31 Mai 2016

Fernbus + Bus: Zentraler Omnibusbahnhof wird 50 – Berliner Busbahnhof soll vergrößert werden, aus rbb-online.de

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Der Zentrale #Omnibusbahnhof in Berlin wird 50 Jahre alt – und sein Alter sieht man dem "#ZOB" auch an. Eine trostlose graue Blechdach-Architektur, die seit der Liberalisierung des #Fernbusverkehrs vor drei Jahren aus allen Nähten platzt. Pünktlich zur Midlife-Crisis soll der Busbahnhof #runderneuert und #ausgebaut werden. Von Oliver Soos

Immer wieder wurde es versprochen, Ende Juni soll es nun tatsächlich losgehen: Der Ausbau des Zentralen Omnibusbahnhof in Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf. Das sagt zumindest Matthias Horth von der zuständigen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Drei Jahre lang soll der Zentrale Omnibusbahnhof ausgebaut werden – im laufenden Betrieb. Am Anfang das Wichtigste: die Vergrößerung der Kapazitäten.

Und so sehen die Pläne aus: Zunächst werden im Innenraum etwa 15 neue Haltestellen eingerichtet. In einem zweiten Bauabschnitt werden dann weitere Busstopps errichtet, so dass dann insgesamt 37 neue Bushalteplätze entstehen, die alle einzeln anfahrbar sind. Die Busse sollen sich nicht mehr gegenseitig im Weg stehen und dadurch schneller an- und abfahren können. Am neuen ZOB sollen dann pro Jahr über 400.000 An- und Abfahrten möglich sein. Im Moment liegt man bei gut 200.000 An- und Abfahrten und schon die bringen den ZOB immer wieder an die Kapazitätsgrenze – und darüber hinaus.

"Wie ein Tetris-Spiel"

Betriebsleiter Karsten Burde erklärt das an einem Beispiel. Ein Reisebus mit Anhänger steht an Haltestelle 32. Der Bus ist so lang, dass er einen Teil der vor ihm liegenden …

Bahnverkehr: Vor 10 Jahren fuhr der letzte Interregio von Berlin nach Chemnitz, aus DBV

Pressedienst des DBV-Landesverbandes Berlin-Brandenburg vom 27. Mai 2016 

Am 27. Mai 2006, heute vor zehn Jahren, fuhr #letztmalig ein #Interregio direkt von Berlin nach #Chemnitz. Damit ging aus Sicht der Fahrgäste ein Kapitel komfortablen Eisenbahnfahrens zu Ende. Zahlreiche Direktverbindungen in touristisch interessante Regionen und zwischen deutschen Mittelstädten wurde zuerst gewollt schlechtgemacht und dann aufgegeben. Das Angebot, was danach kam, war häufig kaum deutlich besser. Es bestand meist aus für lange Fahrtstrecken völlig ungeeignetem Wagenmaterial für den Nahverkehr.

Wer bis zum 27. Mai 2006 von Berlin (allerdings Lichtenberg oder Schönefeld) nach Chemnitz fuhr, brauchte ohne Umsteigen gut 2 Stunden und 45 Minuten. Heute sind es – mit Umsteigen und Wartezeit in Leizig von ca. 40 Minuten – fast drei Stunden. Heute besteht die Möglichkeit, jede Stunde von Berlin nach Chemnitz zu fahren. In den besten Interregio-Zeiten war die zweistündliche Verbindung der Regelfall. Statt ab 2000 das Interregio-Netz stückchenweise zu zerschlagen, hätte es aus heutiger Sicht noch weiter ausgebaut werden müssen.

Die größten Fahrplanlücken haben seitdem die Länder durch eigene Angebot gefüllt – seitdem bestellen und bezahlen die Bundesländer faktisch Fernverkehrsleistungen mit Geldern, die für den Regionalverkehr gedacht sind. So kamen dann Verbindungen von Wismar nach Cottbus oder von der Ostsee nach Lutherstadt Wittenberg und Elsterwerda zustande). Zum Glück hat die DB AG erkannt, welche Lücke der Verzicht auf den Interregio gerissen hat und versucht nun mittel- und langfristig durch eine Neuauflage als „Intercity 2“ verlorene Fahrgäste zurückzuholen.

Pressekontakt: Michael Hasse, Landesvorsitzender, Ruf 01 76 / 62 26 21 49

Regionalverkehr + Flughäfen: Der neue Plan: So fahren die Züge zum BER aus Der Tagesspiegel

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Auch wenn der #BER noch nicht in Betrieb ist – ein Konzept für die Fahrt zwischen Hauptbahnhof und Flughafen gibt es trotzdem. Es ist: ungewöhnlich.

Egal, ob der BER noch 2017 in Betrieb geht oder nicht: Für die Fahrten mit dem #Airport-Express vom Hauptbahnhof zum Flughafen gibt es jetzt ein Konzept – eine #halbe #Ringbahn. Der Zubringer fährt nach Tagesspiegel-Informationen vom Hauptbahnhof über Potsdamer Platz und Südkreuz zum Flughafen und von dort zurück über Lichtenberg und Gesundbrunnen zum Hauptbahnhof. Die Fahrzeit der Rückfahrt zum Hauptbahnhof soll nicht viel länger sein als die Fahrt zum BER. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg wollte sich dazu nicht äußern. Der Airport-Express würde als RE9 alle 30 Minuten fahren. Hinzu kommen auf der Stadtbahn mit Halt in Charlottenburg, Zoologischer Garten, Hauptbahnhof, Friedrichstraße, Alexanderplatz und Ostbahnhof die Züge der Linien RE 7 (Dessau–Wünsdorf-Waldstadt) und RB 14 Nauen–Flughafen, die jeweils stündlich fahren. So gäbe es rund alle 15 Minuten eine Schnellverbindung zum BER.

Es fehlt der direkte Zubringer

Erforderlich ist der Kreisverkehr, weil die Dresdner Bahn durch Lichtenrade als direkter Zubringer nicht vorhanden ist. Der Ausbau hat sich um Jahre verzögert, weil Lichtenrader Anwohner einen Tunnel in ihrem Ortsteil haben wollten, der nach derzeitigem Stand aber nicht gebaut wird. Deshalb laufen noch Klagen. Auf die Anhalter Bahn durch Lichterfelde kann der Airport-Express aber nur bedingt ausweichen.

Die heute schon stark befahrene Strecke wird noch voller, wenn im Dezember 2017 dort durch die Inbetriebnahme der Neu- und Ausbaustrecke Berlin–München …

U-Bahn: U7 war unterbrochen Herabfallende Fliesen beschädigen Berliner U-Bahn aus Der Tagesspiegel

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Weil sich #Fliesen im #U-Bahnhof #Gneisenaustraße lösten, einen Zug trafen und eine Scheibe zu Bruch ging, stoppte der Verkehr der #U7. #Sanierungsstau bei der BVG.

Elf U-Bahnhöfe stehen auf der aktuellen Sanierungsliste der BVG für dieses Jahr, die Gneisenaustraße hat auch schon einen Termin: Nächstes Jahr. In der Station stoppte am Mittwochabend ein Zugführer, möglicherweise, weil eine herabfallende Fliese seinen Zug getroffen hatte. Ein Fenster sei zersplittert. So beschrieb am Mittwochabend BVG-Sprecherin Petra Reetz den Vorfall. „Es gab ein lautes krachendes Geräusch, als der Zug in den Bahnhof Gneisenaustraße einfuhr“, schrieb ein User der Tagesspiegel-Community, der im Zug saß. „Der Fahrer sprach von einer gebrochenen Fensterscheibe.“

Zuvor hatte es bei der BVG aber nur geheißen, Fliesen drohten herabzufallen. Der Zug sei nicht beschädigt worden. Die kaputten Fliesen könnten allenfalls die Stromschiene beschädigen.

Verletzt wurde laut BVG niemand. Die Fahrgäste hätten den Zug, der noch überwiegend im Tunnel stand, über die erste Tür verlassen können. Nach Darstellung von Fahrgästen waren größere Fliesensegmente auf die Stromschiene gestürzt. Deshalb habe der Zug gar nicht weiterfahren können. Offenbar waren zwei Züge von den herabfallenden Fliesen betroffen.

Die BVG richtete zwischen Möckernbrücke und Hermannplatz einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Bereits nach rund einer Stunde wurde der …

Cottbus + Straßenbahn: Cottbus fehlen Straßenbahnen: Busse im Ersatzverkehr aus BerlinOnline

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#Cottbus hat einen #Straßenbahn-Mangel: Die teils noch aus DDR-Zeiten stammenden Trams sind marode, zudem gab es in diesem Jahr schon vier #Straßenbahnunfälle – und Ersatzfahrzeuge sind rar. Daher müssen teils Busse auf Straßenbahnlinien fahren. Die zum Teil mehr als 30 Jahre alten Fahrzeuge des tschechischen Herstellers Tatra müssen immer häufiger in die Werkstatt zur Reparatur oder Wartung, wie die Sprecherin des kommunalen Unternehmens Cottbusverkehr, Christin Heldt, auf Anfrage sagte. Die «Lausitzer Rundschau» (Mittwoch) berichtete darüber.

Auf einer Linie wurden nach den Verkehrsunfällen bereits Busse eingesetzt. Ausfälle gibt es auch durch die langfristige komplette Modernisierung der Bahnen, in denen unter anderem …

Straßenverkehr: Verkehrspolitik Mehr Autos, aber weniger Staus in Berlin, aus Berliner Zeitung

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Berlin –

Trotz deutlich mehr Einwohnern und Autos in der Stadt drohen Berlin in der nächsten Zeit #keine massiven #Stauprobleme oder gar ein #Verkehrschaos. „Der Stau hat in der Stadt nicht zugenommen“, erklärte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Es ließe sich sogar nachweisen, dass der Straßenverkehr zwischen 2009 und 2014 insgesamt abgenommen habe.

Öffentlicher Nahverkehr stärker gefragt

Allerdings seien S-Bahnen, U-Bahnen und Busse deutlich voller als früher und es gebe auch mehr Radfahrer und vollere Radwege, teilte der Senat mit. „Diese Effekte sind stärker als die Auswirkungen von leicht steigenden Pkw-Zulassungszahlen.“ Die Verkehrsdichte in und außerhalb der Umweltzone werde regelmäßig erfasst.

In bestimmten Gebieten gebe es allerdings durchaus mehr Verkehr, nämlich „räumliche Schwerpunkte mit Verdichtungen“, wie der Senat es ausdrückte. “Das ist aber ein lokaler und keinen flächendeckender Effekt. Es gibt keine Anzeichen, dass sich dieser Trend umgekehrt hat.“

Auch der Verkehrsforscher Peter Wagner von der Technischen Universität (TU) sieht noch keine Anzeichen für einen drohenden Verkehrskollaps, im Gegenteil. Natürlich gebe es morgens und abends im Berufsverkehr Staus, sagte Wagner der Deutschen Presse-Agentur. Wenn man allerdings die Daten von Navi-Herstellern zu den Stauzeiten betrachte, sehe …

U-Bahn: Museumsinsel Baustelle der U5 wird auf minus 37 Grad abgekühlt aus Berliner Zeitung

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Berlin –

Am Bahnhof #Museumsinsel wird sich in den kommenden Wochen erweisen, ob die #Verlängerung der #U-Bahnlinie 5 vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor pünktlich fertig wird und die Strecke wie geplant Ende 2020 in Betrieb gehen kann. Am Montag haben in sechs Metern Tiefe die ersten Bohrungen begonnen, denn der #Boden muss #vereist werden. Ab Herbst 2017 soll dann der neue U-Bahnhof gebaut werden. „Dafür haben wir keinen Zeitpuffer mehr. Wenn wir bei den Bohrungen jetzt auf große Findlinge stoßen, kann es zu Verzögerungen kommen“, sagt Jörg Seegers, der Geschäftsführer der Projektgesellschaft U5, der Berliner Zeitung.

105 Bohrlöcher

Technisch ist der Bau des neuen Bahnhofs der anspruchsvollste Teil des gesamten Projekts. Von einem Bahnhof kann man derzeit allerdings noch gar nicht sprechen. Bisher gibt es nur die Eingänge beiderseits des Spreekanals, etwa vor dem Kronprinzenpalais, am Deutschen Historischen Museum und vor dem Schlossneubau. Auch die Betonröhren, die unter dem Spreekanal liegen und durch die später die U-Bahnzüge fahren werden, hat die Tunnelbohrmaschine Bärlinde schon vor Monaten fertiggestellt.

Doch wie kann dort nun ein U-Bahnhof gebaut werden? Die Antwort gibt Projektchef Seegers. „Wir vereisen den Boden.“ Das ist erforderlich, damit in dem schlammigen Untergrund in Spreenähe überhaupt gearbeitet werden kann. Von der Schlossseite aus werden daher seit Montag 105 waagerechte Bohrlöcher in das Erdreich getrieben, sie haben einen …

Bahnhöfe: Bahnhof Gesundbrunnen Bahn überklebt Schilder „Nordkreuz“ wieder, aus Der Tagesspiegel

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Nach dem Tagesspiegel-Bericht über die #Teil-Umbenennung des Bahnhofs #Gesundbrunnen sind die neuen Schilder erst einmal wieder #verschwunden – bis Juli.

Es ist ein Kreuz mit dem Nordkreuz. Am Wochenende hat die Bahn auf dem Bahnhof Gesundbrunnen den neu auf den Schildern angebrachten Zusatz „Nordkreuz“ wieder überklebt, nachdem der Tagesspiegel am Sonnabend über den neuen Zusatznamen berichtet hatte. Geplant gewesen sei, den Zusatz „Nordkreuz“ erst Ende Juli zu enthüllen – bei einem Fest zum Abschluss der Arbeiten am neuen Empfangs-Bau, sagte ein Sprecher am Montag. Der neue Bahnhof ist zehn Jahre alt – und gemeinsam mit dem neuen Hauptbahnhof vor zehn Jahren eröffnet worden.

Ob die Folien, die zunächst das „Nordkreuz“ noch verdeckt hatten, von Strolchen oder übereifrigen Bahn-Mitarbeitern entfernt worden waren, lasse sich nicht mehr feststellen, sagte der Sprecher weiter. Jetzt sollen sie den Zusatz wieder bis zum Fest verdecken.
Ursprünglich wollte die Bahn den Bahnhof nur noch Nordkreuz nennen – und damit mit Westkreuz, …

Bahnverkehr: Strecke Dresden-Berlin Tschechische Bahnen wollen Expressloks für Eurocitys anmieten aus mdr.de

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Mit #Expresslokomotiven wollen die Tschechischen Bahnen (České dráhy/#ČD) die #Eurocity-Züge der Linie #Prag – Dresden – #Berlin #beschleunigen. Ein Sprecher der ČD teilte mit, es sollen dafür zehn Lokomotiven #angemietet werden. Eine europaweite Ausschreibung werde gestartet. Ab dem Fahrplan 2017 solle mit den Mietloks der zeitaufwendige Lokwechsel in Dresden entfallen, da die neuen Loks die Züge mit bis zu 200 Stundenkilometern von Prag bis Hamburg ziehen könnten.

Neue Skoda-Loks kommen nicht auf deutsche Gleise

Eigentlich wollten die ČD ursprünglich eigene neu beschaffte #Skoda-Loks einsetzen. Deren #Zulassung auf deutschen Gleisen hat sich jedoch mehrfach verschoben. Nun dürfen die Loks zwar nach Deutschland, aber nur mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern. Damit sind sie insbesondere nach dem Streckenausbau bis Berlin und jetzt schon zwischen Hamburg und Berlin schlichtweg zu langsam. Deshalb haben die ČD den Plan aufgegeben und mieten Loks, die über uneingeschränkte Zulassungen in Deutschland, Tschechien, der Slokakei, in Ungarn und Österreich verfügen. Warum die ursprünglich geplanten Skoda-Loks noch keine 200 Stundenkilometer in Deutschland fahren dürfen, dazu machte das Eisenbahnbundesamt auf Anfrage keine Angaben. Auch der tschechische Bahnsprecher sowie die Pressestelle der Deutschen Bahn wollten keine Gründe nennen.

Erst unlängst hatte die Deutsche Bahn auf Anfrage bestätigt, dass die Eurocity zwischen Prag, Dresden, Berlin und Hamburg bis Sommer auf modernisierte Waggons umgestellt werden. Für die internationale Verbindung gibt es einen Vertrag mit den Tschechischen Bahnen, die für die Züge …

Bahnhöfe: Verkehr Wie Brandenburger um ihren Bahnhof kämpfen aus Berliner Morgenpost

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Auf dem Land in Brandenburg hängen die Menschen an ihrem #Bahnhof. Sie fürchten, abgehängt zu werden, wenn weitere Strecken wegfallen

Baruth/Potsdam.  Petra Liesenfeld stammt aus Hamburg, Klaus Axenkopf aus München. Seit acht Jahren lebt das Musiker-Paar in Brandenburg auf dem Land. "Wir haben einen Drei-Seit-Hof in #Klasdorf bei Baruth in Teltow-Fläming gekauft und bieten dort Räume für Workshops an", erzählt die Sängerin und Songwriterin. Ob Yoga-, Tanz oder Trommelgruppen oder Chöre – die meisten ihrer Gäste kommen mit dem Zug.

"Der Bahnhof in Klasdorf war für uns ein wichtiger Grund, hierher zu ziehen", sagt Petra Liesenfeld. In Berlin unterrichtet sie Jazzgesang, dort leitet sie auch den Chor der Berliner Lebenshilfe "Die Sirenen aus Mitte". Ihr Mann, der Kontrabass spielt, ist ebenfalls viel unterwegs. Die beiden Musiker plagt wie viele andere Bewohner fernab des sogenannten Speckgürtels um Berlin die Sorge, dass sie bald abgehängt werden. Dass ihr kleiner Bahnhof wegen "Unrentabilität" nicht mehr angefahren wird.

"Die ländlichen Regionen stehen vor einem Problem", sagt der Grünen-Landtagsabgeordnete Michael Jungclaus. "Die #Speckgürtel-Kommunen um Berlin herum fordern zu Recht eine bessere Anbindung und wollen, dass die Bahnen häufiger fahren." Doch auch unter der neuen #Infrastrukturministerin Kathrin Schneider gelte die Parole: "Keine #Mehrbestellungen ohne Kürzungen an anderer Stelle."

"Bislang reichte das Geld aus, um keine Strecken mehr in Brandenburg stillzulegen, doch die vom Bund ausgereichten sogenannten Regionalisierungsmittel werden …

Bahnhöfe: Namenszusatz beim Bahnhof Gesundbrunnen Ostkreuz, Westkreuz, Südkreuz … Nordkreuz?! Vor zehn Jahren gab’s schon mal wütende Proteste, jetzt wurde der Bahnhof Gesundbrunnen umbenannt – aber nur so halb. aus Der Tagesspiegel

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Ganz heimlich hat die Bahn den Bahnhof #Gesundbrunnen #umbenannt. Zumindest ein #bisschen. Unter dem weiter in großen Buchstaben auf den Stationsschildern stehenden Namen Gesundbrunnen gibt es jetzt den Zusatz „#Nordkreuz“. Wäre es nach der Bahn gegangen, hätte der Bahnhof zur Eröffnung nach dem Umbau 2006 diese Bezeichnung erhalten. Berlin hätte dann neben dem Ostkreuz, dem Westkreuz und dem Südkreuz auch ein Nordkreuz bekommen.

Der jetzt angebrachte Zusatz solle die „verkehrslogischen Verknüpfungspunkte im Berliner S-Bahn-Netz vor allem für ortsfremde Fahrgäste und Touristen vervollständigen“, sagte ein Bahnsprecher. Aufgrund der „besonderen Stadtteilbedeutung“ des Bahnhofs werde auch weiterhin der Begriff „Berlin Gesundbrunnen“ als führende Bahnhofsbezeichnung genutzt. Der Zusatz sei keine offizielle Bahnhofsbezeichnung.

2006 war die Komplett-Umbenennung am erheblichen Widerstand von Anwohnern und Politikern gescheitert. Zudem stellte sich heraus, dass eine Umbenennung besonders für die BVG mit ihrem U-Bahnhof Gesundbrunnen sehr teuer gewesen wäre. Da in den technischen Anlagen mit Bahnhofsnamen und Abkürzungen gearbeitet wird, wäre eine neue Bezeichnung nur mit einem Riesenaufwand umzusetzen gewesen, hieß es damals.

Forderung gibt es schon seit Jahren

Allerdings ist es der BVG woanders auch gelungen, Bahnhöfe umzubenennen. Und im nächsten Jahr wird aus der Station Neue Grottkauer Straße an der U 5 (Alexanderplatz–Hönow) der Bahnhof Kienberg–Gärten der Welt. Vielleicht wechselt auch noch der Thielplatz an der U 3 (Nollendorfplatz–Krumme Lanke) seinen Namen und heißt dann …

Bahnverkehr: 25 Jahre Zehn überraschende Fakten zum ICE, aus rp-online.de

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Vor 25 Jahren begann das #ICE-Zeitalter. Die damals noch existierende Bundesbahn schickte von Bonn, Mainz, Stuttgart Hamburg und München aus jeweils einen der nagelneuen #250 km/h schnellen Züge nach Kassel. Mit dem Start der ICE sind aber auch einige weniger bekannte Tatsachen verbunden.


In Kassel erwartete damals Bundespräsident Richard von Weizsäcker die fünf ICE-Züge, um die neue Ära im Fernverkehr auf der Schiene zu eröffnen.  Dank zweier komplett neu gebauter, sündhaft teurer #Hochgeschwindigkeitsstrecken und dank der neuen Züge verkürzte sich die Fahrzeit zwischen Hamburg und Frankfurt um eine Stunde, die zwischen Hamburg und Stuttgart sogar um fast zwei Stunden. 

Zehn überraschende Fakten zum ICE

Zum Telefonieren gab es in den ersten ICE nur zwei Möglichkeiten: Man buchte den Konferenzraum – dort gehörten ein Telefon und ein Fax zur Ausstattung – oder man suchte die einzige Telefonzelle im Zug auf. Jeder Zug besaß eine eigene Telefonnummer. Wer Kontakt mit einem Fahrgast aufnehmen wollte, wählte diese Nummer und teilte auf dem Anrufbeantworter seinen Gesprächswunsch mit. Das Zugpersonal rief dann den Namen des Betreffenden aus, der dann von der Telefonzelle aus zurückrufen konnte.
Der Bedarf an 1.Klasse-Plätzen war überschätzt worden. Lange Zeit liefen deshalb 16  eigentlich erstklassige Wagen "under cover" als 2. Klasse-Wagen. Die Fahrgäste genossen den höheren Komfort (größerer Sitzabstand, jeder Sitz mit eigener breiter Armlehne und in der Regel in Fahrtrichtung drehbar) ohne den üblichen Aufpreis.
1993 fuhr ein ICE mehrere Wochen zwischen New York und Washington im regulären Einsatz als "Metroliner". Weil die amerikanische Bahngesellschaft Amtrak damals den Kauf neuer Hochgeschwindigkeitszüge plante, wollte deutsche Bahnindustrie  ihr neueste Produkt  in den USA so publikumsnah wie möglich vorstellen. Die Demonstrationstour dauerte insgesamt sechs Monate – sie führte aber zu keinem Auftrag.
Export-Erfolge für den ICE stellten sich erst sehr spät ein. Ausgerechnet die in Deutschland durch zahlreiche Pannen unangenehm auffallenden Züge des Typs ICE 3 sind fast global verbreitet. Sehr ähnliche Fahrzeuge sind zwischen Madrid und Barcelona, …

Bus: Wünsdorfer „Beamten-Shuttle“ wird eingestellt, aus MAZ

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Die Linie #618 ist die einzige #Direktverbindung von Zossen nach #Potsdam. Ursprünglich war der Bus als Anbindung an das #Verwaltungszentrum in #Wünsdorf gedacht, weshalb er auch „Beamten-Shuttle“ genannt wird. Jetzt droht das Land mit der Einstellung der gut frequentierten Linie. Die Stadt Zossen wehrt sich.

Zossen/Ludwigsfelde. Das Land Brandenburg plant die Einstellung der Buslinie 618 von Wünsdorf nach Potsdam. Bei der Linie handelt es sich um die einzige Direktverbindung von Zossen in die Landeshauptstadt.

Betreibervertrag endet 2017

Wie Steffen Streu, Sprecher des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung, auf MAZ-Anfrage mitteilte, besteht aus Sicht des Landes „keine Grundlage mehr, um eine Weiterfinanzierung zu rechtfertigen“. Der Betrieb der Buslinie war für den Zeitraum vom 14. Dezember 2015 bis zum 8. Dezember 2017 im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung vergeben worden. Derzeitiger Betreiber ist der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB).

In der Region ist der 618er-Bus auch als „Beamten-Shuttle“ bekannt, weil die Linie ursprünglich zur Anbindung an das Verwaltungszentrum aufgenommen wurde. In den ehemaligen Kasernen in Wünsdorf wurden 1994 nach dem Abzug der sowjetischen Truppen zahlreiche Behörden angesiedelt, darunter das zum Jahresbeginn aufgelöste Brandenburger Landesamt zur Regelung offener Vermögensfragen und das Brandenburgische Landesamt für …

Straßenverkehr: Vollsperrung der Darßer Brücke Baumaßnahme zur Instandsetzung der Fahrbahn und Gehwege aus Senat

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Die #Darßer Brücke in Berlin-Weißensee führt mit zwei Fahrstreifen und beidseitigen Gehwegen über die #Malchower Chaussee (#B2). Damit die #Verkehrssicherheit weiterhin aufrechterhalten werden kann, muss der gesamte Fahrbahn- und Gehwegbelag einschließlich der Borde und der #Abdichtung auf der Darßer Brücke #instandgesetzt werden. Während der Instandsetzungsmaßnahme wird die Brücke voll #gesperrt.

Der Verkehr wird über eine weiträumige Umleitungsstrecke Darßer Straße / Roelkestraße / Nüßlerstraße / Feldtmannstraße / Piesporter Straße / Darßer Str. geführt. Die Umleitungsstrecke für die Baumaßnahme beginnt am 23.05.2016.

Die Buslinie X 54 wird durch die Brückensperrung nicht beeinträchtigt. Die Buslinie 154 in Fahrtrichtung Hohenschönhausen/Marzahn wird auch über diese Umleitungsstrecke umgeleitet. In Fahrtrichtung Malchow/Blankenburg ist die Buslinie 154 nicht betroffen.

Fußgänger können die Brücke während der gesamten Bauzeit überqueren.

Radfahrer in Fahrtrichtung West (Richtung Roelkestraße) können die Brücke wie gehabt überfahren. Die Radfahrer in Fahrtrichtung Ost (aus der Roelkestraße kommend) müssen die Umleitungsstrecke (Nüßlerstraße, Feldtmannstraße, Piesporter Straße) nutzen oder absteigen und als Fußgänger die Brücke queren.

Durch die Vollsperrung der Darßer Brücke wird die benötigte Bauzeit stark verringert, sodass die Baumaßnahme voraussichtlich Ende August 2016 beendet sein wird.Bilder: 
Darßer Brücke über die Malchower Chaussee (B2)

Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

 

 

Straßenverkehr: Verkehrseinschränkungen aufgrund von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten auf der B 96 im Tunnel Tiergarten Spreebogen aus Senat

www.berlin.de

Zur Aufrechterhaltung der Betriebs- und #Verkehrssicherheit führt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Wartungs- und #Instandhaltungsarbeiten an der #B96 im #Tunnel Tiergarten Spreebogen durch.

Die nächtlichen Sperrungen dienen den #Tunnelrevisionen. Für die Durchführung der Arbeiten sind folgende Verkehrseinschränkungen erforderlich:

In den Nächten vom 23.05.2016 zum 24.05.2016 und vom 24.05.2016 zum 25.05.2016
jeweils in der Zeit von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr
Vollsperrung der Fahrtrichtung Süd von Einfahrt Heidestraße bis Ausfahrt Reichpietschufer
(Grund: Tunnelreinigung)

In den Nächten vom 25.05.2016 zum 26.05.2016 und vom 26.05.2016 zum 27.05.2016
jeweils in der Zeit von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr
Vollsperrung der Fahrtrichtungen Nord von Einfahrt Reichpietschufer bis Ausfahrt Heidestraße
(Grund: Tunnelreinigung)

In den Nächten vom 30.05.2016 zum 31.05.2016 und vom 31.05.2016 zum 01.06.2016
jeweils in der Zeit von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr
Vollsperrung beider Fahrtrichtungen Nord/Süd von Ein/Ausfahrt Reichpietschufer bis Ein/Ausfahrt Heidestraße
(Grund: Tunnelrevision)

In den Nächten vom 01.06.2016 zum 02.06.2016 und vom 02.06.2016 zum 03.06.2016
jeweils in der Zeit von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr
Vollsperrung der Fahrtrichtung Nord von Einfahrt Reichpietschufer bis Ausfahrt Heidestraße
(Grund: Tunnelrevision)

Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Die Maßnahmen wurden im Vorfeld zur Vermeidung zusätzlichen Verkehrseinschränkungen mit anderen Baumaßnahmen abgestimmt und koordiniert. Wir bitten um Verständnis und um möglichst weiträumige Umfahrung.
Bilder: 
Tiergartentunnel; Foto: Krebs und Kiefer Berlin

Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Elektromobilität: VERKEHRSPOLITIK So wenig E-Mobilität steckt wirklich in Berlin, aus Berliner Morgenpost

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„Schaufenster #Elektromobilität“ nennt sich das Projekt, in das Millionen Euro gepumpt wurden. Und doch wird es nur halbherzig umgesetzt
Hier und da ein elektrischer #Car-Sharing-Wagen, sehr selten ein #Tesla oder ein anderes privates E-Auto, bisweilen ein flinkes #Elektrofahrrad, hin und wieder flitzt ein roter #E-Scooter durch die Straßen, wo gelegentlich ein paar Wagen an den #Ladesäulen hängen: Die so genannte Elektromobilität in Berlin fristet nach wie vor eine Randexistenz.

Der Umstieg vom Verbrennungsmotoren auf mit Ökostrom gespeisten Batterie-Antrieb kommt wie in ganz Deutschland auch in der Hauptstadt deutlich langsamer voran als vor ein paar Jahren propagiert, auch wenn demnächst die Elektro-Boliden der Formel E über die Karl-Marx-Allee rasen werden.
Erst 3000 Fahrzeuge in Berlin

Obwohl Elektroautos mittlerweile technisch erprobt funktionieren, sind die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angekündigte eine Million E-Autos bis 2020 noch Utopie. Zuletzt sanken die Zulassungszahlen von rein batteriegetriebenen Fahrzeugen sogar. Jetzt soll eine Kaufprämie von bis zu 4000 Euro den Markt anschieben.

Bisher rollen erst 3000 Elektroautos durch Berlin, ein Bruchteil der knapp 1,4 Millionen Kraftfahrzeuge in der Stadt, deren Zahl seit einigen Jahren wieder ansteigt. "Ich würde mir mehr Geschwindigkeit wünschen", sagt auch Gernot Lobenberg, Chef der Berliner Agentur für Elektromobilität (eMO). Der oberste Lobbyist der Stadt zu diesem Thema vermisst sowohl im Bund als auch in der Berliner Politik echten Gestaltungswillen.

Am besten die Regierung wirkt nicht mit

Und ohne steuernden Einfluss der Politik und eigene Regeln, die E-Mobilität gegenüber den klassischen Verbrennern bevorzugen, werde es nicht gehen. Daran ändern auch die vielen mehr oder weniger erfolgreichen Projekte des …

Straßenverkehr + Bahnverkehr + S-Bahn: Bahn erneuert Brücken, aus MOZ

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Bernau (MOZ) Die Eisenbahnbrücke über die Börnicker Chaussee in Bernau soll erneuert werden. Die Deutsche Bahn will das Bauvorhaben in den Jahren 2020/2021 durchführen. Seitens der Stadt Bernau laufen deshalb bereits Überlegungen, die Fahrspuren unter der Brücke zu erweitern.

In den kommenden Jahren werden zahlreiche Bahnbrücken im Niederbarnim der Reihe nach durch Neubauten ersetzt. Ausgehend von der Berliner Stadtgrenze sollen die Brückenbauwerke in Panketal und anschließend in Bernau erneuert werden. Neben der Brücke über die Börnicker Chaussee ist auch der Ersatz der Überführung über die Zepernicker Chaussee geplant.

Die Verkehrssituation nordöstlich des Bernauer S-Bahnhofes auf der Börnicker Chaussee ist schon jetzt stark belastet. Zwischen Bahnhof und Einkaufpassage treffen Pendler, Kunden und Durchgangsverkehr aufeinander. An der Einmündung zur Ulitzkastraße, der verlängerten Breitscheidstraße, stauen sich die Fahrzeuge, die aus Richtung Börnicke kommen, oft an der Ampel zurück. Außerdem ist es für Fußgänger und Radfahrer unter der Brücke sehr eng. Der schmale Gehweg ist gegenwärtig für Radfahrer freigegeben.

Dies sollte sich mit dem Neubau der Brücke ändern, schlägt die Stadtverwaltung vor. In einer Information an die Stadtverordnetenversammlung heißt es: "In Abwägung eines möglichen künftigen Verkehrskonzepts ist zu entscheiden, ob die Stadt Bernau bei Berlin eine zusätzliche Fahrspur fordert." Gedacht wird an eine zweite Fahrspur stadteinwärts. Darüber hinaus steht eine Verbreiterung des Gehwegs um 1,25 Meter zur Debatte.

Im Zusammenhang auch mit Forderungen des Landes Brandenburgs – da es sich bei der …

Elektromobilität + Straßenverkehr: Formel 1-Autorennen am 21. Mai 2016 in der Berliner Innenstadt – auch elektrisch eine höchst fragwürdige Entscheidung, aus DBV

Pressedienst des DBV-Landesverbandes Berlin-Brandenburg vom 19. Mai 2016 
     
 
#Autorennen gehören auf Grund ihres enormen #Sicherheitsrisikos nicht in die Innenstadt. Der DBV fordert den Berliner Senat deshalb auf, zukünftige Rennen auf die Dauer-Flughafenbaustelle nach Schönefeld zu verlegen.
 
Ein Autorennen in der Innenstadt – mit dem Segen des Senats. Die Sicherheitsbedenken des Bezirks und die gleichzeitig stattfindenden #Bauarbeiten auf der parallel fahrenden U-Bahn-Linie 5 sind unerheblich. Auch die #Staus und Umwege in der Innenstadt für zehntauende von Pendlern haben kein Gewicht. Zu groß scheint der Drang der Stadtpolitiker, endlich einmal wieder mit positiven Schlagzeilen zu punkten. Mit bis zu 230 km/h sollen die Rennwagen ihre 48 Runden drehen – nur wenige Zentimeter entfernt vom Publikum und den Anwohnern.
 
Das kommerzielle Autorennen hat erfolgreich das Mäntelchen der #Elektromobilität umgehangen bekommen. Alle freuen sich. Insbesondere die mit der Vermarktung des Rennens beauftragte Luxemburger Investmentfirma CVC Capital Partners (Jahresumsatz ca. 1,7 Mrd. Euro) darf zufrieden sein. Denn der Senat erlässt ihr jetzt sogar die für die Nutzung des öffentlichen Straßenlandes eigentlich fälligen Gebühren. Den Gipfel der Scheinheiligkeit und Verlogenheit setzt der Präsident des austragenden Verbandes FIA, Jens Todt, dieser rein unternehmerischen Rennveranstaltung auf: „Die FIA Formel E Championship wurde geschaffen, um die Themen rund um nachhaltige Mobilität und die Entwicklung neuer Technologien im Bereich Elektroantrieb zu fördern.“ (Zitat berlin.de, 9.5.2016). Mit dem Rennen verdient der Verband und die mit ihm verbundenen Unternehmen Geld. Sind Ihnen der Finanzskandal um die BayernLB und den Chef der Rennserie Bernie Eccelstone mit seinen angeblichen Finanzgeschäften noch in Erinnerung? Das ist die Formel 1: knallharte Gewinnmaximierung, nicht umweltfreundliche Mobilität! Da gibt man seitens des Veranstalters gerne 250.000 € für die Ausbesserung des Straßenbelages an den Senat, wenn man anschließend mehrere Millionen Euro Gewinn machen kann. Und viele Berliner Landespolitiker stimmen in das falsche Umweltcredo mit ein. Wirtschaftssenatorin Yzer: „Die Formel E wird weitere Menschen für die Elektromobilität begeistern.“ Woher Senatorin Yzer diese Weisheit hat?
 
Bei der schon marktreifen Elektromobilität kommt der Senat seit Jahren nicht aus dem Quark. Der Ausbau der Straßenbahn wird immer wieder gerne im Munde geführt. In der Realität wird ihr Netz um jährlich einige Meterchen erweitert – viel zu wenig, um die Mobilitätsherausforderungen der kommenden Jahre zu meistern. Die Busse in der Innenstadt werden von Jahr zu Jahr langsamer, weil sie trotz Buspuren überall im Stau stehen – Ordnungsämter und Polizei sind chronisch unterbesetzt. Abgesehen davon, dass das Autorennen ein wunderbares Beispiel dafür ist, wie öffentliches Straßenland privatisiert wird.
 
Unter der Autoverliebtheit des Berliner Senats leiden seit etwa drei Wochen insbesondere zehntausende Berufspendler im eigenen Auto und in den Ersatzbussen für die U 5. Bis zu 30 Minuten länger müssen die inzwischen gernervten U-Bahn-Fahrgäste einplanen. Die provisorische Verkehrsregelung durch die „Verkehrslenkung Berlin“ ist eine Katastrophe und nützt niemandem (außer dem Autorennen-Veranstalter). Die BVG musste in den ersten Tagen eigenes Personal einsetzen, um die Sicherheit an den Haltestellen zu gewährleisten.
 
Rechtfertigt dieser Aufwand für das Autorennen mit seinen negativen Auswirkungen für Berliner und Brandenburger ein solche Veranstaltung, die nur wenige Minuten dauert? Wer übernimmt die Verantwortung, wenn es zum Versagen von Mensch oder Technik kommt? Der Veranstalter macht es sich ganz einfach: jeder Zuschauer ist selbst für seine Sicherheit verantwortlich.
 
Sollten in den zukünftigen Jahren solche Rennen in unserer Region stattfinden, so haben sie nach Meinung des DBV an einer Stelle stattzufinden, wo das Sicherheitsrisiko und die Auswirkungen geringer sind. Die Dauer-Flughafenbaustelle eignet sich hervorragend.
 
Und noch eine Bitte an die Landespolitiker: Lassen Sie das Gerede von der Umweltfreundlichkeit von Autorennen. Setzen Sie stattdessen ihre Zeit, Kraft und Überzeugung für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs ein. Nur so wird der Klimawandel aufgehalten. Berlin braucht keine kommerziellen Autorennen in der Innenstadt.
 
Pressekontakt: Frank Böhnke, stv. Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94

S-Bahn: Dauerbaustelle S 21 Schon wieder Probleme mit der neuen S-Bahn zum Hauptbahnhof, aus Berliner Zeitung

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Von diesem #Verkehrsprojekt hat man seit Langem nur wenig gehört. Das ist auch so beabsichtigt. Denn der Bau der zweiten #Nord-Süd-S-Bahn geht nicht so voran, wie der Bauherr Deutsche Bahn (DB) dies gern hätte. Jetzt macht den Arbeitern auch noch das #Grundwasser zu schaffen. Nach Informationen der Berliner Zeitung ist unweit vom Hauptbahnhof, wo der Tunnel die Bundesstraße 96 unterquert, Nässe in die Baustelle eingedrungen – zu viel Nässe. Ein Bahnsprecher bestätigte: „Im südlichen Bereich gibt es Probleme mit dem #Baugrund.“

Die S-Bahn-Strecke, deren erster Bauabschnitt von den Ringbahnhöfen Westhafen und Wedding zum Hauptbahnhof führt, trägt den Arbeitstitel #S21. Das erinnert an Stuttgart 21, die umstrittene Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Es gibt jedoch einen Unterschied: Den Plan, die Verbindung zum Berliner Hauptbahnhof zu verbessern, stellt kein Bürger infrage.

Hier sind die Probleme baulicher Art. Sie führen dazu, dass die Kosten steigen. Hieß es zuletzt offiziell, dass die 3,8-Kilometer-Trasse 227 Millionen Euro kostet, dürften heute über 300 Millionen Euro auf der Rechnung stehen. Damit nicht genug: Derzeit kann oder will niemand sagen, wann die ersten Züge fahren.

Erst 2015, dann 2017, dann 2019

Vor 16 Jahren hat das Projekt begonnen. Zeitweise war von einer Eröffnung 2015 die Rede, dann von 2017, zuletzt von 2019. Heute gibt es dazu keine offizielle Aussage mehr. „Der neue Fertigstellungstermin befindet sich derzeit …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Start für Ausbau von 73 Kilometer langem Abschnitt auf der Ausbaustrecke Berlin – Dresden Bis Dezember 2017 werden Gleise, Bahnsteige und Bahntechnik neu gebaut, aus DB

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Bis Dezember 2017 werden Gleise, Bahnsteige und Bahntechnik neu gebaut • Ersatz für 18 Bahnübergänge • Voraussetzung für Tempo 200

Das #Startsignal für den #Ausbau der Bahnstrecke #Berlin-Dresden in dem 73 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen #Baruth/Mark und #Hohenleipisch im Land Brandenburg gaben heute in Baruth (Landkreis Teltow-Fläming) der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Norbert Barthle, Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider, DB-Chef Rüdiger Grube sowie Vertreter Berlins, Sachsens und der Europäischen Union. 

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Norbert Barthle sagte zum Baubeginn: „Wir modernisieren die Metropolverbindung Berlin-Dresden und machen Sie zukunftsfest für Hochgeschwindigkeitsver-kehre. Pendler und Reisende werden von kürzeren Fahrzeiten sowie von modernen, barrierefreien Bahnhöfen profitieren. Wir werden in den kommenden Jahren auch die verbleibenden Abschnitte ausbauen. Das ist ein sichtbarer Erfolg unserer Rekordmittel für die Schiene, die wir durch den Investitionshochlauf bereitstellen.“

"Das größte Infrastruktur-Investitionsprogramm der Deutschen Bahn geht weiter", betonte DB-Chef Rüdiger Grube. "Bund und Bahn investieren innerhalb von fünf Jahren 35 Milliarden Euro in Erhalt und Ausbau des deutschen Schienennetzes. Täglich sind das rund 850 Baustellen. Ab heute gehört diese dazu." 

Das Land Brandenburg unterstützt den Ausbau der Strecke nach Kräften. Darauf verwies Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider: "Mit dem Ausbau der Bahntrasse verbessert sich auch die regionale Infrastruktur.  21 Bahnübergänge werden durch Brücken oder Tunnel ersetzt. Damit die Kommunen mit ihrem Kostenanteil an den Ersatzlösungen nicht überfordert werden, hat das Land umfangreiche Fördermittel bereitgestellt. Außerdem unterstützen wir die Modernisierung von sechs Bahnhöfen.“ 

Sachsens Staatskanzleichef und Europaminister Fritz Jaeckel sprach von einem wichtigen Meilenstein. „Das kann aber nur ein Zwischenschritt sein. Sachsen macht sich weiter dafür stark, dass eine Bahnreise zwischen dem Dresdner und dem Berliner Hauptbahnhof nur noch 80 Minuten dauert.“ Jaeckel warb erneut auch für eine neue und kürzere Trasse von Dresden weiter nach Prag und bat den Bundesverkehrsminister, sich dieses bedeutenden grenzüberschreitenden Europa-Projektes persönlich anzunehmen.“ 

Der 73 Kilometer lange Abschnitt zwischen Baruth im Landkreis Teltow-Fläming und Hohenleipisch im Landkreis Elbe-Elster  ist Teil der 1. Ausbaustufe im Projekt Berlin-Dresden.  Rund 125 Kilometer zwischen dem Berliner Außenring und Kottewitz (Nossen, Landkreis Meißen im Freistaat Sachsen) werden in wesentlichen Teilen für Tempo 200 ausgebaut. Bund, EU, Bahn, Länder und Kommunen investieren insgesamt rund 575 Millionen Euro. 

Ab dem 5. August ist der Abschnitt Baruth/Mark – Hohenleipisch für den Eisenbahnverkehr gesperrt. Bis Dezember 2017 werden Gleise, Bahnsteige und Bahntechnik erneuert. Zudem ersetzen neue Brücken und Wege 18 Bahnübergänge. Der Streckenausbau verkürzt ab Dezember 2017 die Fahrzeit zwischen Dresden und Berlin um neun Minuten auf 1 Stunde, 47 Minuten. Bis 2020 wird die Strecke mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgerüstet. Dann ist Tempo 200 möglich und die Fahrzeit kann weiter reduziert werden. 

Bund und Bahn investieren 2016 insgesamt rund sieben Milliarden Euro in die Erneuerung und den Ausbau der Eisenbahn-Infrastruktur, darunter allein 5,5 Milliarden Euro in das bestehende Netz. Von Großprojekten wie der Neubaustrecke zwischen Erfurt und Nürnberg im Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8 oder der Aus- und Neubaustrecke Karlsruhe-Basel bis zur Erneuerung von Eisenbahnbrücken und Bahnhöfen wird täglich deutschlandweit auf 850 Baustellen gearbeitet. Einen kleinen Einblick gibt die Deutsche Bahn diese Woche auf Twitter: @DB_Presse ; #Bauoffensive; #ZukunftBahn 

Weitere Informationen zum Ausbau der Strecke Berlin-Dresden auf

http://ift.tt/1soT561 

Informationen zum Verkehrskonzept während der Totalsperrung:

http://ift.tt/1e3Kd6K

  

Hinweis für die Redaktion:  

Bildmaterial von der Veranstaltung steht ab ca. 16.30 Uhr in der DB-Mediathek zur Verfügung

http://ift.tt/1soTDsH

Straßenbahnsperrung wegen Brückenarbeiten der Deutschen Bahn, aus BVG

http://ift.tt/1OZHMG5

Die Deutsche Bahn AG führt erneut #Brückenbauarbeiten am #Sterndamm
durch. Hierfür müssen die Oberleitungen der Straßenbahn demontiert werden.
Dadurch ist der Straßenbahnverkehr der Linien #M17, #21 und #60 von Samstag,
den 28. Mai 2016, ca. 4:30 Uhr bis Samstag, den 11. Juni 2016, ca. 4:30 Uhr
in diesem Abschnitt unterbrochen. Die Linien #37 und #67 fahren neben den
genannten Straßenbahnlinien während der Sperrung eine veränderte Route,
um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Ebenfalls werden
Busse für die Linien M17 und 21 als Ersatz zwischen S Schöneweide und
Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße eingesetzt. Für die Linie 60 fahren Busse
vom S Schöneweide/Sterndamm nach Johannisthal, Haeckelstraße.
Die Linie M17 fährt von Falkenberg zur Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße
und von dort weiter als Linie 60 nach Friedrichshagen/Altes Wasserwerk bzw.
Freizeit- und Erholungszentrum.
Die Straßenbahnlinie 21 fährt zwischen S+U Lichtenberg/Gudrunstraße und
Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße und von dort weiter Straßenbahnlinie 67
zum Krankenhaus Köpenick bzw. Freizeit- und Erholungszentrum.
Die Linie 37 wird zwischen S+U Lichtenberg, Gudrunstraße und Wilhelminenhofstraße/
Edisonstraße fahren. Von da an fährt sie als Linie 67 weiter zum
Krankenhaus Köpenick. Die Linie 67 fährt vom Krankenhaus Köpenick zur
Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße und von dort weiter als 37 zum S+U Lichtenberg/
Gudrunstraße. Des Weiteren fährt die Linie 67 vom Freizeit- und Erholungszentrum
zur Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße und von weiter als
Linie 21 bis S+U Lichtenberg/Gudrunstraße.
Die Straßenbahnlinie 60 fährt zwischen Friedrichshagen, Altes Wasserwerk
und Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße und von dort weiter als M17 zum Falkenberg.

Regionalverkehr: Eingeschränkter Zugverkehr zwischen Hennigsdorf/Nauen und Berlin-Spandau vom 23. Mai bis 29. Mai Fahrplanänderungen für die Züge der Linien RE 6, RB 10 und RB 14 erforderlich aus DB

http://ift.tt/1soT5D3

Wegen umfangreicher Gleisbauarbeiten zwischen #Falkensee und Berlin-#Spandau gelten vom 23. Mai bis 29. Mai veränderte Fahrpläne auf den Linien #RE6, #RB10 und #RB14.

Die Züge der Linie RE 6 fallen auf dem Abschnitt Hennigsdorf – Falkensee – Berlin Spandau (- Berlin Gesundbrunnen) aus. Zwischen Hennigsdorf und Berlin-Spandau fahren Ersatzbusse. Von Spandau Richtung Hennigsdorf fahren die Busse zirka 35 Minuten früher ab. In Hennigsdorf besteht Anschluss an die Züge der Linie RE 6 in Richtung Wittenberge.

Die Züge der Linie RB 10 verkehren nur zwischen Nauen und Falkensee. Von Falkensee fahren Ersatzbusse über Seegefeld und Albrechtshof nach Spandau. Zwischen Spandau und Südkreuz wird die Nutzung der S-Bahn empfohlen.

Die Züge der Linie RB 14 fahren in Richtung Berlin von Nauen bis Charlottenburg rund 15 Minuten früher. Ab Charlottenburg gelten die regulären Abfahrtszeiten. In der Gegenrichtung fahren die Züge planmäßig.

Die Züge der Linie RE 2 sind im Abschnitt Nauen – Berlin-Spandau von den Fahrplanänderungen nicht betroffen.

Es wird empfohlen, sich rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.

Die Beförderung von Fahrrädern in den Ersatzbussen ist nicht möglich. Die Mitnahme von Rollstühlen und Kinderwagen ist eingeschränkt möglich.

Weitere Informationen erhalten Reisende im Internet unter http://ift.tt/1t7oAKY, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881/6882. 

Bahnverkehr + Güterverkehr: 2100 Arbeitsplätze In Berlin und Brandenburg droht 33 Frachtbahnhöfen das Aus, aus Berliner Zeitung

http://ift.tt/1WVMWup

Die #Rotstiftpläne von Bahnchef Rüdiger #Grube gefährden in Berlin und Brandenburg viele #Frachtbahnhöfe und Arbeitsplätze bei DB #Cargo. Eine bisher vertrauliche #Streichliste des Staatskonzerns sieht vor, dass sechs #Güterverkehrsstellen in Berlin und 27 kleinere #Verladestellen in Brandenburg bereits zum Jahresende komplett geschlossen werden sollen. Weitere vier Logistikstandorte will die Deutsche Bahn nur noch bei Bedarf bedienen, an sechs weiteren soll die Bedienung eingeschränkt werden.

Die harten Einschnitte bei der Bahntochter DB Cargo sorgen seit Monaten für große Unruhe im größten deutschen Staatskonzern und Proteste bei Betriebsräten und Gewerkschaften. Europas größte Güterbahn fährt seit fünf Jahren Verluste ein. Deshalb sollen bundesweit mindestens 215 der noch 1 500 Verladestationen geschlossen und wenigstens 2 100 Arbeitsplätze gestrichen werden. Weitere 53 Logistikstandorte sollen nur noch bei Bedarf bedient und an 101 Frachtbahnhöfen die Bedienung reduziert werden. Zunächst war sogar die Schließung jedes dritten Standorts geplant.

Straße statt Schiene

Die Kürzungspläne betreffen besonders Ostdeutschland, wie die Streichliste und weitere interne Strategiepapiere beweisen. Allein in Berlin und Brandenburg sollen insgesamt 33 Frachtbahnhöfe geschlossen werden (siehe Infokasten), das wäre mehr als ein Siebtel aller Stationen, die vor dem Aus stehen. In Mecklenburg-Vorpommern sollen elf Verladestellen dichtgemacht werden, in Sachsen 18, in Sachsen-Anhalt …

Regionalverkehr: Berlin-Pendler haben es schwer – Der lange Weg nach Falkensee, aus rbb-online.de

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Seit Berlin so teuer geworden ist, ziehen noch mehr Leute in den sogenannten #Speckgürtel. Zum Beispiel nach #Falkensee. Die Stadt wächst jedes Jahr um hunderte Einwohner, damit steigt auch die Zahl der Pendler. Der #Regionalverkehr kommt kaum mehr hinterher. Von Sylvia Tiegs

Da rauscht er durch, der Regionalexpress 6 aus Wittenberge nach Gesundbrunnen. Vier kurze Sekunden lang erschüttert der Zug die morgendliche Idylle am Bahnhof #Finkenkrug. Dann entschwindet er als roter Pfeil am Horizont. Schade eigentlich, denn Finkenkrug ist kein kleines Dörfchen im märkischen Irgendwo, sondern Ortsteil der auf die 50.000 Einwohner zusteuernden Stadt Falkensee – gleich hinter der westlichen Berliner Stadtgrenze. Tausende pendeln jeden Tag von hier aus nach Berlin, auch vom Bahnhof Finkenkrug. So wie Gabriela Kellner, die 60-Jährige muss zur Arbeit nach Charlottenburg.

Früher konnte sie ab Finkenkrug drei Züge pro Stunde nehmen, jetzt sind es nur noch zwei. Wenn sie ihren Zug direkt nach Charlottenburg um 7:38 Uhr verpasst, muss sie bis 8:19 Uhr warten: "Das sind 40 lange Minuten". Viel zu lang, um pünktlich zur Arbeit zu kommen und das direkt vor den Toren Berlins. Was skurril klingt, hat einfache Gründe. Anders als sonst hinter der Berliner Stadtgrenze, gibt es in Falkensee keinen S-Bahn-Anschluss. Nur die Regionalbahn steuert den Ort an, hat aber auf dieser Strecke immer den Nachrang vor den stark nachgefragten Fernverbindungen nach …

 

Bahnindustrie + Werkstätten: Werk Eberswalde: Vertrag zwischen DB und Investor Quantum unterzeichnet Standort bleibt mit Übergang von 210 Mitarbeitern erhalten, aus DB

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Die #Deutsche Bahn und #Quantum Capital Partners AG haben sich vertraglich auf die Übernahme des #Werkes #Eberswalde zum 1. Januar 2017 geeinigt.

Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der DB: „Ich freue mich, dass wir nach langen und intensiven Gesprächen und einem am 10. März 2016 unterzeichneten Letter of Intent jetzt auch vertraglich die Zukunft des Werkes Eberswalde festgeschrieben haben. Dabei wurden nicht nur die Interessen unserer Mitarbeiter berücksichtigt, sondern es konnte auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Stadt Eberswalde erhalten werden.“

Dominik Beck, Vorstand der Quantum Capital Partners AG: „Nach der Übernahme der Waggonbau Niesky im Jahr 2014 freut sich Quantum, nun ein weiteres Werk von der Deutschen Bahn übernehmen zu dürfen. Wir sehen in der Übernahme des Werks Eberswalde eine große Chance, um neben den Güterwagen zukünftig nun auch Instandhaltungsdienstleistungen und Service für unsere Kunden aus einer Hand anbieten zu können. Dadurch können wir das Produktspektrum der Waggonbau deutlich ausweiten. Nach der erfolgreichen Neuausrichtung der Waggonbau in den vergangenen 24 Monaten bietet der Zukauf des Instandhaltungswerks Eberswalde weitere Potentiale, um beide Standorte auszubauen.“

Von den derzeit rund 320 Mitarbeitern am Standort werden bis zu 210 Mitarbeiter im Rahmen eines Betriebsübergangs zum Jahreswechsel auf eine Quantum-Erwerbergesellschaft übergehen. Zudem wurden bereits mit rund 45 Arbeitnehmern individuelle sozialverträgliche Lösungen vereinbart.

Die Erwerbergesellschaft garantiert, den Standort in Eberswalde für mindestens fünf Jahre aufrechtzuerhalten. Das Werk Eberswalde geht am 1. Januar 2017 für den symbolischen Kaufpreis von einem Euro an den Erwerber über.

Die Wirksamkeit des Kaufvertrages steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass Quantum eine Bürgschaft vom Land Brandenburg für einen Kredit erhält sowie der fusionskontrollrechtlichen Freigabe durch das Bundeskartellamt als zuständige Fusionskontrollbehörde. 

17 Mai 2016

Bahnhöfe: 10 Jahre Berliner Hauptbahnhof – gemeinsam feiern! Veranstaltungen am 27. und 28. Mai • Festveranstaltung im Bahnhof • Streetfood-Markt auf dem Washingtonplatz • Livemusik und Clubnacht • Kinderprogramm • Sonderticket für 15 Euro, aus DB

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(Berlin, 12. Mai 2016) Am 28. Mai 2006 – pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft –ging der Berliner #Hauptbahnhof in Betrieb. Zehn Jahre später sind alle Berlinerinnen und Berliner und die Besucher der Stadt zur gemeinsamen #Geburtstagsfeier am 27. und 28. Mai eingeladen. Die Deutsche Bahn stellte heute das #Festprogramm vor.
Schon eine Woche vor dem Festwochenende wird eine Tape Art Installation des Berliner Künstlerkollektivs „Tape That“ die Fassade des Bahnhofs überziehen. Streifen in acht Farben werden auf die acht vernetzten Module der Geburtstagsfeier hinweisen, die Geschichte des Bahnhofs nachzeichnen und Informationen zu Veranstaltungen liefern.
Freitag, 27. Mai:
• Gemeinsam mit der Berliner Institution „Neue Heimat“ verwandelt die Deutsche Bahn den Washingtonplatz von 12 bis 24 Uhr in ein Eldorado für Fans von #Streetfood aus aller Welt und symbolisiert auf diese Weise die Vielfalt der Reisenden.
• Kinder kommen von 12 bis 20 Uhr auf dem Washingtonplatz in der #Zwergstadt auf ihre Kosten. Geboten werden liebe- und kunstvoll gestaltete Attraktionen für Familien, zum Beispiel eine Strohlandschaft.
• Der melt! Klub ist zu Gast in der Dudler-Passage (Minus 1-Ebene zwischen U-Bahnhof und Invalidenstraße): DJ-Szenegrößen wie Booka Shade, Tiefschwarz und M.A.N.D.Y legen auf und feiern Berlin als Hauptstadt für elektronische Musik.
Sonnabend, 28. Mai:
• 10.30 Uhr, Hauptbühne am Eingang Washingtonplatz: #Festakt mit dem Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Michael Odenwald, dem Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas #Geisel, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn, Dr. Rüdiger #Grube und dem Vorstandsvorsitzenden der DB Station&Service AG, Dr. André #Zeug, Prof. Dr. Meinhard von #Gerkan.
• Anschließend findet an gleicher Stelle und auf weiteren Bühnen im Bahnhof ein breit gefächertes Programm aus Straßenkunst, Comedy, Poetry Slam, Live-Musik und Artisten statt. Hier zeigt sich die Vielfalt der Bahn, ihrer Kunden, Mitarbeiter und Services.

• „Humans of Berlin“ – unter diesem Titel wird die ganze Vielfalt der Berlinerinnen und Berliner in Szene gesetzt: Fotos und Geschichten, die der Bahnhof und das Leben schreiben. Auch die Menschen, die im Bahnhof arbeiten, bekommen Namen und Gesichter.
• Interaktive Vorträge rund um Themen der Deutschen Bahn erwarten die Besucher im Bühnenbereich auf der Mittelfläche des Hauptbahnhofs.
• Streetfood-Markt auf dem Washingtonplatz von 10 bis 24 Uhr.
• Kinderprogramm auf dem Washingtonplatz von 10 bis 20 Uhr.
• Die #Abschlussveranstaltung findet von 21.30 Uhr bis 22.30 Uhr auf der Hauptbühne am Eingang Washingtonplatz statt und verbindet elektronische und klassische Musik. Sie spannt, wie der Bahnhof, einen verbindenden Bogen um die Lebenswelten der Menschen. Live on Stage wird das Duo Roberto Savaggio mit einem Deep String Crossover Avantgardeklänge direkt in den Bahnhof holen.
Zum Geburtstag legt die S-Bahn Berlin ein Sonderticket „10 Jahre Berlin Hbf“ auf. Für 15 Euro kann man damit von Freitag, 27. Mai, 0 Uhr, bis Montag, 30. Mai, 3 Uhr beliebig viele Fahrten im Tarifbereich Berlin ABC unternehmen. Erhältlich ist es in den Kundenzentren und Fahrkartenausgaben der S-Bahn.
Alle Details zum Programm gibt es unter http://ift.tt/1XiwPpP.

Bahnhöfe: 10 Jahre Berliner Hauptbahnhof: Die Deutsche Bahn zieht Bilanz und schaut nach vorne Dr. Rüdiger Grube: „Vor der Weitsicht der Planer ziehe ich meinen Hut.“, aus DB

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(Berlin, 12. Mai 2016) Am 28. Mai 2016 feiert der Berliner #Hauptbahnhof seinen 10. #Geburtstag – Grund genug für die Deutsche Bahn, die bewegte Zeit von der ersten Planung über den Bau bis zum heutigen Betrieb #Revue passieren zu lassen und einen Blick in die #Zukunft zu werfen.

Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn: „Der Berliner Hauptbahnhof ist ein Berliner Erfolgsmodell geworden: ein markantes Eingangstor zur Stadt, ein Ort der Begegnung für Reisende und Besucher, Herzstück und Motor einer beispiellosen Verkehrs- und Stadtentwicklung und ein Leistungsathlet, der täglich 1.300 Züge managt. Er ist nicht Ost oder West, sondern Mitte. Seine Seele sind die Menschen, die hier arbeiten und rund um die Uhr für die Reisenden und Besucher da sind: im Kundenservice, beim Fahrkartenverkauf, bei Sicherheit und Reinigung, in den 80 Restaurants und Geschäften, in der Bahnhofsmission und bei der Bundespolizei. Ihnen danke ich herzlich für ihren Einsatz!“

Anfang der Neunzigerjahre wurde zur Entwicklung der Bahnstadt Berlin ein Konzept mit dem Hauptbahnhof als zentralem Knotenpunkt beschlossen. Die bestehende West-Ost-Achse der viergleisigen Stadtbahn wurde saniert und elektrifiziert und mit einer neuen Nord-Süd-Achse verknüpft, die unter dem Tiergarten verläuft.

Erstmals in der Geschichte Berlins entstand so ein Bahnhof für alle Fernzüge – der größte Kreuzungsbahnhof Europas. Dieser Bahnhofstyp ermöglicht besonders kurze Wege zum Umsteigen, weil er sich nicht in der Fläche ausdehnt, sondern die Züge auf zwei Ebenen fahren.

Dr. Rüdiger Grube: „Vor der Weitsicht der Planer kann ich nur den Hut ziehen. Alle Fernzüge von und nach Berlin berühren einen Bahnhof. Davon können andere Metropolen wie Paris, London oder Moskau nur träumen. Und die großzügigen Dimensionen haben sich bei Großveranstaltungen schon oft bewährt, zum Beispiel beim Andrang auf die Fanmeile der Fußball-WM 2006, zu deren Beginn der Hauptbahnhof pünktlich eröffnet wurde.“

Den täglich rund 300.000 Reisenden und Bahnhofsbesuchern stehen 54 Rolltreppen, 38 Aufzüge und 1.150 Schließfächer zur Verfügung. Für hilfebedürftige Reisende gibt es jährlich 20.000 Umsteigehilfen. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach liefert Strom für 380 4-Personen-Haushalte. 52.000 Gäste haben den Hauptbahnhof bereits bei einer der bisher rund 2.000 Führungen kennengelernt.

„Mich fasziniert am meisten, dass der Hauptbahnhof so lichtdurchflutet ist, dass er selbst an trüben Tagen hell und einladend wirkt. Und das sogar auf den Bahnsteigen im Untergeschoss. Ich kenne keinen unterirdischen Bahnhof, in den so viel Tageslicht fällt, in den sogar die Sonne auf den Tiefbahnsteig scheint. Ein großes Kompliment für den Architekten Meinhard von Gerkan und sein Team!“

Der Hauptbahnhof entstand am Ort des ehemaligen Lehrter Bahnhofs, der bis zum 2. Weltkrieg einer der Berliner Kopfbahnhöfe war. Durch die Zerstörungen des Krieges, die Folgen der deutschen Teilung und die Nähe zur Berliner Mauer rückte das Gelände in eine Randlage und wurde vernachlässigt. Nicht wenige waren skeptisch, ob diese Brache für einen neuen Bahnhof geeignet ist.

Dr. Rüdiger Grube: „Trotz aller Unkenrufe: Heute pulsiert das Leben am Hauptbahnhof. Es ist ein beliebter Standort für Hotels geworden. Die Nähe zum Regierungsviertel ist für den boomenden Berlin-Tourismus attraktiv. Unternehmen und Hotels suchen die Nähe zum Hauptbahnhof.“

Ungewöhnliche Arbeitsplätze bieten die beiden Bügel, die wie ein umgekehrtes U die Bahnhofshalle überspannen. Insgesamt arbeiten in den beiden Bügeln rund 1.000 Beschäftigte der DB, mehr als im Bahntower, sowie Mitarbeiter anderer Unternehmen.

Dr. Rüdiger Grube: „Unser Jubilar hat glänzende Zukunftsaussichten. Ab Dezember 2017 wird mit der Neubaustrecke zwischen Erfurt und Nürnberg die Fahrzeit von Berlin nach München unter vier Stunden sinken. Ein Jahr später geht es in 100 Minuten nach Dresden. Im Bau ist die S21, die den Hauptbahnhof zukünftig in Richtung Gesundbrunnen an den nördlichen Ring der S-Bahn anbinden wird. Und wir freuen uns auf den Lückenschluss der
U-Bahn zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz. Dann fahren die Touristen vom Hauptbahnhof nicht mehr nur zum Brandenburger Tor, sondern direkt auf die Museumsinsel und zum Roten Rathaus.“

Hinweis für Redaktionen

Ein ausführliches Medienpaket zum Jubiläum mit Bewegtbild und Fotos aus Geschichte und Gegenwart sowie weiterführenden Texten finden Sie unter http://ift.tt/1YyCsPo

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation und Marketing Oliver Schumacher

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Wiederaufbau der Stammbahn Neue, alte Eisenbahnstrecke: Berlin, lerne von den Bayern! aus Der Tagesspiegel

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In Zehlendorf wird über den #Wiederaufbau der alten #Eisenbahnstrecke nach #Potsdam diskutiert. Auf dem Podium: Ex-Wirtschaftssenator Harald Wolf.

Die Länder Berlin und Brandenburg sollen schnellstmöglich den Wiederaufbau der #Stammbahn von Potsdam über Kleinmachnow nach Berlin planen, auch wenn noch kein Geld vom Bund in Aussicht steht. Das forderten der Berliner Konzernbevollmächtigte der Bahn, Alexander Kaczmarek, und der verkehrspolitische Sprecher der Berliner Linken, Harald Wolf, am Dienstagabend auf einer Podiumsdiskussion im Zehlendorfer Rathaus.

".. dann sind die Bayern oft am Zug"

„Wir müssen jetzt die Planung für den Wiederaufbau bis zur Genehmigungsreife vorantreiben, damit wir das Projekt bei einem künftigen Geldsegen des Bundes schnell umsetzen können“, sagte Alexander Kaczmarek. Die Länder Berlin und Brandenburg sollen die Planungen finanzieren. „Bayern macht es ähnlich, und wenn der Bundesbudgets noch nicht ausgeschöpft sind und Geld schnell verbaut werden kann, sind die Bayern oft am Zug.“

Auch Brandenburg habe in diesem Jahr ein ähnliches Projekt angestoßen, so werde der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke von Berlin nach …

Potsdam + Straßenbahn: Der Umbau des Dreiecks, Potsdams Tramnetz soll größer und besser werden. Auch Schäden müssen beseitigt werden., aus PNN

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Die PNN geben einen Überblick, wo in Potsdam künftig gebaut wird.

#Potsdam – Noch bis Dienstag fahren wegen Bauarbeiten keine #Straßenbahnen in den Potsdamer Norden und auch in der #Charlottenstraße wird derzeit an der Strecke gearbeitet. In den nächsten Jahren müssen sich Potsdamer auf weitere Baustellen einstellen. Auch der Umbau des Leipziger #Dreiecks wird konkret: Die Stadt startete nun die Ausschreibung der Planung. Die PNN geben einen Überblick, wo künftig im Tramnetz gebaut wird.

Leipziger Dreieck

Schon seit Jahren ist der Umbau des stark belasteten Verkehrsknotenpunkts im Gespräch. 50 000 Autos und 9 000 Fahrräder sind dort täglich unterwegs. Problematisch ist vor allem die Trassenführung der Straßenbahnwendeschleife: Das Gleis verläuft auf der Langen Brücke neben der Fahrbahn, um dann auf der Kreuzung auf die Fahrbahn Richtung Innenstadt zu schwenken – entgegen der Fahrtrichtung der Autos. Soll eine Straßenbahn in die Wendeschleife fahren, muss deshalb nicht nur der Querverkehr angehalten werden, sondern auch der Verkehr stadteinwärts. Besonders im Berufsverkehr gibt es Probleme.

Nun wird der Umbau konkret: Im Amtsblatt der europäischen Union sind Generalplanungsleistungen für die Umgestaltung des Leipziger Dreiecks ausgeschrieben. Mit einem Planungsbeginn ist im vierten Quartal 2016 zu rechnen, bestätigt auch die Stadtverwaltung. Nach derzeitigem Kenntnisstand sei mit einem Beginn der Baumaßnahme ab …

Straßenbahn + Potsdam: TATRA-BAHNEN IN POTSDAM Zur Kur in Prag, aus PNN

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#Tatra-Trams aus #Potsdam werden derzeit in #Tschechien #modernisiert und für weitere acht Einsatzjahre fit gemacht. Doch ihr Ende ist schon jetzt absehbar.

Potsdam – Mittlerweile fallen sie schon etwas aus dem vertrauten Rahmen: eckiges Design, hohe Silhouette und die zwei hohen Stufen, die beim Ein- und Ausstieg überwunden werden müssen. Den Potsdamer Tatra-Trams sieht man an, dass sie aus einer anderen Epoche stammen. Doch so bald werden sie nicht aus dem Stadtbild verschwinden. Die Trams mit 35 Sitz- und 53 Stehplätzen aus der Fabrik in der tschechischen Hauptstadt Prag werden schließlich noch gebraucht.

Denn Potsdams Verkehrsbetrieb (ViP) verzeichnet seit Jahren wachsende #Fahrgastzahlen und erwartet das wegen des #Einwohnerzuwachses der Stadt auch für die kommenden Jahre. „Wir müssen in kurzer Zeit mit dem Einsatz von mehr Fahrzeugen reagieren“, so der technische Geschäftsführer Oliver Glaser. Doch neue Trams gibt es nicht von der Stange zu kaufen, außerdem sind sie teuer.

Frischzellenkur für die Potsdamer Tatra-Bahnen

Zuletzt waren die Tatras Anfang der 1990er-Jahre modernisiert worden. Nun bekommen sie eine weitere Frischzellenkur – ausgerechnet in ihrer Heimat. Die erste Tatra-Straßenbahn wurde in dieser Woche zur Grundinstandsetzung nach Prag geschickt. „Diese Maßnahme ist Teil eines umfangreichen Investitionspaketes, das gemeinsam von der Landeshauptstadt Potsdam, den Stadtwerken Potsdam und dem Verkehrsbetrieb geschnürt wurde“, so Martin Grießner, der als kaufmännischer Geschäftsführer des ViP für das Finanzielle zuständig ist. 50 Millionen Euro werden in den kommenden Jahren in die …

Bahnverkehr: VERKEHR Lichtenrader Initiative klagt gegen  Fernbahntrasse, aus Berliner Morgenpost

http://ift.tt/1TV3L2a

Bürger fordern, die Verlängerung der Dresdner Bahn zum BER durch einen Tunnel zu führen. Die jetzige Planung sei "steinzeitlich".

Die "Bürgerinitiative #Lichtenrade #Dresdner Bahn e. V.", die seit 20 Jahren aktiv ist, hat mit Unterstützung der "Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e. V." beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig Klage eingereicht. Grund ist die Entscheidung des Eisenbahn-Bundesamtes, die geplante Bahntrasse für zwei Fernbahngleise am S-Bahnhof Lichtenrade #oberirdisch zu bauen, statt die Züge durch einen Tunnel zu führen.

"Niemand ist gegen den Ausbau der Bahn, aber die Lichtenrader sind dagegen, dass hier eine steinzeitliche Planung durchgesetzt wird. Sie wollen einen sinnvollen Ausbau und dass eingehalten wird, was ihnen versprochen wurde", sagte der mit der Klage beauftragte Rechtsanwalt Armin Frühauf.

Er kritisierte, dass sich weder das Abgeordnetenhaus noch der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), zur Koalitionsvereinbarung neu positionierte, nachdem klar war, dass die Züge oberirdisch durch Lichtenrade fahren sollen. "Spätestens nach der Planfeststellung, also nach der erteilten #Baugenehmigung für die oberirdische Variante, hätte man doch erwarten können, dass sich das Parlament mit dem Thema beschäftigt. Auch die Verwaltung hat nichts gemacht", so Frühauf. Dabei hätten CDU und SPD im Koalitionsvertrag von 2011 doch vereinbart, sich für die …

12 Mai 2016

Radverkehr: Fahrradverleih Nextbike macht Call a Bike Konkurrenz in Berlin aus Berliner Zeitung

http://ift.tt/1ZJ09Vo

Sie sind rot, silbergrau – und sie stehen an vielen Straßenecken. Die #Mietfahrräder der Deutschen Bahn (#DB) gehören seit 2002 zum Berliner Stadtbild. Doch #Call a Bike soll mehr Konkurrenz bekommen. Ein anderes Unternehmen gewann den Wettbewerb, mit dem das Land einen Betreiber für ein #subventioniertes #Fahrradverleihsystem gesucht hatte.

Nach Informationen der Berliner Zeitung soll die Firma #Nextbike den Fünf-Jahres-Vertrag erhalten. Doch bislang konnte der Senat ihr nicht den Zuschlag erteilen, weil ein Mitbewerber die Entscheidung überprüfen lässt. Die DB ist vor die Vergabekammer gezogen.

Verfahren um Fahrradverleih zieht sich hin

Es geht um ein lukratives Projekt. In Berlin, wo viele Touristen unterwegs sind und zahlreiche Einheimische kein Auto haben, soll es auch künftig ein öffentliches Fahrradverleihsystem geben – mit mindestens 175 Stationen und 1750 Rädern.

Dafür seien verteilt über fünf Jahre bis zu sieben Millionen Euro eingeplant, so der Senat vor Beginn der Ausschreibung. 2014 begann der Wettbewerb. Von mehr als 20 Bewerbern wurden fünf aufgefordert, ein Angebot abzugeben.

Noch 2015 wollte der Senat den Zuschlag erteilen, doch das Verfahren zieht sich bis heute hin. Mit einer Entscheidung der Vergabekammer wird erst in …

U-Bahn: Nahverkehr Die wiederentdeckten U-Bahn-Tunnel von Berlin, aus Berliner Zeitung

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#U-Bahnhof #Innsbrucker Platz. Ein Zug fährt ein, die Fahrgäste gehen zum Ausgang. Keiner achtet auf die orangerot lackierte Stahltür auf dem Weg dorthin. Warum auch? In der Schöneberger Endstation der #U4 gibt es mehrere solcher Türen. Doch diese hier ist etwas Besonderes. Sie führt in ein Bauwerk, das viel größer ist als der U-Bahnhof. In ein Bauwerk, das hier keiner vermuten würde. Und das Teil eines großen Zukunftsplans für den Berliner Verkehr war. „Kommen Sie“, sagt Uwe #Kutscher, der bei der U-Bahn Chef der #Infrastruktur ist. Er schließt die orangerote Tür auf. Willkommen in der #Archäologie der Zukunft!

Noch eine Tür, diesmal in Gelb. Und dann ist er erreicht, der Rohbau des U-Bahnhofs für die Linie #U10 unter dem Innsbrucker Platz. Der Bauingenieur drückt einen Schalter, Leuchtstoffröhren flackern auf. Betonwände, hier und da mit Graffiti bedeckt, verlieren sich im Dunkel. Neben einem Schacht, der für Fahrtreppen vorgesehen war, führen Treppenstufen ohne Geländer nach unten. „Dann gehen wir mal auf die Ebene -4“, sagt Kutscher. Schließlich steht er mehr als 20 Meter unter der Erdoberfläche. Baustellengeruch liegt in der Luft. Dabei sind die letzten Arbeiten 38 Jahre her.

Trainingsplatz für die Feuerwehr

Es ist kühl, aber trocken. Das Mobiltelefon zeigt keine Netzverbindung an, die Berliner Alltagswelt ist hinter den dicken Wänden verschwunden. Doch akustisch ist sie nah. Ein Dröhnen ist zu hören. Das sind die Autos, die auf der #Stadtautobahn den Innsbrucker Platz überqueren.

Hier unten wird klar: Das sollte wirklich einmal ein U-Bahnhof werden. Die Bahnsteige scheinen nur darauf zu warten, dass sie endlich einen Bodenbelag, Sitzbänke und …

allg. + U-Bahn + Radverkehr + Straßenbahn + Straßenverkehr: Verkehr Wie Pankow in 20 Jahren aussehen könnte aus Berliner Zeitung

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Auf der Schönhauser Allee haben #Radfahrer eigene Fahrspuren. Nicht mehr nur eine #U-Bahn-Linie, sondern drei Linien führen nach Pankow. Und wo sich Gleise nicht lohnen, surren #Oberleitungsbusse die Straßen entlang. Eine Utopie?

Nein, meint Jens-Holger Kirchner. So könnte, so sollte Pankow in 20 Jahren aussehen, sagt der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung. Andere Politiker in Berlin scheuen sich, Ideen für die Zukunft des Verkehrs zu entwickeln – Kirchner nicht. Der 56-Jährige, der unverdrossen berlinert, schaut gern nach vorn. Auch wenn seine Visionen für den Bezirk nicht jedem gefallen.

Kirchner hat nichts gegen radikale Wechsel, er hat schon mehrere überstanden. 1979 zog er aus dem schon ziemlich ländlichen Woltersdorf ins große Berlin, Hauptstadt der DDR. Er besetzte eine Wohnung in Prenzlauer Berg, arbeitete als Tischler, baute den Abenteuerspielplatz in der Kollwitzstraße mit auf. Als in der Wendezeit überall Runde Tische entstanden, ging Kirchner in die Politik. Er wurde Grünen-Mitglied, Bezirksverordneter, Stadtrat. Und Großvater von vier Enkeln.

Der Bezirkspolitiker ist pragmatisch. Es gehe um Trends, um das, was sich bereits auf den Straßen abspielt, sagt er. Einem Trend folgt auch er. Auch an diesem Morgen ist Kirchner mit dem Fahrrad ins Büro in die Darßer Straße gekommen. „Der #Fahrradverkehr wird weiter zunehmen. #Elektrofahrräder – das ist die eigentliche Boombranche, nicht Elektroautos“, sagt Kirchner.

Das müsse Folgen haben. „Weil das Tempo zunimmt, müssen #Radverkehrsanlagen künftig …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Arbeiten an Saarmunder Eisenbahnbrücke für 2018 geplant Neubau ersetzt beschädigte Bahnbrücke, aus MAZ

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Autofahrer in der Region bekommen es 2018 mit einem neuen Nadelöhr zu tun. Die Deutsche Bahn will die jüngst durch einen Lastwagen schwer beschädigte #Bahnbrücke in #Saarmund durch einen Neubau ersetzen. Während der Arbeiten im Jahr 2018 müssen Autofahrer auf der L 78 zwischen Bergholz-Rehbrücke und Saarmund mit massiven #Verkehrseinschränkungen rechnen.

Saarmund. Die Deutsche Bahn wird die durch einen Lastwagen #schwer #beschädigte #Eisenbahnbrücke über die L 78 durch einen Neubau ersetzen. Wie von Bahnsprecher Gisbert Gahler zu erfahren war, soll die neue Brücke im Jahr 2018 eingebaut werden. „Die alte Brücke zu reparieren, ist wirtschaftlich nicht mehr vertretbar“, sagte er der MAZ. Der Neubau kostet etwa 2,5 Millionen Euro und soll bis Anfang 2019 fertiggestellt sein.

Landesstraße wird Nadelöhr

Die Deutsche Bahn rechnet mit einer Bauzeit von etwa zehn Monaten. Die Landesstraße 78 wird in der Zeit zwischen Bergholz-Rehbrücke und Saarmund zum Nadelöhr. Autofahrer müssen dort mit massiven Verkehrseinschränkungen rechnen. Geplant ist, den Verkehr über eine Spur mit einer Bauampel durch die Brückenbaustelle zu führen und zeitweise aber auch über die Landesstraßen 77, 79 und 78 umzuleiten. Die genaue Umleitungsstrecke sei noch nicht bestätigt, „sie ist Teil der Entscheidung, die im laufenden Planfeststellungsverfahren zum Vorhaben getroffen wird“, sagte Gahler.

Vollsperrung im Sommer 2018

In den Sommerferien 2018 soll die Straße zwischen Bergholz-Rehbrücke und Saarmund für etwa …

Bahnhöfe: Berlin Der Hauptbahnhof wäre fast zum BER geworden, aus Berliner Zeitung

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Er kann es einfach nicht lassen. „Wann immer ich in Deutschland bin, komme ich hierher“, sagt der Mann im grauen Anzug. Dann streicht er über das glatte Holz, das die Brüstungen bedeckt, und prüft, ob an den Handläufen noch die Wegweiser in Blindenschrift kleben. „Fühlen Sie mal.“ Hany Azer ist zufrieden. Heute lebt der Bauingenieur die meiste Zeit wieder in Ägypten, seinem Heimatland, wo er den Präsidenten in Fragen des Verkehrs berät. Doch sein größtes Projekt in Deutschland, den Bau des Hauptbahnhofs und des Nord-Süd-Tunnels in Berlin, lässt ihn nicht los.

Es hätte nicht viel gefehlt, da wäre der Hauptbahnhof eine Art BER geworden. Ein Skandalprojekt wie der Flughafen, allerdings mitten in der Stadt und in Sichtweite des Kanzleramts. Die Baukosten stiegen im Monatstakt. Die 400 Millionen Euro, die anfangs genannt wurden, waren bald nicht mehr aktuell. Eine Schlussrechnung hat die Deutsche Bahn (DB) nie öffentlich präsentiert. Schätzungen gehen von mindestens 700 Millionen Euro aus. Inklusive des Tunnels bis zur Spree war auch bereits von 1,2 Milliarden die Rede.

Auch der Zeitplan für den Bahnknoten an der Spree begann schon bald nach dem ersten Spatenstich 1998 aus dem Ruder zu laufen. Zu Beginn hieß es noch zuversichtlich, dass der erste ICE 2003 durch den Tiergartentunnel zum Hauptbahnhof fahren wird. Doch schon bald wurde korrigiert, auf 2006. Das komplexe Großprojekt und der tückische, grundwasserreiche Berliner Baugrund überforderten die Planer.

„Die Nerven liegen blank“

Als es immer weitere Verzögerungen gab und der Bau sich bis 2009 hinzuziehen drohte, zog der damalige Bahnchef …

Bahnhöfe + U-Bahn: Historische Fotos Berlins bedeutendster U-Bahnarchitekt baute diese Bahnhöfe, aus Berliner Zeitung

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Welche #U-Bahnhöfe sind in Berlin die #schönsten? Wer diese Frage zu beantworten versucht, denkt vielleicht zuerst an die Hochbahnhöfe entlang der U1 und U2. Aber auch viele der Untergrundbahnhöfe sind schön gestaltet.

Viele der älteren U-Bahnhöfe wurden nach Entwürfen von Alfred #Grenander, dem wohl bedeutendsten Berliner #U-Bahnarchitekten, gebaut. Ohne ihn ist die Berliner U-Bahn wie wir sie heute kennen kaum vorstellbar.

Der 1863 in Schweden geborene Grenander wurde schon 1900 für die damalige #Hochbahngesellschaft engagiert. Bis 1930 – das heißt, bis Ende der ersten Bauphase der Berliner U-Bahn – prägte er  mit über 80 Bauten die Gestaltung der Berliner U-Bahnhöfe.

Alfred Grenander studierte von 1881 bis 1885 Architektur in Stockholm und von 1885 bis 1888 an der Technischen Hochschule in Charlottenburg. Er starb 1931 in Berlin.

Viele der von Grenander gestalteten Bahnhöfen sind bis heute erhalten oder rekonstruiert, andere wurden zerstört oder umgebaut. Wir zeigen die schönsten Grenander-Bahnhöfe – von damals und heute.

#Wittenbergplatz

Der erste – von 1900 bis 1902 erbaute – Bahnhof am Wittenbergplatz …

Bahnhof Ostkreuz in Berlin Kann hier jemand mal aufräumen? Der neue Bahnhof Ostkreuz ist zugestellt mit Infotafeln, Pavillons und Werbebannern. Das ärgert auch den Fahrgastverband., aus Der Tagesspiegel

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Das Ostkreuz ist in mehrfacher Hinsicht erstaunlich: Die einen sind fasziniert, wie die Bahn seit nunmehr zehn Jahren einen der wichtigsten Umsteigeknoten bei laufendem Betrieb neu baut. Die anderen wundern sich, warum das Gedränge und Durcheinander eher schlimmer als besser wird.

Wer das Treiben auf dem Bahnhof eine Weile beobachtet, erkennt als wesentliche #Problemzone den oben gelegenen #Ringbahnsteig. Dieser von der 2012 gebauten Halle geschützte Bereich ist zwar viel größer als der enge, zugige Vorgängerbau. Aber vor lauter Verkaufsbuden und Reklametafeln ist kaum noch Platz für die Reisenden.

Zeit für eine Inventur: sieben opulente Verkaufspavillons, acht Info-Tafeln, 16 übermannshohe Werbetafeln, zwei Streusandcontainer, ein Geldautomat, zwei Fahrscheinautomaten, 24 Sitzbänke für je vier Personen, 27 Doppelmülleimer sowie aktuell vier Aufzüge und sechs Treppenaufgänge, wobei deren Zahl mit dem Baufortschritt noch wächst. Aktuell verteilen sich auf dem Bahnsteig 98 größere Gegenstände oder irgendwie geartete #Hindernisse. „Kleinmöbel“ wie Hydranten, Masten, Fahrscheinentwerter sowie provisorische Bauinfo-Aufsteller kommen noch dazu.

Schlangen vor den beiden Fahrscheinautomaten

Sind die normalen Verkaufspavillons mit etwa acht mal fünf Metern schon üppig geraten, kommt es mit dem McDonalds am nördlichen Bahnsteigende richtig dicke: Er #versperrt komplett den #Blick nach …

Parkeisenbahn: Seit 60 Jahren unterwegs Die Berliner Parkeisenbahn feiert Geburtstag

www.parkeisenbahn.de

Die kleine Bahn im #FEZ #Wuhlheide, die seit der Eröffnung im Jahre 1956
fast ausschließlich von Kindern und Jugendlichen betrieben wird, feiert
am Wochenende 18./19. Juni ihren 60. #Geburtstag und lädt Groß und
Klein zum Feiern ein. Den Höhepunkt bildet eine #Fahrzeugparade am
Sonnabend ab 10 Uhr am Bahnhof Eichgestell. An beiden Tagen fahren
verschiedene #Dampf- und Dieselzüge in der Zeit von 11 bis 17.30 Uhr
nach einem Sonderfahrplan. Am Hauptbahnhof der #Parkeisenbahn
präsentieren sich verschiedene Unternehmen und informieren über ihre
Ausbildungsangebote. Im Bf. Eichgestell wird eine Modellbahnanlage
präsentiert, auch das Parkbahncafé „Merapi“ lädt zum Verweilen ein.
Der Fahrpreis beträgt für Kinder 2 Euro, für Erwachsene 3,50 Euro, beim
Einsatz einer Dampflokomotive werden 50 Cent Zuschlag erhoben.
Mehr Informationen: www.parkeisenbahn.de und
http://ift.tt/1NrjAkY

S-Bahn: Berlin: Vorinformation über Teilnetze Stadtbahn und Nord-Süd

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Das Land #Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, das Land #Brandenburg, Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, sowie der #VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg haben im Amtsblatt der Europäischen Union eine Vorinformation vom Juni 2016 (2015/S 105-189929) um geänderte #Vergabetermine spezifiziert (2016/S 089-156835).
Direkt #vergeben werden #Verkehrsleistungen im SPNV auf den Linien S9, S45, S75, S7, S5, S3 (Teilnetz Stadtbahn) sowie S85, S25, S15, S2, S1 (Teilnetz Nord-Süd) der Berliner S-Bahn und damit zusammenhängende Dienstleistungen für die Zeit vom 15.12.2017 bis zur Betriebsaufnahme durch einen für beide Teilnetze jeweils noch im einem wettbewerblichen Verfahren zu findenden Betreiber dieser Verkehrsleistungen (Anschlussbetreiber). Es wird ein gemeinsamer Übergangsvertrag für beide Teilnetze geschlossen. Die Betriebsaufnahme durch den / die Anschlussbetreiber ist derzeit wie folgt vorgesehen:
Im Teilnetz Nord-Süd:
18.12.2023: S85 (Grünau – Hauptbahnhof);
16.6.2025: S25 (Teltow Stadt – Hennigsdorf), S15 (Frohnau – Hauptbahnhof);
22.12.2025: S2 (Bernau – Blankenfelde);
5.10.2026: S1 (Wannsee – Oranienburg).
Im Teilnetz Stadtbahn:
18.12.2023: S9 (Flughafen BER – Spandau), S45 (Flughafen BER – Südkreuz;
16.6.2025: S75 (Ostbahnhof – Wartenberg;
16.2.2026: S7 (Potsdam Hbf. – Ahrensfelde);
23.11.2026: S5 (Charlottenburg – Strausberg Nord);
21.6.2027: S3 (Erkner – Spandau)
Über den Beginn der Verkehrsleistungen sowie über die weiteren Zeitpunkte der stufenweisen Betriebsaufnahme durch den/die Anschlussbetreiber wird im dortigen Verfahren verhandelt, wenn ein Bewerber um diese Leistungen glaubhaft darlegt, dass ihm die Aufnahme der Verkehrsleistungen zu den genannten Zeitpunkten mit von ihm zu beschaffenden Fahrzeugen nicht möglich ist. 
Im Anschluss können die genannten Zeitpunkte von den Auftraggebern angepasst werden. Dann ergäbe sich insoweit auch ein Anpassungsbedarf bei der zeitlichen Ausgestaltung der einzelnen Auslaufstufen für die hiesige Direktvereinbarung. Die hiesige Direktvereinbarung wird zudem eine Verlängerungsoption für den Fall der Verzögerung einer Betriebsaufnahme durch den/die Anschlussbetreiber enthalten. Der Beginn der Verkehrsleistungen durch den / die Anschlussbetreiber kann auch einheitlich zu einem noch zu findenden Zeitpunkt zwischen dem 18.12.2023 und dem 21.6.2027 erfolgen, wenn sich am wettbewerblichen Verfahren nur das Unternehmen beteiligt, das die Verkehrsleistungen auf den genannten Linien bis dahin durchführt (Quelle EU-Amtsblatt, 11.05.16).