31 Januar 2012

Flughäfen: BER-Anwohner, Flugplaner wollen Berlin längere Lärmpause gönnen, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ber-anwohner-flugplaner-wollen-berlin-laengere-laermpause-goennen,10809148,11543972.html

Berlin – Die Flugkommission lässt Entlastungen für BER-Anwohner prüfen.
Dabei geht es unter anderen darum, ob der Betrieb vor und nach dem
Nachtflugverbot auf die Südbahn des Flughafens Berlin Brandenburg (BER)
beschränkt werden könnte.
Die künftigen Flugrouten stehen fest, das Bundesaufsichtsamt für
Flugsicherung (BAF) rechnet nicht mehr mit größeren Streckenänderungen.
Jetzt wird untersucht, wie der Flugbetrieb dort gestaltet werden soll – zum
Beispiel, ob auf einigen Strecken nachts und frühmorgens längere Flugpausen
möglich sind. „Wir suchen nach Möglichkeiten, Betroffene von Fluglärm zu
entlasten, ohne Routen ändern zu müssen", sagte die Vorsitzende der
Fluglärmkommission, Kathrin Schneider, nach der Sitzung am Montag. Eine
Arbeitsgruppe, in der das BAF und die Deutsche Flugsicherung vertreten
sind, soll dies bis Jahresende ermitteln.
Dabei geht es unter anderen darum, ob der Betrieb vor und nach dem ...

S-Bahn: Reizthema S-Bahn, „Wir bestellen jetzt die Vampire ab", aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
reizthema-s-bahn--wir-bestellen-jetzt-die-vampire-ab-,10809148,11540268.html


Berlin – Zu viele kranke Lokführer, ein Zug ohne Heizung, ein defektes
Stellwerk in der Pampa. Das ist der ganz normale Wahnsinn in der neuen
Transportleitung der S-Bahn in Berlin-Schöneweide.
„Wir bestellen jetzt die Vampire ab." Was in der Sprache der Berliner
S-Bahner lustig klingt, wird an diesem Nachmittag wenig heiter. „Vampir"
ist ist der Funkrufname für Züge auf der Linie S 25. Ohne sie geht es nur
alle 20 Minuten von Berlin-Mitte nach Teltow - und nicht wie üblich alle
zehn.
Es ist eine Entscheidung, die den Männern in der Transportleitung der
S-Bahn nicht leicht fällt. Draußen weht ein eisiger Ostwind. Langes Warten
wird Fahrgäste mal wieder wütend machen auf ihre S-Bahn. Aber es geht heute
nicht anders. 10 von 50 S-Bahn-Fahrern auf den Nord-Süd-Strecken haben sich
krankgemeldet, eine Reserve gibt es zurzeit nicht.
Die Transportleitung im Werk Schöneweide ist wie ein neues Herz der
Berliner S-Bahn am traditionellen Standort. Seit Dezember läuft in einem
Backsteinbau alles zusammen, was mit ...

S-Bahn + Regionalverkehr: DBV kritisiert erneute Zugausfälle zwischen Wannsee und Potsdam

http://www.lok-report.de/

Am Sonnabend Nachmittag (28. Januar 2012) fuhren schon wieder stundenlang
kein Züge zwischen Berlin und Potsdam. In Wannsee war ein Stellwerk
ausgefallen. Der DBV-Landesverband fordert endlich Maßnahmen zur
Stabilisierung des Zugverkehrs im "Nadelöhr" Wannsee - Potsdam Hbf.
Wieder einmal konnte die DB AG ihr Versprechen, den S-Bahn-Verkehr zwischen
Berlin und Potsdam stabil und pünktlich anzubieten, nicht einlösen. Verlass
war lediglich auf die überflüssige Floskel "Wir bitten um Ihr Verständnis".
Durch einen Stellwerksausfall in Wannsee war der Zugverkehr auf dem
südwestlichen Abschnitt der S 7 zwischen Westkreuz und Potsdam und auf der
S 1 zwischen Zehlendorf und Wannsee unterbrochen. Die Mitarbeiter der
S-Bahn Berlin GmbH wurden wieder Zielscheibe für Gespött und und Pöbeleien
der verärgerten Fahrgäste.
Dieser Ausfall, einer von vielen der vergangenen Tage, zeigt überdeutlich,
dass das Notfallmanagement bei der DB AG nicht ausreicht. Stellwerke fallen
inzwischen täglich aus, Signalstörungen kommen fast stündlich vor. Warum
ändert sich daran nichts? Warum werden nicht bis vor einigen Jahren noch
vorhandene Notfallkapazitäten wieder aufgebaut, die Ausfälle und Störungen
minimieren? Warum investiert DB Netz nicht endlich, um die Störanfälligkeit
der eingleisigen Streckenabschnitte zwischen Wannsee und Potsdam zu
beseitigen? Alle diese Fragen stehen nach wie vor unbeantwortet im Raum.
Der zweigleisige Ausbau des gesamten Abschnittes zwischen Wannsee und
Potsdam mag einige Millionen kosten und zwei bis drei Jahre dauern. Er
würde aber entscheidend dazu beitragen, dass der S-Bahn-Verkehr
zuverlässiger laufen und die Fahrgäste eine verlässliche Gegenleistung für
ihren Fahrpreis bekommen würden. Je früher er in Angriff genommen wird,
desto eher kann er zu einer Stabilisierung beitragen.
Immer noch haben die Länder Berlin und Brandenburg (die über den
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg -VBB- die Zugleistungen bestellen), kaum
Einfluss auf die Qualität. Sie sollten überlegen, ob nicht ein Fahrzeugpool
und veränderte Verträge eine erhebliche Verbesserung bedeuten würden. Warum
nicht S-Bahn-Wagen, die sich im Eigentum der Länder befinden, an die
Verkehrsunternehmen vermieten? So wäre das Problem mit der unterlassenen
Instandhaltung gelöst. Warum nicht die Halte auf den Bahnhöfen direkt über
den Verkehrsverbund bestellen? Damit hätten die Länder ebenso direkten
Einfluss auf die Qualität der Fahrgastinformation, die Zeiträume für die
Wartung und Reparatur von Fahrstühlen und Rolltreppen, das Schneeräumen.
Nur wenn die Länder Berlin und Brandenburg auch gewillt sind, mehr
Verantwortung wahrzunehmen, wird sich etwas verbessern! Nach Meinung des
DBV ist sowohl der Fahrzeugpool als auch die Bestellung der Verkehrshalte
durch den VBB durchaus durch EU-Recht gedeckt (Pressemeldung Deutscher
Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 31.01.12).

30 Januar 2012

S-Bahn + U-Bahn: Vorprogrammiertes Chaos bei gleichzeitigen Bauarbeiten U6/S-Bahn

http://www.lok-report.de/

Vom Juli 2012 bis zum Oktober 2013 wird die U-Bahn-Linie 6 zwischen den
Stationen Friedrichstraße und Französische Straße unterbrochen, um den
neuen Umsteigebahnhof "Unter den Linden" zur U-Bahn-Linie 5 bauen zu
können. Den betroffenen Fahrgästen wird geraten, die unterbrochene Strecke
zu umfahren. Hierfür bieten sich vor allem die Linien S1, S2 und S25 im
Nordsüd-Tunnel der S-Bahn an. Das ist bekannt.
Doch nun plant die Deutsche Bahn, genau in dieser Zeit im Nordsüd-Tunnel
der S-Bahn zu bauen und den S-Bahn-Verkehr erheblich einzuschränken. Zum
einen soll es mehrmonatige Sperrungen abends und nachts zum Einbau der
neuen Zugsicherungstechnik geben. Zum anderen ist im Februar 2013 sogar
eine zweiwöchige vollständige Sperrung zur Auswechslung von Schienen
geplant. Das zeitgleiche Bauen an den beiden Nordsüd-Strecken von U-Bahn
und S-Bahn würde zu äußerst schweren Einschränkungen des öffentlichen
Verkehrs in der City-Ost führen, zumal von den U-Bahn-Bauarbeiten auch der
Busverkehr betroffen ist.
Da die Absicht zur U6-Unterbrechung seit Jahren bekannt ist, hat der
Berliner Fahrgastverband IGEB kein Verständnis für die Planungen der
Deutschen Bahn und fordert eine umgehend Umplanung. Während der
Unterbrechung der U6 mit ihren massiven Auswirkungen auf die Fahrgäste
müssen die Umfahrungsmöglichkeiten mit den anderen Nordsüd-U-Bahn-Linien U8
und U9 sowie mit der U2 und insbesondere mit den S-Bahn-Linien im
Nordsüd-Tunnel und auf der Stadtbahn uneingeschränkt zur Verfügung stehen.
Auch die Gewerbetreibenden in der Berliner Mitte, vertreten durch die IG
Friedrichstraße, sehen jede weitere Einschränkung im ÖPNV während der
U5/U6-Baumaßnahme als unannehmbar an.
Bereits zu Ostern 2012 steht vielen Fahrgästen mit den sich vom 7. bis 16.
April überschneidenden baubedingten Unterbrechungen von S-Bahn-Ostring und
Nordast der U-Bahn-Linie U2 eine schwere Zeit bevor. Ein solches Beispiel
von Missmanagement in der Bauplanung darf es kein zweites Mal geben
(Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 30.01.12).

S-Bahn: Rund 50 Lokfahrer der Berliner S-Bahn sind momentan krank geschrieben. Fahrten fallen aus. Besserung ist nicht vor März oder April in Sicht., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
zugausfaelle-lokfuehrer-mangel-soll-noch-wochen-andauern-,10809148,11532354.html

Zu viel kranke Lokführer: Die Personalprobleme bei der Berliner S-Bahn
werden voraussichtlich noch mehrere Wochen andauern. Bis März oder April
seien "Engpässe" bei der Besetzung von Zügen mit Triebwagenführern zu
erwarten, sagte ein Bahnsprecher am Samstag. Momentan sind rund 50
Lokführer krank geschrieben, Fahrten fallen deshalb immer wieder aus.

Angesagter Dauerfrost könnte für weitere Schwierigkeiten sorgen
Eine kurzfristige Besserung der Lage sei nicht in Sicht. Wegen der dünnen
Personaldecke bildet die Bahn derzeit ...

S-Bahn: Ausgerechnet zu Beginn einer Frostperiode fahren weniger S-Bahnen. Es gibt rund 50 Fahrer zu wenig. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer ist der Meinung, die Chefs hätten zu spät auf den Mangel reagiert. , aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
zugausfaelle-weil-s-bahn-fahrer-fehlen--fallen-wieder-zuege-aus,10809148,11527524.html


Was viele S-Bahn-Fahrgäste bereits geahnt haben, wird nun durch die
offiziellen Daten des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) bestätigt.
Sie zeigen, dass die Zahl der eingesetzten Züge nach einem langen
Aufwärtstrend in dieser Woche wieder gesunken ist. Folge: Fahrten fallen
aus – ausgerechnet zu Beginn einer neuen Frostperiode.
Am Montag waren laut VBB noch 958 Wagen im Einsatz, am Donnerstag dann nur
noch 900 und am Freitag 906. Das teilte Verbundsprecherin Elke Krokowski
auf Anfrage mit. Jene S-Bahnen, die als Ersatz dienen, so lange andere Züge
wegen der Prüfung der Bremssandanlagen ausfallen, sind nicht eingerechnet.

Seit 2007 gibt es Fahrermangel
Allein am Freitag fehlten ...

27 Januar 2012

S-Bahn: Relaisstellwerk ersetzt zwei mechanische Stellwerke in Alt-Reinickendorf, Einschränkungen im S-Bahnverkehr der S25 zwischen Schönholz und Tegel während Umstellung auf neue Technik • Busse ersetzen Züge an zwei Wochenenden

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20120125.html


(Berlin, 25. Januar 2012) Die Deutsche Bahn erneuert die Stellwerkstechnik
in Alt-Reinickendorf. Zwei mechanische Stellwerke werden durch ein
Relaisstellwerk ersetzt.

Während der Umstellung an den kommenden zwei Wochenenden fallen die
S-Bahnen der S25 zwischen Schönholz und Tegel aus. Als Ersatz fahren Busse.
Das betrifft den Zeitraum von Freitag 27. Januar, 22 Uhr, bis Montag, 30.
Januar, 1.30 Uhr und Freitag, 3. Februar, 22 Uhr, bis Montag, 6. Februar,
1.30 Uhr.

Zwischen den Wochenenden, von Montag, 30. Januar, 4 Uhr, bis Freitag, 3.
Februar, 22 Uhr, fahren die S-Bahnen der Linie S25 zwischen Schönholz und
Tegel im 40-Minuten-Takt. Von und nach Hennigsdorf besteht alle zwei
Stunden Anschluss mit den Regional-Express-Zügen der RE6
(Neuruppin/Wittstock/Pritzwalk/Wittenberge) und den Regionalbahnen der
Linie RB55 (Kremmen) zu den durchgehend fahrenden S-Bahnen der S25.

Reisende nutzen alternativ die U-Bahnen der Linie U6 zwischen
Friedrichstraße - Wedding - Alt Tegel, die U8 zwischen Alexanderplatz -
Gesundbrunnen - Paracelsus-Bad und Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik.

Weitere Informationen bekommen Reisende durch unser Sonderfaltblatt „Tegel
– Schönholz", das auf den Bahnhöfen Friedrichstraße, Nordbahnhof,
Gesundbrunnen und Hennigsdorf ausliegt.

Fahrgäste werden gebeten, sich bereits vor Fahrtbeginn über ihre
Fahrverbindung im Internet unter www.s-bahn-berlin.de zu informieren.

Fahrplanänderungen Berlin / Brandenburg - S-Bahn-Verkehr, 27.01.-06.02.2012

Dateiformat: PDF

Dateigröße: 0,1 MB

PDF herunterladen : Fahrplanänderungen Berlin / Brandenburg -
S-Bahn-Verkehr, 27.01.-06.02.2012

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Flughäfen: Nach der Vorstellung der Flugrouten haben die Juristen das Wort, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
flughafen-schoenefeld-nach-der-vorstellung-der-flugrouten-haben-die-juristen-das-wort,10809148,11521728.html


Berlin – Nach der Vorstellung der Flugrouten für den neuen Flughafen in
Schönefeld wollen die Betroffenen nun klagen. Die Planer halten einen
anderen Weg für aussichtsreicher.

Jetzt muss endlich Ruhe einkehren, fordert der Regierende Bürgermeister
Klaus Wowereit. Die am Donnerstag vorgestellten Flugrouten seien ein guter
Kompromiss, so der SPD-Politiker. "Dieses Ergebnis sollte jetzt akzeptiert
werden." Aber die Flugroutengegner geben einfach keine Ruhe. Sie wollen mit
einer Beschwerde bei der EU-Kommission und Klagen gegen die Planung
vorgehen " auch wenn Experten die Chancen eher skeptisch bewerten.
Politiker und Planer halten es für aussichtsreicher, in der
Fluglärmkommission Änderungen und Ergänzungen durchzusetzen. Erste
Vorschläge gibt es bereits. "Die nun vorgestellten Routen sind nicht in
Beton gegossen", sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU).
Im Dauerkonflikt um den Flughafen Berlin Brandenburg stehen die Gewinner
fest: Es sind die Anwälte, die Bürger und ...

Flughafen Schönefeld, "Missliche Route über den Müggelsee, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
flughafen-schoenefeld--missliche-route-ueber-den-mueggelsee-,10809148,11521716.html


Berlin – Der Direktor des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung, Nikolaus
Herrmann, stellte am Donnerstag die Flugrouten für den Flughafen Schönefeld
vor. Er sagte, die Entscheidung hätte dem vorrangigen Schutz der
Wohngebiete Rechnung getragen.
"Wo ein Flughafen ist, ist auch Lärm", sagte Nikolaus Herrmann, der
Direktor des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung (BAF), als er am
Donnerstag die ab 3. Juni geltenden Flugrouten für den neuen Flughafen BER
erläuterte. Für seine Behörde kam es darauf an, den Lärm zu verteilen.
Dabei habe das Betriebskonzept, das den unabhängigen Parallelbetrieb auf
beiden Start- und Landebahnen vorsieht, als Grundlage gedient. Realistische
Alternativen zu den beschlossenen Flugrouten gebe es unter diesen
Bedingungen aber nicht, machte Herrmann deutlich.
Das trifft auch auf die umstrittene Startroute über den Müggelsee zu. Ohne
Flüge über den See wären Orte wie ...

Flughäfen: Flugrouten, Blankenfelde-Mahlow ist am meisten betroffen, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
flugrouten-blankenfelde-mahlow-ist-am-meisten-betroffen,10809148,11517864.html


Berlin – Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung hat den
Flugrouten-Vorschlag für den neuen Haupstadtflughafen weitgehend
übernommen. Gegen die Festlegung der umstrittenen Müggelsee-Strecke gibt es
bereits eine Beschwerde bei der EU-Kommission - am meisten trifft der Lärm
jedoch einen Ort in Brandenburg.
Der am meisten von den nun offiziell genehmigten Flugrouten betroffene Ort
wird das westlich des neuen Großflughafens gelegene Blankenfelde-Mahlow
sein. „Bei den Gemeinden im Nahbereich des Flughafens wird es sehr laut",
sagte der Direktor des Bundesaufsichtsamts für Flugsicherung (BAF),
Nikolaus Herrmann, am Donnerstag.
Die 30.000 Einwohner umfassende Gemeinde wird nicht nur von der Nordbahn
Richtung Westen überflogen, sondern auch von landenden Maschinen bei
Ostwind. Eine nördliche Umfliegung von Blankenfelde-Mahlow sei derzeit
keine Alternative, so Herrmann.
Die Behörde habe nach den Vorgaben der Planfeststellung zeitgleiche ...

Flughäfen: Ärger um neue Flugrouten über Berlin, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
hauptstadtflughafen-aerger-um-neue-flugrouten-ueber-berlin,10809148,11510340.html


Berlin – Die Flugrouten für den Hauptstadtflughafen stehen fest: Anwohner
des Müggelsees müssen mit dem Lärm startender Flugzeuge rechnen, der
Wannsee wird weiterhin überflogen. Besonders laut wird es über
Berlin-Bohnsdorf und über Blankenfelde-Mahlow.
An diesem Donnerstag sollen sie nun endlich offiziell vorgestellt werden,
die künftigen Flugrouten über Berlin und Brandenburg. Doch große
Überraschungen haben die Pläne, die das Bundesaufsichtsamt für
Flugsicherung (BAF) präsentieren wird, aller Voraussicht nach nicht zu
bieten.

Nach Informationen der Berliner Zeitung weichen sie in den wichtigsten
Einzelheiten nicht von dem Konzept der Deutschen Flugsicherung ab, das seit
dem vergangenen Juli für Streit sorgt. Nicht nur der Wannsee, sondern auch
der Müggelsee soll von startenden Flugzeugen überflogen werden.
Flughafennahe Gebiete wie Berlin-Bohnsdorf und Blankenfelde-Mahlow müssen
weiterhin mit Doppelbelastungen rechnen. Denn sie werden auch von landenden
Maschinen beschallt. Doch mit der BAF-Rechtsverordnung ist die Debatte um
die Routen nicht zu Ende. Änderungen wären möglich – und werden nun immer
lauter gefordert.

Umstrittenen Müggelseeroute bleibt
Die Friedrichshagener haben es bereits geahnt, dass es bei der
umstrittenen ...

Straßenbahn + Potsdam: ViP zieht Bilanz der Einführungsphase der "Variobahn"

http://www.lok-report.de/news/news_woche_freitag.html

Die ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH verfügt derzeit über sechs Fahrzeuge
der neuen "Variobahn". Davon befinden sich vier im Regelbetrieb und zwei im
Zulassungsprozess. Nach viermonatigem Alltagseinsatz zog
ViP-Geschäftsführer Martin Grießner heute Bilanz:
"Die Abnahmen und bisherigen Zulassungen sowie die Einführung in den
Regelbetrieb sind erfolgreich verlaufen. Unsere Kunden und
Mitarbeiter/innen haben seit dem ,Rollout' am 17. September 2011 erste
Erfahrungen gemacht. Diese sind mehrheitlich positiv. Auch der Prozess des
Annehmens der für die Potsdamer Tramkunden teilweise noch ungewohnten
Innenraumgestaltung schreitet voran. Die dennoch vorhandenen
Optimierungspotenziale haben wir erkannt und werden deren Umsetzung
gemeinsam mit dem Hersteller Stadler Pankow GmbH angehen."
In den vergangenen vier Monaten, in denen die "Variobahn" im Einsatz
gewesen ist, erreichten die ViP sowohl positive als auch einige negative
Rückmeldungen. Viele Kunden empfinden die Fahrgeräusche als angenehm leise.
Ihnen gefallen die Helligkeit des Fahrzeuges, die großen Fenster und Türen
sowie die zwei geräumigen Mobilitätsbereiche für Kinderwagen und
Rollstuhlfahrer/ innen. Die zwei Fahrscheinautomaten, die nun auch
Geldscheine und EC-Karten akzeptieren, werden ebenfalls positiv bewertet.
Kritisiert werden dagegen fehlende Haltemöglichkeiten. "Hier wird es
Nachbesserungen geben, Lösungsvorschläge der ViP sind bereits mit dem
Hersteller erörtert worden.", so Martin Grießner.
Die ViP hatte sich bei der Innenraumkonzeption zu Gunsten der
Mobilitätsbereiche und eines besseren Fahrgastflusses, für weniger
Sitzplätze und damit mehr Stehplätze entschieden – unter Berücksichtigung
der Hinweise des Kundenbeirates, der Behindertenvertretungen sowie der
Anregungen von Fahrgästen und Fahrern zu bestehenden Fahrzeugen.
Auch bei der Gestaltung des Führerstandes der "Variobahn" waren die
Hinweise des Fahrpersonals berücksichtigt worden. Die theoretische und
praktische Schulung des ViP-Fahrpersonals auf den neuen Fahrzeugtyp läuft
derzeit parallel zur Inbetriebnahme der weiteren Fahrzeuge.
Die restlichen vier Fahrzeuge des insgesamt zehn Fahrzeuge umfassenden
ersten Loses werden bis zur Jahresmitte durch die Stadler Pankow GmbH
ausgeliefert und in Betrieb genommen. Dabei werden die Fahrzeuge bereits ab
Werk mit den verbesserten Haltemöglichkeiten geliefert, während die sechs
schon vorhandenen Fahrzeuge in Potsdam umgerüstet werden. Potsdam hat somit
den jüngsten und zukunftsfähigsten Wagenpark im Land Brandenburg.
Straßenbahnen haben eine kalkulierte Betriebsdauer von ca. 30 Jahren
(Pressemeldung ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH, 27.01.12).

24 Januar 2012

Regionalverkehr: Teilung der Linie RE 1 vom 30. Januar bis 5. Februar

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/
verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20120124c.html

(Berlin, 24. Januar 2012) Auf Grund von Kabel- und Oberleitungsarbeiten im
Bereich Berlin kommt es vom 30./31. Januar bis 1./2. Februar, 22 Uhr bis 1
Uhr, zur Teilung der Linie RE 1. Bis 31. Januar verkehren die Züge bis/ab
Spandau beziehungsweise bis/ab Berlin Hauptbahnhof. Am 1. Februar verkehren
die Züge bis/ab Spandau beziehungsweise ab/bis Erkner.

In den Nächten 2./3. Februar und 5./6. Februar, von 20 Uhr bis 3 Uhr, wird
die Linie RE 1 in Berlin Ostbahnhof und Erkner geteilt.

Die Züge der Linie RE 1 fallen zwischen Erkner und Berlin Ostbahnhof aus.
Reisende nutzen den Ersatzverkehr durch Busse oder die S-Bahnlinie S 3
(wegen zusätzlicher Bauarbeiten Umsteigen in Warschauer Straße und
Rummelsburg). Bis 27. Januar kommt es in den Nächten zu Umleitungen
einzelner Züge.

Reisende nutzen als Ersatz die S-Bahn. Wegen der längeren Fahrzeiten
erreichen Reisende erst einen späteren Takt der Linie RE 1.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere
Verbindung zu nutzen.

Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten,
beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder
-6882 und an den Aushängen auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr: Schienenersatzverkehr und Umleitungen im Raum Berlin vom 28. bis 30. Januar auf der Linie RE 2 und RB 14

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/
verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20120124b.html

(Berlin, 24. Januar 2012) Auf Grund von Brückenbauarbeiten in
Berlin-Karlshorst kommt es vom 28. Januar, 22 Uhr, bis 30. Januar, 4 Uhr,
zu Einschränkungen und Umleitungen im Raum Berlin auf der Linie RE 2.

Die Züge der Linie RE 2 werden ab Berlin-Spandau/Königs Wusterhausen über
Berlin Gesundbrunnen und Berlin-Lichtenberg umgeleitet. Die Halte Berlin
Zoologischer Garten, Berlin Hauptbahnhof, Berlin Friedrichstraße, Berlin
Alexanderplatz und Berlin Ostbahnhof entfallen. Reisende nutzen als Ersatz
die S-Bahn oder U-Bahn.

Die Linie RB 14 wird zwischen Berlin Friedrichstraße und Berlin-Lichtenberg
unterbrochen. Reisende nutzen als Ersatz die S-Bahn oder U-Bahn.

Die Linie RE 7 wird ab/bis Berlin-Lichtenberg umgeleitet. Reisende nutzen
als Ersatz die S-Bahn oder U-Bahn.

Teilweise sind auch einige Züge in den Nächten davor und danach betroffen.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere
Verbindung zu nutzen.

Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten,
beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder
-6882 und an den Aushängen auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr: Schienenersatzverkehr zwischen Eisenhüttenstadt und Guben am 27. und 28. Januar

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20120124a.html

(Berlin, 24. Januar 2012) Auf Grund von Oberleitungsarbeiten kommt es am
27. und 28. Januar, in der Zeit von 9 Uhr bis 15 Uhr zu Zugausfällen der
Linie RE 11 zwischen Eisenhüttenstadt und Guben. Es wird Ersatzverkehr mit
Bussen eingerichtet. Auf Grund der längeren Fahrzeit des Ersatzverkehrs
erreichen Reisende in Guben bzw. Eisenhüttenstadt erst einen späteren Zug
in Richtung Cottbus und in Richtung Frankfurt(Oder).

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere
Verbindung zu nutzen.

Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten,
beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder
-6882 und an den Aushängen auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: Zusätzlicher S-Bahn-Nachtverkehr zum 101. Berliner Sechs-Tage-Rennen, 86 Sonderzüge stadtweit fahren Velodrom-Besucher nach Hause

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20120124.html


(Berlin, 24. Januar 2012) Den Besuchern des Berliner Sechs-Tage-Rennens im
Velodrom stehen lange Nächte bevor. Die S-Bahn Berlin hat sich darauf
eingestellt und bietet zusätzlich zum üblichen Wochenend-Nachtverkehr auch
an den anderen Veranstaltungstagen (teilweise bis 3 Uhr in der Früh)
passende Heimfahrtmöglichkeiten ab S-Bahnhof Landsberger Allee an. Dafür
kommen insgesamt 86 Sonderzüge zum Einsatz.

Die Ringbahnlinien S41/S42 und die Linie S8 (Pankow – Schöneweide) fahren
im 30-Minuten-Takt ab Landsberger Allee.

Mit der Linie S41 bestehen am Ostkreuz direkte Anschlüsse zur Linie S3
Richtung Erkner und zur Linie S5 Richtung Friedrichstraße, Westkreuz und
Spandau. In Schöneberg warten Anschlusszüge der Linie S1 über Rathaus
Steglitz nach Zehlendorf.

Auf der Linie S42 gibt es an der Greifswalder Straße direkte Anschlüsse zur
Metrotram M4 Richtung Falkenberg und an der Prenzlauer Allee zur Metrotram
M2 Richtung Am Steinberg.

Die Linie S8 Richtung Süden erreicht in Schöneweide die Anschlüsse zur
Metrotram M17 Richtung Tierpark, Karlshorst und Gehrenseestraße. In
nördlicher Fahrtrichtung bestehen in Prenzlauer Allee Anschlüsse zur
Metrotram M2 Richtung Am Steinberg, in Bornholmer Straße zur Metrotram M13
Richtung Seestraße und Virchow-Klinikum und in Pankow zur Metrotram M1
Richtung Niederschönhausen.

An den meisten Bahnhöfen der zusätzlich verkehrenden S-Bahnen gibt es zudem
abgestimmte Nachtbusanschlüsse. Die genauen Abfahrtszeiten sind in der
elektronischen Fahrplanauskunft unter www.s-bahn-berlin.de abrufbar. Als
Download erhältlich unter:
www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2012/011_sechstagerennen_berlin.htm.

Die zusätzlichen Fahrten finden in den Nächten 26.01./27.01., 30.01./31.01,
und 31.01./01.02. statt. In den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag
gilt der planmäßige durchgehende Nachtverkehr im 15- bis 30-Minuten-Takt.
Wegen Bauarbeiten fahren am Wochenende keine Züge der Linie S3 zwischen
Ostkreuz und Köpenick. Zwischen Nöldnerplatz und Köpenick ist
Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

U-Bahn: Keine technischen Ursachen für Schwelbrand

http://www.lok-report.de/

Nach Abschluss der Ermittlungen muss nun doch als Ursache für den
Schwelbrand im U-Bahntunnel der U-Bahnlinie U2 kurz hinter dem U-Bahnhof
Zoologischer Garten von einer weggeworfenen oder in den Tunnel gewehten
brennenden Zigarettenkippe ausgegangenen werden. Auch die von Technischer
Aufsichtsbehörde und der BVG zur Unterstützung hinzugezogenen Spezialisten
der Kriminalpolizei haben am Nachmittag keine Belege für eine technische
oder andere Brandursache gefunden. Die technischen Einrichtungen am Ort
sind in gutem Zustand, ebenso ist der Tunnel sauber und nicht vermüllt.
Ausgebrochen war der Schwelbrand mit Rauchentwicklung kurz nach 11 Uhr an
einem Notsignal, das im Regelbetrieb nicht genutzt wird. Dort hatte sich
ein Übertritt aus Holz, der für Wartungsarbeiten benutzt wird, entzündet
und geschmort. Der aufsteigende Rauch war von einem durchfahrenden
Zugfahrer entdeckt und umgehend gemeldet worden. Die Züge wurden in
Wittenbergplatz bzw. Zoologischer Garten entleert und der Bahnhof Zoo
evakuiert, der Schwelbrand durch die Bahnhofsaufsicht mittels Feuerlöscher
gelöscht. Die von der BVG angeforderte Feuerwehr konnte sich somit auf
Nachlöscharbeiten und die Entlüftung des Bahnhofes beschränken.
Holzteile wie der Übertritt sind gegen Entzündung imprägniert. Dennoch
können brennende Zigarettenreste einen Schwelbrand auslösen. Deswegen gilt
auch auf Bahnhöfen ein striktes Rauchverbot, da es immer wieder vorkommt,
dass durch den Luftsog der ein- und ausfahrender Züge Kippen in die
Tunnelanlagen geweht werden.
Die U-Bahnlinie U2 war zwischen 11.04 und 14.18 Uhr zwischen U
Bismarckstraße und U Gleisdreieck unterbrochen. Busersatzverkehr wurde mit
zehn Bussen und acht Großraumtaxen eingerichtet (Pressemeldung BVG,
24.01.12).

S-Bahn: Bis es neue Züge gibt, könnten noch sechs bis sieben Jahre vergehen, sagen Experten. Der Senat des Berliner S-Bahn-Tisches kündigt ein Volksbegehren für mehr Qualität im Sommer an., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
neue-zuege-wohl-erst-in-sechs-jahren-geduldsprobe-fuer-s-bahn-fahrgaeste,10809148,11499570.html


Berlin – Bis es neue Züge gibt, könnten noch sechs bis sieben Jahre
vergehen, sagen Experten. Der Senat des Berliner S-Bahn-Tisches kündigt ein
Volksbegehren für mehr Qualität im Sommer an.

Die Berliner müssen damit rechnen, dass die angekündigten neuen S-Bahn-Züge
später kommen als erwartet. Davon geht der Senat nach Informationen des
Berliner S-Bahn-Tisches aus.
Der Sprecher des Bündnisses, Rouzbeh Taheri, berief sich auf ein internes
Papier der Verwaltung. „Danach bräuchte ein neuer Zugbetreiber sechs bis
sieben Jahre, bis er über genug Wagen verfügt", sagte er am gestrigen
Montag. Senatskreise bestätigten, dass die Schätzung „nicht unrealistisch"
sei. Offiziell hieß es, dass die Lieferung nach fünf Jahren beginnen könne.
Allerdings gebe es noch „Unsicherheiten". Zudem werden wahrscheinlich nicht
alle Fahrzeuge auf einmal geliefert.
Rund 400 fabrikneue Wagen sollen dazu beitragen, dass der S-Bahn-Verkehr
stabiler und ...

23 Januar 2012

Flughäfen + Bahnverkehr: Streit um Rettungseinsätze am neuen Berliner Flughafen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
kompetenzgerangel-streit-um-rettungseinsaetze-am-neuen-berliner-flughafen/6087472.html

Wer ist zuständig, wenn es zu einer Katastrophe im Bahntunnel unterm neuen
Flughafen kommt? Die Flughafengesellschaft will die Verantwortung - und
Haftung - nicht übernehmen. Sie zieht deshalb vors Gericht. Wieder einmal.
Kurz vor der Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg in Schönefeld hat
die Flughafengesellschaft die Klagefreude gepackt. Beim Lärmschutz steht
sie dicht davor, bei der Haftungsfrage nach einem Feuer im Bahntunnel unter
dem Terminal ist im Dezember das Verwaltungsgericht eingeschaltet worden.
Dabei hatte das Innenministerium Brandenburgs bereits im Dezember
beschieden, dass die Zuständigkeit beim Flughafen liege, wogegen dieser
sich erst jetzt wehrt.
Bei der praktischen Umsetzung sei man auch auf eine unklare Formulierung
gestoßen, begründete Flughafensprecher Leif Erichsen den späten Schritt.
Das Einsatzkonzept im Fall eines Feuers sei dagegen festgezurrt.
Sollte es im Tunnel mit dem Fern- und S-Bahnhof direkt unter dem Terminal
brennen, wäre die Flughafenfeuerwehr ...

U-Bahn: Der Brand in einem Tunnel am Bahnhof Zoologischer Garten ist gelöscht, der Verkehr läuft wieder. Doch die Gründe für das Feuer sind noch nicht ermittelt. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/
feuer-am-bahnhof-zoo-u2-faehrt-nach-brand-wieder-ursache-unklar/6099416.html

Um 11.05 Uhr ging bei der Feuerwehr der Notruf der BVG-Leitstelle ein: Im
Tunnel der U-Bahnlinie U2 am Bahnhof Zoo in Richtung Pankow hat es
gebrannt. Starker Qualm hatte sich in dem Tunnel ausgebreitet.
Die Feuerwehr hatte als Ursache für den starken Qualm zunächst einen
Kabelbrand in der Plastik-Verkleidung einer Stromschiene vermutet. Bei
einer Besichtigung durch die technische Aufsichtsbehörde der BVG, die der
Senatsverwaltung untersteht, konnte jedoch keine Ursache - wie etwa ein
vermuteter Kurzschluss - ermittelt werden. Aus diesem Grund untersucht nun
die Kripo den Schacht nach möglichen Brandursachen. Der U-Bahn-Verkehr
blieb deshalb bis 14.20 Uhr unterbrochen.
Noch bevor die fünf Staffeln der Feuerwehr am ...

GVZ: DB Schenker: Logistik für Berlin-Brandenburg immer effizienter und grüner, Neuer Standort in Großbeeren kombiniert Geothermie mit innovativer Klimatechnik • Versorgung von Kunden noch effizienter

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/ubl/l20120119.html


(Frankfurt am Main/Berlin, 19. Januar 2012) Mitte Januar 2012 hat DB
Schenker Logistics ihr neues Logistikdrehkreuz im Güterverkehrszentrum
(GVZ) Berlin-Süd in Großbeeren in Betrieb genommen. Als erste Anlage von DB
Schenker wurde das Terminal mit einer Kombination aus geothermischer
Energiegewinnung und innovativer Klimatechnologie ausgerüstet. Der Standort
wird mit einem Niedrigtemperatursystem beheizt, sämtliche Heizelemente
wurden in die Decken verlegt. Carsten Rutkowski, Leiter der Geschäftsstelle
Berlin (Landverkehr/Logistik) der Schenker Deutschland AG: „Damit sind wir
bei der Raumaufteilung wesentlich flexibler als bei herkömmlichen
Fußbodenheizungen. Diese Technik in Kombination mit unserer geschlossenen
Umluftanlage stellt das Optimum hinsichtlich des Energieverbrauchs dar."


Für Dr. Hansjörg Rodi, den Vorstandsvorsitzenden der Schenker Deutschland
AG, rückt mit der Inbetriebnahme ein wesentliches Umweltziel näher. „Damit
unternehmen wir einen wichtigen Schritt in Richtung unserer weltweit
geltenden Unternehmensleitlinie. Bis 2020 wollen wir bei DB Schenker unsere
Gesamtemissionen an Kohlendioxid um mehr als 20 Prozent reduzieren." In
Großbeeren senkt das Unternehmen den Energieverbrauch für Heizung und
Lüftung auf unter ein Viertel der herkömmlichen Werte. Rund neun Millionen
Euro investierte DB Schenker in den neuen Standort, der sich neben dem
klimaschonenden Heizsystem auch durch sein ökologisch konsequentes
Grundwassermanagement auszeichnet. So wird das Oberflächenwasser
aufgefangen und gereinigt in das Grundwasser zurückgeführt.


In dem neuen 3.000 Quadratmeter großen Terminal auf dem rund 22.500
Quadratmeter großen Areal arbeiten zunächst 50 Mitarbeiter. Hallenfläche
und Bürotrakt können bei Bedarf erweitert werden. Großbeeren gilt mit
seiner besonders guten Verkehrsinfrastruktur und der Nähe zum neuen
Flughafen Berlin Brandenburg als das leistungsstärkste Güterverkehrszentrum
im Osten Deutschlands. Mit zwei Umschlagzentren in der Region gestaltet DB
Schenker die Beschaffungs- und Versorgungslogistik noch effizienter: Von
Berlin-Charlottenburg bedienen die Logistiker schnell das Stadtzentrum
sowie den Brandenburger Norden; gleichzeitig versorgen sie den Süden
Berlins und Brandenburgs von Großbeeren aus. „Damit entlasten wir die
Zufahrtswege nach Berlin und bieten der regionalen Wirtschaft einen noch
besseren Zugang zum globalen Logistiknetzwerk von DB Schenker", betont
Carsten Rutkowski.


Herausgeber: Deutsche Bahn AG

19 Januar 2012

Bahnhöfe: Hauptbahnhof-Sanierung kostet zehn Millionen Euro, Am Berliner Hauptbahnhof müssen Brückenteile erneuert werden. Nun ist klar, wie teuer das wird - und warum es zu den Schäden kam: Der Bahnhof wurde unter Zeitdruck errichtet, denn zur Fußball-WM 2006 sollte er unbedingt fertig sein., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
wegen-hohem-bautempo-hauptbahnhof-sanierung-kostet-zehn-millionen-euro/6082650.html


Erst das verkürzte Dach – und jetzt lockere Schrauben: Das Bautempo, das
der damalige Bahnchef Hartmut Mehdorn durchgedrückt hat, um den
Hauptbahnhof wie vom ihm gewünscht zur Fußball-WM 2006 eröffnen zu können,
hat dem Bau erheblich geschadet. Optisch und jetzt auch materiell. Der
Austausch der verschlissenen Verbindungsteile an den Brücken wird wohl weit
mehr als zehn Millionen Euro kosten. Rund eine Million Euro hat bereits die
vorläufige Sanierung verschlungen.
An dem Brückenbauwerk der Ost-West-Stadtbahn gibt es im Bereich des
Hauptbahnhofs insgesamt neun Zwischenfugen, bei denen die durch die Züge
ausgelösten Kräfte über besondere Konstruktionen geleitet werden, um die
Schienen zu entlasten; von den Ingenieuren Fahrbahn-Übergangskonstruktion
genannt.
Weil die Gleise in einer Kurve liegen, wäre eine ...

Tarife + S-Bahn + BVG: S-Bahn Berlin und Berliner Verkehrsbetriebe spenden 10.000 Einzelfahrscheine, Erfolgreiche Kooperation stärkt ehrenamtliches Engagement in der Bundeshauptstadt

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20120118.html


(Berlin, 18. Januar 2012) Die S-Bahn Berlin, Tochterunternehmen der
Deutschen Bahn, und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) unterstützen das
ehrenamtliche Engagement Berliner Bürger. Die Verkehrsunternehmen stellen
10.000 kostenlose Einzelfahrscheine zur Verfügung.

Damit soll jenen Menschen die notwendige Mobilität ermöglicht werden, die
sich in ihrer Freizeit für das Wohl bedürftiger Menschen einsetzen, häufig
aber selbst nur über ein knappes finanzielles Budget verfügen.

Die gespendeten Fahrscheine werden über den Paritätischen Wohlfahrtsverband
an zwölf Nachbarschaftshäuser in den Kiezen verteilt. Sie kommen
ehrenamtlichen Helfern zugute, die in 150 gemeinnützigen Organisationen
tätig sind. An diesem Mittwoch unterzeichneten Berlins Sozialsenator Mario
Czaja, der Vorsitzende der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, Peter
Buchner, die Vorstandsvorsitzende der BVG, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, und
der Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Oswald
Menninger, den Kooperationsvertrag. Damit setzen die Partner eine
erfolgreiche Zusammenarbeit fort, die erstmals für das Jahr 2010 vereinbart
und nun im dritten Jahr stattfindet.

Die 10.000 kostenlosen Einzelfahrscheine helfen ehrenamtlich engagierten
Bürgern in den unterschiedlichsten Projekten. Sie unterstützen Freiwillige,
die sich bei der Alzheimer Angehörigen Initiative engagieren, ehrenamtliche
Helfer in Hospizen und ambulante Hospizdiensten, Mitarbeiterinnen des
ehrenamtlichen Frauenkrisentelefons, freiwillige Helfer im ambulanten
Seniorendienst „Mittenmang" des DRK, ehrenamtliche Paten für Kinder
psychisch kranker Eltern von AMSOC, Ehrenamtliche in der Kinderbetreuung
bei der Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt, freiwillig Aktive bei der
Zeitzeugenbörse sowie Lesepaten in Grundschulen und Stadteilmütter in
Neukölln.

Dazu erklärt Sozialsenator Mario Czaja: "Ich freue mich, dass von der
S-Bahn Berlin und der BVG insgesamt 10.000 Fahrscheine für ehrenamtlich
engagierte Berlinerinnen und Berliner zur Verfügung gestellt werden. Das
Projekt „Mobil für freiwilliges und ehrenamtliches Engagement in Berlin –
kostenlose Einzelfahrscheine für Ehrenamtliche, Schülerinnen und Schüler,
Studierende, Ältere und Geringverdienende" kann somit nahtlos fortgeführt
werden. Dies ist eine große Unterstützung für das ehrenamtliche Engagement,
das wir in der Stadt so sehr brauchen."

„Die Gesellschaft braucht ehrenamtliche Helfer. Das soziale Engagement von
Menschen verdient Anerkennung und unseren uneingeschränkten Respekt. Das
Unternehmen S-Bahn ist traditionell sehr eng mit der Stadt und ihren
Menschen verbunden. Darum unterstützen wir hier gern.", erklärt Peter
Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, anlässlich
der Vertragsunterzeichnung.

Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende der BVG fügt hinzu:
„Ehrenamtliche Arbeit ist ein hohes Gut und fördert das Miteinander im
sozialen Leben unserer Gesellschaft. Es ist leider noch nicht
selbstverständlich, dass man sich neben Familie und Beruf ehrenamtlich für
das Wohl anderer Menschen engagiert. Ich finde, das verdient großen Respekt
und daher unterstützt die BVG auch in diesem Jahr wieder dieses große
Engagement."

Oswald Menninger, Geschäftsführer des PARITÄTISCHEN Berlin, spricht seinen
Dank aus: „Über 150 Organisationen haben im letzten Jahr die Arbeit ihrer
Freiwilligen mit den kostenlosen Fahrscheinen unterstützt. Grade kleineren
Vereinen fehlen die Mittel, ihren Ehrenamtlichen Aufwandsentschädigungen zu
zahlen. Wir freuen uns sehr und bedanken uns ganz herzlich dafür, dass BVG
und S-Bahn Berlin für ein weiteres Jahr 10.000 kostenlose Fahrscheine
spenden. Das ist ein schönes Zeichen der Anerkennung ehrenamtlichen
Engagements in dieser Stadt."

Folgende Nachbarschaftszentren geben die Karten an Vereine in ihrem Bezirk
aus (nicht an Einzelpersonen!):

Charlottenburg - Wilmersdorf: SEKIS
Friedrichshain-Kreuzberg: Freiwilligenagentur, Nachbarschaftshaus
Urbanstraße
Lichtenberg: Nachbarschaftshaus Kiezspinne
Marzahn-Hellersdorf: Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte
Mitte: Kreativhaus e.V. Mehrgenerationenhaus
Neukölln: Netzwerk Ehrenamt Neukölln c/o Selbsthilfezentrum Neukölln
Pankow: Nachbarschaftshaus Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
Reinickendorf: Nachbarschaftszentrum Albatros e. V.
Spandau: Nachbarschaftszentrum Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e. V.
Steglitz - Zehlendorf: Nachbarschaftsheim Mittelhof e. V.
Tempelhof - Schöneberg: Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der
UFA-Fabrik
Treptow - Köpenick: Nachbarschaftszentrum Offensiv´91

Die Kontaktdaten der Nachbarschaftszentren sind unter
www.paritaet-berlin.de zu finden.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

18 Januar 2012

U-Bahn: Ursachen der Brände in U-Bahntunneln

http://www.lok-report.de/

Die Untersuchungen zur Klärung der Brandursachen in den Tunneln der
U-Bahnlinien U9 und U7 sind abgeschlossen. In beiden Fällen waren die
betroffenen Abschnitte aufgrund eines Feuerwehreinsatzes mehrere Stunden
gesperrt.
• U9: Ein Defekt an den Kabelanlagen und den Fahrzeugen der U-Bahn kann als
Ursache des Brandes im Tunnel ausgeschlossen werden. Grund für den Brand
war ein Kurzschluss bei der Stromüber-tragung von der Stromschiene zum
Fahrzeug, der vermutlich durch einen leitenden Fremdkörper, der sich am
Stromab-nehmer verfangen hat, ausgelöst wurde. Der Stromabnehmer selbst war
nicht beschädigt, konnte aber durch Brandspuren identifiziert werden. Der
entstandene Lichtbogen hat einen Schwelbrand erzeugt, von dem circa acht
Meter Fahrleitungskabel sowie Strom-schienenabdeckung betroffen waren.
Diese sind bereits repariert bzw. ersetzt worden. Die starke
Rauchentwicklung ist durch die Verschmorung der Kabelisolierungen
entstanden. Zur Veranschaulichung: Ein Kilogramm abgebrannter
Kabelisolierung verqualmt circa 500 m² Raum.
• U7: Auch bei diesem Vorfall kann ein Defekt an den Kabelanlagen und den
Fahrzeugen der U-Bahn als Ursache ausgeschlossen werden. Grund für die
verschmorten Kabel ist durch den Luftzug in den Tunnel getragener
Plastikmüll unter der Strom-schienenabdeckung, der vermutlich durch eine
Zigarettenkippe oder durch einen Stromüberschlag (Lichtbogen) entzündet
wurde. Der Schaden beschränkt sich auf circa zwei Meter ver-schmortes
Fahrleitungskabel sowie Stromschienenabdeckung (Pressemeldung BVG,
18.01.12).

Messe + Bahnindustrie: InnoTrans 2012: Internationale Bahnbranche baut Messebeteiligung aus

http://www.lok-report.de/

Das bedeutendste Ausstellungsereignis für die internationale Bahnindustrie
findet in diesem Jahr wieder in Berlin statt. Vier Tage lang - vom 18. bis
21. September - präsentiert die Branche ihre neuesten Produkte und
Dienstleistungen auf dem Messegelände unter dem Funkturm. Ein Blick auf den
aktuellen Anmeldestand macht deutlich, dass die InnoTrans auch in ihrem
neunten Messejahr weiter in allen Bereichen deutliche Zuwächse verzeichnet.
Damit stärkt die Leitmesse für Schienenverkehrstechnik ihre Position als
Branchenmarktplatz mit Weltbedeutung.
Mit den bisherigen Anmeldungen ist bereits zum jetzigen Zeitpunkt die
Hallen-Ausstellungsfläche der InnoTrans 2010 weit überschritten. Das
Interesse der Industrie konzentriert sich jedoch nicht allein auf die
Messehallen - auch das Freigelände wird stark nachgefragt. Die Stellflächen
für rollendes Material auf der 3.500 laufende Meter umfassenden Gleisanlage
sind voll belegt.
Der Veranstalter Messe Berlin reagiert auf die große Nachfrage mit der
bedarfsgerechten Erschließung zusätzlicher Hallenkapazitäten und
individuellen Platzierungslösungen. Ziel ist, auch alle weiteren
Anmeldungen, die bis zum Anmeldeschluss am 15. Februar eingehen, angemessen
zu berücksichtigen.
Bei regionaler Betrachtung der Messebeteiligung fällt Asien besonders ins
Auge. Bezugnehmend auf die Vergleichswerte der vorherigen Veranstaltung
haben die Unternehmen aus dem asiatischen Raum zu Beginn dieses Jahres etwa
40 Prozent mehr Ausstellungsfläche gebucht. Auch die US-amerikanischen
Firmen vergrößern ihre Messepräsenzen. Das Interesse der europäischen
Bahnindustrie an einer Messeteilnahme ist ungebrochen groß. Insgesamt
übertrifft die Messe in Sachen Internationalität das Niveau der vergangenen
Jahre. Der Anteil ausländischer Aussteller liegt aktuell bei über 50
Prozent (Pressemeldung Messe Berlin, 18.01.12).

17 Januar 2012

Regionalverkehr + Bahnhöfe: Fahrgastverwirrung, da Liniennummern nicht mehr angezeigt werden

http://www.lok-report.de/

Seit dem Fahrplanwechsel fehlt auf den dynamischen LCD-Anzeigern, die
inzwischen fast überall auf den Berliner und Brandenburger Bahnsteigen
hängen, eine wichtige Information. Bisher wurde die Liniennummer mit
angezeigt, jetzt steht dort stattdessen die Zugnummer. Der DBV fordert von
DB Station & Service, diese Änderung rückgängig zu machen.
Fahrgäste haben in den vergangenen Tagen den DBV auf das Fehlen aufmerksam
gemacht. Kaum ein Fahrgast wird wissen, dass beispielsweise der RE 37318
auf der Linie RE 5 von Falkenberg nach Stralsund fährt! Demgegenüber war
die bisher in den Anzeigern gegebene Information, dass es sich um einen Zug
auf der Linie RE 5 handelt, für die Fahrgäste viel entscheidender!
Gründe für die Herausnahme dieser Information aus den Anzeigern sind nicht
erkennbar. Der Platz dafür wird nicht anders genutzt als vorher.
Zu besonders viel Verwirrung führt die fehlende Liniennummer derzeit auf
dem Bahnhof Gesundbrunnen. Dort fahren nämlich im Minutenabstand zwei Züge
in Richtung Stralsund ab. Jedoch fährt ein Zug über Oranienburg und der
andere über Angermünde. Wer hier nicht aufpasst, steigt schnell in den
falschen Zug ein und bekommt möglicherweise Ärger, weil er die falsche
Fahrkarte hat.
Der Hinweis auf die Liniennummer sollte deshalb schnellstmöglich wieder in
die Anzeiger aufgenommen werden (Pressemeldung Deutscher
Bahnkunden-Verband, 17.01.12).

16 Januar 2012

U-Bahn: Schon wieder brannte es im U-Bahn-Tunnel, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
bvg-schon-wieder-brannte-es-im-u-bahn-tunnel,10809148,11452708.html

Gleich zwei Mal hat es in der Berliner U-Bahn am Wochenende gebrannt. Am
Sonntagnachmittag musste die Feuerwehr zum U-Bahnhof Möckernbrücke in
Kreuzberg ausrücken.
Wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bestätigten, brannte im U-7-Tunnel
ein Stromkabel. Der Brand konnte aber mit einem Kohlendioxidlöscher zügig
bekämpft werden, so die Feuerwehr.
Schwerer waren die Folgen des Vorfalls, der sich am Freitagabend im
U-9-Tunnel in Steglitz ereignete. Dort stieg aus einem stromführenden Kabel
dichter, beißender Qualm auf, der mehrere U-Bahnhöfe einnebelte. Wie jetzt
bekannt wurde, hatten BVG-Mitarbeiter bereits drei Stunden zuvor im selben
Tunnelbereich an einem Zug Brandgeruch bemerkt. Sie sagten der Feuerwehr
aber wieder ab. Das bestätigte BVG-Sprecherin Petra Reetz auf Anfrage.
Laut BVG hatten die Mitarbeiter vermutet, dass die U-Bahn schadhaft war.
Eine Untersuchung habe dies ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: So jung und schon kaputt, Berlins Verkehrssystem hat einen neuen Sanierungsfall: Verschleiß führt zum Tempolimit auf der Brücke am Hauptbahnhof., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
bruecke-am-hauptbahnhof-so-jung-und-schon-kaputt,10809148,11452704.html


Östlich vom Hauptbahnhof dürfen die Züge auf den Fern- und
Regionalbahngleisen nur noch Tempo 40 fahren. Betroffen ist ein mehrere
hundert Meter langer Abschnitt, zu dem die aus mehreren Brückenteilen
bestehende Humboldthafenbrücke gehört. Anlass des Tempolimits ist zu früher
Verschleiß. Ein Sprecher der Deutschen Bahn (DB) erklärte:
„Verbindungsteile zwischen den Brücken weisen eine vorzeitige Abnutzung
auf." Dabei ist die Brücke gerade mal rund zwölf Jahre alt – sie wurde erst
1999 fertig gestellt. Es sei klar, dass die abgenutzten Teile ausgetauscht
werden müssen. Was dies für die Fahrgäste bedeuten wird, sei „noch nicht
abschätzbar", hieß es.
Ein schwarzes Dreieck mit einer weißen 4: So sehen die Blechtafeln aus, die
zwischen dem östlichen Einfahrsignal und den Bahnsteigen des ...

S-Bahn: Die angekündigte Teilausschreibung des Berliner-S-Bahn-Netzes hat unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Die Gewerkschaft warnt vor Job-Abbau, die IHK drängt zu schnellen Lösungen., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/nach-der-entscheidung-neue-alte-debatte-ueber-die-teilung-der-s-bahn,10809148,11443864.html

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) warnte den Senat erneut vor
der Umsetzung der Pläne. Dies würde die Zerschlagung des Verkehrssystems
bedeuten und brächte keine Verbesserung für Kunden oder Beschäftigte, sagte
EVG-Vorstandsmitglied Reiner Bieck am Freitag. Dieser Auffassung
widersprach die Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK).
Am Donnerstag war bekanntgeworden, dass die Deutsche Bahn als Mutterkonzern
den Verkauf der S-Bahn an das Land Berlin endgültig abgelehnt hat. Das
bestätigte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) in seiner
Regierungserklärung.
Trotz geringer Erfolgsaussichten war für den Senat der ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr + Bahnhöfe + Straßenbahn + Straßenverkehr: Das Nadelöhr wird noch enger, Immer wieder war das Projekt verschoben worden, doch nun bereitet der DB-Konzern den Abriss und Neubau der Bahnbrücken über der Treskowallee vor. Noch wirken sich die Arbeiten nicht auf den Straßenverkehr aus. Noch., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
karlshorst-das-nadeloehr-wird-noch-enger,10809148,11444532.html


Immer wieder war das Projekt verschoben worden. Doch nun hat die Deutsche
Bahn (DB) in Karlshorst damit begonnen, den Abriss und Neubau der
Bahnbrücken über der Treskowallee vorzubereiten. Noch wirken sich die
Arbeiten nicht auf den Straßenverkehr aus. Aber das wird sich ändern, sagte
Martin Baitinger von der DB Projektbau. Ab April machen Bauzäune das
Nadelöhr, das schon jetzt die von rund 40 000 Fahrzeugen pro Tag genutzte
Nord-Süd-Verbindung verengt, noch enger – und im Mai wird es tagelang
geschlossen.
Schon zu DDR-Zeiten war klar: Die Brücken, die 1902 mit dem benachbarten
Bahnhof Karlshorst fertig wurden, sind sanierungsbedürftig, die Durchfahrt
ist mit 15 Metern zu schmal. Doch nach der Wende kam das Projekt
Brückenerneuerung nur schleppend in Gang. Der Ausbau der Strecke nach
Polen, zu dem das Vorhaben gehört, rückte auf der ...

13 Januar 2012

BVG + Bahnhöfe: BVG-Servicepunkt zieht um

http://www.bvg.de/index.php/de/103839/article/1021552.html Nach dem Vorbild des modernen Kundenzentrums in Spandau (Eröffnung war im Januar 2011) baut die BVG jetzt auch den BVG-Servicepunkt im Bahnhof Alexanderplatz um. Alles soll größer, komfortabler und kundenfreundlicher werden. Doch zunächst werden die BVG-Mitarbeiter ihre Kunden in einem Ersatzquartier bedienen. Hinter der Weltzeituhr wird ein Verkaufscontainer aufgestellt. Da hier nur ein eingeschränkter Platz zur Verfügung steht, kann zeitweilig leider nicht das komplette Sortiment verkauft werden. Es wird weiterhin Fahrscheine und Netzpläne geben, jedoch keine Souvenirs oder umfängliche Informationshefte wie beispielsweise den „Berlin Atlas und mehr“. Das neu gestaltete Kundenzentrum soll im Mai 2012 wieder eröffnet werden. Die Ersatzverkaufsstelle ist derweil von Montag bis Freitag von 6:30 bis 21:30 Uhr und Samstag/Sonntag von 11 bis 18:30 Uhr geöffnet.

U-Bahn + Museum: Unser U-Bahn-Museum erwartet Sie

http://www.bvg.de/index.php/de/103839/article/1021451.html Am Samstag, den 14. Januar 2012 haben Sie wieder von 10:30 Uhr bis 16 Uhr Gelegenheit einen Blick in die Vergangenheit des alten Stellwerks zu werfen. Neben der Hauptattraktion, dem ehemaligen Stellwerk Olympiastadion, gelten Ausstellungsstücke - wie zum Beispiel die Originalkugel von einem Turm der Oberbaumbrücke, der Signalblock Westinghouse aus dem Eröffnungsjahr, eine manuell zu bedienende Fahrauskunft sowie die Fahrschalter der einzelnen U-Bahntypen und die Uhrenstation - als interessante Highlights des Museums. Wer mit eigenen Augen Zeuge der Entwicklung werden möchte, die die Berliner U-Bahn im Laufe des letzten Jahrhunderts durchlebt hat, dem sei ein Besuch im U-Bahn-Museum nahe gelegt. Es befindet sich im alten Hebelstellwerk des U-Bahnhofs Olympiastadion und ist ganz einfach mit der U-Bahnlinie U2 zu erreichen. Als Eintrittskarten fungieren alte Fahrscheine, die an einem alten U-Bahnschalter am Museumseingang über einen Rollengeber mit Zähleinrichtung herausgegeben werden. Unverändert zahlen Erwachsene 2 EUR und Kinder unter 14 Jahren 1 EUR.

S-Bahn: Nächste Station: Ausschreibung, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
s-bahn-naechste-station--ausschreibung,10809148,11439250.html


Berlin – So viel steht fest: Konkurrenz belebt das Geschäft. Aber ob es
bei der Berliner S-Bahn tatsächlich einen richtigen Wettbewerb und mehr
Service gibt, hängt nun vom Senat ab.

Jetzt hat es der Senat schwarz auf weiß: Die Deutsche Bahn (DB) will die
S-Bahn Berlin GmbH nicht hergeben. Das hat der Regierende Bürgermeister
Klaus Wowereit (SPD) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus mitgeteilt. Damit
wird die als Plan B vorgesehene Teilausschreibung immer wahrscheinlicher.
Dabei sucht der Senat ein Unternehmen, mit dem er einen neuen Vertrag für
den S-Bahn-Verkehr ab Ende 2017 auf dem Ring und im Südosten Berlins
abschließen kann. Dort sollen neue Züge eingesetzt werden. Doch wird das
Angebot für die Fahrgäste durch Wettbewerb wirklich besser? Darüber gehen
die Meinungen auseinander. Ungewiss ist auch, ob es eine echte
Konkurrenz ...

S-Bahn: Die Deutsche Bahn will das Unternehmen behalten. Berlins neue Landesregierung kann nun nur noch einen Teil des Netzes ausschreiben. Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit kündigt Neubau von 30.000 Wohnungen an., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/politik/
entscheidung-s-bahn-wird-nicht-verkauft,10808018,11439672.html


Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) musste einige Wochen
darauf warten, jetzt ist die Entscheidung da: Die Deutsche Bahn (DB) denkt
nicht daran, ihre Konzerntochter S-Bahn dem Land zu verkaufen. „Sie lehnt
es ab, sich von ihrem Eigentum zu trennen", teilte Wowereit am Donnerstag
bei seiner Regierungserklärung im Abgeordnetenhaus mit. Damit sei diese
Option vom Tisch.
SPD und CDU hatten in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, mit der Bahn
Verkaufsverhandlungen zu führen. Die seit sechs Wochen regierende
rot-schwarze Koalition sah darin einen Weg, die anhaltenden S-Bahn-Probleme
in den Griff zu bekommen. Allerdings waren die Chancen von Anfang an
als ...

Bahnindustrie: EPG: Neuer technischer Geschäftsführer stärkt Spitze der EGP

http://www.lok-report.de/index.html

Dr. Wolfgang Bacher ist seit Jahresbeginn neuer Geschäftsführer bei der
Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (EGP). Dr. Bacher wird die Verantwortung
für den technischen Geschäftsbereich übernehmen. Er tritt damit die
Nachfolge von Thomas Becken an, der sich aus der EGP zurückzieht, um sich
künftig intensiver auf die strategischen Geschicke der Muttergesellschaft
ENON GmbH & Co.KG zu konzentrieren. Mathias Tenisson bleibt weiterhin
Geschäftsführer der EGP und wird sich um den Eisenbahnbetrieb kümmern.
"Ich blicke mit Freude auf meine neue Tätigkeit bei der
Eisenbahngesellschaft Potsdam und der damit verbundenen neuen und
spannenden Aufgabenfelder", teilt Dr. Wolfgang Bacher mit. "Ich bin
überzeugt, dass ich meine Erfahrungen und mein Fachwissen bei der EGP
anwenden und das Unternehmen damit auf dem Güterverkehrsmarkt voranbringen
kann." so Dr. Bacher weiter.
Mit Dr. Wolfgang Bacher konnte ein Fachmann gewonnen werden, der in seinem
beruflichen Werdegang umfangreich Erfahrungen im Bereich des
Schienenverkehrs und der Schienenfahrzeuginstandhaltung gesammelt hat.
Im Jahr 2000 hat Dr. Bacher aus dem Forschungsbereich in die von Thomas
Becken gegründete Prignitzer Eisenbahn GmbH (PEG) gewechselt. Damals stand
die Umsetzung eines umweltfreundlichen Antriebs von Schienenfahrzeugen mit
Biotreibstoffen im Vordergrund, für die das Unternehmen 2001 den Deutschen
Solarpreis erhielt.
Zuletzt war Dr. Bacher acht Jahre lang Geschäftsführer bei der NETINERA
Werke GmbH (vormals Arriva Werke Nord GmbH bzw. Ostmecklenburgische
Bahnwerk GmbH) tätig. Als im Jahr 2003 durch die PEG das Werk Neustrelitz
von der DB AG übernommen wurde, übernahm er die Geschäftsführung des
Werkes. Er konnte den Umsatz und die Mitarbeiterzahl des Werkes in den
darauf folgenden Jahren verdoppeln, womit sich dieses zu einem der größten
privaten Instandsetzungswerke für Lokomotiven und Triebwagen in Deutschland
entwickelte. Der Bekanntheitsgrad des Werkes stieg erheblich durch das von
Dr. Bacher geleitet Projekt des Reimports, Aufarbeitung und Modernisierung
von 20 Lokomotiven der Baureihe V200.1 sowie die Endfertigung von 28
Lokomotiven ER20 des Siemens-Konzerns, die er nach Neustrelitz holte.
"Wir freuen uns, dass wir als mittelständische Unternehmensgruppe mit Dr.
Wolfgang Bacher einen Mitstreiter für uns gewinnen konnten, der nicht nur
in Eisenbahnkreisen sondern auch in der Fahrzeugindustrie hohe
Wertschätzung genießt" informiert ENON-Geschäftsführer Thomas Becken
(Pressemeldung Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH, 13.01.12).

U-Bahn + BVG: VIS: Berliner Verkehrsbetriebe lassen U-Bahnen in Halberstadt lackieren

http://www.lok-report.de/news/news_woche_donnerstag.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe haben im Rahmen einer europäischen
Ausschreibung die Lackierung von U-Bahn Fahrzeugen an die Verkehrs
Industrie Systeme GmbH in Halberstadt vergeben. Die VIS war im Gesamtpaket
mit Leistung und Transport der attraktivste Anbieter und bekam so den
Zuschlag für bis zu 70 zweiteilige Fahrzeuge. Damit unterstreicht die VIS
ihre Kompetenz in der Farbgebung und beweist sich als attraktiver Partner
für Verkehrsbetriebe in allen Bereichen der Reparatur und/oder
Modernisierung von Schienenfahrzeugen.
"Uns freut insbesondere die Tatsache, dass wir uns im Wettbewerb gegen eine
breite Basis von kompetenten Mitbewerbern haben durchsetzen können und dass
wir uns mit diesem Auftrag auch bei einem Betreiber des öffentlichen
Personennahverkehrs haben platzieren können", so Geschäftsführer Dirk
Ballerstein. "In Zukunft werden Aufträge dieser Art mehr und mehr zum
Alltagsgeschäft in Halberstadt gehören und so langfristig Arbeitsplätze
sichern" (Pressemeldung Verkehrs Industrie Systeme GmbH, 12.01.12).

Flughäfen: Das Umweltbundesamt kritisiert die Routen für den neuen Großflughafen Berlin Brandenburg International. Probleme gibt es vor allem am Müggel- und am Wannsee. Politiker wollen aber die Forderung der Gutachter ignorieren., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
-flugrouten-gutachten-mehr-schutz-vor-fluglaerm-gefordert,10809148,11433486.html


Ein Gutachten des Umweltbundesamts (UBA) hat den Streit um die künftigen
Flugrouten in Berlin und Brandenburg angeheizt. Es gibt in wesentlichen
Punkten den Bürgern Recht, die mehr Schutz gegen den Fluglärm fordern. Die
aktuelle Planung werde „der komplexen Besiedelungsstruktur in der Umgebung
des Flughafens BER nur unzureichend gerecht", kritisiert die oberste
deutsche Umweltbehörde in ihrer Stellungnahme, die nach längerem Streit am
Mittwoch auf der UBA-Internetseite veröffentlicht wurde. Das Bundesamt
fordert weitere Lärmminderungsmaßnahmen.
Zielkonflikt nicht lösbar: „Bei der Festlegung von Flugrouten sollte eine
Verlärmung von Siedlungs- und Erholungsräumen möglichst vermieden werden.
Beide Forderungen lassen sich am Flughafen BER nicht in Einklang bringen."
Durch die Entscheidung, den Flughafenstandort an den Rand eines dicht
besiedelten Gebietes und in die Nähe von Erholungsgebieten zu legen, ergebe
sich ein ...

Flughäfen: Wieso sich die Bundesregierung über das Flugrouten-Gutachten des Umweltbundesamtes ärgert - und wie der Bund die Veröffentlichung stoppte., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
nachtflugverbot-wie-der-minister-das-fluglaerm-gutachten-stoppte,10809148,11415044.html


Ein „Skandal", sagen die Grünen. „Wie in einer Bananenrepublik", schimpfen
Fluglärmgegner im Internet. „Die Zensur des Verkehrsministeriums ist eine
Unverschämtheit", meint der Fraktionschef der Linken im Bundestag, Gregor
Gysi. Doch trotz aller Kritik bleibt das Lärmgutachten des Umweltbundesamts
(UBA) zum neuen Schönefelder Flughafen geheim – vorerst. Weder das Amt noch
das Bundesverkehrsministerium wollten am gestrigen Dienstag mitteilen, wann
die Stellungnahme publik gemacht wird. Jetzt werden die Bedenken gegen
diese Vorgehensweise immer lauter.
Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) sprach sich dafür aus,
das Gutachten umgehend ...

Regionalverkehr: Schienenersatzverkehr zwischen Spandau und Hennigsdorf

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/
verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20120112b.html

(Berlin, 12. Januar 2012) Auf Grund von Brückenbauarbeiten kommt es in den
Nächten von Montag/Dienstag, 16./17. Januar bis Freitag/Samstag, 20./21.
Januar, in der Zeit von 22.15 Uhr bis 1.45 Uhr zu Zugausfällen der Linie RE
6 zwischen Berlin-Spandau und Hennigsdorf (bei Berlin). Es wird
Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere
Verbindung zu nutzen.

Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten,
beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder
-6882 und an den Aushängen auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnhöfe: Zwei Millionen Euro für Bahnhofsvorplatz Königs Wusterhausen

http://www.lok-report.de/news/news_woche_mittwoch.html

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger übergibt am kommenden Donnerstag
einen Fördermittelbescheid über fast zwei Millionen Euro für die
Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Königs Wusterhausen an einen
Vertreter der Stadt. Der Landkreis Dahme-Spreewald hat seit 1991 rund 116
Millionen Euro für seinen ÖPNV erhalten. Nach Königs Wusterhausen flossen
rund 1,25 Millionen Euro, weitere Unterstützung durch die Landesregierung
ist in Aussicht.
Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: "Wir unterstützen die Kommunen,
ihre Bahnhofsumfelder als Visitenkarten der Städte neu zu gestalten.
Parkplätze, Fahrradabstellplätze und ein ordentliches Umfeld machen es den
vielen Pendlern leichter, vom Auto auf den Zug umzusteigen."
Täglich steigen in Königs Wusterhausen fast 13.000 Menschen ein und aus.
Rund 7000 nutzen die S-Bahn und 5800 die Regionalzüge. Geplant ist, ab
Fertigstellung der Dresdner Bahn die Regionalbahn RB 22 von Potsdam über
Golm zum Flughafen BER nach Königs Wusterhausen zu verlängern. Zudem soll
der Regionalexpress RE 7 statt nach Wünsdorf nach Senftenberg fahren. Die
Strecke Wünsdorf - BER wird dann durch die RB 24 bedient.
Aktuell entstehen im östlichen Bahnhofsvorplatz vier flexibel anfahrbare
Bushaltestellen mit überdachtem Warte- und Infobereich, dynamischer
Fahrgastinformation und eine öffentliche Toilette. Zudem entstehen 168
überdachte Fahrradabstellplätze und an der Storkower Straße 88
Pkw-Stellplätze mit vier Behindertenstellplätzen und zwei
Buswartestellplätze.
Im Gesamtkonzept der Förderung des Ministeriums ist über die ÖPNV-Förderung
hinaus auch eine Unterstützung aus Mitteln der Städtebauförderung
vorgesehen. So soll durch einen neuen Tunnel mit Durchstich zur Ostseite in
2013/2014 eine bessere Verbindung der beiden Seiten des Bahnhof erreicht
werden. Auch das westliche Bahnhofsumfeld soll 2014 mit Mitteln aus der
Städtebauförderung umgestaltet werden (Pressemeldung Ministerium für
Infrastruktur und Landwirtschaft, 11.01.12).

Regionalverkehr: Ausfall von Regional-Express-Zügen der Linie RE 1 zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner am Wochenende, Ersatzweise Busse zwischen Ostbahnhof und Erkner

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20120110.html

(Berlin, 10. Januar 2012) Auf Grund von Gleisbauarbeiten fallen am Samstag
und Sonntag, 14. und 15. Januar, jeweils von 6.45 Uhr bis 15.30 Uhr
Regional-Express-Züge der RE 1 zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner aus.

Zwischen Berlin Ostbahnhof (Haupteingang) und Erkner (ZOB) wird ein
Ersatzverkehr mit Busse eingerichtet.

Bedingt durch längere Fahrzeiten werden erst die Regional-Express-Züge des
nächsten Taktes für die Weiterfahrt erreicht.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere
Verbindung zu nutzen.

Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten,
beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder
-6882 und an den Aushängen auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr + GVZ: Gleisanschluss Brandenburg jetzt online

http://www.lok-report.de/news/news_woche_dienstag.html

Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger hat sich für die weitere
Stärkung des Kombinierten Verkehrs ausgesprochen. Vogelsänger: "Die
Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene überall dort, wo dies
wirtschaftlich vertretbar, ist seit Jahren einer der Grundpfeiler der
Brandenburger Verkehrspolitik.
Ein wichtiger Teil dieser Politik ist die Stärkung des Kombinierten
Verkehrs, insbesondere im Infrastrukturbereich. Die Landesregierung
unterstützt den Bestand und Ausbau des Kombinierten Verkehrs (KV).
Dazu wurde im EFRE-Programm 2007-2013 die Förderung der
Verkehrsinfrastruktur des Kombinierten Verkehrs festgeschrieben. Hier
werden neben den KV Terminals auch der Kombinierte Verkehr in den
öffentlichen Binnenhäfen gefördert."
Im Land Brandenburg existieren derzeit fünf öffentliche Anlagen des
Kombinierten Verkehrs. Die Standorte befinden sich im Euro Transport &
Trade Center Frankfurt (Oder), bei BASF Schwarzheide, in Elsterwerda-West
sowie in den GVZ Berlin West Wustermark und Berlin Süd Großbeeren.
Brandenburg verzeichnet im KV-Verkehr in den letzten Jahren eine stabile,
positive Entwicklung. In 2010 wurden 200.000 TEU (Twenty-foot Equivalent
Unit, Maß für Kapazitäten von Containerschiffen und Hafenumschlagsmenge,
Maßeinheit für 20 Fuß Container) umgeschlagen. Das entspricht in etwa einer
Verlagerung von 300.000 Lkw-Fahrten von der Straße auf die Schiene. Eine
sehr positive Entwicklung hat dabei das KV Terminal in Frankfurt (Oder)
genommen, welches mit 65 000 TEU bereits an der Kapazitätsgrenze angelangt
ist. Deshalb wird dieser Standort auch mit Hilfe von Mitteln aus dem
EFRE-Fonds erweitert und ausgebaut.
Die Hauptrelationen der KV-Verbindungen liegen im Ost-West Bereich. So
existieren tägliche Zugverbindungen zu den Nordseehäfen Deutschlands
(Bremerhaven und Hamburg) sowie den Niederlanden (Rotterdam und Antwerpen).
Um die Nord-Süd-Relation zu stärken, wurden die drei EU-Projekte SoNorA,
SCANDRIA und Transitects unter Beteiligung des Landes Brandenburg
initiiert. Alle Projekte beinhalten konkrete Arbeitspakete, die die
Stärkung des Kombinierten Verkehrs zur Aufgabe haben. Die Untersuchungen
beinhalten die Ermittlung von Verlagerungspotenzial, die Erstellung von
Zugkonzepten und zielen deshalb auf die konkrete Verkehrsverlagerung vom
Straßengüterverkehr zum Kombinierten Verkehr ab.
Die Verkehrsverlagerung des Güterverkehrs auf umweltfreundliche
Verkehrsträger unter Einbeziehung des Kombinierten Verkehrs ist auch
zukünftig vorrangiges verkehrspolitisches Ziel der Landesregierung. Dabei
sollten die Stärken der einzelnen Verkehrsträger genutzt und miteinander
kombiniert werden.
Um die Nachfrage für den Schienengüterverkehr und damit auch des
Kombinierten Verkehr zu erhöhen, hat das Brandenburger Verkehrsministerium
eine Informationsplattform zu den Güterverkehrsstellen im Land Brandenburg
erarbeitet: www.gleisanschluss-brandenburg.de.
Ziel dieses Internetportals ist die Darstellung von Zugangsmöglichkeiten
zum Verkehrsträger Schiene und die Bereitstellung von Detailinformationen
von Güterverkehrsstellen. Dieses System bietet eine Übersicht aller im Land
Brandenburg verfügbaren Haupt- sowie Nebenanschließer einschließlich der
Anlagen der DB Netz AG mit schienen- und umschlagsrelevanten
Fachinformationen sowie Kontaktdaten. Dieses Informationssystem wird
ständig aktualisiert und von der Wirtschaft rege genutzt (Pressemeldung
Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 10.01.12).

S-Bahn: Ankauf der S-Bahn Berlin GmbH durch den Senat

http://www.lok-report.de/news/news_woche_dienstag.html

Die Unzufriedenheit des Berliner Senats mit der DB AG ist nachvollziehbar.
So richtig zuverlässig ist der S-Bahn-Verkehr nicht. Alle bisher vom
DB-Konzern bei seiner 100prozentigen Tochter S-Bahn Berlin GmbH ergriffenen
Maßnahmen haben höchstens dazu geführt, den Abwärtstrend aufzuhalten.
In der Berliner Koalitionsvereinbarung ist festgehalten, dass der Senat mit
der DB AG über den Ankauf der S-Bahn Berlin GmbH verhandeln will. Was soll
das Ziel dieser Re-Kommunalisierung sein? Der DBV hält diesen Vorschlag
nicht für geeignet, die jetzige Krise zu lösen und ein Wiederholen zu
verhindern.
Nach Ansicht des DBV trifft die Politik auch einige Mitschuld an der
jetzigen Situation. Denn die Verträge, die ein solches Versagen erst
möglich machten, sind durch den Berliner Senat als Besteller unterschrieben
worden. Butterweiche Sanktionsregelungen bei Zugausfällen und Verspätungen
haben wohl dazu geführt, dass es erst soweit kommen konnte. Wird es besser
werden, wenn der Senat direkten Zugriff auf die Geschäftspolitik bei der
S-Bahn Berlin GmbH hat? Ein Königsweg kann der Kauf der S-Bahn nicht sein:
Der Investitionsbedarf - zumal durch neue Fahrzeuge - ist enorm. Woher will
das mit nach Schätzungen bis zu 130 Milliarden Euro verschuldete Berlin 500
bis 800 Millionen für neue Fahrzeuge nehmen?
Hauptkritikpunkt ist die intransparente Preisgestaltung bei
Trassenentgelten und Stationspreisen. Hieran wird sich bei einer
senatseigenen S-Bahn nichts ändern! Auf die Ausstattung der Bahnhöfe und
die Kosten für den gefahrenen Zugkilometer wird er nicht mehr Einfluss
haben . Einzig die Qualität der Fahrzeuge könnte besser werden. Zugefrorene
Weichen, versagende Stromversorgung, schlechte Fahrgastinformation auf den
Bahnsteigen, wochenlanger Stillstand bei defekten Aufzügen wären nach wie
vor an der Tagesordnung. Der Senat hätte hierauf genauso wenig Einfluss wie
heute.
Eine Re-Kommunalisierung würde im besten Falle nur ein kleines von mehreren
Problemen lösen. Der DBV sieht deshalb keine Notwendigkeit zum Kauf der
S-Bahn. Nur ein gut ausgehandelter Verkehrsvertrag, der spürbare Sanktionen
im Falle von Schlecht- und Nichtleistung vorsieht, wird ein Eigentümer zu
einer vertragstreuen Erfüllung seiner Verpflichtungen anhalten. Im
Verkehrsvertrag sollten auch die Belange der Beschäftigten angemessen
geregelt werden (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 10.01.12).

09 Januar 2012

Regionalverkehr: Regional-Express-Züge werden in mehreren Nächten innerhalb Berlins umgeleitet und Verkehrshalte entfallen

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/
verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20120106.html

(Berlin, 6. Januar 2012) Auf Grund von Arbeiten an der Leit- und
Sicherungstechnik für den Zugbetrieb werden in den Nächten von
Montag/Dienstag, 9./10. Januar, bis Donnerstag/Freitag, 12./13. in der Zeit
von 22 Uhr bis 4.15 Uhr Regional-Express-Züge innerhalb Berlins umgeleitet.

Dadurch fallen die meisten Regional-Express-Züge der Linie RE1 zwischen
Berlin Ostbahnhof und Erkner aus. Als Ersatz fahren Busse mit einer
veränderten und längeren Fahrzeit.

Mehrere Züge der RE2 werden über Berlin-Lichtenberg umgeleitet und die
Halte zwischen Berlin Zoologischer Garten und Berlin Ostbahnhof entfallen.

Der Regional-Express 37342 der Linie RE4, planmäßige Abfahrt 0.50 Uhr
Berlin Zoologischer Garten beginnt abweichend in Berlin Gesundbrunnen und
fährt über Jungfernheide (zusätzlicher Halt) nach Berlin-Spandau. Der Halt
Zoologischer Garten entfällt.

Einige Regional-Express-Züge der RE7 werden über Berlin-Lichtenberg
umgeleitet und halten nicht in Berlin Ostbahnhof und Berlin Zoologischer
Garten.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere
Verbindung zu nutzen.

Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten,
beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder
-6882 und an den Aushängen auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr + Bahnindustrie: VBB bedauert verzögerte Auslieferung der Talent 2-Fahrzeuge

http://www.lok-report.de/

Der weiterhin ausstehende Einsatz der neuen Talent 2-Fahrzeuge verzögert
auch die geplanten Qualitätsverbesserungen im Regionalverkehr in Berlin und
Brandenburg. Durch das von der DB Regio AG rechtzeitig erarbeitete und im
Dezember umgesetzte Ersatzkonzept können jedoch die Fahrpläne eingehalten
werden. Zum Start des neuen Hauptstadt-flughafens im Juni ist jedoch der
Einsatz des Talent 2 zwingend erforderlich. Die Misere bei der Zulassung
und Auslieferung der neuen Regionalzüge des Typs "Talent 2" zeigt mit Blick
auf künftige Ausschreibungen, wie wichtig es ist, das Risiko für die
Beschaffung neuer Fahrzeuge auf mehrere Betreiber zu verteilen.
Die Probleme mit den neuen Talent 2–Fahrzeugen bestätigen, dass es
notwendig ist, das Risiko der Fahrzeugbeschaffung in
Ausschreibungsverfahren auf mehrere Betreiber zu verteilen und damit auch
eine Vielfalt in der Fahrzeugbeschaffung zu ermöglichen. Im
Vergabeverfahren Netz Stadtbahn wurde per Loslimitierung festgelegt, dass
nicht alle Leistungen an einen Betreiber gehen dürfen.
Neben der DB Regio AG gewann auch die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG)
zwei Lose und konnte im Dezember 2011 auf den Linien OE33 Berlin Wannsee -
Jüterbog, OE35 Fürstenwalde (Spree) – Bad Saarow Klinikum und OE51
Brandenburg Hbf – Rathenow mit fabrikneuen Fahrzeugen den Betrieb
aufnehmen. Allerdings handelt es sich dabei um Dieseltriebzüge eines
anderen Herstellers (GTW 2-6 und RegioShuttle der Firma Stadler Pankow).
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bedauert, dass die DB Regio AG die
neuen Talent 2-Fahrzeuge vorerst nicht einsetzen kann. Einige vertraglich
vereinbarte Qualitäts-verbesserung können deshalb nicht umgesetzt werden.
Die Fahrgäste müssen weiter auf Komfortverbesserungen wie bessere
Barrierefreiheit, Videoüberwachung oder die Klimatisierung warten.
Jörg Vogelsänger, Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft kritisiert
die Verzögerungen: "Geschlossene Verträge sind einzuhalten. Die Fahrgäste
haben einen Anspruch darauf. Wir sind entsetzt, dass die Probleme über so
lange Zeit verschleppt wurden. Wir erwarten aber auch, dass als Ersatz
hochwertige Fahrzeuge zum Einsatz kommen." Bis zum tatsächlichen Einsatz
werden entsprechende Vertragsstrafen fällig.
Positiv ist, dass rechtzeitig ein tragfähiges Ersatzkonzept von der DB
Regio AG erarbeitet wurde und dadurch die Fahrpläne eingehalten werden
können.
Der VBB geht davon aus, dass die Talent 2-Fahrzeuge für den Airport-Express
RE9 mit der Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER)
betriebsbereit sind. Diese Verkehre müssen erbracht werden sagt Hans-Werner
Franz, VBB-Geschäftsführer: "Es wäre äußerst peinlich, wenn zum neuen
internationalen Flughafen nicht auch moderne Regionalzüge mit qualitativ
hochwertiger Ausstattung fahren würden. Ein Imageschaden für Berlin und
Brandenburg wäre unvermeidlich, das gilt es auf jeden Fall zu
verhindern." (Pressemeldung VBB, 09.01.12).

Flughäfen: Bundesumweltamt will keine Nachtflüge, Behörde warnt vor Lärmbelastung am BER in Schönefeld und kritisiert Routenplanung für Müggelsee und Wannsee., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
berliner-fluglaermgegner-bundesumweltamt-will-keine-nachtfluege,10809148,11406732.html


Im Streit um die Flugrouten und den Lärm am künftigen Hauptstadtflughafen
BER erhalten Bür- gerinititiativen und Betroffene offenbar Unterstützung
vom Umweltbundesamt (UBA). Wie am Wochenende bekannt wurde, setzt sich die
Behörde für andere als die bisher geplanten Flugrouten ein. Außerdem drängt
das UBA auf umfassende Maßnahmen zur Lärmminderung. Es fordert wegen der zu
erwartenden Gesundheitsschäden ein generelles Nachtflugverbot von 22 bis 6
Uhr – trotz eines Urteils des Bundesverwaltungsgerichts, das eine
nächtliche Ruhepause nur von 0 bis 5 Uhr vorschreibt. Zudem sollten die
Flugrouten nach einem Jahr überprüft werden, heißt es.
Die weitreichenden Forderungen gehören zur „lärmfachlichen Bewertung", die
das UBA bei der Planung neuer Flugrouten abgeben muss. Über das Gutachten
für Schönefeld, das am ...

06 Januar 2012

Regionalverkehr + Bahnindustrie: DB stellt Ersatzkonzept für fehlende Talent 2-Züge auf die Schiene, Lieferverzögerungen betreffen zahlreiche Regionalstrecken in Berlin und Brandenburg

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20120106.html


(Berlin, 6. Januar 2012) Die Deutsche Bahn (DB) und Bombardier
Transportation (BT) haben 2007 einen Rahmenvertrag über die Lieferung von
rund 300 Elektrotriebwagen (ET) vom Typ Talent 2 unterzeichnet. Für die
Jahre 2009 bis 2011 war die bundesweite Auslieferung von insgesamt 178
Fahrzeugen geplant. Die DB hat die ET 442 in zwei- bis fünfteiligen
Versionen bestellt.

Auf den Strecken in Berlin und Brandenburg war der Einsatz dieser neuen
Fahrzeuge zum Fahrplanwechsel 2011/12 geplant. Entsprechend des
Verkehrsvertrages sind für die erste Betriebsstufe Netz Stadtbahn auf den
Linien RB 13, 14, 20, 21, 22 und 23 insgesamt 34 ET 442 vorgesehen. Auf
Grund von Lieferverzögerungen des Fahrzeugherstellers BT fehlen diese
Fahrzeuge zurzeit noch (Auslieferung voraussichtlich von März bis Oktober).
Aus diesem Grund war die Erarbeitung eines Ersatzkonzeptes durch DB Regio
notwendig.

Um das Ausschreibungskonzept insgesamt zu realisieren, kommen seit dem 11.
Dezember letzten Jahres zusätzlich 17 Triebfahrzeuge, 50 Reisezugwagen und
ein VT 646 aus dem Fahrzeugpark von DB Regio für das Ersatzkonzept zum
Einsatz.

Mit Eröffnung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg International (BER)
am 3. Juni sind auf der RE-Linie 9 von Berlin Hbf (tief) zum Bahnhof
Flughafen Berlin Brandenburg und der RB-Linie 22 von Potsdam Hbf zum
Bahnhof Flughafen Berlin Brandenburg ET 442 zwingend für den Einsatz
notwendig. Die Auslieferung der Fahrzeuge für diese Linien ist für den ab
Mai geplanten Probebetrieb erforderlich, um eine qualitätsgerechte
Betriebsaufnahme am 3. Juni sicherzustellen.

Die Linien RE 7 Dessau/Belzig−Flughafen Berlin Brandenburg−Wünsdorf und die
RB 14 Nauen−Flughafen Berlin Brandenburg−Senftenberg sollen laut Bombardier
Transportation im Laufe des 2. Halbjahres 2012 schrittweise mit ET 442
ausgerüstet werden. Bis dahin fahren die Züge entsprechend des
Ersatzkonzeptes mit Triebfahrzeugen der Baureihe 143 und vier
Doppelstockwagen.

Zukünftig sollen mit der Inbetriebnahme der zweiten Betriebsstufe zum
Fahrplanwechsel 2012/13 laut Verkehrsvertrag insgesamt 48 ET 442 im Netz
Stadtbahn zum Einsatz kommen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn + Bahnhöfe: Am S-Bahnhof Ostkreuz müssen Fahrgäste regelmäßig in rappelvolle Züge umsteigen. Vier Jahre soll das noch so bleiben. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
s-bahn-daueraerger-am-ostkreuz/6020438.html


Am S-Bahnhof Ostkreuz spüren die Fahrgäste derzeit buchstäblich am eigenen
Körper, dass die seit mehr als zweieinhalb Jahren in der Krise steckende
S-Bahn immer noch so attraktiv sein kann, dass die Züge rappelvoll sind.
Fahrgäste der S 3 aus Erkner, deren Züge seit Mitte Dezember bereits am
Ostkreuz enden, treffen dort beim Zwangsumsteigen zu den Linien S 5, S 7
und S 75 zumindest in der Hauptverkehrszeit regelmäßig auf so volle Züge,
dass sie sich nur noch mühsam in die Wagen quetschen können – oder es auch
gar nicht schaffen. Vier Jahre soll das noch dauern.

Und Besserung ist nicht in Sicht. Mit drei Linien sei die Strecke aus
Lichtenberg Richtung Ostbahnhof völlig ...

U-Bahn: Verkehrsvorschau, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/
vorschau-verkehrsvorschau-fuer-den-06-01-2012,10809298,11394864,item,1.html

U2:

Die Linie ist zwischen U Märkisches Museum und U Stadtmitte unterbrochen.
Ersatzverkehr mit Bussen ist zwischen den U-Bahnhöfen ...

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unterhttp://www.bvg.de und
im BVG-Callcenter unter (030) 19 44 9.

Straßenverkehr: Verkehrsvorschau, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/
vorschau-verkehrsvorschau-fuer-den-06-01-2012,10809298,11394864.html

A115 (AVUS):

Die Sanierung der Brücke über den Hüttenweg ist in Richtung stadteinwärts
fertiggestellt. Am Montag beginnen die Sanierungsarbeiten auf der ...

Bitte planen Sie für die Umfahrung eine längere Fahrtdauer ein.

Straßenverkehr: Auf mehreren Berliner Autobahnabschnitten sind weniger Autos unterwegs als früher. Anderswo ist es dagegen voller geworden. dafür gibt es eine kurz gefasste Erklärung: „Berlin wird grauer und bunter.“, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
stadtverkehr-mehr-senioren---weniger-verkehr,10809148,11396126.html

Niemand wird im Ernst behaupten, dass Berlin ein Paradies für Autofahrer
ist. Doch besser als anderswo geht es ihnen hier schon. Denn während in
vielen Metropolen der Straßenverkehr immer mehr zunimmt, setzt sich der
Abwärtstrend in Berlin weiter fort. So zeigen neue Zahlen, dass auf
diversen Abschnitten der Stadtautobahn die Belastung erneut zurückgegangen
ist.
Erst wurde gezählt, dann hochgerechnet. Nun hat die Bundesanstalt für
Straßenwesen ihre Verkehrsdaten für 2010 veröffentlicht. Ein Vergleich mit
der Erhebung von 2005 ergibt für Berlin zum Teil erstaunliche Resultate. So
ist auf der A 114 zwischen Dreieck Pankow und der Schönerlinder Straße der
Verkehr um ...

05 Januar 2012

Regionalverkehr: Einschränkungen im Reiseverkehr auf den Linien RE 1 und RE 11 zwischen Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20120104.html

(Berlin, 4. Januar 2012) Auf Grund von Bauarbeiten zur Erneuerung von drei
Eisenbahnbrücken in Frankfurt (Oder) fallen in den Nächten von Dienstag,
10. Januar, bis Donnerstag, 26. Januar, einige Regional-Express-Züge
zwischen Frankfurt (Oder) und Ziltendorf/Eisenhüttenstadt aus. Als Ersatz
fahren Busse mit längerer und veränderter Fahrzeit.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere
Verbindung zu nutzen.

Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten,
beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder
-6882 und an den Aushängen auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bus: Wenn es Fördergelder vom Bund gibt, fahren in Berlin schon bald Elektrobusse zwischen Haupt- und Ostbahnhof. Für mehr ist die Technik aber noch zu teuer. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
elektromobilitaet-strom-aus-der-strasse-fuer-bvg-busse/6016606.html


In Südkorea fährt er schon – der Elektrobus, der seine Energie aus der
Straße erhält. In Berlin will die BVG wie berichtet mit der Linie 147
(Ostbahnhof - Hauptbahnhof) nachziehen, allerdings nur, falls die Bewerbung
des Landes für das „Schaufenster Elektromobilität" erfolgreich ist und die
damit verbundenen Fördergelder des Bundesverkehrsministeriums fließen. „Die
kabellose Stromversorgung ist längst keine Utopie mehr", sagte ein Sprecher
des Ministeriums.
Bombardier hat für die Straßenbahn ein solches System, „Primove"
genannt, ...

U-Bahn + S-Bahn: Die U2 wird in diesem Jahr schon wieder wegen Bauarbeiten unterbrochen - und das gleich drei Mal., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
u2-sperrungen-raus-aus-der-u-bahn--rein-in-den-bus,10809148,11391014.html


Was wäre Berlin ohne die U2? Sie ist eine wichtige Ost-West-Verbindung, die
beide Stadtzentren verbindet. Auch für Touristen ist sie unverzichtbar,
weil sie Prenzlauer Berg, den Potsdamer Platz, das Olympiastadion und
andere Tummelplätze ansteuert. Doch in diesem Jahr wird die zentrale
U-Bahn-Strecke, die 2011 monatelang am Gleisdreieck unterbrochen war, schon
wieder gesperrt - von heutigen Donnerstag bis Sonntag, dann noch mal in der
nächsten Woche und im April.
Mit der jetzt beginnenden Unterbrechung kann sich Jens Wieseke vom
Fahrgastverband IGEB anders als mit der Sperrung im Frühjahr noch abfinden.
Weil die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Weichen und Gleise erneuern,
können zwischen Märkisches Museum und Stadtmitte keine U-Bahnen fahren -
vom 5. bis 8. und 12. bis 15. Januar. „Gut, dass die BVG ihre Anlagen in
Ordnung hält", so Wieseke. „Jetzt kommt es aber darauf an, dass sie ihre
Fahrgäste gut informiert." Denn diese Baustelle hat eine ...

S-Bahn: DBV fordert punktuelle Ausbaumaßnahmen im Schienennetz

http://www.lok-report.de/

Wenig Geld kosten und großen Nutzen haben nach Ansicht des DBV kleine
Infrastrukturmaßnahmen, die an verschiedenen Stellen seit Jahren ihrer
Verwirklichung harren. Wenige hundert Meter Gleis und einige Weichen würden
zu einer Stabilisierung des Fahrplans und Verbesserung der Zuverlässigkeit
führen:
• Zweigleisigkeit im Bereich des Bahnhofs Hegermühle/Strausberg Nord: Schon
seit Jahren ist durch das Land Brandenburg ein 20 Minuten-Takt nach
Strausberg Nord bestellt. Wegen der Eingleisigkeit ist er aber bisher nie
verwirklicht worden. Ein zweigleisiger Begegnungsabschnitt zwischen den
Bahnhöfen Hegermühle und Strausberg Nord würde die Verwirklichung endlich
möglich machen.
• Verlängerung der Zweigleisigkeit zwischen den Bahnhöfen Babelsberg und
Potsdam Hauptbahnhof: Besonders ärgerlich sind die ständigen Verspätungen
auf dem südlichen Abschnitt der S 7. Gerade jetzt, wo es keinen
Regionalverkehr zwischen Berlin und der Landeshauptstadt Potsdam gibt, ist
ein zuverlässiger und stabiler Fahrplan wichtig. Die vergangenen Tage haben
jedoch gezeigt, dass es immer wieder zu Verspätungen kommt, die zu
Anschlussverlusten führt.
• Weichenverbindung am Bahnhof Karow; Durch zwei fehlende Weichen ist es
derzeit nicht möglich, Züge auf der Linie NE 27 über den Bahnhof Karow
hinaus nach Berlin zu führen. So enden die Züge entweder am Bahnhof Karow
oder müssen ohne Halt über ein anderes Gleis am Bahnsteig vorbeifahren.
Durch zwei Weichen könnten die Züge nach oder von Gesundbrunnen in Karow
halten und anschließend in Richtung Basdorf weiterfahren. Damit gäbe es
eine neue, wichtige Umsteigeverbindung.
• 10 Minuten-Takt nach Bernau ist dringend notwendig: Auf der S-Bahn-Linie
2 ist östlich des Bahnhofs Buch nur ein 20 Minuten-Takt fahrbar. Der Grund
dafür: seit ca. 1945 fehlt das zweite Gleis am Bahnhof Röntgental. Wäre der
Bahnhof Röntgental zweigleisig, könnte in der Hauptverkehrszeit ein 10
Minuten-Takt angeboten werden. Volle S-Bahn-Züge im Berufsverkehr zeigen
den Bedarf.
Die Infrastrukturmaßnahmen im Bereich der S-Bahn sind nach Meinung des
DBV-Landesverbandes auch bei der jetzigen S-Bahn-Krise wichtig und nicht
innerhalb weniger Wochen umsetzbar. Deshalb ist es wichtig, dass die
entsprechenden Vereinbarungen schnell geschlossen werden. Soweit uns
bekannt, sind die Maßnahmen am Bahnhof Hegermühle sogar bereits fertig
geplant und liegen derzeit beim Verkehrsministerium zur Prüfung
(Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband
Berlin-Brandenburg e. V., 05.01.12).

04 Januar 2012

Regionalverkehr: Einschränkungen im Reiseverkehr zwischen Fürstenwalde (Spree) - Frankfurt (Oder) - Eisenhüttenstadt

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20120103.html

Ausfall von Zügen

(Berlin, 3. Januar 2012) Auf Grund von Arbeiten an der Leit- und
Sicherungstechnik für den Zugbetrieb fallen von Freitag, 6. Januar, 17.30
Uhr, bis Montagmorgen, 9. Januar, 3.45 Uhr, zwischen Fürstenwalde -
Frankfurt (Oder) - Eisenhüttenstadt Regional-Express-Züge aus.

Die Züge der Linie RE 1 mit Start und Ziel Magdeburg fahren von und nach
Frankfurt (Oder), aber mit teilweise veränderten Fahrzeiten. Einige dieser
Züge fallen zudem in Tagesrandlagen zwischen Pillgram und Frankfurt (Oder)
aus. Als Ersatz werden Busse zwischen Jacobsdorf und Frankfurt (Oder) mit
veränderten Fahrzeiten eingesetzt.

Zwischen Frankfurt (Oder) und Ziltendorf / Eisenhüttenstadt werden alle
Züge durch Busse ersetzt. Die Busse sind länger als die ausfallenden Züge
unterwegs und haben eine veränderte Fahrzeit.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere
Verbindung zu nutzen. Informationen erhalten Reisende im Internet unter
www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon
(0331) 235 6881 oder -6882 und an den Aushängen auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn + U-Bahn: Für viele Fahrgäste wird 2012 wieder ein Jahr mit erheblichen Einschränkungen, weil an Strecken und Bahnhöfen gebaut wird. In Pankow bleibt es bei der Doppelsperrung von S- und U-Bahn. Eine Übersicht. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/
baustellen-im-oeffentlichen-nahverkehr-lange-wege-fuer-berlins-fahrgaeste-im-neuen-jahr/
6008508.html

WARSCHAUER STRASSE

Anfang Februar werden die Umsteigewege zwischen der S- und der U-Bahn am
Bahnhof Warschauer Straße erheblich länger. Von den drei vorhandenen
Bahnsteigen wird nur noch einer genutzt: Alle Züge halten dann am
sogenannten Erkner-Bahnsteig, zu dem die Wege am längsten sind. Mehrere
hundert Meter müssen dann beim Umsteigen zurückgelegt werden. Dies ist
notwendig, damit der Bahnhof umgebaut werden kann.
In Zukunft wird es für die S-Bahn nur noch zwei Bahnsteige geben; einen für
die Züge Richtung Zentrum und einen für die östlichen Ziele. Fahrgäste
müssen dann nicht mehr wie jetzt noch raten, von welchem Bahnsteig der
nächste Zug fährt.
Diese sogenannten Richtungsbahnsteige wird es in Zukunft auch ...

03 Januar 2012

S-Bahnen fuhren an Silvester planmäßig, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/
einschraenkungen-drohen-100-s-bahn-fahrer-krank,10809298,11373786.html


Berlin – Rund 10 Prozent der fast 1.000 S-Bahn-Fahrer hatten sich
krankgemeldet. Trotzdem hat die S-Bahn ihren Silvesterfahrplan eingehalten.

Trotz des hohen Krankenstandes unter den Fahrern haben die Berliner
S-Bahnen den Silvesterfahrplan eingehalten. Das deutlich erhöhte
Fahrgastaufkommen durch zahlreiche Partygänger sei ...

allg.: Vogelsänger und Tack für Schlichtungsstelle aller Verkehrsträger

http://www.lok-report.de/news/news_woche_freitag.html

Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger sowie
Verbraucherschutzministerin Anita Tack haben sich für eine
Schlichtungsstelle für Reisende ausgesprochen, die alle Verkehrsträger
umfasst. Die Minister reagieren damit auf die Ankündigung der Airlines, nun
auch eine Schlichtungsstelle für Fluggäste einzurichten. Kritisch sehen
beide Brandenburger Minister, dass nach dem Eckpunktepapier der
Fluggesellschaften Verbraucherinnen und Verbraucher bei Anrufung der
Schlichtungsstelle mit zehn Euro zur Kasse gebeten werden sollen.
Vogelsänger, zurzeit auch Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz: "Auch
wenn die Airlines nun bereit sind, sich auf eine Schlichtungsstelle für
Flugreisende einzulassen, ist hier eine Sonderlösung gefunden worden." Die
Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP), die
verkehrsträgerübergreifend tätig ist, wird ausgegrenzt. Die SÖP hat sich im
Bereich des Bahnverkehrs bewährt - Fernverkehr und Nahverkehr werden
gemeinsam geschlichtet.
Tack: "Bei den Ansprüchen aus Fluggastrechten geht es nicht immer um viel
Geld, sondern manchmal auch um das Recht, während der stundenlangen
Warterei Erfrischungen zu bekommen oder über die erhebliche Verspätung, zum
Beispiel durch Nutzung eines E-Mail-Terminals, informieren zu können."
Zudem könnten Verbraucher oft nicht selber einschätzen, ob die Verspätungen
in die Verantwortung der Fluggesellschaft fallen oder durch
außergewöhnliche Umstände verursacht sind. "Die Anrufung der
Schlichtungsstelle sollte daher für Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso
wie bei der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr
kostenlos sein."
"Bedauerlich ist", so die Minister weiter, "dass der gute Ansatz einer
verkehrsträger-übergreifenden Schlichtung hier verworfen werden soll. Der
Luftverkehr ist heute weitgehend mit anderen Verkehrsträgern verbunden. Die
isolierte Betrachtung des Flugverkehrs erschwert es Reisenden ohne Not,
ihre Rechte geltend zu machen."
Hintergrund: Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)
und das Bundesjustizministerium haben sich in einem Eckpunktepapier zur
Gründung einer Schlichtungsstelle verständigt. Ansprüche bei
Nichtbeförderung wegen Annullierung, Überbuchung, Verspätungen und
Gepäckbeschädigungen sollen im Luftverkehrsgesetz verankert werden
(Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 30.12.11).