31 Dezember 2010

S-Bahn legt vier Strecken wochenlang still Ab Sonntag nur 406 Wagen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1231/berlin/
0156/index.html

Ab Sonntag nur 406 Wagen

Der Fahrzeugmangel bei der Berliner S-Bahn spitzt sich dramatisch zu. Nun muss das Unternehmen sogar wie schon im vergangenen Jahr Strecken stilllegen, weil die Zahl der Züge nicht mehr ausreicht. Das teilte das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) am Donnerstag mit. Ab Sonntag, sechs Uhr früh, werden vier Abschnitte nicht mehr befahren: Westkreuz-Spandau, Springpfuhl-Wartenberg, Schönholz-Hennigsdorf sowie Strausberg-Strausberg Nord. Dort bleibe der S-Bahn-Betrieb voraussichtlich mehrere Wochen lang eingestellt, wie ein Sprecher mitteilte.
"Die S-Bahn verabschiedet sich mit einem weiteren traurigen Negativrekord aus dem Jahr 2010", sagte Hans-Werner Franz vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Am Donnerstag konnte sie nur noch 456 Wagen einsetzen - ...

S-Bahn: S-Bahn 2011: kaum noch (in)Takt, aus BZ

http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/
s-bahn-2011-kaum-noch-in-takt-article1077355.html

Wann gibt es bei der S-Bahn gute Nachrichten? Zwar fährt sie in der Silvesternacht durchgehend, doch ab Sonntagfrüh wird dann der ohnehin spärliche Fahrplan weiter ausgedünnt. Um die damit verbundenen Engpässe zumindest teilweise abzufangen, werden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ab Montag im Berufsverkehr zusätzliche U-Bahn-Fahrten anbieten. Von einem „traurigen Jahrestiefstand“ bei einsatzbereiten S-Bahnzügen spricht der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB).
Die S-Bahn fährt bis zum Sonntagmorgen um 6.00 Uhr unverändert nach dem derzeit geltenden, ausgedünnten Fahrplan, wie ein S-Bahn-Sprecher sagte. Das bedeutet, die S-Bahnen verkehren im ...

S-Bahn: DBV Berlin-Branenburg zum Schienenverkehrsangebot ab Januar 2010

http://www.lok-report.de/

Alle Jahre wieder ... Ersatz-, Ergänzungs-, Not-, Sonderverkehre. Im Winter ist die Kälte Schuld an Ausfällen, im Sommer die Hitze. So weit ist es schon gekommen. Ab 2. Januar 2011 dünnt die S-Bahn ihr bereits jetzt ausgedünntes Zugangebot weiter aus; diesmal werden sogar einige Strecken überhaupt nicht mehr befahren. Das ist für den DBV-Landesverband ein Beleg dafür, dass offenbar die Konzernspitze am Potsdamer Platz, denn die S-Bahn Berlin GmbH ist eine hundertprozentige DB AG-Tochter, noch nicht so recht den Umfang und bleibenden Schaden realisiert hat.
Die jetzt bekannt gemachten Einstellungen und angebotenen Ersatzverkehre zeigen überdeutlich, dass das Berliner Schienendrama in der DB-Konzernzentrale am Potsdamer Platz noch nicht richtig angekommen zu sein scheint. Denn warum können die vielen Versprechungen der letzten eineinhalb Jahre nicht mal ansatzweise eingehalten werden? Man wollte alles besser machen, schonungslos aufklären, verspieltes Vertrauen zurückgewinnen, besser weden.
Wie wenig ernstgemeint die Unterstützung für die Fahrgäste - aber auch für die Mitarbeiter des Unternehmens! - zu sein scheint, zeigt die Tatsache, dass eine kurzfristig umsetzbare Maßnahme zur Linderung der Probleme immer noch nicht umgesetzt wurde. Seit vielen Jahren fordert der Landesverband, dass Fernzüge auf der Berliner Stadtbahn wieder am Bahnhof Zoo halten müssen. Insbesondere bei den jetzigen kaum kalkulierbaren Fahrzeiten und überfüllten Zügen könnte dadurch eine Entspannung herbeigeführt werden.
Die hervorragende Anbindung des Bahnhofs Zoo an den öffentlichen Nahverkehr würde für viele Fernreisende bedeuten, dass sie sich Wege zum Berliner Hauptbahnhof sparen können. So würden die S-Bahnen nicht noch durch Fahrgäste mit Koffern, Rücksäcken und Reisetaschen benutzt werden müssen (Pressemeldung PB Service GmbH, Bayern-Kursbuch Bestellcenter, info@pb-service.net, 31.12.10).

S-Bahn + VBB: Trauriger Jahrestiefstand von einsatzbereiten S-Bahnzügen

http://www.lok-report.de/

Zum Jahresende hat die Berliner S-Bahn einen traurigen Rekordtiefstand bei der Anzahl ihrer verfügbaren Züge erreicht. Im morgendlichen Berufsverkehr waren nur 228 Viertelzüge im Linieneinsatz - so wenig wie noch nie in diesem Jahr.
Damit erbringt die S-Bahn Berlin GmbH nur noch 40 Prozent der vertraglich vereinbarten Leistung. Auch für die Silvesternacht und zum Schulbeginn im Januar müssen die Berliner, Brandenburger und ihre Gäste sich auf weitere massive Beeinträchtigungen im S-Bahnverkehr einstellen.
Während Berlin sich freut, rund eine Million Besucher zur Silvesterfeier am Brandenburger Tor zu begrüßen, müssen die S-Bahnfahrgäste auf der Stadtbahn sowie im Nord-Süd-Tunnel mit überfüllten, verkürzten und verspäteten S-Bahnzügen bei der An- und Abreise zur Party am Brandenburger Tor rechnen. Der VBB empfiehlt auf die U-Bahn auszuweichen (U6: S+U Friedrichstraße Bhf; U2: S+U Potsdamer Platz Bhf; U9: U Hansaplatz + Fußweg).
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, zieht eine ernüchternde Bilanz: "Die S-Bahn Berlin GmbH verabschiedet sich mit einem weiteren traurigen Negativrekord aus dem Jahr 2010. Zum dritten Mal ist die S-Bahnleistung in einem Winter drastisch eingebrochen. Ganz offensichtlich hat der DB-Konzern aus dem Desaster im Januar 2009, als in der ersten Januarwoche mehr als 3000 S-Bahnzüge ausfielen, nichts gelernt und nicht die richtigen Konsequenzen gezogen, um auch im Winter ordentliche Leistungen zu erbringen."
Im neuen Jahr werden die Einschränkungen bei der S-Bahn noch gravierender sein: Einzelne Linienab-schnitte werden aufgrund der weiter sinkenden Fahrzeugverfügbarkeit von 203 Viertelzügen (36 % der vertraglich vereinbarten Leistung) ab dem 02.01.2011 nicht mehr bedient werden. Die Nutzung von Schienenersatzverkehren auf den Abschnitten Strausberg - Strausberg Nord und Hennigsdorf - Schönholz sowie von alternativen öffentlichen Verkehrsmitteln in den ebenfalls nicht bedienten Abschnitten Spandau - Westkreuz und Wartenberg-Springpfuhl kann zu einer Verlängerung der Fahrzeit führen. Die Einschränkungen für die Fahrgäste erschöpfen sich jedoch nicht nur auf diesen Abschnitten, sondern es werden im gesamten Netz zusätzliche Belastungen auf die Fahrgäste zukommen: verkürzte Züge und Linienführungen, ausgedünnte Takte und Verspätungen werden zu weiteren, teils erheblichen Wartezeiten führen. Eine Planbarkeit des Schul- und Arbeitsweges wird damit weiterhin erschwert. Da die anderen Verkehrsmittel wie U-, Straßenbahn und Busse die Last der S-Bahnausfälle schultern müssen, kann es auch hier zu längeren Fahrtzeiten kommen.
Angesichts der sich immer weiter verschlechternden Situation bei der S-Bahn appelliert VBB-Chef Franz erneut an die Bundesregierung als Eigentümer der Deutschen Bahn AG und damit auch als Eigentümer des DB-Bahntochterunternehmen S-Bahn Berlin GmbH Verantwortung zu übernehmen: "Die Bundesregierung muss die notwendigen strukturellen und finanziellen Voraussetzungen dafür schaffen, dass es mit der S-Bahn wieder definitiv bergauf geht. Bislang ist kein wirkliches Umsteuern der fatalen Unternehmenspolitik der Deutschen Bahn AG zu erkennen. Wenn die Deutsche Bahn eine Qualitätsverbesserung bei der S-Bahn wirklich gewollt hätte, hätte sie mehr tun können, um die S-Bahnkrise zu überwinden. Doch allein am Beispiel der absolut mangelhaften Informationen für die Fahrgäste ist deutlich, dass die bisherigen Entscheidungen und Maßnahmen nicht ausreichend waren. Im Zeitalter elektronischer Medien ist es nicht zu entschuldigen, dass es der Berliner S-Bahn auch in zwei Jahren nicht gelungen ist, das Informationssystem dahingehend zu verändern, dass die Fahrgäste über Störungen, Verspätungen und Alternativverbindungen zeitnah und umfassend informiert werden." (Pressemeldung VBB, 31.12.10).

30 Dezember 2010

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Ausgebremst Fahrgäste verlieren viel Zeit, weil Züge auf fast 700 Abschnitten das Tempo drosseln müssen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1230/brandenburg/
0038/index.html

POTSDAM. Lebenszeit ist wertvoll - und begrenzt. Darum ist es umso ärgerlicher, dass Fahrgäste auf vielen Bahnstrecken länger als nötig unterwegs sind, weil die Gleise nicht in Ordnung gehalten worden sind. Jetzt hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ermittelt, wie groß die Zeitverluste in diesem Jahr waren. Die Bilanz: An nicht weniger als 692 Stellen in Berlin und Brandenburg konnten die Züge nicht mit der eigentlich möglichen Höchstgeschwindigkeit verkehren. Auf den betroffenen 606 Kilometern verlängerten sich die Fahrzeiten um insgesamt drei Stunden und 51 Minuten. "Die Qualität des Schienennetzes stagniert", bemängelte Verbund-Chef Hans-Werner Franz. Die Deutsche Bahn (DB) wies die Kritik in ungewöhnlich scharfer Form zurück. Die Vorwürfe seien größtenteils "ungerecht", so ein Sprecher.
Gleismängel, die in vielen Fällen schon seit Jahren bestehen, Streckenengpässe ...

Tarife: NAHVERKEHR: Trotz Winterchaos: Bus- und Bahnfahren wird teurer Fahrpreise in der Region steigen zum Jahresbeginn um 2,8 Prozent, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11974909/62249/
Fahrpreise-in-der-Region-steigen-zum-Jahresbeginn-um.html

POTSDAM - Bus- und Bahnfahren in Berlin und Brandenburg wird vom Wochenende an teurer. Zum 1. Januar 2011 tritt eine Preiserhöhung in Kraft, die der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) schon im Juni beschlossen hatte. Demnach steigen die Fahrpreise im Durchschnitt um 2,8 Prozent. Es ist die erste Preiserhöhung seit April 2008.
Der Einzelfahrschein Berlin ABC kostet künftig drei Euro, 20 Cent mehr als bisher. Die Monatskarte für den selben Bereich kostet künftig 91 Euro statt wie bisher 88,50 Euro. Der Preis für die Monatskarte für einen Landkreis in Brandenburg klettert von 77,40 Euro auf 79,50 Euro.
Der Berliner Fahrgastverband Igeb kritisierte die Preiserhöhung angesichts des Chaos bei der Berliner S-Bahn als „Zumutung für die Fahrgäste“. Zudem würden Mängel im Tarifsystem weiter verschärft. So steige der Preis für eine ...

S-Bahn stellt Betrieb auf mehreren Strecken ein Die S-Bahn muss im neuen Jahr erneut auf mehreren Strecken den Betrieb einstellen. Nur ein Drittel der Fahrzeuge ist einsetzbar. Auch der Silvesterverkehr zum Brandenburger Tor kann nicht verstärkt werden., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/
s-bahn-stellt-betrieb-auf-mehreren-strecken-ein/
3685264.html

Die S-Bahn muss im neuen Jahr erneut auf mehreren Strecken den Betrieb einstellen: Pünktlich zum Berufsverkehr nach dem Ende der Ferien und nach möglichen weiteren Schneefällen sollen von 632 vorhandenen Doppelwagen nur noch rund 200 einsetzbar sein. Die BVG will deshalb nun doch zusätzliche Fahrten bei der U-Bahn anbieten. Auch Regionalbahnen sollen zusätzliche Verbindungen herstellen. Das derzeit schon extrem eingeschränkte Angebot wird auch nicht zu Silvester verstärkt werden können.

Eingestellt wird der Betrieb Sonntag früh zwischen Spandau und Westkreuz, Hennigsdorf und Schönholz sowie zwischen ...

S-Bahn + Regionalverkehr: Fahrplanänderungen im S-Bahn-Verkehr Überspringen: Fahrplanänderungen im S-Bahn-Verkehr S-Bahn Berlin im Januar weiter mit eingeschränktem Fahrplan / Aktuelles Fahrplanangebot durchgehend bis Sonntagfrüh, 2. Januar

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20101230.html

(Berlin, 30. Dezember 2010) Die Werkstätten der S-Bahn Berlin arbeiten auch über den Jahreswechsel weiter mit Hochdruck. Gegenwärtig verlassen täglich rund 100 Viertelzüge die Werkstätten, im Normalbetrieb sind es rund 60 Viertelzüge. Dabei werden mehrere, sich überlagernde Wartungs-, Instandhaltungs- und Prüfprozesse parallel durchgeführt.

Zusätzlich sind in den letzten Wochen zahlreiche witterungsbedingte Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten angefallen, die zu einer sehr starken Belastung der Werkstätten führten. Unter anderem steigt durch die derzeitige Witterung die Zahl der Antriebsstörungen drastisch. So sind seit dem 1. Dezember bisher über 1000 Antriebsstörungen an Elektronik und Fahrmotoren aufgetreten, von denen bisher rund 900 abgearbeitet wurden. Rund 220 Fahrmotoren wurden in diesem Zeitraum getauscht. Vor der Behandlung in den Werkstätten müssen die Züge zeitaufwändig enteist werden.

Das bisherige Fahrplanangebot gilt unverändert bis zum Sonntag, 2. Januar, 6 Uhr, und wird auch in der Silvesternacht (Freitag/Samstag) sowie in der Nacht vom Samstag zum Sonntag und am Neujahrstag angeboten.

Ab Sonntag, 2. Januar 2011, 6 Uhr, können voraussichtlich nur etwa 200 Viertelzüge eingesetzt werden. Auf der Ringbahn fahren die Züge der Linien S 41 und S 42 im 10-Minuten-Takt, auf allen anderen Linien im 20-Minuten-Takt. Die S 45 und S 85 verkehrt weiterhin nicht.

Die Streckenabschnitte Strausberg-Strausberg Nord, Spandau-Westkreuz, Wartenberg-Springpfuhl und Hennigsdorf-Schönholz können ab diesem Zeitpunkt vorübergehend nicht bedient werden. Zwischen Hennigsdorf, Tegel und Wilhelmsruh sowie zwischen Strausberg und Strausberg Nord wird Busersatzverkehr eingerichtet.

DB Regio und Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) unterstützen mit zusätzlichen Zügen:

Ab dem 3. Januar halten die Züge der RE 2 zusätzlich in Karlshorst. Die RB 10 wird montags bis freitags von Spandau nach Charlottenburg verlängert. Die NEB-Züge der NE-Linie 27 (Groß Schönebeck)-Karow fahren bis Berlin Gesundbrunnen.

Ab dem 8. Januar sollen die Züge der RB 10 auch am Samstag und Sonntag bis nach Charlottenburg verlängert werden.

Ab dem 10. Januar werden montags bis freitags die Züge der RB 13 ab Spandau über Jungfernheide nach Berlin Hbf verlängert. Auf der RE 1 sollen montags bis freitags, von 6 bis 20 Uhr, Verstärkerzüge auf der Strecke Potsdam-Wannsee-Charlottenburg-Berlin Zoologischer Garten-Berlin Hbf- Berlin Friedrichstraße zum Einsatz kommen. Dieser Zusatzverkehr muss wegen der baubedingten Eingleisigkeit in Berlin-Grunewald noch geprüft werden.

Weitere Ersatz- und Ergänzungsverkehre sind unter anderem bei den Berliner Verkehrsbetrieben zur Unterstützung angefragt.

Der Flughafen-Expressbus SXF 1 zwischen Flughafen Schönefeld und Südkreuz kann weiterhin zuschlagsfrei genutzt werden.

Der S-Bahnhof Brandenburger Tor wird voraussichtlich vom 31. Dezember, 18 Uhr, bis zum 1. Januar, 3 Uhr, geschlossen.

Weitere Informationen sind unter www.s-bahn-berlin.de oder dem S-Bahn-Kundentelefon unter der Rufnummer 030 297-43333 erhältlich.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Tarife: Fahrgastverband IGEB kritisiert die Erhöhung der VBB-Tarife

http://www.lok-report.de/

Eine Tariferhöhung ist nie populär. Aber die zum 1. Januar 2011 erfolgende Anhebung der meisten Fahrpreise im VBB-Tarif für Berlin und Brandenburg stößt auf so viel Unverständnis wie selten zuvor, denn die Berliner S-Bahn (und das betrifft auch viele Brandenburger Fahrgäste) sowie der BVG-Busverkehr erbringen nicht die vertraglich vereinbarten Verkehrsleistungen. Das war auch schon vor dem heftigen Wintereinbruch der Fall und ist zu einem großen Teil auf Mängel zurückzuführen, die die Politik mit ihren Sparvorgaben und die Verkehrsunternehmen selbst zu verantworten haben.
Aber unabhängig davon, wie viele der aktuell ausfallenden oder verspäteten Fahrten bei Bahnen und Bussen in Berlin und Brandenburg auf vermeidbare Fehler und wie viele das extreme Winterwetter zurückzuführen sind, ist es eine Zumutung für die Fahrgäste, in einer solchen Krisensituation die Fahrpreise anzuheben. Der Berliner Fahrgastverband IGEB kritisiert dafür nicht nur die Verkehrsunternehmen, sondern auch die Landesregierungen in Berlin und Brandenburg, die diese Zumutung mit zu verantworten haben.
Schon vor der im Juni beschlossenen Fahrpreiserhöhung im VBB-Tarif hatte der Berliner Fahrgastverband IGEB gegen diese Absicht heftig protestiert. Die damals genannten Gründe haben durch die zwischenzeitliche Entwicklung noch an Bedeutung gewonnen.
Strukturelle Mängel und Ungereimtheiten im VBB-Tarif werden nicht beseitigt, sondern zum Teil noch verschlimmert. Lange Zeit wurde in Aussicht gestellt, dass bei der nächsten Tariferhöhung die Stammkunden, also die Zeitkartenkäufer, verschont werden. Sie waren bei den letzten Tariferhöhungen überdurchschnittlich belastet worden, so dass man in Berlin mehr Einzelfahrkarten kaufen kann, bevor sich eine Monatskarte lohnt, als in jedem anderen deutschen Verbundgebiet. Doch nun werden die Zeitkarten auch 2011 wieder teurer.
Ein besonders eklatantes Beispiel: Die Monatskarte für Berlin (AB) wird von 72 auf 74 Euro verteuert (+2,8%). Der Preis für den Einzelfahrschein beim Kauf einer 4-Fahrten-Karte wird von 2,00 auf 2,05 Euro erhöht (+2,5 %). Das ist also eine geringere Erhöhung als bei der Monatskarte und zementiert das Missverhältnis zwischen beiden Tarifen. Erst, wenn ein Fahrgast im Monat mindestens 37 einzelne Fahrten zu 2,05 Euro macht, lohnt sich der Kauf einer Monatskarte für 74 Euro. Das ist ein deutschlandweiter Negativrekord (s. Tabelle http://www.igeb.org/pressedienst/files/igebpresse_20101229.pdf ) und steht dem Ziel, durch günstige "Flatrate-Tarife" Kunden zu binden, entgegen. Ärgerlich und nicht vermittelbar ist die Tariferhöhung 2011 auch deshalb, weil die letzten drei Jahre gezeigt haben, dass S-Bahn und BVG ihre Fahrgeldeinnahmen auch ohne Tariferhöhungen steigern können: allein durch Fahrgastzuwachs.
Die Preisstabilität hat sich positiv auf die wirtschaftliche Situation der Verkehrsunternehmen ausgewirkt und - trotz verschlechtertem S-Bahn-Angebot - zu einer Erhöhung der Fahrgast- und Abonnentenzahlen geführt. So konnte die BVG die Zahl der Zeitkartenabonnenten von 214.000 (2008) über 255.000 (2009) auf 282.000 (2010) steigern. Die Fahrgeldeinnahmen insgesamt stiegen von 492 Mio Euro (2008) über 507 Mio Euro (2009) auf voraussichtlich 523 Mio Euro im Jahr 2010. Angesichts dieser Erfolgsbilanz ist es unbegreiflich, dass nun wieder riskiert wird, durch nicht vermittelbare Preissteigerungen Fahrgäste, insbesondere Stammkunden, zu verlieren.
In diesem Zusammenhang erinnert der Berliner Fahrgastverband IGEB zum wiederholten Mal an eine Äußerung von Berlins Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer: "Wir haben uns heute in offener Atmosphäre mit dem VBB, der S-Bahn, DB-Regio und der BVG über die Tarifstruktur des ÖPNV in Berlin und Brandenburg ausgetauscht. Unter den Teilnehmern konnte Einigkeit erzielt werden, dass wir in Berlin und Brandenburg eine Tarifstruktur benötigen, mit der es gelingt, mehr Fahrgäste für den ÖPNV zu gewinnen und stabile Kundenbeziehungen aufzubauen.
Die derzeitige Tarifstruktur wird in den nächsten Monaten von den Verkehrsbetrieben, den beiden Bundesländern und dem VBB überarbeitet", erklärte Berlins Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer am 9. Oktober 2006. Und weiter: "Eine nachvollziehbare transparente Tarifstruktur, die bis zum Jahr 2010 angelegt sein sollte, muss durch Verlässlichkeit und Verbindlichkeit den Kunden gegenüber dauerhaft Fahrgastverluste verhindern."
Seit 2006 kam es weder zur versprochenen Überarbeitung der Tarifstruktur, noch konnte sich die Senatorin mit ihrer in den letzten Jahren wiederholt vorgetragenen berechtigten Forderung durchsetzen, dass der Einzelfahrausweis in Berlin innerhalb der zweistündigen Geltungsdauer wieder wie früher beliebige Fahrten, also auch Hin- und Rückfahrt, ermöglicht. Verstärkt wird die Verärgerung der Fahrgäste über die Politiker, weil diese immer wieder behaupten, dass die Tarife in Berlin besonders günstig seien. Das trifft jedoch nur auf einzelne Tarife wie bei den Zeitkarten für Schüler und Senioren zu. Die Vergleichstabelle ( http://www.igeb.org/pressedienst/files/igebpresse_20101229.pdf ) mit anderen Großstädten zeigt, dass Berlin bei vielen Tarifen an der Preisspitze steht ? insbesondere bei den Monatskarten.
Jede Analyse kann eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass die Tariferhöhung zum 1. Januar 2011 in jeder Hinsicht falsch und nicht vermittelbar ist. Da angesichts des monatelangen Vorlaufs und der technischen Rahmenbedingungen eine Aussetzung leider unrealistisch ist, fordert der Berliner Fahrgastverband IGEB umso nachdrücklicher:
1. Zusage einer erneuten umfassenden Entschuldigungsregelung für das Sommerhalbjahr 2011, an der sich neben der S-Bahn dieses Mal auch die BVG finanziell beteiligen muss
2. Keine weitere Tariferhöhung 2011 und 2012
3. Strukturelle Verbesserungen im VBB-Tarif, insbesondere zugunsten der Stammkunden (Käufer von Monats- und Jahreskarten) (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 30.12.10).

29 Dezember 2010

S-Bahn: Es fährt kein Zug nach irgendwo, aus Die Welt

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/
vermischtes/article11874114/
Es-faehrt-kein-Zug-nach-irgendwo.html

Die S-Bahn rechnet offenbar nicht mehr mit einer baldigen Verbesserung des Angebots. Um den größeren Fahrgastansturm nach Ferienende am 3. Januar zu bewältigen, will das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn nun Verstärkerfahrten mit Bussen und Bahnen anderer Verkehrsunternehmen organisieren. Angefragt hat die S-Bahn nach Angaben eines Sprechers bei mehreren Anbietern - darunter der Konzernschwester DB Regio, den landeseigenen Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und privaten Unternehmen. Möglich wären demnach zusätzliche Züge auf den Regionalbahngleisen, dichtere Takte bei U-Bahn und Straßenbahn oder zusätzliche Bus-Angebote. Konkrete Zusagen gebe es aber bislang noch nicht, sagte der Sprecher. Züge für das S-Bahn-Netz kann sich das Unternehmen nicht leihen, weil die Berliner S-Bahn weltweit ein technisches Unikat ist. 243 Doppelwagen waren am Morgen im Einsatz - nur noch ein gutes ...

Regionalverkehr: Mehr Regionalzüge in Berlin und Brandenburg zum Jahreswechsel

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20101229.html

(Berlin, 29. Dezember 2010) Die Deutsche Bahn AG setzt im Regionalverkehr zusätzliche Züge zum Jahreswechsel (31. Dezember/1.Januar 2011) ein.

RE 1 - Brandenburg–Potsdam–Berlin–Fürstenwalde–Frankfurt (Oder)
Zusätzlich starten in der Nacht vom 31. Dezember zum 1. Januar 2011 Regionalzüge von Berlin Friedrichstraße um 3.39 Uhr und um 4.36 Uhr nach Brandenburg. In der Gegenrichtung fahren zusätzliche Züge um 2.37 Uhr und 3.23 Uhr von Brandenburg nach Berlin Friedrichstraße.

Um 3.07 Uhr ab Berlin Zoologischer Garten beziehungsweise um 1.35 Uhr ab Berlin Ostbahnhof verkehrt jeweils ein Zug nach Frankfurt (Oder). Von Frankfurt (Oder) werden um 1.28 Uhr und 2.44 Uhr nach Berlin Ostbahnhof beziehungsweise nach Berlin Zoologischer Garten Zusatz-Züge eingesetzt.

RE 2 - Cottbus–Berlin–Rathenow
Nach Cottbus fährt ab Berlin Hauptbahnhof ein Regionalzug um 1.50 Uhr und erreicht Cottbus um 3.38 Uhr. Nach Rathenow verkehrt ein Zug in dieser Nacht ab Berlin Friedrichstraße um 1.12 Uhr und ist um 2.05 Uhr in Rathenow.

RE 3 - Berlin–Bernau–Eberswalde
Neben der planmäßigen Nachtverbindung wird eine weitere Verbindung von Berlin Friedrichstraße (ab 2.58 Uhr) über Berlin-Ostbahnhof mit Ankunft in Eberswalde um 3.47 Uhr angeboten. Von Eberswalde fährt ein Zug um 3.57 Uhr nach Berlin-Lichtenberg (an 4.34 Uhr).

RE 5 - Berlin–Ludwigsfelde–Luckenwalde–Jüterbog
Von Berlin Friedrichstraße (ab 3.05 Uhr) wird ein weiterer Zug mit Ankunft in Jüterbog um 4.13 Uhr verkehren (über Berlin-Schönefeld Flughafen).

RE 7 - Wünsdorf–Berlin–Potsdam-Rehbrücke–Michendorf–Belzig
Ein zusätzlicher Zug wird um 3.40 Uhr in Berlin-Ostbahnhof eingesetzt, der Belzig um 4.57 Uhr erreicht. In der Gegenrichtung beginnt ein Zug in Belzig um 2.12 Uhr und endet in Berlin-Ostbahnhof um 3.28 Uhr.

Nach Wünsdorf-Waldstadt besteht eine zusätzliche Fahrtmöglichkeit in dieser Nacht. Die Abfahrt in Berlin Ostbahnhof ist um 1.22 Uhr. In Wünsdorf-Waldstadt fährt ein zusätzlicher Zug um 3.02 Uhr in Richtung Berlin.

RB 10 - Berlin–Falkensee–Nauen
Zusätzlich zum regulären Fahrplan werden zwei Züge zwischen Berlin Friedrichstraße (um 1.22 Uhr und um 3.52 Uhr) und Nauen eingesetzt. Die Abfahrten zusätzlicher Züge in Nauen sind 0.30 Uhr, 2.55 Uhr und 4.46 Uhr in Richtung Berlin.

Über die Abfahrts- und Ankunftszeiten können sich Reisende beim Kundendialog DB Regio unter 0331 235 6881 und -6882 und im Internet unter www.bahn.de informieren.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Tarife + VBB: Neue Preise im VBB ab 1. Januar 2011

http://www.lok-report.de/

Zum 1. Januar 2011 ändern sich die Fahrpreise für Busse und Bahnen im
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Die Preise werden um durchschnittlich
2,8 Prozent steigen und liegen damit aber weiterhin unter der
Inflationsrate in beiden Ländern (seit April 2008 3,1 Prozent).
In Berlin kostet der Einzelfahrausweis AB ab dem 1. Januar 2011 2,30 Euro
statt wie bisher 2,10 Euro. Demgegenüber wird der Preis für die
4-Fahrten-Karte in Berlin AB deutlich geringer angehoben: Statt 8 Euro
müssen künftig 8,20 Euro dafür bezahlt werden (+2,5 Prozent). Der Umstieg
zur 4-Fahrten-Karte lohnt sich also noch mehr.
Der Preis für den Berliner Einzelfahrausweis ABC steigt um 20 Cent auf 3
Euro. Die Preise für die ermäßigten Einzelfahrausweise AB (1,40 Euro) und
die ermäßigte 4-Fahrten-Karte (5,30 Euro) bleiben stabil. Günstiger werden
die Kleingruppen-Tageskarten in Berlin AB (15,00 Euro statt 15,90), BC
(15,30 Euro statt 15,40) und ABC (15,50 Euro statt 16,10).
Alle ermäßigten Einzelfahrausweise und Tageskarten außerhalb des
Tarifbereichs Berlin ABC bleiben preisstabil. In den kreisfreien Städten
Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder) und Cottbus verteuert sich der
Einzelfahrausweis AB um 10 Cent auf 1,30 Euro, in Potsdam auf 1,80 Euro.
Im Zeitkartentarif steigt der Preis für die Monatskarte VBB-Umweltkarte
Berlin AB auf 74 Euro (+2,8 Prozent), für ABC auf 91 Euro (+2,8 Prozent).
In Potsdam kostet diese Monatskarte AB künftig einen Euro mehr (36 Euro),
in Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder) und Cottbus jeweils 50 Cent
mehr (37 Euro). Das VBB-Abo 65plus behält seinen bisherigen Preis mit
monatlich 47 Euro. Auch die Abonnements für Berliner Schüler und
Auszubildende verändern sich nicht. Für Potsdamer Schülerinnen und Schüler
verringert sich der Preis im Abonnement um 10 Prozent.
Das Abonnement mit jährlicher Abbuchung stellt künftig in Berlin AB die
günstigste Jahreskartenform dar - 675 Euro im Jahr. Die Jahreskarte in
Einmalzahlung sowie das Abonnement mit monatlicher Abbuchung kosten künftig
695 Euro im Jahr.
Die alten Fahrausweise können noch bis zum 14. Januar 2011 abgefahren
werden - danach werden sie bei den Verkehrsunternehmen gegen Zuzahlung des
Differenzbetrages umgetauscht.
Die letzte Fahrpreisanpassung im VBB gab es am 1. April 2008. Der Preis für
den Berliner Einzelfahrausweis AB wurde das letzte Mal im August 2005
erhöht (PressemeldungVBB, 29.12.10).

Regionalverkehr: Brandenburg: Ausschreibung "SPNV Netz Nord-Süd"

http://www.lok-report.de/

Das Land Brandenburg, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und
der beauftragte VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH haben im
Amtsblatt der Europäischen Union die Ausschreibung "Verkehrsleistungen SPNV
Netz Nord-Süd" vom 14.12.2014 bis 12.12.2026 veröffentlicht (2010/S
250-384188).
Es geht um Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf den
Linien:
• RE3 Stralsund/Schwedt (Oder) - Berlin - Elsterwerda, ca. 4 100 000 Zugkm
p.a und
• RE5 Rostock/Stralsund - Berlin - Lutherstadt Wittenberg/Falkenberg
(Elster), ca. 5 200 000 Zugkm p.a.
in den Ländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und
Sachsen-Anhalt. Ggf. sollen weitere Verkehrsleistungen während der
Vertragslaufzeit beauftragt werden.
Es gibt zwei Lose mit mehreren Optionen:
• Los 1: RE3 Stralsund/Schwedt (Oder) - Berlin - Elsterwerda (RE3 ca. 4 100
000 Zugkm p.a.; Option 3 ca. 800 000 Zugkm p.a.; Summe Los 1 gesamt inkl.
Option 3: ca. 4 900 000 Zugkm p.a.)
Option 1: Preis für die Bestellung zusätzlicher Fahrten an Wochenenden;
Option 2: Preis für die Erweiterung der eingesetzten Züge;
Option 3: Preis für zusätzliche Fahrten zwischen Stralsund und Angermünde.
In der 1. Betriebsstufe wird die Linie RE3 auf der Strecke Stralsund /
Schwedt (Oder) – Angermünde – Berlin – Elsterwerda fahren. Zur 2.
Betriebsstufe findet für den Bereich südlich von Berlin ein Wechsel mit der
Linie RE5 statt, sodass die Linie RE3 dann auf der Strecke Stralsund /
Schwedt (Oder) – Angermünde – Berlin – Jüterbog – Lutherstadt
Wittenberg/Falkenberg (Elster) verkehren wird. Im Falle der Loskombination
Los 1 + Los 2 wird die Option 3 durch Option 5 ersetzt.
• Los 2: RE5 Stralsund / Rostock – Neustrelitz – Berlin – Jüterbog –
Lutherstadt Wittenberg / Falkenberg (Elster) (RE5 ca. 5 200 000 Zugkm p.a.;
Option 4 ca. 400 000 Zugkm p.a.; Summe Los 2 gesamt inkl. Option 4: ca. 5
600 000 Zugkm p.a.)
Option 2: Preis für die Erweiterung der eingesetzen Züge;
Option 4: Preis für zusätzliche Fahrten zwischen Rostock und Neustrelitz.
In der 1. Betriebsstufe wird die Linie RE5 auf der Strecke Stralsund /
Rostock – Neustrelitz – Berlin – Jüterbog – Lutherstadt Wittenberg /
Falkenberg (Elster) fahren. Zur 2. Betriebsstufe findet für den Bereich
südlich von Berlin ein Wechsel mit der Linie RE3 statt, sodass die Linie
RE5 dann auf der Strecke Stralsund / Rostock – Neustrelitz – Berlin –
Elsterwerda verkehren wird; Im Falle der Loskombination Los 1 + Los 2 wird
die Option 4 durch Option 5 ersetzt (WKZ, Quelle EU-Amtsblatt, 28.12.10).

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Land springt für Bahn ein, Eberswalde (moz) Trotz aller winterlichen Widrigkeiten: Diese Nachricht wird vor allem die Nord-Uckermärker erleichtern: Das Regionalzugangebot zwischen Angermünde und Prenzlau wird ab dem 10. Januar um vier Züge pro Tag erweitert, aus MOZ

http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/
dg/0/1/273125/

Eberswalde (moz) Trotz aller winterlichen Widrigkeiten: Diese Nachricht
wird vor allem die Nord-Uckermärker erleichtern: Das Regionalzugangebot
zwischen Angermünde und Prenzlau wird ab dem 10. Januar um vier Züge pro
Tag erweitert. Damit wird der Verlust von sechs wegfallenden Zügen
wenigstens zum Teil aufgefangen.
Hintergrund ist, dass sich die Deutsche Bahn in der Brandenburger Region
weiter aus dem Fernverkehr zurückzieht. Die mit dem Fahrplanwechsel im
Dezember weggefallenen Intercity-Züge der Deutschen Bahn (DB) sollen im
Land wenigstens teilweise durch ein erweitertes Nahverkehrsangebot
ausgeglichen werden.
Das Land Brandenburg finanziert das zusätzliche Angebot und hat die ...

Schiffsverkehr: Kein Schiff wird kommen, Die Zukunft der Fähre auf dem Tegeler See ist ungewiss. Inselbewohner befürchten, dass sie von der Außenwelt abgeschnitten werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1229/berlin/
0035/index.html

Mitten drin und doch weit weg. Die Inseln Valentinswerder und Maienwerder
im Tegeler See sind nur ein paar Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, aber
von dem hektischem Treiben in der City ist dort nichts zu spüren. "Die Ruhe
ist herrlich. Gerade jetzt im Winter", sagte Andreas Reuter, der als
Inselwart auf Valentinswerder lebt. Aber nun fürchten die Insulaner, dass
es auf ihrem Archipel künftig zu ruhig sein wird. Denn die Zukunft der
Fährlinie, die das Festland mit den Inseln verbindet, ist ungewiss. Die
Familie Burchardi, die mit ihrer "Odin IV" bislang hinüberfuhr, hat ihre
Konzession für die Personenfähre zurückgegeben. "Aus personellen und aus
finanziellen Gründen", wie Andreas Burchardi gestern der Berliner Zeitung
bestätigte.
Das Ende habe sich schon im Sommer angekündigt, berichtete Inselwart
Reuter. Von den zwei Fährleuten sei einer ...

S-Bahn: Züge händeringend gesucht, S-Bahn bittet um Wagen / Verwehung stoppt Verkehr, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1229/berlin/
0058/index.html

Haben Sie zufällig noch ein paar Loks und Wagen übrig? Händeringend suchen
die Manager der S-Bahn Berlin in ganz Deutschland Züge, mit denen sie ihren
Fahrzeug-engpass ab 3. Januar zumindest teilweise ausgleichen können. Dann
wird der Berufsverkehr spürbar zunehmen, weil viele Arbeitnehmer aus den
Weihnachtsferien zurückkehren. "Wir haben mehrere Anfragen gestellt", sagte
ein Bahnsprecher gestern. Ziel sei es, auf ausgewählten Regionalzugstrecken
zusätzliche Züge einzusetzen - als Ergänzungsverkehr zur S-Bahn, die
zumindest nach den bisherigen Plänen auf allen Strecken weiter betrieben
werden soll. Ob die Anfragen Erfolg haben werden, war gestern aber noch
nicht absehbar. Denn auch die Deutsche Bahn (DB) Regio leidet unter
Fahrzeugausfällen.
"Wir haben weiterhin massive Probleme", hieß es gestern bei der S-Bahn.
Gestern erreichte das DB-Unternehmen einen weiteren ...

Eberswalde + Obus + Bus: Fahrgäste 
verärgert über
 Obus-Ausfälle, aus MOZ

http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/272951/

Eberswalde (moz) Bei Schnee und Eis ist auch weiterhin mit Verzögerungen im
Obus-Verkehr zu rechnen. Das räumte Frank Wruck, Chef der Barnimer
Busgesellschaft (BBG), auf Nachfrage ein. Vor allem in der Woche vor
Weihnachten kam es zu Verspätungen über nicht selten eine halbe Stunde.
„Wir haben verschiedene Versuche gemacht, etwas dagegen zu tun", so Wruck.
„Zur Zeit gibt es aber keine wirkliche Idee dafür."
Über außer Takt geratene Fahrzeiten beschwerten sich Fahrgäste auch in
Leserbriefen an die MOZ. Gerd Wiesner etwa sieht das satirisch: Auch die
Bahn plane ja, ihre Fahrpläne wegen des unregelmäßigen Zugverkehrs
abzuschaffen, bezieht er sich auf eine Büttenrede vom Eberswalder
Karnevalklub. Bahn und Fahrgäste könnten dann kommen, wann sie wollten.
„Dieses muss auch der Barnimer Busgesellschaft ...

Regionalverkehr + Bahnverkehr + VBB: Verkehrsverbund kritisiert Fahrzeiten der Bahn, aus MOZ

http://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/273042/

Frankfurt (Oder) (moz) Lange Fahrzeiten für Bahnreisende beklagt der
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) in seiner jüngsten Analyse des
regionalen Schienennetzes. Mängel in der Infrastruktur würden zu
Langsamfahrstellen führen, die fast 14 Prozent des Streckennetzes
ausmachten. Besonders betroffen ist Ostbrandenburg.
Die Zugfahrt von Berlin-Schöneweide nach Frankfurt (Oder) über Königs
Wusterhausen, Storkow und Beeskow im gelben Triebwagen der Ostdeutschen
Eisenbahn GmbH (ODEG) ist nichts für Leute, die es eilig haben. Sie dauert
zwei Stunden und 22 Minuten. In Wendisch Rietz (Oder-Spree) muss der
Lokführer auf der ansonsten eingleisigen Strecke elf Minuten auf den
Gegenzug warten, in Grunow rollt der Zug mit Tempo 30 auf dem Bahnhof ein,
nachdem die DB Netz diese und auch andere Bereiche entlang der Linie OE 36
zur Nebenstrecke degradierte. Mit Folgen: Die Geschwindigkeiten sind
teilweise um bis zu 30 km/h reduziert worden. „Hier wird Zeit vertrödelt",
sagt ODEG-Betriebsleiter Jörg Kiehn ...

Flughäfen: "Wir sind getäuscht worden", Im Streit um den Flughafen BBI ziehen Bürger und die Gemeinde Kleinmachnow vor das Bundesverwaltungsgericht. Sie wollen andere Flugrouten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1228/berlin/
0011/index.html

Das Schönefelder Flughafenprojekt verschafft nicht nur Bauleuten, sondern
in zunehmenden Maße auch Juristen Arbeit - und Geld. Gestern bestätigte das
Bundesverwaltungsgericht, dass dort kurz vor Weihnachten drei weitere
Klagen eingetroffen sind. Erstmals haben auch eine Gemeinde und deren
Wohnungsbaugesellschaft diesen Weg gewählt. Kleinmachnows Bürgermeister
Michael Grubert (SPD) und Gewog-Chef Carsten Fischer sind gemeinsam mit
zwei Bürgern aus ihrem Ort vor Gericht gezogen, um gegen die geplanten
Flugrouten vorzugehen. Dagegen richten sich auch die beiden übrigen Klagen.
Eine stammt von einem weiteren Kleinmachnower, die andere von einem
Rangsdorfer. Hätten sie alle Erfolg, könnte dies für den Flughafenbau fatal
sein: In letzter Konsequenz müsste das Schönefelder Großprojekt beendet
werden.
"Wir sind uns darüber im Klaren, dass es hier um ein extrem ...

S-Bahn: S-Bahn erzielt Minusrekord, So wenig Züge wie lange nicht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1228/berlin/
0079/index.html

Bei der Berliner S-Bahn hat sich der Fahrzeugmangel weiter verschärft.
Gestern früh kamen lediglich 254 Viertelzüge, das sind 508 Wagen, in den
Einsatz. Bis auf die S 41 und S 42, wo ein Zehn-Minuten-Takt galt, konnten
sämtliche S-Bahn-Linien nur alle 20 Minuten befahren werden. "Die Lage ist
weiter angespannt. Es gibt keine Reserven", sagte ein Bahnsprecher. Dabei
bleibe es auf absehbare Zeit. Wie die S-Bahn nach den Ferien den
Berufsverkehr bewältigen will, blieb offen.
In diesem Monat habe es bereits rund 800 Antriebsstörungen gegeben, hieß
es. Weil Schnee in die Technik eindringt und Kurzschlüsse verursacht,
fallen immer wieder ...

Radverkehr: Berlin finanziert lückenloses Mauergedenken, Potsdam hatte sich geweigert, Tunnel für Radweg zu bezahlen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1228/
brandenburg/0054/index.html

MAHLOW. Lange Zeit hat sich die rot-rote Landesregierung in Potsdam
geweigert, zwischen Mahlow (Teltow-Fläming) und Berlin-Lichtenrade die
letzte Lücke im Mauer-Radweg zu schließen. Die S-Bahnstrecke, die seit der
Wende wieder über Lichtenrade hinaus über den einstigen Mauerstreifen
führt, zwang Radfahrer bisher, einen 1,6 Kilometer langen Umweg über
holprige Straßen zu nehmen. Seit gestern aber ist klar, dass der
Lückenschluss kommt. Nicht Brandenburg, sondern Berlin erklärte sich
bereit, die rund eine Million Euro für einen Tunnel unter der Dresdener
Bahn zu finanzieren.
"Ja, es stimmt. Wir haben Finanzmittel eingeplant", sagte gestern ein
Sprecher der Senatswirtschaftsverwaltung. Das Geld stamme aus Fördertöpfen
des Bundes und der EU. Voraussetzung sei aber, dass in Brandenburg die ...

Straßenverkehr: Der ganz normale Wahnsinn, Staus, Unfälle und manchmal auch ein Wildschwein: unterwegs mit Berliner Autobahnpolizisten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1228/berlin/
0008/index.html

5.50 Uhr, Wache der Autobahnpolizei, Rudolstädter Straße. Es ist dunkel, es
ist kalt. Eigentlich möchte man im Bett bleiben. Doch Hunderttausende haben
keine Wahl, sie müssen arbeiten. Das gilt auch für Oberkommissar Holger
Konrad und Kommissar Michael Breitenstein. Die Autobahnpolizisten melden
sich in ihrer Wilmersdorfer Wache zur Streifenfahrt. Es riecht nach
Filterkaffee. "Morgen", sagt Konrad. Mit einem Mettbrötchen in der Hand
studiert der 44-Jährige die Aushänge. Auf einem steht, dass am Dreieck
Neukölln eine elektronische Hinweistafel nicht funktioniert. Der rote
Schrägbalken, der eine rechte Fahrspur gesperrt hat, geht nicht wieder weg.
Pech für die Autofahrer, sie dürfen die Fahrspur nicht nutzen. "Defekte
Festplatte am Zentralrechner", liest Konrad. "Dauer: mindestens zwei Tage".
So was kommt immer wieder vor, sagt jemand in der Wache.
6.45 Uhr, A 100. Rote Bremslichter, wohin das Auge schaut. Konrad und
Breitenstein haben hinter der Anschlussstelle ...

S-Bahn: Fahrgäste lassen ihre Wut am S-Bahn-Personal aus

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1224/berlin/
0070/index.html

Wenn die nächste S-Bahn wieder mal lange auf sich warten lässt, lassen
immer mehr Reisende ihren Ärger an Mitarbeitern des Verkehrsunternehmens
aus. Das berichtete Heiner Wegner von der Gruppe Transparenz für die Basis,
die im S-Bahn-Betriebsrat vertreten ist, am Donnerstag. "Bei allem
verständlichen Ärger ist es für uns nicht hinnehmbar, dass die Kolleginnen
und Kollegen immer wieder von Fahrgästen beschimpft und beleidigt werden."
"Wir arbeiten bis an die Grenzen der physischen und psychischen
Belastbarkeit. Wenn wir dann auch noch von den Fahrgästen in ungehöriger
Weise attackiert werden, fehlt uns hierfür jegliches Verständnis", so
Wegner.
Der Berliner Fahrgastverband IGEB bat ebenfalls die Reisenden, sich
zurückzuhalten - auch wenn der ...

Bahnverkehr: Strecke zwischen Berlin und Hannover in der Nacht zum Heiligabend über Stunden gesperrt / Oberleitungsschäden aufgrund von Eisregen setzte rund 725 Fahrgäste in fünf Fernverkehrszügen fest, Evakuierung der Reisenden wurde in Abstimmung mit dem THW aufgrund vereister Straßen verworfen / Alle liegengebliebenen Züge waren durchgängig mit Strom versorgt und beheizt / Arbeiten zur Freiräumung der Strecke laufen / Bahn entschädigt Reisende

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/ubp/
p20101224.html

Strecke zwischen Berlin und Hannover in der Nacht zum Heiligabend über
Stunden gesperrt / Oberleitungsschäden aufgrund von Eisregen setzte rund
725 Fahrgäste in fünf Fernverkehrszügen fest
Überspringen: Strecke zwischen Berlin und Hannover in der Nacht zum
Heiligabend über Stunden gesperrt / Oberleitungsschäden aufgrund von
Eisregen setzte rund 725 Fahrgäste in fünf Fernverkehrszügen fest
Evakuierung der Reisenden wurde in Abstimmung mit dem THW aufgrund
vereister Straßen verworfen / Alle liegengebliebenen Züge waren durchgängig
mit Strom versorgt und beheizt / Arbeiten zur Freiräumung der Strecke
laufen / Bahn entschädigt Reisende

(Berlin, 24. Dezember 2010) Rund 725 Fahrgäste in fünf DB-Fernverkehrszügen
mussten in der Nacht vom 23. auf den 24. Dezember über mehrere Stunden auf
die Weiterfahrt warten. Zwischen Berlin und Hannover hatte einsetzender
Eisregen zu einer Oberleitungsstörung geführt, die gegen 0:20 Uhr einen
IC-Zug bei Stendal zum Anhalten zwang. Vier weitere ICE mussten ebenfalls
auf freier Strecke ihre Fahrt von oder nach Berlin unterbrechen. In allen
Zügen war die Versorgung mit Strom und Heizung gewährleistet. Auch Speisen
und Getränke wurden an die Fahrgäste ausgegeben.

Aufgrund der extremen Vereisung auf den Straßen entschied die Deutsche Bahn
in Absprache mit dem Technischen Hilfswerk (THW), keine Evakuierung der
Fahrgäste einzuleiten. Für einen Weitertransport standen wegen der
gefährlichen Straßenverhältnisse keine Busse oder Taxis zur Verfügung. Die
fünf stehenden Züge konnten in den frühen Morgenstunden aus eigener Kraft
oder mithilfe von Schlepploks zunächst ihre Fahrt fortsetzen. Aufgrund
weiterer Eisbildung und Schneeverwehungen im Norden und Osten kommt es
allerdings immer noch zu teilweise erheblichen Verspätungen und einzelnen
Ausfällen.

Die DB erstattet den in der Nacht betroffenen Passagieren die kompletten
Fahrtkosten und bietet darüber hinaus eine zusätzliche Kulanzzahlung von
250 Euro an. Aktuelle Infos zu Verspätungen und Ausfällen können rund um
die Uhr unter der kostenlosen Service-Nummer 08000 99 66 33 und unter
www.bahn.de/aktuell abgerufen werden. Nutzer mobiler Endgeräte erhalten
aktuelle Reiseinformationen über m.bahn.de/ris.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

S-Bahn: Neue Betriebsgenehmigung für Berliner S-Bahn

http://www.lok-report.de/

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat der S-Bahn Berlin GmbH eine
Betriebsgenehmigung mit Geltungsdauer bis Ende 2013 erteilt. Das teilte die
Bonner Behörde am 22.12.10 mit.
Die Eisenbahnaufsicht habe bei ihrer Entscheidung berücksichtigt, dass das
Unternehmen 2010 einiges getan habe, um die Instandhaltung der Fahrzeuge
und die Sicherheit des S-Bahn-Betriebes zu verbessern. Nun müsse es
beweisen, dass seine veränderten Prozesse geeignet sind, eine sichere
Betriebsführung dauerhaft zu gewährleisten.
Vor einem Jahr hatte das EBA der S-Bahn mit Blick auf damals festgestellte
Sicherheitsmängel zunächst nur eine für zwölf Monate gültige
Betriebserlaubnis erteilt (Pressemeldung EBA, 24.12.10).

23 Dezember 2010

Bahnhöfe: Aufzugsinbetriebnahme am U-Bahnhof Britz-Süd

http://www.bvg.de/index.php/de/
103842/name/Pressemitteilungen/
article/836229.html

Auf dem U-Bahnhof Britz-Süd der U-Bahnlinie 7 wurde heute ein Aufzug in
Betrieb genommen. Im Zuge des im November 2009 begonnenen barrierefreien
Ausbaus des U-Bahnhofs wurde die Bahnsteigplatte erneuert und der
Bodenbelag mit taktilen Leitstreifen ausgestattet. Außerdem wurde der
Aufzug am stadtauswärts führenden Bahnsteigende gebaut, der den Fahrgästen
nun eine ideale Umsteigemöglichkeit zu den naheliegenden Bus-Haltestellen
bietet. Die Baukosten liegen bei rund 900.000 Euro.

U-Bahn + Straßenbahn + Bus: So fährt die BVG an Weihnachten und Silvester

http://www.bvg.de/index.php/de/
103842/name/Pressemitteilungen/
article/836227.html


Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sorgen auch in diesem Jahr wieder
dafür, dass die Berliner an Weihnachten und Silvester ihre Ziele mit dem
ÖPNV erreichen.

Weihnachtsferien

Mit Beginn der Weihnachtsferien am 23. Dezember haben auch einige Busse und
Bahnen schulfrei, die Schülerfahrten entfallen. Auf einigen U-Bahnlinien
werden in der Hauptverkehrszeit die Minutenabstände geringfügig erweitert
(von 4 auf 5 bzw. von 5 auf 10 Minuten oder von 8 auf 10 Minuten), dies
betrifft die U2, U4, U5, U7, U8 und U9. Taktveränderungen gibt es auch bei
der Straßenbahn: Die M4 fährt im Berufsverkehr alle 8 Minuten von
Falkenberg bzw. Zingster Straße. Die Verstärkerfahrten der M6 fahren nur
nachmittags zwischen Betriebshof bzw. S-Bahnhof Marzahn und Landsberger
Allee / Petersburger Straße. Die Linie 18 fährt im Früh-Berufsverkehr nur
alle 20 Minuten, die Linie 50 bis 9 Uhr nur bis Björnsonstraße.

Heiligabend

In der Nacht vom 23.12. zum 24.12. fährt die U-Bahn durchgehenden
Nachtverkehr (außer U4 und U55). Heiligabend fahren Busse und Bahnen nach
dem Samstagsfahrplan. Auf den U-Bahnlinien U1, U2, U5, U6, U7, U8 und U9
fahren die Bahnen von 8 bis 15 Uhr im 5-Minuten-Takt.

1. und 2. Weihnachtsfeiertag

Alle U-Bahn-, Bus- und Straßenbahnlinien fahren nach den
Sonntagsfahrplänen. In den Nächten vom 24. auf den 25. Dezember bzw. 25.
auf 26. Dezember fahren die U-Bahnlinien durch (außer U4 und U55).

Silvester

An Silvester gilt der Samstagsfahrplan. Von 8 bis 15 Uhr ver-kehren die U1,
U2 (Pankow – Theodor-Heuss-Platz), U5 (Alexanderplatz – Kaulsdorf-Nord),
U6, U7, U8 (Osloer Straße – Hermannstraße) und U9 im 5-Minuten-Takt. Die
U55 verkehrt an Silvester nur bis 16:00 Uhr und nimmt am 1. Januar mit
Betriebsbeginn wieder Fahrt auf. Während auf den Linien U3, U4, U5, U7, U8
die Züge durchgängig bis Mitternacht nach dem Samstagsfahrplan alle 10
Minuten fahren (auf der U1 bis circa 2 Uhr) und bis Neujahrmorgen 8 Uhr im
15-Minuten-Abstand unterwegs sind, besteht auf den Linien U2, U6 und U9 in
der Silvesternacht ein 10-Minuten-Takt. Außerdem werden die U2 (zwischen
Pankow und Theodor-Heuss-Platz), U6 (zwischen Seestraße und Tempelhof) und
U9 ab 19.30 Uhr bis etwa 4 Uhr auf einen 5-Minuten-Takt verdichtet.

Straßenbahn

Bei der Straßenbahn gilt der Samstagsfahrplan mit Verstärkungen auf
folgenden Linien: M4 zwischen Zingster Straße und Hackescher Markt bis
circa 23 Uhr alle 7 bis 13 Minuten. Die Verstärkerfahrten der M6 fahren bis
23 Uhr bis zum S-Bahnhof Hackescher Mark, auch auf der M10 sind ab 18 Uhr
mehr Züge zwischen Eberswalder Straße (Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark) und
Warschauer Straße unterwegs.

In der Silvesternacht gibt es diese Verstärkungen: Die M1 verkehrt zwischen
Schillerstraße und Am Kupfergraben im 20-Minuten-Takt. Alle 10 Minuten ist
die M2 zwischen Hackeschem Markt und Am Steinberg unterwegs. Die M4 wird
zwischen Hansastraße und Hackeschem Markt verstärkt, mit den Wagen aus
Hohenschönhausen fährt dann zum S-Bahnhof Hackescher Markt alle 10 Minuten
eine Bahn. Die M10 fährt zwischen Nordbahnhof und Warschauer Straße im
15-Minuten-Abstand, dazu kommen die Verstärkerzüge ab Eberswalder Straße
(Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark), das macht rechnerisch alle 7,5 Minuten
eine Tram.

Bahnhöfe + U-Bahn: Verlängerung der Bauarbeiten am U-Bahnhof Ruhleben

http://www.bvg.de/index.php/de/
103839/name/Meldungsarchiv/
article/831507.html

Anders als geplant verlängert sich die Bauzeit der Grundinstandsetzung des
U-Bahnhofs Ruhleben, da das beauftragte Bauunternehmen die terminlichen und
qualitativen Anforderungen nicht mehr erfüllen kann und gekündigt werden
musste. Trotz der zahlreichen Bemühungen der BVG, die Situation zu
entschärfen, sieht die BVG nun doch keine Möglichkeit mehr, den Bauplan
einzuhalten. Der bestehende Schienenersatzverkehr mit der Buslinie 131 wird
selbstverständlich weiterhin aufrechterhalten.

Aufgrund der somit erforderlichen Neuvergabe des Auftrags werden sich die
Sanierungsarbeiten bis in das Frühjahr verlängern. Dabei wirkt die bereits
herrschende Winterwitterung, bei der Bauarbeiten nur sehr eingeschränkt
ausgeführt werden können, ebenfalls verzögernd.

Die BVG bittet die rund 1500 täglich betroffenen Fahrgäste wegen der dieser
unvorherzusehenden Situation um Entschuldigung.
...

S-Bahn: Notfall bleibt Normalfall, Wagenpark reicht für geforderten Betrieb auch in den nächsten Jahren nicht aus Verkehrsminister Peter Ramsauer sieht Verantwortung beim früheren Bahnchef Mehdorn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1223/seite1/
0070/index.html

BERLIN. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat die frühere
Bahnführung unter Hartmut Mehdorn für die chaotischen Zustände bei der
Berliner S-Bahn verantwortlich gemacht. Ramsauer nahm die jetzige
S-Bahn-Geschäftsführung ausdrücklich in Schutz. Die andauernde Krise bei
der Berliner Bahn-Tochter sei ein Erbe der Vergangenheit, sagte Ramsauer.
"Wer die Berliner S-Bahn jahrelang als Cash Cow - Melkkuh - betrachtet, der
darf sich nicht wundern, wenn sich das auf gewisse Weise auswirkt." Die DB
hatte von der S-Bahn hohe Gewinnabführungen kassiert. Allein 2008 waren es
56 Millionen Euro. Zugleich zeigte der Minister Verständnis für die
Fahrgäste, die sich über Verspätungen und Zugausfälle ärgern. Die Situation
bei der S-Bahn sei nicht in Ordnung, sagte der CSU-Politiker der Berliner
Zeitung. "Hier ist in den vergangenen Jahren viel schiefgelaufen", räumte
der Minister ein. Ramsauer bat die Fahrgäste allerdings um Geduld. "Wenn in
einem kaufmännischen Betrieb jahrelang unter anderen Zielvorstellungen
gewirtschaftet worden ist, dann hat das Auswirkungen, die nur schrittweise
wieder umgepolt werden können."
Mit der neuen Leitung der Bahn sei ein Kurswechsel zu mehr ...

S-Bahn: Die S-Bahn darf weiterfahren, Neue Betriebsgenehmigung kommt kurz vor Toresschluss, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1223/berlin/0057/index.html

Die Zitterpartie für die S-Bahn Berlin ist endlich zu Ende. Gestern hat das
Eisenbahn-Bundesamt (EBA) dem Unternehmen eine neue Betriebsgenehmigung
erteilt - nur wenige Tage, bevor die jetzige Zulassung ungültig wird. Damit
müssen die Fahrgäste nicht mehr befürchten, dass vom 1. Januar an keine
S-Bahnen mehr fahren. Als weiteren Erfolg kann die Chefriege mit Peter
Buchner an der Spitze für sich verbuchen, dass die neue Genehmigung bis
Ende 2013 gilt - die jetzige war wegen festgestellter Sicherheitsmängel nur
auf ein Jahr befristet worden. "Wir erkennen an, dass die S-Bahn einiges
dafür getan hat, die Instandhaltung ihrer Fahrzeuge und die Sicherheit des
Betriebs zu verbessern", sagte der Behördensprecher Moritz Huckebrink.
Das Amt, das die S-Bahn wegen sicherheitsrelevanter Tricksereien 2009 unter
verschärfte ...

Straßenbahn + Straßenverkehr: 2011 beginnt der Ausbau der Invalidenstraße, Gericht weist Klagen gegen Verbreiterung zurück, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1223/berlin/
0068/index.html

Im März kann es losgehen. Dann soll der seit Jahren geplante Ausbau der
Invalidenstraße in Mitte beginnen. Der Senat will diesen Teil des inneren
Rings durchgängig auf insgesamt vier Fahrspuren verbreitern - mit
Fahrradstreifen an den Rändern und zwei Straßenbahngleisen, die zum
Hauptbahnhof führen. "Ich freue mich, dass dieses wichtige Verkehrsprojekt
umgesetzt werden kann", sagte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg
Junge-Reyer (SPD). 2013 soll alles fertig sein. Die Klagen gegen die
Verbreiterung blieben erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies sie gestern
ohne Ausnahme ab.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die City Grund
Verwaltungsgesellschaft sowie die Anwohner Verena und Ulf Meyer zu Eissen
waren gegen den Ausbau vor Gericht gezogen. Sie begründeten ihre Klage
damit, dass die Straße künftig noch mehr ...

Bahnhöfe: Station Altglienicke jetzt barrierefrei, 550.000 Euro in neuen Aufzug investiert / Stufenfrei zur S-Bahn

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20101222.html

(Berlin, 22. Dezember 2010) Ein neuer Aufzug verbindet seit heute auf dem
Bahnhof Altglienicke den Bahnsteig mit der Personenüberführung. Damit ist
die Station jetzt barrierefrei zu erreichen.

Mit dem Bau der Anlage war im Sommer dieses Jahres begonnen worden. Der
Aufzug ist mit moderner und energiesparender Technik ausgestattet. Im
Zusammenhang mit den Arbeiten wurde der Bahnsteig mit einem
Blindenleitsystem ausgestattet.

Insgesamt investierte die Deutsche Bahn hier rund 550.000 Euro aus dem
Konjunkturpaket der Bundesregierung. Allein in Berlin und Brandenburg
erhalten mit den Mitteln des Konjunkturpakets 9 S-Bahnstationen neue
Aufzüge und 41 S-Bahnstationen ein neues Blindenleitsystem.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn Berlin startet umfangreiches Achstauschprogramm, Unternehmen schafft Grundlagen für Zukunftsfähigkeit der Baureihe 481 / Neue Montagestraße ermöglicht Radsatztausch eines Halbzuges in 24 Stunden

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20101222a.html


(Berlin, 22. Dezember 2010) Rund 50 Millionen Euro lässt sich die S-Bahn
Berlin den Austausch aller 4.000 Radsätze der Baureihe 481 kosten. In den
letzten Tagen begann der größte technologische Kraftakt in der Geschichte
des Unternehmens. Bis zum Jahresende 2011 erhalten 1.000 Wagen der die
Fahrzeugflotte der Berliner S-Bahn dominierenden Baureihe 481 komplett neue
Räder und Achsen.

„Der Start des Tauschprogramms ist ein Lichtblick am Ende des Tunnels. Nach
umfangreichem Zulassungsprozess und kräftezehrenden praktischen Vorarbeiten
wird das Tauschprogramm jetzt mit Hochdruck umgesetzt", erläutert Peter
Buchner, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin. Das Unternehmen
hatte sich zum Aufbau einer eigenen Montagestraße im Werk Schöneweide
entschlossen, um den Tausch von 16 Radsätzen an einem Halbzug (vier Wagen)
in nur 24 Stunden bewältigen zu können. Dazu investierte die S-Bahn Berlin
300.000 Euro in eine neue Hebebockanlage und den Ausbau des
Spezialarbeitsstandes. In Abstimmung mit dem Hersteller der Radsätze wurde
eine Logistikkette erstellt, die während der Laufzeit des Projekts eine
zeitgenaue Anlieferung der Bauteile gewährleistet.

Jeder der neuen Radsätze wiegt cirka eine Tonne. Für die Achswellen muss
aus Gewichts- und Platzgründen wieder der hochfeste Chrom-Nickel-Stahl
verwendet werden, der enge Ultraschallfristen erfordert. Die insgesamt
8.000 neuen Räder zeichnen sich durch eine Verstärkung des Stegs (ähnlich
einer Radfelge) von bisher 13 auf 18 Millimeter aus und sind damit
wesentlich stabiler. Die alten Radsätze werden verschrottet.

Jürgen Konz, Geschäftsführer Produktion der S-Bahn Berlin, spricht von
einem Meilenstein auf dem Weg der Krisenbewältigung seines Unternehmens:
„Neue Achsen und Räder unter unseren Zügen erhöhen die Zuverlässigkeit und
Verfügbarkeit für unsere Fahrgäste. Damit ist ein wichtiger Schritt in
Richtung Zukunftsfähigkeit der Baureihe 481 eingeschlagen."

Die Fahrgäste der S-Bahn werden im Verlauf des zweiten Quartals 2011 von
der technischen Stabilisierung profitieren, da die Untersuchungsintervalle
der Radscheiben deutlich verlängert werden können. Weniger Standzeiten
führen sukzessive zu einer höheren Fahrzeugverfügbarkeit.

Mit der Umsetzung des Achstauschprogramms hat die Geschäftsführung einen
wichtigen Schritt im Restrukturierungsprozess der S-Bahn Berlin erreicht.

Die Neuorganisation der Fahrzeuginstandhaltung und der Aufbau eines
zuverlässigen Qualitätssicherungssystems waren die Grundlage dafür. Dazu
gehörten auch der Ausbau von Werkstattkapazitäten, die Wiedereröffnung des
Standorts Friedrichsfelde und eine Aufstockung des Wartungspersonals.

Derzeit widmet sich das Unternehmen auch der Umrüstung aller Fahrzeuge der
Baureihe 481 auf elektronische Füllstandskontrollen der Besandungsanlagen
und entwickelt zusammen mit der Industrie eine Beheizung und
Funktionskontrolle. Außerdem wird die Ausstattung der Fahrzeuge mit einem
selektiven Gleitschutz zur Erhöhung der Bremsleistung vorbereitet. Parallel
dazu werden die Fahrzeuge seit diesem Jahr mit der Fahrzeugtechnik für die
neue elektronische Zugsicherung (ZBS) ausgerüstet. Alle Maßnahmen sollen
die dauerhafte Zukunftsfähigkeit der Baureihe 481 gewährleisten.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

22 Dezember 2010

S-Bahn: Viel zu spät, viel zu zaghaft, Peter Neumann meint, dass der Senat an der Hängepartie der S-Bahn eine Mitschuld trägt. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1222/berlin/
0087/index.html

Trauer oder Ärger: Mehr Gefühle ruft die Berliner S-Bahn nicht mehr wach.
Ein gerühmtes und berühmtes Verkehrsmittel ist nur noch ein Schatten seiner
selbst - das stimmt traurig. Ein früher so zuverlässiger Verkehrsträger
schafft es in vielen Fällen nicht mehr, die Menschen in Berlin pünktlich
zur Arbeit zu bringen - das sorgt für Ärger. Aber diese Empfindungen
sollten die Berliner nicht davon abhalten, die Ursachen der Krise mit
kühlem Kopf zu analysieren. Dabei wird klar: Sicher ist es richtig, dass
der Bahnkonzern die Grundlagen für das Chaos gelegt hat. Doch richtig ist
auch, dass der Senat lange zusah und bis heute zaghaft geblieben ist.
Schon 2007 war klar, dass die S-Bahn immer unzuverlässiger wird. Aber
erst ...

S-Bahn: EIN TECHNIKER ERZÄHLT, "Ein Großteil unserer Flotte ist Murks", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1222/berlin/
0077/index.html

Natürlich ärgere ich mich auch, wenn ich auf dem S-Bahnhof in der Kälte
stehe und der nächste Zug kommt erst in einer Viertelstunde. Aber als
Techniker kann ich dazu nur sagen: Die Baureihe 481, die einen Großteil
unserer Flotte bildet, ist Murks. Sie ist einem solchen Wetter einfach
nicht gewachsen. Tiefe Temperaturen und Pulverschnee - das wirkt sich bei
ihr fatal aus.
Die feinen Kristalle dringen nicht nur in die Motoren ein, schmelzen und
lösen dort Kurzschlüsse aus. Sie setzen auch viele Brems- und
Heizungsanlagen schachmatt. Denn überall dort, wo Lüfter Luft ansaugen,
dringt Pulverschnee ein. Jetzt vereisen sogar die Klimaanlagen, die in den
Zügen die Leitelektronik kühlen sollen. Kälte schaltet die Kühlung aus,
ganz schön paradox!
Die Unterseite der meisten Wagen ist inzwischen ein einziger riesiger ...

S-Bahn: EIN S-BAHN-FAHRER ERZÄHLT, "Vor dem Frühjahr wird es wohl nicht besser werden", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1222/berlin/
0078/index.html

Wir haben schon jetzt nicht mehr genug Fahrer. Weil beim Fahrpersonal lange
Zeit immer nur Stellen weggespart wurden. Heute kommt noch ein
Riesenproblem dazu: Wir haben zu wenig Nachwuchs. Ehrlich gesagt, ich kann
das verstehen. Ich würde niemandem mehr empfehlen, Triebfahrzeugführer zu
werden. Der Schichtdienst, Ärger mit den Fahrgästen, das geht auf die
Gesundheit. Aber am schlimmsten finden wir, wie uns der Bahnkonzern hängen
lässt.
Da ist zum Beispiel die Sache mit den Weichenheizungen: Die sind oft viel
zu schwach eingestellt - angeblich, um Strom zu sparen. Oder die vielen
Signalstörungen. DB Netz hat vor einiger Zeit die Wartungsintervalle ...

S-Bahn: Odyssee durch das kalte Berlin, Der Winter hält die S-Bahn weiter im Griff. Zwei Mitarbeiter berichten, was die größten Probleme sind - und wer daran schuld ist, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1222/berlin/0098/index.html

Gibt es überhaupt noch einen Fahrplan bei der S-Bahn? Das fragten sich
gestern viele Fahrgäste, die auf überfüllten Bahnsteigen in der Kälte den
wenigen Zügen, die noch fuhren, entgegen bibberten. Nein, lautete die
Antwort aus dem Unternehmen. Zumindest keine Fahrzeiten, die man
veröffentlichen und vor der Fahrt im Internet nachlesen könnte. Bevor die
jeweils aktuellen Fahrplaninformationen eingearbeitet werden können, habe
sich die Situation meist wieder geändert.
Gestern früh waren bei der S-Bahn 278 Viertelzüge, also insgesamt 556
Wagen, im Einsatz. Das waren zwar ...

U-Bahn: ... und noch 'ne Baustelle, U 2 fährt wieder nach Pankow - doch die nächsten Arbeiten sind schon in Sicht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1221/berlin/
0022/index.html

Die elektronischen Anzeigetafeln auf den Bahnhöfen zeigten eine
Zugverspätung nach der anderen an. Eine Rolltreppe machte gleich nach ihrer
Wiederinbetriebnahme schlapp, weil sie den Splitt, den ihre Nutzer unter
den Sohlen mitbrachten, nicht verkraftete. Doch wirklich wichtig war
gestern nur eines: Trotz Schnee und Eis haben es die Bauarbeiter geschafft,
die Sanierung der Hochbahn in Prenzlauer Berg pünktlich zu beenden. Seit
vier Uhr Früh fahren die Züge der U-Bahn-Linie 2 wieder nach und von
Pankow. Aufatmen können die Fahrgäste der Berliner U-Bahn trotzdem nicht.
Denn 2011 wird es erneut zahlreiche Baustellen geben - sogar auf dem
Pankower U-2-Teilstück, das jetzt wieder eröffnet worden ist.
"Rund 30 große und kleine Projekte sind für das nächste Jahr angemeldet",
sagte der U-Bahn-Direktor Hans-Christian Kaiser. Sein Bau-Chef Uwe Kutscher
nannte Beispiele. So erhält die U-Bahn-Linie ...

Regionalverkehr: ODEG fährt Ausgleich für gestrichene Intercity-Züge nach Prenzlau

http://www.lok-report.de/

Das Regionalzugangebot zwischen Angermünde und Prenzlau wird ab dem 10.
Januar 2011 um vier Züge pro Tag erweitert. Hintergrund ist, dass sich die
Deutsche Bahn in der Region weiter aus dem Fernverkehr zurückzieht. Die mit
dem Fahrplanwechsel im Dezember weggefallenen Intercity-Züge der Deutschen
Bahn (DB) sollen im Land wenigstens teilweise durch ein erweitertes
Nahverkehrsangebot ausgeglichen werden. Das Land Brandenburg finanziert das
zusätzliche Angebot und hat die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (ODEG)
mit der Umsetzung beauftragt. Die weitgehend stündliche Anbindung der
Kreisstadt Prenzlau an das brandenburgische Bahnnetz wird dadurch weiterhin
sichergestellt. Vor allem Pendler werden von den neuen Verbindungen im
Regionalverkehr profitieren.
Zum Fahrplanwechsel vor wenigen Tagen am 12. Dezember wurde das
Fernverkehrsangebot der DB AG von und nach Prenzlau um sechs Züge pro Tag
reduziert. Vor allem am Nachmittag ergaben sich dadurch Einschränkungen für
die Pendler in der Uckermark. Als Reaktion darauf wird das Angebot im
Nahverkehr zum 10. Januar 2011 nochmals ausgeweitet. Die neuen Züge der
ODEG erreichen Prenzlau von Montag bis Freitag um 16.18 Uhr sowie 18.54 Uhr
und fahren um 17 Uhr sowie 18.57 Uhr wieder zurück.
Bereits im November 2009 wurde zur Mittagszeit ein zusätzliches Zugpaar bei
der DB Regio AG bestellt, das saisonal einen Intercity ersetzt hat. Diese
Züge mit Ankunft um 13.02 Uhr und Abfahrt um 15.01 Uhr in Prenzlau werden
künftig ganzjährig verkehren. Damit wird wochentags wieder die gleiche
Anzahl von Verbindungen in die Kreisstadt der Uckermark angeboten, wie vor
dem Fahrplanwechsel.
Bei den zusätzlichen Zügen besteht in der Regel in Angermünde direkter
Anschluss zur Linie RE3 Wünsdorf-Waldstadt - Berlin - Schwedt. Zwei Züge
der ODEG fahren darüber hinaus bereits von beziehungsweise nach Eberswalde
und bieten dort zusätzlich Anschluss zur Linie OE60 Richtung Bernau und
Berlin-Lichtenberg. Ab Eberswalde ergibt sich um 15.38 Uhr, und somit um
eine halbe Stunde versetzt zum RE3, eine attraktive Angebotsverdichtung
nach Angermünde und Prenzlau (Pressemeldung VBB, 22.12.10).

21 Dezember 2010

Regionalverkehr + VBB: DB Regio AG gewinnt Ausschreibungsverfahren "Elbe-Elster"

http://www.lok-report.de/

Im Auftrag des Landes Brandenburg und des Zweckverbandes Verkehrsverbund
Oberelbe (Z-VOE) hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) in
Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) das Vergabeverfahren
"Netz Elbe-Elster" abgeschlossen. Der Zuschlag wurde der DB Regio AG
erteilt. Für die Fahrgäste bedeutet der neue Verkehrsvertrag ab
Betriebsaufnahme im Juni 2013 künftig mehr Qualität durch modernere
Fahrzeuge und mehr Personal in den Zügen.
Neue einstöckige 3-teilige Elektrotriebzüge des Typs E-Talent 2 der Firma
Bombardier sowie neuwertige Lok-Wagen-Züge mit jeweils drei
Doppelstockwagen werden zum Einsatz kommen. Die Doppelstockwagen sind im
Innenbereich komplett erneuert und modernisiert. Alle Fahrzeuge sind
zukünftig klimatisiert.
Das barrierefreie Zugteil mit Spaltüberbrückung, Überfahrrampe,
barrierefreier Toilette und Rollstuhlplätzen wird in der Mitte des Zuges
angeordnet sein. In der Mobilität eingeschränkte Personen finden dadurch
schneller ihren Einstieg und können bei Bedarf insgesamt besser betreut
werden.
Zukünftig verfügen alle festen Sitze über einen Tisch, 50 Prozent der Sitze
werden mit Steckdosen ausgerüstet. Auch die Information für die Fahrgäste
verbessert sich: In den Fahrzeugen wird es eine dynamisch optische
Fahrgastinformation über Flachbildschirme geben, die die Fahrgäste unter
anderem über Anschlussmöglichkeiten zur Echtzeit informiert. Für mehr
Sicherheit und Service sorgen zukünftig Zugbegleiter auf allen Fahrten und
allen Linien. Über diese wird zukünftig auch ein Catering mit Getränken und
kleinen Snacks angeboten. Zur Erhöhung der subjektiven Sicherheit sind alle
Fahrzeuge mit Videoüberwachungs- und aufzeichnungstechnik ausgerüstet.
Zur besseren Orientierung für die Fahrgäste wird der Linienast der heutigen
RE18 zwischen Cottbus und Falkenberg (Elster) umbenannt und als RB49
bezeichnet. Als RE18 verkehren zukünftig demnach ausschließlich die Züge
zwischen Cottbus und Dresden.
Daten zur Vergabe Elbe-Elster-Netz
• Betreiber: DB Regio AG
• Betriebsaufnahme: Juni 2013
• Vertragsende: Dezember 2022
• Linien:
RE15 Dresden - Hoyerswerda
RE18 Dresden - Cottbus
RB31 Dresden - Elsterwerda-Biehla
RB49 Falkenberg (Elster) - Cottbus
• Umfang: ca. 2,5 Millionen Zugkilometer p.a. (Pressemeldung VBB,
21.12.10).

U2 fährt wieder nach Pankow

http://www.lok-report.de/

Wie versprochen – so gehalten: Ab 20.12.10 fährt die U2 wieder nach
Pankow." erklärt Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorsitzende des Vorstandes und
Vorstand Betrieb der BVG, heute im Rahmen eines Presse-termins zur
Wiederinbetriebnahme der U-Bahnlinie 2 nach Pankow.
Maria Krautzberger, Staatssekretärin der Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung, sagt dazu: „Die U-Bahn ist eines der wichtigsten und
zuverlässigsten Verkehrsmittel von Berlin. Diese Lebensader der Mobilität
ist für uns deshalb von herausragender Bedeutung. Ich freue mich sehr, dass
die Instandsetzung dieses Abschnitts der U 2 jetzt beendet werden konnte
und damit die Behinderungen für Pendler und Lärmbelästigungen für Anwohner
beendet sind."
Im vergangenen Jahrzehnt erfolgten von unterschiedlichen Seiten
verschiedene Begutachtungen der Bausubstanz. Regelmäßige
Instandhaltungsmaßnahmen hatten bisher für die Erhaltung der
Betriebssicherheit der U-Bahnstrecke gesorgt. Aufgrund hoher
altersbedingter Verschleißerscheinungen und flächige Substanzschäden
entschied sich die BVG für eine umfangreiche Grundinstandsetzung der
Anlage. Die Maßnahme der Grundinstandsetzung des Viaduktes gliederte sich
in folgende Teilmaßnahmen:
• Erneuerung und Sanierung von 160 Brückenlagern
• Grundinstandsetzung der U-Bahnhofsgebäude Eberswalder Straße und
Schönhauser Allee
• Grundinstandsetzung des Viaduktes
• Neubau der Brücke an der Bornholmer Straße
Im Mai 2009 begannen die umfangreichen Baumaßnahmen am Viadukt nördlich des
U-Bahnhofes Schönhauser Allee, u. a. mit dem Ausbau der alten Brücke und
dem Einbau der neuen Brücke an der Bornholmer Straße.
Auch die Sanierung der beiden U-Bahnhöfe Eberswalder Straße und Schönhauser
Allee begann in 2009, wobei der Schwerpunkt der Arbeiten auf den Hallen-
und Dachkonstruktionen sowie der Erneuerung der Oberlichter lag.
Im Mai 2010 hat die BVG mit dem zweiten Teil der Sanirungsmaßnahmen,
vorrangig im südlichen Abschnitt des Viadukts, begonnen. In den vergangenen
Monaten wurden im Bereich des Viadukts die verschlissenen Gleise und
Fahrbahnbleche komplett ausgewechselt. Die denkmalgeschützte tragfähige
Stahlkonstruktion wurde vor Ort gesandstrahlt, ausgebessert und mit neuem
Korrosionsschutz versehen. Bei der Sanierung der U-Bahnhöfe Eberswalder
Straße, Schönhauser Allee und Vinetastraße erfolgten eine komplette
Grundinstandsetzung und der barrierefreie Ausbau der U-Bahnhöfe
Vinetastraße und Eberswalder Straße.
Dr. Sigrid Evelyn Nikutta: „Die BVG führte in Zusammenarbeit mit den
beteiligten Baufirmen eine umfangreiche Grundinstandsetzung des Viaduktes
durch, in deren Zuge gleichzeitig eine Anpassung an den neuesten Stand der
Technik erfolgte. Dabei konnte das historische Erscheinungsbild so weit wie
möglich gewahrt werden. So wird der stählerne Brückenzug auch in den
kommenden Jahrzehnten als ein tragfähiges und verkehrssicheres Bauwerk
nutzbar sein und zugleich als Baudenkmal langfristig gesichert."
Am 6. Dezember 2010 würdigte der Verein "Denk mal an Berlin" die Umsetzung
der Viaduktsanierung unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes als
"besonders geglückt". Es sei gelungen ein "stadtbildprägendes technisches
Denkmal vorbildlich zu restaurieren".
Die Gesamtkosten aller Baumaßnahmen im Raum Prenzlauer Berg/Pankow belaufen
sich auf rund 90 Millionen Euro. Im Zuge der Baumaßnahme wurden 2.110
Buckelbleche (Fahrbahnelemente) ausgetauscht und circa 77.500 m²
Stahlfläche mit Korrosionsschutzmittel beschichtet. Für die Durchführung
der Maßnahmen wurden circa 72.00 m² Arbeitsgerüste mit Schutzumhausungen
erstellt.
Die Länge der neu verlegten Fahrschienen beträgt circa 6.300 Meter.
Weiterhin wurden 620 Tonnen Stahl sowie 4.500 Tonnen Schotter eingebaut
(Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 21.12.10).

20 Dezember 2010

S-Bahn: ... aber immer mit dem weißen „S“, S-Bahn-Logo in Berlin zuhause und in den vielen Regionen Deutschlands unterwegs, aus Punkt 3

http://punkt3.de/index.php?go=lesen&read=948

Was zeichnet eine S-Bahn aus und macht das weiße „S" so charakeristisch?
Das prägnante Logo steht unter anderem für ein regionales Streckennetz in
dichtem Takt mit meist kurzen Abständen zum nächsten Bahnhof. Sie bietet
eine enge Vernetzung mit anderen Verkehrsmitteln und ist damit Knotenpunkt
und Zubringer.
Und so verwundert es nicht, dass das weiße „S" auf grünem Grund als Marke
eines unverzichtbaren, schnellen, effizienten und umweltfreundlichen
Verkehrsmittels immer weiter verbreitet ist.

Die Deutsche Bahn betreibt die meisten S-Bahnen
Im Dezember 1930, also vor exakt 80 Jahren, tauchte die Bezeichnung S-Bahn
in Verbindung mit dem markanten Signet im Stadtbild von Berlin auf. Nur
vier Jahre später übernahm Hamburg die Marke für die ...

Mobilität + VBB: Mobil trotz Handikap dank S-Bahn-Hilfe, VBB Bus&Bahn-Begleitservice wieder komplett im Einsatz, aus Punkt 3

http://punkt3.de/index.php?go=lesen&read=936

Der VBB Bus&Bahn-Begleitservice ist seit 24. November wieder mit vollen
Umfang für mobilitätseingeschränkte Kunden im Einsatz. 60 Mitarbeiter
begleiten täglich – auch am Wochenende – in der Zeit von 7 bis 22 Uhr
kostenlos Fahrgäste, die sich bei der Nutzung der öffentlichen
Verkehrsmittel unsicher fühlen.

Ermöglicht wird dies durch die S-Bahn Berlin, die als Teil ihres
Entschuldigungspakets die komplette Sachkostenfinanzierung für den
Begleitservice für volle drei Jahre übernimmt. Rund 50 Anfragen für eine
Begleitung gehen an einem Tag bei der VBB-Dienstleistungseinrichtung ein.
Eine regelmäßige Kundin ist die Rollstuhlfahrerin Gerlinde Bendzuck.

Wer Gerlinde Bendzuck kennenlernt, kann sich nicht vorstellen, dass die ...

Bahnverkehr + Bahnindustrie: Der IC fährt künftig doppelstöckig, Zwischenlösung bis zur Lieferung der Siemens-Züge, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1218/wirtschaft/
0073/index.html

BERLIN. Bahnkunden sollen künftig in Fernzügen auch auf zwei Etagen fahren.
Wie die Berliner Zeitung aus Unternehmenskreisen erfuhr, sollen die im
Nahverkehr erprobten roten Doppelstockwagen einen Teil der veralteten
IC-Flotte der Deutschen Bahn ersetzen. "Dies ist eine relativ konkrete
Überlegung", hieß es am Freitag aus den Kreisen. Danach sollen
Doppelstockzüge ab Ende 2013 zunächst auf drei Linien mit 27 Zügen und bis
zu 200 Wagen fahren. Die Doppelstockwagen werden von Bombardier gebaut und
sollen bis zu 190 Stundenkilometer schnell sein. Im Nahverkehr dürfen sie
maximal 160 Kilometer pro Stunde fahren.

Neuer ICE wird umgeleitet
Ein weiterer Grund für die Doppelstock-Variante sind die sich hinziehenden
Verhandlungen mit ...

S-Bahn: Tempo 60 bei der S-Bahn, Die Fahrgäste durchleiden die dritte Winterkrise. Nun müssen die Züge auch noch das Tempo drosseln, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1218/berlin/
0056/index.html

Der Winter beschert den Fahrgästen der Berliner S-Bahn nicht nur
Zugausfälle und Verspätungen, sondern auch ein Tempolimit. Von den Zügen
der Baureihe 481, die einen Großteil der Fahrzeugflotte bilden, dürfen die
meisten jetzt nur noch auf höchstens 60 Kilometer in der Stunde
beschleunigen. Diese Festlegung gilt "bis auf Weiteres", sagte ein
Bahnsprecher.
Der Grund: Um möglichst viele Züge im Einsatz zu haben, verzichtet die
S-Bahn jetzt in den meisten Fällen darauf, die Wagen zur vorgeschriebenen
täglichen Kontrolle der Bremssandanlagen in die Werkstatt zu fahren. Weil
aber viele dieser Anlagen inzwischen vereist sind oder wegen
Sandverklumpungen nicht mehr richtig funktionieren, musste die S-Bahn im
Gegenzug die Höchstgeschwindigkeit von ...

Bahnverkehr: DEUTSCHE BAHN, Stresstest gleich zu Winterbeginn verpatzt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1218/
vermischtes/0078/index.html

BERLIN. "Alle reden vom Wetter, wir nicht", heißt es auf dem Plakat.
Darunter fährt ein Zug scheinbar mühelos durch den Schnee. Das ist
Bundesbahnwerbung aus den 60er-Jahren. 50Jahre später käme beim Nachfolger
Deutsche Bahn (DB) wohl niemand auf die Idee, einen solchen Werbespot zu
schalten. Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind schon lange nicht mehr
die Freunde der Bahn. "Die Deutsche Bahn ist organisatorisch, technisch und
personell auf den Winter vorbereitet", verkündete das Unternehmen Ende ...

S-Bahn tut alles um Fahrzeugverfügbarkeit zu erhöhen, Zusätzliche Werkstatt- und Personalkapazitäten wurden geschaffen

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/presseinformationen/bbmv/bbmv20101217.html

(Berlin, 17. Dezember 2010) Gegen die derzeitigen Betriebseinschränkungen
bei der S-Bahn Berlin wird mit massiver Unterstützung des DB Konzerns -
sowohl in personeller, wie in materieller Hinsicht – angegangen.

Auch für die Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiter sowie die Geschäftsführung
der S-Bahn Berlin bedeutet dies vollen Einsatz rund um die Uhr!

Im Einzelnen wurden aktuell zusätzliche Werkstattkapazitäten in der
Hauptwerkstatt Schöneweide und im Werkstandort Erkner geschaffen. Rund 40
Mitarbeiter stehen zusätzlich als Servicepersonal in den Bahnhöfen bereit.
Mobile Enteisungsteams sind darüber hinaus an den verschiedensten S
-Bahnhöfen zur Beseitigung von Türstörungen eingesetzt.

Peter Buchner, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin: „Wir
bedauern ausdrücklich die nicht zufriedenstellende Situation für unsere
Kunden und entschuldigen uns dafür! Wir tun alles, um den Fahrplan wieder
zu stabilisieren und zu verbessern. Leider müssen wir feststellen, dass uns
die derzeitige Witterung immer wieder Antriebsstörungen beschert. So sind
seit dem 1. Dezember bisher rund 440 Antriebsstörungen an Elektronik und
Fahrmotoren aufgetreten, von denen wir bisher 353 abarbeiten konnten. Rund
100 Fahrmotoren wurden in diesem Zeitraum getauscht.

Eine Riesenherausforderung, die unsere Kolleginnen und Kollegen bisher mit
vollem Einsatz gemeistert haben!"

Auch alle anderen Verkehrsmittel sind von den derzeitigen
Winterverhältnissen betroffen, ohne jedoch die zahlreichen zusätzlichen
Prüf-, Wartungs- und Instandhaltungsfristen wie bei der S-Bahn ausführen zu
müssen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn-Krise hausgemacht im integrierten Bahnkonzern

http://www.lok-report.de/

Hunderttausende Fahrgäste der S- und Regionalbahnen in Berlin und
Brandenburg haben täglich unter überfüllten Zügen, teils massiven
Verspätungen und vor allem Zugausfällen zu leiden. Mängel an der
Infrastruktur und zahlreiche technische Probleme bei den S-Bahnfahrzeugen
führen zum dritten Mal in Folge bei normalen winterlichen Verhältnissen
anhaltend zu Belastungen. Aus dem erneuten Winterchaos wären weitere
Entschädigungen für die Fahrgäste folgerichtig.
Die Pünktlichkeit bei der Berliner S-Bahn GmbH erreicht 2010 einen
einmaligen Tiefstand von voraus-sichtlich rund 79 Prozent. In den 14 Tagen
nach dem ersten Schneefall am 2. Dezember kamen insgesamt rund 8.400 Züge
verspätet, 5.900 Züge fielen aus. Täglich stehen seitdem den Fahrgästen nur
zwischen 56 und 72 Prozent der vertraglich vereinbarten Fahrzeuge zur
Verfügung. Die S-Bahn arbeitet aktuell ohne ausreichende Reserven, sei es
mit dem vorhandenen Fahrzeugpark, dem eingesetzten Personal oder den
Werkstattkapazitäten. Jede Störung, wie sie im Eisenbahnbetrieb regelmäßig
auftritt, kann deshalb nicht mehr ausgeglichen werden und führt fast
zwangsläufig zu Angebotseinschränkungen und Verschlechterung der Qualität.
Der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, Hans-Werner
Franz, fordert die S-Bahn Berlin GmbH deshalb auf, kurzfristig sowohl das
Werkstattpersonal als auch die Werkstattkapazität aufzustocken, um das
notwendige Angebotsniveau so schnell wie möglich wiederherzustellen. "Der
rigorose Sparkurs hat das Unternehmen in die Sackgasse fahren lassen. Einen
Ausweg aus der hausgemachten Krise findet es seit fast zwei Jahren nicht.
Der integrierte Bahnkonzern mit seinen Töchtern S-Bahn Berlin GmbH und DB
Netz AG ist offenbar nicht mehr in der Lage, das S-Bahn-System in Berlin
zufriedenstellend zu betreiben. Die immer noch wirkende Börsenstory der DB
AG muss durch die Politik endgültig gestoppt werden. Klasse statt Kasse
muss es wieder bei der S-Bahn heißen!"
Auch im Regionalverkehr nehmen die Pünktlichkeitsprobleme drastisch zu. Die
Pünktlichkeitsquote aller Eisenbahnverkehrsunternehmen der Region lag von
Januar bis Oktober 2010 bei 90 Prozent. Verspätungen durch Herbst- und
Winterprobleme sind dabei noch nicht erfasst. Insbesondere die
Pünktlichkeitswerte der Regionalexpress-Linien der DB Regio AG sind auf 87
Prozent gefallen. Das ist einer der schlechtesten Werte bundesweit. Auch
hier sind mangelnde Planung und zu wenig Personal die ursächlichen
Faktoren. Offensichtlich ist auch der Fernverkehr von den gleichen
negativen Folgen der DB-Konzernpolitik betroffen. Viele Fahrgäste können
sich nicht mehr auf das gewohnte Angebot verlassen. Auch die Abhängigkeiten
vom Fern- und Güterverkehr auf stark ausgelasteten Strecken und regionale
und bundesweite Baumaßnahmen im Schienennetz wirken sich nachteilig auf den
Nahverkehr in der Region aus. Dringenden Handlungsbedarf sieht der VBB
deshalb bei einer besseren Vorausplanung der Baumaßnahmen, die die
Verspätungsanfälligkeit verringern kann. Erforderlich ist eine
Stabilisierung der Fernverkehrsfahrpläne. Darüber hinaus ist es wichtig,
den geplanten Bau und die Inbetriebnahme des Berliner Abschnittes der
Dresdner Bahn voranzutreiben, um Zugfahrten aus Richtung Leipzig und
Dresden unabhängig voneinander zum Berliner Hauptbahnhof führen zu können.
Dringend verbessert werden muss die fallbezogene Disposition von Zugfahrten
im Verspätungsfall. Angesichts der vielen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr
fordert der VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz weitere
Entschädigungsmaßnahmen für die Fahrgäste: "Wir gehen davon aus, dass der
Bahnkonzern sich für das erneute Winterchaos entsprechend entschuldigen
wird." (Pressemeldung VBB, 18.12.10).

17 Dezember 2010

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: DBV fordert Spitzengespräch zum Bahnverkehr in der Region

http://www.lok-report.de/

Es schneit nicht und sibirisch kann die derzeitige Kälte auch nicht genannt
werden. Dennoch fährt die S-Bahn wieder völlig fahrplanlos und auch im
Regionalverkehr werden Linien für Wochen komplett eingestellt. Zehn-
(womöglich auch hunderttausende) von Fahrgästen werden völlig alleine
gelassen. Besserung wird die Abmahnung nicht bringen, die gestern Berlin
und Brandenburg der S-Bahn Berlin GmbH geschickt haben.
Es fehlt, wie vor eineinhalb Jahren, an Personal und Wagen. Alle Apelle der
Vergangenheit, das anerkennenswerte Bemühen der jetzigen
GmbH-Geschäftsleitung und der Mitarbeiter haben keine nennenswerte
Besserung bei Pünktlichkeit, Qualität und Sauberkeit gebracht. Der
DB-Konzern als Eigentümer der S-Bahn Berlin GmbH scheint weiterhin auf
"stur" zu schalten.
Wie anders ist es zu erklären, wenn beim ersten Schnee zahllose Weichen
ausfallen, das Schneeräumen auf den Bahnsteigen häufig erst Stunden nach
Beginn des Berufsverkehrs beginnt und die Fahrgastinformation kläglich
versagt?
Im Regionalverkehr sieht es nicht besser aus. "Verspätung aus vorheriger
Fahrt", "Warten auf Anschluss-fahrgäste", "Technische Störung an einem
Wagen", "Zug fällt aus", "Hohe Streckenauslastung", "Weichenstörung",
"Änderung im Zuglauf, fährt heute nur bis ...", "Bauarbeiten an der
Strecke", "Warten auf Gegenzug" so lauten aktuell die ständig wiederholten
Verspätungsgründe.
Es muss deshalb ein Spitzengespräch zwischen Bundesverkehrsminister
Ramsauer, Bahnchef Grube und den Regierungschefs von Berlin und Brandenburg
stattfinden, um Schritte für Verbesserungen und eine schrittweise Rückkehr
zum Normalbetrieb festzulegen. Das Ergebnis muss einen konkreten Zeitplan
und Maßnahmen enthalten, wie der Bahnverkehr stabilisiert werden soll.
Alles andere wäre nur ein Herumlawieren und Schlittern von einer
Katastrophe in die nächste (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband,
17.12.10).

S-Bahn + Bahnhöfe: Baubedingte Einschränkungen im S-Bahn Verkehr

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20101216a.html

(Berlin, 16. Dezember 2010) Wegen umfangreicher Gleisbauarbeiten und des
Brückenneubaus in Ostkreuz kommt es zu Einschränkungen für
S-Bahn-Fahrgäste.
Vom 17. Dezember, 22 Uhr, durchgehend bis 20. Dezember, 1.30 Uhr, werden
für die Züge der S1 zwischen Oranienburg und Birkenwerder Busse eingesetzt.
Zwischen Birkenwerder und Waidmannslust besteht S-Bahn Pendelverkehr im 20
Minuten-Takt. Weiterhin werden die Züge der S41, S42, S8, S9 zwischen
Schönhauser Allee und Storkower Straße durch Busse ersetzt. Zwischen
Storkower Straße und Treptower Park besteht ein S-Bahn-Pendelverkehr im 20
Minuten-Takt. Auf der Linie S9 fahren zwischen Adlershof und Flughafen
Schönefeld keine S-Bahnen. Reisende fahren mit der S-Bahn bis Grünau und
weiter mit Bussen zum Flughafen Schönefeld. Fahrgäste mit direktem
Fahrtziel Flughafen Schönefeld können die Expressbusse ab Schöneweide
benutzen.
Vom 19. Dezember, 4 Uhr, durchgehend bis 20. Dezember, 1.30 Uhr, fahren auf
der Linie S75 keine Züge zwischen Springpfuhl und Wartenberg. Reisende
fahren mit der S7 bis Marzahn und steigen dort in die Busse nach Wartenberg
um.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren.
Informationen gibt es unter www.s-bahn-berlin.de und am
S-Bahn-Kundentelefon unter 030 29 74 33 33.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Potsdam + Straßenbahn: STADTENTWICKLUNG: Verkehrsumbau ist abgeschlossen, Arbeiten rund ums künftige Schloss blieben im Kostenrahmen / Jakobs lobt alle Beteiligten, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11965495/60709/
Arbeiten-rund-ums-kuenftige-Schloss-blieben-im-Kostenrahmen.html


POTSDAM / INNENSTADT - Es hat 33 Monate gedauert, 32,5 Millionen Euro
gekostet und an den Nerven von unzähligen Planern, Bauarbeitern und
Autofahrern gezehrt – nun ist der aufwändige Verkehrsumbau in Potsdams
Mitte abgeschlossen. Vom obersten Stock des Mercure-Hotels aus freuten sich
gestern Nachmittag Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) und Erich Jesse,
Chef des mit den Arbeiten beauftragten Sanierungsträgers, gemeinsam über
den flüssigen Verkehr zur Hauptstoßzeit. Lediglich ein Detail, die
Linksabbiegerspur von der Langen Brücke in die Breite Straße fehlt noch.
Sie darf bislang nicht freigegeben werden, weil die
Verkehrsunfallkommission einen Vorwegweiser fordert, damit es beim
Spurwechsel nicht zu Unfällen kommt. Im Januar soll diese letzte Lücke
geschlossen werden.
Mit dem ersten Spatenstich für die neue Trambrücke neben der Langen Brücke
begann im ...

Flughäfen: Schrille Töne um BBI, Anwohner des Großflughafens beklagen Verzögerungen bei Schallschutzmaßnahmen - Flughafensprecher: Das sind Berufsnörgler, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1217/berlin/
0019/index.html

Falsch vermessene Hauswände, fehlerhafte Gutachten, jahrelang unbearbeitete
Anträge - Anwohner des Flughafens Schönefeld werfen dem Airport-Betreiber
vor, beim Schallschutzprogramm für den Großflughafen BBI zu schlampen.
Eigentlich sollen alle Lärmbetroffenen bis Juni 2012 mit
Schallschutzfenstern und dickeren Wänden vor Flugzeugkrach geschützt sein.
Denn dann soll der neue Flughafen eröffnet werden. Doch an diesen Zeitplan
glauben viele Anwohner nicht mehr. "Die Ingenieurbüros sind überlastet und
kommen gar nicht hinterher", sagt Christine Dorn, Chefin des Vereins zur
Förderung der Umweltverträglichkeit des Verkehrs. Die vom Flughafen
beauftragten Gutachten seien immer wieder ...

Bus + BVG: Vorwärts in die Vergangenheit, Damit die Busse zuverlässiger werden, stellt die BVG Techniker ein und kontrolliert ihre Fahrzeuge öfter, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1217/berlin/
0025/index.html

Eine Frau räumt auf. Mit beträchtlicher Energie bemüht sich Sigrid Nikutta
darum, dass der Busverkehr in Berlin wieder zuverlässiger und sicherer
wird. Dabei schreckt die neue Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
nicht davor zurück, Sparmaßnahmen rückgängig zu machen - wenigstens zum
Teil. Nachdem in den Buswerkstätten viele Arbeitsplätze wegrationalisiert
worden waren, lässt sie nun wieder Techniker einstellen. Wartungsintervalle
werden verkürzt. "Sicherheit und Verlässlichkeit haben für mich Priorität.
Die Kosten sind derzeit nicht mein erster Fokus", sagte die 41-Jährige
gestern. Noch bis zum Frühjahr 2011 müssten die Busfahrgäste mit Ausfällen
leben - dann soll sich der Betrieb normalisiert haben, versprach sie.
Die promovierte Psychologin weiß, dass der Ruf des BVG-Busverkehrs seit
längerem nicht ...

16 Dezember 2010

S-Bahn: Abmahnung der S-Bahn für nicht erfüllten Verkehrsvertrag

http://www.lok-report.de/

Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer hat sich bei einem Treffen
am 15.12.10 von den Vorständen von DB-Netz und DB-Personenverkehr und dem
S-Bahn Geschäftsführer über den aktuellen Sachstand und die konkreten
Schritte der Unternehmen zur Bewältigung der aktuellen S-Bahn-Krise
informieren lassen.
Im Rahmen dieses Gesprächs hat die Senatorin gegenüber der S-Bahn eine
Abmahnung Berlins und Brandenburgs wegen der Nichteinhaltung des
Verkehrsvertrags angekündigt. Senatorin Junge-Reyer: „Die Beseitigung der
aktuellen Probleme muss im Vordergrund des Handelns der S-Bahn stehen.
Darüber hinaus muss jetzt endlich ein koordiniertes und abgestimmtes
Handeln der Deutschen Bahn und ihrer Töchter S-Bahn und DB-Netz zu stabilem
und verlässlichem Verkehr führen. Darüber hinaus habe ich nochmals
nachdrücklich eine bessere Kundeninformation eingefordert."
Die Unternehmen haben deutlich gemacht, dass es über einen langen Zeitraum
erhebliche Störungen beim Fahrzeugpark geben wird. Senatorin Junge-Reyer
stellte fest, dass die Komplexität des Gesamtsystems von Infrastruktur und
Verkehr offensichtlich von den Unternehmen DB-Netz, DB-Personenverkehr und
S-Bahn unterschätzt worden ist.
Deshalb hat die Senatorin die deutsche Bahn, als Muttergesellschaft der
S-Bahn, aufgefordert, bis zum 5. Januar darzulegen, welche Maßnahmen
ergriffen werden, um einen Leistungseinbruch, wie er aktuell besteht,
zukünftig wirksam zu vermeiden.
Im Abmahnschreiben wird die S-Bahn aufgefordert: „schnellstmöglich
mindestens wieder das Leistungs-niveau anzubieten, das bis Ende November
2010 gefahren wurde, und die im Änderungsvertrag zugesagten Maßnahmen der
Winterfestmachung umgehend so umzusetzen, dass sie noch in diesem Winter
wirksam werden." (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung,
16.12.10).

S-Bahn + BVG: S-Bahn zur BVG -- ist die Lösung so einfach?

http://www.lok-report.de/

Für jeden S-Bahn-Zug der in Berlin und Brandenburg fährt, zahlen die Länder
als Besteller ein Entgelt über den Verkehrsverbund an die S-Bahn Berlin
GmbH. Fährt der Zug nicht, ist er verspätet oder kürzer, gibt es Abzüge,
die in einem streng geheimen Vertrag festgelegt sind. 2010 wären es gut 265
Millionen Euro, die die GmbH bekommen würde. Nach Zeitungsmeldungen sind es
etwa 45 Millionen, die ihr wegen sogenannter Schlechtleistung in diesem
Jahr voraussichtlich vorenthalten werden.
Die Forderung ist in den vergangenen Tagen vermehrt zu hören: das Land
Berlin solle die S-Bahn zurückkaufen und mit der BVG fusionieren, dann gäbe
es die jetzigen Probleme nicht. Quasi eine Re-Kommunalisierung.
Der DBV-Landesverband hält diesen Vorschlag für interessant, aber nicht
zielführend. Eine Zusammenführung mit der BVG würde die S-Bahn zwar aus dem
finanziellen Würgegriff des DB-Konzerns befreien. Was aber wäre damit
gewonnen, wenn sie in die ebenfalls chronisch unterfinanzierte BVG-Familie
eingegliedert wird, die auch mit großen Problemen zu kämpfen hat?
Vielleicht wären die Fahrzeugprobleme nicht so groß. Damit wäre die Liste
der möglichen Vorteile auch schon zu Ende. Die anderen Probleme und
Abhängigkeiten von der DB AG wären genau die gleichen wie vorher. Auf
Netzzustand (DB Netz: Langsamfahrstellen, Weichenheizungen,
Gleisverfügbarkeit) und Qualität der Stationen (DB Station & Service:
Sauberkeit, Fahrgastinformation, Aufzüge) hätte auch eine BVG-S-Bahn keinen
Einfluss.
Es ist gut, wenn die Landespolitik über bestehende Probleme diskutiert.
Eine BVG-S-Bahn würde wenig anders machen können. Alle DB-Töchter gehören
irgendwie der Bundesrepublik Deutschland. Bundesverkehrsminister Ramsauer
als zuständiger Fachminister muss endlich seine Aufsichtspflicht
wahrnehmen. DB Netz und DB Station & Service müssen in erster Linie für
ihre Kunden arbeiten -- und nicht für die ständig steigenden Renditewünsche
des Konzernvorstandes. Zu den Kunden von DB Netz und DB Station & Service
gehört auch die S-Bahn Berlin GmbH - egal ob als DB- oder BVG-S-Bahn
(Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 14.12.10).

Regionalverkehr: Unternehmen: Sachsen fahren mit Enon ab, Thomas Beckens neue Firma meldet sich im Personen-Nahverkehr zurück, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11962358/61469/
Thomas-Beckens-neue-Firma-meldet-sich-im-Personen.html


PRITZWALK Das Putlitzer Unternehmen Enon hat mit seiner Tochterfirma
„Eisenbahngesellschaft Potsdam" (EGP) im sächsischen Dieselnetz rund um
Dresden am Wochenende den Betrieb im Schienenpersonennahverkehr
aufgenommen. Wie Hauptgesellschafter Thomas Becken sagt, seien der erste
Zug ab Kamenz um 6.03 Uhr wie auch die anderen Züge auf insgesamt fünf
Strecken pünktlich gestartet. Vor einigen Monaten hatte die EGP im Rahmen
einer Ausschreibung den Zuschlag für rund 1,7 Streckenkilometer jährlich
bekommen.
Das Potsdamer Unternehmen, ehemalige Tochter der Prignitzer Eisenbahn, war
bisher ausschließlich im Güterverkehr tätig. Dazu gehört etwa die
Abwicklung des Werkverkehrs diverser Firmen im ...

Straßenbahn: Sportvereine fürchten um die Uferbahn in Schmöckwitz, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1480305/
Sportvereine-fuerchten-um-die-Uferbahn-in-Schmoeckwitz.html

Die Zukunft einer der ältesten und attraktivsten Straßenbahn-Strecken
Berlins steht auf dem Spiel. Die Gleise der Linie 68 im Ausflugsgebiet von
Grünau und Schmöckwitz müssen dringend erneuert werden.
Andernfalls droht die Stilllegung der Linie wegen technischer Mängel. Doch
die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) scheuen die hohen Kosten des Vorhabens.
18 bis 19 Millionen Euro müsste das Unternehmen voraussichtlich
investieren. An diesem Dienstag entscheidet der Aufsichtsrat in seiner
Sitzung, ob er der Streckensanierung zustimmt.
...

Bahnindustrie: Verkehr: 37 Stunden pro Woche bei Bombardier, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11962110/485072/
Stunden-pro-Woche-bei-Bombardier-Verkehr.html


HENNIGSDORF - Im Schienenfahrzeugwerk von Bombardier in Hennigsdorf
(Oberhavel) gilt von Januar 2011 an flächendeckend die 37-Stundenwoche.
„Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Beschäftigungssicherung", sagte Olivier
Höbel, Bezirksleiter der Gewerkschaft IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen.
Auch Bombardier-Arbeitsdirektor Stefan Schönholz sagte, die Umsetzung der
Eckpunkte werde helfen, den Standort zukunftsgerecht aufzustellen.
Mit der 37-Stundenwoche müssen die 1750 regulären Beschäftigten eine Stunde
weniger arbeiten als im ...