31 Mai 2011

Flughäfen + Bahnverkehr + S-Bahn: VERKEHRSANBINDUNG, Auf schnellen Wegen ins Terminal, Jeder zweite Reisende soll mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum BBI kommen., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0531//
0074/index.html

Zehn Buslinien erreichen den BBI, der Expressbus fährt alle 30 Minuten vom
Hauptbahnhof, die Buslinien X7 und X 11 (weiter nach Lichterfelde West /
Dahlem) pendeln alle fünf Minuten (jeweils 10 min Taktung) zum U-Bahnhof
Rudow.

Die S-Bahn wird vom bisherigen Endhaltepunkt Schönefeld über den S-Bahnhof
Waßmannsdorf zum Terminal verlängert und erreicht dieses im 10-Minuten-
Takt. Allerdings kann sie wegen der Bauarbeiten am ...

Flughäfen + S-Bahn: IM UMFELD DES NEUEN AIRPORTS BBI BIETEN SICH FÜR UNTERNEHMEN GROSSE INVESTITIONSMÖGLICHKEITEN, Gewerbe - mit Flughafenaussicht und eigenem S-Bahnanschluss, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0531//
0005/index.html

Flugplätze haben eine große Anziehungskraft. Sie ziehen Menschen an und
Unternehmen, argumentieren die Flughafenbetreiber gern. Darauf hofft auch
die Berliner Flughafengesellschaft. Was die Menschen betrifft, hat das
Projekt BBI schon eine gewisse Sogwirkung entfaltet. Bereits jetzt ist die
Zahl der Passagiere so hoch, wie sie eigentlich erst zur Eröffnung des BBI
im kommenden Jahr sein sollte.
Um Wirtschaft und Gewerbe muss die Flughafengesellschaft dagegen noch
kräftig werben. Und tut das natürlich zuerst mit der Nähe zum Flughafen BBI
und mit der guten Verkehrsverbindung. Direkt in Flughafennähe am
Nordostrand des künftigen Hauptstadt-Airports BBI warten 109 Hektar
Gewerbeflächen auf Investoren. Der BBI Businesspark Berlin ist das größte
Gewerbegebiet der ...

Flughäfen: EIN JAHR VOR BBI-ERÖFFNUNG VERSICHERN GESCHÄFTSFÜHRER, "Wir sind im Plan", Nur noch ein gutes Jahr, dann soll am 3. Juni 2012 der BBI öffnen. Oder gibt es nochmal eine Verschiebung?, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0531//
0026/index.html

Dr. Manfred A. Körtgen: Gut ein Jahr vor der Eröffnung des neuen Flughafens
können wir sagen: Wir sind im Plan. Und arbeiten weiter mit Hochdruck auf
Europas größter Flughafenbaustelle. Rund 3500 Fach- und Bauarbeiter sind
hier momentan im Einsatz, über 1500 davon allein im Terminal. Wichtige
Meilensteine in diesem Jahr sind die Fertigstellung der Feuerwachen West
und Ost, der Winterdiensthalle, der betriebsspezifischen Gebäude, der
Zugangskontrollstellen, der Betriebstankstellen, der Gebäude für die
Sicherheitsdienste und die Bodenverkehrsdienste sowie der Parkhäuser in der
Airport City und des Mietwagencenters. Zudem beginnt der Bau der Pavillons
für zusätzliche Sicherheitskontrollstellen.

Ab Ende November soll der Probetrieb beginnen. Wie läuft das ab?

Körtgen: Der sechsmonatige Probebetrieb ist so etwas wie der finale
Tauglichkeitstest. Hier werden in unzähligen Szenarien ...

Flughäfen: MIT DEM PRESSESPRECHER DER BERLINER FLUGHÄFEN LEIF ERICHSEN AUF DEM BBI-GELÄNDE UNTERWEGS, Einmal rund auf dem Infotower - Neues auf der Baustelle im Blick, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0531//
0003/index.html

Der Besuch auf dem Infotower lohnt immer wieder. Erst sah man von hier nur
aufgebuddelten Sand und darin Rohre und Kabelstränge, dann die Bahngleise
im Tunnel verschwinden, Straßen entstehen und das Terminal wachsen.
Inzwischen ist es schon lange verglast. Jetzt stehen rund ein Dutzend Kräne
in der Airport City zwischen Infotower und Terminal. Parkhäuser,
Bürogebäude, ein Hotel werden gebaut. Und auch sonst gibt es einiges Neue,
das Leif Erichsen, Pressesprecher der Berliner Flughäfen, dank Weitblick
von hier oben gut erläutern kann.

Neue Rollwege und frisches Grün
Richtung Schönefeld Süd rechts vom Terminal, wo letztes Jahr noch die ILA
stattfand und dann ein Hangar und das Gebäude der Berliner Spezialflug
abgerissen wurden, sieht man fertige neue Rollwege zur schon vorhandenen
und noch erweiterten Start- und Landebahn. Sie verfügen über Licht- und
Fühlersysteme, ein Eisglättefrühwarnsystem und Betankungsanlagen. Und es
wird eine Fläche bis an den Tower vorbereitet, auf der später die ...

Flughäfen: DERZEIT SIND TÄGLICH ÜBER 1500 BAUARBEITER IN DER BBI-ABFERTIGUNGSHALLE BESCHÄFTIGT - EIN RUNDGANG, Ein Jahr vor Eröffnung Fluggast im neuen Terminal gespielt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0531//
0014/index.html

Wie später die Passagiere fahren wir schon auf einer Straße auf das
großflächig verglaste Terminal zu. Und es benötigt nicht mehr so viel
Fantasie, sich das Ganze fertig vorzustellen. Dieses Vordach wirkt elegant.
Wahrscheinlich auch wegen der filigranen, leicht bauchigen Pfeiler, die das
10 000 Tonnen schwere Dach so scheinbar schwerelos machen. 30 sind es vor
und im Terminal. Und dazu kommen die dekorativen Kolonnaden, die das
Hauptgebäude mit dem Mietwagencenter verbinden. Sie erinnern entfernt an
die Optik der Säulenreihe vor der Alten Nationalgalerie in Berlin. Der BBI
beziehe sich auf die regionale Bautradition unserer Region, wird von den
Architekten betont. Das Terminal greife mit seinen gegliederten Fassaden
und klaren, geometrischen Formen architektonische Elemente von Schinkel bis
zum Bauhaus auf. Die zentrale Zufahrt wird über eine baumbestandene Allee
erfolgen, dem märkischen Sinnbild. Zumindest die Straße für die Auffahrt
gibt es bereits und die Laternenpfähle stehen auch schon.
Wir spielen Fluggast und betreten die 21 Meter hohe lichtvolle
Terminal-Eingangshalle, so als hätte uns soeben das ...

30 Mai 2011

Straßenverkehr + Bus + Straßenbahn: Bus-Umleitungen zwischen Nord- und Hauptbahnhof, aus BVG

http://www.bvg.de/index.php/de/103839/article/894172.html

Im Juni 2011 beginnt der Aus- und Umbau der Invalidenstraße. Mit der
Ausführung des Bauvorhabens wird die Straßenbahn vom Nordbahnhof zum
Hauptbahnhof verlängert und so eine leistungsfähige Straßenbahnverbindung
mit überregionaler Bedeutung geschaffen. Die Fahrbahn wird auf zwei
Fahrstreifen je Richtung ausgebaut und schafft so eine erhebliche
Erleichterung und Zeitersparnis für viele Reisende und Pendler.

Die Linien 120, 123, 142, 147, 245, N20 und N40 fahren Umleitungen und
veränderte Haltestellen an.

Am 1. Juni 2011 beginnen die Änderungen mit den Buslinien 120 und N20.
Alle anderen Linien werden ab 4. Juni 2011 umgeleitet.

Vorraussichtlich ab 16. Juli sind Verkehrseinschränkungen bei der Metro
Tram M8 und Tram 12 zu erwarten. Wir informieren rechtzeitig und
detailliert über alle Veränderungen.

Ausführliche Informationen:

Bus-Umleitungen zwischen Nord- und Hauptbahnhof

Flyer Bus-Umleitungen zwischen Nord- und Hauptbahnhof
Haltestellenaushang Umleitungen Invalidenstraße ab 4. Juni 2011

Flughäfen: Rettungskräfte simulieren Unglück am Flughafen, aus MOZ

http://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/
artikel-ansicht/dg/0/1/305655/

Schönefeld (DDP) Etwa 650 Beteiligte haben am Samstag am Flughafen
Schönefeld die Kollision eines Flugzeugs mit einem Tanklaster simuliert.
Rund 70 Statisten spielten verletzte Passagiere, wie Flughafensprecher Leif
Erichsen sagte. Es sei die letzte Übung dieser Art auf dem alten Flugplatz
gewesen. Bis zum Betriebsstart des künftigen Flughafens Berlin Brandenburg
International (BBI) in einem Jahr sollen dort bis zu vier weitere
Ernstfälle durchgespielt werden.
Die Übung am Samstag fand auf der stillgelegten Nordbahn des Flughafens bei
laufendem Flugbetrieb statt. In dem von Experten entwickelten Szenario
musste ein Flugzeug ...

Bahnindustrie: Bahn-Hersteller Stadler expandiert weiter, Berliner Werke wachsen / Ein Drittel mehr Umsatz , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/
bahn-hersteller-stadler-expandiert-weiter/4228374.html


Berlin - Der Schweizer Bahn-Hersteller Stadler Rail plant, sein Geschäft
2011 deutlich auszubauen. Der Umsatz werde um über ein Drittel auf 1,45
Milliarden Schweizer Franken (1,12 Milliarden Euro) steigen,
prognostizierte das Unternehmen am Freitag. Auch in Deutschland will
Stadler kräftig expandieren. Bis 2013 soll die Beschäftigtenzahl in den
vier Werken der Hauptstadtregion um 300 auf 1100 erhöht werden. Dies sei
möglich „dank der zahlreichen Erfolge" der vergangenen Jahre.
Das Geschäft in Deutschland, das wichtigste neben dem Heimatmarkt Schweiz,
habe sich „besonders gut entwickelt". Mit dem Job-Aufbau erhöht sich die
Kapazität hierzulande um die Hälfte.
Gestartet war Stadler in Pankow im Jahr 2000 mit der Übernahme des
Adtranz-Werkes mit knapp ...

S-Bahn: S-Bahn Ende 2011 wieder nach Plan, Bahnchef Rüdiger Grube sichert Normalbetrieb zu / Langfristig sollen alle Waggons ausgetauscht werden / Unternehmen lehnt Baustopp für Stuttgart 21 ab, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0528/seite1/
0089/index.html

BERLIN. Die Berliner S-Bahn soll bis Ende des Jahres wieder nach
Normalfahrplan fahren. Das kündigte Bahnchef Rüdiger Grube am Freitag in
einem Gespräch mit der Berliner Zeitung an. "Es bleibt unser Ziel, dies bis
Ende des Jahres zu realisieren", sagte Grube. "Wir haben an allen drei
S-Bahn-Baureihen gleichzeitig erheblich zu tun. Aber wir arbeiten hart
daran, Berlinern und Brandenburgern so schnell wie möglich ein besseres
Angebot zu machen." Derzeit laufe ein riesiges Austauschprogramm. "Wir
wechseln unter anderem 4000 Radsätze und 3000 Fahrmotoren aus", so der
Bahnchef. 480 Mitarbeiter seien seit Ende 2008 eingestellt und Werkstätten
zusätzlich aufgemacht worden, die schon geschlossen waren. Dies alles habe
die Bahn seither zusätzlich 400 Millionen Euro gekostet. "Kurzum, wir tun
sehr viel", sagte Grube.
Seit nunmehr zwei Jahren hält die Dauerkrise bei der Tochter der Deutschen
Bahn (DB) an. Mitte 2009 war auf Anweisung des Eisenbahnbundesamtes ...

Regionalverkehr + S-Bahn: Das hätte nicht passieren dürfen, Anschlag auf die Kabeltrasse der Bahn traf Haupt- und Reserveleitung, weil sie falsch verlegt waren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0528/berlin/
0043/index.html

Der Brandanschlag am Ostkreuz hätte sich nicht so gravierend ausgewirkt,
wenn bei der Planung der betroffenen Kabeltrasse ein Grundsatz beherzigt
worden wäre: Zwei Leitungen mit demselben Ziel sollten nicht direkt
nebeneinander liegen, damit im Notfall wenigstens eine von ihnen als
Reserve dienen kann. Doch nach Informationen der Berliner Zeitung ist dies
dort zumindest in einem wichtigen Fall nicht passiert. Sowohl die Haupt-
als auch die Reserveleitung, die das Rechenzentrum der Deutschen Bahn (DB)
in Mahlsdorf ans Internet anschließen, verliefen auf ein- und derselben
Kabeltrasse - der Stahlbrücke über den Markgrafendamm, die am Montag, wie
berichtet, um kurz nach drei Uhr Ziel eines Anschlags von militanten
Atomkraftgegnern wurde.
Die Attacke am Markgrafendamm legte nicht nur die 30-Kilovolt-Leitungen
lahm, die das S-Bahn-Netz im Osten und Südosten mit Fahrstrom versorgen.
Das Feuer unterbrach auch ...

Regionalverkehr: Fahrplanänderungen im Regionalverkehr

http://www.deutschebahn.com/site/
bahn/de/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20110527.html

(Berlin, 27. Mai 2011) Wegen Bauarbeiten kommt es daher zu Zugausfällen und
zu Ersatzverkehren mit Bussen.

Linien RE 4/ RE 5 Berlin-Ludwigsfelde-Jüterbog

Am 28. und 29. Mai fallen die Züge der RE-Linie 4 zwischen Berlin Südkreuz
und Ludwigsfelde aus. Reisende benutzen zwischen Berlin Südkreuz und Teltow
Stadt die S-Bahnen der Linie S 25. Zwischen Teltow Stadt und Ludwigsfelde
fahren Busse, die auch am Bahnhof Teltow halten.

Am 28. und 29. Mai fallen auch die Züge der RE-Linie 5 zwischen Berlin
Südkreuz und Trebbin aus. Zwischen Berlin Südkreuz und Trebbin fahren
Busse, im Abschnitt Berlin Südkreuz-Ludwigsfelde ohne Unterwegshalt. Von
und nach Berlin-Lichterfelde Ost, Teltow, Großbeeren und Birkengrund
benutzen Reisende die S-Bahn der Linie S 25 und den Ersatzverkehr mit
Bussen für die RE-Linie 4. Aufgrund der längeren Fahrzeiten der Busse
können die planmäßigen Anschlüsse in Berlin Südkreuz und Trebbin nicht
gewährleistet werden.
Vom 30. Mai bis 4. Juni fallen die Züge der Linie RE 4 zwischen Teltow und
Ludwigsfelde aus und werden durch Busse ersetzt.

Linie RE 7 Dessau-Berlin-Schönefeld-Wünsdorf-Waldstadt

Ab Freitag, 27. Mai, 22.15 Uhr bis Montag, 30. Mai, 1.15 Uhr fallen die
Züge der Linie RE 7 zwischen Berlin-Schönefeld Flughafen und Blankenfelde
(Teltow-Flämming) aus und werden durch Busse ersetzt. Durch die längeren
Fahrzeiten der Busse können die planmäßigen Anschlüsse nicht gewährleistet
werden. Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.

Linie RB 22 Potsdam-Berlin-Schönefeld Flughafen

Auf Grund von Bauarbeiten fallen die Züge der RB 22 vom 27. Mai, 21.50 Uhr
bis zum 29. Mai, 24 Uhr zwischen Genshagener Heide und Berlin-Schönefeld
Flughafen aus und werden durch Busse ersetzt. Wegen der längeren Fahrzeiten
der Busse verkehren diese von Berlin-Schönefeld in Richtung Genshagener
Heide in bis zu 28 Minuten früheren Fahrzeiten. Dadurch wird in Genshagener
Heide der Anschluss an die Züge der RB 22 hergestellt.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet
unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio
Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die
Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr: 20 Jahre Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland, Täglich über 210.000 Fahrgäste - ICE Flotte bis heute 1,4 Milliarden Kilometer zurückgelegt - Besonderes Angebot zum Jubiläum

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/ubp/
p20110527.html


(Berlin, 27. Mai 2011) Am 2. Juni 1991, pünktlich um 5.53 Uhr, setzte sich
der erste fahrplanmäßige ICE von Hamburg-Altona Richtung Frankfurt (Main)
in Bewegung. Bereits am 29. Mai wurde mit einer Sternfahrt von Hamburg,
München, Stuttgart, Mainz und Bonn nach Kassel-Wilhelmshöhe der Beginn des
Hochgeschwindigkeitverkehrs in Deutschland gefeiert.

Heute nutzen täglich über 210.000 Fahrgäste das engmaschige bundesweite
ICE-Netz und legen dabei eine Strecke von durchschnittlich 307 Kilometern
zurück. Die ICE-Flotte hat bis heute rund 1,4 Milliarden Kilometer
zurückgelegt und bildet mit ihren vier Generationen und insgesamt 252
Triebzügen das Rückgrat des Fernverkehrs in Deutschland. Die ICE-Züge
bewältigen über 60 Prozent der gesamten Leistung im Fernverkehr. Im Jahr
2010 reisten fast 78 Millionen Fahrgäste im ICE. 1992 waren es rund zehn
Millionen.

Bundesweit stehen Deutschlands schnellstem Zug inzwischen 1.200 Kilometer
Neu- oder Ausbaustrecke zur Verfügung, auf denen Geschwindigkeiten von 230
Stundenkilometer und mehr gefahren werden können. Auf den Neubaustrecken
Köln/Rhein–Main und Nürnberg–Ingolstadt fahren die ICE 3-Züge sogar 300
Stundenkilometer. Gerade auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken konnten neue
Fahrgäste durch attraktive Reisezeiten für die umweltfreundliche Schiene
gewonnnen werden. Im Energieverbrauch ist die ICE-Flotte trotz der hohen
Geschwindigkeiten recht sparsam. Bei einer Auslastung von rund 50 Prozent
liegt der Energieverbrauch des ICE 3 umgerechnet bei weniger als zwei
Litern Benzin pro Person und 100 Kilometern, beim ICE 2 bei rund 2,5 Litern
und beim ICE 1 bei weniger als drei Litern Benzin.

Aber der ICE ist nicht nur auf dem deutschen Hochgeschwindigkeitsnetz
unterwegs. Bereits im September 1992 wurden die Verkehre in die Schweiz
aufgenommen. Heute fährt der ICE in Kooperation mit anderen europäischen
Bahnen in sechs europäischen Nachbarländern: Schweiz, Frankreich, Belgien,
Niederlande, Dänemark und Österreich. Und 2010 hat er zum ersten Mal das
europäische Festland verlassen und wurde in Anwesenheit zahlreicher
prominenter Vertreter in London vorgestellt.
Zum 20-jährigen Jubiläum macht die DB ihren Kunden ein besonderes Angebot:
In ausgewählten Sonntagszeitungen gibt es einen e-Coupon, mit dem Kunden 20
Euro günstiger reisen können.

Ausblick

Ab 2012 wird die neueste Generation an ICE 3-Zügen, Baureihe 407, zum
Einsatz kommen. Die 16 Züge werden zunächst die ICE-Flotte im Inland
verstärken, künftig sollen sie unter anderem auch nach Paris und London
fahren.

Und die nächste Generation des ICE-Systems ist auch schon in Sicht: Am 9.
Mai 2011 hat die DB mit Siemens einen Vertrag im Wert von rund sechs
Milliarden Euro über den Abruf von 220 ICx-Zügen unterzeichnet. Dies ist
die bislang größte Investition in der Geschichte der DB.

Eckpunkte:

2. Juni 1991: Unter dem Motto „Halb so schnell wie das Flugzeug und
doppelt so schnell wie das Auto" geht der erste ICE an den Start – und
versetzt Deutschland ins Staunen.

September 1992: Der 1. ICE im Ausland: Aufnahme der Verkehre in die
Schweiz

1996: Inbetriebnahme ICE 2, ab 1998 mit Steuerwagen Einsatz mit
Flügelung der Zugläufe

3. Juni 1998: Unglück von Eschede

September 1998: Eröffnung der Schnellfahrstrecke Berlin–Wolfsburg

1999: Inbetriebnahme ICE T – ICE mit Neigetechnik für kurvige Strecken

2000: Inbetriebnahme ICE 3 – Deutschlands erster serienmäßiger Zug für
Tempo 300. 13 der insgesamt 50 ICE 3 sind mehrsystemfähig und damit bei der
Stromversorgung auf den Einsatz in Ländern mit anderer Netzspannung
vorbereitet. In einer neuen internationalen Kooperation mit der
niederländischen Staatsbahn NS wird zwischen Frankfurt (Main) und Amsterdam
die erste internationale ICE-Linie im Zwei-Stunden-Takt eingerichtet. Die
NS beschaffen für diese Linie vier eigene ICE 3.

2002: Nach der Vollendung der Neubaustrecke Köln–Rhein/Main
beschleunigt der ICE erstmals in Deutschland fahrplanmäßig auf 300 km/h.

Ende 2004: Nach dem Ausbau der Strecke Berlin-Hamburg für Tempo 230
verbindet der ICE Deutschlands größte Städte in rund 90 Minuten. Wegen der
hohen Nachfrage platziert die Bahn bei der Industrie eine umfangreiche
Nachbestellung: Seit 2005 wächst die Flotte Zug um Zug um insgesamt 28 ICE
T und 13 ICE 3 der zweiten Baureihe.

Mai 2006: Mit dem Fahrplanwechsel Ende Mai 2006 kann der ICE auch
zwischen Nürnberg und Ingolstadt auf neuer Trasse mit Tempo 300 fahren.

Juni 2007: Start der grenzüberschreitenden Verkehre nach Frankreich.
Erstmals verbindet der ICE Frankfurt (Main) mit Paris, der französische
Hochgeschwindigkeitszug TGV Stuttgart und Paris.

9. Juli 2008: Ein Radsatzwellenbruch bei der Ausfahrt eines ICE 3 aus
Köln Hbf führt zu einer drastischen Reduktion der Ultraschallprüfintervalle
der Radsatzwellen und initiierte eine bis heute nicht abgeschlossene
Diskussion zwischen Eisenbahn-Bundesamt, Gutachtern, Herstellern und
Betreibern über die richtige Bemessung von Prüfintervallen von
Radsatzwellen. Auch die Intervalle der anderen Baureihen werden teils
drastisch reduziert.

19. Oktober 2010: Präsentation eines ICE 3 in London im Bahnhof St.
Pancras International

9. Mai 2011: Vertragsunterzeichnung mit Siemens über den Abruf von bis
zu 300 ICx. Dies ist die größte Investition in der Geschichte der DB.

Anfang 2012: geplante Inbetriebnahme des neuesten ICE 3 M (Baureihe
407)

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Tarife + allg.: Deutsche Bahn testet neue Mobilitätskarte in Berlin, Angebot kombiniert Öffentlichen Personennahverkehr mit Stadträdern und Elektroautos - Dreimonatige Testphase beginnt ab Juni - Elektrofahrzeuge können am Samstag zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ getestet werden

http://www.deutschebahn.com/site/
bahn/de/presse/presseinformationen/
ubh/h20110527.html


(Berlin, 27. Mai 2011) Die Fuhrparkgruppe der Deutschen Bahn hat im Rahmen
des Forschungsprojektes BeMobility – BerlinelektroMobil mit den Partnern
BVG und S-Bahn Berlin eine Mobilitätskarte entwickelt, mit der man neben
dem Öffentlichen Personennahverkehr auch Elektrofahrzeuge und Mietfahrräder
nutzen kann. Das Forschungsprojekt ist Teil des Programms „Modellregionen
Elektromobilität" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung (BMVBS) und soll die Integration von elektrischen
Fahrzeugflotten in den Öffentlichen Personennahverkehr voranbringen.

Die Mobilitätskarte funktioniert wie ein Kombiticket. Sie ist der
Fahrschein für den Öffentlichen Personennahverkehr in Berlin und Schlüssel
zu den Elektrofahrzeugen von „e-Flinkster – Mein Carsharing" sowie zu „Call
a Bike - das Stadtrad für Berlin". Die Mobilitätskarte ist in Bus und Bahn
im gesamten Tarifbereich Berlin ABC gültig. Zusätzlich können die
Stadträder in Berlin je Ausleihe 30 Minuten kostenfrei genutzt werden.
Weiterhin steht ein monatliches Zeitguthaben in Höhe von 50 Euro für die
Nutzung der Elektroautos zur Verfügung.

Angeboten wird die Mobilitätskarte in der Testphase für monatlich 78 Euro.
Der Verkauf findet vom 1. bis 30. Juni statt. Die Karte ist gleitend für
drei Monate gültig. Das Angebot ist limitiert und kann nur im
Flinkster-Stadtbüro an der Schönhauser Allee 179 und in der Plattform
„elektroMobilität" auf dem EUREFCampus am Schöneberger Gasometer in der
Torgauer Straße 12-15 erworben werden. Die Kunden werden im Rahmen der
wissenschaftlichen Begleitung des Projektes zu ihrem Mobilitätsverhalten
befragt. Über die weitere Umsetzung wird nach dem Abschluss der Testphase
entschieden. Informationen sind unter www.bemobility.de erhältlich.

Anlässlich der elften „Langen Nacht der Wissenschaften" am Samstag, 28. Mai
kann von 17 bis 22 Uhr auf dem EUREF-Campus alles rund um das Thema
Elektromobilität getestet werden. Den Besuchern stehen Elektrofahrräder und
e-Autos zur Verfügung.

Die Modellregion Berlin/Potsdam wird im Rahmen des Bundesprogramms
„Elektromobilität in Modellregionen" gefördert. Das Bundesministerium für
Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) stellt für bundesweit acht
Modellregionen rund 130 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II des
Bundes zur Verfügung. Koordiniert wird das Programm von der NOW GmbH
Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

27 Mai 2011

S-Bahn + Museum: Nostalgiewochenende in der S-Bahn-Werkstatt Erkner

http://www.lok-report.de/

Die S-Bahn Berlin und der Verein Historische S-Bahn laden Berliner und
Brandenburger am Wochenende 28./29. Mai zu einer eindrucksvollen Zeitreise
in die Werkstatt Erkner ein. 30 historische S-Bahn-Fahrzeuge bilden die
Kulisse für Erlebnisberichte und Eindrücke aus der 86-jährigen Geschichte
des Verkehrsmittels. Der Mauerbau vor 50 Jahren führte zur jahrzehntelangen
Teilung des S-Bahn-Netzes. Aus diesem Grund sind die Jahre rund um den 13.
August 1961 Themenschwerpunkt. Geöffnet ist die Ausstellung an beiden Tagen
von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Führungen kosten 4 Euro.
Der Verein Historische S-Bahn mit rund 300 ehrenamtlichen Mitgliedern
engagiert sich seit über 20 Jahren für den Erhalt der historischen
Fahrzeuge. Die meist mit robusten Holzbänken ausgestatteten rot-gelben Züge
strahlen bis heute ein Flair aus, dem sich kaum ein Betrachter entziehen
kann. Sie dokumentieren die Geschichte eines Verkehrsmittels, das wie kein
anderes die politische und gesellschaftliche Situation der Stadt begleitet
hat und von ihr beeinflusst wurde.
An 16 Themenstationen mit entsprechend gestalteten Originalfahrzeugen
erhalten Besucher auch Einblick in die Zeit der letzten Tage des Dritten
Reichs, der Nachkriegszeit, des Mauerbaus und des Boykotts der S-Bahn im
Westteil der Stadt. In der Werkhalle, in der auch heute noch regelmäßig
S-Bahn-Züge gewartet werden, bieten sich während der Führung eine Vielzahl
von außergewöhnlichen Fotomotiven an, so dass Fotoapparat und Kameras
unbedingt mitgebracht werden sollten.
Eisenbahnfans kommen beim Bahnmarkt auf ihre Kosten. Für Familien mit
Kindern gibt es ein Bastel- und Malprogramm sowie eine große
Modellbahnanlage. 30-minütige Kinderführungen werden für fünf bis zehn
Jahre alte Mädchen und Jungen angeboten. Für Imbiss und Getränke ist im
gemütlichen Biergarten gesorgt.
Das Veranstaltungsgelände ist mit den Zügen der Linie S3 im 20-Minuten-Takt
bis zur Endstation Erkner zu erreichen. Dort hält auch die
RegionalExpresslinie RE 1, die im Halbstundentakt verkehrt (Pressemeldung
Deutsche Bahn, Fotos Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de, 27.05.11).

VBB sucht QualitätsScouts in Berlin und Brandenburg

http://www.lok-report.de/

Engagierte Fahrgäste im Nahverkehr können sich beim Verkehrsverbund
Berlin-Brandenburg (VBB) als QualitätsScout bewerben. QualitätsScout kann
jeder werden, der mindestens 18 Jahre alt und regelmäßig mit Bussen und
Bahnen unterwegs ist. Die Bewerbungsfrist für die ehrenamtliche Tätigkeit
endet am 20. Juni 2011.
QualitätsScouts müssen keine Extrawege zurücklegen: Auf ihren üblichen
Fahrten im Bus und/oder in der Bahn halten sie einfach nur die Augen offen.
Sie beobachten zum Beispiel ob die Fahrzeuge pünktlich und sauber sind, ob
Fahrpläne an den Haltstellen aushängen und ob die Anschlüsse funktionieren.
Idealerweise steigen die Scouts auf ihrem Weg mindestens einmal um und
nutzen dabei möglichst unterschiedliche Verkehrsmittel.
Sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen werden an den VBB
weitergeleitet. Diese Hinweise werden gezielt ausgewertet und bilden die
Grundlage für die regelmäßigen Qualitätsgespräche, die der VBB mit den
einzelnen Verkehrsunternehmen im Verbund führt.
Weitere Informationen, einen Film und das Anmeldeformular gibt es im
Internet unter VBBonline.de oder im VBB-Infocenter unter der Telefonnummer
030/25 41 41 41 (Pressemeldung VBB, 27.05.11).

Potsdam + Straßenbahn + Regionalverkehr: VERKEHR: Gegenseitiges Misstrauen, Drei Anbindungskonzepte vorgestellt, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
12094950/60709/
Drei-Anbindungskonzepte-vorgestellt-Gegenseitiges-Misstrauen-VERKEHR.html


POTSDAM / GOLM - Drei Konzepte zur besseren Verkehrsanbindung von Golm sind
gestern im Max-Planck-Campus teils heftig diskutiert worden. Die besten
Karten hatte das von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam
präsentierte Konzept „Drehscheibe Golm" von Nahverkehrsberater Dieter
Doege. Es setzt vor allem auf einen effektiveren Eisenbahnverkehr. Die
Stadt Potsdam, die auf den Eisenbahnverkehr keinen Einfluss hat, möchte
eine Straßenbahn nach Golm bauen und den Busverkehr reduzieren, doch
dagegen gibt es heftigen Widerstand von Anwohnern, weil die bevorzugte
Tram-Trasse nicht nur sehr teuer wäre, sondern auch ...

S-Bahn + VBB: Senat und VBB kritisieren Mogelpackung, DB-Angebot, neue S-Bahnen zu kaufen, sei viel zu vage, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0527/berlin/
0087/index.html

Die Deutsche Bahn (DB) will neue Züge für die Berliner S-Bahn kaufen - mit
diesem Versprechen gehen das Unternehmen und sein Eigentümer, der Bund,
seit einiger Zeit hausieren. Doch die Verbindlichkeit ihres Angebots bleibe
"weit hinter den praktischen Erfordernissen zurück", heißt es nach
Informationen der Berliner Zeitung in einer Stellungnahme des Senats. Die
Verpflichtungserklärung der DB sei eine "Mogelpackung, in der viel heiße
Luft enthalten ist und die uns nicht weiterbringt", sagte Hans-Werner Franz
vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Mit ihr käme Berlin dem Ziel,
2017 neue S-Bahnen zu bekommen, nicht näher.
Dem sechsseitigen Papier zufolge will die DB "so bald wie möglich ein
Vergabeverfahren zur Ausschreibung eines Rahmenvertrages zur Beschaffung
neuer Fahrzeuge für die S-Bahn Berlin einleiten". Es enthalte aber "keine
verbindliche ...

Flughäfen + Luftfahrt: "Damals war nicht mehr zu erreichen", Warum Brandenburgs früherer Ministerpräsident Manfred Stolpe vor 15 Jahren wider seine eigene Überzeugung dem Flughafenstandort Schönefeld zustimmte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0526/berlin/
0007/index.html

Vor 15 Jahren beschlossen Berlin, Brandenburg und der Bund, den neuen
Hauptstadtflughafen in Schönefeld zu bauen. Im Gespräch mit der Berliner
Zeitung beschreibt Brandenburgs damaliger Ministerpräsident Manfred Stolpe
(SPD) erstmals, wie die heute hoch umstrittene Entscheidung zustande kam.
Stolpe wollte den Flughafen bis zuletzt in Sperenberg südlich der
Hauptstadt errichten. Nach der gescheiterten Länderfusion habe der
berlinfernere Standort aber keine Chance mehr gehabt - auch weil der Bund
die Luftdrehkreuze in Frankfurt und München nicht gefährden wollte.

Herr Stolpe, die Flugrouten-Proteste reißen nicht ab. Dabei wird die
Glaubwürdigkeit von Politik generell in Zweifel gezogen, auch Ihnen
persönlich werden unlautere Motive unterstellt. Ärgert Sie das?

Nein. Das ist eine Erfahrung, die ich immer wieder gemacht habe: Da wird
punktuell etwas bewertet, ohne den Werdegang und die damals herrschenden
Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.

Sorgen Sie für Aufklärung. Noch 1995 sagten Sie: "Ich werde freiwillig
Schönefeld nicht zustimmen, weil ein Flughafen dort unmenschlich wäre." Was
hat Sie plötzlich umgestimmt?

Freiwillig habe ich ja nicht zugestimmt. Man könnte auch sagen, ich musste
kapitulieren. Zur Erinnerung: Es geht um ein Projekt mit drei Beteiligten:
Bund, Berlin und Brandenburg. Um den neuen Flughafen in Sperenberg zu
bauen, hätten mindestens zwei, eigentlich alle, dazu stehen müssen. Das war
über Jahre nicht gelungen. Und es war endgültig unmöglich geworden, nachdem
meine Hoffnung, mit Berlin ein Land zu bilden, nach der Volksabstimmung am
5. Mai 1996 geplatzt war. Bis dahin hatte ich darauf gehofft, in einem
gemeinsamen Landtag eine Mehrheit für Sperenberg zu erreichen.

Sah das Berlins damaliger Regierender Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU)
auch so?

Er war von Sperenberg nicht begeistert. Sehr viele in Berlin, auch in
seiner eigenen Partei, waren ...

Flughäfen + Luftfahrt: Langes Warten auf wenig Information, ASCHEWOLKE ÜBER EUROPA - NOCH IMMER GIBT ES KEINEN EINHEITLICHEN EU-GRENZWERT FÜR ASCHEPARTIKEL IN DER LUFT. UND AUF DEN FLUGHÄFEN STRANDEN DIE PASSAGIERE GENAUSO WIE VOR EINEM JAHR, ALS DER VULKAN EYJAFJALLAJÖKULL AUSGEBROCHEN WAR., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0526/
tagesthema/0048/index.html

BERLIN. Große Ungewissheit herrschte gestern Vormittag bei den meisten
Berliner Fluggästen. Viele wussten zwar, dass der Flugraum über Berlin ab
11 Uhr gesperrt sein würde, den meisten war jedoch lange Zeit unklar, wie
und wann es weitergehen sollte.
"Bei der Flughafenhotline gab es kein Durchkommen und auch im Internet
haben wir keine Informationen erhalten", sagte Monika Nötzel. Die Rentnerin
ist mit Freunden aus Spanien nach Tegel gekommen, denn ihr Besuch wollte
eigentlich um 12.55 Uhr über Düsseldorf nach Alicante fliegen. Der Flug
fiel aus - wie insgesamt 185 der rund 700 Flüge, die sonst täglich von
Tegel und Schönefeld starten. "Hätte die Hotline funktioniert, hätte man
uns wenigstens sagen können, ob der Flug startet oder nicht. So müssen wir
erst einmal mit dem ganzen Gepäck zum Flughafen fahren", sagte die
70-Jährige, während sie auf den Bus zum Airport wartete. Erst in Tegel
erfuhr die Frau, dass der Flug nach ...

25 Mai 2011

Schiffsverkehr: Praxistest auf Berliner Fahrgastschiffen erfolgreich

http://www.berlin.de/sen/guv/presse/archiv/20110525.1245.345469.html Umweltsenatorin Katrin Lompscher hat heute gemeinsam mit Jürgen Loch von der Geschäftsführung der Stern & Kreis Schiffahrt die Ergebnisse des Praxistestes Partikelfilter auf Fahrgastschiffen präsentiert. Sie zeigten sich erfreut über die Wirkungen der Filter, denn die Emissionen von Dieselruß wurden in den Schiffen mit eingebautem Filter bis zu 90 % reduziert. Dabei blieb der Treibstoffverbrauch gleich. Senatorin Lompscher betonte: „Durch Nachrüstungen von Fahrgastschiffen können die Schadstoffemissionen sehr stark vermindert werden. Damit wird die Luft sauberer. Dies entlastet auch die Fahrgäste der Schiffe und Fußgänger in den Uferbereichen von Belästigungen und Gefährdungen durch Schadstoffe. Fahrgastschiffe können jedoch nur auf freiwilliger Basis nachgerüstet werden, denn Wasserstraßen fallen nicht unter die Bestimmungen der Umweltzone. Ich danke deshalb der Stern & Kreis Schiffahrt, die sich an dem Pilotprojekt beteiligt hat. Uns ist mit dem Projekt der Nachweis gelungen, dass die Nachrüstung mit Partikelfiltern auch bei Fahrgastschiffen technisch machbar und ökonomisch tragbar ist. Wir haben ein großes Interesse daran, die Emissionen der Schiffe als Quelle für gesundheitsgefährdenden Feinstaub und Dieselruß dauerhaft zu mindern. Ich freue mich sehr, dass der BUND heute im Rahmen seiner Kampagne `Rußfrei fürs Klima` den ersten Schiffen mit Rußfiltern in Berlin eine Umweltplakette verliehen hat.“ Die Reedereien hatten Interesse an einer Nachrüstung mit Partikelfiltern bekundet. Allerdings gab es bisher für Fahrgastschiffe, wie sie auf den Berliner Gewässern unterwegs sind, keine standardisierten und erprobten Nachrüstsysteme. Deshalb hatte die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz den „Praxistest Partikelfilter auf Berliner Fahrgastschiffen“ durchgeführt. Drei Fahrgastschiffe der Stern und Kreis Schiffahrt GmbH wurden dazu mit aktiv regenerierenden Rußfiltersystemen verschiedener Filterhersteller ausgerüstet. In den vergangenen zwei Jahren wurden die Filter auf ihre Praxistauglichkeit und Wirksamkeit getestet. Die Senatsverwaltung förderte den Einbau der Filter mit mehr als 20.000 € und finanzierte die dazugehörigen Abgasmessungen mit mehr als 50.000 €. Für künftige Nachrüstungen ist eine finanzielle Förderung von 50 % aus dem Umweltentlastungsprogramm avisiert, die jede Berliner Reederei erhalten kann, die entsprechende Filter verbaut.

Bahnverkehr + Regionalverkehr: VERKEHR: Busse statt Bahn, Im nächsten Jahr wird es auf den Schienen der Region viele Baustellen geben / Aktion für Berliner, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/12092573/61299/
Im-naechsten-Jahr-wird-es-auf-den-Schienen.html


ORANIENBURG - Einigkeit herrschte bei der Regionalkonferenz des
Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) am Montag in Oranienburg vor
allem in einem Punkt: Die S-Bahn-Krise ist ein Skandal.
Dass es auch anders geht, beweisen nach Ansicht von VBB-Geschäftsführer
Hans-Werner Franz die regionalen Verkehrsunternehmen. Demnach hat es in der
Region Prignitz-Oberhavel im vergangenen Jahr eine hohe Pünktlichkeit
gegeben, 98 bis 99 Prozent aller Fahrten seien durchgeführt worden. Größere
Probleme habe es lediglich an Tagen mit Blitzeis gegeben. Zum Vergleich:
Bei der Berliner S-Bahn wurden selbst am Sonntag, also vor dem Kabelbrand
in Ostkreuz, nur 74 Prozent der bestellten Leistungen angeboten. Hinzu
kommt, dass es wohl auch im nächsten Winter wieder zu erheblichen
Einschränkungen bei der Berliner S-Bahn kommen wird. Denn das Unternehmen
hat bereits angekündigt, das es bis dahin nicht alle problematischen Achsen
an den Wagen austauschen kann. „Das ärgert mich", betonte Franz. Denn die
S-Bahn hätte wenigstens einen Teil dieser Arbeiten ...

Schiffsverkehr + Fähren: Neue Fähre "Luise" für die Pfaueninsel, aus Die Welt

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/
berlinbrandenburg_nt/article13391743/
Neue-Faehre-Luise-fuer-die-Pfaueninsel.html

Berlin (dpa/bb) - Besucher der Gärten und des Schlosses auf der Pfaueninsel
in Berlin-Wannsee können künftig mit einer modernen Fähre übersetzen. Wie
die Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg mitteilte,
wurde das neue Schiff «Luise» am Dienstag eingeweiht. Rund 50 Zuschauer
verfolgten die traditionelle Zeremonie, bei der eine ...

BVG + U-Bahn: Der kleine Bruder von Big Brother, Die U-Bahn soll sicherer werden - aber wie?, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0525/berlin/
0027/index.html

Videoaufzeichnungen aus der Berliner U-Bahn sollen künftig 48 statt 24
Stunden gespeichert werden. Das beschloss der Senat gestern im Rahmen eines
"Maßnahmenpakets", mit dem nach den Überfällen der jüngsten Zeit mehr für
mehr Sicherheit in der U-Bahn gesorgt werden soll.
Um die Speicherungszeit zu verlängern, muss das Berliner Datenschutzgesetz
geändert werden. Ob das so reibungslos vor sich gehen wird, wie gestern bei
der Senatspressekonferenz insinuiert wurde, ist aber fraglich. Denn die
Linkspartei, die sich schon gegen die 24-stündige Speicherung ausgesprochen
hatte, hält folglich auch von der Verlängerung auf 48 Stunden nichts. Man
habe zwar dem gesamten Sicherheitspaket zugestimmt, weil es sinnvolle
Bestandteile enthalte, sagte Linkspartei-Fraktionschef Udo Wolf. Besonders
der geplante Einsatz von mehr ...

Regionalverkehr + S-Bahn: Betriebsstörungen dauern an, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0525/berlin/
0081/index.html

Militante Atomkraftgegner haben sich zu dem Brandanschlag bekannt, der
Montag gegen drei Uhr auf eine Kabelbrücke am Ostkreuz verübt worden ist.
Folgen: Das S-Bahn-Netz im Osten und Südosten war ohne Fahrstrom,

Signale und drei Stellwerke fielen aus, bahninterne Telefonnetze und rund
10 000 Vodafone-Mobilfunktelefone funktionierten nicht mehr.

Die zerstörten Kabelleitungen werden geflickt, inzwischen hat die S-Bahn
wieder überall Fahrstrom. Gestern funktionierten aber ...

Flughäfen + Luftfahrt: Flughäfen bereiten sich auf Aschewolke vor, Tegel und Schönefeld könnten heute geschlossen werden / Passagiere sollen sich vor Reiseantritt informieren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0525/berlin/
0046/index.html

Die Aschewolke des isländischen Vulkans Grimsvötn droht den Flugverkehr
auch in Berlin heute zum Erliegen zu bringen. "Ob und wann es in Tegel und
Schönefeld dazu kommt, wird voraussichtlich gegen drei Uhr früh
entschieden", sagte Stefan Jaekel, Sprecher der Deutschen Flugsicherung
(DFS), gestern der Berliner Zeitung. Am späten Abend kamen die
Luftsicherheitsexperten überein, dass auf dem Flughafen Bremen von heute um
fünf Uhr an keine Maschinen mehr starten und landen dürfen. Von sechs Uhr
an muss dann auch in Hamburg der Flugverkehr ruhen, teilte Jaekel mit. Es
sei nicht ausgeschlossen, dass die Asche in Berlin ebenfalls dazu führt,
dass keine Starts und Landungen mehr freigegeben werden dürfen, so der
Sprecher. Doch möglicherweise könne Tegel am Morgen auch erst einmal
regulär in Betrieb gehen, weil eine Sperrung erst am Vormittag nötig wird.
Flughafensprecher Leif Erichsen bat alle Passagiere, sich heute bereits vor
der Fahrt zum Flughafen ...

Regionalverkehr + S-Bahn: Bahn prüft besseren Schutz gegen Attacken, Nach dem Brandanschlag am Ostkreuz fordert der Fahrgastverband Wachschutz und Videokameras, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0525/berlin/0019/index.html

Nach dem Brandanschlag vom Montag prüft die Deutsche Bahn (DB), ob sie ihre
Kabeltrasse am Ostkreuz künftig besser schützen kann. "Wir sehen uns
neuralgische Punkte in unserem Netz daraufhin an, ob wir dort zusätzliche
Sicherheitsmaßnahmen ergreifen müssen. Diese Kabeltrasse gehört dazu",
sagte ein Bahnsprecher gestern der Berliner Zeitung. Die Bahn müsse rasch
ein Sicherheitskonzept für ihre zentralen Kommunikationsstränge
ausarbeiten, forderte Jens Wieseke vom Fahrgastverband IGEB. "Ein 'Weiter
so' kann es für sie nicht geben." Sonst könnte ein solcher Brandanschlag
jederzeit wieder passieren.
Als erste Reaktion gab es ein kurzfristig anberaumtes "Sicherheitstreffen"
in der Senatsverwaltung für Inneres. Mit dabei waren unter anderem
Staatssekretär Ulrich Freise und Polizeipräsident Dieter Glietsch. Auch die
DB, der Verfassungsschutz, das Landeskriminalamt und das
Bundesinnenministeriums waren vertreten. Die Runde habe "die
Kommunikationswege für einen schnellen Informationsaustausch festgelegt
und ...

24 Mai 2011

Flughäfen: Luftfahrt: Anflüge außerhalb des A-10-Rings machbar Gutachter für neue Flugroute , aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
12091290/60889/
Anfluege-ausserhalb-des-A-Rings-machbar-Gutachter-fuer.html


POTSDAM-MITTELMARK Die vom Landkreis favorisierte Regelung für Westanflüge
zum Flughafen Berlin Brandenburg International ist laut einem Gutachter
sinnvoll und umsetzbar. Zu diesem Ergebnis kommt der namhafte
Flugsicherheitsexperte Dieter Faulenbach da Costa von der Firma fdc Airport
Consulting. Das Unternehmen hat die Konzeption im Auftrag der
Bürgerinitiative „fluglärmfreie Havelseen" untersucht.
Die Bürgerinitiative hatte die Prüfung in Auftrag gegeben, um ihre
bevorzugte Variante – sie wird auch von der Kreisverwaltung propagiert – zu
stärken. Dieser Anflugplan sieht vor, dass die Flugzeuge sich außerhalb des
Berliner Rings zum Landeanflug einfädeln. Die Flugsicherung lehnt den
Vorschlag ab. Sie befürchtet, dass die Kapazität des Flughafens nicht voll
ausgenutzt werden könnte, wenn der so genannte Gegenanflug – die
Einfädelspur, die entgegen der eigentlichen ...

S-Bahn + Regionalverkehr: VERKEHR: Streit über den Prignitz-Express, Gutachten zur direkten Anbindung des RE 6 nach Berlin für Ende Juni angekündigt / Oberhavel fordert S-Bahn für Velten, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
12091596/61299/
Gutachten-zur-direkten-Anbindung-des-RE-nach-Berlin.html


ORANIENBURG - Erst Ende Juni liegt das Gutachten vor, das die Strecken für
eine direkte Anbindung des Prignitz-Expresses in das Zentrum Berlins nach
Gesundbrunnen untersucht hat. Das wurde gestern bei der Regionalkonferenz
des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) in Oranienburg bekannt.
Eigentlich sollte das Papier schon im vergangenen Sommer vorgestellt
werden. Eine VBB-Sprecherin begründete die Verzögerungen mit der „sehr
umfangreichen Untersuchung". Indes wurde bei der Regionalkonferenz wieder
um die günstigste Anbindung der einzelnen Regionen in die Hauptstadt
gerungen. Oberhavel-Landrat Karl-Heinz Schröter (SPD) plädierte weiterhin
für den S-Bahn-Anschluss von Velten. Dieser sei schon vor Jahren
versprochen worden. Indes forderte Neuruppins Landrat Ralf Reinhardt
(parteilos) die direkte Durchbindung des Prignitz-Expresses, der bisher nur
bis Spandau fährt, in die Hauptstadt. „Das ist für den Nordwesten das
bessere Verkehrsmittel." Denn davon hätten auch die Bewohner von
Ostprignitz-Ruppin und Prignitz etwas – sowie die Touristen, die nach
Rheinsberg oder Wittenberge wollen. Reinhardt hofft, die Veltener bei einem
Vor-Ort-Termin von den Vorteilen ...

S-Bahn + Regionalverkehr: VERKEHR: „S-Bahn Velten so weit entfernt wie nie“, Landrat äußert sich pessimistisch zum Lückenschluss, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
12091687/61129/
Landrat-aeussert-sich-pessimistisch-zum-Lueckenschluss-S-Bahn.html


ORANIENBURG - Landrat Karl-Heinz Schröter hat große Zweifel am
Wiederanschluss Veltens an das S-Bahnnetz. „Wir sind so weit entfernt vom
Lückenschluss wie nie zuvor", sagte der SPD-Politiker gestern auf einer
Regionalkonferenz des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) in
Oranienburg. Trotz mehrerer Zusagen aus der Politik habe man sich in den
vergangenen 20 Jahren nur im Kreise gedreht.
Aufgeben will Schröter den Kampf um den S-Bahnanschluss freilich nicht.
Dementsprechend ging er auch nicht auf einen Vorschlag von Landrat Ralf
Reinhardt aus Ostprignitz-Ruppin ein, wonach Oberhavel Veltens S-Bahn
aufgeben und sich stattdessen mit dem Nachbarn für eine Durchbindung
des ...

Straßenverkehr + Radverkehr: Slalom auf der Prachtstraße, Unter den Linden reiht sich eine Baustelle an die andere - und das bleibt die nächsten Jahre so, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2011/0524/berlin/0032/index.html

Fahrradfahrer haben es vor der Staatsbibliothek derzeit besonders schwer.
Wer auf der Straße Unter den Linden in Richtung Brandenburger Tor nicht von
einem Auto oder dem 100er Bus angefahren werden will, läuft Gefahr,
stattdessen mit dem Lenker im Bauzaun hängenzubleiben. Der ragt nämlich so
weit auf die Straße, dass außer zwei sehr schmalen Fahrspuren eigentlich
kein Platz mehr für Radfahrer ist. Grund ist die Baustelle vor der
Staatsbibliothek, die noch bis 2014 grundsaniert wird.
Doch auch für Fußgänger ist ein Spaziergang auf der Straße Unter den Linden
eher ein Hindernislauf. Viele Baustellen erfordern Umwege oder reduzieren
die Bürgersteigbreite auf ein Minimum. Vor allem für Touristen hat die
Straße ihren Reiz verloren, sind doch zahlreiche Sehenswürdigkeiten
eingerüstet. Das gilt für die ...

Regionalverkehr + S-Bahn: Polizei findet Brandbeschleuniger am Tatort, VERKEHRSKOLLAPS IN BERLIN - MILITANTE ATOMGEGNER BEKENNEN SICH ZU DEM BRANDANSCHLAG AUF DIE BAHN. NUR LANGSAM KOMMT DER VERKEHR WIEDER IN GANG. AUCH HEUTE MÜSSEN FAHRGÄSTE MIT BEEINTRÄCHTIGUNGEN RECHNEN., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2011/0524/tagesthema/0023/index.html

BERLIN. Gestern gegen 12 Uhr stand fest: Die Kabeltrasse am Ostkreuz ist
angezündet worden. "Wir schließen einen technischen Defekt aus", sagte ein
Polizeisprecher, nachdem Brandermittler den Tatort nach Spuren abgesucht
hatten. "Wir haben Reste einer brennbaren Flüssigkeit entdeckt und
sichergestellt." Die Reste deuten darauf hin, dass unmittelbar an den
Kabeln Feuer gelegt worden ist. Die Auswertung der Spuren dauere einige
Tage, hieß es.
Am Nachmittag bekannte sich dann eine Gruppe von militanten
Atomkraftgegnern zu dem Anschlag. Die Polizei geht davon aus, dass das
Schreiben echt ist. Darin heißt es: "Nach all den Katastrophen haben wir
die Schnauze voll. Über den sofortigen Ausstieg aus der Atomtechnologie
gibt es nichts mehr zu verhandeln. Wir spielen nicht mehr mit." Außerdem
schrieben die Verfasser: "Über die Schienen der Deutschen Bahnwerden
Atomtechnik und Atommüll transportiert. Beides sichert den ...

Regionalverkehr + S-Bahn: Brandanschlag legt S-Bahn lahm, Radikale AKW-Gegner bekennen sich im Internet zu Sabotageaktion am Berliner Ostkreuz, Hunderttausende Fahrgäste mussten warten / Auch heute ist mit Störungen zu rechnen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2011/0524/seite1/0045/index.html

BERLIN. Ein Brandanschlag hat gestern den Bahnverkehr in Berlin drastisch
eingeschränkt. Nach einem Kabelbrand am Ostkreuz mussten Hunderttausende
S-Bahn-Fahrgäste im Osten Ausfälle, lange Wartezeiten und
Schienenersatzverkehr hinnehmen. Auch der Regionalverkehr war
eingeschränkt, ICE-Züge konnten das Bahnwerk Rummelsburg nicht verlassen.
Auf vielen Linien, unter anderem auf dem Ring, der S 5 und der S 7, müssen
die Fahrgäste auch heute mit Beeinträchtigungen rechnen. Zu dem Anschlag
bekannten sich militante Atomkraftgegner. "Unsere Aktion ist ein
Haltesignal", heißt es in einem Schreiben, das gestern im Internet
zirkulierte. "Über den sofortigen Ausstieg aus der Atomtechnologie gibt es
nichts mehr zu verhandeln. Wir spielen nicht mehr mit." Die Polizei teilte
mit, dass sie das Schreiben für authentisch hält. Der Staatsschutz
ermittelt.
Die Deutsche Bahn (DB) verurteilte die Attacke. "Es trifft nicht nur unser
Unternehmen, sondern ist vor allem eine Zumutung ...

Flughäfen: Routenkonzept "unzulässig", Aufsichtsamt hat Bedenken, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2011/0523/berlin/0051/index.html

Heute tagt die Fluglärmkommission für Schönefeld wieder - zum 77. Mal.
Diesmal will sie sich mit den Startrouten nach Osten und den Anflugstrecken
für den neuen Großflughafen befassen. Die Friedrichshagener
Bürgerinitiative fordert, die gesamte Müggelseeregion auszusparen.
Beobachter erwarten, dass es heute auch um den Beschluss gehen wird, den
die Kommission am 9. Mai zu den westlichen Startrouten gefasst hatte.
Während Initiativen verlangen, die Empfehlung umzusetzen, warnt das
Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) davor. Die geforderte Lösung sei
rechtlich unzulässig, heißt es nach Informationen der Berliner Zeitung in
einem Schreiben des BAF.
Die Kommission hatte der Deutschen Flugsicherung (DFS) aufgegeben, nach
Westen startenden Maschinen bis in einer Höhe von ...

Flughäfen: Tödlicher Zusammenstoß in der Luft, Drei Menschen sterben bei Flugzeugunglück in Saarmund - die Ermittler rätseln, wie es zu dem Unglück kam, aus Berliner zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2011/0523/brandenburg/0029/index.html

SAARMUND. Der laute Knall am Nachmittag war nicht zu überhören. "Ich wusste
sofort, dass etwas Schlimmes passiert sein muss", sagt Regina Borganger,
die am Rande des Flugplatzes Saarmund (Potsdam-Mittelmark) den Imbiss "Fly
Inn" betreibt und das Unglück auch einen Tag später immer noch nicht fassen
kann. Ein Ultraleichtflugzeug war am Sonnabend gegen 15.45 Uhr
wahrscheinlich frontal mit einem Segelflugzeug zusammengestoßen, das nach
bisherigen Erkenntnissen mit Hilfe einer Seilwinde gerade in die Luft
gezogen wurde und sich im Steigflug befand. Beide Maschinen stürzten aus
einer Höhe von etwa 300 Metern ab. Die beiden Insassen des Kleinflugzeugs
und der Segelflieger kamen dabei ums Leben. Es ist der folgenschwerste
Flugunfall seit vielen Jahren in Brandenburg.

Obduktion angeordnet
Bei den Opfern, deren Identität auch gestern Nachmittag noch nicht sicher
war, handelt es sich nach Angaben eines Polizeisprechers vermutlich um ...

Bahnhöfe: Absturz am Hauptbahnhof bleibt folgenlos, Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen die Bahn ein, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0521/berlin/0098/index.html

Der Absturz eines 1,35 Tonnen schweren Stahlriegels aus der Fassade des
Hauptbahnhofs bekommt kein juristisches Nachspiel. Zwar habe es
"Planungsfehler" und damit einen "Verstoß gegen die anerkannten Regeln der
Technik" gegeben, so die Staatsanwaltschaft. Trotzdem stellte sie das
Verfahren, das der Anwalt Peter Kremer angestrengt hatte, jetzt ein. Dieses
Wochenende wird das fünfjährige Bestehen des Bahnhofs groß gefeiert.Es
geschah am 18. Januar 2007. Im Orkantief "Kyrill" löste sich gegen 18.45
Uhr am westlichen Bügelgebäude ein Fassadenriegel und verschob sich auf der
Auflagefläche. Kurz vor 22 Uhr stürzte er ...

S-Bahn: Und irgendwann gibt es wieder Normalbetrieb, S-Bahn-Chef Peter Buchner bereitet schon den nächsten Winter vor. Doch die Züge haben auch im Sommer technische Probleme, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0521/berlin/0037/index.html

Die S-Bahn-Krise ist noch nicht vorbei. Für die bald wieder drohenden
Sommerprobleme gibt es weiterhin keine grundsätzliche Lösung. Und auch im
kommenden Winter müssen die Fahrgäste mit Verkehrsbeeinträchtigungen
rechnen. Trotzdem sieht S-Bahn-Chef Peter Buchner jetzt "Licht am Ende des
Tunnels". Denn die wesentlichen technischen Schwierigkeiten werden in den
ersten Monaten des kommenden Jahres bewältigt sein, sagt er. "Es ist nicht
erkennbar, dass es 2012 nicht sehr steil aufwärts gehen kann." Buchner hält
es für möglich, dass die S-Bahn irgendwann im nächsten Jahr wieder im
Normalbetrieb fahren kann - auf allen Linien und mit Zügen, die so lang
sind und so oft fahren wie bis 2009.
Doch er bleibt vorsichtig. "Nach fast zwei Jahren bei der S-Bahn gebe ich
Prognosen am liebsten für die ...

VBB + Regionalverkehr + S-Bahn: Fahrgäste ohne Informationen nach Kabelbrand am Ostkreuz

http://www.lok-report.de/

Für zehntausende Fahrgäste in Berlin und Brandenburg bedeutet der
Kabelbrand am hochfrequentierten Nahverkehrsknoten Bahnhof Ostkreuz nicht
nur massive Beeinträchtigungen durch ersatzlose Zugausfälle, Verspätungen
und überfüllte Bahnsteige und Züge sondern auch ein unerträgliches
Informationschaos im S- und Regionalbahnverkehr.
Sofern es bei der Deutschen Bahn AG und ihrem Tochterunternehmen S-Bahn
Berlin GmbH standardisierte Konzepte zur Bewältigung von Großstörungen
gibt, wurden sie nicht ausreichend oder nicht richtig angewendet. Die
Leidtragenden sind einmal mehr die Fahrgäste, die keine oder nur schlechte
Orientierung im Chaos erhalten.
Der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, Hans-Werner
Franz, fordert dringend tragfähige Konzepte für die Fahrgastinformation bei
Großstörungen: "Es zeigt sich leider wieder einmal, dass weder die S-Bahn
Berlin GmbH noch die Deutsche Bahn AG ausreichend auf Großstörungen
vorbereitet sind. Es fehlt ein umsichtiges Störungsmanagement, das neben
der Wiederherstellung des Fahrbetriebs auch die schnelle und umfassende
Information der Fahrgäste im Blick hat. Es kann nicht sein, dass
zehntausende Fahrgäste in einer derartigen Situation im Informationschaos
steckenbleiben. Beim Ausfall der Technik muss umgehend ausreichend und
geschultes Personal sinnvoll auf Bahnsteigen, Bahnhöfen und wichtigen
Umsteigepunkten verteilt werden, das in der Lage ist, kompetent Auskunft zu
geben. Störungen lassen sich im Eisenbahnbetrieb nicht immer vermeiden. Den
Fahrgästen aber müssen Ärger und Unsicherheit durch stundenlange
Informationsdefizite erspart bleiben." (Pressemeldung VBB, 24.05.11).

Regionalverkehr + S-Bahn: Nach Kabelbrand weiterhin eingeschränkter S-Bahn- Verkehr, Pendelverkehr für alle über den Bahnhof Ostkreuz laufenden Linien - Stets aktuelle Informationen zur Betriebssituation unter www.s-bahn-berlin.de

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/presseinformationen/bbmv/bbmv20110523.html

(Berlin, 23. Mai 2011) In Folge eines Brandanschlags auf eine Kabelbrücke
am Bahnhof Ostkreuz kommt es seit dem frühen Montagmorgen zu erheblichen
Einschränkungen im Berliner S-Bahn-Verkehr. Betroffen sind die östliche
Ringbahn und alle Strecken östlich des Berliner Ostbahnhofs. Durch das
Feuer ist die Signal- und Sicherungstechnik in drei Stellwerken am Ostkreuz
und Treptower Park stark in Mitleidenschaft gezogen und muss umfangreich
erneuert werden. Dies wird auch in den nächsten Tagen Auswirkungen auf den
S-Bahn-Verkehr haben.

Linien S1 / S2 / S25: Alle Nord-Süd-Linien fahren planmäßig.

Linie S3: Die Züge dieser Linie fahren in Teilabschnitten. Zwischen Spandau
und Ostbahnhof wird der planmäßige 20-Minuten-Takt angeboten. Zwischen
Ostkreuz nach Karlshorst kommt ein Pendelzug zum Einsatz. Zwischen
Karlshorst und Erkner besteht Schienenersatzverkehr mit Bussen. Es wird die
Nutzung der RegionalExpress-Linie RE1 empfohlen, die heute zusätzlich in
Karlshorst hält. Die Wiederaufnahme des Verkehrs ist für Dienstagmorgen
vorgesehen. Die S-Bahn Berlin hat jedoch vorsorglich Ersatzbusse
eingeplant, falls dieser Termin nicht gehalten werden kann. Die Busse
halten in unmittelbarer Nähe der Bahnhöfe. Eine Beschilderung der Stationen
ist aufgrund der Kürze der Zeit nicht mehr möglich.

Linien S41/S42 (Ringbahn): Zwischen Ostkreuz und Neukölln besteht
Pendelverkehr mit Umsteigen in Ostkreuz. Dies hängt mit der fehlenden
Funktionsfähigkeit der Signale zusammen. Die Ringzüge verkehren zwischen
Hermannstraße – Westkreuz – Gesundbrunnen – Ostkreuz im 10-Minuten-Takt.
ZwischenNeukölln und Hermannstraße müssen die Züge der Linien S46/S47
genutzt werden.

Linien S46/S47: Die Züge dieser Linien nehmen gegen 20 Uhr wieder ihren
planmäßigen Betrieb zwischen Königs Wusterhausen und Westend sowie zwischen
Südkreuz und Spindlersfeld.

Linie S5: Die Züge dieser Linie fahren zwischen Strausberg Nord /
Strausberg und Lichtenberg regulär. Die Verstärkerzüge ab Hoppegarten /
Mahlsdorf entfallen. Ab Wuhletal bzw. Lichtenberg wird die Nutzung der
Linie U5 in Richtung Frankfurter Allee und Alexanderplatz empfohlen.
Zwischen Westkreuz und Ostbahnhof wird die S5 ab Dienstagmorgen im
20-Minuten-Takt verkehren.

Linie S7/S75: Die Züge der S7 fahren zwischen Potsdam Hauptbahnhof und
Ostbahnhof alle 10 Minuten, bis Warschauer Straße im 20-Minuten-Abstand.
Die Linie S75 verkehrt im 20-Minuten-Takt zwischen Spandau und Ostbahnhof.
Von Warschauer Straße bis Lichtenberg ist Pendelverkehr eingerichtet, da
auch hier keine Signalisierung zur Verfügung steht. Im östlichen Abschnitt
fahren die Züge nach Ahrensfelde und Wartenberg jeweils im
20-Minuten-Abstand.

Linie S8: Die Züge dieser Linie fahren derzeit nur zwischen Birkenwerder
und Greifswalder Straße. Ab ca. 20 Uhr wird zwischen Treptower Park und
Baumschulenweg ein Pendelzug eingesetzt. Zwischen Schöneweide und Grünau /
Zeuthen gilt dann auch wieder der übliche 20-Minuten-Takt.

Linie S9: Die Linie verkehrt ab 20 Uhr wieder auf dem Abschnitt Schöneweide
– Flughafen Schönefeld. Empfohlen wird auch die Nutzung des RE 7
(Airport-Express-Schönefeld) via Berlin Hauptbahnhof und des Schnellbus
SXF1 zum VBB-Tarif ab Berlin-Südkreuz. Dieser fährt im 20-Minuten-Takt und
benötigt direkt zum Terminal eine Fahrzeit von rund 20 Minuten.

Bei den betroffenen Linien ist mit erheblichen Fahrzeitverlängerungen zu
rechnen.

Als Folge des Brandes sind auch die Fahrgastinformationssysteme und
Lautsprecheranlagen auf den Bahnsteigen funktionsunfähig. Die S-Bahn Berlin
bittet ihre Kunden, sich rechtzeitig vor Fahrtantritt im Internet unter
www.s-bahn-berlin.de über die jeweils aktuelle Situation zu informieren.
Für individuelle Auskünfte steht das S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74
33 33 gern zur Verfügung.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

20 Mai 2011

Bahnindustrie: Zum 135-jährigen Jubiläum – „Tag des offenen Unternehmens“ im DB Fahrzeuginstandhaltungswerk Wittenberge, Am Samstag, 21. Mai, von 10 bis 16 Uhr „Eisenbahn zum Anfassen - Fahrzeuginstandhaltung mit Tradition und Zukunft“

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110519.html


(Wittenberge/Berlin, 19. Mai 2011) In diesem Jahr kann in Wittenberge das
Fahrzeuginstandhaltungswerk der Deutschen Bahn AG (DB AG) auf eine 135
Jahre währende Geschichte als traditionsreicher Standort der
Schienenfahrzeuginstandhaltung zurückblicken. Dieses Jubiläum wird am 21.
Mai begangen. Gleichzeitig beteiligt sich das Werk an dem „Tag des offenen
Unternehmens", der ebenfalls an diesem Tag im Land Brandenburg stattfindet.

In der Zeit von 10 bis 16 Uhr (letzter Einlass 15 Uhr) sind in der Breeser
Straße 1 in Wittenberge die Besucher herzlich willkommen, um „Eisenbahn zum
Anfassen – Fahrzeuginstandhaltung mit Tradition und Zukunft" zu erleben. Es
wird ein interessantes Programm für Jung und Alt geboten. Das Werk öffnet
seine Werkstätten zur Besichtigung. Eine Reihe von Vorführungen unter
anderem an der Drehmaschine für Radsätze und dem Druckstand für
Drehgestelle können die Besucher erleben.

In einer großen Fahrzeugausstellung wird die Produktpalette des Werkes an
modernen Reisezugwagen vorgestellt und Lokomotiven sowie historische
Eisenbahnwagen ausgestellt. Wer einmal das Werk aus luftiger Höhe
betrachten möchte, der kann bei einer Fahrt mit der Hubbühne diesen
seltenen Blick erleben.

Eine Motorradstuntshow und die Nutzung eines Flugsimulators ergänzen das
Programm. Die musikalische Umrahmung der Arion-Chor und die Rockgruppe
Beckmaackon sowie der Auftritt der Cheerleader Perleberg-Princess werden
während der Veranstaltung für gute Stimmung sorgen.

Für die kleinen Gäste präsentiert DB Regio Nordost eine begehbare
Spielzeugeisenbahn und hält eine Springburg zum Austoben bereit. Die
Servicepartner des Werkes und die Sozialpartner der DB AG stellen sich mit
ihrem Leistungsspektrum vor.

Der Verein „Historischer Lokschuppen Wittenberge e.V." und das S-Bahn
Museum Berlin sind mit einer Ausstellung präsent. Die Sozialpartner des
Unternehmens BKK, DEVK, BSW, ESV, Sparda-Bank und die Eisenbahn- und
Verkehrsgewerkschaft informieren über Arbeit und Angebote.

Schüler und Jugendliche können sich über Berufsbilder und
Ausbildungsmöglichkeiten bei der DB AG informieren und beraten lassen. Für
das leibliche Wohl ist gesorgt.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr: Mecklenburg-Vorpommern: EU bewilligt 21 Millionen Euro für Rostock - Berlin

http://www.lok-report.de/

Die EU Kommission hat eine weitere Tranche von 21 Millionen Euro aus dem
EFRE Fonds für den Ausbau der Eisenbahnstrecke Rostock – Berlin genehmigt.
Es ist das erste Modul der Förderung des Großprojekts aus der neuen
EU-Förderperiode 2007-2013.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer begrüßt den Beschluss der EU
Kommission: "Der Ausbau der Eisenbahnstrecke Rostock – Berlin stärkt die
Schienenverbindungen innerhalb Europas. Zudem verbessern wir damit die
Anbindung der Ostseeregion an die Hauptstadt und die Vernetzung innerhalb
der Region."
Die Eisenbahnstrecke Rostock – Berlin ist Bestandteil des Transeuropäischen
Verkehrsnetzes (TEN) und verlängert die Hochgeschwindigkeitsstrecke
Berlin–Mailand–Neapel in Richtung Skandinavien. Sie soll in drei Stufen bis
2015 auf 25,0 Tonnen Radsatzlast für den Güterverkehr und 160 km/h für den
Personenverkehr ausgebaut werden. Die Fahrzeit zwischen Rostock und Berlin
soll sich so auf 116 Minuten reduzieren.
Die Gesamtkosten für die Maßnahme werden auf rund 737 Millionen Euro
geschätzt. Die Komplementärfinanzierung erfolgt inzwischen aus Mitteln der
Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung. In den Förderjahren 2000-2006
wurden bereits rund 87 Millionen Euro aus dem EFRE geleistet. Neben den
jetzt genehmigten 21 Millionen Euro ist die Beantragung weiterer 59
Millionen Euro aus dem EFRE geplant. Voraussetzung für die Förderung mit
EU-Mitteln ist die Ausrüstung mit dem europäischen Sicherheitssystem ETCS.
Der Einsatz der Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE) für den Ausbau der Eisenbahnstrecke Rostock – Berlin ist
Bestandteil des EFRE-Bundesprogramms für Verkehrsinfrastruktur 2007-2013.
Das Programm kann sich bis 2015 an der Finanzierung von Investitionen in
die Bundesverkehrswege bestimmter Regionen beteiligen. Dazu gehören die
neuen Bundesländer und die Region Lüneburg, die als „Konvergenzregionen"
einen besonderen Förderstatus aufweisen. Das Programm hat ein Finanzvolumen
von 2,3 Milliarden Euro. Davon werden 1,5 Milliarden Euro aus dem
Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert, die übrigen
Mittel kommen überwiegend aus dem Bundeshaushalt (Pressemeldung BMVBS,
20.05.11).

BVG: BVG prüft Verbot für Schläger, Zeichen setzen gegen Gewalt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0520/berlin/
0073/index.html

Die jungen Männer, die am 23.April frühmorgens einen anderen Fahrgast auf
dem U-Bahnhof Friedrichstraße bewusstlos geprügelt haben, sollen die
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) für längere Zeit nicht mehr benutzen
dürfen. Das Landesunternehmen will Torben P. aus Heiligensee und seinen
ebenfalls 18 Jahre alten Mittäter von der Beförderung ausschließen. "Das
wird derzeit von unseren Fachleuten intensiv geprüft", teilte
BVG-Sprecherin Petra Reetz gestern der Berliner Zeitung auf Anfrage mit.
Mit dem Beförderungsverbot wolle die BVG "ein Zeichen setzen" und auch auf
diesem Wege deutlich machen, dass sie Gewalt nicht duldet. Ob es sich auf
die U-Bahn beschränkt oder sämtliche Bereiche umfasst, ...

19 Mai 2011

Regionalverkehr: Bombenentschärfung in Prenzlau am 19. Mai, Einschränkungen im Reiseverkehr auf der RE-Linie 3 zwischen Prenzlau und Angermünde

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20110518.html

(Berlin, 18. Mai 2011) Durch die Stadtverwaltung Prenzlau ist für
Donnerstag, 19. Mai, eine Bombenentschärfung in Prenzlau angekündigt.

Das südliche Stadtgebiet Prenzlau wird daher am Donnerstag ab 12 Uhr
weiträumig abgesperrt. Während der notwendigen Evakuierung und Entschärfung
beinhaltet der Sperrkreis auch die Bahngleise südlich des Bahnhofs Prenzlau
in Richtung Angermünde.

Der Bahnhof Prenzlau kann vom Norden aus weiterhin angefahren werden.

In der Zeit von 15.30 Uhr bis cirka 17 Uhr wird der Streckenabschnitt
zwischen Prenzlau und Seehausen für den Zugverkehr gesperrt. Zwischen
Angermünde und Prenzlau verkehren Ersatzbusse.

Der RE 18315 endet in Prenzlau um 15.59 Uhr. Die Weiterfahrt nach
Angermünde erfolgt um 16.05 Uhr mit Bussen vom Bahnhofsvorplatz. Ein
Anschluss an die Züge in Angermünde kann nicht gewährleistet werden.

Der RE 18314 endet in Angermünde um 15.26 Uhr. Die Weiterfahrt nach
Prenzlau erfolgt um 15.40 Uhr vom Bahnhofsvorplatz. Ein Anschluss an den
Zug in Prenzlau kann nicht gewährleistet werden. Der Bus verkehrt bei
Bedarf weiter bis Pasewalk.

Wegen der längeren Fahrzeit der Busse wird jeweils der Anschluss an den
Folgetakt erreicht.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

ServiceStore im neuen Hackeschen Quartier in Berlin eröffnet, Fahrkarten, Reisebedarf und Snacks aus einer Hand

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110518.html

(Berlin, 18. Mai 2011) In dem neu entstandenen Hackeschen Quartier im
Bezirk Mitte wurde heute offiziell ein neuer ServiceStore der Bahn im Land
Berlin eröffnet. Auf einer Fläche von rund 85 Quadratmetern in
unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs Hackescher Markt, finden Kunden alles aus
einer Hand. Das Angebot reicht von Backwaren, Kaffeespezialitäten, kalten
Getränken über Tabakwaren bis hin zu Zeitungen und Zeitschriften. In dem
großzügigen Sitzbereich lassen sich Getränke und das attraktive Angebot
kalter und warmer Snacks in einem modernen und behaglichen Ambiente
genießen.

Darüber hinaus sind auch Fahrkarten für den Nah- und Fernverkehr sowie für
den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) erhältlich.

Franchisenehmer Herr Beklan Coskun und seine sieben Mitarbeiter sorgen für
den Service am Kunden. Der neue ServiceStore ist montags bis sonntags von 7
bis 22 Uhr geöffnet.

Weitere ServiceStores gibt es in den Berliner Bahnhöfen in Schöneberg,
Messe Nord, Marzahn, Mahlsdorf, Jungfernheide, Gesundbrunnen, Anhalter
Bahnhof, Adlershof, Ahrensfelde, Schönhauser Allee, Treptower Park,
Charlottenburg, Nordbahnhof, Pankow, Hermannstraße, Halensee, Storkower
Straße, Landsberger Allee, Olympiastadion, Hohenschönhausen, Nöldnerplatz,
Hackescher Markt und Mehrower Allee sowie in über 100 weiteren Bahnhöfen in
ganz Deutschland.

Mit dem modernen Verkaufskonzept der ServiceStores bietet die Deutsche Bahn
AG ihren Kunden auch an kleineren Bahnhöfen und innerstädtischen Regional-
und S-Bahnhöfen eine neue Servicequalität. Dabei handelt es sich um
Franchisebetriebe, die von selbstständigen Unternehmern nach den Vorgaben
der Systemführung ServiceStore ihr Geschäft eigenverantwortlich führen.
Diese sorgt durch Standards in den Bereichen Corporate Design, Marketing,
Ladenbau und den angebotenen Sortimenten und Dienstleistungen für ein
einheitliches Auftreten.

Für weitere Standorte sucht die DB AG noch Franchisenehmer.

Interessenten können sich melden:

DB Station&Service AG
Systemführung ServiceStore
Europaplatz 1
10557 Berlin
Tel. 030 297-65140, Fax 030 297-65142,
E-Mail: servicestoredb.briefkasten@bahn.de

Weitere Informationen über das Konzept von ServiceStore DB gibt es im
Internet unter: www.servicestoredb.de

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr: Die DDR lebt. Zumindest auf der Regionallinie 3 (RE 3) Berlin-Prenzlau-Stralsund der Bahn. Hier fährt noch die ehemals volkseigene Technik., aus Nordkurier

http://www.nordkurier.de/lokal.php?
objekt=nk.lokales.templin&id=821936

Die DDR lebt. Zumindest auf der Regionallinie 3 (RE 3)
Berlin-Prenzlau-Stralsund der Bahn. Hier fährt noch die ehemals volkseigene
Technik. Doch das soll sich bald ändern, wie Hans-Werner Franz,
Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), gestern auf
der Regionalkonferenz im Rathaussaal Angermünde ankündigte. Das sogenannte
Nord-Süd-Netz mit den Linien RE 3 und RE 5 (Berlin-Neustrelitz-Stralsund)
wird neu ausgeschrieben. Und ab Dezember 2014 fordert der VBB dann vom
künftigen Betreiber deutlich mehr Qualität: Neue Fahrzeuge, ausgestattet
mit Klimaanlagen, Videoüberwachung, mehr Steckdosen, mehr Kapazität, mehr
Platz für Fahrräder. Noch steht die Deutsche Bahn Regio AG unter Vertrag,
der VBB prüft gemeinsam mit der Deutschen Bahn, ob einzelne
Qualitätsverbesserungen bereits zum Fahrplanwechsel 2012 umgesetzt werden
können.
Doch das ist unwahrscheinlich. Kaum ein gutes Haar wurde gestern am
Staatsunternehmen gelassen. "Es ist grob fahrlässig, wie sich die ...

Straßenbahn: Die Uferbahn darf weiter zuckeln, Der Senat will die Sanierung der Linie 68 finanzieren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0519/berlin/
0075/index.html

Die schönste Straßenbahnstrecke Berlins ist offenbar gerettet. Der Senat
hat den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) zugesagt, dass er die Sanierung
der Linie 68 zwischen Grünau und Schmöckwitz vollständig bezahlt. "Die
Finanzierung ist sichergestellt", sagte Petra Rohland, Sprecherin der
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Jetzt fehlt nur noch
die Zustimmung des BVG-Aufsichtsrats - aber die gilt als sicher.
Hinter Grünau wird es lauschig. Dann fahren die gelben Züge der Linie 68
durch den Wald, nebenan erstreckt sich der Lange See. Doch die rund 7,5
Kilometer lange Uferbahn ist schon seit drei Jahrzehnten nicht mehr von
Grund auf erneuert worden. Heute ist die Trasse "bis zu den zulässigen
Grenzmaßen verschlissen", heißt es in einer Expertise.
Die Kosten einer Sanierung sind hoch. Die BVG geht von ...

S-Bahn: "Wir haben so gut wie keine Fahrzeugreserven", Die Krise bei der Berliner S-Bahn wird noch lange dauern, sagt der frühere Betriebsratsratsvorsitzende, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0519/berlin/

Nicht mehr lange, dann jährt sich einer der ersten großen Höhepunkte der
S-Bahn-Krise zum zweiten Mal. Am 30. Juni 2009 brach das Chaos aus, weil
auf Anweisung des Eisenbahn-Bundesamts fast ein Drittel der Flotte aus dem
Verkehr gezogen werden musste. Die Prüfer hatten herausgefunden, dass die
S-Bahn vereinbarte Wartungsfristen überzogen hatten - Resultat einer
Firmenkultur, die auf Sparen ausgerichtet war. Die Deutsche Bahn (DB)
setzte die alte S-Bahn-Geschäftsführung ab und berief eine neue mit Peter
Buchner an der Spitze. Seitdem sollte alles besser werden. Gelang dies? Der
damalige Betriebsratschef Heiner Wegner zieht Bilanz.


Seit fast zwei Jahren ist die S-Bahn in der Dauerkrise. Es gibt immer noch
große Probleme, nur zwei Drittel der Flotte sind einsatzfähig. Hätten Sie
das 2009 erwartet?


Die Situation war dramatisch, die Stellenstreichungen und andere
Einsparungen der vorangegangenen ...

Potsdam + Straßenbahn: Roll-in für die erste Variobahn in Potsdam

http://www.lok-report.de/

Mit dem heutigen feierlichen „Roll-in" der ersten Variobahn des Herstellers
Stadler Pankow GmbH ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur
Umstellung der Straßenbahnflotte der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH auf
Niederflurfahrzeuge absolviert worden. Es handelt sich um das erste von
zehn Fahrzeugen, das die ViP 2009 bei Stadler bestellt hat.
Der ViP-Aufsichtsratsvorsitzende, Bürgermeister Burkhard Exner, sagte: „Mit
der Anlieferung beginnt jetzt der spannende Endspurt im
Beschaffungsprozess. Als Vertreter der Landeshauptstadt bin ich froh, dass
wir insbesondere mobilitätseingeschränkten Fahrgästen und Familien mit
Kindern künftig einen noch besseren Öffentlichen Personennahverkehr
anbieten können."
Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Paffhausen sagte: „Die bisherige
Zusammenarbeit mit Stadler Pankow gestaltete sich gut. Unsere zahlreichen
Hinweise und Vorgaben wurden auf der Arbeitsebene gut umgesetzt, so dass
gute Voraussetzungen geschaffen wurden, dass die Variobahn in Potsdam ein
Erfolg werden kann. Die nächsten Meilensteine nehmen wir nun gemeinsam mit
Stadler und der Technischen Aufsichtsbehörde in Angriff."
In den kommenden Wochen werden zahlreiche Tests der Variobahn auf dem
ViP-Betriebshof sowie im Streckennetz erfolgen. Diese Testphase führen die
Stadler Pankow GmbH und die ViP gemeinsam durch.
Zum Testprogramm zählen insbesondere die Bremsprüfungen, Messungen der
Laufgüte und der Fahrdynamik jeweils mit den Geschwindigkeiten bis zu 60
km/h. Um sicherzustellen, dass die Variobahn an keiner Stelle des Netzes,
insbesondere nicht in den Kurven, Straßenbahnen der Gegenrichtung oder
Bahnsteige berührt, wird die so genannte „Lichtraumprüfung" im Netz
durchgeführt. Getestet werden auch das Abschleppen und Bergen sowie das
Wiedereingleisen nach Entgleisung.
Eine Reihe von Tests betreffen die Elektronik, z.B. die „Dynamische
Funktions-prüfung der Weichensteuerung", die Prüfung der Videoanlage, die
in der Variobahn u.a. den Rückspiegel ersetzt, sowie ein Test die
Fahrgastinformationsanlage und des Verkehrsdatenrekorders
(„Fahrtenschreiber"). Lärmmessungen (innen und außen) komplettieren die
Tests.
Im Anschluss an diese Testphase erfolgt die Abnahme des Fahrzeugs durch das
vom Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft beauftragte
Eisenbahn-Bundesamt als zuständiger Technischer Aufsichtsbehörde (TAB),
welche für die Sommermonate geplant ist. Daran schließt sich dann die
mehrwöchige Schulung des Fahr- und Werkstattpersonals der ViP an.
Im Rahmen eines „Tages der offenen Tür", der für den 17. September 2011
geplant ist, wird ein feierlicher „Roll-out" stattfinden. An diesem Tage
soll das Fahrzeug der Öffentlichkeit im praktischen Einsatz vorgestellt
werden. Außerdem soll dann der offizielle Einsatz im Linienverkehr beginnen
(Pressemeldung Stadtwerke Potsdam, 19.05.11).

18 Mai 2011

BVG: Viel Geld, wenig Wirkung, BVG wurde nicht schneller, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0518/berlin/0094/index.html

Obwohl das Land viel Geld für die Beschleunigung des Nahverkehrs ausgegeben
hat, kommen die Fahrgäste nicht schneller ans Ziel. Das geht aus der
Antwort des Senats auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Claudia
Hämmerling hervor. Bis 2010 wurden 23,1 Millionen Euro in
Ampelvorrangschaltungen für ...

16 Mai 2011

VBB Fahrplanbuch Berlin Potsdam 2011

http://www.lok-report.de/

Ab sofort gibt es das neue VBB Fahrplanbuch Berlin Potsdam. Das mehr als
1500 Seiten umfassende Buch enthält alle Fahrpläne der in Berlin und
Potsdam verkehrenden U-, S- und Regionalbahnlinien sowie Tram-, Bus- und
Fährlinien. Es kostet 6,90 Euro und kann im VBB-Infocenter, im Internet
unter VBBonline.de und in den Verkaufsstellen von BVG, S-Bahn und anderer
Verkehrsunternehmen erworben werden.
Im neuen Fahrplanbuch Berlin Potsdam finden sich auch Informationen zur
Barrierefreiheit und Adressen und Telefonnummern der in beiden Städten
verkehrenden Verkehrsunternehmen.
Die zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 erschienenen Fahrplanbücher für
die Landkreise Havelland und Region Potsdam,
Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald, Oder-Spree, Märkisch-Oderland, Barnim,
Oberhavel und Uckermark sowie die Fahrplanhefte für die Städte
Eisenhüttenstadt, Fürstenwalde und Frankfurt (Oder) sind noch gültig. Das
gilt auch für die im vergangenen Sommer aufgelegten Fahrplanbücher für die
Landkreise Oberspreewald-Lausitz, Prignitz und Ostprignitz-Ruppin.
Die Fahrplanbücher für die Landkreise kosten 2,90 Euro, das Fahrplanbuch
Berlin und Potsdam 6,90 Euro, die Fahrplanhefte für Eisenhüttenstadt und
Fürstenwalde 0,30 Euro und die Fahrplanheftsammlung für Frankfurt (Oder)
1,10 Euro (Pressemeldung VBB, 16.05.11).

Potsdam + Straßenbahn: NAHVERKEHR: Potsdam kauft 18 Varios

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
12084983/60709/
Eine-neue-Generation-von-Strassenbahnen-kommt-nach-Potsdam.html


POTSDAM / VELTEN/POTSDAM - „Opole" ist da. Um 1.25 Uhr gestern Nacht
erreicht der Tieflader mit der ersten Vario-Straßenbahn für Potsdam das
ViP-Gelände in der Fritz-ZubeilStraße. Der nach der polnischen Partnerstadt
benannte Niederflurzug aus dem Stadler-Werk in Berlin-Pankow ist der erste
in einer Reihe von zehn. Weitere acht wird Potsdam kaufen, verkündet
Finanzdezernent Burkhard Exner, als am Freitagmittag der neue Zug feierlich
enthüllt wird. Nahverkehrsfördermittel vom Land werden genutzt, und wo das
nicht reicht, springt der Verkehrsbetrieb in Potsdam (ViP) ein.
Gegen 17 Uhr am Donnerstag rollt die Zugmaschine der Paderborner Firma
Universal Transport (UTM) am Testgelände in Velten ein; sie kommt aus
Eisenhüttenstadt. Die Fahrer sind „Märker", haben sowas schon so oft
gemacht, dass es Routine ist. Der Truck koppelt den 30 Meter langen
Auflieger an, der schon auf ihn wartet, zieht ihn auf eine Straße neben den
Gleisen. Fahrer Uwe Schramm (48) mampft noch ein Brötchen von unterwegs,
schnell geschmiert auf einem Stullenbrett, das er im Lenkrad klemmen hat.
„Staubtrocken", mault er: „'ne Katastrophe." Schramm und sein Kollege
Klaus-Dieter Langanki (57) werden die Bahn nach ...

Bahnverkehr: Im ICE von Berlin direkt nach Rügen, Neuer Anlauf für kurze Route zur Ostseeinsel Usedom, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0514/berlin/
0090/index.html

Berlins Bahnverbindungen an die Ostsee werden besser - zumindest ein
bisschen. Vom 17. Juni an ist die Insel Rügen von Berlin aus erstmals auch
mit dem Intercity Express (ICE) erreichbar. Der Zug fährt freitagabends zum
Ostseebad Binz und sonnabends von dort wieder zurück. Bereits am 20. Mai
nimmt der Usedom-Express wieder seinen Saisonbetrieb auf. Er bringt die
Berliner freitags und sonntags direkt in fast alle Badeorte auf der Insel -
und sonnabends sowie sonntags zurück. In diesem Zug gilt auch das
Ostsee-Ticket (ab 41 Euro, Mitfahrer ab 31 Euro für die Hin- und
Rückfahrt).
Allerdings sind die Fahrgäste von Berlin aus damit je nach Ziel bis zu vier
Stunden unterwegs. Darum nehmen Insel-Fans einen neuen Anlauf, um den
Wiederaufbau der 1945 zerstörten kürzesten Strecke Berlin-Usedom zu
erreichen.

In zwei Stunden an den Strand
"Wir lassen nicht locker", sagt Günther Jikeli vom Aktionsbündnis ...

Straßenverkehr: Weniger Ruß in der Berliner Luft, Die Umweltzone ist eine Erfolgsstory, so der Senat, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0514/berlin/
0089/index.html

Die Berliner Umweltzone wirkt! Das sagte Umweltsenatorin Katrin Lompscher
(Linke) am Freitag. Vor allem der verkehrsbedingte Dieselruß, der sehr
schädlich ist, sei zurückgegangen - im Vergleich zu 2007 um 52 Prozent.
"Damit ist auch das Gesundheitsrisiko um die Hälfte gesunken", so
Lompscher.
"Die Umweltzone ist eine Erfolgsstory", meinte ihr Planer Martin Lutz. Auch
als Wirtschaftsförderungsprogramm hat sie sich offensichtlich bewährt - als
Auslöser eines "drastischen Modernisierungs- trends", sagte er. Ohne sie
wären 2010 nur 29 Prozent der in Berlin zugelassenen Lkw über 3,5 Tonnen
einer grünen Plakette würdig gewesen. Stattdessen klebt der runde
Berechtigungsausweis heute auf 70 Prozent dieser Lastwagen, hieß es. Er ist
seit 2010 für Fahrten innerhalb des S-Bahn-Rings erforderlich.
Es wurden also modernere Fahrzeuge gekauft. Auch die
Partikelfilter-Hersteller konnten sich freuen: Seit Einrichtung der
Umweltzone wurden in Berlin mehr als ...

allg.: Verkehrsknotenpunkt am Cottbuser Bahnhof geplant, aus Die Welt

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/
berlinbrandenburg_nt/article13368461/
Verkehrsknotenpunkt-am-Cottbuser-Bahnhof-geplant.html

Cottbus (dpa/bb) - Am Cottbuser Hauptbahnhof soll bis 2014 der neue
Verkehrsknotenpunkt der Stadt entstehen. Geplant seien 380
Auto-Stellplätze, 20 Taxi-Standplätze und 200 Stellplätze für Fahrräder,
teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Außerdem werde der Busbahnhof
dort seinen neuen Platz finden. Die Haltestellen der Straßenbahn sollen um
mehrere Meter näher an das Bahnhofsgebäude verlegt werden. Dadurch müssten
die Reisenden nicht mehr eine Straße überqueren. Das Projekt koste etwa
acht Millionen Euro, darunter seien Landesfördermittel.
Mit dem neuen Konzept entsteht ein moderner ...

Flughäfen: Vogelsänger unterstützt neue Routen, Minister weist Kritik der Flugsicherung zurück, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0513/
brandenburg/0069/index.html

POTSDAM. Die Landesregierung hat sich hinter die Beschlüsse der
Fluglärmkommission gestellt, wonach startende Maschinen Potsdam und den
Südwesten Berlins weiträumig umfliegen sollen. Brandenburgs
Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) vermied zwar eine direkte
Festlegung auf eine bestimmte Lösung, da die Entscheidung letztlich auf
Bundesebene liege. Der Berliner Zeitung sagte er aber gestern: "Die
Deutsche Flugsicherung müsste gute Argumente haben, um von den Empfehlungen
der Kommission abzuweichen." Diese seien "mit sehr viel Sachverstand und
Ortskenntnis" zustande gekommen.
Die Fluglärmkommission, in der zahlreiche Umlandgemeinden,
Fluggesellschaften, der Betreiber des Schönefelder Flughafens sowie
Landesbehörden aus Berlin und Brandenburg vertreten sind, hatte am Montag
neue Startrouten für Abflüge von der Nordbahn gen Westen vereinbart. Danach
würden Flugzeuge ...

Straßenverkehr: Pufferzone zur Autobahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0513/brandenburg/
0029/index.html

VON SEBASTIAN HÖHNHOHEN NEUENDORF. Das Haus von Hartmut Kölbach liegt
direkt am Waldrand. Der Gesang von Amseln liegt in der Luft. Eine Idylle -
wäre da nicht der Berliner Ring. Das monotone Rauschen der Autobahn dringt
durch den Kiefernwald in den Garten, hin und wieder durchbrochen vom
Aufheulen dahinjagender Motorräder. Kölbach hat das letzte Haus am Ortsrand
von Bergfelde, das zu Hohen Neuendorf (Oberhavel) gehört. Bis zur A10 sind
es 600 Meter.
Gegen die Autobahn hat Kölbach eigentlich nichts, an die hat er sich
gewöhnt. Aber in seinem Garten stehen unter einem Pavillon Protestplakate
und Kisten mit Flugblättern. "Keine Tank- und Rastanlage in unserem
Schutzwald" steht auf einem Transparent. Kölbach hat sich mit Nachbarn zu
einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen. Ihr Ziel: den geplanten Bau der
Tank- und Rastanlage "Briesetal" zwischen ihrer Siedlung und der Autobahn
zu verhindern.

4500 Unterschriften
Die Raststätte soll beiderseits des Berliner Rings entstehen. Weil die
Planung mitten in ein Waldgebiet fällt, müssten ...

U-Bahn + Bahnhöfe + BVG: 30 Millionen für sichere U-Bahnhöfe

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0513/seite1/
0038/index.html

BERLIN. Gewaltvorfälle in der Berliner U-Bahn sollen durch einen
verstärkten Einsatz von Sicherheitspersonal und mehr Videoüberwachung in
Zukunft möglichst verhindert werden. Senat, Verkehrsbetriebe und Polizei
haben sich auf eine Reihe von Präventionsmaßnahmen verständigt, die zum
Teil ab sofort umgesetzt werden. Seit gestern Abend sind zusätzlich 60
Polizeibeamte auf Bahnhöfen unterwegs, wie Innensenator Ehrhart Körting
(SPD) mitteilte. Diese gehören zur Landeseinsatzreserve der Polizei, die
ausrückt, wenn es um Schwerpunkte bei der Kriminalitätsbekämpfung geht. Die
Beamten kontrollieren von 19 bis sechs Uhr morgens besonders gefährliche
U-Bahnstrecken. Auf Dauer will der Senat 200 Polizeibeamte neu einstellen.
Die ersten 100 sollen bereits im Herbst ihre Ausbildung antreten. Auch die
BVG plant, die Zahl ihrer Sicherheitskräfte um 200 zu erhöhen.
Die Sicherheitsleitstelle der BVG soll künftig ...

S-Bahn: S-Bahn schafft nicht mal den Notfahrplan, Weil die Wagenreserven erschöpft sind, fallen wegen kleinerer Defekte wieder Fahrten auf dem Ring aus. Die inzwischen aufgestockten Kapazitäten in den Werkstätten reichen immer noch nicht aus, um die Probleme bewältigen zu können. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/
s-bahn-schafft-nicht-mal-den-notfahrplan/4162614.html


Die S-Bahn fährt tiefer in die Krise. Statt wie ursprünglich erhofft, das
Angebot verbessern zu können, fallen jetzt wieder vermehrt Züge aus.
Betroffen ist vor allem die Ringbahn. „Wir haben keine Reserven mehr",
bestätigte ein Sprecher. Zu dem ohnehin vorhandenen Fahrzeugmangel geselle
sich jetzt eine Häufung von kleineren technischen Problemen; beispielsweise
defekte Türen oder Leuchten. Eine Erklärung dafür habe man nicht.
Insider sehen die Ursache darin, dass die inzwischen aufgestockten
Kapazitäten in den Werkstätten immer noch nicht ausreichen, um die Probleme
bewältigen zu können. Die Mitarbeiter konzentrierten sich darauf, die
großen Mängel zu beseitigen, etwa den Räder- und Achsentausch.
Außerdem müssen sie die häufigeren Kontrollen an den ...

Bahnverkehr: Rangierbahnhof Falkenberg wird neuer Nutzung zugeführt, DB Netz AG und BG AutoRail unterzeichnen Erklärung auf der transport und logistic in München - Schaffung von Arbeitsplätzen in Brandenburg

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/ubd/
ubd20110510.html


(München, 10. Mai 2011) Die DB Netz AG beabsichtigt ihren Rangierbahnhof in
Falkenberg (Elster) im Südwesten von Brandenburg an den Automobillogistiker
BLG AutoRail zu verkaufen. Eine entsprechende Absichtserklärung haben die
Unternehmen heute auf der Messe „transport logistic" in München
unterzeichnet.

Die derzeit nicht genutzte Anlage hat eine Fläche von rund 150 000
Quadratmeter und verfügt über eine Gleiskapazität von 18 Kilometern. In den
Rangierbahnhof sollen über 10 Millionen Euro in die Gleisanlagen, Weichen,
Stellwerke und den Bau einer Waggonwerkstatt investiert werden, um ihn
einer besonderen Nutzung zuzuführen.

„Wir begrüßen den zukunftsweisenden Ausbau des Standortes Falkenberg durch
die BLG AutoRail zur Stärkung der Seehafenhinterlandanbindung", erklärt
Michael Wuth, Leiter Kundenmanagement und Fahrplan Regionalbereich Südost
der DB Netz AG. „Die Anbindung ist ein wesentlicher Bestandteil um mehr
Güterverkehr auf die Schiene zu bringen."
Als einer der führenden Anbieter von Automobiltransporten hat BLG AutoRail
ein umfangreiches Netz auf der Schiene entwickelt. Im Mittelpunkt stehen
dabei Transporte von den Produktionsstandorten in Osteuropa zu den
Seehäfen.

„Mit dem Erwerb des Rangierbahnhofs wollen wir eine neue Drehscheibe für
Wagengruppen und Ganzzüge einrichten", bestätigt Gerald Binz
geschäftsführender Gesellschafter der BLG AutoRail GmbH. „Außerdem schaffen
wir bis zu 50 zusätzliche Arbeitsplätze in Falkenberg. Die Waggonwerkstatt
soll sukzessive ausgebaut werden, sodass wir bis 2014, wenn die ersten
großen und teuren Revisionen unserer Waggons anstehen, diese selbst
durchführen können. Um eine optimale Auslastung der Anlage und der
Werkstatt zu erzielen, werden wir unseren Service auch anderen Wagenhaltern
anbieten."

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr: DBV zu Fahrgastzuwächsen im Regionalverkehr

http://www.lok-report.de/

Auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Kerstin Kircheis (SPD) nach der
Auslastung der Brandenburger und Berliner RE-Linien hat die Brandenburger
Landesregierung aktuelle Zahlen vorgelegt (Nr. 5/3101). Demnach sind im
Vergleich 2007/2009 die Fahrgastzahlen um zwei Millionen von 30,8 Mio.
(2007) auf 32,8 Mio. (2009) gestiegen. Nach Beobachtungen vieler
DBV-Mitglieder hat die Fahrgast-Nachfrage sowohl an Wochentagen als auch an
Wochenenden deutlich spürbar zugenommen. Leider ist inzwischen die
Kapazität häufig komplett ausgelastet; viele Züge sind "überbesetzt". Ein
Sitzplatz auf den Treppenstufen oder ein Stehplatz im Gang ist dann der
Normalfall. Dieser Normalfall darf nicht zur Dauer über Jahre werden! Der
DBV Berlin/Brandenburg sieht in dem erfreulichen Zuwachs auch die Aufgabe
an die Verkehrspolitik in Brandenburg und Berlin, mit einer Ausweitung des
Angebotes und Verbesserungen im Komfort zu reagieren. Dazu gehört nicht nur
der immer noch fehlende Aufbau von Strecken oder zweiten Gleisen (z. B.
Hennigsdorf - Gesundbrunnen oder Basdorf - Gesundbrunnen). Auch eine
Taktverdichtung ist an vielen Stellen unumgänglich (z. B. Stundentakt nach
Schwerin). Die aus der Fahrradmitnahme am Wochenende entstehenden Probleme
(siehe unserer Pressedienst vom 9. Mai 2011) drängen ebenso. Aber auch eine
sinnvolle Arbeitsteilung zwischen S-Bahn und Regionalverkehr mahnt der DBV
an. Es ist nicht Aufgabe des Regionalverkehrs, im Minutenabstand im
"Berliner Speckgürtel" zu halten (z. B. Potsdam Hbf - Potsdam-Charlottenhof
oder Albrechtshof - Seegefeld, Blankenfelde - Dahlewitz, Hennigsdorf -
Velten), weil Brandenburg gegen S-Bahn-Verlängerungen ins Umland ist und
dafür stattdessen lieber Millionenbeträge für zusätzlichen Parallelverkehr
durch Regionalzüge ausgibt. Der DBV Berlin/Brandenburg sieht die
Notwendigkeit, für die Hauptstadtregion einen gemeinsamen -
länderübergreifenden - Nahverkehrsplan zu erarbeiten (Pressemeldung DBV,
12.05.11).

Bahnhöfe: "Das ist kein normaler Bahnhof"

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0512/berlin/0038/index.html

Der Mann im Anzug schaut ganz genau hin. Die Luft ist warm, sind die
Entlüftungsklappen im Glasdach vorschriftsgemäß geöffnet? Plötzlich fallen
Regentropfen, regnet es irgendwo durch? Nein. Es gibt auch keine Graffiti,
alles ist sauber. Wie immer im Hauptbahnhof. Hany Azer dreht weiter seine
Runde. Er kann von dem Gebäude, dessen Bau er als Projektleiter jahrelang
gesteuert und überwacht hat, einfach nicht lassen. "Ich wohne schon lange
nicht mehr in Berlin", sagt der Bauingenieur. "Doch wann immer ich in der
Stadt bin, komme ich hierher." So wie gestern. "Ich kenne mich hier noch
sehr gut aus. Das hier ist mein Lebenswerk", sagt Hany Azer. Und springt
die Treppe zu den Ost-West-Bahnsteigen hoch.
"Ich habe schon viele Tunnel, Brücken, Kläranlagen gebaut", erzählt er.
"Aber im Vergleich zu diesem Gebäude ...

Flughäfen: Südbahn für neuen Hauptstadtflughafen fertig, aus Die Welt

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/
berlinbrandenburg_nt/article13364205/
Suedbahn-fuer-neuen-Hauptstadtflughafen-fertig.html

Berlin (dpa) - Am künftigen Willy-Brandt-Flughafen Berlin- Brandenburg ist
die Start- und Landebahn Süd offiziell fertiggestellt worden. Auf der
größten Flughafenbaustelle Europas wurden am Dienstagabend die rund 7000
Lampen zur Beleuchtung der Betonpiste angeschaltet. Der Test der
sogenannten Befeuerungsanlage verlief ohne Probleme; damit ist die Anlage
komplett.
Der Flughafen ist für eine Anfangskapazität von rund 27 Millionen
Passagieren ausgelegt und soll am 3. Juni 2012 eröffnet werden. Derzeit
gibt es noch Streit über die Flugrouten.
Insgesamt verfügt der Airport über zwei Startbahnen, die unabhängig
voneinander betrieben werden können. Die neue Südbahn ist ...

Flughäfen: Im Flugroutenstreit drohen Klagen

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0511/berlin/
0051/index.html

Ein "Riesen-Proteststurm" und Klagen werden die Folgen sein, wenn die
Deutsche Flugsicherung (DFS) den jüngsten Beschlüssen der Schönefelder
Fluglärmkommission wie befürchtet nicht folgt. Das hat Marela Bone-Winkel
von der Bürgerinitiative "Keine Flugrouten über Berlin" gestern
angekündigt. Nach Informationen der Berliner Zeitung will Brandenburgs
Landesregierung in Gesprächen mit dem Bundesverkehrsministerium nun darauf
drängen, dass sich die Routenplaner des Bundes an die Empfehlungen halten.
Auch Berlins Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) forderte
die DFS dazu auf. Doch Experten schätzen die Erfolgschancen als sehr gering
ein.
Wie berichtet hat die Fluglärmkommission am Montag beschlossen, dass
Berlins Südwesten, Potsdam und Wannsee künftig ...

S-Bahn: Der Senat plant die neue S-Bahn

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0511/berlin/
0020/index.html

Für die genervten Fahrgäste der S-Bahn Berlin gibt es Grund zu hoffen. 400
neue Wagen sollen von 2017 an in den Betrieb kommen und alte S-Bahn-Züge
ablösen. Das hat Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD)
gestern angekündigt. Die Fahrzeuge könnten auf dem Ring und auf den
Strecken im Südosten fahren. Damit der Zeitplan gehalten werden kann, sucht
der Senat jetzt mit einer europaweiten Ausschreibung ein Ingenieurbüro, das
bis Ende 2011 die Anforderungen an die neuen Wagen ausarbeiten soll. Auch
die Deutsche Bahn (DB), der die S-Bahn GmbH gehört, denkt über den Kauf von
neuen Zügen nach. "Sie hat uns gegenüber erklärt, dass sie eine Beschaffung
vorbereitet", sagte Junge-Reyer.
Bislang tat sich fast nichts, nun befassen sich mit dem Senat und der DB
gleich zwei Institutionen mit der Frage, wie die neuen Berliner S-Bahnen
aussehen sollen. Experten fragen sich, wie es zu dieser Doppelarbeit kam.
Engelbert Recker vom Privatbahnverband Mofair argwöhnte gestern: "Die
DB ...