12 August 2016

S-Bahn: Neun Tage keine S-Bahnen zwischen Westend – Gesundbrunnen Linien S 41 und S 42 unterbrochen, S 46 eingeschränkt, aus S-Bahn

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  • Wann: Von Freitag, 26. August, 22 Uhr, bis Montag, 5. September, 1.30 Uhr (9 Tage)
  • Wo: zwischen Westend <> Gesundbrunnen, Betroffen sind die Linien #S41 und #S42, die #S46 ist auf dem Abschnitt Südkreuz/Halensee – Westend ebenfalls von Einschränkungen betroffen
  • Was: Kein S-Bahn-Verkehr. Ein #Ersatzverkehr mit #Bussen ist eingerichtet

Die S45 fährt montags bis freitags den ganzen Tag über bis/ab Bundesplatz, der 10-Minutentakt auf der S25 (Teltow Stadt – Gesundbrunnen) wird auch außerhalb der Hauptverkehrszeiten und am Wochenende angeboten.

 

Was geschieht während der Bauarbeiten?

Während der Sperrung werden fünf Weichen nördlich vom S-Bahnhof Westend erneuert. Außerdem entstehen Querungen und Schächte sowie Kabeltröge und Signalgründungen. Die Zeit wird auch genutzt, um Bahnsteigarbeiten in Jungfernheide auszuführen.

 

Welche Umfahrungsmöglichkeiten der gesperrten Strecke gibt es?

Die gesperrte Strecke kann mit den S-Bahn-Linien S1, S2 oder S25 (Gesundbrunnen – Friedrichstraße) sowie den S-Bahn-Linien S5, S7 oder S75 (Friedrichstraße – Westkreuz) umfahren werden. Fast alle Bahnhöfe im gesperrten Abschnitt sind auch mit U-Bahn-Linien erreichbar: Wedding (U6), Westhafen (U9) und Jungfernheide (U7). Die U2 fährt zwischen Schönhauser Allee und Kaiserdamm (Messe Nord/ICC).

 

Tipp:

Vor Fahrt bitte eine Reiseverbindung aus der elektronischen Fahrplanauskunft abrufen. Diese ist auch per App oder untermobil.s-bahn-berlin.de verfügbar.

Straßenverkehr + Bus + S-Bahn: Die „Dauerkaputtampel“ von Tegel wird nun repariert, aus Berliner Morgenpost

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Seit Monaten ist eine #Ampel in Tegel defekt. Ab Mittwoch soll sie erneuert werden. Dafür wird der #Bahnübergang Gorkistraße gesperrt.

Erleichterung bei vielen #Tegel-Bewohnern: Nach nunmehr 14 Monaten Ausfallzeit wird die #Lichtsignalanlage an der Kreuzung #Buddestraße und #Gorkistraße endlich erneuert. Am Mittwoch beginnen die #Bauarbeiten, wie der Reinickendorfer Verkehrsstadtrat Martin Lambert (CDU) bestätigte. Verbunden ist damit allerdings ab 5 Uhr eine fast zweiwöchige Sperrung der Gorkistraße in Höhe des Bahnübergangs. Bis voraussichtlich 20. August kann dieser nur von Fußgängern und Radfahrern überquert werden.

Drei BVG-Linien werden umgeleitet

Der Autoverkehr und auch die Busse der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden über Buddestraße, Waidmannsluster Damm und Ziekowstraße umgeleitet. Betroffen davon sind die Buslinien 124, 125 und 222 sowie die Nachtbusverbindungen N22, N24 und N33. Auch einige Haltestellen werden verlegt. Es muss zudem mit teils erheblich längeren Fahrzeiten gerechnet werden, so die BVG. Die Züge der S-Bahnlinie S25 fahren hingegen ohne Einschränkungen weiter.

Während der Betriebszeiten der S-Bahn setzt die Bahn Sicherungsposten ein, die den Fußgängern das überqueren der Bahngleise ermöglichen sollen. "Zwar wird die Vollsperrung des Bahnübergangs zu weiteren Belastungen für die Verkehrsteilnehmer führen. Vor dem Hintergrund der dann hoffentlich wieder hergestellten ehemaligen …

Straßenverkehr + Radverkehr + Bus + zu Fuß: Und sie bewegen sich doch Probleme haben sie alle: Fußgänger, Radler und Autofahrer. Oft behindern sie sich auch gegenseitig. , aus Der Tagesspiegel

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Probleme haben sie alle: #Fußgänger, #Radler und #Autofahrer. Oft behindern sie sich auch gegenseitig. Die Parteien haben große Lösungen – aber im Kleinen tun sie sich schwer. Ein Überblick auf den Alltag auf Berlins Straßen.

In Bewegung sind wir alle. Zu Fuß, mit dem Rollstuhl, auf dem Fahrrad, in Bahnen und #Bussen, auf dem #Motorrad oder im Auto. Aufgabe der Politiker und der Planer ist es, hier Lösungen zu finden, die es ermöglichen, schnell und sicher ans Ziel zu kommen. Aber wie sieht der Alltag aus?

ZU FUSS

Fußgänger sind in der Mehrheit. Immerhin 32 Prozent aller Wege in der Innenstadt werden per pedes zurückgelegt. Das ist gar nicht so einfach. Gehwege sind häufig zu Stolperfallen geworden. Bis zu 80 Prozent der Anlagen sind nach Angaben des Bezirksamts in Marzahn-Hellersdorfsanierungsbedürftig. Nur etwas besser sieht es in Lichtenberg, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg und Reinickendorf aus. Dort muss „nur“ mehr als die Hälfte der Gehwege erneuert werden. Am besten schneidet Mitte ab, das einen Erneuerungsbedarf von 15 Prozent gemeldet hat.

Doch auch dort, wo es sich gut laufen lässt, müssen Fußgänger aufpassen. Radfahrer machen ihnen inzwischen zunehmend den Platz streitig. Gern kommen sie auch von hinten und überholen mit knappem Abstand. Ein kleiner Schritt zur Seite kann fatale Folgen haben – für beide Seiten. Es sind nicht nur die „Kampfradler“, die zu einer Gefahr für Fußgänger werden können. Auf einem kurzen Abschnitt an der Brandenburger Straße in Wilmersdorf waren es beim Test eine etwa 50-jährige Frau und …

09 August 2016

S-Bahn: Mehr Züge im Berufsverkehr zwischen Zehneldorf und Potsdamer Platz aus DBV

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Pressedienst des DBV-Landesverbandes Berlin-Brandenburg vom 9. August 2016

Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband freut sich mit vielen Berufstätigen und Schülern, wenn ab 5. September 2016 zusätzliche Züge im Berufsverkehr zwischen Zehlendorf und Potsdamer Platz angeboten werden.

Laut einer Pressemitteilung der S-Bahn Berlin GmbH vom heutigen Tage wird ab Schuljahresbeginn ein 5 Minuten-Takt auf dem stark belasteten Ast der S-Bahn-Linie 1 in der südlichen Innenstadt angeboten. Damit trägt Senat und Verkehrsverbund als Besteller dieser Zugleistungen der wachsenden Nachfrage Rechnung. Dafür sind die Verkehrsverwaltung und der VBB zu loben.

Diese Taktverdichtung kann aber nur ein kleiner Anfang sein. Insbesondere durch die Zunahme der Berufspendler aus und nach Brandenburg wünscht sich der Bahnkunden-Verband, dass die Umlandverbindungen – sowohl im S- als auch Regionalverkehr – aus Berliner Sicht in Zusammenarbeit mit Brandenburg verstärkt werden. In erster Linie gehört hierzu die Achse in das Havelland und die Verdichtung aller Umland-S-Bahn-Linien, die im Moment noch im 20 Minuten-Takt fahren (Hennigsdorf, Oranienburg, Bernau, Erkner, Königs Wusterhausen, Blankenfelde, Teltow). Hier hält der DBV im Berufsverkehr durchaus einen 10 Minuten-Takt für grundsätzlich sinnvoll.

Wenn jetzt die #S1 im südlichen Abschnitt häufiger fährt: es fehlt parallel zur S-Bahn eine leistungsfähige #Regionalverbindung. Der #Wiederaufbau der #Stammbahn würde auch für der Bahnverkehr innerhalb Berlins einen deutlichen #Qualitätssprung bedeuten – nicht nur für die Fahrgäste aus und in das südliche Brandenburg!

Pressekontakt: Frank Böhnke, stv. Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94

S-Bahn Berlin verbessert Zugangebot auf der Wannseebahn Nach den Sommerferien fahren im Berufsverkehr zusätzliche Züge auf der Linie S1, aus DB

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Mit Beginn des neuen Schuljahres am 5. September setzt die S-Bahn Berlin auf dem südlichen Abschnitt der Linie #S1 #zusätzliche Züge ein. Der derzeitige 10-Minuten-Takt wird montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 9.30 Uhr sowie von 15 bis 19 Uhr zwischen #Zehlendorf und Potsdamer Platz verdichtet.

Ab Zehlendorf starten die Verstärkerzüge von 6.49 Uhr bis 9.09 Uhr jeweils zur Minute 09, 29, 49. Ab Potsdamer Platz beginnen die Fahrten von 7.24 Uhr bis 9.24 Uhr jeweils zur Minute 04,24,44. Die ersten drei Fahrten am Morgen beginnen bereits in Wannsee. Am Abend werden umgekehrt die letzten drei Fahrten bis Wannsee verlängert.

Für die hohe #Nachfrage auf dem Streckenabschnitt der Linie S1

Mit dem verbesserten Angebot trägt die S-Bahn Berlin im Auftrag des Landes und des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg der hohen Nachfrage auf dem Streckenabschnitt Rechnung. Die nunmehr zur Verfügung stehenden Fahrzeugressourcen machen die Wiedereinführung des bis 2009 bereits bestehenden Angebots möglich.


Text: Presseinformation Deutsche Bahn AG

Fernbus + Bus: Nach Postbus-Übernahme durch Flixbus – Die Deutsche Bahn bewertet ihr Fernbus-Geschäft neu aus rbb-online.de

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Nach der jüngsten Übernahme des Unternehmens #Postbus beherrscht #Flixbus über 80 Prozent des deutschen #Fernbus-Marktes. Im harten Konkurrenzkampf mit dem Branchenriesen überlegt die Deutsche Bahn nun, ob sich für sie das Geschäft mit den #IC-Bussen überhaupt noch lohnt.

Die Deutsche Bahn prüft nach dem Postbus-Kauf des Marktführers Flixbus, wie sie mit ihrem Fernbus-Geschäft weitermacht. Die DB nehme die "derzeitige Marktkonsolidierung im deutschen Fernbusgeschäft zum Anlass, ihre Geschäftsaktivitäten auf den Prüfstand zu stellen", schrieb das Unternehmen am Donnerstag in einem Statement, das auch der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Zuvor hatte die "Wirtschaftswoche" darüber berichtet.

Nach größerer Wachstumsphase stagnierten die Fahrgastzahlen, hieß es. Gleichzeitig bleibe der Druck unter den Wettbewerbern hoch, die Preise aber unverändert niedrig. "Daher wird die DB im zweiten Halbjahr 2016 ihre Fernbusstrategie neu bewerten", schreibt die Deutsche Bahn. Die Fernbusanbieter der Bahn, Berlin Linien Bus und IC Bus, kommen zusammen auf einen Marktanteil von 14 Prozent.

Flixbus will europaweit expandieren

Branchenprimus Flixbus baute seine Marktposition in Deutschland zuletzt durch Zukäufe aus. Ende Juni hatte Flixbus bereits den britischen Konkurrenten Megabus übernommen und damit seine …

Bahnverkehr + Güterverkehr: Eisenbahnregulierungsgesetz – Bund bremst Schienenverkehr aus, aus DBV

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Pressedienst des DBV-Bundesverbandes vom 4. August 2016

Das kürzlich verabschiedete #Eisenbahnregulierungsgesetz wird nicht zur Stärkung des Schienenverkehrs als Gesamtsystem führen – so die enttäuschte Meinung des #DBV-Bundesverbandes. Stattdessen ist zu befürchten, dass die einzelnen Schienensparten gegeneinander ausgespielt werden.

Was für den Kunden des #Nahverkehrs zunächst positiv erscheint ist die Begrenzung des jährlichen #Trassenpreisanstiegs auf 1,8 %. Das ist der Prozentsatz, um den die Regionalisierungsmittel in den nächsten Jahren durchschnittlich steigen werden. Damit könnte für Fahrgäste des Nahverkehrs der jährliche Anstieg der Fahrpreise zumindest abgebremst werden – jedoch auf Kosten des #Fern- und des #Güterverkehrs. Die DB Netz AG rechnet aufgrund immer höher werdender baulicher Anforderungen mit einer jährlichen Kostensteigerung von 2,4 %!

Da zwei Drittel der Gesamtleistung auf der Schiene durch den Regionalverkehr erbracht werden, müssen bei einer Begrenzung des Preisanstiegs dort Personenfern- und Güterverkehr die ausbleibende Steigerung kompensieren. Weil beide zusammen nur ein Drittel der gefahrenen Kilometer zurücklegen – also halb so viel wie der Regionalverkehr – heißt das, wir müssen zukünftig mit Trassenpreissteigerungen von 3,6% pro Jahr im Güterverkehr und im Personenfernverkehr rechnen. Oder mit einer weiteren drastischen Ausdünnung des Streckennetzes und der Konzentration auf Hauptrelationen.

Das Problem besteht im falschen Grundsatz. Während das Europarecht vorsieht, dass jeder Nutzer des Netzes nur mit den tatsächlich bei der Zugfahrt entstehenden Kosten (Grenzkosten) belastet wird, während der Staat den Rest ausgleicht, sind in Deutschland alle Betriebskosten (Vollkosten) durch den Nutzer zu decken. Das führt zu einer künstlichen Verteuerung des Schienenverkehrs und ist vor allem eine massive Ungleichbehandlung gegenüber dem Straßenverkehr, der größtenteils mautfrei unterwegs ist.

Es passt zu vielen anderen verkehrspolitischen Entscheidungen dieser Bundesregierung. Ob es um die im europäischen Vergleich dürftigen Pro-Kopf-Investitionen in das Schienennetz geht oder um den Bundesverkehrswegeplan – die Vorfahrt für die Straße ist ungeschriebenes Gesetz. Das mag zu Zeiten des Wirtschaftswunders sinnvoll gewesen sein. Das gegenwärtig zu erwartende steigende Verkehrsaufkommen ohne ein massives Wachstumsprogramm für die Schiene mit dem Schwerpunkt Engpassbeseitigung bewältigen zu wollen ist unökologisch und unsozial. Dass sich der Verkehrsminister für seine Investitionsprogramme ständig selbst auf die Schulter klopft, ändert daran nichts.

Pressekontakt: Frank Petrovsky, Bundesvorstand Umweltschutz, Ruf 01 73 / 8 13 23 45

Flughäfen: Nach BER-Eröffnung So kann der Flughafen Tegel doch noch offen bleiben aus BZ Berlin

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Es liegt seit drei Jahren in den Schubladen vieler Politiker und zeigt den Weg auf, wie #Tegel auch nach einem #BER-Start #offen bleiben kann: ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages.

Doch ernsthaft darüber diskutieren will niemand.

Kein Wunder, denn die nur 29-seitige Analyse, damals in Auftrag gegeben von der FDP, nimmt Stück für Stück die bis heute angeführten Argumente gegen einen Weiterbetrieb auseinander: gravierende rechtliche Hürden für einen Weiterbetrieb – nein! Ein neuer, langwieriger Planfeststellungsbeschluss – unnötig! Tegel eine Gefahr für die Wirtschaftlichkeit des BER – von wegen!

So kann Tegel doch offen bleiben

►Während der Regierende Bürgermeister Michael Müller (51, SPD) immer wieder argumentiert, der BER-Planfeststellungsbeschluss beinhalte die Schließung Tegels und sei rechtlich bindend, sagt das Bundestags-Gutachten etwas anderes: „Die Bestandskraft dieses Planfeststellungsbeschlusses entfaltet (…) keine Bindungswirkung zur Schließung des Flughafens Berlin-Tegel.“

Hans-Henning Romberg (75), während der Planung zum BER von 1992 bis 1996 Flughafen-Chef: „Tegel ist nur relevant, weil vor 20 Jahren angenommen wurde, dass der BER nur durch eine Schließung Tegels …

Straßenverkehr + Bahnverkehr: Bundesamt erklärt sich für nicht zuständig Seit Jahren gibt das Bezirksamt dem Eisenbahn-Bundesamt die Schuld an der verzögerten Umgestaltung – womöglich zu Unrecht., aus Der Tagesspiegel

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Überraschende Wende in der Diskussion um die Verzögerung der seit vier Jahren geplanten #Umgestaltung der #Klosterstraße unter den #Eisenbahnbrückenam #Fernbahnhof #Spandau. Immer wieder erklärte Baustadtrat Carsten Röding (CDU), die ausstehende Genehmigung des Eisenbahn-Bundesamts (EBA) würde die Realisierung des Projektes verzögern. Der Spandauer Bundestagsabgeordnete Swen Schulz (SPD) schrieb daraufhin an die in Bonn ansässige Behörde, um Druck zu machen, und bekam eine überraschende Antwort.

Bezirk seit Januar 2014 informiert

Auf eine entsprechende Anfrage des Bezirksamtes vom 10. Dezember 2013 habe das EBA diesem bereits am 15. Januar 2014 unter dem Aktenzeichen Az. 511pt/007#011 mitgeteilt, dass ein planungsrechtliches Zulassungsverfahren nicht erforderlich sei, schreibt Jens Böhlke, Leiter der Abteilung Infrastruktur des Eisenbahn-Bundesamtes, in seiner Antwort an Schulz. Der Bezirk müsse sich lediglich mit der DB Netz AG abstimmen. Wörtlich heißt es: „Die in Ihrem Schreiben zitierte Aussage des Bezirksstadtrates für Bauen, Planen, Umweltschutz und Wirtschaftsförderung, dass die Verzögerungen in der Realisierung vor allem meiner Behörde anzurechnen seien, ist unzutreffend.“

Zuletzt hatte Röding die Schuldzuweisung an das Eisenbahn-Bundesamt am 5. Juli auf eine Nachfrage im Stadtentwicklungsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung wiederholt. Derzeit befindet sich der Stadtrat, der sich zum Ende der Legislaturperiode aus der Kommunalpolitik zurückzieht, im Urlaub. „Diese Auskunft des Eisenbahnbundesamtes ist sehr eindeutig“ erklärte Swen Schulz. „Sollte das so zutreffen, ist das natürlich ein Armutszeugnis für …

Straßenbahnnetz Neubaustrecken lassen auf sich warten, aus Berliner Zeitung

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Straße aufreißen, Schienen verlegen, Strippen ziehen, fertig – schön wär’s. So einfach sind Neubauprojekte für die Straßenbahn schon lange nicht mehr. Die Vorbereitung wird immer komplizierter. Das bekommen nun auch die Berliner zu spüren, die in Friedrichshain und Moabit auf neue Tram-Verbindungen warten. Dort zeichnet sich ab, dass der bisherige Zeitplan nicht mehr einzuhalten ist. Bis die Straßenbahn zum Ostkreuz und zur Turmstraße fahren kann, wird mehr Zeit vergehen. „Hier zeigt sich die Selbstlähmung der Berliner Verwaltung“, sagt Jens Wieseke vom Fahrgastverband IGEB.

Es geht um wichtige Projekte, die vielen Fahrgästen die tägliche Reise durch Berlin erleichtern würden.

„Wenns und Abers“

In Moabit soll die Strecke, die seit 2014 unweit vom Hauptbahnhof endet, nach Westen verlängert werden – zum U-Bahnhof Turmstraße. Die Straßenbahn würde mit der U-Bahn-Linie U 9 verknüpft, eine neue Ost-West-Route würde entstehen.

Das Friedrichshainer Neubauvorhaben ist nicht minder bedeutsam. Weil das Ostkreuz immer wichtiger wird, will der Senat die Straßenbahn, die heute einen Bogen fährt, an die Station heranführen. Geplant ist eine Strecke, die über die Sonntag- zur Marktstraße verläuft.

Die Projekte haben auch für Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel und Staatssekretär Christian Gaebler Priorität. Die SPD-Politiker wünschen sich, dass der Betrieb auf der Turmstraße 2020 beginnt, zum Ostkreuz möglichst 2019. Doch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die im Senatsauftrag mit der Planung begonnen haben, sehen das anders. Zwar sagte Sprecherin Petra Reetz:„Wir sind gut im Rennen. Wir gehen derzeit davon aus, dass die Entwurfsplanungen Ende des Jahres stehen.“ Bevor aber als Nächstes die Genehmigungsprozedur beginnen kann, stünde weitere Arbeit bevor. Erst einmal müssten diverse Gutachten fertiggestellt werden – etwa zum Schall, zur Verkehrsführung oder zum Naturschutz.

Das bedeute, dass die BVG vermutlich im zweiten Halbjahr 2017 in das Planfeststellungsverfahren gehen kann. Falls es gut klappt, könnten 2019 Leitungsbauarbeiten starten. „Wenn auch das schön läuft, dann könnte 2020 Baubeginn sein“, so Reetz. „Da liegen aber noch einige Wenn und …

 

 

 

Fernbus + Bus: Berliner Busunternehmen Fernbus-Reisen könnten teurer werden, aus Berliner Zeitung

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Für fünf Euro von Berlin nach Cottbus, für sieben Euro nach Hamburg, für acht Euro nach Breslau: Wer seine Fahrt lange genug im Voraus bucht, kann mit dem #Bus immer noch zu sensationell #günstigen #Tarifen verreisen. Davon profitieren vor allem Berliner Fahrgäste, denn keine andere deutsche Stadt hat so viele Verbindungen und so viel Konkurrenz zu bieten. Ein paradiesischer Zustand für die Kundschaft – doch mittelfristig müsse sie sich auf höhere Preise einstellen, erwartet Jörg Schaube, Geschäftsführer des Berliner Busunternehmens BEX. „Der Markt wird sich mittelfristig konsolidieren, die Fahrpreise werden steigen, das Linienangebot wird gestrafft“, sagt er.

Mehr als 60 Fahrzeuge, rund 200 Beschäftigte: Das ist die Bayern Express & P. Kühn Berlin GmbH, kurz BEX.  Das Wilmersdorfer Unternehmen ist nicht der größte Fernbusbetreiber im Land. BEX fährt für Berlin Linien Bus, eine andere Tochterfirma der Deutschen Bahn, deren Fernbusgeschäft nur einen Marktanteil von neun Prozent hat – weit abgeschlagen hinter Flixbus und Postbus. Doch BEX kann sich rühmen, einer der traditionsreichsten Anbieter auf diesem Markt zu sein.

Paul Kühn, der Gründer, war ein #Fernbuspionier. 1949 ging er mit einer Buslinie  von Charlottenburg nach Frankfurt am Main an den Start – ermuntert vom West-Berliner Senat, der eine Alternative zum DDR-Bahnunternehmen  Deutsche Reichsbahn aufbauen wollte.  Weitere Strecken ins Bundesgebiet folgten. Sie führten nicht nur in Großstädte, sondern auch  zu Urlaubszielen – von der Ostsee bis Bad Füssing. Es war ein sehr lukratives Geschäft.

Kein Anbieter macht Gewinn 

Das hat sich geändert, sagt Jörg Schaube, der seit 38 Jahren im Unternehmen arbeitet und seit 17 Jahren Geschäftsführer ist. Die Liberalisierung der #Fernbusbranche  2013 hat einen Preiskampf entfacht, der …

 

Straßenverkehr: Berliner Avus wird für 126,5 Millionen Euro ausgebaut, aus Berliner Morgenpost

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Die #Avus ist im #Bundesverkehrswegeplan 2030 gelistet. Für 126,5 Millionen Euro wird ein sieben Kilometer langer Abschnitt ausgebaut.
Dem Ausbau der ehemaligen #Rennstrecke Avus (#A115) steht nichts mehr im Weg. Das Vorhaben ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP 2030) des Bundesverkehrsministerium aufgeführt, der am Mittwoch beschlossen wurde. Für 127 Millionen Euro soll der 7,3 Kilometer lange Abschnitt zwischen Hüttenweg und Zehlendorfer Kreuz von vier auf #sechs #Spuren ausgebaut werden. Der Verkehrswegeplan setzt den Rahmen für die Vorhaben des Bundes bei den Fernstrecken bis 2030. Insgesamt geht es um mehr als 1000 Projekte.
Die A115 ist der Zubringer Richtung Südwesten, sie verbindet die Berliner Innenstadt vom Dreieck Funkturm in Charlottenburg mit dem Berliner Autobahn-Ring (A10). Bis auf den Abschnitt in Grunewald stehen Autofahrern hier bereits überall sechs Spuren zur Verfügung. "Der Lückenschluss macht absolut Sinn", sagt Jörg Becker vom ADAC Berlin-Brandenburg. Besonders bei Veranstaltungen der Berliner Messe oder verlängerten Wochenenden würde sich der Verkehr auf der Avus regelmäßig stauen. Wann mit dem Bau begonnen wird, ist unklar, ebenso die zu erwartenden Verkehrsbehinderungen. Der BVWP ermöglicht dem Land Berlin aber, mit den Planungen zu beginnen.

Beim Berliner Senat haben andere Projekte wie die A100 Priorität

Doch dort überwiegt Zurückhaltung. Denn der Ausbau erfolgt auf Weisung des Bundes, ohne diese hätte der Berliner Senat die Maßnahme …

03 August 2016

Bahnverkehr: 59 Sekunden sind das Ziel der „Verspätungspolizei“Ein Hauptgrund für die Verspätungen bei der Deutschen Bahn sind Verzögerungen an den Startbahnhöfen. Eine Spezialtruppe soll die ICEs auf Trab bringen. Ihr Ziel: 100 Prozent Abfahrtspünktlichkeit. aus Die Welt

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Bahnhof Berlin-#Gesundbrunnen, Gleis 7, 15.33 Uhr. Die #Kontrolleure in ihren blauen Hemden mit dem roten Bahn-Logo erscheinen vier Mann stark auf dem Bahnsteig. Im Grunde wissen sie alles über den, den sie sich gleich vornehmen. Wo er hinwill und um welche Zeit er hier losmuss. Wo er herkommt und wann er für seinen Einsatz bereit gemacht wurde. Jetzt geht es darum #nachzuprüfen, ob der ICE 846 Berlin–Hannover–Köln wirklich #pünktlich seinen Startbahnhof verlässt. Auch wenn die Wagenreihung mal wieder durcheinander ist: Er tut es. "Was in diesem Fall kein Wunder ist, schließlich wurde er fünf Minuten früher als geplant bereitgestellt", sagt Klaus-Peter Deuble.

Deuble ist einer von bundesweit 80 Bahnern des sogenannten #PlanStart-Teams der Deutschen Bahn (DB). Es soll dafür sorgen, dass die Fernzüge pünktlich von ihren #Ausgangsbahnhöfen losfahren. Und ein Start wie der von ICE 846 ist nicht die Regel. Viele Züge rollen schon mit Verspätungen los, schleppen sie auf der Fahrt quer durchs Land mit und bremsen so andere Züge aus, die die Route queren oder im Anschluss unterwegs sind. Ein Dominoeffekt entsteht, mit jeder Stunde gerät der Fahrplan so ein wenig mehr durcheinander. Züge, die bereits zu spät ihre Tagestour antreten, sind einer der Hauptgründe für die Verspätungen bei der Bahn.

Männer wie Deuble oder sein Kollege Tom Görlitz sollen dafür sorgen, dass die Züge zumindest an den zehn großen Knoten im Land, also Bahnhöfen wie Köln, Frankfurt, Hamburg oder eben Berlin, rechtzeitig abfahren. "Wir sind die Verspätungspolizei der Bahn", sagt Görlitz. Die sechs in Berlin stationierten Mitarbeiter kontrollieren jeden Fernzug in Gesundbrunnen oder am Ostbahnhof, nehmen die Zeit und forschen bei Verzögerungen systematisch nach den Ursachen, um sie abzustellen.

Das ist neu. "Kollegen wie die Fahrdienstleiter machen ihre Schicht und schauen, dass in ihrer Dienstzeit alles möglichst reibungslos läuft. Wenn sie nach Hause gehen, ist für sie die Sache erledigt, auch der Grund für eine Störung. Das ist schließlich nicht ihr Job. Aber dann fangen wir an zu ermitteln", …

Taxi + allg.: Verkehr im Wandel Fahrdienst Allygator startet Testphase in Berlin Am kommenden Wochenende will die Firma „Door2Door“ Taxis mit einem Preis von zehn Cent pro Kilometer Konkurrenz machen. Berlin dient als Modellstadt., aus Der Tagesspiegel

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„See you later, Allygator“ – mit der berühmten Songzeile aus den 1950er Jahren wirbt ein neuer #Fahrdienst in Berlin um Kunden. Am kommenden Freitagabend um 18 Uhr beginnt die Pilotphase für den #Verkehrsanbieter, der komfortabel wie ein Taxi und dabei so günstig wie ein Bus sein will. „#Allygator Shuttle“ heißt der Service, mit dem die Berliner Firma #Door2Door den Verkehr in Städten verändern will. „Wir zeigen in Berlin, wie die Zukunft von städtischer Mobilität aussehen wird“, gibt sich Firmengründer Maxim Nohroudi selbstbewusst. Door2Door wurde 2012 gegründet und hat seitdem eine Plattform „Ally“ für den Nahverkehr in Städten entwickelt. Die Ally-App wird in großen Städten von Hunderten oder Tausenden Verkehrsnutzern angewendet, eine Art Crowdsourcing. Denn auf Basis der so erhobenen Daten weiß das Unternehmen, wo es wann Mobilitätsbedürfnisse in der Stadt gibt.

Man braucht nur die App auf dem Handy

Um das neue Angebot nutzen zu können, muss sich der Fahrgast die App auf das Smartphone (iPhone oder Android) runterladen. Nach dem Öffnen der App gibt man Start und Ziel ein und die Zahl der Mitfahrer. Dann erscheinen Preis, Warte- und Fahrtzeit im Display; jetzt kann man buchen. Spätestens nach sieben Minuten, so versprechen das die Door2Door-Leute, ist der VW-Bus mit sechs Plätzen da. Am Steuer der Minibusse, die erstmal nur am Wochenende von 18 Uhr bis 2 Uhr unterwegs sind, sitzen Fahrer mit Personenbeförderungsschein. In der Pilotphase, die auf einige Wochen angelegt ist, beträgt der Preis zehn Cent für den Kilometer. Am ersten Wochenende will Allygator mit 15 Bussen unterwegs sein, die Woche darauf bereits mit 30. Die Busse können im inneren S-Bahn-Ring bestellt werden, also vom Gesundbrunnen im Norden bis nach Neukölln im Süden, von Friedrichshain im Osten bis Halensee im Westen. Die Betriebszeiten sollen in den nächsten Monaten sukzessive ausgedehnt werden.

Die KfW fördert die junge Firma

Berlin gilt als Testgebiet und als Modellstadt, denn „wir wollen Allygator Shuttle als weltweites Franchise etablieren“, sagt Tom Kirschbaum, der das Unternehmen gemeinsam mit Nohroudi gegründet hat. Einer der Hauptfinanzierer des Mobilitätsdienstleisters ist, wie berichtet, die …

Bahnhöfe + barrierefrei: Bahnhof Ostkreuz Kaputte Aufzüge erschweren Rollstuhlfahrern den Zugang, aus Berliner Zeitung

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Bauarbeiten, Pendelverkehr, Schienenersatzverkehr: Fahrgäste aus Karlshorst, Köpenick, Friedrichshagen und anderen Stadtteilen entlang der S-Bahn-Linie S 3 haben es schwer. Ihre Strecke ist besonders oft von Unterbrechungen betroffen.

Wer im Rollstuhl sitzt, einen Kinderwagen oder viel Gepäck dabei hat, muss seit einiger Zeit mit einer weiteren Erschwernis zurechtkommen: Im #Bahnhof #Ostkreuz, der derzeitigen Endstation der S 3, funktionieren vier der acht #Aufzüge nicht. Die Bahn hat sie erst einmal #außer Betrieb gesetzt.

„Als Rollstuhlfahrer stehe ich seit mehreren Wochen vor dem Problem, am Ostkreuz nicht mehr zwischen der dort endenden S 3 und den übrigen S-Bahn- oder Buslinien umsteigen zu können“, klagt einer der betroffenen Fahrgäste, Arnd Hellinger. „Sämtliche Aufzüge zum S-3-Bahnsteig sind defekt. Als Einwohner von Karlshorst muss ich erhebliche Umwege in Kauf nehmen.“

„Ergebnis bleibt unbefriedigend“

Der Deutschen Bahn (DB) ist das Thema bekannt. „Im Bahnhof Ostkreuz haben wir derzeit Probleme mit der #Verfügbarkeit unserer #Aufzugsanlagen“, bestätigt ein Sprecher. „Das ist besonders ärgerlich, da es sich um verhältnismäßig neue Anlagen handelt.“ Die Bauarbeiten auf dem Bahnhofsgelände mit viel Staub und Schmutz, das Wetter und Vandalismus setzen ihnen zu. Von den Ausfällen sind nicht nur die Fahrgäste der S 3 betroffen. Der Knotenpunkt im Osten Berlins ist eine der am stärksten frequentierten S-Bahn-Stationen in der Stadt.

Nachdem in den vergangenen Wochen erneut einige Aufzüge ausfielen, wurden sie einer Sonderinspektion und einer Sonderwartung …

Regionalverkehr + Bus: RB 70 Pritzwalk – Putlitz: Der letzte Zug ist abgefahren Bahn- und Busverkehr in den schwach besiedelten Regionen Brandenburgs ist und bleibt schlecht, aus DBV

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Pressedienst des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbandes vom 2. August 2016

Der #DBV-Landesverband kritisiert, dass das #Bahnstrecken-Sterben in Brandenburg wieder weitergeht. Trotz anderslautender Beteuerungen der Landesregierung. Denn seit gestern fährt auf der #RB70 zwischen #Pritzwalk und #Putlitz der Bus statt der Bahn. Wenig Verbesserungen bringt das neue #Busangebot für die Pendler und Schüler.

"Straßen und Radwege, Bahnstrecken und Wasserstraßen sind für den Personen- und Güterverkehr in Brandenburg lebenswichtige Verkehrsadern. Alle Landesteile müssen ausreichend versorgt und angebunden werden." So steht es in der Koalitionsvereinbarung zwischen der Brandenburger SPD und Die Linke auf Seite 44. Soweit die Theorie, die Praxis sieht anders aus: "Ein gut ausgebautes Straßennetz ist für die Entwicklung der Wirtschaft unerlässlich" sagte Brandenburgs Verkehrsministerin Schneider in einem Interview mit der Märkischen Allgemeinen Zeitung am 11. Juni 2016. Straßen sind in den ländlichen Regionen wichtig – nicht Bahn- und Busverbindungen!

Wie "straßenlastig" die Verkehrspolitik ist, zeigt die Tatsache, dass beim Straßenbau seit Jahrzehnten nicht gekleckert, sondern geklotzt wird. Die Prignitz mag dünn besiedelt sein. Dennoch haben in den vergangenen Jahren Pritzwalk (ca. 11.900 Einwohner) Putlitz (ca. 2.700 Einwohner), Kuhbier (ca. 200 Einwohner), Groß Pankow (ca. 9.900 Einwohner) oder Breese (ca. 1.480 Einwohner) ihre Ortsumgehung erhalten haben oder werden sie noch erhalten. Schwerverkehr und Pendlerverkehre finden auf der Straße statt.

Fast neun Jahre lang gab es auf Initiative des Landkreises ein Eisenbahn-Rumpfangebot zwischen Pritzwalk und Putlitz. 5 Zugpaare am Tag, abgestimmt auf den Schülerverkehr, waren das Angebot. Seit heute fährt auch hier statt des Zuges der Bus. Eine durchgreifende Verbesserung ist es dennoch nicht. Denn er fährt häufig als Rufbus, muss dann rechtzeitig vorher angemeldet werden und kostet pro Fahrt einen Euro mehr ("Komfortzuschlag") und hat genauso unattraktive Fahrzeiten.

Der DBV sieht das Land Brandenburg in der Verantwortung, weil es seit 10 Jahren die gleiche Summen (= 6 Millionen für den Landkreis Prignitz) zur Finanzierung weitergibt. Lohn- und Preissteigerungen werden durch eigene Steuergelder, durch höhere Fahrpreise oder ein Zusammenstreichen des Angebotes ausgeglichen. Der Landkreis als Aufgabenträger ist verantwortlich für ein Angebot, das noch nicht einmal die wichtigsten Pendlerbeziehungen frühmorgens und abends mit interessanten Bahn- und Bus-Reisezeiten abdeckt. Aus und in den Landkreis Prignitz pendeln täglich mehrere hundert Berufstätige von/nach Stendal, Ludwigslust , Parchim, Hamburg und Berlin. Dennoch sind aktuell die Reisezeiten mit Bahn und Bus in der Regel doppelt bis viermal so lang wie mit dem Auto. Es gibt zu wenige Verbindungen und die Umsteigezeiten sind völlig unattraktiv. Das Ergebnis kann in der Prignitz besichtigt werden.

Viele Busangebote sind neu als Rufbus konzipiert. Mit einer Vorbestellzeit von 90 Minuten montags bis freitags von 6 Uhr bis 19 Uhr mag man sich beim neuen Betreiber auch Mühe geben, die Bestellzeiten recht kurz zu halten. Jedoch kostet die Fahrt zusätzlich zum VBB-Tarif 1,00 € "Komfortzuschlag". Das Busangebot wird zum Luxusgut … Was für ein Signal! Monats- oder Wochenkarten werden hierfür nicht angeboten! Bei 20 Arbeitstagen pro Monat macht das 40 € mehr – kostet soviel nicht eine Tankfüllung, die viel unabhängiger macht?

Im Vorfeld zur "Verkehrsumstellung" hatte der DBV-Landesverband bereits Mitte Mai 2015 die im Landkreis vertretenen Parteien um eine Stellungnahme zur Einstellung des Bahnverkehrs auf der RB 70 gebeten. Geantwortet haben nur Bündnis 90/Die Grünen und die CDU. Den Parteien SPD, Freie Wähler, FDP und Linke war das Thema der "Daseinsvorsorge" nicht wichtig genug für eine Antwort.

Mobilität in ländlichen Regionen wird in den kommenden Jahren noch schwieriger werden. Denn das Geld, dass die Verantwortlichen dafür bereit sind auszugeben, wird nicht mehr – es wird weniger.

Pressekontakt: Frank Böhnke, stv. Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94

Bahnverkehr: Erklärungsfrist zur Dresdner Bahn endet – Die Bahn muss sich zur Trasse äußern aus rbb-online.de

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Wenn der #BER einmal fertig sein wird, sollen durch den Süden Berlins #Shuttlezüge zum künftigen #Flughafen fahren – auf einer oberirdischen Bahntrasse in Berlin-Lichtenrade. Die Trasse ist umstritten, eine Bürgerinitiative klagt dagegen. Bis Ende dieser Woche muss die Bahn in der Sache jetzt eine wichtige Vorentscheidung treffen. Von Thomas Rautenberg

Die Not der Bahn ist groß. Spätestens wenn der Flughafen BER an den Start gehen sollte, wird die kürzeste Bahnverbindung zwischen dem Zentrum und dem neuen Airport fehlen. Lieber heute als morgen würde die Bahn mit dem Bau beginnen. "Wir haben in Berlin und im Umland mit dem Flughafen Wachstumspotential", sagt Bahn-Projektsprecher Michael #Baufeld. "Und wir haben einen großen verkehrlichen Bedarf, den wir nicht befriedigen können, weil diese Kapazität nicht da ist."

Manfred Beck von der Bürgerinitiative #Dresdner Bahn in Lichtenrade hält dagegen: "Die Bahn plant seit 20 Jahren und sagt plötzlich, dass man jetzt endlich anfangen müsste und dass die Zeit dränge. Also, wenn sie 20 Jahre lang die Sache liegen gelassen hat, da kann die Zeit einfach nicht drängen", meint Beck. Ehrlicherweise muss man aber sagen: Nicht die Bahn hat die Sache liegen gelassen. Vielmehr war es die Berliner Politik, die den Streit um die oberirdische Trassenführung durch den Ortsteil Lichtenrade einfach aussitzen wollte.

Sechs Meter hohe Schallschutzwände

Bis zu sechs Meter hohe Schallschutzwände, die den Ort praktisch wie eine Mauer zerschneiden – das wissen auch Politiker – kommen in der Öffentlichkeit nicht gut an. Nach langem Hin und Her hat das Eisenbahnbundesamt im November des vergangenen Jahres dennoch die oberirdischen Baupläne der Bahn genehmigt. Von einem Tunnel, der nicht nur von den Anwohnern, sondern auch der Berliner Politik befürwortet wurde, war …

Potsdam: OPERATION ÖPNV Potsdam will Nahverkehr vor Privatisierung retten, aus PNN

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Die Stadt will den Vertrag mit dem Verkehrsbetrieb verlängern – um eine #Privatisierung zu #verhindern.

Hinter den Kulissen haben Stadtverwaltung und Kommunalpolitik eine langwierige Operation begonnen, um eine mögliche Privatisierung des öffentlichen Nahverkehrs (#ÖPNV) in #Potsdam zu verhindern. Sichtbares Zeichen: Das Rathaus hat gerade im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gegeben, dass sie eine #Direktvergabe für den Straßenbahn- und Busverkehr in Potsdam beabsichtigt – und zwar wie schon seit der Wende 1990 an den kommunalen Verkehrsbetrieb (#ViP). Die Laufzeit für den ab 2018 geplanten Vertrag beträgt immerhin 15 Jahre.

Hintergrund der Aktion sind nach PNN-Informationen aus dem Rathaus bundesweit in die Schlagzeilen gerückte Beispiele wie der Fall der Stadt Pforzheim (Baden-Württemberg), in der der ÖPNV privatisiert wird – dort soll ab Jahresende eine Tochter der Deutschen Bahn zuständig sein. Das sorgt in der Stadt mit 120 000 Einwohnern für heftige Diskussionen und im defizitären Pforzheimer Verkehrsbetrieb für Existenzangst bei Mitarbeitern, die sogar einen Arbeitskampf begonnen haben. Auch in anderen Kommunen wie Hildesheim (Niedersachsen) gab es in diesem Jahr Schlagzeilen, es drohe die Übernahme des ÖPNV-Angebots durch eine Bahntochter.

Verlierer seien die städtischen Verkehrsunternehmen

So etwas soll in Potsdam nicht passieren können. Von der geplanten Direktvergabe sollen laut der Bekanntmachung im EU-Blatt „sämtliche Verkehrsleistungen auf allen Straßenbahn- und Buslinien erfasst werden“. Potsdam könne solch einen Schritt „zur Sicherstellung einer ausreichenden Verkehrsbedienung“ unternehmen, heißt es in der Ausschreibung – so seien im Übrigen auch schon andere Kommunen wie Hannover oder Frankfurt/Oder verfahren, hieß es von Verantwortlichen für den Potsdamer Nahverkehr. Bereits im Mai hatte ViP-Chef Martin Grießner in einer internen und den PNN vorliegenden E-Mail an die 400 Mitarbeiter des Unternehmens erklärt, für die Zukunftssicherung des Unternehmens sei die begonnene Operation von „überragender Bedeutung“ und zeuge vom Vertrauen des Rathauses in die Leistungsfähigkeit …

Bahnverkehr: Lasst doch mein Berlin, wie es ist! Nirgendwo sonst weht der Berliner Esprit so authentisch wie unter den Yorckbrücken. Wagt es nicht, diesen magischen Ort zu berühren! Eine Liebeserklärung. , aus Der Tagesspiegel

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Berlin ist für mich weder das Brandenburger Tor noch der Fernsehturm. Noch weniger ist es der Reichstag und am allerwenigsten dieses brandneue alte Schloss, das sich wie ein Wiedergänger aus den Tiefen unter den Linden herausgräbt. Wenn man mich fragt, welcher Ort am besten den Geist meiner Wahlheimat wiedergibt, zögere ich keine Sekunde: die Yorckbrücken.

Nirgendwo sonst weht der Berliner Esprit so authentisch wie hier, unter diesem #Spalier von #Eisenbahnbrücken zwischen Schöneberg und Kreuzberg. Mit seinen gusseisernen, antiquierten Säulen erinnert dieses rußschwarze Bauwerk an einen griechischen Tempel, mit der fein dekorierten Gründung und von korinthischen Kapitellen geschmückt. Diese Säulen tragen zwei Dutzend verlassene Eisenbahnbrücken, deren Schienen von Unkraut überwuchert sind.

Ich liebe es, langsam mit dem Auto daran vorbeizufahren, den Blick nach oben zu richten und die Weisheiten zu lesen, die dort in weißer Farbe und großen Letter mahnend auf den Balken der Viadukte prangen. Diesmal ist die Botschaft eine umweltfreundliche: keine Rinderzucht auf Regenwaldboden! Boykottiert! No Burger!! Im Laufe ihrer Geschichte haben unzählige existenzielle Wahrheiten die Yorckbrücken geschmückt, manchmal auch nur die simple, amouröse Sehnsucht, ein Vorname, von einem Herz umschlossen. Ich liebe diesen geschäftigen Halbschatten vor der S-Bahn-Haltestelle, diesen Transitort. Nie würde jemand auf die Idee kommen, unter den #Yorckbrücken spazieren zu gehen.

Berlin, damals, im Größenwahn!

Dieser Ort ist emblematisch für diese kleine Insel, die fast ein halbes Jahrhundert lang in der Zeit erstarrt blieb. Einige Berliner Wände – es werden immer weniger – tragen noch heute die Einschusslöcher der letzten Kriegswochen mit sich herum. Und die Brücken über die Yorckstraße sind ein unversehrtes Relikt aus der Zeit davor, wo die Zukunft noch …

Bahnhöfe: Massive Kritik an Sanierungsarbeiten – Bündnis will U-Bahnhöfe vor BVG-Bauarbeiten retten, aus rbb-online.de

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Seit einer Woche steht der #U-Bahn-Verkehr zwischen Rathaus #Steglitz und #Walther-Schreiber-Platz wegen #Sanierungsarbeiten still. Insgesamt sollen elf Berliner U-Bahnhöfe in den nächsten Monaten modernisiert werden. Die Initiative "Kerberos Berlin" übt nun scharfe Kritik an der bauenden BVG.

Der U-Bahnhof Schloßstraße ist zurzeit nackt, die Tunnelwände bis auf die Ziegelsteine entkleidet. Doch seit einer Woche kann das nicht mehr jeder Berliner sehen, denn wegen der Sanierung ist der U-Bahnhof mittlerweile gesperrt. Eine Initiative mehrerer Architektur-Wissenschaftler namens "Kerberos" fürchtet sich nun um das bauliche, unterirdische Erbe. Bereits im März forderten sie in einem offenen Brief die "Rettung der Berliner U-Bahnhöfe".

"Bahnhöfe der Nachkriegszeit der 60er, 70er und 80er Jahre müssen natürlich saniert werden", sagt Frank Schmitz vom Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin dem rbb, "aber sie sollen möglichst behutsam saniert und nicht verändert werden." Doch gerade das sieht der Professor durch die derzeitigen Sanierungs-Arbeiten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nicht gegeben.

"Einzigartige Wandverkleidung aus … Aluminium"

Die BVG hatte im Vorjahr den Umbau von elf Berliner U-Bahnhöfen für rund 70 Millionen Euro angekündigt. Es ist das größte Sanierungsprogramm der vergangenen Jahrzehnte. Jetzt stehen die Berliner Verkehrsbetriebe in der Kritik, weil weder die Öffentlichkeit noch die Politik oder externe Fachleute ausreichend in die Planungen einbezogen worden seien und es keine öffentlichen Ausschreibungen für die Arbeiten gegeben habe.

"Es ist sinnvoll, dass das die BVG das mit einer eigenen Abteilung macht, aber die Ergebnisse werden der Sache nicht gerecht", so Schmitz, der einen Baustopp sowie eine Revision der Planungen fordert, "es gibt überhaupt kein Verständnis für die ursprünglichen gestalterischen Planungen." Oft werde seiner Meinung nach wahllos neu gefliest. Am Bahnhof Bismarckstraße seien zum Beispiel die "einzigartigen Wandverkleidungen …

Straßenverkehr: Monumentenbrücke ab 06.08.2016 wieder frei Bauarbeiten vorfristig und im Kostenrahmen beendet, aus Senat

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Zur #vorfristigen #Freigabe der #Monumentenbrücke sagt Christian Gaebler, Staatssekretär für Verkehr und Umwelt: "Mit der Verkehrsfreigabe steht neben Parkspur und Fahrspuren für den Individualverkehr auch ein Radverkehrs-Schutzstreifen je Richtung zur Verfügung. Damit kann der Radverkehr über die Monumentenbrücke zukünftig die Bahnanlagen angemessen überqueren. Auch der im Frühjahr 2016 fertiggestellte und beidseitig der Bahnanlagen verlaufende „Fernradweg Berlin–Leipzig“ kann nun gut genutzt werden."

Für die Fahrbahninstandsetzung auf der Monumentenbrücke, die in zwei Bauabschnitten ausgeführt werden sollte, war eine Bauzeit von 4 Monaten mit einem Baubeginn am 30.05.2016 vorgesehen. Aufgrund der Vollsperrung, der optimalen Witterung und einer guten Baustellenorganisation durch das beauftragte Tiefbauunternehmen konnten die Bauleistungen vorfristig zum Ende des Monats Juli und innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens in Höhe von rd. 265.000 € abgeschlossen werden. Bis zum 5. August 2016 werden durch den Bezirk Tempelhof-Schöneberg noch Fahrbahnmarkierungen aufgebracht und an der Einmündung der Bautzener- in die Monumentenstraße die noch fehlende Mittelinsel als Aufstellhilfe für den linksabbiegenden Radverkehr errichtet. Für die noch fehlende Lichtsignalanlage an dieser Stelle wird gegenwärtig die Finanzierung geklärt.

Bilder: 
Fahrbahninstandsetzung auf der Monumentenbrücke

Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Straßenverkehr: Teilsperrung der Stubenrauchbrücke in Berlin Schöneweide aus Senat

www.berlin.de

Vom 1. August 2016 bis voraussichtlich zum 10. August 2016 wird die #Behelfsbrücke der #Stubenrauchbrücke (nördliche Brücke) #gesperrt. Der Verkehr wird während dieser Zeit über die alte Stubenrauchbrücke (südliche Brücke) geführt. Für den Verkehr steht während dieser Zeit pro Fahrtrichtung nur je ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Bei guter Witterung können die Arbeiten innerhalb von 5 Werktagen abgeschlossen werden.. Bei schlechten Witterungsverhältnissen, die eine Verarbeitung von kunststoffhaltigen Baumaterialien nicht zulassen, wird jedoch eine maximale Sperrzeit von insgesamt 10 Tagen notwendig sein. In jedem Fall wird die Sperrung umgehend nach Abschluss der Bauarbeiten aufgehoben.

Die Fahrbahnteile der Behelfsbrücke bestehen überwiegend aus Stahlblechen, die mit einem rutschhemmenden dünnen Straßenbelag zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit versehen sind. Bereits vor 2 Jahren wurde auf einer Fahrbahnfläche von ca. 500 m² dieser Belag instand gesetzt. Nun erfolgt die Instandsetzung einer weiterer Teilflächen von insgesamt rd. 100 m². Da bei einer Teilsperrung kein ausreichender Sicherheitsraum für die Arbeiter zur Verfügung steht, muss eine Vollsperrung der Behelfsbrücke erfolgen. Die historische Stubenrauchbrücke wird in dieser Zeit den Straßenverkehr in beiden Richtungen aufnehmen. Der Fußgängerverkehr ist nicht beeinträchtigt.

Die Stubenrauchbrücke in Bezirk Treptow-Köpenick ist eine wichtige Straßenverbindung über die Spree in Berlin-Schöneweide. Nicht nur wegen der erfolgten Instandsetzung der im Jahr 1908 fertiggestellten und heute denkmalgeschützten Stahlbogenbrücke wurde parallel dazu eine Behelfsbrücke errichtet. Bis zur Verkehrsfreigabe der sich im Bau befindlichen Süd-Ost-Verbindung zwischen der Rummelsburger Straße und der Köpenicker Landstraße einschließlich der neuen Spreebrücke (Minna-Todenhagen-Brücke) muss diese Behelfsbrücke den Verkehrsfluss in westlicher Fahrtrichtung gewährleisten.
Bilder: 
Teilsperrung der Stubenrauchbrücke – Verkehrsführung

Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Bahnverkehr: Bahn Berliner können weiter im Schlafwagen reisen, aus Berliner Zeitung

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#Bahnfahrer werden auch künftig #Nachtzüge mit #Schlaf- und #Liegewagen in Deutschland nutzen können. Die Österreichischen Bundesbahnen (#ÖBB) wollen zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember den Großteil der Verbindungen ersetzen, die die Deutsche Bahn (DB) aufgibt.

Das geht aus internen Unterlagen hervor, in denen die Trassenanmeldungen für den Nachtzugverkehr im kommenden Jahr dokumentiert sind. Sie liegen dem Grünen-Bundestagsabgeordneten und Bahnexperten Matthias Gastel vor. Das neue Nachtzugkonzept soll im September offiziell vorgestellt werden.

Drei Euronight-Züge täglich

Die ÖBB werden nach den vorliegenden Trassenanmeldungen täglich drei Euronight-Züge (EN) mit Schlaf-, Liege- und Sitzwagen zusätzlich durch Deutschland fahren lassen. Sie sollen auf folgenden Strecken unterwegs sein: Düsseldorf-Köln-Frankfurt-München-Innsbruck, Hamburg-Berlin-Frankfurt-Karlsruhe-Basel und Hamburg-Hannover-Würzburg-München-Innsbruck.

Auch für die Achse Basel-Zürich-Prag ist ein Nachtzug vorgesehen. Sechs andere Nachtreisezüge der ÖBB mit Teilabschnitten in Deutschland sollen unverändert verkehren. Keine Informationen lagen Gastel zu den Nachtverbindungen von München nach Mailand, Venedig und Rom vor.

Streckenerweiterung geplant

Beide Bahngesellschaften wollten zu den Strecken keine Auskunft geben. „Das Nachtzugsegment ist interessant für uns, wir wollen es ausbauen“, sagte ein ÖBB-Sprecher auf Anfrage. Konkrete Verbindungen könnten noch nicht genannt werden. „Wir rechnen damit, dass wir im Herbst Nägel mit Köpfen machen können“, fügte er hinzu.

Die Deutsche Bahn führt nach eigenen Angaben bereits seit Monaten mit den ÖBB Gespräche über den Weiterbetrieb …

Regionalverkehr: Prignitz 120 Jahre alte Bahnstrecke nach Putlitz wird eingestellt aus Berliner Zeitung

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#Pritzwalk –

Sie sind aus Berlin und aus vielen anderen Städten gekommen. Sie tragen karierte Freizeithemden, Stoffkappen, bequeme Schuhe, haben mindestens eine Kamera bei sich, und sie gehören ausschließlich dem männlichen Geschlecht an.

Ihr Objekt der Begierde ist ein 60 Jahrer alter #Schienenbus, dessen ausgeblichener Lack viele tausend Sonnenstunden erlebt hat. Kurz nach 12 Uhr stößt er eine Dieselrußfahne in den Himmel und schleicht zum Bahnsteig Pu1 des Bahnhofs Pritzwalk. Es ist ein Vorgang, der die Männer elektrisiert: Chip um Chip füllt sich mit Fotos.

„So geht das schon seit Langem“, sagt Detlef Leppin von der #Hanseatischen Eisenbahn (#Hans). „Seit drei Wochen ist es richtig extrem.“ Der Lokführer wird den roten Schienenbus gleich nach #Putlitz fahren. 17 Kilometer durch die Prignitz, vorbei an Wäldern, Feldern, Kühen, die Reißaus nehmen – und an einem Defilee von Bahnfans mit Kameras.

Kein Joystick – echte Technik

„Sie stehen am Gleis, manche auch im Gleis. Gefährlich!“, sagt er. Doch Leppin kann den Auftrieb verstehen und sorgt vor Bahnübergängen mit lauten Pfiffen dafür, dass sich auch die Tonspuren füllen. Die Regionalbahnlinie RB 70 nach Putlitz wird es nicht mehr lange geben, bestätigt Hans-Marketingfrau Antje Pelikan: „An diesem Freitag ist die letzte Fahrt, um 16.05 Uhr ab Pritzwalk.“ Dann ist Schluss, für immer.

12.23 Uhr. Wieder steigt Ruß auf, Die wilde Fahrt mit Tempo 50 auf alten Gleisen lässt die Köpfe der 30 Reisenden schaukeln. Die Bahnfans genießen es, auch die zwei Jugendlichen, die ihr Geld für solche Touren mit Pfandflaschensammeln verdienen. „Ich bin gekommen, um die Strecke würdig zu verabschieden“, sagt ein Berliner. „Eine der letzten Strecken mit echtem …

Flughäfen: Alter Airport Schönefeld wird ausgebaut Der neue Hauptstadtflughafen BER ist noch lange nicht fertig, dabei wird er dringend gebraucht. Denn der alte Flughafen Schönefeld platzt aus allen Nähten. aus MAZ

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Um die Zahl von rund zehn Millionen #Fluggästen pro Jahr bewältigen zu können, #investiert die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg nun nach eigenem Bekunden einen zweistelligen Millionenbetrag.

#Schönefeld. Ferienzeit ist Reisezeit. Rund eine Million Fluggäste starten pro Monat mit 26 Fluglinien vom Flughafen Schönefeld in den Urlaub. Der Trubel reißt seit Ferienbeginn nicht ab. Die Reisebedingungen sind im Moment aber nicht optimal: An zwei der drei SXF-Terminals und Zuwegungen wird gebaut. Von Passagieren und Mitarbeitern sind Geduld und Improvisationsvermögen gefragt. Der Reisefreude tut das keinen Abbruch.

Um die #Kapazität des Schönefelder Flughafens auf mehr als zehn Millionen Passagiere pro Jahr #hochzufahren, investiert die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) einen zweistelligen Millionenbetrag in den betagten Gebäudekomplex, seine Außenanlagen und Infrastruktur. Der Startschuss dafür fiel vor einem halben Jahr. Jetzt sind die Bauarbeiten in vollem Gange. Vor allem im und am Terminal B, wo pro Jahr mehr als vier Millionen Passagiere der Fluggesellschaft Easyjet abgefertigt werden. Die Fassade des Gebäudes wurde bereits zehn Meter nach vorn in den Straßenbereich verlagert. Damit entsteht mehr Platz für Abfertigungs- und Sicherheitsbereich. „Wir vergrößern das Terminal um 600 Quadratmeter.

Der Haupteingang wird in Zukunft doppelt so groß sein. Außerdem wird die Gepäckhalle von 600 auf 1000 Quadratmeter Fläche erweitert“, sagt Joachim Korkhaus von der FBB-Bauausführung. Das alte Vordach sei in die Halle integriert worden. Die Erneuerung von Decken, Böden und Wanddämmung folge. Eine Investition, die nötig ist, denn Easyjet hat den höchsten Marktanteil am Standort und hat dort in diesem Jahr …

Radverkehr + Fußverkehr: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt nimmt am BMUB-Bundeswettbewerb „Klimaschutz im Radverkehr“ teil – erste Hürde für die Berliner Projekte wurde erfolgreich genommen, aus Senat

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Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat mit zwei Projektskizzen erfolgreich die erste Runde im Wettbewerb "Klimaschutz im #Radverkehr" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gemeistert. Insgesamt gingen beim Bundesministerium 183 Einreichungen in der ersten Stufe des Auswahlprozesses ein.

Sowohl das Berliner Projekt TEMPOrär (Temporäres Modellprojekt zur Erprobung schnell umsetzbarer provisorischer Maßnahmen zur Stärkung klimaneutraler Mobilität im urbanen Umfeld), als auch das Projekt KoMoDo (Kooperative Nutzung von Mikro-Depots durch die KEP-Branche für den nachhaltigen Einsatz von Lastenrädern in Berlin), befinden sich unter den wenigen ausgewählten Projektskizzen, die auf Projektförderungen hoffen dürfen. Bis Ende September 2016 ist nun Zeit für beide Projekte jeweils einen Förderantrag beim BMUB zu stellen. Das gemeinsame Fördervolumen beträgt rund 2 Millionen Euro.

Das Projekt TEMPOrär setzt konzeptionell auf zwei Maßnahmenpakete im Bereich der #Schönhauser Allee. Dort sollen als Modellversuch im Abschnitt zwischen der U-Bahnstation Eberswalder Straße und der Ringbahnstation Schönhauser Allee mit Hilfe sogenannter #Parklets (für andere Zwecke umgenutzte Kfz-Parkplätze im öffentlichen Raum) und einer größeren temporären Maßnahme im Bereich der Schönhauser Allee-Arcaden mit einer Umverteilung von Flächen zu Lasten des Kfz-Verkehrs zusätzliche Räume für den Rad- und Fußverkehr geschaffen werden.

Im Rahmen des Projekts "Kooperative Nutzung von Mikro-Depots durch die KEP-Branche für den nachhaltigen Einsatz von #Lastenrädern in Berlin (KoMoDo)" sollen unter Steuerung des Landes an sechs Standorten gemeinsam genutzte Mikro-Depots errichtet werden, von welchen aus die beteiligten Unternehmen die Belieferung ausgewählter Bereiche mit Lastenrädern vornehmen. Das Projektkonsortium setzt sich aus 15 Partnern zusammen. Den Kern des Konsortiums bilden die sieben größten deutschen KEP-Dienstleister (DHL, DPD, Hermes, GLS, TNT, UPS, GO!) und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.

Der Wettbewerb "Klimaschutz im Radverkehr" findet im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des BMUB statt, die Teil des Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 der Bundesregierung ist. Dessen Ziel ist es bis 2020 die Treibhausgasemissionen in Deutschland um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 abzusenken. Eine Maßnahme des Aktionsprogramms ist dabei die klimafreundliche Gestaltung des Personenverkehrs, die auch einen Fokus auf die Stärkung des Rad- und Fußverkehrs legt.Bilder: 

Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Bahnhöfe: Tipps zum Umsteigen in Berlin Lieber ein paar Minuten zu Fuß als zwei Mal umsteigen?, aus Der Tagesspiegel

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Die U-Bahn rattert durch den Berliner Untergrund. Touristen stehen da und studieren den #Netzplan. Kein Smartphone in der Hand, nur einen Stadtführer. Die Frau trägt einen Sonnenhut und deutet auf die Karte, der Mann schüttelt den Kopf, deutet auf die Karte. Sie versuchen herauszufinden, welche Linie sie dahin bringt, wo sie hinwollen. Warten an der Ringbahn, schwitzen in der U-Bahn und bloß nicht Bus fahren. Die langen Wege der Hauptstadt sind bekannt, genau so wie die Probleme im öffentlichen Nahverkehr: Beim ersten Schnee geht gar nichts mehr, Busse kommen nicht oder bleiben in einer Demo stecken, die Tram ist immer zu früh.

Wir haben ein paar #Tipps zum #Umsteigen, die nicht auf dem Netzplan oder in der BVG-App auftauchen.

Die BVG-App zeigt grundsätzlich keine kürzen Fußwege an und der Netzplan kann trügerisch sein. Ein Beispiel aus Schöneberg: Wir wollen von der längsten Berliner U-Bahnlinie, der U7, umsteigen, auf die U2. Zwischen Kleistpark und Bülowstraße läuft man etwa elf Minuten zu Fuß, geht man nach dem Maßstab des Plans, müsste man mehr als 30 Minuten laufen. Eigentlich läuft man einfach nur die Potsdamer Straße entlang.

Als Berliner weiß man das. Als Neuling oder Tourist aber nicht. Wenn man die BVG-App befragt, wird ein Bus empfohlen, der M48. Bei schönem Wetter und leichten Gepäck bietet sich der kurze Fußweg an.

Ähnlich im Wedding: Zwischen S-Humboldthain und dem Nauener Platz liegen 18 Minuten Fußweg. Zwischen Humboldthain und Leopoldplatz 21 Minuten. Auf dem Plan sieht es aus, als lägen sie eine Stunde auseinander. Busse sind auf dem Netzplan nicht eingezeichnet.

Aus ein paar Minuten Fußweg kann so kompliziertes Umsteigen werden. Zu Fuß läuft man von der S-Bahn-Station Humboldthain über die Wiesenstraße, den Parkplatz von Lidl zur Reinickendorfer Straße und ist an der U9-Station …

 

BUs + VBB: Neuer Player im #VBBLand: prignitzbus fährt ab 1. August 2016 VBB begrüßt neues Verkehrsunternehmen im Verbund, aus VBB

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Zum 1. August 2016 wird in der #Prignitz ein neues #Buskonzept eingeführt: Für die Fahrgäste ergeben sich damit deutliche Verbesserungen im Busangebot. Neuer Betreiber des Busverkehrs in der Prignitz ist die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) #prignitzbus, bestehend aus den Unternehmen mobus Märkisch-Oderland Bus GmbH und Regionalverkehr Bitterfeld-Wolfen GmbH. Die ARGE prignitzbus ging als Siegerin einer europaweiten Ausschreibung des Landkreises Prignitz hervor.

Das neue Busnetz wird entsprechend den Vorgaben des Nahverkehrsplans des Landkreises hierarchisch aufgebaut und unter anderem an den Verknüpfungspunkten in Wittenberge, Perleberg, Pritzwalk und Kyritz mit kurzen Umsteigezeiten mit dem #Schienenpersonennahverkehr verknüpft. Das Netz gliedert sich in Grundnetz und Stadtverkehr sowie ergänzende Linien im Regionalnetz und im Schülerverkehr. Das Grundnetz besteht aus vertakteten Hauptlinien, die zum Beispiel zwischen Wittenberge und Lenzen oder zwischen Perleberg und Karstädt im Stundentakt (am Wochenende zweistündlich) mit Linienbussen bedient werden. Der Stadtverkehr in Wittenberge, Perleberg und Pritzwalk wird ebenfalls im Stundentakt (alle zwei Stunden am Wochenende) bedient. Das Regionalnetz besteht aus Verbindungen, die zu aufkommensstarken Zeiten im Linienverkehr und ansonsten als Rufbus bedient werden.

Über diese Netze hinaus bedienen Schulbuslinien den Schülerverkehr. Weiterhin fährt der Rufbus an allen Tagen von 5 bis 20 Uhr nach Bedarf Orte mit über 150 Einwohnern im Stundentakt an.

Um die Qualität während der Fahrt zu erhöhen, wurden die Anforderungen an die Fahrzeuge angehoben: Den Fahrgästen stehen vor allem im Grund- und Regionalnetz nun niederflurige, klimatisierte Fahrzeuge zur Verfügung.

Mit dem neuen Busangebot ergeben sich auch für den Prignitzer Tourismus neue Verbindungen. So besteht jetzt täglich im Stundentakt die Möglichkeit, die Stadt Lenzen an der Elbe zu besuchen oder mit dem Rufbus weiter zur Fähre nach Schnackenburg zu fahren. Für den Ausflug nach Lenzen können bis zu 5 Fahrräder mitgenommen werden, da die Busse über Fahrradträger verfügen. Auch das Modemuseum im Schloss Meyenburg oder das Storchendorf in Rühstädt sind Ziele, die mit dem neuen Busnetz regelmäßig erreicht werden. In der Sommersaison gibt es zudem Rufbusse, die einen Besuch der Prignitzer Kleinbahn „Pollo“ in und um Lindenberg ermöglichen.

Alle Abfahrts- und Ankunftszeiten stehen in der Online-Fahrplanauskunft unter VBB.de sowie in der VBB-App Bus &Bahn für iPhones und Android-Smartphones zur Verfügung.

Parkeisenbahn: Lichterfahrt bei der Parkeisenbahn am 17. September, aus Parkeisenbahn

www.parkeisenbahn.de

Buchung bis 4. September möglich

Am Sonnabend, 17. September lädt die #Parkeisenbahn zur Lichterfahrt ein.

Start ist um 18.00 Uhr auf dem Hauptbahnhof der kleinen Bahn.

Außerdem steht die Aufführung eines kindgerechten #Theaterstücks

und ein #Laternenspaziergang durch die abendlich schimmernde #Wuhlheide

auf dem Programm.

Im Kartenpreis von 16 Euro für Erwachsene und 12 Euro für Kinder sind

auch eine Bratwurst und ein Freigetränk enthalten. Die für diese Fahrt

erforderliche Reservierung ist bis zum 4. September telefonisch unter der

Rufnummer (030) 53892660 oder auf der Internetseite der Parkeisenbahn

möglich.

Weitere Informationen zur Parkeisenbahn und der Lichterfahrt

unter: www.parkeisenbahn.de

Pressekontakt:

Frau Ramona Fritsche

Tel. 030 / 53 89 26-60

Fax. 030 / 53 89 26-99

E-Mail info@parkeisenbahn.de

Bahnhöfe: Mehr Netz im Netz „Surfin’ USA“, trällerten die Beach Boys im Jahr 1963. „Surfin’ BVG“ könnte es nun, 53 Jahre später, heißen, denn an immer mehr U-Bahnhöfen können Fahrgäste jetzt über das kostenlose „BVG Wi-Fi“ im Internet surfen, aus BVG

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„Surfin’ USA“, trällerten die Beach Boys im Jahr 1963. „Surfin’ BVG“ könnte es nun, 53 Jahre später, heißen, denn an immer mehr #U-Bahnhöfen können Fahrgäste jetzt über das #kostenlose „#BVG Wi-Fi“ im Internet surfen. Nach einem erfolgreichen Test am Bahnhof Osloer Straße im Vorjahr begann vor einem Monat der #WLAN-Ausbau. Am heutigen Mittwoch ging mit dem UBahnhof Zoologischer Garten bereits die 25. neue Station ans Netz. Die BVGVorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, der Aufsichtsratsvorsitzende der BVG, Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen, und Henner Bunde, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, stellten in dem zentralen Umsteigeknoten in der City-West die weiteren Ausbaupläne bis Ende 2016 vor. Auf insgesamt 76 Berliner U-Bahnhöfen steht das BVG Wi-Fi bis dahin zur Verfügung. 4,9 Millionen Euro investiert die BVG in diese Ausbaustufe. „Wir bieten unseren Fahrgästen damit einen echten Mehrwert“, sagte Dr. Sigrid Evelyn Nikutta. „Wer vor der Abfahrt noch schnell die beste Verbindung suchen, E-Mails checken oder die neueste Nachricht posten will, kann das jetzt an immer mehr Stationen tun. Unsere Fachleute haben die Bahnhöfe so ausgewählt, dass zwei Drittel der täglich etwa 1,5 Millionen U-Bahnfahrgäste das Angebot nutzen können.“ Der Zugang zum „BVG Wi-Fi“ ist unkompliziert und kommt ohne vorherige Anmeldung, Benutzernamen und Passwort aus. Auf den ausgebauten Bahnhöfen wird mindestens der größte Teil des Bahnsteigs mit schnellem Internet versorgt, zum Teil auch die Zugänge und Zwischenebenen. „Berlin ist längst auf dem Weg zur Smart City“, sagte Dr. Mattias Kollatz-Ahnen. „Der WLANAusbau in den U-Bahnhöfen ist dafür ein weiterer wichtiger Mosaikstein. Die BVG bietet ihren Fahrgästen als modernes Unternehmen in einer modernen Metropole jetzt buchstäblich mehr Netz im Netz.“ Insbesondere Touristinnen und Touristen aus dem Ausland profitieren von dem kostenlosen Internetzugang im Untergrund. Deshalb fördert die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung den Ausbau auf sieben besonders stark touristisch genutzten Bahnhöfen mit 190.000 Euro aus der City Tax. „Gerade für die wachsende Zahl unserer Gäste ist das neue Angebot sehr attraktiv“, sagte Henner Bunde. „Wer aus dem Ausland unsere Stadt

besucht und keine teuren Roaming-Gebühren bezahlen will, profitiert natürlich besonders vom WLAN in den U-Bahnhöfen.“ Wer das „BVG Wi-Fi“ nutzen möchte, muss auf seinem mobilen Gerät einfach den WLAN-Empfang aktivieren, das Netz „BVG Wi-Fi“ auswählen und eine beliebige Webseite im Browser öffnen. Es erfolgt eine automatische Weiterleitung auf die Seite mit den Nutzungsbedingungen. Bei modernen Geräten funktioniert das bereits ohne Öffnen des Browsers. Nach Bestätigung der Nutzungsbedingungen ist das Gerät des Nutzers für den Dienst freigeschaltet. Erst nach mehr als siebentägiger Nutzungspause müssen sie erneut akzeptiert und das Gerät so wieder für den Dienst registriert werden. Ebenfalls am heutigen Mittwoch startete die BVG einen weiteren Testlauf zum Thema öffentliches WLAN. In ca. 30 Bussen wird die Technik in den kommenden Tagen und Wochen eingebaut. Den Anfang machen die E-Busse auf der Linie 204. Der Test des BVG Wi-Fi in den Bussen ist vorerst bis Ende des Jahres angesetzt. Alle Bahnhöfe der ersten Ausbaustufe des „BVG Wi-Fi“: fett: Stand 27.07.2016 bereits „online“ normal: Ausbau bis Ende 2016 *: Förderung aus City Tax

1. Adenauerplatz
2. Alexanderplatz*
3. Alt-Mariendorf
4. Alt-Tegel
5. Alt-Tempelhof
6. Amrumer Straße
7. Bayerischer Platz
8. Berliner Straße
9. Bismarckstraße
10. Brandenburger Tor
11. Bülowstraße
12. Bundesplatz
13. Deutsche Oper
14. Ernst-Reuter-Platz
15. Fehrbelliner Platz
16. Frankfurter Allee
17. Franz-Neumann-Platz

18. Friedrichstraße
19. Gesundbrunnen
20. Gleisdreieck
21. Hallesches Tor
22. Hauptbahnhof
23. Hausvogteiplatz
24. Heidelberger Platz
25. Hermannplatz
26. Hermannstraße
27. Innsbrucker Platz
28. Jakob-Kaiser-Platz*
29. Jannowitzbrücke
30. Johannisthaler Chaussee
31. Jungfernheide
32. Kaiserdamm*
33. Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik
34. Kleistpark
35. Kochstraße*
36. Kottbusser Tor
37. Kurfürstendamm
38. Kurt-Schumacher-Platz
39. Leopoldplatz
40. Lichtenberg
41. Lipschitzallee
42. Mehringdamm
43. Möckernbrücke
44. Naturkundemuseum
45. Neue Grottkauer Straße
46. Neukölln
47. Nollendorfplatz
48. Oranienburger Tor*
49. Osloer Straße
50. Pankow
51. Paracelsus-Bad
52. Potsdamer Platz
53. Rathaus Reinickendorf
54. Rathaus Spandau
55. Rathaus Steglitz
56. Rosa-Luxemburg-Platz
57. Rosenthaler Platz
58. Rudow

59. Schloßstraße
60. Seestraße
61. Spichernstraße
62. Stadtmitte*
63. Tempelhof
64. Theodor-Heuss-Platz
65. Tierpark
66. Turmstraße
67. Uhlandstraße
68. Walther-Schreiber-Platz
69. Wedding
70. Weinmeisterstraße
71. Westhafen
72. Wilmersdorfer Straße
73. Wittenau
74. Wittenbergplatz*
75. Yorckstraße
76. Zoologischer Garten

Regionalverkehr + S_Bahn: Bombenentschärfung in Oranienburg am 3. August Regional- und S-Bahnverkehr am Mittwoch von 8 bis 16.30 Uhr betroffen aus DB

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Wegen einer #Bombenentschärfung in #Oranienburg wird der #Fahrplan des #Regional- und #S-Bahnverkehrs für Mittwoch, 3. August, geändert:

Die Züge der Linie RE 5 halten von 8 bis 10.15 Uhr nicht in Oranienburg. Ein Zug in jeder Richtung hält zusätzlich in Löwenberg (Mark), wo Anschluss an den Ersatzbus nach Oranienburg besteht.

Von 10.15 Uhr bis voraussichtlich 16.30 Uhr entfallen alle Züge der Linie RE 5 zwischen Löwenberg (Mark) und Berlin Gesundbrunnen. Die Busse des Ersatzverkehrs halten in Oranienburg. Darüber hinaus halten einzelne Züge in Dannenwalde und in Löwenberg (Mark).

Die Züge der Linien RB 20 und S1 entfallen zwischen 8 Uhr und 15.30 Uhr zwischen Birkenwerder und Oranienburg. Auf diesem Abschnitt besteht  Ersatzverkehr mit Bussen, ohne Halt in Lehnitz.

Weitere Informationen unter www.bahn.de/aktuellwww.s-bahn-berlin.de und beim Kundendialog DB Regio Nordost: (0331) 235 6881 oder -6882.

Bahnhöfe: DB-Gelände in Oranienburg kampfmittelfrei Räumprojekt nach fünf Jahren erfolgreich abgeschlossen • DB-Vorstand Lutz: „Es war Pionierarbeit“ aus DB

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Die Deutsche Bahn AG hat die Erkundung und #Räumung von #Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg auf #Bahnflächen in #Oranienburg erfolgreich #abgeschlossen. Die DB-eigenen Flächen rund um den Bahnhof Oranienburg wurden zeitgerecht und unterhalb der prognostizierten Kosten von 20 Millionen Euro untersucht, geräumt und von der Stadt Oranienburg für kampfmittelfrei erklärt. Die DB AG hat damit für die Stadt eine 25 Hektar große Fläche mit sicherem Baugrund hergestellt.

DB AG und Stadt Oranienburg hatten 2011 einen öffentlich-rechtlichen Vertrag  zur Kampfmittelerkundung und -räumung abgeschlossen. Mit dieser Vereinbarung und der daraus abgeleiteten engen Zusammenarbeit haben die Projektpartner bundesweit Neuland betreten.

Auch technisch war die Erkundung und Räumung auf aktiven Bahnanlagen anspruchsvoll. Durch die enge Abstimmung zwischen DB Netz, DB Station&Service, DB Regio und S-Bahn Berlin konnten die Einschränkungen auf den Betrieb minimiert und die Fahrgäste frühzeitig informiert werden.

Im Rahmen der heutigen Abschlussfeier in Oranienburg dankte Dr. Richard Lutz, Vorstand Finanzen und Controlling der DB AG, den Beteiligten: „Wir haben ein hochkomplexes Projekt erfolgreich umgesetzt. Es war Pionierarbeit – technisch sowie in der innovativen Zusammenarbeit mit der Stadt Oranienburg und den internen Partnern. Wir haben Gefahren für die Bürger beseitigt und für die Stadt Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen. Gleichzeitig konnten wir die Auswirkungen auf unsere Fahrgäste gering halten. Das macht mich stolz.“

Verkehrsministerin Kathrin Schneider sagte: „Dank der guten Zusammenarbeit der Stadt und der Deutschen Bahn kann der wichtige Verkehrsknotenpunkt Oranienburg als  Bombenfrei bezeichnet werden.  Das ist eine gute Nachricht für die Fahrgäste und die Bürgerinnen und Bürger. Für die Stadt gibt es außerdem neue Entwicklungsperspektiven, weil Flächen für die Bebauung im Innenstadtbereich entstanden sind.“

Innenstaatssekretärin Katrin Lange unterstrich: „Oranienburg ist für Bürger und Reisende ein Stück sicherer geworden. Mit einem eigens für die Suche auf dem Bahngelände in Oranienburg entwickelten Verfahren sind neue Maßstäbe bei der Blindgängersuche im laufenden Bahnbetrieb gesetzt. Oranienburg hat dabei eine beispielsgebende Zusammenarbeit zwischen Bahn, Kommune, Land und Wissenschaft erlebt, deren Ergebnis auch der Stadt selbst bei der Blindgängersuche zugutekommt.“ Lange dankte zugleich den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, die die Blindgänger unter zum Teil schwierigsten Bedingungen unschädlich machten.

Oranienburg war im Zweiten Weltkrieg ein wichtiger Standort der Rüstungsindustrie. Von den Bombardements der Alliierten waren auch Bahnflächen stark betroffen. Im Rahmen der Erkundung durch die DB wurde 37.348 Mal gebohrt und auf Bombenblindgänger sondiert. Im Gleisbereich wurden 2.655 Verdachtspunkte bis eineinhalb Meter Tiefe durch Aufgraben überprüft. 284 Verdachtspunkte bis zu sieben Meter Tiefe wurden zum Teil sehr aufwändig im Halbschalenverbau oder mit einem in den Boden eingepressten Spundwandkasten überprüft. Insgesamt wurden zehn Blindgänger geborgen, einer davon musste vor Ort gesprengt werden. Nach Abschluss des Projektes gelten nun 95 Prozent der Fläche zwischen Oranienburg und Lehnitz als kampfmittelfrei.

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Strecke Berlin-Dresden wird für Tempo 200 ausgebaut Vom 5. August 2016 bis 9. Dezember 2016 fahren zwischen Wünsdorf-Waldstadt und Elsterwerda Busse, Umleitung im Fernverkehr, aus DB

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Ab dem 5. August wird der Zugverkehr auf der #Bahnstrecke Berlin-Dresden zwischen #Wünsdorf-Waldstadt und #Elsterwerda #unterbrochen. Bis zum 9. Dezember #2017 fahren keine Züge, um auf 73 Kilometern Gleise, Bahnsteige und Bahntechnik zu erneuern. Zudem werden neue Brücken und Wege gebaut, um 18 Bahnübergänge zu ersetzen.

Für den 16-monatigen Zeitraum der Streckensperrung wurde ein umfangreiches Ersatzkonzept  für den Regionalverkehr entwickelt, das die verkehrlichen Auswirkungen vor allem auf die Pendler im Nahverkehr minimieren soll.

Es gibt Express-Busse, Busersatzverkehre und Umfahrungsmöglichkeiten mit Zügen. Die Fernverkehrszüge  zwischen Berlin und Dresden werden umgeleitet, der Halt in Elsterwerda entfällt. In den Morgenstunden verbindet ein IC Falkenberg (Elster) mit Berlin.

Der 73 Kilometer lange Abschnitt zwischen Baruth im Landkreis Teltow-Fläming und Hohenleipisch im Landkreis Elbe-Elster  ist Teil der 1. Ausbaustufe im Projekt Berlin-Dresden.  Rund 125 Kilometer zwischen dem Berliner Außenring und Kottewitz (Nossen, Landkreis Meißen im Freistaat Sachsen) werden in wesentlichen Teilen für Tempo 200 ausgebaut. Bund, EU, Bahn, Länder und Kommunen investieren insgesamt rund 575 Millionen Euro. 

Der Streckenausbau verkürzt ab Dezember 2017 die Fahrzeit zwischen Dresden und Berlin um neun Minuten auf 1 Stunde, 47 Minuten. Bis 2020 wird die Strecke mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgerüstet. Dann ist Tempo 200 möglich und die Fahrzeit kann weiter reduziert werden. 

Details zum Projekt gibt es hier:

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Details zum Ersatzkonzept ab 5. August für den Regionalverkehr gibt es hier:

im Internet: http://ift.tt/1ngkC2Yhttp://ift.tt/1t7oAKY (mit E-Mail-Newsletter und RSS)

per Mobiltelefon: http://ift.tt/29KXSGh

App: „DB Bauarbeiten“ http://ift.tt/28KaDiP

Kundendialog DB Regio Nordost:  0331 235-6881/6882

VBB-Infocenter:  030 25 41 41 41

Aushänge auf den Bahnhöfen.