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Polierter Beton, historische Fotos an den Wänden, Messing-Buchstaben für die Bahnhofsnamen: Die Bahnhöfe der U 55, Berlins neuer U-Bahn-Linie, sind wirklich schön geworden. Mögen Cent-Fuchser auch mäkeln: Die drei Schmuckstücke mit ihrem Hauch von Luxus, ihrer Großzügigkeit und ihrer edlen Gestaltung sind eine wohltuende Alternative zu den muffigen, funzlig beleuchteten Kellergeschossen, die sich anderswo als U-Bahnhöfe erhalten haben. Wenn Autos auf der A 113 nach Schönefeld schon auf hellem Beton zwischen Lärmschutzwänden aus unbehandeltem Lärchenkernholz fahren dürfen, haben auch U-Bahn-Fahrgäste ein ansprechendes Ambiente verdient.
Doch so schön es auch ist: Der Fahrgastverband IGEB kritisiert zu Recht, dass von den drei Schienenverkehrsprojekten in der Mitte Berlins ausgerechnet das unwichtigste zuerst fertig geworden ist. Die Straßenbahn zum Hauptbahnhof, die ...
08 August 2009
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