berlin/334686/334687.php
S5: Ab 22:00 besteht kein Zugverkehr zwischen Mahlsdorf und Hoppegarten.
Ein Ersatzverkehr mit Bussen (SEV) ist eingerichtet. Die Maßnahme dauert
bis Montag, ca. 01:30 Uhr. Grund sind Bauarbeiten ...
- aktuelle Pressemeldungen im Anriss -
u.a. zu:
Bahnverkehr,
Bus, Flughäfen,
S-Bahn,
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S5: Ab 22:00 besteht kein Zugverkehr zwischen Mahlsdorf und Hoppegarten.
Ein Ersatzverkehr mit Bussen (SEV) ist eingerichtet. Die Maßnahme dauert
bis Montag, ca. 01:30 Uhr. Grund sind Bauarbeiten ...
U1, U2 und U12: Die U12 verkehrt zwischen Warschauer Straße und
Olympia-Stadion.
Weiterhin kein Zugverkehr nach Ruhleben (Ersatzverkehr Buslinie 131). Die
U2 verkehrt nur zwischen Pankow und Gleisdreieck. Zwischen Potsdamer Platz
und Gleisdreieck besteht ein 10-Minutentakt. Jeder zweite Zug im
Tagesverkehr endet am Potsdamer Platz. Die U1 verkehrt nur zwischen
Uhlandstraße und Wittenbergplatz. U Bülowstraße ist mit den Buslinien M48
und M85 vom U Kurfürstenstraße erreichbar. Die Arbeiten dauern
voraussichtlich bis 11.11.2011 an.
Tram M8 und 12: Die M8 verkehrt ab Rosa-Luxemburg-Platz über Alte
Schönhauser Straße, Neue Schönhauser Straße, ...
Ab Mittag sind durch den einsetzenden Wochenendverkehr längere Reisezeiten
auf den Autobahnen und Ausfallstraßen zu beachten.
A 100 (Stadtring): Der Tunnel Innsbrucker Platz wird aufgrund von
technischen Nachrüstungen in Fahrtrichtung Wedding ab 21:00 Uhr voll
gesperrt. Die Sperrung wird bis Montag, 01.08.2011 ca. 05:00 Uhr andauern.
Die Ausfahrt Wexstraße bleibt durchgehend bis zum 05.09.2011 gesperrt. Eine
Umleitungsstrecke ist ausgeschildert. Verkehrsteilnehmern wird jedoch
empfohlen den Autobahnabschnitt weiträumig zu umfahren.
Baumschulenweg: Ab ca. 08:00 Uhr wird die ...
Berlin - Bauarbeiten auf wichtigen Straßenverbindungen in Berlin sorgen von
heute an für Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Köpenicker Landstraße in
Treptow wird von 8 Uhr an bis Sonntagabend stadteinwärts zwischen
Rodelbergweg und Baumschulenweg gesperrt.
Am Abend um 21 Uhr beginnen dann auch Sanierungsarbeiten im Tunnel
Innsbrucker Platz der A100 in Schöneberg. Die Stadtautobahn wird nach
Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bis ...
Ein rauchendes Stück Schrott ist alles, was von der 20 Jahre alten
Elektrolok 114009-4 gestern nach einem Feuer übrig geblieben ist. Als sie
um 15.34 Uhr den Regionalexpress 18150 von Frankfurt (Oder) nach
Brandenburg/Havel in den Ostbahnhof schob, schlugen bereits hohe Flammen
aus ihr empor. Schuld könnte ein Kurzschluss gewesen sein. Der Lokführer,
der im Wagen an der Spitze gesessen hatte, ließ den Zug am ...
(Berlin, 26. Juli 2011) Wegen umfangreicher Bauarbeiten an der Sundgauer
Brücke in Zehlendorf kommt es zu Einschränkungen im Zugverkehr auf der
S-Bahn-Linie 1.
Die Sundgauer Brücke ist eine zweispurige Straßenbrücke und führt über die
Gleise der Wannseebahn (S1). Die 1934 gebaute Brücke weist erhebliche
Schäden am Brückenbauwerk auf und wird deshalb vollständig durch die
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung saniert.
Die zweite Bauphase beginnt am Freitag, 29. Juli, cirka 22 Uhr, und endet
am Freitag, 12. August, cirka 22 Uhr.
Während der Bauarbeiten fahren die Züge der S1 zwischen Botanischer Garten
und Zehlendorf im 20-Minuten-Takt.
In der ersten Bauphase, die vom 1. Juli bis 15. Juli dauerte, wurde
ebenfalls ein 20-Minuten-Takt zwischen den beiden S-Bahn-Stationen
eingerichtet.
Weitere Informationen zu den Bauarbeiten gibt es in einem Sonderfaltblatt,
das auf Bahnhöfen der S1 und im Internet unter www.s-bahn-berlin.de zu
finden ist sowie in der Kundenzeitschrift Punkt 3, Ausgabe 14/2011 vom 21.
Juli.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Eine Fußgängerin winkt vom Bürgersteig, die Männer auf dem Bierbike schauen
scheel herüber und die Polizeibeamten an der Britischen Botschaft überlegen
laut, ob sie ihren künftigen Einsatzwagen vor sich haben: Seit Monatsbeginn
fahren fünf schneeweiße Tuk Tuks mit flatternden Planen durch die Stadt. Es
handelt sich jedoch nicht um jene dreirädrigen Fahrzeuge, die in Ländern
wie Thailand und Indien zum Straßenbild gehören und deren knatternde
Zwei-Takt-Motoren den Auto-Rikschas ihren Namen gaben. Die Tuk Tuks von
Adam Rice und Wolfgang Knoerr sind nahezu geräuschlos, denn sie werden mit
Elektromotoren betrieben.
"Ich war vor einem Jahr in Mumbai und hatte Angst, mein Flugzeug zu
verpassen, denn die Straßen waren total dicht", erzählt der 38-jährige
Amerikaner Rice. "Dann bin ich in ein Tuk Tuk gestiegen, und der Fahrer hat
sich unglaublich schnell durch den Verkehr geschlängelt." Und so kam Rice
auf die Idee, dass die nur anderthalb Meter breiten Rikschas auch in ...
Die Stadt, die niemals schläft. Heute: Auf dem Flughafen Schönefeld.
Es ist kurz nach elf Uhr abends und Björn Washausen nimmt erst mal einen
großen Schluck Kaffee. Seine erste Tasse. Die Nachtschicht hat um zehn
begonnen, zusammen mit einem Kollegen ist er heute für startende und
landende Maschinen auf dem Flughafen Schönefeld verantwortlich. Für etwa
dreißig Maschinen, für ein paar Tausend Menschen. Urlauber, Heimkehrer,
Touristen und Geschäftsleute, einsame Rucksackreisende und Familien. "Man
darf sich nicht ständig vor Augen halten, auweia, in so einer Maschine
sitzen hundertfünfzig Passagiere drin", sagt er so nebenbei. Und meint
damit wohl: Verantwortung ja, Angst nein.
Björn Washausen, 49, ist Fluglotse. Er dirigiert die Maschinen. Er ist für
die Sicherheit des Luftverkehrs zuständig, oben im Tower, in der
achteckigen Kanzel. Er arbeitet meist per Knopfdruck am Computer. Piloten
dürfen nur auf seine Anweisung hin starten und landen. Washausen regelt die
zeitlichen und räumlichen Abstände zwischen den Flugzeugen, damit sich
diese nicht gegenseitig behindern oder gefährden. Er muss genau auf den
Takt achten. Wenn Maschinen lange am Boden stehen, kostet das ...
Premiere auf der Linie M 4: Zug 8002, der erste Serienzug, nimmt im
September seinen Dienst auf der am stärksten frequentierten
Straßenbahnlinie Berlins auf. Er fährt auf der M 4, die den Hackeschen
Markt mit Hohenschönhausen und Falkenberg verbindet. Der Zug bietet auf 40
Metern Platz für 248 Fahrgäste (84 können sitzen) und hat nur einen
Führerstand. Auch für die übrigen Bahnen dieses Typs wird die M 4 das
Haupteinsatzgebiet sein.
Von ihnen hat die BVG 24 Stück bestellt.
Als Nächstes die "Partylinie": 2012 sind die M 2 (Alexanderplatz-
Heinersdorf) und M 10 (Warschauer Straße-Nordbahnhof) an der Reihe. Die
nachts besonders stark genutzte ...
82 neue ehrenamtliche QualitätsScouts machen die Qualität im
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg noch besser! Auf der jährlichen
VBB-Qualitätsveranstaltung wurden heute die neuen Scouts auf ihre
Kundschaftertätigkeit vorbereitet und im bestehenden Team willkommen
geheißen. VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz dankte den bereits aktiven
Scouts für ihr Engagement.
Seit 2005 sind 350 ehrenamtliche Scouts im Namen der Qualität im Nahverkehr
unterwegs. QualitätsScouts sind engagierte Fahrgäste, die die
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) informieren, an welchen
Stellen im Öffentlichen Personennahverkehr Verbesserungsbedarf besteht.
Die Beobachtungen, die sie bei ihren Fahrten auf dem Weg zur Schule, zur
Arbeit oder in der Freizeit machen, melden sie an die VBB GmbH. Sie
betreffen zum Beispiel die Aktualität von Fahrplänen an Haltestellen, das
Funktionieren von Anschlüssen und die Qualität von Fahrgastinformationen.
Durch die Beobachtungen der Scouts wurden schon zahlreiche Verbesserungen
erzielt. So wurden zum Beispiel eine falsche Verbindung im Internet und
eine falsche Haltestellenansage im Zug durch die Hinweise der Scouts
korrigiert.
Der VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz bedankte sich für das Engagement
der Scouts und für ihre vielen positiven und negativen Hinweise. Ihre
Arbeit sei eine wertvolle Grundlage für ein umfassendes Bild des ÖPNV und
zeige die Aspekte aus Kundensicht auf. Die so gewonnenen Informationen
gingen ein in die regelmäßigen Qualitätsgespräche mit den
Verkehrsunternehmen, die damit wichtige Hinweise haben, wo sie noch besser
werden können (Pressemeldung VBB, 25.07.11).
(Berlin, 22. Juli 2011) Wegen Gleisbauarbeiten fallen die Züge der Linie RB
20 von Montag, 25. Juli, bis Mittwoch, 3. August, zwischen Potsdam
Hauptbahnhof und Golm aus.
Die Reisenden können stattdessen die Züge der RB 21, die zwischen Potsdam
Hauptbahnhof und Priort verkehren, nutzen. In Priort besteht Anschluss an
die Züge der RB 20 nach/von Hennigsdorf.
Die Züge der RB 21 werden zwischen Potsdam Park Sanssouci und Golm
umgeleitet und halten zusätzlich in Werder (Havel).
Die Züge ab Potsdam Griebnitzsee beziehungsweise Potsdam Hauptbahnhof nach
Wustermark fahren bis zu einer halben Stunde früher ab.
Über Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter
www.bahn.de/aktuell. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost
unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Berlin (dpa/bb) - Trotz der angekündigten Streikpause der Gewerkschaft
Deutscher Lokführer (GDL) fährt die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (Odeg) auch
am Donnerstag in Berlin und Brandenburg mit Notfahrplan. Es wird nach
Angaben des Unternehmens aber geprüft, wie es in den nächsten Tagen
weitergehen wird. Der am 14. Juli begonnene Streik der GDL bei der ODEG
endete nach deren Angaben am Donnerstagmorgen um 3.00 Uhr. Die GDL hatte
zuvor angekündigt, drei Wochen nicht zu streiken.
Nach dem seit Mitte Juni geltenden Notfahrplan - vom Unternehmen
Basisfahrplan genannt - fallen bei der Odeg zwischen ...
Die Stadt, die niemals schläft. Heute: die Sicherheitsleitstelle der
Berliner Verkehrsbetriebe.
nDüdelüd! Oder eher Dudelud? Schwer zu sagen, wie es sich anhört, wenn ein
Notruf in der Sicherheitsleitstelle der BVG eintrifft. So viel steht aber
fest: Das Signal, das dann in einem siebten Obergeschoss in Kreuzberg
ertönt, klingt dumpf, bohrend, Unheil verkündend. Die Welt da draußen
außerhalb des kühl klimatisierten Großraums meldet sich zurück. Wieder
einmal.
Dudelud. Ein paar Minuten lang war es ruhig, nun geht es wieder los.
"Bislang war es ein ganz normaler Abend", hat Ronald Sakolowski gerade eben
noch erzählt. Bis zum frühen Morgen haben außer einem Polizisten und einem
Securitas-Sicherheitsmann vier BVG-Leute Dienst, auch der 57-Jährige
arbeitet für das Landesunternehmen. Zunächst hatte er aus dem U-Bahnhof
Kurfürstenstraße die Meldung "Mann unter Zug" bekommen. Kurz darauf war
der ...
Mehr verspätete Regionalzüge: Die Pünktlichkeitsquote im Regionalverkehr
ist gesunken - von 91,66 Prozent im Jahr 2009 auf 88,14 Prozent im
vergangenen Jahr, stellt der Verkehrsverbund in seinem Qualitätsbericht
fest. Bei der Deutschen Bahn betrug die Quote teilweise sogar nur 80,87
Prozent. Das sei "nicht akzeptabel", hieß es. Baustellen müssten in Zukunft
besser geplant werden. Sie tragen zu vielen Verspätungen bei, so der VBB.
Lob für die BVG: Die Berliner Verkehrsbetriebe hätten 2010 "insgesamt eine
gute Qualität abgeliefert", sagte Verbund-Chef Franz. Mit einem Anteil von
91 Prozent pünktlichen Fahrten habe die Straßenbahn die Senatsvorgabe exakt
erfüllt. Die U-Bahn habe sie mit 97,6 Prozent sogar übererfüllt. Nur der
Busverkehr lag zurück- statt 87 wurden nur 84,8 Prozent der Fahrten als
pünktlich registriert. Im ersten Quartal 2011 hat sich die Quote
verbessert, auf 86,6 Prozent. Sie liegt aber immer noch unter der Vorgabe.
Mehr Informationen gefordert: Der Fahrgastverband IGEB hat erneut
kritisiert, dass Reisende bei ...
Ein Ende der Krise bei der Berliner S-Bahn ist nicht in Sicht. Zu dieser
Einschätzung ist Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds
Berlin-Brandenburg (VBB), gekommen. "Es ist nicht absehbar, wann der
bestellte Fahrplan gefahren wird", sagte er gestern. Der Qualitätsbericht
für das vergangene Jahr zeige, dass sich die errechnete Pünktlichkeit
erneut verschlechtert hat. Danach galten 2010 nur noch 76,9 Prozent der
Fahrten als pünktlich - im Jahr davor waren es 80,06 Prozent. Franz: "Wir
haben nach wie vor ein Problem mit der S-Bahn. Die Lage ist noch nicht
solide." Die S-Bahn wies die VBB-Kritik zurück.
Auch in der jüngsten Vergangenheit waren an vielen Tagen weniger Wagen im
Linieneinsatz als die S-Bahn zugesagt hatte, bemängelte Franz. Den
Optimismus, den das von Krisen gebeutelte Unternehmen der Deutschen Bahn
(DB) seit längerem verbreitet, können der Chef und sein Team nicht teilen.
Ein Beispiel: DB-Chef Rüdiger Grube hatte unter anderem in der Berliner
Zeitung angekündigt, dass die S-Bahn von Ende 2011 an ...
Im vergangenen Jahr waren die Leistungen im Nahverkehr im Verkehrsverbund
Berlin-Brandenburg insgesamt wieder auf einem hohen Qualitätsniveau. Die
Verkehrsunternehmen im Verbundgebiet erzielten in den Kriterien
Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit gute bis sehr gute
Ergebnisse. Die S-Bahn Berlin GmbH blieb allerdings auch im Jahr 2010 von
diesen Qualitätsstandards weit entfernt. Erneut erbrachte das
Tochterunternehmen der Deutschen Bahn AG nicht die verkehrsvertraglich
vereinbarte Leistung. Im Regionalverkehr hat sich die Pünktlichkeit
verschlechtert.
Auch 2010 hat sich die Krise bei der S-Bahn Berlin GmbH fortgesetzt.
Bereits im Januar kam es durch unzureichende Wintervorbereitung erneut zu
einem Einbruch bei den einsatzfähigen Fahrzeugen. Im Laufe des Jahres wurde
zwar die Anzahl der verfügbaren Fahrzeuge erhöht, die Zahl sank jedoch bis
Jahresende sogar wieder unter das Niveau zu Jahresbeginn. Entsprechend
niedrig ist auch die erreichte Zuverlässigkeit von 81,78 Prozent. Der
erreichte Pünktlichkeitswert beträgt 76,90 Prozent und hat sich damit
gegenüber 2009 um mehr als drei Prozent verschlechtert.
Der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, Hans-Werner
Franz, zieht eine ernüchternde Bilanz: "Trotz aller Versprechen gelang es
dem Unternehmen letztes Jahr nicht, dauerhaft mehr als 77 Prozent der
vertraglich vereinbarten Fahrzeuge in den Betrieb zu nehmen. Und bis heute
sind die Kernprobleme bei den Achsen, Bremsen und Fahrmotoren nicht
vollständig gelöst, so dass nicht absehbar ist, wann wieder der bestellte
Fahrplan gefahren wird. Ein Ende der S-Bahn-Krise ist weiterhin nicht in
Sicht." Laut Verkehrsvertrag muss die S-Bahn Berlin GmbH dauerhaft 562
Viertelzüge einsetzen.
Im Regionalverkehr liegt die Zuverlässigkeitsquote mit 97 Prozent weiterhin
auf hohem Niveau, allerdings hat die Pünktlichkeit 2010 nachgelassen. Nur
88 Prozent aller Züge kamen zur geplanten Zeit. Gründe für die schlechten
Werte waren unter anderem umfangreiche Baumaßnahmen (Streckenerneuerung
zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau und Bauarbeiten zwischen
Berlin-Charlottenburg und Berlin-Wannsee) sowie dichte Trassenbelegungen.
Besonders das Kriterium Pünktlichkeit bemängelten deshalb folgerichtig die
Kunden in den regelmäßig vom VBB durchgeführten Befragungen. Beim Kriterium
"Zufriedenheit" insgesamt bekamen die Verkehrsunternehmen im
Regionalverkehr wiederum gute Noten (1,95). Die privaten Anbieter belegten
im Vergleich erneut die ersten Plätze.
Bei der BVG wirkten sich 2010 die Ausfälle bei der S-Bahn auf die
Angebotsqualität aus. Viele Fahrgäste stiegen auf U-Bahn, Straßenbahn und
Bus um. Die Folge waren teilweise längere Ein- und Ausstiegszeiten und
dadurch längere Wartezeiten und Verspätungen. Dennoch konnten die Vorgaben
zur Pünktlichkeit bei der U- und Straßenbahn eingehalten werden, nur beim
Bus wurden die Sollwerte knapp verfehlt. Auf Wartungsmängel bei der
Busflotte reagierte die BVG mit einem neuen Werkstattkonzept und der
Einstellung weiterer Mitarbeiter. In der VBB-Qualitätsbilanz 2010 sind die
Qualitätsdaten des S- und Regionalverkehrs, der BVG und erstmalig auch die
Leistungsdaten aller Verkehrsunternehmen der Brandenburger kommunalen
Aufgabenträger im Verbund detailliert aufgeschlüsselt. Die Bilanz erscheint
bereits zum sechsten Mal und macht die Leistungen und Qualität der
Verkehrsunternehmen transparent und vergleichbar. Zudem sind in dieser
Ausgabe die gewährten Ausgleichzahlungen der Aufgabenträger gemäß den
Berichtspflichten nach der Verordnung (EG) 1370/2007 enthalten und ergänzen
die bisherige Bilanz des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg
(Pressemeldung VBB, Fotos Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de,
22.07.11).
Gute alte Ostware kommt groß raus: Nach diesem Motto hat die S-Bahn 40
Wagen eines Zugtyps, der noch zu DDR-Zeiten entwickelt worden ist, vom
Abstellgleis geholt. Zwar waren inzwischen alle Fahrzeuge in der Werkstatt,
doch bis auf zwei Wagen können sie noch nicht eingesetzt werden. "Es sind
noch sehr viele Nacharbeiten erforderlich", sagte S-Bahn-Chef Peter Buchner
gestern. Das Projekt liege "hinter Plan". Trotzdem ist Buchner
zuversichtlich, dass die S-Bahn ihr Ziel schafft: "Wir sind optimistisch,
dass wir ab Ende 2011 wieder mit tausend Wagen fahren." Das wären rund 100
mehr als jetzt.
Von der einst knallrot lackierten Baureihe 485 hatte die S-Bahn mehr als
130 Wagen verschrottet und viele andere ausrangiert, um Kosten zu sparen.
Als in der jüngsten Krise der Fahrzeugmangel zu groß wurde, entschied sie,
20 Zwei-Wagen-Einheiten zu reaktivieren. Doch die Techniker in den ...
2015 findet die erste länderübergreifende Bundesgartenschau in Brandenburg
und Sachsen-Anhalt gemeinsam statt. Die Veranstalter haben sich für die
Havel als "Teil des 'Blauen Paradieses'" sportliche und sehr ehrgeizige
Ziele gesetzt. Brandenburg an der Havel, Premnitz, Rathenow, Rhinow und
Havelberg fungieren gemeinsam als Ausrichter. Bundesgartenschauen sind
immer ein überregionaler Magnet in der Wahrnehmung und so werden auch 2015
über eine Million Besucher erwartet.
Woran es jedoch krankt, ist die Verkehrsanbindung der Standorte
untereinander. Schön und gut, wenn der Wassertourismus eine hervorgehobene
Rolle spielen soll. Nur: Havelberg als nördlichster Veranstaltungsort liegt
über 72 km von Brandenburg an der Havel an der Südspitze entfernt. Da
bedarf es eines ausgefeilten und leistungsfähigen Shuttleangebotes.
Bedauerlicherweise ist das jedoch nicht in Sicht. Als einzige
leistungsfähige Verbindung steht - theoretisch! - die Eisenbahnstrecke von
Brandenburg nach Rathenow zur Verfügung. Dank erfolgter Rückbauten ist
jedoch auch nur ein 1-Stunden-Takt mit kurzen Triebwagen möglich.
Alle anderen Verbindung sind nur auf der Straße erreichbar. So droht ein
Verkehrskollaps, auf den der DBV-Landesverband bereits bei der Bekanntgabe
des Standortes 2015 aufmerksam gemacht hat. Es scheint fast so, als ob die
Veranstalter sich ihre gute gedachte Bundesgartenschau durch eine Invasion
von vielleicht zusätzlich 200.000 Pkws täglich über die zweispurigen
Straßen kaputt machen lassen müssen. Da wird das Motto der
Bundesgartenschau vielleicht im obigen Sinne umgedeutet werden müssen?
Die Strecke von Rathenow Nord nach Neustadt (Dosse), die als Zubringer ins
Amt Rhinow und nach Havelberg fungieren könnte, befindet sich derzeit im
Entwidmungsverfahren. Der jetzige Eigentümer hat bereits großflächig die
Gleise demontiert (ohne dafür eine notwendige Genehmigung zu haben) und
fühlt sich nicht mehr an seine damalige Zusage, hier wenigstens einen
Draisinenverkehr während der Bundesgartenschau anzubieten gebunden. Der
Presse ist zu entnehmen, dass die Lokalpolitiker scheinbar jede Hoffnung
auf den Erhalt der Strecke und die eigentlich versprochene Nutzung
aufgegeben haben.
Um in letzter Sekunde noch das Verschwinden der Eisenbahnstrecke zu
verhindern, hat der DBV-Landesverband heute Verkehrsminister Vogelsänger
eindringlich gebeten, durch politische Einflussnahme die Entwidmung zu
verhindern. Sollte es wirklich 2015 nur möglich sein, alle Standorte mit
dem Pkw oder dem Bus auf der Straße zu erreichen, erwartet der DBV eher
negative Schlagzeilen über die Bundesgartenschau. Die Bundesgartenschau
2015 braucht eine leistungsfähige und verlässliche Schienenanbindung als
Grundangebot (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband
Berlin-Brandenburg e. V., 21.07.11).
Frankfurt (Oder). Die Geschichte ist an sich gut zehn Jahre alt - doch
dämmert jetzt Licht am Ende des Tunnels. Seit etwa 2000 wird in Frankfurt
(Oder) und der polnischen Partnerstadt Slubice über einen gemeinsamen
Öffentlichen Personennahverkehr diskutiert. Am Montagabend erhielt die
Debatte einen neuen Schub: Abgeordneten beider Städte wurde eine Studie
vorgestellt, die eine Straßenbahn von Deutschland nach Polen für machbar
hält. Die Gutachter raten, das Projekt als europäisches Fördervorhaben
anzulegen. Vergleichbare Vorhaben gibt es zwischen Basel (Schweiz) und Weil
am Rhein sowie zwischen Strasbourg (Frankreich) und Kehl.
Dresdner Büro erstellt Studie
Die Frankfurter Straßenbahn braucht mehr Fahrgäste. Die Gutachter
vergleichen eine Ausweitung des Netzes innerhalb der Stadt mit einem
Schlenker über die Brücke nach Slubice. Nach Prüfung verschiedener Faktoren
kommen sie zu dem Schluss, dass es nicht nur ...
Berlin (dpa/bb) - Der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth,
hat sich für ein Nachtflugverbot von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr am neuen
Berliner Hauptstadtflughafen in Schönefeld ausgesprochen. «Ich fände es
wirklich schwer verständlich, wenn es bei der geplanten Nachtflugregelung
am künftigen Flughafen BER bliebe - mit Flugverkehr auch in der Zeit von
22.00 Uhr bis 24.00 Uhr und 05.00 bis 06.00», sagte Flasbarth der «Berliner
Morgenpost» (Dienstag). Sein Amt empfehle ein Nachtflugverbot für alle
städtischen und stadtnahen Flughäfen.
Flasbarth kündigte an, dass das Umweltbundesamt die von der Deutschen
Flugsicherung (DFS) geplanten Flugrouten ...
Neue Hoffnung für die Flugroutengegner
Im Streit um den Lärm ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, sagt
Wirtschaftssenator Wolf
Peter Neumann
Die Demonstranten auf dem Marktplatz von Friedrichshagen waren
misstrauisch, ihre Pfiffe ohrenbetäubend. Ein Mann mit Bierflasche nannte
ihn laut "West-Berliner" und meinte das negativ. Doch Wirtschaftssenator
Harald Wolf, der während der Anti-Fluglärm-Demo gestern Abend auf dem
Podium stand, ließ sich nicht beirren. Der Linken-Politiker signalisierte
den Gegnern des geplanten Flugroutenkorridors über dem Müggelsee die
Unterstützung des Senats. "Für die Flugrouten im Südosten muss eine andere
Variante gefunden werden. Das ist unser gemeinsames Interesse", sagte er.
Was bisher geplant sei, sei "kein akzeptabler Kompromiss. Das kann und darf
nicht das letzte Wort sein." Die Hoffnungen richten sich auf das
Umweltbundesamt (UBA).
Die Friedrichshagener Bürgerinitiative (FBI) sprach wieder von bis zu ...
Nicht nur Kraftstoff ist drastisch teurer geworden, auch die Autopreise und
Verwaltungsgebühren sind gestiegen. Deshalb werden in der Berliner
Taxibranche die Forderungen nach einer Fahrpreiserhöhung immer lauter. "Wir
wollen so schnell wie möglich einen neuen Tarif", sagte Uwe Gawehn, erster
Vorsitzende der Innung des Berliner Taxigewerbes, der Berliner Zeitung.
Spätestens zur Eröffnung des neuen Schönefelder Flughafens sollten die
Preise steigen. Gawehn sprach sich auch dafür aus, die Zuschläge für die
Nacht sowie für Sonn- und Feiertage wieder einzuführen. "Damit sind wir
sehr lange gut gefahren."
Die jüngste Taxitariferhöhung liege schon zwei Jahre zurück, sagte er.
"Seitdem sind die Kosten explodiert." Ein guter Zeitpunkt für eine
Preisanhebung wäre die Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg (BER),
die für den 3. Juni 2012 angekündigt worden ist.
Bis dahin müsse mit den Kollegen im Land Brandenburg ein ...
Vielleicht war Hans-Joachim Paap einfach nicht bewusst, wie explosiv das
Thema ist. Der Architekt des Flughafen-Planers Manfred von Gerkan sprach
vor zwei Wochen im RBB-Fernsehen davon, dass in Schönefeld eine dritte
Start- und Landebahn zwar angedacht, aber noch nicht genehmigt sei. Nun ist
das Nachdenken darüber, was passiert, wenn die genehmigte Kapazität von
360000 Starts in Schönefeld (2010 in Berlin: 235000) irgendwann erreicht
wird, durchaus legitim und nicht neu. Aber eine Debatte darüber käme der
Politik derzeit denkbar ungelegen.
Der Landesregierung "sind derzeit keinerlei Planungen für eine dritte
Start- und Landbahn ... bekannt", teilte jetzt die brandenburgische
Landesregierung knapp mit. In einer Großen Anfrage hatte die
Grünen-Fraktion im Potsdamer Landtag mehr als 30 Fragen ...
Manche Menschen meinen, dass sie ohne internetfähiges Mobiltelefon nicht
mehr leben können. Jetzt bekommen sie für diese These eine weitere
Bestätigung - von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Denn dort kann man
Einzel-, Kurzstrecken- und Tageskarten mit Hilfe von Smartphones bezahlen.
Ab sofort gibt es Handytickets auch für Busse und Straßenbahnen. "Das
Ticket wird ein Erfolg", sagte der BVG-Vertriebsvorstand Henrik Falk
gestern. Er hofft, dass 2020 rund 30 Prozent der Fahrgäste damit unterwegs
sein werden. Vorausgesetzt, sie gewöhnen sich an die Prozedur.
Denn wer dieses bargeldlose System nutzen will, muss sich mit dem
Smartphone ...
Fahrgäste der Regionalbahnlinie RB 12 (Berlin-Lichtenberg - Templin) können
künftig wieder jede Stunde am Bahnhof Vogelsang ein- und aussteigen. Dies
wurde nach Gesprächen des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) mit
dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg
und der Deutschen Bahn AG vereinbart. In den nächsten Tagen wird der
Übergang über die Gleise wiederhergestellt, die Sicherung der Reisenden am
Überweg wird durch die Deutsche Bahn vorgenommen.
"Ich freue mich, dass hier eine pragmatische Lösung gefunden wurde",
unterstreicht Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger. Auch
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz zeigt sich erleichtert: "Mit der
Modernisierung der Stellwerksanlagen durfte zwischenzeitlich in Vogelsang
der kleine Bahnsteig zwischen den Gleisen aus Sicherheitsgründen nicht mehr
genutzt werden. So kam es zu dem unglücklichen Zustand, dass die Fahrgäste
trotz eines stündlichen Halts in Vogelsang nur alle zwei Stunden ein- bzw.
aussteigen durften. Diese technischen und rechtlichen Hintergründe sind für
die Fahrgäste nur sehr schwer erklärbar, deshalb bin ich sehr froh, dass
sich alle beteiligten Seiten verständigt haben und nun eine schnelle Lösung
gefunden wurde."
Bis 2013 sollen im Brandenburger Abschnitt der RB 12 weitere Stellwerke und
viele Bahnsteige erneuert werden. Die Modernisierung des Bahnhofs Zehdenick
ist bereits abgeschlossen und das neue elektronische Stellwerk in Betrieb
genommen. Mit der Erneuerung der Signaltechnik werden die
Streckenabschnitte auch mit der Punktuellen Zugbeeinflussung (PZB)
ausgerüstet. Außerdem wird auf weiteren Abschnitten die Geschwindigkeit auf
80 km/h erhöht.
In Zehdenick bieten nun auch zwei neue Bahnsteige einen bequemeren Ein- und
Ausstieg in die Züge. Zuvor wurde bereits das Bahnsteigdach saniert. Noch
in diesem Jahr wird mit dem Umbau des Bahnsteigs im Bahnhof Templin
begonnen. Die weiteren Stationen von Templin Stadt bis nach Bergsdorf sind
in einem zweiten Bauabschnitt vorgesehen. Zeitgleich mit dem Streckenausbau
Berlin-Rostock auf 160 km/h erhalten in 2012 und 2013 auch die Halte in
Löwenberg (Mark), Grüneberg und Nassenheide neue Bahnsteige (Pressemeldung
VBB, 14.07.11).
VOGELSANG - Für die Vogelsanger hat sich der Protest gelohnt. Wie der
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) am Mittwochnachmittag mitteilte,
dürfen sie an ihrem Bahnhof demnächst wieder stündlich ein- und aussteigen.
Das habe der VBB mit dem Landesministerium für Infrastruktur und
Landwirtschaft so vereinbart. Der Übergang zum hinteren Bahnsteig wird
demnach in den nächsten Tagen wiederhergestellt und die Fahrgastsicherung
durch die Deutsche Bahn gewährleistet. Noch am Vormittag hatten Bewohner
und Bahnfahrer gegen den Wegfall des stündlichen Halts protestiert und
dabei auch Unterstützung aus der Politik erhalten.
Rainer Genilke, verkehrs- und infrastrukturpolitischer Sprecher der
CDU-Fraktion im Landtag, wollte sich selbst ein Bild machen von der
Situation am Vogelsanger Bahnhof und sich mit dem Landtagsabgeordneten
Henryk Wichmann treffen. Das Problem nur: Genilke kam gegen 10 Uhr nicht
aus dem haltenden Zug, sein Parteikollege stand auf dem Bahnsteig. Die
Türen ...
Potsdam/ Berlin - Die Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG) verbessert von heute an
ihr Angebot in Berlin und Brandenburg. Gestern hatte die Gewerkschaft
Deutscher Lokführer (GDL) einen erneuten Streik nach sieben Tagen vorläufig
beendet. Die ODEG hat der GDL nunmehr angeboten, durch eine Schlichtung
Bewegung in den festgefahrenen Tarifkonflikt zu bringen. Zum Normalfahrplan
kehrt das Unternehmen noch nicht zurück.
Der dauerhafte Notfahrplan der ODEG wird nun aber unabhängig von der
Tarifauseinandersetzung erweitert. Der Zwei-Stunden-Takt der Züge zwischen
Berlin-Lichtenberg, Eberswalde und Frankfurt (Oder) wird von ...
Anfang Juli 2011 hat DB Netz gleich zwei Strecken in Brandenburg zur Abgabe
ausgeschrieben:
1. Löwenberg (Mark) (ausschl.) - Rheinsberg (Mark) (einschl.): Diese 37,5
km lange Nebenbahn (Reststück der einst 51 km langen
Löwenberg-Lindow-Rheinsberger Eisenbahn), die mit bis 80 km/h befahren
werden darf, wird im Saisonverkehr von der RB 54 KBS 209.54 bedient. Die
2012 zu erzielenden Trasseneinnahmen liegen mit ca. 384 000 Euro um ca. 33
000 Euro unter den geschätzten Streckenkosten, die für 300 000 Euro
Instandhaltungskosten enthalten. Die DB Netz fürchtet aber
Investitionskosten von ca, 1,4 Millionen Euro in den nächsten 5 Jahren, die
Hälfte davon für den Oberbau, und möchte daher die Strecke abgeben oder
stilllegen.
2. Britz (ausschließlich) - Templin Stadt (ausschließlich) der Bahnstrecke
Britz -Templin Stadt - (früher weiter bis Fürstenberg): Die Strecke wird
von Britz bis Joachimsthal von der KBS 209.60 mit 15 Zugpaaren im SPNV
bedient. Daneben gibt es Bedarfsgüterverkehr über Joachimsthal hinaus bis
Milmersdorf, der Abschnitt Milmersdorf-Templin Stadt ist derzeit ohne
Verkehr. Hier liegen die 2012er Trasseneinnahmen mit ca. 683 000 Euro über
den Kosten von ca. 505 000 Euro, die knapp 300 000 Euro für Instandhaltung
enthalten und einen nicht aufgeschlüsselten Betrag von 38 300 Euro, der
keine Personalkosten darstellt. Auch hier fürchtet die DB Netz
Investitionskosten von 2,4 Millionen Euro, davon etwa zwei Drittel für den
Oberbau, und möchte die Strecke entweder abgeben oder stilllegen. Der
Verkaufspreis beträgt ca. 228 000 Euro, dazu kämen etwas mehr als 29 000
Euro jährliche Infrastrukturanschlusskosten in den Endbahnhöfen Britz und
Templin Stadt, sowie die Übernahme einer Rückzahlungsverpflichtung gemäß §9
Bundesschienenwegeausbaugesetz für noch nicht abgeschriebene
Investitionshilfen des Bundes (Peter Klotz, 08.07.11).
(Berlin, 7. Juli 2011) Die S-Bahn Berlin informiert ab sofort aktuell unter
mobil.s-bahn-berlin.de über Fahrplanänderungen oder die
Mobilitätsausstattung jedes Bahnhofs. Wer mit einem internetfähigen Handy
(Smartphone) auf die Homepage der S-Bahn Berlin zugreift, wird automatisch
auf die neue mobile Webseite geleitet. Das neue Design und die Menüführung
der Seite sind für einen schnellen und einfachen Zugriff ausgelegt.
Buttons führen zu den Inhalten wie Fahrplanauskunft, Fahrplanänderungen und
Bauinformationen oder Verkaufseinrichtungen mit Standort und
Öffnungszeiten.
Reisende, die auf barrierefreie Wege angewiesen sind, finden auf der
mobilen Webseite Informationen über die Mobilitätsausstattung jedes
Bahnhofs und die aktuelle Verfügbarkeit von Aufzügen und Fahrtreppen.
Eine weitere Funktion und Orientierungshilfe ist die Standorterkennung. Mit
ihr werden die nächstgelegenen S-Bahnhöfe mit den aktuellen Abfahrtszeiten
der S-Bahn-Züge angezeigt.
Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es in der aktuellen Ausgabe der
Kundenzeitung punkt3.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
VERKEHRSMINISTER
"Die Wurst hat von beiden Seiten gerochen"
Peter Neumann
Den Streit um die Flugrouten hätten sich Politiker und Flughafenplaner
größtenteils ersparen können, sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer
gestern. "Die nun erfolgten Reparaturmaßnahmen wären nicht erforderlich
geworden, wenn man im Planfeststellungsverfahren alle Karten auf den Tisch
gelegt hätte", so der CSU-Politiker. Stattdessen seien den Bürgern bis zum
vergangenen Herbst geradlinige Abflugrouten suggeriert worden - obwohl seit
1998 bekannt sei, dass die Vorschriften ein Abknicken fordern.
"Die Wurst hat von beiden Seiten gerochen", sagte Ramsauer. Zum einen
hätten die Flughafenplaner den Bürgern die Konsequenzen ihres Projekts
stärker vor Augen führen müssen. Das betrifft auch einen Politiker aus den
eigenen Reihen: Als 1999 das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau in
Schönefeld begann, war der damalige Regierende Bürgermeister ...
Auf manchen Berliner Busspuren sind Busse inzwischen in der Minderheit,
ärgern sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). "Mittlerweile tummelt sich
dort alles, was Räder hat", heißt es bei dem Landesunternehmen. Nicht nur
die Zahl der Fahrräder sei vielerorts stark gestiegen. Auch immer mehr
Kutschen, Velotaxis, zweirädrige Elektroroller (Segways) und Bierbikes,
langsame Pedalfahrzeuge mit Bierzapfanlage, verstopfen die
Sonderfahrstreifen. Das will die BVG nicht länger hinnehmen. Sie sammelt
jetzt Material gegen die unliebsamen Konkurrenten um den knappen Platz, um
den Senat zu einer Gesetzesänderung zu bewegen. Verkehrsmeister,
Busspurbetreuer und Fahrer sollen das Getümmel dokumentieren - zum Beispiel
mit Handyfotos, so das Mitarbeiterblatt Profil. Die BVG bezieht auch offen
gegen Ideen Stellung, Busspuren für Elektroautos freizugeben.
Für den Senat, der sich die Förderung des Nahverkehrs auf die Fahnen
geschrieben hat, ist die bisherige Bilanz der Busbeschleunigung ...
Berlin - Auch am Wochenende bietet die seit Monaten von Streiks der
Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) gebeutelte Ostdeutsche Eisenbahn
GmbH in Berlin und Brandenburg nur ein eingeschränktes Verkehrsangebot an.
Deshalb kommt es nach Odeg-Angaben generell zu einem Zwei-Stunden-Takt,
etwa von Berlin-Schöneweide nach Beeskow und von Berlin-Lichtenberg nach
Frankfurt (Oder).
Auf mehreren Strecken fahren Busse, darunter Beeskow - Frankfurt (Oder).
Zwischen Eberswalde, Angermünde und Prenzlau fallen die Züge weiter aus.
Die Odeg empfiehlt ihren Fahrgästen, sich unter dem ...
Versprochen ist versprochen. Wie angekündigt setzen die Berliner
Verkehrsbetriebe (BVG) mehr private Sicherheitskräfte ein - vor allem in
der U-Bahn. Seit Freitag sind pro Schicht 170 Uniformierte der Firmen GSE
Protect und Securitas unterwegs. "Nachts sind es 40 mehr. Wir rüsten
personell auf", sagte die BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta. Bislang waren
120 private Sicherheitsleute im Einsatz. Die BVG hat auch die eigenen
Reihen verstärkt - um 120 Sicherheitskräfte, 80 werden noch rekrutiert. Auf
zwei andere Maßnahmen will sie aber verzichten. Von einem generellen
Alkoholverbot, das Innensenator Ehrhart Körting (SPD) und die CDU
verlangen, hält Nikutta nichts. "Schon jetzt dürfen wir jeden, der sich
nicht angemessen verhält, verweisen." Auch für Sperren in den U-Bahnhöfen,
wie von der FDP gefordert, gebe es "keine konkreten Pläne", sagte sie.
Ein Informationsbesuch in London, wo es bereits ein geschlossenes System
gibt, konnte Nikutta nicht umstimmen. Auch ihre Reisebegleiter,
Finanzsenator Ulrich Nußbaum und Finanzvorstand Henrik Falk, nicht. Dass
Sperren für mehr Sicherheit sorgen, sei ...
(Berlin, 1. Juli 2011) Zum 1. Juli wird Christian Pieper in der
Geschäftsführung der BOS und BMO Nachfolger von Siegfried Havemann, der zum
selben Termin in den Ruhestand tritt.
Pieper, ausgebildeter Diplom-Geograf, arbeitet seit dem 1. Januar 2011 im
DB-Konzern und ist schon seit einiger Zeit in Vorbereitung der
Geschäftsführertätigkeit bei beiden Busgesellschaften tätig.
Neben Pieper ist Toralf Müller in der Geschäftsführung beider
Gesellschaften tätig.
Die BMO führt den öffentlichen Busverkehr im Landkreis Märkisch-Oderland
durch und gehört zu 49 Prozent dem Landkreis Märkisch-Oderland und 51
Prozent der DB Regio AG. Firmensitz ist Strausberg.
Die Fahrzeugflotte umfasst 64 eigene und 13 angemietete Busse. 2010 wurden
damit insgesamt 3,2 Millionen Personen befördert.
Die BOS gehört zu 49 Prozent dem Landkreis Oder-Spree und zu 51 Prozent der
DB Regio AG. Sie ist für den öffentlichen Busverkehr im Landkreis
Oder-Spree zuständig. Firmensitz ist Fürstenwalde. Die Fahrzeugflotte
umfasst 91 eigene und 13 angemietete Busse. 2010 wurden damit insgesamt 6,5
Millionen Personen befördert.
Mit circa 732 Millionen Fahrgästen im Jahr 2010 und 150.000 Busverbindungen
täglich ist die Deutsche Bahn der größte Anbieter im deutschen Busverkehr.
Der Busbereich gehört zum Ressort Personenverkehr, in dem er dem
Geschäftsfeld DB Regio zugeordnet ist. 22 Busgesellschaften in ganz
Deutschland sowie weitere 70 Beteiligungen an Verkehrsunternehmen gehören
dazu. Die Deutsche Bahn stellt damit verkehrsträgerübergreifende Mobilität
in den Regionen sicher.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
LÜBBENAU. Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) ist verärgert
darüber, dass die Bahn die Wiedereröffnung ihrer Strecke von Königs
Wusterhausen nach Lübbenau erneut verschoben hat. "Dafür habe ich kein
Verständnis", sagte er gestern. Die kürzeste Schienenverbindung von Berlin
in den Spreewald sowie nach Cottbus sollte im Mai wieder in Betrieb
genommen werden, nun soll dies laut Bahn "voraussichtlich erst im
September" erfolgen. Darunter litten die Fahrgäste und die Wirtschaft,
sagte der Minister. "Gerade im Sommer hängen wesentliche Teile des
Spreewaldtourismus davon ab, dass Besucher die wichtigste Reiseregion auch
mit der Bahn erreichen können."
Die Touristen mussten bereits in der vergangenen Sommersaison auf ...
Wer zum Flughafen fährt, will verreisen? Von wegen: Wer gestern den Airport
Berlin-Brandenburg besuchte, wollte staunen. 50 000 kamen, um das halb
fertige Terminal zu sehen. Auch das zeigt, welche Bedeutung der
Mega-Flughafen schon jetzt für die Region hat.
In Schönefeld steppte der BER. Das Kürzel ist künftig internationaler Code
für den Airport Berlin-Brandenburg. 30 Busse brachten Berliner und
Brandenburger im Minutentakt auf die Großbaustelle. Und das ein Jahr vor
der Eröffnung. Am 3. Juni 2012 startet vom BER der erste Flieger.Gestern
blieben die Besucher am Boden: Rundfahrten, Besichtigung von Hubschraubern,
Infos über den Flughafen-Testbetrieb (für den sich gestern mehr als 1000
Statisten anmeldeten) und natürlich Rundgänge durch das Hauptgebäude, wo
zurzeit die Bodenplatten verlegt werden. Kleiner Nachteil: Für die Tour de
Terminal musste man ...
(Berlin, 28. Juni 2011) Die S-Bahn Berlin verbessert das Zugangebot auf der
südlichen Linie S25. Der tagsüber reguläre Zehn-Minuten-Takt zwischen der
Berliner Innenstadt und Lichterfelde Süd wird ab Montag, 18. Juli, wieder
hergestellt und erstmalig bis Teltow Stadt erweitert.
Das neue Taktangebot gilt montags bis freitags von 5.30 Uhr bis 20.30 Uhr.
Samstags beginnt die Verdichtung um 8 Uhr, sonntags um 11 Uhr.
Vom verbesserten Angebot profitieren auch Fahrgäste im Nord-Süd-Tunnel. Die
zusätzlichen Züge beginnen und enden während der Hauptverkehrszeiten in
Gesundbrunnen, ansonsten am Nordbahnhof. Damit stehen tagsüber sechs
Fahrten pro Richtung innerhalb von 20 Minuten zur Verfügung.
Mit der Einführung des Zehn-Minuten-Takts verbessert sich in Teltow Stadt
auch die Verknüpfung mit dem Ende 2010 geschaffenen Busnetz Teltow-
Kleinmachnow- Stahnsdorf (TKS). In Zusammenarbeit mit dem Landkreis, den
Gemeinden und der S-Bahn Berlin hatte die Havelbus Verkehrsgesellschaft
eine komplette Neuausrichtung ihres Verkehrsnetzes vorgenommen.
Für Berufspendler wird es damit deutlich attraktiver für die Fahrt nach
Berlin auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. Die Fahrzeit mit
der Linie S25 von Teltow Stadt nach Potsdamer Platz beträgt 25 Minuten. Bis
zum Bahnhof Südkreuz sind es 18 Minuten.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG