05 Januar 2018

Flughäfen: Ryanair Zwei Flugbegleiter berichten über skandalöse Verhältnisse beim Billigflieger – Quelle: http://ift.tt/2zbxllR

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Für 23,79 Euro nach Köln, für etwas mehr ins Ausland. Die irische #Fluggesellschaft #Ryanair wirbt mit niedrigen Tarifen – auch in Berlin. Doch die #Billigangebote haben ihren Preis. Menschen, die für Ryanair arbeiten, klagen über schlechte Bezahlung und miese Bedingungen. Zwei Berliner erzählen, was sie als Flugbegleiter bei Ryanair erlebt haben. „Die Verhältnisse sind skandalös“, berichten Dave und Roman, die in Wirklichkeit anders heißen.
Angst 
„Sie wollen, dass du immer Angst hast, deine Arbeit zu verlieren“, sagt Dave. Er habe Kollegen aufgefordert, gegen Missstände vorzugehen, doch sie trauten sich nicht. Stattdessen hätten einige gekündigt. „Es ist nicht so, dass das Unternehmen verbietet, einer Gewerkschaft anzugehören. Doch was immer Gewerkschaften sagen – Ryanair interessiert sich nicht dafür“, berichtet Roman.
Es kommt vor, dass vor den Crewräumen Gewerkschafter Infomaterial verteilen. „Doch die meisten Kollegen haben Angst. Sie sagen: Egal, was wir unternehmen, es würde nichts ändern. Nach uns werden andere kommen.“
Fluktuation
„Das Unternehmen will, dass du es nach zwei oder drei Jahren wieder verlässt“, so Dave. „Weil man dann meist weiß, wie es funktioniert. Sie wollen dich frisch und motiviert. Das ist ein Grund, warum sie gern Menschen unter 25 Jahren einstellen, am besten welche ohne Arbeitserfahrung.“ Und aus Ländern, in denen gute Jobs rar sind.
Leiharbeiter
Die Beschäftigten, die man in einer Ryanair-Maschine antrifft, haben meist unterschiedliche Verträge mit unterschiedlicher Bezahlung und unterschiedlichen Bedingungen. Roman: „Es gibt alte und neue Verträge direkt mit Ryanair, es gibt Verträge mit Agenturen wie Crewlink oder Workforce – das sind die …



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