31 Januar 2010

Straßenverkehr: Schonzeit für Berliner Autofahrer ist abgelaufen Sonntag, 31. Januar 2010 22:40 - Von Katrin Schoelkopf Für Berlins Autofahrer, deren Wagen eine gelbe oder rote Plakette trägt, brechen am Montag harte Zeiten an. Denn es endet die Kulanzfrist, die der Senat zum Start der zweiten Stufe der Umweltzone am 1. Januar eingeräumt hatte. Verstöße werden ab jetzt geahndet. , aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/
article1248748/
Schonzeit-fuer-Berliner-Autofahrer-ist-abgelaufen.html

Autofahrer, die mit gelbem (Abgasnorm Euro 3) oder rotem Aufkleber (Abgasnorm Euro 2) in das Gebiet innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings fahren, müssen ab jetzt mit einem Bußgeld in Höhe von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Insgesamt haben 56.000 Pkw und 28.000 Nutzfahrzeuge in Berlin eine gelbe Plakette.
Polizeibeamte und Mitarbeiter der Ordnungsämter werden ab Montag besonders auf die Windschutzscheiben achten, bei gelber und roter Plakette entsprechende Knöllchen verteilen. Einzigen Schutz bietet eine Ausnahmegenehmigung. Der Senat hatte die Kulanzfrist bis Anfang Februar eingeräumt, da die Industrie für die erhöhte Nachfrage nach Rußpartikelfiltern nicht gerüstet war. Allerdings sind die Lieferschwierigkeiten und damit auch die Verzögerungen beim Einbau der Filter immer noch vorhanden. Eine Vielzahl von Autobesitzern mit gelber Plakette hat sich zwar bereits für die Umrüstung angemeldet, wartet aber immer noch auf den ...

30 Januar 2010

S-Bahn: Ring frei Senatorin will S-Bahn-Linien ausschreiben - Wowereit ist noch skeptisch Peter Neumann Die Diskussion um die Ausschreibung von S-Bahn-Linien hat Konkurrenten der Deutschen Bahn (DB) auf den Plan gerufen. "Bei uns gab es bereits erste Interessenbekundungen", sagte Friedemann Kunst von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am Freitag der Berliner Zeitung., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0130/berlin/
0100/index.html

Die Diskussion um die Ausschreibung von S-Bahn-Linien hat Konkurrenten der Deutschen Bahn (DB) auf den Plan gerufen. "Bei uns gab es bereits erste Interessenbekundungen", sagte Friedemann Kunst von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am Freitag der Berliner Zeitung. Dem Vernehmen nach prüfen Unternehmen wie Veolia und die Ostdeutsche Eisenbahn, ob sie mitbieten. Dabei will der Senat frühestens am Jahresende darüber befinden, ob er ein solches Wettbewerbsverfahren 2011 tatsächlich in Gang setzt, so Kunst.
Kommende Woche will das Land im Europäischen Amtsblatt ankündigen, dass es beabsichtigt, rund ein Viertel des S-Bahn-Verkehrs auszuschreiben. Kunst: "Dabei geht es um den Betrieb auf dem Ring und auf Linien, die darauf münden." Dazu könnten der Verkehr nach Königs Wusterhausen und zum Flughafen Schönefeld gehören. Es soll darauf geachtet werden, dass nach einem Wechsel auf ein und derselben ...

Bahnindustrie: Sonderzug aus Pankow Beim Berliner Bahntechnikhersteller Stadler füllen sich die Auftragsbücher. 100 Jobs sollen folgen, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0130/wirtschaft/
0046/index.html

BERLIN. Michael Daum hat gut Lachen, wenn er die Story erzählt: Vor rund 60 Jahren, berichtet der Chef des Berliner Bahntechnikherstellers Stadler Pankow, hatte die norwegische Stadt Bergen alle Straßenbahnen im Hafenbecken versenkt. Die Stadtverwaltung glaubte damals, die Elektrische habe ausgedient.
Welch Trugschluss. Heute bereuen es die Norweger, dass Bus und Auto die umweltfreundliche Tram verdrängt haben. Deshalb entsteht in Bergen derzeit ein neues Straßenbahnnetz - und Daum liefert dafür die Fahrzeuge: zwölf Straßenbahnen des Typs Vario, inklusive Wartungsvertrag und einer Option auf den Bau 20 weiterer Bahnen. Auftragswert: 35 Millionen Euro.

Arbeit bis Ende 2012
Nicht nur in Bergen erlebt der Nahverkehr auf Schienen derzeit eine ...

Bahnhöfe: DBV zum Rückbau von Bahnsteigen

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Das Eisenbahnbundesamt, Außenstelle Berlin, prüft derzeit einen Antrag auf Rückbau von Bahnsteigen in Zeesen, Bestensee, Groß Köris und Halbe. Alle Bahnsteige sollen auf eine Länge von 140 Meter zurückgebaut werden.
Der DBV-Landesverband hat in einer Stellungnahme an das Eisenbahnbundesamt die Verkürzung abgelehnt. Der DBV-Landesverband sieht die Gefahr, dass durch den Rückbau die Kapazitäten erheblich eingeschränkt werden. 140 Meter Bahnsteiglänge entsprechen einer E-Lok und fünf Doppelstockwagen. Längere Züge dürfen dann hier nicht mehr halten. Sollen später einmal Züge nach Cottbus mit 6 Doppelstockwagen oder einstöckige Züge fahren, ist ein Halt ausgeschlossen. Damit wäre vorprogrammiert, was an anderer Stelle wegen zu kurzer Bahnsteige schon heute nicht möglich ist. Die Linie RE 1 beispielsweise kann aus genau diesen Gründen nicht auf 6 Wagen verstärkt werden, obwohl in einigen Abschnitten dies durchaus sinnvoll wäre.
Alle Bahnsteige in Berlin und Brandenburg sollten mindestens 210 Meter lang sein. Damit besteht auch für die Zukunft noch die Möglichkeit, auf eine steigende Nachfrage durch das zusätzliche Anhängen eines Wagens zu reagieren. Die Bahnsteigverkürzung auf 140 Meter mag den heutigen Anforderungen genügen. An die Zukunft ist dabei nicht gedacht (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 30.01.10).

29 Januar 2010

S-Bahn + Bahnverkehr: Auf Gedeih und Verderb PETER NEUMANN fragt sich, warum der Senat gegenüber der Bahn einen Kuschelkurs fährt., aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0129/berlin/
0057/index.html

Volle Züge, ausgedünnte Fahrpläne: Seit Monaten leiden täglich Hunderttausende S-Bahn-Fahrgäste unter den Folgen wahnwitziger Sparvorgaben und technischer Probleme. Erst im Dezember soll sich die Lage spürbar bessern. Doch mehr als zahme Kritik über die Deutsche Bahn (DB) war dem Regierenden Bürgermeister nach seinem Treffen mit Bahn-Chef Grube nicht zu entlocken. Eine Fundamentalabrechnung mit einem Betrieb, der Nervenkraft und Lebenszeit raubt, sieht anders aus. Zu Recht sehen Kritiker den Senat wegen dieses Kuschelkurses in einer peinlichen Defensive.
Sie vergessen dabei aber, dass Berlin der DB auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist. Zwar versucht der Senat, den bestehenden Vertrag mit Verhandlungen in seinem Sinne zu verändern. Doch kein Gesetz zwingt die DB dazu, darauf einzugehen. Nun erwägt der Senat, den S-Bahn-Betrieb auf dem Ring sowie nach Schöneweide für die Zeit nach 2017 auszuschreiben. Konkurrenz könnte das Geschäft beleben und die ...

Regionalverkehr: Eiskalter Rauswurf Eine Schaffnerin weist eine Minderjährige in der kältesten Nacht des Winters aus dem Zug, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0129/brandenburg/
0030/index.html

KÖNIGS WUSTERHAUSEN. Sie war schön warm angezogen, als sie am Mittwoch von Groß Köris (Dahme-Spreewald) nach Berlin zu einer Freundin reiste. Jennifer wusste, dass die kälteste Nacht des Winters bevorstand. Doch die 16-Jährige hatte nicht damit gerechnet, dass sie bei der Rückfahrt aus dem Zug fliegen, dass sie nachts eine Stunde lang auf einem Bahnhof bitterlich frieren und weinen würde. Denn ihr fehlten 1,80 Euro, um eine Schaffnerin glücklich zu machen.
Die Uniformierte warf die Minderjährige raus, obwohl die Deutsche Bahn dies nach ähnlichen Vorfällen strengstens verboten hatte.

Warten bei minus 18 Grad
"Bei uns in Groß Köris gibt es keinen Schalter, keinen Automaten", sagte ihre Mutter Julia Reischl gestern. "Deshalb hat meine Tochter ihr Ticket wie immer ...

S-Bahn + Tarife: Zwei Monate Freifahrt für Stammkunden S-Bahn kündigt weitere Entschädigungen für alle Fahrgäste an. Normaler Betrieb erst ab 2011, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0129/berlin/
0012/index.html

Die S-Bahn wird die Fahrgäste für die andauernden Zugausfälle ein zweites Mal entschädigen - und zwar "so schnell wie möglich", wie Bahn-Chef Rüdiger Grube gestern nach seinem Gespräch mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) mitteilte. Diesmal bekommen die Fahrgäste doppelt so viel Geld zurück wie im vergangenen Dezember. Mit 70 Millionen Euro will sich die S-Bahn dafür entschuldigen, dass der Fahrzeugmangel noch bis 2011 andauern wird. "Es tut mir extrem leid, dass wir in eine solche Situation gekommen sind", bedauerte Grube. "Bitte glauben Sie mir, der Schmerz ist bei mir persönlich am größten." Wowereit sieht die S-Bahn in einer "schweren Vertrauenskrise": "Die Berliner haben die Schnauze voll."
Geplant ist nun, dass Einzelfahrausweise an mehreren Wochenenden wieder als Tageskarten gelten. "Zum Beispiel Ostern und ...

S-Bahn: S-Bahn-Werk Oranienburg läuft auf vollen Touren Wartung und Reparatur im 24-Stunden-Schichtbetrieb, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
0186b502a0ee813bc12576b9005468ed?
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„Die Ursache aller Schwierigkeiten liegt darin, dass wir seit dem vergangenen Mai einen erheblichen zusätzlichen Aufwand für die Überpfüfung der Radsätze haben.“ Deshalb setzen wir auf die betriebsnahe Instandhaltung und haben organisatorische Veränderungen vorgenommen. Oranienburg wird somit eine vollständige Werkstatt“, sagt Jürgen Strippel, der seit Sommer 2009 neuer Leiter der Fahrzeuginstandhaltung bei der S-Bahn Berlin ist.
Der Standort Oranienburg war bislang eine Außenstelle der Werkstatt Wannsee mit bis zum Mai 2009 nur 14 Mitarbeitern. Jetzt wird dort im 3-Schicht-System gearbeitet. Die Belegschaft ist durch die zusätzlichen Prüfer auf rund 50 Beschäftigte angewachsen, weitere Kräfte sollen hinzukommen. Nahezu alle erforderlichen Wartungs- und Reparaturarbeiten können vor Ort ausgeführt werden. punkt 3 hat das Werk besucht und der Nachtschicht bei ihrer ...

S-Bahn: Erweiterte Öffnungszeiten des Kundenbüros im Ostbahnhof, aus Punkt 3

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S-Bahn-Kundenbüro mit längeren Öffnungszeiten

Um ihre Stammkunden noch besser beraten zu können, erweitert die S-Bahn Berlin ab 1. Februar die Öffnungszeiten des Kundenbüros im Berliner Ostbahnhof (Galerie). Abo-Kunden – 160 000 zählt das Unternehmen gegenwärtig haben hier bei Bedarf die Möglichkeit, sich über die Konditionen der verschiedenen Abo-Varianten zu informieren, um das jeweils günstigste Angebot herauszufinden.
Ob Schüler, Geschwister, Senioren oder Berufspendler – wer Details zu seinem Abo wissen möchte, bekommt sie hier im persönlichen Gespräch. Die elektronische Version der Kundenberatung ist unter www.abo-antrag.de zu finden. Hier können Internetnutzer auch den Abo-Antrag stellen.
Zweites Aufgabenfeld des Büros im Ostbahnhof: alle Fragen und Probleme ...

S-Bahn + VBB: VBB zufrieden über schnelle Entschädigung für Fahrgäste

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Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg begrüßt die von Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube angekündigten zusätzliche Entschädigungen in Höhe von 70 Millionen Euro für die Fahrgäste. Positiv ist weiter, dass die Deutsche Bahn AG endlich konkrete Zahlen genannt hat, wann und wie viele Fahrzeuge wieder in den Fahrbetrieb gehen werden.
Die vertraglich vereinbarte S-Bahn-Betriebsleistung kann damit frühestens im nächsten Jahr wieder erreicht werden. Im Bahnkonzern müssen dringend strukturelle Entscheidungen getroffen werden, damit sich das S-Bahn Desaster nicht wiederholt.
Bis zum Dezember sollen stufenweise wieder 501 S-Bahn-Viertelzüge im Einsatz sein. Ein Normalbetrieb erfordert mindestens 557 Viertelzüge. Die Fahrgäste der Berliner S-Bahn werden sich also ein weiteres Jahr auf längere Taktzeiten und kürzere Züge einstellen müssen.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: "Wir hoffen, dass die S-Bahn dieses Mal ihr Versprechen einhalten wird. Die S-Bahn-Krise ist noch lange nicht ausgestanden. Am Ziel sind wir erst, wenn der bestellte Fahrplan mit der vollen Zuglänge und der entsprechenden Qualität eingehalten wird und sich die Fahrgäste wieder auf die S-Bahn verlassen können. Solange die vertraglich vereinbarte Leistung nicht gebracht wird, können wir nicht zufrieden sein."
Dass die Entscheidung über weitere Entschädigungen für die Fahrgäste schnell gefallen sei, sei ein gutes Signal, so Franz weiter. "70 Millionen Euro ist eine beachtliche Summe. Der DB-Konzern übernimmt hier Verantwortung für die größtenteils selbstverschuldeten Probleme bei der S-Bahn." (Pressemeldung VBB, 29.01.10).

S-Bahn: Bis zu zwei Monate Freifahrt reichen nicht aus

http://www.lok-report.de/

Besser als jede Entschädigung wäre gewesen, wenn es die jetzt über ein Jahr andauernde Krise überhaupt nicht gegeben hätte! Der DBV-Landesverband Berlin erwartet von der S-Bahn Berlin GmbH und der DB AG, dass sie als Verantwortliche für die jetzigen Zustände beim einstmals zuverlässigen Nahverkehrsunternehmen der Bundeshauptstadt den Kunden und auch der Landespolitik weiter entgegenkommen.
Was leider immer noch fehlt, sind nicht Entschädigungen, sondern „vertrauensbildende Maßnahmen“. Nur eine Rückkehr zum Angebot, wie es bis Dezember 2008 bestand, reicht nicht aus. Vertrauen gewinnen beide Verkehrsunternehmen nur wieder, wenn sie mehr tun, als was vertraglich vereinbart ist. Bis zu zwei Monate Freifahrt reichen bei weitem nicht aus, um die S-Bahn schnellstmöglich aus der Image-Talsohle ihrer Berliner und Brandenburger Kunden herauszuholen. Hierzu bedarf es noch vieler und die nächsten Jahre anhaltende Kampagnen!
Neben der Senkung der Fahrpreise sollte die DB AG durch eine Abkehr von ihrem Renditekurs bei der S-Bahn Berlin GmbH zur schnellen Erholung beitragen. Dazu gehört eine merkbare Verbesserung der Fahrgastinformation. Beispielsweise fordert der DBV verstärkt Personal zur Fahrgastinformation auf den Bahnsteigen einzusetzen. Auch Ausbau und Ertüchtigung im Gleisnetz gehört dazu, damit es weniger Verspätungen und Zugausfälle gibt.
Wie angekündigt wurde, werden die Einschränkungen noch weit in das Jahr 2011 hinein zu spüren sein – insbesondere durch kürzere Züge. Deshalb schlägt der DBV Berlin/Brandenburg vor, die Fahrpreise generell um einige Prozentpunkte zu senken. Nur so wird eine weitestgehende „Gerechtigkeit“ erreicht. Denn betroffen sind auch die Fahrgäste, die nur ein oder zweimal in der Woche mit dem Berliner Nahverkehr unterwegs sind. Und die Käufer von Einzelfahrscheinen hat von der jetzt bekannt gegebenen Regelung nichts.
Seit fast einem halben Jahr laufen bereits Verhandlungen zwischen S-Bahn Berlin/DB AG und dem Senat zum bestehenden Verkehrsvertrag. Der DBV Berlin/Brandenburg schlägt vor, die Bezahlung auch von der Zuglänge abhängig zu machen. So könnte erreicht werden, dass sich das Platzangebot (also auch die Zuglänge) nach der Nachfrage richtet.
Warner hat es vor dem Ausbrechen der Krise genug gegeben. Leider ist an verantwortlicher Stelle zu wenig auf sie gehört worden. Hunderttausende von Berliner und Brandenburger S-Bahn-Fahrgäste bekommen das Ergebnis täglich zu spüren.
Einer Ausschreibung im Wettbewerb, wie sie heute durch den Berliner Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit angekündigt wurde, steht der DBV generell positiv gegenüber. Es müssen jedoch Rahmenbedingungen erfüllt sein, damit es keine Verlierer gibt (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 29.01.10).

28 Januar 2010

S-Bahn: IGEB fordert dauerhafte Ergänzungsverkehre und Reisegutscheine

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Wenn sich am 28. Januar Rüdiger Grube, Chef der Deutschen Bahn, und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit zum nächsten Gespräch treffen, wird ein Schwerpunkt das anhaltende Chaos bei der Berliner S-Bahn sein. Beide stehen unter Druck, Ergebnisse zu präsentieren. Das verstärkt die Gefahr, dass beide die Lage schön reden bzw. abwarten wollen, bis alles besser wird.
Der Berliner Fahrgastverband IGEB fordert deshalb den Bahn-Chef und den Regierenden Bürgermeister auf, nicht immer wieder mit dem günstigsten, sondern mit dem ungünstigsten und leider durchaus realistischen Fall zu rechnen. Das heißt: Viele Jahre lang wird bei der Berliner S-Bahn nur ein eingeschränkter Fahrzeugpark zur Verfügung stehen, der eine Rückkehr zum alten S-Bahn-Angebot hinsichtlich Fahrtenhäufigkeit und Zuglängen bis zum Ende der Vertragslaufzeit 2017 unmöglich macht. Erst recht sind notwendige Angebotsverbesserungen wie 8-Wagen-Züge auf dem Ring oder ein 10-Minuten-Takt nach Teltow für lange Zeit unrealistisch.
Umso wichtiger sind langfristig angelegte Ergänzungsverkehre, insbesondere im Regionalverkehr:
• Die zusätzlichen RE1-Züge zwischen Berlin und Potsdam müssen dauerhaft sowie in besserer Fahrplanlage verkehren, bevor das Angebot eines 15-Minuten-Taktes auf dem RE1 ab 2012 ohnehin eingeführt wird.
• Alle RB10-Züge müssen dauerhaft bis Berlin-Charlottenburg (statt Berlin-Spandau) verkehren.
• Der S21-Vorlaufbetrieb zwischen Südkreuz und Gesundbrunnen über Hauptbahnhof im 15-Minuten-Takt muss dauerhaft wiedereingerichtet werden. Außerdem sollen diese Züge von Gesundbrunnen bis Lichtenberg verlängert werden, um eine mehrjährige Umfahrungsmöglichkeit der Baustelle Ostkreuz zu bieten, da es durch die Bauarbeiten immer wieder zu Unterbrechungen des Regional- und S-Bahn-Verkehrs auf der Stadtbahn kommen wird. Von Südkreuz sollen diese Züge über Lichterfelde Ost bis Bf. Teltow verlängert werden. Soweit für diese Verlängerungen ein Streckenausbau (zusätzliche Weichen/Signale) erforderlich ist, muss das auf Kosten der DB erfolgen, weil es hierbei um langjährige Ergänzungsverkehre zum ausgedünnten S-Bahn-Angebot geht.
Außerdem ist eine erneute Entschädigung der Stammkunden erforderlich. Der Fahrgastverband IGEB regt an, dass alle Zeitkartenkäufer im Berlin-ABC-Tarif von der Deutschen Bahn einen Reisegutschein im Wert von 100 Euro bekommen, den sie sowohl beim Kauf einer Fernfahrkarte wie auch beim Kauf einer VBB-Jahres- oder Monatskarte einlösen können. Einbezogen werden müssen dieses Mal auch die Schwerbehinderten mit Freifahrtberechtigung, die von den Auswirkungen entfallender oder überfüllter Züge besonders hart betroffen sind.
Übrigens: Es wäre gut, wenn bei diesen Themen auch Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck mit am Verhandlungstisch säße (Pressemeldung IGEB, 28.01.10).

S-Bahn: Deutsche Bahn: 70 Mio. Euro zusätzliche Entschädigung für S-Bahn-Kunden - Normalisierter Betrieb bis Ende 2010 Überspringen: Deutsche Bahn: 70 Mio. Euro zusätzliche Entschädigung für S-Bahn-Kunden - Normalisierter Betrieb bis Ende 2010 Zeitplan für fahrplanmäßigen Betrieb auf allen Linien bis Ende 2010 vorgelegt - Weiteres Entschädigungspaket mit zwei Monaten Freifahrt für Stammkunden - Abschlussbericht zu Ermittlungen am 23. Februar

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubp/p20100128.html

(Berlin, 28. Januar 2010) Die Deutsche Bahn hat ein weiteres umfassendes Entschädigungs- und Maßnahmenpaket für die S-Bahn Berlin geschnürt. Das teilten am Donnerstag Dr. Rüdiger Grube und Ulrich Homburg, Vorstandsvorsitzender und Personenverkehrsvorstand der DB AG, nach einem Spitzengespräch mit dem Regierenden Bürgermeister und der Verkehrssenatorin Berlins, Klaus Wowereit und Ingeborg Junge-Reyer, mit.

Grube und Homburg sagten die Rückkehr zum Normalfahrplan auf allen S-Bahnlinien bis Ende 2010 zu. Danach wird die Fahrzeugverfügbarkeit im Jahresverlauf in sechs Schritten von derzeit 317 auf rund 500 Viertelzüge gesteigert. Das bedeutet, dass der fahrplanmäßige Betrieb noch nicht auf allen Linien mit der vollen Behängung erfolgt. Der Zeitplan berücksichtigt neben der planmäßigen Instandhaltung alle verkürzten Prüfintervalle, die sich aus den Vereinbarungen mit dem Eisenbahn-Bundesamt ergeben, sowie noch erforderliche umfangreiche Sanierungsarbeiten an Bauteilen von S-Bahn-Zügen und die Abarbeitung von Reparaturrückständen. Obwohl zurzeit keine Notwendigkeit zusätzlicher Wartungs- oder Prüfarbeiten erkennbar ist, können diese aufgrund der noch ausstehenden Frühjahrs-Messfahrten zur Zeitfestigkeitsberechnung der Radsätze nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Zur Erhöhung der Kapazitäten wurde der Personalbestand um mehr als 300 Mitarbeiter aufgestockt und die Werkstätten in Oranienburg und Friedrichsfelde sowie der Standort Erkner verstärkt beziehungsweise reaktiviert. Zusätzlich unterstützen die DB-Werke in Dessau und Wittenberge die S-Bahn Berlin bei der Fahrzeuginstandhaltung. Darüber hinaus wird das ergänzende Regionalzug-Angebot zwischen Berlin Ostbahnhof und Potsdam Hauptbahnhof sowie zwischen Spandau und Charlottenburg bis auf Weiteres aufrecht erhalten.

"Wir stehen zu unserem Wort: Wir werden mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln schnellstmöglich den Verkehr normalisieren, unsere Kunden großzügig entschädigen und mittels lückenloser Aufklärung und klarer Konsequenzen dafür sorgen, dass die S-Bahn Berlin nicht nochmal in so eine prekäre Lage kommen kann", sagte Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn.

Als Ausgleich für die derzeitigen und noch bis Ende 2010 andauernden Beeinträchtigungen bietet die S-Bahn Berlin ihren Kunden ein - im Vergleich zum Vorjahr - doppelt so großes Zusatz-Entschädigungspaket im Gegenwert von 70 Millionen Euro an. Danach fahren Abo- und Jahreskarteninhaber sowie Studenten der Universitäten in Berlin, Potsdam und Wildau mit Semestertickets zwei Monate kostenlos. Inhaber von festen Monatskarten bzw. Berliner Sozialtickets erhalten für jeweils zwei Monate eine Bar-Erstattung von 15 Euro. Für Kunden mit gleitenden Monatskarten der Tarifbereiche Berlin AB, BC oder ABC verlängert die S-Bahn Berlin die Gültigkeit um zwei Wochen. Zusätzlich können alle Kunden an mehreren Wochenenden 2010 mit einem Einzelfahrausweis den ganzen Tag fahren - wie bereits an den vier Adventswochenenden 2009.
Diese Regelungen gelten unabhängig davon, bei welchem Verkehrsunternehmen des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg) der Fahrausweis gekauft wurde.

Detaillierte Informationen zu den zusätzlichen Entschädigungen werden zeitnah unter www.s-bahn-berlin.de, in der Kundenzeitung "punkt 3 spezial" oder über das S-Bahn-Kundentelefon unter der Nummer 030 29 74 33 33 verfügbar sein.

Grube und Homburg kündigten zudem den Abschlussbericht zu den externen und internen Ermittlungen bei der S-Bahn Berlin für den 23. Februar an. Dann soll anhand dieser Erkenntnisse auch über entsprechende Konsequenzen informiert werden.

"Mit den jetzt auf den Weg gebrachten Maßnahmen wollen wir das Vertrauen der Fahrgäste, des Bestellers und auch der Mitarbeiter in die S-Bahn Berlin wieder zurückgewinnen", sagt Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der DB.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

27 Januar 2010

S-Bahn: "Langsamer als die S-Bahn ist nur der Senat" CDU fordert mehr Entschädigung für Kunden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0127/berlin/
0068/index.html

Frank Henkel und Thomas Heilmann gehören nicht zu den Berlinern, die dem Nahverkehrs-Chaos täglich ausgesetzt sind. Der CDU-Fraktions- und Landesvorsitzende und sein Vize fahren nur gelegentlich S-Bahn. Gestern nutzten sie eine Tour mit der S 25, um vor dem S-Bahn-Gipfel ihre Forderungen an den Senat zu stellen. Morgen will Bahnchef Rüdiger Grube dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) mitteilen, wann der Notfahrplan wieder aufgehoben wird. Denn auch weiterhin ist nur rund die Hälfte der mehr als 1 200 S-Bahn-Wagen im Einsatz.
Die Opposition kritisiert das Verhalten des rot-roten Senats. "Langsamer als die S-Bahn ist nur der Senat", sagte Heilmann. Er formulierte vier Erwartungen an den Gipfel. Griffig beginnen sie alle mit "E": Erneuerungszeitplan, Ersatzverkehr, Entschädigung und Erfolgsgarantie. Die fehlerhafte Technik der Baureihe 481 müsse erneuert werden. Die Christdemokraten wollen einen Zusatzvertrag zwischen Senat ...

Straßenverkehr: Raus aus der Schneefalle Mit guter Ausrüstung und klaren Verhaltensregeln kommen Autofahrer auch im Winter sicher ans Ziel, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0127/blickpunkt/
0042/index.html

Vereiste Parkplätze, schneebedeckte Autobahnen, unpassierbare Landstraßen -dieser Januar beschert den Verkehrsteilnehmern eine Menge Scherereien. Täglich müssen Autofahrer damit rechnen, im Straßengraben oder in einer Schneewehe zu landen. Wie eine unfreiwillige Rutschpartie vermieden werden kann und was zu tun ist, wenn das Fahrzeug stecken geblieben ist, dazu hier einige Tipps.
Alternative Verkehrsmittel: Bei winterlichen Straßenverhältnissen ist das Verkehrsmittel Auto nicht die erste Wahl. Wer bei längeren Strecken auf die Schiene oder innerstädtisch auf S- oder U-Bahn umsteigen kann, sollte dies tun. Auch Busse sind unter Umständen eine Alternative. Ausrüstung: Abschleppseil, Starthilfekabel, Decken, Handbesen, Eiskratzer, Schneeketten und natürlich die Warnweste sind unerlässlich. Apropos Warnweste: "Sollte man der Schneewehe oder dem Graben nicht mehr selbständig entkommen, unbedingt das Fahrzeug verlassen und mit ...

Bahnhöfe: Fuss e.V.: Zittern auf "Wohlfühl-Bahnhöfen"

http://www.lok-report.de/

Nach Recherchen des RBB-Magazins "Klartext" sind beheizte Wartehäuschen auf Berliner Fernbahnhöfen inzwischen die Ausnahme und nicht mehr die Regel. UMKEHR e.V., das Kontaktbüro der Verkehrsinitiativen, und FUSS e.V., der Dachverband der Fußgänger Deutschlands, sehen das Problem nicht auf die Berliner Bahnhöfe beschränkt.
Ihr Sprecher Frank Biermann zu diesem Missstand: "Die Deutsche Bahn AG schreibt im Internet 'Wohlfühl- Bahnhöfe' seien ihr Ziel. Gleichzeitig läßt sie aber ihre Fahrgäste bei Minusgraden auf den Bahnhöfen frieren!"
Beheizte Warteräume statt unbeheizter Unterstände - was früher selbstverständlich war, ist heute nach Meinung der Bahn AG "aus wirtschaftlichen Gründen (...) nicht auf allen Stationen möglich." Doch das Kostenargument überzeugt nicht: Im 1,2 Mrd. Euro teuren Berliner Hauptbahnhof reicht es trotz 70.000 qm Fläche gerade einmal für 8 Sitzplätze in einer der beiden DB Reisezentren. Die anderen 300.000 Fahrgäste und Besucher pro Tag müssen bei frostigen Temperaturen auf die Gastronomie ausweichen oder - falls sie nicht 1. Klasse fahren - 10 Euro Eintritt für die DB Lounge zahlen.Auch der Hinweis der DB auf die Bahnhofsmission, die für eine solche Nutzung eigentlich nicht vorgesehen ist, hilft nicht weiter: Sie schließt unter der Woche um 18 Uhr.
Dass es auch anders geht, zeigt der Leipziger Hauptbahnhof: Dort gibt es für die Reisenden einen großzügigen Wartesaal inklusive einer Rezeption mit Gepäckcenter, an der z.B. auch Karten für Veranstaltungen erhältlich sind. Während der Schließzeit dieses Wartesaals von 22 bis 6 Uhr steht den Bahnkunden ein weiterer Nachwarteraum zur Verfügung.
Auch im Regionalverkehr sieht es nicht gut aus: Da die Bahn AG in den letzten Jahren immer mehr Bahnhofsgebäude an kleineren Bahnhöfen verkauft hat, fehlen gerade auch auf dem Lande wettergeschützte Warteräume - nicht nur im Winter. Der Fachverband Fußverkehr fordert die Deutsche Bahn AG und die staatlichen Aufsichtsbehörden auf, nicht am Wohlergehen von Verkehrsteilnehmern zu sparen, die die umweltfreundliche Bahn benutzen. Sie müssen stattdessen dafür sorgen, dass wenigstens an allen Fernbahnhöfen und wichtigen Regionalbahnhöfen beheizte Warteräume zur Verfügung stehen.
Weitere Bahnhöfe im Einzelnen:
- Falkenberg/Elster: Dieser Umsteigebahnhof im Süden Brandenburgs ist typisch für viele Haltepunkte der Bahn. Es gibt lediglich einige unbeheizte Unterstände. Ein Ausweichen auf den Bahnhofs-Kiosk ist nur bis 16 Uhr möglich.
- Berlin-Gesundbrunnen: Der Umsteigebahnhof im Norden der Stadt verfügt über kein Bahnhofsgebäude, der DB Service Store auf dem Vorplatz ist nur von 5 - 22 Uhr geöffnet. Auf den Bahnsteigen finden die Fahrgäste nur unbeheizte, offene Warteräume vor.
- Berlin-Spandau: Der vor zehn Jahren eröffnete Bahnhof ist das Positiv-Beispiel. Hier müssen die Kunden der Bahn nicht frieren, sondern können sich in beheizten Warteräumen auf den Bahnsteigen aufwärmen (Pressemeldung Fachverband Fußverkehr Deutschland, Informations- und Beratungsbüro für Verkehr und
Umwelt, 27.01.10).

Regionalverkehr: Streik bei der ODEG

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Bei der ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH wird am Morgen des 27. Januar 2010 zum wiederholten Mal durch die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) in den Einsatzstellen Berlin-Lichtenberg, Beeskow, Eberswalde, Forst, Görlitz und Zittau zum Streik aufgerufen.
Anders als nach dem konstruktiven Gespräch mit der GDL am 17. Dezember 2009 erwartet, hat diese das Gesprächsangebot der ODEG bereits am Folgetag abgelehnt. Die GDL macht ihre Verhandlungsbereitschaft von Vorabzusagen des Arbeitgebers abhängig und stellt überhöhte Forderungen, die Lohnsteigerungen von bis zu 40% beinhalten. Dies übersteigt die finanziellen Möglichkeiten der ODEG deutlich und gefährdet den zukünftigen Wettbewerb bei der Vergabe von Schienenpersonennahverkehrsleistungen (SPNV-Leistungen).
Da in der bisherigen Tarifrunde noch kein Abschluss erzielt werden konnte, erhöhte die ODEG ab September freiwillig die Gehälter um 5,5 % und zahlte für Juli und August 2009 einmalig je 100 Euro an die Mitarbeiter.
"Die ODEG hat kein Verständnis dafür, dass die Fahrgäste in der Kälte stehen gelassen werden. Leider informiert die GDL nicht frühzeitig über anstehende Streiks, um Fahrgästen Alternativen nennen zu können" bedauert ODEG-Pressesprecher Jörg Kiehn (Pressemeldung ODEG, 27.01.10).

Radverkehr + S-Bahn + BVG: Berliner fahren künftig lieber Rad als Bus und Bahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/
article1246119/
Berliner-fahren-kuenftig-lieber-Rad-als-Bus-und-Bahn.html

Das Fahrrad ist das Verkehrsmittel der Zukunft in Berlin, das sagen Verkehrsexperten voraus. Die öffentlichen Verkehrsmittel verlieren hingegen an Bedeutung, auch ohne Fortdauern der S-Bahnkrise. Autofahren wird teurer, und wer sein Auto stehen lässt, muss dafür immer häufiger tief in die Tasche greifen.
Die Berliner fahren künftig immer mehr Strecken mit dem Fahrrad. Das geht aus der ersten „Gesamtverkehrsprognose 2025“ für Berlin und Brandenburg für die kommenden 15 Jahre hervor. Die Experten erwarten, dass das Verkehrsaufkommen in der Stadt insgesamt sinkt, da im Berlin des Jahres 2025 wesentlich mehr Rentner leben werden, die nicht zur Arbeit fahren müssen. Die Länge der Autofahrten nimmt ab von durchschnittlich 11,9 auf 11,4. Dafür werden die Berliner im Jahr 2025 rund 700.000 Fahrten täglich mit dem Fahrrad erledigen. Derzeit sind es rund 500.000.
Den Anteil der Wege, die mit Bus und Bahn zurückgelegt werden, sehen die ...

26 Januar 2010

S-Bahn: S-Bahn mit zusätzlichen Zügen zum Sechstagerennen unterwegs Überspringen: S-Bahn mit zusätzlichen Zügen zum Sechstagerennen unterwegs Auf sechs Linien bis zu 24 zusätzliche Zugfahrten - DB Regio Nordost und S-Bahn mit gemeinsamen Infostand vor Ort

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20100126.html

(Berlin, 26. Januar 2010) Das traditionsreiche Berliner Sechstagerennen findet in diesem Jahr vom 28. Januar bis 2. Februar im Velodrom am S-Bahnhof Landsberger Allee (S 41, S 42, S 8 und S 9) statt. Täglicher Beginn ist um 18 Uhr, außer am Familientag, 31. Januar von 10 Uhr bis 16.45 Uhr.

In den Nächten 29./30. Januar und 30./31. Januar gilt der reguläre S-Bahn-Nachtverkehr im 30-Minutentakt (auf den Ringbahnlinien S 41 und S 42 sogar im 15-Minuten-Takt). In den anderen Nächten 28./29. Januar, 1./2. Februar und 2./3. Februar bietet die S-Bahn Berlin Zusatzverkehre an.

So starten auf der Ringbahnlinie S 41 am S-Bahnhof Landsberger Allee fünf zusätzliche Züge über Ostkreuz, Südkreuz und Schöneberg in Richtung Halensee. Bei drei Fahrten bestehen in Schöneberg Anschlüsse zur S 1 nach Zehlendorf über Rathaus Steglitz. Die S 42 startet in Landsberger Allee mit vier zusätzlichen Fahrten in Richtung Gesundbrunnen, Jungfernheide und Halensee. Auf der Linie S 8 sind in Richtung Pankow und Schöneweide drei zusätzliche Fahrten vorgesehen. Diese Züge haben in Ostkreuz Anschluss an die S 3 in Richtung Erkner über Karlshorst und Köpenick und an die S 75 in Richtung Spandau über Friedrichstraße, Berlin Hbf, Zoologischer Garten und Westkreuz.

An zahlreichen Unterwegsbahnhöfen bestehen Übergangsmöglichkeiten zum Nachtverkehr der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). In der letzten Nacht vom 2. zum 3. Februar endet das Sechstagerennen bereits um 0.30 Uhr - es fährt nur ein Teil des Zusatzangebotes. Am 31. Januar, dem Familientag, endet die Veranstaltung bereits um 18 Uhr, es gilt der planmäßige Sonntagsfahrplan.

An allen sechs Renntagen befindet sich im Eingangsbereich ein Stand von DB Regio Nordost und der S-Bahn Berlin mit Informationen zu den Angeboten von DB Regio Nordost, zum aktuellen S-Bahn-Angebot sowie zu Ticketangeboten und Ausflügen. Die Besucher erwartet eine Gewinnüberraschung.

Informationen gibt es im Internet unter www.s-bahn-berlin.de, am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 297 43333 und in der aktuellen Ausgabe der Punkt3, die am 29. Januar erscheint.

99. Sechstagerennen 28.01. - 02.02.2010: zusätzlicher S-Bahn-Verkehr

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Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

25 Januar 2010

S-Bahn: Die BVG will S-Bahn fahren Das Landesunternehmen möchte einen Teil des Zugbetriebs übernehmen und plant eine übergreifende Fahrzeugfamilie, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0125/berlin/
0023/index.html

Es ist keine leichte Aufgabe, die sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) da zumuten wollen. Das Landesunternehmen traut es sich dennoch zu, einen Teil des S-Bahn-Verkehrs zu übernehmen. "Wenn wir U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse gut betreiben können, warum nicht auch S-Bahnen?" sagte der BVG-Vorstandsvorsitzende Andreas Sturmowski der Berliner Zeitung. "Wenn ein Teil des S-Bahn-Betriebs zu 2017 ausgeschrieben wird, werden wir uns an dieser Ausschreibung beteiligen, sofern unser Eigentümer, das Land Berlin, dem zustimmt. Wir stehen auch bereit, wenn der Senat entscheidet, uns einen Teil des S-Bahn-Betriebs direkt zu übertragen", so der BVG-Chef.
Die S-Bahn-Krise hat der BVG nicht nur mehr Kunden verschafft - derzeit befördert sie täglich 300 000 Fahrgäste mehr als normalerweise im Januar. Das Desaster hat auch ihr Image verbessert. Zwar fallen bei der BVG ebenfalls ...

Bus: Der Auspuffkrümmer war schuld am Feuer Die Ursache des BVG-Unglücks von Marienfelde ist ermittelt - ein Riss im Gussteil löste den Großbrand aus, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0125/berlin/
0077/index.html

Der spektakuläre Bus-Brand von Marienfelde ist aufgeklärt. Ein plötzlicher Defekt im Auspuffkrümmer ist schuld daran, dass am 15. Dezember ein Fahrzeug der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf der Belßstraße in Flammen aufging. Das sagte Andreas Sturmowski, der Vorstands-Chef des Landesunternehmens, der Berliner Zeitung.
Ein Auspuffkrümmer ist ein Bauteil, das an den Zylinderkopf eines Verbrennungsmotors montiert wird. Seine Aufgabe besteht darin, die Auspuffgase zu sammeln und weiterzuleiten. Im Unglücks-Bus 1348 habe dieses Gussteil "plötzlich einen Riss bekommen", sagte der BVG-Chef. Dies geschah ausgerechnet dort, wo eine Kraftstoffleitung für die Zusatzheizung verlief, die wegen der niedrigen Temperaturen gerade in Betrieb war. Der Kraftstoff geriet in Brand - und schließlich der ganze Bus, von dem nur ein schwarzes Gerippe übrig blieb. Menschen wurden nicht ...

S-Bahn: Finger weg vom S-Bahn-Betrieb Peter Neumann Krisen haben auch ihr Gutes. Sie beflügeln die Kreativität und bringen Politiker auf Trab. Das Desaster bei der S-Bahn ist dafür ein gutes Beispiel. Doch nicht jeder Vorschlag ist es wert, weiterverfolgt zu werden. Vor allem, wenn gefordert wird, dass sich Berlin bei der S-Bahn engagieren soll., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0125/meinung/
0072/index.html

Krisen haben auch ihr Gutes. Sie beflügeln die Kreativität und bringen Politiker auf Trab. Das Desaster bei der S-Bahn ist dafür ein gutes Beispiel. Doch nicht jeder Vorschlag ist es wert, weiterverfolgt zu werden. Vor allem, wenn gefordert wird, dass sich Berlin bei der S-Bahn engagieren soll.
Gerade noch angehen mag der Gedanke, dass sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) für die Übernahme eines Teils des Zugbetriebs bewerben wollen. Dieses Ansinnen ist ohnehin unrealistisch, denn das Landesunternehmen hat bei der Ausschreibung kaum Chancen. Zwar hat die BVG von 1984 bis Ende 1993 im Westen Berlins bereits den S-Bahn-Betrieb organisiert, und das gar nicht mal schlecht. Aber sie arbeitet teuer. Zudem hat der in vielerlei politische Ansprüche verstrickte Betrieb genug mit sich selbst zu tun.
Noch grotesker mutet der Vorschlag an, mit dem die Linke und linke ...

Bahnverkehr: In 2 Stunden mit der Bahn nach Usedom

http://www.lok-report.de/

Kurzfristig wurde der Wiederaufbau der Eisenbahnstrecke von Ducherow nach Swinemünde auf die Tagesordnung der 2. Deutsch-Polnischen Oderkonferenz genommen. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern wollen sich nun persönlich dafür einsetzen, dass der Wiederaufbau endlich in die Gänge kommt.
In 2 Stunden mit dem Zug direkt aus dem Berliner Stadtzentrum auf die Insel Usedom? Nach Swinemünde oder Heringsdorf, die "Badewanne Berlins"?! Das wäre möglich, wenn es die direkte und schnelle Verbindung über die Eisenbahnbrücke bei Karnin gäbe, sie wurde Anfang 1945 von der Deutschen Wehrmacht gesprengt, um den Vormarsch der sowjetischen Truppen aufzuhalten. Seit 2004 ist Polen Mitglied der EU und seit 2008 gilt das Schengener Abkommen. Mit zur Normalität würde auch gehören, wenn die seit 1945 unterbrochenen Bahnverbindungen wieder nutzbar wären. Die Verbindung nach Swinemünde über Karnin gehört dazu!
Heute stehen im Peenestrom bei Karnin die Überreste der Hubbrücke. Sie erinnern jeden Tag daran, dass noch viel zu tun ist auf dem Wege des Zusammenwachsens in Europa.
Nach Angaben der DB AG soll die Wiederherstellung der fehlenden Strecke und der Brücke, etwa 40 Kilometer, höchstens 120 bis 160 Millionen Euro kosten. Heute dauert die Fahrt mit einem Umweg über Züssow 3 Stunden 45 Minuten. Über Karnin wären es unter 2 Stunden.
Die umweltfreundliche Bahn könnte ihre Vorteile ausspielen: umweltfreundlich und sicher, keine Staus, eine direkte Verbindung nach Usedom und unschlagbar schnell. In den Sommermonaten erstickt die Insel unter dem hereinbrechenden Urlauber-Pkw-Strom. Naturgenuss und Erholung sieht anders aus! Neben dem Personenverkehr wäre auch der Güterverkehr in dieser Realation sicherlich interessant. Swinemünde verfügt über einen großen Ostseehafen mit einem entsprechenden Aufkommen. Vor dem Hintergrund des prognostizierten Ansteigens des Güterverkehrsaufkommens auf der Straße ist der schnellstmögliche Wiederaufbau dieser Eisenbahnverbindung sinnvoll.
Seit Januar 2006 liegt das Integriertes Verkehrsentwicklungskonzept für die Region Usedom-Wollin vor, dass Grundlage für weitere Entscheidungen der Bundesregierung zum Wiederaufbau sein soll. Seit Januar 2006 gibt es leider immer noch keine abschließende Entscheidung. Der DBV Berlin/Brandenburg freut sich über die Initiative der beiden Regierungschefs und hofft, dass es bald eine positive Entscheidung zum Wiederaufbau gibt (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 25.01.10).

24 Januar 2010

BVG: Berlin kauft Kameras für alle BVG-Fahrzeuge, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/
article1244682/
Berlin-kauft-Kameras-fuer-alle-BVG-Fahrzeuge.html

Um Berlins Busse,Tram- und U-Bahnen sicherer zu machen, soll es künftig in allen Fahrzeugen der Berliner Verkehrsbetriebe Videokameras geben. Dafür will das Land einen Millionenbetrag ausgeben, teilte der Innensenator mit.
Nach dem Willen des Senats sollen künftig alle rund 3000 Busse, U- und Straßenbahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit Videokameras ausgestattet werden. Das geht aus Antworten des Innensenators Ehrhart Körting (SPD) sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf Kleine Anfragen des Grünen-Abgeordneten Benedikt Lux hervor. Der Senat will demnach insgesamt 4,4 Millionen Euro für die Vollausstattung ausgeben, damit die Videoaufzeichnungen ihre „voll präventive Wirkung entfalten“ könnten.
Derzeit werden die Fahrgäste von rund 6400 Kameras in etwa 1400 Fahrzeugen und auf allen Bahnhöfen überwacht. Im vergangenen Jahr gingen rund 1800 Aufzeichnungen ...

23 Januar 2010

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Haltepunkt Rehhahn soll 2010 gebaut werden Blumberg (au) Die Verhandlungen der Gemeinde Ahrensfelde mit der Deutschen Bahn AG zum Haltepunkt im Gewerbegebiet Rehhahn sind abgeschlossen., aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Bernau/id/312644

Wir sind uns grundsätzlich einig", erklärte Bürgermeister Wilfried Gehrke gegenüber der Märkischen Oderzeitung. Dies betreffe insbesondere die gemeinsame Finanzierung des Vorhabens durch das Land Brandenburg, das Verkehrsunternehmen und die Kommune. "Einige Verfahrensfragen sind derzeit noch zu klären", so der Ahrensfelder Bürgermeister. So solle etwa das Land koordinierende Aufgaben bei der Abrechnung übernehmen. "Uns ist signalisiert worden, dass es in der kommenden Woche ein Ergebnis gibt", so Gehrke.
Nochmalige Verhandlungen waren notwendig geworden, nachdem der Bahnsteig von ursprünglich 60 auf 90 Meter verlängert wurde. Die geänderte Planung wurde mit der zu erwartenden sehr guten Auslastung des Haltepunktes begründet. Die Strecke werde sicher hervorragend angenommen, so der Bürgermeister, der auf die große Zahl der Beschäftigten im Gewerbegebiet verwies. "Vor fünf Jahren sah das noch ganz ...

Tarife + S-Bahn + BVG: S-Bahn-Krise sorgt für stabile Preise Die Chancen, dass die Tarife 2011 wieder steigen, schwinden. Nun fordert die BVG einen Ausgleich für entgangene Mehreinnahmen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0123/berlin/
0097/index.html

Fahrgäste im Nahverkehr können sich darauf einstellen, dass sie für längere Zeit von Tariferhöhungen verschont bleiben. Grund ist die andauernde Krise, die bei der S-Bahn zu Zugausfällen und Zugkürzungen geführt hat. Nachdem bereits die für Anfang 2010 geplante Verteuerung abgesagt worden ist, steigen jetzt die Chancen, dass die Tarife auch 2011 stabil bleiben werden. Das sagte Andreas Sturmowski, Vorstandsvorsitzender der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), am Freitag.
"Die Notwendigkeit, die Tarife nach einer langen Preisstabilität zu erhöhen, steht für uns schon im Raum. Doch uns ist klar, dass dieses Thema angesichts der andauernden Situation bei der S-Bahn auf längere Sicht nicht zur Debatte stehen wird. Das gilt nicht nur für 2010, sondern nach Lage der Dinge auch für das nächste Jahr", sagte Sturmowski der Berliner Zeitung. Wie berichtet, kann die S-Bahn erst Ende 2010 wieder alle Linien nach dem früheren Fahrplan bedienen. Noch länger soll ...

Fernbus + Bahnverkehr: Interconnex auf der Straße Peter Kirnich Die Geschichte des Omnibusses ist lang. 1662 erteilte Sonnenkönig Ludwig der XIV. dem französischen Mathematiker und Philosophen Blaise Pascal das Patent für den ersten Omnibus der Welt., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0123/wirtschaft/
0072/index.html

Die Geschichte des Omnibusses ist lang. 1662 erteilte Sonnenkönig Ludwig der XIV. dem französischen Mathematiker und Philosophen Blaise Pascal das Patent für den ersten Omnibus der Welt. Der wurde freilich noch von zwei Pferden gezogen. Gut zwei Jahrhunderte später schickte dann Karl Benz erstmals ein motorisiertes Pendant in Deutschland zwischen Siegen und Netphen-Deutz an den Start.
Ihren schwärzesten Tag erlebte die Branche 1931. Damals wurden in ganz Deutschland Fernbuslinien verboten. Damit sollte die staatliche Eisenbahn vor unliebsamer Konkurrenz geschützt werden.
Das Gesetz gilt heute noch mit wenigen Ausnahmen: Eine davon ist Berlin, von wo aus teilungsbedingt nach dem 2. Weltkrieg wieder Fernbusse verkehren durften, was heute noch gilt. Doch die Tage des Gesetzes sind gezählt. Die schwarz-gelbe Koalition ist gewillt, das Busverbot endgültig abzuschaffen. Wann das sein wird, steht zwar noch ...

22 Januar 2010

S-Bahn: Nach den Rädern werden nun die Achsen untersucht Neue Belastungstests für Züge der Berliner S-Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0122/berlin/
0039/index.html

Für die Chefs und Fahrgäste der S-Bahn Berlin beginnt eine weitere Zitterpartie. Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn muss Züge der jüngsten Baureihe 481 erneut auf Messfahrten schicken. Dabei wird es nicht nur wie bisher darum gehen, wie belastbar die Räder sind. Bei den nun anstehenden Testfahrten werden die Prüfer zusätzlich auch die Achsen ins Visier nehmen. Das bestätigte das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) der Berliner Zeitung auf Anfrage. Von den Ergebnissen werde es abhängen, ob die Vorgaben für die Kontrolle und den Tausch dieser Teile erneut verschärft werden müssen. Das könnte nach Meinung von Experten bedeuten, dass S-Bahnen noch öfter in die Werkstatt müssten - und dann für die Fahrgastbeförderung ausfallen.
Wie berichtet, hält es die S-Bahn für möglich, dass die Zahl der einsatzfähigen Fahrzeuge bis zum Jahresende auf rund ...

Bahnhöfe + S-Bahn: Neuer ServiceStore DB im S-Bahnhof Berlin Nordbahnhof eröffnet Überspringen: Neuer ServiceStore DB im S-Bahnhof Berlin Nordbahnhof eröffnet Reisebedarf und Snacks aus einer Hand

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20100121.html

(Berlin, 21. Januar 2010) Im S-Bahnhof Berlin Nordbahnhof ist der 16. ServiceStore der Bahn im Land Berlin eröffnet worden. Seit dem 14. Januar finden auf einer Fläche von rund 80 Quadratmetern Bahnkunden alles aus einer Hand. Das Angebot reicht von Backwaren, Kaffeespezialitäten, kalten Getränken über Tabakwaren bis hin zu Zeitungen und Zeitschriften sowie Fahrkarten des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg (VBB).

Franchisenehmer Torsten Hübner und seine fünf Mitarbeiter sorgen für den Service am Kunden. Der neue ServiceStore ist von Montag bis Freitag von 5 Uhr bis 21 Uhr sowie am Samstag und an Sonn- und Feiertagen von 6 Uhr bis 21 Uhr geöffnet.

Weitere ServiceStores gibt es in den Berliner Bahnhöfen in Schöneberg, Ostbahnhof, Olympiastadion, Messe Nord, Marzahn, Mahlsdorf, Jungfernheide, Gesundbrunnen, Anhalter Bahnhof, Adlershof, Ahrensfelde, Schönhauser Allee, Treptower Park, Charlottenburg und Pankow sowie in über 100 weiteren Bahnhöfen in ganz Deutschland.

Mit dem modernen Verkaufskonzept der ServiceStores bietet die Deutsche Bahn AG ihren Kunden auch an kleineren Bahnhöfen und innerstädtischen Regional- und S-Bahnhöfen eine neue Servicequalität. Dabei handelt es sich um Franchisebetriebe, die von selbstständigen Unternehmern nach den Vorgaben der Systemführung ServiceStore ihr Geschäft eigenverantwortlich führen. Diese sorgt durch Standards in den Bereichen Corporate Design, Marketing, Ladenbau und den angebotenen Sortimenten und Dienstleistungen für ein einheitliches Auftreten.

Für weitere Standorte sucht die DB AG noch Franchisenehmer.

Interessenten können sich melden:

DB Station&Service AG

21 Januar 2010

S-Bahn: Räder werden noch einmal getestet, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0121/berlin/
0131/index.html

Zwei Faktoren tragen dazu bei, dass von den rund 630 Viertelzügen mit jeweils zwei Wagen nur noch ein kleiner Teil einsatzfähig ist.

Sicherheitsnormen:
Weil die Räder der S-Bahn-Baureihe 481 nicht mehr als dauerfest gelten, müssen sie öfter kontrolliert und getauscht werden. Pro Monat können 200 Radscheiben hergestellt werden, benötigt werden aber 2 700, so Bahnchef Rüdiger Grube. Nun gibt es neue Messfahrten, so das Eisenbahn-Bundesamt. Dann könnten sich die Kontrollintervalle erneut ändern.

Einsparungen: Im Zeichen des geplanten Börsengangs ...

S-Bahn: S-Bahn rumpelt aus der Krise Die Zugzahl steigt und der Notfahrplan kann endlich eingehalten werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0121/berlin/
0043/index.html

Zu kurze Züge, Verspätungen, Lücken im Fahrplan: Die Lage bei der S-Bahn ist nicht gut. Doch sie wird langsam besser. "Die Zahl der eingesetzten Wagen nimmt Tag für Tag zu - in kleinen Schritten", sagte Elke Krokowski, die Sprecherin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), gestern. Endlich habe die S-Bahn genug Züge, um den Notfahrplan, der schon am 4. Januar in Kraft treten sollte, einhalten zu können. Heiner Wegner, Vorsitzender des S-Bahn-Betriebsrats, ist zuversichtlich, dass es weiter bergauf geht. "Wenn alles gut geht, werden wir am Ende des Jahres wieder mehr als 500 Viertelzüge mit je zwei Wagen einsetzen können", sagte er der Berliner Zeitung. Damit wäre fast der von früher gewohnte Normalzustand erreicht, für den rund 550 Viertelzüge erforderlich wären. Dies wird bei der S-Bahn intern bestätigt.
Zusätzliche Sicherheitsanforderungen und frühere Wartungsversäumnisse, die im ...

U-Bahn: BVG will mit Schmiermittel Kurvenquietschen mindern, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0121/berlin/
0134/index.html

Mit einer neuen Technik wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verhindern, dass Anwohner der U-Bahn-Linie 1 in Kreuzberg weiterhin von quietschenden Fahrgeräuschen gestört werden. Ende Januar wird damit begonnen, auf dem Viadukt am Wassertorplatz eine wintertaugliche Anlage zu installieren, die dort die Schienen mit einem Schmiermittel benetzt, teilte die BVG mit. Sie soll im ...

S-Bahn: Nervenkraft und Lebenszeit PETER NEUMANN hofft, dass sich die Lage bei der Berliner S-Bahn nun endlich verbessert. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0121/berlin/
0078/index.html

Man muss schon ein hartgesottener Optimist sein, um der S-Bahn gute Seiten abgewinnen zu können. Zu überwältigend sind die negativen Aspekte, die viele hunderttausend Fahrgäste Tag für Tag Lebenszeit und Nervenkraft kosten. Zwei Linien sind seit Monaten stillgelegt, auf den meisten anderen Strecken musste der Fahrplan ausgedünnt werden. Von mehr als 1 200 Wagen sind gerade mal 640 im Einsatz - und oft überfüllt. Fahrscheinkontrollen, die es groteskerweise weiterhin gibt, tragen nicht gerade dazu bei, die Stimmung zu heben.
Das Image der S-Bahn ist so mies, dass es nicht mal mehr Witze über sie gibt. Humor ist nur etwas für Menschen, die zumindest ein Fünkchen Hoffnung sehen. Doch dazu haben die meisten Berliner weder die Lust noch die Kraft, wenn es um die S-Bahn geht. Der Alptraum, den Börsengang-Träume und Management-Fehler dieser Region beschert haben, dauert schon viel zu lange. Wie gravierend die Lage weiterhin ...

20 Januar 2010

Straßenverkehr: Gutachten warnt vor Dauerstau rund um die A 100 Experten halten das Ende der Autobahn für ein Nadelöhr mit langen Wartezeiten für die Nutzer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0120/berlin/
0047/index.html

Mit der Verlängerung der Autobahn A 100 von Neukölln nach Treptow will der Senat dafür sorgen, dass der Straßenverkehr flüssiger wird. Doch rund um den Endpunkt der Trasse am Treptower Park wird das Gegenteil entstehen - ein Dauerstau mit langen Wartezeiten. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten, das vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg in Auftrag gegeben worden ist. "Mit so einem vernichtenden Urteil habe ich nicht gerechnet", so Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne). Gestern stellte das Berliner Ingenieurbüro Spiekermann das Gutachten im Verkehrsausschuss des Bezirks vor.
Die geplante Autobahn aus Neukölln wird auf absehbare Zeit knapp 500 Meter südlich der Elsenbrücke enden. Der Verkehr, der dort herandrängt, wird nur langsam abfließen, weil ihn die Knotenpunkte in der Umgebung nicht verkraften, sagte die Gutachterin Gudrun Holtz. Das gilt insbesondere für die Weiterfahrt in Richtung ...

BVG: BVG-Videoaufnahmen helfen bei der Tätersuche, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0120/berlin/
0098/index.html

Die Videoüberwachung bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) hat in vielen Fällen dazu beigetragen, dass nach Straftaten Verdächtige ausfindig gemacht werden konnten. Das geht aus der Antwort von Innensenator Ehrhart Körting (SPD) auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Benedikt Lux hervor. Im vergangenen Jahr hat die BVG bis Ende November der Polizei und anderen Strafverfolgungsbehörden 1 823 Videoaufzeichnungen übermittelt. Dadurch konnten in ...

Flughäfen: Berlin setzt große Hoffnungen in den künftigen Großflughafen BBI "Willy Brandt". Im Herbst 2011 geht der Airport ans Netz. Doch die Erwartungen könnten enttäuscht werden. Der Vorstandschef der Lufthansa, Wolfgang Mayrhuber, will zwar das Geschäft in Schönefeld ausbauen. Neue Langstrecken aber sind nicht geplant., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article1241955/
Lufthansa-enttaeuscht-Berlins-BBI-Hoffnungen.html

Die deutschen Fluggesellschaften bereiten sich intensiv auf die Eröffnung des neuen Berliner Großflughafens BBI „Willy Brandt“ vor. Wolfgang Mayrhuber, Vorstandschef der Lufthansa, zeigte sich beim „Wirtschaftspolitischen Frühstück“ der IHK Berlin optimistisch, dass sein Konzern das Geschäft in der deutschen Hauptstadt ausbauen wird, wenn der Großflughafen 2011 ans Netz geht. Gleichzeitig bremste er Erwartungen, wonach Schönefeld zum internationalen Drehkreuz für Passagiere und Luftfracht werden könnte. Neue Langstrecken seien nicht geplant. Diese lassen sich Mayrhuber zufolge von Berlin aus wirtschaftlich sinnvoll erst dann betreiben, wenn Passagiere aus anderen Regionen nach Berlin fliegen und dann auf dem BBI in Langstreckenflugzeuge umsteigen können.
Unternehmen der Hauptstadt kritisieren die Zurückhaltung der Fluggesellschaft, sobald es um neue Strecken und Verbindungen geht. Mayrhuber sagte, für neue ...

19 Januar 2010

Straßenverkehr: Wetten, dass die A 100 kommt? Peter Neumann PETER NEUMANN glaubt nicht daran, dass die SPD das Autobahnprojekt endgültig kippen wird., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0119/berlin/
0061/index.html

Damals wird der eine oder andere Biosekt-Korken geknallt haben. Im vergangenen Mai war bei Umweltschützern die Freude groß, als sie erfuhren, dass während des SPD-Landesparteitags 118 von 219 Delegierten gegen die geplante Verlängerung der A 100 nach Treptow gestimmt hatten. Doch manch einer war skeptisch. Ausgerechnet die SPD, die das Projekt wie viele andere Straßenbauvorhaben lange mitgetragen hatte, plant plötzlich den Einstieg in den Ausstieg? Nun zeigt sich, dass die Skepsis gerechtfertigt war. Denn die SPD hat gestern erneut klargestellt, dass sie das letzte Wort in Sachen A 100 noch immer nicht gesprochen hat. Das Projekt ist nicht gestorben - im Gegenteil.
Schon kurz nach dem Parteitag kam zu Recht der Verdacht auf, dass es dort nicht nur um Verkehrspolitik gegangen war. Stattdessen gelüstete es vielen Delegierten danach, Klaus Wowereit abzustrafen - zum Beispiel, weil der bei ...

S-Bahn: Tote Gleise Die Kirche will die Friedhofsbahn nach Stahnsdorf reaktivieren - und zieht dafür vor Gericht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0119/brandenburg/
0019/index.html

STAHNSDORF. Gräber, soweit das Auge reicht. 120 000 Tote liegen auf dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf (Potsdam-Mittelmark) begraben. Und jedes Jahr kommen 900 Ruhestätten hinzu. Der Südwestkirchhof ist nicht nur ein Ort der Toten und der Trauernden. Der zweitgrößte deutsche Friedhof ist mit seinen zahlreichen Prominenten-Gräbern auch ein Touristenmagnet. Ein Ort, der früher mit der Bahn - die im Volksmund Friedhofsbahn hieß - gut erreichbar war, heute aber schlecht angebunden ist. Geht es nach der Kirche, dann soll sich das ändern.
Denn die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz hat die Deutsche Bahn verklagt. Sie besteht auf Wiederinbetriebnahme der weitestgehend zurückgebauten Strecke von Berlin-Wannsee nach Stahnsdorf. Die Bahn hingegen wiegelt ab und verweist auf einen fehlenden Verkehrsbedarf. Zwar ist die Klage schon vor fast genau fünf Jahren eingereicht worden. Doch nach langer Zeit kommt ...

18 Januar 2010

Bahnverkehr: Schönwetterzüge im Frost Warum der Winter der »modernen« Bahn im DB-Fernverkehr so zusetzt, aus ND

http://www.neues-deutschland.de/artikel/
163223.schoenwetterzuege-im-frost.html

Während das Berliner S-Bahn-Chaos kein Ende zu nehmen scheint, hat auch der Fernverkehr der Deutschen Bahn wieder erhebliche Probleme mit der Pünktlichkeit. Diese liegen ebenfalls in der Sparpolitik des auf Privatisierungskurs gesetzten bundeseigenen Konzerns begründet. Die reine Kostenorientierung wurde zudem an die Hersteller der ICE-Züge weitergegeben, die etwa auf Tests in der Klimakammer verzichteten.
Dass es Winter geworden ist, spürten die Mitarbeiter in den Büros der Betriebszentralen der Deutschen Bahn bei der Zusammenstellung der Tagesberichte über Störungen sofort. Statt einem Dutzend Seiten waren es am vergangenen Montag nach dem starken Schneefall allein in der Zentrale Ost, zuständig für das nördliche Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, 75 Seiten. Ein dickes Sündenregister des ...

Flughäfen: Verein klagt gegen Nachtflüge Schönefeld-Gegner sammeln dafür 300 000 Euro, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0118/brandenburg/
0050/index.html

DIEDERSDORF. Gegen die umstrittene Nachtflugregelung auf dem künftigen Hauptstadtflughafen BBI in Schönefeld wird auch der Bürgerverein Brandenburg Berlin (BVBB) klagen. Das teilte der Vereinsvorstand auf einer Mitgliederversammlung am Freitagabend auf Schloss Diedersdorf (Teltow-Fläming) mit. Der entsprechende Beschluss des Beirates sei einstimmig gefallen. Bereits im November hatten vier Umlandgemeinden der "Schutzgemeinschaft Schönefeld" Klage beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht.
Der etwa 3 000 Mitglieder starke BVBB hatte seine Entscheidung seit Wochen wegen der ungeklärten Kostenfrage offen gelassen. Es sei gelungen, durch Spenden aus der Bevölkerung und der Mitgliedschaft sowie durch Umlagen die Klage sicherzustellen, sagte BVBB-Vorsitzende Astrid Bothe. Nach BVBB-Angaben sind dafür bis zu 300 000 Euro nötig. Für die Klage würden einige betroffene Anwohner ausgewählt, die nach ...

Bahnhöfe + S-Bahn: S-Bahnhof Oranienburger Straße erhält zweiten Zugang Überspringen: S-Bahnhof Oranienburger Straße erhält zweiten Zugang Investition von 1,3 Millionen Euro in Sicherheit und Komfort

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20100118.html

(Berlin, 18. Januar 2010) Der S-Bahnhof Oranienburger Straße erhält noch bis zum Herbst dieses Jahres einen zweiten Zugang. Dafür werden morgen die Arbeiten an der Station beginnen. Der Bahnhof wird mit dem neuen Zugang sicherer und kundenfreundlicher. Er erfüllt dann auch die für unterirdische Stationen geltenden neuen Auflagen aus dem Brandschutz.

Wegen der beengten Platzverhältnisse im Tunnelbahnhof ist es unumgänglich, den nördlichen Bahnsteigbereich einschließlich des Aufzuges für etwa ein halbes Jahr komplett zu sperren. Fahrgästen, die auf den Aufzug angewiesen sind, wird die Nutzung der Tram-Linie M1 bis zu den Bahnhöfen Hackescher Markt oder Friedrichstraße empfohlen.

Die Kosten für das Projekt betragen rund 1,3 Millionen Euro.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

16 Januar 2010

Obus: Manche mögen’s leiser Von Ellen Werner Eberswalde (MOZ) Es heißt, die Eberswalder lieben ihren Obus. Viele hängen aber nicht nur an der "Strippe" an sich. Mancher trauert auch jetzt schon den älteren Modellen hinterher, die seit 1993 in der Waldstadt unterwegs sind. Bis 2012 will die BBG zwölf neue Fahrzeuge vom polnischen Hersteller Solaris anschaffen. Eine Probefahrt., aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Eberswalde/id/311762

Rammelvoll ist der Bus am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr. An der Eisenbahnstraße wird es noch ein bisschen enger. So eng, dass niemand umfallen kann, der stehen muss. "Es sind mehr Stehplätze als im alten Bus", fällt der 13-jährigen Lisa nicht nur deshalb auf. Die Schülerin kennt die Strecke auch zu weniger befahrenen Zeiten. Ihre Freundin Kessy benutzt den Obus dagegen nur, wenn sie "zu Freunden will, von Westend nach Ghetto", wie die 14-Jährige das Brandenburgische Viertel nennt. Sie will aber schon bemerkt haben, dass der Salzburger Bus leiser ist als der Eberswalder. "Bis auf die Türen", die sich unter lautem Fiepen schließen.
Dass der Bus in Rot-Weiß statt im Weiß-Grün der Barnimer Busgesellschaft (BBG) an die Haltestellen rollt, fällt kaum noch jemandem auf. Der "Solaris Trollino 18" ist seit dem 6. Januar und noch bis zum 23. Januar als Testfahrzeug im Eberswalder Liniennetz unterwegs - ein Modell aus Salzburg. Die österreichische Obus-Stadt hat ...

S-Bahn: Unvergleichlich In Berlin wird das S-Bahn-Chaos immer schlimmer. Woanders ist auch Winter, aber der Verkehr rollt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0116/berlin/
0050/index.html

Während viele S-Bahnzüge in Berlin bei der kalten Witterung ausfallen, läuft der Verkehr in anderen Regionen Deutschlands trotz Eis und Schnee weitgehend ohne Probleme. "Wir hatten bisher nur eine Weichenstörung", sagte am Freitag der Sprecher des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, Peter E. Vollmer, der Berliner Zeitung. Die S-Bahnzüge mit ihren insgesamt 480 Wagen seien aber ohne Ausfälle unterwegs. Das Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) umfasst unter anderem die Städte Frankfurt am Main, Offenbach, Darmstadt, Wiesbaden, Fulda und Marburg.
Gerne hätte die Berliner Zeitung noch darüber berichtet, wie der S-Bahn-Verkehr in München und in Hamburg läuft. Die dortigen S-Bahn-Pressestellen haben die Anfragen aber weiter an die Zentrale der Deutschen Bahn in Berlin geleitet, also an den Mutterkonzern. "Die S-Bahnsysteme lassen sich nicht vergleichen", erklärte eine Sprecherin von dort freundlich. Zur Situation in Hamburg und München, die ...

15 Januar 2010

S-Bahn: Immer schlimmer Bei der S-Bahn fallen weitere Wagen wegen der Witterung aus. Parlamentarier streiten über Kündigung des Vertrages, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0115/berlin/
0022/index.html

Die Situation bei der S-Bahn spitzt sich dramatisch zu. Wegen der derzeitigen Witterungsverhältnisse können nach Angaben der S-Bahn immer weniger Fahrzeuge eingesetzt werden. "Durch Flugschnee und Kondenswasser" seien derzeit 200 Wagen mit defekten Fahrmotoren ausgefallen, sagte ein Unternehmenssprecher gestern.
Nach den Fahrzeugen, die bereits wegen der Sonderuntersuchungen ausrangiert wurden, dezimiert sich die Flotte auf den Schienen so immer weiter. Auf dem gesamten S-Bahnnetz sind nach Angaben des Sprechers derzeit nur noch rund 550 Wagen unterwegs. Das sind 70 Wagen weniger, als im Notfahrplan eigentlich vorgesehen waren und nur etwa halb so viele Wagen wie im Normalbetrieb. Deswegen bleibt es bei den zusätzlichen Einschränkungen auf den Linien S1, S2, S47, S5 und S7, teilte die S-Bahn mit. Sie geht davon aus, "dass auch in den nächsten Tagen keine signifikante Entspannung der Situation zu erwarten ist". Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg ...

S-Bahn + VBB: Probleme bei Fahrmotoren der S-Bahn nicht neu

http://www.lok-report.de/

Das Angebot der S-Bahn musste erneut eingeschränkt werden. Der Notfahrplan (310 Viertelzüge) kann nicht annähernd eingehalten werden. Derzeit sind 275 Viertelzüge im Einsatz. Die S-Bahn Berlin GmbH begründet dies mit dem Ausfall von Fahrmotoren aufgrund der derzeitigen Witterungsverhältnisse. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sieht dagegen die Ursache für die weiteren Ausfälle in einer ungenügenden Wartung und Wintervorbereitung der Züge.
Der verfügbare S-Bahn-Fahrzeugbestand ist am 14.01.09 erstmals seit Oktober 2009 wieder unter die 50-Prozent-Marke gesunken.
Erneut zeigt sich, dass die Krise bei der S-Bahn unvermindert anhält. Die jetzigen Anstriebstörungen bei Fahrzeugen der S-Bahnbaureihe 481 tauchen nicht überraschend auf. Diese Probleme sind der S-Bahn GmbH seit Jahren bekannt und in Qualitätsgesprächen durch den VBB angesprochen worden. Offensichtlich hat das Unternehmen hier nicht reitzeitig die nötigen Konsequenzen gezogen. Laut S-Bahn Berlin GmbH liegen die weiteren Einschränkungen an den "derzeitigen Witterungsbedingungen" und an "Flugschnee und Kondenswasser". Die Fahrzeuge der Baureihe 481 sind seit 1997 im Einsatz und fahren nicht zum ersten Mal bei Frost und Schnee.
Eine umfassende, ausreichende Wintervorbereitung hat weder für den letzten Winter, als im Januar tausende Züge ausfielen, noch für diesem Winter stattgefunden. VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: "Unsere Befürchtung, dass die S-Bahn erneut nicht winterfest sein könnte, hat das Unternehmen mehrfach empört zurückgewiesen. Sie sei fit für den Winter, wurde uns versichert. Wieder einmal hat die S-Bahn ihr Wort nicht gehalten."
Der VBB begrüßt, dass die S-Bahn weitere Servicekräfte einsetzt, um die Kundeninformation zu verbessern. Doch allein eine Aufstockung des Personals reicht nicht aus. Die Kundenbetreuer sind über die Ersatzzüge auf der Stadtbahn und über andere Fahralternativen oft nicht genügend informiert und können demnach den Fahrgästen nicht ausreichend weiterhelfen. Hier muss dringend nachgebessert werden. Auch der Einsatz der Servicekräfte sei nicht optimal sagt VBB-Chef Franz: "Besonderes Augenmerk muss auf den Verkehr zum Flughafen Schönefeld gelegt werden. Vor allem die Gäste unserer Stadt sind dem S-Bahn-Chaos völlig ausgeliefert. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass englischsprachige Servicekräfte eingesetzt werden." (Pressemeldung VBB, 15.01.10).

S-Bahn: DBV Berlin/Brandenburg zu weiteren Entschädigungen der Nahverkehrskunden

http://www.lok-report.de/

Die Forderungen nach weiteren Entschädigungen wegen der Ausfälle bei der Berliner S-Bahn sind nach Auffassung des Deutschen Bahnkunden-Verbandes, Landesverband Berlin-Brandenburg berechtigt. Ziel darf nicht nur sein, alle Fahrgäste angemessen zu entschädigen.
Augenmerk muss unbedingt auch darauf gelegt werden, durch ein gutes und verlässichliches Bahn- und Busangebot Fahrgäste zurückzugewinnen, die wegen der Krise die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel derzeit generell ablehnen.
Der DBV-Landesverband plädiert deshalb dafür, die Fahrpreise insgesamt um den Anteil zu senken, der den S-Bahn-Ausfällen prozentual entspricht. Freifahrtregelungen an einzelnen Tagen oder Bar-Entschädigungen sind nicht der richtige Weg, da nicht alle Fahrgäste erreicht werden.
Die Höhe des Fahrpreises kann nicht losgelöst vom tatsächlichen Angebot betrachtet werden. Und war es nicht in der Vergangenheit so, dass seitens der Verkehrsunternehmen Taktverdichtungen und zusätzliche Angebote als Begründung für Fahrpreiserhöhungen benannt wurden?
Die Frage ist die nach dem "Wann" und "Wie" der Entschädigung. Hierbei ist zu berücksichtigten, dass im Grunde alle Fahrgäste, sogar wenn sie nicht die S-Bahn nutzten oder nutzen, davon betroffen sind und sein werden. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg hat in der Vergangenheit in seinen Presseveröffentlichungen darauf hingewiesen, dass der gesamte Nahverkehr in der Region Berlin/Brandenburg von den S-Bahn-Ausfällen betroffen ist.
Denn das Verkehrsangebot der S-Bahn Berlin GmbH kann nicht losgelöst vom Gesamtangebot betrachtet werden. Wer in Hennigsdorf mit dem Bus der Linie 809 zum Bahnhof Hermsdorf fährt, ist möglicherweise von der Verringerung des S-Bahn-Fahrtenangebotes und den unkalkulierbaren Verspätungen genauso betroffen, wie der Kunde, das aus Schöneberg kommend nach Spindlersfeld will. Und so ist der Ausfall der S-Bahn auch für den spürbar, der beispielsweise nur mit dem Bus im Berliner Stadtgebiet unterwegs ist: auch die Busse sind voller und teilweise verspätet, weil sich bisherige S-Bahn-Kunden mit anderen Verkehrsmitteln neue Wege suchen.
Bei der Betrachtung muss auch berücksichtigt werden, dass durch den Rückgang der Fahrgastzahlen bei den einzelnen Verkehrsunternehmen und in der Gesamtheit die Einnahmen zurückgehen. Wenn mehr Fahrgäste, so wie im vergangenen Jahr, ihre Wege häufiger in der Stadt mit dem Fahrrad zurücklegen oder auf das eigene Auto umsteigen, bedeutet das weniger Fahrgeldeinnahmen.
Durch das komplizierte System der prozentualen Verteilung der Fahrgeldeinnahmen auf alle Verkehrsunternehmen wird sich die Rückgang erst später bemerkbar machen - nämlich dann, wenn im nächsten oder übernächsten Jahr hoffentlich die Krise überstanden ist. Die Betriebe erhalten weniger Geld, müssen aber das Verkehrsangebot fahren, als ob es keine Krise und S-Bahn-Ausfälle gegeben hätte (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 15.01.10).

14 Januar 2010

GVZ: GÜTERVERKEHRSZENTRUM: Vierte Variante bringt die Lösung Brücke soll Erweiterungsfläche anbinden GROSSBEEREN - Nun hat man eine Lösung gefunden. Eine Brücke soll die geplante Erweiterungsfläche des Güterverkehrszentrums (GVZ) jenseits der Bahn mit der Gemeinde Großbeeren verbinden. , aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11703959/61939/
Bruecke-soll-Erweiterungsflaeche-anbinden-Vierte-Variante-bringt-die.html

Die vorherigen drei Vorschläge zur Erschließung dieses Geländes scheiterten unter anderem am Widerstand der Nachbargemeinde Ruhlsdorf (Potsdam-Mittelmark), die eine Zu- und Abfahrt von der Landesstraße 40 auf ihrer Gemarkung nicht zuließ.
Das wäre die technisch einfachste Lösung geworden, denn nun muss man sich etwas anderes einfallen lassen, wie man an die Erweiterungsfläche verkehrstechnisch herankommt. Damit beauftragte die Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft (IPG), die für die Gemeinde das GVZ managt, ein Ingenieurbüro, das nun dem Großbeerener Bauausschuss seine Ergebnisse vorstellte und gleich zwei Vorschläge unterbreitete: eine Brücke oder ein Tunnel. Beides würde einen identischen Streckenverlauf nehmen, nur die Brücke eben über die Bahnlinie führen und der Tunnel untendrunter.
Auch die Anbindung wäre identisch. Sie erfolgt über einen Kreisverkehr etwa ...

Regionalverkehr + Bahnverkehr: „Fahren und bauen“ bleibt auch 2010 ein aktuelles Thema Rückblicke und Ausblicke in einem Gespräch mit DB-Regio-Chef Dr. Joachim Trettin, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
9c0873011d433ba1c12576aa0040ddaa?
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Auch die Bahn hat – wie die gesamte Wirtschaft – ein schwieriges Jahr hinter sich. Wie bewerten Sie das Jahr 2009 für den Regionalverkehr Nordost?

Dr. Joachim Trettin: Im vergangenen Jahr wurden für DB Regio Nordost entscheidende Weichen gestellt, schließlich wurde in unserer Region die bisher größte Ausschreibung im SPNV, die es bisher gab, durchgeführt. Knapp 16 Mio Zugkilometer/Jahr wurden durch den VBB an DB Regio im Rahmen der „Stadtbahnausschreibung“ für die Jahre 2011 - 2022 vergeben. Daneben gab es im letzten Jahr viele betriebliche Herausforderungen wie die Umleitungs- und Ersatzverkehre im Rahmen der Streckensperrung Berlin – Hamburg von März – Juni, die zusätzlichen Verkehre zur Entlastung der S-Bahn zwischen Potsdam – Berlin Ostbahnhof, Spandau – Charlottenburg und im ...

Bahnhöfe + S-Bahn: Gründungsarbeiten für S-Bahn-Brücke haben begonnen Baujahr 2010 am Ostkreuz begann planmäßig Zunächst wünsche ich allen punkt 3-Leserinnen und Lesern im Namen des gesamten Teams der Projektleitung der DB ProjektBau GmbH ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010., aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
61a0bef98082bd79c12576aa004170e1?
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Das „Baujahr“ 2010 begann ungeachtet der widrigen Witterungsbedingungen weitgehend planmäßig. Der Abbruch des alten Gewölbes über der Hauptstraße, dem letzten noch stehenden Teil des alten Ringbahnbrückenzuges, wurde inzwischen abgeschlossen. Weitere Brückenteile der alten Südkurve wurden ausgebaut und der Bahndamm zwischen den Gleisen und dem Markgrafendamm ist inzwischen komplett verschwunden.
Die Vorbereitungen für den Rückbau der Brückenteile über den Betriebsgleisen der S- und Fernbahn laufen auf vollen Touren. Hierzu gehört u. a. das „Leichtern“ der Brückenteile. Dabei soll dem Kran das Ausheben der Brückenteile erleichtert werden, indem so viele entbehrliche Teile wie möglich – Gleise, Geländer, Stromschienen usw. – abgebaut werden. Auch neue Oberleitungsmastfundamente werden in Angriff genommen.
Am Wochenende 22. bis 25. Januar soll der eigentliche ...

S-Bahn: Rauch am Stromabnehmer stoppt S-Bahnzug Fahrgäste müssen aussteigen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0114/berlin/
0062/index.html

Die Pannenserie bei der Berliner S-Bahn reißt nicht ab. Weil es am letzten Wagen in Höhe des Stromabnehmers zu Rauchentwicklung kam, wurde gestern Nachmittag gegen 16 Uhr ein S-Bahnzug auf der Strecke der Linie S 8 von Zeuthen nach Hohen Neuendorf gestoppt. Die etwa 50 Fahrgäste mussten den Zug auf dem Bahnhof Mühlenbeck-Mönchmühle verlassen, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Verletzt wurde niemand. Die Strecke war zwischen Blankenburg und Schönfließ zeitweise gesperrt. Der Grund für die Rauchentwicklung ist noch unklar. Der Zug sollte in eine Werkstatt gebracht werden.
Bei dem betroffenen Fahrzeug handelt es sich nach Angaben der Bahn um einen Zug der Baureihe 480. Wegen ähnlicher Defekte tragen diese Züge bereits den Spitznamen "Toaster". Zuletzt war ein Wagen der Baureihe 480 am 25. Oktober 2009 zu heiß geworden. Das Fahrzeug stand vor der Betriebswerkstatt Grünau. Ein Fahrer entdeckte ...

S-Bahn + VBB: S-Bahn muss Kundeninformation dringend verbessern

http://www.lok-report.de/

Die Information der S-Bahnkunden muss dringend wieder auf ein verlässliches Niveau zurückkehren. Dass am Dienstag Fahrgäste eigenmächtig einen stehenden Zug auf der Strecke verlassen haben, zeigt, wie sehr die Nerven der Fahrgäste blankliegen. Im derzeitigen S-Bahn-Desaster müssen die Kunden wenigstens schnell und umfangreich informiert werden. Der Verkehrsverbund fordert die S-Bahn Berlin GmbH auf, umgehend ihre Infrastruktur der Kundeninformation zu verbessern.
Leider haben die Verantwortlichen bei der S-Bahn Berlin GmbH in der Vergangenheit oft Informationen zurückgehalten, verharmlost oder verschleiert. Das Vertrauen in dieses Verkehrsmittel und den Betreiber sei bei einigen Fahrgästen offenbar derart zerrüttet, dass sie sich zu solch lebensgefährlichem Verhalten hinreißen ließen, sagt Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg. Franz appelliert an die Fahrgäste, bei Störfällen besonnen zu sein und sich nicht in Gefahr zu begeben. Gleichzeitig fordert er die S-Bahn GmbH auf, dringend ihre Kommunikationspolitik zu ändern: "Die S-Bahn muss und ihre Fahrgäste umgehend ehrlich, offen und schnell informieren. Es kann nicht sein, dass die Kunden nicht über Art und Umfang eines Störfalls Bescheid wissen. Überfüllte und unpünktliche Züge, ein unsicherer Fahrplan und immer wieder weitere Einschränkungen sind schon unerträglich genug. Kommt dazu noch Ungewissheit wegen fehlender oder schlechter Informationen bringt das die Wut der Fahrgäste noch weiter zum Kochen." (Pressemeldung VBB, 14.01.10).
RechteckPassend dazu: S-Bahn-Chaos wird jetzt Chefsache (14.01.10).

S-Bahn: Ausfall von Fahrmotoren führt zu weiteren Einschränkungen im Berliner S-Bahn-Verkehr Überspringen: Ausfall von Fahrmotoren führt zu weiteren Einschränkungen im Berliner S-Bahn-Verkehr DB Werk Dessau unterstützt Reparaturen / Verbesserte Information auf Bahnhöfen durch 50 zusätzliche Servicemitarbeiter

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20100114.html

(Berlin, 14. Januar 2010) Die derzeitigen Witterungsverhältnisse führen bei immer mehr Zügen der S-Bahn Berlin zu konstruktionsbedingten Antriebsstörungen. Durch Flugschnee und Kondenswasser fallen derzeit 100 Viertelzüge der Baureihe 481 mit defekten Fahrmotoren aus und stehen für den Betriebseinsatz nicht zur Verfügung. Mit zusätzlichen Werkstattkapazitäten konnte das Unternehmen die aufwändige Reparatur von bislang wöchentlich 15 Antriebseinheiten auf 25 erhöhen. Bei diesen Arbeiten wird die S-Bahn Berlin ab sofort auch vom DB Werk in Dessau unterstützt.

Durch die umfangreichen Sonderuntersuchungen an den Fahrzeugen stehen weiterhin nicht ausreichend Reserven zur Verfügung, um den aktuellen Fahrzeugengpass kompensieren zu können. Derzeit werden 275 Viertelzüge im Netz eingesetzt. Die S-Bahn Berlin geht davon aus, dass auch in den nächsten Tagen keine signifikante Entspannung der Situation zu erwarten ist. Daher bleibt es bei zusätzlichen Einschränkungen auf den Linien S1, S2, S47, S5 und S7.

Die Verstärkerzüge auf der Linie S1 fahren nur zwischen Zehlendorf und Nordbahnhof, die der Linie S2 zwischen Nordbahnhof und Buch. Die Linie S47 verkehrt nur zwischen Schöneweide und Spindlersfeld. Auf der S5 fährt nur jeder zweite Verstärkerzug zwischen Warschauer Straße und Mahlsdorf. Die Linie S7 ist durchgehend nur im 20-Minuten-Takt unterwegs.

Zwischen Berlin Ostbahnhof und Potsdam Hauptbahnhof wird ein S-Bahn-Ergänzungsverkehr mit Halt auf allen Regionalbahnhöfen angeboten. Dieser wird seit heute mit zum Teil fabrikneuen S-Bahn-Fahrzeugen der Baureihe 423, die für die S-Bahn Rhein-Main und die S-Bahn Stuttgart vorgesehen sind, gefahren. Insgesamt stehen auf der Stadtbahn damit sieben Regionalzüge pro Stunde und Richtung zur Verfügung, vier davon nach Potsdam Hauptbahnhof.

Um die Fahrgastinformation zu verbessern, setzt die S-Bahn Berlin zusätzlich zu den bereits 120 mobilen Kundenbetreuern ab sofort weitere 50 Servicekräfte an aufkommensstarken Bahnhöfen ein. Mit Blick auf die Internationale Grüne Woche kommen diese auch auf den Messebahnhöfen und den Zulaufstrecken zum Einsatz. Die Station Messe Süd wird mit den Linien S5 und S75 alle 10 Minuten bedient. Am Bahnhof Messe Nord/ICC halten die Ringlinien S41/S42 alle 10 Minuten und zusätzlich alle 20 Minuten die Linie S46.

Aktuelle Fahrplaninformationen gibt es ständig aktualisiert unter www.s-bahn-berlin.de und am S-Bahn-Kundentelefon unter der Nummer 030 29 74 33 33.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Museum + Bahnverkehr: Berlin macht Dampf 2010 Katalog enthält 30 nostalgische Eisenbahnreisen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
0dbda84acc285075c12576aa004bb809?
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Das Nostalgiefahrtenprogramm „Berlin macht Dampf 2010“ ist da! Wieder enthält es eine bunte Mischung aus klassischen Tagesreisen zu touristisch attraktiven Zielen und spannenden Touren, bei denen die Reise selbst im Mittelpunkt steht. Stellvertretend für das eine seien unsere Klassiker zur Hanse-Sail in Rostock oder zu den Störtebeker Festspiele auf Rügen genannt. Neu sind Fahrten zur Sail 2010 in Bremerhaven oder die Tagesreise zur 1. Deutschen Museumseisenbahn in Bruchhausen-Vilsen. Auch in und um Berlin wird es wieder Dampfwolken zu sehen und zu erleben geben, sei es bei der Berliner Runde über S-Bahngleise oder bei einem Besuch auf den Industriebahnen der Hauptstadt. Weitere Ziele: Oderbruch, Ostbahn, Templin, Hamburg, Finsterwalde, Ketzin, Potsdam, Dresden und natürlich auch wieder Wolsztyn, das polnische Dampflok-Mekka.
Den Anfang macht die Winterfahrt in den Harz am Sonnabend, 23. Januar. Die ...

13 Januar 2010

S-Bahn: Fahrplan zur Normalität gefordert Der Regierende Bürgermeister setzt Bahn unter Druck,. Panne am Alex und Streit um Semesterticket, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0113/berlin/
0028/index.html

In Sachen S-Bahn ist mittlerweile auch der Regierende Bürgermeister mit seiner Geduld am Ende - fast. Er werde nicht hinnehmen, dass die Betriebseinschränkungen ein weiteres Jahr dauern, sagte Klaus Wowereit (SPD): "Wir lassen uns nicht mehr vertrösten." Er habe Bahnchef Rüdiger Grube in Kürze zu einem Gespräch eingeladen, "um ihm das zu verdeutlichen". Die Bahn müsse ihre Anstrengungen intensivieren, schnellstmöglich zu einem normalen Fahrplan zurückzukehren, sagte Wowereit. Die Bahn müsse ein Szenario vorlegen, wie und wann sie zu einem Regelbetrieb komme.
Er werde Grube auch sagen, dass die Fahrgäste "adäquat" entschädigt werden, "das ist eine Selbstverständlichkeit", sagte Wowereit. Er sei bisher davon ausgegangen, dass das Problem bis Ende vergangenen Jahres gelöst wäre, diese Hoffnung sei von der S-Bahn und der Bahn AG enttäuscht worden. Wowereit wiederholte seine Auffassung, dass auch der Bund als Eigentümer der ...

Regionalverkehr: Neue Fahrzeuge für Stadtbahn-Netz Berlin-Brandenburg

http://www.lok-report.de/

Die beiden Gesellschafter der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG), Arriva Deutschland und Benex, haben den Berliner Schienenfahrzeughersteller Stadler Pankow GmbH mit der Lieferung von neuen Fahrzeugen für das in 2009 gewonnene Stadtbahnnetz in Berlin-Brandenburg beauftragt. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf knapp 150 Mio. Euro.
Frank Engeler, Geschäftsführer von Arriva Deutschland erklärt hierzu: „Wir freuen uns sehr, in hervorragender gemeinsamer Zusammenarbeit zweier großer Marktteilnehmer das Netz des VBB zum Fahrplanwechsel im Jahr 2011 mit modernen Fahrzeugen zu bedienen und den Fahrgästen damit den von der ODEG gewohnten ausgezeichneten Service bieten zu können.“
Wolfgang Dirksen, Geschäftsführer von BeNEX: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Verhandlungen. Dass hier ein regionaler Anbieter zum Zuge kommt, ist ein erfreuliches Ergebnis für die heimische Wirtschaft.“
"Wir freuen uns sehr über die Vertragsunterzeichnung mit einem Auftragsvolumen von 146 Millionen Euro. Wir sind besonders stolz, in Deutschland erstmalig Strecken mit Doppelstocktriebzügen befahren zu können.", so ODEG-Geschäftsführerin Ute Flügge.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hatte im Sommer 2009 zwei Lose aus dem Stadtbahnnetz neu an die ODEG vergeben. Die ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, ein Tochterunternehmen der BeNEX GmbH und der Arriva Deutschland GmbH, wird den Betrieb auf dem Stadtbahnnetz in zwei Etappen aufnehmen:
• Die Linie RB33 zwischen Berlin-Wannsee und Jüterbog (698.000 Zugkm p.a.), die Regionalbahn-Linie RB35 zwischen Fürstenwalde (Spree) und Bad Saarow Klinikum (ca. 173.000 Zugkm p.a.) sowie die RB51 zwischen Brandenburg an der Havel und Rathenow (429.000 Zugkm p.a.) werden zum Fahrplanwechsel im Dezember 2011 den Betrieb aufnehmen.
• Die Regionalexpress-Linie RE2 zwischen Stendal - Rathenow - Berlin und Cottbus (2.863.000 Zugkm p.a.) sowie die Regionalexpress-Linie RE4 zwischen Wismar - Wittenberge - Berlin und Jüterbog (3.014.000 Zugkm p.a.) folgen zum Fahrplanwechsel 2012.
Insgesamt umfasst die Bestellung für die ODEG 16 vierteilige elektrische Doppelstocktriebzüge vom Typ Stadler Dosto, einen einteiligen Dieseltriebwagen Typ Regio-Shuttle RS1 sowie sechs zweiteilige Dieseltriebwagen Typ GTW 2/6. Die Fahrzeuge Regio- Shuttle RS1 sowie GTW 2/6 sollen ab Fahrplanwechsel 2011 auf den Regionalbahn-Linien zum Einsatz kommen, im Jahr 2012 folgen die Doppelstocktriebzüge auf den beiden Regionalexpress-Strecken.
Am 27. Juli 2009 gewann die ODEG die Lose 2 und 4 der Stadtbahnausschreibung mit insgesamt 7,2 Millionen Zugkilometern. Im Oktober 2008 hatten Brandenburg sowie die Länder Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern die Verkehrsleistungen des sogenannten Netzes Stadtbahn mit ca. 22,9 Millionen Zugkilometern ausgeschrieben (Pressemeldungen Arriva/ODEG, 13.01.10).

12 Januar 2010

Frankfurt/Oder: Knapp elf Millionen Fahrgäste Von Annette Herold Rund 10,8 Millionen Menschen sind im vergangenen Jahr in Frankfurt mit Stadtbus oder Straßenbahn gefahren. Die Fahrgastzahlen seien damit seit zehn Jahren trotz des Bevölkerungsrückgangs stabil, sagte Michael Ebermann, Geschäftsführer der Stadtverkehrsgesellschaft SVF., aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Frankfurt+%2528Oder%2529/id/311277

Rund 10,8 Millionen Menschen sind im vergangenen Jahr in Frankfurt mit Stadtbus oder Straßenbahn gefahren. Die Fahrgastzahlen seien damit seit zehn Jahren trotz des Bevölkerungsrückgangs stabil, sagte Michael Ebermann, Geschäftsführer der Stadtverkehrsgesellschaft SVF. In diesem Jahr beteiligt sich die SVF nach seinen Worten an einem Projekt zur Entwicklung elektronischer Fahrscheine. Für eine grenzüberschreitende Nahverkehrsverbindung bedürfe es einer politischen Entscheidung.
Der Geschäftsführer der Stadtverkehrsgesellschaft sieht den öffentlichen Nahverkehr in Frankfurt auf einem guten Wege. Trotz zurückgehender Einwohnerzahlen sei die Zahl der Fahrgäste in den vergangenen zehn Jahren stabil geblieben, sagte Michael Ebermann gestern. Zudem schneide die SVF in Sachen Kundenzufriedenheit überdurchschnittlich gut ab: Bei einer Befragung innerhalb des Verkehrsverbundes ...

S-Bahn + Regionalverkehr: Sie fahren, sie fahren nicht ... Ulrich Paul Schnee und Eis haben gestern den S-Bahnverkehr in der Stadt sowie den Regionalverkehr teilweise erheblich behindert. Es kam zu Zugausfällen und Verspätungen. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0112/berlin/
0044/index.html

Schnee und Eis haben gestern den S-Bahnverkehr in der Stadt sowie den Regionalverkehr teilweise erheblich behindert. Es kam zu Zugausfällen und Verspätungen. Wegen einer Weichenstörung am Bahnhof Charlottenburg von 5.30 Uhr bis 6.30 Uhr fuhren die Züge der S-Bahn-Linie S 3 nach Angaben eines Bahnsprechers nur zwischen Ostbahnhof und Erkner, die Züge der S 5 verkehrten nur zwischen Strausberg-Nord und Warschauer Straße, die S 75 rollte nur von Wartenberg bis zur Friedrichstraße.
In Heiligensee wurde der Zugverkehr gestern Morgen ebenfalls wegen einer Weichenstörung behindert. In der Zeit von 8.20 Uhr bis 9.30 Uhr konnten zwischen Tegel und Heiligensee keine Züge rollen. Am Ostbahnhof war der Regional- und Fernverkehr von 5.30 Uhr bis 6.14 Uhr gestört. Auch die Strecke des Regionalexpress RE 3 von Berlin nach Stralsund war betroffen. Wegen Schneeverwehungen konnten die ...

S-Bahn: Entschuldigung vor Entschädigung Der Bahnvorstand zeigt sich selbstkritisch, kann aber nicht sagen, wann die S-Bahn-Züge wieder normal unterwegs sind, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0112/berlin/
0012/index.html

Die Kunden der S-Bahn sollen für die Zugausfälle und langen Wartezeiten erneut entschädigt werden. Nur wann und in welcher Höhe, das ist noch unklar. Das für den Personenverkehr der Deutschen Bahn zuständige Vorstandsmitglied Ulrich Homburg sagte gestern bei einer Anhörung vor dem Verkehrsausschuss im Abgeordnetenhaus, dass es vor einer neuen Entschädigung erst eine Einschätzung über die Dauer und den Umfang der Ausfälle bei der S-Bahn geben müsse. Eine von den Grünen vorgeschlagene Preissenkung der Fahrscheine um zehn Prozent, lehnte das DB-Vorstandsmitglied ab. Eine einmalige Aktion sei die bessere Lösung, sagte Homburg.
Vor den Abgeordneten entschuldigte sich der Bahnmanager gestern dafür, dass die S-Bahn nicht wie angekündigt am 13. Dezember den normalen Fahrplan aufgenommen hat. Notwendige technische Untersuchungen an den S-Bahnzügen haben dies verhindert. Wann die S-Bahn wieder den normalen Verkehr aufnehmen wird, konnte ...

Regionalverkehr + Bahnindustrie: Stadler: Größter Auftrag in der Geschichte der Stadler Pankow GmbH

http://www.lok-report.de/

Nach langen Verhandlungen wurde Ende Dezember 2009 der Vertrag über die Lieferung von Fahrzeugen für die Verkehrsausschreibung "Netz Stadtbahn" zwischen der BeNex, der Arriva und Stadler Pankow unterschrieben. Das Auftragsvolumen gesamt beträgt ca. 146 Mio. Euro.
Der Auftrag beinhaltet die Lieferung von 16 vierteiligen elektrischen Doppelstocktriebzügen Typ Dosto, einem einteiligen Dieseltriebwagen Typ Regio-Shuttle RS1 sowie sechs zweiteiligen Dieseltriebwagen Typ GTW 2/6.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat Mitte des Jahres 2009 die Verkehrsleistungen auf dem Stadtbahnnetz vergeben. Aufgeteilt in 4 Lose erhielt die ODEG für das Los 2 und 4 den Zuschlag.
Die ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, ein Tochterunternehmen der BeNEX GmbH (Hamburger Hochbahn AG und Babcock&Brown Public Partnership) und der Prignitzer Eisenbahn GmbH (Arriva-Gruppe), wird den Betrieb auf dem Stadtbahnnetz, d.h. den Strecken RE2, RE4, RB 35, RB 33 und RB 51 in Berlin/Brandenburg in Etappen aufnehmen. Zum Fahrplanwechsel 2011 werden die Fahrzeuge Typ Regio-Shuttle RS1 sowie GTW 2/6 Ihren Betrieb aufnehmen, im Jahr 2012 wird der Doppelstocktriebzug zum Einsatz kommen.
"Hierbei handelt es sich um den größten Auftrag, den wir bisher in Pankow erhalten haben", erläutert Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. "Wir sind sehr stolz, Fahrzeuge für die Region Berlin/Brandenburg zu bauen. Mit dem Auftrag haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein geschafft. Unser neues Produkt, der Doppelstocktriebzug auf der Basis unseres bewährten FLIRT hat den Einstieg in den deutschen Markt geschafft," so Daum weiter, "damit werden wir unseren Produktionsstandort in Berlin-Pankow weiter ausbauen können. Weiterhin planen wir, zukünftig den Aufbau einer eigenen Rohbaufertigung in der Region."
Der neu entwickelte vierteilige Doppelstocktriebzug verfügt über insgesamt 420 Sitzplätze, von denen 24 Stück in einem 1. Klasse Bereich untergebracht sind. Vier Rollstuhlstellplätze sowie 36 ausgewiesene Fahrradstellplätze sind in dem geräumigen Innenraum ebenfalls untergebracht, wie auch drei WCs, von denen eines als barrierefreies großes WC ausgeschildert ist.
Bei dem Regio-Shuttle RS1 handelt es sich um ein einteiliges, diesel-mechanisches Fahrzeug in Niederflurausführung. Der Regio-Shuttle RS1 verfügt über 71 Sitzplätze, zwei Rollstuhlstellplätze sowie über die Möglichkeit, bis zu 10 Fahrräder zu transportieren. Der Antrieb erfolgt über zwei Dieselmotoren, die den aktuellsten Ansprüchen an die umweltfreundliche Abgasemission (Stage III b) entsprechen. Der helle, freundliche Fahrgastbereich verfügt darüber hinaus über ein barrierefreies WC und ein modernes Fahrgastinformationssystem.
Der GTW 2/6 ist ein diesel-elektrisches Fahrzeug, dessen zwei Motoren in einem Antriebsmodul zwischen den Fahrgastbereichen liegen. Der Zweiteiler bietet 100 Sitzplätze, ein barrierefreies WC sowie eine moderne Fahrgastinformation. Wie auch im Regio-Shuttle RS1 wurden zwei Rollstuhlstellplätze sowie die Fahrradmitnahmemöglichkeit (ebenfalls bis zu 10 Stück) berücksichtigt.
Bei allen Fahrzeugtypen wurden die Belange der in Ihrer Mobilität eingeschränkten Personen berücksichtigt. So befinden sich an den Türen Spaltüberbrückungen, es sind großzügige, barrierefrei erreichbare Flächen angeordnet und entsprechend gestaltete Kommunikationseinrichtungen vorgesehen (Pressemeldung Stadler, 12.01.10).

11 Januar 2010

allg.: Eiszapfen und verklemmte Weichen Sturmtief "Daisy" ist an der Hauptstadt vorbeigeflogen / Kaum Verkehrsbehinderungen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0111/berlin/
0023/index.html

Wir können uns nicht beklagen", so fasste BVG-Sprecherin Petra Reetz gestern zusammen, was Sturmtief "Daisy" auf Berlins Straßen und Schienen am Wochenende angerichtet hatte. Größere Behinderungen blieben aus. Der Verkehr rollte einigermaßen problemlos. Gerechnet hatten die Betreibergesellschaften der Verkehrsunternehmen mit Chaos. Daran gemessen gab es nur Kleinigkeiten. "Wir hatten eine ausgefallene Weiche an der M1", so Reetz. Gegen 22.45 Uhr blockierte am Sonnabend die Weiche den Schienenverkehr an der Spandauer Brücke für eine halbe Stunde. Ein Wartungsfahrzeug machte die Weiche flott. Auch an der M8 klemmte eine Verbindung. Diese konnte der Straßenbahnfahrer selbst wieder freirütteln. Busse hatten am gesamten Wochenende Verspätungen, weil die Kreuzungen glatt waren und die Wagen nur im Schritttempo vorankamen.
Taxis waren am Sonnabend kaum unterwegs. Viele Fahrer hatten wohl damit ...

09 Januar 2010

S-Bahn + U-Bahn + BVG: U-Bahnen sollen auf S-Bahn-Gleis rollen Sensationeller SPD-Plan zur Rettung des Nahverkehrs, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
berlin/
u-bahnen_sollen_auf_s-bahn-gleis_rollen/151620.php

Berlin - Sollte das endlich der rettende Einfall sein? Berlin übernimmt den Chaos-Laden S-Bahn, die BVG bringt Ordnung in den Katastrophen-Betrieb. Mehr noch: Ihre U-Bahnen könnten sogar auf den Gleisen der S-Bahn fahren! Die SPD macht schon Pläne ...
Die gleiche Stromversorgung haben U-Bahn und S-Bahn immerhin: 750 Volt Gleichstrom über seitliche Stromschienen. So gäbe es eigentlich nur zwei kleine Hürden, die dem unverhofften Rettungs-Vorhaben im Wege stehen: „Die Wagenkästen der U-Bahn sind 2,65 Meter breit, die der S-Bahn allerdings drei Meter“, erklärt Christian Gaebler (45), Fraktions-Geschäftsführer der Berliner SPD. Das Problem: „Es bliebe eine rund 18 Zentimeter große Lücke zwischen Bahnsteig und Fahrzeug.“ Dafür müsste erst noch eine Lösung gefunden werden, zum Beispiel ausfahrbare Plattformen.
Die andere Schwierigkeit dürfte einigen Papier-Kram verursachen: S-Bahn und U-Bahn ...

Straßenverkehr + Straßenbahn + Bus: Infos über Baustellen aus dem Container Straßensanierung in Pankow dauert bis 2012, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0109/berlin/
0113/index.html

Es sind zwar nur 450 Meter Strecke, doch schon jetzt gilt der Umbau der Berliner Straße in Pankow als "die komplizierteste Baumaßnahme im Bezirk", sagt Pankows Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne). Bis zum Jahr 2012 wird der Abschnitt zwischen Granitzstraße und Breite Straße komplett saniert: Straßenbahngleise, Haltestellen, Leitungen für Wasser und Gas werden erneuert. 11 Millionen Euro kostet der Umbau, bis Ende 2011 müssen Anwohner und BVG-Fahrgäste am wichtigen Verkehrsknotenpunkt mit enormen Einschränkungen rechnen. U- und S-Bahn halten dort, auch Straßenbahnen und Busse. Die Zustände seien "fast nicht zumutbar", sagt Kirchner.
Also sollen die Pankower wenigstens umfangreich über das komplexe Bauprogramm informiert werden. Seit Freitag steht dafür ein zwölf Meter langer Überseecontainer auf dem Garbaty-Platz an der Berliner Straße, Ecke Florastraße. Draußen hängen ...

S-Bahn: Eine Entschuldigung, aber nicht mehr Züge Die S-Bahn zeigt sich reumütig und will angeblich alles tun, um ihre Fahrgäste wieder zufriedenzustellen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0109/berlin/
0041/index.html

Die S-Bahn versucht zu retten, was zu retten ist. Einen Tag nachdem Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) angedroht hat, den Vertrag mit der S-Bahn wegen der Zugausfälle nicht mehr zu verlängern, gelobte S-Bahnchef Peter Buchner am Freitag Besserung. Für die Fahrgäste der S-Bahn habe das Jahr nicht gut begonnen, da gebe es "nichts zu beschönigen", sagte Buchner. Dafür entschuldige er sich. Und er versprach: "Wir tun alles, was finanziell, personell und technisch möglich ist, um den Fahrgästen einen akzeptablen Betrieb anbieten zu können."
Dann zählte Buchner auf, wie die S-Bahn die Krise bewältigen will: durch mehr Personal und die Öffnung weiterer Werkstätten. Mehr als 300 Beschäftigte hat die S-Bahn für eine Übergangszeit bereits als Verstärkung geholt - aus anderen Bereichen der Deutschen Bahn und von außerhalb des Unternehmens. Darunter sind 160 zusätzliche Mitarbeiter für die Instandhaltung der S-Bahn-Züge. 35 Mitarbeiter ...

Straßenbahn: Defekte Ampel: Straßenbahn entgleist Fahrgäste unverletzt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0109/berlin/
0149/index.html

An der Kreuzung Mollstraße/Ecke Otto-Braun-Straße in Mitte ist am Freitagmorgen eine Straßenbahn der Linie M8 in Richtung Schwartzkopffstraße aus den Schienen gesprungen. Fahrgäste wurden nicht verletzt. Für anderthalb Stunden war der Bahnverkehr auf der Strecke behindert. Ein Kran hob die Bahn am Vormittag wieder auf die Schienen. Die BVG richtete Ersatzverkehr mit Bussen ein und leitete den Bahnverkehr um. Nach der Auswertung der sogenannten Black Box in der Bahn ist offenbar ein Defekt an der ...

08 Januar 2010

Obus + Eberswalde: BBG bezahlt Millionen für neue O-Busse, aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Bernau/id/310736

Bernau/Eberswalde (MOZ) Für die Anschaffung neuer Oberleitungsbusse gibt die Barnimer Busgesellschaft in den kommenden Jahren über acht Millionen Euro aus. Ein um die Hälfte billigeres Angebot wurde aus formalen Gründen abgelehnt.

Von Oliver Köhler
Die Oberleitungsbusse, die seit Jahrzehnten schon durch die Straßen der Kreisstadt fahren, sind eines der Aushängeschilder der BBG. Doch die Flotte ist mittlerweile in die Jahre gekommen, muss deshalb ausgewechselt werden. Den Zuschlag für zwölf neue Fahrzeuge, die in dieser Woche in Eberswalde vorgeführt wurden, bekam die Firma Solaris für insgesamt fast 8,2 Millionen Euro.
Dass die Neuanschaffung auch für die Hälfte billiger möglich gewesen wäre, behauptet nun die weißrussische Firma Belkommunmash, die sich bei der Ausschreibung ...

S-Bahn: Strecken, die ausgeschrieben werden können Das S-Bahn-Netz kann in drei Teilnetze getrennt werden, die sich weitgehend eigenständig befahren lassen: in den Verkehr auf der Ringbahn, auf der Stadtbahn und auf der Nord-Süd-Bahn., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0108/berlin/
0068/index.html

Das S-Bahn-Netz kann in drei Teilnetze getrennt werden, die sich weitgehend eigenständig befahren lassen: in den Verkehr auf der Ringbahn, auf der Stadtbahn und auf der Nord-Süd-Bahn. Jedes dieser Teilnetze könnte nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ausgeschrieben werden. Die Fahrgäste sollen das gesamte Netz mit einem Fahrschein nutzen können.
Kriterien für eine Auswahl der Teilnetze sind: 1. Das Netz soll ausschließlich mit den neu anzuschaffenden S-Bahn-Wagen bedient werden können. 2. Sowohl das ausgewählte Netz als auch das übrige Netz müssen jeweils wirtschaftlich zu betreiben sein. 3. Es soll sich um ein zusammenhängendes Netz handeln. Überlagerungen mit anderen Streckenabschnitten sind jedoch unumgänglich. 4. In den Teilnetzen muss es Werkstätten geben.
Die Absicht zur Ausschreibung der Teilnetze muss spätestens im Februar ...

S-Bahn: Eine überfällige Entscheidung ULRICH PAUL meint, dass es Zeit wurde, härter auf das S-Bahn-Chaos zu reagieren. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0108/berlin/
0061/index.html

Na endlich! Lange hat eine angemessene Reaktion des Senats auf das S-Bahn-Chaos auf sich warten lassen. Gestern nun hat Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer das einzig Richtige getan und dem Bahnkonzern angedroht, einen Teil des S-Bahn-Betriebs in Berlin auszuschreiben. Recht so. Nur unter der Androhung, der Bahn einen Teil des millionenschweren Auftrages zu entziehen, wird sich bei der S-Bahn vielleicht etwas zum Positiven ändern. Falls nicht, muss es nach einer Ausschreibung eben ein anderer Anbieter richten. Oder das Land Berlin übernimmt die S-Bahn, um sie der BVG zu übertragen. Auch das wäre denkbar.
Leider hat die S-Bahn ein Jahr nach Beginn der Chaos-Tage mittlerweile jeden Kredit bei ihren Kunden verspielt. Ebenso das für den Personenverkehr zuständige Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn, Ulrich Homburg. Den Ankündigungen und Versprechen, bald wieder mehr Züge fahren zu lassen, folgten mit ...

S-Bahn-Netz komplett ausschreiben – Landeseigenen Betrieb verhindern

http://www.lok-report.de/

Für die IHK Berlin gehen die Pläne des Senats zur Teilausschreibung des Berliner S-Bahn-Netzes in die falsche Richtung. „Wir fordern eine Ausschreibung für das gesamte Streckennetz und im Sinne der S-Bahn-Kunden einen fairen Wettbewerb“, erklärte heute der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Christian Wiesenhütter. Deshalb kämen auch ein Kauf durch das Land oder eine staatliche Führung des S-Bahn-Betriebes nicht in Frage.
Die ersten Ansätze eines Umdenkens des Berliner Senats seien zwar erfreulich, betonte Wiesenhütter. Eine Teilausschreibung des Netzes mache aber angesichts der riesigen Probleme der Bahn-Tochter nur wenig Sinn. Notwendig sei eine Ausschreibung des gesamten Streckennetzes in sinnvollen Streckenbündeln. Nur durch Wettbewerb seien steigende Qualität und Kundenzufriedenheit bei gleichzeitig akzeptablen Preisen zu haben.
Überlegungen des Landes Berlin, die S-Bahn zu kaufen und unter dem Dach der hoch verschuldeten BVG zu betreiben, seien wirtschaftspolitischer Unsinn, kritisierte der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer. Zum einen müsste neben dem Kaufpreis auch Geld für den laufenden Betriebes aufgebracht werden. Dies sei für Berlin angesichts der Milliarden-Schulden nicht möglich. Und außerdem werde aus zwei Kranken nicht automatisch ein Gesunder, so Wiesenhütter weiter. Die Abhängigkeit des Landes von dann nur noch einem großem Verkehrsunternehmen wäre fatal. Das habe der wochenlange BVG Streik im Jahr 2008 plastisch verdeutlicht.
Positiv hingegen seien Forderungen des Senats an den Bund als Bahn-Eigentümer zu bewerten, Fahrzeuge auf Netzen mit speziellen technischen Anforderungen - wie im Fall der S-Bahn Berlin – grundsätzlich den Ländern zur Verfügung zu stellen. Das bedinge aber auch in diesem Falle die

S-Bahn: Geschäftsführung und Betriebsrat der S-Bahn Berlin stellen Maßnahmenpaket zur Stärkung der betriebsnahen Instandhaltung und Verbesserung des Verkehrsangebots vor

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20100108.html

(Berlin, 8. Januar 2010) Der Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, Peter Buchner, und der Vorsitzende des Betriebsrats, Heiner Wegner, haben am Freitag ein gemeinsames Maßnahmenpaket zur Steigerung der Fahrzeugverfügbarkeit in den kommenden Wochen vorgestellt.

Wesentliche Bestandteile sind ein schlüssiges Werkstattkonzept zur Stärkung der betriebsnahen Instandhaltung sowie konkrete Verbesserungen bei Arbeitsstrukturen und -prozessen. Auch entsprechende Anpassungen der Ressourcen wurden vereinbart. Dazu gehört unter anderem die temporäre Unterstützung der S-Bahn-Belegschaft durch mehr als 300 zusätzliche Mitarbeiter aus anderen DB-Bereichen und von außerhalb der Bahn, davon rund 160 in der Fahrzeuginstandhaltung. Neben der bereits 2009 erfolgten Festeinstellung von 22 Auszubildenden, werden im Januar 2010 weitere 19 Azubis der S-Bahn Berlin übernommen.

Zur schnellstmöglichen Beseitigung der momentanen Fahrzeugengpässe wurde zudem in vielen Bereichen der schweren Instandhaltung Schichtdienst eingeführt. Neben der Bestandsgarantie für die Werkstatt Schöneweide bis 2017 wurde zudem der Standort Erkner ebenfalls für die Instandhaltung reaktiviert. Ab 11. Januar 2010 wird stufenweise die betriebsnahe Instandhaltung im Werk Friedrichsfelde aufgenommen. Schließlich wird im Werk Oranienburg zur Zeit ein 24 Stunden-Betrieb aufgebaut.

"Dass Betriebsrat und Geschäftsführung an einem Strang ziehen, ist nicht nur ein wichtiges Signal nach innen", sagt Peter Buchner, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin. "Es verdeutlicht auch unseren Kunden und dem Besteller, dass wir alles dafür tun, um die verkehrlichen Beeinträchtigungen schnell zu beenden und den guten Ruf der S-Bahn wieder herzustellen."

"Die getroffenen Entscheidungen sind ein deutliches und richtiges Signal für die Kolleginnen und Kollegen und die Zukunft unserer S-Bahn", betonte Heiner Wegner, Vorsitzender des Betriebsrats der S-Bahn Berlin.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG