31 Juli 2010

Bahnhöfe: Lichtspiele für die Fahrgäste Architekten entdecken Brandenburgs Landbahnhöfe. In einige Stationen zieht wieder Leben ein, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0731/brandenburg/
0028/index.html

FALKENBERG/ELSTER. Bislang gab es für die Freunde moderner Architektur keinen Anlass, in den Süden Brandenburgs zu reisen. Doch das könnte sich ändern. Denn Politiker und Planer haben sich zusammengetan, damit dort ein ganz besonderes Bauwerk entstehen kann. Die Außenwände werden mit schimmernden Alu-Lamellen verkleidet. Unter dem Vordach schafft eine Fassade aus Holz eine heimelige Atmosphäre. Aus Holz wird auch die Kassettendecke sein, die von hundert Leuchtstoffröhren mit pulsierenden Lichtspielen indirekt angestrahlt wird. Geht es um ein Museum? Oder um ein Designerhotel? Nein: um einen Kleinstadtbahnhof. Das künftige Empfangsgebäude von Falkenberg/Elster ist das auffälligste Beispiel dafür, dass sich auf Brandenburgs Stationen etwas tut - wenn auch längst nicht auf allen.
Der Architekt und Lichtdesigner Christoph Wagner hat sein Büro in Berlin-Kreuzberg, er hat schon in New York, Kalifornien und in Spanien gearbeitet. Doch sein jetziges ...

Tarife + Regionalverkehr: Fahrschein von Berlin nach Stettin für nur 10 Euro

http://www.lok-report.de/

Der Preis für die Fahrt zwischen Berlin und Stettin wird ab 1. August um 40 Prozent gesenkt. Die Einzelfahrt kostet künftig statt 16,70 Euro nur noch 10 Euro. Ab Dezember 2010 wird es zudem eine zusätzliche Direktverbindung zwischen Berlin und Stettin geben.
Für Bahnreisende zwischen den Metropolen Berlin und Stettin gibt es ab August den preisgünstigen 10 Euro-Fahrausweis. Damit die Bahnverbindung eine echte Alternative zum Minibus- und Autoverkehr wird, wurde der Fahrpreis für eine Strecke um 40 Prozent gesenkt.
Die Einzelfahrt im Ermäßigungstarif Berlin - Stettin kostet ab dem 1. August 7,50 Euro, ein Angebot zum Beispiel für Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahren sowie für Inhaber der BahnCard 25, der BahnCard 50 oder der polnischen REGIOkarta.
Auch der Preis der Tageskarte (eine Hin- und Rückfahrt) wurde auf 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) gesenkt. Fahrgäste, die am selben Tag wieder zurück fahren, sparen sich dadurch den Kauf der Rückfahrkarte vor Ort.
Die Einzelfahrausweise und Tageskarten des VBB-Tarifs von und nach Stettin werden auch im Stettiner Stadtverkehr anerkannt. Ohne einen weiteren Fahrausweis lösen zu müssen, können die Fahrgäste damit also zusätzlich die örtlichen Straßenbahnen und Busse nutzen.
Der VBB und die DB Regio bewerben dieses neue Angebot gemeinsam mit einer Kampagne, die hauptsächlich in Stettin zu sehen sein wird.
Für die Verbindungen von Potsdam und Berlin Schönefeld Flughafen nach Stettin kostet die Einzelfahrt 11,40 Euro, im Ermäßigungstarif 8,50 Euro und die Tageskarte 22,80 Euro.
Um die Verbindung weiter aufzuwerten wird sich zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 zudem das Zugangebot verbessern. Insgesamt wird es dann täglich jeweils drei Direktverbindungen auf der Strecke zwischen Berlin und Stettin geben. Dadurch können Reisende künftig beide Städte morgens, mittags und abends ohne umzusteigen gut erreichen. Die Fahrzeit beträgt in der Regel weniger als zwei Stunden.
Übrigens: Auch von Berlin nach Gorzów gibt es günstige Angebote im VBB-Tarif. Der Einzelfahrausweis Berlin - Gorzów kostet 10,50 Euro, die Tageskarte 21 Euro. Die Nutzung der Straßenbahn- und Buslinien in Gorzów ist ebenfalls inklusive (Pressemeldung VBB, 31.07.10).

S-Bahn: Senat erschwert Rückkehr zum alten S-Bahn-Fahrplan

http://www.lok-report.de/

Seit der großen S-Bahn-Krise im Jahr 2009 dauert die Rückkehr zum Normalbetrieb länger als geplant bzw. erhofft. Auch die Absicht der S-Bahn GmbH, zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 zumindest den vollständigen Fahrplan wieder fahren zu können, wenn auch mit teilweise kürzeren Zügen, wird sich nicht realisieren lassen. Daran ist allerdings der Berliner Senat mitschuldig.
Seit Monaten wird gestritten, ob der Einsatz langer Züge oder das Fahren aller fahrplanmäßigen Züge, wenn auch mit weniger Wagen, wichtiger ist.
Der Berliner Senat verlangt von der S-Bahn GmbH, dass sie dem Einsatz von 8-Wagen-Zügen auf der S7 Potsdam - Ahrensfelde Vorrang einräumt vor der Wiederherstellung einer dichten Zugfolge im Berufs-verkehr auf Abschnitten der Linien S1, S3 und S5.
Der Fahrgastverband IGEB hält die Rückkehr zum vollständigen Fahrplanangebot aus Fahrgastsicht für wichtiger und bekräftigt jetzt seine Kritik an der Prioritätensetzung des Senats, weil diese Frage nicht nur für die sogenannte Hochfahrstufe des S-Bahn-Betriebs im Dezember 2010 relevant ist, sondern weit darüber hinaus Bedeutung haben wird. Denn der Fahrgastverband IGEB hält es für unwahrscheinlich, dass die S-Bahn GmbH die vom Senat geforderte und vertraglich vereinbarte Zahl von 562 Viertelzügen und ab BBI-Eröffnung 575 Viertelzügen (ein Viertelzug hat zwei Wagen) in den nächsten Jahren einsetzen kann.
Deshalb wird sich die Frage nach der richtigen Prioritätensetzung noch über Jahre stellen - so lange, bis neue Fahrzeuge zur Verfügung stehen.
Eine richtige Prioritätensetzung erwartet die Fahrgäste bei der nächsten für den Herbst geplanten Hochfahrstufe. Dann soll endlich der vom Fahrgastverband IGEB bereits am 16. Mai geforderte 10-Minuten-Takt auf dem südlichen Abschnitt der S25 wiederhergestellt werden - und zwar nicht nur bis Lichterfelde Süd, sondern bis Teltow Stadt. Die Taktverdichtung bis zum S-Bahnhof Teltow Stadt hatte das Land Brandenburg bereits vor Beginn der großen S-Bahn-Krise für den 31. August 2009 bestellt. Zusammen mit der bevorstehenden Neuordnung des Busnetzes in Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf erhält dieser über 60.000 Einwohner zählende Raum damit endlich ein besseres Nahverkehrsangebot (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 31.07.10).

30 Juli 2010

Regionalverkehr: Geänderter Fahrplan für RE 11 vom 2. bis 6. August

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20100730.html

(Berlin, 30. Juli 2010) Wegen Arbeiten an den Kabelanlagen der Bahn werden vom 2. bis 6. August jeweils von 7.30 bis 21.30 Uhr die meisten Züge zwischen Cottbus und Peitz Ost durch Busse ersetzt.

Die Busse fahren in Cottbus 16 Minuten früher ab und erreichen in Peitz Ost die planmäßigen Züge Richtung Frankfurt (Oder). In der Gegenrichtung kommen die Busse in Cottbus später an.

Die Beförderung von Fahrrädern ist ausgeschlossen, Kinderwagen werden in beschränktem Umfang transportiert.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr: Geänderter Fahrplan für RE 18 vom 2. bis 5. August

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20100730a.html

(Berlin, 30. Juli 2010) Wegen Arbeiten an den Kabelanlagen der Bahn werden vom 2. bis 5. August jeweils von 8.30 bis 17.30 Uhr die Züge zwischen Cottbus und Drebkau durch Busse ersetzt.

Die Busse fahren in Cottbus bis zu 14 Minuten früher ab und erreichen in Drebkau die planmäßigen Züge Richtung Dresden.

In der Gegenrichtung kommen die Busse in Cottbus bis zu 14 Minauten später an. Die Beförderung von Fahrrädern ist ausgeschlossen, Kinderwagen werden in beschränktem Umfang transportiert.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich können die Informationen auch mit dem Mobiltelefon unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abgerufen werden.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Tarife + Bahnverkehr: Neu für Kurzentschlossene: Spontan mit DB und L’TUR in attraktive deutsche Städte / Einfache Fahrt für 24 Euro Überspringen: Neu für Kurzentschlossene: Spontan mit DB und L’TUR in attraktive deutsche Städte / Einfache Fahrt für 24 Euro Ab 1. August exklusiv bei L’TUR / Angebot gilt für ICE und IC/EC in der 2. Klasse / Alle zwei Wochen mit wechselnden Reisezielen

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/ubp/
p20100730.html

(Berlin/Baden-Baden, 30. Juli 2010) Ab dem 1. August können sich Kurzentschlossene auf ein neues Angebot freuen. Gemeinsam mit dem Reiseveranstalter L’TUR bietet die Bahn für 24 Euro ein Online-Ticket in beliebte deutsche Städte an und nimmt damit den Trend zu Kurzurlauben auf.

Alle 14 Tage wird ein spannendes Reiseziel ins Internet gestellt. Den neuen Preisknüller gibt es exklusiv online unter www.ltur.de.

Das Online-Ticket gilt für eine einfache Fahrt in der 2. Klasse ausschließlich in Fernverkehrszügen (ICE und Intercity/Eurocity). Es besteht Zugbindung. Weitere Ermäßigungen sowie Umtausch und Erstattung der Tickets sind ausgeschlossen. Das Angebot kann frühestens drei Tage und spätestens einen Tag vor Fahrtantritt gebucht werden, solange der Vorrat reicht.

Den Anfang macht die Hansestadt Bremen, Heimatstadt der weltberühmten Bremer Stadtmusikanten. Die bewegte Geschichte dieser mehr als 1.200 Jahre alten Stadt an der Weser spiegelt sich in ihrer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten wider wie zum Beispiel der Steinerne Roland, das historische Schnoorviertel oder die berühmte Böttgerstraße. Buchungszeitraum für Bremen ist vom 01. bis 14.08.2010.

Das Angebot ist ausschließlich online unter www.ltur.de buchbar. Genaue Bedingungen und Informationen gibt es unter der Bahn-Hotline 0180 5 99 66 33*

*14 ct/Min. aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 42 ct/Min.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Bahnverkehr: BMVBS: Neubau der Eisenbahnbrücke Horka bei Besuch in Polen beschlossen

http://www.lok-report.de/

Bei Gesprächen mit seinem polnischen Amtskollegen Cezary Grabarczyk in Warschau unterstrich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer am 29.07.10 die Bedeutung der grenzüberschreitenden Mobilität für die deutsch-polnischen Beziehungen.
...

Auch die Eisenbahnverbindung Berlin - Stettin soll nach langjährigen Verhandlungen verbessert werden. Die Minister wollen einen entsprechenden Vertragsabschluss noch in diesem Jahr erreichen. Die Strecke soll wegen ihrer Bedeutung gesamt ins transeuropäische Verkehrsnetz aufgenommen werden.
...
(Pressemeldung Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, 30.07.10).

29 Juli 2010

Regionalverkehr: DBV zum Wiederaufbau der "Heidekrautbahn"

http://www.lok-report.de/

Der DBV fordert die Länder Berlin und Brandenburg auf, nach über 20 Jahren den Beschluss zum Wiederaufbau zu fassen und endlich die komplette Untersuchung zu veröffentlichen, kurz- und langfristige Ziele verbindlich zu beschließen.
Obwohl bei zahlreichen anderen Projekten beide Länder -- Brandenburg und Berlin -- gut zusammenarbeiten, hakt es beim Bahn- und Busverkehr immer. Die Stadtgrenze -- die zugleich auch Landesgrenze ist -- lebt in den Köpfen der Planer fort. Das ist auch bei der "Heidekrautbahn" so. Angeblich ist die Untersuchung für den Wiederaufbau des seit dem Mauerbau am 13. August 1961 nicht mehr durchgängig befahrbaren Streckenastes fertig. Warum wird sie nicht endlich veröffentlicht? Das Ergebnis der Untersuchung soll über "2" liegen -- jeder für den Verkehr auf diesem Ast eingesetzte Euro bringt also einen doppelten Nutzen. Angesichts dieses hervorragenden Ergebnisses ist es unverständlich, warum immer noch abgewartet wird. Denn beide Länder hätten erhebliche Vorteile: weniger Autoverkehr, weniger Umweltemmissionen, eine gute Erreichbarkeit, mehr umweltverträglichen Tourismus.
Der Wiederaufbau wird noch viele Jahren in Anspruch nehmen. Deshalb sollte das Augenmerk auch auf die kurzfristig machbaren Verbesserungen gerichtet werden. Hierzu zählt nach Einschätzung des DBV-Landesverbandes der Einbau einer Weichenverbindung westlich des Bahnhofs Karow. Über diese Weichenverbindung wäre es möglich, schon jetzt die Züge über ihren heutigen Endbahnhof Karow bis nach Gesundbrunnen zu verlängern. Diese Weichenverbindung könnte innerhalb weniger Wochen eingebaut werden. Es scheint jedoch auch hier der Wille zu fehlen.
Der Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg sieht im Zusammenhang mit der Forderung nach dem Wiederaufbau allerdings auch die Chance, den Schienenverkehr im nordöstlichen Raum komplett neu zu strukturieren und wirksam zu verbessern. Insgesamt vier mögliche Varianten der Anbindung sind denkbar. Mit dazu gehören sollte auf alle Fälle der Bau des Regionalbahnhofs Karower Kreuz am Schnittpunkt von Außenring und der Strecke Bernau -- Gesundbrunnen. Auch die Wiederaufnahme des Zugverkehrs nach Liebenwalde ist -- zumindest für den Tourismusverkehr -- eine interessante Option!
Das ständig vorgebrachte Argument des angeblich fehlenden Geldes sowohl für den Wiederaufbau der Schieneninfrastruktur als auch für die Bestellungen der Zugleistungen sind für den DBV-Landesverband nur vorgeschoben. Die Untersuchung hat doch gezeigt: jede Investition spart Geld -- jeder investierte Euro bringt volkswirtschaftlich 200 % Zinsen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 29.07.10).

28 Juli 2010

Straßenverkehr: Lukrative Blitzer Die Tempomessgeräte im Britzer Autobahntunnel haben ihre Kosten bereits eingespielt Peter Neumann Da, schon wieder ein Auto, das zu schnell fährt. Noch eines. Und noch einer, der sich nicht an das Tempolimit hält! Die schwarzen Blitzer, die im Britzer Autobahntunnel den Verkehr überwachen, haben gut zu tun., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0728/berlin/
0017/index.html

Da, schon wieder ein Auto, das zu schnell fährt. Noch eines. Und noch einer, der sich nicht an das Tempolimit hält! Die schwarzen Blitzer, die im Britzer Autobahntunnel den Verkehr überwachen, haben gut zu tun. Und zwar mit zunehmender Tendenz, wie die neueste Auswertung der Polizei belegt. Danach wurden vom 1. bis zum 11. Juni 15 145 Verfahren eingeleitet, weil die Tempomessgeräte angeschlagen hatten. Das teilte Thomas Goldack, Leiter der Polizei-Pressestelle, gestern der Berliner Zeitung mit. Im Durchschnitt gab es also fast 1 400 Verfahren täglich. Zum Vergleich: Ende Mai, kurz nach der Inbetriebnahme, waren es etwas mehr als tausend pro Tag. Damit zeichnet sich ab, dass die Investition in die Schwarzblitzer rentabel ist.
Die Geräte heißen so, weil ihre Infrarotstrahlen für das menschliche Auge unsichtbar sind. Schließlich sollen die Fahrer nicht vor Schreck gegen die Wand ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Mit der Bahn zur Hanse Sail 2010 nach Rostock Überspringen: Mit der Bahn zur Hanse Sail 2010 nach Rostock Rostocker S-Bahn im kurzen Takt / Zusätzliche Service-Mitarbeiter im Einsatz / Mobile Fahrkartenverkäufer

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20100728.html

(Berlin, 28. Juli 2010) Die Bahn hat sich auf den zu erwartenden Besucheransturm zur Hanse Sail 2010 in Rostock vom 5. bis 8. August gut vorbereitet. Mit kurzen S-Bahntakten und verlängerten Zügen, mit Regional-Express-Zügen von Berlin direkt bis Warnemünde, mit zusätzlichem Servicepersonal und mobilem Fahrscheinverkauf auf den Rostocker Bahnhöfen stellt sich die Bahn auf das Großereignis ein.
...

Sonderfahrplan und zusätzliche Wagen für die Züge aus Berlin und der Rostocker Umgebung

Die Züge der Regional-Express-Linie 5 aus Berlin fahren am Samstag und am Sonntag mit fünf Doppelstockwagen. Zudem werden einige Züge der RE 5 nach/von Warnemünde verkehren.

Am Samstagabend sind zusätzliche Züge zwischen Rostock und Berlin, Wismar und Stralsund unterwegs.

Durch die Verlängerung der Züge zwischen Wismar und Rostock wird für die Besucher eine um 100 Prozent erhöhte Platzkapazität zur Verfügung gestellt. Informationen zu den Fahrplänen zur Hanse Sail gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen und auf Handzettel in den Bahnhöfen sowie in den Zügen.

Weitere Informationen zum Zugangebot gibt es auch unter www.bahn.de/mecklenburg-vorpommern oder beim Kundendialog von DB Regio Nordost unter der Telefonnummer 0385 750 2405.

Am Wochenende erweiterter Fahrkartenverkauf

Für den Erwerb der Bahnfahrkarten erweitern die DB Reisezentren und die DB Agenturen in Rostock Hbf, Güstrow, Warnemünde, Ribnitz-Damgarten und Bützow am Wochenende ihre Öffnungszeiten. Weitere Verkaufsstände haben während der Hanse Sail zusätzlich in Warnemünde und Lütten Klein geöffnet.

In Rostock und Umgebung werden alle Fahrkartenautomaten der Bahn direkt vor dem Hanse Sail-Wochenende einer gründlichen Wartung unterzogen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr: Bahngipfel Sachsen: DB sagt schnellere Verbindung von Dresden nach Berlin verbindlich zu Überspringen: Bahngipfel Sachsen: DB sagt schnellere Verbindung von Dresden nach Berlin verbindlich zu Investitionen von mehr als zwei Milliarden Euro in sächsische Schieneninfrastruktur

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/ssat/
ssat20100728.html

(Dresden, 28. Juli 2010) Auf dem heutigen Bahngipfel in Dresden wurden von der Deutschen Bahn AG und dem Freistaat Sachsen in wesentlichen Fragen der Eisenbahn-Infrastruktur und der Entwicklung des Angebots im Schienenpersonenfernverkehr der DB Übereinstimmung erzielt. So verständigten sich Ministerpräsident Stanislaw Tillich und der Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, mit dem Vorstandsvorsitzenden der DB AG, Dr. Rüdiger Grube, auf Investitionsschwerpunkte und diskutierten zukünftige Vorhaben.

Die DB AG wird in eine leistungsfähigere sächsische Schieneninfrastruktur zwischen 2010 und 2014 rund 2,3 Milliarden Euro investieren. In den Jahren 2005 bis 2009 hatte die DB AG bereits rund 1,8 Milliarden Euro in die sächsischen Schienenwege investiert.

„Eine moderne Schieneninfrastruktur ist das Aushängeschild unseres attraktiven Wirtschaftsstandortes und eine wichtige Voraussetzung für eine umweltfreundliche und zeitgemäße Mobilität. Um dieses Niveau zu halten und gerade im Hinblick auf den wichtigen Ausbau der Anbindung an das europäische Schienennetz sind auch weiterhin erhebliche Kraftanstrengungen aller beteiligten Partner erforderlich", sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich.

Der DB-Vorstand Infrastruktur, Dr. Volker Kefer, stellte dem Freistaat auf dem Bahngipfel erstmals das überarbeitete Ausbaukonzept für die Strecke Dresden–Berlin vor, das vom Freistaat positiv aufgenommen wurde. „Wir haben uns mit dem Bundesverkehrsministerium und dem Freistaat Sachsen darauf verständigt, auf der Basis der vorhandenen Finanzierungsmittel die einzelnen Bauabschnitte sowie die Planungen neu zu priorisieren. So wollen wir beispielsweise durch den Einsatz neuer Sicherungstechnik eine deutliche Reduzierung der Reisezeit bereits mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 erreichen", erklärte Kefer. Der Schwerpunkt des überarbeiteten Bauablaufs liege – vorbehaltlich der Erteilung des Baurechts – in den Jahren 2012 bis 2014. In dieser Zeit sollten die bereits ausgebauten Streckenabschnitte mit moderner Leit- und Sicherungstechnik ausgestattet werden – ein Vorhaben, das eigentlich in einer späteren Baustufe vorgesehen sei. Auf dieser Basis sollten die Züge künftig auf rund 80 Kilometern der insgesamt rund 125 Kilometer langen Ausbaustrecke mit 200 km/h fahren. Im Zuge der neuen Konzeption seien abschnittweise Totalsperrungen während der Bauarbeiten allerdings eine zwingende Voraussetzung.

„Die Strecke Berlin–Dresden ist eine zentrale Eisenbahnstrecke für Sachsen. Der jetzige Zustand ist dringend verbesserungsbedürftig. Unser gemeinsam erklärtes Ziel ist, dass die Strecke mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 zumindest abschnittweise mit 200 km/h befahren werden kann. Damit reduziert sich die Gesamtreisezeit für die Strecke Berlin-Dresden von derzeit über zwei Stunden um mindestens eine halbe Stunde", sagte Tillich. Der Bahnchef sagte dafür heute sein hohes Engagement verbindlich zu.

Darüber hinaus setzt sich die Sächsische Staatsregierung für eine hochleistungsfähige Nord-Süd-Schienenverbindung von den deutschen Seehäfen über die europäischen Städte Berlin, Dresden, Prag und Wien bis Süd- und Südosteuropa ein. Der Bahnchef wies darauf hin, dass hierzu von Seiten des Bundes noch rechtliche und finanzielle Voraussetzungen zu schaffen seien.

„Die Qualität der Verkehrssysteme bestimmt in hohem Maße das nationale Wirtschaftsniveau. Das Wichtigste ist, die Erreichbarkeit zu verbessern, vor allem im grenzüberschreitenden Bereich. Wir wissen: Je besser die Verbindung der großen Zentren, desto höher das Wachstumspotenzial", erklärte Tillich. „Die Nord-Süd-Schienenverbindung als Transeuropäische Verkehrsachse 22 ist erforderlich, um die Entwicklung in Europa nicht zu verpassen. Ansonsten wird nicht nur sprichwörtlich der Zug an Ostdeutschland mit großem Abstand vorbeifahren", so Tillich.

Der Bahn und der Sächsischen Staatsregierung sei bewusst, dass eine Neubaustrecke Dresden–Prag nur langfristig realisiert werden könne. Zum jetzigen Zeitpunkt werde es vielmehr darauf ankommen, dass der Verkehrskorridor durch Ostdeutschland Teil des europäischen Hauptverkehrsnetzes werde sowie in den nationalen Planungen, dem Bundesverkehrswegeplan, Berücksichtigung finde, sagte Tillich. Dafür würden sich beide Seiten gegenüber dem Bund und der EU-Kommission weiterhin engagiert einsetzen.

Ein weiteres wichtiges Thema des Bahngipfels war auch die Entwicklung des Angebots im Schienenpersonenfernverkehr. Hier sicherte die DB dem Freistaat Sachsen zu, am Ziel eines schnellen und hochfrequenten Fernverkehrsangebots in der Region festzuhalten. „Unser Ziel ist es, bis zur Wiederinbetriebnahme der Neigetechnik in unseren ICE-Zügen auf der Basis eines verlässlichen Fahrplans schnelle Fernverkehrs¬verbindungen bei gleichbleibender Frequenz anzubieten. Sobald wir die Neigetechnik wieder in Betrieb nehmen können, werden wir zum gewohnten Fahrplan zurückkehren", so Grube. „Südwestsachsen bleibt vorerst leider nur über die in Leipzig und Dresden vorhandenen Anbindungen an das IC- und ICE-Netz angeschlossen. Für eine industriestarke Region ist dies nicht zufriedenstellend. Deshalb wird sich die Sächsische Staatsregierung auch weiterhin dafür einsetzen, dass der südwestsächsische Raum so schnell wie möglich wieder an das Fernverkehrsnetz angebunden wird", sagte Verkehrsminister Sven Morlok.

Einen wichtigen Meilenstein gab es auch im Hinblick auf die Elektrifizierung des Streckenabschnitts Reichenbach–Hof. So unterzeichneten DB und Freistaat im Rahmen des Bahngipfels eine noch erforderliche Vereinbarung zur Kofinanzierung des Bauvorhabens. Der Freistaat Sachsen beteiligt sich mit 8,9 Millionen Euro am Gesamtinvestitionsvolumen von 120 Millionen Euro. Gleichzeitig appellierten beide Seiten an den Bund und den Freistaat Bayern, die Voraussetzungen für die Fortführung der Elektrifizierung in Bayern zu schaffen. „Die Schließung der Elektrifizierungslücke zwischen Bayern und Sachsen ist eines der wichtigsten Ziele sächsischer Verkehrspolitik. Wir haben ein wichtiges Teilziel erreicht, aber in Hof darf nicht Schluss sein. Nur wenn das Projekt – auch mit Unterstützung Bayerns und des Bundes - weiter vorankommt, wird Südwestsachsen wieder in den Schienenpersonenfernverkehr eingebunden. Auch für den Güterverkehr würden sich damit neue Chancen ergeben", so Verkehrsminister Sven Morlok.

Außerdem bekannten sich DB und Freistaat ausdrücklich zum weiteren Ausbau der Strecke Knappenrode–Horka, die als künftige Güterverkehrsmagistrale eine große Bedeutung insbesondere für die Verkehre von und nach Osteuropa hat. Für die Realisierung dieses Vorhabens bedarf es aber zunächst einer Finanzierungsvereinbarung zwischen Bahn und Bund.

Darüber hinaus haben Freistaat und DB eine engere Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung von nicht mehr betriebsnotwendigen Bahnflächen in Sachsen vereinbart. Ziel beider Seiten ist es, unter Berücksichtigung der Landes- und Kommunalinteressen nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Nutzungsmöglichkeiten für diese Flächen zu finden und umzusetzen. Denkbar sind beispielsweise Flächenverwertungen zur Ansiedlung von Unternehmen sowie für den wachsenden Flächenbedarf im Rahmen ökologischer Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Bereits bis Ende des Jahres soll ein entsprechendes Umsetzungskonzept vorliegen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Messe: Innotrans: Zum ersten Mal mehr als 2.000 Aussteller aus aller Welt

http://www.lok-report.de/

Zwei Monate vor Beginn der InnoTrans 2010 steht bereits fest: Die internationale Leitmesse der Schienen-verkehrstechnik wird in diesem Jahr zum ersten Mal die Marke von 2.000 Ausstellern übertreffen. Und das sogar sehr deutlich: Per 26. Juli 2010 haben bereits 2.150 Unternehmen aus 44 Ländern ihre Teilnahme an der führenden Marketingplattform der Branche zugesagt.
Messedirektor Matthias Steckmann: „Neben diesem deutlichen Zuwachs bei den Ausstellern erwarten wir auch mehr Fachbesucher. So haben sich zum Beispiel aus außereuropäischen Ländern zahlreiche Expertengruppen angemeldet, die sich auf der InnoTrans über Mobilitätslösungen für die Zukunft informieren wollen. Wir als Messeveranstalter stellen uns auf das enorme Interesse aus aller Welt mit einem ganzen Paket neuer und bewährter Services ein. Dazu gehört auch die Öffnung eines weiteren Messeeingangs.“
Bei der Auslastung des Messegeländes wird ebenfalls eine neue Dimension erreicht: Zur InnoTrans 2010 ist das Ausstellungsgelände am Berliner Funkturm erstmals komplett belegt. In allen fünf Messeseg-menten gab es Zuwächse: Railway Technology, Railway Infrastructure, Public Transport, Interiors und Tunnel Construction. Zu den Highlights der Veranstaltung werden auch in diesem Jahr die Fahrzeug-präsentationen auf dem Freigelände gehören. Die 3.500 laufenden Meter der messeeigenen Gleisanlage sind seit langem ausgebucht.
Die InnoTrans 2010 ist nicht nur größer, sondern auch internationaler als ihre Vorgänger. Inzwischen kommen mehr als die Hälfte aller Aussteller aus dem internationalen Raum. So wird zum Beispiel die Präsenz der Aussteller aus den USA und Kanada deutlich wachsen. Kanada ist zum ersten Mal mit einer Gemeinschaftspräsentation dabei. Auch aus dem arabischen Raum und aus Südamerika gibt es zunehmendes Interesse an der InnoTrans. So zeigen zum Beispiel Brasiliens Aussteller erstmals auf einem Gemeinschaftsstand „Flagge“.
Auch die Beteiligung von ausländischen Verbänden und Verkehrsunternehmen ist größer als in den Vorjahren. Von den 31 angemeldeten Verbänden sind 15 nationale Industrieverbände, die auf der InnoTrans die Leistungskraft ihrer Länder präsentieren.
Dazu zählen unter anderem ACRI (Tschechien), Danish Railway Group, MAFEX (Spanien), RIA (Großbritannien), Swerig (Schweden), SWISSRAIL, aus Asien CRIDA (Taiwan), JORSA (Japan) und KORSIA (Südkorea) sowie der Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB). InnoTrans-Premiere hat die American Railway Engineering and Maintenance-of-Way Association (AREMA) aus den USA.
Immer stärker auf der InnoTrans vertreten sind die internationalen Verkehrsunternehmen. In diesem Jahr sind neben Deutsche Bahn, ÖBB (Österreich), SBB (Schweiz) und SNCF (Frankreich) unter anderem auch RTA aus Dubai, Infrabel (Belgien), PKP (Polen) und Russian Railways dabei.
Die InnoTrans 2010 legt auch in qualitativer Hinsicht zu. Während der Fachmesse wird es so viele Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren wie noch nie geben: Die Bandbreite reicht dabei von neuen Hochgeschwindigkeitszügen, über Hybridantriebe für Loks, Innovationen in den Bereichen Sicherheit und Kommunikation bis zu neuen Mobilitätskonzepten. Damit wird die InnoTrans ihren Ruf als führende Innovationsplattform der Branche weiter ausbauen.
Mehr als 1.000 nationale und internationale Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik nehmen an der Eröffnung der InnoTrans 2010 im Berliner Palais am Funkturm teil. Für den internationalen Bahngipfel zum Auftakt der Weltleitmesse für Schienenverkehrstechnik haben der Vizepräsident der EU-Kommission, Siim Kallas, Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, zahlreiche Verkehrsminister aus europäischen und asiatischen Staaten sowie Manager von Bahnherstellern und -betreibern aus der ganzen Welt zugesagt (Pressemeldung Innotrans, 28.07.10).

27 Juli 2010

VBB: Von 60 Helfern bleiben neun übrig Verkehrsverbund muss Begleitservice einschränken Peter Neumann Das drohende Ende ist abgewendet. Der Bus- und Bahn-Begleitservice des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) wird nicht wie befürchtet zum Ende dieses Monats eingestellt, sondern fortgeführt. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0727/berlin/
0057/index.html

Das drohende Ende ist abgewendet. Der Bus- und Bahn-Begleitservice des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) wird nicht wie befürchtet zum Ende dieses Monats eingestellt, sondern fortgeführt. Damit können Senioren, Behinderte und andere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen auch weiterhin Helfer anfordern, die ihnen bei Fahrten mit Bussen und Bahnen in Berlin sowie nach Schönefeld zur Seite stehen. Doch wie schon erwartet muss das Angebot in seinem Umfang deutlich reduziert werden, teilte der VBB gestern mit. Von August an sind pro Tag nur noch wenige Begleitungen möglich - und der Wochenendservice wird vorläufig eingestellt.
Trotz monatelanger Bemühungen ist es dem Verkehrsverbund nicht gelungen, von den zuständigen Jobcentern rechtzeitig die nötigen Bewilligungen zu bekommen, damit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter beschäftigt werden können. Deshalb enden die meisten Arbeitsverträge Ende Juli. Von 60 bleiben nur ...

Bahnhöfe: Bessere Fahrgastinformation für drei Berliner Bahnhöfe Überspringen: Bessere Fahrgastinformation für drei Berliner Bahnhöfe Bis November moderne Zuganzeiger in Lichtenberg, Hohenschönhausen und Ahrensfelde

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20100727.html

(Berlin, 27. Juli 2010) Heute beginnen im Bahnhof Lichtenberg die Arbeiten für eine neue Fahrgastinformationsanlage. Nach Fertigstellung stehen die Stationen Hohenschönhausen und Ahrensfelde auf dem Programm. Die modernen LCD-Anzeiger sind sehr übersichtlich. Durch ein neues Steuerungssystem werden die Informationen technisch zuverlässig angezeigt.

In Lichtenberg werden zunächst die Zugzielanzeiger, die Uhren auf den drei Fernbahnsteigen, der Voranzeiger im Zugangstunnel und die Informationstafel in der Empfangshalle ausgewechselt.

In Hohenschönhausen müssen neue Maste für die Zugzielanzeiger und Zughaltsensoren aufgestellt werden. Wie auch in Ahrensfelde werden die Zugzielanzeiger und Uhren auf den Regionalbahnsteigen ersetzt.

Die Arbeiten auf allen drei Bahnhöfen werden im November dieses Jahres abgeschlossen sein. Reisende sollten bis dahin stärker auf die Ansagen auf den Bahnsteigen achten, da die Fahrgastanzeigen bedingt durch die Bauarbeiten nur eingeschränkt arbeiten.

Die Stationen werden überwiegend mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm der Bundesrepublik modernisiert.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

24 Juli 2010

Taxi + Straßenverkehr: Für 50 Euro vom Hauptbahnhof nach Weißensee Landesamt bekommt weniger Beschwerden über ruppige und betrügerische Taxifahrer. Doch es gibt immer noch krasse Fälle, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0724/berlin/
0041/index.html

Auf den ersten Blick ist es eine gute Nachricht. Die Zahl der Taxi-Fahrgäste, die sich beim Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) über ruppige und betrügerische Fahrer beschweren, ist zurückgegangen. Nachdem die Beschwerden im Jahr 2008 mit 407 einen Rekordwert erreicht hatten, wandten sich im vergangenen Jahr 358 Taxi-Fahrgäste an das Landesamt, weil sie sich schlecht behandelt oder übers Ohr gehauen fühlten. Im ersten Halbjahr 2010 trafen 157 Beschwerden ein. Doch die Behörde warnt davor, aus den Daten zu schließen, dass sich das Berliner Taxigewerbe umfassend und nachhaltig gebessert habe. Dafür seien sie "nicht aussagekräftig", sagt Jutta Hardt vom Landesamt.
Denn längst nicht jeder unzufriedene Fahrgast mache sich die Mühe, eine Beschwerde oder Anzeige zu schreiben. "Oft geschieht das erst nach dem zweiten oder dritten Mal, wenn dem Kunden endgültig ...

22 Juli 2010

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Einschränkungen vom 26. Juli bis 1. Oktober wegen Gleisarbeiten zwischen Prenzlau und Pasewalk

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20100722.html

(Berlin, 22. Juli 2010) Wegen Gleisbauarbeiten zwischen Pasewalk und Prenzlau sind vom 26. Juli bis 1. Oktober folgende Fahrplanänderungen erforderlich:

Einige Züge der Linie RE 3 fallen zwischen Prenzlau und Pasewalk aus und werden durch Busse ersetzt aus. Einige Züge verkehren zu früheren Fahrzeiten.

Frühere Fahrzeiten sowie Schienenersatzverkehr gibt es in oben genanntem Zeitraum auf der Linie RE 9 zwischen Lietzow (Rügen) und Ostseebad Binz. Auf Grund der längeren Fahrzeit des Ersatzverkehrs müssen die Busse bis zu 22 Minuten früher abfahren beziehungsweise kommen in der Gegenrichtung später an.

Einige IC- und EC-Züge fahren von Ostseebad Binz/Stralsund bis Prenzlau bis zu 27 Minuten früher ab und kommen in der Gegenrichtung etwas später an.

Die Reisenden sollten sich vor Antritt der Reise wegen der früheren oder späteren Fahrzeiten rechtzeitig über eventuell frühere Verbindungen informieren.

Die Deutsche Bahn bittet darauf zu achten, dass in den Bussen die Beförderung von Fahrrädern nicht und die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich sind.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 beziehungsweise (0385) 750 2405. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

21 Juli 2010

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Erst die Qual, dann das Vergnügen Die Züge an die Ostsee sind zu voll. Nun reagiert die DB, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0721/berlin/
0061/index.html

Alle Jahre wieder das gleiche Problem: Wenn am Wochenende das Wetter schön ist, stürmen Ostseetouristen und andere Ausflügler die Regionalexpresszüge der Deutschen Bahn (DB) von Berlin in Richtung Norden. Frank Böhnke vom Deutschen Bahnkundenverband Berlin-Brandenburg spricht von "unhaltbaren und chaotischen Zuständen". "Fast alle Züge sind hoffnungslos überfüllt, die Reise wird zur körperlichen und physischen Tortur", kritisiert der Landesvorsitzende. Jetzt hat die DB reagiert. An den Wochenenden setzt sie einen zusätzlichen Zug von Berlin nach Stralsund und zurück ein. Doch er kann nur für Linderung sorgen.
Das Ostseebad Graal-Müritz war das Ziel, das Kristina Kathke und Niels Keding aus Berlin am vergangenen Wochenende per Bahn erreichen wollten. Auf der Hinfahrt am Freitag fiel ein Zug wegen Problemen mit der Klimaanlage aus, der nachfolgende ICE traf mit Verspätung am Südkreuz ein. Am Sonntag war der Zug zurück so voll, dass ...

Straßenverkehr: Forscher: Mit der Autobahn kommt der soziale Abstieg Der Weiterbau der A 100 hätte fatale Folgen, sagt Jutta Matuschek von der Linken. Sie glaubt nicht, dass er 2011 beginnt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0721/berlin/
0030/index.html

Nein, sie hat nicht grundsätzlich etwas gegen Autos. "Ich besitze eine Fahrerlaubnis. Und hin und wieder fahre auch ich Auto", sagt Jutta Matuschek, die Vize-Vorsitzende der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus und oberste Verkehrspolitikerin ihrer Partei in Berlin. Doch wenn es um die Verlängerung der Autobahn A 100 geht, bleibt sie strikt. Auf dieses Projekt könne nicht nur sie, sondern ganz Berlin verzichten, bekräftigt die 49-Jährige. Matuschek fühlt sich von einem Gutachten unterstützt, das die negativen Auswirkungen innerstädtischer Autobahnen auf Wohngebiete aufzeigt. Und sie erwartet nicht, dass der Bau wie angekündigt 2011 beginnt.
Die Friedrichshainerin weiß, dass Autofahrer aus den Ostbezirken die Verlängerung des Rings als Ost-West-Projekt betrachten. Auch der Ostteil müsse an die A 100 angeschlossen werden, sagen sie. "Doch es wäre fatal, die Fehler, die ...

Regionalverkehr + Bahnhöfe: Verjüngungskur für Bahnhof Seelow-Gusow

http://www.lok-report.de/

Brandenburgs Verkehrsstaatssekretär Rainer Bretschneider wird am 20. Juli am Bahnhof Gusow Station machen. Im Oderbruch – dem Gemüsegarten Berlins und zugleich eine der beliebtesten Ausflugsregionen des Landes – soll eine der Visitenkarten des Ortes einer Verjüngungskur unterzogen werden. Denn mit im Gepäck hat Bretschneider einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 650.600 Euro – genug Geld, um die Gesamtinvestition im Umfang von mehr als einer Million Euro in Gusow sicherzustellen.Bretschneider: „Wie bei allen vergleichbaren Projekten des Landes geht es nicht nur um Verschönerung, sondern auch im Verbesserung: Von der Umgestaltung werden Ältere, Menschen mit Behinderungen, aber auch Familien mit Kleinkindern profitieren durch optimierte Umstiegsmöglichkeiten, bessere Wege und eine moderne Beleuchtung.” Das Geld stammt aus dem ÖPNV-Programm des Landes. Zuwendungsempfänger ist das Amt Neuhardenberg.
Das bewilligte Bauvorhaben „Seelow-Gusow, Ausbau Bahnhofsumfeld“ gliedert sich in die Neugestaltung des zentralen Bahnhofsvorplatzes einschließlich Errichtung einer Bushaltestelle nördlich vor dem Bahnhofsgebäude. Weiterhin gehören eine Park&Ride-Anlage mit 70 Stellplätzen, darunter vier Behindertenstellplätze, und eine Bike&Ride-Anlage mit 20 Stellplätzen östlich des Bahnhofsgebäudes dazu. Ausgebaut werden die östliche Zufahrt aus Richtung der B 167 und die westliche Teilzufahrt mit dem Neubau einer Buswendeschleife.
Die Wanderausstellung „Auf den Spuren der Ostbahn in Geschichte und Gegenwart“ wird zum ersten Mal außerhalb der Räume der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) gezeigt.
Der Bahnhof liegt an der von der NEB bedienten Ostbahn. Im Einstundentakt verkehrt die Regional-bahnlinie N 26 zwischen Lichtenberg und Küstrin und ist damit einer der wichtigen Schienenanbindungen zwischen Berlin und Polen.
Gusow - geschichtsträchtig ausgestattet mit dem alten Derfflinger-Schloss - liegt am Rand des Oderbruchs und der Seelower Höhen sowie etwa sechs Kilometer vom Naturpark Märkische Schweiz entfernt. Die Landschaft ist abwechslungsreich und bietet für Erholungssuchende vielfältige Möglichkeiten zur Entspannung und aktiven Erholung.
Theodor Fontane hat dem Ort in seinen „Wanderungen“ ein eigenes Kapitel gewidmet und festgestellt: „Wer hier um die Sommerzeit seines Weges kommt, wenn die Rapsfelder in Blüte stehen und ihr Gold und ihren Duft über das Bruchland hin ausstreuen, der glaubt sich wie durch Zauberschlag in ferne Wunderländer versetzt, von denen er als Kind geträumt und gelesen.“ (Pressemeldung Deutsche Bahn, 21.07.10).

20 Juli 2010

Regionalverkehr: Schneller zur Badewiese Die Forderung nach der Verlängerung der Heidekrautbahn wird lauter, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0720/brandenburg/
0018/index.html

WANDLITZ. Wozu in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt? Wer sich abkühlen will, hat wenige Kilometer nördlich von Berlin die Wahl. Naturliebhaber suchen sich im Wald eine Einstiegsstelle und tauchen ab im klaren Liepnitzsee. Für jene, die mehr Zivilisation brauchen, gibt es das Strandbad Wandlitz (Barnim). Beide Seen haben etwas gemeinsam: Die Züge der Heidekrautbahn halten nahebei. Doch in Berlin fahren sie weitab von der Innenstadt ab, in Karow. Nun setzt sich eine ungewöhnliche Berlin-Brandenburger Koalition dafür ein, dass die mit dem Mauerbau 1961 unterbrochene frühere Strecke der Heidekrautbahn reaktiviert wird. Dann könnten die Züge schon am Gesundbrunnen starten.
Geht es um die Heidekrautbahn, sind sich Politiker verschiedener Couleur einig. "Noch immer liegt das Projekt, die frühere Strecke nach Berlin-Wilhelmsruh wieder aufzubauen und zum Gesundbrunnen zu verlängern, beim Senat auf Eis. Das muss sich ...

19 Juli 2010

Straßenverkehr: Hauptstadt der Fußgänger Länger Grün an Ampeln, Vortritt auf Straßen: Wie der Senat das Gehen bequemer machen will, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0719/berlin/
0023/index.html

Sie sind viele. Und sie werden immer mehr. Ihr Anteil am Verkehr nimmt zu. Doch immer noch fühlen sich Fußgänger vielerorts an den Rand gedrängt. Immer noch müssen sie an Ampeln oft zu lange auf Grün warten, zwingen Gitter sie zu Umwegen. Nun verspricht der Senat Besserung. Berlin soll als erste Metropole Europas einen Generalplan für den Fußverkehr bekommen. Inzwischen ist der Entwurf der "Fußverkehrsstrategie" fertig. Er sieht höhere Ausgaben, zehn Modellprojekte und weitere Verbesserungen vor. Ein Beispiel: "Wir wollen längere Querungszeiten für Fußgänger an Ampeln", sagte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) der Berliner Zeitung. Die Strategie soll noch in diesem Jahr beschlossen werden.
Prenzlauer Berg, am Südende der Schönhauser Allee: Der schmale Gehweg steht voll mit Kneipentischen und Stühlen. Kurz darauf ist gar kein Durchkommen mehr, weil schon seit Monaten ein Baugerüst das Trottoir versperrt. Fußgänger weichen auf den ...

Flughäfen: Lufthansa lässt Jumbo-Jet nach Berlin fliegen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0719/berlin/
0087/index.html

Die Lufthansa setzt im Linienverkehr nach Berlin erstmals einen Jumbo-Jet ein. Die Boeing 747-400 wird im September bis zu zweimal täglich nach Frankfurt am Main und zurück fliegen, sagte der Lufthansa-Sprecher Wolfgang Weber. Das normalerweise im Interkontinentalverkehr genutzte Flugzeug steht zur Verfügung, weil die Lufthansa weitere Airbus A 380 geliefert bekommt. Der Jumbo-Jet hat Platz für rund ...

S-Bahn: Brandenburg kürzt Zahlungen an die S-Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0719/
brandenburg/0083/index.html

POTSDAM. Wegen ausgefallener Fahrten und zu kurzer Züge hat das Land Brandenburg seine Zahlungen an die S-Bahn seit dem vergangenen Jahr um mehr als 2,8 Millionen Euro gekürzt. Das sagte Rainer Bretschneider (SPD), Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, der Berliner Zeitung. 2009 wurden von den ursprünglich eingeplanten 27,3 Millionen Euro fast 2,4 Millionen Euro einbehalten. In diesem Jahr waren es bislang ...

17 Juli 2010

U-Bahn + Bahnhöfe: Schwebende Brücken überm Kanal Die BVG setzt die Sanierung des Gleisdreiecks fort. U 1 wird unterbrochen, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0717/berlin/
0051/index.html

Einer der wichtigsten Knotenpunkte im U-Bahn-Netz der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wird Stück für Stück saniert. Nun gehen die Arbeiten am Gleisdreieck in die nächste Etappe - und das bekommen auch die Fahrgäste zu spüren. Von Montag an ist der Verkehr auf der U-Bahn-Linie 1 zwischen Möckernbrücke und Wittenbergplatz unterbrochen - bis zum 29. September. Das teilte Uwe Kutscher, der Bau-Chef der BVG, am Freitag mit. Normalerweise sind auf diesem Abschnitt der U 1 täglich rund 40 000 Reisende unterwegs. Sie müssen sich jetzt umgewöhnen.
Wer aus Richtung Warschauer Straße kommt, kann am U-Bahnhof Möckernbrücke in den Schienenersatzverkehr (SEV) umsteigen. Die Busse fahren zur Station Mendelssohn-Bartholdy-Park. Von dort aus geht es mit den Zügen der U-Bahn-Linie U 2 weiter in Richtung Nollendorfplatz, Wittenbergplatz und Zoo.
Die BVG lässt die denkmalgeschützten Viadukte über dem früheren Postgelände und ...

16 Juli 2010

Flughäfen: 13 600 Anträge auf Schallschutz BBI: Verspätung bringt Zeit, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0716/berlin/
0066/index.html

Die um sieben Monate verschobene Eröffnung des Hauptstadtflughafens BBI in Schönefeld, die nun am 3. Juni 2012 geplant ist, bringt mehr Zeit für die Umsetzung des Schallschutzprogramms. Bisher haben 13 600 der 25 500 anspruchsberechtigten Haushalte Anträge gestellt, teilte die Flughafengesellschaft FBS gestern mit. Fast 8 500 Anträge werden derzeit bearbeitet.
Der Schallschutz für Anwohner gehört zu den Auflagen, die das Bundesverwaltungsgericht 2006 der FBS erteilte. Wegen strittiger Details in den individuellen Verträgen mit den Betroffenen war das Programm nur schleppend angelaufen.
Inzwischen seien knapp 400 der Kostenerstattungsvereinbarungen abgeschlossen worden, informierte die Flughafengesellschaft. Diese Vereinbarungen gelten als Voraussetzung für den Einbau von Lüftern oder lärmdämmender Fenster. Die ...

Flughäfen + Museum: TANTE JU Der Wunsch mitzufliegen, ist größer als alle Angst OLDTIMER ÜBER DER STADT - Ein Verein sammelt Geld für den Rosinenbomber. Seit gestern ist Tante Ju wieder am Berliner Himmel zu sehen. Die Rundflüge sind fast ausgebucht., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0716/berlin/
0011/index.html

Es hat etwas mit Mut zu tun, witzeln die Männer. Nein, mit historischem Interesse, sagt einer, es ist die Freude an der Technik, ein anderer. Begeisterung ist in jedem Fall richtig. Wie kleine Jungs hüpfen die Männer aufgeregt auf dem Rollfeld des Flughafens Schönefeld herum. Da ist sie, die alte Tante Ju und gleich werden sie einsteigen. Sie halten ihre Fotoapparate hoch und knipsen, knipsen, knipsen.
15 Männer und eine Frau wagten gestern einen Rundflug über Berlin in dem alten Flugzeug. Für drei Tage und zu 14 Rund- und drei Streckenflügen ist die Ju 52 nach längerer Pause wieder in Berlin. Sie gehört zur Flotte der Deutschen Lufthansa-Stiftung. Die meisten Berliner Flüge sind ausgebucht.
Erst im Juni war ein anderes berühmtes historisches Flugzeug, der Rosinenbomber, nahe des Flughafens Schönefeld zur Notlandung gezwungen gewesen. Es gab sieben Leichtverletzte. Dennoch hat keiner Angst, einzusteigen. "Das ist ein ...

Flughäfen + Museum: Berlins Straßen sind gefährlicher Peter Neumann PETER NEUMANN hält nichts davon, Rundflüge mit historischen Maschinen zu verbieten., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0716/berlin/
0064/index.html

Den Rosinenbomber-Fans kann man nur alles Gute wünschen. Natürlich wäre es schön, wenn der silbrige Oldie bald wieder seine Kreise ziehen und viele Passagiere auf eine Reise in die Geschichte mitnehmen würde. Sicher, die letzte DC-3, die in Europa für kommerzielle Flüge zugelassen war, galt nicht gerade als das leiseste Flugzeug in dieser Region. Doch als Geschichtszeugnis ist es einzigartig.
1944 gebaut, war die Maschine 1945 im Dienst der Royal Air Force zu Transportzwecken unterwegs. Drei Jahre später kehrte sie nach Deutschland zurück - diesmal mit Hilfsgütern für West-Berlin, wo Stalin mit Hilfe einer Blockade ausprobieren wollte, wie weit er gehen kann. Heute setzen sich Menschen, die während des Kalten Kriegs beiderseits der Grenze lebten, dafür ein, dass die DC-3 nach ihrem Unfall wieder fliegen kann. Wenn es eines Beleges bedarf, dass die deutsche Einheit zumindest in Details vorangekommen ist: Hier ...

Carsharing + Straßenverkehr: Deutsche Bahn bündelt Aktivitäten im Bereich DB Carsharing unter neuem Namen Überspringen: Deutsche Bahn bündelt Aktivitäten im Bereich DB Carsharing unter neuem Namen Neuer Markenauftritt / Umstellung auf „Flinkster – Mein Carsharing“ bis Mitte 2011 / erfolgreiches Pilotprojekt Flinkster wird integriert

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/ubd/
ubd20100716.html

Neuer Markenauftritt / Umstellung auf „Flinkster – Mein Carsharing“ bis Mitte 2011 / erfolgreiches Pilotprojekt Flinkster wird integriert

(Berlin, 16. Juli 2010) Heute wurde in Berlin der neue Markenauftritt von DB Carsharing vorgestellt. DB Carsharing, das kundenfreundliche und günstige Mietwagensystem der Deutschen Bahn, wird seinen Außenauftritt in der Kurzzeitmiete neu gestalten. Unter dem neuen Namen „Flinkster – Mein Carsharing“ werden alle Aktivitäten im Bereich Carsharing zusammengefasst. Innerhalb einer Übergangszeit von zwölf Monaten wird die Marke DB Carsharing durch den neuen Namen ersetzt.

Mit der Neuausrichtung der öffentlichen Kurzzeitmiete wird auch das erfolgreiche Pilotprojekt „Flinkster“ integriert. Bei diesem innovativen Carsharing-Projekt ist eine kostengünstige Verknüpfung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) mit individueller Automobilität getestet worden. In Verbindung mit den jeweiligen Verkehrsverbünden der Pilotstädte Stuttgart und Köln waren Carsharing-Stationen nicht nur wie bisher am Bahnhof, sondern im gesamten Stadtgebiet eingerichtet worden.

„Das Pilotprojekt mit mehr als 10.000 Kunden, die heute ÖPNV und Autofahren verbinden, ist ein voller Erfolg. Diesen Weg wollen wir weitergehen und haben uns deshalb entschlossen, ’Flinkster’ bundesweit einzuführen und die heutige Zweimarkenstrategie aufzugeben“, so Rolf Lübke, Geschäftsführer der DB Rent GmbH, einem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, bei der Vorstellung der Fahrzeuge im neuen Design in Berlin.

Umweltfreundliche Elektroautos, die in Verbindung mit erneuerbaren Energien ein ökonomisches und ökologisches Mobilitätsangebot innerhalb der Reisekette bilden, werden in dem neuen Markenauftritt als „e-Flinkster“ angeboten. Bereits heute können sie in Frankfurt, Berlin und Saarbrücken von Flinkster- und DB Carsharing-Kunden genutzt werden.

Rund um die Uhr stehen den über 110.000 Carsharing-Kunden der Bahn europaweit rund 4.500 Fahrzeuge an über 1.900 Stationen und in mehr als 580 Städten und Gemeinden zur Verfügung. In Deutschland können die Nutzer auf rund 2.100 Fahrzeuge in über 130 Städten zurückgreifen.

Alle Informationen zur Anmeldung und Nutzung gibt es im Internet unter www.dbcarsharing.de und www.flinkster.de.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

15 Juli 2010

Schiffsverkehr: Förderbescheid für den weiteren Ausbau des Hafens Wittenberge

http://www.lok-report.de/

Morgen erhält die Stadt Wittenberge einen Förderbescheid in Höhe von 1,3 Millionen Euro den weiteren Ausbau des Hafens. Der Präsident des Landesamtes für Bauen und Verkehr (LBV), Jan Drews, wird den Bescheid am 14. Juli um 10.00 Uhr an den Bürgermeister der Stadt Wittenberge, Dr. Oliver Hermann, überreichen. Damit können die Bauarbeiten am Hafen Wittenberge fortgesetzt werden.
„Im alten Stadthafen war bisher nur in begrenztem Umfang Warenumschlag möglich. Deshalb verlagert die Stadt Wittenberge den Hafen in ein bereits bestehendes Industriegebiet, um auch in Zukunft als Wirtschaftsstandort gut aufgestellt zu sein. Wir unterstützen dieses Vorhaben seit 2009. Es wurden bereits mehr als eine Million Euro für Planung und einen ersten Bauabschnitt bewilligt. Wir wollen damit auch einen Beitrag leisten, in Zukunft mehr Verkehr von der Straße auf das Wasser zu verlagern“, unterstreicht Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider in Potsdam.
Es werden zwei Binnenhafenanlegern errichtet: Ein Anleger für Flüssigkeiten und Getreide und ein Anleger für den Containerumschlag. Der neue Binnenhafen Wittenberge wird als öffentlicher Hafen betrieben und bietet als trimodaler Umschlagpunkt mit Zugang zur Elbe und in der Nähe der Bahnstrecke Berlin-Hamburg sowie der zukünftigen Autobahn A 14 hafentypische und logistische Funktionen an.
Das zur Verfügung gestellte Geld aus dem Konjunkturpaket II wir für den Bau der befestigten Hafenfläche und der Zufahrt an die vorhandene Straße genutzt. Außerdem kann mit der Oberflächenentwässerung begonnen werden. Dazu gehört der Bau eines Regenrückhaltebeckens. Spätestens im Frühjahr 2011 sollen dann alle Bauarbeiten abgeschlossen sein.
Seit Beginn der Bauarbeiten im Jahr 2009 wurde bereits ein Hafenanleger für den Umschlag von Flüssigkeiten fertig gestellt. Einmal wöchentlich wird hier ein Schiff mit Biodiesel beladen. Die Arbeiten am zweiten Hafenanleger für den Umschlag von Containern und Stückgut werden in Kürze beendet. Voraussichtlich im August beginnen die Arbeiten für den Bau der Hafengleise einschließlich des Gleisanschlusses an das öffentliche Netz der Deutschen Bahn.
Das Projekt wird zu einem großen Teil aus Mitteln des Konjunkturpaketes des Bundes finanziert. Auch die EU unterstützt den Hafenausbau mit Fördergeld aus dem Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Neues Elektronisches Stellwerk in Cottbus im Bau Überspringen: Neues Elektronisches Stellwerk in Cottbus im Bau Sperrung von Gleisen führt zu Änderungen der Gleisbelegung (Berlin, 15. Juli 2010) Die DB Netz AG investiert in diesem Jahr erheblich in die Erneuerung der Gleise, Weichen und in den Aufbau einer modernen Sicherungstechnik als Ersatz für die jetzige Stellwerkstechnik auf dem Bahnhof Cottbus.

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20100715.html

(Berlin, 15. Juli 2010) Die DB Netz AG investiert in diesem Jahr erheblich in die Erneuerung der Gleise, Weichen und in den Aufbau einer modernen Sicherungstechnik als Ersatz für die jetzige Stellwerkstechnik auf dem Bahnhof Cottbus.

Die Oberbaumaßnahmen an Weichen und Gleisen sind bereits abgeschlossen, das Modulgebäude für das Elektronische Stellwerk (ESTW) ist aufgestellt und wird mit Computer- und Haustechnik ausgerüstet. Die Aufstellung neuer Signale, der Kabeltiefbau und die Kabelmontage sind im Zeitplan.

Der weitere Baufortschritt erfordert jedoch nochmals die Sperrung einzelner Bahnhofsgleise, so dass Reisende gebeten werden, die Veränderung des Abfahrtgleises ihres Zuges zu beachten; darüber wird an der großen Anzeigetafel im Empfangsgebäude informiert.

Weiterhin werden auch Umbauarbeiten an Bahnübergängen durchgeführt, um gesetzliche Anforderungen wie z. B. die der Anordnung der Lichtzeichen über dem Andreaskreuz zu erfüllen. Dazu lassen sich Straßensperrungen nicht ganz vermeiden. Das Programm ist mit der Stadt Cottbus so abgestimmt, dass es nicht zur gleichzeitigen Sperrung benachbarter Bahnübergänge kommt (beispielweise Bautzener Str. und Parzellenstr.).

Die eigentliche Inbetriebnahme des ESTW erfordert die Auswechslung und Funktionsprüfung der Sicherungstechnik an rund 800 Bauteilen.

Das ist jedoch nicht im laufenden Betrieb möglich und daher weist die Deutsche Bahn schon jetzt darauf hin, dass der Zugbetrieb vom 19. November 2010, 15:15 Uhr durchgehend bis zum 22. November 2010, 03:15 Uhr rund um den Bahnhof Cottbus eingestellt wird und alle sechs Verkehrsrichtungen mit Schienenersatzverkehr (nach Lübbenau, Calau, Senftenberg, Kerkwitz, Klinge und Bagenz) bedient werden.

Bis zu 35 Busse werden zeitgleich je Stunde am Hauptbahnhof Aus- und Einsteiger bedienen. Deshalb wird der große Parkplatz rechts neben dem Empfangsgebäude ab 19. November 2011, ab 6.00 Uhr nicht für das individuelle öffentliche Parken zur Verfügung stehen. Ersatzweise wird die Fläche am Wasserturm und weitere kleine Flächen in dessen Nähe zum Parken angeboten.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

14 Juli 2010

S-Bahn: Justiz stellt Verfahren gegen frühere Bosse der S-Bahn ein Die Staatsanwaltschaft rügt zwar "Managementfehler", doch das Verhalten der Ex-Chefs hält sie nicht für strafbar, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0714/berlin/
0019/index.html

Die Schlampereien bei der Berliner S-Bahn werden für Tobias Heinemann und andere ehemalige Geschäftsführer des Unternehmens keine strafrechtlichen Folgen haben. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat ihr Ermittlungsverfahren eingestellt. Das geht aus dem Bescheid hervor, den die Justizbehörde dem Rechtsanwalt Peter Kremer jetzt zugesandt hat. Kremer hatte die Ex-Chefs wegen einer Gefährdung des Bahnverkehrs angezeigt, nachdem 2009 bekannt geworden war, dass die Züge nicht richtig gewartet werden. Zwar hätten die Ermittlungen bestätigt, dass es bei der S-Bahn zu "erheblichen Fehlleistungen und Unzulänglichkeiten" gekommen sei, stellte die Staatsanwaltschaft jetzt fest. Doch die "Managementfehler" seien nicht strafrechtlich relevant. Denn es könne nicht mit der nötigen Sicherheit festgestellt werden, dass die ehemaligen Chefs auch den Tatbestand eines ...

Mobilität + Bahnhöfe + S-Bahn + Messe: Signet „Berlin barrierefrei“ für die S-Bahnhöfe Messe Nord/ICC und Messe Süd der Deutschen Bahn AG

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20100714.html

(Berlin, 14. Juli 2010) Heute erhielten die S-Bahnhöfe Messe Nord/ICC und Messe Süd das Signet „Berlin barrierefrei“. Damit werden neben dem Berliner Hauptbahnhof und dem Bahnhof Berlin Südkreuz zwei weitere Bahnhöfe der Deutschen Bahn mit dem Signet ausgezeichnet. Beide S-Bahnhöfe verfügen über Aufzüge und Blindenleitsystem und in Messe Nord/ICC darüber hinaus über Fahrtreppen. Da in den älteren S-Bahn-Fahrzeugen kein niveaugleicher Einstieg möglich ist, sind auf den Bahnsteigen mobile Rampen vorhanden. Personen im Rollstuhl wird empfohlen, im ersten Wagen einzusteigen und ihre Mitfahrt dem jeweiligen Triebfahrzeugführer zu signalisieren.

An den Handläufen, den Rufsäulen der Aufzüge und den Bedienfeldern der Aufzüge wurde für Sehbehinderte zusätzlich die Beschriftung in Brailleschrift angebracht.

138 von 166 Bahnhöfen mit S-Bahnhalt sind in Berlin und Brandenburg mit Aufzugs- oder Rampenanlagen ausgestattet worden. 95 Bahnhöfe verfügen über ein Blindenleitsystem. Derzeit sind 83 Prozent der Stationen barrierefrei. Das Ziel der Deutschen Bahn und des Berliner Senats ist es, diese Zahl weiter zu steigern.

Bei allen laufenden und noch geplanten Baumaßnahmen an den Verkehrsstationen, wie dem Umbau der Bahnhöfe Ostkreuz und Warschauer Straße, wird die barrierefreie Erschließung berücksichtigt.

Alle barrierefreien Maßnahmen, die Personen mit Mobilitätsbehinderungen den Zugang zum ÖPNV überhaupt erst ermöglichen oder zumindest deutlich erleichtern, steigern grundsätzlich die Nutzungsqualität des ÖPNV für alle Fahrgäste.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.berlin-barrierefrei.de, www.bahn.de/barrierefrei

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

13 Juli 2010

S-BAHN Immer weniger Züge im Einsatz BAHNKRISE - Sommerwärme trifft auf labile Technik: Reihenweise machen die Klimaanlagen in den Zügen schlapp. Und in Berlin versagt mal wieder die Technik der S-Bahn., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0713/tagesthema/
0056/index.html

BERLIN. Die Lage bei der S-Bahn ließ sich gestern in einem Satz zusammenfassen. "Es geht weiter bergab", sagte Elke Krokowski, die Sprecherin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB). Sie berichtete, dass die Zahl der Züge, die noch funktionieren, aufgrund der Hitzewelle erneut gesunken ist. Morgens waren nur 780 Wagen unterwegs, um Fahrgäste zu befördern - sechs weniger als am Freitag, 52 weniger als versprochen. Für den vom Senat geforderten Normalbetrieb wären gar 1 124 Wagen nötig.
Für die Fahrgäste bedeutete dies, dass sie auf den Linien S 3 und S 5 weiterhin in volleren Zügen schwitzen mussten. Pro Fahrt waren statt acht lediglich sechs Wagen im Einsatz. Hinzu kam, dass die S-Bahn in Oranienburg und an anderen Endstationen die Wendezeit ihrer Züge stark verkürzte. "Verspätungen können nicht mehr ausgeglichen werden", sagte VBB-Chef Hans-Werner Franz. "Ein echter ...

Bahnverkehr + S-Bahn: Hitze legt Bahn-Verkehr lahm Nach den Klimapannen in ICE-Zügen nun auch Intercity-Verbindungen betroffen Ausfälle bei Berliner S-Bahn / Staatskonzern kündigt rasche Entschädigung an, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0713/seite1/
0061/index.html

BERLIN. Die Bahn bekommt die Hitzeprobleme in ihren Zügen nicht in den Griff. Inzwischen sind weitere Fälle bekannt geworden, in denen Klimaanlagen ausfielen und Züge gestoppt werden mussten. Gestern musste ein Intercity seine Fahrt von Berlin nach Amsterdam unterbrechen. Am Sonntag war ein Intercity von Hamburg nach Köln betroffen.
Die Probleme beeinträchtigen auch den Nahverkehr. In Berlin kann die S-Bahn nicht alle Wagen einsetzen, weil die Kühlung der Leitelektronik ausgefallen ist. Laut Bahn gibt es konstruktionsbedingte Mängel an Luftkompressoren und Kleinstelektronik bestimmter Baureihen, die nicht rasch zu lösen seien. Auf den Linien S3 und S5 durch die Innenstadt fahren die S-Bahnen daher mit sechs statt der üblichen acht Wagen.
Für die Deutsche Bahn könnte das Hitzechaos sogar juristische Folgen haben. Nach ...

Regionalverkehr: DBV sieht unhaltbare Zustände in den RE-Zügen an Wochenenden

http://www.lok-report.de/

Fast kann man allen Berlinern und Brandenburgern raten, am Wochenende zu Hause zu bleiben. Nicht nur wegen der extrem hohen Temperaturen. Ausflüge nach Brandenburg, vielleicht sogar in einer Gruppe und mit Fahrrad, sind nicht empfehlenswert. Fast alle Züge sind hoffnungslos überfüllt, die Reise wird zur körperlichen und psychischen Tortur. Attraktiver Bahnverkehr sieht nach Meinung des DBV anders aus! Es scheint so zu sein, dass an Wochenenden nicht spürbar weniger Menschen unterwegs sind, als an den Werktagen. Leider jedoch steht der Nachfrage kein passendes Angebot gegenüber. Die Folge: Bahnfahren wird zur Qual.
Die Brandenburger Landesregierung hat die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus seit vielen Jahren erkannt und lässt keine Gelegenheit aus, diese Bedeutung auch zu betonen. Leider fehlt in Konsequenz das passende Angebot, die zahllosen Brandenburger Badeseen, Denkmale, Wälder und Städte auch umweltfreundlich zu erreichen. Stattdessen wird in Kauf genommen, dass auf vielen Verbindungen in den Zügen eine Enge herrscht, die manchen noch von den "Hamsterfahrten" nach 1945 bekannt ist. Die ständige Überfüllung von Zügen muss endlich Grund zum Handeln sein!
Der DBV Berlin-Brandenburg fordert deshalb die Länder Brandenburg und Berlin auf, dort mehr Züge zu bestellen, wo die Nachfrage regelmäßig entsprechend groß ist. Warum fährt der Regionalexpress nach Neuruppin beispielsweise zu bestimmten nicht alle halbe Stunde? Auch eine Verdichtung des Zugverkehrs an die Ostsee ist dringend notwendig. Auch die stündliche Anbindung der Stadt Nauen und des Havellandes ist zu bestimmten Zeiten nicht ausreichend. Es muss endlich auf die vorhandene Nachfrage reagiert werden (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 13.07.10).

Regionalverkehr: Einschränkungen auf den Linien RE 1 und RE 11 Überspringen: Einschränkungen auf den Linien RE 1 und RE 11 (Berlin, 13. Juli 2010) Wegen Bauarbeiten sind folgende Fahrplanänderungen auf den Linien RE 1 und RE 11 erforderlich:

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20100713a.html

Einige Züge der Linie RE 1 fallen vom 15. Juli bis 3. August in der Nacht und den frühen Morgenstunden zwischen Brandenburg Hauptbahnhof und Wusterwitz/Kirchmöser aus und werden durch Busse ersetzt. Auf Grund der längeren Fahrzeit des Ersatzverkehrs müssen die Busse früher abfahren beziehungsweise kommen in der Gegenrichtung später an.

Am 18. Juli werden die Züge der Linie RE 11 wegen Signalarbeiten zwischen Peitz Ost und Cottbus durch Busse ersetzt.

Vom 20. bis 31. Juli fallen wegen Bauarbeiten in Finkenheerd die Züge der Linie RE 1 sowie einige Züge der Linie RE 11 zwischen Frankfurt(Oder) und Eisenhüttenstadt aus und werden durch Busse ersetzt. Auf Grund der längeren Fahrzeit des Ersatzverkehrs müssen die Busse in Eisenhüttenstadt bis zu 25 Minuten früher abfahren beziehungsweise kommen in der Gegenrichtung später an. Einige Züge der RE 11 fahren in veränderten Fahrzeiten. Die in den frühen Morgenstunden durchgehend verkehrenden Züge fahren zwischen Cottbus und Frankfurt(Oder) in früheren Fahrzeiten.

Die Reisenden sollten sich vor Antritt der Reise wegen der früheren oder späteren Fahrzeiten rechtzeitig über eventuell frühere Verbindungen informieren.

Die Deutsche Bahn bittet darauf zu achten, dass in den Bussen die Beförderung von Fahrrädern nicht und die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich sind.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

12 Juli 2010

Bus: BVG-Linienbus geht in Flammen auf Fahrer und Reisende konnten sich retten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0712/berlin/
0080/index.html

In Spandau ist am Sonnabend ein Bus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ausgebrannt. Er war gegen 14.30 Uhr auf der Linie 337 von Falkensee in Richtung Rathaus Spandau unterwegs, als plötzlich Flammen aus dem Motorraum schlugen. Der Fahrer hielt den Bus auf der Falkenseer Chaussee an der Haltestelle Freudstraße an. Er und die rund 15 Fahrgäste konnten das lichterloh brennende Fahrzeug unverletzt verlassen. Die Feuerwehr war rasch zur Stelle, konnte den Linienbus aber nicht mehr retten. Er brannte zum Gerippe aus. Durch das Feuer wurden auch zwei Bäume, ein Lichtmast, der Straßenbelag sowie 100 Quadratmeter Grasfläche in Mitleidenschaft gezogen, so die Polizei.
Betroffen war ein sieben Jahre alter Gelenkbus vom Typ Mercedes-Benz Citaro GN 03, der dem Vernehmen nach die Nummer ...

Flughäfen: Bisher 13 200 Anträge auf Schallschutz in Schönefeld, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0712/
brandenburg/0091/index.html

POTSDAM. Die Schallschutzmaßnahmen am neuen Hauptstadtflughafen BBI in Schönefeld (Dahme-Spreewald) kommen offenbar nur schleppend voran. Insgesamt seien bei den Berliner Flughäfen bisher rund 13 200 Anträge eingegangen, geht aus einer Antwort von Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) auf eine parlamentarische Anfrage hervor. Das sind nur gut 300 Anträge mehr als im April. Insgesamt haben um Schönefeld ...

U-Bahn: Hohe Baukosten zulasten erneuerbarer Energien Landgericht verhandelt über erste Klage zur U 55, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0712/berlin/
0093/index.html

Im Streit um die Baukosten der U-Bahn-Linie 55 in Mitte steht jetzt der Termin der ersten Gerichtsverhandlung fest. Am 26. August verhandelt das Landgericht über eine Klage der Bauunternehmen gegen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Das teilte eine Gerichtssprecherin mit. Wie berichtet geht es um eine Nachforderung von 700 000 Euro. Insgesamt verlangen Hochtief und andere Firmen inklusive Zinsen ...

11 Juli 2010

Museum: Buckower Kleinbahn

http://www.lok-report.de/

Nach dem Diebstahl von 1,5 km Fahrleitung und zweiwöchiger Betriebspause rollt nun seit 10.07. wieder der Verkehr bei der Buckower Kleinbahn. Zuvor gab es eine öffentliche Überführungsfahrt mit dem VT 2.18 vom Betriebsbahnhof der HVLE nach Müncheberg/Mark.
Bei dieser Gelegenheit hatten die mitgreisten Fahrgäste die seltenen Gelegenheit die sonst nur fü Betriebsfahrten der HVLE genutzten Strecke Berlin Spandau Gbf Berlin Johannisstift zu bereisen. Der VT ist bis zur Reparatur der Fahrleitung von der Buckower Kleinbahn angemietet. Somit kann sich die Reparatur länger hinauszögern und der Saisonbetrieb bis zum Ende abgesichert werden (Andreas Hauschild, www.buckower-kleinbahn.de, 12.07.10).

10 Juli 2010

S-Bahn: Wieder Probleme bei Berliner S-Bahn

http://www.lok-report.de/

Die S-Bahn Berlin GmbH hat erneut Fahrzeugprobleme bei saisonüblichen Temperaturen. Aufgrund der momentanen Hitze fallen seit Anfang Juli wieder verstärkt Züge aus. Statt der versprochenen 416 Viertelzüge waren heute nur 393 Viertelzüge im Einsatz. Demnach fehlen heute 23 Viertelzüge. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der VBB sind sehr enttäuscht über die erneuten Einschrän-kungen für die Fahrgäste.
Gerade auf der Stadtbahn machen sich die fehlenden Züge bemerkbar. Die Fahrgäste, darunter auch die Besucher der WM-Fanmeile und viele Berlin Touristen, müssen verkürzte Züge in Kauf nehmen. Wegen der Zugausfälle werden auf der S3 und S5 nur 6-Wagen-Züge anstelle der geplanten 8-Wagen-Züge eingesetzt. Die Folge sind erneut überfüllte Züge bei Temperaturen über 30 Grad.
"Ich habe deutlich gemacht, dass die S-Bahn sofort auf den Missstand reagieren muss und die vereinbarte Verkehrsleistung umgehend wieder herstellt und dauerhaft hält," sagte Senatorin Junge-Reyer, nach einem Gespräch mit S-Bahn-Chef Peter Buchner.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz sagte, dass der Zustand für die Fahrgäste unzumutbar sei: "Auch bei hochsommerlichen Temperaturen muss die S-Bahn den vereinbarten Betrieb gewährleisten. Die Hitzeprobleme der S-Bahn-Fahrzeuge sind nicht neu, deshalb ist es völlig unverständlich, dass diese Schwachstellen nicht längst beseitigt sind. Die S-Bahn scheint eher auf niedrige Sommertemperaturen zu hoffen, anstatt die Züge entsprechend auszurüsten. Wieder einmal haben die Fahrgäste unter den Versäumnissen der S-Bahn zu leiden."
Der VBB verlangt von der S-Bahn Berlin GmbH verbindliche Aussagen darüber, wann die versprochene Anzahl der einsatzfähigen Züge wieder erreicht wird.
Die in den Nachverhandlungen zwischen dem Berliner Senat und der S-Bahn Berlin GmbH vereinbarte Fahrzeugverfügbarkeit liegt bei 562 Viertelzügen (ohne Betriebsreserve). Mit 393 Viertelzügen befinden sich heute nur etwa 70 Prozent der erforderlichen Züge im Einsatz (Pressemeldung VBB, 10.07.10).

09 Juli 2010

Regionalverkehr: Fahrplanänderungen RE 18 vom 12. Juli bis 12. September

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20100709.html

(Berlin, 9. Juli 2010) Wegen umfangreicher Bauarbeiten zwischen Senftenberg und Drebkau, auf der RE-Linie 18 Cottbus−Ruhland−Dresden/Falkenberg (Elster), werden vom 12. Juli bis 12. September folgende Fahrplanänderungen notwendig:

Die Züge der Linie RE 18 verkehren zwischen Cottbus und Ruhland zu veränderten Fahrzeiten. Die Züge in Richtung Cottbus verkehren ab Ruhland 12 Minuten früher. Die Züge Cottbus−Ruhland fahren cirka acht Minuten später ab Cottbus.

Züge die an Samstagen und Sonntagen nur zwischen Ruhland und Cottbus fahren, fallen zwischen Ruhland und Senftenberg aus und werden durch Busse ersetzt. Die Busse fahren ab Ruhland zehn Minuten früher ab.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Im genannten Zeitraum werden im Streckenabschnitt Senftenberg−Drebkau Arbeiten am Oberbau durchgeführt, wie unter anderem die Erneuerung von Weichen im Bereich des Bahnhofs Senftenberg. Eine 20 KV-Freileitung und eine Brücke werden zurück gebaut sowie zwischen Sedlitzer See und Ilsesee ein sogenannter Überleiter (schiffbarer Tunnel) neu gebaut.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Radverkehr + Strtaßenverkehr: Sie werden immer mehr Der Senat erwartet, dass der Anteil des Fahrradverkehrs auf 20 Prozent steigt und plant nun breitere Radelspuren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0709/berlin/
0050/index.html

Früher galt das Fahrrad in Berlin als ein exotisches Verkehrsmittel, das nur von einigen wenigen Waghalsigen, Freaks und Ökos genutzt wurde. Doch inzwischen ist es ein Massenphänomen geworden - und der Senat geht davon aus, dass sich der Boom unvermindert fortsetzt. "Wir erwarten, dass sich der Anteil des Fahrradverkehrs auf 20 Prozent erhöht", sagte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern.
Mehr als 13 Prozent der Wege in Berlin werden schon mit Pedalkraft zurückgelegt. "Bald wird die 15-Prozent-Marke überschritten", so Junge-Reyer. Damit nicht genug: Bis 2025 werde der "Marktanteil" des Fahrrads in Berlin auf ein Fünftel steigen. Diesem Zuwachs müssten die Verkehrswege angepasst werden. Zwar seien schon 125 Kilometer Radfahrstreifen auf Fahrbahnen markiert worden. Doch einige seien angesichts des Ansturms inzwischen zu schmal. "Darum habe ich die Verwaltung ...

Bahnverkehr: Umsteigen auf freier Strecke ICE blieb plötzlich stehen Peter Neumann Mehrere Hundert Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB) mussten gestern in Charlottenburg auf freier Strecke den Zug wechseln - mit Hilfe von Stegen, die Bahnmitarbeiter aufgebaut hatten., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0709/berlin/
0080/index.html

Mehrere Hundert Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB) mussten gestern in Charlottenburg auf freier Strecke den Zug wechseln - mit Hilfe von Stegen, die Bahnmitarbeiter aufgebaut hatten. Schauplatz der spektakulären Aktion war die Fern- und Regionalzugtrasse unweit vom S-Bahnhof Messe Süd.
Auf dem kurvigen Abschnitt war der Intercity Express (ICE) nach Köln kurz nach 10 Uhr plötzlich stehen geblieben. Mit einem Schaden am Triebfahrzeug, wie ein Bahnsprecher mitteilte. "Glücklicherweise funktionierte die Klimaanlage weiterhin." Ein DB-Notfallmanager eilte zu dem Zug. Er entschied, dass der nachfolgende ICE in Richtung Hannover auf das benachbarte Gleis geleitet wird und neben dem defekten Zug hält. Und so geschah es auch. "Um 11.35 Uhr wurden Türen geöffnet und Stege ausgefahren, die für solche Fälle immer an Bord sind", sagte der Bahnsprecher. Auf den Metallbrücken wechselten die Reisenden von einem ...

08 Juli 2010

Regionalverkehr: Fahrplanänderungen RE 11 vom 12. bis 16. und am 18. Juli

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20100708b.html

(Berlin, 8. Juli 2010) Wegen Arbeiten an den Signalanlagen im Bereich des Bahnhofs Cottbus gibt es vom 12. bis 16. Juli und am 18. Juli, von 7 Uhr bis 18 Uhr, Einschränkungen im Reiseverkehr zwischen Cottbus und Peitz Ost.

Vom 12. bis 16. Juli fallen jeweils in den Mittagsstunden zwei Züge zwischen Cottbus und Peitz Ost aus. Diese werden durch Busse ersetzt.

Am 18. Juli fallen im genannten Zeitraum einige Züge der Linie RE 11 zwischen Cottbus und Peitz Ost aus. Es wird Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Wegen der längeren Fahrzeiten des Schienenersatzverkehrs fahren die Busse 16 Minuten früher in Cottbus ab und kommen in der Gegenrichtung später an.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: Beim Aufgleisen hilft der "Klettermaxe" Hilfsgerätezug der S-Bahn kehrt in den Betrieb zurück, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0707/berlin/
0090/index.html

Sie steht ganz schön schief da, die S-Bahn. Die vorderen Räder sind aus den Schienen gesprungen. Weiterfahrt unmöglich. Was tun? Reinhard Eichberg weiß es, für den 52-Jährigen ist das eine Standardsituation. Der S-Bahner ist schließlich der diensthabende "Aufgleisleiter". "Jockel rechts, Dirk links", ruft Eichberg. Sein Team aus der Betriebswerkstatt Wannsee stellt hydraulische Heber unter die S-Bahn und wirft den Dieselmotor der Flüssigkeitsdruckanlage an. Die 36 Tonnen schwere Zwei-Wagen-Einheit beginnt zu zittern und steigt gemächlich in die Höhe. "Anheben. Janz langsam!", berlinert Eichberg. "Jut. Jetzt Stopp." Dann zieht die Hydraulikanlage die S-Bahn zur Seite. Eichberg ruft: "Runter!" Und kurz darauf: "Schluss. Eingegleist!" Gerade mal 19 Minuten sind vergangen.
Mit der arrangierten Übung meldete die S-Bahn gestern ihren Hilfsgerätezug, zu dessen Besatzung Eichberg gehört, in der Öffentlichkeit zurück. Der Zug, der als ...

Regionalverkehr: Ausbau der Heidekrautbahn Brandenburgs Verkehrsstaatssekretär Rainer Bretschneider übergibt am 7. Juli den Zuwendungs-bescheid für den weiteren Ausbau der Eisenbahnstrecke von Basdorf nach Wensickendorf.

http://www.lok-report.de/

Brandenburgs Verkehrsstaatssekretär Rainer Bretschneider übergibt am 7. Juli den Zuwendungs-bescheid für den weiteren Ausbau der Eisenbahnstrecke von Basdorf nach Wensickendorf. Von den Gesamtkosten in Höhe von 2.268.634 Euro erhält die Niederbarnimer Eisenbahn AG (NEB)vom Land 1.701.475 Euro Fördermittel aus dem EU-Strukturfonds EFRE. Neben dem Ausbau sind Planungskosten und Grunderwerb Bestandteil der Förderung.
Passend zum Termin der Übergabe des Förderbescheids werden auch das neue dynamische Fahrgastinformationssystem der NEB sowie die neuen Bahnsteige in Zühlsdorf und Wensickendorf übergeben. Das Verkehrsministerium stellte für beide Zugänge 334.880 Euro zur Verfügung.
Bretschneider: „Mit der Modernisierung der Regionalbahnlinie NE 27, die im vergangenen Jahrhundert von den Berlinern liebevoll Heidekrautbahn getauft wurde, verbessert sich für die Oberhaveler und Barnimer das Regionalverkehrsangebot. Tourismus und Gastronomie profitieren ebenso davon, weil die sich Schritt für Schritt verbessernden Angebote ganz sicher immer mehr Tagesausflügler dazu bewegen werden, die wunderschöne Landschaft im Norden von Berlin mit der Bahn zu erkunden. Insbesondere durch den barrierefreien Ausbau werden sich die Bedingungen für die Nutzer des ÖPNV - für Menschen mit Behinderungen, Familien mit Kindern und alte Menschen - erheblich verbessern.“
Zukünftig können hier Geschwindigkeiten bis zu 80 Kilometer pro Stunde gefahren werden. Bislang war das Tempo auf 50 Kilometer pro Stunde begrenzt. Die Fahrzeit zwischen Basdorf und Wensickendorf, heute acht Minuten, verkürzt sich nach dem Ausbau auf sechs Minuten. Die Strecke ist hier auf 5,7 Kilometer eingleisig ausgebaut und nicht elektrifiziert.
Die Zahl der Reisenden auf der NE 27, die bis 2020 von der Niederbarnimer Eisenbahn betrieben wird, hat sich in den zurückliegenden Jahren insgesamt positiv entwickelt. Die von NEB AG erbrachten Leistungen in den Landkreisen Barnim und Oberhavel sind von wesentlicher Bedeutung für den gesamten öffentlichen Verkehr in der Region. Das Land unterstützte den Ausbau der Angebote des Öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis Barnim in den Jahren1991 bis 2009 mit 124,2 Mio. Euro, im Landkreis Oberhavel im selben Zeitraum mit 79,5 Mio. Euro.
Die Heidekrautbahn führt aus dem Norden Berlins über Basdorf in die heutigen Landkreise Oberhavel und Barnim, Die umgangssprachlich gebräuchliche Bezeichnung Heidekrautbahn beruht darauf, dass viele Berliner die Bahn zu Ausflügen in die Schorfheide nutzten und die Ortschaft Groß Schönebeck am Endpunkt der Strecke als „Tor zur Schorfheide“ gilt,
Gebaut wurde die Heidekrautbahn 1901 von der Reinickendorf-Liebenwalder-Groß Schönebecker Eisenbahn-Aktien-Gesellschaft, die von den angrenzenden Gemeinden in Berlin und dem Barnim gegründet wurde. Eigentümer der Heidekrautbahn ist die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) mit Sitz in Berlin, die bis 1950 auch die Betriebsführung innehatte. Danach wurde der Betrieb von der Deutschen Reichsbahn geführt, ab 1994 von der Deutschen Bahn AG. Von dieser wurde im Dezember 2005 die Betriebsführung wieder durch die NEB übernommen (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 07.07.10).

Bahnhöfe: Bahnhof Karow mit neuer Visitenkarte Überspringen: Bahnhof Karow mit neuer Visitenkarte Schneller und bequemer zu den Zügen / Barrierefrei zum neuen Bahnhofvorplatz / Bus und Bahn gut verknüpft / 2,8 Millionen Euro investiert

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20100707.html

(Berlin, 7. Juli 2010) Ab heute kommen Reisende in Berlin-Karow schneller und bequemer zu ihren Zügen. Die Deutsche Bahn AG stellte einen zweiten Zugang am nördlichen Ende des S- und Regionalbahnsteigs fertig, den Vertreter der Bahn, des Stadtbezirks und der BVG gemeinsam feierlich eröffneten. In neun Monaten entstanden Aufzug und Treppenaufgang zum Bahnsteig, der nun zusätzlich über eine Personenunterführung sowohl von der Boenkestraße als auch vom Hubertusdamm zu erreichen ist.

Gleichzeitig mit dem zweiten Zugang wurde der dazugehörige Bahnhofsvorplatz mit Buswendeschleife, Fahrradstellplätzen und Behindertenparkplätzen geschaffen. Er erleichtert das Umsteigen zwischen Bus und Bahn erheblich. Über die öffentlichen Verkehrsmittel erschließen sich nun, auch aus dem Berliner Umland, neue Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten in Karow.

Die Bauarbeiten hatten am 1. September im vergangenen Jahr mit dem Einrichten der Baustelle, mit Abrissarbeiten, dem Umverlegen von Kabeln und mit Kampfmittelsondierungen begonnen. Um den Reise- und Güterverkehr so wenig wie möglich einzuschränken, wurde für den Tunnelbau - erstmals im Berliner Raum - ein Verfahren mit Fertigteilen in offener Bauweise gewählt. Der Einbau unter den vier Gleisen konnte an nur zwei Wochenenden abgeschlossen werden.

Die Station wird weiter modernisiert. Noch in diesem Jahr erhält sie einen neuen Bahnsteigbelag und eine neue Beleuchtung.

In den Bau von Personenunterführung und Treppenzugang mit Einhausung investierte das Land Berlin rund 2,4 Millionen Euro. Für den Bau des Aufzugs wurden mehr als 440.000 Euro aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung verwendet.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

06 Juli 2010

U-Bahn: Kleine Bahn, große Rechnung An der U 55 beteiligte Baufirmen ziehen vor Gericht. Sie fordern insgesamt 40 Millionen Euro, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0706/berlin/
0034/index.html

Sie ist eine der kürzesten U-Bahn-Strecken der Welt - von Kritikern als "Stummelbahn" geschmäht, misst der Tunnel gerade mal 1 900 Meter. Der einzige Halt zwischen den Endstationen gilt als teuerster U-Bahnhof Berlins - allein die Baugrube und der Rohbau der Station Bundestag haben 59 Millionen Euro verschlungen. Der U-Bahnhof Brandenburger Tor, von dem aus die Züge zum Hauptbahnhof zurückfahren, hat als einzige Station Berlins eine Gedenkstätte - Bilder und Filme erinnern an die Mauerzeit. Ganz klar: Die U 55 in Mitte, die am 8. August ein Jahr alt wird, ist eine kleine Bahn mit großen Besonderheiten. Das bestätigt sich jetzt aufs Neue. Bald wird sie auch vor Gericht eine Rolle spielen: Die erste Klage zur U 55 ist in Sicht. Die Baufirmen fordern mehr Geld vom Bauherrn, den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG).
"Die Einigungsgespräche mit der BVG haben keine Lösung gebracht. Deshalb wird die ...

Museum: Buckower Kleinbahn nimmt ihren Betrieb wieder auf

http://www.lok-report.de/

Auf Grund von Oberleitungsdiebstahl ruht nun seit dem 17.Juni der elektrische Betrieb auf der Buckower Kleinbahn. Während noch am Wochende 19./20. Juni ein Ersatzverkehr angeboten wurde, musste der Betrieb seit dem 21.Juni mangels Triebfahrzeug zunächst gänzlich eingestellt werden. Die vereinseigene Diesellok V22 hatte an dem Wochenende Fristablauf.
In der Zwischenzeit wuchs die Lücke im Oberleitungsnetz auf 1,5 km an. Weitere 300 m mussten zur Sicherung eines Überweges zusätzlich abgebaut werden. Insgesamt viermal haben die Diebe zugeschlagen. Größte Sorge derzeit ist, ob die Diebstäle weitergehen oder nicht. Der Gesamtschaden an der Denkmalgeschützten Anlage beträgt etwa 100.000 Euro. Da ist verständlich, dass für die vorgesehene HU der V22 nun kein Geld mehr da ist. Über den Schaden und den damit verbundenen Spendenaufruf kann man sichauf unserer Internetseite informieren.
Trotz all dieser Umstände wird angestrebt, den Betrieb irgendwie erst einmal aufrecht zu erhalten. Zu diesem Zweck findet am 10. Juli eine öffentliche Überführungsfahrt mit dem MAN VT 906 von Berlin Johannisstift mit Halt in Berlin Lichtenberg nach Buckow statt. Selbes Fahrzeug war ja schon am 15. Mai hier zu Gast. Der TW wird die kommenden Wochen bis zu Reparatur der Fahrleitung, die hoffentlich bald geschehen wird, in Buckow bleiben. Der Fahrplan, wie er seit Saisonbeginn veröffentlicht ist, wird so weiter angeboten. Einzig am 10. Juli fällt der Zug um 9:20 von Buckow aus und die Fahrt um 10:20 verschiebt sich um etwa 20 Minuten.
Der Fahrplan für die Fahrt Berlin Spandau(Johannisstift) - Buckow ist ebenfalls auf unserer Internetseite zu finden (Andreas Hauschild, www.buckower-kleinbahn.de, 22. 7.10).

03 Juli 2010

Bus + VBB: Unpünktlicher als erlaubt Der BVG-Busverkehr verfehlt die Vorgaben des Senats. Nur die S-Bahn steht noch schlechter da, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0703/berlin/
0044/index.html

Nach der S-Bahn gerät jetzt auch der Busverkehr der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in die Kritik. Er hat im vergangenen Jahr die Senatsvorgaben für die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit nicht erreicht. Das geht aus der Qualitätsbilanz 2009 hervor, die der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) am Freitag vorgelegt hat. "Die Qualität des Busverkehrs hat sich verschlechtert", bestätigte Jens Wieseke vom Fahrgastverband IGEB. Es gebe immer mehr Verspätungen und Fahrtausfälle.
Kürzlich vor dem Nordbahnhof, gegen 19 Uhr an der Haltestelle des 245ers. Genervte Fahrgäste schauen auf die Uhr, immer mehr kommen hinzu. Zwei Busse sind bereits ausgefallen. Nach mehr als 25 Minuten fährt endlich ein Doppeldecker vor. Auf der Rückfahrt derselbe Stress: Statt um 23 Uhr erscheint der Bus erst um 23.15 Uhr an der Haltestelle Rathaus Tiergarten. "Das sind leider keine ...

VBB-Qualitätsbilanz 2009

http://www.lok-report.de/

Die Qualitätsbilanz 2009 des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg bescheinigt den Verkehrsunter-nehmen in der Region gute Leistungen. Mit Ausnahme der S-Bahn Berlin GmbH haben die Unternehmen im VBB-Gebiet ihr insgesamt gutes Qualitätsniveau des Vorjahres halten können und boten den Fahrgästen erneut eine solide Leistung mit einem zuverlässigen Angebot.
Die VBB-Qualitätsbilanz 2009 dokumentiert detailliert die Ergebnisse des gesamten Leistungs- und Qualitätscontrollings im Schienenpersonennahverkehr und erstmalig auch die Qualität beim größten kommunalen Verkehrsunternehmen in Deutschland, den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG).
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: "Insgesamt können die Menschen in der Region Berlin-Brandenburg stolz sein auf die erreichte Qualität im Nahverkehrssystem. Sogar trotz des dramatischen Einbruchs bei der S-Bahn ist es gelungen, mit vereinten Kräften aller Verkehrsunternehmen im Verbund den vollständigen Kollaps des Bus- und Bahnverkehrs in Berlin zu verhindern. Dennoch: Wir müssen weiter beständig daran arbeiten, dass die Qualität der Leistungen zunimmt. Bei der Pünktlichkeit, der Fahrgastinformation, bei Sauberkeit und Service gibt es immer noch viele Mängel, die verbessert werden müssen."
Die jährliche VBB-Qualitätsbilanz schaffe Transparenz über die Verwendung öffentlicher Gelder, die letztlich den Kunden ohne Abstriche zugute kommen müsse, so Franz: "Festgelegte Qualitätskriterien und regelmäßiges Controlling der Leistung zahlen sich aus."
Die Qualität der S-Bahn-Leistungen hat 2009 ein absolutes Tief erreicht. Die Quote ausgefallener Fahrten betrug rund 21 Prozent. Im Durchschnitt fiel im gesamten Jahr jeder fünfte Zug aus, im zweiten Halbjahr 2009 sogar jeder dritte. Die Pünktlichkeit sank auf einen historischen Tiefstand von 80 Prozent. Mit einer Schulnote von 2,83 erhielt die Berliner S-Bahn im November 2009 die schlechteste Kundenbewertung seit Einführung dieser Umfrage im Jahr 1996. Im Mittelpunkt der Kritik standen der Service und die Informationen zum Zugverkehr. Gerade bei Unregelmäßigkeiten im Betrieb wünschen sich die Kunden umfassende Informationen und Alternativvorschläge.
Qualitätscontrolling BVG
Die Einschränkungen bei der S-Bahn stellte die BVG vor große Herausforderungen. Durch Tausende zusätzliche Fahrgäste entstanden längere Ein- und Aussteigezeiten. Dadurch erhöhte sich auch die Verspätungsgefahr für die Fahrzeuge. U- und Straßenbahn übertrafen dennoch die vereinbarte Pünktlichkeitsquote von 99,7 Prozent. Der Bus verfehlte knapp die vertragliche Vorgabe. Auch die Vorgaben bei der Fahrgastinformation, der Anschlusssicherheit und der Barrierefreiheit wurden von der BVG erfüllt.
Auf den Regionalverkehr war auch 2009 Verlass. Fast 99 Prozent der bestellten Leistungen wurden dabei gefahren. Im Durchschnitt fiel nur jeder 100. Zug vor allem wegen Bauarbeiten aus. Die Pünktlichkeit im Regionalverkehr lag bei rund 91 Prozent. Hauptgründe für die verspäteten Züge waren Baumaßnahmen und Verspätungen im Fernverkehr, die sich auf den Regionalverkehr übertrugen. Bei der Kundenbefragung zur Zufriedenheit bekamen die Verkehrsunternehmen im Regionalverkehr für Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Service gute bis sehr gute Noten. Die privaten Anbieter belegten im Vergleich erneut die ersten Plätze.
Die jährliche VBB-Qualitätsbilanz des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg wird seit 2005 im Auftrag der beiden Länder Berlin und Brandenburg erstellt, um Qualität und Leistung im öffentlichen Nahverkehrssystem transparent zu machen (Pressemeldung VBB, 03.07.10).

02 Juli 2010

Bahnhöfe: Erinnerung an einen Bahnhof Die historische Fahrkartendruckerei ist jetzt ein modernes Bürogebäude Karin Schmidl Der Abriss war schon geplant; vor vier Jahren, als das Dortmunder Unternehmen Hellweg neben dem Ostbahnhof in Friedrichshain einen seiner kastenförmigen Baumärkte errichtete., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0702/berlin/
0060/index.html

Der Abriss war schon geplant; vor vier Jahren, als das Dortmunder Unternehmen Hellweg neben dem Ostbahnhof in Friedrichshain einen seiner kastenförmigen Baumärkte errichtete. "Auf dem Nachbargrundstück stand eine Ruine, die für Parkplätze weichen sollte", sagte Reinhold Semer, Inhaber der Hellweg-Unternehmensgruppe. Die Ruine war die um 1900 erbaute Fahrkartendruckerei des ehemaligen Wriezener Bahnhofs.
Aus dem Abriss wurde nichts, stattdessen wurde der verklinkerte Viergeschosser saniert. "Der Bürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg hat mir das Haus als historischen Zeitzeugen sehr ans Herz gelegt", sagte Semer. Und so habe man - quasi als Dankeschön für die zügige Genehmigung des Baumarktes - schließlich in den Erhalt des nicht denkmalgeschützten Hauses eingewilligt.
Entstanden sind auf rund tausend Quadratmetern Büros mit Blick auf die ...

Straßenbahn: Bulgaren kaufen 100 BVG-Wagen Neue Heimat für Tatra-Züge Peter Neumann Berliner U-Bahnen sind in Nordkorea unterwegs, Berliner Straßenbahnen haben in Szczecin (Stettin) in Polen ein neues Einsatzgebiet bekommen., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0702/berlin/
0073/index.html

Berliner U-Bahnen sind in Nordkorea unterwegs, Berliner Straßenbahnen haben in Szczecin (Stettin) in Polen ein neues Einsatzgebiet bekommen. Jetzt haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) einen weiteren Abnehmer für nicht mehr benötigte Fahrzeuge gefunden. Sie wollen hundert Straßenbahnwagen, die vor rund 20 Jahren im Prager Tatra-Werk gefertigt worden sind, an ein bulgarisches Handelsunternehmen verkaufen. "Die Verhandlungen sind auf einem guten Weg", teilte Straßenbahn-Direktor Klaus-Dietrich Matschke mit.
Die Bulgaren interessieren sich für 60 Trieb- und 40 Beiwagen. Die gelb lackierten Züge waren bis 2007 durch Berlin gerattert, meist im Köpenicker Netz. Doch weil es für die tschechische Technik kaum noch Ersatzteile gibt, zog die BVG diese Tatra-Bahnen aus dem Verkehr. Heute dämmern die 1988 bis 1991 gebauten und später modernisierten Fahrzeuge, die Insider unter den Typenbezeichnungen T6A2 und B6A2 ...

S-Bahn: Nicht nur ein Viertel S-Bahn, sondern alles IHK fordert, den gesamten Zugbetrieb auszuschreiben, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0702/berlin/
0064/index.html

In der Debatte um die Zukunft der Berliner S-Bahn hat sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Wort gemeldet. Sie fordert den Senat auf, den gesamten Zugbetrieb auszuschreiben - und nicht nur rund ein Viertel, wie er es derzeit erwägt. "Wettbewerb bringt viele gute Ideen hervor. Davon profitieren die Fahrgäste", sagt Christian Wiesenhütter, der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK. Er rechnet damit, dass sich die Bewerber mit Ideen für kundenfreundliche Verbesserungen profilieren werden. "So wird es auf den S-Bahnhöfen wieder mehr Bahnsteig- und Schalterpersonal geben", erwartet Wiesenhütter. "Geisterbahnhöfe" ade.
"Die Hauptstadt-Region ist von den Berliner Verkehrsbetrieben und der S-Bahn abhängig. Daraus muss sie sich lösen", fordert der IHK-Branchenkoordinator Stefan Mathews. Mit einem "fairen, kontrollierten Wettbewerb" könnte ...

Bahnhöfe + Bus: Neuer Ausgang am S-Bahnhof Karow Bequemer umsteigen in Karow und neue Taktzeiten auf der Buslinie 350.

http://www.bvg.de/index.php/de/
103839/article/762372.html

Zum Ferienstart am 7. Juli wird mit Betriebsbeginn der neue Ausgang am S-Bahnhof Karow geöffnet. Die feierliche Eröffnung ist um 11 Uhr. Im Anschluss findet bis 14 Uhr eine gemeinsame Informationsveranstaltung der S-Bahn Berlin GmbH, der DB AG (Station & Service) und BVG statt, bei der die Mitarbeiter vor Ort gerne Ihre Fragen rund um den Nahverkehr in Karow beantworten.

Übrigens: Von unseren Befragungen in Bussen und Bahnen profitieren Sie ganz konkret - der Ausbau des neuen barrierefreien Zugangs für bequemere Umsteigemöglichkeiten am S-Bahnhof Karow geht auf den Kundendialog der BVG zurück.

Die wertvollen Anregungen unserer Fahrgäste münden kontinuierlich auch in Verbesserungen des Fahrplans – zum Beispiel in neuen Taktzeiten auf der Buslinie 350.

Künftig gelten auf der Linie 350 folgende Taktzeiten:

* Montag bis Freitag ab circa 4:30 bis 0:30 Uhr - alle 20 Minuten
* Montag bis Freitag von circa 5:30 bis circa 8 Uhr sowie zwischen circa 13:30 und 20 Uhr verkehrt die Linie 350 im Abschnitt S Karow und Hofzeichendamm alle 10 Minuten
* Samstag ab circa 5:30 bis 0:30 Uhr - alle 20 Minuten
* Sonntag ab circa 5:30 und 7:00 Uhr - alle 30 Minuten und zwischen 7 und 0:30 Uhr - alle 20 Minuten



Ziel der Anpassungen ist es, die Buslinie weiterhin kundenfreundlich und wirtschaftlich zu betreiben. Die BVG bedankt sich bei ihren Fahrgästen für die Hinweise, die zu diesen Maßnahmen geführt haben.

Die Modernisierung des S-Bahnhofs Karow wird aber auch noch nach dem 7. Juli weitergehen. In der zweiten Jahreshälfte werden der Bahnsteigbelag sowie die Beleuchtung erneuert.

BVG + Bus + U-Bahn + Straßenbahn: Ferienspaß für Kinder bei der BVG

http://www.bvg.de/index.php/de/
103839/article/763042.html

Beim BVG Ferienspaß erfahren Kids viele spannende Hintergründe, zum Beispiel bei einer Führung über einen Betriebshof, durch eine Betriebswerkstatt oder bei der Besichtigung einer Waschanlage. Die Teilnahme am Ferienspaß ist kostenlos.

Ferienspaß bei der U-Bahn
Bei der Besichtigung des Museums und des U-Bahnhofs Olympia-Stadion können Kinder alle Fragen stellen, die sie rund um die Berliner U-Bahn haben. U-Bahn-Experten der BVG erklären außerdem, wie Gleisanlagen funktionieren und was die verschiedenen Signale bei der U-Bahn bedeuten. Alle Termine beginnen um 10 Uhr.

Termine:

* 16. Juli 2010
* 23. Juli 2010
* 30. Juli 2010
* 06. August 2010
* 13. August 2010
* 20. August 2010


Anmeldung für Kinder von 5 bis 10 Jahren plus Eltern (keine Kindergartengruppen oder Hortgruppen) per Mail an tunnelwanderung@bvg.de oder über das BVG Call Center unter 19 44 9.


Ferienspaß beim Bus
Hier erfahren Kinder wie ein Busbetriebshof funktioniert, Wissenswertes über den Arbeitsalltag eines Busfahrers, was in einer Buswerkstatt passiert und eine Fahrt durch die Waschanlage ist auch im Angebot. Außerdem wird erklärt, wo denn eigentlich das Fahrgeld bleibt (Kasse) und wie man richtig und sicher den Bus benutzt, wenn man zur Schule, zum Sport oder zu Freunden fährt.

Die Termine finden jeweils von 10 Uhr bis 11:30 Uhr statt, Treffpunkt ist immer beim Pförtner des jeweiligen Betriebshofes.

Termine:

* 07. Juli 2010 - Betriebshof Britz, Gradestraße 10, 12347 Berlin
* 14. Juli 2010 - Betriebshof Cicerostraße, Cicerostraße 47,10709 Berlin
* 21. Juli 2010 - Betriebshof Müllerstraße, Müllerstraße 79, 13349 Berlin
* 28. Juli 2010 - Betriebshof Indira-Gandhi-Straße, Indira-Gandhi-Straße 76, 13053 Berlin
* 04. August 2010 - Betriebshof Lichtenberg, Siegfriedstraße 30, 10365 Berlin
* 11. August 2010 - Betriebshof Spandau, Am Omnibushof 1, 13593 Berlin


Telefonische Anmeldung für Kinder von 7 bis 10 Jahren plus Eltern (keine Kindergartengruppen oder Hortgruppen) unter 256 27 424 oder 256 29 639 (Montag bis Freitag von 8 - 14 Uhr).

Ferienspaß bei der Straßenbahn
Bei der Straßenbahn erwarten die Kinder eine Betriebshofführung und der Besuch einer Werkstatt, bei dem man auch mal einen Blick unter eine Straßenbahn werfen kann. Außerdem wird den Kids die Waschanlage gezeigt und eine kleine Rundfahrt über den Hof gibt es auch, aber erst nachdem die Kinder eine Straßenbahn "betankt" haben. Alle Termine finden auf dem Straßenbahn Betriebshof Lichtenberg, Siegfriedstraße 30, 10365 Berlin, statt und dauern von 10:30 Uhr bis 12 Uhr.

Termine:

* 14. Juli 2010
* 21. Juli 2010
* 28. Juli 2010
* 04. August 2010
* 11. August 2010
* 18. August 2010


Telefonische Anmeldung für Kinder von 5 bis 10 Jahren plus Eltern (keine Kindergartengruppen) unter
256 30 509 (Dienstag bis Freitag von 9 - 14 Uhr).

Bus: ... und dann nichts wie raus nach Wannsee

http://www.bvg.de/index.php/de/
103839/article/763096.html

Am 7. Juli starten in Berlin die Sommerferien, das Wetter ist super und jeder möchte schnell zum Baden. Deshalb ist ab Mittwoch, den 7. Juli wieder der Bade-Express 312 im Einsatz und fährt die Badegäste vom S-Bahnhof Nikolassee zum Strandbad Wannsee.

Vom 7. Juli bis 22. August verkehrt die Linie 312 zwischen Nikolassee und Strandbad Wannsee.

Der Bade-Express ist eine gute Alternative, denn fast 4000 Autofahrer kämpfen täglich um einen der nur 300 Parkplätze am Wannseebadweg.

Die Linie verkehrt wie folgt:

Buslinie 312 S Nikolassee > Strandbad Wannsee > S Nikolassee

* Montag bis Freitag circa 9 bis 20 Uhr alle 10 Minuten
* Samstag circa 8 bis circa 21 Uhr alle 10 Minuten
* Sonntag circa 8 bis circa 10 Uhr alle 20 Minuten und weiter bis 21 Uhr alle 10 Minuten

Tarife: 6 ½ Wochen Schülerferienticket für täglich nur 62 Cent

http://www.lok-report.de/

Schülerinnen und Schüler bis zur 13. Klassenstufe können in den großen Ferien für nur 29 Euro mit allen Bussen und Bahnen in ganz Berlin und Brandenburg fahren. Das Schülerferienticket gilt vom 7. Juli bis 22. August im gesamten Verbundgebiet. Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger und VBB-Chef Hans-Werner Franz gaben heute den Startschuss für das Schülerferienticket.
Eine Woche vor den Sommerferien verteilten heute Verkehrsminister Jörg Vogelsänger und VBB-Chef Hans-Werner Franz grellbunte Fahrradsattelüberzüge mit dem Logo des Schülerferientickets. Vogelsänger hofft, dass in diesem Jahr noch mehr Schülerinnen und Schüler auf Entdeckungstouren gehen: "Berliner und Brandenburger müssen in den großen Ferien nicht weit reisen, um unberührte Natur und interessante Kultur zu erleben. Das Land Brandenburg hat unzählige spannende Orte zu bieten. Mit dem Schülerferienticket bieten wir Kindern und Jugendlichen ein Fahrschein für ganz viel Sommerferien."
Rund 12.000 Kinder und Jugendliche waren im vergangenen Jahr mit dem günstigen Ticket unterwegs. Und in diesem Jahr wird das Schülerferienticket bei gleichbleibendem Preis noch attraktiver, denn auch die jungen Gäste, die nicht in Berlin und Brandenburg wohnen, können es erstmals erwerben.
VBB-Chef Hans-Werner Franz: "Pro Tag kostet das Schülerferienticket nur 62 Cent - im Gegenzug sind dafür unbegrenzt Fahrten mit unseren über 1.000 Bus- und Bahnlinien im VBB-Gebiet möglich. So kommen die Brandenburger sehr günstig nach Berlin, zum Beispiel auf die Fanmeile zum Endspiel der Fußball-WM, und die Berliner lernen tolle Ausflugsziele in Brandenburg kennen. Bei dem guten Angebot werden selbst Stubenhocker in den großen Ferien mobil."
Das Schülerferienticket gibt es zum Preis von 29 Euro bei allen Verkehrsunternehmen des VBB - in den Kundenzentren und an Schaltern, bei vielen Fahrausweisautomaten und teilweise auch beim Busfahrer. Es ist nicht übertragbar und nur gültig in Verbindung mit einem Schülerausweis, dem VBB-Schüler-Fahrausweis oder einer Schulbescheinigung für das Schuljahr 2009/2010 bzw. 2010/2011 (Pressemeldung VBB, 02.07.10).

S-Bahn Berlin setzt wieder Züge der Baureihe 485 ein Überspringen: S-Bahn Berlin setzt wieder Züge der Baureihe 485 ein Ausweitung von Maßnahmenpaketen bei Kundenservice und Sauberkeit

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20100702.html

(Berlin, 2. Juli 2010) Ab Samstag, 3. Juli, fahren bei der Berliner S-Bahn wieder Züge der Baureihe 485. Der erste Einsatz findet auf der Linie S75 zwischen Spandau und Lichtenberg statt. Der aus vier Vierteln bestehende Vollzug startet unter anderem um 7.24, 9.44 und 12.04 Uhr ab Spandau sowie um 8.50, 11.10 und 13.30 Uhr ab Lichtenberg. Ab Montag kehren die Züge auf ihre bisherige Stammlinie zwischen Pankow und Flughafen Schönefeld zurück.

Im Rahmen einer Selbstverpflichtung hatte das Unternehmen dem Eisenbahn-Bundesamt vor zwei Wochen zugesichert, die Achsen der Fahrzeuge künftig in verkürzten Intervallen einer Ultraschalluntersuchung zu unterziehen. Außerdem werden alle derzeit verwendeten Achsen innerhalb von zwölf Monaten durch neue ersetzt.

Die S-Bahn Berlin hatte die Fahrzeuge, die aufgrund ihrer früheren Farbgebung im Volksmund als "Coladosen" bezeichnet werden, am 26. Februar vorübergehend aus dem Verkehr gezogen, nach dem zuvor festgestellt wurde, dass seit dem Jahr 2001 Wirbelstromprüfungen nicht in erforderlichem Umfang durchgeführt worden waren.

"Ich freue mich, dass wir wieder mehr Fahrzeuge auf die Schiene bringen können", erklärt S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner. "Das ist ein weiterer Baustein in unserem Bemühen, die erforderliche Qualität im Berliner S-Bahn-Verkehr wieder herzustellen." Buchner wies darauf hin, dass es noch weitere Themenfelder gebe, auf denen die S-Bahn nacharbeiten werde. Die in der Qualitätsbilanz 2009 des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) und in der Kundenzufriedenheitsanalyse Mai 2010 bemängelten Defizite in den Bereichen Service und Sauberkeit würden schnellstmöglich beseitigt. Entsprechende Zusagen hatte das Unternehmen bereits in den Nachverhandlungen zum Verkehrsvertrag mit dem Berliner Senat gegeben.

S-Bahnhöfe werden mit moderner Informationstechnik ausgestattet

Zur Verbesserung der Fahrgastinformation auf den S-Bahnhöfen werden zusätzliche LCD-Anzeiger beschafft, die neben der Ankunftszeit des nächsten Zuges auch über Störungen informieren. Im Zielzustand sind 577 Anzeiger auf 133 Bahnhöfen vorgesehen. Die restlichen 33 kleineren Bahnhöfe erhalten elektronische Verspätungsanzeiger. Zur Erhöhung des Komforts beim Fahrscheinkauf hat die S-Bahn Berlin vor einem Monat mit der Aufstellung von 500 neuen Automaten begonnen. Diese haben ein doppelt so helles Display wie bisher und einen erheblich verkürzten Verkaufsvorgang. Derzeit sind bereits 66 davon installiert.

Versprechen für mehr Sauberkeit in S-Bahn-Zügen

Die S-Bahn Berlin hat die hohe Bedeutung von Sauberkeit für ihre Kunden erkannt und entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet. Zusätzlich zu verschiedenen Grundreinigungsstufen in den Werkstätten und einer täglichen Grobreinigung vor dem Betriebseinsatz, wird künftig auch nach dem Ende des Frühberufsverkehrs in allen Zügen eine Grobreinigung durchgeführt. Diese beinhaltet Müllbeseitigung und das Entfernen störender Verunreinigungen. Neu ist die Feuchtreinigung aller Böden am Ende des durchgehenden Nachtverkehrs samstags und sonntags früh. Besteht die Gefahr, dass Fahrgäste sich ihre Kleidung verschmutzen, findet unverzüglich eine Bedarfsreinigung statt, die von mobilen Teams erledigt wird. Die zusätzlichen Maßnahmen werden im Verlauf des zweiten Halbjahres eingeführt.

Geschäftsführer Buchner wies darauf hin, dass die S-Bahn Berlin die Hinweise ihrer Kunden sehr ernst nehme und erforderlichenfalls erneut nachsteuern werde. An den gemachten Zusagen werde sich sein Unternehmen messen lassen. Dazu gehören auch die versprochenen Entschuldigungsleistungen im Wert von 70 Millionen Euro, mit denen Stammkunden im November und Dezember Freifahrt erhalten. Gelegenheitskunden profitieren im gleichen Zeitraum davon, dass im Bereich Berlin ABC an allen Wochenenden Einzeltickets als Tageskarten anerkannt werden. Bereits im Dezember 2009 hatte sich die S-Bahn Berlin mit einem ersten Paket entschuldigt.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG