31 Januar 2011

U-Bahn: U-Bahn frisch gebürstet, Die BVG will neue Züge kaufen - aber wohl nicht in Gelb, sondern in cooler Edelstahloptik, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0129/berlin/
0063/index.html

Matt schimmernder Stahl anstelle von gelbem Lack: So könnten die neuen
U-Bahnen aussehen. Für ihre nächste Fahrzeuggeneration haben die Berliner
Verkehrsbetriebe (BVG) ein cooles Design entworfen. Das Farbkonzept sieht
vor, dass bei den neuen U-Bahnen nur noch die Frontseiten und die Türen im
gewohnten BVG-Gelb lackiert werden. Der überwiegende Teil der Außenflächen
würde dagegen aus gebürstetem Edelstahl bestehen - ohne farbige Lackierung.
Jetzt wird das neue Konzept getestet. Dazu hat die BVG einen Vier-Wagen-Zug
mit Folie umgestaltet.
"Es handelt sich um den Zug mit der Nummer 1001", bestätigte die
BVG-Sprecherin Petra Reetz. Seine Wagen sind bis auf die Türen und
Frontseiten mit grauer Kunststofffolie beklebt - eine Simulation der
geplanten Edelstahloptik. Am Freitag war der Test-Zug wieder mal auf der
U-Bahn-Linie 2 unterwegs - ohne dass das Farbkonzept ...

Flughäfen: 7000 Verträge für Lärmschutz unterzeichnet, Flughafen hält am Schallschutzprogramm fest, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0129/brandenburg/
0110/index.html

SCHÖNEFELD. Ungeachtet der Diskussion um die Flugrouten vom künftigen
Hauptstadtflughafen BBI in Schönefeld treibt die Flughafengesellschaft
(FBS) das Schallschutzprogramm im Umfeld des Airports voran. Rund 7000
Vereinbarungen zur Kostenübernahme des baulichen Schallschutzes seien
bislang abgeschlossen worden, teilte die FBS am Freitag mit. Insgesamt
haben 42000 Anwohner in 25500 Wohnungen Anspruch auf den Einbau von
Schallschutzfenstern oder anderen lärmdämmenden Maßnahmen. Knapp 11400
Anträge lägen bislang vor. Die Betroffenen leben in den beiden
Lärmschutzgebieten. Je nach Tag- oder Nachtschutzgebiet unterscheidet sich
der Umfang ...

S-Bahn + Tarife: VBB enttäuscht über Entschuldigungsleistung der S-Bahn

http://www.lok-report.de/

Die neuen Entschuldigungsleistungen der S-Bahn Berlin entsprechen nicht den
Erwartungen des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg. Angesichts der seit
fast zwei Jahren andauernden Krise und der permanenten Belastungen für die
Fahrgäste fällt die von S-Bahn-Chef Buchner verkündete "Geste der
Entschuldigung" zu gering aus.
Der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, Hans-Werner
Franz, zeigte sich enttäuscht: "Ich hätte erwartet, dass die Manager der
S-Bahn GmbH und der Deutschen Bahn AG sich für eine Entschuldigungsleistung
entscheiden, die mindestens der vom vergangenen Jahr entspricht. Immerhin
ist es trotz vollmundiger Versprechen der S-Bahn Berlin auch im dritten
Winter nicht gelungen, ihren Betrieb ohne Chaos, massive Einschränkungen
und ohne ausreichende Informationen für die Fahrgäste aufrechtzuerhalten.
Der Vertrauensverlust ist jetzt dreimal so groß wie zuvor, die Fahrgäste
aber werden mit nur einer halben Entschuldigung abgespeist. Dies ist kein
Entschuldigungs-Paket, höchstens ein Päckchen."
Aktuell gebe es auch mit dem neuen Winternotfahrplan der S-Bahn weiterhin
andauernde Einschränkungen. Die Fahrgäste sind länger unterwegs, weil die
Fahrzeuge mit 60 statt 100 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit fahren,
so Franz weiter. Längere Fahrzeiten, längere Wartezeiten und verpasste
Anschlüsse sind die Folge. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg erwartet
dringend, dass die S-Bahn Berlin GmbH und die Deutsche Bahn AG wirklich
alle Register ziehen, weder Kosten noch Mühen zu scheuen, um die Probleme
der S-Bahn so schnell wie möglich zu lösen (Pressemeldung VBB, 29.01.11).

S-Bahn + Tarife: Ein Monat Freifahrt für Zeitkarteninhaber ist vollkommen ungenügend

http://www.lok-report.de/

Zum Entschädigungsangebot der S-Bahn erklären Berlins Verkehrssenatorin
Ingeborg Junge-Reyer und Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg
Vogelsänger:
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: "Seit 19 Monaten fährt die S-Bahn keinen
anständigen Verkehr mehr. Das bedeutet fast zwei Jahre Ärger und
Mehraufwand für die Kunden. Obwohl sich nichts verbessert hat, bleibt die
S-Bahn jetzt sogar noch hinter ihrer Entschädigung vom letzten Jahr zurück.
Ein Monat Freifahrt für Zeitkarteninhaber ist vollkommen ungenügend. Auch
die Gültigkeit von Einzelfahrscheinen an den Februarwochenenden als
Tageskarte ist unbefriedigend. Insgesamt ein enttäuschendes Ergebnis."
Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: "Das ist zu wenig. Wenn der
Bahnkonzern und die S-Bahn verlorenes Vertrauen wieder gewinnen wollen,
müssen sie mehr tun als den Fahrgästen kleine Brocken hinzuwerfen. Herr
Grube bleibt deutlich hinter dem zurück, was er als Erwartungshaltung bei
den Fahrgästen geweckt hat. Angesichts des Winterdesasters und auch des
aktuellen Notfahrplans ist das den Kunden nicht zu vermitteln. Genau wie
meine Kollegin Junge-Reyer erwarte ich hier mehr von den
Verantwortlichen." (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung,
29.01.11).

S-Bahn: Neue Entschuldigungsleistungen der S-Bahn Berlin starten im Februar, Gesamtvolumen der Kulanzleistungen steigt auf über 140 Millionen Euro / Bewährte Regelungen für Zeitkarten- und Gelegenheitskunden werden beibehalten

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110128.html


(Berlin, 28. Januar 2011) Die S-Bahn Berlin hat für alle Kunden im Berliner
Öffentlichen Nahverkehr ein weiteres Paket mit Entschuldigungsleistungen
geschnürt. Zu den bisher gewährten Freifahrten und Rückzahlungen im Wert
von 105 Millionen Euro, kommen in diesem Jahr weitere 38,5 Millionen Euro.
Das neue Ein-Monats-Paket folgt den bewährten und bei den Kunden bekannten
Regelungen. Die Gesamtsumme der Kulanzmaßnahmen erhöht sich damit auf über
140 Millionen Euro. Mit der erneuten Geste entschuldigt sich das
Unternehmen für die Beeinträchtigungen im S-Bahn-Betrieb.

„Ein Teil der Fahrgäste wird schon kurzfristig von der neuen Regelung
profitieren. Gelegenheitskunden können an den Februarwochenenden mit ihrem
Einzelfahrschein den ganzen Tag fahren. Jahreskarteninhaber bekommen ab
März einen Monatsanteil erstattet oder profitieren von einem entsprechend
geringeren Verkaufspreis", kündigte Peter Buchner, Geschäftsführer der
S-Bahn Berlin, an. Weitere Kundengruppen erhalten ihren Anteil zwischen Mai
und November. Die Auswahl der Monate folgte weitgehend organisatorischen
Zwängen.

Im Falle der reduzierten, beziehungsweise in der Gültigkeit verlängerten
Monatskarten, hat sich die S-Bahn Berlin für den Monat Mai entschieden, da
hier weder Wochenfeiertage noch Schulferien die Attraktivität des
vergünstigten Angebots schmälern. Seitens der Universitäten und Hochschulen
wurde darum gebeten, dass eine Erstattungen für das Semesterticket erst mit
Beginn des Wintersemesters ab Oktober vorgenommen wird. Parallel wird bei
Abonnementkunden im November auf die Abbuchung verzichtet. Kunden, denen
der Fahrpreis auf einmal abgebucht wurde, erhalten für den November eine
anteilige Erstattung.

Die wichtigsten Regelungen im Überblick: Alle Inhaber von Jahreskarten,
Abonnements und Firmentickets, die die Berliner Tarifbereiche Berlin AB,
Berlin BC oder Berlin ABC einschließen, fahren im November einen Monat
kostenlos. Kunden, die ihre Jahreskarte zum vollen Tarifpreis bar bezahlt
haben, können sich den anteiligen Betrag für November an S-Bahn- und
BVG-Schaltern auszahlen lassen. Ab dem 1. März 2011 werden die Jahreskarten
bereits mit den um einen Monat reduzierten Preis an den Schaltern
angeboten. Bei kalendergebundenen Monatskarten und dem Berlin-Tickets S
(Sozialticket) wird im Mai der Preis bereits beim Verkauf um 15 Euro
reduziert. Weiterhin sind auch Schülertickets und Geschwisterkarten wieder
in diese Regelung einbezogen. Für Kunden mit gleitenden Monatskarten
verlängert sich die Gültigkeit für im Mai beginnende Karten um eine Woche.
Fahrgäste, die nicht regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs
sind, können an allen vier Wochenenden im Februar ihren Einzelfahrausweis
für die Berliner Tarifbereiche Berlin AB, Berlin BC und Berlin ABC als
Tageskarte nutzen. Diese Regelung gilt zusätzlich auch zum Umweltfestival
am 5. Juni, das zahlreiche Berliner und Gäste der Stadt erfahrungsgemäß zum
Verzicht auf das eigene Auto veranlasst.

Die S-Bahn Berlin informiert über alle Details der neuen
Entschuldigungsregelung in einer Spezialausgabe der S-Bahn-Kundenzeitung
„punkt3". Diese ist ab Donnerstag nächster Woche an allen Verkaufsstellen
des Unternehmens erhältlich. Ausführliche Informationen gibt es dann auch
im Internet unter www.s-bahn-berlin.de und rund um die Uhr am
S-Bahn-Kundentelefon unter der Nummer 030 29 74 33 33.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

28 Januar 2011

Flughäfen: Der Rosinenbomber soll wieder abheben, Das im vergangenen Jahr verunglückte historische Flugzeug kann restauriert werden, sagen Experten. Noch aber fehlt es an Geld und an Ersatzteilen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0128/berlin/
0084/index.html

Für Steffen Wardin war der Donnerstag "ein großer Tag, den ich mir
insgeheim immer erhofft habe". Denn gestern konnte der Pilot bekanntgeben,
dass es für sein Lieblingsflugzeug, das er selbst oft gesteuert hat, wieder
eine Perspektive gibt. Experten sind zu dem Ergebnis gekommen, dass der im
Juni verunglückte Rosinenbomber wiederaufgebaut werden kann. "Er kann
wieder fliegen. Dafür werden wir alles tun", sagte Wardin, vom Vorstand des
Fördervereins Rosinenbomber. Noch aber fehlt Geld und ein belastbarer
Zeitplan - und auch Ersatzteile müssen noch gefunden werden.
Für den Laien sieht das, was nach der spektakulären Bruchlandung von der
historischen DC-3 übrig geblieben ist, ...

S-Bahn: Das Winterproblem der S-Bahn war schon lange bekannt, Bundestagsausschuss lädt Unternehmenschef vor, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0127/berlin/
0082/index.html

Was die Fahrgäste der Berliner S-Bahn nun schon im dritten Winter erdulden
müssen, hatte ein langes Vorspiel. Schon in den neunziger Jahren gab es bei
der S-Bahn-Baureihe 481 Probleme mit Schnee, der durch Lüfter in die
Antriebstechnik der Wagen eindrang. Das sagte S-Bahn-Chef Peter Buchner
gestern im Verkehrsausschuss des Bundestages. Das Gremium befasste sich mit
den Problemen der S-Bahn, die dem Bundesunternehmen Deutsche Bahn (DB)
gehört.
Langjährige Mitarbeiter hätten ihm berichtet, dass es schon kurz nach
Auslieferung der ersten Wagen Probleme mit Flugschnee gegeben habe, so
Buchner. Warum damals nichts dagegen unternommen wurde, könne er nicht
sagen. Buchner ist erst seit anderthalb Jahren S-Bahn-Chef. Es habe wohl
daran gelegen, dass noch viele ...

Straßenbahn: STRASSENBAHN, Plötzlich waren alle Kabel weg, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0127/berlin/
0078/index.html

Die Männer von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) trauten ihren Augen
nicht. Als sie mal wieder die neue Straßenbahnstrecke in der
Wissenschaftsstadt Adlershof inspizierten, stellten sie überrascht fest,
dass Diebe die gesamte Fahrleitungsanlage gestohlen haben. "Es war alles
weg - Kabel, Seile, Leitungen. Kupfer und Bronze im Wert von rund 60 000
Euro", sagte BVG-Infrastrukturdirektor Ralf Baumann gestern. "Nur die
Masten standen noch da. Die waren wohl zu fest verankert."
Der Diebstahl hat sich bereits im vergangenen Herbst ereignet, doch erst
gestern wurde darüber informiert. Damit ist nach der Deutschen Bahn (DB)
nun auch die BVG ins Visier von Dieben geraten, die mit dem Verkauf von ...

Bahnindustrie: Stadler Pankow plant 300 neue Jobs, Berliner Bahntechnik-Unternehmen eröffnet wegen der guten Auftragslage zwei neue Standorte in der Stadt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0127/wirtschaft/
0067/index.html

BERLIN. Kiss, Flirt, Tango - die Straßenbahnen und Regionalzüge von Stadler
Pankow rollen in vielen Bundesländern und europäischen Großstädten. Doch
ausgerechnet in Berlin und Brandenburg, dem Standort des Unternehmens,
kennt man die Stadler-Bahnen nicht. Aufträge aus der Hauptstadtregion
gingen viele Jahre lang an dem Berliner Tochterunternehmen der Schweizer
Rail Group regelmäßig vorbei.
Das könnte sich in den nächsten Jahren ändern. Zur Zeit montieren die 700
Mitarbeiter des Unternehmens bereits Vario-Straßenbahnen, die in diesem
Jahr erstmals an Potsdam ausgeliefert werden sollen. Und die Ostdeutsche
Eisenbahngesellschaft ODEG will demnächst 16 Kiss-Doppelstocktriebzüge
zwischen Rathenow, Berlin und Cottbus sowie Wismar, Berlin und Jüterbog
einsetzen. Die ODEG hatte bei der Ausschreibung dieser Verbindungen den
Zuschlag erhalten und die Züge bei ...

U-Bahn: Schon wieder fällt die U 2 aus, Statt der U-Bahn fahren nach Pankow erneut Busse. Die BVG saniert auch Stationen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0127/berlin/
0069/index.html

Sieben Monate lang war die U-Bahn-Linie 2 in Pankow wegen Bauarbeiten
unterbrochen. Sieben Monate lang mussten sich täglich mehr als 40 000
Menschen in überfüllte Ersatzbusse quetschen, die oft im Stau stecken
blieben. Als die U-Bahn kurz vor Weihnachten wieder bis Pankow fuhr,
atmeten die Fahrgäste auf. Jetzt, dachten sie, gebe es erst einmal keine
Beeinträchtigungen mehr. Doch sie haben sich geirrt. Denn gestern kündigten
die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) an, dass auf diesem Teil der U 2 auch
in diesem Jahr wieder Busse U-Bahnen ersetzen werden. Das Reizwort lautet:
Schienenersatzverkehr, kurz SEV.
"Voraussichtlich von Juni bis September werden wir den Abschnitt zwischen
den Bahnhöfen ...

Regionalverkehr: Einschränkungen auf der Linie RE 6 am 28. und 29. Januar 2011

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20110125.html

(Berlin, 25. Januar 2011) Wegen Bauarbeiten im Bahnhof Berlin-Spandau
fallen am 28. und 29. Januar von 21 bis 0.45 Uhr die Züge der Linie RE 6
aus und werden durch Busse ersetzt. Die Busse verkehren zwischen
Hennigsdorf und Falkensee. In Falkensee besteht Anschluss an die Züge der
Linie RB 14 nach Berlin-Spandau. In der Gegenrichtung nutzen Reisende die
Züge der Linie RB 14 bis Falkensee und haben dort Anschluss an den
Ersatzverkehr nach Hennigsdorf und dort an die Züge der Linie RE 6.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet
unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio
Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die
Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

BVG: Die ersten 100 Tage, Sie führt ein tolles Unternehmen, sagt die neue BVG-Chefin Sigrid Nikutta. Doch nicht alles gefällt ihr, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0126/berlin/
0016/index.html

Auf den ersten Blick fällt es leicht, diese Frau zu unterschätzen.
Besonders groß ist Sigrid Evelyn Nikutta nicht. Sie wirkt zierlich, ihr
Business Dress, meist ein dunkler Hosenanzug mit weißer Bluse, eher
unauffällig. Doch wenn die neue Vorstandsvorsitzende der Berliner
Verkehrsbetriebe (BVG) ihre Stimme erhebt, wird klar, dass man diese Frau
besser nicht unterschätzen sollte. Die 41-Jährige spricht vernehmlich,
zügig und in kurzen Sätzen. Ihr zuweilen explosionsartiges Lachen hilft ihr
dabei, Gesprächspartner für sich einzunehmen. Die Chefin, die sich im
Bewerbungsverfahren gegen 21 Frauen und 155 Männer durchgesetzt hat, zeigt
Präsenz und Unbefangenheit.
Inzwischen ist Nikutta mehr als hundert Tage auf ihrem neuen Posten. Zeit
für eine erste Bilanz, wie ...

S-Bahn: Tempo-60-Konzept der S-Bahn führt zu Anschlussdefiziten

http://www.lok-report.de/

In dem 60- Stundenkilometer-Konzept sieht die S-Bahn keinen
Wochenend-Nachtverkehr im gewohnten 30 Minutentakt vor, sondern dünnt den
Tagesverkehr auf einen 40-Minutentakt aus. Sie begründet dies mit fehlender
Planungskapazität. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat deshalb
die S-Bahn in einem Schreiben aufgefordert, dieses Problem bis zum
Wochenende zu lösen. Auch aus dem Brandenburger Verkehrsministerium ging
ein Schreiben an die S-Bahn, indem der Unmut über nicht abgestimmte
Taktausdünnungen im Nacht- und Wochenendfahrplan deutlich gemacht wurde.
In der auf Drängen der Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer
eingerichteten regelmäßig tagenden Qualitätsrunde mit Vertretern der
S-Bahn, den Ländern und dem VBB wurde zwar von der S-Bahn der
60-Stundenkilometer-Notfahrplan vorgestellt, die Veränderung des
Wochenendfahrplans aber nicht thematisiert. Die Senatorin zeigte sich sehr
verärgert, dass die S-Bahn Berlin GmbH eine solch relevante Information
nicht frühzeitig und von sich aus anspricht und es den Ländern und dem VBB
überlässt, dies kurzfristig aus dutzenden Fahrplantabellen selbst heraus zu
lesen.
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Ich erwarte, dass die Anschlusslücken von
und zur S-Bahn bereits am kommenden Wochenende geschlossen werden. Das kann
sowohl durch eine noch frühere Taktver-dichtung des Angebots auf 20 Minuten
geschehen oder aber durch bestellte Zusatzfahrten für die gestörten Bus-
und Straßenbahnanschlüsse. Wo dies kurzfristig nicht möglich oder sinnvoll
ist, erwarte ich von der S-Bahn eine unkomplizierte Regelung zur
alternativen Nutzung von Taxen."
Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Das Ausdünnen des Taktes im Nacht-
und Wochenendfahrplan war nicht Gegenstand unserer Zustimmung. Auch ich
erwarte, dass die S-Bahn hier schnell reagiert und nachbessert. Besonders
die Anschlüsse müssen besser funktionieren. Wenn es nicht anders geht, muss
die S-Bahn zusätzliche Angebote über den straßengebundenen Nahverkehr
machen."
Senatorin Junge-Reyer verwies in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf die
Zusagen von Bahnchef Grube im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses,
dass es weder an Geld noch an Personal mangeln werde, die S-Bahn-Krise zu
bewältigen. „Mangelnde Planungskapazität bei der S-Bahn darf kein Grund
sein, den Fahrgästen einen katastrophalen Wochenendverkehr zuzumuten," so
die Senatorin.
Die Kurzfristmaßnahmen würden, so die Senatsverwaltung in dem Schreiben an
die S-Bahn, das Unternehmen jedoch nicht davon entbinden, schnellstmöglich
einen Wochenendfahrplan auf Grundlage des bisherigen Taktes vorzulegen.
Senatorin Junge-Reyer wies nochmals darauf hin, dass die regelmäßigen
Gespräche in der Qualitätsrunde einem abgestimmten und vorausschauenden
Vorgehen im Umgang mit den andauernden Problemen dienen sollen.
„Grundbedingung hierfür ist aber von S-Bahn-Seite auch die Bereitschaft,
mit offenen Karten zu spielen," so die Senatorin (Pressemeldung
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 26.01.11).

Bahnhöfe: Vermietung der Bügelbauten im Berliner Hauptbahnhof erfolgreich gestartet, Mit dem Excellent Business Center wird in diesem Jahr der erste externe Mieter die Büroflächen in den Bügelbauten beziehen / Bis Ende 2011 soll die Vermietung abgeschlossen sein

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110126.html

(Berlin, 26. Januar 2011) Zu Beginn des neuen Jahres konnte die DB
Station&Service AG den ersten externen Mieter für Büroflächen in den
Bügelbauten des Berliner Hauptbahnhofs gewinnen. Künftig wird die Excellent
Business Center GmbH dort auf 1.300 Quadratmetern Fläche ein Business- und
Konferenzcenter betreiben.

Excellent Business Center ist der marktführende Anbieter von zeitflexiblen
Büro- und Konferenzlösungen und betreibt in Berlin bereits zwei weitere
Business- und Konferenzcenter. Mit den repräsentativen und verkehrsgünstig
gelegenen Flächen im Berliner Hauptbahnhof beabsichtigt das Unternehmen
sein Angebot weiter abzurunden.

Neben der sehr guten verkehrlichen Anbindung an den Fern- und
Regionalverkehr sowie der Nähe zum Regierungsviertel zeichnet sich der
Standort durch den hohen Ausbaustandard aus.

Bis Ende 2011 soll die Vermietung aller freien Flächen in den Bügelbauten
im Berliner Hauptbahnhof abgeschlossen sein.

Der Ausbau der Flächen in den Bügelbauten hatte im Jahr 2009 begonnen.
Derzeit wird der Innenausbau in mehreren Etappen fertig gestellt. Mit
32.200 Quadratmetern werden bereits dreiviertel der Mietflächen seit 2010
bahnintern genutzt.

Die DB Station&Service AG ist auch mit der Akquisition weiterer neuer
Mieter für die verbleibenden 6.400 Quadratmeter Fläche im Nordostbügel
betraut. Es handelt sich um Flächenzuschnitte zwischen 600 und 1.400
Quadratmeter. Die DB Station&Service AG befindet sich bereits in
Verhandlungen mit mehreren Mietinteressenten.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: S-Bahn-Winterfahrplan erfüllt Erwartungen an Stabilität und Zuverlässigkeit des Betriebs, Unternehmen weist Vorwurf eines „katastrophalen Wochenendverkehrs“ zurück

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110126a.html


(Berlin, 26. Januar 2011) Drei Tage nach dem Inkrafttreten des neuen
Winterfahrplans bei der S-Bahn Berlin zieht das Unternehmen eine erste
Zwischenbilanz. „Die Züge sind pünktlich und zuverlässig unterwegs. Der
jetzt gültige Fahrplan wird zu über 98 Prozent eingehalten", erklärt
Geschäftsführer Peter Buchner. Nach ersten Erkenntnissen hat sich die
Mehrzahl der Kunden mittlerweile auf das veränderte Angebot eingestellt.
Zur Vermeidung von Anschlussverlusten empfiehlt die S-Bahn Berlin fallweise
einen Zug früher zu nutzen.

Dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) sind seit 4. Januar alle
Fahrplandaten bekannt. Er hat den Auftrag der Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung, die Schnittstelle zu den anderen Verkehrsunternehmen zu
koordinieren. Zu dieser Schnittstelle gehört grundsätzlich immer der
Übergangsbereich an den im Verkehrsverbund definierten Anschlussknoten.
Nach gemeinsamer Einschätzung von S-Bahn Berlin und Berliner
Verkehrsbetrieben (BVG) kommt es in der Mehrzahl der Fälle jedoch zu keinen
gravierenden Anschlussproblemen.

Als unberechtigt weist das Unternehmen jedoch den Vorwurf von Berlins
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer zurück, wonach in den
Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag ein
„katastrophaler Wochenendverkehr" angeboten würde. Zwar wurde auf
Außenstrecken der übliche Takt des Nachtverkehrs von 30 auf 40 Minuten
ausgedehnt. Durch Überlagerung von Linien entsteht anderseits vielerorts
ein 20-Minuten-Takt. Zu diesem Zweck fahren die meisten Züge in der Nacht
nun auf der im Tagesverkehr üblichen Gesamtstrecke. Teilweise kommen
Acht-Wagen-Züge statt Sechs-Wagen-Züge zum Einsatz. Auf der Stadtbahn
verkehren im Nachtverkehr nun stündlich sechs statt vier Züge pro Richtung,
um Anschlüsse zu ermöglichen. Die Kosten hierfür werden von der S-Bahn
Berlin getragen.

Die Entscheidung, auch in der Nacht die Struktur des Tagesfahrplans
beizubehalten war die Voraussetzung, um den Winterfahrplan bereits zum 24.
Januar einführen zu können. Andernfalls wären weitere wochenlange Planungen
erforderlich gewesen.

„Wir sind uns bewusst und informieren unsere Fahrgäste, dass es während des
Winterfahrplans am Wochenende an einzelnen Umsteigepunkten zu verlängerten
Übergangszeiten kommt", so Buchner. Ein in Potsdam erkanntes Defizit im
Nachtverkehr wird bereits zum kommenden Wochenende korrigiert. Die durch
Ankunft der S-Bahn um 2.06 Uhr und 4.06 Uhr verpassten Nachtbusanschlüsse
werden durch zusätzliche Busfahrten, die die S-Bahn auf eigene Rechnung
beim Verkehrsbetrieb in Potsdam bestellt, ersetzt.

In der Mehrzahl der Fälle kommt es jedoch zu keinen gravierenden
Anschlussproblemen. Dies belegt auch eine den Ländern und dem VBB in der
letzten Woche vorgelegten Analyse. Gleichwohl wird die S-Bahn Berlin auch
weiterhin gemeinsam mit dem Verbund und den anderen Verkehrsunternehmen
ausloten, ob gegebenenfalls durch zusätzliche Leistungen einzelne
Anschlüsse verbessert werden können. In Vorbereitung befindet sich zudem
die Verdichtung des Nachtverkehrs Richtung Spandau und Potsdam auf einen
20-Minuten-Takt ab 25. Februar.

Eine komplette Neukonstruktion des S-Bahn Fahrplans innerhalb von drei
Tagen, wie von der Stadtentwicklungssenatorin in einer Pressemitteilung
gefordert, sei jedoch unrealistisch. Die Behauptung von Frau Senatorin
Junge-Reyer, das Unternehmen würde nicht mit offenen Karten spielen, kann
die S-Bahn Berlin nicht nachvollziehen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: "Fahrgäste sind stinksauer", Zwiespältige Erfahrungen mit dem Winterfahrplan, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0125/berlin/
0056/index.html

Die Krise der Berliner S-Bahn ist Thema im Bundestag - wieder einmal. Der
Verkehrsausschuss befasst sich morgen mit den aktuellen
Betriebseinschränkungen beim zweitgrößten Nahverkehrsunternehmen der
Region. Eingeladen sind S-Bahn-Chef Peter Buchner, ein Vertreter des
Betriebsrats und Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds
Berlin-Brandenburg. Im Sitzungssaal E 600 des Paul-Löbe-Hauses soll es
voraussichtlich ab 11.30 Uhr auch um den Winterfahrplan gehen, der seit
gestern Tempo 60 auf allen S-Bahn-Strecken vorsieht. Die ersten Erfahrungen
sind zwiespältig. Und der Fahrgastverband IGEB warnt, dass der Fahrplan
nicht allen Winterproblemen ...

Straßenverkehr: Aktenordner voller Rätsel, Die Planungsunterlagen zur Autobahn A 100 liegen jetzt aus. Bürger versuchen, sie zu verstehen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0125/berlin/
0011/index.html

Das Rathaus Köpenick ist ein schönes Haus, der Raum 159 erinnert allerdings
eher an eine Abstellkammer. Damit der kleine Raum aufgeschlossen wird, muss
man sich erst im Zimmer nebenan melden, heißt es auf einem Klebezettel an
der Tür. In dem Raum selbst steht an der Wand ein länglicher Tisch mit fünf
Holzstühlen. An der Stellwand dahinter hängt ein großer Plan, über den sich
eine dicke rote Linie schlängelt. Die Linie soll eine Autobahn darstellen,
und der Plan zeigt die Trasse für den neuen Abschnitt der A100, der am
Autobahndreieck Neukölln beginnt und 3,2 Kilometer später am Treptower Park
enden soll. "Den Plan haben wir noch einmal aufgehängt. Und das ist der
Planfeststellungsbeschluss", sagt die Mitarbeiterin und zeigt auf eine ein
Zentimeter dicke blaue ...

24 Januar 2011

Bahnverkehr: EISENBAHN: Regionales Potential, überregionale Chancen, Pritzwalks Bürgermeister Wolfgang Brockmann zum Logistikprojekt „Hub 53/12º“, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11995059/61469/
Pritzwalks-Buergermeister-Wolfgang-Brockmann-zum-Logistikprojekt-Hub-%C2%BA.html


Kürzlich wurden die Kleeblatt-Kommunen mit in das Logistikprojekt „Hub
53/12º" aufgenommen. Claudia Bihler sprach mit Pritzwalks Bürgermeister
Wolfgang Brockmann über den Planungsstand für den Hub und dessen Zukunft.

MAZ: Nicht nur das Kleeblatt kooperiert künftig mit dem Logistikprojekt Hub
53/12º, in dem bisher nur Pritzwalk, Güstrow und Neuruppin vertreten waren.
Mit dem neuen Anschlussgleis zum Gewerbegebiet Temnitz in Neustadt/Dosse
erschließt sich nun auch Neuruppin den Zugang zum Bypass. Wie steht es
derzeit um das Projekt?

Wolfgang Brockmann: Mit dem Anschluss von Neuruppin erschließt sich das
Logistikprojekt neue ...

Flughäfen: FLUGLÄRM: Einig gegen den „Nonsensbeschluss“, Die Demonstranten kommen nicht nur wegen der neuen Flugrouten nach Schönefeld, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11994976/62249/
Die-Demonstranten-kommen-nicht-nur-wegen-der-neuen.html


SCHÖNEFELD - In Erklärungsnot kam Ludwigsfeldes Bürgermeister Frank Gerhard
(SPD), als ein Bürger von ihm wissen wollte, wofür oder wogegen eigentlich
an diesem Sonntag in Schönefeld demonstriert wird. „Das nimmt schon
seltsame Formen an", resümiert Gerhard, der zugleich Vorsitzender des
SPD-Unterbezirks Teltow-Fläming ist und das umstrittene Positionspapier des
SPD-Landesvorstands zur Flugroutendiskussion mit ausgehandelt hat. Ganz
konnte er sich nicht durchsetzen, aber als Bürgermeister einer der am
meisten vom Fluglärm betroffenen Gemeinden will er weiterhin alles
unterstützen – vor Gericht und auf der Straße – was dafür sorgt, dass nicht
der gesamte Fluglärm nur über wenigen Gemeinden entladen wird.
Damit stimmen seine Interessen und die seiner Kollegen von der ...

S-Bahn + Bus: VERKEHR: Landkreis reagiert auf S-Bahnchaos, Bis mindestens 25. Februar gelten auf vier Linien der OVG andere Fahrpläne, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11995270/61129/
Bis-mindestens-Februar-gelten-auf-vier-Linien-der.html

ORANIENBURG - Der ab Montag geltende Notfahrplan der S-Bahn, der offiziell
Winterfahrplan heißt, hat Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr im
Landkreis. In Abstimmung mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB)
hat die Oberhavel Verkehrsgesellschaft (OVG) vier ihrer Linien geändert
(siehe Kasten).
Wichtigste Änderung: Der 807er-Bus fährt ab Hennigsdorf bis Tegel. Damit
soll vermieden werden, dass Fahrgäste in Hennigsdorf 27 Minuten auf den
S-Bahnanschluss warten müssen. Die Änderungen wurden notwendig, weil die
Höchstgeschwindigkeit der S-Bahn aus Sicherheitsgründen auf Tempo 60
gesenkt wurde. Dadurch müssen vor allem Kunden im Umland beim Umsteigen
längere Wartezeiten in Kauf nehmen.
So verkehrt die S 25 nach Hennigsdorf nur noch im ...

BVG: Fahrplanauskunft per iPhone

http://www.bvg.de/index.php/de/103839/article/847991.html

Nun gibt es die offizielle Fahrplanauskunft für Berlin und Brandenburg auch
für das iPhone! "iFahrinfo" bringt Sie mit Bahnen, Bussen und Fähren
komfortabel ans Ziel! Sämtliche Fahrpläne von über 1.000 Regionalverkehrs-,
S-Bahn-, U-Bahn-, Straßenbahn-, Bus- und Fährlinien mit über 13.000
Haltestellen im über 30.000 km² großen Gebiet des Verkehrsverbundes
Berlin-Brandenburg (VBB) sind in der App vereint.

* Download des Apps "iFahrinfo - Berlin/Brb." bei iTunes

Auch hier werden die Fahrpläne Wöchentlich aktualisiert. Somit sind Sie
stets auf dem aktuellen Stand, auch über Baustellen, Sonderverkehre oder
Fahrplanänderungen bestens informiert. Für die Mehrheit der Bahnlinien
sowie für viele Bahnlinien und Straßenbahn- und Busverkehre in Brandenburg
sind diese minutengenauen Prognosen verfügbar. Berliner Verkehrsbetriebe,
S-Bahn Berlin sowie die Verkehrsunternehmen in und um Potsdam sollen in
Kürze folgen.

Die wichtigsten Features von "iFahrinfo"

* Reiseplanung für Nah- und Fernverkehr in Berlin und Brandenburg
* Anzeige der nächstgelegenen Stationen auf Basis der aktuellen Positin
* Eingabeunterstützung (Vorschlagsliste) bei der Eingabe von Stationen,
Adressen und Sehenswürdigkeiten
* Erweiterte Suchmöglichkeiten für Zwischenstopps, Verkehrsmittelwahl,
Fahrt-Präferenzen
* Kompakte Darstellung von Routenalternativen mit Tür-zu-Tür-Navigation
und Laufdistanzen
* Verbleibende Zeit bis zur Abfahrt und Anzeige, ob zu benutzende Linie
noch erreicht werden kann
* Verbindungsdetails mit Anzeige von Zwischenhalten und
Verkehrsmittelausstattung (z.B. barrierefreies Fahrzeug, RufBus etc.)
* Lage- und Umgebungspläne sowie Karten für Fußwege (innerhalb der
Anwendung)
* Abfahrts- und Ankunftspläne zu einer Station mit optionalem
Verkehrsmittelfilter
* Echtzeitinformationen aller liefernden Verkehrsunternehmen im
Verbundgebiet zeigen Pünktlichkeit und Verspätungen, Gleisänderungen,
Ausfälle und alternative Verbindungen
* barrierefreie Routenwahl, analog gewohnter Fahrplanauskunft im
Internet
* Favoritenfunktion für Stationen und Verbindungen plus Auto-History
für letzte Abfragen
* "Augmented Reality" - mit Hilfe von Ortung und Kompass Anzeige der
umliegenden Haltestellen im Live-Modus der Kamera (nur mit iPhone 4)

„iFahrinfo" Download

„iFahrinfo" ist kostenlos im iTunes store erhältlich. Der Download
ist nur mit installiertem iTunes möglich, das sie für Win und Mac ebenfalls
kostenlos herunterladen können:

* Download des Apps "iFahrinfo - Berlin/Brb." bei iTunes

BVG + S-Bahn: BVG zu S-Bahn Winterfahrplan

http://www.bvg.de/index.php/de/103839/article/847996.html

Die BVG hat die Fahrpläne der S-Bahn, die auf einer winterbedingt
reduzierten Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h beruhen, geprüft. Damit ist
ein Mindestmaß an Fahrplansicherheit bei der S-Bahn gewährleistet, was für
die Berlinerinnen und Berliner und die Gäste der Stadt eine wesentliche
Erleichterung bedeutet.

Wegen der Kurzfristigkeit bis zur beabsichtigten Inkraftsetzung ab dem
24.01.2011, der begrenzten Gültigkeit sowie der vielen Änderungen bei den
Ankunfts- und Abfahrtzeiten ist eine Anpassung der BVG-Fahrpläne aller
derzeit 234 Linien (inkl. Nachtlinien) zeitnah nicht möglich.

Eine derart komplexe Fahrplanänderung, die ja auch die vielfältigen
Anschlüsse im Netz der BVG berücksichtigen müsste, ist in so kurzer Zeit
nicht zu realisieren. Nur in einer wirklich geringen Anzahl unkomplizierter
Fälle, und zwar bei den fünf Buslinien 117, 161, 175, 275 und 399, können
zum 24.01.2011 anschlussbezogenen Anpassungen realisiert werden.

Aufgrund der verlängerten Fahrzeiten können Busanschlüsse an S-Bahnhöfen
nicht in gewohnter Form hergestellt werden. Wir empfehlen vor Fahrtantritt
die Verbindung mit der Online-Fahrplanausunft zu überprüfen. Diese enthält
ab 19. Januar den Winterfahrplan und berücksichtigt die Abfahrtzeiten aller
Verkehrsunternehmen in Berlin und Brandenburg.

* S-Bahn Fahrplanänderungen ab 24. Januar

Flughäfen: Bisher 42000 Betroffene, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0124/brandenburg/
0077/index.html

Der BBI: Berlin, Brandenburg und der Bund entschieden sich 1996
überraschend, den neuen Hauptstadtflughafen in Schönefeld, dicht an Berlin,
zu bauen. Die Eröffnung ist nach mehreren Pannen jetzt für 3. Juni 2012
geplant.
Die Flugrouten: Seit Beginn der Planungsphase vor zehn Jahren verbreiteten
Behörden und Flughafengesellschaft die Gewissheit, dass die Flugzeuge von
den beiden parallelen Startbahnen im Geradeausflug starten würden. Am 6.
September 2010 wies die Deutsche Flugsicherung darauf hin, dass dies aus
Sicherheitsgründen nicht möglich ist. Die Flugrouten müssten ...

Flughäfen: "Tricks und Täuschungen", In Schönefeld protestierten Tausende gegen die Flugroutenpläne - und viele auch für einen Baustopp am BBI, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0124/brandenburg/
0026/index.html

SCHÖNEFELD. Steffi Matting hat sich dick eingemummelt. Noch ist die Kälte
nicht durch die schwarze Winterjacke und den dicken Pullover gedrungen.
"Die Busse waren gut geheizt", sagt die 40-Jährige. Sie muss laut reden,
damit sie die Trillerpfeifen und Rufe der rund 15000 Menschen übertönt, die
sich an diesem Sonntagnachmittag auf dem Flughafen-Parkplatz in Schönefeld
versammelt haben. Es ist die bisher größte Protestaktion gegen die neuen
Flugrouten vom neuen Großflughafen BBI. Weitaus mehr Menschen sind
gekommen, als die Veranstalter, das Bündnis "Berlin Brandenburg gegen neue
Flugrouten" dachten.
Steffi Matting kam mit einem der 16 Sonderbusse, die die mehr als ...

S-Bahn + Messe: S-Bahn Berlin verstärkt Zugangebot zur „Grünen Woche“, Bevorzugter Einsatz von Vollzügen Richtung Messe Süd und Messe Nord/ICC

http://www.deutschebahn.com/site/
bahn/de/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20110121.html


(Berlin, 21. Januar 2011) Die S-Bahn Berlin gewährleistet auch in diesem
Jahr die gute Erreichbarkeit der „Internationalen Grünen Woche" auf dem
Berliner Messegelände. Die Fahrt vom Hauptbahnhof bis zum Bahnhof Messe Süd
dauert nur 17 Minuten. Innerhalb von 20 Minuten werden abhängig von der
Tageszeit bis zu drei Züge pro Richtung angeboten. Gleiches gilt für den
Bahnhof Messe Nord/ICC auf der Ringbahn. Dieser ist vom Fern- und
Regionalbahnhof Südkreuz in 16 Minuten zu erreichen.

Am Wochenende 22./23. Januar ist der Bahnhof Messe Süd im 10-Minuten-Takt
durch die nach Spandau fahrenden Züge der Linien S3 und S75 angebunden.
Zusätzlich verkehren Züge der Linie S5 von und nach Olympiastadion. Zum
Bahnhof Messe Nord/ICC fahren die Ringbahnlinien S41/S42 im
10-Minuten-Abstand, die durch Züge der Linie S46 im 20-Minuten-Abstand
ergänzt werden. Diese fahren wegen Bauarbeiten zwischen Westend und
Flughafen Schönefeld (statt nach Königs Wusterhausen).

Ab Montag, 24. Januar (Inkrafttreten des Winterfahrplans), wird während der
Öffnungszeiten der Messe mit den Linien S3, S5 und S75 bis Olympiastadion
weiterhin ein Angebot mit drei Zügen innerhalb von 20 Minuten zum Bahnhof
Messe Süd sichergestellt. Der Abschnitt Olympiastadion – Spandau wird im
20-Minuten-Abstand bedient.

Auf den Ringbahnlinien S41/S42 und der Linie S46 zwischen Westend und
Königs Wusterhausen fahren ebenfalls drei Züge pro Richtung innerhalb von
20 Minuten.

Auf den Linien S41/42, S3 und S5 werden entsprechend der Verfügbarkeit
Vollzüge mit acht Wagen eingesetzt.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: VBB-Sonderliniennetz informiert über S-Bahn-60 km/h-Fahrplan

http://www.lok-report.de/

Ab Montag gilt bei der S-Bahn Berlin GmbH ein weiterer neuer Notfahrplan.
Da die S-Bahnfahrzeuge nur noch mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60
Kilometern pro Stunde unterwegs sein werden, verändern sich die Ab- und
Ankunftszeiten im gesamten S-Bahnnetz. Gleichzeitig verlängert sich die
Fahrzeit um bis zu 10 Minuten. Zusätzlich kann es beim Umsteigen zu
längeren Wartezeiten kommen, weil viele Anschlüsse zu Straßenbahnen und
Bussen nicht in gewohnter Form hergestellt werden können. Der
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) empfiehlt den Fahrgästen, sich
unbedingt vor Fahrtbeginn über die neuen Fahrpläne zu informieren.
Die Online-Fahrplanauskunft (VBBonline.de) des VBB enthält alle
Fahrplananpassungen der S-Bahn und die Abfahrtzeiten aller
Verkehrsunternehmen in Berlin und Brandenburg. Abrufbar sind ab sofort auch
die zusätzlichen ergänzenden oder angepassten Fahrten von Straßenbahnen und
Bussen der Verkehrs-unternehmen, die Ihre Fahrpläne auf die kurzfristigen
Fahrplanänderungen der S-Bahn abstimmen konnten. Über die Funktion
"Fahrplanbuch online" kann man sich auch eigene Linienfahrpläne ausdrucken.
Um die besonders betroffenen Fahrgäste in den Berliner Stadtrandgebieten
und dem Umland über die veränderten und verlängerten Fahrzeiten zu
informieren, hat der VBB ein S-Bahn-Sonderliniennetz entwickelt und auf der
Homepage veröffentlicht. Alle Informationen und Maßnahmen finden sich unter
www.VBBonline.de/aktuell und können auch telefonisch in der
VBB-Info-Hotline unter 030-25 41 41 41 erfragt werden.
Fahrplananpassungen und ergänzende Fahrten im Einzelnen:
• DB Regio AG: Der Regionalexpress RE 6 aus Hennigsdorf nach Berlin-Spandau
wird über Berlin-Jungfernheide zum Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen verlängert.
• Oberhavel Verkehrsgesellschaft mbH (OVG): Die stündlich fahrende Linie
807 wird nicht in Hennigsdorf enden, sondern bis zum U-Bahnhof Alt-Tegel
verlängert. In Richtung Hennigsdorf Nord / Oranienburg besteht Anschluss an
die Linie 824.
• Woltersdorfer Straßenbahn: Wesentliche Änderungen sind die um 2- Minuten
früheren Abfahrtzeiten, der veränderte Nachtverkehr und die etwas kürzeren
Umsteigezeiten zur S- Bahnlinie S3. Weitere Informationen unter
www.woltersdorfer-strassenbahn.de
• Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn GmbH: Um den Fahrgästen weiter einen
direkten Anschluss an die S-Bahnlinie S3 bieten zu können, verschieben sich
die Fahrzeiten auf der Tram 88 prinzipiell um zwei Minuten nach vorne. Die
Übergangszeiten am Bahnhof Friedrichshagen in Richtung Berlin verkürzen
sich auf drei Minuten, die in Richtung Schöneiche/Rüdersdorf auf fünf
Minuten. Weitere Informationen dazu unter www.srs-tram.de.
• Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF): Die Buslinien 704, 710, 711,
713, 720, 792, 793, 794, 797 werden zeitlich an den S-Bahnnotfahrplan
angepasst. Die Haltestellenaushänge werden so schnell wie möglich
aktualisiert. Weitere Informationen unter www.vtf-online.de
(Pressemitteilung VBB, 24.01.11).

S-Bahn: DBV Berlin-Brandenburg zum neuen Fahrplan 24. Januar 2011

http://www.lok-report.de/

Ab kommenden Montag, 24. Januar 2011, wird die S-Bahn nur noch mit 60 km/h
unterwegs sein. Während es in der Innenstadt zu kaum spürbaren
Fahrzeitverlängerungen kommt, sind die Fahrgäste aus und die
Verkehrsunternehmen in Brandenburg die Verlierer. Die Fahrgäste, die für
ihre täglichen Wege aus dem Umland auf öffentliche Verkehrsmittel gesetzt
haben, brauchen mehr Zeit. Sind es innerhalb Berlins in der Regel nur
wenige Minuten mehr, können sich die Fahrzeitverlängerungen für Fahrgäste
aus Brandenburg schon auf zwanzig und mehr Minuten pro Weg addieren. Das
ist grundsätzlich ärgerlich. Der DBV-Landesverband sieht jedoch im
"Schleichfahrplan" der S-Bahn ab Montag den großen Vorteil, dass die
Gesamtfahrzeit wieder kalkulierbar und einigermaßen sicher wird.
Eine weitere Gruppe von Betroffenen sind die Verkehrsbetriebe im Berliner
Umland. Sie haben in den letzten Jahren wegen ständiger Mittelkürzungen von
Land und Kommunen ihr Angebot ebenfalls erheblich "einfrieren" müssen und
sind auf jeden Fahrgast und jeden Cent angewiesen. Wer im Moment Berlin als
Ziel ansteuert und einen Pkw zur Verfügung hat, wird es sich dreimal
überlegen, ob er mit Bus und Bahn nach Berlin fährt oder gleich das Auto
nimmt. Damit gehen viele Fahrgäste verloren! Andererseits wird von den
Betrieben wie selbstverständlich auch erwartet, dass sie die Ausfälle bei
der S-Bahn durch eigene Mehrleistungen kompensieren. Ganz zu schweigen von
den ständigen Fahrplananpassungen, die ja auch irgendwie geplant und
abgerechnet werden müssen. Diese Mehrleistungen bei Personal und Fahrzeugen
jedoch bekommen die Betriebe im Moment nicht vergütet!
Deshalb fordert der DBV-Landesverband nicht nur eine sofortige Rücknahme
der Fahrpreiserhöhung -- mindestens für den Tarifbereich Berlin ABC. Auch
die geschilderten Mehraufwendungen bei den Verkehrsunternehmen im Berliner
Umland müssen durch das Land Brandenburg abgegolten werden. Es kann nicht
sein, dass Brandenburg die zurückbehaltenen Gelder, die für die
S-Bahn-Bestellungen vorgesehen waren -- als Sanierungsbeitrag für den
allgemeinen Landeshaushalt verbucht (Pressemitteilung DBV
Berlin-Brandenburg, 24.01.11).

S-Bahn: Im Bummelzug unterwegs, Von Montag an darf die S-Bahn nur noch Tempo 60 fahren. Dadurch dauern die Reisen länger und viele Anschlüsse gehen verloren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0122/berlin/
0032/index.html

Mal sind es sechs oder neun Minuten, in anderen Fällen dauert die Fahrt
schon zwölf oder 17 Minuten länger. Auf jeden Fall ist klar: Von Montag an
müssen Nahverkehrs-Fahrgäste in Berlin und Brandenburg mehr Zeit einplanen,
wenn sie die S-Bahn nutzen. Denn an diesem Tag setzt das Tochterunternehmen
der Deutschen Bahn (DB) seinen neuen Winterfahrplan in Kraft, der im
gesamten S-Bahn-Netz nur noch Tempo 60 und auf mehreren Strecken weitere
Einschränkungen vorsieht. "Er bedeutet ein weiteres Mal mehr Stress für die
Fahrgäste - vor allem, wenn sie umsteigen müssen", sagte Hans-Werner Franz,
Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB). Denn bis auf
wenige Ausnahmen konnten die anderen Verkehrsbetriebe ihre Fahrpläne in der
kurzen Zeit nicht ändern. Anschlüsse gehen verloren, Umsteigezeiten
verlängern sich.
Hier ein paar Beispiele: Bislang dauerte die Fahrt von Alt-Schmöckwitz zur
Schönhauser Allee ...

21 Januar 2011

S-Bahn: VERKEHR: S-Bahnen schleichen ab Montag, Reisezeiten nach Berlin verlängern sich/Winterfahrplan gilt voraussichtlich bis Ende Februar, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11994326/62129/
Reisezeiten-nach-Berlin-verlaengern-sichWinterfahrplan-gilt-voraussichtlich-bis.html

KÖNIGS WUSTERHAUSEN - Ab Montag gilt bei der S-Bahn ein Winterfahrplan.
Dann tuckern die Bahnen nur noch mit Tempo 60 ins Dahmeland. Reisende
müssen sich voraussichtlich bis zum 27. Februar auf längere Fahrzeiten
einrichten. Auch bei Anschlussverbindungen könnte es zu Problemen kommen.
Die Fahrzeit etwa mit der S 46 von Königs Wusterhausen zum Berliner
Südkreuz wird sich um sechs Minuten verlängern. Bis zum Ostkreuz müssen die
Reisenden ebenfalls sechs Minuten länger einplanen. Die Fahrt vom Flughafen
Schönefeld bis Ostkreuz verzögert sich um eine Minute.
Nach Angaben des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg haben die lahmen
S-Bahnen auf das ...

Flughäfen: Geradeaus statt um die Kurve, Für die künftigen Flugrouten in Berlin und Brandenburg gibt es zwei Favoriten. Der Bund signalisiert Zustimmung, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0121/berlin/
0024/index.html

Bei der Suche nach neuen Flugrouten über Berlin und das Umland
kristallisieren sich zwei Vorzugsvarianten heraus, die weniger Menschen mit
Lärm belasten würden als das bisherige Streckenkonzept der Deutschen
Flugsicherung (DFS). "Ich bin optimistisch, dass es zu einer solchen Lösung
kommen wird", sagte Rainer Bretschneider (SPD), Staatssekretär im
Brandenburger Ministerium für Infrastruktur, der Berliner Zeitung. Auch das
Bundesverkehrsministerium hält die neuen Konzepte für sinnvoll. "Die Bürger
haben intelligente Vorschläge gemacht, die in die Prüfung einbezogen werden
sollten", teilte Staatssekretär Klaus-Dieter Scheurle (CDU) gestern mit.
Beide Politiker bezogen sich übereinstimmend auf zwei Varianten, die nun
intensiv von der ...

Straßenbahn + S-Bahn: Straßenbahnen in Zugzwang, aus MOZ

http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/278101/

Erkner (moz) Ab Montag fährt die Berliner S-Bahn nach einem sogenannten
Winterfahrplan. Um ihre Zeiten einzuhalten, wird jetzt von vornherein nur
noch mit Tempo 60 kalkuliert. Das zieht auch Fahrplan-Änderungen bei den
Straßenbahnen und der Buslinie 161 nach sich.
Nach dem monatelangen Chaos zieht die S-Bahn mit dem Winterfahrplan die
bittere Konsequenz aus den technischen Unzulänglichkeiten ihrer Züge und
stellt Verlässlichkeit über Geschwindigkeit. Die Züge, die sonst auch mit
Tempo 80 fahren, sind dann nur noch mit Tempo 60 unterwegs. Das entlastet
unter anderem den Druck auf die häufige Kontrolle der Bremssysteme. Die S 3
braucht künftig von Erkner 
45 Minuten bis zur Friedrichstraße statt wie
nach bisherigem Fahrplan 41 Minuten, bis Ostkreuz sind es 31 statt 28
Minuten. Die Züge fahren nur noch alle 20 Minuten von und nach Erkner,
dafür sollen sie immer acht Wagen haben.
Die Straßenbahnen in Woltersdorf und Schöneiche, für die S-Bahn-Fahrer ab
Rahnsdorf und Friedrichshagen ...

Bahnverkehr: Neuer ICE verbindet Vorpommern mit München, aus Ostseezeitung

http://www.ostsee-zeitung.de/vorpommern/index_artikel_komplett.phtml?SID=618046cd5c4bfa458abd15255960f6bf&param=news&id=3017406

Stralsund (OZ) - Ab dem 27. März bietet die Deutsche Bahn eine weitere
ICE-Verbindung im Land an. Das bestätigte die Deutschen Bahn.

Von montags bis freitags und sonntags verbindet der Hochgeschwindigkeitszug
einmal täglich Stralsund und München [Ergänzung: über Berlin]. Acht Stunden
und 43 Minuten sind die Reisenden unterwegs.
„Der ICE verkehrt zunächst bis zum Fahrplanende ...

S-Bahn + Tarife: Entschädigung fällt geringer aus, Die S-Bahn rechnet noch, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0120/berlin/
0102/index.html

Auch für die Ausfälle und Störungen dieses Winters will sich die Berliner
S-Bahn bei ihren Fahrgästen entschuldigen. Die nächste Entschädigung soll
aber nach Informationen der Berliner Zeitung geringer ausfallen als die
zuletzt gewährte Kompensation. Dagegen hat Stadtentwicklungssenatorin
Ingeborg Junge-Reyer (SPD) einen Ausgleich wie am Ende des vergangenen
Jahres gefordert, als Stammkunden zwei Monate gratis fahren durften. Ende
Januar will die S-Bahn bekannt geben, welche Entschädigungen sie im
Einzelnen gewähren will.
Die Preisnachlässe im November und Dezember 2010 hatten sich auf ...

S-Bahn: Auswirkungen der Fahrplanänderungen bei der S-Bahn

http://www.lok-report.de/

Durch die veränderten Fahrzeiten bei der Berliner S-Bahn infolge des 60
km/h-Fahrplans lassen sich ab Montag, den 24. Januar, im gesamten Bus- und
Bahnnetz Probleme mit den Anschlüssen zwischen zu- und abbringenden Linien
des ÖPNV und der S-Bahn nicht vermeiden. VBB-Geschäftsführer Hans-Werner
Franz: "Der neue Fahrplan der S-Bahn bedeutet ein weiteres Mal mehr Stress
für die Fahrgäste, vor allem wenn sie umsteigen müssen. Die Länder Berlin
und Brandenburg und der VBB mussten ihn dennoch akzeptieren, weil
schlichtweg eine bessere Alternative fehlte. Hier hatten wir nur die Wahl
hat zwischen einem Fahrplan, der bei Frost wieder völlig aus den Fugen
gerät oder einem Fahrplan mit längeren Fahr- und Wartezeiten, für den die
S-Bahn Berlin GmbH Stabilität zugesichert hat. Ein schlechter Fahrplan ist
besser als gar keiner. Die Krise bei der S-Bahn hält damit unvermindert
an."
Die Nachteile des 60 km/h-Fahrplans für die Fahrgäste werden sich besonders
in den Berliner Randbezirken und an einigen Außenästen der S-Bahn im Umland
auswirken, weil dort sowohl S-Bahn als auch Buslinien in größeren
Taktabständen fahren. Zudem werden erhebliche Nachteile im Nacht- und
Wochenendfrühverkehr offenbar, u.a. Taktausdünnung auf 40 Minuten und
Anschlussverluste im Nachtverkehrsnetz. Hier fordern die Länder und der VBB
Nachbesserungen von der S-Bahn Berlin GmbH.
Da die Fahrpläne der Verkehrsunternehmen im VBB in komplexe Umlaufpläne
eingebunden sind, ist es so kurzfristig nicht möglich, die Fahrzeiten an
den neuen S-Bahnfahrplan überall anzugleichen. In Abstimmung mit dem VBB
bieten einzelne Verkehrsunternehmen angepasste oder zusätzliche Leistungen
an.
• Zusatzangebote für Hennigsdorf: Besonders betroffen von den
Fahrplanmaßnahmen der S-Bahn ist Hennigsdorf, da die S25 auf dem
Nordabschnitt nur noch im 30-Minuten-Takt fahren kann. Aus diesem Grund
wird der Regionalexpress RE 6 aus Hennigsdorf von Berlin-Spandau nach
Berlin-Gesundbrunnen mit Halt in Jungfernheide verlängert. Damit gibt es
eine zusätzliche Verbindung in den nordöstlichen Raum von Berlin.
Die auf die S-Bahn ausgerichteten Stadtbuslinien 807 und 809 fahren im 60
km/h-Fahrplan ins Leere. Es ergeben sich Übergangszeiten in Höhe von 18
bzw. 27 Minuten je nach Fahrtrichtung. Aus diesem Grunde wird für die Dauer
des 60 km/h-Fahrplans die stündlich fahrende Linie 807 bis zum U-Bahnhof
Alt-Tegel verlängert. In Richtung Berlin kann der Bus zudem Reisende aus
der Regionalbahn RB 55 aufnehmen, aus Richtung Berlin besteht Anschluss an
die Linie 809 nach Hennigsdorf Nord.
• Anpassungen an die S2 in Blankenfelde: In Blankenfelde werden mehrere
Linien angepasst, da hier die Übergangszeiten besonders groß wären. Das
betrifft die Ortslinie 793, die Anbindung an das Gewerbegebiet mit der
Linie 792, sowie die Linien 704, 710, 711, 713, 720, 707.
• Schöneiche-Rüdersdorfer-Straßenbahn (SRS): Die Straßenbahnlinie 88 wird
auf den 60 km/h-Fahrplan angepasst
• Woltersdorfer-Straßenbahn (WS): Die Straßenbahnlinie 87 wird auf den 60
km/h-Fahrplan angepasst (Pressemeldung VBB, 20.01.11).

19 Januar 2011

S-Bahn: Geschichte der Berliner S-Bahn, Für 20 Pfennig im Kreis knutschen, Der Winter hat ihr zugesetzt. Die Berliner S-Bahn rattert in die Krise. Aber aus der Stadt ist sie nicht wegzudenken. Ihre Geschichte ist Stadtgeschichte - und umgekehrt. , aus taz

http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/
1/fuer-20-pfennig-im-kreis-knutschen/

"Für sie war die S-Bahn die erste Begrüßung mit ihrer Stadt, jetzt waren
sie wieder zu Hause, nun ging es wieder los mit Berlin." (Uwe Johnson,
1964)

Das passt. Als er erklären soll, was die S-Bahn den Berlinerinnen und
Berlinern bedeutet, passiert Oliver Zauritz eine kleine Panne. Der
Vorstandsvorsitzende des Vereins Historische S-Bahn greift in seine
Plattensammlung aus Vinyl, fischt eine Single-Scheibe in einer weißen
Papierhülle heraus, die so alt ist wie er selbst, und legt sie fast
zärtlich auf seinen Plattenspieler - jaulige Musik erklingt. Lachend
schaltet der Dresdner Student die Drehscheibe von der 33er Umdrehung auf
die 45er um. "Dass es so etwas überhaupt gibt", schwärmt der 25-Jährige,
als die Musik schnell genug ist, "das sagt mehr als 1.000 Worte."
Aus den Lautsprechern ertönt ein Liebeslied auf die S-Bahn im
Country-Sound. Es stammt von ...

S-Bahn gibt Details zum Winterfahrplan bekannt, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11992159/61299/
S-Bahn-gibt-Details-zum-Winterfahrplan-bekannt-Mehr.html


NEURUPPIN - Der neue Winterfahrplan der S-Bahn bringt für die Fahrgäste des
Prignitz-Express' weniger Probleme als befürchtet. Der Notfahrplan soll ab
Montag, 24. Januar, bis Ende Februar gelten. In Hennigsdorf werden ab
Montag nur noch alle 30 Minuten S-Bahnen fahren statt bisher alle 20
Minuten. Wer mit dem Prignitz-Express in Richtung Berlin unterwegs ist,
muss in Hennigsdorf rund neun Minuten auf die nächste S-Bahn warten. Wer
mit der S-Bahn aus Berlin kommt, hat in Hennigsdorf voraussichtlich 14
Minuten Aufenthalt, bis der nächste Regional-Express in Richtung Neuruppin,
Wittstock und Wittenberge abfährt. Das war gestern von S-Bahn-Sprecher Ingo
Priegnitz zu erfahren.
Er bestätigte auch, dass der Prignitz-Express für die Zeit des
Winterfahrplanes über die ...

S-Bahn: Die ganze Wahrheit über das S-Bahn-Chaos, aus Bild

http://www.bild.de/BILD/regional/berlin/aktuell/
2011/01/19/wahrheit-ueber-s-bahn-chaos/
interne-bahn-analyse-fuer-bundestag-enthuellt.html


Berlin – Ab Montag fährt die S-Bahn nur noch Tempo 60. Pendler brauchen
dann bis zu zehn Minuten länger in die City*.

Heute wird eine interne Bahn-Analyse (liegt BILD vor) im Verkehrsausschuss
des Bundestages vorgelegt – sie enthüllt die ganze Wahrheit über das
S-Bahn-Chaos. Und wie der Schnee den Motoren zugesetzt hat.
• Kundeninformation. Die Bahn gibt zu: „Im Störfall sind die Aufsichten
stark im internen Meldewesen eingebunden, dadurch mangelnde
Kundeninformation."

Fast ein Witz: Örtliche Aufsichten bekommen Informationen nach dem
Kettenprinzip vom Nachbarbahnhof Gegengesteuert wurde mit 40 zusätzlichen
Servicekräften. Noch immer zu wenig...

• Motoren. Bis 2015 haben ...

Bahnverkehr: InterConnex fährt wieder planmäßig

http://www.lok-report.de/

Ab morgen (Mittwoch, 19. Januar) fährt der InterConnex wieder planmäßig auf
seiner Stammstrecke Leipzig - Berlin - Neustrelitz - Waren (Müritz) -
Güstrow - Rostock - Warnemünde. Die Umleitung über Bützow wird damit
aufgehoben.
Aufgrund von Vereisungen an den Oberleitungen zwischen Klockow und
Grabowhöfe/Vollrathsruhe bei Neustrelitz musste der InterConnex von Leipzig
nach Rostock/Warnemünde seit dem 30. Dezember 2010 über Bützow umgeleitet
werden. Die Verkehrshalte in Berlin-Gesundbrunnen, Neustrelitz, Waren
(Müritz) und Güstrow entfielen in der Zeit.
Durchgeführte umfangreiche Untersuchungen an Infrastruktur und Zugmaterial
haben keine Auffälligkeiten und technischen Mängel gezeigt, so dass der
InterConnex wieder seine Stammstrecke befahren kann (Pressemeldung Veolia
Verkehr, 19.01.11).

S-Bahn: IHK fordert S-Bahn-Auszuschreibung mit Landespool

http://www.lok-report.de/

Angesichts der andauernden Probleme bei der S-Bahn fordert die IHK Berlin
den Senat auf, endlich die Weichen für mehr Wettbewerb im ÖPNV zu stellen.
Weil die Beschaffung neuer S-Bahn Züge mindesten 5 Jahre Vorlauf benötigt,
soll der Senat noch im ersten Halbjahr das erste Teilnetz für private
Anbieter ausschreiben.
Das von der IHK vorgelegte Konzept zur S-Bahn Ausschreibung ist Teil des
IHK „Fahrplan für mehr Wettbewerb". Darin fordert die IHK Berlin eine
Abkehr vom Rekommunalisierungsgedanken und unter anderem mehr Wettbewerb
für den gesamten öffentlichen Nahverkehr.
„Der Senat muss endlich handeln und jetzt die Ausschreibung der S-Bahn auf
den Weg bringen", erklärte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der
IHK Berlin Christian Wiesenhütter. „Die Überlegungen des Berliner Senats,
sich nun auch an der Berliner S-Bahn als Unternehmer zu beteiligen, sehen
wir mit größter Sorge."
Der IHK-Vorschlag beinhaltet, das komplette Berliner S-Bahn-Streckennetz in
drei Streckenbündel zu untergliedern und dann zeitlich gestaffelt
auszuschreiben. Für den Fahrzeugerwerb schlägt die IHK Berlin einen
landeseigenen Fahrzeugpool vor, der den Verkehrsunternehmen die Fahrzeuge
zur Verfügung stellt. Als erstes Teilnetz soll mit der Nord-Süd-Verbindung
(S 1, S 2 und S 25) das kleinste der drei Teilnetze ausgeschrieben werden.
Diese Variante ermöglicht einen relativ günstigen Einstieg in den
Wettbewerb. Zudem stellt die Nordsüdbahn hohe technische Anforderungen an
eine neue Fahrzeuggeneration, so dass diese Fahrzeuge in jedem Fall auch
die konstruktiven Anforderungen erfüllen, um im gesamten Streckennetz
einsetzbar zu sein.
Für den S-Bahn Betrieb nach 2011 prüft der Berliner Senat derzeit
unterschiedliche Alternativen. Dabei wird auch der Einstieg des Landes in
den S-Bahn Betrieb heiß diskutiert. Für die IHK Berlin wäre das der falsche
Weg. „Wohin das führen wird, sieht man am Beispiel BVG, die bald mit einer
Milliarde Euro verschuldet sein wird. Dabei liegt das beste Beispiel einer
erfolgreichen Ausschreibung direkt vor unserer Haustür: Hier ist es dem VBB
im Regionalverkehr nicht nur gelungen, Arbeitsplätze zu schaffen und
Qualität zu bieten, sondern zusätzlich rund 50 Mio Euro jährlich für die
Landeskassen einzusparen", so Wiesenhütter weiter (Pressemeldung IHK
Berlin, 19.01.11).

S-Bahn-Winterfahrplan ab Mittwoch im Internet verfügbar, Veränderte Abfahrtsminuten und Fahrplantakte ab 24. Januar in Kraft

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/presseinformationen/bbmv/bbmv20110118.html

(Berlin, 18. Januar 2011) Der angekündigte Winterfahrplan bei der S-Bahn
Berlin tritt am kommenden Montag, 24. Januar, in Kraft. Die neuen
Fahrplandaten aller S-Bahn-Linien sind ab morgen unter www.s-bahn-berlin.de
und in den elektronischen Auskunftssystemen von S-Bahn, BVG und VBB
verfügbar. Ab Freitag können diese auch unter www.bahn.de abgerufen werden.

Zunächst bis zum 27. Februar fahren die rot-gelben Züge grundsätzlich mit
einer Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern. Für Fahrten zwischen
Innenstadt und Umland ergeben sich daraus resultierend
Fahrzeitverlängerungen von bis zu zehn Minuten. Dies führt auf den meisten
Bahnhöfen zu veränderten Abfahrtsminuten für alle dort verkehrenden Züge.

Mit dem Winterfahrplan werden durch die verlängerten Fahrzeiten auf allen
Linien zusätzliche Züge benötigt. Daher können nicht alle Strecken im
gewohnten Takt bedient werden. Die Ringbahnlinien S41/S42 fahren tagsüber
grundsätzlich im 10-Minuten-Takt. Es ist ein Einsatz von Vollzügen (8
Wagen) vorgesehen. Die Verbindungen nach Spandau und Wartenberg werden im
20-Minuten-Takt gefahren. Aufgrund zahlreicher eingleisiger
Streckenabschnitte können die Züge nach Potsdam nur alle 20 Minuten fahren.
Der nördliche Abschnitt der Linie S25 zwischen Nordbahnhof und Hennigsdorf
wird aus gleichem Grunde im 30-Minuten-Takt bedient.

Aufgrund der verlängerten Fahrzeiten können Busanschlüsse an S-Bahnhöfen
nicht immer erreicht werden.

Als Ergänzung fahren im Auftrag der S-Bahn Berlin zusätzliche DB
Regio-Züge. Die RegionalExpresslinie RE6 Wittenberge – Neuruppin –
Hennigsdorf – Berlin- Spandau wird ab 24. Januar über Berlin-Jungfernheide
nach Berlin Gesundbrunnen verlängert. Bestehen bleiben die zusätzlichen
Züge der Linie RB 10 zwischen Berlin-Spandau und Berlin-Charlottenburg und
der RB 13 zwischen Berlin-Spandau und Berlin-Hauptbahnhof. Es wird die
gezielte Nutzung dieser Züge empfohlen, da dort ausreichend Kapazitäten zur
Verfügung stehen.

Im durchgehenden Nachtverkehr an den Wochenenden (ab 28. Januar) gibt es
Veränderungen bei Taktzeiten und Linienlängen. Die Ringbahnlinien fahren im
20-Minuten-Takt, die Verbindung Nordbahnhof – Hennigsdorf wird alle 30
Minuten bedient. Auf allen anderen Linien gilt ein 40-Minuten-Grundtakt.
Durch Überlagerung von Linien entsteht vielerorts ein 20-Minuten-Takt. Zu
diesem Zweck fahren die meisten Züge in der Nacht nun auf der im
Tagesverkehr üblichen Gesamtstrecke. Ein dichtes Angebot im
Innenstadtbereich ist weiter gewährleistet.

Der Winterfahrplan gilt im genannten Zeitraum unabhängig von der aktuellen
Wetterlage, da ein kurzfristiger Wechsel zwischen den Fahrplankonzepten
nicht möglich ist.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

18 Januar 2011

Flughäfen: "Finales Konzept" soll Mitte 2011 vorliegen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0118/berlin/
0069/index.html

Der Flughafen Berlin Brandenburg in Schönefeld soll am 3. Juni 2012 öffnen.
Drei Monate vorher müssen die Start- und Landerouten festgelegt werden, so
die Deutsche Flugsicherung (DFS). Mitte 2011 will sie dem
Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung ihr "finales Konzept" übergeben.
Spätere Änderungen sind aber noch möglich.
Der Verlauf der neuen Flugrouten steht derzeit noch nicht fest. Das heftig
umstrittene Konzept, das die DFS der Fluglärmkommission für Schönefeld am
6. September 2010 vorgestellt hatte, stelle ...

Flughäfen: 300 Meter über den Dächern,Kein Ort in Berlin und Brandenburg ist vom Fluglärm so betroffen wie Blankenfelde-Mahlow, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0118/berlin/
0054/index.html

Der Name des Gremiums ist treffend: Bei den Sitzungen der
Fluglärmkommission wird zwar über Flugrouten diskutiert, doch natürlich
geht es um den Lärm, der im Umfeld eines Flughafens nicht zu vermeiden ist.
Der Verlauf der Flugrouten sagt nicht alles über den Krach darunter - denn
auch die Flughöhen müssen berücksichtigt werden. Deshalb lässt sich die
tatsächliche Lärmbelastung von Orten nur schwer vergleichen.
Wie laut es am Flughafens Schönefeld werden kann, erleben Anwohner schon
jetzt jeden Tag. Dort starteten oder landeten im vergangenen Jahr genau
76595 Flugzeuge - etwa jeder dritte aller Flüge von und nach Berlin. Die
dabei genutzte Startbahn wird die künftige Nordbahn des neuen
Großflughafens sein. Er soll mit einer noch im Bau befindlichen Südbahn
ab ...

Flughäfen: Weniger Fluglärm über Berlin, Deutsche Flugsicherung stellt alternative Routen für neuen Großflughafen BBI vor Süden der Hauptstadt soll umflogen werden / Größere Belastungen für Brandenburger, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0118/seite1/
0024/index.html

BERLIN. Der neue Großflughafen soll Berlin weniger stark mit Fluglärm
belasten als bislang befürchtet. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) will
Alternativen zu ihrem umstrittenen Flugroutenkonzept vom September 2010
prüfen. Diesen Auftrag hat ihr die Fluglärmkommission für den Flughafen
Schönefeld erteilt, wie die Vorsitzende des Gremiums, Kathrin Schneider,
gestern sagte. Ziel sei es festzustellen, welche Streckenführungen
möglichst wenig Menschen mit Lärm belasten würden. Die alternativen Routen
sparen anders als das bisherige Konzept nicht nur den Süden von Berlin,
sondern auch die Umlandgemeinden Zeuthen, Teltow, Stahnsdorf und
Kleinmachnow aus.
"Die alte Planung ist damit vom Tisch", sagte Marela Bone-Winkel von
der ...

S-Bahn + Regionalverkehr: DBV zu Schuldzuweisungen im Bahn-Chaos in Berlin und Brandenburg

http://www.lok-report.de/

Die Berichte in den Medien wiederholen sich inzwischen. Es geht leider
immer noch nicht darum, aus vergangenen Fehlern zu lernen. Wichtig ist
immer noch das Wegschieben der eigenen Verantwortung und das Zeigen auf
andere. Sankt Florian lässt grüßen. Diese Verhaltensmuster mögen für eine
psychologische Untersuchung interessant sein. Den Fahrgästen, die
tagtäglich unter den Folgen zu leiden haben, helfen sie nicht weiter.
Seit zwei Jahren schwächelt die S-Bahn. Warnungen vor den Folgen gab es von
Anfang an mehr als genug, von Fachleuten, Eisenbahnern und auch den
Fahrgastverbänden. Die politische Idee, geboren unter rot-grün, mit
Zahlungen in Milliardenhöhe sich aus der Verantwortung für das deutsche
Eisenbahnnetz und den Schienenverkehr freizukaufen, ist komplett
gescheitert. Rot-schwarz und schwarz-gelb haben diese fatale
Verkehrspolitik 1:1 übernommen.
Das Herausholen von Millionengewinnen aus der DB Regio und der S-Bahn
Berlin GmbH ist bis zum Exzess professionalisiert worden. Auf Kosten der
Zuverlässigkeit, der Sicherheit, des Personals, der Fahrgäste und insgesamt
des bis dahin hohen Ansehens. Für den Normalfahrgast nicht nachvollziehbar
ist das straflose Ausgehen der Ermittlungen gegen die damals
Verantwortlichen.
Wenn es darum geht, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen, ist das
Fordern nach schnellst-möglichen Ausschreibungen des S-Bahn-Verkehrs wie
auch die Integration in die BVG viel zu kurz gegriffen. Was ist, wenn die
S-Bahn Berlin GmbH die Ausschreibung gewinnt? Und die BVG leidet selber
unter einer chronischen Unterfinanzierung wegen ständig gekürzter
Landesmittel. Auch eine Kündigung des S-Bahn-Verkehrsvertrages und
Auferlegung wird keine spürbare Besserung zeigen. Denn diese Maßnahmen
würden nicht sofort spürbar werden und nichts an dem jetzigen Zustand
ändern.
Bezogen auf Berlin und Brandenburg müssen sich auch die beiden Bundesländer
bewegen. Warum nicht über einen Fahrzeugpool nachdenken, über die
Regionalisierung des Schienennetzes oder die Bestellung der Zughalte durch
den VBB? Und daran erinnert sei, dass das Land Brandenburg in den letzten
Jahren seine Zahlungen an die Verkehrsunternehmen immer weiter
zusammengestrichen hat (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband,
Landesverband Berlin-Brandenburg, 18.01.11).

17 Januar 2011

S-Bahn: "Wir reiten ein halbtotes Pferd", Der Verkehrsforscher Dietmar Weiß über die Krise bei der Berliner S-Bahn, geschlossene Werkstätten und mögliche Auswege, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0117/berlin/
0003/index.html

Herr Weiß, wir ernennen Sie hiermit für eine Viertelstunde zum S-Bahnchef.
Was tun Sie?

Kurzfristig würde ich alles tun, um den Winter-Wartungsstau in den
Werkstätten aufzulösen, denn wir brauchen jedes Fahrzeug. Mittelfristig
würde ich den Bau von zusätzlichen Werkstatthallen, die weitere Einstellung
qualifizierten Personals und eine bessere Ausstattung der Züge veranlassen,
um wieder einen sicheren Verkehr zu gewährleisten. Und langfristig, ab
2017 ...

... wir würden eigentlich gern wissen, wie Sie möglichst schnell die S-Bahn
wieder vollständig ans Laufen bringen. Oder muss sich die Stadt weiter in
Geduld fassen?

Es gibt sicher Maßnahmen, die sich im Laufe eines Jahres positiv auswirken
können. Aber grundsätzlich sind die bei der S-Bahn angehäuften Probleme
nicht in kurzer Zeit zu lösen. Uns muss im Blick auf die S-Bahn klar sein:
Wir reiten ein halbtotes Pferd.

Bei der S-Bahn wurde viel gespart. Brauchen wir weniger Effizienz ?

Nein. Wir brauchen eine sehr effiziente Bahn, denn die Bundesrepublik hat
im Laufe der letzten ...

S-Bahn: Jetzt nur noch Tempo 60, Ab dem 24. Januar schränkt die S-Bahn ihr Angebot am Stadtrand wieder ein, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0115/berlin/
0040/index.html

Wer optimistisch war und gehofft hatte, das derzeitige Notangebot der
Berliner S-Bahn könnte vielleicht bis zum Winterende halten, kann sich von
seinen Träumen verabschieden. Obwohl schon jetzt auf allen Linien nur ein
Notfahrplan mit längeren Taktzeiten und kürzeren Zügen gilt, wird sich das
Angebot ab dem 24. Januar noch einmal verschlechtern. Um für die Fahrgäste
einen verlässlicheren Fahrplan anzubieten und auch aus Sicherheitsgründen,
wie die Bahn begründet, müsse die S-Bahn die Höchstgeschwindigkeit von
derzeit 80 auf 60 Kilometer pro Stunde reduzieren. Üblich ist Tempo100.
Wie schon im Dezember und nach Silvester müssen sich die Fahrgäste vor
allem in den Außenbezirken erneut auf ...

Straßenverkehr: Keine Einigung in der Kastanienallee, Über den Umbau sollen nun die Anwohner entscheiden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0115/berlin/
0103/index.html

Alle stundenlangen Debatten über Radstreifen, Breite von Gehwegen und neue
Parkbuchten für Autos waren vergebens: Eine Einigung zum Umbau der
Kastanienallee in Prenzlauer Berg ist am Donnerstagabend gescheitert.
Anwohner und Gewerbetreibende konnten sich nicht mit Vertretern der Grünen
einigen, die ihren Stadtrat bei der geplanten Umgestaltung unterstützen.
"Es gibt keinen Kompromiss", sagt Heiner Funken, der als Schlichter die
Gesprächsrunden moderierte. Größter Streitpunkt unter den Beteiligten ist
nach wie vor die Frage, wo der Fahrradweg auf der viel befahrenen Straße
verlaufen soll. Die Grünen fordern, dass der Angebotsstreifen für Radfahrer
zwischen den neu angelegten Parkbuchten am Gehwegrand und der Straße
entlangführt. Mit dieser Variante soll der Radfahrverkehr sicherer werden.
Anwohner und Gewerbetreibende hingegen wollen, dass der ...

S-Bahn: Junge-Reyer fordert Sofortprogramm für S-Bahn-Instandsetzung

http://www.lok-report.de/

Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer hat am 13.01.11 im Plenum
des Abgeordnetenhauses die Anhörung der Deutschen Bahn AG im
Verkehrsausschuss am Montag dieser Woche als unbefriedigend bezeichnet und
wesentliche Eckpunkte zu Gesprächen mit dem Bund und der DB AG über die
Zukunft der S-Bahn und den Aufbau eines funktionierenden Wagenparks
formuliert. "Herr Grube und Herr Buchner haben am Montag sehr ausführlich
technische Probleme dargestellt, aber keine kurzfristigen Lösungen
vorschlagen können. Wir brauchen aber jetzt sofort umfangreiche
Investitionen in die Instandsetzung von Netz und Fahrzeugen und in die
Fahrzeugbeschaffung. Das Versprechen, ab 2017 würde alles besser werden,
ist nicht ausreichend. Das ist offensichtlich aber auch der Deutschen Bahn
inzwischen klar geworden," so Junge-Reyer.
Die Stadtentwicklungssenatorin hielt in ihrer Rede wesentliche Eckpunkte zu
Gesprächen mit dem Bund und der Deutschen Bahn AG über die Zukunft der
S-Bahn und den Aufbau eines funktionierenden Wagenparks fest.
Sie wies darauf hin, dass Senat, Bund und die DB übereinstimmend von einem
Entwicklungszeitraum für Neufahrzeuge von mindestens 5 Jahren ausgehen.
Dabei gibt die DB den Gesamtbedarf von 700 Viertelzügen für einen
vollständig erneuerten Fahrzeugpark an. Es könnte deshalb nach
übereinstimmender Meinung aller Beteiligter bis zu einem vollständigen
Austausch der Wagen bis etwa 2025 dauern. Neben dieser Langzeitperspektive
seien aber zur Bewältigung der aktuellen Krise sofortige Maßnahmen
erforderlich.
"Wichtig ist es jetzt vor allem Lösungen für die Zeit bis 2017 zu finden,
die kurzfristig einen ausreichenden und stabilen Verkehr sichern. Konkrete
und spürbare Fortschritte hierbei sind die Ausgangsbasis für alle weiteren
Überlegungen. Dies muss auf Grundlage der vorhandenen Fahrzeuge möglich
sein," sagte die Senatorin.
Junge-Reyer stellte klar, dass ausschließlich die DB die notwendigen
Investitionen vornehmen muss. Eine Beteiligung der Länder oder eine
Verzicht auf Sanktionen gegenüber der S-Bahn, wie sie das BMVBS angedeutet
hatte, schließt Senatorin Junge-Reyer kategorisch aus.
Die Senatorin betonte darüber hinaus, dass eine Beschaffung von Fahrzeugen
durch den Bund und die DB keinen Einfluss auf die Entscheidung des Senats
hinsichtlich einer erneuten Vergabe an die DB oder hinsichtlich anderer
Betreibermodelle nach dem Auslaufen des bisherigen S-Bahn-Vertrages 2017
haben werde.
"Diese notwendigen Investitionen der DB in das S-Bahn-System Berlins dürfen
keinesfalls an Bedingungen zur Vergabe an die DB geknüpft sein. Ich erwarte
hier klare Aussagen von Verkehrsstaatssekretär Scheurle aus dem
Bundesverkehrsministerium." (Pressemeldung Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung, 15.01.11).

S-Bahn Berlin fährt ab 24. Januar nach einem Winterfahrplan, Fahrplandaten sind ab Mittwoch nächster Woche im Internet verfügbar

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110114.html


(Berlin, 14. Januar 2011) Bei der S-Bahn Berlin tritt am 24. Januar ein
Winterfahrplan in Kraft, der auch bei schwierigen Witterungsbedingungen
einen zuverlässigen und pünktlichen Betrieb gewährleisten soll. Das
Einfrieren der Besandungsanlagen an den Zügen führte beim letzten
Wintereinbruch dazu, dass nahezu die gesamte Flotte nur noch mit einer
geminderten Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern betrieben werden
konnte. Diese bildet daher die Grundlage für den zunächst bis 27. Februar
gültigen Winterfahrplan.

Für Fahrten zwischen Innenstadt und Umland ergeben sich daraus resultierend
Fahrzeitverlängerungen von bis zu zehn Minuten. Im Citybereich verändert
sich die Reisedauer nur geringfügig, da enge Kurvenradien und kurze
Bahnhofsabstände in der Regel ohnehin keine höhere Geschwindigkeit der Züge
zulassen.

Auf den meisten Bahnhöfen ändern sich die Abfahrtsminuten der Züge. Auf
einzelnen Strecken gibt es zudem neue Taktzeiten. Nach Spandau und
Wartenberg fahren die Züge im 20-Minuten-Abstand. Aufgrund der vielen
eingleisigen Abschnitte gilt auch auf der Linie S7 zwischen Charlottenburg
und Potsdam vorübergehend ein 20-Minuten-Takt. Die Züge der Ringbahnlinien
S41/S42 fahren über die gesamte Betriebszeit im 10-Minuten-Abstand. Die
Linie S25 wird geteilt: Zwischen Teltow Stadt und Gesundbrunnen bleibt es
beim 20-Minuten-Takt. Zwischen Nordbahnhof und Hennigsdorf kann aufgrund
der besonders langen eingleisigen Bereiche zwischen Schönholz und
Hennigsdorf nur alle 30 Minuten gefahren werden.

Die detaillierten Fahrplandaten stehen ab Mittwoch, 19. Januar, im Internet
zur Verfügung. Die Aushangfahrpläne auf den Bahnhöfen werden in der
kommenden Woche aktualisiert. Die am 19. Januar erscheinende Kundenzeitung
„punkt3" informiert ebenfalls über den Winterfahrplan. Auf
www.s-bahn-berlin.de, www.bvg.de und www.vbb-online.de kann ab Mittwoch die
Elektronische Fahrplanauskunft für die Reiseplanung genutzt werden. Die
Fahrplanauskunft auf www.bahn.de berücksichtigt den Winterfahrplan erst ab
dem 21. Januar.

Aufgrund der verlängerten Fahrzeiten können Busanschlüsse an S-Bahnhöfen
nicht immer in gewohnter Form hergestellt werden. Die S-Bahn Berlin hat
sich zusammen mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg mit den
entsprechenden Partnerverkehrsunternehmen verständigt, wo immer es geht,
Fahrplananpassungen vorzunehmen, um Wartezeiten zu vermeiden.

Der Winterfahrplan gilt im genannten Zeitraum unabhängig von der aktuellen
Wetterlage, da ein kurzfristiger Wechsel zwischen den Fahrplankonzepten
nicht möglich ist. Der Personaleinsatz und die Aktualisierung von Daten-
und Auskunftssystemen erfordern einen mehrwöchigen Vorlauf. Das von der
S-Bahn Berlin vorgelegte Konzept wird von den Fahrgastverbänden begrüßt und
wurde von den Bestellern akzeptiert. Der Nachteil verlängerter Fahrzeiten
wird zugunsten eines stabilen Zugangebots und einer verlässlichen
Fahrgastinformation für einen begrenzten Zeitraum in Kauf genommen.

Im Zusammenhang mit den Leistungseinschränkungen beim letzten
Wintereinbruch bekräftigt die S-Bahn Berlin erneut, dass eine weitere
Entschuldigungsregelung für die Fahrgäste vorbereitet wird. Entsprechende
Abstimmungsgespräche laufen. Das Unternehmen wird sich bis Ende Januar zu
Art und Umfang der Regelung äußern. Heute verbreitete Meldungen eines
Berliner Radiosenders, wonach diese bereits feststünden, sind nicht
korrekt.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: DB fordert Unterlassungserklärung von ehemaligem S-Bahn-Geschäftsführer und leitet rechtliche Schritte ein, Äußerungen im Offenen Brief Ernst-Otto Constantins gegenüber DB-Vorstand nachweisbar falsch

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/ubp/
p20110114.html


(Berlin, 14. Januar 2011) Die Deutsche Bahn geht gegen die Unterstellungen
des ehemaligen Geschäftsführers der S-Bahn Berlin, Ernst-Otto Constantin,
rechtlich vor und fordert Unterlassung der nachweislich falschen Aussagen
in dem Offenen Brief an die Berliner Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer
und die Fraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses. Constantin war bis 2002
Geschäftsführer der S-Bahn Berlin.

Unter anderem behauptete Constantin, dass der Vorstandsvorsitzende der
Deutschen Bahn, Dr. Rüdiger Grube, vor dem Verkehrsausschuss des Berliner
Abgeordnetenhauses am 10. Januar 2011 die Unwahrheit gesagt hätte. Den von
Grube thematisierten vorzeitigen Verzicht der S-Bahn auf
Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Fahrzeughersteller hätte es nicht
gegeben. Die DB weist diese Darstellung nachhaltig zurück.

Richtig ist, dass es ein Schreiben („Gewährleistungsabschlussprotokoll für
die Baureihe 481") der S-Bahn an Bombardier vom 23. Januar 2007 gibt, in
dem es heißt: Es „bestehen seitens der S-Bahn keine Forderung aus dem
Vertrag, … § 13 Gewährleistung". Diese Formulierung wird seitens der S-Bahn
Berlin und der DB als Verzicht auf - in dem Schreiben nicht aufgeführte -
Gewährleistungsansprüche verstanden. Grube hat damit kritisiert, dass eine
solche Erklärung vor Ablauf aller Gewährleistungsfristen nicht an
Bombardier hätte versandt werden dürfen.

Constantin behauptet außerdem, dass der für die Umsetzung des
Optimierungsprogramms S-Bahn (OSB) zuständige Geschäftsführer Ulrich Thon
während seiner Tätigkeit bei der S-Bahn Berlin einen Dienstvertrag mit DB
Regio hatte und damit dem damaligen Vorstandsvorsitzenden der DB Regio AG
und heutigen Konzernvorstand Personenverkehr, Ulrich Homburg, unterstand.

Tatsache ist vielmehr, dass Herr Thon seit dem 1. April 2005 einen
Anstellungsvertrag bei DB Stadtverkehr hatte, wo die operative
Verantwortung für die S-Bahnen in Hamburg und Berlin gebündelt war. DB
Stadtverkehr stellte daher auch den Aufsichtsratsvorsitzenden der S-Bahn.

Homburg hatte weder in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender von DB
Regio noch als Aufsichtsrat der Berliner S-Bahn (bis 2003) eine operative
Verantwortung für die Berliner S-Bahn inne. Auch die behauptete
Federführung bei der Umsetzung des OSB-Programms ist nachweislich falsch.
Wie alle derartigen Programme zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von
Konzernbereichen oder Tochterunternehmen wurden die Maßnahmen im DB-Konzern
unter Mitwirkung des zuständigen Geschäftsfelds DB Stadtverkehr entwickelt
und umgesetzt.

Des Weiteren ist die Behauptung Herrn Constantins, dass es eine
prozessbegleitende Qualitätskontrolle bei der S-Bahn Berlin gegeben hätte,
die dann Herr Thon abgeschafft habe, durch den Untersuchungsbericht der
unabhängigen Ermittler der Berliner Rechtsanwaltskanzlei Gleiss Lutz vom
Februar 2010 eindeutig widerlegt worden. Auch wurden die Audits nicht von
Herrn Thon abgeschafft, sondern noch in 2008 durchgeführt. Die Audits
prüften aber nicht die Qualität der Arbeitsergebnisse, sondern nur einzelne
Prozesse. Dadurch wurden die erheblichen Mängel in der Instandhaltung nicht
aufgedeckt.

Auch die weitere Behauptung Herrn Constantins, Herr Thon habe die
Instandhaltungssoftware MAXIMO abgestellt, ist falsch. Das System MAXIMO
ist bis heute im Einsatz, es soll jetzt durch eine leistungsfähigere
Instandhaltungssoftware ersetzt werden.

Ein zehnköpfiges Ermittlungsteam hatte ab September 2009 mehrere Tausend
Einzeldokumente von der Zulassung der Züge Mitte der 90er Jahre bis zur
Entgleisung aufgrund eines Radbruchs im Mai 2009 überprüft. Zusätzlich
wurden rund 100 Mitarbeiter und Führungskräfte befragt.

Die akribisch durchgeführten Untersuchungen haben zweifelsfrei ergeben,
dass die zuständigen DB-Konzerngremien über das Ausmaß der von den
Ermittlern aufgedeckten systematischen Organisationsmängel sowie der
unzureichenden Qualitäts- und Sicherheitsorientierung bei der S-Bahn Berlin
nicht von den Geschäftsführungen informiert wurden. Pflichtverletzungen des
S-Bahn-Aufsichtsrats waren demnach nicht festzustellen. Soweit
Pflichtverletzungen ehemaliger S-Bahn-Geschäftsführer festgestellt worden
sind, sind Organhaftungsansprüche in der Prüfung.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

14 Januar 2011

Bahnindustrie: Bombardier liefert TWINDEXX-Doppelstockwagen und TRAXX-Lokomotiven für den Fernverkehr an die Deutsche Bahn AG

http://www.bombardier.com/de/transportation/
pressezentrum/pressemitteilungen/
details?docID=0901260d80153c7c


DB) einen Auftrag für die Lieferung von 137 BOMBARDIER TWINDEXX 2010
Doppelstockwagen der neuesten Generation sowie von 27 BOMBARDIER TRAXX P160
AC-Lokomotiven. Der Auftrag ist von Bombardier bereits am 4. Januar 2011
angezeigt worden. Das Volumen beträgt rund 362 Millionen Euro (485
Millionen US-Dollar). Die Doppelstockwagen und Lokomotiven sollen ab Ende
2013 zum Einsatz kommen.

Der Auftrag umfasst TWINDEXX-Doppelstock-Mittelwagen und -Steuerwagen mit
Hoch-/Tief-Einstieg und ist ein Abruf aus dem Rahmenvertrag aus dem
Dezember 2008. Der Auftrag für die Lokomotiven ist Teil eines
Rahmenvertrages aus dem Jahr 2000.

Erstmals werden von der DB mit dem aktuellen Abruf
TWINDEXX-Doppelstockwagen für den Fernverkehr bestellt. Bereits seit 1993
sind Doppelstockwagen von Bombardier sehr erfolgreich im Regionalverkehr
der DB im Einsatz.

Grego Peters, Präsident des Geschäftsbereiches Deutschland und Skandinavien
der Division Passengers von Bombardier Transportation, sagte: „Gemeinsam
mit der Deutschen Bahn AG schlagen wir ein neues Kapitel im Bereich der
Doppelstockfahrzeuge auf. Wir freuen uns sehr, dass die DB nun unser
Erfolgsmodell Doppelstockwagen auch im Fernverkehr einführt. Rund 2.000
unserer Doppelstockwagen sind bereits bei der DB Regio in Betrieb. Die neue
Generation TWINDEXX 2010 wird besonders im Komfort neue Maßstäbe setzen."

Ake Wennberg, Präsident der Division Locomotives and Equipment, sagte: „Die
DB greift erneut auf unsere leistungsstarke, zuverlässige und
wartungsfreundliche TRAXX-Plattform zurück. Wir sind stolz, dass unsere
Lokomotiven nun auch ein wichtiges Element im neuen Fernverkehrskonzept der
DB sein werden. Gemeinsam mit den TWINDEXX 2010-Doppelstockwagen sind sie
eine ideale Kombination."

Die TRAXX P160 AC-Lokomotiven und die TWINDEXX 2010-Doppelstockwagen werden
voraussichtlich ab Ende 2013 eingesetzt. Bestellt wurden die
Doppelstockfahrzeuge sowohl in Ausstattungs-Varianten der 1. als auch der
2. Klasse. Sie sind jeweils mit Teppichboden, sehr komfortablen Sitzen mit
Fußstützen sowie Sonnenschutzrollos und großzügigen Gepäckregalen
ausgestattet. Zahlreiche Steckdosen erlauben den komfortablen Betrieb
elektrischer Geräte, zum Beispiel von Laptops.

Zusätzlich sind alle Doppelstockwagen mit Klimaanlage, elektronischer
Sitzplatzreservierung, Außenlautsprechern und Verstärkern für optimierten
Mobilfunk-Empfang sowie elektronischen Displays für Unterhaltung und
mehrsprachige Informationen ausgestattet. Die Wagen erhalten eine
innovative LED-Beleuchtung, die Energie spart und den Fahrgästen durch
indirekte Beleuchtung ein angenehmes Ambiente bietet.

In den neuen Zügen wird es erstmals auch Fahrradstellplätze im
Intercity-Verkehr geben. Neben den Fahrgastbereichen gehören auch
Mehrzweck- oder Familienbereiche zur Ausstattung. Alle Mittelwagen verfügen
über zwei Toiletten.

Die neuen Wagen sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt
und werden im Bombardier-Werk in Görlitz gefertigt. Die Fertigung der
Drehgestelle erfolgt im Bombardier-Werk in Siegen.

Die bestellten 27 TRAXX P160 AC Lokomotiven mit einer Leistung von 5,6 MW
und einer maximalen Geschwindigkeit von 160 km/h ergänzen die bereits
bestehende TRAXX-Flotte der DB. Dort sind bereits über 600
TRAXX-Lokomotiven im Einsatz – sowohl im Personen- als auch im
Güterverkehr.

Die Endmontage der Lokomotiven für die DB wird im Bombardier-Werk in Kassel
erfolgen. Die Wagenkästen werden am Bombardier-Standort im polnischen
Wrocław, die Drehgestelle im deutschen Werk in Siegen produziert. Die
Standorte Mannheim und Hennigsdorf werden die Antriebs- und
Steuerungstechnik sowie die Antriebsausrüstung beisteuern.

Die TRAXX-Produktfamilie ist für die Güter- wie auch die
Personenbeförderung im nationalen und im grenzüberschreitenden Verkehr in
allen Netzen konzipiert. Sie bietet drei elektrische Varianten
(Mehrsystem-, Wechselstrom- und Gleichstromlokomotiven) und eine
dieselelektrische Ausführung. Alle TRAXX-Lokomotiven zeichnen sich aus
durch ihre modulare Bauweise und ihre hoch effizienten BOMBARDIER MITRAC
Antriebs- und Steuerungssysteme, die bereits in über 3.800 Lokomotiven im
Einsatz sind.

Zu Bombardier Transportation
Bombardier Transportation ist ein weltweiter Marktführer in der
Schienenverkehrs-technologie und verfügt über das breiteste
Produktportfolio der Branche. Bombardier Transportation bietet seinen
Kunden innovative Produkte und Dienstleistungen, die neue Standards für
nachhaltige Mobilität setzen. BOMBARDIER ECO4-Technologien basieren auf den
vier Eckpfeilern Energie, Effizienz, Wirtschaftlichkeit und
Umweltfreundlichkeit; sie sparen Energie, schützen die Umwelt und
verbessern die Gesamtleistung des Schienenverkehrs. Bombardier
Transportation hat seinen weltweiten Hauptsitz in Berlin und ist in über 60
Ländern vertreten. Über 100.000 Schienenfahrzeuge von Bombardier sind rund
um den Globus unterwegs.

Zu Bombardier
Bombardier Inc. ist einer der weltweit führenden Anbieter innovativer
Verkehrslösungen, von Regionalflugzeugen und Businessjets bis hin zu
Schienenverkehrstechnik und den damit verbundenen Systemen und
Dienstleistungen. Der internationale Konzern hat seinen Hauptsitz in
Kanada. Im letzten Geschäftsjahr (Ende: 31. Januar 2010) belief sich der
Gesamtumsatz auf 19,4 Milliarden US-Dollar. Die Bombardier-Aktien werden an
der Börse in Toronto notiert (BBD). Darüber hinaus ist Bombardier sowohl
weltweit als auch für Nordamerika im Dow Jones Sustainability Index
gelistet. Aktuelle Mitteilungen und weitere Informationen finden Sie unter
www.bombardier.com.

S-Bahn + Bahnindustrie: NAHVERKEHR: S-Bahn-Produzenten wollen nicht der Sündenbock sein

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11988929/62249/
Anhoerung-im-Landtag-Hennigsdorfer-Belegschaft-sauer-auf-Bahnchef.html


POTSDAM - „Wir haben etwas gutzumachen und können uns nur entschuldigen."
Das sagte gestern der Bahnbeauftragte für Berlin, Ingulf Leuschel, vor dem
Verkehrsausschuss des Brandenburger Landtags. Der Ausschuss hatte
Bahnmanager zu einer Anhörung geladen, um zu erfahren, was zu den massiven
Beeinträchtigungen im Bahnverkehr in diesem Winter geführt hatte. Vier
Teilstrecken waren mehrere Tage lang gar nicht bedient worden. Das Land
kürzt deshalb seine Zahlungen an die S-Bahn. Die Bahnmanager haben vor
allem den heftigen Schnee in Verbindung mit technischen Problemen für die
Zugausfälle verantwortlich gemacht. Auch bei der Ersatzteilversorgung habe
es Probleme gegeben.
Bereits am Montag hatte sich in Berlin Bahnchef Rüdiger Grube ...