25 Februar 2011

S-Bahn + Regionalverkehr: "Schein-Sieg" nach Stammbahn-Aus Bahnkunden-Verband: Verkehrsprobleme in Brandenburg und Berlin bleiben, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
12023055/2242247/
Bahnkunden-Verband-Verkehrsprobleme-in-Brandenburg-und-Berlin-bleiben.html

Berlin - Nachdem Brandenburg und Berlin die Pläne für den Wiederaufbau der sogenannten Stammbahn zwischen beiden Ländern endgültig begraben haben, zeigt sich der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) enttäuscht und weist darauf hin, dass die Verkehrsprobleme in der Region weiterhin bestehen würden. Darum bedeute das Aus für die Stammbahn lediglich ein "Schein-Sieg", heißt es in einer Mitteilung von heute.

Der Bahnkunden-Verband wirft den Ländern Brandenburg und Berlin vor, nicht nach ...

Straßenverkehr: Anwohner wollen kein Lärm-Inferno Bündnis klagt gegen Verlängerung der Autobahn A 100, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0225/berlin/
0087/index.html

Henrik Turzer wohnt an der Kiefholzstraße in Treptow. Vor zehn Jahren hat er dort eine Eigentumswohnung gekauft. Damals wurde ihm versichert, dass der neue Autobahnabschnitt der A 100 zwischen dem Autobahndreieck Neukölln und dem Treptower Park in einem Tunnel gebaut werde. Doch der Senat hat die Planung geändert. "Wir werden hier ein Lärm-Inferno erleiden. Wir könnten die Fenster nicht mehr aufmachen und wären kaserniert", sagt Turzer. Nur 70 Meter von seinem Balkon entfernt soll die sechsspurige Autobahn verlaufen. "Mit Lärmschutzfenstern lasse ich mich aber nicht abspeisen", sagt er.

Turzer klagt deshalb gegen die Verlängerung der ...

Staßenverkehr: Anfangs kostete eine Fahrt zehn Mark, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0225/berlin/
0134/index.html

Avus - so nennen die meisten Berliner die

Autobahn, die seit bald

90 Jahren durch den Grunewald in den Südwesten der Stadt führt.

Die Abkürzung Avus steht für "Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße". So hieß auch die GmbH, die 1909 mit deren Planung begann.

Die vielen tödlichen Unfälle waren ein Anlass dafür, eine Straße zu planen, die erstmals auf der Welt ausschließlich Kraftfahrzeugen vorbehalten bleiben sollte.

Allein 1906 hatte es in Berlin 145 Verkehrstote gegeben, vor allem Nichtmotorisierte. Zum Vergleich: 2010 starben 44 Menschen im Berliner Straßenverkehr.

Ende September 1921 wurde die Avus mit einem Autorennen eröffnet. Sieger war Fritz von Opel, der Tempo 150 erreichte. Bis 1998 diente die Autobahn oft dem ...

Straßenverkehr + Regionalverkehr: Unter dem Pflaster liegt der Strand Die Avus wird bis November 2013 neu gebaut. Auch die Bahnstrecke Berlin-Potsdam ist unterbrochen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0225/berlin/
0023/index.html

Berlins älteste Autobahn wird zur größten Straßenbaustelle in dieser Stadt - und das mehr als zweieinhalb Jahre lang. Die Avus wird auf 8,6 Kilometer Länge saniert. "Im April beginnen wir mit den Vorbereitungen", kündigte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern an. Vom Juni dieses Jahres bis November 2013 wird dann gebaut - was sich auf den Autoverkehr gravierend auswirkt. Fahrstreifen fallen weg, die restlichen Spuren werden schmaler. Doch es hätte viel schlimmer kommen können. Denn anfangs war geplant, dass es rund anderthalb Jahre lang stadteinwärts nur eine Fahrspur geben soll. Junge-Reyer: "Diese Zeit konnten wir erheblich verkürzen." Etwas anderes bleibt den Pendlern zwischen Berlin und Potsdam dagegen nicht erspart: Die Bahnstrecke wird ein Jahr lang gesperrt.

Seit September 1921 gibt es die Avus schon. Doch von Grund auf erneuert wurde ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Deutsche Bahn auf erneute Warnstreiks vorbereitet, Informationen unter www.bahn.de/aktuell oder unter kostenloser Servicenummer 08000 99 66 33 - Umfangreiche Kulanzmaßnahmen

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/ubp/
p20110224.html

(Berlin, 24. Februar 2011) Die Deutsche Bahn ist auf die kurzfristig für den morgigen Freitag angekündigten Warnstreiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) vorbereitet. Um die Auswirkungen für die Reisenden so gering wie möglich zu halten, wird die DB mehrere Hundert zusätzliche Mitarbeiter einsetzen.

Verstärkt wird vor allem das Service-Personal im direkten Kundenkontakt an den Bahnhöfen und bei der telefonischen Reisendeninformation. Auch in den Betriebszentralen und Transportleitungen, wo die Disposition von Mitarbeitern und Fahrzeugen erfolgt, werden zusätzliche Mitarbeiter eingesetzt.

Die Deutsche Bahn empfiehlt Reisenden, sich vor der Fahrt über die konkreten Auswirkungen des Streiks zu informieren. Hierfür ist ab sofort bis auf Weiteres unter 08000 99 66 33 eine kostenlose Servicenummer geschaltet. Kunden im Ausland erhalten Informationen unter +49 1805 334444 (Gebühren je nach Herkunftsland und Provider). Details sind auch unter www.bahn.de/aktuell oder für Nutzer von mobilen Endgeräten unter m.bahn.de/ris erhältlich.

Fahrgästen, die aufgrund von streikbedingten Zugausfällen, Verspätungen oder Anschlussverlusten ihre Reise nicht antreten können, bietet die Deutsche Bahn aus Kulanz die Möglichkeit, ihre Fahrkarte und Reservierung im DB Reisezentrum oder in den DB Agenturen kostenlos erstatten zu lassen. Alternativ können Reisende den nächsten, gegebenenfalls auch höherwertigen Zug nutzen. In diesem Fall wird bei Angeboten wie dem Sparpreis auch die Zugbindung aufgehoben. Für Zeitkarten gelten die tariflichen Umtausch- und Erstattungsbedingungen. Für Verbundfahrkarten gelten die Regelungen der jeweiligen Verkehrsverbünde.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Tarife + S-Bahn: Sonderangebot fürs Wochenende: Tageskarte Berlin für nur 2,30 Euro, Ab März profitieren Jahreskartennutzer von den Entschuldigungsleistungen der S-Bahn Berlin

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110224.html

(Berlin, 24. Februar 2011) Bahn- und Busnutzer können am kommenden Wochenende wieder kräftig sparen. Auch am letzten Februarwochenende gelten Einzelfahrausweise der Tarifbereiche Berlin AB, BC oder ABC als Tageskarte. Der Fahrschein kann bis 3 Uhr des Folgetags in allen S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen genutzt werden. Dies gilt auch für Abschnitte der 4-Fahrten-Karte und die Einzelfahrausweise für Fahrräder.

Im Stadtgebiet Berlin kostet die ganztägige Mobilität damit statt 6,30 Euro nur 2,30 Euro. Für den Tarifbereich Berlin ABC sind statt 6,80 Euro nur 3,00 Euro zu bezahlen. Mit dem Spezialangebot entschuldigt sich die S-Bahn Berlin im Februar bei ihren Gelegenheitskunden für die Beeinträchtigungen im Zugangebot. Auch zum Umweltfestival am 5. Juni wird es das Angebot für alle Berliner und die Gäste der Stadt geben.

Auch alle anderen Kundengruppen profitieren vom Entschuldigungspaket der S-Bahn Berlin. Ab März können sich Jahreskarteninhaber, die sich ihre Jahreskarte bereits gekauft haben und die im November 2011 noch gültig sein muss, am Fahrkartenschalter den anteiligen Wert eines Fahrtmonats in bar auszahlen lassen. Im Mai erhalten Monatskartennutzer Vergünstigungen. Im November entfällt für Abokunden die monatliche Abbuchung. Die S-Bahn Berlin lässt sich das Entschuldigungsangebot an die Berlinerinnen und Berliner im Jahr 2011 38,5 Millionen Euro kosten.

Alle Details der Entschuldigungsregelung stehen in einer Spezialausgabe der S-Bahn-Kundenzeitung „punkt3", die an allen Verkaufsstellen des Unternehmens erhältlich ist. Ausführliche Informationen gibt es ebenfalls unter www.s-bahn-berlin.de und rund um die Uhr am S-Bahn-Kundentelefon unter der Nummer 030 29 74 33 33.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

24 Februar 2011

Brandenburg + Straßenbahn + Bus: SICHERHEIT: Mit Keilkissen in die Tram Verkehrsbetriebe machen Busse und Bahnen „seniorenfreundlich“, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
12022494/61009/
Verkehrsbetriebe-machen-Busse-und-Bahnen-seniorenfreundlich-Mit-Keilkissen.html

Die Fahrer der städtischen Verkehrsbetriebe VBBr haben strenge Dienstanweisung, jedesmal ihre Hilfe anzubieten, wenn an der Haltestelle ein Mensch mit Rollator oder im Rollstuhl steht.

In den meisten Fällen wird ihre aktive Mithilfe gar nicht benötigt. Alle 22 Busse des Unternehmens sind Niederflurfahrzeuge, sie lassen sich im Stand zudem um sieben bis neun Zentimeter absenken, um den Ein- und Ausstieg auf Bahnsteighöhe zu bringen. Zudem sind mittlerweile 139 Busbahnsteige und 42 Trambahnsteige behindertengerecht ausgebaut, sagt Betriebsleiter Rolf Nothnagel. Die Bushaltestellen werden beispielsweise mit dem so genannten Kasseler Bord ausgestattet. Das sind gebogene Steine, die wie ein ...

BVG: Finanzdeal soll für BVG noch teurer werden US-Bank erhöht Forderung an das Landesunternehmen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0224/berlin/
0075/index.html

Ein kompliziertes Wertpapiergeschäft wird für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) immer risikoreicher. Nach Informationen der Berliner Zeitung sind weitere Unternehmen, die daran beteiligt waren, ausgefallen. Die BVG soll auch dafür aufkommen, verlangt das US-Finanzunternehmen J.P. Morgan, das für das Geschäft verantwortlich ist. Deshalb hat es seine Millionenforderung an die BVG weiter erhöht.

Die Geschichte beginnt mit dem Stichwort Cross Border Leasing. Unter diesem Motto schloss die BVG 1997, 2000 und 2002 insgesamt ...

S-Bahn: S-Bahn Berlin ab Montag wieder mit gewohntem Fahrplan, Ringbahn fährt zu den Hauptverkehrszeiten im Fünf-Minuten-Takt / Rot-gelbe Züge wieder alle 20 Minuten nach Hennigsdorf unterwegs

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110223.html

(Berlin, 23. Februar 2011) Die S-Bahn Berlin kehrt in Abstimmung mit den Ländern Berlin und Brandenburg am kommenden Montag, 28. Februar, wieder zum ursprünglichen Fahrplanangebot zurück. Damit endet der seit 24. Januar geltende Winterfahrplan, der veränderte Abfahrtsminuten und verlängerte Fahrzeiten zwischen dem Stadtgebiet und dem Umland mit sich brachte. Es treten wieder die zuvor geltenden Abfahrtszeiten und Fahrplantakte in Kraft.

Auf den Ringbahnlinien S41/S42 fahren die Züge in den Hauptverkehrszeiten wieder alle 5 Minuten. Richtung Potsdam, Spandau und Wartenberg kehrt das Unternehmen tagsüber zum 10-Minuten-Takt zurück. Die Linie S25 fährt wieder als durchgehende Linie von Teltow Stadt nach Hennigsdorf im 20-Minuten-Takt. Für Fahrgäste der Linie S5 in Richtung Strausberg Nord entfällt das Umsteigen in Strausberg. Die Linie S3 verkehrt im Berufsverkehr wieder im 10-Minuten-Takt bis Erkner. Die Linie S9 endet vom Flughafen Schönefeld kommend nicht mehr an der Greifswalder Straße, sondern in Pankow. Im durchgehenden Wochenendnachtverkehr gilt zudem wieder das reguläre Angebot im 30-Minuten-Grundtakt.

Der Winterfahrplan hat unseren Fahrgästen die erhoffte Stabilität und Zuverlässigkeit im Zugverkehr gebracht, die durchschnittliche Pünktlichkeit lag bei über 97 Prozent", resümiert Peter Buchner, Geschäftsführer der S-Bahn Berlin. „Die Akzeptanz unserer Kunden war größer als ich gehofft habe. Dafür bedanke ich mich ganz besonders". Obwohl nicht an allen Umsteigepunkten die gewohnten Anschlüsse erreicht werden konnten, blieben insbesondere die im Wochenendnachtverkehr befürchteten Anschlussverluste weitgehend aus. Vielfach profitierten die Fahrgäste von der guten Gesamtvernetzung des öffentlichen Nahverkehrs.

Mit dem Fahrplanwechsel am 28. Februar entfallen in der kommenden Woche die bisher angebotenen Ergänzungsverkehre des Regionalverkehrs. Die Linie RB 10 fährt dann nur noch in den Hauptverkehrszeiten bis Berlin-Charlottenburg. Die Linien RE 6 und RB 13 enden und beginnen grundsätzlich in Berlin-Spandau. Die zusätzlichen Fahrten der NEB von Basdorf nach Berlin-Gesundbrunnen entfallen. Gleiches gilt für die Ergänzungsangebote im Busverkehr. Der Schnellbus SXF1 kann weiterhin, als Ersatzangebot für die Linie S45, mit gültigem VBB-Ticket zuschlagfrei genutzt werden.

Die ab 28. Februar wieder gültigen Fahrplandaten der S-Bahn-Linien sind ab sofort unter www.s-bahn-berlin.de sowie in den elektronischen Auskunftssystemen von BVG und VBB verfügbar und können auch unter www.bahn.de abgerufen werden.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnhöfe + S-Bahn: ServiceStore im S-Bahnhof Hohenschönhausen eröffnet, Fahrkarten, Reisebedarf und Snacks aus einer Hand

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110223a.html

(Berlin, 23. Februar 2011) Im S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde heute offiziell ein neuer ServiceStore der Bahn im Land Berlin eröffnet. Auf einer Fläche von rund 27 Quadratmetern finden Bahnkunden alles aus einer Hand. Das Angebot reicht von Backwaren, Kaffeespezialitäten, kalten Getränken über Tabakwaren bis hin zu Zeitungen und Zeitschriften sowie Fahrkarten des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB).

Franchisenehmer Marcus Rockstroh und seine zwei Mitarbeiter sorgen für den Service am Kunden. Der neue ServiceStore ist montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr und am Samstag sowie an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 20 Uhr geöffnet.

Weitere ServiceStores gibt es in den Berliner Bahnhöfen in Schöneberg, Messe Nord, Marzahn, Mahlsdorf, Jungfernheide, Gesundbrunnen, Anhalter Bahnhof, Adlershof, Ahrensfelde, Schönhauser Allee, Treptower Park, Charlottenburg, Nordbahnhof, Pankow, Hermannstraße, Halensee, Storkower Straße, Landsberger Allee, Olympiastadion, Hohenschönhausen, Nöldnerplatz, Hackescher Markt und Mehrower Allee sowie in über 100 weiteren Bahnhöfen in ganz Deutschland.

Mit dem modernen Verkaufskonzept der ServiceStores bietet die Deutsche Bahn AG ihren Kunden auch an kleineren Bahnhöfen und innerstädtischen Regional- und S-Bahnhöfen eine neue Servicequalität. Dabei handelt es sich um Franchisebetriebe, die von selbstständigen Unternehmern nach den Vorgaben der Systemführung ServiceStore ihr Geschäft eigenverantwortlich führen. Diese sorgt durch Standards in den Bereichen Corporate Design, Marketing, Ladenbau und den angebotenen Sortimenten und Dienstleistungen für ein einheitliches Auftreten.

Für weitere Standorte sucht die DB AG noch Franchisenehmer.

Interessenten können sich melden:

DB Station&Service AG

S-Bahn: IGEB sieht Chancen für die Berliner S-Bahn durch BGH-Entscheidung

http://www.lok-report.de/

S-Bahn-Leistungen müssen ausgeschrieben werden, entschied gestern der Bundesgerichtshof (BGH). Der Berliner Fahrgastverband IGEB fordert deshalb die Länder Berlin und Brandenburg auf, sofort alle Weichen zugunsten einer Ausschreibung des Verkehrs der Berliner S-Bahn zu stellen ? oder eine Landeseisenbahngesellschaft zu gründen, die den S-Bahn-Verkehr übernimmt. Eine erneute Direktvergabe an die Deutsche Bahn oder an einen privaten Anbieter ist mit der BGH-Entscheidung jedenfalls ausgeschlossen. Rechtlich möglich ist weiterhin eine Übernahme der S-Bahn durch die BVG, aber das wird vom Berliner Fahrgastverband IGEB entschieden abgelehnt. Es darf im öffentlichen Nahverkehr Berlins keinen Monopolbetrieb geben.
Am 7. Januar 2010 hatte Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer einen Zeitplan vorgestellt: "Die Vergabe der Leistungen wird etwa 1½ Jahre dauern, da den Unternehmen ausreichend Zeit gegeben werden muss, ein Angebot für derartig komplexe Leistungen zu kalkulieren. Zudem rechnen wir damit, dass die Fahrzeugindustrie etwa 5½ Jahre benötigt, um 190 Neufahrzeuge für die S-Bahn zu entwickeln, zu erproben und zu bauen. Wir müssen daher bis spätestens Januar 2011 entscheiden, ob und wie wir das mit Neufahrzeugen zu bedienende Teilnetz vergeben wollen."
Tatsächlich wurden seither auch alle Voraussetzungen für eine Ausschreibung zumindest eines Teilnetzes geschaffen, doch die für "spätestens Januar 2011" versprochene Entscheidung, ob es eine Ausschreibung gibt, ist noch immer nicht gefallen, und ein erneutes Vertagen ist bereits angekündigt. Aber mit der BGH-Entscheidung muss das Zögern und Zaudern des Senats nun ein Ende haben. Ein Aufschieben bis nach den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im September 2011 darf es jetzt nicht mehr geben. Der Berliner Fahrgastverband IGEB fordert deshalb,
Entweder die Gründung einer Landeseisenbahngesellschaft der Länder Berlin und Brandenburg, die den S-Bahn-Betrieb nach 2017 übernimmt, wobei durchaus einzelne Serviceleistungen durch VBB oder BVG erbracht werden können
Oder die Vergabe der S-Bahn-Leistungen im Wettbewerb unter folgenden Prämissen
• Die von Senat und VBB vorbereitete Ausschreibung des Teilnetzes muss umgehend in die Wege geleitet werden.
• Es muss umgehend ein Fahrplan für die Ausschreibung auch des übrigen S-Bahn-Netzes vorgelegt werden.
• Die Länder Berlin und Brandenburg müssen eine Bürgschaft für die Fahrzeugbeschaffung übernehmen, so dass auch private Bieter Chancen zur Finanzierung der erforderlichen neuen S-Bahn-Fahrzeuge haben. Und die Länder müssen durch eine Fahrzeugwiedereinsatzgarantie sicherstellen, dass im Falle eines Betreiberwechsels nach Ende der Vertragslaufzeit der Fahrzeugpark vom nachfolgenden Betreiber übernommen wird.
Dem Berliner Fahrgastverband IGEB ist bewusst, dass die Ausschreibung keinen Beitrag zur Lösung der aktuellen Probleme der Berliner S-Bahn leistet und dass die Vergabe der Leistungen im Wettbewerb keine Garantie ist, dass es nicht auch nach 2017 noch Probleme gibt.
Aber die BGH-Entscheidung bietet die Chance, dass endlich schnell die Weichen für die Zukunft der Berliner S-Bahn nach dem Ende des 2017 auslaufenden Vertrages mit der Deutschen Bahn gestellt werden. Solange diese Zukunftsfrage nicht geklärt ist, wird die S-Bahn GmbH verständlicherweise nichts für die Entwicklung neuer Fahrzeuge tun (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 24.02.11).

23 Februar 2011

Bahnverkehr + Regionalverkehr + Straßenverkehr: Bahn: Heftiger Widerstand gegen Doppelsperrung Pendler und Politiker kritisieren Pläne für gleichzeitige Sanierung von Avus und Regionalbahnstrecke, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
12020379/60889/
Pendler-und-Politiker-kritisieren-Plaene-fuer-gleichzeitige-Sanierung.html


BORKHEIDE - Wieder einmal rufen Pläne der Deutschen Bahn AG heftige Kritik in Politik und Gesellschaft hervor. Der Konzern erwägt, von Dezember 2011 bis Dezember 2012 die Regionalverkehrstrecken zwischen Potsdam und Berlin zu sperren (siehe Infoblock). Sie will Sanierungsarbeiten an der Trasse vornehmen. Und das ausgerechnet in einer Zeit, in der die Autobahn 115 (Avus) großräumig ausgebessert werden soll. Betroffen wären die Regionalexpresszüge 1 und 7 – und damit mehrere Tausend Pendler aus Potsdam und Umgebung.

Für jene aus dem Fläming kommt erschwerend hinzu, dass voraussichtlich ab Dezember 2011 die RB 22 ...

S-Bahn: S-BAHN-STREIK Eisenbahner in vierter Generation, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0223/seite1/
0049/index.html


Frank Nachtigall hat es nicht überrascht, als Buhmann dazustehen. "Es ist klar, dass die Fahrgäste mit Fingern auf einen zeigen, wenn man zur Arbeitsniederlegung aufruft und die meisten Züge deshalb nicht fahren", sagt der Berliner Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), der den Warnstreik in der Region geleitet hat. "Das kenne ich schon, denn beim Lokführerstreik 2007 und 2008 war ich auch schon dabei. Ich weiß, dass so ein Ausstand für die Fahrgäste nicht leicht ist." Zumal, wenn sie wie gestern bei Temperaturen unter minus zehn Grad Celsius auf den Bahnhöfen ausharren mussten.

Schließlich reist der Funktionär ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Kalt erwischt Der Warnstreik der Lokführer traf viele Fahrgäste in Berlin hart - und manche unvorbereitet, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0223/berlin/
0014/index.html


Wie ruhig es auf dem Ostbahnhof sein kann! Kein Räderquietschen, kein Bremsenzischen, kein Türenschlagen. Nur hin und wieder eine Durchsage, welcher Zug als nächstes ausfällt. So wie die Station in Friedrichshain präsentierten sich gestern von sechs Uhr an alle Bahnhöfe in dieser Stadt. Wo sonst Züge im Minutentakt fahren, empfing die Fahrgäste ein Stillleben mit abgestellten Zügen und Anzeigetafeln, auf denen sich nichts veränderte - von den ständig größer werdenden Verspätungen abgesehen. Der Warnstreik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat am Morgen auch den Bahnverkehr in dieser Region größtenteils lahmgelegt. "Mindestens 80 Prozent der S-Bahnen und der anderen Züge der Deutschen Bahn (DB) ...

Schiffsverkehr: Leere Schleusen Weil zu wenige Schiffe fahren, soll es einen Ausbaustopp für Wasserstraßen im Osten geben, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0223/brandenburg/
0010/index.html


POTSDAM. Das Wasser in den Schleusenbecken ist spiegelglatt, auf dem Teltowkanal weit und breit kein Schiff. Wer an der historischen Schleuse in Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) ein Güterschiff sehen will, muss mitunter Stunden warten. Nur rund zehn Schubkäne passieren die Anlage pro Tag, fünf in jede Richtung. Die ursprünglich geplante Verlängerung der Schleusenkammern von derzeit 82 auf 190 Meter - gedacht für lange Schubverbände - hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) gekippt. Ein entsprechender Planfeststellungsbeschluss wurde aufgehoben. Der Ausbau lohne sich nicht, so die Begründung. Die Schleuse soll nun lediglich saniert werden. Ersparnis: Etwa 18 Millionen Euro.

Während die Grünen und Naturschutzverbände in seltener Einigkeit mit dem ...

Straßenverkehr: Rot-Rot will Autofahrer fernhalten Senat plant eine Obergrenze für Parkplätze in der City, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0223/berlin/
0056/index.html


In den Bezirken und bei Verbänden sorgt derzeit der Entwurf einer sogenannten Stellplatzobergrenzenverordnung für Aufregung. Der Senat will damit, wie der sperrige Name schon sagt, bei künftigen Bauvorhaben die Zahl der Parkplätze begrenzen. Supermärkte sollen pro 75 Quadratmeter Verkaufsfläche nur noch einen Stellplatz erhalten. Weil die meisten Discounter rund 750 Quadratmeter groß sind, dürften sie künftig nur noch zehn Parkplätze vorhalten. Vor Restaurants soll nur noch einer von 16 Gästen parken können, bei Hotels darf auf acht Betten, vor Kliniken auf sechs Betten ein Stellplatz kommen.

"Wir wollen verhindern, dass ..

22 Februar 2011

BVG + U-Bahn: Aufsichtsrat der BVG stimmt U-Bahn-Beschaffung zu

http://www.lok-report.de/

Der Aufsichtsrat der BVG hat am 21. Februar 2011 einer Ausschreibung zur
Beschaffung von zwei Vorserienzügen im Jahr 2014 zugestimmt. Mit der
Ausschreibung wird die Option auf bis zu 34 weitere Serienzüge der neuen
U-Bahnbaureihe für das Kleinprofil angekündigt. Die dann neuen
durchgehenden 4-Wagenzüge sollen die U-Bahn der Serie A3L71 - die dann nach
mehr als 45 Jahren Einsatz ausgemustert werden - ersetzen.
Die neuen U-Bahnen werden im Vergleich zu der auszumusternden Serie
durchgehend begehbar sein und ein modernes Außen- und Innendesign erhalten.
Weiterhin sind vorgesehen: Eine Luftfederung, die einen erhöhten
Fahrkomfort sichert und moderne Fahrgastinformationsgeräte. Die Züge werden
zudem mit Videokameras ausgerüstet. Außerdem werden sie die Eigenschaft
besitzen, beim Bremsen ca. ein Fünftel der aufgenommenen Energie wieder in
die Stromschiene zurückzuspeisen. Diese Bremsenergie steht dann anderen
U-Bahnen zum Anfahren zur Verfügung. Ein weiterer Aspekt ist die
Barrierefreiheit. Die neuen Wagen sollen einen niveaugleichen Einstieg vom
Bahnsteig in den Wagen ermöglichen. Außerdem soll es einen Mehrzweckbereich
mit Klappsitzen und einen extra Rollstuhlbereich geben. Eine
behindertengerechte Ausführung und Höhe der Türtaster sowie ein mit dem
Blindenverband abgestimmtes Haltestangenkonzept sind ebenfalls vorgesehen
(Pressemeldung BVG, 22.02.11).

U-Bahn + Bus + BVG: Mit Kameras und Luftfederung, BVG beschließt den Kauf neuer U-Bahn-Züge, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0222/berlin/
0069/index.html

Berlin bekommt neue U-Bahnen. Das hat der Aufsichtsrat der Berliner
Verkehrsbetriebe (BVG) gestern beschlossen. Zunächst soll der Kauf von zwei
Vorserienzügen mit je vier Wagen ausgeschrieben werden, teilte das
Landesunternehmen mit. Die Fahrzeuge, die auf den Linien U1 bis U 4
eingesetzt werden können, sollen von 2014 an mindestens ein Jahr lang
120000 Kilometer mit Fahrgästen an Bord zurücklegen. Erst wenn sie sich im
Alltag bewährt haben, werden Serienfahrzeuge bestellt: Für bis zu 34
Vier-Wagen-Züge gibt es eine Option. So will die BVG verhindern, dass sie
die Katze im Sack kauft - und sich Technikprobleme zu spät offenbaren. "Bei
unserer neuen Straßenbahn sind wir bereits so vorgegangen", sagte die
Sprecherin Petra Reetz.
Die Züge ersetzen U-Bahnen, die seit Anfang der ...

S-Bahn: Streik beschert S-Bahn-Fahrgästen massive Einschränkungen, Der Zugbetrieb soll auf allen Linien unterbrochen werden. Chef des Verkehrsverbunds warnt vor Desaster, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0222/berlin/
0057/index.html

Der heutige Warnstreik der Lokführer wird auch die Berliner S-Bahn
lahmlegen. "Die Fahrgäste müssen von sechs bis acht Uhr auf allen Linien
mit massiven Einschränkungen rechnen", sagte Frank Nachtigall,
Bezirksleiter der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), gestern der
Berliner Zeitung. "Die Kollegen sind streikbereit, rund 80 Prozent der
Lokführer sind Mitglied der GDL."
Bei Streikbeginn halten die S-Bahnen im nächsten Bahnhof an - und bleiben
dort zwei Stunden lang. Auch der Regionalverkehr wird bestreikt. So dürften
viele Berufspendler versuchen, mit den ...

Straßenverkehr + Straßenbahn: Kahlschlag in Mitte, Senat fällt Bäume für den Ausbau der Invalidenstraße

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0221/berlin/
0084/index.html

Im Frühjahr will der Senat mit dem Ausbau der Invalidenstraße und der
Verlängerung der Straßenbahnstrecke zum Hauptbahnhof beginnen. Zuvor gibt
es jedoch erst einmal Kahlschlag: 61 Straßenbäume werden ab morgen zwischen
Gartenstraße und Friedrich-List-Ufer gefällt, sagt Mathias Gille, Sprecher
der Stadtentwicklungsverwaltung. Zugleich werden bis Anfang März weitere
Bäume ausgelichtet, unter anderem auch entlang der künftigen
Umleitungsstrecke, die für die Zeit der Bauarbeiten eingerichtet und über
Zinnowitzer-, Habersaath- und Scharnhorststraße führen wird.
Der Senat will die Invalidenstraße als Teil des ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Warnstreiks der Gewerkschaft GDL führen zu Einschränkungen im Zugverkehr, Kostenlose Servicenummer geschaltet - Zusätzliches Personal im Einsatz

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/presseinformationen/ubp/p20110222.html

(Berlin, 22. Februar 2011) Ein Warnstreik der Gewerkschaft deutscher
Lokomotivführer (GDL) führt derzeit bundesweit zu erheblichen
Einschränkungen im Nah-, Regional- und Fernverkehr.

Im Nahverkehr sind die S-Bahnen in Berlin, Nürnberg und Stuttgart sowie im
Rhein-Main-Gebiet und in Nordrhein-Westfalen betroffen. Bei den S-Bahnen
Hamburg und München kommt es aktuell nur zu Verspätungen.

Im Regional- und Fernverkehr kommt es derzeit bundesweit zu Zugausfällen
und Verspätungen.

Auch nach Ende der Warnstreiks kann es noch bis in den Abend Behinderungen
geben, da die betroffenen Züge erst nach einigen Stunden wieder an den
vorgesehenen Einsatzstellen zur Verfügung stehen.

Mehrere hundert Mitarbeiter sind zusätzlich im Einsatz. Verstärkt wird vor
allem das Service-Personal im direkten Kundenkontakt an den Bahnhöfen und
bei der telefonischen Reisendeninformation. Auch in den Betriebszentralen
und Transportleitungen, wo die Disposition von Mitarbeitern und Fahrzeugen
erfolgt, sind zusätzliche Mitarbeiter eingesetzt.

Die Deutsche Bahn empfiehlt Reisenden, sich vor der Fahrt über die
konkreten Auswirkungen des Streiks zu informieren. Hierfür ist ab sofort
bis auf Weiteres unter 08000 99 66 33 eine kostenlose Servicenummer
geschaltet. Kunden im Ausland erhalten Informationen unter +49 1805 334444
(Gebühren je nach Herkunftsland und Provider). Details sind auch unter
www.bahn.de/aktuell oder für Nutzer von mobilen Endgeräten unter
m.bahn.de/ris erhältlich.

Fahrgästen, die aufgrund von streikbedingten Zugausfällen, Verspätungen
oder Anschlussverlusten ihre Reise nicht antreten können, bietet die
Deutsche Bahn aus Kulanz die Möglichkeit, ihre Fahrkarte und Reservierung
im DB Reisezentrum oder in den DB Agenturen kostenlos erstatten zu lassen.

Alternativ können Reisende den nächsten, gegebenenfalls auch höherwertigen
Zug nutzen. In diesem Fall wird bei Angeboten wie dem Sparpreis auch die
Zugbindung aufgehoben. Für Zeitkarten gelten die tariflichen Umtausch- und
Erstattungsbedingungen. Für Verbundfahrkarten gelten die Regelungen der
jeweiligen Verkehrsverbünde.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

21 Februar 2011

Schiffsverkehr: VERKEHR: Hafen klagt gegen Ramsauer, Bündnis für Schleuse Kleinmachnow / Verbände sehen den Osten abgehängt, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
12017648/485072/
Buendnis-fuer-Schleuse-Kleinmachnow-Verbaende-sehen-den-Osten.html


POTSDAM - Der Hafen Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) will sich gegen
die Entscheidung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) wehren,
auf einen Ausbau der Schleuse Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) zu
verzichten. „Wir sind entschlossen, eine Klage einzuleiten", sagte gestern
in Potsdam Reinhard Schuster, Geschäftsführer der städtischen
Hafengesellschaft Lutra. Alle Investitionen am Standort beruhten auf der
lange angekündigten Investition des Bundes. Falle die aus, seien auch
Schadenersatzforderungen möglich.
Geschädigt ist etwa das Unternehmen Heidelberg Cement. Täglich liefern dort
zwei Binnenschiffe die Grundstoffe für den Zement an. Drei bis vier Tage
brauchen sie von ...

Flughäfen: Nachts sind alle Flieger laut, Die Flugrouten-Initiativen wenden sich dem nächsten Aufreger zu: den Nachtflügen. Sie wollen ein Verbot zwischen 22 Uhr und 6 Uhr durchsetzen. , aus taz

http://www.taz.de/1/berlin/fluglaerm-bbi/artikel/1/nachts-sind-alle-flieger-laut/

Die Aufregung um die Flugrouten vom künftigen Airport Berlin Brandenburg
International (BBI) hat sich weitgehend gelegt, der Streit sich
versachlicht. Beflügelt vom Erfolg ihres Aufruhrs stürzen sich
Bürgerinitiativen auf den nächsten Zankapfel rund um den Flughafen: das
Nachtflugverbot und seine Ausprägungen. Auch Brandenburger Abgeordnete
haben sich am Wochenende in die Diskussion darüber eingeschaltet, wie viele
Flugzeuge zu welcher Uhrzeit unterwegs sein dürfen.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Schulze kritisierte in einem offenen
Brief die CDU- und FDP-Fraktion sowie Kollegen aus den eigenen Reihen, weil
sie zu einer Anhörung seiner Ansicht nach lediglich ...

Flughäfen + Messe: Selchow soll nicht nur für die ILA genutzt werden, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/
article1550491/
Selchow-soll-nicht-nur-fuer-die-ILA-genutzt-werden.html


Die Messe Berlin will ihr neues Gelände in Selchow nicht nur für die
Luftfahrtschau ILA nutzen. „Wir wollen dort künftig neue Messen
unterbringen. Der Standort direkt am Flughafen ist optimal, denn man kann
vom Rollfeld zum Messegelände gehen", sagt Raimund Hosch, der
Geschäftsführer des öffentlich-rechtlichen Unternehmens, im Gespräch mit
Morgenpost Online.
50.000 Quadratmeter Hallenfläche stehen ab Sommer 2012 in Selchow
(Brandenburg) direkt neben dem neuen Hauptstadt-Flughafen BBI zur
Verfügung. „Dort können wir dann spezifische Messen selbst entwickeln und
darüber hinaus Gastveranstaltungen unterbringen", sagte Hosch. Bislang
müsse sein Unternehmen Anfragen von Gast- oder Kongressveranstaltern wegen
der ...

Brandenburg + Straßenbahn: STADTENTWICKLUNG: Bastelwochen mit Gummi am Bahnhof, Jetzt sind die Techniker mit neuen Lösungen gefragt, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/12018403/61009/
Jetzt-sind-die-Techniker-mit-neuen-Loesungen-gefragt.html


Brandenburg an der Havel - Der Schwingungstest Mitte Januar hatte
Gewissheit gebracht: Rumpelt die Straßenbahn ungedämmt am neuen
Gesundheitszentrum vorbei, fällt dem Operateur im vierten Obergeschoss
womöglich das Skalpell aus der Hand. Für einen ganzen Tag mussten die
Arbeiten am entstehenden Gesundheitshaus ruhen, um die Schwingungstests
anstellen zu können.
Das bedeutet nun, dass die Schiene zumindest in einem Teilabschnitt von der
umgebenden Fläche schwingungstechnisch „entkoppelt" werden muss. Dazu kommt
ein so genanntes Masse-Feder-System zum Einsatz, welches normalerweise nur
bei Eisenbahntunneln in bebauten Gebieten verwendet wird.
Betroffen ist der Abschnitt der Kurve in die ...

S-Bahn: S-Bahn Berlin ließ drei Millionen Zugkilometer ausfallen, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/12018221/2242247/
S-Bahn-Berlin-liess-drei-Millionen-Zugkilometer-ausfallen.html

Berlin - Die pannengeplagte Berliner S-Bahn hat aufgrund ihrer vielfältigen
Probleme im vergangenen Jahr mehr als drei Millionen Zugkilometer ausfallen
lassen. Das geht aus einer heute veröffentlichten Antwort des Senats auf
eine Kleine Anfrage des FDP-Abgeordneten Klaus-Peter von Lüdeke hervor.
Demnach war mit der S-Bahn eine Verkehrsleistung von 28,97 Millionen
Zugkilometern vertraglich vereinbart. Gefahren wurden nach vorläufigen
Berechnungen aber nur ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Konzern stellt „Entlastungskonzept“ für die geplante Trassensanierung vor, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
12017727/62249/
Konzern-stellt-Entlastungskonzept-fuer-die-geplante-Trassensanierung-vor.html


POTSDAM - Mit zusätzlichen Direktverbindungen von Brandenburg und Berlin
und „S-Bahn-Vollzügen" wollen Deutsche Bahn und S-Bahn das befürchtete
Chaos im Zuge der anstehenden Baumaßnahmen verhindern. „Es wird mehr Züge
als heute geben, um die Baustellen zu umfahren", versicherte Renado Kropp
von der DB-Regio gestern im Potsdamer Landtag, als die Unternehmen in
Grundzügen das mit Spannung erwartete Entlastungskonzept für die
angekündigte Sperrung der Regionalverkehrsstrecke zwischen Potsdam und
Berlin ab Dezember vorstellte.
Die Deutsche Bahn hatte für die Strecke zwischen Berlin-Charlottenburg und
Wannsee die Sperrung von wenigstens einem der beiden Gleise angekündigt –
und zwar just zu der Zeit, in der die parallel verlaufende Avus saniert
wird.
Der Berliner Senat, der für die Koordinierung der beiden Baumaßnahmen
zuständig ist, war der ...

Bahnverkehr + Tarife: InterConnex geht auf "Buchfühlung"

http://www.lok-report.de/

In guter Tradition lockt der InterConnex auch in diesem Jahr die Berliner
Leseratten und Bücherwürmer mit Extra-Messestopp und preiswertem
Kombiticket zur beliebten Leipziger Buchmesse. Vom 17. bis zum 20. März
2011 bietet der InterConnex ein Buchmesse-Kombi-Ticket an. Mit diesem
Ticket kostet die Fahrt ab Berlin nach Leipzig zur Buchmesse inklusive
Rückfahrt und Eintrittskarte für die Leipziger Messe nur 41 Euro.
Und so könnte ein Messetag aussehen: Der frühe Bücherwurm startet um 7.55
Uhr vom Berliner Hauptbahnhof. Bereits kurz nach 9.00 Uhr fährt der Zug in
den Bahnhof Leipzig Messe ein. Die Eintrittskarte erhalten die
Tagesbesucher bei der Fahrkartenkontrolle im InterConnex direkt vom
Kundenbetreuer. Vom Bahnhof Leipzig Messe sind es dann nur wenige
Gehminuten bis zum Eingang der Messe.
Zurück geht es erschöpft, aber glücklich und inspiriert abends direkt vom
Bahnhof Leipzig Messe um 19.02 Uhr.
Die Buchmesse-Kombi-Tickets für 41 Euro sind ab sofort über das
Internetportal www.interconnex.com und in allen Berliner Vorverkaufsstellen
(außer BVG) buchbar.
Am Donnerstag, den 17. März, dem Eröffnungstag der Buchmesse, findet in den
Wagen 1 und 2 des InterConnex (Berlin Hbf ab 7.55 Uhr) eine Buchlesung
statt. Auf der Hinfahrt liest Tobias Herre alias Tube aus seinem Buch "Wenn
ich Macht hätte" (Voland & Quist). Heimwärts begleitet Mia Ming mit ihrem
zweiten Teil von "Seitensprünge" (Schwarzkopf & Schwarzkopf) die immer noch
lesehungrigen Fahrgäste (Leipzig Messe ab 19.02 Uhr).
Tickets für die InterConnex-zitty-Leselounge sind limitiert und nur unter
www.zitty.de erhältlich (Pressemeldung Veolia Verkehr, Foto Joachim Donath,
19.02.11).

19 Februar 2011

U-Bahn: Hilferuf bei der BVG auch ohne Handy, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0219/berlin/
0109/index.html

Auch wer kein Handy parat hat, kann bei einem Notfall auf den Berliner U-Bahnhöfen Hilfe alarmieren. Auf jeder der 173 Stationen stehen mindestens zwei Notrufsäulen. Auf einigen großen Umsteigebahnhöfen sind es drei. Wer dort den roten Knopf drückt, wird direkt mit der Leitstelle der BVG verbunden. Warteschleifen sind dabei nicht zu befürchten, sagt BVG-Sprecher Klaus Wazlak. Ein Alarm werde sofort an einen Mitarbeiter durchgestellt, die Zentrale ist rund um die Uhr besetzt.
Die Mitarbeiter dort nehmen die Details auf und leiten den Alarm dann an Feuerwehr oder Polizei weiter. Ein Vorteil ist dabei, dass die BVG genau weiß, an welchem Gleis oder Bahnhofsabschnitt sich der Verletzte befindet. Die Einsatzkräfte sind so auf dem schnellsten Weg am Unfallort.
Die entsprechenden Einrichtungen der S-Bahn sind ...

18 Februar 2011

Bahnverkehr: Umzugsfrust Die Deutsche Bahn konzentriert ihre Standorte. 200 Berliner sollen von der Spree an den Main ziehen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0218/wirtschaft/
0018/index.html

BERLIN. Kofferpacken und Umzugskisten füllen - die Mitarbeiter der Deutschen Bahn (DB) sind darin besonders geübt. Gerade ziehen 1300 Berliner Eisenbahner aus mehreren Hauptstadt-Standorten in das neu errichtete Verwaltungsgebäude am Nordbahnhof um. Dort, im Bahntower am Potsdamer Platz sowie am Hauptbahnhof will das Unternehmen einen Großteil seiner in der ganzen Stadt verstreuten 17000 Berliner Mitarbeiter unterbringen.
Doch nicht nur innerhalb Berlins bündelt die Deutsche Bahn ihr Geschäft. Die Transport-und Logistik-Sparte Schenker soll künftig zentral von Frankfurt am Main aus geleitet werden. "Dadurch fallen in Berlin 200 Arbeitsplätze weg", sagte der Betriebsratschef der Schenker-Rail-Zentralen, Volker Pretorius, gestern der Berliner Zeitung. Das betrifft 60 Mitarbeiter aus der DB-Holding und 140 weitere Führungskräfte von Schenker Rail. 140 Beschäftigte müssen nach ...

17 Februar 2011

Flughäfen; "Es war immer klar, dass es parallele Routen nicht geben kann" Dieter Kaden, Chef der Deutschen Flugsicherung, zur Diskussion um die Abflugwege vom BBI in Schönefeld, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0217/berlin/
0089/index.html

Herr Kaden, am 6. September hat die DFS Abflugrouten vom BBI präsentiert, die bei zehntausenden Menschen Entsetzen auslösten. Können Sie das nachvollziehen?

Wir haben gelernt, dass wir mit dem Thema sensibler umgehen müssen. Für uns bleibt die Planung der Flugrouten aber ein ganz normales Verfahren. Die seriöse Phase beginnt mit einer ersten Information der Fluglärmkommission, so wie wir das sehr zeitig getan haben.

Wie konnte dann ein solches Desaster entstehen?

Es war uns einfach nicht bekannt, was in Schönefeld publiziert wurde. Die Karten, die dort veröffentlicht wurden und parallele Abflugrouten zeigen, stammen ...

Straßenverkehr: Neue Namen für Straßen am Alexanderplatz, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0217/berlin/
0052/index.html

Der Bezirk Mitte hat fünf Straßen, die nördlich des Alexanderplatzes zwischen Alexanderstraße und Mollstraße im Zusammenhang mit neuen Bauprojekten entstehen werden, Namen gegeben. Benannt wurde dabei eine Straße nach der Kinderbuchautorin Alex Wedding (1905-1966), die mit bürgerlichem Namen Grete Weiskopf hieß. Unter ihrem Pseudonym hatte sie 1931 ihr erstes Kinderbuch "Ede und Unku" veröffentlicht. Eine weitere Straße wird den Namen von ...

16 Februar 2011

S-Bahn + Bahnhöfe: S-Bahn zeigt Verspätungen im Internet an Mehr Service: Bahnhöfe erhalten LCD-Anzeigetafeln, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0216/berlin/
0079/index.html

Trotz anhaltender Krise mit weniger Zügen und längeren Taktzeiten will die S-Bahn noch in diesem Jahr den Service für ihre Fahrgäste verbessern. Weitere 36 Bahnhöfe sollen bis Dezember mit modernen LCD-Anzeigern und 34 Stationen mit digitalen Anzeigern ausgestattet werden. Bis zum Frühjahr 2013 sollen dann auch auf den übrigen der 168 S-Bahnhöfe LCD-Anzeiger installiert werden, bisher gibt es sie auf 57 Stationen. Etwa 12,5 Millionen Euro investiert die S-Bahn dieses Jahr in den Ausbau ihres Betriebs- und Informationssystems.
Zudem sollen sich die Fahrgäste künftig im ...

Bahnverkehr: Zugunfall am Ostbahnhof Waggons zusammengestoßen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0216/berlin/
0098/index.html

Am Ostbahnhof sind gestern beim Rangieren mehrere Zugwaggons zusammengestoßen. Gegen 5 Uhr sollten auf Gleis 3 zwei Wagen eines Eurocity aus Warschau an den "City Night Line"-Zug aus Amsterdam angekoppelt werden. Die beiden Wagen wurden jedoch nicht rechtzeitig abgebremst und fuhren auf den Nachtzug auf. Dieser wurde durch den Aufprall sechs bis acht Meter nach vorn geschoben. Die meisten der etwa 20 Reisenden blieben nach Angaben eines Bundespolizei-Sprechers unverletzt. Ein Mann, der sich erst kürzlich einer Augen-OP unterzogen hatte, habe über Augenschmerzen geklagt und sei mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht worden.
Die Fahrgäste mussten nach dem Unfall ...

14 Februar 2011

Straßenverkehr: Die SPD ist jetzt für die verlängerte Autobahn A100 Vorstand hat keine Einwände mehr gegen umstrittene Trasse, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0214/berlin/
0086/index.html

Die SPD ist des Streits über den Weiterbau der Autobahn A100 von Neukölln nach Treptow offenbar überdrüssig. Überraschend wurden bei der Vorstandssitzung über das Wahlprogramm am Sonnabend keine Einwände gegen die Trasse mehr laut. Auch der als besonders kritisch geltende Kreisvorsitzende aus Friedrichshain-Kreuzberg, Jan Stöß, hielt sich in der Sitzung zurück. Damit zieht die SPD mit einem klaren Bekenntnis zum Neubau des Autobahnabschnitts in den Wahlkampf.
Allerdings scheint das eine Art ...

11 Februar 2011

Tarife + S-Bahn: Auch am kommenden Wochenende: Einzelfahrscheine gelten als Tageskarten, Gelegenheitskunden profitieren im Februar vom neuen Entschuldigungspaket der S-Bahn Berlin

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110210.html


(Berlin, 10. Februar 2011) Die S-Bahn Berlin ermöglicht auch am kommenden
Wochenende den besonders preisgünstigen Umstieg vom Auto auf die
öffentlichen Verkehrsmittel. Im Rahmen der neuen Entschuldigungsregelungen
gelten Einzelfahrausweise der Tarifbereiche Berlin AB, BC oder ABC im
jeweiligen Tarifbereich als Tageskarte. Der Fahrschein kann bis 3 Uhr des
Folgetags in allen S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen genutzt
werden. Dieses gilt auch für Abschnitte der 4-Fahrten-Karte und die
Einzelfahrausweise für Fahrräder.

Im Stadtgebiet Berlin kostet die ganztägige Mobilität damit statt 6,30 Euro
nur 2,30 Euro. Für den Tarifbereich Berlin ABC sind statt 6,80 Euro nur
3,00 Euro zu bezahlen. Das Angebot gilt auch noch an den letzten beiden
Wochenenden im Februar.

Die S-Bahn Berlin lässt sich das Entschuldigungsangebot an die
Berlinerinnen und Berliner im Jahr 2011 38,5 Millionen Euro kosten. Mit der
Geste bittet das Unternehmen für die Beeinträchtigungen im S-Bahn Verkehr
um Entschuldigung.

Alle Details der Entschuldigungsregelung stehen in einer Spezialausgabe der
S-Bahn-Kundenzeitung „punkt3", die an allen Verkaufsstellen des
Unternehmens erhältlich ist. Ausführliche Informationen gibt es ebenfalls
unter www.s-bahn-berlin.de und rund um die Uhr am S-Bahn-Kundentelefon
unter der Nummer 030 29 74 33 33.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr + Regionalverkehr + Straßenverkehr: Vogelsänger kritisiert zeitgleiche Bauarbeiten an AVUS und Fernbahn in Berlin

http://www.lok-report.de/

Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger kritisiert die angekündigten
zeitgleichen Baumaßnahmen an der nördlichen AVUS und am Fernbahnabschnitt
zwischen Charlottenburg und Wannsee.
Vogelsänger: „Zwar gibt es zu den Sanierungen keine Alternative. Es kann
aber nicht sein, dass die Brandenburgerinnen und Brandenburger nun noch
zusätzlich belastet werden. Kilometerlange Staus sind vorprogrammiert. Eine
zeitgleiche Vollsperrung der Fernbahn und die gravierenden Einschränkungen
auf der AVUS sind vor allem in den Wintermonaten nicht zu verantworten", so
der Verkehrsminister weiter: „Denn das bislang für die Zeit der
Doppelbaustelle vorgelegte Bahnkonzept steht und fällt mit der S-Bahn."
Die S 7 soll nach Vogelsängers Worten zwar im Zehn-Minuten-Takt von und
nach Potsdam fahren, „nach den Erfahrungen des Winters in diesem und im
vergangenen Jahr hat selbst die S-Bahn-Geschäftsführung Zweifel an der
Zuverlässigkeit ihrer Züge bei Schnee und Eis."
„Auch wir haben seit Jahren Verbesserungen an diesen Streckenabschnitten
eingefordert. Die Brandenburger fragen sich allerdings, warum dies
praktisch zur gleichen Zeit passieren muss. Da bei der Bahn aus
Sicherheitsgründen viel dafür spricht, endlich die acht Brücken und die
Trasse zu sanieren, habe ich viel Verständnis für die Forderung der IHK
Brandenburg, die halbseitige AVUS-Sperrung um ein Jahr zu schieben.
Andernfalls müssten wir fordern, dass es erst nach Abschluss der
dreispurigen AVUS-Sanierung zur Unterbrechung der Fernbahn kommt."
„Aufgrund des immer noch erheblichen Klärungsbedarfs werde ich mich
kurzfristig erneut an die Bahn und Berlin wenden, um diese Probleme zu
besprechen", kündigte Vogelsänger an: „Wir wollen auch wissen, ob es noch
möglich ist, die Zeitpläne für die Baustellen zu optimieren."
Wegen der gravierenden Auswirkungen wird Vogelsänger kurzfristig überdies
den zuständigen Landtags-ausschuss informieren und auf Brandenburger Seite
betroffene Vertreter aus Städten, Gemeinden und Kreisen einladen
(Pressemeldung VRS, 11.02.11).

10 Februar 2011

Fernbus + Bahnverkehr: Die Bahn wechselt auf die Straße, Der Bund plant bis Jahresende eine großzügige Marktöffnung im Fernbusverkehr. Viele Unternehmen stehen bereits auf der Startposition, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0210/wirtschaft/0054/index.html

BERLIN. Die Deutsche Bahn (DB) will ihr bundesweites Fernbuslinien-Netz
massiv ausbauen. Wie die Berliner Zeitung aus Konzernkreisen erfuhr, hat
die Bahn bereits eine zweistellige Zahl von Anträgen für den Verkehr von
Fernbuslinien innerhalb Deutschlands gestellt. Die Verbindungen sollen
deutlich günstiger sein als die Fahrt mit dem ICE. So soll die Bus-Tochter
Bex künftig unter anderem zwischen Köln und Hamburg,
Bielefeld-Hannover-Hamburg sowie zwischen Dresden und Düsseldorf fahren,
und das zu Schnäppchenpreisen. Die Fahrt von Köln nach Hamburg soll so nur
35 Euro kosten - weniger als die Hälfte eines Bahntickets zum Vollpreis.
Der Hintergrund: Der Bund will eine aus dem Jahr 1931 stammende Regelung
aus dem Personenbeförderungsgesetz ...

Fernbus + Bahnverkehr: Allianz pro Schiene: Fernbus-Gesetz für die Fahrgäste keine echte Verbesserung

http://www.lok-report.de/

Der Gesetzesentwurf des Bundesverkehrsministeriums zur weitgehenden
Liberalisierung des Fernbus-Verkehrs stellt nach Ansicht der Allianz pro
Schiene für die Fahrgäste keine echte Verbesserung dar. Nach dem 61 Seiten
starken Gesetzesentwurf, der der Allianz pro Schiene vorliegt, sollen
Fernbus-Linien künftig bundesweit fast ohne Einschränkungen angeboten
werden dürfen.
„Für den Verbraucher fehlt hier jede Verlässlichkeit", sagte der
Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege. „Nach drei Monaten
darf der Busbetreiber seinen Betrieb sang- und klanglos einstellen." Anders
bei der Eisenbahn: Dort müsste ein einmal angekündigtes Angebot mindestens
ein halbes Jahr lang aufrechterhalten werden.
Flege kritisierte auch, dass der Entwurf zur Liberalisierung von Fernbussen
die Busbetreiber auch bei den Fahrgastrechten zu sehr entlaste. „Zu den
Kundenrechten gehören neben der Entschädigung im Verspätungsfall auch die
Informationsrechte. Das neue Gesetz macht es den Betreibern viel zu
einfach", sagte Flege. Fahrplanänderungen im Fernbusverkehr sollen dem
Anbieter qua Gesetz jederzeit möglich sein und müssten der
Genehmigungsbehörde lediglich „angezeigt" werden, bemängelte Flege. „Von
solchen Regelungen können die Eisenbahnen nur träumen." Insgesamt
beherrsche die Sicht der Busbetreiber den Gesetzesentwurf.
Kritik äußerte die Allianz pro Schiene auch am verkehrspolitischen Geist,
den das neue Gesetz atme. „Über die Fernbus-Liberalisierung versucht die
Politik, sich aus ihrer Pflicht zum Ausbau der Schieneninfrastruktur zu
stehlen", sagte der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer. „Wenn auf
Relationen mit vernachlässigter Schieneninfrastruktur wie Berlin – Dresden
künftig massenhaft Fernbusse fahren, wird die Politik den Ausbau auf dieser
Relation weiter verschleppen und auf die billige Alternative verweisen." So
schwäche das neue Gesetz den Schienenverkehr, indem es den Verbrauchern
mehr Wahlmöglichkeiten vorgaukele.
Auch den Hinweis im Entwurfstext, die Liberalisierung sei kostenneutral,
ließ Flege nicht gelten. Jeder Bahnkunde zahle über sein Ticket eine
Schienenmaut für die Trassennutzung. „Beim Bus ist keine Maut vorgesehen.
Daher werden Billigangebote im Fernbusmarkt durch die Allgemeinheit
subventioniert." Die Allianz pro Schiene verwies auch auf neueste Zahlen
des Statistischen Bundesamtes, wonach das Unfallrisiko im Bus 27 mal höher
ist als bei Reisen mit der Bahn.
Der Bundesvorsitzende des Fahrgastverbandes Pro Bahn und Allianz pro
Schiene-Vorstand Karl-Peter Naumann formulierte Mindest-Anforderungen an
einen bundesweiten Linien-Verkehr mit Fernbussen. „Wenn es einen
liberalisierten Fernbusverkehr geben soll, dann müssen dort dieselben
Fahrgastrechte gelten wie in der Bahn", sagte Naumann. Auch müsse es
selbstverständlich sein, dass der Fernbus Maut bezahle. „Das Gesetz
verspricht mehr Wettbewerb. Der sollte dann aber auch fair
sein." (Pressemeldung Allianz pro Schiene, 10.02.11).

09 Februar 2011

Bahnhöfe: Grünes Licht für Bahnhof Gesundbrunnen, Bahn beschließt Bau des Empfangsgebäudes / Rund 7,4 Millionen Euro bereitgestellt / Baubeginn voraussichtlich in diesem Jahr / Berliner Senat begrüßt Umsetzung der gemeinsamen Planungen

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/presseinformationen/bbmv/bbmv20110208.html

(Berlin, 8. Februar 2011) Die Signale für ein Empfangsgebäude auf dem
Hanne-Sobek-Platz in Gesundbrunnen stehen auf Grün: Der Vorstand der DB
Station&Service AG hat rund 7,4 Millionen Euro für den Bau eines
kundenfreundlichen Zugangs für den größten und wichtigsten Umsteigebahnhof
im Norden Berlins freigegeben, unter dem Vorbehalt, dass die
Ausschreibungsergebnisse im Kostenrahmen liegen. Mit einem geplanten
Baubeginn voraussichtlich noch in diesem Jahr, soll die Eröffnung zum Ende
des nächsten Jahres gefeiert werden.

Verkehrsstaatssekretärin Maria Krautzberger: „Die Gestaltung des Bahnhofs
Gesundbrunnen ist ein weiterer Schritt, die Schienenverkehrsanbindungen
Berlins auszubauen und kundenfreundlich zu gestalten. Hier investiert die
DB an einer wichtigen Stelle in der Stadt und das begrüßen wir."

Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land
Berlin: „Am Bahnhof Gesundbrunnen steigen täglich mehr als 100.000 Reisende
ein, aus oder um. Mit dieser Investition schaffen wir mehr Reisekomfort und
Aufenthaltsqualität."

Das überwiegend eingeschossige Gebäude wird auf über 3.300 Quadratmetern
neben elektronischen Fahrtzielanzeigern in der Bahnhofshalle auch Bereiche
für den Kundenservice, gastronomische Einrichtungen und Einkaufsläden
enthalten. Eine etwa 5.600 Quadratmeter große Dachfläche ist für die
Nutzung durch eine Photovoltaik-Anlage ausgeschrieben.

Die Bahnhofsplatte über den S- und Fernbahngleisen ist seit dem Neubau des
Fern- Regional- und S-Bahnhofs vor fünf Jahren nur mit einem kleinen
Servicepavillon belegt.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn + Regionalverkehr: Bessere Qualität zu einem besseren Preis, Betrieb der S-Bahn muss ausgeschrieben werden, sagt der Bundesgerichtshof. Das stößt auf Zustimmung, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0209/berlin/0022/index.html

Wie geht es weiter mit der S-Bahn? Darüber will der Senat bis Ende März
entscheiden, sagte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer
(SPD) der Berliner Zeitung. Eine Option sieht vor, den Zugbetrieb auf dem
Ring und im Südosten auszuschreiben. Deren Befürworter haben jetzt
Rückenwind aus Karlsruhe erhalten. Dort hat der Bundesgerichtshof gestern
einen Beschluss verkündet, wonach der Betrieb von S-Bahn- und anderen
Nahverkehrsstrecken europaweit ausgeschrieben werden muss. "Die
Entscheidung ist von Bedeutung, weil sie den Wettbewerb stärkt und die
monopolitische Ausrichtung der Deutschen Bahn (DB) in Frage stellt", so
Junge-Reyer. "Nun muss der Senat handeln und ausschreiben", forderte ...

Bahnhöfe: Endlich eine Bahnhofshalle, DB baut am Gesundbrunnen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0209/berlin/0086/index.html

Heute müssen die Fahrgäste noch durch Wind und Wetter zu den Bahnsteigen
des Bahnhofs Gesundbrunnen laufen. Anstelle einer Halle mit Warteräumen,
Geschäften und Gastronomie erwartet die Reisenden eine Budenstadt. Doch nun
will die Deutsche Bahn (DB) für ihre größte und wichtigste Umsteigestation
im Norden Berlins endlich ein vorzeigbareres Ambiente schaffen. Der
Vorstand von DB Station&Service hat 7,4 Millionen Euro für den Bau eines
Empfangsgebäudes freigegeben, teilte das Unternehmen gestern mit. Der Bau
soll 2011 starten, Ende 2011 soll Eröffnung sein.
"Am Bahnhof Gesundbrunnen steigen täglich mehr als ...

BVG + S-Bahn: NULL DREI NULL, Voller Freude, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0208/berlin/0208/index.html

Ich finde den Berliner Nahverkehr klasse! S-Bahn, Ringbahn, U-Bahn,
Straßenbahn und Bus bringen mich zuverlässig, kostengünstig, entspannt, gut
unterhalten und informiert an mein Ziel.
Seit fünf Monaten habe ich kein Auto mehr und fahre mit Bus und Bahn. Und
das zuverlässig. Einige Verspätungen im Minutenbereich gab es. Aber die
zahlreichen Staumeldungen für den Straßenverkehr lassen Schlimmeres
vermuten. Der ADAC hat für meinen Passat monatliche Kosten von 500 Euro
ausgerechnet. Die Jahreskarte der BVG kostet, auch nach der Preiserhöhung,
nur 695 Euro. Ich spare im Jahr mehr als ...

S-Bahn: Nicht noch ein Notfahrplan, S-Bahn will Züge nachrüsten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0208/berlin/0185/index.html

So viel steht fest: Wenn die S-Bahn ihre drängendsten technischen Probleme
nicht bald löst, wird es im nächsten Winter wieder einen Notfahrplan geben
- mit Tempo 60 und Fahrplanausdünnungen. Das hat das Unternehmen der
Berliner Zeitung gestern bestätigt. "Doch wir erwarten, dass wir bis Mai
eine Lösung entwickelt haben", hieß es. Andere S-Bahner sind da
skeptischer.
Das Tempolimit gilt noch bis 27. Februar. Angeordnet wurde es kurz vor
Weihnachten von ...

Flughäfen: 18 weitere Klagen gegen den Flughafen, Bund befürchtet, dass sich die Eröffnung verschiebt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0208/berlin/0127/index.html

Der juristische Widerstand gegen den Weiterbau des neuen Schönefelder
Flughafens wird immer massiver. Die Zahl der Bürger aus Berlin-Lichtenrade
und Mahlow, die beim Potsdamer Infrastrukturministerium die Wiederaufnahme
der Genehmigungsverfahren beantragt haben, ist auf 765 gestiegen. Das
teilte das Info-Büro gegen Fluglärm gestern mit. 13 Antragsteller wollen
einen Baustopp notfalls mit Klagen erzwingen. Fünf weitere Bürger wollen
ebenfalls vor Gericht ziehen, sagte Rechtsanwalt Mathias Hellriegel. Dem
Vernehmen nach hält es der Bund für möglich, dass die Flughafeneröffnung
wegen der Klagen erneut verschoben werden muss. Hellriegel: "Solche
Befürchtungen sind absolut plausibel."
Frank Wigger ist einer der Ehrenamtlichen, die im Info-Büro an der ...

08 Februar 2011

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Verzicht des Bundes auf den Ausbau der Schienenstrecke Berlin–Frankfurt/Oder–Grenze Deutschland/Polen, aus Bundestag

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/045/1704548.pdf

Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Nach Angaben der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Antwort
auf Frage 1 der Kleinen Anfrage des Abgeordnetenhauses von Berlin auf
Drucksache
16/14789) gibt es einen „Verzicht des Bundes auf den Ausbau auf höhere
Geschwindigkeiten der Fernbahngleise der Strecke nach Frankfurt/Oder
zwischen Ostbahnhof und Landesgrenze". Dementgegen steht der Bericht des
Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vom 11. November
2010, in dem das als Ausbaustrecke (ABS) Berlin–Frankfurt/Oder–Grenze
Deutschland/Polen bezeichnete Projekt als realisiertes bzw. in Bau
befindliche
Maßnahme des Bedarfsplan für die Bundesschienenwege eingestuft ist (Anlage
4). Zudem finden sich weder in diesem Bericht noch in der diesem Bericht
zugrunde liegenden 807 Seiten starken Untersuchung zur „Überprüfung der
Bedarfspläne
für die Bundesschienenwege" Hinweise auf eine Umplanung dieser
Maßnahme, anders als beispielsweise bei der Maßnahme ABS Berlin–Görlitz.
1. Trifft die Angabe der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zu,
dass es einen „Verzicht des Bundes auf den Ausbau auf höhere
Geschwindigkeiten
der Fernbahngleise der Strecke nach Frankfurt/Oder zwischen Ostbahnhof
und Landesgrenze" gibt?
Wenn ja, wer hat dies wann entschieden, und warum hat die Bundesregierung
die Öffentlichkeit hierüber bislang noch nicht informiert?
Wenn nein, wie erklärt sich die Bundesregierung die Angabe der
Senatsverwaltung
für Stadtentwicklung?
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und
die DB Netz AG haben im April 2009 zu o. g. Vorhaben übereinstimmend
entschieden,
ein reduziertes Ausbauziel in den Planungsabschnitten 13 bis 15 in
Berlin (Rummelsburg bis Köpenick (a)) zu realisieren. Die Senatsverwaltung
für Stadtentwicklung wurde über den Beschluss umgehend informiert. Das ge-
änderte Konzept ermöglicht es, aufgetretene Kostensteigerungen in Grenzen
zu
halten.
2. Welcher Art genau ist ggf. der Beschluss der Bundesregierung?
In den Planungsabschnitten 13 bis 15 (Rummelsburg bis Köpenick (a)) wird
als
reduziertes Ausbauziel eine Geschwindigkeit von 120 km/h statt 160 km/h
umgesetzt.
Der daraus resultierende Fahrzeitverlust beträgt weniger als 1 Minute.
Es erfolgt zudem keine Einschränkung der Kapazität. Der Regionalbahnhof
Köpenick
kann im Rahmen der verfügbaren Mittel des Bedarfsplanes nicht vom
Bund finanziert werden.
3. Ist dieser Beschluss ggf. endgültiger Natur, oder soll über diesen
Beschluss
erneut beraten werden, und wenn ja, wann?
Der Beschluss wird bereits planerisch umgesetzt.
4. Welcher wie genau bezeichnete Abschnitt soll ggf. weiterhin ausgebaut
werden?
Abgesehen von den in Frage 2 erläuterten Änderungen wird der Ausbau wie im
Verkehrsinvestitionsbericht (Bundestagsdrucksache 17/444) beschrieben
erfolgen.
5. Welche Maßnahmen sollen ggf. wann auf den Abschnitten durchgeführt
werden, die jetzt nicht ausgebaut werden sollen?
Im Mittefristzeitraum ist der Ersatz der Eisenbahnüberführungen
Treskowallee
und später der Rennbahnstraße geplant. Zusätzlich wird die Deutsche Bahn AG
(DB AG) notwendige Unterhaltungs- und Ersatzmaßnahmen durchführen.
6. Hält die Bundesregierung weiterhin daran fest, den Bahnhof
Berlin-Köpenick
zu einem Regionalbahnhof umzubauen?
Wenn ja, in welchem Umfang, und zu welchem Zeitpunkt soll diese Erweiterung
realisiert werden?
Wenn nein, warum nicht?
Es wird auf die Antwort zu Frage 2 verwiesen.
7. Soll der Regionalbahnhof Berlin-Karlshorst im Falle eines Verzichts auf
den
Umbau des Bahnhofs Berlin-Köpenick der einzige Halt der Regionalbahn
zwischen Berlin-Ostbahnhof und Erkner bleiben, und wenn ja, bis wann?
8. Welcher Sanierungsbedarf wird für den Bahnhof Berlin-Karlshorst im Fall
eines Weiterbetriebs kalkuliert?
9. Für welchen Zeitraum ist die Sanierung vorgesehen?
Die Fragen 7 bis 9 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Ein Halt in Karlshorst soll bis zur Inbetriebnahme des neuen
Regionalbahnsteigs
im Bahnhof Ostkreuz voraussichtlich im Jahr 2016 aufrecht erhalten werden.
Insofern gibt es auch keine Planungen der DB Netz AG zur Sanierung und
Modernisierung
des Bahnhofs. Im Zusammenhang mit der Erneuerung der Eisenbahnüberführung
Treskowallee muss wegen der sich ändernden Gleislage lediglich
eine bauliche Anpassung der Bahnsteigkante des stadtauswärts führenden
Bahnsteigs vorgenommen werden. Darüber hinaus gehende Maßnahmen sind
nicht geplant.
10. In welchen Streckenabschnitten wurden die ausweislich des
Bundeshaushaltsplans
2011 (Anlage 12 auf Bundestagsdrucksache 17/2500) bis 2010
bereits ausgegebenen 215 367 000 Euro verwendet?
Die Ausbaustrecke Berlin–Frankfurt/Oder ist überwiegend fertig gestellt:
der
Abschnitt Eisenbahnüberführung Schlichtallee bis zum Kreuzungsbauwerk
Rummelsburg, der Bahnhof Erkner und der Abschnitt Erkner bis zur Grenze D/
PL bis auf punktuelle Maßnahmen zwischen Frankfurt (Oder) und der neuen
Oderbrücke. Im von der Reduzierung des Ausbauzieles betroffenen Abschnitt
Rummelsburg–Köpenick (a) wurden bislang keine Bundesmittel eingesetzt.
11. In welchen Streckenabschnitten sollen die ausweislich des Entwurfs des
Bundeshaushaltplans 2011 (Anlage 12 auf Bundestagsdrucksache 17/2500)
für 2011 eingeplanten 44 800 000 Euro verwendet werden?
Soll es bei dieser Summe für diese Strecke bleiben, oder soll das Geld
anderweitig
verwendet werden?
Das reduzierte Ausbauziel ist in der genannten Summe bereits
berücksichtigt.
Im Wesentlichen sollen die Mittel im Jahre 2011 für folgende Leistungen
verwendet
werden: Die Errichtung der Elektronischen Stellwerksunterzentrale
(ESTW-UZ) Erkner, die Erneuerung der Eisenbahnüberführung Treskowallee,
im Bauabschnitt zwischen Frankfurt/Oder Pbf und der Oderbrücke
einschließlich
der Eisenbahnüberführung Dresdner Straße sowie den Bau der Grundwasserwanne
der Eisenbahnüberführung Erkner.
12. Wie erklärt die Bundesregierung die Abweichung der im
Verkehrsinvestitionsbericht
2009 genannten Summe für die Gesamtkosten von 539 Mio.
Euro und der im Entwurf des Bundeshaushaltsplans 2011 genannten
Gesamtkosten
von lediglich 351,95 Mio. Euro?
Bei den im Entwurf des Bundeshaushaltsplanes 2011 genannten Gesamtkosten
handelt es sich um Bundeshaushaltsmittel des Bedarfsplanes. Die Differenz
zur
im Verkehrsinvestitionsbericht 2009 genannten Gesamtsumme wird aus anderen
Finanzierungsquellen (EU-Förderung, Eigenmittel der DB Netz AG etc.)
getragen.
13. Wie verträgt sich dieser Beschluss ggf. mit den Angaben im Bericht der
Bundesregierung über die Überprüfung der Bedarfspläne vom 11. November
2010, in dem die ABS Berlin–Frankfurt/Oder–Grenze Deutschland/
Polen als bis 2025 realisiert unterstellt wird?
Die Ausbaustrecke Berlin–Frankfurt (Oder)–Grenze D/PL ist bereits
überwiegend
realisiert, der weitere Ausbau erfolgt wie dargestellt.
14. Wenn die Bundesregierung wie auch bei der ABS Berlin–Görlitz auf einen
Ausbau auf Berliner Stadtgebiet verzichten will, warum finden sich dann
dazu – anders als bezüglich der ABS Berlin–Görlitz – keinerlei Angaben
dazu im 807 Seiten starken Bericht „Überprüfung der Bedarfspläne für die
Bundesschienenwege"?
Die Ausbaustrecke Berlin–Frankfurt (Oder)–Grenze D/PL wurde als bereits
realisierte
bzw. im Bau befindliche Maßnahme nicht im Rahmen der Überprüfung
der Bedarfspläne für die Bundesschienenwege bewertet.
15. Lag der Entscheidung zum Verzicht auf den Ausbau der Strecke zwischen
Berlin-Ostbahnhof und Landesgrenze Berlin-Brandenburg ggf. eine Ermittlung
des Kosten-Nutzen-Verhältnisses zugrunde, wie sie für die 38 Planfälle
im Zuge der Überprüfung des Bedarfsplans durchgeführt wurde bzw.
welche Art von Untersuchungen lagen der Entscheidung zugrunde?
Welcher Gutachter hat diese Untersuchungen durchgeführt?
Wenn dieser Entscheidung keine extern durchgeführte Untersuchung zugrunde
lag, aufgrund welcher Erkenntnisse, Analysen o. Ä. wurde sie dann
getroffen?
Nein. Es wird auf die Antworten zu Fragen 1 und 2 verwiesen.
16. Wird im Falle eines Nichtausbaus der Strecke im Berliner Stadtgebiet
die
Förderung der Lärmschutzsanierung im Rahmen des Lärmsanierungsprogramms
vorgezogen?
Wenn ja, wann ist für die einzelnen Abschnitte in etwa mit einem Beginn
der Lärmsanierung zu rechnen?
Wenn nein, wann ist für die einzelnen Abschnitte mit einem Beginn der
Lärmsanierung zu rechnen?
Bei einem Verzicht auf den partiellen Streckenausbau zwischen Rummelsburg
und Köpenick (a) entfallen die Ansprüche auf Lärmschutz im Rahmen der
Lärmvorsorge. Ein Vorziehen von auf der Strecke geplanten
Lärmsanierungsmaßnahmen
ist nach Aussage der DB NetzAG weder möglich noch vorgesehen.
17. Wie bewertet die Bundesregierung die „Qualitätsanalyse Netzzustand 2010
– Länder Berlin und Brandenburg" vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg,
veröffentlicht am 17. Dezember 2010, in dem es zur Strecke Berlin-
Ostbahnhof–Erkner heißt, dass hier ein „unbedingter Handlungsbedarf"
vorliege, weil auf diesem Abschnitt sehr große Fahrzeitverluste zustande
kommen?
Der genannte Abschnitt ist nicht vollständig Teil des Projektes
Ausbaustrecke
Berlin–Frankfurt/Oder. Im Übrigen wird auf die Antwort zur Frage 5
verwiesen.

07 Februar 2011

Regionalverkehr + Bahnhöfe: Bahn will im Osten nicht mehr halten Erst wurden die langjährigen Pläne für einen Regionalbahnhof in Köpenick gekippt. Nun steht auch noch die existierende Station in Karlshorst vor dem Aus. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
bahn-will-im-osten-nicht-mehr-halten/3796922.html

Berlin/Erkner - Die Bahn will ein großes Ärgernis durch ein noch größeres ersetzen. Betroffen ist die Strecke Ostbahnhof – Frankfurt (Oder), die parallel zur S 3 durch den Berliner Südosten verläuft. Dort wurde, wie berichtet, der seit Jahren geplante Neubau eines Regionalbahnhofes in Köpenick gestrichen, weil der Bund ihn nicht bezahlen will. Jetzt wird klar, dass auch die Alternative verschwinden soll – der Regionalbahnhof Karlshorst: Auf Anfrage der Linksfraktion im Bundestag teilt das Bundesverkehrsministerium mit, dass Regionalzüge in Karlshorst nur noch bis voraussichtlich 2016 halten werden, wenn der Regionalbahnsteig am Ostkreuz in Betrieb gehen soll.
Insofern gibt es auch keine Planungen der ...

04 Februar 2011

S-Bahn: Die Entscheidung über eine Verlängerung des umstrittenen Winterfahrplans fällt an diesem Freitag. Es sieht allerdings schon jetzt so aus, als müssten sich die Fahrgäste noch zwei Wochen mit dem Schleichtempo der S-Bahn arrangieren., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article1531811/
S-Bahn-will-Nachtverkehr-verbessern.html


Wie lange fährt die S-Bahn noch im Schleichtempo? Offiziell gibt es auf
diese Frage frühestens am Freitag eine Antwort. Dann will das
Tochterunternehmen der Deutschen Bahn gemeinsam mit den Ländern Berlin und
Brandenburg über eine Verlängerung des sogenannten Winterfahrplans
entscheiden, der seit eineinhalb Wochen die Höchstgeschwindigkeit der Züge
auf 60 Kilometer pro Stunde begrenzt. Mindestens bis zum 27.Februar soll
der Fahrplan gelten. Und danach? „Eine Entscheidung ist noch nicht
gefallen", sagt ein Sprecher der S-Bahn.
Allerdings mehren sich die Anzeichen, dass die Fahrgäste noch mindestens
zwei Wochen länger mit verlängerten Fahrzeiten leben müssen. Laut
Internet-Kursbuch der Deutschen Bahn gelten die aktuellen Pläne bis zum ...

U-Bahn + BVG: Fehlende Genehmigungen und ein drohender Rechtsstreit werden die Eröffnung der verlängerten U-Bahn-Linie 5 nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe verzögern. Um mindesten ein Jahr., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1531702/
Neue-U5-faehrt-fruehestens-2018-Unter-den-Linden.html


Nach Angaben eines Sprechers der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) können die
ersten Züge auf dem geplanten Neubau-Abschnitt der U5 zwischen
Alexanderplatz und Brandenburger Tor frühestens 2018 rollen. Bis die U-Bahn
unter der historischen Mitte Berlins fahren kann, wird das
433-Millionen-Euro Projekt möglicherweise ein Fall für das
Bundesverwaltungsgericht – zwölf Jahre, nachdem Anlieger zum ersten Mal
Klage eingereicht hatten. Bereits 1999 hatten Gewerbetreibende gegen die
damalige Baugenehmigung für den U-Bahnhof an der Kreuzung
Friedrichstraße/Unter den Linden geklagt. Eine Entscheidung gibt es bis
heute nicht – und längst sind die Pläne nicht mehr aktuell. Frühestens im
zweiten Quartal 2011 will die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung den
sogenannten Planänderungsbeschluss fassen, wie Behördensprecher Mathias
Gille am Mittwoch bestätigte.
Der Anwalt der Anlieger, Siegfried de Witt, kündigte gegenüber Morgenpost
Online an, die Ursprungsklage ...

BVG + S-Bahn: Wenn sich Fahrgäste mit BVG oder S-Bahn streiten, Bundesweit tätige Schlichter kümmern sich auch um Berliner, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0204/berlin/
0054/index.html

Weil die S-Bahn nicht kam, nahm sich ein Berliner ein Taxi und forderte
später das Fahrgeld zurück. Ein anderer Fahrgast hatte, als er mit den
Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) unterwegs war, dort unbemerkt sein Ticket
liegen gelassen. Als er später in der S-Bahn kontrolliert wurde, sollte er
40 Euro zahlen. Das sind zwei Fälle, mit denen sich die Schlichtungsstelle
Nahverkehr für Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt befasst hat. Gestern
legte sie ihre Bilanz vor - und kündigte eine wichtige Veränderung an.
Auf Initiative des Fahrgastverbands IGEB wurde die Schlichtungsstelle 2009
ins Leben gerufen, um Streitigkeiten zwischen Fahrgästen und
Verkehrsbetrieben beizulegen. Seither hat sie ...

Tarife: Eine für alles, Abo-Tickets sollen nicht nur für Bus und Bahn, sondern auch für Mieträder und -autos gelten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0204/berlin/
0039/index.html

Morgens mit dem Bus zur Arbeit, mittags mit einem gemieteten Fahrrad zum
Imbiss, abends mit einem Mietauto ins Theater - und das alles mit einem
einzigen Ticket zum günstigen Pauschalpreis. An diesem Tarifmodell arbeitet
Frank Wolter vom Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen
Wandel, der das vom Bund finanzierte Modellprojekt BeMobility koordiniert.
Mit seinem Team plant er einen gemeinsamen Tarif für alle Formen der
lokalen Mobilität in Berlin- also nicht nur wie bisher für Bahnen und
Busse, sondern auch für die Fahrräder der Deutschen Bahn (DB) und für die
Autos, die DB Carsharing zur Nutzung anbietet. Anfangs solle es ein
"Schnupperabo" für weniger als 100 Euro pro Monat geben, um viele Kunden zu
gewinnen, sagt Wolter.
"Wir möchten Nutzungsroutinen verändern", sagt er. Künftig soll es für die
Berliner noch einfacher werden, in ihrer Stadt ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Neue Eisenbahnbrücke bei Hennigsdorf, Verschub der Netzwerkbogenbrücke über den Oder-Havel-Kanal beginnt

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110203.html

(Berlin, 3. Februar 2011) Ein 19-Millionen-Euro-Projekt der Deutsche Bahn
AG steht kurz vor der Vollendung: Nach Abschluss aller vorbereitenden
Arbeiten kann der fertig montierte zweigleisige, 98 Meter lange
Stahlüberbau der Eisenbahnbrücke über den Oder-Havel-Kanal bei Hennigsdorf
auf das Gleis gehoben und zum westlichen Ufer gerollt werden. Auf dem
Wasser übernimmt ein fast elf Meter breiter und 55 Meter langer Ponton die
Last. Der Kanal ist in der kommenden Woche von Montag bis Mittwoch für den
Schiffsverkehr gesperrt. Mitte März sollen die Züge wieder rollen, dann bis
zu 120 Kilometer pro Stunde schnell.

Die beiden alten Stahlbrücken durften nur noch mit zehn bzw. 30 Kilometern
pro Stunde befahren werden. Die Brücken mussten erneuert werden. Während
der Bauarbeiten seit Juni des vergangenen Jahres sind beide Gleise zwischen
Hennigsdorf Ost und Hohen Neuendorf West gesperrt. Als Ersatz für die
ausfallenden Züge der RB 20 fahren Busse. Güterzüge werden umgeleitet.

Zunächst wurde die Baustelle einschließlich Vorfertigungsplatz und
Baustraßen eingerichtet sowie im Rahmen der Naturschutzmaßnahmen der
heimische Biber geschützt. Schon im März des vergangenen Jahres wurde dann
begonnen, den Stahlüberbau vorzumontieren. Die bestehenden zwei
eingleisigen Stahlfachwerküberbauten einschließlich der vorhandenen
Vorlandbrücken und dazugehöriger Widerlager wurden komplett zurückgebaut.
Die Widerlager wurden neu errichtet. Wegen Eis und Schnee konnte der aus
Holland kommende Ponton nicht zugeführt und der vorgesehene Termin nicht
eingehalten werden.

Im Schutz der Streckensperrung für das Vorhaben Eisenbahnüberführung Havel
fanden weitere Baumaßnahmen im Bereich Hennigsdorf und auf dem Westlichen
Berliner Außenring statt.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

03 Februar 2011

BVG: "Was im Internet steht, interessiert mich nicht", Wer bei der BVG nicht mehr gültige Fahrscheine zurückgeben will, bekommt mitunter seltsame Antworten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0203/berlin/0027/index.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe wollen noch kundenfreundlicher werden. Gut
eine Woche ist es her, dass BVG-Chefin Sigrid Nikutta dieses Ziel für ihr
Unternehmen verkündete. Mehr Service, mehr Ehrlichkeit und mehr Sicherheit
wolle man bieten. Die Fahrgäste werden diese Botschaft gern hören, machen
viele derzeit doch gerade gegenteilige Erfahrungen. Leser der Berliner
Zeitung beklagen sich darüber, wie schwer es ihnen gemacht wird, bei dem
Verkehrsunternehmen alte, ungebrauchte Fahrscheine erstattet zu bekommen.
Bekanntlich gelten seit dem 1. Januar 2011 neue Tarife, bis zum 14.Januar
konnte man noch mit den alten Tickets fahren. Wer jetzt immer noch Tickets
hat, weil er im alten Jahr vielleicht auf Vorrat gekauft hat, muss
diese ...

Bus + BVG: Löschanlagen für fast alle Busse, BVG macht Flotte feuersicher, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0201/berlin/0086/index.html

Nach mehreren Bränden lassen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) fast alle
Busse mit automatischen Feuerlöschanlagen ausstatten. "Die Entscheidung ist
gefallen. In sechs bis acht Wochen könnte der Einbau beginnen", sagte Petra
Reetz, die Sprecherin des Landesunternehmens, gestern der Berliner Zeitung.
Die Anlagen werden in den Motorräumen der Busse installiert - in diesen
Bereichen waren die meisten Brände entstanden. Messfühler kontrollieren
dort künftig die Temperatur. Wird es zu heiß, sprüht die Löschanlage Wasser
oder Schaum.
Nach Informationen der Berliner Zeitung sollen beauftragte Firmen fast ...

S-Bahn + Tarife: Einzelfahrscheine gelten als Tageskarten, Bereits im Februar profitieren die ersten Kunden vom Entschuldigungspaket der S-Bahn Berlin

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/presseinformationen/bbmv/bbmv20110202.html

(Berlin, 2. Februar 2011) Die neuen Entschuldigungsregelungen der S-Bahn
Berlin kommen bereits im Monat Februar den Gelegenheitskunden zugute. An
den vier Wochenenden gelten Einzelfahrausweise der Tarifbereiche Berlin AB,
BC oder ABC im jeweiligen Tarifbereich den ganzen Tag. Der Fahrschein kann
bis 3 Uhr des Folgetags in allen S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen und
Bussen genutzt werden. Dieses gilt auch für Abschnitte der 4-Fahrten-Karte
und die Einzelfahrausweise für Fahrräder.

Im Stadtgebiet Berlin kostet die ganztägige Mobilität damit statt 6,30 Euro
nur 2,30 Euro. Für den Tarifbereich Berlin ABC sind statt 6,80 Euro nur
3,00 Euro zu bezahlen.

Ab März wird dann den Jahreskarteninhaber, die sich ihre Jahreskarte
bereits gekauft haben, der Monatsanteil für November erstattet.
Entschuldigungsregelungen für weitere Kundengruppen sind zwischen Mai und
November vorgesehen.

Die S-Bahn Berlin lässt sich das Entschuldigungsangebot an die
Berlinerinnen und Berliner im Jahr 2011 38,5 Millionen Euro kosten. Mit der
Geste bittet das Unternehmen für die anhaltenden Beeinträchtigungen im
S-Bahn Verkehr um Entschuldigung.

Die S-Bahn Berlin informiert über alle Details der neuen
Entschuldigungsregelung in einer Spezialausgabe der S-Bahn-Kundenzeitung
„punkt3". Diese ist ab Donnerstag an allen Verkaufsstellen des Unternehmens
erhältlich. Ausführliche Informationen gibt es dann auch im Internet unter
www.s-bahn-berlin.de und rund um die Uhr am S-Bahn-Kundentelefon unter der
Nummer 030 29 74 33 33.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr: Veränderter Fahrzeugeinsatz zwischen Cottbus und Forst

http://www.lok-report.de/

Ab 1. Februar setzt die ODEG auf der Linie OE46 (Cottbus - Forst) Fahrzeuge
vom Typ RegioShuttle RS1 im Regelbetrieb ein. Die bisher auf dieser Strecke
eingesetzten Desiro werden dann ausschließlich auf den Linien OE65 und
OE60V zwischen Cottbus - Görlitz (- Zittau) sowie Görlitz - Bischofswerda
fahren.
Zur Weiterfahrt mit der ODEG in Cottbus ist dadurch zukünftig ein Umstieg
für Fahrgäste aus Forst in Richtung Görlitz und auch in die Gegenrichtung
erforderlich. Die Fahrpläne sowie die Anschlüsse bleiben unverändert
bestehen.
"Bisher haben wir durch den Einsatz eines größeren Fahrzeuges eine
zusätzliche Leistung erbracht, mit der auch die umsteigefreie Fahrt über
Cottbus hinaus ermöglicht wurde. Die Vergütung dieser Mehrleistung ist dem
Aufgabenträger nicht möglich. Aus diesem Grund passt die ODEG ihre Leistung
an.", erläutert ODEG-Geschäftsführerin Ute Flügge das veränderte Angebot.
Die ODEG erbringt seit Dezember 2008 Verkehrsleistungen im Auftrag des
Landes Brandenburg sowie des Zweckverbandes Verkehrsverbund
Oberlausitz-Niederschlesien auf vier Strecken in der Lausitz. Die
Finanzierung dieser Leistungen erfolgt über Betriebskostenzuschüsse der
Länder sowie Fahrgelderlöse (Pressemeldung ODEG Ostdeutsche Eisenbahn GmbH,
02.02.11).