30 September 2009

BVG: Flucht nach vorn Die BVG baut in ihrer neuen Finanzstrategie auf steigende Fahrgastzahlen und Tariferhöhungen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0930/berlin/
0038/index.html

So sieht Zuversicht aus. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben eine neue Finanzstrategie vorgelegt. Sie soll dazu führen, dass das Landesunternehmen 2020 fast eine Milliarde Euro weniger Schulden haben wird, als bislang vorhergesagt worden war. Fahrpreiserhöhungen um 1,5 Prozent pro Jahr, ein weiterer Anstieg der Fahrgastzahlen sowie Kostensenkungen sollen dieses Kunststück möglich machen. Doch die Grünen sind skeptisch, ob die optimistischen Langfristvorhersagen wirklich eintreffen werden.

Das Besteck ist (fast) weg
Denn bei der BVG hat sogar die Kantine ein Finanzproblem. Seit sie vor einem Jahr ins neue Hauptgebäude in der Holzmarktstraße umgezogen ist, hat sie den Großteil ihres Geschirrs und Bestecks eingebüßt. Von anfangs 500 Frühstückstellern sind ...

29 September 2009

U-Bahn: Harte Welle bei der Berliner U-Bahn Bald gibt es mehr Plastiksitze, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0928/berlin/
0044/index.html

In der U-Bahn können Fahrgäste die Stadt auf die harte Tour erleben. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben 20 Wagen bereits mit Sitzschalen aus Kunststoff ausgestattet. Nun denken die Planer darüber nach, ob sie in bis zu 182 weitere Wagen Polster durch Plastik ersetzen. "Das wird derzeit geprüft", sagte Martin Süß, der bei der Berliner U-Bahn die Abteilung Fahrzeuge leitet, während einer Veranstaltung des Fahrgastverbands IGEB.
Es begann mit einem Wagen: Vor fünf Jahren tauschte die BVG die gepolsterten Sitze durch harte Schalen aus glasfaserverstärktem Kunststoff aus. Vor zwei Jahren wurden weitere Wagen umgerüstet. Bei den Fahrgästen stießen die Schalen auf gute Resonanz, sagte der Ingenieur.
Mehr als drei Viertel der befragten Frauen fanden die Plastikbänke gut, weil ihnen Nebensitzer dort nicht zu nahe kommen. Das verhindern die Abstandhalter zwischen ...

S-Bahn Berlin zieht weitere Angebotsverbesserungen vor Überspringen: S-Bahn Berlin zieht weitere Angebotsverbesserungen vor Ab sofort zusätzliche Fahrten auf den Linien S3 (Ostbahnhof - Friedrichshagen) und S9 (Flughafen Schönefeld - Buch) / Wiederinbetriebnahme nach Messe Süd und zum Olympiastadion am Mittwoch

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090928.html

(Berlin, 28. September 2009) Die S-Bahn Berlin steigert ihr Fahrtenangebot schneller als bisher geplant. Statt rund 190 Viertelzügen stehen mit Wochenbeginn bereits rund 210 Viertelzüge verlässlich zur Verfügung. Damit kann neben dem 10-Minuten-Takt auf der Linie S5 zwischen Mahlsdorf und Alexanderplatz bereits seit heute früh auch auf der Linie S3 zwischen Friedrichshagen und Ostbahnhof das Angebot verdoppelt werden. Außerdem wird die Linie S9 vom Flughafen Schönefeld ab sofort über den bisherigen Endpunkt Treptower Park nach Buch verlängert. Dies sorgt für Entlastung auf dem Ostring und in Richtung Pankow. Die Linie S46 von Königs Wusterhausen endet nicht mehr in Hermannstraße, sondern fährt weiter bis Südkreuz.

Seit Betriebsbeginn am Montag fahren wieder S-Bahn-Züge auf der Berliner Stadtbahn zwischen Alexanderplatz und Westkreuz. Stündlich sind neun Züge pro Richtung unterwegs. Die Linie S3 fährt dabei bis Charlottenburg. Neben der Linie S7 fährt abweichend von der ursprünglichen Planung auch die Linie S5 bis zum Westkreuz. Damit bieten sich alle 10 Minuten Umsteigemöglichkeiten zur Ringbahn.

S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner erklärte: "Die meisten der für Ende der Woche eingeplanten zusätzlichen Wagen konnten bereits am Wochenende in den Werkstätten fertig gestellt werden. Ich freue mich, dass unsere Fahrgäste von dieser Leistung der Kollegen nun vorab profitieren."

Weitere für kommenden Freitag, 2. Oktober, geplante Angebotsver-besserungen, werden vorgezogen. Bereits ab Mittwoch, 30. September, fährt die Linie S25 wieder durchgängig zwischen Teltow Stadt und Hennigsdorf und durchquert dabei den Nord-Süd-Tunnel über Potsdamer Platz, Friedrichstraße und Nordbahnhof. Der S-Bahn-Ergänzungsverkehr zwischen Südkreuz, Hauptbahnhof, Gesundbrunnen und Hennigsdorf wird bis 4. Oktober weiterhin angeboten und verfügt über ausreichend Kapazitäten.

Gute Nachrichten gibt es für Fahrgäste Richtung Messe Süd und Olympiastadion. Auch dieser Abschnitt wird ab kommenden Mittwoch durch die über Westkreuz hinaus verlängerte Linie S5 wieder bedient. Dann werden rund 220 Viertelzüge im Einsatz sein. Eine weitere Angebotserweiterung ist zum 12. Oktober vorgesehen.

Informationen zum Fahrplan gibt es ständig aktualisiert im Internet unter www.s-bahn-berlin.de

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

25 September 2009

Flughäfen + Bahnverkehr: Expresstrasse zum Flughafen wird vor 2016 nicht fertig Bis dahin nur alle halbe Stunde auf Umwegen zum BBI, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0925/berlin/
0057/index.html

Etwas mehr als zwei Jahre noch, dann soll es so weit sein: Der neue Schönefelder Flughafen, der den Arbeitstitel Berlin Brandenburg International (BBI) trägt, wird eröffnet. Bis der Airport-Express auf dem schnellsten Weg von Berlin dorthin fahren kann, wird jedoch noch viel mehr Zeit vergehen. Denn die direkte Bahnstrecke, die durch Lichtenrade führt, wird nicht vor 2016 fertig. Davon gehen die derzeitigen Planungen für das Zugangebot aus, sagte Renado Kropp, amtierender Regionalleiter der Deutschen Bahn (DB) Regio, während einer Veranstaltung des Fahrgastverbands IGEB. So lange muss der Express einen weiten Umweg nehmen - und mehr als zwei Fahrten pro Stunde und Richtung sind nicht möglich.
Zwischen dem Südkreuz und Mahlow klafft eine Lücke. Seit Jahren plant die DB den Neubau dieses Abschnitts der Dresdner Bahn, ein Ende ist nicht absehbar. Selbst wenn irgendwann einmal der Planfeststellungsbeschluss vorliegt, ist ...

Tarife + S-Bahn Berlin informiert zur Umsetzung der Entschädigungsregelung für Stammkunden Überspringen: S-Bahn Berlin informiert zur Umsetzung der Entschädigungsregelung für Stammkunden Jahreskarten-, Abo- und Firmenticketkunden aller VBB-Unternehmen profitieren von unbürokratischer Regelung / Gratismonat auch für Neukunden

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090925.html

(Berlin, 25. September 2009) Wie angekündigt informiert die Berliner S-Bahn ihre Stammkunden über die konkrete Abwicklung der Entschädigungsregelung für die erheblichen Einschränkungen der letzten Wochen. Danach erhalten alle Inhaber von Jahreskarten, Abonnements und Firmentickets, die in den tariflichen Berliner Teilbereichen Berlin AB, Berlin BC oder Berlin ABC unterwegs sind und deren Abo im Dezember gültig ist, im Dezember einen Monat freie Fahrt.

Die Regelung gilt unabhängig davon, bei welchem Verkehrsunternehmen im VBB der Vertrag abgeschlossen wurde. Für Abonnenten, die die monatlichen Kosten abbuchen lassen, läuft alles automatisch. Die Dezember-Abbuchung vom Kundenkonto entfällt. Abonnenten, bei denen einmal jährlich abgebucht wird, erhalten von den Bahnunternehmen in der ersten Dezemberhälfte eine Rückbuchung. Bei anderen Verkehrsunternehmen kann es abweichende Buchungsdaten geben.

Käufer einer Jahreskarte, die am Fahrkartenschalter gezahlt haben, erhalten bereits ab 8. Oktober gegen Vorlage des Dezember-Wertabschnitts den entsprechenden Fahrgeldanteil in bar ausgezahlt. Dies erfolgt nur an den Verkaufsstellen von S-Bahn und BVG.

Auch Neukunden können von der Entschädigungsreglung profitieren: Wer sich bis zum 10. November für ein neues Abo oder eine Jahreskarte entscheidet, fährt im Dezember ebenfalls kostenlos. Zu möglichen Entschädigungsleistungen für weitere Kundengruppen sind Deutsche Bahn und S-Bahn Berlin bereits mit dem Berliner Senat und den Fahrgastverbänden im Gespräch. Nähere Informationen dazu sollen bis Ende der kommenden Woche feststehen.

Umfassende Informationen zur Freifahrtregelung im Dezember gibt es im Internet unter www.s-bahn-berlin.de. Ab dem Wochenende liegt in den Verkaufsstellen eine Sonderausgabe der Kundenzeitung „punkt3“ mit Details zum Mitnehmen bereit. Für individuelle Auskünfte steht das S-Bahn-Kundentelefon mit verlängerten Servicezeiten unter 030 29 74 33 33 zur Verfügung: Montag bis Freitag von 6 bis 23 Uhr und Samstag und Sonntag von 7 bis 21 Uhr.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Tarife + Bahnverkehr: Über Ländergrenzen hinweg Preiswertere Besuche bei den Nachbarn durch neue Bahnangebote Der Berliner Mauerfall hatte weitreichende Folgen für Europa insgesamt auch für die östlichen Nachbarn Deutschlands. Am 1. Mai 2004 trat u.a. Polen der EU bei., aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
2501e861bad974fbc125763b0065e7a1?
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Noch galt das Schengenabkommen nicht und Pässe waren an der Grenze unverzichtbar, doch zu beiderseitigem Nutzen wurden Angebote für den Bahnverkehr in der Grenzregion rasch ausgeweitet. Vor allem für Tagestouristen wurde das Bahnfahren leichter und preiswerter.
Reisende auf den Regional-Bahn-Linien RB 26 (Berlin-Lichtenberg– Kostrzyn) und RB 66 (Berlin–Angermünde-Szczecin) können seit dem einen durchgehenden Fahrschein nach VBB-Tarif nutzen. Die BahnCard wird dabei auf der Gesamtstrecke anerkannt. Das Schönes- Wochenende-Ticket, das Brandenburg-Ticket, das Brandenburg-Berlin-Ticket Nacht sowie die DB-Fahrradkarte des Nahverkehrs gelten seitdem sogar bis Szczecin Gl. und Kostrzyn. Es ist kein Anschluss-Ticket für den polnischen Streckenabschnitt mehr nötig. Das sparte immerhin 22 Prozent des Reisepreises, wenn zwei Personen mit dem Brandenburg-Ticket unterwegs waren. Später wurden das Brandenburg- Berlin-...

Museum: Stargast ist die Dampflok „18 201“ beim 6. Eisenbahnfest Mehr als 30 Lokomotiven und Wagen im Bahnbetriebswerk Schöneweide, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
5a7fc73b623b0f7ac125763b006475a4?
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Das historische Bahnbetriebswerk Schöneweide öffnet am 3. und 4. Oktober seine Tore und lädt zum sechsten Mal zum großen Eisenbahnfest ein. Mehr als 30 Lokomotiven und Wagen aller Epochen sind dabei zu bestaunen – anfassen durchaus erwünscht. Im Mittelpunkt stehen die stählernen Wahrzeichen der Eisenbahn, die Dampfloks, die sich an beiden Tagen „unter Dampf“ auf der Drehscheibe präsentieren. Als Stargast gilt die schnellste betriebsfähige Dampflok der Welt, die „18 201“, der im Jahr 1994 eine besondere Ehre zuteil wurde. Bei der Vereinigungsfeier der Deutschen Bundesbahn (West) und der Deutschen Reichsbahn (Ost) zur Deutschen Bahn AG fuhr die „18 201“ als Repräsentant der Reichsbahn symbolisch auf einen ICE zu. Die meisten Loks und Wagen können beim Eisenbahnfest von innen besichtigt werden. Wer dem Lokführer bei seiner Arbeit zusehen möchte, fährt ein Stück auf dem Führerstand einer Dampf- oder Diesellokomotive mit. Auf einer Draisine können die Besucher ...

S-Bahn + Radverkehr: Die S-Bahn bleibt ein radfahrerfreundliches Unternehmen Zu missverständlichen Informationen über die Fahrradmitnahme in den Zügen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
37ccc51a5c72cf5ec125763b005fcce5?
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Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) kritisiert das generelle Fahrradverbot in S-Bahnen und den Ersatzund Zusatzverkehren. punkt 3 fragte Annekatrin Westphal, Leiterin Fahrgastmarketing der S-Bahn Berlin:

Ist das ein Verbot oder eine Bitte?
Annekatrin Westphal:
Eine Bitte. Unsere Formulierungen waren an der einen oder anderen Stelle wohl zu restriktiv und deshalb missverständlich. Dafür bitte ich um Entschuldigung. Eine generelle tarifliche Regelung für den Ausschluss von Fahrrädern in der S-Bahn gab es und gibt es nicht. Jemand, der ein Fahrradticket gekauft hat, hat natürlich auch das Recht, es zu nutzen. Ich bin sehr dankbar, dass viele Fahrgäste in der aktuellen Situation die Alternative Fahrrad nutzen. Grundsätzlich ist eine ...

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Berlin–Cottbus künftig in 68 Minuten Beim Ausbau ab Frühjahr 2010 ist Ersatzverkehr geplant, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Spätestens mit Inbetriebnahme des Flughafens Berlin Brandenburg International im Dezember 2011 sollen die Züge auch zwischen Berlin und Cottbus schneller werden. Die Bahnstrecke Berlin-Cottbus ist die wichtigste Verbindung zwischen der Lausitz und der Hauptstadt. Die Planungen für den weiteren Ausbau der Strecke Berlin–Cottbus werden bis Ende des Jahres 2009 abgeschlossen sein. Mit 3,5 Millionen Euro hat das Land Brandenburg die Planungsarbeiten vorfinanziert. Ab Frühjahr 2010 beginnen die umfangreichen Maßnahmen für die Streckenertüchtigung zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau.
Dazu Fragen an Renado Kropp, Leiter Angebotsplanung bei der DB Regio Nordost

An der Strecke nach Cottbus wurde doch bereits gebaut…
Renado Kropp: Ja. Es wurde bereits vom Juni bis Dezember 2008 der Abschnitt ...

Bahnhöfe + S-Bahn: Ring-S-Bahnen halten jetzt am neuen Bahnsteig Alter Bahnsteig wird abgerissen / Längere Wege für Umsteiger zwischen Stadt- und Ringbahn, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Beide Kanten des künftigen Regionalbahnsteigs auf dem Ring dienen jetzt dem S-Bahnverkehr. Denn der bisherige Ringbahnsteig F wird abgerissen. Dadurch sind die Umsteigebeziehungen zwischen der Ringbahn und den Zügen in Richtung Innenstadt, Lichtenberg oder Erkner länger geworden.
Die Fahrgäste laufen außen um den Bahnhof durch den überdachten Gang und nehmen die provisorische Fußgängerbrücke. Rund acht Minuten sind für den sicheren Umweg einzuplanen. Etwa zwei Monate dauert diese Bauphase an, ab November werden die Umsteigewege kürzer, da dann ein direkter ...

S-Bahn: Jürgen Konz übernimmt Position des Geschäftsführers Produktion der S-Bahn Berlin von Maik Dreser Überspringen: Jürgen Konz übernimmt Position des Geschäftsführers Produktion der S-Bahn Berlin von Maik Dreser Nach temporärem Einsatz kehrt Maik Dreser wie geplant zur S-Bahn RheinNeckar zurück / Nachfolger Jürgen Konz bereits seit Juli für S-Bahn Berlin im Einsatz

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubp/p20090925.html

(Berlin, 25. September 2009) Staffelstabübergabe bei der S-Bahn Berlin: Nach dreimonatigem Einsatz zur Stabilisierung der S-Bahn Berlin kehrt der Geschäftsführer Produktion, Maik Dreser, wie geplant zur S-Bahn RheinNeckar, Mannheim, zurück. Als Nachfolger berief der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am Freitag Jürgen Konz.

Der 52-jährige Konz arbeitet seit seinem Eintritt in den DB-Konzern im Jahr 2002 im Bereich Fahrzeuginstandhaltung. Derzeit leitet er den Bereich Instandhaltung der DB Regio AG. Als Mitglied der Task-Force zur Wiederherstellung des planmäßigen Angebots ist er bereits seit 1. Juli 2009 bei der S-Bahn Berlin im Einsatz.

Die Tätigkeit Dresers war auf eigenen Wunsch von Anfang an nur für eine Übergangszeit geplant.

Aufsichtsrat und Unternehmen dankten Dreser für seinen engagierten Einsatz während dieser sehr schwierigen Unternehmensphase.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

24 September 2009

S-Bahn: Noch mehr S-Bahnen müssen in die Werkstatt Neues Problem mit den Bremsen dezimiert die Flotte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0924/berlin/
0032/index.html

Bei der Berliner S-Bahn sind neue technische Probleme aufgetaucht. Deshalb hat das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn die Sicherheitsvorschriften gestern erneut verschärft. Dies führte dazu, dass 34 S-Bahn-Wagen sofort aus dem Einsatz genommen und in die Werkstatt gebracht werden mussten. Für die Fahrgäste wird es trotzdem zum kommenden Montag Verbesserungen geben, bekräftigte die S-Bahn. Die wichtige Ost-West-Strecke auf der Stadtbahn wird wie geplant wieder auf ganzer Länge befahren - mit drei S-Bahn-Linien. Auf der S 5 gibt es zwischen Mahlsdorf und Alexanderplatz einen Zehn-Minuten-Betrieb, die S 46 aus Königs Wusterhausen wird zum Südkreuz verlängert. Zum 2. Oktober wird der Verkehr erneut erweitert, hieß es.
Am Dienstag machten Techniker in einer S-Bahn-Werkstatt eine folgenreiche Entdeckung: Sie fanden an einem Wagen der jüngsten Baureihe 481, der rund 1,25 Millionen Kilometer hinter sich hatte, einen kaputten Bremszylinder. Normalerweise ...

S-Bahn: Die S-Bahn-Krise weitet sich aus Peter Neumann PETER NEUMANN ist gespannt, welche Probleme als Nächstes ans Tageslicht kommen., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0924/berlin/
0084/index.html

Das war knapp. Mit Müh und Not kann die S-Bahn das Versprechen einlösen, das Bahn-Chef Rüdiger Grube am Freitag Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer gegeben hatte. Vom kommenden Montag an werden wieder S-Bahnen durch die Innenstadt fahren - nach einer erneuten, diesmal 20 Tage währenden Stilllegung der Ost-West-Strecke. Das ist glücklicherweise möglich, obwohl sich das Technik-Debakel bei der S-Bahn sogar noch ausgeweitet hat. Denn am Dienstag hatten Techniker an einem Zug, der noch gar nicht in die Werkstatt gemusst hätte, einen kaputten Bremszylinder entdeckt. Ein Beleg dafür, dass selbst die bereits verschärften Sicherheitsvorschriften wohl nicht ausreichen.
Zwar hat die S-Bahn das Problem sofort der Aufsichtsbehörde gemeldet und zügig gehandelt - nun müssen noch mehr Züge zum Bremszylindertausch in die Werkstatt. Doch der Verdacht, dass die bisherigen Sicherheitsprobleme noch nicht das Ende ...

Parkeisenbahn braucht Nachwuchs

http://www.parkeisenbahn.de

Schranken kurbeln, Fahrkarten lochen, Züge begleiten, Gleise kontrollieren, Signale und Weichen stellen, Wagen und Loks rangieren, Züge abfahren lassen, einen Bahnhof leiten, neue Parkeisenbahner ausbilden oder als Krönung irgendwann vielleicht einmal einen Parkeisenbahnzug selber fahren - diese spannenden und verantwortungsvollen Tätigkeiten führen bei uns über 150 Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit durch.
Nähere Informationen zu den Tätigkeiten der jungen Eisenbahner findet man unter www.parkeisenbahn.de oder man befragt einfach unser Personal.
Der nächste Grundkurs für Neueinsteiger (Mindestalter 11 Jahre) beginnt nun Anfang Oktober. Hierfür sind noch Plätze frei. Anmeldeschluss war zwar am 15. September – trotzdem kann man noch in diesem Jahr dabei sein. Interessierte Kinder sollten sich deshalb noch schnell bei uns melden oder mit Ihren Eltern einfach zur Infoveranstaltung am 27.09.2009 kommen. Treffpunkt ist um 15:00 Uhr an unserem Hauptbahnhof (Pressemeldung BPE Berliner Parkeisenbahn, 24.09.09).

23 September 2009

U-Bahn: Wenig los auf der neuen U 55 Fahrgastzahl ist gesunken, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0923/berlin/
0046/index.html

Der Anfang war vielversprechend. Doch inzwischen sind die Züge auf der U-Bahn-Linie U 55 zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor deutlich leerer geworden. An einigen Tagen lag die Fahrgastnachfrage sogar unter der bereits ziemlich zurückhaltenden Vorhersage von 6 400 Reisenden pro Tag. So wurden am 7. September auf der jüngsten und kürzesten U-Bahn-Linie dieser Stadt nur 5 200 Fahrgäste gezählt, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf Anfrage mit. Trotzdem zeigte sich der BVG-Marketingchef Wilfried Kramer "grundsätzlich zufrieden". Seit der Eröffnung hätten rund 500 000 Fahrgäste die neue Verbindung in Mitte genutzt. Er rechnet damit, dass die Fahrgastzahlen wieder steigen - wenn die S-Bahn öfter fährt.
Als die 1,8 Kilometer lange und 320 Millionen Euro teure Strecke am 8. August eröffnet wurde, war die Neugier groß. Am ersten Tag wurde der einzige Zug von ...

U-Bahn + S-Bahn: Eine teure Oase der Ruhe Peter Neumann PETER NEUMANN empfiehlt die neue U-Bahn-Linie U 55 als Ort der Erholung., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0923/berlin/
0059/index.html

Wer von überfüllten S-Bahnen genug hat und Ruhe braucht, für den gibt es einen Geheimtipp: In der U 55 zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor ist meist genug Platz. Und die Bahnhöfe erst: großzügig gestaltet und stets ziemlich leer - da lässt sich in aller Abgeschiedenheit mal so richtig durchatmen. Doch zu welchem Preis: 320 Millionen Euro hat die stille Oase im sonst so quirligen Großstadtgetriebe gekostet. Nur wenn Großveranstaltungen wie der Berlin-Marathon andere Verkehrsverbindungen in diesem Teil von Mitte unterbrechen, bekommen Beobachter den Eindruck, dass die neue Strecke Teil eines Massenverkehrssystems ist. An anderen Tagen wirkt Berlins jüngste und kürzeste U-Bahn-Linie wie ein betongewordener Flop. Die Fahrgastzahlen lesen sich jedenfalls nicht wie eine Erfolgsgeschichte.
Sicherlich arbeitet die U 55 noch nicht unter Wettkampfbedingungen, so lange auf ...

S-Bahn: Ab 28. September: S-Bahn Berlin befährt Stadtbahn mit drei Linien Überspringen: Ab 28. September: S-Bahn Berlin befährt Stadtbahn mit drei Linien Stabilisierung des Angebots mit rund 190 Viertelzügen / Taktverdichtung auf nachfragestarken Teilabschnitten im S-Bahn-Netz / Ständig aktualisierte Informationen unter www.s-bahn-berlin.de

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090923.html

(Berlin, 23. September 2009) Die S-Bahn Berlin bietet ab kommendem Montag, 28. September, ein erweitertes Fahrplanangebot mit rund 190 Viertelzügen an. Zwischen Alexanderplatz und Westkreuz werden wieder alle S-Bahn-Stationen bedient. Über die Stadtbahn verkehren mit der S3, S5 und S7 drei Linien.

Im Einzelnen werden folgende Fahrplanverbesserungen angeboten: Die Linie S3 fährt im 20-Minuten-Takt zwischen Erkner und Charlottenburg. Die S5 verkehrt ebenfalls im 20-Minuten-Takt zwischen Strausberg und Charlottenburg. Außerdem wird der besonders stark genutzte östliche Abschnitt der S5 zwischen Mahlsdorf und Alexanderplatz auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet. Die S7 wird von Ahrensfelde nach Westkreuz als dritte S-Bahn-Linie im 20-Minuten-Takt über die Stadtbahn geführt. Der Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Zoologischer Garten und Nordbahnhof entfällt damit.

Von Berlin Ostbahnhof nach Potsdam Hauptbahnhof werden weiterhin täglich zwischen 4 und 24 Uhr Zusatzverkehre mit Regionalzügen der Linie RE1 angeboten. Zwischen Berlin-Charlottenburg und Berlin-Spandau fahren auch außerhalb der Hauptverkehrszeiten Züge der Linie RB10. Die S-Bahn-Streckenabschnitte zwischen Westkreuz und Wannsee sowie zwischen Olympiastadion und Spandau werden bis auf Weiteres nicht bedient.

Die Linie S46 wird ab Montag von Königs Wusterhausen kommend über Hermannstraße hinaus bis zum Südkreuz verlängert. Dort bestehen Umsteigemöglichkeiten zu den S-Bahn-Linien der Nord-Süd-Strecke sowie den Zügen des S-Bahn-Ergänzungsverkehrs durch den Fernbahntunnel. Diese fahren dreimal pro Stunde und Richtung mit Halt am Potsdamer Platz, Hauptbahnhof und Gesundbrunnen. Einmal stündlich fährt ein Zug bis Hennigsdorf, mit Anschluss an die Linie RE6 Richtung Neuruppin.

Die Linien S45, S47 und S85 verkehren bis auf Weiteres nicht. Ersatzverkehre mit Bussen werden auf dem Abschnitt Schöneweide-Spindlersfeld im 20-Minuten-Takt und auf dem Abschnitt Strausberg-Strausberg Nord im 40-Minuten-Takt angeboten. Ebenso verkehrt zwischen Grunewald und U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz weiterhin ein Ersatzbus im 20-Minuten-Takt. Der Expressbus SXF 1 kann weiterhin zwischen dem Flughafen Schönefeld und Südkreuz ohne Zuschlag zum VBB-Tarif genutzt werden. Die Ersatzbusse zwischen Schöneweide und U-Bahnhof Blaschkoallee sowie zwischen Pankow und dem U-Bahnhof Osloer Straße werden nicht mehr angeboten.

Ab Freitag, 2. Oktober, werden mit Blick auf den Tag der Deutschen Einheit und die zu erwartenden zusätzlichen Fahrgäste weitere Fahrplanverbesserungen wirksam. Die S-Bahn Berlin geht davon aus, dass 210 Viertelzüge für den Betrieb zur Verfügung stehen.

Die Linie S9 wird über Treptower Park hinaus über den Ostring bis Buch verlängert und verkehrt als Kurzzug. Gemeinsam mit den Zügen der Linie S2 wird der Abschnitt zwischen Buch und Bornholmer Straße damit im 10-Minuten-Takt bedient. Die Linie S25 fährt wieder im 20-Minuten-Takt durchgebunden durch den Nord-Süd-Tunnel. Damit stehen neun Züge pro Stunde und Richtung zur Verfügung. Mit zusätzlichen Fahrten zwischen Friedrichshagen und Ostbahnhof wird die Linie S3 auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet.

Informationen zum Fahrplan gibt es ständig aktualisiert im Internet unter www.s-bahn-berlin.de. Für individuelle Auskünfte steht das S-Bahn-Kundentelefon mit verlängerten Servicezeiten unter 030 29 74 33 33 zur Verfügung: Montag bis Freitag von 6 bis 23 Uhr und Samstag und Sonntag von 7 bis 21 Uhr.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

22 September 2009

BVG: Verdi hat keine Lust auf neuen BVG-Streik Tarifvertrag gekündigt - Kompromiss gesucht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0922/berlin/
0054/index.html

Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und deren Tochterfirma Berlin Transport bahnt sich ein neuer Streit um die Löhne und Gehälter des Personals an. Die Tarifkommission der Gewerkschaft Verdi hat gestern beschlossen, den Entgelt-Tarifvertrag für die mehr als 12 000 Beschäftigten zum Ende dieses Jahres fristgemäß zu kündigen. Doch sie will voraussichtlich erst im November bekannt geben, wie hoch die Erhöhung ausfallen soll. Von Streik ist derzeit keine Rede. "Wir befassen uns nicht mit Eskalationsstrategien", sagte der Verdi-Sekretär Frank Bäsler gestern. Ziel sei es, am Verhandlungstisch noch in diesem Jahr eine Lösung zu erzielen - "partnerschaftlich mit dem Arbeitgeber".
Anfang 2008 hatte Verdi mit dem längsten Streik in der Geschichte der BVG die Stadt lahmgelegt. Laut Bäsler fiel der Konflikt vor allem deshalb so heftig aus, weil Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) den meisten Beschäftigten anfangs jede ...

S-Bahn: S-Bahn-Kunden dürfen hoffen Die stillgelegte Strecke vom Alexanderplatz in Richtung Zoo und Westkreuz soll am Montag wieder eröffnet werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0922/berlin/
0036/index.html

Für die Fahrgäste der S-Bahn, die über Streckenstilllegungen und Zugausfälle klagen, zeichnet sich überraschend ein Hoffnungsschimmer ab. Nach Informationen der Berliner Zeitung will das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) in Kürze mitteilen, ob es den vor zwei Wochen stark ausgedünnten S-Bahn-Verkehr bereits zum kommenden Montag wieder aufstocken kann.
Die Chancen stehen gut, dass auf den stillgelegten Gleisen der Stadtbahn vom 28. September an wieder S-Bahn-Züge verkehren. Die Trasse zwischen Alexanderplatz, Zoo und Westkreuz ist einer von sieben Streckenabschnitten, die seit zwei Wochen wegen Fahrzeugmangels brachliegen. Zudem soll es auf den Linien S 3 und S 5 zusätzliche Fahrten geben, so dass es dort in Stoßzeiten wieder einen Zehn-Minuten-Takt gibt, hieß es.
Weitere Verbesserungen werden zum nächsten Montag wahrscheinlich noch ...

21 September 2009

BVG + Bus + Straßenbahn: Tag der offenen Tür bei der BVG: Begegnung mit allem, was uns bewegt

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/991/rewindaction/Index/archive/0/
year/2009/month/9/id/236660/name/
Tag+der+offenen+T%FCr+bei+der+BVG%3A+Begegnung+mit+allem%2C+was+uns+bewegt

Am kommenden Samstag, den 26. September 2009, von 10 bis 18 Uhr, lädt die BVG herzlich ein zum diesjährigen Tag der offenen Tür auf dem Straßenbahn- und Busbetriebshof Lichtenberg (Eingang über Siegfriedstraße 30-35,
10365 Berlin).

Berlinerinnen und Berliner können beim Tag der offenen Tür einen Tag lang BVG pur erleben:

* Werkstattrundgang mit Live-Vorführungen

* Ausstellung von historischen und modernen Fahrzeugen

* Shuttleverkehr mit historischen Fahrzeugen

* Fanartikel-Nahverkehrsmarkt

* Unterhaltungs- und Showprogramm für Groß und Klein

* Ein- und Ausstiegsübungen für Mobilitätseingeschränkte

* Bus und Straßenbahn selber fahren



Am besten erreicht man den Straßenbahn- und Busbetriebshof Lichtenberg mit der Tramlinie 21, den Buslinien 240 und 256 bis Betriebshof Lichtenberg oder mit der U-Bahn bis S+U Bahnhof Lichtenberg und anschließendem kleinen Fußweg.

Datum: 21.09.2009

S-Bahn + Bus: NULL DREI NULL Die Gewinner der Krise Elmar Schütze S-Bahnchaos-Zeit, Krisenzeit. Doch wie in jeder Krise gibt es auch Gewinner. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0921/berlin/
0068/index.html

S-Bahnchaos-Zeit, Krisenzeit. Doch wie in jeder Krise gibt es auch Gewinner. Diesmal könnten es Berlins Busfahrer sein. Die Chauffeure der großen und der kleinen Gelben können zeigen, dass sie im besten Falle mehr können, als von A nach B zu zuckeln. A ist in diesem Fall der Bahnhof Zoo, B der Alex, unterwegs liegen so ziemlich alle Sehenswürdigkeiten Berlins. Die Rede ist von der 100er-Linie, eine Verbindung, die sonst Touristen vorbehalten ist. Wohl kaum ein Berliner mag sich das minutenlange Einstiegs-Ritual antun, das jeden Halt zur Geduldsprobe macht. Es sei denn, er muss. Wie jetzt, da die Bahn nicht fährt. Also den 100er genommen - und gestaunt über die Entertainer-Qualitäten der Fahrer.
Nachdem an der Staatsoper viele Fahrgäste eingestiegen sind, wünscht der Krisengewinnler "allen einen schönen Tag". Als er scharf bremsen muss und die Insassen durcheinander purzeln, ruft er durchs Mikro: "Na ist doch schön, sorgt ...

S-Bahn + Radverkehr: DB-Räder gratis rausgeben! Martin Klesmann MARTIN KLESMANN wundert sich, wie die S-Bahn mit ihren Fahrrad fahrenden Kunden umgeht., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0921/berlin/
0057/index.html

Die Stimmung auf den S-Bahnsteigen dieser Stadt wird aggressiver und richtet sich zunehmend auch gegen einfache S-Bahnmitarbeiter. Die Führung der Berliner S-Bahn müsste eigentlich allen Grund haben, ihre Kunden zu besänftigen oder gar durch ungewöhnliche Maßnahmen wieder für sich zu gewinnen. Stattdessen zeigt das Bahn-Tochterunternehmen sich in ihrer aktuellen Kundeninformation erneut als äußerst schwerfällige Institution. Denn die S-Bahn untersagt darin im gesamten Streckennetz die Mitnahme von Fahrrädern. Das ist zum Beispiel für einen Berufspendler äußerst unerfreulich. Er kann nun nicht mehr einen Teil seines Weges mit der S-Bahn zurücklegen, um dann das Fahrrad zu nutzen. Dabei ist eine Bahn, die von Wartenberg oder Frohnau kommt, meist noch relativ leer.
Ein generelles Fahrrad-Verbot in der S-Bahn aber führt dazu, dass noch mehr Berliner auf das Auto umsteigen und damit die Straßen weiter ...

19 September 2009

U-Bahn: Die nächste Sperrung der U-Bahn-Linie 2 ist schon in Sicht , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/139366/139367.php

Baustelle nervt noch bis Montag Fahrgäste und Autofahrer
Peter Neumann

Berlin - Stahlbauer, Kranführer und Bauleute waren am Freitag die Stars auf der gesperrten Kreuzung Bornholmer Straße/Schönhauser Allee. Vor zahlreichen Schaulustigen setzten zwei Kräne einige Stunden früher als geplant die zweite Hälfte der neuen U-Bahn-Brücke an ihren Platz. 170 Tonnen Stahl, von einem Genthiner Unternehmen zusammengeschraubt und -geschweißt, schwebten durch die Luft. Die Betroffenen der Straßensperrung konnten die Begeisterung jedoch nicht teilen: Die Nutzer des Schienenersatzverkehrs (SEV) und Autofahrer klagten über weite Umwege und Fahrzeitverlängerungen.
Wer die Baustelle im SEV-Bus umfahren will, muss eine Rundfahrt durch ...

U-Bahn: Berlin im Fünf-Minuten-Takt Auf Wunsch des Senats fährt die U-Bahn abends doppelt so oft wie bisher , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/139370/139371.php

Berlin - Trotz S-Bahn-Krise – es gibt auch gute Nachrichten aus dem Nahverkehr. Damit Einkaufsbummler und Berufstätige bequemer nach Hause kommen, setzen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) demnächst abends mehr U-Bahnen ein. Auch sonnabends wird auf fast allen
U-Bahn-Linien der Fünf-Minuten-Takt verlängert – er beginnt künftig eine Stunde früher und endet eine Stunde später als heute. „Diese Verbesserungen treten zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember in Kraft. Damit reagieren wir auf die veränderte Nachfrage“, sagte der BVG-Marketingchef Wilfried Kramer der Berliner Zeitung. Für die Zukunft hat der Senat noch größere Pläne: Er will, dass die U-Bahnen auch am Sonntag häufiger fahren als heute – ebenfalls im Fünf-Minuten-Takt.
Am Abend einkaufen – was früher fast unmöglich war, ist heute ganz normal. Die Liberalisierung der Wirtschaft hat auch das Leben der ...

Flughäfen: „Luxusflughafen für Billig-Airlines“, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/139376/139377.php

Ein Buch über den neuen Flughafen in Schönefeld sagt schwierige wirtschaftliche Zeiten voraus
Jürgen Schwenkenbecher

Schönefeld - Nicht einlösbare Renditeversprechen, unkalkulierbare Risiken, Luftschlösser – im Jahr 2001 geriet die Bankgesellschaft Berlin in eine existenzgefährdende Krise. Die Nachwehen des Bankenskandals, der ein politisches Erdbeben auslöste und den damaligen Berliner CDU-Fraktionschef Klaus Landowsky vor Gericht brachte, sind bis heute zu spüren.
Acht Jahre später kommt ein Buch auf den Markt, das dem Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) eine ähnlich skandalträchtige Entwicklung bescheinigt. Der BBI soll erst in gut zwei Jahren den Betrieb aufnehmen, doch die ...

18 September 2009

S-Bahn: Auf der Stadtbahn sollen zuerst wieder Züge rollen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0918/berlin/
0059/index.html

Keine Besserung gibt es bislang bei der S-Bahn. Seit dem Beginn der jüngsten Krise am 8. September hat sich die Zahl der eingesetzten Züge nicht erhöht. Weiterhin darf nur ein Viertel der Fahr- zeugflotte Fahrgäste befördern - etwas mehr als 160 Zwei-Wagen-Einheiten (Viertelzüge) fahren.
In den Werkstätten stauen sich die Züge, an denen aus Sicherheitsgründen Prüf- und Wartungsarbeiten erforderlich sind. Dazu zählen nicht nur Fahrzeuge der jüngsten Baureihe 481, die bislang im Mittelpunkt stand. Auch mehr als 60 Viertelzüge der älteren Baureihen 480 und 485 mussten in die Werkstatt.
Die Bremszylinder sind nach Informationen der Berliner Zeitung auch an Wagen dieser S-Bahn-Typen nicht richtig gewartet worden. Bei der Baureihe 480 müssen außerdem die brandanfälligen Heizungsanlagen untersucht werden. Dort war offenbar ebenfalls an der ...

S-Bahn: Urlaub für die Chefs - bei vollem Gehalt Koalition und Betriebsrat fordern Konsequenzen für die Schuldigen des S-Bahn-Desasters, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0918/berlin/
0009/index.html

Die Forderungen nach personellen Konsequenzen der S-Bahn-Krise werden immer lauter. Gestern bekräftigte die rot-rote Koalition, dass der Aufsichtsratsvorsitzende Hermann Graf von der Schulenburg und der frühere Chef-Rationalisierer Ulrich Thon entlassen werden müssten. "Es ist ein Unding, dass Menschen, die überzogene Sparvorgaben exekutiert und bei der S-Bahn eine Atmosphäre der Angst geschaffen haben, weiterhin Verantwortung tragen", sagte der SPD-Verkehrspolitiker Christian Gaebler. "Wie will die Bahn das Vertrauen zurückgewinnen, ohne Personalien zu bereinigen?", fragte Jutta Matuschek von der Linken. Unterdessen bestätigte ein Bahnsprecher, dass die am 2. Juli auf Druck von oben zurückgetretene S-Bahn-Geschäftsführung "weiterhin beurlaubt" sei. Dem Vernehmen nach werden den vier Ex-Chefs ihre sechsstelligen Jahresgehälter weiter gezahlt. Auch ihre Arbeitsverträge mit der Deutschen Bahn (DB) haben sie offenbar ...

17 September 2009

Bus: Berliner Linienbus qualmt - Fahrer leicht verletzt, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1172028/
Berliner_Linienbus_qualmt_Fahrer_leicht_verletzt.html

Erneut ist in Berlin ein BVG-Linienbus in Brand geraten. Der Fahrer bemerkte während der Fahrt durch Neukölln, dass sich der Motor nicht normal verhielt. Er brachte das Fahrzeug zum Stehen und ließ alle unverletzt aussteigen – musste schließlich aber selbst ins Krankenhaus gebracht werden.
Mit qualmendem Motor musste ein BVG-Mitarbeiter Donnerstagmittag seinen Bus in Neukölln anhalten. Der 46-Jährige fuhr mit dem Bus der Linie 104 gegen 13 Uhr die Werbellinstraße in Richtung Karl-Marx-Straße entlang, als er bemerkte, dass der Motor hochdrehte, ohne dass der Fahrer Gas gab. Wegen des Automatikgetriebes gelang es ihm erst nach gleichzeitigem Betätigen von Fuß- und Feststellbremse, den Doppeldecker in Höhe Morusstraße zum Stehen zu bringen. Sofort forderte der Fahrer die rund 20 Fahrgäste, die sich hauptsächlich im Unterdeck aufhielten, den Bus zu verlassen. Gerade rechtzeitig, da bereits Rauch vom ...

S-Bahn: Senat prüft Ausschreibung Peter Neumann Wie geht es mit der S-Bahn weiter, wenn der jetzige Vertrag mit dem Land Berlin 2017 endet? Dazu hält sich der Senat alle Möglichkeiten offen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0917/berlin/
0096/index.html

Wie geht es mit der S-Bahn weiter, wenn der jetzige Vertrag mit dem Land Berlin 2017 endet? Dazu hält sich der Senat alle Möglichkeiten offen - vor allem auf Betreiben des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD), der einen offenen Bruch mit der Deutschen Bahn als einem der größten Unternehmen Berlins scheut. Doch Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer machte auch gestern keinen Hehl daraus, dass Wettbewerb für sie die wichtigste Option ist. "Wir prüfen nach wie vor alle Varianten einer Ausschreibung", so die SPD-Politikerin im Verkehrsausschuss.
"Die Ursache der jetzigen Krise liegt in der Monopolstellung der S-Bahn GmbH", sagte Hans-Werner Franz vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. "Ziel muss es daher sein, einen weiteren Anbieter in einem Wettbewerbsverfahren mit dem Betrieb zu beauftragen. Darum sollte die Ausschreibung für ein Teilnetz der S-Bahn schnellstmöglich vorbereitet und veranlasst werden." Erfahrungen zeigen, dass die ...

S-Bahn: Ohne Fahrplan Wann rollen mehr S-Bahnen? Wer wird entschädigt? Antworten bleiben aus. Eine Klage droht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0917/berlin/
0026/index.html

Im Streit um die Entschädigung der S-Bahn-Kunden droht jetzt das erste Gerichtsverfahren. "Die Fahrgäste haben einen Anspruch darauf, dass sie eine Kompensation für die Ausfälle bekommen", sagte der SPD-Verkehrspolitiker Christian Gaebler gestern im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses. Die S-Bahn müsse endlich zusagen, dass sie alle Käufer von Jahres-, Monats- und Wochenkarten entschädigt. "Sonst werde ich Sie verklagen", rief Gaebler, selbst Abo-Kunde, Ulrich Homburg von der Deutschen Bahn (DB) und S-Bahn-Chef Peter Buchner zu. Doch keiner der Manager konnte sagen, wer in welchem Ausmaß entschädigt wird. Die Bahner teilten auch nicht mit, in welchen Stufen sich der Zugbetrieb wieder normalisieren soll. Dafür ernteten sie reichlich Kritik.
Die Höhe der Entschädigung werde davon abhängig sein, "wie lange und in welchem Umfang wir unseren Kunden noch Einschränkung zumuten müssen", so Homburg. Und genau ...

VBB zu Ursachen der S-Bahn-Krise

http://www.lok-report.de/

Zwischen Januar und August 2009 sind bei der Berliner S­Bahn mehr als 55.000 Zugfahrten ausgefallen. Eine Rückkehr zum Regelverkehr ist vorerst nicht absehbar. Aktuell stehen bei der Berliner S-Bahn etwa ein Viertel der notwendigen Fahrzeuge für den Betriebseinsatz zur Verfügung (162 statt 630). Dabei ist nicht nur die Baureihe 481 betroffen (ca. 100 Fahrzeuge im Einsatz), sondern auch die Baureihen 480 und 485. Auch diese sind derzeit nur zu etwa 50 Prozent im Einsatz.
Die Probleme bei der S-Bahn GmbH nehmen kein Ende. Seit Monaten haben die Berliner und Brandenburger Fahrgäste unter den massiven Einschränkungen im S-Bahnbetrieb zu leiden. Entgegen der Darstellungen der S-Bahn hat sich der Notfahrplan nicht eingepegelt. Im Berufsverkehr bestehen zum Teil erhebliche Überlastungen (z. B. S 2 Buch/Pankow, S 3 Köpenick, S 5 Mahlsdorf und auf dem Ring). Fahrgäste müssen zurückbleiben, Rollstuhlfahrer und Fahrgäste mit Kinderwagen haben in der Regel keine Chance, mit der S-Bahn zu fahren. Großveranstaltungen können nicht mehr adäquat bewältigt werden. Allein zwischen Januar und August sind bei der S-Bahn 55.000 Zugfahrten ausgefallen.
Im Verkehrsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses übte VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz erneut scharfe Kritik an der Unternehmenspolitik der S-Bahn GmbH und ihres Mutterkonzerns Deutsche Bahn: „Die S-Bahn ist innerhalb weniger Jahre vom Vorzeigeunternehmen des Berliner Nahverkehrs zu einem Sanierungsfall herabgewirtschaftet worden. Die aktuelle Misere ist ein Steuerungsversagen des Eigentümers Bund und des DB-Konzerns. Der S-Bahn wurden nicht erfüllbare Renditeziele vorgegeben. Der rigide Sparkurs der letzten Jahre hat definitiv zu den Wartungsmängeln geführt, die jetzt den S-Bahnbetrieb fast vollständig lahm legen. Unter den Folgen leiden inzwischen nicht nur massiv die Berliner Fahrgäste, sondern auch Wirtschaft und Handel in der ganzen Stadt.“ Die Vorgänge innerhalb der S-Bahn Berlin GmbH müssten nun umfassend und transparent aufgeklärt werden, personelle Konsequenzen müssten auch bei denjenigen gezogen werden, die für die unredlich hohen Renditevorgaben verantwortlich seien, so Franz.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg fordert den DB-Konzern auf, alles Erforderliche tun, um die Fahrzeuge wieder in einen betriebssicheren Zustand zu bringen. Weiter müssen die Instandhaltungskapazitäten geschaffen werden, um diesen Zustand dauerhaft zu erhalten. Auf dieser Grundlage muss der DB-Konzern endlich einen verlässlichen Zeitplan aufstellen, wann der Regelverkehr wieder hergestellt ist.
Die Ursache der jetzigen S-Bahn-Krise liegt aus Sicht des VBB in der Monopolstellung der S-Bahn GmbH. Ziel muss daher sein, einen weiteren Anbieter in einem Wettbewerbsverfahren mit dem Fahrbetrieb zu beauftragen. Die Ausschreibung für ein Teilnetz der S-Bahn sollte jetzt schnellstmöglich vorbereitet und veranlasst werden, sagte VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: “Die Erfahrungen im Regionalverkehr mit privaten Betreibern haben
deutlich gezeigt, dass die Qualität des Angebots und die Kundenzufriedenheit steigt, wenn der Betrieb zeitlich befristet ausgeschrieben wird und sich mehrere Wettbewerber darum bemühen. Durch die neue EU-Verordnung 1370/07 könnten im Ausschreibungsverfahren nun auch die sozialen Belange der Arbeitnehmer gewahrt werden.“ Weiter könnte, analog zum Regionalverkehr, auch der Einsatz von mehr Personal vorgeschrieben werden. Das erhöht den Service für die Fahrgäste und sorgt für mehr Sicherheit im Verkehr.
Der Wettbewerb bezieht sich nicht auf die Infrastruktur. Das Schienennetz bleibt weiterhin dauerhaft in der öffentlichen Hand.
Mit Blick auf den Zeitplan einer Ausschreibung ist ab heute gerechnet eine Betriebsaufnahme im Jahr 2017 realistisch. Eine vorzeitige Kündigung des Verkehrsvertrags mit der S-Bahn GmbH ist daher nicht sinnvoll (Pressemeldung VBB, 17.09.09).

16 September 2009

Straßenbahn + Frankfurt/Oder: Als die Tram woanders fuhr Der Fund alter Gleisanlagen in der Regierungsstraße hat zu Irritationen geführt. Leser wollten wissen: Wie fuhr Frankfurts Straßenbahn eigentlich nach dem Krieg?, aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Frankfurt+%2528Oder%2529/
id/296555

Im Frühjahr 1945 hat der Krieg die Stadt längst erreicht. Am 19. April, 5.29 Uhr, wird die Oderbrücke von der Wehrmacht gesprengt. Das Aus auch für die Straßenbahn, die von der nördlichen Großen Oderstraße/Rathaus über die Oderbrücke bis zum Ostmarkstadion fuhr.
Nach Kriegsende werden bis zum 28. September 1945 alle übrigen Innenstadtstrecken der Straßenbahn schrittweise wieder in Betrieb genommen. Uwe Lademann, der sich mit der Geschichte der Tram in Frankfurt beschäftigt: "Die Linie 2 (nach einem Linientausch 1947 dann die 1) fuhr damals in einer großen Schleife vom heutigen Platz der Republik kommend durch die Regierungsstraße und Große Oderstraße zur Endhaltestelle Rathaus/Markt und von dort durch die Jüden- und Wollenweberstraße zurück. Die ehemalige Jüdenstraße ist heute durch den Experimentalbau überbaut."
Das jetzt gefundene Gleis in der Priestergasse diente den Ausfahrten aus dem ...

S-Bahn: S-Bahn stockt Personal in den Werkstätten aufNoch immer ist kein Ende des Desasters bei der S-Bahn absehbar. Inzwischen hat aber die Aufstockung des Personals begonnen. Auch der Austausch der Bremszylinder geht voran. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Verkehr-S-Bahn-Wartungschaos;
art18614,2900482

Berlin - Wo fährt was
Ersatzverkehr
Noch immer ist kein Ende des Desasters bei der S-Bahn absehbar. Aber die Beschäftigten sehen Fortschritte, die auch den geplagten Fahrgästen zugute kommen dürften. So berichtet der Betriebsratsvorsitzende Heiner Wegner, dass die vor der Leichtathletik-WM im August zugesagte Aufstockung des Personals inzwischen begonnen habe: So seien erste zusätzliche Werkstattleute eingestellt worden, um die seit Monaten voll ausgelasteten Kollegen zu unterstützen. Bei den Neuen handele es sich teils um übernommene Auszubildende, teils um ursprünglich bereits weggesparte Ex-Beschäftigte und mitunter auch um externes Personal. Alles in allem stünden etwa 200 zusätzliche Mitarbeiter zur Verfügung, sagte Wegner. Über die dauerhafte Aufstockung des Personals - laut dem Verkehrsverbund VBB wurde es seit 2005 um ...

Straßenbahn + S_Bahn: Linke will S-Bahn-Millionen für neue Tramstrecken ausgeben Trasse zum Potsdamer Platz hat hohe Priorität, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0916/berlin/
0053/index.html

Das Berliner Straßenbahnnetz soll weiter wachsen - dank der S-Bahn. Nach dieser Formel wollen die Linken einen großen Teil des Geldes investieren, das der Senat wegen der Ausfälle bei der S-Bahn in diesem Jahr einbehalten wird.
"Wir setzen uns dafür ein, dass die eingesparten Mittel bislang nicht finanzierbaren Nahverkehrsprojekten mit einem großen langfristigen Nutzen zugute kommen", sagte Jutta Matuschek, haushalts- und verkehrspolitische Sprecherin der Linken, der Berliner Zeitung. Darum sollte geprüft werden, ob die Planung und der Bau neuer Straßenbahnstrecken vorgezogen werden könnten. Sinnvoll wäre es zum Beispiel, die projektierte Trasse zum Hauptbahnhof weiter nach Westen bis zur Turmstraße zu verlängern. Auch die Straßenbahnanbindung des Ostkreuzes habe Priorität. An erster Stelle steht bei Matuschek allerdings die Strecke vom Alexanderplatz über Leipziger Straße und Potsdamer Platz zum ...

S-Bahn: Eine Mauer des Schweigens Ermittler sollen S-Bahn-Wartungsmängel aufklären / Manager: Es gab keinen überzogenen Sparkurs, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0916/berlin/
0048/index.html

Für die Verantwortlichen des jüngsten S-Bahn-Debakels steht einiges auf dem Spiel. Im schlimmsten Fall droht ihnen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren. Doch bei der zentralen Frage sind die internen Ermittler bei der S-Bahn bislang nur auf Schweigen gestoßen, berichtet Ulrich Homburg, der Personenverkehrsvorstand der Deutschen Bahn (DB). Diese Frage lautet: Wer ist schuld daran, dass in der S-Bahn-Hauptwerkstatt Schöneweide bei den Zügen der Baureihe 481 die Bremszylinder seit 2004 nicht richtig gewartet worden sind?
Bei der Hauptuntersuchung der Züge sind an den Bremszylindern eine Mutter und ein Ring auszutauschen - so verlangt es der Hersteller. "Dies ist jedoch in der Vergangenheit nicht beziehungsweise nur unzureichend geschehen", stellte das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) fest. Diese systematischen Versäumnisse spiegeln sich ...

15 September 2009

Schiffsverkehr: Kein Bäumefällen für Ufersanierung mehr nötig, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/wissen-und-technik/
article1170095/
Kein_Baeumefaellen_fuer_Ufersanierung_mehr_noetig.html

Teile des Ufers am Berliner Landwehrkanal sind gesperrt: Wegen Hohlräumen im Wurzelwerk der Bäume gebildet besteht Einsturzgefahr. Um das Fällen von 200 Bäumen zu vermeiden, werden jetzt alternative Techniken zur Uferbefestigung erprobt. Das Projekt könnte zum Modellfall für Ufersanierung werden.
Mit Schildern und Zäunen wurden die einsturzgefährdeten Stellen am Ufer des Landwehrkanals abgesperrt. Geophysiker und andere Wissenschaftler arbeiten an einer digitalen Landkarte des Ufers; mittels Radar und geoeolektrischen Messungen sollen die Schwachstellen ermittelt werden.
Das Gerät ähnelt einem alten Standstaubsauger: Immer wieder zieht Jürgen Niessen an einem Stab eine schuhkartongroße Kunststoffkiste die Uferböschung hoch. Spaziergänger am Berliner Landwehrkanal bleiben stehen, Schiffstouristen drehen den Kopf. eine vergessene Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg vielleicht? Oder ein ...

Straßenverkehr: Tempo-Messung ist in Berlin demnächst unsichtbar, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1170312/
Tempo_Messung_ist_in_Berlin_demnaechst_unsichtbar.html

Berlins Autofahrer müssen sich auf neue Geräte zur Geschwindigkeits-Messung einstellen. Im Tunnel Britz, einem der Berliner Unfallschwerpunkte, soll noch in diesem Jahr ein sogenannter Schwarz-Blitzer stehen. Er misst die Geschwindigkeit mit Infrarotlicht – und das ist für die Autofahrer unsichtbar. Der ADAC begrüßt die Anschaffung.
Es hat nicht geblitzt, aber trotzdem kommt der Strafzettel. Diese Erfahrung könnten Autofahrer künftig machen, die im Tunnel Ortsteil Britz (TOB) zu schnell fahren. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung will in dem gut 1,7 Kilometer langen Tunnel der Stadtautobahn A 100 noch in diesem Jahr sogenannte „Schwarz-Blitzer“ installieren. 1,49 Millionen Euro hatte Senatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) bereits im August dafür beantragt. Der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses hat jetzt ...

S-Bahn: Nun geraten alle Zugtypen ins Visier Es gibt Hinweise auf weitere Wartungsmängel bei der S-Bahn / Fristen nicht eingehalten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0915/berlin/
0022/index.html

Erst waren es bruchgefährdete Achsen und Räder, inzwischen geht es um schlecht gewartete Bremszylinder. Doch Fachleute befürchten, dass bei der S-Bahn noch andere Fahrzeugmängel behoben werden müssen. "Wir können nicht ausschließen, dass in Zukunft weitere Anordnungen erforderlich werden", sagte Ralph Fischer, Sprecher des Eisenbahn-Bundesamts (EBA), gestern auf Anfrage. Nach Informationen der Berliner Zeitung sind jetzt auch die älteren Fahrzeug-Baureihen 480 und 485, die bisher nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit gestanden hatten, ins Visier geraten.
So gibt es dem Vernehmen nach Hinweise darauf, dass bei der Baureihe 480 die Heizungen nicht immer ausreichend gewartet worden sind. Offenbar wurden Fristen nicht eingehalten. In sechs Wagen dieses S-Bahn-Typs, der wegen seiner Dachgestaltung den Spitznamen "Toaster" trägt, hat es bereits ...

Flughäfen: Entwurf für BBI-Regierungsterminal wird vorgestellt, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/
?module=dpa&id=22389958

Berlin (dpa/bb) - Es wird das offizielle Empfangsgebäude für Staatsgäste: Für das Regierungsterminal am neuen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) soll an diesem Mittwoch der Entwurf vorgestellt werden. Nach einem Architektenwettbewerb stehen die Preisträger fest, wie das Bundesamt für Bauwesen am Montag in Berlin mitteilte. Der Bau soll nach Angaben des Auswärtigen Amts gut 19 Millionen Euro kosten. Geplant sind unter anderem Vorrichtungen für ...

S-Bahn: Die Wut fährt mit in der S-BahnMehr als 200 000 Fahrgäste pendeln täglich zwischen Berlin und Brandenburg Sie müssen nun früher aufstehen, um pünktlich am Arbeitsplatz zu erscheinen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
art270,2899745

„Ohne Witz, wenn es jetzt gerade eine Fahrkartenkontrolle gäbe, ich glaube, die Kontrolleure würden massakriert“, sagt die Passantin am Bahnhof Friedrichstraße. Die Nerven vieler Fahrgäste liegen blank, schuld sind die chaotischen Verhältnisse bei der S-Bahn. Immer mehr von ihnen fehlt das Verständnis dafür, warum man für die S-Bahn überhaupt noch Geld bezahlen soll. „Die ganzen Leute, die Monatskarten gekauft haben, sollten langsam mal einen Teil ihres Geldes zurückbekommen“, sagt eine junge Frau, die jeden Tag von Pankow nach Kleinmachnow fahren muss. Sie hat sicherheitshalber ihr Fahrrad dabei, um ausgefallene Strecken schnell bewältigen zu können. Um nicht abhängig von einer Berliner Institution zu sein, zu der viele das Vertrauen verloren haben. „Das ist außerhalb jeder Vorstellungskraft, dass jetzt schon wieder Züge ausfallen“, sagt eine Frau, deren Mann für die tägliche Strecke von Hohen Neuendorf zum Platz der Luftbrücke nun ...

S-Bahn: Volle Züge Der Notverkehr bei der S-Bahn hat sich eingespielt, sagte ein Sprecher gestern. Die meisten Fahrten seien planmäßig, allerdings waren einige Züge sehr voll - unter anderem auf den Linien S 2 und S 5, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0915/berlin/
0077/index.html

Der Notverkehr bei der S-Bahn hat sich eingespielt, sagte ein Sprecher gestern. Die meisten Fahrten seien planmäßig, allerdings waren einige Züge sehr voll - unter anderem auf den Linien S 2 und S 5.

Aus München und Stuttgart sind S-Bahn-Züge nach Berlin gekommen, um hier auszuhelfen. Auf der Nord-Süd-Strecke zwischen Gesundbrunnen, Hauptbahnhof, Potsdamer Platz und Südkreuz fahren sie dreimal stündlich. Einmal pro Stunde beginnt und endet die Fahrt in Hennigsdorf - mit Anschlüssen an die Regionalexpresslinie RE 6.

Morgen um 10 Uhr trifft sich der Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses zu einer öffentlichen Sondersitzung zur S-Bahn (Raum 311). S-Bahn-Chef Peter Buchner und ...

S-Bahn: Laufkunden bleiben weg Tom Sundermann Es ist fast, als hätte Sven Viesteg einen zweiten Job angenommen: als Fremdenführer. "Ständig kommen Touristen hier rein und fragen, wie sie zum Alex kommen., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0915/berlin/
0047/index.html

Es ist fast, als hätte Sven Viesteg einen zweiten Job angenommen: als Fremdenführer. "Ständig kommen Touristen hier rein und fragen, wie sie zum Alex kommen. Den Weg kenne ich mittlerweile blind." So spürt der Verkäufer im Hauswarengeschäft "Butlers" am Hackeschen Markt die Folgen der Stilllegung der S-Bahn-Strecke zwischen Alexanderplatz und Westkreuz. Touristen, die ihn nach dem Weg fragen, verschwinden rasch wieder und greifen nicht zu Gläsern, Kerzen oder Geschenkpapier. Darum ist der Umsatz bei "Butlers" zurückgegangen - normalerweise bestehe die Kundschaft vor allem aus Menschen, die am S-Bahnhof aussteigen, sagt Viesteg. Wie hoch der Verlust ist, kann er nicht genau einschätzen, lässt jedoch durchblicken, dass es nicht nur ein paar Prozent sind. Dramatischer sei es allerdings vor zwei Monaten gewesen, als die S-Bahn so plötzlich ausfiel.
Nur einige Meter weiter, leicht versteckt hinter den großen Sonnenschirmen der ...

14 September 2009

S-Bahn: Verkehrsausschuss lädt Bahnchef Grube vor Die Qualitätsprobleme und Fahrzeugmängel bei der S-Bahn sind Anlass einer Sondersitzung des Verkehrsausschusses am Mittwoch. Beginn: 10 Uhr. Ort: Raum 311 des Abgeordnetenhauses. Die Sitzung ist öffentlich. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0914/berlin/
0077/index.html

Bahnchef Rüdiger Grube ist von allen Fraktionen zu der Anhörung, mit der die Ausschusssitzung beginnen soll, eingeladen worden. Auch der neue S-Bahn-Chef Peter Buchner, Hans-Werner Franz vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), der S-Bahn-Betriebsratschef Heiner Wegner und Ralph Fischer vom Eisenbahn-Bundesamt stehen auf der Einladungsliste.
Nach einem Notfahrplan wird derzeit der S-Bahn-Verkehr abgewickelt. Die Linien S 45, 47, 75 und 85 verkehren nicht. Die Strecken Alexanderplatz-Zoo-Nikolassee/Spandau, Springpfuhl-Wartenberg, Schöneweide-Spindlersfeld, Bornholmer Straße-Schönhauser Allee und Strausberg-Strausberg Nord sind außer Betrieb.
Alle 20 Minuten sollen die Züge auf den meisten Linien fahren - so strebt es die S-Bahn an. Ausnahmen: Auf dem Ring ist ein Zehn-, auf der S 8 ein ...

S-Bahn: WERKSTÄTTEN Das nächste Winter-Chaos droht Peter Neumann Mit dem Austausch von Rädern, Achsen und bald auch Bremszylindern hat das Personal in den Werkstätten der Berliner S-Bahn bereits alle Hände voll zu tun - doch die nächste Herausforderung ist schon in Sicht., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0914/berlin/
0035/index.html

Mit dem Austausch von Rädern, Achsen und bald auch Bremszylindern hat das Personal in den Werkstätten der Berliner S-Bahn bereits alle Hände voll zu tun - doch die nächste Herausforderung ist schon in Sicht. "Noch ein paar Wochen - dann müssten wir damit beginnen, unsere Fahrzeuge für den Winter vorzubreiten, damit nicht wie im Januar wieder alles einfriert", sagte ein Werkstattmitarbeiter der Berliner Zeitung. "Doch wir fragen uns, mit welchen Mitarbeitern das geschehen soll. Wenn wir keine zusätzliche Verstärkung bekommen und wenn nicht endlich investiert wird, sehen wir schwarz." Allerdings haben die Techniker den Eindruck, dass die neue Geschäftsführung "wie paralysiert" ist. "Jetzt geht es vor allem darum, die Schuldigen für die bisherigen Versäumnisse zu finden", so der S-Bahner.
Die Techniker wissen, was zu tun wäre. So müssten die Fahrsperren, die ein wichtiger Bestandteil des S-Bahn-Sicherungssystems sind, mit grafithaltigem ...

S-Bahn: Warten auf die Lastwagen aus Fulda Peter Neumann Nicht alle Berliner können den Ärger über die S-Bahn teilen. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0914/berlin/
0016/index.html

Nicht alle Berliner können den Ärger über die S-Bahn teilen. "Ich sehe die Situation nicht so dramatisch", sagte Burkhard Kieker, der Geschäftsführer der Berlin Tourismus Marketing (BTM), der Berliner Zeitung. Er warnte davor, die Lage zu dramatisieren, weil sonst das Image Berlins Schaden leiden könnte. "Diese Stadt ist weit davon entfernt, vor dem Zusammenbruch zu stehen", so Kieker. Mit Bussen, U-, Straßen- und Regionalbahnen stünden genug Alternativen zur Verfügung: "Die meisten Touristen sind gut versorgt." Auch die S-Bahn zeigte sich optimistisch. Sie geht davon aus, dass sich der Zugbetrieb trotz der neuen Probleme mit den Bremszylindern zum Ende des Jahres wieder normalisieren wird. Nach Informationen der Berliner Zeitung läuft der Austausch dieser Bauteile allerdings schleppend an.
Dem Vernehmen nach wird es mindestens drei Wochen dauern, bis genug neue Bremszylinder zur Verfügung stehen, um auf breiter Front mit dem Austausch ...

S-Bahn: Die nächste Krise kommt bestimmt PETER NEUMANN fürchtet, dass auf die S-Bahn-Fahrgäste weitere Belastungsproben zukommen. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0914/berlin/
0066/index.html

Dass derzeit nur ein Viertel der S-Bahn-Flotte Fahrgäste befördern darf und der Rest in den Werkstätten stehen muss, ist schon schlimm genug. Das Schlimmste ist allerdings die Ungewissheit, ob der Skandal der verschlissenen Bremszylinder wirklich die letzte Krise ist, die das einstmals als so zuverlässig gerühmte Verkehrsmittel und dessen Kundschaft ertragen müssen. Die Fragen lauten: War's das - oder kommt da womöglich noch etwas hinterher? Welche Schraube, welcher Dichtungsring, welches andere Pfennigteil wird sich als Nächstes als marode erweisen, weil Wartung und Pflege eingespart worden sind? Wird die S-Bahn diesmal den Winter überstehen, ohne dass sie wegen mangelnder Vorbereitung wie im Januar erneut buchstäblich einfriert?
Zweifellos setzt die neue Geschäftsführung alles daran, die bisherigen Versäumnisse aufzuarbeiten. Stück für Stück kommt ans Tageslicht, wie verheerend sich der unter ...

Bahnhöfe: Die Dealer vom Hauptbahnhof Schluss mit Einkaufen am Sonntag? Viele Geschäfte im Vorzeige-Bahnhof verstoßen gegen das Gesetz, so die Behörden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0914/berlin/
0045/index.html

Schicke Schuhe, ein funkelndes Kristall-Armband oder neue Hosen - wie jeden Sonntag kauften auch gestern viele Berliner und Touristen in den Geschäften des Hauptbahnhofs ein. Verbotenerweise, muss man wohl sagen.
Denn viele Geschäftsleute, die hier jeden Sonntag von acht bis 22 Uhr ihre Ware anbieten, verstoßen gegen das Ladenöffnungsgesetz. Diese Auffassung teilen jedenfalls die Senatsverwaltung für Gesundheit, das Lagetsi (Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit), die Gewerkschaft Verdi und der Handelsverband Berlin-Brandenburg. Da viele Läden keine Waren des klassischen Reisebedarfs führen, könnten sie sich nicht auf eine Ausnahmeregel berufen. Für sie gelte dasselbe wie für alle anderen Geschäfte in der Stadt: An zehn Sonntagen im Jahr dürfen sie ihre Ware verkaufen. An allen anderen Sonntagen ...

13 September 2009

S-Bahn: Weißwurst-Züge entlasten S-Bahn Süddeutsche Triebwagen sorgen für schnelleren Verkehr aus Nord-Süd-Achse, aus Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
berlin/s-bahn_berlin_notfall_plan_info/
bayerische_s-bahn-zuege_unterstuetzen_berlin/
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Berlin - Grüß Gott und vielen Dank nach München und Stuttgart! Die Südlichter leihen uns Züge aus, befahren ab Montag die Nord-Süd-Strecke.
Der Weißwurst- und Spätzle-Express fährt zwischen 4 Uhr früh und 1 Uhr nachts alle 20 Minuten von Südkreuz über Potsdamer Platz und Hauptbahnhof nach Gesundbrunnen. Einmal pro Stunde geht es weiter nach Hennigsdorf. Das Personal wurde gleich mit ausgeliehen. Sieben Regionalzüge pro Stunde fahren zwischen Potsdam und Ostbahnhof.
Zur Not fahren die Berliner auch Bus statt S-Bahn: Alle 10 Minuten geht es ab Bahnhof Zoo über Tiergarten, Bellevue und Hauptbahnhof zum Nordbahnhof. Extra-Busse verkehren zwischen S-/U-Bahnhof Pankow und U-Bahnhof Osloer Straße sowie zwischen S-Bahnhof Schöneweide und U-Bahnhof Blaschkoalee. Auskunft im Netz: www.s-bahn-berlin.de oder telefonisch 29 74 33 33.
Ärger gab es gestern zwischen Bahn-Schaffnern und Regionalzug-Fahrgästen, die ...

Schiffsverkehr + GVZ: Der Wustermarker Hafen wurde vor einem Dreivierteljahr eröffnet – noch hat kein Schiff angelegt, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11581236/61759/
Der-Wustermarker-Hafen-wurde-vor-einem-Dreivierteljahr-eroeffnet.html

WUSTERMARK - Dieser Mann kann Container versetzen und Schiffe entladen. Werner Behr hat starke Arme, seine Schritte sind raumgreifend. Mühelos schwingt er sich auf einen großen gelben Gabelstapler. „Alles kloar“, sagt Behr lachend. Er kommt ursprünglich aus Lüneburg.
Seit dem Frühjahr ist er Hafenmeister im Binnenhafen des Güterverkehrszentrums Wustermark (GVZ). Ein Mann mit derzeit gebremstem Tatendrang. Noch hat sein Riesengabelstapler keine Büchse – das ist Schiffersprache für Container – von einem Europaschiff geholt. Es lag noch kein Kahn an der Kaimauer am Havelkanal.
„Einmal am Tag bewege ich die Maschinen“, sagt Behr. Stapler, Bagger, Greifer – stehen blendend neu an der Kaimauer. Sie waren bereits Ende 2008 für 2,2 Millionen Euro gekauft worden, zu 90 Prozent vom Land gefördert. Bislang gab es kleine Aufträge. Das muss man korrekterweise erwähnen: Container wurden von Lkws ...

U-Bahn: BVG will alle U-Bahnwagen mit Kameras überwachen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1169617/
BVG_will_alle_U_Bahnwagen_mit_Kameras_ueberwachen.html

In Berlin sind bereits alle U-Bahnhöfe mit Überwachungskameras ausgestattet. Doch in den U-Bahnen selbst sieht das ganz anders aus: Nur die Zügen der neuen Baureihen können videoüberwacht werden. Nun sollen 844 ältere U-Bahnwagen nachgerüstet werden. Und die BVG will die Aufzeichnungen länger speichern.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) suchen europaweit nach Anbietern, die bis 2013 in sämtlichen älteren U-Bahnwagen Videoüberwachungsanlagen installieren. Eine konkrete Ausschreibung des Auftrags gibt es allerdings noch nicht. „Es ist lediglich eine Bekanntmachung, um geeignete Anbieter auszuwählen“, sagte BVG-Sprecher Klaus Watzlak. „Die reguläre Ausschreibung für die 844 U-Bahnwagen erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.“ Sie müsse zuvor noch durch den Aufsichtsrat geprüft werden. Bislang spreche man von einem so genannten „call for papers“.
Bis zum 11. November können sich Unternehmen um den millionenschweren Auftrag bei ...

12 September 2009

Straßenbahn: Sanierung der Uferbahn wird kostspielig Tram-Linie 68 führt durch ein Wasserschutzgebiet, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0912/berlin/
0080/index.html

Die Uferbahn zwischen Grünau und Schmöckwitz zählt zu den schönsten Straßenbahnstrecken Deutschlands. Doch die reizvolle Trassierung hat ihren Preis. Denn der Wald an den Gestaden des Langen Sees, durch den der südliche Abschnitt der Linie 68 führt, gehört zum Wasserschutzgebiet Friedrichshagen. Die erforderlichen Vorkehrungen zum Schutz des Grundwassers würden bei einer Streckensanierung die Kosten nach oben treiben. Diese wird bald fällig: 2011 oder 2012 muss die Trasse instand gesetzt werden, sagte Straßenbahndirektor Klaus-Dietrich Matschke von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) der Berliner Zeitung.
Die Strecke im grünen Südosten verläuft durch ein sensibles Gebiet. Rund 400 Meter befinden sich in der Trinkwasser-Schutzzone III A des Friedrichshagener Wasserschutzgebietes, knapp zwei Kilometer in der Schutzzone II, erläuterte Dirk Heinrichs von der Senatsverwaltung für Umwelt. Noch hat die Bahntrasse ...

Schiffsverkehr: Piazza mit Seebrücke Im Herbst wird die Umgestaltung der Greenwichpromenade abgeschlossen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0912/berlin/
0055/index.html

Die Konturen des neuen Schiffsanlegers am Tegeler See sind schon zu erkennen. Rund 60 Meter ragt eine graue Stahlkonstruktion auf den See hinaus. Ein paar Enten und Schwäne paddeln zwischen den dicken Pfeilern hindurch und zeigen sich kaum davon beeindruckt, dass an dem Anleger noch gebaut wird. Stellt man sich auf dem Stahlskelett ein paar Holzplanken vor, wird aus dem Anleger tatsächlich eine kleine Seebrücke, von der das Bezirksamt Reinickendorf seit Jahren geträumt hat. An der Seebrücke sollen künftig Flusskreuzfahrtschiffe festmachen und mehr Touristen nach Tegel bringen - das jedenfalls hofft der Bezirk. Schon im November soll die Seebrücke in Betrieb gehen.
Der neue Anleger ist ein Prestigeprojekt des Bezirksamtes Reinickendorf. Vor sechs Jahren hatte die langjährige Bürgermeisterin Marlies Wanjura (CDU) - sie wurde in dieser Woche aus Gesundheitsgründen in den vorzeitigen Ruhestand versetzt - ihre ...

Straßenverkehr: Sperrungen auf der Stadtautobahn A 100 und A 111 betroffen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0912/berlin/
0155/index.html

Bitte weiträumig umfahren! Die A 100 ist bis zum Montag, vier Uhr morgens, zwischen den Autobahndreiecken Funkturm und Charlottenburg gesperrt. Anlass ist der Abriss der Spandauer-Damm-Brücke. Nach Aufhebung der Sperrung wird es dann auf angrenzenden Abschnitten zu "spurenweisen Sperrungen kommen", teilte die Senatsverwaltung mit. Davon ist bis Dienstag, fünf Uhr, am Montag der Trog der A ...

S-Bahn: Untreuevorwurf gegen Senatorin Peter Neumann Die Diskussion um strafrechtliche Folgen der S-Bahn-Krise weitet sich aus. Der Privatbahnverband Mofair erhebt schwere Vorwürfe gegen ein früheres und ein jetziges Mitglied des Senats - den einstigen Senator für Stadtentwicklung, Peter Strieder, und seine Nachfolgerin, Ingeborg Junge-Reyer (SPD)., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0912/berlin/
0090/index.html

Die Diskussion um strafrechtliche Folgen der S-Bahn-Krise weitet sich aus. Der Privatbahnverband Mofair erhebt schwere Vorwürfe gegen ein früheres und ein jetziges Mitglied des Senats - den einstigen Senator für Stadtentwicklung, Peter Strieder, und seine Nachfolgerin, Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Sie haben sich möglicherweise der Untreue schuldig gemacht, sagte Engelbert Recker, der Hauptgeschäftsführer des Interessenverbands, am Freitag der Berliner Zeitung. Der 2004 abgeschlossene Vertrag des Landes Berlin mit der S-Bahn, für den sie verantwortlich seien, gehe "zu Lasten des öffentlichen Vermögens".
Denn mit ihm werde einem Unternehmen bis 2017 Geld in einem Ausmaß "zugeschustert", das dem Beihilferecht der Europäischen Union (EU) widerspricht. Es bestehe der Verdacht einer "massiven Überkompensation", die S-Bahn bekomme mehr Geld als angemessen. Damit sei der Vertrag ...

S-Bahn: Sicherheit gefährdet - auf Anweisung von Chefs Bei der S-Bahn wurden systematisch Vorschriften ignoriert / Betriebsrat: "Pfennigfuchserei", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0912/berlin/
0056/index.html

Das Ausmaß der jüngsten S-Bahn-Krise wird immer deutlicher. Offenbar auf Anweisung von Vorgesetzten sind Vorschriften, die den Austausch von Bremszylindern fordern, systematisch missachtet worden. Auch wurden Arbeiten dokumentiert, die nie stattgefunden haben. Das sagte Ulrich Homburg, Personenverkehrsvorstand der Deutschen Bahn, am Freitag. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass einzelne S-Bahn-Mitarbeiter dies aus eigenem Antrieb getan haben." So etwas könne nur "auf Anweisung durch Vorgesetzte geschehen". Homburg kündigte eine "lückenlose Aufklärung ohne Ansehen der Person" an. Die DB hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG sowie die Rechtsanwaltskanzlei Gleiss Lutz als unabhängige Ermittler mit der Untersuchung beauftragt. Sie prüft auch, ob sie Ansprüche gegen Verantwortliche geltend machen kann.
Wie berichtet hatte Homburg Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD)...

S-Bahn: Vergabe- und Zuwendungspraxis an die Berliner S-Bahn europarechtswidrig?

http://www.lok-report.de/

In einer Anfrage an die Kommission lässt Michael Cramer prüfen, ob die derzeitige Vergabe- und Zuwendungspraxis an die Berliner S-Bahn europarechtswidrig ist.
Seit Montag ist zum zweiten Mal in diesem Jahr das Chaos bei der Berliner S-Bahn ausgebrochen. Erneut gilt für den öffentlichen Verkehr in Berlin mehr Not als Fahrplan. Möglicherweise verstößt die dafür verantwortliche Praxis gegen EU-Recht. Dazu erklärt Michael Cramer, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament:
"Mittlerweile ist der S-Bahn-Verkehr in Berlin zum zweiten Mal zusammengebrochen. Was der Bevölkerung Berlins selbst zu Kriegszeiten nicht zugemutet wurde, ist heute in Friedenszeiten traurige Realität.
Die starre Fixierung auf eine größtmögliche Rendite und den Börsengang bedeutet, dass die Sicherheit aufs Spiel gesetzt wird. Wir können von Glück reden, dass sich bisher noch keine dramatischen Unfälle durch defekte Bremsen oder Räder ereignet haben.
Der finanzielle Effekt jedoch ist nur von kurzer Dauer, was nicht überraschen kann. Im vergangenen Jahr hat die S-Bahn 56 Mio. und in diesem Jahr 87 Mio. Euro an den Konzern zurückgeführt. Für das nächstes Jahr war sogar geplant, die Gewinnmarge auf 125 Mio. Euro in die Höhe zu treiben. Das dürfte den Tatbestand der Subvention erfüllen.
Deshalb habe ich die beiliegende Anfrage an die Europäische Kommission gestellt. Ziel ist, dass die EU prüft, inwieweit die derzeitige Vergabe- und Zuwendungspraxis an die S-Bahn Berlin GmbH den Tatbestand einer europarechtswidrigen Beihilfe darstellt. Denn nach EU-Recht dürfen die staatlichen Zuwendungen an ein Verkehrsunternehmen nur dessen Aufwendungen kompensieren. Gewinnerwartungen im zwei- oder dreistelligen Millionenbereich, wie bei der S-Bahn Berlin, dürften damit sicherlich nicht gemeint sein." (Pressemeldung Michael Cramer, 12.09.09).

S-Bahn: VBB-Chef Franz: "Offene und ehrliche Informationen sind längst überfällig"

http://www.lok-report.de/

Bei der Berliner S-Bahn sollen ab sofort unabhängige Wirtschaftsprüfer die Unregelmäßigkeiten bei den vorgeschriebenen Sicherheitsüberprüfungen der Züge untersuchen. Das kündigte der Vorstand für Personenverkehr bei der Deutschen Bahn AG, Ulrich Homburg, am Freitag an.
Dieser Schritt sei längst überfällig, sagte VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: "Es ist schon erstaunlich, dass erst jetzt, acht Monate nach dem ersten S-Bahn-Desaster im Januar, als rund dreitausend Züge wegen technischer Probleme ausfielen, die Verantwortlichen der Deutschen Bahn AG genauer hinsehen. Absolute Transparenz muss jetzt zur Selbstverständlichkeit werden. Das Verwirrspiel der Deutschen Bahn beim Thema Qualität und Zuverlässigkeit muss ein Ende haben. Die Fahrgäste und die Öffentlichkeit haben ein Recht darauf, offen und ehrlich informiert zu werden. Nur wenn das Missmanagement in den Führungsebenen des Bahn-Konzerns aufgeklärt ist und ein verlässliches Umsteuern in der Unternehmensstrategie stattfindet - weg von überzogenen Gewinnerwartungen - wieder hin zu Qualität für die Fahrgäste, kann das Vertrauen der Berlinerinnen und Berliner in die S-Bahn wiederhergestellt werden." (Pressemeldung VBB, 12.09.09).

11 September 2009

S-Bahn + Bahnverkehr + Bahnhöfe: DBV Berlin-Brandenburg erneuert seine Forderung nach Fernbahnhalt Bahnhof Zoo

http://www.bahnkunden.de

S-Bahn-Chaos in Berlin: Worte der Entschuldigung reichen nicht mehr aus, es müssen endlich Taten folgen

Es ist kein Ende des S-Bahn-Chaos absehbar. Deshalb wiederholt der DBV-Landesverband mit Nachdruck seine Forderung, dass an allen Stellen, wo eine Entlastung durch zusätzliche Halte geschaffen werden kann, diese auch kurzfristig eingelegt werden müssen. Dies betrifft insbesondere die vom DBV geforderten Halte der Fernzüge auf der Berliner Stadtbahn am Bahnhof Zoologischer Garten und der ICE-Züge, die alle zwei Stunden am Bahnhof Spandau ohne Halt durchfahren.

Es ist unverständlich, warum die Fernzüge am Bahnhof Zoo und am Bahnhof Spandau nach wie vor nicht halten. Beide Bahnhöfe sind wichtige Knotenpunkte im Berliner Nahverkehrsnetz und würden eine wichtige Entlastung für die Fernverkehrskunden bieten, die dann die ohnehin schon überlasteten Ersatzverkehre nicht benutzen müssten.

Derzeit herrscht in Berlin ein verkehrlicher Ausnahmezustand, wie ihn die Stadt noch nie gesehen hat. Die DB AG hält stoisch an ihrer Weigerung fest, durch die zusätzlichen Halte eine Entlastung zumindest für viele Fernverkehrskunden herbeizuführen. Durch die Halte am Bahnhof Zoo und in Spandau würde vielen Kunden die Möglichkeit gegeben werden, bereits hier alternative Fahrtmöglichkeiten zu nutzen – mit der U-Bahn oder den einer der zahlreichen Buslinien.

Eine sachliche Begründung hat die DB AG für ihre Weigerung bisher nicht geliefert. Hat der Konzern die Tragweite des Destasters noch nicht erkannt?

Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94

Regionalverkehr: 1,6 Milliarden Euro für Brandenburgs Schieneninfrastruktur Investitionsschwerpunkte sind die Strecken Berlin-Dresden und Berlin-Cottbus Bis 2013 werden mehr als 1,6 Milliarden Euro in die Schieneninfrastruktur des Landes Brandenburg investiert. Hinzu kommen rund 160 Millionen Euro aus den Konjunkturprogrammen, mit denen die Ausbauprojekte beschleunigt, mehr als 100 Bahnhöfe modernisiert und die Fahrgastinformation verbessert werden., aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
e26641f37da9d846c125762e00330282?
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Welche sind die gemeinsamen Prämissen von DB und Land für die langfristige Entwicklung der Eisenbahninfrastruktur im Land Brandenburg?

Stefan Garber: Wir sind uns mit dem Land einig, dass das Flächenland Brandenburg eine entsprechende Erschließung benötigt, um die notwendigen Ressourcen für Personen- und Güterverkehr bereitstellen zu können. Gemeinsames Ziel ist, Kapazität und Leistungsfähigkeit des Netzes nachfrageorientiert zu erhöhen. Die zunehmenden Verkehre in Richtung Polen und Russland erfordern eine Weiterentwicklung der grenzüberschreitenden Strecken sowie der Hauptverkehrsachsen in Ost-West- ebenso wie in Nord-Süd-Richtung.

Dabei haben wir aber auch die regionalen Belange, die insbesondere auch in den ...

S-Bahn: Nordkreuz wieder am Bahnnetz Am 16. Juni 2003 ging das „Dreieck“ zwischen Schönhauser Allee – Bornholmer Straße – Gesundbrunnen ans Netz, aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
5ba79818bae5fe93c125762e00349bf8?
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Als das Nordkreuz am 16. Juni 2003 komplett ans S-Bahn-Netz ging, mag die Resonanz vielleicht nicht so groß wie beim S-Bahn-Ringschluss ein Jahr zuvor gewesen sein. Doch für die Fahrgäste im Norden der Stadt entstanden dadurch attraktive Direkt- und Umsteigeverbindungen, die in dieser Art ganz neu waren. Machten die S-Bahnen zu Zeiten der Mauer einen großen Bogen um den S-Bahnhof Bornholmer Straße, waren die Wege nun nicht nur frei, sondern bestens miteinander verknüpft. Denn das „Dreieck“ zwischen Schönhauser Allee, Bornholmer Straße und Gesundbrunnen im nördlichen Netz der S-Bahn Berlin war damit geschlossen.
War es den Fahrgästen zwischenzeitlich möglich, zwischen Schönhauser Allee und Gesundbrunnen beziehungsweise Gesundbrunnen und Bornholmer Straße zu fahren und auch umzusteigen, kam wieder die direkte Verbindung zwischen Schönhauser Allee und Pankow – und zwar mit Halt Bornholmer Straße – ins Spiel. Zwar war es nach der ...

S-Bahn: Abgenommen: die vollständig sanierte S 1 Letzter grunderneuerter S-Bahnabschnitt ging in Betrieb, aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Die Inbetriebnahme des letzten, grunderneuerten S-Bahnabschnitts zwischen Zehlendorf und Wannsee einschließlich der elektronischen Stellwerkstechnik auf der gesamten südlichen S1 am 17. Februar 2002 war das Ende einer langjährigen Bauzeit, die den Fahrgästen der Linie S 1 ein hohes Maß an Geduld abverlangte.
Etwa seit 1999 wurde in verschiedenen Bauetappen auf das Ziel einer generellen Erneuerung dieses sensiblen S-Bahnteils hingearbeitet. Die Strecke, die 1985 von der BVG nach 5-jähriger Ruhe übernommen wurde, verfügte nur am S-Bahnhof Zehlendorf über eine Gleiswechselverbindung und über eine Zug-Wendeanlage. Sie hatte zudem einen Signalabstand, der lediglich einen 10-Minutentakt zwischen Anhalter Bahnhof und Wannsee ermöglichte.
Um nun also verträgliche Bauabschnitte zu bilden, hatten wir damals zuerst den S-Bahnhof Schöneberg so erweitert, dass neben einem Zug-Wendegleis auch eine ...

S-Bahn + Bahnhöfe: Ausgekurbelt Mit dem alten Ringbahnsteig verschwindet ein weiteres Stück des altes Ostkreuzes, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0911/berlin/
0043/index.html

Das schwarze Telefon hat einiges hinter sich: die DDR, die Wende, die Wiedervereinigung. Wählscheiben wurden entwickelt, dann kamen Tasten und später die Handys. Egal - im Aufsichtsgebäude auf dem Bahnsteig F des Ostkreuzes wird wie seit eh und je telefoniert: erst eine von fünf altweißen Tasten drücken, dann an der Seite die Kurbel drehen und den schweren Hörer in die Hand nehmen. "So nehmen wir mit dem Fahrdienstleiter Kontakt auf. Funktioniert tadellos", sagt S-Bahner Jens Uhlig. Doch heute wird der altertümliche Apparat, der in Filmen über Spionage im Kalten Krieg nicht auffallen würde, nach mehreren Jahrzehnten seinen letzten Einsatztag erleben. Denn gegen 22 Uhr soll an dem 1903 eröffneten Ringbahnsteig zum letzten Mal eine S-Bahn halten. Im November wird er abgerissen. Ein weiteres Stück des alten Ostkreuzes verschwindet.
Wer weiß, vielleicht findet das Telefon ja in irgendeiner S-Bahner-Wohnung einen ...

S-Bahn: Wowereit: Letzte Chance für die S-Bahn Entlassungsantrag gegen Junge-Reyer gescheitert / Wartungsprotokolle falsch ausgefüllt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0911/berlin/
0018/index.html

Noch steht der Senat zur Deutschen Bahn (DB) als S-Bahn-Betreiber. Der neue Bahnchef Rüdiger Grube räume gerade mit dem System auf, das durch den "Privatisierungs-Irrsinn" unter seinem Vorgänger Hartmut Mehdorn zu den erneuten Verkehrsausfällen geführt habe, sagte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) gestern im Abgeordnetenhaus. Während der Aktuellen Stunde zum S-Bahn-Chaos kündigte Wowereit aber an, dass er einen weiteren Ausfall nicht mehr tolerieren will. Zwei Mal habe die S-Bahn die Belastung der Berliner auf die Spitze getrieben, "eine dritte Chance wird es nicht geben", sagte der Regierende.
Ingeborg Junge-Reyer (SPD) bleibt Senatorin für Stadtentwicklung. Mit 74 Stimmen der rot-roten Koalition gegen 71 der Opposition lehnte das Parlament am Abend einen Antrag von CDU, FDP und Grünen ab, die Senatorin wegen "offensichtlicher Überforderung" und schlechten Agierens in der S-Bahnkrise zu entlassen. Wowereit ...

Bahnverkehr + Straßenverkehr: Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern: Ausbau der Verkehrswege

http://www.lok-report.de/

Der Brandenburger Infrastrukturminister Reinhold Dellmann und Verkehrsminister Volker Schlotmann wollen sich gemeinsam für den Ausbau der Verkehrsverbindungen zwischen Brandenburg/Berlin und Mecklenburg-Vorpommern einsetzen. Bei einem Arbeitsgespräch heute in Schwerin stand die Optimierung des Straßen- und Schienennetzes im Vordergrund.
"Wir wollen die Verkehrswege weiter ausbauen, um die Bedingungen für die Logistikbranche zu verbessern. Das ist gerade mit Blick auf die Planungen für eine Fehmarn-Belt-Querung besonders wichtig. Denn der kürzeste Weg von den Ostseehäfen unseres Landes zu den Zentren um Berlin und Leipzig/Dresden führt durch Brandenburg, und der direkte Weg von Brandenburg zur Ostsee führt durch Mecklenburg Vorpommern", sagte Verkehrsminister Schlotmann.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann betonte: "Die Logistik ist und bleibt ein Wirtschaftsmotor. Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern arbeiten eng zusammen, um einen Beitrag zu leisten, die europäischen Verkehrskorridore zu entwickeln. Der Ostsee-Adria-Korridor spielt für uns dabei eine herausragende Rolle."
Beide Minister wollen beim Bund und bei der EU dafür werben, den Verkehrsverbindungen im Ostsee-Adria-Korridor eine höhere Priorität einzuräumen. Der Korridor führt von Rostock und Sassnitz an der Ostsee über Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt Richtung München bis nach Norditalien bzw. über Prag – Wien an die Adria. Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern arbeiten gemeinsam mit Berlin bereits beim Modellvorhaben "Kooperation und Vernetzung im Nordosten" zusammen. Ziel des vom Bund geförderten Projekts ist es, die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region zu fördern, vor allem in den Branchen Verkehr und Logistik. Es geht darum, ihn als Logistikdrehscheibe zwischen den deutschen Ostseehäfen und der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg aktivieren zu helfen und den Ostsee-Adria-Korridor zu stärken. Mit dem kürzlich gestarteten internationalen EU-Projekt SCANDRIA – auch hier sind beide Bundesländer beteiligt – sollen vor allem die Möglichkeiten ausgelotet werden, die Bedingungen für den Güterverkehrstransport zwischen Berlin/Brandenburg und Skandinavien zu verbessern.
Konkret in Planung sind beispielsweise der Bau der A 14 und der Ausbau der B 96 zwischen Sassnitz und Berlin als weitere wichtige Verbindungsachse zwischen den beiden Bundesländern. Außerdem wird derzeit die Bahnstrecke Rostock-Berlin für 160 km/h ausgebaut (Pressemeldung Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, 11.09.09).

Parkeisenbahn: Fan-Tage bei der Parkeisenbahn, aus Berliner Morgenpost

http://newsticker.welt.de/
?module=dpa&id=22359968

Berlin (dpa/bb) - Erstmals beteiligt sich die Berliner Parkeisenbahn am Wochenende mit einem eigenen Programm am «Tag des offenen Denkmals». Züge mit Dieselloks werden auf verschiedenen Strecken ihre Runden durch das Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) in der Köpenicker Wuhlheide drehen, teilte die Verwaltung der Parkeisenbahn am Freitag mit. Auch der Einsatz einer ...

Bahnindustrie: Deutsche Bahn lädt zur 135-Jahrfeier in das Fahrzeuginstandhaltungswerk Cottbus ein Überspringen: Deutsche Bahn lädt zur 135-Jahrfeier in das Fahrzeuginstandhaltungswerk Cottbus ein Blick hinter die Kulissen und große Fahrzeugausstellung am 19. September

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubd/ubd20090910a.html

(Cottbus, 10. September 2009) Mit einem Tag der offenen Tür lädt das Werk Cottbus der DB Fahrzeuginstandhaltung in der Waisenstraße 21 zu seinem 135-jährigen Bestehen ein. „Das Bahnwerk war und ist mit seinen rund 600 Mitarbeitern immer ein bedeutender Arbeitgeber in der Region.“, sagt Klaus Rendler, Werkleiter des Werkes Cottbus. Vor 135 Jahren wurde das Werk als Dampflok- und Wagen-Instandsetzungswerk gebaut. In seiner wechselvollen Geschichte wurden vielfältige Schienenfahrzeuge und deren Komponenten instand gesetzt. Die Erfahrungen aus 135 Jahren Werksgeschichte, der hohe technische Standard sowie bestens qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden die Basis für die heutige und künftige Leistungsfähigkeit und Flexibilität des Werkes.

Das Fahrzeuginstandhaltungswerk erwartet in der Zeit von 10 bis 15 Uhr mehrere tausend Besucher. Hauptattraktionen sind historische und moderne Lokomotiven, die in der Fahrzeugausstellung auf dem Freigelände besichtigt werden können. Das Spektrum der Fahrzeuge reicht von der Dampflok bis hin zur Diesellok und E-Lok. Bei einigen Fahrzeugen besteht die Möglichkeit von Lokmitfahrten.

In Führungen durch die Werkstätten können sich die Besucher einen Überblick über die Aktivitäten im Diesellokwerk verschaffen. Die Besucher erleben unter anderem bei Produktionsvorführungen das Anheben einer Lokomotive.

Viele weitere Programmpunkte und die gastronomische Betreuung ergänzen das Erlebnis Eisenbahn und werden so für jung und alt / für groß und klein ein unvergessliches Erlebnis im Jahr des 135-sten Bestehens des Fahrzeuginstandhaltungswerkes Cottbus bleiben.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Bahnindustrie: Modernste Technik für Dieseltriebfahrzeuge im Bahnwerk Cottbus Überspringen: Modernste Technik für Dieseltriebfahrzeuge im Bahnwerk Cottbus Neue Farbspritzkabine und neue Vor- und Nachbehandlungsanlage für Lokomotiven in Betrieb genommen / Optimierung der Arbeitsprozesse und umweltgerechtes Arbeiten

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubd/ubd20090910.html

(Cottbus, 10. September 2009) Mehrere Millionen Euro hat die Deutsche Bahn im Bahnwerk Cottbus in den Maschinen- und Anlagenpark sowie die Infrastruktur für eine neue Farbspritzkabine und eine Vor- und Nachbehandlungsanlage für Diesellokomotiven investiert. „Mit der neuen Farbspritzkabine erreichen wir jetzt bei den Dieseltriebfahrzeugen eine noch bessere Oberflächenqualität und mit der Erweiterung und Zusammenführung der Vor- und Nachbehandlungsanlage wird die Ent- und Versorgung der Fahrzeuge optimiert“, sagt Werkleiter Klaus Rendler. In Cottbus werden pro Jahr über 150 Lokomotiven instand gehalten und gewartet.

Der einjährige Ausbau für die moderne Technik erfolgte unter laufendem Betrieb des Werkes. Für die Farbspritzkabine wurde eine neue Halle, die gleichzeitig auch als Trocknungskabine genutzt werden kann, mit einer Länge von 29 Meter und über sechs Meter Breite gebaut. Modernste Anlagentechnik für die Zu-, Ab- und Umluft, Filteranlagen für die Abscheidung von Farbnebel, elektronische Steuerung für die Trocknungs- und Heizungstechnik und optimale Arbeitsbühnen für die Lackierer erleichtern das Arbeiten erheblich.

Auch die neue Vor- und Nachbehandlungsanlage vereinfacht die Arbeiten und bündelt mehrere Arbeitsschritte für die Vorbereitung der Fahrzeuge zur Instandsetzung an einen Arbeitsort. Zusätzliche Lagerflächen im Werk entfallen. Das schafft mehr Freiraum, mehr Sauberkeit und ein umweltgerechtes Arbeiten.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

S-Bahn: Deutsche Bahn wird unabhängige Ermittler mit Untersuchung bei der S-Bahn Berlin beauftragen Überspringen: Deutsche Bahn wird unabhängige Ermittler mit Untersuchung bei der S-Bahn Berlin beauftragen KPMG und Kanzlei Gleiss Lutz nehmen eigenständige Untersuchungen auf / Konzernvorstand Homburg: Dulden keinerlei Unregelmäßigkeiten bei sicherheitsrelevanten Prozessen

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubp/p20090911.html

(Berlin, 11. September 2009) Die Deutsche Bahn hat eine unabhängige externe Untersuchung der Vorfälle bei der S-Bahn Berlin durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und Rechtsanwaltskanzlei Gleiss Lutz, Berlin, beauftragt. Ziel ist die lückenlose Aufklärung der festgestellten Unregelmäßigkeiten bei der Wartung von Bremszylindern an Fahrzeugen der S-Bahn Berlin. Neben der Ermittlung der Sachverhalte sowie der dafür Verantwortlichen soll ein Konzept erarbeitet werden, das präventiven Charakter besitzt.

„Wir dulden keinerlei Unregelmäßigkeiten bei sicherheitsrelevanten Prozessen – nicht bei der S-Bahn Berlin und auch nirgends sonst im DB-Konzern“, betonte Ulrich Homburg, DB-Vorstand Personenverkehr. „Missstände werden wir ohne Ansehen der Person aufdecken und Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen. Deswegen haben wir uns entschlossen, neben der bereits laufenden Untersuchungen der internen Revision ergänzend auch externe Ermittler einzusetzen.“

Neben der schnellen Verbesserung des Fahrplanangebots für die Kunden der S-Bahn gehe es jetzt vor allem darum, das Vertrauen der Fahrgäste zurückzugewinnen. „Wir wollen uns zum momentanen Zeitpunkt nicht an Spekulationen und Verdächtigungen beteiligen. Jetzt geht es darum, den Anfang Juli begonnenen Neuanfang konsequent fortzusetzen und ein vollständiges Bild über die Fehlentwicklungen zu gewinnen. Klar ist, dass nicht der einzelne Mitarbeiter in der Wartung und Instandhaltung der S-Bahn die Schuld dafür trägt, sondern verantwortliche Manager möglicherweise grob fahrlässig agiert haben“, so Homburg weiter. In jedem Fall prüfe die DB, ob auch Ansprüche gegen Verantwortliche geltend gemacht werden können.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

10 September 2009

Straßenverkehr: Autofreie Stadtautobahn Am Wochenende wird die A 100 in Charlottenburg gesperrt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0910/berlin/
0093/index.html

Wie pfiffig sind Berlins Autofahrer? Das wird sich am Wochenende zeigen. Denn dann wird die A 100 im Westen der Stadt, die am stärksten befahrene Autobahn Deutschlands, wegen Bauarbeiten in beiden Richtungen gesperrt.
Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Autobahndrei-ecken Charlottenburg und Funkturm - von morgen, 22 Uhr, bis Montag, 4 Uhr, wird diese Strecke komplett autofrei sein. Eberhard Waldau vom Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC) rät: "Ortskundige Verkehrsteilnehmer sollten die westliche Hälfte der Innenstadt weiträumig umfahren" - am besten schon von morgen Nachmittag an.
Anlass der Sperrung: Der Abriss und der Neubau der maroden Spandauer-Damm-Brücke geht in die nächste Etappe. "Auch hierfür steht nur ein Zeitraum von 54 Stunden zur Verfügung", teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit. Der südliche Brückenabschnitt wird abgebrochen. Zunächst wird auf der A 100 ein ein Meter ...

BVG + S-Bahn + Bus: "Wir können das Leid nur mildern" Wegen der S-Bahn-Krise steigen die Fahrgäste auf die BVG um - und stecken mit dem Bus im Stau, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0910/berlin/
0082/index.html

Berliner Busfahrgäste bekommen es zu spüren, dass die S-Bahn nicht richtig funktioniert. Weil deutlich mehr Autos als bislang unterwegs sind, häufen sich die Verspätungen, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gestern mit. "Am Morgen standen unsere Busse im gesamten Stadtgebiet vermehrt im Stau", hieß es. Damit wird eine Befürchtung, die Experten schon vor Wochen geäußert hatten, wahr: Das Chaos werde dazu führen, dass zahlreiche Menschen wieder mit dem Auto fahren. "Viele Pendler aus Brandenburg haben sonst keine Alternative zur S-Bahn", sagte der SPD-Politiker Christian Gaebler.
Ein Teil der S-Bahn-Kundschaft sei allerdings dem Nahverkehr treu geblieben, so die BVG. "Die Berlinerinnen und Berliner steigen in Größenordnungen auf unsere Bahnen und Busse um", hieß es. Eigenen Schätzungen zufolge hat die BVG auch gestern ...

S-Bahn: Senat: S-Bahn soll mehr Kunden Geld zurückzahlen Entschädigungsangebot reicht Kritikern nicht aus, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0910/berlin/
0043/index.html

Da sind sich Berlin und Brandenburg ausnahmsweise einmal einig: Politiker beider Landesregierungen fordern, mehr Fahrgäste als bisher geplant für das Chaos bei der S-Bahn zu entschädigen. "Ich habe den Vorstand der Deutschen Bahn aufgefordert, die Entschädigungsleistungen auf alle Fahrgäste auszudehnen", sagte die Berliner Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer gestern. Die S-Bahn müsse darüber nachdenken, wie sie nach dem Ende des Debakels verloren gegangene Kunden neu an sich binde, forderte Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (ebenfalls SPD). Denkbar wä-re es, allen Fahrgästen an zwei Wochenenden Freifahrten zu gewähren, sagte er der Berliner Zeitung.
Bislang hatte die Bahn nur zugesagt, dass Abo- und Jahreskarteninhaber im Dezember kostenlos fahren dürfen, wenn ihr Ticket auch für Berlin gültig ist. In den Genuss des Freimonats sollen alle Stammkunden kommen, die eine Umweltkarte, ein Azubi-, ...

S-Bahn: "Schwerste Versäumnisse" S-Bahn-Bremsen wurden seit 2004 nicht mehr richtig untersucht / Bund wirft Bahn Versagen vor, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0910/berlin/
0024/index.html

Nun reicht es offenbar auch dem Bund. In ungewöhnlich scharfer Form hat Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) die Deutsche Bahn (DB) kritisiert. Das Staatsunternehmen komme seiner Verantwortung, einen funktionierenden S-Bahn-Verkehr in Berlin zu gewährleisten, nicht nach, sagte ein Sprecher gestern. Während der Aufsichtsratssitzung der Bahn fragte der Vertreter der Bundesregierung, Achim Großmann, wann in Berlin wieder Zustände herrschen, die "der westlichen Zivilisation angemessen sind". Eine Antwort bekam er allerdings nicht.
Wenn es um S-Bahn-Probleme ging, war das Tiefensee-Ministerium bislang auf "Tauchstation", sagte Hans-Werner Franz, Chef des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg. Auch als sich nach dem Bruch eines S-Bahn-Rades im Mai die Lage immer mehr zuspitzte, war dem Bund keine Kritik zu entlocken - außer der Bemerkung, dass der Bruch wohl nur auf ein Materialproblem hindeute. Experten kritisieren schon ...

S-Bahn: GDL: Strategien statt Polemik

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Vor unbedachten Schnellschüssen hat der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, im Zusammenhang mit den erneuten Pannen bei der Berliner S-Bahn gewarnt.
„Eine Kündigung des Verkehrsvertrages, wie jetzt von Politikern gefordert, löst die Probleme nicht, sondern gefährdet die Arbeitsplätze der Beschäftigten bei der S-Bahn“, so Weselsky. „Statt solcher polemischen Forderungen soll der Bund als Eigentümer der Bahn jetzt für klare Strategien bei der S-Bahn-Berlin sorgen."
Neben der Gewährleistung der Sicherheit von Fahrgästen und Fahrpersonal seien jetzt dringend Investitionen nötig: „Nur so kann ein zukunftsfähiger Nahverkehr für die Stadt Berlin gewährleistet werden,“ sagte Weselsky. Außerdem müsse die Deutsche Bahn unverzüglich ein tragfähiges Nahverkehrskonzept vorlegen.
„Befremdlich“ nannte es Weselsky, dass die Verantwortlichen für die Ausfälle bislang wenig zu befürchten hatten. Der frühere Technik-Chef der Berliner S-Bahn, Ulrich Thon, arbeite heute unbehelligt bei der DB Regio AG in Frankfurt, „obwohl durch seine rigiden Sparmaßnahmen zu Jahresbeginn nachweislich Hunderte von Zügen wegen eingefrorener Fahrsperren ausfielen.“
Es stelle sich auch die Frage nach dem Aufsichtsratschef der S-Bahn, Hermann Graf von der Schulenburg, der eigentlich das Treiben bei der Bahn-Tochter kontrollieren solle. Davon sei nichts zu bemerken.
„Zur Behebung von Missständen gehört es auch, die Verantwortlichen zu benennen und zur Rechenschaft zu ziehen. Genau das erwarten wir jetzt von der Deutschen Bahn“, sagte Weselsky (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 10.09.09).

S-Bahn: Nachverhandlungen zum S-Bahn-Vertrag beginnen noch in dieser Woche

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Im Gespräch mit dem Vorstand der Deutschen Bahn wurde erneut klar, dass es schwerste Versäumnisse bei der Instandhaltung der S-Bahn gegeben hat. Senatorin Ingeborg Junge-Reyer hat die Deutsche Bahn aufgefordert, ohne Rücksicht auf Kosten, alle notwendigen Maßnahmen zur Bereitstellung technischer Kapazitäten und zusätzlicher Mitarbeiter zu ergreifen, um Voraussetzungen für einen erträglicheren Betrieb herzustellen.
Dazu gehört die Beauftragung von Partnerunternehmen und die Bereitstellung von Personal und Material der Deutschen Bahn und der DB Regio.
Das Land Berlin wird die S-Bahn förmlich abmahnen. Von der Zahlung für die S-Bahnleistungen im September wird das Land Berlin 15 Mio. Euro einbehalten. Die Nachverhandlungen zum Vertrag sind vorbereitet und beginnen noch in dieser Woche.
Senatorin Junge-Reyer: "Die Wut der Berlinerinnen und Berliner ist verständlich. Es ist unfassbar, dass ein Verkehrsunternehmen die einfachsten Regeln zur Gewährleistung der Sicherheit in so unglaublicher Weise vernachlässigt hat. Hier sind unter dem Druck des ehemaligen Konzernvorstandes offensichtlich Risiken in Kauf genommen worden. Interne Untersuchen zur lückenlosen Aufklärung wurden mir zugesagt. Ich habe den Vorstand der DB außerdem aufgefordert, die Entschädigungsleistungen, auf alle Fahrgäste auszudehnen." (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 10.09.09).

S-Bahn: Bilanz des Vormittags

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Die Berliner S-Bahn hat am Mittwoch mit insgesamt 155 Viertelzügen den Betrieb gemäß Notfahrplan aufgenommen. Nach VBB-Beobachtungen haben die Fahrgäste auf das stark eingeschränkte Verkehrsangebot bei der S-Bahn reagiert. Festgestellt wurde eine deutliche Fahrgastbewegung von der S-Bahn weg zu Alternativen im ÖPNV (vor allem auf die U-Bahnen der BVG).
Übervolle Straßen in der Stadt zeigen, dass auch sind viele Fahrgäste aufs Auto umgestiegen sind.
Dennoch kommt es im S-Bahnverkehr zu erheblichen Be- und Überlastungen. Im Bereich der Stadtbahn waren am Morgen viele Züge völlig überfüllt. So mussten Fahrgäste zum Beispiel am Alexanderplatz zurückbleiben und auf nachfolgende Züge warten. Auch die U-Bahnen, insbesondere U2 und U5 sind überaus stark belastet.
Der IFA-Abreiseverkehr am gestrigen Abend wurde nach Beobachtungen des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg durch die U-Bahn gut bewältigt.
Am S-Bahnring gab es aufgrund des reduzierten Angebotes allerdings deutliche Probleme, viele Fahrgäste mussten mehrere S-Bahnzüge abwarten bis sie mitkamen.
Als Ersatzmaßnahmen fahren die schon veröffentlichen Ersatzverkehre. Der RE 2 wird anders als gestern nicht in Karlshorst halten (Pressemeldung VBB, 10.09.09).

09 September 2009

S-Bahn: Endstation Bahnhof Schon wieder Chaos bei der S-Bahn: Die Fahrgäste reagieren sauer auf Zugausfälle und stillgelegte Strecken, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0909/berlin/
0030/index.html

Gesperrte Bahnsteige, schlecht informiertes Bahnpersonal und - im besten Fall - überfüllte Züge. Hunderttausende Reisende erlebten gestern ein Déjà-vu der schlimmsten Art: Mit gerade mal einem Viertel ihrer Züge startete die S-Bahn in den Tag. 23 S-Bahnhöfe waren geschlossen, mehrere Strecken, darunter die Stadtbahn zwischen Alexanderplatz und Westkreuz, bis auf Weiteres stillgelegt. So viele Zugausfälle mussten die Fahrgäste noch nicht verkraften - noch dazu während der Internationalen Funkausstellung (IFA).
Und auch da, wo eigentlich Züge fahren sollten, herrschte Chaos. Am Bahnhof Gesundbrunnen wartete eine junge Frau im morgendlichen Berufsverkehr 45 Minuten auf einen Zug der Ringbahnlinie 42. "Schon Schönhauser Allee musste ich drei Bahnen abwarten, bis ich reinkam", erzählte sie. Am Gesundbrunnen gab es dann eine Durchsage, der Zug ende hier. "Also bin ich raus, aber der Zug fuhr doch ...

S-Bahn: Senat kürzt Zahlungen und will den Vertrag nachverhandeln S-BAHN-CHAOS - Der Berliner Betrieb bietet ein Bild des Jammers., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0909/tagesthema/
0058/index.html

S-BAHN-CHAOS - Der Berliner Betrieb bietet ein Bild des Jammers. Wegen mangelnder Wartung ist weniger als ein Viertel der Waggons einsetzbar. Zum zweiten Mal in diesem Jahr müssen die Fahrgäste leiden.
Peter Neumann

BERLIN. Der Senat zeigt der S-Bahn die gelbe Karte. "Ich spreche der S-Bahn eine förmliche Abmahnung aus", sagte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern. Ihr Vertrauen in das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) sei "nachhaltig erschüttert" worden. Außerdem werde der Senat von den rund 20 Millionen Euro, die er der S-Bahn pro Monat zahlt, im September 15 Millionen Euro einbehalten. "Wer nur ein Viertel des vereinbarten Verkehrs fährt, bekommt die Zahlung entsprechend gekürzt", sagte Junge-Reyer am Abend nach ihrem Krisentreffen ...

Straßenbahn + Potsdam: Verkehrsbetrieb geht neue Wege im Umgang mit Vandalismus, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11602342/60709/
Verkehrsbetrieb-geht-neue-Wege-im-Umgang-mit-Vandalismus.html

POTSDAM / BABELSBERG - „Taggen kann jeder … Kunst bedarf Übung“, prangt es in orangefarbenen Lettern am hinteren Teil des Tatra-Straßenbahnwaggons. Gestern wurde der auffällige Wagen beim Verkehrsbetrieb in Potsdam (Vip) offiziell in die Spur geschickt. Gestaltet haben ihn Jugendliche der Käthe-Kollwitz-Oberschule in Kooperation mit dem Vip und Graffiti-Künstlern vom Potsdamer Proffiti e.V.
Der Spruch bringt das Anliegen des Projektes gut zum Ausdruck. Einerseits geht es um eine Warnung vor wahlloser Sprayerei als Sachbeschädigung und um Aufklärung über Vandalismus-Formen. Andererseits soll die Öffentlichkeit für Graffiti als Kunstform sensibilisiert werden. Die Bilder und Sprüche der Kollwitz-Absolventen sind die Ergebnisse eines Arbeitsprozesses, der im Herbst 2008 mit Workshops begann.
Die Motive auf der Bahn sind Potsdamer Autofahrern schon vertraut. Sie zieren seit Monaten eine Lärmschutzwand beim Stern-Center. Die zuvor immer wieder beschmierte ...