31 Dezember 2009

Straßenbahn: Fördermittel für neue Straßenbahngleise in Woltersdorf bewilligt

http://www.lok-report.de/

Infrastrukturstaatssekretär Jörg Vogelsänger überbrachte am 30.12.09 in Woltersdorf Fördermittelbescheide über rund 488.000 Euro für den Ausbau der Straßenbahngleise in Woltersdorf. Damit können die Gleisanlagen in der Berliner Straße und der Rüdersdorfer Straße erneuert werden.
Infrastrukturstaatssekretär Jörg Vogelsänger: „Seit 1991 wurden aus unserem Haus fast 3,5 Millionen Euro Fördermittel für die Woltersdorfer Straßenbahn bewilligt. Wir unterstützen die Kommunen auch in Zukunft bei Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr. Moderne Straßenbahnnetze erhöhen die Attraktivität des ÖPNV. Daher profitieren besonders viele Fahrgäste von der Sanierung."
Für den Ausbau der Gleisanlage Berliner Straße vom Berliner Platz bis zur Weiche Ernst-Thälmann-Straße werden rund 302.000 Euro bewilligt. Davon stehen für die Planung rund 33.000 Euro und für den Bau rund 269.000 Euro zur Verfügung.
Für den Ausbau der Gleisanlage Rüdersdorfer Straße und die Haltestelle Blumenstraße werden rund 186.260 Euro bewilligt. Davon stehen für die Planung rund 26.000 Euro und für den Bau rund 160.300 Euro zur Verfügung.
Mit dem Ausbau der Gleisanlagen soll eine Streckenoptimierung erreicht werden. Fahrkomfort und Reisezeit werden sich verbessern. Außerdem trägt die Verwendung von elastischem Material unter den Gleisen zu einer deutlichen Reduzierung von Erschütterungen und Lärmbelastung bei (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 31.12.09).

Regionalverkehr: Elbe-Elster-Netz ausgeschrieben

http://www.lok-report.de/

Vier Bahnstrecken in der Lausitz, das so genannte „Elbe-Elster-Netz", werden ausgeschrieben. Die entsprechende Bekanntmachung wird in wenigen Tagen im europäischen Amtsblatt veröffentlicht.
Infrastrukturministerin Jutta Lieske: „Wir gehen unseren Weg im Wettbewerb konsequent weiter. Bereits im Sommer 2009 haben wir sehr erfolgreich das Vergabeverfahren zum Stadtbahnnetz abgeschlossen. Jetzt starten wir eine gemeinsame Ausschreibung mit dem Verkehrsverbund Oberelbe (Sachsen). Wettbewerb bringt mehr Qualität und Service für die Fahrgäste und die Länder sparen Geld, das wiederum für den Nahverkehr auf der Schiene eingesetzt werden kann."
Das Land Brandenburg hat bisher neun Vergabeverfahren, teilweise gemeinsam mit benachbarten Ländern, erfolgreich abgeschlossen. Dabei konnte bessere Qualität für den Fahrgast bei gleichzeitigen Kosteneinsparungen erzielt werden.
Bei den jetzt in den Wettbewerb gehenden Strecken hat Brandenburg einen Anteil von rund 50 Prozent, die andere Hälfte der Strecken liegt im Land Sachsen. Zusammen umfaßt das Netz rund 2,5 Millionen Zugkilometer pro Jahr. Die Vertragslaufzeit wird 9,5 Jahre von Mitte 2013 bis Ende 2022 betragen, wobei eine Verlängerungsoption vorgesehen ist.
Strecken des Vergabeverfahrens „Elbe-Elster-Netz":
• RE 15 Dresden - Ruhland - Hoyerswerda
• RE 18 Dresden - Ruhland - Cottbus
• RB 31 Dresden - Elsterwerda
• RB 49 Cottbus - Ruhland - Falkenberg (Elster)
Auch in den nächsten Jahren wird es weitere Ausschreibungen von Regionalstrecken gemeinsam mit Nachbarländern geben. Hier sind auch Strecken dabei, die schon einmal im Wettbewerb vergeben wurden und somit bereits zum zweiten Mal ausgeschrieben werden (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 31.12.09).

S-Bahn: Fahrgastverband IGEB kritisiert Deutsche Bahn und Berliner Finanzsenator

http://www.lok-report.de/

Mit einer Kapitulation ("normaler Verkehr nicht vor 2013"), einem überfallartig reduzierten Angebot und unbegreiflich schlechter Fahrgastinformation verabschieden sich Deutsche Bahn und S-Bahn Berlin aus einem für die Berliner Fahrgäste rabenschwarzen Jahr. Der Berliner Senat zählt zwar zu den schärfsten Kritikern dieser Missstände, aber er verhält sich nicht besser als die DB. Denn die wegen nicht erbrachter S-Bahn-Leistungen einbehaltenen rund 37 Millionen Euro sollen plötzlich nicht mehr für Verbesserungen im Nahverkehr, sondern zur Schuldentilgung bei der BVG eingesetzt werden. So will es jedenfalls der Finanzsenator. Der Berliner Fahrgastverband IGEB ist empört und fordert zum wiederholten Mal, alle bisher und künftig einbehaltenen Gelder vollständig in Strecken, Bahnhöfe und Fahrzeuge vor allem bei U-Bahn und Straßenbahn zu investieren.
Seit dem fast vollständigen Zusammenbruch des S-Bahn-Angebotes im Juli und September 2009 hatte das Unternehmen einen Grundsatz konsequent umgesetzt: Wir versprechen nur das Angebot, dass wir auch fahren können. Seit dem 13. Dezember ist diese richtige Strategie ? warum auch immer ? aufgegeben worden. Extrem kurzfristig hatte die Deutsche Bahn mitgeteilt, dass es nicht zu der für den 13. Dezember versprochenen Rückkehr zum vollständigen Fahrplanangebot komme ? keine Erklärung, schon gar keine Entschuldigung. Ebenso plötzlich gab es dann weitere Einschränkungen zum 21. Dezember, im Weihnachtsverkehr und zum 28. Dezember. Zur Ausdünnung des S-Bahn-Angebots zwischen Berlin und Potsdam ab 28. Dezember gab es nicht einmal einen Pressedienst geschweige denn das erforderliche Kompensationsangebot durch zusätzliche Regionalzüge. Hinzu kommt, dass es bei so kurzfristigen Änderungen nicht mehr möglich ist, verlässliche Fahrplaninformationen aus dem Internet zu bekommen. Die Berliner S-Bahn war auf gutem Weg, die Glaubwürdigkeit und die Fahrgäste zurückzugewinnen. Davon ist sie Ende 2009 wieder weit entfernt.
Dem Berliner Senat, der die Deutsche Bahn und die S-Bahn GmbH zu Recht immer wieder heftig kritisierte, droht nur derselbe Glaubwürdigkeitsverlust. Während die Stadtentwicklungssenatorin versprochen hatte, mit den einbehaltenen Geldern "merkbare Verbesserungen für die Nutzer" zu schaffen (Berliner Morgenpost, 10.11.09), will der Finanzsenator die Schulden der BVG reduzieren. Diese Schulden sind eine Folge von Managementfehlern bei der BVG (z.B. gescheitertes elektronisches Ticket), vor allem aber Versäumnisse des Aufsichtsrates unter Finanzsenator Thilo Sarrazin (z.B. beim Cross Border Leasing) und der Verkehrspolitik (z.B. jährlich zweistellige Millionenverluste durch fehlende Beschleunigung bei Straßenbahn und Bus). Anstatt diese Schulden endlich aus dem Landeshaushalt, also mit dem Geld aller Steuerzahler, zu tilgen und die Verkehrspolitik zu korrigieren, sollen nun die "Schmerzensgelder" für monatelang unhaltbare Zustände im Berliner Nahverkehr zur Schuldentilgung missbraucht werden. Wie unsensibel muss man sein, um eine solche Forderung zu erheben?
Der Berliner Fahrgastverband fordert den Regierenden Bürgermeister auf, sicher zu stellen, dass alle von der S-Bahn einbehaltenen Gelder in Projekte für attraktiveren öffentlichen Verkehr investiert werden - zum Nutzen Berlins und aller Fahrgäste (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB, 31.12.09).

S-Bahn: Berlin sucht neuen Betreiber für die S-Bahn Ausschreibung wird immer wahrscheinlicher, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1231/berlin/
0068/index.html

Anfang Januar will der Senat bekannt geben, wie es mit der heruntergewirtschafteten S-Bahn Berlin weitergehen soll. Nach Informationen der Berliner Zeitung mehren sich die Anzeichen dafür, dass das Land den Zugbetrieb für die Zeit nach 2017 zumindest teilweise ausschreiben wird. Dadurch gäbe es die Möglichkeit, dass nach dem Ende des jetzigen Verkehrsvertrags ein anderes Unternehmen als die Deutsche Bahn (DB) S-Bahnen in dieser Region betreibt. Dagegen äußerte sich die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) skeptisch zu Ideen, wonach das Land Berlin die S-Bahn übernimmt.
"Ich warne davor zu glauben, dass man die S-Bahn einfach kaufen kann", sagte Junge-Reyer der Berliner Zeitung am Mittwoch. So sei noch immer nicht klar, in welchem Zustand sich das DB-Tochterunternehmen befindet. Berlin werde nicht "die Katze im Sack" kaufen. Außerdem bestehe die Gefahr, dass die Bahn den Preis in ...

30 Dezember 2009

Straßenverkehr: Tanz in der Röhre Hartgesottene Fahrradfahrer, neugierige Kinder und verirrte Fußgänger - in Berlins Straßentunneln sind nicht nur Autos unterwegs, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1230/berlin/
0009/index.html

Auf den Bildschirmen der Berliner Tunnelleitzentrale hat Gunnar Schulze schon einige merkwürdige Ereignisse mitverfolgt. Eine Szene aber ließ selbst ihn staunen: Schulze sah, wie eine Hochzeitsgesellschaft, die mit mehreren Autos im Tiergartentunnel unterwegs war, plötzlich anhielt. "Braut und Bräutigam stiegen auf der Fahrbahn aus", erzählt der 35-Jährige. "Und dann fingen sie im Tunnel zu tanzen an." In einer Betonröhre, in der es nach Abgasen riecht und in der zwischen grauen Wänden Autos lärmen. Kein schöner Ort. Aber das Hochzeitspaar, das auf dem Monitor zu sehen war, schien dies nicht zu interessieren. Gunnar Schulze gönnte ihm das Glück, aber er musste trotzdem eingreifen. "Ich sprach sie über die Tunnel-Lautsprecher an. Sie schauten erschrocken nach oben, stiegen in ihre Wagen und fuhren weiter." Auf den Bildschirmen der Zentrale kehrte wieder die ...

S-Bahn: S-Bahn verheißt Normalbetrieb ab 2010 Linke fordert zusätzliche Entschädigung für Kunden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1230/berlin/
0062/index.html

Angesichts der andauernden Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr verlangt die rot-rote Koalition zusätzliche Entschädigungen für die Fahrgäste. "Die Forderung nach einer zusätzlichen Kompensation ist richtig", sagte Christian Gaebler (SPD) gestern der Berliner Zeitung "Die Reisenden müssen noch lange unter Zugausfällen und Angebotskürzungen leiden", gab Jutta Matuschek (Linke) zu bedenken. Es sei nicht damit getan, Stammkunden im Dezember gratis fahren zu lassen und Einzelfahrscheine an Adventswochenenden als Tageskarten anzuerkennen. Weitere Entschädigungen für die Fahrgäste seien nötig. "Ich hoffe, dass die S-Bahn selbst darauf kommt", so Gaebler.
Das Unternehmen äußerte sich dazu nicht. Es wies jedoch Berichte zurück, wonach der Verkehr erst 2013 zum Normalzustand zurückkehren kann. "Auf der Grundlage aller uns bekannten technischen und betrieblichen Restriktionen gehen wir davon aus, den Fahrgästen 2010 auf allen Linien wieder einen normalen ...

S-Bahn + VBB: VBB befürchtet Einschränkungen bei der S-Bahn bis 2013,

http://www.lok-report.de/

Der DB-Vorstand bestätigte, dass die Einschränkungen im Betrieb der S-Bahn Berlin weitere drei bis vier Jahre anhalten werden und frühestens 2013 wieder mit einem normalen Betrieb zu rechnen ist. Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg sagt hierzu:
"Die Nachricht übertrifft die schlimmsten Befürchtungen. Das die versprochenen Zeitpläne nicht einzuhalten waren, war absehbar. In den ganzen vergangenen zwölf Monaten, hat die Deutsche Bahn es schändlich versäumt die notwendigen strukturellen Maßnahmen in Gang zu setzen. Es ist ein Unding, dass die Fahrgäste noch bis 2013 den derzeitigen Zustand bei der Berliner S-Bahn hinnehmen sollen, der allein durch Fehlentscheidungen im Management der Deutschen Bahn verursacht wurde.
Auch wenn die Fahrgäste keinen rechtlichen Anspruch auf eine Entschädigung haben, so muss die Deutsche Bahn ihrer Verantwortung nachkommen und sich etwas einfallen lassen, wie sie den Vertrauensverlust in der Öffentlichkeit und die Unannehmlichkeiten, denen die Fahrgäste in den nächsten drei bis vier Jahren ausgesetzt sind, wieder gut machen kann.
Die Wiedereröffnung der geschlossenen Werkstatt in Friedrichsfelde ist längst überfällig. Sie hätte bereits im Januar 2009 nach dem Winterdesaster erfolgen müssen. Die DB hat hier nicht die notwendige Sorgfalt walten lassen."
Die Einschränkungen bei der S-Bahn haben auch Auswirkungen auf andere Verkehrsunternehmen im VBB. Zu möglichen Folgen bezüglich der Einnahmenaufteilung, sagt Hans-Werner Franz:
"Die Verkehrsunternehmen im VBB haben gemeinsam einen Verrag abgeschlossen, der die Aufteilung der Einnahmen im Verbund regelt. Eine Änderung des Vertrages oder eine Regelung für Schadensregulierungen müssen die Verkehrsunternehmen miteinander diskutieren und vereinbaren. Der VBB übernimmt hier eine neutrale Position." (Pressemeldung VBB, 30.12.09).

S-Bahn + Regionalverkehr: Zusätzliche Regionalzüge auf der Stadtbahn, aus Punkt 3

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/
2009/pdf/punkt3_extra_2009-12-30.pdf

Ostbahnhof–Zoologischer Garten–Potsdam Hbf

Zwischen Berlin Ostbahnhof und Potsdam Hbf verkehren ab Montag,
4. Januar 2010, pro Stunde vier Regionalzüge in jeder Richtung, da die S 7
nur im 20-Minuten-Takt bis Potsdam Hbf fährt. Alle Zusatzzüge halten
auch Alexanderplatz, Friedrichstraße, Berlin Hbf, Zoologischer Garten,
Charlottenburg und Wannsee.
Da jedoch auch DB Regio aufgrund von Bauarbeiten derzeit mehr Fahrzeuge
in der Region Berlin/Brandenburg benötigt und die Neubaufahrzeuge
der Talent-Reihe noch nicht zur Verfügung stehen, können im
S-Bahn-Ergänzungsverkehr auf der Stadtbahn nur einstöckige, von E-Loks
gezogene Regionalverkehrswagen eingesetzt werden. Sie werden aus
mehreren Regionen Deutschlands nach Berlin gebracht. Die zusätzlichen
Züge verkehren montags bis donnerstags und sonntags zwischen 6 und 20
Uhr sowie freitags und sonnabends zwischen 6 und 24 Uhr.

Charlottenburg–Spandau

Die Regionalbahnlinie RB 10 wird von Spandau durchgehend nach
Charlottenburg verlängert, da auf der Linie S 75 nur ein 20-Minuten-Takt
bis Spandau angeboten werden kann. Dieser erweiterte Regionalverkehr
wird montags bis freitags auch außerhalb der Hauptverkehrszeit
zwischen 10 und 13 Uhr und um 21 Uhr angeboten.

nach/von Flughafen Schönefeld

Fahrgäste nach Flughafen Schönefeld können außer der S 9 ab Pankow
(über Ringbahn) auch folgende Linien nutzen:
❙ Regionalverkehrslinien RE 7 und RB 14 (Airport-Express) – zusammen
im 30-Minuten-Takt über die Berliner Stadtbahn
❙ Expressbus SXF 1 zwischen Südkreuz und Flughafen Schönefeld
(Terminal) zuschlagsfrei alle 20 Minuten zwischen 5 und 23 Uhr.
❙ U7 bis U-Bahnhof Rudow und weiter mit den Bussen X7 und 171.

S-Bahn: Ab 4. Januar Angebot mit eingeschränktem Fahrplan Weiterhin viele Fahrzeuge in den Werkstätten, aus Punkt 3

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/
2009/pdf/punkt3_extra_2009-12-30.pdf

Die Werkstätten der S-Bahn Berlin
arbeiten auch über den Jahreswechsel
mit Hochdruck an der
Wiederherstellung der Fahrzeugflotte.
Dabei werden mehrere, sich
überlagernde Wartungs-, Instandhaltungs-
und Prüfprozesse parallel
abgearbeitet. Maßgebliche
Auswirkung auf die Verfügbarkeit
der Fahrzeuge hat die so genannte
Stegdickenmessung an den Radscheiben.
Dabei werden alle Grenzmaße
von Radscheiben der Baureihe
481 oberhalb einer festgelegten
Laufleistung überprüft. Die bisherigen
Zusatzuntersuchungen aller
sieben Tage können gemäß der
erfolgten Abstimmung mit dem
Eisenbahn-Bundesamt erst bis Mitte
Januar schrittweise wegfallen.
Zusätzlich zu diesen umfangreichen
Fahrzeugüberprüfungen sind
in den letzten Tagen zahlreiche
witterungsbedingte Wartungsund
Instandhaltungsarbeiten
angefallen, die zu einer sehr starken
Belastung der Werkstätten
führten. Daher können ab Januar
zunächst nur 310 Viertelzüge
eingesetzt werden.

29 Dezember 2009

S-Bahn: Die S-Bahn fährt ins Ungewisse Noch immer ist nicht absehbar, wann sich der Zugbetrieb wieder normalisieren wird, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1229/berlin/
0024/index.html

Ein Ende der Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr ist nicht absehbar. "Wir können dazu derzeit keine Prognosen abgeben", teilte ein Bahnsprecher gestern mit. Weil immer mehr S-Bahnen in den Werkstätten stehen, ist der einsatzfähige Fahrzeugbestand weiter zusammengeschmolzen. Nach Informationen der Berliner Zeitung waren gestern nur 315 Viertelzüge, die aus jeweils zwei Wagen bestehen, in Betrieb. Dem Vernehmen nach werden demnächst wieder zusätzliche Regionalzüge das Fahrtenangebot zwischen Berlin Ostbahnhof und Potsdam ergänzen. Der Zusatzverkehr soll am Montag beginnen und mindestens bis 15. Januar dauern.
Die S-Bahn Berlin hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Ihr Versprechen, vom 13. Dezember an wieder alle Linien in der früher gewohnten Häufigkeit zu befahren, hat sie nicht gehalten. Anders als angekündigt wurde der einsatzfähige Fahrzeugbestand nicht von knapp 430 auf 480 Viertelzüge vergrößert. Stattdessen ist die Flotte ...

U-Bahn: Fahrer bewusstlos: U-Bahn überfährt Prellbock, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1229/berlin/
0092/index.html

Weil ein U-Bahn-Fahrer offenbar plötzlich das Bewusstsein verloren hat, ist eine U-Bahn beim Rangieren in Pankow über das Gleisende hinausgefahren. Der Zug überfuhr mit geringem Tempo einen Prellbock und kam kurz vor der Tunnelwand zum Stehen, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gestern mit. Der Fahrer kam mit Verdacht auf ...

Mobilität + allg.: Eltern mit Kinderwagen haben Rolltreppen-Verbot, aus Berliner Morgenpost

mobil.morgenpost.de/berlin/article1230577/
Eltern-mit-Kinderwagen-haben-Rolltreppen-Verbot.html?
cid=berlin

Ab Freitag sind Kinderwagen auf Rolltreppen verboten – auch in Berlin: BVG und S-Bahn bringen bereits Verbotsschilder in den Bahnhöfen an. Hintergrund ist die Änderung der EU-Norm E 115. Für Berlins Eltern bedeutet das: öfter anpacken - oder helfen lassen. Denn nicht einmal Hälfte aller BVG-Stationen bietet als Alternative einen Lift. Wer sich trotzdem mit dem Kinderwagen auf die Rolltreppe wagt, hat unter Umständen ein großes Problem.
Vorsichtig schiebt George Kohb den Kinderwagen auf die Rolltreppe der Potsdamer Platz Arkaden. Sein fünf Monate alter Sohn Nikos guckt dabei treppauf. So macht die kleine Familie das immer, wenn sie Rolltreppe fährt. Der Kinderwagen steht indes auf zwei Rädern. Diese und ähnliche Manöver sind auf den stählernen Stufen zukünftig verboten. Eine Änderung der europäischen Norm EN115 zur Sicherheit von Fahrtreppen ab 1. Januar 2010 die Mitnahme von ...

S-Bahn: Deutsche Bahn stellt klar: Im Jahr 2010 Rückkehr zum normalen Fahrplan bei S-Bahn Berlin Überspringen: Deutsche Bahn stellt klar: Im Jahr 2010 Rückkehr zum normalen Fahrplan bei S-Bahn Berlin Konzernvorstand Homburg kündigt für Ende Januar nähere Informationen an

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubp/p20091229.html

(Berlin, 29. Dezember 2009) Die Deutsche Bahn weist aktuelle Medienberichte klar zurück, wonach die S-Bahn Berlin erst 2013 zum Normalbetrieb zurückkehre. "Auf der Grundlage aller uns bekannten technischen und betrieblichen Restriktionen gehen wir davon aus, den Fahrgästen im Jahr 2010 auf allen Linien wieder einen normalen Fahrplan zu bieten", betont Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn.

Dieses Angebot kann auf einzelnen Linien zunächst noch verkürzte Züge beinhalten. Seit Einführung der zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen infolge des Radscheibenbruchs an einem S-Bahnzug im Mai 2009 hat die Deutsche Bahn immer wieder öffentlich darauf hingewiesen, dass der vorzeitige Austausch der fehlerhaft konstruierten Radsätze so lange fortgesetzt werden muss, bis der Hersteller wirklich dauerfeste Räder liefert.

"Obwohl wir das nicht zu verantworten haben, muss die S-Bahn Berlin diesen dauerhaft hohen technischen Aufwand treiben, der zu einer angespannten Flottenverfügbarkeit führt", so Homburg weiter." Nachdem wir jetzt alle notwendigen Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen mit dem Eisenbahn-Bundesamt abgestimmt haben und derzeit unser Werkstattkonzept sowie die konkreten Arbeitsprozesse darauf ausrichten, werden wir bis Ende Januar auch nähere Aussagen treffen können, wie der Weg zum Normalfahrplan im nächsten Jahr aussieht."

Die Geschäftsführung der S-Bahn Berlin hatte bereits in den letzten Wochen umfassende Maßnahmen zur schnellen Steigerung der Fahrzeugverfügbarkeit eingeleitet. Dazu gehören die Reaktivierung von 20 Zügen der Baureihe 485 und die Optimierung der betriebsnahen Instandhaltung, unter anderem durch eine Bestandsgarantie der Werkstatt Schöneweide bis 2017 und die Wiedereröffnung der Werkstatt Friedrichsfelde. Bisher wurden bereits über 3.300 Bremszylinder und mehr als 1.200 Radsätze von S-Bahnzügen getauscht.

Hinweis für Redaktionen:

Die S-Bahn Berlin wird am heutigen Nachmittag über das Zugangebot über Silvester und in den ersten Januarwochen informieren.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn + VBB: Berliner S-Bahn soll Schadenersatz zahlen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/
article1230025/
Berliner-S-Bahn-soll-Schadenersatz-zahlen.html

Durch die Ausfälle bei der Berliner S-Bahn haben auch andere Verkehrsunternehmen Verluste erlitten. So macht die Woltersdorfer Straßenbahn GmbH das Berliner Unternehmen für einen Rückgang der Fahrgäste um 20 Prozent verantwortlich – und verlangt einen finanziellen Ausgleich. Auf die S-Bahn könnten noch weitere Forderungen zukommen.
Das monatelange S-Bahnchaos könnte für die S-Bahn Berlin GmbH noch weitreichendere finanzielle Folgen haben als bisher bekannt. Die Woltersdorfer Straßenbahn GmbH verlangt als Mitglied des Verkehrsverbunds Berlin Brandenburg (VBB) einen Ausgleich für absehbare Umsatzeinbußen als Folge der monatelangen Verkehrsprobleme. Bei dem Unternehmen sind seit dem Frühsommer die Fahrgastzahlen von 2000 am Tag um rund 20 Prozent eingebrochen. Die Straßenbahn GmbH gehört je zur Hälfte dem Landkreis und ...

28 Dezember 2009

Radverkehr: StadtRAD Berlin – die neue Generation der Fahrradvermietung in Berlin Überspringen: StadtRAD Berlin – die neue Generation der Fahrradvermietung in Berlin Integration Öffentlicher Radverkehr / Forschungsprojekt StadtRAD Berlin sucht 300 Testkunden

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubd/ubd20091228.html

(Frankfurt am Main, 28. Dezember 2009) Für das Forschungsprojekt StadtRAD Berlin sucht die DB Rent GmbH, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn und Betreiber des Fahrradmietsystems „Call a Bike“, 300 Testkunden, die im Zeitraum vom 1. Februar bis 30. April 2010 zwei neue Generationen der Fahrradvermietung kostenlos testen wollen.

Anlass hierfür ist das vom Senat des Landes Berlin und dem Bezirk Berlin-Mitte unterstützte Vorhaben, ein neues innovatives und noch kundenfreundlicheres Fahrradverleihsystem in Berlin einzuführen, das sukzessive in das System des öffentlichen Nahverkehrs integriert werden soll. Dies geschieht in enger Kooperation mit der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG), dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und der S-Bahn Berlin.

Gefördert wird das Forschungsprojekt vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Während der Testphase können an 11 Entleih- und Rückgabestationen in Berlin-Mitte 150 Testräder – bequem mit einer persönlichen Kundenkarte - von den Testpersonen kostenfrei entliehen werden. Telefonanrufe bei der Service-Hotline sind somit nicht mehr notwendig.

Bewerben kann sich jeder, der gerne technische Innovationen testet und eine Affinität zum Fahrrad hat, unter www.stadtradberlin.com. Auch Gelegenheitsradler/-innen sind willkommen.

Als Dankeschön erhält jeder Testkunde ein einmaliges Fahrtguthaben von 20 Euro und nimmt zusätzlich an einer Verlosung von drei BahnCards 50 teil.

Bisher betreibt die DB Rent GmbH in Berlin sehr erfolgreich das flexible Fahrradverleihsystem „Call a Bike“. Die rund 1600 Callbikes können innerhalb des Berliner S-Bahn-Ringes an großen Kreuzungen entliehen und wieder zurückgegeben werden. Rund 25 000 Kunden in Berlin nutzen dieses Angebot.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

S-Bahn: Chaos im Nahverkehr Berliner S-Bahn schasst Manager, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/
article1229647/
Berliner-S-Bahn-schasst-Manager.html

Das Eisenbahn-Bundesamt lässt Berlins S-Bahn nur noch ein Jahr fahren – die verkürzte Betriebserlaubnis hat nun Konsequenzen: Zwei Manager verlieren ihren Job. Einer davon ist Frank G., der bislang für die Organisation der Werkstätten zuständig war. Er sorgte dafür, dass Züge trotz Schäden weiterfuhren, was schließlich zum S-Bahn-Chaos führte. Und das ist längst nicht vorbei: Es gibt weitere Fahrplaneinschränkungen.
G. hatte sogenannte „Tolerierungsprotokolle“ unterschrieb - damit Züge trotz größerer Schäden – etwa zentimeterlanger Risse in den Fußbodenblechen – noch wochenlang im Fahrgastbetrieb eingesetzt werden konnte. Ebenso genehmigte G. die „Spreizung“ von Prüffristen, damit Züge deutlich länger ohne Sicherheitschecks und Wartung blieben als vorgeschrieben. Neben G., der bislang als „Leiter Arbeitsvorbereitung“ für die S-Bahn tätig war, wird auch die für die Einsatzplanung ...

24 Dezember 2009

BVG + Straßenbahn: Voll im Trend Die BVG freut sich über mehr Fahrgäste - vor allem bei der Straßenbahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1224/berlin/
0058/index.html

Während viele Fahrgäste der S-Bahn den Rücken gekehrt haben, erleben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) einen Boom. Inzwischen hat das Landesunternehmen seine ohnehin schon optimistische Vorhersage für dieses Jahr erneut nach oben korrigiert. "Nach neuesten Berechnungen gehen wir davon aus, dass sich die Zahl der Fahrten mit der BVG auf 917,5 Millionen summieren wird", sagte der BVG-Marketingdirektor Wilfried Kramer der Berliner Zeitung. Ursprünglich hatte das Unternehmen für dieses Jahr mit 901,6 Millionen Fahrgastfahrten gerechnet. Besonders erfreulich sei die Entwicklung auf einigen Linien der Straßenbahn, berichtete Kramer. "Dieses Verkehrsmittel liegt offenbar voll im Trend."
Ein Beispiel sei die Linie M 2, die zwischen Heinersdorf und dem Alexanderplatz durch Prenzlauer Berg verläuft - also durch ein Gebiet, in dem der Großteil der Fahrgäste kein Auto hat. Unterwegs rollen die sonnengelb lackierten Bahnen auf ...

Bahnverkehr + Flughäfen: Erst der Stress, dann das Fest Bis 27. Dezember fällt jeder zweite ICE zwischen Berlin und München aus. Easyjet-Fluggäste stranden in Schönefeld, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1224/berlin/
0071/index.html

Den Start in den Weihnachtsurlaub hatten sich viele Bahnreisende anders vorgestellt. Am Tag vor Heiligabend fiel jeder zweite Intercity Express (ICE) zwischen Berlin, Leipzig und München aus - dabei wird es bis Sonntag bleiben. Wer sich auf den Weg in den Süden macht, muss umplanen, Wartezeiten und volle Wagen in Kauf nehmen. Viele Reisende wurden von den Zugausfällen, die erst Dienstagabend angekündigt worden waren, überrascht. Ihre Reservierungen galten nicht mehr. "Jetzt muss ich bis Nürnberg stehen", schimpfte eine Frau, die sich am Mittwoch im Hauptbahnhof in einen vollbesetzten ICE drängte. Andere Reisende ließen sich im Zug in den Gängen auf Koffern und Rucksäcken nieder.
"Für mich ist das hier ist eine Katastrophe", sagte Jasmin Henze, die mit ihrem Baby im Kinderwagen, einem Rucksack und zwei Reisetaschen wartete. Die 34-Jährige wollte über München nach Innsbruck fahren. Ihr Zug wurde ...

Flughäfen: München hilft Berlin beim Flughafen-Umzug, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1224/berlin/
0217/index.html

Die Flughafen München GmbH (FMG) organisiert den Umzug der Flughäfen Tegel und Schönefeld. Die Betriebe werden in der Nacht zum 30. Oktober 2011 zum Flughafen Berlin Brandenburg verlagert. Dort soll am Morgen danach erstmals eine Linienmaschine starten. Die Umzugshelfer sind auch dafür verantwortlich, den Probebetrieb auf dem Flughafen zu planen und durchzuführen. Thomas Weyer, FMG-Geschäftsführer für ...

S-Bahn: S-Bahn-Werkstatt Friedrichsfelde wird reaktiviert Belegschaft hat mit ihren Bemühungen Erfolg, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1224/berlin/
0117/index.html

Der Kampf der S-Bahner hat sich gelohnt. Die Betriebswerkstatt Friedrichsfelde, die vor dreieinhalb Jahren aus Spargründen geschlossen worden war, wird wieder eröffnet. Das habe die Geschäftsführung mitgeteilt, sagte der Betriebsratsvorsitzende Heiner Wegner am Mittwoch der Berliner Zeitung. Er sprach von einem "großen Erfolg".
"Was wir bei der S-Bahn ohne Unterstützung der Gewerkschaften geschafft haben, wird in anderen Bereichen des Bahnkonzerns Schule machen", sagte Wegner, der beharrlich immer wieder die Reaktivierung der Werkstatt gefordert hatte. Nur mit zusätzlichen Reparaturplätzen werde es möglich sein, den Instandhaltungsstau bei der S-Bahn abzuarbeiten und das Verkehrsmittel wieder zuverlässig zu machen.
In Kreisen der S-Bahn-Geschäftsführung hieß es, dass die Werkstatt "schnellstens" wieder belebt werden soll. Derzeit ist die Halle leer. Ingenieure prüfen, welche ...

Bahnverkehr: Zugausfälle - ICE offenbar nicht für Frost geeignet, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/
article1228623/
Zugausfaelle-ICE-offenbar-nicht-fuer-Frost-geeignet.html

Die Deutsche Bahn behauptet, dass ihre Züge auch bei Kälte und Schnee bestens funktionieren. Doch die Ausfälle auf der Strecke Berlin-München ausgerechnet an den Weihnachtstagen erwecken ein anderes Bild. Offenbar sind die ICE mit Neigetechnik bei extremen Minusgraden äußerst anfällig. Das sagt zumindest ein Bahnsprecher. Die Berliner nahmen die Einschränkungen gelassen.
Die Deutsche Bahn kann auf der ICE-Route Berlin-Leipzig-München derzeit nur die Hälfte ihrer Züge einsetzen. Schnee und Eis haben an den Fahrzeugen zu mehr Defekten als sonst geführt. Das Unternehmen bestritt am Mittwoch, dass der Schnellzug grundsätzlich nicht wintertauglich sei. Zuvor hatte jedoch ein Bahnsprecher berichtet, dass elektrische Bauteile anfällig für Pulverschnee seien. Deshalb seien zuletzt Züge „reihenweise kaputtgegangen“. Betroffen ist offenkundig vor allem die modernste Baureihe mit Neigetechnik, der ...

23 Dezember 2009

Flughäfen + allg.: Blitzeis führt zu Verkehrschaos und Hochbetrieb in Kliniken. Flughafen Tegel für eine Stunde dicht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1223/berlin/
0030/index.html

Verspätete Flüge, vereiste Gleise, Verkehrsunfälle und Knochenbrüche: Das am späten Vormittag einsetzende Blitzeis hat den Verkehr gestern erheblich beeinträchtigt. Nach Angaben einer Polizeisprecherin gab es seit Beginn des Eisregens um 12 Uhr in eineinhalb Stunden rund 50 glättebedingte Verkehrsunfälle. Es blieb bei Blechschäden. So rutschte an der Bornholmer, Ecke Seelower Straße in Prenzlauer Berg ein Taxi gegen eine Straßenbahn. Gegen 14 Uhr ließ die Glätte nach.
Die Feuerwehr hatte um 12.10 Uhr den Ausnahmezustand für den Rettungsdienst ausgerufen. "Unsere Rettungswagen mussten wegen der glatten Straßen langsamer fahren und brauchten im Schnitt anderthalb mal länger als sonst", erklärte Feuerwehrsprecher Stefan Fleischer. Durch das Ausrufen des Ausnahmezustands hatte die Behörde die Möglichkeit, zehn Freiwillige Feuerwehren zusätzlich in Dienst zu nehmen. Dadurch hatte die Berufsfeuerwehr genug Personal frei, um 13 zusätzliche ...

S-Bahn: Das Chaos bleibt Immer weniger S-Bahnen rollen durch Berlin. Bis gestern Morgen war der einsatzfähige Fahrzeugbestand auf 324 Viertelzüge mit je zwei Wagen zusammengeschmolzen, so der Verkehrsverbund. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1223/berlin/
0093/index.html

Immer weniger S-Bahnen rollen durch Berlin. Bis gestern Morgen war der einsatzfähige Fahrzeugbestand auf 324 Viertelzüge mit je zwei Wagen zusammengeschmolzen, so der Verkehrsverbund. Montagfrüh waren noch 368 Viertelzüge eingesetzt worden. Ursprünglich hatte die S-Bahn versprochen, vom 13. Dezember an 480 Viertelzüge zu fahren.
Auf unbestimmte Zeit ist der Betrieb eingeschränkt worden. Derzeit gibt es auf den Linien S 2, S 3, S 41/42 (Ring) S 5, S 75 und S 9 ein verringertes Angebot. Ein Bahnsprecher sagte, dass es dabei "in den nächsten Tagen" bleibt.
Die Werkstätten sind überlastet. Am Montag kündigte die S-Bahn aber an, dass im Januar mit dem Betriebsrat über den Bedarf an weiteren Werkstattkapazitäten ...

S-Bahn: Die S-Bahn fährt ein Jahr auf Bewährung Neue Betriebsgenehmigung gilt nur bis Ende 2010, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1223/berlin/
0037/index.html

Die CDU sprach von einem Warnschuss, der Privatbahnverband Mofair von einer schallenden Ohrfeige für die S-Bahn Berlin. Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat die Betriebsgenehmigung des Unternehmens verlängert - aber lediglich um ein Jahr bis Ende 2010. Laut Gesetz wäre ein Zeitraum von bis zu 15 Jahren möglich gewesen. Die Behörde will die S-Bahn jedoch vorerst nur auf Bewährung weiter fahren lassen. "Vor dem Hintergrund der 2009 aufgetretenen Sicherheitsprobleme ist es dem EBA nicht möglich, die Betriebsgenehmigung längerfristig zu erteilen", sagte Ralph Fischer, Sprecher des Eisenbahn-Bundesamts, gestern.
Auch im neuen Jahr bleiben die "Räder und Achsen der Züge im Fokus", hieß es. Es werde weitere Kontrollen geben. Sollte das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) nicht den gesetzlich vorgeschriebenen sicheren Betrieb gewährleisten, könne die Betriebserlaubnis innerhalb der kommenden zwölf Monate entzogen werden, drohte ...

S-Bahn: Ein Bild des Jammers PETER NEUMANN fordert einen Untersuchungsausschuss zur Krise der Berliner S-Bahn. Deutlicher konnte es das Eisenbahn-Bundesamt nicht formulieren, dass es der S-Bahn auch weiterhin misstraut. Dass das Amt die Betriebsgenehmigung nur für ein Jahr verlängert hat, dürfte in der Verkehrsgeschichte beispiellos sein., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1223/berlin/
0064/index.html

Deutlicher konnte es das Eisenbahn-Bundesamt nicht formulieren, dass es der S-Bahn auch weiterhin misstraut. Dass das Amt die Betriebsgenehmigung nur für ein Jahr verlängert hat, dürfte in der Verkehrsgeschichte beispiellos sein. Nicht minder beachtlich ist die öffentlich verkündete Drohung, dass die Erlaubnis wieder entzogen werden kann, wenn die S-Bahn keinen sicheren Betrieb gewährleistet. So ist noch kein Antragsteller aus der Branche vor Publikum abgewatscht worden. Das ist peinlich für die Deutsche Bahn (DB), die ihr Unternehmen verkommen ließ, aber auch für all jene im rot-roten Senat, die lange dabei zugeschaut haben.
Dass die S-Bahn jetzt erneut ins Chaos schlittert und immer weniger Wagen einsatzbereit sind, hat nur vordergründig mit dem Winter zu tun. Die Überlastung der Werkstätten ist vor allem eine Folge der skandalösen Renditepolitik, mit der die DB die S-Bahn ausgepresst und verkrüppelt hat. Die Ankündigung der neuen Chefs, ...

Bahnverkehr: Witterungsbedingte Einschränkungen auf der ICE-Linie Berlin-Leipzig-Nürnberg-München

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20091222.html

(Berlin, 22. Dezember 2009) Aufgrund witterungsbedingter Störungen an ICE-Zügen verkehren auf der ICE-Linie Berlin-Leipzig-Nürnberg-München vom 23. bis einschließlich 27. Dezember 2009 die Züge nur im Zwei-Stunden-Takt statt wie üblich jede Stunde. Die verkehrenden Züge halten auf allen ICE-Bahnhöfen zwischen Leipzig und Nürnberg.

Fahrgäste können sich im Internet unter www.bahn.de/aktuell oder bei der Service-Nummer der Bahn unter 01805 99 66 33* darüber informieren, welche Züge verkehren. Die Informationen für die Reisetage ab dem 24. Dezember sind ab 23. Dezember verfügbar.

* 14 ct/Min. aus dem deutschen Festnetz, Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: S-Bahn Berlin gibt Selbstverpflichtung gegenüber dem Eisenbahn-Bundesamt ab Überspringen: S-Bahn Berlin gibt Selbstverpflichtung gegenüber dem Eisenbahn-Bundesamt ab Rädertausch bis 30. Juni 2010 abgeschlossen / Maßnahmen zur Verbesserung der betriebsnahen Instandhaltung und tragfähiges Werkstattkonzept verabschiedet

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091222b.html

(Berlin, 22. Dezember 2009) Die S-Bahn Berlin GmbH unterzieht die Radsätze der Baureihe 481 weiteren Prüfungen. Im Rahmen einer freiwilligen Selbstverpflichtung gegenüber dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA) werden in Abhängigkeit von den Prüfergebnissen kritische Radsätze zusätzlich getauscht.

Die dafür notwendige Lieferung von 20 neuen Radsätzen ist bis zum Jahresende sichergestellt. Mit Beginn des neuen Jahres werden wöchentlich 16 Radsätze gefertigt. Der Tausch wird bis zum 30. Juni nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Zur Gewährleistung eines sicheren Betriebs werden die S-Bahnzüge bis zum Tausch der betroffenen Radsätze ab sofort in einem verkürzten Intervall alle 14 Tage mit Wirbelstrom geprüft. Das EBA hat der Selbstverpflichtung zugestimmt.

Daneben hat sich die Unternehmensleitung zur Stabilisierung des S-Bahnbetriebes auf Verbesserungsmaßnahmen der betriebsnahen Instandhaltung und auf ein tragfähiges Werkstattkonzept verständigt. Es sieht unter anderem vor:

* Die Werkstatt Schöneweide bleibt mindestens bis zum Auslaufen des Verkehrsvertrages 2017 bestehen. Die Leistungsfähigkeit des Standorts wird entsprechend den künftigen Anforderungen an die Arbeitsprozesse angepasst.
* Alle Werkstätten der betriebsnahen Instandhaltung erhalten wieder eine größere Eigenständigkeit.
* Die S-Bahn Berlin wird im nächsten Jahr 20 Fahrzeuge der Baureihe 485 wieder in Betrieb nehmen.

"Zurzeit ist die Fahrzeugreserve der Berliner S-Bahn aufgrund der außerordentlichen Inspektionsarbeiten nicht ausreichend und daher müssen wir weiterhin noch mit Einschränkungen auf einzelnen S-Bahn-Linien rechnen", sagte Peter Buchner, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin. "Alle S-Bahner arbeiten jedoch intensiv an der schnellen Stabilisierung des Verkehrs."

Über Fahrplanänderungen informiert die S-Bahn Berlin GmbH im Internet unter www.s-bahn-berlin.de.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: EBA: Betriebsgenehmigung der Berliner S-Bahn für ein Jahr verlängert

http://www.lok-report.de/

Das EBA hat am 22.12.09 die Betriebsgenehmigung für die S-Bahn um ein Jahr bis Ende 2010 verlängert. Möglich wäre ein Zeitraum bis 15 Jahre gewesen.
„Vor dem Hintergrund der im Jahr 2009 aufgetretenen Sicherheitsprobleme bei der Berliner S-Bahn ist es dem EBA nicht möglich, die Betriebsgenehmigung längerfristig zu erteilen“, sagte Sprecher Ralph Fischer.
Insbesondere bleiben weiterhin die Räder und Achsen der Züge im Fokus. Mit der Befristung kann die Betriebserlaubnis innerhalb der kommenden zwölf Monate vom EBA entzogen werden, sollte das Unternehmen nicht den gesetzlich vorgeschriebenen sicheren Betrieb gewährleisten. Die Behörde wird im kommenden Jahr weitere Prüfungen bei der Berliner S-Bahn vornehmen.
„Für das EBA hat die Sicherheit der Fahrgäste sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der S-Bahn Berlin GmbH oberste Priorität. „Daher konnten wir die Genehmigung zunächst nur für ein Jahr erteilen“, so Fischer weiter.
Ende 2010 wird das Amt erneut über die Verlängerung der Betriebsgenehmigung entscheiden (Pressemeldung EBA, 23.12.09).

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Einjähriger SEV zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau

http://www.lok-report.de/

Auf den Spreeewald kommen ab Mai 2010 große Einschränkungen zu. Wegen der Erhöhung der Streckengeschwindigkeit finden Bauarbeiten zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau statt, die eine komplette Sperrung der Eisenbahnstrecke für mindestens 12 Monate erfordern. Betroffen davon sind nicht nur Pendler von und nach Berlin, sondern im Sommer auch die Ausflügler und Touristren aus der Bundeshauptstadt müssen mit erheblichen Schwierigkeiten und viel längeren Fahrzeiten rechnen. Es ist zu befürchten, dass die Tourismuswirtschaft, insbesondere im Raum Lübben, unter der schlechten Erreichbarkeit zu leiden haben wird.
Die Eisenbahnstrecke Königs Wusterhausen - Lübbenau wird zwischen Mai 2010 und April 2011 wegen Streckenarbeiten komplett gesperrt. Davon betroffen sind die Linien RE 2 und die RB 14 sowie einige IC-Züge. Es ist zu befürchten, dass die Fahrgastzahlen erheblich zurückgehen werden. Die direkten Ersatzverkehre, zwei Buslinien, werden in puncto Fahrzeit und Komfort nicht so attraktiv sein können, dass alle Fahrgäste dieses Angebot annehmen werden. In Abstimmung mit dem Förderverein Niederlausitzer Eisenbahn möchten wir Ihnen einen Vorschlag präsentieren, wie die negativen Folgen für Berufspendler, Touristen und die Stadt Lübben -- durch die unattraktive Erreichbarkeit in der Saison für Besucher -- abgemildert werden kann. Die Frage, wie das Ersatzangebot während der Bauarbeiten organisiert werden kann, sollte um eine Variante erweitert werden.
Durch die Streckensperrung fehlt eine schnelle Zugverbindung für die Berufspendler auf dieser Trasse. Zwei Busverbindungen sollen die Pendler befördern. Die Fahrzeiten sind erheblich länger, der Komfort und die Sicherheit deutlich schlechter. Die Ersatzverbindung mit dem Zug führt über Calau und Doberlug-Kirchhain nach Berlin -- also eine "Fahrt mit der Kirche ums Dorf". Für die Touristen aus dem Berliner Raum sind Busse eine unkomfortable und teils nicht nutzbare Alternative (z. B. für Fahrradtouristen). Lübben als Kreisstadt des Landkreises Dahme-Spree mit 15.000 Einwohnern ist während der Bauarbeiten ein Jahr komplett vom leistungsfähigen Schienenverkehr abgeschnitten.
Auch Pendler aus der Umgebung von Lübben (z. B. aus Luckau) hätten erhebliche Nachteile, denn auch sie wären durch die schienenseitige Nichterreichbarkeit von Lübben betroffen.
Die Fahrzeiten über die Autobahn sind nicht kalkulierbar. Sobald irgendwo ein Stau auftritt, benötigt der Busfahrgast statt der theoretischen 21 Minuten Fahrzeitverlängerung das dreifache oder doppelte an Zeit. In den Spitzen des Berufsverkehrs und an den Wochenenden ist es sicherlich nötig, mehrere Busse zur Beförderung einzusetzen.
Insbesondere für die vielen Berufspendler aus Lübben und Luckau würde sich eine schnelle und komfortable Schienenanbindung über Luckau-Uckro als besser erweisen.
Die zweite, wirtschaftlich wichtige Zielgruppe sind Berliner Touristen, die in Frühjahr, Sommer und Herbst in den Spreewald fahren und die für die Region die wichtigste Einnahmequelle darstellen. Diese Touristen sind oft in Gruppen und mit Ausrüstung unterwegs, Fahrradtouristen benötigen den meisten Platz. Busse sind für diese Zielgruppe nicht einsetzbar oder nur sehr schlecht.
Eine sinnvolle Lösung für die Berufspendler aus Lübben und Lübbenau ist ein Pendelverkehr zwischen Lübben und Luckau-Uckro, um vom letztgenannten Bahnhof den RE nach Berlin zu nehmen. Das gleiche gilt andersherum für den Weg von Berlin nach Luckau/Lübben. Ein Zeitgewinn sowie ein Plus an Komfort und Sicherheit wären der Vorteil. Es bietet sich für diesen Zubringerverkehr zwischen den Bahnhöfen Luckau-Uckro und Lübben die Niederlausitzer Eisenbahn (NLE) an. Die Entfernung zwischen den beiden Bahnhöfen beträgt 23,3 Kilometer. Diese Eisenbahnteilstrecke gehört der Deutschen Regionaleisenbahn GmbH (DRE). Sie ist öffentlich gewidmet.
Für die Touristen könnte die Verbindung mit einem Dieseltriebwagen die logistischen Probleme (Gruppengröße, Gepäck, Fahrräder) lösen, die wirtschaftlichen Folgen für die Spreewald-Region werden abgemildert. Die Fahrzeit könnte verkürzt werden, da der südliche Umweg über Calau und Doberlug-Kirchhain entfällt. Zumindest in den morgendlichen und abendlichen Verkehrsspitzen hält der Landesverband dieses Verkehrsangebot für interessant und attraktiv. Zusätzliche Busfahrten über die Autobahn können vermieden werden. Diese Reisezeit von und nach Berlin wird wieder berechenbar. Durch die jeweilige Ausrichtung der Abfahrts- und Ankunftszeiten auf den Bahnhof Luckau-Uckro entstehen planbare Erreichbarkeiten, die vom Verkehrsaufkommen und der Stausituation auf der Autobahn unabhängig sind.
Die in jedem Falle notwendige zusätzliche Fahrzeit könnte voraussichtlich sogar etwas kürzer sein als mit dem Ersatzbus (mit nur einem zusätzlichen Halt in Luckau-Zentrum, keine Halte an den weiteren Unterwegsstationen). Sie ist generell kalkulierbarer als bei der Busroute über die Autobahn. Fahrgäste erhalten per Bahn eine schnellere und bequemere Umfahrungsmöglichkeit der Baustelle!
Deshalb schlägt der DBV-Landesverband vor, in den Zeiten des Berufsverkehrs und der Nachfragespitzen an den Sommerwochenenden auf die Verstärkung des Schnellbus-Angebotes über die Autobahn zu verzichten und stattdessen ein auf die Ankunfts- und Abfahrtszeiten in Luckau-Uckro ausgerichtetes Verkehrsangebot auf der Niederlausitzer Eisenbahn von Luckau-Uckro über Luckau nach Lübben und zurück zu bestellen. Damit wird die Chance genutzt, den Bahnfahrgästen aus der Region trotz eines immer noch zusätzlichen Zeitbedarfs -- das jedoch nicht höher ist als für die Busfahrt -- für ihre Fahrt ein attraktives und berechenbares Ersatzangebot zu bieten.
Im Ergebnis wird die Zahl der "Abwanderer" zum eigenen Pkw während der Bauarbeiten geringer sein. Die Spreewaldregion Lübben und Umgebung wird voraussichtlich keinen so deutlichen wirtschaftlichen Einbruch durch das Fernbleiben von Touristen erleiden. Die Erreichbarkeit über die NLE ist auch für Gruppen und Fahrradtouristen gegeben. F
ür weitere Gespräche bezüglich der Nutzbarkeit der Strecke sollten sich die Verantwortlichen im VBB und bei DB Regio bald mit der Deutschen Regionaleisenbahn zusammensetzen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 23.12.09).

22 Dezember 2009

Flughäfen + Bahnverkehr + S-Bahn: Baustelle Flughafen BBI: Fakten schaffen ohne rechtliche Grundlagen

http://www.bahnkunden.de/

Täglich wird der Skandal um den Bau des Flughafens Berlin um weitere Facetten angereichert. Und der Vorwurf wiegt schwer: an mindestens drei Stellen wird derzeit ohne rechtliche Grundlage und damit ohne wirksame Mitwirkungsmöglichkeit der Öffentlichkeit gebaut.

Nach deutschem Baurecht, so war es bisher jedenfalls üblich, dürfen Bauvorhaben nur dann verwirklicht werden, wenn es gültiges Baurecht gibt. An diese Gesetzeslage scheint man sich in Berlin und Brandenburg nicht mehr halten zu müssen. Denn notwendige gültige rechtssichere Planungsverfahren liegen für alle drei nachfolgend genannten Vorhaben nicht vor bzw. sind noch nicht abgeschlossen.

1. Seit mehreren Monaten wird der "BBI-Businesspark" in Teilen gebaut.
Einen gültigen Bebauungsplan gibt es nicht. Man beruft sich seitens des Bezirksamtes Treptow-Köpenick darauf, dass nur ein winziger Teil gebaut werde, der, wenn es dann irgendwann einen gültigen Beschluss gäbe, auch zurückgebaut werden könnte. Trotzdem werden Fakten geschaffen, die später natürlich nicht mehr rückgängig gemacht werden.

2. Der neue S-Bahn-Haltepunkt Waßmannsdorf ist fast fertig.
Zwischen dem heutigen Bahnhof Flughafen Schönefeld und dem neuen unterirdischen Terminalbahnhof soll in Höhe des Ortes Waßmannsdorf ein neuer Haltepunkt gebaut und dann im 10 Minuten-Takt angefahren werden. Im Rohbau ist der Haltepunkt schon fertig. Auch hier gibt es kein gültiges Baurecht. Es gibt keine Untersuchung über die Wirtschaftlichkeit und Sinnhaftigkeit, da der Halt von der Gemeinde Schönefeld bezahlt wird. Die Beteiligung des Landesverbandes am Genehmigungsverfahren wurde seitens des Eisenbahnbundesamtes abgelehnt, da hier eine Verpflichtung zur Beteiligung gesetzlich nicht vorgesehen sei.

3. Bauarbeiten für die BBI-Ostanbindung haben bereits begonnen.
Höchst umstritten ist die östliche Schienenanbindung an den unterirdischen Flughafen. Und obwohl es auch hier noch kein gültiges Baurecht gibt, werden Fakten geschaffen: Die Autobahn A 117 wird an der Stelle höher gelegt, an der quer durch den Bohnsdorfer Wald die Schienentrasse vorgesehen ist.

Der DBV-Landesverband fordert die zuständigen Ministerien auf, sofort für alle drei genannten Maßnahmen die Bauarbeiten stoppen zu lassen und das gesetzlich vorgesehene öffentliche Beteiligungsverfahren durchzuführen bzw. das Ergebnis abzuwarten! Der Flughafen wird ab der Inbetriebnahme im November 2011 den Namen von Willy Brandt tragen. Würde dieser große Demokrat noch leben, würde er es sicherlich verbieten, dass der Flughafen angesichts dieser undemokatischen Vorgehensweise seinen Namen tragen darf.

Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94

S-Bahn: Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr am Dienstag

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20091221a.html

(Berlin, 21. Dezember 2009) Wegen witterungsbedingten Störungen stehen am morgigen Dienstag nicht ausreichend S-Bahn-Fahrzeuge zur Verfügung. Aus diesem Grund kommt es auf nachfolgenden Linien zu Einschränkungen:

* Linie S2: Verstärkerzüge Buch – Lichtenrade fahren nur zwischen Buch und Potsdamer Platz.
* Linie S3: Fährt nur zwischen Erkner und Ostbahnhof. (Nach Spandau bitte Linie S75 benutzen).
* Linie S41/42: Ringbahn fährt durchgehend im 10-Minuten-Takt.
* Linie S5: Verstärkerzüge Charlottenburg – Hoppegarten fahren nur zwischen Warschauer Straße und Hoppegarten.
* Linie S75: Verstärkerzüge Warschauer Straße – Wartenberg entfallen.
* Linie S9: Fährt nur zwischen Flughafen Schönefeld und Treptower Park. (Nach Blankenburg bitte Linie S8 benutzen).

Zurzeit ist die Fahrzeugreserve der Berliner S-Bahn wegen der angeordneten, außerordentlichen Inspektionsarbeiten sehr klein. Bei niedrigen Temperaturen treten im gewöhnlichen Umfang mehr Störungen auf. Die daraus entstehenden Fahrzeugausfälle können nicht durch Ersatzfahrzeuge ausgeglichen werden.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die S-Bahn Berlin im Internet unter www.s-bahn-berlin.de.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: KOMMENTARE Neue Hoffnung für die Berliner S-Bahn Peter Neumann Humorforscher werden einmal zu ergründen haben, warum es eigentlich keine Witze über die Berliner S-Bahn gibt. Dabei wäre das Unternehmen, das dank seiner Fehler und Pannen fast täglich Schlagzeilen produziert, die ideale Zielscheibe für grimmige Späße. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1222/meinung/
0064/index.html

Humorforscher werden einmal zu ergründen haben, warum es eigentlich keine Witze über die Berliner S-Bahn gibt. Dabei wäre das Unternehmen, das dank seiner Fehler und Pannen fast täglich Schlagzeilen produziert, die ideale Zielscheibe für grimmige Späße. Doch offenbar ist der Zustand, in dem sich die S-Bahn kurz vor dem Ende ihres schlimmsten Jahres präsentiert, zu traurig. Es ist nicht lustig, sich wegen "witterungsbedingter Fahrzeugausfälle" in vollen Zügen drängen zu müssen. Dass die S-Bahn, anders als angekündigt, gestern nicht auf zwei, sondern sogar auf drei Linien ihren Zugbetrieb einschränkte, inspiriert ebenfalls nicht zu Witzen. Stattdessen fragen sich nicht nur die Fahrgäste, sondern auch die Verantwortlichen im Senat, ob sie der S-Bahn noch trauen können. Schon das Versprechen, am 13. Dezember zu dem gewohnten Normalbetrieb zurückzukehren, hatte sie gebrochen.
Traurig war die Lage der S-Bahn bislang vor allem, weil keine grundsätzliche ...

S-Bahn + allg.: Kalt erwischt Fahrgäste, Flugpassagiere und Pannenhelfer bekommen den Winter zu spüren. Langfristig soll es bei der S-Bahn besser werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1222/berlin/
0015/index.html

Für die S-Bahn-Fahrgäste kommt es immer schlimmer. Nachdem wegen des Winterwetters gestern Morgen auf drei Linien der Zugverkehr eingeschränkt wurde, gilt von heute an sogar für sechs Linien ein reduzierter Fahrplan. Hans-Werner Franz vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) kritisierte, dass der "Notfahrplan zum Dauerzustand wird". Doch das wollen die S-Bahn-Chefs verhindern. Sie kündigten auf Betriebsversammlungen an, dass sie die Werkstattkapazitäten sichern und erweitern werden. Dadurch soll sich die Lage bessern.
Der nächste Zug kommt in 15 bis 20 Minuten - das hört kein Fahrgast gern. Gestern waren Informationen wie diese jedoch vielerorts Standard. Reisende meldeten chaotische Zustände vom Ring und anderswo. Am Morgen hatte die S-Bahn ihren Betrieb eingeschränkt.
Anders als angekündigt waren nicht zwei, sondern drei Linien betroffen. Die S 3 ...

Bahnverkehr + Flughäfen: Alternative durch den Tunnel Neuer Vorschlag für Ost-Anbindung des Flughafens BBI, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1222/brandenburg/
0019/index.html

SCHÖNEFELD. 14 Hektar Wald müssten gerodet werden, der Bahn-Dauerlärm dürfte sich für die Anwohner mit dem Lärm der Flugzeuge vermischen - die geplante Schienen-Ostanbindung des Hauptstadtflughafens BBI sorgt seit Jahren für heftige Aufregung nicht nur im betroffenen Berliner Ortsteil Bohnsdorf. Sicher ist nur, dass die wichtige Verkehrsverbindung an der Grenze zwischen Berlin und Brandenburg nicht bis zur BBI-Eröffnung Ende Oktober 2011 fertiggestellt sein wird. Mit etwa zwei Jahren Bauzeit rechnet die Bahn, und erst für das nächste Jahr wird der Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) erwartet. Dass Naturschützer und Anwohner dagegen klagen werden, gilt als sicher.Bahnexperten und mehrere Umweltverbände hoffen allerdings, dass diese Baugenehmigung nie erteilt wird. Sie wollen die Zeit nutzen, die heftig umstrittene Trassenführung gänzlich zu Fall zu bringen und präsentierten gestern einen detailreichen Alternativvorschlag, ...

21 Dezember 2009

BVG: So fährt die BVG an Weihnachten und Silvester

http://www.bvg.de/index.php/de/103842/
name/Pressemitteilungen/article/
662372.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sorgen auch in diesem Jahr wieder dafür, dass die Berliner an Weihnachten und Silvester ihre Ziele mit dem ÖPNV erreichen.

Weihnachtsferien vom 22.12.2009 bis 02.01.2010

Bei der BVG entfallen alle Schülerfahrten bei Bus und Bahn. Die Linie 380 verkehrt an diesen Tagen nicht. Auf den U-Bahnlinien U2, U4, U5, U7, U8 und U9 werden in der Hauptverkehrszeit die Minutenabstände geringfügig erweitert.

Im Berufsverkehr fährt die MetroTram M4 alle 4 Minuten (somit alle 8 Minuten von Falkenberg beziehungsweise Zingster Straße). Die Verstärkerfahrten auf der M6 werden nur nachmittags zwischen Betriebshof beziehungsweise S-Bahnhof Marzahn und Landsberger Allee / Petersburger Straße eingesetzt (alle 20 Minuten). Die Straßenbahnlinie 18 verkehrt im Früh-Berufsverkehr alle 20 Minuten.



Heiligabend

In der Nacht vom 23.12. zum 24.12.2009 fährt die U-Bahn durchgehenden Nachtverkehr (außer U4 und U55). Tagsüber gilt auf allen U-Bahnlinien der Samstagsfahrplan. Von 8 bis 15 Uhr fahren die U1, U2 (Pankow – Theodor-Heuss-Platz), U5 (Alexanderplatz – Kaulsdorf-Nord), U6, U7, U8 (Osloer Straße – Hermannstraße) und U9 im 5-Minuten-Takt. Danach fahren alle U-Bahnlinien im 10-Minuten-Takt und anschließendem Nachtverkehr (außer U4 und U55 - Betriebsende wie Sonnabend).

Auch auf den Bus- und Straßenbahnlinien gelten die Samstagsfahrpläne.

1. und 2. Weihnachtsfeiertag

Alle U-Bahn-, Bus- und Straßenbahnlinien fahren nach den Sonntagsfahrplänen. In beiden Nächten fahren die U-Bahnlinien durch (außer U4 und U55 – Betriebsende wie Sonntag).

Silvester

Von 8 bis 15 Uhr fahren die U1, U2 (Pankow – Theodor-Heuss-Platz), U5 (Alexanderplatz – Kaulsdorf-Nord), U6, U7, U8 (Osloer Straße – Hermannstraße) und U9 im 5-Minuten-Takt. Während auf den Linien U3, U4, U5, U7 und U8 die Züge durchgängig bis Mitternacht nach dem Samstagsfahrplan alle 10 Minuten fahren (auf der U1 bis circa 2 Uhr) und bis Neujahrsmorgen 8 Uhr im 15-Minuten-Abstand unterwegs sind, besteht auf den Linien U2, U6 und U9 in der Silvesternacht ein 10-Minuten-Takt. Allerdings werden die U2 (zwischen Pankow und Theodor-Heuss-Platz), U6 (zwischen Seestraße und Tempelhof) und U9 ab 19:30 Uhr bis etwa 4 Uhr auf einen 5-Minuten-Takt verdichtet.

Bei der Straßenbahn gilt der Samstagsfahrplan mit Verstärkungen auf folgenden Linien: M4 zwischen Zingster Straße und Hackescher Markt bis circa 23 Uhr alle 7 bis 13 Minuten. Die Verstärkerfahrten der M6 fahren bis 23 Uhr bis zum S-Bahnhof Hackescher Markt, auch auf der M10 sind ab 18 Uhr mehr Züge zwischen Eberswalder Straße und Warschauer Straße unterwegs. Auf den Linien M1, M2, M8, M17 und 16 kommen teilweise nicht barrierefreie Fahrzeuge zum Einsatz.

Die M1 verkehrt zwischen Schillerstraße und Am Kupfergraben im 20-Minuten-Takt. Ebenfalls alle 20 Minuten ist die M2 zwischen Hackeschem Markt und Am Steinberg unterwegs. Die M4 wird zwischen Hansastraße und Hackeschem Markt verstärkt, mit den Wagen aus Hohenschönhausen fährt dann zum S-Bahnhof Hackescher Markt alle 10 Minuten eine Bahn. Die M10 fährt zwischen Nordbahnhof und Warschauer Straße im 15- Minuten-Abstand, dazu kommen die Verstärkerzüge ab Eberswalder Straße, das ergibt alle 7,5 Minuten eine Tram.

Auch stark frequentierte MetroBus-Linien und Nachtlinien fahren in der Silvesternacht öfter, auf einigen Strecken alle 10 bis 20 Minuten. So der M19 (U Kurfürstendamm – U Mehringdamm), M21, M29 (Rathenauplatz – U Hermannplatz), M32 (S+U Rathaus Spandau – Heidebergplan beziehungsweise Döberitzer Weg), M37 (Hahneberg – Waldkrankenhaus), M45, M46 (Zoo – U Alt Tempelhof), M48 (S+U Potsdamer Platz – S+U Rathaus Steglitz), M49, M76 (U Alt-Mariendorf – S Lichtenrade) und M82 (Rathaus Steglitz – Lankwitz Kirche).

Alle 15 Minuten sind unterwegs: N2 zwischen Zoo und Hackeschem Markt, N10 zwischen Zoo und Zehlendorf, Eiche, N22 zwischen Alt-Tegel und Alt-Heiligensee, der N34 und N40 auf der gesamten Strecke. Außerdem N50 zwischen S+U Pankow und Hugenottenplatz, N69 zwischen S-Bahnhof Köpenick und Odernheimer Straße sowie N90 zwischen S Mahlsdorf (Kreisverkehr) und S Köpenick und der N95 auf ganzer Linie.

In der Silvesternacht fahren diese Linien ohne Betriebspause: X83 zwischen Dahlem-Dorf und Lichtenrade, Nahariyastraße im 30-Minuten-Takt, Linie 107 zwischen Hermann-Hesse-Straße/Waldstraße und Schildow, alle 30 Minuten.

Weil in der Silvesternacht mehr Fahrgäste unterwegs sind, als in "normalen" Nächten, werden auf allen Linien mit Haustürservice Busse statt Taxen eingesetzt, der Haustürservice entfällt. Auf den Linien N60, N64, N91 fahren Kleinbusse mit Haustürservice, wenn es das Fahrgastaufkommen zulässt.

Wichtig für die Silvesternacht: Die sonst üblichen Anschlüsse zwischen Bus und Bahn werden in dieser Nacht nicht funktionieren, zwischen U-Bahn und Bus entfallen sie ganz.

Wegen des Andrangs bei der Silvesterparty am Brandenburger Tor muss damit gerechnet werden, dass vor allem die Buslinien M85, 100 und 200 in der Silvesternacht stark behindert werden.

Neujahr

Auf allen U-Bahn, Straßenbahn- und Omnibuslinien wird nach dem Sonntagsfahrplan gefahren.

S-Bahn-Desaster als Chance

http://www.lok-report.de/

Der strenge Frost führt bei der Berliner S-Bahn ab 21. Dezember zu erneuten Fahrplaneinschränkungen. Das war zu erwarten und wird normalerweise durch die Fahrzeugreserve aufgefangen. Die gibt es aber bei der Berliner S-Bahn schon lange nicht mehr. Somit wird die Summe von 37 Millionen Euro, die das Land Berlin für nicht erbrachte Verkehrsleistungen seit Januar einbehalten hat, noch anwachsen. Durch dieses Geld bietet das Desaster der Berliner S-Bahn zugleich die Chance, Verbesserungen für die Fahrgäste an anderer Stelle zu realisieren, die bisher als (kurzfristig) nicht finanzierbar galten.
Der Berliner Fahrgastverband IGEB hat für einen sinnvollen Einsatz dieser Gelder Grundsätze entwickelt und einen Maßnahmenkatalog erarbeitet. Er fordert den Berliner Senat auf, über die Verwendung der zusätzlichen Gelder endlich im Parlament und mit den Fahrgästen öffentlich zu diskutieren.
Der Berliner Fahrgastverband IGEB hatte bereits im Oktober der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Vorschläge zur Verwendung der einbehaltenen S-Bahn-Gelder unterbreitet. Wichtig ist, dass diese vollständig und zügig für Verbesserungen im öffentlichen Verkehr eingesetzt werden. Da es sich (hoffentlich!) um einmalig zur Verfügung stehende Gelder handelt, sollen diese vorrangig für Investitionen und nur in Ausnahmefällen für die Bestellung von Verkehrsleistungen verwendet werden.
Wichtige Projekte im IGEB-Maßnahmenkatalog sind:
• S-Bahn: Am Ostkreuz Überdachung des Ringbahnsteigs, an dem bis 2014 die S-Bahn-Züge halten und anschließend Regionalzüge
• U-Bahn: Bau zusätzlicher Ausgänge u.a. an den U-Bahnhöfen Görlitzer Bhf und Hallesches Tor
• Straßenbahn: Baumaßnahmen zur Verlängerung der M 13 von der Haltestelle S-Bahnhof Warschauer Straße zur Haltestelle U-Bahnhof Warschauer Straße, dadurch Umsteigemöglichkeit zur U-Bahn-Linie 1 und bessere Erreichbarkeit der Baugebiete entlang der Spree und rund um die O2-World
• Straßenbahn: Neubau der planerisch und baulich weitgehend vorbereiteten und unproblematischen Straßenbahnverbindung zwischen Schöneweide und der expandierenden Wissenschaftsstadt Adlershof
• Straßenbahn: Bauliche Vorleistungen für die geplante Straßenbahnverlängerung vom Alexanderplatz zum Kulturforum / Rathaus Steglitz, z.B. bei der Umgestaltung von Molkenmarkt und Spittelmarkt
• Straßenbahn: Beschaffung langer statt kurzer Neubauzüge, insbesondere Zweirichtungsfahrzeuge
• Verbesserungen für Umsteiger, z.B. am S-Bahnhof Greifswalder Straße: Durch den Bau zusätzlicher Treppen wäre ein direkter Umsteigeweg zwischen S-Bahnsteig und Straßenbahnhaltestellen möglich (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB, 22.12.09).

S-Bahn Notfahrplan bleibt Dauerzustand

http://www.lok-report.de/

Die derzeit herrschenden Minusgrade zwingen noch weitere S-Bahnzüge auf das Abstellgleis. Erneut müssen die Fahrgäste empfindliche Einschränkungen hinnehmen. 368 Viertelzüge sind zurzeit im Einsatz, das sind 61 Viertelzüge weniger als im aktuellen Notfahrplan geplant. Zudem wird heute ohne Betriebsreserve gefahren. Nicht nur die Fahrgäste der S-Bahn sind seit knapp einem Jahr von der S­Bahn-Krise betroffen, auch die Belegschaft der S-Bahn Berlin GmbH steht unter permanentem Stress. Ein Ende der Krisensituation bei der Berliner S-Bahn ist nicht absehbar.
Die S-Bahn Berlin GmbH musste erneut ihr Angebot deutlich reduzieren. Probleme machen die frostigen Temperaturen und die notwendigen Prüfungs- und Wartungsfristen. Für den Betrieb stehen heute nur noch 368 Viertelzüge zur Verfügung. Notwendig für den geplanten Notfahrplan wären 429 Viertelzüge. Eine Rückkehr zu einem Normalfahrplan ist für lange Zeit nicht möglich.
Reservezüge gibt es nach den dramatischen Pannen in diesem Jahr nicht mehr und auch in den Werkstätten gibt es keine Kapazitäten für schnelle Reparaturen. Noch im November hatte die Unternehmensspitze versprochen, zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember mit 480 Viertelzügen in den Betrieb zu gehen.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Die S-Bahn bekommt ihre Probleme nicht in den Griff. Die dazu notwendige Kehrtwende in der Strategie der Konzernmutter Deutsche Bahn hat bisher nicht stattgefunden. Noch immer scheinen die verantwortlichen Manager die dramatische Krise der S-Bahn nicht ernst genug zu nehmen. Strukturelle Entscheidungen müssen endlich gefällt werden, damit die S-Bahn wieder nachhaltig zu einem Vorzeigebetrieb wird. In dem jetzigen Zustand ist sie ein Sanierungsfall, der sich zu einer unerträglichen dauerhaften Belastungen auswächst.“
Weitgehend unbeachtet sei die übermäßig starke Beanspruchung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der S-Bahn Berlin GmbH. Vom Triebfahrzeugführer über die Beschäftigten in den Werkstätten bis hin zu den Aufsichten und Verwaltungskräften, viele würden physisch und psychisch unter der S-Bahn-Krise leiden, sagt VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz.
„Die S-Bahner verdienen unseren ganzen Respekt. Jede weitere Schreckensmeldung, die ihre Ursache in einer falschen Unternehmenspolitik findet, trifft sie bis ins Mark. Zum einen müssen sie bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit mehr arbeiten, um die Auswirkungen des Desasters so gering wie möglich zu halten, zum anderen leidet auch ihr Selbstverständnis am Arbeitsplatz. Viele waren zu Recht immer stolz darauf S-Bahner zu sein. Nun ist das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des eigenen Unternehmens gebrochen. Das hinterlässt bittere Spuren. Die oft scharfe Kritik des Verkehrsverbundes an der S-Bahn Berlin GmbH richtet sich ausdrücklich nicht an die Belegschaft. Wir möchten den S-Bahnern für ihr Engagement in den letzten Monaten danken.“ (Pressemeldung VBB, 22.12.09).

Bahnhöfe + S-Bahn: Zweite Treppe zum Ringbahnsteig fertig Im Januar werden am Ostkreuz die Brücken der Südkurve ausgehoben Die neue Treppe vom Bahnsteig E (Richtung Erkner) zum Ringbahnsteig der S-Bahn steht zur Verfügung. Auch hier entfallen nun die langen Umsteigewege. , aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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4c64a97a94ea17fec1257690003e4b81?
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Am anderen Ende des Bahnsteigs kann man derweil das Abbaggern des Bahndamms der Südkurve beobachten. Hier fuhr noch bis zum Sommer die S 9 vom Süden der Stadt in Richtung City. Das ist nach dem kompletten Neubau der Südkurve auch wieder so geplant. Eine für Technikfreaks spannende Live-Show werden die Bauarbeiter im Januar an dieser Stelle bieten. Am Wochenende 22. bis 25. 1. werden die alten Brücken über die Gleise per Kran ausgehoben. Wer das miterleben will, sollte sich am Sonnabendvormittag mit der Kamera in „Hab acht“-Position begeben.
Das bedeutet für die Fahrgäste von Fern- und Regionalverkehr sowie der S 3 allerdings Schienenersatz- bzw. Pendelverkehr. Details zum Fahrverkehr an diesem Wochenende lesen Sie in der punkt 3-Ausgabe am 14. Januar. In der Woche vom 11. bis
15. Januar werden wechselseitig die Fernbahngleise gesperrt. Dabei wird es auch einige wenige Einschränkungen im Nachtverkehr der RE-Züge geben, denn zur ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Erfolgreiche Inbetriebnahme des ESTW für den Bahnhof Lübbenau

http://www.lok-report.de/

In der Nacht vom 06.12. auf den 07.12.2009 erfolgte die Inbetriebnahme des ausgelagerten Elektronischen Stellwerks (ESTW-A) von Thales für den Bahnhof Lübbenau.
Mit dieser Inbetriebnahme erfolgte der Lückenschluss für den Bereich der Unterzentrale (UZ) Lübbenau auf der Strecke 6142 Berlin-Cottbus. Bestandteil des Gesamtvorhabens von Thales auf der Strecke 6142 Berlin-Cottbus war die Errichtung der Elektronischen Stellwerke:
• ESTW-A Bestensee
• ESTW-A Halbe
• ESTW-A Brand
• ESTW-A Lübben
• ESTW-A Lübbenau
• ESTW-A Vetschau
über eine Streckenlänge von 79 km. Thales hat auf dieser Strecke außerdem insgesamt 507 Anschlusseinheiten (ASE) installiert. Diese Anlagen werden von der regionalen Unterzentralen (UZ) Lübbenau gesteuert und überwacht.
Die Streckenanbindung an das nördliche ESTW-A Königs-Wusterhausen erfolgte mittels Zentralblockanpassung mit firmenneutraler Blockschnittstelle und an den südlichen Bahnhof Cottbus mittels elektronischem Zentralblock (EBL2000). Diese anspruchsvolle Aufgabe der Integration von Techniken verschiedener Anbieter auf einem Streckenabschnitt konnte in partnerschaftlicher Kooperation erfolgreich gelöst werden.
Die Strecke Berlin-Cottbus (Görlitz) wurde laut Chronik 1866/67 in Betrieb genommen. Heut verkehren auf dieser Strecke neben Güterzügen und zwei Intercity- bzw. Eurocity-Zugpaaren tagsüber Regionalexpress-Züge im Stundentakt.
Die Modernisierung der Leit- und Sicherungstechnik auf der 140 Jahre alten Eisenbahnverbindung Berlin-Cottbus ist seit Jahren ein Hauptbestandteil eines Investitionsprogramms der Deutschen Bahn AG.
Eine Vereinbarung des Brandenburger Verkehrsministeriums und der Deutschen Bahn sieht vor, die Streckegeschwindigkeit ab 2012 komplett auf 160 km/h anzuheben und somit von Cottbus den Berliner Ostbahnhof in 63 Minuten (statt 89 Minuten) erreichen zu können. Damit soll die Lausitz-Magistrale zur schnellen Schiene werden.
Thales hat für dieses Vorhaben modernste Leit- und Sicherungstechnik geliefert und somit die Voraussetzungen für einen sicheren und wirtschaftlichen Eisenbahnbetrieb beigestellt. Im Projektverlauf wurde von allen Projektbeteiligten großes Engagement zur Erreichung der erforderlichen Planungssicherheit und Baukoordination erbracht.
Damit konnten die sehr anspruchsvollen Bauzeiten und Inbetriebnahmetermine aller Baustufen gesichert werden (Pressemeldung Thales, 21.12.09).

BVG: Nachmittags ist es am gefährlichsten In allen Bezirken müssen BVG-Beschäftigte damit rechnen, attackiert zu werden. Nach einer Statistik des Gesamtpersonalrats, die sich auf die Monate Januar bis Oktober 2009 bezieht, wurden in Treptow-Köpenick in dieser Zeit 17 Übergriffe registriert. In Steglitz-Zehlendorf waren es 22. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1221/berlin/
0067/index.html

In allen Bezirken müssen BVG-Beschäftigte damit rechnen, attackiert zu werden. Nach einer Statistik des Gesamtpersonalrats, die sich auf die Monate Januar bis Oktober 2009 bezieht, wurden in Treptow-Köpenick in dieser Zeit 17 Übergriffe registriert. In Steglitz-Zehlendorf waren es 22.
Die meisten Attacken gibt es aber in Zentrumsbezirken. An der Spitze der Statistik für Januar bis Oktober steht Mitte mit 125 Angriffen. Friedrichshain-Kreuzberg kam mit 89 Übergriffen auf den zweiten Platz. In Neukölln wurden 61 Angriffe registriert - Platz drei. Charlottenburg-Wilmersdorf folgt mit 60 Übergriffen auf dem vierten Platz.
Die meisten Täter gehören der Altersgruppe bis 20 Jahre an, so eine BVG-Auswertung 2005.
Nicht in der Nacht ereignen sich die meisten Angriffe. Die Statistik für 2005 ...

BVG: Angstfahrt im BVG-Bus Die Zahl der Angriffe auf das Personal stagniert. Doch ein Grund zur Entwarnung ist das nicht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1221/berlin/
0016/index.html

Die Busfahrer hielten es nicht mehr aus. Wann immer sie eine bestimmte Oberschule in Britz ansteuerten, bekamen sie ein mulmiges Gefühl. Werden sie wieder einmal von Schülern angepöbelt? Gibt es erneut Beschimpfungen, Streit und Gewalt im Bus? "Eines Tages sagten die Fahrer: Wenn das so weitergeht, halten wir vor dieser Schule nicht mehr an", sagte Axel Schröder, der im Gesamtpersonalrat der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) für die Busfahrer zuständig ist. Der frühere Polizist kann viele solcher Geschichten erzählen. Zwar zeigen die jüngsten Daten, dass die Zahl der Übergriffe auf das BVG-Personal in diesem Jahr aller Voraussicht nach nicht höher als 2008 sein wird. Doch ein Problem ist die Gewalt im Nahverkehr weiterhin. "Die Zahlen stagnieren auf hohem Niveau. Wir fühlen uns von der Politik allein gelassen", sagte der Personalvertreter.
In diesem Jahr gab es von Anfang Januar bis Ende November 597 Übergriffe ...

Straßenverkehr: Elsenbrücke ist ab 23. Dezember wieder frei, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1221/berlin/
0114/index.html

Die rund 18 Monate dauernde Instandsetzung der Elsenbrücke zwischen Treptow und Friedrichshain soll in der kommenden Woche beendet sein. Laut Stadtentwicklungsverwaltung werden am Nachmittag des 23. Dezember alle sechs Fahrspuren wieder freigegeben. Vorher könnte es noch mal zu Verkehrsbehinderungen kommen, weil ...

S-Bahn: Fahrzeugmangel: MANGEL, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1221/berlin/
0064/index.html

552 Viertelzüge aus je zwei Wagen waren bei der S-Bahn im Einsatz, bevor dort in diesem Sommer das Chaos ausbrach. Zählt man die Reservewagen hinzu, standen rund 630 Viertelzüge parat. Die Flotte war aber nach Meinung von Kritikern schon damals zu klein. Ring-Züge wären zu voll.
480 Viertelzüge sollten ursprünglich vom 13. Dezember an im Einsatz sein. Doch weil viele Wagen wegen zusätzlicher Sicherheitskontrollen in den Werkstätten stehen, konnte die S-Bahn ihr Versprechen nicht halten und ihr Angebot nicht aufstocken. Mehr als knapp 430 Viertelzüge standen vorerst nicht zur Verfügung. Bis gestern war die Zahl auf 390 gesunken.
380 Viertelzüge sollen von heute morgen an bei der S-Bahn fahren.
Noch weniger Züge könnten zur Verfügung stehen, wenn wie befürchtet die Sicherheitsvorschriften verschärft und die Wartungsintervalle weiter ...

S-Bahn: Züge kaputt - S-Bahn schränkt den Betrieb ein Starker Frost legt Technik lahm. Es gibt kaum noch Reservefahrzeuge, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1221/berlin/
0018/index.html

Der Frost macht der Berliner S-Bahn zunehmend zu schaffen. Wegen "witterungsbedingter Fahrzeugstörungen" muss der Zugbetrieb auf zwei Linien von heute früh an eingeschränkt werden, teilte das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) gestern mit. Auf der Linie S 75 zwischen Wartenberg und Warschauer Straße werden die S-Bahnen "vorübergehend" nicht mehr alle zehn, sondern nur noch alle 20 Minuten fahren. Die Linie S 9, die normalerweise in Blankenburg beginnt, wird auf das Teilstück vom Treptower Park bis Flughafen Berlin-Schönefeld verkürzt, so die S-Bahn. Normalerweise müssten 429 Viertelzüge, die aus jeweils zwei Wagen bestehen, im Einsatz sein. Tatsächlich stünden aber nur 380 zur Verfügung.
Wie in jedem Winter häuften sich derzeit die Türstörungen, so lautete die offizielle Erklärung gestern. In den Türen pralle kalte und warme Luft zusammen, dabei bilde sich Kondenswasser, das gefriert und die Technik ...

S-Bahn: Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20091221.html

(Berlin, 21. Dezember 2009) Wegen witterungsbedingten Störungen an S-Bahn-Fahrzeugen stehen heute nur rund 360 Fahrzeuge zur Verfügung. Aus diesem Grund fahren die S-Bahnen wie folgt:

S3: nur zwischen Erkner und Ostbahnhof,
S5: nur 10-Minuten-Takt zwischen Hoppegarten und Warschauer Straße
S7: nur im 20-Minuten-Takt,
S75: nur im 20-Minuten-Takt,
S9: nur zwischen Schönefeld Flughafen und Treptower Park.

Zur Zeit ist die Fahrzeugreserve der Berliner S-Bahn wegen der angeordneten, außerordentlichen Inspektionsarbeiten sehr klein. Bei niedrigen Temperaturen treten im gewöhnlichen Umfang mehr Störungen auf. Die daraus entstehenden Fahrzeugausfälle können nicht durch Ersatzfahrzeuge ausgeglichen werden.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die S-Bahn Berlin im Internet unter www.s-bahn-berlin.de.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

19 Dezember 2009

Flughäfen: Berlin fliegt an der Krise vorbei Passagierzahlen sind nur leicht gesunken. 8 000 Komparsen sollen neuen Airport erproben, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1219/berlin/
0073/index.html

Krise? Welche Krise? "2009 ist für die Berliner Flughäfen gemessen am gesamtwirtschaftlichen Umfeld ein exzellentes Jahr", sagte Flughafen-Chef Rainer Schwarz am Freitag. Zum siebten Mal in Folge schneidet Berlin deutlich besser ab als der Durchschnitt aller deutschen Flughäfen, so seine Bilanz.
Zwar sei auch in Berlin die Zahl der Fluggäste gesunken. In diesem Jahr werde sie sich auf knapp 21 Millionen summieren, im vergangenen Jahr hatte es noch 21,4 Millionen Passagiere gegeben. Doch mit rund zwei Prozent falle dieses Minus "deutlich moderater" aus als auf anderen deutschen Flughäfen, sagte Schwarz. So büßte Frankfurt am Main 5,3 Prozent und Dresden gar acht Prozent der Passagiere ein. Den geringeren Rückgang in der Hauptstadt erklären Experten damit, dass die Zahl der Touristen in Berlin trotz der Krise stabil ist.
"Inzwischen zeigen die neuesten Passagierzahlen, dass wir die Talsohle ...

Bahnhöfe: Neuer ServiceStore DB im S-Bahnhof Berlin-Pankow eröffnet Überspringen: Neuer ServiceStore DB im S-Bahnhof Berlin-Pankow eröffnet Reisebedarf und Snacks aus einer Hand

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091215a.html

(Berlin, 15. Dezember 2009) Im S-Bahnhof Berlin-Pankow wurde heute offiziell der fünfzehnte ServiceStore der Bahn im Land Berlin eröffnet. In einem Verkaufspavillon auf dem Bahnsteig finden Bahnkunden auf einer Fläche von rund 21 Quadratmetern alles aus einer Hand. Das Angebot reicht von Backwaren, Kaffeespezialitäten, kalten Getränken über Tabakwaren bis hin zu Zeitungen und Zeitschriften.

Franchisenehmer Ahmet Acar und seine zwei Mitarbeiter sorgen für den Service am Kunden. Der neue ServiceStore ist von Montag bis Freitag von 5 Uhr bis 21 Uhr, am Samstag von 6 Uhr bis 21 Uhr und am Sonntag sowie an Feiertagen von 8 Uhr bis 21 Uhr geöffnet.

Weitere ServiceStores gibt es in den Berliner Bahnhöfen in Schöneberg, Ostbahnhof, Olympiastadion, Messe Nord, Marzahn, Mahlsdorf, Jungfernheide, Gesundbrunnen, Anhalter Bahnhof, Adlershof, Ahrensfelde, Schönhauser Allee, Treptower Park und Charlottenburg und in über 100 weiteren Bahnhöfen in ganz Deutschland.

Mit dem modernen Verkaufskonzept der ServiceStores bietet die Deutsche Bahn AG ihren Kunden auch an kleineren Bahnhöfen und innerstädtischen Regional- und S-Bahnhöfen eine neue Servicequalität. Dabei handelt es sich um Franchisebetriebe, die von selbstständigen Unternehmern nach den Vorgaben der Systemführung ServiceStore ihr Geschäft eigenverantwortlich führen. Diese sorgt durch Standards in den Bereichen Corporate Design, Marketing, Ladenbau und den angebotenen Sortimenten und Dienstleistungen für ein einheitliches Auftreten.

Für weitere Standorte sucht die DB AG noch Franchisenehmer. Interessenten können sich melden:

DB Station&Service AG
Systemführung ServiceStore
Ruschestraße 104, 10365 Berlin
Tel. 030 297-24340, Fax 030 297-24349
E-Mail: servicestoredb.briefkasten@bahn.de

Weitere Informationen über das Konzept von ServiceStore DB gibt es im Internet unter: www.servicestoredb.de

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnhof Ahrensfelde ist kundenfreundlicher Überspringen: Bahnhof Ahrensfelde ist kundenfreundlicher 220.000 Euro aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung investiert

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091218.html

(Berlin, 18. Dezember 2009) Reisende im Bahnhof Ahrensfelde können ab heute bequemer in die Züge des Regionalverkehrs ein- und aussteigen. Dafür wurde der Regionalbahnsteig teilweise abgesenkt. Der Bürgermeister der Gemeinde Ahrensfelde, Wilfried Gehrke und der Leiter Bahnhofsmanagement Berlin, DB Station&Service AG, Dirk Schulmeyer, nahmen den neuen Regionalbahnsteig offiziell in Betrieb. Dirk Schulmeyer: "Zusammen mit dem in diesem Jahr eröffneten DB ServiceStore erfährt der Bahnhof eine echte Aufwertung und bietet mehr Qualität für Fahrgäste und Kunden."

Drei Rampen und ein Blindenleitsystem im abgesenkten Bahnsteig- und Zuwegungsbereich erleichtern jetzt den Zugang für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. Zusätzlich wurde im abgesenkten Bahnsteigbereich eine Fahrplanvitrine und eine Sitzbank aufgestellt.

Der S-Bahnsteig war auf seiner ganzen Länge 96 cm hoch. Die hier haltenden Regionalbahnen haben eine Ein- bzw. Ausstiegshöhe von etwa 55 cm. Durch den Höhenunterschied von etwa 40 cm war der Bahnsteig für Ältere und mobilitätseingeschränkte Fahrgäste nur schwer nutzbar gewesen.

Die Investitionsmittel von rund 220.000 Euro stammen zu 95 Prozent aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung und aus Eigenmitteln der Deutschen Bahn AG.

Zur Verbesserung der Reisendeninformation erhält der Bahnhof im Jahr 2010 aus Mitteln des Konjunkturprogramms eine Fahrgastinformationsanlage.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bus: Bei Hitze Schaum Die BVG erwägt, Feuerlöschanlagen in die Motorräume ihrer Busse einzubauen. So sollen Brände künftig automatisch erstickt werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1219/berlin/
0075/index.html

Nach dem vierten Brand eines Busses der Marke Mercedes-Benz Citaro prüfen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), ob sie Feuerlöschanlagen in die Motorräume einbauen. Das sagte Petra Reetz, die Sprecherin des Landesunternehmens, der Berliner Zeitung.
Wenn es im Motor zu heiß wird, treten die Feuerlöscher automatisch in Aktion, um den Brand mit Schaum zu ersticken. Die Technik sei zwar sehr empfindlich, habe sich aber in anderen Bussen bereits bewährt, sagte Reetz. Darum denken die Verantwortlichen im Unternehmensbereich Omnibus jetzt darüber nach, ob die mehr als 90 BVG-Busse der betroffenen Serie Citaro EN02 mit Löschanlagen ausgestattet werden sollen. Die Kosten werden nach ersten Berechnungen auf 5 000 bis 6 000 Euro pro Bus geschätzt. Wer die Nachrüstung bezahlt, muss noch geklärt werden.
Am Montag werden Fachleute von Mercedes-Benz und der Dekra die verkohlten ...

allg.: DBV Berlin-Brandenburg zur Förderung von E-Autos in Berlin

http://www.lok-report.de/

Wie werden die zukünftigen Klimaprobleme gelöst? Wie wird der Klimawandel aufgehalten oder zumindest begrenzt, damit die ansonsten entstehenden gewaltigen Veränderungen beherrschbar bleiben? Für die Bundesregierung scheint die milliardenschwere Förderung von Elektroautos das Allheilmittel zu sein.
Absurd ist für den DBV Berlin-Brandenburg das Vorgehen: Berlin ist eine der Modellregionen, die für die weitere Entwicklung und Erprobung von Elektroautos ausersehen ist. Dazu ist mit Unterstützung der Deutschen Bahn AG ein Projekt zur weiteren Erforschung gestartet worden. Ab Mitte nächsten Jahres werden 40 Elektroleihautos und 50 Fahrräder in Berlin zur Verfügung stehen. Ist das E-Auto-Projekt in Berlin oder Köln nicht eher ein staatlich gefördertes Konkurrenzprogramm zum öffentlichen Nahverkehr? Fast sieht es so aus. Denn in Berlin ist im Vergleich zur Einwohnerzahl die Pkw-Dichte mit am geringsten (über 50 Prozent der Berliner haben überhaupt keinen eigenen Pkw). Gerade weil das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln relativ gut ausgebaut und größtenteils konkurrenzlos ist, können so viele Berliner auf ein Pkw verzichten.
Weshalb wird die Pkw-Elektromobilität nicht dort erforscht und gefördert, wo es viel sinnvoller wäre. Nämlich in ländlichen Regionen. Dort besteht insbesondere das Busangebot in der Regel nur aus den Fahrten für den Schülerverkehr. Wer beispielsweise in der Prignitz, der Uckermark oder im Elbe-Elster-Kreis kein eigenes Auto zur Verfügung hat, ist in seiner Bewegungsfähigkeit eingeschränkt. Hier würden nach Meinung des DBV solche Projekte viel sinnvoller sein als in einer Groß-/Millionenstadt. Jedoch wäre die Medienaufmerksamkeit, wenn Frau Merkel eine Solartankstelle in Pitschen-Pickel (Landkreis Dahme-Spree) einweiht, bestimmt nicht sonderlich groß. Es liegt also der Verdacht nahe, dass es wieder nur einmal darum geht, mit großen Schlagzeilen in der Presse zu erscheinen.
Was für die Metropolenregion Berlin/Brandenburg in puncto Elektromobilität wünschenswert, effizient und sinnvoll wäre:
- Ausbau des Straßenbahnnetzes im gesamten Berliner Stadtgebiet,
- teilungsbedingte Lücken im S-Bahn- und Regionalverkehrsnetz 20 Jahre nach dem Fall der Mauer endlich schließen,
- Taktverdichtungen bei Bahn und Bus, wo sie notwendig sind,
- Verbesserungen im regionalen Busverkehr zwischen Berlin und den Umlandgemeinden,
- Erforschung von Elektroautos im ländlichen Bereich,
- Ausweitung und Verbesserung des touristischen Ausflugsverkehrs.
Der DBV Berlin-Brandenburg bezweifelt, dass sich durch mit einer staatlichen Subvention der Autolobby die Folgen des Klimawandels auch nur ansatzweise eindämmen und umkehren lassen werden. Auch Elektroautos verursachen enorme volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Folgekosten. Mutige Schritte und ein ernsthaftes Umsteuern ohne parteipolitische Scheuklappen wären auf politischer Ebene erforderlich. Der DBV-Landesverband schließt sich den Forderungen seines Bundesverbandes an, wonach endlich im Schienenpersonenfernverkehr auch der ermäßigte Steuersatz von 7 % angewendet werden solle (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 18.12.09).

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Zwischen Rostock und Berlin fahren die Bummelzüge zwei Jahre länger, der Ausbau Lübeck – Stralsund hinkt 15 Jahre hinterher., aus Ostsee Zeitung

http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/
mv/index_artikel_komplett.phtml?
SID=107ffb2ef2aab6c9cdfcb804571371ab&
param=news&id=2647299

Zwischen Rostock und Berlin fahren die Bummelzüge zwei Jahre länger, der Ausbau Lübeck – Stralsund hinkt 15 Jahre hinterher.
Rostock/Berlin (OZ) - Mecklenburg-Vorpommern bleibt beim Schienenverkehr weiter abgehängt. Wie gestern bekannt wurde, verzögert sich der Ausbau der Strecke Berlin-Rostock um weitere zwei Jahre. Nach OZ-Informationen hat die Bahn das Land vor die Wahl gestellt: Entweder dauern die Bauarbeiten bis 2015 – oder die bisherige Frist im Jahr 2013 wird eingehalten. Das aber nur bei zeitweiser Vollsperrung einzelner Abschnitte. Es ist ist nicht die erste Termin-Absage der Bahn: Ursprünglich sollte der 700 Millionen Euro teure Ausbau der Bummelstrecke auf Tempo 160 bereits 2009 fertig sein.
„Die Umsetzung des gesamten Streckenausbaus erfolgt in mehreren Stufen bis Ende 2015“, sagte Bundesverkehrsminister ...

18 Dezember 2009

U-Bahn: Baumaßnahme U-Bahnlinie 6

http://www.bvg.de/index.php/de/103842/
name/Pressemitteilungen/article/
661212.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) planen im Jahr 2010 die Sanierung der Außenabdichtung eines circa 200 Meter langen Tunnelabschnittes der U Bahnlinie 6 im Bereich zwischen dem U-Bahnhof Tempelhof (Südring) und dem U-Bahnhof Paradestraße.

Da die Tunnelanlage inzwischen fast 100 Jahre alt ist, sind altersbedingte Schäden nicht ausgeblieben. An der Tunneldecke sind daher aufgrund einer teilweise schadhaften Abdichtung Schäden und Risse durch eindringendes Wasser und Korrosion an den Stahlträgern entstanden. Diese Schäden wurden im Jahr 2009 bereits von innen umfangreich saniert.

Um diesen Sanierungserfolg zu sichern, ist es jedoch notwendig, diese bereits von innen sanierten Abschnitte vor dem weiteren Zutritt von schädigendem Oberflächenwasser zu schützen.

Die Erneuerung der Abdichtung des U-Bahntunnels von außen erfolgt ab Anfang 2010 von der Einmündung Hoeppner Straße in Richtung Norden bis zur Ausfahrt der Buswendeschleife.

Die Tunnelanlage befindet sich zu großen Teilen unter Grünstreifen zwischen Tempelhofer Damm und dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof, sodass als vorbereitende Maßnahme das Fällen der Gehölze erforderlich wird.

Die Fällung der Bäume wird in Abstimmung mit dem Grünflächenamt durch Neupflanzungen kompensiert. Um eine erneute Beschädigung der Tunnelanlagen durch das Wurzelwerk der neu zu pflanzenden Bäume zu verhindern, werden aktuell mögliche Wurzelschutzmaßnahmen genutzt.

Bahnhöfe: Barrierefreier Ausbau des U-Bahnhof Südstern

http://www.bvg.de/index.php/de/103842/
name/Pressemitteilungen/article/
661332.html

Ab heute, Freitag, den 18. Dezember 2009, geht der Aufzug am U-Bahnhof Südstern (U7) in Betrieb. Damit ist der barrierefreie Ausbau des U-Bahnhofs abgeschlossen.

Im Berliner U-Bahnnetz sind somit 69 U-Bahnhöfe mit Aufzügen ausgestattet und damit barrierefrei erreichbar. Baubeginn für den Aufzugsausbau war im Juni 2009.

S-Bahn: Die S-Bahn darf noch 13 Tage fahren Bundesbehörde hat Betriebsgenehmigung bisher nicht verlängert, weil das Unternehmen den Antrag erst spät gestellt hat, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1218/berlin/
0050/index.html

Für die Chefs der Berliner S-Bahn ist die Weihnachtszeit in diesem Jahr alles andere als besinnlich. Mit Spannung wartet das Unternehmen darauf, wie das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) in zwei wichtigen Fragen entscheidet. Voraussichtlich in der kommenden Woche wird die Behörde darüber befinden, ob die Züge noch öfter in die Werkstatt müssen - was den einsatzfähigen Wagenpark verkleinern würde. Außerdem muss das EBA entscheiden, wie es mit der Betriebsgenehmigung weitergeht. Die jetzige Genehmigung endet am 31. Dezember, also in weniger als zwei Wochen. Ohne eine Verlängerung müsste die S-Bahn den Verkehr zum Jahreswechsel einstellen.
"Die Berliner S-Bahn wird zu ihrem Antrag in den kommenden Tagen weitere Unterlagen vorlegen. Anschließend kann über die Verlängerung der Betriebsgenehmigung entschieden werden," teilte EBA-Sprecher Ralph Fischer der Berliner Zeitung mit. In Behördenkreisen hieß es, dass die S-Bahn ihren Antrag erst ...

Bus: Feuer im Bus-Auspuff Wieder Brand bei der BVG, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1218/berlin/
0172/index.html

Gestern ist erneut in einem Bus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ein Feuer ausgebrochen. Auf der Linie M 76 geriet gegen 17.30 Uhr der Auspuff eines Gelenkbusses in Brand, teilte die Polizei mit. Doch diesmal waren die Folgen glimpflicher als bei dem Bus-Feuer, das sich am Dienstag in Marienfelde ereignet hatte. Denn der gestern betroffene Bus erlitt keinen Totalschaden, sondern nur Schäden am Heck. Für die fast 100 Fahrgäste war die Fahrt trotzdem erst mal zu Ende. Sie stiegen am S-Bahnhof Priesterweg im Bezirk Tempelhof-Schöneberg aus.
Betroffen war diesmal ein Fahrzeug des polnischen Herstellers Solaris, der ...

U-Bahn: U1, Wiederinbetriebnahme im Bereich Gleisdreieck nach Grundinstandsetzung verschoben

http://www.bvg.de/index.php/de/103842/
name/Pressemitteilungen/article/
661317.html

Aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten im Bereich des Bahnhofs Gleisdreieck ist derzeit der U-Bahnbetrieb der U1 zwischen Gleisdreieck und Nollendorfplatz unterbrochen.

Die Grundinstandsetzung und der barrierefreie Ausbau der U1-Ebene des Bahnhofs Gleisdreieck wurde planmäßig durchgeführt.

Infolge der auch für Dezember außergewöhnlichen tiefen Temperaturen kann die Bauweiche zur Erreichbarkeit des U-Bahnhofes auch während der Instandsetzungsmaßnahmen im Rahmen des "Fahren- und Bauen-Konzeptes" zurzeit nicht zurückgebaut werden. Außerdem ist die Wiederherstellung einer durchgehenden Gleisverbindung nicht möglich, weil der Fahrschienenstahl bei den zurzeit herrschenden Bauteil-Temperaturen von minus 16 Grad auf der Brücke über dem Landwehrkanal nicht ausreichend bearbeitbar ist. Ein Verschweißen der Schienenstränge ist bei derartig tiefen Temperaturen nicht zulässig, weil die Gefahr von Rissen bis hin zu Schienenbrüchen besteht. Auch die Verlegung und der Anschluss von PVC-isolierten Energiekabeln birgt bei den derzeitigen Minusgraden die Gefahr von Isolationsschäden und dem Ausfall der Fahrstromversorgung für die Züge im Bereich des U-Bahnhofes Gleisdreieck.

Aus diesen Gründen kann die Wiederinbetriebnahme der durchgehenden Verbindung von und zum U1-Bahnhof Gleisdreieck nicht wie geplant zu Beginn der kommenden Woche erfolgen. Die für das Wochenende 19./20. Dezember 2009 geplanten Einschränkungen auf der U-Bahnlinie 1 zwischen Kottbusser Tor und Gleisdreieck entfallen somit. Der Betrieb auf der U1 wird, wie in der bisherigen Form während des Baustellenbetriebs, zwischen Warschauer Straße und Gleisdreieck weitergeführt.

Die BVG wird die Wiederinbetriebnahme eines durchgehenden Zugverkehrs auf der U-Bahnlinie 1, in Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen und unter Einsatz aller technischen Möglichkeiten, schnellstmöglich realisieren.

Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis.

17 Dezember 2009

Straßenbahn: Buchvorstellung: FLEXITY Berlin – Die neue Straßenbahn für alle

http://www.bvg.de/index.php/de/103842/name/
Pressemitteilungen/article/660604.html

Wie Berlins neue Straßenbahn FLEXITY Berlin entstanden ist, zeigt das Buch "FLEXITY BERLIN – Die neue Straßen-bahn für alle". Es ist die erste lückenlose Dokumentation über die Entstehung eines neuen Straßenbahntyps, vom ersten Entwurf im Konstruktionsbüro bis zur Inbetriebnahme der ersten Vorserie im September 2008.

Doch nicht nur das Hand-in-Hand arbeiten zwischen Hersteller (Bombardier Transportation) und Betreiber (BVG) wird hier nahezu detailgetreu erzählt, auch ein historischer Abriss der Straßenbahngeschichte in Berlin fehlt nicht. Der Bildband (184 Seiten) ist sehr anspruchsvoll gestaltet und enthält ein Bildessay von Robert Lebeck, Texte von Klaus Kurpjuweit und eine Bildergeschichte von Harf Zimmermann, u.a. über die Entstehung der neuen Berliner Straßenbahn.und mit Panoramen diverser Stadtansichten. Dieser Bildband unterscheidet sich maßgebend von den herkömmlichen Fachtexten zur Straßenbahn. Der Bildband wurde durch die Edition Braus hergestellt. Andreas Sturmowski, Vorsitzender des Vorstandes der BVG, sagt dazu: "Die vereinten Ansprüche vom Hersteller Bombardier Transportation und der BVG, dem Betreiber der Fahrzeuge, an unsere Kunden, insbesondere von Menschen mit Behinderung, sind hier dokumentiert. Nicht zuletzt trägt die Straßenbahn mit ihren Fahrzeugen und Anlagen auch zum Stadtbild bei. Auch hierfür zeugen die zahlreichen Bilder der Straßenbahn FLEXITY Berlin in den Straßen von Berlin. Mein Dank gilt den Mitwirkenden für dieses gelungene Buch."

Noch vor Weihnachten, ab 17. Dezember 2009, ist dieses Buch für 29,90 Euro im BVG-Kundenzentrum in der Holzmarktstraße 15, in den BVG-Verkaufsstellen oder online im BVG-Shop www.BVG.de/Souvenirs erhältlich.


Design-Preis für die FLEXITY Berlin
Es gibt aber nicht nur ein Buch zur FLEXITY Berlin, sondern auch einen Preis konnte die neue Straßenbahn schon erringen:
Die FLEXITY Berlin hat die internationale Design-Auszeichnung „iF Product Design Award 2010“ gewonnen. Die Niederflurbahn überzeugte die Jury und sicherte sich eine der Auszeichnungen in der Kategorie "Transportation".
Dr. Klaus Baur, Vorsitzender der Geschäftsführung Bombardier Transportation Germany, meint dazu: "Der Bildband dokumentiert die Entstehungsgeschichte der FLEXITY Berlin Straßenbahn, welche in enger Zusammenarbeit zwischen der BVG und Bombardier gemeinsam entwickelt wurde. Der IF Design Award krönt diese harmonische Partnerschaft. Wir sind sehr stolz."

Die Bewertungskriterien für die Vergabe der Auszeichnung sind:

* Gestaltungsqualität
* Innovationsgrad
* Funktionalität
* Ergonomie
* Sicherheit
* Umweltverträglichkeit
* Verarbeitung
* Materialauswahl
* Gebrauchsvisualisierung
* Markenwert + Branding
* Universal Design


Das Design der FLEXITY Berlin wurde von dem Berliner Büro IFS Design zusammen mit dem Hersteller Bombardier Transportation und der BVG in einem interdisziplinären Prozess speziell für die Anforderungen der Stadt entwickelt.
Dabei wurden alle Fahrzeugbereiche von Exterieur über Interieur bis hin zur Konzeption des Arbeitsplatzes von den Designern in mehrjähriger Entwicklungsarbeit betreut.


Weitere Verbesserungen für Fahrgäste bei der FLEXITY Berlin

Aus den vielen Vorschlägen unserer Fahrgäste werden weitere Verbesserungen bei den neuen FLEXITY Fahrzeugen umgesetzt und bereits im Fahrzeug mit der Nummer 4001 (kurzes Zweirichtungsfahrzeug) ab Januar 2010 im Einsatz erprobt. Als Neuerungen werden eingeführt:

* Zur Verbesserung der Festhaltemöglichkeiten sind die am Gang befindlichen Sitze mit deutlich sichtbaren großen gelben Griffen ausgerüstet worden. Die Doppelsitze sind in ihrer Stabilität verbessert worden.
* Die Fahrgastinformation wurde durch große Darstellungen des Liniennetzes auf Klarsichtfolien, die in die Multifunktionsbereiche an die Fenster geklebt wurden, ergänzt.
* Die Polster für die Rückenlehne der Rollstuhlfahrer sind nun asymmetrisch angebracht. Damit folgen wir dem Wunsch vieler Rollstuhlfahrer zur Vergrößerung der Durchfahrt mit dem Rollstuhl.
* Alle wichtigen Bedienelemente wie Notbremse, Türnotöffnung oder die Fahrgastsprechstelle haben zusätzliche Beschriftungen in Braille-Schrift für unsere blinden und sehschwachen Fahrgäste erhalten.
* Der Zugziel- und Liniennummeranzeiger ist verbessert worden (bisher nur an der Fahrzeugfront des Wagens 4001) und leuchtet jetzt noch kräftiger. Getestet wird nun die Lesbarkeit bei Tag und Nacht und verschiedenen Wetterbedingungen.
* Die Rollstuhlstellplätze sind nunmehr auch mit Hilfe eines Rollstuhlsignets auf dem Fußboden markiert.
* Der zweite Multifunktionsbereich im hinteren Wagenteil wird umgebaut, so dass Fahrgäste im Rollstuhl sich besser an die Rückenpolster anlehnen und auf die umklappbare Halterungen verzichten können.
* Die Fahrwerksabdeckungen (außen) sind neu konstruiert worden, so dass der Spalt zwischen Wagenkasten und beweglicher Fahrwerksabdeckung wesentlich kleiner ist und damit auch Schallemissionen weiter reduziert werden.


In den Einrichtungsfahrzeugen wird die Position eines Rollstuhlstellplatzes auf Wunsch der Rollstuhlfahrer verändert werden. Diese Änderung ist leider voraussichtlich erst in den Serienfahrzeugen möglich.

Fotos der Umbauten können unter www.BVG.de/flexity herunter geladen werden.

Meldung vom 17.12.2009

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Mehr Züge im Weihnachts- und Silvesterverkehr 2009 Überspringen: Mehr Züge im Weihnachts- und Silvesterverkehr 2009 Im Fernverkehr zusätzliche Züge zu Weihnachten und zum Jahreswechsel / Im Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg mehr Züge in der Silvesternacht

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091216.html

(Berlin, 16. Dezember 2009) Die Deutsche Bahn AG setzt im Fernverkehr von und nach Berlin zusätzliche Züge im Weihnachts- und Silvesterverkehr ein. Hauptreisetage werden der Freitag, 18. Dezember, und der Neujahrstag, 1. Januar 2010, sein. Im Regionalverkehr setzt die DB Regio Nordost zusätzliche Züge zum Jahreswechsel ein.

Fernverkehr - zusätzliche Züge ab Berlin

18. Dezember ICE 2491 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Stuttgart
18. Dezember ICE 2476 Karlsruhe-Frankfurt/Main Süd-Berlin Südkreuz
19. Dezember ICE 2471 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Karlsruhe
19. Dezember ICE 2476 Karlsruhe-Frankfurt/Main Süd-Berlin Südkreuz
20. Dezember ICE 2497 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main-Süd München
26. Dezember ICE 2479 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Karlsruhe
26. Dezember ICE 2476 Karlsruhe- Frankfurt/Main Süd-Berlin Südkreuz
27. Dezember ICE 2490 Karlsruhe- Frankfurt/Main Süd-Berlin Südkreuz
1. Januar 2010 ICE 2491 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Stuttgart
1. Januar 2010 ICE 2475 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Karlsruhe
2. Januar 2010 ICE 2475 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Karlsruhe
3. Januar 2010 ICE 2475 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Karlsruhe

Regionalverkehr in der Silvesternacht
RE 1 - Brandenburg-Potsdam-Berlin-Fürstenwalde-Frankfurt (Oder)

Zusätzlich starten in der Nacht vom 31. Dezember zum 1. Januar 2010 Regionalzüge um 2.26 und 3.36 Uhr von Brandenburg nach Berlin Friedrichstraße. In der Gegenrichtung fahren zusätzliche Züge von Berlin Friedrichstraße um 3.27 Uhr und um 4.38 Uhr nach Brandenburg. Diese halten auf allen Unterwegsbahnhöfen.

Um 3.08 Uhr ab Berlin Zoologischer Garten beziehungsweise um 1.33 Uhr ab Berlin Ostbahnhof verkehrt jeweils ein Zug nach Frankfurt (Oder). Diese halten unter anderem in Erkner und Fürstenwalde (Spree). Von Frankfurt (Oder) werden um 1.32 Uhr und 2.43 Uhr nach Berlin Ostbahnhof beziehungsweise nach Berlin Zoologischer Garten Zusatz-Züge eingesetzt, die auf allen Unterwegsbahnhöfen halten.

RE 2 - Cottbus-Berlin-Rathenow

Nach Cottbus fährt ab Berlin Hauptbahnhof ein Regionalzug um 1.35 Uhr und erreicht Cottbus um 3.07 Uhr. Nach Rathenow verkehrt ein Zug in dieser Nacht ab Berlin-Friedrichstraße um 1.12 Uhr und ist um 2.04 Uhr in Rathenow.

RE 3 - Berlin-Bernau-Eberswalde

Auch hier wird neben der planmäßigen Nachtverbindung eine weitere Verbindung von Berlin-Friedrichstraße (ab 2.55 Uhr) über Berlin-Ostbahnhof, Bernau mit Ankunft in Eberswalde um 3.47 Uhr angeboten. Von Eberswalde wird ein Zug um 3.57 Uhr nach Berlin-Lichtenberg (an 4.36 Uhr) angeboten. Alle Züge halten auch in Rüdnitz, Biesenthal und Melchow.

RE 5 - Berlin-Ludwigsfelde-Luckenwalde-Jüterbog

Von Berlin Friedrichstraße (ab 3.03 Uhr) wird ein weiterer Zug mit Ankunft in Jüterbog um 4.11 Uhr verkehren (über Berlin-Schönefeld Flughafen, mit Halt auf allen Unterwegsbahnhöfen).

RE 7 - Wünsdorf-Berlin-Potsdam-Rehbrücke-Michendorf-Belzig

Ein zusätzlicher Zug wird um 3.36 Uhr in Berlin-Ostbahnhof eingesetzt, der Belzig um 4.50 Uhr erreicht. In der Gegenrichtung beginnt ein Zug in Belzig um 2.03 Uhr und endet in Berlin-Ostbahnhof um 3.18 Uhr.

Nach Wünsdorf-Waldstadt bestehen drei Fahrtmöglichkeiten in dieser Nacht. Die Abfahrten sind in Berlin Ostbahnhof um 1.23 Uhr und um 3.34 Uhr sowie ab Berlin-Schönefeld Flughafen um 2.56 Uhr. In Wünsdorf-Waldstadt beginnen die Züge um 2.18 Uhr und um 3.30 Uhr.

RB 10 - Berlin-Falkensee-Nauen

Zusätzlich zum regulären Fahrplan werden zwei Züge zwischen Berlin Friedrichstraße (ab 1.31 Uhr und 3.37 Uhr) und Nauen eingesetzt. Die Abfahrten zusätzlicher Züge in Nauen sind 0.38 Uhr, 2.38 Uhr und 4.24 Uhr.

Über die Abfahrts- und Ankunftszeiten können sich Reisende beim Kundendialog von DB Regio unter 0331 235 6881 und -6882 und im Internet unter www.bahn.de informieren.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG