "Im Zuge einer Flottenbereinigung stellen wir die Linien auf die üblichen Schlaf- und Liegewagen um", sagte Karl-Josef Bales von DB Autozug. Die Berliner und Hamburger Wagen werden zwischen Hildesheim und München zu einem Zug vereinigt. Mit der Kapazitätsverringerung reagiert die DB darauf, dass die Zahl der Nachtreisenden sinkt - wegen der Konkurrenz durch "steuerlich begünstigte Flieger" und weil die Zugfahrt Berlin-München tagsüber weniger als ...

29 Juli 2009

S-Bahn fährt ab Montag wieder vom Zoo zum Ostbahnhof Fast alle Streckensperrungen werden Anfang der kommenden Woche aufgehoben. Das ist schneller als erwartet, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0729/berlin/
0026/index.html

Die gute Nachricht für die Fahrgäste traf gestern um kurz nach 14 Uhr ein. Sie lautet: Bereits vom kommenden Montag an wird die S-Bahn Berlin fast ihr gesamtes Streckennetz wieder befahren. Am 3. August wird der S-Bahn-Betrieb nicht nur zwischen Zoo und Ostbahnhof wieder aufgenommen - auch die S-Bahn-Gleise zum Flughafen Schönefeld, nach Spandau und Wartenberg können dann keinen Rost mehr ansetzen. Zwischen Mühlenbeck-Mönchmühle und Blankenburg sowie zwischen Bornholmer Straße und Schönhauser Allee rollen ebenfalls wieder S-Bahnen. Damit beginnt die S-Bahn früher als geplant damit, ihren seit dem 20. Juli geltenden Notfahrplan aufzuheben - ursprünglich war dies erst für den 10. August angekündigt.
Der Normalzustand wird allerdings noch nicht wieder erreicht. Fast alle Linien werden weiterhin nur alle 20 Minuten befahren, vielerorts rollen nur Vier-Wagen-Züge. Zwischen Westkreuz und Wannsee sowie ...

S-Bahn Berlin befährt ab Montag wieder weite Teile des Netzes

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090728a.html

(Berlin, 28. Juli 2009) Ab kommenden Montag, 3. August, nimmt die S-Bahn Berlin den Zugbetrieb zwischen Zoologischer Garten und Ostbahnhof sowie nach Flughafen Schönefeld, Spandau, Wartenberg und Mühlenbeck-Mönchmühle wieder auf. Die meisten Linien werden im 20-Minuten-Grundtakt bedient. Auf der Stadtbahn und im Nord-Süd-Tunnel fahren jeweils neun Züge pro Stunde und Richtung. Auf der Ringbahn und der Linie S3 zwischen Ostbahnhof und Friedrichshagen wird ein 10-Minuten-Takt angeboten.

Zwischen Strausberg und Strausberg Nord sowie Westkreuz und Wannsee fahren weiterhin Busse. Der bestehende S-Bahn-Ergänzungsverkehr mit Regionalzügen zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Berlin Ostbahnhof bleibt in vollem Umfang bestehen. Wegen Brückenbauarbeiten ist die Linie S1 vom 3. bis 11. August zwischen Schlachtensee und Wannsee außer Betrieb. Dafür fährt alle 10 Minuten ein Schienenersatzverkehr von Wannsee nach Rathaus Steglitz, der zusätzlich den U-Bahnhof Krumme Lanke bedient.

S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner erklärte: „Die Stadtbahn, Hauptschlagader des S-Bahn-Netzes, geht wieder in Betrieb. Auf den Innenstadtbahnhöfen zieht wieder Leben ein. Die Berliner und alle Gäste der Stadt erreichen ihre Ziele wieder einfacher und schneller. Ich bin froh, dass wir diese wichtige Etappe schneller als geplant erreichen konnten.“

Durch das verbesserte Angebot ab Montag entfallen die meisten Ersatz- und Ergänzungsverkehre. Dazu gehören die Zusatzzüge im Nord-Süd-Fernbahntunnel zwischen Südkreuz und Gesundbrunnen sowie der Schienersatzverkehr zwischen Zoologischer Garten und Nordbahnhof. Nicht mehr eingesetzt werden zudem die Buslinien zwischen Mühlenbeck-Mönchmühle und Buch, zwischen Grünau und Schönefeld sowie zwischen Alexanderplatz und Flughafen Schönefeld. Der Schnellbus SXF1 zwischen Südkreuz und Flughafen Schönefeld kann weiter zuschlagfrei zum VBB-Tarif benutzt werden.

Die S-Bahn Berlin informiert ihre Fahrgäste ab dem 31. Juli über das verbesserte Angebot umfassend im Internet unter www.s-bahn-berlin.de, über eine weitere Extraausgabe der Kundenzeitung „punkt3“, die auf allen Bahnhöfen erhältlich ist, aktuelle Fahrplanaushänge auf den Bahnsteigen und am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74 33 33. Die aktualisierten Fahrplandaten sind ab Freitag verfügbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

28 Juli 2009

Regionalverkehr: Im "E-Talent" von Berlin ins Umland Bahnbetreiber versprechen mehr Service und Komfort, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0728/berlin/
0042/index.html

Bahn-Fahrgäste in Berlin und Brandenburg können sich auf neue Fahrzeuge, mehr Zugfahrten und Sitzplätze sowie auf weitere Imbissangebote freuen. Das haben die Deutsche Bahn (DB) und die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) gestern angekündigt. Beide Unternehmen haben das Ergebnis der größten Ausschreibung, die es je im deutschen Regionalverkehr gegeben hat, akzeptiert - obwohl die DB künftig Aufträge verliert. Jetzt ist die Vergabe gültig. Das teilten der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und das Brandenburger Ministerium für Infrastruktur mit.
Es geht um 16 Strecken, auf denen die Züge jährlich 22 Millionen Kilometer zurücklegen. Für 15 Millionen Kilometer bleibt die DB Regio zuständig - wobei sie die Fahrten auch einem Tochterunternehmen übertragen darf. So behält die Bahn die stark genutzte Regionalexpresslinie RE 1, die von Magdeburg über Potsdam und Berlin nach Eisenhüttenstadt führt. Die Doppelstockzüge werden ...

S-Bahn: Wie war ihr Tag, Frau Junge-Reyer?, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0728/berlin/
0055/index.html

Eigentlich habe ich ja Urlaub. Doch wegen der Probleme bei der S-Bahn war dieser Montag für mich ein Arbeitstag. Morgens um halb acht, gleich nach dem Morgenkaffee, standen Hörfunk-Interviews auf dem Programm. Kurz vor acht Uhr habe ich mich dann mit der Umweltkarte meines Ehemannes von zu Hause aus zum S-Bahnhof Frohnau aufgemacht. Ich wollte mir mal wieder ein Bild von der Situation bei der S-Bahn machen. Das Meiste klappte gut. Meine Bahn war nicht voll, im Bahnhof Friedrichstraße gab mir ein Kundenbetreuer Auskunft, wie ich am besten zum Zoo komme - mit der Regionalbahn. Es gab sogar englische Durchsagen. Ich habe aber Hinweise vermisst, dass alle Züge am Zoo halten. Solche Informationen wären für Touristen und ängstliche Fahrgäste sehr wichtig.
Nach 62 Minuten war ich am U-Bahnhof Fehrbelliner Platz. Kurze Zeit später, in meinem Büro in der 14. Etage, standen interne Termine an. Um elf Uhr gab es ...

S-Bahn: BETRIEBSRAT Kein Grund zum Jubeln, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0728/berlin/
0047/index.html

Angesichts der öffentlichen Kritik will die S-Bahn ihre Personalplanung überarbeiten. Das hat die neue Geschäftsführung in einem Brief an die Belegschaft angekündigt. Doch der Betriebsratschef Heiner Wegner hält nichts davon, jetzt in Jubel auszubrechen. Eine Garantie für eine langfristige grundlegende Kurskorrektur gebe es weiterhin nicht, sagte er gestern der Berliner Zeitung.
"Im Moment sehen wir keinen Anlass für weiteren Personalabbau", heißt es in dem Brief. "Im Moment" bedeute, dass dies für die Zukunft weiterhin nicht ausgeschlossen sei, so Wegner. Ein anderes Beispiel aus dem Brief: "Wie alle anderen vorhandenen Konzepte und Strategien werden wir auch eine mögliche Schließung von Schöneweide einer sorgfältigen Überprüfung unterziehen, sobald wir in Berlin wieder einen normalen S-Bahn-Verkehr etabliert haben." Für den Betriebsrat heißt dies nicht, dass die Hauptwerkstatt ...

S-Bahn: Das S-Bahn-Chaos hat Folgen Der Senat will den Vertrag neu verhandeln - künftig drohen noch höhere Strafzahlungen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0728/berlin/
0031/index.html

Die Probleme bei der S-Bahn werden für das Unternehmen weitreichende Folgen haben. Gestern kündigte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) an, dass sie den S-Bahn-Vertrag nachverhandeln will - mit dem Ziel, dass höhere Strafzahlungen möglich werden. Junge-Reyer forderte auch mehr Entschädigung für Stammkunden. Nach Informationen der Berliner Zeitung strebt die S-Bahn an, dass ihre Züge spätestens vom 10. August an wieder zwischen Zoo und Ostbahnhof fahren. Möglicherweise könnte die Verbindung sogar einige Tage vor diesem Termin wieder eröffnet werden. "Das ist nicht unrealistisch", hieß es. In den Werkstätten werde zügig gearbeitet, es gebe wieder eine Fahrzeugreserve von rund 60 Wagen.
Der jetzige Vertrag sieht vor, dass der Senat bei zu vielen Verspätungen und anderen Qualitätsmängeln von seiner Zahlung an die S-Bahn höchstens fünf Prozent einbehalten darf. In diesem Jahr wären das ...

S-Bahn: Brandenburg: Zur aktuellen Lage bei der S-Bahn

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Zur aktuellen Lage bei der S-Bahn erklärt Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Die Brandenburger Pendler haben sich auf die aktuelle Lage eingestellt. Der zusätzliche Verkehr mit Regionalzügen von Potsdam nach Berlin funktioniert und auch auf den anderen betroffen Brandenburger Linien gibt es Ersatzangebote. Es muss weiter an einer guten Fahrgastinformation gearbeitet werden. Verlässliche Informationen sind für die Fahrgäste jetzt das Wichtigste. Ich bin in ständigem Kontakt mit dem Bahnvorstand und der S-Bahn Geschäftsführung. Erst am Wochenende und auch heute morgen haben wir uns ausgetauscht. Mein Dank geht an die Beschäftigten der S-Bahn, denn sie haben die Hauptlast der Probleme zu tragen. Sie leisten engagierte Arbeit, um das Unternehmen aus dieser Krise zu führen." (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 28.07.09).

Regionalverkehr: ODEG wächst um stolze 100 Prozent

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Seit dem 27. Juli 2009 ist es amtlich, die ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH gewinnt zwei Lose
der Stadtbahnausschreibung mit insgesamt 7,2 Mio. Zugkm pro Jahr. Dies ist ein großer Erfolg und zeigt die Leistungsfähigkeit des ostdeutschen Mittelstandunternehmens ODEG. Die Verdopplung des Betriebsumfangs von derzeit 7,4 Mio. Zugkm pro Jahr auf 14,6 Mio. ist eine klare Bestätigung der Servicequalität, welche die ODEG in Ostdeutschland bietet.
"Die ODEG stellt sich einer großen Herausforderung. Nicht nur im Bereich der Verkehrsleistung, sondern auch in der Anzahl von Fahrzeugen und Mitarbeitern steigern wir uns deutlich. Wir freuen uns auf die spannende Aufgabe und werden diese mit viel Ehrgeiz umsetzen. Wir sind sehr stolz darauf, dass
die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH somit zum zweitgrößten Anbieter im SPNV in den neuen Bundesländern wird.", so ODEG-Geschäftsführer Bernd Wölfel.
Das Los 2 beinhaltet:
• die Regionalexpress-Linie RE2 zwischen Stendal - Rathenow - Berlin und Cottbus (2.863.000 Zugkm p.a.);
• die Regionalexpress-Linie RE4 zwischen Wismar - Wittenberge - Berlin und Jüterbog (3.014.000 Zugkm p.a.);
• die Regionalbahn-Linie RB33 zwischen Berlin-Wannsee und Jüterbog (698.000 Zugkm p.a.);
• die Regionalbahn-Linie RB51 zwischen Brandenburg an der Havel und Rathenow (429.000 Zugkm p.a.).
Die Vertragslaufzeit für die RE-Linien beginnt im Dezember 2012 und endet im Dezember 2022. Die Linien RB33 und RB51 nehmen bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2011 den Betrieb auf.
Das Los 4 beinhaltet:
• die Regionalbahn-Linie RB35 zwischen Fürstenwalde (Spree) und Bad Saarow Klinikum (ca. 173.000 Zugkm p.a.).
Die Vertragslaufzeit hierfür beginnt im Dezember 2011 und endet im Dezember 2014. Seit 2007 ist die Linie bereits Bestandsstrecke der ODEG und wird als OE35 weiterhin mit Fahrzeugen des Typs RegioShuttle RS1 befahren werden.
Auf den weiteren Regionalbahn-Linien wird die ODEG mit Dieseltriebwagen fahren. Diese haben jeweils eine Kapazität von über 100 Sitzplätzen. Die Regionalexpress-Linien werden auch künftig mit Doppelstockfahrzeugen betrieben. Es handelt sich dabei immer um Neufahrzeuge mit aktuellsten Standards besonders für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. Die ODEG schafft somit 150 neue Arbeitsplätze und wird zukünftig insgesamt 340 Mitarbeiter beschäftigen.
Durch eingeplante Fahrplanreserven und ein Anschluss-Sicherungskonzept wird für die Fahrgäste eine hohe Pünktlichkeit erreicht. Zudem werden alle Züge durch Servicemitarbeiter begleitet. In Berlin-Brandenburg gilt weiterhin der VBB-Tarif. Die Qualität der Kundeninformation wird u. a. durch eine 24h-Erreichbarkeit der Telefonhotline und verbesserte Öffnungszeiten der ODEG-Servicestelle in Berlin erheblich erhöht.
Im Oktober 2008 hatten Berlin, Brandenburg sowie die Länder Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern die Verkehrsleistungen des sogenannten Netzes
Stadtbahn mit ca. 22,9 Mio. Zugkm ausgeschrieben. Schlusstermin für den Eingang der Angebote war der 04. Mai 2009.
Die ODEG betreibt derzeit in Ost-Brandenburg fünf Linien (OE25, OE35, OE36, OE60 und OE63) mit ca. 3,4 Mio. Zugkm p.a.. Zudem befährt sie seit Dezember 2008 im Spree-Neiße-Netz vier Linien mit ca. 2,7 Mio. Zugkm p.a. zwischen Cottbus, Hoyerswerda, Görlitz und Zittau. Gegründet wurde die ODEG im Jahr 2002 in Süd-Mecklenburg, wo sie derzeit zwei Linien zwischen Hagenow, Parchim, Neustrelitz und Mirow betreibt (1,3 Mio. Zugkm p.a.) (Pressemeldung ODEG, 28.07.09).

S-Bahn: Ergebnis des zweiten S-Bahn-Gipfels

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Die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, hat am 27.07.09 die Vorstandsvorsitzenden bzw. Geschäftsführer von der DB Personenverkehr, Ulrich Homburg, der S-Bahn, Peter Buchner, den Vorstand Finanzen der BVG, Henrik Falk, sowie vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg Arnd Schäfer zu einem erneuten Spitzengespräch eingeladen, um den Stand der Umsetzung der am 17.07.2009 vereinbarten Maßnahmen festzustellen und weitere Schritte zur Lösung der aktuellen S-Bahnkrise zu vereinbaren.
Senatorin Junge-Reyer: "Von den Verkehrsunternehmen und dem VBB konnte dargestellt werden, dass die Ausnahmesituation gemessen an der Schwierigkeit der Lage bewältigt wird. Möglich wurde dies durch das tägliche Beobachten der Situation, das Nachsteuern und die gute Kooperation der Verkehrsunternehmen aber auch durch die erneut bewiesene Flexibilität der Berlinerinnen und Berliner, die zum wiederholten Male gezeigt haben, dass sie mit schwierigen Situationen intelligent umgehen können. Dennoch: zufrieden können wir noch lange nicht sein. Die DB muss beweisen, dass ein vollständiges Umdenken eingesetzt hat und dass sie alles tut, um die Sicherheitskontrollen zu beschleunigen und neues Material einzusetzen."
Besprochen wurden auch die Grundsätze der Finanzierung der laufenden Maßnahmen: Es besteht Einvernehmen, dass die Finanzierung aller Ersatzverkehre und sonstigen Kompensationsmaßnahmen zwischen der S-Bahn Berlin GmbH und den jeweiligen Verkehrsunternehmen geregelt wird.
Für das Verhältnis zwischen S-Bahn Berlin GmbH und den Ländern gilt der Verkehrsvertrag mit den entsprechenden Regelungen zur Abgeltung von Ersatzverkehren. Darüber hinausgehende finanzielle Ausgleichsforderungen der Verkehrsunternehmen gehen allein zu Lasten der S-Bahn Berlin GmbH. Selbstverständlich gilt weiterhin, dass ausgefallene Leistungen nicht vergütet werden.
Fest vereinbart ist im übrigen, dass im Herbst der bestehende Vertrag mit der S-Bahn nach verhandelt wird, um die Leistungsqualität der S-Bahn dauerhaft sicherzustellen. Senatorin Junge-Reyer: "Vorrangig ist jetzt aber, so schnell wie möglich wieder einen "optimierten" Normalzustand herbeizuführen." (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 28.07.09).

27 Juli 2009

Regionalverkehr: Zuschlag für 16 Regionalbahnstrecken erteilt DB Regio gewinnt Los 1 und 3 – ODEG Los 2 und 4

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presse/Presse_27_07_09.pdf

Im Auftrag der Länder Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-
Vorpommern hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) das
Vergabeverfahren „Netz Stadtbahn“ abgeschlossen. Der DB Regio AG und der
Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG) wurden die Zuschläge erteilt. Damit konnte
die bisher größte Ausschreibung für den Betrieb von Bahnstrecken in Deutschland
ohne Nachprüfungsverfahren auch zur erstmals praktizierten Loslimitierung
erfolgreich beendet werden. Für die Fahrgäste bedeutet das künftig mehr Qualität
durch modernere Fahrzeuge, mehr Sitzplätze und mehr Personal in den Zügen.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Das ist ein guter Tag für die Fahrgäste in der
Hauptstadtregion, die zur Zeit die Hauptlast der aktuellen Probleme tragen müssen. Sie
bekommen mehr Qualität und Leistung im Regionalverkehr. Ich bin mit dem Ergebnis sehr
zufrieden, auch weil durch die hohe Zugbegleiterquote Arbeitsplätze geschaffen werden.
Darüber hinaus laden wir zu Gesprächen über ein Fairnessabkommen bei
Personalübernahmen mit den beiden Verkehrsunternehmen und allen drei
Eisenbahnergewerkschaften, Transnet, GdL und GdBA ein. Ich werde mich dafür einsetzen,
bestehende Sozialstandards zu sichern und Lohndumping zu unterbinden.“
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg: „Durch
die Ausschreibung werden mindestens 100 zusätzliche Arbeitsplätze in der Region
geschaffen, denn künftig wird in jedem Zug ein Kundenbetreuer mitfahren, an den sich die
Fahrgäste wenden können. Weiter werden sich die Fahrgäste auch auf mehr Komfort freuen
können, denn auf allen Linien werden neue oder modernisierte Fahrzeuge eingesetzt.“
Die DB Regio AG erhält den Zuschlag für die Lose 1 und 3. Damit wird sie weiterhin den
Betrieb der Linien RE1, RE7, RE11, RB13, RB14, RB20, RB21, RB22, RB23 sowie des
neuen Flughafenexpress RE9 sicherstellen.
Weiterhin übernimmt die DB Regio AG ab Dezember 2014 den Abschnitt Berlin-Lichtenberg
– Eberswalde als RB24 – dies entspricht einem Linienast der heutigen OE60 der
Ostdeutschen Eisenbahn GmbH. Der Verkehrsvertrag mit DB Regio umfasst ein
Leistungsvolumen von ca. 15 Mio. Zugkilometer pro Jahr.
Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) erhält den Zuschlag für die Lose 2 und 4. Damit
wird die ODEG die Linien RE2, RE4, RB33, RB35 und RB51 betreiben. Auf den Linien RE2
und RE4 übernimmt die ODEG den Betrieb von der DB Regio AG.
Der Verkehrsvertrag mit der ODEG umfasst ein Leistungsvolumen von ca. 7 Mio.
Zugkilometer pro Jahr.
Die Betriebsaufnahme für die Regionalbahnlinien ist jeweils zum Fahrplanwechsel im
Dezember 2011, für die Regionalexpresslinien im Dezember 2012. Der Flughafenexpress
RE9 startet schon mit der Eröffnung des neuen Flughafens BBI im November 2011. Die
Laufzeit der Verträge gilt bis Dezember 2022. Die Länder Brandenburg, Berlin, Sachsen-
Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern werden mit Abschluss der neuen Verkehrsverträge
rund 55 Millionen Euro jährlich einsparen. Allein Brandenburg spart über 40 Millionen Euro
pro Jahr.
Für die Fahrgäste wird es unter anderem folgende Verbesserungen geben:
Auf der Linie RE1:
• wird ab Dezember 2012 eine erhöhte Kapazität von 609 Sitzplätzen angeboten.
Das sind 67 Sitzplätze mehr als heute.
• werden analog zu heute Lok-Doppelstockwagen-Züge eingesetzt. Diese verkehren
mit deutlich leistungsfähigeren Lokomotiven. Eventuelle Verspätungen können so
schneller ausgeglichen werden.
• Die derzeit eingesetzten klimatisierten Doppelstockwagen des Herstellers
Bombardier werden im Innenraum komplett erneuert und modernisiert.
Auf allen anderen Linien der Lose 1 und 3
• werden ab Dezember 2011 einstöckige klimatisierte Elektrotriebzüge des Typs ETalent
2 der Firma Bombardier eingesetzt. Diese Linien werden durch 3- oder 5-
teilige Fahrzeuge bedient, die nach Bedarf auch in Doppeltraktion verkehren.
• Auf der Linie RE7 wird das Angebot zwischen Belzig und Dessau werktags auf
einen Stundentakt erweitert
• In den Regionalbahnlinien wird ein Catering mit Getränken und kleinen Snacks
angeboten
Auf den Linien RE2 und RE4:
• werden erstmalig in Deutschland neue Flirt-Doppelstocktriebzüge des Herstellers
Stadler Pankow eingesetzt.
Auf den Linien RB33 und RB51:
• werden neue zweiteilige Diesel-Triebwagen vom Typ GTW 2/6 der Firma Stadler
Pankow eingesetzt
• Diese Fahrzeuge besitzen eine Einstiegshöhe von 780 mm. Somit kann auf der
Linie RB51 ab Dezember 2011 wieder ein niveaugleicher Einstieg vom Bahnsteig
in die Fahrzeuge gewährleistet werden.
Im Ausschreibungsverfahren „Netz Stadtbahn“ wurden 16 Regionalexpress- und
Regionalbahnstrecken in vier Losen vergeben, wobei ausgeschlossen war, dass ein
Bewerber alle Lose gewinnen konnte. Ausgeschrieben waren ca. 22 Millionen
Zugkilometer mit einem Auftragsvolumen von insgesamt rd. 1,3 Milliarden Euro.

Bus: Verbesserter Busverkehr im Linienbündel Spree-Neiße-West

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Ab dem 1. August 2009 betreibt die Cottbusverkehr GmbH, zugleich Betriebsführer, gemeinsam mit der Neißeverkehr GmbH das Buslinienbündel Spree-Neiße-West (SPN-West) im Bereich Cottbus, Burg, Drebkau und Peitz.
Die Kooperation der privaten Arriva-Tochter mit dem kommunalen Verkehrsunternehmen führt zu einer spürbaren Verbesserung des gegenwärtigen Fahrplanangebotes.
„Unsere Fahrgäste profitieren unmittelbar von der engen Verzahnung der Buslinien. Sowohl die Anschlussmöglichkeiten, als auch die Takte werden spürbar ausgebaut“, freut sich Jürgen Ansorge, Geschäftsführer der Neißeverkehr GmbH, über das verbesserte Angebot.
Cottbusverkehr-Geschäftsführer Ulrich Thomsch pflichtet ihm bei: „Das Streckennetz wird nicht nur qualitativ verbessert. Indem wir fahrplanmäßig mehr Buskilometer fahren, werden die Verbindungen auch quantitativ ausgebaut.“ Nach seinen Worten profitieren besonders die Linien 821 (Cottbus - Peitz - Drachhausen - Lieberose), 823/826 (Cottbus - Drebkau - Welzow bzw. Casel ) und 835 (Cottbus - Kolkwitz - Vetschau) von den Neuerungen.
Auf den Hauptstrecken wird werktags jetzt im 1- bzw. 2-Stunden-Takt gefahren und an den Übergangsstellen zur Eisenbahn in Cottbus (Hauptbahnhof), Drebkau bzw. Neupetershain werden die Anschlussbedingungen verbessert. Auf nachfrageschwachen Relationen bzw. Zeiten werden vermehrt alternative Bediensysteme angeboten.
Für Arriva Deutschland ist die Lausitz eine wichtige Wachstumsregion. Im Jahr 2007 wurden 80% der Anteile an der Neißeverkehr GmbH übernommen. Seit August 2008 gehört die Südbrandenburger Nahverkehrs GmbH (SBN) zu Arriva und betreibt Linienbusverkehre im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Im Dezember 2008 nahm die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) mehrere Zugverbindungen in der Lausitz auf. Erst vor kurzem hat der Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) zudem die Vergabe der Dreiländerbahn an die Arriva-Tochter Vogtlandbahn-GmbH bekannt gegeben. Die Vogtlandbahn wird ab Dezember 2010 die Zugverkehre in der Grenzregion von Deutschland, Polen und Tschechien übernehmen (Pressemeldung Arriva, 27.07.09).

Regionalverkehr: IGOB-EWIV zur Einbindung der Ostbahn in Berlin

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Ein Schwerpunkt der IGOB-EWIV - Aktivitäten mit Unterstützung des Landkreises MOL und der Stadtverwaltung Gorzów Wlkp. war und ist die Einbindung der Ostbahn in Berlin und die Realisierung eines kundenorientierten Angebotes zur Nutzung der Eisenbahnverbindung als Zubringer für den BBI. Untersuchungen haben ergeben, dass es wahrscheinlich ist, dass nach 2014 bis zu 800 BBI- Nutzer täglich von dieser Verbindung kommen können (ein Mal umsteigen und eine Fahrtzeit Gorzów Wlkp-BBI unter 2 Stunden). Nach Analysen und vielen Gesprächen wird die IGOB-EWIV folgende realistische Lösungsvorschläge favorisieren und sich für die Umsetzung einsetzen:
1. Die Ostbahn wird als Regionalbahn am Ostkreuz, untere Ebene, angebunden. Eine Weiterführung nach Ostbahnhof wird nicht mehr verfolgt.
2. Die Möglichkeit der alternierenden Anbindung an Ostkreuz, obere Ebene, mit Weiterführung zum Bahnhof Schönefeld-alt- soll möglich sein. Die dazu notwendige Infrastruktur ist nach Fertigstellung Ostkreuz vorhanden.
3. Mit der nächsten Ausschreibung für den Betreiber der Ostbahn kommt nur ein durchgehender Zugverkehr Berlin-Gorzów Wlkp.- Berlin in Frage. Die zu erwartenden täglichen Nutzer werden die Zahl 6.000 bis 8.000 erreichen. An den Wochenenden ist mit 2000 bis 4000 Nutzern und der Mitnahme von bis zu 45 Fahrrädern pro Zug zu rechnen.
4. Neben dem Stundentakt wird nach 2014 eine Regionalexpressverbindung RE 300 - sechs Mal am Tag Berlin/BBI-Alt-Gorzów Wlkp.-Berlin/BBI-Alt - als wirtschaftlich tragbares und technisch machbares Produkt - als eine Aufgabe zur Revitalisierung der Strecke und als Lösung für den Wettbewerb mit dem Individualverkehr formuliert.
5. Bis 2015 sollen die Aktivitäten zur Modernisierung auf beiden Streckenabschnitten abgeschlossen sein. Dazu gehört auch der zweigleisige Ausbau der Strecke von Rehfelde bis Strausberg. Eine Elektrifizierung sowie der weitere zweigleisige Ausbau auf dem deutschen Teil der Ostbahn wird bis 2025 nicht verfolgt. Die Modernisierung der Infrastruktur soll diese Option aber nicht einengen.
6. Die IGOB-EWIV verfolgt konsequent die Einrichtung eines Regionalbahnhalts in Hoppegarten mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 und regt bereits im Jahr 2010 /2011 einen Sonderhalt bei Veranstaltungen auf der Rennbahn an (Pressemeldung IGOB-EWIV Interessengemeinschaft Eisenbahn Berlin-Gorzów, 27.07.09).

S-Bahn: Justiz prüft weitere Ermittlungen Verfahren gegen ehemalige Top-Manager der S-Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0727/berlin/
0061/index.html

Die Staatsanwaltschaft wird möglicherweise ihre Ermittlungen gegen den früheren S-Bahn-Chef Tobias Heinemann und weitere Topmanager des Unternehmens ausweiten. Das sagte gestern eine Justizsprecherin und reagierte damit auf einen Bericht der Berliner Zeitung in der Wochenendausgabe. Dort wurde berichtet, dass Wartungsfristen für Fahrzeuge überzogen und beschädigte Waggons ohne Reparatur weiter eingesetzt wurden. Diesen Hinweisen würde jetzt im Zuge der Ermittlungen gegen vier ehemalige Geschäftsführer der S-Bahn GmbH nachgegangen.
Seit Anfang Juli wird gegen die Ex-Geschäftsführer der S-Bahn wegen des Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs ermittelt. Ihnen wird vorgeworfen, als Verantwortliche durch grob pflichtwidriges Verhalten gegen Rechtsvorschriften zur Sicherung des Schienenverkehrs verstoßen zu haben. Im Falle einer Verurteilung kann eine Freiheitsstrafe von bis zu ...

26 Juli 2009

Straßenbahn + Frankfurt/Oder: Platzeck will Tram über die Oder, aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Berlin_Brandenburg/id/289315

Frankfurt (Oder) (MOZ) Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) unterstützt den erneuten Anlauf von Frankfurt (Oder) und Slubice für eine grenzüberschreitende Straßenbahn. "Regelmäßiger Nahverkehr über die Oder wäre auch eine Initialzündung für die weitere Hinwendung der Stadt zu ihrer schönsten Seite - dem Fluss", in einem Beitrag für die Märkische Oderzeitung. Scharf kritisierte er aber das derzeitige ...

25 Juli 2009

S-Bahn + VBB: Neuigkeiten zum S-Bahn Notfahrplan

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Die ersten Tage des S-Bahn-Notfahrplans sind um - sie waren für Berliner und Brandenburger, Touristen und Mitarbeiter vor Ort eine große Herausforderung. Um das Leben der Fahrgäste so leicht wir möglich zumachen, konnten weitere Zusatzangebote vereinbart werden:
Für den abendlichen Freizeitverkehr und für Nachtschwärmer gibt es ab dem kommenden Wochenende weitere Zusatzangebote vor allem im Spät- und Nachtverkehr: So fahren die Verstärkungszüge auf der RE1 zwischen Potsdam und Ostbahnhof ab Sonnabend auch zwischen 20.00 und 24.00 Uhr; in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag gibt es einzelne Zusatzfahrten.
Außerdem wurden kurzfristig folgende Erweiterungen des Bus-Ersatzverkehrs in den Wochenendnächten Freitag-Sonnabend und Sonnabend-Sonntag eingeplant:
• Der S75-Ersatzbus Zoologischer Garten <> Nordbahnhof verkehr zwischen 01.00 und 04.00 Uhr alle 15 Minuten und wird ohne zusätzlichen Halt zum Hackeschen Markt verlängert.
• Der S9-Ersatzbus verkehrt zu dieser Zeit alle 30 min und fährt vom Flughafen Schönefeld kommend zum Hackeschen Markt und vor dort über Alexanderplatz zurück nach Schönefeld.
Die S-Bahn bietet in den Nächten Freitag-Sonnabend und Sonnabend-Sonntag auf den derzeit betriebenen Linien einen durchgehenden Nachtverkehr an! Trotzdem bitten wir die Nachtschwärmer, soweit möglich auch die U-Bahn sowie den Nachtverkehr der BVG in Anspruch zu nehmen!
Am Sonnabend zum Spiel von Union Berlin in der alten Försterei verkehrt die S3 vor und nach dem Spiel alle 10 Minuten!
Damit sich die Fahrgäste gezielt informieren können, enthält die VBB-Fahrplanauskunft wie gewohnt alle aktuellen Fahrpläne - natürlich auch für das Wochenende! Ein Tipp: Wir empfehlen, bei der Suche in VBB-Fahrinfo anstelle eines Bahnhofs oder einer Haltestelle nach Adressen zu suchen. Damit hat das System die Chance, alternative Verbindungen vorzuschlagen, auf die man vielleicht nicht so ohne weiteres kommt!
Alle wesentlichen Informationen in gedruckter Form finden sich in der Punkt3, die heute früh in ihrer neuesten Ausgabe erschienen ist.
Für die Information von auswärtigen Gästen wird ein gemeinsam von VBB, S-Bahn und BVG herausgegebenes Faltblatt ausgeliefert. Es steht auch zum Herunterladen auf der Internetseite des VBB bereit. Dort gibt es auch weiterhin den täglich aktuellen Überblick über das Angebot auf den S-Bahnlinien, die Zusatzangebote im Bahn-Regionalverkehr und die Fahrpläne der Ersatzbusse. Hier finden die Kunden auch das Sonderliniennetz zum Ausdruck!
VBB-Chef Hans-Werner Franz: "Diese Woche war für Fahrgäste und Beschäftige eine große Herausforderung. Ich danke allen Berlinern, Brandenburgern und Gästen für ihre Geduld und Flexibilität. Bitte informieren Sie sich auch weiterhin über alternaive Fahrmöglichkeiten. Den Beschäftigten der Verkehrsunternehmen aus nah und fern danke ich für ihren engagierten Einsatz!"
Informationen des VBB zur S-Bahn-Situation gibt es unter www.vbbonline.de/aktuell, im VBB-Infocenter am Hardenbergplatz 2 (10. Etage, gegenüber Bahnhof Zoologischer Garten) oder am VBB-Infotelefon unter 030 / 25 41 41 41 (Pressemeldung VBB, 25.07.09).

S-Bahn: "Freigabe erteilt" - trotz Rissen im Bodenblech Interne Dokumente zeigen, wie lax die S-Bahn noch bis vor Kurzem mit Prüffristen umging, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0725/berlin/
0053/index.html

Risse im Fußbodenblech? Werkstattbesuch überfällig? Kein Problem - zumindest für die Verantwortlichen bei der S-Bahn. Wenn wichtige Fahrzeugteile von technischen Sollwerten abwichen, hieß es bis vor Kurzem von ihrer Seite lapidar: "Freigabe erteilt" - und die betroffenen Wagen durften noch monatelang Reisende befördern. Ebenfalls bis Ende Juni wurde bei der S-Bahn in vielen Fällen die Überschreitung von Prüffristen genehmigt. Fällige Werkstattbesuche wurden verschoben. Interne Dokumente belegen, wie lax bei der S-Bahn lange Zeit mit Vorgaben und Fristen umgegangen wurde - selbst dann noch, als das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) Verstöße entdeckt hatte.
Die Vorgabe war eindeutig. "Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen Kosten gesenkt, Produktivität und Qualität erhöht werden. Genau das hat sich das Projekt OSB (Optimierung S-Bahnen) zur Aufgabe gemacht." So steht es im Rationalisierungsprogramm "Qualify & Qualify Plus" der Deutschen Bahn, das vor ...

Straßenverkehr: Deckenplatte stürzte ab Tunnel der A 111 gesperrt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0725/berlin/
0168/index.html

Der Tunnel Tegel Ortskern auf der A 111 ist am Freitagvormittag für zwei Stunden in Fahrtrichtung Nord gesperrt worden. Der Grund: Eine ein Meter mal 50 Zentimeter große Abdeckplatte hatte sich aus ihrer Verankerung in der Tunneldecke gelöst und war auf die Fahrbahn gefallen. Verletzt wurde niemand. Spezialisten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung überprüften die Deckenverkleidungen und gaben nach ...

Bahnindustrie: Pannenserie macht Bahnindustrie zu schaffen Immer mehr Kunden bleiben den Zügen fern. Hersteller befürchten Imageverlust, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0725/
wirtschaft/0035/index.html

BERLIN. S-Bahn-Chaos, ICE-Entgleisung, Risse in Rädern und Radwellen: Die Pannenserie bei Zügen und S-Bahnen bereitet zunehmend auch den Herstellern Sorgen. "Die sich häufenden Probleme machen der gesamten Bahnbranche erheblich zu schaffen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Bahnindustrie (VDB), Ronald Pörner, am Freitag der Berliner Zeitung. "Wir rechnen deshalb mit einem erheblichen Imageverlust sowohl bei den Bahnbetreibern als auch bei der Bahnindustrie." Bisher hätten sich die Probleme jedoch noch nicht auf das Bestellverhalten im In- und Ausland ausgewirkt. "Ich befürchte aber, dass dies der Deutschen Bahn viele Kunden kosten könnte", sagte Pörner. Der S-Bahn Berlin sind auf Grund der aktuellen Probleme derzeit mehr als die Hälfte der Kunden verloren gegangen. Auch in den Bahn-Fernzügen hatte es vor Beginn der Feriensaison erstmals seit langem ...

24 Juli 2009

S-Bahn + BVG + Regionalverkehr: Kind stürzt ins Gleis - S-Bahn sperrt weitere Strecken, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article1137361/
Kind_stuerzt_ins_Gleis_S_Bahn_sperrt_weitere_Strecken.html

Auf dem Bahnhof Spandau ist ein Kleinkind im Gedränge auf die Gleise gestoßen worden. Nur das Eingreifen eines Fahrgastes bewahrte das Mädchen vor Schlimmeren. Am Wochenende wird der S-Bahn-Verkehr zusätzlich eingeschränkt wegen Bauarbeiten. Es fahren aber mehr Regionalzüge.
Seit Montag fährt die Berliner S-Bahn nur noch nach einem Notfahrplan. Während die Bahn und der Senat von einem guten Funktionieren der Ersatzangebote sprechen, warnt der Fahrgastverband Igeb vor „Beschönigungen“. „Es läuft keineswegs alles rund“, sagte Igeb-Vize Jens Wieseke. Vor allem nachmittags, wenn Arbeiter und Angestellte, Ferienkinder und Touristen gleichzeitig unterwegs sind, gebe es erhebliche Platzprobleme.
Angesichts teils völlig überfüllter Bahnsteige und Züge wächst inzwischen die Sorge vor Unglücksfällen. Genährt wird die Furcht von Zwischenfällen wie Donnerstagmorgen ...

S-Bahn + Regionalverkehr + VBB: DB Regio erweitert S-Bahn-Ersatzangebote auf der Stadtbahn Überspringen: DB Regio erweitert S-Bahn-Ersatzangebote auf der Stadtbahn Verbessertes Angebot zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Berlin Ostbahnhof jetzt täglich von 4 bis 24 Uhr / Umfangreiche Informationsangebote von S-Bahn Berlin und VBB

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090724.html

(Berlin, 24. Juli 2009) Die Deutsche Bahn erweitert das S-Bahn-Ersatzangebot mit Regionalzügen auf der Stadtbahn ab dem kommenden Wochenende. Zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Berlin Ostbahnhof fahren künftig an sieben Tagen der Woche in der Zeit von 4 bis 24 Uhr vier Züge pro Stunde und Richtung. Dieses Angebot galt bislang nur montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr. Ergänzend zu den planmäßigen Nachtzügen des Regionalverkehrs gibt es am Wochenende weitere Fahrten um 0.59 Uhr, 1.56 Uhr und 3.20 Uhr ab Berlin Ostbahnhof sowie um 23.52 Uhr, 2.28 Uhr und 3.22 Uhr ab Potsdam Hauptbahnhof.

Als eine Alternative zum eingestellten S-Bahn-Verkehr zwischen Zoologischer Garten und Ostbahnhof fahren derzeit insgesamt sieben Regionalzüge pro Stunde und Richtung auf diesem Abschnitt, die auch im Hauptbahnhof, in Friedrichstraße und Alexanderplatz halten.

Auf den übrigen S-Bahn-Linien wird in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag ein eingeschränkter Nachtverkehr angeboten. Dabei fahren die Linien S1, S2, S41/42, S46 und S5 planmäßig. Auf den anderen Strecken gibt es Einschränkungen.

Die S-Bahn Berlin informiert ihre Fahrgäste umfassend im Internet unter www.s-bahn-berlin.de, über eine heute neu erschienene Extraausgabe der Kundenzeitung „punkt3“, die auf allen Bahnhöfen erhältlich ist, aktuelle Fahrplanaushänge auf den Bahnsteigen und am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74 33 33. Gemeinsam mit dem VBB wurde ein neues dreisprachiges Faltblatt in deutsch/englisch/polnisch erstellt, das ab sofort auf den Bahnhöfen der Stadtbahn und am Flughafen Schönefeld verteilt wird.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: Die Geduldsprobe dauert noch lange Am 10. August kann nur ein Teil der stillgelegten S-Bahn-Strecken wieder eröffnet werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0724/berlin/
0020/index.html

Genau 16 Tage soll er noch gelten, der Notfahrplan bei der S-Bahn. Doch das heißt nicht, dass alle stillgelegten Strecken und S-Bahnhöfe am 10. August auf einen Schlag wieder eröffnet werden. Das hat Ulrich Homburg, der Personenverkehrs-Vorstand der Deutschen Bahn (DB), gestern bekräftigt. Von diesem Tag an sollen in jeder Woche 50 S-Bahn-Wagen aus den Werkstätten in den Betrieb zurückkehren. Damit werde das Angebot für die Fahrgäste nach und nach erweitert. "Priorität hat für uns, dass zwischen Zoo und Ostbahnhof so bald wie möglich wieder S-Bahnen fahren", sagte Homburg. Dagegen soll der Verkehr auf anderen Trassen dem Vernehmen nach noch weit über den 10. August hinaus eingestellt bleiben - etwa nach Spandau oder Strausberg Nord.
Die Stadtbahn sei ein "Schlüsselthema", erklärte der DB-Manager. Aber wann genau wieder S-Bahnen zwischen Zoo und ...

U-Bahn: Pleiten, Pech und Pannen Die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 vom Alexanderplatz bis zum Hauptbahnhof wurde von der Bundesregierung und dem Senat im Hauptstadtvertrag von 1994 vereinbart. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0724/berlin/
0048/index.html

Die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 vom Alexanderplatz bis zum Hauptbahnhof wurde von der Bundesregierung und dem Senat im Hauptstadtvertrag von 1994 vereinbart.
Ziel der Verlängerung war, insbesondere die Großwohnsiedlungen im Ostteil Berlins besser mit der Innenstadt zu verbinden.
Die Kosten für die U-Bahn wurden auf 665 Millionen Euro veranschlagt. 80 Millionen davon sollte das Land beisteuern, 150 Millionen der Bund. Weitere 435 Millionen sollten aus Bundesmitteln für die Infrastruktur der Länder ins Projekt fließen. Nach Baukostensteigerungen wird mit einer Verteuerung auf 761 Millionen Euro gerechnet. Wie die Mehrkosten verteilt werden, ist noch unklar.
Baubeginn für die U-Bahn-Verlängerung war am 13. Oktober 1995. An diesem Tag setzte der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) den symbolischen ersten Spatenstich auf dem Platz der Republik vor dem Reichstag. Auf Wunsch des Bundes sollte der ...

U-Bahn: Alte Wagen auf neuer Strecke Am 8. August geht die U-Bahn-Linie 55 in Betrieb - mit Zügen aus den Siebzigerjahren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0724/berlin/
0027/index.html

Am Ende war es Maßarbeit. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben gestern die ersten vier von insgesamt acht Wagen der neuen U-Bahn-Linie 55 auf die Schienen bugsiert. Weil die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Pariser Platz nicht mit dem übrigen U-Bahn-Netz verbunden ist, wurden die 20 Tonnen schweren Wagen per Tieflader angeliefert und mit Hilfe eines Schwerlastkranes in den Tunnelschacht gehoben. Die Öffnung des Schachts war so groß, dass die 16 Meter langen und 2,65 Meter breiten U-Bahn-Wagen gerade hindurchpassten. Bei heftigem Wind hätte es Probleme geben können, doch das Manöver gelang. Die Wagen schwebten sicher ein, wenn auch mitunter in leichter Schräglage. In 20 Meter Tiefe wurden sie auf die Schienen gesetzt.
Am 8. August um 11 Uhr soll die U 55 nun in Betrieb gehen - fast ...

23 Juli 2009

Straßenbahn + Bus: "Schotterschnecke": So nannte der frühere BVG-Chef Rüdiger vorm Walde einmal die Straßenbahn., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0723/berlin/
0102/index.html

Noch viel zu tun

"Schotterschnecke": So nannte der frühere BVG-Chef Rüdiger vorm Walde einmal die Straßenbahn. 1998 besiegelten die BVG und der Senat einen Vertrag, der die Beschleunigung des Tram- und Busverkehrs vorsah. Es wurde damit begonnen, Ampeln neu zu programmieren. Folge: Die BVG kam schneller voran.
Von den 2 050 Ampelanlagen in Berlin ist inzwischen rund ein Drittel für eine Bus- oder Straßenbahnbeschleunigung ausgerüstet, teilte der Senat jüngst mit. Das seien 60 Prozent der Ampeln, die für den Nahverkehr relevant sind.
Weit im Rückstand sei der Senat, kritisierte die Grünen-Verkehrspolitikerin Claudia Hämmerling. Der Nahverkehrsplan sehe vor, dass allein im vergangenen Jahr 319 Ampeln mit Vorrangschaltungen ausgerüstet werden sollten, tatsächlich waren es nur ...

Straßenbahn + Bus: Bus und Tram kommen langsamer voran, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0723/berlin/
0053/index.html

BVG bemängelt Störungen im Ampelsystem
Peter Neumann

Straßenbahnen und Busse sind in Berlin auf mehreren Strecken nicht schneller, sondern langsamer geworden. Das geht aus einer Analyse der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hervor, die der Berliner Zeitung vorliegt. Zwar wurden auf vielen Abschnitten in früheren Jahren Ampelschaltungen so verändert, dass die BVG dort an Knotenpunkten Vorrang erhielt. Doch Störungen haben dazu beigetragen, dass diese positiven Wirkungen mancherorts inzwischen wieder zunichte gemacht worden sind. Die BVG bemängelt in der Analyse auch "nicht optimale Steuerungen". "Obwohl in Berlin zweistellige Millionenbeträge in Ampelvorrangschaltungen investiert worden sind, ist bei Tram und Bus die Geschwindigkeit ...

Bahnhöfe + allg.: Der Bahnhof Zoo wird gebraucht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0723/berlin/
0083/index.html

ULRICH PAUL

meint, dass die Bahn ihre Fernzüge in der City-West halten lassen sollte.

Es sind die überzogenen Renditeerwartungen der Bahn gewesen, die zum jetzigen Chaos bei der Berliner S-Bahn beigetragen haben. Es stünde der Bahn deswegen gut an, jetzt alles zu unternehmen, um die Situation für die Fahrgäste wenigstens einigermaßen erträglich zu gestalten. Sicher, es ist gut, dass die Bahn Züge aus anderen Städten als Ersatz in Berlin fahren lässt. Doch das reicht nicht aus.
Die Bahn muss Fernzüge ab sofort auch wieder am Bahnhof Zoo halten lassen. Denn der Bahnhof Zoo ist noch immer das Ziel vieler Reisender, die Hotels in der City-West rund um den Kurfürstendamm gebucht haben. Diesen Reisenden bleibt derzeit nichts ...

S-Bahn: Die S-Bahn soll nicht zu knauserig sein, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0723/berlin/
0023/index.html

Sabine Rennefanz, Anne Vorbringer, Birgitt Eltzel und Peter Neum

Die Fahrgäste sollen für das S-Bahn-Chaos in größerem Umfang entschädigt werden, als dies bislang geplant ist. Das fordert Wirtschaftssenator Harald Wolf. "Die Bahn soll nicht zu knauserig sein", sagte der Linken-Politiker, der zurzeit als Regierender Bürgermeister amtiert, gestern der Berliner Zeitung. Die Bahn hatte angekündigt, dass Abo- und Jahreskarteninhaber im Dezember gratis fahren dürfen. Das reiche nicht aus, sagte Wolf.
Die Situation bei der S-Bahn sei "skandalös". Fahrgäste wurden verprellt, die Informationen seien unzureichend. Durch das Debakel sei ein Imageschaden für die Hauptstadt entstanden, "weil die S-Bahn mit Berlin identifiziert wird und erst in zweiter Linie mit dem ...

S-Bahn + Regionalverkehr + BVG: Berliner Verkehrslage nicht schönreden

http://www.lok-report.de/

"Am Dienstag haben sich Staatssekretärin Maria Krautzberger und VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz von der Situation im ÖPNV selbst ein Bild gemacht. Dafür fuhren sie gemeinsam verschiedene Strecken im morgendlichen Berufsverkehr ab und überzeugten sich so von der Leistungsfähigkeit des seit gestern bestehenden Notfallfahrplans", teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit (Der LOK Report berichtete).
Leistungsfähigkeit des Notfallfahrplans? Wer das meint, unterliegt schweren Fehleinschätzungen. Der Berliner Fahrgastverband IGEB hat wiederholt darauf hingewiesen, dass in den Sommerferien nicht die Verkehrsspitze am Morgen, sondern stets die Spitze am Nachmittag die größeren Probleme bereitet. Das ist 2009 nicht anders und hat sich am Montag und Dienstag bestätigt. Am Dienstagnachmittag gab es erneut große Probleme im Regionalverkehr auf der Stadtbahn, fast alle Züge waren verspätet. Das betraf besonders den RE 1, so dass die Berliner Probleme auch die Fahrgäste bis nach Magdeburg und Eisenhüttenstadt zu spüren bekamen. Eine spürbare RE1-Entlastung durch die Ergänzungszüge Potsdam?Ostbahnhof gäbe es nur dann, wenn diese zusätzlichen Züge vor und nicht hinter den RE1-Stammzügen verkehren würden.
Auch morgens lief keineswegs alles rund. So konnten Fahrgäste, die mit der S 46 von Königs Wusterhausen in Hermannstraße ankamen, teilweise nicht mehr in die überfüllten Ringbahnzüge einsteigen. Deshalb bekräftigt der Fahrgastverband IGEB seine Forderung, die S 46 bis Südkreuz zu verlängern. Dann erreichen die Fahrgäste die U 6 in Tempelhof und die Regional- und S-Bahn-Linien am Bahnhof Südkreuz, darunter die S21-Züge nach Potsdamer Platz, Hauptbahnhof und Gesundbrunnen, in denen es sogar noch freie Sitzplätze gibt.
Wiederholt unzuverlässig war auch am Dienstag wieder die Ringbahn. Überraschen kann das nicht, denn normalerweise fährt sie im Berufsverkehr alle 5 Minuten. Der gegenwärtige 10-Minuten-Takt ist also auch ein auf die Hälfte geschrumpftes Notangebot. Das wird immer wieder vergessen.
Wer sich zufrieden zeigt, nur weil es kein Chaos gab, verdrängt, dass viele Menschen derzeit in ihrem Alltagsleben massiv beeinträchtig sind, weil sie durch Gebrechlichkeit oder kleine Kinder (mit oder ohne Kinderwagen) es nicht wagen, die S-Bahn-Züge zu nutzen und somit zuhause "festsitzen". Die anderen, die es "wagen", S-Bahn zu fahren, leiden unter verlängerten Wartezeiten und vermehrten Umsteigezwängen - oft ohne Anschluss.
Die bereits vielfach beklagten Defizite in der Fahrgastinformation sind auch die Folge eines brutalen Sparkurses beim Kundendienst. Parallel zum Abzug des Bahnhofspersonals hat die S-Bahn GmbH auf allen Außenstrecken auch noch die Zugzielanzeiger durch Blechschilder ersetzt. Alle Rechtfertigungen der S-Bahn GmbH, warum dieses ausreichend sei, zerplatzen jetzt wie Seifenblasen. Auch merken bei den derzeit großen Zugabständen viele Fahrgäste erstmals, dass es inzwischen viel zu wenige Sitzmöglichkeiten auf den Bahnsteigen gibt.
Lob und Dank verdienen die Mitarbeiter der BVG, die ein leistungsfähiges Angebot fahren, sowie all die S-Bahner und anderen DB-Mitarbeiter, die sich aufopfern, um das von ihren Chefs angerichtete Desaster wenigstens einzudämmen. Dank verdienen auch die Eisenbahner von NEB und ODEG für die Zusatzfahrten (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 23.07.09).

22 Juli 2009

S-Bahn + BVG + Regionalverkehr: Neue Angebote, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0722/berlin/
0069/index.html

Acht S-Bahn-Strecken und 19 S-Bahnhöfe sind vorübergehend stillgelegt worden. Wegen zusätzlicher Sicherheitschecks ist nur rund ein Viertel der 630 Zwei-Wagen-Einheiten einsatzfähig. Auch gestern waren lediglich 165 "Viertelzüge" im Betrieb. Rund 100 gehörten zur Baureihe 481, die Rad-Probleme hat.
Bis zum Abend des 9. August soll der jetzige Notfahrplan gelten, heißt es. Doch beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) befürchtet man, dass die Situation noch bis September andauert.
Die Fahrradbeförderung bleibt grundsätzlich möglich, teilte der VBB gestern mit. Ein prinzipielles Verbot existiere nicht. Ob Fahrräder transportiert werden, hänge aber in jedem einzelnen Fall davon ab, ob genug Platz ist. Die Beförderung von Fahrgästen, auch mit Rollstuhl oder Kinderwagen, habe Vorrang.
Zusätzlicher Verkehr ergänzt das ausgedünnte Angebot. Problem: Auf den Stationen ...

S-Bahn: Der S-Bahn laufen die Fahrgäste weg Zahl der Reisenden ist um mehr als die Hälfte gesunken / Fernzüge halten auch am Alex - aber nicht am Zoo, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0722/berlin/
0015/index.html

Wer es irgendwie kann, meidet die S-Bahn. Weil das Zug-Angebot wegen zusätzlicher Sicherheitsauflagen verringert werden musste, sinken die Fahrgastzahlen - und zwar dramatisch. "Jedem, der mehr Menschen für den Nahverkehr gewinnen will, blutet da das Herz", sagte Hans-Werner Franz, der Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), gestern. "Am Montag, dem ersten Tag des Notfahrplans, hatte die S-Bahn nach unseren Berechnungen nur 380 000 Fahrgäste." Gestern seien es noch weniger gewesen. Sonst werden die S-Bahnen während der Sommerferien an Arbeitstagen für rund 900 000 Fahrten genutzt, außerhalb der Urlaubszeit sogar für 1,2 Millionen Fahrten.
Damit zeichnet sich ab, dass das Debakel in der Bilanz der S-Bahn tiefrote Spuren hinterlassen wird. Die Verkehrs-Staatssekretärin Maria Krautzberger (SPD) erwartet, dass sich der Schaden bis zum Ende dieses Jahres auf einen ...

S-Bahn: Ein wirtschaftliches Desaster für die S-Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0722/meinung/
0075/index.html

Peter Neumann

Wer zu viel spart, zahlt am Ende oft drauf. Diese harte Lektion muss nun auch die Deutsche Bahn (DB) lernen. Denn es ist absehbar, dass das jetzige Debakel bei dem Tochterunternehmen S-Bahn Berlin mit einem dreistelligen Millionenbetrag zu Buche schlagen wird. Der Senat kürzt den Zuschuss, Kunden wollen entschädigt werden, die Sicherheitschecks kosten viel Geld.
Ein wirtschaftliches Desaster - und das in einem Unternehmen, in dem der DB-Konzern in den vergangenen Jahren knüppelhart rationalisieren ließ. Wartungsintervalle wurden verlängert, Arbeitsplätze in den Werkstätten abgebaut und die Zahl der Wagen von 1 400 auf 1 260 gesenkt. In jedem Jahr sollte der S-Bahn ein höherer Gewinn abgepresst werden, zum Beispiel im kommenden Jahr ...

S-Bahn + Regionalverkehr: Unterstützung der S-Bahn durch die PEG erfolgreich angelaufen

http://www.lok-report.de/

Seit Montag, 20. Juli 2009 unterstützt die Prignitzer Eisenbahn GmbH (PEG) die Berliner S-Bahn auf der Strecke Berlin-Lichtenberg – Berlin-Hohenschönhausen. „Die Aufnahme der Strecke durch die PEG ist erfolgreich angelaufen“, freut sich Bernd Wölfel, Geschäftsführer Prignitzer Eisenbahn GmbH. „Wir sind froh, dass der Verkehr von den Fahrgästen gut angenommen wird und wir damit einen Beitrag zur Normalisierung des Nahverkehrs in Berlin beitragen können.“
Bis zum 31. Juli wird die Strecke von Montag bis Freitag stündlich von der PEG befahren. Zudem können Fahrgäste die Linie RB12 von Berlin-Lichtenberg nach Templin über Berlin-Hohenschönhausen nutzen, die alle zwei Stunden ebenfalls von der PEG befahren wird.
Auch die Linie OE60 der Arriva-Tochter Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) kann alternativ auf der Strecke Berlin-Lichtenberg - Berlin-Hohenschönhausen genutzt werden.
Weitere Informationen zu den Fahrzeiten entnehmen Sie bitte dem beigefügten Fahrplan oder unter www.prignitzer-eisenbahn.de (Pressemeldung Arriva/PEG, 22.07.09).

S-Bahn + BVG: IGEB warnt davor, die Lage schönzureden

http://www.lok-report.de/

Wenn die Berliner S-Bahn nur noch ein Viertel ihres Fahrzeugparks einsetzen kann, ist das ein schwarzer Tag in der Geschichte des Berliner Nahverkehrs. Dass es gestern dennoch nicht zum Zusammenbruch des öffentlichen Verkehrs im Großraum Berlin kam, haben die Fahrgäste den Sommerferien, dem großartigen Einsatz vieler BVGer und vieler Eisenbahner und vor allem ihrem eigenen klugen Verhalten zu verdanken.
Viele Fahrgäste sind dem Appell des Fahrgastverbandes IGEB gefolgt und haben die S-Bahn unter Inkaufnahme zum Teil erheblich längerer Fahrzeiten gemieden oder ganz auf eine Fahrt verzichtet.
Wer die S-Bahn nicht meiden konnte oder wollte, nahm in der Regel in Kauf, länger als gewohnt auf den Zug warten zu müssen, im Zug nicht sitzen zu können und oft mit Verspätung am Zielbahnhof anzukommen. Denn die S-Bahn-Züg waren häufig sehr voll und verspätet. Wer das alles übersieht, redet die Probleme des gestrigen Tages fahrlässig schön.
Das Chaos in Gestalt hoffnungslos überfüllter und/oder gravierend verspäteter Züge gab es auch, allerdings vor allem am Nachmittag und frühen Abend. Denn in den Sommerferien ohne Schul- und Universitätsbetrieb, aber mit deutlich mehr Freizeit- und Tourismusverkehr sind die Nachmittagsstunden viel kritischer als die Morgenstunden. So gab es auf der Ringbahn zeitweise massive Störungen mit teilweise chaotischen Zuständen.
Auch der Regionalverkehr auf der Stadtbahn war, wie vom Berliner Fahrgastverband IGEB befürchtet, über viele Stunden dem Ansturm der S-Bahn-Fahrgäste nicht gewachsen. Vor allem auf den Bahnhöfen Alexanderplatz und Friedrichstraße dauerte das Aus- und Einsteigen sehr lange, so dass die Verspätungen zunahmen und sich weit in das Land Brandenburg sowie auf den Fernverkehr auswirkten.
Deshalb fordert der Berliner Fahrgastverband IGEB, dass umgehend die Verkehrsangebote auf dem S Bahn-Ring und auf der Stadtbahn sowie die Fahrgastinformation nachgebessert werden.
• Auf dem Südring muss die S 46 von Hermannstraße bis Südkreuz verlängert werden. Die benötigten Wagen erhält man, indem auf die erwartungsgemäß wenig genutzte Strecke Olympiastadion?Zoo vorübergehend verzichtet wird. Den betroffenen Fahrgästen stehen U 2 und Busse M 49/X 34 als leistungsfähiger Ersatz zur Verfügung.
• Das Angebot auf der Stadtbahn muss nachgebessert werden. Der Fahrgastverband IGEB hat hierzu bereits mehrere Vorschläge gemacht, u.a. Einsatz von S-Bahn-Zügen aus anderen Städten sowie Ausweitung der Betriebszeiten der Ergänzungszüge zwischen Potsdam und Ostbahnhof.
• Außerdem gibt es überall noch gravierende Defizite in der Fahrgastinformation. Beispielsweise muss es auf der Stadtbahn bei jedem Regionalzug Durchsagen aller Haltebahnhöfe im S-Bahn-Bereich geben (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB, 22.07.09).

S-Bahn + allg.: Erste Bilanz der Bewältigung der Ausnahmesituation im ÖPNV

http://www.lok-report.de/

Das Notfallmanagement der Verkehrsunternehmen hat unter Koordination der Se­natsverwaltung für Stadtentwicklung und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) gut funktioniert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen haben durch ihren motivierten und engagierten Einsatz erreicht, dass das Verkehrschaos ausgeblieben ist.
Hilfe für die S-Bahn kam vor allem von der BVG, von den privaten Unternehmen NEB und Arriva sowie von der DB Regio. Auch die Berlinerinnen, Berliner und die Gäste der Stadt haben mit Geduld und der Bereitschaft, die Ersatzangebote flexibel zu nutzen, den Beginn der schwierigen Verkehrssituation gemeistert.
Der in Kraft getretene Notfallplan besteht aber noch voraussichtlich bis zum 10. August 2009. Danach soll das Angebot um ca. 25 Viertelzüge pro Woche bis ca. Ende September erweitert werden.
Staatssekretärin für Verkehr und Aufsichtsratsvorsitzende des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg Maria Krautzberger: "Das Krisenmanagement der Verkehrsunternehmen funktioniert. Aber auch das Krisenmanagement der Berlinerinnen und Berliner in die­ser unangenehmen Situation muss man ausdrücklich loben. Davon konnte ich mich heute morgen selbst überzeugen. Jedoch kann die angespannte Situation noch wei­ter entschärft werden. Dazu muss z.B. die Fahrgastinformation verbessert werden. Einige Ersatzangebote werden noch nicht ausreichend genutzt, während andere überfüllt sind. Gezielte und koordinierte Information der Fahrgäste kann die Lage weiter entspannen helfen."
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg: "Das große Chaos ist zum Glück ausgeblieben, dennoch müssen wir jetzt nachsteu­ern. Der Verkehrsverbund koordiniert einen täglich tagenden Krisenstab mit der S-Bahn und der BVG, in dem die Erkenntnisse des morgendlichen Berufsverkehrs be­sprochen und Gegenmaßnahmen vereinbart werden. So können wir flexibel auf die Bedürfnisse der Fahrgäste reagieren und Schwachstellen im Notfallplan beseitigen. Zusätzlich tagt auch einmal wöchentlich die Steuerungsrunde mit Verkehrssenatorin Junge-Reyer, VBB, BVG und S-Bahn."
Betroffen von dem S-Bahn-Ausfall sind ca. 1/3 der Nutzer des öffentlichen Nahver­kehrs. Von den rund 3,4 Millionen regelmäßigen täglichen Wegen in Bussen und Bahn in Berlin sind rund 1,2 Millionen Wege von den massiven Einschränkungen der S-Bahn betroffen.
Der Bahngipfel am 17. Juli 2009 unter Leitung der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, hat die DB-Unternehmen in die Verantwortung genommen, den Notverkehr best möglich zu sichern. In einer ersten Bilanz kann eingeschätzt werden, dass dies durch die kooperative und solidarische Zusammenarbeit der Ver­kehrsunternehmen auch erreicht wurde. Nun kommt es darauf an, durch tägliche Nachbesserungen die durchaus noch vorhandenen Engpässe zu minimieren und schnellstmöglich den Betrieb wieder in vollem Umfang sicher zu stellen.
Durch Haltezeitüberschreitungen kam es zum Beispiel am Montagnachmittag zu 5- bis 15-minütigen Verspätungen im Bereich der Stadtbahn. DB Regio und S-Bahn werden versuchen, durch zusätzliches Personal den Ein- und Ausstiegsvorgang zu beschleunigen.
Der Verkehrsverbund und die Medien haben einen entscheidenden Anteil daran, dass sich die Nutzer der S-Bahn auf das stark reduzierte Angebot einstellen konnten.
Der VBB verzeichnet ein reges Interesse an Informationen über die Einschränkungen im S-Bahnverkehr. So hat sich die Nachfrage nach Fahrplanauskünften über "VBB-Fahrinfo" am vergangenen Wochenende nahezu verdoppelt, die Anrufe bei der VBB-Hotline lagen beim dreifachen Wert im Vergleich zu normalen Wochenenden. Auch die Möglichkeit, sich Liniennetze und Fahrpläne aus dem Internet herunterzuladen, wurde häufiger in Anspruch genommen.
Trotzdem muss eingeschätzt werden, dass am Montag die Fahrgäste auf den S-Bahnbahnhöfen teilweise nur unzureichend informiert wurden. Um solche Kommunikations- und vor allem auch Kapazitäts-probleme zu lösen, trifft sich täglich eine Steuerungsrunde aus Vertretern des Verkehrsverbundes und der Verkehrsunter­nehmen und berichtet der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Thema der Sitzung waren u.a. auch die Mängel im Bereich der Information, die in der unzu­reichenden Beschilderung für den Schienenersatzverkehr und einer ungenügenden Personalpräsenz auf den Bahnhöfen der Stadtbahn gesehen wurden. Das Infoper­sonal von S-Bahn, BVG und VBB wird deshalb ab heute koordinierter eingesetzt und die Anzahl der Verweise auf die Schienenersatzverkehre werden erhöht. Betroffen von dem veränderten Verkehrsangebot sind vor allen in der Innenstadt auch die ausländischen Touristen. Deshalb hat die DB ab Dienstag englisch-sprachige Durch­sagen angekündigt.
Mit dem Umsteigen auf das Fahrrad, mit der Organisation von Fahrgemeinschaften, aber auch mit der Nutzung von ungewöhnlichen Angeboten, wie der Zurücklegung von Wegen per Fahrgastschiff, haben die Berlinerinnen und Berliner bewiesen, dass sie auch mit Ausnahmesituationen fertig werden. Ziel ist es nun, dass die Unan­nehmlichkeiten für die Nutzer des ÖPNV auch in den nächsten Tage und Wochen nicht das Zumutbare übersteigen. Davon wird sich die Senatorin für Stadtentwicklung in einem weiteren Bahngipfel am 27. Juli 2009 überzeugen (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 22.07.09).

21 Juli 2009

allg.: GESCHICHTE: Teltow hat drei Chancen verpasst Die Region an Bäke und Teltowkanal ist früh von wichtigen Verkehrswegen abgehängt worden, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11562882/60889/
Die-Region-an-Baeke-und-Teltowkanal-ist-frueh.html

KLEINMACHNOW - Ein Blick auf historische Landkarten der vergangenen 500 Jahre zeigt: Die Region Teltow hat drei große Chancen verpasst, um sich im „Konzert der Regionen“ durchzusetzen. Die erste Möglichkeit gab es nach 1800, als die Chaussee von Berlin nach Potsdam gebaut wurde. Die Straßenführung ließ Teltow links liegen.
Mit der Eröffnung der Anhalter Bahn 1841 hätte die Region auf eine eigene Bahnstation an der wichtigen Strecke bestehen müssen – doch fehlte der Weitblick. Auf den Bahnhof wurde verzichtet. Selbst als sich nach der Reichsgründung bereits abzeichnete, dass Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf mit Bevölkerungswachstum rechnen konnten, verpassten es die Verantwortlichen, gegen den Bau der „Wannseebahn“ von Berlin nach Potsdam Sturm zu laufen. Statt die drei Orte in den Verkehrsweg einzubinden, nahm die Bahn schließlich den ...

S-Bahn + Bahnhöfe: HAUPTBAHNHOF Zu wenig Service-Personal, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0721/berlin/
0076/index.html

Die Gleise 15 und 16 sind mit rotem Band abgesperrt, auf einem Schild steht: "Hier kein S-Bahn-Verkehr!". Bei manchem Fahrgast führt das zu Verwirrung. "Ich fühle mich ganz schön verloren", sagt die 18-jährige Dominique Ruff und sucht auf dem Schild nach ihrer Zugverbindung. Insgesamt blieb die große Ratlosigkeit gestern jedoch aus. "Ich war vorbereitet und bin früher losgefahren", sagt eine 46-jährige Frau aus Frankfurt am Main. Ihr einziger Kritikpunkt: Es gebe zu wenig Personal. Tatsächlich stehen nur an einem der beiden S-Bahn-Aufgänge zwei Mitarbeiter der Bahn. Die geben zwar sehr freundlich Auskunft, doch Englisch sprechen sie kaum. In vielen Fällen verweisen sie die zahlreichen Touristen deshalb an das Bahn-Kundenzentrum. "Das ist schlecht bei einem so internationalen Ort wie dem Hauptbahnhof", meint die Frankfurterin. Auch den Infotafeln am Bahnaufgang können ausländische Fahrgäste nichts entnehmen: Sie sind ebenfalls alle nur auf ...

S-Bahn: ZOO Ersatzverkehr versteckt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0721/berlin/
0075/index.html

Auf dem Bahnsteig, an dem die Regionalzüge abfahren, beantwortet eine Bahnmitarbeiterin im Sekundentakt Fragen und schafft es, dabei stets freundlich zu bleiben. Die Züge sind im morgendlichen Berufsverkehr proppenvoll. Auf sie wird auf den Schildern am Aufgang zur S-Bahn ausführlich hingewiesen. Dort steht auch, dass es einen Schienenersatzverkehr mit Bussen gibt. Wo der abfährt, ist allerdings nicht zu erfahren. Man muss schon einen Bahnmitarbeiter fragen, sonst findet man die Busse, die auch auf den elektronischen Anzeigetafeln nicht verzeichnet sind, kaum. Deshalb ist es wenig verwunderlich, dass die roten DB-Busse aus dem Rheinland oder Ostwestfalen-Lippe ...

S-Bahn + Regionalverkehr: OSTBAHNHOF Der Geheimtipp auf Gleis 1, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0721/berlin/
0074/index.html

Die verbliebenen S-Bahn-Linien aus dem Osten - S 3, S 5 und S 7 - enden hier. Für alle, die nicht schon am Ostkreuz in die Ringbahn und an der Warschauer Straße in die U-Bahn umgestiegen sind, heißt das: Treppe runter und wieder rauf zu den Bahnsteigen 6 und 7. Dort fahren etwa alle 20 Minuten die roten Regionalzüge in Richtung Innenstadt ab. Gestern zwischen 8 und 9 Uhr waren die Doppelstockzüge brechend voll, die Menschen standen so dicht, dass wohl nur noch Synchron-Atmen möglich war. Was einige nicht davon abhielt, entgegen allen Bahn-Verboten ein Fahrrad mitzunehmen. Gemeckert wurde aber kaum. Informationen gab es von Servicekräften auf den Bahnsteigen und im Bahnhofstunnel sogar auf Englisch. Während auf Gleis 6 und 7 Drängeln angesagt war, fuhr vom Gleis 1 alle Viertelstunde ein ...

S-Bahn: GESUNDBRUNNEN Ein völlig neues Fahrgefühl, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0721/berlin/
0073/index.html

Wo sind wir denn hier gelandet? Erst misstrauisch, dann neugierig erkunden ein paar Fahrgäste den Zug, der im Bahnhof Gesundbrunnen am Bahnsteig 10 zur Abfahrt bereitsteht. Die rot lackierten Wagen sind fast leer. Kein Polster ist beschmiert, keine Fensterscheibe zerkratzt, wie es in der Berliner S-Bahn üblich ist. Auf den Liniennetzen sind Orte mit merkwürdigen Namen verzeichnet: Hulb, Tamm, Zell und Beutelsbach zum Beispiel.
Ein zweiter Blick, dann ist klar: Dies ist eine S-Bahn aus Stuttgart - einer von neun Zügen aus fünf Bundesländern, mit denen die DB das ausgedünnte S-Bahn-Angebot in Berlin ergänzt. Nun können die Fahrgäste zwischen Gesundbrunnen, Hauptbahnhof, Potsdamer Platz und Südkreuz viermal pro Stunde ein völlig neues Fahrgefühl erleben. Schade nur, dass kaum jemand davon erfährt. Am Gesundbrunnen gibt es keine Informationen, die Reisende aus den vollen Vier-Wagen-Zügen der S 1 in die schöne ...

S-Bahn: Berliner Gelassenheit PETER NEUMANN findet es bemerkenswert, wie klaglos das S-Bahn-Debakel ertragen wird. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0721/berlin/
0058/index.html

Nicht-Berliner klagen gern darüber, dass die Berliner angeblich viel meckern und leicht erregbar sind. Nun hat sich mal wieder gezeigt, dass das Quatsch ist. Obwohl der S-Bahn-Verkehr gestern erneut massiv eingeschränkt werden musste, 19 Bahnhöfe und acht Abschnitte stillgelegt wurden, bewegten sich die meisten Fahrgäste wie bisher mit hauptstädtischer Gelassenheit durch ihre Stadt. Sie suchten sich in minutiöser Kleinarbeit Alternativen zum Beispiel bei der BVG, pressten sich klaglos in volle Regionalzüge und blieben sogar dann still, wenn andere ihre Fahrräder mitnehmen wollten.
Der von einigen Medien geradezu herbeigesehnte Total-Kollaps blieb vor allem deshalb aus, weil Berliner Stamm-Fahrgäste aus hartem Holz geschnitzt sind. Schließlich sind sie einiges gewöhnt - von diversen Streiks über Baustellen bis hin zu nervigen Mitreisenden, an denen sich die wichtige Fähigkeit, Störungen mit ...

S-Bahn + BVG + Regionalverkehr: Das Leben in vollen Zügen genießen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0721/berlin/
0042/index.html

Viele Regionalzüge waren so voll, dass die Fahrgäste nur mit sanfter Gewalt hineinkamen. Touristen irrten orientierungslos über die Bahnsteige. Seit gestern ist wegen neuer Sicherheitsauflagen nur noch rund ein Viertel der S-Bahn-Wagen einsatzfähig, acht Streckenabschnitte mussten stillgelegt werden. Doch der befürchtete Kollaps blieb aus. "Die Berliner sind helle. Sie haben Alternativen zur S-Bahn gesucht - und gefunden", sagte Jens Wieseke vom Fahrgastverband IGEB. Allerdings mangele es vielerorts oft noch an Informationen. "Wir schauen uns Bahnhof für Bahnhof an und bessern nach", kündigte ein S-Bahn-Sprecher an.
19 S-Bahn-Stationen, zum Beispiel Hauptbahnhof, Alexanderplatz und Spandau, sind über Nacht zu Geisterbahnhöfen geworden. Normalerweise sind von den 630 Zwei-Wagen-Einheiten der S-Bahn rund ...

S-Bahn + BVG + Regionalverkehr: So kommen die Fahrgäste zügig voran, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0721/berlin/
0024/index.html

Der S-Bahn-Verkehr musste gestern erneut eingeschränkt werden. Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat zusätzliche Sicherheitsauflagen angeordnet, nachdem am 1. Mai in Kaulsdorf ein Rad der S-Bahn-Baureihe 481 gebrochen war. Außerdem waren bei Zügen dieses Typs Risse in den Rädern festgestellt worden - zwei wurden bislang bekannt.
Mindestens bis zum 9. August, Betriebsschluss, sollen die derzeitigen Einschränkungen dauern. S-Bahner befürchten aber, dass der jetzige Notfahrplan länger in Kraft bleiben muss.
Tipps und Tricks: Vorher informieren - im Internet zum Beispiel unter www. s-bahn-berlin.de oder www.vbbonline.de, telefonisch unter Tel. 19 449 (BVG) oder 297 43 333 (S-Bahn). Möglichst Regionalzüge nutzen. Sie sind schnell, S-Bahn-Tickets gelten. Auch die BVG bietet sich als Alternative an. So fahren die U-Bahnen ...

S-Bahn: Ersatzverkehr bei der S-Bahn in Brandenburg

http://www.lok-report.de/

Um die Betroffenheit durch die Probleme bei der Berliner S-Bahn weiter zu minimieren, fahren in Brandenburg Verstärkerzüge im Regionalverkehr und Busersatzverkehre auf verschiedenen Strecken.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Wir wollen, dass die Brandenburger möglichst wenig von der Lage bei der S-Bahn betroffen sind. Darum kümmern wir uns in einer konzertierten Aktion mit mehreren Verkehrsunternehmen. Wir können für die Pendler zwischen dem Umland und Berlin auch weiterhin ein akzeptables Angebot machen. Alle beteiligten Verkehrsunternehmen arbeiten mit, um die eingestellten S-Bahn-Verbindungen mit Regionalzügen oder Busersatzverkehren aufzufangen. Ich erwarte, dass die angekündigten Ersatzverkehre Montagmorgen fahren."
Die Fahrgäste finden alle relevanten Informationen (Fahrpläne und Liniennetz) auf der Internetseite des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg , darunter das Liniennetz des Sonderfahrplans (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 21.07.09).

S-Bahn + BVG + Regionalverkehr: Senatorin Junge-Reyer dankt allen MitarbeiterInnen für ihren engagierten Einsatz

http://www.lok-report.de/

Die Berlinerinnen und Berliner haben am heutigen Montag die Möglichkeiten, die ihnen der Notfallplan für den stark reduzierten Einsatz von S-Bahn –Zügen bietet, genutzt. Damit sind die Unannehmlichkeiten für alle Nutzer des Öffentlichen Personennahverkehrs keineswegs beseitigt, aber das oft vorausgesagte Verkehrschaos ist ausgeblieben.
Für ihre Flexibilität und die Bereitschaft, auf andere Verkehrsmittel umzusteigen, ist allen Berlinerinnen, Berlinern und den Gästen unserer Stadt zu danken. Der Dank gilt aber auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verkehrsunternehmen, die durch ihren Einsatz dies ermöglicht haben.
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Mein Dank gilt allen, die durch ihren engagierten Einsatz dazu beitragen, diese schwierige Situation zu meistern. Ohne die flexible Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der S-Bahn und der BVG wären Schienenersatzverkehre, verdichtete Takte und verlängerte Züge nicht möglich.
Die kooperative Zusammenarbeit der Verkehrsunternehmen, der engagierte Einsatz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ideenreichen Hilfestellungen aus den unterschiedlichsten Bereichen und natürlich auch die Informationsübermittlung und –weitergabe durch den Verkehrsverbund Berlin Brandenburg und durch die Medien haben es möglich gemacht, den Öffentlichen Verkehr in Berlin auch unter erschwerten Bedingungen aufrecht zu halten.“
Dort, wo nach Möglichkeiten für Hilfe gesucht wird und Verkehrsunternehmen und Medien gut zusammenarbeiten, gibt es auch kreative Ideen, den Berlinerinnen, Berlinern und den Gästen der Stadt Möglichkeiten anzubieten, sich alternativ in der Stadt fortzubewegen. Dafür stehen z.B. die organisierten Mitfahrgelegenheiten und auch das Angebot der Stern- und Kreisschifffahrt – unterstützt durch den rbb – Fahrgäste im Innenstadtbereich kostenlos auf einigen Touristenschiffen mitzunehmen (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 21.07.09).

BVG: Frühverkehr bei der BVG lief weitgehend reibungslos.

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/991/rewindaction/Index/archive/0/
year/2009/month/7/id/231546/name/
Das+Chaos+blieb+aus

Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) lief der Betrieb im Frühverkehr am Montag ohne besondere Probleme.

Während vor allem die Straßenbahnlinien, die zu den Umsteigepunkten der Ringbahn, auf der die S-Bahn einen 10 Minuten-Takt anbietet, deutlich voller waren, gab es beim Busverkehr keine nennenswerten Fahrgastzuwächse. In den U-Bahnen waren zwischen 10 und 20 Prozent mehr Fahrgäste als an vergleichbaren Tagen unterwegs. Die von der BVG zusätzlich bereit gestellten Kapazitäten reichten aber überall aus.

Damit ist das befürchtete Verkehrschaos am heutigen Montag ausgeblieben, die Berlinerinnen und Berliner zeigten sich zumeist gut informiert über mögliche Ausweichstrecken. Wie angekündigt, hat die BVG den Ferienfahrplan ausgesetzt und lässt vor allem im U-Bahnbereich die Züge mit maximaler Zuglänge und im fünf Minuten Takt verkehren. Zusätzliche Züge, die kurzfristig je nach Bedarf eingesetzt werden können, stehen bereit. Auch die Straßenbahn hat entsprechende Maßnahmen ergriffen, so kamen heute im Frühverkehr zusätzlich auf den Metrolinien M4, M5, M6 und M8 zusätzliche Züge zum Einsatz.

Bereits über das Wochenende hatte die Internetseite der BVG, www.BVG.de, zahlreiche zusätzliche Zugriffe zu verzeichnen. Dort können sich Fahrgäste detailliert für einzelne S-Bahnlinien über die jeweiligen Umfahrungsmöglichkeiten mit U- und Straßenbahn informieren. Die Pläne können ausgedruckt und mitgenommen werden.

Datum: 20.07.2009

S-Bahn: Fahrgäste gut auf Notfallfahrplan eingestellt

http://www.lok-report.de/

Das befürchtete Chaos ist trotz des massiv eingeschränkten S-Bahnverkehrs glücklicherweise ausgeblieben. Fahrgäste der Berliner S-Bahn haben sich weitgehend alternative Fahrmöglichkeiten gesucht und sind auf die Ersatzangebote des Notfall-Fahrplans ausgewichen. Generell wurden auf den S-Bahnhöfen die Fahrgäste nicht ausreichen genug informiert.
Bei der S-Bahn gab es am frühen Morgen Anlaufschwierigkeiten aufgrund betrieblicher Dispositionen. So fuhren auf der S1 nur 4-Wagen-Züge statt 6-Wagen-Zügen. Auf dem Ring fielen 3 von 12 Zügen aus und die S75 (Zoo - Olympiastadion) und die S5 (Verdichter ab Mahlsdorf) wurden verspätet eingesetzt. Die Ersatzverkehre im Regionalverkehr fahren planmäßig, auch der SEV (Schienenersatzverkehr) zwischen Nordbahnhof und Bahnhof Zoologischer Garten fährt wie geplant. Viele Fahrgäste stiegen auf die U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse um, Kapazitätsprobleme bei der BVG gab es nicht.
Relativ starke Auslastungen gab es im Bereich Lichtenberg (Zulauf aus Osten), S 1 Nord und auf der Stadtbahn, auf der der Regionalverkehr unterwegs ist. Auch die zusätzlichen Züge des Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) wurden sehr gut angenommen.
Mäßig ausgelastet waren dagegen der westliche Ring und die S2 im südlichen Bereich. Auch die Ersatzverkehre im Nord-Süd-Fernbahntunnel fuhren mit relativ wenigen Fahrgästen. Grund dafür ist auch eine mangelnde Information der Fahrgäste im morgendlichen Berufsverkehr. Generell wird von der S-Bahn auf den Bahnhöfen zu wenig auf Ersatzmaßnahmen verwiesen. Teilweise wurden die Informationen auf den Bahnhöfen erst bis 8 Uhr aktualisiert.
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg: "Hier muss die S-Bahn dringend nachbessern und das Personal verstärken. Auch müssen die Durchsagen und Aushänge für die ausländischen Gäste zu verstehen sein, damit sie sich orientieren können. Als Bundeshauptstadt sollte Berlin sich international präsentieren und auch auf Englisch informieren. Deshalb erarbeitet der VBB zurzeit gemeinsam mit der S-Bahn an einer Lösung, um auch die Touristen ausreichend zu informieren." Franz bekräftigte seine Forderung an die Deutsche Bahn AG, Fernverkehrszüge wieder am Bahnhof Zoo halten zu lassen. "Es macht keinen Sinn, die Fahrgäste, die in die City-West wollen, im ICE bis zum Hauptbahnhof durchfahren zu lassen, um sie dann mit dem Regionalersatzverkehr wieder zurückfahren zu lassen." Weiter sollte die Deutsche Bahn in der jetzigen Situation den Fernverkehr in Berlin für den VBB-Tarif öffnen. "Das wäre mal ein positives Signal der Bahn an die Berliner Fahrgäste", so Franz

S-Bahn: Ersatzangebote sind verbesserungsbedürftig

http://www.lok-report.de/

Der erste Tag mit dem weitergehenden Ausfall des S-Bahn-Verkehrs ist fast vorbei. Extrem lange Fahrzeiten, ungewisse Anschlüsse und vielfaches Umsteigen sind nicht gerade eine Werbung für ein gutes Nahverkehrssystem.
Der DBV-Landesverband bedauert, dass es offenbar immer noch ein Dogma bei der DB AG ist, Fernzüge wieder am Bahnhof Zoologischen Garten halten zu lassen.
Auch was die Fahrgastinformation angeht, zeigt sich, dass das System Eisenbahn nicht mehr auf Störungsfälle angemessen reagieren kann. Es reicht nicht, auf den Bahnsteigen die Informationskästen mit zahllosen Fahrplaninformationen zu behängen und von den Kunden zu erwarten, dass sie mindestens einmal den kompletten Bahnsteig auf und ab gehen und Ausschau nach solchen Informationen halten. Hier gehört nach Ansicht des DBV auskunftsfähiges und geschultes Personal hin. Der Hinweis darauf, dass solches nicht mehr vorhanden ist, ist keine zielführende Lösung, sondern die Beschreibung des Mißstandes!
Wie fahrgastunfreundlich das System Eisenbahn in den letzten Jahren geworden ist, lässt sich in solchen Ausnahmesituationen deutlich erleben. Weil auf kaum einem Bahnsteig noch Personal zu finden ist, dass angemessen und richtig informieren kann, sind die Kunden auf Mundpropaganda und das eigene Handy angewiesen. Ob die zusätzlichen Tarifkosten fürs Telefon auch ersetzt werden?
Bekanntlich sind die DB AG und damit auch ihre hundertprozentigen Töchter S-Bahn Berlin GmbH, die DB Station & Service sowie die DB Netze AG Eigentum der Bundesrepublik Deutschland. Bedauerlich ist, dass sich insbesondere das Bundesverkehrsministerium als zuständiges Bundesministerium in der Vergangenheit nicht für die DB AG zuständig gefühlt hat. Mit Hinweis auf eine angebliche unternehmerische Eigenständigkeit und die eigene Unzuständigkeit wurde dem Konzern freie Hand gelassen, noch fahrfähige Lokomotiven und Wagen zu verschrotten, Gleise und Weichen zurückzubauen und den Informationsstandard auf ein Niveau zurückzufahren, was den heutigen Ansprüchen überhaupt nicht mehr genügt.
Der DBV Berlin-Brandenburg wiederholt deshalb seine Forderung, wonach
1. Es auf allen Bahnsteigen eine nutzbare Möglichkeit geben muss, Fahrgäste aktuell und richtig mittels Lautsprecher und Anzeigen zu informieren. Darüber hinaus sind auf allen stark frequentierten und Umsteigebahnhöfen Personale zur Fahrgastinformation und Auskunftserteilung einzusetzen.
2. Die Fernzüge auf der Berliner Stadtbahn wieder am Bahnhof Zoologischer Garten halten müssen
3. Die teilungsbedingten Lücken im Bahnnetz endlich geschlossen werden müssen, damit es ein auch im Störungsfall leistungsfähiges Nahverkehrssystem gibt. Das betrifft sowohl die S-Bahn als auch den Regionalverkehr (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 21.07.09).