28 Februar 2013

Bahnhöfe + S-Bahn + Straßenbahn + Bahnverkehr + Straßenverkehr: Endspurt für Ausbau der Görlitzer Bahn in Schöneweide Station wird kundenfreundlicher • 45 Millionen Euro für Neubau von Bahnhof und Sterndammbrücken

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/3250718/bbmv20130227.html?start=0&itemsPerPage=20 (Berlin, 27. Februar 2013) Die Deutsche Bahn AG beginnt im März dieses Jahres ihr letztes großes Teilprojekt im Rahmen der Grunderneuerung der Görlitzer Bahn. Für insgesamt 45 Millionen Euro wird bis zum Jahr 2018 der Bahnhof Berlin-Schöneweide einschließlich der Brücken über den Sterndamm von Grund auf erneuert. Dabei sollen Busse und Bahnen enger verknüpft werden. Nachdem im vergangenen Jahr die Gleise und Weichen im Bahnhof erneuert wurden, müssen nun die sechs S- und Fernbahnbrücken über den Sterndamm Schritt für Schritt ersetzt werden. Die Station, die täglich von rund 40.000 Reisende genutzt wird, erhält neue Bahnsteige einschließlich Wetterschutz und Zuwegung. Das Empfangsgebäude wird modernisiert und mit einem neuen Dach versehen. Für einen direkten Zugang zur Straßenbahnhaltestelle wird die Personenunterführung durch den Bahndamm in Richtung Süden erweitert. Damit ist es dann möglich, den nördlichen Vorplatz modern zu gestalten. Die Planungen enthalten auch eine veränderte Führung der Straßenbahn, die einen eigenen Tunnel durch den Bahndamm erhält. Am 12. Juli 2006 setzten Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung des Landes Berlin, Dr. Klaus Ulbricht, Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenick, und Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land Berlin, den 1. Spatenstich am Bahnhof Adlershof. Insgesamt stehen rund 350 Millionen Euro für die Grunderneuerung der S-Bahnstrecken zwischen Treptower Park und den Stationen Spindlersfeld, Schönefeld und Königs Wusterhausen zur Verfügung. Die Baumaßnahmen, die heute zu mehr als zwei Dritteln abgeschlossen sind, umfassen die Erneuerung der S-Bahnhöfe Baumschulenweg, Schöneweide, Adlershof und Wildau. Sieben Brücken werden durch Neubauten ersetzt: darunter über die Baumschulenstraße mit vier Überbauten, den Britzer Verbindungskanal, die Rixdorfer Straße, den Straßenbahntunnel Schöneweide, den Sterndamm mit vier S- und zwei Fernbahnüberbauten sowie die Teltowkanalbrücke. In den Abschnitten Baumschulenweg–Schöneweide / Schöneweide–Grünauer Kreuz / Grünauer Kreuz–Schönefeld werden Schotter, Schwellen und Schienen erneuert. Dazu werden die Abschnitte mit Elektronischer Stellwerkstechnik ausgerüstet. Nach Abschluss des Bauvorhabens kann die Streckengeschwindigkeit von heute 80 auf 100 km/h erhöht werden. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Bahnindustrie: Wo bleiben die neuen Züge der Deutschen Bahn?, aus mz-web

http://www.mz-web.de/wirtschaft/schienenverkehr-wo-bleiben-die-neuen-zuege-der-deutschen-bahn-,20642182,21962306.html Berlin/MZ. Nicht wenige Bahnkunden haben in den letzten Jahren schon ihren ganz persönlichen Alptraum erlebt. Immer wieder kommt es zu chaotischen Zuständen durch technisch bedingte Zugausfälle. Wer hat daran Schuld? Vernachlässigt die Deutsche Bahn (DB) ihr Geschäft? Oder liegt es an der Bahnindustrie, die unzuverlässige Züge baut? Hat das Eisenbahnbundesamt Schuld, weil es immer häufiger Zulassungen verzögert? Warum reagiert die Bundesregierung nicht auf die Probleme? Sie ist schließlich der Eigentümer der Bahn. Eine Spurensuche. Deutsche Bahn: Dass Züge ausfallen, ist nicht unnormal. Immer wieder hat die DB Probleme mit der Neigetechnik von Zügen, mit Klimaanlagen, mit Pulverschnee, der sich in Lüftungsschächten festsetzt. Im Juli 2008 jedoch gab es ein einschneidendes Ereignis mit großen Folgen: In Köln hatte der Achsenbruch eines ICE-3 beinahe zu einer Katastrophe geführt. Nachdem wenig später in einigen ICE-Rädern Risse festgestellt wurden, verfügte das Eisenbahnbundesamt (EBA), dass die Bahn den Großteil ihrer ICE-Flotte ...

Bahnhöfe + S-Bahn + Straßenbahn + Bahnverkehr + Straßenverkehr: Sanierung Bahnhof Schöneweide Mit Tempo 100 durch Berlins Südosten, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/sanierung-bahnhof-schoeneweide-mit-tempo-100-durch-berlins-suedosten,10809148,21958230.html Die Deutsche Bahn erneuert ab März den Bahnhof Schöneweide. Es ist der letzte Abschnitt beim Ausbau der Görlitzer Bahn. Der Bahnhof Schöneweide ist wahrlich kein Schmuckstück. Regenwasser tropft durch die Gleisanlagen ins Bahnhofsgebäude. Fliesen, Treppen und Bahnsteige sehen alt und marode aus. Das weiß auch die Deutsche Bahn. Sie beginnt nun ab März mit der Komplettsanierung des Bahnhofs sowie der Bahnsteige, Gleise und Brücken. Die Bahn startet damit den letzten Abschnitt bei der Grunderneuerung der Görlitzer Bahn zwischen Baumschulenweg und Grünauer Kreuz. „Wir investieren massiv in die Infrastruktur und stellen einen guten S-Bahnverkehr im Südosten Berlins sicher“, sagte Bahnsprecher Burkhard Ahlert am Mittwoch. Etwa 45 Millionen Euro will die Bahn am Bahnhof Schöneweide, der täglich von mehr als ...

S-Bahn: Verspätungen auf den Linien S2, S8 und S9 Erneut haben Kabeldiebe die S-Bahn in Berlin lahmgelegt, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12477245/62249/Erneut-legen-Kabeldiebe-die-S-Bahn-in-Berlin.html POTSDAM/BERLIN - Kabeldiebe haben am Mittwochmorgen erneut die Berliner S-Bahn-Linie S9 teilweise lahmgelegt. Die Bahn fuhr zwischenzeitlich nur zwischen den Bahnhöfen Flughafen Schönefeld und Treptower Park, teilte die S-Bahn Berlin GmbH mit. Erst gegen 10.30 Uhr konnte das Problem behoben werden. Wegen der durch den Diebstahl am Bahnhof Pankow ausgelösten Signalstörung konnte die Strecke nach Pankow nicht bedient werden. Es kam auch auf der S2 und der S8 zu Verspätungen. Zwischen Treptower Park und Schönhauser Allee mussten die Fahrgäste auf die S41/S42 und die S8 umsteigen, zwischen Schönhauser Allee und Pankow auf die Linie S8 und die U2. Nach Angaben der Bundespolizei erbeuteten die Diebe in der Nacht auf den Mittwoch etwa ...

27 Februar 2013

Tarife + S-Bahn: DBV fordert auch Rückgabe der einbehaltenen Gelder an die Kunden

http://www.lok-report.de/ "Wir halten die Einbehaltung für gerechtfertigt, weil die Leistungen nicht erbracht wurden." Mit diesen Worten begründete Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) laut Plenarprotokoll vom 24. Februar 2010 die Abzüge von den vereinbarten Bestellentgelten bei der S-Bahn Berlin GmbH. Der DBV-Landesverband versteht nicht, warum die Fahrgäste, wie veröffentlicht, bis zu 8,3 Prozent mehr für eine Leistung zahlen sollen, die an vielen Stellen nicht wie vereinbart erbracht wird. Verkehrte Welt! Der eine Kunde soll mehr zahlen, denn "die Qualität bestimmt den Preis" (VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz auf einer Pressekonferenz). Die anderen Kunden - die Länder Berlin und Brandenburg - ziehen selbstverständlich von den vereinbarten Zuschüssen seit Jahren etliche Millionen ab und sparen auf diese Weise. Diese Ungleichbehandlung muss endlich abgestellt werden. Ein ausgefallener Zug oder ein verpasster Busanschluss mit einer Wartezeit von einer halben Stunde in Falkensee wegen eines verspäteten Regionalzuges aus Berlin haben immer den gleichen Verursacher. Deshalb widerholt der DBV-Landesverband seine Forderung, dass eine Fahrpreiserhöhung nicht gerechtfertigt ist. "Es vergeht kaum ein Tag, ohne dass es technische Probleme und Zugausfälle gibt. Das ist nicht akzeptabel und muss dringend abgestellt werden." So drastisch formulierte im Dezember 2012 ebenfalls VBB-Chef Hans-Werner Franz die Situation. Beispielsweise sind die Probleme auf der Berliner Stadtbahn immer noch nicht abgestellt. Viele Züge haben tagsüber Verspätungen von vier und mehr Minuten. Anschlüsse außerhalb Berlins gehen dadurch verloren und beeinträchtigen den gesamten Fahrplan. Selbstverständlich bekommen die Verkehrsunternehmen DB Regio und ODEG für verspätete oder ausgefallene Züge Gelder abgezogen. Nur die Fahrgäste sollen für die gleiche Leistung ab 1. Juli 2012 20 Cent (oder 8 Prozent) pro Einzelfahrt mehr zahlen. Deshalb wiederholt der DBV seine Forderung, dass sich die Qualität des Verkehrsangebotes auch in den Fahrpreisen niederschlagen muss. "Die Qualität des Angebotes, dazu zählen Pünktlichkeit, Sauberkeit und Komfort, müssen sich für den Fahrgast genauso auszahlen wie für den Besteller der Leistungen - die Länder Berlin und Brandenburg." sagt dazu Frank Böhnke, Landesvorsitzender des DBV. Eine Lösung wäre beispielsweise, die Hälfte der Pönale auf geplante Fahrpreiserhöhungen anzurechnen bzw. um diesen Betrag die Fahrpreise zu senken (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg, 27.02.13).

Regionalverkehr: Bahn wartet auf Züge Ob in Breddin ab 10. März wieder stündlich gehalten wird, ist unklar / Odeg kann sich „Teilbetrieb“ vorstellen, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12476346/61299/Ob-in-Breddin-ab-Maerz-wieder-stuendlich-gehalten.html BREDDIN - Verkehrte Welt: Nicht nur der einzelne Reisende, auch die Bahn, genauer die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft, wartet nun schon gewohntermaßen auf Züge. In diesem Fall auf die vom neuen Typ „Kiss“. Weil die Odeg als Betreiber der Linie RE 2 schon zum Dezember dieses Modell vom Hersteller Stadler nicht geliefert bekam und Zulassungen vom Eisenbahnbundesamt auf sich warten ließen, sind Halte in Brand und Breddin seither befristet gestrichen, zuletzt bis zum 9. Februar, dann verlängert bis 9. März. Mangels der Fahrzeuge wird nun auch dieser Termin fraglich. Dennoch werde alles versucht, sagte Odeg-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann gestern auf Nachfrage, zumindest für Breddin: „Wir gehen davon aus, dass wir wieder halten werden.“ Ab 10. März also wieder ...

Der S-Bahnverkehr läuft wieder, nachdem sich Fahrgäste am Morgen auf Verzögerungen einstellen mussten: Wegen eines Kabeldiebstahls gab es Signalstörungen in Pankow. Außerdem war in Rummelsburg nach einem Brandsatz gesucht worden. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/kabeldiebstahl-und-brandsatz-s-bahnverkehr-laeuft-wieder-planmaessig-nach-polizeieinsaetzen/7840214.html Die S-Bahn kommt nicht zur Ruhe: Am Morgen gab es wieder Verzögerungen und Zugausfälle. "In Pankow am Dreieck zwischen Wollankstraße, Bornholmer Straße und Pankow hatte es gegen 2.50 Uhr eine Störungsmeldung gegeben", sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Wie sich herausstellte, waren dort Kabeldiebe tätig und hatten rund 25 Meter Kupferkabel - das entspricht etwa 30 Kilo - entwendet. Daher kam es auf der Linie S9 zu erheblichen Beeinträchtigungen. Sie verkehrte nur zwischen Flughafen Schönefeld und Treptower Park. Laut Bundespolizei seien die Spurensicherung und Reparaturen gegen 10 Uhr morgens abgeschlossen gewesen, so dass der Verkehr wieder regelmäßig lief. Gegen kurz nach 5 Uhr früh hatte es einen weiteren Alarm gegeben. Ein Triebfahrzeugführer soll auf der Linie S 3 "einen ...

26 Februar 2013

S-Bahn + Bauarbeiten + Fahrplan: Fahrplanänderungen wegen Bauarbeiten Möglichkeiten der Informationsbeschaffung Teil 3

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2013/012_3_Serie-fahrgastinformation.htm Um die Leistungsfähigkeit des Berliner S-Bahn-Netzes weiterhin zu gewährleisten, sind regelmäßige Instandhaltungsarbeiten der Gleisanlagen nötig. Der Informationsbedarf für die Fahrgäste ist groß, wenn die planmäßigen Bauarbeiten zu Einschränkungen und Fahrplanänderungen führen. Bei größeren Projekten informiert die S-Bahn Berlin im Vorfeld ausführlich über die Hintergründe sowie den Ablauf der Bauarbeiten und die Umfahrungs-alternativen. Auf folgenden Wegen erhalten Fahrgäste zusätzliche Informationen bei größeren Baumaßnahmen: Max Bahnbau-Treff Bei größeren Baumaßnahmen, die über mehrere Wochen gehen oder bei denen Ersatzverkehr mit Bussen für mindestens eine durchgehende Woche notwendig ist, findet eine ausführliche Informationsveranstaltung – der Max-Bahnbautreff – statt. „Max Maulwurf“ und Bauexperten der DB ProjektBau, von DB Netz und DB Station&Service sowie der S-Bahn Berlin geben auf dem Bahnhof, der auf dem Streckenabschnitt mit den geplanten Einschränkungen am stärksten frequentiert ist, umfangreiche Informationen zu den Fahralternativen – wie z. B. im Fall Lichtenrade (S 2, s. Foto o.). Fahrgäste und Anwohner sind eingeladen, sich über Ersatzmaßnahmen und Reisealternativen zu informieren. Während dieser Veranstaltungen wird das Sonderfaltblatt mit Informationen zum Ersatzverkehr verteilt. Ankündigungsplakate Damit die Fahrgäste gut vorbereitet sind, weisen Ankündigungsplakate auf den entsprechenden Bahnhöfen und Zulaufstrecken auf die anstehenden Bauarbeiten hin. So kann man sich rechtzeitig auf die Einschränkungen einstellen und Umfahrungen planen. Sonderfaltblatt Ein Sonderfaltblatt mit Hintergrundinformationen wird erstellt. Darin ist das Bauvorhaben erläutert. Fahralternativen und Ersatzverkehr werden anhand von Fahrplantabellen und Skizzen zu den Haltestellen des Ersatzverkehrs erklärt. Das Faltblatt ist im Vorfeld in den S-Bahn-Kundenzentren und an den Fahrkartenausgaben erhältlich sowie online unter www.s-bahn-berlin.de abrufbar, außerdem wird es beim Max-Bahnbautreff verteilt. punkt 3 Die punkt3 ergänzt und vertieft die Bauinformationen mit redaktionellen Beiträgen und Hintergründen zu den Baumaßnahmen. Zum Beispiel berichten regelmäßig Projektleiter der DB Projektbau von den Fortschritten auf den verschiedenen Baustellen im Netz. Ausgaben mit solchen Hintergrundinformationen erreichen die Anwohner auch über gezielte Hausverteilung an den jeweiligen Streckenabschnitten. Redaktionelle Inhalte werden zusätzlich auf der Webseite der S-Bahn Berlin veröffentlicht. Kundentelefon und Webseite Immer aktuell: die Fahrplanauskunft unter www.s-bahn-berlin.de und fürs Smartphone oder Tablet auf mobil.s-bahn-berlin.de Aktuelle Fahrplanänderungen auf Grund von Baumaßnahmen werden im Routenplaner berücksichtigt. Unterwegs können sich Nutzer des mobilen Internets also leicht von A nach B navigieren und Umfahrungsmöglichkeiten anzeigen lassen. Wer nicht weiter weiß, kann auch telefonisch Hilfe erfragen. Die Experten der S-Bahn Berlin sind täglich 0-24 Uhr – rund um die Uhr – erreichbar unter Telefon: 030 297-43333.

S-Bahn: Brücken und Tunnel für die neue S-Bahn-Linie S 21 Im Wedding wird in die Höhe, am Hauptbahnhof in die Tiefe gebaut

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2013/036_s21-bruecken_und_tunnel.htm Die Bauarbeiten für die künftige S 21 sind in vollem Gange. Die Baufelder südlich der Invalidenstraße im Bereich des Berliner Hauptbahnhofs sind ein besonders sensibler Bereich. Hauptbahnhof muss funktionsfähig bleiben Der Bauablauf muss so gestaltet werden, dass der Hauptbahnhof möglichst störungsfrei funktioniert. So muss zum Beispiel die Belieferung des Hauptbahnhofes vom Friedrich-List-Ufer aus zu jeder Zeit möglich sein. Die erforderlichen Umverlegungen von Leitungen (Fernwärme, Wasser, Gas) sind bereits erledigt, nun erfolgt der Voraushub der Baugrube. Nördlich der Invalidenstraße wurden in zwei Baufeldern auf rund 250 m Länge Schlitzwände und 138 Bohrpfähle (Durchmesser 1,2 m, Länge ca. 25 m, Bohrtiefe ca. 45 m) eingebracht. Im Februar beginnt nun der schrittweise Aushub der Baugruben und der Einbau sogenannter Steifenlagen. Zu Land und zu Wasser... Wenn der Aushub erfolgt ist – die Baugrube füllt sich fortlaufend mit Grundwasser – kommen Taucher zum Einsatz. Sie stellen mit Hilfe von Betonpumpen die Sohle der Baugrube her. Wenn das geschehen ist, wird die Baugrube ausgepumpt (man nennt das auch gelenzt). Erst dann kann der eigentliche Rohbau für den künftigen Tunnelabschnitt der S 21 begonnen werden. Weiter im Norden geht es jetzt auch endlich los mit den Bauarbeiten. Hier soll ein 465 Meter langer Brückenzug entstehen, über den die künftige S 21 in den Berliner Innenring einbindet. Hierfür werden die Baufelder beräumt, Baustraßen eingerichtet und Vermessungsarbeiten durchgeführt. Im Sommer beginnen dann Leitungsumverlegungen und notwendige Straßenanpassungen im Bereich der Tegeler Straße.

VBB + Bahnverkehr + Regionalverkehr: Qualitätsanalyse Netzzustand 2012 erschienen

http://www.lok-report.de/ Mehr als 170.000 Fahrgäste nutzen täglich den Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg. Dafür geben die Länder Berlin und Brandenburg jährlich rund 360 Millionen Euro aus - in steigendem Maße allein für die Nutzung der Strecken und Stationen (216 Millionen Euro). Ein gut ausgebautes Netz ist Voraussetzung für pünktliche Züge, darum erstellt der VBB seit 2006 die Netzzustandsanalyse. In diesem Jahr wurden im gesamten Untersuchungsnetz 515 Geschwindigkeitseinbrüche mit einer Gesamtlänge von 423 km festgestellt. Insgesamt sind somit 9,4 Prozent des Netzes nicht mit der eigentlichen Streckengeschwindigkeit befahrbar. Als Messgröße für die Auswirkungen wird ein fiktiver Zug betrachtet, der alle Strecken einmal in jeder Richtung abfährt. Dieser Zug hätte Fahrzeitverluste von zwei Stunden und 40 Minuten, was einem Anteil von 4,2 Prozent der Gesamtfahrzeit entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr verringerten sich die Fahrzeitverluste um zwölf Minuten und 51 Sekunden. In der Summe aller Veränderungen seit 2007 ergibt sich eine Bilanz von einer Stunde und 22 Minuten Fahrzeitgewinn. Damit besteht weiterhin eine positive Tendenz zur Reduzierung von Geschwindigkeitseinbrüchen. Verbesserungen gab es in diesem Jahr insgesamt auf 20 Abschnitten, Verschlechterungen auf sieben. Deutliche Fortschritte wurden zwischen Hosena und Falkenberg (Elster), zwischen Wittstock (Dosse) und Wittenberge sowie zwischen Berlin-Wannsee und Michendorf registriert. Baustellenbedingt kam es zwischen Oranienburg und Fürstenberg zu den größten Fahrzeitverlusten. Dieser Abschnitt wird gegenwärtig ausgebaut, so dass hier künftig deutliche Fahrtzeitverkürzungen zu erwarten sind. Negativ aufgefallen sind in diesem Jahr die Strecken zwischen Eberswalde und Frankfurt (Oder) sowie zwischen Karow und Groß Schönebeck. Hier sorgten neu entstandene Geschwindigkeitseinbrüche durch fehlende Sichtdreiecke an Bahnübergängen, marode Brückenbauwerke oder Weichenmängel für Fahrzeitverluste. Auf den bekannten Problemschwerpunkten zwischen Angermünde und Stettin, dem südöstlichen Berliner Außenring oder auf der Dresdener Bahn belasten die bereits in den Vorjahren festgestellten Mängel. Auch die dichtbefahrene Hauptstrecke zwischen Berlin Ostbahnhof und Berlin-Karlshorst kann, bedingt auch durch den laufenden Umbau des Bahnhofs Ostkreuz, überwiegend nur mit 60 km/h befahren werden, was für eine europäische Hauptmagistrale und gleichzeitig wichtige Regionalverkehrsachse inakzeptabel ist. Das insgesamt positive Ergebnis der VBB Qualitätsanalyse Netzzustand 2012 berücksichtigt jedoch nicht die infolge von ganzjährigen Streckensperrungen im Berliner Grunewald und zwischen Frankfurt (Oder) und Frankfurt (Oder)-Neuberesinchen für die Fahrgäste spürbaren Auswirkungen. In einer zusätzlichen Untersuchung wurden diese deshalb gesondert betrachtet, um die gemeinsam von DB Netz AG, den Ländern als Aufgabenträgern des SPNV und auch dem VBB befürworteten Vorschlag für eine ganzjährige Totalsperrung in der Umsetzung analysieren und bewerten zu können. Demgegenüber muss abgewogen werden, ob die zeitliche Komprimierung der durchgeführten Maßnahmen in Verbindung mit dem Ersatzangebot auf ein Jahr die bessere Alternative gegenüber einem über mehrere Jahre andauernden abschnittsweisen Umbau und den dann notwendigerweise entstehenden Verzögerungen und Unwägbarkeiten darstellt. Der Umfang der theoretisch ermittelten Fahrzeitverluste infolge von Umleitungs- und Schienenersatzverkehren inklusive der Umsteigevorgänge, hat insbesondere im hochfrequentierten Abschnitt Berlin-Charlottenburg - Berlin-Wannsee zu überproportionalen täglichen Fahrgastzeitverlusten (Fahrzeitverlust x Fahrgastbelegung pro Tag) geführt. Die dazu erstellte Unterlage weist Fahrzeitverluste von 51,2 Minuten und einen Fahrgastzeitverlust von täglich 4.661 Stunden gegenüber der Erhebung im Vorjahr aus. Der sich darin abbildende hohe Grad der Betroffenheit macht die Notwendigkeit der sorgfältigen und gemeinsam mit den betroffenen Aufgabenträgern erfolgten Vorbereitung in jedem Einzelfall deutlich. Allein die Vollsperrung des hochbelasteten Abschnittes im Berliner Grunewald weist 4.567 Stunden theoretisch ermittelten Fahrgastzeitverlust aus. Der durch diese Sperrung verursachte tägliche Fahrgastzeitverlust liegt damit deutlich über der Summe (2.946 Stunden) aller übrigen Fahrgastzeitverluste im übrigen Untersuchungsraum - auch über der Gesamtsumme des Vorjahres. Der tägliche Fahrgastzeitverlust ist die Zeit, die alle Fahrgäste in Summe pro Tag durch Verzögerungen auf den Strecken infolge Mängeln oder Baumaßnahmen zusetzen Bemerkenswert ist auch die Konstellation, dass der Netzbetreiber dann, wenn der Schienenverkehr auf Umleitungen aufrecht erhalten wird, finanziell sogar von Totalsperrungen profitieren kann. Durch die notwendigen Umfahrungsstrecken und Mehrkilometer erlöst die DB Netz AG mehr Trassengebühren und kann so den notwendigen Anreiz für eine fahrgastfreundliche und volkswirtschaftlich effektive Planung verlieren. Hans-Werner Franz, VBB-Geschäftsführer: "Es ist deutlich geworden, dass wir längere Vollsperrungen und mögliche Alternative in jedem Einzelfall und intensiv im Vorfeld prüfen müssen. Zudem kann es nicht sein, dass für umgeleitete Regionalzüge bei Streckensperrungen auch noch höhere Trassenpreise für die längere Strecke verlangt werden. Hier müssen die geltenden Rahmenbedingungen verändert werden." Als Teil der Qualitätsanalyse des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg wurde im Jahr 2006 eine erste Netzzustandsanalyse mit ausgewählten Streckenabschnitten erstellt. Seit 2007 erfolgt eine jährliche Untersuchung des gesamten Streckennetzes, die auch Veränderungen des Netzzustands im Vorjahrsvergleich aufzeigt (Pressemeldung VBB, 26.02.13).

25 Februar 2013

Berlins Busse unter Strom, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-elektrofahrzeuge-berlins-busse-unter-strom/7832422.html Hybridantrieb, Magnetbahn und Erdgasfahrzeuge: Im Nahverkehr hechelt Berlin den Innovationen stets hinterher. Das soll sich jetzt ändern. 2014 will die BVG eine neue Generation Elektrofahrzeuge anschaffen. Doch auch hier war eine andere Stadt schon schneller. Berlin ist gern Spitze, aber im Nahverkehr fährt die Stadt seit Jahren Innovationen hinterher. Die bei der BVG erprobte fahrerlose U-Bahn ist in Nürnberg längst unterwegs, Busse mit Erdgas- oder Wasserstoffantrieb sowie mit Hybridantriebe fahren woanders ebenfalls, und die Magnetbahn, die in Berlin ihre Premiere hatte, ist längst verschrottet. Nun aber will die BVG wieder ganz vorne dabei sein: mit Elektrobussen, die an den Haltestellen kabellos aufgeladen werden. Im Herbst 2014 soll die Linie 147 (Ostbahnhof – Hauptbahnhof) starten. Das System funktioniert im Prinzip wie eine elektrische Zahnbürste, die ihre Energie kabellos vom ...

Straßenbahn: Spandauer Bürger wollen ihre Straßenbahn zurück, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/das-450-millionen-euro-ticket-spandauer-buerger-wollen-ihre-strassenbahn-zurueck/7831968.html Durch Spandau soll wieder eine Straßenbahn fahren, wenn es nach dem Willen einiger Bürger geht. Ihr Konzept ist ambitioniert – aber leider nicht gerade günstig. Die Straßenbahn fährt schon seit vielen Jahrzehnten nicht mehr über die Havel. Eine neue Spandauer Bürgerinitiative will das ändern und wirbt nun um Mitglieder. Mit der Rückkehr der Straßenbahngleise soll das nach Auffassung der Initiatoren am Rande seiner Kapazität agierende Busnetz entlastet werden. Angesichts der kalkulierten Gesamtkosten in Höhe von rund 450 Millionen Euro reagierte die Kommunalpolitik auf den Vorstoß allerdings eher zurückhaltend. Initiator der Initiative „Spandauer Tram“ ist Manfred Kurt Vormelker, kein Unbekannter in der Verkehrsszene. Er ist der ehemalige Landesgeschäftsführer des Deutschen Bahnkundenverbandes in Brandenburg und politisch ...

Regionalverkehr: Rund 30 000 Anfragen erreichten das Kundendialog-Team von DB Regio 2012, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/index.php?go=lesen&read=2512 Alle Hände voll zu tun hatte das sechsköpfige Team des Kunden-dialogs von DB Regio in Potsdam im vergangenen Jahr. Rund 30 000 Anfragen erreichten die Potsdamer Auskunfts-stelle – die meisten per Telefon, aber auch per E-Mail, Brief oder Fax ist die Kontaktaufnahme möglich. „Wir haben auf alles eine Antwort, geben Fahrplan- und Tarifauskünfte bis hin zu Ausflugs-tipps und klären auf Wunsch auch technische Fragen. Sollten wir einmal eine Antwort nicht gleich parat haben, dann erkundigen wir uns in den entsprechenden Fachabteilungen von DB Regio“, sagt Silva Bartz, seit 2004 Mitarbeiterin des Kundendialogs. 2012 besonders gefragt waren Fahralternativen für den gesperrten Streckenabschnitt der Linien RE 1 und RE 7 zwischen der Berliner Innenstadt und ... Kundendialog DB Regio Babelsberger Straße 18 14473 Potsdam ran-berlin-brandenburg@bahn.de 0331 2356-881/-882 Fax 0331 2356-889 Mo-Fr 7-20 Uhr

allg. + Fundbüro: Schlangen im Schließfach, Die Anlaufstelle für alle, die etwas im Zug oder auf dem Bahnhof verloren haben, ist die Fundstelle am Bahnhof Zoologischer Garten. Die Mitarbeiter sind zudem für 2400 Schließfächer zuständig, in denen auch mal etwas vergessen wird., aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/index.php?go=lesen&read=2516 Die Erfolgsaussichten stehen nicht schlecht, etwas Verlorenes wiederzufinden. Bis zu 300 Fund-stücke pro Woche landen hinter einer Tür im Bahnhof Zoologischer Garten. Im gesamten vergangenen Jahr waren es sage und schreibe genau 21 641 Gegenstände, die in einer S-Bahn oder einem Regionalzug beziehungsweise in einem Fernzug, der in Berlin endete, oder auf dem Gelände der Deutschen Bahn gefunden wurden. Angesichts dieser Zahlen mag man es kaum glauben, wie leer und aufgeräumt die Regale der DB Fundstelle wirken. „Das liegt daran, dass wir eine Zwischenstation für Fundsachen sind“, erklärt Petra Lenort, Mitarbeiterin Operations bei DB Station&Service und verantwortlich für ...

S-Bahn: Modifikation der Vergabe der S-Bahn Leistungen auf dem Teilnetz Ring

http://www.lok-report.de/ Die Länder Berlin und Brandenburg werden das im letzten Jahr gestartete Verfahren zur Vergabe von S-Bahn Leistungen auf dem Berliner S-Bahn Ring modifizieren. S-Bahn Bisher war vorgesehen, dass nach einer Verkehrsvertragsphase von 15 Jahren die Fahrzeuge für weitere 15 Jahre vorgehalten werden sollten. Diese Vorhaltepflicht wird nun entfallen. Stattdessen werden die Fahrzeuge am Ende der Vertragslaufzeit an die Länder oder an einen Nachfolgebetreiber zu übergeben sein. Damit beträgt die künftige Vertragslaufzeit 15 Jahre. Ob und ggf. wie eine Vertragsdauer von 22,5 Jahren Gegenstand der Vergabe werden kann, ist noch nicht entschieden. Die bisherige Vergabekonzeption war vom Bahn-Konzern mit einer sofortigen Beschwerde beanstandet worden. Während die Vergabekammer die Rechtsposition der Länder bestätigte, hat das in zweiter Instanz zuständige Kammergericht in seiner Verhandlung am 24.01.2013 zu erkennen gegeben, die Frage der rechtlichen Zulässigkeit dem EuGH vorlegen zu wollen. Zwar sind die Länder weiterhin von der rechtlichen Zulässigkeit der gewählten Vergabekonzeption überzeugt. Mit der Prüfung durch den EuGH, wäre aber eine unabsehbare Verfahrensdauer und damit einhergehend eine erhebliche Zeitverzögerung verbunden. Dies würde den rechtzeitigen Abschluss eines Vertrages zur Sicherstellung der S-Bahnleistungen gefährden und damit die Beschaffung von Neufahrzeugen untragbar verzögern. Die Länder haben die bisherigen Bewerber über die geänderte Konstellation informiert und gehen davon aus, dass diese auch nach der Anpassung ihre Bewerbung aufrecht erhalten; selbstverständlich werden sich auch neue Interessenten am geänderten Verfahren beteiligen können. Die am 19.06.2012 vom Senat beschlossene Vergabekonzeption mit ihren verbindlichen Qualitäts- und Sozialstandards wird im Übrigen unverändert zum Gegenstand der Vergabe gemacht. Das von der DB AG betriebene Gerichtsverfahren ist damit gegenstandslos geworden (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, 25.02.13).

Tarife: DBV Berlin-Brandenburg lehnt Fahrpreiserhöhungen ab

http://www.lok-report.de/ Laut Zeitungsberichten wollen BVG und S-Bahn die Fahrpreise um bis zu 8,3 Prozent erhöhen. Der DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg lehnt diese Preiserhöhung ab und fordert stattdessen eine Anpassung des Fahrpreises an die Leistungen. Was haben die Fahrpreise im Nahverkehr mit dem Angebot zu tun, dass der Kunde dafür erhält? Leider immer weniger! Die S-Bahn-Kriseist zum Dauerbrenner bis mindestens 2017 geworden: Genügend Wagen wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Mit großer Regelmäßigkeit kommen Züge zu spät, fallen aus, sind zu kurz. Störungen aller Art sind ebenfalls zur Alltäglichkeit geworden: Signalstörungen, Weichenstörungen, monatelange Aufzugsausfälle. Bei U-Bahn, Bus und Straßenbahn sowie im Regionalverkehr fast das gleiche Bild- mit wenigen Nuancen. Nur eines funktioniert fast reibungslos bei der DB AG: das um Verständnis und Entschuldigung bitten - es kommt vom Band und kostet fast nichts. Warum müssen die davon betroffenen Kunden für eine ständige schlechte Qualität immer mehr zahlen? Wer sich am Schalter oder Fahrkartenautomaten einen Fahrscheinkauft, kann dafür auch eine Gegenleistung verlangen. Diese Gegenleistung ist im Fahrplan und den Verkehrsverträgen beschrieben. Inzwischen hat der Fahrpreis immer weniger mit der dafür bezahlten Leistung zu tun. Seit Fahrplanwechsel im Dezember 2012 gibt es ständig Probleme im Raum Berlin mit dem Regionalverkehr. Die Probleme bei der S-Bahn werden (günstigstenfalls!) im heute üblichen Umfang noch weit über 2017 anhalten.Straßenbahn und Bus sind in den vergangenen Jahren nicht schneller geworden. Neue Busspuren oder ein weiterer Ausbau des Straßenbahnnetzes? Fehlanzeige. Erinnert sei daran, dass die Länder Berlin und Brandenburg durch die ständigen Schlechtleistungen im Nahverkehr jährlich viele Millionen Euro sparen. Sie kürzen selbstverständlich bei Verspätungen und Ausfällenoder beschmierten Zügen die Bestellentgelte und geben sie an anderer Stelle im Haushalt aus. Warum erhalten nicht auch die Fahrgäste eine Fahrpreisermäßigung, wenn beispielsweise die Pünktlichkeit aller Verkehrsmittel im Jahresdurchschnitt nur 80 oder 85 Prozent beträgt? Der DBV-Landesverband fordert deshalb, nicht Überlegungen für eine Fahrpreiserhöhung anzustellen - sondern für eine -senkung. Anders sieht es hingegen bei den Brandenburger Verkehrsunternehmen aus. Sie leiden seit vielen Jahren unter ständig zurückgehenden Zuschußkürzungen ihrer Aufgabenträger (derLandkreise). Die Landkreise müssen sich ihrer Verantwortung für ein gutes Angebot bewusst werden und die Finanzmittel komplett für den Nahverkehr ausgeben (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg, 25.02.13).

Flughäfen: Neues Volksbegehren Fluglärmgegner ziehen vor das Rote Rathaus, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/neues-volksbegehren-fluglaermgegner-ziehen-vor-das-rote-rathaus-/7820986.html Berliner Initiativen wollen Druck auf Klaus Wowereit ausüben und ziehen heute vor das Rote Rathaus. Der Plan: Mit einem Trick soll ein zweites Volksbegehren zum Nachtflugverbot am BER durchgesetzt werden. Berliner Bürgerinitiativen wollen im Frühjahr einen neuen Anlauf für ein Volksbegehren gegen Fluglärm starten und damit Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) bei den Verhandlungen mit dem Berliner Senat für ein schärferes Nachflugverbot von 22 bis 6 Uhr am Hauptstadtflughafen BER unterstützen. Darauf einigte sich das Aktionsbündnis für ein lebenswertes Berlin-Brandenburg am Donnerstagabend. Federführend ist die Bürgerinitiative Friedrichshagen. Das Volksbegehren soll unter dem Titel „Fluglärmbremse“ laufen. 2012 war ein Volksbegehren für ein komplettes Nachtflugverbot gescheitert, derzeit gilt es von 0 bis 5 Uhr. Statt der nötigen 173 000 gab es nur ...

S-Bahn-Verkehr wieder fließend, aus der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-kabelbrand-am-ostkreuz-s-bahn-verkehr-wieder-fliessend/7821598.html Nach dem Kabelbrand am Ostkreuz fahren die Züge fast wieder im üblichen Takt. Nutzer der S5 und S75 müssen allerdings noch mit etwas längeren Wartezeiten rechnen. Die Brandursache wird weiter untersucht. Wegen eines Kabelbrandes in der Nähe der Nöldnerstraße am Ostkreuz verkehrten die S-Bahnlinien S5, S7 und S75 seit dem frühen Donnerstagabend teilweise stark eingeschränkt. Inzwischen gab die Bahn bekannt, dass der reguläre Zugverkehr zum Teil wieder aufgenommen wurde. Die S5 und S75 fahren vorerst jedoch nur im 20-Minuten-Takt. Der Pendelverkehr zwischen Lichtenberg und Ostbahnhof wird eingestellt. Wie S-Bahnsprecher Ingo Priegnitz am Freitag sagte, sei man mit zehn Technikern dabei, den Brand zu untersuchen. Der Staatsschutz ermittelt, ob es sich um eine vorsätzliche ...

S-Bahn: Defekte Weichen, ausgefallene Signalanlagen und Schäden an Stellwerken: 2012 gab es nach der Zählung des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg bei der Berliner S-Bahn 11.000 Störungen, die auf das schlechte Schienennetz zurückzuführen sind., aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2013_02/das_berliner_s_bahn.html Kaputtes Schienennetz bremst S-Bahn aus Defekte Weichen, ausgefallene Signalanlagen und Schäden an Stellwerken: 2012 gab es nach der Zählung des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg bei der Berliner S-Bahn 11.000 Störungen, die auf das schlechte Schienennetz zurückzuführen sind. Der Grund: Die Bahn-Tochter DB Netz AG hat jahrelang zu wenig investiert und zugleich Milliarden-Gewinne an die Deutsche Bahn abgeführt. Deshalb sind Gleise und Weichen jetzt überaltert und störanfällig. "Verehrte Fahrgäste, aufgrund einer Stellwerksstörung endet dieser Zug hier. Bitte alle aussteigen, bitte alle aussteigen". Ansagen wie diese kennen die Berliner und Brandenburger Fahrgäste zur Genüge - und sie haben sie satt. Das Schienennetz der Berliner S-Bahn ist das teuerste S-Bahn-Netz Deutschlands. Aber ist es auch das Beste? Rund 70 Prozent der Schienen sind schon zu lange in Benutzung, mehr als die Hälfte der Stellwerke sind nach Angaben der Bahn älter als 50 Jahre und ...

22 Februar 2013

Berliner Parkeisenbahn startet am 23. März in die neue Saison

www.parkeisenbahn.de Die Kindereisenbahner der Berliner Parkeisenbahn freuen sich wieder auf Reisende in ihrer kleinen Bahn Ab 23. März um 14 Uhr fahren wieder die kleinen Züge mit dem jungen Personal durch die Wuhlheide. Der Betrieb beginnt · an Wochenenden und Feiertagen um 11 Uhr · in den Ferien auch dienstags bis donnerstags ab 9.30 Uhr. Die 1956 als Pioniereisenbahn eröffnete Anlage erfreut sich bei Berlinern und Brandenburgen sowie Gästen aus der Ferne großer Beliebtheit. Hier gestalten Kinder und Jugendliche den Fahrbetrieb selbst als Zugschaffner, Schrankenwärter, Fahrkartenverkäufer oder als Bahnhofsaufsicht mit, genau wie bei einer richtigen Eisenbahn. Zurzeit sind mehr als 100 Parkeisenbahner ab 10 Jahren in ihrer Freizeit dabei und sorgen dafür, dass auf der 7,5 km langen Strecke mit den nur 60 cm schmalen Gleisen die Züge sicher fahren. Wer Interesse hat mitzumachen, ist willkommen. Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Events für die kleinen und großen Fahrgäste geplant. Der Osterhase kommt am 31. März zu Besuch und wird kleine Überraschungen verstecken. Am 4. Mai findet die Lichterfahrt statt. Am 8. Juni feiern wir den „Tag des Eisenbahners“. Am 10. August fahren alle Schulanfänger, die mit ihrer Zuckertüte kommen, kostenlos. Am 14. September ist dann „Bärchentag“ – Kinder mit Berlins Wappentier im Arm haben freie Fahrt. Zum Jahresabschluss fahren die beliebten Nikolauszüge für Klein und Groß am 7. und 8. Dezember. An zahlreichen Wochenenden und Feiertagen, wie zu Saisonbeginn, an Ostern und Pfingsten werden vor den Zügen Dampflokomotiven eingesetzt. Auf Vorbestellung kommt der beliebte Partywagen, in dem man mit bis zu 20 Gästen seinen Geburtstag und vieles andere feiern kann, zum Einsatz. Auch komplette Züge kann man mieten. Weitere Informationen zur Parkeisenbahn unter: www.parkeisenbahn.de Anfragen gerne per E-Mail über info@parkeisenbahn.de Pressekontakt: Frau Ramona Fritsche / Herr Bernhard Schreiber Tel. 030 / 53 89 26-60 Fax. 030 / 53 89 26-99

Flughäfen: Bundesamt lehnt Nachtflüge ab, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/streit-um-fluglaerm-am-ber-bundesamt-lehnt-nachtfluege-ab,11546166,21902992.html Berlin – Unterstützung für Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD): Die Umweltbehörde begrüßt die Initiative für längere Ruhe am neuen Hauptstadtflughafen BER. In der Debatte um die Nachtflugregelung am künftigen Flughafen BER bekommt Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) Unterstützung. Sowohl das Umweltbundesamt als auch Sachverständige im Auftrag der Brandenburger Volksinitiative begrüßten am Donnerstag das Begehren um mehr Nachtruhe. Darüber will Platzeck nach einem Landtagsbeschluss mit Berlin und dem Bund verhandeln, den beiden BER-Miteigentümern. Seine Staatskanzlei bekräftigte, das Land wolle die gültige Nachtflugregelung nur im Einvernehmen ändern. Der Lärmschutzexperte des Umweltbundesamts in Dessau, Thomas Myck, forderte ebenfalls ...

21 Februar 2013

Bus: Nachdem in Berlin bisher nur die S-Bahn mit Bremsproblemen kämpfen musste, sind nun auch rund 310 Doppeldeckerbusse der BVG davon betroffen. Bei ihnen besteht die Gefahr, dass Bremsen heiß laufen und dann nicht mehr richtig wirken., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/bvg-busse-berlin-bei-gelbem-warnlicht-rechts--ran,10809148,21891934.html Die Anweisung an die Busfahrer wirkt sehr eindringlich. Sie gilt unbedingt und ab sofort, heißt es darin. Wenn in ihrem Doppeldecker plötzlich die gelbe Warnleuchte des Antiblockiersystems aufscheint, müssen die Fahrer den Bus „an geeigneter Stelle zum Stillstand bringen“ – und zwar schnellstmöglich. Dann hat das Fahrpersonal umgehend die Betriebsleitstelle zu informieren und deren Anweisungen zu befolgen. Die Mitarbeiterinformation der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die seit Kurzem gilt, hat einen ernsten Anlass. Nachdem in Berlin bisher nur die S-Bahn mit Bremsproblemen kämpfen musste, sind nun auch rund 310 Doppeldeckerbusse der BVG davon betroffen – rund ein Viertel der gesamten Busflotte. Bei ihnen besteht die Gefahr, dass Bremsen heiß laufen und dann nicht mehr richtig wirken. Das teilten das Landesunternehmen und Fahrzeughersteller MAN mit. Die Warnleuchte des Antiblockiersystems zeigt an, dass sich in mindestens einer der Bremsanlagen ...

U2-Tunnelsanierung entlang der Bismarckstraße

http://www.lok-report.de/ An einem der ältesten U-Bahnabschnitte Berlins, dem 107 Jahre alten U2-Tunnel unterhalb der Bismarckstraße und Richard-Wagner-Straße in Charlottenburg, beginnen ab Anfang März 2013 Sanierungsarbeiten, die in zwei Bauabschnitten durchgeführt werden. Im Mai 1906 wurde der heutige U-Bahnhof Deutsche Oper, allerdings unter dem Namen Bismarckstraße, in Betrieb genommen. 1978 erfolgte die Umbenennung in die heutige Station Deutsche Oper. Im gleichen Jahr wurde in 400 Metern Entfernung eine neue U-Bahnstation Bismarckstraße (U2, U7) eingeweiht. Nun werden undicht gewordene Tunneldecken partiell von außen durch Austausch der alten Bitumenabdichtung gegen eine neue 3-lagige Bitumenabdichtung mit Kupfereinlage ersetzt. Wenn dabei größere Schäden zu Tage treten, werden auch neue Tunneldeckenteile eingebaut. Die Investitionssumme dieser Baumaßnahme liegt bei circa 12 Millionen Euro. Während der zwei Bauphasen werden die Arbeiten in vier Baufeldern stattfinden. Die Tunnelbreite beträgt rund 10 Meter. Im Bereich zwischen Krumme Straße und Richard-Wagner-Straße liegt die Gesamtbreite bei circa 30 Metern. Der erste Bauabschnitt erfolgt vom 04.03.2013 – 31.12.2014. Der zweite Bauabschnitt beginnt im März 2015 und endet im Dezember 2016 (Pressemeldung BVG, 21.02.13).

20 Februar 2013

Flughäfen: Brandenburgs Landesregierung will sich nun doch für ein längeres Nachtflugverbot einsetzen. Matthias Platzeck kommt so den Airport-Anwohnern entgegen. Zugleich brüskiert er die Mitgesellschafter – Berlin und den Bund., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/nachtflugverbot-am-ber-landesvater-platzeck-macht-kehrt,11546166,21882910.html An einigen Laternenpfählen nahe dem Potsdamer Landtag hängen noch die bunten Plakate, die Brandenburgs Bürger im vorigen Jahr zur Teilnahme am Volksbegehren aufriefen. „Demokratie stärken“ ist zu lesen, und „Nachtflüge verbieten!“. 106.000 Brandenburger folgten dem Aufruf – und lösten so einen Stimmungsumschwung der Landesregierung aus, wie er selten vorkommt. Am Dienstag sitzt Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) im Landtag und erläutert, was ihn zum Umdenken bewogen hat. Noch bis vor kurzem gehörte Platzeck zu den strikten Gegnern eines verlängerten Nachtflugverbots am künftigen Großflughafen Berlin-Brandenburg. Nun will die rot-rote Koalition dem Anliegen im Landtag zustimmen. Der Regierungschef windet sich, als er die Kehrtwende erklären soll. Es sei ein „klassischer Zielkonflikt“, sagt er. Ein konkurrenzfähiger Flughafen einerseits, die Akzeptanz des Projekts bei den ...

BVG steht vor einem Streik, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/berliner-verkehrsbetriebe-bvg-steht-vor-einem-streik,10809148,21872144.html Berlin – Die Gewerkschaft Verdi fordert weniger Stress für ältere Mitarbeiter der BVG und die unbefristete Übernahme von Auszubildenden. Der Kommunale Arbeitgeberverband hält das für unfinanzierbar. Ab dem 19. März könnte die BVG deshalb bestreikt werden. Es könnte ein streikreiches Jahr werden. Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) müssen ebenfalls mit Arbeitsniederlegungen rechnen – wenn auch aus einem anderen Anlass als im Falle des Ausstands an den Schulen. Weil die Verhandlungen über den künftigen Manteltarifvertrag für den Berliner Nahverkehr nach Einschätzung der Gewerkschaft Verdi bislang nicht vorangehen, hat Verhandlungsführer Frank Bäsler am Montag mit einer Eskalation des Streits gedroht. „Wir fordern den Kommunalen Arbeitgeberverband auf, endlich konkrete und verhandelbare ...

Die Berliner U-Bahn wird 111 Jahre alt Die erste reguläre Fahrt 1902 führte in Richtung Potsdamer Platz. Erfinder Werner von Siemens stieß damals zunächst auf großen Widerstand., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article113714482/Die-Berliner-U-Bahn-wird-111-Jahre-alt.html Kurz nach 2 Uhr ist für Jens Frederich die Nacht zu Ende. Um 3.30 Uhr beginnt seine Schicht. "Zunächst müssen alle Systeme hochgefahren werden, dann prüfe ich, ob zum Beispiel alle Türen funktionieren, erst dann kann es losgehen", sagt der 44 Jahre alte Lichtenberger. Kurz nach 4 Uhr lässt er im Bahnhof Warschauer Straße das schnarrende Abfahrtssignal erklingen. Warnend blinken die roten Leuchten neben den Türen auf. Die erste Tour des Tages kann beginnen. Jens Frederich ist Fahrer bei der Berliner U-Bahn. Wie kein anderes Verkehrsmittel bestimmt diese den Rhythmus der Stadt. Bis zu 1,5 Millionen Fahrgäste befördern die Triebwagen mit ihrem sonnengelben Outfit an einem Werktag, mehr als die Berliner S-Bahn und fast so viele wie Bus und Straßenbahn der BVG zusammen. Die U-Bahn ist der Lastesel der Stadt. Betagt, aber rüstig: Heute wird sie ...

Flughäfen: Von der Rauchgasanlage bis zur defekten Fliese: Berlins Pannen-Airport BER soll einem Bericht zufolge 20.000 einzelne Mängel haben. Baustaatssekretär Rainer Bomba verspricht nun "absolute Transparenz". , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/zeitungsbericht-flughafen-ber-hat-20-000-maengel/7795772.html Der geplante Großflughafen Berlin-Brandenburg (BER) soll laut einem Zeitungsbericht 20.000 einzelne Mängel haben. Wie die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf Aufsichtsratskreise berichtete, umfasst diese Zahl alles „von der Rauchgasanlage bis zur kaputten Fliese“. Der Staatssekretär im Bundesbauministerium, Rainer Bomba, der Mitglied im Aufsichtsrat des BER ist, kündigte „absolute Transparenz beim Baufortschritt“ an. „Wir wollen nicht, dass das Desaster nur dokumentiert, sondern dass abgearbeitet wird“, sagte er der „BamS“. Jeder Fehler solle jetzt in einem Fortschrittsbericht separat aufgelistet und dann ...

Flughäfen: Die Flugzeuge in Schönefeld starten und landen wieder. Die ankommenden Passagiere hatten Glück im Unglück: Nur wenige Flüge mussten ausfallen, und wurden nach Tegel umgeleitet. Nur die abfliegenden Passagiere waren genervt. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-bruchlandung-flugzeuge-fliegen-wieder-von-schoenefeld-/7790220.html In der Terminalhalle von Schönefeld warten alle. Und warten. Hunderte Passagiere sitzen auf Stühlen, auf Koffern, sie lesen, reden – und warten. Durchsagen gab es erst Stunden später. Aber dass hier kein Flugzeug startet oder landet, wo einmal der Großflughafen Berlin-Brandenburg einmal fertig werden soll und sich derzeit der Kleinflughafen Berlin-Schönefeld befindet, merkt jeder. Ein Kleinflugzeug vom Typ „Embraer 500“ blockiert die einzig verfügbare Startbahn, die Nordbahn. Also warteten Tausende Passagiere in Schönefeld und auf anderen Flughäfen, denn der Flughafen am Stadtrand ist am Freitag für sechs Stunden gesperrt. Kurz nach 9 Uhr war das in Belgien gestartete Geschäftsflugzeug von der ...

15 Februar 2013

Regionalverkehr: Odeg testet neuen Kiss-Zug am Freitag 8.01 Uhr ab Cottbus, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Odeg-testet-neuen-Kiss-Zug-am-Freitag-8-01-Uhr-ab-Cottbus;art1049,4125190 Cottbus Am Freitag rollt erstmals ein neuer Doppelstockzug vom Typ Kiss der Ostdeutschen Eisenbahn (Odeg) auf der RE-2-Strecke von Cottbus über Berlin nach Schwerin und zurück. Der Testzug fährt in Cottbus um 8.01 Uhr (von Schwerin 13.30 Uhr) ab. „Wir wollen prüfen, ob die neuen Züge halten, was sie versprechen“, betont der Sprecher der Odeg-Geschäftsführung Arnulf Schuchmann gegenüber der RUNDSCHAU. Es solle im Pendlerverkehr vor allem geprüft werden, ob die Beschleunigung des Zuges ausreicht, um künftig mehr ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Konferenz zu Bahnverbindungen zwischen Deutschland und Polen

http://www.lok-report.de/ Vertreterinnen und Vertreter nationaler und regionaler Regierungen sowie Parlamente haben sich am Dienstag, dem 12. Februar in der Deutschen Botschaft in Warschau zu einem "Parlamentarischen Abend" getroffen, um über Wege zu attraktiven Bahnverbindungen zwischen Deutschland und Polen zu diskutieren. Viele Fahrgäste würden die deutsch-polnischen Bahnverbindungen deutlich stärker nutzen als bislang. Verhindert wird dies allerdings durch Mängel an der Schieneninfrastruktur und durch ein teilweise unzureichendes Angebot auf folgenden Strecken: • Berlin - Angermünde - Stettin (Szczecin) • Berlin - Küstrin-Kietz - Kostrzyn - Gorzów Wlkp. • Berlin - Frankfurt (Oder) - Zielona Góra • Berlin - Cottbus - Breslau (Wrocław) • Berlin - Hoyerswerda - Horka - Breslau (Wrocław) • Berlin - Pasewalk - Ducherow - Świnoujście • Dresden - Görlitz - Zgorzelec - Breslau (Wrocław) Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der gegenseitige Informationsaustausch und das persönliche Kennenlernen der Akteure. Im Zuge der Reform des Eisenbahnwesens in Polen haben die Wojewodschaften in den vergangenen Jahren viele Zuständigkeiten erhalten - ähnlich wie die Länder und Verkehrsverbünde in Deutschland. Das System der Bestellung und Finanzierung von Regionalverkehrsleistungen befindet sich in einem grundlegenden Umbruch. Rechtliche und vertragliche Grundlagen müssen angepasst und harmonisiert werden. Zum Teil müssen neue Lösungen wie etwa zur Ausschreibung und Vergabe von grenzüberschreitenden Verkehrsleistungen gefunden werden. Alle Akteure betreten dabei Neuland. Daneben wurde über den weiteren Ausbau der Infrastruktur und Möglichkeiten zur Beschaffung moderner Eisenbahnfahrzeuge diskutiert, die problemlos auf beiden Seiten der Grenze eingesetzt werden können. Eine wichtige Grundlage ist das deutsch-polnische Rahmenabkommen über die Zusammenarbeit im Eisenbahnverkehr, das im vergangenen Jahr von den Regierungen beider Länder unterzeichnet wurde. Die polnischen Wojewodschaften haben bereits entsprechende Fahrzeuge bestellt. So soll es in wenigen Jahren wieder möglich sein, ohne Umsteigen zwischen Berlin und Gorzów Wielkopolski zu reisen. Der VBB hat mit der Neuvergabe des sogenannten "Netz Ostbrandenburg" an die Niederbarnimer Eisenbahn Betriebsgesellschaft mbH bereits die Voraussetzungen geschaffen, damit perspektivisch Direktzüge von Berlin über Küstrin-Kietz und Kostrzyn nach Gorzów Wielkopolski angeboten werden können. Hans-Werner Franz, VBB-Geschäftsführer: "Diese Entscheidung ist ein Meilenstein für den grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Polen und dem VBB, der Vorbildcharakter für andere Regionen hat. Gorzów ist eine aufstrebende Großstadt mit 125.000 Einwohnern und erheblichem Potenzial. Touristen und Geschäftsleuten möchten wir eine bessere Verbindung anbieten." Im Bereich der Infrastruktur steht weiterhin die Schließung von Elektrifizierungslücken und Ausbau der Strecken im Vordergrund. Bis 2016 bzw. 2020 werden mit dem Ausbau der "Niederschlesischen Magistrale" über Hoyerswerda und Horka nach Breslau und der Elektrifizierung der Strecke Berlin-Stettin wichtige Meilensteine erreicht. Die ostdeutschen Länder und die westpolnischen Wojewodschaften warben für die zügige Umsetzung dieser Maßnahmen und mahnten die Vorbereitung weiterer Investitionen an. Auch der Wiederaufbau der Karniner Brücke steht weiterhin zur Diskussion. Bewegung kommt in das Bemühen, die Schließung der verbliebenen Elektrifizierungslücke zwischen Dresden, Görlitz und Węgliniec, schnellstmöglich voranzutreiben. "Der Freistaat Sachsen wird dieses bedeutende Eisenbahninfrastrukturvorhaben deshalb fristgerecht im ersten Quartal 2013 zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans anmelden. Zum Anschub des Vorhabens wird der Freistaat Sachsen auch die zugehörige Vorplanung finanzieren. Dazu sind wir bereits im Gespräch mit der Deutschen Bahn AG", unterstrich Staatsekretär Roland Werner die Bedeutung der sächsisch-polnischen Verkehrsachse Es bestand Einigkeit, dass eingetretene Pfade verlassen werden müssen, wenn durchgreifende Verbesserungen erreicht werden sollen. Dies betrifft vor allem die Vereinbarung verbindlicher Ziele zur Anzahl und Qualität der grenzüberschreitenden Züge. Vor allem muss aber eine ausreichende Finanzierung sichergestellt werden, um einen verlässlichen Rahmen für den Aufbau attraktiver Angebote zu schaffen. Denn grenzüberschreitende Eisenbahnverbindungen können nur verbessert werden, wenn sie auf allen politischen Ebenen eine hohe Priorität erhalten. Der "Parlamentarische Abend" wurde im Rahmen des "Runden Tisches Verkehr" der Oder-Partnerschaft durchgeführt, einer gemeinsamen Initiative der ostdeutschen Länder und der westpolnischen Wojewodschaften. Seine Arbeit wird bis 2013 durch den VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg organisiert und durch Land Berlin sowie aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert (Pressemeldung VBB, 15.02.13).

Bahnverkehr: Beim Bahnverkehr Deutschland - Polen droht ein weiterer Rückschritt

http://www.lok-report.de/ Überlegungen der Deutschen Bahn, den EC 248/249 Hamburg - Berlin - Wroclaw (Breslau) Wawel auf Busbetrieb umzustellen, werden vom Berliner Fahrgastverband IGEB entschieden abgelehnt. Vielmehr muss alles getan werden, das unattraktive Fernverkehrsangebot auf der Schiene zwischen Deutschland und Polen endlich zu verbessern. Der EuroCity Wawel könnte erheblich beschleunigt werden, wenn er auf deutscher Seite von Berlin über Cottbus hinaus nach Horka und von hier weiter auf der in Polen bereits ausgebauten, zweigleisigen und elektrifizierten Fernverkehrsstrecke über Wegliniec (Kohlfurt) nach Wroclaw (Breslau) geführt werden würde. In diesem Zusammenhang muss zeitnah auch die Elektrifizierung des deutschen Abschnitts Cottbus - Horka - Grenze D/PL (bzw. weiter in Richtung Görlitz) erfolgen. Während mit dem Ausbau der Strecke Knappenrode - Horka - Grenze D/PL inzwischen begonnen wurde, gibt es demgegenüber für die Elektrifizierung des Abschnitts Cottbus - Görlitz bislang nicht einmal eine Finanzierungsvereinbarung. Hier hat der Bund die Pflicht, endlich die seit Jahren überfälligen Rahmenbedingungen zu schaffen, um den ressourcenschonenden Schienenverkehr qualitativ zu verbessern. Mit dem Streckenausbau und dem Entfall der zeitraubenden Lokwechsel könnte die Fahrzeit in der Relation Berlin - Wroclaw von derzeit rund 5 auf etwa 3:20 Stunden reduziert werden. Die Fahrzeit wäre damit aber immer noch länger als in den 1930er Jahren, denn damals benötigten die Schnelltriebwagen zwischen Berlin und Breslau nur gut 2,5 Stunden (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 15.02.13).

14 Februar 2013

Flughäfen: Berliner Flughafen BER Wie die Architekten zu Schuldigen wurden, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-flughafen-ber-wie-die-architekten-zu-schuldigen-wurden/7773946.html Als der Großflughafen noch Prestige versprach, hielten sie sich in der zweiten Reihe. Jetzt kämpfen die Architekten Hubert Nienhoff und Hans Joachim Paap nicht nur um ihren Ruf - sondern auch um ihre Existenz. Es begann mit einem Strich, hingeworfen auf eine Rolle Butterbrotpapier. Ein schwarzer Filzstift hat einer vagen Idee der Architekten die ersten Züge verliehen. Sechs Jahre später steht diese Idee beinahe vollendet da, erbaut aus 160 000 Kubikmetern Beton und 33 000 Quadratmetern Glas – und nichts bewegt sich mehr auf dem Großflughafen Berlin-Brandenburg. Die eigene Schöpfung scheint sich gegen sie gewandt zu haben, ist für die Architekten Hubert Nienhoff und Hans Joachim Paap zum Existenzrisiko geworden. Doch es muss offenbar mehr passieren, bevor man den eigenen Flughafen ...

Flughäfen: Weitere Pleite für die BER-Verantwortlichen: Der Manager Axel Arendt will nicht in den Aufsichtsrat. Derweil regt sich im Kontrollgremium Widerstand gegen eine teure Sanierung in Tegel. Für den kleinen Airport habe der Aufsichtsrat Investitionen von bis zu 20 Millionen Euro ins Auge gefasst, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Matthias Platzeck am Mittwoch in Schönefeld., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/ber-aufsichtsrat-platzeck-erhaelt-noch-einen-korb,11546166,21796074.html Berlin/Potsdam – Weitere Pleite für die BER-Verantwortlichen: Der Manager Axel Arendt will nicht in den Aufsichtsrat. Derweil regt sich im Kontrollgremium Widerstand gegen eine teure Sanierung in Tegel. Für den kleinen Airport habe der Aufsichtsrat Investitionen von bis zu 20 Millionen Euro ins Auge gefasst, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Matthias Platzeck am Mittwoch in Schönefeld. Auf der Suche nach neuem Führungs- und Aufsichtspersonal für den Flughafen BER hat Aufsichtsratschef Matthias Platzeck einen weiteren Rückschlag erlitten. Der Manager Axel Arendt, bisher eine Art Ansiedlungsbeauftragter für die Region um Schönefeld, ...

Regionalverkehr: Bahn stellt Ersatzkonzept für Regionalverkehr vor Trotz längerer Bauzeit auf zwei Abschnitten der Strecke Berlin–Rostock Verbesserungen für Reisende • Munitionsbergung Oranienburg im Plan • Ersatzkonzept für S-Bahnsperrung Birkenwerder–Oranienburg vorgestellt

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/3235864/bbmv20130213.html?start=0&itemsPerPage=20 (Berlin, 13. Februar 2013) Die Deutsche Bahn AG hat heute ihr Ersatzkonzept für den Regional- und Fernverkehr vorgestellt. Dieses Programm wurde notwendig, weil mehr Zeit für die vielschichtigen Arbeiten beim Ausbau der Bahnmagistrale Berlin–Rostock gebraucht wird, als geplant. Unter anderem summierten sich im vergangenen Herbst die Munitionssuche an der Strecke, ein Baustopp wegen einer Anwohnerklage, der Kälteeinbruch im November und die überaus langwierige Pfahlgründung in den Moorstellen zu diesem Bauverzug. Trotz der Bauzeitverlängerung auf zwei Abschnitten gibt es für Bahnreisende ab 27. April Verbesserungen: Am 27. April wird der Zugverkehr zwischen Neustrelitz und Rostock wieder aufgenommen. Die Züge der Linien RE 5 und RB 12 aus Richtung Berlin fahren bis Oranienburg. Durch Anpassen der Busfahrzeiten sind Reisende fünf bis zehn Minuten weniger unterwegs. Nach Aufheben der Streckensperrungen am 9. Juni fahren die Züge der Linie RE 5 mit kleinen Einschränkungen wieder zwischen Rostock und Lutherstadt Wittenberg bzw. zwischen Stralsund und Holzdorf/Falkenberg. Auf der Linie RB 12 zwischen Berlin-Lichtenberg und Templin Stadt müssen wegen der Eingleisigkeit zwischen Löwenberg und Nassenheide sechs Züge pro Richtung durch Busse ersetzt werden. Der Übergang auf die Züge der Linie RE 5 wird dabei sichergestellt. Unabhängig von dem Streckenausbau werden vom 16. Februar bis 3. März, im Rahmen der Munitionssuche in und um Oranienburg, vier Fundstellen in unmittelbarer Nähe der S-Bahngleise wegen des Verdachts auf Blindgänger geöffnet. Ein S-Bahnverkehr ist in diesem Zeitraum nicht möglich. Zwischen Birkenwerder und Oranienburg fahren Busse. Zusätzlich wird die Buslinie C des Regionalverkehr bis Birkenwerder verlängert. Alle Fahrpläne finden Reisende im Internet unter www.bahn.de/aktuell, weitere Informationen auch beim Kundendialog DB Regio Nordost unter (0331) 235 6881 oder -6882 und unter der Service-Rufnummer 01805-996633. Informationen zum S-Bahnverkehr gibt es beim Kundentelefon der S-Bahn unter (030) 297 43333 und auf der Internetseite www.s-bahn-berlin.de. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

13 Februar 2013

S-Bahn: Sperrung auf der Strecke Birkenwerder - Oranienburg

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2013/027_kampfmittelbeseitigung_oranienburg.htm Hintergründe Seit September 2012 werden auf der Strecke Berlin - Rostock insgesamt 63 Kilometern Gleise und technische Ausrüstung erneuert und für Tempo 160 sowie höhere Achslasten im Güterverkehr ausgebaut. Unter anderem mussten Moorabschnitte zwischen Nassenheide und Löwenberg mit 7.200 bis zu 21 Meter langen Rammpfählen sowie zwischen Fürstenberg und Neustrelitz mit 16.000 Rüttelstopfsäulen stabilisiert werden. Eisenbahnbrücken, Bahnübergänge und Bahnhöfe müssen erneuert, 55 Weichen sowie fünf Elektronische Stellwerke gebaut werden. Die 196 Kilometer lange Eisenbahnstrecke Berlin–Rostock ist Bestandteil des Transeuropäischen Verkehrsnetzes. Sie verlängert die Magistrale Berlin – Mailand – Neapel in Richtung Skandinavien und hat eine große Bedeutung für die Ostseeregion. Bis 2015 wird die Strecke für schwere Güterzüge mit bis zu 25 Tonnen Radsatzlast und für 160 km/h im Personenverkehr ausgebaut. Europäische Union, Bund und Bahn investieren insgesamt rund 850 Millionen Euro. Für die Strecke Birkenwerder - Oranienburg Im Rahmen der Munitionssuche in Oranienburg konnten vier Verdachtspunkte an den Fernbahngleisen identifiziert werden, die geöffnet werden müssen. Dabei ist es notwendig auch in die Gleisanlagen der S-Bahn einzugreifen, so dass ein Betrieb aus Sicherheitsgründen nicht möglich ist. Die Arbeiten müssen absolut erschütterungsfrei ausgeführt werden. Zur Vermeidung von langen Sperrzeiten bei Einzelbearbeitung werden alle vier Punkte in Abstimmung mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg gleichzeitig geöffnet, so dass voraussichtlich der S-Bahnverkehr von Birkenwerder nach Oranienburg vom 16. Februar 2013 7 Uhr bis voraussichtlich 3. März 2013 18 Uhr unterbrochen wird. Nähere Informationen folgen.

Bahnverkehr + Tarife: Das Einsteiger-Ticket: hin und zurück für 69 Euro Hin- und Rückfahrt innerhalb Deutschlands zum Festpreis von 69 Euro pro Person inklusive Sitzplatzreservierung • Familienkinder reisen kostenlos mit • Buchbar ab 11. Februar

http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_p/3231638/p20130208.html?start=0&itemsPerPage=20 (Berlin, 8. Februar 2013) Ganz einfach deutschlandweit zu einem Festpreis von 69 Euro in der 2. Klasse auf Reisen gehen: Mit dem Einsteiger-Ticket der Deutschen Bahn (DB) ist das ab 14. Februar möglich. Am 11. Februar startet die DB mit dem Verkauf. Das Angebot gilt jeweils für eine Hin- und Rückfahrt inklusive Sitzplatzreservierung. Kinder unter 15 Jahren fahren kostenlos mit. Für die 1. Klasse kostet das Ticket 99 Euro. Die einfache Fahrt wird für 34,50 Euro (2. Klasse) bzw. 49,50 Euro (1. Klasse) inklusive Reservierung angeboten. Das Einsteiger-Ticket wird vom 11. Februar bis zum 10. März überall dort verkauft, wo es DB-Fahrkarten gibt. Es ist in allen Vertriebsstellen der DB zu gleichen Konditionen erhältlich. Das Angebot ist verfügbar, solange der Vorrat reicht. Es besteht Zugbindung. Die Vorkaufsfrist beträgt drei Tage. Reisezeitraum ist vom 14. Februar bis 24. März 2013. Familienkinder unter 15 Jahren reisen kostenlos mit ihren Eltern oder Großeltern. Hierzu ist ein Eintrag auf der Fahrkarte erforderlich. Umtausch und Erstattung sind ab dem 1. Geltungstag ausgeschlossen. Nachtzüge sowie der ICE Sprinter sind von Buchungen ausgenommen. Nähere Informationen, auch zur Verfügbarkeit und Angebotsbedingungen, gibt es im Internet unter www.bahn.de/einsteigerticket. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

VBB + Regionalverkehr: Zuschlag für Netz Ostbrandenburg erteilt

http://www.lok-report.de/ Am 12. Februar 2013 hat die VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg den Zuschlag für das sogenannte "Netz Ostbrandenburg" an die Niederbarnimer Eisenbahn Betriebsgesellschaft mbH (NEB) erteilt. Der Vertrag ist in zwei Lose mit einer Laufzeit von neun und zehn Jahren aufgeteilt und umfasst eine jährliche Fahrleistung in Höhe von fünf Millionen Zugkilometer. Für die Fahrgäste bedeuten dies zahlreiche qualitative und sicherheitsrelevante Verbesserungen: Die Züge werden zu 100 Prozent von Personal begleitet und sind alle mit Videokameras ausgestattet. Im Verfahren, das am 15. Dezember 2011 im europäischen Amtsblatt veröffentlicht wurde, bewarben sich mehrere namhafte Unternehmen des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV). Die NEB, die bereits heute auf den Regionalbahnlinien 26 und 27 verkehrt, legte nach Kosten- und Qualitätskriterien das wirtschaftlichste Angebot vor. Das Verfahren wurde in zwei Lose aufgeteilt: • Im Los 1, zu dem die Linien RB35 Fürstenwalde (Spree) - Bad Saarow Klinikum, RB36 Königs Wusterhausen - Beeskow - Frankfurt (Oder), RB60 Eberswalde - Frankfurt (Oder), RB61 Prenzlau - Angermünde - Schwedt (Oder) und RB63 Eberswalde - Joachimsthal gehören, beginnt der Betrieb zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014. Eingesetzt werden Fahrzeuge des Typs "RegioShuttle", wie sie auch heute bereits auf einem Teil dieser Linien anzutreffen sind. • Im Los 2, zu dem die Linien RB12 Berlin - Templin, RB25 Berlin - Werneuchen, RB26 Berlin - Kostrzyn und RB54 Berlin - Rheinsberg gehören, beginnt der Betrieb zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015. Der Vertrag endet für beide Lose zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024. Die NEB bietet eine Mischung aus Gebraucht- und Neufahrzeugen an. Neben den bereits heute auf der RB26 eingesetzten dreiteiligen Dieseltriebwagen wird die NEB hier Neubaufahrzeuge vom Typ "Link" des polnischen Fahrzeughersteller PESA einsetzen. Die neuen Fahrzeuge des Typs "Link" werden eine Zulassung für das deutsche und polnische Eisenbahnnetz erhalten und überwiegend auf der RB26 verkehren. Perspektivisch soll diese Linie in Kooperation mit einem polnischen Bahnbetreiber bis nach Gorzow Wlkp. verlängert werden. Im Vertrag sind hierzu bereits die Grundlagen geschaffen worden. Auf Berliner Gebiet werden, sobald die notwendigen infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen sind, die Linie RB12, RB25 und RB 26 bis Ostkreuz verlängert. Damit ergeben sich zukünftig umfangreiche Umsteigeverknüpfungen zur S-Bahn und zum übrigen Regionalverkehr. Zum Betriebsstart ergeben sich zahlreiche qualitative Verbesserungen für die Fahrgäste: Die 100 Prozent Zugbegleitquote sowie die Vollausstattung mit Videokameras in allen Zügen tragen zu einem erhöhten Sicherheitsempfinden und besserer Servicequalität bei. Außerdem können die Fahrgäste zukünftig auf Displays in den Zügen sehen, ob ihr Anschlussbus oder -zug pünktlich ist. Es wird sichergestellt, dass der Wettbewerb nicht zu Lasten der Entlohnung der Mitarbeiter geht. Dem heutigen Betriebspersonal wird eine Übernahme zu denselben Entgeltregelungen ermöglicht (Pressemeldung VBB, 13.02.13).

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Runder Tisch in Warschau

http://www.lok-report.de/ Verkehrsminister Jörg Vogelsänger ist mit einer brandenburgischen Regierungsdelegation heute Gast des Parlamentarischen Abends des „Runden Tisches Verkehr" der Oder-Partnerschaft in der deutschen Botschaft in Warschau. Schwerpunkt der Diskussion in der polnischen Hauptstadt ist die Ertüchtigung des Schienenverkehrs zwischen beiden Ländern. Vogelsänger: „Ohne Zweifel wurde in den vergangenen Jahren bereits viel erreicht. Allerdings erfordern die ständig steigenden Zahlen bei Personen und Gütern, dass die Anstrengungen, leistungsfähige Verkehrsverbindungen von und nach Polen sicherzustellen, nicht nachlassen dürfen. Die Liste der dringend notwendigen Ausbauvorhaben ist noch lang, gerade auch im Schienenverkehr. Insbesondere mit Blick auf die Verbesserung der Schienenanbindung von Berlin über Angermünde und Stettin wünschen wir uns als Brandenburger, dass es noch schneller als bislang geplant vorangeht." Die Partner des 2006 initiierten „Runden Tisches Verkehr" - die Länder Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen sowie die Wojewodschaften Westpommern, Lebuser Land, Großpolen und Niederschlesien - stehen im regelmäßigen Dialog und suchen nach Lösungen für den grenzüberschreitenden Verkehr – derzeit schwerpunktmäßig im Eisenbahnverkehr. Nicht nur wegen ihrer Grenzlage zu Polen haben die beteiligten deutschen Bundesländer ein großes Interesse am weiteren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Sie haben in Deutschland auch weitgehende Zuständigkeiten für die Ausgestaltung des Nah- und Regionalverkehrs. Nach dem Inkrafttreten des neuen ÖPNV-Gesetzes in Polen im März 2011 wurde die Organisation der grenzüberschreitenden Verkehre auf die Wojewodschaften übertragen. Für die weitere Verbesserung der Verbindungen ist aufgrund der unterschiedlichen Zuständigkeiten für den Ausbau, die Organisation und den Betrieb des Verkehrs in Polen neben dem Kontakt in die Nachbarwojewodschaften immer auch eine enge Abstimmung mit Warschau erforderlich. • Ausbau und die Elektrifizierung der Verbindung Angermünde – Szczecin (Stettin) Der Staatsvertrag zum Ausbau der Eisenbahnstrecke Berlin - Stettin wurde am 20. Dezember 2012 unterzeichnet. Allerdings wird die Fertigstellung der Strecke auf deutscher Seite erst für das Jahr 2020 geplant. Sowohl das Land Brandenburg als auch die Wojewodschaft Westpommern haben ein deutliches Interesse an einem früheren Realisierungszeitpunkt. Die Verkaufszahlen des Berlin-Stettin-Tickets zeigen mit einem Anstieg von 15 Prozent im Jahr 2012 im Vergleich zum Jahr 2011 eine sehr positive Tendenz. Nach dem Ausbau der Strecke und der Schaffung von umsteigefreien Direktverbindungen nach Berlin und weiter zum Flughafen ist mit deutlich steigenden Fahrgastzahlen zu rechnen, da die zurzeit zwischen Berlin und Stettin verkehrenden Taxen und Minibusse ihre Vorteile verlieren werden. • Ausbau der „Ostbahn“ Berlin-Kostrzyn nad Odrą (Küstrin) – Gorzów Wlkp. (Landsberg) und die Einführung von Direktverbindungen zwischen Berlin und Kostrzyn ) - Gorzów Die Eisenbahnverbindung Berlin – Kostrzyn ist die zurzeit nachfragestärkste Eisenbahnverbindung nach Polen. Der Abschnitt Rehfelde – Küstrin-Kietz wurde durchgängig mit neuer Leit- und Sicherungstechnik ausgerüstet. Dies war eine der Voraussetzungen für die Anhebung der Geschwindigkeit auf 120 Kilometer pro Stunde. Eine Elektrifizierung ist derzeit nicht vorgesehen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat in der gerade abgeschlossenen Ausschreibung einen Betrieb der Strecke für die nächsten 17 Jahre nur mit Dieselfahrzeugen vorgesehen. Die Bemühungen, einzelne durchgehende tägliche Zugpaare Berlin - Gorzów zu betreiben, scheiterten bislang daran, dass weder die Triebwagen der polnischen noch der deutschen Betreiber eine Zulassung für das jeweils andere Gebiet haben. Die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) prüft die technischen Voraussetzungen, unter denen eine Zulassung der eingesetzten Fahrzeuge in Polen möglich ist. Bereits 2012 wurde eine Ausschreibung der Wojewodschaft Lebuser Land abgeschlossen, deren Zielsetzung der Erwerb von Zweisystemdieseltrieb-wagen war. Der Zuschlag ging an die Firma PESA aus Bromberg, die verpflichtet ist, spätestens zum Fahrplanwechsel 2015/1016 drei Dieseltriebzüge mit deutscher und polnischer Zulassung auszuliefern. Eine Realisierung von Direktverbindungen wird ab Dezember 2014 erleichtert. In der Ausschreibung zum Ostbrandenburgnetz wurde die Bereitstellung von in beiden Staaten zugelassenen Fahrzeugen gefordert. Direkte Zugverbindungen zwischen Berlin und Gorzów, gegebenenfalls auch weiter in Richtung Krzyż, können dann nach Abstimmung eines durchgehenden Betriebskonzepts angeboten werden. • Fortführung des Ausbaus der Strecke Berlin – Frankfurt (Oder) – Poznań(Posen) – Warszawa (Warschau) und die Schaffung von direkt verknüpften beziehungsweise durchgehenden Regionalzugverbindungen von Berlin über Frankfurt (Oder) nach Poznań und Zielona Góra (Grünberg) Die Infrastruktur dieser Verbindung ist zum großen Teil auf 160 Kilometer pro Stunde ausgebaut. Noch wird an einzelnen Abschnitten gebaut, zum Beispiel bis 2016 am Berliner Bahnhof Ostkreuz in Richtung Erkner oder am Knoten Posen. Die Fahrzeit von Berlin nach Poznań beträgt zwei Stunden 39 Minuten. Im Regionalverkehr zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin besteht derzeit ein Halbstundentakt. Im Fernverkehr gibt es pro Richtung fünf tägliche Direktverbindungen nach Warschau über Poznań. Zusätzlich besteht noch die Möglichkeit, einmal am Tag mit dem EC nach Danzig über Posen zu fahren und dort in den Regionalzug nach Warschau umzusteigen. Bisher gab es von Zielona Góra über Frankfurt (Oder) nach Berlin täglich fünf Umsteigeverbindungen über Rzepin beziehungsweise Zbaszynek. Jetzt bestehen direkte Tagesrandverbindungen zwischen Zielona Góra und Frankfurt (Oder). Der Streckenabschnitt Rzepin - Zielona Góra ist jedoch aufgrund des schlechten Streckenzustands zu langsam, um ein nennenswertes Fahrgastaufkommen zu generieren. Langfristig wäre ein Ausbau der Strecke von Zielona Góra nach Szczecin auf polnischer Seite erforderlich, um attraktive Fahrzeiten zwischen Zielona Góra und Frankfurt (Oder) zu ermöglichen. • Ausbau einer leistungsfähigen elektrifizierten Verkehrsverbindung Cottbus – Wrocław (Breslau); vorrangig über die kürzeste Verbindung; Der Ausbau der derzeit kürzesten Strecke zwischen Berlin und Wrocław über Cottbus, Forst (Lausitz), Żary, Żagan und Legnica ist nach Aussage des polnischen Infrastrukturministeriums nicht vor 2025 vorgesehen. In Brandenburg werden gegenwärtig Baumaßnahmen rund um den Bahnhof Forst durchgeführt, die für eine künftige Geschwindigkeitsanhebung notwendig sind. Die alternative Strecke Cottbus – Spremberg – Horka – (Görlitz) – Wegliniec (Kohlfurt) ist nicht durchgehend elektrifiziert. Der Bundesverkehrswegeplan sieht auch nach Evaluation die Elektrifizierung im Abschnitt Cottbus – Görlitz vor. Der Zeitraum für die Fertigstellung dieser Maßnahme ist jedoch noch nicht bekannt und wird - realistisch gesehen - ebenfalls vor 2025 nicht passieren. Auf einem dritten Fahrweg über Cottbus – Senftenberg – Hoyerswerda ist nach Untersuchungen im Projekt „Via Regia Plus" bereits eher eine Fahrzeitreduzierung von fünf Stunden 15 Minuten auf drei Stunden 45 Minuten zwischen Berlin und Breslau möglich. Voraussetzungen sind die Fertigstellung der Elektrifizierung zwischen Knappenrode - Horka –Bielawa Dolna und auf polnischer Seite der Bau der Neißebrücke bei Horka. Dies könnte bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015 realisiert werden. • Entwicklung des Personenverkehrs auf der Linie Guben – Gubin – Zielona Góra (Grünberg), optional Durchbindung der Züge von Guben nach Cottbus Brandenburg hat mit der Wojewodschaft Lebuser Land die Durchbindung von zwei Zugpaaren von Zielona Góra nach Cottbus über Guben für einen Probezeitrum von fünf Jahren vereinbart. Diese Fahrten sind nie umgesetzt worden. Ausschlaggebend dafür dürften die fehlenden Fahrzeuge mit Doppelzulassung für beide Länder und infrastrukturelle Gründe gewesen sein. Planungen, nur von Zielona Góra nach Guben zu fahren, was wegen des hergebrachten eisenbahnrechtlichen Status als Grenzbahnhof einfacher zu bewerkstelligen wäre, sind von polnischer Seite nicht realisiert worden. • Linie Cottbus – Forst – Tuplice (Teuplitz) – Legnica (Liegnitz) Derzeit besteht ein Stundentakt zwischen Cottbus und Forst. Zwischen Forst und Legnica gibt es nur eine Direktverbindung am Tag mit einem Eurocity um die Mittagszeit. Die Strecke zwischen Zary und Legnica wird mit acht Zugpaaren am Tag bedient. Die Fahrt dauert eine Stunde 45 Minuten. Eine direkte Verbindung zwischen Cottbus und Legnica wäre nur über die Verlängerung der stündlich verkehrenden Linie RB 46 Cottbus- Forst bis nach Legnica realisierbar (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 13.02.13).

10 Februar 2013

Fernbus + Bus: Fernbusangebot steigt Flix Bus, Mein Fernbus und Dein Bus weiten Streckennetz aus, aus FAZ

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/fernbusangebot-steigt-flix-bus-mein-fernbus-und-dein-bus-weiten-streckennetz-aus-12057960.html Reisende mit wenig Geld, aber viel Zeit können sich freuen: Die Fernbus-Anbieter starten in den kommenden Wochen neue Linien, die die ganze Bundesrepublik umspannen sollen. In der kommenden Woche starten mehrere Fernbuslinien ihre Fahrten zwischen vielen deutschen Großstädten. So können Reisende von Donnerstag (14.2.) an per Bus von Berlin über Leipzig nach Frankfurt am Main fahren, wie der Anbieter Mein Fernbus mitteilte. Es ist die erste Verbindung des Unternehmens nach der Öffnung des deutschen Fernbusmarktes am 1. Januar. Die Busse fahren auf der Strecke montags bis donnerstags und samstags zweimal, freitags viermal und ...

VBB + BVG + S-Bahn: Verkehrsverbund startet Befragung von Fahrgästen Welche Verkehrsmittel werden in welchem Umfang genutzt? Das will der VBB ermitteln. Für die Unternehmen geht es dabei um viel Geld., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article113515984/Verkehrsverbund-startet-Befragung-von-Fahrgaesten.html Wer in den kommenden Tagen in Berlin und Brandenburg mit Bus oder Bahn unterwegs ist, muss nicht nur mit der Kontrolle seines Fahrscheins rechnen. Mitarbeiter des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) sind ab Montag unterwegs, um die Reisenden auch nach Einstiegsort und Fahrziel zu fragen. Rund 800.000 Berliner und Brandenburger sollen bis zum 16. Juni befragt werden. Für die beteiligten Verkehrsunternehmen geht es dabei um viel Geld. Denn mithilfe der VBB-Umfrage soll ermittelt werden, welche Verkehrsmittel in welchem Umfang von den Fahrgästen genutzt werden. Was auf den ersten Blick eine simple Sache ist, hat erhebliche Auswirkungen auf das bisherige System der Aufteilung der Fahrgelder. Insgesamt geht es um Erlöse von rund ...

S-Bahn: Eine S-Bahn-Reise Der Ring, der uns verbindet, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/eine-s-bahn-reise-der-ring-der-uns-verbindet/7757492.html Eine Stunde, 37 Kilometer, 27 Bahnhöfe, sieben Bezirke: Der S-Bahn-Ring ist zugleich Partyzug und Pendlergeißel, Anziehungspunkt für Sprayer ebenso wie für Nostalgiker. Eine Rundreise auf einem Berliner Wahrzeichen. Auf dem Weg über die Swinemünder Brücke kommen, langsamen Schrittes, die Zweifel. Eine Geschichte über die Ringbahn? Ehrlich? Im Kreis fahren, von A nach A also, ganz gemütlich, wenn jeder von A nach B hetzt? Nicht ankommen wollen, wo jeder doch gerade ankommen will? Eine Strecke so fahren, wie es sie eigentlich gar nicht gibt, weil sie niemand so erlebt: Den Ring einmal komplett – wer macht das schon, außer betrunkenen Kids in der Nacht zu Sonntag? Jetzt ist Berufsverkehr. Einsteigen, losfahren, aus dem Fenster schauen, zwischendurch immer mal wieder aussteigen. Ein unzeitgemäßes, vielleicht absurdes Vorhaben. Einmal herum, eine Stunde, 37 Kilometer, 27 Bahnhöfe, sieben Bezirke. Eine Runde Berlin, gegen den Uhrzeigersinn. Gleich zu Beginn wird es hässlich. Eingequetscht zwischen zwei Einkaufszentren bietet der Bahnhof Gesundbrunnen ...

09 Februar 2013

S-Bahn + Tarife: Nicht immer kommt die S-Bahn – dafür aber immer öfter die Kontrolleure. Das führte dazu, dass 2012 mehr Menschen ohne Fahrkarte erwischt wurden. 300 000 Schwarzfahrer zählte die Bahn. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/fahrscheine-bitte-mehr-schwarzfahrer-in-der-s-bahn-erwischt/7760846.html Die Zahl der Schwarzfahrer bei der S-Bahn ist erneut gestiegen. Im vorigen Jahr wurden 300 000 Fahrgäste ohne gültiges Ticket festgestellt. 2011 waren es 290 000, 2010 noch 238 000. Das Unternehmen führt die gestiegene Zahl auf verstärkte Kontrollen zurück. Wie hoch die Schwarzfahrerquote ist, sagte das Unternehmen nicht; in der Vergangenheit lag die Quote bei etwa vier Prozent. Angesichts von 360 Millionen Fahrgäste bei der S-Bahn liegt die Quote bei unter 0,1 Prozent. Bei der BVG waren es etwa fünf Prozent im vergangenen Jahr gewesen, wie eine Sprecherin sagte. Absolute Zahlen für 2012 sollen erst im März vorliegen. Wie berichtet war die Quote im Herbst von zuvor 4,5 Prozent auf 5,2 Prozent gestiegen, da die BVG den privaten Sicherheitsdienst ...

BVG + S-Bahn: Wie sich die BVG mit S-Bahn-Strafen saniert, aus BZ Berlin

http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/wie-sich-die-bvg-mit-s-bahn-strafen-saniert-article1636411.html Aufzüge, Blindenleitstreifen, Werkstatt-Sanierung: Seit Jahren wird der Nahverkehr behindertengerecht ausgebaut. Die BVG könnte einen neuen Slogan an Haltestellen und Aufzüge anbringen: „Mit freundlicher Unterstützung der S-Bahn“… Weil es immer wieder zu Zugausfällen und Verspätungen bei der S-Bahn kommt, behält das Land zur Strafe jedes Jahr Millionen Euro an Zuschüssen ein. Dabei fließt das Geld nicht zurück in den Haushalt, sondern in die Modernisierung der Berliner Verkehrsbetriebe. Wie sich die BVG mit den S-Bahn-Strafen saniert: Seit 2008 behielt das Land insgesamt rund 140 Millionen Euro ein, wie aus einer Kleinen Anfrage des ...

08 Februar 2013

Radverkehr + Straßenverkehr: Pläne für "Fahrrad-Autobahn" Fahrradnetz soll für Pendler ausgebaut werden, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/plaene-fuer-fahrrad-autobahn-fahrradnetz-soll-fuer-pendler-ausgebaut-werden/7758288.html 170 000 Brandenburger fahren täglich nach Berlin zur Arbeit, umgekehrt sind es 70 000 Menschen: Zeit, dass sich die Verkehrsplaner neue Ideen einfallen lassen. Ihr Blick richtet sich speziell auf die Fahrradfahrer. Berlin und Brandenburg wollen ihre Radroutennetze verknüpfen. Mit schnellen und kreuzungsarmen Strecken sollen Menschen aus dem Umland und vom Stadtrand aufs Rad umsteigen und das Auto stehen lassen. Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf und das angrenzende Umland planen nun einen „Korridor“ für Radfahrer. „Bislang passen die Radroutennetze von Berlin und Brandenburg nicht zusammen“, sagte Bezirksbürgermeister Norbert Kopp (CDU), „die Engpässe müssen beseitigt werden.“ Derzeit untersuchen Planer, wie die benachbarten Orte Kleinmachnow und Stahnsdorf besser angebunden werden können. Finanziert werden soll das Projekt aus Fördertöpfen für ...

Radverkehr + Straßenverkehr: Von Kleinmachnow bis Steglitz, und das mit einem Elektro-Bike. Berlin plant Deutschlands erste Rad-Autobahn., aus BZ Berlin

http://www.bz-berlin.de/bezirk/steglitz/berlin-plant-erste-fahrrad-autobahn-article1636004.html Von Kleinmachnow nach Steglitz ohne unnötige Zwischenstopps. Nicht im Auto, sondern mit dem Elektro-Bike (Pedelec). Das könnte schon bald Wirklichkeit werden. Denn Berlin plant die erste Fahrrad-Autobahn Deutschlands. Das Modellprojekt ist eines von 30 Vorhaben im Rahmen des Förderprogramms „Schaufenster für Elektromobilität“. Der Bund beteiligt sich an den Gesamtkosten mit 37,9 Millionen Euro. Der Plan: Eine kreuzungsfreie Radstrecke soll auf Teilen der ehemaligen Stammbahn über 13 Kilometer die Orte Kleinmachnow, Stahnsdorf und Teltow mit dem Verkehrsknotenpunkt Schloßstraße/Walther-Schreiber-Platz in Steglitz verbinden. Darauf sollen dann vor allem Räder mit elektrischen Hilfsmotor freie Fahrt haben, die Geschwindigkeiten bis zu ...

BVG + S-Bahn: BVG und S-Bahn Zwölf Millionen Euro Schaden durch Vandalen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bvg-und-s-bahn-zwoelf-millionen-euro-schaden-durch-vandalen/7752924.html Vandalismus bleibt weiterhin ein großes Problem in Berlin. Im vergangenen Jahr mussten bei BVG und S-Bahn Schäden in Höhe von 12 Millionen Euro behoben werden. Mehr Überwachungstechnik soll nun Abhilfe schaffen. Fast zwölf Millionen Euro mussten die BVG und die S-Bahn im vergangenen Jahr ausgeben, um durch Vandalismus verursachte Schäden an Fahrzeugen und Anlagen zu beseitigen – etwa so viel wie im Jahr 2011. Geld, das man sinnvoller ausgeben könnte, wie BVG-Sprecherin Petra Reetz sagt. Fast ein Dutzend Aufzüge ließen sich mit dieser Summe in Stationen der U-Bahn einbauen, die nach den aktuellen Plänen der BVG frühestens im Jahr 2020 alle barrierefrei sein werden. Über 300 Mal hat die Polizei 2012 nach Vandalismusvorfällen Aufnahmen von Kameras der BVG ausgewertet. Wie häufig es dabei gelang, Täter zu ermitteln, lasse sich ...

U-Bahn + Bahnhöfe: Großbaustelle Eisfabrik an der U5, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/grossbaustelle-eisfabrik-an-der-u5,10809148,21684900.html Berlin – In der Friedrichstraße wird der Boden mit Stickstoff gekühlt, um den Bahnhof zu bauen. Die Arbeiten sind im Zeitplan, doch beim Betonieren gab es eine Panne. Bei den Arbeiten floss Beton nicht nur an die dafür vorgesehenen Stellen, sondern auch in einen Abwasserkanal. Für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) beginnt auf der Großbaustelle der künftigen U-Bahn-Linie 5 an der Kreuzung Unter den Linden Ecke Friedrichstraße eine neue Etappe: Voraussichtlich ab der kommenden Woche werden zwei Vereisungsanlagen samt Stickstoffsilo und ein 14 Meter hoher Schornstein installiert. „Wir kühlen dann den Boden mit einem Stickstoffgemisch auf etwa minus zehn Grad herunter und vereisen ihn“, sagt BVG-Sprecherin Petra Reetz. Durch die Vereisung werde der schwierige Baugrund ...

07 Februar 2013

Flughäfen: Nach dem BER-DesasterBerlin will Millionen in maroden Flughafen Tegel pumpen ... Nach dem BER-Desaster: Berlin will Millionen in maroden Flughafen Tegel pumpen, aus Focus online

http://www.focus.de/finanzen/news/nach-dem-ber-desaster-berlin-will-millionen-in-maroden-flughafen-tegel-pumpen_aid_915419.html Der Flughafen Tegel („TXL“) soll kurz vor seiner Schließung teils saniert werden. Wie „bild.de“ berichtet, ist eine Qualitätsoffensive geplant. 50 Millionen Euro sollen noch in den Flughafen fließen. Demnach seien rund 30 Millionen Euro für die Infrastruktur geplant. Dazu zähle nach „Bild“-Informationen die Generalreinigung des Flughafens, der Bau neuer Toiletten und Parkplätze sowie die Installation von Informationsbildschirmen und Überholung der Haustechnik (Klima und Heizung). Eine sogenannte technische Eingreiftruppe soll bereitstehen, um defekte Gepäckbänder zu reparieren. Zudem sollen 20 Millionen Euro in den Umbau des Terminals C fließen. Dadurch sollen ...

S-Bahn: Fahrplanänderungen wegen Bauarbeiten bei der S-Bahn Berlin Teil 2: Wie orientiere ich mich vor Ort während der Baumaßnahmen?, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/index.php?go=lesen&read=2493 Um die Leistungsfähigkeit des Berliner S-Bahn-Netzes weiterhin zu gewährleisten, sind regelmäßige Instandhaltungsarbeiten der Gleisanlagen nötig. Der Informationsbedarf für die Fahrgäste ist groß, wenn die planmäßigen Bauarbeiten zu Einschränkungen und Fahrplanänderungen führen. Wie man sich vor Fahrtantritt informiert, war Gegenstand von Teil 1 der Serie. Diesmal geht es um schnelle und übersichtliche Orientierungshilfen vor Ort, wenn der S-Bahnverkehr aufgrund von Baumaßnahmen unterbrochen ist. Diese Informationsquellen weisen auf Ersatzverkehr und Umfahrungsmöglichkeiten hin: Wegeleitung bei Ersatzverkehr Wenn Züge nicht fahren und als Ersatz Busse eingesetzt werden, gibt es eine einheitliche Beschilderung mit allen notwendigen Informationen zu Betriebsführung, Ersatzverkehr und Umfahrungsmöglichkeiten. Wenn der Ersatzverkehr in den Nächten von Montag bis Freitag auf weniger frequentierten Streckenabschnitten stattfindet, werden ...

06 Februar 2013

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Sperrung der Strecke Berlin – Rostock bis zum 9. Juni 2013 verlängert Gründe: Verzögerungen durch aufwendige Munitionssuche in Oranienburg sowie zwischen Nassenheide und Löwenberg und ein Baustopp, den das Bundesverwaltungsgericht wegen einer Klage zum Planfeststellungsbeschluss erlassen hatte

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/3230576/bbmv20130206a.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 6. Februar 2013) Die Strecke Berlin – Rostock ist seit dem 10. September 2012 gesperrt. Die planmäßige, zunächst eingleisige Wiederinbetriebnahme war für den 26. April 2013 vorgesehen. In zwei der drei Bauabschnitte wird sich die eingleisige Wiederinbetriebnahme jedoch bis zum 9. Juni 2013 verzögern. Ein Baustopp, den das Bundesverwaltungsgericht wegen einer Klage zum Planfeststellungsbeschluss verhängt hatte, sowie eine aufwendigere Munitionssuche führten zu einer Bauzeitverlängerung. Während der 33 Kilometer lange Abschnitt Waren – Lalendorf sowie der Bahnhof Oranienburg, auf dem weit über 7.000 Bohrungen im Zusammenhang mit der Munitionssuche eingebracht wurden, planmäßig wieder am 26. April befahren werden können, gehen die Abschnitte Nassenheide – Löwenberg und Fürstenberg – Neustrelitz erst zum 9. Juni 2013 eingleisig wieder in Betrieb. Mit der Inbetriebnahme zum „kleinen Fahrplanwechsel“ im Juni wird die Strecke Berlin – Rostock zur Sommersaison 2013 wieder durchgängig zur Verfügung stehen. Zum Ende des Jahres soll planmäßig mit der Wiederherstellung der Zweigleisigkeit dann auch die volle Kapazität erreicht werden. Seit September 2012 werden auf insgesamt 63 Kilometern Gleise und technische Ausrüstung erneuert und für Tempo 160 sowie höhere Achslasten im Güterverkehr ausgebaut. Unter anderem mussten Moorabschnitte zwischen Nassenheide und Löwenberg mit 7.200 bis zu 21 Meter langen Rammpfählen sowie zwischen Fürstenberg und Neustrelitz mit 16.000 Rüttelstopfsäulen stabilisiert werden. Eisenbahnbrücken, Bahnübergänge und Bahnhöfe müssen erneuert, 55 Weichen sowie fünf Elektronische Stellwerke gebaut werden. Die 196 Kilometer lange Eisenbahnstrecke Berlin–Rostock ist Bestandteil des Transeuropäischen Verkehrsnetzes. Sie verlängert die Magistrale Berlin–Mailand–Neapel in Richtung Skandinavien und hat eine große Bedeutung für die Ostseeregion. Bis 2015 wird die Strecke für schwere Güterzüge mit bis zu 25 Tonnen Radsatzlast und für 160 km/h im Personenverkehr ausgebaut Europäische Union, Bund und Bahn investieren insgesamt rund 850 Millionen Euro. Im Rahmen der Munitionssuche in Oranienburg konnten vier Verdachtspunkte an den Fernbahngleisen identifiziert werden, die geöffnet werden müssen. Dabei ist es notwendig auch in die Gleisanlagen der S-Bahn einzugreifen, so dass ein Betrieb aus Sicherheitsgründen nicht möglich ist. Die Arbeiten müssen absolut erschütterungsfrei ausgeführt werden. Zur Vermeidung von langen Sperrzeiten bei Einzelbearbeitung werden alle vier Punkte in Abstimmung mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg gleichzeitig geöffnet, so dass voraussichtlich der S-Bahnverkehr von Birkenwerder nach Oranienburg vom 16. Februar bis voraussichtlich 3. März 2013 unterbrochen wird. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Flughäfen: Am neuen Hauptstadtflughafen sind aus Sicht des Technikchefs Horst Amann zu wenig Gepäckbänder eingeplant. Deshalb sollte lieber gleich nachgerüstet werden., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/flughafen-berlin-zu-wenig-gepaeckbaender-am-ber,11546166,21676006.html Es geht dabei um vier Gepäck-Ausgabebänder zusätzlich zu den bestehenden acht Bändern, die noch vor dem Airportstart ergänzt werden müssten. Würden sie nach der Eröffnung nachgerüstet, müssten die Passagiere ihr Gepäck auf einer Baustelle entgegennehmen, sagte Amann. „Deshalb scheint mein Petitum so zu sein – nach der Prüfung der Planung – dass wir es jetzt gleich machen.“ Amann nannte keinen neuen Eröffnungstermin für den Flughafen, der wegen Technikproblemen und Planungsfehlern absehbar nicht an den Start gehen kann. Dass Kühlleitungen ohne Isolierung in den Wänden verlegt wurden, sei kein Problem. „Wir reißen nichts ab“, sagte Amann. „Keine neue Katastrophe.“ Überlegt wird im Unternehmen, wo zusätzliche Abfertigungsschalter ...

Bahnhöfe + U-Bahn: BVG U5 Baustelle Schwebende Mauern am Roten Rathaus, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/bvg-u5-baustelle-schwebende-mauern-am-roten-rathaus-,10809148,21649990.html Funde aus dem Mittelalter stören den U-Bahnbau vor dem Roten Rathaus. Die Mauer muss mit einem Spezialkran versetzt werden. Das alte Berliner Rathaus soll später durch ein „archäologisches Fenster“ in den neuen U-Bahnhof Berliner Rathaus integriert werden. Der Archäologe Michael Hofmann wirkt erleichtert. Die alte Mauer hat gehalten. Kein Feldstein ist heruntergefallen, und auch der Mörtel dazwischen ist stabil. Die alte Mauer – das ist die Nordwand des mittelalterlichen Berliner Rathauses, das Ende des 13. Jahrhunderts errichtet wurde. Reste der Kellerwand wurden bei Ausgrabungen vor drei Jahren vor dem Roten Rathaus freigelegt. Doch die Wand stört beim Bau der neuen U-Bahnlinie 5. Deshalb wurden am Dienstag 20 Meter der Mauer mit einem Kran um ...

05 Februar 2013

S-Bahn + BVG: S-Bahn-Ausschreibung Die BVG will nicht S-Bahn fahren, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/s-bahn-ausschreibung-die-bvg-will-nicht-s-bahn-fahren/7734222.html Nein, S-Bahn fahren möchte die BVG auch in Zukunft nicht. Damit hatten zwar Teile der SPD geliebäugelt, doch das landeseigene Unternehmen sieht sich nicht in der Lage, den maroden Betrieb zu übernehmen. Die BVG sagt Nein: Das Unternehmen könne den Betrieb der S-Bahn nicht übernehmen, sagt Sprecherin Petra Reetz. Mit einer Vergabe an die BVG oder an ein neu zu gründendes kommunales Unternehmen liebäugelt ein Teil der SPD-Fraktion, falls die derzeit laufende Ausschreibung für den Ring und dessen Zulaufstrecken im Südosten scheitern sollte. Auch die Linken wollen, dass ein landeseigenes Unternehmen die S-Bahn lenkt. Doch laut Reetz fehlen der BVG die nötigen Fachleute und damit das Know-how für den S-Bahn-Betrieb. Schon jetzt arbeite die BVG an ihrer Leistungsgrenze. Die Senatsverkehrsverwaltung muss die Ausschreibungsbedingungen bis Ende Februar nach einer Vorgabe des Kammergerichts nachbessern, wenn ein Gang ...

Regionalverkehr: Schienenersatzverkehr auf den Linien der RE 1 und RE 11 zwischen Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt vom 11. bis 15. Februar 2013 jeweils 8 Uhr bis 15 Uhr

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/3229852/bbmv20130205a.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 5. Februar 2013) Aufgrund von Brückenarbeiten in Finkenheerd sind auf den Linien der RE 1 und RE 11 Fahrplanänderungen erforderlich. Die Züge der Linie RE 1 werden zwischen Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt durch Busse ersetzt. Reisende beachten bitte die 19 Minuten frühere Abfahrt der Busse in Eisenhüttenstadt, um in Frankfurt (Oder) den Anschluss an die planmäßig abfahrenden Züge in Richtung Berlin sicherzustellen. In der Gegenrichtung erreichen die Busse Eisenhüttenstadt mit 25 Minuten Verspätung. Die Züge der Linie RE 11 werden zwischen Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt durch Busse ersetzt. Reisende beachten bitte die 31 Minuten frühere Abfahrt der Busse in Frankfurt (Oder), um in Eisenhüttenstadt den Anschluss an die planmäßig abfahrenden Züge in Richtung Cottbus sicherzustellen. In der Gegenrichtung erreichen die Busse Frankfurt (Oder) mit 28 Minuten Verspätung. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist ausgeschlossen. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist nur eingeschränkt möglich. Für entstehende Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis. Es wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen. Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 sowie an den Aushängen auf den Stationen und unter der Service-Rufnummer 01805996633. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Bahnhöfe + U-Bahn: Tauwasser dringt in Berliner U-Bahnhof Zoo ein Wegen Wasserschäden ist der Bahnsteig in der U2-Station Zoo teilweise gesperrt. Auch andere Bahnhöfe sind der Witterung nicht gewachsen., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article113381732/Tauwasser-dringt-in-Berliner-U-Bahnhof-Zoo-ein.html Nicht nur Berlins Straßen, auch viele Bahnhöfe der Bundeshauptstadt zeigen sich offenbar immer weniger Wind und Wetter gewachsen. Jüngster Fall: Im U-Bahnhof Zoologischer Garten ist Tauwasser in die Station eingedrungen. An der Decke über dem Bahnsteig für die Linie U2 (Fahrtrichtung Ruhleben) sind mehrere Leckagen zu sehen. BVG-Techniker haben am Montagmorgen bereits die schadhaften Bereiche mit Schutzblechen abgesperrt. Der Zugverkehr ist dadurch nicht beeinträchtigt. Schäden am U-Bahnhof Alexanderplatz Bereits in den vergangenen Wochen waren auch an mehreren Bahnhöfen im S- und U-Bahnnetz Schäden aufgetreten. So hatten Ende Januar Fahrgäste mehrere Lecks in der Zwischenebene des U-Bahnhofs ...

Straßenverkehr: Fahrspur gesperrt: Auch die Autobahn wird brüchig Reparatur-Trupps der Bezirke für die Schlaglöcher kommen mit dem Flicken kaum hinterher, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article113380966/Fahrspur-gesperrt-Auch-die-Autobahn-wird-bruechig.html Tiefe Löcher im Asphalt machen Berlins Straßen für Autofahrer und Radfahrer zunehmend zu Hindernisparcours. Das aktuelle Tauwetter mit leichtem Frost in den Nächten verschärft die Situation von Tag zu Tag. Selbst auf den Autobahnen wird der Belag brüchig. So wurden am Montag auf dem Berliner Stadtring in Fahrtrichtung Wedding großflächige Fahrbahnschäden entdeckt. Der rechte Fahrstreifen der A100 zwischen den Anschlussstellen Halenseestraße und Kaiserdamm musste gesperrt werden. Nach Mitteilung der Verkehrslenkung Berlin ist noch nicht abzusehen, wann die Fahrbahn wieder freigegeben werden kann. Auch bei der Berliner Morgenpost melden sich täglich Leser, die sich über Schlaglöcher ärgern. Die schlimmste Schlaglochstraße sei der Maximiliankorso, vor allem Ecke Sigismundkorso, schreibt ...

03 Februar 2013

S-Bahn: Weniger Züge politisch gewollt Senat lenkte S-Bahn in die Sparspur, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/weniger-zuege-politisch-gewollt-senat-lenkte-s-bahn-in-die-sparspur/7728934.html Gutachter analysierten 2003 im Auftrag der Finanzverwaltung das „Einsparpotenzial“ bei der Berliner S-Bahn. Die Geschäftsführung setzte die Ergebnisse später weitgehend um – und fuhr damit in die große Krise. Es waren harsche Sätze nach den wieder gehäuften Zugausfällen bei der S-Bahn in den vergangenen Wochen: „Der Senat wird es nicht hinnehmen, dass die S-Bahn-Geschäftsführung Dienst nach Vorschrift macht und die Fahrgäste auf der Strecke bleiben. Wir werden die Berichtsanforderungen an die S-Bahn erhöhen und die Kontrolle durch externe Experten wieder aufnehmen,“ hatte der Staatssekretär der Senatsverkehrsverwaltung, Christian Gaebler, verärgert angekündigt. Die Weichen für die Misere hat allerdings der Senat selbst mitgestellt, wie ein Papier von 2003 zeigt, auf das ...

Flughäfen: BER-Chaos Wilhelm Bender sagt nicht "Nein" zu BER, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/ber-chaos-wilhelm-bender-sagt-nicht--nein--zum-flughafen,11546166,21627930.html Berlin – Verwirrspiel um neuen Flughafen-Chef: Wird Wilhelm Bender, Ex-Chef des Flughafens Frankfurt am Main, neuer Flughafen-Chef von Berlin? Am Sonntag meldete faz.net, dass Bender wohl nach Berlin gehen werde. Dann zog die Zeitung ihre Nachricht wieder zurück. Wilhelm Bender wird neuer Geschäftsführer des Flughafens BER – oder auch nicht. Am Sonntag meldete die Internetseite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), dass der Ex-Chef des Flughafens Frankfurt am Main wohl nach Berlin gehen werde. Das griffen die Nachrichtenagenturen auf und verbreiteten die Meldung. Demnach habe Bender am Samstagabend auf dem Ball des Sports in Wiesbaden einen Zeitungsbericht gezeigt bekommen, in dem ein früherer Mitarbeiter ...

02 Februar 2013

Flughäfen: BER-Debakel Flughafen-Aufsichtsrat als Schlangengrube, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/ber-debakel-flughafen-aufsichtsrat-als-schlangengrube,11546166,21618072.html Berlin – Ex-Manager Hans-Olaf Henkel berichtet, wie er im Flughafen-Aufsichtsrat unter Chaos und Kämpfen litt. Als "den schlimmsten Aufsichtsrat, den ich je erlebt habe" bezeichnet er den Rat im Rückblick. Hans-Olaf Henkel war früher Manager bei IBM und Chef des Bundesverbandes der Industrie, man kann annehmen, dass er sich mit der Arbeit von Aufsichtsräten auskennt. Selbst wenn man die ihm eigene Theatralik in Betracht zieht, warf sein Auftritt im Flughafen-Untersuchungsausschuss am Freitag doch ein Schlaglicht auf die Probleme, mit denen das Milliardenprojekt von Anfang an zu kämpfen hatte: "Es war eine Schlangengrube, ein Hühnerhaufen, der schlimmste Aufsichtsrat, den ...

01 Februar 2013

Bahnhöfe: Friedrichstraße: Bis Herbst wird saniert, aus BZ Berlin

http://www.bz-berlin.de/bezirk/mitte/friedrichstrasse-bis-herbst-wird-saniert-article1633433.html Bislang seien rund 20 Prozent der 244 möglichen Bröckel-Stellen untersucht, teilte die Deutsche Bahn mit. Die Sanierungsarbeiten am Bahnhof Friedrichstraße werden wohl bis zum Herbst dauern. „Die Stellen sind zum Teil nur schwer zugänglich. Wir gehen aber davon aus, dass nicht alle Gerüste bis zum Herbst stehen bleiben müssen“, sagte der Sprecher der Deutschen Bahn, Burkhard Ahlert, dapd. Es seien bislang rund 20 Prozent der 244 Bröckel-Stellen überprüft worden. 1998 und 1999 war dort bei Bauarbeiten fälschlicherweise ...

Bahnhöfe: Lichterfelde Ost Deckenputz in S-Bahnhof abgestürzt, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/lichterfelde-ost-deckenputz-in-s-bahnhof-abgestuerzt/7724944.html Mit herunterstürzendem Deckenputz kennen sich die Berliner aus - Stichwort Bahnhof Friedrichstraße. Nun regnete es erneut Putz von oben - diesmal im Bahnhof Lichterfelde Ost. Im S-Bahnhof Lichterfelde Ost sind Brocken des Deckenputzes in die Eingangshalle gestürzt. Verletzt wurde niemand. Nachdem ein Bahnmitarbeiter den Schaden am Donnerstagmorgen bemerkt hatte, wurde der Bereich abgesperrt. Nach Auskunft eines Bahnsprechers hat ...

Flughäfen: Hauptstadt-Flughafen Diepgen verteidigt BER-Standort, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/hauptstadt-flughafen-diepgen-verteidigt-ber-standort,11546166,21617292.html Noch gibt es keine Zusage von Wilhlem Bender, aber dass der Frankfurter nun Flughafenchef in Berlin werden könnte, lässt manche hoffen. Im Abgeordnetenhaus verteidigt indes Eberhard Diepgen die Standortwahl für BER. Wilhelm Bender avanciert zum Hoffnungsträger für den Hauptstadtflughafen. „Wenn es gelänge, den Herrn Bender dazu zu bewegen, noch mal etwas fürs Vaterland zu tun, dann hätten wir wirklich einen Riesenfortschritt gemacht“, sagte der frühere Berliner Flughafen-Aufsichtsratschef und spätere BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel am Freitag in Berlin. Der frühere Chef des Frankfurter Flughafens Bender wird als möglicher neuer Geschäftsführer in Berlin gehandelt. Der neue Flughafenkoordinator in der Potsdamer Staatskanzlei, Rainer Bretschneider, äußerte sich ...

S-Bahn: Reaktion auf Zugausfälle Entschädigung für Fahrgäste der S-Bahn?, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/reaktion-auf-zugausfaelle-entschaedigung-fuer-fahrgaeste-der-s-bahn/7717684.html Verkehrssenator Michael Müller kann sich eine Entschädigung der Kunden durchaus vorstellen. Am Donnerstag diskutierte zudem das Parlament über die Zukunft der S-Bahn. Die Panne kam gerade zur rechten Zeit. Im Abgeordnetenhaus war am Donnerstagnachmittag die aktuelle Fragestunden zu den zahlreichen S-Bahn-Ausfällen soeben zu Ende gegangen, da hakte es erneut im S-Bahnbetrieb. Im Bahnhof Schöneberg blieb ein Zug der Wannseelinie 1 wegen eines technischen Defektes liegen. Die Fahrgäste mussten ihn verlassen und auf eine nachfolgende Bahn warten. Verkehrssenator Michael Müller (SPD) hatte zuvor während der Fragestunde im Parlament gesagt, er halte es für möglich, dass die Fahrgäste wegen der vielen Pannen der S-Bahn ...

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Beschluss der SPD-Fraktion zum Verkehr nach Polen

http://www.lok-report.de/ Die grenzüberschreitende Schieneninfrastruktur und das Bahnangebot der Region der Oder- Partnerschaft müssen dringend ausgebaut werden. Für die Verbesserung des Bahnangebots, die Koordination und Kommunikation der deutsch-polnischen Fahrpläne des Bahnverkehrs sowie die Entwicklung attraktiver Tarifangebote ist die Arbeit des „Runden Tisches Verkehr der Oder- Partnerschaft“ fortzusetzen und zu intensivieren. Die Strecke Berlin - Warschau soll zur Hochgeschwindigkeitsstrecke ausgebaut werden. Die SPD-Fraktion setzt sich dafür ein, dass der am 20.12.2012 unterzeichnete Staatsvertrag zum Ausbau der Bahnstrecke Berlin - Stettin zügig und umweltverträglich umgesetzt wird. Die notwendigen Haushaltsmittel sind im Bundeshaushalt einzustellen, damit eine Realisierung des zweigleisigen Ausbaus der Bahnstrecke auf 160 km/h und die Schließung der Elektrifizierungslücke deutlich vor dem Jahr 2020 erfolgen kann. Die Vorplanungen und die notwendigen Planfeststellungsverfahren sind zügig zu beginnen. Wir fordern, dass für die Zeit nach dem Ausbau der Bahnverbindung Berlin - Stettin ein neues Regionalverkehrs-Konzept erarbeitet wird. Das heutige Angebot mit Pendelzügen zwischen Angermünde und Stettin (RB 66) ist durch schnelle und umsteigefreie Verbindungen zwischen Stettin und den Berliner Bahnhöfen des Nord-Süd-Tunnels zu ersetzen. Attraktive Anschlüsse zum zukünftigen Flughafenbahnhof BER „Willy Brandt“ sind herzustellen. Ein besonders wichtiges Infrastrukturprojekt zwischen Berlin und Westpommern ist der Wiederaufbau der durch Kriegshandlungen zerstörten Eisenbahnverbindung Berlin - Ducherow - Karniner Brücke - Usedom - Świnoujście. Die SPD-Fraktion unterstützt die Aktivitäten des Berliner Senats, zusammen mit der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern und der Wojewodschaft Westpommern, in der „Task Force Karniner Brücke“ ein europäisches Konzept zur Finanzierung des Wiederaufbaus zu realisieren. Wir unterstützen die Initiative der SPD Brandenburg, die Ostbahn zwischen Berlin, Küstrin und Krzyz (Kreuz) als wichtige Entlastungstrecke des TEN Schienengütervorrangkorridors und als zukünftiger Teil der „Rail Baltica“ auf deutscher Seite zweigleisig auszubauen, auf deutscher und polnischer Seite zu elektrifizieren und im neuen Bundesverkehrswegeplan anzumelden. Wir begrüßen weiterhin die vom Berliner Senat und der Landesregierung Brandenburg vorgeschlagene Führung der IC-Züge von Berlin nach Breslau über BER - Cottbus - Hoyerswerda - Horka damit ab 2016, wenn die Elektrifizierungslücke zwischen Horka und Hoyerswerda beseitigt und die Strecke auf 160 km/h ausgebaut ist, eine Verkürzung der Fahrzeit auf 3,5 Stunden möglich wird. (Quelle SPD-Fraktionssekretariat, 01.02.13).