31 März 2011

Bahnverkehr: Abstellgleis mit Elektroanschluss Verkehr Bahn investiert in Oberleitung, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ziel/604050/DE?article_id=2320292 Von Markus Kniebeler RATHENOW Reisende, die regelmäßig mit Zügen der Regionalexpresslinie 2 von Rathenow nach Berlin fahren, werden es bemerkt haben: Auf dem Stammbahngleis neben der Schnellbahnstrecke wird zwischen Rathenow und Bamme seit Mitte Februar eine Oberleitung installiert. Nach Auskunft eines Bahnsprechers investiert die Deutsche Bahn rund zwei Millionen Euro in die Elektrifizierung des rund 4,5 Kilometer langen Streckenabschnitts. Die Arbeiten seien fast abgeschlossen, am 10. April könne der Abschnitt in Betrieb genommen werden. Mit der Maßnahme soll nach Auskunft des Bahnsprechers der Verkehr auf der Strecke Rathenow – Berlin entzerrt werden. Weil das Verkehrsaufkommen auf der Schnellbahnlinie hoch sei, habe man eine Entlastung geschaffen. So lange die Züge nach Plan fahren, läuft alles ...

30 März 2011

allg.: Fortschreibung des Stadtentwicklungsplans Verkehr

http://www.lok-report.de/

Der Senat hat in seiner Sitzung vom 29.03.11 auf Vorlage von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer den neuen Stadtentwicklungsplan Verkehr, StEP Verkehr 2025, verabschiedet. Die mit dem ersten StEP-Verkehr 2003 angestrebte Trendwende im Verkehrsgeschehen ist früher erreicht worden als erwartet. Die Verringerung des Anteils des Autoverkehrs bei der Verkehrsmittelwahl der Berliner Bevölkerung von 38% in 1998 auf 32% in 2008 bei gleichzeitigem Anstieg der Verkehrsmittel des Umweltverbunds (vor allem des Radverkehrs) macht deutlich, dass der mit dem ersten StEP Verkehr eingeschlagene Weg richtig war. Dies war der Anlass, Ende 2008 mit der Fortschreibung des StEP Verkehr zu beginnen.
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Veränderte Mobilitätsansprüche und größere Fortschritte zum Beispiel im Bereich Radverkehr machen eine Weiterentwicklung des Stadtentwicklungsplans Verkehr nötig. Mit der Fortschreibung des StEP-Verkehr werden wir die positiven Entwicklungen seit Aufstellung des ersten StEP-Verkehr 2003 noch verstärken und damit die Lebensqualität aller Berlinerinnen und Berliner weiter verbessern. Die übergeordneten Ziele meiner Verkehrspolitik sind die Sicherung von Teilhabechancen am öffentlichen Leben durch Mobilität, die Stärkung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit durch angepasste und optimierte Verkehrswege und die Umwelt- und stadtverträgliche Gestaltung des Verkehrs, besonders im Hinblick auf abnehmende natürliche Ressourcen und Herausforderungen des Klimawandels.“
Der StEP Verkehr wurde in einem intensiven zweijährigen Prozess und im Rahmen eines konsultativen Arbeitsverfahrens fortgeschrieben. Die Erarbeitung erfolgte wieder mit Unterstützung eines „Runden Tisches“, an dem neben der Verwaltung alle wichtigen verkehrspolitischen Akteure – von der IHK und dem ADAC bis hin zu den verkehrsökologischen Gruppen und dem ADFC sowie die verkehrspolitischen Sprecher aller Parteien des Abgeordnetenhaus und die Bezirke – vertreten waren, auch um dem Integrationsanspruch des StEP Verkehrs hinsichtlich anderer Politikfelder von der Stadtentwicklung bis zum Klimaschutz gerecht zu werden.
Senatorin Junge-Reyer: „Die Diskussionen am `Runden Tisch´ waren enorm wichtig. Die hohe Transparenz des Planungsverfahrens für alle Beteiligten stellt einen vorbildlichen Beteiligungsprozess da. Gleichzeitig ist diese breite Kompetenz in den StEP eingeflossen und garantiert für eine sehr gute Qualität.“
Um das zentrale Anliegen des neuen StEP Verkehr zu erreichen, enthält der neue StEP Verkehr ein umfassendes Bündel aufeinander abgestimmter Ziele, Teilstrategien und Maßnahmen, dazu gehören u. a.:
• Bis 2025 weitere Erhöhung der Rolle des „Umweltverbunds“ (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr) bei der Verkehrsmittelwahl, Erhöhung ihres Anteils auf 75% der Wege/Fahrten
• Anpassung der Infrastruktur an die Bedeutung der einzelnen Verkehrsträger und der demographischen Entwicklung (Umgestaltung von Straßenräumen, Umsetzung von Rad- und Fußverkehrsstrategie, Gewährleistung von Barrierefreiheit, ÖPNV-Beschleunigung etc.)
• Stärkeres Gewicht für die Bestandssicherung und Qualifizierung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur (Straße und Schiene), auch durch neue Schwerpunktsetzung bei der Verteilung der vorhandenen finanziellen Ressourcen
• Schließung von Netzlücken und Beseitigung von Netzstrukturproblemen bei Schiene und Straße (Fertigstellung der U 5, neue Straßenbahnteilstrecken u. a. zwischen Alexanderplatz und Kulturforum etc.)
• Offensive Förderung von sozialen und technischen Innovationen u. a. beim Mobilitäts- und Verkehrsmanagement (verbesserte Information für Bevölkerung und Wirtschaft, Stärkung inter- und multimodalen Verkehrsverhaltens z. B. durch Fahrradverleihsystem und Ausbau von Carsharing-Standorten, verkehrsträgerübergreifendes Verkehrsmanagement, Förderung der Elektromobilität etc.)
Gewährleistung eines stadtverträglichen Wirtschafts- und Güterverkehrs (u. a. durch innovative Logistikkonzepte)
Bestandteil des Senatsbeschlusses ist auch ein „Mobilitätsprogramm 2016“, das die langfristigen Strategien und Maßnahmen des StEP Verkehr für die bevorstehenden Jahre konkretisiert und bündelt. Dabei führt das Programm diejenigen Maßnahmen aus den verschiedenen Handlungsfeldern zusammen, die eine hohe Priorität haben und deren Realisierung vor dem Hintergrund der Kriterien Effizienz, Zielerreichung, Finanzierbarkeit und Umsetzbarkeit innerhalb der nächsten Jahre besonders sinnvoll sind.
Bereits 2003 hatte der Senat mit dem ersten StEP Verkehr ein integriertes Verkehrskonzept als „Kursbuch“ der Berliner Verkehrspolitik verabschiedet, das mit einer Neuorientierung weg von reiner Infrastrukturausbaupolitik und hin zu einer integrierten Verkehrspolitik verbunden war (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 31.03.11).

Regionalverkehr: ODEG setzte Busse und Großraumtaxen ein, aus MOZ

http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/288030/

Beeskow (moz) Auch die ODEG-Strecke Berlin-Schöneweide–Frankfurt (Oder), die über Königs Wusterhausen, Storkow und Beeskow führt, war am Montag vom Streik der Lokführer betroffen. Wie Sprecherin Eva Gotter mitteilt, seien auf der Teilstrecke Beeskow–Frankfurt (Oder) ersatzweise Busse gefahren. „Die Fahrzeuge haben sich an die Taktzeiten der Schiene gehalten.“
Trotzdem seien Verzögerungen unausweichlich gewesen: „Die Schienenstrecke ist natürlich kürzer als die auf der Straße.“ Vor sechs Uhr seien Großraumtaxen eingesetzt worden, die die Kunden bei Bedarf telefonisch ordern konnten: „Das wurde auch vereinzelt genutzt.“ Negative Rückmeldungen habe es kaum gegeben, so die ODEG-Sprecherin: „Das lag wohl auch daran, dass wir trotz des Streiks Leistungen angeboten haben.“
Ein größeres Problem dürften indes ...

GVZ: LOGISTIK: Schenker zieht es nach Großbeeren Bahn-Tochter baut Umschlagstation, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
12049371/485072/
Bahn-Tochter-baut-Umschlagstation-Schenker-zieht-es-nach.html

POTSDAM - Das Güterverkehrszentrum (GVZ) Berlin-Süd in Großbeeren (Teltow-Fläming) bekommt Zuwachs. Heute beginnt dort mit dem symbolischen ersten Spatenstich der Bau eines Logistikzentrums der Bahn-Tochter DB Schenker Logistics. Für neun Millionen Euro entstehen eine Umschlagstation mit 50 Verladetoren und Flächen für die kurzfristige Lagerung von Waren. Das Zentrum siedele sich neben dem Containerterminal der Deutschen Bahn an, sagt Karsten Rutkowski, Leiter der Geschäftsstelle Berlin bei Schenker Deutschland. Das heiße nicht automatisch, dass der Großteil der Waren mit der Bahn transportiert werde. Schenker bezieht in seine Lieferketten alle Verkehrsmittel ein – in Berlin sehr stark den Lkw. „Wir bedienen von Berlin aus mit dem Lkw 50 europäische Destinationen täglich“, so Rutkowski. Hinzu kommen weitere Verbindungen, so einmal in der Woche nach Kasachstan.
„Wir beginnen in Großbeeren mit 40 Arbeitsplätzen“, sagt Rutkowski. Die Leute ...

Flughäfen: Positive Reaktionen auf Flugrouten-Vorschläge, aus rbb-online

http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2011_03/
Positive_Reaktionen_auf_Flugrouten-Vorschlaege.html

Der Kompromissvorschlag für die Abflugrouten vom künftigen Flughafen Berlin Brandenburg International hat überwiegend Zustimmung gefunden.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sagte, die intensive Diskussion habe sich gelohnt. Die Belastung der Anwohner durch Fluglärm werde möglichst gering gehalten. Eine Sprecherin der Bürgerinitiative Lichtenrade/Mahlow-Nord erklärte, man freue sich über die positiven Signale, werde aber wachsam bleiben.
Ähnlich äußerte sich der Bürgermeister von Steglitz-Zehlendorf, Norbert Kopp. Es müsse noch geklärt werden, inwieweit der Stadtteil Wannsee vom Fluglärm betroffen sein werde, sagte der CDU-Politiker dem rbb.

Kompromissvorschlag ...

allg. + Straßenverkehr: Autos auf dem Rückzug Neuer Masterplan Verkehr, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2011/0330/berlin/0075/index.html

Mehr Platz für Fahrradfahrer und Fußgänger, mehr Tempo-30-Zonen, Verbesserung des Bus- und Bahn-Angebots - der Masterplan für den Berliner Verkehr bis zum Jahr 2025, den der Senat gestern beschlossen hat, schreibt die bisherige Linie der rot-roten Verkehrspolitik fort: Die Bedeutung des Autos, davon gehen alle Fachleute aus, wird in der Hauptstadt weiter abnehmen. Im Jahr 2025 dürften die Berliner nur noch rund ein Viertel aller Wege mit dem Auto zurücklegen, zurzeit sind es noch etwa 32 Prozent. Immer mehr Menschen steigen auf das Fahrrad um oder gehen zu Fuß. Der Anteil des Nahverkehrs stagniert hingegen seit 1998 bei etwa 27 Prozent.
Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) zeigte sich zufrieden mit der Fortschreibung des sogenannten Stadtentwicklungsplans (Step) Verkehr, den alle maßgeblichen Experten in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam erarbeitet hätten. Wirtschaftsverbände, die Auto- und Fahrrad-Lobby, aber auch die ...

allg.: Fahrgäste wünschen sich mehr Wachleute Für mehr Sicherheit würden viele höhere Fahrpreise akzeptieren / Ermittlungen nach Gewaltvorfall, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2011/0329/berlin/0008/index.html

Die meisten Berliner würden für mehr Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr mehr Geld bezahlen. Das geht aus der aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Berliner Zeitung hervor. Demnach wären 60 Prozent der Befragten bereit, für mehr Sicherheitsmaßnahmen einen höheren Fahrpreis zu entrichten.
Das Meinungsforschungsinstitut befragte in der vergangenen Woche 1001 Berliner und stellte fest, dass West-Berliner und Gutverdiener häufiger bereit wären, mehr für ein Ticket zu zahlen als Ost-Berliner und Geringverdiener. Mit einer Erhöhung der Ticketpreise um zehn Cent könnten die meisten leben - nämlich 84 Prozent der Befragten.
Auf die Frage, welche Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit in den öffentlichen Verkehrsmitteln sinnvoll wären, nennen 84 Prozent die ständige Anwesenheit von Personal der Verkehrsbetriebe auf den U- und S-Bahnhöfen. 72 Prozent fänden es ...

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Material- und Kabeldiebstähle verzögern Inbetriebnahme Bis 15. Juli weiter Umleitungen und Ersatzbusse zwischen Berlin und Cottbus / Oberleitungsanlagen wieder unter Hochspannung

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110329.html

(Berlin, 29. März 2011) Die Deutsche Bahn AG wird den Betrieb zwischen Berlin und Cottbus am 15. Juli wieder aufnehmen. Material- und vor allem Kabeldiebstähle zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau verzögern die planmäßige Inbetriebnahme. Schienen, Schotter und Untergrund werden zwar bis Ende April für die Geschwindigkeit von 160 Kilometer pro Stunde ertüchtigt sein, auch der Bahnsteigneubau ist nach dem Winter wieder im Plan, doch die Technik, die für einen sicheren Zugbetrieb notwendig ist, kann nicht in Betrieb genommen werden. Aus den bestehenden Anlagen wurden mehr als 32 Kilometer Kabel gestohlen. An über einhundert Schnittstellen ist Feuchtigkeit in die Kabel eingedrungen, so dass auch diese ausgetauscht werden müssen.

Zur Vermeidung weiterer Diebstähle wurde durch die DB Sicherheit GmbH ein Einsatzkonzept zur Bestreifung des Baustellenbereichs im engen Zusammenwirken mit den Einsatzmaßnahmen der Bundespolizei erarbeitet und umgesetzt.

Die Deutsche Bahn weist darauf hin, dass die ebenfalls erneuerten Anlagen der Oberleitung wieder unter 15.000 Volt Spannung gesetzt werden. Jede Annäherung kann tödlich sein.

Der zur Zeit gültige Ersatzfahrplan mit Bussen und Umleitungen bleibt in seinem jetzigen Umfang bis zum 15. Juli bestehen. Ab Fahrplanwechsel, am 12. Dezember dieses Jahres, werden die Regional- und Fernverkehrszüge zwischen Königs Wusterhausen und Cottbus dann wie vorgesehen mit 160 Kilometern pro Stunde unterwegs sein.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

VBB + Mobilität: VBB Bus & Bahn-Begleitservice ab sofort auf vollen Touren

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110328.html

(Berlin, 28. März 2011) Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ab sofort täglich für den Bus & Bahn-Begleitservice im Einsatz - auch am Wochenende - durchgehend von 7 Uhr bis 22 Uhr. Möglich wird dies durch die Unterstützung der S-Bahn Berlin GmbH, die die komplette Finanzierung der Sachkosten für den Bus & Bahn-Begleitservice übernimmt. Im Beisein der Berliner Sozialsenatorin Carola Bluhm wurden heute die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit neuem Arbeitsmaterial ausgestattet. Das Engagement für mobilitätseingeschränkte Kunden ist Teil des Entschuldigungspakets, mit dem die S-Bahn Berlin ihr Bedauern über die eingeschränkten Betriebsleistungen zum Ausdruck bringt.

Mit dem beginnenden Frühling zieht es die Menschen wieder raus aus den eigenen vier Wänden. Das helle Licht und die wärmenden Sonnenstrahlen bewirken, dass die Menschen unternehmenslustiger werden und sich wieder bewegen möchten. Das Angebot des kostenlosen Bus & Bahn-Begleitservice macht es in der Mobilität eingeschränkten Menschen möglich, dies wieder zu genießen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Sei es mit der Begleitung zu Theater-, Kino- oder Sportveranstaltungen, zu Arztterminen oder zu einem Besuch bei Familie und Bekannten.

Senatorin Carola Bluhm: „Der Bus- und Bahn-Begleitservice des VBB ist ein besonders erfolgreiches Projekt des Öffentlichen Beschäftigungssektors (ÖBS). Ich werde mich auch künftig mit aller Kraft dafür einsetzen, dass es mit dem ÖBS in Berlin weiter geht. Er ist längst angekommen in der Stadt. Und mit mir kämpft ein aktiver Teil dieser Gesellschaft dafür, dass er erhalten bleibt. Es sind die Beschäftigten selbst, aber auch jene, die von ihrer Arbeit profitieren – wie beispielsweise die Berlinerinnen und Berliner, die durch den VBB-Begleitservice mehr Mobilität erfahren.“

Hans-Werner Franz, VBB-Geschäftsführer: „Jetzt haben viel mehr Menschen in Berlin die Möglichkeit unseren Service zu nutzen und so wieder mobiler zu werden. Wir wollen gerade diejenigen ansprechen, die oft Angst haben, sich alleine in Bussen und Bahnen fortzubewegen. Der Bus & Bahn-Begleitservice ermöglicht Ihnen wieder am öffentlichen Leben teilzuhaben, stärkt ihr Selbstbewusstsein und gibt ihnen ein Stück Lebensqualität zurück.“

Peter Buchner, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin: „Wir freuen uns, gemeinsam mit dem VBB diesen Begleitservice weiterhin anbieten zu können. Die finanzielle Unterstützung des Angebotes ist gut investiertes Geld, da viele Kunden durch den Begleitservice wieder mobiler werden“.

Einsatzgebiet des Bus & Bahn-Begleitservice ist das gesamte Berliner Stadtgebiet (inklusive Flughafen Schönefeld) – von der Wohnungstür zum Ziel und natürlich wieder zurück. Der Begleitservice kann bis spätestens am Vortag der Begleitung per Telefon Montag bis Freitag zwischen 8und 16 Uhr (030 – 25 414 414) oder über die VBB-Homepage (www.vbbonline.de/begleitservice) angefragt werden.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

28 März 2011

Flughäfen: Vogelschützer legen Protest ein Neue Probleme für den Großflughafen Schönefeld, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0328/berlin/
0078/index.html


Kritiker der Flugroutenpläne am künftigen Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) wollen innerhalb der nächsten vier Wochen eine Beschwerde bei der EU-Kommission in Brüssel einreichen. Grund sind Sorgen um den Vogelschutz im Europäischen Schutzgebiet am Rangsdorfer See, wie der Sprecher der Bürgerinitiative Schallschutz Rangsdorf, Robert Nicolai, am Wochenende bestätigte. Die Umweltschützer befürchten auch Gefahren für den Flugverkehr durch Kollisionen zwischen startenden Maschinen und Vögeln.

Nicolai beruft sich auch auf Zahlen des Infrastrukturministeriums Brandenburg. Danach würden viele der am Flughafen startenden Maschinen in nur rund ...

Radverkehr + Straßenverkehr: Abonnenten fahren 30 Minuten gratis Bahn verändert Call-a-Bike-System / Mieten ab Mai nur noch an speziellen Stationen möglich, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0328/berlin/
0059/index.html


Stammkunden des Berliner Nahverkehrs dürfen demnächst gratis Mietrad fahren. Für Inhaber von Jahres-Abos ist jede Fahrt mit einem Call-a-Bike-Rad der Deutschen Bahn (DB) künftig während der ersten 30 Minuten kostenlos. Das teilten die DB und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit. Wer das neue Angebot nutzen will, bekommt einen speziellen Pauschaltarif, der in den ersten drei Monaten nach seiner Einführung neun Euro pro Jahr betragen wird. Das Schnupperangebot soll Anfang Mai starten. Dann will sich die DB in Berlin mit einem komplett veränderten Call-a-Bike-System präsentieren. Die Grünen kritisieren die Umstellung.

Bislang war es so: Die rot-silber lackierten Fahrräder der Bahn waren auf vielen ...

Radverkehr + Straßenverkehr: Berlin soll mit 60 Mal weniger Leihstationen auskommen als Paris

http://www.lok-report.de/

Diese Woche hat die Deutsche Bahn angekündigt, ihr Leihfahrradsystem 'Call a bike' in Berlin zukünftig nur noch über fest installierte Stationen anzubieten. Bisher konnten verfügbare Fahrräder überall in der Stadt einfach per Telefonanruf oder Handy-Applikation ausgesucht, angemietet und nach Fahrtende an jeder beliebigen Kreuzung wieder abgestellt werden. Zu der Umstellung des Systems erklärt Michael Cramer, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen/EFA im Europäischen Parlament:
Einmal mehr macht die Deutsche Bahn AG eine fahrgastfeindliche Rolle rückwärts, die ihre Kunden nur noch sprachlos macht und die Anstrengungen für einen nachhaltigen Stadtverkehr weit zurückwirft. Die Bahn demontiert ihr gut funktionierendes, weil flexibles System, indem sie gerade das europaweit einzigartige Alleinstellungsmerkmal - die Unabhängigkeit von festen Stationen - abschafft. Dabei hatte sich die DB AG in den vergangenen Jahren immer erfolgreicher als Anbieter nachhaltiger Logistikketten positioniert. Damit scheint nun Schluss zu sein.
Für die Kunden von 'Call a bike' bedeutet dies zukünftig: Lästige Stationssuche und lange Wege vor und nach dem Gebrauch, statt spontanem Zugriff oder Rückgabe auf der Straße. Was die Sprecherin der Bahn in den Medien 'mehr Planbarkeit' nennt, ist in Wahrheit die geplante Umständlichkeit und die Verlängerung der Reisezeiten.
Die Nutzerzahlen werden durch diese Entscheidung dramatisch sinken - was die Kosten entsprechend hochtreiben wird. Hinzu kommt: Die überall in der Stadt sichtbaren Zweiräder mit dem Logo der DB AG waren beste Werbung für den Konzern - und allemal billiger als millionschwere ganzseitige Zeitungsanzeigen.
Und schließlich wirft die Entscheidung der Bahn den Umbau des Stadtverkehrs in Richtung Nachhaltigkeit zurück, weil die Leihräder nicht länger Teil einer integrierten grünen Mobilitätskette vom Bus über Tram und Bahn bis zum Leihwagen sind. Mobilität ohne eigenes Auto wird so erschwert - ausgerechnet in Berlin, wo schon heute fast 50 % der Haushalte über keinen PKW verfügen.
Den Flop perfekt macht die Tatsache, dass in Berlin nur 30 Stationen eingerichtet werden sollen, was das Auffinden einer nahen Station zur Glückssache macht. Das flächenmäßig fünf Mal kleinere Brüssel hat 180 Stationen installiert. In Paris finden sich mit 1800 Stationen gar 60 Mal so viele Entleih- und Rückgabepunkte wie in Berlin.
Die Bahn muss ihre kundenfeindliche Aktion rückgängig machen - so wie sie dies 2003 tun musste, als sie nach massiven Kundenprotesten das kundenfeindliche Ticketsystem zurücknehmen musste (Pressemeldung Michael Cramer, 26.03.11).

Radverkehr + Straßenverkehr: Das neue Stadtrad für Berlin Das Berliner Call a Bike-System wird umgerüstet und startet Anfang Mai mit zunächst ca. 50 Stationen

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/ubd/
ubd20110325.html

(Berlin, 25. März 2011) Berlin bekommt ab Mai das modernste Leihfahrradsystem in Deutschland. Die DB Rent GmbH rüstet derzeit in Berlin im Rahmen eines Modellvorhabens das bisherige Call a Bike-System zu einem modernen, stationsgebundenen Fahrradverleihsystem um. Das neue System wird bis zum Sommer 2011 in einer Pilotphase zunächst schrittweise auf ca. 80 Stationen und 1.650 Rädern in den Bezirken Mitte, Prenzlauer Berg und Kreuzberg ausgebaut. Mit dem Bau der Stationen wurde bereits begonnen. Der Start ist für Anfang Mai mit zunächst ca. 50 Stationen geplant. Perspektivisch wird eine Ausdehnung des Systems auf bis zu 320 Stationen und 5.000 Räder angestrebt. Mit diesem Umfang wäre das System das größte in Deutschland. Eine Entscheidung darüber fällt aber erst nach Abschluss des Modellvorhabens im Jahr 2012.

Die Systemumstellung wird in enger Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und den Bezirken durchgeführt. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).

Unter dem Motto „Call a Bike – das neue Stadtrad für Berlin" verfolgen die Kooperationspartner das gemeinsame Ziel, noch mehr Berliner, Berufspendler und Besucher als bisher zur Nutzung der Leihräder zu begeistern und das System zu einem integralen Bestandteil des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu machen. Dass stationsgebundene Systeme auf Dauer deutlich mehr Kunden ansprechen als das „klassische" Call a Bike ohne feste Ausleihstationen, hat bereits das ebenfalls von DB Rent betriebene StadtRAD Hamburg gezeigt. Mit mehr als 1 Million Fahrten und über 75.000 Kunden hat sich das dortige System mit seinem dichten Stationsnetz und verlässlicher Verfügbarkeit der Räder in weniger als eineinhalb Jahren zum erfolgreichsten Fahrradvermietungsangebot von DB Rent entwickelt Das Berliner System wird nun noch moderner und kundenfreundlicher werden:

  • Dank einer innovativen Funk-Technologie ist die Entleihe und Rückgabe wesentlich vereinfacht. Zukünftig können Räder an Terminals in wenigen Sekunden mit einer EC-, Kredit- oder Kundenkarte entliehen werden. Die Eingabe eines Öffnungs- und Rückgabe-Codes entfällt vollständig. Neu entwickelt wurden auch umweltfreundliche Solarterminals, die erstmals in Berlin zum Einsatz kommen. Das neue System wird zukünftig auch das ganze Jahr über verfügbar sein.
  • DB Rent, das Land Berlin und das BMVBS möchten insbesondere die kombinierte Nutzung mit dem Berliner ÖPNV fördern. Inhaber eines ÖPNV-Jahresabos in Berlin haben daher ebenso wie Bahncard-Kunden die Möglichkeit, eine gegenüber dem normalen Call a Bike-Pauschaltarif deutlich vergünstigte "Jahresflatrate" zu erwerben, mit der die ersten 30 Minuten jeder Fahrt kostenlos sind – für Alltagswege in der Stadt in Kombination mit dem ÖPNV in der Regel ein ausreichender Zeitraum. Als Schnupperangebot gibt es speziell für die VBB-Jahresabonnenten in den ersten drei Monaten den Pauschal-Tarif einmalig für nur 9 EUR für ein ganzes Jahr. Zudem hat DB Rent bereits die technischen Voraussetzungen geschaffen für eine Integration des Leihrad-Angebotes in das geplante elektronische ÖPNV-Ticket in Berlin, so dass das elektronische Ticket der Verkehrsunternehmen dann gleichzeitig Kundenkarte für das Leihfahrradsystem sein kann.

Für die bisherigen Nutzer des alten Systems ist die Umstellung in diesem Jahr mit Einschränkungen verbunden. In der Pilotphase kann nur ein kleineres Bedienungsgebiet als bisher abgedeckt werden, in dem allerdings schon bislang ein Großteil der Fahrten unternommen wurde. Zudem ist die bislang übliche Entleihe und Rückgabe von Rädern an beliebigen Kreuzungen im S-Bahn-Ring zukünftig nicht mehr möglich. Erfahrungen mit StadtRAD Hamburg und aus dem europäischen Ausland haben jedoch gezeigt, dass Fahrten mit Mieträdern durch feste Stationsstandorte besser planbar sind und von wesentlich mehr Nutzern in tägliche Wegeroutinen übernommen werden. Um noch mehr Menschen zur Nutzung dieser umweltfreundlichen Mobilitätsoption zu bewegen, haben sich deshalb DB Rent, das Land Berlin und das BMVBS in enger Abstimmung für die Erprobung eines stationsbasierten Systems entschieden.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

25 März 2011

Bahnindustrie + S-Bahn: Hilfe für Berliner «Cola-Dosen»

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?
pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&
aid=1300342769515&openMenu=1012569559804&
calledPageId=1012569559804&listid=1017162035665


DESSAU/MZ. Dem Retter aus Dessau war die große Aufmerksamkeit fast unangenehm. Vier Fernsehteams. Drei Rundfunkreporter. Doppelt so viele Zeitungsjournalisten. "Berlin", muss Hans-Peter Michlitz beim Rückblick schmunzeln, "hat da schon ganz andere Dimensionen als hier in Dessau."

Anfang März rückte der Chef des Bahnwerkes in Dessau in den Blickpunkt der hauptstädtischen Öffentlichkeit. Aus einem wichtigen Grund: Michlitz' Leute hatten gerade die Generalsanierung von 20 Zügen der Baureihe 485 abgeschlossen - und damit der Berliner S-Bahn wieder etwas Luft verschafft. Die kämpft seit Monaten mit der eigenen Technik und kommt bei Reparatur und Sanierung ...

24 März 2011

Radverkehr + Straßenverkehr: In Berlin kommen Elektroräder in Mode Am Wochenende eröffnet die Fahrradmesse "Velo Berlin", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0324/berlin/
0076/index.html


Zu Beginn der neuen Fahrradsaison öffnet am Wochenende die Publikumsmesse Velo Berlin ihre Tore. Nach Angaben der Veranstalter werden mehr als 160 Aussteller auf dem Messegelände auf 11000 Quadratmetern Neuheiten "rund um Fahrrad & urbane Mobilität" vorstellen. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Elektro-Bikes. Eine halbe Million Elektrofahrräder gibt es in Deutschland, allein 200000 wurden vergangenes Jahr verkauft. "Elektromobilität findet in unserer Branche statt, nicht in anderen", sagte Matthias Seidler, Geschäftsführer von Derby Cycles, mit Blick auf die Automobilindustrie. Am Montag hatte der Regierende Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit (SPD), angekündigt, bis in zehn Jahren 100000 Elektroautos auf die Straßen Berlins zu bringen. Vergangenes Jahr gab es erst 29.

Elektroräder, die wie herkömmliche Fahrräder genutzt werden können, aber zusätzlich über einen ...

Taxi + Tarife: Nachts und sonntags soll's teurer werden Die Eröffnung des Großflughafens könnte den Taxifahrgästen in Berlin höhere Tarife bescheren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0324/berlin/
0050/index.html


Seit zehn Jahren wird in Berlin für Taxifahrten nachts und sonntags kein Zuschlag mehr kassiert. Egal, wann die Kunden einsteigen - sie zahlen stets denselben Kilometertarif und können das, was sie ausgeben müssen, leicht vorab kalkulieren. Doch dies könnte sich im kommenden Jahr wieder ändern. Denn in der Berliner Taxibranche ist eine Diskussion über die Fahrpreise entbrannt, die mit der Eröffnung des neuen Schönefelder Flughafens in Kraft treten sollen. Dabei geht es auch um die Frage, ob zwischen 22 und 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen wieder ein Zuschlag berechnet werden soll. "Tabus wird es nicht geben", sagte Uwe Gawehn, der Erste Vorsitzende der Innung des Berliner Taxigewerbes.

Am 3. Juni 2012 soll der neue Schönefelder Flughafen den Betrieb aufnehmen. Es wird Zeit, darüber nachzudenken, zu welchen Preisen die Passagiere mit dem Taxi ...

Bahnverkehr: Deutsche Bahn setzt zusätzliches ICE-Zugpaar zwischen Berlin und Stralsund ein

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110323.html

(Berlin, 23. März 2011) Ab 27. März verlängert die Deutsche Bahn sonntags bis donnerstags den ICE 1208 nach Stralsund. Der ICE, der um 11.20 Uhr von München über Nürnberg, Jena und Halle (Saale) nach Berlin startet, fährt ab Berlin Hbf um 17.23 Uhr weiter in Richtung Ostseeküste. Für Reisende aus Dresden, Leipzig und Hannover besteht Anschluss in Berlin Hbf an diesen Zug. Der ICE hält unter anderem in Eberswalde (17.55 Uhr), Pasewalk (18.49 Uhr), Anklam (19.15 Uhr), Züssow (19.28 Uhr), Greifswald (19.41Uhr) und erreicht Stralsund um 20.03 Uhr.

Vom 17. Juni bis 7. Oktober wird die ICE-Verbindung München-Stralsund auch freitags eingesetzt und fährt weiter über Bergen auf Rügen (20.38 Uhr) nach Binz (20.59 Uhr).

Ab 28. März startet in der Gegenrichtung der ICE 1509 montags bis freitags in Stralsund um 7.42 Uhr. Der ICE hält unter anderem in Greifswald (8.03 Uhr), Züssow (8.15 Uhr), mit zeitnahen Übergang von der UBB, Anklam (8.28 Uhr), Pasewalk (8.53 Uhr), Eberswalde (9.47 Uhr) und erreicht Berlin Hbf um 10.20 Uhr, wo Anschlüsse zur ICE-Linie 12 nach Frankfurt (Main) und Interlaken Ost sowie an weitere Fernzüge nach Dresden, Leipzig und Hannover bestehen. Von Berlin Hbf verkehrt der ICE 1509 weiter über Halle (Saale), Jena, Nürnberg weiter nach München (an 16.39 Uhr).

Im Sommer, vom 18. Juni bis 8. Oktober, fährt der ICE 1715 immer sonnabends von Binz (12.45 Uhr) über Bergen (13.08 Uhr), Stralsund, Greifswald, Züssow, Anklam, Pasewalk nach Berlin Hbf (16.20 Uhr) und von dort weiter über Halle (Saale), Jena, Nürnberg nach München.

Das zusätzliche ICE-Angebot verkehrt zunächst bis 10. Dezember 2011 auf Probe, um die Wirtschaftlichkeit zu testen.

Informationen gibt es unter anderem im Internet unter www.bahn.de, in DB Reisezentren und DB Agenturen sowie telefonisch beim DB Reise-Service über die Rufnummer 0180 5 99 66 33*.

 

* 14 ct/Min. aus dem deutschen Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 42 ct/Min.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

23 März 2011

Straßenverkehr: Ohne Sprit durch die Stadt Der Senat will die Zahl der Elektroautos in wenigen Jahren auf 100000 steigern, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0323/berlin/
0019/index.html


Mit Berlins Verkehr hat der Senat Großes vor. Derzeit rollen gerade mal rund 250 Elektrofahrzeuge durch die Stadt, schätzen Experten. Doch das soll sich nun rapide ändern. "Unser Ziel ist es, im Jahr 2020 in Berlin 100000 Elektroautos auf die Straße zu bringen", sagte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) gestern. "Das ist ein ambitioniertes Ziel. Aber es ist erreichbar." Der Bund soll mit viel Geld dabei helfen. Wenn er in diesem Jahr wieder Fördergeld auslobt, will sich Berlin bewerben - als "internationales deutsches Schaufenster der Elektromobilität". So steht es in dem Aktionsprogramm, das der Senat gestern beschlossen hat und das gleich auf Kritik stieß.

Wo heute der Wind über weite Grasflächen und leere Pisten weht, könnte künftig dichter ...

Flughäfen: Wowereit: Das wird kein Provinzflughafen In Schönefeld wird ein Wartungshangar gebaut - Voraussetzung für ein internationales Drehkreuz, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0322/berlin/
0024/index.html


Auf dem künftigen Schönefelder Flughafen reißen die Feiern nicht ab. Am Freitag stieg über dem zentralen Gebäude für die Sicherheitskräfte der Richtkranz in die Höhe, gestern wurde nun der Grundstein für den großen gemeinsamen Wartungshangar von Air Berlin und Germania gelegt. Für den Regierenden Bürgermeister, Klaus Wowereit (SPD), war die Botschaft klar. Mit dieser Großinvestition werde all jenen, die das Flughafenprojekt Berlin Brandenburg International (BBI) scheitern sehen wollten, wieder mal die Stirn geboten. Wowereit: "BBI wird kein Provinzflughafen sein"- sondern ein Weltflughafen mit vielen internationalen Verbindungen.

Es ist mehr als 153 Meter lang und 33 Meter hoch. Das Wartungsgebäude, das der Heidelberger Investor ...

Flughäfen: Fünf Stunden reichen nicht Peter Neumann meint, dass eine längere Nachtruhe in Schönefeld Proteste ersparen würde., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0322/berlin/
0062/index.html


Er blüht, wächst und gedeiht, der künftige Flughafen Berlin Brandenburg. Die gestrige Grundsteinlegung für den dortigen Wartungshangar zeigt, dass die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin das genauso sieht. Wer so viel Geld investiert, macht deutlich, dass er Vertrauen in diesen Standort hat. Er dokumentiert auch, dass es nicht um einen Regionalflughafen geht (wie die Grünen-Spitzenkandidatin Renate Künast eine Zeit lang meinte), sondern um ein Luft-Drehkreuz mit internationalem Umsteigeverkehr. So zeichnet sich ab, dass der neue Flughafen ein Erfolg wird.

Noch besser wäre es indes, wenn es den Politikern und Planern gelungen wäre, auch die Menschen ...

Straßenverkehr: "Natürlich ist Berlin eine Autostadt" Der neue ADAC-Vorsitzende kritisiert die Verkehrspolitik des Senats, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0322/berlin/
0034/index.html


Manfred Voit ist der neue Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs (ADAC) Berlin-Brandenburg. Doch ein Autofreak ist er nicht. Seit zwölf Jahren fährt Voit denselben Wagen, einen schwarzen BMW Z3 mit Stoffdach. Wenn seine Frau das Auto braucht, steigt der 60-Jährige in die U-Bahn, um ins Büro zu kommen."Warum denn nicht? Mit der U 9 brauche ich doch nur ein paar Minuten zur Berliner Bank" - dort kümmert sich der Diplom-Kaufmann als Direktor für Private Banking um vermögende Privatkunden. "Ich ärgere mich darüber, dass der ADAC ausschließlich als Autofahrerclub gesehen wird", sagt der neue ADAC-Regionalchef. "Wir sind ein Mobilitätsclub, das Auto ist ein Verkehrsmittel von vielen" - allerdings das Wichtigste.

"Natürlich ist Berlin eine Autostadt, wie jede andere ...

21 März 2011

Straßenverkehr: Berliner scheuen das Handy-Parken Nur knapp zwei Prozent der Autofahrer nutzen das Angebot / Bezirke wollen Technik vereinfachen, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0318/berlin/
0017/index.html


Als es 2005 in Berlin eingeführt wurde, galt das Handy-Parken als zukunftsweisende Innovation. Alles sollte einfacher werden. Keine Suche mehr nach passendem Kleingeld, minutengenaue Abrechnung, keine Knöllchen mehr, weniger Kontrollaufwand für die Ordnungsämter. Doch nach sechs Jahren fällt die Bilanz der Bezirke und der Anbieter ernüchternd aus. Die große Masse der Einnahmen kommt nach wie vor über die Parkscheinautomaten. Nach Angaben des Branchenverbands TelematicsPRO werden in Berlin nur knapp zwei Prozent der Parkgebühren über die mobile Variante per Handy kassiert. Der Anteil stagniert.

"Der gemeine Berliner schätzt die Münze", sagt der Pankower Stadtrat für ...

U-Bahn: Historisches Erbe in Gefahr Ein Bürgerforum fordert, die Planung für den Bau des U-Bahnhofs am Roten Rathaus erst einmal zu stoppen, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0318/berlin/
0029/index.html


Geschichtsvereine und andere Fachleute schlagen Alarm. Sie fürchten, dass aufsehenerregende archäologische Funde beim Weiterbau der U-Bahn-Linie 5 buchstäblich unter die Räder geraten. Es geht um die Reste des mittelalterlichen Rathauses, die dem neuen U-Bahnhof Berliner Rathaus im Weg sind.

Die weitere Planung sehe "die Zerstörung genau des Teils des Rathauses vor, der noch nicht freigelegt ist", warnt das "Bürgerforum Historische Mitte Berlin" in einem Offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Bevor der Senat weiter plane, müsse das historische Erbe komplett freigelegt werden, und die Bürger sollten ...

Straßenbahn: Weltpremiere vor 130 Jahren Wie alles begann: Am 16. Mai 1881 , aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0321/berlin/
0091/index.html


Wie alles begann: Am 16. Mai 1881

begann der Betrieb auf der Bahn von Siemens & Halske, die vom heutigen Bahnhof Lichterfelde Ost zur Kadetten-Anstalt (Finckensteinallee) führte. Die 2,4 Kilometer lange Strecke gilt als erste elektrische Straßenbahn der Welt. Weil die Wagen über die Schienen mit Strom versorgt wurden, holten sich Pferde Schläge an den Hufen. Mit 20 Pfennig kostete ein Fahrschein mehr als ein durchschnittlicher Stundenlohn. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden das Jubiläum begehen - während eines Tags der offenen Tür. Als Termin ist der 26. Juni im Gespräch.

Aufstieg und Schrumpfung: Bis 1930 wuchs das Streckennetz der Berliner Straßenbahn auf ...

Straßenbahn: Die Straßenbahn soll wieder zum Potsdamer Platz fahren Der Senat treibt das totgeglaubte Ost-West-Verkehrsprojekt voran. Ab 2015 könnte der Gleisbau beginnen, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0321/berlin/
0040/index.html


Auf mehr als einem halben Kilometer in der Leipziger Straße liegen schon Gleise. Weiter ist das Projekt, eine Straßenbahn zum Potsdamer Platz und weiter zum Kulturforum zu bauen, in den vergangenen Jahren allerdings nicht gekommen. Doch nun hat der Senat das totgeglaubte Vorhaben reaktiviert. "Die Planungen sind wieder aufgenommen worden", sagte Mathias Gille, Sprecher der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, der Berliner Zeitung. "Die Straßenbahnverlängerung vom Alexanderplatz zum Kulturforum mit einer angedachten Verlängerung Richtung Steglitz wird von uns vorrangig bearbeitet." Auch drei weitere Neubauprojekte werden näher untersucht. Damit gewinnen die Planungen zur Erweiterung des Tramnetzes, die bisher nur auf Sparflamme liefen, an Tempo.

Während nach der Wende in Berlin viele Straßen und S-Bahn-Strecken neu entstanden, kam der ...

Bahnverkehr: Bahn in der Stromfalle Grüne und Umweltschützer fordern stärkere Nutzung erneuerbarer Energie, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0321/wirtschaft/
0013/index.html


BERLIN. Sie ist das umweltfreundlichste aller Verkehrsmittel - die Bahn. Für Umweltschützer und Verkehrsexperten aber ist der Branchenriese Deutsche Bahn (DB) nicht ökologisch genug. Angesichts der nuklearen Katastrophe in Fukushima wächst der Druck auf das Staatsunternehmen, sich schneller als geplant von Atomstrom und fossilen Energien zu trennen. "Die Klimaziele der Deutschen Bahn sind nicht ambitioniert genug", sagt der Verkehrsexperte des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), Werner Reh, der Berliner Zeitung. "Das Unternehmen ist noch viel zu stark auf Atomstrom und umweltschädlichen Kohlestrom fokussiert." Der Europaabgeordnete und Verkehrsexperte der Grünen, Michael Cramer, kritisiert: "Die Pläne der Bahn hin zu einem grünen Konzern reichen bei Weitem nicht aus. "Die Bahn muss sogar aufpassen, dass sie ihr Image als umweltfreundliches Unternehmen ...

Flughäfen: Eine Zentrale für die Sicherheit Richtfest auf dem Flughafen BBI, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0319/brandenburg/
0110/index.html


SCHÖNEFELD. Rauschgift- und Sprengstoffspürhunde, Bombenentschärfer und Zollfahnder werden auf dem neuen Schönefelder Flughafen unter einem Dach versammelt sein - gemeinsam mit zahlreichen anderen Sicherheitskräften. Am Freitag feierten die Berliner Flughäfen, die Bundespolizei und der Zoll das Richtfest für das gemeinsame Sicherheitsgebäude, das am 30. Oktober fertig werden soll. Das neue Gebäude kostet nach Flughafen-Angaben rund 16 Millionen Euro.

Zu den Mitarbeitern, die das Gebäude nutzen werden, gehören ...

Straßenbahn: Mit der Straßenbahn vom Alex bis nach Steglitz Grüne fordern 40 Kilometer lange neue Tramstrecken, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0319/berlin/
0127/index.html


Seit fast vier Jahren ist das Berliner Straßenbahnnetz nicht mehr gewachsen, in den Jahren davor nur langsam. Damit sind die Grünen nicht zufrieden. Die verkehrspolitische Sprecherin Claudia Hämmerling stellte am Freitag ihren "Masterplan Tram" vor, der für die nächsten Jahre rund 40 Kilometer neue Straßenbahnstrecken vorsieht - bis weit in den Westen Berlins hinein.

Auf vielen Verbindungen sei die Straßenbahn nicht nur das attraktivste, sondern auch das ...

Tarife: Mit der "Lok of Love" in den Frühling rauschen

http://www.lok-report.de/

Ab in den Frühling, mit der "Lok of Love", heißt es im April. Mit einer vierwöchigen Sparaktion für Schüler, Azubis und Studenten startet der InterConnex, das private Fernzugangebot der Veolia Verkehr GmbH, in die Jahreszeit der Liebe und großen Gefühle.
Unter dem Motto "Lok of Love" kann der InterConnex vom 1. bis zum 30. April, inklusive der Osterfeiertage, auf allen Strecken zwischen Leipzig und Rostock/Warnemünde zum Festpreis von 10,00 Euro genutzt werden. "Unsere letzte 10-Euro-Offerte zu Beginn des Wintersemesters im Vorjahr war ein voller Erfolg", sagte Marketingreferentin Yvonne Bobsien. "Grund genug, die Aktion zu wiederholen und junge Menschen auf die Reise zu locken. Gern auch mit einer neuen Liebe."
Tickets für diese "Lok-of-Love-Aktion" für den ganzen April gibt es ab sofort und nur im Internet unter www.interconnex.com. Voraussetzung ist lediglich ein gültiger Schüler-, Azubi- oder Studentenausweis, der mit dem Internetticket vorgezeigt werden muss. Das Aktionsticket gilt für eine einfache Fahrt, ist zuggebunden und nicht umtauschbar
(Pressemeldung Nasa, 21.03.11).

Ostbahn-Konferenz zeigt Weg in die Zukunft

http://www.lok-report.de/

Mehr als 120 Teilnehmer aus Deutschland und Polen berieten bei der „Internationalen Ostbahnkonferenz" in Küstrin-Kietz über die Weiterentwicklung der Ostbahn zwischen Berlin und Gorzów Wlkp. Dabei konnte ein positives Resümee der Arbeit der letzten Jahre gezogen werden – zahlreiche Bahnhöfe entlang der Strecke wurden saniert und umfangreiche Anlagentechnik erneuert. Etwa 6.000 Fahrgäste nutzen die Ostbahn täglich.
Ein Schwerpunkt der Konferenz war die Perspektive zur Bildung eines europäischen Modellkorridors in Form eines Europäischen Verbunds der territorialen Zusammenarbeit (EVTZ). Bis 2013 wollen deutsche und polnische Kommunen und Landkreise entlang der Eisenbahnstrecke einen Modellkorridor entwickeln. Sitz der Modellregion könnte die Stadt Seelow werden – die Bereitschaft dafür wurde durch den Bürgermeister der Stadt erklärt.
Dafür wurde ein Zeitplan erarbeitet. Er sieht vor, dass bei einem weiteren Treffen in Kstrzyn nad Odra im August 2011 eine Projektgruppe gebildet werden soll. Sie wird die Leitlinien für die Entwicklung der Modellregion erarbeiten. Das Jahr 2012 soll dann dazu genutzt werden, bei den Ostbahnanrainern für das Projekt zu werben und Gründungsmitglieder zu gewinnen. Die eigentliche Gründung der Modellregion ist für Anfang 2013 vorgesehen.
Landrat Gernot Schmidt: „Die Ostbahn bietet die Chance, ein Alleinstellungsmerkmal der Region zu werden – ein stabiles Verbindungsglied zwischen dem Berliner Raum und der Grenzregion. Auch die polnische Seite hat eine dynamische Entwicklung genommen, und unsere Region zwischen den Zentren kann davon profitieren, wenn diese Bahninfrastruktur weiter aufgewertet wird. Mit dem Modellkorridor kann ein politischer Nutzen erreicht werden, die Sichtbarkeit unserer Region könnte eine deutliche Aufwertung erfahren, ein echter Mehrwert ist erst erreicht, wenn sich dadurch die Bedingungen für wirtschaftliche Entwicklung verbessern." (Pressemeldung Landkreis Märkisch-Oderland, 19.03.11).

18 März 2011

Regionalverkehr: Einschränkungen auf der Linie RE 1

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20110317.html

(Berlin, 17. März 2011) Wegen Bauarbeiten zwischen Brandenburg und Groß Kreutz fahren die Züge der Linie RE 1 vom 17. März bis 8. April zwischen Werder (Havel) und Wusterwitz in veränderten, in der Richtung Wusterwitz nach Werder (Havel) in zum Teil früheren Abfahrtzeiten. Einige Züge fallen zwischen Werder (Havel) beziehungsweise Groß Kreutz und Brandenburg aus und werden durch Busse oder durch die nachfolgenden Züge der Linie RE 1, die zusätzliche Halte in Götz, Groß Kreutz, Potsdam Park Sanssouci und Potsdam Charlottenhof erhalten, ersetzt.

Wegen Bauarbeiten zwischen Berlin-Köpenick und Erkner verkehrt am 19. und 20. März sowie am 26. und 27. März die Linie RE 1 zwischen Magdeburg/Brandenburg und Berlin Ostbahnhof, bzw. zwischen Erkner und Frankfurt(Oder)/Eisenhüttenstadt. Zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner werden Reisende gebeten die S-Bahn Linie S3 zu nutzen.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn-Baureihe 485 verstärkt die Linie S 9 Größeres Sitzplatzangebot / Weitere fünf Viertelzüge wieder im Einsatz

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110317.html

(Berlin, 17. März 2011) Die S-Bahnkunden erhalten ab sofort wieder ein verbessertes Sitzplatzangebot auf der S 9. Die aktuell 10 Viertelzüge der Baureihe 485, die sich im Linieneinsatz auf der S 9 befinden, werden ab sofort um fünf weitere Viertelzüge dieses auch als „Cola-Dose" bezeichneten Fahrzeugtyps verstärkt.

Damit kommt die S-Bahn Berlin der mit den Aufgabenträgern abgestimmten Zielsetzung nach, weitere verfügbare Fahrzeuge zur Verstärkung der Linie S9 zu nutzen.

Bis Ende April sollen weitere 10 Viertelzüge dieser Baureihe wieder im Einsatzbestand sein.

Bis Mitte dieses Jahres werden alle reaktivierten Züge der Baureihe 485 wieder in Betrieb sein.

Sie werden zunächst auf den Linien S75 und S9 und später auf der Linie S3 zum Einsatz kommen. Bis zum Jahresende sollen insgesamt 80 Viertelzüge dieser Bauart für eine verbesserte Fahrzeugverfügbarkeit der S-Bahn Berlin sorgen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

17 März 2011

Messe: Public Transport & Interiors auf Juni 2013 verschoben

http://www.lok-report.de/

Die Premiere der Internationalen Fachmesse für Öffentlichen Personenverkehr und Innenausstattung findet vom 19. bis 21. Juni 2013 in Berlin statt. Die Verschiebung um zwei Jahre wurde notwendig, nachdem in den vergangenen Tagen mehrere internationale Aussteller ihre Teilnahme an der für Juni dieses Jahres geplanten ersten Public Transport & Interiors (PTI) abgesagt hatten.
"Wir bedauern die Entscheidung dieser Aussteller sehr, haben angesichts der aktuellen Entwicklungen aber Verständnis dafür", so Matthias Steckmann, Direktor der Messe Berlin. "Mit Ausstellern aus insgesamt 18 Ländern und einem hochkarätigen Rahmenprogramm war die neue Fachmesse bereits in diesem Jahr auf einem guten Weg. Daran werden wir bei den Vorbereitungen auf die Public Transport & Interiors 2013 anknüpfen."
Die neue internationale Fachmesse Public Transport & Interiors findet zum ersten Mal vom 19. bis 21. Juni 2013 in Berlin statt. Sie bietet allen Anbietern und Nachfragern für den öffentlichen Personennah- und -regionalverkehr sowie für Inneneinrichtungen von Fahrzeugen eine internationale Marketingplattform. Inhaltlich ergänzt wird die Public Transport & Interiors durch ein fachliches Rahmenprogramm. Veranstalter ist die Messe Berlin GmbH (Pressemeldung Innotrans, 17.03.11).

allg.: Berliner Verkehr in Zahlen

http://www.lok-report.de/

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte Staatssekretärin Maria Krautzberger am 17.03.11 die aktuellen Zahlen zur Entwicklung des Berliner Verkehrs vor. Die neue Ausgabe der Broschüre „Mobilität der Stadt – Berliner Verkehr in Zahlen" enthält wieder eine umfassende Zusammenstellung von Daten und Fakten zum Verkehr in Berlin und der Metropolregion der letzten Jahre bis einschließlich 2009.
Maria Krautzberger: „Die Zahlen lassen erkennen, wo Berlin in den letzten Jahren im Hinblick auf seine verkehrspolitischen Ziele Erfolge aufweisen kann. Der positive Trend hält an: Immer mehr Berlinerinnen und Berliner legen ihre Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück - weniger Menschen nutzen das Kraftfahrzeug für ihre täglichen Wege. Und die Fahrgastzahlen im Öffentlichen Verkehr steigen – trotz S-Bahn-Krise. Dies ist ein Erfolg der Berliner Verkehrspolitik, die klar auf eine Stärkung des Umwelt-verbundes aus Fuß-, Rad- und Öffentlichem Verkehr setzt."
Das Bewusstsein für die umweltseitigen Auswirkungen des Verkehrs gewinnt in der öffentlichen Diskussion in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Die Themenfelder Luftreinhaltung, Klimaschutz, Verkehrslärm und Ressourcenverbrauch nehmen folglich in der Broschüre breiten Raum ein (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 17.03.11).

Regionalverkehr: Einschränkungen auf der Linie RE 2 vom 19. bis 20. März

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20110316.html

(Berlin, 16. März 2011) Wegen Bauarbeiten fallen die Züge der Linie RE 2 zwischen Nennhausen und Rathenow vom 19. März, 16 Uhr, bis 20. März, 8 Uhr aus und werden durch Busse ersetzt.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr: Einschränkungen auf der Linie RB 21 am 20. März von 9 bis 15 Uhr

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20110316a.html

(Berlin, 16. März 2011) Wegen Bauarbeiten fallen die Züge der Linie RB 21 zwischen Priort und Wustermark am 20. März von 9 bis 15 Uhr aus und werden durch Busse ersetzt. Reisende beachten die längeren Fahrzeiten des Ersatzverkehrs.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr: Einschränkungen auf der Linie RE 3 vom 21. bis 25. März

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20110316b.html

(Berlin, 16. März 2011) Wegen Bauarbeiten fallen einige Züge der Linie RE 3 zwischen Baruth und Luckau-Uckro vom 21. März, 16 Uhr, bis 25. März, 8 Uhr aus und werden durch Busse ersetzt. Reisende beachten die längeren Fahrzeiten des Ersatzverkehrs.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Flughäfen + Bahnverkehr: Schienenanbindung BBI: Logistikzüge zum Flughafen fahren ab April über Gleise der Ostanbindung Die „Kerosinbahn“ entlang der Berliner Stadtgrenze wird stillgelegt / Landesstraße L 400 noch bis 13. Mai 2011 gesperrt / Fußgänge

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110316.html

(Berlin, 16. März 2011) Ab 31. März, 18.00 Uhr, fahren die Logistikzüge zur Versorgung des Flughafens Berlin-Schönefeld und der BBI-Baustelle über die Gleise der neuen BBI-Ostanbindung. Die so genannte „Kerosinbahn", die vier Kilometer lange, „alte" Anschlussbahn von der „Görlitzer Bahn" zum Tanklager des Flughafens Berlin-Schönefeld, wird stillgelegt.

Die Deutsche Bahn warnt im Zusammenhang mit der Aufnahme des Zugbetriebs vor dem Betreten der neuen Gleise.

Noch im Bau befindet sich die Straßenbrücke der L 400 zwischen Berlin-Bohnsdorf und Waltersdorf. Das Winterwetter hatte hier die Arbeiten behindert. Daher kann die Sperrung der L 400 nicht wie geplant Ende März aufgehoben werden. Noch bis zum 13. Mai wird der Autoverkehr über die Autobahn 117 umgeleitet. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich passieren.

Die ersten Züge auf der Ostanbindung markieren eine wichtige Zwischenetappe auf dem Weg zur Inbetriebnahme der kompletten BBI-Schienenanbindung am 30. Oktober. Vor gut einem Jahr, Ende Februar 2010, begannen die Arbeiten an der Ostanbindung. Rund acht Kilometer zweigleisiger, elektrifizierter Strecke wurden errichtet, drei Straßenbrücken sind fertig gestellt oder im Bau, es entstehen rund zwei Kilometer Lärmschutzwand neu. In den kommenden Wochen wird die bahntechnische Ausrüstung der Strecke komplettiert.

In den nächsten Wochen werden die vier Kilometer Gleis der alten Kerosinbahn zurückgebaut. Auf der Trasse der Anschlussbahn entstehen Biotopflächen, die Teil der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für den Streckenneubau sind.

Hinweis für den Straßenverkehr: Bis 13. Mai ist die L 400 zwischen der Waldstraße/Stadtgrenze in Bohnsdorf und der Einfahrt zur Firma Metro in Waltersdorf voll gesperrt. Die Umleitung des Kraftfahrzeugverkehrs erfolgt über die Bundesautobahn 117. Die Buslinie 263 wird über die Siedlung Waltersdorf und den Schwarzen Weg umgeleitet. Die Brücke Schwarzer Weg bleibt bis zum 13. Mai dem Bus vorbehalten und ist für den übrigen Verkehr weiterhin voraussichtlich bis zum 10.Juni gesperrt. Radfahrer und Fußgänger können die Baustellenbereiche passieren.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

allg. + Straßenverkehr: Die Anti-Auto-Stadt Senat stellt Zahlen zum Verkehr vor: Jeder zweite Haushalt besitzt keinen Pkw - und die Fahrgäste bleiben der S-Bahn trotz Krise treu, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0317/berlin/
0078/index.html


Senat stellt Zahlen zum Verkehr vor: Jeder zweite Haushalt besitzt keinen Pkw - und die Fahrgäste bleiben der S-Bahn trotz Krise treu

Peter Neumann

Jetzt wissen wir es ganz genau. Tag für Tag verbringt der Berliner im Durchschnitt nicht weniger als 70,1 Minuten im Verkehr - und legt dabei exakt 20,2 Kilometer zurück. Diese und viele andere Zahlen finden sich in der umfangreichen Datenfundgrube "Mobilität der Stadt", die gestern von der Verkehrs-Staatssekretärin Maria Krautzberger (SPD) vorgestellt worden ist. Ein paar Seiten weiter findet sich noch eine bemerkenswerte Angabe: 2009 gab es in Berlin pro tausend Einwohner gerade mal 324 Autos, davor und danach war der Wert ähnlich niedrig. "In keiner anderen europäischen Metropole ist die Motorisierung so gering", sagte der Chefverkehrsplaner Friedemann Kunst. Berlin sei alles andere als eine "Autostadt".

Woran liegt das? "Sicherlich am guten Angebot im Nahverkehr. Aber auch daran, dass die Einkommen ...

Straßenverkehr: Berlins Straßen sind sicherer geworden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0317/berlin/
0073/index.html


Kein Autoboom: Seit mehr als 15 Jahren pendelt die Zahl der Kraftfahrzeuge, die in Berlin zugelassen sind, um die 1,3-Millionen-Marke. 2009 waren 1 304 175 Kraftfahrzeuge zugelassen, geht aus der Broschüre "Mobilität der Stadt" hervor, die es für 20 Euro bei der Senatsverwaltung gibt (Tel. 9025-1245). Auflage: 500.

Geringe Motorisierung: Die Zahl der Pkw pro tausend Einwohner bewegt sich seit 1993 zwischen 316 und ...

S-Bahn: Kühlschränke auf dem Gleis S-Bahnzüge beschädigt, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0317/berlin/
0099/index.html


Mit zwei Kühlschränken haben Unbekannte gestern zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße den S-Bahnverkehr lahmgelegt. Kurz vor 5 Uhr überrollte eine in Richtung Warschauer Straße fahrende Bahn der Linie S7 etwa 100 Meter nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof Ostkreuz eines der Geräte, das Unbekannte auf das Gleis gelegt hatten. Dabei wurde die Frontschürze des Zuges abgerissen. Die Bahn konnte jedoch noch bis zur Warschauer Straße weiterfahren.

Unmittelbar danach überfuhr ein folgender Zug ...

Flughäfen: Flughafenbau noch im Rückstand Sprecher: Airport wird trotzdem pünktlich fertig, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0316/berlin/
0070/index.html


Wird der neue Schönefelder Flughafen rechtzeitig fertig, damit er wie angekündigt am 3. Juni 2012 den Betrieb aufnehmen kann? In Expertenkreisen ist die Rede davon, dass sich die Eröffnung erneut verzögern könnte - im schlimmsten Fall bis 2013. Flughafensprecher Ralf Kunkel wies die Befürchtungen zurück. "Das sind Gerüchte, die gezielt gestreut werden, um uns und dem Projekt zu schaden", sagte er.

Nach Informationen der Berliner Zeitung ist der Rückstand bei den Arbeiten noch nicht aufgeholt worden. Er war 2010 entstanden, nachdem eine Ingenieurgesellschaft, die für die Planung der technischen Ausrüstung zuständig war, ...

Bahnindustrie: Schnelle Eingreiftruppe Spezialisten aus Panketal beseitigen deutschlandweit Graffiti in Zügen - oft über Nacht, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0315/brandenburg/
0008/index.html


PANKETAL. Von der Decke hängen Kabel herunter, die Sitze sind ausgebaut, Fahrscheinautomaten herausgenommen. "Störung" steht auf der Betriebsanzeige vorn im Fahrstand. Die Luft in der Straßenbahn ist geschwängert von Lackdämpfen. "Am Anfang fühlt sich die Lunge gereizt an. Aber man gewöhnt sich daran", sagt Uwe Hildebrand. Zusammen mit zwei Kollegen hat der 48-Jährige die dreiteilige Tram vom Typ GT6 im Marzahner BVG-Depot auf Vordermann gebracht - in Rekordzeit. Nur rund 18 Stunden brauchten sie, um die Vandalismusschäden in den Waggons zu beseitigen und die Inneneinbauten in Silbergrau zu lackieren. Sitze und Fahrscheinautomaten baut die BVG später wieder ein.

"Silbergrau, das ist seit drei Jahren die ...

Flughäfen: Berlin bitte weiträumig umfliegen Die Fluglärmkommission diskutiert erstmals über die Routen zum künftigen Schönefelder Airport, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0315/berlin/
0026/index.html


Drumherum statt mittendurch: Das ist die Devise für die Piloten, die den künftigen Schönefelder Flughafen während der Hauptverkehrszeiten ansteuern. Sie sollen das Berliner Stadtgebiet in breiten Korridoren meist weiträumig umfliegen, bevor sie ebenfalls noch im Land Brandenburg zum Endanflug ansetzen. Diese Planung hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) gestern der Fluglärmkommission für den Flughafen Schönefeld vorgelegt. Damit wurde dort erstmals auch über Anflugrouten diskutiert. Das Konzept stieß grundsätzlich auf Zustimmung, teilte der Leiter der Berliner DFS-Niederlassung, Hans Niebergall, nach der Sitzung mit.

"Es wurde bedauert, dass diese Routen nicht den ganzen Tag über gelten sollen", berichtete er. Die auf englisch "Transitions" genannten Korridore sind nur für die Zeiten des ...

14 März 2011

Flughäfen: "Die Zeit der Nettigkeiten ist vorbei" Tausende Flugroutengegner demonstrierten in Schönefeld. Sie wollen das nun jede Woche tun, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0314/berlin/
0051/index.html


Tausende Flugroutengegner demonstrierten in Schönefeld. Sie wollen das nun jede Woche tun

Sabine Deckwerth

Der Flughafen Schönefeld war am Samstag nur mit einiger Mühe zu erreichen. Zumindest zeitweilig. Der Zubringerbus vom U-Bahnhof Rudow etwa bog vor der großen Brücke Richtung Johannisthal ab. Wer zum Terminal wollte, musste ein gutes Stück zu Fuß zurücklegen. Die Polizei hatte die Flughafenzufahrt B 96a wegen einer Großdemonstration gesperrt. Ein Verkehrschaos gab es aber nicht.

Zu dem Aufzug am Samstagnachmittag hatte das "Bündnis Berlin-Brandenburg gegen neue Flugrouten" aufgerufen. "Um Eindruck zu machen", wie es hieß. Denn die Flughafengegner wollen ab jetzt "auf die Interessen des Flughafens nicht mehr so viel Rücksicht nehmen", wie sie erklärten. "Die Zeit der Nettigkeiten ist vorbei", sagte der Kleinmachnower ...

Radverkehr + Straßenverkehr: Vom Erfolg überrollt Der Senat will in diesem Jahr den Radfahrern noch mehr Platz bahnen. An einigen Stellen reichen bestehende Wege nicht mehr aus, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0312/berlin/
0061/index.html


Der Senat will in diesem Jahr den Radfahrern noch mehr Platz bahnen. An einigen Stellen reichen bestehende Wege nicht mehr aus

Peter Neumann

Vom Eise befreit sind die Straßen schon seit längerer Zeit, jetzt kommt der Frühling in Sicht. In Berlin hat die Fahrradsaison begonnen, immer mehr Radler sind unterwegs. Damit es noch mehr werden, baut die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung das Streckennetz weiter aus. "In diesem Jahr wollen wir bis zu zehn Kilometer Radwege neu anlegen und bis zu 20 Kilometer Radfahrstreifen auf den Straßen neu markieren", sagte der Referatsleiter Heribert Guggenthaler. Inzwischen steht er vor einem ungewohnten Problem: Mancherorts reichen die Anlagen für den Andrang nicht mehr aus. Guggenthaler: "Der Erfolg überrollt uns."

Der Chefplaner fährt selbst Rad, fast täglich von Charlottenburg ins Büro in Mitte und zurück. Pro Weg ist der gebürtige Bayer, der schon lange in Berlin lebt, rund ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Internationale Ostbahn-Konferenz 2011

http://www.lok-report.de/

Mit dem Ausbau der Ostbahn und den Auswirkungen auf das Leben in der deutsch-polnischen Grenzregion beschäftigt sich eine Fachkonferenz am 16. März in Küstrin-Kietz. Rund 90 Verkehrsexperten und Regionalpolitiker aus Deutschland und Polen nehmen daran teil.
„Berlin-Brandenburg und Westpolen müssen sich als gemeinsame Wirtschaftsregion begreifen", betont Hans-Werner Franz, Geschäftsführer der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH. „Unsere gemeinsamen Schienenwege, insbesondere auch die Ostbahn, sind der Schlüssel dafür. Auf die Straße allein zu setzen, führt in die Sackgasse."
Die Landkreise Märkisch-Oderland und Lubuskie sowie die Stadt Gorzów Wlkp. stehen für eine bewusste Förderung des öffentlichen Verkehrs zwischen Polen und Deutschland. Sie setzen sich für kundenorientierte Angebote auf einer zeitgemäßer Infrastruktur ein. Gemeinsame Ausschreibungen grenzüberschreitender Verkehrsleistungen sind dringend geboten.
Ausgehend von den in den vergangenen fünf Jahren gesammelten Erfahrungen wird auf der Konferenz ein Konzept zur künftigen Entwicklung der traditionsreichen Eisenbahnstrecke vorgestellt. Es soll dazu beitragen, die im Einzugsbereich liegenden Gemeinden zu einer europäischen Modellkorridorregion zu entwickeln. Die Konferenz will zeigen, wie eine nachhaltige Mobilität für Personen und Güter im Einzugsgebiet der Eisenbahnstrecke Berlin - Pila aufgebaut werden kann.
Vorträge und eine Podiumsdiskussion sollen zur Meinungsbildung über Ziele, Inhalte und Struktur der Entwicklung der Ostbahn als europäische Modellkorridorregion beitragen. In einem Resümee werden dann Schlussfolgerungen für die künftige Arbeit gezogen.
Die Internationale Ostbahn-Konferenz 2011 findet am 16. März in Küstrin-Kietz statt. Sie beginnt um 10 Uhr im Kulturhaus Küstriner Vorland
(Pressemeldung Landkreis Märkisch Oderland, Landkreis Gorzow, IGOB-EWIV, 14.03.11).

S-Bahn: Wegen Sanierung des S-Bahnsteiges im Bahnhof Lichtenberg kommt es vom 14. März, 4 Uhr, bis 8. Mai, 4 Uhr, zu Einschränkungen für S-Bahn-Fahrgäste.

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20110311.html

Baubedingte Einschränkungen im S-Bahn Verkehr

Überspringen: Baubedingte Einschränkungen im S-Bahn Verkehr

(Berlin, 11. März 2011) Wegen Sanierung des S-Bahnsteiges im Bahnhof Lichtenberg kommt es vom 14. März, 4 Uhr, bis 8. Mai, 4 Uhr, zu Einschränkungen für S-Bahn-Fahrgäste.

Die S-Bahn Züge der Linien S5, S7 und S75 halten zeitweise nur in einer Fahrtrichtung.

Vom 14. März bis 10. April halten die Züge stadteinwärts montags bis freitags von 4.30 Uhr bis 21.55 Uhr, samstags von 7 Uhr und sonntags von 8.25 Uhr bis 21.55 Uhr nicht in Lichtenberg. Reisende, die von Lichtenberg stadteinwärts fahren möchten, fahren zunächst eine Station nach Friedrichsfelde Ost und steigen dort am selben Bahnsteig in die Gegenrichtung um. Fahrgäste, die aus Richtung Osten in Lichtenberg aussteigen möchten, fahren bis Nöldnerplatz und steigen am selben Bahnsteig in die Gegenrichtung um.

Vom 10. April bis 8. Mai ist die Gegenrichtung betroffen. Die Züge stadtauswärts halten tagsüber nicht in Lichtenberg.

Im Nachtverkehr Freitag/Samstag, Samstag/Sonntag, in den frühen Morgen- und den späten Abendstunden halten die Züge in beiden Fahrtrichtungen in Lichtenberg.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren.

Informationen gibt es in einem Sonderfaltblatt, in der Kundenzeitung Punkt3 (Ausgabe 05/2011), unter www.s-bahn-berlin.de und am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 29 74 33 33.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

12 März 2011

Tarife: VBB-Aufsichtsrat beschließt Fortführung des Schülerferientickets

http://www.lok-report.de/

Auf seiner Sitzung am 10.03.11 hat der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) beschlossen, das verbundweit gültige Schülerferienticket in den nächsten Sommerferien anzubieten. Erwerben können es Schülerinnen und Schüler, die eine Schule in Deutschland besuchen. Der Preis beträgt 29,90 Euro. Mit dem Schülerferienticket können Schülerinnen und Schüler seit 2008 während der großen Ferien mit allen Bussen und Bahnen in ganz Berlin und Brandenburg fahren.
Das Schülerferienticket findet von Jahr zu Jahr stetig mehr Anhänger unter den Kindern und Jugendlichen. Mehr als 14.000 Schülerinnen und Schüler waren im vergangenen Jahr damit in den Sommerferien unterwegs und konnten die Öffentlichen Nahverkehrsmittel im gesamten Verbundgebiet nutzen. 
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz ist erfreut, dass der VBB-Aufsichtsrat sich für die Kinder und Jugendlichen stark macht: "Das sind unsere Kunden der Zukunft, die wir nicht früh genug mit attraktiven Angeboten an den umweltfreundlichen Nahverkehr heranführen können." 
Das Schülerferienticket komme gut an, so Franz weiter. "Zuwachsraten von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr zeigen, dass es sich zu einem beliebten Angebot entwickelt hat, das sich mehr und mehr herumspricht. Mit dem Schülerferienticket bieten wir Kindern und Jugendlichen einen Fahrschein für unbegrenzt viele Ausflüge und Unternehmungen in sechs Wochen Sommerferien. Da möchte man nochmal Kind sein."
Das Schülerferienticket gilt in den diesjährigen großen Ferien vom 29. Juni bis 14. August 2011. Alle Schülerinnen und Schüler, die eine Schule in Deutschland besuchen, können es ab dem 12. Juni 2011 erwerben (Pressemeldung VBB, 11.03.11).

Flughäfen: Wirtschaft lehnt längeres Nachtflugverbot ab Der neue Schönefelder Airport wäre sonst nicht zukunftsfähig, warnen Verbände. Doch Anwohner fordern mehr Ruhe, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0312/berlin/
0068/index.html


Die Berliner und Brandenburger Wirtschaft hat in einer Resolution davor gewarnt, das Nachtflugverbot am künftigen Schönefelder Flughafen weiter auszudehnen. "Die Debatte geht in eine problematische Richtung", warnte Christian Amsinck, der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Unternehmensverbände, am Freitag. "Wir erwarten von allen Akteuren der Politik, dass das Projekt wie geplant realisiert wird. Diese Region braucht einen leistungsfähigen Flughafen."

Das bedeute, dass wie geplant auch von 5 bis 6 sowie von 22 bis 24 Uhr Betrieb erlaubt sein muss. "Der Flughafen wäre sonst in seiner Existenz und Zukunftsfähigkeit bedroht", sagte Klaus Aha, amtierender Präsident der ...

Radverkehr + Straßenverkehr: 13 Prozent aller Wege in Berlin werden mit Pedalkraft bewältigt, 2006 waren es elf. Für 2025 sagen Prognosen 16 oder gar 20 Prozent voraus., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0312/berlin/
0142/index.html


Bilanz verhagelt

13 Prozent aller Wege in Berlin werden mit Pedalkraft bewältigt, 2006 waren es elf. Für 2025 sagen Prognosen 16 oder gar 20 Prozent voraus.

Nach offiziellen Zähldaten ist die Zahl der Radler 2010 aber gesunken, zum Beispiel auf der Karl-Liebknecht-Straße in Mitte und der Langen Brücke in Köpenick um je 23 Prozent.

Extremwetter im Januar, Februar und ...

Straßenverkehr: Stau durch die A100 Elsenstraße betroffen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0311/berlin/
0082/index.html


Wenn die Autobahn A100 vom Dreieck Neukölln zum Treptower Park verlängert wird, wird dies zu Wartezeiten führen. Stau wird es laut einem Gutachten - das Franz Schulz (Grüne), Bürgermeister in Friedrichshain-Kreuzberg, in Auftrag gegeben hat - für Autos geben, die von der Elsenstraße in die Straße Am Treptower Park zur A100 abbiegen wollen. Laut Expertise wird der Stau ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: "Die leisten sich hier ganz schön was" Viele Fahrgäste warten vergeblich auf ihre S- oder Fernbahn. Es gibt wenig Verständnis für den Arbeitskampf der Lokführer-Gewerkschaft, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0311/berlin/
0016/index.html


Bis die erste Durchsage kommt, vergehen zwanzig Minuten. Es ist 8.05 Uhr, und die Fahrgäste auf dem S-Bahnhof Lichterfelde-West wissen noch nicht, dass ihr Weg zur Arbeit oder zur Schule heute länger dauern wird. Dass alle Signale der S 1 auf Rot stehen, fällt keinem auf. Als eine unbeholfen wirkende Frauenstimme via Lautsprecher über den bis 10 Uhr dauernden sechsstündigen Lokführerstreik informiert, sind die Wartenden überrascht. "Ich dachte, die S-Bahn sei von dem Streik ausgenommen", sagt Christiane Kralisch. Sie muss zur Arbeit nach Tiergarten und überlegt, wie sie nun mit einem Bus zur nächsten U-Bahn kommt. "Die leisten sich hier ganz schön was."

Wieder einmal wird die S-Bahn bestreikt, und wieder einmal kam die Ankündigung ...

Flughäfen: Wegen des Flughafens zog Diepensee vor acht Jahren weit weg - jetzt holt der Lärm das neue Dorf wieder ein, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0311/
brandenburg/0036/index.html


DIEPENSEE. Für die 45 Kita-Plätze gibt es eine lange Warteliste. Der moderne Klinkerbau in Diepensee, einem Ortsteil von Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald), ist beliebt. Doch die allermeisten der kleinen Nutzer kommen aus den umliegenden Orten, nicht aus Diepensee. "Wir haben kaum noch Kinder hier", sagt Helmut Mayer,76, bedauernd. Mayer ist der Ortsvorsteher des ungewöhnlichen Dorfes, in dem kein Haus älter als acht Jahre ist. 2003 sind die Diepenseer umgezogen in ihre neuen Häuser. Etwa dort, wo ihr alter Ort einmal lag, ist längst das Terminal des neuen Hauptstadtflughafens aus dem Boden gewachsen. "Wir haben den Platz geräumt, damit der BBI überhaupt gebaut werden kann", sagt Ortsvorsteher Mayer.

Jetzt sieht es so aus, als hole der Fluglärm das neue Diepensee ...

Bahnverkehr +Regionalverkehr: Neue Fernbahnbrücke über Britzer Verbindungskanal Insgesamt 45 Millionen Euro für Bauvorhaben in Baumschulenweg

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20110311.html

(Berlin, 11. März 2011) Die Deutsche Bahn AG wird am Wochenende, 18. bis 20. März, am S-Bahnhof Baumschulenweg die zweite Stabbogenbrücke für die Fernbahn über den Britzer Verbindungskanal einschieben. Das 2007 begonnene, rund 45 Millionen teure Bauvorhaben in Baumschulenweg ist Teil der Grunderneuerung der Görlitzer Bahn und wird noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Die Eisenbahnüberführungen der S- und Fernbahn sowie die Bahnsteigbrücken über die Baumschulenstraße einschließlich der Bahnsteige wurden bereits neu gebaut. Die neue Eisenbahnbrücke über den Britzer Verbindungskanal hat eine größere Spannweite und schafft damit Platz für die geplante Aufweitung der Kanaldurchfahrt durch die Bundeswasserstraßenverwaltung. Als Partner der Kreuzungsvereinbarung ist sie mit rund zwölf Millionen Euro an dem Bauvorhaben Eisenbahnüberführung Britzer Verbindungskanal beteiligt.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Flughäfen: FLUGHAFEN: Es gibt niemals Ruhe Ferdi Breidbach über Alternativen zu Schönefeld, Flugrouten und den Plan B des Bürgervereins, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
12033361/62129/
Ferdi-Breidbach-ueber-Alternativen-zu-Schoenefeld-Flugrouten-und.html


Der Bürgerverein Brandenburg-Berlin kämpft für einen Baustopp am Flughafen Schönefeld und hat für das Gelände schon ein Nachnutzungskonzept in petto. Mit dem Ehrenvorsitzenden Ferdi Breidbach sprach Klaus Bischoff über die Strategie des BVBB.

MAZ: Der Flughafen soll im Juni 2012 öffnen. Was bringt Sie auf die Idee, für ihn ein Nachnutzungskonzept auszuarbeiten?

Ferdi Breidbach: Die Politiker wollen uns wider besseres Wissen weismachen, Schönefeld sei der richtige Standort. Dort könne ein Großflughafen mit Drehkreuz-Funktion entstehen. Dieser Traum ist dort nicht zu verwirklichen. Der BVBB ist schon seit 1994 für einen Großflughafen eingetreten – aber in ...

S-Bahn: Schon wieder S-Bahn-Chaos Lokführer-Gewerkschaft bestreikt Berliner Berufsverkehr zwischen 4 und 10 Uhr Tarifkonflikt führt zu bundesweitem Ausstand / Fahrgastverband kritisiert Aktion, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0310/seite1/
0055/index.html


BERLIN. Den Fahrgästen der Berliner S-Bahn droht heute das absolute Chaos. Die Lokführergewerkschaft GDL hat für den Zeitraum von heute früh 4Uhr bis 10 Uhr am Vormittag erneut zu bundesweiten Streiks im Personenverkehr aufgerufen. Betroffen ist auch die S-Bahn Berlin, kündigte GDL-Chef Claus Weselsky gestern an. Durch die kurzfristige Ankündigung des Streiks sehen sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nicht in der Lage, für Entlastung zu sorgen. "Wir können nichts mehr machen", sagte Sprecherin Petra Reetz. Die Mitteilung der GDL kam zu spät, um zusätzliche Straßenbahnen bereit stellen zu können. Nur bei der U-Bahn könnte es Zusatzzüge geben.

Parallel zum Streik im Personenverkehr bremst die GDL bundesweit auch die ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Auf der Strecke geblieben BAHNSTREIK - DIE LOKFÜHRER LEGEN IM KAMPF UM EINEN EINHEITLICHEN LOHN DEN PERSONEN- UND GÜTERVERKEHR LAHM. DIE INDUSTRIE BEFÜRCHTET MILLIARDEN-SCHÄDEN. BERLINS STADTENTWICKLUNGSSENATOR

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0310/tagesthema/
0019/index.html


BERLIN. Dass die Lokführer gleich mehrfach den Personenverkehr in Deutschland lahmgelegt haben, hat Anton Börner bisher nicht sonderlich berührt. Seit gestern aber sorgt sich der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) sehr um die deutsche Wirtschaft, obwohl sie sich doch gerade in einer so schönen Aufschwungphase befindet. "Wenn die Lokführer den Güterverkehr bestreiken, dann ist das eine Katastrophe", sagte Börner gestern Nachmittag. Kurz darauf war die Katastrophe tatsächlich da: Für Mittwochabend 20 Uhr hat die GDL die Lokführer zum bundesweiten Streik im Güterverkehr aufgerufen, er soll ab heute 4Uhr auf den Personenverkehr ausgedehnt werden. Bis heute 10 Uhr soll der Ausstand anhalten.

Börner entwarf gestern bereits ein mögliches Szenario für viele Unternehmen, das alles andere als gut aussieht: "Der deutschen Exportwirtschaft drohen bei einem Güterverkehrsstreik der Lokführer Einbußen in ...

Flughäfen: Rückgang in Schönefeld, Boom in Tegel Billigflieger haben Flüge gestrichen. Schuld sei die Luftverkehrsabgabe, sagt der Airport-Chef, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0310/berlin/
0048/index.html


Während der Verkehr auf dem Flughafen Tegel weiter zunimmt, ist das jahrelange Wachstum in Schönefeld erst einmal zu Ende. Für den Februar mussten die bislang vom Erfolg verwöhnten Betreiber erstmals seit langem einen Rückgang der Fluggastzahl melden. Im vergangenen Monat starteten und landeten in Schönefeld 465 875 Passagiere - 1,4 Prozent weniger als im Februar 2010, sagte Flughafenchef Rainer Schwarz gestern. "Wir erwarten, dass wir in diesem Jahr in Schönefeld eine Stagnation haben werden." Schuld daran sei die Luftverkehrsabgabe, die der Bund seit Januar kassiert und die vor allem die Billigflieger treffe. "Dadurch haben wir in Schönefeld schon 100000 Passagiere verloren, bis zum Jahresende werden es 800 000 sein."

Für innerdeutsche und Mittelstreckenflüge beträgt ...

S-Bahn: Baubedingte Einschränkungen im S-Bahn Verkehr

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20110310b.html

Berlin, 10. März 2011) Wegen umfangreicher Bauarbeiten zur Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerks Flughafen Schönefeld kommt es von Freitag, 11. März, 22 Uhr, durchgehend bis Montag, 14. März, 1.30 Uhr, zu Einschränkungen für S-Bahn-Fahrgäste.

Für die Züge der S46, S8 und S9 besteht zwischen Schöneweide und Grünau S-Bahn-Pendelverkehr im 20 Minuten-Takt, mit Umsteigen in Adlershof. Die Züge der S9 werden zwischen Grünau und Flughafen Schönefeld durch Busse mit Halt in Altglienicke und Grünbergallee ersetzt. Zwischen Schöneweide und Schönefeld (Terminal A) ist ein Expressbus ohne Zwischenhalt eingerichtet. Von Freitag, 11. März, 22 Uhr, bis Samstag, 12. März, 8 Uhr, fahren keine Züge der S46 zwischen Adlershof und Königs Wusterhausen. Als Ersatz fahren Busse.

Reisende können zwischen der Berliner Innenstadt und dem Flughafen Schönefeld auch die Regionalzüge der Linien RE7 und RB 14 (AirportExpress) oder ab Südkreuz die zuschlagfreie Expressbuslinie SXF1 nutzen.

Auf dem Südring kommt es von Sonntag, 13. März, 19 Uhr, bis Montag, 14. März, 1.30 Uhr, zu geänderten Zugfahrten. Für die Züge der S41 und S42 besteht auf dem westlichen und südlichen Ring zwischen Beusselstraße und Treptower Park Pendelverkehr im 30 Minuten-Takt, mit Umsteigen in Halensee und Südkreuz. Zwischen Beusselstraße und Wedding fahren die S-Bahnen im 20 Minuten-Takt. Zwischen Neukölln und Baumschulenweg verkehren keine S-Bahnen. Als Ersatz fahren Busse.

Fahrgäste werden gebeten den S-Bahn-Ring nach Möglichkeit mit den Nord-Süd-Linien, auf der Stadtbahn und mit U-Bahn-Linien weiträumig zu umfahren. Den Besuchern der Internationalen Tourismus Börse (ITB) wird bei der Abreise am Sonntagabend empfohlen, sich auf die Bahnhöfe Messe Süd und Westkreuz sowie die Verkehrsmittel der BVG zu orientieren.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren.

Informationen gibt es unter www.s-bahn-berlin.de und am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 29 74 33 33.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Straßenverkehr: Kastanienallee: Ende der Debatte Grüne für zügigen Umbau, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0309/berlin/
0078/index.html


Für die Berliner Grünen ist der jahrelange Streit über den Umbau der Kastanienallee in Prenzlauer Berg jetzt beendet. "Es gibt einen Zeitpunkt, da ist eine Bürgerbeteiligung abgeschlossen", sagte gestern der Fraktionschef der Grünen im Abgeordnetenhaus, Volker Ratzmann, in dessen Wahlkreis 8 die Kastanienallee liegt.

Vergangenen Mittwoch hatten die Pankower Bezirksverordneten Anträge von Bürgern abgelehnt, die eine ...

Bahnverkehr: Deutsche Bahn: Erneuerung der Gleise auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-Hannover

http://www.lok-report.de/

Die Region Berlin/Brandenburg bleibt Schwerpunkt bei den Investitionen der Deutsche Bahn AG. In diesem Jahr sind für die Berliner und Brandenburger Stationen 105 Millionen und für das Schienennetz in den beiden Ländern rund 465 Millionen Euro geplant. Das Hauptaugenmerk liegt ab April für fünf Monate auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin–Hannover:
„Nach zwölf Jahren Betrieb mit Tempo 250 müssen die Gleise erneuert werden. Das Bündeln von Baustellen in den Korridoren hat sich bei der Bauplanung und vor allem auch bei der Kundeninformation bewährt. Unser Konzept sieht vor, immer nur ein Gleis zu erneuern. Auf dem anderen Gleis können die Züge weiter mit reduzierter Geschwindigkeit fahren. So erklärt sich die längere Reisezeit", erläuterte der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Berlin, Ingulf Leuschel, am 08.03.11 bei der Vorstellung der Maßnahmen.
In allen ICE- und IC-Zügen zwischen Berlin und Hannover bzw. Braunschweig, deren Fahrzeit sich durch die Bauarbeiten über 30 Minuten verlängert, bietet die Deutsche Bahn einen erweiterten Service an. Reisende in der 1. Klasse des ICE erhalten eine kleine Leckerei und zusätzlich zu den Tageszeitungen ein erweitertes Leseangebot. Für die Fahrgäste in der 2. Klasse des ICE gibt es eine Aufmerksamkeit und von Montag bis Freitag eine kostenlose Tageszeitung. Den Reisenden in den IC-Zügen bietet die DB ebenfalls eine kleine Aufmerksamkeit, werktags eine Tageszeitung und zusätzlich in der 1. Klasse ein besonderes Leseangebot.
Vom Ost-West-Korridor betroffene Pendler, die Inhaber einer Jahres- oder Zeitkarte sind, werden von ihrem Abocenter angeschrieben und erhalten aus Kulanz für die Zeit der Baumaßnahme einen anteiligen Betrag des Fahrkartenwerts erstattet. Stammkunden mit einer BahnCard werden gesondert informiert
(Pressemeldung Deutsche Bahn, 09.03.11).

08 März 2011

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn + Bahnhöfe: 570 Millionen Euro für die Eisenbahninfrastruktur in Berlin und Brandenburg Umfangreiche Bauarbeiten zwischen Berlin und Hannover / Umfassende Kundeninformation

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110308.html

(Berlin, 8. März 2011) Die Region Berlin/Brandenburg bleibt Schwerpunkt bei den Investitionen der Deutsche Bahn AG. In diesem Jahr sind für die Berliner und Brandenburger Stationen 105 Millionen und für das Schienennetz in den beiden Ländern rund 465 Millionen Euro geplant. Das Hauptaugenmerk liegt ab April für fünf Monate auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin–Hannover:

„Nach zwölf Jahren Betrieb mit Tempo 250 müssen die Gleise erneuert werden. Das Bündeln von Baustellen in den Korridoren hat sich bei der Bauplanung und vor allem auch bei der Kundeninformation bewährt. Unser Konzept sieht vor, immer nur ein Gleis zu erneuern. Auf dem anderen Gleis können die Züge weiter mit reduzierter Geschwindigkeit fahren. So erklärt sich die längere Reisezeit", erläuterte heute der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Berlin, Ingulf Leuschel, bei der Vorstellung der Maßnahmen.

In allen ICE- und IC-Zügen zwischen Berlin und Hannover bzw. Braunschweig, deren Fahrzeit sich durch die Bauarbeiten über 30 Minuten verlängert, bietet die Deutsche Bahn einen erweiterten Service an. Reisende in der 1. Klasse des ICE erhalten eine kleine Leckerei und zusätzlich zu den Tageszeitungen ein erweitertes Leseangebot. Für die Fahrgäste in der 2. Klasse des ICE gibt es eine Aufmerksamkeit und von Montag bis Freitag eine kostenlose Tageszeitung. Den Reisenden in den IC-Zügen bietet die DB ebenfalls eine kleine Aufmerksamkeit, werktags eine Tageszeitung und zusätzlich in der 1. Klasse ein besonderes Leseangebot. Vom Ost-West-Korridor betroffene Pendler, die Inhaber einer Jahres- oder Zeitkarte sind, werden von ihrem Abocenter angeschrieben und erhalten aus Kulanz für die Zeit der Baumaßnahme einen anteiligen Betrag des Fahrkartenwerts erstattet. Stammkunden mit einer BahnCard werden gesondert informiert.

Weitere wichtige Projekte in diesem Jahr: Der Streckenausbau zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau wird noch im Juni beendet sein. Am Ostkreuz entsteht mit den Gleis- und Bahnsteigbrücken der neue S-Bahnsteig am Ring. Der beidseitige Bahnanschluss zum neuen Flughafen bei Schönefeld und die eigentliche Bahnstation gehen planmäßig im Oktober in Betrieb. In Baumschulenweg werden im April die Gleise 1 und 2 für die Fernbahn fertiggestellt. Für die S-Bahn Berlin wird die alte Signaltechnik von Schönholz bis Frohnau und auf dem östlichen Innenring auf moderne elektronische Stellwerkstechnik (ESTW) umgerüstet.

Das ESTW Schönefeld geht in Kürze in Betrieb und das Zentralstellwerk der S-Bahn wird auf den Stand der Technik gebracht.

Neue Aufzüge gehen in Schönholz, Wuhlheide, Grunewald, Wannsee, Humboldthain und Biesdorf in Betrieb. Die Fahrgastinformation wird durch LCD- und Dynamische Schriftanzeiger an weiteren Bahnstationen verbessert. Aus den Konjunkturprogrammen des Bundes investiert die Bahn noch bis zum Ende dieses Jahres etwa 16 Millionen Euro. Seit 2009 sind damit insgesamt 45 Millionen Euro für 293 Maßnahmen an 207 kleineren und mittleren Bahnhöfen der Region verwendet worden.

Die Baumaßnahmen in Berlin und Brandenburg haben zum Teil erhebliche Auswirkungen auf den Bahnbetrieb. Nahezu alle größeren baubedingten Fahrplanänderungen sind jedoch schon heute in den Verkaufs- und Informationssystemen enthalten.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Alle Räder stehen still Weil Diebe massenhaft Kabel stehlen, wird auf der Bahnstrecke nach Cottbus sechs Wochen länger gebaut, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0308/brandenburg/
0040/index.html


COTTBUS. Als die Finanzkrise auf dem Höhepunkt war, spendierte die Bundesregierung Anfang 2009 etwa 50 Milliarden Euro, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen: 130 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket flossen auch in die Sanierung der Bahnstrecke von Berlin nach Cottbus. Doch nun kann die Strecke offenbar nicht - wie bislang geplant - am 1. Mai wieder freigegeben werden, sondern wohl erst sechs Wochen später.

"Die Baufirma, die für uns die Strecke erneuert, hat in erheblichem Umfang den Diebstahl von Kupferleitungen angezeigt, so dass der Fertigstellungstermin wohl nicht zu halten ist", sagte gestern Bahnsprecher Gisbert Gahler.

Mehr Diebstähle

Die Deutsche Bahn hat bereits vorsorglich mit Busunternehmern gesprochen, damit der ...

allg.: 4 000 Taxis als Staumelder Neustart für die Info-Zentrale: Verkehrshinweise sollen aktueller und besser werden, verspricht der Senat, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0308/berlin/
0023/index.html


Rot bedeutet Stau, gelb zähfließender und grün reibungsloser Verkehr. Schon seit vielen Jahren können sich die Autofahrer im Internet darüber informieren, ob es auf ihrer Strecke gerade Probleme gibt. Doch über zu viel Andrang konnte die Verkehrsmanagementzentrale (VMZ) Berlin bisher nicht gerade klagen. Im Gegenteil: Im vergangenen Jahr wurde ihre Internetseite rund 27000 Mal pro Tag angeklickt, in einer Stadt mit mehr als drei Millionen Einwohnern könnte die Nutzung viel größer sein. Jetzt hat es einen Neustart gegeben, und vieles soll besser werden. Einen "Qualitätssprung" versprach Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD), als sie gestern die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) Berlin vorstellte.

Auf den ersten Blick sieht alles so aus wie bisher. Im Hauptgebäude des früheren ...

allg.: Neue Siemens-Verkehrsleitzentrale für Auto, Fahrrad, Bahn, Bus oder zu Fuß

http://www.lok-report.de/

Die neue Verkehrsinformationszentrale VIZ hat seit Anfang des Jahres ihren Betrieb in den Räumen der Verkehrsregelungszentrale im Flughafen Tempelhof aufgenommen und ersetzt die alte Verkehrs-management Zentrale, VMZ.
Die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer und Dr. Volkmar Klasen, Deutschland-Chef der Division Mobility der Siemens AG stellten die technischen Neuerungen der VIZ am Montag vor. Die VMZ Berlin Betreibergesellschaft mbH, eine Tochtergesellschaft der Siemens AG hatte den Zuschlag für den Betrieb der Verkehrsinformationszentrale für die kommenden 10 Jahre gewonnen.
Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer: "Verkehr in der Großstadt kann für alle Verkehrsteilnehme-rinnen und Verkehrsteilnehmer besser organisiert werden, damit er flüssiger, schneller und umwelt-schonender wird. Dafür haben wir mit der Verkehrsinformationszentrale jetzt eine zukunftsweisende technische Unterstützung, die Informationen schneller und umfassender sammelt und zur Verbreitung bereitstellt, als dies bisher möglich war. Dadurch wird es einfacher, das richtige Verkehrsmittel zu wählen, um gut durch die Stadt zu kommen. Damit wird individuelle Mobilität mit Auto, Fahrrad, Bahn und Bus oder zu Fuß in Berlin noch einfacher."
Unter der Regie der Verkehrslenkung Berlin wird die Verkehrsinformationszentrale die Verkehrsinformation in Berlin erweitern und verbessern. Die Meldungen der Verkehrsinformationszentrale werden über 33 dynamische Informationstafeln am Straßenraum, das Internet sowie SMS-und E-Mail-Dienste verbreitet. Die Medien werden künftig von der VIZ täglich mit der Vorschau zum Verkehr des kommenden Tages versorgt. Durch die VIZ werden städtische Bereiche von Umweltbelastungen befreit und die Lebensqualität in der Stadt insgesamt verbessert. Das neue System soll die privaten Mobilitätskosten durch Optimierung von z. B. Verkehrsmittelwahl, Reisegeschwindigkeit und Kraftstoffkosten verringern.
Senatorin Junge-Reyer und Dr. Volkmar Klasen von Siemens präsentierten den ersten neuen Mobilitäts-monitor der VIZ, der im Foyer der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung aufgestellt ist. Er soll künftig an weiteren Verwaltungsstandorten, Einkaufszentren und Freizeiteinrichtungen platziert werden. Der Mobilitätsmonitor informiert über die aktuell verfügbaren Mobilitätsangebote im Umfeld des Standortes. Er zeigt den kürzesten Weg zur nächsten Haltestelle und die aktuellen Abfahrtszeiten der Bahnen und Busse. Taxi-Halte werden ebenso wie die im Umfeld verfügbaren Mieträder der Fahrradverleiher Call-a-Bike und nextbike angezeigt. Der Autofahrer bekommt die aktuelle Verkehrslage auf den Straßen in der Umgebung, etwaige Staus, Baustellen und andere Verkehrsbehinderungen mitgeteilt.
Grundlage für die Informationsdienstleistungen der VIZ ist die Ermittlung der aktuellen Verkehrssituation im Straßennetz. Die VIZ greift dazu auf 800 Messquerschnitte auf den Autobahnen und auf 370 Detektoren im Hauptverkehrsstraßennetz zurück. Diese messen in kurzen Intervallen die Art, Anzahl und Geschwindigkeit der Fahrzeuge. Künftig werden die Detektordaten noch schneller in der Zentrale vorliegen und dort wo nicht mit Detektoren gemessen wird, werden leistungsfähigere Modelle zur Berechnung der Verkehrssituation eingesetzt werden. Zusätzlich werden künftig mehr als 4.000 Taxis ihre Geschwindigkeits-Daten an die VIZ übertragen und damit verlässliche Angaben zur Reisezeit ermöglichen.
Für die Siemens AG ist die Verkehrsinformationszentrale ein internationales Vorzeigeprojekt. "Im intelligenten Zusammenspiel von Verkehrssteuerungs- und – Informationstechnik sehen wir einen Schlüssel zur Lösung der zunehmenden Verkehrsprobleme in Großstädten und Ballungsräumen. Die VIZ stellt eine nationale und internationale Referenz dar und unterstreicht damit für Siemens die heraus-ragende Bedeutung des Mobility Standorts Berlin als Zentrale für das Weltgeschäft", beschreibt Volkmar Klasen die strategische Bedeutung der VIZ für die Siemens Verkehrstechnik.
Gegenwärtig bereitet die VIZ das Informationssystem AIRVIS vor. Es stellt sicher, dass der neue Flughafen BBI auch bei Störungen auf den zuführenden Straßen und Schienen erreichbar ist. Ebenfalls in Vorbereitung ist iQ mobility, mit dem die aktuelle Luftschadstoff- und Lärmbelastung auf rd. 1.200 km des Berliner Hauptverkehrsstraßennetzes überwacht werden kann.
Ziel des Stadtentwicklungsplans Verkehr ist es, die vorhandene Verkehrsinfrastruktur möglichst effizient zu nutzen. Deshalb ist Verkehrslenkung auch als eine Teilstrategie im StEP-Verkehr aufgenommen worden. Das VIZ stellt eine bedeutende Innovation in diese Richtung da. Ziel ist eine verkehrs-mittelübergreifende, ressourcenschonende Mobilität, die durch die Optimierung der vorhandenen Infrastruktur, durch flexible, situationsabhängige technische Eingriffsmöglichkeiten erreicht werden soll.
Verkehrsdaten, so die Erfahrung der letzten 10 Jahre, lassen sich nicht verkaufen. Deshalb hat das Land einen Dienstleistungsvertrag abgeschlossen. Die Kosten sind vergleichbar mit anderen Regionen wie etwa im Ruhrgebiet. Allerdings das Leistungsniveau in Berlin höher. Rund 1.500.000 € brutto jährlich werden hierfür ausgegeben. Die Daten werden kostenfrei zur Verfügung gestellt (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 08.03.11).